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Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Werbung / Kooperation –  Isa on Tour…  beim Geocaching, die Schatzsuche für Erwachsene

Anfang des Jahres erreichte mich die erste Nachricht in der mich „Schmelli“ fragte, ob ich mir nicht vorstellen könnte, im Sommer 2018  ein Geocashing Mega Event in Rotselaar, Belgien zu besuchen. ICH UND GEOCACHING ??? Ehrlich gesagt habe ich gedacht, naaaaaja… bis zum Sommer dauert es ja noch eine ganze Weile, bis dahin kann ja noch einiges in Vergessenheit geraten 😉

Aber nicht mit Schmelli!!! 🙂  

Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau woher Schmelli und ich „uns kennen“,  doch auch wenn wir uns bis zum letzten Wochenende noch nie persönlich begengent sind, haben wir online bereits seit Jahren Kontakt. So kam es also auch, das Schmelli diese Einladung zum Geochaching Event nicht vergaß und spätestens nachdem sein persönlicher Einladungspost auf Facebook die Runde machte, konnte ich mich wirklich nicht mehr drücken. 🙂 🙂 🙂  Also hieß es vergangenes Wochenende für Milla, die Omi und mich:

 

Ab nach Belgien zum „Birre’s Camper Friends“ Geocaching Mega Event

 

Ich habe zwar bereits vor Jahren mal alleine nach einigen Geocaches gesucht und das hat mir auch immer viel Spaß bereitet (vor allem in Verbindung mit langen Hundespaziergängen) aber wenn ich insgesamt vielleicht auf 15 gefunden Schätzen komme, dann ist das schon hoch gegriffen. Ich bin also absolut bluuuutiger Anfänger was das Geocachen betrifft und wusste überhaupt nicht, was ich mir unter so einem Mega Event vorstellen konnte. Bevor ich aber so richtig mit dem „Event“ beginnen, hier vielleicht noch eine kurze Erklärung zum Geocaching:

Was ist Geocaching überhaupt?

Geocaching ist tatsächlich so etwas wie eine „Schatzsuche für Erwachsenen bzw. für Familien“.

Ihr müsst euch das so vorstellen: Überall auf der Welt verstecken Menschen kleine und große Schätze. Mal sind es klitzekleine Dosen die nur wenige cm groß sind, es gibt aber auch richtig große „Schatztruhen“, bei denen sich die Leute die diesen „Cach“ versteckt haben irsinnig viel Mühe gegeben haben. Je nachdem wie groß dieser Schatz ist, befinden sich auch unterschiedliche Dinge in diesen Dosen. Das wichtigste und (um es erstmal einfach zu halten) in allen Dosen enthalten, ist das sogenannte LOGBUCH. Dabei handelt es sich also um ein kleines Buch, oder auch nur um einen kleinen Zettel, auf dem man sich mit seinem Namen eintragen darf, sobald man den Schatz gefunden hat. Erst wenn das erledigt ist, darf man diesen Schatz auch im Internet als „gefunden“ markieren.

Und wer jetzt denkt, tssssss… ich kann doch im Internet auf Geocaching.com sämtliche Schätze loggen, egal ob gefunden oder nicht, hauptsache da steht hinterher ich habe 80.000 Schätze gefunden, den Zahn kann ich euch ziehen. Viele Leute die einen Schatz verstecken, kontrollieren tatsächlich das Logbuch im Schatz, mit dem „Logbuch“ im Internet und wer bescheissen möchte, kann es direkt lassen.

Bleibt die Frage, wie findet man denn nun diese Schätze?

Also, für blutige Anfänger wie mich, gibt es eine (in der Lite Version kostenlose) Handy App (alle Links stelle ich euch am Ende des Artikels ein). Ihr ladet euch also die App runter, erstellt ein Konto und und schaut auf einer Karte, wo sich der nächste Cach befindet.  Einige der hundertausend Schätze sind eben auch über die kostenlose Version verfügbar, so kann man erstmal ganz einfach in das Thema rein schnuppern. Per GPS wird man dann von seinem aktuellen Standort zum Cach geführt und dann beginnt das Suchen. Dabei sind die versteck Möglichkeiten genau so vielfältig wie die Schätze selbst.

 

Geocaching per App

So sieht das dann in der App aus. Der blaue Punkt bin ich und das grüne Kästchen der Schatz

 

Zum Glück kann man sich über die App aber vorab Informieren wie groß der jeweilige Cach so ungefähr ist, man kann sich zusätzliche Tipps geben lassen, wenn man den Schatz so gar nicht findet und vor allem, man kann sich die Info holen, in welchem „Terrain“ der Schatz liegt. Gerade diese Terrain Info ist ganz wichtig, denn zum einen können so z.B. auch Rollstuhlfahrewr erfahren, ob sie überhaupt die Möglichkeit haben die Cach zu finden, zum anderen ist diese Info aber auch für alle nicht Behinderten Schatzsucher nicht gerade unwichtig! Unter den Geocachern gibt es echt „heißblütige Cacher“ und die verstecken solche Schätze auch schonmal an ganz, ganz besonderen Orten! So kann es also z.B. möglich sein, dass man eine komplette Kletterausrüstung benötigt, weil so ein Schatz hoch oben in einem Baum, oder unter einer Brücke versteckt liegt, oder man benötigt eine Taucherausrüstung, weil der Schatz unter Wasser im See versteckt ist. Ihr seht… es gibt unglaubliche Verstecke, also immer schön auf das Terrain achten. 

Alle Geocacher die so richtig vom „Schatzsucher Virus“ betroffen sind, nutzen später nicht mehr nur diese App sondern ein richtiges GPS Gerät. Dies hat den Vorteil, dass man nicht mehr vom Handynetz abhängig ist, denn spätestens wenn man durch irgendeinen Wald wandert, wird die Handy Internetverbindung gerne mal schlechter und einen Micro Cash in einem Radius von 50m zu finden, ist so gut wie unmöglich.

Zum Schluss dieser Erklärung noch ein ganz wichtiger Punkt!…

Der Geocacher Ehrenkodex besagt: „Sorgt NIEMALS für Aufsehen, wenn ihr auf Schatzsuche seid!“ Leute die nicht cachen gehen, dürfen eigentlich gar nicht merken, dass ihr gerade nach einem Schatz ausschau haltet! Harry Potter like werden „Nicht-Cacher“ auch Muggel genannte, also… IMMER SCHÖN DARAUF ACHTEN NICHT VON DEN MUGGELN ERWISCHT ZU WERDEN!!!!

 

Auf nach Rotselaar zum Geocashing Mega Event…

So bin ich also Freitag Vormittag in Richtung Belgien los getuckert. Solche Events gibt es das ganze Jahr über immer wieder an verschiedenen Standorten und je nach angemeldeter Teilnehmerzahlt, spricht man dann eben von z.B. Mega Event.

Das ich nach Belgien gefahren bin, lag also weniger daran, dass es sich dabei um „das einzige Event weit und breit“  handelte (die Woche zuvor war z.B. ein ähnliches Event in Kassel), sondern einfach aus dem Grund, dass Schmelli ein Teil des Organisationsteam war und er mich eben zu diesem Event eingeladen hat.

Die gesamte Veranstaltung wurde von der Geocaching Gruppe „Birre’s Camper Friends“ ausgerichtet, die sich das Thema Camping plus Geocashing auf die Fahne schreibt. Dabei war eben „Birre“ der Veranstalter und so viel darf ich vorweg nehmen… ich weiß nicht wie enthusiastisch man dieses Hobby Geocaching betreiben kann, aber Birre und sein ganzes Orga Team haben sich so UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT gemacht um ein solches Event auf die Beine zu stellen, dass ich es ehrlich gesagt, kaum verstehen kann. Zumal, wenn man ein solches Event über die Internetseite Geocaching.com „ausrichten“ lassen möchte (und nur so macht das ganze überhaupt sinn) darf so eine Veranstaltung kein großes „plus in der Kasse“  erzielen. Geocaching Events sollen „aus Spaß an der Freude“ veranstaltet werden und nicht weil irgendein Investor das große Geld schnuppert. Wenn man sich also freiwillig und ohne jede Gewinnabsicht so viel Mühe gibt, muss man das Geocaching Virus echt in „jeder Pore“ sitzen haben.

 

Geocaching Mega Event in Rotselaar Belgien

Ein kleiner Teil des Event Geländes am Freitag Nachmittag

 

Geocaching Event Tag 1

Nach einer wunderbaren Fahrt kamen Milla und ich also am Eventgelände an und was sahen meine Augen… direkt am Eingang des Geländes standen schon einige andere Alleinfahrer Mädels, die ich seit Jahren kenne. Wie schööööööööön! Ich wusste zwar, dass sich einige dieser Frauen überlegen wollten auch zu diesem Event zu kommen, aber bis zum Schluss war mir nicht klar, wer kommen würde bzw. ob ich nicht doch allein da stehen sollte.

Gott sei dank war dem aber nicht so und wenn ich mir überlege, wie das ganze Wochenende verlief, konnte ich echt froh sein, dass die Mädels vor Ort waren.

Also schnell das Womo abgestellt, die Mädels geherzt, Milla und mich angemeldet und mit samte einer großen Tüte voller Infomaterial wurde ich zu meinem Womo Stellplatz geleitet. Jetzt noch schnell „häuslich einrichten“, endlich Schmelli auch mal persönlich treffen und 3 Worte wechseln, bevor es auch schon mit der ersten „Aufgabe“ los ging.

Unseren „Event Tüten“ lag ein Zettel bei, mit einem sogenannten Cacher Bingo. Soll heißen, insgesamt gab es 30 Felder mit verschiedenen „Aufgaben“ wie z.B…. finde einen Cacher der bereits INNERHALB VON 24 STUNDEN 300 CACHES GEFUNDENN HAT! (Ihr seht, wenn es Leute auf diesem Event gibt, die innerhalb von 24 Stunden 300 Schätze gefunden haben, dann müssen das im POSITIVSTEN SINNE echte Geocaching Freaks sein!) Genau so gab es aber auch Fragen wie : Finde eien Person, die weniger als 20 Caches gefunden hat, was auf einem solchen Event gar nicht so einfach ist… aber, Isa war ja vor Ort 🙂

Insgesamt war es ein schönes „Spiel“ um schnell mit den anderen Eventbesuchern in Kontakt zu kommen, das hatten sich die Organisatoren also schon gut überlegt. Zum Abend hin haben sich alle Teilnehmer die mit dem Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen vor Ort waren, im Bereich des Festzeltes getroffen. Die kleine Imbiss Küche hat Pommes Currywurst im Akkord gebrutzte und zusammen mit den Mädels klang der Abend entspannt bei einer Runde Bingo aus. Das richtige Event sollte am Samstag Morgen starten und da wir alle wussten, dass die nächsten Tage anstrengend werden würden, lagen wir alle noch vor 0 Uhr in den Federn.

Geocaching Tag 2

Pünktlich um 8 Uhr saß ich samt Kaffee in der Hand auf meinem Womo Treppchen und wartete auf die Dinge die dieser Tag bringen würde. Um mich herum standen bereits gute 120 Wohnwagen oder Wohnmobile und trotz der meiner Meinung nach frühen Uhrzeit, füllte sich das Eventgelände immer weiter mit Tagesgästen aus Belgien, Frankreich, Deutschland oder den Niederlanden.

Wie ich den Tag vorher von Schmelli lernten, warteten viele dieser Besucher („bewaffnet“ mit Rucksäcken, Pausensnack und Fahrrad) auf die Vergabe der „Eventbücher“. Denn extra für dieses Event haben Birre und sein Team 91 neue Caches auf verschiedenen Routen versteckt. Für einen echten „Geocach Infizierten“ ist es etwas ganz besonderes, einen solchen Cash als aller, aller erste Person zu finden und zu loggen.

Und tatsächlich war es so, der Ansturm auf die Eventbücher (in denen die passenden Koordinaten zu diesen neuen Schätzen standen) war in den ersten Sekunden riesig. Pünktlich um 9:45 Uhr begann die Ausgabe und nur Sekunden später machten sich die ersten Geocacher auf die Suche.

Wir Mädels hatten bereits am Abend zuvor beschlossen, dass wir mit der längesten Route beginnen wollten, allerdings nicht um Punkt 9:45Uhr, sondern ganz entspannt, nachdem die ersten Gruppen los gezogen sind.

Also machten wir uns in aller Seelenruhe am frühen Vormittag auf den Weg…

 

Isa on Tour ... beim Geocaching Mega Event

Das wandern ist des Müllers Lust! Und das Geocaching Isa’s???

 

Auf zu ersten Schatzsuche!

Wie ich ja bereits sagte, zum Glück waren die Mädels da und einige unter ihnen gehen bereits seit langer Zeit auf Schatzsuche, so dass ich mich erstmal nur anschließen musste. So liefen wir also von Cash zu Cash, machmal mussten wir wirklich suchen und trugen danach unseren Goecaching Nickname in die passenden Logbücher ein.

Ich muss es hier einfach nochmal schreiben… was sich das Orga Team rund um Birre für eine Arbeit mit den einzelnen Caches gemacht hat, ist wirklich unglaublich. Egal ob es darum geht, dass aus Kunstoff ganze Fabelwesen modeliert oder z.B. lange Rohre in den Boden eingesetzt wurden, die Leute müssen unfassbar viel Zeit und Arbeitskraft in krative Versteckmöglichkeiten investiert haben. Alleine dafür kann ich nur meinen Hut ziehen.

 

Tolle Geocaches in Belgien

Einer von 91 versteckten „Schätzen“ unten in der Dose steckt das begehrte Logbuch

 

Wir Mädels haben zwischendurch ein Päuschen in einem kleinen, belgischen Cafe eingelegt, bevor es weiter auf Schatzsuche ging. Nach insgesamt 16 Schätzen und ca. 14 km kamen wir müde, aber stolz, gegen Nachmittag zurück zum Eventgelände.

Ich war soooooo platt, ihr könnt es euch nicht vorstellen! Meine Füüüüüüüüüüße und das obwohl ich doch schon meine „schlurf und turf“ Sneakers an hatte. Was sagt mir das wieder…. ich werde alt, stein alt!!! 😉

Einge der Mädels hatten eigentlich noch vor zu einer zweiten Runde zu starten, doch nachdem wir erstmal bei einem ersten Radler zusammen saßen, hatte sich das Thema schnell erledigt. Auf dem Eventgelände gab es für uns alle noch viel zu entdecken, an einigen Ständen wurden spezielle cashing Utensielien und GPS Geräte verkauft, an anderen mussten Aufgaben erfüllt werden um wiederrum neue Schätze loggen zu können. Für die Kinder gab es eine extra Kids Corner samt Hüpfburg und zu am frühen Abend wurde an der „Bühne“ verschiedene Tombolas ausgelost und auch die Gewinner des „Caching Bingos“ ermittelt. Gewonnen habe ich allerdings nix…

Gegen 19 Uhr verließen die Tagesgäste langsam das Gelände, so dass wir Camper „unter uns waren“. Der perfekte Zeitpunkt um die Grills aus den Mobilen zu kramen und einen feucht fröhlichen Abend zu starten.

Dieser Abend war wirklich ganz besonders schön. Weit über hundert Camper saßen zusammen, es wurde gegrillt, getrunken und als ein Camper auch noch die Gitarre auspackte, war die Camping Idylle perfekt.

Doch so schön dieser Abend auch war… ich war immer noch platt! 🙂 Also habe ich mich um 22:30 von den restlichen Mädels verabschiedet und bin langsam zum Womo gewackelt. Schon da konnte ich meinen Muskelkater spühren… naja, zumindest im Kopf 🙂

 

Mein Wochenende beim Geocaching Mega Event

Ein echt toller Abend, Geocacher grillen am Abend auf dem Eventgelände

 

Geocaching Tag 3

Nachdem ich mich Sonntagmorgen erst einmal aus dem Alkoven gequält hatte (Motto des Tages… einfach fallen lassen 😉 ) ging es mir und meinen Beinen aber besser als gedacht. Also entweder ich bin doch fit, oder meine Füße waren mittlerweile schlichtweg abgestorben. 🙂

Für diesen Tag hatten wir uns die „Mysterie Runde“ vorgenommen. Auch diese Runde „Schatzsuchen“ wurde extra für das Event neu gelegt unsd stand unter dem Motto „Waldgeister“. Schmelli, der dieses Event wie gesagt mit organisierte, hatte uns bereits am Tag zuvor gesagt, wir sollen auf jeden Fall lange Hosen anziehen, da wir uns teilweise ganz schön durch die Büsche schlagen müssen um die verschiedenen Caches zu erreichen.

Gesagt getan und da an diesem zweiten Tag bereits deutlich weniger Leute los maschierten (wie gesagt, für diese extrem Cacher ist die Teilnahme an einem solchen Event vor allem interessant, um die neuen Caches möglichst schnell im Internet zu loggen) haben wir uns ganz entspannt bereits um 10 Uhr auf den Weg gemacht.

Vieler der Schätze auf dieser „Mysterie Runde“ lagen im Wald versteckt, was bei Temperaturen über 30 Grad natürlich sehr angenehm war. Auch wenn die Caches insgesamt etwas leichter zu finden waren, hat mir dieser zweite Tag noch besser gefallen als der erste. Warum? Das erzähle ich euch in meinem „kritischen“ Fazit. … (Ich warne euch schonmal vor, damit mein schlechtes Gewissen nicht soooooo groß is, wenn ich gleich Kritik üben muss )

 

Tolle Geocaching Tour

Ab durch die Hecke? Naja nicht ganz, aber durch den Wald definitiv! Gut dass man mir die Anstrengung GAR NICHT ansieht!

 

Nach knapp 10 km hatten wir tatsächlich ALLE Caches der mysterie Runde erreicht und gefunden, JUHUUUUUU!!!! Und da wir all die Schätze dieser Runde gefunden hatten, konnten wir uns zum Schluss noch auf die Suche nach dem „BONUS Schatz“ begeben. Denn einige der Cashes auf dieser Mysterie Runde hatten zusätzliche Koordinaten inne liegen und da wir eben alle Schätze gefunden haben, haben wir auch die Bonus Koordinaten gefunden, die uns direkt zum letzten, ganz besonders schönen Schatz führten.

 

Bonus Geocach

In einigen Cache befinden sich extra Rätsel für den Bonus Cach

 

VORSICHT SPOILER! WER SELBER SUCHEN MÖCHTE, SOLLTE HIER NICHT LESEN!

Dieser letzte Schatz lag direkt an einer Eisdiele, was uns natürlich seeeehr zu pass kam! Also noch ein aller letztesmal suchen und die Augen offen halten, bevor wir uns alle ein hoch verdiente Eis gönnen können.

Tja und was soll ich sagen, dieser Bonus Schatz hatte es tatsächlich in sich. Zuerst waren wir alle auf der vollkommen falschen Fährte und suchten in dem kleinen Waldabschnitt neben der Eisdiele. Dort konnten wir aber so gar nichts finden! Also musste der Schatz doch im Bereich der Eisdiele liege. Zum Glück würde die Eisdiele erst in 20 Minuten öffnene, so dass wir zumindest nicht mit vielen „Muggeln“ kämpfen mussten. Nachdem wir gesucht, gesucht und gesucht hatten, viel uns ein alter Stromkasten ins Auge, der in der Nähe der Eisdiele angebracht wurde und  auf dem ein Geocaching Aufkleber angebracht wurde.

AHAAAAAA, AHAAAAA, AHAAAAA SHERLOCK!

Nachdem wir uns diesen Stromkasten dann näher angesehen haben, fanden wir auch schnell den passenden Schlüssel, mit dem wir den Kasten öffnen konnten. Dort erwartete uns noch ein ganz besonders schönes „Logbuch“.

Jetzt mal ehrlich, wer macht sich schon so eine Arbeit? Diejenigen die diesen Bonus Cach gebaut haben, müssen ja zum einen so einen Stromkasten besorgen, diesen dann innen mit kleinen bunten Wäscheleinen bekleben, mit der Eisdiele absprechen, ob es ok ist, diesen Cach am Grundstück zu befestigen, den gesamten Stromkasten an der Wand befestigen und zudem noch ein sicheres, geheimes Schlüsselversteck kreiren. Und das war nur einer von insgesamt 91 Caches!!!!

 

Geocaching

Ein echter Stromkasten als Geocach… nur eines von 91 tollen Verstecken.

 

Der passende Abschluss für diese wirklich tolle Runde!

Mittlerweile hatte auch die Eisdiele geöffnet und so konnten wir unsere leeren Energiespeicher direkt wieder auffüllen.

Pünktlich zur Kaffeezeit kamen wir wieder am Eventgelände an und noch mehr als meine Füße, freute sich Milla über meine Rückkehr. Eigentlich wäre diese Runde perfekt dazu geeigent gewesen Milla mit zu nehmen und zwei Frauen aus unserer „Mädelsgang“ hatten ihrer Hund auch dabei. Aber leider ist Milla ja nicht mehr gut zu Fuß (oder gut zu Pfote) und so war es von vorneherein ausgeschlossen, sie mit auf Schatzsuche zu nehmen. Grundsätzlich ist es aber eine tolle Abwechslung für Hunde Runden.

Das gesamte Event ging eigentlich noch bis Montag Mittag, aber da viele Leute Montag wieder arbeiten mussten, leerte sich auch die Event Wiese zusehendst. Das selbe galt auch für unsere „Mädelsgang“, von der ein Großteil noch am selben Nachmittag wieder zurück fahren musste.  Ich hatte mir allerdings bereits vorher überlegt erst Monatg Vormittag wieder zu fahren und so hatten wir auch in kleiner Runde noch einen schönen, ruhigen Abend, an dem wir noch lange über das gesamte Wochenende disskutiert haben.

Geocaching Mega Event – Abreise

Der Montag Morgen begann grau und regnerisch,  der perfekte Zeitpunkt das Event wieder zu verlassen.

Da wir dort alle ohne Landstrom standen, hatte ich schon die Befürchtung, dass die Omi wahrscheinlich gar nicht anspringen würde. Ihr wisst ja… manchmal führt die Omi ein eigenleben! Diese Befürchtung wurde noch größer, nachdem ich die Sat-Anlage nicht mehr einfahren konnte. Sollten meine Batterien trotz der beiden Solar Panal leer sein??? Das konnte doch nicht sein, ODEEEER???

Lange Rede kurzer Sinn… Schmelli versuchte bereits alles, um mir erstmal Landstrom zu besorgen, als ich dachte, ich versuche erstmal ob die Omi nicht doch anspringt und siehe da… BRUMMM, BRUMMM, BRUMM, BRUMM, BRUMMMMMMM!!!

Alle Sorge war vollkommen zu unrecht, die Sat-Anlage klappte sich auch beim anlassen des Motors ein wie sie sollte, also alles gut! 🙂 Da hab ich wohl zu früh „Panik geschoben“ und alle Leute um mich herum verrückt gemacht  🙂 🙂 🙂  SORRY!!!!

Nachdem das Thema also erledigt war, habe ich noch eine Weile mit Schmelli gequatscht (am Wochenende kamen wir einfach nie dazu) mich bei allen neuen und alten Bekannten verabschiedet und dann ging es auch schon wieder zurück in Richtung Deutschland.

Das war es also… mein erstes Wochenende als Geocacher auf einem Mega Event  🙂

 

Fazit … zum ersten Mal beim Geocaching!

 

Aaaaalso bevor ich so richtig mit diesem Fazit starte, muss ich sagen…. es fällt mir in diesem Fall echt nicht leicht überhaupt etwas negatives über dieses Wochenende zu schreiben, weil ich denke, Leute die sich so viel Mühe geben und ein solches Event vollkommen uneigennützig auf die Beine stellen, haben eigentlich keine Kritik verdient. Nichts desto trotz will ich aber auch ehrlich schreiben können wie ich so ein Geocaching Event nunmal empfunden haben und schwupps… ist die Zwickmühle da! Da ich Schmelli aber auch bereits persönlich gesagt habe, was mir an dem Event nicht gefallen hat, ist es also auf keinen Fall so, dass ich mich hinter dem Blog verstecke.

Also los…

Wie gesagt, ich kann nur meinen Hut vor allen Leuten ziehen, die dieses Event auf die Beine gestellt haben. Es ist wirklich UNFASSBAR wie viel Zeit und Arbeitskraft Birre und sein Team in dieses ganze Thema Geocaching investieren. Die einzelnen Routen und Schätze wurden mit ganz viel Liebe zum Detail erstellt und zum Teil wird das Orga Team sicherlich TAGE damit verbracht haben, einen einzigen Schatz so zu modellieren und zu verstecken. Sonntag Nachmittag hat Birre noch einige seiner ganz persönlichen „Schatzdosen“ vorgestellt, in denen dann ein mögliches Logbuch versteckt ist. Ihr könnt euch das wirklich nicht vorstellen, wenn ihr es nicht gesehen habt und es ist auch für mich ganz schwierig diese Dosen schriftlich zu beschreiben. Aber so viel kann ich sagen, wenn ihr diese, von Birre erstellten Schätze sucht, dann ist die eigentliche Suche nach dem Punkt, an dem diese Dose versteckt ist, nur der kleinste Teil. Um dann aber an das Logbuch zu gelangen, müsst ihr nochmal ein extra Rätsel erfüllen, damit sich diese Schatzdose überhaupt öffnet.

 

Wunderschöne Geocachs

Eine von vielen, vielen ganz besonderen „Dosen“, wer die öffnen möchte, muss verdammt gut tüfteln.

 

Jetzt war es aber ja nunmal so, dass es mein erstes Geocaching Event war, ich zuvor nur wenig Ahnung hatte vom Caching und auch unter meinen Bekannten waren einige Frauen, die noch nicht oft auf Schatzsuche gegangen sind. Für uns Anfänger ist das besondere am Geocaching die eigentliche Suche nach dem Schatz! Wenn ich schon kilometerweit durch die Gegend laufe, dann möchte ich auch nach dem Schatz suchen und die kleine Dose in ihrem Versteck finden. Das macht für mich als Anfänger den Reiz am Geocaching aus, das eigentliche Loggen dieser Schätze ist für mich eigentlich Nebensache. Ob nun unter meinem Geocaching Profil im Internet steht, sie hat 10 oder 100 Caches gefunden, ist MIR vollkommen egal!

Jetzt kommen wir aber zu dem Punkt der Punke… diese eigentliche Suche nach einem Schatz, ist  aber auf einem solchen Event  kaum möglich! Zu dieser Zeit befinden sich sooooo viele Leute auf den verschiedenen Routen, so dass wir eigentlich nie wirklich nach den Schätzen suchen mussten, sondern es standen bereits zig, zig, zig Leute an den verschiedenen Verstecken und man hat sich das Logbuch einfach weiter gereicht. Für die „hardcore Cacher“ ist das genau das was sie möchten, für mich als Anfänger ist es enttäuschend.

 

Geocaching Mega Event

Tjaaaaa, für Anfänger natürlich schwierig, wenn sie die Massen an den Geocaches treffen. Da muss niemand mehr suchen…

 

Da treffen eben zwei Welten aufeinander und ich muss schon sagen, die Ernüchterung war am ersten Tag ziemlich groß und teilweise hatte ich einen riesen Hals auf diese „hardcore Cacher“. Mal ein Beispiel: Schmelli hatten uns allen bereits Freitag verraten, dass wir auf jeeeeden Fall Schatz Nr 16 auf unserer ersten Tour am Samstag suchen sollten. Also sind wir über 14 km gelaufen, um den mysteriösen Schatz Nr. 16 zu erreichen. Da wir es bis zu diesem 16. Punkt aber schon x mal so erlebt hatten, dass man uns „den Schatz“ einfach in die Hand gedrückt hat, haben wir ca. 100 Meter vor dem Schatz Nr.16 gewartet, bis die Gruppe vor uns das Rätsel gelöst hat.

In dem Fall wussten wir ja schon genau, dass uns ein besonders schönes Rätsel erwartet und dieses wollten wir uns dann auch gerne selber ansehen und „alleine“ so lange tüfteln, bis wir die Lösung gefunden haben. Also haben wir gewartet, gewartet und gewartet bis die Gruppe vor uns fertig war und als wir gerade los gehen wollten, überholten uns bereits zwei andere Gruppen, drängelten sich an uns vorbei und das gesamte Rätsel hatte sich damit erledigt!

Da dies mehr oder weniger am gesamten ersten Tag der Fall war, kamen wir müde und ziemlich frustriert nach stundenlangem Fußmarsch zum Platz zurück.

Das ganze wurde allerdings am zweiten Tag deutlich besser, da weniger Leute auf den Routen unterwegs waren. Dennoch ist es auch am zweiten Tag vorgekommen, dass wir nicht mehr suchen mussten, da verschiedene Gruppen schon von weitem am jeweiligen Schatz zu sehen waren.

Davon abgesehen ist mir noch ein ganz anderes Thema etwas „negativ“ aufgefallen.

Hätte ich vor Ort nicht die anderen Mädels getroffen, unter denen es einige Frauen gibt, die sich schon schon sehr, sehr gut mit dem Thema Geocaching auskennen, wäre ICH absolut aufgeschmissen gewesen. Auf diesen Events sind anscheinend vor allem Profis unterwegs, die sich mit allen Details rund um das Cachen sehr gut auskennen. Ich hatte aber keinen Plan und hätten mir die Mädels oder Schmelli persönlich nicht vieles erklärt, würde ich wahrscheinlich heute noch ziellos umherirren. Eine „offizielle“ Anfängerrunde oder sowas in der Art gab es zumindest nicht. Davon abgesehene waren auch die vielen neuen Schätze am ersten Tag noch nicht in der passenden Handy App eingetragen. Diese neuen Schätze wurden erst am 2. Tag online gestellt. Das hat den Sinn, das diese Schätze am ersten Tag auch wirklich nur von den Leuten gefunden werden können, die am Event teilnehmen.

So weit, so verständlich…

ICH habe aber z.B. gar kein teures GPS Gerät, wie gesagt ich bin ja auch noch totaler Anfänger und die guten, neuen GPS Geräte kosten ein paar hundert Euro. Ohne GPS Gerät, also nur mit der Handy App, war es aber FAST unmöglich nach diesen neuen Schätzen zu suchen. Später auf der ersten Route hat mir ein anderer Cacher erklärt, wie man „so ganz hintenrum“ zumindest die neuen GPS Daten in die Geocaching Handy App einzeln eingeben kann, um selber zu suchen. Aber so lange die Schätze nicht offiziell in der App veröffentlicht wurden, war es schon sehr, sehr mühsam.

Was soll das also alles insgesamt bedeuten???

Wenn ihr euch zum Thema Geocaching bereits auskennt, schon häufiger cachen wart und immer auf der Suche seid nach besonders schönen Runden, oder euch auch gerne mit anderen Cachern austauscht, dann kann ich euch die Teilnahme an einem solchen Event nur empfehlen. Nochmal… was Bierres Camper Friends da in Belgien auf die Beine gestellt haben, war wirklich klasse und die Leute waren super nett.

Wenn ihr euch aber noch nicht auskennt und das ganze Thema Geocaching noch neu für euch ist, dann ist so ein Event wahrscheinlich nicht der richtige Ort. Es ist zumindest nicht so, dass so eine Event Teilnahme bedeutet, super… da lerne ich als Anfänger an einem Wochenende alles was ich zum Geocaching wissen muss. Nein, darum geht es nicht.

An so einem Event nehmen augenscheinlich vor allem Leute teil die schon einige tausend Schätze gefunden haben und sich sehr, sehr gut in der Szene auskennen. Zudem würde ich euch auch davon abraten alleine zu einem siolchen Event zu fahren, es ist deutlich, deutlich schöner, wenn ihr mit einer Gruppe am Event teilnehmt. Oder sagen wir es anders… ICH hätte große Schwierigkeiten gehabt, dort alleine Kontakte zu schließen! Was aber NICHT an den Leuten selbst liegt, sondern schlichtweg daran, dass sich die Teilnehmer schon kennen, bzw. direkt in Gruppen anreisen. Als einzelner in so eine Gruppe zu kommen, fällt mir schon sehr schwer.

Und wie kann man denn das Geocaching mal testen???

Also, am aller, aller besten ist es natürlich, wenn ihr einen Freund habt, der sich zu dem Thema bereits auskennt und mit dem Ihr einfach mal eine ordentliche Runde cachen geht. Das ist sicherlich der einfachste und netteste Weg.

Ansonsten könnt ihr euch aber für den Anfang auch diese App von GEOCACHING.COM auf euer Handy laden: https://www.geocaching.com/play/mobile  Wie gesagt, diese App gibt es auch in einer kostenlosen Variante. Dann bekommt ihr zwar deutlich weniger Caches angezeigt, aber für den Anfang sollte es reichen.

Viel mehr Caches und weitere Informationen zu den verschiedene Schätzen könnt ihr auch auf der  GEOCACHING.DE Seite einsehen.

Ja und sobald ihr euch in der App angemeldet habt, kann es auch schon los gehen. Schaut welcher Schatz in eurer Umgebung liegt und nix wie ran an den Feind 🙂 Die vielen Details zu den verschiedenen Schätzen usw. usw. lernt ihr wirklich am besten, wenn ihr einfach startet. Ich an eurer Stelle würde nicht direkt mit irgendwelchen Routen oder „Multi Caches“ beginnen ( Multi Cach bedeutet so viel, als dass ihr einen Schatz finden müsst, dieser führt euch dann zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten), sondern geht erstmal ganz einfach zu einem Cach, sucht diesen und danach sucht ihr vielleicht den nächsten einzelnen Schatz.

So ist der Beginn am Anfang definitiv am leichtesten!

Ganz gleich ob Anfänger oder „alter Cach Hase“. Wenn ihr Lust auf Geocaching habt und ganz viele, ganz, ganz besonders schöne Schätze suchen möchtet, dann fahrt einfach mal nach Rotselaar/ Belgien. Hier (Vakenstraat 18, 3110 Rotselaar, Belgien) findet ihr auch einen kleinen Stellplatz mit Strom.

Rotselaar ist der Heimatort von Birre. Er und sein Team haben unmengen an wunderschönen Caches in der Region versteckt. Hier findet ihr die ganzen Caches die zu diesem Event neu gelegt wurden, wie auch viele, viele andere Routen. Es lohnt sich also echt, hier extra für ein Caching Wochenende her zu fahren. Nehmt aber am besten ein Rad mit, so könnt ihr auch weitere Strecken gut überbrücken.

Lohnt sich Geocaching?

Geocaching für Anfänger

Dein Pin zum Geocaching Artikel

Die Suche nach diesen Schätzen hat mir aber wirklich Spaß gemacht und ich finde es eine WUNDERBARE Sache um eine Region zu erkunden. Egal ob mit Kindern, als Hunde Spaziergang oder auf Womo Tour, ich finde die Jagd nach Geocaches ist eine super Möglichkeit sich draußen aufzuhalten und trotzdem etwas „spannendes“ zu erleben. Vorbei sind die Zeiten von langweiligen Hunde Runden… geht auf Schatzsuche!

Wenn ihr noch mehr Tipps, Infos oder Geschichten rund um das Thema Geocaching sucht, dann schaut doch einfach mal in dieser Facebook Gruppe vorbei: Wohnmobil und Geocaching

Zum Schluss… wenn ihr noch mehr über bevorstehende Events erfahren möchtet oder etwas mehr in die Geocacher Scene schnuppern möchtet, dann schaut doch mal auf den Seiten von Schmelli vorbei. Den Camping&Geocaching Blog von Schmelli findet ihr hier: Schmelli.de und die passende Facebook Seite, auf der euch Schmelli mehr oder weniger jede Woche zu einem neuen Event mit nimmt, findet ihr hier: Schmelli online auf Facebook

Ganz zum Schluss möchte ich mich nochmal bei Schmelli und den Birre’s Camper Friends  für die Einladung und das schöne Wochenende bedanken. Neben dem Cachen selbst war es wirklich toll die Mädels mal wieder zu sehen, Dich Schmelli endlich mal persönlich zu treffen und DANKE an alle Helfer für dieses wahnsinnige Mühe, die sich alle gegeben haben.

Sooooo… ich geh dann jetzt noch ein paar Monate cachen und im nächsten Jahr bin ich auch ein „hardcore Cacher“ 🙂

Wartet ab… ich wusste schon immer das ich Sherlock im Blut habe! GEOCACHING ICH KOMME!

Aber bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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Juhuuu, Belgien wir kommen!

 

Also flux das Womo gepackt, Milla davon überzeugt das Womo fahren viiiiieeeeeeel schöner ist, als im Körbchen zu schlafen und auf ging es, erste Etappe Dortmund-Antwerpen.

Zu meiner eigenen Überraschung liegt Antwerpen nur 230 Km von Dortmund entfernt. Irgendwie dachte ich immer, bis Antwerpen ist es schon ein gaaaanzes Eck, aber nein! Diesmal kamen wir sogar fast ohne Stau durch und nach einer Rast für Milla zum schnuppern und Pipi machen, kamen wir nach nur 3,5 Stunden, mitten in Antwerpen, auf einem Campingplatzgelände an.

Mit dem Wohnmobil nach Antwerpen

Blick auf Antwerpen von der Schelde aus.

Campingplatz Antwerpen

Adresse: Camping Municipal de Molen, Lachthavenweg 6, 2000 Antwerpen, Belgien.

Nachdem mich der Tourismusverband Belgiens angeschrieben hatte, kamen wir natürlich auch irgendwann dazu die ganzen Details zu klären. Wann würde ich wo sein, welche Plätze möchte ich nutzen, was gibt es zu sehen? Aus diesem Grund verlief meine Tour etwas anders, als ich sie euch empfehlen würde. Warum… dazu komme ich gleich nochmal, es gibt aber wichtige Gründe warum ich einigen von euch diesen oben genannten Campingplatz NICHT ohne weiteres empfehlen würde!!!

Bei diesem Campinggplatz in Antwerpen handelt es sich um einen ziemlich „verlassenen Ort“, der allerdings für einen Stadtbesuch super praktisch liegt. Allerdings… und das muss ich einfach so schreiben, auch wenn es sich um eine Kooperation handelt, dieser Campingplatz ist echt schlecht geführt. Ich kann es leider nicht anders sagen, oder besser gesagt, alles andere wäre gelogen!

Der Platz an sich ist relativ ungepflegt, die Duschen und Toiletten sind uralt und vorsichtig gesagt „unschön“ und leider hatte ich auch das Gefühl, dass sich der junge Angestellte des Platzes um vieles Gedanken macht, aber sicher nicht darum, ob er mal mit dem Rasenmäher über den Platz fährt. Des weiteren sind viele der Steckdosen defekt und nachdem ich mir den Rasen näher angesehen habe, müssen sich anscheiend auch einige Camper bereits festgefahren haben. Was natürlich nicht unbedingt „Schuld“ des Platzes ist… sehr viel Laub und teilweise auch Müll der da schon länger als ein paar Tage liegen MUSS, könnte man aber schon entfernen… wenn man denn wollte.

NICHTSDESTOTROTZ… dieser Campingplatz an der Mole liegt für einen Stadtbesuch wirklich praktisch. Bis ins Zentrum von Antwerpen sind es vielleicht 1,5 km. Ihr könnt erst am Flussufer entlang gehen und kommt dann zu einem Tunnel, der euch unter dem Fluss entlang führt und euch nach geschätzten 500m mitten in die Stadt führt. Alleine aus diesem Grund ist der Platz eben doch irgendwie zu empfehlen.

Die Kosten für diesen Campingplatz betragen 17 Euro, mit Strom sind es 23 Euro, was ich für so einen „City Camping“ echt fair finde… also zumindest vom Preis her ist das schon ok.

 

Jetzt kommen wir allerdings zu dem Punkt, warum ich vielen von euch diesen Platz nicht empfehlen würde, bzw. ihr müsst (alle) vorab etwas erledigen!

 

Denn der Campingplatz an der Mole liegt leider in der Antwerpener Umweltzone und hier gilt ACHTUNG!!! Denn die Belgier haben nicht wie wir einen Aufkleber an der Windschutzscheibe, mit welchem man vergleichsweise wenig kontrolliert wird. Nein, in Belgien wird die Umweltzone über ein automatisches Auslesen des Kennzeichens kontrolliert, die „Erfolgsquoten“ liegen bei über 90%  und werdet ihr erwischt, kann das bis zu 350 Euro kosten.

So „hart“ diese Regelung auch ist, es gibt aber noch etwas besonderes bei den Belgiern, was ich ehrlich gesagt mal wirklich fair finde!!! Denn z.B. für diese Umweltzone in Antwerpen können extra Umwelttickets gekauft werden. So haben z.B. Touristen die Möglichkeit, auch mit älteren Dieselfahrzeugen, die Umweltzone zu befahren.

Jetzt muss ich allerdings sagen, dass ich diesen ganzen Anmeldungsprozess nicht durchlaufen musste, das hat der belgische Touriverband für mich übernommen. Trotzdem habe ich mir die „Umweltzonen Info Seite“ mal genauer angesehen und es gibt einige wichtige Punkte die ihr beachten müsst:

  • Also zu allererst, in Belgien gibt es nicht eine Umweltzone sondern verschieden. Das bedeutet, wenn ihr z.b. sowohl Antwerpen als auch Brüssel besuchen möchtet, müsst ihr euch für beide Umweltzonen einzeln anmelden.
  • Ganz egal mit welchem Fahrzeug ihr in die Umweltzone fahren möchtet, ihr müsst euch vorab registrieren! Also selbst wenn ihr mit einem super cleanen E-Auto fahren würdet, es müssen sich ALLE rergistrieren. 
  • Für alle Diesefahrzeuge, es gibt die Möglichkeit extra Umwelttickets/ Tagestickets für einen kurzen Zeitraum zu kaufen. So kann jeder trotz altem Auto eine Umweltzone befahren. Dieses System, ich muss es nochmal schreiben, finde ich echt fair!
  • Alle Infos und die Registration für die Umweltzonen Antwerpen bzw. Belgien insgesamt findet ihr hier: https://www.umweltplakette.org/umweltzone-antwerpen/
  • Brüssel hat NOCH keine Umweltzone, diese wird aber im SEPTEMBER 2018 eingeführt! Sie gilt erst nur für ältere Dieselfahrzeuge, ihr müsst euch auch hier UNBEDINGT vorab registrieren (gilt für alle Fahrzeuge, Registration möglich ab August 2018) und auch hier gibt es wieder diese Tagespässe.

Andere Stellplätze für Antwerpen:

Noch ein extra Tipp, zum Glück gibt es um Antwerpen herum relativ viele Stellplätze. Wenn ihr dem ganzen Thema Umweltplakette also aus dem Weg gehen möchtet, dann nutzt besser diesen Stellplatz, Adresse: Camperpark Vogelzang, Vogelzanglaan 7-9, 2000 Antwerpen, Belgien

Hierbei handelt es sich um einen riesengroßen Stellplatz, der früher mal ein Campingplatz war. Mittlerweile gibt es hier allerdings KEINE Duschen oder Toiletten mehr und ganz, ganz, besonders, wunderschön ist der Platz auch eher nicht, aber er ist deffinitiv auch nicht schlecht und schon gar keine Vollkatastrophe.  Es handelt sich halt um einen normalen, einfachen Wege/Wiesen Stellplatz.

Ihr bezahlt hier ca. 11 Euro pro Nacht und direkt vor dem Stellplatz fahren die oööfentlichen Verkehrsmittel, mit denen ihr innerhalb von 10 Minuten nach Antwerpen City fahren könnt.

Wäre es nicht so gewesen, dass ich durch die Kooperation mit dem belgischen Tourismusverband für den anderen Campingplatz bzw. die Umweltzone nichts habe selber regeln musste, wäre ich definitiv auf diesen zweiten Stellplatz gefahren.

Der Platz liegt wie gesagt außerhalb der Umweltzone und kostet sogar nur die Hälfte im vergleich zu dem Campingplatz. Einziger Nachteil, ihr müsst schon den Bus bzw. die Bahn nutzen oder mit den Fahrrädern fahren, um in die City zu gelangen. Zu Fuß ist der Weg bis in die Stadt schon wirklich weit und vorallem gar nicht schön zu laufen.

Treffpunkt Dom… von hier aus sind wir zum Stadtrundgang gestartet.

Jetzte aber weiter, Isa in Antwerpen, Belgien

 

Nachdem Milla und ich am Nachmittag in Antwerpen ankamen, habe ich mich schnell „häuslich eingerichtet“, Sat-Anlage hoch gefahren 😉  und dann hatten Milla und ich noch ein gutes Stündchen Zeit, bevor ich von meinen Kooperationspartnern abgeholt wurde und wir in einem Landgasthof essen gegangen sind. Sowohl die Pressesprecherin, als auch Christine aus der Abteilung für online Medien, sprachen super gut deutsch, was für mich natürlich klasse war. So quatschen wir Mädels noch bis in den späten Abend über den Tourismus in Belgien, mein „Leben“ als Blogger und natürlich auch über all die Dinge, die ich mir am nächsten Tag in Antwerpen ansehen sollte. Denn auf meinen eigenen Wunsch hin hatten wir abgesprochen, dass ich zwar am nächsten Morgen an einem Stadtrundgang teilnehmen werde und mir danach das ganz neu eröffnete Diamanten Museeum anschauen werde, danach die Stadt aber alleine und ohne „Begleitung“ erkunde.

Nachdem ich zurück am Womo war wurde ich noch üüüüüberschwänglich von Milla begrüßt, es gab noch eine ordentliche Runde „krauli wauli“ bevor ich müde und vollgefuttert in meinem Bettchen verschwand.

Am nächsten morgen klingelte pünktlich um 7 Uhr mein Wecker, schließlich musste ich um 10 Uhr zum Stadtrundgang am Antwerpener „Dom“ stehen und nach Futter, Gassi und einem ordentlichen Kaffee, Milla davon überzeugen, dass sie den Tag alleine im Womo verbringen wird. Es hätte einfach keinen Sinn gemacht, Milla samt Fahrradanhänger durch die City zu schleifen. Da war es mal wieder, eines der Probleme beim Reisen mit einem alten Hund. Früher hätte ich Milla auf jeden Fall mitgenommen, heute hat das leider keinen Sinn mehr.

Zum Glück war es nicht so heiß und ich hatte vorab schon darum gebeten, dass es mir eigentlich total egal ist wo genau ich auf dem Camping stehe, hauptsache ich bekomme eine Parzelle auf der es tagsüber schattig ist.  Das hat dann auch glücklicherweise gut funktioniert, so dass ich Milla zumindest sorglos im Womo lassen konnte.

Also bin ich bereits um kurz nach 9 Uhr in die Stadt gelaufen und war natürlich viel zu früh an der besagten Kirche. Machts nichts, dachte ich mir, so habe ich also noch genügend Zeit um mir einen Kaffee to go zu besorgen. Ich sage nur so viel…. aufgepasst! 🙂

Das eine Stadt wie Antwerpen sicherlich nicht gerade günstig ist…. klaro! Das ich Trottel natürlich auch noch gedankenlos auf die typischen Touri Fallen reinfalle… selbst schuld! So habe ich zwar schnell einen dieser wunderschönen mobilen, Kaffee to go Fahrradstände entdeckt, habe da dann allerdings satte 6,20 Euro für einen mittleren Milchkaffee bezahlt. 3 Gassen weiter beim Bäcker wäre es sicherlich um die Hälfte günstiger gewesen, aber nun gut… so war es halt 🙂

Mir hat der Kaffee, auf den Kirchenstufen in der Sonne trotzdem geschmeckt!

Um punkt 10 Uhr begann die Stadtführung mit Christine, die ich schon vom vergangenen Abend kannte. Zwar fand die Stadtführung auf englisch statt, ich konnte aber trotzdem ganz gut mithalten, verstand fast alles und die Führung war deutlich interessanter als ich vorher gedacht hätte.

Antwerpen ist eine ECHT TOLLE Stadt. Es gibt unheimlich viele alte Gebäude und Gassen voller Prunk und direkt daneben super moderne Glasbauten und obwohl der Unterschied so groß ist, ist das Stadtbild super gelungen. Alleine schon weil Antwerpen „so schön zu sehen ist“, kann ich euch einen Besuch nur ans Herz legen.

Diamanten und Antwerpen gehören einfach zusammen

Das Diamanten Museum in Antwerpen lohnt sich!

Spannend wurde es natürlich in der „Diamanten Strasse“…  da wird mit Geld um sich geworfen, WAAAAAAHNSINN!!!! 🙂

Unter Druck wird aus Asche ein Diamant!

Nach der eigentlichen Stadtbesichtigung ist Christine mit mir zusammen in das erst Ende Mai eröffnete Diamantenmuseum gegengen. Ich bin wirklich, wirklich, wirklich kein typisches Mädchen. Klar ist toller Schmuck etwas besonderes, aber der Spruch “ Diamonds are the Girls best Friend“ trifft auf mich einfach nicht zu. Darum kenne ich mich bei dem ganzen Thema auch nicht so wirklich gut aus. Aber ich durfte dann zusammen mit Christine und der Pressesprecherin des Museeums in einen abseitsgelegnen Raum, in dem  die Pressesprecherin dann eine kleine Tüte hervorzauberte und 6 kleine Steinchen auf ein mit samt bezogenes Tablett legte. 🙂

Jetzt mal ehrlich… da liegen einem 6 Steinchen vor der Nase, im ersten Moment könnte man auch denke, es sei Glas und dann kosten diese 6 mini Steinchen eine halbe Million 🙂 TIIIIIIIIIIII!!! 🙂 🙂 🙂 ….

Leider wollten die Mädels mir das Tütchen nicht schenken! Hmmmm, das wäre doch wohl das mindeste für einen solchen Artikel gewesen, oder? 😉

Solltet ihr nach Antwerpen tuckern, besucht dieses Museeum! Ich bin weiß Gott kein super Museums-Typ, aber das hat echt Spaß gemacht! Mehr Informationen zu dem neuen Museum findet ihr hier: Internationales Diamantenmuseum

Eine Wohnmobiltour durch Belgien - Antwerpen

Rund um die Schelde gibt es immer wieder Sitzplätze und tausende Treffpunkte.
Foto by: Libby Penner by unsplash

Antwerpen allein entdecken

Nach knapp 3 Stunden hatten wir die wichtigsten Spots der Stadt gesehen, das neue super duper Museeum besucht und langsam trennten sich unsere Wege, was für mich bedeutete… ich wollte auf jeden Fall nochmal zurück zur Schelde, dem Fluss der mitten durch Antwerpen führt und dort irgendwo ein Eis essen.

Gesagt getan…. 🙂 ! Also nochmal vorbei am Marktplatz und zurück durch die kleinen Gassen, habe ich die Schelde glücklichwerweise schnell gefunden und auch eine Eisdiele war nicht weit entfernt. So konnte ich es mir dann mit meinem Tablet und Eis direkt auf den Stufen zur Schelde gemütlich machen.

Dort war es echt schön und ich hatte so das Gefühl, egal ob Touristen oder Einheimlische in der Mittagspause… halb Antwerpen trifft sich bei schönem Wetter am Ufer der Schelde. Der perfekte Ort für ein Päuschen 🙂

Nach diesem Päuschen habe ich mich nochmal aufgerafft und einen Stadtbummel entlang der vielen, vielen Geschäfte eingelegt. Es ist wirklich erstunlich wie viele Cafes und Restaurants Antwerpen hat, zum Teil liegen 4,5,6 Cafes direkt nebeneinander und auch da ist mir wieder aufgefallen, wie modern Antwerpen ist. Neben den vielen Cafes gibt es auch immer wieder Spielgeräte für Kids, es gibt eigentlich fast überall freies Wlan und unzählige Sitzgelegenheiten für ein Päuschen. Im Netz hatte ich vorher gelsen, dass es so viele Kommentare gibt, in dem sich Touristen darüber beschweren, dass Antwerpen oder Belgien allgemein so dreckig wäre. Ich kann das echt nicht bestätigen. Antwerpen fand ich sogar sehr sauber, in Brüssel war es etwas anders, aber alles absolut im Rahmen und auf dem flaschen Land habe ich mal gar keinen Müll gesehen.

Am frühen Nachmittag hat mich mein schlechtes Gewissen  aber doch zurück zu Milla getrieben, oder waren es die qualmenden Schuhe? 😉

Also habe ich mich auf den Weg zurück zum Womo begeben und Milla und ich haben uns noch einen schönen restlichen Tag vor dem Womo, bzw. direkt am Flussufer vor dem Campingplatz gemacht.

Camping an einem See in Belgien

Campingidylle pur…. da mussten wir einfach eine Nacht länger bleiben.

Umwege in Belgien sind super machbar

 

Damit Milla nicht direkt am nächsten Tag wieder so lange alleine im Womo hockt, habe ich schon vor dem Beginn meiner Tour zwischen Antwerpen und Brüssel einen Zwischenstopp eingeplant. Dabei liegen die beiden belgischen super Städte nur gute 40 km voneinander entfernt. Wenn ihr euch Belgien also ansehen möchtet, könnt ihr Problemlos von der einen Stadt in die andere reisen (denkt allerdings an die verschiedenen Umweltzonen).

Darum habe ich einen ordentlichen Umweg eingelegt und bin erstmal in richtung Norden gefaahren, genauer gesagt zum Campingplatz Zilvermeer in Moll. Kontakt: Camping Zilvermeer,  Postelsesteenweeg, 2400 Mol.

Klar, dieser Platz liegt natürlich SO GAR NICHT auf dem Weg nach Brüssel, eher genau in der anderen Richtung, aber Belgien ist ja klein! Da kann man sich so eine Richtungsänderung ruhig mal erlauben, denn selbst von hier aus waren es keine 100 km bis nach Brüssel.

Dafür ist dieser Platz allerdings ein echter TRAUM!!!  Für gerade mal 17 Euro habt ihr zwei Seen, einen Sandstrand und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr eine Parzelle DIREKT am See und damit meine ich wirklich DIREKT am See! 8 Schritte und ihr steht im Wasser!

Darum hier ein ganz wichtiger hinweis… der Platz ist wirklich toll, sauber, günstig… einfach klasse, aber wenn ihr so eine Parzelle am Wasser bekommt/bucht, sollten Kids UNBEDINGT schwimmen können, sonst habt ihr hier, je nachdem wo ihr steht, keine ruhige Minute! Ansonsten steht ihr aber auch im Wald wirklich gut und ihr habt den großen Vorteil, dass es da deutlich weniger Mücken gibt. Davon abgesehen ist das aber definitiv ein Kinderparadies, für eine Kids Tour durch Belgien ein SUPER Platz!

Campingplatz in Nord- Belgien

Noch näher kann man kaum an einem See stehen

Obwohl ich hier eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte, konnte ich kurzentschlossen noch eine Nacht dran hängen, da ich erst am nächsten Abend in Brüssel erwartet wurde. Wir hatten also auf diesem Platz eine wirklich schöne und entspannte Zeit! Kurze Wege zum Wasser, tolles Wetter und ein voller Kühlschrank. Nicht mehr aber auch nicht weniger 🙂 !

Dieser Platz liegt schon relativ ruhig, da es nicht viel in der direkten Umgebung zu sehen gibt. Also ihr habt den See und mehrere Spielplätze usw. aber außerhalb des Campingplatzes ist eben erstmal „nix“.  Mir persönlich würde wohl nach 2,3,4,5 Nächten vielleicht etwas langweilig, aber für einen „Hunde gerechten Zwischenstop“ war es einfach der PERFEKTER Ort für eine Tour durch Belgien.

Campingplatz Belgien

Schwimmen können ist soooo wichtig, damit alle möglichst entspannte Tage haben.

Brüssel wartet und nimmt uns samt Frühstück in Empfang

 

Nach diesen zwei „Hunde perfekten Tagen“ ging es für uns aber wirklich weiter nach Brüssel und dort standen wir MITTEN in der Stadt. In Brüssel gibt es nämlich ein Hostel bzw. eine Jugendherberge, welche auch Wohnmobilstellplätze anbietet. Dieser Stellplatz kostet zwar 30 Euro pro Tag (was allerdings für solche „Metropolen“ mittlerweile relativ normal ist) aber und das ist das besondere, in diesen 30 Euro ist auch ein Frühstück morgens im Hostel inbegriffen. Zudem steht ihr auf einem eingezäunten und überwachten „Parkplatz“ mitten in der City, was zumindest bei mir und solchen Orten wie Brüssel City,  für ein gutes Gefühl und ruhige Nächte sorgt. Weniger weil ich Bedenken hätte das Nachts etwas passiert, sondern viel, viel eher, weil ich „Angst“ davor hätte, dass mir tagsüber jemand ins Womo einbricht und meine Wertsachen klaut. Von daher sind mir diese überwachten und abgeschlossenen City Stellplätze schon sehr lieb.

Allerdings muss ich sagen… dieser Platz hat insgesamt schon eher Parkplatz Athmosphäre… wobei ich das, wie gesagt, in diesem Fall echt nicht weiter als schlimm empfand, schließlich bin ich ja vorort um mir die Stadt anzusehen.

WICHTIG! Um diesen Hostel Stellplatz nutzen zu dürfen, MÜSST ihr euch vorab anmelden und somit reservieren. Ich kann euch auch nur den Tipp geben dies sehr, sehr frühzeitig zu tun, denn gerade an den Wochenenden ist es voll. Ihr könnt sämtliche Einrichtungen des Hostels mit nutzten, es gibt also auch WC, Dusche und Strom… und das Frühstück ist echt nicht schlecht!

So ein Stellplatz mit Frühstücksraum war mir total neu… aber die Idee finde ich eigentlich ganz cool. So kommt man ganz schnell mit allen anderen Leuten ins Gespräch und hat einen „guten Start“ in den Tag!

Adresse: Jeugdherberge Generation Europs, Olifantstraat 4, 1080 Bruxelles, Belgien

Auch an diesem ersten Abend wurde ich wieder von dem belgischen Tourismusverband zum Essen eingeladen. Diesmal allerdings nicht in einem Landgasthof, sondern in einem super schicken Restaurant direkt um die Ecke des Atomium. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Restaurant Reservierung hatten, haben wir vorab das Atomium besucht. Ich wusste gar nicht, dass man da hoch laufen kann, also auf das Atomium „drauf“ kann. Ich dachte bisher immer, dass ist einfach eine große „Skulptur“. Aber nein, man muss zwar einigeeeeeeeeee echt steile Treppen überwinden (der „Aufstieg ist nicht ohne, wer Probleme mit Treppen hat, sollte es wirklich besser lassen), aber dann hat man einen super Überblick über Brüssel.

Das was ihr da auf dem Bild rechts seht, ist übrigens ein kleiner Mini Freizeitpark. Den haben wir nicht besucht, aber so könnte so ein Städtetrip selbst für Kids ganz interessant werden, könnte ich mir vorstellen.

Brüssel mit dem Wohnmobil erleben

Der Blick über Brüssel vom Atomium aus. Rechts der kleine Freizeitpark

Auch dieser Abend war wieder klasse und nachdem mir sowohl der „Visit Brüssel Pressesprecher“ als auch seine Kollegin geraten haben, Brüssel auf jeden Fall eher per Bus zu erkunden, als die Stadt zu Fuß zu erobern, habe ich Ihren Rat am nächsten Tag befolgt. Da muss ich sagen, dieser Tipp war GOLD WERT, denn die vielen Sehenswürdigkeiten Brüssels sind weit über die Stadt verteilt und ohne die zur Verfügung gestellten Bustickets, hätte ich mir 1000 prozentig nicht so viel angesehen.

Gut gestärkt durch ein vernünftigges Frühstück, habe ich mich also am nächsten Tag, mit meinem Ticket in der Hand, zu den „Hopp on- Hopp off Bussen“ begeben und tatsächlich erstmal mit einer entspannten Stadtrundfahrt losgelegt.

 

Kennt ihr das „Hopp on- Hopp off“ Prinzip?

 

Dabei handelt es sich meist um die typischen roten Doppeldeckerbusse und ehrlich gesagt, diese Tickets sind nicht ganz günstig, lohnen sich aber in diesem Fall sehr.  Die Busse fahren eine bestimmte Route ab, in der alle möglichen Sehenswürdigkeiten einer Stadt inbegriffen sind. Bei sehr großen Städten gibt es mehrere Routen. Wie bei einer ganz normalen Bus Tour, könnt ihr an bestimmten Haltestellen aussteigen, euch ansehen was es zu sehen gibt und wenn ihr soweit fertig seit, steigt ihr einfach in den nächsten Bus wieder ein und fahrt zur nächsten Attraktion.  Zudem erzählt der Busfahrer einiges zur Stadt, zum Land und den Leuten. Da hänggt es natürlich immer  auch von der „Lust“ der Fahrer ab, wie engagiert er erzählt.

Natürlich könnze man die Stadt wahrscheinlich auch ganz normal und günstiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, aber so eine „Hopp on – Hopp off“ Tour ist schon echt ganz nett und den Anbieter gibt es mittlerweile eigentlich in jeder größeren Stadt mit einem gewissen Touristenaufkommen. Selbst in Dortmund fahren die Busse mittlerweile.

Ich habe mir dann zuerst eine komplette Tour angesehen, bin danach direkt für die nächste Tour sitzen geblieben 🙂 und habe mich erst von meinem Platz bewegt, als wir ein zweitesmal zum Europaparlament kamen.

Ich dachte mir, da MUSS ICH UNBEDINGT HIN… bei dem Scheiss, der da so manchesmal beschlossen wird,  MUSS ja irgendwas in der Luft sein! Also habe ich mich direkt vor das Parlament gestellt und immer wieder TIEEEEEEEEF durchgeatmet und nochmal TIEEEEEEEEEEF Luft holen, mit der Hoffnung auf einen sehr, sehr lustigen und entspannten Tag. Aber…. es geschah nichts… ich wurde einfach nicht high! 🙁

Keine Ahnung was da schief gelaufen ist! 😉

Also hab ich noch 2-3 Fotos geschossen und bin wieder hopp on – hopp off mäßig, in den Bus eingestiegen.

Vor dem EU Parlament in Brüssel

… und wie ich gepustet habe, TIEEEEEEF Schnaufen, aber… nix ist passiert!

So habe ich mich durch die Stadt gekämpft und unheimlich viel gesehen und entdeckt. Wenn ihr auch so eine Tour unternehmen möchtet, spätestens am Brüsseler Hauptbahnhof gibt es Tickets zu kaufen. Allerdings kann euch euch schon direkt der „Jugendherbergsvater“ weiterhelfen, wenn ihr den passenden Stellplatz nutzt.

 

Brüssel oder Antwerpen?

 

Insgesamt hat mir BBrüssel schon sehr gut gefallen, durch den Bus habe ich viele tolle Ecken der Stadt gesehen und ich würde Brüssel auch jederzeit wieder besuchen. Fragt ihr mich aber Brüssel oder Antwerpen? Dann würde ich euch Antwerpen empfehlen. Das einzige was mir an Brüssel EXTREM gut gefallen hat und wo ich sagen würde, alleine deswegen solltet ihr diese Stadt unbedingt mal besuchen, ist die Galerie Royal St. Hubert.

So ein wunder, wunder, wunderschönes „Einkaufszentrum“ habe ich noch nie gesehen! Das riesige Glasdach sorgt für ein ganz besonderes Licht und überall gibt es diese kleinen, ganz besonders süßen Läden. Die Galerie Royal St. Hubert ist ein bisschen wie eine kleine Altstadt inerhaöb eines Einkaufszentrums. WUNDER, WUNDER SCHÖN!!!! Wenn ihr Brüssel besucht, MÜSST ihr das gesehen haben. Auch wenn die Preise in diesen kleinen Läden ebenfalls ganz besonders sind, wobei… für eine Tafel echte belgische Schoki wird es noch gerade reichen. 🙂

Wohnmobiltour durch Belgien, Stopp in Brüssel

Die wunderschöne Galerie St. Hubert.
Foto: 2photo by unsplash

Nach einem langen Tag bin ich am späten Nachmittag wieder zurück zur Jugendherberge gelaufen (von der City aus waren es vielleicht 10 – 15 Min Fussweg, also von der Einkaufsmeile bis zur Jugendherberge)  und Milla hat mich mal wieder glückselig in Empfang genommen.

Puhhhhh… ich war echt platt an diesem frühen Abend. Also habe ich gar nicht mehr viel unternommen, ich hab mir meinen Jogger geschnappt, bin noch eben zur Dusche geschlendert und danach hatten Milla und ich einen wunderschön entspannten Womo Fernsehabend. Direkt um die Ecke, also hinter dem Hostel, gibt es einen Imbiss. Also bin ich schön in meinem Jogger und mit Crocs an den Füssen, Camper mäßig schnell zum Imbiss gelaufen… und obwohl das ja eigentlich eher typisch Niederlande ist, gab es eine riesen Portion Frikandel SPEZIAL und das Lets Dance Halbfinale im TV  🙂 HERRLICH!

Tja und am nächsten Morgen… da hab ich mir das Frühstück natürlich nicht nehmen lassen. Aber danach ging es dann rucki zucki ab nach Hause. Da Brüssel noch etwas näher an Dortmund liegt, waren wir nach nichtmal ganz 2,5 Stunden wieder zuhause.

 

Fazit – Die Omi, Milla und Isa in Belgien on Tour!

 

7 Tage mit dem Wohnmobil durch Belgien

Belgien als Camper erleben. 7 Tage Belgien, von Antwerpen, über einen wunderschönen Campingplatz in der Natur, bis nach Brüssel. Viele Tipps, Adressen, Campingplätze und Ausflugsziele für Deine Wohnmobil Tour durch Belgien

Es war eine SUPER SCHÖNE WOCHE die durch das tolle Wetter noch getoppt wurde!!!! Ich möchte mich hiermit auch nochmal ganz, ganz herzlich bei dem belgischen Tourismusverband für die Einladung bedanken und für die tolle und ehrliche Kooperation!

Beim Thema „Wohnmobil Stellplätze“ tickt Belgien sehr französisch. Es gibt also unglaublich viele, kleine kostenlose Stellplätze. Diese bieten dann zwar meist nicht viel zusätzlichen Service (oftmals gibt es eine Ver- und Entsorgung und teilweise auch Strom) aber es sind eben nicht diese großen Stellplätze mit allem drum und dran. Diese großen Stellplätze gibt es auch und das sogar zu bezahlbaren Preisen, aber es gibt eben auch noch sehr, sehr viele kleine und kostenlose Stellplätze. Eben genau diese einfachen, kostengünstigen Wohnmobil Stellplätze am Rande eines Parkplatzes, die mir mittlerweile in Deutschland sooo sehr fehlen.

Ich kann euch nur nochmal sagen, schaut euch Belgien an! Belgien hat neben den tollen Städten wie Antwerpen, Brüssel oder auch Lüttich und Brügge, viele kleine Flüsse, Seen und es gibt wie gesagt, in fast jedem Dorf, einen kleinen Stellplatz. Bis auf die Strassenqualität (der Strassenbelag ist teilweise echt der Hammer, dafür fahren dann alle aber besonders langsam 😉 ) kann ich nur sagen… BEIDE DAUMEN HOCH für eine Wohnmobiltour durch Belgien.

Ich kann mir auch vorstellen, das Belgien ein super Ziel für den ein oder anderen Weihnachtsmarktbesuch ist… und von NRW aus ist Belgien rucki zucki zu erreichen.

Also…. nichts wie los…. es muss nicht immer die Niederlande sein, auch wenn die Niederlande natürlich auch sehr schön ist. 🙂

Bleibt gesund und VAARWEL

 

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Südfrankreich Tour Teil 2 – Unser erstes, echtes Campingplatz Leben

Südfrankreich Tour Teil 2 – Unser erstes, echtes Campingplatz Leben

 

Anfang der Woche habe ich euch bereits den ersten Teil meiner Südfrankreich Tour gepostet,

Da drehte sich alles vor allem um die neue Route ihn den Süden, denn diesmal bin ich über Süddeutschland und nicht über Belgien nach Südfrankreich gereist, ich habe euch einige Stellplätze auf der Route vorgestellt, unter anderem auch ein super nettes Fleckchen bei St. Etienne und zu guter Letzt wurde ich auch noch von der französischen Polizei angehalten und kontrolliert.

Der Artikel, Mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich Teil 1, endete damit dass ich endlich in Saint Marie de la Mer angekommen war und winkelnd von meiner Freundin Doreen und ihrem Freund Carsten in Empfang genommen wurde.

Wenn ihr den gesamten Artikel lesen möchtet, oder die genauen Informationen, Daten und Karteneinträge meiner Stellplätze erfahren möchtet, dann klickt hier: Teil 1 meiner Südfrankreich Tour  oder  Stellplatz Tipps & Route Südfrankreich – Adressen, Daten, Karte

 

Isa’s Südfrankreich Tour Teil 2

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Mit dem Wohnmobil durch Dänemark, mein Fazit nach 6 Wochen

Mit dem Wohnmobil durch Dänemark, mein Fazit nach 6 Wochen

In den vergangenen 6 Wochen bin ich mit dem Wohnmobil durch Dänemark gereist.

Ich habe über 2800 Kilometer auf dänischen (Land)Straßen verbracht , habe Dänemark von Nord nach Ost, von Ost nach West, von West nach Nord und von Nord nach Süd bereist, habe die dänische Hauptstadt Kopenhagen erlebt, habe 5 verschiedenen Schlösser besichtigt, habe die Stimmung auf dem Hundsteder Sandskulpturen Festival genossen, habe 1,5 große Gläser Instant Kaffee verbraucht, habe an 17 verschiedenen Orten übernachtet, Land und Leute kennen gelernt und insgesamt ca. 1300 Euro ausgegeben. Nur mal zum Vergleich, nach 4,5 MONATEN Schweden lag mein Kassensturz bei 2100 Euro. 

 

Nach fast 1,5 Monaten Zeit ,um mit dem Wohnmobil durch Dänemark zu reisen, bin ich gesund wieder zuhause gelandet und es wurde Zeit ein Fazit zu ziehen. Sooo viele schöne Momente, so viele tolle Erinnerungen… so ein wunderschöner gemeinsamer Sommer mit meinem alten Hundemädchen.

Ich sage schon jetzt, mein endgültiges Fazit am Ende dieses Artikels wird einige von euch sicherlich verwundern, aber fangen wir vorne an!

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Camping in Dänemark- Tourbuch Teil 5

Camping in Dänemark- Tourbuch Teil 5

Dänemark… der 5. und letzte Teil meines Tourbuchs, Camping in Dänemark.

 

Nachdem wir einen spannenden Grenzübertritt erlebten, durchs platte Land Dänemarks in Richtung Kopenhagen fuhren, auf dem Weg zurück durch Zufall den schönsten Stellplatz Dänemarks am ADW ansteuerten und die teure Mautbrücke über den “Großen Belt” dank Abnahme des Fahrradträgers etwas günstiger hinter uns ließen,  drehte sich im  4. Teil alles um das Thema Camping in Dänemark entlang der dänischen Ostseeküste, auf nach Skagen und den hohen Norden Dänemarks.

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