Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger –

Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so “anders” als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und “urlaubt” es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Wechsel Stecker

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

 

Französisch sprechen

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter

Französische Umweltzonen

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

 

Noch ein letzter Tipp:

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPERwichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich –

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich – praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom –

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

 

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Einkaufen in Frankreich –

In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Abends wird es frisch…

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board habe

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

 

Baguettes kaufen –

In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Öffentliches W-Lan –

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen

Trinkgeld in Frankreich –

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Essen gehen in Frankreich –

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden.

Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen. Allerdings sind Kippen in Frankreich 1-2 Euro teurer als in Deutschland.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICHgeht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

 

Französische Märkte –

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Cafe au Lait –

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

 

Frankreichs Strände mit Hund –

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Strassenhunde –

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser –

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze –

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Ungezieferschutz –

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, STRANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Strandflöhe sind echt ekelig!! Auch wenn diese Strandflöhe (aufgepasst, ich wurde selbst von einer aufmerksamen Leserin darauf hingewiesen, dass es einen großen Unterschied zwischen SANDflöhen und STRANDflöhen gibt). Sandflöhe sind winzig klein und können Krankheiten übertragen, es gibt sie aber wohl vorallem in den Tropen und eingeschleppt mittlerweile auch am Mittelmeer, Strandflöhe sind größer und „nur“ wiederlich. Nichts desto trotz bleibt es aber dabei, ein von Flöhen befallener Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich nachts blutig und euch bzw. dem Womo/ Wowa und allen weiteren Dingen steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat.

Davon abgesehen kann sich euer Hund bereits in Frankreich schlimme Krankheiten durch Sandmücken und Sandflöhe einfangen (Leishmaniose) , die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen können. Es gibt eine Karte, auf der alle gemeldeten Leishmaniose fälle für Frankreich eingetragen sind, da sehrt ihr mal wie verbreitet das Problem ist: https://fr.virbac.com/home/toutes-les-maladies/quest-ce-que-leishmaniose-chien.html  

Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? 

Ich hatte mir nie große Gedanken um dieses Thema gemacht, bzw. anders gesagt, da Milla nie irgendwelche Hautprobleme hatte, habe ich ein Spot on beim Tierarzt gekauft, dieses aufgetragen und fertig. Das danach der absolute Horror begann, hätte ich nicht im entferntesten geahnt!

Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

 

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit “frei steh Feeling” am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

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Enthält Werbung & Gewinnspiel - Wasserfilter für Wohnmobile, benötigt man als 08/15 Camper wirklich einen solchen Wasserfilter oder ist so ein Filter nicht ganz schön übertrieben, solange man nicht gerade mit seinem 18 Tonnen Expeditionsmobil auf dem Weg nach...

Die single Camper leben Top Ten

Die single Camper leben Top Ten

Alleine reisen, 10 Gründe für eine Auszeit allein – Die Anzahl der Alleinstehenden, Singles oder “1 Personen Haushalte auf Dauer”  stieg in den vergangenen Jahren immer weiter an und so kommt es natürlich auch dazu ,dass immer mehr Personen zum single Camper werden bzw. alleine reisen wollen (oder müssen 😉 ).

Heutzutage hat sich die Einstellung der zivilisierten Weltbevölkerung zum Glück soweit geändert ,dass keine Frau mehr auf einen männlichen Partner angewiesen sein muss um ein sorgloses Leben zu führen und auch die männliche Bevölkerung ist weit davon ab, eine Frau zu benötigen, um ein “geordnetes Leben” samt Wäsche und einem vollen Kühlschrank führen zu können.

ZUM GLÜCK  !

Auf all diese hormongesteuerten, vollkommen zurückgebliebenen Steinzeitwesen, die einfach durch ihren seeehr begrenzten Intellekt nicht verstehen können, dass Frauen in der heutigen Zeit absolut selbstbestimmt leben und handeln dürfen, werd ich hier extra nicht weiter eingehen. Diese Personen tun mir einfach nur leid !

 

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Dänemark mit Hund – Dänemark SPEZIAL

Dänemark mit Hund – Dänemark SPEZIAL

Dänemark mit Hund…seitdem ich öffentlich geschrieben habe, dass ich dieses Jahr auf Road Trip durch Dänemark gehen werde, hat mich fast täglich die selbe Frage erreicht… WAS IST MIT DEM THEMA DÄNEMARK UND HUND ???

Ich habe bisher immer gesagt, gebt mir ein bisschen Zeit vor Ort, wenn ich mir einen Überblick verschafft habe, werde ich definitiv etwas zu diesem Thema schreiben.
Mittlerweile bin ich seit knapp 6 Wochen in Dänemark, ich war samt Hund in einer Millionen Stadt wie Kopenhagen, ich war gemeinsam mit Milla in vielen kleinen touristischen Küstenorten und ich war zusammen mit meinem Hundemädchen an einsamen Stränden unterwegs und stand an abgelegenen Bauernhöfen.

Die genau zu dem Thema passende Pressereise zu Beginn meiner Tour hat ja leider nicht stattgefunden, dennoch glaube ich, dass ich euch nach knapp einem 6 Wochen Dänemark mit Hund einen ehrlichen LIVE Bericht zum Thema schreiben kann.

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Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Ich glaube, schon seit dem ersten Tag an dem ich mich über Camping und Wohnmobile informiert habe, habe ich auch von den “Geschichten” über mögliche Gas Überfälle beim Camping gelesen.

Aber was ist an diesen Geschichten wirklich dran?

Ich habe mich in den vergangenen Wochen durchs Netz gewühlt, mit Polizisten gesprochen und war zur Recherche für diesen Artikel sogar im Darknet unterwegs.

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Ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen – Tipps für Anfänger & Unerfahrene

Ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen – Tipps für Anfänger & Unerfahrene

Isa und der Artikel zum Thema ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen für Unerfahrene und Camping Anfänger… 🙂 Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Artikel wirklich schreiben soll, denn eines steht ja leider bedingungslos fest… ich bin ein absoluter Auto, Womo, Technik Trottel.
Was liegt da also eigentlich ferner, als anderen Leuten Tipps zum Thema ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen zu geben… NICHTS!

Und trotzdem sitze ich jetzt hier und tippe…
Allerdings habe ich in den vergangenen Jahren durch meine Omi selbst, aber auch durch die Erlebnisse einiger Freunde und Bekannten von Wohnmobil Problemen erfahren, auf die wirklich jeder achten kann, ohne dass er viel Ahnung von Technik haben muss. Da sind wir also bei einem Thema, dass dann doch wieder zu IsasWomo passt, denn schließlich wollen nicht nur Womo bzw. KFZ Profis Wohnmobile kaufen.

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Alleine mit dem Wohnmobil verreisen – 8 Hilfen gegen das Tour Start Tief

Alleine mit dem Wohnmobil verreisen – 8 Hilfen gegen das Tour Start Tief

Es gibt immer mehr Menschen für die es ein Traum ist, alleine mit dem Wohnmobil verreisen!

So begeistert ich euch immer vom alleine verreisen berichte, so ehrlich möchte ich sein, wenn es um die ersten Tage allein mit dem Wohnmobil on Tour geht. Hätte ich damals mal gewusst, dass es sooo vielen anderen Alleinreisenden genau so geht wie mir, wären mir einige schlaflose Nächte erspart geblieben. Ich war drauf und dran nach den ersten Tagen nach hause zu fahren, das Womo so schnell wie möglich wieder zu verkaufen und zu sagen, das war ein riesen Fehler.

Vor der ersten großen Tour überwiegt die Vorbereitung, die Aufregung steigt “bis zum geht nicht mehr” an und man ist die ganze Zeit beschäftigt. Man malt sich seine erste Tour in den strahlendsten und dunkelsten Farben aus, plant die Route und ist wochenlang mit den Gedanken bei der Sache.
Dann kommt der große Tag, es geht eeeeendlich los… absolut euphorisch kommt man an seinem ersten Etappenziel an, eigentlich hat alles super funktioniert, ok die kleinen Anfänger Fehlerchen schieben wir mal beiseite, man brutschelt sich das erste Abendbrot und fällt dann tot müde ins Bett, weil der Adrenalinspiegel ganz langsam abnimmt.

Dann kommt der nächste Morgen, vielleicht hat sich das Wetter verändert, vielleicht sieht alles aber auch nur so viel trüber aus als am Tag zuvor und plötzlich ist die Zeit zum grübeln da und dann kommen sie … die Ängste und Zweifel! 

Alleine mit dem Wohnmobil verreisen. Meine Tipps & Erfahrungen gegen das Tour Start Tief!

 

Stimmungs Tief beim alleine reisen

Alleine reisen und plötzlich hat man Zeit zum nachdenken!

 

Tipp 1 – Alleine mit dem Wohnmobil verreisen & nicht gleich alles an den Nagel hängen!

 

Ich bin mir sehr sicher, dieser erste Tipp ist der wichtigste von allen!

Ich selbst war auf meiner ersten Womo Tour allein durchs Ausland nur mm davon entfernt zu sagen, so es reicht, ich kehre JETZT um und hänge diesen ganzen “Camping Scheiss” an den Nagel! Das Wohnmobil schwankte im Sturm, Milla schob nur Panik, ich saß in Frankreich fest und verstand kaum jemanden, das Wetter war riesen Mist, ich bekam langsam schiss vor dem Womo fahren und ich war von Stunde zu Stunde mehr davon überzeugt, ich habe einen riesen Fehler begangen, als ich mir dieses Womo zugelegt habe.

Hätte ich damals schon gewusst, dass dieses “Tour Tief” in den ersten Tagen totaaaal normal ist und es vor allem ganz, ganz vielen solo Campern so geht (wer es nicht glaubt, schau dich im Netz um, ganz gleich ob alleinreisend im Wohnmobil, allein unterwegs als Backpacker oder normaler Hotelgast, dieses Tief haben ganz, ganz viele), hätte ich damit viel besser umgehen können. Dann hätte ich nicht so sehr an mir gezweifelt und wäre mir zumindest sicherer gewesen, diese ersten Tage erstmal halbwegs entspannt hinter mir zu lassen.

Überkommt dich also dieses “Tour Start Tief”, häng nicht gleich alles an den Nagel und Zweifel nicht so sehr an dir! Halte durch, lass diese Zeit hinter dir und dann wird es zu 99,999999999% genau so schön, wie du dir eine solche Tour wünschst!. Denk daran… das ist normal und ging schon tausenden Leuten vor dir so!

 

Tipp Nr. 2. – Raus mit dir!!!

 

Es ist total egal wie das Wetter gerade ist, es ist egal ob dir so richtig danach ist und es ist auch egal, wo du gerade bist … GEH VOR DIE TÜR!

Ich kann dich schon verstehen, es ist soooo viel einfacher sich im Womo zu verschanzen, still vor sich hin zu leiden und immer wieder über das eigene Leben zu grübeln! Nur leider hilft dir das KEIN BISSCHEN WEITER!!! Verschanz dich nicht im Wohnmobil und grübel darüber nach, ob du mit dem Kauf des Wohnmobils das Richtige getan hast, ob es furchtbar traurig ist, dass du allein unterwegs bist ooooooder was auch immer…
Entschuldige die klaren Worte aber “memme nicht rum”! Schnapp dir deine Tasche, eine Trinkflasche, den Hund oder was auch immer und geh raus! Egal wo du gerade bist, es gibt IMMER irgendetwas, das du dir ansehen kannst, das du besuchen kannst oder wo du einen Kaffee trinken gehen kannst, also… NICHT EINIGELN… RAUS GEHEN!

 

Solo Camping Reisestart Tief Tipp 3. – SUCH DIR LEUTE ZUM QUATSCHEN

 

Vielleicht fällt dir dieser Smalltalk gar nicht schwer, vielleicht bist du aber in solchen Situationen genauso stumm wie ich. EGAL!!! Wenn man möchte, kommt man irgendwie immer mit anderen Campern ins Gespräche. Fragt ob sie Kleingeld für den Strom wechseln können, ob sie einen Flaschenöffner haben, Du hättest Deinen vergessen, oooooh ist das ein süßer Hund, wie als ist er denn? Es ist total egal wie du diese Gespräche beginnst, Hauptsache du redest mal!

Extra Tipp… achte im Ausland einfach auf die Nummernschilder!  Meist gibt es noch andere Touristen die gerne, für ein kleines Gespräch in eigener Sprache, offene Ohren haben.

Das einzig wichtige ist, scheu dich nicht! Mir fällt sowas auch wirklich schwer, aber meine Oma hat in solchen Situationen immer das selbe gesagt… Wie wäre es denn anders herum… Wenn man Dich fragen würde ob Du Kleingeld wechseln kannst? Empfindest Du das als schlimm oder nervig? Nein?… ALSO!

 

Alleine mit dem Wohnmobil verreisen Tipp 4. – Mach dir nicht so’n Kopp!!!

 

Ich weiß noch, auf meiner ersten großen Tour, kam zu meiner eh schon miesen Stimmung, auch noch hinzu, dass ich mir über alles einen riesen Kopf gemacht habe.
Ich saß abends mit Milla halb unterm Tisch, weil es so gestürmt hat und ich allen ernstes Angst hatte, dass das Womo umkippen könnte. Ich hatte ganz plötzlich Angst zu fahren, urplötzlich dachte ich, ich komme nicht mehr mit dem Womo klar usw. usw.
Dabei waren diese ganzen plötzlichen Bedenken totaaaaal unbegründet.  Aber wenn man eh schon über sein Leben und das große ganze herumgrübelt und plötzlich denkt, was man wie, wo und warum,, alles versaut hat, weil man plötzlich so viel Zeit hat genau darüber nachzudenken, dann wird man irgendwann komplett unsicher!

Ein Wohnmobil kippt nicht  einfach so bei “Wind” um… auch nicht bei Sturm! Einen Hagelschauer halten die Fenster aus und warum solltest du plötzlich nicht mehr vernünftig fahren können? Bis zu dem jeweiligen Standort hast du es doch auch gut geschafft! Lass dir von deinem Kopf nicht so einen Mist einreden!
Mach dir nicht so viele unbegründete Sorgen, und wenn wirklich mal etwas kaputt geht, dann finden sich auch da Wege! Das sind alles keine Gründe sich solche Sorgen zu machen!

 

Wohnmobil Camping Corona Frühsommer Tour

Alleine zu campen ist wirklich klasse…. nur manchmal kommt eben gerade zu Beginn so ein blödes Tief dazwischen!

 

 

Alleine mit dem Wohnmobil verreisen Tipp 5 – fang an im Womo zu kochen!

 

Ich weiß, das klingt jetzt für viele nach dem letzten worauf sie Bock hätten, aber es geht um Ablenkung!
Überleg dir was du gerne Essen möchtest, worauf hast du total bock? Dann geh einkaufen, im besten Falle noch auf irgendeinen Markt und dann fang an zu brutscheln. So schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klatsche… du bist über Stunden abgelenkt und kochst dir dazu auch noch genau das, worauf du gerade Lust hast! Soulfood!

Es geht darum, dass du dich und deinen Kopf an den ersten Tagen ablenkst neue, andere Gedanken sind wichtig, bis es dir insgesamt besser geht und  jaaaaa, selbst verbrannte Kartoffeln und überkochendes Wasser lenken ab. Also, Herd an und los geht’s! 😉

 

Solo Camper on Tour – Tipp 6. – Fahr weiter in Richtung Sonne!

 

Nichts macht trübe Gedanken trüber, als so richtig schlechtes Wetter! Du kannst die tollste Route geplant haben, macht das Wetter nicht mit, wird deine Stimmung nicht unbedingt besser (und das sage ich aus der Erfahrung nach 10 Tagen heulen in der regnerischen Bretagne). Schau auf deine Wetter App, schmeiß den Motor an und fahr weiter in Richtung des gutes Wetters. Dafür hast du ja ein Wohnmobil, es ist soooo leicht…  du musst vielleicht nur etwas deine geplante Route über den Haufen werfen, aber hey… entweder du fährst die geplanten Ziele auf dem Rückweg an, oder du fährst einfach ein anderes mal hin.
Ich musste damals knallhart nochmal 350 km weiter fahren. Ich kam in Honfleure, Frankreich an, die Sonne schien, meine deutschen Nachbarn begrüßten mich herzlich und das gesamte Tief war von dem Moment an wie weggeblasen …

Seit diesem Moment gab es kein weiteres “Starter Tief” mehr und ich bin extreeeem froh, damals nicht alles abgebrochen zu haben.

 

Solo Camper Tipp 7. – Plane dieses Tief von Anfang an mit ein!!!

 

Dies ist wahrscheinlich der zweitwichtigste Tipp dieser Reihe. Wenn du zum erstmal alleine mit dem Wohnmobil verreist, NIMM DIR ZEIT!!!  Hey, im Normalfall hast du noch  viele tolle Jaaaaaahre als Camper vor dir, du musst nicht gleich auf Teufel komm raus ganz Europa in einer Tour erleben. Gib dir doch die Zeit um diese Reiseform richtig kennen zu lernen.

Rechne am besten direkt vor der ersten Tour mit 2-3 schlechten Tagen zu Beginn. Was auch bedeutet, du machst es dir besonders leicht, wenn du dir direkt zu Beginn ein Ziel auswählst, an dem Du einiges sehen und erleben kannst, so dass du nicht ständig ins Grübeln kommst. Wenn das Tief nicht kommen, SUPER, UM SO BESSER! Kommt das Tief aber, musst du dich nicht stressen und hast mehr zu sehen und zu erleben, als wenn du direkt ganz weit abseits stehst.

. Also… gerade für die erste große Tour allein mit dem Wohnmobil unterwegs… lass es ruhig angehen und such dir die ersten <ziele an Orten, an denen es etwas gibt, was dich besonders interessiert!

 

Letzter und 8. Tipp – lass den Perfektionismus zuhause!!!

 

Wenn dieses Tour Start Tief wirklich an dir nagt, kommen sicherlich ähnliche Gedanken auf wie bei mir: Komme ich mit dem Fahrzeug klar? War diese Investition richtig?  Halte ich den Blicken anderer stand, hoffentlich mache ich nicht direkt alles kaputt, oder was ist, wenn ich das Womo jetzt Schrotte?!

Dieses Gedanken entstehen aber nur, weil du am liebsten automatisch alles perfekt regeln möchtest. Du möchtest perfekt fahren, keine Bodenwelle übersehen, auf dem Stellplatz perfekt handeln und an der Ver- und Entsorgung erst recht, gerade dann, wenn andere Wohnmobile hinter dir auch warten, um Entsorgen zu können.
Vergiss den Gedanken, dass du perfekt sein möchtest… ES WIRD EH NICHT FUNKTIONIEREN!

Außerdem, HALLO DU HAST URLAUB! Da muss man nichts perfekt sein! Und wenn mal ihrgend etwas nicht auf anhieb funktioniert… auch nicht schlimm! Es ist doch keine Schande wenn andere sehen, dass du noch Anfänger bist oder vielleicht sogar mal Hilfe benötigst!
Ich habe zu Beginn meiner “Camper Karriere” sooooo viele Fehler und peinliche Momente erlebt… jaaaaa und ich hab sie lachend überstanden. Mir ist an der Ver- und Entsorgung der Wasserschlauch aus der Hand gerutscht und quer durch den Fahrerraum gespritzt, weil die Frischwasser Öffnung in der Omi auf der Beifahrerseits war, ich bin morgens früh auf einem Stellplatz, auf dem man im Kreis steht, vor den Augen aller aus dem Womo gefallen und habe in Greetsiel beim Rückwärtseinparken, trotz Kamera, den ganzen Zaun mitgenommen.
Natürlich haben alle geschaut und sich alle schlapp gelacht… ich selber irgendwann auch… und es blieb mir manchmal auch nichts anderes übrig als einfach mal nach Hilfe zu fragen.

Also… lass diesen verflixten Perfektionismus außen vor, der setzt dich nur noch mehr unter Druck!

 

Alleine mit dem Wohnmobil verreisen und das verflixte Tour Start Tief!

 

Warum schreibe ich dir das alles?

Weil ich es für super wichtig halte, denn wie gesagt… hätte ich mal vor meiner ersten längeren Tour gewusst, dass es vielen anderen genau so ergangene ist, hätte ich wahrscheinlich deutlich weniger Panik geschoben, denn es war wirklich so…. ich war nur noch einen Gedanken davon entfernt, ALLES an den Nagel zu hängen. Wenn ich mir das heute vorstelle und mir vorstelle was danach alles geschehen ist, auch mit diesem Blog...der reine Wahnsinn!

Vielleicht bekomme du dieses Starter Tief ja auch gar nicht! Dann ist es doch super und du kannst gaaaaaanz entspannt und bei bester Stimmung allein unterwegs deine Tour genießen!
Kommt das Tief aber doch, dann zweifel nicht sofort am großen Ganzen!!!

Ich kann dir nicht sicher sagen, warum so viele dieses Tief bekommen… aber es liegt definitiv mit daran, dass dir deine Psyche einen Streich spielen möchte, weil du nach der ganzen Anspannung plötzlich sehr viel Zeit hast zum über dich und dein Leben nachzudenken! Nur weil du dieses anfangs Tief hast, bedeutet das noch lange nicht, dass dir das gesamte Camping Ding nicht liegt! Du siehst es an mir!

Mach dir also nicht zu viele Sorgen und Gedanken, wenn in den ersten 2,3,4 Tagen die Stimmung sinkt… das ging tausenden Leuten die allein unterwegs sind vor dir genau so!

 

Also…. TSCHAKKA… POPO HOCH UND WEITER MACHEN!

 

Das wichtigste ist eh…bleib gesund!

Eure

IsasWomo Camping, Wohnmobile für Alleinfahrer und Paare

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (26 votes, average: 4,85 out of 5)
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