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Ein Womo – Winter – Weihnachtsmärchen 2015

Ein Womo – Winter – Weihnachtsmärchen 2015

Sicherlich zermürbt euch das warten aufs Christkind genau so wie mich. 🙂 Aus diesem Grund hab ich ein Womo- Winter- Weihnachtsmärchen geschrieben und hochgeladen…. Damit ihr gut einschlafen könnt, oder euch der Weihnachtsstress nicht so fertig macht.

Nehmt euch Zeit und viel Spaß beim Lesen… ♥


Es war einmal ein kleines, ein klitze, klitze kleines Wohnmobil mit dem wunderschönen Doppelnamen“ Dethleff- Rudolf”.  Diese kleine Wohnmobil stand Tag ein, Tag aus traurig, müde und niedergeschlagen in der Ecke einer großes, zugigen Halle.

Um Rudi herum wohnten noch andere Wohnmobile, große, starke Wohnmobile, derer Lack glänzte wie die Glatze von Meister Propper und derer Motoren heulten wie ein ganzes Rudel Wölfe. Doch diese ganzen starken Wohnmobile waren gemein zu Dethleff-Rudolf, sie stupsten ihn Nachts, wenn der Kleine gerade eingeschlafen war, auf seine empfindlichen Blinker, machten sich über sein kleines Mal , oben an der rechten Alkoven Ecke lustig oder sangen, sobald der Besitzelaus ihnen den Rücken zu drehte, ei, ei, ei was sehen wir da, Rosti steht hier schon 10 Jahr!

Er und rostig , das stimmte einfach nicht, kein einziges kleines bisschen Rost hatte er, er war ein sauberes,ein feines Womo und ganz sicher nicht oben huiii untern pfuiii !, und so zitterte und bebte der Kleine in so mancher Nacht vor Wut und Traurigkeit, und während alle anderen schliefen, lief ihm schonmal die ein oder andere Träne aus seinen Wischwasser Düsen über die Motorhaube. 

Eines Morgens kam der Besitzelaus in die Halle und sofort schmiegten sich die anderen Wohnmobile an den großen, dicken Besitzelaus an, sie wollten sich alle nur einschleimen denn jeder hoffte er bekomme eine nette Familie ohne Hunde für einen langen, großen Familienurlaub in warmen Gefilden im zur miete.

Doch der Besitzelaus alberte diesmal nur kurz mit den anderen Wohnmobilen herum, und sagte dann, die anderen sollten ihn doch bitte mal durch lassen, er müsse wichtiges mit “ Dethleff- Rudolf besprechen.

Rudi spitze sofort seine Außenspiegel Ohren, waaaaas , der Besitzelaus wollte mit iiiiiihhhhm sprechen, sollte der Tag etwar gekommen sein, an dem er mit einer Familie los fahren durfte? Das war seit Jahren nicht mehr vor gekommen. Rudi war sofort nervös, er tippte von einem Reifen auf den anderen, er konnte einfach nicht mehr ruhig stehen, sein Motorherzchen hämmerte nur so unter der Haube und vor lauter Aufregung verlor er gar 3 Tropfen Öl … aber psssssssssst, das hat niemand gesehen!

So presste sich der Besitzelaus mit seinem dicken Bauch und der roten Nase an allen Wohnmobilen vorbei, und stand vor unserem kleinen Rudi mit dem kleinen Mal, ganz oben an der rechten Alkoven Ecke.

Pass auf mein guter alter Rudi, die Zeit ist gekommen, sagte der Besitzelaus. “ Die Zeit ist gekommen” dachte Rudi, waaaaahnsin ich bekomme eine Mietfamilie, und seine Motorhaube verzog sich zu einem breiten Grinsen. Doch der Besitzerlaus sprach weiter:  Rudi ich kann Dich einfach nicht länger bei mir behalten, du kostest mich zu viel Geld, seit Jahren konnte ich Dich nicht mehr vermieten, darum habe ich eine Anzeige aufgesetzt, Rudi du wirst verkauft, heute Nachmittag kommt ein Käufer.

“ Waaaaaaaaaaaas” …. Dethleff- Rudolf stockte der Atem, was hat der Besitzelaus gesagt? Hat er wirklich gesagt ich werde verkauft ? Rudi wollte nicht verkauft werden, er mochte den Besitzelaus sehr, die anderen waren zwar gemein zu ihm, doch diese zugige Halle war sein Zuhause, sonst hatte er nichts… nichts als dieses zuhause… 

Nein, nein, nein…. Rudi zitterte und bebte… Seine Wände fingen an zu klappern, nein, er wollte hier nicht weg!!!

Und wie es vor lauter Angst und Panik noch in seinen Ohren rauschte, hörte er schon den Gesang der anderen Wohnmobile … [mdi-icon name=“music-note“ size=“default“ color=“black“]  RUDI KOMMT WEG- WEG- JETZT SIND WIR WIEDER ALLEIN, ALLEIN. DENN ER KOMMT WEG- WEG- RUDI STEHT ALLEIN, ALLEIN- DENN ER KOMMT WEG…. WEG! [mdi-icon name=“music-note“ size=“default“ color=“black“]

Kurze Zeit später rief der Besitzelaus Dethleff- Rudolf nach vorne, die anderen Wohnmobile bildeten eine Gasse, sie lachten sich heimlich in die Reifen und stupsten ihn ein letztenmal an seinen empfindlichen Blinkern, während Rudi langsam und traurig nach vorne rollte. Der Besitzelaus nahm ihn mit rüber in die Waschhalle, schrubbte und schubberte seine Außenhaut, zog und fletschte über die Fenster und polierte seinen Lack.

Eigentlich liebte Rudi es ,wenn der Besitzelaus ihn hegte und pflegte, aber heute konnte er gar nichts genießen. Er hörte auch nicht was der Besitzelaus zu ihm sagte, er dachte immer nur todtraurig daran ,das es wohl die letzten Stunden waren, die er hier ,in seinem Zuhause, verbringen würde .

Er hatte furchtbare Angst wer und was da auf ihn warten würde… Bekäme er überhaupt noch einen richtigen Besitzer, oder würde er ausgeschlachtet werden sollen, würde das weh tun , er ist doch so empfindlich? Und wenn ihn wirklich noch jemand kaufen sollte, wer wäre es… Eine Familie oder ein altes Ehepaar und hätten sie einen Hund?

Rudi hatte nämlich eine rieeeeesen Angst vor Hunden, so wie eigentlich jedes Wohnmobil. Hunde sind das Schlimmste was es gibt, dachte Rudi, noch viel, viel schlimmer als Lochfraß, Fäulnis oder Motorschaden… Schon seine Oma las ihm früher das Märchen vom Rotwömchen und dem großen, bösen Hund oder der Vierbeinige Womofänger von Hameln vor.

Hunde… die pinkeln ihm frech an die Reifen, kauen wie wilde Wölfe innen an seinen Polstern, immer kitzeln sie ihn, wenn sie mit ihren Krallen über den Boden laufen und verhaaren ihm überall seine Heizdüsen.

Und wie Dethleff Rudolf noch traurig und gedankenverloren in der Halle stand , bemerkte er gar nicht wie schnell die Zeit verging. Bis er plötzlich hochschreckte und Motorgeräusche von irgendwo draußen vor der Halle vernahm. Es war also soweit, sein neuer Besitzer war da.

Rudi spitze die Ohren so stark er nur konnte, doch er hörte nichts weiter als sein eigenes Herz, das ihm bis in das Fußraumgebläse klopfte.

Dann öffnete sich irgendwann eeeeendlich und ganz langsam die Tür zu der Halle, in der Dethleff Rudolf wartete. Er blinzelte mit seinen Scheinwerfern, konnte aber durch das helle Licht von außen, gar nicht erkennen wer da zu ihm kam.

Bis, ja bis plötzlich eine junge Frau vor Rudi stand und ihn anstrahlte.

“ HÄÄÄÄÄ, eine Frau ???” , Rudi wusste gar nicht was er denken sollte, das konnte ja nicht sein. Wo blieb denn nun sein neuer Besitzer? Und warum strahlt ihn diese Frau so freudig an? Sie sah nicht aus wie eine Ehefrau oder Mama, da waren keine Kinder und einen Ring trug diese Frau auch nicht! Rudi war total verwirrt.

Doch die Frau sah irgendwie nett aus, dachte sich Dethleff Rudi so ganz, ganz tief in seinem Motorherz. Aber das konnte und sollte es ja wohl nicht gewesen sein, und so zuckte Rudi verlegen zusammen, als ihn diese Frau sanft über die Stoßstange streichelte.

Nein, nein, nein, dachte Rudi und sagte zu sich selber, das kann nicht sein, bleib standhaft , die wird nicht deine neue Besitzerin! So zog Rudi seine Türen zu, und verkrampfte so fest er nur konnte. Bevor hier nicht sein neuer, richtiger Besitzer stehen würde, würde er niemandem seine Türen öffnen!

Aaaaaach komm schon Rudi, sei nicht eingeschnappt, hörte er den Besitzelaus sagen. Doch Rudi war bockig, er wollte diese Frau nicht in sich eintreten lassen, er wollte jetzt sofort seinen neuen Besitzer sehen und diese Frau…. die kann noch so nett lachen, irgendwie riecht sie nach Hund,auch wenn ich den Bastard noch nicht sehe, dachte Rudi.

Ruuuuuuuudi, sprach der Besitzelaus und tupfte ihm sanft auf diese kleine Stelle hinter den Außenspiegel Ohren . Er wusste genau wie er Rudi wieder zum Lachen brachte, an diesem kleinen Punkt ist Rudi aber auch soooo kitzelig, und so hüpfte Rudi sofort vor lachen von links nach rechts und andersherum.

Rudi, hör mir mal zu, flüsterte der Besitzelaus Rudi in den linken Außenspiegel. Das ist Bel , sie ist eine nette, liebe, junge Frau und sie hat ganz großes Interesse an Dir. Ihr aller, aller größter Traum, ist es ein Wohnmobil wie Dich zu besitzen. Sie hat mir versprochen Dich zu hegen und zu pflegen und ich glaube, ihr könntet beste Freunde werden.

Aber Besitzelaus, flüsterte Rudi zurück, sie ist doch ein Mädchen!

Ja und Rudi , sagte der Besitzelaus, es ist doch ganz egal ob Junge, Mädchen, Paar oder Familie…. Sie hat mir versprochen immer auf dich aufzupassen, und ich vertraue Ihr und wenn Du dir sorgen machst wegen des einparkens, flüsterte der Besitzelaus jetzt noch etwas leiser, du bekommst von mir gleich noch eine ganz eigene, neue Rückfahrkamera , dann gibt es da auch keine Probleme!

Der Besitzelaus grinste Rudi an, und Rudi……..  der grinste zurück und öffnete Bel seine Türen. Eine eigene Rückfahrkamera, die hatte sich Rudi schon immer gewünscht.

Endlich durfte Bel, Rudi auch von innen sehen und sie war begeistert. Schon sehr, sehr lange hat sich nieman mehr so über Rudi gefreut und als Bel, auf Rudis Fahrersitz Platz nahm, und ihm vorsichtig über sein Lenkrad streichelte, bekam Rudi eine wahnsinnige Gänsehaut.

Ganz langsam entstand zwischen Dethleff Rudolf und Bel eine Art von Vertrauen. Rudi sah nicht mehr ganz so traurig aus, und Bel lachte so sehr vor Glück, das ihr Tränen in den Augen standen.

Nachdem Bel innen von Rudi begeistert war, schaute sie sich Rudi auch von außen nocheinmal ganz genau an, und blieb an Rudis Mal, an der rechten oberen Alkoven Ecke hängen. Rudi bemerkte Bels zweifelnden Blick sofort, und lief rot an. Scheiterte jetzt doch wieder alles an diesem kleinen Fehler?  Bel war unentschlossen, sie wollte Rudi so gern ein neues Zuhause geben, aber sie konnte es sich einfach nicht leisten, extreme Reparaturkosten für Rudi in Kauf zu nehmen. Was wenn da doch etwas feucht ist?

Der Besitzelaus versuchte alles um Bel von Rudi zu überzeugen, aber Bel war weiterhin unsicher.

Sollte Rudi etwas sagen, das war schließlich seine Chance doch noch weiter beim Besitzelaus zu bleiben, wo kein Käufer, da kein neues Zuhause. Aber er müsse bestimmt so oder so weg, dachte Rudi und wie würde der nächste Käufer wohl sein? Rudi war hin und her gerissen, doch dann platzte es plötzlich aus ihm herraus, Bel du musst dich nicht sorgen, ich schwöre Dir, auf das Leben meiner Achsen, ich habe dieses Mal schon Jahre und alles ist trocken, bitte nimm mich mit, ich mag Dich!

Das waren die Worte die Bel gebraucht hatte, sie vertraute diesem kleinen, alten Wohnmobil. Warum, das wusste sie auch nicht so genau, doch Bel merkte wie sich der Knoten in ihrem Bauch löste und das glückliche Gefühl zurück kam.

Ok, sagte Bel, einverstanden … Rudi, ich kaufe Dich und ich verspreche Dir auf dich acht zu geben und dich zu beschützen so gut ich nur kann.

Mit diesen Worten verließen Bel und der Besitzelaus die Halle in Richtung Büro.

Nun stand Rudi wieder allein in der Halle, er war ganz durcheinander und schaute sich ein letztesmal genau um. All die Geräte und Werkzeuge, den langen Wasserschlauch mit dem sie immer so viel Spaß hatten und die große, weiche Bürste, die sein Dach so schön abgerubbelt hat, all das sieht er nie wieder. Und schon war sie wieder da, diese Traurigkeit und das Gefühl ganz allein zu sein. Und wie Dethleff Rudolf noch mit hängenden Haubenwinkeln ein kleines Tränchen verdrückte, öffnet sich plötzlich die Hallentür und Rudis schlimmster Albtraum kam zur Tür herein…. Ein Hund !!!

Nein, schrie Rudi sofort, er macht einen riesen Satz in die andere Ecke der Halle, warf dabei noch die Leiter um, die schon hinter ihm stand, um die Kamera an seinem Heck zu befestigen. Rudi verkrampfte total, schloss krachend alle Türen und fauchte und heulte so böse auf, wie es sonst nur ein rasend schnelles Formel 1 Auto schafft.

Doch diese Hündin, die da zuerst auf Rudi zu kam, war mindestens genau so ängstlich wie Rudi selbst. Dieses kleine Hundmädchen erschrak so sehr, durch den Lärm der fallenden Leiter, der knallenden Türen und den bösen Geräuschen durch Rudi selbst, dass sie sich unter die nächste Werkbank flüchtete, und dort ,ganz hinten, in der absolut hintersten Ecke, mit eingekniffendem Schwanz und zitternd zum sitzen kam.

Sofort öffnete sich die Tür zum Büro,  Bel und der Besitzelaus standen im Eingang zur Halle.

Was ist denn hier los, schimpft der Besitzelaus sauer. Dethleff Rudolf , schau dir nur an was du gemacht hast, gut das noch niemand auf der Leiter stand, das hätte böse Enden können!

Was machst du denn nur?

Doch während der Besitzelaus noch schimpfend und fluchend, mit seinem dicken Bauch und den wehenden weißen Haaren durch die Halle rannte, saß Bel schon unter der Werkbank, denn wie ihr euch bestimmt schon denken konntet, war es ihre Hündin, die der Auslöser für die ganze Panik war. Illa hatte sich aus dem Auto geschlichen, und ist auf der Suche nach Bel in die Halle gedackelt.

Ganz langsam beruhigte sich Illa wieder, kam aus der Ecke heraus, und lag auf Bels Beinen, allerdings ohne Rudi aus den Augen zu lassen.

Rudi stand allerdings immer noch in der Ecke, kniff alle Türen und Fenster zu und würdigte Bel und Illa keines Blickes. Er wusste doch, dass da irgendwas nicht stimmen konnte. Rudi war nicht so ein Womo das Glück hatte und einfach so einen netten neuen Besitzer bekommt. Nein, so war es noch nie, und so ein Glückspilz wird er nie sein, dachte sich Rudi.

Außerdem hat er doch sofort gerochen, das Bel nach Hund stinkt , nein, das war zu viel des Guten, ein Hund wir niemals bei ihm einsteigen, niemals!

Während der Besitzelaus noch für Ordnung sorgte, stand Bel plötzlich direkt vor Rudi, doch Rudi wollte nicht reden, und so drehte er sich weg von Bel, und Strecke ihr seinen großen, breiten Womo Po entgegen.

Heeeey Rudi, sagte Bel, komm schon, hör mir wenigstens zu, ich finde das habe ich verdient. Ich habe Dir auch vertraut, jetzt schenk mir wenigstens ein bisschen Zeit um mich zu erklären.

Rudi drehte sich mürrisch wieder zu Bel um, doch rutschte er so weit in die Ecke, und somit weg von Bel, wie nur eben möglich.

Rudi, ich wusste doch nicht dass Du so eine Angst vor Hunden hast.

Ich habe keine Angst, ich habe vor gar nichts Angst, ich bin ein starkes Wohnmobil!, patzte Rudi ihr aggressiv entgegen. Das war zwar ein ganz, ganz kleines bisschen doll gelogen, dachte Rudi, aber das weiß Bel ja nicht!

Ok, ok sagte Bel schmunzelnd , Rudi ich wusste doch nicht das Du solcheeee ähhhhmmm Probleme hast, mit Hunden.

Aber weißt du, Illa , so heißt mein kleines Hundemädchen, gehört zu mir und steht an meiner Seite. Genau so wünsche ich mir, das Du Rudi, mal irgendwann an meiner anderen Seite stehst. Die Illa ist ein ganz liebes, kleines Hundemädchen, ich verspreche Dir, sie wird dich nicht beißen, oder an deinen Polstern knabbern. Und weil sie ein Mädchen ist, wird sie definitiv und niemals an Deine Reifen pinkeln, das geht nämlich als Mädchen gar nicht. Bitte, Rudi, ich bitte dich von ganzem Herzen, schau sie Dir an und gib ihr eine Chance. Ich bin mir sicher, wir werden ein gutes Team, und Illa wird dich auf jedenfall in dunklen Nächten beschützen.

Rudi war verzweifelt … Das wiedersprach allem, was er jemals gelernt und gesehen hatte. Man hat ihm doch immer gesagt, alle Hunde sind gefährlich, und wenn er dran denkt, wie sein früherer Kumpel “Hymer Herman “ vor Jahren aus dem Familienurlaub mit Hund zurück kam, übersät von Bisswunden , ja selbst das Futter der Kissen lag verteilt in Hermans Bauch , dann können Hunde nicht lieb sein.

Aber Bel hat ihm auch vertraut, was sein Mal angeht, was soll er nur tun….

Komm schon Rudi, flehte Bell ihn an, Vertrauen gegen Vertrauen …

Rudi schaute sich Bel noch einmal genau an, inspizierte jeden cm von Bel und sah ihr sekundenlang fest in die Augen.

Dann entspannte sich das kleine Womo, und öffnete langsam die Türen.

Bel freute sich, sie nahm Illa an die Leine, und ging langsam durch die Halle auf Rudi zu.

Ganz automatisch spannte Dethleff Rudolf, das kleine Wohnmobil, sämtliche Leitungen, Schräubchen und Dichtungen an und presste die Augen ganz fest zusammen…

Doch es passierte nichts… Illa saß schwanzwedelnd vor Rudi und strahlte ihn an. Sie saß einfach nur vor Rudi, und lachte … Und Rudi… Rudi sah Illa an, und ganz, ganz tief in ihm drin, vorbei an allen Schläuchen und Klappen, hinter der letzten Schraube , da wo noch kein Besitzer oder Werkstattmeister seine Hände hatte, loderte eine kleine, warme Flamme auf.

Doch Dethleff Rudolf blieb äußerlich starr, und nachdem Illa aufgestanden war, und auf seine geöffnete Tür zu lief, zuckte er wieder zusammen. Da griff Bel ein, und strich dem kleinen Womo sanft über die rechte Flanke. Glaube mir, Rudi… Vertrauen gegen Vertrauen.

Rudi nahm seinen ganzen Mut zusammen und blieb so entspannt wie es ihm nur eben möglich war stehen.  Illa sprang leicht und mit viel Gefühl, ohne Rudi mit ihren Krallen zu ziepen ein und kuschelte sich fest in eine Ecke von Rudis Bauch.

Das kleine Wohnmobil konnte es nicht fassen, Illa tat ihm wirklich nicht weh, Bel hatte recht, ganz im Gegenteil , eigentlich war es ein wunderschön warmes Gefühl , welches dieser kleine Hund durch sein weiches Fell, in Rudis Bauch erzeugte.

Wenige Augenblicke später rief der Besitzelaus Dethleff Rudi zu sich, denn er sollte ja noch die versprochene Rückfahrkamera bekommen, genau so wie eine extra Lichtleiste und , Rudi konnte es kaum fassen, eine niegelnagelneue Concorde- Phönix- Niesmann Bischoff Solaranlage.

Rudi war so aufgeregt, das er gleich mit vollgas und quietschenden Reifen nach vorn zum Besitzelaus raste, was im selben Moment natürlich Illa hochschrecken ließ.

Illa wusste in diesem Moment gar nicht was los war, und tippelte wild in Rudis Bauch vor und zurück, dies wiederum kitzelte Rudi so sehr, das er einfach nicht ruhig stehen bleiben konnte, und so sprang dieses kleine Wohnmobil wie ein Flo von links nach rechts, vor und zurück und hoch und runter durch die Halle.

Na , das kann ja noch was werden mit den Beiden, dachte sich Bel im stillen. Es dauerte eine gaaaaanze weile, bis sich das kleine Wohnmobil beruhigt hatte, und Illa auch wieder wusste wie ihr geschah.

Nachdem Dethleff Rudolf das letzte neue Teil installiert bekommen hat, Illa ihren Lieblingsplatz gefunden hat und ruhig da lag und Bell die Rechnung beglichen hatte wurde es ernst.

Obwohl die anderen Wohnmobile oft so gemein zu Rudi waren, standen jetzt alle um Rudi herum und verabschiedeten das kleine Wohnmobil mit vielen lieb gemeinten Reifen Stupsern . Mach es gut Rudi, gib auf dich acht Rudi und pass immer auf Deinen Ölstand auf , Rudi, erklang es aus allen Ecken. Zum erstenmal seit 10 Jahren in dieser zugigen Halle, hatte Rudi das Gefühl “ gemocht” zu werden und diese kleine Flamme , ganz , ganz tief in Rudis Motorraum erstrahlte noch ein wenig größer.

Rudi drehte sich um und fuhr langsam aus der Halle, er drehte sich von da an nicht nochmal um , er wollte von nun an nach vorn schauen.

Er öffnete seine Fahrertür, und ließ Bell auf seinem großen und sehr bequemen Sitzen platz nehmen.

Sie waren bereit den Hof zu verlassen, da stand der Besitzelaus plötzlich vor Rudi. Er stupste Rudie mit seinem dicken Bauch ganz sachte an seine Stoßstange, wie so viele hundertemale zuvor in den vergangenen Jahren. Dann beugte er sich über das kleine Wohnmobil, und streichelte ihm sanft und mit warmen Händen über die Motorhaube, dabei streifte sein langer Bart Rudis Scheinwerfer… Hi- hi- ho-ho-ha-ha ,juchzte das kleine Womo, Besitzelaus das kitzelt so sehr.

Entschuldige Rudi, sagte der Besitzelaus mit seiner tiefen , ruhigen Stimme, dann sprach er weiter: Rudi, du wirst mir fehlen, mein kleiner, doch ich weiß, Dir wird es bei Bel gut gehen, wahrscheinlich sogar noch besser als hier bei mir. Du wirst auf deine alten Tage endlich alles erleben, was Du dir schon immer gewünscht hast, vertraue Bel, und vertraue Illa, sie wird immer auf dich acht geben. Und denk dran, egal wo Du bist, und was geschehen wird, du hast jetzt 2 Freundinnen fürs Leben, Vertrauen gegen Vertrauen!

Schreib mir mal, mein kleiner Rudi, ich werde Dich vermissen ♥  …

Plötzlich erstrahlte die kleine Flamme , die bisher verborgen war hinter Metal, Öl und Staub, ganz tief in Rudi selbst, wie noch nie zuvor, ganz hell und warm. Zum erstenmal hatte Rudi das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden, und aus einem alten, kalten, Wohnmobil, wurde ein schöner, warmer, wahrer Traum.

So verließen Illa, Bel und Dethleff Rudolf  den Hof mit einem herrlich , warmen Gefühl im Bauch und immer auf der suche nach gemeinsamen Abenteuern, denn sie wussten es konnte die Welt untergehen, an ihrer Seite wäre jemand dem sie vertrauen konnten.

[mdi-icon name=“candycane“ size=“lg“ color=“black“] [mdi-icon name=“candycane“ size=“lg“ color=“pink“] Und wenn sie nicht gestorben sind, seht ihr vielleicht heute noch ein kleines, warm leuchtendes Wohnmobil mit einem Mal an der rechten, oberen Alkhovenecke, einen aufgeregten Hund und eine Frau irgendwo auf der Welt, gemeinsam ein Abenteuer erleben. [mdi-icon name=“candycane“ size=“lg“ color=“pink“] [mdi-icon name=“candycane“ size=“lg“ color=“black“]


Weihnachtsmarkt & Wohnmobil Top 17+1

Weihnachtsmarkt & Wohnmobil Top 17+1

Juhuuu, bald ist es wieder so weit, die Weihnachtsmarkt Zeit 2017 beginnt!

Nur noch wenige Wochen und dann beginnt sie wieder, die Zeit in der sich Deutschlands Innenstädte in Lichtermeere verwandeln, es überall nach Glühwein und gebrannten Mandeln duftet und man vollgefuttert vom Einkaufen zurück kommt.

Meine ABSOLUTE LIEBLINGSJAHRESZEIT… der Winter, die Vorweihnachtszeit und die Zeit von Weihnachtsmarkt und Budenzauber.

Viele von Euch ( mich eingeschlossen) werden in den nächsten Wochen bestimmt vor haben den ein oder anderen Weihnachtsmarkt zu besuchen… So weit, so klassisch!

Aber zu welchem Weihnachtsmarkt soll man nur fahren, wo ist es besonders schön, Burgen, Schlösser, traditionell oder modern und wo ist dann auch noch ein Stellplatz, von dem wir gut zum Markt kommen und das Womo vernünftig steht?

Fragen über Fragen…. aber zum Glück gibt es ja unser aller liebstes, lieblings Internet, und ein Mädel das sich die Mühe gemacht hat nach tollen “ Womo“ Weihnachtsmärkten zu suchen. 🙂

Hier geht es also los… eine weihnachtliche Reise durch Deutschland…

 

17+1 schöne und besondere Weihnachtsmärkte, samt Wohnmobil Stellplatz, in Deutschland

 

Mit dem Wohnmobil zum Weihnachtsmarkt

 

(mehr …)

November im Womo

November im Womo

Eeeeeendlich konnten wir mal wieder ein paar Tage los, auch im verregneten November, ganz gleich…

Seit vielen, vielen Monaten schon schreibe ich mir ,hin und wieder, mit einem anderen Alleinfahrer über Facebook Nachrichten… Ich weiß gar nicht mehr genau wie der Kontakt zu Stande kam, wahrscheinlich hatte ich mal wieder eine Womo- Technik Frage und der super Technik begabte Thomas hat mir geschrieben, wie ich das Problem lösen kann… So könnte ich es mir sehr gut vorstellen.

So kam es zumindest dazu, dass wir seitdem in Kontakt geblieben sind ohne uns bis dato persönlich getroffen zu haben. Normalerweise bin ich in solchen Dingen auch sehr vorsichtig… Haltet mich für altmodisch, damit kann ich leben, aber ich würde mich NIEMALS mit einem „Mann“ treffen, den ich nicht wirklich kenne, oder mit dem ich mir mal gerade 5 Nachrichten geschrieben habe… NIEMALS!

Mit Thomas hatte ich allerdings bis jetzt MONAAAAATEEEE geschrieben, also stand meiner Meinung nach einem Treffen ,auf einem richtigen Stellplatz, nichts im Wege. Und so versuchten wir jetzt schon Wochenlang ein gemeinsames Womo- Wochenende “ gebacken“ zu bekommen…

Immer wieder hat Thomas mich angeschrieben, und immer wieder konnte ich nicht ! Langsam wurde es schon echt peinlich (!!!), plus lief uns die Zeit weg, denn Thomas Wohnmobil geht zum 1.12 für 3 Monate in den Winterschlaf… es wurde also Zeit !!!

Das vergangene Wochenende hatte ich mir eh schon so ein bisschen im Kopf “ freigeschaufelt“ und siehe da, Thomas konnte auch, und so kam es, dass wir uns vergangenen Freitag endlich persönlich sehen und kennenlernen sollten.

Anfangs wollte noch eine andere ( Blogger)  Freundin samt Womo mit kommen, allerdings kam  Doreen von She is on the road again doch leider etwas dazwischen, so dass sie ausfiel. Ich will damit nur nochmal betonen, ihr seht, es sollte absolut KEIN LIEBESWOCHENENDE werden, sondern ein einfaches, freundschaftliches Womo Wochenende… und das war sowohl für Thomas als auch für mich klar !

Aber jetzt weiter im Text… Wir haben satte 2 Tage gebraucht bis wir uns entschieden hatten, wir treffen uns in Wesel. Denn dort sind wir relativ Wetterunabhängig … Der Stellplatz ( einer meiner lieblings Plätze) liegt einfach sehr gut… Man kann zu Fuß in 20 Minuten in die Stadt laufen, hat aber auch im direkten Umfeld des Platzes Cafés, den Rhein und ein großes Hundefreilauf – Gebiet auf einer Landzungen. Ich fahre also wirklich immer wieder gern nach Wesel, auch ( oder manchmal gerade weil) es nur 1-1,5 Stunde von Dortmund entfernt ist.

Stellplatz Wesel

Stellplatz Wesel

Stellplatz Wesel

Stellplatz Wesel

Stellplatz Wesel

Stellplatz Wesel

Am Freitag Morgen musste ich dann allerdings doch nochmal kurz schlucken, denn Doreen machte sich ein bisschen Sorgen und schickte mir eine Mail samt des Wetterberichts der nächsten 3 Tage…. OHHHH, OHHHH starke Sturmböen, Hagel und Regen… Das klingt ja nicht berauschend…. Wobei mir das Wetter vor Ort ziemlich gleich ist, allerdings müsste ich mit der Omi nicht gerade bei Kyrill 2 mit dem Womo über die Autobahn heizen. Also habe ich mich nochmal kurz mit Thomas besprochen, und wir sind zu dem Ergebnis gekommen wir versuchen es, der Weg war ja zum Glück nicht sehr weit.

So kam es, dass ich Freitag Mittag vollkommen entspannt in Wesel ankam, denn von Sturm o.ä war auf dem Weg und vor Ort zum Glück mal gar nichts zu sehen,  ich hatte vor Ort gerade den Strom “ dran“ und wollte zurück ins Womo , da trudelte auch Thomas schon ein… Das passte also zeitlich wie “ Ar… auf Eimer“ !  Was soll ich sagen, trotz des ersten persönlichen Treffen, hat es wunderbar funktioniert, es gab so gar keine peinlichen Pausen oder langsames beschnuppern… Es war wirklich so, als hätten wir uns vorher schon zig mal getroffen!

Direkte Stellplatzumgebung

Direkte Stellplatzumgebung

Freitag Nachmittag in Wesel

Freitag Nachmittag in Wesel

Da das Wetter auch noch so super mitgespielt hat, haben wir auch erst gar nicht viel Zeit vertrödelt, sondern sind direkt los marschiert, den Rhein entlang und Sonne tanken. Es war sogar noch so schön , dass wir am Cafe einen stopp machen konnten und draußen auf der Terrasse unseren Kaffee bzw. Kakao trinken konnten. Klar wir saßen da nicht gerade im T Shirt, aber es war zumindest noch so warm und trocken, dass wir eine ganze Zeit verquatscht haben, und erst als die Sonne gerade begann unter zu gehen, wieder zurück zu den Womos gingen.

Aufiii, zurück zum Stellplatz Wesel

Aufiii, zurück zum Stellplatz Wesel

Kurz danach begann Thomas zu Kochen, und wir hatten noch einen richtig netten, entspannten Abend bei Tortellini , Wasser und Tee 😉 !

 

Nach einer guten Nacht, haben wir gemeinsam gefrühstückt und jeder hat mal eben bei sich “ klar schiff“ gemacht, ich hab noch eine kleine Runde mit Milla gedreht ( leider fing sie zeitweise wieder stärker an zu humpeln, so das es keinen Sinn gemacht hätte sie mit in die Stadt zu nehmen) und danach sind Thomas und ich los gezogen zur “ Stadtbesichtigung“ .

Der Weseler Dom von innen

Der Weseler Dom von innen

Esel in Wesel

Esel in Wesel

Nach dem wir die unzähligen Wappentiere ( es ist der Esel… vielleicht/ wahrscheinlich wegen des “ Echos“ /Spruches, wie heißt der Bürgermeister von Wesel…. Esel, Esel, Esel ?! ) der Stadt Wesel bewundert haben, ging es weiter zum und  in den Dom ( natürlich hab ich auch zwei Kerzchen für meine Lieben hier bei mir und oben als fleißige Schutzengel angezündet ) und danach einmal die gesamte Shoppingmeile hoch und runter samt Markt besuch, bevor es langsam zurück zum Womo ging. Nach so viel frischer Luft waren wir uns sehr einig…  erstmal SIESTAAAA!!!

Kerzchen

Kerzchen

Weseler Dom

Weseler Dom

 

Nachmittags haben wir es und dann bei mir, samt Kaffee, Kakao und Plätzchen gemütlich gemacht ,sind am frühen Abend noch eine runde mit Milla am Rhein spazieren gegangen und danach gab es bei mir Nudeln mit Tomatensoße zum satt werden. Es folgte ein gemütlicher Abend, wir hatten noch viel zu bequatschen doch irgendwann schlug die Müdigkeit zu und ein langer Tag ging zu ende.

 

 

 

Eigentlich wollte ich nur noch ins Bettchen “ hüpfen“, doch bevor es soweit war, nochmal eeeeeeben schnell über die E Mails schauen, ob es was wichtiges gibt….TJAAAA!!!! Einerseits gut das ich es gemacht habe, andererseits…. war die nächsten 4,5 Stunden doch nicht an Schlaf zu denken.

Vielleicht habt ihr es ja auch gesehen, meine super Weihnachtsgeschenke Liste vom letzten Eintrag wollte einfach nicht so wie ich! KEIN EINZIGER LINK HAT FUNKTIONIERT!!! Und das obwohl ich doch nichts anders gemacht habe als sonst, bei bescheidenem Netz, ohne Wlan auf dem Platz und totaler Müdigkeit! Aber es half ja alles nichts, 13 ganz liebe E Mails hatte ich von euch schon im Postfach , dass die Links nicht funktionieren ( dazu erstmal noch vielen, vielen Dank ( ernstgemeint !!!) fürs bescheid sagen) , so konnte es keinesfalls bleiben! Also das Handy zum “ Hotspot“ umfunktioniert und nichts wie rein ins Netz. Dann dauerte es aber noch eine ganze Weile bis ich mal herausgefunden habe, was ich tun kann, damit die Links diesmal auch richtig funktionieren, alles wurde einzeln neu verlinkt und sollte jetzt “ hin hauen“

ENTSCHULDIGT ALSO BITTE NOCHMAL!!! Gerade so eine Weihnachtsliste ohne funktionierende Links, ist natürlich extrem bescheiden… Ich hab es einfach vorher ( nach dem bloggen) nicht nochmal kontrolliert….. das wird so auf jedenfall nicht nochmal vorkommen!!!!

Irgendwann ging es dann aber doch noch für mich ins Bettchen, und ich hab geschlafen wie ein Stein !

Sonntagmorgen haben Thomas und ich noch ein letztesmal gemeinsam gefrühstückt, bevor sich dann am frühen Mittag unsere Wege trennen mussten.

Thomas musste definitiv wieder heim, denn Montag würde das Büro rufen, und ich ….???

Soll ich noch weiter tuckern, oder wieder zurück nach Hause ? Zuhause wartete nichts besonderes auf mich, die Reha hatte ich vorsichtshalber schon abgesagt und Freunde / Familie würden weitere 2-3 Tage ohne mich überstehen…

Das Wetter ist zwar bescheiden, aber ( und das meine ich vollkommen ernst) ich mag diese trüben Tage ja total. Also kann ich es mir auch im Womo noch 2-3 Tage gemütlich machen, und wenn ich mir dann auch noch einen gut liegenden Stellplatz aussuche, komm ich wahrscheinlich noch deutlich mehr an die frische Luft, als zuhause!

Gesagt getan… Also bin ich Sonntagmittag 30 km weiter getuckert , zum Stellplatz in Bocholt.

Stellplatz Bocholt... ganz hinten steht " die Omi"

Stellplatz Bocholt… ganz hinten steht “ die Omi“

Hier war ich im letzten Jahr schonmal , und ich fand den Stellplatz ziemlich gut, denn gerade mit Hund und bei schlechtem Wetter liegt der Platz extrem praktisch, denn man kann ganz entspannt die Aar ,durchs Grüne, entlang laufen und landet ( je nachdem ob allein oder mit einem humpelten, schnuppernden Omi Hund) nach 15-40 Minuten mitten in der City.

Immer an der Aar entlang bis in die City

Immer an der Aar entlang bis in die City

Genau das ist für mich der Punkt der diesen Stellplatz “ besonders“ macht. Natürlich ist es auch schön das der Platz direkt am Aar-See liegt und sowohl ein Bäcker als auch ein Lebensmittelladen in direkter Umgebung liegt, aber dieser Weg entlang der Aar bis mitten in die Innenstadt, find ich ganz besonder nett.  Ansonsten ist der Platz sicherlich gepflegt, mit allem drum und dran und für 6 Euro rund herum gut, aber auch mit 2-3 Nachteilchen.

Durch die Nähe zur Stadt liegt er relativ laut, es ist ein “ voll gepflasterter“ Platz, also ohne Wiesenbereiche oder so, und die Betreiber sind immer nur von 18-20Uhr zu erreichen. Mir relativ egal, aber das bedeutet auch, dass man immer erst Abends den Zugang zu den Toiletten, Duschen, Waschmaschine und WLAN beantragen kann.

Wer aber ,so wie ich ,auf Plätze steht die relativ City nah liegen, sollte unbedingt mal nach Bocholt, zumal die Innenstadt auch einige schöne Geschäfte hat UND ein total klasse Eiscafé ( in dem großen Einkaufszentrum, unten, mitte, rechts ) denn…. Die haben beheizbare Tische.

Heiztische... und Millas heißer Hintern

Heiztische… und Millas heißer Hintern

Heißt man kann auch bei kälteren Temperaturen total muckelig draußen sitzen … für Raucher super klasse, aber auch Milla war begeistert und legte sich nach der laaaaaaaangen und eeeeeeeextrem anstrengenden Besteigung des Mount City Bocholt mit einer Höhe von 0,5 Metern 😉 , direkt mit dem Rücken an die Heizstrahler. Sie war sogar so “ begeistert“ ,dass sie immer wieder cm für cm näher rutschte, bis ich sie wieder zurück schupste ( dabei aber ein Blick von ihr ab bekam der kurz vor „Steinigung“ war) und das Spiel von vorne los ging.

Ich hab ihr die Wärme ja auch gegönnt, aber ich hatte Schiss das irgendwann ihr Fell “ schmurgelt“ … Das wäre dann hot Dog mal anders ! 😉

Und so haben wir noch 3 ganz besonders entspannte, schöne Tage angehangen.

Direkt neben dem Stellplatz liegt der Aar See

Direkt neben dem Stellplatz liegt der Aar See

Vielleicht denken jetzt einige von euch, boaaaaaa das ist ja furchtbar…  Tage im November bei Regen und Sturm im Womo. Aber ehrlich, ich mag das ! Im Gegenteil, ich würde niemals sagen ich fahre jetzt nicht mit dem Womo weil es so „usselig“ ist, Denkt jetzt bitte nicht, ok, die hat aber auch vielleicht zuhause eine mini kleine “ Bruchbude“ als Zuhause…. Nein, echt nicht, das ist es nicht ! Ich fühle mich, wenn ich zuhause bin, auch total wohl , aber im Womo ganz genau so!

Es gibt für mich aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Womo und zuhause… Bin ich zuhause, hab ich auch trotz meiner Berentung, eigentlich immer einen relativ gleichen Tagesablauf. Da gibt es die Reha mehrfach die Woche, meinen Papa, meinen Bruder samt Familie, ich gehe morgens eine kleine, Mittags eine große und Abends nochmal eine kleine Runde mit Milla, gehe zum Hundeplatz und kümmere mich hier drum und da drum… es klingelt das Telefon, es rappelt das Handy, hocke ich zulange auf der Couch herum bekomme ich ein schlechtes Gewissen und häufig genug steht iiiiiirgendwas an, worauf ich in dem Moment eigentlich keine Lust habe.

Bin ich aber mit dem Womo unterwegs, und sei es wie jetzt, bloß 3 Tage in Bocholt, ca. 1,5 Stunde von zuhause weg, ist alles anders… Keine Reha, keine Ärzte, kein gleicher Tagesablauf und zwar ohne mein bestens bekanntes „schlechtes Gewissen “ ! Da mach ich mich meinetwegen auch 2 Tage hintereinander auf den Weg zu Fuß in die City, ohne auch nur ein teil zu shoppen, aber ich kann total entspannt 2 Stunden bei einem Kaffee im Cafe sitzen und mir die Leute ansehen. Ich stehe morgens um 7 Uhr auf, ohne groß zu überlegen, ok du musst noch dies oder das tun, bevor du dann los musst, weil du da einen Termin hast. Alle wichtigen Leute wissen das ich “ unterwegs“ bin, so ist keiner sauer wenn ich mal nicht innerhalb von wenigen Minuten auf eine Whats App antworte, oder ich die Leute dann direkt vorwurfsvoll am Festnetz Telefon habe, weil jeder weiß, Isa ist unterwegs, mal ist das Netz nicht so toll, oder ich höre es auch einfach nicht… ganz ohne “ böse virtuelle Blicke“.

Eure Hoheit Prinzessin Milla und Ihre Magd

Eure Hoheit Prinzessin Milla und Ihre Magd

Ich überlege mir erst an jedem Morgen neu, worauf ich gerade Lust habe… Will ich Stadt, oder will ich bloß im Regen eine Runde am See drehen ? Und niemanden stört es was ich mache… und wenn ich Nachmittags zurück zum Womo komme, kann ich den ganzen Tag und Abend häkelnd oder lesend gemütlich im Womo sitzen, ohne das mich die noch zu bügelnde Wäsche, die Fenster oder sonst was anlacht.  In dem Moment ist es mir persönlich ganz egal wo ich gerade stehe ( ich schreibe jetzt natürlich von den kleinen “ paar Tage unterwegs sein“ Touren) und ob es ein sonniger Mai Tag oder ein verregneter November Tag ist…. Ich kann total entspannen, finde Ruhe, die ich so zuhause nie finde, kann, ohne jegliches schlechtes Gewissen, in den Tag hinein leben und bin trotzdem noch mehr draußen, sehe und erlebe mehr, als zuhause in Dortmund.

Genau darum liebe ich diese kleinen Womo Touren so sehr… vielleicht ist es nochmal was anderes, wenn man die ganze Woche eingespannt, arbeiten muss, gerade das Wochenende braucht um zuhause den gesamte Haushalt zu regeln und nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen hat. Doch an den Wochenenden haben viele, viele Leute von Euch frei, ich kann euch nur den Rat geben, “ schaut nicht zu sehr auf das Wetter“ und es müssen auch nicht immer die gaaaanz großen Ziele sein. Schnappt euch eine Tasche Klamotten und Lebensmittel und fahrt los, sucht euch ein Ziel im Umkreis von 100-150 km und genießt die freien Tage… Ihr werdet zuhause niemals so viel Zeit für euch haben, wie an diesen Womo Wochenenden.

Versucht es…. ich bin mir sicher, viele von Euch werden auf den Geschmack kommen, auch an einem verregneten November Tag …

Morgen geht es für uns erstmal wieder heim, aber die nächste kleine Tour soll nicht lange auf sich warten lassen… ich freu mich jetzt schon drauf!

Bleibt gesund, gebt auf euch acht …. und schmeißt dieses doofe, unnütze und unbegründete “ schlechte Gewissen“ über Bord, ihr wisst bestimmt was ich meine 😉 !!!

 

Hier noch einige Fotos :

 

Geschenke Tipp für Camper und Camping- Hunde

Geschenke Tipp für Camper und Camping- Hunde

Geschenke Tipp für Camper und ihre Hunde, genau darum soll es heute gehen! Die Camping Gemeinde wird größer und größer und ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen,  coole Geschenke für meine Touren kommen immer ganz besonders gut an… und ein kleines Geschenkchen für den Hund der besten Freundin o.ä. ist natürlich auch immer ein schönes Mitbringsel!

(mehr …)

Do it yourself Tipps zum Wintercamping

Do it yourself Tipps zum Wintercamping

Hey,

momentan ist es ja für unsere Verhältnisse schon ganz schön frostig… zumindest kann ich mich an Weihnachtmarktabende am Glühweinstand Jahre zuvor erinnern, an denen es deutlich wärmer war, als in den vergangenen Tagen.  Aaaaaber es soll ja Menschen geben die diese Temperaturen , obwohl sie Frostbeulen sind, lieben und allen anderen sei gesagt… et hillft ja allet nix, dat Womo touren muss weiter jehen, Wintercamping juhuuu! 😉

Für die Leute von euch, die trotz niedriger Temperaturen weiter „campen“ möchten, ohne dass ihr Womo einen doppelten Boden besitzt ,oder ihr eine beachtliche Summe für “ Winter fix“ Produkte bezahlen wollt, habe ich ein paar “ Do it yourself- ich bastel / kauf mir ein muckeliges Wohnmobil “ Tipps.

Die Leute die im vergangenen Winter  meinen alten Blog verfolgt haben, kennen einige Tipps schon, sorry aber da müsst ihr jetzt durch, es kommen aber auch ein paar neue Dinge hinzu.

Alle diese Tipps und Kniffe habe ich in den vergangenen 2 Wintern selber ausreichend getestet und für “ das bringt ja echt was“ befunden. Ich sage sofort, ungezwungen und vorab, vielleicht sieht das ein oder andere “ Hilfsmittel“ optisch nicht so schön aus, als wenn man die Dinge maßgeschneidert und industriell hergestellt kauft, aber ich persönlich kann gut damit leben und mein Konto freut sich auch noch.

 

Also, bei „meiner Omi“ ist eines der großen Probleme das Fahrerhaus. Die Heizung beheizt diesen Bereich mehr oder weniger gar nicht, die vielen Scheiben werden eiskalt und durch die Pedalöffnung zieht enorm viel kalte Luft ins Womo.

1.kleiner Tipp ist, denkt dran das Gebläse vorne auf “ inluft “ zu stellen, also das, das Gebläse die Luft von Innen einzieht und nicht wie “ üblich“ von draussen, dazu verschließt die ganzen Gebläse Öffnungen durch diesen kleinen Schieber. Das verhindert das die kalte Luft einfach uneingeschränkt ins Womo ziehen kann.

Um diesen Bereich weiter zu isolieren, nutze ich diese ganz einfachen KFZ Winter Isoliermatten, diese silbernen Matten, die es momentan wieder in jedem 2. Geschäft gibt ( heute noch für 2 Euro bei Zeemann gesehen). Die passen bei mir der länge nach genau einmal, Innen die gesamte Windschutzscheibe entlang, und durch die beiden “ Flügel “ an den außen Seiten kann ich die Matte erstmal gerade durch die Fahrer/ Beifahrertür befestigen. Dazu habe ich 2 Power Fix Klettbänder auf die Rückseite des Innenspiegels geklebt, den Gegenpart seitengleich auf die Seite ,die ins Womo zeigt, auf die 1. Thermomatte geklebt, und kann so dieser ersten Matte noch deutlich mehr halt geben.

Wohnmobil Verkleidung Thermo

Wohnmobil Verkleidung Thermo

Sobald die 1. Matte “ hängt“, habe ich , wieder auf der Seite die ins Wohnmobil zeigt, weitere 5 Klettpunkte genutzt und diese in gleichem abstand auf die Thermo Matte geklebt. Achtet darauf das vor allem der erste und der letzte Punkt möglichst weit außen sitzen.

Jetzt kommt eine 2. Matte, diese bekommt auch 5 Klettpunkte auf gleicher höhe wie die 1. Matte,wieder auf der Innenseite, und wird so ganz unten an Matte 1 befestigt. Legt die 2. Matte jetzt einmal richtig ordentlich samt der Befestigung an Matte 1 über das Armaturenbrett, und schneidet sie unten so ein, das Lenkrad, Schaltung oder was auch immer noch alles vor steht, hinausschaut und die Matte glatt um das restliche Armaturenbrett liegt.

Wenn man möchte kann man ganz seitlich ( nähe der Türschaniere) nochmal 2 Klettpunkte fixieren, so das die “ Flügel“ seitlich am Armaturenbrett vorbei fixiert werden.

Nun kommt noch Matte 3. Ihr müsst wiederum einige Klettpunkte auf der Seite die ins Womo zeigt auf Matte 2 anbringen und Matte 3 an diesen befestigen Achtung, die Klettpunkte an Matte 3 müssen auf die außen Seite, also auf die Seite die zur Scheibe/ den Pedalen hin zeigt.

 

Seitenfenster, könnte etwas enger am Fenster sitzen als auf dem Bild

Seitenfenster, könnte etwas enger am Fenster sitzen als auf dem Bild

Auch die Seitenfenster kann man mit diesen Thermomatten abdichten. Bei meinem Fahrzeug hat es genau gepasst eine Matte in der Mitte zu teilen und sie mit einem Klettpunkt in der Nähe des Tür Scharniers zu fixieren und die andere Seite durch den Türspalt zu befestigen.

 

 

DiY Wohnmobil Thermomantel

DiY Wohnmobil Thermomantel

Durch die Klettpunkte ist es ganz einfach die Matten zu verbinden oder zu fixieren, wenn man erst einmal alles fertig geklebt und zugeschnitten hat, ist es hinterher , im Alltag, eine Sache von einer Minute die Thermomatten zu befestigen. Ihr werdet merken, wie enorm viel das bringt , wichtig ist das die Matten bis zum Boden gehen, so das der ganze Bereich abgedeckt ist.

 

 

 

 

2. Problembereich bei meiner alten „Omi“ ist ganz klar der Boden. Ich finde selbst im Sommer ist der Boden häufig kalt, kommt dann aber der Winter ist ein gemütliches Kaffeetrinken ohne ein dickes Paar Wollsocken kaum möglich. Ich meine ist ja auch klar, bei dem “ einfachen“ Boden meines Womos dringt die Kälte ganz schnell ein, und die warme Luft der Heizung geht nach oben und wärmt eher die Decke als meine Eisfüsse. Da dringend was geändert werden… !

Ganz wichtig ist ein Teppich im “ Sitzbereich“. Ich mach es so das ich den Teppich auch wirklich nur da “ verlege“ wo ich sitze. Sicherlich kann man auch den gesamten Womo Boden belegen, ich find es allerdings nicht so praktisch, denn wenn wir von einem langen Herbst oder Winter Spaziergang zurück zum Womo Kommen, hab ich ohne Teppich die Möglichkeit erstmal ins Womo zu gehen und dann in Ruhe die Schuhe auszuziehen, bzw. Milla ab zu fudeln, ohne das ständig der Teppich leidet. Erst wenn wir dann soweit fertig sind, geht es auf den Teppich.

Dazu eigenen sich im Grunde alle arten von Teppichböden, ganz nach Geschmack. Ich für mich habe so einen Langfloor,wusel, Teppich genommen, denn der verträgt einfach enorm viel, ohne das ich ihn am besten 3 mal täglich saugen müsste… was ja im Womo nicht immer so einfach ist….

Thermomatte unter dem Teppich, Beispielbild

Thermomatte unter dem Teppich, Beispielbild

Tipp 2 : Thermomatte unter den Teppich…  Es klingt so 08/15, aber ihr werdet merken wie unheimlich viel das bringt. Ich hab es so gemacht das ich eine Isomatte aus dem Campingbedarf ( Ultraleichte Isomatte mit Aluminiumbeschichtung / Alu Thermomatte ) genutzt habe, denn diese ist nochmal etwas dicker und durch die Beschichtung der einen Seite verrutscht nichts. Diese Art der Untermatte ist deutlich praktischer als wenn man die einfache KFZ Thermomatten zuschneiden würde, denn nichts ist nerviger als wenn der Teppich später andauernd hin und her rutscht.

Dazu habe ich den Tisch im Womo angehoben, die Matte passend zugeschnitten, geht mit einem Cuttermesser ganz einfach, auch dieses kleine viereckige Teil in der Mitte ausgeschnitten, womit der Womo Tisch am Boden “ verankert“ wird, die Matte ausgelegt, den Teppich drüber gelegt, Tisch wieder richtig hingestellt und FERTIG…

3. Schwachpunkt bei meinem Womo ist im Winter der Alkhoven. Die neueren Modelle haben ja mittlerweile einige Heizungsdüsen im Alkhoven verbaut, die älteren leider nicht. So ist es schon häufig so, das im Winter der Alkhoven relativ kalt ist.

Tipp 3 : Abhilfe schaffen 2 Pakete dieser Hitze/ Kälte stopp Dämmatten ( Climapor Dämmplatte alukaschiert, Hitze-Kälte-Stop ) Diese Matten lassen sich ganz einfach unter das Lattenrost welches im Alkhoven liegt, legen, danach kommt das Rost und die Matratze wieder oben drauf und schon ist der Alkhoven vom Fahrerhaus abgedämmt, und die Kälte kann nicht mehr von unten hoch steigen. Da diese Matten extra für den Hausbau gemacht wurden, sind sie für diesen zweck extrem gut geeignet, da sie weiterhin Luft und Feuchtigkeit durchlassen, so das die Matratze von unten weiterhin ausreichend belüftet wird.

Um das Fahrerhaus letzendlich komplett vom “ Wohnraum“ abzudichten, eignet sich ein spezieller Verdunklungsvorhang bestens.( novum fix Vorhang, Gardine für Verdunkelung mit Thermoeffekt,  )Diese Vorhänge sind aus sehr festem Stoff und sind nochmal von einer Seite besonders beschichtet. So ein Vorhang, plus die Thermomatte aus Tipp 1 sperren die kalte Luft vom Fahrerhaus hinten im Wohnbereich komplett ab und selbst bei Sturm zieht es durch keine Ritzen. 2. Vorteil so eines Vorhangs, er dunkelt den Wohnbereich wirklich gut ab, so das von vorne kein Licht den Schlaf stören kann.

4.Tipp… diese Vorhänge sind grundsätzlich und immer zu lang. Wer jetzt nicht gut mit der Nähmaschine umgehen kann, kann den Vorhang unten passend zuschneiden und mit einem Bügelfließ ganz einfach nach innen einklappen und “ fest bügeln“, so sind die Kanten sauber und ordentlich, auch ohne Nähmaschine. 1 lfm. Bügelvlieseline in weiß,

Jetzt ist das Wohnmobil schonmal soweit abgedichtet, das nicht jeder Windstoß direkt durchs Womo “ lüftet“ und ihr werdet merken, das ihr deutlich weniger heizen müsst und die Wärme auch viel, viel länger im Wohnmobil bleibt.

Als letztes kommt jetzt der ultimative Heizofen Tipp 5… Ich selber habe mir diesen “ Ofen“ damals bestellt, als das Wohnmobil noch ganz neu für mich war, mit dem Gedanken, najaaaa, bei dem Preis kann der Fehler nicht groß sein. Aber ich habe festgestellt das dieses kleine Öfchen wirklich der absolute knaller ist!!! Einhell Heizlüfter KH 500

Jedesmal wenn ich neue Leute im Wohnmobil habe, schmunzeln sie über meinen kleinen mini Ofen, und nach kürzester Zeit sagen ALLE ( !!!) wo haste den denn her, der ist ja genial! Er ist wirklich genial, denn dieser kleine mini Ofen bringt unheimlich viel wärme ins Womo, er ist leise, und vorallem braucht er nur wenig Strom, so das ihr nicht ständig Nachzahlen müsst, die Stellplatzbetreiber verdrehen nicht die Augen wenn sie den Heizlüfter sehen und vorallem, ihr werdet nie wieder Probleme mit gedrosselten Stromleitungen auf dem Stellplatz bekommen. Das Öfchen ist wirklich klasse!!!! Zumal es auch aus Sicherheitsgründen funktioniert, sobald irgendjemand vor en Ofen tritt, stellt er sich aus. Somit ist er auch bestens für schusselige Menschen und Hunde geeignet… Schmunzelt ruhig, wenn ihr ihn bestellt, werdet ihr selber sehen wie enorm klasse, leistungsstark, preiswert, dieses super kleine, super tolle Öfchen doch ist!!!! Ich bin von dem Ding komplett überzeugt!

 

Sooo sollten auch die stärksten  Frostbeulen  gut mit den Temperaturen beim Wintercamping zurecht kommen…

Ich hoffe die/ der ein oder andere kann etwas mit meinen Tipps anfangen, ich wünsche euch einen schönen Abend, liebe Grüße und bleibt gesund

Isa und Milla