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Öffentliche Duschen beim wild Camping – 8 Tipps

Öffentliche Duschen beim wild Camping – 8 Tipps

Werbung & Affiliate Links – Camping & Duschen – Tipps für öffentliche Duschen on Tour

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig mich schon die Frage erreicht hat… sag mal Isa, hast Du Tipps wo wir Duschen können? Öffentliche Toiletten finden wir immer irgendwo, aber beim Thema öffentliche Duschen haben wir echt Probleme.

Tja und was soll ich sagen, nööööö eigentlich habe ich keine Tipps?!  🙂

Nein, es ist natürlich so, dass ich in meiner alten Omi eine Dusche habe und nachdem ich mir in Emmerich eine neue Duschwanne, Wanne in Wanne, habe einbauen lassen, kann ich diese Dusche auch nutzen.

Vielleicht nochmal eben ein paar Worte zu Emmerich und diesen Duschwannen.

In Emmerich sitzt die Firma  Wagner Kunststofftechnik die GFK Duschwannen, Wanne in Wanne einsetzten. Von diesen Firmen gibt es in Deutschland nur ganz wenige, ich weiß es gibt eine ähnliche Firma in Berlin und irgendwo in Süddeutschland. Mehr Firmen sind mir aktuell nicht bekannt.

Der große Vorteil ist, die ganze Aktion geht relativ schnell, es wird nicht erst die komplette Wanne und damit auch das gesamte „Badezimmer“ ausgebaut und dadurch ist der Preis eben auch deutlich, deutlich günstiger!  Ich habe mich damals erkundigt, hätte ich eine original „Dethleffs“ Wanne neu einbauen lassen, hätte das komplette Badezimmer ausgebaut werden müssen, weil eben ALLES auf dieser Wanne aufbaut und die ganze Aktion hätte zusammen zwischen 3500-5000 Euro gekostet.

Die Wanne in Wanne Aktion in Emden hat 300 Euro gekostet… ein „knallharter“ Unterschied würde ich sagen! Das einzige was ihr dazu wissen müsst ist, solltet ihr ein altes Womo haben so wie ich und die Befürtung haben, dass bereits endlose Liter Wasser durch die kleinen Haarrisse in der Dusche gelaufen sind und es dadurch unterhalb der Wanne „schimmeln“ könnte… dann ist das GFK Wannen Prinzip vielleicht nicht ganz optimal. Dabei wird eben nichts ausgebaut, so dass ihr auch nicht sehen könnt, was unter eurer Wanne so „los ist“. Bevor ich allerdings die unglaublich hohen Kosten eines kompletten Ausbaus bezahlen würde, würde ich mich an eurer Stelle nach einem Endoskop erkundigen. So ein Blick durch das Endoskop (gibt es z.B. auch bei Rohreinigungsfirmen oder sehr guten Werkstätten) ist deffinitiv günstiger und danach könnt ihr immer noch überlegen, wie es weiter geht mit eurer Duschwanne.

Soviel dazu, aber darum sollte es ja eigentlich gar nicht gehen. Wie gesagt, werde ich immer wieder gefragt, ob ich Tipps hätte, für Orte an denen Camper on Tour duschen gehen können, die mit einem kleinen Van unterwegs sind und nicht unbedingt auf Campingplätze stehen wollen.

Aus diesem Grund habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht und meine eigenen Tipps mit den Tipps anderer vermischt und herrausgekommen sind….

 

Wasserfalldusche beim wild Camping

Ok, so eine Dusche unter einem Wasserfall ist natürlich etwas ganz besonderes!
Foto von: seth doyle

 

8 Tipps zum Thema wild campen und öffentliche Duschen

 

1.Öffentliche Duschen auf Campingplätzen

 

Gut, ja ich gebe es zu, das ist sicherlich kein super Tipp, da wärt ihr wahrscheinlich auch selber drauf gekommen. Aber…mir geht es viel mehr darum euch von einer Campingplatz Nacht ganz praktisch gesehen zu überzeugen. Ihr könnt ja on Tour 99% frei stehen, aber hin und wieder eine Nacht auf einem Camping kann sich durchaus auszahlen. Hier könnt ihr nicht nur in aller Ruhe und mit viel Platz duschen gehen, gleichzeitig kann auch direkt eine Maschine Wäsche laufen. Und wenn es euch um die Kohle geht… viele Campingplätze bieten so genannte Quick Stop Plätze an. Das heißt, ihr fahrt den Camping nach 18, 19, 20 Uhr an (ist von Platz zu Platz verschieden) bezahlt nur wenige Euro für die Nacht, könnt alles auf dem Platz nutzen und müsst den Platz am nächsten morgen bis 10 Uhr wieder verlassern.

Es soll sogar Leute geben, die regelmäßig tagsüber einfach auf den nächstgelegenen Campingplatz gehen und dort duschen. Nur die wenigsten Campingplätze achten genauer auf Besucher und wer selbstbewust mit seinem kleinen Rucksack auf den Campingplatz zusteuert, wird sicherlich wenig Probleme bekommen.  Allerdings möchte ich hier ganz deutlich sagen, irgendwie finde ich so ein Verhalten ganz schön „arschig“… ihr wisst schon Karma und so!  Wenn ihr so duschen geht und euch am nächsten Tag der Blitz beim Schei…n trifft, dürft ihr euch nicht beschweren. 😉

 

2. Wild Camping und Duschen – Badestrände

 

Wenn ihr euch z.B. auf Google Maps in eurer jeweiligen Urlaubsregion umschaut, werden immer wieder große bewachte Badestrände an der Küste oder an Seen ausgezeichnet. Hier findet ihr eigentlich immer, immer, immer auch eine Dusche und meist auch irgendwo einen netten Parkplatz für euren Van. Problem an der Sache… komplett nackig duschen gehen könnte schwierig werden und meist gibt es hier auch nur kaltes Wasser. Diese Alternative ist also eher etwas für die heißen Sommermonate.

 

3. Öffentliche Duschen in Schwimmbädern

 

Klar… da wo Wasser ist, gibt es auch Duschen. Gerade im Sommer bieten sich sicherlich preisgünstige Freibäder an, wenn es euch echt nur um eine Dusche geht. Ansonsten könnt ihr aber auch immer einfach mal vorne an der Rezeption fragen. Manche Schwimmbäder bieten für Wohnmobiliesten z.B. nur 30 Minuten Tickets für kleines Geld an. In dem Fall kann sich fragen also echt bezahlt machen. Wenn ihr nach Stellplätzen und Schwimmbädern in Deutschland sucht (vielleicht ja auch ganz ohne das Thema “ öffentliche Dusche“ sondern zum schwimmen, saunieren und Spaß haben) dann findet ihr viele Tipps hier: Wohnmobil, Stellplatz, Therme 16x spezial Schwimmbad mit Stellplatz

 

8 Tipps hier findest Du öffentliche Duschen

Schwimmbäder sind natürlich immer eine Alternative.
Foto von alexandru stavrica

 

4. Frei campen und duschen durch National Parks

 

Bei diesem Tipp kommt es sehr darauf an, in welchem Land ihr euch gerade befindet. Viele Nationalparks in Skandinavien oder auch in Spanien bieten ihren Besuchern Campingflächen (zum zelten) an, an denen es auch Duschen gibt. Meist handelt es sich dabei um wirklich gute, saubere Anlagen. Solltet ihr also einen Road Trip durch Skandinavien oder Spanien planen, lohnt sich ein Blick auf die Nationalparks. Hier findet ihr eine Liste aller europäischen Nationalsparks: Europas Nationalparks- Wikipedia

 

5. Enntspannt duschen durch öffentliche Duschen auf  Autohöfen

 

Auch eine super gute Alternative! An den großen Autohöfen in ganz Europa gibt es verschiedenste Arten von Duschen (und oftmals findet ihr da übrigens auch Waschmaschinen) welche vorrangig für LKW Fahrer bereitstehen. Handelt es sich um sehr alte Autohöfe, können auch die Duschen mal veraltert sein, fast immer sind es aber wirklich gute und vernünftige Duschen. Oftmals befinden sich die Duschen in einem Nebenraum, irgendwo im Bereich der Toiletten. Sollten diese nicht offen sein, müsst ihr an der Tanke fragen und bekommt dann einen Schlüssel.

Zu dem Thema gibt es eine klasse App, da könnt ihr gleich sehen wo sich die nächste Raststätte befindet und ob diese mit Duschen ausgestattet ist: Truck Parking App Europe Diese App ist eigentlich für LKW Fahrer gedacht, die sich einen Rastplatz reservieren wollen, für unsere Zwecke ist sie aber auch super geeignet!

Wichtig... es geht um Autohöfe, nicht um die „normalen“ Raststätten direkt an den Autobahnen. Zumindest in Deutschland und Österreich, in anderen Ländern gibt es den Begriff Autohof gar nicht.

Und 2. wichtiger Punkt… wenn ihr zu zweit reist, ist es auf jeden Fall besser, wenn einer am Womo bleibt während der andere duschen geht. Wohnmobile und Vans werden auf Rasthöfen/ Autohöfen gerne aufgebrochen und ausgeraubt. Solltet ihr alleine on Tour sein, nehmt auf jeden Fall die wichtigsten Wertsachen mit zum duschen.

 

6. Der etwas andere Tipp, duschen im Fitnessstudio

 

Jaaaaa, klingt vielleicht komisch, ist aber ein Gedanke wert. Solltet ihr zuhause eh regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, kann es sich durchaus auszahlen wenn ihr eine europaweite Kette nutzt. Solltet ihr eine Fitnessstudio Kette wie z.B McFit nutzen, um so besser. Mc Fit z.B.  hat in vielen Ländern Europas Standorte und wer McFit Mitglied ist, darf natürlich z.b. auch ein Studio in Spanien nutzen um dort zu trainieren…. oder auch einfach um duschen zu gehen!

 

Kostenlose Duschen beim Camping

Öffentlich duschen… so geht es natürlich auch! Rein mit dem Poppes in den Eimer 🙂

 

 

7. Ungewöhnlich aber möglich?  Die Trockendusche

 

Hmmmmm…. ich weiß selber noch nicht so ganz genau was ich davon halten soll, aber zumindest kann ich euch sagen, das MUC OFF eine wirklich gute Firma im Bereich des Radsports ist. Naja und seit kurzem gibt es auch das erste „Trocken Duschgel“. Ich habe es bis jetzt selber noch nicht getestet und denke auch nicht, dass das wirklich etwas für warme Sommermonate ist. Wenn es aber darum geht sich mal eben zwischendurch ein bisschen im Van zu erfrischen, könnte es schon funktionieren.

Den passenden Link zum Produkt findet ihr hier:*

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  • Die perfekte Erfrischung nach langen Wanderungen, Ausfahren, Läufen, etc.
  • Reinigt sanft, aber effektiv mit Kokos-Extrakten
  • Erzeugt ein frisches und sauberes Gefühl auf der Haut

 

8. Frei stehen und öffentliche Duschen … die eigene Campingdusche

 

Für mich definitiv ein Produkt, welches ich mir sofort zulegen würde, wenn ich nur mit einem Van unterwegs wäre. Wobei… nein ich muss es sogar anders sagen, ich habe sogar so auch mit Dusche einesolche Solaredusche an Board. Diese Solarbeutel funktionieren im Sommer super und ich finde diese Duschen extrem praktisch, um mal eben schnell sandige Füße oder auch mal eine furchtbar staubige Milla (mit viel Zwang 😉 ) abzuduschen. Für mich ein ganz klares MUST HAVE! Wenn ihr zudem ein Womo besitzt welches eine glatte Oberfläche hat und nicht so ein Hammerschlag-Blech wie die Omi, könnt ihr diesen Duschbeutel sogar gut in Verbindungg mit so einem riesen Saugnapf Harken nutzen. Saugnapf anbringen, Beutel an den Haken hänken und schon kann es los gehen. Wie gesagt, zum Füße abwaschen o.ä. einfach klasse.

Wer mit dem Van reist, kann diese Solarduschen sogar in super spezial nutzen. Auf Instagram habe ich schon häufiger Bilder gesehen von kleinen Vans die die Hecktüren samt Duschvorhang verbinden und dann zügig & ungesehen, dank Solardusche, duschen können. Das einzige Problem an diesen Beuteln ist der fehlende Wasserdruck, es ist also eher etwas für die kurze Erfrischung.

Hier findest Du eine solche Solardusche:*

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Sportneer Unisex Jugend Solardusche Campingdusche Duschsack, 20L mit Abnehmbarem Schlauch und on-Off Switchable Duschkopf, Green

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  • Hohe Wasserkapazität: Der praktische Duschbeutel kann problemlos bis zu 20 Liter Wasser aufnehmen, genug Wasser für mehrere Duschen
  • Intelligentes wärmeabsorbierendes Design: Verwendet Sonnenkollektoren, um Wasser zu heizen, um für warme Duschen im Freien zu sorgen! Ein durchsichtiger Rücken und ein Temperaturmesser, der an der Duschbeutel befestigt ist, um mit Wasserstand und Temperaturüberwachung zu helfen
  • STORAGE POCKET und PORTABLE: Fronttaschen-Design, um Seife, Shampoo und andere Duschzubehör zu halten.Eine Mesh-Tragetasche für einfache Portabilität und platzsparende Aufbewahrung, kompakt ist Größe und einfach zu ergreifen, um zu gehen.

Hier diese Saugnäpfe:*

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WRPS 2er Set Saugnapf - Saughaken bzw. Saughalter mit 2 Karabinern und 2 S-Haken

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  • Komplett-Set: 2 Saugnäpfe, 2 Karabiner, 2 S-Haken und Reinigungstuch - belastbar mit bis zu 12 KG - ohne Bohren, ohne Kleben
  • Haftet auf glatten, sauberen und trockenen Oberflächen wie z.b. Fahrzeugen, Glasflächen oder Kunststoffflächen
  • Einfache und schraubenlose Befestigung von Vorzelten (Busvorzelt), Planen, Sonnensegeln, Tarps oder auch einer Wäscheleine oder Outdoor-Dusche.

Und hier ein Beispiuel für ein Duschzelt/ Van Zelt von Reimo, dieses müsst ihr aber natürlich passend zu eurem jeweiligen Fahrzeug kaufen:

Reimo Heckzelte für Campingbusse

 

Soooo und zum Schluss habe ich hier noch einen besonderen Tipp für euch, auf den immer mehr Leute schwöhren! Diese Solarduschen sind nett um die Füße abzuwaschen oder ähnliches, einen wirklichen Wasserdruck gibt es durch die Beutel allerdings nicht. Bei dieser batteriebentrieben Dusche ist das anders, hier habt ihr wirklich echtes „Dusch-Feeling“.  Ihr könnt die kleine Pumpe also z.B. in eine Gießkanne oder einen Kanister hängen und habt dann einen richtigen Duschkopf in der Hand.

Wer also keine Dusche im Womo hat und frei Duschen möchte, sollte vielleicht eher zu diesem Duschkopf greifen, als zum Solarbeutel. Und sollte das normale Wasser zu kalt sein, dann müsst ihr eben einen Kessel Wasser vorher kochen und den gemixt mit kaltem Wasser in einen Eimer, Kanister oder eben die Gießkanne füllen. *

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Tragbare Duschen, Elektrische Portable Duschen, Mobile Duschen, Einstellbare Geschwindigkeit Eingebaute 4800mAH Wiederaufladbare Batteriebetriebene Duschen Für Indoor oder Outdoor Persönliches baden Auto waschen Haustier baden Pflanzen Bewässerung

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  • { Praktische Dusche } Die elektrische Dusche eingebaute 4800mAh Lithiumbatterie, stellen Sie sicher, für mehr als 60 Minuten zu arbeiten. Wiederaufladbare Dusche, eingebauter Batterieschutzkreislauf
  • { Humanisierte entworfene Dusche } Die elektrische Dusche ist mit Batterie-Warnleuchte und Ladekontrollleuchte ausgelegt. Die tragbare elektrische Dusche durch IPX7 ROHS CE-Zertifizierung, sicher und zuverlässig
  • { Variable Geschwindigkeit Dusche } Design hohe und niedrige Geschwindigkeit Ebenen. Das Low-Speed-Wasser ist mild (3L / Min), geeignet für ältere Menschen, Kinder, Tierfreunde. High-Speed aus dem Wasser ist dringender (4L / Min), geeignet für junge Erwachsene

 

Wild campen und duschen … mein Fazit!

 

Natürlich haben die kleinen Kastwägen oder Vans viele Vorteile,  aber gerade die fehlende „Nasszelle“ kann vor allem im Sommer schon zu einem Problem werden. Gut, man muss sicherlich auch sagen… wer sich ordentlich „wie Oma“ mit dem Waschlappen wäscht, kann den ein oder anderen Tag auch mal ohne Dusche auskommen. Wenn ich mir allerdings die Temperaturen der letzten Wochen anschaue und denke, ich wüsste nicht wo ich Duschen sollte, dann wäre das für mich bei weit über 30 Grad echt ein Problem. Spätestens Abends im Bett hätte ich das Gefühl, ich klebe so sehr, dass ich mich mehr oder weniger vor mir selbst ekeln würde.

Von daher kann ich schon gut verstehen, dass für viele von euch das Thema öffentliche Dusche extrem wichtig ist.

8 Tipps - hier findest Du beim wild camping eine öffentliche Dusche

Dein Pinterest Pin – Wild Camping, öffentliche Dusche

Ein Hoch wer in diesen Tagen mit seinem Van direkt an einem See stehen kann. Ich kann es nur immer wieder sagen… gerade in Schweden waren die Morgende an „meinem eigenen See“ schon etwas ganz besonderes. Wenn ihr also im Sommer on Tour gehen möchtet und gerne frei steht… überlegt euch ob eine Schweden Tour nicht genau das richtige wäre. Denn in Schweden gibt es gefühlte 3 Milliarden Seen. 🙂

Ich hoffe ich konnte euch noch den ein oder anderen guten Tipp geben. Meine ganz persönlichen Favouriten sind die Solarduschen bzw. diese automatische Handdusche. Ich halte beide Produkte für sehr gut investiertes Geld.

Habt ihr auch noch Ideen für Orte mit einer öffentlichen Dusche? Dann immer her mit euren Ideen, die anderen Camper werden sich sicherlich über eure Tipps freuen.

 

Soooo… ich wünsche euch weiterhin einen wunderschönen Sommer und eine tolle Zeit on Tour. Genießt die Wärme… der nächste Winter kommt bestimmt 🙂

Bis dahin… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

* Bei den hier genutzten Links zu Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate Links!

Dies bedeutet, wenn Du über einen der Links zu Amazon gelangst und etwas kaufst, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision, weil ich Dich zu Amazon verlinkt habe und nicht zu irgendeinem anderen online Shop. Dich kostet das ganze nicht einen Cent mehr, ich erhalte die Provision rein von Amazon und kann später auch nicht sehen, wer genau welche Produkte gekauft hat!

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Ich bin viel auf der Plattform Pinterest unterwegs und liebe es in den Pins und Boards zu „schnüffeln“.  Egal ob es um passende Geschenke für meine Nichten, News und Tipps in Sachen Homepage betreiben oder natürlich auch Camping und Reisen geht, beginne ich erst einmal auf Pinterest zu suchen, beginnt die Zeit zu rasen und schwupp di wupp, sind wieder 1,2,3 Stunden rum.

So aber bevor es hier mit dem eigentlichen Thema weiter geht, ein kurzer Hinweis in eigner Sache. Ihr werdet in diesem Text  einige Youtube Videos bzw. Links zu Pinterest finden, die aber bewusst so eingebunden wurden, dass sie erst dann einen Cookie setzten, wenn ihr die Links selbständig anklickt.  Sobald ihr diese Links nutzt, werden Cookies zu den verschiedenen Plattformen „gesetzt“ und es gelten danach die Datenschutzbestimmungen von Google bzw. Pinterest. Das war zwar schon immer so, aber im Zuge der DSGVO habe ich euch dies hiermit nochmal extra mitgeteilt. Solltet ihr keine Video Links sehen können, liegt dies an euren eigenen Cookie Browser Einstellungen. Alles zum Datenschutz auf IsasWomo, findet ihr auch nochmal auf meiner Datenschutzseite. 🙂 

Weiter im Text:

Wenn ich also durch die Pinterest Welt fliege, kommen mir auch immer, immer, immmmer wieder Pins zum Thema“ Lifehacks“ unter das Touchpad und ich kann mich nie stoppen auf diese Artikel zu klicken. Das ist wie ein Zwang, sehe ich Lifehacks, muss ich auch wissen wie sie funktionieren. Ganz häufig denke ich zwar danach „na so ein Quatsch, das macht doch kein Mensch“, aber manchmal finde ich auch wirklich tolle Tipps, die ich direkt in meinen Alltag übernehme.

Allerdings muss ich auch sagen, es gibt Lifehacks… uhhhhh man… die sind sooooo weit weg von gut und böse! 🙂 In den USA sind diese Tipps ja seit Jahren ein riesen Renner, es gibt mittlerweile tausende Tipps, zu hundertausenden Themen im Netz. Wenn ich dann aber sehe, dass man sich mit Duftöl getränkte Tampons vor oder in die Nase stecken soll, ja also bitte! 🙂 🙂 🙂

Diese Tampons Lifehack sind echt ein Knaller, wenn ihr also mal einen miesen Tag habt und unbedingt lachen möchtet, dann schaut euch bitte an was man alles mit Tampons machen soll… das geht vom besagten „Duftstäbchen“,  bis zum Ringhalter auf dem Nachttisch.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=hCJc0lU4bVM

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Jetzt aber genug von Tampons  … ich stelle mir gerade die Frage,  kennt ihr den Begriff Lifehacks, wisst Ihr was gemeint ist?

Wenn nicht, hier eine kurze Beschreibung: „Lifehack“ bedeutet grob übersetzt sowas wie  „Lebenstricks“. Meist geht es also um ganz alltägliche Probleme die wir alle kennen und passende, kleine Handgriffe, Helferlein oder Vorbereitungen, um das Problem für immer aus der Welt zu schaffen.

Einer meiner lieblings Lifhack ist z.B dieser:

Habt ihr schonmal für eine größere Gruppe Tomate Mozzarella, einen gemischten Salat oder auch selbestgemachte Tomatensauce zubereitet und musstet dafür ziiiiiig der kleinen Coctailtomaten durchschneiden? Spätestens ab der 2. Packung ist das eine Aufgabe für Idioten.

Wenn ihr aber alle Tomaten zusammen auf einen Teller legt, dann einen zweiten großen Teller oben auf die Tomaten aufleget, das ganze schön festhaltet und mit einem großen Messer durch den Spalt, zwischen den beiden Tellern fahrt, habt ihr 20-30 Tomätchen mit einem Schnitt geteilt und FERTIG 🙂

Wenn ihr euch das ganze nochmal genauer ansehen möchtet dann schaut mal hier rein (funktioniert übrigens genau so gut, wenn ihr die Teller ganz normal herum nutzt, nicht wie hier im Video gezeigt) :

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=u7_eQTzXT5c

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Leider gibt es bei der Suche nach tollen und praktischen Lifehack für das Wohnmobil ein Problem. Googlet ihr einfach nach „Camping Lifehacks“, dann bekommt ihr zwar tausende Ergebnisse, aber zum einen handelt es sich dabei fast immer um Tipps fürs Camping mit Zelten und zum anderen sind viele Tipps auch schlichtweg der größte Scheiß. 🙂 Die benutzt kein Mensch, oder sie funktionieren bei uns nicht, weil es sich um typische US Produkte handelt, die es so nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

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Darum habe ich in den letzten Wochen viele Stunden im Netz verbracht und euch meine Top 20 der besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks aus gesucht.

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Damit ihr später nicht im gesamten Text nach eurem lieblings Wohnmobil Liefhack suchen müsst, könnt ihr hier automatisch zu bestimmten Themengebieten gleiten:

 

  • Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks für die #Fahrt
  • Lifehacks zum Thema Camping #Alltag
  • Wohnmobil Lifehacks zum Thema: Grillen und #Kochen
  • Lifehacks zum Thema: Camping mit #Hund

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Beginnen wir bei den Lifehacks für die Fahrt:

Ihr bereitet gerne Stullen oder Saaaandwiches für die Fahrt vor?

Leider lassen sich die Stullen am Steuer aber so schlecht essen, weil der halbe Aufschnitt seitlich raus rutschen möchte. Versucht es doch mal so: Ein Baguette in zwei, drei oder vier Teile teilen je nach Appetit und dann das Innere entweder etwas aushölen oder an die Seiten drücken und dann das Baguette füllen.  Das klappt z.B. so sehr einfach:

  • erst eine Scheibe Käse
  • etwas Remulade
  • ein paar dünne Gürken oder Tomaten Scheiben
  • eine scheibe Schinken

Alles übereinander legen und dann zu einem Röllchen zusammenrolllen und das Baguette damit füllen. Danach das Brot gut in Alufolie oder Frischhaltefolie einpacken, am besten so wie ein Bon-Bon. So lässt sich das ganze Brot sogar während der Fahrt super essen, ohne das alles raus rutscht und das Womo versaut.

Tipps für die Wohnmobil Fahrt in den Urlaub

Fülle das Baguette von innen mit gerollten Wurst und Käsescheiben, danach gut einpacken, so kann nix mehr raus fallen

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Die Notfall-Handyhalterung

Ist eure Handy Halterung kaputt gegangen oder habt ihr sie vergessen? Dann könnt ihr euch auch so erstmal behelfen. Nehmt ein dickes Haushaltsgummi, fädelt es durch die Lüftungsschlitze am Armaturenbrett und steckt dann vorne das Handy durch das Gummiband. So sitzt es während der Fahrt fest und ihr könnt es noch gut sehen, bzw. als Navi nutzen. WICHTIG… solltet ihr diese „Halterung“ mal nutzen müssen, sollte die jeweilige Heizungsdüse natürlich ausgeschaltet bleiben. Wie dieser Tipp genau funktioniert, könnt ihr auch in diesem Video ab Minute 1:27 sehen:

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=oMKhi1R22w0

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Öl sauber nachfüllen

Ihr müsst vor der nächsten Tour noch Motoröl auffüllen? Kenn ich 🙂 Leider ist das selbst mit einem kleinen Trichter teilweise ein ganz schöner Akt, denn daneben geschüttetes Öl beginnt schnell zu qualmen und z.B. die Öffnung für Motor-Öl an der Omi, liegt ganz schön bescheiden. Mal eben so aus dem Kanister herraus sauber „treffen“,  ist fast unmöglich.  Aber es gibt einen einfach Trick. Nehmt einen Schraubenzieher, haltet diesen neben die Öffnung des Ölkanisters und lasst das Öl LANGSAM an dem Schraubenzieher entlang in den Trichter laufen. So geht nix mehr daneben und ihr könnt das Mötoröl entspannt nachfüllen.

Wie das genau aussehen kann, seht ihr auf diesem Pin: Pinterest Pin – ÖL nachfüllen

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks, Tipps für den Camping Alltag

Grillanzüender vergessen?

Einen Sack Kohle hat ja irgendwie jeder an Board, aber wie oft vergisst man diese vermalledeiten Grillanzünder? Ich vergesse die Teile zumindest immer wieder und mit altem Zeitungspapier den Grill an zu bekommen ist echt ein Akt. Aber dieser Tipp ist auch für alle geeigent, die nichts von Spiritus oder anderen chemischen Anzündern halten.

Es klappt nämlich mindestens genau so gut mit ganz normalen Nachos. Das Maismehl und der Zucker brennen lange und fachen die Kohle wunderbar an. Ihrt müsst also nur ein paar Nachos zwischen die Kohlen legen, diese anzünden und abwarten. Das klappt wirklich super! Leider funktioniert der Trick mit normalen Chips oder Saltzstangen nur semi gut, bis hin zu gar nicht. Den Test könnt ihr euch also sparen 😉

Wenn der Reißverschluss am Vorzelt nicht mehr einwandfrei funktioniert:

Harkt der Reißverschluss am Vorzelt etwas, läuft er nicht mehr Rund und es ist ein Akt das Zelt zu öffnen und zu schließen? Dann nehmt eine Kerze, oder zur Not ein Teelicht und streicht mit der Kerze (ohne Flamme, es geht nur um den Wachs) einigemale über den gesammten Reißverschluß. Das Wachs der Kerze schmiert die Häkchen und macht den Verschluss wieder geschmeidiger. Funktioniert natürlich auch bei allen anderen Reißverschlüssen, allerdings VORSICHT bei sehr feinen Stoffen. Wenn ihr zu viel Kerzenwachs auf den Verschluss „rubbelt“, könnte das im Sommer etwas Sauerei bedeutet.

Persönlicher extra Tipp: Sollte das nicht reichen, schließt den Verschluss einmal und haut einige Male mit Gefühl und einem Hammer den gesamten Reißverschluss entlang, meist läuft das Ding danach wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, „wie geschmiert“.

Ausgenudelte Schrauben

Gerade bei älteren Wohnmobilen und Wohnwagen lockert sich auch mal das ein oder andere Schräubchen, bzw. müssen Schrauben ausgetauscht werden, blöd nur, wenn der Schraubkopf mittlerweile total abgenutzt ist, so dass ein Schraubenzieher kaum noch packt.

Aber es gibt einen ganz einfachen Trick, nehmt ein Haushaltsgummi, legt dieses auf den Schraubkopf und nutzt dann den Schraubenzieher. Durch das Gummiband bekommt der Schraubenzieher wieder mehr Grip und packt deutlich besser. Den passenden Pinterest Pin findest Du hier: Pinterest Pin – Schraubköpfe und Gummiband

Handy, Tablet oder E-Reader am Strand

Teure elektronische Geräte wie E-Reader, Tablet oder Handy in Kombination mit Sand… gaaaanz schlechter Plan (darum stimmen ja auch meist diese ganzen vanlife, ich arbeite mit dem Laptop am Strand Bilder nicht, aber psssssst!!!!) Ihr könnt es euch allerdings ganz leicht machen, indem ihr die Geräte einfach in so einen ganz normalen ZIP-Lock Beutel packt.

Dadurch gelangt kein Sand an die Geräte und ihr könnt trotzdem noch das Touchbad ganz normal bedienen!

Nie wieder Käsemauken

Ich würde mal behaupten, jedes Mädel das längere Zeit frei steht, hat eine Dose Trockenshampoo an Board. Mit diesem Zeug lässt sich die Frise zur Not nämlich wirklich ganz gut ein, zwei Tage länger retten. Aber Trockenshampoo ist nicht nur für die Haare ok, auch für Schuhe ist es super. Sprüht einfach eure Schuhe von innen mit dem pudrigen Zeug ein. Das hilft zum einen gegen Sneaker- Käsefüße im Sommer  und zum anderen riechen auch die getragenen Schuhe nach dem ausziehen viel besser. Nie wieder Gas Alarm im Womo oder Wowa 🙂

Kein Platz zum schnibbeln?

Gerade wenn ihr mit mehreren Personen im Womo oder Wowa reist, sind die Platzverhältnisse immer wieder ein Thema. Wenn euch zum Kochen der nötige Platz zum schneiden und schnibbeln fehlt, zieht die Besteckschublade ein Stück raus und legt ein großes Schneidebrett auf die Schublade, schon habt ihr einen praktischen Platz zum Gemüse schneiden.

Vorsicht… zum schnibbeln ist dieser Tipp wirklich super zu gebrauchen, Schnitzel solltet ihr auf der Schublade allerdings nicht unbedingt flachklopfen. Den passenden Pinterest Pin siehst Du hier: Pinterest Pin – Mehr Platz zum schnibbeln

Wohin mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch?

Kennt ihr dieses Problem auch, wohin mit den dreckigen, frischen Kartoffeln, dem Netz Zwiebeln welches voller Schalen ist oder dem Knoblauch? Zuhause nutzte ich so spezielle Tontöpfe, aber die schweren Dinger stelle ich mir ganz sicher nicht auch noch ins Wohnmobil. Zum Glück gibt es einen ganz einfachen Lifehack.

Kartoffeln könnt ihr super in den ganz normalen Papiertüten aus dem Supermakt lagern (WICHTIG Papertüten, nicht Plastiktüten, da sammelt sich zu viel Feuchtigkeit). Schneidet vorher einige kleine Löcher in die Tüte und legt dann eure Kartoffeln rein. Zwiebeln und Knoblauch könnt ihr natürlich genau so lagern, allerdings nutze ich für eine handvoll Zwiebeln und Knoblauch noch lieber die ganz einfachen Butterbrot Papiertüten. Auch da müsst ihr wieder einige Löcher einschneiden (wer es ganz besonders schön und ordentlich machen möchte nutzt dafür einen Locher). Wenn ihr die Lebensmittel dann dunkel lagert, halten sie sich viele Wochen und alles bleibt sauber.

Tüten wieder verschließen ohne Clip

Einer meiner absoluten lieblings Lifehacks, weil er soooo gut funktioniert. Nicht nur bei Chipstüten, mit ein bisschen Übung klappt das auch bei Reis, Nudeln, oder, oder, oder… Ich könnte jetzt versuchen euch das schriftlich zu erklären, aber das wird mir zu kompliziert! Viel einfacher ist es, wenn ihr ins Video schaut. Ich kann euch sagen, das funktioniert nach einigen Versuchen so super, ich nutze diese typischen Clips nur noch, wenn Produkte wirklich sehr, sehr dicht verschlossen werden müssen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=lAyy7n7TGxc

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Kochen und Grillen

Ein spritzer Zitrone

Ihr benötigt eigentlich nur einen Spritzer Zitrone und es wäre fast schon schade dafür eine ganze Zitrone anzuschneiden? Dann versucht es doch mal so: Rollt die Zitrone sanft über die Arbeitsplatte und steckt dann einen Spieß seitlich in ein Ende der Zitrone. Spieß wieder entfernen und sanft auf die Zitrone drücken. So bekommt ihr frischen Zitronensaft und wenn ihr die Zitrone danach in den Kühlschrank legt, hält sie sich trotzdem noch viele, viele, viele Tage.

Wohnmobil Lifehacks

Zitrone nur einpieksen, so könnt ihr sie noch ewig nutzten.

… Popcorn vom Grill

Ein Tipp der bestimmt auch für alle Kids super ist. Langsam geht ein schöner Grillabend zuende und genau dann ist es Zeit für das Popcorn vom Grill. Nehmt ein großes Stück Alufolie und schüttet einige Popcorn Maiskörner auf die eine Hälfte der Alufolie. Dann die Folie einschlagen und an allen drei Seiten fest verschließen. Wichtig ist, lasst etwas Luft in eurem „Paket“, damit das Popcorn auch ordentlich aufpoppen kann.  Sobald der Grillabend dem Ende zugeht, die Kohle aber noch wärmt, legt ihr euer Popcornpaket auf das Grillrost und schon beginnt das Spektakel.  Sobald das aufpoppen der Maiskörner nach gelassen hat, könnt ihr aus der Alufolie eine Schüssel formen, das Paket vorsichtig öffen, noch etwas Zucker über das Popcorn streuen und schon habt ihr einen super Snack für einen langen Abend.

… Banane vom Grill

Dieser Tipp geht in eine ähnliche Richtung wie der Tipp zuvor. Wenn am Ende eines Grillabends nichts mehr auf dem Grill liegt, die Glut aber noch brennt und ihr noch einige alte Bananen im Womo liegen habt, legt diese so wie sie sind auf den Grill. Also mit Schale und lasst sie von beiden Seiten bräunen. Sobald die Schale von beiden Seiten dunkel ist, schneidet die Schale seitlich auf und löffelt das Mark aus der Banane… SUPER LECKER. Durch die Wärme wird das Mark nochmal doppelt so süß. Wer es ganz besonders machen möchte, kann dazu auch noch einen Joghurt Dipp oder Schokosauce reichen.

Eier und Camping

Gerade wenn es im Sommerurlaub sehr warm ist, kommt es immer wieder vor, dass der Kühlschrank im Womo / Wowa nicht ausreichend runterkühlt. Fragt ihr euch dann auch hin und wieder, ob die Eier im Kühlschrank noch wirklich gut sind?

Dazu gibt es einen Trick! Nehmt eine tiefe Schüssel, füllt diese mit Wasser und legt dort die Eier rein. Schwimmen die Eier an der Wasseroberfläche sind sie alt und sollten auf jeden Fall in den Müll. Schwimmen sie in der Mitte, bzw steigen schon vom Boden hoch, solltet ihr sie auf jeden Fall gut durchbraten oder zum Backen nutzen, liegen die Eier auf dem Schüsselboden oder geht nur der Eierboden etwas hoch, ist alles gut, die Eier sind frisch und ihr könnt sie ohne bedenken essen.

Die passende Pinterest Grafik findet ihr hier: Grafik, sind Eier noch gut?

(Eis)kaltes Weinchen

Abends ein kaltes Weißweinchen trinken… einfach super! Wenn ihr nur ein klitzekleines Eisfach habt, friert doch einfach ein paar Weintrauben ein. Sieht im Glas super aus, der Wein verwässert nicht, er wird schön gekühlt und für ein paar Trauben findet sich immer Platz im Eisfach.

Sorbet schnell selber gemacht

Wieder einer meiner absoluten lieblings Wohnmobil Lifehacks für den Sommer. Nehmt ein Glas Saft, irgendetwas was ihr gerne mögt, mein Favourit, Kirschsaft. Wichtig, der sollte am besten vorher im Kühlschrank gewesen sein.  Das Glas Saft schüttet ihr in einen kleinen ZIP-Lock Beutel und verschließt diesen ordentlich.

Dann nehmt ihr einen zweiten Beutel, am besten einen etwas größeren und legt in diesen den verschlossenen Saftbeutel und dazu Eiswürfeln oder crusht Eis (Tipp, gibt es an jeder Tanke oder meist auch im Campingplatz Supermarkt) und streut dann noch ordentlich Salz auf das Eis (richtig viel, ich sag mal so… 3-4 große EL)!!!

Danach auch den zweiten Beutel gut verschließen und jetzt gehts ans „matschen“. Ihr müsst die beiden Beutel gute 5 Minuten kneten und merkt von Minute zu Minute, wie der Beutel mit dem Kirschsaft gefriert.

Nach guten 5 Minuten ist der Kirschsaft zu leichtem Sorbet gefrohren und bereit zum Löffeln… entweder chic im Schälchen, oder auch direkt aus dem Beutel 🙂 Wenn ihr die Beutel danach gut ausspühlt und trocknen lasst,m könnt ihr sie immer wieder verwenden.

Extra Tipp… wenn euch der Saft nicht süß genug ist, streut hinterher etwas Puderzucker, Agavendicksaft oder Honig auf das Eis. Wenn ihr vorher schon Zucker dazu tut, kann es sein, dass der Saft nicht gut gefriert.

Sorbet aus Saft zum Sommer Camping

ZIP-Lock Sorbet in 5 Minuten

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Camping mit Hund

Kein Wasserpott

Ihr seit mit eurem Vierbeiner unterwegs, die Zunge hängt ihm schon fast zu Boden, an Wasser zu kommen ist kein Problem aber ihr habt das Schüsselchen vergessen. Kein Problem... Füllt eine (LEERE 🙂 ) Kacktüte mit Wasser und stellt die gefüllte Tüte vorsichtig auf den Boden. Das klappt gut und der Hund kann endlich saufen, saufen, saufen 🙂

Falsche Leine

Nutzt ihr manchmal auch so eine kurze Leine mit Handschalufe? Diese Leinen sind ja meist besonders „schick“, aber auch extrem unpraktisch, denn durch die Handschlaufe kann man die Leine nicht mal eben irgendwo befestigen. Aber zum Glück gibt es auch hier einen einfachen Trick. Klickt entweder einen extra Karabiener an die Leine, oder nutzt den von dem Tütenspender, den die meisten ja eh an der Leine befestigt haben.

So könnt ihr die Leine um jede Armlehne oder Straßenlaterne binden, wenn der Hund mal einen Moment warten muss.

Zeckenplage

Ihr kommt vom Spazierengehen zurück und schon beginnt das große Zeckensuchen. Gerade bei Hunden mit dunklem Fell sind die kleinen Mistviecher kaum zu erkennen. Viel einfacher ist es, wenn ihr eine Fusselrolle nehmt. Streicht euch und den Hund mit diesen ganz einfachen Fusselrollen ab und schon bleiben mögliche Zecken auf dem Fell an der Rolle kleben. Das geht viel schneller und klappt wirklich gut.

Allerdings… ihr solltet die Rolle immer in Wuchsrichtung des Fells ziehen, sonst kann es schonmal ziepen, vor allem bei längerem Fell.

Zu allen drei Hundetipps findet ihr die passenden Pins hier: IsasWomo Pinterest Board – Lifehacks Womo Alltag & Hund

So, das waren sie auch schon, meine 20 besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks. Wenn ihr noch mehr solcher Tipps sehen möchtet, schaut euch einfach mal auf meinem Lifehack Pinterest Board um, dort findet ihr noch viele, viele weitere Tipps zum Thema Camping und Ordnung auf kleinstem Raum. Das gesamte Wohnmobil Lifhacks Board findet ihr hier: Wohnmobil Lifehacks Board von IsasWomo

Mittlerweile ist IsasWomo bei Pinterest relativ stark vertreten, wenn ihr euch also für meine Artikel oder viele, viele tolle Reisetipps, super Reiseblogs und Tricks interessiert, schaut doch einfach mal durch meine Boards, dort findet ihr alles von deutschsprachigen Reisebloggern, Wohnmobil DIY, Hunde Verhalten bis Solo Travel. Alle IsasWomo Pinterest Boards

Ihr möchtet diesen Artikel selber auf euren Boards pinnen? Kein Problem, ein passender Pin ist bereits hinterlegt, ihr müsst nur noch unten auf den Pinterest Button klicken.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Campingurlaub und… nicht verzagen, egal wie große das Problem ist, schon Mc Gyver wusste… es gibt für alles im Leben einen Lifehack 🙂

Hauptsache ist… ihr bleibt gesund !

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

MEHR VON ISASWOMO – SCHAU DICH UM:

Mimizan

Ein Tag in Mimizan – 2 Bloggerinnen, ein Tag !

Mittlerweile ist es knapp 4 Jahre her, dass mich eine persönliche Nachricht auf einer Wohnmobil Seite erreichte und ich so den ersten Kontakt zu Doreen bekam. Schnell wurde klar wir wollten uns unbedingt mal auf einen Kaffee treffen und aus diesem Treffen wurden mittlerweile 4 Jahre in denen wir immer weiter Kontakt hielten.

Vor gut einem Jahr meinte Doreen dann, ach komm lass es uns doch versuchen, wir bauen eigene Internetseiten auf. Jeder eine eigene, aber dennoch mit gemeinsamer Unterstützung. Tjaaa, und eigentlich habt ihr es Doreen zu verdanken das es IsasWomo überhaupt gibt!
Wir haben uns in Südfrankreich getroffen, 2 Bloggerinnen, ein Tag und zwei vollkommen verschiedene Stories!

Hilfe für Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Du bist Wohnmobil oder Wohnwagen Anfänger und hast 1000 Fragen in Deinem Kopf? Eigentlich freust Du dich auf Deine erste Tour, aber irgendwie ist Dir auch ein bisschen „mulmig“? Dann bist Du hier genau richtig. Ich beantworte Deine Fragen und habe einen Umfassenden Ratgeber erstellt. Schau einfach mal vorbei:

Mit dem Womo die Ostküste entlang, Schweden 2

BORBY- KRISTIANSTAD- NORGERSUND 28.6.2014 Hey, Hey, naaaaaaaaaa, alles gut bei Euch ??? Alsoooo, was kann ich denn so berichten .... In Smygehamn , auf dem Stellplatz war es wirklich noch sehr schön und wie schon gedacht hab ich eines dieser tollen Zimtbrötchen...

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Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – In wenigen Wochen beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und der Camping Boom ist immer noch riesengroß. Schon seit Wochen sind die meisten Wohnmobil Vermieter für die Ferien komplett ausgebucht und sobald der große Startschuss “Ferienbeginn” startet, werden tausende Camper durch Europa cruisen und ihren ersten Road Trip erleben.

Auch wenn es momentan fast überall in Europa brechend voll ist, was Stell- und Campingplätze betrifft, ist so eine Womo Tour für mich immer noch die schönste Form zu reisen und ich hoffe doch sehr, dass auch DU diese Reiseform zu lieben lernst.

Ich selbst bin vor einigen Jahren gestartet und hatte aaaabsolut keine Ahnung vom campen, geschweige denn von Wohnmobilen. Es gibt sie zwar, die wuuuunderschönen Bilder un Werbespots, in denen Camper einfach so direkt an einem einsamen Strand stehen und ein großes Lagerfeuer die Nacht erhellt. Wie schön, wie wunder, wunder schön! Doch leider ist das eben die Werbung und auch wenn eine Wohnmobiltour in Realtität mehr Freiheit verspricht als ein normaler Pauschalurlaub, gibt es doch den ein oder anderen Punkt, den jeder Camper wissen sollte und die auch Du auf Deiner ersten Womo Tour beachten solltest. 

Dabei dreht sich diese Hilfe für die erste Wohnmobil Tour nicht um Stellplatz Regeln oder wie der Alltag auf einem Campingplatz abläuft. Hier geht es um 5 Punkte die für Deine Reiseplanung als Neu-Camper und die Tage vor Ort  wichtig sind… zu Deiner Sicherheit und der Sicherheit Deiner Familie!

Also, wenn Du zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet oder gekauft hast und bald zum ersten Mal los tuckern möchtest, sind hier 5 wichtige Tipps, die Du unbedingt beachten solltest:

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour und die falschen Vorstellungen an so eine Reise

 

Vielleicht geht es Dir genau so wie vielen, vielen anderen Neu-Campern, Wenn Du an einen Road Trip mit einem Wohnmobil denkst, denkst Du vielleicht an die absolute Freiheit. Du fährst Orte an die Du liebst oder erleben möchtest, stellst dort irgendwo das Wohnmobil ab und hast einfach eine gute Zeit. Abends fällst Du in Dein Bettchen und schläfst eben genau dort, wo Du dich gerade befindest.

Sorry…auch wenn ich Deinen Traum jetzt ein kleines bisschen zerstören muss aber so einfach ist ein Road Trip mit einem Wohnmobil schon lange nicht mehr, diesen Zahn muss ich Dir leider ziehen.

In ganz vielen europäischen Ländern ist das Frei stehen (so nennt man das, wenn Du außerhalb von Stell- oder Campingplätzen schläfst) mittlerweile offiziell verboten und wenn es nicht allgemein verboten ist, gelten meist ganz spezielle Regelungen. So ist es z.B. in Deutschland erlaubt eine Nacht zur „Wiederherstellung der Fahrbereitschaft“ im Wohnmobil zu übernachten. Was dann aber (wenn man es ganz genau nimmt) auch bedeutet, dass Du z.B. kein Alkohol getrunken haben darfst. Bei dieser Regelung geht es also ganz genau genommen, wirklich nur um die volle wiederherstellung Deiner Fahrtüchtigkeit auf Grund von Erschöpfung. 

In Frankreich ist die Regelung wieder eine andere… hier darfst Du zwar offiziell noch frei stehen, aber unter keinen Umständen in der Nähe von Küsten, in Naturschutzgebieten, an Sehenswürdigkeiten oder eben dort, wo es durch weitere Hinweisschilder verboten ist. Wer dennoch an solchen Orten übernachtet, muss mit einem nächtlichen Besuch der Polizei rechnen und das kann RICHTIG teuer werden (in ganz üblen Fällen liegt die Strafe bei weit über 1000 Euro!). 

Wie die einzelnen Regelungen in Europa so aussehen, kannst Du in diesem Artikel erfahren: Frei stehen & wild campen in …?

An eigentlich ALLEN Frei-Steh-Plätzen gilt aber, Campingverhalten verboten. Das bedeutet, wenn es Dir überhaupt erlaubt ist im Wohnmobil zu übernachten, darfst Du aber nicht z.B. vor dem Wohnmobil sitzen, die Markise ausfahren oder gar grillen o.ä. 

Zu den allgemeinen Regelungen kommt seit einigen Jahren auch noch das Problem des immensen Campingbooms. Aktuell sind HUNDERTTAUSENDE Camper in Europa unterwegs und leider gibt es immer wieder Camper, die können sich einfach nicht benehmen.   Was zu Folge hat, dass es immer weniger Orte gibt, an denen man ohne größere Probleme frei stehen kann. Zum einen möchten Gemeinden, dass die örtlichen Stell- und Campingplätze genutzt werden, zum anderen beschweren sich auch immer wieder Anwohner darüber, dass zig Wohnmobile die öffentlichen Parkplätze blockieren, Camper ihren Müll nicht vernünftig entsorgen oder gar (und das ist ein absolutes NO GO!!!!) ihre Toiletten und Abwassertanks einfach in öffentlichen Gullies oder gar in der Natur entsorgen.

Vielleicht hast Du dich schon auf Instagram umgesehen und ja, ich weiß auch, dass es immer noch viele Camper gibt die wochenlang frei stehen. Ich sage mal so, darunter gibt es einige, die den Sinn des frei stehens verstanden haben, niemanden stören, irgendwo weit weg von Touri Orten, Städten oder beliebten Küstenabschnitten stehen und große Tanks haben, um nur alle paar Wochen entsorgen zu müssen. Alles andere, vor allem das frei stehen in Gruppen auf öffentlichen (Strand) Parkplätzen führt leider einfach nur dazu, dass diese Orte immer häufiger durch Schranken und Schilder komplett für Wohnmobile gesperrt werden. Schönen dank!

 

Camping in den Sommerferien - Tipps für den erste Camping Urlaub

Diese typischen vanlife Instagram Bilder sehen toll aus, haben aber zumindest in Europa wenig mit der Realität zu tun.
Photo by: mahir-uysal -unsplash

 

Extra Tipp aus dem Camping Knigge: Wenn ihr seht, dass an einem “Frei-Steh Ort”  (z.B einem kleinen Parkplatz, oder einem schmalen Feldweg) bereits ein Wohnmobil (oder gar 2-3 Wohnmobile) stehen, dann stellt euch bitte NICHT auch noch dazu! Wer frei stehen möchte, sollte dies auch alleine tun und das am besten außerhalb von Ortskernen, Strandparkplätzen oder ähnlichem!!! Frei stehen im Landesinneren, an einem unscheinbaren Ort mitten in der Pampa ist auch heute noch möglich. Wem das aber zu langweilig oder zu unsicher ist, wer Kontakt zu anderen Campern sucht oder den kurzen Weg zum Bäcker, Shops und Cafes, der sollte sich am besten einen Stell- oder Campingplatz suchen. “Kuschel Camping” an öffentlichen Orten sorgt für aufsehen! Ein einzelnes Wohnmobil wird für eine Nacht viel eher von Anwohnern, Förstern und der Polizei verschont, als eine ganze Gruppe von Campern.

Leider ist es aber auch so, dass Stell- und Campingplätze durch den extremen Boom immer voller werden. Wenn Du also z.B. an einem Freitagabend im Sommer einen Stellplatz anfährst, musst Du damit rechenen, dass der gesamte Stellplattz bereits belegt ist.

Gerade in den Monaten zwischen April und Oktober sind die Plätze voll, vorallem wenn Du dich an einem beliebten Ort an Küsten, Seen, Wäldern, großen Städten oder Sehenswürdigkeiten befindest. Wenn Du also mit Kindern reist und ihr gerne einen sicheren Platz an einem schönen Ort haben möchtet, ist es mittlerweile ratsam die Campingplätze weit im vorraus zu reservieren. Einige Campingplätze in Kroatien haben dieses Jahr zum Beispiel bereits im März verkündet, dass sie für die Sommerferien voll belegt sind. Wer erst abends vor Ort auf die Suche geht, muss damit rechenen auch mal 2,3,4, oder 5 Camping bzw. Stellplätze anfahren zu müssen.

Extra Tipp: Frühzeitiges Anreisen ist immer von Vorteil! Gerade innerhalb der Sommermonate kann ich Dir nur den Tip geben bis Mittags anzureisen und die Wochenenden an einem Standort zu verbringen.

Noch ein letzter Satz zu diesem Thema. Leider ist es mittlerweile an vielen Orten auch einfach nicht mehr sicher, Diebesbanden haben es gerne auf schlafende Camper abgesehen.. Bitte bedenke den Punkt Sicherheit auch immer bei der Wahl Deines “Frei-Steh-Platzes”. Mehr über dieses Thema in einem der weiteren Punkte. 

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – die richtige Wahl des Campingplatzes

 

Dieser Punkt ist für Dich dann wichtig, wenn Du einen Großteil Deines Urlaubes auf ein und demselben Campingplatz verbringen möchtest, Du also am besten diesen Platz vorab reservierst (und damit häufig auch einen Teil der Campingplatzkosten bezahlen musst) und Du zudem besondere “Bedingungen vor Ort” suchst. In dem Fall solltest Du dich vorab ganz genau über die verschiedenen Campingplätze informieren. Denn wenn Du noch glaubst, Campingplatz ist gleich Campingplatz, dann kann ich Dir sagen… DEM IST NICHT SO!!! Mittlerweile gibt es eigentlich fast genau so viele verschiedene „Campingplatz Arten“, wie es auch Hotels gibt.

Es gibt z.B. 5 Sterne Campingplätze mit ALLEM DRUM UND DRAN… diese Plätze gleichen teilweise kleinen Dörfern.

Hier findest Du Supermärkte, Friseure, Ärzte, Bäckereien und Cafes, sowie riesige Poollandschaften und Wellnessbereiche direkt auf dem Platz.

Es geht aber auch ganz anders, es gibt auch ganz kleine Campingplätze, mit ganz viel Ruhe, alles befindet sich mehr oder weniger auf einer Wiese und bis auf einen Sanitärbereich gibt es kaum anderen Service. Campingplätze sind also ganz, ganz verschieden und das solltest Du vorab wissen und einplanen.

Reist Du mit Kindern, sind spezielle Campingplätze samt Animation, Kids Club und vielen verschiedenen Angeboten wahrscheinlich genau das richtige, oder Campingplätze die einem Bauernhof gleichen werden auch gerne von Eltern gebucht..

Bist Du eher lärmempfindlich, dann solltest Du vielleicht mehr Wert auf ruhige Plätze, ohne Animation, ohne Partys, ohne besondere Spielplätze usw. legen. Reist Du mit Hund, musst Du natürlich vorab abklären ob Hunde auf einem Platz überhaupt erlaubt sind und als aller letztes bleibt natürlich die Frage, wie viel Geld darf so ein Platz für Dich kosten? Denn auch bei den Kosten gibt es himmelweite Unterschiede, es gibt Campingplätze die pro Nacht 15-25 Euro kosten, es gibt aber auch Plätze die pro Nacht 70-80 oder gar (das war bisher das teuerste was ich je in Dänemark gesehen habe) 306 Euro pro Nacht (!!!) kosten.

Wenn Du also zu Deinem ersten Road Trip bzw. Campingurlaub startest und Du weist, Du bleibst einige Tage auf ein und dem selben Platz, (wirst also nicht ständig weiter Touren) dann informiere Dich vorab genau über die Campingplätze in Deiner bevorzugten Urlaubsregion. Überleg Dir genau welcher Platz auf Dich, Deine Familie und die Bedürfnisse aller am besten zutrifft.

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Freizeitangebote auf Campingplätzen können hohe extrem Kosten erzeugen.
Photo by alyssa-moore-unsplash

 

Wenn Du in der Nebensaison reist, also außerhalb der Ferien, gibt es die Möglichkeit spezielle Rabattkarten zu nutzen. Diese Karten können sich echt lohnen und machen sich oftmals bereits ab der 3. Nacht bezahlt. Einen guten Überblick über die aktuellen Camping Rabattkarten findest Du hier: Camping Rabattkarten 2018 

Extra Tipp 1: Es gibt mittlerweile einige wirklich gute Camping Blogger die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben und super hilfreiche Tipps und Campingplatz Beschreibungen veröffentlichen. Neben den großen Magazinen wie Pro Mobil bzw. den passenden Social Media Gruppen auf Facebook oder Pinterest, findest Du z.B. unter den Google Suchergebnissen wie Familiencamping Blog, Camping mit Hund Blog oder Wohnmobil Alleinfahrer Blog tolle Campingplatz Beschreibungen für Familien, Paare, Camper mit Hund oder Alleinreisenden. 

Extra Tipp 2: Wenn Du dich für einen Campingplatz entscheidest, der viele besondere Extras  bietet wie z.B. einen Wasserrutschenpark, Wassersport, Stand Up Paddling, Banana Boat fahren oder sowas wie einen Kinder Abenteuer Kletterpark (es gibt unzählige weitere Angebote) infomiere Dich vorab GANZ GENAU was in den allgemeinen Campingplatzkosten enthalten ist. Häufig werden solche Zusatzleistungen zwar grooooß beworben, vor Ort musst Du dann aber feststellen, dass jedes Kleinigkeit  für „teuer Geld“ extra bezahlt werden muss.

Das kann gerade für Familien extrem ins Geld gehen. Es gibt aber auch Plätze, auf denen die Campingplatzgäste die Attraktionen auch wirklich kostenlos nutzen dürfen, die Attraktionen sind also in den Kosten mit inbegriffen. Wie das jetzt bei Deinem favourisirten Platz genau aussieht, erfährst Du nur durch informieren und genau recherchieren.

Extra Tipp 3: Die meisten Campingplätze müssen teilweise vorab bezahlt werden und die restliche Gebühr dann vorort. Wenn möglich,schau dass Du den gesamten betrag erst bei Abreise bezahlst. So hast Du immer noch eine Möglichkeit, ein „Druckmittel“, in der Hinterhand sollte auf dem Platz mal alles verkehrt laufen.

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Thema Routenplanung

 

Wenn Du ein ganz normales Wohnmobil (ganz gleich welches Modell)  gemietet hast oder gar einen retro Campervan (z.B. einen alten VW Bulli, übrigens tolle retro Bullies kannst Du z.B. hier mieten: Old Honk – Retro Bullies aus Hamburg)  musst Du unbedingt VIEL MEHR Fahrtzeit einplanen, als Du es vielleicht von einem PKW gewohnt bist. 

Leider lernen ich immer wieder Neu-Camper kennen, die sich z.B. vorgenommen haben ihren Urlaub im Süden Frankreichs zu verbringen. So weit, so schön… natürlich war Ihnen vorab klar, dass so eine Fahrt in den Süden lange dauert und teilweise anstrengend werden kann, ABER…die Fahrt bbzw. Fahrtzeit mit einem Wohnmobil ist NICHT zu vergleichen, mit der Fahrt in einem PKW!!! Du benötigst mit einem normalen Wohnmobil oder gar Bulli deutlich, deutlich mehr Zeit und je nach Wetterlage ist die Fahrt,  durch z.b. Wind, viel anstrengender.

Es ist leider wirklich so, hast Du auch nur mittelstarken Gegenwind oder Seitenwind, merkst Du dies auf einer Wohnmobil Tour deutlich! Erst recht wenn Du dich für ein Alkoven Mobbil entschieden hast. Obwohl sich an Deiner Art zu fahren nichts verändert hat, fährt das Womo plötzlich z.B. nur noch knapp 100 km/h, Du kommst kaum an einem LKW vorbei, oder Du musst das Lenkrad auf jeder Brücke bzw. in den nicht windgeschützten Autobahn Abschnitten festklammern, weil der Seitenwind so deutlich greift.

Wenn Du mit einem normalen Auto z.B. nach Südfrankreich fahren möchtest, dann ist es auch mal durchaus möglich die Strecke an einem laaaangen Tag zu schaffen..

Das ist aber mit der Fahrt in einem Wohnmobil nicht zu vergleichen!!!

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour in den Ferien

So ein alter VW Bulli ist super cool, aber plant unbedingt viel Fahrtzeit ein.
Photo by: christopher-miles- unsplash

 

Es kam in den letzten Jahren so oft vor, dass ich junge Camper kennengelert habe die vollkommen platt am Urlaubsort ankamen, weil sie dachten, sie fahren mal eben zügig in den Süden und haben dann z.B. 10 entspannte Tage vor Ort.

Leider kamen die Neu-Camper dann aber so platt am Urlaubsziel an, dass es erstmal 3-4 Tage gedauert hat, bis beide die Anfahrt verdaut hatten. Da die Rückfahrt eigentlich ähnlich vorgeplant wurde, beide dann aber einsehen mussten, dass ihr Plan so nicht funktionieren würde, mussten sie also alle Pläne vor Ort ändern, zum Teil die letzten beiden Nächte auf einem Campingplatz abbrechen, obwohl diese Nächte bereits bezahlt wurden und früher als eigentlich geplant abreisen. Ansonsten kämen sie wahrscheinlich  ohne jegliche Urlaubsentspannung zuhause an. 

Ich kann Dir also nur den Tipp geben, plane Deine Anfahrt anders, als wenn Du mit einem normalen PKW verreisen würdest!!!! Ich selbst sehe sogar zu, dass ich nicht mehr als maximal 300-400 km am Tag fahre. Ich würde aber sagen, bis ca. 600 km am Stück, samt Stau usw., kannst Du mit einem Womo noch ganz gut packen.

Alles was darüber hinausgeht, wird wirklich sehr anstrengend! Plane also lieber so, dass Du im Umkreis von max. 600 km einen netten Stellplatz oder Campingplatz anfährst (achte auf die Öffnungszeiten des Campingplatztes, nicht das Du erst spät ankommst und dann vor der geschlossenen Schranke stehst), hab dort einen schönen Abend und eine entspannte, gute Nacht, bevor es am nächsten Tag ausgeruht weiter geht.

Das ganze verhält sich etwas anders, wenn Du einen Kastenwagen gemietet oder gekauft hast. Die Kastenwägen fahren meist deutlich schneller und auch die Seitenwinde/ Gegenwinde greifen vergleichsweise weniger stark. Dennoch kann ich Dir auch hier nur den Tipp geben, plan nicht so lange Strecken ein, sonst wird Dein erste Road Trip alles, aber sicher keine Erholung.

Insgesamt gilt, weniger ist mehr. Wenn Du eine ganz normale Reisezeit von 10-14 Tagen hast, plan auch in der Urlaubsregion nicht zu viele Stopps bzw. Sehenswürdigkeiten ein. Wenn Du über den Daumen gepeilt, jeden 3. Tag ein Stück weiter fährst und so Deine Tour planst, sollte Dein erster Road Trip mit einem Wohnmobil einen schönen Mix zwischen sehenswerten Touri-Highlights, Abenteuer und Urlaubsfeeling beinhalten..

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Parken & Übernachten während der Tour

 

Du möchtest auf Deiner ersten Wohnmobil Tour ins Ausland fahren und hast eigentlich vor, so lange zu fahren wie möglich und dann einige Stunden auf einem Rasthof zu schlafen? Dann gibt es nur eine Regel… MACH DAS NICHT!!!!

Jedes Jahr wieder werden hunderte Camper während des Übernachtens auf Rasthöfen bestohlen. Du hast es mit absolut professionellen Diebesbanden zu tun, die so leise in das Wohnmobil bzw. den Wohnwagen einbrechen, dass Du davon wirklich nichts mitbekommst. Morgends ist dann die Aufregung groß, weil sämtliche Wertsachen gestohlen wurden. ÜBERNACHTE NIEMALS AUF RASTHÖFEN!!! Und das gilt mittlerweile eigentlich für jedes Land, ganz, ganz besonders aber für Süd-Europa. Du ärgrst Dich dumm und dämlich, wenn Du es doch machst und ausgeraubt wirst.

Fahr am besten frühzeitig einen Stellplatz oder Campingplatz an, übernachte dort in Ruhe, erhol Dich und dann geht es am nächsten Tag entspannt und gut gelaunt weiter. Sollte es wirklich mal so sein, dass Du so spät dran bist, dass die Campingplätze bereits geschlossen sind (z.B durch eine stundenlange Vollsperrung), dann fahr zumindest IMMER von der Autobahn ab und übernachte irgendwo in der Einöde, auf einem Feldweg, im Wohngebiet oder Industriegebiet. Diese Bereiche sind auf jeden Fall sicherer (Diebsbanden wollen natürlich möglichst viele Camper bestehlen und fahren somit nur seltenst durch die Einöde) als die Rastplätze oder Autohöfe direkt an den Autobahnen. Mittlerweile gibt es Rasthöfe im Ausland, die direkt einen Leitfaden für bestohlene Camper in verschiedenen Sprachen unter der Ladentheke liegen haben. Es handelt sich also nicht um wenige Einzelfälle, sondern um viele hundert Camper pro Jahr!!!

Und noch ein letzter Satz zu diesem Thema… Du hast von Überfällen auf Camper durch Betäubungsgas gehört? Ich habe lange über dieses Thema recherchiert und sage Dir hier:  Gas Überfalle auf Camper – Was ist da wirklich dran?    warum diese Gasüberfälle sehr, sehr, sehr, unwahrscheinlich sind und wie Du dich am besten schützen kannst. 

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Wer wild campen möchte, sollte ruhige und einsame Plätze suchen.
Photo by brina-blum-unsplash

 

Neben dem Übernachten auf Rastplätzen solltest Du aber auch beim parken Deines Womos einige Dinge beachten. Wenn Du z.B. einen dieser typischen Strand oder City Parkplätze nutzt, solltest Du Deine Wertsachen am besten mitnehmen oder zumindest sehr, sehr gut verstecken. Bei gut zu transportierenden Dingen wie Laptops, Kameras und Kreditkarten gilt aber immer, alles mitnehmen. Wohnmobile werden mit Vorliebe auf solchen Strand- und Cityparkplätzen aufgebrochen.  

Wenn ihr im Süden Europas unterwegs seid, gibt es noch ein weiteres Problem. Dort werden immer wieder Wohnmobile und Wohnwagen auf Supermarktparkplätzen aufgebrochen und “ausgeräumt”. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist es wirklich ratsam, dass eine Person am Womo bleibt, während die Andere eben einkaufen geht. Übrigens… selbst Vierbeiner helfen da nicht wirklich weiter. Wie ich gehört habe, checken diese Diebe ganz schnell, welcher Hund ein Problem darstellt und welcher Vierbeiner sich über den “unvorhergesehenen Besuch samt Leckerlie” sogar freut 😉

Extra Tipp 1: Ich habe schon von Campern gehört die ganz bewust eine kleinere Summe Bargeld (ich sag mal ca. 50 Euro) gut sichtbar in das Wohnmobil legen, damit Diebe sich dieses Geld schnappen, aber zumindest alles weitere unbeschädigt lassen. Ob dieser Tipp wirklich hilft, ich kann es Dir nicht sicher sagen, aber ich finde die Idee zumindest nicht soooo schlecht.

Extra Tipp 2: Wenn Du einen Stop auf einem Rasthof einlegst, behalte Dein geparktes Womo immer etwas im Auge. So ein Womo/ Wowa Einbruch geht RUCK ZUCK, darum solltest Du Dein vollbeladenes Womo, mit all Deinen Wertsachen, niemals einfach abstellen und Dich dann gedankenlos weit entfernen. In Ruhe auf dem Rasthof essen gehen und dabei das Womo längere Zeit komplett aus den Augen lassen… keine so richtig gute Idee!

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – gut vorbereitet fahren

Mir geht es genau so, wie es auch hunderte Postings in den sozialen Medien beweisen, Womo/ Wowa fahren macht hungrig!!! 🙂

Wenn dazu auch noch zig Kilometer Stau und zähfließender Verkehr kommen, dann ist es gleich doppelt wichtig etwas leckeres an Board zu haben, um die gute Laune (und auch die Konzentration) bei allen Reisenden zu halten.

Damit Du nicht an jederm 3. Rasthof halten musst und in Versuchung kommst die teuren Lebensmittel am Rasthof zu kaufen, fahr vorbereitet los. Das gilt natürlich auch für die Fahrten von Spot zu Spot. Gekühlte Getränke, eine große Kanne Kaffee, Gemüsesticks zum Knabbbern, Wraps, Salate im Weckglas und das ein oder andere Stückchen Schoki, eigenen sich super für den kleinen Hunger unterwegs. 

 

Tipps und Hilfen für die erste Wohnmobil Tour zur Ferienzeit

Entspanntes Fahren und viele Pausen gehören einfach zu einer Wohnmobil Tour dazu
Photo by: ramiro-mendes-unsplash

 

Dabei gibt es allerdings eines zu beachten. Wenn Du mit Kindern reist, bzw. mit mehreren Personen, die somit  während der Fahrt hinten im Womo sitzen müssen, rechne damit das diesen Leutsch schlecht werden könnte. 

Je nach Modell kann die Fahrt hinten im Womo ziemlich unangenehm werden, denn das Wohnmobil kann während der Fahrt ordentlich schwanken (hat nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit dem Straßenbelag, den Achsen und dem Reifendruck oder, oder). Das es Deinen Mitreisenden dann innerhalb kürzester Zeit schlecht wird, kommt leider sehr, sehr häufig vor.

Darum kann es nie schaden, dass Du vor Beginn Deiner Tour in die Apotheke gehst und Dir Reisekaugummies besorgst, diese helfen eigentlich zuverlässig.

Denk bitte auch insgesamt eine ordentliche Reiseapotheke, gerade wenn Du im Ausland unterwegs bist. Ein Schmerzmittel, ein Mittel gegen Magen/Darm, Desinfektionszeug, Kühlpads, Pflaster und Verbandszeug solltest Du immer an Board haben. Eine komplette Liste zum Thema Reiseapo findest Du hier: Reiseapotheke 10 Tipps für einen gesunden Urlaub

Und noch ein letzter Satz zum Thema Womo fahren… Wenn Du an einem schönen, sonnigen Tag reist, denk unbedingt daran vor der Fahrt Sonnencreme zu nutzen (vor allem für den linken Arm des Fahrers, bzw. dem rechter Arm des Beifahrers.) Wenn Du viele Stunden durch die Sonne fährst (und zudem vielleicht auch noch das Fenster geöffent ist) verbrennst Du sonst ruck zuck.

Extra Tipp 1: Wenn Du vor Tourstart gekochte Nudeln, kleine Gemüsewürfelchen (nach Lust und Laune z.B. Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln oder, oder), 1-2 EL Pesto, etwas Pamesan, eine Messerspitze gekörnte Brühe, Saltz und Pfeffer in ein Weckglas schichtest und dieses dann kurz vor dem Verzehren mit ca. 100 ml heißem Wasser übergiest und ordentlich durchschüttelst, hast Du eine super Pasta für die Pause auf dem Rastplatz.

Extra Tipp 2: Eigentlich denke ich, dass ich diesen Punkt gar nicht betonen muss, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch wenn Du ein super ehrgeiziger Fahrer bist, bitte denk an genügend Pausen!!! Wenn Du mit einem Hund reist, sind diese Pausen noch gleich doppelt so wichtig. Denn dadurch, dass Du deinen Hund natürlich während der Fahrt sichern musst, bzw. viele Hunde während der Fahrt in einer Box sitzen, trinken sie auchz viel zu wenig. Bitte leg mindestens alle 4 Stunden (besser alle 2-.3 Stunden) eine Pause ein und reich Deinem Hund dann eine extra Portion Wasser. Dies kann man übrigens auch super abseits der Autobahn machen, also in der Nähe einer Abfahrt, denn dort gibt es meist irgendwelche Wälder oder Felder an denen Du eine super gassi Runde drehen kannst. Noch mehr Tipps zum Camping mit Hund findest Du in diesem Bereich:  Camping mit Hund – Hilfen für Camper auf 4 Pfoten

 

Mit dem Wohnmobil auf Stell- und Campingplätzen.

Es muss nicht immer Camping in der Wildnis sein. Auch ein Urlaub auf Campingplätzen kann wunderschön, ruhig oder voller action sein.
Photo by: blake-wisz-unsplash

 

Fazit –  eine Hand voller Hilfe für die erste Wohnmobil Tour

 

So eine reise mit einem Wohnmobil ist wirklich etwas tolles und wie es die Branchen Zahlen bestätigen, aktuell absolut IN! Es ist einfach schön ganz kurzfristig entscheiden zu können, was man an einem Tag unternimmt. Es gibt eigentlich kaum eine andere Reiseform die es einem ermöglicht an einem Tag eine Stadt zu besichtigen, am nächsten Tagg die Küste zu erkunden und am übernaächsten Tag einen Spaziergang durch die z.B. Lavendelfelder der Provence zu unternehmen.

Doch so toll eine Wohnmobiltour auch ist, gerade durch die Massen an Campern die aktuell unterwegs sind, gibt es auch immer mehr Punkte die es zu bedenken gibt, bzs. die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Speziell für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen 5 Punkten einen kleinen Einblick in die Womo Welt geben, Dir ein Paar Punkte nennen an die Du als Neu-Camper wahrscheinlich noch nie gedacht hast und Dir trotzdem die Lust auf Deinen Road Trip nicht vermiesen. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Tipps und Verhaltensweisen die Du bedenken könntest oder solltest und auch zum Thema “Camping Knigge” gibt es noch sooooo viele wichtige und nicht so ganz wichtige Punkte. Ich habe mich hierbei aber bewusst bemüht, Dir nur 5 Punkte zu nennen die auch nichts mit einer persönlichen Einstellung zum Thema Camping und Road Trip zu tun haben, sondern diese 5 Punkte sollte wirklich jeder Camper wissen und bedenken.

Wenn Du dich jetzt trotzdem noch für weitere Hilfen, Tipps oder No-Goes interessierst, dann schau Dich doch einfach mal in meinem Camping-Starter Bereich um:

ch wünsche Dir (und Deinen Liebsten) eine super schöne Zeit on Tour, ein bisschen Abenteuer, viel Entspannung und noch mehr Genuss für alle Sinne.

 

Kommt gut wieder zuhause an und

 

BLEIB GESUND, DEINE

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Sylt…. 🙂

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Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland - an diesen Orten kannst Du und Dein Hund den Jahreswechsel in Ruhe genießen

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa

Egal ob ihr selbst Silvester möglichst ruhig verbringen möchtet, oder ob es euch um euren Hund geht, der bei Raketen, Böllern und Knallfröschen in Panik gerät. Hier erfahrt ihr wo es in Deutschland und Europa verboten ist zu böllern und an welchen Orten, Plätzen und Städten ihr ein möglichst ruhiges Silvester verbringen könnt. Im Artikel enthalten… Stellplatz Tipps.

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Mich erreichen fast täglich neue Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern und bevor das irgendjemand in den falschen Hals bekommt… ich finde eure E-Mail total super und freue mich über jede einzelne! Denn für mich ist das immer wieder ein Zeichen dafür, dass ich euch „erreiche“ und ihr mir auch (zumindest ein klitze kleines bisschen) Vertraut.

Dennoch haben mich all eure Fragen auf die Idee gebracht, genau zu dem Thema mal einen ausgiebigen Artikel zu schreiben. Denn ob ihr es gleubt oder nicht, auch wenn ich in den E-Mails immer wieder lese, ich hab da eine total doofe Frage… es sind doch ganz häufig genau die selben Fragen, die den meisten Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern im Kopf herum spuken. Ihr seid also weder doof, noch allein! 🙂

Ich selbst bin ja auch erst ein paar Jahre als Camper unterwegs und auch ich stehe immer wieder vor unbekannten Situationen. Dennoch kann es durchaus sein, dass mein schwaches Hirn über die Jahre die ein oder andere Frage schlichtweg vergessen hat oder ich mit irgendwelchen Begriffen um mich haue, die kein Camping Anfänger versteht.

Ich würde diesen Artikel gerne immer weiter ausbauen und natürlich aktuell halten. Darum wäre es total klasse, wenn ihr euch bei mir meldet, wenn ihr entweder eine Antwort nicht versteht, oder wenn ihr Fragen habt, die hier noch nicht beantwortet wurden.

Es ist egal ob ihr die Kommentarfunktion hier unter dem Artikel nutzt, oder ob ihr mir eine Mail mit euren Fragen an info@isaswomo.de sendet. Je mehr Fragen und Antworten hier zusammen kommen, je besser. 🙂

(Dazu noch ein Hinweis in eigener Sache. Damit die Kommentarfunktion hier auf dem Blog nicht  von irgendwelchen Werbemassen zugemüllt werden kann, werden die Kommentare erst von mir kontrolliert und dann frei geschaltet. Es ist also ganz normal, wenn ihr euren Kommentar nicht sofort nach dem senden seht, wie gesagt müssen die Kommenatre erst von mir frei geschaltet werden, bevor sie dann öffentlich auf dem Blog zu lesen sind)

 

Hier könnt ihr direkt zu den verschiedenen Themengebieten dieses Artikels springen, so ist es für euch vielleicht einfacher eine bestimmte Antwort zu finden:  

#Urlaubsplanung – Fragen und Antworten rund um die Planung eurer Campingtour, Reiseziel, Stellplatzwahl

#Vorbereitungen – Fragen und Antworten  rund um die direkten Vorbereitungen kurz vor Reisebeginn

#Entsorgung – Fragen und Antworten rund umd die Ver- und Entsorgung auf Stell- und Campingplätzen

#Technik  – Fragen und Antworten rund um die Technik im Womo/ Wowa, von Gas bis Solar

#Alltag – Fragen und Antworten rund um den Alltag im Womo/Wowa

#Geld – Fragen und Antworten rund um das Thema Geld, Kreditkarten, Geld wechseln usw.

#Alleinfahrer – Fragen und Antworten rund um das Thema allein on Tour

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern –

Antworten, Tipps und Hilfen für die erste Reise als Camping Starter!

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Urlaubsplanung, Tour und Stellplatz Wahl:

 

Nutzt Du ein spezielles Wohnmobil Navi? 

Nein nutze ich nicht (mehr). Ich habe noch nie ein spezielles extra Navi genutzt, sondern nutze schon immer und seit Jahren, die NAVIGON App fürs Handy. Ich finde die App klasse, ich finde die Routenbeschreibung sehr gut und auch während der Fahrt komme ich sehr gut mit dem Navi zurecht. Zweimal im Jahr ist die App für ca. 60 Euro im Angebot, ansonsten kostet sie für Europa ca. 90 Euro. Man kann innerhalb der App sämtliche Karten für die verschiedene Länder runter laden, so dass keine mobilen  Daten benötigt werden. Was ich an der App zudem sehr gut finde ist die Suche nach bestimmten Geschäften oder Parkplätzen. Gerade im Ausland bzw. in Städten finde ich die Suche nach großen Parkplätzen z.B. sehr hilfreich, genau so wie die Suche nach Tankstellen, Sparkassen, Geldautomaten oder Rastplätzen.

Außerdem arbeitet die App mit allen bekannten Stellplatz Apps zusammen. Ich kann also nach der Wahl des passenden Stellplatzes in der Stellplatz App auf Route klicken und schon führt mich die Navigon App zum Stellplatz oder Campingplatz. Innerhalb der App kann man sich weitere Produkte für eine einmalige Gebühr herunterladen (auch hier gibt es spezielle Aktionswochen die sich finanziell sehr lohenen). Dazu gehören „Warnung vor Gefahrenstellen“ (z.B. Blitzer, was natürlich nicht erlaubt ist), Stau umfahren und es gibt auch ein spezielles Programm für Wohnmobile. Ganz zu Beginn habe ich dieses extra Womo Programm mal getestet, das funktioniert bestens, aber ich benötige es einfach nicht. Darum habe ich es mir nie komplett gekauft.

Ich stelle das Navi immer so ein, dass ich in der ganz normalen App (also ohne das extra Womo Programm) das Fahrzeug nicht auf PKW sondern auf LKW stelle. So passt die angegebene Fahrzeit insgesammt deutlich besser als bei PKWs (eine Womo Fahrt ist eben immer langsamer als eine PKW Fahrt) und wenn dann ist es mir auch lieber ich benötige weniger Zeit, komme also eher am Ziel an als angegeben, als wenn mir die App z.B. 3 Stunden Fahrzeit anzeigt, ich benötige aber immer mindestens 4 Stunden plus Pausen. Und… durch die Einstellung auf Fahrzeugtyp LKW führt mich das Navi nie durch die ganz kleinen, engen Sträßchen. Es kann maaaaaal vorkommen, dass ich dadurch eine etwas längere Route angezeigt bekomme, aber ich fahre lieber mal 10 Minuten länger und ein Dorf weiter, aber dafür entspannt auf einer größeren Landstrasse, als wenn mich das Navi durch die ganz kleinen Strässchen führt.

Ich bin also seit Jahren mit der Navigon App super zufrieden, sie hat mich immer gut geleitet und ich bin bisher zu 100% happy mit der App, auch wenn die Kosten von 90 bzw. 60 Euro nicht gerade günstig sind. Inbegriffen sind natürlich ständige Updates und neue Karten und wenn ich bedenke wie oft mich diese App schon super geleitet hat, egal ob in Deutschland oder z.B. im tiefsten Schweden ist der Kauf auch ggar nicht mehr sooo teuer.

 

Wie planst Du Deine Touren genau? Also wie entscheidest Du wann Du wo hin fährst?

Ehrlich gesagt plane ich schon seit vielen Jahren meine Touren gar nicht mehr!!! Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass ich mehr Zeit habe als viele andere, dennoch kann ich euch nur den Rat geben es einfach mal ähnlich zu machen. Zumindest dann, wenn ihr nicht mit Kinder reist die ein festes „Abenteuer Programm“ sicherlich toller finden, als in den Tag hinein zu leben oder ihr eigentlich eh vor allem einen speziellen Campingplatz anfahren möchtet, bzw. ihr nicht aus irgendwelchen Gründen an einem speziellen Tag, an einem speziellen Ort sein müsst. In dem Fall lohnt es sich natürlich schon etwas zu planen und auch den Campingplatz zu reservieren. Ansonsten kann ich euch nur ganz, ganz stark ans Herz legen KEINE riesen Touren zu planen, sondern es entspannter anzugehen, dadurch erlebt ihr auch viel mehr!!! Zumal und das ist gerade für euch als Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger wichtig, ihr reist (mal abgeshen vom Kastenwagen) deutlich, deutlich langsamer. 500 km mit einem Womo/ PKW & Wowa zu fahren, braucht viel mehr Zeit, als 500 km mit einem PKW. Da „vertut“ man sich als Campin Starter ganz schnell.

Meine „Planung“ für längere Touren sieht also nur noch so aus: Ich überlege mir irgendein Reiseziel. Dafür ist übrigens Pinterest super! Sagen wir mal als Beispiel, ich möchte eine Tour am franz. Atlantik entlang erleben. Dann schaue ich mich im Netz nur noch nach ganz besonderen Tour Highlights um (auch dafür nutze ich mittlerweile gerne Pinterest) wie z.B. Mount St. Michelle o.ä.  Also Punkte die ich unbedingt sehen möchte. Dann suche ich mir noch einen ersten Stellplatz oder Campingplatz aus, manchmal auch noch einen Platz zum übernachten, je nachdem wie lang der Weg zum ersten Ziel ist. Danach plane ich nur noch von Tag zu Tag… Möchte ich überhaupt weiter fahren? Gibt es etwas in der Region, das ich noch sehen möchte? Wie ist das Wetter, möchte ich zum Strand oder lieber in eine Stadt? So schaue ich von Tag zu Tag wie meine Reise weiter geht. Häufig bieten Stellplatz, Campingplatz oder das nächste Touristenbüro tolle Informationen zu besonderen Highlights der Region. Diese „besonderen kleinen, sehenswerten Dinge“ sind im Netz häufig schwer zu finden, machen die Zeit on Tour aber oftmals ganz besonders schön.

Darum „fahre“ ich für mich, mit der „Tag für Tag“ Taktik am besten.

Was ich allerdings selten mache ist, dass ich einfach ohne irgendein Ziel los fahre. Das bedeutet also, meist übberlege ich mir morgens, zusammen mit dem 2. Kaffee in der Hand, auf was ich an diesem Tag lust habe, das kann sich nämlich über nacht auch nochmal ändern 🙂 . Je nachdem für was ich mich dann entschieden habe, packe ich meine 7 Sachen zusammen und fahre los. Sagen wir mal ich habe mich für eine z.b. Stadt entschieden, fahre ich zuerst in die Stadt, suche mir über das Navi einen passenden Parkplatz und schaue mir dann die Stadt an. Wenn ich mir dann alles angesehen habe und z.B. in einem Cafe sitze, schaue ich auf der App wo es den nächsten für mich passenden, Stellplatz gibt und dort fahre ich dann hin. Habe ich kein besonderes „Zwischenziel“ fahre ich auch mal direkt von einem Stellplatz zum nächsten Stellplatz, eben ganz so wie ich Lust habe. Wenn ich allerdings weiß, dass ich mir eine große, besondere Stadt ansehen möchte, wie z.b. Stockholm. Dann fahre ich direkt den „City Stellplatz“ an und gehe erst nachdem ich dort stehe in die Stadt. Für solche Städte nehme ich mir allerdings auch immer mehrere Tage Zeit.

 

Wie findest Du passende Wohnmobil Stell- bzw. Campingplätze? 

Ich nutze mittlerweile 3 verschiedene Apps, zum einen Campercontakt, dann ProMobil und die ACSI App. Je nachdem welche Form von Stell- oder Campingplatz ich mir als nächstes Ziel so wünsche, nutzen ich die verschiedenen Apps. Wie & wann welche App am besten ist, werdet ihr mit ein bisschen Erfahrung schnell merken. Da gibt es einfach keine klaren Regeln und manchmal schaue ich erst in die eine App und dann nochmal in die andere.

Grundsätzlich kann ich euch aber sagen: Wenn ihr eher einfache, kleine Stellplätze sucht und /oder im Ausland unterwegs seid, bietet Campercontact am meisten Auswahl. Für Stellplätze innerhalb von Deutschland ist Pro Mobil super (die ziehen bei den günstigen, einfachen Stellplätzen auch immer mehr nach, nur im Ausland sind sie noch nicht so gut) und immer wenn ihr einen etwas teureren Stellplatz anfahrt (also sagen wir mal Stellplätze für 15 Euro und mehr die Nacht) lohnt sich ein Blick in die Acsi App, denn es kommt nicht selten vor, dass ihr auf einem Campingplatz mit ACSI Rabattkarte günstiger steht, als auf dem Stellplatz. Wenn ihr einen bestimmten Ort im Auge habt, dort aber in einer der Apps nichts schönes findet, lohnt sich immer ein Blick in die anderen Apps, denn zum Teil unterscheiden sich die Einträge sehr.

Viele weitere Infos zum Thema Stellplatzwahl findet ihr auch hier: Artikel – Wie kann ich die richtigen Stellplätze für mich finden? . Wenn ihr mehr zu den Camping Rabattkarten erfahren möchtet, dann findet ihr diesen Artikel hier: Camping Rabattkarten 2018

 

Muss / kann / sollte ich auf einem Stellplatz reservieren? 

Also das größte Problem ist, dass man auf den meisten Stellplätzen erst gar nicht reservieren kann. Das gilt vor allem für (fast) alle kleineren Stellplätze.

Dennoch gibt es auf manchen Stellplätzen die Möglichkeit zu reservieren. Ob eine Reservierung auf eurem ausgesuchten Stellplatz möglich ist, erfahrt ihr über die Stellplatz Apps. Manchmal kann man auch erst reservieren, wenn man mindesten 3,4,5… Nächte bleibt. Wie gesagt, alle Infos dazu könnt ihr den Stellplatzapps entnehmen. Meist sind Reservierungen nur auf den größeren, privat geführten Stellplätzen möglich. Es gibt ja sowohl Stellplätze die z.B. durch das Tourismusbüro einer Stadt geleitet werden, als auch Stellplätze die von „Privatpersonen“ erstellt und geleitet werden. Um Parzellen auf einem Stellplatz zu reservieren, muss natürlich auch jemand vor Ort sein um eine Parzelle als reserviert auszuzeichnen. Das funktioniert wie gesagt meistens nur auf Stellplätzen die „privat“ geführt werden.

Wenn eine Reservierung möglich ist und ihr wisst, dass ihr z.B. an einem verlängerten Feiertagswochenende auf einem bestimmten Stellplatz stehen möchtet, dann ist eine Reservierung durchaus sinnvoll. Vor allem dann, wenn ihr erst Abends anreisen könnt. Denn gerade an solchen Wochenenden wird es sehr schnell, sehr voll. Wichtig bei den Reservierungen ist allerdings… wenn ihr reserviert, solltet ihr auch wirklich anreisen! Vorsichtshalber mal reservieren ohne sicher zu sein, ob ihr überhaupt dort stehen möchte, ist eine eher blöde Taktik. Ausgenommen sind natürlich irgendwelche „Notfälle“.

Wenn ihr eine Parzelle auf einem Stellplatz reserviert habt und dann vorort ankommt, ist „eure“ Parzelle meist durch einen Zettel und euer Nummernschild gekennzeichnet. Das bedeutet natürlich auch, fahrt ihr auf einen Stellplatz auf, den ihr einfach so, also ohne Reservierung ganz normal angefahren seid, achtet auf mögliche Reservierungen anderer, damit ihr keine reservierte Parzelle belegt.

 

Ich möchte eigentlich gerne frei stehen. Wie finde ich passende Orte zum frei stehen?

Also ich muss ehrlich sagen, tolle Orte zum frei stehen zu finden ist (meiner Meinung nach) nicht so einfach und gehört eher zur „Königsdisziplin“. Ich würde allen Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern empfehlen erstmal auf Stell- oder Campingplätze zu gehen um sich in die ganze Camping Geschichte „einzuleben“. Wenn ihr aber frei stehen möchtet gibt es einige Dinge zu beachten. Als aller erstes solltet ihr klären ob das frei campen überhaupt erlaubt ist. Eine Liste über die meisten europäischen Reiseländer findet ihr hier: Frei stehen / wild campen in … . Davon abbgesehen solltet ihr es unbedingt vermeiden in Naturschutzgebieten oder auf privat Grundstücken frei zu campen. In Deutschland sind diese Gebiete meist deutlich ausgezeichnet, im Ausland sieht dies ganz anders aus. Da die Strafen für wild campen an verbotenen Orten sehr, sehr hoch sein können (wir sprechen im schlimmsten Fall über einige tausend Euro) solltet ihr darauf wirklich achten. Wenn ihr das alles abgeklärt habt, hier ein paar Tipps um Orte zu frei stehen zu finden:

Ich nutze vor allem Google Maps oder noch besser, einen ganz normalen „Lageplan“ den ihr an den Touri Informationen bekommt. Dort schaue ich immer gerne nach „Sackgassen“, also Stichstrassen die zum Strand, See, in den Wald o.ä. führen. Ganz häufig befinden sich am Ende dieser Sackgassen kleine Parkplätze, die Abends meist leer werden und auf denen ihr gut übernachten könnt. Ansonsten noch ein Tipp… Fragen ist IMMER besser, als einfach tun! Ich stand Nachts auch schon auf z.B. Museenparkplätzen o.ä.. Wenn ihr nett fragt, ob ihr dort vielleicht eine Nacht stehen bleiben dürft, bekommt ihr manchmal auch sehr nette Antworten. Solche Plätze solltet ihr aber nie ohne vorab zu fragen nutzen! Viele dieser Orte werden Nachts bewacht und es ist nicht schön, wenn plötzlich mitten in der Nacht der Wachdienst klopft und euch vom Hof jagt. Vorsicht vor Supermarktparkplätzen, wenn es dort keine extra Wohnmobilstellplätze gibt, besser nicht stehen bleiben, könnte teuer werden.

 

Was machst Du wenn Dir ein Ort, ein Stellplatz bzw. ein Campingplatz nicht gefällt, oder Du keinen Platz mehr bekommst?

Wenn ich mich auf einem Platz nicht wohl fühle nutze ich einfach die Apps und suche mir einen neuen Platz. Alle Stellplatz Apps haben so etwas wie eine „Umkreissuche“. Da kann man also z.B. eingeben, dass die App Stellplätze im Umkreis von z.B. 30 km anzeigt und dann suche ich mir einfach einen neuen Platz.

 

Können wir auf längeren Fahrten auf einem Rastplatz übernachten?

Eine ganz, ganz wichtige Frage und meine klare Antwort… NEIN!!! NIEMALS!!! MACHT DAS NICHT!!!

Wer auf einem Rasthof übernachtet oder ein längeres „Schläfchen“ einlegt, muss einfach damit rechenen ausgeraubt zu werden! Und nein, das sind keine üblen Einzelfälle sondern kommt in MASSEN vor! Es gibt mitlerweile soggar Rastplätze die haben einen Vordruck für eine Anzeige in mehreren Sprachen im „Schrank liegen“, weil so ein Diebstahl mehrfach die Woche geschieht.

Immer wieder stellen Betroffene dann die Frage, ob sie mit Gas betäubt wurden? Diese Betäubungsgas gehört seit Jahrzehnten nzu den ganz großen Camper-Mythen. Ihr habt es mit absoluten Profi Banden zu tun, während ihr schlaft, steigen die so schnell bei euch ein, dass ihr es nicht bemerken werdet. Hinterher ist der Schaden dann doch recht groß! Über das Thema Betäubungsgas habe ich Wochen und Monate Recherchiert, habe mit einem Anästhesisten, dem ADAC und der Gewerkschaft der Polizei gesprochen und war sogar im Darknet unterwegs, den Artikel findet ihr hier: Gas Überfall auf Camper – Was ist wirklich dran?

Geht dieses Risiko eines Diebstahls nicht ein!!! Übernachtet auf keinen Fall auf Rasthöfen! Fahrt von der Autobahn ab, stellt euch in das nächste Wohn- oder Industriegebiet und schlaft dort sicher!

 

Kennst Du den Landvergnügen bzw. France Passion / Passion Spain Stellplatzatlanten? Hast Du Erfahrungen?

Ja, ich habe alle drei Stellplatzatlanten bereits getestet. Mal eben zu Info: bei diesen Stellplatzantanten handelt es sich um ein besonderes Stellplatz System. Man kauft sich einmal im Jahr so einen Atlas (also den, den man nutzen möchte), bekommt dadurch eine Karte für das aktuelle Jahr und kann dann, ohne weitere Kosten, die Stellplätze nutzen. Das besondere an diesem System ist, dass es sich bei den Plätzen immer um Bauernhöfe, Bio-Höfe, Weingüter oder ähnliches handelt. Meine Erfahrungen: Also, das ganze System an sich klingt eigentlich sehr gut wie ich finde und ich muss auch dazu sagen, ich habbe mir die Atlanten das letztemal vor 3 Jahren gekauft, es kann sich also zwischenzeitlich einiges getan haben. Was ich mittlerweile oft mitbekommen habe, der Campingboom macht auch vor diesen Bauernhof Plätzen nicht halt, es ist also nicht unbedingt immer so ruhig und idyllisch wie man sich das jetzt vorstellt, es kann auch hier sehr voll werden oder aber die Plätze sind bereits komplett belegt. Allerdings… einige dieser Stellplätze erlauben auch Wohnwagen, das ist natürlich für alle Wowa Besitzer eine nette Alternative zu vielen „normalen“ Stellplätzen, auf denen Wowas ja meist verboten sind..

Wie schreibe ich das jetzt am besten?!?! Also, ich möchte in dem Fall niemandem auf die Füße treten und wie gesagt, meine Erfahrungen liegen schon 3 Jahre zurück, aber …… zu der Zeit war ich wenig begeistert von dem ganzen. Das größte Problem das ich mit den Höfen hatte war ihre Lage. Denn so idyllisch das alles klingt, aber diese Höfe lagen eigentlich immer am absoluten ADW. Da gab es eben GAR NICHTS drum herum als Felder. Selbst mit dem Rad war es ein oooordentliches Stück bis zum nächsten Ort.  Das ist vielleicht mal ganz nett, aber mir war es auf Dauer echt zu langweilig. Davon abgesehen beginnt der Tag auf Bauernhöfen oftmals sehr früh und Tiere sind auch durchaus lauter als man erstmal denkt, Ausschlafen war also schwierig und je nachdem auf welchem Hof ich stand, wurde ich mit dem Womo echt in die hinterletzte, schattige Ecke gestellt.Das ich nicht direkt neben dem Misthaufen stand, war gertade in Frankreich fast ein Wunder.  Dazu gab es für mich gerade in Frankreich noch ein 2. riesengroßes Problem. Denn laut Stellplatzatlas sollte man sich vorab bei den Bauern anmelden, damit die wussten, da kommt „Besuch“. Mit einem Franzosen auf französisch zu telefonieren ist für mich aber echt schwierig. Dann gab es noch ein 3. Problemchen… das ganze Konzept ist so ausgelegt, dass die Landwirte und Camper aufeinandertreffen und jeder etwas von dem anderen hat, was ja im Grunde auch super ist. Die meisten Höfe haben einen Hofladen und es stimmt genau das, was in den Atlanten steht, dass man nicht gezwungen wird in den Hofläden einzukaufen. Dem war also auch wirklich so. Dennoch hatte ich immer ein bisschen schlechtes Gewissen, wenn ich dort „kostenlos“ stand, aber nichts eingekauft habe. Vor allem dann, wenn die Bauern einem vorab noch extra etwas zum probieren gereicht haben. Ich meine, mal etwas zu kaufen was man gerne mag oder sogar benötigt ist ja klasse, aber immer etwas zu kaufen, damit man kein schlechtes Gewissen hat… hmmmm… fand ich auf Dauer, auf einer langen Tour, auch nicht so toll. Und ganz zum Schluss gab es noch ein 4. Problemchen, bei dem ich aber sofort sage, dass dies ganz sicher kein „Hof-Problem“ war, sondern ein ganz persönliches!  Es ist nunmal so, dass ich vor fremden Hunden erstmal schiss habe und ich bin auch nie so ganz entspannt, wenn Milla den ersten Kontakt zu fremden Hunden hat, die ich so gar nicht kenne oder einschätzen kann. Auf den meisten Höfen leben aber nunmal Hunde, es ist deren Zuhause und die meisten laufen da auch den ganzen Tag frei herum und nicht alle finden es super, wenn plötzlich ein anderer Hund in „ihrem“ Zuhause herumstromert. Gerade in Frankreich gab es da gleich mehrere schwierige Situationen und es gab Momente, da habe ich mich kaum getraut zusammen mit Milla vor das Womo zu gehen.

Wie gesagt… meine Erfahrungen sind schon einige Jahre her, darum will ich nicht sagen, das ist alles Mist! Es kann sich viel verändert haben und es gibt ganz sicher auch sehr schöne Höfe ohne „schwierige“ Hunde, aber ich war damals nicht so gaaaaaaanz von dem System begeistert. Zumindest habe ich mir seitdem keinen dieser Stellplatzatlanten erneut gekauft, aber vielleicht sollte ich es nach 3 Jahren einfach nochmal testen. Mal sehen…

 

Noch ein letzter Tipp zu diesem ganzen Thema allgemein, wenn ihr eine Stellplatz App gelanden habt, schaut sie euch einfach mal in einer ruhigen Stunde an, auch ohne direkt zu planen. Lest euch die verschiedenen Stellplatz Beschreibungen usw. durch, ihr werdet sicher schnell die „wichtigen“ Unterschiede in den verschiedenen Stellplatzbeschreibungen erkennen.

 

Camping am Abend

So wunderschön werden sicher auch Deine Campingabende!
Photo by Adel Gorden Unsplash

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Vorbereitungen vor Reisebeginn

 

 

Bereitest Du das Wohnmobil irgendwie vor?

Ich schaue vor jeder längeren Tour nach dem Öl Stand, ob ausreichend Scheibenwischwasser im Tank ist und ob die Reifen genug Luft haben. Wenn Du die Möglichkeit hast das Wohnmobil bei Dir am Grundstück,vor einer Tour, an den Strom anzuhängen, dann solltest Du dies ca. einen Tag vor Tourstart tun. Dann laden alle Batterien nochmal komplett auf. Ich habe diese Möglichkeit nicht, es ist also auch kein Drama wenn ihr es nicht macht… aber zu Beginn mit randvollen Batterien zu starten, kann ja nie schaden.

 

Wie viel Druck mus auf die Womo Reifen? 

Meist habt ihr irgendwo einen Aufkleber, in der Fahrzeugtür oder im Tankdeckel, da steht der Reifendruck drauf. Sollte dieser Aufkleber fehlen, steht AUF JEDEM REIFEN eine PSI Nummer. Diese PSI Nummer kommt aus dem amerikanischen und gibt den MAXIMALEN Reifendruck an, wenn ihr davon 0,5 Bar abzieht, liegt ihr immer ungefähr richtig. Dazu müsst ihr diesen PSI Wert aber in Bar umrechnen, und das funktioniert wenn ihr den PSI Wert durch 14,5 teilt.

Beispiel: Auf dem Reifen steht z.B. PSI: 73. Dann müsst ihr nur 73:14,5 = 5,0 Bar (5,0 Bar ist also der MAXIMALE Reifendruck) und wenn ihr dann nochmal 0,5 Bar abzieht, also  5,0 Bar  – 0,5 Bar = 4,5  Bar bekommt ihr einen guten, passenden Reifendruck herraus. Also stellt ihr den Automaten zum Reifendruck auffüllen an der Tanke auf 4,5 Bar, „pustet“ die Reifen auf und alles ist gut.

Ich bin so nervös, an was muss ich denken bevor ich los fahre?

Ich kann euch nur den wichtigen Tipp geben, schreibt euch einen kleinen Spickzettel und klebt diesen z.B. hinter die Sonnenblende. Habe ich tatsächlich bis heute so!!! Schreibt auf diesen Zettel die wichtigsten Handgriffe bevor es tatsächlich los geht und geht diese Liste vor jedem Start einmal schnell durch:

  • Sind alle Schränke und Schubladen zu?
  • Dachfenster und Staufächer außen geschlossen?
  • Kühlschrank verriegelt und auf 12 Volt?
  • Heizung aus?
  • Sat-Anlage & Trittstufe eingefahren?
  • Stromkabel ab?
  • Hund angeschnallt?

Außerdem steht auf diesem Zettelchen noch: Höhe des Wohnmobils 2,95m, Breite: 2,35m und Diesel tanken!!!!

Ich sag euch, gerade zu Beginn, wenn ihr auf irgendeine Unterführung zufahrt, werdet ihr plötzlichn ganz unsicher, ob ihr mit der Womo Höhe auch wirklich gedanklich richtig liegt. Da hilft es sehr, wenn ihr mal eben ganz schnell zur Sicherheit, auf den Zettel schauen könnt.

 

Wie machst Du das mit dem Kühlschrank vor einer Tour? 

Wenn ihr die Möglichkeit habt das Womo/ den Wowa vor der Tour an den Strom anzuhängen (siehe Frage zuvor) lohnt es sich auch den Kühlschrank bereits einzuschalten. Wenn der Kühlschrank während der Fahrt auf 12 Volt springt, wird er NICHT weiter runter gekühlt, sondern behält auf den 12 Volt nur ungefähr die Temperatur, die er bis dahin erreicht hat. Wenn ihr den Kühlschrank also bereits vorher angestellt habt, bleiben die Produkte definitiv kälter.

Ich habe diese Möglichkleit nicht, darum bleiben meine Produkte bis ganz kurz vor dem Start zuhause im Kühlschrank und wenn alles andere fertig ist, kurz bevor ich los fahre, packe ich die Sachen vom Hauskühlschrank in den Womo Kühlschrank. Damit komme ich meist gut zurecht. Fleisch für den ersten Tag friere ich grundsätzlich vorher zuhause ein und lasse es dann im Womo Kühlschrank während der Fahrt „auftauen“. Im Hochsommer, wenn es wirklich richtig, richtig heiß ist, lege ich auch mal zwei vorher zuhause eingefrohrene Kühlpacks mit in den Womo-Kühlschrank.

 

Wie machst Du das mit dem Frischwasser? Fährst Du mit vollem Frischwassertank? 

Das Thema Frischwasser ist nicht so ganz leicht zu beantworten. Die meisten kleinen, 3,5t Womos haben eh schon ein Problem mit dem Gewicht. Viele kleine Womos sind hoffnungslos überladen. Nicht unbedingt bei Alleinreisenden, aber bei Paare oder Familien ist das Gewicht meist ein Problem. In dem Fall ist es also nicht gut, auch noch 100l Frischwasser im Tank zu haben. Wenn das zulässige Gesamtgewicht kein Problem ist, bleibt noch das Thema, viel Gewicht, viel Wasser kostet mehr Sprit. Aus diesem Grund fahre ich meist mit einem ca. halbvollen Tank. Denn zum einen finde ich es immer ganz angenehm wenn ich auch unterwegs ein bisschen Wasser zur verfügung habe und… solltet ihr so ein Netz, oder eine Kugel, oder Tropfen mit Silberionen nutzen, um das Frischwasser im Tank „frisch“ zu halten, ist es nie gut, wenn der Tank komplett leer ist. Es ist in dem Fall immer besser, wenn Wasser im Tank verbleibt (ich spreche jetzt von der Sommersaison, im Winter muss das Wasser natürlich auf Grund von Frostschäden aus dem Tank und den Leitungen). Sobald ich auf einem Stellplatz oder Campingplatz angekommen bin, fahre ich bevor ich mir eine Parzelle suche die Ver und Entsorgung an und fülle dort den Tank einmal komplett auf, oder ich suche mir erst eine Parzelle und fülle dann immer mal wieder per Gieskanne etwas Wasser in den Tank.  Abgesehen vom dem Wasser im Tank, nutze ich allerdings auch immer wieder ganz normales gekauftes, stilles Wasser. Z.B. bekommt Milla gerade im Ausland nur dieses gekaufte Wasser zum saufen. Mein Womo ist alt, die Leitungen sind alt und ich möchte da trotz Silberionen, kein Risiko eingehen. Für alles Andere ( Zähneputzen, waschen, zum kochen, für den Kaffee o.ä) , vor allem wenn das Womo Wasser abgekocht ist, nutze ich aber ganz normal das Frischwasser aus dem Tank.

Noch ein extra Tipp… diese großen Wasserkanister die es z.B. bei Real oder bei den meisten türkischen Geschäften gibt, eigenen sich super fürs Womo. Innerhalbb von Deutschland fülle ich diese Kanister auch mit gganz normalen Kranwasser für Milla wieder auf. Im Ausland wird das Leitungswasser allerdings häufig mit Chlor versetzt, darum nutze ich dort tatsächlich nur gekauftes stilles Wasser für Milla.

 

Was sind das für Silberionen von denen Du im Zusammenhang mit dem Frischwasser sprichst? 

Es gibt verschiedene Hersteller die diese Silberionen im Programm haben. Ich hatte erst ein Silbernetz, welches man einfach in den Frischwassertank legt, nutze aber mittlerweile eine Kugel, die man in den Tank hängt (beide Produkte sind gleich gut, allerdings ist es einfacher die hängende Kugel nach einem Jahr im Tank wiederzufinden, darum nutze ich die Kugel mittlerweile). Diese Silberprodukte werden einfach einmal im Jahr in den Frischwassertank „geschmissen“ und nach einem Jahr wechsel ich sie wieder aus. Das Siler sorgt dafür, dass das Frischwasser im Tank „frisch“ bleit, es verhindert Algen und andere Keime. Da man das Silber weder sieht, noch schmeckt, ist es natürlich schwierig zu sagen ob es wirklich etwas bringt, aber in meinem Fall bin ich davon überzeugt, dass es was bringt, denn hier kommt Milla ins Spiel. Zu beginn meiner Womo Zeit, habe ich kein Silber genutzt und Milla hat NIEMALS, also NIEMALS, NIEMALS, NIEEEEMALS das Womo Wasser gesoffen. Da wäre sie lieber vertrocknet, als dieses Wasser zu saufen. Was mir natürlich auch gezeigt hat, dass ich das Wasser nicht unbedingt in größeren Mengen trinken sollte, denn irgendwas musste ja „drin“ sein. Seit mittlerweile 3,5 Jahren nutze ich die Silberionen als Netz oder als Kugel und seitdem ich das Silber im Tank habe, säuft Milla zu Not auch mal das Womo Wasser. Trotzdem bekommt sie es nicht regelmäßig, aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass mir das Stille-Wasser z.B. Abends ausgegangen ist. In dem Fall ist es natürlich hilfreich, wenn der Hund zur Not über Nacht auch mal das Womo Wasser säuft.

Die Silberkugel die ich nutze gibt es aktuell bei Amazon nicht, aber dieses Netz hatte ich zu Anfang auch und es wirkt genau so gut! Denkt nur dran, das Netz am besten mit einem Faden am Tank zu befestigen… ich habe ewig gebraut um das Netz nach einem Jahr wieder aus dem Tank zu fischen.

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Zum Thema Produkte die jeder Camper an Board haben sollte, habe ich euch bereits einen extra Artikel samt einer Packliste zum abhaken geschrieben, dort findet ihr alle Dinge die ihr unbedingt an Board haben solltet: Packlisten – Produkte die ihr unbedingt benötigt.

 

Wo kann ich das Womo wiegen lassen?

Wenn ihr alles fertig gepackt habt, lohnt es sich mal auf eine Waage zu fahren. Dann sehr ihr wie schwer das Womo ist und ob ihzr weit über dem maximal Gewicht liegt. Sollte dem so sein… vorsicht, am besten nochmal einiges aus dem Womo packen. Vor allem auf Reisen nach Österreich und Italien wird das gewicht gerne mal überprüft und das kann richtig, richtig teuer werden! Mal ganz angesehen vom Unfallschutz!

Das Womo wiegen lassen könnt ihr an Steinbrüchen, manchmal auch an Schrootplätzen und Mülldeponien, die haben meist eine LKW Waage und auch viele TÜV Stellen haben eine Waage auf der Ihr das Fahrzeug für 5-10 Euro wiegen lassen könnt.

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Ver- & Entsorgung:

 

Bevor ich mit euren Fragen beginne, zum Thema „Wie funktioniert ein Stellplatz“ habe ich euch vor einigen Wochen bereits einen Artikel geschrieben, diesen findet ihr hier: STELLPLATZ – wie geht’s ?

 

Wie funktioniert das mit der Ver- und Entsorgung auf Stellplätzen oder Campingplätze? 

Wohnmobil Anfänger Antworten zur Ver- und Entsorgung

Typische Ver- & Entsorgung mit breitem Abwassergulli

Also, bevor ich weiter schreibe eines vorweg. Ich weiß mittlerweile ziemlich sicher, dass dieses Thema rund um die Ver- und Entsorgung ein Thema ist, vor dem die meisten Camper die größten Bedenken haben. Ganz, ganz ehrlich… dieses ganze Thema ist WIRKLICH nichts vor dem ihr soooo große Bedenken haben müsst, das schwöre ich euch hoch und heilig!  Wenn ihr erst einmal an einer Ver- und Entsorgung steht, ist das ganze wirklich viel, viel einfacher (und zudem sind die Stationen auch immer gut Beschriftet) als es klingt. Ihr müsst euch da nicht so einen Kopf machen !!!!!!

Leider habe ich keine bessern Bilder als diese, die schon relativ alt sind.

So jetzt aber los: Also, ihr fahrt einfach auf die Ver und Entsorgung zu. Unten auf dem Boden im Bereich der Ver & Entsorgung ist irgendwo ein Abfluss. Auf manchen Stellplätzen ist dieser Abbfluss sehr breit, auf anderen Plätzen ist dieser Gulli nur auf einer Seite. Überlegt euch also auf welcher Seite eures Wohnmobils der Grauwasser Abfluss sitzt, damit ihr so zur Entsorgung fahrt, dass ihr mit dem Abfluss über dem Gulli steht. Sobald ihr richtig steht, erstmal Motor aus!

Jetzt ist es am günstigsten, wenn ihr als erstes das Grauwasser ablaufen lasst. Also Abbwasserhahn auf, dann kann das Grauwasser in den Gulli laufen, während ihr alles andere erledigt. Als nächstes gehts zum Frischwasser tanken. Dazu kramt ihr also den Wasserschlauch heraus und schließt diesen am Frischwasserhahn an. Sobald der Wasserschlauch angeschlossen ist, werft ihr das Geld ein und „Wasser marsch“. Auf den meisten Stellplätzen kosten 80-100 Liter Frischwasser einen Euro. Es kommt ein bisschen darauf an was für einen Frischwasserzulauf euer Womo hat. Manchmal kann man die Wasserschlauch Düse einfach in den Einfüllstutzen legen und er bleibt da. Ich muss meinen Wasserschlauch die ganze Zeit festhalten, sonst fliegt der Schlauch überallhin, aber er bleibt ganz sicher nicht im Tank.

Noch ein Tipp… auf den Säulen steht meist ein Schild, wie viel Wasser ihr für z.B. einen Euro bekommt. Sagen wir jetzt als Beispiel, 100 Liter für einen Euro. Diese ganzen Säulen laufen aber eigentlich nicht mit einer Wasseruhr, sondern auf Zeit. Das heißt, eigentlich müsste an den Säulen nicht stehen dass ihr 100 Liter bekommt, sondern dass z.B. 2 Minuten das Wasser läuft, sobbald ihr das Geld eingeworfen habt. Wenn ihr also möglichst viel Wasser tanken möchtet, solltet ihr auch möglichst schnell sein. Fangt also nicht erst an den Schlauch zu entwirren wenn das Wasser schon läuft und macht am besten auch keine Pausen zwischendurch, sondern sobald das Wasser läuft, gilt auch Wasser Marsch und ab mit dem Frischwasser in den Tank!

Soooo nachdem ihr also den Abwasser/ Grauwassertank geöffnet habt und Frischwasser getankt habt, kommt noch das Klo!

Ihr nehmt den Kanister aus dem Womo Schubfach und geht wieder zur Entsorgung. Manchmal ist die WC Entsorggung kostenlos, manchmal kostet sie ebenfals ca. 1 Euro. Wenn ihr Geld für die Entsorgung einwerfen müsst, dann macht ihr das jetzt. Sobald ihr die Münze eingeworfen habt, öffnet ihr den Deckel für die Chemie-WC-Entsorgung und dann weg mit dem Zeug! Jetzt gibt es meist direkt über dem Loch zum Klo Entsorgung einen zweiten Wasserhahn. Dieser ist IMMER deutlich ausgezeichnet, meist mit einem Schild dass es an diesem Hahn kein Trinwasser gibt. Das ist eigentlich auch das einzige was wirklich wichtig ist. Nutzt NIEMALS den Frischwasserhahn um den Klo Kanister zu spülen, denn das ist echt ekelig! Jetzt könnt ihr den Kanister 1,2,3 mal spülen und kippt das Wasser immer wieder in das selbe Entsorgungsloch. Wenn ihr soweit fertig seid und der Kanister gut durchgespült ist war es das auch schon fast. An vielen Stationen gibt es noch einen Knopf, der das Klo Entsorgungsloch spült, damit alle „Reste“ weg sind.

Jetzt schiebt ihr den Kanister wieder zurück ins Womo und FERTIG!!!! 

Mittlerweile sollte auch das Abwasser abgelaufen sein, wenn es noch immer läuft, dann wartet ihr eben noch so lange bis alles leer ist. Sollten hinter euch bereits andere Leute auf die Entsorgung warten, müsst ihr ja vielleicht nicht warten bis auch der aller, aller letzte Tropfen Abwasser abbgelaufen ist. Solange das Abwasser aber noch richtig läuft, wartet ihr natürlich! Dann müssen sich die anderen eben noch gedulden.

Ich habe euch extra nochmal ein Foto von einer Entsorgungsstation makiert… Hier wird vielleicht nochmal alles viel einfacher deutlich:

Ver und Entsorgung Wohnmobil leicht erklärt

Eine ganz typische Ver- und Entsorgungssäule auf einem Stellplatz. Danke Michael P. für das Bild.

  • Türkieser Kreis: Schaut mal, hier werden die verschiedenen Entsorgungstationen vielleicht schon ganz gut deutlich. Oben auf dem anderen Bild war der Abbwassergulli sehr breit, da hat eigentlich niemand Probleme den Gulli zum Grauwasserablassen „zu treffen“, so dass sich das Abwasser nicht über den ganzen Platz verteilt.  Hier, auf diesem Bild, ist der Gulli deutlich kleiner, wobei er recht tief liegt, so dass das Abwasser auch hier ganz gut abfließt ohne sich überall zu verteilen. Ihr müsst eben nur überlegen an welcher Seite eures Womos der Grauwasser Ablass sitzt, damit ihr richtig über dem Gulli steht.
  • Pinker Pfeil: Der Pinke Pfeil zeigt dahin, wo ihr das Geld einwerft. Neben dem Münzeinwurf steht auch nochmal eine genaue Anleitung, ihr könnt also wirklich entspannt an die Sache ran gehen.
  • Rotes Quadrat: Dies ist ein ganz typischer Frischwasseranschluss. Ihr nehmt einfach den Wasserschlauch, steckt diesen von unten durch das Metall Ding durch und schraubt ihn auf den Anschluss. (Fragt mich nicht wozu genau dieses Metall Teil unter dem Wasserhahn ist, ich habe dafür zwei Erklärungen, weiß aber nicht ob die Stimmen. Ich denke entweder die sind dazu da, dass der Schlauch nicht direkt nach dem Anschluss abknicken kann, oder er ist dazu da, dass man Gießkannen beim auffüllen nicht an den Wasserhahn hängt?! Sollte dies irgendjemand lesen, der sicher weiß warum diese Metall- Dinger unter den Anschlüssen sitzen, ich würde mich über eine Info freuen! Ihr seht, ich kann auch immer noch viel dazu lernen :-))
  • Hellblauer Pfeil: Nachdem ihr die Münze eingeworfen habt, könnt ihr an diesem Schalter  Frischwasser Marsch, bzw. Wasser Stop drücken.
  • Gelbes Viereck: Das ist das „Loch“, in welches ihr den WC Kanister entleert. Tief Durchatmen, Luft anhalten, Deckel auf und Kassette entleeren.
  • Grüne Linie: Mit diesem Stück Schlauch könnt ihr Wasser in die WC Kassette einfüllen um diese durchzuspülen. Seht ihr oben, über dem „Kein Trinkwasser Aufkleber“ den schwarzen Schalter? Da müsst ihr drauf drücken, dann läuft das Wasser zum spülen der Kassete. Nachdem ihr die Kasette durchgespühlt habt, könnt ihr mit dem Stückchen Schlauch auch den Abfluss / „das Loch“ reinigen. Sobald ihr fertig seid, Deckel wieder zu und fertig!

Ich hoffe dieses Bild hat euch den ganzen Vorgang deutlicher gemacht. Es klingt alles vieeeeel komplizierter als es in Wirklichkeit ist!

Als letzter Tipp: Ich habe immer eine Packung Einmalhandschuhe im Womo liegen, finde ich für die Entsorgung angenehmer. Und nachdem alles fertig ist, kommen die Handschuhe in den Müll und fertig!

 

Darf ich auf einem Stellplatz/ Campingplatz entsorgen, auch wenn ich ihn nicht nutzen möchte?

Ein ganz klares… jain! Also auf den aller meisten Stellplätzen ist es abbsolut ok die Entsorgung zu nutzen, auch wenn ihr den Stellplatz nicht nutzen möchtet. Es kann aber sein, gerade wenn die Entsorgung für Stellplatzgäste kostenlos ist, dass ihr eine kleine extra Gebühr zahlen müsst. Handelt es sich um diese typischen Säulen wie oben auf dem Bild, an denen also eh jeder bezahlen muss, könnt ihr die Entsorgung einfach nutzen und fertig. Sollte es anders sein, also das nicht Stellplatz Gäste extra zahlen müssen, ist dies irgendwo deutlich an der Entsorgung zu lesen. Bei Campingplätze ist es meist deutlich schwieriger. Da müsst ihr auf jeden Fall an der Anmeldung fragen und eigentlich immer eine kleine Gebühr bezahlen, wenn sie euch überhaupt auf den Platz fahren lassen.

 

Wie machst Du das mit dem Entsorgen wenn Du frei stehst bzw. auf Stellplätzen ohne Entsorgung stehst?

Wenn ich solche Stellplätze nutze und irgendwann entsorgen muss ,schaue ich als erstes, ob es nicht auf dem Weg zum nächsten Ort einen richtigen Stellplatz/ Campingplatz gibt, deren Entsorgung ich nutzen kann. Gerade auf längeren Touren verbinde ich das Entsorgen auch immer mal wieder mit einer Nacht auf einem Campingplatz (viele Campingplätze bieten auch so genannte Quick-Stop Plätze. Das heißt man kann den Campingplatz für kleines Geld von Abends 19/20 Uhr bis morgens 9/10Uhr nutzen.) Dann kann ich auf dem Camping entsorgen, wasche meine Wäsche und gehe auch mal wieder mit viel Platz duschen.

Sollte ich so gar keinen passenden Campingplatz oder Stellplatz finden und unbedingt mein Klo Leeren, bin auch auch schon an den nächsten kleineren Rastplatz mit Toilette gefahren und habbe dort, in der Toilette, mein Klo entleert. Das ist sicherlich nicht die beste Variante, vor allem weil man den Kanister nicht spülen kann, aber ich hab es schon 3-4 mal gemacht. Von wegen Umwelt, Entsorgung usw. mache ich mir da ehrlich gesagt keine Gedanken! Ich war schon auf so vielen Stellplätzen im Ausland, da musste jeder seinen Kanister in der ganz normalen Toilette entleeren und auf den Rasthäfen ist meist eh irgendeine Chemie in der Toilette, dass ich es nicht schlimm finde, wenn ich da ORDENTLICH mein Klo entleere. Natürlich ist das nicht meine erste Wahl, die entsorgung auf Stell oder Campingplätzen ist definitiv die bessere Variante, ich fahre wenn es denn sein muss auch keine großen Rasthöfe an, an denen ich mit dem Kanister, auf dem Weg zum Klo,  erst noch lange durch irgendwelche Räume müsste. Was gar nicht geht ist, das Klo einfach in irgendwelche Büsche zu kippen, bevor es dazu kommt, müsst ihr eben ein paar extra Meter in kauf nehmen um einen Stellplatz mit Entsorgung anzufahren. Das selbe gilt natürlich auch für das Grauwasser… es dauert schon ein paar Tage, bis der Grauwassertank komplett voll ist. Ich weiß dass immer noch viele sagen, wenn ich nichts passendes zum Entleeren finde, entleere ich das Grauwasser eben über dem nächsten Gulli oder auf dem Boden in der nächsten Nacht. Ich kann euch davon nur abraten. Das Plätschern fällt doch deutlich mehr auf, als ihr vielleicht denkt und es macht einen ganz bescheidenen Eindruck, wenn es nicht sogar „größere“ Probleme gibt.

 

Wo kommst Du an Wasser?

Also ich nutze meist die Frischwasseranlagen auf Stellplätzen. Gerade in Skandinavien kann man aber auch an fast allen Tankstellen Frischwasser tanken. Wenn man nett fragt, dann bekommt man auch an vielen Tankstellen in Deutschland die Möglichkeit Wasser zu tanken, meist für 1,2,3 Euro. Für mich ist es meist das größere Problem an „extra“ Wasser für Milla zu kommen denn es passiert mir immer wieder, dass mir dieses extra Wasser ausgeht. Natürlich könnte ich an jeder Tanke stilles Wasser kaufen, aber jetzt mal ehrlich… 2-3 Euro für eine Flasche stilles Wasser für den Hund (und mit einer Flasche komme ich meist mal gerade einen halben Tag im Sommer aus). Da muss ich schon echt gar nichts anderes finden, bevor ich das mache. Ich habe eigentlich immer einen leeren Wasserkanister, (oder es tun auch mal 2 leere PET Flaschen) an Board und die fülle ich dann iiiiiirgendwo für Milla mit ganz normalem „Kraneberger“ auf. Das kann am Rasthof Waschbecken sein, das kann das Waschbecken in einem Cafe sein… es ist eigentlich egal wo. Mittlerweile frage ich meist ganz einfach, sage dem Kellner oder dem Tankstellenpersonal dass ich eine Flasche Kranwasser für den Hund bräuchte und meist füllen die so eine PET Flasche mal eben auf. Das sollte natürlich eine Ausnahme bleiben, besser ist es definitiv wenn ihr entweder das einfache, günstige stille Wasser für den Hund kauft, oder so einen Kanister auf einem Stellplatz/ Campingplatz auffüllt, wenn dort das Leitungswasser nicht deutlich nach Chlor riecht (im Ausland wird das Leitungswasser häufig stark gechlort, Milla trinkt dieses Wasser nicht, das verweigert sie total).

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Wohnmobil Technik – von Solar bis Gas“

 

Also bevor ich hier weiter schreibe… ihr wisst ja, ich bin ein absolutes Technik-Trottelchen. Das habe ich auch immer allen geschrieben die mir diesbezüglich Fragen gestellt haben. Aus diesem Grund kann ich euch ganz sicher keine hochkomplexen Fachfragen beantworten und beantworte die Fragen immer so, wie ich mich Verhalte, bzw. nach meiner Meinung und meinen Erfahrungen.

 

Sollte ich eine Solaranlage einbauen lassen

Diese Frage kann ich so generell nicht beantworten, denn es kommt immer darauf an, wie ihr reisen möchtet. Nutzt ihr eigentlich nur Campingplätze, dann benötigt ihr keine Solaranlage, denn auf Campingplätzen gibt es immer Strom. Nutzt ihr eigentlich immer gut ausgebaute Stellplätze mit „allem drum und dran“, dann benötigt ihr ebenfalls kein Solar, denn auch dort könnt ihr immer am Strom stehen.

Sobald ihr aber sagt, wir möchten vor allem die kleinen, einfachen und kostengünstigeren Stellplätze nutzen oder auch frei stehen, kann ich euch eine Solaranlage nur wärmstens ans Herz legen. Denn ohne Solar und ohne Strom, bei ganz normalem Batterieverbrauch (also Abends mal Licht, mal eine Stunde TV und Laptop) kommt ihr ungefähr ca. 3 Tage mit einer vollen Batterie aus. Natürlich läd sich die Batterie auch über das Womo Fahren wieder auf, aber für eine volle Batterieladung reicht es nicht mal eben 30 Minuten zur nächsten Bucht zu fahren, da müsst ihr schon eine deutlich längere Strecke fahren. Oben auf  kommt noch der Campingboom, mittlerweile sind auch die kleinen, einfachen Stellplätze sehr gut besucht und dort gibt es nicht immer Strom, oder ausreichend viele Stromsäulen für alle Parzellen. In all diesen Fällen gibt euch die Solaranlage deutlich mehr Freiheit.

 

Ich möchte eine Solaranlage einbauen lassen, wie stark sollte das Panel sein? 

Wenn ihr das Womo ganz normal nutzt, also z.B. ohne tagelang im Womo arbeiten zu müssen, ohne dauerhaft ganz spezielle elektronische Produkte zu gebrauchen die viel Power benötigen (ich denke da z.B. an diese Atem-Schnarch- Masken nachts) und wenn ihr nicht grundsätzlich an ein und dem selben Ort, wochenlang frei stehen möchtet (ich meine, wenn ihr nicht wochenlang, fest an einem Ort, bei auch mal schlechtem Wetter, frei stehen möchtet, ohne dass ihr zwischendurch fahrt, so dass sich die Batterien über das Fahren aufgeladen werden)  dann kommt ihr mit einem 100 Watt Solar Panel wunderbar aus! Ich hatte jahrelang ein 100 Watt Panel auf dem Womodach, stand damit z.B. in Schweden oder Frankreich wochenlang frei (habe allerdings meinen Standort zwischendurch immer mal wieder gewechselt)  und hatte keine Probleme mit der Batterie.

 

Ich möchte länger unterwegs sein und weiß nicht ob ich mit den zwei Gasflaschen auskomme, wie machst Du das denn?

Zur Info: Das Problem ist, das Gasflaschen im Ausland häufig andere Anschlüsse haben und man sie so nicht „mal eben“ austauschen kann.

Für dieses Problem habe ich 3 „Lösungen“…

1… es gibt für kleines Geld ein sogenanntes Gasflaschen EU Adapter Set. Dank dieser Adapet, die Dinger werden einfach zwischen Gasflasche und Leitung geschraubt, kann man auch die ausländischen Flaschen anstöpseln. Leider klingt das besser als es in Wirklichkeit ist, denn viele Gasflaschen im Ausland sind auch von der Form etwas anders und passen dadurch nicht in unsere Gaskästen. Das ist aber von Land zu Land verschieden, das müsst ihr einfach testen. Das zweite Problemchen… ihr habt dann eine 3. Flasche an Board, denn die ausländischen Flaschen gibt es natürlich nicht im Tausch. Nichtsdestotrotz sind diese EU Adapter keine schlechte Möglichkeit und es lohnt sich durchaus diese immer an Board zu haben.

Angebot:

 

2… Gasflaschentausch auf ganz besonders guten Campingplätzen. Das ist eher ein Geheimtipp, aber in z.B. Schweden war es für mich die este Möglichkeit an Gas zu kommen. Einige der sehr guten Campingplätze (ich kenne es nur auf den 4-5 Sterne Plätzen) mit vielen deutschen Gästen bieten auch deutsche Gasflaschen im Tausch an. Die gibt es zwar nicht für die üblichen deutschen Gaspreise, diese Flaschen sind meist etwas teurer, aber es ist eine Möglichkeit an Gas zu kommen. Die Campingplätze tauschen natürlich nur an ihre Gäste, ihr müsst also mindestens eine Nacht buchen. Wenn ihr also wisst dass ihr bald irgendwann Gas braucht, lohnt es sich durchaus mal einige der tollen Plätze anzurufen und zu fragen ob sie auch deutsche Flaschen tauschen. Per Telefon geht das eigentlich ganz gut. Taktik muss natürlich sein: Haben sie aktuell noch einen Stellplatz frei???, Ja? Ach das ist ja toll, wir sind aktuell in Land XY unterwegs und suchen noch einen tollen Platz in der Region. Gibt es bei Ihnen vielleicht auch die Möglichkeit deutsche Gasflaschen zu tauschen, wir brauchen uuuunbedingt neues Gas ??? Ach ja ??? Hmmmm, das ist ja super! Dann sind wir morgen da! Fallt also nicht gleich mit der Tür ins Haus. 😉

3… in manchen Ländern werden Gasflaschen an einigen Orten wieder aufgefüllt. Auf meiner Schweden Tour z.B. habe ich schon zuhause geschaut wo sich diese Orte befinden (in ganz Schweden waren es mal gerade 4 Anlaufstellen). Sobald ich mich dann in der Gegend befunden habe, habe ich meine Gas Flaschen natürlich ganz bewusst im Auge behalten ob ich sie auffüllen lassen soll. Das Problem daran ist, dass es eben nur wenigge Stellen gibt und das so eine Füllung satte 58 Euro (!!!) gekostet hätte. Plus… ihr benötigt zum Befüllen ebenfalls Adapter. Aufpassen beim Kauf auf z.B. Amazon, es gibt einemal EU Gasflaschen Anschluss Adapter und einmal EU Füllset- Adapter. Insgesamt also eher eine Möglichkeit für den absoluten Notfall… bevor ich gar kein Gas mehr hätte, würde ich wohl in den sauren Apfel beißen.

 

Mein Truma Heizung blinkt rot oder es leuchtet ein rotes Lämpchen, was kann das sein?

Also normalerweise würde jetzt jeder Antworten, schaut euch die Anleitung an, da steht alles drin. Dennoch hier drei Sätze zu dem Thema:  Wenn an dem Heizpanel eine rote Lampe leuchtet ist meist das Gas leer, also bitte einmal die Gasflasche wechseln. Sollte das rote Lämpchen schnell blinken, bedeutet das Unterspannung, die Batterie ist leer, entweder ihr müsst das Womo an den Strom anschließen, oder eine ordentliche Runde, mindestens 30 Minuten am besten deutlich mehr, mit dem Womo fahren, damit die Batterie wieder läd.

Noch ein letzter Tipp und warum dies so ist… fragt mich nicht, ich habe keine Ahnung! Sollte das rote Lämpchen nach dem Gasflaschentausch noch immer leuchten, bzw. es leuchtet obwohl ihr euch ganz, ganz sicher seid, dass ausreichend Gas in der Flasche ist, stellt die Heizung aus, lasst sie 10 Minuten ausgestellt und stellt sie wieder an. Manchmal will die Technik einfach nicht, oder durch den Flaschentausch ist Luft in der Leitung… ich kann es euch nicht sagen. Ich kann euch nur sagen, Auschalten, eine Weile ausgeschaltet lassen und dann wieder einschalten hat schon bei zig Leuten funktioniert. Funktioniert beim Handy ja auch 😉 !

 

Camping am Morgen

So wunderschön ist es fast nur ganz früh morgens am Meer

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Alltag im Womo oder Wowa“

 

Wie kochst Du Kaffee?

Ich koche tatsächlich jeden Morgen ganz einfach mit einem Wasserkessel, Kaffeefilter und Thermoskanne meinen Kaffee. Wenn ihr am Strom steht, könnt ihr natürlich auch eine Kaffemaschine nutzen. Schwieriger wird es wenn ihr nicht am Strom steht. Wir haben auf einem Treffen mal verschiedene Kaffe-Pad-Maschinen getestet, die einzige die wirklich vernünftig über einen Stromwandeler lief, war die einfache, kleine Nespressomaschine. Allerdings auch bei dieser Machine ist nach 3-4 Tassen Kaffee die Batterie so gut wie leer. Kaffee Pad Maschinen machen also eigentlich nur Sinn, wenn ihr am Strom steht.

 

Wohin hängst Du nasse Kleidung, nasse Hundehandtücher, bei schlechtem Wetter?

Es kommt ein bisschen drauf an. Sind die Jacken bzw. das Hundehandtuch wirklich klitsch nass, tropfend oder komplett matschig, hänge ich die Sachen ins Badezimmer, am besten direkt über die Heizungsdüse, so dass die warme Luft direkt hoch an die sehr nassen/ekeligen Sachen ströhmt. Handelt es sich vor allem um feuchte Regenjacken, leicht feute Handtücher o.ä. hänge ich sie am liebsten außen an die Schranktür. Dazu habe ich oben an der Schrantür einen dieser ganz normalen Kleiderhaken, den man auch zuhause an Türen hängen kann. Unter dem Schrank befindet sich das Fach mit der Heizung, sowie zwei Heizunggsdüsen, so trocknet die Jacke ruck zuck und wird auch noch muckelig warm.

Noch ein Tipp… wenn ihr zuhause alte Spannbettücher, T-Shirts oder sonst irgendwelche Baumwoll- Stoffreste habt, schneidet diese in größere Lappen und legt sie ins Womo. Diese Lappen sind super um den Hund halbweg trocken zu rubbeln und könen danach am besten direkt in den Müll. Keine schlammig, dreckigen, feuchten Tücher mehr im Womo!

 

 

 

Fragen von Wohnmobil und Wohnwagen Anfängern rund um das Thema „Geld“:

Benötige ich eine Kreditkarte? 

Meine klare Antwort… JAIN! Wenn Du es vor der Reise nicht mehr schaffst eine Kreditkarte zu beantragen, musst Du Deinen Urlaub nicht kenzeln und für Reisen innerhalb von Deutschland ist keine Kreditkarte nötig. Sobald ihr aber ins Ausland fahrt, kann ich euch nur empfehlen eine Kreditkarte zu beantragen, ob Mastercard oder Visa ist dabei aber eigentlich egal. Im Ausland kann es immer mal wieder sein, dass eure normale EC Karte nicht akzeptiert wird, dann benötigt ihr entweder immer ausreichen Bargeld oder ihr nutzt die deutliche einfachere Variante, eine Kreditkarte.

 

Wie viel Bargeld sollte ich an Board haben?

Schwer zu beantworten… ich bin definitiv eher der „sichere“ Typ, aus diesem Grund habe ich immer Bargeld an verschiedensten Stellen im Womo verteilt. Innerhalb von Deutschland muss es nicht viel sein, fahre ich ins Ausland sind es immer ca. 300 Euro. Ich denke mit diesem Betrag kann ich mögliche Mautkosten, Knöllchen Kosten, Abschlepp Gebühren im Ausland o.ä.bezahlen, sollte Kartenzahlung aus irgendeinem Grund nicht möglich sein. Wichtig ist… gut im Womo verteilen, damit mögliche Diebe es möglichst schwer haben.

 

Muss ich vor einer Reise in ein „Nicht-Euro Land“ Geld wechseln?

Ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen. Es müssen keine riesen Beträge sein, aber zumindest so viel, dass ihr die ersten 1-2 Tage im Land klar kommt. Es kann immer mal sein, dass z.B. ein Stellplatz nur bar bezahlt werden kann. Genau so wie ein Eis, die ersten Brötchen am Morgen oder der erste Kaffee.

 

Warum sollte ich Münzgeld an Board haben? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Auf den meisten Stellplätzen wird die Ver- und Entsorgung, Wasser tanken und Strom an einem Automaten mit Ein Euro oder 50 Cent Münzern bezahlt. Darum solltet ihr euch am besten ein Döschen für Münzgeld im Womo anschaffen und es kann auch nie schaden vor Beginn einer längeren Tour bewusst Münzen bei der Sparkasse einzutauschen.

 

Hilfe für Camping Anfänger

🙂 … Love is in the air… 🙂

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„als Alleinfahrer on Tour“

Hast Du nie Angst wenn Du alleine unterwegs bist?

Nein, ich habe tatsächlich keine Angst wenn ich alleine unterwegs bin. Allerdings liegt das NICHT daran, dass ich so super mutig bin, sondern schlichtweg daran, dass ich so reise, dass ich keine Angst haben muss. Davon abgesehen glaube ich, dass in dem Fall zwei Gefühle ganz oft „verwechselt“ werden. Klar, auch ich bin vor meinen Touren immer noch aufgeregt und ich war auch früher ganz extrem aufgeregt, aber Aufregung und Angst ist nochmal etwas anderes.

Natürlich gibt es auch für mich Situationen vor denen ich mich fürchte, aber auf einer ganz normalen Tour sehe ich einfach zu, dass ich nicht in solche Situationen gerate. Z.B. würde es mir Angst machen links durch eine Baustelle fahren zu müssen, es würde mir Angst machen an einem Friedhof zu übernachten und mir persönlich würde es auch Angst machen, in einem komischen Viertel mitten in einer Stadt zu übernachten. Oder auch Eis und Schnee/ Glatteis macht mir Angst, genau so wie z.B. sehr schlecht ausgebaute Landstrassen mit vielen Schlaglöchern und PKWs die mir dann so nah auffahren, dass sie mich stressen. Aber… all diese Dinge habe ich ja selbst in der Hand. Ich muss nicht an der wartenden Schlange LKW vorbei brettern bis die Baustelle kommt und ich links durch die Baustelle muss. Ich muss nicht an einem Friedhof übernachten, noch weniger in einem komischen Viertel einer Stadt. Ich muss nicht notgedrungen Morgens früh los fahren, sondern kann warten bis die Strassen gestreut sind und wenn mich die anderen PKW Fahrer stressen und möchten dass ich schneller über die Landstrasse heize, dann ist der nächste Feldweg, die nächste Einfahrt oder der nächste Rastplatz meiner, ich lasse die PKW’s vorbei und zuckel weiter mit 30 km/h über die Schlaglöcher.

 

Was machst Du, wenn Du eigentlich auf einem normalen Stellplatz stehst, dich aber dennoch unwohl fühlst? 

Definitiv und das ist meiner Meinung nach einer der aller, aller wichtigsten Punkte beim Alleinereisen, hört auf euer Bauchgefühl und fahrt weiter!!! Ich kann diesen Punkt gar nicht so dick unterlegen wie ich gerne möchte, darum nochmal… das eigene Bauchgefühl ist das aller, aller wichtigste für eure Reisen allein!!!! Egal um was es geht, ob euch Menschen komisch vorkommen, ob es ein Stellplatz ist oder was auch immer… sagt euer Bauchgefühl, hier stimmt etwas nicht, dann geht aus dieser Situation raus!!! Genau so ist es aber auch andersherum… sagt euer Bauchgefühl, hier ist alles gut, dann vertraut ihm auch.

Zumal…. es würde euch ja eh nichts bringen z.B. auf einem Stellplatz stehen zu leiben, obwohl ihr euch dort nicht gut/ sicher fühlt. Ihr schlaft dann eh schlecht, zuckt bei jedem Geräusch zusammen oder kommt erst gar nicht in einen richtigen Tiefschlaf, weil ihr immer ein Ohr „draußen“ habt. Sucht euch lieber einen neuen, anderen Ort… auch wenn das bedeutet nochmal ein paar Kilometer weiter fahren zu müssen.

 

Hast Du vorher das Womo Fahren geübt? 

Nein habe ich nicht, allerdings lag der Ort an dem ich die Omi gekauft habe ca. 2 Stunden von Dortmund entfernt und diese erste Fahrt war meine Übung. Ich weiß noch wie mein Papa die gesamten 2 Stunden mit dem Auto hinter mir her getuckert ist. 🙂 Ich muss aber auch sagen, ich für meinen Teil fühlte mich im Zusammenhang mit dem Womo Fahren nie wirklich unsicher. Ich war natürlich total aufgeregt, aber nicht unbedingt unsicher. Ich habe mich gerade auf meinen ersten Touren einfach strikt hinter einen LKW geklemmt und bin so ganz locker und entspannt mit 80 km/h über die Autobahn getuckert.

Wenn ihr allerdings unsicher seid ob ihr mit dem Womo klar kommt, dann ist es auch keine Schande einfach mal Sonntags auf einem großen Parkplatz Womo fahren zu üben. Wichtig ist doch nur, dass ihr sicherer werdet!

Was ich allerdings gemacht habe ist ein spezielles ADAC Womo-Sicherheitstraining. Das habe ich damals zum Womo Kauf von meiner Familie geschenkt bekommen und das Training war SUPER!!!! Für mich war es dabei gar nicht so interessant das Womo fahren an sich besser zu lernen, sondern viel mehr  darüber zu erfahren, wie das Womo wann reagiert und vor allem zu erkennen, dass so ein Womo kein rohes Ei ist! Man kann durchaus auch mal ordentlich auf die Bremse treten, ohne das gleich etwas geschieht! Ich kann euch so ein ADAC Womo- Fahrsicherheitstraining nur wämstens empfehlen, das hat mir nochmal extrem viel gebracht. Für mehr Informationen gelangt ihr hier zur passenden ADAC Seite: Hilfe für neue Wohnmobil & Wohnwagen Besitzer – ADAC Fahrsicherheitstrainings

Gibt es einen Trick wie ich als Alleinfahrer den Grauwasser- Abfluss leichter treffe? 

Also ich habe es am Anfang so gemacht, dass ich mir einen kleinen farbigen Klebepunkt auf die Höhe des Abflusses auf die Womo Wand geklebt habe. Der Punkt muss so hoch sitzen, dass ihr ihn durch den Außenspiegel seht. So wisst ihr beim „Einparken“ an der Entsorgungsstation wo genau der Abbfluss sitzt und müsst dann nur noch den Gulli treffen. Wenn ihr aber erstmal einige Stationen genutzt hat, bekommt ihr auch recht schnell ein Gefühl für den richtigen Punkt.

 

Wie bekomme ich alleine Wasser, wenn eine Person den „Wasser Marsch Knopf“ gedrückt halten muss?

Zum Glück kommen diese Stationen recht selten vor, aber es gibt sie tatsächlich hin und wieder. Wenn es so ist, dass ein anderer Camper eh hinter mir darauf wartet, dass ich „fertig werde“, dann frage ich diese Leute in solchen Situationen, ob sie so lieb wären auf den Wasserknopf zu drücken, während ich den Schlauch  im Einfüllstutzen halte. Sollte es allerdings so sein, dass ich ganz allein an der Ver- und Entsorgung stehe, ist es immer praktisch eine Rolle Klebeband im Handschuhfach liegen zu haben. Dann löse ich das Problem so, dass ich einfach einen Streifen Klebeband über den Knopf klebe, so dass er „eingedrückt“ stehen bleibt. Natürlich löse ich das Klebeband sofort wieder, wenn ich ausreichen Wasser getankt habe.

 

Je näher die erste Reise kommt, je unsicherer werde ich. Was habe ich mir dabei nur gedacht? Kennst Du das Gefühl?

Oh ja, das Gefühl kenne ich nur zu gut und ich glaube ich kann euch sagen, so geht/ging es ganz, ganz vielen (Allein)Reisenden. So ein Womo/ Wowa ist ja keine 5 Euro Anschaffung und plötzlich ist sie da, die Angst vor der eigenen Courage. Aber ich kann euch sagen, das vergeht auch wieder. Wenn ihr erstmal das Womo eingerichtet habt, ein paar Stunden in eurem neuen Zuhause verbracht habt und vielleicht auch einfach mal ein paar Ründchen gefahren seid, werdet ihr von Tag zu Tag glücklicher und könnt es kaum erwarten endlich los zu tuckern.

Aaaaaaaallerdings…   um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen,  es kann gut sein, dass ihr auf eurer ersten Tour direkt ein nettes „Tour Start Tief“ bekommt. Das heißt, gerade die ersten Tage auf der ersten längeren Tour sind „wie dafür gemacht“ an allem und jedem zu zweifeln. Plötzlich lässt die erste große Aufregung nach, man hat „furchtbar“ viel Zeit zum grübeln und schon ist es da, das erste große Tief! Mir ging es ganz genau so und ich habe in den letzten Jahren erfahren, dass es auch ganz, ganz vielen anderen Alleinreisenden so ging.

Ich selbst stand in Frankreich, es hat tagelang nur geregnet und gestürmt, mit den Franzosen kam ich null klar, ich verstand nichts, ich wurde von Tag zu Tag unsicherer was das Womo Fahren angeht, Milla hat das Womo so gar nicht gefallen und ich habe nur noch über mich und mein ach so „verkorkstes“ Leben nachgedacht. Das Resulatat von alledem war, dass ich in Selbstmitleid versank, tagelang nur noch gehault habe und Millimeter davon entfernt war zurück zu fahren, das Womo zu verkaufen und zu sagen, das ganze Womo Thema war ein riesen Fehler. Mein Glück war, dass ich dem ganzen noch eine letzte Chance gegeben habe, gesagt habe ich fahre jetzt nochmal ein ganzes Stück in Richtung Süden, in eine absolute Touri Stadt und wenn da dann immer noch alles mieß ist, war es das für mich. Aber… ich kam in Honfleure an, die Sonne schien, ich wurde direkt auf dem Stellplatz von deutschen Nachbarn begrüßt und von da an konnte ich die Zeit im Womo genießen. Warum schreibe ich euch das alles??? Weil es mir damals unheimlich gut getan hätte zu wissen, dass es ganz vielen anderen Campern genau so geht. Sollte euch also dieses Tief ereilen, dann denkt nicht sofort, dass ihr nicht für das Alleinereisen „gemacht seid“! Ihr müsst einfach nur durchhalten, diese ersten Tage „überstehen“ … und ich sage euch es wird besser!!! Plötzlich steht ihr morgens auf, die Sonne scheint und ein richtig guter Tag beginnt!

Noch viel mehr über dieses Tour Start Tief und was ihr dagegen machen könnt, habe ich euch hier beschrieben: Das Tour-Start-Tief und 8 Tipps dagegen

Gibt es spezielle Produkte die man als Alleinfahrer unbedingt benötigt? 

Also grundsätzlich gibt es kaum etwas, dass ich einem Alleinreisenden besonders ans Herz legen könnte. Die Produkte die jeder Camper an Board haben sollte und die Dinge die bei mir nie fehlen dürfen findet ihr wie gesagt innerhalb der Packliste.

Wenn es allerdings etwas gibt, dass ich Alleinreisenden unbedingt empfehlen würde, dann wäre es eine Rückfahrkamera. Mittlerweile gibt es verschiedene Systeme, die auch gar nicht mehr so extrem teuer sind und die über Bluetooth o.ä. laufen. So müssen nichtmal mehr extra Kabel durch das ganze Womo gelegt werden. Ich glaube (bin mir allerdings nicht sicher), dass diese Systeme auch bei Wohnwagenbesitzern funktionieren sollten, wobei eine Rückfahrkamera an einem Wohnwagen wahrscheinlich gar nicht sooooo dringend nötig ist, wie an einem Womo.

Wenn ihr allerdings alleine mit einem Wowa on Tour seid, dann solltet ihr vielleicht echt über einen Mover nachdenken. Ich weiß die Dinger sind nicht gerade günstig, aber sie sind einfach extrem praktisch! Natürlich gibt es auf Campingplätzen auch meist irgendwelche Nachbarn die mit anpacken, aber das muss man natürlich auf Dauer mögen. Ich glaube ich ganz persönlch (!!!) hätte ein Problem damit, wenn ich immer auf die Hilfe anderer Camper angewiesen wäre. Es geht nicht um „mal etwas fragen“ und schon gar nicht darum selbst anzupacken, sondern einfach nur um das Gefühl dauerhaft zu wissen, ich brauche immer Hilfe, weil ich den Wowa nicht alleine auf die Parzelle bekomme (sollte dem überhaupt so sein!).

 

 

Fragen und Antworten von und für Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger

Hilfe für Camping Anfänger

Die umfassende Hilfe für alle Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger, Dein Pin für Pinterest.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Ratgeber die meisten Eurer Fragen beantworten. Wie gesagt, wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann immer her damit. Und bitte… ihr müsst euch nicht für eure Fragen entschuldigen!!! Wenn ihr euch eine Frage stellt, dann stellen sich die selbe Frage ganz sich viele andere Neu-Camper auch.

Ich würde diese Seite gerne immer weiter ausbauen, so dass Neu-Camper hier auf IsasWomo eine „Anlaufstelle“ bekommen, auf der sie Antworten auf die unterschiedlichste Anfänger Fragen finden. Das klappt auf Dauer aber nur, wenn ihr mir eure Fragen schickt, einiges fällt mir sicherlich auch noch selber ein, aber wie heißt es so schön… manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Egal ob Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger oder „alter Camping Hase“… ich wünsche euch ganz viele super schöne Touren und eine aufgregende und entspannte Zeit on the Road. Ihr werdet schnell bemerken, campen mit Womo oder Wowa ist echt kein Hexenwerk.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

*Bei den hier genutzten Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate -Links. Das bedeutet egal o ihr das vorgeschlagene Produkt kauft, oder irgendein anderes, solange ihr von IsasWomo zu Amazon gelangt, erhalte ich für euren Kauf eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt dadurch keinen Cent mehr, ich erhalte die Provision von Amazon als eine Art „Belohnung“, weil ich euch von hier zu Amazon geleitet habe und nicht zu irgendeinem anderen online Shop. 

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Mittlerweile ist es einige Jahre her, aber ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, wie die Überschrift zu meiner erste Frage hieß, die ich damals noch innerhalb eines Forums, gestellt habe.

Stellplatz – wie gehts?

Ich hatte zu dieser Zeit absolut keine Ahnung wie das alles auf einem Stellplatz funktioniert, wo bezahlt man, fährt man da einfach drauf, wie ist das mit der Platzwahl, muss man sich vorab anmelden und was was passiert, wenn ich erstmal stehe?

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schlichtweg NULL PLAN und das es sowas wie Stellplätze überhaupt gibt, hatte ich nur durchn Zufall von einem Freund meines Bruders erfahren.

Also die besten Voraussetzungen für die erste Tour! 🙂

Tja und siehe da, diese Woche erreichten mich gleich zwei E-Mail mit genau derselben Frage. Hallo Isa, wir sind auf Deinen Blog gestoßen. Wir sind absolute Camping Anfänger und werden im Sommer unser erstes Womo mieten. Wie finden wir denn Stellplätze und wie funktioniert das da?

Was haben mir diese Mails mal wieder bewiesen, Camping gehört in vielen Familien eben doch nicht automatisch dazu, genau so wie es auch bei uns war. Darum gibt es heute den großen Info Artikel für alle Camping Anfänger.

 

 

STELLPLATZ –  SO GEHT’S!

 

 

Stellplatz vs. Campingplatz – die wichtigsten Unterschiede:

 

STELLPLATZ:

 

  • Stellplätze sind in den aller, allermeisten Fällen nur für Wohnmobile gedacht, Wohnwagen dürfen viele Stellplätze nicht nutzen.
  • Stellplätze sind für kurze Aufenthalte gedacht 1,2,3 Nächte bevor es wieder weitergeht.
  • Die Plätze gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, von einem asphaltierten Platz, mit eingezeichneten Parklücken mitten in der Stadt – bis zur riesengroßen Wiese, Toiletten, Duschen, Strom und Wasser im tiefsten Wald.
  • Stellplätze bieten häufig nur einen eingeschränkten Service, es gibt keine große Anmeldung, wenig Personal und häufig auch keinen weiteren Service wie Brötchendienste o.ä.
  • Der individuelle Platz ist auf Stellplätzen häufig geringer und manchmal ist ein Camping Verhalten (draußen sitzen, Markise auskurbeln, grillen oder, oder, oder) nicht erlaubt.
  • Auf Stellplätzen wird normalerweise nicht reserviert. Weder vor der Ankunft, noch während des Aufenthaltes. Wer den Platz verlässt, macht den Weg für neue Camper frei.
  • Stellplätze besitzen meist keine festen Öffnungszeiten, eine Anreise am späten Abend oder Nacht ist möglich. Aus Rücksichtnahme sollte diese allerdings wenn überhaupt dann möglichst leise und ohne großes Getümmel erfolgen.
  • Die Kosten sind vergleichsweise gering.

CAMPINGPLATZ:

 

  • Campingplätze sind der Ort für längere Aufenthalte. Du möchtest 14 Tage entspannt an einem Ort stehen? Dann ist ein Campingplatz der richtige Ort für Dich.
  • Auf Campingplätzen trifft sich die gesamte Camper-Familie. Vom 500.000 Euro Wohnmoil, über Wowa, Zelt und Miet-Unterkünfte, vom Rentern bis zum Säugling und vom Alleinfahrer is zur Jugendgruppe.
  • Campingplätze bieten immer Strom, Toiletten, Duschen und Ver- und Entsorgung. Häufig gibt es hier auch weitere “Attraktionen” wie Spiel und Sportplätze für Kids, Pools, einen Shop, Wellness Behandlungen oder sogar Mietautos.
  • Auf Campingplätzen kann man eine Parzelle vorab reservieren und die Anmeldung an der Rezeption erfolgt vor Nutzung der Parzelle.
  • Häufig gibt es sogar verschiedene Parzellengrößen zur Nutzung. Von der ganz normalen Parzelle ohne Strom oder Wasser, bis zur 100 qm Exklusiv Parzelle mit eigenem Badezimmer und Meerblick.
  • Der individuelle Platz auf Campingplätzen ist relativ groß, hier ist ein Camping Verhalten grundsätzlich erlaubt, es gibt allerdings meist deutliche Vorschriften was Mittagsruhe, An- und Abreise Zeiten oder auch die Nutzung eines Grills / offenes Feuer angeht.
  • Die Kosten sind meist deutlich höher, können aber mit passenden Rabattkarten deutlich gesenkt werden. Wie diese Karten funktionieren und welche Karte zu dir passt erfährst Du hier: Campingkarten 2018 – Welche passt am besten?
Stellplatz - so geht's. Tipps und Tricks für neue Wohnmobilbesitzer.

Auf der Suche nach dem passenden Stellplatz! So findest Du Plätze die zu Dir passen.

 

Die Qual der Wahl – so findest Du einen passenden Stellplatz?

 

Es gibt mittlerweile eine ziemlich große Auswahl an Stellplatz Atlanten und Stellplatz Apps. Viele Atlanten sind auf spezielle Regionen bezogen, z.B Stellplatz Atlas Deutschland, Stellplatz Atlas Europa, aber auch deutlich kleiner, Stellplatz Atlas Nordseeküste, Provence o.ä.

Viele Bücher sind über z.B. Amazon oder auch im niedergelassenen Buchhandel erhältlich.

Mein deutlicher Favorit sind allerdings Stellplatz Apps. Dabei kann ich Dir die Apps von Campercontact oder Promobil besonders empfehlen. Ihr bevorzugt große Stellplätze mit allem drum und dran? Dann ist die Promobil App spitze, für einfache Stellplätze oder Touren im Ausland bietet Campercontact nochmal deutlich mehr Auswahl.  

Beide Apps bieten verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten. Du kannst also nach ganz speziellen Stellplätzen suchen, die zu Deinem Alltag on Tour passen. Bei mir ist es z.B. so, dass ich je nach Wetterbedingungen und Route nur nach Stellplätzen suche die Strom Anschlüsse bieten und auf denen natürlich Hunde erlaubt sein müssen.

Du kannst die Suchfunktionen der Apps also ganz auf Deine Bedürfnisse anpassen. Zudem bieten beide Apps eine Kommentarfunktion und es ist durchaus hilfreich Kommentare und Bilder von anderen Campern zu lesen, die einen jeweiligen Stellplatz bereits besucht haben.

So findest Du sicherlich unter tausenden Plätzen auch einen Platz der deinen Wünschen in der Zielregion entspricht.

 

Stellplatz und Road Trip, Tipps zur Nutzung eines Wohnmobil Stellplatz

Die erste Wohnmobil Tour ist super spannend, gerade auf neue Camper kommen so viele neue Situationen zu, wie die erste Nacht auf einem Stellplatz

 

 

Anfahrt an einen Stellplatz – und dann?

 

Da Stellplätze so ganz unterschiedlich seien können, ist Dein Handeln immer etwas davon abhängig, welchen Stellplatz Du nutzt.

Ganz klar ist natürlich, fahrt ihr auf das Gelände eines Stellplatzes und dort stehen große Schilder mit Anweisungen, dann ist dem natürlich folge zu leisten.

Grundsätzlich ist es aber so, dass Du die Kosten für Deinen Aufenthalt auf einem Stellplatz immer sofort bezahlst. Du bezahlst die Stellplatzkosten also immer direkt nach Deiner Ankunft und nie erst beim Verlassen des Platzes.

 

Wenn Du einen ganz einfachen Stellplatz anfährst ohne Schranke o.ä. laufen die ersten Minuten typischerweise so ab:

 

Du fährst schön langsam auf den Stellplatz auf und suchst Dir einfach eine Parzelle aus, die für Dich passt.

Du stellst Dich also ohne irgendwelche weiteren Erledigungen auf eine freie Parzelle.

Sobald Du geparkt hast und gerade stehst (häufig benötigst Du dafür Auffahrkeile), stellst Du den Motor ab und “kommst an”.

Sobald Du erstmal stehst, geht es ans bezahlen.

Du musst Dir keinen riesen Stress machen, aber solltest normalerweise erstmal den Stellplatz bezahlen, bevor es ans Ausräumen geht.

 

Die Bezahlung auf Stellplätzen ist so individuell wie die Stellplätze selbst. Manchmal kannst Du die Methode zum Bezahlen des Platzes bereits der Stellplatz App entnehmen. Gerade bei den einfachen Stellplätzen ist es aber fast immer so, dass dort irgendwo ein Kassenautomat herumsteht. Wenn es eine Ver- und Entsorgung gibt, auch gerne mal in diesem Bereich.

Auch ein Blick in die Windschutzscheibe deines Camping Nachbarn kann helfen zu erfahren wie bezahlt wird. Siehst Du dort einen der typischen Kassenzettel, wird es irgendwo einen Automaten geben, ist dort allerdings ein handgeschriebener Zettel zu sehen, wird aller voraussicht nach einmal am Tag eine Person zum Stellplatz kommen, bei der Du dann persönlich bezahlst.

Du findest keinen Kassenautomaten und auch keinen Infokasten am Platz, dann frag ruhig bei den anderen Campern, das ist kein Thema!

Nachdem das Thema Bezahlung geklärt ist, kannst Du dich auch um den Stromanschluss kümmern.

Meist gibt es an den Stromsäulen einen Münzeinwurf mit einer genauen Erklärung. Lies Dir diese Info besonnen durch, dann bekommst Du auch schnell Strom ans Womo.

Danach kannst Du dich “frei entfalten” und die Zeit auf dem Stellplatz nach Deinen Vorstellungen genießen.

 

Du fährst einen großen, vergleichsweise teuren Stellplatz an, mit viel Service und allem drum und dran?

 

Hier laufen die ersten Minuten etwas anders ab, als bei ganz einfachen Stellplätzen. Wenn es vor der Schranke bzw. der Einfahrt zum Stellplatz, keinen besonderen Hinweis gibt wie z.B.: Bitte vor Auffahrt auf den Platz anmelden, fährst Du ebenfalls einfach auf den Platz auf und suchst Dir eine freie Parzelle aus.

 

Vorsicht, auf diesen großen Plätzen ist es manchmal auch möglich Parzellen vorab zu reservieren. Reservierte Parzellen sind dann allerdings mit einem Schild o.ä. deutlich gekennzeichnet, diese solltest Du natürlich nicht nutzen, sondern Dich für eine andere, freie Parzelle entscheiden.

 

Sobald Du vernünftig geparkt hast und stehst, gehst Du zur Anmeldung. Diese großen gut ausgestatteten Stellplätze haben eigentlich alle ein Häuschen zur Anmeldung (meist im ereich der Einfahrt) auf dem Platz. Dort bezahlst Du den Stellplatz, erhältst aber auch alle weiteren Informationen z.B. zum Thema Toilettennutzung, Duschen, Brötchen Bestellung oder,oder,oder.

 

Die Anmeldung ist zum Zeitpunkt Deiner Ankunft geschlossen? Dann schau Dich nach weiteren Informationen um. Meist gibt es neben der Anmeldung einen Kasten mit Anmeldungsformularen und einem Briefkasten.

Hier füllst Du einfach den Anmeldezettel aus, legst den passenden Betrag in einen Briefumschlag und wirfst den Zettel/ Umschlag in den dafür vorgesehenen Kasten.

Das klingt viel komplizierter als es vor Ort ist, die Zettel, Umschläge und Kästen sind immer gut ausgezeichnet und nicht zu übersehen.

Nachdem Du Dich angemeldet hast, kannst Du auch den Strom anschließen und dich “frei entfalten”.

 

Stellplätze, wo stelle ich mich hin?

Wenn Du auf einen Stellplatz auffährst der noch viele freie Parzellen hat, kannst Du auf einige Dinge achten. So wird der Aufenthalt ein voller Erfolg.

 

Stellplatz so gehts – ein paar Tipps zur Wahl der richtigen Parzelle:

 

Gerade als Camping-Anfänger ist so eine Ankunft häufig echt “spannend”, so dass man auf spezielle Details zur passenden Parzellen Wahl gar nicht achtet, darum hier ein paar extra Tipps:

 

  • Wie ist der Boden? Ist es dort extrem schräg oder matschig?
  • Hohe Bäume in direkter Nähe spenden zwar Schatten, schränken häufig aber auch den Sat TV Empfang ein.
  • Du brauchst Strom? Dann achte darauf wo die nächste Stromsäule ist, damit die länge des Kabels auch passt.
  • Deine direkten Nachbarn parken alle vorwärts bzw. rückwärts ein? Dann ist es gut wenn Du auch so stehst, so hat jedes Womo die Aufbautür an der selben Seite und jeder Camper hat etwas mehr Privatsphäre.
  • Gibt es eine große Straße neben dem Stellplatz? Dann sind Parzellen möglichst weit entfernt am ruhigsten.
  • Du möchtest möglichst viel Ruhe? Klar sollte sein, dass Du dich dann nicht direkt neben einen möglichen Spielplatz stellst. Auch die hinteren Parzellen sind meist die etwas ruhigeren, weil nicht jeder Camper bei An- und Abreise an Dir vorbei tuckert. Des weiteren sind die Parzellen direkt neben der Entsorgung, gerade im Sommer, nicht unbedingt “Geruchsfrei” und auch dort ist es gerne mal etwas trubeliger.
  • Und als letztes… wo ist die Sonne? Möchtest Du lieber Sonne am Morgen oder am Abend? Dann schau am besten wie die Sonne steht bzw. der Schatten fällt.

 

So laufen die ersten Minuten auf Stellplätzen in ganz Europa ab, wesentliche länderspezifische Besonderheiten gibt es eigentlich so gut wie nie.

 

Stellplatz bei Lyon

Eine typische Parzelle auf dem Stellplatz bei St. Etienne

 

Stellplatz Verhalten … Camping Knigge

 

Also grundsätzlich kann man schon sagen, dass es auf einem Stellplatz weniger Regeln zu beachten gibt, als auf einem Campingplatz. Ich persönlich habe auch auf vielen Stellplätzen das Gefühl, dass der Stellplatz Alltag etwas anonymer oder “unpersönlicher” abläuft. Vor allem auf den kleinen, einfachen Stellplätze, wenn dazu auch noch ein Camping Verhalten nicht gestattet ist. Aber das muss ja auch nicht immer etwas negatives sein. Wer allerdings gerne etwas mehr Kontakt zu anderen Campern haben möchte, oder z.B. auch mit Kids reist, die sich zusammen mit anderen Kindern auf dem Gelände frei bewegen und austoben möchten, ist auf einem Campingplatz oftmals besser aufgehoben.

Thema Stellplatz und Nachbarn, also es gehört eigentlich schon dazu, dass man sein „Mit-Camper“ begrüßt, bzw. ihnen z.B. Guten Morgen wünscht, wenn man sich morgens begegnet. Genauso kann es nie schaden, wenn man nach der Ankunft mal eben um die eigene Womo Ecke schaut um “HALLO” zu sagen.

Wobei „um die Ecke schauen“ ist auch so ein Thema. Wenn Du zu Jahreszeiten oder Wochentagen on Tour bist und auf einen Stellplatz auffährst der mehr oder weniger leer ist, auf dem es also noch viele freie Parzellen gibt, dann ist es für jeden Nachbarn schön, wenn Du dich nicht direkt neben ein anderes Wohnmobil stellst. Es gibt immer wieder Camper die nutzen direkt die nächste Parzelle, obwohl der gesamte Platz frei ist und kommen zum „Kuschelcamping“ . Warum dies so ist? Ich habe es noch nicht herrausgefunden, aber eigentlich freut sich jeder Camper über ein bisschen mehr Platz und „Privatsphäre“, wenn es denn möglich ist. Ist der Stellplatz bereits voll oder zumindest sehr gut besucht, ist das natürlich kein Thema.

Wenn es so ist, dass Du dich/ Deine Familie kennst und ihr euch bei der Parzellenwahl gerne unschlüssig seid, ist es immer gut, wenn Du das Womo irgendwo am Rand abstellst und den Stellplatz zu Fuß erkundest, um Dir/euch eine Parzelle auszusuchen. Gerade auf verwinkelten Stellplätzen ist dies durchaus von Vorteil, dann wendet ihr nicht 10 mal vor dem Mittagstisch eurer Mitcamper. Wenn ihr zu zweit  unterwegs seid, kann ja einer an der Parzelle warte, diese somit „belegen“, währen der Andere nur eben das Womo holt. Eure Nacharn werden es euch danken, wenn ihr nicht 30 mal an ihnen vorbei tuckert um jede 2. Parzelle persönlich zu begrüßen. 😉

Und dann gibt es noch das Thema Stellplätze reservieren. Da gehen die Meinungen deutlich auseinader und dieses Thema führt auch immer wieder auf den Plätzen, wie auch in den verschiedenen sozialen Medien, zu Zoff. Ich sehe diesen Punkt ganz pragmatisch. Ein Stellplatz ist ein STELLplatz, kein Campingplatz!   Auf einem Campingplatz mietet man sozusagen seine Parzelle, kann den Platz auch mit dem Fahrzeug verlassen und abends zu seiner Parzelle zurückkehren. DAFÜR WURDEN STELLPLÄTZE ABER NICHT GEBAUT. Stellplätze sind eben zum stehen da und diese merkwürdige Art Parzellen tagsüber mit Stühlen oder, oder, oder zu reservieren, den Platz für Stunden zu verlassen und abends auf „seinen“ Platz zurück zu kehren, ist für mich ein unding! Ich kann jeden verstehen, der auf einen Stellplatz auffährt, die Stühle zur Seite räumt und die Parzelle nutzt. Ich würde mich das wahrscheinlich nicht trauen, kann es aber gut verstehen. Das ist das selbe Thema wie Strandliegen mit Handtüchern zu reservieren! Anders sieht es aus, wenn man nur mal eben zum Entsorgen fährt. Morgens, wenn die meisten Leute einen Stellplatz verlassen, kann es an den Ver- und Entsorgungsstationen schonmal sehr voll werden.Da kann ich verstehen, wenn man sagt, ich stelle mich jetzt nicht in die lange Schlange, ich komme erstmal an und fahre Nachmittags nochmal eben entsorgen. Wenn man dann die Parzelle mit einem Stuhl als belegt „Kennzeichnet“, oder die Nachbarn bittet zu schauen, dass die Parzelle frei bleibt,  ist das für mich verständlich. Aber da geht es eben auch wirklich nur um das Entsorgen bzw. um z.B. Wasser zu tanken.  Wenn ich aber sehe (live in Stade erlebt), das Parzellen auf einem rappel vollen Platz mit Keilen reserviert werden und das über TAGE hinweg, weil die Leute am Abend gar nicht zurück kamen und andere Stellplatzesucher diese Parzelle dann aber nicht nutzen können, geht das für mich VOLLKOMMEN am Sinne ines Stellplatzes vorbei.

Davon abgesehen gibt es immer wieder Kleinigkeiten, die man im Zusammenleben beherzigen kann. Wenn die Nachbarn z.B. gerade am Frühstückstisch sitzen, muss man selber nicht gerade den Klo Kanister entleeren. Wenn Du einfach immer ein bisschen daran denkst, dass man sich auch auf einem Stellplatz in gewisser Weise in einer Gemeinschaft befindet, kommst Du aber sicherlich gut klar. 

 

Und dann gibt es noch die absoluten STELLPLATZ NO-GOES!

 

Es gibt also ein paar Dinge, die gehen so absolut gar nicht und können durchaus zu einem riesen Stress führen. Diese Punkte solltest Du also tunlichst vermeiden:

 

  • Immer wieder ein Thema, mehr Platz belegen als Dir zusteht! Egal ob es die ausgefahrene Markise ist, die auf die Nachbarparzelle reicht, Fahrräder die ganz bewusst so hingestellt werden, dass man sich mehr Platz verschafft oder mittlerweile auch immer häufiger gesehen, Anhänger samt Auto, die abgekoppelt werden und auf die Nachbarparzelle geschoben werden, ohne diese zu bezahlen/ zu nutzen. Wir sind alle froh, wenn wir noch einen Stellplatz ergattern, es wäre also toll wenn auch Du dich an die Verhältnisse anpasst.

 

  • Thema Hund auf Stellplätze… ich beginne jetzt nicht mit dem “Kack und Leinenpflicht Thema”, ich denke das ist mittlerweile ganz klar. Aber auch Dinge wie, Dein Hund pinkelt an andere Fahrzeuge, Fahrräder oder Markisen Stangen sind schlichtweg NO-GOES.

 

  • Gibt es Toiletten und Duschen auf einem Stellplatz, werden die natürlich so verlassen wie Du sie auch vorfinden möchtest. In jeder Dusche steht eine große Fletche, diese kannst Du zum sauber machen nutzen.

 

  • Und zum Thema Entsorgung… ganz wichtig und ein Punkt den man als Anfänger einfach gerne mal übersieht. Niemals, also niemals, niemals, niemals wird mit dem Frischwasserschlauch der WC Kanister ausgespült. Und sämtliche Reste vom Entleeren der Toilette oder des Abwassers, müssen natürlich verschwinden. Auch Klopapier Reste die sich irgendwo verheddern.

 

Natürlich gibt es noch viele weitere Punkte die auf den Plätzen immer, immer wieder zu Ärger führen, das beginnt beim bellenden Hund oder der laufenden Klimaanlage, geht über tierisch laute Stromgeneratoren bis zu Fußballspielenden Kindern zwischen den Wohnmobilen.

Aber wenn Du dich an die oben genannten 4 Punkte hältst, hast Du schon viel für den entspannten Stellplatz Urlaub getan. Du warst noch nie campen, kennst dich in der „Camper Szene“ noch gar nicht aus und möchtest die größten Fettnäpfchen umschiffen? Dann ist mein Artikel mit den sage und schreibe 50 größten Fettnäpfchen beim campen sicherlich für Dich ganz spannend:  50 Camping und Stellplatz Fehler

 

Kuschelcamping auf Stellplätzen

Obwohl der Stellplatz noch fast komplett frei war, sind auch diese Nachbarn zum Kuscheln gekommen.

 

 

Zum Schluss noch einige persönliche Tipps und Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren selber bekommen bzw. gemacht habe:

 

Stellplatz – und sonst so? Gut zu wissen:

 

  • Egal ob  Stellplatz Kosten oder Strom Gebühren, ganz, ganz häufig kannst Du die “Zeche” nur mit Münzgeld bezahlen. Wechselautomaten gibt es allerdings so gut wie nie und die Ausrede, ich hatte kein / nicht genügend Kleingeld, gilt für viele Kontrolleure nur bedingt. Aus diesem Grund solltest Du dir unbedingt eine Kleingeld Dose anschaffen. Auch bewusst gewechseltes Kleingeld vor der Tour bei Deiner Bank ist empfehlenswert. Am häufigsten wirst Du 1 Euro Stücke und 50 Cent Münzen benötigen.

 

  • Du kommst am Stellplatz an, kannst noch nicht bezahlen, benötigst aber Strom? Du kannst das Womo bereits vor der Anmeldung an den Strom hängen, da gibt es eigentlich nie Probleme. Sollte es sich allerdings um einen Stellplatz handeln der nach Zählerstand abrechnet (ist sehr, sehr, seeeehr selten und mir bisher nur einmal an der Mosel vorgekommen) solltest Du den Zählerstand vor Nutzung auf jeden Fall irgendwo notieren, bzw, eine Handyfoto vom Stromzähler knipsen.

 

  • Vorsicht – gerade in den Sommermonaten ist es häufig sehr voll, so dass es manchmal nicht genügend Stromsäulen gibt. Manche Camper legen dann Stromkabel über die Stellplatz Wege. Davon kann ich Dir nur DRINGENST abraten. Ich habe es einmal in Greetsiel, direkt vor meinem Womo erlebt, wie sich so ein über den Weg gespanntes Stromkabel im Reifenprofil eines anderen Womos verfangen hat. Es gab einen Knall und ich glaube der Schaden war nicht gerade klein. Der gesamte Anschluss am Womo meines Nachbarns (der das Kabel so gelegt hat) wurde rausgerissen, an einem weiteren Womo entstand durch das wirbelnde Kabel eine ordentliche Macke und auch die Stromsäule wurde beschädigt, so dass 7 weitere Camper keinen Strom mehr hatten. Davon agesehen war das Stromkabel natürlich hin und es ga rieeeesen Disskussionen, wer für den Schaden verantwortlich ist. Viele Wochen später wurde dann in einer F Gruppe gepostet, dass der Besitzer des Kbbels für den Schaden aufkommen musste und er große Probbleme mit seiner Versicherung hatte, weil er „grob fahrlässig“ gehandelt hat, als er das Kabel quer über die Wege gelegt hat.  

Also, wenn Du unbedingt Strom benötigst, dann schau dich am besten vor dem Einparken um, wo Du eine freie Parzelle mit Stromanschluss findest.

  • Du nutzt einen Stellplatz auf dem einmal pro Tag ein Kontrolleure erscheint bei dem bezahlt wird, aber zu der Zeit in der der Kontrolleure auf den Platz kommst, bist Du wiederholt nicht anwesend?

Ich habe für solche Zwecke mittlerweile immer Briefumschläge an Bord, in die ich dann das Geld für eine Übernachtung lege und per Klebeband, plus entsprechender Info auf dem Umschlag, an die Aufbautür klebe. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass wenn mich der Kontrolleure nicht erreicht, ich mich irgendwo an einer Touri Info oder auf einem Amt der Stadt melden musste (Ordnungsamt o.ä.) um  dort die Stellplatzgebühr zu bezahlen. Diese Ämter sind aber oftmals nicht “um die Ecke”, das hieß, ich musste mit dem Womo irgendwo in den Städten herum tuckern, dort iiiiiirgedwo einen passenden Parkplatz finden und dann zum Teil noch ewig warten, bis ich auf einem Amt bezahlen konnte. Das war super nervig und im Ausland, ohne Sprachkenntnisse, gar nicht so einfach.

Seit der Briefumschlag Taktik konnte ich dem bisher immer wieder entgehen. Natürlich ist es nicht toll den Briefumschlag “frei” an die Aufbautür zu kleben, dennoch hat das bei mir bisher immer wieder funktioniert , das Geld wurde entnommen und der Kontrolleure hat die Quittung in den Briefumschlag gelegt.

Vielleicht ja auch für den ein oder anderen von euch praktikabel.

  • Leider wird auch auf Stellplätzen immer mehr geklaut. Richtige Einbrüche, also z.B. eingeschlagene Fenster, kommen meinen Erfahrungen nach auf gesicherten Stellplätzen in Deutschland sehr selten vor. Stehst Du allerdings auf einfachen Stellplätzen im Ausland, z.B. auf irgendeinem kleiner Strand Parkplatz/ Stellplatz, solltest Du Wertsache (Laptop/Kamera/Geld) auf jeden Fall mitnehmen.

Egal wo Du stehst, Fahrräder sollten IMMER gesichert und abgeschlossen werden. Ich habe schon von Leuten gehört denen die Campingstühle geklaut wurden oder, oder, oder… Mir selber ist das noch nie passiert, dabei hae ich schon so einiges vor dem Womo liegen gelassen, aber ihr solltet schon mitdenken und wertvolle Dinge auch auf Stellplätzen sichern. 

 

  • Schau Dich auf dem Stellplatz um, es gibt eigentlich immer mindestens einen Info Schaukasten mit vielen interessanten Tipps und Aktivitäten in der Region. Wenn Du auf einem Stellplatz mit Anmeldung stehst, lohnt sich auch dort ein genauer Blick. Häufig liegen dort z.B. auch kostenlose Stellplatz Heftchen wie das “Top Platz” Heft aus, welches Du einfach so mitnehmen kannst.

 

  • Zu guter letzt noch ein, wirklich gut gemeinter Tipp, für den ich schon häufiger ordentlich Kritik einstecken musste und den ich trotzdem veröffentliche! 🙂 Bleibt nämlich dennoch meine Meinung! Wenn Du mit kleinen Kindern on Tour bzw. auf einem Stellplatz stehen möchtest, kann ich Dir nur den Tipp geben, die Kurzen (vor allem Vormittags) nicht alleine “rumturnen” zu lassen. Ich meine damit vor allem kleine Kids mit Rädern, Rollern oder, oder, oder.

Auf vielen Stellplätzen herrscht nunmal ein kommen und gehen und NATÜRLICH müssen die Womofahrer zu aller erst sehr, sehr gut aufpassen. Aber die Kurzen sind auf ihren Rädern so flink, achten nicht unbedingt darauf, dass irgendwo ein Womo ausparkt und Wohnmobile haben nunmal eine sehr eingeschränkten Übersicht.

Ich habe es selber einmal in Frankreich erlebt, wie ein Mädel von einem Womo angefahren wurde, das gerade ausgeparkt hat. In dem Fall ist bis auf ein paar Schrammen, zum Glück, nicht mehr passiert, aber für alle wäre es der größte Horror ein Kind zu erwischen.

Ich würde meinen Nichten zumindest nicht erlauben alleine auf einem Stellplatz mit den Rädern/ Dreirädern herum zu cruisen.

 

Mit dem Wohnmobil in Dänemark

Egal ob Deutschland oder Europa, Stellplätze „ticken“ alle ähnlich.

 

Fazit Stellplatz – so geht’s?

 

Wohnmobil Stellplatz - Tipps für Deinen ersten Road Trip

Wohnmobil Stellplätze – Der Pinterest Pin zum Artikel

Für mich sind Stellplätze immer noch die erste Wahl wenn es um eine Wohnmobiltour geht und ich bin sehr, sehr froh, dass es diese Möglichkeit gibt eine kurze Weile sicher, entspannt und ohne Stress das Wohnmobil zu parken und zu nutzen.

Im Grunde waren Stellplätze mal so etwas wie spezielle Parkplätze für Wohnmobile, auf denen man auch in ruhe übernachten kann.

In den vergangenen Jahren haben sich die Grenzen zwischen Wohnmobilstellplatz und Campingplatz immer weiter vermischt. Die Stellplätze werden immer größer, die Parzellen bekommen zum Teil extra Parkflächen auf Schotter und Nutzungsflächen auf Rasen, sie bieten immer mehr Service und damit steigen natürlich auch die Kosten erheblich.

Diesen Trend sehe ich mit seeehr gemischten Gefühlen… einerseits finde ich tolle Stellplätze manchmal auch super (vor allem zu kalten Jahreszeiten) alles andere wäre gelogen, andererseits empfinde ich es als ganz, ganz großen Mist, dass es immer weniger einfache, kostengünstige Stellplätze gibt.  Ein Beispiel zu einem dieser neuen “super” Stellplätze mit allem drum und dran findest Du z.B. hier:  Friedrichstadt – ein wahnsinns Stellplatz mit System!

Ich hoffe ich konnte Dir einige gute Tipps zum Thema Stellplätze geben und Du weißt nun wie das mit den Stellplätzen so funktioniert.

 

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte auf die Schnelle:

 

  • Stellplatzwahl durch spezielle Atlanten oder Apps. Apps sind meine Favoriten!
  • Stellplätze sind immer nur für wenige Übernachtungen gedacht.
  • Einfach auf den Stellplatz auffahren und Parzelle wählen.
  • Der Stellplatz Aufenthalt wird immer zu Beginn am Automaten, einem Kontrolleure, oder an der Anmeldung bezahlt.
  • Wie das mit dem Bezahlen auf dem jeweiligen Stellplatz genau läuft, kannst Du manchmal durch die Stellplatz Apps erfahren oder Vorort sehen bzw. bei den Nachbarn erfragen.
  • Nach dem Bezahlen Strom anschließen und “auspacken” soweit erlaubt.
  • Hilfreich ist eine extra Womo-Münzgeld-Box
  • Wichtige Informationen zum Stellplatz oder Angebote für Freizeitaktivitäten, kannst Du der Infotafel am Platz entnehmen.

 

Jetzt sollte einem entspannten Road Trip bzw. Aufenthalt auf einem Stellplatz nichts mehr im Wege stehen.

Ich wünsche Dir eine super schöne Zeit on Tour und wie immer … bleib gesund!

 

Deine

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Wandern und Camping – die perfekte Kombination

Wandern und Camping – die perfekte Kombination

Wandern und Camping, das passt für viele Camper perfekt zusammen. Stehen und leben wo es einem gerade gefällt und zudem die umliegende Natur erkunden, PERFEKT!

Dabei erlebt „das Wandern“ seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Früher wurden die Kinder noch Sonntags zum „Familienwandern“ auf den nächsten Berg oder in den Wald verdonnert, heute gilt das ganze als „Outdoor Spektakel der ruhigen Art“ und kommt bei vielen Familien richtig gut an. Sogar Touren über mehrere Tage, samt Übernachtungen auf den unterschiedlichsten Hütten, werden Mittlerweile für Familien angeboten und siehe da… viele dieser Touren sind gerade in Ferienzeiten restlos ausgebucht.

Aber es muss ja gar nicht immer die Überquerung der Alpen sein! Das Besondere beim Wandern ist ja gerade, dass man es überall machen kann und man bis auf ein paar guter Schuhe, einen Rucksack und eine ordentlichen Jacke, keine besondere Austattung benötigt (zumindest wenn man auf Einsteiger Nivau bleibt).

Wandern für Anfänger - Tipps von Lukas vom Campingplatz Sölden

Selfie mal anders… Lukas vom Campingplatz in Sölden und heute unser Wanderprofi

Ich selber habe früher diese Tage geliebt, an denen ich morgens meinen Rucksack gepackt habe, mir Milla geschnappt habe und dann ging es los. Egal ob ich mir ein Schloss oder eine Burg in der Nähe als Ziel gesucht habe, oder wir einfach entlang der Wanderschilder eschlichen sind, irendwo gab es unterwegs immer ein kleines Cafe zur Einkehr und mehr als einmal wurden wir mit einem wunderschönen Blick belohnt.

 

Da ich selbst allerdings eher zur Gattung der Flachlantiroler gehöre (auch wenn mir die Tagestouren mit Milla früher super viel Spass gemacht haben), wäre es wohl ziemlich lächerlich, wenn ich euch einen Ratgeber zum Wandern schreiben würde. Darum bin ich sehr, sehr froh, dass ich euch heute einen Gastautoren vorstellen darf. Lukas betreibt den Campingplatz in Sölden, ist selber eingefleischter Camper und kennt sich zudem auch in der Bergwelt und beim Wandern gut aus.

Darum überlasse ich Lukas jetzt das Wort und bedanke mich nochmal VIELMALS für seine Arbeit … und wir lesen uns später nochmal wieder.

 

 

Wandern und Camping – 8 Tipps die euch hoffentlich auf den Geschmack bringen:

 

Wohnmobil-Wander-Urlaub

Langsam aber stetig ist wohl DAS Gundrezept beim Wandern (Foto by Lukas, Camping Sölden)

Wandern und Camping – Es gibt viele gute Gründe um Wandern zu gehen. Dabei sieht wohl jeder etwas Anderes vor dem inneren Auge: Schöne Aussichten, das gute Gefühl, wenn du den Gipfel erreichst, interessante Gespräche unterwegs oder aber der belohnende Radler auf der Almhütte.

In der freien Natur lernst du eine komplett andere Welt kennen. Und da man keinen Gipfel erklimmen kann, ohne auch etwas dafür zu tun und sich anzustrengen, gilt eine Bergwanderung als besonders erfüllendes Erlebnis.

Der ein oder andere hat beim Wandern schon wertvolle Lektionen fürs Leben gelernt. Die Natur und die Bergwelt können in dieser Hinsicht großartige Lehrmeister sein.

Hier also die wichtigsten Lehren zum Wandern, die ich aus meinen bisherigen Bergerfahrungen gezogen habe:

  1. Wandern – Gute Planung ist das halbe Leben! 

Ich kenne einige erfahrene Bergsteiger und Alpinisten. Was mich immer wieder erstaunt: Keiner von ihnen würde ohne Vorbereitung eine längere Tour starten.

Bevor es losgeht wird die Ausrüstung akribisch auf Vollständigkeit und Fehlfunktionen überprüft. Die Ration wird kalkuliert und genauestens vorausgeplant. Auch im Hinblick auf die beste Route überlassen Profis nichts dem Zufall.

Nicht fehlen darf außerdem das Überprüfen des Wetterberichts, der Schneelage und der Lawinenwarnstufe.

Viele Probleme in unserem täglichen Leben könnten wir uns ersparen, wenn wir nur hin und wieder ein wenig vorausplanen würden.

2. Immer einen Schritt nach dem Anderen

Beim Wandern ist es lediglich deine Aufgabe einen Schritt vor den Anderen zu setzen – so schaffst du es (im Normalfall) bis ans Ziel. Jeder Schritt, den zu gehst bringt dich näher an den Gipfel.

Oft ist der Weg übersät mit Hindernissen. Dann musst du je nach Hindernis deine Bewegungen anpassen: Über einen kleinen Bach kannst du springen, größere Bäche werden besser Stück für Stück angegangen.

Manchmal musst du schneller gehen und manchmal geht es nur sehr langsam weiter. Im Leben vergessen wir oft, dass uns jeder Schritt – und ist er auch noch so winzig – ein kleines Stück weiterbringt. Am Ende werden wir das Ziel erreichen.

 

Wandern und Camping ein Ratgeber

Das nenne ich mal BERGPANORAMA! (Foto by Lukas, Camping Sölden)

 

3. Teil dir deine Kräfte ein!

Eine sehr wichtige Lektion, auf die ich mich bei jeder Tour immer wieder aufs Neue besinnen muss, ist es anfangs nicht zu überstürzen. Erfahrene Bergführer wissen es besser!

Ihre Aufgabe ist es nicht bloß sich selber auf den Berg zu bringen, sondern auch die ganze Gruppe. Deshalb ist ihr Schritt von Anfang an gemächlich und bedacht.

Der Schlüssel um fünf, sechs Stunden durchgehend wandern zu können, ist es sich gleichmäßig und langsam zu bewegen.

Es nützt nichts schlampig zu werden oder zu hasten – denn…

4. Deine Arroganz holt dich wieder ein

Startest du zu schnell und verausgabst dich bereits am Anfang, wirst du das später bereuen. Vor lauter Anstrengung kannst du die Umgebung nicht mehr so richtig genießen und bist ständig mit anderen Dingen beschäftigt.

Wie zum Beispiel deinem Atem oder deinen müden Knochen. So wird der letzte Teil der Wanderung zur Qual. Um Herausforderungen auf lange Sicht zu meistern, brauchst du einen langen Atem. Deshalb: Beginne langsam und mit Bedacht!

5. Bleib hin und wieder stehen und genieß die Aussicht

Natürlich ist das große Ziel jeder Wanderung am Gipfel anzukommen. Es gibt nichts Besseres! Trotzdem sollten wir lernen, auch den Weg dahin zu schätzen.

Genieß die Aussicht, riech an den Blumen und lerne an den Erfahrungen, die du machst.

Bereits Konfuzius sagte: “Der Weg ist das Ziel!”

Viele Menschen hasten durchs Leben, als hätten sie einen dringenden Termin nach dem anderen. Am Ende sind sie dann am Ziel angekommen und stellen vielleicht fest, dass es gar nicht so besonders ist.

In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn du auf dem Weg dahin so viel Spaß wie möglich hattest und die Aussicht ohne schlechtes Gewissen genossen hast.

6. Du gibst auf halbem Weg nicht auf

Hast du schon jemals jemanden voller Stolz sagen hören: “Ich war fast auf dem Gipfel!”

Wahrscheinlich nicht.

Wenn du schon Bergsteigen gehst, willst du mit großer Wahrscheinlichkeit auch ganz hinauf. Koste es, was es wolle!

Nicht umsonst wollen viele beim Wandern auch ihr Durchhaltevermögen stärken und ihre Willenskraft antreiben. Wandern und Camping, das kann sogar das Selbstbewustsein stärken.

Oft ist der Anfang am Schwierigsten. Denn bist du erst auf deinem Weg, treibt dich etwas von innen (manchmal auch jemand von außen) an. Im Normalfall gehst du nicht nur den halben Weg.

7. Jeder trägt sein eigenes Gepäck

Du selber trägst die Schuld daran, wenn dein Rucksack einfach zu schwer ist. Denn es wird dir niemand (oder zumindest nur in ganz seltenen Fällen) dabei helfen, ihn zu tragen.

Verabschiede dich deshalb am besten von den Dingen, die dich zu sehr belasten. Umso länger du so weiter gehst, desto schwerer wird dir das Gewicht vorkommen.

Wir alle kennen das auch aus unserem Leben. Neben unzähligen (mehr oder weniger nützlichen) Gegenständen sammelt sich nämlich auch allerlei Immaterielles: schlechte Beziehungen, Schuldgefühle usw. bei uns an.

Im Zweifelsfall ist es immer besser mit leichtem Gepäck zu reisen!

8. Lerne bei dir selbst zu sein

Wir alle sind im Alltag sehr beschäftigt und nehmen uns nicht so viel Zeit für uns selber. Dabei wäre es so wichtig immer wieder anzuhalten und zu reflektieren.

Auch wenn du mit einem Partner oder eine ganze Gruppe wanderst, wirst du viel Zeit mit deinen eigenen Gedanken verbringen. Manchmal ist einfach nicht genug Luft übrig um sich zu unterhalten.

Diese einsamen Momente helfen dir, viel über dich selber zu lernen. Sie holen dich aus dem stressigen Alltag und fokussieren dich wieder auf die wichtigen Dinge.

 

Wandern und Camping – Fazit und Tipp

Ich hoffe dieser kleine „Wander und Camping Ratgeber“  konnte eure Lust auf eine tolle Tour durch die Berge oder auch entlang der vielen, vielen Wanderwege, in Deutschland und Europa steigern. Ich selbst habe es wie gesagt früher GELIEBT. Leider habe ich diese Wandertage seitdem Milla nicht mehr gut laufen kann, fast komplett eingestellt… und das finde ich wirklich schade. Aber irgendwie bringe ich es auch nicht übers Herz Milla an schönen Tagen im Womo zu lassen und alleine die Region zu „erwandern“.

Ich muss allerdings zugeben, von der echten „Bergwelt“ habe ich keine Ahnung. Die hohen Berchtesgadener Berge habe ich das letztemal im Bauch meiner Ma erklungen 🙂 , darum bedanke ich mich nochmal bei Lukas für diesen tollen Gastbeitrag.

Wenn ihr noch einen super schönen Campingplatz zum wandern und campen sucht, von dem aus ihr die Bergwelt erobern könnt (ok, ok… ihr dürft auch einfach mal vom Womo aus das Bergpanorama genießen), dann schlage ich euch den Campingplatz Sölden vor, Link zur Homepage Camping Sölden .

Ein Platz der absoluten EXTRA KLASSE mit allem drum und dran… direkt im Öztal gelegen! Ja ich gebe es zu, der Campingplatz Sölden ist nicht gerade der aller günstigste Campingplatz auf Erden, aber er ist eben auch ganz, ganz besonder schön und die Umgebung ist schlichtweg GRANDIOS!

Für einige Tage der extra Klasse, egal ob zum wandern, zum Ski fahren oder auch nur zur Entspannung, dafür liegt der Campinplatz in Sölden perfekt. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen und wir sehen uns vor Ort, denn bei mir steht ein Sölden Besuch fest im (schneefreien) Frühjahrsprogramm 2018 und Lukas… na, den werdet ihr dann ganz sicher auch persönlich kennen lernen. 🙂

Ich wünsche euch eine tolle Zeit beim Wandern, Entspannen und Erleben… lasst es langsam angehen, das Ziel läuft euch ganz sicher nicht davon.

Bleibt gesund… eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende