Recht & Pflicht ~ Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen

Recht & Pflicht ~ Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen

Überlegt ihr euch vielleicht schon seit längerer Zeit, ob ihr unter die Camper gehen möchtet, ob es ein Wohnmobil oder ein Wohnwagen werden soll, oder habt ihr euch schon für ein tolles fahrendes Zuhause entschieden und geht demnächst unter die “neu Camper”?

 

Egal ob Camping Starter,“ Womo/ Wowa Wechsler“ oder erfahrener Camper… es gibt immer wieder grundlegende Fragen zu Themen wie Tempolimits in Europa,  Maut Kosten, oder anderen Gesetzte für Wohnmobile und Wohnwagen, bei denen sich alle Camper hin und wieder fragen… ähhhhh, wie war das denn noch?!

 

Darum habe ich euch heute mal eine Aufstellung erstellt,  zu den wichtigsten Regelungen für Wohnmobile und Wohnwagen in Europa. Alle hier erstellten Daten und Informationen stammen aus unterschiedlichen, vertrauenswürdigen Internetseiten, Büchern, Fleyern oder persönlichen Gesprächen mit dem/ des TÜV Nord, der DEKRA, des Zolls, der Polizei und des ADAC.

( Nur nochmal als Hinweis, dank der Spalte auf der linken Seite  mit den verschiedenen Punkten, könnt ihr diesen Text ganz einfach speichern, übersetzen oder automatisch an euren Kindel E Reader senden. So könnt ihr jederzeit on Tour, ohne Internet Empfang, auf diesen Artikel zurückgreifen!)

Gesetze für Wohnmobil und Wohnwagen in Europa- TEMPOLIMITS

Bei dieser ersten Liste dreht sich alles im Bereich der Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen um die Tempolimits der am häufigsten genutzten Turi Länder Europas.

Die Angaben gelten für:

  • Innerorts
  • Außerorts
  • Schnellstraße
  • Autobahn

Allgemein ist dabei aber zu sagen, mit einem in Deutschland zugelassenem Wohnwagen, sollte auch im Ausland nicht schneller gefahren werden als 100 km/h, da es darüber zu Versicherungsproblemen in Folge eines Unfalls kommen kann. Es sei denn der Wohnwagen wurde in Deutschland offiziell höher ( schneller) eingestuft.

Angaben in schwarz = Wohnwagen, Angaben in blau = Wohnmobil ab 3,5t ! Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Strassenbeschilderung! 

 

Belgien

  • 50 km/h
  • 90 km/h
  • 120 km/h(*1/ 90)
  • 120 km/h (*1/ 90)

 

  • 50 km/h
  • 90 km/h
  • 90 km/h
  • 90 km/h

Bulgarien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 100 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 100 km/h

Dänemark

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Estland

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 90 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 90 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Finnland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Frankreich

  • 50 km/h
  • 90 km/h (*1/ 80)
  • 110 km/h (*1 /90 – *2 /100)
  • 130 km/h  (*1 /90 – *2/ 110)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h
  • 110 km/h

Griechenland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 40 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Großbritannien

  • 48 km/h
  • 80 km/h
  • 96 km/h
  • 96 km/h

 

  • 48 km/h
  • 80 km/h (*Z)
  • 96 km/h  (*Z)
  • 112 km/h

Irland

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Italien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h

Kroatien

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

Montenegro

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Niederlande

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h (*4 /80)
  • 90 km/h (*4 /80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Norwegen

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h (*5/ 60)
  • 80 km/h (*5 /60)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Österreich

  • 50 km/h
  • 80 km/h (*1 / 70 – *6 / 100)
  • 80 km/h (*6 /100)
  • 100 km/h (*1/80)

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

Polen

  • 50 km/h  (*7 / 60)
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h (*7/ 60)
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Portugal

  • 50 km/h
  • 70/80 km/h Beschilderung beachten
  • 80 km/h
  • 100 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 /80 km/h Beschilderung beachten
  • 90 km/h
  • 110 km/h

Schweden

  • 40 km/h
  • 80 km/h(*5 /40)
  • 80 km/h (*5 /40)
  • 80 km/h (*5 /40)

 

  • In Schweden gilt, bis 7,5t
  • der normalen
  • Beschilderung folgen!

Schweiz

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 100 km/h
  • 100 km/h

Spanien

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h (*5 /80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h
* Legende

*1= Gespanne über 3,5 T zGG *2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre *3= In Wohngebieten *4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG *5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen *6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG *7= zwischen 23 und 5 Uhr *8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Straßen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die hier dagelegten Angaben!

Tschechien

  • 50 km/h (*8 /30)
  • 80 km/h (*8 / 30)
  • 80 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h (*8/30)
  • 80 km/h (*8/30)
  • 80 km/h
  • 80 km/h

Türkei

  • 40 km/h
  • 80 km/h (*5/ 70)
  • 110 km/h (*5/ 80)

 

  • 50 km/h
  • 80 km/h
  • 90 km/h

Ungarn

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

  • 50 km/h
  • 70 km/h
  • 70 km/h
  • 80 km/h

 

*1= Gespanne über 3,5 T zGG

*2= Fahranfänger innerhalb der ersten 3 Jahre

*3= In Wohngebieten

*4= Gespann mit Anhänger über 3,5 zGG

*5= bitte selber Informieren, gilt unter ganz, ganz speziellen technischen Voraussetzungen

*6= Gespanne mit Anhänger bis 750kg zGG

*7= zwischen 23 und 5 Uhr

*8= 50 m vor und hinter Bahnübergängen

Bei Wohnmobilen bis 3,5t gilt in allen genannten Ländern die allgemeine Strassen Beschilderung!

Alle (blauen) Angaben gelten also für Wohnmobile von 3,5-7,5 t!

Einzige Ausnahme (*Z) Großbritannien, bei denen gilt das Leergewicht!

Ab einem Leergewicht von 3,05t gelten die Angaben!

Thema Mautgebühren für Wohnmobile und Wohnwagen

Fragt ihr euch vielleicht auch häufig, wonach richten sich die Mautgebühren in den verschiedenen europäischen Ländern eigentlich? Nach dem Gewicht, nach der Länge, nach der Höhe oder gibt es allgemein gültige Preise?

Ich habe sämtliche Informationen zu dem Thema zusammen gesucht und los getippt, so solltet ihr für eure nächste Mautstelle gewappnet sein. Wichtig… unter dem Text findet ihr noch einige nützliche Tipps!

Belgien

Gebühren werden nur für besondere Brücken, Tunnel oder Passstraßen erhoben, Bezahlung an Maut Stationen

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach der Fahrzeughöhe

Bulgarien

Gebühren fallen für das gesamte Straßennetz an,  es muss eine Vignette gekauft werden

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnet wird nach dem zulässigen Gesamt Gewicht

Dänemark

Gebühren werden ausschließlich für Tunnel, Brücken oder spezielle Passtrassen erhoben, bezahlt wird an Maut Stationen.

Wohnwagen: Mix aus einmal länge Zugfahrzeug und einmal länge des gesamten Gespanns.

Wohnmobil: Berechnung aus der Länge des Wohnmobils

Finnland

Es wird KEINE Maut erhoben!

Frankreich

Es werden immer wieder Gebühren für Teilstrecken erhoben. Bezahlt wird an Maut Stationen oder nach Voranmeldung elektronisch.

Wohnwagen: Mix aus zulässiger Gesamt Masse des kompletten Gespann, und Gespann Höhe sowie der Anzahl aller Achsen des Gespanns.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Fahrzeughöhe und Anzahl der Achsen

 

Griechenland

Gebühren werden für alle möglichen Schnell und Stadtstraßen erhoben, Bezahlung an Maut Stationen

Wohnwagen: Mix aus Anzahl der Achsen und Gesamthöhe

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach der Fahrzeughöhe

Großbritannien

Bezahlung erfolgt für alle möglichen Strassen und erfolgt über Mautstationen

Wohnwagen: Berechnung erfolgt nach der Anzahl aller Achsen des Gespanns

Wohnmobil: Berechnung erfolgt durch Erhebung der Achszahl.

Irland

Es werden Gebühren für alle möglichen Strassen erhoben. Bezahlt wird an einer Maut Station

Wohnwagen: berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühr für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt  nach zulässigem Gesamt Gewicht

Italien

Maut Gebühren fallen immer wieder auf allen möglichen Strecken an, bezahlt wird an Maut Stationen.

Es gibt einige Passtrassen oder Tunnel, da werden besonders hohe Gebühren ( fix Preis nach zGG) genommen

Wohnwagen: Berechnung nach Anzahl der Achsen des Gespann, Doppelachsen werden auch doppelt angerechnet.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Anzahl der Achsen, Doppelachse wird auch doppelt berechnet.

Kroatien

Maut Gebühren fallen immer wieder für alle möglichen Strassen an, bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: berechnet wird die Achszahl und das zGG

Wohnmobil: Mix aus Höhe und zulässigem Gesamt Gewicht

Niederlande

Es gibt nur vereinzelt Gebühren für bestimmte Pässe, Tunnel oder Brücken, bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: Gebühren werden nach Gespann Länge berechnet

Wohnmobil: Mix aus Länge und Höhe des Wohnmobils

Norwegen

Es fallen immer wieder Gebühren für Strassen und Strassen abschnitte an. Gebühren werden elektronisch erhoben

Wohnwagen: die Berechnung erfolgt nach der gesamten Länge des Gespanns

Wohnmobil: die Berechnung erfolgt nach dem zGG

Österreich

Es gibt immer wieder Maut Strecken für PKWs bzw. Gespanne,  auf diesen werden Abschnittsweise auch Gebühren für Wohnmobile erhoben. Bezahlt wird elektronisch.

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Berechnungsmix aus Emission und Achszahl

 

Polen

Gebühren fallen immer wieder auf Fernstrassen an, bezahlt wird elektronisch, Transponder benötigt!

Wohnwagen: bis 3,5t zulässiger Gesamt Masse, Gebühren für Achszahl, Zwillingsreifen kosten doppelt. Über 3,5t zulässiger gesamt Masse, deutlich mehr Strassen mit Maut, dringend Transponder besorgen!!

Wohnmobil: elektronisch Berechnung nach zGG, oberhalb von 3,5 Tonnen unbedingt Transponder besorgen!

 

Portugal

Gebühren fallen immer wieder an, vor allem auf Autobahnen bzw. Fernstraßen. Bezahlung erfolgt an Maut Stationen und elektronisch

Wohnwagen: Anzahl der Achsen des Gespanns

Wohnmobil: Anzahl der Achsen

Schweden

Kaum Maut, nur vereinzelt für bestimmte Tunnel in Stockholm und Malmö, bezahlt wird an Mautstationen

Wohnwagen: Länge des Zugfahrzeugs, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Länge des Wohnmobils (aufgepasst, die City Tunnel sind meist unter 3 m hoch!) können aber gut umfahren werden

Schweiz

Mautgebühren für das gesamte Straßennetz der Schweiz, wird an der Grenze bezahlt

Wohnwagen: Wohnwagen bis 3,5t zGM benötigen eine extra Vignette, Wohnwagen über 3,5t zGM müssen die sogenannte „Schwerverkehrsabgabe“ zahlen! Beide Gebühren sind Aufenthaltsdauer abhängig.

Wohnmobil: NACHTRAG ZUR VERDEUTLICHUNG! Wohnmobile bis 3,5t müssen (wie bei den Wohnwagen) Vignette an z.B. grenznahen Tankstellen kaufen!  Über 3,5t zGG gilt die Schwerverkehrsabgabe nach Dauer des Aufenthaltes in Tagen.

Spanien

Es fallen immer wieder Gebühren für die Nutzung des Strassennetzes an. Bezahlt wird an Maut Stationen

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug keine extra Gebühren für Anhänger, Ausnahme aufgepasst… Zwillingsbereifung kostet ca. 50 % mehr.

Wohnmobil: Berechnung erfolgt nach Anzahl der Achsen

Tschechien

Gebühren fallen immer mal wieder an, vor allem auf Fernstraßen, bezahlt wird per Vignette

Wohnwagen: Berechnet wird nur das Zugfahrzeug, keine extra Gebühren für Anhänger

Wohnmobil: Mix aus Emissionsklasse und Achszahl

 

Türkei

Gebühren fallen immer mal wieder an, vor allem auf gut ausgebauten Autobahnen um Großstädte, Maut Station

Wohnwagen: Berechnung erfolgt über Achszahl, Tandem Achsen kosten doppel

Wohnmobil: Berechnung erfolgt über anzahl der Achsen

Ungarn

Gebühren fallen auf vielen Strassen und Autobahnen an, bezahlt werden Vignetten

Wohnwagen: Kosten entstehen nur für das Zugfahrzeug, keine extra Kosten für Anhänger

Wohnmobil: Berechnung erfolgt über das zGG

Besondere Regeln, Gesetze, Richtlinien und Hinweise

... die man erstmal wissen muss!
Da wir gerade als letztes das Thema Maut + Wohnmobile / Wohnwagen hatten, hier noch ein Hinweis!

Kommen euch die Mautkosten extrem hoch vor, könnte es an folgendem liegen… Wenn die Mautgebühren durch Höhe oder Länge festgestellt wird, darf eigentlich auch nur die Höhe bzw. Länge des Wohnmobils berechnet werden. Da es sich hierbei aber meist um ein elektronisches Messverfahren handelt, werden Aufbauten wie Dachboxen oder Fahrradträger gerne mit angerechnet. Dies ist eigentlich NICHT ZULÄSSIG und zu viel bezahlte Maut Kosten, müssen erstattet werden.

Einziges Problem…die Durchsetzung eures Rechts dürfte schwierig werden, da es vor Ort keine Ansprechperson gibt. Absolute Voraussetzung um später vielleicht noch gegen die zu hohen Gebühren vor gehen zu können, behaltet die Quittungen, notiert euch die genaue Mautstelle und die “ Linie“ in welcher ihr euch eingereiht habt.

Weitere Besonderheiten, Regelungen und Gesetzte zum Thema Maut und Camping:

In Spanien werden Zwillingsreifen, in Italien Doppelachsen und in Portugal die Fahrzeughöhe über der Vorderachse gerne dazu genutzt, eine extra Gebühr aufzurufen. Dies ist leider auch rechtens, allerdings ist es wohl bisher absoluter Zufall, wer denn nun diese zusätzlichen Gebühren bezahlt oder nicht.

In Polen ist es ganz wichtig zu beachten das Gespanne und Fahrzeuge über 3,5t unbedingt einen Transponder an Bord haben müssen, Barzahlung ist ab 3,5 t nicht mehr möglich!

Allgemeine Besonderheiten, Regelungen und Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen in Europa.

Die Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen bezüglich des Themas halten und parken sind ein bisschen differenziert zu betrachten. Bei den Wohnmobilen ist es eigentlich recht einfach, Womos dürfen überall da halten und parken, wo sie den Straßenverkehr nicht stören und wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Dabei gelten natürlich auch allgemein gültige Verkehrszeichen. Halteverbot bleibt Halteverbot, egal ob Womo oder PKW.

Zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft ist auch das EINMALIGE Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen, bzw. im öffentlichen Raum erlaubt. Dabei darf sämtliche Camping Ausstattung natürlich nur IM WOHNMOBIL genutzt werden!

Weitere Infos zum Thema frei stehen mit dem Wohnmobil findet ihr in diesem Artikel: http://isaswomo.de/frei-stehen-und-wild-campen/

Bei den Wohnwagen bzw, Gespannen, ist die Lage etwas anders. Also soweit meine Recherchen mich vor ran gebracht haben, dürfen auch Gespanne überall halten, parken und zum einmaligen Übernachten genutzt werden, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, allerdings dürfen die Anhänger wohl NICHT abgekoppelt werden. Bei dieser Information bin ich mir allerdings nicht zu 100 Prozent sicher, weil die Aussagen zu dem Thema auf den großen Plattformen wie Dekra, TÜV Nord oder auch ADAC dazu sehr unterschiedlich sind und ich keine absolut sichere Aussage finden konnte.

Für Touren durch Europa gibt es noch einige weitere Dinge zu beachten.

Wohnwagen Camper brauchen

  • Für eine Reise durch Kroatien benötigt man ein 2. Warndreieck für den Wohnwagen.
  • In Luxemburg muss im Straßenverkehr zwischen zwei Gespannen,sobald eines über 7 Meter lang ist, ein Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern herrschen. Aufgepasst, wird gerne von der Polizei bemängelt und kostet eine ordentliche Strafe!
  • In den Niederlanden benötigen gebremste und ungebremste Anhänger ein Sicherheitsseil/ Abreißleine, welches mit speziellen Ösen an der Anhängerkupplung befestigt werden muss.
  • Für eine Tour durch Norwegen müssen an die Außenspiegel von hinten weiße Rückstrahler angebracht werden, sobald der Wohnwagen breiter ist als 2,30 m oder der Unterschied zwischen PKW und Anhäger größer ist als 50 cm.
  • Spanien, Gespanne über 12 m brauchen an der Heckseite eine große gelbe Warntafel (130×25 cm) oder zwei kleine (50×25 cm) mit rotem Rand.

 

Wohnmobilisten & Wohnwagen Nutzer sollten folgendes beachten:

  • Bei einer Verlängerung des Hecks ( z.B. ausgeklappter Fahrradträger) benötigt ihr in Spanien und Italien ein 50 x 50 cm großes rot/ weiß gestreiftes Schild, welches am Heck angebracht werden sollte.  Aufgepasst… für Italien müsste dieses Schild 5 Streifen haben, für Spanien 7. ( kein Scherz! 🙂 )

Gesetzte für Wohnmobile und WohnwagenSoooooo, ich glaube in Bezug auf Pflichten, Regeln und Gesetze für Wohnmobile und Wohnwagen, sollten jetzt einige Fragezeichen weniger im Kopf herum schwirren.

Ich hoffe die Arbeit hat sich gelohnt und dieser Artikel hilft euch ein bisschen weite, ganz gleich ob erfahrener Camper oder „Starter“.

Plant wunderschöne Touren, Deutschland und Europa warten so zu sagen auf euch! Also… nix wie los!

Viel Spaß beim „tuckern“ und bleibt gesund!

Eure

Unterschrift IsasWomo

 

Roadtrip-aber günstig! Kleines Budget, lange Reisen

Roadtrip-aber günstig! Kleines Budget, lange Reisen

Günstig und lange on the Road, darum wird es heute gehen, doch bevor wir zum Thema kommen, noch 2-3  Sätze zum neuen IsasWomo. Die letzten Tage war es hier für euch ja etwas ruhiger, aber das schien nur auf den ersten Blick und vor den Kulissen so! Denn wie ihr sicherlich bemerkt habt, ISASWOMO hat sich von Grund auf verändert.

Leider war mein altes Design (mehr oder weniger) auf Dauer unbrauchbar, zumindest wenn IsasWomo weiter wachsen soll, wie bisher.

Darum blieb mir gar nichts anderes übrig, als die vergangenen Tage und vor allem Nächte, für ein komplett neues Konzept zu nutzen.

Ich hoffe ihr findet euch schnell zurecht. Testet die Seiten einfach mal aus, vieles ergibt sich auch erst auf dem 2. Blick, oder wenn ihr mit dem Courser über bestimmte Stellen fahrt und dann hoffe ich natürlich sehr euch gefällt das neue IsasWomo!

So, jetzt aber weiter…

 

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich denke, viele von euch planen bereits ihre Sommertouren. Genau darum habe ich mir gedacht, dass jetzt die richtige Zeit für diesen Artikel ist. Denn mit einigen “Vorbereitungen”, die zum Teil auch etwas langfristig geplant werden sollten, ist es durchaus möglich, auch mit kleinem Reisebudget tolle und vor allem lange Roadtrips zu erleben.

Ich war in den vergangenen Jahren immer wieder, auch für viele Wochen, im Ausland unterwegs. Diese langen Touren kann ich mir allerdings nur leisten, weil ich vorbereitet reise und mich, mehr oder weniger, das ganze Jahr über auf diese Trips vorbereite bzw. einmal Geld für bestimmte Zwecke ausgebe, welche sich dann auf Dauer bezahlt machen.

Was ich damit genau meine, erfahrt ihr durch die folgenden Zeilen.

Vor ab möchte ich ein Beispiel geben bzw. ein bisschen aus meinem persönlichen Tour Nähkästchen plaudern.

Im letzten Sommer  war ich gute 2 Monate in Frankreich unterwegs und habe mal abgesehen von der Zeit in Mimizan (die ich mit einer guten Freundin und ihrem Mann auf dem dortigen Stellplatz verbracht habe), habe ich in den ersten 6 Wochen on Tour insgesamt nur 46 Euro für Stellplatz Kosten ausgegebenm und habe trotzdem auf nichts verzichten müssen! Das zahlen manche für eine Nacht auf dem Campingplatz! Ich stand in den ganzen Wochen nie komplett frei, also immer auf ausgezeichneten Stellplätzen, ich hatte immer mindestens einen Womo Nachbarn und war im August- September- Oktober, also noch zur vollen Saison, unterwegs.

Wie das möglich ist, genau darum soll es heute gehen!

Bevor ich allerdings so richtig ins Thema einsteige, muss ich vorab sagen, wenn ich von einem Roadtrip spreche, dann ist damit  etwas anderes gemeint als ein „normaler Campingurlaub“.

Ich denke sogar, es sind 2 vollkommen unterschiedliche Urlaube. Auch wenn so ein Roadtrip unter den Begriff Camping fällt und wir in beiden Fällen Urlaub im Wohnmobil, Auto, Zelt, Van, Bus, Bulli oder Wohnwagen (im weiteren Verlauf schreibe ich nur noch Womo) erleben, sind es zwei vollkommen unterschiedliche Reisen.

Bei einem normalen Campingurlaub denke ich an: Irgendwann vorab einen Campingplatz buchen und sobald der 1. Urlaubstag gekommen ist, düst man zum Campingplatz und verbringt die meiste Zeit dort vor Ort. Die Kids erobern den Platz und haben super viel Spaß und die Eltern verbringen viel Zeit vor dem Womo/ Wowa, es wird gegrillt und mit den Nachbarn gequatscht. Vielleicht wechselt man auch maaaaal den Platz, die durchschnittliche Standzeit geht aber normalerweise über viele Tage und Wochen und man bleibt vor allem an einem Ort stehen. 

Ein Roadtrip ist natürlich auch ein Campingurlaub, läuft aber doch ganz anders ab. Man fährt viel mehr Orte an, gefällt es einem irgendwo besonders gut, bleibt man dort auch mal 2,3 Tage stehen, dann geht es aber auch wieder ein Stück weiter. Man tourt also und fährt von “ Etappe zu Etappe“

Es geht also weniger darum, den Alltag um das Womo oder den Wohnwagen herum zu gestalten, sondern ist viel mehr mit dem Womo unterwegs, sucht sich ständig neue Ecken und ist eben immer wieder ‘on the Road” …. ein Roadtrip eben!

Bei diesen Tipps heute, ist sicherlich auch etwas brauchbares für den “normalen Campingurlaub” dabei, es geht aber vor allem um das Thema Roadtrip!

Roadtrip, aber günstig!

Soooo, genug gelabert… jetzt starten wir aber wirklich voll ins Thema!

Das aller, aller wichtigste um günstig als Camper on the Road zu sein, ist VOLLKOMMENE UNABHÄNGIGKEIT bezüglich des “ Womo Standards“!!!!

Heißt, ihr müsst das Wohnmobil so vorbereiten, dass ihr NICHT von Stellplätzen oder Campingplätzen abhängig seit! Das ist der größte Kostenfaktor einer Womo Tour, neben dem Sprit Verbrauch und in diesem Bereich lässt sich langfristig enorm viel Geld einsparen.

Um so unabhängig sein zu können, lohnen sich vorab auch größere Ausgaben. Dies ist z.B. ein Grund, warum ich sage, ich bereite meine Touren das gesamte Jahr über vor, denn wenn ich erst kurz vor dem Start beginne das Womo möglichst  “autark” zu basteln, wird es immer teurer, als wenn ich das Jahr über in aller Ruhe Preise vergleichen kann.

Ich kann das nur nochmal betonen, um auf Dauer möglichst günstig reisen zu können, ist es absolut notwendig, dass euer Womo oder Wowa voll funktionsfähig ist, also autark, um so die Stellplatz Kosten drastisch zu reduzieren und trotzdem auf nichts verzichten zu müssen. Dabei meine ich nicht, dass ihr frei stehen müsst.

 

Wenn wir bei dem Thema beginnen, ist eine voll funktionsfähige Batterie das A und O!

 

Ohne eine vernünftige Batterie, werdet ihr nie entspannt auf einen Roadtrip gehen und gerade wenn es eure ersten Erfahrungen sind so zu reisen, verliert ihr ganz schnell den Spaß, wenn das Womo nicht mitspielt.

Ich weiß genau wovon ich spreche… ich habe selber schon an den Batterien sparen wollen und dachte, naja sie hält zwar nicht mehr wirklich lange, aber geht schon noch.

Das ist MIST! Denn niemand hat Lust nach einer Stunde im dunkeln zu hocken oder noch schlimmer, wenn es Abend vielleicht doch mal frisch wird, wegen fehlender Spannung auf die Heizung verzichten zu müssen. Bevor es soweit kommt, nutzt man doch lieber den Stellplatz mit Strom und schon ist die Kohle für die stand Gebühren wieder weg.

Ich kann das total nachvollziehen, wie gesagt, diesen Fehler habe ich auch gemacht. Aber ich kann euch auch sagen, bereitet ihr euch auf so einen Roadtrip vor, seid dann on Tour und merkt von Tag zu Tag… Hey, ihr könnt euch auf euer Womo verlassen, alles funktioniert und steht dann morgens, nach einer ruhigen Nacht, an den schöööööönsten Ecken auf ( und ich schwöre euch, schaut euch im Ausland um, es gibt unendlich viele kostenlose Standplätze an den tollsten Buchten, Orten, Landschaften die ihr aber nie sehen werdet, wenn ihr auf Strom angewiesen seit) und setzt euch mit eurer ersten Tasse Kaffee an den Strand, der nur 5 Schritte vom Womo entfernt liegt… DANN WERDET IHR DIESE TOUREN LIEBEN!

Der nächste wichtige Punkt für einen gelungenen, günstigen Roadtrip, neben einer funktionsfähigen Batterie, ist:

 

Eine gute Solaranlage, damit ihr auf Dauer NICHT Strom abhängig seit.

 

Ich habe meine Solaranlage direkt beim Kauf des Womos einbauen lassen. Ja, diese ersten gut 600 Euro taten weh, aber das Geld habe ich mittlerweile schon laaaange wieder raus!

Wenn ihr jetzt denkt, warum Solar, die Batterien laden sich doch durch das fahren eh wieder auf… VORSICHT,FALSCH GEDACHT! Ohne Lade-Booster müsst ihr schon eine ganze Weile ( ich habe mal etwas von 2-3 Stunden, für eine komplette Ladung einer 100er Batterie gelesen, ob das allerdings stimmt, kann ich nicht sagen!)

Wenn ich jetzt an mich und meine Touren denken, dann ist aber so: Man ist on Tour, gerade wenn man viel Zeit hat, selten immer 2-3 Stunden unterwegs. Meist ist es so, dass ich einen schönen, netten Ort in der Umgebung von ca. 100 km finde, den ich dann auch gerne besuchen möchte. Da wäre es schon sehr schade, wenn ich sagen müsste, jetzt brauchen die Batterien aber wieder Power, darum besuche ich die schönsten Orte in der Umgebung nicht.

Also… für einen möglichst günstigen Roadtrip, ist eine gute Solaranlage gold Wert!

 

Der 3. Tipp zum Thema „UNABHÄNGIGKEIT“ heißt WECHSELRICHTER!

 

Wer einen gemütlichen und entspannten Roadtrip erleben möchte, kann sicherlich das Handy, Tablet oder den Laptop auch mal für eine gewisse Zeit ausschalten. Die wenigsten möchten aber auf Dauer ohne die kleinen Technik Wunder leben.

Ich meine Roadtrip, back to the roots und sich auch mal mit einem guten Buch hinsetzten, ist sicherlich toll, aber irgendwann kommt auch das Verlangen auf Technik zurück und genau da lag auch bei mir lange das Problem!

Eigentlich ist es ja absolut dämlich, sich wegen solcher Dinge auf die teuren Stellplätze samt Strom zu stellen, aber genau das habe auch ich lange Zeit gemacht.

Denn ich hatte immer wieder das Problem, das mein Laptop nicht mit den Wechselrichtern zurecht kam, mir die jeweiligen original 12 Volt Ladekabel unverschämt teuer vor kamen ( original 12 Volt Dell Ladekabel soll 90 Euro kosten!), ich aber ja nur über den Laptop z.B. abends Filme schauen kann, da ich ja keine Sat Anlage habe.

Was habe ich also getan… ich habe meine Standplätze nur nach einem Stromanschluss ausgewählt!

Schön dämlich, denn die Stellplätze mit Strom sind im In und vor allem Ausland häufig deutlich teurer!

Mittlerweile habe ich alle für mich wichtigen elektronischen Geräte so umgestellt bzw.ausgewechselt, dass ich sie über 12 Volt laden kann. Dafür habe ich zum einen, einen großen Wechselrichter für bis zu 1500 Watt (? ist es Watt, ja oder?) den ich immer nur dann an die Batterie Stöpsel wenn ich ihn auch brauche ( so entgehe ich dem Problem das der Wechselrichter auch ungenutzt an der Batterie zieht). Vieeeeel häufiger nutze ich allerdings meinen “kleinen” Wechselrichter von Belkin für bis zu 300 Watt. Belkin und Apple Produkte passen, Belkin und Dell Produkte passen und seitdem ich diesen kleinen Wechselrichter besitze, kostet ca. 40 Euro und ist im Netzt oder z.B bei Saturn zu kaufen, ist der Womo Alltag extrem einfach geworden.

Ach so, vielleicht sollte ich noch sagen… ein Wechselrichter wechselt die “Stromstärke” von 12 auf z.B. 230 Volt. Bedeutet, gerade der kleine Wechselrichter läuft über den Zigarettenanzünder und hat auf der anderen Seite eine “ganz normale” Steckdose. Es gibt also keine Probleme mehr mit extra Ladekabeln o.ä… einstecken, aufladen, fertig!

 

Zum Thema unabhängig reisen gibt es noch einen 4. Tipp  und dabei dreht sich alles um eine Power Bank.

 

Es gibt mittlerweile für relativ kleines Geld, sehr, sehr gute und starke Power Banks, mit denen ihr selbst euren Laptop bzw. das Tablet und natürlich Handy MEHRFACH aufladen könnt. So eine Power Bank ist auf einem Roadtrip einfach echt praktisch und gibt nochmal ein gutes Gefühl. Wenn ihr euch eine gute Power Bank kauft und diese zuhause komplett “auffüllt”, seid ihr für die ersten Tage definitiv komplett Strom unabhängig. Braucht die Power Bank dann irgendwann mal wieder ein bisschen Ladezeit, mache ich es immer so, dass ich die Fahrtzeiten dazu nutze, die Powerbank  aufzuladen. Das funktioniert super und so geht mir selbst an langen “ Laptop Abenden” die Akkulaufzeit nicht aus.

 

Der 5. und letzte Tipp in Bezug auf „Landstrom und Batterieleistung ist, der Wechsel auf LED Lampen.

 

Ja ich weiß, die Lampen sind nicht günstig, aber wenn ihr häufig on Tour seid, lohnt sich der Wechsel. Ihr habt ein ENORMES „Batterie Sparpotenzial“ und wenn ihr auch im Herbst und Winter tuckert, könnt ihr unbesorgt das Licht “laufen lassen”.

 

Also… macht euch unabhängig von Stromsäulen, nur so ist ein richtig günstiger Roadtrip möglich!

Dabei geht es gar nicht darum, dass ihr unbedingt frei stehen müsst! Ich weiß, dass gerade viele Mädels nicht gerne frei stehen und das muss auch gar nicht sein. Es gibt ganz, ganz, gaaaaanz viele günstige oder kostenlose Stellplätze die auch von anderen Wohnmobilisten gerne angefahren werden. Ihr müsst also NICHT FREI STEHEN, wenn ihr das nicht möchtet!

Nur diese kostenlosen Stellpätze haben eben häufig keine Stromsäulen. Gerade in Frankreich und auch teilweise in Schweden, ist das ganz, ganz oft der Fall. Ihr findet z.B. in Frankreich fast in jedem kleinen Küstenort einen kostenlosen/ kostengünstigen Stellplatz, der dazu häufig auch noch DIREKT am Meer liegt, nur eben ohne Strom! Die “richtigen” Stellplätze, die mit allem drum und dran, liegen dagegen meist nicht direkt am Strand, oder aber sie sind deutlich teurer… ganz abgesehen von Campingplätzen.

Es macht auf Dauer eben doch einen ERHEBLICHEN Unterschied für eure Reisekasse, ob ihr JEDEN TAG  für einen Stellplatz 12, 15, 18 Euro zahlt, oder nur 2-3 Euro bzw. gar nichts.

Um diese kostenlosen Stellplätze zu finden, benötigt ihr allerdings einen guten Stellplatzführer und da hat sich für mich die Handy App von Campercontact bezahlt gemacht! Die meist genutzte App ist wohl die der ProMobil und diese App ist auch ok, gerade für die Suche voll ausgestatteter Stellplätze innerhalb von Deutschland.

Seid ihr aber im Ausland unterwegs und auf der Suche nach den kleinen, schnuckeligen und einfachen Stellplätzen, bietet die App von Campercontact nochmal deutlich mehr Auswahl!

Der 2. große Kostenfaktor eines Roadtrips sind ganz klar die Spritkosten.

 

Leider gibt es in diesem Bereich nicht so viele Möglichkeiten für einen möglichst günstigen Roadtrip. Wenn ihr nicht gerade „mal eben“ durch Dubai, die Arabischen Emirate oder ähnliche Länder tourt, bleiben die tank Kosten. Trotzdem gibt es ein paar Faktoren die man beachten kann, um möööööööglichst günstig zu Touren.

Das größte “ Sparpotenzial” liegt wohl in der zu fahrenden Route.

Die wunderschöne Küstenstraße, die durch 38 Dörfchen führt, sei euch natürlich gegönnt! Wie schon mehrfach gesagt, ihr müsst nichts verpassen um günstig zu Touren!

Nichts desto trotz gibt es auch immer wieder Etappen, die nicht besonders schön oder interessant sind. In solchen Fällen solltet ihr euch überlegen, ob der Weg über die langweilige ,aber oftmals vom Tempo her einheitliche Autobahn, nicht der bessere Weg ist, selbst wenn er einige Kilometer länger, oder sogar stellenweise über Maut Straßen führt!

Dabei denke ich z.B. an Länder wie Frankreich.

Die Dorfstraßen sind zwar für “normal große Wohnmobile” recht gut zu befahren, es kann aber durchaus sein, dass euch auf 40km Dorf, Land, Küstenstraße 25 Kreisverkehre, zwölf 30er Zonen und 24 riesen “Straßenhubbel” (bei denen ihr auf ungefähr 5 km/h abbremsen müßt, sonst springen alle Schränke auf) begegnen.

Dieses ständige anfahren, abbremsen, anfahren, abbremsen ist nicht nur nervig, es kostet auch jede Menge Sprit.

2013 habe ich meine ersten Roadtrip durch Frankreich unternommen und war damals vollkommen unwissend und ohne Plan was Maut Kosten o.ä. angeht, voll und ganz davon überzeugt, dass ich definitiv keine Maut Straße fahren werde. Das Geld kann ich mir sparen, dachte ich!

Irgendwann habe ich mich dann allerdings so verfahren, dass ich vor meiner ersten Mautstelle stand und von da an die Maut Strassen lieben lernte!

Bis zu diesem Zeitpunkt, das war gut 800 km nach meinem Start in Dortmund, hatte ich Sprit Kosten von ca. knapp 190 Euro.

Jetzt in 2016 bin ich von Beginn an auch Mautstraßen gefahren und habe mal extra drauf geachtet, wie groß meine Ausgaben für Sprit und Maut waren, als ich nach fast genau 830km an einem Stellplatz ankam. Die Kosten für den Weg mit Maut lagen bei 207 Euro.

Sicherlich gibt dieser Vergleich nur einen ganz groben überblick, weil die Spritkosten nicht genau gleich waren, die Streckenführung eine andere war und ich in diesem Jahr noch 30 km weiter gefahren bin und es sicherlich auch immer auf die schwere des eigenen Wohnmobils ankommt. Trotzdem denke ich, sieht man ganz gut, dass die Mautstrecken nicht grundsätzlich deutlich teurer sein müssen! Sie sind aber definitiv deutlich entspannter zu fahren!

Wer die französischen Strassen kennt, lernt schnell, dass die maut Strassen wirklich angenehm zu fahren sind. Es gibt keine riesen Löcher auf der Strasse, man kann also ganz entspannt dahin tuckern… was sich dann auch wieder auf die Sprit kosten auswirkt.

Das einzige absolute NO GO bezüglich Mautstrecken und einem günstigen Roadtrip, ist das Tanken an den dortigen Tankstellen!

Klar,  bevor ihr stehen bleibt, wird natürlich getankt! Aber wenn es irgendwie möglich ist, tankt abseits der maut Strecken. Denn der Dieselpreis ist an diesen großen und besonders „schönen“ Tankstellen, immer auch ganz besonders groß. Wenn also eben möglich, verkneift euch das Tanken auf den maut Abschnitten, am günstigsten ist der Sprit meist an den einfachen Tankstellen am Rande der großen Supermärkte oder Einkaufszentren.

Das ihr vor solchen Touren natürlich auf den Reifendruck usw. achten solltet, ist denke ich ganz klar!

Ihr möchtet aber gerne frei stehen/ wild campen, dann findet ihr hier alle nötigen Regeln, für die meisten Länder Europas:

Zum Artikel, Frei stehen in...

Günstig on the Road?

Weitere Tipps!

Soooo, die beiden ganz großen Kostenfaktoren so einer Tour haben wir bis hierhin “abgearbeitet”, aber es gibt noch weitere Möglichkeiten etwas Geld on Tour einzusparen und so auch mit einem kleinen Budget lange unterwegs zu sein.

Solltet ihr abends gerne mal einen Film schauen, habt aber bedenken wegen der Batterieleistung oder eure Sat Anlage bzw. der Fernseher läuft erst gar nicht über 12 Volt, dem kann ich zur Vorbereitung die Seite  http://www.onlinetvrecorder.com/ empfehlen.

Dort könnt ihr nach eurer Anmeldung, das gesamte TV Programm, für ganz kleines Geld auf euren Laptop runterladen.

Heißt also, laufen mal wieder 2 gute Filme zur gleichen Zeit im TV, schaue ich mir den einen an und speicher den anderen für die nächste Womo Tour auf dem Laptop, bzw. auf einer externen Festplatte.Gerade über die Feiertage z.B sammeln sich so viele gute Filme an, dabei kostet ein Film je nach größe 2-5 Cent! Das Prinzip ist also wie bei den früheren Videorecordern. Sind die Filme erst einmal auf eurem Laptop, könnt ihr sie so oft sehen wie ihr möchtet und benötigt keinen weiteren Internetzugang

Extra Tipp… verfolgt ihr eine besondere Serie, könnt on Tour aber nicht pünktlich rein schauen, wollt die Folgen aber trotzdem nicht ganz verpassen? Dann ladet die aktuellen Folgen, also die, die ihr verpasst habt, bei eurem nächsten Stopp an einem freien WLAN (z.B Mc Donalds oder Starbucks) runter und schaut sie euch abends in aller Ruhe im Womo an.

Wichtig… ihr könnt erst Filme laden, programieren bzw. speichern, die ab dem Tag eurer Anmeldung laufen. Ihr könnt euch also nicht heute anmelden und noch die Weihnachtsfilme aufnehmen.

Ihr seht…es gibt also eigentlich wirklich KEINEN GRUND mehr, dauerhaft am Strom stehen zu müssen!

Eine weitere Möglichkeit ganz leicht etwas Kohle zu sparen und einen möglichst günstigen Roadtrip zu erleben, ist das Einkaufen on Tour!

Wenn ihr gerade unterwegs seid und eh alle paar Tage euren Standort wechselt, dann schaut euch unterwegs auch immer nach einem Supermarkt oder Discounter um.

NATÜRLICH könnt ihr auch mal bei dem kleinen Fischgeschäft direkt am Hafen einkaufen, nochmal ihr müsst nichts verpassen! Aber die Grundprodukte, die man immer so an Board hat, die solltet ihr nicht gerade in dem kleinen Supermarkt im Touri Ort kaufen.

Bestes Beispiel… 🙂 🙂 🙂 auf Öland in Schweden sollte die Flasche Spülmittel doch glatt umgerechnet 4,50 Euro kosten, außerhalb der Insel waren es umgerechnet 1,20 Euro! Tja, bei den ganzen Ferienwohnungen braucht die Insel natürlich Spülmittel und sowas wissen die Supermarkt Betreiber auch!

Natürlich ist das jetzt nur ein ganz “kleines” Beispiel, aber ich denke mal, ihr seht was ich meine!

Der nächste Tipp dreht sich um das „Gasflaschen Problem“.

Wer einen langen Roadtrip plant und nicht gerade in den ganz warmen Regionen unterwegs ist, sollte gut planen, wie er seinen Gasverbrauch “gebacken bekommt”.

Dabei gibt es zwei bzw. drei Möglichkeiten an eine passende volle Gasflasche zu kommen, die abhängig davon sind, in welcher Form ihr reist.

Habt ihr einen Gastank, ist die Lage sicherlich eine andere. In diesem Bereich kenne ich mich allerdings zu wenig aus, um fachlich richtige Dinge zu tippen, also lasse ich es!

Ich schreibe also von den ganz normalen, 08/15, 11 Liter Gas Flaschen. Das Problem ist nämlich, dass eigentlich jedes Land seine eigenen Gasflaschen bzw. Gasflaschen Anschlüsse hat. Das bedeutet, wem z.B in Schweden das Gas ausgeht, kann nicht einfach eine schwedische Gasflasche anhängen. Es gibt vereinzelt Stellen, welche deutsche Flaschen wieder auffüllen.

Bevor man gar kein Gas mehr hat, nutzt man diese Stellen natürlich… allerdings kostet so eine Füllung dann auch gerne mal zwischen 60 und 70 Euro! Es müssen also am besten andere Möglichkeiten her!

Erste Möglichkeit… seit ihr immer wieder im selben Land unterwegs, solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht einmal, einen passenden Anschluss für den im jeweiligen Land üblichen Gasflaschentyp, anbringen lasst.

Ich weiß definitiv, dass es diese Möglichkeit gibt, einen speziellen Anschluss, für die im Land typischen Gasflaschen einbauen zu lassen! So haben es nämlich Freunde machen lassen, die schon seit Jahren immer wieder in Portugal unterwegs sind. Diese Möglichkeit ist natürlich nicht ganz günstig und zahlt sich erst aus, wenn man wirklich häufig und länger in einem Land on Tour ist. Auf Dauer aber definitiv besser, als die deutschen Flaschen für viel Geld auffüllen zu lassen!

Zweite Möglichkeit ist ein sogenanntes Europa Adapter Set.

Es gibt für kleines Geld ein Adapter Set im Netz zu kaufen, welches aus verschiedenen Anschlüssen besteht, die dann auf die jeweiligen Gasflaschen aufgesetzt werden können.

Angedacht ist es eigentlich so, dass an den verschiedenen Anschlüssen die jeweiligen Länder stehen und so die Flaschen an die “deutschen Gasleitungen” angeschlossen werden können.

Klingt super, ist aber leider doch nicht so einfach!

Zum Teil kann es sein, dass die Anschlüsse vor Ort doch nicht zum passenden Land passen, aber das wäre ja das kleinste Problem, ihr solltet nur alle Adapter an Bord haben und euch nicht unbedingt auf die Länderangabe verlassen.

Viel größer ist das Problem, wenn entweder kein Anschluss passt, oder die Gasflaschen so geformt sind, dass sie nicht in euren Gasflaschenkasten passen.

Dann kann es euch also immer noch passieren, dass ihr doch auf die teuren Füllungen angewiesen seit.

Es gibt allerdings noch einen “psssssssssst Top Tipp”, der direkt zum nächsten Tipp auf der Liste zu einem günstigen Roadtrip, passt.

 

Wenn ihr wirklich lange on Tour sein wollt, also über viele Wochen und Monate, bleibt euch zwischendurch “gar nichts anderes übrig” als hin und wieder auch mal eine Nacht auf einem Stell oder besser Campingplatz zu buchen. Schließlich muss auch mal Wäsche gewaschen werden, nach vielen Tagen on Tour können die Batterien auch mal wieder eine Ladung Strom gebrauchen und vielleicht habt ihr auch einfach mal das Bedürfnis mit viel Platz zu duschen o.ä.

Dabei ist es aber von Vorteil, wenn ihr diese Nächte zeitlich ein bisschen plant.

Am besten ist es natürlich, ihr geht erst dann eine Nacht auf einen  Campingplatz, wenn ihr auch einiges an dreckiger Wäsche zusammen habt usw.

Kommt vielleicht etwas besonderes im TV, was ihr nicht verpassen wollt ( ich war z.B. gerade zur Fußball WM 2014 in Schweden und wollte unbedingt das Finale sehen), dann plant eure Campingplatz Nächte so ein, dass möglichst viele Punkte an einen Tag fallen.

Und jetzt mein “pssssssssst, TOP TIPP”,

 

Gasflaschen auf dem Campingplatz tauschen!

 

einige der sehr guten Campingplätze (das sind dann allerdings meinen Erfahrungen nach nur die 4+5 Sterne Campings) bieten teilweise für Ihre Gäste auch deutsche Gasflaschen zum wechseln an.

An diese Flaschen kommt ihr allerdings nur, wenn ihr richtige Gäste seit. Also nur vorbeifahren, lieb fragen, tauschen, bezahlen und wieder weg fahren, WIRD NICHT FUNKTIONIEREN! Da diese Campingplätze nur wenige Flaschen haben, werde sie diese nur an Gäste heraus geben.

Ist auch nicht überall der Fall, also nicht alle guten Campingplätze bieten diese Möglichkeit, aber immerhin einige.

Wenn ihr also schon eine Nacht auf so einem teuren “First Class” Camping verbringt, ist es natürlich clever, so viele Fliegen wie möglich mit einer Klatsche zu verbinden.

 

Bei dem Thema „Campingplätze“ auf einem günstigen Roadtrip, hätte ich noch 2 schnelle Tipps!

 

Erster Tipp… fast alle Plätze bieten sogenannte “Quick Stop Plätze”. Wollt ihr also nur mal in Ruhe und mit Platz duschen, lohnt es sich, so einen Quick Stop Platz zu nutzen. Dafür müsst ihr nur nach einem bestimmten Zeitpunkt ankommen und am nächsten Tag wieder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abreisen. Dafür zahlt man meist nur ca. ein Drittel des normalen Preises.

Häufig ist es Ankunft nach 18 Uhr und Abfahrt bis 9 Uhr. Die Zeiten variieren allerdings von Platz zu Platz, ihr solltet also vorher mal eben z.b. anrufen und fragen.

Zweiter Tipp… die ACSI CARD! Seid ihr außerhalb der Hauptsaison on Tour, lohnt sich der Kauf einer ACSI Card, denn durch diese sind die Übernachtungen auf vielen Campingplätzen deutlich günstiger.

Weitere Infos und Unterschiede zwischen den Camping Cards findet ihr in diesem Artikel:

Camping Cards 2016

Soooo, ich glaube das waren sie dann auch, meine besten Tipps um dauerhaft möglichst günstig on Tour zu gehen.

Hier nochmal alle Tipps, der Reihe nach, ganz kurz und knapp:

 

  • voll funktionierende Womo Batterien,
  • Einbau einer Solaranlage,
  • Wechselrichter, die auch zu eurem gängigen “Technik Kram” wie Laptop, Tablet usw. passen.
  • eine starke Power Bank für Handy, Tablet, E-Reader usw.
  • Wechsel auf LED Lichter
  • gute App für kostenlose/ günstige/einfache Stellplätze wie z.B Campercontact
  • schaut ihr gerne mal Filme oder TV Serien, eure Geräte laufen aber nicht auf 12 Volt, dann meldet euch bei onlinetvrecorder.com an
  • spart an Spritkosten durch die richtige Wahl der Route, selbst Strecken mit Mautkosten können günstiger sein, als lange Wege über Dorfstraßen.
  • Zum richtigen Zeitpunkt tanken, nicht erst notgedrungen an den teuren Autobahn oder gar Mautstrecken Tankstellen.
  • Richtiger Reifendruck
  • Grundprodukte nicht im kleinen Touri Dorfladen kaufen, sondern am besten im Discounter oder großem Supermarkt auf dem Weg.
  • Nach Möglichkeit sehr teure Gasflaschen Füllungen vermeiden, bei häufigen Reisen in ein bestimmtes Land, Anschluß auf dortige Gasflaschen umbauen lassen, oder Gasflaschen EU Adapter Set bei verschiedenen Ländern testen, oder als Gast auf sehr guten Campingplätzen nach deutschen Gasflaschen fragen.
  • Übernachtungen auf Campingplätzen planen und dann Wäsche waschen, Wasser auffüllen, in ruhe Duschen usw. usw. zusammen erledigen.
  • Quick Stopp Campingplätze für eine Übernachtung nutzen
  • ACSI CARD für günstigen Roadtrip in der Nebensaison.

 

Wenn ihr all diese Dinge so umbauen lasst bzw. einkauft, ist es natürlich erstmal eine große Summe, die für alle Umbauten und Einkäufe “drauf geht”.

Die meisten Camper werden ihre Wohnmobile allerdings viele, viele Jahre nutzen und meine Erfahrungen haben gezeigt, die Ausgaben egalisieren sich schnell.

Ich habe euch ja schon oft von meinem unglaublich schönen Schweden Roadtrip berichtet…

Gute 4 Monate Schweden für unter 2500 Euro INSGESAMT, sind nur mit diesen Umbauten möglich. Wenn ich denke, was ich in Schweden für das ständige Stehen auf Stell oder gar Campingplätzen bezahlt hätte, dann haben sich die Ausgaben nur auf dieser einen Tour schon doppelt bezahlt gemacht.

Bevor ich zum Ende komme muss ich nur nochmal EINDRINGLICH SAGEN… für einen günstigen Roadtrip müsst ihr NICHT frei stehen! Ich kann absolut verstehen, wenn euch das kein gutes Gefühl gibt! Es gibt, z.B.  in Frankreich, aber auch in Deutschland und vielen anderen Ländern ganz viele und wirklich schöne kostenfreie oder sehr, sehr günstige Stellplätze! Dort steht ihr wirklich gut und eigentlich auch immer mit anderen Wohnmobilisten zusammen! Einziger Haken, diese Stellplätze haben eben meist keine Stromsäulen. Also seht zu, dass ihr euch unabhängig macht von diesen Stromquellen!

 

Und der letzte Satz… lasst euch nicht stressen!

 

günstig reisen und dabei so schön stehen

günstig reisen und dabei so schön stehen

Genießt die tollen Stunden unterwegs und NATÜRLICH kann man auch mal Geld für einen tollen Stellplatz, für regionale Köstlichkeiten oder dem Kaffee direkt auf der Promenade ausgeben. Eben nur nicht immer und nicht ständig „mal eben so“!

Ich möchte euch nur zeigen, es ist auch möglich mit einem kleinen Budget einen tollen Roadtrip zu erleben. Sitzt ihr erst einmal, bei einem grandios schönen Sonnenuntergang im Sand und euer Womo steht nur wenige Schritte kostenlos hinter euch, werdet ihr diese Form zu campen ganz sicher lieben.

Ich stand in den vergangenen Jahren auf so vielen GROßARTIGEN und KOSTENLOSEN Plätzen, die an wunderschönen Stellen liegen und ganz ehrlich, wenn man nach 1,2, oder auch mal 3 Nächten einen solchen Platz wieder verlässt um weiter zu tuckern und dann denkt, das war einfach grandios und hat mich nicht einen Euro gekostet, muss man automatisch schmunzeln.

Also… startet euren eigenen Roadtrip… dieser Mix aus neuen Orten, coolen Menschen und auch etwas Spannung und Abenteuer ist einfach toll, auch dann wenn man nur ein kleines Reisebudget hat und einen möglichst günstigen Roadtrip plant.

Aber das Wichtigste an allem ist wohl wie immer und dabei bleibt es auch trotz neuem Design, bleibt gesund!

Eure

Unterschrift IsasWomo

NEU & AKTUELL! Die IsasWomo Camping TV Tipps

NEU & AKTUELL! Die IsasWomo Camping TV Tipps

Es gibt aktuelle eine neue Rubrik auf IsasWomo, die IsasWomo Camping TV Tipps ,die euch hoffentlich gut gefallen wird!

 

Schaut ihr auch gerne Reise, Aussteiger oder Camping Dokus/ Serien im TV ?

Ich muss ja ehrlich gestehen, ICH LIEBE SIE! Ganz gleich in welcher Form über Camping, Reisen oder besondere Lebenswege berichtet wird, ich sitze unglaublich gern vor der Flimmerkiste und schaue in andere Welten.

Kennt ihr sie auch, diese Doku über zwei „Jungs“, die mit ihren Fahrrädern bis Shanghai radeln? Habt ihr die Reportage über die 5 jungen Leute gesehen, die mit einem alten Bulli bis Südafrika getuckert sind?

Oder die Reportage Abenteuer Wohnmobil, die unter anderem zeigt, wie ein Ehepaar mit ihrem Expeditionsmobil durch Island tuckern und die Szene, wo der Geysier hoch sprudelt und der „allwissende Naturbursche“ klitsch nass wird?

Mindestens genau so sehr mag ich aber auch die Sendung „Wunderschön“, die immer wieder faszinierende Regionen in Deutschland und Europa vorstellt und die mir schon viele, viele Ziele für eine Wohnmobil Tour geliefert hat.

Dazwischen werden aber auch immer wieder Sendungen ausgestrahlt, die mir vorher nicht bekannt waren und die ich nur durch Zufall beim herumzappeln entdeckt habe. So wurde z.B in der vergangenen Woche eine Sendung ausgestrahlt, welche die 10 schönsten, kleinen und fast unbekannten Weihnachtsmärkte in Deutschland vorgestellt hat.

Genau diese Sendungen sind für uns Camper oft interessant und bringen tolle neue Ideen für Ziele und Womo Touren… zudem wird unser drang gestillt, in die Leben vollkommen fremder Leute zu blicken 😉

Kommt schon, euch geht es doch bestimmt genau so…. man sieht eine Doku im TV und entweder man denkt sich, HUT AB FÜR DIESEN MUT UND DIESEN WEG…. oder aber man schmunzelt und weiß teilweise schon nach 5 Minuten, dieser neue Lebensweg kann nur in die Hose gehen.

Damit uns ab jetzt diese tollen „Eindrücke“ nicht mehr verloren gehen bzw. wir die besten Sendungen zum Thema verpassen, gibt es ab jetzt ca. einmal die Woche:

Die neuen IsasWomo Camping TV Tipps !

 

IsasWomo Camping TV Tipps

 

 

Dabei trage ich alle möglichen TV Sendungen ein, die zum Thema Camping, „Aussteiger/ andere Lebenswege“ und Reisen/ Natur auf den normalen, großen TV Sendern laufen.  Das bedeutet also zum einen, die Sendung muss irgendwie für Camper interessant sein, die schönsten Strände der Karibik sind sicherlich toll anzusehen, aber nicht unbedingt für uns Camper interessant.  Mit „normalen/großen“ Sendern sind alle frei empfangbaren Sender gemeint, bedeutet also Reportagen die z.B auf einem Sky Sender laufen, werden nicht mit einbezogen, genau so wenig wie Sendungen, die auf den ganz kleinen regional Sendern laufen wie z.B Dortmund TV.

Ich gebe mir natürlich größte Mühe alle interessanten Sendungen heraus zu filtern, nichts desto trotz kann ich keine Garantie dafür geben, dass die Sendungen wirklich ausgestrahlt werden, dass ich alle passenden Reportagen, Dokus und Serien herausfiltern konnte, oder dass euch die Sendungen gefallen. Gerade bei solchen „Serien“ wie z.B “ Einmal Camping, immer Camping“ gehen die Geschmäcker sicherlich auseinander…  wie so oft im Leben. Aber ihr werdet ja nicht gezwungen die Sendungen zu sehen, die ganze neue Rubrik soll ja nur eine gut gemeinte Hilfe sein.

Ich stelle grundsätzlich nur die erste aktuelle Ausstrahlung der jeweiligen Sendung ein, wird die Ausstrahlung innerhalb der nächsten Tage wiederholt, bleiben diese Wiederholungen unbeachtet. Solltet ihr also eine Sendung aus zeitlichen Gründen nicht sehen können, sie interessiert euch aber sehr, kann es sehr gut sein, dass es eine Wiederholung gibt, oder ihr die Sendung über die verschiedenen Mediatheken sehen könnt.

Da die IsasWomo Camping TV Tipps auf Dauer viel Zeit und Arbeit bedeuten, werde ich diese Rubrik erstmal für 3 Monate testen. Wird das Angebot gut von euch angenommen und die Arbeit lohnt sich eurer Meinung nach, wird es die neue Rubrik sicherlich auch auf Dauer geben.

Ihr findet die neusten TV Tipps immer direkt, ganz, ganz oben auf der IsasWomo Startseite über einen eigenständigen Menü Punkt.

Ihr könnt aber auch diesen Link nutzen, der euch direkt auf die neue TV Tipps Seite führt.
Link zur neuen IsasWomo Camping TV Tipp Seite

 

Ich hoffe euch gefällt dieses neue Angebot und wenn ihr von der Seite überzeugt seit, schreibt mir gerne einen Kommentar oder erzählt euren Camping Freunden von diesem Angebot, damit auch sie keine interessante Sendung zum Thema mehr verpassen.

 

Ich wünsche euch viele, gemütliche und adventliche Stunden, die ihr ja vielleicht auch hin und wieder vor dem TV verbringen könnt.

So ein bisschen berieselung durch die Flimmerkiste kann ja auch im Weihnachtsstress nicht schaden…  😉

Also, bleibt entspannt und gesund eure

 

Unterschrift

 

 

 

Ich brauche Deine Hilfe… bitte Voten!!!

Ich brauche Deine Hilfe… bitte Voten!!!

Heute komme ich mal wieder mit einem sehr persönlichen Anliegen!!!

 

Ich braue Deine Stimme!Wie ihr vielleicht schon vor einigen Wochen gelesen habt, habe ich bei einer Aktion der Ergo Versicherung teil genommen, bei der es um schwierige Lebenswege und was man im vergangenen Jahr draus gemacht hat, geht.

Wenn ihr meinen Lebensweg noch nicht kennt, findet ihr den gesamten Artikel hier

Nach einigem Zittern und Warten steht jetzt das Ergebnis in so fern fest, als dass ich im FINALE ( WOHOOOO) bin !

Alleine das ist schon toll, aber es wäre ein absoluter Traum wenn ich unter die Gewinner kommen würde! Diese Aktion ist für mich eine rieeeeesen Chance, eine so große Chance, wie ich sie vielleicht noch nie im Leben hatte und vielleicht ist nach so viel Pech und “ Schicksal“ jetzt endlich meine Zeit gekommen?!

Und eines kann ich euch auch sagen… würde ich unter die Gewinner kommen, käme dies euch allen zu gute, denn das Geld würde definitiv ins Womo und den Blog fließen! Endlich wäre soooo viel möglich, wofür mir bisher einfach das Geld fehlt und endlich könnte ich auch einige dringende Reparaturen an der Omi machen lassen.

Das alles kann ich aber nur mir EUCH ERREICHEN !!!!

ICH BRAUCHE EUCH UND ICH ZÄHLE AUF EUCH !!! Bitte, bitte , bitte lasst mich nicht hängen sondern helft mir!

Was müsst ihr tun… ihr müsst für mich Voten !

Hinter diesem Link zur Ergo findet ihr eine kurze Vorstellung aller 20 Finalisten… darunter bin eben auch ich! ( Solltet ihr auf eine Seite mit einem roten Pfeil gelangen, liegt das an technischen Problemen, einfach auf den Pfeil klicken und schon seit ihr wieder richtig!)

Ihr müsst nur auf meine kurze Vorstellung klicken und gelangt dann schon zur Seite auf der die Abstimmung erfolgt.

Ihr könnt entweder über euer Facebook Profil, oder per E-Mail Adresse abstimmen. Ihr müsst keine Adresse angeben und die ganze Abstimmung dauert keine 2 Minuten!

Ich kann euch nur bitten mir zu helfen und mich zu unterstützen! BITTE… und wenn ihr noch Leute kennt die meinen Blog mögen, oder die sagen, nach dem Schicksal hat sie ein bisschen Unterstützung verdient…. oder die einfach etwas gutes tun würden, dann gebt ihnen diesen Link bzw. den Artikel weiter. Ihr könnt diesen Artikel und Link gerne teilen, teilen, teilen !!!

 

NACHTRAG

ICH DANKE EUCH ALLEN SEHR FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG!

Das Voting wurde beendet und durch eure Unterstützung konnte ich den 2. Platz erreichen!

Ich freue mich tooooootal und bin echt happy! DANKE, DANKE, DANKE!!!

 

 

DANKE… bleibt gesund eure

 

 

 

Unterschrift

 

 

 

T@B, der kleine, schnuckelige, kult Wohnwagen

T@B, der kleine, schnuckelige, kult Wohnwagen

Klein aber ohooo, diese Worte passen wohl selten so gut, wie zu dem kleinen Schnuckel, den ich euch heute vorstellen möchte.

Titelbild T@BDer “T@B” aus dem Hause Knaus/Tabbert.

Diesen kleinen, “süßen” Wohnwagen umgibt seit Jahren ein immer größerer Kult, den es in der Campingbranche nur sehr, sehr selten gibt und der mittlerweile Formen annimmt, die fast schon vergleichbar sind mit denen des VW Bullies.
Aber, was ist denn nun das besondere am T@B ?

Ich stelle euch heute diesen ganz besonderen Wohnwagen vor und bin mir sehr sicher, der Kleine, wird auch euer Herz “zum hüpfen” bringen!

 

Bevor ich aber so richtig ins Thema einsteige, hier erst ein paar Infos zum Unternehmen Knaus/Tabbert und die Entstehung des heutigen T@B!

  • 1934 gründete Alfred Tabbert sein erstes Unternehmen.
  • 1952, nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, baute Helmut Wilk das “Autobett”, und ging 1959 mit dem ersten Wohnwagen an den Markt.
  • Nur ein Jahr später, 1960, gründete der studierte Architekt, Ingenieur und Baumeister, Helmut Knaus, das Wohnwagen Unternehmen Knaus KG.

Spannendes Detail 1:

Mit der Gründung der Knaus KG, baute Helmut Knaus einen Wohnwagen namens “Schwalbennest” und entwarf dazu passend das Emblem der zwei fliegenden Schwalben, welches noch bis heute das Markenzeichen des Unternehmens ist.

 

  • Auf dem aller ersten Caravan Salon, 1962 in Essen, waren die Unternehmen Knaus, Tabbert und Wilk vertreten. Dort allerdings noch getrennt voneinander.
  • In den folgenden Jahren gingen Knaus,Tabbert und Wilk weiter, wie zuvor auch, getrennte Wege. Die Unternehmen hatten alle ihre Höhen und Tiefen, es wurden Gesellschaften gegründet, aus der Knaus KG ging die Knaus GmbH hervor usw.usw.
  • Das Unternehmen Wilk musste 1986, nach dem tödlichen Unfall des Firmengründers ,Konkurs anmelden. Dies nutzte die mittlerweile entstandene Tabbert Caravan GmbH. Sie wurde alleiniger Gesellschafter, übernahm sämtliche Mitarbeiter, Gebäude und Grundstücke in Bad Kreuznach.
  • 1992 kam noch ein weiterer großer Schritt hinzu, da übernahm die Tiag Tabbert Industrie AG den Bereich Fahrzeugbeu, von den Karosseriewerken Weinsberg.
  • Es folgten weitere Jahre mit unterschiedlichsten, unternehmerischen Zielen der beiden Hersteller. Es gab eine Börsennotierung, Geschäftszweige wurden ausgelagert oder neu einbezogen.
  • Bis 1996, mit Gründung der Knaus AG, eine enge Kooperation zwischen Knaus und der Tiag Tabbert Industrie AG entstand.
  • 2001 fusionierten die beiden großen Unternehmen (Knaus und Tabbert) , allerdings musste das Großunternehmen Knaus/Tabbert 2009 schon wieder Insolvenz bekannt geben! Die Rettung kam jedoch schnell durch die niederländische Investmentgesellschaft HTP Investments BV, die insgesamt 3 Werke übernahm und Knaus/Tabbert in den folgenden Jahren zum führenden Wohnwagenhersteller in Europa machte.
Tab Wohnwagen

Der T@B am Bulli… die beiden ultimativen kult Objekte der Camping Branche (Bild Expressionen.com)

Spannendes Detail Nr.2:

2011 gab die niederländische Investmentgesellschaft ihre weitere Beteiligung an der “Wohnmobil Edelmarke Morelo” bekannt! Wobei beide Unternehmen vollkommen eigenständig agieren!

 

Und wie kam der T@B jetzt zu Knaus/ Tabbert?

Eine wahre Geschichte, fast wie im Märchen!
Angefangen hat alles schon 1932(!!!), mit zwei Liebenden, die aber auf Grund ihrer nicht bestehenden Ehe, immer wieder Probleme hatten ein Hotelzimmer oder eine Pension zu mieten. Also überlegte sich der junge, handwerklich begabte, Max Würdig etwas, um dieses Problem zu lösen. Er baute für seine Freundin und sich ein “Reisebett auf Rädern” !
Da dieses “Reisebett auf Rädern” auch andere Leute begeisterte, ging Max Würdig noch in den folgenden Jahren in eine erste, kleine Serienproduktion.

Der “Würdig 301” entstand!
Dann folgten allerdings harte Kriegsjahre und die begonnene Produktion konnte erst wieder 1955 in Bad Düben aufgenommen werden. Durch den Standort bedingt, entstanden die ersten umgangssprachlichen “Dübener Eier” (richtiger Name VEB Campingwagen), die Vorgänger des heutigen T@B!
Der Betrieb produzierte in den folgenden Jahren weiter, der Sohn des “Erfinders” Max Würdig übernahm in den folgende nicht Jahren die Produktion und bis 1972 entstanden ca. 2200 Dübener Eier!

Irgendwann Anfang der 90iger Jahre, kurz nach dem Mauerfall, war Herr Dickenberger, Vorstandsvorsitzender von Tabbert, auf einer Reise durch die neuen Bundesländer. Auf einem Hof, in der hintersten Ecken eines Caravan Händlers, entdeckte er eines der übrig gebliebenen “Dübener Eier” und erkannte sofort das “ versteckte Potenzial”.
Nach zähen Verhandlungen ( der Verkäufer wollte den Wowa nicht verkaufen, da er ganz dreckig und zudem absolut defekt war und der Händler Angst vor einer späteren Gewährleistung hatte) kaufte er dem Händler, den Wohnwagen ab und Herr Dickenberger lies das Dübener Ei in eine der Tabbert Werkshallen transportieren.
Was dort geschah, weiß Herr Dickenberger wohl nur selbst, man munkelt zumindest, dass das Dübener Ei in den kommenden Tagen, ganz vorsichtig, in all seine Bestandteile zerlegt wurde.
Tjaaa und kurze Zeit später… da “schlüpfte” der erste T@B vom Band!

Soviel zu der Geschichte, denn der neusteT@B, hat mit dem “alten, schäbigen Ei” von damals, nun wirklich nichts mehr zu tun!

Der T@B 2016/ 2017

Der kleine, schnuckelige T@B Wohnwagen strotzt nur so vor kreativität.
Das kleinste Modell hat gerade mal eine Nutzlänge von 3,40 Metern, ist an den Außenkanten nur 2,01 Meter breit und hat eine Masse, in fahrbereitem Zustand, von nur 655 kg.
Damit ist der T@B so klein und leicht, dass auch ein kleines Fahrzeug als Zugmaschine ausreicht.

Das ganz besondere am T@B ist aber wohl sein Innenraum und das außergewöhnliche Design.
Der Innenraum ist absolut “stylisch” und gut durchdacht, so dass selbst auf so kleinem Raum “viel möglich” ist!
Selbst in der kleinsten Variante hat das Bett ein Maß von 1,75 x 2 Meter, es gibt eine gemütliche Sitzecke, ein 2 Flammen Kochfeld, ein großes Dachfenster und 2 Seitenfenster, welche super viel Licht in den Innenraum bringen.
In der größeren Variante des T@B ist sogar ein weiterer Schlafbereich im Bug möglich, ein abgeschlossener Schlafbereich im Heck und es wurde eine super schöne Nasszelle, samt rundem Fenster, verbaut. Auch der Küchenbereich ist nochmal deutlich vergrößert worden und bietet enorm viel Platz zum kochen und brutzeln.

Dabei hat der T@B ein Design, welches es kein 2. mal in der Branche gibt.
Ich kenne zumindest keinen anderen Wohnwagen, der zum einen so viele, gut durchdachte, Stauräume auf kleinstem Raum hat und der dabei so wunderbar frisch und modern wirkt. Eine weitere Besonderheit, dass moderne Design befindet sich nicht nur im Innenbereich, sondern ist auch deutlich von außen sichtbar.

Durch die vielen Fenster wirkt der Innenraum deutlich größer als er eigentlich ist und man hat aus dem Wohnwagen heraus einen tollen Rundumblick.

 

Der gesamte T@B wirkt kein Stück altbacken, sondern stylisch und farbenfroh.

 

Ich denke ich kann euch noch so viel schreiben, aber die folgenden Bilder beweisen am besten, was ich meine:

(Alle Bilder stammen aus der Knaus/ Tabbert Presse Datei)

 

Den T@B gibt es aktuell in vier style Varianten (Basic, Offroad, Mexican Sunset und Metropolis) und 2 verschiedenen Größen. Außerdem hat man dazu nochmal die Möglichkeit, zwischen 5 verschiedenen textil Design Varianten zu wählen.
Wer seinen T@B noch weiter “ausbauen” lassen möchte, kann noch zwischen diversen Sonderausstattungen wählen und darüber hinaus gibt es weitere komplett Pakete ( z.B das Autark Paket) zu bestellen.
Den kleinen T@B gibt es bereits für unter 10.000 Euro als “Neu-Wohnwagen” zu kaufen.

Alle weiteren Infos findet ihr hier: Link zur T@B Internetseite

 

Wohnwagen unterwegs

Retro T@B on Tour…
(Bilder- mit freundlicher Unterstützung der Süddeutschen Zeitung)

Aber warum der Hype um den T@B ?

Na, wie so ein Hype ganz genau entsteht, weiß wohl niemand definitiv.
Das besondere des T@B ist aber wohl, neben seines guten Marketings, das ganz besondere Verhältnis zwischen Design und Funktionalität.
Passend dazu gibt es eine ganze Riege Camping begeisterter Menschen auf der Welt, die ihren “alten T@B’ ganz besonders schön, im “Retro Style” ausgebaut haben.
Im Internet findet man immer wieder Bilder dieser schnuckeligen Wohnwagen, die soooooooo toll aussehen!
Die Campingbranche boomt und der kleine T@B ist eben etwas ganz besonderes… ein stylisches Markenzeichen für moderne Camper!

Mein persönliches Fazit zum T@B

Ich muss sagen, ich war schon im Sommer auf dem Düsseldorfer Caravan Salon von dem schnuckeligen T@B begeistert. Ein Wohnwagen, der allein durch seine Optik aus dem weißen “Einheitsbrei” heraus sticht.
Zudem ist er klein, wendig, hell und bietet trotz der Kürze enorm viel Platz.

Alleine das Bett mit den Maßen 1,75 x 2 Meter ist doch für so einen kleinen Wohnwagen schon der Hammer ! Das “Badezimmer” und das Panoramafenster der etwas größeren Variante sind natürlich toll und bringen nochmal ein ganz neues “Wohngefühl” in den Wohnwagen.

Durch das Autarkpaket, die Wendigkeit und die Möglichkeit eines kleinen Zugfahrzeugs, bietet der T@B meiner Meinung nach, das optimale Gespann für Alleinreisende, junge Camping Paare oder jung gebliebenen Camping Profis. Selbst Touren durch kleine Küstenorte und entlang schmale Strässchen, sind mit diesem Gespann sehr gut möglich.
Der T@B ist sicherlich nicht der günstigste Wohnwagen auf dem Markt, aber so ist das wohl mit den “Kult Objekten”.
Wäre ich nicht überzeugte Wohnmobilistin, sondern begeisterte Gespann Fahrerin, wäre der T@B definitiv einer meiner absoluten Traum-Wowas…

Ich mag ihn einfach …. diesen kleinen, schnuckeligen T@B!

Sowohl das Unternehmen Knaus Tabbert als auch ich, werden am Wochenende auf der Touristik und Caravaning Messe in Leipzig sein, vielleicht sehen wir uns ja in Leipzig ?!

Bleibt gesund, eure

 

Unterschrift

Arbeiten, bloggen, surfen im Wohnmobil – Teil 2!

Arbeiten, bloggen, surfen im Wohnmobil – Teil 2!

Nachdem ich euch Freitag ja schon den ersten Teil zum Thema “ arbeiten, bloggen, surfen on Tour” online gestellt habe, kommt heute wie versprochen Teil 2!

Im 1. Teil wurden schon Themen wie mobile Router vs. Internet Stick, Wechselrichter, Apps zum Bilder bearbeiten und weitere Dienstprogramme besprochen. Solltet ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habe, hier gehts zu Teil 1! 

Im heutigen, 2. Teil,  geht es weiter mit den Themen “Verträge”, Stromquellen, Clouds und Produkte, die bei mir selbst noch auf der “ könnte man kaufen“ Liste stehen.

 

Also, viel Spaß und los geht es mit dem 2. Teil von „arbeiten, bloggen und surfen on Tour“!

 

arbeiten im wohnmobil

 


 

“Verträge und Abonnements“

Alles was man “kaufen und/ oder abschließen” muss, um möglichst gut on Tour arbeiten zu können!

-SIM Karten! Wie  ich ja nun selber “zu spüren” bekam, ist die Lage im Bereich der SIM Karten oder Mobilfunkanbieter nicht leicht zu durchschauen!

Aber, fangen wir vorne an! Bei wem es nicht auf die Kosten ankommt, dem kann ich am ehesten einen “ dicken, fetten” Telekom Vertrag empfehlen. Zum einen beinhaltet dieser ein großes Datenangebot, man kann zudem abschließen, dass in großen teilen Europas die Roaming Gebühren entfallen und die Netzabdeckung ist auch noch sehr gut. Schließt ihr einen wirklich großen Vertrag ab, mit ausreichend viel Datenvolumen, ist dies natürlich auch super in Bezug auf das Thema- persönlicher Hotspot”! Habt ihr genügend Datenvolumen, könnt ihr euch das Thema Router/ Internetstick sparen. Dann “öffnet” ihr über euer Handy einfach den persönlichen Hotspot, logt euch mit dem Laptop ein und kommt so ganz leicht ins Netz. Bedenkt nur, beim “ surfen” und arbeiten im Netz, fallen schnell viele Daten an! Ihr benötigt also ein wirklich hohes Datenvolumen um „frei und entspannt im Netz zu surfen“. Um rein privat, hin und wieder mal on Tour ein bisschen zu surfen, reichen 2-3 GB. Wenn ihr aber wirklich täglich ins Netz müsst, als Blogger und „Digitaler Nomade“ arbeitet und mit dem Datenvolumen auf der sicheren Seite sein wollt, wären 10 GB oder mehr ratsam ( Vorsicht wenn ihr häufig YouTube nutzt, oder wenn ihr sehr viele Videos hochladen wollt, dann können selbst 10 GB im Monat schnell verbraucht sein!)

Einziger Haken…. so ein Vertrag kostet im Monat…. viel,…. sogar sehr viel Kohle! 

Wer nun aber nicht das nötige Geld hat um so einen Vertrag abzuschließen, oder sonstige Probleme mit festen Mobilfunk Verträgen hat, sollte auf prepaid Karten zurückgreifen. Das Angebot an prepaid Anbietern ist groß und ihr solltet euch vielleicht einfach umschauen welches Angebot das für euch Beste ist. Wichtig wäre zudem noch, wie oder wo kann man das prepaid Konto auffüllen?! Es ist toll, wenn ihr das günstigste und beste Angebot habt, wenn ich allerdings das Konto nur an ganz bestimmten, selten vorkommenden Punkten auffüllen könnt, bringt es euch „on Tour“ nichts!

Es gibt noch einen weiteren ganz wichtigen Punkt zu bedenken, wenn es nochmal darum geht, eure SIM Karten für den in Teil1 genannten Router oder Internetstick zu nutzen.

Wie schon in Teil 1 gesagt, muss eine SIM Karte in den Router bzw. Stick eingelegt werden, um dann ins Netz zu kommen. Habt ihr jetzt “nur” eine SIM Karte z.B erhalten über den dem Telekom Vertrag, müsstet ihr diese SIM Karte immer aus eurem Handy nehmen und in den Router einlegen. Dazu kommt noch, in den Stick oder Router muss vielleicht eine SIM Karte mit “normaler” Größe, in den meisten modernen Handys sind aber Micro oder Nano SIM Karten!  Bedeutet also, entweder ihr müsst super “fuckeln” um die kleine SIM Karte richtig in den Router einzulegen, oder zu 99 % funktioniert es so gar nicht. Es gibt mittlerweile so “Adapter” zu kaufen, um die Größen der Sim Karten zu ändern, mit denen klappt es ganz gut, allerdings benötigt ihr zum wechseln ein bisschen Zeit und “Muße”.Link zum Sim Karten Adapter 

Die beste Lösung wäre, eine 2. SIM Karte zum selben Vertrag.

Wenn das nicht klappt, dann sieht mein Tipp so aus: Ich nutze NUR für den Router bzw. Stick eine zusätzliche „extra“ Prepaid Karte. Sollte euch das Datenvolumen dieser Prepaid Karte nicht ausreichen, gibt es auch die Möglichkeit eine 2. Prepaid Karte zu kaufen. Diese Prepaid Karten kosten nicht mehr viel, für das Geld lohnt es sich nicht, mit dem Datenvolumen Probleme zu bekommen. Wenn ihr zudem Prepaid SIM Karten von verschiedenen Netzanbietern kauft, habt ihr auch eine möglichst hohe Netzabdeckung… dies nur als kleiner Hinweis.

Sobald ihr vor habt ins Ausland zu reisen, solltet ihr euch über Prepaid Anbieter des jeweiligen Landes informieren. Dann entfallen die hohen Roaming- Gebühren und so eine SIM Karte für 10-15 Euro, hat man schnell wieder raus. Einziger Harken… durch die terror Anschläge ist es in manchen Ländern (wie z.B. Frankreich) seit kurzem nötig, einen festen Wohnsitz anzugeben um prepaid SIM Karten für das Internet frei zu schalten. Informiert euch am besten vor der Reise, wie die Regelungen in den jeweiligen Ländern gehandhabt werden und vielleicht auch, welcher Anbieter der für euch beste ist. Im Land selber sind diese Informationen häufig nur in Landessprache erhältlich, wenn man die Sprache allerdings nicht wirklich gut versteht, steht man schnell ganz schön “auf dem Schlauch”!

-Blog, Homepage, Hoster?! Wahrscheinlich eine der wichtigsten, schwierigsten und am schwersten zu beantworteten Fragen! Wenn ihr wirklich versuchen möchtet, möglichst “professionell” über das Internet zu arbeiten ( erstmal ganz gleich in welchem Bereich) braucht ihr meiner Meinung nach eine eigene Homepage. On Tour arbeiten, ist ohne eigene Seite kaum möglich! Geht es euch allerdings weniger darum unterwegs zu arbeiten, als vielmehr darum einen kleinen, feinen Blog zu schreiben, geht dies auch problemlos bei einem der vielen “kostenlosen Blog Anbieter”. Schreibt ihr schon ein privates Tourbuch? Dann wäre es doch vielleicht eine schöne Idee dies von nun an online zu stellen ( man kann Blogs auch auf „privat“ stellen, so dass man die Seite nur mit einem Passwort sehen kann.) So könnten Familienmitglieder und Freunde immer direkt verfolgen wo ihr gerade seid (genau so habe ich nämlich mal angefangen). Den wohl größten  Anbieter für kostenlose Internetseiten findet ihr unter wordpress.com. Dort könnt ihr sehr einfach und schnell, schöne, kostenlose Seiten erstellen.

Es gibt allerdings auch einige Nachteile an diesen kostenlosen Seiten, die es meiner Meinung nach fast unmöglich machen, ein echtes Gewerbe auf so eine Seite aufzubauen. Zum einen ( und das ist wohl der negativste Punkt) ist man immer an die Vorgaben des Anbieters gebunden, man kann eine solche Seite also nie komplett nach eigenen Wünschen aufbauen, programmieren und gestalten. Zudem steht in der kostenlosen Grundform dieser Anbieter, immer der Name des Anbieters in der Adresszeile.Solche Seiten haben also immer den Namen des Blogs und dann ein z.B.wordpress.com dahinter. Der 2. Punkt, der wohl deutlich gegen eine solche Seite spricht wenn ihr wirklich on Tour arbeiten möchtet, ist aber noch ein anderer… Es macht sicherlich keinen guten Eindruck, wenn ihr z.B. Auftragsschreiben annehmen möchtet oder die Bearbeitung von Internetseiten, habt aber dabei selber keine eigene Seite zu bieten, diese Kombination passt nicht wirklich gut.

Heißt also, für eine private Seite sind die kostenlosen Anbieter eine super gute Lösung, um aber über die Seite zu arbeiten, benötigt ihr eine eigene „Domain“.

Um allerdings eine eigene Seite aufzubauen, benötigt ihr die eben angesprochene „Domain”, die Adresse der Seite. Des Weiteren benötigt ihr einen Anbieter der diese Domain “reserviert” und euch überhaupt den Weg ins Netz gewährt, einen Hostinganbieter.

Na und jetzt wird es richtig schwierig, denn die Meinungen zu diesen Hosting Anbietern gehen extreeeeeeeeeeeeeeem auseinander. Jeder hält seinen Anbieter für „am besten“ und am günstigsten bzw. andere Anbieter für schlecht, langsam oder unzuverlässig.

Ich habe meine eigenen Seiten über Strato “angemeldet” und ich bin mit Strato sehr zufrieden. Strato kostet im Jahr etwas mehr als viele andere Anbieter (vor allem ausländische Anbieter).Ich habe mich damals aber extra für Strato entschieden, weil es ein deutscher Anbieter ist, der ein deutsches Hilfsprogramm bietet und wenn gar nichts mehr gehen sollte, auch einen Telefon Support auf deutsch! Außerdem bietet Strato noch viele, viele zusätzliche “ Hilfen” und Angebote, wie z.B ein automatisches Backup usw. usw.

Ich habe mittlerweile bei meiner Arbeit für andere Webseiten, schon einige andere Hostinganbieter kennengelernt. Wenn man einmal weiß, wie man eine Seite aufbaut, ist es ok… Ich persönlich wäre allerdings ganz zu Beginn, ohne die Strato Hilfe, ganz schön aufgeschmissen gewesen. Hat man im Hintergrund eine Agentur, einen Informatiker oder ähnliches, macht dies die Arbeit an einer eigenen Seite natürlich einfacher, ist man aber allein und muss sich selber um alles kümmern, sind zusätzliche Hilfen ( gerade zu Beginn) immer gut zu gebrauchen!

Nichts desto trotz kann und will ich hiermit Strato nicht explizite empfehlen, denn ich kenne noch zu wenig verschiedene Anbieter um sagen zu können, jaaaa Strato ist wirklich außergewöhnlich gut! Ich kann bisher nur sagen, dass ich mit Strato zufrieden bin und mir der deutschsprachige Service, gerade zu beginn meiner eigenen Seite, sehr weitergeholfen hat.

-Online Speicher/ Cloud! Wer wie ich  on Tour arbeiten möchte, oder aber auch nur seine Daten an einem sicheren Ort speichern will und zudem von den unterschiedlichsten Geräten zugreifen möchte, braucht einen online Speicherplatz… eine Cloud! Zum arbeiten ist so eine Cloud praktisch um 1. natürlich die erarbeiteten Dinge sicher zu speichern, und 2. können Kunden ( je nach Auftrag) auch jederzeit direkt auf die Daten zugreifen. Wie ich im ersten Teil schon berichtet habe, arbeite ich mittlerweile mit verschiedenen “Clouds”.

Alle Speicher (Clouds) haben allerdings ein „Problem“, wer viele Daten speichern möchte, braucht irgendwann die kostenpflichtigen Premium Versionen.

Tipp- Da es zuzüglich zu einigen Telekom Verträgen ein einjähriges Evernote Premium Konto kostenlos gibt, sollte man dies auch nutzen. Ich brauche vor allem für meine Kundenaufträge die Evernote Cloud. Das Programm ist relativ weit verbreitet, auch wenn es meiner Meinung nach, nicht so ganz leicht zu “durchschauen” ist.

Welche Cloud für euch am besten ist, kann ich nicht sagen… aber ein Vergleich der Programme lohnt sich.

-Werbung kaufen oder nicht ? Wenn man möglichst erfolgreich im Netz arbeiten möchte, ist das A und O, dass man von Leuten gesehen wird. Somit kommt man irgendwann ganz schnell zu der Frage, schalte ich eine Werbeanzeige oder nicht?

Richtig werben ist allerdings gar nicht so leicht! Man darf es auf keinen Fall übertreiben, aber macht man zu wenig, kann man sich die Arbeit auch gleich sparen.Dabei gibt es natürlich verschiedenste Formen zu werben… die wohl einfachste und kostenlose Form seine eigenen Artikel vielen Leuten zu zeigen, sind Postings auf sozialen Medien bzw. in den passenden Gruppen.

Dabei bin ich allerdings sehr vorsichtig JEDEN Artikel einfach, regelmäßig in die verschiedensten FB Gruppen zu stellen. Meine Artikel erscheinen zwar alle auf meiner FB Seite, aber bei weitem poste ich nicht alles einfach so in den verschiedenen Gruppen.

Nur wenn es Artikel sind die wirklich passende Informationen zum Gruppenthema erhalten, poste ich meinen Artikel einmalig in den Gruppen. Ich weiß, die Meinung zu dem Thema gehen weit auseinander, aber ich halte mich dabei an meine eigenen Empfindungen. Sehe ich einen Artikel der entweder ständig neu in die Gruppen gestellt wird, oder sind es tattäglich sehr ähnliche, private Reiseberichte, intresiert mich ein solcher Artikek nicht!  Sind es aber Artikel die einen echten Mehrwert haben und die gute Informationen bieten, klicke ich gern auf die Artikel und lese mich auch immer wieder auf dem Blog fest. Diese “ Mehrwert Artikel“ bekommen in den Gruppen deutlich mehr Aufmerksamkeit und auch die Gruppen Admins fühlen sich durch solche Artikel nur in den aller seltesten Fällen genervt (Grundsätzlich gilt natürlich das Blog Artikel in den Gruppen erlaubt sein müssen, oder man sich das OK des Admins geholt hat!!!)

Wenn man zudem “echte” kostenpflichtige Werbeanzeigen schalten möchte, gibt es auch dort immense Unterschiede. Ich hatte zu Beginn, durch einen Gutschein, die Möglichkeit für 75 Euro Werbung bei Google zu schalten und ich kann nur sagen… Werbung bei Google ist kompliziert und schweineeeeee teuer. Wer seine Werbeanzeige auf der ersten Google Ergebnis Seite sehen möchte und dies auch noch unter einem häufig genutzten Suchbegriff, muss richtig Geld in die Hand nehmen, da sind mehrere hundert Euro “nichts”.

Wer erstmal kleiner Anfangen möchte, sollte sich überlegen, Werbung in den sozialen Medien zu schalten. Gerade Werbeanzeigen auf Facebook oder Twitter sind relativ leicht zu erstellen und können schon einige neue Leser auf die Seite bringen.

Die allerbeste Werbung für eine Seite ist und bleibt aber auf Dauer gute Themen zu erarbeiten und nette Artikel zu schreiben. Wer regelmäßig gute Texte schreibt, NEUE Themen in Angriff nimmt ( sorry Leute, aber dieses ständige abschreiben bringt auf Dauer GAR NIX), auch mal etwas persönliches von sich öffentlich macht und mit anderen Kollegen freundschaftlich zusammen arbeitet, hat ganz automatisch die beste Werbung für seinen Blog!

 

Strom, Batterie und Solaranlage!

 

Oder, wie bekommen meine Batterien genügend Power?

Wer von euch dauerhaft am Strom steht, also eigentlich nur Camping und gut ausgebaute Stellplätze nutzt, sollte beim Thema “ Strom im Womo” eigentlich keine Probleme habe. Wer aber häufig frei steht, oder die kleinen, kostengünstigen Stellplätze nutzt, muss sich unbedingt mit diesem Thema befassen, denn ohne genügend “Batterieleistung” ist ein zuverlässiges arbeiten eigentlich nicht möglich.

Jetzt gibt es aber sooooo viele verschiedene Möglichkeiten einer leeren Womo Batterie ( und damit auch irgendwann leeren Akkus) zu entgehen (und wie ihr ja wisst, habe ich nur wenig Plan von diesen ganzen Technik Dingen), dass ich hier nur einige Möglichkeiten ansprechen werde, bzw. vor allem die Dinge beschreibe, welche ich auch selber nutze.

Alles beginnt natürlich damit, dass ihr eine (oder noch besser zwei, je nach “ Stärke” der Batterie) gute Wohnraumbatterie benötigt, und solltet ihr irgendwann bemerken, dass die Leistung dieser Batterie(en) nachlässt, solltet ihr die Batterie auch zeitnah wechseln. Zudem kann ich euch nur dringendst empfehlen eine Solaranlage einbauen zu lassen. Wenn ich bedenke, wieviel Geld ich schon auf meinen langen Touren gespart habe, weil ich auch durch die Solaranlage auf dem Dach viel frei stehen konnte, dann habe ich die Kosten für eine Solaranlage schon x mal raus. Beim Kauf einer Solaranlage müsst ihr nur unbedingt beachten, das die Leistung der Solarplatte auch zur Leistung der Batterie passt.

Mittlerweile gibt es auch viele “mobile Solar Varianten” wie z.B. große Matten die man vor das Womo stellen kann und so die Batterie aufladen kann. Vorteil dieser Matten, man kann sie immer genau so hinlegen, dass sie in der maximalen Sonne liegen. Nachteil “automatisch” geht da nix… man muss die Matten immer erst “ anstöpseln” und ich hätte große bedenken sie “ einfach so” am Womo stehen zu lassen, wenn ich nicht in der unmittelbaren Nähe bin. Aber, durch die mobile Variante erspart man sich natürlich eine “ richtige” Installation der Solarplatte und auch für alle Leute die keinen Platz auf ihrem Womo Dach haben bzw. für Kastenwagen Fahrer, ist die mobile Variante eine gute Sache.

Einziger Haken an ALLEN Solar Varianten… wenn über Tage die Sonne nicht scheint, kann es auch mit der tollsten Solaranlage eng werden.

Für solche Zeiten wäre sicherlich eine Generator eine tolle Sache! Ich  besitze allerdings keinen, so dass ich euch zu dem Thema auch besser nichts weiter schreibe. Wer abgesehen von einem Stromgenerator so richtig “ durchstarten” möchte und zudem viel Geld übrig hat, kann sich natürlich auch mit dem Thema Brennstoffzelle vertraut machen. Link zur Efoy Brennstoffzelle … der absolute Wahnsinn !

Ich für meinen Teil kam bisher immer ohne Probleme mit der Batterie und Solaranlagen Taktik aus. Zudem habe ich noch eine vernünftige Powerbank Powerbank stark um das Handy und das Tablet aufzuladen und für meinen früheren Laptop habe ich sogar extra einen 2. Akku gekauft.

Da die Powerbanks mittlerweile für wenige Euro zu bekommen sind, habe ich neben einer großen und starken Powerbank, sogar noch 2 kleine „Pb“ ( ausreichend für ca 3 Handy Ladungen), die ich immer im Rucksack bzw. der Handtasche dabei habe. Link zu meiner kleinen Powerbank die ich allerdings im Action Markt für 7 Euro gekauft habe.

 

Weitere Produkte die nützlich sein können…

 

Natürlich gibt es noch viele, viele weitere nützliche Produkte, die man besitzen könnte…

 Einige der Produkte die jetzt kommen, besitze ich selber (noch) nicht, aber es sind sicherlich Dinge die ich noch gebrauchen kann/ könnte.

-Tablet… Ok, vielleicht ist es auch mein ganz persönlicher Hype, weil ich mein Tablet erst seit ein paar Tagen besitze, aber ich finde es uuuuultra praktisch! Geraaaaade für alle die viel unterwegs sind! Egal ob es darum geht, im Café zu sitzen und ein paar Mails zu bearbeiten, um sich neue “Lernvideos” anzuschauen oder auch Kunden von den eigenen Projekten zu überzeugen, ich arbeite seit Tagen nur noch auf dem Tablet! Gerade das IPad Pro ist so groß, dass man super schreiben kann, es ist aber noch deutlich leichter zu transportieren als der Laptop. Ich bin absolut begeistert von dem Teil!

-Kamera… jaaaa und da sind wir bei einem heißen Thema! Ich persönlich besitze (noch) keine richtig gute, teure Kameraausrüstung und bin auch eigentlich der Meinung, dass man diese nicht unbedingt braucht, wenn man ein GUTES Handy hat. Ja, ja ich weiß… bööööööses Faul und alle Fotoblogger werden mich jetzt lynchen wollen! Dabei meine ich das gar nicht so “böse”! NATÜRLICH ist es so, dass man wahrscheinlich richtig, richtig gute Bilder nur mit einer richtig guten Ausrüstung schießen kann! Allerdings muss man sich dazu auch mit der ganzen “Materie” gut, bestens oder noch besser auskennen. Ich bin fest davon überzeugt, hat man (so wie ich) keinen Plan von Belichtungszeiten, Objektiven und den ganzen weiteren Einstellungen, macht es keinen großen Unterschied, ob man das Handy nutzt oder die super Kamera. Wenn man wirklich gutes Fotos schießen will oder gar viel als “ Fotoblogger” arbeiten möchte, muss man sich mit dem Thema richtig auseinander setzen. Super tolle Kameraausrüstung, aber dann null Plan… meiner Meinung nach bringt das mal gar nix!

Ob man allerdings immer Lust hat die große Kamera, plus vielleicht noch weitere Ausrüstung, mit zu schleppen, steht noch auf einem anderen Blatt…. sag ich mal ganz “vorsichtig”… ganz, ganz vorsichtig 😉

-WLAN Antenne… eine WLAN Antenne ist wirklich eine praktische Sache. Sie wird auf das Dach des Womos gestellt und man kann z.B das frei zugängliche WLAN Netz des 2 km entfernten Mc Donalds , oder das freie Internet am entfernten Info Punkt des Campingplatzes, empfangen. So eine Antenne ist definitiv eines der Teile, die ich mir noch irrrrrrgendwann zulegen werde. Einziges Problem, die Antennen die wirklich gut sind und eine große Reichweite haben, kosten momentan noch einige hundert Euro. Wenn man allerdings viel unterwegs ist, vielleicht auch in Gegenden wo das mobile Netz nicht so gut ist und häufig auf ein kostenloses Wifi Netz angewiesen ist, lohnt sich die Investition..  Wlan Antenne ( Der Link führt zu einem Beispiel, diese Antenne ist für eine Entfernung von bis zu 2,7km, aber wahrscheinlich nur wenn auf der gesamten Strecke kein Haus oder Baum steht. Größere Reichweite ist meist noch wesentlich teurer)

 

 

Jaaaa, das war mein Zweiteiler zum Thema arbeiten, surfen und Kontakte pflegen on Tour!

Ich hoffe sehr, dass euch die Artikel gefallen haben und sie für euch hilfreich sind, ganz gleich ob ihr von unterwegs arbeiten möchtet oder ob ihr unterwegs nur privat im Netz surft und vor allem Kontakt halten möchtet.

Vielleicht wirkt meine Liste an manchen Stellen nicht so professionell, wie so mancher Artikel den ihr unter dem Thema „arbeiten von unterwegs“ finden könnt. Aber ich kann euch mit reinem Gewissen schreiben, dass diese Liste ohne irgendein gesponsertes Produkt oder Programm entstanden ist. Genau so arbeite ich und eines kann ich dazu vielleicht noch sagen, es gab bisher noch nicht einen Auftrag, den ich nicht fristgerecht, oder nur ungenau bearbeitet, eingereicht habe.

Eines ist aber noch viel, viel wichtiger als jeder Job, der Netz Empfang oder der Kontakt zu Freunden und Familie.. bleibt gesund!

Eure

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

Bei den hier angegebenen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate Links. Bedeutet, geht ihr über einen dieser Links zu Amazon und kauft ein Produkt, werde ich mit einigen Prozenten beteiligt! Für euch ändert sich gar nichts, ihr müsst nicht einen Cent mehr bezahlen und ich sehe später auch nicht welche Person hinter welchem Kauf steht! Euch tut es also nicht weh, es ändert sich für euch wirklich gar nicht, nur das ich automatisch von Amazon ein paar Euro bekomme, weil ihr durch mich auf die Amazon Seite gegangen seit.