Recht & Pflicht ~ Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen

Recht & Pflicht ~ Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen

Überlegt ihr euch vielleicht schon seit längerer Zeit, ob ihr unter die Camper gehen möchtet, ob es ein Wohnmobil oder ein Wohnwagen werden soll, oder habt ihr euch schon für ein tolles fahrendes Zuhause entschieden und geht demnächst unter die “neu Camper”?

 

Egal ob Camping Starter,“ Womo/ Wowa Wechsler“ oder erfahrener Camper… es gibt immer wieder grundlegende Fragen zu Themen wie Tempolimits in Europa,  Maut Kosten, oder anderen Gesetzte für Wohnmobile und Wohnwagen, bei denen sich alle Camper hin und wieder fragen… ähhhhh, wie war das denn noch?!

 

Darum habe ich euch heute mal eine Aufstellung erstellt,  zu den wichtigsten Regelungen für Wohnmobile und Wohnwagen in Europa. Alle hier erstellten Daten und Informationen stammen aus unterschiedlichen, vertrauenswürdigen Internetseiten, Büchern, Fleyern oder persönlichen Gesprächen mit dem/ des TÜV Nord, der DEKRA, des Zolls, der Polizei und des ADAC.

( Nur nochmal als Hinweis, dank der Spalte auf der linken Seite  mit den verschiedenen Punkten, könnt ihr diesen Text ganz einfach speichern, übersetzen oder automatisch an euren Kindel E Reader senden. So könnt ihr jederzeit on Tour, ohne Internet Empfang, auf diesen Artikel zurückgreifen!)

Gesetze für Wohnmobil und Wohnwagen in Europa- TEMPOLIMITS

Bei dieser ersten Liste dreht sich alles im Bereich der Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen um die Tempolimits der am häufigsten genutzten Turi Länder Europas.

Die Angaben gelten für:

  • Innerorts
  • Außerorts
  • Schnellstraße
  • Autobahn

Allgemein ist dabei aber zu sagen, mit einem in Deutschland zugelassenem Wohnwagen, sollte auch im Ausland nicht schneller gefahren werden als 100 km/h, da es darüber zu Versicherungsproblemen in Folge eines Unfalls kommen kann. Es sei denn der Wohnwagen wurde in Deutschland offiziell höher ( schneller) eingestuft.

Angaben in schwarz = Wohnwagen, Angaben in blau = Wohnmobil ab 3,5t ! Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Strassenbeschilderung! 

 

Belgien

  • 50 km/h
  • 90 km/h
  • 120 km/h(*1/ 90)
  • 120 km/h (*1/ 90)

 

  • 50 km/h
  • 90 km/h
  • 90 km/h
  • 90 km/h

Bulgarien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 100 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 100 km/h

Dänemark

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Estland

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 90 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 90 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Finnland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Frankreich

  • 50 km/h
  • 90 km/h (*1/ 80)
  • 110 km/h (*1 /90 – *2 /100)
  • 130 km/h  (*1 /90 – *2/ 110)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h
  • 110 km/h

Griechenland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 40 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Großbritannien

  • 48 km/h
  • 80 km/h
  • 96 km/h
  • 96 km/h

 

  • 48 km/h
  • 80 km/h (*Z)
  • 96 km/h  (*Z)
  • 112 km/h

Irland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Italien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h

Kroatien

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

Montenegro

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Niederlande

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h (*4 /80)
  • 90 km/h (*4 /80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Norwegen

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h (*5/ 60)
  • 80 km/h (*5 /60)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Österreich

  • 50 km/h
  • 80 km/h (*1 / 70 – *6 / 100)
  • 80 km/h (*6 /100)
  • 100 km/h (*1/80)

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

Polen

  • 50 km/h  (*7 / 60)
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h (*7/ 60)
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Portugal

  • 50 km/h
  • 70/80 km/h Beschilderung beachten
  • 80 km/h
  • 100 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 /80 km/h Beschilderung beachten
  • 90 km/h
  • 110 km/h

Schweden

  • 40 km/h
  • 80 km/h(*5 /40)
  • 80 km/h (*5 /40)
  • 80 km/h (*5 /40)

 

  • In Schweden gilt, bis 7,5t
  • der normalen
  • Beschilderung folgen!

Schweiz

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h
  • 100 km/h

Spanien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h (*5 /80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Tschechien

  • 50 km/h (*8 /30)
  • 80 km/h (*8 / 30)
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h (*8/30)
  • 80 km/h (*8/30)
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Türkei

  • 40 km/h
  • 80 km/h (*5/ 70)
  • 110 km/h (*5/ 80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

Ungarn

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

*1= Gespanne über 3,5 T zGG

*2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre

*3= In Wohngebieten

*4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG

*5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen

*6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG

*7= zwischen 23 und 5 Uhr

*8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Strassen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die Angaben!

Thema Mautgebühren für Wohnmobile und Wohnwagen

Fragt ihr euch vielleicht auch häufig, wonach richten sich die Mautgebühren in den verschiedenen europäischen Ländern eigentlich? Nach dem Gewicht, nach der Länge, nach der Höhe oder gibt es allgemein gültige Preise?

Ich habe sämtliche Informationen zu dem Thema zusammen gesucht und los getippt, so solltet ihr für eure nächste Mautstelle gewappnet sein. Wichtig… unter dem Text findet ihr noch einige nützliche Tipps!

Belgien

Gebühren werden nur für besondere Brücken, Tunnel oder Passstraßen erhoben, Bezahlung an Maut Stationen

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach der Fahrzeughöhe

Bulgarien

Gebühren fallen für das gesamte Straßennetz an,  es muss eine Vignette gekauft werden

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnet wird nach dem zulässigen Gesamt Gewicht

Dänemark

Gebühren werden ausschließlich für Tunnel, Brücken oder spezielle Passtrassen erhoben, bezahlt wird an Maut Stationen.

Wohnwagen: Mix aus einmal länge Zugfahrzeug und einmal länge des gesamten Gespanns.

Wohnmobil: Berechnung aus der Länge des Wohnmobils

Finnland

Es wird KEINE Maut erhoben!

Frankreich

Es werden immer wieder Gebühren für Teilstrecken erhoben. Bezahlt wird an Maut Stationen oder nach Voranmeldung elektronisch.

Wohnwagen: Mix aus zulässiger Gesamt Masse des kompletten Gespann, und Gespann Höhe sowie der Anzahl aller Achsen des Gespanns.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Fahrzeughöhe und Anzahl der Achsen

 

Griechenland

Gebühren werden für alle möglichen Schnell und Stadtstraßen erhoben, Bezahlung an Maut Stationen

Wohnwagen: Mix aus Anzahl der Achsen und Gesamthöhe

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach der Fahrzeughöhe

Großbritannien

Bezahlung erfolgt für alle möglichen Strassen und erfolgt über Mautstationen

Wohnwagen: Berechnung erfolgt nach der Anzahl aller Achsen des Gespanns

Wohnmobil: Berechnung erfolgt durch Erhebung der Achszahl.

Irland

Es werden Gebühren für alle möglichen Strassen erhoben. Bezahlt wird an einer Maut Station

Wohnwagen: berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühr für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt  nach zulässigem Gesamt Gewicht

Italien

Maut Gebühren fallen immer wieder auf allen möglichen Strecken an, bezahlt wird an Maut Stationen.

Es gibt einige Passtrassen oder Tunnel, da werden besonders hohe Gebühren ( fix Preis nach zGG) genommen

Wohnwagen: Berechnung nach Anzahl der Achsen des Gespann, Doppelachsen werden auch doppelt angerechnet.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Anzahl der Achsen, Doppelachse wird auch doppelt berechnet.

Kroatien

Maut Gebühren fallen immer wieder für alle möglichen Strassen an, bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: berechnet wird die Achszahl und das zGG

Wohnmobil: Mix aus Höhe und zulässigem Gesamt Gewicht

Niederlande

Es gibt nur vereinzelt Gebühren für bestimmte Pässe, Tunnel oder Brücken, bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: Gebühren werden nach Gespann Länge berechnet

Wohnmobil: Mix aus Länge und Höhe des Wohnmobils

Norwegen

Es fallen immer wieder Gebühren für Strassen und Strassen abschnitte an. Gebühren werden elektronisch erhoben

Wohnwagen: die Berechnung erfolgt nach der gesamten Länge des Gespanns

Wohnmobil: die Berechnung erfolgt nach dem zGG

Österreich

Es gibt immer wieder Maut Strecken für PKWs bzw. Gespanne,  auf diesen werden Abschnittsweise auch Gebühren für Wohnmobile erhoben. Bezahlt wird elektronisch.

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Berechnungsmix aus Emission und Achszahl

 

Polen

Gebühren fallen immer wieder auf Fernstrassen an, bezahlt wird elektronisch, Transponder benötigt!

Wohnwagen: bis 3,5t zulässiger Gesamt Masse, Gebühren für Achszahl, Zwillingsreifen kosten doppelt. Über 3,5t zulässiger gesamt Masse, deutlich mehr Strassen mit Maut, dringend Transponder besorgen!!

Wohnmobil: elektronisch Berechnung nach zGG, oberhalb von 3,5 Tonnen unbedingt Transponder besorgen!

 

Portugal

Gebühren fallen immer wieder an, vor allem auf Autobahnen bzw. Fernstraßen. Bezahlung erfolgt an Maut Stationen und elektronisch

Wohnwagen: Anzahl der Achsen des Gespanns

Wohnmobil: Anzahl der Achsen

Schweden

Kaum Maut, nur vereinzelt für bestimmte Tunnel in Stockholm und Malmö, bezahlt wird an Mautstationen

Wohnwagen: Länge des Zugfahrzeugs, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Länge des Wohnmobils (aufgepasst, die City Tunnel sind meist unter 3 m hoch!) können aber gut umfahren werden

Schweiz

Mautgebühren für das gesamte Straßennetz der Schweiz, wird an der Grenze bezahlt

Wohnwagen: Wohnwagen bis 3,5t zGM benötigen eine extra Vignette, Wohnwagen über 3,5t zGM müssen die sogenannte „Schwerverkehrsabgabe“ zahlen! Beide Gebühren sind Aufenthaltsdauer abhängig.

Wohnmobil: NACHTRAG ZUR VERDEUTLICHUNG! Wohnmobile bis 3,5t müssen (wie bei den Wohnwagen) Vignette an z.B. grenznahen Tankstellen kaufen!  Über 3,5t zGG gilt die Schwerverkehrsabgabe nach Dauer des Aufenthaltes in Tagen.

Spanien

Es fallen immer wieder Gebühren für die Nutzung des Strassennetzes an. Bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug keine extra Gebühren für Anhänger, Ausnahme aufgepasst… Zwillingsbereifung kostet ca. 50 % mehr.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Anzahl der Achsen

Tschechien

Gebühren fallen immer mal wieder an, vor allem auf Fernstraßen, bezahlt wird per Vignette

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Mix aus Emissionsklasse und Achszahl

 

Türkei

Gebühren fallen immer mal wieder an, vor allem auf gut ausgebauten Autobahnen um Großstädte, Maut Station

Wohnwagen: Berechnung erfolgt über Achszahl, Tandem Achsen kosten doppel

Wohnmobil: Berechnung erfolgt über anzahl der Achsen

Ungarn

Gebühren fallen auf vielen Strassen und Autobahnen an, bezahlt werden Vignetten

Wohnwagen: Kosten entstehen nur für das Zugfahrzeug, keine extra Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt über das zGG

Besondere Regeln, Gesetze, Richtlinien und Hinweise

... die man erstmal wissen muss!
Da wir gerade als letztes das Thema Maut + Wohnmobile / Wohnwagen hatten, hier noch ein Hinweis!

Kommen euch die Mautkosten extrem hoch vor, könnte es an folgendem liegen… Wenn die Mautgebühren durch Höhe oder Länge festgestellt wird, darf eigentlich auch nur die Höhe bzw. Länge des Wohnmobils berechnet werden. Da es sich hierbei aber meist um ein elektronisches Messverfahren handelt, werden Aufbauten wie Dachboxen oder Fahrradträger gerne mit angerechnet. Dies ist eigentlich NICHT ZULÄSSIG und zu viel bezahlte Maut Kosten, müssen erstattet werden.

Einziges Problem…die Durchsetzung eures Rechts dürfte schwierig werden, da es vor Ort keine Ansprechperson gibt. Absolute Voraussetzung um später vielleicht noch gegen die zu hohen Gebühren vor gehen zu können, behaltet die Quittungen, notiert euch die genaue Mautstelle und die “ Linie“ in welcher ihr euch eingereiht habt.

Weitere Besonderheiten, Regelungen und Gesetzte zum Thema Maut und Camping:

In Spanien werden Zwillingsreifen, in Italien Doppelachsen und in Portugal die Fahrzeughöhe über der Vorderachse gerne dazu genutzt, eine extra Gebühr aufzurufen. Dies ist leider auch rechtens, allerdings ist es wohl bisher absoluter Zufall, wer denn nun diese zusätzlichen Gebühren bezahlt oder nicht.

In Polen ist es ganz wichtig zu beachten das Gespanne und Fahrzeuge über 3,5t unbedingt einen Transponder an Bord haben müssen, Barzahlung ist ab 3,5 t nicht mehr möglich!

Allgemeine Besonderheiten, Regelungen und Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen in Europa.

Die Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen bezüglich des Themas halten und parken sind ein bisschen differenziert zu betrachten. Bei den Wohnmobilen ist es eigentlich recht einfach, Womos dürfen überall da halten und parken, wo sie den Straßenverkehr nicht stören und wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Dabei gelten natürlich auch allgemein gültige Verkehrszeichen. Halteverbot bleibt Halteverbot, egal ob Womo oder PKW.

Zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft ist auch das EINMALIGE Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen, bzw. im öffentlichen Raum erlaubt. Dabei darf sämtliche Camping Ausstattung natürlich nur IM WOHNMOBIL genutzt werden!

Weitere Infos zum Thema frei stehen mit dem Wohnmobil findet ihr in diesem Artikel: http://isaswomo.de/frei-stehen-und-wild-campen/

Bei den Wohnwagen bzw, Gespannen, ist die Lage etwas anders. Also soweit meine Recherchen mich vor ran gebracht haben, dürfen auch Gespanne überall halten, parken und zum einmaligen Übernachten genutzt werden, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, allerdings dürfen die Anhänger wohl NICHT abgekoppelt werden. Bei dieser Information bin ich mir allerdings nicht zu 100 Prozent sicher, weil die Aussagen zu dem Thema auf den großen Plattformen wie Dekra, TÜV Nord oder auch ADAC dazu sehr unterschiedlich sind und ich keine absolut sichere Aussage finden konnte.

Für Touren durch Europa gibt es noch einige weitere Dinge zu beachten.

Wohnwagen Camper brauchen

  • Für eine Reise durch Kroatien benötigt man ein 2. Warndreieck für den Wohnwagen.
  • In Luxemburg muss im Straßenverkehr zwischen zwei Gespannen,sobald eines über 7 Meter lang ist, ein Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern herrschen. Aufgepasst, wird gerne von der Polizei bemängelt und kostet eine ordentliche Strafe!
  • In den Niederlanden benötigen gebremste und ungebremste Anhänger ein Sicherheitsseil/ Abreißleine, welches mit speziellen Ösen an der Anhängerkupplung befestigt werden muss.
  • Für eine Tour durch Norwegen müssen an die Außenspiegel von hinten weiße Rückstrahler angebracht werden, sobald der Wohnwagen breiter ist als 2,30 m oder der Unterschied zwischen PKW und Anhäger größer ist als 50 cm.
  • Spanien, Gespanne über 12 m brauchen an der Heckseite eine große gelbe Warntafel (130×25 cm) oder zwei kleine (50×25 cm) mit rotem Rand.

 

Wohnmobilisten & Wohnwagen Nutzer sollten folgendes beachten:

  • Bei einer Verlängerung des Hecks ( z.B. ausgeklappter Fahrradträger) benötigt ihr in Spanien und Italien ein 50 x 50 cm großes rot/ weiß gestreiftes Schild, welches am Heck angebracht werden sollte.  Aufgepasst… für Italien müsste dieses Schild 5 Streifen haben, für Spanien 7. ( kein Scherz! 🙂 )

Gesetzte für Wohnmobile und WohnwagenSoooooo, ich glaube in Bezug auf Pflichten, Regeln und Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen, sollten jetzt einige Fragezeichen weniger im Kopf herum schwirren.

Ich hoffe die Arbeit hat sich gelohnt und dieser Artikel hilft euch ein bisschen weite, ganz gleich ob erfahrener Camper oder „Starter“.

Plant wunderschöne Touren, Deutschland und Europa warten so zu sagen auf euch! Also… nix wie los!

Viel Spaß beim „tuckern“ und bleibt gesund!

Eure

Unterschrift IsasWomo

 

Roadtrip-aber günstig! Kleines Budget, lange Reisen

Roadtrip-aber günstig! Kleines Budget, lange Reisen

Günstig und lange on the Road, darum wird es heute gehen, doch bevor wir zum Thema kommen, noch 2-3  Sätze zum neuen IsasWomo. Die letzten Tage war es hier für euch ja etwas ruhiger, aber das schien nur auf den ersten Blick und vor den Kulissen so! Denn wie ihr sicherlich bemerkt habt, ISASWOMO hat sich von Grund auf verändert.

Leider war mein altes Design (mehr oder weniger) auf Dauer unbrauchbar, zumindest wenn IsasWomo weiter wachsen soll, wie bisher.

Darum blieb mir gar nichts anderes übrig, als die vergangenen Tage und vor allem Nächte, für ein komplett neues Konzept zu nutzen.

Ich hoffe ihr findet euch schnell zurecht. Testet die Seiten einfach mal aus, vieles ergibt sich auch erst auf dem 2. Blick, oder wenn ihr mit dem Courser über bestimmte Stellen fahrt und dann hoffe ich natürlich sehr euch gefällt das neue IsasWomo!

So, jetzt aber weiter…

 

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich denke, viele von euch planen bereits ihre Sommertouren. Genau darum habe ich mir gedacht, dass jetzt die richtige Zeit für diesen Artikel ist. Denn mit einigen “Vorbereitungen”, die zum Teil auch etwas langfristig geplant werden sollten, ist es durchaus möglich, auch mit kleinem Reisebudget tolle und vor allem lange Roadtrips zu erleben.

Ich war in den vergangenen Jahren immer wieder, auch für viele Wochen, im Ausland unterwegs. Diese langen Touren kann ich mir allerdings nur leisten, weil ich vorbereitet reise und mich, mehr oder weniger, das ganze Jahr über auf diese Trips vorbereite bzw. einmal Geld für bestimmte Zwecke ausgebe, welche sich dann auf Dauer bezahlt machen.

Was ich damit genau meine, erfahrt ihr durch die folgenden Zeilen.

Vor ab möchte ich ein Beispiel geben bzw. ein bisschen aus meinem persönlichen Tour Nähkästchen plaudern.

Im letzten Sommer  war ich gute 2 Monate in Frankreich unterwegs und habe mal abgesehen von der Zeit in Mimizan (die ich mit einer guten Freundin und ihrem Mann auf dem dortigen Stellplatz verbracht habe), habe ich in den ersten 6 Wochen on Tour insgesamt nur 46 Euro für Stellplatz Kosten ausgegebenm und habe trotzdem auf nichts verzichten müssen! Das zahlen manche für eine Nacht auf dem Campingplatz! Ich stand in den ganzen Wochen nie komplett frei, also immer auf ausgezeichneten Stellplätzen, ich hatte immer mindestens einen Womo Nachbarn und war im August- September- Oktober, also noch zur vollen Saison, unterwegs.

Wie das möglich ist, genau darum soll es heute gehen!

Bevor ich allerdings so richtig ins Thema einsteige, muss ich vorab sagen, wenn ich von einem Roadtrip spreche, dann ist damit  etwas anderes gemeint als ein „normaler Campingurlaub“.

Ich denke sogar, es sind 2 vollkommen unterschiedliche Urlaube. Auch wenn so ein Roadtrip unter den Begriff Camping fällt und wir in beiden Fällen Urlaub im Wohnmobil, Auto, Zelt, Van, Bus, Bulli oder Wohnwagen (im weiteren Verlauf schreibe ich nur noch Womo) erleben, sind es zwei vollkommen unterschiedliche Reisen.

Bei einem normalen Campingurlaub denke ich an: Irgendwann vorab einen Campingplatz buchen und sobald der 1. Urlaubstag gekommen ist, düst man zum Campingplatz und verbringt die meiste Zeit dort vor Ort. Die Kids erobern den Platz und haben super viel Spaß und die Eltern verbringen viel Zeit vor dem Womo/ Wowa, es wird gegrillt und mit den Nachbarn gequatscht. Vielleicht wechselt man auch maaaaal den Platz, die durchschnittliche Standzeit geht aber normalerweise über viele Tage und Wochen und man bleibt vor allem an einem Ort stehen. 

Ein Roadtrip ist natürlich auch ein Campingurlaub, läuft aber doch ganz anders ab. Man fährt viel mehr Orte an, gefällt es einem irgendwo besonders gut, bleibt man dort auch mal 2,3 Tage stehen, dann geht es aber auch wieder ein Stück weiter. Man tourt also und fährt von “ Etappe zu Etappe“

Es geht also weniger darum, den Alltag um das Womo oder den Wohnwagen herum zu gestalten, sondern ist viel mehr mit dem Womo unterwegs, sucht sich ständig neue Ecken und ist eben immer wieder ‘on the Road” …. ein Roadtrip eben!

Bei diesen Tipps heute, ist sicherlich auch etwas brauchbares für den “normalen Campingurlaub” dabei, es geht aber vor allem um das Thema Roadtrip!

Roadtrip, aber günstig!

Soooo, genug gelabert… jetzt starten wir aber wirklich voll ins Thema!

Das aller, aller wichtigste um günstig als Camper on the Road zu sein, ist VOLLKOMMENE UNABHÄNGIGKEIT bezüglich des “ Womo Standards“!!!!

Heißt, ihr müsst das Wohnmobil so vorbereiten, dass ihr NICHT von Stellplätzen oder Campingplätzen abhängig seit! Das ist der größte Kostenfaktor einer Womo Tour, neben dem Sprit Verbrauch und in diesem Bereich lässt sich langfristig enorm viel Geld einsparen.

Um so unabhängig sein zu können, lohnen sich vorab auch größere Ausgaben. Dies ist z.B. ein Grund, warum ich sage, ich bereite meine Touren das gesamte Jahr über vor, denn wenn ich erst kurz vor dem Start beginne das Womo möglichst  “autark” zu basteln, wird es immer teurer, als wenn ich das Jahr über in aller Ruhe Preise vergleichen kann.

Ich kann das nur nochmal betonen, um auf Dauer möglichst günstig reisen zu können, ist es absolut notwendig, dass euer Womo oder Wowa voll funktionsfähig ist, also autark, um so die Stellplatz Kosten drastisch zu reduzieren und trotzdem auf nichts verzichten zu müssen. Dabei meine ich nicht, dass ihr frei stehen müsst.

 

Wenn wir bei dem Thema beginnen, ist eine voll funktionsfähige Batterie das A und O!

 

Ohne eine vernünftige Batterie, werdet ihr nie entspannt auf einen Roadtrip gehen und gerade wenn es eure ersten Erfahrungen sind so zu reisen, verliert ihr ganz schnell den Spaß, wenn das Womo nicht mitspielt.

Ich weiß genau wovon ich spreche… ich habe selber schon an den Batterien sparen wollen und dachte, naja sie hält zwar nicht mehr wirklich lange, aber geht schon noch.

Das ist MIST! Denn niemand hat Lust nach einer Stunde im dunkeln zu hocken oder noch schlimmer, wenn es Abend vielleicht doch mal frisch wird, wegen fehlender Spannung auf die Heizung verzichten zu müssen. Bevor es soweit kommt, nutzt man doch lieber den Stellplatz mit Strom und schon ist die Kohle für die stand Gebühren wieder weg.

Ich kann das total nachvollziehen, wie gesagt, diesen Fehler habe ich auch gemacht. Aber ich kann euch auch sagen, bereitet ihr euch auf so einen Roadtrip vor, seid dann on Tour und merkt von Tag zu Tag… Hey, ihr könnt euch auf euer Womo verlassen, alles funktioniert und steht dann morgens, nach einer ruhigen Nacht, an den schöööööönsten Ecken auf ( und ich schwöre euch, schaut euch im Ausland um, es gibt unendlich viele kostenlose Standplätze an den tollsten Buchten, Orten, Landschaften die ihr aber nie sehen werdet, wenn ihr auf Strom angewiesen seit) und setzt euch mit eurer ersten Tasse Kaffee an den Strand, der nur 5 Schritte vom Womo entfernt liegt… DANN WERDET IHR DIESE TOUREN LIEBEN!

Der nächste wichtige Punkt für einen gelungenen, günstigen Roadtrip, neben einer funktionsfähigen Batterie, ist:

 

Eine gute Solaranlage, damit ihr auf Dauer NICHT Strom abhängig seit.

 

Ich habe meine Solaranlage direkt beim Kauf des Womos einbauen lassen. Ja, diese ersten gut 600 Euro taten weh, aber das Geld habe ich mittlerweile schon laaaange wieder raus!

Wenn ihr jetzt denkt, warum Solar, die Batterien laden sich doch durch das fahren eh wieder auf… VORSICHT,FALSCH GEDACHT! Ohne Lade-Booster müsst ihr schon eine ganze Weile ( ich habe mal etwas von 2-3 Stunden, für eine komplette Ladung einer 100er Batterie gelesen, ob das allerdings stimmt, kann ich nicht sagen!)

Wenn ich jetzt an mich und meine Touren denken, dann ist aber so: Man ist on Tour, gerade wenn man viel Zeit hat, selten immer 2-3 Stunden unterwegs. Meist ist es so, dass ich einen schönen, netten Ort in der Umgebung von ca. 100 km finde, den ich dann auch gerne besuchen möchte. Da wäre es schon sehr schade, wenn ich sagen müsste, jetzt brauchen die Batterien aber wieder Power, darum besuche ich die schönsten Orte in der Umgebung nicht.

Also… für einen möglichst günstigen Roadtrip, ist eine gute Solaranlage gold Wert!

 

Der 3. Tipp zum Thema „UNABHÄNGIGKEIT“ heißt WECHSELRICHTER!

 

Wer einen gemütlichen und entspannten Roadtrip erleben möchte, kann sicherlich das Handy, Tablet oder den Laptop auch mal für eine gewisse Zeit ausschalten. Die wenigsten möchten aber auf Dauer ohne die kleinen Technik Wunder leben.

Ich meine Roadtrip, back to the roots und sich auch mal mit einem guten Buch hinsetzten, ist sicherlich toll, aber irgendwann kommt auch das Verlangen auf Technik zurück und genau da lag auch bei mir lange das Problem!

Eigentlich ist es ja absolut dämlich, sich wegen solcher Dinge auf die teuren Stellplätze samt Strom zu stellen, aber genau das habe auch ich lange Zeit gemacht.

Denn ich hatte immer wieder das Problem, das mein Laptop nicht mit den Wechselrichtern zurecht kam, mir die jeweiligen original 12 Volt Ladekabel unverschämt teuer vor kamen ( original 12 Volt Dell Ladekabel soll 90 Euro kosten!), ich aber ja nur über den Laptop z.B. abends Filme schauen kann, da ich ja keine Sat Anlage habe.

Was habe ich also getan… ich habe meine Standplätze nur nach einem Stromanschluss ausgewählt!

Schön dämlich, denn die Stellplätze mit Strom sind im In und vor allem Ausland häufig deutlich teurer!

Mittlerweile habe ich alle für mich wichtigen elektronischen Geräte so umgestellt bzw.ausgewechselt, dass ich sie über 12 Volt laden kann. Dafür habe ich zum einen, einen großen Wechselrichter für bis zu 1500 Watt (? ist es Watt, ja oder?) den ich immer nur dann an die Batterie Stöpsel wenn ich ihn auch brauche ( so entgehe ich dem Problem das der Wechselrichter auch ungenutzt an der Batterie zieht). Vieeeeel häufiger nutze ich allerdings meinen “kleinen” Wechselrichter von Belkin für bis zu 300 Watt. Belkin und Apple Produkte passen, Belkin und Dell Produkte passen und seitdem ich diesen kleinen Wechselrichter besitze, kostet ca. 40 Euro und ist im Netzt oder z.B bei Saturn zu kaufen, ist der Womo Alltag extrem einfach geworden.

Ach so, vielleicht sollte ich noch sagen… ein Wechselrichter wechselt die “Stromstärke” von 12 auf z.B. 230 Volt. Bedeutet, gerade der kleine Wechselrichter läuft über den Zigarettenanzünder und hat auf der anderen Seite eine “ganz normale” Steckdose. Es gibt also keine Probleme mehr mit extra Ladekabeln o.ä… einstecken, aufladen, fertig!

 

Zum Thema unabhängig reisen gibt es noch einen 4. Tipp  und dabei dreht sich alles um eine Power Bank.

 

Es gibt mittlerweile für relativ kleines Geld, sehr, sehr gute und starke Power Banks, mit denen ihr selbst euren Laptop bzw. das Tablet und natürlich Handy MEHRFACH aufladen könnt. So eine Power Bank ist auf einem Roadtrip einfach echt praktisch und gibt nochmal ein gutes Gefühl. Wenn ihr euch eine gute Power Bank kauft und diese zuhause komplett “auffüllt”, seid ihr für die ersten Tage definitiv komplett Strom unabhängig. Braucht die Power Bank dann irgendwann mal wieder ein bisschen Ladezeit, mache ich es immer so, dass ich die Fahrtzeiten dazu nutze, die Powerbank  aufzuladen. Das funktioniert super und so geht mir selbst an langen “ Laptop Abenden” die Akkulaufzeit nicht aus.

 

Der 5. und letzte Tipp in Bezug auf „Landstrom und Batterieleistung ist, der Wechsel auf LED Lampen.

 

Ja ich weiß, die Lampen sind nicht günstig, aber wenn ihr häufig on Tour seid, lohnt sich der Wechsel. Ihr habt ein ENORMES „Batterie Sparpotenzial“ und wenn ihr auch im Herbst und Winter tuckert, könnt ihr unbesorgt das Licht “laufen lassen”.

 

Also… macht euch unabhängig von Stromsäulen, nur so ist ein richtig günstiger Roadtrip möglich!

Dabei geht es gar nicht darum, dass ihr unbedingt frei stehen müsst! Ich weiß, dass gerade viele Mädels nicht gerne frei stehen und das muss auch gar nicht sein. Es gibt ganz, ganz, gaaaaanz viele günstige oder kostenlose Stellplätze die auch von anderen Wohnmobilisten gerne angefahren werden. Ihr müsst also NICHT FREI STEHEN, wenn ihr das nicht möchtet!

Nur diese kostenlosen Stellpätze haben eben häufig keine Stromsäulen. Gerade in Frankreich und auch teilweise in Schweden, ist das ganz, ganz oft der Fall. Ihr findet z.B. in Frankreich fast in jedem kleinen Küstenort einen kostenlosen/ kostengünstigen Stellplatz, der dazu häufig auch noch DIREKT am Meer liegt, nur eben ohne Strom! Die “richtigen” Stellplätze, die mit allem drum und dran, liegen dagegen meist nicht direkt am Strand, oder aber sie sind deutlich teurer… ganz abgesehen von Campingplätzen.

Es macht auf Dauer eben doch einen ERHEBLICHEN Unterschied für eure Reisekasse, ob ihr JEDEN TAG  für einen Stellplatz 12, 15, 18 Euro zahlt, oder nur 2-3 Euro bzw. gar nichts.

Um diese kostenlosen Stellplätze zu finden, benötigt ihr allerdings einen guten Stellplatzführer und da hat sich für mich die Handy App von Campercontact bezahlt gemacht! Die meist genutzte App ist wohl die der ProMobil und diese App ist auch ok, gerade für die Suche voll ausgestatteter Stellplätze innerhalb von Deutschland.

Seid ihr aber im Ausland unterwegs und auf der Suche nach den kleinen, schnuckeligen und einfachen Stellplätzen, bietet die App von Campercontact nochmal deutlich mehr Auswahl!

Der 2. große Kostenfaktor eines Roadtrips sind ganz klar die Spritkosten.

 

Leider gibt es in diesem Bereich nicht so viele Möglichkeiten für einen möglichst günstigen Roadtrip. Wenn ihr nicht gerade „mal eben“ durch Dubai, die Arabischen Emirate oder ähnliche Länder tourt, bleiben die tank Kosten. Trotzdem gibt es ein paar Faktoren die man beachten kann, um möööööööglichst günstig zu Touren.

Das größte “ Sparpotenzial” liegt wohl in der zu fahrenden Route.

Die wunderschöne Küstenstraße, die durch 38 Dörfchen führt, sei euch natürlich gegönnt! Wie schon mehrfach gesagt, ihr müsst nichts verpassen um günstig zu Touren!

Nichts desto trotz gibt es auch immer wieder Etappen, die nicht besonders schön oder interessant sind. In solchen Fällen solltet ihr euch überlegen, ob der Weg über die langweilige ,aber oftmals vom Tempo her einheitliche Autobahn, nicht der bessere Weg ist, selbst wenn er einige Kilometer länger, oder sogar stellenweise über Maut Straßen führt!

Dabei denke ich z.B. an Länder wie Frankreich.

Die Dorfstraßen sind zwar für “normal große Wohnmobile” recht gut zu befahren, es kann aber durchaus sein, dass euch auf 40km Dorf, Land, Küstenstraße 25 Kreisverkehre, zwölf 30er Zonen und 24 riesen “Straßenhubbel” (bei denen ihr auf ungefähr 5 km/h abbremsen müßt, sonst springen alle Schränke auf) begegnen.

Dieses ständige anfahren, abbremsen, anfahren, abbremsen ist nicht nur nervig, es kostet auch jede Menge Sprit.

2013 habe ich meine ersten Roadtrip durch Frankreich unternommen und war damals vollkommen unwissend und ohne Plan was Maut Kosten o.ä. angeht, voll und ganz davon überzeugt, dass ich definitiv keine Maut Straße fahren werde. Das Geld kann ich mir sparen, dachte ich!

Irgendwann habe ich mich dann allerdings so verfahren, dass ich vor meiner ersten Mautstelle stand und von da an die Maut Strassen lieben lernte!

Bis zu diesem Zeitpunkt, das war gut 800 km nach meinem Start in Dortmund, hatte ich Sprit Kosten von ca. knapp 190 Euro.

Jetzt in 2016 bin ich von Beginn an auch Mautstraßen gefahren und habe mal extra drauf geachtet, wie groß meine Ausgaben für Sprit und Maut waren, als ich nach fast genau 830km an einem Stellplatz ankam. Die Kosten für den Weg mit Maut lagen bei 207 Euro.

Sicherlich gibt dieser Vergleich nur einen ganz groben überblick, weil die Spritkosten nicht genau gleich waren, die Streckenführung eine andere war und ich in diesem Jahr noch 30 km weiter gefahren bin und es sicherlich auch immer auf die schwere des eigenen Wohnmobils ankommt. Trotzdem denke ich, sieht man ganz gut, dass die Mautstrecken nicht grundsätzlich deutlich teurer sein müssen! Sie sind aber definitiv deutlich entspannter zu fahren!

Wer die französischen Strassen kennt, lernt schnell, dass die maut Strassen wirklich angenehm zu fahren sind. Es gibt keine riesen Löcher auf der Strasse, man kann also ganz entspannt dahin tuckern… was sich dann auch wieder auf die Sprit kosten auswirkt.

Das einzige absolute NO GO bezüglich Mautstrecken und einem günstigen Roadtrip, ist das Tanken an den dortigen Tankstellen!

Klar,  bevor ihr stehen bleibt, wird natürlich getankt! Aber wenn es irgendwie möglich ist, tankt abseits der maut Strecken. Denn der Dieselpreis ist an diesen großen und besonders „schönen“ Tankstellen, immer auch ganz besonders groß. Wenn also eben möglich, verkneift euch das Tanken auf den maut Abschnitten, am günstigsten ist der Sprit meist an den einfachen Tankstellen am Rande der großen Supermärkte oder Einkaufszentren.

Das ihr vor solchen Touren natürlich auf den Reifendruck usw. achten solltet, ist denke ich ganz klar!

Ihr möchtet aber gerne frei stehen/ wild campen, dann findet ihr hier alle nötigen Regeln, für die meisten Länder Europas:

Zum Artikel, Frei stehen in...

Günstig on the Road?

Weitere Tipps!

Soooo, die beiden ganz großen Kostenfaktoren so einer Tour haben wir bis hierhin “abgearbeitet”, aber es gibt noch weitere Möglichkeiten etwas Geld on Tour einzusparen und so auch mit einem kleinen Budget lange unterwegs zu sein.

Solltet ihr abends gerne mal einen Film schauen, habt aber bedenken wegen der Batterieleistung oder eure Sat Anlage bzw. der Fernseher läuft erst gar nicht über 12 Volt, dem kann ich zur Vorbereitung die Seite  http://www.onlinetvrecorder.com/ empfehlen.

Dort könnt ihr nach eurer Anmeldung, das gesamte TV Programm, für ganz kleines Geld auf euren Laptop runterladen.

Heißt also, laufen mal wieder 2 gute Filme zur gleichen Zeit im TV, schaue ich mir den einen an und speicher den anderen für die nächste Womo Tour auf dem Laptop, bzw. auf einer externen Festplatte.Gerade über die Feiertage z.B sammeln sich so viele gute Filme an, dabei kostet ein Film je nach größe 2-5 Cent! Das Prinzip ist also wie bei den früheren Videorecordern. Sind die Filme erst einmal auf eurem Laptop, könnt ihr sie so oft sehen wie ihr möchtet und benötigt keinen weiteren Internetzugang

Extra Tipp… verfolgt ihr eine besondere Serie, könnt on Tour aber nicht pünktlich rein schauen, wollt die Folgen aber trotzdem nicht ganz verpassen? Dann ladet die aktuellen Folgen, also die, die ihr verpasst habt, bei eurem nächsten Stopp an einem freien WLAN (z.B Mc Donalds oder Starbucks) runter und schaut sie euch abends in aller Ruhe im Womo an.

Wichtig… ihr könnt erst Filme laden, programieren bzw. speichern, die ab dem Tag eurer Anmeldung laufen. Ihr könnt euch also nicht heute anmelden und noch die Weihnachtsfilme aufnehmen.

Ihr seht…es gibt also eigentlich wirklich KEINEN GRUND mehr, dauerhaft am Strom stehen zu müssen!

Eine weitere Möglichkeit ganz leicht etwas Kohle zu sparen und einen möglichst günstigen Roadtrip zu erleben, ist das Einkaufen on Tour!

Wenn ihr gerade unterwegs seid und eh alle paar Tage euren Standort wechselt, dann schaut euch unterwegs auch immer nach einem Supermarkt oder Discounter um.

NATÜRLICH könnt ihr auch mal bei dem kleinen Fischgeschäft direkt am Hafen einkaufen, nochmal ihr müsst nichts verpassen! Aber die Grundprodukte, die man immer so an Board hat, die solltet ihr nicht gerade in dem kleinen Supermarkt im Touri Ort kaufen.

Bestes Beispiel… 🙂 🙂 🙂 auf Öland in Schweden sollte die Flasche Spülmittel doch glatt umgerechnet 4,50 Euro kosten, außerhalb der Insel waren es umgerechnet 1,20 Euro! Tja, bei den ganzen Ferienwohnungen braucht die Insel natürlich Spülmittel und sowas wissen die Supermarkt Betreiber auch!

Natürlich ist das jetzt nur ein ganz “kleines” Beispiel, aber ich denke mal, ihr seht was ich meine!

Der nächste Tipp dreht sich um das „Gasflaschen Problem“.

Wer einen langen Roadtrip plant und nicht gerade in den ganz warmen Regionen unterwegs ist, sollte gut planen, wie er seinen Gasverbrauch “gebacken bekommt”.

Dabei gibt es zwei bzw. drei Möglichkeiten an eine passende volle Gasflasche zu kommen, die abhängig davon sind, in welcher Form ihr reist.

Habt ihr einen Gastank, ist die Lage sicherlich eine andere. In diesem Bereich kenne ich mich allerdings zu wenig aus, um fachlich richtige Dinge zu tippen, also lasse ich es!

Ich schreibe also von den ganz normalen, 08/15, 11 Liter Gas Flaschen. Das Problem ist nämlich, dass eigentlich jedes Land seine eigenen Gasflaschen bzw. Gasflaschen Anschlüsse hat. Das bedeutet, wem z.B in Schweden das Gas ausgeht, kann nicht einfach eine schwedische Gasflasche anhängen. Es gibt vereinzelt Stellen, welche deutsche Flaschen wieder auffüllen.

Bevor man gar kein Gas mehr hat, nutzt man diese Stellen natürlich… allerdings kostet so eine Füllung dann auch gerne mal zwischen 60 und 70 Euro! Es müssen also am besten andere Möglichkeiten her!

Erste Möglichkeit… seit ihr immer wieder im selben Land unterwegs, solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht einmal, einen passenden Anschluss für den im jeweiligen Land üblichen Gasflaschentyp, anbringen lasst.

Ich weiß definitiv, dass es diese Möglichkeit gibt, einen speziellen Anschluss, für die im Land typischen Gasflaschen einbauen zu lassen! So haben es nämlich Freunde machen lassen, die schon seit Jahren immer wieder in Portugal unterwegs sind. Diese Möglichkeit ist natürlich nicht ganz günstig und zahlt sich erst aus, wenn man wirklich häufig und länger in einem Land on Tour ist. Auf Dauer aber definitiv besser, als die deutschen Flaschen für viel Geld auffüllen zu lassen!

Zweite Möglichkeit ist ein sogenanntes Europa Adapter Set.

Es gibt für kleines Geld ein Adapter Set im Netz zu kaufen, welches aus verschiedenen Anschlüssen besteht, die dann auf die jeweiligen Gasflaschen aufgesetzt werden können.

Angedacht ist es eigentlich so, dass an den verschiedenen Anschlüssen die jeweiligen Länder stehen und so die Flaschen an die “deutschen Gasleitungen” angeschlossen werden können.

Klingt super, ist aber leider doch nicht so einfach!

Zum Teil kann es sein, dass die Anschlüsse vor Ort doch nicht zum passenden Land passen, aber das wäre ja das kleinste Problem, ihr solltet nur alle Adapter an Bord haben und euch nicht unbedingt auf die Länderangabe verlassen.

Viel größer ist das Problem, wenn entweder kein Anschluss passt, oder die Gasflaschen so geformt sind, dass sie nicht in euren Gasflaschenkasten passen.

Dann kann es euch also immer noch passieren, dass ihr doch auf die teuren Füllungen angewiesen seit.

Es gibt allerdings noch einen “psssssssssst Top Tipp”, der direkt zum nächsten Tipp auf der Liste zu einem günstigen Roadtrip, passt.

 

Wenn ihr wirklich lange on Tour sein wollt, also über viele Wochen und Monate, bleibt euch zwischendurch “gar nichts anderes übrig” als hin und wieder auch mal eine Nacht auf einem Stell oder besser Campingplatz zu buchen. Schließlich muss auch mal Wäsche gewaschen werden, nach vielen Tagen on Tour können die Batterien auch mal wieder eine Ladung Strom gebrauchen und vielleicht habt ihr auch einfach mal das Bedürfnis mit viel Platz zu duschen o.ä.

Dabei ist es aber von Vorteil, wenn ihr diese Nächte zeitlich ein bisschen plant.

Am besten ist es natürlich, ihr geht erst dann eine Nacht auf einen  Campingplatz, wenn ihr auch einiges an dreckiger Wäsche zusammen habt usw.

Kommt vielleicht etwas besonderes im TV, was ihr nicht verpassen wollt ( ich war z.B. gerade zur Fußball WM 2014 in Schweden und wollte unbedingt das Finale sehen), dann plant eure Campingplatz Nächte so ein, dass möglichst viele Punkte an einen Tag fallen.

Und jetzt mein “pssssssssst, TOP TIPP”,

 

Gasflaschen auf dem Campingplatz tauschen!

 

einige der sehr guten Campingplätze (das sind dann allerdings meinen Erfahrungen nach nur die 4+5 Sterne Campings) bieten teilweise für Ihre Gäste auch deutsche Gasflaschen zum wechseln an.

An diese Flaschen kommt ihr allerdings nur, wenn ihr richtige Gäste seit. Also nur vorbeifahren, lieb fragen, tauschen, bezahlen und wieder weg fahren, WIRD NICHT FUNKTIONIEREN! Da diese Campingplätze nur wenige Flaschen haben, werde sie diese nur an Gäste heraus geben.

Ist auch nicht überall der Fall, also nicht alle guten Campingplätze bieten diese Möglichkeit, aber immerhin einige.

Wenn ihr also schon eine Nacht auf so einem teuren “First Class” Camping verbringt, ist es natürlich clever, so viele Fliegen wie möglich mit einer Klatsche zu verbinden.

 

Bei dem Thema „Campingplätze“ auf einem günstigen Roadtrip, hätte ich noch 2 schnelle Tipps!

 

Erster Tipp… fast alle Plätze bieten sogenannte “Quick Stop Plätze”. Wollt ihr also nur mal in Ruhe und mit Platz duschen, lohnt es sich, so einen Quick Stop Platz zu nutzen. Dafür müsst ihr nur nach einem bestimmten Zeitpunkt ankommen und am nächsten Tag wieder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abreisen. Dafür zahlt man meist nur ca. ein Drittel des normalen Preises.

Häufig ist es Ankunft nach 18 Uhr und Abfahrt bis 9 Uhr. Die Zeiten variieren allerdings von Platz zu Platz, ihr solltet also vorher mal eben z.b. anrufen und fragen.

Zweiter Tipp… die ACSI CARD! Seid ihr außerhalb der Hauptsaison on Tour, lohnt sich der Kauf einer ACSI Card, denn durch diese sind die Übernachtungen auf vielen Campingplätzen deutlich günstiger.

Weitere Infos und Unterschiede zwischen den Camping Cards findet ihr in diesem Artikel:

Camping Cards 2016

Soooo, ich glaube das waren sie dann auch, meine besten Tipps um dauerhaft möglichst günstig on Tour zu gehen.

Hier nochmal alle Tipps, der Reihe nach, ganz kurz und knapp:

 

  • voll funktionierende Womo Batterien,
  • Einbau einer Solaranlage,
  • Wechselrichter, die auch zu eurem gängigen “Technik Kram” wie Laptop, Tablet usw. passen.
  • eine starke Power Bank für Handy, Tablet, E-Reader usw.
  • Wechsel auf LED Lichter
  • gute App für kostenlose/ günstige/einfache Stellplätze wie z.B Campercontact
  • schaut ihr gerne mal Filme oder TV Serien, eure Geräte laufen aber nicht auf 12 Volt, dann meldet euch bei onlinetvrecorder.com an
  • spart an Spritkosten durch die richtige Wahl der Route, selbst Strecken mit Mautkosten können günstiger sein, als lange Wege über Dorfstraßen.
  • Zum richtigen Zeitpunkt tanken, nicht erst notgedrungen an den teuren Autobahn oder gar Mautstrecken Tankstellen.
  • Richtiger Reifendruck
  • Grundprodukte nicht im kleinen Touri Dorfladen kaufen, sondern am besten im Discounter oder großem Supermarkt auf dem Weg.
  • Nach Möglichkeit sehr teure Gasflaschen Füllungen vermeiden, bei häufigen Reisen in ein bestimmtes Land, Anschluß auf dortige Gasflaschen umbauen lassen, oder Gasflaschen EU Adapter Set bei verschiedenen Ländern testen, oder als Gast auf sehr guten Campingplätzen nach deutschen Gasflaschen fragen.
  • Übernachtungen auf Campingplätzen planen und dann Wäsche waschen, Wasser auffüllen, in ruhe Duschen usw. usw. zusammen erledigen.
  • Quick Stopp Campingplätze für eine Übernachtung nutzen
  • ACSI CARD für günstigen Roadtrip in der Nebensaison.

 

Wenn ihr all diese Dinge so umbauen lasst bzw. einkauft, ist es natürlich erstmal eine große Summe, die für alle Umbauten und Einkäufe “drauf geht”.

Die meisten Camper werden ihre Wohnmobile allerdings viele, viele Jahre nutzen und meine Erfahrungen haben gezeigt, die Ausgaben egalisieren sich schnell.

Ich habe euch ja schon oft von meinem unglaublich schönen Schweden Roadtrip berichtet…

Gute 4 Monate Schweden für unter 2500 Euro INSGESAMT, sind nur mit diesen Umbauten möglich. Wenn ich denke, was ich in Schweden für das ständige Stehen auf Stell oder gar Campingplätzen bezahlt hätte, dann haben sich die Ausgaben nur auf dieser einen Tour schon doppelt bezahlt gemacht.

Bevor ich zum Ende komme muss ich nur nochmal EINDRINGLICH SAGEN… für einen günstigen Roadtrip müsst ihr NICHT frei stehen! Ich kann absolut verstehen, wenn euch das kein gutes Gefühl gibt! Es gibt, z.B.  in Frankreich, aber auch in Deutschland und vielen anderen Ländern ganz viele und wirklich schöne kostenfreie oder sehr, sehr günstige Stellplätze! Dort steht ihr wirklich gut und eigentlich auch immer mit anderen Wohnmobilisten zusammen! Einziger Haken, diese Stellplätze haben eben meist keine Stromsäulen. Also seht zu, dass ihr euch unabhängig macht von diesen Stromquellen!

 

Und der letzte Satz… lasst euch nicht stressen!

 

günstig reisen und dabei so schön stehen

günstig reisen und dabei so schön stehen

Genießt die tollen Stunden unterwegs und NATÜRLICH kann man auch mal Geld für einen tollen Stellplatz, für regionale Köstlichkeiten oder dem Kaffee direkt auf der Promenade ausgeben. Eben nur nicht immer und nicht ständig „mal eben so“!

Ich möchte euch nur zeigen, es ist auch möglich mit einem kleinen Budget einen tollen Roadtrip zu erleben. Sitzt ihr erst einmal, bei einem grandios schönen Sonnenuntergang im Sand und euer Womo steht nur wenige Schritte kostenlos hinter euch, werdet ihr diese Form zu campen ganz sicher lieben.

Ich stand in den vergangenen Jahren auf so vielen GROßARTIGEN und KOSTENLOSEN Plätzen, die an wunderschönen Stellen liegen und ganz ehrlich, wenn man nach 1,2, oder auch mal 3 Nächten einen solchen Platz wieder verlässt um weiter zu tuckern und dann denkt, das war einfach grandios und hat mich nicht einen Euro gekostet, muss man automatisch schmunzeln.

Also… startet euren eigenen Roadtrip… dieser Mix aus neuen Orten, coolen Menschen und auch etwas Spannung und Abenteuer ist einfach toll, auch dann wenn man nur ein kleines Reisebudget hat und einen möglichst günstigen Roadtrip plant.

Aber das Wichtigste an allem ist wohl wie immer und dabei bleibt es auch trotz neuem Design, bleibt gesund!

Eure

Unterschrift IsasWomo

NEU & AKTUELL! Die IsasWomo Camping TV Tipps

NEU & AKTUELL! Die IsasWomo Camping TV Tipps

Es gibt aktuelle eine neue Rubrik auf IsasWomo, die IsasWomo Camping TV Tipps ,die euch hoffentlich gut gefallen wird!

 

Schaut ihr auch gerne Reise, Aussteiger oder Camping Dokus/ Serien im TV ?

Ich muss ja ehrlich gestehen, ICH LIEBE SIE! Ganz gleich in welcher Form über Camping, Reisen oder besondere Lebenswege berichtet wird, ich sitze unglaublich gern vor der Flimmerkiste und schaue in andere Welten.

Kennt ihr sie auch, diese Doku über zwei „Jungs“, die mit ihren Fahrrädern bis Shanghai radeln? Habt ihr die Reportage über die 5 jungen Leute gesehen, die mit einem alten Bulli bis Südafrika getuckert sind?

Oder die Reportage Abenteuer Wohnmobil, die unter anderem zeigt, wie ein Ehepaar mit ihrem Expeditionsmobil durch Island tuckern und die Szene, wo der Geysier hoch sprudelt und der „allwissende Naturbursche“ klitsch nass wird?

Mindestens genau so sehr mag ich aber auch die Sendung „Wunderschön“, die immer wieder faszinierende Regionen in Deutschland und Europa vorstellt und die mir schon viele, viele Ziele für eine Wohnmobil Tour geliefert hat.

Dazwischen werden aber auch immer wieder Sendungen ausgestrahlt, die mir vorher nicht bekannt waren und die ich nur durch Zufall beim herumzappeln entdeckt habe. So wurde z.B in der vergangenen Woche eine Sendung ausgestrahlt, welche die 10 schönsten, kleinen und fast unbekannten Weihnachtsmärkte in Deutschland vorgestellt hat.

Genau diese Sendungen sind für uns Camper oft interessant und bringen tolle neue Ideen für Ziele und Womo Touren… zudem wird unser drang gestillt, in die Leben vollkommen fremder Leute zu blicken 😉

Kommt schon, euch geht es doch bestimmt genau so…. man sieht eine Doku im TV und entweder man denkt sich, HUT AB FÜR DIESEN MUT UND DIESEN WEG…. oder aber man schmunzelt und weiß teilweise schon nach 5 Minuten, dieser neue Lebensweg kann nur in die Hose gehen.

Damit uns ab jetzt diese tollen „Eindrücke“ nicht mehr verloren gehen bzw. wir die besten Sendungen zum Thema verpassen, gibt es ab jetzt ca. einmal die Woche:

Die neuen IsasWomo Camping TV Tipps !

 

IsasWomo Camping TV Tipps

 

 

Dabei trage ich alle möglichen TV Sendungen ein, die zum Thema Camping, „Aussteiger/ andere Lebenswege“ und Reisen/ Natur auf den normalen, großen TV Sendern laufen.  Das bedeutet also zum einen, die Sendung muss irgendwie für Camper interessant sein, die schönsten Strände der Karibik sind sicherlich toll anzusehen, aber nicht unbedingt für uns Camper interessant.  Mit „normalen/großen“ Sendern sind alle frei empfangbaren Sender gemeint, bedeutet also Reportagen die z.B auf einem Sky Sender laufen, werden nicht mit einbezogen, genau so wenig wie Sendungen, die auf den ganz kleinen regional Sendern laufen wie z.B Dortmund TV.

Ich gebe mir natürlich größte Mühe alle interessanten Sendungen heraus zu filtern, nichts desto trotz kann ich keine Garantie dafür geben, dass die Sendungen wirklich ausgestrahlt werden, dass ich alle passenden Reportagen, Dokus und Serien herausfiltern konnte, oder dass euch die Sendungen gefallen. Gerade bei solchen „Serien“ wie z.B “ Einmal Camping, immer Camping“ gehen die Geschmäcker sicherlich auseinander…  wie so oft im Leben. Aber ihr werdet ja nicht gezwungen die Sendungen zu sehen, die ganze neue Rubrik soll ja nur eine gut gemeinte Hilfe sein.

Ich stelle grundsätzlich nur die erste aktuelle Ausstrahlung der jeweiligen Sendung ein, wird die Ausstrahlung innerhalb der nächsten Tage wiederholt, bleiben diese Wiederholungen unbeachtet. Solltet ihr also eine Sendung aus zeitlichen Gründen nicht sehen können, sie interessiert euch aber sehr, kann es sehr gut sein, dass es eine Wiederholung gibt, oder ihr die Sendung über die verschiedenen Mediatheken sehen könnt.

Da die IsasWomo Camping TV Tipps auf Dauer viel Zeit und Arbeit bedeuten, werde ich diese Rubrik erstmal für 3 Monate testen. Wird das Angebot gut von euch angenommen und die Arbeit lohnt sich eurer Meinung nach, wird es die neue Rubrik sicherlich auch auf Dauer geben.

Ihr findet die neusten TV Tipps immer direkt, ganz, ganz oben auf der IsasWomo Startseite über einen eigenständigen Menü Punkt.

Ihr könnt aber auch diesen Link nutzen, der euch direkt auf die neue TV Tipps Seite führt.
Link zur neuen IsasWomo Camping TV Tipp Seite

 

Ich hoffe euch gefällt dieses neue Angebot und wenn ihr von der Seite überzeugt seit, schreibt mir gerne einen Kommentar oder erzählt euren Camping Freunden von diesem Angebot, damit auch sie keine interessante Sendung zum Thema mehr verpassen.

 

Ich wünsche euch viele, gemütliche und adventliche Stunden, die ihr ja vielleicht auch hin und wieder vor dem TV verbringen könnt.

So ein bisschen berieselung durch die Flimmerkiste kann ja auch im Weihnachtsstress nicht schaden…  😉

Also, bleibt entspannt und gesund eure

 

Unterschrift

 

 

 

Arbeiten, bloggen, surfen im Wohnmobil – Teil 2!

Arbeiten, bloggen, surfen im Wohnmobil – Teil 2!

Nachdem ich euch Freitag ja schon den ersten Teil zum Thema “ arbeiten, bloggen, surfen on Tour” online gestellt habe, kommt heute wie versprochen Teil 2!

Im 1. Teil wurden schon Themen wie mobile Router vs. Internet Stick, Wechselrichter, Apps zum Bilder bearbeiten und weitere Dienstprogramme besprochen. Solltet ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habe, hier gehts zu Teil 1! 

Im heutigen, 2. Teil,  geht es weiter mit den Themen “Verträge”, Stromquellen, Clouds und Produkte, die bei mir selbst noch auf der “ könnte man kaufen“ Liste stehen.

 

Also, viel Spaß und los geht es mit dem 2. Teil von „arbeiten, bloggen und surfen on Tour“!

 

arbeiten im wohnmobil

 


 

“Verträge und Abonnements“

Alles was man “kaufen und/ oder abschließen” muss, um möglichst gut on Tour arbeiten zu können!

-SIM Karten! Wie  ich ja nun selber “zu spüren” bekam, ist die Lage im Bereich der SIM Karten oder Mobilfunkanbieter nicht leicht zu durchschauen!

Aber, fangen wir vorne an! Bei wem es nicht auf die Kosten ankommt, dem kann ich am ehesten einen “ dicken, fetten” Telekom Vertrag empfehlen. Zum einen beinhaltet dieser ein großes Datenangebot, man kann zudem abschließen, dass in großen teilen Europas die Roaming Gebühren entfallen und die Netzabdeckung ist auch noch sehr gut. Schließt ihr einen wirklich großen Vertrag ab, mit ausreichend viel Datenvolumen, ist dies natürlich auch super in Bezug auf das Thema- persönlicher Hotspot”! Habt ihr genügend Datenvolumen, könnt ihr euch das Thema Router/ Internetstick sparen. Dann “öffnet” ihr über euer Handy einfach den persönlichen Hotspot, logt euch mit dem Laptop ein und kommt so ganz leicht ins Netz. Bedenkt nur, beim “ surfen” und arbeiten im Netz, fallen schnell viele Daten an! Ihr benötigt also ein wirklich hohes Datenvolumen um „frei und entspannt im Netz zu surfen“. Um rein privat, hin und wieder mal on Tour ein bisschen zu surfen, reichen 2-3 GB. Wenn ihr aber wirklich täglich ins Netz müsst, als Blogger und „Digitaler Nomade“ arbeitet und mit dem Datenvolumen auf der sicheren Seite sein wollt, wären 10 GB oder mehr ratsam ( Vorsicht wenn ihr häufig YouTube nutzt, oder wenn ihr sehr viele Videos hochladen wollt, dann können selbst 10 GB im Monat schnell verbraucht sein!)

Einziger Haken…. so ein Vertrag kostet im Monat…. viel,…. sogar sehr viel Kohle! 

Wer nun aber nicht das nötige Geld hat um so einen Vertrag abzuschließen, oder sonstige Probleme mit festen Mobilfunk Verträgen hat, sollte auf prepaid Karten zurückgreifen. Das Angebot an prepaid Anbietern ist groß und ihr solltet euch vielleicht einfach umschauen welches Angebot das für euch Beste ist. Wichtig wäre zudem noch, wie oder wo kann man das prepaid Konto auffüllen?! Es ist toll, wenn ihr das günstigste und beste Angebot habt, wenn ich allerdings das Konto nur an ganz bestimmten, selten vorkommenden Punkten auffüllen könnt, bringt es euch „on Tour“ nichts!

Es gibt noch einen weiteren ganz wichtigen Punkt zu bedenken, wenn es nochmal darum geht, eure SIM Karten für den in Teil1 genannten Router oder Internetstick zu nutzen.

Wie schon in Teil 1 gesagt, muss eine SIM Karte in den Router bzw. Stick eingelegt werden, um dann ins Netz zu kommen. Habt ihr jetzt “nur” eine SIM Karte z.B erhalten über den dem Telekom Vertrag, müsstet ihr diese SIM Karte immer aus eurem Handy nehmen und in den Router einlegen. Dazu kommt noch, in den Stick oder Router muss vielleicht eine SIM Karte mit “normaler” Größe, in den meisten modernen Handys sind aber Micro oder Nano SIM Karten!  Bedeutet also, entweder ihr müsst super “fuckeln” um die kleine SIM Karte richtig in den Router einzulegen, oder zu 99 % funktioniert es so gar nicht. Es gibt mittlerweile so “Adapter” zu kaufen, um die Größen der Sim Karten zu ändern, mit denen klappt es ganz gut, allerdings benötigt ihr zum wechseln ein bisschen Zeit und “Muße”.Link zum Sim Karten Adapter 

Die beste Lösung wäre, eine 2. SIM Karte zum selben Vertrag.

Wenn das nicht klappt, dann sieht mein Tipp so aus: Ich nutze NUR für den Router bzw. Stick eine zusätzliche „extra“ Prepaid Karte. Sollte euch das Datenvolumen dieser Prepaid Karte nicht ausreichen, gibt es auch die Möglichkeit eine 2. Prepaid Karte zu kaufen. Diese Prepaid Karten kosten nicht mehr viel, für das Geld lohnt es sich nicht, mit dem Datenvolumen Probleme zu bekommen. Wenn ihr zudem Prepaid SIM Karten von verschiedenen Netzanbietern kauft, habt ihr auch eine möglichst hohe Netzabdeckung… dies nur als kleiner Hinweis.

Sobald ihr vor habt ins Ausland zu reisen, solltet ihr euch über Prepaid Anbieter des jeweiligen Landes informieren. Dann entfallen die hohen Roaming- Gebühren und so eine SIM Karte für 10-15 Euro, hat man schnell wieder raus. Einziger Harken… durch die terror Anschläge ist es in manchen Ländern (wie z.B. Frankreich) seit kurzem nötig, einen festen Wohnsitz anzugeben um prepaid SIM Karten für das Internet frei zu schalten. Informiert euch am besten vor der Reise, wie die Regelungen in den jeweiligen Ländern gehandhabt werden und vielleicht auch, welcher Anbieter der für euch beste ist. Im Land selber sind diese Informationen häufig nur in Landessprache erhältlich, wenn man die Sprache allerdings nicht wirklich gut versteht, steht man schnell ganz schön “auf dem Schlauch”!

-Blog, Homepage, Hoster?! Wahrscheinlich eine der wichtigsten, schwierigsten und am schwersten zu beantworteten Fragen! Wenn ihr wirklich versuchen möchtet, möglichst “professionell” über das Internet zu arbeiten ( erstmal ganz gleich in welchem Bereich) braucht ihr meiner Meinung nach eine eigene Homepage. On Tour arbeiten, ist ohne eigene Seite kaum möglich! Geht es euch allerdings weniger darum unterwegs zu arbeiten, als vielmehr darum einen kleinen, feinen Blog zu schreiben, geht dies auch problemlos bei einem der vielen “kostenlosen Blog Anbieter”. Schreibt ihr schon ein privates Tourbuch? Dann wäre es doch vielleicht eine schöne Idee dies von nun an online zu stellen ( man kann Blogs auch auf „privat“ stellen, so dass man die Seite nur mit einem Passwort sehen kann.) So könnten Familienmitglieder und Freunde immer direkt verfolgen wo ihr gerade seid (genau so habe ich nämlich mal angefangen). Den wohl größten  Anbieter für kostenlose Internetseiten findet ihr unter wordpress.com. Dort könnt ihr sehr einfach und schnell, schöne, kostenlose Seiten erstellen.

Es gibt allerdings auch einige Nachteile an diesen kostenlosen Seiten, die es meiner Meinung nach fast unmöglich machen, ein echtes Gewerbe auf so eine Seite aufzubauen. Zum einen ( und das ist wohl der negativste Punkt) ist man immer an die Vorgaben des Anbieters gebunden, man kann eine solche Seite also nie komplett nach eigenen Wünschen aufbauen, programmieren und gestalten. Zudem steht in der kostenlosen Grundform dieser Anbieter, immer der Name des Anbieters in der Adresszeile.Solche Seiten haben also immer den Namen des Blogs und dann ein z.B.wordpress.com dahinter. Der 2. Punkt, der wohl deutlich gegen eine solche Seite spricht wenn ihr wirklich on Tour arbeiten möchtet, ist aber noch ein anderer… Es macht sicherlich keinen guten Eindruck, wenn ihr z.B. Auftragsschreiben annehmen möchtet oder die Bearbeitung von Internetseiten, habt aber dabei selber keine eigene Seite zu bieten, diese Kombination passt nicht wirklich gut.

Heißt also, für eine private Seite sind die kostenlosen Anbieter eine super gute Lösung, um aber über die Seite zu arbeiten, benötigt ihr eine eigene „Domain“.

Um allerdings eine eigene Seite aufzubauen, benötigt ihr die eben angesprochene „Domain”, die Adresse der Seite. Des Weiteren benötigt ihr einen Anbieter der diese Domain “reserviert” und euch überhaupt den Weg ins Netz gewährt, einen Hostinganbieter.

Na und jetzt wird es richtig schwierig, denn die Meinungen zu diesen Hosting Anbietern gehen extreeeeeeeeeeeeeeem auseinander. Jeder hält seinen Anbieter für „am besten“ und am günstigsten bzw. andere Anbieter für schlecht, langsam oder unzuverlässig.

Ich habe meine eigenen Seiten über Strato “angemeldet” und ich bin mit Strato sehr zufrieden. Strato kostet im Jahr etwas mehr als viele andere Anbieter (vor allem ausländische Anbieter).Ich habe mich damals aber extra für Strato entschieden, weil es ein deutscher Anbieter ist, der ein deutsches Hilfsprogramm bietet und wenn gar nichts mehr gehen sollte, auch einen Telefon Support auf deutsch! Außerdem bietet Strato noch viele, viele zusätzliche “ Hilfen” und Angebote, wie z.B ein automatisches Backup usw. usw.

Ich habe mittlerweile bei meiner Arbeit für andere Webseiten, schon einige andere Hostinganbieter kennengelernt. Wenn man einmal weiß, wie man eine Seite aufbaut, ist es ok… Ich persönlich wäre allerdings ganz zu Beginn, ohne die Strato Hilfe, ganz schön aufgeschmissen gewesen. Hat man im Hintergrund eine Agentur, einen Informatiker oder ähnliches, macht dies die Arbeit an einer eigenen Seite natürlich einfacher, ist man aber allein und muss sich selber um alles kümmern, sind zusätzliche Hilfen ( gerade zu Beginn) immer gut zu gebrauchen!

Nichts desto trotz kann und will ich hiermit Strato nicht explizite empfehlen, denn ich kenne noch zu wenig verschiedene Anbieter um sagen zu können, jaaaa Strato ist wirklich außergewöhnlich gut! Ich kann bisher nur sagen, dass ich mit Strato zufrieden bin und mir der deutschsprachige Service, gerade zu beginn meiner eigenen Seite, sehr weitergeholfen hat.

-Online Speicher/ Cloud! Wer wie ich  on Tour arbeiten möchte, oder aber auch nur seine Daten an einem sicheren Ort speichern will und zudem von den unterschiedlichsten Geräten zugreifen möchte, braucht einen online Speicherplatz… eine Cloud! Zum arbeiten ist so eine Cloud praktisch um 1. natürlich die erarbeiteten Dinge sicher zu speichern, und 2. können Kunden ( je nach Auftrag) auch jederzeit direkt auf die Daten zugreifen. Wie ich im ersten Teil schon berichtet habe, arbeite ich mittlerweile mit verschiedenen “Clouds”.

Alle Speicher (Clouds) haben allerdings ein „Problem“, wer viele Daten speichern möchte, braucht irgendwann die kostenpflichtigen Premium Versionen.

Tipp- Da es zuzüglich zu einigen Telekom Verträgen ein einjähriges Evernote Premium Konto kostenlos gibt, sollte man dies auch nutzen. Ich brauche vor allem für meine Kundenaufträge die Evernote Cloud. Das Programm ist relativ weit verbreitet, auch wenn es meiner Meinung nach, nicht so ganz leicht zu “durchschauen” ist.

Welche Cloud für euch am besten ist, kann ich nicht sagen… aber ein Vergleich der Programme lohnt sich.

-Werbung kaufen oder nicht ? Wenn man möglichst erfolgreich im Netz arbeiten möchte, ist das A und O, dass man von Leuten gesehen wird. Somit kommt man irgendwann ganz schnell zu der Frage, schalte ich eine Werbeanzeige oder nicht?

Richtig werben ist allerdings gar nicht so leicht! Man darf es auf keinen Fall übertreiben, aber macht man zu wenig, kann man sich die Arbeit auch gleich sparen.Dabei gibt es natürlich verschiedenste Formen zu werben… die wohl einfachste und kostenlose Form seine eigenen Artikel vielen Leuten zu zeigen, sind Postings auf sozialen Medien bzw. in den passenden Gruppen.

Dabei bin ich allerdings sehr vorsichtig JEDEN Artikel einfach, regelmäßig in die verschiedensten FB Gruppen zu stellen. Meine Artikel erscheinen zwar alle auf meiner FB Seite, aber bei weitem poste ich nicht alles einfach so in den verschiedenen Gruppen.

Nur wenn es Artikel sind die wirklich passende Informationen zum Gruppenthema erhalten, poste ich meinen Artikel einmalig in den Gruppen. Ich weiß, die Meinung zu dem Thema gehen weit auseinander, aber ich halte mich dabei an meine eigenen Empfindungen. Sehe ich einen Artikel der entweder ständig neu in die Gruppen gestellt wird, oder sind es tattäglich sehr ähnliche, private Reiseberichte, intresiert mich ein solcher Artikek nicht!  Sind es aber Artikel die einen echten Mehrwert haben und die gute Informationen bieten, klicke ich gern auf die Artikel und lese mich auch immer wieder auf dem Blog fest. Diese “ Mehrwert Artikel“ bekommen in den Gruppen deutlich mehr Aufmerksamkeit und auch die Gruppen Admins fühlen sich durch solche Artikel nur in den aller seltesten Fällen genervt (Grundsätzlich gilt natürlich das Blog Artikel in den Gruppen erlaubt sein müssen, oder man sich das OK des Admins geholt hat!!!)

Wenn man zudem “echte” kostenpflichtige Werbeanzeigen schalten möchte, gibt es auch dort immense Unterschiede. Ich hatte zu Beginn, durch einen Gutschein, die Möglichkeit für 75 Euro Werbung bei Google zu schalten und ich kann nur sagen… Werbung bei Google ist kompliziert und schweineeeeee teuer. Wer seine Werbeanzeige auf der ersten Google Ergebnis Seite sehen möchte und dies auch noch unter einem häufig genutzten Suchbegriff, muss richtig Geld in die Hand nehmen, da sind mehrere hundert Euro “nichts”.

Wer erstmal kleiner Anfangen möchte, sollte sich überlegen, Werbung in den sozialen Medien zu schalten. Gerade Werbeanzeigen auf Facebook oder Twitter sind relativ leicht zu erstellen und können schon einige neue Leser auf die Seite bringen.

Die allerbeste Werbung für eine Seite ist und bleibt aber auf Dauer gute Themen zu erarbeiten und nette Artikel zu schreiben. Wer regelmäßig gute Texte schreibt, NEUE Themen in Angriff nimmt ( sorry Leute, aber dieses ständige abschreiben bringt auf Dauer GAR NIX), auch mal etwas persönliches von sich öffentlich macht und mit anderen Kollegen freundschaftlich zusammen arbeitet, hat ganz automatisch die beste Werbung für seinen Blog!

 

Strom, Batterie und Solaranlage!

 

Oder, wie bekommen meine Batterien genügend Power?

Wer von euch dauerhaft am Strom steht, also eigentlich nur Camping und gut ausgebaute Stellplätze nutzt, sollte beim Thema “ Strom im Womo” eigentlich keine Probleme habe. Wer aber häufig frei steht, oder die kleinen, kostengünstigen Stellplätze nutzt, muss sich unbedingt mit diesem Thema befassen, denn ohne genügend “Batterieleistung” ist ein zuverlässiges arbeiten eigentlich nicht möglich.

Jetzt gibt es aber sooooo viele verschiedene Möglichkeiten einer leeren Womo Batterie ( und damit auch irgendwann leeren Akkus) zu entgehen (und wie ihr ja wisst, habe ich nur wenig Plan von diesen ganzen Technik Dingen), dass ich hier nur einige Möglichkeiten ansprechen werde, bzw. vor allem die Dinge beschreibe, welche ich auch selber nutze.

Alles beginnt natürlich damit, dass ihr eine (oder noch besser zwei, je nach “ Stärke” der Batterie) gute Wohnraumbatterie benötigt, und solltet ihr irgendwann bemerken, dass die Leistung dieser Batterie(en) nachlässt, solltet ihr die Batterie auch zeitnah wechseln. Zudem kann ich euch nur dringendst empfehlen eine Solaranlage einbauen zu lassen. Wenn ich bedenke, wieviel Geld ich schon auf meinen langen Touren gespart habe, weil ich auch durch die Solaranlage auf dem Dach viel frei stehen konnte, dann habe ich die Kosten für eine Solaranlage schon x mal raus. Beim Kauf einer Solaranlage müsst ihr nur unbedingt beachten, das die Leistung der Solarplatte auch zur Leistung der Batterie passt.

Mittlerweile gibt es auch viele “mobile Solar Varianten” wie z.B. große Matten die man vor das Womo stellen kann und so die Batterie aufladen kann. Vorteil dieser Matten, man kann sie immer genau so hinlegen, dass sie in der maximalen Sonne liegen. Nachteil “automatisch” geht da nix… man muss die Matten immer erst “ anstöpseln” und ich hätte große bedenken sie “ einfach so” am Womo stehen zu lassen, wenn ich nicht in der unmittelbaren Nähe bin. Aber, durch die mobile Variante erspart man sich natürlich eine “ richtige” Installation der Solarplatte und auch für alle Leute die keinen Platz auf ihrem Womo Dach haben bzw. für Kastenwagen Fahrer, ist die mobile Variante eine gute Sache.

Einziger Haken an ALLEN Solar Varianten… wenn über Tage die Sonne nicht scheint, kann es auch mit der tollsten Solaranlage eng werden.

Für solche Zeiten wäre sicherlich eine Generator eine tolle Sache! Ich  besitze allerdings keinen, so dass ich euch zu dem Thema auch besser nichts weiter schreibe. Wer abgesehen von einem Stromgenerator so richtig “ durchstarten” möchte und zudem viel Geld übrig hat, kann sich natürlich auch mit dem Thema Brennstoffzelle vertraut machen. Link zur Efoy Brennstoffzelle … der absolute Wahnsinn !

Ich für meinen Teil kam bisher immer ohne Probleme mit der Batterie und Solaranlagen Taktik aus. Zudem habe ich noch eine vernünftige Powerbank Powerbank stark um das Handy und das Tablet aufzuladen und für meinen früheren Laptop habe ich sogar extra einen 2. Akku gekauft.

Da die Powerbanks mittlerweile für wenige Euro zu bekommen sind, habe ich neben einer großen und starken Powerbank, sogar noch 2 kleine „Pb“ ( ausreichend für ca 3 Handy Ladungen), die ich immer im Rucksack bzw. der Handtasche dabei habe. Link zu meiner kleinen Powerbank die ich allerdings im Action Markt für 7 Euro gekauft habe.

 

Weitere Produkte die nützlich sein können…

 

Natürlich gibt es noch viele, viele weitere nützliche Produkte, die man besitzen könnte…

 Einige der Produkte die jetzt kommen, besitze ich selber (noch) nicht, aber es sind sicherlich Dinge die ich noch gebrauchen kann/ könnte.

-Tablet… Ok, vielleicht ist es auch mein ganz persönlicher Hype, weil ich mein Tablet erst seit ein paar Tagen besitze, aber ich finde es uuuuultra praktisch! Geraaaaade für alle die viel unterwegs sind! Egal ob es darum geht, im Café zu sitzen und ein paar Mails zu bearbeiten, um sich neue “Lernvideos” anzuschauen oder auch Kunden von den eigenen Projekten zu überzeugen, ich arbeite seit Tagen nur noch auf dem Tablet! Gerade das IPad Pro ist so groß, dass man super schreiben kann, es ist aber noch deutlich leichter zu transportieren als der Laptop. Ich bin absolut begeistert von dem Teil!

-Kamera… jaaaa und da sind wir bei einem heißen Thema! Ich persönlich besitze (noch) keine richtig gute, teure Kameraausrüstung und bin auch eigentlich der Meinung, dass man diese nicht unbedingt braucht, wenn man ein GUTES Handy hat. Ja, ja ich weiß… bööööööses Faul und alle Fotoblogger werden mich jetzt lynchen wollen! Dabei meine ich das gar nicht so “böse”! NATÜRLICH ist es so, dass man wahrscheinlich richtig, richtig gute Bilder nur mit einer richtig guten Ausrüstung schießen kann! Allerdings muss man sich dazu auch mit der ganzen “Materie” gut, bestens oder noch besser auskennen. Ich bin fest davon überzeugt, hat man (so wie ich) keinen Plan von Belichtungszeiten, Objektiven und den ganzen weiteren Einstellungen, macht es keinen großen Unterschied, ob man das Handy nutzt oder die super Kamera. Wenn man wirklich gutes Fotos schießen will oder gar viel als “ Fotoblogger” arbeiten möchte, muss man sich mit dem Thema richtig auseinander setzen. Super tolle Kameraausrüstung, aber dann null Plan… meiner Meinung nach bringt das mal gar nix!

Ob man allerdings immer Lust hat die große Kamera, plus vielleicht noch weitere Ausrüstung, mit zu schleppen, steht noch auf einem anderen Blatt…. sag ich mal ganz “vorsichtig”… ganz, ganz vorsichtig 😉

-WLAN Antenne… eine WLAN Antenne ist wirklich eine praktische Sache. Sie wird auf das Dach des Womos gestellt und man kann z.B das frei zugängliche WLAN Netz des 2 km entfernten Mc Donalds , oder das freie Internet am entfernten Info Punkt des Campingplatzes, empfangen. So eine Antenne ist definitiv eines der Teile, die ich mir noch irrrrrrgendwann zulegen werde. Einziges Problem, die Antennen die wirklich gut sind und eine große Reichweite haben, kosten momentan noch einige hundert Euro. Wenn man allerdings viel unterwegs ist, vielleicht auch in Gegenden wo das mobile Netz nicht so gut ist und häufig auf ein kostenloses Wifi Netz angewiesen ist, lohnt sich die Investition..  Wlan Antenne ( Der Link führt zu einem Beispiel, diese Antenne ist für eine Entfernung von bis zu 2,7km, aber wahrscheinlich nur wenn auf der gesamten Strecke kein Haus oder Baum steht. Größere Reichweite ist meist noch wesentlich teurer)

 

 

Jaaaa, das war mein Zweiteiler zum Thema arbeiten, surfen und Kontakte pflegen on Tour!

Ich hoffe sehr, dass euch die Artikel gefallen haben und sie für euch hilfreich sind, ganz gleich ob ihr von unterwegs arbeiten möchtet oder ob ihr unterwegs nur privat im Netz surft und vor allem Kontakt halten möchtet.

Vielleicht wirkt meine Liste an manchen Stellen nicht so professionell, wie so mancher Artikel den ihr unter dem Thema „arbeiten von unterwegs“ finden könnt. Aber ich kann euch mit reinem Gewissen schreiben, dass diese Liste ohne irgendein gesponsertes Produkt oder Programm entstanden ist. Genau so arbeite ich und eines kann ich dazu vielleicht noch sagen, es gab bisher noch nicht einen Auftrag, den ich nicht fristgerecht, oder nur ungenau bearbeitet, eingereicht habe.

Eines ist aber noch viel, viel wichtiger als jeder Job, der Netz Empfang oder der Kontakt zu Freunden und Familie.. bleibt gesund!

Eure

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

Bei den hier angegebenen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate Links. Bedeutet, geht ihr über einen dieser Links zu Amazon und kauft ein Produkt, werde ich mit einigen Prozenten beteiligt! Für euch ändert sich gar nichts, ihr müsst nicht einen Cent mehr bezahlen und ich sehe später auch nicht welche Person hinter welchem Kauf steht! Euch tut es also nicht weh, es ändert sich für euch wirklich gar nicht, nur das ich automatisch von Amazon ein paar Euro bekomme, weil ihr durch mich auf die Amazon Seite gegangen seit.

Surfen, bloggen, arbeiten on Tour – Teil 1

Surfen, bloggen, arbeiten on Tour – Teil 1

Seit vielen, vielen Wochen und Monaten beschäftige ich mich mittlerweile mit dem Thema “ arbeiten on Tour ”.

Wie bereite ich mich am besten auf längere Touren vor, welche technischen Dinge brauche ich unbedingt und gibt es teilweise günstige Alternativen? Welche Produkte wären nett, sind aber momentan noch nicht dringend nötig und was für Dienstprogramme bzw. Apps erleichtern mir das Leben?

Auf meiner Recherche im Netz, bin ich zu dem Thema arbeiten on Tour , reisen und im Netz surfen, auf uuuunendlich viele Tipps und Artikel gestoßen! Aber, zum einen macht es eben doch einen Unterschied, ob man als Backpacker durch Asien reist, oder mit dem Womo durch z.B Holland, Frankreich oder Italien.  Zudem gibt es bei vielen, vielen der Informationen im Netz noch ein weiteres Problem… die Blogs, online Magazine oder was auch immer, werden von bestimmten Herstellern gesponsert. Dies erkennt man aber extrem häufig erst dann, wenn man sich die Seiten ganz genau anschaut!

Aus diesem Grund habe ich gedacht, ich schreibe euch mal meine “Sicht der Dinge”, bzw. welche Dinge ich nutze, um on Tour zu arbeiten und im Netz zu surfen, welche kostengünstigen Alternativen ich vielleicht gefunden habe und welche Produkte sich für mich als sehr nützlich herausgestellt haben. Dabei werde ich von KEINEM der genannten Hersteller gesponsert und es gibt sicherlich noch andere Hersteller die sehr ähnliche Produkte im Sortiment haben, ich selber nutze allerdings die hier angegebenen.

Wichtig … dabei geht es mir hier NICHT NUR um das reine arbeiten on Tour, sondern viele Tipps sind sicherlich auch hilfreich, um sich den Womo Alltag in Bezug auf das “online sein im allgemeinen” und das bloggen (ganz gleich ob möglich „groß“, oder ganz privat) zu erleichtern, oder umden Kontakt zu Freunden und Familien zu halten.

Da dieser Artikel immer länger und länger wurde, werde ich ihn in 2 Teile aufteilen.

Teil 1 gibt es also heute und den 2. Teil gibt es ab Sonntag… 

( Nachtrag, mittlerweile ist Teil 2 auch online… hier der Link Teil 2- Arbeiten, bloggen, surfen im Womo )

 

Also, los geht es mit meinen Tipps zum Thema “ arbeiten on Tour ”

 

Die technische Ausrüstung

 

“Produkte/ Geräte/ Hardware die on Tour grundlegend wichtig sind”

Laptop und Smartphone! Beide Artikel sind absolut von Nöten, ohne die geht eigentlich gar nichts.

 

Selfie Stick und Handy Stativ! Beides praktisch und für ganz kleines Geld zu kaufen. Link zum Produkt

 

-Router oder Internet Stick! Angefangen habe ich mit einem Internet Stick von Huawei, den man für kleines Geld z.B in jeder Lidl Filiale kaufen kann. Link zum Lidl Connect Stick In den Stick wird eine SIM Karte ( dazu im 2. Teil viel mehr) eingelegt und danach wird der Stick über den USB Anschluss des Laptops verbunden. Wenige Klicks später, kann man auch schon im Internet surfen. Seit einigen Monaten nutze ich allerdings noch lieber einen separaten Huawei Router ( z.B. über Amazon zu kaufen Link zu „meinem“ Router ). Auch in diesen wird einer SIM Karte eingelegt und nachdem man den Router eingeschaltet hat, sucht er sich automatisch das mobile Netz.

Es gibt mindestens 2 Vorteile an einem Router. Zum einen können sich mehrere Geräte gleichzeitig über den Router ins Internet einwählen ( also z.B ein Handy und ein Laptop gleichzeitig) was bei einem Stick oftmals nicht möglich ist ( auch nicht über die Hotspot Variante!). Zudem hat der Router noch einen weiteren immensen Vorteil, er ist eben nicht direkt mit dem Laptop verbunden, sondern kann “ irgendwo” im Wohnmobil stehen. Dies kann noch sehr wichtig werden! Denn um das Internet nutzen zu können, benötigen beide Produkte einen möglichst starken Empfang zum mobilen Netz. Je nachdem wo man aber gerade mit dem Womo steht, hat man nicht immer guten Netzempfang und schon gar nicht dann, wenn man abends alle Womo Rollläden schließt.

Darum habe ich meinen Router abends z.B. auch schon häufiger mal auf das Womo Dach gelegt ( natürlich nur wenn es nicht regnet, wobei… bei ein bisschen regen hilft ein ZIP Beutel wunder, so unter uns gesagt 🙂 !). So hatte ich weiterhin guten Empfang und die Reichweite des Routers ist längst ausreichend um sich mit dem Laptop, Tablet oder Handy zu verbinden.

Diese Möglichkeit habt ihr aber (ohne weitere Kabel oder andere Produkte) nur, wenn ihr einen Router nutzt!

 

-Stromwandler/ Wechselrichter! Egal ob ihr frei stehen möchtet oder eigentlich nur Stell und Campingplätze an fahrt, nicht immer bekommt ihr sofort eine freie Steckdose, bzw. könnt am Strom stehen. Damit ihr vor solchen „Problemchen“ geschützt seit und eure technische Ausrüstung jederzeit aufladen könnt ( vor allem auch dann, wenn nicht alle Ladekabel für den Zigarettenanzünder ausgelegt sind), benötigt ihr einen Wechselrichter.

So ein Wechselrichter, „wechselt“ die 12 Volt aus der Womo Batterie, in 230 Volt „normal Strom“ um und ihr könnt eure normalen Ladekabel samt „Steckdosen Stecker“ nutzen. Es gibt ganz verschiedene Arten/ Stärken von Wechselrichtern, schaut am besten auf eure Artikel und entscheidet danach welche Stärke euer Wechselrichter benötigt.

Ich persönlich habe mittlerweile 2 Wechselrichter. Einen großen und recht “ starken” für bis zu 1800 Watt ,der direkt an die Bordbatterie angeschlossen wird und einen kleinen, etwas einfachereren, samt einem Zigarettenanzünder Anschluss, für bis zu 300 Watt ( die Wechselrichter gibt es im Netz und z.B bei Saturn, aber manchmal auch an Raststätten… dort allerdings zu Apotheken Preisen! Link zu einem reinen Sinus Spannungswandler ( Beschreibung, Unterschied in der Amazon Anzeige) Link zu meinem Amazon Wechselrichter

Erst durch die Wechselrichter ist es mir möglich, so viel frei zu stehen und entspannt zu arbeiten, von wo ich gerade möchte! Diese Investition lohnt sich sehr!!!

 

-Externe Festplatte! Ganz, ganz wichtig… ja ich kann verstehen, dass diese zusätzlichen Sicherungen nervig sind, aber um zuverlässig arbeiten zu können, braucht man einfach einen Ort an dem ALLES MÖGLICHE sicher gespeichert werden kann. Ich nutze zwar zudem immer wieder Clouds (auch dazu im 2. Teil mehr) und trotzdem speicher ich wichtige Texte, Bilder oder Videos immer nochmal extra auf einer externen Festplatte, auf welche ich mit “Adleraugen” achte und die ich nur mit “ Samthandschuhen” anfasse! Durch die Speicherung in einer Cloud und zudem nochmal auf einer externen Festplatte, sind alle wichtigen Daten an 3 verschiedenen Orten ( Laptop, Cloud, Festplatte) gesichert. Da müsste es schon mit dem Teufel zu gehen, dass wichtige Daten, Bilder oder Videos komplett “verloren gehen”.  Link zu meiner Festplatte

 

-Ladekabel! So “nebensächlich” es klingen mag, aber ich kann euch nur den Tipp geben, die wichtigsten Ladekabel bzw. jeweils ein Kabel zu den unterschiedlichen Anschlüsse, in doppelter Ausführung dabei zu haben. Das klingt jetzt erstmal nach “ soooo viel Kabelsalat”, aber viele Produkte nutzen den selben Anschluss. Bei mir sind es mittlerweile nur noch 3 verschiedene Anschlüsse und somit 3 verschiedene Kabel, die ich immer doppelt on Tour dabei habe. Universal Ladekabel sind natürlich auch ok, wenn denn die Anschlüsse wirklich passen und das Ladekabel “anerkannt” wird Link universal Ladekabel Laptop, Kamera, Router usw. Ich habe leider nicht so viel Glück mit den universal Ladekabeln, weil sie bei mir z.B. am IPhone nicht anerkannt werden.

Wie schnell vergisst man mal ein Ladekabel, oder es geht kaputt! Je nachdem wo man dann gerades mit dem Womo steht, kann es ganz schwierig werden passenden Ersatz zu bekommen.

 

Software und App’s

 

Programme die ich zum Arbeiten am liebsten nutze.

-Google Drive! Google Drive ist das “Programm”, welches ich wohl am aller, aller liebsten und am aller, aller häufigsten nutze!

An sich ist Google Drive nur die Cloud, der Speicherort, den Google seinen Nutzern anbietet und das mit bis zu 15 GB KOSTENLOS! Ich kenne keinen anderen Anbieter, der so viel kostenlosen Speicherplatz hergibt! Unter Google Drive Link zu Google Drive fallen viele, viele weitere “Programme” wie z.B Google Docs, ein Schreibprogramm. Man kann aber auch Tabellen erstellen, Rechnungen schreiben, es gibt viele verschiedene Vorlagen usw.usw. Ich schreibe mittlerweile alle meine Artikel erst auf Google Drive, kopiere sie, füge sie dann in den Blog ein und bearbeite sie da fertig. Dadurch werden alle Texte automatisch in der Google Cloud gespeichert und ich kann zudem zuhause, oder on Tour, auf die Texte zugreifen und dies sogar auch offline.

Bedeutet also, wenn ich erst z.B. etwas im Womo, auf dem Laptop geschrieben habe, dann aber später im Café sitze und mir noch eine Änderung einfällt, kann ich schnell vom Handy oder Tablet aus, auf den Artikel zugreifen und ihn von dort weiter bearbeiten.

Dazu finde ich, dass Google Drive extrem einfach aufgebaut ist, man findet sich schnell zurecht, ohne sich lange einarbeiten zu müssen und ich kann alle Texte in unterschiedlichen Formaten herunterladen und speichern. Egal ob der Kunde seine Texte als eine PDF Datei haben möchte, oder lieber ein Word Dokument, mit Google Docs kann man alles in verschiedensten Formate speichern. Leider ist Google Drive (noch) )nicht so verbreitet wie andere „Cloud Programme“, darum nutze ich für Kunden Aufträge eine andere Cloud, dies erkläre ich euch aber ausführlich im 2. Teil!

-OneNote! Wie oft kommt man durch irgendeinen Link, oder auf der Suche nach etwas gaaaaanz anderem, auf eine Internetseite die man sich später nochmal in Ruhe anschauen möchte oder die Informationen enthält, für welche man später mehr Zeit, Ruhe und Konzentration benötigt. Ich hab mich sehr lange echt schwer getan, dass für mich praktischste System zu finden! Mittlerweile bin ich aber von Microsoft OneNote Link zu OneNote überzeugt! Die passende App gibt es übrigens auch über den Apple App Store, obwohl es ein Microsoft Programm ist!

5GB sind kostenlos, die Seiten werden automatisch auf allen Geräten angezeigt und die gespeicherten Seiten sind natürlich auch offline zu bearbeiten, bzw. zu lesen. Was mir an OneNote besonders gefällt, im Gegensatz zu anderen, großen Anbietern wie z.B. Evernote, gibt es hier die Möglichkeit die gespeicherten Seiten gleich handschriftlich auf dem Tablet zu markieren bzw. wichtige Infos zu unterstreichen. So kann ich mir Infos mal eben “an den Rand schreiben” oder ich unterstreiche die für mich wichtigsten Infos einer Seite. So muss ich später nie lange nach einem speziellen Abschnitt, oder einer wichtigen Information suchen.

Arbeiten on Tour

Bei dieser App lohnt sich die premium Variante. Die Kostenlose App ist ok, die premium App bietet allerdings richtig, richtig viel!

 

Camly! Camly ist eine App um Fotos auf dem IPhone / IPad zu bearbeiten, die ich besonders gern nutze. Ich finde sie bietet sehr viele Möglichkeiten,gerade in der Vollversion und ist zudem einfach zu bedienen. Seitdem ich Camly nutze, habe ich andere Foto Apps von meinem Handy gelöscht. Ich weiß das die App auch in anderen App Shops erhältlich ist, ich meine allerdings unter einem anderen Namen, darum hier für euch das Bild der App.

Phonto! Eine kostenlose App ( dafür mit Werbung) die ich sehr gerne nutze um Bilder zu beschriften, bzw. um Titelbilder für den Blog zu erstellen. Ich mag die riesige Auswahl, die diese kleine App bietet und trotzdem ist sie meiner Meinung nach deutlich übersichtlicher als alle Apps die ich für den Windows Laptop getestet habe. Da es Phonto bisher nicht für Windows Rechner gab, bearbeite ich alle Titelbilder auf dem Handy bzw. IPad  

Tipps arbeiten und reisen

Kostenlose App zum bearbeiten und vor allem beschriften von Fotos! Einfach suuuper… wobei ich gerade nicht sicher bin, ob es richtig ist diesen Tipp “ raus zu rücken“ 🙂

und lade die Bilder dann direkt auf den Blog.

Hootsuite! Eine App um Twitter, Instagram und Facebook Nachrichten zu schreiben und sie zu einem vorher geplanten Zeitpunkt, automatisch los zu schicken. Dies ist eines der Programme, bei dem ich sage, die kostenlose Variante ist für den gelegentlichen Gebrauch gut, wer aber dauerhaft und viele Nachrichten speichern möchte um sie geplant los zu schicken, lohnt sich die Vollversion. Ich nutze die App vor allem für Twitter und finde sie da ( weil Twitter so extrem kurzweilig ist) sehr praktisch, gerade wenn man unterwegs ist, oder weiß, dass man zu bestimmten Zeiten wenig Zeit haben wird, ist die Möglichkeit gespeicherte Nachrichten zu einem fest gesetzten Termin zu veröffentlichen, sehr, sehr praktisch. Link zu Hootsuite

Wifi Map (Pro)! Eine App um Wifi Netze zu finden und an die dazugehörigen Passwörter zu gelangen. Dies ist die größte App,die es in dem Zusammenhang gibt, samt einer großen “Community” … An sich eine super Idee und es kommen immer neue Spots dazu, bisher allerdings vor allem für größere Städte ( weltweit) zu nutzen. Einziges Problem, in großen Städten findet sich meist auch ohne diese App ein offenes wifi Netz, so dass man die App gar nicht benötigt. Aber wie gesagt, die App wird immer weiter ausgebaut , die Idee ist gut und vielleicht geht ja irgendwann die “Abdeckung” auch bis in die kleinen Orte. Funktioniert also technisch gut, muss nur noch weiter wachsen um wirklich praktisch zu sein.

 

 

Dies war der erste Teil meiner Tipps zum Thema bloggen, surfen und arbeiten on Tour !

 

Ich hoffe es war für jeden ein bisschen was dabei, egal ob ihr super Blogger seit, oder einfach Tipps suchtet zum Thema“ surfen und Bilder bearbeiten“ unterwegs.

Im 2 Teil erfahrt ihr mehr zu Themen wie: Welche Mobilfunk Anbieter / Sim Karten Anbieter lohnen sich und welche „Verträge“ sollte man für welche Art von „Kommunikation“ abschließen ? Dazu gibt es noch weitere Tipps und Infos zum Thema online Speicher / Clouds und es gibt ein Paar Beispiele zu Produkten die mir selbst noch fehlen, bzw. die ich vielleicht noch gut gebrauchen KÖÖÖÖÖÖNNTE !

 

Wie gesagt, Sonntag gib es also Teil 2 …

Viel Spaß beim surfen und arbeiten, aber vor allem, bleibt gesund!!!

Eure

 

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den hier angegebenen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate Links. Bedeutet, geht ihr über einen dieser Links zu Amazon und kauft ein Produkt, werde ich mit einigen Prozenten beteiligt! Für euch ändert sich gar nichts, ihr müsst nicht einen Cent mehr bezahlen und ich sehe später auch nicht welche Person hinter welchem Kauf steht! Euch tut es also nicht weh, es ändert sich für euch wirklich gar nicht, nur das ich automatisch von Amazon ein paar Euro bekomme, weil ihr durch mich auf die Amazon Seite gegangen seit.

Skandal um Mobilfunkanbieter Fonic!

Skandal um Mobilfunkanbieter Fonic!

Titelbild Fonic !

Seit vielen, vielen Jahren bin ich nun Kundin des prepaid Mobilfunkanbieters Fonic. Doch nachdem was mir in den vergangenen Wochen geschehen ist, wird es dringendst Zeit einer großen Öffentlichkeit zu berichten wie Fonic mit seinen ( langjährigen) Kunden umgeht!

 

Fonic kurz und knapp

 

Fonic ist ein relativ großer, hiesiger prepaid Mobilfunkanbieter, der auch schon seit Jahren auf dem deutschen Markt vertreten ist.  Dabei nutzt Fonic das Telefonnetz von E-Plus bzw. seit dem Zusammenschluss von E-Plus und O2 das Netz der beiden, gemeinsamen, großen Mobilfunkanbieter. Zu der E-Plus/ O2 und Fonic Anbieter “Familie” gehört z.B. auch noch der prepaid Anbieter Lidl Mobile. Bedeutet also O2/ E-plus ist als Großunternehmen für das Netz zuständig und die Prepaid Anbieter Fonic und Lidl Mobile sind “Tochterunternehmen”.

Dies wird im späteren Verlauf dieses Artikels noch wichtig.

 

Ich bin wie gesagt schon seit vielen Jahren Kundin von Fonic und da ich bisher eigentlich immer sehr zufrieden war, gerade mit der Netzabdeckung und der Preisgestaltung von Fonic, habe ich Fonic als Anbieter auch vielen Personen innerhalb meines Familien und meines Freundeskreises empfohlen…

 

Wenn das mal nicht ein großer Fehler war!

 

Für alle Leser die sich mit einem Prepaid System nicht auskennen, hier eine kurze Erklärung.

Bei einem Prepaid System kauft man sich eine Sim-Karte eines beliebigen Anbieters. Sobald die Sim Karte in das z.B. Handy eingelegt wurde und freigeschaltet wurde, muss man ERST sein “ Kundenkonto” mit einem beliebigen Geldbetrag auffüllen und kann dann für diesen Betrag telefonieren oder das Internet nutzen.

Zudem bieten mittlerweile eigentlich alle Prepaid Anbieter verschiedene “ Flatrate” Pakete an. Man kann sich also eines für seine Zwecke am besten passendes Flatrate Paket aussuchen und dieses Buchen. Dann wird einmal im Monat ein gewisser Betrag vom Kundenkonto abgezogen und dafür kann man dann in bestimmten Maße frei telefonieren bzw. in einem bestimmten Umfang das mobile Internet nutzen.

Aber nochmal… man muss GRUNDSÄTZLICH erst Geld auf das Kundenkonto einzahlen und erst dann kann man das System nutzen.

 

Im Gegensatz zu einem normalen Mobilfunk Vertrag kann es also nie dazu kommen, dass man entweder nach einem Monat eine hohe Rechnung bekommt die man vielleicht nicht zahlen kann und dadurch in Verzug kommt. Noch kann es passieren, dass man auf dem normalen Bankkonto soweit in den Miesen ist, dass die monatliche Vertragskosten nicht mehr abgebucht werden kann und man gesperrt wird.

Man muss bei einem Prepaid System immer ERST Geld einzahlen und bekommt nach der Abbuchung von seinem Kundenkonto die bezahlten “ Leistungen”. Man bekommt also niemals eine Rechnung, sondern bezahlt erst und dann wird eine Leistung erbracht! Ist im Moment der Abbuchung kein Geld mehr auf dem Kundenkonto, werden die gebuchten Flatrate Pakete direkt eingestellt, bzw. man kann keine ausgehenden Telefonate mehr führen und kommt auch nicht mehr ins Internet.

Bei einem Prepaid System kann man also NIEMALS in die “ Miesen” kommen !!! Andersherum kann der Anbieter niemals Probleme mit säumigen Gläubigern bekommen!

 

Soweit, so gut… Jetzt zu meinen ganz persönlichen Erlebnissen mit Fonic !

 

Ich nutze schon seit Jahren ein bestimmtes Flatrate Paket von Fonic. Dazu wird einmal im Monat ein bestimmter Betrag von meinem aufgeladenen Kundenkonto abgebucht und dafür kann ich in einem bestimmten Maße frei Telefonieren, bzw. das mobile Internet nutzen.

Dieses Paket gilt aber nur für das Inland, sobald ich im Ausland bin, werden meine Telefongespräche und die Nutzung des Internets nach der Größe der verbrauchten Daten abgebucht.

Nochmal, weil es so wichtig ist… Ich muss aber ERST Geld auf mein Kundenkonto einzahlen und erst dann kann ich Telefonieren oder ins Internet. Ist kein Geld mehr auf meinem Kundenkonto, kann ich auch keine Leistungen nutzen !!!

 

Trotzdem gibt es bei Fonic aber eine Kostenkontrolle, die für mich persönlich absolut sinnlos ist, zumindest für alle erwachsenen Menschen!

Diese Kostenkontrolle besagt, und so habe ich es jetzt wortwörtlich von der Fonic Internetseite: Mit dem FONIC Kostenschutz zahlen Sie für das Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen nie mehr als einen festen Betrag im laufenden Kalendermonat!

 

Grafikzur Kostenkontrolle von der Fonic Homepage.

Die Grafik von der Fonic Homepage zur Kostenkontrolle. Ich würde aus dieser Grafik lesen, die Kostenkontrolle greift bei z.B. 40 Euro und der Mehrverbrauch ist kostenlos. Leider falsch gedacht !!! Es gibt gar keinen „Mehrverbrauch“, denn sobald man den “ Fonic Kostenschutz“ erreicht hat, wird man gesperrt!

Daneben findet man diese Grafik:

Bedeutet also, obwohl man erst Geld einzahlen muss um die verschiedenen Leistungen zu erhalten, gibt es einen bestimmten Betrag den man HÖCHSTENS im Monat bezahlen muss.So wie ich es bisher verstanden habe und so wie es für mich auch noch heute zu verstehen ist, wenn ich mir die Grafik anschaue, bedeutete diese Kostenkontrolle folgendes:

Wenn man innerhalb eines Monats, durch sagen wir mal “besondere Umstände” sehr hohe Kosten hat, muss man nur bis zu einem bestimmten Betrag zahlen und danach entstehen keine weiteren Kosten.

 

Bei mir liegt diese Kostenkontrolle, die einfach von Fonic gesetzt wurde, für Roaming gebühren bei 59,90 Euro !

 

Soooooo… nun geschah aber folgendes:

 

Ich war ja in den vergangenen Wochen in Frankreich unterwegs und da ich nun mal “hauptberuflich” blogge nutze ich das Netz auch im Ausland regelmäßig! Ihr als meine Leser möchtet erfahren wo ich mich gerade aufhalte und was bei mir so geschehen ist und ,dazu erhalte ich auch immer wieder E-Mails mit Kundenaufträgen und Angeboten. Diese arbeit läuft gerade im Ausland natürlich vermehrt über das Mobilfunknetz, da es ein öffentliches W-lan Netz nicht immer und überall gibt.

Ich befand mich also seit mittlerweile 20 Tagen in Frankreich, schrieb Artikel und versorgte meine Leser mit Fotos und Videos, bis mich plötzlich, OHNE JEDE VORHERIGE WARNUNG, diese SMS erreichte:

Lieber Fonic Kunde, wir haben das Datenroaming für Sie gesperrt, da sie den Maximalbetrag erreicht haben.

Keine weiteren Erklärungen, nicht mehr und nicht weniger, nur diese SMS!

 

SMS von Fonic !

Dies ist die SMS die ich am 22.9. 2016 von Fonic bekam ! Man sieht auch das es keinerlei Vorwarnungen gab!

Dies bedeutete für mich, dass ich von diesem Moment an keinerlei Möglichkeiten mehr hatte, das Internet mobil zu nutzen! Was auch bedeutete, ich konnte weder auf Facebook zugreifen, noch auf Twitter, Instagram, meine Homepage, E-Mails abrufen oder auch nur eine Whats App Mitteilungen senden oder erhalten.

 

Nichts was mit einer mobilen Datennutzung zu tun hatte, funktionierte mehr… von jetzt, auf gleich !

Dies hatte aber NICHTS mit meinem Kundenkonto zu tun! Denn dort war zu jeder Zeit mehr als genug Geld eingezahlt. Diese Sperre kam einzig und allein von Fonic !

Die sind durch diese Kostenkontrolle der Meinung, man sollte nur einen gewissen Betrag im Monat “ ausgeben”. Für kleine Kinder sicherlich sinnvoll wenn deren Eltern es möchten, aber ganz sicher nicht für eine geschäftsfähige Person bei klarem Verstand!

Um nochmal zurück zu kehren auf den Satz zum Thema Kostenkontrolle auf der Fonic Homepage und der dazugehörigen Grafik ( Mit dem FONIC Kostenschutz zahlen Sie für das Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen nie mehr als einen festen Betrag im laufenden Kalendermonat!)

 

Klar, man zahlt nie mehr als einen von Fonic vorgegebenen Betrag!

Aber nicht weil entstehende Kosten oberhalb dieses Betrages nicht weiter abgebucht werden, sondern weil man oberhalb des von Fonic vorgegebenen Betrages einfach kein “ Netz” mehr hat, um weitere Kosten entstehen zu lassen!

Nochmal… dabei ist es egal wie das Kundenkonto aussieht!!! Egal ob dort noch 3 Euro oder 300 Euro eingezahlt wurden, Fonic sperrt !

Nachdem mich diese überraschende SMS von Fonic erreicht hat und ich tatsächlich überhaupt keine mobilen Daten mehr empfangen konnte, habe ich vom Ausland aus direkt den Fonic Kundendienst angerufen.

 

Probleme mit dem Fonic Kundendienst

Beweis meines ersten Fonic Anrufs vom 22.9.16

Das erste mal am 22.9. 2016…

 

Dort sprach ich mit einer jungen Frau vom Fonic Kundendienst und erklärte ihr meine Lage und das sie doch bitte sofort diese Kostenkontrolle “ raus nehmen” soll, ich bin beruflichch davon abhängig das mobile Netz zu nutzen. Zumal ich ja auch erwachsen bin und meine Kosten schon sehr gut alleine einschätzen kann… Zumal es ja eh ein prepaid System ist und ich erst Geld einzahlen muss, bevor ich es “ ausgeben” kann !.

Die junge und sehr nette Dame erklärte mir dann, ALLES KEIN PROBLEM !!!

Sie nimmt jetzt sofort die Kostenkontrolle raus, dann dauert es aber noch einige Zeit bis das System so weit ist, aber innerhalb der nächsten Stunden bin ich wieder online!

Ok, das klang ja erstmal soweit ganz gut, ich wartete also ab…. .

 

Skandal bei Fonic

Der Beweis meiner Anrufe 2 und 3 beim Fonic Kundendienst am 23.9.2016, einmal über 9 Minuten, einmal über 6 Minuten!

Und  wartete und wartete … .

 

24 Stunden später, also am 24.9.2016 wartete ich immer noch ! Also rief ich ein weiteres mal bei Fonic aus dem Ausland an !

Diesmal hatte ich eine andere junge Frau “ am Hörer” . Der Dame erklärte ich meine Situation erneut, sagte ihr, dass ich schon am Tag zuvor mit einer Kollegin telefoniert hatte, ich aber weiterhin keine mobilen Daten nutzen kann!

Die Dame entschuldigte sich vielmals und stellte mich dann in eine Warteschleife um sich den Fall genauer im Computer anzusehen und ggf. mit den Technikern Rücksprache zu halten. Nach einigen Minuten warten ( natürlich aus dem Ausland zu vollen Kosten !!! Da fällt die Fonic Kostenkontrolle nicht so ins Gewicht) war die Dame zurück am Hörer und sagte mir, sie habe jetzt nochmal direkt persönlich mit den Technikern gesprochen. Es tut ihr soooo leid, jetzt wird alles funktionieren!!! Ich solle das Handy gleich nochmal ein und ausschalten, damit es sich neu in das Netz einfunkt und dann ist alles gut.

 

Soooooooollte es dann doch nicht funktionieren, soll ich bitte nochmal anrufen. Dann liegt es aber nicht mehr an der Kostenkontrolle, sondern an den falschen Netz Einstellungen in meinem Handy.

Ok… ich bedankte mich vielmals und legte also auf. Dann schaltete ich das Handy ein und aus, wartete einige Zeit, schaltete nochmal das Handy ein und aus… was nicht kam war der Internet Empfang !

 

Langsam war ich echt gefrustet, also rief ich das 3. mal bei Fonic aus Frankreich an!

 

Diesmal hatte ich einen Mann am Telefon… auch ihm erklärte ich, was bisher alles abgelaufen ist. Das die Kolleginnen sagten, jetzt wird alles gut und das immer noch nichts funktioniert. Ihm erzählte ich dann etwas “ eindringlicher” wie wichtig das Netz für mich ist und das ich eigentlich weder die Kostenkontrolle von Grund auf verstehe noch warum es nicht möglich ist, diese wieder zu entfernen?!

Es ist doch wohl mein Ding wie viel Geld ich im Monat für meine Daten ausgeben möchte, zumal ich dieses Geld ja eh erst auf mein Kundenkonto einzahlen muss!!!!

 

Ach ja Frau Speckmann, sie haben so recht !!! Ich kann gerade auch nicht nachvollziehen wo das Problem liegt und warum meine Kollegen das nicht in den Griff bekommen haben.

 

Dann kam nochmal die Frage nach den Netz Einstellungen… die waren aber natürlich alle richtig !!! Schließlich war ich ja schon die ganze Zeit in Frankreich im Netz, bis eben diese Kostenkontrolle eingesprungen ist !

Wieder wurde ich für Minuten in die Warteschleife gestellt, denn der “ gute Mann” wollte nochmal mit den Fonic Technikern sprechen !

Irgendwann war der Fonic Kundendienst Mitarbeiter wieder in der Leitung und was ich dann zu hören bekam, war schlichtweg unglaublich ! Wenn ich nicht gewusst hätte das es nicht sein kann, ich hätte gedacht ich wäre im Radio in einem dieser Telefonscherze !

 

Jaaaaa Frau Speckmann…. vielen Dank für ihre Geduld! Ich habe soeben mit genau dem Techniker gesprochen, mit dem auch gestern und heute meine Kolleginnen gesprochen haben. Ich traue es mich ja kaum zu sagen und ich weiß auch nicht so richtig was meine Kolleginnen Ihnen erzählt habe, aber der Techniker hat mir gesagt, das er den beiden Kolleginnen schon gesagt hat, das er nicht weiß wie man die Kostenkontrolle entfernt !

Das ist doch ein schlechter Scherz oder ???

 

Da rufe ich das dritte mal bei Fonic auf meine Kosten aus dem Ausland an, weil mir die meiner späteren Einsicht nach, anscheinend unfähigen Damen irgendwelche Märchen erzählen, währenddessen die hauseigenen Techniker nicht wissen wie sie mit dem eigenen Programm zurecht kommen ??? Und währenddessen geht mein Business immer weiter bergab geht !!!

Das ist so mies, das mir fast die Sprache fehlt !

Aber wie sollte es nun weiter gehen ? Der Monat dauerte noch eine Woche an, ich konnte weder Facebook Nachrichten beantworten, noch und das war viel viel schlimmer, ich konnte auch keinerlei E-Mail bearbeiten… weder abrufen noch schreiben.

Wenn man seine Zukunft aber auf ein online Business auslegt, ist die Bearbeitung von E-Mails das absolute A und O !!!

 

Der Mann vom Fonic Kundendienst erklärte mir das weitere Vorgehen und machte mir Hoffnungen, denn… Mein Fall sollte als super dringend an das Schwesterunternehmen ( ich Tippe mal auf O2/ E-Plus, genau wollte man mir es nicht sagen !!!) und deren Techniker weitergegeben werden. Da dies die wirklichen Profis seien und sich der Mitarbeiter des Fonic Kundendienstes direkt nach unserem Telefonat “dahinter hängt”, werde ich mit absoluter Sicherheit am selben Tag “ frei geschaltet”.

 

Ich habe dem Mitarbeiter dann natürlich gesagt, das mein Vertrauen nicht mehr sehr groß sei und das ich die kommenden Stunden abwarten werde. Sollte das dann allerdings wieder nicht klappen, werde ich diesen ganzen Skandal auf meinen Blog bringen!

Frau Speckmann, ich kann sie so gut verstehen, was hier bisher abgelaufen ist, ist auch nicht ok, aber jetzt wird es klappen… Die Techniker unseres Schwesterunternehmens sind richtig gut, die werden Ihnen die Kostenkontrolle entfernen !

 

Gut, vielleicht könnt ihr euch schon denken was geschehen ist, da ich nun ja diesen Artikel schreibe und ihn definitiv in allen bekannten sozialen Medien teilen werde, nämlich

 

Mein Horror- der Kundendienst von Fonic

Und der Beweis meines 4. Anrufs beim Kundendienst von Fonic !

GAR NICHTS !!!!

 

Am Nachmittag des 24.9.2016 rief ich dann nochmal bei Fonic an !

Diesmal erzählte ich die Aktionen der vergangenen Tage sehr eindringlich und endete mit der Frage, wie es denn nun weiter gehen würde???

Diesmal hatte ich wieder eine junge Frau in der Leitung, die mich… wie sollte es anders sein…. erstmal in die Warteschleife setzte. Nach knapp 5 Minuten meldete sich die Dame zurück. 

Tjaaaa, sie hätte das Problem erfasst ( das ist schonmal eine gute Voraussetzung dachte ich mir !), könnte aber leider nichts für mich tun !

Die Techniker des anderen Unternehmens seien informiert, mehr könnte sie auch nicht tun.

Weder meine Frage, welches Unternehmen denn jetzt beauftragt sei noch die Bitte ob sie sich nicht direkt mit den dortigen Technikern auseinandersetzen könne, wurde so richtig beantwortet, bzw… . Den Namen des Unternehmens dürfe sie nicht rausgeben 🙂 ( sorry, aber das ist doch lächerlich, wir sind doch nicht beim  BND!!!) und eine Mail wurde ja schon an die Techniker gesendet… mehr ginge nicht.

Sie könnte meinen Frust aber soooooo gut verstehen und darum wurden mir dann auch insgesamt 2 Euro für alle vergangenen Anrufe aus dem Ausland “ gut geschrieben”!

Sie sei sich aber sehr, sehr sicher, dass spätestens Montag alles wieder ganz normal sei!

 

Nichts wurde besser …

 

Natürlich wurde auch Montags nichts besser und ich hatte tatsächlich bis zum 1.10. keinerlei Möglichkeit ins Internet zu kommen, bzw. Daten abzurufen!

Facebook Wochen Info

Die Facebook Info für die Zeit vom 22.9.-29.9…. wer die Zahlen sieht, erkennt sofort was die Zeit nur allein für meine Facebook Page bedeutet hat! Eine Katastrophe!

Skandal um Fonic !

Dagegen mal eine Info einer ganz normalen Woche ohne besondere Höhen oder Tiefen !

Das diese Zeit ohne Internet für mich einen echten Schaden hervorgerufen hat, sieht man vielleicht als Beispiel an meinen Facebook Werten ganz gut!

Als Inhaberin einer Facebook Blog Page bekommt man automatisch einmal die Woche eine Mail, mit den Entwicklungen der Seite innerhalb der letzten Woche.

 

Wie meine Werte dieser einen Woche ausgesehen haben, zeigt der Handy Screenshot …

Und das waren nur die Werte einer Woche, insgesamt hatte ich aber 10 Tage kein Datennetz! Plus sind dies nur die Werte der Facebook Seite… das selbe galt natürlich auch für Twitter, Instagram und meiner Blog Page.

Zudem sind mir insgesamt 3 große mögliche Aufträge entgangen, da ich mich nicht schnell genug zurück melden konnte.

 

Mittlerweile sind schon einige Tage seit diesem Skandal um Fonic vergangen, aber ich empfinde es weiterhin als eine absolute Frechheit wie Fonic mit seinen Kunden umspringt und wie leichtfertig der Kundendienst mich in meinem Fall angelogen hat.

Ich habe insgesamt vollkommen nutzlose 31 Minuten von Frankreich aus mit dem Kundendienst von Fonic telefoniert! Mir wurden Versprechungen gemacht, Zusicherungen gegeben und es gab feste Absprachen getroffen… mit dem Ergebnis, dass NICHTS aber auch NICHTS funktioniert hat!

Und warum das Ganze… weil Fonic irgendwelche Kostengrenzen setzt, die ein Erwachsener Mensch A nicht braucht und die B nicht eindeutig zu erkennen sind!  Oder was sollen die “ höheren Verbrauchssäulen” in dem Fonic Kostenschutz Diagramm, wenn dieser Mehrverbrauch gar nicht möglich ist ???

 

Fazit….

 

  1. Fonic gibt “ irgendwelche” Kostengrenzen vor, die bei einem Mobilfunk Prepaid System für Erwachsene ,meiner Meinung nach, mal so gar keinen Sinn machen !
  2. Aus den Fonic Angaben ist meiner Meinung nach, nicht zu erkennen, dass Kostenkontrolle gleich zu setzen ist mit, Höchstbetrag und danach geht bis zum Ende des Abrechnungsmonats nichts mehr!
  3. Hat man diese ominöse Kostengrenze erreicht, bekommt man von jetzt auf gleich eine SMS und ist gesperrt… keine Warnung, keine Drosselung… sofortige Sperre!
  4. Wie ich in meinem Fall eindeutig feststellen musste, werden vom Kundendienst Märchen erzählt “ dass sich die Balken biegen”! Ja Frau Speckmann, innerhalb der nächsten Stunde ist alles ok, entschuldigen Sie Frau Speckmann,jetzt ist aber wirklich alles geregelt, wenn es jetzt nicht klappt liegt es an den Netzeinstellungen, die neuen Techniker werden Ihren Fall sofort als absolut dringend bearbeiten, so dass Sie spätestens Montag wieder im Netz surfen können und die absolute ober Frechheit ist die Story mit dem Handy ein und ausschalten… Sich so ein Märchen auszudenken, bei Fonic ‘s Kundendienst sitzen meiner Meinung nach anscheinend eher Philosophen als Kundendienstleister!

Meine Konsequenz aus diesem Skandal wird natürlich sein, dass ich einen anderen Mobilfunk Anbieter wählen werde! Sowohl meiner Familie, meinen Freunden als auch meinen Kunden und Lesern kann ich Fonic als Mobilfunkanbieter nach diesen Erlebnissen, unter keinen Umständen weiterempfehlen. Ganz im Gegenteil…In meinem Fall waren die Probleme mit Fonic nicht nur schlecht für meine Zeit im Ausland, sie waren auch schlichtweg Geschäftsschädigend!

Soviel zu meinen Erfahrungen rund um den Mobilfunkanbieter Fonic, seinen Vorgaben und seinem Kundendienst.

Bleibt gesund, eure

Unterschrift