Ein Hundeleben lang… DANKE MILLA

Ein Hundeleben lang… DANKE MILLA

Darum geht’s: 

DANKE MILLA! Zum Ende eines bescheidenen Jahres bin ich euch noch einige Infos rund um Milla’s Tod schuldig. Ein Rückblick auf 7748 Tage eines Hundelebens, dem ich unglaublich viel zu verdanken habe. Ein schwieriges Thema, welches ich aber ganz bewusste nicht schrecklich traurig in Angriff nehmen wollte. Warum? Auch das erfahrt ihr im folgenden Text.

 


 

Weinsberg Pepper mit Hund

Der Tod kann uns fast alles nehmen, nur an unsere Erinnerungen kommt er niemals heran. 

 

Danke Milla, mein Hundemädchen mit Superkräften!

 

Mittlerweile sind fast 4 Monate, genau genommen 114 Tage, vergangen, seit meine kleinste und beste Freundin nicht mehr an meiner Seite ist,  seitdem ich gänzlich zur Alleinreisende wurde. 

4 Monate die nicht so leicht waren. Dieser scheiss Virus sorgt dafür, dass wir alle schön brav alleine zu Hause hocken sollen und jetzt ist da ebnen niemand mehr, der einen begrüßt, notgedrungen vor die Tür zieht oder stürmisch Kuscheleinheiten einfordert.  

Allerdings geht es mir auch im Falle von Milla so, wie es mir in solchen Lebenslagen eigentlich immer geht… ich bin wahnsinnig gut im verdrängen und sobald Erinnerungen oder trübe Gedanken aufkommen, zwinge ich mich ganz bewusst dazu, an etwas anderes zu denken.

So war es also auch in den vergangenen Monaten. Ich möchte am liebsten gar nicht an Milla denken, ich möchte nicht über Milla sprechen, ich möchte die Urne nicht sehen, darum steht sie auch im Schrank und sobald mir das iPhone Milla Bilder vorschlägt, drehe ich das Handy um. 

Wenn man sich mit gewissen Themen nicht beschäftigt, können sie auch nicht so weh tun!

Die heile rosa Hundewelt gab es nicht immer…

Doch so sehr ich Milla vermisse, ich möchte hier auch mal ein Tabu brechen. Denn zumindest in meinem Freundes und Bekanntenkreis wird maximal Emden heißen Brei herum gesprochen. Wie gesagt, so sehr ich diesen Hund geliebt habe, so innig wir beiden verbunden waren, so klipp und klar kann ich auch sagen… durch den Tod von Milla ist auch eine riesen Last von mir abgefallen. Klingt hart und eiskalt, ist aber so! Denn die letzten 1-2 Jahre waren echt nicht einfach. Klar, keine Frage… auch das gehört dazu, wenn man sich einen Hund „anschafft“ und trotzdem gab es immer wieder Situationen die eben nicht heile, rosa Hundewelt waren. 

Je nach Tagesform konnte ich die Decken und Körbchen von Milla 2-3 mal am Tag waschen, was mich gerade unterwegs immer mal wieder vor Probleme und teure Neukäufe gestellt hat und spätestens als Milla das gesamte Arbeitszimmer meines Freundes unbemerkt Häufchen für Häufchen zugeschissen hat (und das auch noch bei einem sau teuren „Natur-Parkett-Öko-Boden) und wir das ganze erst 1,5 Tage später bemerkt haben, hing der Haussegen einen Abend lang schief. 

Versteht mich nicht falsch… ich hätte für diesen Hund ALLES getan, ein Mensch der nicht mit Milla klar kam, hatte auch bei mir keine Chance, aber so gar keine!!! Aber jetzt, wo es Milla nicht mehr gibt, gab es schon mehr als einmal die Situation in der ich gedacht habe, puhhhhh jetzt gerade bin ich eigentlich auch ganz froh, dass mich keine bösen Überraschungen erwarten. 

Andererseits bemerke ich, dass ich in den vergangenen 4 Monaten in verschiedenen Situationen furchtbar unfair geworden bin. Sehe ich Hundebilder auf Insta oder Facebook denke ich oft… MUSS DAS JETZT SEIN, KANN MAN SICH DAS NICHT MAL SPAREN?! Und wenn mir im echten Leben ein Hund nahe kommt, ist häufig der Gedanke da, ich will das nicht! Ich möchte den Hund nicht sehen. Ich möchte nicht, dass er meinen Weg kreuzt und ich will nicht, dass er an mir schnuppert. 

Lasse ich mir das anmerken… NEIN natürlich nicht! Ist so eine Denkweise richtig… NEIN, ABSOLUT NICHT! Dennoch geht es mir so und ich sage ja selbst, fair ist das nicht!

Mittlerweile sind es aber eben auch schon 4 Monate in denen Milla nicht mehr an meiner Seite ist, ein ziemlich bescheidenes Jahr geht zu Ende und ich denke, der Zeitpunkt passt ganz gut, um noch einmal über Milla zu schreiben.

 

Traurigkeit war für Milla schon immer das absolut schlimmste…

 

Doch wenn ich hier noch einmal über Milla schreibe, dann ist mir eines ganz wichtig. 

Das aller, aller, aaaaaller schlimmste, was es für meine kleine Hundeprinzessin gab, waren Momente in denen sie mich traurig gemacht hat. 

Alles was passieren konnte, egal wie groß der „Anschiss“ auch war, war für sie nicht so schlimm, als wenn ich traurig war. In traurigen Momenten brach Milla sofort in Panik aus. 

Wenn ich mal heulend auf der Couch oder im Bett lag, drehte dieser Hund förmlich durch. Da reichte es nicht auf das Bett oder die Couch zu springen und sich an mich zu kuscheln! Nein, Milla geriet sofort in Panik, kam sofort mit Vollspeed angerannt, sprang auf mich, leckte mir wie wahnsinnig durchs Gesicht, tapste auf mir herum, stupste mich mit voller Wucht an und hätte ich ihren Puls gemessen, ich schwöre euch, dieser läge bei weit über 180. 

Echte, tiefe Traurigkeit… die konnte Milla nicht ertragen!

Haltet mich für verrückt, aber das ist eben auch ein Grund, warum ich jetzt nicht traurig seien möchte. Ich denke immer noch, wenn Milla noch mitbekommt, ganz gleich wo sie jetzt ist, dass ich ihretwegen so traurig bin, dass macht die ganze Situation noch unerträglicher als sie eh schon ist. 

Darum möchte ich heute nochmal mit euch lachen, schmunzeln, staunen und mich an verrückte Hundemomente erinnern, denn davon gab es einige. 

 

Milla und ich – ein Hundeleben lang…

 

Camping mit alten Hunden

Der Weg zum “Enkelhund” verlief nicht gerade wie im Traum. 🙂

 

Der schwere Weg zum „Enkelhund“

Wahrscheinlich habt ihr schonmal irgendwann mitbekommen, meine Mutter stand mit ALLEN Hunden auf Kriegsfuss. Ihre Angst vor Hunden war so groß, dass wir regelmäßig die Strassenseite gewechselt haben, sobald uns ein angeleinter Rehpinscher entgegen kam. 

Tja und dann kam einer meiner Ärzte auf die grandiose Idee, dass mir doch ein Hund wahrscheinlich sehr gut täte und nachdem die Wartezeit auf einen behinderten Begleithund viel zu lang war, kam  letztendlich Milla in unser Leben. 

 

Die Hundeschule…

Milla war also wenige Tage/Wochen bei mir und die Zeit der Hundeschule begann. 

Zu Beginn noch in einer Hundeschule, die am Ende der Strasse lag, in der auch meine Mutter wohnte. Allerdings war es an diesem Samstag so, dass ich direkt nach der Hundeschule zu irgendeinem wichtigen Termin gefahren werden musste. Darum sollte meine Ma Milla an der Hundeschule entgegen nehmen, mit ihr nach hause laufen und ich wollte sie später wieder bei meiner Ma abholen. 

Bevor ihr jetzt gleich alle die Augen verdreht… bedenkt bitte, Milla war mein (unser) erster Hund, es fehlte also noch an ganz viel Wissen und Erfahrung. 

Meine Ma kam pünktlich zur Hundeschule, ich übergab ihr die Hündin und wir haben noch kurz gesprochen. Dann bin ich weiter zum Auto gelaufen und habe noch aus dem Fenster gesehen, dass meine Ma, leicht überfordert, hinter Milla her gerannt ist, während Milla hektisch versuchte dem Auto zu folgen, weil sie natürlich so gar nicht verstand, warum ich sie jetzt bei meiner Ma abgebe.

Wie gesagt… heute würde ich das alles auch anders machen, damals fehlte uns die Erfahrung. 

Ca. 3 Stunden später kam ich zurück zur Wohnung meiner Mutter, Milla begrüßte mich üüüüüüüberschwänglich und ich erfuhr von meiner tierisch genervten Mutter, was in den letzten Stunden geschehen war. 

Obwohl ich Milla zu diesem Zeitpunkt wirklich erst wenige Tage bei mir hatte, war unsere Bindung schon extrem stark. Das führte dazu, dass Milla wie gesagt noch versuchte hinter dem Auto her zu jagen, nicht nachkam und leider an der nächsten Straßenecke stehen blieb.

Nachdem ich also nicht mehr zu sehen war und Milla auch keine „Spur aufnehmen konnte“, tat sie das einzig „Dreamteam“ richtige, sie hat sich an Ort und Stelle auf den Bürgersteig gesetzt/gelegt und ist von diesem Moment an KEINEN MILLIMETER WEITER GEGANGEN!!! 

 

Ihr müsst euch das jetzt also so vorstellen… 

Meine Ma war mit der ganzen Situation eh schon leicht überfordert, ihre Panik vor Hunden ließ es jetzt nicht unbedingt zu, Milla in irgendeiner Weise zu leiten, sie hatte die Hundeleine unbeholfen in den Händen, stand ratlos neben dem Hund und Milla rührte sich KEINEN Millimeter mehr. 

Egal was sie tat… ob gutes zureden, locken mit den restlichen Leckereien der Hundeschule, ob an der Leine ziehen oder schimpfen… Milla war das alles VOLLKOMMEN egal! 

An dieser Stelle hatte Milla mich das letzte mal gesehen, hier würde sie mich wieder finden. (Das unsere Bindung nach so kurzer Zeit und allem was Milla vorab erleben musste, bereits so stark war, ist für mich bis heute unglaublich, aber dazu gleich mehr).

Iiiiiiiiiirgendwann wurden dann die Anwohner auf meine Mutter und den liegenden Hund aufmerksam, kamen vor die Tür und fragten ob meine Mutter vielleicht Hilfe bräuchte. 

Meine Ma erklärte dann die ganze Situation, wäre da am liebsten schon im Erdboden versunken, aber auch die Anwohner schafften es nicht, Milla zum laufen zu bewegen. … Milla bewegte sich keinen Millimeter und je mehr irgendwer an dieser Leine zog oder ihr nahe kam, knurrte dieser Hund wie wild und verkrallte sich in den Boden. 

Den Hund ca. 1,5 Kilometer nach hause tragen, bei der Panik die meine Ma zum diesem Zeitpunkt noch vor Hunden hatte, vollkommen unmöglich! 

 

Und zu allem Überfluss, begann es auch noch zu regnen. 

Was hat meine Ma also letztendlich getan? Sie rief notgedrungen meinen Vater zu Hilfe (die beiden waren zu diesem Zeitpunkt schon lange getrennt 🙂 ). Mein Vater hat sich direkt ins Auto gesetzt, ist zu dieser Straßenecke gefahren, die beiden haben irgendwie versucht den Hund ins Auto zu setzten (dabei hat es nicht unbedingt geholfen, dass Milla auch die beiden tierisch angeknurrt hat, sobald jemand in ihre Nähe kam um sie zu tragen) 

Die ganze Aktion, bis dieser kleine (mittlerweile klitsch nasse) Hund mal im Auto saß, alle drei zurück fahren konnte und oben bei meiner Mutter in der Wohnung waren (bei meiner Mutter angekommen kannte sich Milla schon aus, der Weg durchs Treppenhaus lief lohne zicken) dauerte über 2,5 Stunden. 🙂 

Puhhhhh ihr könnt nur erahnen, wie sauer meine Ma in den ersten Minuten war, hei, jai, jai  das gab richtig ärger. Wobei ich ja auch nicht wirklich etwas machen konnte. 🙂  In den ersten Tagen danach hatte schon schlimme Befürchtungen, dass meine Ma nieeee wieder, auch nur ansatzweise, auf den Hund aufpassen würde. 🙂 🙂 🙂 

 

Aber… weit gefehlt! 

Es dauerte einige Tage, aber dann fand meine Ma das Verhalten von Milla und dass sie bereits so auf mich fixiert war, nur noch toll. 

So dass es diese Stunden tatsächlich geschafft haben, dass Eis zwischen meiner Ma und der Hundewelt zu brechen. 

Das hättet ihr echt sehen müssen.  Irgendwie hat Milla es geschafft diese lebenslange Hundeangst bei meiner Ma zu drehen und es dauerte nicht mehr lange, da sprach meine Mutter (in Ermangelung an echte Enkel) nur noch von IHRER Milla, von IHREM Enkelhund und bitteeeeee, fragt doch nicht, NATÜRLICH wurde für Milla steht’s extra eingekauft!

„Mamaaaaa… hast du noch ein Glas von dieser leckeren Bauernhof Marmelade für mich gekauft?“ Och Isilein… das hab ich vergessen, aber schau mal in der Abstellkammer. Ich bin noch schnell zum Metzger gefahren und hab für Millachen einen Parmaschinken-Knochen gekauft! Den kann ich ihr doch geben… frisst sie doch so gerne, ne! 🙂

 

Ja neee…. is klar!!!

 

Für meinen Hund

Von der ersten Sekunde an besonders und ich befürchte, so etwas werde ich nie wieder erleben. Ähnlich vielleicht, aber nicht so besonders. Nicht umsonst sagen so viele erfahrene Hundehalter, es gibt im Leben nur einen echten Seelenhund.

 

Milla und das Dreamteam Wunder

 

Milla und ich, so „übertrieben“ es klingt, aber das war von der ersten Minute an eine ganz besondere „Beziehung“.

Milla wurde in Ungarn geboren und verbrachte dort ihre ersten Tage als ungarischer Strassenhund. Dann landete sie in einer Tötungsstation und leider ist/ war es zu diesem Zeitpunkt noch so, dass sich die Verantwortlichen das Geld für irgendwelche Tötungsaktionen gerne sparen  und die ganz kleinen, jungen Welpen einfach mit voller Wucht vor die Wand geworfen wurden. 

 

So auch Milla… 

Allerdings landete Milla anscheinend nicht direkt mit dem Kopf an der Wand, sondern vor allem mit den Vorderläufen, wodurch diese mehrfach gebrochen waren, Tierschützer aus Witten entdeckten das kleine Häufchen Elend mehr tot als lebendig in dieser Station und gaben Milla, weil sie als einzige aus dem Wurf überlebt hatte, die Chance mit nach Deutschland zu kommen.

So landete Milla nach vielen Tierarztbesuchen  und monatelanger Heilungsphase in der Vermittlung des Tierheim Witten. 

 

Unsere erste Begegnung 

Jetzt kam der Tag der Tage und mein Vater fuhr mich zum Tierheim Witten, wir wollten uns da mal umsehen.  Die Tierheim Mitarbeiter ließen uns auch erstmal alleine, wir gingen durch die Reihen der Hundezwinger und sofort brach ein riesen Getöse aus, soooo viele Hunde machten auf sich aufmerksam. 

Wir gingen also weiter durch die Reihen und ziemlich weit hinten, lag ein vollkommen verängstigtes kleines Hundemädchen in ihrem Körbchen und an ihrer Tür hing ein Zettel, nur an erfahrene Hundehalter abzugeben. 

Erfahrung hatte ich ja nun wirklich nicht und trotzdem passierte etwas, dass für mich immer unerklärlich bleibt.

Milla schaute auf, sah mich vor ihrem Zwinger stehen, krabbelte aus ihrem Körbchen und kam mit ihren verbundenen Vorderbeinen nach vorne zu den Gitterstäben gewackelt. Ich saß bereits kniend vor dem Zwinger und an der Tür angekommen legte sich Milla ganz, ganz nah an die Stäbe, direkt an meine Knie und begann meine Hände zu lecken. 

 

Und damit stand für mich sofort fest… komme was wolle…. dieser Hund, oder gar keinen Hund!!! 

Ich schickte meinen Vater los, er solle doch bitte mal jemanden holen, der uns mehr zu Milla sagen konnte und es dauerte nur wenige Minuten, da kamen die beiden zurück und ich höre  die Tierheimdame , als sei es gestern gewesen, zu meinem Vater sagen: Dieser Hund ist nichts für ihre Tochter, der ist so verängstigt, krank und hat so viel hinter sich, wir haben gestern im Team lange diskutiert, ob wir Milla (damals noch Tilda) überhaupt in die Vermittlung geben können“ 

Die beiden kommen zu mir zum Käfig, die Dame sieht wie Milla neben mir an den Gitterstäben liegt und meine Hände leckt, staunt und sagt: 

 

Das gibt es doch nicht!!! Nicht bei diesem Hund!!! 

Es war wirklich egal, was in den kommenden 3 Tagen geschah… jedesmal hieß es, das könnte schwierig werden oder das macht Tilda nicht mit und ich schwöre euch hoch und heilig, wirklich JEDESMAL bestrafte sie Milla mit absolutem Vertrauen… aber nur zu mir, zur niemand anderem! 

Ein Geschirr anziehen, vorab unmöglich…. bei mir gar kein Problem!

Trotz der Verbände ein bisschen an der Leine laufen? Aber sicher doch! Allerdings nur solange ich die Leine in der Hand halte. Sobald jemand anderes die Leine hielt, versuchte Milla sich irgendwo in Sicherheit zu bringen, zog den Schwanz ein oder machte vor lauter Angst direkt unter sich.  

Bevor ich Milla mitnehmen durfte, musste wir noch einen Termin mit einer Hundetrainerin „bestehen“, weil sich immer noch alle sorgten, dass ich mit diesem Hund nicht klar komme. Mal ganz davon abgesehen, dass auch meine Eltern nicht gerade davon begeistert waren, 

dass jetzt zu dem „kranken Kind“ auch noch ein „bisschen kranker Hund“ kommen solle. 

Aber egal welche Sorge bei all diesen Leuten bestand, Milla machte alles mit, solange ich bei ihr war.

 

Es war wirklich wie ein Wunder… 

 

Es kann gut sein, dass Milla im Auto in Panik gerät… wir fuhren los, und Milla legte sich entspannt auf meinen Schoss. 

Dieser Hund kennt keine Wohnung, es kann gut sein, dass sie verstört auf Haus, Flur und Wohnung reagiert! Hmmmm… nee, nicht wirklich! Milla blieb absolut entspannt, das einzige… sie tingelte ständig hinter mir her. Das Entspannen und zurück bleiben, verstehen dass ich immer wieder komme, musste sie erst lernen. 

All in all blieb Milla aber ihr Leben lang ein eher ängstlicher Hund. Zumindest im direkten Vergleich zu anderen Hunden, die einfach wild auf alles mit gelassener Ruhe zu rennen. Milla behielt mich ihr ganzes Leben lang im Auge. Zum Glück verstand sie ganz schnell, alleine bleiben ist nicht schlimm, denn dahin komme ich immer wieder. So dass sie, überwacht mit einer Hundekamera, ruhig im Körbchen lag oder schlief, wenn Sie mal in unserer eigenen 4 Wänden alleine bleiben musste. 

Habe ich sie allerdings an einem anderen Ort allein gelassen, z.B. in der Wohnung meines Vaters, damit er an speziellen Tagen auf den Hund achtet, geriet Milla ganz schnell in Panik. Aus diesem Grund haben wir es viele Jahre so gemacht, wenn es wirklich mal Situationen gab, in denen Milla nicht mit konnte und wenn sie nur im Auto gewartet hat, blieb sie besser stundenlang allein bei uns zuhause (je nach Dauer kam mein Vater dann in meine Wohnung und ist z.b. hier im Viertel mit dem Hund gelaufen)  als auch nur drei Stunden bei „fremden Leuten“. 

Das einzige was aus der Strassenhunde Zeit für immer übrig blieb, war eine panische Angst vor allem was Neongelb ist. Ob die Müllabfuhr, oder ein neongelber Motorroller am Ende der Strasse… Milla bekam Panik und wir mussten große Runden um diese unheimliche Ding drehen. So kam es auch dazu, dass ich schon neben diesem Roller stand, ihn immer wieder gestreichelt habe, auf den Roller eingeredet habe und mich vor den Nachbarn zum Honk gemacht habe… was man nicht alles tut! 🙂 

Ich denke, die Mitarbeiter dieser Tötungsstation trugen neongelbe Latzhosen, so wie z.B. auch unsere Müllabfuhr und daher kam Millas Angst, aber das ist nur eine Idee. 

 

Milla und ich… das war von der ersten Sekunde an besonders. 

Aber natürlich gab es so viele besondere Momente mehr, in den vergangenen gut 18,5 gemeinsamen Jahren. Besonders schöne… besonders blöde… besonders peinliche. 

 

Camping Hund Gerardmer

Mehr als einmal wäre ich am liebsten durch Millachen im Erdboden versunken!

 

ICH WAR’S NICHT!!!

 

Ich erinner mich noch immer sehr gut an unsere Hunderunde durch den „freilauf Wald“, an dem Milla kurz neben dem Weg in ein Gebüsch verschwand und nicht mehr zu sehen war. 

Also bliebe ich neben diesem Gebüsch stehen, sah von hinten eine ganze Truppe Jogger kommen und wartete auf Milla, die weiterhin mit keiner Schwanzspitze zu sehen war. 

Als hätte es dieses kleine Biest drauf angelegt, wurde es plötzlich sehr peinlich! 

Denn in dem Moment, als diese Jogger Truppe direkt an mir und diesem Gebüsch vorbei lief, hat dieser Hund sie so dermaßen einen fahren gelassen, diesen Pups konnte niemand überhören. 

 

Und wen schaute die Jogger Gruppe an??? MICH!!!!

Ich wedelte direkt samt roter Bombe wie wild mit der Hundeleine und rief immer nur, ich wars nicht, ich war es wirklich nicht… aber so wie diese Truppe in brüllendes Gelächter ausbrach, waren Milla und ich sicher noch Stunden später Thema! 

Pupsen… zu diesem Thema habe ich gleich mehrere peinliche Erinnerungen. Aber wie sagte meine Oma schon immer… besser in die große weite Welt, als in ihrem kleinen Bauch! 

Nunjaaa… es gibt passende und eher unpassende Momente!

Die vielleicht schönsten gemeinsamen Stunden…

Die schönsten gemeinsamen Stunden hatten wir meiner Meinung nach morgens früh am Strand.

Wenn wir schon früh morgens gemeinsam am menschenleeren Strand saßen und aufs Meer geschaut haben… da wurde Milla ganz ruhig und ich hatte immer so das Gefühl, sie genießt diese Momente genau so wie ich.  Und erstaunlicherweise, wollte Milla in diesen Momenten auch nie toben o.a. wie sonst üblich sobald sie Sand unter den Pfoten hatte. Sie lag ganz still und ruhig an meiner Seite und wir haben einfach nur den Moment genossen. 

 

Isa, Milla und die Omi wieder on Tour

Erlebnis aus Okt. 2018: Auf einer unserer Pausen hat Trickbetrügerin Milla am Rasthof den sterbenden Schwan gespielt…. und direkt von der Angestellten des Rastplatzes ein Bockwürstchen abgestaubt!

 

In all den Jahren gab es noch so viel mehr… 

Millas Beschützer Instinkt. Mein Onkel wollte mir auf die Schulter klopfen und plötzlich kam Milla, wie von der Tarantel gestochen, aus ihrem Körbchen gesprintet und sprang mit aller Kraft gegen meinen Onkel, so dass dieser wirklich einen Schritt zur Seite ausweichen musste. 

 

Isa „schlagen“… aber ganz sicher nicht wenn Milla in der Nähe war. 

Auch wenn der kleine Kopf diese Situation natürlich vollkommen missverstand. 

Aufpassen… eh ein riesen Hobby von dieser kleinen Dackel Mix Dame. Egal wann, wo und auf wen, ohne AUSDRÜCKLICHE Erlaubnis, durfte sich eigentlich NIEMAND bewegen… nee, bitte auch nicht atmen!!! Und da war es auch egal wo wir waren, ob zuhause, im Garten, on Tour oder in einem wildfremden Café. 

HALLOOOOO… der Nachbartisch bewegt sich, das habe ich nicht erlaubt, das gibt jetzt erstmal RICHTIG Stress!!! Frechheit sowas!

Milla, mein kleiner Kneipenhund… mich hat es jedesmal wieder erstaunt. Wenn wir mit dem Womo unterwegs waren, kam es ganz, ganz oft vor, dass sich Milla auf anhieb zurecht fand und genau wusste, hier waren wir bereits einmal, hier kenne ich mich aus. 

Allerdings gab es dabei immer, immer, immer wieder ein Problem. Milla liebte den Café Besuch ja mindestens so sehr wie ich, durch ihre Dackel Gene hatte Milla aber auch einen hardcore Sturkopf! 

Leider führte diese Kombi IMMER wieder dazu, dass Milla den Weg zum nächstbesten Café noch von einem vorherigen Besuch genau kannte, selbst wenn dieser Monate oder Jahre zurücklag. 

Nur wusste Milla auch noch ganz genau, an welchem Tisch wir damals saßen und so kam es, dass Milla regelmäßig SCHNURSTRACKS zu genau diesem Tisch lief und sich, komme was wolle, unter dem Tisch gemütlich machte. Leider auch dann, wenn dieser Tisch von anderen Leuten besetzt war. 

Ich weiß nicht wieeeee oft ich wild an Leine und Geschirr gezogen habe, um sie wenigstens zum nächsten freien Tisch zu ziehen. Über ein, Millaaaaaa eigentlich wollte ich hier nicht schon wieder Kaffee trinken, müssen wir gar nicht diskutieren, das konnte ich mir abschminken!

 

Es wird jetzt Kaffee getrunken und wehe du hast mein Deckchen und ein extra Leckerchen vergessen!!!

Die königliche Plauze muss gemütlich gebettet sein!

Egal wann oder wo, ohne königliche Hundedecke ging nichts!

Heute verrate ich euch aber, das war auch ganz bewusst von mir so gewollt und sogar reiner Eigennutz (mal abgesehen von Millas “Knochen” im Alter und nasskaltem Wetter). Früher war Milla in Cafés usw. immer sehr unruhig, sie sprang ständig auf, tingelte um den Tisch und ich musste immer wieder darauf achten, dass sie nicht von irgendwem getreten wurde. Das änderte sich komplett durch ihr Deckchen. 

So hatte sie ihren Platz, der Hund viel mehr auf, wurde dadurch auch nie getreten und wir hatten beide viel ruhigere Stunden. Sollte euer Hund also im Restaurant, Café oder, oder sehr unruhig sein, versucht es mal mit einer kleinen Hundedecke. 

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Doch natürlich gab es auch mehr als einmal Situationen, in denen mir das Herz in die Hose rutschte, oder ich  ein soooo schlechtes Gewissen hatte. 

An einem Tag kamen wir z.B. zu meinem Vater zu besuch, der schon am Fenster auf uns wartete und als er das Auto entdeckte, direkt vor die Haustür kam. 

Ich parkte also gegenüber des Hauses ein, sammelte meinen Kram zusammen und holte Milla aus dem Auto. Was mein Vater aber nicht sah, ich hatte Milla noch nicht an der Leine, ich war erst gerade dabei sie anzuleinen.  

Mein Vater meinte es natürlich nur gut und rief plötzlich quer über die Strasse hinweg: HALLOOOO MILLACHEN! Und Milla dreht sich um, ich griff an dem Geschirr vorbei und Milla  sprintete schon im vollen Galopp zu meinem Vater… quer über die viel befahrene Strasse!

Ich konnte nicht hinsehen… hörte nur Reifen quietschen und Autos hupen…. Und als ich wieder auf blickte, standen alle Autos und Milla war freudestahlend und wild mit dem ganzen Poppo wedelnd,  auf der anderen Strassenseite bei meinem Vater. 

 

PUHHHHHH… das war knapp… das war ganz, ganz knapp!

Oder der Tag an dem ich nicht bemerkt habe, dass Milla hinter meinem Rücken durch die Küche auf den Balkon lief und ich irgendwann die Balkontür geschlossen haben, weil es heftig zu gewittern begann. 

Gewitter, Böller, laute Geräusche… davor hatte Milla ja eh schon immer angst und verkroch sich normalerweise unter meinem Bett. Darum dachte ich auch, da liegt sie wieder, doch sie saß leider eine gaaaaanze Weile, klitschnass im Regen, auf dem Balkon.

 

Ohhhhh… was hatte ich ein schlechtes Gewissen!!!

 

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Der absolute Horror, als Milla plötzlich weg war und das mitten in Südfrankreich!

 

Last but not least… könnt ihr euch noch erinnern als Milla in Frankreich abgehauen ist? 

 

Wobei nein… eigentlich ist sie genau genommen eben NICHT abgehauen, sondern ich bin mehrfach an diesem Tag von der Parzelle verschwunden, bin u.a. zur Campingplatz Anmeldung gegangen usw., weil wir am nächsten Tag abreisen wollten. 

Anscheinend verlor Milla irgendwann die Geduld, wollte mit kommen und hat es irgendwie geschafft, sich aus dem Geschirr zu winden und ist unbemerkt hinter mir her. 

Als ich zurück zum Womo kam und die Leine samt Geschirr, aber ohne Milla, da liegen sah und das auch noch zwischen den schmalen, vollen Campingplatz Gassen, in denen ständig irgendwer samt Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs war… mir sackte mein Herz direkt in den Magen!

Ich bin sofort, wild nach Milla rufend, über diesen Campingplatz gestürmt, doch Milla war nirgendwo zu sehen! Was ist, wenn sie irgendwer mitgenommen? 

Das Milla niemals wirklich weglaufen würde, das war mir klar und ich habe fest damit gerechnet, dass sie irgendwo sitzen bleibt, wenn sie mich nicht mehr „erschnuppern“ kann. Aber wehe irgendwer nimmt sie einfach mit oder sie rennt vom Platz, raus Richtung Stadt, denn den Weg kannte sie von den Tagen zuvor. 

 

Mir wurde schlecht vor Sorge!!! 

Nachdem ich also wild über den Campingplatz rannte und von Milla nichts zu sehen war, kein bellen, kein tapsen… nichts! Bin ich weg von der Anmeldung, auf in Richtung Strandweg und siehe da… es war genau so wie gedacht. 

Milla wusste anscheinend nicht mehr weiter, auf dem Weg zum Strand war ich in den letzten Stunden nicht und so hat sie sich an Ort und Stelle an eine Wegkreuzung gesetzt! Ich kann euch nicht sagen warum Milla dieses Verhalten immer wieder zeigte, es war aber so. Wenn sie mich nicht fand, setzte sie sich hin und blieb genau da sitzen. Ob auf diesem Strandweg in Frankreich, oder z.B. auch während der Hundeschule, wenn sie mich eigentlich suchen sollte. 

Ihr glaubt nicht was mir für ein riesen Stein vom Herzen gefallen ist und so wie sich Milla freute als sie mich hörte. Ihr ging es anscheinend ähnlich.  

Nichts wie zurück zum Womo, Geschirr an und erstmal eine Runde kuscheln im Campingstuhl… puhhhhhh!!! 

 

Doch die Uhr des Lebens tickte lauter und lauter…  

18,5 Jahre in denen wir fast immer 24 Stunden am Tag zusammen waren, das ist so viel gemeinsame Zeit, so viel Erleben, so viele Höhen und Tiefen und auf einmal ist alles anders. 

Das Milla schon lange eine alte Hundoma war, ist kein Geheimnis. 

Nur an einem Donnerstag Ende August wurde klar, wir müssen nochmal zum Tierarzt, irgendwas ist nochmal anders als sonst. 

Den Sonntag zuvor hatten wir noch bei über 35 Grad in Dresden verbracht und hatten einen wunderbaren, extrem schönen gemeinsamen Sonntag…aber sobald wir wieder zuhause waren, baute Milla merklich ab. 

An diesem besagten Donnerstag hatten wir alle noch die Hoffnung, der Wetterwechsel macht Millas Arthorse zu schaffen und mit den richtigen Schmerzmitteln müsse es deutlich besser werden. 

 

Deutlich besser wurde nichts… 

Und so wusste ich eigentlich schon, was an dem Samstag geschehen würde. Aber ich habe mir immer geschworen, ich will nicht das Milla leidet… und wenn ein Hund sein Geschäft nicht mehr richtig machen will, weil er Schmerzen hat… dann ist ein Punkt gekommen, an dem es kein zurück gab. 

Ich ahnte… nein eigentlich wusste ich also schon, wenn ich Samstag mit Ihr zum Tierarzt fahre, dann ist der Tag der Tage gekommen. 

Aber da war ja noch was… Millas Sorge und Panik sobald sie bemerkt,  dass ich traurig bin. 

Das hatte dieser großartige Hund nun wirklich nicht verdient. Es reicht doch vollkommen aus, wenn einer von uns leidet. 

Also habe ich mir geschworen, ich werde absolut nichts anders machen als sonst auch… es gibt kein heulen am Körbchen am Tag zuvor, kein „letzter Abend“, kein Schluchzen auf dem Weg zum Tierarzt! 

 

Später ist für all das noch Zeit genug, aber nicht in diesen Stunden!!!

In der Praxis angekommen war dann schnell klar, wir legen Milla einmal kurz schlafen, damit die Docs die Chance bekommen, sie überhaupt richtig zu untersuchen. 

Gesagt getan und nachdem die kleine Narkosespritze saß, habe ich mich in dem abgedunkelten Behandlungszimmer zu Milla auf den Boden gesetzt, Milla hat sich ganz eng an meine Beine gekuschelt und mir über die Hände geleckt… genau so, wie alles damals im Tierheim begann. Ob sie wusste, dass unsere gemeinsame Zeit vor dem Ende steht?  

Nachdem Milla irgendwann eingeschlummert war, kamen die Docs und haben sie richtig Untersucht. Und damit stand unser Dreamteam Schicksal eigentlich innerhalb von Minuten fest.   Milla hatte einen Tumor im Becken, der langsam auf den Darm drückte.

Mit dieser Diagnose stand auch sofort für mich fest, was das bedeutet. 

Einen 20 Jahre alten Hund eine so große OP unterziehen? AUF KEINEN FALL!!! 

Milla nochmal aus der Narkose holen, nachdem sie bereits so friedlich zwischen meinen Beinen eingeschlafen ist, um sie dann drei Tage später einzuschläfern? Nur weil ich mich wichter nehme als dieser wunderbare Hund. AUF GAR KEINEN FALL!!!

Jetzt schlief sie schon so friedlich, dann sollte es bitte auch direkt geschehen. 

Die Docs ließen mich noch einmal 5 Minuten mit dem besten Hund, den ich je hätte haben können allein und ich erzählte Milla nochmal wie stolz ich auf sie sei. Sie muss jetzt gehen, meine Ma würde schon auf ihren Enkelhund warten, bis wir uns alle wiedersehen. 

Als der Doc wieder zur Tür herein kam ging alles andere ganz schnell. 

Die schlafende Milla bekam nochmal 2 Spritzen und es dauerte keine 20 Sekunden, da wurde aus dem Dreamteam ein Einzelkämpfer, ganz ruhig, ganz friedlich…. ohne einen einzigen Mucks. 

 

Meine Ma hatte ihren Enkelhund zurück.

 

 

Ich hatte mir schon vorab Gedanken gemacht, einen Tierbestatter ausgewählt und für mich war ganz klar, Milla bekommt erstmal eine Urne.

Genau so ist es dann auch gelaufen, der Bestatter kam zur Praxis und hat Milla dort direkt abgeholt. 

Und wisst ihr, trotz allem was gerade geschehen war, der schlimmste Moment kam für mich eigentlich erst danach. 

Mit Millas altem, abgenutzten Geschirr und ihrer Leine in der Hand, zurück in die stille Wohnung zu kommen, ohne dass mich irgendwer begrüßt… das war die Hölle…und da begann die Fassade zu bröckeln.

Mittlerweile sind 114 Tage vergangen und Millas Körbchen liegt immer noch neben meinem Bett, ich kann es einfach nicht in den Keller werfen. 

Meine kleinste und beste Freundin ist nicht mehr an meiner Seite und trotzdem werde ich manchmal nachts wach, weil ich denke ich hätte sie gerade gehört… wie all die 18 Jahre.  

Kann ich mir vorstellen irgendwann einen neuen Hund aufzunehmen?

JA!!! Auf jeden Fall, aber noch ist dieser Zeitpunkt nicht gekommen. 

Denn aktuell habe ich wirklich große Bedenken, dass ich jeden Hund 1:1 mit meiner Milla vergleichen würde und ich befürchte, so einen Hund, der mir sooo, sooo, sooo sehr am Herzen liegt, der zu einem Zeitpunkt in mein Leben kam, an dem alles auf der Kippe stand… zu dem ich sagen kann, dieser Hund hat einen riesen Anteil daran, dass es mich heute noch gibt… den werde ich so nie wieder haben.  Dieses unfassbar nahe Dreamteam, bei dem der eine den anderen am Blick versteht, ich glaube das gibt es nicht wieder. 

 

Ein anderer Hund … eine andere Zeit, aber die ist jetzt noch nicht gekommen. 

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch ein letztesmal mitnehmen, auf eine gemeinsame Reise …

 

Ein Hundeleben lang… DANKE Milla!

 

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Wenn man ständig friert, obwohl man sich schon sehr ordentlich und ausreichend angezogen hat …. dann kann der Blick auf den Sonnenuntergang, das Meer, oder die Küste noch so schön sein, Spaß macht das auf Dauer alles nicht.
Und ich weiß, vielen von euch geht es ganz genauso wie mir.
Doch die Rettung naht dank OUTCHAIR!

Camping mit altem Hund

Camping mit altem Hund – Tipps und Hilfen – TEIL EINS

Camping und Road Trip mit einem alten Hund, das kann schonmal zu Problemen führen. Darum erzählt euch Milla in einer ganzen Serie, welche Tipps und Tricks wir auf Lager haben.

 

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Einfach sicher – der Bosch Spexor im Test

Einfach sicher – der Bosch Spexor im Test

Artikel “Einfach sicher… der neue Bosch Spexor im Test” enthält Werbung

Darum gehts:

Mehr Sicherheit für Wohnung und Wohnmobil. Der Bosch Spexor, ein mobiles Gadget, welches sich zuverlässig um die Sicherung eures parkenden Womos/Wowas, sowie der Wohnung, kümmert.


 

Der Bosch Spexor im Womo- & Wohnungstest

 

Bosch Spexor mobile Sicherheit

Das gesamte Spexor Paket. Zusätzlich müsst ihr nur noch die kostenlose Spexor App herunterladen und schon kann es los gehen.

 

Vielleicht kennt ihr diesen Gedanken auch?

 

Die nächste große Wohnmobil oder Wohnwagen Tour ist geplant, der Tag der Tage ist gekommen… endlich kann es los gehen! Das Womo steht gepackt vor der Tür, in der Wohnung ist alles „Urlaubs perfekt“ und sobald es darum geht die Haustür hinter sich zu verschließen ist er da, der Gedanke… na hoffentlich wird die Reisezeit von keinem Einbrecher ausgenutzt!

Ehrlich, bei mir kommt dieser Gedanke eigentlich immer auf, bevor ich los düse und jedesmal denke und hoffe ich „na die Nachbarn werden sich schon vernünftig verhalten und ein Auge auf Post und Wohnung haben.“

Dazu kommt noch und ich denke damit verrate ich kein großes Geheimnis, allein durch die sozialen Medien sind viele von uns deutlich unvorsichtiger bzw. „gläserner“ geworden.

Wir posten hier von tollen Stellplätzen in Skandinavien, wir posten da vom traumhaft schönen Sonnenuntergängen am Atlantik und jedem der 1 und 1 zusammen zählen kann wird klar, Haus oder Wohnung stehen aktuell leer.

Bevor mein Postfach direkt wieder überquillt, JA KLAR… der social media Fall gilt nicht für jeden von euch, einige posten bewusste verzögert oder besitzen gar kein social media Profil.

Aber da ich ja gerne von mir auf euch schließe, gibt es sicherlich nicht wenige unter euch, die dieses „Posting Problem“ genau so gut kennen wie ich.

All in all bleibt bei mir der Gedanke hängen, es wäre schon schön zu wissen, dass die Wohnung/ das Haus während meiner Reisen eine zusätzlicher Sicherung hätte, ohne direkt das ganz große, komplizierte und Kosten intensive Alarmanlagen Paket installieren zu müssen, welches bei Mietwohnungen ja auch gar nicht immer möglich ist.

 

ABER…gerade bei uns Campern ist dies ja nur der eine Punkt zum Thema „sicher leben“.

 

Wir wissen alle, die Campingbranche boomt wie kaum eine andere und damit ist auch klar, wenn an Reisemobilen und Caravans so großes Interesse besteht, sind Diebe nicht weit.

Über die zusätzliche Alarmanlage in Mr. Pepper habe ich euch ja bereits berichtet, genau so wie über den Einbau des speziellen GPS Gerätes.

Mit all diesen Dingen bin ich auch super zufrieden, allerdings kann ich auch jeden verstehen der mir geschrieben hat und gesagt hat, puhhhh… das klingt alles klasse, aber ein günstiger Spaß ist so eine komplettes Sicherheitsupdate für den Pepper nicht.

Darum wäre es natürlich gleich doppelt praktisch, wenn es ein mobiles Sicherheitsgadget gebe, welches man in das Wohnmobil/ den Wohnwagen stellen könnte, wenn dieses ungenutzt vor der Tür herum steht und sobald die Reise beginnt, stellt man die zusätzliche Sicherung in die eigene Wohnung.

 

Tjaaa und genau aus diesen Gründen, habe ich mich dazu entschlossen, euch den niegel nagel neuen BOSCH Spexor vorzustellen.

 

Bosch Spexor? Was ist denn das?

 

Bei dem Bosch Spexor handelt es sich um eine ca. 12 cm hohe Säule, in welche unterschiedliche Sensoren eingebaut wurden, um Bewegungen zu melden und die aktuelle Luftqualität zu messen.

Das tolle ist, der Spexor ist komplett mobil nutzbar… wenn ihr möchtet! In dem kleinen, coolen Gadget ist ein Akku verbaut, der deutlich über einen Monat hält. Ihr könnt den Spexor aber natürlich auch direkt an den Strom anschließen oder z.B. die USB Verbindung im Womo nutzen.

 

Bosch Spexor im Test für Wohnmobil und Wohnung

Sobald der Spexor eingeschaltet wurde, leuchtet ein blauer LED Ring auf.

 

Der Bewegungsmelder im Detail – Bosch Spexor:

 

Der Bewegungsmelder arbeitet über drei Wege. Es reicht dem Spexor also nicht aus, dass z.B. irgendjemand entfernt durch eine Art Lichtschranke läuft, wie man es typischerweise von der Außenbeleuchtung kennt.

 

Der Spexor verarbeitet eine Kombination aus Druck-, Schall- und Bewegungssignalen.

 

Erst wenn alle drei Komponenten im Alarmmodus einen gewissen Wert überschreiten, schlägt der Spexor Alarm.

Das bedeutet eben auch, es kommt nicht ständig zu irgendwelchen Fehlalarmen, nur weil irgendwer entfernt am Wohnmobil/ Wohnwagen vorbei läuft, oder das Womo durch einen vorbeimüssenden LKW ins schwanken gerät.

Die Sensoren im Spexor arbeiten so „fein“, dass sie z.B. den veränderten Luftdruck durch eine sich öffnende Tür bemerken und nur wenn mehrere solcher Signale aufeinandertreffen, wird letztendlich ein Alarm ausgelöst.

 

Im Test Bosch Spexor Bewegungsmelder

Je nach Einstellung leuchtet der Spexor im alarmbereiten Zustand grün auf, oder er zeigt euch eine gute Luftqualität an.

 

Die Messung der Luftqualität durch den Spexor

 

Neben dem reinen Bewegungsmelder, habt ihr durch den Spexor auch die Möglichkeit die Luftqualität zu messen.

Genau genommen bedeutet das, der Spexor misst wie hoch die Anzahl an Partikeln, Staub und Aerosolen in der Luft sind und je nach Einstellung schlägt „der Kleine“ Alarm, sollte die Luftqualität zu schlecht werden.

Momentan gibt es den Spexor erst seit wenigen Wochen für jeden auf dem Markt zu kaufen, weshalb die Hardware zwar bereits in dem Gerät verbaut wurde, aber zukünftig werden noch einige Updates folgen. Durch diese Updates wird es letztendlich u.a. auch möglich sein, dass ihr den Spexor als Rauchmelder bzw. Melder für Brandgase und als Kohlenmonoxyd Warngerät nutzen könnt.

Ich habe bereits das erste Update durchgeführt, so dass ich die Luftqualität bereits messen lassen kann und ich bin selbst erstaunt, wie sich mein Verhalten zum Thema lüften seitdem verändert hat.

Denn spätestens seit Corona wissen wir alle wieeeee wichtig richtiges Lüften ist. Ich hab es allerdings bisher immer so gemacht, dass ich Morgens bzw. Vormittags einmal Balkontür und Fenster meiner Wohnung aufgerissen habe, das ganze meist zum Nachmittag nochmal, aber das war es dann auch.

Seitdem ich den Spexor habe und er mir jederzeit anzeigt, HALLÖÖÖÖÖCHEN, DIE LUFT HIER IN DER BUDE IST ZUM SCHNEIDEN, DU SOLLTEST DRINGEND MAL WIEDER LÜFTEN, öffne ich Balkontür und Fenster deutlich häufiger!

Davon abgesehen finde ich es wirklich erstaunlich, wie groß doch der Unterschied der Luftqualität ist, ob ich selber viel zu Hause bin und TV, Laptop, Tablet, Kerzen und Heizung laufen.

Nutze ich das alles nicht und bin vielleicht selber mehrere Stunden nicht zuhause, komme ich zurück und der Spexor strahlt grün, also alles bestens.

Befinde ich mich aber in der Wohnung und nutze all die genannten Dinge wie TV, Laptop, Drucker, Kerzen, Telefon usw. lüfte ich gut und gerne auch 5 oder 6 mal am Tag.

 

Noch ein letzter Satz zum Thema Kohlenmonoxyd.

 

In meiner Wohnung befindet sich eine Gastherme und ich denke wir kennen alle diese Horror Nachrichten, in denen ganze Familien oder in Gartenlauben feiernde Jugendliche, tot aufgefunden wurden, die an einer Kohlenmonoxyd Vergiftung gestorben sind.

Mir ist ein gutes Kohlenmonoxyd Warngerät in der Wohnung echt wichtig, denn von diesem Gas bekommt man nichts mit und ich kann euch sagen, ein ordentliches Kohlenmonoxyd Warngerät ist bei weitem nicht so günstig, wie gute Brandmelder.

Dass der Spexor also irgendwann auch über diese Funktion verfügen soll, ist für mich auf jeden Fall nochmal ein Vorteil.

 

Allerdings aufgepasst!!!!

 

Auf der Bosch Spexor Internetseite steht, dass man das entsprechende Update zur Luftqualität Messung noch bis Ende Dezember automatisch kostenlos bekommt, wenn man jetzt einen Spexor kauft oder bereits gekauft hat.

Das bedeutet für mich also, es könnte gut sein, dass man irgendwann für diese Funktionen eine extra Gebühr bezahlen muss. Wenn ihr also wirklich mit dem Gedanken spielt den Spexor zu kaufen, dann würde ich das aktuelle Angebot ausnutzen.

Und wo wir schon gerade bei dem Thema sind. Ich habe natürlich über den Spexor auch mit dem Bosch Spexor Team gesprochen und darf euch zumindest noch bis zum 14.Januar 2021 einen 10 Euro Gutschein anbieten. Ihr müsst während der Bestellung dann nur ISASWOMO10 in das entsprechende Gutscheinfeld eintragen.

WICHTIG!!! NACHTRAG!!! 

Um den Gutscheincode nutzen zu können, müsst ihr über die Bosch Seite bestellen. Der Gutscheincode funktioniert NICHT auf anderen Marktplätzen oder online Shops. Zum Bosch Spexor Shop für ein weißes Gerät gelangt ihr hier:Bosch Spexor in weiß im Bosch Spexor Shop , zum schwarzen Bosch Spexor im Spexor Shop gelangt ihr hier: Bosch Spexor Shop schwarzer Spexor.

DANKE 🙂

10 Euro sind auf jeden Fall besser als nichts. 😉

 

Bewegungsmelder Luftqualität messen Bosch Spexor

ALAAAARM!!! Nimmt der Spexor im Alarmmodus Bewegungen wahr, oder wird die Luftqualität zu schlecht, leuchtet der Spexor rot auf und kann einen Alarmton von sich geben.

 

Ufff…aber Bewegungsmelder, Mobilität und Luftmessung? Das Einrichten des Spexors ist doch sicher kompliziert, oder?

 

Zum Glück kann ich sagen… nein, das erste Einrichten des Spexors ist zum Glück nicht kompliziert. Das schaffen auch Technik Trottelchen wie ich. 🙂

Ihr erhaltet die Säule in einem sechseckigen Karton, in welchem sowohl der Spexor selbst, als auch das Strom/ USB Kabel und eine Anleitung inbegriffen sind.Passend zum Gadget selbst, gibt es in jedem Google Play Store bzw. Apple App Store die Bosch Spexor App, diese müsst ihr euch einmal kostenlos runterladen.

Danach läuft eigentlich alles wie von selbst, bzw. die App zeigt euch ganz genau durch eine Schritt für Schritt Anleitung an, was ihr tun müsst.

Ihr erstellt ein Benutzerkonto, beginnt dann damit den Spexor für eure Wohnung zu konfigurieren, was bedeutet der Spoxor nutzt einmalig alle Sensoren um sein aktuelles Umfeld zu ermitteln und danach stellt ihr eine Verbindung zwischen Spexor und Handy App her. Viel mehr ist es eigentlich auch nicht und wie gesagt, durch diesen ganzen Prozess führt euch eine Schritt für Schritt Anleitung.

Dabei ist die Handhabung der kleinen weißen Säule, durch farblich gekennzeichnete LED Ringe, extrem einfach.

Sobald der Spexor eingeschaltet wird, leuchten die Led Ringe kurzzeitig blau auf, bevor das Licht wieder erlischt. Ist der Spexor eingeschaltet, aber NICHT im Alarmmodus oder dauerhaft im Luftmessungsmodus, leuchten die blauen Ringe jederzeit durch eine leichte Berührung des Spexors erneut auf.

So könnt ihr also kontrollieren, ob der Spexor noch eingeschaltet ist oder bereits komplett ausgeschaltet wurde.

Nach dem reinen einschalten, updaten oder, oder, habt ihr die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten. Entweder ihr stellt den Spexor auf Alarmmodus, z.B. wenn ihr die Wohnung verlasst, dann leuchtet das grüne LED Band auf oder ihr nutzt die Möglichkeit die Luft zu messen.

 

Bosch Spexor App

Screenshot aus der Spexor App während der ersten Registrierung des Spexors. Die erste Inbetriebnahme läuft Schritt für Schritt über die App und ist wirklich leicht.

 

Je nach Modus, habt ihr nochmal verschiedene Einstellungsmöglichkeiten.

 

Soll der Spexor im Alarmmodus z.B. einen lauten Alarm von sich geben und rot aufleuchten, oder besser einen stillen Alarm senden, den ein Einbrecher oder auch nur die Putzfrau, gar nicht bemerkt?

Ähnliches gilt für die Luftmessung. Wenn der Spexor die ganze Zeit aktiv sein soll und damit auch durchgehend anzeigt wie sich die Luft im Raum verändert, in dem er grün, gelb oder rot erstrahlt, dann stellt ihn auf Dauerbetrieb. Es ist aber auch möglich (und damit natürlich auch deutlich Batterie schonender, wenn der Spexor im Akku Betrieb läuft) die Luft im 10, 20, 30 oder 60 Min Rhythmus zu messen.

 

Bosch Spexor im Camping Test

Beispiel Startseite der App. Schlechte Luft im Hause Speckmann! Da sollte ich doch mal wieder dringendst lüften. (Screenshot aus der Spexor Handy App)

 

Die Bosch Spexor App

 

Über die kostenlose Bosch Spexor App könnt ihr die Einstellungen des Sicherheitsgadgets steuern.

Das bedeutet, zum einen habt ihr innerhalb der App die Möglichkeit euer „Kundenkonto“ mit Infos zu füllen, ihr könnt genau abspeichern, an welchem Ort sich der Spexor gerade befindet, also z.B. Diele Dortmund oder Mr. Pepper  (so müssen die Sensoren den Raum nicht jedesmal neu ausmessen). Außerdem könnt ihr über die App die entsprechenden Updates durchführen.

Sobald also z.B. der Umfang zum Thema Luftmessung vergrößert wurde, lasst ihr einfach ein Update über die App laufen und der Spexor erhält die neuen Funktionen. Die entsprechende Hardware ist natürlich schon längst in dem Gerät verbaut.

Zum anderen bietet euch die App die Möglichkeit genauer auf die Alarm- und Luftmessungsfunktionen zuzugreifen, welche ich im oberen Abschnitt bereits angesprochen habe.

Wenn es also tatsächlich zu einem Einbruch kommt, könnt ihr im voraus über die App z.B. einstellen, welche Alarme stattfinden sollen.

Soll der Spexor selbst einen Höllen Lärm machen, oder soll er euch einen stillen Alarm senden, von dem ein möglicher Einbrecher nichts mitbekommt.

Und wie möchtet ihr benachrichtigt werden? Soll es z.B. Push Mitteilungen auf eurem Handy geben oder lieber nicht?

Außerdem zeigt euch die App direkt auf der Startseite an, wie es um die aktuelle Luftqualität steht.

 

Luftqualität messen Bosch Spexor

Screenshot Spexor App. Übersicht über die Einstellungsmöglichkeiten zur Messung der Luftqualität

 

Benötigt der Bosch Spexor nicht eine eigene SIM Karte, wenn er Nachrichten/ Alarme überträgt?

 

JA!!! Der Spexor benötigt eine SIM KARTE!

Allerdings macht es euch Bosch da wirklich einfach, denn wenn ihr den Spexor kauft, ist direkt eine E-Sim integriert.

Diese Karte ist im ersten Jahr komplett kostenlos und wenn ihr die Sim Karte darüber hinaus weiter nutzen möchtet, kostet sie 11,99 Euro IM JAHR und ist für den gesamten EU-Raum nutzbar! 11,99 Euro im Jahr… also einen Euro pro Monat, ich denke da kann wirklich niemand meckern. Allein der erste Kauf von Pre-Paid Sim Karten ist deutlich teurer.

 

Luftqualität messen corona lüften Spexor Bosch

Screenshot aus der Spexor App. Einteilung der unterschiedlichen Luftqualitäten.

 

Bosch Spexor… extra Fakten!

 

Ich denke über die Nutzung des Spexors habe ich euch bereits ausreichend viel geschrieben. Allerdings gibt es noch 2-3 Fakten, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

JA, bevor ihr es mir schreibt :-), ich finde auch… der Spexor ist mit 240 Euro nicht gerade günstig. Vor allem dann nicht, wenn ihr mal schnell auf Amazon vorbei schaut und den Spexor mit einfachen China Bewegungsmeldern vergleicht.

Aber… dieser Vergleich ist nicht ganz fair. Denn der Spexor wird u.a. komplett in Deutschland gefertigt! Es handelt sich also nicht um irgendeinen „billigen China Kram“.

Ich denke, wenn ihr bereits zwei drei mal auf IsasWomo unterwegs wart, dann wisst ihr auch, dass ich euch mehr als einmal günstige Produkte empfohlen habe, wenn ich der Meinung war, dieses oder jenes Produkt taugt! Man kann die Dinge nur nicht immer 1:1 vergleichen und letztendlich muss sich jeder selber fragen, wie viel ihm diese zusätzliche Sicherung wert ist.

Davon abgesehen sind die Sensoren im Spexor deutlich, deutlich, deuuuuuutlich präziser, als bei vielen günstigen Produkten und arbeiten extrem genau.

Ich meine, jetzt mal ehrlich… was bringt euch irgendein China Bewegungsmelder, der bei jedem Windhauch einen Alarm auslöst, so dass ihr spätestens nach dem 10. Alarm gar nicht mehr genau auf euer Handy schaut. Irgendwann ist die Anzahl der Fehlalarme so hoch, dass ein echter Alarm nicht mehr registriert wird und da spreche ich z.B. auch von der Omi Erfahrung. Davon abgesehen finde ich die Möglichkeit gut, dass der Spexor über so lange Zeit mobil zu nutzen ist. Wie gesagt, praktisch für die Sicherung des parkende Womos/ den parkenden Wowa, genau so wie zur Sicherung der Wohnung wenn ihr on Tour seid.

 

Last but not least…  der Datenschutz!

 

Zuletzt noch ein Hinweis an alle, denen die eigenen Daten wichtig sind.

Der Bosch Spexor arbeitet komplett ohne Kameraüberwachung und zeichnet keine Daten im Hintergrund auf.

Es gibt also weder eine Lauterkennung, noch eine Analyse der Sprachdaten und wenn ihr den Spexor ausschaltet, dann ist er eben auch aus, ohne Hintergrund Aufzeichnung!

 

Einbruch, Gas oder schlechte Luft? Der Spexor von Bosch misst alles.

ALAAAAARM!!!! Sobald ein Alarm ausgelöst wurde, zeigt ihn die App während meiner Test zuverlässig an. (Screenshot Handy / Spexor App)

 

Fazit… der Bosch Spexor im Test

 

Ich finde meinen kleinen „Haus und Hof Guard“ klasse.

Ich habe ihn jetzt mehrere Wochen lang intensiv getestet und es kam wirklich zu keinem einzigen Fehlalarm. Sollte er allerdings aus Testzwecken auslösen, dann hat er dies auch zuverlässig getan. Ob im Womo oder bei mir zuhause, der Spexor leistet genau das was er soll.

Davon abgesehen finde ich ihn auch optisch gelungen. Wenn das hübsche Teilchen bei mir in der Diele auf dem Sideboard steht, dann sieht man ihm eben NICHT auf anhieb an, dass es sich um einen Bewegungsmelder/ Luftmesser handelt. Meiner Meinung nach sieht er am ehesten wie ein moderner bluetooth Lautsprecher aus, wodurch er auch im Reisemobil unauffällig ist.

Das einzige was ich vielleicht zu kritteln hätte wäre der Preis und die MÖGLICHEN Zusatzkosten, wenn man irgendwann alle Funktionen nutzen möchte, denn wie gesagt, 240 Euro… das ist schon viel Geld. Darum nochmal…wenn ihr wirklich mit dem Gedanken spielt dieses mobile Sicherheitsgadget zu kaufen, dann nutzt das aktuelle Angebot, um das Update zur Messung der Luftqualität usw. kostenlos zu bekommen und denkt an den ISASWOMO10 10 Euro Gutschein, der noch bis zum 14.01.2021 läuft.

Andererseits denke ich, wenn ich durch dieses Gerät deutlich mehr Sicherheit für Womo und Wohnung erziele und ich mir sicher seien kann, dass ein Alarm bedeutet, da ist auch wirklich eine Person in der Nähe bzw. Mit meiner Raumluft nicht ok… dann bin ich froh, mich für den Spexor entschieden zu haben.

Naja und davon abgesehen… da ich zuhause auch eine Alexa habe und ich mehr oder weniger täglich mitbekomme wie häufig das Ding anspringt, bin ich doch beruhigt, dass ich nicht auch noch von diesem Gadget samt Bild und Ton „überwacht“ werde.

All in all… würde ich dem Spexor 4,5 von 5 „IsasWomo Sternen“ geben, ein halber Stern abzug, auf Grund des hohen Preises.

Schaut euch den Bosch Spexor doch einfach mal selber an. Überzeugt euch selbst, vielleicht ist es für euch genau das Sicherheitsgadget, welches ihr für euren Alltag zuhause und on Tour sucht.

Ich sage wie immer… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (28 votes, average: 4,79 out of 5)
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Winterzeit ist Batteriezeit? Der komplizierte Weg zur Womo Autarkie

Winterzeit ist Batteriezeit? Der komplizierte Weg zur Womo Autarkie

Darum gehts: Wie erreiche ich mit Mr. Pepper eine größtmögliche Womo Autarkie, die zudem für mich auch noch bezahlbar ist?

Mr. Pepper, mein Leben und ich… oder die schwierige Wahl der richtigen Energielösung für ein überfordertes Techniktrottelchen. 🙂 Denn irgendwann wäre es natürlich schön, wenn das Womo autark wäre. Das ist allerdings deutlich komplizierter, als eine energielose Isa dachte. 🙂 Solar und eine “fette” Batterie? Brennstoffzelle und eine “einfache Batterie” oder alles easy peasy und ggf. einen Generator dazu kaufen? Fragen über Fragen.

 


 

So, da hamm wa also das Problem!

Meine aller, aller liebste Jahreszeit für eine ausgedehnte Womo Tour ist da und Mr. Pepper steht! Dank dieses vermaledeiten Virus ist an ausgedehnte Weihnachtsmarkt Touren nicht zu denken. So weit, so blöd… allerdings kommt in meinem Fall noch hinzu, dass ich einfach keine vernünftige Möglichkeit finde, Mr. Pepper unterzustellen.

Bedeutet also, mein süßer, schnuckeliger Traum von Freiheit steht ohne Landstrom Möglichkeit an der Strasse.

(Darum auch hier nochmal der dicke fette Aufruf… solltet ihr eine Unterstellmöglichkeit, am lieeeebsten natürlich überdacht und mit Strom,  im Großraum Dortmund haben/kennen, dann meldet euch bitte bei mir info@isaswomo.de. Aber bevor ich jetzt ganz viele Mails bekomme noch ein Hinweis: Diese ganzen bekannten Unterstellmöglichkeiten wie S&E bzw. Die ersten drei Seiten der Google Ergebnisse habe ich bereits durch. Ich suche ja schon seit August und das auch intensiv. Es geht also vor allem um… ich habe da selber noch eine Scheune in der ein Womo stehen könnte, oder ich kenne den Bauern XY gut, der hat auf seinem Hof noch Platz. Also die bekannten „Vitamin B Glücksgriffe“ )

Dazu kommt noch, dass mein Sparschweinchen seit dem Kauf des Womos im August/ September relativ wenig zu futtern bekommen hat, weshalb Mr. Pepper bisher auch noch keine Solaranlage hat und auch die Aufbaubatterie ist noch die alte, kleine Batterie „vom Band“.

All in all bedeutet das also… ich kann aktuell nicht touren, ich habe keine Möglichkeit Mr. Pepper an den Strom zu hängen und eine Solarplatte gibt es auch noch nicht, um der Entladung der Batterie zumindest etwas vorzubeugen.

 

Wöchentlich grüßt das Pepper Tier – die fehlende Womo Autarkie

 

Aus diesem Grund bin ich bisher alle 5-7 Tage zum Womo marschiert und habe ein Ründchen gedreht (bin also mindestens 30 Minuten gefahren) um die Aufbaubatterie zu laden. Denn einen Vorteil habe ich zumindest… Mr. Pepper hat ja bereits im Frühjahr einen Ladebooster eingebaut bekommen, der sich auch wirklich auszahlt. Denn ohne Ladebooster müsste ich wahrscheinlich 2 Stunden fahren, bevor die Aufbaubatterie etwas Energie abbekommt (wenn überhaupt).

Bis vor wenigen Tagen hatte ich gehofft, so noch einige Wochen klar zu kommen, bis ich andere Möglichkeiten finde um die Womo Batterie zu laden. Klar, natürlich habe ich immer alles mögliche deaktiviert, sobald ich das Womo für einige Tage verlassen habe, allerdings habe ich da leider etwas übersehen! ;-(

 

Solar Wohnmobil Batterie

Ohne Solar, ohne Landstrom, mit kleiner Batterie und noch Verbrauchern… ist leider schnell ein “Energie Ende” erreicht. Wenn es Solarplatten werden, dann aber auf jeden Fall feste Panels mit Rahmen, so wie hier auf dem Bild.

 

Aus ist nicht gleich aus – die Sache mit dem Hauptschalter!

 

Bei dem Pepper ist es so, dass über der Aufbautür das große Panel zum ablesen der Füllstände sitzt. In der Mitte dieses Panels ist ein Drehschalter, der aber auch gleichzeitig der Hauptschalter für allerlei Elektrik ist. Sobald ich also den Hauptschalter angetippt habe, funktionierte kein Licht mehr, die Wasserpumpe war komplett ausgestellt usw. usw.

Darum dachte ich, dieser große Knopf sei sowas wie der Hauptschalter, in Anführungszeichen die „Hauptsicherung“ und wenn ich diesen Schalter betätige, ist auch wirklich alles aus… bzw. eingeschaltet.

Darum war die Verwunderung in der vergangenen Woche groß, als ich mal wieder zum „Ründchen drehen“ zu Mr. Pepper kam und direkt auf den ersten Blick das rot blinkende Panel sah. Ich musste auch gar nicht weiter ins Handbuch schauen, das Panel zeigte eindeutig an, dass die Batterie mittlerweile einen so niedrigen Stand erreicht hatte, dass die komplette Entladung drohte.

Wie das seien konnte, obwohl ich doch den Hauptschalter angetippt und damit ausgeschaltet habe… anfangs hatte ich keine Ahnung! War mir im ersten Moment aber auch egal, erstmal galt es die Batterie zu retten, also nichts wie los!

Ich bin dann satte 3,5 Stunden quer durch NRW gedüst, mit der Starter Batterie hatte das ganze ja nichts zu tun, Mr. Pepper sprang also problemlos an, aber die schlechte Nachricht war… es tat sich GAR NICHTS mehr!  Das Panel blinkte weiterhin rot und auch nach den 3,5 Stunden Fahrt, stand die Batterieanzeige im tief roten Bereich!

 

Womo Autarkie Pepper Batterie

So siehts das aus, wenn der “Batterie Alarm” am Panel blinkt. 

 

TIEFENENTLADEN! Damit ist die Batterie also schrottreif!

 

Tja und wie konnte das sein? Wo ich doch immer den Hauptschalter ausgeschaltet habe und einmal die Woche gefahren bin?

Nachdem ich die gesamte Aktion den Tag über immer wieder auf FB gepostet habe, kam die Erklärung.

Durch das ausknipsen des Hauptschalters waren zwar alle offensichtlichen Stromquellen getrennt, was ich aber nicht wusste, die ganzen kleinen technischen Dinge, die unter der Sitzbank stecken, die laufen teilweise weiter oder sind vergleichbar wie im  „Stand by“ bei einem TV Gerät.

Um wirklich alles, alles, alles komplett zu trennen, muss man beim Pepper den Hauptschalter gut 15 Sekunden gedrückt halten. Erst dann ist wirklich ALLES getrennt!

 

Tja… durch und durch MEIN Fehler! So wird das nix mit der Womo Autarkie

 

Aber soll ich euch was sagen, da es zum Glück noch die kleine, alte Batterie betrifft, die ich ja eh demnächst wechseln wollte und ich diesmal sagen kann, es ist einzig und allein MEIN Fehler, da hatte niemand anderes seine Finger im Spiel… ist das zusammen gefasst zwar echt idiotisch ärgerlich, aber  ich bin wirklich ein bisschen froh, dass es niemanden gibt, über den ich mich aufregen muss.

Absolut und zu 100% mein Trottelchen Gen!

Die einzige Sache die mir noch ein bisschen im Hinterkopf herum spukt, ist ein ganz anderes Thema. Es gibt bereits seit einigen Wochen/ Monaten immer mal wieder den Verdacht, dass irgendetwas mit einem Kabel nicht stimmt. Soweit ich weiß, geht es um die D+ Leitung, mit der vorab schonmal was hätte seien können und die mir in den letzten Monaten schon dreimal “unter kam”. Hoffen wir mal, dass es daran auch WIRKLICH nicht liegt!

 

Damit beginnt jetzt allerdings das echte Problem! Wie gehts weiter?

 

Also, klar ist… ich benötige eine neue Aufbaubatterie. Da Mr. Pepper aber grundsätzlich auch noch Solar bekommen soll, wäre es insgesamt wahrscheinlich cleverer Batterie und Solar zusammen zu kaufen, damit die ganze Technik (also Leistung des Solarpanels und Kapazität der Batterie) auch schön zusammen passt.

 

Camping Batterien Wohnmobil Autarkie

Bei all dem technischen “Gedöns” ist es nicht so einfach eine komplette Autarkie für mindestens ca. 7 Tage im Sommer wie Winter hin zu bekommen.

 

Womo Autarkie??? Für mich kein easy peasy Thema

 

Auf der Omi hatte ich zwei hundert Watt Solarpanels und dazu eine 08/15 Batterie. Im Grunde muss ich sagen, kam ich damit ganz gut zurecht. Allerdings hatte die Omi ja immer wieder ein paar Technik Schwachstellen, weshalb ich fast immer auf Stellplätzen samt Strom stand. Mal abgesehen von den 5 Monaten in Schweden… irgendwie war ich da noch mutiger (unwissender) und habe der Omi Technik mehr vertraut.

Bei so einem relativ neuen Womo wie Mr. Pepper, hätte ich aber auf Dauer gerne deutlich mehr Womo Autarkie. Ich habe die Hoffnung, wenn das Womo insgesamt problemlos einige Tage mit allem drum und dran autark ist, habe ich auch weniger Stress zum Thema Stellplatz Kampf.

Darum habe ich versucht mich in den vergangenen Tagen über das Batterie Thema schlau zu machen.

Die beste Alternative die es aktuell zum Thema Batterien auf dem Markt gibt, ist Lithium Ionen. Die hat auf jeden Fall auch den Vorteil, dass ich sie „voll“ nutzen könnte.

Wenn ich vorher in der Omi eine 100 Ampere (sind es wirklich Ampere? Ich kann es mir einfach nicht merken!) Blei Säure bzw. im Verlauf Gel Batterie hatte, dann konnte ich davon ja eigentlich nur 50% nutzen, denn alles andere könnte schon wieder zur Tiefenentladung führen.

Eine Lithium Ionen Batterie dagegen ist zum einen deutlich leichter, hat also ein geringeres Gewicht und außerdem kann ich die vollen 100 Ampere nutzen.

Wenn ich das also richtig verstehe, hätte ich im Gegensatz zur Omi Blei/ Säure und Gel Batterie, doppelt so viel Batterie Leistung zu verfügung, obwohl es sich um die identische Ampere Zahl handelt.

 

Definitiv ein großer Pluspunkt… wäre da nicht der deutlich höhere Preis!

 

Eine 08/15 Batterie würde ich wahrscheinlich für ca. 150 Euro bekommen… eine Gel Batterie für 180-300 Euro. Die Lithium Ionen Batterie kostet aber (je nach Anbieter!!!) irgendwas zwischen 800 und 2000 Euro, nach oben geht natürlich immer mehr.

Hmmmpf… ich finde, das ist schon echt viel Geld.

Aber dazu kommt noch ein ganz anderer Punkt, seitdem das Thema bekannt ist, bekomme ich immer wieder den Hinweis, dass die Lithium Batterie mit Kälte nicht so richtig gut klar kommen!!! Wo wir wieder bei dem Unterstell Thema wären… Ob das mit der Kälte heutzutage wirklich noch so wichtig ist kann ich euch noch nicht sagen, bei 327 Artikeln gibt es 523 verschiedenen Aussagen. Denke ich allerdings an mein Handy, ist es schon so, dass dem Handy Akku die Kälte nicht wirklich gut tut… und jetzt???

 

Kommt das zweite Thema… die Solarplatte!

 

Wie gesagt, auf der Omi hatte ich letztendlich 2 hunderter Solarplatten und kam damit auch ganz gut zurecht, ABER… da die Omi ja immer ihre technischen Macken hatte, stand ich eben auch ganz viel am Strom.

 

Wie machen es andere Camper mit der Womo Autarkie?

 

Weil ich einfach mal wissen wollte, wieviel Solar anderer Camper auf ihren Womos so verbaut haben, habe ich die letzten Tagen in meiner Facebook Gruppe gefragt und ehrlich gesagt, die Ergebnisse waren ganz schön ernüchternd.

Einerseits gibt es natürlich viele, die so wie ich bisher, 100-200 Watt (?) nutzen, gleichzeitig aber auch vermehrt auf Stell- und Campingplätzen stehen.

Dann gibt es die Frei-Steher die ebenfalls 100-200 Watt nutzen, die aber nur im Sommer unterwegs sind und wenige Verbraucher nutzen (sprich kein TV usw).  Das klappt dann im Sommer auch noch ganz gut.

Und dann gibt es noch die, ich sag jetzt mal etwas übertrieben, „echten wild Camper“, die das ganze Jahr unterwegs sind, die z.B. den Winter auch gerne in Spanien und Portugal verbringen, da zu 99,9% frei stehen und die ihr Womos ziemlich autark gestaltet haben.

So aber jetzt kommt es… die haben zum Teil 400, 500, 700 Watt Solar auf dem Dach, plus die dazu passenden Batterien UND KOMMEN IM HERBST/ WINTER DENNOCH NICHT UNBEDINGT KOMPLETT STROMLOS ZURECHT.  Selbst wenn die Sonne in Portugal scheint, steht sie teilweise so tief, dass die Platten kaum Leistung bringen, von den typischen deutschen Wintern mal ganz abgesehen.

 

PUHHHHHH…. ist doch alles doof, doooof, oooooberdoooooooof!

 

Also doch kein Solar? Dafür eine billige Batterie und mein Geld lieber in eine Brennstoffzelle oder einen modernen Generator investieren?

Wahrscheinlich auch nicht der beste Plan… denn egal wie toll der neuste Generator auch seien mag, irgendwann springen meine Nachbarn im Dreieck! Außerdem ist ein Generator auf einem z.B. öffentlichen Parkplatz beim wild campen sicherlich auch kein „unauffälliger Knaller!

Bleibt die Brennstoffzelle… aber auch da gibt es mindestens drei Probleme…

Das EFOY Team ist iiiiiiirgerndwie eigen, die wollen mir verdammt nochmal keine Brennstoffzelle schenken! 🙂 🙂 🙂 😉

Also müsste ich eine kaufen… und die 3000-5000 Euro (damit das ganze Teil auch eine halbwegs vernünftige Größe hat) will mein Sparschwein einfach nicht ausspucken! Ich hab schon mit Engelszungen auf das kleine rosa Tierchen eingesprochen, ich habe ihm wie wild auf dem Bauch herum gedrückt und ein sehr, sehr ernstes Wörtchen mit ihm gesprochen… aber NIX! Also jetzt mal ehrlich, unter einem guten Freund und Mitbewohner verstehe ich etwas anderes!!!!! 🙂

Und zu guter letzt, kenne ich mich selbst mittlerweile ein klitze kleines bisschen und ich könnte wetten, spätestens nach den ersten 6 „spannenden Monaten“ geht mir dieses Ethanol Zeug aus, welches die Brennstoffzelle benötig und ich sitze wieder im dunkeln! Naja… aber im Sommer wäre es dann ja zumindest lange hell und warm 🙂

 

MAAAAAANNNNN, WANN KOMMT ENDLICH DER WLAN STROM???

 

Womo Autarkie Wohnmobil Winter Camping

Kannste machen nix! Die Sonne ist und bleibt das Problem bei allen Solar Geschichten… ohne ordentlich Sonne, keine Energie!

 

Fazit, Isa energielos oder wie wird das Womo autark?!

 

Natürlich habe ich mich mittlerweile auch mit einigen Herstellern und dem Klecamp Team ausgetauscht, die ja liebenswerter Weise die „Home-Betreuung“ des Peppers übernehmen.

Fest steht… ich brauche eine neue Batterie und das auch zügig bevor wir wieder reisen dürfen. Natürlich haben alle Befragten gesagt, wenn schon eine neue Batterie, dann sieh zu, dass du auch gleich das Solarpanel kaufst! Und wie sollte es anders sein, sind natürlich alle der Meinung, wenn schon denn schon… mach es einmal vernünftig und investiere in Lithium Ionen.

Damit steht der Weg also schonmal fest, Mr. Pepper bekommt eine Lithium Ionen Batterie und ein entsprechendes Solar Panel.

Allerdings wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich klein anfangen muss. Ein ganzes Dach voller Panels samt einer grooooßen Lithium Batterie geht einfach nicht “mal eben so”, selbst wenn ich sehr gute Preise bekomme.

Damit bleibt aktuell aber noch eine nicht ganz unwichtige Frage offen. Gibt es überhaupt die Möglichkeit, die Solaranlage auf Dauer Stück für Stück zu erweitern?

Das ist ein Thema, über das ich mit Klecamp nochmal sprechen muss. Allerdings habe ich mich während unseres letztens Gespräches nicht auch noch getraut zu fragen, ich hatte eh schon so viele „Technik-Trottelchen-Fragen“ und als das meiste dann geklärt war, habe ich mich nicht mehr getraut. 🙂

Ich befürchte allerdings, dass das mit dem Erweitern nicht so einfach möglich ist, zumindest nicht in Zusammenhang mit einer “kleinen” 100 Ampere Batterie. Also grundsätzlich ist es wahrscheinlich schon möglich immer mal ein Solarpanel mehr zu installieren, aber ich befürchte… das geht nur, wenn  auch die Batterie eine deutlich höhere Kapazität hat.

Wenn ich jetzt also eine 500 Ampere Batterie kaufen würde… dann wäre es wahrscheinlich auch möglich nach und nach die entsprechenden Panels zu installieren, bei einer 100 Ampere Batterie sind die Grenzen schnell erreicht.

DAS IST ABER NUR DAS WAS ICH MIR VORSTELLEN KÖNNTE… SICHER SAGEN KANN ICH ES EUCH ERST, WENN ICH MAL WIEDER MIT KLECAMP GESPROCHEN HABE.

Wir haben jetzt für Anfang Januar einen Werkstatt Termin vereinbart, dann liegt zumindest Weihnachten hinter uns und bis dahin, wird sich an den geschlossenen Stell- und Campingplätzen eh nichts ändern, so dass es dann HOOOOOFFENTLICH ab 10.Januar wieder los gehen kann!

Sobald ich also in Kleve war, werde ich euch genau berichten, wie die „never ending Energie Story“ weiter ging, was jetzt verbaut wurde und welche Infos ich bekommen habe.

Bis dahin kann ich nur sagen:

Achtet schön auf eure Batterien, achtet auf böse, kleine, versteckte Verbraucher, denkt an die kalten Temperaturen und vielleicht lohnt sich auch nochmal der ein oder andere Blick ins Womo Handbuch 😉

Ganz zum Schluss noch einmal die Bitte… solltet ihr eine „VITAMIN B“ Unterstellmöglichkeit im Großraum Dortmund kennen, gerne her mit euren Tipps! info@isaswomo.de

UPDATE!!!

Und passend zu diesem ganzen Thema war ich mittlerweile bei Klecamp! Alles zum Thema “Neue Power für den Pepper” plus einem umfangreichen Fragen & Antworten Bereich zum Thema Lithium Batterien und Solaranlage  findet ihr in dem neuen Artikel. 

DANKE und bleibt gesund

Eure

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