Reisen, Arbeit, Holland & Corona… endlich wieder unterwegs

Reisen, Arbeit, Holland & Corona… endlich wieder unterwegs

Endlich mal wieder unterwegs! Holland & Corona

Darum gehts: Ich habe die Chance genutzt in bin in den Niederlanden unterwegs. Wie, was wo und warum… beschreibe ich dir hier.

 


 

Juhuuuu ich schreibe dir endlich mal wieder direkt aus dem Womo! 

Nachdem meine letzte, echte, längere Tour im September 2020 stattgefunden hat und ich die vergangenen knapp 5 Monate, so wie die meisten Camper, brav zuhause verbracht habe, hieß es jetzt endlich mal wieder… aufi gehtsi! :-)Und soll ich dir was sagen… ich weiß, es ist gemein und nichts liegt mir ferner als dir noch mehr Fernweh zu bereiten, aber… es ist echt schön mal wieder unterwegs zu sein. 

 

Warum, wieso und überhaupt… Holland & ich!

 

Wahrscheinlich hast du es auch schon bemerkt, der Frühling macht sich allmählich bemerkbar und was bedeutet Frühling auch? Genau… jede Menge bunter Tulpen! Naja und ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, damit es nicht gleich wieder heißt, ich mache ja nuuuuur noch Werbung… Frühling, Tulpen, Niederlande, Blogger, das passt schon irgendwie zusammen. 

So kommt es also, dass ich hier zwei Termine habe zu denen ich auch „ganz echt und reell“ anwesend seien muss.  Doch selbst wenn ich diese Termine NICHT hätte, würde es mir nunmal dieser Job erlauben aktuell zu reisen. Denn das ist nunmal die Arbeit mit der ich meine Brötchen verdiene, egal ob Blog, Podcast, social Media, Aufträge für andere Seiten/ Firmen/ Unternehmen… sie drehen sich alle um das Reisen mit dem Wohnmobil und ein Reiseblog ohne Reisen, wird irgendwann schwierig. 

Und ganz ehrlich… ich finde es schon ganz schön fies, mir daraus jetzt irgendein “Ding” drehen zu wollen. Wenn der Werbefotograf für die Malediven aktuell fliegt, machst du ihm da auch einen Vorwurf? Oder wenn der Zeitarbeiter, der jede Woche auf einer anderen Baustelle hängt und abends ein Foto von seinem sonnigen Hotelbalkon postet, dann soll er das auch nicht dürfen? Es tut mir ja wirklich leid, aber jeder Beruf hat doch nunmal Vor- und Nachteile!

Arbeiten in Corona Zeiten!

Je nachdem wie man über Corona denkt, ist es vielleicht ein Vorteil für mich aktuell reisen zu dürfen, allerdings behaupte ich auch einfach mal ganz „undreist“… ich arbeite mittlerweile so viele Jahre in diesem Bereich, ich habe keinen Blog mit Lockdown Start ins Leben gerufen und ich arbeite auch an Weihnachten, im Hochsommer, am Geburtstag oder eben auch in Corona Zeiten. Dass es auch viele, viele andere Tage gibt, an denen diese Arbeit vielleicht nicht so „beneidenswert“ ist, gehört nunmal ganz genau so dazu, wie bei jeeeeeeedem anderen Job auch!

Nichts desto trotz habe ich die Möglichkeit zu reisen in den vergangenen Monaten nicht ausgenutzt, weil ich einfach gesagt habe… wenn in Deutschland alles geschlossen ist und ich keine speziellen Aufträge habe… sorry aber dann kostet mich die ganze Tour mehr, als dass sie mir irgendetwas bringt. Also habe ich mich ganz regelkonform und wie jeder andere auch, weitestgehend zuhause aufgehalten. 

Jetzt kam es aber nunmal dazu, dass ich diese Anfragen bekommen habe und ich habe tatsächlich laaaaaaange hin und her überlegt, wie mache ich es am besten. Fahre ich innerhalb weniger Tage hin und her, die Niederlande ist von Dortmund aus innerhalb einiger Stunden zu erreichen oder gibt es andere Möglichkeiten?

Erst irgendwann in der vergangenen Woche habe ich dann erfahren, dass ja sämtliche Stell- und Campingplätze in den Niederlanden geöffnet sind und das war für mich der Punkt, an dem ich geschaut habe… wäre es auch anders möglich? Könnte ich beruflich in den Niederlanden unterwegs sein?

Letztendlich gibt es, wie so oft beim Thema Corona, mehrere „wenn dies, dann jenes“ Bedingungen, die allerdings für mich und meine ganz persönliche Situation, keine riesen Problem dargestellten. Ich hatte noch genügend Zeit bis zu meinem ersten Termin um ganz entspannt und regelkonform einzureisen, da ich ja eh alleine unterwegs bin, bin ich auch die einzige die über Kontakte entscheidet, Einkaufen und z.B. Radfahren ist tagsüber in Holland möglich und zudem gibt es auch nochmal einen deutlichen Unterschied zwischen einreise per Fahrzeug oder Einreise per Flug. 

All das hat dazu geführt, dass ich mich letztendlich dazu entschlossen haben in die Niederlande einzureisen und da ich ja nicht ganz bescheuert bin und mir die Regelungen sehr genau angesehen habe, muss ich das ganze auch gar nicht heimlich tun. 

 

Holland,Corona, Wohnmobil

Wie hab ich es vermisst… Kaffeetrinken auf meinem Womo Treppchen

 

Holland, so lief die Einreise:

 

An der Grenze (Autobahn, einreise per Flug ist nochmal etwas anderes!) ist glücklicherweise genau das geschehen, was selbst auf den offiziellen Seiten zu lesen ist nämlich nichts. Die Grenze war auf keiner Seite besetzt, die Einreise in die Niederlande stand mir also frei. Wie gesagt, es gibt hochoffizielle Unterschiede zwischen der Einreise per Flugzeug oder per Auto und sogar Reisebus. 

Bereits zuhause hatte ich mir schon zwei, drei günstig gelegene Stellplätze aus der Campercontact App ausgesucht, weil ich am letzten Wochenende immer wieder gelesen habe, dass die Plätze in Holland so voll seien. 

Stellplatz in Ulk

Ich bin dann direkt meinen bevorzugten Stellplatz in der Nähe von „Ulk“ (heißt wirklich so 🙂 ) angefahren, da dieser allerdings über 200 positive Bewertungen hat, dachte ich schon… hmmmmm das wird sicherlich nix, zumal ich erst relativ spät los kam, um vorab zuhause noch flux einen Test zu machen. 

Aber… obwohl ich erst gegen 17:30 Uhr am Stellplatz angekommen bin, war der Platz nichtmal ganz zur Hälfte gefüllt. 

Da der Platz privat geführt ist, gibt es hier eine Art „Anmeldung“… also dann! „Bewaffnet“ mit Maske,  dem negativen Schnelltest Ergebnis, Presseausweis, Visitenkarte, I-Pad und E-Mail verlauf, bin ich zur Anmeldung gelaufen um mal zu schauen, wie das ganze denn jetzt wohl ablaufen würde. 

Direkt vor mir kam noch ein anderes Paar an und ich wunderte mich schon etwas, dass die so gar nichts in den Händen (oder im Gesicht) hielten. Ooooook…. Irgendwann waren die anderen fertig und ich wurde WIRKLICH schon fast überschwänglich freundlich Empfangen. Sämtliche „Vorbereitungen“ und „Beweise“ waren vollkommen umsonst, die super nette Dame wollte nichts weiter wissen, als die ganz normalen Anmeldedaten. 

Während ich den Zettel ausfüllte kamen wir ins quatschen, die super nette Stellplatzbetreiberin spricht relativ gut deutsch und so kamen wir natürlich direkt auf das Corona Thema. Die Stell- und Campingplätze in den Niederlanden haben ja bereits fast den gesamten Lockdown über offen  (sogar mir Toiletten und Duschen) aber ja klar…  selbst sie sagt, es ist schon hart. Sie hat im Gegensatz zu anderen Jahren mehr als 60% weniger Gäste aber laufende Kosten. Corona macht es dem Tourismus nicht einfach. Um so mehr hat sie sich über meinen Besuch gefreut (ganz ernsthaft). Nachdem auch ich mich deutlich sicherer fühlte, weil die Dame so locker war, habe ich sie direkt gefragt, wie es denn so aussieht, rund um das Thema Maskenpflicht usw in Holland. 

Ich fand ihre Antwort darauf sehr clever, zumal ich auch noch aus einer Situation heraus gefragt habe, in der ich eine Maske auf hatte und sie nicht. Was ja eigentlich vielleicht nicht die aller, aller beste Ausgangssituation für eine solch Frage ist, weil es natürlich schnell „vorwurfsvoll“ rüber kommen könnte. 

Ihre Antwort war sinngemäß folgende: „Waren sie schon häufig in den Niederlanden? Wissen sie, wir sind ein Volk, dass sich gerne eigene Gedanken macht, dass es aber auch zulässt, dass sich jeder, für sich und sein Leben, entsprechend angemessen verhalten darf“ (Wie gesagt, bitte sieh es nicht als Zitat an, den genauen Wortlaut bekomme ich nicht mehr ganz auf die Kette 🙂 )

Das fand ich, aus dieser ganzen Situation heraus, einen echt klugen Satz und soviel nehme ich schonmal vorweg, genau dieses Verhalten wird zumindest hier, an diesem Ort, auch rund um Corona an den Tag gelegt. 

Sie hat mir dann noch schnell erklärt wo ich wie am besten stehe und keine 10 Minuten später saß ich auch schon entspannt auf meinem Womo Treppchen. 

Natürlich habe ich mir vorab Gedanken gemacht, ob und wie ich was über diese Tour schreiben oder posten werde. Letztendlich sehe ich es aber genau so, wie es nunmal auch ist. Ich rufe weder auf touristisch zu reisen, noch stelle ich Leute an den Pranger, die unterwegs sind. Das ist weder meine Aufgabe, noch liegt darin mein Interesse. Ich sage bereits seit vielen Monaten, wir benötigen gute Konzepte um mit dem Virus einen halbwegs vernünftigen Alltag gestalten zu können. 

 

Endlich mal wieder im Womo schlafen!

 

Die erste Nacht im Pepper war echt ungewohnt. Ich bin X mal aufgewacht … mir ist anscheinend irgendwie die Womo Routine abhanden gekommen. 

Dennoch war es natürlich klasse und spätestens am nächsten Morgen, samt einem lecker, schmecker Käffchen, war die Womo Welt auch wieder rosig. 

Gegen frühen Mittag habe ich dann mal mein Rad genommen, mir den Rucksack geschnappt und bin durch gefühlt endlose Felder in Richtung Ort gefahren, um dort einkaufen zu gehen. (Auch das ist alles erlaubt).

Schon während ich durch das Städtchen geradelt bin, viel mir auf, dass hier anscheinend  (bereits wieder?) deutlich mehr möglich ist, als aktuell noch bei ins in Deutschland. Anscheinend ist es durchaus erlaubt die Außengastronomie zu nutzen, denn ob Fischbude, Fischgeschäft oder Kaffeehaus. An vielen Tischen saßen Menschen und haben gegessen bzw. getrunken. Die ganz großen Cafés hatten allerdings noch komplett zu. Ob sie noch geschlossen haben, weil sie sagen bei dem Wetter lohnt es sich noch nicht alleine draußen zu öffnen, oder weil sie nicht öffnen dürfen, habe ich noch nicht herausgefunden. 

Danach habe ich samt Rad noch einen Abstecher zum Meer gemacht, habe mich irgendwo auf eine einsame Bank gesetzt und eine Pause eingelegt, bevor ich dann irgendwann auch mal den Supermarkt gefunden habe, an dem ich vorher bestimmt schon zweimal vorbei gefahren bin. 🙂 Für mich sah es außen aus wie ein Drogeriemarkt. 🙂

Im Supermarkt selber gingen mir direkt wieder die Worte der Stellplatzbetreiberin durch den Kopf… denn anscheinend hat es sich in den Niederlanden durchgesetzt, dass sich vor allem Ältere besonders schützen. Keiner (außer mir) der sagen wir mal unter 50 war, trug auch nur irgendeine Maske (bis auf eine etwas ältere Kassiererin, die so ein Faceshield trug, hingen auch die Masken der Angestellten nur locker um den Hals) , dagegen waren die älteren Generationen alle samt Maske im Supermarkt unterwegs. 

 

Holland,Corona, Wohnmobil

Der perfekte Ort, der perfekte Moment…

 

Die erste Polizei Begegnung

 

Noch einmal spannend wurde es für mich am Fischgeschäft, denn direkt 2 Personen hinter mir standen zwei Motorradpolizisten, die dort ebenfalls etwas einkaufen gingen. 

Im ersten Moment habe ich mich schon gefragt, naaaaaa… werden die irgendetwas wissen wollen, sobald sie bemerken, dass ich eindeutig nicht auf niederländisch bestellen kann. Vorsichtshalber hatte ich natürlich meine “Belege” im Rucksack, ich wusste ja noch nicht ob sie wichtig werden.  

Aber… weit gefehlt… selbst als die Beiden wartend direkt neben mir standen, kam einfach mal gar nichts. Keine Fragen, keine Kontrolle… nichtmal irgendwelche besonderen Blicke. Anscheinend ist es wohl richtig, dass es keine speziellen „Corona Kontrollen gibt“ oder ich sage es besser anders, von mir wollte bis heute niemand auch nur irgendeinen meiner vielsagenden Zettel und Ausweise sehen. 

Nach dem Einkauf bin ich dann entspannt (aber doch ganz schön „sportlich“ weil möööörder Gegenwind :-)) zurück zum Pepper geradelt und habe es mir vor dem Laptop gemütlich gemacht. 

 

Mittlerweile ist es schon wieder Mittwoch und fast 1:30 Uhr Nachts… dringend Zeit ins Bettchen zu gehen! 

 

Ich kann euch hier leider nichts genaues zum Thema Regelungen & Einreise in die Niederlande schreiben, weil es 1. darauf ankommt aus welchem Bundesland ihr kommt und wie wie ihr in die Niederlande einreist, 2. sich die Gegebenheiten gefühlt ständig ändern und ich 3. keine Gewähr geben möchten, wenn sich mal wieder etwas ändert. Darum kann ich euch nur die offiziellen Seiten empfehlen wie z.B. holland.com oder die Seite des Auswärtigen Amtes bzw. Niederländischen Government  und wenn ihr da unterwegs seid, dann kann ich euch nur den Tipp geben auch genau zu lesen, was erlaubt und was wirklich verboten ist, wie es mit den Kontrollen aussieht oder was ihr als Einzelperson machen dürft bzw. nicht. 

Wie gesagt, ich will niemanden zum Reisen antreiben, ich bin aber definitiv auch nicht die richtige Person, wenn es darum geht Kritik zu äußern, erst recht nicht, wenn jemand seit vielen Jahren in irgendeiner Weise beruflich reist.

 

Für mich gilt folgendes: 

  • Schnelltest am Montag… hat keine 20 Minuten gedauert. 
  • Einreise vollkommen unproblematisch und nochmal… selbst auf den offiziellen Seiten steht: Einreise mit Bus oder PKW wird empfohlen, keine Kontrollen. Die Kontrollen der Test gelten bisher nur für Flugreisende, erst recht für Flugreisende aus starken Mutationsgebieten. 
  • 5 Tage „Quarantäne“ unter den in den Niederlanden entsprechenden Bedingungen. Wie gesagt, dass ich eh alleine unterwegs bin, kann man mir nur schwer zum Vorwurf machen. 
  • Freitagmorgen… erneuter Schnelltest. 

Ob all das für beruflich reisende wirklich nötig ist, die einen sagen so, die anderen sagen so. Aber nochmal… ich bin ja nicht ganz irre und wenn ich diese Reise/ Aufträge öffentlichen mache, dann gehe ich aktuell auch den ganz sicheren Weg.

 

Holland, Corona, Wohnmobil

Blick auf den Stellplatz in der Nähe von Ulk. Der Platz ist echt klasse, die Betreiberin ist super nett, ich hoffe nur, es schaffen mehr Leute NICHT über die nasse, weiche Wiese zu fahren.

 

Und wenn ihr noch einen Stellplatz Tipp benötigt…

 

Also der Stellplatz hier in der Nähe von Urk, genau heißt er AFSLAG NAGELE, ist echt klasse. Die Betreiber sind super nett, das ganze hat ein bisschen Bauernhof feeling, es gibt ca. 20 – 25 Plätze mit Strom usw. und wie in den ganzen Niederlanden, dürfen auch hier die Toiletten und Duschen geöffnet sein. 

Der gesamte Stellplatz liegt ziemlich ruhig zwischen weiten Feldern (Hunde Runde endlos), kostet 13 bzw. 15 Euro, aber mit dem Rad seid ihr in ca, 20 Minuten an der Küste bzw. im Städtchen. Dort sind aktuell Supermärkte usw. Geöffnet, aber auch Imbisse, Café to goes, Fischbuden, Crepebuden usw. 

Direkt in Urk selber gibt es ebenfalls einen Stellplatz am Hafen. Dieser hat allerdings etwas Parkplatz Charme und kostet 16 Euro, dafür ist man mitten drin! Jetzt, zu dieser Zeit, stand allerdings nur ein einziges Wohnmobil auf dem gesamten Platz.

 

Und vielleicht noch ein letzter kleiner Tipp: 

 

Ich habe gerade im TV gehört, dass es in Deutschland Schnelltests zu kaufen gibt. Man kann diese Test aber auch bereits seit längerem online bestellen, wenn man belegen kann, dass man sie beruflich benötigt. Ich könnte mir vorstellen, das mit den Berufen wird sich dann jetzt erledigt haben, wenn die Tests alsbald in jedem Supermarkt zu kaufen sind. Es ist sicherlich nicht schlecht eine Packung Schnelltests an Bord zu haben. 

Ich habe eine 10 er Packung für ca. 70 Euro gekauft… allerdings… es handelt sich um Schnelltests! Laut Medien sollen die nicht ganz so genau sein, wie die PCR Test aus dem Labor. Allerdings denke ICH… besser mal einen Schnelltest machen als gar keinen Test. Zumindest so lange es kein Impfangebot für alle gibt. 

 

Wie denke ich über unsere „Corona Zukunft“?

 

Leider befürchte ich, gerade was das offizielle touristische Reisen betrifft, werden wir noch eine ganze Weile warten müssen. Die 35 ist in weiter Ferne, ICH bin fest davon Überzeugt, dass wir bereits eine ganze Weile in der „Mutationswelle“ sind und eines steht ja leider auch fest… sollten wir irgendwann die 35 erreichen, bedeutet das ja noch lange nicht, dass damit auch direkt das touristische Reisen offen steht. 

ICH denke allerdings auch… wenn das alles in Deutschland wirklich so weiter geht, dann werden viele, viele Camper über Ostern die Möglichkeit suchen nach Holland zu reisen. Ob das wirklich besser ist, wenn halb Camping Deutschland über Ostern rüber fährt… wie gesagt, ich halte mich zurück. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass es dazu kommt, dass dann gerade über Ostern nochmal neue Maßnahmen, Regelungen, Kontrollen gelten… darum… behaltet die offiziellen Infos genau im Auge. 

So… jetzt ist aber wirklich Schluss. Wie es hier weiter geh, könnt ihr bereits in Teil 2 und Teil 3 verfolgen. Bis dahin könnt ihr natürlich auch schon auf Facebook oder Insta sehen was es neues gibt. 

Ich sage… gute Nacht und bleibt gesund!

Tot kijk!

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Mein schönes Leben – Isa privat-  Blogparade

Mein schönes Leben – Isa privat- Blogparade

Isa privat! Heute bleiben die Themen Wohnmobil und Camping eher im Hintergrund, ich erzähle euch von meinem Weg zur Camping Bloggerin. Wie lief das alles eigentlich ab? Welche Hürden gab es auf dem Weg und wie habe ich es geschafft mein Leben für mich wieder lebenswert zu machen. 

Mein Beitrag zur Blogparade – “Was will ich wirklich im Leben – Mein schönes Leben” – auf bitten von Initiatorin Sandra Liane Braun. 

 


 

Vor ein paar Wochen habe ich eine Nachricht von der lieben Sandra Liane Braun bekommen. Sandra ist „Lifecoach“, auf deutsch gesagt, sie unterstützt Menschen die dringend eine Kehrtwende, einen Stop, einen neuen Weg im Leben benötigen. 

Aber ein Problem vor dem Sandra und auch die viele Menschen die sich nach Veränderung sehnen stehen ist ja, dass es immer nur ganz wenige Geschichten/ Menschen gibt, die die eigene Situation schon in Teilen erlebt haben. 

Ich meine wenn ich z.B. die Erfolgsgeschichte einer Judith Williams lese, dann kann ich sagen, wooow HUT AB wie sie das alles gemeister hat. Aber ich kann weder singen, noch bin ich in der Lage Millionen durch Shoppingsender  Verkäufe zu verdienen, von daher ist die Geschichte einer Judith Williams zwar stark, hat aber mit meinem Leben keine Gemeinsamkeiten. 

Aus diesem Grund hat Sandra in den vergangenen Wochen und Monaten eine Blogparade zum Thema „Mein schönes Leben – was will ich wirklich im Leben?“ Aufgebaut, sammelt so unterschiedliche Geschichten und Lebenswege und hat mich gefragt, ob ich nicht auch an ihrer Blogparade teilnehmen könnte. 

Dem komme ich jetzt endlich nach. 

Heute wird es also mal wieder privat! Wenn ihr Lust habt auf meinen Lebensweg, wenn ihr einfach mal ein bisschen Input benötigt um euer eigenes Ding zu machen oder euch schlicht mehr Isa interessiert, dann seid ihr hier heute ganz genau richtig. Mehr zum Thema Camping gibt es dann beim nächsten Mal wieder.

 

“Mein schönes Leben – was will ich wirklich im Leben by Isa” – mein Beitrag zur Blogparade!

 

Isa - Camping Blogger - unterwegs

… mein Leben und ich!

 

Mein Leben und ich – der aktuelle Stand:

 

Mittlerweile bin ich fast mitte dreißig, kinderlos (für viele Mädels ja die wichtigste Frage schlechthin in diesem Lebensabschnitt), noch eine 1A Hundemutti (allerdings wohl nicht mehr lange, nach 20 Jahren ist die Trennung nah), führe seit längerem eine Fernbeziehung (was definitiv nicht einfach ist, aber auch seine Vorteile hat), lebe in einer kleinen Wohnung mitten in der City und bin immer wieder mit dem Wohnmobil unterwegs, von dem aus ich auch arbeite

Ich verdiene meine Brötchen als Bloggerin, Podcasterin und „Autorin“ (ich finde das klingt immer ganz furchtbar hochgestochen), habe mit einem Verlag ein Buch veröffentlicht, schreibe aber vor allem für andere Seiten und Magazine aus dem Reise- und Campingbereich und bin für unterschiedliche social media Accounts verantwortlich.   

Sandra hat einige Fragen veröffentlicht, an denen wir uns entlang hangeln können. Diese Fragen greife ich hier einfach und ganz dreist 1:1 auf 🙂 weil es mir gerade bei diesen sehr persönlichen Themen deutlich leichter fällt, wenn ich einfach nur die Fragen beantworte.

Also… weiter gehts!

Isa, was war dein Traum als du noch Kind warst?

Da ich bereits mit 4 Jahren begonnen habe Leichtathletik zu betreiben und das Glück hatte ein gewisses Talent zu haben, sehr früh in unterschiedliche Kader Gruppen kam und relativ erfolgreich war, stand für mich bereits als Kind fest, Olympia 2004, 2008, 2012 da bin ich definitiv mit dabei 🙂 und wenn ich das erlebt habe, gehe ich anschließend zur Polizei und sorge für Recht und Ordnung!

Das schlimmste daran ist eigentlich nur, das war nicht nur meine Zukunftsvorstellung mit 6 Jahren, sondern auch noch mit 13, 14, 15 Jahren :-).

Bis dann alles ganz anders kam. 

So und jetzt hole ich bewusst etwas aus, weil ich denke, dass es für viele andere da draußen ein entscheidender Aspekt sein könnte, wenn man auf der Suche nach neuen Lebenswegen ist. 

Obwohl mein halbes Leben aus Disziplin, Ehrgeiz und Anstrengungen bestand, habe ich erst jetzt, sooooo viele Jahre später erkannt, eigentlich hatte ich trotz allem schon immer eine kleine, geheime “kreative Ader”.

Das es allerdings letztendlich das Schreiben, Bloggen, Fotos bearbeiten, Designs auswählen usw. geworden ist, das war nie abzusehen.

Ganz im Gegenteil!!!

Bedingt durch meine extrem schlechte Rechtschreibung in der Schule und einem deutsch Lehrer, der alles war, aber ganz sicher kein guter Pädagoge, hatte ich irgendwann gar keine Lust mehr auch nur irgendetwas zu schreiben. Urlaubskarten oder Geburtstagskarten waren mir ein GRAUS und selbst wenn irgendwer vorgeschrieben hat, hatte meine Karte noch 2 Fehler. 

Doch neben dem ganzen Leistungssport, war da wie gesagt immer die Lust auf „kreatives“. Meine Schulhefte sahen nie aus wie die der anderen, meine waren über, über, über ordentlich, was schlicht und ergreifend daran lag, dass ich gerne mit Farben gearbeitet habe und alles wichtige unterstrichen oder in einem Kästchen eingetragen habe. 

Als Teenager habe ich Tagebücher geschrieben und dort ALLES eingetragen und eingeklebt, was ich nur erlebt hatte. Die Bücher waren irgendwann dick wie 3 Teile Harry Potter, aber ich schaue noch heute manchmal rein und denke mir, Waaaaaaahnsinn, wie viel Arbeit und mühe ich da rein gesteckt habe, obwohl ich doch zwischen Schule und Training eigentlich kaum Zeit hatte.

Irgendwann habe ich dann begonnen zu Häkeln und zu Stricken, habe noch nachts Stunden vor irgendwelchen „Bildern zum ausmalen“ gesessen (zu Zeiten in denen das noch nicht “IN” war) usw. usw. usw.   

Ich habe allerdings nie daran gedacht, diese kleine „heimliche“ Leidenschaft irgendwie beruflich zu nutzen! Im Leben nicht!

Und als Kind einer 100%igen Justiz & Beamten Familie, hätten auch meine Eltern niemals daran gedacht, dass ich so einen Weg einschlagen könnte/wollte. Zumal ich auch nie gut war, dauerhaft an einem “Ding” zu arbeiten. Ich habe schon immer 2 oder 3 Bücher gleichzeitig gelesen, habe Mützen und Socken zur selben Zeit gestrickt und es kam auch immer wieder vor, dass ich irgendwelche Sachen nicht beendet habe, weil ich schneller Lust auf etwas neues hatte. Aber… im halbe Socken Stricken war ich großartig! 😉

 

IsasWomo Camping Informationen Reisemobil

Mit meiner kleinen, alten Omi auf 4 Rädern hat alles begonnen

 

Isa, welchen Weg bist du stattdessen gegangen?

 

Im Alter von 16 Jahren bekam ich zum ersten mal heftige Rückenprobleme. Durch den Leistungssport waren mir ein paar Schmerzen zwar bekannt, das war aber etwas anderes. 

Damit das alles hier nicht doch noch zum Buch wird, fasse ich das Nötigste mal zügig zusammen. 

Ich hatte mit 16 Jahren meinen ersten richtig großen Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen usw. und damit auch die erste Bandscheiben OP.  In den nächsten 8 Jahren folgten insgesamt 21 weitere Bandscheibenvorfälle und 12 OP’s, wodurch mittlerweile ein großer Teil meiner Wirbelsäule mit Schrauben und Platten komplett versteift ist.

Damit hatten sich die sportlichen Ziele natürlich erledigt, ich schaffte aber dennoch ein erstaunlich gutes Abitur. Die Polizei wollte mich so natürlich auch nicht mehr und aufgrund der vielen starken Schmerzmittel, wurde mir auch dringendste davon abgeraten mit einem Medizin Studium zu starten.

So kam ich dann irgendwann durch meine Gesundheit und den Sport zum Physiotherapie Studium. 

Obwohl ich gefühlt während des Studium selber ständig in irgendwelchen Kliniken oder Reha-Kliniken lag, konnte ich mein Studium noch erfolgreich abschließen, habe mein Staatsexamen absolviert und war „fertige“ Physiotherapeutin. 

Doch leider hatte mein persönliches “Isa Schicksal” von da an mal wieder andere Pläne… 

Nach vielen, vielen Bewerbungen (nicht weil mein Examen so mieß war, sondern weil man es als Physio-Berufsanfänger echt schwer hat, weil die meisten Praxen mindstestens 2 weitere Fortbildungen verlangen, die aber jeweils 3 Jahre dauern und tausende Euro kosten. Wie soll man das als Berufsanfänger leisten?)  hat mich eine Praxis dann irgendwann endlich angestellt (übrigens, das muss ich noch erwähnen, für einen BRUTTO Stundenlohn von 4,82 Euro) . 

Ich wusste allerdings auch, der Markt ist voller junger Physis auf der Suche nach einer Anstellung. Darum war ich erstmal froh überhaupt einen festen Job ergattert zu haben, aber sollte ich während der Probezeit krank werden, werde ich auch direkt wieder gekündigt. 

Tja und dann kam das was nicht kommen durfte!

Kurz vor dem Ende meiner Probezeit wurde ich krank! In den ersten Tagen dachte ich noch an irgendeinen heftigen Infekt, alles nicht so schlimm, wird schon… und bin schön brav weiter arbeiten gegangen. Am kommenden Wochenende bekam ich dann schon knapp 40 Fieber und lag richtig flach, fühlte mich elend, da ich aber Montag die erste in der Praxis seien sollte und somit auch den Praxisschlüssel zuhause hatte, MUSSTE ich irgendwie an diesem Montag Morgen zumindest so lange zur Praxis fahren, bis die Kollegen kamen.

Ich bin also noch irgendwie zur Praxis gefahren, mir war allerdings schon klar, ich werde nicht arbeiten können, es ging einfach nicht, selbst mit der X. Tablette…  zumal meine Zehen an diesem Morgen plötzlich  ganz taub waren. 

Sobald dann die Kollegen kamen habe ich mich krank gemeldet und es gab noch einen riesen Zoff mit meiner Chefin, die so gar nicht verstehen konnte, das ich jetzt tatsächlich wieder fahren wollte. 

Fahren ist allerdings falsch, denn Auto fahren war schon gar nicht mehr möglich, denn mittlerweile waren nicht nur meine Zehen, sondern meine ganzen Füße komplett taub.

Ich hoffte aber, vielleicht kommt das irgendwie durch das hohe Fieber und meinen “geschundenen” Rücken, habe mich also in ein Taxi gesetzt und bin direkt von der Praxis aus zum Orthopäden gefahren, der SOFORT wusste… da stimmt was ganz und gar nicht. 

Rettungswagen, Klinik, Koma – Isa & schwere Zeiten

Von der Praxis aus ging es dann mit dem Rettungswagen in die Klinik und dort auch direkt auf die Intensiv… mittlerweile konnte ich meine Beine Knie abwärts nicht mehr spüren. 

Lange Rede kurzer Sinn, in der Klinik stellte sich dann heraus, dass ich ein “Guillium Barree Syndrom” habe. Ganz, ganz, ganz vereinfacht gesagt, eine Entzündung des Rückenmarks und später dann auch des Hirns,  wahrscheinlich bedingt durch die verschleppte Erkältung. 

In der kommenden Nacht erreichte die aufsteigende Lähmung langsam meine Lunge und die Ärzte mussten mich in ein „künstliches Koma“ legen, ansonsten wäre ich erstickt und so war ich die nächsten 13 Wochen erstmal „weg“. 

Ach so… vielleicht noch so viel, nach dem 2. Tag im Koma haben meine Eltern dann auch die Kündigung (aus wirtschaftlichen Gründen) aus meinem Postkasten gezogen! Ich frage mich bis heute, was machen denn Leute, deren Eltern sich nicht um alles kümmern? Ich meine ich wurde gekündigt, habe kein Gehalt bekommen und lag 13 Wochen im künstlichen Koma (und danach dauerte es nochmal viele Wochen, bis ich mal so richtig klar war). In der Zeit hätte ich locker flockig meine Wohnung und alles was dazu gehört verlieren können, denn die Miete konnte ich ohne Job nicht bezahlen und Arbeitslosengeld konnte ich ja nicht beantragen.  

Nachdem ich langsam wieder wach wurde, war die Lähmung immer noch da, abwärts des Bauchnabels war einfach alles taub und so saß ich die nächsten 2,5 Jahre im Rolli, bin nur von Rehaklinik in Rehaklinik verlegt worden und irgendwann stand auch fest, meinen Beruf konnte ich vergessen. 

Ich dachte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch an eine Umschulung, oder ein neues Studium… aber die Ärzte und Rentenversicherung sahen das alles anders und so wurde ich im Alter von 24 Jahren komplett und für immer berentet. 

Was im ersten Moment ja vielleicht für einige Leute noch ganz toll klingt, hat mich in tiefe Depressionen versetzt. Ich meine ich war 24 Jahre, ich habe sooooo gekämpft für mein Abi und mein Studium, nachdem der Sport doch eigentlich alles für mich war. 

Ich habe also alles dafür getan, ein gutes Leben, eine gute Zukunft zu haben und dann wird man mit 24 Jahren für IMMER berentet, was eben auch bedeutet hat… ich werde nie wieder eine Anstellung annehmen dürfen, ich werde mein ganzes Leben auf Harz Vier Niveau verbringen (denn mehr Grundrente steht mir nach so kurzer Zeit nicht zu) und sollte ich mal heiraten wollen, bin ich auch noch voll und ganz von meinem Mann abhängig!

Ein „Traum“ für eine moderne, selbständige Frau!

 

Gab es für dich Wendepunkte, Isa und wie haben sie sich ausgewirkt?

 

Ja den großen Wendepunkt gab es! 

Ca. 3 Jahre nach dem Koma ging es mir langsam besser, ich begann mich mit meinem Leben zu arrangieren und konnte auch wieder kurze Strecken ohne Rolli überwinden. 

Warum ich? Mein Leben ist nicht fair!!!

Es kamen die Weihnachtsfeiertage und wie es bei uns in der Familie Tradition ist, verbrachten wir Heiligabend mit der ganzen Verwandtschaft bei meinem Onkel. 

Irgendwann in der Nacht wollte ich dann meine Ma, die in diesen ganzen Jahren IMMER an meiner Seite war, die sich beurlauben lassen hat und wochenlang in einem „Familienzimmer“ am Krankenhaus gelebt hat, nach hause bringen. 

Wir sind also los gefahren, ca.10 Minuten später sagt meine Ma neben mir im Auto sitzen plötzlich, Isa mir wird so schlecht, Isa mir wird so schlecht… sie sackt zusammen und stirbt mir Minuten später, Heiligabend Nacht, am Strassenrand parkend “unter den Händen weg”.

Ich lebe JETZT!!!

Einige Wochen später war das alles für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, so gehts nicht weiter!!! Meine Ma war immer eine Frau die streight ihren Weg gegangen ist, noch im November zum großen Check-Up beim Arzt war und immer wieder gesagt hat, wenn ich erstmal in Rente gehe, dann …. 

Letztendlich ist sie mit 51 Jahren an einem plötzlichen Riss der Aorta gestorben. 

Dazu kommt noch, dass meine ganze Rückengeschichte so mies ist, dass das Rückenmark immer weiter zerstört wird, was laut der Ärzte irgendwann dazu führen, dass ich wieder im Rolli sitze, dann allerdings für immer. 

Das alles hat dazu geführt, dass ich gesagt habe. Ich möchte mir JETZT Träume erfüllen! Ich lebe JETZT und so habe ich mir dann irgendwann den Traum erfüllt, ein altes, kleines Wohnmobil gekauft und bin zusammen mit meinem Hund los gefahren. 

Ich musste raus!!!

Meine Familie, Freunde und Verwandten fanden das alles allerdings gar nicht gut. Sie haben sich verständlicher Weise Sorgen gemacht, wenn das arme kranke „Mädchen“ so alleine unterwegs ist. Dementsprechend klingelte jeden Abend (zum Teil stundenlang) mein Handy.

Ich konnte die Sorge ja verstehen, aber ich wollte doch einsam am Strand sitzen und mein Ding machen und nicht jeden Abend 3,4,5 Stunden lang immer wieder das selbe erzählen. 

Nur dadurch begann ich überhaupt zu bloggen!!! 

 

Wohnmobil Blogger Isa by IsasWomo

Dieses ganze Business war nieeeee geplant!

 

Ich habe allen gesagt: “Passt auf, es gibt da ein kostenloses Portal, da schreibe ich täglich ganz ordentlich auf, wo ich gerade bin, wie es mir geht und was ich erlebt habe, so dass ihr das alle lesen könnt  wenn ihr möchtet, nur BITTE… ruft nicht jeeeeden Abend an. 

Zudem hatte ich das große Glück, sozusagen “zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort” zu sein, denn vor ca. 7 Jahren gab es im Grunde keine deutschsprachigen Informationen über alleinreisende Camper samt Wohnmobil oder Wohnwagen.

So nahm das ganze “Blog Ding” seinen Lauf!

Plötzlich verfolgten immer mehr fremde Menschen meinen kleinen Blog, irgendwann meinte dann eine gute Freundin, was hast du zu verlieren, versuch es doch… blog doch „professionell“ über deine eignen Seite. 

Ich und bloggen…??? Ich hatte doch gar keine Ahnung!!!

Aber ich hatte von dem ganzen ja GAR KEINE Ahnung. Weder wie man so eine Seite aufsetzt, wie man am besten schreibt, wie man bei Google gut rankt, die sozialen Medien für sich nutzt oder, oder, oder… 

Also habe ich Taaaage und Nächte im Netz verbracht! Habe alles alleine aufgebaut (für teure Agenturen hatte ich ja auch gar kein Geld und heute sage ich auch ganz klar, ich hätte niemals so ein Wissen, wenn ich es nicht alleine gemacht hätte) und ca. 3 Monate später ging IsasWomo – echt solo campen,  als eigenständige Seite online. 

Soviel vielleicht noch als Tipp an euch da draußen. Mit etwas Zeit und Willen, findet ihr alles was ihr über den Betrieb einer eigenen Seite oder eines eigenen Shops, bzw. den sozialen Medien wissen müsst, kostenlos im Netz! Es ist NICHT unbedingt nötig sau teure Kurse o.ä. zu belegen, wenn euch dieses “Kleingeld” eh gerade fehlt.

Von da an dauerte es nicht lange bis die ersten Kooperationsanfragen eingingen, ich habe ganz dreist bei zig Seiten angefragt ob ich als Gastblogger einen Artikel veröffentlichen darf und habe Tage und Nächte im Netz verbracht.

Irgendwann habe ich dann alles auf eine Karte gesetzt und mich selbständig gemacht (die einzige Chance die ich nach der Frühberentung hatte)  und so kam auf wundersame Weise eben eines zum anderen. 

 

Was ist vom Kindertraum übrig geblieben? 

 

Der Traum von Olympia ist natürlich vorbei! 

Dafür habe ich mir den Traum vom Road Trip im eigenen Wohnmobil erfüllt und lebe einen Alltag, an den ich nichtmal geträumt hätte!!!

So sehr ich das Schreiben früher gehasst habe, so sehr liebe ich es heute.

Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen irgendwelche Designs für Seiten, Posts oder Pinterest zu entwerfen, ich bin jeden Tag wieder überrascht, wie viele Leute mir schreiben und mir ihre Geschichten erzählen und es ist tatsächlich so… sobald ich den ersten großen Becher Kaffee neben mir stehen habe, greife ich jeden Morgen wieder gerne zum Laptop und das ganz gleich von welchem Ort aus. Ob zuhause, oder auf vier Rädern. 

 

IsasWomo Campingblog beruflich bloggen und reisen Isa by IsasWomo - Blogparade Sandra  Liane Braun was will ich wirklich im Leben

Abhängigkeit! Ohne Reisemobil ist ein Reisemobil Blog und ein Business rund ums campen nur schwer möglich. Um so schöner, das Mister Pepper seit wenigen Tagen festes IsasWomo Mitglied ist.

 

Isa, welche Stolpersteine und Hürden haben sich dir in den Weg gestellt bzw. Stellen sich dir in den Weg?

 

Hmmmm… eine schwierige Frage, bei der ich gar nicht recht weiß wo ich anfangen soll, ohne dass es letztendlich wieder so klingt, als hätte ich an allem nur etwas rum zu maulen 🙂 Zumal ich den Krat zwischen echten, ehrlichen Hürden und dem Anschein „zu negativ“ zu sein, echt schwierig finde. Gerade wenn man in einer Branche arbeitet, in der doch alles immer nur Sommer, Sonne, Sonnenschein, Wellenrauschen und Lagerfeuer zu seien scheint!

Aber gut… also grundsätzlich würde ich sagen, habe und hatte ich vor allem mit 3 Themenschwerpunkten zu kämpfen. 

1 das Persönliche

Meine Gesundheit ist eben eine andere als bei den meisten 34 Jährigen. Ich brauche morgens einige Zeit bis alle Medikamente wirken und ich wirklich „im Leben“ bin, dafür kann ich aber sehr gut auch abends oder nachts schreiben. Mittlerweile klappt das alles ziemlich gut, aber es hat eine Weile gedauert, bis ich den für mich besten Tagesablauf gefunden habe. 

Neben meiner Gesundheit ist aber auch immer wieder ein anderes Problem, dass meine Familie und sehr enge Freunde nicht wissen was oder wie ich eigentlich arbeite. Sie haben alle keine Ahnung vom Thema Internet oder Selbständigkeit und es interessiert sie auch nicht wirklich. Grundsätzlich ist das total ok, aber manchmal wäre es natürlich schon schön, wenn ich irgendwen fragen könnte, wenn ich mit irgendwem darüber reden könnte, wenn es mal wieder nicht läuft oder es Probleme gibt, oder wenn ich z.B. selber total verunsichert bin, ob ich es schaffen kann ein richtiges Buch samt Verlag im Rücken zu schreiben, gleichzeitig aber auch stolz bin überhaupt gefragt worden zu sein.

Aber selbst meine engste Familie denkt, ich bin mal wieder im Urlaub und tippe so ein bisschen vor mich hin und ich finde es ganz, ganz schwierig ihnen klar zu machen, was eigentlich “Sache ist”, ohne so zu klingen, als wolle ich nur auf die “Kacke hauen”. Naja… 

2. das Technische

Bis heute ist es so, dass ich mich um alles alleine kümmere. Egal ob es darum geht die Seite technisch am laufen zu halten, ob es um das Design oder eben die Artikel und Texte geht. 

Das hat für mich auch einen riesen Vorteil, denn ich kann zu 100% sagen… da wo IsasWomo drauf steht, ist auch IsasWomo drin und ganz ehrlich gesagt, genau darauf bin ich auch ein kleines bisschen stolz. 

Aber natürlich stehe ich auch immer wieder vor Problemen und dann heißt es wieder, die halbe Nacht zum Tag machen, Informationen sammeln und schauen, dass alles wieder richtig läuft. Dazu kommt, die online Welt ist soooo rasend schnell. Was vor einem Jahr noch als das ultimative „so musst du es machen“ galt, kann heute ein riesen Fehler sein! 

Dieses ständige „auf dem Laufenden bleiben“, neben dem eigentlichen Job zu schreiben und zu bloggen, Podcast, Facebook, Insta, Insta TV, Stories, Pinterest, E-Mails, Kommentare und persönliche Nachrichten zu erledigen… das ist nicht immer einfach (zumindest für mich nicht)

3. die Branche

Wahrscheinlich würde jeder denken, der noch nie etwas mit der Campingbranche zu tun hatte, diese Branche ist jung, aktiv und hat Lust auf neue Wege und Abenteuer. 

In der Realität ist es allerdings ganz, ganz anders. Wenn ich jetzt z.B. schreibe, dass es bis heute große Hersteller von Reisemobilen oder Caravans gibt, die keine Internetseite haben und es ganz, ganz viele gibt, die Facebook, Insta oder gar mehr, für absolut unnütz halten… dann entspricht das der Wahrheit. 

Es gibt also einerseits eine Branche, die aaaaabsolut und maaaaaaximal von Männern über 50 dominiert wird, die seit Jahren einen Boom erlebt und es nicht selten vor kommt, dass gesagt wird… Isa bitte erwähne uns nicht, wir können eh nicht mehr verkaufen, unsere Produktion läuft schon auf Maximum.

Für die das Internet eher sinnlos ist und sie dennoch unfassbar gut verkaufen. 

Und andererseits gibt es seit 1,2,3 Jahren unfassbar viele Leute die meinen, wir machen jetzt mal einen Blog oder YouTube Kanal auf, haben noch kein Reisemobil, waren noch nie unterwegs, geschrieben haben wir auch noch nichts, aber unsere Kamera Ausrüstung steht schonmal und jetzt wäre es doch ganz toll, wenn uns ein Hersteller einfach mal ein Reisemobil schenkt!

Die Branche ist also eher der Meinung aus dem Netz kommt nur Mist, dazu gibt es Maaassen an ziemlich dreisten „Bloggern, Youtubern, Podcastern“ und ich sitze immer wieder zwischen den Stühlen und versuche irgendwie zu beweisen, dass es auch Leute gibt, die schon seit Jahren versuchen „professionell“ zu arbeiten und bereits “abgeliefert haben”, bevor sie mögliche Anfragen stellen.

Ein riesen Thema, welches mir immer wieder massive Hürden in den Weg stellt und zu dem ich leider auch immer wieder feststellen muss, es gibt zu viele möchtegern Camping und „vanlife“ Blogger, Youtuber, Podcaster die sich unglaublich dreist verhalten und uns allen damit ganz, ganz viel kaputt machen. 

 

Beschreibe dein heute

 

Mittlerweile bin ich viel mit dem Reisemobil unterwegs und oftmals ist es so, dass ich Termine mit netten Spots verbinde. Leider läuft aber auch da nicht immer alles rund und so wurde mir im Oktober 2019 mein Reisemobil von Brandstiftern in Brand gesetzt. Doch seit wenigen Tagen steht fest, ich habe dank der Unterstützung meiner Leserinnen und Leser und der Hilfe des Herstellers Weinsberg ein neues Reisemobil kaufen können. 

Das Leben ist ein einziges auf und ab! 🙂

Gerade letzte Woche war ich 3 Tage zu einem “Wohnmobil/ Camping Foto Shooting” in Dresden, davor habe ich 3 Tage lang eine neue Therme samt Stellplatz getestet, davor war ich 14 Tage in den Niederlanden unterwegs und konnte einen Campingplatz Test mit 10 Tagen touren durch Den Haag und an der Küste verbinden.  So kann ich also Arbeit und Geld verdienen mit meiner Camping Leidenschaft verbinden. 

Es kommt aber auch immer wieder vor, dass ich ganz frei entscheide wohin ich reisen möchte und dann aus dem Wohnmobil heraus schreibe, meine Artikel und Posts für andere Seiten bearbeite.

 

Erfahrungen, arbeiten als Reisebloggerin

Morgens früh in Frankreich… Milla pennt, das Haar sitzt nicht …. das Businessoutfit eines Campingbloggers 🙂

 

Allerdings und das muss ich vielleicht auch mal ganz deutlich sagen… so schön das alles klingt und es macht mir wirklich viel Spaß… es gibt auch ganz, ganz viele Tage an denen ich nichts anderes mache als vor dem Laptop zu sitzen. Es kommt nicht selten vor, dass ich zwar an einem netten Spot bin, aber vom Strand, den Bergen oder der Innenstadt nichts sehe, weil das alles nunmal Arbeit ist. 

Außerdem… in diesem Job gibt es keine Wochenenden und keine Feiertage. Ich beantworte Sonntagabend genau so irgendwelche Fragen und Kommentare, wie ich z.B. am ersten Weihnachtsfeiertag tippend vor dem Laptop sitze. 

Das ist eben auch so! Aber genau das macht mir auch Spaß! In dieser online Welt ist man eben immer und zu jeder Zeit „ansprechbar“, ich bin ziemlich fest davon überzeugt, dass man nur so erfolgreich seien kann und sollte ich z.B. wirklich mal 3 Tage richtig krank flach liegen, dann poste ich eben auch solche Bilder und erkläre, warum ich gerade nicht antworten kann. 

 

Nordfrankreich Camping und Essen

Das Leben kann so schön sein! 🙂

 

Was brauchst du dazu, damit DEIN Leben schön ist?

 

Wie steht es auf meinem Tablet “All I need is my Dog, Coffee and a quiet Place!” 

Aber wir wissen auch alle, so einfach ist es natürlich nicht! 

Die wenigsten benötigen wohl Millionen, aber ein vernünftiges Einkommen bei dem man sich auch z.B. mal einen shopping Tag oder einen Café Besuch locker leisten kann, sind sicherlich erstrebenswert. 

Ganz wichtig ist auch das Thema Gesundheit. Gerade in den letzten Monaten haben wir alle so viel über unsere Gesundheit gesprochen, wie wohl nur selten zuvor.  Aber ganz egal wie man über Corona denkt… eines steht nunmal fest auch wenn es sooooo abgedroschen klingt.

Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts!

Genau das stimmt eben auch (leider) zu 100%, denn ganz gleich welche Werte man auch anhäuft, spielt die Gesundheit nicht mit, kann man sie nicht genießen!

 

Wovon hast du dich verabschiedet… 

 

Über diese Frage habe ich echt lange nachgedacht. Erst dachte ich, ich habe mich von nichts verabschiedet, ganz im Gegenteil, ich habe nur dazu gewonnen.  Aber nein, es gibt tatsächlich einen wichtigen Punkt von dem ich mich „verabschiedet“ habe… nämlich vom “Gesundheitssystem”. 

Das klingt jetzt so spirituell, so ist es aber gar nicht gemeint. Viel eher meine ich, ich habe mich davon verabschiedet ständig in mich hinein zu hören und mehr Zeit in Wartezimmern zu verbringen, als zuhause. 

Natürlich lasse ich mich regelmäßig durchchecken, allein schon auf Grund der vielen Medikamente. Für mich war es aber ganz, ganz wichtig aus diesem Kreislauf der Medizin zu kommen.

Vom Hausarzt zum Orthopäden, vom Orthopäden zum Radiologen, von da weiter zum Neurologen, Chirurgen, Neurochirurgen, Rheumatologen, dazu immer wieder in die Klinik zur Schmerztherapie, damit einhergehend auch Naturheilverfahren und Akupunktur und zuletzt natürlich auch zum Psychologen, denn kein Kopf der Welt, kann das alles verarbeiten. 

Dazu wurden die Therapien immer invasiver, irgendwann lag ich mehr in sterilen kleinen Op’s, als ich z.B. mal zum Friseure gegangen bin um es mir „gut gehen zu lassen“. 

Der Schritt zum Hund und Reisemobil war für mich diesbezüglich der entscheidende, denn irgendwann musste ich einfach verstehen, ich bin in vielen Bereichen austherapiert!!! Die eine große Heilung und dann ist alles wieder gut, die gibt es nunmal nicht!

Ich muss mit dem Leben, was mein Körper kann.

Jede weitere kleine Op, jede Spritze, jede Röntgenstrahlung machen vielleicht mehr kaputt, als dass sie mir wirklich weiter helfen, zumindest wenn der Kopf immer nur auf der Suche nach der großen Heilung ist.

Wie gesagt… ich bin ein großer Freund von Vorsorge und die regelmäßigen Checks sind absolut wichtig. Es tut aber mindestens genau so gut, sich Schrittchen für Schrittchen wieder auf den eigenen Körper verlassen zu können. 

Außerdem gibt es nunmal gute Tage und eher miese Tage… aber auch das ist wohl eher ganz normal und muss nicht gleich bedeuten, dass die ganz große Katastrophe naht. Wenn man sich aber jahrelang nicht auf seinen Körper verlassen konnte und jeden Tag massive Schmerzen hat… dann ist es sooo, soooo, sooo schwer aus diesem ganzen “Ärzte Kreislauf” heraus zu kommen.  

 

Isa Camping Bloggen Podcast zum beruf machen

Isa… verdammt persönlich! Ich kann mir kaum vorstellen, wie wohl mein Leben verlaufen wäre, wenn ich mich nicht für Milla und das Wohnmobil entschieden hätte

 

Isa … verdammt persönlich!

 

Liebe Sandra, nochmals vielen Dank, dass ich an deiner Blogparade teilnehmen darf und weil ich schon jetzt weiß, dass nicht wenige Leute denken, ohhh man, da gibt sie aber viel von sich preis?!?!

Dazu noch eine kurze Begründung. 

Was ich erlebt habe, habe ich erlebt und jeder der mir eine Weile folgt, der weiß auch, in meinem Leben passiert immer wieder erstaunlich viel… positives wie negatives!

Ich weiß aber auch ganz genau, wie es ist, wenn man absolut am Boden ist.

Ich weiß ganz genau was eine „knallende Tür“  auf der Intensivstation für einen selbst bedeutet kann, wenn der ganze Körper eh schon im Ausnahmemodus ist.

(Übrigens ein Thema, bei dem ich mir ganz sicher bin, dass wir dazu in den kommenden Monaten noch ganz viel hören und lesen werden, denn viele der schwer kranken Corona Patienten werden massiv über psychische Probleme klagen durch die Zeit der Beatmung auf der Intensiv. Mir schießen bis heute Bilder und Erinnerungen aus dieser Zeit in den Kopf, bei denen sich direkt mein Magen verkrampft und ich mich sofort zwinge an etwas anderes zu denken. Ganz oft sind es total nebensächliche Situationen, an die Ärzte und Pflege gar nicht immer denken / denken können, wie z.B. die durch den Wind zufallende Tür, oder die eine Schwester, die immer so schwungvoll die Tür aufgerissen hat und ich sofort dachte, die tut mir jetzt wieder weh. Winzige Kleinigkeiten, die aber so intensiv sind, wenn man da liegt und sich nicht „wehren“ kann.) 

Ich weiß, dass man taaaagelang ungeduscht und schwer depressiv im Jogger in den eigenen 4 Wänden liegen kann und sich nach stunden an die Wand schauen fragt, was man eigentlich die letzten Stunden gemacht hat, weil man gar nicht mehr mit sich, den Stunden und dem normalen Tagesablauf zurecht kommt. 

Und ich weiß auch sehr gut wie es ist, wenn der eigene Terminplan über Wooooochen nur von Arztbesuchen bestimmt wird, man jedesmal stillt hofft, hoffentlich ist der Arzt nett, sensible, interessiert und vielleicht kann er ja dafür sorgen, wie ein rettender Prinz auf dem weißen Pferd, dass mein Leben wieder schön wird. 

Allerdings weiß ich auch… DIESEN PRINZEN GIBT ES NICHT !!!! Es klopft NIEMAND an die Tür, nimmt einen an die Hand und sorgt dafür, dass das Leben wieder lebenswert ist. 

Und selbst die tollste Familie, der begabteste Coach und die besten Freunde können nicht dafür sorgen, dass das Leben wieder schön wird. Im aller, aller besten Fall, können sie nur stärkend an der Seite stehen. 

Letzten Endes kann man es nur alleine schaffen!!! 

 

Isa Camping Wohnmobil Blog

… MACHEN UND IM JETZT LEBEN!

 

Ich habe meine Geschichte erlebt, meine Vergangenheit gelebt und lebe diesen ganzen Rotz in Bezug auf meinen Gesundheit bis heute.

Daran wird sich auch nie mehr etwas ändern, ganz gleich ob ich mit meiner Geschichte offen umgehe oder sie geheim halte und so viel kann ich sagen, natürlich gibt es auch schlimme Dinge die in meinem Leben geschehen sind, von denen niemand etwas weiß und die ich niemals öffentlich erzählen würde. Auch ich habe noch Grenzen.

Aber wenn dieser Teil meiner Vergangenheit dazu beitragen kann, dass es auch nur einen einzigen Menschen da draußen gibt, der sich angesprochen fühlt, der das alles liest und denkt… wenn sie das alles gepackt hat, dann kann auch ich z.B. alleine mit dem Reisemobil unterwegs sein, oder ganz alleine den Schritt in die Selbständigkeit schaffen, einen Blog aufbauen oder, oder, oder… dann gibt das meiner Vergangenheit einen Sinn!

Und warum sollte ich diese Vergangenheit dann nicht auch offen beschreiben, wenn all das Dinge und Themen sind, mit denen ich „kein Problem“ habe, weil sie nunmal zu 100% zu mir dazu gehören und ich jeden Tag mit diesen Dingen zu kämpfen habe? 

Ich bin so, soo, sooo froh, dass ich meine Leben aktuell so leben kann wie ich es gerade tue, das ganze ist aber nur möglich, weil ich jeden Tag hohe Dosen starker Betäubungsmittel/ Schmerzmittel nehme. (Also vom Arzt verordnet!!! 🙂 )Mir ist schon klar, dass das auf Dauer für die Organe nicht gesund ist, aber nochmal… ich lebe JETZT!

Ich hab es ja schon einige Male geschrieben, ich überlege mir bei allem was ich poste und schreibe, ob ich damit ein Problem hätte, wenn genau dieses Bild, diese Geschichte, diese Zeilen morgen auf dem Titelbild der Bild Zeitung stünden. 

Naja und da kann ich nur sagen, wenn morgen ZUM BEISPIEL in der Bild stehen würde, Krankeit, Koma, Rolli, Rente, Tot und jetzt wieder glücklich! Die Geschichte einer Bloggerin….

Dann hätte ich damit kein Problem. Denn diese Vergangenheit gehört nunmal zu mir, das ist nunmal meine Geschichte, der der Weg dieses Blogs, der Weg in meine Selbständigkeit und wenn dieser Weg nur einem Menschen Mut macht, hat sich jedes Wort gelohnt!

Wenn ihr Lust habt andere spannende Wege kennen zu lernen, dann schaut gerne auch mal in die Artikel/ Podcasts der anderen Blogparaden Teilnehmer, vielleicht ist ja ein Lebensweg dabei, der auch DICH einen Schritt nach vorne bringt. 

Ich sage wie immer… 

bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (65 votes, average: 4,86 out of 5)
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Ein neues Mitglied in der IsasWomo Familie?!?

Ein neues Mitglied in der IsasWomo Familie?!?

Endlich ist sie da, die Entscheidung auf die ich (und soooo viele von euch) so lange gewartet habe, es steht fest, ab sofort gehört

 

Mister Pepper fest zur IsasWomo Familie! 🙂

 

Weinsberg Wohnmobil Cara Compact Pepper

Jetzt steht es also fest… Mister Pepper gehört fest zur IsasWomo Familie 🙂

 

Was lange währt wird endlich gut?

Na sagen wir fast… oder so ähnlich! Blicken wir nochmal ganz kurz zurück…

In der Nacht zum 1. Oktober 2019 ist die Omi, mein altes kleines Wohnmobil, durch Brandstiftung komplett verbrannt. Diese Nachricht schoss nur so durch Netz, so dass es nicht lang dauerte bis auch der Hersteller Weinsberg von meinem Problem erfuhr, denn die Omi war für mich ja nicht nur Freizeitfahrzeug. Dieser Blog und das ganze drum herum lebt natürlich davon, dass ich unterwegs bin!

Und dann geschah das erste kleine Wunder…

Weinsberg meldete sich nur wenige Tage nach dem Brand bei mir und sagte mir Unterstützung zu

Das ganze lief dann so ab, dass ich bereits ende des Monats nach Jandelsbrunn zum Werk gefahren bin und mir das Weinsberg Team dort ein Reisemobil aus dem Pressepool zur verfügung stellte. So kam ich zum erstmal zu „Mister Pepper“, genau genommen ein Weinsberg Cara Compact Edition Pepper, zum wiederholten Male das beliebteste Reisemobil seiner Klasse.

 

Edition Pepper, Weinsberg Cara Compact

Da stand der “Kleine” schon für mich bereit. Morgens am Werk in Jandelsbrunn

 

Dass mir Weinsberg so schnell und unkompliziert geholfen hat, war einfach DIE RETTUNG für mich und es wird IMMER ein Punkt bleiben, den ich dem gesamten Team hoch anrechne!!!

Weinsberg stellte mir dieses Reisemobil erstmal für 3 Monate zu verfügung, in der Hoffnung, dass bis dahin das Thema Versicherungen usw. geklärt sei.

Leider sollte es dann aber doch ganz anders kommen, die Erstattungen der HUK zogen sich endlos bzw. die ersten „Ergebnisse“ waren so mies, dass ich Widerspruch eingelegt habe, einen Anwalt einschalten musste usw. usw. So dass die 3 Monate zwar rasend schnell vergingen, aber an ein neues eigenes Reisemobil war nicht annähernd zu denken.

Es kam die Messe in Stuttgart und damit eigentlich auch der Zeitraum, in dem ich „Mister Pepper“ wieder abliefern musste. Doch zum Glück lies sich mit dem Weinsberg Team reden und ich durfte den „Nutzungsvertrag“ um weitere 3 Monate verlängern. Was mir erneut Zeit verschaffte, um weiter in den Kampf mit der Versicherung zu gehen und gleichzeitig mein „Business“ am laufen halten zu können.

 

Tjaaaaa und dann wurde die Welt plötzlich eine andere, CORONA!

 

Die Messe in Stuttgart war beendet, ich war kurzfristig zuhause um dann auf große Norddeutschland Frühjahrs-Tour zu gehen, als ich gerade in Schleswig stand und die ersten Stellplätze in den Lockdown gingen.

Mal ganz abgesehen davon, dass das gesamte Geschehen rund um den Lockdown mehr als bescheiden war, hatte ich noch ein ganz anderes Problem. Denn ganz gleich wie super lieb die Unterstützung seitens Weinsberg auch war, das ganze war natürlich auch ein Geschäft!

Weinsberg hat mir nicht geholfen weil ich die nette Isa bin, Weinsberg hat mir geholfen weil ich das Lieschen von IsasWomo bin und selbstverständlich wäre es dann auch schön, wenn ich mit Mister Pepper unterwegs bin und das Reisemobil NICHT wochenlang ungenutzt vor dem Haus herum steht.

Klar, Corona ist nicht meine Schuld und der Lockdown war es auch nicht, aber zuletzt bleibt eben bestehen, ICH konnte den Vertrag nicht erfüllen, weil ICH nicht unterwegs sein konnte.

Und zu allem Überfluss legte Corona natürlich auch die Versicherung lahm, so dass sich die Erstattung noch weiter hinauszögerte!

Das ganze Corona Geschehen zog sich und zog sich und zog sich und mittlerweile war es Anfang April, der nächste Zeitpunkt an dem ich Mister Pepper wieder abliefern musste.

 

Weinsberg Wohnmobile

Graue Wolken zogen auf… Bild vom letzten Tag in Schleswig bevor der Lockdown kam.

 

Und schon wieder verhielt sich Weinsberg mehr als fair!!!

 

Dazu muss ich jetzt mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern, aber ich finde, in diesem besonderen Fall und in diesen besonderen Zeiten, hat sich Weinsberg dieses Lob auch mehr als verdient!

Ihr solltet einfach wissen, dass ganz, ganz viele andere Hersteller zu beginn des Lockdowns SÄMTLICHE Kooperationen, Anzeigen usw. usw. abgebrochen haben. Soll heißen, Magazine und Verlage (die es in diesen Zeiten eh schon schwer haben) haben keine Einnahmen mehr durch ihre Anzeigen erzielt.

Die „Presseleute“ haben keine Testfahrzeuge mehr bekommen (und bekommen sie auch heute teilweise noch nicht), was eben auch bedeutet, einerseits fehlen den Magazinen die Anzeigen und dazu fehlen ihnen auch noch die „Geschichten“ weil sie keine Fahrzeuge bekommen.

Einer der ganz wenigen Hersteller, der trotz Corona gesagt hat, GERADE JETZT halten wir an unseren Partnern und Medien fest, außerdem gehen wir so weit wie nur eben möglich NICHT in Kurzarbeit und wir beantragen auch keine „Corona Gelder“, war die Knaus Tabbert Gruppe, zu der eben auch Weinsberg gehört.

Und von genau dieser Einstellung durfte auch ich nochmal profitieren! 🙂

Das Team nahm es mir nicht übel, dass ich in den vergangenen Wochen nicht unterwegs war, ganz im Gegenteil, sie verlängerten den Nutzungsvertrag ein weiteres mal, weil ich „Mister Pepper“ in den vergangenen Monaten kaum nutzen konnte und immer noch nichts von der Versicherung erfahren habe!

Ich durfte Mister Pepper also nochmal weiter nutzen und im Mai kam auch endlich die Entscheidung der Versicherung. Das ganze „Drama“ rund um die Versicherung habe ich euch ja bereits hier auf dem Blog beschrieben.

Letzten Endes war es so, dass die Erstattung zwar absolut NICHTS mit dem zu tun hatte, was der Vertrag aussagte, nämlich eine Erstattung in einer Höhe, so dass ich ein ähnliches Reisemobil mit ähnlicher Ausstattung zu den aktuell üblichen Marktpreisen kaufen kann. Es ging in meinem Vertrag nicht um Zeitwert o.ä., mein Vertrag sprach von Wiederbeschaffungswert!

Leider stand durch den Anwalt aber auch schnell fest, ich kann mir die 3-4 Jahre die ein Verfahren/ eine Klage dauern würde nicht erlauben, denn so lange bekäme ich keinerlei Erstattung und so lange leiht mir auch kein Hersteller dieser Welt ein Reisemobil.

3-4 Jahre ohne Womo, das ist ein Zeitraum der für den Blog das Ende bedeutet hätte.

Ich musste mich also mit dem Betrag zufrieden geben, auch wenn das bedeutet, mit einem anderen eigenen Womo würde es finanziell verdammt eng werden!

 

Jetzt mussten Entscheidungen her!

 

Der Corona Lockdown wurde langsam gelockert, Milla, Mister Pepper und ich waren wieder unterwegs und langsam mussten Entscheidungen her.

Für mich stellten sich zwei grundsätzliche Fragen… möchte ich wirklich dauerhaft mit einem teilintegrierten Van, also halb Kastenwagen/ halb Womo Modell unterwegs sein und gäbe es überhaupt iiiiiiiirgendeine Chance den Pepper zu kaufen.

 

Fangen wir mal bei der ersten Frage an…

Die Omi war ein altes Alkoven Modell, also Bett oben und viel Platz im Sitzbereich, samt großer Seitenbank. Dieses Modell habe ich mir damals natürlich nicht NUR ausgesucht, weil es gerade so in mein sehr kleines Budget passte, sondern weil ich es genau so auch richtig, richtig gut fand!

Dagegen ist Mister Pepper natürlich ganz, ganz anders und JA diesbezüglich bin ich auch ganz ehrlich, gerade an das besonders schmale des Peppers, musste ich mich zu Beginn schon schweeeer gewöhnen!

Hättet ihr mich vor einem Jahr gefragt, Alkoven Modell oder schmaler Pepper, ich hätte zu 100.000% gesagt, Alkoven Modell und AUF JEDEN FALL viel Platz im Sitzbereich.

ABER… ich kann auch sagen, dass ich in den vergangenen Monaten ganz viel positives am Pepper „kennengelernt habe“.

Die schmaleren Maße und der große Motor, das sind Dinge die haben definitiv ihre Vorteile und auch ein Bett, in das man nicht klettern muss, kann schon super sein. Gerade für mich, da ich ja nunmal immer wieder in den unterschiedlichen Städten unterwegs bin und das auch noch als Alleinreisende, haben die etwas schmaleren Maße riesen Vorteile.
Dazu ist der Pepper eines der wenigen Wohnmobile, welches fast 700 kg Zuladung vertragen kann. In der 3,5t Klasse eher eine Seltenheit und im Gegensatz zur Omi, hat Mister Pepper eine große Garage, die ich nicht mehr missen möchte.

Naja und dann wäre da natürlich noch der grundsätzliche Punkt, dass ich vielleicht die Chance bekommen könnte, dauerhaft ein fast neues Reisemobil zu fahren.

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Omi auf dem Weg zur Sicherstellung

 

Keine Frage, mit der Omi hat alles begonnen und da kann gerne jeder schmunzeln, ich hänge bis heute an der Omi und wenn ich mir die Brandbilder anschaue, könnt ich direkt wieder heulen. Aber ich bin nunmal auch von diesem ganzen „Auto Ding“ abhängig und was gibt es da besseres als ein fast neues Reisemobil, dass ich mittlerweile eine ganze Weile testen konnte???

Da sind die Chancen schon recht gut, dass ich nicht jedes Jahr wieder viel Geld in irgendwelche Reparaturen stecken muss und eine Woche vor dem TÜV schlecht schlafe.

Das alles bringt mich direkt zu Frage zwei… gäbe es überhaupt irgendeine Chance den Pepper kaufen zu können?

Ehrlich Antwort, wenn es diese Möglichkeit gibt, dann wird es auf jeden Fall finanziell verdammt eng!

Der neue Pepper kostet mit allem drum und dran irgendwas um die 54.000 Euro!

Kohle die ich niemals zusammen bekommen und dass es für mich keine Möglichkeit gibt so ein Fahrzeug „auf Pump“ zu kaufen, hatte ich euch ja schon irgendwann mal genauer erklärt.

Gut, jetzt ist das Womo nunmal kein niegel, nagel, neuer Neuwagen mehr und im besten Falle spielt der Blog natürlich auch noch in dieses ganze Thema rein.

Andererseits habe ich selber wochenlang überlegt, was wäre mir denn eigentlich lieber?

Es gibt ja 2-3 Blogger, die dauerhaft Fahrzeuge von einem Hersteller gestellt bekommen, was auch bedeutet, ca. alle 2 Jahre bekommen sie ein ganz frisches, neues Modell und gehen damit on Tour, machen für den Hersteller Werbung, schreiben und sind so etwas wie „Markenbotschafter“.

In ganz vielen Belangen ein SUPER Deal, zumal man als Blogger natürlich auch keine Versicherung zahlt, Reparaturen weitestgehend übernommen werde usw. usw.

A la Paul Ripke, im ersten Moment… „richtig geile Scheisse“ 🙂

 

Aber wie immer und überall im Leben, hat so eine Kooperation natürlich auch ihre „Kehrseite“.

Was ist, wenn man sich vielleicht mal nicht mehr sooooo „sympathisch“ ist?
Müsste ich mehr oder weniger „alles schlucken“, weil ich immer befürchten muss, wenn irgendetwas nicht 100% ig im Sinne des Unternehmens läuft, ist die Karre weg?
Was passiert wenn innerhalb des Unternehmens das Personal wechselt? Wäre ein anderes Team genau so „auf meiner Seite“ wie das alte oder müsste ich ständig damit rechnen, dass das Reisemobil schneller „weg ist“ als ich Milla sagen kann?

Wie sieht es mit anderen Einbauten aus? Was wäre z.B. wenn ich ein Angebot bekäme irgendeine neue Technik zu testen, die aber von einer Firma stammt, die nicht mit „meinem“ Hersteller zusammenarbeitet?
Alle 2 Jahre ein neues Modell klingt erstmal fantastisch, aber was wäre dann mit der ganzen Technik, die ich in anderen Kooperationen einbauen lassen habe oder muss ich schlicht sagen, bei einem solchen Deal sind andere Einbauten nicht möglich?

Naja und dann kommen noch ganz persönliche Fragen hinzu… ein ganz, ganz kleines Beispiel… meine alte Milla pinkelt 2-3 mal auf den Womo Teppich… das ist bei einem gestellten Womo alles andere als gut!!!

Oder mein Trottelchen Gen und ich verschütten z.B. den Milchkaffe mit viel Milch (die so richtig zu müffeln beginnt, wenn nur winzige Reste in den Polstern bleiben) quer über die Polster… hei, jai, jai!

Das sind eben alles so Themen, die musste ich mir sehr, sehr gut überlegen.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich natürlich für einen längeren Zeitraum fest an einen Hersteller binden würde. Zum aktuellen Zeitpunkt hätte ich da bei der Knaus Tabbert Gruppe bzw. Weinsberg ehrlich gesagt gar kein Problem mit, aber sehe ich das in 1,2,3 Jahren noch ganz genau so?

Ich habe mir zu diesem ganzen Thema in den vergangenen Monaten echt viele Gedanken gemacht und habe diesbezüglich schon das ein oder andere Problem auf mich zukommen gesehen.

Dabei muss ich aber vor allem auch ganz klar sagen, das waren ja NUR MEINE GEDANKEN, IDEEN, ÜBERLEGUNGEN. Ob die Knaus Tabbert Gruppe ÜBERHAUPT jemals mit dem Gedanken spielt, dauerhaft mit einem Blogger zusammenzuarbeiten, so wie es eben zwei drei andere Hersteller machen, das wusste ich NICHT!!!

Letztendlich stand aber für mich fest, mir wäre „all in all“ ein Weg am liebsten (und ja ich weiß, das ist so ein bisschen die eierlegende Wollmilchsau 🙂 )

Wenn es eine Möglichkeit gäbe dauerhaft mit Mister Pepper unterwegs zu sein, dann hätte ich es gerne wenn Weinsberg einerseits schon „registriert“ was es für sie bedeutet, wenn ich dauerhaft mit einem ihrer Fahrzeuge unterwegs bin und dementsprechend auch den Preis „anpasst“ :-).
Meinetwegen könnten wir auch gerne irgendwas vereinbaren, so dass ich hin und wieder für sie schreibe, oder in welcher Form auch immer für sie arbeite.

Und dennoch wäre es mir am allerliebsten, ich könnte Mister Pepper fest kaufen. Also einmal bezahlen und damit ist das Reisemobil meines, mit allen VOR- und NACHTEILEN!

Ich sage ja… die eierlegende Wollmichsau… oder etwas übertreiben gesagt, schenkt mir doch das Womo, aber bitte ohne Verpflichtungen! 😉 😉 😉

Dass es so nicht laufen würde, davon konnte ich ausgehen! 🙂

 

Aber plötzlich wurde es kompliziert… Corona & der Campingboom!

Natürlich stand ich während der vergangenen Monate immer wieder mit Weinsberg in Kontakt und irgendwann stand mal eine absolut inoffizielle Summe im Raum, für die ich Mister Pepper ja VIELLEICHT kaufen könnte.

Eine Summe die ich vielleicht gerade so erreichen konnte.

Also habe ich in den vergangenen Monaten sämtliche Aufträge angenommen die nur irgendwie rein kamen. Ganz blöd war allerdings, dass gleichzeitig zwei regelmäßige Aufträge, für Kunden für die ich schon sehr, sehr lange schreibe oder social media mache, durch Corona vor der Insolvenz standen.

Damit war dieses regelmäßige Einkommen von heute auf morgen weg! Gerade jetzt… ganz bescheiden! Aber gut, es half ja alles nichts, weiter machen und alle Kosten so weit wie möglich runter schrauben.

Dann kam aber zu allem Überfluss auch noch der Corona Camping Boom und plötzlich stiegen die Gebrauchtwagen-Reisemobil-Preise schier ins unermessliche.

Der Gebrauchtwagenmarkt war in den vergangenen Wochen weitestgehend leer und wer JETZT z.B. einen Pepper kaufen möchte, soll für ein 2 Jahre altes Modell fast den Neupreis zahlen. Natürlich könnte man dann auch ein neues Modell kaufen, darauf müsste man dann eben ein gutes Jahr warten. Wer JETZT ein Reisemobil möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Das spielte mir jetzt nicht gerade in die Karten, denn natürlich sahen auch die verschiedenen Weinsberg Abteilungen was auf dem Markt aktuell los ist, was leider auch bedeutete… der Preis für Mister Pepper sollte deutlich steigen.

 

Weinsberg Pepper mit Hund

Jetzt brauchte es Superheldenkräfte, sonst würde das mit Mister Pepper nichts mehr werden!

 

Auf einmal stand eine Summe im Raum, die ich nicht packen könnte.

Also mussten wir alles nochmal durchsprechen, Weinsberg musste sich intern absprechen, ich musste schauen was mein kleines Sparschwein noch so hergab und das ganze zog sich nochmal über einige echt schwierige Wochen.

Bis wir dann irgendwann auf einem guten Mittelweg waren, so dass Weinsberg zufrieden seien konnte und ich gerade so sämtliche Kröten zusammen bekam!

Und damit stand nach “schnellen 9 Monaten” fest, ich kann das Reisemobil zu 100% kaufen, von diesem Moment an gehört es mir und zwar mit allen Vor- und Nachteilen.

 

Somit steht also seit heute auch ganz offiziell fest, Mister Pepper ist und bleibt ein Teil von IsasWomo. 🙂

 

Nachdem wir uns also endlich geeinigt haben, stehen gerade noch die ganzen blöden, aber notwendigen Themen an.

 

Punkt… wie wird das Wohnmobil versichert?

 

Ich habe mich nach laaaangem hin und her für die RMV Versicherung entschieden. Egal wen ich gefragt habe, ich habe bisher nur positives gehört und gelesen (auch nach erheblichen Schäden) und für mich war klar… zur HUK möchte ich nicht nochmal.

Außerdem ist die RMV eine spezielle Camping bzw, Reisemobilversicherung und ich hoffe, dass das eine gute Wahl ist. Das einzige was mich ja schon wieder zum grübeln gebracht hat… ich hatte noch einige Fragen zum Vertragsabschluss und habe aus diesem Grund bei der RMV angerufen.

Ich habe genau erklärt um was es geht, ich habe zudem sehr deutlich erwähnt, dass ich Neukunde wäre und großes Interesse an der RMV habe, aber der Typ auf der anderen Seite der Leitung war soooo dermaßen lustlos und einsilbig…. gut gefallen hat mir dieser erste persönliche Kontakt nun wirklich nicht!!!

Aber gut… schieben wir es einfach mal auf das heiße Wetter und einen schlechten Tag!!! 🙁

 

2. Punkt … Unterstellen!

 

Nach all den Erfahrungen steht für mich fest, ich werde es nochmal mit einem Unterstellplatz versuchen. Ich habe mich auch schon schlau gemacht und 2-3 Plätze im Auge ABER SOLLTEST DU EINE MÖGLICHKEIT HABEN/ KENNEN IM GROßRAUM DORTMUND, AN DEM ICH EIN 7 METER WOMO SICHER UNTERSTELLEN KANN (AM LIEBSTEN NATÜRLICH ÜBERDACHT UND JE NÄHER AN DER INNENSTADT JE BESSER ABER DA WÄREN WIR WOHL WIEDER BEI DER EIERLEGENDEN WOLLMILCHSAU) DANN WÄRE ICH ÜBER JEDEN TIPP DANKBAR!!!

 

3. Punkt … bekleben/ bekleben lassen

 

Ich spiele mit dem Gedanken Mister Pepper großflächig bekleben zu lassen. Im Grunde spiele ich schon seit Jahren mit dem Gedanken, ich sehe auch viele Nachteile darin, ich sehe aber auch das irrsinnige „Werbe-Potenzial“. Denn mir geht es so, sehe ich z.B. auf der Autobahn irgendein besonders beklebtes Fahrzeug, dann gebe ich auch gerne mal Gas oder lasse mich zurück fallen, nur um lesen zu können was denn da eigentlich steht. 🙂

Solltest DU eine Firma haben die solche Arbeiten vornimmt, oder eine Firma kennen die solche Arbeiten erledigt, meinetwegen auch erstmal nur großflächige „Aufkleber“ druckt, dann meld dich doch mal bei mir.

Allerdings kommt die Belebung definitiv erst in Frage, wenn ich eine Möglichkeit gefunden habe Mister Pepper sicher unterzustellen.

 

Von nun an heißt es also… IsasWomo unterwegs mit Mister Pepper!

 

Bevor ich mich verabschiede möchte ich mich nochmal bei euch bedanken!!!

Ich hätte im Leben nicht daran geglaubt, dass es doch so, so, so viele Menschen gibt, die nach dem Brand der Omi für mich, Milla bzw. IsasWomo gespendet haben.

Mein ganz, ganz besondere Dank gilt DIR D. Ferrari, denn hättest du das alles nicht bereits in der ersten Nacht in die Wege geleitet und mich damit “ins kalte Wasser” geworfen, wäre es wohl nie zu so viel Hilfe und Unterstützung gekommen! DANKE! 

Wenn es eine Möglichkeit gäbe, würde ich mich auch gerne bei jedem persönlich bedanken, ich habe allerdings von den allermeisten weder den genauen Namen, noch eine E-Mail Adresse oder gar Postadresse.

Darum kann ich nur auf diesem doch sehr unpersönlichen Weg DANKE sagen!!!

Ich DANKE euch wirklich von ganzem Herzen, wie gesagt, für mich ist es wirklich ein Wunder, dass sich so viele von euch an der Spendenaktion beteiligt haben.

Ich habe von Anfang an gesagt, sämtliche Spenden werden für den erhalt dieses Blogs genutzt, bzw. für ein neues Reisemobil oder den Kauf neuer Ausstattung (ich wusste ja nicht, wieviel Geld zusammenkommt) und GANZ GENAU SO HABE ICH ES AUCH GEMACHT!!!

Ich weiß nicht was ich anderes tun kann als von ganzem Herzen DANKE zu sagen! Ohne eure Hilfe wäre das alles absolut nicht möglich gewesen! Ohne eure Hilfe hätte ich bei der aktuellen Marktlage wahrscheinlich noch lange kein eigenes Wohnmobil.

DANKE!!!

 

Ebenso muss und möchte ich mich aber auch nochmal ausdrücklich bei Weinsberg bzw. der Knaus Tabbert Gruppe bedanken! Ohne diese Unterstützung hätte ich extrem auf dem Schlauch gestanden und es wäre für mich unmöglich gewesen, den Pepper neu zu kaufen.

Darum auch hier nochmal, VIELEN, VIELEN DANK für eure Hilfe in den vergangenen 9 Monaten!

 

IsasWomo Campingblog

Von herzen DANKE, denn ohne Unterstützung wäre das alles nie möglich gewesen!

 

Mister Pepper, Milla, Isa… wie heißt es so schön „never change a winning Team“

 

DANKE FÜR EURE HILFE, DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG UND DANKE FÜR ALL DIE KLEINEN UND GROßEN DINGE, DIE IN DEN VERGANGENEN 9 MONATEN GELAUFEN SIND!

OHNE EURE UNTERSTÜTZUNG WÄRE ICH ABSOLUT HILFLOS GEWESEN!!!

Es ist schon alles ein Wahnsinn, wenn ich mir überlege, was in den letzten 10 Jahren in meinem Leben geschehen ist.

Jetzt geht es also mit Mister Pepper weiter und ich bin schon jetzt gespannt, was die Zukunft für mich bereit hält. Ich befürchte allerdings, langweilig wird es bestimmt nicht! 🙂

Na… WIR werden es erleben! 🙂

Bis dahin sage ich nochmal DANKE und wie immer, bleib gesund!

Deine

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Pepper vs. Van TI – Konkurrenz belebt das “BOOM”bastische Geschäft!

Pepper vs. Van TI – Konkurrenz belebt das “BOOM”bastische Geschäft!

Gestern, 21.07.20 fand die Jahrespressekonferenz der Knaus Tabbert Gruppe (KTG) in der neuen Halle 1 der Messe Düsseldorf statt und auch wenn du denkst, die Campingwelt kann nicht neu erfunden werden, war das Spektakel „Knaus Tabbert PK“ vollgepackt mir News und Neuheiten.

Die Knaus Tabbert Gruppe hochexplosiv – Der Campingboom zwischen Camper leben und witschaftlichen Interessen.

Die erste gute Nachricht, ob Covid 19, Corona oder Lockdown, die Welle des Campingbooms rast weiter über Deutschland und das Jandelsbrunner Unternehmen surft die Monster Welle wie Garett McNamare die Frühjahrswellen vor Nazare.

Ein Beispiel:

Allein im Juni 2020 wurden 1691 Freizeitfahrzeuge zugelassen. Das sind sage und schreibe 97,5 % mehr Zulassungen als im Juni 2019, was für die KTG einen Marktanteil von 18,5 % bedeutet, nochmal 3% Punkte mehr… und da war der Boom ja bereits enorm!

Ich weiß, viele von euch werden jetzt gerade denken, na wunderbar, das sind alles, nur keine guten Nachrichten und ja, natürlich weiß ich was ihr meint. Andererseits wissen wir alle auch, die wirtschaftlichen Zeiten sind allgemein betrachtet mehr als schwierig und wenn es ein solches Unternehmen tatsächlich schafft ohne Corona Zahlungen, Steuererleichterungen und ganz wenig Kurzarbeit durch den Lockdown zu kommen, gleichzeitig aber Händler unterstützt und an langjährigen Partnern festhält, obwohl die meisten Konkurrenten diese Ausgaben scheuen, dann ist das schon eine respektable Leistung.

Dran bleiben!

Und warten wir es ab, stetiger Tropfen höhlt den Stein! Ich warte gespannt auf den Tag, ok sagen wir besser das Jahr, an dem sich „die großen Hersteller“ am Stell- oder Campingplatzbau innerhalb Deutschlands beteiligen, um neue Käufer und Sympathien zu gewinnen.

 

Der Pepper bekommt Konkurrenz aus dem eigenen Stall!

 

Eines der vielen Highlights der PK war sicherlich die Information, dass Knaus 2021 mit dem Van TI ein Modell auf den Markt bringt, welches in direkter Konkurrenz zum Weinsberg Pepper steht (immerhin mehrere Jahren hintereinander das am häufigsten gekaufte Reisemobil Modell seiner Klasse) .

Während sich 2021 beim Pepper relativ wenig verändert (bis auf den Chassis Wechsel von Peugeot auf Fiat und nicht zu vergessen, das neue serienmäßige MEDKIT! Sozusagen die serienmäßige kleine Reiseapotheke, die man aber natürlich noch mit seinen persönlichen Medis bestücken muss ), bekommt der Van TI deutlich mehr Neuheiten. Besonders ist darunter wahrscheinlich das neue Heck.

 

Vansation mehr Platz im Van TI durch neue, ebene Rückwand

Das Sondermodell Van TI Vansation samt der neuen, ebenen Heckwand

 

Wo früher eine Kannte war, campt es sich jetzt glatt durchs Jahr!

Durch ein neues Herstellungsverfahren (FoldXpand… man muss dem Kind auch einen innovativen Namen geben 😉 ) ist es möglich 10 cm mehr Raumlänge zu gewinnen, ohne dass sich die Fahrzeuglänge verändert.

Magie?

Naja nicht wirklich… das schöne „Geheimnis“ liegt im neuen „Heckleuchtenträger“ (da ich ja keine Ahnung von Autos habe, würde ich schlicht Stoßstange sagen) der ab 2021 komplett eben mit der Heckwand verbaut werden kann.

Dadurch entstehen im Innenraum 10 cm mehr Platz, was auch bedeutet, die Längsbetten sind von nun an angenehme 2 Meter lang und dank eines neuen Raumkonzeptes, findet noch ein weiterer kleiner Schrank im Innenraum platz.

Ebenfalls neu im Van TI ist der Block, in denen normalerweise die Gurte sitzen. Dieser wurde deutlich schmaler und ist mittlerweile in den Polstern integriert. Dadurch ist das ganze nicht nur optisch schöner, es entsteht auch mehr Platz, wodurch die neuen dickeren und gleichzeitig ergonomischen Sitzbänke nochmal 12 cm länger sind.

Bleibt noch das Bad, welches im 650 MEG (das größere der beiden Modelle) von einer komplett schwenkbaren Wand lebt. Wird die Dusche gerade genutzt, schwenkt man die Wand samt Waschbecken usw. zur Seite und es entsteht eine große Duschkabine, in der man nach dem Duschen nicht mehr das halbe Bad trocken legen muss.

Ob die Leitungen zum Waschbecken und der ganze Schwenkmechanismus aber über Jahre hinweg und nach 60.000 rüttelt Kilometern auch noch so sicher und fest sitzen, hmmmmm… ich könnte mir vorstellen, dass das ein Knackpunkt werden KÖNNTE!

Was ich am neuen VanTI allerdings wirklich klasse finde, endlich gehen die Fahrzeug Ingenieure weg von diesem „besch…eidenen“ Gaskasten, in dem die schweren Flaschen hintereinander stehen. Im 21 Van TI gibt es wieder einen Gaskasten in welchem zwei Gasflaschen nebeneinander Platz finden.

Zudem befindet sich sämtliche Fahrzeugtechnik in der Heckgarage, das Polsterrücken der Sitzbank hat somit ein Ende.

Pepper vs. Van TI – dann bringt man eben die eigenen Konkurrenz auf den Markt.

Beide Fahrzeuge haben die besonders schmalen Maße (halb Kastenwagen/halb Wohnmobil), beide Reisemobile gibt es in zwei verschiedenen Grundrissen, beide laufen Serienmäßig auf Fiat und beide Fahrzeuge haben in der Grundausstattung den identischen Preis!!!

Ein neu designter Knaus gegen das bewährte Weinsberg Pepper Design … sobald beide Modelle so „boombastisch” einschlagen wie es der Pepper bisher getan hat, stehen die Weichen der KTG auf Erfolg.

Neben der Frage nach dem persönlichen Geschmack, wird letztendlich wohl auch die Frage sein, wie es mit den Zusatzpaketen aussieht und in welchem Preisrahmen diese liegen werden, sobald man Dinge wie Sat-Anlage, Markise, Klima, breitere Türen oder ein anderes Polsterdesign bestellen möchte.

Die Vansation 2021

Abgesehen vom VAN TI, gibt es 2021 noch das Sondermodell Van TI VANSATION. Gleiche Maße, gleiches Fahrzeug, aber vollgepackt mit einem modernen hellen Design und gaaaaanz viel Technik. Vom „großen“ 27 Zoll TV bis zum Head-Up Display.

 

Und welche Highlights wurden auf der Jahres PK noch gezeigt?

 

Mit dem Weinsberg CaraCITO kommt ein neuer Wohnwagen auf den Markt, welcher KOMPLETT gasfrei ist!

Bedeutet also… hier ist ein entsprechender Landstromanschluss UNBEDINGT von Nöten, dafür kann man sich das ganze große Gas Thema aber ersparen. Im CaraCITO läuft die gesamte Fahrzeugtechnik über Strom! Zum kochen stehen im CITO 2 Ceranfelder zu verfügung, das Kochen auf Gas hat also ein Ende.

Speziell ist auch die Lage der Heizung bzw. der Ausströmer.  Denn der Cito verfügt vom Werk aus über eine Heizung und Klimaanlagen Kombination. Die Ausströme der Heizung liegen wie immer im unteren Bereich des Innenraums, die der Klimaanlage allerdings direkt unterhalb des Daches, so dass ein perfektes Klima zu jeder Jahreszeit möglich seien soll.

Hmmmm… meine persönliche Meinung… mich hat schon schwer erstaunt, dass während der PK gesagt wurde, im Grunde ist eine Klimaanlage wichtiger als jede Heizung.

Dies mag im Hochsommer auf einem Campingplatz in Südeuropa vielleicht auch stimmen, wer aber den deutschen Frühsommer kennt, andere Reiseziele bevorzugt oder auch mal im Herbst, Winter, Frühjahr mit seinem Caravan verreist, würde dieser Theorie wohl vehement Widersprechen.

Das Camper samt Caravan bevorzugt auf Campingplätzen stehen, welche dann natürlich auch über einen Landstromanschluss verfügen, ist klar. Eine andere Möglichkeit haben Camper im Weinsberg  CaraCITO allerdings auch nicht. Ein Zwischenhalt auf dem Weg nach Spanien oder eine Nacht campen im Wowa vor dem Konzertgelände ist natürlich möglich, allerdings nur wenn man auf Heizung, Klima, Kochfeld usw. verzichtet. Das gleiche gilt z.B. auch für einige Landvergnügen Plätze, die ja von Caravanern häufig genutzt werden können, auf denen es aber nicht immer Strom gibt. Und wer schon einmal länger in Südfrankreich, Spanien oder Portugal stand weiß auch, der ein oder andere Stromausfall ist jederzeit möglich.

Auch in diesen Situationen funktioniert technisch im CITO wenig.

Diesen niegel, nagel, neuen Caravan bekommt man für weniger als 11.000 Euro, ob man allerdings überall und immer vom Landstrom abhängig seien möchte, dass muss jeder Camper für sich entscheiden.

 

Neuer, schöner, schicker … das Knaus Flaggschiff SUN I

 

Der große vollintegrierte von Knaus ist schon immer ein „heißes Teil“ und auch wenn Design immer Geschmacksache ist, der neue SUN I sieht schon echt klasse aus.  Ab 2021 gibt es die SUN I Modelle 900LEG und 900 LX auf Wunsch auch als 3 Achser.

Für mich persönlich geht der Knaus SUN I damit innen wie außen, in direkte Konkurrenz mit den ja wirklich schönen Reisemobilen von Niessman Bischoff, ist allerdings im Gegensatz dazu, bis zu 30.000 Euro günstiger.

 

Knaus Reisemobil vinn integriert 2021

Größer, länger, moderner… der SUN I 2021

 

Und das Thema Kastenwagen… oder besser gesagt CUV???

 

Auch im Bereich der Weinsberg und Knaus CUV’s gibt es einige Neuheiten.

Bei den Modellen Knaus Boxlife und Boxstar, sowie Weinsberg Carabus und CaraLoft, ist es bei den Varianten OHNE Hochdach ab kommendem Jahr möglich ein Panoramafenster über dem Sitzbereich/Fahrerhaus einzubauen. Dieses große Fenster über dem  Fahrerhaus/ Sitzbereich ist echt klasse, das liebe ich auch aktuell an Mister Pepper sehr, weil man direkt das Gefühl bekommt, als währe oberhalb des Kopfes noch ganz viel Raum. Mal abgesehen von der frischen Luft, sobald man das Fenster öffnet.

Wenn ich allerdings einen solchen CUV kaufen könnte, dann definitiv nur mit dem neuen Hochdach bzw. innovativen Pop-Up Roof!

Das große Dachfenster im Hochdach sorgt bei geschlossenem Dach für viel Licht und wurde komplett überarbeitet, so dass es deutlich weniger Luftwiderstand und Geräusche während der Fahrt erzeugt.

Der eigentliche Knaller ist das Hochdach aber natürlich im aufgestellten Zustand. Dank „Cabrio“ Option kann man die eine Seite öffnen, aber auch mit Fliegengittern oder Thermo Stoff beziehen. Neu sind die vielen, vielen Ablagen im Hochdach, so dass Bücher, Handy, Tablet Platz finden und dank der USB Buchsen auch oben geladen werden können.

Durch ein neuen Gewebes ist die Matratze gut gegen Kälte und Feuchtigkeit geschützt, es gibt eine LED Leiste im Hochdach für indirektes Licht und dank mehrere Ausströmer wird die Nacht im Hochdach mukelig warm.

Auch wenn ich persönlich die Cabrio Funktion des Hochdaches wahrscheinlich nie nutzen würde, aufgrund meines sehr gespaltenen Verhältnis zu Motten, Bienen, Mücken, Schneidern… Schmetterlingen 🙂 … aber alleine schon für jede Menge Insta Bilder ( und selbst wenn es die super gefakten waren, ihr wisst schon, das heiße, schlanke blonde #Campinggirl räkelt sich in der mini Bikini Buchse nachts im hellerleuchteten Hochdach direkt vor der Küste Neuseelands ohne eine Mücke) ist es PERFEKT weil das ganze soooo cool aussieht!!!

Nein, Spaß beiseite… das offene Hochdach ist im Sommer sicherlich eine echt nette Alternative und sieht rein optisch klasse aus. 

 

Klar… das sind sie, die typischen Traumbilder, aber das neue Hochdach samt “Cabrio Feeling” sieht doch echt klasse aus, oder?.

 

Campingstarter mieten bei Rent and Travel!

 

Rent and Travel, das Portal zum mieten von Reisemobilen der Knaus Tabbert Gruppe entwickelt sich wahnsinnig gut und ist auf dem besten Weg das stärkste Mietportal Europas zu werden.

Mittlerweile gibt es schon 170 Stationen in Deutschland und weitere in Schweden und Italien. Ganz neu… ab 2021 wird es auch eine entsprechende Rent and Travel Info App geben, mit vielen Hilfen die typische Camping Starter gebrauchen können.

ABER BITTEEEEEE (ALSO LASST EUCH NICHT UNTER DRUCK SETZTEN)… DOCH BEVOR IHR DIESE RIESEN GROSSE APP HERUNTERLADET, KLICKT EUCH DOCH DURCH DEN „ISASWOMO CAMPING FÜR ANFÄNGER“ BEREICH .  🙂 🙂 😉

 

100 Jahre Helmut Knaus, 60 Jahre Knaus - Campingbranche feiert Geburtstag

Helmut Knaus wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden, das Unternehmen Knaus 60 Jahre und aus diesem Grund gibt es die Sonderedition in strahlend blau 🙂

 

Happy Birthday!

Helmut Knaus wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden und das Unternehmen Knaus 60 Jahre. Naja und was macht ein Reisemobilhersteller wenn ein “Jubel-Jubiläum” ansteht, er bringt natürlich eine Sonderedition heraus (genau genommen sind es sogar 3 Sondereditionen).

Der Knaus Südwind Caravan, das SkyWave Reisemobil und den Boxstar Kastenwagen gibt es in einer blauen Sonderedition. Leider waren die Fahrzeuge zur PK noch nicht ganz bereit, aber wenn das Blau auch nur Ähnlichkeiten mit den Bildern hat…. ich glaube ich bin schockverliebt! #joghurtwargestern (Ich möchte auch einen blauen Mister Pepper… das wäre dann eben ein Pfeffer Mix oder so)

 

100 Jahre Helmut Knaus, 60 Jahre Knaus - Campingbranche feiert Geburtstag

Die Sonderedition zum Knaus Geburtstag… auf den Bildern finde ich das Blau ja SUPER!

 

Fazit – meine erste bombenstarke Knaus Tabbert Group PK abseits von Messen und Veranstaltungen

 

Die ganze Veranstaltung fand auf dem Messegelände in Düsseldorf statt, genau genommen in der neuen Halle 1, welche neben Halle 4 auch auf dem Caravan Salon von Knaus genutzt wird.

Somit war es für mich auch ein erster klitzekleiner Probelauf, wie so eine Fachmesse unter Corona  Bedienungen ablaufen wird und ich empfand den ganzen Auftritt als sehr, sehr überlegt und in diese Zeiten passend.

Dank unzähliger Stehtische verteilten sich die Menschen bestens, Foodstände wurden mit großem Abstand über die Fläche verteilt und insgesamt war viel Personal, viele Desinfektionsständer und Menschen mit Masken zu sehen.

 

Knaus Tabbert Pressekonferenz Messe Düsseldorf

Die neue Halle ein sieht klasse aus und bietet viel Platz um Abstand zu halten

 

Kleiner „Fun-Fact“…

Vielleicht habt ihr die Kolumne in der Automobilwoche an diesem Montag bereits gelesen? Ich hoffe sehr, dass noch irgendjemand das ganze online stellt, bisher habe ich leider vergebens gesucht, auch weil es sich um ein typisches “Auto – Zeitschrift – B2B – Branchenblatt” handelt… es ist also nicht leicht „dran zu kommen“.

Die ganze “Kolumne” dreht sich um das fehlen der Hymer Gruppe auf dem Caravan Salon und ich sage mal so… dagegen kommt mein Artikel von vor einigen Wochen aber einer Liebesbotschaft gleich. 🙂

Die ganze Kolumne ist so klug und so fein geschrieben, richtig, richtig gut!

Ich bekomme den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen, aber unter anderem vielen Sätze wie: “Unter Erwin währe das wohl nicht passiert oder Erwin Hymer währe sich der Verantwortung gegenüber der Caravanindustrie bewusst.”

(Nochmal… das ist kein Zitat, nur eine sehr ähnliche Formulierung!)

Da diese Kolumne erst am Montag erschienen ist, wurde natürlich auch gestern abseits der PK immer mal wieder schmunzelnd über das Thema gesprochen und ich habe so das Gefühl, der Satz „Unter Erwin wäre das nicht passiert“, wird noch zum inoffiziellen Leitsatz des Caravan Salon 2020 und dient als perfekte Antwort auf JEDE Frage.

Solltet ihr irgendwie die Möglichkeit haben, an die frisch erschienene Automobilwoche zu gelangen, schaut rein… ich habe selten eine so spitz und trotzdem feinsinnige Kolumne gelesen, leider habe ich schon wieder vergessen wie der Name des Journalisten ist.

Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Erlebnis mal dabei sein zu können, da wir Blogger normalerweise leider bei solchen Veranstaltungen immer wieder durchs Raster fallen. Es ist und beliebt eben ein endloses Thema, für große Teile der Caravan Industrie sind die allermeisten Blogger/Vlogger auch 2020 schlicht nicht vorhanden, totaaaaaal egal oder es liegt an den Zuständigkeiten innerhalb der größeren Betriebe, da wir weder so richtig in den Presse/ Journalisten Bereich gehören, noch unter das Marketing fallen.

Aber gut… auch nach 5 Jahren bleibe ich dabei, wir haben Zeit! Irgendwann wird auch die Caravan Industrie auf dieses neumodische Internet aufmerksam!

Mein Dank gilt der Knaus Tabbert Gruppe und wir können alle gespannt darauf sein, mit wieviel “Sprengkraft” die boombastische Welle des Campingbooms weiter über Deutschland und Europa ziehen wird.

Damit ihr euch von allen Fahrzeugen und Infos noch ein besseres Bild machen könnt, kommen hier noch einige Bilder. (Alle Fahrzeugbilder die in diesem Artikel zu sehen sind stammen von Knaus Tabbert.)

 

Der kürzere VAN TI - VAN-TI_550MF
Das Badezimmer im VAN TI 2021
Ein neuer Wohnwagen - Weinsberg CaraCITO ohne Gas
Wohnwagen ohne Gas der CaraCITO von Weinsberg
Kastenwagen Knaus Boxstar mit Panoramadach 2021
Knaus PK auf dem Gelände der Messe Düsseldorf
Dank der Stehtische war Abstand halten kein Problem
VAN TI 650 MEG 2021 - Das größere Van TI Modell der Knaus Tabbert Gruppe
Die Klapp-Rückwand im Bad des VAN TI 650 MEG
CaraCITO innen - 2021 Gasfrei campen
Der SUN I 2021 von innen - Knaus Tabbert Gruppe - Wohnmobile
Die LED Leiste im Hochdach sorgt auch nachts für eine angenehme Beleuchtung
Knaus PK und der neue überdachte Eingang zur Halle 1
Großes Kino diese Pressekonferenz
Extra lange Betten im VAN TI 2021 - Knaus Tabbert Gruppe
Und Zauberei... so wird aus einem Bad eine Dusche.
Weinsberg Wohnwagen Cara Cito - Knaus Tabbert 2021
SUN I 2021 - Das Flaggschiff der Knaus Tabbert Gruppe
Die neue Ablage im Hochdach - Kastenwagen Knaus Weinsberg 2021
Jaaaaa, mir san mit'm Radel da... Neue Halle 1 Messe Düsseldorf
Camping Boom 2021

Bleibt gesund

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (45 votes, average: 4,49 out of 5)
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Paddeln macht Spaß  – Wassersport für Camper

Paddeln macht Spaß – Wassersport für Camper

Kennt ihr das Projekt „Paddeln macht Spaß“? NEIN???? Dann wird es Zeit! 🙂  Paddeln macht Spaß“ möchte Spaß verbreiten und zwar genau genommen den ganz großen Spaß am Kanu fahren und Stand-Up-Paddling (SUP).

Als begeisterte Wassersportler hegt das gesamte „Paddeln macht Spaß“ Team eine ganz besonders große Leidenschaft für alles, was man auf dem Wasser erleben und unternehmen kann.

Naja und wenn man selbst so viel Freude an einer Sache hat, dann möchte man diese Begeisterung  gerne mit anderen Menschen teilen… der Startschuss für das Projekt „Paddeln macht Spaß“.

Soweit so gut, bleibt die Frage:

Was hat “Paddeln macht Spaß”  mit Camping zu tun und geht IsasWomo jetzt unter die Wassersportler?

 

Paddeln macht Spaß Kanu und Camping

Wenn ihr dieses Logo auf einem Campingplatz seht, dann ist die Paddeln mach Spaß Tour nicht weit.

 

Starten wir mal mit dem deutlich einfacheren Thema Paddeln & Camping 🙂

Mal abgesehen von speziellen Wassersport Kursen, geht das Team rund um Lars Thierling jeden Sommer auf große “Paddel Tour” um neue Leute vom Spaß am Kanu fahren und Stand-Up-Paddling zu begeistern. Naja und was wäre da besser, als diese Tour samt Wohnmobil und Anhänger, auf Campingplätzen in Wasser nähe, zu starten? 

So kam das Projekt  „Paddeln macht Spaß“ also auf uns Camper und verbringt zum wiederholten Male ihre Sommertour auf unterschiedlichen deutschen Campingplätzen, um

  1. die Camper vom Sport zu begeistern,
  2. um Tipps und Tricks rund um das passende Equipment zu geben und
  3. den perfekten Transport und tolle Spots für Kanu Fahrer und SUP Fans zu empfehlen

 

Und was hat das alles mit IsasWomo zu tun?

Lars und ich sind uns vor allem auf den Caravan Salons der letzten Jahre über den Weg gelaufen. So haben wir zwar gegenseitig von dem, was der andere macht erfahren, aber eine Zusammenarbeit war bis Dato nie wirklich Thema.

Tja, doch dann kam Corona, man hatte mehr Zeit um sich andere Projekt anzuschauen und sowohl “Paddeln macht Spaß”, als auch IsasWomo, ist mittlerweile lange genug online um sagen zu können, alles klar… das sind alles keine „Eintagsfliege“ mehr, bei denen man davon ausgehen muss, dass in 6 Monaten wieder alles „flach liegt“. Darum habe ich mich dann auch wirklich gefreut, als ich eine Nachricht von Lars bekam, ob ich nicht mal Lust hätte auf der PmS Tour 2020 vorbei zu schauen. 

Davon abgesehen finde ich die Kanu und SUP Schnupper-Tour eine echt gute Idee, um einfach mal eine Möglichkeit zu bekommen, in dieses ganze Thema rein schnuppern zu können. Ich meine, viel einfacher kann man es Campern ja kaum machen… vielleicht auch gerade wenn es um das Thema ” eher schüchtern alleine unterwegs” geht. 

Mir ist schließlich fast alles peinlich und wenn es mir so geht, dann gibt es auch andere Menschen, die ähnlich ticken. 

Ich selbst wollte z.B. das Stand-Up-Paddeln schon laaaaange mal testen, habe mich aber ehrlich gesagt “on Tour” nie getraut.

Irgendwo zu so „viel zu coolen und viel zu schönen“ französischen Beach Menschen zu latschen, um dann gefühlt 30 mal vor aller Augen ins Wasser zu fallen… neeeeee, das war mir mal wieder viel zu unangenehm. 🙂

Da war es dann für mich letztendlich deutlich einfacher sich ein paar Freundinnen hier im Ruhrgebiet anzuschließen und das ganze irgendwann vor 2-3 Jahren gemeinsam zu testen. Hätte es allerdings die Möglichkeit gegeben, das ganze direkt über den Campingplatz zu versuchen und vor allem zu sehen, dass da auch andere Camper sind, die sich noch nicht als “super Könner” auf dem Bord bewegen, ich glaube die Schwelle wäre für mich deutlich kleiner gewesen. 

 

So kam also eines zum anderen, ich wollte eh schon lange mal wieder paddeln gehen, Lars Frage kam zum perfekten Zeitpunkt  und das ganze hat eben dazu geführt, dass ich euch die Wassersport Campingplatz Tour heute mit Begeisterung vorstelle.

Wenn ihr jetzt sagt, och eigentlich ist das alles eine echt gute Aktion und ihr habt eh schon länger mal Lust eine Kanu Tour oder Stand-Up-Paddel Runde zu starten, dann klickt auf folgenden Link: Paddeln macht Spass Tour Termine. Dort findet ihr sämtliche Termine/ Campingplätze der Paddeln macht Spaß Tour 2020. Das ganze beginnt am Wochenende 14./15.7 und endet um den 01.08.2020. Vielleicht habt ihr ja Lust 2-3 Tage auf einem netten Campingplatz zu verbringen, samt der Möglichkeit in die Wassersportarten zu schnuppern 

Wenn ihr allerdings sagt, rein schnuppern reicht mir nicht oder, das habe ich bereits getan, ich habe Lust auf einen “richtigen Kurs”, dann gibt es gute Nachrichten, denn auch das ist seit diesem Jahr möglich. 🙂

Schaut einfach mal auf der Kurs Seite vorbei, sucht euch einen passenden Kurs aus, ruft an und habt Spaß! 🙂

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Die passende Ausstattung und jede Menge Tipps und Tricks zum Thema Wassersport & Camping bringen die SUP & Kanu Fans der Paddeln macht Spaß Tour mit auf den Campingplatz.

 

 

Paddeln macht Spass, Kanu und SUP für Camper

Wenn ihr mir bzw. IsasWomo über Facebook oder Insta folgt, erfahrt ihr ab sofort immer mal wieder von den neusten Paddeln macht Spaß Aktionen.

Davon abgesehen werde ich Lars bzw. die “Paddeln macht Spaß Tour” in den kommenden Wochen sicherlich mal irgendwo an einem See besuchen und natürlich erfahrt ihr dann hier gaaaanz genau, wie gut oder schlecht ich mich geschlagen habe. 

Das Trottelchen auf dem Wasser 🙂 … hmmmm… ich glaube ich sollte die Taucherbrille schon mal ins Womo legen. 😉 Das wird sicherlich ein „cooles“ Erlebnis 😉

Sobald es soweit ist erfahrt ihr es hier…

Bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure „kleine Meerjungfrau“

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Camping nach Corona, der Lockdown hat ein Ende, die Vorsichtsmaßnahmen und Reglementierungen werden immer weiter zurück geschraubt, endlich wieder Zeit für eine Wohnmobil Reise. 

Ich hatte dir ja schon erzählt wie die ersten 10 Tage mit Corona on Tour verlaufen sind und dass die aktuellen Regelungen echt total unterschiedlich sind. Nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch innerhalb eines jeden Bundeslandes, macht jeder Platz aktuell so ein bisschen sein eigenes Ding. 

 

Camping nach Corona Lockdown Teil 2

 

Camping nach Corona in Deutschland, Bayern, Kitzingen

Ich mag den, am Main langgezogenen Stellplatz in Kitzingen sehr… so wie viele andere Camper auch, selbst mitten in der Woche.

 

Im ersten Teil dieser Frühsommer Camping nach Corona Tour durch Deutschland, bin ich zuletzt in Fulda gelandet und was von da an geschehen ist, das erzähle ich dir hier: 

 

Wohnmobil Tour Hessen Fulda

Fulda ist wirklich ein sehr hübsches Städtchen.

 

Fulda ist eine wirklich schöne Stadt, auch mit den Corona Bestimmungen! 

 

Ich hatte Fulda als festes Ziel nie so recht auf dem Schirm, von daher war es eher Zufall, dass ich den Stellplatz in Fulda angefahren bin. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, Fulda werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. 

Die Stadt ist schnuckelig mit viel Kopfsteinpflaster, Cafés und kleinen Geschäften, es gibt ein wunderschönes Stadtschloss mit Schlosspark, natürlich den großen Dom und der Stellplatz hat insgesamt eher ein bisschen Parkplatzfeeling, kostet aber nur 6 Euro, der Supermarkt liegt gegenüber, er hat Strom, eine Ver- und Entsorgung und damit alles, was ich von einem Stellplatz benötige. 

Weil ich in Fulda wirklich gut stand und alles in erreichbarere Nähe war, habe ich beschlossen… ich bleibe eine komplette Woche in Fulda stehen und umgehe so den Stellplatzkampf an Pfingsten. 

Gesagt, getan, gepostet und Besuch bekommen!

Und schau an… es kam ein Besuch nach dem anderen an den kommenden Tagen. Ich habe so das Gefühl, Camping nach Corona ist aktuell für ganz viele Camper ein “musst have”. 

Ganz, ganz ehrlich gesagt, das mit dem Leserbesuch on Tour ist für mich häufig ein extrem zweiseitiges Schwert. NEIN ich muss es anders sagen, für mich ist das ganze Thema insgesamt nicht mehr so einfach, entspannt und “nett”, wie es für viele andere Camper ist.

Einerseits finde ich es natürlich toll, wenn Leute sagen, wir haben gelesen Isa steht in Fulda, die wollten wir schon immer mal kennen lernen, da fahren wir jetzt mal hin. Ein bisschen quatschen, vielleicht auch einen Kaffee, einen Milchshake oder ein Bier trinken gehen… alles super, immer gerne, immer schön 🙂 

Zumal ich es ja schon mehr oder weniger von Beginn an so mache, dass ich niemals zu irgendwelchen Lesern nach hause fahre. Warum und wieso? Das würde hier jetzt jeden Rahmen sprengen, nur so viel, ich mache es nicht. Von daher finde ich solche Stellplatz oder Campingplatz Besuche und spontane Treffen total ok, nett, habe ich gerne!

… alles wunderbar & wirklich schön!

Aber ich sagte ja schon… das ganze ist immer häufiger ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn ich unterwegs bin, dann bin ich ja oftmals etwas anders unterwegs als viele “ganz normale Freizeit Camper”. Neben dem wunderschönen “unterwegs sein” und reisen, ist das alles auch immer wieder Arbeit, ein ganz normaler Job, wie wir ihn alle haben oder ausüben, oder anders gesagt,  für mich ist so eine Tour ja nicht nur reine Freizeitgestaltung, ich muss eben auch an den Laptop oder habe den ein oder andere Termin, manchmal auch kurzfristig.

In Fulda war es z.B. so, dass mich insgesamt 5 Womos besucht haben. Ein Blogger Kollege den ich schon lange kennen, ein Buch Autoren Paar bei denen es schlicht Zufall war und 3 Leser-Paare. Mit einem Paar saß ich abends noch zusammen, wir haben gequatscht und alles war entspannt. Wir haben ein Glas zusammen getrunken, uns unterhalten und alles war wunderbar entspannt.

Überraschung, Pfingsten mit Milla & Isa…

Die zwei anderen Paare sind allerdings ganz bewusst nach Fulda gefahren, um gemeinsam mit mir die Pfingsttage zu verbringen. Nicht falsch verstehen, damit habe ich noch gar kein Problem, es wird erst dann schwierig, wenn ich vorab nichts von dieser Camping nach Corona Pfingsttour zu Isa wusste und alle Personen gerne ein gewisses “Tagesprogramm”  gemeinsam mit Milla und mir erleben möchten. Ich stand also jetzt direkt vor mehreren Problemen. Milla ist nicht mehr in der Lage mit anderen Hunden lange Spaziergänge zu erleben und ich hatte mir die Pfingsttage auch arbeitstechnisch anders eingeplant. 10 Uhr Dombesuch, 13 Uhr Stadtbesichtigung, danach ein Eis und abends essen gehen… das klingt klasse, aber wie gesagt, nur weil ich unterwegs bin, bedeutet das für mich nicht, dass ich frei habe. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und das bedeutet auch nicht, dass ich nichts mit anderen Leuten zu tun haben möchte, es ist nur einfach nicht alles immer so möglich. Denn eines steht für mich ganz eindeutig fest… ich habe zu lange gekämpft um an ein paar Aufträge zu kommen, Arbeit, schreiben “Job” geht auch unterwegs für mich erstmal vor und bei Millachen… gut, da muss ich dann vielleicht auch einfach so hart sein und sagen, ich weiß am besten, was dieser Hund noch kann und verträgt.

Das ist nicht fair, denn so bin ich nicht!

Ich finde es nicht fair, wenn es letztendlich heißt, ich sei asozial, eingebildet, vollkommen übertrieben zickig o.ä., nur weil ich sage, ich kann dieses Tagesprogramm (von dem ich ja gar nichts wusste, es war ja ein ganz spontaner Besuch) nicht mitmachen, ich kann nicht 2 Stunden mit den Hunden wandern gehen, den ganzen Tag mit mit vollkommen fremden Menschen verbringen und gleichzeitig meine Arbeit liegen lassen. Das geht einfach nicht… und das ist wirklich nicht böseartig, asozial oder komplett eingebildet gemeint!!!

Du kannst es dir sicher schon vorstellen, leider gab es mit beiden Paaren letztendlich ganz schön Zoff, weil ich den Erwartungen an mich einfach nicht gerecht werden konnte.

 

Hunde Anhänger fürs Wohnmobil

Lange Spaziergänge findet Milla mittlerweile auch wieder gut, allerdings am besten im Halbschlaf in ihrer Kutsche! Aber gut… die kleine ist vor wenigen Tagen (geschätzt) 20 Jahre alt geworden!

 

Es läuft leider immer wieder auf drei “Blogger Problemchen” zurück, aber die haben zumindest nichts mit Corona zu tun, juhuuu!

“1. Problem” :  

Ich bin alleine unterwegs und da bekommt man sicherlich auch schnell den Eindruck, ach die Isa ist da so alleine, die fahren wir jetzt einfach mal spontan besuchen, damit sie nicht so “einsam und gelangweilt” ist. Ich kann wirklich verstehen, dass dieser Eindruck entstehen könnte, aber ich fühle mich im gründe nie einsam und gelangweilt, bin ich wirklich sehr, sehr, sehr selten.

“2. Problem” :

In ganz vielen Fällen kennst du mich, Milla, meinen Alltag deutlich besser als ich dich. Für dich bin ich “die Isa, die mit Milla unterwegs ist und gerade Mister Pepper nutzt”, die im Ruhrpott lebt, die Kaffee liebt, die gerne blogged, die auch mal deutlich Klartext schreibt, die alleine unterwegs ist, die eine Geschichte hat und es liebt im Café zu sitzen. Für mich bist du aber in den allermeisten Fällen total fremd. Klar, das kann man ändern, aber das braucht auch ein bisschen Zeit.  Wie verhält du dich denn komplett fremden Personen gegenüber? Ist es direkt so, dass du mit ganz fremden Menschen z.B. die kompletten Pfingsttage verbringst, oder einfach mal bei ihnen zuhause vorfährst und abends auf deren Couch sitzt? Oder ist es nicht eher so, dass man einfach etwas Zeit benötigt, sich kennenlernen muss, sich “beschnuppern” muss, wenn man total fremde Menschen kennenlernt?

“3.Problem” :

Für viele Camper ist die Zeit unterwegs reine Freizeit, Urlaub, der Job ist zuhause und on Tour genießt man das Leben abseits von Geld verdienen und Arbeitszeiten. Naja und dann gibt es eben noch ein paar Camper wie mich, die ihre Arbeit überall erledigen können, Hauptsache sie haben Internet und einen Laptop. Natürlich bin auch ich mal einen ganzen Tag unterwegs und der Laptop bleibt geschlossen.

Aber selbst dann habe ich im Café das Handy in der Hand und poste etwas, schreibe Nachrichten und Kommentare, oder ich saß die Tage zuvor dafür besonders lange am Laptop oder ich weiß, ok… heute Vormittag, Mittag bin ich unterwegs, dann nutze ich eben noch den Abend für die Arbeit. In meinem Fall verbindet sich eben Freizeit und Arbeit im und am Wohnmobil und das auch über z.B. Pfingsten, wenn es gerade nötig ist.

 

Die Tage in Fulda waren also insgesamt schön, aber auch nicht ganz unkompliziert und dabei war Camping nach Corona mal gar kein Thema! Erstaunlich, dass das noch möglich ist 😉

 

Von Fulda aus bin ich dann weiter gefahren ins bayrische Kitzingen und da ist leider mal wieder etwas geschehen. 

 

 

Weinsberg Pepper Wohnmobil Camping nach Corona Urlaub

Das klang schon nicht gut und sah dann auch unschön aus. Es ist immer doof, wenn so etwas mit fremden Eigentum passiert. 🙁

 

Mister Peppers Pollersucht! 🙁

 

Da ich den Kühlschrank nicht fest verschlossen habe bevor ich los gefahren bin, ist mir die Kühlschranktür, während ich auf die Autobahn aufgefahren bin, aufgeflogen! Also… nächster Halt, Rastplatz!

Dort habe ich schnell geparkt, habe flux den halben Kühlschrank wieder eingeräumt und dann viel mir auch noch ein, dass ich in der Garage eigentlich Millas Kutsche anders verstauen wollte, weshalb ich dann doch ein paar Minuten länger auf dem Rastplatz stand und in der Garage gekramt habe. 

In dieser Zeit ist direkt vor mir ein LKW angekommen und hat, aufgrund der nicht allzu großen Lücke, relativ nah, direkt vor mir eingeparkt. 

Alles gut, eigentlich alles kein Problem, komplett eingeparkt hatte er mich nicht!

Um ausparken zu können, musste ich ganz einschlagen und etwas zurück setzten, um dann an der Ecke des LKW’s vorbei zu kommen. Wie gesagt, eigentlich alles kein Problem. Doch an diesem super sonnigen Tag, spiegelte der Bildschirm der Rückfahrkamera unheimlich, so dass ich nur ganz schlecht erkennen konnte, was auf dem Bildschirm zu sehen war. Davon abgesehen hatte ich den Poller am Rand des Rastplatz Gehwegs, an dem ein Mülleimer hing, vorab gar nicht registriert!

Tja und so passierte was passieren musste… das Heck des Peppers “schwenkte aus” und ich touchierte den Poller. Zwar war ich ganz langsam, aber es reichte aus, um einen deutlich sichtbaren (und hörbaren) Riss in der Stoßstange zu provozieren.

 

VERDAMMT! Camping nach Corona und jetzt auch noch die Poller Sucht!

 

Ei, jei, jei…. bei dem eigenen Wohnmobil ist so etwas schon ärgerlich, aber Mister Pepper gehört mir ja nicht, sondern Weinsberg! 

Es blieb mir also nichts anderes übrig als direkt, mit ganz viel schlechtem Gewissen, zu beichten was geschehen ist!!! Eines stand in diesem Fall zumindest Zweifelsfall fest… ich hatte Schuld und niemand sonst!

Damit niemand sagen konnte ich habe “Fahrerflucht” begangen, habe ich natürlich die Polizei informiert, man weiß ja nie wer später irgendwas meint. Wobei es an dem Poller tatsächlich keinerlei Schaden gab, also gar, gar, gar, gar nichts!!! Es dauerte keine 10 Minuten, da fuhr der Streifenwagen auch schon auf den Rastplatz, die haben sich das alles angesehen, haben festgestellt, dass an dem Poller keinerlei Schaden ist,  haben meine Daten aufgenommen und mir eine schöne Weiterfahrt gewünscht.

 

Blieb noch der Anruf bei Weinsberg! 🙁

 

Also habe ich ganz schnell bei Weinsberg angerufen (dann hatte ich es hinter mir) doch zum Glück,  nahm es das Weinsberg Team locker auf. Aussage: Mach dir keinen Kopf, wer so viel unterwegs ist, kann auch mal etwas übersehen.  Solange es „nur“ die Stoßstange ist und nicht noch mehr beschädigt wurde, hält sich das ganze ja in Grenzen. Wir schicken dir den Versicherungsbogen zu und dann schauen wir mal, wie wir das regeln können. Wo biste denn gerade? 

Glücklicherweise ist das ganze ja schon in Bayern geschehen, ich war also zumindest nicht suuuuper weit von Jandelsbrunn entfernt und vielleicht könnte man den Schaden ja direkt im Werk reparieren. Das Weinsberg Team wollte sich mal erkundigen und wir würden dann irgendwann nochmal telefonieren.

Puhhhh das war also schonmal geschafft!!! Naja…und wenn man das ganze dann vielleicht noch im Werk reparieren könnte, wäre das sicherlich auch nicht schlecht für mich.

Haaaaaach…. alles eine unangenehmen Sache, aber gut….sowas kann leider passieren.

 

 

Kitzingen Bayern Camping nach Corona

Kitzingen eine tolle Stadt mit einem (wie ich finde) klasse Stellplatz direkt am Main

 

Jetzt aber weiter nach Kitzingen, die Camping nach Corona Tour sollte ja weiter gehen.

 

In Kitzingen war ich schon vor vielen Jahren, fand es damals schon super schön und auch jetzt, war Kitzingen einfach nur klasse! Ich mag den Stellplatz, der sich so lang am Main entlang zieht und das Städtchen hat ein kleines bisschen „Zucker Charme“.  

Gerade bei schönem Wetter ist Kitzingen besonders toll, weil man so wunderbar ,auf den Mainwiesen, vor dem Womo sitzen kann. Der Stellplatz kostet 9 Euro mit allem drum und dran (ich glaube allerdings es gibt keine Duschen und Stellplatz Brötchen gibt es immer von Mittwoch bis Sonntag, diese sehen aber nach typischen Aufbackwaren aus) 

Nachdem ich noch am selben Tag den Bogen für die Versicherung ausgefüllt habe und den gesamten Tag vor dem Womo in der Sonne am Laptop verbracht habe, klingelte am nächsten Morgen mein Handy… Weinsberg!

Isaaaaaaa…. wir haben mal mit der Werkstatt gesprochen. Eine neue Stoßstange wäre auch vorrätig, wenn du nächsten Montag in Jandelsbrunn sein könntest, könnten wir dir hier die Stoßstange direkt wechseln. 

Ja klar schaffe ich das, gar keine Frage 🙂 und mal schauen, wie Knaus Tabbert bzw. Weinsberg das Corona Camping Thema im Werk angeht.

Von dem Moment stand also auch fest, ich bleibe nicht über das gesamte Wochenende in Kitzingen stehen, sondern fahre Freitag schonmal nach Passau. 

Erstmal hatten Milla und ich aber noch 2 schöne Tage in Kitzingen, auch wenn das Wetter ab Donnerstag schon deutlich schlechter wurde. Was ich allerdings echt erstaunlich fand, selbst an den Tagen nach Pfingsten, mitten in der Woche, war der Stellplatz seeeeehr gut besucht. Es gab immer noch einige freie Plätze, aber meinen Erfahrungen nach, war es schon echt voll, für eher mittelmäßige Tage mitten in der Woche. 

 

Kitzingen Stellplatz direkt am Main

Die Wiese zwischen Wohnmobil und Main eignet sich wunderbar für lange Camping Abende.

 

Klappe die 324… Passau, Jandelsbrunn, Weinsberg wir kommen mal wieder!

 

Freitag bin ich also mal wieder in Richtung Passau getuckert und habe das Wochenende bei meinem Freund verbracht. Im vorbeifahren habe ich noch 2-3 Stellplätze Passaus gesehen und auch hier war es mal wieder sehr voll. Der kleine Stellplatz mit Strom direkt in der Stadt war Freitag Nachmittag komplett belegt und der größere Stellplatz an der Donau, ohne irgendeinen Service, war bis auf ganz wenige Lücken ebenfalls voll.  

Und das… obwohl ein komplett verregnetes Wochenende vorhergesagt wurde und es ja doch noch einige Menschen gibt, die das ganze Thema Camping nach Corona mit Sorge betrachten. . 

Den gesamten Samstag haben wir dann in Regensburg verbracht. Leider hat Regensburg keinen echten Stellplatz, der ausgezeichnete Parkplatz ist meist von Autos belegt. Aber man kann ganz gut in der nähe der Uni parken und so zumindest die tolle Stadt besichtigen. 

 

Mister Pepper, Weinsberg Cara Compact Pepper Infos

Als wir in Jandelsbrunn ankamen, hagelte es wie aus Kübeln. Ich schau dann immer direkt sorgenvoll auf die Dachfenster, aber… die Dinger halten einiges aus!

 

Am Montag ging es dann für Mister Pepper zur “plastik”schen OP in Corona Zeiten!

 

Jandelsbrunn ist ca. 45 Minuten Autofahrt von Passau entfernt und liegt ganz nah am ADW. 😉 Ich sag mal so… ganz viel Grün und ein hübsches Werk in der Mitte, aber vieeeel mehr, hat Jandelsbrunn dann auch nicht zu bieten. 

Nachdem ich also am Werk ankam, mich brav angemeldet habe und samt Temperaturmessung und Maske das Werksgelände betreten durfte,   ging dann auch alles ruck zuck. Mister Peppers Schlüssel ging an die Werkstatt und damit begann die OP! 😉 

Doch auch vor Ort war mal wieder das gesamte Weinsberg Team echt nett und mein Rempeln sorgte für kein bisschen Stress oder blöde Sprüche, passiert ist passiert und ich hatte so das Gefühl, dass alle Beteiligten erst gar nicht vor hatten, die gute Stimmung zwischen Weinsberg und mir „anzukratzen“. 

 

Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich kann nichts anderes sagen als… DANKE Weinsberg! 

 

Wohnmobil Camping Corona Frühsommer Tour

Frisch, fromm, fröhlich, frei… jetzt kann der Pepper Sommer kommen. Danke WEINSBERG!!!

 

Liebenswerter Weise konnte mich jemand auch noch passend zum Feierabend mit dem Auto zurück nach Passau bringen, so dass mir sogar die hohen Taxi Kosten erspart geblieben sind. 

Bereits am Dienstag Nachmittag klingelte mein Handy und ich bekam die Info, dass ich Mister Pepper gesund und munter am nächsten Tag abholen könnte. Juhuuuuuu… das ging ja super schnell!

Mittwoch Morgen hatte ich erneut das Glück, dass mich jemand aus dem Weinsberg Team mit nach Jandelsbrunn nehmen konnte. Wie gesagt, Jandelsbrunn liegt nochmal ein ganzes Stück hinter Passau und da ist es natürlich schon klasse, wenn ich mir die 60-70 Euro Taxi Kosten sparen kann. 

Am Werk angekommen habe ich auch erfahren, bei Mister Pepper wurde nicht nur das Popöchen repariert bzw. ausgetauscht,, er hat auch neue wunderschöne, runde, grau schwarze Sommerschühchen bekommen und die Werkstatt hat direkt noch sämtliche Flüssigkeiten (Öl, AdBlue, Wischwasser usw.) aufgefüllt. 

 

So ist also alles wieder frisch, der Camping & Corona Sommer kann kommen. Noch habe ich ihn ja gute 2 Monate sicher. 🙂 

 

Tjaaaa…. nur leider ist das Leben ja eine Achterbahnfahrt und es ist wirklich so….nach jedem Hoch kommt auch eine rasante Abfahrt! 

Eigentlich hatte ich ja geplant noch einige Tage weiter durch Süddeutschland zu tingeln, doch das musste ich jetzt erstmal hinten anstellen. Denn leider klingelte in der Nacht mein Handy und ich bekam die Nachricht, dass wir einen Trauerfall in der Verwandtschaft haben. 

Jetzt werde ich erstmal zuhause gebraucht, darum bin ich Donnerstag auch direkt in einem Rutsch durch zurück nach Dortmund gefahren. Jetzt stehen erstmal ganz andere Themen an, bevor es wieder los geht. 

 

Camping nach Corona mit Knaus Tabbert

Natürlich herrschen auch im Knaus Tabbert Werk in Jandelsbrunn besondere Corona Bedingungen. Aber… da wurde zumindest 1A gereimt! 😉

 

Ein paar letzte Worte zum Thema Camping nach Corona Lockdown… 

 

Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie unterschiedlich das ganze Thema in den vergangenen Wochen gehandhabt wird, man kann noch nicht einmal sagen, dass z.B. in Bayern grundsätzlich alles viel strenger ist. So sind im „laschen“ NRW z.B. Plexiglaswände in den Taxis verbaut, in Bayern trägt man maximal Mundschutz. 

Es ist also fast unmöglich irgendetwas allgemeines zu den Regelungen zum Thema Camping nach Corona Lockdown zu sagen. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie jetzt alles voran geht, im Ausland gibt es zum Teil schon fast gar keine besonderen Regelungen mehr, der Sänger Nico Santos hat in NRW bereits ein erstes Konzert gefeiert, Thüringen setzt die Kontaktbeschränkungen aus, einige Bundesländer wollen die Maskenpflicht reduzieren und auch die Bars werden wieder mit Abstandsregelungen geöffnet. 

Wenn ich mir all das so ansehe und gleichzeitig erfahre, dass wir schon Tage mit unter 200 Neuinfektionen in Deutschland hatten, dann gehe ich einfach mal davon aus, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Mit aller berechtigten Vorsicht, ich für meinen Teil hoffe sehr, dass wir alle jetzt auch zügig zurück in einen ganz normalen Alltag kommen, denn für mich (ganz persönlich) ist mittlerweile die ein oder andere Regelung nicht mehr ganz verständlich. Ganz gleich ob es um das Thema Camping nach Corona geht, oder die Corona Bestimmungen allgemein. 

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Denke ich z.B. an die deutsch-niederländische Grenzregion, dann finde ich es schon irgendwie nicht ganz verständlich, dass in dem einen Land z.B. keine Maskenpflicht mehr herrscht (außer ÖPNV), in dem anderen aber schon und man ganz selbstverständlich von einem Land ins andere tingeln kann, wer will auch täglich und immer wieder und sich dennoch an den Infektionszahlen so gar nichts ändert. 

Ich wünsche mir einfach, dass dieses ganze Thema jetzt nach und nach deutlich in den Hintergrundtritt und wir in allen Formen des Lebens wieder in die Normalität zurückkehren. Zumindest in der Tagesschau war es an einem der vergangenen Abende bereits so, dass das Thema Corona erst an 3. Position lief.

Drücken wir uns alle die Daumen, dass wir einen super schönen und zieeeeemlich normalen Spätsommer erleben dürfen, Camping nach Corona ganz schnell Realität wird und sich die vielen Sorgen einiger Unternehmen und Mitmenschen nicht bestätigen. 

In diesem Sinne… bleibt gesund!

Eure

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