#DeinWeg2016-ich bin dabei!     Meine Reise in ein neues Leben

#DeinWeg2016-ich bin dabei! Meine Reise in ein neues Leben

Tja, da tippe ich sie …. meine “Lebensgeschichte”, die viele von euch durch meine Seite unter dem Link “About” schon kennen, diesmal allerdings aus einem ganz anderen Grund! Die ERGO Versicherung hat eine tolle Aktion unter dem Motto „#MeinWeg2016“ in’s Leben gerufen in dem Sie außergewöhnliche Lebensgeschichten veröffentlichen.Link zum ERGO Blog Artikel

Mein Lebensweg ist sicherlich ungewöhnlich und sehr anspruchsvoll von daher hoffe ich, dass mein Weg beweist, dass es sich lohnt zu kämpfen.

 


#deinweg2016 Ich bin Isabel, genannt Isa und bin mittlerweile Anfang Dreißig. Ich komme aus dem wunderschönen Ruhrgebiet und mein ungewöhnlicher Lebensweg begann also mit 16 Jahren! Bis zu diesem Zeitpunkt verlief mein Leben wie bei den meisten ohne große Aufregung. Ich ging zum Gymnasium, machte Leistungssport und in der Leichtathletik errang ich immer “höherwertigere” Erfolge. Bis zu dem Tag, an dem ich das erste mal Schmerzen im Rücken bekam.

Diagnose Bandscheibenvorfall mit 16 Jahren!

Es begann ein Jahr mit allen möglichen konservativen Behandlungsmöglichkeiten, aber meine Schmerzen wurden schlimmer.

Eines Tages bekam ich dann so starke Lähmungserscheinungen im Bein, dass ich an einer OP nicht mehr vorbei kam.

Nach der OP ging es mir erstmal für ca. 6 Wochen gut, doch dieser Zustand sollte leider nicht von Dauer sein.

Neuer Bandscheibenvorfall, neue Schmerzen und erneute Lähmungserscheinungen.

Diesmal konnte man allerdings nicht so lange warten, weil meine Lähmung im Bein von Anfang an stärker war…also wieder unters Messer.

Es folgte eine wochenlange Reha und es dauerte eine ganze Weile bis ich nach dieser deutlich längeren OP, wieder fit war. Aber wie sagt man so schön, „Kopf hoch, Krönchen richten, weiter geht’s“!

Doch leider kam es wie es kommen musste, auch nach dieser 2. OP war die Leidenszeit noch nicht beendet.

Insgesamt wurde ich zwischen meinem 16. und 23. Lebensjahr 22 mal operiert, hatte durch die vielen Medikamente ein Leberversagen und irgendwann kam auch noch eine schwere Lungenerkrankung dazu, die es eigentlich nur in Asien gibt.

Insgesamt waren es 7 Jahre die so viele Tiefen hatten, dass ich jedes Mal dachte, ok jetzt kann es nur noch besser werden und jedes Mal kam es anders…

Trotz der vielen Wochen und Monate in den verschiedenen Kliniken und Reha Einrichtungen, konnte ich mein Abitur bestehen und mein Physiotherapie Studium mit dem Staatsexamen abschließen. Denn ein Ziel stand für mich immer fest… die Jahre waren hart und manchmal hatte ich solche Schmerzen, dass ich nicht wusste wie ich den nächsten Atemzug nehmen sollte, aber irgendwann würde ganz, ganz sicher wieder alles “normal” werden!!! Zu diesem Zeitpunkt war ich sogar noch davon überzeugt, dass ich bald wieder zum Training gehen werde. Aber, da war ich wohl zu optimistisch…

Ich beendete also mein Studium, schrieb eine Bewerbung nach der anderen und besuchte parallel Fortbildungen. Nur eine feste Anstellung bekam ich leider nicht.

So war die Freude bei meiner Familie und mir um so größer, als ich nach über einem Jahr und 307 Bewerbungen endlich eine feste Anstellung und somit eine Chance auf eine Zukunft bekam. Juhu, jetzt würde endlich alles “ganz normal” werden, mehr wollte ich ja gar nicht, nur den normalen Alltag einer jungen Frau Anfang Zwanzig!

Gerade weil ich so lange auf einen Vollzeitjob gewartet habe, bin ich wenige Tage vor Beendigung meiner Probezeit mit einer “dicken Erkältung” und Fieber, arbeiten gegangen.

3 Tage nach Ausbruch dieser “Erkältung” wandelte sich mein Schicksal erneut gegen mich.

Ich stand also morgens total gerädert auf und quälte mich ins Bad, als ich bemerkte, dass meine Zehen ganz taub wurden.

Lange Rede, kurzer Sinn… noch am selben Nachmittag fand ich mich schwer Krank und unfähig zu laufen auf der Intensivstation wieder! Mittlerweile war ich bis zum Bauchnabel gelähmt und die Lähmung stieg höher und höher!

Irgendwann am späten Abend war klar, dass ich zügig in ein “künstliches Koma” gelegt werden musste, da die Lähmung weiter hoch stieg und bald die Lunge erreichen würde. Ohne den künstlichen Tiefschlaf und die Beatmung, wäre ich ansonsten erstickt.

Ich rief also mitten in der Nacht noch einmal bei meiner Ma und meinem damaligen Freund an. Dieses Gespräch war für mich die Hölle, denn natürlich hatte ich Angst und Sorge, aber gerade für meine Familie musste das alles noch tausendmal schlimmer gewesen sein.

Nach diesem Gespräch “schlief” ich dann für 3,5 Monate ein!

Es stellte sich heraus, dass ich am Guillain Barree Syndrom (grob gesagt eine Entzündung des Rückenmarks) erkrankte.

Ob man erkrankt oder nicht, ist momentan aus Sicht der Mediziner einfach “Schicksal” und hatte nichts mit den vorherigen Erkrankungen zu tun.

Nach 3,5 Monaten künstlichem Koma wachte ich langsam wieder auf. Da mein Krankheitsverlauf sehr schwer verlief, musste ich noch lange kämpfen. Erstmals musste ich wieder selbständig atmen, besuchte eine Reha nach der nächsten, bis die Lähmung zumindest so weit rückläufig war, dass ich mich knapp 2 Jahre später wieder aus dem Rolli heraus kämpfen konnte.

Das Schlimmste allerdings war die Beurteilung meiner zukünftigen Arbeitsfähigkeit von diversen Fachärzten während der Reha: Ich würde nie wieder arbeiten können, nicht als Physiotherapeutin und auch sonst nicht!

Was bedeutete, ich wurde mit mitte Zwanzig komplett berentet!

Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich mit 24 Jahren von einer Reha in meine Wohnung zurück kam und das Kopfkarussel begann. Mein Freund war weg, mein ach so toller Freundeskreis war so gut wie weg, ich konnte mich kaum selbst versorgen und arbeiten würde ich nie wieder können. Es wurde mir bewusst, dass ich somit von einer minimalen Rente, am Existenzminimum leben muss! Zu dem Zeitpunkt war ich so tief am Boden, dass ich schwer depressiv wurde und mehr vor mich hin vegetierte, als dass ich ein lebenswertes Leben geführt hätte.

Es dauerte insgesamt gute 2 Jahre, bis ich wieder besser laufen konnte, mich langsam an meinen “Rentneralltag” gewöhnte und mein Leben wieder halbwegs unter Kontrolle hatte. Meine Eltern standen die gesamte Zeit hinter mir, meine Ma und mein Pa besuchte mich ständig in den Kliniken, nahmen Sonderurlaub, ertrugen meine Zickereien und mein ständiges Selbstmitleid ohne “mit der Wimper zu zucken”.

Nachdem ich die letzte Rehaphase beendete, konnte ich endlich wieder dauerhaft zu Hause leben. Als ich dann Zuhause war, gab es eine weitere riesen Hilfe, denn mein Hundemädchen Milla zog bei mir ein! Ein Psychologe in einer Reha brachte uns auf die Idee eines (Therapie) Hundes. Natürlich mussten wir das Thema Hund genau durchsprechen, was passiert mit Milla wenn es mir mal schlecht geht, wer versorgt dann den Hund usw. Aber es gab für alle möglichen “Probleme” eine Lösung.

Die für mich beste “Therapie” überhaupt! So konnte ich mich nicht mehr tagelang einigeln und die Wände anstarren… Milla muss 3 mal am Tag raus…. und ich musste laufen!

Als gerade, alles endlich so schien, als würde ein bisschen Normalität einkehren, meinte mein Schicksal allerdings erneut “eingreifen” zu müssen.

2010 feierten wir einen wunderschönen, besinnlichen Heiligabend mit der gesamten Familie und der Verwandtschaft. Es war ein friedliches Weihnachtsfest, mit allem was dazu gehört und niemand ahnte auch nur im entferntesten, was in dieser Nacht noch geschehen würde!

Nach dem schönen Weihnachtsfest wollte ich meine Ma nach Hause fahren. Wir fuhren los, meine Ma saß bei bester Laune neben mir und mein Milla saß hinten auf der Rücksitzbank. Wir waren gerade 10 Minuten unterwegs als meine Ma ganz plötzlich sagte, „Isi mir wird so schlecht, Isi mir wird soooooo schlecht, Isiiiiiiiiii …“ und in dem Moment wurde sie bewusstlos. Der herbei geeilte Notarzt konnte jedoch leider nur noch den Tod feststellen.

Eigentlich hatte ich angenommen, dass ich nicht tiefer sinken könnte, als ich vorher schon gesunken war…. doch nach dem Tod meiner Ma bekam ich eiskalt zu spüren, dass man immer noch tiefer fallen kann!

Die kommenden Wochen und Monate, nach dem plötzlichen Tod meiner Ma, waren geprägt von Wut, Verzweiflung, Trauer und Schmerz! Es war eine ganz, ganz furchtbare Zeit!

Ich war so wütend, so unglaublich wütend auf mich, meine Ma, mein Leben…mein Schicksal!

Neben der Trauerbewältigung musste ich mich weiterhin mit meinem Gesundheitszustand auseinandersetzen. Die Behandlungsmöglichkeiten meines Rückens wurden immer kleiner und die Morphindosen immer höher. Nach diversen Untersuchungen wurde klar, dass ich mit großer Sicherheit irgendwann wieder im Rolli sitzen werde.

Bei all den Erlebnissen der letzten Jahre, wurde mir irgendwann ein Gedanke immer klarer…Wenn ich noch mehr aus meinem Leben machen möchte, dann muss ich jetzt “neue Wege” gehen und etwas wagen.

Also fing ich erstmals ganz heimlich an mit meinen Hirngespinsten Pläne zu schmieden. Die vergangenen Jahre waren unglaublich hart, aber sie haben mich auch eines gelehrt… Es bringt GAR NICHTS den Kopf hängen zu lassen. Es kommt keine gute Fee die einem die Probleme abnimmt und das eigene Leben positiv gestaltet… man muss es selber tun, oder man geht irgendwann unter!

Nachdem ich 100% wusste was ich wollte, habe ich meinen Bruder und meinen Vater in meine Pläne eingeweiht.

Ich wollte meinen Traum von einem Wohnmobil (Womo) leben, durch Deutschland reisen und quer durch Europa on „The Road“ sein!

Reisen für ein neues Leben In den kommenden Wochen sahen mein Vater und ich uns fast täglich Wohnmobile an und irgendwann kam der Tag der Tage! Ich saß das erste mal hinter dem Steuer unserer “Omi”, einem alten, kleinen Wohnmobil, das mir die Welt zu Füßen legen sollte!

Ich hatte bis dahin NICHTS mit Wohnmobilen oder auch nur mit Camping zu tun, aber insgeheim hatte ich schon immer diesen “Lagerfeuer-Freiheits-Traum”!

Trotzdem hatte ich natürlich riesige Bedenke. Was ist wenn ich alleine mit dem Womo nicht klar komme oder wenn mein “Lagerfeuer-Freiheits-Traum” in Realität zum Alptraum wird?

Egal, ich setzte ich alles auf eine Karte und fuhr irgendwann im März 2012 zum aller erstenmal allein an die Nordsee.

Seitdem bin ich immer wieder in ganz Europa unterwegs, erlebe neues, lerne Menschen kennen und werde immer sicherer im Umgang mit dem Wohnmobil. Ich konnte meine freie Zeit sinnvoll gestalten und somit verbesserte sich meine Stimmung von Tour zu Tour.

Und doch bleiben riesige Zukunftsängste!

Es kann doch nicht sein, dass mein gesamtes Leben durch die Krankheiten kontrolliert wird.

Ich bin Anfang 30 und habe schlaflose Nächte, weil ich keinerlei finanziellen Reserven habe. Es darf bei mir nichts Großes spontan kaputt gehen. Einfach mal Shoppen gehen und mir schöne Dinge leisten ist auch nicht möglich.

Ich will in eine Zukunft blicken, die mir gefällt und die ich vor allem selber bestimmen kann.

Aus diesem Grunde habe ich mich immer weiter nach einer Tätigkeit und Chance gesucht, die im Rahmen meiner Möglichkeiten ist. So kam ich genau vor einem Jahr dazu, einen eigenständigen Blog aufzubauen….IsasWomo.

Auf IsasWomo schreibe ich über meine Touren, gebe aber auch immer wieder Tipps zum (allein)reisen, zu Stell und Campingplätzen, schreibe über tolle Regionen und gebe Tourvorschläge.

Innerhalb weniger Monate bekam ich immer mehr Leser und langsam wurden auch kleinere Unternehmen auf mich aufmerksam. Also bemühte ich mich weiter, setzte alles auf eine Karte und ging das Thema “Blog” intensiver an. Ich meldete ein Gewerbe an, schaltete Werbung, nutze jeden Cent den ich übrig hatte für Marketing & Co ein um meinen Blog voran zu bringen.

Das Arbeiten an meinem Blog machte mir immer mehr Spaß und das erkannten auch meine Leser. Langsam flatterten Kundenanfragen für die Betreuung ihrer Internetseiten in mein Email Postfach. Motiviert durch diese Kundenanfragen eröffnete ich vor einigen Wochen eine 2. Internetpräsenz „Arbeit, Wind und Wellen“!

Seitdem arbeite ich also nun ganz offiziell und über alle sozialen Plattformen als Digitale Nomadin bzw. virtuelle Assistentin! Ich schreibe weiterhin als Bloggerin für Tourismusverbände, online Magazine und Campingausstatter, erstelle und betreue aber auch Internetseiten für Unternehmen, Praxen oder privat Personen.

So kann ich meine Zeit frei einteilen und jederzeit Pausen einlegen. Denn es ist immer noch so, dass ich Tage habe, an denen es mir körperlich extrem mies geht, aber diese Tage habe ich zu Hause genauso wie unterwegs.

Die verschiedenen Aufträge, die ich bisher erhalten habe, zeigen mir ich bin in der Lage etwas zu schaffen… und wenn ich durch die Schmerzen nur eine Stunde am Laptop sitzen kann, dann ist das eben so! Nach einer Ruhephase oder einem Spaziergang kann ich meistens nochmal konzentriert arbeiten. Und wenn ich in der Nacht mit wachen Augen im Bett liege und mich von links nach rechts drehe, dann nutze ich mittlerweile die Zeit zum Arbeiten.

Werde ich es so jemals schaffen ohne finanzielle Sorgen zu leben? Ich weiß es nicht!

Mein Weg 2016Was ich aber weiß ist, dass ich es versuchen muss und die Aufträge zeigen mir, dass ich auf einem guten Weg bin. Momentan kommt ein Auftragsangebot nach dem anderen an und bisher konnte ich alle Aufträge zur vollsten Zufriedenheit fristgerecht abliefern.

Endlich habe ich wieder das Gefühl etwas Leisten zu können, ich werde gebraucht und kann meine Zukunft (teilweise)selbständig lenken. Mit diesem Beitrag und meiner Teilnahme an dieser tollen Aktion der ERGO Versicherung möchte ich Euch da draußen im Großen WWW sagen, Aufgeben ist keine Option, auch wenn das Schicksal Euch viele und schwere Steine in den Weg legt. Es lohnt sich aufzustehen und weiter zu machen, so schwer es manchmal auch ist! Das Leben hat noch soviele schöne Seiten für uns!

Meine Entscheidung meinen “ Lagerfeuer-Roadtrip-Traum“ zu leben war goldrichtig, auch wenn er mich vieeeeel Mut gekostet hat! Ich bin wieder zuversichtlich, kann nach vorne blicken und bin sogar in der Lage anderen Menschen zu helfen!

Aber das Beste ist wohl, ich habe etwas gewagt und ich bin mir sicher, meine Ma ist stolz auf das was sie irgendwo von da oben sieht!

NACHTRAG!!!

Danke, Danke, Danke für eure Unterstützung!!! Mittlerweile wurde ich von der ERGO Jury ins Finale gewält und das dort stattgefunden Voting wurde beendet! Ich wurde tatsächlich 2., bin total happy und DANKE EUCH ALLEN VON HERZEN!!!

DANKE eure Isa!

Happy Birthday, IsasWomo wird 1 Jahr !

Happy Birthday, IsasWomo wird 1 Jahr !

Wahnsinn… 1 Jahr IsasWomo

 

IsasWomo hat Geburtstag!

Wie die Zeit vergeht… IsasWomo wird 1 Jahr !

 

Ich kann es kaum glauben, aber es ist wahr… genau heute vor einem Jahr, also am 14.10.2015 um 14: 02 Uhr ist IsasWomo zum ersten mal online gegangen!

Tssss, ich weiß noch genau wie Doreen und ich uns im Sommer 2015 zum Frühstücken getroffen haben und sie mir zum ersten mal von den Plänen einen professionellen Blog aufzubauen erzählt hat. Meine erste Reaktion : Ich hab sie ausgelacht! 🙂

Doch Doreen blieb dran und infizierte mich immer mehr mit der Idee des „bloggens.“ Nur wenige Tage später informierte ich mich zum ersten mal über Hostinganbieter, Kosten, Gewerbe Anmeldung und den richtigen Aufbau einer Internetseite. 🙂

Am 14. Oktober 2015 war es dann soweit, die Seite stand, das Designe war fertig und IsasWomo konnte zum ersten mal im Internet auftauchen! Spannend!!!! 🙂

Ein Jahr IsasWomo, das ist geschehen :

Innerhalb des letzten Jahres habe ich 107 Artikel geschrieben und online gestellt.

Zudem gab es dazu 107 passend bearbeitete Titelbilder und insgesamt 602 Fotos und Videos innerhalb der Artikel.

Auf der IsasWomo Facebook Seite habe ich innerhalb des letzten Jahres 297 Nachrichten gepostet, auf die es über 3000 Reaktionen gab.

Mittlerweile folgen mir 1622 Leute auf Facebook, 528 Menschen auf Twitter und 762 Instagram User, plus klicken über 15.000 Menschen jeden Monat auf die Homepage.

Dabei sind die durchschnittlich am häufigsten geklickten Artikel die Nordsee und Mosel Touren, die Sicherheitsfenster, die 50 Horror-Camper und die “ about Isa“ Seite.

Außerhalb von IsasWomo.de :

Ganz besonders habe ich mich über die Zusammenarbeit mit bekannten und sehr erfolgreichen Blogs, Firmen und Unternehmen gefreut und bei jeder Anfrage einen heimlichen Tanz aufgeführt 🙂 ! Es ist einfach toll wenn ich mit anderen Seiten zusammenarbeiten kann. Schließlich ist dies auch immer ein kleines Zeichen darauf, dass meine “ Schreibkünste“ nicht ganz, ganz furchtbar seien können.

So kam es, unter anderem, zu Kooperationen mit folgenden Blogs, Firmen und Unternehmen:

She is on the road again, Camperstyle, Schweden und so, taklyonTour, Reiseum, MovinnGroovin, Netzsieger, Preisvergleich, ProMobil, FreeonTour und Wohnmobil Sicherheit.

Außerdem flatterten auch die ersten Einladungen als offizielle Bloggerin ein. So durfte ich im vergangenen Jahr als Gast zur Campingmesse Stuttgart, zum Caravan Salon, zur Touristik und Caravaning Messe in Leipzig und durfte hinter die Kulissen von Westfalia blicken.

Es ist doch wirklich Wahnsinn was alles innerhalb eines einzigen Jahres geschehen kann ! Ich bin selber erstaunt !

Die Zukunft von IsasWomo :

 

Als aller, aller erstes möchte ich euch natürlich auch weiterhin mit vielen nützlichen Artikeln und dem ein oder anderen Video überraschen!

Nichts desto trotz gibt es schon ein paar feste Pläne für die kommenden Wochen und Monate für IsasWomo, die ich euch heute zum ersten mal verraten werde.

Ganz besonders könnt ihr euch schon auf eine Aktion freuen die den gesamten Dezember über laufen wird. Ein Stichwort gebe ich euch, damit ihr schon in etwa wisst, wo der Weg hinführt… Ich sage nur, ADVENTSKALENDER !

Dann kann es über den Winter dazu kommen, das IsasWomo mal für 2,3 Tage nicht erreichbar seien wird ( ob es dazu kommt, oder ob es auch anders geht, steht noch nicht sicher fest). Denn um euch weiterhin eine tolle und moderne Seite präsentieren zu können, wird das gesamte Designe von IsasWomo überarbeitet und modernisiert.

Und dann wartet noch eine ganz besondere Aktion auf mich und damit auch auf euch… Ich werde in den kommenden Wochen und Monaten von einem jungen Kamera und Journalisten Team begleitet, die eine Reportage über mein Leben und den ganzen Camper Wahnsinn drehen werden. Was alles so geschieht während der Aufnahmen, erfahrt ihr natürlich hier aus erster Hand.

Und es gibt noch eine wichtige Neuigkeit die allerdings nur am Rande für IsasWomo wichtig ist. Ich habe mich dazu entschlossen eine weitere Internetseite aufzubauen. Ich mache ja nie ein Geheimnis aus meiner Situation und meiner kleinen Rente. Darum möchte ich das Thema „arbeiten von zuhause und on Tour“ weiter ausbauen und habe eine neue Seite zum Thema “ virtuelle Assistenz“ gegründet.

Ich möchte das Thema „arbeiten und Jobs on Tour“ nicht unbedingt auch noch auf “ IsasWomo“ bearbeiten, bzw. mich für mögliche Jobs einer „virtuellen Assistentin“ auf IsasWomo präsentieren. Darum gibt es jetzt auch noch die Seite Arbeit Wind und Wellen.de .

Dort geht es aber weniger um regelmäßige Artikel und neue Informationen, sondern um eine Seite, auf der ich mich und die Möglichkeiten meiner Arbeit präsentiere und anbiete. Es ist also weniger Blog, als viel mehr eine gewerblich genutzte Seite. Die Seite befindet sich momentan noch im Aufbau, sie ist noch nicht komplett und es fehlen bisher noch eiiiiinigeee Bereiche z.B. auch sämtliche Zugänge zu den sozialen Medien.

Wenn ihr allerdings mehr zum Thema “ arbeiten von zuhause und unterwegs“ erfahren möchtet, oder selber passende Jobs zu vergeben habt, könnt ihr euch gerne mal auf der Seite umsehen.

Ich muss auf Dauer einfach schauen das ich von dieser mini Rente weg komme, denn so will ich nicht mein ganzen weiteres Leben verbringen!

Mein Dank !!!

Nach einem Jahr IsasWomo ist es DRINGENDST an der Zeit DANKE zu sagen !!! 

Ich danke euch allen, die auf diese Seite klicken und mir so helfen „IsasWomo“ weiter auszubauen und zu vergrößern. Denn seien wir mal ehrlich… nur durch gute Klick Zahlen ist es mir möglich weitere Kooperationen zu gewinnen und natürlich ist es auch schön zu wissen, dass meine Artikel gelesen werden.

Ich bedanke mich ernsthaft von herzen für jeden Klick, jedes “ gefällt mir“ und natürlich auch für die vielen Kommentare von euch !

Ebenso ist es großartig zu sehen wie viele von euch „mitdenken und mitfühlen “ wenn ich mal wieder sehr persönliche Themen poste. Egal ob es um Milla oder mich und meine Gedanken geht. So viele von euch schreiben mir nach solchen Artikeln liebe Worte oder wie aktuell Genesungswünsche für Milla. DANKE !!!

Ebenso muss ich mich einfach bei Doreen Kalkofen bedanken für ihre Idee eines Reise und Camping Blogs und die vielen hilfreichen Tipps und Links, die mich weiterhin regelmäßig erreichen.

Ein riesen DANKE SCHÖN geht auch an meinen Schulkameraden Jan, der mir bezüglich der ganzen Blog Technik mehrfach aus der Patsche geholfen hat und an meine Blogger Kollegen, die mir den ein oder anderen hilfreichen Tipp gegeben haben.

Zu guter letzt möchte ich mich natürlich auch bei meiner Familie bedanken, die mir den Rücken frei halten wenn ich mal wieder on Tour bin und natürlich gilt mein Dank auch meinem super, tollen, wunderbaren und herzensguten Hundemädchen, die mich so toll auf meinen Touren begleitet.

EIN JAHR ISASWOMO … UND ES GEHT WEITER UND WEITER …

Mir macht das Schreiben und Recherchieren eher immer mehr Spaß und ich freue mich immer, wenn ich gemütlich vor dem Laptop sitzen kann und Zeit habe zu tippen!  IsasWomo geht in das 2. Jahr !

Auch der 108. Artikel endet mit:

Bleibt gesund, eure

 

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundemädchen Milla

Hundemädchen Milla

Hallo,

hier geht es einzig und allein um meine kleine Begleiterin, denn ganz alleine fahre ich ja doch irgendwie nie, denn ich habe meinen persönlichen Psychologen, meinen personal Trainer, meine große Liebe, meine engste Freundin, meine schlimmste Nervensäge, meine kleine Schnarchnase und mein absolutes Goldstück immer mit an Bord… MILLA !

Milla(chen)

Milla(chen)

Milla ist mittlerweile ca. 9-10  Jahre alt und ein reinrassiger, ungarischer Strassenmix…. wobei, offiziell soll sie ein Dackel/ Schäferhund Mix sein ( wenn es so sein sollte, hoffe ich sehr das die Mama der Schäferhund war  ;-() ! ) … was alles genau “ in ihr steck“, ich weiß es nicht, aber es ist mir auch ganz gleich!

Milla habe ich vor gut 8 Jahren zu mir geholt. Zu der Zeit ging es mir psychisch noch sehr schlecht, ich war total überfordert, saß noch resteweise im Rolli und hab mich bis auf die Reha komplett zurückgezogen, Stunden auf der Couch verbracht und so vor mich hin “ geatmet“. Dann hatte ein Arzt die beste Therapie Idee die es für mich je gab, er fragte ob ich mir vorstellen könnte einen Hund bei mir aufzunehmen, es wurde geplant, es gab absprachen mit der Familie für den Fall das ich mal nicht kann, wir sind von Tierheim zu Tierheim gefahren und irgendwann stand Milla vor mir ( damals noch als Tilda), gerade frisch den ersten Tag aus der Karantäne und es war so wie bei allen Hundebesitzern… Liebe auf den ersten Blick ! Entweder Tilda oder keinen…. !

Sofort gab es wichtige Gespräche mit dem Tierheim, denn Milla war total verängstigt, eigentlich sollte sie nur in erfahrene Hände abgegeben werden, denn sie hatte bis dahin schon unglaubliches erlebt. Als kleiner Welpe saß Milla schon in einer Tötungsstation in Ungarn, und dort werden die ganz kleinen Welpen mit voller wucht vor die Wand geschmissen, um sie zu töten. Dieses Trauma hat Milla allerdings überlebt, weil sie wohl nicht mit dem Kopf als erstes auf der Wand ankam, sondern mit einem ihrer Beinchen. Dieses war dann mehrfach gebrochen und in den Wochen danach falsch zusammen gewachsen. Wie sie die Tage und Wochen nach “ der Wand“ überlebt hat weiß niemand so genau, auf jedenfall ist sie den Rettern des Tierheims Witten ( die fahren immer mal wieder nach Ungarn wenn sie selber viel Platz im Tierheim haben, und retten dort unten Hunde, die sie hier vermitteln) direkt vor die Beine gestoßen… Das war ihre Rettung!

Auf jedenfall war Milla zu diesem Zeitpunkt noch total verängstigt… keiner wusste was würde geschehen wenn dieser Hund in eine kleine Stadtwohnung ziehen soll,denn bis dato durfte sie eigentlich keiner anfassen, Halsband oder Geschirr umlegen war nicht möglich und an Autofahren oder solche Dinge war gar nicht zu denken…. Also waren meine aussichten auf diesen Hund mehr als schlecht, denn ich saß teilweise noch im Rolli, hatte absolut keine Hunde erfahrung und hatte auch selber schiss, das ich dem ganzen nicht gerecht werde, aber entweder Milla oder keinen…. das war mir sofort klar!

Milla... da soll nochmal jemand sagen Hunde können nicht lachen... Tsss

Milla… da soll nochmal jemand sagen Hunde können nicht lachen… Tsss

Also sind wir , gemeinsam mit der Tierheimleitung , zurück zum Zwinger gegangen und wollten mal schauen wie Milla auf mich reagiert, vielleicht geschah ja ein Wunder…………….. und dieses Wunder geschah!

Die Tür ging auf, ich setzte mich auf den Boden und dieser kleine, verängstigte, ganz ruhige Hund kam aus der Ecke nach vorne gelaufen, schleckte mir meine Hände ab, ließ sich von mir streicheln und füttern und ging nicht mehr von meiner Seite. Hinterher stand das halbe Tierheim um uns herum und wir alle konnten es nicht fassen. Ich durfte der Kleinen das Halsband umlegen, sie ist mit mir an der Leine gegangen und hat mich direkt mit ins Auto begeleitet…. Es war unglaublich !!!!

Und so kam es, das ich Milla jeden Tag besucht habe, und nur wenige Tage später das OK der Wohnungsbaugenossenschaft hatte, das Tierheim sein OK gab und ich Milla abholen durfte.

Puhhhhh, was ging mir der Popo auf Grundeis auf dieser Fahrt, was mache ich nur wenn Milla in meine Wohnung kommt und komplett durch dreht …. alles kaputt macht…. oder vor Angst gar nicht mit in die Wohnung kommen will…. Ich hatte echt schiss!

So kamen wir in Dortmund an, und Milla machte alles ganz toll mit… Man merkte zwar sie hatte angst, ihr Schwanz war komplett unter ihrem Körper “ vergraben“ und sie kroch mehr als das sie ging, aber sie kam mit mir mit, sie schenkte mir vertrauen!

Ganz langsam und Stufe für Stufe wurde das Haus abgeschnuppert, und die kleine Maus kam auch mit in die Wohnung. Es brach kurz Panik aus als wir hinter ihr die Wohnungstür schlossen, denn so war ihr “ Fluchtweg“ versperrt, und Milla verkroch sich in einer Ecke hinter der Gardrobe. Aber ich hatte die letzten Tage damit verbracht mir ganz viel zum Thema“ ängstliche Hunde“ anzulesen, und so hab ich mich zu ihr, in die nähe der Gardrobe gesetzt, meine Eltern ins Wohnzimmer geschickt und so kam die kleine Milla ganz von sich allein zu mir hervor gekrochen. Vergrub sich “ in meinen Schoß“ , und alles verlief gut….

 

Von da an kamen Wochen in denen wir beiden gaaaaaaanz viel lernen mussten…. Jeden Tag gab es neues, ich konnte und wollte mich nicht mehr in meiner Wohnung vergraben, sondern mit Milla zusammen die Welt entdecken, und Milla…. Die vertraute mir von Stunde zu Stunde mehr, aber man merkte dennoch tag täglich, dass sie ein verängstigter Hund war, ein Beispiel:
Ich bemerkte ganz bald das Sie panische Angst vor allem was Neongelb ist hat, ich denke mal das liegt daran, dass die “ Wärter“ in Ungarn in der Tötungsstation, neongelbe “ Blaumänner“ an haben. So kam es zu Situationen wenn z.B die Müllabfuhr kam, das Milla sich plötzlich mitten auf dem Gehweg ganz platt hingelegt hat, unter sich gemacht hat und wir erstmal 20-30 Minuten an der Stelle stehen bleiben mussten, weil Milla sich nicht mehr gerührt hat.

Aber es wurde von Tag zu Tag besser… Erstaunlich war das Milla eigentlich direkt stubenrein war, und sie bis auf 2-3 ausnahmen nie in die Wohnung gepinkelt hat. Auch die Sache mit dem allein bleiben ging erstaunlich schnell, Milla blieb ganz ruhig und das auch ,wenn nötig, mal hier ein Stündchen und mal da ein Stündchen, allein.
Wir besuchten regelmäßig die Hundeschule und wuchsen als „Dream Team“ zusammen… Und Milla entwickelte sich vorbildlich… Die ganzen “ Dinge “ in der Hundeschule waren schnell kein Problem mehr, so das wir gemeinsam auch die Begleithunde Prüfung absolvierten.

Milla wird nie ein Hund werden der extrem sicher und mit einer gehörigen “ ist mir egal “ Einstellung durchs leben geht.So ist sie nicht, dafür hat sie zu viel erlebt, und so wird sie auch nie werden… Aber Milla ist ein Hund der extreeeeeeeeeem sensibel ist, ich bin ihr “ ein und alles“ und sie will mir gefallen… dafür tut sie alles. Solange wir zusammen sind, ist für sie die Welt in Ordnung, was allerdings auch bedeutet das Milla mich extrem verteidigt. Das ist in vielen Situationen toll, denn zum Beispiel wenn ich mit Ihr und dem Womo on Tour bin, weiß ich genau sie passt Nachts auf das KEINER dem Womo zu nahe kommt! Oder wenn wir spazieren gehen, wird es so schnell nicht passieren, das mich jemand “ anspricht“ ohne das sie ihn vorher “ begutachtet “ hat.

Aber so eine “ Wesensart“ hat auch seine Nachteile… sie kommt zwar mit vielen anderen Hunden gut klar, möchte aber am liebsten das alle nach ihrer Pfeiffe tanzen… Einfach mal so aus dem Rudel einem Hasen nach rennen, das gibt es nicht… nicht für sie und nicht für alle anderen Hunde!  Dadurch hatte Milla natürlich schnell Ihren “ Ruf weg“,  und mittlerweile heißt sie nicht mehr nur Milla, sondern sie ist : Haupt- Ober- Spezial- GSG9- Chief Master- Kommisarin Milla, auch genannt…. Ahaaa, da kommt die Milla Polizei!

Ein dream Team ?!

Ein dream Team ?!

Langsam wird mein kleines Millachen aber alt und deutlich ruhiger… sie schläft viel, sie bekommt regelmäßig ein Schmerzmittel für ihr “ Knickebein“ aber ich bete das ich noch ganz viele Stunden mit meinem Goldstück haben darf…  Ich darf gar nicht darüber nachdenken wie „das Ende“ unserer Beziehung mal aussehen kann…. Denn wenn das irgendwann passiert, werd ich eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben verlieren… aber ich hoffe einfach, das es noch laaaaaaaaange nicht so weit ist!

 

Hallo Welt…. das ist Milla!

Das bin ich… ;-)

Das bin ich… ;-)

Hey,

ich bin Isa, 31 Jahre , Single, deutsche, Rentnerin, Hundemädchen Frauchen, Kaffee geht immer Wissende (IMMER!!!!), Herbst und Winter Liebhaberin, den Norden mag ich lieber als den Süden Freak, ich hab zwar nichts vor, aber wenn ich nach 9 Uhr aufstehe hab ich ein schlechtes gewissen Spinnerin, Kerzen passen immer Denkerin, personengedächtnis Demente, Flatterviehzeug – Panikerin …… und seit 2,5 Jahren Wohnmobilfahrerin, Alleinreisende, Europabummlerin und Camperin !

Wie kam es dazu???

Ich würde sagen in den letzten 14 Jahren hatte ich durchschnittlich gesehen vielleicht etwas mehr Pech als einige andere…. Eigentlich verlief mein Leben bis zu meinem 17 Lebensjahr wirklich gut, total „regelkonform“, mit viel Liebe, guter Gesundheit und einer erfolgreichen Zukunft lag eigentlich nichts im Wege…. Dachte ich zumindest…. Bis der Tag kam an dem es plötzlich in meinem Rücken „harkte“ und von da an begann eine unendliche Geschichte in der “ die Achterbahn“ immer noch eine Abfahrt mehr auf Lager hatte, als gedacht.

Nach ganz harten Jahren wurde ich mit 24 Jahren berentet. Was auf den ersten Blick ja “ ganz nett“ klingt, ist auf Dauer gesehen echt nicht schön…. Es ist einfach kein gutes Gefühl jeden morgen aufzustehen und zu überlegen wie man den Tag denn wohl so rum bekommt und so richtig viel kosten darf der Tag am besten auch nicht, denn die Rente ist winzig.

Abgesehen von meiner Familie, ist mein größter Schatz mein kleines Dackel- Schäferhund Mädchen Milla, das kurz nach meiner Berentung bei mir einziehen durfte….. die beste „Therapie“ die je ein Arzt vorgeschlagen hat!

Seitdem verläuft mein Gesundheitszustand in höhen und tiefen und mein “ Freundeskreis“ hat sich in den Zeiten in denen es mir ganz schlecht ging, absolut drastisch reduziert….. Ich musste schnell und knallhart lernen wer eine wirklicher Freund ist, und wer nur ein “ schönwetter Bekannter“ bleibt.

Die Beziehung hat viele harte Tage überstanden, aber irgendwann kam der Moment an dem auch die größte Liebe die ständigen Zickereien, depri Phasen und heul Attacken nicht mehr wett machen konnte und die Versuchung nach etwas anderem anscheinend zu groß wurde.

Nun war ich auch in der Hinsicht allein, aber zum Glück hatte ich ja noch meine Familie und eine große starke Verwandschaft. Gerade meine Ma hatte in dieser Zeit wohl unendlich viele schlaflose Nächte, und sicherlich war ich auch oft nicht “ leicht zu nehmen“, aber immer wenn es wichtig war, da konnte passieren was wolle, meine Eltern waren da und meine Verwandtschaft stand haltend hinter uns.

Doch auch da schlug das Schicksal mit voller kraft ein….

Erst brauchte der liebe Gott wohl einen neuen, hochintelligenten und herzensguten neuen Oberengel, denn ansonsten hab ich kein Verständnis wie er meinen Cousin mit Mitte 20 durch eine Krebserkrankung zu sich holen konnte! Nur wenig später nahm er dann auch noch meine Omi zu sich.

Als dann gerade der schlimmste Schock vorrüber war, es mir gesundheitlich zumindest einigermaßen gleichbleibend ok ging, sich auch mein Herzchen wieder nach einem neuen Partner umsah und endlich mal ein bisschen Ruhe einkehren konnte, kam der nächste Schlag. Es war Heiligabend, die ganze Weihnachtszeit war für mich immer die schönste Zeit des ganzen Jahres, meine Familie feierte gemeinsam mit der großen Verwandschaft ein ganz schönes, besinnliches Fest, draußen schneite es sogar in Massen und alles war  wunderschön friedlich. Da meine Ma ein bisschen schiss hatte bei dem vielen Schnee mit dem Auto zu fahren und sie auch unter keinen Umständen wollte, dass ich so ganz allein am ersten Weihnachtstag bei mir in der Wohnung aufwachte, sind wir zusammen mit dem Auto gefahren.

Ich als Fahrer, sie neben mir….

Von einem auf den nächsten Augenblick war dann nichts mehr wie es war…. Meine Ma sagte noch ihr wird plötzlich so schlecht, dann bricht sie neben mir zusammen und stirbt an einem Riss in der Aorta.

Das durfte einfach nicht sein….!!!

Von da an kamen Tage, Wochen und Monate die schwieriger waren als je zuvor…. und weil das dem lieben Gott, dem Schicksal oder was auch immer für diese ganzen Katastrophen verantwortlich ist immer noch nicht reichte, standen wir ein gutes Jahr später wieder auf dem Friedhof und ich musste mich auch noch von meiner Tante verabschieden, die innerhalb von wenigen TAGEN (!!!) an einer Krebserkrankung verstarb.

Im selben Jahr reiste ich wegen meines Rückens noch zu verschiedenen Ärzten in Deutschland, da die hiesigen Doc’s mit ihrem Latein am Ende waren…. Die ganzen „Rückenpäpste“ wussten zwar auch nicht wirklich weiter, aber die Prognosen sind zumindest so, dass ich früher oder später wieder im Rolli sitzen werde…… Ich gehe natürlich von späääääääter aus!!!

Jaaaaaaaaaa, all das zusammen genommen hat mir gesagt, wenn dann warte nicht noch weiter, sondern wenn es eben geht, erfülle dir jetzt deinen Traum!

Zum Glück waren mein Bruder und mein Papa sofort auf meiner Seite und haben mich bei der Entscheidung unterstützt und so kam es, dass wir nach langer Suche und vieeeeeeeelen Informationen, im Februar 2013 das Erste mal hinter einem Steuer eines Wohnmobils sitzen konnte……

Tja,und seitdem starte ich immer wieder zu kürzeren und längeren Touren quer durch Europa durch, erfülle mir meinen Traum vom Touren mit dem Wohnmobil, atme durch, bekomme Abstand und kann die Seele baumeln lassen.

 

Soooooo, das soll es erstmal gewesen sein, vielen Dank und HALLO WELT….. DAS BIN ICH!

Ganz liebe und gespannte Grüße

Eure Isa!