Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Tja, jetzt hat es uns also auch erwischt, wir wurden nachts bestohlen/ überfallen im Wohnmobil. Ich habe schon hin und her überlegt, wie man diesen ganzen Vorgang am besten beschreibt, sagt man Diebstahl oder Überfall? Ich bin mir da nicht sicher, darum schreib ich immer mal wieder beides. 

Nach der Brandstiftung und dem Brand der Omi ist jetzt die zweite Situation eingetroffen, vor der man als Camper wohl die größten Befürchtungen hat. Plötzlich stand Nachts eine fremde Person im Pepper und mir rutschte das Herz in die Hose!

Doch was war genau geschehen?

Nachts bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

 

Keine Lust zu lesen? Diesen Artikel gibt es auch als IsasWomo Podcast – Camping für die Lauscher!

Niemals 1:1 identisch (ich lese euch den Text also nicht vor und in einigen Details unterscheiden sich Text und Podcast auch), quatsche mit euch aber über das selbe Thema. 

Podcasts sind euer Ding? Dann könnt ihr den IsasWomo Podcast auch über alle gängigen Portale abonnieren, oder ihr klickt euch einfach mal durch die Folgen hier auf dem Blog!

 

 

Bevor ich euch alles genau erzähle muss ich nochmal sagen, dass es einfach dämlich von mir war, meine Handtasche tagsüber gut sichtbar auf dem Beifahrersitz liegen zu haben, dass ich abends im Womo saß samt Laptop, Tablet, Kamera vor der Nase, ohne sämtliche Fenster zu zuziehen usw. 

Natürlich habe ich auf all diese Themen früher auch deutlich besser geachtet und die Handtasche auch jetzt abends zumindest vom Beifahrersitz gelegt, aber ich fühlte mich so sicher, so „unbeschwert“, dass ich diesbezüglich ganz klar nachlässig wurde!

Soweit muss ich mir also schon an die eigenen Nase fassen! Auch wenn das kein Grund ist für einen solchen Einbruch ins Wohnmobil!

Und ja…. Ich kenne diesen „Trick“ einen Spanngurz oder Kette durchs Führerhaus von Tür zu Tür zu spannen, in der Omi hatte ich eine solche Kette auch immer an Bord. 

Das alles ist definitiv auch sinnvoll… allerdings sollte man es dann auch wirklich IMMER nutzen!

Im Pepper hatte ich noch keine neue Kette, allerdings muss ich auch zugeben, selbst in der Omi habe ich diese Kette nur dann genutzt, wenn ich mir iiiiiiirgendwie bei der Stellplatzwahl unsicher war. 

Ich weiß, keine Frage…. Natürlich ist das idiotisch und natürlich ist die Gefahr überfallen zu werden auf einem Stellplatz in der Stadt viel größer, als irgendwo einsam am ADW. Aber ich will zumindest so ehrlich sein und sagen, selbst wenn ich mit der Omi in Stade gewesen wäre, hätte ich diese Kette sehr wahrscheinlich nicht gespannt! Einfach aus einem Gefühl heraus, sich vollkommen sicher zu fühlen. Wie gesagt, klar ist das Idiotisch, aber ich bin mir auch recht sicher, wenn ich so handel bzw.  wenn es mir so geht, dann handeln einige von euch bisher nicht anders!!! 

Und vielleicht lernt ihr ja aus meiner Dummheit und nutzt solche Möglichkeiten jetzt regelmäßig bzw. achtet mal wieder besser auf eure Wertsachen!

 

Nächtlicher Überfall im Wohnmobil

In der Nacht des Einbruchs, war das mittlere Womo noch nicht da. (Übrigens… auch super oder? Bis auf ein weiteres Womo war der GESAMTE große Stellplatz in Stade frei, aber dieses Ehepaar “quetscht” sich genau in die eine Lücke zwischen uns 🙂 ALLES ANDERE WAR FREI!!!!! AAAAALLES )

 

Also… was war genau geschehen:

Ich lag bereits im Bett, konnte in dieser Nacht aber irgendwie schlecht einschlafen, weshalb ich auch noch gegen 2:30 Uhr maximal im Halbschlaf im Bettchen des Peppers lag.  Auf einmal hörte ich das typische klicken der Zentralverriegelung. Das Geräusch beim öffnen und schließen kennen wir doch irgendwie alle. Auf jeden Fall hörte ich dieses Klicken, habe dabei aber noch aaabsolut GAR NICHTS kapiert! 

Ich schaue vom Bett aus nach vorne und auf einmal öffnete sich die Beifahrertür, das Führerhaus Licht ging an und im nächsten Augenblick stand da eine Person am Beifahrersitz des Womos. 

Milla hat sofort ALLES gegeben was die kleinen, alten Stimmbänder her gaben, ist direkt aufgesprungen und hat sich in den Gang des Womos gestellt. Sie ist aber NICHT auf den Typen los gelaufen, was ich im Nachhinein auch sehr gut finde, denn ein Tritt und das wäre es erstmal gewesen! 

Und ich, ich bin in dieser Situation einfach nur erstarrt!!! Wirklich, ich habe mich absolut GAR NICHT bewegt, ich habe nichts gesagt, ich habe nichts gerufen und ich glaube…. ich habe in diesen Sekunden auch an nichts gedacht! Ich war wirklich wie erstarrt! 

Meine Augen, die habe ich bewegt und es war in diesem Moment nur so, dass ich ihn angesehen habe, er hat mich angesehen und im nächsten Moment greift er sich noch meine Tasche (die ja blöderweise vor ihm auf dem Boden lag) und weg war er. Allerdings hat er noch die Türe zugeworfen. 

Dann habe ich aus dem Fenster hinten am Bett geschaut und zwei Männer wegrennen sehen. Den „jungen“ der bei mir im Womo stand und einen weiteren, älteren Mann. 

Tja und dann… dann konnte ich nicht glauben was gerade geschehen war! 

Ich hörte Milla zwar immer noch bellen und trotzdem war ich mir nicht sicher, ob ich das alles gerade nicht doch geträumt habe! 

Als aller erstes bin ich nach vorne gelaufen und habe geschaut, ob meine Tasche wirklich weg war und jau… Tasche, Portmonee, Powerbank und ein paar Kleinigkeiten waren weg! Geträumt hatte ich das ganze also nicht! Dann habe ich direkt zum Handy gegriffen und bei der Polizei angerufen, die auch sofort mit mehreren Wagen kamen, mich zügig fragten wie der Typ aussah und direkt wieder weg waren um die Umgebung abzusuchen. 

Dann hat es ca. 10 Minuten gedauert, bis ein Streifenwagen zurück kam und aaaaaaalles weitere aufgenommen hat. Es dauerte dann nicht lange, bis auch noch ein Hubschrauber kam und die Felder und Wälder hinter dem Stellplatz abgesucht hat. Wie ich dann erfahren habe, gibt es anscheinend eine Einbruchserie in Stade, allerdings bisher IMMER IN WOHNUNGEN und niemand hat die Typen gesehen. Da der „Junge“ aber direkt vor meiner Nase stand und ich ja noch wach war, konnte ich ihn ziemlich gut beschreiben, weshalb die Polizei auch direkt so viel unternommen hat. Soweit ich weiß wurde aber leider niemand gefunden…. 

Kurze Zeit später war die Polizei weg und ich saß wieder allein mit Milla im Womo und habe direkt sämtliche Bankkarten sperren lassen. 

Wie kam der Typ rein???

ANSCHEINEND ist es wohl ziemlich einfach den Funk der Zentralverriegelung mit einem Laptop auszulesen/ zu überbrücken. Dieses Problem ist wohl auch schon bekannt wie ich später erfahren habe, ich wusste bisher davon nichts. Mir hat man das ganz so erklärt, der normale Zentralverriegelungsfunk mit der Fernbedienung hat eine einzige feste „Funknummer“…kann man die auslesen, ist man drin. Darum gibt es bereits seit langem Alarmanlagen zum nachrüsten (die anscheinend auch gar nicht sooooo teuer seien sollen, mehr weiß ich dazu aber auch noch nicht) die ständig zwischen 4000 Funknummern wechseln. 

Auf jeden Fall saß ich dann also so gegen 3:30 Uhr wieder allein im Womo und jaaaaa, das war der Moment an dem ich zum erstmal so richtig Schiss bekam! 

Klar, es ist VOLLKOMMEN unrealistisch, dass die zurück kommen und trotzdem wurde mir dann diese ganze Situation erstmal bewusst. An Schlaf war gar nicht mehr zu denken…. Ich habe mir dann auch relativ schnell Gedanken dazu gemacht, wie ich denn in der Zukunft mit diesem Vorfall umgehen werde und kam ganz schnell zu dem Entschluss,

ICH WILL KEINE ANGST HABEN!!!

Allerdings gab es da ja noch ein anderes Problem… Handtasche weg, Portmonee Weg… ich hatte  in irgendeiner Jackentasche noch genau 4 Euro… das war es!Der Tank war auf etwas unter halbvoll, so komme ich kaum von Stade bis nach Dortmund! So vergingen die Stunden bis es endlich hell wurde und meine Womo Nachbarn die erste Runde mit dem Hund gingen. 

Als ich sah, dass sie wieder zurück kamen, bin ich direkt rüber um zu fragen, ob bei denen auch Sachen fehlen. Da war erfreulicherweise alles gut, aber… auf der Hunderunde haben sie eine Handtasche und ein Portmonee gefundenen juhuuuuuu… es war meines! 🙂 Sämtliche „Wertsachen“ wie Bargeld, Ladekabel, Powerbank usw. waren zwar weg, aber meine Papiere, Karten usw. waren da! Das war natürlich schonmal super! Dann erfuhr ich auch, dass meine Nachbarn gerade frisch begonnen haben für den Stellplatz zu arbeiten, so dass sie sofort den Tourismusverein Stade informierten, die den Stellplatz ja betreiben. 

Kurze Zeit später klopfte es und da stand auch schon jemand vom Tourismusverein vor dem Pepper. Ich glaube, die waren genau so erschrocken wie ich! Bisher gab es noch nie irgendwelche  ähnlichen Vorfälle in Stade und um das hier mal direkt ganz klar zu sagen…. ICH BIN FEST DAVON ÜBERZEUGT, DASS DAS NICHT AN DEM STELLPLATZ SELBST ODER, ODER, ODER LAG!!! DER PLATZ IST NICHT UNSICHER UND DIE STADT STADE IST AUCH NICHT UNSICHERER ALS JEDE ANDERE STADT AUCH. 

Zu sagen, wir fahren nicht mehr nach Stade, da passiert so viel…. das wäre so nicht richtig!

Nach dem Gespräch mit den Stellplatz Betreibern habe ich mich endlich mal vernünftig angezogen und bin direkt um 9 Uhr zur Sparkasse Stade marschiert. Mal sehen ob ich über die Sparkasse irgendwie an Bargeld komme, auch wenn die Karten gesperrt sind. Ich ahnte schon, dass das alles nicht so einfach werden würde und genau so war es auch. Das große Problem an den Sparkassen ist ja leider, dass die verschiedenen Sparkassen nicht zusammengehören. 

Ich bin Kundin der Sparkasse Dortmund und die Sparkasse Stade ist wieder etwas ganz anderes. 

Mein großes Glück war, das mein Personalausweis wieder da war, hätte ich den nicht gehabt, hätte ich kein Geld bekommen!!!So war es jetzt allerdings so, dass ich zuerst mit der Sparkasse Dortmund telefonieren musste und denen erklären musste, wie die Lage ist. Dann hat die Sparkasse Stade mit der Sparkasse Dortmund telefoniert und dank Perso bestätigt, dass ich WIRKLICH die Frau Speckmann bin. 

Danach habe ich dann nochmal mit der Sparkasse Dortmund telefoniert und mein Einverständnis gegeben, dass die auf mein Konto zugreifen dürfen und so war es dann letztendlich für eine Gebühr von 15 Euro möglich, dass die Sparkasse Dortmund auf mein Konto zugreift, Geld von meinem Konto direkt auf das Konto der Sparkasse Stade überweist welches mir dann 6 Stunden später in Stade ausgezahlt werden konnte. 

So kam ich zumindest erstmal an Bargeld und nachdem ich dieses Geld erhielt, habe ich auch beschlossen….

Ich fahre NICHT direkt zurück nach hause, sondern werde weiter touren!

Wie gesagt, ich wollte unbedingt vermeiden, dass ich mich im Womo auf Dauer und überall Nachts unwohl fühle! ICH WILL DAS NICHT und mal ganz praktisch gedacht, ich kann es für den Job auch nicht gebrauchen! 

Darum dachte ich mir, ist es vielleicht am besten direkt so weiter zu machen, als wäre das alles nicht passiert! Gut, das war jetzt mal wieder Pech, aber…. Wer vom Pferd fällt, soll auch direkt wieder aufsteigen.Außerdem gab es da noch ein anderes Thema… mein Papa! Ich habe meinem Vater jetzt ganz bewusst nichts von alledem erzählt undmiz ein bisschen Glück, wird er diesen Artikel hier auch nicht finden. An meiner Situation hätte es eh nichts geändert, wenn mein Pa von alledem weiß, das einzige was sich verändert ist, dass er sich von nun an noch mehr Sorgen machen würde! 

Das hilft ihm nicht und das hilft mir erst recht nicht! 

Ich hätte aber auch keine super gute Erklärung auf Lager, weshalb ich schon wieder zuhause hocke, wäre ich direkt heim gefahren. Für mich sprach also einiges dafür einfach so weiter zu machen wie „geplant“ und genau so habe ich es jetzt auch gemacht!Ich bin also noch zwei Nächte in Stade geblieben, bevor es weiter in Richtung St. Peter Ording ging und ich kann mittlerweile sagen, ich glaube ich habe das ganz ganz gut verdaut. Ich merke schon, dass ich abends etwas „hellhöriger“ bin und eher mal rausschaue, ob irgendwer da draußen steht. Denn in Stade war es so, dass wir am nächsten Vormittag Fußabdrücke und eine ICE Tee Flasche hinter einer Hecke auf dem Stellplatz fanden. Wir sind uns also schon recht sicher, dass die da erstmal einen Moment standen und geschaut haben. 

Außerdem müssen es wohl doch mindestens 3 Personen gewesen sein, denn 2 habe ich vom Womo aus sozusagen rechts weg laufen sehen, meine Tasche und Portmonee wurden aber „links“ herum gefunden. So dass wir denken, die sind in getrennte Richtungen weg gerannt. 

Nacht bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Tjaaaaa…. es läuft einfach!!! 🙁 Warum es mich jetzt genau getroffen hat, ich weiß es nicht!!!

Ob es damit zu tun hat, dass ich alleine unterwegs bin, ob es daran lag, dass ich so unüberlegt mit der Handtasche umgegangen bin oder ob es eifach mal wieder Pech war??? Ich weiß es nicht, ich denke es ist ein Mix aus alledem. Je länger ich über die Situation in dieser Nacht nachgedacht habe, um so mehr denke ich, dass sich der Typ selbst total erschrocken hat, dass hier ein Hund im Womo ist. Milla lag den ganzen Abend auf dem Boden, von außen war sie also nicht zu sehen.

Insgesamt kann ich aber ganz, ganz sicher noch froh sein, dass alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist!  Milla ist nichts weiter passiert, mir ist nichts weiter passiert und ok, mich nervt es natürlich TIEEEEEERISCH dass es schon wieder so ist, dass MEINE Wertsachen beschädigt wurden bzw. geklaut sind!

Der Junge der da bei mir im Womo stand war extrem jung… ich würde ihn auf 12,13,14 Jahre schätzen und rein vom äußeren, in den Süd-Osteuropäischen Raum einzuordnen. Ich musste tagsdrauf nochmal zur Polizei um einige Unterlagen zu unterschreiben und habe dort nochmal gefragt, ob sie das kennen würden, dass diese Leute so jung seien. Naja und anscheinend ist das wohl eine bekannte Vorgehensweise solcher Gruppen. Die „Kinder“ brechen ein, die Hinterleute sind deutlich älter und sollten sie mal geschnappt werden, sind die Kinder nicht strafmündig! 

 

Sicherheit DIY im Wohnmobil

Solche Spanngurte oder Ketten sind sicherlich ganz sinnvoll, allerdings muss man sie auch nutzten… und zwar IMMER!!!!

 

SUUUUUUPER SACHE!!!

Gut, jetzt waren es „nur“ 140 Euro, eine neue große Powerbank, Ladekabel und Adapter, Kleingeld und ein paar Kleinigkeiten die weg sind… auch das hätte viel schlimmer kommen können und trotzdem nervt es mich!!! Es nervt mich, dass irgendwelche Leute meinen sie könnten ganz bewusst irgendwo einsteigen und sich an den Dingen anderer bedienen!!! 

Die machen sich doch NULL Gedanken, oder besser gesagt es ist vollkommen egal ob es die Sachen einer Oma samt kleiner Rente sind, ob es Dinge sind für die man lange gearbeitet hat oder ob es Wertsachen sind von Leuten denen es sehr, sehr gut geht.  Nein… die brauchen Geld, richtig arbeiten ist nicht so deren Sache, also nehmen sie es sich von anderen! Und das, dieser grundsätzliche Gedanke… der nervt mich tieeeeeeerisch!!!!

Mittlerweile ist der ganze Diebstahl, Überfall, Raub… was auch immer, einige Tage her und zurück zu Stade. Ich habe ja gesagt, dass mir Stade während meines ersten Besuchs vor Jahren nicht gut gefallen hat, dieser Eindruck hat sich schon deutlich geändert. 

Auch wenn das alles passiert ist, die Stadt Stade hat mir doch sehr gut gefallen. Die vielen kleinen Gassen und die hunderten tollen Fachwerkhäuser, das ist schon echt schön und ich könnte mit vorstellen, die gesamte Stadt ist nochmal schöner, wenn alle Restaurants wieder ihre Außenbestuhlung aufgestellt haben. 

Also… Stadt und Stellplatz sind schön und sicherlich einen Halt wert. 

Naja und insgesamt kann ich euch nur sagen…. werdet nicht schlampig was dieses Sicherheits/ Wertsachen Thema angeht. Es kommt noch ein Artikel mit verschiedenen Tipps zu diesem Thema, aber… den muss ich noch tippen!

Also… wir sind gesund und ich hoffe, ihr bleibt es auch!

Eure

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 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Endlich unterwegs zwischen Steinhude und Stade! Nachdem unser Tour Start im ersten Teil schon alles andere als gaaaaanz normal war, sind Mister Pepper, Milla und ich eeeeeendlich unterwegs! Wie sagt man so schön…. nach Regen kommt der Sonnenschein! Das galt definitiv auch für uns… zumindest 3 Nächte lang, bis uns das echte „Isa Leben“ wieder einmal einholte. 

Einfach so touren, ohne irgendeine Form von „Abenteuer“, „Unglück“ oder Missgeschick…ich habe mittlerweile kapiert, so läuft mein Leben nunmal nicht. Was dann allerdings geschah, war ganz schön „dicke“… aber beginnen wir von vorn!

Deutschland Tour Teil 2 – Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

 

Tour Start mit Hindernissen

Ankunft auf dem Stellplatz in Steinhude

 

Nachdem wir also eeendlich Freitagsmittags los gefahren sind, ging es für uns 3 auf direktem Weg zum Stellplatz in Steinhude. 

Das Steinhuder Meer ist ein großer See, nicht weit entfernt von der Grenze NRW-Niedersachsen. Für mich ist Steinhude immer wieder ein beliebter Ort, wenn ich keine Lust habe direkt bis an die Küste hoch zu brettern. Da es ja mittlerweile später Freitag Mittag war bis wir endlich weg kamen und ich so gar keine Lust auf den Freitäglichen Feierabendverkehr hatte, lag Steinhude praktisch… ca. auf dem halben Weg zur Küste. 

Der Stellplatz Steinhude konnte es sich leisten in das TOP PLATZ Anzeigenheft aufgenommen zu werden und dementsprechend ist es also ein wirklich guter, sehr großer Stellplatz mit allem drum und dran. 

Allerdings… so viel mal eben vorweg! Der Stellplatz Steinhude ist durch seine Nähe zu NRW und seiner Lage am Steinhuder Meer, bereits seit Jahren super beliebt. 

Wer also mit dem Gedanken spekuliert, ein nettes, vielleicht sogar langes z.B. Maiwochenende in Steinhude zu verbringen, der MUSS sehr frühzeitig anreisen! Wenn ihr z.B. erst Mittwochabend anreisen könnt und es folgt ein langes Feiertagswochenende …

KÖNNT IHR IN STEINHUDE WIRKLICH VERGESSEN!!!! 

Vielleicht kennt ihr die Bilder die letztes Jahr vor einem langen Wochenende durchs Netz gejagt sind, auf denen zu sehen war, dass eine laaaange Schlange von Wohnmobilen vor einer Stellplatzschranke steht und alle hoffen zumindest am nächsten Morgen auf den Stellplatz auffahren zu können. DAS WAR IN STEINHUDE! Soviel vorweg… ihr müsst also damit rechnen, dass dieser Stellplatz sehr, sehr, sehr beliebt und voll ist! 

Als wir Freitag Nachmittag ankamen, war der Platz aber kaum belegt, die Wettervorhersagen waren so lala und viele Camper holen ihre Fahrzeuge ja gerade erst aus dem Winterschlaf. Also haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, die restlichen Sonnenstrahlen des Tages warm eingepackt vor dem Womo genossen und sind gaaaane entspannt in den Womo Alltag gestartet. 

Tag 1 in Steinhude

Am nächsten Tag war das Wetter „frisch, windig aber in Teilen zumindest trocken“, so dass ich Millas Kutsche aus der Garage geholt habe und sie mit in den Ort genommen haben. 

Vom Stellplatz aus liegt das Steinhuder Meer nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt, so dass wir samt Fischbrötchen erstmal ein bisschen Seeluft geschnuppert haben. 

Obwohl ich mittlerweile bereits einige Male in Steinhude war, dachte ich schon immer… naja… also ja, der See ist ja nett und der Platz liegt günstig, aber ansonsten ist da auch echt so GAR NICHTS los. Es gibt 2 Fischbrötchen Buden an der Promenade und ein großes Café, das aber immer Rappel voll ist und das war es! 

Erst an diesem Samstag habe ich gesehen… der eigentliche Ort mit den typischen Touristen Shops usw, liegt sozusagen HINTER der Promenade. 🙂 

Man lernt nie aus! 🙂 🙂 🙂 

Also haben wir uns ein sonniges Plätzchen im Steinhuder „Park Café“ gesucht, ich war super happy das sich Milla in ihrer Kutsche so wohl fühlt und habe mich hungrig auf eine frische Waffel samt Kaffee gefreut. 

Schon als wir zum Café liefen sah man von weitem die großen Schilder samt Sahnetorten, Windbeutel, verschiedenste Waffeln usw. Und als die Bedienung kam, sagte ich sogar noch zu ihr, wenn möglich bitte eine ganz helle Waffel, die kann ruhig innen noch „klatschig“ sein, besser zu hell als zu dunkel. 

JAAAAA, JAAAAAA! 

Ihr könnt euch sicher meinen Blick vorstellen, als die leckere, frische, heiße, duftende Waffel zu meinem Tisch gebracht wurde. Ehrlich… ich dachte ich wäre in der „Versteckten Kamera“!

 

Kaffee trinken in Steinhude

Leider keine versteckte Kamera…. die frische, duuuuuuftende Waffel a la Steinhude. 😉

 

Anstelle einer leckeren Waffel, brachte mir die Bedienung so eine Supermarkt fertig Waffel, die sie dann anscheinend noch kurz in die Mikrowelle geschmissen hat und welche dann innerhalb von Sekunden an der kalten Luft STEINHART wurde! 🙂 

Ich fühlte mich wirklich verarscht! Zumal dieses Teil auch noch normale 3,50 Euro kostet…aber kurze Zeit später sollte sich herausstellen, meine Wahl war noch ein Glücksgriff! 

Denn meine Tischnachbarn bestellten jeweils Tee und Torte und nach meiner Waffelwahl, schaute ich natürlich höchst interessiert auf die Teller der anderen. Die Torte sah auf den ersten Blick auch noch ganz ok aus… ok frisch war da auch nichts, sondern eindeutig TK Ware, aber nun gut. Nach dem die beiden die ersten Bissen Torte gegessen haben hörte ich allerdings plötzlich… schau mal, ist das Schimmel???

Und ja, an beiden Tortenrändern befand sich deutlich sichtbarer, flauschig runder Schimmel! 

Während ich mit der Frau ins Gespräch kam und ihr meine umangerührte Waffel zeigte, ging der Mann mit beiden Tellern rein und kam schwer genervt wieder zum Tisch zurück. 

Dann kam allerdings noch die sprichwörtliche „Kirsche auf der Torte“!

Die Bedienung, die meiner Meinung nach auch de Chefin des Ladens war,  kam nur Sekunden später an den Tisch und sagte absolut von sich überzeugt und in großzügigster „König Kunde“ Manier …. Sie müssen den Kuchen dann ausnahmsweise nicht bezahlen, ich stelle Ihnen nur den Tee in Rechnung! 🙂 

HEIDEWITZKA!!!!

Nach dem Spruch wäre ihr der Mann aber am liebsten direkt an die Gurgel gegangen. Lange Rede kurzer Sinn… meine Waffel musste ich bezahlen, da kam nur der Spruch, das machen wir immer so, das Paar neben mir war so auf 180, es sollte mich nicht wundern wenn die irgendein zuständiges Amt informiert haben, im Nachhinein habe ich die Google Bewertungen gelesen und anscheinend war das KEINE Ausnahmen… ich kann euch also nur dringendst ans Herz legen, geht lieber NICHT ins Park Café Steinhude. 

Nach einer sehr stürmischen Nacht, habe ich mich Sonntag nochmal alleine auf den Weg gemacht und einen langen Spaziergang entlang des Sees unternommen. Also zum „wandern“, spazieren gehen und radeln ist die Ecke echt toll. 

Zum Frühjahr hin belegt eigentlich auch immer ein Storchenpaar ein Nest direkt neben dem Stellplatz, aktuell war dieses Nest allerdings noch leer. Aber…. Auf den großen Feldern neben dem See, fühlten sich bereits die ersten Störche wie zuhause. Wer diesbezüglich also Interesse hat, sollte sich unbedingt ein Fernglas schnappen und in den kommenden Wochen mal Steinhude bzw. das Steinhuder Meer besuchen. Störche live sehen, ist ja schon irgendwie immer wieder schön. 

Montag hieß es aber… ABFAHRT! 

Also flux alles verstauen, entsorgen, Müll weg bringen, bezahlen und aufi gehts! Nächster halt auf dem Weg in Richtung Norden sollte STADE werden!

 

Womo Stopp in Stade! 

Wenn ich über all das nachdenke was und wie es passiert ist, gerade weil ich mit Stade schon auf “Kriegsfuß” stand und eigentlich erst ja gar nicht hier hoch wollte, muss ich schon irgendwie schmunzeln… oder kann nur den Kopf schütteln!

Ich war bisher in all den Jahren genau einmal mit dem Wohnmobil in Stade, ganz zu Beginn meiner Womo Zeit. 

Seitdem war ich nie wieder da, obwohl Stade auf dem Weg zwischen Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein eigentlich super praktisch liegt. Aber… bei meinem ersten Besuch damals  hat mir die Stadt nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl um mich herum sind besonders viele „unschöne Gestalten“, mich hat damals wahnsinnig gestört, dass die einzelnen Parzellen auf dem Stellplatz so extrem unterschiedlich groß sind (wer Glück hatte, hatte super viel Platz vor dem Womo, wer Pech hatte, konnte die Türen kaum komplett öffnen, ohne an den Hecken entlang zu schrammen. 

Außerdem blieb mir immer ein Bild vom Stellplatz in Stade im Kopf…schon vor 6 Jahren war der Stellplatz zu meinem Besuch der Stadt RAPPEL VOLL, so das ich mit etwas Glück eine der letzten freien (und sehr schmalen) Parzellen ergattern konnte. Irgendwann war der Platz dann komplett voll und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, dass so einige Camper eine Runde über den Platz gedreht haben und wieder gefahren sin! Dabei gab es noch „freie“ Plätze! Und da habe ich zum aller erstmal gesehen, wie doof das mit dem Plätze reservieren seien kann! 

Damals war es nämlich so, dass die Leute mir gegenüber 2 Plätze für irgendwelche Bekannte reservierten, die aber erst am NÄCHSTEN Tag angereist sind. Ein „echtes Reservieren ist in Stade nicht möglich, soweit ich weiß. 

Und es ging noch eine Spur extremer….

Zwei weitere Plätze waren ebenfalls durch Keile, Fussmatten und einem Stuhl sichtbar „reserviert“. Die Leute kamen aber ebenfalls nicht zum Stellplatz zurück. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr, waren das wohl Freunde, die Freitagabends in Hamburg zum Musical waren, dann auch dort im Womo geschlafen haben und weil sie ja ansonsten Samstags keinen Platz mehr bekommen hätten, haben sie bereits 2 Plätze in Stade reserviert.   

Das fand ich damals schon alles irgendwie so doof, denn wenn reservieren nicht möglich ist, dann ist eben auch nicht möglich und schon gar nicht an einem super vollen Wochenende, wenn man den Platz eine Nacht gar nicht nutzt!!!! Plus dieses komische Gefühl das in Stade besonders viele „najaaaa“ Leute waren, haben eben dazu geführt, dass ich jaaaahrelang dachte, neeeeee da fährst du nicht nochmal hin!

Jetzt war es allerdings mal wieder so, dass Stade auf dem Weg in den Norden einfach super praktisch liegt, zumindest wenn man keinen Stop in Hamburg einlegen möchte. Dazu kommt noch, dass ihr eigentlich an allem Schuld seid 😉 😉 🙂 🙂 Denn von euch habe ich immer, immer, immer wieder gehört wie schön Stade doch sei! Vielleicht hat mich mein erster Besuch ja auch getäuscht… vielleicht hatte ich auch einfach keinen Plan…. Vielleicht war es auch nur ein besonders doofes Wochenende damals. 

Ich wollte Stade also eine 2. Chance geben und so stand ich knapp 3 Stunden später mitten auf dem großen und bekannten Stellplatz in Stade. Während der Fahrt habe ich mir noch einen Kaffee gekauft, weshalb meine Handtasche auch griffbereit auf dem Beifahrersitz lag. 

Montags Mittags in der Vorsaison… da war auf dem Platz natürlich nichts los und so suchte ich mir eine nette, große Parzelle aus, mit ein bisschen Abstand zum nächsten Camper. 

Da ich eh 2-3 Tage bleiben wollte, bezahlte ich also schonmal den Platz vorab, stöpselte den Strom an, schmiss mein Portmonee wieder zurück in die Handtasche und da an diesem Nachmittag die Sonne so herrlich schien, bin ich nicht gleich in Richtung Innenstadt gelaufen, sondern machte es mir mit Milla zusammen vor dem Womo gemütlich. 

Das war EIN GANZ NORMALER Nachmittag auf dem Stellplatz in Stade!

Ich habe noch kurz mit der Nachbarin gequatscht, die an diesem Tag irgendeine Stellplatz Foto Womo Aktion gestartet haben. 

Irgendwann wurde es dann merklich frischer, so dass wir uns ins Womo verzogen haben. Ich saß noch bis in den späten Abend am Laptop,  hatte das Tablet vor mir, die Foto Kamera auf dem Tisch usw. usw. 

Es war einfach ein ganz, ganz schöner, entspannter aber auch total normaler muckeliger Womo Abend. Aus diesem „jahrelangen, bekannten Womo Alltag“ heraus, habe ich mir wirklich NULL Gedanken gemacht! Ich fühlte mich in keinster Weise auch nur minimal unsicher oder so! Tja und JA(!!!!) dieses „trügerische Gefühl“ von Sicherheit, Normalität und „Alltag“ sorgte bei mir eindeutig dafür, dass ich „schlampig“ mit diesem Wertsachen & Sicherheitsthema umgegangen bin!

 

Wohnmobil Stellplatz Stade

Der Stellplatz Stade am letzten Abend…. wird schon alles wieder!

 

Irgendwann wollte ich dann auch ins Bett, habe alle Fenster zu gezogen, meine Handtasche nach hinten gelegt, bin nochmal mit Milla Pipi machen gegangen und danach folgte unser alltägliches „Milla geht ins Bettchen“ Ritual. Bedeutet, Milla geht in ihr Körbchen, bekommt noch ein paar Streicheleinheiten und einen Keks und weil ich dann im Womo auch die Heizung deutlich runter drehe, decke ich Milla im Interim Womo noch mir einer kleinen Decke zu. Diese Decke lag allerdings unter meiner Handtasche und warum auch immer…. nehme ich nicht nur die Decke unter der Tasche weg, sondern lege dabei die Handtasche vorne auf den Boden zwischen die Fahrerhaussitze. 

Danach bin ich ins Bettchen gegangen, konnte aber nicht einschlafen. Das habe ich häufiger… ist nunmal so. Darum habe ich noch das Tablet eingeschaltet und ein Kapitel Hörbuch nach dem anderen gehört… war aber so gegen 2:30 Uhr immer noch nicht richtig eingeschlafen, maximal im Halbschlaf. 

Tja und dann passierte es mitten auf dem Stellplatz in Stade!

Wir wurden bestohlen, überfallen… wie auch immer man das nennen mag. Was ganz genau geschehen ist, könnt ihr so schnell wie möglich in einem 2. Artikel nachlesen, ich muss ihn nur noch fertigstellen, sonst würde das alles hier den Rahmen sprengen. Den Artikel zu alledem was in Stade geschehen ist findet ihr hier: Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Das Ende vom Lied war, der Dieb stand plötzlich im Womo, hat meine Handtasche samt Portmonee geklaut, sämtliches Bargeld war weg, die Karten habe ich direkt sperren lassen aber zumindest hatte ich das riesen Glück, dass Handtasche und Portmonee mit allen Ausweisen am nächsten Tag gefunden wurde. 

Zumindest eine gute Nachricht!

So hatte ich zumindest meinen Perso usw. wieder und das hat mir überhaupt ermöglicht, nach einigem hin und her, über die Sparkassen Dortmund und Stade Bargeld zu bekommen. 

Nachdem das Thema Geld also erstmal geklärt war, stand für mich auch relativ schnell fest, ich werde NICHT nach hause fahren, sondern weiter machen wie geplant. Ich wollte mir keine Angst einjagen lassen und war mir einfach sicher, dafür ist es am besten direkt weiter zu machen, damit sich erst gar nicht dieses ständige ungute Gefühl einschleichen kann. 

Da unter anderem auch die Frage im Raum stand, ob der Stellplatz vielleicht Videoüberwacht sei, wurde auch der Tourismusverein Stade über den „Überfall“ informiert, da sie ja Betreiber des Platzes sind und bereits am frühen Morgen stand extra eine sehr nette Dame vor meiner Womo Tür. 

Es war der erste Vorfall dieser Art auf dem Stellplatz in Stade und ich hatte so das Gefühl, den tat das alles schrecklich leid. WOBEI ICH GANZ KLAR SAGEN MÖCHTE, MEINER MEINUNG NACH LIEGT SO EIN GESCHEHEN WEDER AN DER STADT STADE, NOCH AM STELLPLATZ SELBST! DAS WAR EINFACH PECH, DASS EINEM MEHR ODER WENIGER ÜBERALL PASSIEREN KANN!

Wirklich nett fand ich allerdings, wie sich der Tour Verein verhalten hat… wäre ich abgereist, hätte ich das Geld zurück bekommen, sofort als sie hörten, dass es vielleicht Probleme geben könnte, weil ich keinerlei Bargeld mehr habe, haben sie mir Unterstützung zugesagt und am Nachmittag klopfte es nochmal am Pepper und ich bekam einen Geschenkgutschein für ein Café in Stade überreicht. 

 

Stade Sicherheit Überfall Wohnmobil Stellplatz

DANKE! Ich empfand die Reaktion der Stadt Stade sehr, sehr nett und freundlich!

 

Ich finde, da hat sich der Touriverein Stade schon sehr nett verhalten und nur weil ich weiß, dass einige das alles falsch verstehen könnten…

NEIN, DAS IST KEINE WERBUNG ODER SO, BIS ZU DIESEM TAG HATTE ICH KEINERLEI KONTAKT ZUM TOURISMUSVEREIN STADE!

Nachdem ich an diesem Tag noch 3 mal zur Sparkasse laufen und bei der Polizei vorbei schauen musste, hatte sich der Tag für mich erledigt! In der Nacht habe ich keine Minute geschlafen und nachdem der ganze Stress nach ließ, war ich einfach nur platt! Darum lag ich auch schon um 20 Uhr fix und alle im Bettchen und habe  relativ gut geschlafen. Ok einmal bin ich wach geworden, weil ich vor laufendem TV eingeschlafen bin, dieses irgendwann ausging und damit die Sat Anlage eingefahren ist. Davon bin ich wach geworden und dachte sofort… verdammt, jetzt sehen „die da draußen“, dass ich schlafen gehe und dann kommen sie gleich. 

Also ganz schnell TV wieder an, Sat Anlage wieder hoch, „die da draußen“ sehen dass ich noch wach bin und dann konnte ich auch ruhig weiter schlafen! 🙂 

Naja ok… so ein bisschen schräge Gedanken ist wohl auch ganz normal!

Am nächsten Tag ging es mir schon deutlich besser, vormittags schien auch noch die Sonne, so dass ich mir Milla, ihre Kutsche und den Gutschein geschnappt habe,  um endlich wirklich etwas von Stade zu sehen. 

Ich muss sagen, mein erster Eindruck von Stade hat sich überhaupt nicht bestätigt! Keine Ahnung, vielleicht bin ich damals auch an den falschen Ecken herum gestromert, diesmal fand ich Stade auf jeden Fall sehr, sehr schön! 

 

Urlaub in Stade

Typisch Stade! Die vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser in Stade sind schon echt hübsch!

 

Die Stadt hat unheimlich viele kleine Gassen, Fachwerk und roten Backstein, also ganz typisch nordisch. Schräg gegenüber des Stellplatzes gibt es eine Art großen Stadtpark, in dem man wunderbar mit dem Hund laufen kann und dann gab es da ja noch den Gutschein. 

Das „Grubenhof Café“ befindet sich in einem alten, „schrägen“ Haus direkt in der unteren Innenstadt. Das alte Fachwerkhaus ist wirklich schräg… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eingangstür knarzt, die Toiletten sind winzig klein und das gesamte Café hat ein bisschen „Wohnzimmer Charme“. An den Wänden hängt Kunst, die man auch direkt kaufen könnte und es gibt SUPER leckeren Kuchen!

Wenn ihr also mal in Stade seid und Lust habt auf richtig guten Kuchen, dann kann ich euch das Grubenhof Café empfehlen und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr im Sommer noch einen „sonnig schattigen Platz mit Blick aufs Wasser“, im  „Vorgarten“ des Cafes.   

Fazit… Deutschland Tour Teil 2, Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

Und mal wieder haben wir innerhalb von wenigen Tagen Dinge erlebt, die erleben andere in ihrem ganzen Leben nicht! Warum ich diese Situationen immer so anziehe… ich kann es euch nicht sagen!

Sowohl die Stopps in Steinhude als auch in Stade, haben sich gelohnt und beide Orte sind empfehlenswert, auch wenn es in meinem Fall den ein oder anderen „Knackpunkt“ gab. 

Nach diesem letzten schönen Tag in Stade sind wir weiter in Richtung St. Peter Ording gefahren und was wir da erlebt haben… das erzähle ich euch im nächsten Teil. 

Bis dahin sag ich wie immer….BLEIBT GESUND, gerade in diesen Tagen!

Eure

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Tour Start mit Hindernissen oder…  aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Tour Start mit Hindernissen oder… aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Ein Tour Start mit Hindernissen! Haaaaach ja, wir kennen diese Phasen im Leben doch alle, wenn es einfach nicht so läuft wie gehofft, oder? Diese Zeiten gibt es nunmal, das haben wir alle schon gespürt.  Doch meine letzten Wochen, die waren mehr als „speziell“ und zuletzt war ich zwar echt genervt, aber nach den ersten Minuten, konnte ich nur noch schmunzeln. Irgendwas hat krampfhaft versucht mich zuhause zu behalten und meine Mutter hätte wahrscheinlich schon zig mal gesagt, KIND… WER WEISS WOFÜR ES GUT IST?! Aber so viele Unfälle, falsch Fahrer, umgekippte Barme oder oder, die mich gerade hätten treffen können, gibt es gar nicht! 🙂  

Aber lest einfach selbst: 

Ein Tour Start mit Hindernisseen oder … aber dann geht es WIRKLICH los, gaaaanz bestimmt!

Die ganze Geschichte begann schon vor knapp 4 Wochen, also Ende Januar, nachdem endgültig fest stand, dass ich Mister Pepper nochmal 3 Monate behalten darf. 

Da sah der Plan wie folgt aus…. nachdem ich aus Jandelsbrunn kam, wollte ich noch einige Tage zuhause bleiben, Wäsche waschen, klar Schiff machen, umpacken (ich bin ja direkt von der CMT Stuttgart nach Jandelsbrunn gefahren), mich mit der Familie treffen usw. bevor ich dann am 12.2 zum VHS Vortrag „Camping im Jahr 2020“ nach Salzkotten fahren muss.  Von da aus wollte ich eeeeeeeigentlich direkt weiter fahren, der Sonne entgegen, auf in Richtung Frankreich, Spanien, Portugal!

Das war also der erste feste Tour Start Plan… einige Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein! 

Tja, doch dann kam es etwas anders! 

Einen Tag vor meiner geplanten Abreise in Richtung Salzkotten ist mein Papa die Treppe heruntergefallen. Es stand zwar schnell fest, ihm ist Gott sei dank nicht viel passiert, aber da mein Vater ja relativ schwer Herzrank ist, muss er Blutverdünner nehmen und da sein Blut so dünn ist, bilden sich schon bei kleinen Remplern häufig große Blutergüsse. 

Bedeutet also… bis auf ein paar Probleme mit dem Knie ging es ihm soweit gut, wie schlimm die Blutergüsse allerdings werden, konnten wir erst 1-2 Tage später erkennen.

Den Vortrag in Salzkotten konnte ich keinesfalls absagen, wie gesagt… es ging meinem Pa ja auch soweit gut und mein Bruder war auch zuhause. Trotzdem war das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Tour Start, wenn er nicht dringend sein musste. 

Also habe ich zum erstmal umgeplant, ist ja kein Problem…. nach dem Vortrag in Salzkotten fahre ich nicht direkt durch, sondern erst nochmal ein paar Tage zurück nach hause um abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Auf die 2-3 Tage kommt es ja nicht drauf an, den Tour Start verlege ich kurzfristig, danach geht es aber DEFINITIV LOS!!! 🙂

Neuer Plan, der Vortrag fand an einem Mittwoch Abend statt, Donnerstag Vormittag bin ich wieder heim gefahren und spätestens Montag sollte es dann los gehen, wenn bei meinem Pa alles ok blieb. 

Mit jedem neuen Tag entspannte sich die Lage bei meinem Pa, doch bereits am Freitag lagen meine beiden kleinen Nichten (3 und 7 Jahre) flach. Gut, dass ist jetzt bei den Kids samt Kindergarten und Schule nichts außergewöhnliches, allerdings ging es den beiden wirklich richtig dreckig und da sie in der Nacht deutlich über 40 Grad fieberten, fuhr meine Schwägerin bzw. mein Bruder mit den beiden Sonntags zum hausältlichen Notdienst. Diagnose… beide hatten die echte Grippe! 

Natürlich ist das schlimm für die Kids und Erwachsenen, betraf mich selber aber eigentlich nur wenig… wäre da nicht dieses Werkstatt Problem gewesen! 

Das Auto der beiden stand in der Werkstatt und konnte Montage abgeholt werden. Mein Bruder konnte dienstlich aber auf gar keinen Fall „weg“, meine Schwägerin musste natürlich bei den kranken Hühnern bleiben, aber da die vier nur dieses Auto haben (zwischenzeitlich hatte ich ihnen mein Auto geliehen) wäre es schon gut, wenn das Auto auch möglichst schnell wieder zuhause stand. 

Lange Rede kurzer Sinn… da ich ja eine gute Patentante und Schwester bin, bin ich Montags nicht los gefahren, sondern habe geschaut, dass ich erstmal das Auto aus der Werkstatt hole und bei denen vor die Tür stelle. 

Da ich dann auch noch mit Bus und Bahn unterwegs war usw. usw. hat es sich einfach nicht gelohnt noch am selben Nachmittag los zu fahren. (was sich lim weiteren Verlauf auch noch als extrem sinnvoll herausstellen sollte) Aber nachdem fest stand, Montag wird es nichts, war der neue Plan…. 

 

Wohnmobil Tour Start Deutschland oder Europa?

Ohne Milla, ohne mich! Und dazu zählt dann eben auch der 27 Tour Start Versuch

 

Auf den einen Tag kommt es nicht drauf an… Tour Start am Dienstag , dann geht es DEFINITIV los!!!! 

Bis in die tiefe Nacht hinein, sah es auch nach einem sicheren Plan aus, bis ich so gegen 2 Uhr das erstmal von Milla geweckt wurde. 

Ich kann es euch nicht anders sagen, es war wirklich so, dass ich durch einen fürchterlichen Gestank samt unruhigen Hund geweckt wurde. 

Da war die erste Panne schon geschehen…. Milla hatte fürchterlichen Durchfall, der sich auch bereits über ihre Decken, Körbchen, Teppichboden usw. verteilte! 

OHHHHH NEEEEEE!!!!

Also rein in Schlappen und Jacke, Milla auf den Arm und erstmal ganz schnell raus. Nachdem „der Teufel“ dann erstmal raus war, habe ich Milla wieder zurück in die Wohnung getragen, habe alles was in die Waschmaschine konnte, in die Maschine gestopft,  soweit sauber gemacht und bin zurück ins Bettchen. Mit einem offenen Auge auf Milla gerichtet, habe ich noch gehofft, dass es nur ein nicht vertragenes Leckerchen o.ä. sei. 

Diese Hoffnung hatte sich gegen 4 Uhr allerdings bereits erledigt. 

Nachdem Milla wieder unruhiger wurde, bin ich diesmal direkt aufgesprungen, Jacke, Schlappen, Schlüssel… RAUS!!! Doch dann passierte etwas, was man sich selbst als liebende Hundemutti echt nicht wünscht. Ich erzähle es euch so ausführlich, weil es letztendlich doch ganz witzig war! 

Wir müssen mal eben einen kleinen Sprung nach vorne machen. Am selben Morgen erreichte mich eine Whats App Nachricht meiner Nachbarin. Hey Isa… sag mal, weisst Du vielleicht warum es bei uns im Flur so dermaßen müffelt? Hast Du Frau L. In den letzten Tagen getroffen???( Anmerkung, gemeint war meine andere Nachbarin, die bereits sehr alt und krank ist) Wir machen uns Sorgen, nicht das da was passiert ist??? 

Ähhhmmmm, jaaaaaaa diese Sorge konnte ich meiner Nachbarin direkt nehmen und musste leider zugeben, ich bzw. Milla und ich, sind für den schäbigen Gestank verantwortlich gewesen! 

Denn zurück zur Nacht, wie gesagt, ich bin dann gegen 4 Uhr direkt aufgesprungen, habe Milla auf den Arm genommen, raus aus der Wohnungstür, durchs Treppenhaus und leider…. hat es Milla nicht mehr bis unten geschafft! Die kleine, alte Prinzessin hat mich ERNSTHAFT (ich schwöre es euch hoch und heilig) von oben  bis unten zugeschissen! 

Meine Jacke war voll, meine Jogginghose war besudelt, meine Schlappen hatten Spritzer und auch das Treppenhaus hat noch etwas abbekommen. 

ZUM GLÜCK war es mitten in der Nacht!!!! Ich habe so dermaßen gestunken, dass ich WIRKLICH über mich selbst würgend, mitten in der Nacht, draußen auf dem Bürgersteig stand, denn die arme Milla Maus war noch lange nicht „leer.“ 

Nachdem wir dann bestimmt 20 Minuten mitten in der Nacht draußen waren und die gesamte Strasse vor dem Haus Millas „Spuren“ hatte (sorry aber bei Dünnpfiff helfen Tüten wenig und ich dachte… besser am Strassenrand als quer über den gesamten Bürgersteig) habe ich erstmal unten im Hausflur meine Jacke ausgezogen, um Milla wieder hoch in die Wohnung tragen zu können. Wie gesagt, die Jacke war wirklich komplett versaut, so konnte ich sie nicht an mich drücken und  hoch tragen. 

Oben vor der Tür angekommen habe ich Milla abgesetzt und mich noch im Hausflur bis auf den Schlüppi ausgezogen (wie gesagt, GOTT SEI DANK WAR JA NACHT!!!!) , weil ich so nicht in meine Bude wollte. 

Nächster Schritt…. Erstmal ein langes T-Shirt an und dann um Milla kümmern, die ich mittlerweile in ihr Körbchen ins Wohnzimmer gelegt hatte. Erste Hilfe… Buscopan in den Hund, damit etwas Ruhe rein kommt. 

Milla lag fix und fertig in ihrem Körbchen, währenddessen ich meine Jacke (zum Glück keine Daunenjacke sondern meine alte Jack Wolfskin, die Problemlos in die Waschmaschine konnte)  und die restlichen Klamotten im Flur eingesammelt habe, ebenfalls rein in die Waschmaschine ( mittlerweile war es kurz vor 5 Uhr, da konnte ich die Waschmaschine ja anstellen 🙂 ) und dann habe ich mich samt Eimer und Lappen auf den Weg begeben, den Flur noch in der Nacht halbwegs ordentlich zu putzen. 

Naja sagen wir so…. es war mitten in der Nacht, der Flur sah danach „unauffällig“ aus, aber so richtig, habe ich ihn am nächsten Tag geputzt, weil der Gestank unglaublich war!

Ich wusste schon, dass seit einigen Wochen ein heftiger Hunde Magen/ Darm Virus in Dortmund tobte und jetzt hatte es Milla doch noch erwischt! Ich  kann mich nicht erinnern, dass ich Milla schonmal SO Krank erlebt habe. Die kleine alte Dame hatte Bauchkrämpfe, dass sich ihr gesamter Körper irgendwie „verschob“ und verkrampfte. Milla hat richtig gestöhnt und ich war mir nicht sicher, ob das wirklich „nur“ ein Magen Darm Virus ist, oder es unsere letzten gemeinsamen Stunden waren. 

Ich habe sie dann morgens direkt zum Tierarzt gebracht, der erstmal gar nicht viel mehr unternommen hat, als Milla mit Spritzen und Medikamenten zu versorgen. Wenn es Magen Darm ist, müssten die nächsten Stunden ruhiger werden, ansonsten sollte ich Nachmittag nochmal in die Praxis kommen.

Ich glaube Milla war einfach nur froh, als sie endlich mal etwas entspannt in ihrem Körbchen liegen konnte… die Medis haben gut angeschlagen, aber natürlich stand fest….

den Tour Start konnte ich erstmal abhaken!

Als am späten Vormittag dann etwas Ruhe eingekehrt war, Milla ein kleines bisschen schlafen konnte und ich müde auf der Couch saß, klingelte mein Telefon! 

„Hallo Frau Speckmann, hier ist die Krankengymnastik Praxis ihres Vaters, der hatte uns mal irgendwann ihre Nummer gegeben und wir haben mit ihm abgesprochen, sie anzurufen. 

Wir wollten Ihnen nur mitteilen, ihr Vater war eigentlich gerade zur Behandlung bei uns, wir haben ihn allerdings gerade ins Taxi gesetzt um zum Arzt zu fahren. Ihr Vater hat ein ganz dick geschwollenes, heißes rotes Bein, dass muss sich unbedingt ein Arzt ansehen.“ 

WHAAAAAAT???

Durch den Treppensturz hatte sich mein Vater eine kleine „ Macke“ am unteren Schienbein zugezogen, die sich jetzt blöderweise auch noch so stark entzündet hatte, dass Knöchel und Unterschenkel großflächig betroffen waren. 

Fazit…. Markieren des betroffenen Gebietes, desinfizierende Wickeln und Antibiotika vom Doc, sollte es schlimmer/ größer werden, bitte direkt in die Klinik, ansonsten 2 Tage später Kontrolle und dann Entscheidung ob das Antibiotikum ausreichend packt oder es dann doch noch in die Klinik gehen muss.  Na suuuuuupi…. das läuft doch bestens! 

Mein Tour Start rückte also erstmal in weite Ferne und tun konnte ich auch nichts weiter, denn erstmal konnte ich Milla nicht alleine lassen. Da musste mein Pa also erstmal selber klar kommen. 

 

Tour Start mit Hindernissen

Wenn der Wurm drin ist… manchmal klappt einfach nichts!

 

Aber…. es wurde noch etwas besser!!! 🙂 Ob ich noch mit dem Pepper eine Tour starten könnte???

So lange Millas Medikamente wirkten, ging es ihr reeeeeelativ gut, das ein oder andere Malheure passierte dennoch. Aber gut… wir hielten uns nur noch im Wohnzimmer auf (Laminat) und große weiße Handtücher lassen sich nunmal sehr gut heiß waschen. 

Ließen die Medikamente allerdings nach, bekam Milla direkt wieder Fieber, ihr wurde merklich übel und auch die Krämpfe setzten wieder ein. Für mich bedeutete das, ich habe die kommenden 2 Nächte im Halbschlaf auf der Couch verbracht, habe Milla regelmäßig alle 3 Stunden raus getragen und immer schön mit Medikamenten versorgt, jedesmal mit der Hoffnung, dass sie nicht direkt wieder raus kommen. 

Nach 3 heftigen Tagen ging es Milla laaaangsam besser und auch bei meinem Pa entspannte sich die Lage etwas, das Antibiotikum tat was es tun sollte! 

Juhuuuu… das klang doch alles ganz gut, so dass ich in 3-4 Tagen ganz, ganz sicher zum Tour Start aufbrechen könnte. 

So war also meine neue Planung für satte 18 Stunden…. bis am nächsten Morgen mein Telefon klingelte! 

Mein Bruder war am Hörer und ich kann es nicht anders sagen als…. allein seine Stimme klang schon extreeeeem schlecht! Bei meiner Schwägerin und meinem Bruder war der super GAU eingetreten. Nachdem es den Mädels langsam besser ging, hatten sich BEIDE Erwachsenen auch an der „echten“ Grippe angesteckt und ja den beiden ging es richtig, richtig dreckig! 

Da gab es keinen Vergleich zu einem grippalen Infekt oder so… beide hatten hoch Fieber und meine Schwägerin war so schwach, die kam nichtmal die Treppe vernünftig hoch oder runter, sondern blieb fast komplett im Schlafzimmer liegen. 

Also musste ein Rettungsplan her, denn um die Mädels konnten sie sich so nicht kümmern. Zum Glück war mittlerweile Donnerstag, so dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Mädels bleiben Freitag aus Kindergarten und Schule und gehen direkt ab zur Oma, die im Münsterland wohnt. So waren die Kids erstmal gut versorgt, blieben nur noch Einkäufe usw. die ich übernommen habe, allerdings nur bis auf die Terrasse… ich wollte mich nicht auch noch anstecken! 

So lange die Lage bei den Vieren aber nicht deutlich besser wurde, wollte ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Das hätte ich sicherlich nicht gemusst, aber wirklich entspannt fahre ich in solchen Situationen nicht los. Wenn ich dann mit dem Kopf eh immer in Dortmund bin und denke, na hoffentlich läuft das alles mit den Mädels usw., ist das für mich kein schöner Tour Start! 

Aus den 3-4 Tagen wurde also eine gute Woche… aber dann haben wir ja wirklich ALLE Themen durch… dann MUSS es ja seeendlich mit dem Womo Tour Start klappen! 

Schließlich muss ich Ende April den Pepper wieder abliefern! 

Tjaaaaaa…. was soll ich sagen…. das Lazarett im Hause Speckmann wurde tatsächlich besser und besser, allerdings gab es da ein neues Thema, welches mich zum grübeln brachte:

Der Corona Virus war in Italien angekommen, die ersten Gemeinden wurden gesperrt und man sprach zu beginn auch darüber, vielleicht die Grenzen schließen zu müssen. 

Huidiiiiiiii wuidiiiiiii…. was nun??? Wie sang Marc Forster eins so schön… Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein! Bei mir war es eher andersherum! 

Wenn es rein um den Kopf ginge, dann wäre das Thema schnell für mich erledigt gewesen. Denn echte Angst vor der Ansteckung habe ich nicht, auch wenn ich mit meinen ganzen „Kränkeleien“ sicher zur Risikogruppe zähle, alleine schon durch das herabgefahrene Immunsystem. 

Ein echt schlechtes Bauchgefühl bereiteten mir aber Sorgen wie: 

  • Was ist, wenn ich irgendwo fest hänge, Grenzen geschlossen werden und meine Medikamente werden knapp? Da ich unter anderem ja Betäubungsmittel einnehme, bekomme ich nicht einfach mal eben von irgendwem ein neues Rezept. Das ist selbst bei der Vertretung meines Hausarztes ein riesen Akt, um an neue Rezepte zu kommen, weil… naja mit so viel Morphium kann eben auch Schindluder getrieben werden, gerade weil meine Dosierung über die vielen Jahre auch immer weiter angestiegen ist. 
  • Was ist, wenn es Milla plötzlich schlecht geht und ich nicht weg komme?
  • Und natürlich auch… wie läuft das alles mit Milla, sollte ich mich doch anstecken?

 

Zu dem Zeitpunkt war das alles noch kein echtes Thema, aber was ist wenn???

Sollte ich dieses Risiko wirklich eingehen, obwohl ich schon vor der Tour daran denke, dass ich diese Probleme bekommen köööööönnte? 

Und was ist mit dem Satz, den ich euch immer wieder „predige“… HÖRT AUF EUER BAUCHGEFÜHL!!! 

Es hat tatsächlich 3 Tage und 2 Facebook Postings gedauert, bis für mich fest stand…. 

NEIN, ICH WERDE AKTUELL NICHT INS AUSLAND FAHREN!!!! 

Mir ist das alles zu heikel und ich würde mir sowas von in den eigenen Hintern beißen, wenn ich hinterher genau vor den Problemen stehe, über die ich von Anfang an gegrübelt habe!  Das ist es mir aktuell einfach nicht wert! Vielleicht sieht die gesamte Lage in 1,2,3 Wochen schon ganz anders aus, klarer, man weiß wo man dran ist und dann sieht der Pepper vielleicht nochmal das Ausland. 

ABWARTEN!!!

Also habe ich sämtliche Termine und Pläne abgesagt oder verschoben… aus Sommer, Sonne, Sonnenschein wird erstmal NICHTS, es mussten erstmal neue Ziele innerhalb Deutschlands her!  

Normalerweise plane ich meine Touren ja gar nicht mehr richtig, sondern verbinde meistens irgendwelche Termine mit netten anderen Zielen. In diesem Moment war aber eh schon alles anders und ich hatte so gar keine Idee, worauf ich eigentlich Lust habe. 

Schon wieder Küste… ja, hätte ich eigentlich total Lust zu, aber an der Küste Niedersachsens kenne ich mittlerweile gefühlt jeden Stein.

Berge… eigentlich auch cool, aber da ist ja momentan nur Matschepampe und kaum Schnee. 

Eine reine Städtetour… hatte ich erst zu den Weihnachtsmärkten…hmmmmmpf, ich war üüüüberfragt!

Also habe ich stundenlang gegoogelt und mir nach Ewigkeiten mal wieder eine echte Tour zusammengestellt. Alles war fertig, Deutschland wir kommen… Wetter egal, Corona egal, Temperaturen egal…. mittlerweile waren knapp 3 Wochen ins Land gezogen…

ICH WOLLTE ENDLICH LOS!!! TOUR START WIR KOMMEN!!! JETZT ABER WIRKLICH….. ODER???!!!!

Donnerstagmorgen war noch alles gut, Milla war gut drauf, nach der ersten Gassi Runde habe ich noch schnell ein paar Mails geschrieben und die letzten Klamotten ins Womo geräumt, als mir Milla insgesamt schon sehr aufgeregt vor kam. 

Das sie vor jeder Tour aufgeregt ist, sobald sie merkt ich fange an Klamotten zu packen ist nichts ungewöhnliches, aber letzten Donnerstag war sie irgendwie besonders unruhig. 

Also habe ich die restlichen Klamotten erstmal stehen gelassen, habe mir Milla geschnappt und bin mit ihr zum Womo gelaufen, dann muss sie eben noch ein paar Minuten im Womo warten, bis ich die restlichen Sachen aus der Wohnung geholt habe. 

Gut gedacht, schlecht gemacht… schließlich wäre es ja viel zu normal, wenn wir tatsächlich endlich los fahren könnten. Ich kann euch nicht sagen ob es die Aufregung war, oder woran es ansonsten lag, aber sobald ich mit Milla draußen war um zum Womo zu laufen, kam es nur so aus ihr raus geschossen! 

Prinzessin zu Camp hatte schon wieder Durchfall und zwar heftig. Für den 10 minütigen Fussweg zum Womo brauchten wir über 30 Minuten, aber zumindest dann hatte ich das Gefühl… „der Teufel war raus“! 

Also habe ich Milla ins Womo gehoben, in dem Moment noch mit der Hoffnung… gleich gehts ihr wieder besser.  Doch ich hatte den Motor gerade angelassen, da ging es bei Milla auch Magen technisch los, sie musste sich übergeben! 

So hatte das alles gar keinen Sinn!!! 

Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schon schweeeeeeer angenervt, auch wenn Milla das natürlich nicht extra macht, aber jetzt mal ehrlich… wir hatte das Pipi/Kacka Thema geraaaaade hinter uns und ich behaupte mal, selbst für die liebste Hundemutti ist es kein Vergnügen, ständig die flüssigen Hinterlassenschaften des Hundes zu säubern und jetzt hatte ich schon wieder dieses besondere Vergnügen. 

Meine Fre…..e, was war ich genervt! Also zurück in die Wohnung, Milla habe ich direkt bis in ihr Körbchen getragen und auf ein neues mit Medikamenten versorgt. Zum Glück blieben die Medis drin und nachdem sie ihre Wirkung zeigten, schlief Milla ganz tief und fest ein. 

Damit stand für mich fest…. ich werde wieder nicht los fahren können!!! 

Es macht keinen Sinn mit einer kranken Milla los zu fahren… zum einen ist das meiner Meinung nach für Milla alles andere als angenehm, zumal sie wirklich stundenlang tief und fest geschlafen hat, nach dem die Medis wirkten, ich hätte während der Fahrt ständig ein Auge auf den Hund und insgesamt war ich mir recht sicher, das war nicht wieder der Magen Darm Virus, diese Beschwerden kamen durch ihr Alter und die Aufregung. 

Also kein Tour Start… wir blieben nochmal eine Nacht zuhause…. aber dann, am nächsten Tag, ganz, ganz, ganz sicher!!!! 

Auf zur Deutschland Tour, schließlich hatte ich ja alles geplant!

Der Freitagmorgen kam und Milla ging es eindeutig besser, juhuuuuuu!!! Die Nacht war auch ruhig, wir beide waren fit… jetzt konnte es also wirklich los gehen! Mittlerweile beherrschte der Corona Virus sämtliche Medien und bevor ich so richtig starten konnte,  musste ich auf jeden Fall noch einen Stop an einer bestimmten Dortmunder Apotheke einlegen, welche meine Medis immer vorrätig hat. Also habe ich noch schnell den letzten Rucksack ins Womo gepackt, Milla eingeladen und juhuuuu… wir konnten tatsächlich starten! Auf zur Apo! 

Dort angekommen standen bereits Schlaaaangen an Leuten vor den verschiedenen Pulten und es dauerte eeeeewig, bis endlich jeder begriffen hatte… auch diese Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Nach über 30 Minuten kam ich endlich wieder samt Medis aus der Apo, nächster Halt… der nahegelegene Supermarkt samt großem Parkplatz, in dem ich eigentlich nur noch schnell so einen Salat für Unterwegs kaufen wollte. 

Da war DIE HÖLLE los! Nudeln, Reis, Dosenravioli waren bereits fast komplett ausverkauft, viele Leute waren total aggressiv und das alles bereits Freitag Vormittag, ein Zeitpunkt an dem ansonsten kaum etwas los ist! Es hat tatsächlich fast 60 Minuten gedauert, bis ich seeendlich wieder am Womo war… aber jetzt, jetzt konnte es wirklich los gehen! 

Wäre da nicht dieses eine kleine Problem gewesen….

In Hessen und Ba-Wü hatte es in den letzten 24 Stunden ordentlich geschneit, im Radio wurde vor Strassenglätte gewarnt und mir kam der Gedanke, wenn der ganze Schnee jetzt schmilzt, laufe ich die nächsten Tage nur noch doch Matsch und Dreck! 

Darauf hatte ich ja so gar keine Lust, aber eeeeeeeigentlich war die kommende Tour doch soooo schön geplant! 

🙂 🙂 🙂 Nunjaaaa… ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was ich gemacht habe, da sämtliche Pläne der vergangenen Wochen für die Tonne waren, habe ich auch diesen Tour Plan über Bord geworfen! 🙂 

Anstelle in den südlichen Raum Deutschlands zu fahren, habe ich das Navi genau in die Gegenrichtung eingestellt. Ich war schon ewig lange nicht mehr in Schleswig Holstein und das ist genau die Richtung, auf die ich jetzt gerade Lust habe! 🙂  

Jetzt konnte es aber wirklich los gehen!!!

Doch…. auch das war immer noch nicht alles!!!

Runter vom Supermarkt Parkplatz und auf in Richtung Autobahn. Milla, Mister Pepper und ich hatten geraaaade die Dortmunder Stadtgrenze hinter uns gelassen, da viel mir ein, VERDAMMTE SCHEIBE, ich habe Milla Anhänger zuhause im Keller vergessen. 

Ich benötigte den Anhänger einmal zuhause, als ich das Womo sehr weit weg parken musste und seit dem dachte ich täglich daran, DU MUSST DEN ANHÄNGER NOCH ZURÜCK INS WOMO STELLEN, VERGISS ES NICHT!!!! 

Ich hatte es vergessen! Ich habe dann ganz kurz überlegt, ob es auch ohne Anhänger geht, da wir aber doch ein paar Wochen unterwegs sein möchten… ist das alles ohne Anhänger MIST!

Also, nix Tour Start… 

nächste Ausfahrt runter, einmal drehen und yippi jay jaiiiiii … nochmal zurück nach hause und flux den Anhänger holen!

 

Tour Start zur Wohnmobil Deutschland Tour

Fast unglaublich, aber…wir sind tatsächlich unterwegs!!! 🙂

 

Mit knapp 3 Wochen Verspätung, konnten Milla, Mister Pepper und ich am Freitag, 28.02.20 gegen 14 Uhr tatsächlich den Tour Start starten!!!

 

Unsere Deutschland Tour hat begonnen, ich schreibe euch das ganze gerade aus dem Womo vom Steinhuder Meer, wir sind WIRKLICH auf dem Weg gen Norden und wenn es tatsächlich so ist, dass einem stressigen Reisestart, ein extrem entspannter Urlaub folgt, wird das ein echter Traumurlaub! 🙂 

Ich bin gespannt und WIR werden es erleben, denn natürlich nehme ich euch wieder mit on Tour! 

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche, liebe Grüße aus Steinhude und …. BLEIBT GESUND!!!!

Eure …. ganz entspannte 😉 

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Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Werbung / Kooperation –  Isa on Tour…  beim Geocaching, die Schatzsuche für Erwachsene

Anfang des Jahres erreichte mich die erste Nachricht in der mich “Schmelli” fragte, ob ich mir nicht vorstellen könnte, im Sommer 2018  ein Geocashing Mega Event in Rotselaar, Belgien zu besuchen. ICH UND GEOCACHING ??? Ehrlich gesagt habe ich gedacht, naaaaaja… bis zum Sommer dauert es ja noch eine ganze Weile, bis dahin kann ja noch einiges in Vergessenheit geraten 😉

Aber nicht mit Schmelli!!! 🙂  

Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau woher Schmelli und ich “uns kennen”,  doch auch wenn wir uns bis zum letzten Wochenende noch nie persönlich begengent sind, haben wir online bereits seit Jahren Kontakt. So kam es also auch, das Schmelli diese Einladung zum Geochaching Event nicht vergaß und spätestens nachdem sein persönlicher Einladungspost auf Facebook die Runde machte, konnte ich mich wirklich nicht mehr drücken. 🙂 🙂 🙂  Also hieß es vergangenes Wochenende für Milla, die Omi und mich:

 

Ab nach Belgien zum “Birre’s Camper Friends” Geocaching Mega Event

 

Ich habe zwar bereits vor Jahren mal alleine nach einigen Geocaches gesucht und das hat mir auch immer viel Spaß bereitet (vor allem in Verbindung mit langen Hundespaziergängen) aber wenn ich insgesamt vielleicht auf 15 gefunden Schätzen komme, dann ist das schon hoch gegriffen. Ich bin also absolut bluuuutiger Anfänger was das Geocachen betrifft und wusste überhaupt nicht, was ich mir unter so einem Mega Event vorstellen konnte. Bevor ich aber so richtig mit dem “Event” beginnen, hier vielleicht noch eine kurze Erklärung zum Geocaching:

Was ist Geocaching überhaupt?

Geocaching ist tatsächlich so etwas wie eine “Schatzsuche für Erwachsenen bzw. für Familien”.

Ihr müsst euch das so vorstellen: Überall auf der Welt verstecken Menschen kleine und große Schätze. Mal sind es klitzekleine Dosen die nur wenige cm groß sind, es gibt aber auch richtig große “Schatztruhen”, bei denen sich die Leute die diesen “Cach” versteckt haben irsinnig viel Mühe gegeben haben. Je nachdem wie groß dieser Schatz ist, befinden sich auch unterschiedliche Dinge in diesen Dosen. Das wichtigste und (um es erstmal einfach zu halten) in allen Dosen enthalten, ist das sogenannte LOGBUCH. Dabei handelt es sich also um ein kleines Buch, oder auch nur um einen kleinen Zettel, auf dem man sich mit seinem Namen eintragen darf, sobald man den Schatz gefunden hat. Erst wenn das erledigt ist, darf man diesen Schatz auch im Internet als “gefunden” markieren.

Und wer jetzt denkt, tssssss… ich kann doch im Internet auf Geocaching.com sämtliche Schätze loggen, egal ob gefunden oder nicht, hauptsache da steht hinterher ich habe 80.000 Schätze gefunden, den Zahn kann ich euch ziehen. Viele Leute die einen Schatz verstecken, kontrollieren tatsächlich das Logbuch im Schatz, mit dem “Logbuch” im Internet und wer bescheissen möchte, kann es direkt lassen.

Bleibt die Frage, wie findet man denn nun diese Schätze?

Also, für blutige Anfänger wie mich, gibt es eine (in der Lite Version kostenlose) Handy App (alle Links stelle ich euch am Ende des Artikels ein). Ihr ladet euch also die App runter, erstellt ein Konto und und schaut auf einer Karte, wo sich der nächste Cach befindet.  Einige der hundertausend Schätze sind eben auch über die kostenlose Version verfügbar, so kann man erstmal ganz einfach in das Thema rein schnuppern. Per GPS wird man dann von seinem aktuellen Standort zum Cach geführt und dann beginnt das Suchen. Dabei sind die versteck Möglichkeiten genau so vielfältig wie die Schätze selbst.

 

Geocaching per App

So sieht das dann in der App aus. Der blaue Punkt bin ich und das grüne Kästchen der Schatz

 

Zum Glück kann man sich über die App aber vorab Informieren wie groß der jeweilige Cach so ungefähr ist, man kann sich zusätzliche Tipps geben lassen, wenn man den Schatz so gar nicht findet und vor allem, man kann sich die Info holen, in welchem “Terrain” der Schatz liegt. Gerade diese Terrain Info ist ganz wichtig, denn zum einen können so z.B. auch Rollstuhlfahrewr erfahren, ob sie überhaupt die Möglichkeit haben die Cach zu finden, zum anderen ist diese Info aber auch für alle nicht Behinderten Schatzsucher nicht gerade unwichtig! Unter den Geocachern gibt es echt “heißblütige Cacher” und die verstecken solche Schätze auch schonmal an ganz, ganz besonderen Orten! So kann es also z.B. möglich sein, dass man eine komplette Kletterausrüstung benötigt, weil so ein Schatz hoch oben in einem Baum, oder unter einer Brücke versteckt liegt, oder man benötigt eine Taucherausrüstung, weil der Schatz unter Wasser im See versteckt ist. Ihr seht… es gibt unglaubliche Verstecke, also immer schön auf das Terrain achten. 

Alle Geocacher die so richtig vom “Schatzsucher Virus” betroffen sind, nutzen später nicht mehr nur diese App sondern ein richtiges GPS Gerät. Dies hat den Vorteil, dass man nicht mehr vom Handynetz abhängig ist, denn spätestens wenn man durch irgendeinen Wald wandert, wird die Handy Internetverbindung gerne mal schlechter und einen Micro Cash in einem Radius von 50m zu finden, ist so gut wie unmöglich.

Zum Schluss dieser Erklärung noch ein ganz wichtiger Punkt!…

Der Geocacher Ehrenkodex besagt: “Sorgt NIEMALS für Aufsehen, wenn ihr auf Schatzsuche seid!” Leute die nicht cachen gehen, dürfen eigentlich gar nicht merken, dass ihr gerade nach einem Schatz ausschau haltet! Harry Potter like werden “Nicht-Cacher” auch Muggel genannte, also… IMMER SCHÖN DARAUF ACHTEN NICHT VON DEN MUGGELN ERWISCHT ZU WERDEN!!!!

 

Auf nach Rotselaar zum Geocashing Mega Event…

So bin ich also Freitag Vormittag in Richtung Belgien los getuckert. Solche Events gibt es das ganze Jahr über immer wieder an verschiedenen Standorten und je nach angemeldeter Teilnehmerzahlt, spricht man dann eben von z.B. Mega Event.

Das ich nach Belgien gefahren bin, lag also weniger daran, dass es sich dabei um “das einzige Event weit und breit”  handelte (die Woche zuvor war z.B. ein ähnliches Event in Kassel), sondern einfach aus dem Grund, dass Schmelli ein Teil des Organisationsteam war und er mich eben zu diesem Event eingeladen hat.

Die gesamte Veranstaltung wurde von der Geocaching Gruppe “Birre’s Camper Friends” ausgerichtet, die sich das Thema Camping plus Geocashing auf die Fahne schreibt. Dabei war eben “Birre” der Veranstalter und so viel darf ich vorweg nehmen… ich weiß nicht wie enthusiastisch man dieses Hobby Geocaching betreiben kann, aber Birre und sein ganzes Orga Team haben sich so UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT gemacht um ein solches Event auf die Beine zu stellen, dass ich es ehrlich gesagt, kaum verstehen kann. Zumal, wenn man ein solches Event über die Internetseite Geocaching.com “ausrichten” lassen möchte (und nur so macht das ganze überhaupt sinn) darf so eine Veranstaltung kein großes “plus in der Kasse”  erzielen. Geocaching Events sollen “aus Spaß an der Freude” veranstaltet werden und nicht weil irgendein Investor das große Geld schnuppert. Wenn man sich also freiwillig und ohne jede Gewinnabsicht so viel Mühe gibt, muss man das Geocaching Virus echt in “jeder Pore” sitzen haben.

 

Geocaching Mega Event in Rotselaar Belgien

Ein kleiner Teil des Event Geländes am Freitag Nachmittag

 

Geocaching Event Tag 1

Nach einer wunderbaren Fahrt kamen Milla und ich also am Eventgelände an und was sahen meine Augen… direkt am Eingang des Geländes standen schon einige andere Alleinfahrer Mädels, die ich seit Jahren kenne. Wie schööööööööön! Ich wusste zwar, dass sich einige dieser Frauen überlegen wollten auch zu diesem Event zu kommen, aber bis zum Schluss war mir nicht klar, wer kommen würde bzw. ob ich nicht doch allein da stehen sollte.

Gott sei dank war dem aber nicht so und wenn ich mir überlege, wie das ganze Wochenende verlief, konnte ich echt froh sein, dass die Mädels vor Ort waren.

Also schnell das Womo abgestellt, die Mädels geherzt, Milla und mich angemeldet und mit samte einer großen Tüte voller Infomaterial wurde ich zu meinem Womo Stellplatz geleitet. Jetzt noch schnell “häuslich einrichten”, endlich Schmelli auch mal persönlich treffen und 3 Worte wechseln, bevor es auch schon mit der ersten “Aufgabe” los ging.

Unseren “Event Tüten” lag ein Zettel bei, mit einem sogenannten Cacher Bingo. Soll heißen, insgesamt gab es 30 Felder mit verschiedenen “Aufgaben” wie z.B…. finde einen Cacher der bereits INNERHALB VON 24 STUNDEN 300 CACHES GEFUNDENN HAT! (Ihr seht, wenn es Leute auf diesem Event gibt, die innerhalb von 24 Stunden 300 Schätze gefunden haben, dann müssen das im POSITIVSTEN SINNE echte Geocaching Freaks sein!) Genau so gab es aber auch Fragen wie : Finde eien Person, die weniger als 20 Caches gefunden hat, was auf einem solchen Event gar nicht so einfach ist… aber, Isa war ja vor Ort 🙂

Insgesamt war es ein schönes “Spiel” um schnell mit den anderen Eventbesuchern in Kontakt zu kommen, das hatten sich die Organisatoren also schon gut überlegt. Zum Abend hin haben sich alle Teilnehmer die mit dem Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen vor Ort waren, im Bereich des Festzeltes getroffen. Die kleine Imbiss Küche hat Pommes Currywurst im Akkord gebrutzte und zusammen mit den Mädels klang der Abend entspannt bei einer Runde Bingo aus. Das richtige Event sollte am Samstag Morgen starten und da wir alle wussten, dass die nächsten Tage anstrengend werden würden, lagen wir alle noch vor 0 Uhr in den Federn.

Geocaching Tag 2

Pünktlich um 8 Uhr saß ich samt Kaffee in der Hand auf meinem Womo Treppchen und wartete auf die Dinge die dieser Tag bringen würde. Um mich herum standen bereits gute 120 Wohnwagen oder Wohnmobile und trotz der meiner Meinung nach frühen Uhrzeit, füllte sich das Eventgelände immer weiter mit Tagesgästen aus Belgien, Frankreich, Deutschland oder den Niederlanden.

Wie ich den Tag vorher von Schmelli lernten, warteten viele dieser Besucher (“bewaffnet” mit Rucksäcken, Pausensnack und Fahrrad) auf die Vergabe der “Eventbücher”. Denn extra für dieses Event haben Birre und sein Team 91 neue Caches auf verschiedenen Routen versteckt. Für einen echten “Geocach Infizierten” ist es etwas ganz besonderes, einen solchen Cash als aller, aller erste Person zu finden und zu loggen.

Und tatsächlich war es so, der Ansturm auf die Eventbücher (in denen die passenden Koordinaten zu diesen neuen Schätzen standen) war in den ersten Sekunden riesig. Pünktlich um 9:45 Uhr begann die Ausgabe und nur Sekunden später machten sich die ersten Geocacher auf die Suche.

Wir Mädels hatten bereits am Abend zuvor beschlossen, dass wir mit der längesten Route beginnen wollten, allerdings nicht um Punkt 9:45Uhr, sondern ganz entspannt, nachdem die ersten Gruppen los gezogen sind.

Also machten wir uns in aller Seelenruhe am frühen Vormittag auf den Weg…

 

Isa on Tour ... beim Geocaching Mega Event

Das wandern ist des Müllers Lust! Und das Geocaching Isa’s???

 

Auf zu ersten Schatzsuche!

Wie ich ja bereits sagte, zum Glück waren die Mädels da und einige unter ihnen gehen bereits seit langer Zeit auf Schatzsuche, so dass ich mich erstmal nur anschließen musste. So liefen wir also von Cash zu Cash, machmal mussten wir wirklich suchen und trugen danach unseren Goecaching Nickname in die passenden Logbücher ein.

Ich muss es hier einfach nochmal schreiben… was sich das Orga Team rund um Birre für eine Arbeit mit den einzelnen Caches gemacht hat, ist wirklich unglaublich. Egal ob es darum geht, dass aus Kunstoff ganze Fabelwesen modeliert oder z.B. lange Rohre in den Boden eingesetzt wurden, die Leute müssen unfassbar viel Zeit und Arbeitskraft in krative Versteckmöglichkeiten investiert haben. Alleine dafür kann ich nur meinen Hut ziehen.

 

Tolle Geocaches in Belgien

Einer von 91 versteckten “Schätzen” unten in der Dose steckt das begehrte Logbuch

 

Wir Mädels haben zwischendurch ein Päuschen in einem kleinen, belgischen Cafe eingelegt, bevor es weiter auf Schatzsuche ging. Nach insgesamt 16 Schätzen und ca. 14 km kamen wir müde, aber stolz, gegen Nachmittag zurück zum Eventgelände.

Ich war soooooo platt, ihr könnt es euch nicht vorstellen! Meine Füüüüüüüüüüße und das obwohl ich doch schon meine “schlurf und turf” Sneakers an hatte. Was sagt mir das wieder…. ich werde alt, stein alt!!! 😉

Einge der Mädels hatten eigentlich noch vor zu einer zweiten Runde zu starten, doch nachdem wir erstmal bei einem ersten Radler zusammen saßen, hatte sich das Thema schnell erledigt. Auf dem Eventgelände gab es für uns alle noch viel zu entdecken, an einigen Ständen wurden spezielle cashing Utensielien und GPS Geräte verkauft, an anderen mussten Aufgaben erfüllt werden um wiederrum neue Schätze loggen zu können. Für die Kinder gab es eine extra Kids Corner samt Hüpfburg und zu am frühen Abend wurde an der “Bühne” verschiedene Tombolas ausgelost und auch die Gewinner des “Caching Bingos” ermittelt. Gewonnen habe ich allerdings nix…

Gegen 19 Uhr verließen die Tagesgäste langsam das Gelände, so dass wir Camper “unter uns waren”. Der perfekte Zeitpunkt um die Grills aus den Mobilen zu kramen und einen feucht fröhlichen Abend zu starten.

Dieser Abend war wirklich ganz besonders schön. Weit über hundert Camper saßen zusammen, es wurde gegrillt, getrunken und als ein Camper auch noch die Gitarre auspackte, war die Camping Idylle perfekt.

Doch so schön dieser Abend auch war… ich war immer noch platt! 🙂 Also habe ich mich um 22:30 von den restlichen Mädels verabschiedet und bin langsam zum Womo gewackelt. Schon da konnte ich meinen Muskelkater spühren… naja, zumindest im Kopf 🙂

 

Mein Wochenende beim Geocaching Mega Event

Ein echt toller Abend, Geocacher grillen am Abend auf dem Eventgelände

 

Geocaching Tag 3

Nachdem ich mich Sonntagmorgen erst einmal aus dem Alkoven gequält hatte (Motto des Tages… einfach fallen lassen 😉 ) ging es mir und meinen Beinen aber besser als gedacht. Also entweder ich bin doch fit, oder meine Füße waren mittlerweile schlichtweg abgestorben. 🙂

Für diesen Tag hatten wir uns die “Mysterie Runde” vorgenommen. Auch diese Runde “Schatzsuchen” wurde extra für das Event neu gelegt unsd stand unter dem Motto “Waldgeister”. Schmelli, der dieses Event wie gesagt mit organisierte, hatte uns bereits am Tag zuvor gesagt, wir sollen auf jeden Fall lange Hosen anziehen, da wir uns teilweise ganz schön durch die Büsche schlagen müssen um die verschiedenen Caches zu erreichen.

Gesagt getan und da an diesem zweiten Tag bereits deutlich weniger Leute los maschierten (wie gesagt, für diese extrem Cacher ist die Teilnahme an einem solchen Event vor allem interessant, um die neuen Caches möglichst schnell im Internet zu loggen) haben wir uns ganz entspannt bereits um 10 Uhr auf den Weg gemacht.

Vieler der Schätze auf dieser “Mysterie Runde” lagen im Wald versteckt, was bei Temperaturen über 30 Grad natürlich sehr angenehm war. Auch wenn die Caches insgesamt etwas leichter zu finden waren, hat mir dieser zweite Tag noch besser gefallen als der erste. Warum? Das erzähle ich euch in meinem “kritischen” Fazit. … (Ich warne euch schonmal vor, damit mein schlechtes Gewissen nicht soooooo groß is, wenn ich gleich Kritik üben muss )

 

Tolle Geocaching Tour

Ab durch die Hecke? Naja nicht ganz, aber durch den Wald definitiv! Gut dass man mir die Anstrengung GAR NICHT ansieht!

 

Nach knapp 10 km hatten wir tatsächlich ALLE Caches der mysterie Runde erreicht und gefunden, JUHUUUUUU!!!! Und da wir all die Schätze dieser Runde gefunden hatten, konnten wir uns zum Schluss noch auf die Suche nach dem “BONUS Schatz” begeben. Denn einige der Cashes auf dieser Mysterie Runde hatten zusätzliche Koordinaten inne liegen und da wir eben alle Schätze gefunden haben, haben wir auch die Bonus Koordinaten gefunden, die uns direkt zum letzten, ganz besonders schönen Schatz führten.

 

Bonus Geocach

In einigen Cache befinden sich extra Rätsel für den Bonus Cach

 

VORSICHT SPOILER! WER SELBER SUCHEN MÖCHTE, SOLLTE HIER NICHT LESEN!

Dieser letzte Schatz lag direkt an einer Eisdiele, was uns natürlich seeeehr zu pass kam! Also noch ein aller letztesmal suchen und die Augen offen halten, bevor wir uns alle ein hoch verdiente Eis gönnen können.

Tja und was soll ich sagen, dieser Bonus Schatz hatte es tatsächlich in sich. Zuerst waren wir alle auf der vollkommen falschen Fährte und suchten in dem kleinen Waldabschnitt neben der Eisdiele. Dort konnten wir aber so gar nichts finden! Also musste der Schatz doch im Bereich der Eisdiele liege. Zum Glück würde die Eisdiele erst in 20 Minuten öffnene, so dass wir zumindest nicht mit vielen “Muggeln” kämpfen mussten. Nachdem wir gesucht, gesucht und gesucht hatten, viel uns ein alter Stromkasten ins Auge, der in der Nähe der Eisdiele angebracht wurde und  auf dem ein Geocaching Aufkleber angebracht wurde.

AHAAAAAA, AHAAAAA, AHAAAAA SHERLOCK!

Nachdem wir uns diesen Stromkasten dann näher angesehen haben, fanden wir auch schnell den passenden Schlüssel, mit dem wir den Kasten öffnen konnten. Dort erwartete uns noch ein ganz besonders schönes “Logbuch”.

Jetzt mal ehrlich, wer macht sich schon so eine Arbeit? Diejenigen die diesen Bonus Cach gebaut haben, müssen ja zum einen so einen Stromkasten besorgen, diesen dann innen mit kleinen bunten Wäscheleinen bekleben, mit der Eisdiele absprechen, ob es ok ist, diesen Cach am Grundstück zu befestigen, den gesamten Stromkasten an der Wand befestigen und zudem noch ein sicheres, geheimes Schlüsselversteck kreiren. Und das war nur einer von insgesamt 91 Caches!!!!

 

Geocaching

Ein echter Stromkasten als Geocach… nur eines von 91 tollen Verstecken.

 

Der passende Abschluss für diese wirklich tolle Runde!

Mittlerweile hatte auch die Eisdiele geöffnet und so konnten wir unsere leeren Energiespeicher direkt wieder auffüllen.

Pünktlich zur Kaffeezeit kamen wir wieder am Eventgelände an und noch mehr als meine Füße, freute sich Milla über meine Rückkehr. Eigentlich wäre diese Runde perfekt dazu geeigent gewesen Milla mit zu nehmen und zwei Frauen aus unserer “Mädelsgang” hatten ihrer Hund auch dabei. Aber leider ist Milla ja nicht mehr gut zu Fuß (oder gut zu Pfote) und so war es von vorneherein ausgeschlossen, sie mit auf Schatzsuche zu nehmen. Grundsätzlich ist es aber eine tolle Abwechslung für Hunde Runden.

Das gesamte Event ging eigentlich noch bis Montag Mittag, aber da viele Leute Montag wieder arbeiten mussten, leerte sich auch die Event Wiese zusehendst. Das selbe galt auch für unsere “Mädelsgang”, von der ein Großteil noch am selben Nachmittag wieder zurück fahren musste.  Ich hatte mir allerdings bereits vorher überlegt erst Monatg Vormittag wieder zu fahren und so hatten wir auch in kleiner Runde noch einen schönen, ruhigen Abend, an dem wir noch lange über das gesamte Wochenende disskutiert haben.

Geocaching Mega Event – Abreise

Der Montag Morgen begann grau und regnerisch,  der perfekte Zeitpunkt das Event wieder zu verlassen.

Da wir dort alle ohne Landstrom standen, hatte ich schon die Befürchtung, dass die Omi wahrscheinlich gar nicht anspringen würde. Ihr wisst ja… manchmal führt die Omi ein eigenleben! Diese Befürchtung wurde noch größer, nachdem ich die Sat-Anlage nicht mehr einfahren konnte. Sollten meine Batterien trotz der beiden Solar Panal leer sein??? Das konnte doch nicht sein, ODEEEER???

Lange Rede kurzer Sinn… Schmelli versuchte bereits alles, um mir erstmal Landstrom zu besorgen, als ich dachte, ich versuche erstmal ob die Omi nicht doch anspringt und siehe da… BRUMMM, BRUMMM, BRUMM, BRUMM, BRUMMMMMMM!!!

Alle Sorge war vollkommen zu unrecht, die Sat-Anlage klappte sich auch beim anlassen des Motors ein wie sie sollte, also alles gut! 🙂 Da hab ich wohl zu früh “Panik geschoben” und alle Leute um mich herum verrückt gemacht  🙂 🙂 🙂  SORRY!!!!

Nachdem das Thema also erledigt war, habe ich noch eine Weile mit Schmelli gequatscht (am Wochenende kamen wir einfach nie dazu) mich bei allen neuen und alten Bekannten verabschiedet und dann ging es auch schon wieder zurück in Richtung Deutschland.

Das war es also… mein erstes Wochenende als Geocacher auf einem Mega Event  🙂

 

Fazit … zum ersten Mal beim Geocaching!

 

Aaaaalso bevor ich so richtig mit diesem Fazit starte, muss ich sagen…. es fällt mir in diesem Fall echt nicht leicht überhaupt etwas negatives über dieses Wochenende zu schreiben, weil ich denke, Leute die sich so viel Mühe geben und ein solches Event vollkommen uneigennützig auf die Beine stellen, haben eigentlich keine Kritik verdient. Nichts desto trotz will ich aber auch ehrlich schreiben können wie ich so ein Geocaching Event nunmal empfunden haben und schwupps… ist die Zwickmühle da! Da ich Schmelli aber auch bereits persönlich gesagt habe, was mir an dem Event nicht gefallen hat, ist es also auf keinen Fall so, dass ich mich hinter dem Blog verstecke.

Also los…

Wie gesagt, ich kann nur meinen Hut vor allen Leuten ziehen, die dieses Event auf die Beine gestellt haben. Es ist wirklich UNFASSBAR wie viel Zeit und Arbeitskraft Birre und sein Team in dieses ganze Thema Geocaching investieren. Die einzelnen Routen und Schätze wurden mit ganz viel Liebe zum Detail erstellt und zum Teil wird das Orga Team sicherlich TAGE damit verbracht haben, einen einzigen Schatz so zu modellieren und zu verstecken. Sonntag Nachmittag hat Birre noch einige seiner ganz persönlichen “Schatzdosen” vorgestellt, in denen dann ein mögliches Logbuch versteckt ist. Ihr könnt euch das wirklich nicht vorstellen, wenn ihr es nicht gesehen habt und es ist auch für mich ganz schwierig diese Dosen schriftlich zu beschreiben. Aber so viel kann ich sagen, wenn ihr diese, von Birre erstellten Schätze sucht, dann ist die eigentliche Suche nach dem Punkt, an dem diese Dose versteckt ist, nur der kleinste Teil. Um dann aber an das Logbuch zu gelangen, müsst ihr nochmal ein extra Rätsel erfüllen, damit sich diese Schatzdose überhaupt öffnet.

 

Wunderschöne Geocachs

Eine von vielen, vielen ganz besonderen “Dosen”, wer die öffnen möchte, muss verdammt gut tüfteln.

 

Jetzt war es aber ja nunmal so, dass es mein erstes Geocaching Event war, ich zuvor nur wenig Ahnung hatte vom Caching und auch unter meinen Bekannten waren einige Frauen, die noch nicht oft auf Schatzsuche gegangen sind. Für uns Anfänger ist das besondere am Geocaching die eigentliche Suche nach dem Schatz! Wenn ich schon kilometerweit durch die Gegend laufe, dann möchte ich auch nach dem Schatz suchen und die kleine Dose in ihrem Versteck finden. Das macht für mich als Anfänger den Reiz am Geocaching aus, das eigentliche Loggen dieser Schätze ist für mich eigentlich Nebensache. Ob nun unter meinem Geocaching Profil im Internet steht, sie hat 10 oder 100 Caches gefunden, ist MIR vollkommen egal!

Jetzt kommen wir aber zu dem Punkt der Punke… diese eigentliche Suche nach einem Schatz, ist  aber auf einem solchen Event  kaum möglich! Zu dieser Zeit befinden sich sooooo viele Leute auf den verschiedenen Routen, so dass wir eigentlich nie wirklich nach den Schätzen suchen mussten, sondern es standen bereits zig, zig, zig Leute an den verschiedenen Verstecken und man hat sich das Logbuch einfach weiter gereicht. Für die “hardcore Cacher” ist das genau das was sie möchten, für mich als Anfänger ist es enttäuschend.

 

Geocaching Mega Event

Tjaaaaa, für Anfänger natürlich schwierig, wenn sie die Massen an den Geocaches treffen. Da muss niemand mehr suchen…

 

Da treffen eben zwei Welten aufeinander und ich muss schon sagen, die Ernüchterung war am ersten Tag ziemlich groß und teilweise hatte ich einen riesen Hals auf diese “hardcore Cacher”. Mal ein Beispiel: Schmelli hatten uns allen bereits Freitag verraten, dass wir auf jeeeeden Fall Schatz Nr 16 auf unserer ersten Tour am Samstag suchen sollten. Also sind wir über 14 km gelaufen, um den mysteriösen Schatz Nr. 16 zu erreichen. Da wir es bis zu diesem 16. Punkt aber schon x mal so erlebt hatten, dass man uns “den Schatz” einfach in die Hand gedrückt hat, haben wir ca. 100 Meter vor dem Schatz Nr.16 gewartet, bis die Gruppe vor uns das Rätsel gelöst hat.

In dem Fall wussten wir ja schon genau, dass uns ein besonders schönes Rätsel erwartet und dieses wollten wir uns dann auch gerne selber ansehen und “alleine” so lange tüfteln, bis wir die Lösung gefunden haben. Also haben wir gewartet, gewartet und gewartet bis die Gruppe vor uns fertig war und als wir gerade los gehen wollten, überholten uns bereits zwei andere Gruppen, drängelten sich an uns vorbei und das gesamte Rätsel hatte sich damit erledigt!

Da dies mehr oder weniger am gesamten ersten Tag der Fall war, kamen wir müde und ziemlich frustriert nach stundenlangem Fußmarsch zum Platz zurück.

Das ganze wurde allerdings am zweiten Tag deutlich besser, da weniger Leute auf den Routen unterwegs waren. Dennoch ist es auch am zweiten Tag vorgekommen, dass wir nicht mehr suchen mussten, da verschiedene Gruppen schon von weitem am jeweiligen Schatz zu sehen waren.

Davon abgesehen ist mir noch ein ganz anderes Thema etwas “negativ” aufgefallen.

Hätte ich vor Ort nicht die anderen Mädels getroffen, unter denen es einige Frauen gibt, die sich schon schon sehr, sehr gut mit dem Thema Geocaching auskennen, wäre ICH absolut aufgeschmissen gewesen. Auf diesen Events sind anscheinend vor allem Profis unterwegs, die sich mit allen Details rund um das Cachen sehr gut auskennen. Ich hatte aber keinen Plan und hätten mir die Mädels oder Schmelli persönlich nicht vieles erklärt, würde ich wahrscheinlich heute noch ziellos umherirren. Eine “offizielle” Anfängerrunde oder sowas in der Art gab es zumindest nicht. Davon abgesehene waren auch die vielen neuen Schätze am ersten Tag noch nicht in der passenden Handy App eingetragen. Diese neuen Schätze wurden erst am 2. Tag online gestellt. Das hat den Sinn, das diese Schätze am ersten Tag auch wirklich nur von den Leuten gefunden werden können, die am Event teilnehmen.

So weit, so verständlich…

ICH habe aber z.B. gar kein teures GPS Gerät, wie gesagt ich bin ja auch noch totaler Anfänger und die guten, neuen GPS Geräte kosten ein paar hundert Euro. Ohne GPS Gerät, also nur mit der Handy App, war es aber FAST unmöglich nach diesen neuen Schätzen zu suchen. Später auf der ersten Route hat mir ein anderer Cacher erklärt, wie man “so ganz hintenrum” zumindest die neuen GPS Daten in die Geocaching Handy App einzeln eingeben kann, um selber zu suchen. Aber so lange die Schätze nicht offiziell in der App veröffentlicht wurden, war es schon sehr, sehr mühsam.

Was soll das also alles insgesamt bedeuten???

Wenn ihr euch zum Thema Geocaching bereits auskennt, schon häufiger cachen wart und immer auf der Suche seid nach besonders schönen Runden, oder euch auch gerne mit anderen Cachern austauscht, dann kann ich euch die Teilnahme an einem solchen Event nur empfehlen. Nochmal… was Bierres Camper Friends da in Belgien auf die Beine gestellt haben, war wirklich klasse und die Leute waren super nett.

Wenn ihr euch aber noch nicht auskennt und das ganze Thema Geocaching noch neu für euch ist, dann ist so ein Event wahrscheinlich nicht der richtige Ort. Es ist zumindest nicht so, dass so eine Event Teilnahme bedeutet, super… da lerne ich als Anfänger an einem Wochenende alles was ich zum Geocaching wissen muss. Nein, darum geht es nicht.

An so einem Event nehmen augenscheinlich vor allem Leute teil die schon einige tausend Schätze gefunden haben und sich sehr, sehr gut in der Szene auskennen. Zudem würde ich euch auch davon abraten alleine zu einem siolchen Event zu fahren, es ist deutlich, deutlich schöner, wenn ihr mit einer Gruppe am Event teilnehmt. Oder sagen wir es anders… ICH hätte große Schwierigkeiten gehabt, dort alleine Kontakte zu schließen! Was aber NICHT an den Leuten selbst liegt, sondern schlichtweg daran, dass sich die Teilnehmer schon kennen, bzw. direkt in Gruppen anreisen. Als einzelner in so eine Gruppe zu kommen, fällt mir schon sehr schwer.

Und wie kann man denn das Geocaching mal testen???

Also, am aller, aller besten ist es natürlich, wenn ihr einen Freund habt, der sich zu dem Thema bereits auskennt und mit dem Ihr einfach mal eine ordentliche Runde cachen geht. Das ist sicherlich der einfachste und netteste Weg.

Ansonsten könnt ihr euch aber für den Anfang auch diese App von GEOCACHING.COM auf euer Handy laden: https://www.geocaching.com/play/mobile  Wie gesagt, diese App gibt es auch in einer kostenlosen Variante. Dann bekommt ihr zwar deutlich weniger Caches angezeigt, aber für den Anfang sollte es reichen.

Viel mehr Caches und weitere Informationen zu den verschiedene Schätzen könnt ihr auch auf der  GEOCACHING.DE Seite einsehen.

Ja und sobald ihr euch in der App angemeldet habt, kann es auch schon los gehen. Schaut welcher Schatz in eurer Umgebung liegt und nix wie ran an den Feind 🙂 Die vielen Details zu den verschiedenen Schätzen usw. usw. lernt ihr wirklich am besten, wenn ihr einfach startet. Ich an eurer Stelle würde nicht direkt mit irgendwelchen Routen oder “Multi Caches” beginnen ( Multi Cach bedeutet so viel, als dass ihr einen Schatz finden müsst, dieser führt euch dann zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten), sondern geht erstmal ganz einfach zu einem Cach, sucht diesen und danach sucht ihr vielleicht den nächsten einzelnen Schatz.

So ist der Beginn am Anfang definitiv am leichtesten!

Ganz gleich ob Anfänger oder “alter Cach Hase”. Wenn ihr Lust auf Geocaching habt und ganz viele, ganz, ganz besonders schöne Schätze suchen möchtet, dann fahrt einfach mal nach Rotselaar/ Belgien. Hier (Vakenstraat 18, 3110 Rotselaar, Belgien) findet ihr auch einen kleinen Stellplatz mit Strom.

Rotselaar ist der Heimatort von Birre. Er und sein Team haben unmengen an wunderschönen Caches in der Region versteckt. Hier findet ihr die ganzen Caches die zu diesem Event neu gelegt wurden, wie auch viele, viele andere Routen. Es lohnt sich also echt, hier extra für ein Caching Wochenende her zu fahren. Nehmt aber am besten ein Rad mit, so könnt ihr auch weitere Strecken gut überbrücken.

Lohnt sich Geocaching?

Geocaching für Anfänger

Dein Pin zum Geocaching Artikel

Die Suche nach diesen Schätzen hat mir aber wirklich Spaß gemacht und ich finde es eine WUNDERBARE Sache um eine Region zu erkunden. Egal ob mit Kindern, als Hunde Spaziergang oder auf Womo Tour, ich finde die Jagd nach Geocaches ist eine super Möglichkeit sich draußen aufzuhalten und trotzdem etwas “spannendes” zu erleben. Vorbei sind die Zeiten von langweiligen Hunde Runden… geht auf Schatzsuche!

Wenn ihr noch mehr Tipps, Infos oder Geschichten rund um das Thema Geocaching sucht, dann schaut doch einfach mal in dieser Facebook Gruppe vorbei: Wohnmobil und Geocaching

Zum Schluss… wenn ihr noch mehr über bevorstehende Events erfahren möchtet oder etwas mehr in die Geocacher Scene schnuppern möchtet, dann schaut doch mal auf den Seiten von Schmelli vorbei. Den Camping&Geocaching Blog von Schmelli findet ihr hier: Schmelli.de und die passende Facebook Seite, auf der euch Schmelli mehr oder weniger jede Woche zu einem neuen Event mit nimmt, findet ihr hier: Schmelli online auf Facebook

Ganz zum Schluss möchte ich mich nochmal bei Schmelli und den Birre’s Camper Friends  für die Einladung und das schöne Wochenende bedanken. Neben dem Cachen selbst war es wirklich toll die Mädels mal wieder zu sehen, Dich Schmelli endlich mal persönlich zu treffen und DANKE an alle Helfer für dieses wahnsinnige Mühe, die sich alle gegeben haben.

Sooooo… ich geh dann jetzt noch ein paar Monate cachen und im nächsten Jahr bin ich auch ein “hardcore Cacher” 🙂

Wartet ab… ich wusste schon immer das ich Sherlock im Blut habe! GEOCACHING ICH KOMME!

Aber bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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Nachdem ich die Omi vor einigen Tagen /Wochen aus der Werkstatt holen konnte, habe ich mir gedacht… LOS JETZT! Das Wetter sollte  super werden, die Omi läuft wieder zuverlässig und bis auf eine klitze kleinen Diskussion mit meinem Pa wegen des anstehenden Vatertages, stand mir nichts mehr im Wege, um die nächsten 14 Tage einfach mal wieder nur für mich zu nutzen. 

 

Yes… Isa unterwegs und auf Ego Trip 🙂 🙂 😉

 

Also habe ich meine 7 Sachen gepackt und bin los getuckert… ich wollte Meer, Wind, Wetter, Sonne und ein paar Cafes und wo finde ich dies alles… natürlich an meiner geliebten Nordsee.

Da ich euch allerdings schon soooooo häufig von hier oben geschrieben habe, wollte ich mir (und euch) dieses Mal eigentlich das übliche Tourbuch (er)sparen ;-). Jetzt ist allerdings in den vergangenen Tagen schon wieder so viel passiert, dass ich nun doch am Laptop sitze und euch von all den Dingen und Erlebnissen der letzten Tage erzählen möchte.

 

Eigentlich begannen meine „spannenden“ Erlebnisse bereits vor dem los düsen. Vielleicht habt ihr es ja gelesen, vor einigen Wochen habe ich eine neue Sat-Anlage bekommen, davon abgesehen fand vor 14 Tagen mal wieder das Alleinfahrer Treffen „meiner“ Facebook Gruppe statt. Auf diesem Treffen kam die Sprache relativ schnell auf meine neue Sat-Anlage und natürlich wollte ich die neue riesen Schüssel den “Jungs” stolz vorführen. Gesagt getan und wie ich ja immer wieder sage… ich stehe mit sämtlicher Technik einfach auf Kriegsfuß, denn kurz nachdem der Schirm hochklappte, kam auch schon die Fehlermeldung, Sat Anlage blockiert!

 

NA SUPER…. DAS LÄUFT JA ERSTE SAHNE!!!!

 

Wir haben dann noch eine Leiter besorgt und geschaut ob vielleicht ein kleiner Ast die Anlage blockiert, aber da war nichts! Die neue Anlage war noch „klinisch rein“.

Es half alles nichts…. während dieses Treffens lief die Anlage nicht. Allerdings muss ich auch sagen, da es sich ja nunmal um eine Kooperation handelte und die Anlage ganz neu war, wollte ich auch nicht einfach den technischen Support anrufen. Zumindest nicht ohne dies 1. vorab mit meinem ALDEN Ansprechpartner zu besprechen und 2. auch nicht während alle Leute um mich herum stehen…. ich check das mit der Technik doch  schon in Ruhe nur so halbwegs und schon erst recht nicht wenn 30 Leute um mich herum stehen.

Lange rede kurzer Sinn…. ich bin nach dem Treffen erstmal heimgefahren und habe dieses “Problemchen” mehr oder weniger  Tag für Tag vor mir her geschoben, bis zu dem Tag, an dem ich wieder los wollte. Da musste ich mich eh nochmal eben mit ALDEN kurzschließen und dann natürlich auch das Problem mit der Anlage ansprechen.  

Mir hat es wirklich schon ein bisschen vor dem Telefonat mit dem Support gegraut, wenn mir der Support jetzt am Tefefon erklären will, stöpseln Sie mal das XY gewuppte Masse Kabel an den RZV Anschluss… na HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dann verstehe ich doch nur Bahnhof!

Aber ich muss echt sagen…

 

HUT AB VOR DEM ALDEN SUPPORT!

 

Die Jungs am Telefon waren super fit, denn nachdem ich erklärt habe was Sache ist, konnte mir der Alden Mitarbeiter sofort sagen, so Frau Speckmann, sie drücken jetzt 5 mal auf den und den Knopf, dann dreimal runter, dann Bestätigen, dann zweimal nach Links wieder bestätigen und jetzt versuchen Sie mal die Anlage wieder einzuschalten… und SCHWUPPS… ALLES WIEDER GUT! 🙂

Was soll ich dazu sagen, keine endlosen Call-Center Disskussionen oder so… das ging ratzi fatzi!

Es hatte sich irgendwas in den Einstellungen verstellt, warum auch immer?! Vielleicht war ich es, wobei ich eigentlich sagen würde so weit im Menü war ich im Leben nicht, aaaaaber… wer sich nachts im Alkofen selber ein Veilchen boxen kann, kann vielleicht auch die Sat Anlage verstellen. Wie, was, warum, ich kann es euch nicht sagen, aaaaaber… das Problem war sogar „mit mir“ an der Strippe innerhalb von 2 Minuten erledigt!

FAAAAANTASTISCH! Natürlich ist ein funktionierendes TV kein Grund für eine Tour bzw. kein Grund nicht los zu fahren. Aber wenn ich jetzt schon so eine neue, tolle Anlage habe, möchte ich natürlich auch, dass sie funktioniert. 

 

Isa unterwegs

Frei Fahrt in Richtung Norde

 

Isa unterwegs, Milla an Board und die Omi läuft und läuft und läuft!

 

So konnte ich letzten Donnerstag also ganz entspannt und mit allem drum und dran los tuckern. Mein erstes Ziel sollte mein heiß geliebtes Greetsiel werden und die Fahrt in den Norden war einfach nur schön! Ich hatte kaum andere Fahrzeuge auf der Bahn, konnte ganz gemütlich vor mich hin tuckern und kam so extrem entspannt am Nachmittag in Greetsiel an. Der Platz war wieder-erwartend gar nicht sooooo voll, wie ich befürchtet habe, so dass ich noch einen netten Platz am Rand ergattern konnte. 

Schnell noch ein Ticket gekauft, ab damit hinter die Windschutzscheibe und danach konnten wir den Tag voll und ganz genießen.

Nach einer ruhigen Nacht haben wir den Freitag langsam angehen lassen und sind irgendwann am frühen Mittag ins Dorf spaziert.  Seitdem wir wieder on Tour sind ist Milla richtig gut drauf. Sie bekommt zwar von mir jeden Tag ein kleines bisschen mehr von ihrem Schmerzmittel als zuhause üblich, aber die kleine Wurst auf vier Beinen tippelt munter durch die Gegend. Dennoch nehme ich mittlerweile immer das Rad samt Hundeanhänger mit, so können wir einige Strecken (gerade auf dem Rückweg) ganz gut überbrücken.

Allerdings stellt sich mein Hundeprinzesschen aktuell extrem an, was den Anhänger betrifft. Manchmal kann sie kaum noch laufen, aber das Hochheben in den Anhänger gleicht jedes Mal einem Kampf! Sitzt sie dann aber erstmal drin, ist es eigentlich ganz ok. Naja…

 

Isa und Milla unterwegs, mit Hund auf Womo Tour

Milla in ihrer Kutsche… das Einsteigen ist zwar immer noch Kampf, aber wenn sie erstmal drin sitzt, sieht sie doch eigentlich ganz fröhlich aus, oder?

 

So kamen wir also Freitag am frühen Abend wieder zurück zum Wohnmobil. Milla war absolut platt, darum habe ich sie erst zurück zum Womo in den Schatten gebracht, habe mir noch eben den Müll geschnappt und mir dann auf einem Weg zum Mülleimer ein neues Ticket besorgt.

Da ich noch nicht sicher war wie lange ich bleiben wollte, habe ich immer nur Tag für Tag ein neues Ticket für eine Nacht gekauft. Zurück am Womo habe ich dieses zweite Ticket, neben das erste, hinter die Windschutzscheibe gelegt und damit war das Thema für mich durch.

 

Den Freitagabend verbrachten wir entspannt vor dem Womo und ich war viele Stunden mit den sozialen Medien beschäftigt. Denn… seit ein paar Wochen habe ich innerhalb von Facebook und Instagram mit einem Problem zu kämpfen, welches ich am vergangenen Freitag bewusst öffentlich gemacht habe.

Da ich es wie gesagt in den sozialen Medien schon beschrieben habe, werde ich jetzt auch hier dieses Thema einmal bewusst ansprechen, obwohl sich das Problem bisher nicht auf den Blog ausgeweitet hat.

Ich bekomme seit einigen Wochen immer, immer wieder relativ aggressive  persönliche Nachrichten als Reaktionen auf Bilder und Postings von mir bzw.  Anrufe auf mein Handy (3 mal aus Frankreich und danach immer Anonym) bei denen sich entweder niemand meldet, jemand atmet oder 2 mal wurde auch in einer fremden Sprache (ich schätze es ist arabisch o.ä.) auf mich eingeredet.

Anscheinend haben diese Leute ein massives Problem mit meinem „Lebenswandel“… das eine Frau trägt was sie möchtet, trinkt was sie möchtet, ihre Religion auslebt wie sie möchte und dazu auch noch alleine reist, passt anscheinend so überhaupt nicht zu den Ansichten dieser Fanatiker!

 

Sparen dank ACSI Card im Herbst in ???

Mit diesem Bild begann vor einigen Wochen alles, dabei ist das Bild schon aus dem letzten Herbst….?!

 

Alles begann mit einem Instagram Bild aus Südfrankreich welches ich gepostet habe, auf dem ich ein Glas Wein in der Hand halte. Daraufhin gab es schon viele Reaktionen wie „böse“ Smilies, „Fuck you“, „ich fucke Dich“  (ja genau so geschrieben), Nutte, Moschee Smilies usw, usw. Botschaften. Seitdem wird eigentlich jedes Bild von diesen Idioten irgendwie über persönliche Nachrichten kommentiert oder bewertet. Immer mit dem Hintergrund einer „religiös“ muslimischen „Belehrung“.

Einige Wochen lang habe ich jetzt gedacht, egal… ich blockiere die Leute, melde sie vereinzelt bei Facebook (wenn ich zu häufig Profile melde, könnte es sein, dass mich Facebook selber sperrt)  und hake alles andere einfach ab!

 

Ich lasse mir von diesen Idioten keine Angst einjagen!!!!!

 

Freitag ging es dann allerdings so weit, dass ein ganz schlecht bearbeitetes Selfie (welches ich Freitag Morgen gepostet habe) von mir aufgetaucht ist und seitdem durch das Netz spukt. Dieses Bild wurde so bearbeitet, dass ich anstelle meiner ganz normalen Kleidung, ein Kopftuch samt „voll Verschleierung“ trage.

Zudem wurde mir dieses Bild gleich 38 mal von verschiedenen, arabischen (fake) Accounts samt aggressiver Botschaften gesendet. Bei dieser ganzen Geschichte gibt es nur ein einziges Profil welches sich immer wieder bei mir meldet und auch öffentlich kommentiert, allerdings macht dieser Typ das ganze sehr geschickt, so dass ich auch gegen ihn nichts in der Hand habe. 

Das war der Punkt an dem ich gesagt habe, jetzt reicht es mir und ich mache die ganze Sache öffentlich!

Ich bin eine freie, deutsche Frau!!!! Ich trage Kleidung die ICH mag, ich trinke Getränke die ICH mag, ich lebe meine Religion aus, so wie ICH es für richtig halte und ich poste Bilder, die ICH für angemessen halte!!!! Ich werde mich NIEMALS von diesen fanatischen Idioten so unter Druck setzen lassen, dass ich mich durch deren Glaube besonders einschränke!!!!

Darum schreibe ich dieses ganze Thema hier auch nochmal bewusst auf. Solltet ihr durch Zufall irgendwo im Netz ein Bild von mir sehen, auf dem ich verschleiert abgebildet bin, dann glaubt davon bitte kein Wort! Ich habe weder meine Religion gewechselt, noch habe ich mich sonst irgendwie von diesen Fanatikern „anstecken“ lassen. Solltet ihr ein solches Bild sehen, wäre ich euch für eine kurze Info samt Link zum Bild sehr dankbar.

Damit ich das Verteilen dieses Bildes nicht noch weiter unterstütze, werde ich es hier auch bewusst nicht posten! Denn dadurch würde ich das Bild selbst noch weiter in Umlauf bringen.

SOVIEL DAZU!!!!

Dieser Facebook Post sorgte natürlich für viele Reaktionen und ich war wirklich ganz gerührt, wie viele Leute sich gemeldet haben und mich unterstützen. Vielen Dank dafür!

 

Wieder on Tour- Isa unterwegs in Greetsiel

 

Nachdem ich den Freitagabend damit verbracht habe, samt Laptop, Tablet und Handy vor dem Womo zu sitzen, bekam ich währendessen neue Stellplatz Nachbarn.

Manchmal ist es schon witzig wohin diese Seite führt.

Meine neuen Stellplatz Nachbarn fuhren also auf ihre Parzelle auf, waren sich allerdings unsicher, ob sie da so stehen dürfen, da es sich um die letzte frei Parzelle auf dem ganzen Platz gehandelt hat und diese auch noch extrem groß war. Das gerade diese „tolle“ Parzelle noch frei war, lag aber schlichtweg daran, dass die Leute die da zuvor standen erst kurz vorher abgereist waren.

Wie auch immer… auf jeden Fall sprach mich die Frau an und fragte, ob sie da so stehen bleiben dürften, ich wüsste das doch sicher. In dem Moment schaute auch ihr Mann um die Womo Ecke und sagte sofort… DICH KENNE ICH!!!! SCHATZ, DIE KENNT SICH AUS! Das ist doch Milla und Du bist Isa oder???

Ähhhhmmmm… jaaaaaa???? Tja und jetzt kommt wieder mein schlechtes Personengedächtnis ins Spiel, denn ich weiß ja eigentlich nie… kenne ich diese Leute wirklich? Woher kenne ich die Menschen und wie heißen sie nochmal ???

Schnell stellte sich dann aber heraus, dass wir uns noch nicht persönlich kannten, sondern sie den Blog verfolgen. 🙂

Puhhhh… Glück gehabt 🙂 und trotzdem ist es immer mal wieder komisch, wenn „andere Leute“ so viel mehr über mich wissen, als ich über sie. 🙂 Was nicht heißen soll, dass ich das schlimm finde oder so!!! Natürlich nicht, ganz im Gegenteil… ich freue mich natürlich wenn mich andere Camper „erkenne“… es ist nur ein bisschen komisch. Positiv komisch! 🙂

Wir haben dann noch ein bisschen gequatscht, bis ich entspannt und todmüde in den Alkoven gefallen bin 🙂

Samstag war ich schon erstaunlich früh wach und so kam es auch dazu, dass Milla und ich schon relativ früh durch Dorf geschlendert sind. Natürlich durfte eine Kaffeepause wie immer nicht fehlen und da wir einen herrlichen Platz hatten, habe ich es mir direkt auf der Terrasse gemütlich gemacht und dort zwei, drei Stündchen gearbeitet.

Danach sind wir ganz langsam im “Milla Tempo” zurück zum Womo gelaufen, doch was ich dann sah, war leider keine positive Überraschung.

Fest steht…. und das ist nunmal so… es ist mein Fehler gewesen! Und trotzdem finde ich es übertrieben ;-)… aber… es war nunmal mein Fehler!

An der Windschutzscheibe befand sich ein dickes fettes „Knöllchen“ von der Gemeinde Krumhörn. Leider stand auch „nichts genaues“ auf diesem Zettelchen, so dass ich am Anfang überhaupt keinen Plan hatte, was denn da eigentlich los war.

 

Knöllchen am Wohnmobil

Der Info Zettel der Gemeinde Krumhörn

 

Ich habe auch nochmal meine Nachbarn gefragt, ob sie wüssten was das sollte, ob dieser Zettel echt sei oder ob sich da vielleicht irgendjemand einen Spaß erlaubt hat.

Ich war mir erstmal keiner Schuld bewusst, zumal ich ja schon zig mal in Greetsiel stand und es nie irgendwelche Probleme gab…. zusammen mit meinen Nachbarn zog ich das Resultat, dann muss das wohl „verarsche“ sein ?!?

Das dachte ich auch noch, bis am späten Nachmittag ein Auto über den Platz fuhr und vor der Omi stehen blieb. Dann stieg eine Dame aus, die von Minute zu Minute lauter und in gewisser Weise auch frecher oder sagen wir mal dreister wurde.

Diese Dame kam vom Tourismusverein Krumhörn/ Greetsiel und wollte mich doch jetzt mal „befragen“ warum ich mich so verhalten habe.

 

Und da wurde mir erstmal klar, wo mein Fehler lag.

 

Ich habe bis zu diesem Moment wirklich immer angenommen die Tickets in Greetsiel gelten „ tageweise“, zumal auch auf den Tickets selbst (dick gedruckt) steh, von z.b. : 4.5.18. – 5.5.18 , das allerdings ganz klein unten in der Ecke die Uhrzeit aufgedruckt wurde, habe ich ehrlich gesagt noch nieeeee registriert. Für mich war immer klar, solange ich „für jede Nacht“ bezahlt habe ist alles gut.

Aus diesem Grund habe ich ja auch das 2. Ticket einfach neben das erste Ticket gelegt und mir dabei nichts… aber auch gar nichts gedacht.

Die Sache war aber jetzt folgende… mein erstes Ticket ging von Donnerstag – Freitag und da ich dieses Ticket direkt nach meiner Ankunft gekauft habe, stand unten in der Ecke die Uhrzeit, 15:03 Uhr.

Da ich Freitag noch länger im Dorf war, habe ich das nächste Ticket gekauft nachdem ich wieder zurück war, 17:58 Uhr und habe dieses, wie gesagt ich habe mir dabei nichts gedacht, einfach neben das andere Ticket gelegt.

Das diese Dame aus dem “Netzwerk für touristisches Recht und Ordnung” nun Samstag Mittags kommt, sich nicht nur das für diesen Moment gültige Ticket ansieht, sondern wahrscheinlich mit Hilfe einer Lupe die Uhrzeiten der letzten Tage vergleicht… daran hätte ich im Traum nicht gedacht! Hätte ich das alte Ticket einfach weggeschmissen, wäre alles gut gewesen.

 

Naja… hätte, hätte Fahrradkette….

 

Ich bekomme jetzt nochmal einen „Anhörungsbogen“ zugeschickt, auf dem ich mich zu der ganzen Sache äußern soll/ kann und dann kosten mich diese 3 Stunden Differenz satte 30 Euro!!!

Erstaunlicherweise wurde die Dame, wie gesagt, von Minute zu Minute lauter, so dass hinterher auch die Womo Nachbarn 5 Fahrzeuge weiter begierig Zeuge dieser Geschichte wurden und wahrscheinlich jeder dachte, ich hätte tagelang die Zeche geprellt. Dabei habe ich mich immer, immer, immer wieder freundlich wiederholt, dass ich mich dann gerne auf dem Bogen schriftlich äußern werde, aber das wollte die Dame eigentlich nicht, ich sollte ihr doch jetzt erklären, was ich mir dabei gedacht habe.

Erst als ich sie dann ganz zum Schluss noch gefragt habe, wie das denn eigentlich mit meiner zu viel gezahlten Kurtaxe aussieht, wurde sie plötzlich ganz ruhig. Der Automat am Platz rechnet nämlich automatisch auf jedes Ticket die Kurtaxe für zwei Personen an. Da ich aber immer alleine fahre, zahle ich also jedes Mal 1,50 bzw. 2 Euro pro Tag umsonst.

Auf die Frage wusste sie leider keine Antwort, aber zumindest meinte sie, dass ihr das Thema nicht neu wäre, da sie aber erst seit Januar für das Dorf arbeitet, konnte Sie SO SCHNELL diesbezüglich nichts ändern!  🙂

Tjaaaaaa, was soll ich sagen…. dass ich diese drei Stunden überschritten habe, ist ja nunmal eindeutig mein Fehler. Das man daraus allerdings so einen Akt macht, zumal ich ja zum Zeitpunkt der Kontrolle ein gültiges Ticket hatte, macht für mich schon den Anschein als würde die Gemeinde Krummhörn dringendst Kohle benötigen.

Würde mir Greetsiel nicht so gut gefallen, würde ich wahrscheinlich nie wieder hin fahren ( in solchen Dingen kann ich ja eine echte Zicke sein) … so wisst ihr aber zumindest… achtet in Greetsiel  GENAU auf eure Ticket Zeiten (wie gesagt, die Uhrzeit ist am Ticket Rand aufgedruckt) und legt nie ein neues Ticket neben das alte Ticket, sonst kann euch der Spaß schnell 30 Euro kosten.

 

Soviel dazu…. haaaaach und das gerade mir, wo ich doch so auf Spießer Regeln stehe 🙂

 

Aber in den letzten Tagen ist noch mehr geschehen, dass ich euch erzählen kann, bzw. zu dem ich meinen Mund (oder besser gesagt meine Finger) gar nicht still halten kann.

Nachdem wir noch einige nette Tage in Greetsiel hatten, habe ich mich Montag dazu durchgerungen, nochmal mein Glück in Lüneburg zu suchen. Bisher war ich bereits zweimal in Lüneburg, habe allerdings nie auch nur ansatzweise eine Chance auf einen freien Stellplatz gehabt. Darum bin ich dann jeweils nur mal eben schnell durch die Stadt geschlendert und war danach schnell wieder verschwunden (abgesehen von den Womo Tagen in Lüneburg 2017, aber das war insgesamt nicht so ganz mein Ding, weil es an diesen Tagen soooo extrem voll ist)

Wie auch immer… da ich Montag für meine Verhältnisse früh dran war und es „nur“ 280 km von Greetsiel bis Lüneburg waren, dachte ich mir… TSCHAKKAAAAA…. JETZT ODER NIE! 

Also bin ich „entspannt“ los getuckert und wie soll ich es sagen…. die Strecke sollte sich zu meiner persönlichen “Kammer des Schreckens” entwickeln.

Alles begann schon damit, dass ich auf dem Weg von Greetsiel zur Autobahn schon plötzlich nicht mehr weiter kam, weil vor mir die Strasse gesperrt wurde. Von einer Umleitung war allerdings weit und breit NICHTS zu sehen ( Ist euch das auch schon aufgefallen? Ich habe das Gefühl, gerade in ländlichen Regionen werden immer weniger Umleitungen ausgeschildert…) Also ging mein erster Weg durch ein Wohngebiet, welches mich nach drei winzigen Strässchen in eine Sackgasse führte. Wenden mit 38 Zügen und wieder zürück zur Baustelle. Der gesamte Umweg war dann knapp 18 km lang… dabei waren es vorher nur noch 1,5km bis zur Autobahn auffahrt.

Nun gut… das Wetter war schön… also nicht aufregen und gut gelaunt weiter, rauf auf die Bahn….uuuuund  BAUSTELLE!

Ungelogen, es folgten 3 Baustellen hintereinander mit jeweils 7 bzw. 9 km einspuriger Strasse und der Golf vor mir nahm die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h sehr ernst, er fuhr satte 40 km/h! SCHNAAAAAARCH!

Aber auch diese Strecke haben wir singend hinter uns gebracht, bis es zum Autobahnkreuz ging, an dem wir endlich die Bahn wechselten mussten.

 

Isa unterwegs – JUHUUUUU, jetzt aber nichts wie los, Omi zeig was Du kannst

 

Jupp, die Omi war gut drauf und für ca. 500m dachte ich noch, jetzt gehts rund!

Tjaaaaa…. und schon standen wir wieder.

 

Vollsperrung und Rettungsgasse

Vollsperrung 1.0 aber die Rettungsgasse war zumindest vorhanden

 

Diesmal allerdings leider richtig, denn kurz zuvor muss in der nächsten Baustelle ein Unfall geschehen sein… VOLLSPERRUNG!

Jetzt ging also gar nichts mehr, aber zumindest schafften es alle, eine schöne Rettungsgasse zu bilden, so dass nur Minuten später mehrere Krankenwagen durch die Massen fuhren.

Dies funktionierte wirklich bestens, bis zu dem Moment, in dem ein super intelligenter Sprinter Fahrer dachte, wir machen anscheinend alle nur Rast mitten auf der Autobahn Auffahrt. Der Intelligenzbolzen nutzte doch tatsächlich die Rettungsgasse, um sich mit seinem Sprinter an allen vorbei zu mogeln. Das Hupkonzert was wirklich beeindruckend.

Leider stand ich jetzt allerdings mit der Omi genau an der Stelle, an der aus dieser zweispurigen Auffahrt, eine einspurige Auffahrt wurde und damit auch genau an der Stelle, an der es für diesen Idioten nicht mehr weiter ging.

Erst zeigte er mir noch wild gestikulierend, ich solle doch bitte aus dem Weg fahren…. in einer Vollsperrung ist dies allerdings schwierig! Außerdem stand ich ja bereits auf dem Seitenstreifen, um die Rettungsgasse frei zu machen.

Sicherlich könnt ihr schon ahnen was passieren musste…. es kam noch ein weiterer Rettungswagen von hinten angedüst und jetzt ging tatsächlich gar nichts mehr. Einzige Chance… der Typ musste komplett links auf die Wiese fahren, zum Glück gab es an der Seite zumindest keine Leitplanke, so dass er den Weg frei machen konnte.

Nur um das schonmal vorweg zu nehmen… ich glaube der Idiot stand noch eine kleine Ewigkeit auf der Wiese, nachdem die Sperrung wieder aufgehoben wurde, denn soweit ich das sehen konnte, hat ihn erstmal niemand zurück auf die Straße gelassen.

Die gesamte Vollsperrung dauerte gute zwei Stunden…. doof, ja… vor allem weil ich dachte je später ich am Stellplatz ankomme, je weniger Chance habe ich auf einen freien Platz. Aber zumindest stand ich ja samt Womo in der Vollsperrung, dies ist definitiv deutlich angenehmer als im kleinen Auto ohne Klima. Nach kurzer Zeit hatte sich auch schon eine nette Truppe aus wartenden Autofahrern gebildet, so dass es eigentlich zwei interessante Stunden wurden. 

Nach gut zwei Stunden Spaziergang auf der Bahn, ging es plötzlich wieder los… also nix wie rein ins Womo, Milla zack zack, Wasserpott, Hundematte, Aschenbecher, Kaffeetasse rein, Motor an und ab geht die Fahrt.

Leider war es allerdings so, dass nach der Vollsperrung nochmal 18 Km Stau folgten… es war echt übel. Dieses ständige Stop and Go ist ja echt sooooooowas von nervig, auf jeden Fall viel nerviger als die Vollsperrung.

Nach zig Stunden kamen wir aber tatsächlich an den Punkt, an dem es wieder normal weiter ging. Jetzt konnten wir eeeendlich mal satte 50 Km einfach fahren…. bis wir in den nächsten Stau kamen.

Die nächsten 100 km waren mehr oder weniger ein einziges Anfahren Abbremsen Anfahren Abbremsen. Mal ging es plötzlich für 2 km wieder in vollem Tempo los und danach folgte wieder 10 Minuten Stillstand. Es war echt ober nervig und von Minute zu Minute merkte ich auch meinen Rücken mehr. Es halt alles nichts, wir musten nochmal einen kurzen Stopp einlegen, ich musste eine Runde laufen. 

Aber irgend, irgend, iiiiiiiiiiiiirgendwann waren wir tatsächlich nur noch 40 km von Lüneburg entfernt… endlich war ein Ende in Sicht, aber  dann… DIE NÄCHSTE VOLLSPERRUNG!!!!! Diesmal war die Strecke aber anscheinend schon eine Weile gesperrt, denn bereits nach 45 Minuten ging es im Schneckentempo wieder los.

Ich fühlte mich echt platt und mein Rücken wollte von dem Fahrersitz schon seit Stunden nichts mehr wissen, als wir eeeeeendlich an der Ausfahrt in Lüneburg ankamen. Jetzt waren es nur noch 7 km!

Doch auch das sollte es nicht gewesen sein, denn die Strecke zum Stellplatz führte mich wieder mitten an eine Baustelle ohne Umleitung! Ich war wirklich so weit, dass ich bald ins Lenkrad gebissen hätte. Also drehte ich erneut in 38 Zügen vor dieser Baustellen- Strassensperrung und fuhr ein Stück zurück, bis ich plötzlich VOLL in die BREMSEN gehen musste.

Ein anderer Wohnmobilist sah aus der Entfernung, dass er hinter mir nicht weiter kommen würde und ich denke mal, er hatte den gleichen Gedanken im Kopf wie ich, auf dem Stellplatz wird es wahrscheinlich kaum noch einen freien Platz geben. Also drehte er sein Wohnmobil nur Meter vor mir plötzlich quer über die Bahn.

Ich musste so in die Bremsen gehen, dass sich meine Schranktüren öffneten und meine ganzen Shirts und Pullis fliegen lernten.

 

Ehrlich… ich hätte den Typen erwürgen können.

 

Und jetzt begannen 7 km …. die waren unglaublich. Der Typ war ja nun durch seine Aktion direkt vor mir, hatte aber anscheinend total schiss, dass ich ihn noch überholen könnte.

Natürlich hat es mich angekotzte und natürlich hätte es zu diesem super Tag gepasst, dass der Typ die letzte frei Parzelle direkt vor mir auf dem Stellplatz ergattert, aber wisst ihr was…. ich war mittlerweile so geschafft, dass mir das alles total egal war. Entweder ich finde gleich einen freien Platz, oder eben nicht. Mir doch alles egal! Wenn nicht, stelle ich mich auf den nächsten freien Parkplatz und dann wäre es das für diesen Abend gewesen!

Wie gesagt, der Typ sah das anscheinend anders und legte eine Fahrt hin, die sich nur gewaschen hatte. Zwei, drei Mal gab es Stellen, an dem man vielleicht  durch kleine Straßen einige Meter abkürzen hätte können…. und der Typ nutzte alle Möglichkeiten. Blöd nur, wenn dann eine Ampel kommt, an der er stehen bleiben musste und ich auf der Hauptstarsse an ihm vorbei fuhr.

Allerdings war das für den Idioten egal, denn auf einem sah ich ihn im Rückspiegel mitten in der Stadt auf der Spur für den Gegenverkehr die anderen Fahrzeuge überholen, bis er wirklich (und ich schwöre euch hoch und heilig dass es GENAU SO WAR!!!! Ich schreibe das nur, weil es sich so unglaubwürdig liest) der Typ auf der anderen Strassenseite durch so einen Fußgängerüberweg / Fußgängerinsel fuhr, an der ich stand, weil eben Fußgänger über die Strasse wollten und dann der Idiot direkt vor mir einscherte.

Sowas habe ich wirklich in all den Jahren, in denen ich Auto fahre noch nicht erlebt…. ich versuche euch das gleich mal, mit meinen Zeichenkünsten einer Dreijährigen aufzumalen, weil die Situation so schwer zu erklären ist.

 

Stellplatz Kampf

Soooo…. ich hoffe ihr könnt zumindest halbwegs verstehen wie die Situation war.

 

Naja, kurz vor dem Stellplatz „trennte“ uns dann eine rote Ampel, über die der Typ noch fuhr, an der ich aber stehen blieb. Ich glaube die ganze Aktion hat auch noch eine andere Kastenwagen Fahrerin verfolgt, die einige Fahrzeuge vor mir fuhr.

Tja, aber was soll ich sagen…. die ganze (zum Teil echt gefährliche Aktion) hatte überhaupt keinen Sinn! 🙂  Denn am Stellplatz angekommen wurde sofort klar… es gab noch einige freie Parzellen und was soll ich sagen… der Typ hatte anscheinend auch noch schlechte Augen.

Denn direkt an der Ausfahrt zum Stellplatz war noch eine „der schönsten“ Parzellen überhaupt frei… ganz breit und mit Steinen und  Wiese „vor der Tür“. Also drehte ich locker, flockig meine Runde über den gesamten Stellplatz um zu dieser Parzelle zu kommen und was konnte ich dabei schmunzelnd registrieren… der Idiot hatte diese Parzelle anscheinend übersehen und quetschte sich gerade am anderen Ende des Platzes zwischen zwei Wohnmobile.

 

🙂 🙂 🙂 …. SCHWEIN GEHABT!!!!!

 

Endlich habe auch ich mal das Glück in Lüneburg auf dem Stellplatz stehen zu können und das noch nichtmal  mittendrin, sondern schön am Rand, vor einer Wiese auf der sich Milla den halben Tag durchs feuchte Gras „kullern“ kann.

So ging also meine „kurze“ 284 km Fahrt nach Lüneburg zu ende. Anstelle der geplanten 3 Stunden benötigte ich satte 8 Stunden!!!! Dabei lag meine Durchschnittsgeschwindigkeit bei grandiosen 35 km/h.

 

Entspannung beim Solotravel

Warum stresse ich mich selber, wenn ich doch einfach tun und lassen könnte wonach mir gerade ist???

 

Nach dieser „Fahrt des Schreckens“ war ich echt froh gegen 19 Uhr endlich entspannt mit einem Schöfferhofer vor dem Womo sitzen zu können, wobei ich auch sagen muss… Milla war mindestens so fertig wie ich, dabei hat die Kleine die ganzen Stunden mehr oder weniger geduldig ausgehalten. Um so schöner war es, dass wir ankamen und so einen netten Platz ergattern konnten, auf dem sie sich merklich wohl fühlt.  Jedesmnal wenn wir irgendwo ankommen muss ich schmunzeln. Sobald ich den Motorn ausschalte, wird Milla hektisch und möchte dann auch schnellstens sehen wo wir stehen. Sobald ich ihr dann hinten die Aufbautür öffne ist es wie im Film. Stehen wir an einem schönen Platz, mit relativ viel Freiraum und Wiese, freut sich Milla wie bolle, ihr Schwanz wirbelt von links nach recht und sie fällt immer halb die Treppe runter. Stehen wir aber nicht so “Hundefreundlich”… wirft mir Madame einen Blick zu der sich gewaschen hat. Das sie nicht noch den Kopf hängen lässt und beginnt die Zähne zu fletschen ist wirklich alles. Aber… wie gesagt, hier hatte ich ja glück und Milla hat sich direkt von der Tür aus fallen lassen und ist durch Gras gekullert. 

 

Mittlerweile liegt diese Fahrt 2,5 Tage hinter uns und ich habe vorgestern den ganzen Tag hin und her gegrübelt, wie es denn nun für Milla und mich auf dieser Tour weiter gehen sollte.

 

Stress Dich nicht selber!!!!

 

Das Problem ist… seit gestern Nachmittag wird es wieder überall RAPPELVOLL!  Wie ungefähr immer im Mai, steht uns ein langes Wochenende bevor. Eigentlich hätte ich Lust gehabt wieder direkt hoch an die (Ost) See zu fahren, aber von Lüneburg aus wären es nochmal mindestens 250 km.

Nach dieser super nervigen Tour am Montag, habe ich aber absolut keine Lust auf eine Wiederholung. Da aber wie gesagt ein langes Wochenende bevor steht, ist davon auszugehen, dass nicht nur die Stellplätze voll werden, sondern auch die Straßen. Dazu kommt noch, dass es morgen vor allem an der Ostsee ein heftiges Unwetter geben soll…. und wer sagt mir bitte, dass wir da auch nur annähernd einen so schönen Platz bekommen wie jetzt in Lüneburg.

Andererseits wollte ich eigentlich auch nicht unbedingt bis Sonntag hier in Lüneburg stehen bleiben… aber warum eigentlich nicht???

Und da musste ich mal wieder feststellen… ich stresse mich selber! Jetzt habe ich schonmal 14 Tage Zeit ohne irgendwelche Termine o.ä., warum stresse ich mich schon wieder so? Ich MUSS doch nicht möglichst viele Stationen abfahren! Wenn es mir doch gerade eigentlich in Lüneburg gut gefällt und ich alles habe, was ich zum “glücklich sein” brauche… na dann ist es doch ok!

Darum habe ich mir jetzt eine „Standortwechsel“ Auszeit vorgeschrieben. 🙂  Ich bleibe jetzt einfach mal „ganz dreist“ 3 Tage länger in Lüneburg stehen und lasse es mir gut gehen. Die Wege bis in die Stadt sind sogar für Milla halbwegs zu meistern, zumindest kann sie den Hinweg laufen und zurück kommt sie dann in die Kutsche.

 

Stellplatz Lüneburg

Stellplatz Idylle in Lüneburg

 

So kommt es also dazu, dass ich euch jetzt gerade aus einem Lüneburger Bio Cafe schreibe, das Sommerwetter genieße, meine Zeit vertrödel, auf das Unwetter warte, auf meinem wunderschönen Stellplatz faulenze und am Laptop einfach mal all das mache, was ansonsten zu schnell untergeht.

Und wenn ihr jetzt denkt… ist ja furchtbar so lange in einer Stadt wie Lüneburg zu hocken… wisst ihr, wo ich gerade stehe ist mir eigentlich total egal, ich freue mich über das tolle Wetter, über die viele freie Zeit und dass ich einfach mal wieder das mache, wozu ich gerade Lust habe, ohne mich irgendwie weiter rechtfertigen zu müssen. 🙂  Entspannen und abschalten ist angesagt und das geht für mich hier in Lüneburg gerade genau so gut, wie an jedem anderen Ort.

 

Aber auch das ist immer noch nicht alles was ich euch dieses mal schreiben wollte… denn wo wir gerade schon beim Thema “Rechtfertigen” sind, hätte ich noch einen Punkt, den ich hier gerne ansprechen möchte.

Das ich IsasWomo auch über verschiedene soziale Plattformen „pflege“, ist ja nichts neues und das dort auch gerne mal „frei von der Leber weg“ kommentiert wird, ist auch kein Geheimnis. Dass über diese Medien auch immer mal wieder Kritik kommt, gut… das ist wohl ganz normal. Zum einen bin ich sicher alles andere als „fehlerfrei“ und lasse mich diesbezüglich auch gerne auf Fehler hinweisen. Zum anderen kann man ja auch einfach mal anderer Meinung sein, auch das halte ich für vollkommen normal und tausche mich mit euch gerne aus.

Wenn ihr euch allerdings die Mühe macht meine Bilder, meine Postings oder, oder mit langen Texten zu kommentieren, die von vorne bis hinten VOLLER Kritik, Boshaftigkeiten und Unterstellungen stecken, dann habt doch auch bitte wenigstens den Ars.. in der Hose mir zu sagen welchen Text ihr so „anprangert“, gebt mir die Möglichkeit mich dazu zu äußern und bezieht doch dann zumindest Stellung auf meine Antwort.

Einfach irgendetwas aus dem Zusammenhang reißen und mir die übelsten Dinge vor werfen, ohne eine Stellungnahme von mir zuzulassen ist doch irgendwie ziemlich feige, oder?! Und das alles am besten noch mit einem geschlossenen Profil ohne echtes Profilbild. Das hat dann zumindest für mich nichts mehr mit Kritik zu tun! Sorry wenn ich das so knallhart sage, ich glaube die meisten von euch wissen, dass ich mir mit euren Mails und Kommentaren echt Mühe gebe, aber in dem Fall stelle ich die Frage… ist es mehr Feigheit oder gar Neid?

 

Horror Stau und der Abend danach

Der wunderschöne Abend entschädigte die laaaange Anfahrt

 

Soooooo, ihr seht… in den letzten Tagen war so einiges los!

 

Nun noch eine letzte Info vorab, für alle die diesen Artikel lesen. Aktuell könnt ihr euch ja noch in ein Feld eintragen, so dass ihr automatisch eine Push Mitteilung erhaltet, wenn ich einen neuen Artikel online stelle. Dank des neuen europäischen Datenschutzgesetztes, welches Ende Mai in Kraft tritt, werde ich diese Möglichkeit  wahrscheinlich erstmal nicht mehr anbieten dürfen! Das bedeutet, auch wenn ihr euch aktuell schon eingetragen habt, ich werde diese tolle Möglichkeit (ich finde das System wirklich gut und da ich sehe, dass sich tausende Leute dafür angemeldet haben, findet ihr die Möglichkeit anscheinend auch gut) komplett von der Seite nehmen müssen. Dadurch werden eure Daten gelöscht und es sind leider keine Push Benachrichtigungen mehr möglich. Ich hoffe sehr, dass die Programmierer ein einsehen haben und eine datenschutzkonforme Möglichkeit in Zukunft für europäische Seitenbetreiber anbieten, aber so lange das nicht geschieht, MUSS ich das Programm von der Seite nehmen.

Außerdem wird es leider dazu kommen, dass ihr in Zukunft zig verschiedene Kästchen und Zusatzinfos anklicken müsst/bzw. erhalten werdet. Das gilt nicht nur für IsasWomo, sondern mehr oder weniger für alle Internetseiten die von in Deutschland lebenden Leuten betrieben werden. Leider hat es unsere Regierung (bisher) nicht gebacken bekommen, dieses neue europäische Datenschutzgesetzt (DSGVO) für „kleine“ Seitenbertreiber auch nur halbwegs einfach zu gestalten. Bitte versteht mich nicht falsch… Datenschutz ist wichtig, aber ich stehe stellenweise vor riesigen Problemen und mich schützt niemand vor irgendwelchen  „hardcore Abmahn-Anwälten“ .

Ich denke leider, dass dieses Gesetzt dazu führt, dass es ganz, ganz viele kleine Blogs ab Ende Mai nicht mehr geben wird, weil vieeeeeele der „hobby Blogger“ ihre Seiten gar nicht so umstellen können, wie es gefordert wird. Geschweige denn, dass noch irgendwer den Durchblick hat, was denn nun wirklich wie sein mus, was übrigens sogar für Fachanwälte gilt. Ich sitze seit Wochen an dem Thema und jetzt mal ehrlich, welcher Blogger für den das Schreiben einer solchen Seite ein reines hobby ist, wird sich Wochenlang mit irgendwelchen Gesetzten beschäftigen und dann verzweifelt versuchen den ganzen „Scheiss“ auch noch auf die Seite zu bekommen.

Wie gesagt, leider hat es unsere Regierung verpennt eigene „Gesetzte“ zu erstellen, wobei ich gerade heute gelesen habe, dass Frau Merkel plötzlich doch etwas unternehmen möchte. Super Sache, so 14 Tage vor der großen Umstellung! Österreich hat dies bereits getan und somit haben verschiedene Seitenbetreiber aus Österreich jetzt das Glück, fast keine Änderungen vornehmen zu müssen! Soviel zum Thema… Europa fordert eine EINHEITLICHE europäische Datenschutzverordnung zu erschaffen! Solltet ihr euch mit diesem ganzen Thema nicht auskennen, nichts mit Internetseiten, online Shops oder Blogs „am Hut“ haben, dann bitte nehmt mir und meinen ganzen Kollegen das zukünftige „geklicke“ nicht übel. Wir müssen euch cdemnächst auf Dinge hinweisen, die bereits seit Jahren auf zig Seiten laufen, bei denen es aber jetzt heißt, ohhh, ohhh, ohhh… das müssen alle Leser aber nochmal extra bestätigen und von der Bestätigung nochmal eine Bestätigung erstellen. Das Gesetzt gilt übrigens auch für das Einbinden von Fotos, Links oder gar (YouTube) Videos auf den Blogs und Internetseiten… auch dies wird bald anders laufen müssen. Ein Klick und das Youtube Video startet… das wird so einfach nicht mehr möglich sein.

Wie gesagt, bitte glaubt nicht, mir (uns Bloggern) macht es Spaß, dass wir euch Lesern bald vieles nicht mehr so einfach anbieten können, oder wenn, dass ihr vorher zig mal bestätigen müsst, dass ihr auch wirklich darüber Informiert seid, dass ihr eure Daten hinterlasst, wenn ihr z.B. bei mir auf der Seite kommentiert.

 

Das alles nervt euch… das alles nervt uns aber sicherlich noch 10 mal mehr.

 

Ach und noch eines fällt mir dazu gerade ein… solltet ihr viel mit Fotos arbeiten, also Fotos auf Facebook, Instagram. Pinterest oder Vero posten… dann seid auch ihr vielleicht schon von der DSGVO betroffen! Denn im Grunde dürft ihr keine Fotos mehr aufnehmen, auf denen Personen gezeigt werden, die vorher nicht ihre Erlaubnis gegeben haben. Das heißt… mal eben ein Foto vom Konzert posten auf dem andere Menschen zu sehen sind, zack… Abmahnfalle. Ihr müsstet vorher mit jeder Person einen Vertrag abschließen und das gilt schon für das „Knipsen“ alleine, da moderne Handy und Kamneras ja verschiedene Daten wie Ort o.ä speichern… ihr müsst das Bild also im Grunde nichtmal online stellen!

Ich habe gestern einen Artikel von einem Hochzeitsfotografen gelesen, der sieht seine Existenz bedroht. Denn die ganz normalen einfachen Gruppenaufnahmen bei einer Hochzeit,  sind z.B. erstmal eigentlich ausgeschlossen. Es sei denn es werden vorab Verträge mit allen Beteiligten geschlossen. 

Isa unterwegs - Mit dem Campingcar on the Road

Der Pin zum Artikel

So besagt es das Gesetzt aktuell… sicherlich sind momentan auch viele Leute in Panik und „nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“… aber im Grunde stehen die Richtlinien in vielen Bereichen fest und die abgezockten Abmahn Kanzleiein freuen sich ab dem 25.5. ein Loch in den Bauch!

Viele erstklassige Internetexperten sagen sogar, dass sich das Netz in vielen Bereichen komplett verändern wird und dass früher oder später alle kleinen Seiten einpacken werden müssen, weil sie die ständigen Abmahnungen gar nicht finanzieren können. Es wird also echt spannend! Ich werde in den kommenden Tagen zu dem Thema auch einen Newsletter verschicken, da werde ich nochmal genauer beschreiben, was das alles für IsasWomo bedeutet.

Soooo, ich denke das soll es für heute aber wirklich erstmal gewesen sein!

Der Text ist eh schon wieder vieeeeeel länger als geplant! 😉

Ich wünsche euch allen ein schönes langes Wochenende (wenn ihr frei nehmen konntet) , den Mamas und Papas unter euch einen schönen „Ehrentag“ und wie immer… BLEIBT GESUND!

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Als ich am Stellplatz angekommen bin, war mir die Lage des Bauwerks natürlich bewusst, aber da ich dachte… naja, halt wieder eine „ Festung“ für die man wahrscheinlich auch noch Eintritt zahlen muss, habe ich mich erstmal im Ort umgesehen und die Zitadelle links liegen gelassen.

Erst am nächsten Tag bin ich dann mal schauen gegangen was da eigentlich los ist, wie die Preise sind und dachte eher an einen Mittag mit etwas „ Kultur“…

SCHWERER FEHLER !!!!

Aber fangen wir vorne an…

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Momentan sitze ich in Büsum bei einem Bäcker und trinke in Ruhe Kaffee. Dabei gehen mir aber einige Erlebnisse der letzten Tage nicht aus dem Kopf und ich stelle mir immer wieder die Frage… muss ich das? Gehört das zum “Anpassen” an ein Camper, alleinreisenden und “sozial” Leben ? Sollte ich mich wirklich so verändern, damit ich allein als Frau mit dem Wohnmobil unterwegs “dazu gehöre”?

Ok, ok… wenn ihr heute keine Lust auf einen kritischen Blick auf das “Alleinreisen”, welches ich so liebe, habt, kein Thema, aber dann solltet ihr vielleicht ab hier besser einfach oben rechts auf das x klicken, denn heute gibt es ausnahmsweise mal keine tollen Bilder, praktische Hinweise oder super schöne Erlebnisse. Heute wird es kritisch, denn ich möchte mal einen Blick hinter die “ach so freie Camperwelt” gewähren.

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