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Nachdem die Omi ja nun eeeeeeendlich wieder frisch, fruchtig und repariert aus der Werkstatt kam, konnte es für Milla und mich direkt 2 Tage später los gehen. Jaaaaa, endlich Nordseeluft schnuppern, Fischbrötchen essen und viel frischen Wind um die Nase!

Aufiiii, aufiii… mit dem Wohnmobil zur Nordseeküste.

Eines war von Beginn an klar, fahre ich in den Norden, muss ich unbedingt auch durch Hamburg fahren , denn dort warteten schon seit Wochen ein paar Freunde, Bekannte und Kunden auf meinen Besuch. Mit Daniel, dem Besitzer der Old Honk der Bulli Vermietung wollte ich mich mal persönlich treffen und auch für IsasWomo gab es noch zwei wichtige Termine. Also stand ein Hamburgbesuch fest im Plan…. aber erstmal… durch schnaufen, runter fahren und das super tolle Womo Wetter an der Nordsee genießen.

Dafür gibt es für mich einfach keinen besseren Ort als Greetsiel.

 

Camping an der Nordseeküste, Stellplatz Greetsiel

 

Von Dortmund aus geht es einfach nur gerade hoch in den Norden. Ich mag den großen aber einfachen Stellplatz, die Mühlen am Horizont, wenn man auf Greetsiel zufährt und ich liebe das kleine Städtchen, das auf den ersten Blick so absolut touristisch wirkt und auf den 2. Blick mit alten kleinen Teestuben, viel Handwerk, so typisch friesischem Flair und langen Grünen Deichstrecken aufwartet.
Greetsiel war schon auf meiner allerersten Womo Tour ein Ziel und seitdem fahre ich mindestens 1-2 mal im Jahr hoch an die Nordseeküste nach Greetsiel. So also auch Sonntag vor einer Woche.
Ich suchte mir auf dem Stellplatz ein schönes Eckchen, Sonntag Nachmittag war noch einiges frei und wir unternahmen am selben Tag…. NICHTS MEHR! 🙂
Denk ich an eine Nordsee Wohnmobil Tour, denk ich an GreetsielFüße hochlegen, die letzten Sonnenstrahlen genießen und einfach nichts tun.
HEEEEERRLICH!

Dafür ging es dann aber am nächsten Vormittag auch direkt los. Nach einer mittel gut /schlechten Nacht, kramte ich den Hundefahrradanhänger hervor, steckte die Reifen auf, hiefte das Rad vom Träger und so machten Milla und ich uns voll bepackt auf ins Dorf. Der Weg bis ins “StädtCHEN” ist gar nicht weit, sobald man den großen Stellplatz und den davor liegenden Parkplatz erstmal hinter sich hat und an den Mühlen vorbei gegangen ist, stolpert man schon fast direkt in die ersten Läden. Aber hin und zurück, plus Touri Geschäfte schauen… das ist dann leider doch zu viel für meine alte vierbeinige Prinzessin… also musste der Anhänger mit.

Warum ich mit dem Wohnmobil immer wieder Greetsiel ansteuer…

Das kleine aber wunderschöne Zentrum von GreetsielWas folgte waren wunderbare Stunden samt Hafen, Krabbenkutter schauen, Kaffee trinken und Fischbrötchen essen. Ich glaube das ist auch ein Grund, warum ich Greetsiel so liebe… es gibt einfach alles, auf kurzen Wegen. Von absoluter Einsamkeit und riesen Hundewiesen im Deich Bereich, über alte Teestuben und coole Restaurants bis hin zu den typischen Touri Läden samt Moin Mützen und Schiedwetter Tassen und das alles in einer Atmosphäre zwischen niederländischen Dörfchen und friesischer Wind und Wetter Gemeinde.

Leider hatte erneut die 2. Mühle bzw. das darin befindliche Café geschlossen, oder es sah sogar so aus, als wäre die Betreiberin mal wieder bankrott. Mir absolut unverständlich, warum so eine Location immer wieder schlecht besucht wird. Oder sage ich es mal ganz kätzerisch anders, wenn die Sonne strahlt, es aber zu viel Mühe macht, die Tische so aufzubauen dass Gäste in der Sonne sitzen können, oder lieber ewig mit Bekannten aus dem Dorf gequatscht wird, als die zahlenden Gäste zu bedienen… darf man sich anscheinend auch nicht wundern, wenn die Leute lieber woanders hingehen. Aber gut… anderes Thema, es gibt ja zum Glück viele, viele weitere Lokale, Teestuben und Gasthäuser.

So verbrachten wir auch diesmal viele wunderschöne und entspannte Stunden in Greetsiel.

Besuch in Greetsiel…

 

Original friesische Tee Zeremonie

 

2 Tage später bekam ich sogar Besuch. Eine Leserin hatte gesehen dass ich momentan im Norden unterwegs bin und da sie ihre Eltern 2 Dörfer weiter besuchte, trafen wir uns zur gemütlichen Teestunde in Greetsiel. Ein wirklich toller Nachmittag!

Und hier mal ein Tipp, für alle die in Greetsiel eine absolut typische, alte Teestube suchen. Das Restaurant “is Teetied” liegt ein bisschen versteckt, in einer winzig kleinen Gasse, ca. 200 m vor dem großen Fischgeschäft.
Dort bekommt ihr tollen Kuchen und dazu eben eine echt friesische Tee “Zeremonie”.
Dort tranken auch mein Besuch und ich unseren Tee und quatschen eine ganze Zeit, bis sich iiiiiiirgendwann die Wege wieder trennten. Schön wars, Ina!

Weiter mit dem Womo an der Nordseeküste entlang… Bremen!

Wohnmobil Stellplatz Bremen und die Weser Nach insgesamt 4 Nächten ging es dann aber doch weiter. Ich wollte ja schließlich Richtung Hamburg. Fast auf den Kilometer genau auf der Hälfte zwischen Greetsiel und Hamburg liegt Bremen. Für mich das perfekte Ziel um dort das Wochenende zu verbringen.
Den Wohnmobil Stellplatz am Kuhhirten habe ich auch schon zig mal besucht und ich fahre ihn ebenfalls immer wieder gerne an. Diesmal war es allerdings so, dass halb Bremen eine einzige Baustelle ist.
Nur als Hinweis, möchtet ihr ebenfalls in den kommenden Wochen den Stellplatz am Kuhhirten anfahren, folgt DIREKT der Umleitung. Ihr müsst über die gesperrte Konrad Adenauer Brücke ( ich glaube so hieß sie),erspart euch den Klugscheisser Modus nach dem Motto, wird schon passen… und dreht das Womo dann auf einer 4 Spurigen Straße so wie ich … folgt einfach direkt der Umleitung 😉 !


Kaffeetrinken mit super Kulisse... Rathhaus Bremen Am ersten kompletten Tag in Bremen besuchten wir die City.

Vom Stellplatz aus könnt ihr (wenn ihr möchtet) eine kleine Fähre nutzen und dann ca. 1,5 km entlang der Weser spazieren oder radeln, um dann direkt in die Stadt zu gelangen . Ohne Fähre geht es natürlich auch, dann allerdings entlang der Straßen und über eine große Brücke.

Was folgte war ein typischer Stadtbesuch… schauen, genießen, Kaffee trinken, schauen und genießen. Auf dem Weg zurück hielt ich noch eben an einem Kiosk an und stellte dazu das Rad samt Anhänger und Milla vor deren Hauswand.

Schock… Milla allein on Tour!

 

Hund im Fahrradanhänger

 

Der Anhänger ist recht hoch und Milla schafft es normalerweise nicht alleine raus zu springen. Also ging ich in den Kiosk und ließ Milla eben warten.
Links der Kiosk, rechts eine große, viel befahrenen Hauptstraße. Es dauerte keine 10 Sekunden… da taperte plötzlich Milla in den Kiosk! Humpelnd und mit eingekniffenen Schwanz, aber frei!
ICH HABE NULL PLAN, WIE SIE ES AUS DEM ANHÄNGER GESCHAFFT HAT! Nur eines ist seitdem klar… gerne sitzt sie eh schon nicht in ihrer Kutsche, aber alleine bleiben in dem Anhänger (und sind es nur 30 Sekunden) ist unmöglich… da bricht sie sich lieber die krüppeligen Beinchen, als dass sie nur alleine drin sitzen bleibt.
Ich war ja nur heil froh, dass sie anscheinend direkt an der Hauswand entlang, mir nach, in den Kiosk kam (samt Leine im Schlepptau) und nicht weiter an der Straße herumlief.
Aber es half ja alles nichts, wir mussten ja zurück zum Womo und der Weg war noch viel zu weit, als dass sie ihn hätte laufen können .
Also musste ich sie unter größtem Protest und wie wild strampeln wieder in den Anhänger “stecken”. Dort angekommen schaute sie mich zwar mit dem A..ch nicht an, aber sie blieb ruhig sitzen.
In solchen Situationen könnte ich manchmal WAHNSINNIG WERDEN! Da macht man sich schon Gedanken noch und nöcher, wie man das Tier mitnehmen kann, damit auch sie noch was von den Touren hat und nicht ständig allein im Womo sitzen muss. Man kauft den teuren Anhänger, schleppt ihn mit, nimmt extra das Rad mit und macht und tut… und was ist der Dank… entweder es herrscht Panik oder sie zickt total rum, wenn sie in ihrer Kutsche sitzen soll! Meine Fresse… in solchen Momenten würde ich ihr so gern die Meinung geigen… versteht sie aber ja doch nicht!

Der Biergarten am Stellplatz Kuhhirten Also sind wir zurück zum Womo gegangen / geschoben/ geradelt und verbrachten den Abend gemütlich, bei den letzten strahlen Sonne, vor der Omi. Ich hatte einen super Platz in Bremen auf dem Stellplatz und konnte so noch lange in der Sonne sitzen, denn  von Stunde zu Stunde wurde der Stellplatz voller, so dass am Freitagabend so gut wie alle Parzellen belegt waren.
Direkt neben mir stand eine nette Familie samt Kind und 2 Hunden, aber dazu gleich noch mehr.
Den gesamten nächsten Morgen, Vormittg und Mittag verbrachte ich vor dem Laptop, es gab noch einiges zu beantworten und zu recherchieren. Aber irgendwann wollte ich dann doch nochmal ein Ründchen drehen.Meine Womo Nachbarn sind schon morgens los, die beiden Hunde blieben im Womo, aber da es ja noch nicht so warm ist, ist dies ja auch kein Problem.
Naja, Milla und ich machten uns fertig und gingen Richtung Weser. Denn direkt im Umfeld des Stellplatzes liegt zum einen eine große Kinder Abenteuer Wiese und direkt dahinter ein tolles Café, samt “Weser Strand” und großem Biergarten.
Dort machten wir uns einen netten Nachmittag und gingen irgendwann wieder zurück zum Womo. Gerade noch eine Strecke die Milla zu Fuß (oder eher zu Pfoten) gut schafft.

Problemchen mit den Stellplatznachbarn

 

Der Womo Stellplatz am Kuhhierten im Winter / FrühlingDort angekommen waren auch meine Womo Nachbarn wieder zurück, gingen kurz mit den Hunden und sind dann wieder los. Wie gesagt, es gibt halt so Tage, da bleibt wenig Zeit für die Hunde (ich denke das kennt jeder Tierbesitzer), aber wenn es nicht so warm ist, ist es ja auch kein Problem. Es gab aber doch ein Problem und langsam wurden die Stellplatz Nachbarn um uns herum schon muffelig, denn….einer der Hunde bellte, und bellte und bellte…und das schon seit Stunden ohne Pause.
Naja, Milla und ich machten es uns dann im Womo gemütlich und sobald der Laptop lief und die Fenster geschlossen waren, hörte ich auch so gut wie nichts vom bellen. Kurz vor 0 Uhr bekam ich dann mit, dass die Nachbarn wieder zurück am Womo waren und damit hörte auch das Bellen auf.

Am nächsten Morgen, ich saß noch am Frühstückstisch, verließen meine Nachbarn wieder das Womo und ihr könnt es euch denken… das Bellen begann.
Hmmmm… schwierig… richtig blöd wurde die Situation allerdings dann, als ein Nachbar wütend begann am Womo zu klopfen, weil er mit den Besitzern sprechen wollte. Die waren aber natürlich nicht da… Also beschwerte er sich lauthals bei allen anderen Nachbarn. Was den Hund aber immer mehr in Rage brachte und so das Bellen immer intensiver wurde.

Lange Rede kurzer Sinn… die Leute verließen gegen Mittag relativ wütend den Stellplatz und der Hund bellte weiter und weiter.
Am Nachmittag, ich saß gerade in der Sonne, kamen meine Nachbarn nichtsahnend zurück zum Womo und ich hatte mir schon die ganze Zeit überlegt, sag ich was oder sage ich nichts. Ich hatte zuvor schon einigemale  mit denen gequatscht und dachte mir eigentlich… wenn ich es wäre und ich bin nicht da… ich kann ja nicht wissen was mein Hund so macht. Und wenn es so ist, dass ich den liebsten Hund habe, sobald ich da bin, verlasse ich aber das Womo oder die Wohnung und erfängt 10 Minuten später über Stunden an zu bellen… na dann weiß ich davon gar nichts und wäre froh, mir würde jemand was sagen (darum frage ich zuhause z.B. regelmäßig die Nachbarn, ob sie schon mal gehört haben dass Milla anfängt zu bellen wenn ich nicht da bin)

Auf jeden Fall habe ich mir ein Herz gefasst und mit den Worten begonnen… Hey und hattet ihr einen schönen Tag? Ich wollte mal mit euch sprechen, es soll keine Beschwerde sein (war es auch wirklich nicht, weil mich persönlich das Bellen gar nicht so gestört hat, ich hab Kopfhörer aufgesetzt und gut) nur eine Info. Wisst ihr dass einer eurer Hunde über Stunden bellt wenn ihr nicht da seid ?
Tjaaaaa, das war leider ein Fehler!
Die Besitzer wurden extrem sauer und es gab ein riesen Trara… Das wäre nicht wahr usw. usw.
Was hättet ihr gemacht? Hättet ihr es den Leuten gesagt (wie gesagt, nicht als Vorwurf sondern als Info) oder hättet ihr wohl gar nichts gesagt?

Naja… die Womo Nachbarschaft war dahin… aber gut, am nächsten Tag ging es für Milla und mich eh weiter…

AUF NACH HAMBURG!

 

Das Fleet Viertel in Hamburg

 

Normalerweise ist mein absoluter Lieblingsplatz, also wenn es um Hamburg geht, der Stellplatz am Bunthaus. Dieser liegt zwar etwas außerhalb, so dass man erst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum fahren muss, dafür liegt der Platz wunderschön auf einer Landzunge, es ist grün und ruhig. Da nehme ich für eine Stadtbesichtigung auch gerne mal eine Bus fahrt in Kauf.
Allerdings war diesmal alles etwas anders, da ich mich mit einem befreundeten Ehepaar treffen wollte, die ebenfalls gerade in Hamburg unterwegs waren. Wir wollten und schon zig mal treffen, verpassten uns in Frankreich um wenige Stunden, so dass es jetzt mit Hamburg eeeeendlich klappen sollte . Die Beiden entschieden sich aber für einen anderen Stellplatz, so dass ich diesmal nicht zum Bunthaus fuhr.
Also fuhr ich auf dem Weg nach Hamburg noch an einer Wohnmobil Firma vorbei, redete da noch mit der Pressesprecherin und traf mich dann mit den beiden auf dem Stellplatz mitten in der Stadt, da wo die roten Dopperdeckerbusse parken.

Hmmm der Stellplatz an den Doppeldecker Bussen…

Hamburger Stellplatz an den Doppeldecker Bussen Was soll ich sagen… also erstmal, obwohl er mitten in der Stadt liegt, ist der Platz gut anzufahren. Das war also kein Problem und natürlich habe ich mich tierisch gefreut, die beiden mal wieder zu sehen und mit ihnen Hamburg zu besichtigen. Den Stellplatz selber empfand ich allerdings als echt doof.
Nein… so darf ich das eigentlich nicht sagen, also die Duschen und Toiletten sind innerhalb von Containern, aber absolut sauber und neu. Das Personal ist freundlich und ich sage mal… 19 Euro für einen Stellplatz mit allem drum und dran und inklusive, ist für eine Stadt wie Hamburg nunmal heutzutage normal. Bei einem Stellplatz am ADW würde ich mich über diesen Preis aufregen, so sehe ich den Preis aber ein. 4 Stunden Parkhaus kosten mehr…
Allerdings empfand ich den Platz insgesamt als “anstrengend”… drum herum fahren Tag und Nacht die Autos, es gibt weit und breit nichts grünes. Also weit und breit… ein bisschen Gras für Milla fanden wir auf dem nebenan liegenden MC Donalds Parkplatz und wird es voll, sind die Parzellen äußerst schmal. Dann ist Kuschelcamping angesagt!
Ich würde diesen Stellplatz also nicht nochmal anfahren, ich habe aber auch eindeutig mitbekommen, dass es ganz andere Meinungen gibt. Das Paar mit welchem ich mich getroffen habe, empfand des Stellplatz z.B als absolut ok und würden immer wiederkommen und auch ein anderes Paar, welches vor mir zum bezahlen an der Info stand, war total begeistert und will wieder kommen.
Mir war die Hektik, der Lärm und das ganze drum herum einfach zu viel, allerdings muss man ganz deutlich sagen, für eine Stadtbesichtigung liegt der Platz extrem günstig.

Auf zum Hamburg bestaunen…

Tipp... für eingefleischte ZDF Seher Tags drauf ging es also um 10 Uhr los zur Hamburg Besichtigung. Wir fuhren eine Station mit der Hochbahn und stiegen dann am Hauptbahnhof aus. Hamburg lag vor uns.
Wir liefen durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus und der Alster, durch die alte Hafen City mit den vielen Fleets und Backstein Häusern in die neue Hafencity und zur Elbphilharmonie. Dort angekommen besorgten wir uns ein kostenloses Besucherticket und konnten so die Philharmonie von innen sehen. Also zumindest die Galerie und die Dachterassen. In die eigentlichen Säle durften wir nicht.
Es ist schon ein erstaunliches Bauwerk… wobei ich von Anfang an und auch weiterhin nicht kapiere, warum die Philharmonie sooooo extrem hoch ist?
Innen muss man als aller erstes auf eine eeeeeewig lange Rolltreppe steigen. Ich habe bisher noch keine sooooo lange Rolltreppe erlebt. Diese befördert einen dann bis in den 8. Stock, auf die Galerie,von welcher es dann 2 Wege in Richtung Sääle gibt,
Des weiteren befindet sich im Gebäude noch ein Hotel und ein Cafe/ Restaurant.
Da das Besucher Ticket kostenlos ist, kann man sich den Blick von der Galerie über den Hafen und halb Hamburg echt mal gönnen.
Ein “richtiger Besuch” samt Konzertbesuch ist dann natürlich nochmal eine ganz andere Liga.
Nach dem Besuch der Philharmonie ging es für und weiter zu den Landungsbrücken auf ein Nordseeküste – Hafen – König der Löwen Fischbrötchen bei herrlichstem Sonnenschein. Wir hatten echt Schwein mit dem Wetter… es war perfekt!

 

Blick von der Elbphilharmonie

 

Mittlerweile war es Nachmittag und wir waren alle wirklich platt… so dass wir von den Landungsbrücken aus, direkt die S-Bahn 3 nahmen in Richtung Stade und zurück zum Stellplatz gelangten.
Puuuuuhhhh, was waren wir geschafft… erstmal ein Stündchen die Füße hoch legen. Ich hatte schon wieder Kopfschmerzen, dass ich am liebsten vor die Wand gerannt wäre, aber nach 2 Tabletten und einem Stündchen Pause ging es wieder besser.

Doppeldecker Bus und Rathaus... mehr Hamburg geht kaum auf einem Bild Milla hatte ich von Anfang an besser im Womo gelassen.Die alte Lady hätte uns in diesem Fall nur aufgehalten, plus glaube ich auch nicht, dass so ein Städtetrip im Anhänger ihre absolute Lieblingsbeschäftigung gewesen wäre. Da lag die alte Prinzessin besser im Womo auf der Couch, auch wenn ihr die extra Pause nach meiner Rückkehr nicht recht gepasst hat… sie war ja schließlich fit! 😉

Am frühen Abend setzten wir uns dann noch ein bisschen zusammen, Klaus kochte uns in windeseile ein lecker-schmecken Abendbrot (meine fresse was war ich hungrig 🙂 ) und wir quatschten noch ein bisschen über das erlebte.
Da wir alle aber echt kaputt waren und ich auch noch unbedingt 2 – 3 Stunden arbeiten musste, gingen wir reeeelativ früh in unsere Womos und verbrachten dort den restlichen Abend.

Am nächsten Vormittag trennten sich unsere Wege auch schon wieder. Evelin und Klaus wollten weiter zu den momentan stattfindenden Wohnmobiltagen in Lübeck und für mich stand noch ein Termin und 2 Besuche auf dem Plan.
Als erstes ging es nach Wedel zu Old Honk, der Bulli Vermietung…. immer vorbei an der Elbchaussee, haaaach ja, schöner wohnen geht wohl kaum.
Nach 2 super netten Terminen ging es dann weiter zu einem Bekannten, der vor einiger Zeit im Hamburger Umland ein Haus gekauft hat und dem ich schon ewig einen Besuch versprochen hatte.
Praktischerweise ist das neue Grundstück so groß, dass ich sogar direkt vor dem Haus übernachten konnte und Stefan hat sogar noch den Grill angeworfen und lecker schmecken Dinge vorbereitet.
Nach einem schönen Nachmittag, der Besichtigung des neuen Hauses und dem Grillabend, bin ich dann um kurz vor 20 Uhr zurück zur Omi gestiefelt ( der Tag war lang und die beiden mussten am nächsten Tag wieder früh zur Arbeit, da ist jeder Gastgeber froh wenn ein kurzfristiger Besucher auch den Ausgang iiiiirgendwann findet, so denke ich zumindest) und hab wunderbar geschlafen.
Nochmal vielen Dank an Christine und Stefan für diesen schönen Nachmittag und die super ruhige Nacht!

 

Und nun? Weiter an die Nordseeküste oder doch zurück?

 

Mit dem Wohnmobil durch Hamburg, über den Dächern der Hanse Stadt

 

Tja und dann… erst hatte ich schon überlegt, ob ich nicht wieder umkehre und nach dieser schönen Zeit in Hamburg heim fahre. Das Wetter soll hier oben in den kommenden Tagen nicht mehr ganz so berauschend werden und eigentlich hatte ich auch erst wieder Lust auf zuhause.
Aaaaaaber… so ein paar Tage nochmal richtig Wind und Wetter genießen samt Nordseeküsten Luft und stürmischer Briese… wäre auch gut! Also habe ich erstmal zuhause angerufen, die Lage gecheckt, mit meinem Pa und meinem Bruder telefoniert und es stellte sich heraus… die kommen auch noch ein paar Tage ohne mich zurecht.

Also… Wohnmobil Motor an und auf nach Büsum!

 

Leuchtturm, alt und traditionell, Büsum

 

Doch kurz bevor ich los fahren wollte viel mir plötzlich brennend ein… vor lauter Begrüßung, beobachten ob sich die Hunde vertragen und Haus schauen… hatte ich total vergessen die Motor Batterie zu trennen. Ich hab ja schon immer Probleme mit irgendwelchen versteckten Verbrauchern, doch seitdem ich den NATO Knochen eingebaut habe, ist das alles kein Problem mehr… man sollte nur auch dran denken, den Schalter umzulegen.

Haaaach, ich hatte die Nummer vom ADAC schon griffbereit weil ich dachte die Omi springt sicherlich nicht mehr an, doooooooch… RUMMMMM, RUMMMM, RUMMM… ALS WÄRE NIX GEWESEN! Sauber Omi! 🙂

Klare Regeln aber ich steh trotzdem gerne hier auf dem Womo Stellplatz in BüsumAlso… auf nach Büsum. Wieder einer dieser Plätze den ich schon einigemale bersucht habe und immer wieder gern hin fahre.
Der Platz hier in Büsum ist ziemlich groß, hat also sicherlich 60-80 Plätze und ziemlich klare Regeln.
An jeder Parzelle steht ein Schild wie man bitte parken soll, damit man nicht unbedingt Womo Tür an Womo Tür steht, plus sind die einzelnen Parzellen ziemlich breit, hier hat also jeder Platz satt.
Mittlerweile gibt es einen 2. Stellplatz in Büsum, dieser liegt direkt an der Familien Lagune. Das ist ein Nordsee Abschnitt mit einer vorgelagerten Sandbank, die für Familien wirklich ein absolutes Kinderparadies darstellt. Im Nordseewasser gibt es Hüpfburgen, Rutschen und einen langen Sandstrand. Seitdem es diesen 2. Stellplatz gibt, habe ich das Gefühl, ist es hier auf dem Wohnmobil Stellplatz Büsum nochmal ruhiger geworden und es ist weniger los. Ich denke hier sollte man mittlerweile eigentlich immer ein Plätzchen finden… also auch ein Feiertags Tipp.

Vom Stellplatz aus kann man entweder direkt am Hafen entlang laufen, oder oben auf dem Deich und erreicht so in 10-15 Minuten die Innenstadt. Von dort aus sind es nochmal 5 Minuten und ihr steht direkt an der Nordsee. Hier solltet ihr auf jeden Fall eure Gästekarte dabei haben (bekommt ihr automatisch wenn ihr den Stellplatz bezahlt) , denn diese wird an bestimmten Deichabschnitten kontrolliert.

Büsum ist wieder einmal so ein typisch friesisches Touri Dorf, allerdings könnt ihr z.B auch mit dem Hund eeeeeeeeeewig am Deich entlang spazieren und habt dort absolute Ruhe.
Ich denke ich werde hier noch einige Tage stehen bleiben und dann geht es Anfang der Woche wieder heim, über Ostern bin ich auf jeden Fall zuhause und dann geht es in spätestens 14 Tagen wieder los… “mein” Alleinfahrer Gruppentreffen steht an.

Ach so noch einen letzten Tipp für Büsum…

 

Letzter Nordseeküste Road Trip Halt Büsum, Isa von IsasWomo

 

Gegenüber des Stellplatzes geht ein kleiner Trampelpfad entlang, der euch fast direkt zu einem etwas versteckten Fischgeschäft führt.
Obwohl es so versteckt liegt, ist dort jeden Mittag die Hölle los… solltet ihr UNBEDINGT hin! Super Fisch in allen Varianten und an kalten Tagen ist die Krabbensuppe mein absoluter Favorit! 😉

So, das sollte es erstmal gewesen sein… jetzt wisst ihr zumindest was ich die letzten Tage so gemacht habe.

Ihr solltet auf jeeeeeden Fall auch mal hier hoch kommen und eine Nordseeküste  Wohnmobil Tour machen… wer noch weitere Ideen braucht, hier hab ich euch mal eine 12 Tages Tour zusammen gestellt mit einigen meiner Lieblingssplätzen.

https://isaswomo.de/12-tage-nordsee-wohnmobil-tour-fuer-euch/

Wie hättet ihr reagiert, ich meine das Thema bellender Hund? War es falsch die Leute zu informieren? Habt ihr auch so einen Lieblingsstellplatz? Vielleicht ebenfalls hier oben im Norden? Und wart ihr vielleicht auch schon mit einem alten Hund on Tour? Wie habt ihr diese Problemchen mit dem nicht mehr lange laufen geregelt? Fragen über Fragen… würde mich über Antworten und Kommentare freuen.

 

Bleibt gesund und wir lesen uns bald wieder…MOIN…

Eure

IsasWomo Camping, Wohnmobile für Alleinfahrer und Paare