Südfrankreich Tour Teil 2 – Unser erstes, echtes Campingplatz Leben

Südfrankreich Tour Teil 2 – Unser erstes, echtes Campingplatz Leben

 

Anfang der Woche habe ich euch bereits den ersten Teil meiner Südfrankreich Tour gepostet,

Da drehte sich alles vor allem um die neue Route ihn den Süden, denn diesmal bin ich über Süddeutschland und nicht über Belgien nach Südfrankreich gereist, ich habe euch einige Stellplätze auf der Route vorgestellt, unter anderem auch ein super nettes Fleckchen bei St. Etienne und zu guter Letzt wurde ich auch noch von der französischen Polizei angehalten und kontrolliert.

Der Artikel, Mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich Teil 1, endete damit dass ich endlich in Saint Marie de la Mer angekommen war und winkelnd von meiner Freundin Doreen und ihrem Freund Carsten in Empfang genommen wurde.

Wenn ihr den gesamten Artikel lesen möchtet, oder die genauen Informationen, Daten und Karteneinträge meiner Stellplätze erfahren möchtet, dann klickt hier: Teil 1 meiner Südfrankreich Tour  oder  Stellplatz Tipps & Route Südfrankreich – Adressen, Daten, Karte

 

Isa’s Südfrankreich Tour Teil 2

(mehr …)

Ein Tag in Mimizan – 2 Bloggerinnen, ein Tag !

Ein Tag in Mimizan – 2 Bloggerinnen, ein Tag !

Mittlerweile ist es knapp 4 Jahre her, dass mich eine persönliche Nachricht auf einer Wohnmobil Seite erreichte und ich so den ersten Kontakt zu Doreen bekam. Schnell wurde klar wir wollten uns unbedingt mal auf einen Kaffee treffen und aus diesem Treffen wurden mittlerweile 4 Jahre in denen wir immer weiter Kontakt hielten.

Vor gut einem Jahr meinte Doreen dann, ach komm lass es uns doch versuchen, wir bauen eigene Internetseiten auf. Jeder eine eigene, aber dennoch mit gemeinsamer Unterstützung. Tjaaa, und eigentlich habt ihr es Doreen zu verdanken das es IsasWomo überhaupt gibt!

(mehr …)

Roadtrip Stopp Tipp- Zitadelle von Blayee

Roadtrip Stopp Tipp- Zitadelle von Blayee

Die Zitadelle von Blayee

Stoppt in Blayee !!!

 

Ohne großes Wissen habe ich auf meiner Frankreichtour den Stellplatz in Blayee angefahren… (Bevor es weiter geht, auf französisch wird Blayee mit 2 EE geschrieben, im Navi mit einem E, nicht wundern)

Vor einer großen Zitadelle zu stehen, mitten in der Stadt und trotzdem direkt am Wasser und das alles für 3 eure die Nacht, das klang doch alles sehr vernünftig!

Was ich bis dahin nicht wusste ist wieeee besonders und schön dieser Ort ist und darum möchte ich ihn euch heute vorstellen und als ein mögliches Ziel wärmstens ans Herz legen.

 

(mehr …)

Le Toure 2016 …. die Bretagne, St. Malo und DER Platz schlechthin

Le Toure 2016 …. die Bretagne, St. Malo und DER Platz schlechthin

Le Toure 2016 … Teil 2 ! Von der Normandie in die Bretagne über St. Malo und den besten Platz ever !

 

Nachdem wir 2 wunderbare Nächte auf dem Stellplatz in Dives sur Mer hatten, sollte es  auch weiter gehen!

Die Normandie lag uns zu Füßen

Blick von der Brücke kurz hinter dem Stellplatz in Dives sur Mer

Ich kann euch den kleinen Küstenort aber durchaus empfehlen… es gibt eine kleine Stadt in erreichbarer Nähe und auch direkt am Atlantik gibt es nochmal eine Promenade mir einigen Geschäften und Kiteschulen… für ein paar Tage ist ein Aufenthalt dort wirklich nett.

Plus, liegen die Stadt und die Promenade so nah, das es auch Milla bis zum ersten Cafe geschafft hat… also sagen wir mal eine Strecke ca. 800 m … Dies sollte für die meisten zu schaffen sein.

Es gibt allerdings eine Besonderheit zu beachten! Wenn ihr wirklich mal diesen Stellplatz anfahren möchtet, schaut euch vorher die Stellplatzbeschreibung an ( die findet ihr hier unter Stell + Campingplätze Frankreich oder direkt über diesen Link https://isaswomo.de/3-stellplatz-le-toure-2016-dives-sur-mer/  ), da der Platz in 2 Teile gegliedert ist und man den 2. Teil kaum bis gar nicht von der Strasse sieht.

Für Milla, die Omi und mich ging es nach einer guuuuten Tankfüllung aber weiter… auf zu neuen Ufern!

 

Vire

Ein kleines Cafe mitten auf dem Kreisverkehr in Vire

Da ich ja eigentlich schon bevor ich in Dives sur Mer gelandet bin, Stadtluft schnuppern wollte wurde es nun aber wirklich mal für uns Zeit die nächst beste Stadt anzufahren… die war in unserem Fall Vire !

Vire ist eine kleine, feine Stadt mit allem was man so benötigt, sogar einer Turi Info. Die Fahrt bis nach Vire lief absolut Problemlos, wobei ich fest stellen musste, die Bretagne ( war es schon Bretagne oder noch Normandie ?) kann ganz schön „ hügelig“ sein…. Was die Autos hinter mir teilweise mit 50 kmh zu spüren bekamen 🙂 !

Die Omi…. Zuverlässig (!!!), aber eben nicht die schnellste!

In Vire hatte ich mir zuvor durch Campercontact wieder einen kostenlosen Stellplatz ausgesucht… kostenlose Ver und Entsorgung, kostenloses Wasser, kostenloser Müll und eben mitten im Zentrum.

Angekommen, fand ich dann mehrere große und kleine Parkplätze in Terrassenform angeordnet. Wobei die meisten Plätze eine Höhenbeschränkung haben, aber durch eine gute Beschilderung werden Busse, Pkw’s und Wohnmobile auf den größten Parkplatz weit oben geleitet.

Dort angekommen war ich im ersten Moment etwas enttäuscht, denn alle breiten Stellplätze wurden entweder durch Wohnmobile oder PKW‘s belegt…

NA TOLL!!!

 

Dann bin ich allerdings doch noch eine weitere Runde über den „ Stellplatz“ ( Parkplatz) gefahren und habe noch eine schöne breite, lange Lücke am Rand des Platzes gefunden … JUHUUUU !!! Und warum…. weil ich es verdient habe 🙂 🙂 🙂

Um es schon mal vorweg zu nehmen… Mein Stellplatz war der aller beste! Ich hatte am Abend ganz viel Platz um mich herum, stand schön weit weg von der Strasse und eben nicht „ eng auf eng“ zwischen den anderen Wohnmobilen … TADAAAAA !!!

Erstaunlicherweise wurde es abends trotz der direkten Nähe zur „ Innenstadt“ relativ ruhig und „ beschaulich“ ,so dass wir wunderbar schlafen konnten und erst gegen 9 Uhr, als der Parkplatz wieder voller wurde, wurde es auch im Womo wieder etwas lauter.

Wenn Ihr auf eurer Tour zwischendurch mal ein bisschen Stadtluft schnuppern möchtet, ist Vire dazu ein wirklich guter Ort!

Der Stellplatz ist gerade gebaut und eben zentral, ihr benötigt ca. 2 Minuten zu Fuß morgens zum Bäcker, es gibt an jeder Ecke Banken zum Bargeld abheben und der kleine Kiosk neben der Turi Info hat sogar 2-3 deutsche Zeitschriften im Programm.

Wir hatten 2 gute Tage und Nächte in Vire, ich konnte mein Verlangen nach Cafes und Schaufenstern stillen, Milla mein altes Kneipenmädchen war mit den vielen Cafes und dem dortigen unterm Tisch liegen und schauen absolut zufrieden und auf dem Weg zum nächsten Ziel, habe ich auch eben unsere Vorräte wieder aufgefüllt.

 

Supermärkte in fremden Ländern ziehen mich ja immer magisch an… und ich bin immer wieder fasziniert von der Masse an neuen Produkten.

 

Meinen ersten Halt legte ich beim französischen Lidl ein um extra mal zu schauen, welche unterschiedlichen Produkte es gibt und ich kann euch sagen… die Unterschiede sind enorm!

Was es hier im Lidl allein für MAAAASSEN an Obst, Früchten und Gemüsen gibt… die gibt es bei uns nicht! Hier habe ich allein 19 verschiedene Tomaten Sorten gezählt… 19 !!!!

Dazu frische Marillen, 3 verschieden Arten Radieschen, 5 verschiedene Sorten Pfirsiche usw. usw. und der Knaller waren die Melonen… Gallier Melonen (oder wie die auch immer heißen… die kleinen runden mit der hellen Schale und orangenem Fleisch) für 29 Cent!

Seitdem riecht die Omi iiiirgendwie extrem nach Melone… hmmmm ????

Dafür fehlen im französischen Lidl die Konserven… es gibt einige wenige, aber ziemlich versteckt irgendwo zwischen den Nudeln.

 

Den 2. Halt an einem Supermarkt legte ich an einem Carrefuer ein … einer riesigen, französischen Supermarktkette… und was diese Märkte so bieten…. Hmmmmmm !!!!

Mein absolutes Verhängnis war die Dessert Abteilung… 3 lange Reihen voller Vanille Pudding, Vanille Grießpudding, Vanille Milchreis und dem aller, aller besten… diese „ Eiweißwölkchen“ auf Vanillesause…. DER HAMMER !!! Wie soll ich mich da zurück halten???

Nachdem ich den Carrefuer verlassen habe und alle Lebensmittel verstaut hatte, war mein Kühlschrank voller Milchprodukte….

So wird das nie was mit dem „ on Tour werde ich schlank und rank“!!!! Aber man darf diese armen, armen Produkte ja auch nicht im lieblosen Supermarkt Kühlregal stehen lassen… das bricht ihnen ja das Herz! ( haaaach ich muss dringend meine Medikamente nehmen 🙂 )

 

Sooooo, nach meinen Einkäufen ging es für Milla und mich aber raus aus der Stadt, in die Bretagne und ab an die Küste! Meine Vorräte waren voll, so konnte ich auch einige Tage in der „ Wildnis“ überstehen.

Meine erste Wahl viel auf den Küstenort Saint Benoit … laut Stellplatz App sollte es dort einen netten kleinen Stellplatz mit Blick auf den Atlantik geben der zudem nicht weit von der Promenade und dem ein oder anderen Restaurant entfernt lag…

Nach knapp 3 Stunden Fahrt kamen wir am angegebenen Punkt an und was sah ich…

kein Stellplatz, kein gar nix !

Es gab einen kleinen Rastplatz direkt an der Hauptstrasse, der rappel Voll war ( auch von Wohnmobilen besetzt) mit großen Hinweisschildern, keine Camping Cars nach 18 Uhr und mit einem Pfeil zum nahegelegenem 4 Sterne Campingplatz.

Da Milla jetzt schon keinjen Lust mehr hatte zu fahren und mir zu dem Zeitpunkt die Ohren zu jaulte, wenn wir nur an einer roten Ampel halt machten, weil sie immer dachte jetzt sind wir da… war das Getöse natürlich um so wilder, als ich den Motor wieder anschmiss und wir nach einem anderen Platz als diesen Rastplatz aus schau halten mussten.

Es tat mit und meinen Ohren ja leid, aber hier konnten wir nicht bleiben…

So will ich stehen !

Der Stellplatz hinter Rotheneuf ist super toll gelegen !

Kurz war ich drauf und dran einfach für eine Nacht den Campingplatz anzufahren… aber ich will auf diese Tour ja so günstig stehen wie möglich und da hätte mir eine Nacht auf einem 4 Sterne Camping sicherlich ganz ordentlich den Schnitt versaut… also weiter!

Laut Campercontact gab es einen weiteren Stellplatz 20 Minuten entfernt, der sah zwar nicht toll aus auf dem Bild, aber er war auch kostenlos… allerdings 20 Minuten für 3,6 km… als ich das sah schwante mir schon nichts gutes.

Genau so kam es dann auch… die Strassen wurden schmaler und schmaler und die Landstrasse enger und enger…

 

Kurz vor dem Stellplatz musste ich noch durch ein kleines Dorf, mit genau einem Laden der Eisdiele, Cafe, Bäcker und Kneipe in einem war und zudem war die kleine Terasse voll besetzt, da dachte ich kurzfristig ich hätte die Lehne eines Stuhls beim vorbei fahren erwischt… so eng war alles!

Aber dann hatte ich ihn endlich vor mir, den kleinen kostenlosen Stellplatz am AdW hinter den Toren des Ortes Saint Coulumb.

Ich fuhr also auf diesen kleinen asphaltierten Platz auf, Milla bellte und jaulte wie wild und leider war mir ganz schnell klar…

hier bleibe ich auch nicht!

Der kleine Platz lag auf einem asphaltierten Plato umringt von Feldern. Kein Atlantik in Sicht, ach eigentlich war gar nichts in Sicht als Felder und eben dieser kleine asphaltierte Platz.

Dazu standen dort an die 20 Wohnmobile, auf einem Platz für vielleicht 10 Womos… so eng, dass man kaum die Fenster auf bekam und das alles bei ca. 30 Grad im Schatten.

Ich parkte zwar noch kurzfristig in die einzige kleine mini Lücke ein, aber eigentlich war mir klar… hier bleib ich auch nicht! Auch nicht nur für eine Nacht!

 

Also musste ich Milla nochmals beruhigen und ihr voller Enttäuschung klar machen, hier bleiben wir doch nicht!

 

Dann musste ich aber ja noch ausparken… mit ungefähr 15 mal hin und her Fahren, versuchte ich wieder aus dieser verdammten Lücke zu kommen ( es war echt wahnsinnig eng und sooooooo heiß)! Dann nochmal an dem kleinen Laden vorbei ( kein wunder das es da so voll war… bei 20 Wohnmobilen auf dem Platz und brütender Hitze… da hält es ja keiner in der Enge aus und alle latschen zu diesem kleinen Laden ins nächste Dorf) .

 

Dann aber nix wie raus da…

 

Nochmal 15 km weiter sollte es einen weiteren kostenlosen Stellplatz geben.

Dieser sah auf den Bildern in der App schon richtig gut aus, so dass ich wieder laut beim Universum bettelte, das es dort doch BITTE einen schönen freien Platz für mich geben sollte.

Da dieser Platz aber direkt mit Blick auf den Atlantik lag und es zudem nur wenige Parzellen geben sollte, waren meine Hoffnungen nicht sehr groß… Wenn der hässliche Platz schon so voll war, ist dieser Platz ( der allerdings noch etwas weiter außerhalb lag) bestimmt erst recht super voll…

Aber wir versuchten unser Glück …

Und was soll ich sagen….

JACKPOTT !!!!

 

Nachdem wir auf dem Weg das letzte kleine Dorf Rotheneuf hinter uns gelassen hatten und endlich auf die Zielstrasse einbogen, sah ich den kleinen Parkplatz schon von weitem und dieser Flecken sah schon von weitem einfach grandios aus!

Oben angekommen standen nur 2 weitere Wohnmobile auf dem kleinen Parkplatz und so hatten wir noch viel freie Auswahl.

 

Der kleine Stellplatz in Rotheneuf ist ein absoluter TOPP TIPP !

Hauptgewinn!

Der beste Platz ever… direkt an der Atlantik Küste

 

Das Beste was ich bisher auf dieser Tour gesehen habe!

Der kostenlose Platz an sich bietet nichts als ein paar Mülltonnen und eine öffentliche Toilette, die man aber besser vergessen sollte! Aber die Lage ist einfach unbeschreiblich toll ! Ihr solltet allerdings vorher alles nötige eingekauft haben, weil es in direkter Umgebung keine Läden gibt.

Nachdem ich eingeparkt hatte, konnte ich endlich auch für Milla die Türen öffnen und ihr zeigen das sich ,Gott sei dank, die lange Fahrt gelohnt hat ! 🙂

Hinter dem kleinen Stellplatz befindet sich eine kleine Wiese die perfekt dazu dient, Stühle und Tische aufzubauen, um sich dann den ganzen Tag das Panorama anzuschauen. Direkt hinter dieser kleinen Wiese geht es dann auch schon einen kleinen Abhang runter zum Sandstrand und einer wunderschönen Atlantik Bucht die seines gleichen sucht!

Es war einfach HERRLICH !!! Ich weiß nicht warum dieser Ort im Vergleich zu den anderen Stellplätzen so wenig besucht wurde… es ist mir aber auch ganz egal… wir haben die Zeit GENOSSEN !!!

Vor St. Malo

Abends wurde es dann doch noch voller… aber bei dieser Lage, konnten wir gut damit Leben

Ab ca. 19 Uhr hatten Milla und ich die gesamte Bucht für uns und so konnte Milla sich ungestört durch den Strand graben und ich habe das Abendbrot an den Strand verlegt… so schön war es!

Nach einer ruhigen Nacht saßen Milla und ich schon früh am Morgen mit einer großen Tasse Kaffee auf den Klippen und genossen die ersten Sonnenstrahlen.

Am Tag zuvor hatte ich mich mal etwas schlau gemacht, und von unserem neuen Lieblingsstellplatz gab es einen Weg, immer entlang der Küsten über ca. 4km bis in die Altstadt von St. Malo… auch das wäre also von diesem super schönen Landstrich möglich und vor ein paar Jahren hätten Milla und ich uns wohl direkt auf den Weg gemacht… leider ist dies aber mit meiner alten Milla Maus mittlerweile undenkbar!

Also musste Plan B her, DER BUS (!!!) ,denn wenn wir schon so nah an St.Mola stehen, möchte ich die Stadt nicht verpassen.

Nach unserem „ Sonnenfrühstück“ machten wir uns also komplett ausgestattet auf den Weg zur Bushaltestelle. Laut der Forever Maps Apps lag die Haltestelle gute 800m entfernt… das sollte Milla so gerader schaffen!

Wir haben uns also zur Haltestelle geschlichen, ich habe den richtigen Bus rausgesucht und mich auf der anderen Strassenseite direkt nach dem Rückweg erkundigt… dann dauerte es aber immer noch gute 20 Minuten bis der Bus endlich angefahren kam und zu unserem Glück war er auch noch komplett leer, was mir, gerade mit Milla ,natürlich sehr gelegen kam.

Wir stiegen also vorne beim Fahrer ein und dieser fing DIREKT wild an zu disskutieren

Natürlich hab ich mal wieder nichts von dem ganzen verstanden, was er mir da lang, breit und extreeeem laut klar machen wollte! Bis ein Wort viel… Poche!!!…. TASCHE !!!

Na und von da an war mir direkt klar, es gibt kein St.Malo… aus unserem geplanten Stadtbesuch wird ein Strandtag!

 

Frankreich … Busse …. und Hunde… DAS WIRD NIX !!!

Milla !

Milla auf den Klippen… haaach meine kleine Maus macht wieder so toll mit!

In Frankreich ist es anscheinend leider so, dass Hunde nur in einer Tasche mit in den Bus dürfen und größere Hunde dürfen gar nicht mit dem Bus fahren… auch nicht mit Maulkorb!

Einen Maulkorb hatte ich nämlich sogar mit dabei, weil ich weiß das es Länder gibt die „ Probleme“ haben mit der Kombi Bus und Hund… auch wenn Milla mit Maulkorb extreeeem bescheuert aussieht, aber davon wollte der gute Busfahrer nichts wissen!

Somit also kein St. Malo !

Milla und ich machten uns also auf den Weg zurück zum Womo und ich kann euch sagen… ES TAT MIR SOOOOO LEID ! Denn Milla verstand nun gar nichts mehr….

Erst zog sie zurück zur Bank um dort weiter zu warten… aber wir mussten ja zurück zum Womo und so gingen wir gaaaaaanz, gaaaaanz langsam zurück und ich merkte förmlich wie es in Milla Kopf ratterte… WARUM KEIN BUS ??? Wir waren doch schon drin ??? Die Alte ist bescheuert!

Es dauerte echt eeeewig bis wir wieder am Womo waren, diese Strecke hin und her war das absolute Maximum welches Millas Rücken und die alten, krummen Beinchen am Stück zu lassen.

Nachdem wir wieder am Womo waren hat Milla direkt 2 Stunden geschlafen und ich hab es mir samt Buch in der Sonne gemütlich gemacht…

 

Wer braucht schon St. Malo, wenn es diese herrliche Bucht gibt !

 

Nach einem wunderschönen und vollkommen entspannten Tag und einer super guten Nacht, habe ich mich dann aber am nächsten Tag doch auf den Weg gemacht.

Die Bucht war herrlich, aber es war Samstag und irgendwie war die Geschichte mit St. Malo doch noch nicht ganz vom Tisch!

Laut App gibt es nämlich einen kostenlosen Stellplatz ganz in der Nähe der Innenstadt von St. Malo und wenn wir schon nicht zu Fuß den Weg schaffen und uns der Bus nicht mit nimmt… fahren wir halt mit dem Womo in die Stadt.

Gesagt… getan….!

Die paar Minuten fahrt bis in die Innenstadt von St. Malo vergingen rasch und da der Stellplatz direkt neben einer der Hauptstrassen liegt, musste ich die Omi auch nicht durch irgendwelche schmalen City Strässchen quetschen !

Am Stellplatz angekommen wunderte ich mich erst noch warum es so viele freie Plätze an einem Samstag Vormittag gab, 2 Sekunden später war mir dann aber auch klar warum!

 

Wobei… ich fange mal lieber anders an…

Natürlich ist es von der Stadt St. Malo super, das es kostenlose Stellplätze direkt in der nähe der Innenstadt gibt! Aber dieser „ Stellplatz“ ist soooooooo furchtbar… da kann man wirklich nur bleiben um zu parken und nachdem man sich die Stadt angesehen hat, muss man sich dringendst einen anderen Platz zum schlafen suchen.

Es gibt noch einige andere Stellplätze im Stadtgebiet von St. Malo… nicht so zentral und kostenlos, aber zum schlafen und „ leben“ sicherlich besser.

Denn dieser „ Stellplatz“ in St.Malo liegt direkt neben einer Hauptstrasse auf einem Parkstreifen.

Schabig... Stellplatz in der City von St. Malo

Echt jetzt ???

Der Parkstreifen ist allerdings sooooo schräg, da kommt man auch mit den höchsten Keilen nicht weit.

Oben drauf gibt es dann aber noch ein Problem, welches aber mit großer Sicherheit nicht an der Stadt St. Malo liegt, sondern an meinen lieben Mitcampern… Der Parkstreifen ist ULTIMATIV vermüllt und ekelhaft… sogar alte Klobürsten liegen dort herum!

Wie schäbig kann man sein ????

Ein Platz zum absoluten Fremdschämen und mir fehlt mal wieder jegliches Verständnis wie man seinen sämtlichen Müll ( vom Joghurtbecher bis eben zur Klobürste) einfach auf den Parkstreifen werfen kann…

 

Naja…. Mir war also klar, später würde es noch ein Stückchen weiter gehen, aber erstmal schauten wir uns St. Malo an.

Joaaaaa… St. Maaaaaaloooooo…. Hmmmm, hmmmm, hmmmm was soll ich sagen???

Ja es ist eine schöne Stadt mit vielen Cafes und Restaurants und ganz bestimmt gibt es sehr viel zu sehen und zu erleben… Die kleinen Gassen, Geschäfte und die lange Promenade am Stadtstrand ist schön, keine Frage !

Trotzdem hat mir ganz persönlich St. Malo nicht so wirklich gut gefallen… ich empfand ALLES extrem eng und schmal… Die Geschäfte sind winzig und vollgestellt, die Cafes versuchen auf Teufel komm raus so viele Tische auf die Terrassen zu stellen wie nur eben möglich und dazu empfand ich es einfach immer wieder als sehr dreckig…

Sorry, vielleicht war es auch ein schlechter Tag und momentan sind alle Strassenfeger St. Malo‘s erkrankt… aber mir hat es nicht so gut gefallen!

St. Malo .. kann man machen, muss man aber nicht!

 

Darum waren wir auch schon am frühen Nachmittag wieder auf der Strasse und fuhren raus aus St. Malo! Ein Stückchen wollte ich schon noch fahren, aber nicht mehr endlos lange.

Darum kam mir der kleine Stellplatz in Tinteniac sehr gelegen.

Ruhig schlafen hinter St. Malo… Tinteniac !

Tinteniac liegt knapp 60 km hinter St. Malo , nicht weit von der Autobahn entfernt und es handelt sich um einen reinen Wohnmobil Stellplatz am Ufer eines kleinen Flusses.

Der Stellplatz kostet 3 Euro pro Nacht, dafür ist die Ver und Entrsorgung, samt Frischwasser aber kostenlos.

Der kleine Stellplatz in Tinteniac liegt rund um im Grünen und ein ganzes Stück abseits der Strasse ,so dass es dort schön ruhig ist.

Zum erstenmal auf dieser Tour hatte ich richtig nette französische Nachbarn, und wir versuchten mit Händen und Füssen so viel zu quatschen wie nur möglich. Da mir dieser Stellplatz und der kleine Ort so gut gefielen, blieb ich auch den gesamten Sonntag noch in Tinteniac stehen und wir machten uns erst am Montag auf den weiteren Weg.

Langsam wurde es mal wieder Zeit ein paar Kilometer zu machen, darum fuhren wir direkt einmal quer durch die Bretagne, bis wir wieder auf dem Weg zum Atlantik waren. Da ich für den Montagabend nur einen Stellplatz suchte auf dem ich eine Nacht schlafen konnte, blieben wir in dem Ort Saint- Hilaire- de- Riez stehen.

und der Schießstand dröhnt!

Stellplatz im nirgendwo… für eine Nacht ok !

Ein kostenloser Stellplatz vor den Toren eines 1 Sterne Campingplatzes… kann man für eine Nacht machen, ist aber definitiv kein Ort an den man extra fahren muss. Neben dem Stellplatz befindet sich auch noch ein Schießstand, so das es tagsüber auch mal echt nervig laut werden kann. Wenn ihr trotzdem mehr über den Stellplatz wissen möchtet, dann schaut doch einfach in die Stellplatz Beschreibungen, dort findet ihr noch einige Infos mehr.

 

Nach einer Nacht, sind wir am nächsten Morgen auch schon wieder los gedüst.

 

Nächster Halt LAiguillion sur Mer, Vendee

 

Dieser Stellplatz liegt zwischen 2 kleinen Seen und kostet 5 Euro pro Nacht. Leider wird es je weiter ich in den Süden komme, immer schwieriger kostenlose Stellplätze zu finden, darum war dieser Platz mit den 5 Euro schon ok ! Ganz besonders hat mich allerdings das Wifi hier her gezogen, denn der Stellplatz liegt nur 150 m von der Turi Info entfernt und diese sollte ein gutes Wifi Netz haben.

Am Stellplatz angekommen sind wir dann natürlich auch direkt zur Turi Info gedackelt und tatsächlich, das Netz ist durchaus brauchbar… ENDLICH !!!

Denn mit dem Internet stehe ich auf dieser Tour wirklich auf Kriegsfuß ! Halte ich bei Mc Doof, werde ich alle paar Minuten aus dem Netz geworfen… In St. Malo habe ich kein einziges Cafe entdeckt welches Wifi anbietet und meine extra gekaufte französische Sim Karte “ spricht“ auch nur französisch mit mir!

 

Also habe ich den gestrigen Abend dazu genutzt so viel zu schreiben wie möglich und nach einer seeeehr windigen Nacht voller heftiger Gewitter, parke ich nun gerade direkt vor der Turi Info und nutze deren Wlan um endlich mal wieder neues berichten zu können!

Eines ist schon sehr mysteriös…

und vielleicht hat ja ein Technik Freak von euch eine Erklärung für mich …

Auf dem Stellplatz und eigentlich im gesamten Ort hier, hat man vollen Wifi Empfang… aber man kann sich nicht einloggen ! Steht man allerdings im Umkreis von ca. 50 m um die Turi Info und nutzt DAS SELBE NETZ, kann man sich einloggen… wie geht denn sowas ???

 

Naja, nun stehe ich hier schon wieder knapp 2 Stunden und tippe und tippe und tippe, weil es doch noch so viel mehr zu berichten gibt.

Ich habe noch nicht einen Blick in die Stellplatz App geworfen und weiß noch absolut gar nicht wo es nachher noch hin gehen soll, aber ich bemerkte schon unzählige andere Womos, die hier an mir vorbei fuhren… Südfrankreich ruft und ich glaube die Stellplätze werden voller und voller…

Ob es in der Realität auch so ist, dass die Stellplätze ab hier immer voller werden, werde ich euch beim nächstenmal berichten.

 

Uns geht es gut, nur bei mir zuhause bahnen sich langsam Probleme an…mal schauen ob ich Südfrankreich noch erreiche, oder ob ich euch schon ganz bald wieder aus Deutschland schreiben werde……. wir werden sehen?!

Bleibt gesund ,

Eure

Unterschrift

 

 

 

 

 

MerkenMerken