Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

Aufi, aufi… Teil 3 meiner Wohnmobil Nordfrankreich Tour. 

Mittlerweile haben wir im ersten Teil die Atlantikküste besucht, waren in Teil 2 in Reims, haben die Tour de France besucht und uns mit doofen Campingnachbarn angelegt! 🙂 Lief doch alles perfekt, aber ab jetzt wurde es ernst, das Elsass Wochenende stand kurz bevor. 

 

Meine Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Zwischen Strassburg, Colmar und den Vogesen

 

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1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Von Verdun aus hieß es also nochmal MOTOR AN! Die letzten 200 Kilometer verliefen absolut unproblematisch, einige Streckenteile mit Maut, andere Teile führten uns vorbei an kilometerlangen Weizenfeldern, von Landstrasse zu Landstrasse, bis wir irgendwann, nach dem 842 Kreisverkehr, auf einem kleinen Campingplatz  30 km vor Strassburg landeten.

 

Campingplatz Wasselone, Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Alles meins… große Parzellen auf dem Camping in Wasselone

 

Camping Wasselone vor den Toren Strassburgs 

(Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne)

Der Campingplatz  in Wasselone, vor den Toren Strassburgs, war für Milla und mich einerseits super gelegen und andererseits gab es auch  noch reichlich freie Plätze. Die Tour lief wie am Schnürchen!  Wir haben eine riesen große Parzelle bekommen und das ganze für 13 Euro die Nacht. 

Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber dieser Platz hat mir nochmal super gut gefallen. 

Es war herrlich ruhig, die Parzelle war schön, auf dem ganzen Camping war wenig los, am Eingang stand ein kleiner Foodtruck der frischen Flammkuchen gebacken hat und am Abend flogen auch noch 4 Störche direkt über den Platz. Campingidylle pur!

 

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil

Aber damit sich meine Sonnenallergie etwas beruhigt, habe ich mich in den Schatten verdrückt

 

HERRLICH! Hier hätte ich auch gut noch einige Tage verbringen können, aber ich musste am nächsten Tag ja pünktlich in Strassburg sein.  Darum verlief der Abend dann auch wie im fluge, da ich am nächsten Tag ja „ordentlich“ und nicht ganz so Camping like in Strassburg auftauchen wollte, hieß es also “hübsch machen” ist angesagt! 

Duschen, Haare waschen, Kur, eincremen, Fingernägel usw. usw. … da kam mir der leere Duschbereich auf dem Campingplatz gerade recht. Bis auf den klasse Flammkuchen vom Foodtruck, haben wir an diesem Abend auch nichts mehr unternommen, nur die Aufregung hat mich fast wahnsinnig gemacht!

Da ich am nächsten Tag natürlich auf keinen Fall zu spät in Strassburg ankommen wolle, ich aber auch noch nicht wusste, ob ich da irgendwo in der Nähe des Treffpunkts einen Parkplatz für die Omi finde, bin ich nach einer “geht so Nacht” früh in Richtung Strassburg gefahren.  

 

Tja und warum eigentlich Strassburg? 

 

Ich überlege gerade hin und her wie ich euch das alles am besten erkläre, ohne dass es so klingt, als wolle ich ungemein auf die Kacke hauen. Andererseits ist das ganz aber ohne Erklärung kaum zu verstehen. 

Also ich versuch es mal! Ihr wisst ja vielleicht, dass das Verhältnis zwischen Journalisten und Bloggern häufig angespannt ist, was sicherlich durch beide Seiten verschuldet ist.  Die klassische Presse bzw. die Journalisten werden in unserem Bereich oftmals durch den „Deutschen Motor Presseclub“ vertreten. 

 

Blogger, Journalisten und Presse

Mit dem Auto war ich/ wir unterwegs … ein Karman GIHA

 

Das ist sozusagen DER Club, in den man irgendwie rein kommen muss, wenn man als „Motorjournalist“ Informationen als erstes erhalten möchte, wenn es um wichtige Veranstaltungen geht, wenn man die guten Kontakte haben möchte usw. usw. usw.

Allerdings kann man auch als Joournalist nicht einfach so Mitglied dieses Clubs werden, sondern muss von zwei anderen Mitgliedern empfohlen werden. Blogger hatten bisher überhaupt kleinen Bezug zu diesem Club, das war weder möglich noch gewollt. Dafür sind die Gräben zwischen Bloggern und Presse einfach zu tief, oder die Konkurrenz ist zu groß… keine Ahnung!

Jetzt war es allerdings so und fragt mich bitte nicht wie die Leute gerade auf mich gekommen sind, dass mich vor einigen Wochen eine E-Mail erreicht hat, mit einer Einladung zu einer Oldtimer Rallye des deutschen Motor Presseclubs. 

Damit bin ich die erste Bloggerin, die überhaupt jemals eingeladen wurde und dass sich gerade dieser Club, uns kleinen Bloggern gegenüber ein klietze kleines bisschen öffnet, ist schon „ein riesen Ding“. Ich möchte nicht wissen, was es da im Vorfeld für Diskussionen gab. 

Tja und so war die Aufregung natürlich groß, als mich diese E-Mail erreicht hat und ich eine Einladung zu dieser Veranstaltung bekommen habe.  Mit dem Eingang dieser Mail, war mir schnell klar, dass ich diese Einladung unter keinen Umständen ablehnen werde. Wenn ich das machen würde, das wäre purer Hohn! Mal ganz abgesehen davon, dass so eine Einladung und die Teilnahme an eine solche Veranstaltung natürlich auch super schön ist!

Somit habe ich also alle Pläne bezüglich Nordspanien über den Haufen geworfen und bin im Norden Frankreichs geblieben. Soviel also zur Erklärung, warum und wieso das Elsass Wochenende so wichtig für mich war. 

 

12 Uhr, Treffpunkt in Strassburg!

 

Ich musste also pünktlich um 12 Uhr an einem alten Werksgelände iin Strassurg sein, welches heute von verschiedenen Künstlern genutzt wird, unter anderem auch von einem Herren, der Oldtimer komplett per Hand restauriert. Von Strassburg aus ging es dann eigentlich per Oldtimer Rally durch die umliegenden Weinfelder in ein Hotel in Eguisheim. Da ich aber ja mit dem Wohnmobil angereist bin, habe ich diese Tour nicht mitgemacht, sondern bin auf dem direkten Weg ins Hotel gefahren. Für mich ging die Oldtimerfahrt also erst am Samstag los… soviel zur Planung 😉

 

Oldtimer Strassburg

Ein Blick in die Werkstatt in Strassburg

 

Bevor ich Freitag am Treffpunk in Strassburg angekommen bin, war mir erstmal wieder super schlecht vor Aufregung, 34 Journalisten und ich! Juhuuuuuuu! Na hoffentlich sind die alle halbwegs freundlich.

Nochmal, ich muss es einfach nochmal sagen… die Gräben zwischen Presse und Bloggern sind schon tief! Aber Gott sei dank, nachdem ich in Strassburg angekommen bin und die ersten „komischen“ 30 Minuten vorüber waren, war das gesamte Wochenende richtig schön! Nachdem wir also Freitag erst zu Besuch in dieser “Oldtimer Werkstatt” waren, in der tatsächlich ALLES per Hand hergestellt wird und die Wartezeit für eine solche Restauration über 5 Jahre dauert, sind wir zum Hotel getuckert, in welchem auch die Abendveranstaltung stattfand. 

Die Leute waren durchweg freundlich, ich glaube ich habe die meisten Fettnäpfchen ganz gut umschifft und auch Milla kam erstaunlich gut mit dden eher unbekannten Hotelnächten klar. Was ich vorab nicht wusste, auch zwei Pressesprecher von größeren Caravan Herstellern sind Mitglieder dieses Clubs und die beiden kenne ich zumindest so gut, als dass ich sicher wusste, die lassen mich nicht ins Messer laufen. 

 

Oldtimer Restauration

5 Jahre Wartezeit, bei der “Meister” Hand an die Autos legt… Kosten, bis zu einer Million ist alles möglich! Es wird ALLES per Hand restauriert, vom Blech, bis zum Lenkradbezug

 

Das war natürlich eine rieeeeeesen Hilfe! 

So verliefen auch die Abende deutlich entspannter als ich vorher dachte. Zum einen hatte ich direkt Ansprechpersonen und standd nicht so ddoof alleine herum, zum anderen sind solche Stundden einfach viel viel lockerer, wenn es bekannte Gesichter gibt. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass vor allem die Abende zum absoluten Spießroutenlauf würden. Sobald die ersten Bierchen auf dem Tisch standen, kämen sicherlich schwierige Fragen auf mich zu. Aber nein, ganz im Gegenteil, es war schon fast erstaunlich, dass mich tatsächlich niemand schräg auf das Thema bloggen angesprochen hat… NIEMAND!

Allerdings und jaaaaa… nennt mich Lusche, ich empfand das Wochenende auch als wiirklich, wirklich anstrengend! 🙂 Immer zuhören, immer aufpassen, sich immer von einer guten Seite zeigen, möglichst clever reagieren usw. usw.… das strengt mich total an! 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour Oldtimer

So werden aus alten Autos, mehr oder weniger, komplett neue Fahrzeuge

 

Samstag Morgen ging es schon recht früh los. Nachdem wir im Konvoi mit den Oldtimern in Richtung Mulhouse los gedüst sind, durften wir dort, unter anderem, hinter die Kulissen des „Schlumpf Museums“ blicken. Das Schlumpf Museum hat nichts mit den Schlümpfen zu tun, sondern ist ein riesiges Automuseum, welches mal durch die Brüder Schlumpf entstand. Dort durften wir dann Bereiche sehen und betreten welche “normale Besucher” niemals zu sehen bekommen. Leider hieß es da allerdings stricktes Handy, Foto & Video Verbot! 

 

Wohnmobil vs. Oldtimer Nordfrankreich

Im Schlumpf Museum fand ich auch mein neues Womo… es muss nur noch etwas umgebaut werden 😉

 

Insgesamt waren wir an diesem Samstag über 7 Stunden im Museum und das, wo ich doch so viel Ahnung von Autos habe!!! 😉 Na, jetzt weiß ich aber defintiv mehr! 😉

Das wir mal hinter die Kulissen blicken durften und diese wunderschönen alten Autos zu sehen, das ist natürlich toll, KEINE FRAGE, AUCH FÜR MICH! Aber diese Massen an Informationen, hat mich fast erschlagen. Das Schlumpf Museeum hat über 400 Fahrzeuge in der Ausstellung und dazuu noch ca. 250 Oldtimer in den “verbotenen Bereichen”, das war schon eine Masse an wunderschönen alten  Autas!

Ob anstrengend oder nicht, es war natürlich wahnsinnig toll mal dabei zu sein, Geschichten aus dem Berufsalltag dieser Leute zu hören (und ein Pressesprecher von z.B. BMW hat eben vor einigen Jahren noch ein unfassbares Budget zur verfügung gehabt und Dinge erlebt, die sind der Wahnsinn. Dass diese Leute nicht so sehr auf die neuen Medien stehen, kann ich mittlerweile fast nachvollziehen), mit den Oldtimern unterwegs zu sein, hinter die Kulissen zu blicken usw. usw., das war schon ein tolles Erlebnis!

 

Ein sehr besonderes Wochenende ging viel zu schnell zuende! 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour Colmar

Die Innenstadt von Colmar

 

Vom Hotel in Eguisheim aus, bin ich Sonntagnachmittag noch satte 10 Kilometer gefahren, nächster Halt Colmar!

Da ich Sonntag Nachmittag einfach nur platt war und mir am nächsten Tag unbedingt die Innenstadt von Colman ansehen wollte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und bin direkt auf schnellstem Wege zum Campingplatz Ill de Colmar gefahren.

Ankommen, Strom dran, Beine hoch legen…. fertig 😉 

Der Campingplatz in Colmar ist nich gerade günstig, aber er liegt auch nur 3,5 Kilometer von der Innenstadt entfernt. 

 

Colmar Camping

Colmar wirkt wie eine typische deutsche Stadt in Bayern oder Baden Würtenberg

 

Bevor ich weiter zum Platz komme, erstmal ein Paar Sätze zu Colmar selbst. 

 

Colmar hat eine wunderschöne Innenstadt samt vieler alter Fachwerkhäuser, kleinen Restaurants und netten Geschäften usw. 

Ein Besuch von Colmar ist absolut empfehlenswert, wobei die gesamte Stadt doch  mitttlerweile auch sehr touristisch ist. So viel Fachwerk und „bayrische Idylle“ mitten in Frankreich, das zieht natürlich auch viele, viele Asiaten magisch an. Aber die Stadt ist ein Highlight!

 

Fluss Colmar Campingplatz

Die Plätze unten am Fluss sind schon toll!

 

Jetzt ein paar Worte zum Campingplatz…. 

(Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar)

Wobei ich gerade noch gar nicht weiß, wie ich  euch das ganze am besten beschreiben soll, denn meine eigene Meinung zum Campingplatz geht selber extrem auseinander. 

 

Stellplätze direkt am Fluss Wohnmobil Nordfrankreich Colmar

Nochmal ein anderer Blick auf die vielen Plätze direkt am Fluss.

 

Fangen wir mal mit den positiven Dingen an. 

 

Der Campingplatz liegt unheimlich praktisch, zwischen der Innenstadt und dem Camping liegt eigentlich nur noch ein riesengroßer Supermarkt, was natürlich auch ganz gut ist. 

Zudem liegt der Campingplatz direkt an einem Fluss und wenn man eine Parzelle da unten am Fluss hat, steht man schon wirklich toll. Man kommt allerdings leider niergendwo in den Fluss, man kann angeln, aber nicht im Fluss planschen oder schwimmen. 

Zudem hat der Camping einen beheizten Pool, ein nettes Restaurant mit einer tollen Terrasse auf der man abends wunderschön sitzt und auf den Fluss schauen kann. 

Ich habe jetzt 34 Euro pro Nacht für Stellplatz, Strom, Hund und mich bezahlt, was für einen solchen stadtnahen Camping mit Pool usw. wahrscheinlich ziemlich normal ist. Nicht günstig… aber bei den aktuellen Preisen, ziemlich normal. 

 

Campingplatz Colmar Wohnmobil Nordfrankreich

Wer den Platz nich kennt, steht in dieser Reihe… bezahlt aber das selbe wie z.B. unten am Fluss

 

Jetzt kommen wir aber zu den negativen Punkten…. 

 

Wenn man als Reisemobilist von dem Platz keine Ahnung hat und die verschiedenen Parzellen nicht kennt, dann landet man in der Reihe, in der ich auch stand. Mein Glück war allerdings, dass ich durch Zufall einen Platz am Rand bekam, dadurch war meine Parzelle vergleichsweise groß. 

Die anderen Parzellen waren aber eher so, wie typische Plätze auf einem einfachen, schmaleren Stellplatz. 

Ja, man konnte seine Markise ein Stückchen ausfahren und auch gerade so vor dem Womo sitzen, aber insgesamt waren die Plätze schon schmal und eher Stellplatz like. Dafür zahlt man aber genau den gleichen Preis, wie z.B für die tollen Plätze unten am Fluss. 

Ich finde solch immensen Unterschiede sind schon recht unfair, vor allem für 34 Euro pro Nacht und einem 3-4 Sterne Camping. 

Ein anderer negativer Punkt war für mich eindeutig das Waschhaus. 

Ja, ich habe eine Dusche an Bord, aber wenn ich auf einem Camping stehe, dann nutze ich immer die Dusche auf dem Campingplatz. 

Wenn ich auf einem einfachen Camping Munizipale stehe und 13 bis 16 Euro die Nacht bezahle, dann kann ich damit leben, dass die Duschen „alt aber sauber“ sind.  Auf einem solchen Platz wie in Colmar sehe ich das aber anders… 

Das gesamte Sanitärgebäude war irgendwie dunkel und schäbig. Das schlimmste war allerdings der Geruch! Obwohl die Toiletten von den Duschen getrennt waren, es hat da drin gemüffelt, dass es mir echt eklig wurde. Es hat so dermaßen nach Kloake gerochen, ich denke der Geruch kam aus den Gullys hoch, dass mir der gesamte Duschbereich einfach eklig war. 

 

Duschen ohne Badeschlappen… aber auf gar keinen Fall!!! 

 

Ebenso erwarte ich von einem solchen Platz, dass auch die ganzen Spinnen usw. die es sich in sämtlichen Ecken des Sanitärbereiches gemütlich gemacht haben, verschwinden!  Wenn die Saniitärgebäude doch zweimal am Tag gereinigt werden, na dann aber bitte auch in den Ecken. 

Kennt ihr das, wenn euch die Duschkabinen insgesamt irgendwie so eklig sind, dass ihr es tunlichst vermeidet, auch nur irgendwo anzustoßen, genau so war es auf diesem Camping, samt Kloaken Geruch! 

Sorry, aber ich finde sowohl die Stellplätze, als auch die Sanitärgebäude, sind für einen solchen Platz nicht angemessen und führen zu dicken Minuspunkten. 

Dennoch bin ich insgesamt 3 Nächte auf dem Platz stehen geblieben, was aber vor allem damit zu tun hatte, dass ich mich einfach nicht entscheiden konnte, wie und ob ich unsere Wohnmobil Nordfrankreich Tour fortsetzten sollte.

Wenn es nur nach mir und meiner Lust gegangen wäre, wäre ich am liebsten ans Meer gefahren und hätte noch ein bisschen auf die Wellen geschaut. 

Aber jetzt nochmal komplett zurück zum Atlantik fahren lohnt sich irgendwie gar nicht, zumal ich Anfang August wieder Zuhause sein muss, dann beginnt die Vorbereitung auf den Caravan Salon. 

Durch die Oldtimer Rally und die Tage in Colmar hatte ich allerdings das Gefühl, ich kenne das Elsass in und auswendig (auch wenn es natürlich nicht stimmt) aber ich wollte etwas anderes sehen, am liebsten Wasser, wenn schon kein Meer, dann aber zumindest einen See oder einen Fluss. 

Oder sollte ich doch besser heim fahren???

So ein richtiges Highlight gab es für mich in der Region nicht mehr, allerdings hatte ich auch gar keine Lust auf die öden 18 Grad in Dortmund.  Was also tun???

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour - die Vogesen

Plant oben einen Stopp ein wenn möglich, es lohnt sich! Die Schlucht ist sehenswert!

 

Ab in die Vogesen, die Wohnmobil Nordfrankreich Tour ging noch etwas weiter!

 

Nach langem Suchen bin ich dann auf die Vogesen gekommen und schau an, da gab es ja sogar einen kleinen, einfachen Camping am See. 

Also bin ich gestern Vormittag los getuckert, einmal quer durch die Vogesen, auf zum Camping Rambochelle.

(Camping de Ramberchamp, Chemin du Tour du Lac, 88400 Gerardmer)

Gott sei dank, die Omi Milla und ich mussten zwar  auf dem Weg durch die Vogesen gefühlte 724 Serpentinen hoch, aber die Steigung war insgesamt immer nur leicht, so dass das alles super gut funktioniert hat. 

 

Und wie viele Radler hier unterwegs sind, der Wahnsinn! 

 

Ich weiß nicht wie viele Radler wir, mit ca, 2 km/h mehr, schnittig überholt haben :-), aber es waren viele, die sich samt riesiger Packtaschen den Berg hoch gequält haben… und das teilweise sogar OHNE Motor. 

Eine heftige Situation gab es dann aber doch noch. 

Mitten in einer links Serpentine, meinte eine von vorne angerast kommende Cabrio Tussi, den Radler neben ihr überholen zu müssen. Leider war sie dabei aber so schnell, dass sie die Kurve nicht halten konnte, aus der Kurve kam und geradewegs auf meine Bahn schlidderte.

Ich bin so in die Eisen gegangen, dass die Kühlschranktür aufflog und alles raus viel, der Radler ist gerade noch vor dem Abhang zum stehen gekommen, die Fahrzeuge hinter mir musste alle wie wild bremsen, die Tussi stand quer auf der Bahn und ist ca, 20 cm vor der Omi zum stehen gekommen.

 

So eine doofe Trulla! 

 

Allerdings hat der Radfahren die Dame direkt so dermaßen zusammengefaltet, dass ich mir jedes weiitere Wort sparen konnte. Blöd nur, dass es erstmal ein ganzes Stück bergauf ging und es nach diesem Vorfall einige Zeit dauerte, bis die Omi mal wieder halbwegs auf Geschwindigkeitt kam. 

 

Weiter durch die Vogesen! 

 

Irgendwo weit oben, mit Blick auf eine bekannte Schlucht (ich habe den Namen vergessen), gab es auch einen wunderbaren Aussichtspunkt, aber leider waren die wenigen Parkplätze schon so belegt, dass ich mit der Omi nicht richtig parken konnte. Somit blieb mir nur ein schnelles Foto vom Standstreifen aus. Aber solltet ihr euch mal auf den Weg zu diesem Camping aufmachen, plant da oben einen Stop ein, der Blick muss in Ruhe fantastisch sein! 

Somit also …. wieder runter vom Berg und weiter in Richtung Gerardmer. 

 

Gerardmer Vogesen Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Mein Platz in den Vogesen… sogar mit ein biiiischen Seeblick

 

Camping Ramberchamp, mitten in den Vogesen am Gerardmer

(Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer)

Hier, am Camping angekommen, bin ich dann mal schööööön am Eingang vorbei gesemmelt und weil hinter dem Campingplatzgelände nur noch Landstrasse folgte, konnte ich nochmal gut 7 Kilometer weiter fahren, bis ich mal irgendwo wenden konnte. 

Hach ja, so eine Campingplatz Einfahrt, auf einer Wohnmobil Nordfrankreich Tour, ist aber auch schwieeeeeeerig zu treffen! 😉 

Aber dafür habe ich es dann auf dem Campingplatz selbst auch nicht direkt kapiert! 🙂

Die Anmeldung zum Campingplatz liegt  nämlich auf der anderen Strassenseite… das muss man aber auch wissen! 😉 

Naja, irgendwann (nach 2 Runden über den Camping, auf der Suche nach der Rezeption) habe auch ich es dann gebacken bekommen und auch wenn Milla und ich leider keine der super schönen Parzellen direkt am See mehr bekommen haben, haben wir doch eine ganz nette Parzelle „mitten drin“ bezogen. 

Tja und hier lassen wir es uns jetzt noch ein paar Tage gut gehen, bevor ich dann (wahrscheinlich) in Richtung Heimat tuckern werde. 

 

Campingplatz in den Vogesen

Die Plätze am See sind der Jackpot!!!

 

Der Campingplatz hier ist einfach aber  sehr, sehr nett, jeder steht auf einem Stück Wiese, Zelt neben Womo bunt gemischt und wer das Glück hat direkt am See zu stehen, hat definitiv den Jackpot gezogen. Denn von den meisten Plätzen aus die direkt am See liegen, kann man wirklich sofort in den See stolpern, ohne dass es noch einen Zaun o.ä gibt. 

Vom Campinggelände abgesehen, ist aber auch die Region, die Wege um den See und das gesamte Dorf sehr, sehr schön. Gut, aktuell stimmt natürlich auch das Wetter, alle Buden sind geöffnet und überall am See liegen Leute auf den Wiesen. Das ganze hier ist aber auch für Hunde toll, denn bis auf ein einziges Schild, welches besagt, dass an den Liegewiesen Leinenpflicht herrsch, habe ich kein einziges Hundeverbot Schild gesehen, weder für den See, noch für alles weitere. 

 

Mein Fazit zu unserer Wohnmobil Nordfrankreichn Tour. 

 

Ich kann sagen, die Taktik vor allem diese Camping Munizipale anzufahren (in der Campercontakt App werden viele dieser Campings automatisch angezeigt), hat sich für mich voll und ganz gelohnt. 

Mich stresst dieser Stellplatz Kampf total, zumal ich mit Milla einfach nicht mehr so mobil bin und es aufgrund des Campingbooms, plus Hauptsaison, fast unmöglich ist, Stellplätze erst in den Abendstunden anzufahren. 

Die „städtischen“ Campingplätze sind da für mich eine super Alternative, sie sind erstaunlich leer, sie sind vergleichsweise günstig und ich habe meinen Platz „sicher“, auch wenn ich erst abends zum Platz zurückkehre. 

Allerdings, eines steht auch fest, es sind halt immer einfache Plätze. Es gibt hubbelige Wiesen, große Parzellen, Strom und ein älteres (aber meist ordentliches) Sanitärgebäude, das war es dann auch. 

Manchmal gibt es noch ein Restaurant, oder sogar einen Pool samt Rutschen. Wer aber einen Campingplatz mit Animation, Wellness, großen Poollandschaften, riesigen, modernen Badebereichen usw. usw sucht, der ist auf den städtischen Campingplätzen nicht richtig. 

Milla und ich fühlen uns auf den Plätzen aber sehr wohl und wenn ich pro Nacht mit Hund, Strom usw. usw, zwischen 13 und 18 Euro zahle, dann finde ich das bei den aktuellen Preisen noch ein sehr gutes Angebot. Manche dieser Plätze akzeptieren sogar Rabattkarten wie ACSI oder ADAC. 

 

Camping Hund Gerardmer

Milla flirtet und geht aufs ganze… Herr Dogge im Hintergrund kann mit so viel Weiblichkeit nur schwer umgehen 😉 😉 😉

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Dein Pin zum Artikel

Soooo, das soll es bis hierhin erstmal gewesen sein. Wir lassen unsere Wohnmobil Nordfrankreich Tour jetzt noch ein paar Tage ruhig ausklingen, genießen die Stunden hier am See, oder nebenan im Café und dann geht die Action bald so richtig los, der Caravan Salon bestimmt den August!

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen Lust auf den Norden Frankreichs machen?! Die französischen Küsten sind toll, keine Frage, aber auch das Landesinnere Frankreichs hat viele schöne und besondere Orte zu bieten, die man gerade jetzt zur überfüllten Hauptsaison super anfahren kann. 

Ach so und noch ein Wort zum Wetter! Obwohl die Deutsche Grenze ja gar nicht so weit entfernt ist und das Wetter in Deutschland die letzten Wochen zwar trocken, aber nicht super sommerlich war, hat es hier bisher nur an einem Tag ganz kurz geregnet, ansonsten lagen die Temperaturen immer so zwischen sonnigen 25 und 30 Grad, hin und wieder auch deutlich höher. 

 

Mein Fazit: Eine Wohnmobil Nordfrankreich Tour ist definitiv viel schöner als gedacht!

 

Sehen wir uns eigentlich in Düsseldorf? Ich werde die ganze Zeit vor Ort sein und es wird auch wieder einen täglichen Vortrag geben… JUHUUUUU!!!! 🙂 😉 Wenn ihr noch Tickets braucht, bis zum 28.7.19 läuft noch mein Caravan Salon Ticket Gewinnspiel. 

Ich sage TOI, TOI, TOIbleibt gesund und au revoir,  

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Hier fiindet ihr nochmal Teil 1 und 2 unserer Wohnmobil Nordfrankreich Tour: 

Nordfrankreich – wieder on Tour zwischen Atlantik und Elsass

 

Reims, Verdun und das Camperleben – Nordfrankreich Teil 2

 

 

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Im ersten Teil hatte ich euch ja schon vom Start unserer Tour berichtet, wie wir ein kleines Tank Problem am französischen ADW bekamen, wunderbar auf dem Campingplatz in Equipen Plage standen, ich habe euch von meinen spitzenmäßigen französisch Kenntnissen erzählt und dass ich hoffe, dass mich zuhause nicht noch ein Knöllchen erreicht.

Zum Ende des ersten Teils haben wir gerade den Platz in Equipen Plage verlassen und sind in Richtung Reims getuckert.

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1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Auf nach Reims! 

Ich dachte mir zwar schon, dass ich wenig Chancen auf einen Stellplatz in Reims habe, wenn ich erst Nachmittags in der Stadt ankomme, aber versuchen wollte ich es dennoch.

Also sind wir munter von der Autobahn abgefahren, ich habe die Omi zackig durch die „Reimser“ Innenstadt gelotst, bis wir an dem kleinen Stellplatz mitten in der City ankamen. Aber dann, kam mal wieder eine Situation, die soooo typisch Frooooooooonkreisch ist.

Ich fuhr also auf den Stellplatz zu, musste dann einmal quer über den viel genutzten Bürgersteig hoppeln um in die Stellplatz Einfahrt zu biegen und stand dann… vor einer geschlossenen Schranke! 

Keine Info, kein Zettel, kein closed, kein voll und kein belegt, da war GAR NICHS!

Von dieser Einfahrt aus konnte ich den Stellplatz aber auch noch nicht sehen, ich konnte also nicht sagen, ob der Stellplatz vielleicht voll belegt war, ob er geschlossen wurde, ob ich auf der falschen Seite war oder, oder, oder. Die Schranke war unten und mehr tat sich nicht!

Mir blieb also nichts anderes übrig, als diesen Ort direkt wieder zu verlassen. Ich stand furchtbar schlecht mitten auf dem Bürgersteig, so konnte ich nicht lange stehen bleiben um erstmal in Ruhe die Lage zu checken. 

 

Campingplatz bei Reims Frankreich

Wenn man die Campingplatz Tante akzeptiert ist der Platz an sich sehr nett

Also, nichts wie weg da, raus aus Reims und auf zum Camping vor der Stadt! 

(Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle)

Außerhalb der Stadt, ca. 30 km entfernt, gab es einen kleinen Camping Municipal, den ich mir bereits vorab „als Reserve“ gespeichert hatte und dort sind Milla und ich dann hingetuckert. 

Bis wir am Camping ankamen war es bereits später Nachmittag und ich hoffte sehr, auf dem kleinen Camping noch einen Platz zu ergattern.  Ein Campingplatz vor den Toren einer Großstadt, der ist ja meist auch bei anderen Campern beliebt. Dort angekommen radele dann auch direkt eine kleine, ältere Französin auf mich zu und fragte, ob sie mir weiterhelfen könnte. 

Meine Antwort:  Jau, ich suche einen Platz für 2 Nächte. 

Haben Sie reserviert? 

Nööööööööööööö ?!?

Oh, ohh, ohhhh, ohhhhhhhhhh 😩

Brauchen Sie Strom? 

Jaaaaa, wenn irgendwie möglich. 

UII, UIIIIIIII, UUIIIIIIIIII, UUUUIIIIIIIIIIIIIIIII 😫

Haben Sie denn ein langes Stromkabel dabei? 

JAAAAA, das habe ich! 😊

Hmmmmmmmmmmmmmm!

Ooooooook, dann habe ich noch einen Platz für Sie! 🥳

Im ersten Moment habe ich mich natürlich gefreut überhaupt noch einen Platz auf dem Camping bekommen zu können, dachte dann aber auch direkt, na mal schauen wo sie jetzt noch eine Parzelle für mich auftreibt. 

Das große Tor zum Campingplatz öffnete sich und die Dame zeigte mir an, dass ich ihr (samt Rad) folgen sollte. Alles klar… gesagt getan… Motor an und nichts wie hinterher. 

 

Campingplatz Reims Nordfrankreich

Haaaaaach, ist aber auch breeeechend voll hier! 🙂

Tja und siehe da, wir kamen auf einen fast leeren Platz!!! 🙂 🙂 😉 

Der gesamte Camping hatte bestimmt ca. 80 Plätze und belegt waren über den Daumen gepeilt…. 15! 🙂 

Dennoch brachte mich die Dame immer weiter „nach hinten“, bis sie mir ganz zum Schluss eine Parzelle, ganz hinten auf dem Gelände, auf der großen Zeltwiese zeigte und dazu strickt und ganz ernst auf ein Stromhäuschen in der Nähe der Parzelle deutete , welches mir aber schon auf den ersten Blick „komisch“ vorkam. 

Aber gut… der Platz war in Ordnung, also fragte ich gar nicht mehr weiter und begann einzuparken um auf der Wiese halbwegs gerade zum stehen zu kommen. Nachdem ich dann einigermaßen gut stand, kramte ich die laaaaange Kabeltrommel aus dem Staufach und startete die Aktion „Strom“. 

Doch je näher ich dem Stromhäuschen kam, je lauter wurde das Brummen, welches mir in meine panischen Öhrchen stieg und warum zum Teufel, stand eigentlich genau dieses Stromhäuschen offen, während alle anderen geschlossen waren? 

Die Antwort folgte schnell…. 

Das gesamte Strmhäuschen bestand eigentlich nur noch aus einem Wespennest! Und da sollte ich jetzt rein greifen? Gerade ich? IM LEBEN NICHT! 

Als ich mich dann schleunigst aus dem Staub machte, sah ich in der ferne die Campingplatz Tante stehen, die mich die ganze Zeit beobachtet hat. Doofe Trulla, die wusste GANZ GENAU bescheid, was mit dem Stromkasten los war!

 …. Aber nicht  mit mir, ich bin ja vorbereitet 😉

Wie bereits gesagt…. die Kabeltrommel hat ein laaaaaaanges 70 Meter Stromkabel und so legte ich also das Kabel einmal quer über die gaaaaanze Zeltwiese, bis zum nächsten Stromkasten. 🙂 Haaaa, damit hat die Tante nicht gerechnet! 😉 

Zwar schaute mich die ältere Campingplatz Besitzerin äußerst kritisch dabei an, schließlich belegte ich ja jetzt den Strom von einer anderen (freien) Parzelle, aber die Dame sagte zumindest nichts weiter. 

Am selben Abend reisten noch zwei deutsche Paare samt Wohnmobil und Wohnwagen an, die ebenfalls gaaaaanz nach hinten auf diese (Zelt) Wiese gestellt wurden (während die Franzosen vorne unter sich blieben) und ich wette mit euch,  das war so ein Deutschland –  Frankreich Ding, dieser durchaus älteren Französin. 

Egal! 

Der Platz war ruhig, ich konnte wunderbar schlafen und am nächsten Tag wollte ich ja eh noch einmal nach Reims fahren, vielleicht würde ich ja irgendwo einen Womo tauglichen Parkplatz finden, um die Stadt zu besichtigen. 

Gesagt, getan und genau so,habe ich es dann auch am nächsten Tag gemacht. Den Campingplatz hatte ich ja bereits für zwei Nächte bezahlt, mein Platz blieb mir somit sicher und ich konnte entspannt am Vormittag zurück nach Reims fahren. 

Reims 2.0 

Am Abend zuvor hatte ich mal wieder auf Google Maps nach City nahen, großen Parkplätzen gesucht,  auf denen ich vielleicht einen Platz für die Omi finden würden.  Vor Ort angekommen, war allerdings jeder halbwegs größere Parkplatz durch Höhenbeschränkungen (auf 2 Metern!!!) für sämtliche Vans, Busse, oder Wohnmobile gesperrt. 

Also bin ich nochmal zu dem City Stellplatz vom Tag zuvor gefahren, vielleicht war die Schranke ja dieses Mal offen?Aber NEIN! Die Schranke war wieder unten und ich stand schon wieder ziemlich bescheiden  auf dem Bürgersteig,  mitten in der City. 

 

Wohnmobil parken Stellplatz Reims

Erst muss man durch diese Schranke und dann liegt der Stellplatz in Reims noch ein Stück hinter diesem Haus.

Der Stellplatz in Reims: 

(Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims)

Allerdings hatte ich dann riesen Glück! Gerade als ich den Bürgersteig wieder verlassen wollte, kam ein Camper samt VW Bus aus GB aus der Stellplatz Einfahrt und der konnte mir dann erklären, wie das ganze funktioniert. 

Da der Stellplatz tatsächlich super liegt um Reims zu besichtigen, hier für euch  die Erklärung: 

Also, dieser City Stellplatz in Reims gehört zu einer Champagner Genossenschaft (irgendwie sowas), auf jeden Fall ist es ein ziemlich hohes, großes Gebäude auf dessen Gelände auch dieser Stellplatz liegt. Eigentlich muss man tatsächlich vor der Schranke, also mitten auf dem besagten Bürgersteig halten,  dann zur Rezeption dieses Hauses gehen, bekommt da einen Code für die Schranke, den gibt man dann auf einem Bedienfeld unter der Schranke ein und kann dann einmal um das gesamte „ Grundstück“ fahren, um den Stellplatz mit seinen 8 Plätzen zu erreichen. 

Der Code für die Schranke war 7390A oder 7309A (ich bin mir nicht mehr ganz sicher, eines von beidem stimmt aber definitiv), ob dieser Code allerdings dauerhaft gültig bleibt, das kann ich euch natürlich nicht sagen. 

Wenn ihr dann hinter der Schranke seid, müsst ihr dem Weg einfach immer weiter folgen, der Stellplatz liegt ein Stück weiter hinten, NICHT vorne auf den Besucherparkplätzen stehen bleiben, sondern dem Weg immer weiter folgen. Ihr müsst fast bis in den Park fahren, dann könnt ihr den Stellplatz nicht übersehen!

Noch ein Tipp… wenn euer französisch gut genug ist, könnt ihr vielleicht auch einfach bei dieser Rezeption anrufen, fällt mir gerade so ein. Die Nummer lässt sich sicherlich über google finden. 

Tjaaaaaa und weil ich ja echt Schwein hatte, dass dieser Camper aus GB gerade weg gefahren war, gab es auf dem Stellplatz auch noch EINE EINZIGE frei Parzelle.

 

Auch wenn ich 300 mal vor und zurück gemusst hätte, das war mein Platz! 🙂

JUHUUUUU, die Stadtbesichigung war gerettet! 

Allerdings gab es da doch noch ein klitze, kleines aber ernstes Problem. 

Denn der  suuuuuuuuuper nette, mitdenkende, tolerante, freundschaftliche und absolut faire Camping Freund zu meiner linken…. meinte seinen Markise so weit ausfahren zu müssen, dass er meine Parzelle mit in Beschlag nahm. 

Ihr glaubst gar nicht wie sehr ich ein solches Verhalten mittlerweile HASSEEEEEE!!!!

Mein Gott, in Reims gibt es eh nur zwei Stellplätze die City nah sind, dabei wird der eine am Stadion allerdings in den verschiedenen Apps als unsicher bezeichnet. 

Somit bleibt eigentlich nur dieser kleine Platz an der Champagne Firma, der genau 8 Parzellen hat, welche jeweils die Größe eines ganz normalen Parkplatzes haben. 

Es ist also von Anfang an sehr, sehr eng und jeder, wirklich JEDER Camper kann sich denken, dass so ein kleiner Stellplatz im Sommer, City nah und halbwegs sicher, sehr, sehr beliebt ist!

Ich meine ich war gegen 10 Uhr da und habe mit viel Glück den letzten Platz ergattert… da ist es einfach eine Sauerei sondergleichen, wenn man seine Markise so weit ausfährt, dass man 2 Parzellen nutzt. Zumal das auch kein Versehen war, sondern ganz bewusst und clever so gemach wurde! Der Typ hat die Markise nämlich genau so wie ausgefahren, dass sie die Parzelle neben ihm nicht voll in beschlag nahm , er sich also immer damit rausreden könnte,  na dann parkt doch richtig ein, dass passt schon irgendwie ganz knapp. AR….OCH!

 

Wohnmobil Stellplatz in Reims

Nicht wirklich nett, seine Markise auf einem kleinen, engen City Stellplatz auszufahren.

ABER NICHT MIT MISCH!!!! 😉 

Auch wenn ich 20 mal hin und her rangieren musste, weil die Einfahrt schmal war und es echt eng wurde…. dieser Platz war MEINER!!!!  Ihr könnt euch vorstellen, mein Ehrgeiz war geweckt! 

Erst habe ich noch überlegt, ob ich die Markise irgendwie ein Stück „weg bekomme“, aber dann dachte ich mir, besser nicht. Da die Türen und Fenster dieses Camper Sacks komplett geschlossen waren, dachte ich natürlich, der Mensch ist nicht da und wenn ich jetzt an seiner Markise herumhantiere, bekomm ich hinterher noch Stress!

Also habe ich mich cm für cm in diese Lücke gequetscht und stand hinterher haarscharf neben seiner Markise in der Parzelle.

Als ich dann gerade, nach einer Ewigkeit kurbeln, in der Lücke stand, kam der Typ plötzlich aus seinem Womo gestürmt und hat dann rum gemosert, dass ich kurz dachte, gleich reist er die Tür auf und „ klatscht“  mir eine. 

Der Typ war auch noch ernsthaft sauer!!!! 

Ich konnte zwar nicht wirklich  verstehen was er da gebrüllt hat, aber die Situation war ja eindeutig. Diese ( „meine“) Parzelle lag halt ganz am Rand und dahinter begann sowas wie der Stadtpark, da ist es natürlich nett, wenn man viel Platz „ins Grüne“ hat. Aber nochmal… es war ein winziger, kostenfreier, sicherer Citystellplatz und die normalen Parkplätze waren ja nunmal für Wohnmobile auch nicht zu nutzen. 

So ein Idiot!!!! 

Nachdem er eine ganze Weile herumgebrüllt hat, ist er dann Türe knallend zurück in seinen Camper geschossen. Tssssss!

Ich habe es mir dann erste noch ein paar Minuten mit Milla am Stellplatz gemütlich gemacht, damit mein Hundemädchen auch noch ein bisschen durch den Park schnuppern konnte und danach ist „ Chef Omi Security Milla“  arbeiten gegangen und ich habe Reims erkundet. 

Erst allerdings schon mit einem  etwas schlechten Bauchgefühl, weil ich so ein bisschen befürchtet habe, das der Idiot seinen Frust an der Omi auslässt. 

Aber gut, mein mieses Bauchgefühl verschwand recht schnell und Reims ist eine wirklich tolle Stadt! 

 

Reims Kathedrale

Die Kathedrale von Reims ist einfach WUNDERSCHÖN!

Wenn ihr mal hier in der Gegend seid, legt einen Stop in Reims ein… es lohnt sich! 

Ich glaube ich habe noch nie eine soooo schöne Kathedrale gesehen wie in Reims. Die gesamte Kirche ist eigentlich relativ schlicht gehalten, aber mit wunder, wunder schönen Buntglasfenstern ausgestattet. Das Licht in der Kirche ist einmalig! 

Dagegen wirkt die Sagrada Familia wie ein super kitschiges Kultobjekt. 🙂 

Mit dem Wohnmobil nach Reims Nordfrankreich

Und der Blick in die andere Richtung

Nachdem ich die Zeit in der Kirche auch noch dazu genutzt habe drei Kerzchen anzuzünden, bin ich nach einer ganzen Weile durch den großen Haupteingang wieder aus der Kirche marschiert und jaaaa… ich musste schon schmunzeln! 

Wer fuhr durch Zufall genau an diesem Tag durch Reims, vorbei an der großen Kathedrale? 

Reims Kathedrale Kirche

Die rieseigen bunten Fenster erzeugen eine tolle Stimmung und ein super Licht

 

Genau, die Tour de France!!!!

Das war dann das 4. Mal, dass ich die Tour durch Zufall live mitbekommen habe, witzig! Und natürlich habe ich auch dieses Mal auf die Radler gewartet, bis der gesamte Tross samt aller Fahrer und Fahrzeuge durch Reims geradelt ist. 

Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis, auch wenn man nichts vom Radsport versteh. 

Allerdings gab es auch da, vor der Kathedrale von Reims, wieder eine Situation bei der ich dachte… Maaaaaan o Meter! 

Ich stand also nichts ahnend in der Sonne, direkt an einem Absperrgitter, rechts und links neben mir stand erstmal niemand, die meisten Leute saßen noch im Schatten auf den Stufen zur Kirche. 

Plötzlich kam ein Werbe-Van einer französischen Supermarktkette vorgefahren und parkte nun diiiiiirekt vor mir. 

Da dachte ich schon, naaaaa super… ist hier so wenig Platz, oder warum parkt ihr jetzt ganz genau vor mir? 

Es war wirklich so, dass ich meine Arme einfahren musste (ich lehnte mich vorab auf das Absperrgitter und hatte das Handy in der Hand) weil dieser Van direkt neben mir parkte. Dann öffnete sich aber die große Schiebetür des Kastenwagens und bevor ich es überhaupt checken konnte, hatte ich Wasserflasche, Tour de France T-Shirt und Cap in die Hand gedrückt bekommen. 

Na, das ist doch nett! 🙂

Ihr glaubt aber nicht, was nur Sekunden später los war…. I

Ich schwöre es euch, es ist nich übertrieben! Auf einmal kamen die Leute angestürmt und ich meine wirklich ANGESTÜRMT, dass ich so einen Schubs bekam, dass ich fast in/ über das Gitter gedrückt/gefallen wurde. 

Die Leute die vorher noch auf der Treppe saßen hatten gesehen, dass die mir die Sachen in die Hand gedrückt haben und kamen angerannt… wirklich, wie die Wilden, als würde es um  Millionenwerte  gehen!

Und das schlimme… nein es waren nicht vor allem Kinder die sich fast um so ein Shirt prügelten, sondern alte Männer (die im Leben nicht in dieses Shirt passen) die sich um so ein Werbe- T-Shirt prügelten und durch die Menge geschupst kamen, als ginge es um den letzten Sack Reis in einer Krisenregion. 

Sagt mal, wie idiotisch kann man denn sein???? 

Ich habe dann erstmal ganz schnell versucht aus dieser Menge zu kommen und habe mich ein gaaaaaanzes Stück weiter, an einen anderen Zaun gestellt. 

Von da an dauerte es noch gute 30 Minuten bis die Radler endlich kamen und nach nichtmal 3 Minuten war das ganze Getöse auch schon wieder vorüber. Das ist eben die Tour de France!  

 

Reims und die Tour de France

Die Spitzengruppe 🙂 ALLEZ, ALLEZ. ALLEZ

Jetzt wurde es aber driiiiiiingend Zeit für ein Käffchen in Reims! 

Und schwups… kommen wir wieder zu einer Anekdote zum Thema, die Franzosen, meine Welt  und ich! 🙂 

Seit Jahren sag ich ja immer wieder, also zwischen Frankreich und mir, dass ist so ein bisschen Hassliebe. Ich finde das Land unglaublich schön, ich liebe die Küsten, ich liebe viele französische Lebensmittel… aber die Franzosen und ich, also so richtig, richtig gut kommen wir einfach nicht miteinander klar. 

So auch hier…. 

Ich suchte mir also ein nettes Café, schön touristisch :-), mitten auf dem Marktplatz von Reims.

Mittlerweile habe ich ja gelernt, nach Möglichkeit setzt man sich nicht einfach irgendwo  an einen freien Tisch , sondern geht zu einer Bedienung und die setzten einen dann an einen passenden Tisch. 

Nun war es aber so, dass da ganz am Rand eh gerade ein kleiner 2 Personen Tisch frei war, die Bedienungen bzw. der Eingang zum Café lag komplett auf der anderen Seite, es kamen viele Leute von der Tour de France in Richtung Marktplatz gelaufen , also schaute ich mich um, suchte den Blickkontakt zu irgendeinem Kellner und deutete an, ob ich mich dahin setzten dürfe. 

Dieser ältere Kellner nickte… alles fein! 

Was ich allerdings nicht sah war, dass ein anderer Kellner für diesen Bereich zuständig war , der meine „Absprache“ mit dem Kellner vorab nicht gesehen hatte, aber ich schwöre euch, „mein“ Kellner hatte mich schon längst da sitzen sehen. 

Aber die lassen einen dann ja locker flockig am langen arm verhungern, der hat wirklich erstmal JEDEN anderen bedient, auch Leute die laaaaange nach mir kamen, bis er sich dann gar nicht mehr wehren konnte und sich gnädiger weise dazu bereiterklärt hat, meine Bestellung aufzunehmen. Mittlerweile war es aber auch so voll auf dem Marktplatz, einfach das Lokal wechseln, war schwierig. 

Das sind so Züge an den Franzosen, die sind mir schon echt fremd und jaaaaa, teilweise muss ich dann schon schlucken, das kann mich schon ganz schön annerven. 🙂 

Aber gut…irgendwann bekam ich mein Getränk und nach einem Bummel durch die Stadt, bin ich am späten Nachmittag zurück zum Womo gekommen und juhuuuu… an der Omi war soweit alles ok und schau an, der Idiot hatte mittlerweile den Platz verlassen, dafür stand bereits ein neues Womo neben mir. Ich wollte den Stellplatz ja auch gar nicht zum übernachten nutzten, auf uns wartete ja die grüne Wiese auf dem Campingplatz und so verließen wir den Platz möglichst schnell und tingelten die 30 Kilometer zurück zum Camping. 

Wenn ihr Reims besuchen möchtet und einen Stellplatz an dieser Champagne Firma ergattert, dann liegt der Platz einfach optimal, um die Stadt zu besuchen. Besser geht es kaum! Allerdings ist der Platz wirklich laut und sehr, sehr eng! Ich meine ich hätte auch irgendwo gelesen, dass der Platz nur für Wohnmobile bis maximal 7 Metern zugelassen ist und selbst das wird knapp. 

Ich würde euch also empfehlen es genau so zu machen wie ich… um die Stadt zu sehen ist der Platz klasse, aber am Abend würde ich den Platz auf jeden Fall verlassen, direkt nebenan liegt die „Stadtautobahn“, zum schlafen ist der Platz also nur semi geeignet.Und achtet auf jeden Fall darauf eure Wertsachen mitzunehmen,  oder sehr gut zu verschließen, so ein Stadtpark zieht nunmal auch in Frankreich viele komische Leute an. 

Zurück am Campingplatz angekommen, hatten Milla und ich noch einen ruhigen entspannten Abend auf dem kleinen Campingplatz, ich habe noch einmal die einfachen aber sauberen Duschen genutzt , bevor wir dann am nächsten Tag weiter in Richtung Elsass getingelt sind. 

 

Campingplatz bei Verdun Frankreich

Der Campingplatz in Verdun hat nette Plätze, liegt direkt von der City und sogar einen Pool und ein kleines Restaurant

Nächster Halt, Verdun! 

Wieder so ein kleiner Campingplatz… einfach, günstig, aber mit allem was ich brauche.

(Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun)

In dem Fall fand ich meine Parzelle sogar besonders nett und der Camping hatte sogar einen Pool und kleines Restaurant, welches jeden Abend zwischen 18-21 Uhr frische Gerichte vom Grill angeboten hat. Auf dem Camping in Verdun wurde mir auch zum ersten Mal die Nähe zu Deutschland bewusst, der Campingplatz war fest in deutscher und niederländischer Hand. 

Auch hier haben Milla und ich direkt für zwei Nächte eingescheckt, weil ich mir Verdun am nächsten Tag genauer ansehen wollte. Da der Camping nur 2 Kilometer von der Stadt entfernt liegt, gab es diesmal auch keine Probleme mit Omi gerechten Parkplätzen oder, oder, oder…. ich bin einfach zu Fuss in die Stadt gelaufen. 

Insgesamt würde ich aber sagen: Ja, man kann mal einen Stop in Verdun einlegen wenn man denn möchte, oder gerade auf dem Weg an Verdun vorbei kommt, aber sooooo richtig, richtig sehenswert ist die Stadt nicht. Ach, es gibt auch noch eine große Festungsanlage in Verdun. Wie gesagt, kann  man alles machen, muss man aber nicht dringend. Der Campingplatz war aber wirklich schön, etwas „gehobener“ als die üblichen städtischen Plätze,  samt sehr nettem Personal. Die Duschen sind allerdings gewöhnungsbedürftig, dafür hat dieser Camping sogar einen „Schwimmteich“. Das ist ja so gar nicht meins mit all den Tierchen die da so herumflattern, aber es gibt ja Leute, den macht das nichts aus. 😉

 

Solocamping solovanlife IsasWomo

Endlich wieder unterwegs… bis auf die Sonnenallergie ist alles bestens!

Wenn ihr mich fragt Verdun oder Reims… dann definitiv Reims! 

Darum halte ich mich zu Verdun auch einfach mal bewusst kurz! 😉

Nordfrankreich Road Trip Reims, Verdun Elsass und die Vogesen

Dein Pin zum Artikel

Mittlerweile war es bereits Donnerstag Morgen und Freitag musste ich um 12 Uhr in Strassburg sein.

Das ist doch der perfekte Moment  für eine weitere PAUSE! 

Wer Lust hat, kann wieder direkt zum 3. Teil klicken, ansonsten holt euch noch ein Käffchen, legt noch eine Gassi Runde ein,  oder macht was ihr mögt und wenn ihr dann soweit seid, erzähle ich euch warum ich UNBEDINGT nach Strassburg musste, wie die Oldtimer Tour verlief, wo ich in Colmar übernachtet habe und wie es danach für die Omi, Milla und mich,  weitere durch die Vogesen ging! 

Also … wir haben noch ein bisschen vor uns 😉 

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

 

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Nachdem die Omi nun durch einige Hände ging, der Motor bzw. alle Leitungen komplett durchgemessen wurden und einen neuen Anlasser bekommen hat, konnte es also eeeeendlich los gehen!

Viel später als gehofft, aber dafür auch ganz anders als geplant :-), sind wir „drei“ in Richtung Nordfrankreich aufgebrochen.

Eigentlich, so ganz im stillen, hatte ich ja Nordspanien für diesen Sommer eingeplant, aber nachdem wir nun einerseits erst so spät weg kamen und ich dann auch noch eine Einladung für ein Event im Elsass bekam (dazu später mehr), habe ich mal wieder alle Pläne kurzfristig verworfen und bin in Nordfrankreich geblieben.

Camping und Road Trip Nordfrankreich

Immer geradeaus … Frankreich zwischen Atlantik und Elsass

 

Grober Tour Plan….

Wir starten von Dortmund aus in Richtung Atlantikküste (ich brauchte dringend mal Meerblick) und fahren dann, einmal quer durchs Landesinnere, ins Elsass und danach weiter in die Vogesen.

🚨🚨🚨 So lernt ihr und ich noch etwas dazu, denn ich bin mir tausend Prozentig sicher, viele von euch wussten es auch nicht, bzw. habt diese Detail bisher nicht für wichtig empfunden!😉 Ein aufmerksamer Leser hat mich soeben darauuf aufmerrksam gemacht, dass ich natürlich NICHT an der Atlantikküste war, sondern am französischen Teil der Nordseeküste bzw. vor allem im Bereich des Ärmelkanals! Haaa kommt, das diese Geometrische Feinheit wichtig ist, wussten doch viele von euch auch noch nicht, oder? JETZT SIND WIR ALLE SCHLAUER! Die Atlantikküste beginnt naüüüüürlich erst an der südlichen Küste der Bretagne.

Wenn ich schon auf diesen Fehler aufmerksam gemacht werde, dann Teile ich diese Info natürlich auch mit euch 🚨🚨🚨

So, jetzt aber weiter im Text, die Strecke mit allen Adressen könnt ihr der Karte entnehmen: 

Google Maps

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1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Eine meiner größten Sorgen war definitiv die Ferienzeit, denn bereits seit Wochen bekomme ich immer wieder Nachrichten in denen es heißt, wie voll es überall ist. Davon abgesehen meide ich diese Zeit ja eigentlich immer, weil mir die Plätze auch häufig einfach zu teuer geworden sind. Aber gut, in dem Fall ging es ja nun nicht anders… entweder jetzt fahren, oder diesen Sommer gar nicht! Denn spätestens Anfang August muss ich wieder zuhause sein, dann geht die Vorbereitung auf den Caravan Salon in die heiße Phase. 

Also sind Millachen, die Omi und ich gestartet und auf dem direkten Weg, durch die Niederlande und Belgien, in Richtung Nordfrankreich getingelt. Die erste Strecke verlief auch erstaunlich gut, wobei die belgischen Autobahnen immer noch alles andere als „nett“ sind. Ein Schlagloch folgt dem nächsten und das mitten auf der Autobahn, kein Wunder also, dass wir so einige Pannen Autos am Strassenrand stehen sahen. 

Zweite unclevere Entscheidung, die Route führte mich direkt durch Antwerpen und Brüssel, beide Städte sind im Feierabendverkehr kein Vergnügen, aber gut…. iiiiiirgendwann lag die französische Grenze hinter uns und ich suchte mir einen ersten, kleinen kostenlosen Stellplatz am absoluten ADW. 

Wir erreichen Frankreich und der Tank ist leer… IMMER!

Also wirklich… der französische ADW konnte nicht mehr weit entfernt sein, denn von der Autobahn waren es sicherlich nochmal gute 20 Kilometer durch Wiesen und Felder, bis zu diesem kleinen, kostenlosen Stellplatz. 

Und ja, es ist WIRKLICH JEDESMAL das selbe Spiel, wenn ich nach Frankreich fahre. 

Ganz egal welche Route ich nehme, ganz egal wann ich das letzte Mal tanken war… wirklich und das ist kein Witz, jedesmal komme ich kurz nach der Grenze in ein „Tank Problem“

Natürlich so auch hier…. 

Schon einige Kilometer vor der Abfahrt schoss die Tanknadel immer weiter runter und es gab schon seit Kiloooooometern keine Tanke an der Bahn. Pünktlich in der Abfahrt, leuchtet dann auch das rote Lämpchen auf. Problem… auch hier gab es keine Tanke weit und breit! 🙂 

Egal wie sehr ich auch das Navi und Google durchwälzte, es gab nur eine kleine „private“ Tankstelle und die lag aber 27 Kilometer in die falsche Richtung. Es war mittlerweile kurz nach 19 Uhr, wenn ich jetzt in die falsche Richtung fahre und die private Tanke auf dem Dorf nicht mehr geöffnet hat, bekomme ich ein RICHTIGES Problem. 

Stellplatz Watten Nordfrankreich

Der Stellplatz in Watten war nett und kostenlos, aber ich nichts besonderes und er liegt weit vom Schuss… trotzdem war er abends voll.

 

Der erste Stellplatz in Watten

( Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten)

Also habe ich mich auf gut Glück auf den Weg zum Stellplatz auf gemacht und mir selbst EXTREM die Daumen gedrückt, dass es da irgendwo doch noch eine Tanke gibt! Aber es kam wie es kommen musste…. keine Tanke weit und breit, dafür kamen wir aber zumindest dem Stellplatz immer näher.  Sollte gar nichts mehr gehen, müsste ich am nächsten Tag schauen, wie ich samt Kanister und Rad zu irgendeiner Tanke komme. 

Den Stellplatz haben wir aber dann doch noch erreicht und hatten auch das Glück, den letzten Platz zu ergattern.  Nochmal… das war ein kleiner, kostenloser, netter Stellplatz am Po der Welt ohne irgendwas und er war abends komplett voll!!! 

Na das würde ja ein entspannter Trip werden!

Direkt neben Milla und mir,  stand ein deutsches Paar samt VW Bus, mit dem ich abends noch ins Gespräch kam.  Auch sie hatten sich über den vollen Stellplatz gewundert, zumal sie den Ort wohl schon kannten und meinten, hier ist wirklich gar nichts. Allerdings gäbe es nicht so weit entfernt einen großen Supermarkt samt einer kleinen Tankstelle! 

Ahaaa, ahaaa, ahaaa meine Rettung? 

Diese Info viel natürlich wie aufs Stichwort und ich erzählte den Beiden, dass das super Infos seien, denn ich müsste dringend tanken, die Kontrolllampe leuchtet schon ein Weilchen. 

Ohhhh, ohhhh… das war definitiv die falsche Info! Ihr hättet den Blick dieses Mannes sehen müssen, dass er mir nicht direkt schreiend an die Kehle gesprungen ist, war wirklich ein Wunder. Ich glaube der Typ hat sofort gedacht, was ist dass den für eine hirnlose, unkorrekte, beschämende Anfänger Tussi! Und ob ihr es glaubt oder nicht… unser Smalltalk war von dem Moment an beendet und ich wurden keines Blickes mehr gewürdigt! 

Naja…. auch egal! 😉

Milla, die Omi und ich waren dann auch am nächsten Morgen schnell verschwunden, auf dem direkten Weg zum nur 2 Kilometer entfernten Supermarkt samt klitzekleiner 2 Säulen Selbstbedienungstanke! Na hoffentlich schluckt dieses alte Ding meine EC Karte, wenn nicht…. ganz ehrlich, da weg gekommen wären wir wahrscheinlich wirklich nicht mehr. 

Also parkte ich direkt neben der „Gazole“ Säule und betete, das das Ding meine Karte akzeptiert und was geschah…. NICHTS! Mit der normalen EC-Karte bekam ich schonmal keinen einzigen Liter Diesel! 

Zum Glück habe ich noch eine Kreditkarte und damit hat es dann ZUM GLÜCK funktioniert! Ich kann es also nur nochmal sagen, eine Kreditkarte (in meinem Fall Mastercard) ist on Tour echt extrem hilfreich!

Nachdem sich dieser Brocken aus meinem Margen verabschiedet hatte, bekam ich auch direkt Hunger und deckte mich erstmal in dem Supermarkt mit all den ganz wichtigen französischen Leckereien ein. Vom Baguette, über Camembert bis zum „Eischneewölchen mit Vanillesauce“ alles immer lecker schmecker, alles rein in den Kühlschrank und dann ruck zuck zum Atlantik. 

Campingplatz Equihen Plage Nordfrankreich

Der Campingplatz ein Equihen Plage liegt direkt am Atlantik

 

Nächster Halt… Equihen Plage !

(Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage)

Ich wusste schon, dass Equipen Plage ein ziemlich beliebter Ort bei Turis in Nordfrankreich ist, es gib einen Stellplatz direkt an der Küste, aber auch einen Camping Munizipal. Diese Camping Munizipale sind sowas wie „städtische Campingplätze“, meist ohne viel Gedöns, dafür günstig, mit einfachen Sanitäranlagen, die aber meist sauber sind. 

Und genau da wollte ich hin! 

Auf dem Weg zum Camping lag aber auch der örtliche Stellplatz, den ich mir zumindest einmal ansehen wollte. . Darum bin ich erst einmal an dem Stellplatz vorbei gefahren, dieser war allerdings bereits um 11 Uhr schon mehr als voll. 

Also auf zum Camping und ganz fest hoffen, dass da noch ein Plätzchen für uns frei ist.  Am Camping angekommen war es dann aber gaaaaaanz entspannt! Die hatten nämlich nicht nur einen freien Platz, die hatten noch gaaaaaanz, gaaaaaanz viele Plätze frei und so checkte ich mich samt Milla, Womo, Strom und allem drum und dran für entspannte 16 Euro die Nacht ein. 

Dafür hatten wir aber eine super schöne große Parzelle und vor allem hatte ich mir vorab schon überlegt, dass ich tagsüber ein bisschen durch die Region tingeln wollte um später auf meinen festen, „reservierten“ Platz zurück zu kehren. 

Ich hatte und habe einfach keine Lust auf diesen Stellplatz KAMPF und dem ganzen kann ich natürlich dank eines Campingplatzes echt gut aus dem Weg gehen und wenn so ein Campingplatz mit allem drum und dran, plus Hund und Strom, in der Hauptsaison zwischen 13 und 16 Euro kostet, dann finde ich das bei den aktuellen Preisen ziemlich fair. 

Und genau so haben wir es dann auch gemacht. 

Ich habe mich DIREKT für 5 Nächte auf dem Camping einquartiert, für mich war die Zeit perfekt um einfach mal runter zu kommen und tagsüber bin ich mit Milla in die umliegenden Städte gefahren. 

Am dritten Tag wollte ich eigentlich nach Bologne Sur Mer, habe mir dazu vorab auf Google Maps die Stadt angesehen, um zu schauen wo ich mit der Omi so parken kann, das Milla vielleicht zumindest den Weg zum nächsten Strand-Café schafft.  Aber leider hatten wir NULL Chance auf einen passenden Parkplatz. 

Selbst nach der dritten Runde durch die ganz kleinen Sträußchen dieser Großstadt (Spannung pur) gab es einfach keinen passenden Parkplatz für das Womo. 

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil Le Portel

Le Portel, ein schöner kleiner Badeort direkt neben Equihen Plage

 

Also schnell zu Plan B, auf ins benachbarte kleine Stranddorf Le Portel und siehe da…

da gab es sogar passende, große, freie Parkplätze direkt an der Promenade. 

Hier war nur das Problem, dass die Strandcafes um 12 Uhr noch so gar nicht auf eine hungrige deutsche Vorbereitet waren 🙂 Aber wo ich schon einmal da bin….  habe ich eben schnell mit zu Putzlappen und Geschirr gegriffen (der Blick der Bedienung war zum schreien) und habe mir selbst mein Plätzchen hergerichtet. Tja und wie so oft im Leben, wo erstmal eine Person sitzt, kommen auch schnell andere und kurze Zeit später waren weitere 4 Tische von deutschen Touristen besetzt. 🙂 In den Cafés nebenan saß niemand. 

Nach einem kleinen Mittagsmenü 🙂 und einem Gang entlang der Strandpromenade, sind Millachen und ich am späten Nachmittag wieder auf unsere Parzelle zurück gekehrt und alles war fein. Abends hatte ich noch einen Termin mit einigen Toure-Profis der Region. Da die Leute aber alle super gutes deutsch sprachen, war es ein entspannter, lockerer Abend. 

Am nächsten Tag stand auch schon der nächste wichtige Termin dieser Nordfrankreich Tour an, ein Lunch mit dem Vertreter einer großen Europaweiten Campingplatz Gruppe in Le Touquet. Le Touquet liegt ca. 45 Minuten von Equihen Plage entfernt und ich betete inständig, dass ich da irgendwo einen Parkplatz für die Omi finden würde. 

In der näher des großen Restaurants direkt am Strand angekommen in dem wir uns verabredet hatten, gab es auch verschiedene Parkplätze, allerdings waren wirklich überall Höhenbeschränkungen oder Campingcar verboten Schilder. 

Camping Le Touquet Nordfrankreich Atlantikküste

So ein Mittagstermin ist eigentlich ganz nett 🙂

 

UUUUUUFFFFFFF…. 

Natürlich bin ich an diesem Vormittag seeeeeeehr frühzeitig los gefahren, aber die Parkplatz suche gestaltete sich doch etwas schwieriger. Irgendwo auf der anderen Seite der Stadt gab es einen Stellplatz, aber den wollte ich eigentlich ja nicht nutzen. Zum einen lag der Stellplatz echt ewig weit weg und zum anderen hatte ich natürlich gehofft Milla mitnehmen zu können, damit sie nicht die ganze Zeit im warmen Womo hocken muss. Zum Glück war es nicht wirklich heiß an diesem Tag, so dass es zur Not schon gegangen wäre, aber anders war es mir natürlich lieber. 

Also habe ich weiter gesucht und siehe da, nur ca. 300 Meter vom Restaurant entfern gab es Parkplätze und es stand kein Schild Camping Car verboten.Gut dachte ich mir…. den nehme ich! Ich habe dann da auch sauber ein einer Parkbox eingeparkt, ordentlich in die Parkuhr geschmissen und konnte das Womo sogar von unserem Platz aus auf der Restaurant Terrasse sehen. 

Nordfrankreich Camping und Essen

Hmmmm, nach den Muscheln gab es noch ein klitze kleines Dessert 🙂

 

Französich auf Isa Art

Der Termin selber lief dann auch erstaunlich gut, zum Glück sprach der Herr sehr gutes Englisch und ein bisschen deutsch, so dass wir uns gut verständigen konnten. Mein französisch dagegen ist ja noch ziemlich ausbaufähig 😉

Ich spreche einigermaßen gut spanisch, oder zumindest war spanisch meine Abi Fremdsprache und einiges im französischen geht ja zumindest in die selbe Richtung… mein Problem ist allerdings, dass ich furchtbar gerne (falsche) spanische Vokabeln, in mein französisch „knalle“, so auch in diesem relativ schicken Restaurant! 

Auf der Karte stand ein Gericht mit Scampies und Tomaten…  und eigentlich wollte ich wissen, ob die Tomaten warm sind bzw. ob das ganze Gericht warm ist, oder kalt wie ein Salat. Natürlich wollte ich mich vor dem Typen auch nicht voll zum Honki Tonki machen, also habe ich mir vorab minutenlang „heimlich“ überlegt, wie ich den Satz denn nun möglichst „professionell“ über die Lippen bringe. 

Als die Bedienung dann irgendwann kam, war meine Aussprache wahrscheinlich auch ziemlich gut… allerdings habe ich nicht gefragt ob die Tomaten vorab gekocht wurden, sondern ob die Tomaten vorher gewaschen wurden? 

Fazit… die Aufregung war groß, mein Termin hat schnell für mich übersetzt und letztendlich gab es wie immer und überall an der Atlantikküste Muscheln mit Pommes 🙂  🙂 🙂 

Während wir noch länger auf der Terrasse saßen und über alles mögliche sprachen, sah ich schon den Polizeiwagen über die Parkplätze fahren um die Autos zu kontrollieren. Eigentlich war ich mir super sicher, dass ich da stehen dürfe, wo ich nun parkte… andererseits war es aber doch komisch, dass genau da kein Camping Car verboten Schild stand. Ich wurde schon ein wenig Nervös und behielt den Polizeiwagen so lange im Auge, wie ich konnte, an der Omi sah ich ihn allerdings nicht. 

Als ich dann aber später zurück zum Womo kam, hingen gleich mehrere Zettel unter dem Scheibenwischer. Nichts „richtig offizielles“, aber irgendetwas handgeschriebenes und dazu Flyer des Stellplatzes und ein Stadtplan. 

Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob mich da noch ein Knöllchen zuhause erreicht. Aber ich habe mich nochmal genau umgeschaut… da war nichts! Und mein Parkticket war noch lange gültig…. naja, wir werden abwarten müssen. 

Blick über den Campingplatz in Equihen Plage

Blick über den Campingplatz in Equihen Plage

 

Die ersten Tage auf unserer Nordfrankreich Tour!

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil Teil 1

Nordfrankreich mit dem Womo – Dein Pin zum Artikel

Nach diesen wunderbaren, entspannten Tagen zu Beginn meiner Nordfrankreich Tour in Equihen Plage, musste ich Montag aber wirklich los, weg von der Atlantikküste, einmal quer durchs Landesinnere, denn spätestens am Freitag um 12 Uhr, musste ich in Strassburg sein. 

Allerdings lag auf dem Weg noch die Stadt Reims, die ich mir eigentlich UNBEDINGT noch ansehen wollte.  

Weil ich euch ja nicht direkt mit einem halben Roman überfordern möchte, mache ich hier einen BREAK! 

Wer direkt weiter lesen möchte, gelangt hier zum 2. Teil meiner Frankreich Tour, es geh weiter durch Reims und Verdun in Richtung Elsass und so viel kann ich euch schon verraten, wir haben noch so einiges erlebt! 

Also, holt euch noch ein „Kaltgetränk“ und dann geht es weiter mit dem 2. Teil, Milla, die Omi und Isa tingeln durch Nordfrankreich! 

Reims, Verdun und das Camperleben – Nordfrankreich Teil 2

 

Bleibt gesund!

Eure

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