Mein schönes Leben – Isa privat-  Blogparade

Mein schönes Leben – Isa privat- Blogparade

Isa privat! Heute bleiben die Themen Wohnmobil und Camping eher im Hintergrund, ich erzähle euch von meinem Weg zur Camping Bloggerin. Wie lief das alles eigentlich ab? Welche Hürden gab es auf dem Weg und wie habe ich es geschafft mein Leben für mich wieder lebenswert zu machen. 

Mein Beitrag zur Blogparade – “Was will ich wirklich im Leben – Mein schönes Leben” – auf bitten von Initiatorin Sandra Liane Braun. 

 


 

Vor ein paar Wochen habe ich eine Nachricht von der lieben Sandra Liane Braun bekommen. Sandra ist „Lifecoach“, auf deutsch gesagt, sie unterstützt Menschen die dringend eine Kehrtwende, einen Stop, einen neuen Weg im Leben benötigen. 

Aber ein Problem vor dem Sandra und auch die viele Menschen die sich nach Veränderung sehnen stehen ist ja, dass es immer nur ganz wenige Geschichten/ Menschen gibt, die die eigene Situation schon in Teilen erlebt haben. 

Ich meine wenn ich z.B. die Erfolgsgeschichte einer Judith Williams lese, dann kann ich sagen, wooow HUT AB wie sie das alles gemeister hat. Aber ich kann weder singen, noch bin ich in der Lage Millionen durch Shoppingsender  Verkäufe zu verdienen, von daher ist die Geschichte einer Judith Williams zwar stark, hat aber mit meinem Leben keine Gemeinsamkeiten. 

Aus diesem Grund hat Sandra in den vergangenen Wochen und Monaten eine Blogparade zum Thema „Mein schönes Leben – was will ich wirklich im Leben?“ Aufgebaut, sammelt so unterschiedliche Geschichten und Lebenswege und hat mich gefragt, ob ich nicht auch an ihrer Blogparade teilnehmen könnte. 

Dem komme ich jetzt endlich nach. 

Heute wird es also mal wieder privat! Wenn ihr Lust habt auf meinen Lebensweg, wenn ihr einfach mal ein bisschen Input benötigt um euer eigenes Ding zu machen oder euch schlicht mehr Isa interessiert, dann seid ihr hier heute ganz genau richtig. Mehr zum Thema Camping gibt es dann beim nächsten Mal wieder.

 

“Mein schönes Leben – was will ich wirklich im Leben by Isa” – mein Beitrag zur Blogparade!

 

Isa - Camping Blogger - unterwegs

… mein Leben und ich!

 

Mein Leben und ich – der aktuelle Stand:

 

Mittlerweile bin ich fast mitte dreißig, kinderlos (für viele Mädels ja die wichtigste Frage schlechthin in diesem Lebensabschnitt), noch eine 1A Hundemutti (allerdings wohl nicht mehr lange, nach 20 Jahren ist die Trennung nah), führe seit längerem eine Fernbeziehung (was definitiv nicht einfach ist, aber auch seine Vorteile hat), lebe in einer kleinen Wohnung mitten in der City und bin immer wieder mit dem Wohnmobil unterwegs, von dem aus ich auch arbeite

Ich verdiene meine Brötchen als Bloggerin, Podcasterin und „Autorin“ (ich finde das klingt immer ganz furchtbar hochgestochen), habe mit einem Verlag ein Buch veröffentlicht, schreibe aber vor allem für andere Seiten und Magazine aus dem Reise- und Campingbereich und bin für unterschiedliche social media Accounts verantwortlich.   

Sandra hat einige Fragen veröffentlicht, an denen wir uns entlang hangeln können. Diese Fragen greife ich hier einfach und ganz dreist 1:1 auf 🙂 weil es mir gerade bei diesen sehr persönlichen Themen deutlich leichter fällt, wenn ich einfach nur die Fragen beantworte.

Also… weiter gehts!

Isa, was war dein Traum als du noch Kind warst?

Da ich bereits mit 4 Jahren begonnen habe Leichtathletik zu betreiben und das Glück hatte ein gewisses Talent zu haben, sehr früh in unterschiedliche Kader Gruppen kam und relativ erfolgreich war, stand für mich bereits als Kind fest, Olympia 2004, 2008, 2012 da bin ich definitiv mit dabei 🙂 und wenn ich das erlebt habe, gehe ich anschließend zur Polizei und sorge für Recht und Ordnung!

Das schlimmste daran ist eigentlich nur, das war nicht nur meine Zukunftsvorstellung mit 6 Jahren, sondern auch noch mit 13, 14, 15 Jahren :-).

Bis dann alles ganz anders kam. 

So und jetzt hole ich bewusst etwas aus, weil ich denke, dass es für viele andere da draußen ein entscheidender Aspekt sein könnte, wenn man auf der Suche nach neuen Lebenswegen ist. 

Obwohl mein halbes Leben aus Disziplin, Ehrgeiz und Anstrengungen bestand, habe ich erst jetzt, sooooo viele Jahre später erkannt, eigentlich hatte ich trotz allem schon immer eine kleine, geheime “kreative Ader”.

Das es allerdings letztendlich das Schreiben, Bloggen, Fotos bearbeiten, Designs auswählen usw. geworden ist, das war nie abzusehen.

Ganz im Gegenteil!!!

Bedingt durch meine extrem schlechte Rechtschreibung in der Schule und einem deutsch Lehrer, der alles war, aber ganz sicher kein guter Pädagoge, hatte ich irgendwann gar keine Lust mehr auch nur irgendetwas zu schreiben. Urlaubskarten oder Geburtstagskarten waren mir ein GRAUS und selbst wenn irgendwer vorgeschrieben hat, hatte meine Karte noch 2 Fehler. 

Doch neben dem ganzen Leistungssport, war da wie gesagt immer die Lust auf „kreatives“. Meine Schulhefte sahen nie aus wie die der anderen, meine waren über, über, über ordentlich, was schlicht und ergreifend daran lag, dass ich gerne mit Farben gearbeitet habe und alles wichtige unterstrichen oder in einem Kästchen eingetragen habe. 

Als Teenager habe ich Tagebücher geschrieben und dort ALLES eingetragen und eingeklebt, was ich nur erlebt hatte. Die Bücher waren irgendwann dick wie 3 Teile Harry Potter, aber ich schaue noch heute manchmal rein und denke mir, Waaaaaaahnsinn, wie viel Arbeit und mühe ich da rein gesteckt habe, obwohl ich doch zwischen Schule und Training eigentlich kaum Zeit hatte.

Irgendwann habe ich dann begonnen zu Häkeln und zu Stricken, habe noch nachts Stunden vor irgendwelchen „Bildern zum ausmalen“ gesessen (zu Zeiten in denen das noch nicht “IN” war) usw. usw. usw.   

Ich habe allerdings nie daran gedacht, diese kleine „heimliche“ Leidenschaft irgendwie beruflich zu nutzen! Im Leben nicht!

Und als Kind einer 100%igen Justiz & Beamten Familie, hätten auch meine Eltern niemals daran gedacht, dass ich so einen Weg einschlagen könnte/wollte. Zumal ich auch nie gut war, dauerhaft an einem “Ding” zu arbeiten. Ich habe schon immer 2 oder 3 Bücher gleichzeitig gelesen, habe Mützen und Socken zur selben Zeit gestrickt und es kam auch immer wieder vor, dass ich irgendwelche Sachen nicht beendet habe, weil ich schneller Lust auf etwas neues hatte. Aber… im halbe Socken Stricken war ich großartig! 😉

 

IsasWomo Camping Informationen Reisemobil

Mit meiner kleinen, alten Omi auf 4 Rädern hat alles begonnen

 

Isa, welchen Weg bist du stattdessen gegangen?

 

Im Alter von 16 Jahren bekam ich zum ersten mal heftige Rückenprobleme. Durch den Leistungssport waren mir ein paar Schmerzen zwar bekannt, das war aber etwas anderes. 

Damit das alles hier nicht doch noch zum Buch wird, fasse ich das Nötigste mal zügig zusammen. 

Ich hatte mit 16 Jahren meinen ersten richtig großen Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen usw. und damit auch die erste Bandscheiben OP.  In den nächsten 8 Jahren folgten insgesamt 21 weitere Bandscheibenvorfälle und 12 OP’s, wodurch mittlerweile ein großer Teil meiner Wirbelsäule mit Schrauben und Platten komplett versteift ist.

Damit hatten sich die sportlichen Ziele natürlich erledigt, ich schaffte aber dennoch ein erstaunlich gutes Abitur. Die Polizei wollte mich so natürlich auch nicht mehr und aufgrund der vielen starken Schmerzmittel, wurde mir auch dringendste davon abgeraten mit einem Medizin Studium zu starten.

So kam ich dann irgendwann durch meine Gesundheit und den Sport zum Physiotherapie Studium. 

Obwohl ich gefühlt während des Studium selber ständig in irgendwelchen Kliniken oder Reha-Kliniken lag, konnte ich mein Studium noch erfolgreich abschließen, habe mein Staatsexamen absolviert und war „fertige“ Physiotherapeutin. 

Doch leider hatte mein persönliches “Isa Schicksal” von da an mal wieder andere Pläne… 

Nach vielen, vielen Bewerbungen (nicht weil mein Examen so mieß war, sondern weil man es als Physio-Berufsanfänger echt schwer hat, weil die meisten Praxen mindstestens 2 weitere Fortbildungen verlangen, die aber jeweils 3 Jahre dauern und tausende Euro kosten. Wie soll man das als Berufsanfänger leisten?)  hat mich eine Praxis dann irgendwann endlich angestellt (übrigens, das muss ich noch erwähnen, für einen BRUTTO Stundenlohn von 4,82 Euro) . 

Ich wusste allerdings auch, der Markt ist voller junger Physis auf der Suche nach einer Anstellung. Darum war ich erstmal froh überhaupt einen festen Job ergattert zu haben, aber sollte ich während der Probezeit krank werden, werde ich auch direkt wieder gekündigt. 

Tja und dann kam das was nicht kommen durfte!

Kurz vor dem Ende meiner Probezeit wurde ich krank! In den ersten Tagen dachte ich noch an irgendeinen heftigen Infekt, alles nicht so schlimm, wird schon… und bin schön brav weiter arbeiten gegangen. Am kommenden Wochenende bekam ich dann schon knapp 40 Fieber und lag richtig flach, fühlte mich elend, da ich aber Montag die erste in der Praxis seien sollte und somit auch den Praxisschlüssel zuhause hatte, MUSSTE ich irgendwie an diesem Montag Morgen zumindest so lange zur Praxis fahren, bis die Kollegen kamen.

Ich bin also noch irgendwie zur Praxis gefahren, mir war allerdings schon klar, ich werde nicht arbeiten können, es ging einfach nicht, selbst mit der X. Tablette…  zumal meine Zehen an diesem Morgen plötzlich  ganz taub waren. 

Sobald dann die Kollegen kamen habe ich mich krank gemeldet und es gab noch einen riesen Zoff mit meiner Chefin, die so gar nicht verstehen konnte, das ich jetzt tatsächlich wieder fahren wollte. 

Fahren ist allerdings falsch, denn Auto fahren war schon gar nicht mehr möglich, denn mittlerweile waren nicht nur meine Zehen, sondern meine ganzen Füße komplett taub.

Ich hoffte aber, vielleicht kommt das irgendwie durch das hohe Fieber und meinen “geschundenen” Rücken, habe mich also in ein Taxi gesetzt und bin direkt von der Praxis aus zum Orthopäden gefahren, der SOFORT wusste… da stimmt was ganz und gar nicht. 

Rettungswagen, Klinik, Koma – Isa & schwere Zeiten

Von der Praxis aus ging es dann mit dem Rettungswagen in die Klinik und dort auch direkt auf die Intensiv… mittlerweile konnte ich meine Beine Knie abwärts nicht mehr spüren. 

Lange Rede kurzer Sinn, in der Klinik stellte sich dann heraus, dass ich ein “Guillium Barree Syndrom” habe. Ganz, ganz, ganz vereinfacht gesagt, eine Entzündung des Rückenmarks und später dann auch des Hirns,  wahrscheinlich bedingt durch die verschleppte Erkältung. 

In der kommenden Nacht erreichte die aufsteigende Lähmung langsam meine Lunge und die Ärzte mussten mich in ein „künstliches Koma“ legen, ansonsten wäre ich erstickt und so war ich die nächsten 13 Wochen erstmal „weg“. 

Ach so… vielleicht noch so viel, nach dem 2. Tag im Koma haben meine Eltern dann auch die Kündigung (aus wirtschaftlichen Gründen) aus meinem Postkasten gezogen! Ich frage mich bis heute, was machen denn Leute, deren Eltern sich nicht um alles kümmern? Ich meine ich wurde gekündigt, habe kein Gehalt bekommen und lag 13 Wochen im künstlichen Koma (und danach dauerte es nochmal viele Wochen, bis ich mal so richtig klar war). In der Zeit hätte ich locker flockig meine Wohnung und alles was dazu gehört verlieren können, denn die Miete konnte ich ohne Job nicht bezahlen und Arbeitslosengeld konnte ich ja nicht beantragen.  

Nachdem ich langsam wieder wach wurde, war die Lähmung immer noch da, abwärts des Bauchnabels war einfach alles taub und so saß ich die nächsten 2,5 Jahre im Rolli, bin nur von Rehaklinik in Rehaklinik verlegt worden und irgendwann stand auch fest, meinen Beruf konnte ich vergessen. 

Ich dachte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch an eine Umschulung, oder ein neues Studium… aber die Ärzte und Rentenversicherung sahen das alles anders und so wurde ich im Alter von 24 Jahren komplett und für immer berentet. 

Was im ersten Moment ja vielleicht für einige Leute noch ganz toll klingt, hat mich in tiefe Depressionen versetzt. Ich meine ich war 24 Jahre, ich habe sooooo gekämpft für mein Abi und mein Studium, nachdem der Sport doch eigentlich alles für mich war. 

Ich habe also alles dafür getan, ein gutes Leben, eine gute Zukunft zu haben und dann wird man mit 24 Jahren für IMMER berentet, was eben auch bedeutet hat… ich werde nie wieder eine Anstellung annehmen dürfen, ich werde mein ganzes Leben auf Harz Vier Niveau verbringen (denn mehr Grundrente steht mir nach so kurzer Zeit nicht zu) und sollte ich mal heiraten wollen, bin ich auch noch voll und ganz von meinem Mann abhängig!

Ein „Traum“ für eine moderne, selbständige Frau!

 

Gab es für dich Wendepunkte, Isa und wie haben sie sich ausgewirkt?

 

Ja den großen Wendepunkt gab es! 

Ca. 3 Jahre nach dem Koma ging es mir langsam besser, ich begann mich mit meinem Leben zu arrangieren und konnte auch wieder kurze Strecken ohne Rolli überwinden. 

Warum ich? Mein Leben ist nicht fair!!!

Es kamen die Weihnachtsfeiertage und wie es bei uns in der Familie Tradition ist, verbrachten wir Heiligabend mit der ganzen Verwandtschaft bei meinem Onkel. 

Irgendwann in der Nacht wollte ich dann meine Ma, die in diesen ganzen Jahren IMMER an meiner Seite war, die sich beurlauben lassen hat und wochenlang in einem „Familienzimmer“ am Krankenhaus gelebt hat, nach hause bringen. 

Wir sind also los gefahren, ca.10 Minuten später sagt meine Ma neben mir im Auto sitzen plötzlich, Isa mir wird so schlecht, Isa mir wird so schlecht… sie sackt zusammen und stirbt mir Minuten später, Heiligabend Nacht, am Strassenrand parkend “unter den Händen weg”.

Ich lebe JETZT!!!

Einige Wochen später war das alles für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, so gehts nicht weiter!!! Meine Ma war immer eine Frau die streight ihren Weg gegangen ist, noch im November zum großen Check-Up beim Arzt war und immer wieder gesagt hat, wenn ich erstmal in Rente gehe, dann …. 

Letztendlich ist sie mit 51 Jahren an einem plötzlichen Riss der Aorta gestorben. 

Dazu kommt noch, dass meine ganze Rückengeschichte so mies ist, dass das Rückenmark immer weiter zerstört wird, was laut der Ärzte irgendwann dazu führen, dass ich wieder im Rolli sitze, dann allerdings für immer. 

Das alles hat dazu geführt, dass ich gesagt habe. Ich möchte mir JETZT Träume erfüllen! Ich lebe JETZT und so habe ich mir dann irgendwann den Traum erfüllt, ein altes, kleines Wohnmobil gekauft und bin zusammen mit meinem Hund los gefahren. 

Ich musste raus!!!

Meine Familie, Freunde und Verwandten fanden das alles allerdings gar nicht gut. Sie haben sich verständlicher Weise Sorgen gemacht, wenn das arme kranke „Mädchen“ so alleine unterwegs ist. Dementsprechend klingelte jeden Abend (zum Teil stundenlang) mein Handy.

Ich konnte die Sorge ja verstehen, aber ich wollte doch einsam am Strand sitzen und mein Ding machen und nicht jeden Abend 3,4,5 Stunden lang immer wieder das selbe erzählen. 

Nur dadurch begann ich überhaupt zu bloggen!!! 

 

Wohnmobil Blogger Isa by IsasWomo

Dieses ganze Business war nieeeee geplant!

 

Ich habe allen gesagt: “Passt auf, es gibt da ein kostenloses Portal, da schreibe ich täglich ganz ordentlich auf, wo ich gerade bin, wie es mir geht und was ich erlebt habe, so dass ihr das alle lesen könnt  wenn ihr möchtet, nur BITTE… ruft nicht jeeeeden Abend an. 

Zudem hatte ich das große Glück, sozusagen “zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort” zu sein, denn vor ca. 7 Jahren gab es im Grunde keine deutschsprachigen Informationen über alleinreisende Camper samt Wohnmobil oder Wohnwagen.

So nahm das ganze “Blog Ding” seinen Lauf!

Plötzlich verfolgten immer mehr fremde Menschen meinen kleinen Blog, irgendwann meinte dann eine gute Freundin, was hast du zu verlieren, versuch es doch… blog doch „professionell“ über deine eignen Seite. 

Ich und bloggen…??? Ich hatte doch gar keine Ahnung!!!

Aber ich hatte von dem ganzen ja GAR KEINE Ahnung. Weder wie man so eine Seite aufsetzt, wie man am besten schreibt, wie man bei Google gut rankt, die sozialen Medien für sich nutzt oder, oder, oder… 

Also habe ich Taaaage und Nächte im Netz verbracht! Habe alles alleine aufgebaut (für teure Agenturen hatte ich ja auch gar kein Geld und heute sage ich auch ganz klar, ich hätte niemals so ein Wissen, wenn ich es nicht alleine gemacht hätte) und ca. 3 Monate später ging IsasWomo – echt solo campen,  als eigenständige Seite online. 

Soviel vielleicht noch als Tipp an euch da draußen. Mit etwas Zeit und Willen, findet ihr alles was ihr über den Betrieb einer eigenen Seite oder eines eigenen Shops, bzw. den sozialen Medien wissen müsst, kostenlos im Netz! Es ist NICHT unbedingt nötig sau teure Kurse o.ä. zu belegen, wenn euch dieses “Kleingeld” eh gerade fehlt.

Von da an dauerte es nicht lange bis die ersten Kooperationsanfragen eingingen, ich habe ganz dreist bei zig Seiten angefragt ob ich als Gastblogger einen Artikel veröffentlichen darf und habe Tage und Nächte im Netz verbracht.

Irgendwann habe ich dann alles auf eine Karte gesetzt und mich selbständig gemacht (die einzige Chance die ich nach der Frühberentung hatte)  und so kam auf wundersame Weise eben eines zum anderen. 

 

Was ist vom Kindertraum übrig geblieben? 

 

Der Traum von Olympia ist natürlich vorbei! 

Dafür habe ich mir den Traum vom Road Trip im eigenen Wohnmobil erfüllt und lebe einen Alltag, an den ich nichtmal geträumt hätte!!!

So sehr ich das Schreiben früher gehasst habe, so sehr liebe ich es heute.

Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen irgendwelche Designs für Seiten, Posts oder Pinterest zu entwerfen, ich bin jeden Tag wieder überrascht, wie viele Leute mir schreiben und mir ihre Geschichten erzählen und es ist tatsächlich so… sobald ich den ersten großen Becher Kaffee neben mir stehen habe, greife ich jeden Morgen wieder gerne zum Laptop und das ganz gleich von welchem Ort aus. Ob zuhause, oder auf vier Rädern. 

 

IsasWomo Campingblog beruflich bloggen und reisen Isa by IsasWomo - Blogparade Sandra  Liane Braun was will ich wirklich im Leben

Abhängigkeit! Ohne Reisemobil ist ein Reisemobil Blog und ein Business rund ums campen nur schwer möglich. Um so schöner, das Mister Pepper seit wenigen Tagen festes IsasWomo Mitglied ist.

 

Isa, welche Stolpersteine und Hürden haben sich dir in den Weg gestellt bzw. Stellen sich dir in den Weg?

 

Hmmmm… eine schwierige Frage, bei der ich gar nicht recht weiß wo ich anfangen soll, ohne dass es letztendlich wieder so klingt, als hätte ich an allem nur etwas rum zu maulen 🙂 Zumal ich den Krat zwischen echten, ehrlichen Hürden und dem Anschein „zu negativ“ zu sein, echt schwierig finde. Gerade wenn man in einer Branche arbeitet, in der doch alles immer nur Sommer, Sonne, Sonnenschein, Wellenrauschen und Lagerfeuer zu seien scheint!

Aber gut… also grundsätzlich würde ich sagen, habe und hatte ich vor allem mit 3 Themenschwerpunkten zu kämpfen. 

1 das Persönliche

Meine Gesundheit ist eben eine andere als bei den meisten 34 Jährigen. Ich brauche morgens einige Zeit bis alle Medikamente wirken und ich wirklich „im Leben“ bin, dafür kann ich aber sehr gut auch abends oder nachts schreiben. Mittlerweile klappt das alles ziemlich gut, aber es hat eine Weile gedauert, bis ich den für mich besten Tagesablauf gefunden habe. 

Neben meiner Gesundheit ist aber auch immer wieder ein anderes Problem, dass meine Familie und sehr enge Freunde nicht wissen was oder wie ich eigentlich arbeite. Sie haben alle keine Ahnung vom Thema Internet oder Selbständigkeit und es interessiert sie auch nicht wirklich. Grundsätzlich ist das total ok, aber manchmal wäre es natürlich schon schön, wenn ich irgendwen fragen könnte, wenn ich mit irgendwem darüber reden könnte, wenn es mal wieder nicht läuft oder es Probleme gibt, oder wenn ich z.B. selber total verunsichert bin, ob ich es schaffen kann ein richtiges Buch samt Verlag im Rücken zu schreiben, gleichzeitig aber auch stolz bin überhaupt gefragt worden zu sein.

Aber selbst meine engste Familie denkt, ich bin mal wieder im Urlaub und tippe so ein bisschen vor mich hin und ich finde es ganz, ganz schwierig ihnen klar zu machen, was eigentlich “Sache ist”, ohne so zu klingen, als wolle ich nur auf die “Kacke hauen”. Naja… 

2. das Technische

Bis heute ist es so, dass ich mich um alles alleine kümmere. Egal ob es darum geht die Seite technisch am laufen zu halten, ob es um das Design oder eben die Artikel und Texte geht. 

Das hat für mich auch einen riesen Vorteil, denn ich kann zu 100% sagen… da wo IsasWomo drauf steht, ist auch IsasWomo drin und ganz ehrlich gesagt, genau darauf bin ich auch ein kleines bisschen stolz. 

Aber natürlich stehe ich auch immer wieder vor Problemen und dann heißt es wieder, die halbe Nacht zum Tag machen, Informationen sammeln und schauen, dass alles wieder richtig läuft. Dazu kommt, die online Welt ist soooo rasend schnell. Was vor einem Jahr noch als das ultimative „so musst du es machen“ galt, kann heute ein riesen Fehler sein! 

Dieses ständige „auf dem Laufenden bleiben“, neben dem eigentlichen Job zu schreiben und zu bloggen, Podcast, Facebook, Insta, Insta TV, Stories, Pinterest, E-Mails, Kommentare und persönliche Nachrichten zu erledigen… das ist nicht immer einfach (zumindest für mich nicht)

3. die Branche

Wahrscheinlich würde jeder denken, der noch nie etwas mit der Campingbranche zu tun hatte, diese Branche ist jung, aktiv und hat Lust auf neue Wege und Abenteuer. 

In der Realität ist es allerdings ganz, ganz anders. Wenn ich jetzt z.B. schreibe, dass es bis heute große Hersteller von Reisemobilen oder Caravans gibt, die keine Internetseite haben und es ganz, ganz viele gibt, die Facebook, Insta oder gar mehr, für absolut unnütz halten… dann entspricht das der Wahrheit. 

Es gibt also einerseits eine Branche, die aaaaabsolut und maaaaaaximal von Männern über 50 dominiert wird, die seit Jahren einen Boom erlebt und es nicht selten vor kommt, dass gesagt wird… Isa bitte erwähne uns nicht, wir können eh nicht mehr verkaufen, unsere Produktion läuft schon auf Maximum.

Für die das Internet eher sinnlos ist und sie dennoch unfassbar gut verkaufen. 

Und andererseits gibt es seit 1,2,3 Jahren unfassbar viele Leute die meinen, wir machen jetzt mal einen Blog oder YouTube Kanal auf, haben noch kein Reisemobil, waren noch nie unterwegs, geschrieben haben wir auch noch nichts, aber unsere Kamera Ausrüstung steht schonmal und jetzt wäre es doch ganz toll, wenn uns ein Hersteller einfach mal ein Reisemobil schenkt!

Die Branche ist also eher der Meinung aus dem Netz kommt nur Mist, dazu gibt es Maaassen an ziemlich dreisten „Bloggern, Youtubern, Podcastern“ und ich sitze immer wieder zwischen den Stühlen und versuche irgendwie zu beweisen, dass es auch Leute gibt, die schon seit Jahren versuchen „professionell“ zu arbeiten und bereits “abgeliefert haben”, bevor sie mögliche Anfragen stellen.

Ein riesen Thema, welches mir immer wieder massive Hürden in den Weg stellt und zu dem ich leider auch immer wieder feststellen muss, es gibt zu viele möchtegern Camping und „vanlife“ Blogger, Youtuber, Podcaster die sich unglaublich dreist verhalten und uns allen damit ganz, ganz viel kaputt machen. 

 

Beschreibe dein heute

 

Mittlerweile bin ich viel mit dem Reisemobil unterwegs und oftmals ist es so, dass ich Termine mit netten Spots verbinde. Leider läuft aber auch da nicht immer alles rund und so wurde mir im Oktober 2019 mein Reisemobil von Brandstiftern in Brand gesetzt. Doch seit wenigen Tagen steht fest, ich habe dank der Unterstützung meiner Leserinnen und Leser und der Hilfe des Herstellers Weinsberg ein neues Reisemobil kaufen können. 

Das Leben ist ein einziges auf und ab! 🙂

Gerade letzte Woche war ich 3 Tage zu einem “Wohnmobil/ Camping Foto Shooting” in Dresden, davor habe ich 3 Tage lang eine neue Therme samt Stellplatz getestet, davor war ich 14 Tage in den Niederlanden unterwegs und konnte einen Campingplatz Test mit 10 Tagen touren durch Den Haag und an der Küste verbinden.  So kann ich also Arbeit und Geld verdienen mit meiner Camping Leidenschaft verbinden. 

Es kommt aber auch immer wieder vor, dass ich ganz frei entscheide wohin ich reisen möchte und dann aus dem Wohnmobil heraus schreibe, meine Artikel und Posts für andere Seiten bearbeite.

 

Erfahrungen, arbeiten als Reisebloggerin

Morgens früh in Frankreich… Milla pennt, das Haar sitzt nicht …. das Businessoutfit eines Campingbloggers 🙂

 

Allerdings und das muss ich vielleicht auch mal ganz deutlich sagen… so schön das alles klingt und es macht mir wirklich viel Spaß… es gibt auch ganz, ganz viele Tage an denen ich nichts anderes mache als vor dem Laptop zu sitzen. Es kommt nicht selten vor, dass ich zwar an einem netten Spot bin, aber vom Strand, den Bergen oder der Innenstadt nichts sehe, weil das alles nunmal Arbeit ist. 

Außerdem… in diesem Job gibt es keine Wochenenden und keine Feiertage. Ich beantworte Sonntagabend genau so irgendwelche Fragen und Kommentare, wie ich z.B. am ersten Weihnachtsfeiertag tippend vor dem Laptop sitze. 

Das ist eben auch so! Aber genau das macht mir auch Spaß! In dieser online Welt ist man eben immer und zu jeder Zeit „ansprechbar“, ich bin ziemlich fest davon überzeugt, dass man nur so erfolgreich seien kann und sollte ich z.B. wirklich mal 3 Tage richtig krank flach liegen, dann poste ich eben auch solche Bilder und erkläre, warum ich gerade nicht antworten kann. 

 

Nordfrankreich Camping und Essen

Das Leben kann so schön sein! 🙂

 

Was brauchst du dazu, damit DEIN Leben schön ist?

 

Wie steht es auf meinem Tablet “All I need is my Dog, Coffee and a quiet Place!” 

Aber wir wissen auch alle, so einfach ist es natürlich nicht! 

Die wenigsten benötigen wohl Millionen, aber ein vernünftiges Einkommen bei dem man sich auch z.B. mal einen shopping Tag oder einen Café Besuch locker leisten kann, sind sicherlich erstrebenswert. 

Ganz wichtig ist auch das Thema Gesundheit. Gerade in den letzten Monaten haben wir alle so viel über unsere Gesundheit gesprochen, wie wohl nur selten zuvor.  Aber ganz egal wie man über Corona denkt… eines steht nunmal fest auch wenn es sooooo abgedroschen klingt.

Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts!

Genau das stimmt eben auch (leider) zu 100%, denn ganz gleich welche Werte man auch anhäuft, spielt die Gesundheit nicht mit, kann man sie nicht genießen!

 

Wovon hast du dich verabschiedet… 

 

Über diese Frage habe ich echt lange nachgedacht. Erst dachte ich, ich habe mich von nichts verabschiedet, ganz im Gegenteil, ich habe nur dazu gewonnen.  Aber nein, es gibt tatsächlich einen wichtigen Punkt von dem ich mich „verabschiedet“ habe… nämlich vom “Gesundheitssystem”. 

Das klingt jetzt so spirituell, so ist es aber gar nicht gemeint. Viel eher meine ich, ich habe mich davon verabschiedet ständig in mich hinein zu hören und mehr Zeit in Wartezimmern zu verbringen, als zuhause. 

Natürlich lasse ich mich regelmäßig durchchecken, allein schon auf Grund der vielen Medikamente. Für mich war es aber ganz, ganz wichtig aus diesem Kreislauf der Medizin zu kommen.

Vom Hausarzt zum Orthopäden, vom Orthopäden zum Radiologen, von da weiter zum Neurologen, Chirurgen, Neurochirurgen, Rheumatologen, dazu immer wieder in die Klinik zur Schmerztherapie, damit einhergehend auch Naturheilverfahren und Akupunktur und zuletzt natürlich auch zum Psychologen, denn kein Kopf der Welt, kann das alles verarbeiten. 

Dazu wurden die Therapien immer invasiver, irgendwann lag ich mehr in sterilen kleinen Op’s, als ich z.B. mal zum Friseure gegangen bin um es mir „gut gehen zu lassen“. 

Der Schritt zum Hund und Reisemobil war für mich diesbezüglich der entscheidende, denn irgendwann musste ich einfach verstehen, ich bin in vielen Bereichen austherapiert!!! Die eine große Heilung und dann ist alles wieder gut, die gibt es nunmal nicht!

Ich muss mit dem Leben, was mein Körper kann.

Jede weitere kleine Op, jede Spritze, jede Röntgenstrahlung machen vielleicht mehr kaputt, als dass sie mir wirklich weiter helfen, zumindest wenn der Kopf immer nur auf der Suche nach der großen Heilung ist.

Wie gesagt… ich bin ein großer Freund von Vorsorge und die regelmäßigen Checks sind absolut wichtig. Es tut aber mindestens genau so gut, sich Schrittchen für Schrittchen wieder auf den eigenen Körper verlassen zu können. 

Außerdem gibt es nunmal gute Tage und eher miese Tage… aber auch das ist wohl eher ganz normal und muss nicht gleich bedeuten, dass die ganz große Katastrophe naht. Wenn man sich aber jahrelang nicht auf seinen Körper verlassen konnte und jeden Tag massive Schmerzen hat… dann ist es sooo, soooo, sooo schwer aus diesem ganzen “Ärzte Kreislauf” heraus zu kommen.  

 

Isa Camping Bloggen Podcast zum beruf machen

Isa… verdammt persönlich! Ich kann mir kaum vorstellen, wie wohl mein Leben verlaufen wäre, wenn ich mich nicht für Milla und das Wohnmobil entschieden hätte

 

Isa … verdammt persönlich!

 

Liebe Sandra, nochmals vielen Dank, dass ich an deiner Blogparade teilnehmen darf und weil ich schon jetzt weiß, dass nicht wenige Leute denken, ohhh man, da gibt sie aber viel von sich preis?!?!

Dazu noch eine kurze Begründung. 

Was ich erlebt habe, habe ich erlebt und jeder der mir eine Weile folgt, der weiß auch, in meinem Leben passiert immer wieder erstaunlich viel… positives wie negatives!

Ich weiß aber auch ganz genau, wie es ist, wenn man absolut am Boden ist.

Ich weiß ganz genau was eine „knallende Tür“  auf der Intensivstation für einen selbst bedeutet kann, wenn der ganze Körper eh schon im Ausnahmemodus ist.

(Übrigens ein Thema, bei dem ich mir ganz sicher bin, dass wir dazu in den kommenden Monaten noch ganz viel hören und lesen werden, denn viele der schwer kranken Corona Patienten werden massiv über psychische Probleme klagen durch die Zeit der Beatmung auf der Intensiv. Mir schießen bis heute Bilder und Erinnerungen aus dieser Zeit in den Kopf, bei denen sich direkt mein Magen verkrampft und ich mich sofort zwinge an etwas anderes zu denken. Ganz oft sind es total nebensächliche Situationen, an die Ärzte und Pflege gar nicht immer denken / denken können, wie z.B. die durch den Wind zufallende Tür, oder die eine Schwester, die immer so schwungvoll die Tür aufgerissen hat und ich sofort dachte, die tut mir jetzt wieder weh. Winzige Kleinigkeiten, die aber so intensiv sind, wenn man da liegt und sich nicht „wehren“ kann.) 

Ich weiß, dass man taaaagelang ungeduscht und schwer depressiv im Jogger in den eigenen 4 Wänden liegen kann und sich nach stunden an die Wand schauen fragt, was man eigentlich die letzten Stunden gemacht hat, weil man gar nicht mehr mit sich, den Stunden und dem normalen Tagesablauf zurecht kommt. 

Und ich weiß auch sehr gut wie es ist, wenn der eigene Terminplan über Wooooochen nur von Arztbesuchen bestimmt wird, man jedesmal stillt hofft, hoffentlich ist der Arzt nett, sensible, interessiert und vielleicht kann er ja dafür sorgen, wie ein rettender Prinz auf dem weißen Pferd, dass mein Leben wieder schön wird. 

Allerdings weiß ich auch… DIESEN PRINZEN GIBT ES NICHT !!!! Es klopft NIEMAND an die Tür, nimmt einen an die Hand und sorgt dafür, dass das Leben wieder lebenswert ist. 

Und selbst die tollste Familie, der begabteste Coach und die besten Freunde können nicht dafür sorgen, dass das Leben wieder schön wird. Im aller, aller besten Fall, können sie nur stärkend an der Seite stehen. 

Letzten Endes kann man es nur alleine schaffen!!! 

 

Isa Camping Wohnmobil Blog

… MACHEN UND IM JETZT LEBEN!

 

Ich habe meine Geschichte erlebt, meine Vergangenheit gelebt und lebe diesen ganzen Rotz in Bezug auf meinen Gesundheit bis heute.

Daran wird sich auch nie mehr etwas ändern, ganz gleich ob ich mit meiner Geschichte offen umgehe oder sie geheim halte und so viel kann ich sagen, natürlich gibt es auch schlimme Dinge die in meinem Leben geschehen sind, von denen niemand etwas weiß und die ich niemals öffentlich erzählen würde. Auch ich habe noch Grenzen.

Aber wenn dieser Teil meiner Vergangenheit dazu beitragen kann, dass es auch nur einen einzigen Menschen da draußen gibt, der sich angesprochen fühlt, der das alles liest und denkt… wenn sie das alles gepackt hat, dann kann auch ich z.B. alleine mit dem Reisemobil unterwegs sein, oder ganz alleine den Schritt in die Selbständigkeit schaffen, einen Blog aufbauen oder, oder, oder… dann gibt das meiner Vergangenheit einen Sinn!

Und warum sollte ich diese Vergangenheit dann nicht auch offen beschreiben, wenn all das Dinge und Themen sind, mit denen ich „kein Problem“ habe, weil sie nunmal zu 100% zu mir dazu gehören und ich jeden Tag mit diesen Dingen zu kämpfen habe? 

Ich bin so, soo, sooo froh, dass ich meine Leben aktuell so leben kann wie ich es gerade tue, das ganze ist aber nur möglich, weil ich jeden Tag hohe Dosen starker Betäubungsmittel/ Schmerzmittel nehme. (Also vom Arzt verordnet!!! 🙂 )Mir ist schon klar, dass das auf Dauer für die Organe nicht gesund ist, aber nochmal… ich lebe JETZT!

Ich hab es ja schon einige Male geschrieben, ich überlege mir bei allem was ich poste und schreibe, ob ich damit ein Problem hätte, wenn genau dieses Bild, diese Geschichte, diese Zeilen morgen auf dem Titelbild der Bild Zeitung stünden. 

Naja und da kann ich nur sagen, wenn morgen ZUM BEISPIEL in der Bild stehen würde, Krankeit, Koma, Rolli, Rente, Tot und jetzt wieder glücklich! Die Geschichte einer Bloggerin….

Dann hätte ich damit kein Problem. Denn diese Vergangenheit gehört nunmal zu mir, das ist nunmal meine Geschichte, der der Weg dieses Blogs, der Weg in meine Selbständigkeit und wenn dieser Weg nur einem Menschen Mut macht, hat sich jedes Wort gelohnt!

Wenn ihr Lust habt andere spannende Wege kennen zu lernen, dann schaut gerne auch mal in die Artikel/ Podcasts der anderen Blogparaden Teilnehmer, vielleicht ist ja ein Lebensweg dabei, der auch DICH einen Schritt nach vorne bringt. 

Ich sage wie immer… 

bleibt gesund!

Eure

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (49 votes, average: 4,84 out of 5)
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Solo Camper Mythen - alleine reisen mit Wohnmobil Wohnwagen bzw. als camper

Solo Camper… jetzt mal ehrlich! – Schluss mit den Mythen

Alleine Reisen ist IN! Kein Wunder also, dass immer mehr solo Camper unterwegs sind und tausende Informationen im Netz zu finden sind. Doch wie viel Wahrheit stecktt in vielen Aussagen? 8 solo Camper Mythen und die Wahrheit.

Ihr sucht nach den besten Geschenken, dann ist hier mein Geschenke Tipp für Camper !

Geschenke Tipp für Camper und Camping- Hunde

Geschenke Tipp für Camper und ihre Hunde, genau darum soll es heute gehen! Die Camping Gemeinde wird größer und größer und ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen,  coole Geschenke für meine Touren kommen immer ganz besonders gut an... und ein kleines Geschenkchen...

 

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Kreuz und quer durch Deutschlands Osten – ein Gastartikel

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten – ein Gastartikel

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten, ein Leserartikel!

Diesmal habe ich nicht selber für euch in die Tasten gehauen, es gibt mal wiieder einen Gastartikel!

ABER STOPP!!! Klickt nicht direkt weg, denn es ist kein Gastartikel von einem anderen Blogger und es geht hierbei auch nicht um Werbung!!!

Thomas, der Autor dieses Artikels, verfolgt IsasWomo schon etwas länger, war gerade selber kreuz und quer in Deutschlands Osten on Tour und überraschte mich am Wochenende mit einem kompletten Reiseartikel. Da er selber sonst nie schreibt, ich den Artikel aber gut und informativ fand, dachte ich mir… warum nicht?!?!

Ja, Thomas reist anders als ich, ja Thomas achtet auf ganz, ganz andere Dinge und ja, ja, ja… genau so unterschiedlich sind auch unsere Schreibstile, aber… das muss ja keinesfalls bedeutet, dass der Artikel schlechter ist. Wahrscheinlich sogar eher ganz im Gegenteil 😉

Also… wenn ihr Lust habt auf eine Tour durch die Ex-DDR bzw. durch den Osten Deutschlands, dann holt euch doch noch ein paar Tipps!

Viel Spaß uuuuuund los gehts!

 

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten

 

Am zweiten Mai begann unsere Tour. Wir starteten gegen Spätnachmittag und erreichten Selb wo wir frei stehend übernachteten.

Unser Plan war am Südrand des Erzgebirges auf deutschem Boden bis Waltersdorf im Löbauer Gebirge zu fahren. Auf keinen Fall wollten wir die Grenze zur Tschechei überschreiten, da wir mehrfach von dem chaotischen und undurchschaubaren Mautsystem gewarnt wurden.

So führte uns das Navigationsgerät  von Selb über Bad Elster nach Plauen. Von dort über die Autobahn nach Stollberg, weiter über Annaberg-Buchholz, Richtung Seiffen, Pirna, Soland nach Waltersdorf. Die wenigen KM zwischen Selb und Bad Elster entpuppten sich dabei als reine Schlagloch-Odyssee, sowohl auf deutscher als auch tschechischer Seite. Wir waren deshalb froh, dass unser Navi den Weg über Plauen vorschlug.

kreuz und Quer durch Deutschlands Osten

Hausfronten in Annaberg Buchholz
Foto by Thomas

Annaberg-Buchholz, eine historische Erzgebirgsstadt überrasche mit einer Silhouette, welche von einer dominierenden St. Anna-Kirche überragt wurde. Diese Stadt war eine der reichsten Städte im 15. Jahrhundert, zeitweise hatte diese auch ein Münzrecht.

Bereits im 16. Jahrhundert ging der Bergbau zurück und die Bevölkerung wandte sich dem Klöppeln und Posamentieren zu. In und um Seiffen dominiert das sogenannte Reifendrehhandwerk. Bei dieser Technik des Drechselns wird eine entsprechend dicke Holzscheibe aufgespannt.  Der Dreher formt nun das Modell aus dem Holz in Form eines Reifens. Anschließend wird der fertige Reifen in viele Einzelteile gespalten und die entsprechende Figur kommt zum Vorschein. Danach bemalen flinke Hände die Figuren.

Über schmale, kurvenreiche und stark bewaldete Straßen ging es nun Richtung Pirna.

Übergangslos wechselt die Landschaft vom Erzgebirge zum Elbsandsteingebirge. Auf der Anhöhe,  kurz vor Pirna,  begrüßten uns die ersten Rebstöcke des sächsischen Weinbaugebietes. Ab Soland entdeckten wir vereinzelt die ersten Umgebindehäuser.  Ein Baustil, der uns am nächsten Tag noch mehr beschäftigen sollte. 

Unser Tagesziel rückte rasch näher und wir erreichten den ruhig und idyllisch gelegenen Stellplatz in Waltersdorf bei der Familie Sell. Von dort aus radelten wir zum nahegelegenen Quirle-Häusl. Ein wunderbares und mit viel Liebe renoviertes Fachwerkhaus mit guter Küche. Ganz in der Nähe entspring auch die Spree. Dieser Fluss sollte uns mehr oder weniger bis Potsdam begleiten.

Der nächste Tag begann verregnet und so sollte es auch die nächsten Tage bleiben.

Unbeeindruckt davon, brechen wir nach Großwaltersdorf auf. Dort besuchen wir eine Frotteemanufaktur. Anschließend geht es weiter nach Ober- und Niedercunnersdorf. Hier finden wir eine Unzahl von Umgebindehäusern.

Umgebindehäuser Ex DDR   Dieser Baustil entstand über einen sehr langen Zeitraum. Von den eingewanderten Sorben/Wenden stammte die Holzblockbauweise. Später kam von ebenfalls eingewanderten Franken die Ziegelbauweise hinzu. Sodas hier eine Verschmelzung von zwei Baustielen zu sehen ist.  Praktisch an dieser Bauweise ist, dass das Untergeschoss komplett entfernt werden kann ohne das der obere Teil ebenfalls abgebaut werden muss.

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten – unser Weg führt uns weiter nach Bautzen.

Eine wunderbare Stadt, mit einem sorbisch/wendischen Museum im Schloss, einer herrlichen Altstadt und dem Bautzener Senflanden. In letzterem decken wir uns mit leckeren Senfsorten ein, welche wir zuhause nicht erhalten.

Danach geht es über die Bundesstasse Richtung Dresden. Unterwegs kehren wir ein und können den geselligen Teil einer Jugendweihe miterleben. In Dresden steuern wir den Campingplatz Mockritz an.

Auf diesem ruhig gelegenen Platz werden wir die nächsten zwei Tage bleiben.

Dresden Wohnmobil Tour

Innenhof Zwinger Dresden. 
Foto Thomas

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus in die Innenstadt und wechseln dort in den Bus für die große Stadtrundfahrt. Auf dieser etwa 2,5 stündigen Tour bekommt man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Dresdens zu sehen. Jeder kann dabei die Tour, entsprechend seinem Interesse, unterbrechen und später fortsetzen.

Doch weil wir schon mal da sind und unser Tagesticket ausnutzen wollen fahren wir noch ein Stück weiter nach Pillnitz.

 

Rittergut Pillnitz

Rittergut Pillnitz
Foto Thomas

Das ursprüngliche Rittergut erhielt August der Starke durch Erbschaft. Zunächst übergab er die Anlage seiner Mätresse Anna Constanta von Cosel.  Als diese später in Ungnade fiel und das Schloss verlassen musste, wurde es zu einem Lustschloss für August.  

Heute erstrahlt die Anlage, an der Elbe gelegen, mit seinem herrlichen Park. Das Gebäude, bzw. die Gebäudeteile werden dabei vielschichtig genutzt.

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten – Moritzburg

Am nächsten Morgen beginnt unsere Weiterfahrt Richtung Moritzburg.

Dort angekommen, umrunden wir das Wasserschloss und sehen aus der Ferne die wunderschön gestriegelten Pferde des sächsischen Staatsgutes.   Das Schloss wurde unter den Wettinern angelegt.  August der Starke ließ es umbauen und den Park anlegen.

Auch dieses Schlösschen wurde von August als Lustschloss genutzt.  Die von August angeregte bauliche Veränderung  erlebte er nur noch teilweise, da er vor deren Vollendung verstarb. Weitere Veränderungen wurden von seinen Nachfolgern geplant, aber nicht oder nur teilweise umgesetzt.

Erst nach der Wende setzte sich die sächsische Landesregierung für die Rekonstruktion ein. Diese ist bis dato noch nicht abgeschlossen. Wer auf der Mitte der Ostseite des Schlosses steht, hat einen freien Blick auf das nahe Fasanenschlösschen. Dort befanden sich früher die Schlossküche und weitere Wirtschaftsgebäude.

Heute findet man dort eine Gastronomie.

Wasserschloss Moritzburg

Wasserschloss Moritzburg

Unsere Weiterfahrt sollte nun nach Bad Muskau führen. Doch wir entschieden uns um und fuhren gleich in den Spreewald.

Bad Muskau:

Hermann Graf von Pückler, wurde 1785 auf Schloss Branitz geboren. Er übernahm von seinem Vater die Standesherrschaft Muskau. 1822 wurde er mit den Fürstentitel bedacht. Bereits 1815 rief er die Muskauer Bevölkerung auf, für den geplanten Park, ihm Ländereien zu  übereignen. In der Zeit zwischen 1815 bis 1845 reiste er in Welt umher und sammelte Anregungen für seine Parkvisionen. Desweiteren betätigte er sich als Schriftsteller und Frauenverehrer. 

Da seine Parkideen die finanziellen Mittel überstiegen ließ er sich sogar von seiner Frau scheiden um eine weitere Geldgeberin zu ehelichen. Leider ging diese „Ménage à trois” nicht auf und er musste Muskau verkaufen. Pückler kehrte an seine Geburtsstätte nach Schloss Branitz, nahe Cottbus, zurück. Dort ließ er im Umfeld des Schloßes seine Parkideen entstehen.

Als diese soweit abgeschlossen waren, wurde der Pyramiedenbereich begonnen. Diese wurde die spätere Ruhestätte Pücklers. Da seine Ehe kinderlos war, setzte ein verwandter Nachfahre sein Werk fort. Fürst Pückler gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten und wird oftmals in einem Atemzug mit Lenné genannt. 

Weitere sehenswerte Hotspots in dieser Region ist das Besucherbergwerk F 60, der EuroSpeedway Lausitz und die Senftenberger Seenlandschaft. Letztere entsteht langsam seit der Wende. Der ehemalige Tagebergbau wird dabei nach und nach geflutet und dabei entstehen zahlreiche Ausflugs- und Naherholungsgebiete.

Mit dem Ort Burg tauchten wir in den Spreewald ein.

Diese wunderschöne Streusiedlung mit ihren Fliesen lässt einen sofort in den Tiefenentspannungsmodus fallen.

Empfehlenswert und auch sehenswert ist der Bismarkturm, die Weidenburg und dem nahen Kräutergarten.  Wer möchte, kann hier am Hafen mit den Kähnen ablegen und die Fliese erobern. Immer wieder wird man überrascht von den Aus- und Einblicken die diese Perspektive bietet.

Unser Weg führt uns weiter zum nahe gelegenen Ort Leipe, wo wir einen privaten Stellplatz anfahren. Dieser Ort, in Mitten des Spreewaldes, wurde erst etwa 1960 mit einer Straßenanbindung beglückt. Deshalb, und das sieht man auch heute noch, haben die Anwesen ihr Gesicht der Spree oder den Fliesen zugewandt. Dort wo die Straße verläuft ist auch meist die unattraktive Seite.

Auch hier dominiert die Streusiedlung und durch den Ort verläuft der Gurkenradweg. 

Wer allerding glaubt – auch wenn er am gefühlten Ende der Welt angekommen ist  – verhungern zu müssen, der irrt. Die zahlreichen Gaststätten haben noch jeden überleben lassen. Am nächsten Tag ist uns Wotan gnädig. Es ist etwas frisch aber es regnet nicht, und so können wir getrost unsere Bootstour um Leipe starten. 

Mit dem Rad geht es zum Hafen, wo wir dann eine ca. 1,5 Std. Kahnfahrt um den Ort Leipe erleben.  

Spreewald Kahnfahrt Leipe

Spreewald Kahnfahrt Leipe
Foo Thomas

 Wer etwas über die Kultur der Sorben erfahren möchte, kann sich noch in der Heimatstube fortbilden. Sollte dies nicht genügen, so empfiehlt sich Lehde bei Lübbenau mit seinem Spreewaldmuseumsdorf.

Lübbenau umgehen wir, da dieser Ort nach unserer Auffassung zu touristisch geworden ist. 

Unser nächstes Ziel ist Potsdam welches wir nach ca. 2 Std. Fahrzeit erreichen.

Der angesteuerte Campingplatz Sanssouci ist ein Premium CP, welcher diese Auszeichnung verdient.

Am nächsten Tag bringt uns ein Shuttle-Bus zum Bahnhof von Potsdam.

Dort steigen wir in den Doppeldeckerbus und werden von da an von Hotspot zu Hotspot gefahren. Unsere ortskundige Stadtführerin reduziert die Informationen auf das wesentliche und trotzdem sind wir am Ende „erschlagen von den Informationen“. 

Halt zum Beine vertreten haben wir am Neuen Palais, Schloss Sanssouci und Schloss Cecilienhof.  Nach 2 ½ Std. kommen wir wieder am Bahnhof an, wo wir die Tram nehmen um zum Campingplatz zu gelangen.  Tags darauf fahren wir weiter. Unser Ziel ist heute der Stellplatz in Lütow. Da es immer wieder zu starken Regenfällen kommt, verzichten wir auf einen Stadtbummel in Neustrelitz.

Über Neubrandenburg und Anklam kommen wir auf die Insel Usedom. 

Die Fahrt verläuft zügig, trotz genügender Halte. Und über den Peenestrom sind die Klappbrücken unten. Im Ort Usedom machen wir Halt am „De Spinndönz“, wo meine Begleitung ganz auf ihre Kosten kommt. Wolle, Ideen und vieles mehr. 

Als nächstes fahren wir zum Wasserschloss Mellenthin.

Die mittlerweile fast abgeschlossene Restaurierung lädt zum bleiben ein. Wir machen einen Rundgang durch die Anlage mit Hotel, Restaurant, Kaffeerösterei, Shop und Kellergewölbe.  Ab jetzt sind es noch ca. eine ¾ Std. bis zum Stellplatz in Lütow auf der Halbinsel Gnitz. Dort angekommen, umfängt uns eine himmlische Ruhe. Bei einem Spaziergang entdecken wir zwischen dem Schilf das Achterwasser und in der Ferne Ueckermünde.

Nach einer himmlisch ruhigen Nacht brechen wir am nächsten Morgen auf. Die Hinweise Richtung Peenemünde ignorieren wir. Unser Weg führt erneut über den Peenestrom Richtung Wolgast. Von dort aus Richtung Greifswald und weiter nach Stahlbrode. Dort nehmen wir die Fähre nach Glewitz. Bei der knapp 30 Minütige Überfahrt hat man einen Blick auf den Greifswalder Bodden und die Werftanlagen von Stralsund. Letztere lassen die Rügenbrücke in den Hintergrund treten.  

Fähre bis Gläwitz

Fähre bis Gläwitz
Foto Thomas

 

Wir verlassen die Fähre in Glewitz.

Über Garz und Bergen fahren wir Richtung Prora und Mukran. An beiden Orten sind wir von der Gigantomanie der Geschichte beeindruckt. 

Doch unser Weg führt weiter über Altenkirch nach Kap Arkona.

In Putgarten lassen wir unseren Camper stehen und nehmen die Bimmelbahn.  Klar, die Besucherströme wollen organisiert sein.  Aber 8 € Parkplatzgebühr und 4 € Bahn sind auch nicht schlecht.

Schon als wir die Fähre in Glewitz verließen hatten wir den Duft von blühendem Raps in der Nase. Die leuchtenden Felder welche einen fast blenden prägen die Landschaft. Und je näher wir nach Kap Arkona kommen umso leuchtender wird dieses Gelb. Wir genießen das Farbenspiel und gehen am Kap spazieren. 

Bei der Rückfahrt legen wir noch einen Halt in Putgarten ein, um die vielen kleinen Läden in der Feldscheune zu besuchen.  Wir setzen unseren Weg fort und fahren zurück nach Altenkirch. Dort biegen wir Richtung Wiek ab und nehmen die Wittower Fähre um nach Schaprode zu gelangen. Auf dem Campingplatz in Schaprode haben wir einen freien Blick nach Hiddensee.  Dem Hafen vorgelagert ist die Insel Öhe und das Udarser Wiek sowie der Schaproder Bodden. 

Wir genießen die herrlichen Sonnenstrahlen und beschließen den Tag mit einem leckeren Fischgericht zu beenden. Dies wird uns fast schon garantiert, da der Seniorchef selbst Fischer war.  Für weniger geübte Fischesser gibt es dort auch einen Hornhecht. Ein Fisch mit grünlichen Gräten.

Es ist Sonntag und Muttertag.

Doch die Touristenströme halten uns von Hiddensee ab.  Deshalb fahren wir weiter Richtung Halbinsel Ummanz. Die auf der Westseite von Rügen gelegene Insel bietet Natur pur. Doch langsam erwacht auch dieser Teil Rügens aus seinem „Dornröschenschlaf“.  Lag doch dieser  Teil der Insel lange Zeit im Schatten der Ostseite Rügens mit seinen mondänen Bädern.

Wir besuchen Waase, Suhrendorf und Wusse. Schauen bei der Ummanz-Töpferei und bei Bauer Kliewe vorbei. Machen einen Abstecker nach Klein Kubitz von wo aus wir die Insel Richtung Stralsund verlassen. Über die Rügenbrücke fahren wir an Stralsund vorbei. Die Backsteingotik und das Ozeaneum grüßen von weitem.  Wir nehmen die Bundesstraße 105 und verlassen diese Richtung Barth. An Zingst vorbei gelangen wir nach Prerow, wo wir bei Meißner´s Sonnencamp unsere Reifen abkühlen lassen.

Das Camp liegt inmitten eines Kiefernwaldes. Die Anfahrt gestaltet sich etwas abenteuerlich.  Doch im Schritttempo erreichen wir das Ziel.  Unmittelbar an den Campingplatz schließt der Strand an. Der kurze Weg über die Dünen wird mit einem freien Ausblick auf die Ostsee belohnt. Und der feine Sand lädt zum Sonnenbaden ein. 

Der nächste Tag gehört dem Darß. Wir sehen viele Häuser mit den bekannten Darßer Türen.  Besuchen Ahrenshoop mit seiner Künstlerkolonie und den zahlreichen Galerien. Born mit Gut Darß und der Fischerkirche. Leider ist das Forst- und  Jagdtmuseum an diesem Tag geschlossen.      

 

Strand bei Darß

Strand bei Darß
Foto Thomas

Den Tag beschließen wir am Strand.

Leicht windig aber bei herrlichem Sonnenschein.

Am nächsten Tag beginnen wir mit der Rückfahrt. Schweren Herzens verabschieden wir uns vom Darß.  Über Dierhagen geht es Richtung Rostock.

Auf der Autobahn fahren wir an Güstrow, mit seine schönen Altstadt, dem Schloss und seinem Ernst-Barlach-Museum, vorbei. Auch die Theodor-Fontane-Stadt Neuruppin mit all seinen in diesem Jahr stattfindenden Veranstaltungen ignorieren wir.

Vorbei auch an der Lutherstadt Wittenberg, mit seiner schönen Altstadt, dem Luther- und Melanchthon-Museum.  Unser Zwischenziel ist der Campingplatz Naumburg. 

Von dort aus geht es dann über Nürnberg, Donauwörth Richtung Heimat.

Anhang:

 

 

Kreuz und quer durch Deutschlands Osten

Lieber Thomas, vielen vielen Dank für diese schöne Überraschung, ich denke das war mal eine nette Abwechlung. Vielen, vielen Dank für Deine Mühen und auch für die Fotos, die ich für diesen Artikel nutzen durfte!

Deutschland Osten mi dem Wohnmobil

Deutschlands Osten als Camper erleben – Dein Pin zum Artikel

Ihr Lieben, ich war ja mittlerweile auch schon einige Male im Osten der Republik unerwegs und kann nur bestätigen, die Region ist wirklich schön! Uuuuuund, mal abgesehen von den großen, beliebten Städten, findet ihr hier immer noch irgendwo ein freies Plätzchen, bei der aktuellen Stellplaz Situation kein ganz unwichtiges Thema. 

Rund um kann ich euch nur sagen…. besucht den Osten!

Weitere Artikel zum Thema Ostedeutschland verlinke ich euch unten, bzw. das passende Menü findet ihr auch hier: Tourbuch – Ostdeutschland auf IsasWomo.

 

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (23 votes, average: 4,39 out of 5)
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Wandern und Camping – die perfekte Kombination

Wandern und Camping – die perfekte Kombination

Wandern und Camping, das passt für viele Camper perfekt zusammen. Stehen und leben wo es einem gerade gefällt und zudem die umliegende Natur erkunden, PERFEKT!

Dabei erlebt “das Wandern” seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Früher wurden die Kinder noch Sonntags zum “Familienwandern” auf den nächsten Berg oder in den Wald verdonnert, heute gilt das ganze als “Outdoor Spektakel der ruhigen Art” und kommt bei vielen Familien richtig gut an. Sogar Touren über mehrere Tage, samt Übernachtungen auf den unterschiedlichsten Hütten, werden Mittlerweile für Familien angeboten und siehe da… viele dieser Touren sind gerade in Ferienzeiten restlos ausgebucht.

Aber es muss ja gar nicht immer die Überquerung der Alpen sein! Das Besondere beim Wandern ist ja gerade, dass man es überall machen kann und man bis auf ein paar guter Schuhe, einen Rucksack und eine ordentlichen Jacke, keine besondere Austattung benötigt (zumindest wenn man auf Einsteiger Nivau bleibt).

Wandern für Anfänger - Tipps von Lukas vom Campingplatz Sölden

Selfie mal anders… Lukas vom Campingplatz in Sölden und heute unser Wanderprofi

Ich selber habe früher diese Tage geliebt, an denen ich morgens meinen Rucksack gepackt habe, mir Milla geschnappt habe und dann ging es los. Egal ob ich mir ein Schloss oder eine Burg in der Nähe als Ziel gesucht habe, oder wir einfach entlang der Wanderschilder eschlichen sind, irendwo gab es unterwegs immer ein kleines Cafe zur Einkehr und mehr als einmal wurden wir mit einem wunderschönen Blick belohnt.

 

Da ich selbst allerdings eher zur Gattung der Flachlantiroler gehöre (auch wenn mir die Tagestouren mit Milla früher super viel Spass gemacht haben), wäre es wohl ziemlich lächerlich, wenn ich euch einen Ratgeber zum Wandern schreiben würde. Darum bin ich sehr, sehr froh, dass ich euch heute einen Gastautoren vorstellen darf. Lukas betreibt den Campingplatz in Sölden, ist selber eingefleischter Camper und kennt sich zudem auch in der Bergwelt und beim Wandern gut aus.

Darum überlasse ich Lukas jetzt das Wort und bedanke mich nochmal VIELMALS für seine Arbeit … und wir lesen uns später nochmal wieder.

 

 

Wandern und Camping – 8 Tipps die euch hoffentlich auf den Geschmack bringen:

 

Wohnmobil-Wander-Urlaub

Langsam aber stetig ist wohl DAS Gundrezept beim Wandern (Foto by Lukas, Camping Sölden)

Wandern und Camping – Es gibt viele gute Gründe um Wandern zu gehen. Dabei sieht wohl jeder etwas Anderes vor dem inneren Auge: Schöne Aussichten, das gute Gefühl, wenn du den Gipfel erreichst, interessante Gespräche unterwegs oder aber der belohnende Radler auf der Almhütte.

In der freien Natur lernst du eine komplett andere Welt kennen. Und da man keinen Gipfel erklimmen kann, ohne auch etwas dafür zu tun und sich anzustrengen, gilt eine Bergwanderung als besonders erfüllendes Erlebnis.

Der ein oder andere hat beim Wandern schon wertvolle Lektionen fürs Leben gelernt. Die Natur und die Bergwelt können in dieser Hinsicht großartige Lehrmeister sein.

Hier also die wichtigsten Lehren zum Wandern, die ich aus meinen bisherigen Bergerfahrungen gezogen habe:

  1. Wandern – Gute Planung ist das halbe Leben! 

Ich kenne einige erfahrene Bergsteiger und Alpinisten. Was mich immer wieder erstaunt: Keiner von ihnen würde ohne Vorbereitung eine längere Tour starten.

Bevor es losgeht wird die Ausrüstung akribisch auf Vollständigkeit und Fehlfunktionen überprüft. Die Ration wird kalkuliert und genauestens vorausgeplant. Auch im Hinblick auf die beste Route überlassen Profis nichts dem Zufall.

Nicht fehlen darf außerdem das Überprüfen des Wetterberichts, der Schneelage und der Lawinenwarnstufe.

Viele Probleme in unserem täglichen Leben könnten wir uns ersparen, wenn wir nur hin und wieder ein wenig vorausplanen würden.

2. Immer einen Schritt nach dem Anderen

Beim Wandern ist es lediglich deine Aufgabe einen Schritt vor den Anderen zu setzen – so schaffst du es (im Normalfall) bis ans Ziel. Jeder Schritt, den zu gehst bringt dich näher an den Gipfel.

Oft ist der Weg übersät mit Hindernissen. Dann musst du je nach Hindernis deine Bewegungen anpassen: Über einen kleinen Bach kannst du springen, größere Bäche werden besser Stück für Stück angegangen.

Manchmal musst du schneller gehen und manchmal geht es nur sehr langsam weiter. Im Leben vergessen wir oft, dass uns jeder Schritt – und ist er auch noch so winzig – ein kleines Stück weiterbringt. Am Ende werden wir das Ziel erreichen.

 

Wandern und Camping ein Ratgeber

Das nenne ich mal BERGPANORAMA! (Foto by Lukas, Camping Sölden)

 

3. Teil dir deine Kräfte ein!

Eine sehr wichtige Lektion, auf die ich mich bei jeder Tour immer wieder aufs Neue besinnen muss, ist es anfangs nicht zu überstürzen. Erfahrene Bergführer wissen es besser!

Ihre Aufgabe ist es nicht bloß sich selber auf den Berg zu bringen, sondern auch die ganze Gruppe. Deshalb ist ihr Schritt von Anfang an gemächlich und bedacht.

Der Schlüssel um fünf, sechs Stunden durchgehend wandern zu können, ist es sich gleichmäßig und langsam zu bewegen.

Es nützt nichts schlampig zu werden oder zu hasten – denn…

4. Deine Arroganz holt dich wieder ein

Startest du zu schnell und verausgabst dich bereits am Anfang, wirst du das später bereuen. Vor lauter Anstrengung kannst du die Umgebung nicht mehr so richtig genießen und bist ständig mit anderen Dingen beschäftigt.

Wie zum Beispiel deinem Atem oder deinen müden Knochen. So wird der letzte Teil der Wanderung zur Qual. Um Herausforderungen auf lange Sicht zu meistern, brauchst du einen langen Atem. Deshalb: Beginne langsam und mit Bedacht!

5. Bleib hin und wieder stehen und genieß die Aussicht

Natürlich ist das große Ziel jeder Wanderung am Gipfel anzukommen. Es gibt nichts Besseres! Trotzdem sollten wir lernen, auch den Weg dahin zu schätzen.

Genieß die Aussicht, riech an den Blumen und lerne an den Erfahrungen, die du machst.

Bereits Konfuzius sagte: “Der Weg ist das Ziel!”

Viele Menschen hasten durchs Leben, als hätten sie einen dringenden Termin nach dem anderen. Am Ende sind sie dann am Ziel angekommen und stellen vielleicht fest, dass es gar nicht so besonders ist.

In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn du auf dem Weg dahin so viel Spaß wie möglich hattest und die Aussicht ohne schlechtes Gewissen genossen hast.

6. Du gibst auf halbem Weg nicht auf

Hast du schon jemals jemanden voller Stolz sagen hören: “Ich war fast auf dem Gipfel!”

Wahrscheinlich nicht.

Wenn du schon Bergsteigen gehst, willst du mit großer Wahrscheinlichkeit auch ganz hinauf. Koste es, was es wolle!

Nicht umsonst wollen viele beim Wandern auch ihr Durchhaltevermögen stärken und ihre Willenskraft antreiben. Wandern und Camping, das kann sogar das Selbstbewustsein stärken.

Oft ist der Anfang am Schwierigsten. Denn bist du erst auf deinem Weg, treibt dich etwas von innen (manchmal auch jemand von außen) an. Im Normalfall gehst du nicht nur den halben Weg.

7. Jeder trägt sein eigenes Gepäck

Du selber trägst die Schuld daran, wenn dein Rucksack einfach zu schwer ist. Denn es wird dir niemand (oder zumindest nur in ganz seltenen Fällen) dabei helfen, ihn zu tragen.

Verabschiede dich deshalb am besten von den Dingen, die dich zu sehr belasten. Umso länger du so weiter gehst, desto schwerer wird dir das Gewicht vorkommen.

Wir alle kennen das auch aus unserem Leben. Neben unzähligen (mehr oder weniger nützlichen) Gegenständen sammelt sich nämlich auch allerlei Immaterielles: schlechte Beziehungen, Schuldgefühle usw. bei uns an.

Im Zweifelsfall ist es immer besser mit leichtem Gepäck zu reisen!

8. Lerne bei dir selbst zu sein

Wir alle sind im Alltag sehr beschäftigt und nehmen uns nicht so viel Zeit für uns selber. Dabei wäre es so wichtig immer wieder anzuhalten und zu reflektieren.

Auch wenn du mit einem Partner oder eine ganze Gruppe wanderst, wirst du viel Zeit mit deinen eigenen Gedanken verbringen. Manchmal ist einfach nicht genug Luft übrig um sich zu unterhalten.

Diese einsamen Momente helfen dir, viel über dich selber zu lernen. Sie holen dich aus dem stressigen Alltag und fokussieren dich wieder auf die wichtigen Dinge.

 

Wandern und Camping – Fazit und Tipp

Ich hoffe dieser kleine “Wander und Camping Ratgeber”  konnte eure Lust auf eine tolle Tour durch die Berge oder auch entlang der vielen, vielen Wanderwege, in Deutschland und Europa steigern. Ich selbst habe es wie gesagt früher GELIEBT. Leider habe ich diese Wandertage seitdem Milla nicht mehr gut laufen kann, fast komplett eingestellt… und das finde ich wirklich schade. Aber irgendwie bringe ich es auch nicht übers Herz Milla an schönen Tagen im Womo zu lassen und alleine die Region zu “erwandern”.

Ich muss allerdings zugeben, von der echten “Bergwelt” habe ich keine Ahnung. Die hohen Berchtesgadener Berge habe ich das letztemal im Bauch meiner Ma erklungen 🙂 , darum bedanke ich mich nochmal bei Lukas für diesen tollen Gastbeitrag.

Wenn ihr noch einen super schönen Campingplatz zum wandern und campen sucht, von dem aus ihr die Bergwelt erobern könnt (ok, ok… ihr dürft auch einfach mal vom Womo aus das Bergpanorama genießen), dann schlage ich euch den Campingplatz Sölden vor, Link zur Homepage Camping Sölden .

Ein Platz der absoluten EXTRA KLASSE mit allem drum und dran… direkt im Öztal gelegen! Ja ich gebe es zu, der Campingplatz Sölden ist nicht gerade der aller günstigste Campingplatz auf Erden, aber er ist eben auch ganz, ganz besonder schön und die Umgebung ist schlichtweg GRANDIOS!

Für einige Tage der extra Klasse, egal ob zum wandern, zum Ski fahren oder auch nur zur Entspannung, dafür liegt der Campinplatz in Sölden perfekt. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen und wir sehen uns vor Ort, denn bei mir steht ein Sölden Besuch fest im (schneefreien) Frühjahrsprogramm 2018 und Lukas… na, den werdet ihr dann ganz sicher auch persönlich kennen lernen. 🙂

Ich wünsche euch eine tolle Zeit beim Wandern, Entspannen und Erleben… lasst es langsam angehen, das Ziel läuft euch ganz sicher nicht davon.

Bleibt gesund… eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Doch bevor ich dazu komme, möchte ich mich nochmal bei all meinen Blogger Kollegen der vergangenen Tage und Wochen, für Ihre Vorstellung und den Geschenk Tipp bedanken.

Damit ihr auch auf Dauer gute Ideen für kleine und große Camper Geschenke habt, hier nochmal alle Blogger, samt ihrer Geschenk Tipps.

 

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Wild campen in Schweden und der WeltMittlerweile ist es doch schon einige Wochen her, dass ich auf Facebook den Aufruf der Reiselustig Homepage gefunden habe zu einem “Round up”, einem gemeinsamen Artikel mehrerer Blogger, zum Thema ” WILD CAMPEN IN SCHWEDEN UND DER WELT “!

Da mir das Thema ja nun nicht ganz fremd ist :-), habe ich mich direkt an den Laptop geschwungen und Anna vom Blog ” Reise-lustig.net” eine Mail geschickt. Tja und was soll ich sagen, SCHWEIN GEHABT!!! Ich durfte mit machen, obwohl das Thema eigentlich erst etwas anders angedacht war.

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