Ein Hundeleben lang… DANKE MILLA

Ein Hundeleben lang… DANKE MILLA

Darum geht’s: 

DANKE MILLA! Zum Ende eines bescheidenen Jahres bin ich euch noch einige Infos rund um Milla’s Tod schuldig. Ein Rückblick auf 7748 Tage eines Hundelebens, dem ich unglaublich viel zu verdanken habe. Ein schwieriges Thema, welches ich aber ganz bewusste nicht schrecklich traurig in Angriff nehmen wollte. Warum? Auch das erfahrt ihr im folgenden Text.

 


 

Weinsberg Pepper mit Hund

Der Tod kann uns fast alles nehmen, nur an unsere Erinnerungen kommt er niemals heran. 

 

Danke Milla, mein Hundemädchen mit Superkräften!

 

Mittlerweile sind fast 4 Monate, genau genommen 114 Tage, vergangen, seit meine kleinste und beste Freundin nicht mehr an meiner Seite ist,  seitdem ich gänzlich zur Alleinreisende wurde. 

4 Monate die nicht so leicht waren. Dieser scheiss Virus sorgt dafür, dass wir alle schön brav alleine zu Hause hocken sollen und jetzt ist da ebnen niemand mehr, der einen begrüßt, notgedrungen vor die Tür zieht oder stürmisch Kuscheleinheiten einfordert.  

Allerdings geht es mir auch im Falle von Milla so, wie es mir in solchen Lebenslagen eigentlich immer geht… ich bin wahnsinnig gut im verdrängen und sobald Erinnerungen oder trübe Gedanken aufkommen, zwinge ich mich ganz bewusst dazu, an etwas anderes zu denken.

So war es also auch in den vergangenen Monaten. Ich möchte am liebsten gar nicht an Milla denken, ich möchte nicht über Milla sprechen, ich möchte die Urne nicht sehen, darum steht sie auch im Schrank und sobald mir das iPhone Milla Bilder vorschlägt, drehe ich das Handy um. 

Wenn man sich mit gewissen Themen nicht beschäftigt, können sie auch nicht so weh tun!

Die heile rosa Hundewelt gab es nicht immer…

Doch so sehr ich Milla vermisse, ich möchte hier auch mal ein Tabu brechen. Denn zumindest in meinem Freundes und Bekanntenkreis wird maximal Emden heißen Brei herum gesprochen. Wie gesagt, so sehr ich diesen Hund geliebt habe, so innig wir beiden verbunden waren, so klipp und klar kann ich auch sagen… durch den Tod von Milla ist auch eine riesen Last von mir abgefallen. Klingt hart und eiskalt, ist aber so! Denn die letzten 1-2 Jahre waren echt nicht einfach. Klar, keine Frage… auch das gehört dazu, wenn man sich einen Hund „anschafft“ und trotzdem gab es immer wieder Situationen die eben nicht heile, rosa Hundewelt waren. 

Je nach Tagesform konnte ich die Decken und Körbchen von Milla 2-3 mal am Tag waschen, was mich gerade unterwegs immer mal wieder vor Probleme und teure Neukäufe gestellt hat und spätestens als Milla das gesamte Arbeitszimmer meines Freundes unbemerkt Häufchen für Häufchen zugeschissen hat (und das auch noch bei einem sau teuren „Natur-Parkett-Öko-Boden) und wir das ganze erst 1,5 Tage später bemerkt haben, hing der Haussegen einen Abend lang schief. 

Versteht mich nicht falsch… ich hätte für diesen Hund ALLES getan, ein Mensch der nicht mit Milla klar kam, hatte auch bei mir keine Chance, aber so gar keine!!! Aber jetzt, wo es Milla nicht mehr gibt, gab es schon mehr als einmal die Situation in der ich gedacht habe, puhhhhh jetzt gerade bin ich eigentlich auch ganz froh, dass mich keine bösen Überraschungen erwarten. 

Andererseits bemerke ich, dass ich in den vergangenen 4 Monaten in verschiedenen Situationen furchtbar unfair geworden bin. Sehe ich Hundebilder auf Insta oder Facebook denke ich oft… MUSS DAS JETZT SEIN, KANN MAN SICH DAS NICHT MAL SPAREN?! Und wenn mir im echten Leben ein Hund nahe kommt, ist häufig der Gedanke da, ich will das nicht! Ich möchte den Hund nicht sehen. Ich möchte nicht, dass er meinen Weg kreuzt und ich will nicht, dass er an mir schnuppert. 

Lasse ich mir das anmerken… NEIN natürlich nicht! Ist so eine Denkweise richtig… NEIN, ABSOLUT NICHT! Dennoch geht es mir so und ich sage ja selbst, fair ist das nicht!

Mittlerweile sind es aber eben auch schon 4 Monate in denen Milla nicht mehr an meiner Seite ist, ein ziemlich bescheidenes Jahr geht zu Ende und ich denke, der Zeitpunkt passt ganz gut, um noch einmal über Milla zu schreiben.

 

Traurigkeit war für Milla schon immer das absolut schlimmste…

 

Doch wenn ich hier noch einmal über Milla schreibe, dann ist mir eines ganz wichtig. 

Das aller, aller, aaaaaller schlimmste, was es für meine kleine Hundeprinzessin gab, waren Momente in denen sie mich traurig gemacht hat. 

Alles was passieren konnte, egal wie groß der „Anschiss“ auch war, war für sie nicht so schlimm, als wenn ich traurig war. In traurigen Momenten brach Milla sofort in Panik aus. 

Wenn ich mal heulend auf der Couch oder im Bett lag, drehte dieser Hund förmlich durch. Da reichte es nicht auf das Bett oder die Couch zu springen und sich an mich zu kuscheln! Nein, Milla geriet sofort in Panik, kam sofort mit Vollspeed angerannt, sprang auf mich, leckte mir wie wahnsinnig durchs Gesicht, tapste auf mir herum, stupste mich mit voller Wucht an und hätte ich ihren Puls gemessen, ich schwöre euch, dieser läge bei weit über 180. 

Echte, tiefe Traurigkeit… die konnte Milla nicht ertragen!

Haltet mich für verrückt, aber das ist eben auch ein Grund, warum ich jetzt nicht traurig seien möchte. Ich denke immer noch, wenn Milla noch mitbekommt, ganz gleich wo sie jetzt ist, dass ich ihretwegen so traurig bin, dass macht die ganze Situation noch unerträglicher als sie eh schon ist. 

Darum möchte ich heute nochmal mit euch lachen, schmunzeln, staunen und mich an verrückte Hundemomente erinnern, denn davon gab es einige. 

 

Milla und ich – ein Hundeleben lang…

 

Camping mit alten Hunden

Der Weg zum “Enkelhund” verlief nicht gerade wie im Traum. 🙂

 

Der schwere Weg zum „Enkelhund“

Wahrscheinlich habt ihr schonmal irgendwann mitbekommen, meine Mutter stand mit ALLEN Hunden auf Kriegsfuss. Ihre Angst vor Hunden war so groß, dass wir regelmäßig die Strassenseite gewechselt haben, sobald uns ein angeleinter Rehpinscher entgegen kam. 

Tja und dann kam einer meiner Ärzte auf die grandiose Idee, dass mir doch ein Hund wahrscheinlich sehr gut täte und nachdem die Wartezeit auf einen behinderten Begleithund viel zu lang war, kam  letztendlich Milla in unser Leben. 

 

Die Hundeschule…

Milla war also wenige Tage/Wochen bei mir und die Zeit der Hundeschule begann. 

Zu Beginn noch in einer Hundeschule, die am Ende der Strasse lag, in der auch meine Mutter wohnte. Allerdings war es an diesem Samstag so, dass ich direkt nach der Hundeschule zu irgendeinem wichtigen Termin gefahren werden musste. Darum sollte meine Ma Milla an der Hundeschule entgegen nehmen, mit ihr nach hause laufen und ich wollte sie später wieder bei meiner Ma abholen. 

Bevor ihr jetzt gleich alle die Augen verdreht… bedenkt bitte, Milla war mein (unser) erster Hund, es fehlte also noch an ganz viel Wissen und Erfahrung. 

Meine Ma kam pünktlich zur Hundeschule, ich übergab ihr die Hündin und wir haben noch kurz gesprochen. Dann bin ich weiter zum Auto gelaufen und habe noch aus dem Fenster gesehen, dass meine Ma, leicht überfordert, hinter Milla her gerannt ist, während Milla hektisch versuchte dem Auto zu folgen, weil sie natürlich so gar nicht verstand, warum ich sie jetzt bei meiner Ma abgebe.

Wie gesagt… heute würde ich das alles auch anders machen, damals fehlte uns die Erfahrung. 

Ca. 3 Stunden später kam ich zurück zur Wohnung meiner Mutter, Milla begrüßte mich üüüüüüüberschwänglich und ich erfuhr von meiner tierisch genervten Mutter, was in den letzten Stunden geschehen war. 

Obwohl ich Milla zu diesem Zeitpunkt wirklich erst wenige Tage bei mir hatte, war unsere Bindung schon extrem stark. Das führte dazu, dass Milla wie gesagt noch versuchte hinter dem Auto her zu jagen, nicht nachkam und leider an der nächsten Straßenecke stehen blieb.

Nachdem ich also nicht mehr zu sehen war und Milla auch keine „Spur aufnehmen konnte“, tat sie das einzig „Dreamteam“ richtige, sie hat sich an Ort und Stelle auf den Bürgersteig gesetzt/gelegt und ist von diesem Moment an KEINEN MILLIMETER WEITER GEGANGEN!!! 

 

Ihr müsst euch das jetzt also so vorstellen… 

Meine Ma war mit der ganzen Situation eh schon leicht überfordert, ihre Panik vor Hunden ließ es jetzt nicht unbedingt zu, Milla in irgendeiner Weise zu leiten, sie hatte die Hundeleine unbeholfen in den Händen, stand ratlos neben dem Hund und Milla rührte sich KEINEN Millimeter mehr. 

Egal was sie tat… ob gutes zureden, locken mit den restlichen Leckereien der Hundeschule, ob an der Leine ziehen oder schimpfen… Milla war das alles VOLLKOMMEN egal! 

An dieser Stelle hatte Milla mich das letzte mal gesehen, hier würde sie mich wieder finden. (Das unsere Bindung nach so kurzer Zeit und allem was Milla vorab erleben musste, bereits so stark war, ist für mich bis heute unglaublich, aber dazu gleich mehr).

Iiiiiiiiiirgendwann wurden dann die Anwohner auf meine Mutter und den liegenden Hund aufmerksam, kamen vor die Tür und fragten ob meine Mutter vielleicht Hilfe bräuchte. 

Meine Ma erklärte dann die ganze Situation, wäre da am liebsten schon im Erdboden versunken, aber auch die Anwohner schafften es nicht, Milla zum laufen zu bewegen. … Milla bewegte sich keinen Millimeter und je mehr irgendwer an dieser Leine zog oder ihr nahe kam, knurrte dieser Hund wie wild und verkrallte sich in den Boden. 

Den Hund ca. 1,5 Kilometer nach hause tragen, bei der Panik die meine Ma zum diesem Zeitpunkt noch vor Hunden hatte, vollkommen unmöglich! 

 

Und zu allem Überfluss, begann es auch noch zu regnen. 

Was hat meine Ma also letztendlich getan? Sie rief notgedrungen meinen Vater zu Hilfe (die beiden waren zu diesem Zeitpunkt schon lange getrennt 🙂 ). Mein Vater hat sich direkt ins Auto gesetzt, ist zu dieser Straßenecke gefahren, die beiden haben irgendwie versucht den Hund ins Auto zu setzten (dabei hat es nicht unbedingt geholfen, dass Milla auch die beiden tierisch angeknurrt hat, sobald jemand in ihre Nähe kam um sie zu tragen) 

Die ganze Aktion, bis dieser kleine (mittlerweile klitsch nasse) Hund mal im Auto saß, alle drei zurück fahren konnte und oben bei meiner Mutter in der Wohnung waren (bei meiner Mutter angekommen kannte sich Milla schon aus, der Weg durchs Treppenhaus lief lohne zicken) dauerte über 2,5 Stunden. 🙂 

Puhhhhh ihr könnt nur erahnen, wie sauer meine Ma in den ersten Minuten war, hei, jai, jai  das gab richtig ärger. Wobei ich ja auch nicht wirklich etwas machen konnte. 🙂  In den ersten Tagen danach hatte schon schlimme Befürchtungen, dass meine Ma nieeee wieder, auch nur ansatzweise, auf den Hund aufpassen würde. 🙂 🙂 🙂 

 

Aber… weit gefehlt! 

Es dauerte einige Tage, aber dann fand meine Ma das Verhalten von Milla und dass sie bereits so auf mich fixiert war, nur noch toll. 

So dass es diese Stunden tatsächlich geschafft haben, dass Eis zwischen meiner Ma und der Hundewelt zu brechen. 

Das hättet ihr echt sehen müssen.  Irgendwie hat Milla es geschafft diese lebenslange Hundeangst bei meiner Ma zu drehen und es dauerte nicht mehr lange, da sprach meine Mutter (in Ermangelung an echte Enkel) nur noch von IHRER Milla, von IHREM Enkelhund und bitteeeeee, fragt doch nicht, NATÜRLICH wurde für Milla steht’s extra eingekauft!

„Mamaaaaa… hast du noch ein Glas von dieser leckeren Bauernhof Marmelade für mich gekauft?“ Och Isilein… das hab ich vergessen, aber schau mal in der Abstellkammer. Ich bin noch schnell zum Metzger gefahren und hab für Millachen einen Parmaschinken-Knochen gekauft! Den kann ich ihr doch geben… frisst sie doch so gerne, ne! 🙂

 

Ja neee…. is klar!!!

 

Für meinen Hund

Von der ersten Sekunde an besonders und ich befürchte, so etwas werde ich nie wieder erleben. Ähnlich vielleicht, aber nicht so besonders. Nicht umsonst sagen so viele erfahrene Hundehalter, es gibt im Leben nur einen echten Seelenhund.

 

Milla und das Dreamteam Wunder

 

Milla und ich, so „übertrieben“ es klingt, aber das war von der ersten Minute an eine ganz besondere „Beziehung“.

Milla wurde in Ungarn geboren und verbrachte dort ihre ersten Tage als ungarischer Strassenhund. Dann landete sie in einer Tötungsstation und leider ist/ war es zu diesem Zeitpunkt noch so, dass sich die Verantwortlichen das Geld für irgendwelche Tötungsaktionen gerne sparen  und die ganz kleinen, jungen Welpen einfach mit voller Wucht vor die Wand geworfen wurden. 

 

So auch Milla… 

Allerdings landete Milla anscheinend nicht direkt mit dem Kopf an der Wand, sondern vor allem mit den Vorderläufen, wodurch diese mehrfach gebrochen waren, Tierschützer aus Witten entdeckten das kleine Häufchen Elend mehr tot als lebendig in dieser Station und gaben Milla, weil sie als einzige aus dem Wurf überlebt hatte, die Chance mit nach Deutschland zu kommen.

So landete Milla nach vielen Tierarztbesuchen  und monatelanger Heilungsphase in der Vermittlung des Tierheim Witten. 

 

Unsere erste Begegnung 

Jetzt kam der Tag der Tage und mein Vater fuhr mich zum Tierheim Witten, wir wollten uns da mal umsehen.  Die Tierheim Mitarbeiter ließen uns auch erstmal alleine, wir gingen durch die Reihen der Hundezwinger und sofort brach ein riesen Getöse aus, soooo viele Hunde machten auf sich aufmerksam. 

Wir gingen also weiter durch die Reihen und ziemlich weit hinten, lag ein vollkommen verängstigtes kleines Hundemädchen in ihrem Körbchen und an ihrer Tür hing ein Zettel, nur an erfahrene Hundehalter abzugeben. 

Erfahrung hatte ich ja nun wirklich nicht und trotzdem passierte etwas, dass für mich immer unerklärlich bleibt.

Milla schaute auf, sah mich vor ihrem Zwinger stehen, krabbelte aus ihrem Körbchen und kam mit ihren verbundenen Vorderbeinen nach vorne zu den Gitterstäben gewackelt. Ich saß bereits kniend vor dem Zwinger und an der Tür angekommen legte sich Milla ganz, ganz nah an die Stäbe, direkt an meine Knie und begann meine Hände zu lecken. 

 

Und damit stand für mich sofort fest… komme was wolle…. dieser Hund, oder gar keinen Hund!!! 

Ich schickte meinen Vater los, er solle doch bitte mal jemanden holen, der uns mehr zu Milla sagen konnte und es dauerte nur wenige Minuten, da kamen die beiden zurück und ich höre  die Tierheimdame , als sei es gestern gewesen, zu meinem Vater sagen: Dieser Hund ist nichts für ihre Tochter, der ist so verängstigt, krank und hat so viel hinter sich, wir haben gestern im Team lange diskutiert, ob wir Milla (damals noch Tilda) überhaupt in die Vermittlung geben können“ 

Die beiden kommen zu mir zum Käfig, die Dame sieht wie Milla neben mir an den Gitterstäben liegt und meine Hände leckt, staunt und sagt: 

 

Das gibt es doch nicht!!! Nicht bei diesem Hund!!! 

Es war wirklich egal, was in den kommenden 3 Tagen geschah… jedesmal hieß es, das könnte schwierig werden oder das macht Tilda nicht mit und ich schwöre euch hoch und heilig, wirklich JEDESMAL bestrafte sie Milla mit absolutem Vertrauen… aber nur zu mir, zur niemand anderem! 

Ein Geschirr anziehen, vorab unmöglich…. bei mir gar kein Problem!

Trotz der Verbände ein bisschen an der Leine laufen? Aber sicher doch! Allerdings nur solange ich die Leine in der Hand halte. Sobald jemand anderes die Leine hielt, versuchte Milla sich irgendwo in Sicherheit zu bringen, zog den Schwanz ein oder machte vor lauter Angst direkt unter sich.  

Bevor ich Milla mitnehmen durfte, musste wir noch einen Termin mit einer Hundetrainerin „bestehen“, weil sich immer noch alle sorgten, dass ich mit diesem Hund nicht klar komme. Mal ganz davon abgesehen, dass auch meine Eltern nicht gerade davon begeistert waren, 

dass jetzt zu dem „kranken Kind“ auch noch ein „bisschen kranker Hund“ kommen solle. 

Aber egal welche Sorge bei all diesen Leuten bestand, Milla machte alles mit, solange ich bei ihr war.

 

Es war wirklich wie ein Wunder… 

 

Es kann gut sein, dass Milla im Auto in Panik gerät… wir fuhren los, und Milla legte sich entspannt auf meinen Schoss. 

Dieser Hund kennt keine Wohnung, es kann gut sein, dass sie verstört auf Haus, Flur und Wohnung reagiert! Hmmmm… nee, nicht wirklich! Milla blieb absolut entspannt, das einzige… sie tingelte ständig hinter mir her. Das Entspannen und zurück bleiben, verstehen dass ich immer wieder komme, musste sie erst lernen. 

All in all blieb Milla aber ihr Leben lang ein eher ängstlicher Hund. Zumindest im direkten Vergleich zu anderen Hunden, die einfach wild auf alles mit gelassener Ruhe zu rennen. Milla behielt mich ihr ganzes Leben lang im Auge. Zum Glück verstand sie ganz schnell, alleine bleiben ist nicht schlimm, denn dahin komme ich immer wieder. So dass sie, überwacht mit einer Hundekamera, ruhig im Körbchen lag oder schlief, wenn Sie mal in unserer eigenen 4 Wänden alleine bleiben musste. 

Habe ich sie allerdings an einem anderen Ort allein gelassen, z.B. in der Wohnung meines Vaters, damit er an speziellen Tagen auf den Hund achtet, geriet Milla ganz schnell in Panik. Aus diesem Grund haben wir es viele Jahre so gemacht, wenn es wirklich mal Situationen gab, in denen Milla nicht mit konnte und wenn sie nur im Auto gewartet hat, blieb sie besser stundenlang allein bei uns zuhause (je nach Dauer kam mein Vater dann in meine Wohnung und ist z.b. hier im Viertel mit dem Hund gelaufen)  als auch nur drei Stunden bei „fremden Leuten“. 

Das einzige was aus der Strassenhunde Zeit für immer übrig blieb, war eine panische Angst vor allem was Neongelb ist. Ob die Müllabfuhr, oder ein neongelber Motorroller am Ende der Strasse… Milla bekam Panik und wir mussten große Runden um diese unheimliche Ding drehen. So kam es auch dazu, dass ich schon neben diesem Roller stand, ihn immer wieder gestreichelt habe, auf den Roller eingeredet habe und mich vor den Nachbarn zum Honk gemacht habe… was man nicht alles tut! 🙂 

Ich denke, die Mitarbeiter dieser Tötungsstation trugen neongelbe Latzhosen, so wie z.B. auch unsere Müllabfuhr und daher kam Millas Angst, aber das ist nur eine Idee. 

 

Milla und ich… das war von der ersten Sekunde an besonders. 

Aber natürlich gab es so viele besondere Momente mehr, in den vergangenen gut 18,5 gemeinsamen Jahren. Besonders schöne… besonders blöde… besonders peinliche. 

 

Camping Hund Gerardmer

Mehr als einmal wäre ich am liebsten durch Millachen im Erdboden versunken!

 

ICH WAR’S NICHT!!!

 

Ich erinner mich noch immer sehr gut an unsere Hunderunde durch den „freilauf Wald“, an dem Milla kurz neben dem Weg in ein Gebüsch verschwand und nicht mehr zu sehen war. 

Also bliebe ich neben diesem Gebüsch stehen, sah von hinten eine ganze Truppe Jogger kommen und wartete auf Milla, die weiterhin mit keiner Schwanzspitze zu sehen war. 

Als hätte es dieses kleine Biest drauf angelegt, wurde es plötzlich sehr peinlich! 

Denn in dem Moment, als diese Jogger Truppe direkt an mir und diesem Gebüsch vorbei lief, hat dieser Hund sie so dermaßen einen fahren gelassen, diesen Pups konnte niemand überhören. 

 

Und wen schaute die Jogger Gruppe an??? MICH!!!!

Ich wedelte direkt samt roter Bombe wie wild mit der Hundeleine und rief immer nur, ich wars nicht, ich war es wirklich nicht… aber so wie diese Truppe in brüllendes Gelächter ausbrach, waren Milla und ich sicher noch Stunden später Thema! 

Pupsen… zu diesem Thema habe ich gleich mehrere peinliche Erinnerungen. Aber wie sagte meine Oma schon immer… besser in die große weite Welt, als in ihrem kleinen Bauch! 

Nunjaaa… es gibt passende und eher unpassende Momente!

Die vielleicht schönsten gemeinsamen Stunden…

Die schönsten gemeinsamen Stunden hatten wir meiner Meinung nach morgens früh am Strand.

Wenn wir schon früh morgens gemeinsam am menschenleeren Strand saßen und aufs Meer geschaut haben… da wurde Milla ganz ruhig und ich hatte immer so das Gefühl, sie genießt diese Momente genau so wie ich.  Und erstaunlicherweise, wollte Milla in diesen Momenten auch nie toben o.a. wie sonst üblich sobald sie Sand unter den Pfoten hatte. Sie lag ganz still und ruhig an meiner Seite und wir haben einfach nur den Moment genossen. 

 

Isa, Milla und die Omi wieder on Tour

Erlebnis aus Okt. 2018: Auf einer unserer Pausen hat Trickbetrügerin Milla am Rasthof den sterbenden Schwan gespielt…. und direkt von der Angestellten des Rastplatzes ein Bockwürstchen abgestaubt!

 

In all den Jahren gab es noch so viel mehr… 

Millas Beschützer Instinkt. Mein Onkel wollte mir auf die Schulter klopfen und plötzlich kam Milla, wie von der Tarantel gestochen, aus ihrem Körbchen gesprintet und sprang mit aller Kraft gegen meinen Onkel, so dass dieser wirklich einen Schritt zur Seite ausweichen musste. 

 

Isa „schlagen“… aber ganz sicher nicht wenn Milla in der Nähe war. 

Auch wenn der kleine Kopf diese Situation natürlich vollkommen missverstand. 

Aufpassen… eh ein riesen Hobby von dieser kleinen Dackel Mix Dame. Egal wann, wo und auf wen, ohne AUSDRÜCKLICHE Erlaubnis, durfte sich eigentlich NIEMAND bewegen… nee, bitte auch nicht atmen!!! Und da war es auch egal wo wir waren, ob zuhause, im Garten, on Tour oder in einem wildfremden Café. 

HALLOOOOO… der Nachbartisch bewegt sich, das habe ich nicht erlaubt, das gibt jetzt erstmal RICHTIG Stress!!! Frechheit sowas!

Milla, mein kleiner Kneipenhund… mich hat es jedesmal wieder erstaunt. Wenn wir mit dem Womo unterwegs waren, kam es ganz, ganz oft vor, dass sich Milla auf anhieb zurecht fand und genau wusste, hier waren wir bereits einmal, hier kenne ich mich aus. 

Allerdings gab es dabei immer, immer, immer wieder ein Problem. Milla liebte den Café Besuch ja mindestens so sehr wie ich, durch ihre Dackel Gene hatte Milla aber auch einen hardcore Sturkopf! 

Leider führte diese Kombi IMMER wieder dazu, dass Milla den Weg zum nächstbesten Café noch von einem vorherigen Besuch genau kannte, selbst wenn dieser Monate oder Jahre zurücklag. 

Nur wusste Milla auch noch ganz genau, an welchem Tisch wir damals saßen und so kam es, dass Milla regelmäßig SCHNURSTRACKS zu genau diesem Tisch lief und sich, komme was wolle, unter dem Tisch gemütlich machte. Leider auch dann, wenn dieser Tisch von anderen Leuten besetzt war. 

Ich weiß nicht wieeeee oft ich wild an Leine und Geschirr gezogen habe, um sie wenigstens zum nächsten freien Tisch zu ziehen. Über ein, Millaaaaaa eigentlich wollte ich hier nicht schon wieder Kaffee trinken, müssen wir gar nicht diskutieren, das konnte ich mir abschminken!

 

Es wird jetzt Kaffee getrunken und wehe du hast mein Deckchen und ein extra Leckerchen vergessen!!!

Die königliche Plauze muss gemütlich gebettet sein!

Egal wann oder wo, ohne königliche Hundedecke ging nichts!

Heute verrate ich euch aber, das war auch ganz bewusst von mir so gewollt und sogar reiner Eigennutz (mal abgesehen von Millas “Knochen” im Alter und nasskaltem Wetter). Früher war Milla in Cafés usw. immer sehr unruhig, sie sprang ständig auf, tingelte um den Tisch und ich musste immer wieder darauf achten, dass sie nicht von irgendwem getreten wurde. Das änderte sich komplett durch ihr Deckchen. 

So hatte sie ihren Platz, der Hund viel mehr auf, wurde dadurch auch nie getreten und wir hatten beide viel ruhigere Stunden. Sollte euer Hund also im Restaurant, Café oder, oder sehr unruhig sein, versucht es mal mit einer kleinen Hundedecke. 

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Doch natürlich gab es auch mehr als einmal Situationen, in denen mir das Herz in die Hose rutschte, oder ich  ein soooo schlechtes Gewissen hatte. 

An einem Tag kamen wir z.B. zu meinem Vater zu besuch, der schon am Fenster auf uns wartete und als er das Auto entdeckte, direkt vor die Haustür kam. 

Ich parkte also gegenüber des Hauses ein, sammelte meinen Kram zusammen und holte Milla aus dem Auto. Was mein Vater aber nicht sah, ich hatte Milla noch nicht an der Leine, ich war erst gerade dabei sie anzuleinen.  

Mein Vater meinte es natürlich nur gut und rief plötzlich quer über die Strasse hinweg: HALLOOOO MILLACHEN! Und Milla dreht sich um, ich griff an dem Geschirr vorbei und Milla  sprintete schon im vollen Galopp zu meinem Vater… quer über die viel befahrene Strasse!

Ich konnte nicht hinsehen… hörte nur Reifen quietschen und Autos hupen…. Und als ich wieder auf blickte, standen alle Autos und Milla war freudestahlend und wild mit dem ganzen Poppo wedelnd,  auf der anderen Strassenseite bei meinem Vater. 

 

PUHHHHHH… das war knapp… das war ganz, ganz knapp!

Oder der Tag an dem ich nicht bemerkt habe, dass Milla hinter meinem Rücken durch die Küche auf den Balkon lief und ich irgendwann die Balkontür geschlossen haben, weil es heftig zu gewittern begann. 

Gewitter, Böller, laute Geräusche… davor hatte Milla ja eh schon immer angst und verkroch sich normalerweise unter meinem Bett. Darum dachte ich auch, da liegt sie wieder, doch sie saß leider eine gaaaaanze Weile, klitschnass im Regen, auf dem Balkon.

 

Ohhhhh… was hatte ich ein schlechtes Gewissen!!!

 

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Der absolute Horror, als Milla plötzlich weg war und das mitten in Südfrankreich!

 

Last but not least… könnt ihr euch noch erinnern als Milla in Frankreich abgehauen ist? 

 

Wobei nein… eigentlich ist sie genau genommen eben NICHT abgehauen, sondern ich bin mehrfach an diesem Tag von der Parzelle verschwunden, bin u.a. zur Campingplatz Anmeldung gegangen usw., weil wir am nächsten Tag abreisen wollten. 

Anscheinend verlor Milla irgendwann die Geduld, wollte mit kommen und hat es irgendwie geschafft, sich aus dem Geschirr zu winden und ist unbemerkt hinter mir her. 

Als ich zurück zum Womo kam und die Leine samt Geschirr, aber ohne Milla, da liegen sah und das auch noch zwischen den schmalen, vollen Campingplatz Gassen, in denen ständig irgendwer samt Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs war… mir sackte mein Herz direkt in den Magen!

Ich bin sofort, wild nach Milla rufend, über diesen Campingplatz gestürmt, doch Milla war nirgendwo zu sehen! Was ist, wenn sie irgendwer mitgenommen? 

Das Milla niemals wirklich weglaufen würde, das war mir klar und ich habe fest damit gerechnet, dass sie irgendwo sitzen bleibt, wenn sie mich nicht mehr „erschnuppern“ kann. Aber wehe irgendwer nimmt sie einfach mit oder sie rennt vom Platz, raus Richtung Stadt, denn den Weg kannte sie von den Tagen zuvor. 

 

Mir wurde schlecht vor Sorge!!! 

Nachdem ich also wild über den Campingplatz rannte und von Milla nichts zu sehen war, kein bellen, kein tapsen… nichts! Bin ich weg von der Anmeldung, auf in Richtung Strandweg und siehe da… es war genau so wie gedacht. 

Milla wusste anscheinend nicht mehr weiter, auf dem Weg zum Strand war ich in den letzten Stunden nicht und so hat sie sich an Ort und Stelle an eine Wegkreuzung gesetzt! Ich kann euch nicht sagen warum Milla dieses Verhalten immer wieder zeigte, es war aber so. Wenn sie mich nicht fand, setzte sie sich hin und blieb genau da sitzen. Ob auf diesem Strandweg in Frankreich, oder z.B. auch während der Hundeschule, wenn sie mich eigentlich suchen sollte. 

Ihr glaubt nicht was mir für ein riesen Stein vom Herzen gefallen ist und so wie sich Milla freute als sie mich hörte. Ihr ging es anscheinend ähnlich.  

Nichts wie zurück zum Womo, Geschirr an und erstmal eine Runde kuscheln im Campingstuhl… puhhhhhh!!! 

 

Doch die Uhr des Lebens tickte lauter und lauter…  

18,5 Jahre in denen wir fast immer 24 Stunden am Tag zusammen waren, das ist so viel gemeinsame Zeit, so viel Erleben, so viele Höhen und Tiefen und auf einmal ist alles anders. 

Das Milla schon lange eine alte Hundoma war, ist kein Geheimnis. 

Nur an einem Donnerstag Ende August wurde klar, wir müssen nochmal zum Tierarzt, irgendwas ist nochmal anders als sonst. 

Den Sonntag zuvor hatten wir noch bei über 35 Grad in Dresden verbracht und hatten einen wunderbaren, extrem schönen gemeinsamen Sonntag…aber sobald wir wieder zuhause waren, baute Milla merklich ab. 

An diesem besagten Donnerstag hatten wir alle noch die Hoffnung, der Wetterwechsel macht Millas Arthorse zu schaffen und mit den richtigen Schmerzmitteln müsse es deutlich besser werden. 

 

Deutlich besser wurde nichts… 

Und so wusste ich eigentlich schon, was an dem Samstag geschehen würde. Aber ich habe mir immer geschworen, ich will nicht das Milla leidet… und wenn ein Hund sein Geschäft nicht mehr richtig machen will, weil er Schmerzen hat… dann ist ein Punkt gekommen, an dem es kein zurück gab. 

Ich ahnte… nein eigentlich wusste ich also schon, wenn ich Samstag mit Ihr zum Tierarzt fahre, dann ist der Tag der Tage gekommen. 

Aber da war ja noch was… Millas Sorge und Panik sobald sie bemerkt,  dass ich traurig bin. 

Das hatte dieser großartige Hund nun wirklich nicht verdient. Es reicht doch vollkommen aus, wenn einer von uns leidet. 

Also habe ich mir geschworen, ich werde absolut nichts anders machen als sonst auch… es gibt kein heulen am Körbchen am Tag zuvor, kein „letzter Abend“, kein Schluchzen auf dem Weg zum Tierarzt! 

 

Später ist für all das noch Zeit genug, aber nicht in diesen Stunden!!!

In der Praxis angekommen war dann schnell klar, wir legen Milla einmal kurz schlafen, damit die Docs die Chance bekommen, sie überhaupt richtig zu untersuchen. 

Gesagt getan und nachdem die kleine Narkosespritze saß, habe ich mich in dem abgedunkelten Behandlungszimmer zu Milla auf den Boden gesetzt, Milla hat sich ganz eng an meine Beine gekuschelt und mir über die Hände geleckt… genau so, wie alles damals im Tierheim begann. Ob sie wusste, dass unsere gemeinsame Zeit vor dem Ende steht?  

Nachdem Milla irgendwann eingeschlummert war, kamen die Docs und haben sie richtig Untersucht. Und damit stand unser Dreamteam Schicksal eigentlich innerhalb von Minuten fest.   Milla hatte einen Tumor im Becken, der langsam auf den Darm drückte.

Mit dieser Diagnose stand auch sofort für mich fest, was das bedeutet. 

Einen 20 Jahre alten Hund eine so große OP unterziehen? AUF KEINEN FALL!!! 

Milla nochmal aus der Narkose holen, nachdem sie bereits so friedlich zwischen meinen Beinen eingeschlafen ist, um sie dann drei Tage später einzuschläfern? Nur weil ich mich wichter nehme als dieser wunderbare Hund. AUF GAR KEINEN FALL!!!

Jetzt schlief sie schon so friedlich, dann sollte es bitte auch direkt geschehen. 

Die Docs ließen mich noch einmal 5 Minuten mit dem besten Hund, den ich je hätte haben können allein und ich erzählte Milla nochmal wie stolz ich auf sie sei. Sie muss jetzt gehen, meine Ma würde schon auf ihren Enkelhund warten, bis wir uns alle wiedersehen. 

Als der Doc wieder zur Tür herein kam ging alles andere ganz schnell. 

Die schlafende Milla bekam nochmal 2 Spritzen und es dauerte keine 20 Sekunden, da wurde aus dem Dreamteam ein Einzelkämpfer, ganz ruhig, ganz friedlich…. ohne einen einzigen Mucks. 

 

Meine Ma hatte ihren Enkelhund zurück.

 

 

Ich hatte mir schon vorab Gedanken gemacht, einen Tierbestatter ausgewählt und für mich war ganz klar, Milla bekommt erstmal eine Urne.

Genau so ist es dann auch gelaufen, der Bestatter kam zur Praxis und hat Milla dort direkt abgeholt. 

Und wisst ihr, trotz allem was gerade geschehen war, der schlimmste Moment kam für mich eigentlich erst danach. 

Mit Millas altem, abgenutzten Geschirr und ihrer Leine in der Hand, zurück in die stille Wohnung zu kommen, ohne dass mich irgendwer begrüßt… das war die Hölle…und da begann die Fassade zu bröckeln.

Mittlerweile sind 114 Tage vergangen und Millas Körbchen liegt immer noch neben meinem Bett, ich kann es einfach nicht in den Keller werfen. 

Meine kleinste und beste Freundin ist nicht mehr an meiner Seite und trotzdem werde ich manchmal nachts wach, weil ich denke ich hätte sie gerade gehört… wie all die 18 Jahre.  

Kann ich mir vorstellen irgendwann einen neuen Hund aufzunehmen?

JA!!! Auf jeden Fall, aber noch ist dieser Zeitpunkt nicht gekommen. 

Denn aktuell habe ich wirklich große Bedenken, dass ich jeden Hund 1:1 mit meiner Milla vergleichen würde und ich befürchte, so einen Hund, der mir sooo, sooo, sooo sehr am Herzen liegt, der zu einem Zeitpunkt in mein Leben kam, an dem alles auf der Kippe stand… zu dem ich sagen kann, dieser Hund hat einen riesen Anteil daran, dass es mich heute noch gibt… den werde ich so nie wieder haben.  Dieses unfassbar nahe Dreamteam, bei dem der eine den anderen am Blick versteht, ich glaube das gibt es nicht wieder. 

 

Ein anderer Hund … eine andere Zeit, aber die ist jetzt noch nicht gekommen. 

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch ein letztesmal mitnehmen, auf eine gemeinsame Reise …

 

Ein Hundeleben lang… DANKE Milla!

 

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Die beheizte Outchair Hundematte im Test – damit es campenden Frostbeulen gut geht, oder?

Endlich nicht mehr ungemütlich frieren beim Campen, das soll jetzt auch für unsere Camper auf 4 Pfoten gelten, aber wie gut funktioniert die beheizte Outchair Hundematte wirklich?

Der Sommer eures Lebens - Camping und Road Trip mit einem alten Hund

Ein Road Trip mit einem alten Hund – Teil 2- Medizin und Vorsorge

Camping und Road Trip mit einem alten Hund. Ein letztes großes Abenteuer erleben und die gemeinsame Zeit nutzen, das können die schönsten Wochen des Jahres werden. Wenn ihr euch ein bisschen auf die Tour mit einem alten Hund vorbereitet. Teil 2 unserer kleinen Serie, diesmal geht es um Medizin und Vorsorge, außerdem erzähle ich euch welche Absicherung wir getroffen haben, sollte mir on Tour etwas geschehen, damit Milla irgendwie alleine heim kommt.

 

500 Camping Hacks die du kennen solltest! IsasWomo Buch

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Wenn 4 Reifen und ein Dach ein Zuhause werden – das Wohnmobil

Wenn 4 Reifen und ein Dach ein Zuhause werden – das Wohnmobil

4 Reifen und ein Dach, werden zum Zuhause – IsasWomo und die Wohnmobile

Wenn man davon spricht, dass es Menschen gibt, die wahrscheinlich gar nicht zum Campen passen, dann bin ich wahrscheinlich auf den ersten Blick ein absolutes Paradebeispiel!

Als Kind war ich nie campen! Ich habe keinen Campingurlaub im Zelt verbracht, ich war nie zeltend auf irgendwelchen Festivals und den typischen Familienurlaub haben wir als die klassischsten unter den klassischen Pauschalurlauben (meist in der Türkei) verbracht 🙂

Davon mal ganz abgesehen, habe ich eine echte Flatter & Viehzeug Phobie. Und nein, das bedeutet nicht, dass ich eine Spinne an der Wand eklig finde und Motten nicht gerade zu meinen Lieblingstieren zählen… ich dreh wirklich komplett am Rad, sobald ich irgendetwas flattern höre/ sehe. Das ganze geht so weit, dass ich lieber Abends im Hochsommer bei 30 Grad im Womo sitze, als draußen in der Dunkelheit samt Lichtquelle, meine Fenster zuhause haben nicht nur ein Fligengitter sondern zwei (schließlich könnte sich ja eines lösen) und es kam bereits mehrfach vor, dass ich Nächte im Wohnzimmer auf der Couch verbracht habe, weil sich irgendwo in der Diele ein Käfer/ Motte/ Schneider oder ganz schlimm Grashüpfer verirrt hat. 

Bei Libellen könnte ich sofort anfangen zu heulen, bei Hornissen bekomme ich einen regelrechten Heulkrampf …. jaaaaaa selbst Schmetterlinge mag ich nicht mehr, weil die so unkontrolliert herumflattern. 

Du siehst…. ich bin das geborene Outdoorkind! 🙂

Und dennoch kann ich mich daran zurück erinnern, wie ich schon als Kind dachte, irgendwann möchte ich ein Wohnmobil besitzen und es gibt auch noch ein ganz klares Bild zu diesem Kinderwunsch in meinem Kopf: 

Ich sitze als „erwachsene Frau“ mit einem weißen Hund an meiner Seite in den Dünen eines Strandes und hinter mir steht mein weißes Wohnmobil, mit einer strahlend roten Markise. Genau so habe ich es bis heute vor Augen!

Doch zwischen meinem 16. und 27. Lebensjahr sah es leider gar nicht danach aus, dass ich jemals irgendwie reisen würde. 

Nach insgesamt 22 Bandscheibenvorfällen und 12 Ops zwischen 16 und 22 Jahren, setzte mein mir bestens Vertrautes Schicksal noch einen oben auf. 

Ich wurde schwer krank, lag 13 Wochen im Koma und brauchte danach noch gute 2 Jahre im Rolli, bis ich wieder halbwegs laufen konnte. Tja und als es gerade danach aussah, dass es mir wieder etwas besser gehen würde, wir diese ganzen miesen Jahre auch als Familie überstanden haben… starb meine Mutter von jetzt auf gleich an Heiligabend neben mir Auto. 

Meine Ma war zu diesem Zeitpunkt gerade 51 Jahre, sie war noch im November zum kompletten Check-Up, sie war ihr leben lang gesund, fit und „drahtig“ und so war sie es auch, die immer wieder sagte, ach wenn ich erstmal in Rente gehe, dann möchte ich reisen, auf der Altenakademie nochmal etwas ganz neues studieren, Aquarelle malen usw. usw. 

Dazu sollte es nie mehr kommen… 

Noch im selben Jahr stellte sich ebenfalls heraus, dass mein Rücken doch „schlimmer“ aussieht als gedacht, was nach aktuellem Stand der Forschung bedeutet, früher oder später werde ich komplett im Rolli sitzen. Ob dies in 3 Jahren der Fall ist oder in 30 Jahren… das weiß niemand so genau, darum gehe ich schlicht von in 60 Jahren aus. 🙂

All das führte dazu, dass ich gesagt habe, liebe Freunde, Familie und Verwandte, wisst ihr was… ich möchte mir JETZT Träume erfüllen! Ich weiß nicht wie lange es mir so gut geht wie momentan, aber aktuell geht es mir gut, darum möchte ich jetzt reisen!

Tja und so kam es dann, dass wir uns weit über 100 Reisemobile in der halben Republik angesehen haben, denn zum einen hatte ich ja noch nie auch nur einen Tag in einem Womo verbracht und zum anderen, konnte ich mir nur so, also wenn ich selber im Fahrzeug stehe, vorstellen, wie das spätere Reisemobil aussehen kann. 

Ein knappes Jahr später war es so weit… die erste Reise, na sagen wir besser, die erste Nacht im Womo begann, am Möhnesee, keine 100 Kilometer von Dortmund entfernt. 🙂

Die Omi

Einige Einblicke in unsere Touren zwischen Schweden und Portugal:

Einbau Alden Sat Anlage
Ebeltoft an der dänischen Ostseeküste, ein besonders schöner Road Trip Spot
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Gerardmer Vogesen Wohnmobil Nordfrankreich Tour
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Mit dem Wohnmobil durch Dänemark, Tipps, Tricks und Erfahrungen
Camping und wellness in Österreich
Wohnmobilstellplatz Neuffen

 

Mit der „Omi“ hat also alles begonnen! 

Die Omi war ein altes, kleines Alkoven Mobil von 1998, auf Fiat Ducato Basis, mit Scheckheft gepflegten 33.000 Kilometer auf dem Tacho. Satte 72 PS (oder waren es 75 PS, 78 PS… irgendwie sowas)  und ja, wir hatten ganz bewusst ein Alkoven Mobil ausgewählt, denn durch das Bett über dem Fahrerhaus, entstand super viel Platz im Sitzbereich. 2 Sitzbänke, Tisch und eine lange Seitenbank, so kannte ich auch tagsüber mal schnell die Beine hoch legen, wenn z.B. der Rücken nicht mehr mitspielen wollte. 

Gekauft haben wir die Omi als „Bastlerfahrzeug“ von einem Vermieter, bei dem das Reisemobil allerdings seit Jahren nur in der trockenen Halle als Not-, Not, Notnagel stand und vor dem Kauf hat erst ein Freund meines Bruders und Camper drüber geschaut, sowie der TÜV Nord. 

Natürlich hatte ein 16 Jahre altes Wohnmobil ein paar Macken, aber all das was wichtig war, war ok, es hatte keinen Rost und nachdem wir noch zusätzlich Solar, eine neue Batterie und ein paar LED Streifen Anbetracht hatten, wurde die Omi schnell zum gemütlichen Zuhause. 

Bis auf die Sache mit der Heizung!

Allerdings… ganz so freudig sollte es nicht bleiben, denn bereits auf der aller ersten Tour entlang der Nordseeküste, wurde es abends nochmal richtig kalt und ich musste feststellen, die gesamte Heizungsanlage war defekt. Ratterzong… 2500 Euro!

Dem hätte man entgehen können, wenn wir während der Testfahrt usw. eine Gas Flasche mitgenommen hätten. Du siehst… ich konnte in den kommenden Jahren noch viel dazu lernen. 

Und natürlich war das nicht der einzige Schaden. In den kommenden Jahren kam selbstverständlich immer wieder neues dazu. Die Duschwanne bekam feine Risse durch den fehlenden Weichmacher im Plastik, also war eine GFK Wanne in Wanne nötig. 

Irgendwann stellte mein Schrauber im Radkasten einen winzigen Rostfleck fest, den er natürlich direkt überarbeiten sollte. Resultat… der halbe Unterboden war „innen“ schon weggerostet, da stand plötzlich alles auf der Kippe.  

Mal wollte die Omi nicht mehr anspringen, mal standen wir mitten im Autobahnkreuz, weil die Einspritzdüsen verklebt waren und dennoch habe ich dieses Fahrzeug wirklich geliebt! Denn plötzlich änderte sich mein Leben um 180 Grad, der Blog lief besser und besser,  Millachen (mein Hund) fühlte sich unterwegs oft wohler als zuhause und alles hatte irgendwie wieder einen Sinn!

Um so schlimmer sind dann die unschönen Erlebnisse. 2 mal kam ich zur Omi zurück und musste feststellen, das irgendwelche Idioten Vandalismus betrieben haben. 

War der erste Vorfall dieser Art noch Pech, so richtete sich der zweite Vandalismus mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit direkt an mich persönlich. Gründe? Keine Ahnung! Vielleicht der Neid, aber es wäre schon ein sehr großer Zufall wenn das einzige deutlich beschädigte Fahrzeug auf dem gesamten Caravan Salon Stellplatz meines ist und das keinen persönlichen Hintergrund hat.

Aber gut, noch konnte ich die Vandalismus Geschichten reparieren lassen. 

Anders sah es im Oktober 2019 aus! 

Da meldete sich mitten in der Nacht (ich war gerade zuhause in Dortmund) die Kriminalpolizei und bat mich doch bitte direkt zum Wohnmobil zu kommen. 

Dort angekommen war die Straße bereits abgesperrt, der Weg voller Löschschaum und von der Omi war nur noch ein verbranntes Gerippe übrig!

BRANDSTIFTUNG!

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Omi auf dem Weg zur Sicherstellung

 

Mal abgesehen davon, dass dieses geliebte Wohnmobil verbrannt ist und damit auch säääääämtliche Ausstattung und vieles an Kleidung , war das ganze auch beruflich ein riesen Problem!

Ich hatte bereits mehrere Termine für die kommenden Wochen und Monate vereinbart. Ein neues Wohnmobil kaufen? Absolut unmöglich, zumal der Campingboom den Gebrautwagenmarkt nur so leer fegt, aber wie sollte ein Reisemobil Blog ohne Reisemobil in Zukunft laufen???

 

Und plötzlich geschah das erste kleine Wunder!

 

Der Reisemobilhersteller Weinsberg (Knaus Tabbert Gruppe) erfuhr von meiner Lage und bot mir nur wenige Tage nach dem Brand Unterstützung an. 

Sie stellten mir für 3 Monate  ein Pressefahrzeug zu verfügung! Das war meine Rettung und der erste Tag im Pepper!

Doch nach den 3 Monaten hatte ich leider noch gar nichts von meiner Versicherung gehört. Keine Zahlung, kein neues gebrauchtes Wohnmobil!

Und schon wieder kam mir Weinsberg zur Hilfe, denn sie verlängerten den Nutzungsvertrag um weitere 3 Monate… bis Corona kam und ganz Deutschland im Lockdown steckte. Corona und Lockdown = keine Reisen! 

So wurde Weinsberg zum 3. mal innerhalb von 6 Monaten zu meinem Retter! 

Denn das Weinsberg Team verlängerte den Nutzungsvertrag ein weiteres Mal, über den Lockdown hinaus und von Woche zu Wochen wurde mir klarer, ich muss alles versuchen und jede Möglichkeit nutzen, damit wir die Chance bekommen, Weinsberg den Pepper abzukaufen.

Tja lange Rede kurzer Sinn, nach vielen schwierigen Wochen und Verhandlungen stand im August 2020 endlich fest, ich werde von nun an dauerhaft mit Mister Pepper unterwegs sein können! 

Mister Pepper

Von nun an gehts moderne, schneller, sicherer on Tour. Ob es auch besser wird…. das werden die nächsten Jahre zeigen!

IsasWomo Campingblog
Mister Pepper, Weinsberg Cara Compact Pepper Infos
Stellplatz P1 auf dem Caravan Salon 2017
Weinsberg Wohnmobile
Weinsberg Cara Compact Edition Pepper im Dauertest
Stellplatz Werbung, ich stelle ihren Platz vor
Wintercamping im Weinsberg Wohnmobil
Weinsberg Pepper mit Hund

 

Mein Reisemobil stand in Dortmund – Mister Pepper wurde mein neues zuhause auf 4 Rädern!

Mister Pepper“ ist genau genommen ein Weinsberg Cara Compact Edition Pepper von 2019, mit „schwungvollen“ 168 PS, 6,70 M Länge, auf Peugeot Boxer.  

Der Pepper ist ein teilinterniertes 3,5  Reisemobil, in meiner Variante samt Mittelbad und großen Einzellängsbetten im Heck. 

Das besondere am Pepper ist allerdings, optisch sieht er aus wie ein ganz normales Reisemobil, allerdings ist er mit 2,11m nur fast so breit wie ein Kastenwagen. 

Zu Beginn musste ich mich schon sehr Umstellen, denn den schmaleren Aufbau, gerade wenn man von einem alten Alkoven kommt, habe ich schon deutlich bemerkt! Allerdings, von Woche zu Wochen haben mich die Vorteile mehr überzeugt. Durch den schmaleren Aufbau fahre ich z.B. deutlich entspannter durch jede Baustelle und der Pepper passt eben auch auf jeden Seitenstreifen. Ich kann ihn also auch mal hier bei mir in der Stadt parken, ohne dass irgendeine Ecke über steht. 

Davon abgesehen ist der Weinsberg Cara Compact Edition Pepper mittlerweile im 4. Jahr hintereinander das meistverkaufte Reisemobil seiner Klasse. So viele Käufer können nicht total enttäuscht sein. 

Bis Mr. Pepper mal ganz genau so ist, wie ich ihn am liebsten hätte, werden wohl noch einige Monate vergehen. Mittlerweile wurde aber bereits eine ordentliche Alarmanlage eingebaut, einen neuen Kontaktgrill habe ich auch an Bord, Bewegungsmelder und ein spezielles Reisemobil GPS System liegen schon bereit. Dann fehlen noch Solar und eine ordentliche Batterie und was danach kommt… das müssen wir mal abwarten. 

Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! 🙂

Bleibt gesund, eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Isa im Video Portrait – Über IsasWomo

Isa im Video Portrait – Über IsasWomo

In den vergangenen Monaten begleitete mich ja des öfteren das ein oder andere Kamera Team. Unter anderem wurde ich auch von einem Düsseldorfer Film Team begleitet, welches ein Video Portrait / Interview im Zuge der Ergo “Mut mach Aktion”  über mich, Milla, das Womo und natürlich IsasWomo gedreht hat.

Heute morgen erreichte mich nun die Mail, dass das Video Portrait fertig ist und online gegangen ist.

Haaaaach…. nachdem ich jetzt Stunden überlegt habe, ob ich das Video wirklich auf IsasWomo zeige, werd ich es also tun. Es ist soooooo komisch, sich selbst in so einem Video zu sehen und zu hören… Wobei ich selber finde, die Profis von der Film Agentur und der Ergo haben das Portrait wirklich schön zusammen geschnitten und “das Beste draus gemacht” …. aber “komisch, peinlich, ungewohnt” ist es trotzdem! Ich selber hab z.B noch nie selber erkannt, dass ich automatisch so sitze als hätte ich es im Rücken und dass man mir das Kortison so ansieht… aber gut… wahrscheinlich ist man bei sich selbst auch super kritisch 😉 !

Aber gut… von nun an lest ihr hier also nicht nur “über IsasWomo” , nein ihr könnt meinen Weg auch kurz und knapp im Video Portrait sehen und hören 🙂

YouTube

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Mehr erfahren

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Also dann… bleibt wie immer gesund!

Eure

IsasWomo Camping, Wohnmobile für Alleinfahrer und Paare

Neu hier auf dem Camping Blog?

Neu hier auf dem Camping Blog?

Ganz typisch … IsasWomo- Camping Blog

Camping für Alleinreisende, Paare und Camper mit Hund

IsasWomo ist der etwas andere “Blog”, DEIN Camping Blog mit Ruhrpott Charme der die Dinge so beschreibt, wie sie nunmal sind und das ziemlich klar und deutlich. Aber ist IsasWomo ein Camping Blog oder sagen wir besser “Web-Journal”?

“Web- Journal”  würde wahrscheinlich viel eher zutreffen, weil IsasWomo in den vergangenen Jahren “gewachsen” ist und mittlerweile so viel mehr umfasst, als ein typischer Camping Blog, also ein Camping Tagebuch. Aber irgendwie klingt Web Journal immer etwas hochgestochen, also bleiben wir doch beim Camping Blog!

Wisst ihr, in den vergangenen Jahren haben mich immer wieder viele tolle Kommentare, Nachrichten und E-Mails erreicht, aber natürlich auch einige negative oder besonders kritische Kommentare, mit dem Hinweis, dass IsasWomo sprachlich für einen “Camping Blog” nicht angepasst genug sei. 

Lob & Tadel

Grundsätzlich kann ich diesen Hinweis nachvollziehen, aber vielleicht ist es eben genau das, was IsasWomo aus macht. Es gibt tausende tolle Magazine und Blogs mit guten Artikeln, ob diese allerdings “echt” sind, stelle ich zumindest in Frage!

Ein Hersteller, für den ich mal einen langen, ausführlichen  Artikel veröffentlicht habe, hat mir mal schmunzelnd gesagt: “Mensch Frau Speckmann, der Artikel gefällt mir extrem gut! Sie schreiben so ehrlich, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist!”

Bis heute ein besonders schönes Lob!

Hier geht es nunmal häufig um echte Erlebnisse, um wahre Eindrücke, um Empfindungen. IsasWomo zeigt und beschreibt tolle Orte, aber auch Städte und Plätze, die vielleicht nicht so empfehlenswert sind. Es geht nunmal um die echte Camper Welt, mit allen Höhen UND Tiefen!

Die 6 beliebtesten Themen & Artikel des Camping Blog:

Gas Überfälle

Nordsee mit Hund

Reisen & Krank

Gebrauchtes Womo kaufen

Campen & alter Hund

Wintercamping SPEZIAL

IsasWomo & DU!

Der Blog, die Themen und Du. 

Du bist hier definitiv ganz genau richtig, wenn du mehr über die folgenden Punkte erfahren möchtest.

Wer?

  • Wenn du mit dem Wohnmobil/ Wohnwagen unterwegs bist oder planst on Tour zu gehen.
  • Wenn Du noch nach einer schönen Tour durch Deutschland oder Europa suchst.
  • Wenn Du Lust hast auf Stellplatz oder Campingplatz Tipps.
  • Wenn Du allgemein auf dem laufenden bleiben möchtest, was aktuell in der Campingbranche los ist. 

Alleine campen:

  • Wenn Du Lust hast alleine on Tour zu gehen und Tipps suchst, auf was du achten solltest.
  • Wenn Dir noch ein bisschen MUT fehlt, du aber eigentlich alleine los düsen möchtest.
  • Wenn Du erfahren möchtest, wie es ist alleine zu verreisen 
  • Wenn Du keine Lust hast auf irgendwelche Geschichten über das alleine Reisen, von Leuten die nie alleine unterwegs sind!

Produkte

  • Wenn Du wissen möchtest, was du alles unterwegs benötigst.
  • Wenn Du von neue Gadgets erfahren möchtest. 
  • Wenn Du Lust hast auf Test mit allen Vor- und Nachteilen!

Test’s

  • Tests auf IsasWomo sind eben auch echte Tests und keine gestellten Versuche.
  • Fahrzeug Tests in Magazinen dauern maximal einen Tag, auf IsasWomo Wochen und Monate.
  • Stell- und Campingplätze werden nicht nur angefahren, zum testen bleibe ich mindestens 3 Tage. 
  • und Produkte werden entweder fest eingebaut oder gehören dauerhaft mir, Tagestests mit Produkten die danach direkt wieder zurück geschickt werden müssen, gibt es auf IsasWomo nicht. 

IsasWomo

  • Wenn Du Lust hast mit mir zusammen durch Deutschland und Europa zu tingeln.
  • Wenn du echtes “vanlife” erleben möchtest… in guten wie in schlechten Zeiten! 😉
  • wenn du mit ein bisschen “Ruhrpottschnauze” sehr gut leben kannst. 🙂

“Ja, das kann schon gut sein, dass IsasWomo in einigen Belangen anders ist als ähnliche Blogs. Allerdings liegt das ehrlich gesagt weniger daran, dass ich so extrem kreativ bin, es ist schlicht so, ich kann nicht anders! 🙂 Ich schreibe so wie ich denke, lebe, fühle und habe zudem eine Meinung! Mich nerven andere Seiten tierisch, die “ihr Fähnchen immer nach dem Wind drehen”.  Ich lobe gerne überschwenglich, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Wenn ich aber ein Problem sehe, dann spreche ich dieses auch an und empfinde es letzten Endes  meinen Lesern/ Followern gegenüber auch nur fair! Selbst wenn mich das die ein oder andere Kooperation kostet”

– Isa im Interview auf die Frage: Was macht IsasWomo aus?

Das ist IsasWomo

Unser “Team”

Du sollst natürlich auch erfahren wer hinter dieser Seite steckt, darum … darf ich vorstellen: 

Das bin ich, Isa! Ich bin mittlerweile 33 Jahre alt, lebe in einer kleinen Wohnung in der Dortmunder Innenstadt und bin regelmäßig unterwegs. Mal geht es “ein Wochenende” an den nächsten See und mal viele, viele Wochen auf große Tour. 

Zum campen gekommen bin ich erst vor einigen Jahren, nach einer echt miesen Zeit, mehr dazu auf der “über mich” Seite. Mittlerweile blogge und schreibe ich hauptberuflich und bin einfach echt happy, dass das alles momentan so gut funktioniert. 

Isa

Isa

"Tippse"

Ich habe niemals geplant, vom schreiben zu leben, schließlich bin ich ja eigentlich mal Physiotherapeutin gewesen. 

Aber, ein Leben ist so schlecht planbar und manchmal läuft alles anders als geplant und dennoch wird man irgendwann glücklich.  

Das ist IsasWomo

Die Chefin

Milla, das beste Hundemädchen der Welt, die Prinzessin, Chefin und Bodyguard! 

Milla ist mittlerweile satte 19 bis 20 Jahre, da sie ein ungarischer Straßenhund war, der als Welpe schwer misshandelt worden ist, ist das Alter nicht ganz genau bekannt. Milla ist von Natur aus ein eher ängstlicher Hund, der mit die ersten Monate samt Womo zur HÖLLE gemacht hat. Die Kleine hatte einfach vor allem angst, jedesmal brachte sie das klappern während der Fahrt komplett in Panik. 

Aber Gott sei dank wurde das alles von Monat zu Monat besser und mittlerweile fühlt sich Milla on Tour meist besser als zuhause. 

Milla

Milla

Chefin!

Leider ist am 29.08.2020 das geschehen was soooo absehbar war und dennoch so schwer, so endgültig, so verzweifeln lässt. 

Das beste Hundemädchen der Welt ist nicht mehr an meiner Seite. 

Das ist IsasWomo

Von der Omi zu Mister Pepper

Mit der Omi hat vor vielen Jahren ALLES begonnen. Meine erste Nacht überhaupt in einem Reisemobil, unsere erste Tour und dieser Blog. 

Die “Omi” war ein altes kleines Reisemobil samt Alkoven. Ja, von Jahr zu Jahr haben mich die Werkstattkosten “gefordert” und dennoch hing ich extrem an diesem Fahrzeug, denn schließlich hat es mir eine Freiheit ermöglicht, die ich früher so nicht kannte. Bis zur Nacht der Nächte, in der sich die Kripo bei mir meldete … BRANDSTIFTUNG! Mehr auf “About Wohnmobile”

Mr. Pepper

Mr. Pepper

Ohne ihn geht nichts!

Erst seit wenigen Wochen steht fest, von nun an werde ich dauerhaft mit Mr. Pepper unterwegs sein. Wie es dazu kam und warum Weinsberg mein Retter in der Not wurde, könnt ihr hier verfolgen.

Von nun an also mit Mr. Pepper… schneller, moderner, sicherer… ob auch schöner, wird die Zukunft noch zeigen. 

F.A.Q.

Häufige Camping Blog Fragen und Antworten 

Wo finde ich IsasWomo noch?

IsasWomo findest du auf Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und als Podcast auf allen bekannten Plattformen wie Spotify oder Apple Musik bzw. Apple Podcast usw. 

Zum Thema YouTube, ich habe mich bereits vor einigen Jahren dazu entschlossen YouTube als Plattform nicht mehr wirklich zu nutzen. Da ich ALLES alleine mache, von der Blog Technik, über das schreiben der Artikel bis zum Insta Post, muss ich einfach irgendwann sagen, ich kann nicht mit guter Qualität auf allen Plattformen “tanzen”. 

Triffst du dich/ tourst du auch mit Lesern??

Ja und nein! Ich habe absolut gar nichts dagegen, wenn wir z.B. auf dem selben Stellplatz stehen und mich irgendjemand “erkennt”. Quatschen und wenn es passt auch mal ein Bier trinken oder einen Kaffee trinken gehen, wirklich gerne und alles ist total super! 🙂 

Was ich allerdings nie mache sind irgendwelche kompletten Leser Touren, vereinbarte Treffen mit Menschen die ich nicht kennen oder gar private Besuche bei den Lesern zuhause. Das ist nicht böse gemeint und ich weiß, 99,9 % der Menschen haben sicherlich nur die allerbesten, freundschaftlichen Absichten, aber irgendwo muss ich eine Grenze ziehen und ich denke es ist nur fair, wenn diese Grenze dann auch für alle gilt. 

Reist du wirklich immer allein und bist du Single?

Ja, ich reise tatsächlich zu 99,9 % alleine. Maximal kommt mal für ein Ferienwochenende meine kleine Nichte mit an Bord, oder eine Freundin für ein Mädels-Städte-Wochenende. Diese Touren kann ich allerdings in 8 Jahren an einer Hand abzählen. Bedeutet das auch das ich Single bin?  Nein, aktuell bin ich bereits seit einigen Jahren in einer Beziehung, allerdings leben mein Freund und ich in einer Fernbeziehung, so dass wir uns leider nur reeeelativ selten sehen. 

Da mein Freund aber weder so richtig Camping affin ist, noch in der “online Welt zuhause” (er hat nicht mal ein richtiges social media Profil 🙂 ),  gehe ich natürlich seinem Wunsch nach und lasse ihn schlicht komplett aus dieser ganzen “Welt” raus. 

Wie kann ich dich erreichen?

Du kannst mir jederzeit über die Kommentarfunktion hier auf dem Blog, über die sozialen Medien oder als persönliche Nachricht auf den diversen Plattformen schreiben. Für besonders persönliche Nachrichten kannst du mir auch gerne eine Mail an info@isaswomo.de schreiben. 

Können wir dich sonst irgendwo treffen?

Ja diese Möglichkeit gibt es immer wieder. So halte ich z.B. auf den beiden großen Messen im Jahr (Düsseldorf und Stuttgart) regelmäßig Vorträge und bin die ganze Messe über vor Ort. Außerdem gab es erste Vereinbarungen für Vorträge in Zusammenarbeit mit verschiedenen Volkshochschulen, bis Corona kam und alle Pläne (hoffentlich erstmal) zunichte gemacht hat. Aber ich hoffe natürlich, dass sich dies in Zukunft nochmal ändert. 

Ich würde gerne mit Dir zusammenarbeiten, geht das?

Ja klar! Also grundsätzlich bin ich erstmal offen für sämtliche Kooperationen. Sowohl seitens anderer Blogger, wie natürlich auch gegenüber Firmen, Unternehmen oder Stell- und Campingplatz Betreibern. Nochmal mehr, hier!

Wirklich wichtig dabei ist mir allerdings, dass Artikel und Produkte zu den Camping, Reisemobil, Alleinreisen, Hunde Themen dieses Blogs passen. Ich bekomme z.B. wöchentlich mehrere Anfragen von Ferienwohnungen Portalen, was ja auch nett gemeint ist, aber ein solcher Artikel passt leider thematisch überhaupt nicht zu diesem Campingblog und damit ist es auch keine Frage des Preises. Thema und Mehrwert für meine Leser müssen passen.  

Für entsprechende Fragen oder Angebote bin ich aber gerne jederzeit unter info@isaswomo.de per Mail zu erreichen.  

Ich brauche Deine Hilfe… bitte Voten!!!

Ich brauche Deine Hilfe… bitte Voten!!!

Heute komme ich mal wieder mit einem sehr persönlichen Anliegen!!!

 

Ich braue Deine Stimme!Wie ihr vielleicht schon vor einigen Wochen gelesen habt, habe ich bei einer Aktion der Ergo Versicherung teil genommen, bei der es um schwierige Lebenswege und was man im vergangenen Jahr draus gemacht hat, geht.

Wenn ihr meinen Lebensweg noch nicht kennt, findet ihr den gesamten Artikel hier

Nach einigem Zittern und Warten steht jetzt das Ergebnis in so fern fest, als dass ich im FINALE ( WOHOOOO) bin !

 

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#DeinWeg2016-ich bin dabei! Meine Reise in ein neues Leben

#DeinWeg2016-ich bin dabei! Meine Reise in ein neues Leben

Tja, da tippe ich sie …. meine “Lebensgeschichte”, die viele von euch durch meine Seite unter dem Link “About” schon kennen, diesmal allerdings aus einem ganz anderen Grund! Die ERGO Versicherung hat eine tolle Aktion unter dem Motto „#MeinWeg2016“ in’s Leben gerufen in dem Sie außergewöhnliche Lebensgeschichten veröffentlichen.Link zum ERGO Blog Artikel

Mein Lebensweg ist sicherlich ungewöhnlich und etwas anspruchsvoll, von daher hoffe ich, dass mein Weg beweist, dass es sich lohnt zu kämpfen.

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