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Der familienfreundliche Campingplatz Blaue Lagune in Twist im CHECK

Der familienfreundliche Campingplatz Blaue Lagune in Twist im CHECK

Werbung/ Kooperation – Campingplatz Blaue Lagune in Twist im CHECK – Mittlerweile ist es schon wieder einige Wochen her, dass mich eine ganz nette Nachricht über Facebook erreicht hat. Dort wurde ich gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte den Campingplatz Blaue Lagune in Twist / Niedersachsen zu checken. Tja und was soll ich lange um den heißen Brei herum schreiben, nachdem wir die ganzen Details geklärt und einen passenden Termin gefunden hatten, stand fest: 

 Auf zum Campingplatz “ Blaue Lagune “ in Twist

Isa stellt euch Campingplätze vor

Auf gehts zum Campingplatz CHECK

Am vergangenen Wochenende war es soweit. Viel packen musste ich nicht, das Womo war startklar und da an diesem Freitag die Sommerferien in NRW begannen, war ich (für mich ganz untypisch) tatsächlich schon um 10:45 Uhr auf der Bahn.  

Aufgepasst… hier geht es um TWIST, nicht um den TWISTESEE, das sind zwei vollkommen unterschiedliche Orte!

Twist ist ein kleiner Ort in Niedersachsen, 5 km von der Grenze zu den Niederlanden entfernt, zwischen Meppen und Nordhorn. Von Dortmund aus waren es entspannte und Stau freie 150 km bis zur “Blauen Lagune”.

Der Campingplatz war dank eines großen Schildes von der Straße aus gut zu erkennen und nachdem ich Milla, „die Omi“ und mich  “ordnungsgemäß” angemeldet habe, konnte der Camping Check beginnen.

Campingplatz Blaue Lagune in Twist

Das Schild zum Campingplatz ist gut zu erkennen.

Fakten zum Campingplatz Blaue Lagune in Twist

  • Adresse: Bathorner Strasse 32, 49767 Twist, Deutschland
  • Der Platz hat insgesamt 101 Parzellen und gehört somit deutlich zu den kleineren Campingplätzen in Europa
  • Die normale Touristen Saison des Platzes geht von April bis Ende Oktober
  • 30 Campingplatz Parzellen sind für Touristen/ Besucher gedacht und ca. 60 Plätze werden jedes Jahr an Dauercamper vermietet. Die Dauercampingplätze müssen allerdings NICHT im Winter geräumt werden, sie bleiben das gesamte Jahr über nutzbar.
  • Wie es der Name schon annehmen lässt, liegt der Campingplatz direkt am Ufer eines kleinen, sehr gepflegten Badesees.
  • Dank einer speziellen Abgrenzung gibt es einen speziellen Nichtschwimmer Bereich innerhalb des Sees, allerdings ist das gesamte Seeufer relativ flach, so dass man im gesamten Uferbereich leicht  ins Wasser kommen.
  • Davon abgesehen gibt es  auf dem Campingplatz noch einen Spielplatz, einen speziellen Trampolin Turm, kostenlose Tretboote und einen Minigolfplatz.
  • Hunde sind auf dem Campingplatz willkommen und haben abseits des großen Sandstrandes ihren eigenen Badebereich.
  • Für die Erwachsenen gibt es neben der Anmeldung ein Campingplatz Cafe, einen Kiosk, einen Gruppenplatz/ Grillplatz bzw. eine  Lagerfeuer Ecke
  • Zudem gibt es auf dem Campingplatz zwei große Sanitärgebäude samt Duschen, Toiletten, Spülecke usw.
  • Da die meisten Dauercamper eine eigene Toilette und zum Teil auch eigene Duschen auf ihrer Parzellen haben, werden die Sanitärgebäude vor allem von Touristen genutzt. Somit sind zwei Sanitärgebäude für die Größe des Platzes absolut ausreichend.

 

Schöner Campingplatz in Niedersachsen/ holländische Grenze

Einfahrt neben der Hauptstraße zum Campingplatz Blaue Lagune in Twist

Preise 2018 – Campingplatz Blaue Lagune in Twist

Die aktuelle Preisliste des Campingplatzes:

  • Stellplatz für Womo und Wowa: 7,50 Euro
  • PKW: 2,50 Euro
  • Preis Pro Person: 4,50 Euro
  • Hund: 1,00 Euro
  • Strom pro Tag: 3,00 Euro
  • Besucher/ Badegäste: 2.00 Euro
  • Besucher/ Badegäster die auch übernachten: 5,00 Euro

 

Blick über den See am Abend, im Hintergrund das kleine Cafe, ein schöner Platz für ein Radler im Sonnenuntergang

Freizeit & Fun Facts auf und um den Campingplatz herum

  • Als allererstes gibt es natürlich den wunderschönen See samt Sandstrand zum schwimmen, buddeln und sonnen
  • Beach-Volleyball Feld, Tretboote, Minigolf Anlage
  • Schöner Spielplatz am See mit Trampolin Turm
  • Hundebadestelle
  • Campingplatz Cafe  
  • Kiosk

Zudem veranstalten die Betreiber immer wieder nette Aktionen für ein gemütliches Beisammensein. Mal gibt es Erbsensuppe mit Bockwürstchen aus der “Gulaschkanone”, mal wird der große Grill für alle Camper angeworfen, dann gab es  bereits ein Volleyballturnier oder wie an diesem Wochenende, Camper Flohmarkt mit Hüpfburg und Würstchen vom Grill. Es werden also das ganze Jahr über immer wieder kleine und große Aktionen veranstaltet um die Camper Gemeinschaft zu erhöhen.

In der Umgebung des Campingplatzes gibt es unter anderem folgendes zu erleben:

  • Ponyhof Niers (direkt neben dem Campingplatz)
  • Wildlands Adventure Zoo in Emmen
  • Funpark in Meppen
  • Emsflower Erlebnispark in Emsbüren
  • Lasergame Matchpoint in Nordhorn
  • Supermarkt Berning in den Niederlanden (mit zum Teil extrem günstigen Preisen)
  • Gartencenter Oosterik in den Niederlanden  (ein unfassbar großes Gartencenter)
  • Und für alle die sich fragen wie weit Obelink entfernt liegt, das sind schon gute 100 km

 

Kinderfreundliche Campingplätze

DAS TRAMPOLIN… heißbegehrt bei den etwas älteren Kids

Die Besitzer und wie alles begann

Wenn ihr euch über den Campingplatz Blaue Lagune in Twist informiert, dann kann es sein, dass ihr noch auf den ein oder anderen negativen Kommentar stoßt. Ja, das habe ich auch gesehen und das war definitiv auch MIT einer der Gründe, warum ich mir einen eigenen Eindruck von diesem Platz machen wollte.

Mittlerweile weiß ich allerdings wo diese negativen Kommentare her kommen, die allesamt schon einige Jahre alt sind. Dazu gleich mehr.

Aktuell wird der Campingplatz Blaue Lagune in Twist von einem sehr, sehr netten Ehepaar aus den Niederlanden geführt. In einem tollen Gespräch haben mir die beiden Holländer  erzählt, dass sie schon lange im “Camping Gewerbe” aktiv sind und immer noch Lust auf die Camping Atmosphäre haben, allerdings haben sie vor 3 Jahren nochmal beschlossen ihr Leben komplett zu verändern.

Bis vor 3 Jahren besaßen die beiden nämlich einen wunderschönen, erste Klasse Campingplatz hoch oben in den französischen Bergen. 9 Monate Schnee, tausende Touristen im Jahr und wenn die Ski Saison wirklich irgendwann vorbei war, kamen die vielen Kletterer und Wanderer aus der ganzen Welt auf ihren Platz.

So gerne sie diesen Platz auch hatten und so viel Spaß Ihnen der Beruf des “Gastgebers”  auch gemacht hat, irgendwann wurde beiden klar… auf Dauer werden wir hier nicht glücklich. Der Platz hat so viel Arbeit gemacht, es gab immer wieder Probleme mit Anwohnern und durch den starken Camping Boom gab es einfach keine großen Auszeiten mehr, so dass sie irgendwann gesagt haben, wir möchten zurück in die Nähe unserer alten Heimat, wir möchten uns deutlich verkleinern und das Leben etwas entspannter angehen.

Tja und so kamen sie vor drei Jahren an den Campingplatz Blaue Lagune in Twist.

 

Ruhige Campingplätze min Niedersachsen

Sonnenuntergang am See… so idyllisch kann es trotz Campingbooms sein

 

Zu diesem Zeitpunkt bestand der Campingplatz also schon, allerdings gab es damals immer wieder Probleme, durch die es eben auch zu den schlechten Kommentaren kam.

Vor Jahren war es z.B. noch so, dass Besuchern auch Abends und Nachts der Zugang zum See gewährt wurde. Das bedeutet also, für einen minimalen “Obolus” traf sich die gesamte Dorfjugend an den Wochenende tagsüber am See und zum Abend hin wurden die Bierkästen aus dem Auto geholt und die Party begann.  Dass das bei den Campern auf dem Platz nicht unbedingt gut ankam, ist wohl verständlich!

Also hat das Ehepaar Hebers vor drei Jahren den Platz übernommen und es musste sich einiges Verändern.

Erste wichtige Ausgabe, eine Schranke vor der Einfahrt zum Campingplatz/ See!

Auch heute ist es noch so das Besucher den See zum schwimmen gehen nutzen dürfen, also ähnlich wie bei einem Freibad, aber eben nur zu bestimmten Zeiten. Abends wird der Campingplatz “geschlossen” und spätestens ab 18 Uhr befinden sich nur noch Camper am See.

Nachdem sich dieses Thema also erledigt hatte, ging es los den eigentlichen Platz auf vordermann zu bringen. Dazu hat Jan (der Herr des Hauses) als allererstes SAGE UND SCHREIBE über 500 Bierflaschen aus dem See und Strand gesammelt! FÜNFHUNDERT!!!!

Als das geschafft war, wurde der wunderschöne Sandstrand erneuert bzw. frisch angelegt und bis heute ist es so, dass der Sand regelmäßig erneuert wird und Herr Hebers JEDEN MORGEN mit einem Rechen den gesamte Strand sauber und Scherben frei hält.

 

Familienfreundliche Campingplätze Niedersachsen

Blick über den Nichtschwimmerbereich des See zum Campingplatz

 

Was soll ich sagen… ich habe selten zwei Campingplatzbetreiber gesehen die einerseits so bemüht sind, jeden Tag ihre Runden über den Platz drehen, alle Gäste herzliche und gastfreundlich “betreuen” und sich andererseits auch so viel Feingefühl bewahren, dass man nie das Gefühl hat ständig “unter Kontrolle” zu stehen.

Die Balance zwische Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft, Kontrolle und Freiheit haben die beiden echt perfektioniert! Dafür HUT AB!

Camping Idylle im Sonnenuntergang

Die Omi im Sonnenuntergang auf der riesigen Parzelle für uns allein

Isa on Tour… mein  persönlicher Eindruck von dem Campingplatz Blaue Lagune in Twist

Wie schon gesagt bin ich also vergangenes Wochenende nach Twist gefahren und nachdem ich die Autobahn erstmal verlassen hatte, waren es nur noch knapp 8 km bis zum Campingplatz. Somit liegt der Platz also auch für alle Leute günstig, die sich auf der Durchreise in die Niederlande bzw. an die Nordseeküste befinden.

Nachdem ich am Platz ankam und erstmal herzlich begrüßt wurde, begleitete mich Frau Hebers zu meiner Parzelle. Normalerweise liegen die “Touristen” Plätze an einer Seite des Platzes. Das bedeutet aber NICHT, dass man als Besucher an die hinterletzte Stelle verfrachtet wird, nein definitiv nicht!!!

Es handelt sich lediglich um einen separaten Weg und eine sehr große Wiese mit breiten Parzellen, die vor allem von Leuten genutzt wird, die nur wenige Tage auf dem Platz bleiben.

Ich muss ehrlich sagen, ich finde diese “Besucher Reihe” sogar eigentlich sehr gut, so steht man nicht direkt zwischen den Mobilheimen der Dauercamper und die Wege zum Waschhaus sind von der Wiese aus ebenfall kurz.

 

Campingplatz Blaue Lagune Twist als Besucher

Ein kleiner Überblick über den Touristen Bereich… auch hier in Twist war es die letzten Wochen sehr sonnig wie man sieht 😉

 

Doch bei mir war alles etwas anders. Da der Campingplatz an diesem Wochenende mit einer größeren Camper Gruppe rechnete und keiner so recht abschätzen konnte wie laut es um die Gruppe herum würde, wurde ich gefragt ob ich dennoch auf der “Besucher Wiese” stehen wollte oder lieber abseits davon.

Schnell stand fest, ich stelle mich innerhalb des Campingplatzes Blaue Lagune in Twist lieber zwischen die Dauercamper und habe dort mit Gewissheit ruhige Abende.

Und bevor ihr jetzt denkt diese Möglichkeit hatte ich nur, weil ich als Bloggerin da war… nein, nein, nein… da am vergangenen Wochenende wenig los war, wurden viele Besucher gefragt wo sie stehen möchten und um das mal eben vorweg zu nehmen. Bei der besagten Gruppe handelte es sich hinterher um drei befreundete, ältere Paare im Wohnmobil und Wohnwagen… von Party und lauten, durchzechten Nächten war also weit und breit nichts zu spüren.

 

Und der Blick in die andere Richtung des Besucher Bereichs… vor den letzten Mobilheimen beginnt auch schon der See, die Wege sind also kurz.

 

Nachdem ich meine schöne und riesig große Parzelle bezogen hatte (die Parzellen sind teilweise so groß, auf manchen Stellplätzen stehen auf derselben Fläche gleich 3-4 Wohnmobile 😉 ) habe ich es mir erstmal gemütlich gemacht. Milla ist einige Runden über den Rasen gekullert bevor sie sich in den Schatten verzogen hat und nach einem ersten “ich bin da” Käffchen, habe ich die erste Runde über den Campingplatz gedreht.

Kennt ihr das auch, dieses Gefühl wenn man auf einem Campingplatz mit vielen Dauercampern steht, dass man erstmal von allen seiten kritisch beäugt wird?

Erstaunlicherweise hatte ich dieses Gefühl in Twist so gar nicht. Es kam zwar von allen Seiten ein freundliches Hallo, aber dieses kritische “Beglotzen” fehlte total… so ein Pech aber auch 🙂 🙂 🙂

Nachdem ich mich gerade ein bisschen umgesehen hatte hörte ich hinter mir schon ein “Isa?????” und siehe da, mal wieder jemand der mich erkannte. SO EIN GLÜCK ABER AUCH, der nächste Kaffee war mir sicher 😉 Jetzt stellte sich auch heraus, warum mich gerade dieser Campingplatz zu sich einlud. Dieser Leser hat in Twist seinen Dauercampingplatz und hatte mich liebenswerterweise empfohlen, so kam eines zum anderen und schwupp di wupp… stand ich auf dem Campingplatz Blauen Lagune in Twist zum Camping CHECK

Es folgte ein sehr netter Nachmittag und bereits einige Stunden später kannte ich die halben Dauercamper beim Namen.

Zum Abend hin, tagsüber war es doch sehr heiß, konnte ich auch Milla davon überzeugen noch ein paar Schritte zu gehen und da ich vorher schon hörte, dass es an einer bestimmten Stelle des Sees auch einen eigenen Hundebadebereich geben sollte, haben wir beide uns mal langsam und Schritt für Schritt im Schneckentempo, auf die Suche begeben.

Okkkkkkkk… “Suche” ist tatsächlich etwas übertrieben. Die Wege auf diesem relativ kleinen Campingplatz sind kurz, so dass es selbst Milla geschafft hat den Weg zur Hundebadestelle zu finden und da es ja sehr warm war, haben die königlichen Pfoten das Wasser berührt. WELCH EINE EHRE!!!

 

Hundefreundliche Campingplätze in Niedersachsen

Milla in den Fluten der Tiefsee 😉 Ist sie nicht mutig?!

 

Nein, Spaß bei Seite… diese Hunde Badestelle ist schon wirklich schön.

Es geht flach ins Wasser, so dass auch kleine, krumme, wasserscheue Pfoten die Möglichkeit haben ein bisschen im Wasser zu planschen!

Nachdem wir wieder am Wohnmobil waren wurde es für mich Zeit die Duschen zu testen. Den ganzen Tag über hatte ich schon das Gefühl zu zerfließen, also zack, zack das Handtuch geschnappt, Duschgel, Shampoo und irgendeine luftige Klamotte und ab zum Waschhaus.

Da es mittlerweile nach 21 Uhr “spät” war, hatte ich schon befürchtet in einen vieeeel zu warmen, feuchten und von Wasserdampf heißen Waschraum zu kommen, der wahrscheinlich von allen vor mir duschenden Mädels noch komplett nass sein würde und in dem ich spätestens nach dem Anziehen wieder von vorne anfangen könnte.

Aber falsch gedacht!

Das gesamte Waschhaus, von den Toiletten bis zu den Duschen war picobello in Ordnung! Es gab nicht mal irgendwelche Spinnen in den Ecken, die sich ein schattiges Plätzchen durch die offenen Fenster gesucht haben.  Also schnell in die Duschkabine und los geht’s, schließlich lag Milla draußen vor dem Womo (natürlich samt Leine!) und ich wollte es nicht unbedingt riskieren, dass eure königliche Hoheit noch anfängt zu bellen oder so.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt…

Doch leider ging es dann doch nicht so schnell wie ich dachte… und um dies vorweg zu nehmen, wenn ich überhaupt iiiirgendetwas an diesem Platz zu “kritisieren” habe (und in dem Fall ist das Wort Kritik wirklich etwas hart) dann ist es der folgende Punkt

Obwohl es sich um einen Campingplatz handelt (von Stellplätzen ist mir das Verfahren natürlich bekannt) ist es hier noch so, dass das Duschen und auch die Spülecke extra bezahlt werden muss.

Gut, das Duschen (bzw. das warme Wasser!) kostet 50 Cent für 5 Minuten und spülen mit warmen Wasser kostet 10 Cent. Es handelt sich also nicht um hohe Extrakosten und ich könnte mir vorstellen, dass diese Gebühr einfach nur genommen wird damit das heiße Wasser nicht ewig läuft, weil irgendein Trottel die Wasserhähne nicht zudrehen konnte.

Aber wie immer … wenn es irgendwas gibt was mir bei so einem Camping CHECK auffällt, auch wenn es sich um einen Auftrag handelt, dann erwähne ich es auch.

Also musste ich nochmal schnell zurück zum Womo laufen und wie es immer so ist, hatte ich natürlich alles an Kleingeld, aber nicht ein 50 Cent Stück! Zum Glück konnten die Nachbarn mein Kleingeld wechseln und so kam ich dann also endlich zu meiner HOCHVERDIENTEN Dusche!

 

Campingplatz Blaue Lagune in Twist und ein paar Bilder zum Thema Waschhaus: 

Das Waschhaus in Twist

Campingplatz Toiletten im CHECK

Eingang zum Sanitärbereich

Eingangsbereich und Spülecke

Campingplatz Twist und der Sanitärbereich

Der Spülbereich und dahinter beginnen die Duschen und Toiletten, links der Münzeinwurf um heißes Wasser zu bekommen

Super saubere Toiletten

Saubere Toiletten auf einem Campingplatz

Toiletten in Twist… alles blitzeblank!

Selbst die Dachluken sind absolut Spinnen frei

Saubere Campingtoiletten

Sogar die Dachfenster sind sauber und Spinnen frei

"Privatsphäre" am Camping Waschbecken

Privatsphäre beim Camping

Wer morgens lieber seine Ruhe haben möchte, kann sich auch in die Einzelkabinen verabschieden

Ein Blick in die Duschkabine

Super saubere Duschen auf dem Campingplatz nn Twist

Eine der Duschen auf dem Campingplatz in Twist. Wenn auch nicht mehr ganz, ganz neu ist der gesamte Sanitärbereich aber super sauber

Baden auf dem Campingplatz

Baden auf dem Campingplatz

Wer möchte kann bei usseligen Wetter sogar ein Bad nehmen, jetzt im Hochsommer war die Tür allerdings verschlossen.

Einziger, ganz kleiner Kritikpunkt, die extra Kosten für warmes Wasser

Extra Kosten auf dem Campingplatz

Einziger klitzekleiner Kritikpunkt, das heiße Wasser zum duschen oder spülen muss extra bezahlt werden

 

Nette Überraschung… So wie ich gehört habe, soll im nächstem Jahr (also ab der Saison 2019)  im Bereich der Waschhäuser eine extra Hundedusche entstehen. Ein schönes kleines Highlight für alle Camper mit „Wasser verrückten“ Vierbeinern.

Nachdem ich zurück zum Womo kam, konnte ich auch Milla davon überzeugen, dass es im Womo auch wunderschön sein kann und so gab es vor dem zu Bett gehen noch einen kurzen Blick in die Flimmerkiste 🙂

 

Tag 2 auf dem kleinen, gemütlichen Campingplatz an der holländischen Grenze

 

Am nächsten Tag waren Milla und ich schon erstaunlich früh wach, so dass wir bereits um kurz nach 6 Uhr (ja ich weiß, es klingt unglaublich aber so war es wirklich!!!) samt Kaffee, Handtuch und dem ein oder anderen Leckerchen am See saßen.

Zu dieser Uhrzeit hatten wir den See fast ganz für uns alleine, nur ein älteres Paar drehte schon seine Runden im See… bei dem Wetterchen ein fantastischer Start in den Tag.

 

Morgens früh hatten wir den See fast für uns allein

Morgens um 6 Uhr am See

 

Bereits am frühen Vormittag merkte ich dann aber deutlich, die Camper kamen in Bewegung, schließlich stand für diesen Tag ja noch ein besonderer „Programmpunk“t an.

 

Der große Camper und Jedermanns Flohmarkt, samt Hüpfburg und grillen.

 

Campingplatz mit tollen Aktionen

HÜÜÜÜÜPFBURG!!! Ich wollte ja auch mal hüpfen, aber ich wurde ganz fies von Kleinkindern gemopt… mit Kneifen und Haare ziehen 😉

 

Ab 12 Uhr begann der halbe Platz seine Flohmarkt Stände rund um den See herum aufzubauen und obwohl natürlich viele Camper ihre ungenutzten Dinge verkauften, gab es auch einige Teilnehmer aus den umliegenden Dörfern.

Milla hatte verständlicherweise so gar keine Lust auf einen Flohmarkt Besuch in der Mittagszeit, so dass ich mich  alleine auf den Weg zum See auf machte. Dort erwartete mich ein richtig schöner Flohmarkt, wie man ihn von früher kennt und ich hatte so das Gefühl, egal ob Jung oder Alt, irgendwie hatte jeder Spaß an den Ständen zu schauen und die Dinge zu (ver-) kaufen.

 

 

Camping Flohmarkt

Camping Flohmarkt direkt am See. Im gesamten Uferbereich wurde gekauft, verkauft und gesammelt

 

Ich habe die Chance genutzt, mir nach einer Runde über den Flohmarkt, ein gemütliches Plätzchen im Campingplatz See Cafe zu suchen und habe dann dort den Mittag bei Hamburgern vom Grill verbracht (tja Milla selbst schuld 😉 ). Dieses kleine Cafe am See ist wirklich ein netter Ort um auch z.B.  Abends mal ein Radler zu trinken und da die Terrasse überdacht ist, sitzt man dort sogar bei nicht sooo schönem Wetter “lange frisch”

 

Campingplatz mit Kiosk

Der kleine Kiosk, hier wird z.B.gegrillt, zudem gibt es aber auch noch ein richtiges Campingplatz Cafe.

 

Infos zum Thema Dauercamping

 

Am späten Nachmittag kamen meine Campingplatz Nachbarn von ihrem Flohmarktstand zurück zum Wohnwagen und nachdem ich meinem neuen, jungen Freund das Wohnmobil und vor allem mein Bettchen im Alkoven gezeigt habe (heeeeee, nicht so wie ihr jetzt denkt, mein neuer Freund ist getippt 5 Jahre alt!!!), habe ich die Chance genutzt und mit  meiner Nachbarin über das Dauercamping auf diesem Platz gesprochen.

Die Familie lebt normalerweise in Unna und hat jetzt seit gut einem Jahr einen Dauercampingplatz an der  “Blauen Lagune” in Twist. Der Wohnwagen der Familie wird zwar weiterhin für Urlaube genutzt, aber ansonsten steht er eben auf dem Campingplatz und ich muss schon sagen, die gesamte Idee finde ich schon schon gut. Vor allem wenn der Campingplatz von der Entfernung her und dem ganzen drumherum so gut passt wie in Twist und man den Wowa dennoch zum reisen nutzen kann.

Vom Ruhrgebiet liegt Twist mal gerade knapp 150 km entfernt, eine Strecke die man mit dem Auto ja nun wirklich gut fahren kann und trotzdem ist man so weit von zuhause weg, dass man eben nicht immer sofort für alle “greifbar” ist.  Dazu handelt es sich bei dem Platz in Twist zwar um einen einfach, aber sehr schönen und gemütlichen Campingplatz und durch den See gibt es für die Kids immer etwas zu erleben, gerade im Sommer hat dieser Platz ein “Freibad-Ferien-Feeling”.

Wenn es dann noch oben auf so ist, dass der Platz keine extreeeemen Unkosten bedeutet, man immer noch mobil ist um reisen zu können und man mit den anderen Campern gut versteht, finde ich die Idee vom “Dauercamping auf dem Land” schon gut.

 

Camping Kultur in Deutschland

Blick über den Campingplatz im Dauercamping Bereich, passend zur Fussball WM sind viele Flaggen gehisst

 

Dauercamping Preise:

 

Stellplatz für ein Jahr: ab 813,70 Euro (je nach Parzellengröße)

Stellplatz mit eigener Toilette & Dusche in der Saison: 1133 Euro

Mobilheim Stellplatz: 1442 Euro

Strom pro KwH: 0,40 Euro

Wasser & Abwasser: 4,80 pro Kubikmeter

Insgesamt passierte an diesem Abend aber nicht mehr viel. Nach dem duschen (diesmal direkt mit Geld in der Tasche) bin ich zusammen mit Milla noch einmal zum baden gewackelt und habe danach den Abend vor dem Laptop verbracht.

 

Camping CHECK Tag 3

 

Am Sonntag sollte es für Milla und mich schon wieder weiter gehen, aber da der Platz eh noch viele freie Parzellen hatte, konnten wir es ganz entspannt angehen lassen.  Somit habe ich die noch halbwegs kühle Morgenluft genutzt um mit Milla noch ein letztes Mal den See zu besuchen. Auch wenn meine kleine Omi auf vier Pfoten das Wasser gar nicht so liebt, mit der Schnauze durch den Sand wühlen ist und bleibt eines ihrer größten Hobbys. Also haben wir es uns noch eine weile am See gemütlich gemacht.

Auch an diesem Morgen hatten wir wieder den gesamten See fast für uns alleine, bis auf zwei Kinder war keine Seele weit und breit. Doch bereits auf dem Weg zum See hin hörte ich die beiden Kids miteinander reden und bekam so mit wie das eine Kind sagte, dass es noch nicht richtig schwimmen konnte.

OOOOOOOKKKKKKK!!!???!!!

Wie ihr ja wisst habe ich keine Kinder, aber es gibt doch immer mal wieder so Situationen, da sehe ich Gefahren, die vielleicht gar nicht so wild sind und trotzdem sagt mein Bauch, naaaaaaaaaa ?!?!

Genau so war es hier auch… wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt war kein Mensch weit und breit. Die beiden Kinder tobten sich mit einem riesen Spaß im See aus und kamen dabei auch immer mal wieder weiter in den etwas tieferen Bereich des Sees.

Lange Rede kurzer Sinn, irgendwie war mir das alles nicht so richtig geheuer, also habe ich mir Milla geschnappt, bin von der Hundebadestelle zurück zum normalen Badebereich gelaufen und habe mich da zusammen mit Milla, ein bisschen abseits, unter einen Baum in den Schatten gesetzt um die beiden Kinder im Auge zu behalten.

Im Nachhinein ist es ja schon wirklich ein bisschen lustig, aber in dem Moment habe ich schon genau überlegt was ich wie mache, wenn dieses Kind gleich zu weit in das tiefe Wasser kommt. Gut, ich muss dazu nochmal sagen, das Ufer geht ganz flach ins Wasser über, die beiden mussten also schon ein ganzes Stück weit “raus” um nicht mehr stehen zu können.  Nichts desto trotz… hätte ich eine rote Boje dabei, ihr dürftet mich jetzt Pamela nennen 😉

 

Campingplätze im CHECK

Isa aka. Pamela die Rettungsschwimmerin von Twist! 🙂

 

So habe ich also noch eine ganze Weile am See gesessen und die beiden Kinder nicht aus dem Auge gelassen, dabei war mir aber schon klar, dass ich zusammen mit Milla in dem Bereich sitze, in dem Hunde eigentlich nichts zu suchen haben.

Aber gut, was sollte ich machen? Es gab ja keinen Menschen weit und breit und Milla lag natürlich angeleint neben mir im Sand.

 

Wie auch immer… es kam das, mit dem ich eigentlich schon gerechnet hatte. Nach einer kleinen Ewigkeit kam ein Elternteil angeradelt, welches schon auf der Suche nach seinem Kind war. Und noch bevor der Herr überhaupt mal Augen für sein Kind hatte, wurde ich angemotzt, DER HUND HAT HIER ABER NICHTS ZU SUCHEN!!!!

 

Camping mit Hund

Die Prinzessin chillt…. und ich spiele Baywatch, die Rettungsschwimmer von Twist!

 

Boaaaaaa, jaaahaaaaa…. Ich schwöre euch, ich wusste dass sowas kommen würde!!! Dementsprechend war ich vorbereitet den Spruch zu wechseln und antwortete nur kurz mit: Ich müsste hier nicht seit knapp 30 Minuten zusammen mit meinem ANGELEINTEN Hund sitzen, wenn Sie besser auf Ihren nicht gut schwimmenden Sohn aufpassen würden.

 

Den Satz konnte der Herr natürlich nicht wechseln, aber zumindest hatte er jetzt Augen für sein Kind. Naja, ist ja alles nichts  dramatisches, dem Kurzen ist nichts passiert und das ist ja sicherlich das Wichtigste. Also habe ich meinen Nebenjob bei Baywatch wieder aufgegeben und bin zusammen mit Milla im Schneckentempo zurück zum Womo geschlichen. Nach der zweiten Nacht war ich schon bekannt auf dem Platz und so konnte ich Millas Tempo gleich dazu nutzen ein kleines Pläuschchen mit sämtlichen, auf dem Weg liegenden, Nachbarn zu halten. 

Das ist wirklich ein Punkt den ich nochmal betonen muss… Dieses „mit den Nachbarn quatschen“ und vor allem der Punkt, dass irgendwie jeder so einen kleinen Blick auf den anderen wirft, finde ich auf einem solchen, kleinen, gemütlichen Campingplatz sehr, sehr schön. Da muss ich ehlich sagen: Sollte ich als single alt werden und es meine Gesundheit zu lässt, möchte ich auf jeden Fall große Teile des Jahres als Dauercamper auf einem Campingplatz „leben“. Denn ich bin davon überzeugt, wenn man sich als süße Campingomi halbbwegs nett verhält und ein bisschen in die Gemeinschaft einbringt, wird man nicht 4 Monate tot in der „Wohnung“ liegen weil sich niemand für einen interessiert, so wie es gerade in Großstädten so oft passiert.

 

Kleiner, gemütlicher Campingplatz in Niedersachsen

Da der Campingplatz relativ klein ist, sind die Wege zum See bzw. zur Parzelle kurz

 

Zurück am Wohnmobil angekommen habe ich noch in aller Ruhe meine E-Mails gecheckt und bin mal eben durch die sozialen Medien geflogen, bevor es langsam ans zusammenpacken ging.  Zu guter Letzt stand mir nur noch das Entsorgen des Chemieklos bevor, denn obwohl das Waschhaus nicht weit entfernt lag, ist sein eigenes Klo (gerade abends oder nachts) ja schon nett.  

 

UHHHHH…  die Camper Hölle… Klo entsorgen bei 30 Grad.

 

Die Entsorgung in Twist, selten habe ich eine so ordentliche Entsorgung erlebt.

 

Ich bin in dem Fall echt nicht so empfindlich, was muss, das muss, aber bei 30 Grad in einem winzigen Raum die Chemie Toilette leeren und spülen, ich bekam schon Gänsehaut als ich nur daran dachte.

Aber es half ja alles nichts, also habe ich mir den Kanister geschnappt und bin damit zum Sanitärgebäude gelaufen. Dort, seitlich in einem extra Raum, befindet sich die WC Entsorgung. Bevor ich die Tür öffnete, habe ich noch dreimal tief durchgeatmet, mich darauf vorbereitet, dass mir bestimmt 10 Fliegen entgegen kommen und dann nichts wie rein in die “Hölle des Campings”!

 

Hinter der Tür rechts auf dem Bild liegt der kleine, aber saubere Raum zur Chemie Klo Entsorgung

 

Doch was musste ich sehen…. selbst in diesem kleinen Raum war alles super sauber.

Es gab nicht EINE Fliege, nicht einmal Gestank. Dabei habe ich selber gesehen, dass bereits vor mir einige andere Camper entsorgt haben, aber so eine saubere Chemie-Klo-Entsorgung habe ich wirklich selten erlebt.  Dabei meine ich jetzt nicht, dass durch Zufall gerade kein Schwein vor mir entsorgt hat, sondern viel mehr, dass auch der Raum in dem die Entsorgung des Chemie-WC’s stattfindet einfach von grund auf ordentlich und sauber gehalten wird. Welch ein Glück 🙂 !

Nachdem ich nun wirklich alles gepackt hatte, mich dann nochmal bei meinen Nachbarn und dem Ehepaar Hebers verabschiedet habe und die Omi „röhrte“,  war ein schönes Camping CHECK Wochenende vorüber und für Milla, die Omi und mich hieß es… auf zu neuen Ufern 🙂

 

Kleine Campingplätze für die Reise in die Niederlande

Trude und der heiße Carlos machen es sich noch ein bisschen im Boot gemütlich … aber ich muss schon wieder los 😉

 

Fazit – Camping CHECK Blaue Lagune in Twist

 

Bei dem Campingplatz Blaue Lagune in Twist handelt es sich um einen kleinen, einfachen aber sehr gepflegten und gemütlichen Campingplatz in der Nähe der holländischen Grenze.  Wer auf der Suche ist nach einem großen GLAMPINGplatz, mit Rutschenpark, mehreren Pools, Animation und einer “Dorf ähnlichen Infrastruktur” ist hier allerdings ganz sicher falsch.

 

Der Campingplatz Blaue Lagune in Twist ist dagegen ein kleiner, sehr familiärer “natürlicher” Campingplatz ohne großes “TAM-TAM”.

 

Die Parzellen sind groß, der See ist super, es gibt viele Wiesen und Wege zum spazieren und für Kinder gibt es dank Spielplatz, Trampolin, Tretbooten, Minigolf und Strand/ See Bereich ja irgendwie immer etwas zu tun. Nicht mehr… aber auch nicht weniger!!! Zudem ist es so, dass der Platz zwar klein ist und eigentlich sehr schön liegt, aber aktuell ist er noch nicht soooo bekannt. Soll heißen, hier findet ihr sicherlich immer einen freien Platz. Einzige Ausnahme ist wohl das erste Mai Wochenende, denn dieser Termin wird mittlerweile von der gesamten niederländisch, belgisch, deutschen Jugend zum Partytermin ausgerufen, so dass an diesem Tag ganz sicher auch auf diesem Campingplatz die Hölle los sein wird.

Die sanitär Bereiche des Campingplatzes Blaue Lagune in Twist sind sicherlich nicht nigel nagel neu, aber sie befinden sich alle in einem sehr guten Zustand und wie gesagt, ich habe selten so saubere Toiletten und Duschen erlebt. Bis auf dieses klitzekleine Detail mit den zusätzlichen Duschkosten habe ich nichts, aber auch überhaupt gar nicht zu kritteln.

Insgesamt kann ich nur sagen, manchmal ist so ein GANZ NORMALER Campingplatz ohne riese “rämmie dämmie” gerade besonders schön!

 

Das kleine Campingcafe direkt am See

 

Morgens in aller Ruhe am See sitzen oder schwimmen gehen, tagsüber die Umgebung erkunden und passend zum Sonnenuntergang ein Radler im Seecafe… FÜR MICH muss ein Platz nicht mehr bieten damit ich eine gute Zeit haben kann.  Zudem ist das Ehepaar Hebers freundlich und hilfsbereit und mir zeigen die vielen kleinen Aktionen, dass die beiden noch immer Lust haben als “Dienstleister” und “Gastgeber” zu arbeiten.

Ach so, bitte versteht meine Betonung auf „familienfreundlich“ nicht falsch.

Es ist also auf keinen Fall so, dass es auf diesem Campingplatz in Twist nur so vor Kids „wimmelt“, so dass man keine ruhige Minute hat. Ebenso müssen auch Hundebesitzer nicht befürchten, dass sie 24 Stunden am Tag damit beschäftigt sind fremde Kids von ihrem Hund fern zu halten. DAS WÄRE QUATSCH!!! Ihr könnt mit eurem Hund (oder auch ohne!) auf diesem Platz eine wunderbare, entspannte Zeit haben und da sich sämtliche Touristen Parzellen einige Meter hinter dem See befinden, müsst ihr auch nicht befürchten, dass direkt vor eurem Platz ein ständiges kommen und gehen herrscht. 

Ich bin einfach davon überzeugt, dass Familien die auf der Suche sind nach einem schönen, kleinen Campingplatz, der halbwegs bezahlbar ist und auf denen Kider viel Spaß haben können ohne 24 Stunden am Tag dauerbespaßt zu werden, hier ganz genau richtig wären.

 

Campingplatz Gruppentreffen

„Lagerfeuer“ Ecke… der Campingplatz in Twist ist sicherlich auch für Gruppentreffen gut geeignet

 

Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass ich mir auch vorstellen könnte, dass dieser Platz für das ein oder andere Gruppentreffen gut geeignet ist. Dank einer eigenen Grillecke samt Sitzbänken werden (kleinere) Gruppen sicherlich eine gute Zeit haben.

 

Für mich hat der Campinggplatz Blaue Lagune in Twist super gute und dicke fette   🌟 🌟 🌟 🌟  von 5 möglichen Sternen im IsasWomo Camping CHECK erreicht. 

 

Campingplatz im CHECK auf IsasWomo - Blaue Lagune Twist, Niedersachsen

Dein Pinterest Pin zum Campingplatz CHECK

Dabei ziehe ich den einen Stern nicht wegen des extra Duschgeldes ab, das wäre wirklich nicht fair! Viel mehr ist es einfach so, dass es sich bei diesem Campingplatz einfach um keinen 5 Sterne “Glamping” Platz handelt. Das ist er nicht und das soll er wahrscheinlich auch nie werden. Es ist und bleibt ein schöner, einfacher und guter 3-4 Sterne Campingplatz am See mit einem durchschnittlichen Preis/ Leistungsverhältnis.

 

Soviel zum Campingplatz Blaue Lagune in Twist. Schaut ihn euch doch einfach mal auf dem Weg an die Nordsee oder in Richtung Niederlande selber an. Das Ehepaar Hebers wird sich sicherlich über euren Besuch freuen und wenn ihr über die besonderen Aktionen auf dem laufenden bleiben möchtet, folgt dem Campingplatz auf Campingplatz Blaue Lagune Twist Facebook Seite

Bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Camping in Dänemark- Tourbuch Teil 5

Dänemark 5. und letzter Teil
Nachdem wir einen spannenden Grenzübertritt erlebten, durchs platte Land Dänemarks in Richtung Kopenhagen fuhren, auf dem Weg zurück durch Zufall den schönsten Stellplatz Dänemarks am ADW ansteuerten und die teure Mautbrücke über den “Großen Belt” dank Abnahme des Fahrradträgers etwas günstiger hinter uns ließen,  drehte sich im  4. Teil alles um das Thema Camping in Dänemark entlang der dänischen Ostseeküste, auf nach Skagen und den hohen Norden Dänemarks.

Camping Reiseziele 2019 - neue Reiseideen für Camper in Wohnmobil und Wohnwagen

Camping Reiseziele 2019

Camping Reiseziele 2019 – Länder, Regionen und Städte Tipps für Deinen Road Trip 2019. Wenn Du noch nach einem „etwas anderen“ Reiseziel in Europa suchst, welches außerhalb der Touri Hot Spots liegt, dann wirf einen Blick in diesen Artikel 😉

Endlich sichere Fenster… Sicherung für Wohnmobile *

Zusätzliche Sicherung für Wohnmobile bzw. endlich sichere Womo / Wowa Fenster , das wäre schon super! Ist es euch schon passiert, oder habt ihr Bekannte die diesen Albtraum schon mal mit erleben mussten ??? Nichts ahnend kommt ihr zu euren Wohnmobilen zurück und müsst...

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Isa unterwegs und die vielen Kleinigkeiten des Lebens

Isa unterwegs und die vielen Kleinigkeiten des Lebens

Isa unterwegs und so viel mehr…

EEEEEEndlich bin ich mal wieder ganz frei, ohne irgendeinen Termin, irgendwelche Verabredung oder gar irgendwelchen Zeitdruck unterwegs. Juhuuuuuu! 🙂  

Nachdem ich die Omi vor einigen Tagen /Wochen aus der Werkstatt holen konnte, habe ich mir gedacht… LOS JETZT! Das Wetter sollte  super werden, die Omi läuft wieder zuverlässig und bis auf eine klitze kleinen Diskussion mit meinem Pa wegen des anstehenden Vatertages, stand mir nichts mehr im Wege, um die nächsten 14 Tage einfach mal wieder nur für mich zu nutzen. 

 

Yes… Isa unterwegs und auf Ego Trip 🙂 🙂 😉

 

Also habe ich meine 7 Sachen gepackt und bin los getuckert… ich wollte Meer, Wind, Wetter, Sonne und ein paar Cafes und wo finde ich dies alles… natürlich an meiner geliebten Nordsee.

Da ich euch allerdings schon soooooo häufig von hier oben geschrieben habe, wollte ich mir (und euch) dieses Mal eigentlich das übliche Tourbuch (er)sparen ;-). Jetzt ist allerdings in den vergangenen Tagen schon wieder so viel passiert, dass ich nun doch am Laptop sitze und euch von all den Dingen und Erlebnissen der letzten Tage erzählen möchte.

 

Eigentlich begannen meine „spannenden“ Erlebnisse bereits vor dem los düsen. Vielleicht habt ihr es ja gelesen, vor einigen Wochen habe ich eine neue Sat-Anlage bekommen, davon abgesehen fand vor 14 Tagen mal wieder das Alleinfahrer Treffen „meiner“ Facebook Gruppe statt. Auf diesem Treffen kam die Sprache relativ schnell auf meine neue Sat-Anlage und natürlich wollte ich die neue riesen Schüssel den „Jungs“ stolz vorführen. Gesagt getan und wie ich ja immer wieder sage… ich stehe mit sämtlicher Technik einfach auf Kriegsfuß, denn kurz nachdem der Schirm hochklappte, kam auch schon die Fehlermeldung, Sat Anlage blockiert!

 

NA SUPER…. DAS LÄUFT JA ERSTE SAHNE!!!!

 

Wir haben dann noch eine Leiter besorgt und geschaut ob vielleicht ein kleiner Ast die Anlage blockiert, aber da war nichts! Die neue Anlage war noch „klinisch rein“.

Es half alles nichts…. während dieses Treffens lief die Anlage nicht. Allerdings muss ich auch sagen, da es sich ja nunmal um eine Kooperation handelte und die Anlage ganz neu war, wollte ich auch nicht einfach den technischen Support anrufen. Zumindest nicht ohne dies 1. vorab mit meinem ALDEN Ansprechpartner zu besprechen und 2. auch nicht während alle Leute um mich herum stehen…. ich check das mit der Technik doch  schon in Ruhe nur so halbwegs und schon erst recht nicht wenn 30 Leute um mich herum stehen.

Lange rede kurzer Sinn…. ich bin nach dem Treffen erstmal heimgefahren und habe dieses „Problemchen“ mehr oder weniger  Tag für Tag vor mir her geschoben, bis zu dem Tag, an dem ich wieder los wollte. Da musste ich mich eh nochmal eben mit ALDEN kurzschließen und dann natürlich auch das Problem mit der Anlage ansprechen.  

Mir hat es wirklich schon ein bisschen vor dem Telefonat mit dem Support gegraut, wenn mir der Support jetzt am Tefefon erklären will, stöpseln Sie mal das XY gewuppte Masse Kabel an den RZV Anschluss… na HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dann verstehe ich doch nur Bahnhof!

Aber ich muss echt sagen…

 

HUT AB VOR DEM ALDEN SUPPORT!

 

Die Jungs am Telefon waren super fit, denn nachdem ich erklärt habe was Sache ist, konnte mir der Alden Mitarbeiter sofort sagen, so Frau Speckmann, sie drücken jetzt 5 mal auf den und den Knopf, dann dreimal runter, dann Bestätigen, dann zweimal nach Links wieder bestätigen und jetzt versuchen Sie mal die Anlage wieder einzuschalten… und SCHWUPPS… ALLES WIEDER GUT! 🙂

Was soll ich dazu sagen, keine endlosen Call-Center Disskussionen oder so… das ging ratzi fatzi!

Es hatte sich irgendwas in den Einstellungen verstellt, warum auch immer?! Vielleicht war ich es, wobei ich eigentlich sagen würde so weit im Menü war ich im Leben nicht, aaaaaber… wer sich nachts im Alkofen selber ein Veilchen boxen kann, kann vielleicht auch die Sat Anlage verstellen. Wie, was, warum, ich kann es euch nicht sagen, aaaaaber… das Problem war sogar „mit mir“ an der Strippe innerhalb von 2 Minuten erledigt!

FAAAAANTASTISCH! Natürlich ist ein funktionierendes TV kein Grund für eine Tour bzw. kein Grund nicht los zu fahren. Aber wenn ich jetzt schon so eine neue, tolle Anlage habe, möchte ich natürlich auch, dass sie funktioniert. 

 

Isa unterwegs

Frei Fahrt in Richtung Norde

 

Isa unterwegs, Milla an Board und die Omi läuft und läuft und läuft!

 

So konnte ich letzten Donnerstag also ganz entspannt und mit allem drum und dran los tuckern. Mein erstes Ziel sollte mein heiß geliebtes Greetsiel werden und die Fahrt in den Norden war einfach nur schön! Ich hatte kaum andere Fahrzeuge auf der Bahn, konnte ganz gemütlich vor mich hin tuckern und kam so extrem entspannt am Nachmittag in Greetsiel an. Der Platz war wieder-erwartend gar nicht sooooo voll, wie ich befürchtet habe, so dass ich noch einen netten Platz am Rand ergattern konnte. 

Schnell noch ein Ticket gekauft, ab damit hinter die Windschutzscheibe und danach konnten wir den Tag voll und ganz genießen.

Nach einer ruhigen Nacht haben wir den Freitag langsam angehen lassen und sind irgendwann am frühen Mittag ins Dorf spaziert.  Seitdem wir wieder on Tour sind ist Milla richtig gut drauf. Sie bekommt zwar von mir jeden Tag ein kleines bisschen mehr von ihrem Schmerzmittel als zuhause üblich, aber die kleine Wurst auf vier Beinen tippelt munter durch die Gegend. Dennoch nehme ich mittlerweile immer das Rad samt Hundeanhänger mit, so können wir einige Strecken (gerade auf dem Rückweg) ganz gut überbrücken.

Allerdings stellt sich mein Hundeprinzesschen aktuell extrem an, was den Anhänger betrifft. Manchmal kann sie kaum noch laufen, aber das Hochheben in den Anhänger gleicht jedes Mal einem Kampf! Sitzt sie dann aber erstmal drin, ist es eigentlich ganz ok. Naja…

 

Isa und Milla unterwegs, mit Hund auf Womo Tour

Milla in ihrer Kutsche… das Einsteigen ist zwar immer noch Kampf, aber wenn sie erstmal drin sitzt, sieht sie doch eigentlich ganz fröhlich aus, oder?

 

So kamen wir also Freitag am frühen Abend wieder zurück zum Wohnmobil. Milla war absolut platt, darum habe ich sie erst zurück zum Womo in den Schatten gebracht, habe mir noch eben den Müll geschnappt und mir dann auf einem Weg zum Mülleimer ein neues Ticket besorgt.

Da ich noch nicht sicher war wie lange ich bleiben wollte, habe ich immer nur Tag für Tag ein neues Ticket für eine Nacht gekauft. Zurück am Womo habe ich dieses zweite Ticket, neben das erste, hinter die Windschutzscheibe gelegt und damit war das Thema für mich durch.

 

Den Freitagabend verbrachten wir entspannt vor dem Womo und ich war viele Stunden mit den sozialen Medien beschäftigt. Denn… seit ein paar Wochen habe ich innerhalb von Facebook und Instagram mit einem Problem zu kämpfen, welches ich am vergangenen Freitag bewusst öffentlich gemacht habe.

Da ich es wie gesagt in den sozialen Medien schon beschrieben habe, werde ich jetzt auch hier dieses Thema einmal bewusst ansprechen, obwohl sich das Problem bisher nicht auf den Blog ausgeweitet hat.

Ich bekomme seit einigen Wochen immer, immer wieder relativ aggressive  persönliche Nachrichten als Reaktionen auf Bilder und Postings von mir bzw.  Anrufe auf mein Handy (3 mal aus Frankreich und danach immer Anonym) bei denen sich entweder niemand meldet, jemand atmet oder 2 mal wurde auch in einer fremden Sprache (ich schätze es ist arabisch o.ä.) auf mich eingeredet.

Anscheinend haben diese Leute ein massives Problem mit meinem „Lebenswandel“… das eine Frau trägt was sie möchtet, trinkt was sie möchtet, ihre Religion auslebt wie sie möchte und dazu auch noch alleine reist, passt anscheinend so überhaupt nicht zu den Ansichten dieser Fanatiker!

 

Sparen dank ACSI Card im Herbst in ???

Mit diesem Bild begann vor einigen Wochen alles, dabei ist das Bild schon aus dem letzten Herbst….?!

 

Alles begann mit einem Instagram Bild aus Südfrankreich welches ich gepostet habe, auf dem ich ein Glas Wein in der Hand halte. Daraufhin gab es schon viele Reaktionen wie „böse“ Smilies, „Fuck you“, „ich fucke Dich“  (ja genau so geschrieben), Nutte, Moschee Smilies usw, usw. Botschaften. Seitdem wird eigentlich jedes Bild von diesen Idioten irgendwie über persönliche Nachrichten kommentiert oder bewertet. Immer mit dem Hintergrund einer „religiös“ muslimischen „Belehrung“.

Einige Wochen lang habe ich jetzt gedacht, egal… ich blockiere die Leute, melde sie vereinzelt bei Facebook (wenn ich zu häufig Profile melde, könnte es sein, dass mich Facebook selber sperrt)  und hake alles andere einfach ab!

 

Ich lasse mir von diesen Idioten keine Angst einjagen!!!!!

 

Freitag ging es dann allerdings so weit, dass ein ganz schlecht bearbeitetes Selfie (welches ich Freitag Morgen gepostet habe) von mir aufgetaucht ist und seitdem durch das Netz spukt. Dieses Bild wurde so bearbeitet, dass ich anstelle meiner ganz normalen Kleidung, ein Kopftuch samt „voll Verschleierung“ trage.

Zudem wurde mir dieses Bild gleich 38 mal von verschiedenen, arabischen (fake) Accounts samt aggressiver Botschaften gesendet. Bei dieser ganzen Geschichte gibt es nur ein einziges Profil welches sich immer wieder bei mir meldet und auch öffentlich kommentiert, allerdings macht dieser Typ das ganze sehr geschickt, so dass ich auch gegen ihn nichts in der Hand habe. 

Das war der Punkt an dem ich gesagt habe, jetzt reicht es mir und ich mache die ganze Sache öffentlich!

Ich bin eine freie, deutsche Frau!!!! Ich trage Kleidung die ICH mag, ich trinke Getränke die ICH mag, ich lebe meine Religion aus, so wie ICH es für richtig halte und ich poste Bilder, die ICH für angemessen halte!!!! Ich werde mich NIEMALS von diesen fanatischen Idioten so unter Druck setzen lassen, dass ich mich durch deren Glaube besonders einschränke!!!!

Darum schreibe ich dieses ganze Thema hier auch nochmal bewusst auf. Solltet ihr durch Zufall irgendwo im Netz ein Bild von mir sehen, auf dem ich verschleiert abgebildet bin, dann glaubt davon bitte kein Wort! Ich habe weder meine Religion gewechselt, noch habe ich mich sonst irgendwie von diesen Fanatikern „anstecken“ lassen. Solltet ihr ein solches Bild sehen, wäre ich euch für eine kurze Info samt Link zum Bild sehr dankbar.

Damit ich das Verteilen dieses Bildes nicht noch weiter unterstütze, werde ich es hier auch bewusst nicht posten! Denn dadurch würde ich das Bild selbst noch weiter in Umlauf bringen.

SOVIEL DAZU!!!!

Dieser Facebook Post sorgte natürlich für viele Reaktionen und ich war wirklich ganz gerührt, wie viele Leute sich gemeldet haben und mich unterstützen. Vielen Dank dafür!

 

Wieder on Tour- Isa unterwegs in Greetsiel

 

Nachdem ich den Freitagabend damit verbracht habe, samt Laptop, Tablet und Handy vor dem Womo zu sitzen, bekam ich währendessen neue Stellplatz Nachbarn.

Manchmal ist es schon witzig wohin diese Seite führt.

Meine neuen Stellplatz Nachbarn fuhren also auf ihre Parzelle auf, waren sich allerdings unsicher, ob sie da so stehen dürfen, da es sich um die letzte frei Parzelle auf dem ganzen Platz gehandelt hat und diese auch noch extrem groß war. Das gerade diese „tolle“ Parzelle noch frei war, lag aber schlichtweg daran, dass die Leute die da zuvor standen erst kurz vorher abgereist waren.

Wie auch immer… auf jeden Fall sprach mich die Frau an und fragte, ob sie da so stehen bleiben dürften, ich wüsste das doch sicher. In dem Moment schaute auch ihr Mann um die Womo Ecke und sagte sofort… DICH KENNE ICH!!!! SCHATZ, DIE KENNT SICH AUS! Das ist doch Milla und Du bist Isa oder???

Ähhhhmmmm… jaaaaaa???? Tja und jetzt kommt wieder mein schlechtes Personengedächtnis ins Spiel, denn ich weiß ja eigentlich nie… kenne ich diese Leute wirklich? Woher kenne ich die Menschen und wie heißen sie nochmal ???

Schnell stellte sich dann aber heraus, dass wir uns noch nicht persönlich kannten, sondern sie den Blog verfolgen. 🙂

Puhhhh… Glück gehabt 🙂 und trotzdem ist es immer mal wieder komisch, wenn „andere Leute“ so viel mehr über mich wissen, als ich über sie. 🙂 Was nicht heißen soll, dass ich das schlimm finde oder so!!! Natürlich nicht, ganz im Gegenteil… ich freue mich natürlich wenn mich andere Camper „erkenne“… es ist nur ein bisschen komisch. Positiv komisch! 🙂

Wir haben dann noch ein bisschen gequatscht, bis ich entspannt und todmüde in den Alkoven gefallen bin 🙂

Samstag war ich schon erstaunlich früh wach und so kam es auch dazu, dass Milla und ich schon relativ früh durch Dorf geschlendert sind. Natürlich durfte eine Kaffeepause wie immer nicht fehlen und da wir einen herrlichen Platz hatten, habe ich es mir direkt auf der Terrasse gemütlich gemacht und dort zwei, drei Stündchen gearbeitet.

Danach sind wir ganz langsam im „Milla Tempo“ zurück zum Womo gelaufen, doch was ich dann sah, war leider keine positive Überraschung.

Fest steht…. und das ist nunmal so… es ist mein Fehler gewesen! Und trotzdem finde ich es übertrieben ;-)… aber… es war nunmal mein Fehler!

An der Windschutzscheibe befand sich ein dickes fettes „Knöllchen“ von der Gemeinde Krumhörn. Leider stand auch „nichts genaues“ auf diesem Zettelchen, so dass ich am Anfang überhaupt keinen Plan hatte, was denn da eigentlich los war.

 

Knöllchen am Wohnmobil

Der Info Zettel der Gemeinde Krumhörn

 

Ich habe auch nochmal meine Nachbarn gefragt, ob sie wüssten was das sollte, ob dieser Zettel echt sei oder ob sich da vielleicht irgendjemand einen Spaß erlaubt hat.

Ich war mir erstmal keiner Schuld bewusst, zumal ich ja schon zig mal in Greetsiel stand und es nie irgendwelche Probleme gab…. zusammen mit meinen Nachbarn zog ich das Resultat, dann muss das wohl „verarsche“ sein ?!?

Das dachte ich auch noch, bis am späten Nachmittag ein Auto über den Platz fuhr und vor der Omi stehen blieb. Dann stieg eine Dame aus, die von Minute zu Minute lauter und in gewisser Weise auch frecher oder sagen wir mal dreister wurde.

Diese Dame kam vom Tourismusverein Krumhörn/ Greetsiel und wollte mich doch jetzt mal „befragen“ warum ich mich so verhalten habe.

 

Und da wurde mir erstmal klar, wo mein Fehler lag.

 

Ich habe bis zu diesem Moment wirklich immer angenommen die Tickets in Greetsiel gelten „ tageweise“, zumal auch auf den Tickets selbst (dick gedruckt) steh, von z.b. : 4.5.18. – 5.5.18 , das allerdings ganz klein unten in der Ecke die Uhrzeit aufgedruckt wurde, habe ich ehrlich gesagt noch nieeeee registriert. Für mich war immer klar, solange ich „für jede Nacht“ bezahlt habe ist alles gut.

Aus diesem Grund habe ich ja auch das 2. Ticket einfach neben das erste Ticket gelegt und mir dabei nichts… aber auch gar nichts gedacht.

Die Sache war aber jetzt folgende… mein erstes Ticket ging von Donnerstag – Freitag und da ich dieses Ticket direkt nach meiner Ankunft gekauft habe, stand unten in der Ecke die Uhrzeit, 15:03 Uhr.

Da ich Freitag noch länger im Dorf war, habe ich das nächste Ticket gekauft nachdem ich wieder zurück war, 17:58 Uhr und habe dieses, wie gesagt ich habe mir dabei nichts gedacht, einfach neben das andere Ticket gelegt.

Das diese Dame aus dem „Netzwerk für touristisches Recht und Ordnung“ nun Samstag Mittags kommt, sich nicht nur das für diesen Moment gültige Ticket ansieht, sondern wahrscheinlich mit Hilfe einer Lupe die Uhrzeiten der letzten Tage vergleicht… daran hätte ich im Traum nicht gedacht! Hätte ich das alte Ticket einfach weggeschmissen, wäre alles gut gewesen.

 

Naja… hätte, hätte Fahrradkette….

 

Ich bekomme jetzt nochmal einen „Anhörungsbogen“ zugeschickt, auf dem ich mich zu der ganzen Sache äußern soll/ kann und dann kosten mich diese 3 Stunden Differenz satte 30 Euro!!!

Erstaunlicherweise wurde die Dame, wie gesagt, von Minute zu Minute lauter, so dass hinterher auch die Womo Nachbarn 5 Fahrzeuge weiter begierig Zeuge dieser Geschichte wurden und wahrscheinlich jeder dachte, ich hätte tagelang die Zeche geprellt. Dabei habe ich mich immer, immer, immer wieder freundlich wiederholt, dass ich mich dann gerne auf dem Bogen schriftlich äußern werde, aber das wollte die Dame eigentlich nicht, ich sollte ihr doch jetzt erklären, was ich mir dabei gedacht habe.

Erst als ich sie dann ganz zum Schluss noch gefragt habe, wie das denn eigentlich mit meiner zu viel gezahlten Kurtaxe aussieht, wurde sie plötzlich ganz ruhig. Der Automat am Platz rechnet nämlich automatisch auf jedes Ticket die Kurtaxe für zwei Personen an. Da ich aber immer alleine fahre, zahle ich also jedes Mal 1,50 bzw. 2 Euro pro Tag umsonst.

Auf die Frage wusste sie leider keine Antwort, aber zumindest meinte sie, dass ihr das Thema nicht neu wäre, da sie aber erst seit Januar für das Dorf arbeitet, konnte Sie SO SCHNELL diesbezüglich nichts ändern!  🙂

Tjaaaaaa, was soll ich sagen…. dass ich diese drei Stunden überschritten habe, ist ja nunmal eindeutig mein Fehler. Das man daraus allerdings so einen Akt macht, zumal ich ja zum Zeitpunkt der Kontrolle ein gültiges Ticket hatte, macht für mich schon den Anschein als würde die Gemeinde Krummhörn dringendst Kohle benötigen.

Würde mir Greetsiel nicht so gut gefallen, würde ich wahrscheinlich nie wieder hin fahren ( in solchen Dingen kann ich ja eine echte Zicke sein) … so wisst ihr aber zumindest… achtet in Greetsiel  GENAU auf eure Ticket Zeiten (wie gesagt, die Uhrzeit ist am Ticket Rand aufgedruckt) und legt nie ein neues Ticket neben das alte Ticket, sonst kann euch der Spaß schnell 30 Euro kosten.

 

Soviel dazu…. haaaaach und das gerade mir, wo ich doch so auf Spießer Regeln stehe 🙂

 

Aber in den letzten Tagen ist noch mehr geschehen, dass ich euch erzählen kann, bzw. zu dem ich meinen Mund (oder besser gesagt meine Finger) gar nicht still halten kann.

Nachdem wir noch einige nette Tage in Greetsiel hatten, habe ich mich Montag dazu durchgerungen, nochmal mein Glück in Lüneburg zu suchen. Bisher war ich bereits zweimal in Lüneburg, habe allerdings nie auch nur ansatzweise eine Chance auf einen freien Stellplatz gehabt. Darum bin ich dann jeweils nur mal eben schnell durch die Stadt geschlendert und war danach schnell wieder verschwunden (abgesehen von den Womo Tagen in Lüneburg 2017, aber das war insgesamt nicht so ganz mein Ding, weil es an diesen Tagen soooo extrem voll ist)

Wie auch immer… da ich Montag für meine Verhältnisse früh dran war und es „nur“ 280 km von Greetsiel bis Lüneburg waren, dachte ich mir… TSCHAKKAAAAA…. JETZT ODER NIE! 

Also bin ich „entspannt“ los getuckert und wie soll ich es sagen…. die Strecke sollte sich zu meiner persönlichen „Kammer des Schreckens“ entwickeln.

Alles begann schon damit, dass ich auf dem Weg von Greetsiel zur Autobahn schon plötzlich nicht mehr weiter kam, weil vor mir die Strasse gesperrt wurde. Von einer Umleitung war allerdings weit und breit NICHTS zu sehen ( Ist euch das auch schon aufgefallen? Ich habe das Gefühl, gerade in ländlichen Regionen werden immer weniger Umleitungen ausgeschildert…) Also ging mein erster Weg durch ein Wohngebiet, welches mich nach drei winzigen Strässchen in eine Sackgasse führte. Wenden mit 38 Zügen und wieder zürück zur Baustelle. Der gesamte Umweg war dann knapp 18 km lang… dabei waren es vorher nur noch 1,5km bis zur Autobahn auffahrt.

Nun gut… das Wetter war schön… also nicht aufregen und gut gelaunt weiter, rauf auf die Bahn….uuuuund  BAUSTELLE!

Ungelogen, es folgten 3 Baustellen hintereinander mit jeweils 7 bzw. 9 km einspuriger Strasse und der Golf vor mir nahm die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h sehr ernst, er fuhr satte 40 km/h! SCHNAAAAAARCH!

Aber auch diese Strecke haben wir singend hinter uns gebracht, bis es zum Autobahnkreuz ging, an dem wir endlich die Bahn wechselten mussten.

 

Isa unterwegs – JUHUUUUU, jetzt aber nichts wie los, Omi zeig was Du kannst

 

Jupp, die Omi war gut drauf und für ca. 500m dachte ich noch, jetzt gehts rund!

Tjaaaaa…. und schon standen wir wieder.

 

Vollsperrung und Rettungsgasse

Vollsperrung 1.0 aber die Rettungsgasse war zumindest vorhanden

 

Diesmal allerdings leider richtig, denn kurz zuvor muss in der nächsten Baustelle ein Unfall geschehen sein… VOLLSPERRUNG!

Jetzt ging also gar nichts mehr, aber zumindest schafften es alle, eine schöne Rettungsgasse zu bilden, so dass nur Minuten später mehrere Krankenwagen durch die Massen fuhren.

Dies funktionierte wirklich bestens, bis zu dem Moment, in dem ein super intelligenter Sprinter Fahrer dachte, wir machen anscheinend alle nur Rast mitten auf der Autobahn Auffahrt. Der Intelligenzbolzen nutzte doch tatsächlich die Rettungsgasse, um sich mit seinem Sprinter an allen vorbei zu mogeln. Das Hupkonzert was wirklich beeindruckend.

Leider stand ich jetzt allerdings mit der Omi genau an der Stelle, an der aus dieser zweispurigen Auffahrt, eine einspurige Auffahrt wurde und damit auch genau an der Stelle, an der es für diesen Idioten nicht mehr weiter ging.

Erst zeigte er mir noch wild gestikulierend, ich solle doch bitte aus dem Weg fahren…. in einer Vollsperrung ist dies allerdings schwierig! Außerdem stand ich ja bereits auf dem Seitenstreifen, um die Rettungsgasse frei zu machen.

Sicherlich könnt ihr schon ahnen was passieren musste…. es kam noch ein weiterer Rettungswagen von hinten angedüst und jetzt ging tatsächlich gar nichts mehr. Einzige Chance… der Typ musste komplett links auf die Wiese fahren, zum Glück gab es an der Seite zumindest keine Leitplanke, so dass er den Weg frei machen konnte.

Nur um das schonmal vorweg zu nehmen… ich glaube der Idiot stand noch eine kleine Ewigkeit auf der Wiese, nachdem die Sperrung wieder aufgehoben wurde, denn soweit ich das sehen konnte, hat ihn erstmal niemand zurück auf die Straße gelassen.

Die gesamte Vollsperrung dauerte gute zwei Stunden…. doof, ja… vor allem weil ich dachte je später ich am Stellplatz ankomme, je weniger Chance habe ich auf einen freien Platz. Aber zumindest stand ich ja samt Womo in der Vollsperrung, dies ist definitiv deutlich angenehmer als im kleinen Auto ohne Klima. Nach kurzer Zeit hatte sich auch schon eine nette Truppe aus wartenden Autofahrern gebildet, so dass es eigentlich zwei interessante Stunden wurden. 

Nach gut zwei Stunden Spaziergang auf der Bahn, ging es plötzlich wieder los… also nix wie rein ins Womo, Milla zack zack, Wasserpott, Hundematte, Aschenbecher, Kaffeetasse rein, Motor an und ab geht die Fahrt.

Leider war es allerdings so, dass nach der Vollsperrung nochmal 18 Km Stau folgten… es war echt übel. Dieses ständige Stop and Go ist ja echt sooooooowas von nervig, auf jeden Fall viel nerviger als die Vollsperrung.

Nach zig Stunden kamen wir aber tatsächlich an den Punkt, an dem es wieder normal weiter ging. Jetzt konnten wir eeeendlich mal satte 50 Km einfach fahren…. bis wir in den nächsten Stau kamen.

Die nächsten 100 km waren mehr oder weniger ein einziges Anfahren Abbremsen Anfahren Abbremsen. Mal ging es plötzlich für 2 km wieder in vollem Tempo los und danach folgte wieder 10 Minuten Stillstand. Es war echt ober nervig und von Minute zu Minute merkte ich auch meinen Rücken mehr. Es halt alles nichts, wir musten nochmal einen kurzen Stopp einlegen, ich musste eine Runde laufen. 

Aber irgend, irgend, iiiiiiiiiiiiirgendwann waren wir tatsächlich nur noch 40 km von Lüneburg entfernt… endlich war ein Ende in Sicht, aber  dann… DIE NÄCHSTE VOLLSPERRUNG!!!!! Diesmal war die Strecke aber anscheinend schon eine Weile gesperrt, denn bereits nach 45 Minuten ging es im Schneckentempo wieder los.

Ich fühlte mich echt platt und mein Rücken wollte von dem Fahrersitz schon seit Stunden nichts mehr wissen, als wir eeeeeendlich an der Ausfahrt in Lüneburg ankamen. Jetzt waren es nur noch 7 km!

Doch auch das sollte es nicht gewesen sein, denn die Strecke zum Stellplatz führte mich wieder mitten an eine Baustelle ohne Umleitung! Ich war wirklich so weit, dass ich bald ins Lenkrad gebissen hätte. Also drehte ich erneut in 38 Zügen vor dieser Baustellen- Strassensperrung und fuhr ein Stück zurück, bis ich plötzlich VOLL in die BREMSEN gehen musste.

Ein anderer Wohnmobilist sah aus der Entfernung, dass er hinter mir nicht weiter kommen würde und ich denke mal, er hatte den gleichen Gedanken im Kopf wie ich, auf dem Stellplatz wird es wahrscheinlich kaum noch einen freien Platz geben. Also drehte er sein Wohnmobil nur Meter vor mir plötzlich quer über die Bahn.

Ich musste so in die Bremsen gehen, dass sich meine Schranktüren öffneten und meine ganzen Shirts und Pullis fliegen lernten.

 

Ehrlich… ich hätte den Typen erwürgen können.

 

Und jetzt begannen 7 km …. die waren unglaublich. Der Typ war ja nun durch seine Aktion direkt vor mir, hatte aber anscheinend total schiss, dass ich ihn noch überholen könnte.

Natürlich hat es mich angekotzte und natürlich hätte es zu diesem super Tag gepasst, dass der Typ die letzte frei Parzelle direkt vor mir auf dem Stellplatz ergattert, aber wisst ihr was…. ich war mittlerweile so geschafft, dass mir das alles total egal war. Entweder ich finde gleich einen freien Platz, oder eben nicht. Mir doch alles egal! Wenn nicht, stelle ich mich auf den nächsten freien Parkplatz und dann wäre es das für diesen Abend gewesen!

Wie gesagt, der Typ sah das anscheinend anders und legte eine Fahrt hin, die sich nur gewaschen hatte. Zwei, drei Mal gab es Stellen, an dem man vielleicht  durch kleine Straßen einige Meter abkürzen hätte können…. und der Typ nutzte alle Möglichkeiten. Blöd nur, wenn dann eine Ampel kommt, an der er stehen bleiben musste und ich auf der Hauptstarsse an ihm vorbei fuhr.

Allerdings war das für den Idioten egal, denn auf einem sah ich ihn im Rückspiegel mitten in der Stadt auf der Spur für den Gegenverkehr die anderen Fahrzeuge überholen, bis er wirklich (und ich schwöre euch hoch und heilig dass es GENAU SO WAR!!!! Ich schreibe das nur, weil es sich so unglaubwürdig liest) der Typ auf der anderen Strassenseite durch so einen Fußgängerüberweg / Fußgängerinsel fuhr, an der ich stand, weil eben Fußgänger über die Strasse wollten und dann der Idiot direkt vor mir einscherte.

Sowas habe ich wirklich in all den Jahren, in denen ich Auto fahre noch nicht erlebt…. ich versuche euch das gleich mal, mit meinen Zeichenkünsten einer Dreijährigen aufzumalen, weil die Situation so schwer zu erklären ist.

 

Stellplatz Kampf

Soooo…. ich hoffe ihr könnt zumindest halbwegs verstehen wie die Situation war.

 

Naja, kurz vor dem Stellplatz „trennte“ uns dann eine rote Ampel, über die der Typ noch fuhr, an der ich aber stehen blieb. Ich glaube die ganze Aktion hat auch noch eine andere Kastenwagen Fahrerin verfolgt, die einige Fahrzeuge vor mir fuhr.

Tja, aber was soll ich sagen…. die ganze (zum Teil echt gefährliche Aktion) hatte überhaupt keinen Sinn! 🙂  Denn am Stellplatz angekommen wurde sofort klar… es gab noch einige freie Parzellen und was soll ich sagen… der Typ hatte anscheinend auch noch schlechte Augen.

Denn direkt an der Ausfahrt zum Stellplatz war noch eine „der schönsten“ Parzellen überhaupt frei… ganz breit und mit Steinen und  Wiese „vor der Tür“. Also drehte ich locker, flockig meine Runde über den gesamten Stellplatz um zu dieser Parzelle zu kommen und was konnte ich dabei schmunzelnd registrieren… der Idiot hatte diese Parzelle anscheinend übersehen und quetschte sich gerade am anderen Ende des Platzes zwischen zwei Wohnmobile.

 

🙂 🙂 🙂 …. SCHWEIN GEHABT!!!!!

 

Endlich habe auch ich mal das Glück in Lüneburg auf dem Stellplatz stehen zu können und das noch nichtmal  mittendrin, sondern schön am Rand, vor einer Wiese auf der sich Milla den halben Tag durchs feuchte Gras „kullern“ kann.

So ging also meine „kurze“ 284 km Fahrt nach Lüneburg zu ende. Anstelle der geplanten 3 Stunden benötigte ich satte 8 Stunden!!!! Dabei lag meine Durchschnittsgeschwindigkeit bei grandiosen 35 km/h.

 

Entspannung beim Solotravel

Warum stresse ich mich selber, wenn ich doch einfach tun und lassen könnte wonach mir gerade ist???

 

Nach dieser „Fahrt des Schreckens“ war ich echt froh gegen 19 Uhr endlich entspannt mit einem Schöfferhofer vor dem Womo sitzen zu können, wobei ich auch sagen muss… Milla war mindestens so fertig wie ich, dabei hat die Kleine die ganzen Stunden mehr oder weniger geduldig ausgehalten. Um so schöner war es, dass wir ankamen und so einen netten Platz ergattern konnten, auf dem sie sich merklich wohl fühlt.  Jedesmnal wenn wir irgendwo ankommen muss ich schmunzeln. Sobald ich den Motorn ausschalte, wird Milla hektisch und möchte dann auch schnellstens sehen wo wir stehen. Sobald ich ihr dann hinten die Aufbautür öffne ist es wie im Film. Stehen wir an einem schönen Platz, mit relativ viel Freiraum und Wiese, freut sich Milla wie bolle, ihr Schwanz wirbelt von links nach recht und sie fällt immer halb die Treppe runter. Stehen wir aber nicht so „Hundefreundlich“… wirft mir Madame einen Blick zu der sich gewaschen hat. Das sie nicht noch den Kopf hängen lässt und beginnt die Zähne zu fletschen ist wirklich alles. Aber… wie gesagt, hier hatte ich ja glück und Milla hat sich direkt von der Tür aus fallen lassen und ist durch Gras gekullert. 

 

Mittlerweile liegt diese Fahrt 2,5 Tage hinter uns und ich habe vorgestern den ganzen Tag hin und her gegrübelt, wie es denn nun für Milla und mich auf dieser Tour weiter gehen sollte.

 

Stress Dich nicht selber!!!!

 

Das Problem ist… seit gestern Nachmittag wird es wieder überall RAPPELVOLL!  Wie ungefähr immer im Mai, steht uns ein langes Wochenende bevor. Eigentlich hätte ich Lust gehabt wieder direkt hoch an die (Ost) See zu fahren, aber von Lüneburg aus wären es nochmal mindestens 250 km.

Nach dieser super nervigen Tour am Montag, habe ich aber absolut keine Lust auf eine Wiederholung. Da aber wie gesagt ein langes Wochenende bevor steht, ist davon auszugehen, dass nicht nur die Stellplätze voll werden, sondern auch die Straßen. Dazu kommt noch, dass es morgen vor allem an der Ostsee ein heftiges Unwetter geben soll…. und wer sagt mir bitte, dass wir da auch nur annähernd einen so schönen Platz bekommen wie jetzt in Lüneburg.

Andererseits wollte ich eigentlich auch nicht unbedingt bis Sonntag hier in Lüneburg stehen bleiben… aber warum eigentlich nicht???

Und da musste ich mal wieder feststellen… ich stresse mich selber! Jetzt habe ich schonmal 14 Tage Zeit ohne irgendwelche Termine o.ä., warum stresse ich mich schon wieder so? Ich MUSS doch nicht möglichst viele Stationen abfahren! Wenn es mir doch gerade eigentlich in Lüneburg gut gefällt und ich alles habe, was ich zum „glücklich sein“ brauche… na dann ist es doch ok!

Darum habe ich mir jetzt eine „Standortwechsel“ Auszeit vorgeschrieben. 🙂  Ich bleibe jetzt einfach mal „ganz dreist“ 3 Tage länger in Lüneburg stehen und lasse es mir gut gehen. Die Wege bis in die Stadt sind sogar für Milla halbwegs zu meistern, zumindest kann sie den Hinweg laufen und zurück kommt sie dann in die Kutsche.

 

Stellplatz Lüneburg

Stellplatz Idylle in Lüneburg

 

So kommt es also dazu, dass ich euch jetzt gerade aus einem Lüneburger Bio Cafe schreibe, das Sommerwetter genieße, meine Zeit vertrödel, auf das Unwetter warte, auf meinem wunderschönen Stellplatz faulenze und am Laptop einfach mal all das mache, was ansonsten zu schnell untergeht.

Und wenn ihr jetzt denkt… ist ja furchtbar so lange in einer Stadt wie Lüneburg zu hocken… wisst ihr, wo ich gerade stehe ist mir eigentlich total egal, ich freue mich über das tolle Wetter, über die viele freie Zeit und dass ich einfach mal wieder das mache, wozu ich gerade Lust habe, ohne mich irgendwie weiter rechtfertigen zu müssen. 🙂  Entspannen und abschalten ist angesagt und das geht für mich hier in Lüneburg gerade genau so gut, wie an jedem anderen Ort.

 

Aber auch das ist immer noch nicht alles was ich euch dieses mal schreiben wollte… denn wo wir gerade schon beim Thema „Rechtfertigen“ sind, hätte ich noch einen Punkt, den ich hier gerne ansprechen möchte.

Das ich IsasWomo auch über verschiedene soziale Plattformen „pflege“, ist ja nichts neues und das dort auch gerne mal „frei von der Leber weg“ kommentiert wird, ist auch kein Geheimnis. Dass über diese Medien auch immer mal wieder Kritik kommt, gut… das ist wohl ganz normal. Zum einen bin ich sicher alles andere als „fehlerfrei“ und lasse mich diesbezüglich auch gerne auf Fehler hinweisen. Zum anderen kann man ja auch einfach mal anderer Meinung sein, auch das halte ich für vollkommen normal und tausche mich mit euch gerne aus.

Wenn ihr euch allerdings die Mühe macht meine Bilder, meine Postings oder, oder mit langen Texten zu kommentieren, die von vorne bis hinten VOLLER Kritik, Boshaftigkeiten und Unterstellungen stecken, dann habt doch auch bitte wenigstens den Ars.. in der Hose mir zu sagen welchen Text ihr so „anprangert“, gebt mir die Möglichkeit mich dazu zu äußern und bezieht doch dann zumindest Stellung auf meine Antwort.

Einfach irgendetwas aus dem Zusammenhang reißen und mir die übelsten Dinge vor werfen, ohne eine Stellungnahme von mir zuzulassen ist doch irgendwie ziemlich feige, oder?! Und das alles am besten noch mit einem geschlossenen Profil ohne echtes Profilbild. Das hat dann zumindest für mich nichts mehr mit Kritik zu tun! Sorry wenn ich das so knallhart sage, ich glaube die meisten von euch wissen, dass ich mir mit euren Mails und Kommentaren echt Mühe gebe, aber in dem Fall stelle ich die Frage… ist es mehr Feigheit oder gar Neid?

 

Horror Stau und der Abend danach

Der wunderschöne Abend entschädigte die laaaange Anfahrt

 

Soooooo, ihr seht… in den letzten Tagen war so einiges los!

 

Nun noch eine letzte Info vorab, für alle die diesen Artikel lesen. Aktuell könnt ihr euch ja noch in ein Feld eintragen, so dass ihr automatisch eine Push Mitteilung erhaltet, wenn ich einen neuen Artikel online stelle. Dank des neuen europäischen Datenschutzgesetztes, welches Ende Mai in Kraft tritt, werde ich diese Möglichkeit  wahrscheinlich erstmal nicht mehr anbieten dürfen! Das bedeutet, auch wenn ihr euch aktuell schon eingetragen habt, ich werde diese tolle Möglichkeit (ich finde das System wirklich gut und da ich sehe, dass sich tausende Leute dafür angemeldet haben, findet ihr die Möglichkeit anscheinend auch gut) komplett von der Seite nehmen müssen. Dadurch werden eure Daten gelöscht und es sind leider keine Push Benachrichtigungen mehr möglich. Ich hoffe sehr, dass die Programmierer ein einsehen haben und eine datenschutzkonforme Möglichkeit in Zukunft für europäische Seitenbetreiber anbieten, aber so lange das nicht geschieht, MUSS ich das Programm von der Seite nehmen.

Außerdem wird es leider dazu kommen, dass ihr in Zukunft zig verschiedene Kästchen und Zusatzinfos anklicken müsst/bzw. erhalten werdet. Das gilt nicht nur für IsasWomo, sondern mehr oder weniger für alle Internetseiten die von in Deutschland lebenden Leuten betrieben werden. Leider hat es unsere Regierung (bisher) nicht gebacken bekommen, dieses neue europäische Datenschutzgesetzt (DSGVO) für „kleine“ Seitenbertreiber auch nur halbwegs einfach zu gestalten. Bitte versteht mich nicht falsch… Datenschutz ist wichtig, aber ich stehe stellenweise vor riesigen Problemen und mich schützt niemand vor irgendwelchen  „hardcore Abmahn-Anwälten“ .

Ich denke leider, dass dieses Gesetzt dazu führt, dass es ganz, ganz viele kleine Blogs ab Ende Mai nicht mehr geben wird, weil vieeeeeele der „hobby Blogger“ ihre Seiten gar nicht so umstellen können, wie es gefordert wird. Geschweige denn, dass noch irgendwer den Durchblick hat, was denn nun wirklich wie sein mus, was übrigens sogar für Fachanwälte gilt. Ich sitze seit Wochen an dem Thema und jetzt mal ehrlich, welcher Blogger für den das Schreiben einer solchen Seite ein reines hobby ist, wird sich Wochenlang mit irgendwelchen Gesetzten beschäftigen und dann verzweifelt versuchen den ganzen „Scheiss“ auch noch auf die Seite zu bekommen.

Wie gesagt, leider hat es unsere Regierung verpennt eigene „Gesetzte“ zu erstellen, wobei ich gerade heute gelesen habe, dass Frau Merkel plötzlich doch etwas unternehmen möchte. Super Sache, so 14 Tage vor der großen Umstellung! Österreich hat dies bereits getan und somit haben verschiedene Seitenbetreiber aus Österreich jetzt das Glück, fast keine Änderungen vornehmen zu müssen! Soviel zum Thema… Europa fordert eine EINHEITLICHE europäische Datenschutzverordnung zu erschaffen! Solltet ihr euch mit diesem ganzen Thema nicht auskennen, nichts mit Internetseiten, online Shops oder Blogs „am Hut“ haben, dann bitte nehmt mir und meinen ganzen Kollegen das zukünftige „geklicke“ nicht übel. Wir müssen euch cdemnächst auf Dinge hinweisen, die bereits seit Jahren auf zig Seiten laufen, bei denen es aber jetzt heißt, ohhh, ohhh, ohhh… das müssen alle Leser aber nochmal extra bestätigen und von der Bestätigung nochmal eine Bestätigung erstellen. Das Gesetzt gilt übrigens auch für das Einbinden von Fotos, Links oder gar (YouTube) Videos auf den Blogs und Internetseiten… auch dies wird bald anders laufen müssen. Ein Klick und das Youtube Video startet… das wird so einfach nicht mehr möglich sein.

Wie gesagt, bitte glaubt nicht, mir (uns Bloggern) macht es Spaß, dass wir euch Lesern bald vieles nicht mehr so einfach anbieten können, oder wenn, dass ihr vorher zig mal bestätigen müsst, dass ihr auch wirklich darüber Informiert seid, dass ihr eure Daten hinterlasst, wenn ihr z.B. bei mir auf der Seite kommentiert.

 

Das alles nervt euch… das alles nervt uns aber sicherlich noch 10 mal mehr.

 

Ach und noch eines fällt mir dazu gerade ein… solltet ihr viel mit Fotos arbeiten, also Fotos auf Facebook, Instagram. Pinterest oder Vero posten… dann seid auch ihr vielleicht schon von der DSGVO betroffen! Denn im Grunde dürft ihr keine Fotos mehr aufnehmen, auf denen Personen gezeigt werden, die vorher nicht ihre Erlaubnis gegeben haben. Das heißt… mal eben ein Foto vom Konzert posten auf dem andere Menschen zu sehen sind, zack… Abmahnfalle. Ihr müsstet vorher mit jeder Person einen Vertrag abschließen und das gilt schon für das „Knipsen“ alleine, da moderne Handy und Kamneras ja verschiedene Daten wie Ort o.ä speichern… ihr müsst das Bild also im Grunde nichtmal online stellen!

Ich habe gestern einen Artikel von einem Hochzeitsfotografen gelesen, der sieht seine Existenz bedroht. Denn die ganz normalen einfachen Gruppenaufnahmen bei einer Hochzeit,  sind z.B. erstmal eigentlich ausgeschlossen. Es sei denn es werden vorab Verträge mit allen Beteiligten geschlossen. 

Isa unterwegs - Mit dem Campingcar on the Road

Der Pin zum Artikel

So besagt es das Gesetzt aktuell… sicherlich sind momentan auch viele Leute in Panik und „nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“… aber im Grunde stehen die Richtlinien in vielen Bereichen fest und die abgezockten Abmahn Kanzleiein freuen sich ab dem 25.5. ein Loch in den Bauch!

Viele erstklassige Internetexperten sagen sogar, dass sich das Netz in vielen Bereichen komplett verändern wird und dass früher oder später alle kleinen Seiten einpacken werden müssen, weil sie die ständigen Abmahnungen gar nicht finanzieren können. Es wird also echt spannend! Ich werde in den kommenden Tagen zu dem Thema auch einen Newsletter verschicken, da werde ich nochmal genauer beschreiben, was das alles für IsasWomo bedeutet.

Soooo, ich denke das soll es für heute aber wirklich erstmal gewesen sein!

Der Text ist eh schon wieder vieeeeeel länger als geplant! 😉

Ich wünsche euch allen ein schönes langes Wochenende (wenn ihr frei nehmen konntet) , den Mamas und Papas unter euch einen schönen „Ehrentag“ und wie immer… BLEIBT GESUND!

 

Eure

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Mit dem Womo die Ostküste entlang, Schweden 2

BORBY- KRISTIANSTAD- NORGERSUND 28.6.2014 Hey, Hey, naaaaaaaaaa, alles gut bei Euch ??? Alsoooo, was kann ich denn so berichten .... In Smygehamn , auf dem Stellplatz war es wirklich noch sehr schön und wie schon gedacht hab ich eines dieser tollen Zimtbrötchen...

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Stellplatz Mimizan 9.8.2013 Tach, ich bin gerade noch so aufgeregt, ich kann es gar nicht lassen euch zu schreiben was mir gerade so passiert ist... 🙂 Alsoooo ich bin heute weiter getuckert nach Mimizan Plage. Meine Freundin Doreen war hier schon ganz oft und meinte...
Entlang der Nordseeküste- Mein Womo Nordsee Road Trip 2017

Entlang der Nordseeküste- Mein Womo Nordsee Road Trip 2017

 

Nachdem die Omi ja nun eeeeeeendlich wieder frisch, fruchtig und repariert aus der Werkstatt kam, konnte es für Milla und mich direkt 2 Tage später los gehen. Jaaaaa, endlich Nordseeluft schnuppern, Fischbrötchen essen und viel frischen Wind um die Nase!

Aufiiii, aufiii… mit dem Wohnmobil zur Nordseeküste.

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Sylt…. :-)

Sylt…. :-)

Sylt …. Die Insel der “ Schönen und Reichen”, Deutschlands Ferrari und Porsche Hotspot, die Insel von Pony , Gosch und Sansibar ….. und ich war dabei ! Kraaaass! 😉

Schwein muss man haben, da schau ich doch am Montag in meine Nachrichten und was musste ich , trotz “stääärkstem” Wiederstand lesen, eine Einladung nach Sylt … 🙂 Na , so eine Katastrophe aber auch !

Ein Wochenende mit dem Wohnmobil auf Sylt !

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Vom Twistesee, über Lüneburg zur Nordsee

Vom Twistesee, über Lüneburg zur Nordsee

Hallöchen,

ich hoffe euch geht es allen gut?

Nach dem Gruppentreffen hab ich die Chance genutzt noch ein paar Womo Tage anzuhängen.

Vom Twistesee ging es als erstes weiter in Richtung Norden zum Steinhuder Meer. Dort gibt es mehrere Plätze gleich im Anschluss zum See, unter anderem auch einen sogenannten „TopPlatz“ . Auf diesem stand ich auch schon vergangenes Jahr ein paar Tage und war dort auch sehr zufrieden, allerdings wollte ich diesmal gerne einen anderen Platz testen, und hab mich so für den kleinen, kostenlosen Stellplatz Hagenburg entschieden. Auf dem Weg hab ich mich zwar einmal kurz verfahren, aber ansonsten war ich innerhalb von 2,5 Stunden vor Ort.

Kostenlos und trotzdem mit Strom!

Der Platz ist wirklich klein, nur für 8 Wohnmobile, aber für 1-2 Tage fand ich ihn klasse…. kann ich absolut nicht anders sagen, und obwohl er kostenlos war gab es eine Stromsäule, also für mich war alles gut. In unmittelbarer Nähe des Stellplatzes befindet sich das Dorf Hagenburg, samt Edeka, Sparkasse, Restaurants, Bäcker und Apotheken. Geht man vom Stellplatz aus über einen nett angelegten kleinen “ Wald und Wiesenweg“ kommt man nach einigen 100 Metern an einem Biergarten (nennt sich Moorgärten) vorbei. Leider hatte dieser auf Grund des Wetters geschlossen, sah aber von außen sehr gut aus.

Bis zum Steinhuder Meer waren es zu Fuß gute 10 Minuten, immer einen Feldweg entlang. Gerade für Hundebesitzer ist es ein  schöner, kleiner Platz mit ganz viel Grün, und trotzdem einigen Läden um sich herum. Sicherlich nicht so toll angelegt wie der besagte „TopPlatz“, aber als kostenloser Platz absolut brauchbar…. und das gesparte Geld kann dann direkt wieder in Milchkaffee eingetauscht werden. 🙂

Eigentlich hatte ich geplant, langsam in Richtung Ostsee weiter zu fahren, denn ein langjähriger Womo Bekannter hatte mich schon vor Wochen gefragt, ob ich nicht lust hätte nach dem Treffen ein paar Tage Ostsee mit ihm anzuhängen. Da bei ihm aber einige private Probleme und ein Werkstattbesuch mit dem Womo kurzfristig dazwischen kam, hatten wir abgesprochen ich fahre schonmal langsam vor und je nachdem was die Werkstatt sagt, sehen wir weiter ob ein Treffen stattfindet oder ob es einfach nicht klappt. So war der Plan….

Da ich nach 2 Tagen Steinhuder Meer genug vom See hatte, ging es für Milla und mich weiter in Richtung Lüneburg. Ich war noch nie in Lüneburg, und der Platz/ die Stadt liegt auf dem Weg in Richtung Ostsee strategisch günstig :-). Laut Stellplatz App gibt es dazu auch noch einen großen Platz ganz in der Nähe der Altstadt, so das einem ausgedehnten Stadtbummel eigentlich nichts im Weg stehen sollte…. dachte ich!

Nach knapp 3 Stunden Fahrt kamen wir in Lüneburg an, fuhren auf den Platz auf uuuuuuuund…. alles voll !!!

 

Lüneburg ist einfach immer voll!!!

 

Neeeeeee, nicht wirklich jetzt, ein Platz für über 50 Womos mitten in der Woche soll voll sein???? Warum das denn….. ;-( . Also, haben wir noch eine 2. Platzrunde gedreht, und siehe da… Der Platz war nicht rappel voll, es gab nur mal wieder einige die meinten 2 Parzellen nutzen zu müssen…. ICH HASSE ES…. zumindest dann wenn der Platz voll ist !!! Also hab ich erstmal 15 Minuten offensichtlich darauf gewartet, ob die Leute vielleicht ganz von allein so nett sind, ihren Kram anders zu stellen und sich dadurch ein bisschen “ schmaler“ machen.

Hinter mir warteten gleich 2 andere Womos mit !

Nachdem sich nach 15 Minuten noch immer nichts tat, bin ich ausgestiegen und hab die Leute angesprochen ( leider waren nur wenige an ihren Womos) … Was ich da für Antworten bekam,  war mal wieder ein Knaller nach dem nächsten… Von,“ meine Frau hat ein künstliches Hüftgelenk und braucht einfach mehr Platz, bis unser Hund wird immer vor dem Womo angeleint und braucht seinen Freiraum“, war alles dabei ….ICH DACHTE WIR WÄREN BEI “ VERSTEHEN SIE SPASS“ Lüneburg …. Unglaublich!

Kurz darauf endete die Sache so ,dass sich nicht ein Womo Besitzer von seinen 2 Parzellen getrennt hat, der Betreiber nicht am Platz war und ich mit den anderen wartenden Womos wieder fahren konnte! Das sind doch mal wieder wahre Campingfreunde!!!

GAAAAAAANZ RUHIG BLEIBEN !!!

Neben dem Womo Stellplatz in Lünebug gibt es allerdings weitere normale Parkplätze ganz in der Nähe und zumindest da hatten wir das Glück einen für “ die Omi“ gerechten Platz zu bekommen. Hmmmmm, war nur noch die Frage, was machen wir mit dem Schild “ Camping verboten“ an der Einfahrt zum Parkplatz …. Das Problemchen haben wir dann erstmal verschoben, Milla hat sich “ Stadt fein“ gemacht und ich gleich mit und keine 5 Minuten später ging es los in die Lüneburger Altstadt.

Lüneburg City

Lüneburg City

Trotz des doofen Stellplatz- Gedöns muss ich sagen, Lüneburg hat eine richtig schöne Innenstadt. Wenige dieser riesen Läden, dafür viele kleine Geschäfte bekannter Marken, toll restaurierte Fassaden und schiefe Dächer das der Regen nur so runter donnern muss.

Wir haben uns extra viel Zeit gelassen, und sind erst nach 19 Uhr zurück zum Womo gegangen. Ich dachte wer nicht da ist, kann auch nicht vom Parkplatz geworfen werden 🙂 … und siehe da, der Platz leerte sich zusehendst von PKW’s , aber um mich herum blieben so einige Womos stehen.

Das fand ich natürlich gut, so stand ich da mitten in der Stadt nicht ganz allein, und so viele Womos werden sie auch nicht weg schicken, könnte ich mir vorstellen… Zuuuuuuumal, da war ja nur das campen verboten, aber ich wollte ja nicht campen, ich stand da ja nur zur Wiederherstellung meiner Fahrbereitschaft 😜!

Der Abend verlief dann tatsächlich ganz entspannt und die Nacht war bis ca. 6.30 Uhr erstaunlich ruhig für einen Parkplatz mitten in der Stadt. Da ich ab halb sieben eh nicht mehr schlafen konnte weil der PKW Verkehr um mich herum deutlich zunahm, hab ich mich lieber für ein recht frühes Frühstück samt Müsli, Quark und viel Kaffee entschieden… zu beobachten gab es auf jedenfall genug, da hab ich nicht mal den Akku leeren Laptop vermisst.  Eines sagte mir diese Nacht aber auf jedenfall , frei stehen ist ,hier und da ,gar nicht so “ kompliziert“ wie ich immer denke.

Aber wieeeeeeee sollte es jetzt weiter gehen?

Mit dem Bekannten hatte ich am Abend zuvor noch so einige male hin und her geschrieben, und nachdem ich nicht mehr am Steinhuder Meer stand, sondern bis nach Lüneburg weiter gefahren bin, dort aber keinen Stellplatz mehr bekommen hab, hab ich dem Bekannten gesagt er soll sich einfach irgendwo einen Platz aussuchen, den er anfahren möchte und ich komme dann dahin nach…, dass er auch nach Lüneburg fährt und dort keinen Platzt bekommt, wäre ja sinnlos. Plötzlich war allerdings keine Sprache mehr von der Ostsee, sondern von Cux- oder Wilhelmshaven…. Hmmmmm, na gut, dann bin ich zwar extra umsonst in die östliche Richtung gefahren, aber naja, vom Twistesee aus, ging es ja ! Fahr ich halt ein Stückchen zurück in Richtung Nordsee…. mag ich persönlich eh lieber als die Ostsee, und der Rückweg nach Hause ist nicht mehr so weit. Allerdings war  damit auch für mich klar ,dass ich auf jedenfall an der Nordsee bleibe und nicht wieeeeder in die andere Richtung zurück fahre…. Sonst kann ich nämlich bald die Kohle direkt in den Womo Tank schmeissen.

Stellplatz Schleuseninsel Wilhelmshaven

Stellplatz Schleuseninsel Wilhelmshaven

Soweit…. so klar…. also aufi, aufi ….mal wieder zur Schleuseninsel Wilhelmshafen…. Hier war ich zwar erst vor ein paar Wochen, aber das macht mir wirklich nichts aus, denn ich finde sowohl den Stellplatz auf der Schleuseninsel, als auch den Südstrand, seine Cafes , Buden, Deiche und Molen super oder gar perfekt! Und da ich weiß ,dass der Bekannte auch eher einen entspannten Tag bevorzugt, lagen ruhige Tage vor Milla und mir….  Zumal das Wetter eher schlecht werden sollte, freute ich mich noch doppelt auf die See….

Kaffee und Kuchen... hmmmmm... geht irgendwie IMMER!!!

Kaffee und Kuchen… hmmmmm… geht irgendwie IMMER!!!

Ich liebe einfach einen ordentlichen Sturm hier oben… es gibt doch nichts besseres als viel frischen Wind um die Nase , und ein Womo das leicht von der Brieeeeese geschaukelt wird…. Da sind alle Sorgen und Probleme tatsächlich wortwörtlich wie „weg geblasen“…… HERRLICH !!!!

Wie es dann hier oben genauer weiter ging, und was nicht geklappt hat, erfahrt ihr im Video:

Da es mein erstes  Blog-Video ist, habt erbarmen…. ich hoffe das alles klappt…. Ihr seit also so ein bisschen gerade meine ganz persönlichen Versuchskaninchen 🙂 .

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=GxZTNJJJ1Go

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und wenn es bei euch auch usselig werden soll, genießt mit gutem Gewissen die muckelige freie Zeit. auf der Couch, oder bei langen einsamen Regenspaziergängen mit euren Zwei oder Vierbeineirn.

Bleibt gesund und fühlt euch gedrückt

Isa und das im herzen durch und durch friesische Hundemädchen Milla

Zum Schluss:

Noch was zum lachen…. Video drehen bei Sturm ist gar nicht so leicht…. Könnt ihr Lippen lesen ???? 😉 !

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https://www.youtube.com/watch?v=XId3Ji3WnVw
Greetsiel – Wilhelms Hafen :-) !

Greetsiel – Wilhelms Hafen :-) !

Donnerstag bin ich von Greetsiel abgedüst ,  auf , auf zu einem neuen Stellplatz hier oben. Wobei mir die Suche nach einem anderen Platz gar nicht so leich viel, muss ich sagen.  Ich wollte schon ganz gerne irgendwo direkt an der See bleiben, allerdings waren mir die Stellplätze, in den nächsten “ Sielen“ einfach zu teuer. Ich mag es einfach nicht einsehen, zu den normalen Stellplatzkosten auch nochmal knapp 10 Euro pro Tag an Kurtaxe, “ Personenzuschlag“ und Hundegebühr zu zahlen… Ganz ehrlich, 3,60 Euro jeden Tag an Hundegebühr zu zahlen, das will ich nicht mit machen… Also bleibt mir nur übrig diese Orte zu meiden.

 

Der nächste Stellplatz von Greetsiel aus mit “ normalen“ Preisen war wiedermal die Schleuseninsel in Wilhelmshaven, da stand ich zwar auch schon so einigemale, aber nichts desto trotz find ich es auch dort immer wieder schön. Also ging es von Greetsiel nochmal 1,5 Stunde weiter zur Schleuseninsel.

 Ich bin extra schon am Donnerstag los gefahren, damit ich zum Wochenende hin, kein Problem bekomme mit vollen Stellplätzen. Die Idee hatten aber wohl so einige, und als ich um halb zehn bemerkte das sich der Stellplatz in Greetsiel totaaaaaal leerte, bekam ich schon ein bisschen mulmiges Gefühl, ob ich auf der ( beliebten) Schleuseninsel wohl noch ein Plätzchen ergattern kann. Darum hab ich dann doch lieber nochmal vorher am Stellplatz angerufen, ob denn wohl noch eine Chance auf einen Platz besteht. Der Betreiber war wie immer sehr freundlich, reservieren konnte ich allerdings nicht mehr, weil sein “ Kontingent “ an Reservierungen schon belegt war. Er hatte zu dem Zeitpunkt aber noch 4 Plätze frei… Ich soll es also ruhig mal versuchen.

Nun gut, also hab ich noch schnell die restlichen Sachen gepackt und los… Puuuuuhhhh, na hoffentlich fahr ich jetzt die Steecke nicht komplett umsonst…und dann musste ich auch noch zig mal halten um die unterschiedlichsten Dinge zu erledigen… tanken, Sparkasse , Getränke einkaufen und vorallem an irgendeinem Baumarkt halten… Meine eine Gasflasche war schon seit Wochen leer, somit war die andere auch schon seit Wochen angeschlossen. Wenn es so warm ist braucht man zwar nicht so viel Gas wie im Winter, aber kalten Kaffe zum Frühstück …. Neeeeeeeee!

Ihr seht, es gab einiges zu tun… Und dann kam ich auch noch in ein Stau ! Wer rechnet denn da mit… Stau auf der Landstraße….. Wegen so einer doofen Baustellenampel… Und so saßen wir auch nochmal 30 Minuten auf der Landstraße fest.

Aaaaaaber dann irgendwann, waren wir endlich in Wilhelmshaven! Ich hab schon Stoßgebete ans “ Universum“ gesendet, das doch bitte ein kleiner, feiner Stellplatz für uns noch frei ist ( bei H. P Ketkerling hat das ja nunmal auch geholfen ) und…. 2 waren noch frei :-).

Yeeeehaaaa, tschaka, Strike, meins, sichern, Strom, bezahlen, Brötchen, Bildzeitung, Markise, Tisch, Stühle, Hundedecke, Leckerli, Kaffe, Wolle und nicht mehr weg bewegen. 🙂

Erst am späten Nachmittag haben wir uns fertig gemacht um noch ein bisschen an der Südstrandpromenade zu “ schlachandern“ … Ich bin jedesmal wieder erstaunt, das Milla sich sofort zurecht findet, an Orten die wir schonmal besucht haben…

Zack- Zack geht die Kleene vor mir her, links herum, rechts herum als kennt sie die Wege wie ihre Westentasche. Nur gibt es immer wieder ein kleines Problem…. Milla speichert anscheinend nicht nur die Wege ab, sondern auch die Sitzplätze, auf denen wir zum Kaffeetrinken saßen… So kann es schonmal passieren das sie schnurstracks auf Tische zurennt und sich dann tooootaaaal erschöpft unter dem Tisch fallen lässt… Ganz egal ob dieser gerade belegt ist oder frei. 🙂

So kann der Weg über eine volle Promande schonmal etwas länger dauern, aber irgendwann hatten wir dann einen freien Tisch gefunden, Milla war zufrieden, ich auch und später zurück am Womo hatten wir noch einen ruhigen entspannten Abend.

Am nächsten Morgen fuhr mein Stellplatznachbar weiter und es dauerte nicht lange, bis ich neue Nachbarn bekam…. Und ich sag euch, ab diesem Moment nahm “ das Drama“ oder “ die Komödie“ seinen Lauf…

Angefangen damit das alle vorwärts eingeparkt haben, nur die neuen Nachbarn nicht. Somit standen wir jetzt “ Markise an Markise“ und ich bekam deutlich mehr mit, als ich wollte.

Die neuen Nachbarn ( ein älteres Ehepaar) fingen dann an auszupacken und der erste Knaller ließ nicht lange auf sich warten…

Plötzlich fing die Frau total hysterisch draußen an zu rufen, wo ist Christina, Ernst, wo ist Christina …. ???

Ich dachte, Ohhh , haben die jetzt ihre Enkelin verlohren? Aber nein, Ernst gab die erlösende Nachricht, die ist hier bei mir, ich schick sie dir jetzt nach draußen….

Und dann kam Christina…. IMG_6989-1

Ein winzig kleiner Terrier mit Schleifchen im Fell !

Natürlich war Christina sofort bei mir und Milla, und blieb absolut nicht bei “ Frauchen“ …. Also schrie Frauchen wieder total hysterisch, Christinaaaaa komm zu Mamiiiiiii!!! EEEEEErnst die kommt nicht , hier ist aber noch ein anderer großer Hund, Ernst komm schnell, Ernst nun mach doch was, Christiiiiiiiina, komm zu Mamiiiiii…

Die gute Frau war so hysterisch, die dachte wohl Milla verschlingt Christina mit einem Hapsen! Ich habe noch nieeeee eine so schrille Stimme wie die von dieser Frau gehört. Ehrlich, dagegen hat Heidi Klum eine Stimme wie Heino… Dieses hysterische ging einem durch Mark und Bein.

Aber Milla hatte gerade unterm Womo gelegen und gepennt , so das sie erstmal gar nichts auf die Reihe bekam, und Christina dann voller freude bei mir an den Beinen hochsprang.

Ich hab “ die kleine“ dann wieder rüber gebracht, und Christina wurde angeleint, ganz ohne gefressen worden zu sein.

Von dem Moment an bellte Christina die nächsten 30 Minuten DURCH ! Nur hin und wieder unterbrochen von, Christina lass das doch, Christina geh zum Papi, Christina komm doch auf Mamis Schoß…. Aber Christina wollte nicht. Christina wollte zu Milla, und bellte, zerrte und zog an ihrer Leine , bis Frauchen und Herrchen wohl die Nerven verlohren und mit Christina ins Womo gingen.

Dann herrschte 30 Minuten Ruhe, bis die Tür nebenan wieder auf ging, Christina ihre Chance direkt nutze und plötzlich bei mir im Womo auftauchte…

Ich hatte mir gerade Schuhe angezogen und wollte mit Milla los gehen. Milla lag immer noch unterm Womo, und fand es jetzt aber so gar nicht mehr witzig das Christina plötzlich in “ ihrem“ Womo war und sich auch direkt auf ihren Kauknochen ,der hier noch rum lag, stürzte.

Somit hatte ich jetzt eine total unerzogene Christina hier, eine aufgewühlte Milla und eine hysterische Frau die in der Tür ihres Womos stand und wie wild schrie, nein Christina, komm da raus zu Mami, komm zu Mami….

BOAAAAAAAA….. Ich hab mir dann wieder das kleine Fellbündel geschnappt und sie rüber gebracht… Und hab dann schnell Reiß aus genommen 🙂

Von da an waren wir erstmal einige Stunden unterwegs, und als wir zurück kamen war Milla vollkommen erledigt. Sie war sooooo kaputt, das sie sich nur noch auf ihre Decke fallen ließ. Selbst das Christina im gleichen Moment wieder vollkommen durch drehte, war Milla egal.

Natürlich kamen wir Nachbarn dann ins Gespräch, oder wir versuchten es, über Christinas Getöse hinweg… Wahnsinn, der Hund hatte echt so gar keine Erziehung, also so gar gar keine… Und ständig “ schrie“ die Frau dazwischen, Christina komm doch zu Mami, Ernst, hol sie doch zu dir, komm Christina geh zu Papi….

Ein WAAAAAHNSINN….  Wie sich dann herausstellte ist Christina schon 3 Jahre… Aber laut Frauchen, noch viel zu Jung für Hundeschule oder so… Das machen ja nur Leute mit gtoßen Hunden…

Naja, ich hab dann versucht ihr klar zu machen das das nicht stimmt… Aber ich glaube vergebens…

So zog sich der Abend noch hin, und der nächste Knaller ließ nicht lange auf sich warten. Ich war gerade am Salat schnibbeln, da hörte ich wieder Frauchens feine Stimme…. Christinaaaaa, komm da drunter weg, komm zu Mama, wir wollen doch jetzt PUH- PUH machen gehen 🙂 !!!

PUH- PUH !!!! Ich musste soooo lachen… Allerdings war Christina jetzt bei Milla unter meinem Womo…. Und so kam ich das dritte mal dazu, Christina zu schnappen, und rüber zu bringen !

Milla war erstaunlich ruhig, aber ich glaube, dieser Zwerg nervte sie schon!

Zumindest stellte Milla die Ordnung auf ihre Weise wieder her… Abends sind wir noch ein letztesmal raus gegangen. Eigentlich hoch zur Wiese wie sonst auch immer, nochmal eben Pipi machen… Doch Milla wollte nicht zur Wiese…. Sie ging schnurstracks rüber zu den Nachbarn, und pinkelte denen auf die Pazelle ins Gras.

Schaute mich dabei aber an, als wollte sie sagen, ach komm dich nerven sie doch auch, ich muss der Kurzen mal eben zeigen wer hier “ Revierchefin“ ist.

Nunjaaaaa…. Normalerweise geht das natürlich gaaaaaar nicht, aber in dem Moment ….. 🙂

Der späte Abend verlief dann noch ruhig, und die Nacht auch…. bis ich um 5:30 Uhr von einer feinen Stimme geweckt wurde…. CHRISTINAAAAA, KOMM ZU MAMI …. Es war wie im Albtraum….

Ich schaute dann oben auf dem Alkhoven Fenster…. und tatsächlich, die Frau machte sich mit Jacke und Schlafanzug auf den Weg Richtung Wiese… „Christinaaaaa, du hast schon wieder PUH- PUH ins Wohnmobil gemacht, jetzt ist aber genug.“

Also ist Christina auch mit 3 Jahren nicht stubenrein…… Schön das zu wissen, morgens um 5:30 Uhr! 🙁

Der Samstag verlief wie der Freitag auch …. Christina hat vollkommen am Rad gedreht, dann sogar ihre Leine durchgekaut und war wieder bei uns und wir sind regelmäßig flüchten gegangen.

Der Stellplatz liegt direkt hinter dem Deich, und hat auch einen eigenen Deichzugang… Das ist natürlich toll, so kann man auf kurzen Wegen immer wieder das Meer genießen, was wir dann auch regelmäßig gemacht haben.

Es ist einfach soooooo schön,auf den Molen zu sitzen und einfach nur raus aufs Meer zu schauen. Ich genieße das, und auch Milla wird dann jedesmal ganz ruhig und Sitz genau so stumm da, wie ich.

Sonntag Morgen wurde ich wieder um 5:30 Uhr durch Christina geweckt, ehrlich, ich hätte dem Tier manchmal am liebsten den Hals umgedreht. Aber ich hab dann immer gedacht, was soll bei den Besitzern auch aus dem Tier werden.

Kurz bevor wir dann gestern weiter fahren wollten, erzählten die Nachbarn noch, Christina heißt Christina nach ihrer Tochter…. Die ist aber mittlerweile erwachsen und vor 3 Jahren ausgezogen….darum kam dann der Hund… Und der Name!

Ohhhhh man…. Den Hund nach der eigenen Tochter benennen…. Nun jaaaaaaa, ich glaub ich sag da einfach nichts weiter zu!

Gestern ging es dann jedenfalls in aller Ruhe weiter nach “ BARSSEL“ .

Der Ort liegt grob im Kreis Oldenburg und der Stellplatz war eine Empfehlung eines Stellplatznachbarn in Dresden . Ich war hier vorher noch nie, aber bei 6 Euro mit allem drum und dran, direkt am Wasser der Soeste gelegen, kann ja nicht viel schief laufen dachte ich mir.

Als wir ankamen hatten wir direkt mal wieder “ den Papst in der Tasche“ … Genau ein Stellplatz war noch frei!  Durch den niedrigen Preis, mit Dusche, Toilette, Waschmaschine usw. ist der Stellplatz wohl doch sehr beliebt. Auch wenn er nicht so bekannt ist.

Also ich kann sagen, der Stellplatz ist sehr ordentlich, sauber und wirklich schön angelegt. Wenn er allerdings so voll ist wie momentan, sind die einzelnen Parzellen schon klein. Wobei das ist falsch, sie sind sehr unterschiedlich groß. Meine jetzige Parzelle ist extrem schmal, es gibt aber auch deutlich breitere Lücken… Sie sind also nicht alle gleich angelegt, aber gut, ich war ja erstmal froh noch einen Platz zu bekommen.

Die Monika, die Betreiberin, ist eine super freundliche und klasse Frau… Egal ob man das erstemal da ist wie ich jetzt oder Stammgäste wie meine Nachbarn, es wird sich direkt gedutzt und alle sind eine “ große glückliche Camperfamilie“ … Da fühlt man sich wirklich Willkommen!

Sooooo, jetzt hab ich erstmal genug geschrieben…. Ihr seht uns geht es auf jedenfall gut. Das einzige Problemchen ist das ich hier ganz ganz miserablen Internet Empfang habe. Ich versuche noch ein paar Bilder hochzuladen , aber ob es klappt, glaube ich fast nicht. Ihr wisst also Bescheid, sollte es keine Fotos geben, liegt es  am Netz und sie werden nachgereicht !

1000 knutscher an euch….

Ganz liebe Grüße

Isa und der Revier- Chief- Master 🙂