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Teslar’s erstes E-Womo

Teslar’s erstes E-Womo

Nachdem mit dem Iridium das erste E-Wohnmobil auf der Messe in Stuttgart „Werltpremiere“ feierte,  wurde heute das erste E-Wohnmobil auf dem Michigan for Energy (MEA) Kongress aus dem Hause Tesla der Öffentlichkeit vorgeführt.

Gestaltet wurde Tesla’s erstes E-Wohnmobil von Travis Rabenberg, der selbst seit Jahren als Camper und Digitaler Nomade in der Welt herum düst und sich das Thema „Nachhaltigkeit“ auf die Fahnen geschrieben hat, die Grundvorausetzungen klangen also schon mal nicht so schlecht.

Nun wurde das Fahrzeug also heute ganz frisch der Öffentlichkeit vorgestellt und weil mich niemand mal eben nach Michigan einladen wollte (Freichheit oder 😉 ), aktualisiere ich seit Stunden sämtliche Plattformen und Seiten, auf der Suche nach ersten freien Bildern und Infos.

 

Tesla’s erstes E-Wohnmobil, soviel gibts es also schon zu sagen:

 

Bei Tesla’s erstem Wohnmobil handelt es sich um den „Roamer“, der zumindest von außen eher einem normalen Fahrzeug mit „Aufsatzkabine“, wie man sie z.B. von Tischer kennt, gleicht. Allerdings ist es keine echte Aufsatzkabine, denn Fahrzeug und Kabine sind  fest miteinander verbunden. Somit ist es also ein „echtes“ teilintegriertes Womo, welches aber trotzdem nach Aufsatzkabine ausschaut. 😉

Rückbank usw. des „normalen“ Fahrzeugs wurden natürlich entfernt um mehr Platz und etwas „Raumgefühl“ zu schaffen. Dank eines, schräg zur Seite hin ragenden Hochdachs, gelangt der Roamer mit aufgestelltem Dach auf eine Höhe von 2,01m, stehen ist in dem Fahrzeug somit möglich. Klappt man das Dach wieder zusammen, hat das E-Wohnmobil eine „windschnittige“ Höhe von 1,21m, Brücken sind also definitv kein Problem mehr. 😉

Von außen sieht man Tesla’s erstem E-Wohnmobil allerdings den „Digitalen Nomaden Lifestyle“ deutlich an, schließlich wurde auf dem „klappbaren“ Hochdach eine 350 Watt starke Solaranlage verbaut. Zudem gibt es ein kleines Seitenfenster links und rechts, der Einstieg erfolgt über eine Aufbautür auf der Rückseite.

Was ich persönlich sehr schade finde ist (mal ganz abgesehen von dem Thema, dass es 100%ig ein erster Versuch in die richtige Richtung ist), dass das Fahrzeug zwar Bett, Waschbecken und auch Toilette besitzt, aber keine Küche und erst recht keine Dusche.

 

Roamer Tesla's erstes E-Wohnmobil

Der Tesla Roamer, vorab als Video Konfiguration

 

Kommen wir zum Thema „Technik“ und dem was bisher bekannt ist:

  • Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um das Tesla Modell : S 70 D
  • Die Reichweite von Tesla’s erstem E-Wohnmobil soll bei offiziellen 375 Kilometern, bzw. bei bestätigten 322 Kilometern, liegen und das ganze mit „kräftigen“ 309 PS.
  • Das Wohnmobil hat ein Leergewicht von 2090 Kg, davon gehen ca. 250 Kg zu Last der Kabine.
  • Das „Reisemobil“ ist insgesamt 1,82 m breit und        lang, davon nimmt die „Kabine“ (es ist ja keine echte Aufsatzkabine!) 2,44m in Beschlag.
  • Unter der Kabine befindet sich ein ca. 80 Liter fassender Frischwassertank.

 

Tesla's erstes E-Wohnmobil

Die Modellreihe S im Original
Foto by Tesla

 

Bereits im Sommer 2018 sprach Tesla Chef Elon Musk zum ersten Mal von einem speziellen Tesla „Party und Camping“ Modus, welcher letztendlich jetzt sicherlich auch dem Roamer zugute kommt. Tesla Besitzer hatten anscheinend immer mal wieder gepostet, wie gut es sich in den Tesla Limousinen schlafen läss, wenn man die Sitzbank umklappt. Diese Postings haben letztendlich dazu geführt, dass es Fahrzeug Varianten mit extra USB Buchsen, einer speziellen Klimaanlage und Belüftung, Lichtspots und Musik bzw. Lautsprecherboxen bereits seit 2018 bei Tesla gibt, welche man durch besonders starke Batterien im geparkten Fahrzeug 48 Stunden nutzen kann.

 

Der aktuelle Stand

Travis Rabenberg zeigt seit 1-2 Tagen immer mal wieder Bilder seines „Versuchs-Tesla’s“  auf Instagram.  „Richtige“ Bilder in der Art einer Fahrzeugpräsentation gibt es aber leider immer noch nicht. Sollte sich dies ändern, werdet ihr es hier als Update sehen.

Wegen der DSGVO usw. – Wenn ihr hier auf Travis Instagram Profil klick, werdet ihr zu Instagram weitergeleitet. Dazu wird ein Cookie gesetzt, es gelten von da an die Bestimmungen von Instagram und solltet ihr selber ein Instagram Profil besitzen und in diesem eingeloggt sein, „erfährt“ Insta sozusagen, dass ihr euch für dieses Profil interessiert habt. 

Tesla's erstes E-Wohnmobil

Travis Rabenberg Instagram Profil

 

Der Roamer Weltrekord

 

Direkt zur Weltpremiere des „Roamers“ in Michigan, wurde soeben auch noch ein neuer Weltrekord geknack. Rabenber, der „Macher“ und Digitale Nomade, ist während der Fahrzeugvorstellung flotte 150 Meilen pro Stunde bzw. 242 km/h gefahren und hat damit einen neuen Weltrekord, als schnellstes E-Wohnmobil der Welt, aufgestellt. Den Rekord inne hatte bisher wohl der in Stuttgart vorgestellte Iridium, mit ca. 150 Meilen. 

Direkt nach dem Kongress geht es für Rabenberg auf Tesla E-Womo Promo Tour. Dafür reist er einmal quer durch Europa, von Dublin bis in die Arabischen Emirate. In Dubai findet vom 20.10.2020 – 10.04.2021 die World Expo 2020 statt, auf welchem es wohl auch einen großen E- Fahreug Konvoi geben wird und an diesem will Rabenberg teilnehmen.

 

Fazit…

 

Auch wenn die allgemeinen Nachrichten zum Thema E-Mobilität ja irgendwie immer negativer werden (ich denke da gerade an fehlende Energie, katastrophale Umweltbelastungen in der Produktion und Entsorgung, defekte Batterien und Feuerwehren, die sich nicht an das brennende Auto trauen) eines ist klar…. bei dem heutigen „Gesetzesrun gegen den Dieselmotor“ muss sich diesbezüglich im Bereich der Reisemobile DRINGENDST irgendetwas tun.

Darum ist jede Idee, jeder Versuch und jeder kleine Schritt, Wohnmobile zu bauen die keinen Dieselmotor besitzen, meiner Meinung nach beachtlich. Ob der Roamer jetzt unbeding das Maß aller „teilintegrierten Reisemobil Dinge“ wird, oder das Fahrzeug jeeeeeemals richtig Marktreif wird… naja, das lasse ich mal offen.

Roamer, Tesla's erstes E-Wohnmobil

Erstes Tesla E-Wohnmobil
Dein Pin zum Artikel

Ähnlich wie schon bei dem Iridium finde ich persönlich eine Reiweite von gut 300 Kilometern für ein Reisemobil einfach zu wenig. Zudem geht für mich der „Digitale Nomaden Style“ nicht ganz auf, weil der Roamer (soweit die Informationen heute, 16.04.2019)  keine echte Küche, keinen echten Kühlschrank usw. besitzt. Die fehlende Dusche ist da wohl, selbst bei einem Preis von  ??? (auch diesbezüglich gibt es aktuell noch keine Aussage) das kleinste Übel.

Das sich aber gerade Tesla, DER Hersteller von E-Fahrzeugen schlechthin, überhaupt mit dem Thema „E-Wohnmobil“ beschäftigt, steigert meine Hoffnung an neue und tatsächlich brauchbare Wege zu dem ganzen Schlamassel ungemein. Natürlich kann man sagen, das Diesel Problem geht mich nichts an, ich meide diese Orte einfach, allerdings befürchte ich, dass dies in Zuuuuuukunft nicht mehr wirklich funktionieren wird. Umweltzonen und Diesefahrverbote nehmen stetig zu (die Sinnhaftigkeit ist ein anderes Thema) und zumindest in Dormund sind die Behörden gerade zu „gallig“ darauf, Fahrzeuge zu überprüfen. Darum glaube ich einfach, selbst wenn es aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet total unfair ist und keinen Sinn macht, irgendwas muss sich zum Thema Diesel & Reisemobile verändern. 

Als ich gelesen habe, dass sich Travis Rabenberg  mit dem Roamer auf Europa Tour begibt und auf dem Weg in den Süden ist, habe ich direkt an den diesjährigen Caravan Salon gedacht. Düsseldorf hat schließlich immer noch die größte Campingmesse der Welt inne. Ich weiß es nicht (ich weiß es WIRKLICH nicht), aber es sollte mich auch nicht wundern, wenn wir Tesla’s erstes E-Wohnmobil im Spätsommer live in Düsseldorf sehen können.

Naja… wir werden sehen und sollte es so kommen, dann denkt an mich und sagt still zu euch… „Haaach die Isa, die hats gewusst!!!“ 🙂 🙂 😉

Bis dahin ist es aber noch ein Weilchen, sollte es in den kommenden Wochen Roamer News geben, veröffentliche ich sie hier als Update. Dies war ein erster kleiner Blick auf die „Weltneuheit Roamer“,  also…. bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Ein Autounfall auf Reisen…. uffffffff, definitiv eine Situation die sich niemand wünscht und trotzdem kommt es leider immer wieder dazu. Egal ob man eindeutig selber Schuld ist, ob der Unfallgegner einen Fehler gemacht hat oder die ganze Situation unklar ist, klar… die Aufregung ist erstmal groß. 

Leider bedeuten solche Unfälle auch immer schnell jede Menge Probleme, denn selbst wenn sie innerhalb der EU geschehen, kann es manchmal extrem kompliziert und langwierig werden, wenn es darum geht, den Schaden bzw. die dadurch entstehenden Kosten erstattet zu bekommen. 

Hilfen, Tipps & Telefonnummern – eklig aber wahr, ein Autounfall auf Reisen!

Damit ihr aber zumindest bessere Chancen habt, wenn ihr in einen Autounfall auf Reisen verwickelt seid und „alles nötige dafür getan habt“ die Situation schnellstmöglich und „rechttich sauber“ zu klären, bekommt ihr hier ein komplette Aufstellung und viele extra Tipps, wie ihr am besten handelt und auf was ihr unbedingt acht geben solltet. 

 

Wohnmobil Unfall im Urlaub

Einmal nicht richtig aufgepasst, der Vordermann bremst und schon ist es passiert

 

Vorbereitungen – für den Fall der Fälle!

Es gibt ein paar Dinge die ihr bereits vor dem Urlaub,  “für den Fall der Fälle”, unternehmen solltet.

Europäischer Unfallbericht

Sollte es im Urlaub “gekracht” haben, bekommt ihr durch den Europäischen Unfallbericht eine sehr, sehr gute Vorgabe, an welche Daten ihr denken müsst.

Damit ihr es noch einfacher habt, findet ihr etwas weiter unten einen entsprechenden Link zum europäischen Unfallbericht direkt zum downloaden und ausdrucken. Bitte immer “für den Fall der Fälle” im Handschuhfach o.ä. aufbewahren, 

Es kann nicht schaden eure Daten in Ruhe bereits zuhause einzutragen. Dann könnt ihr euch im Falle eines Unfalls voll und ganz auf die aktuelle Situation einstellen und müsst nicht noch nach euren Daten und Angaben kramen.

Grüne Versicherungskarte

Bei der grünen Versicherungskarte ist die Situation gar nicht so einfach. Also, insgesamt nehmen 46 europäischen Länder, plus 3 afrikanische Länder, an dem System der grünen Versicherungskarte teil. Pflicht für jedes Teilnehmerland ist es, dass jeder Autofahrer eine gültige Versicherung besitzt und genau dieses sollte die grüne Versicherungskarte belegen.

Mittlerweile ist es aber so, dass das Mitführen der grünen Versicherungskarte in vielen Ländern der EU nicht mehr Pflicht ist, weil man die Fahrzeugversicherung über das Kennzeichen bestimmen kann. ABER… obwohl es nicht mehr Pflicht ist, möchte z.B. die italienische Polizei im Schadenfall auch heute noch gerne die Grüne Versicherungskarte sehen.

Und wenn ihr in Balkanländer oder nach Marokko, Israel usw. fahrt (alles was ausserhalb der EU liegt), wird die Karte schnell doch wieder zur Pflicht. Eine Besonderheit gilt für den Kosovo, hier müsst ihr bei Grenzübertritt eine spezielle Grenzversicherung für euer Fahrzeug abschließen.

All in all… es lohnt sich durchaus auch heute noch die grüne Versicherungskarte bei der Fahrzeugversicherung zu beantragen und vorsichtshalber ins Handschuhfach zu legen.

Warndreieck, Verbandskasten, Warnweste usw.

Kontrolliert vor Reisebeginn unbedingt, ob ihr alle nötigen Dinge an Bord habt und ob z.B. der Verbandskasten auch noch gültig ist.  

Besonders wichtig… informiert euch vorab über “spezielle Regelungen” an eurem gewählten Reiseziel. In Spanien z.B. ist es Pflicht mindestens zwei Rettungswesten an Bord zu haben.    

Schutzbriefe, Versicherung & Automobilclubs

Für welche Variante ihr euch auch entscheidet, ich kann euch nur dringendst empfehlen eine „zusätzliche Unterstützung“ vor einer Reise ins Ausland abzuschließen. Dabei ist es im Grunde egal welchen Anbieter ihr nutzt, bzw. müsst ihr einfach mal schauen, welches Angebot für euch am meisten Sinn macht. Ich würde nur nie ohne diese “extra Sicherheit” ins Ausland fahren wollen. Egal ob… ADAC Plus, AVD, ACV oder zumindest eine spezielle Absicherung durch einen Schutzbrief eurer Versicherung.

 

Autounfall auf Reisen

Ein Unfall auf Reisen ist immer eine ganz doofe Situation, aber auch wenn es so abgedroschen klingt… solange es euch gut geht, ist alles andere halb so schlimm!

 

Es hat gekracht, der Schaden ist da… und was jetzt?

 

Also als aller erstes gehen wir einfach mal davon aus, dass alle Beteiligten gesund und munter sind und es sich wirklich nur um Blechschäden handelt. Sollte es Verletzte geben und ihr schnelle Hilfe benötigen, erreicht ihr dank “Euronotruf” unter der Nummer 112 immer eine passende Rettungsstelle. https://de.wikipedia.org/wiki/Euronotruf

Aber wir machen weiter mit dem “normalen” oder weniger schlimmen Autounfall im Urlaub samt Blechschaden.

Nachdem es gekracht hat, hoffen wir mal als allererstes, dass der andere Beteiligte auch stehen bleibt und nicht einfach vom Unfallort flieht. Sollte dem so sein und der Unfallgegner flieht,  ihr aber noch halbwegs clever denken könnt (was in solchen Situationen durch das Adrenalin häufig schlichtweg nicht möglich ist) KENNZEICHEN, MODELL, FARBE!!! Ein im Armaturenbrett bereitliegender Stift und Zettel können sehr, sehr hilfreich sein!

Bleiben aber beide Parteien stehen, so wie es normal sein sollte, heißt es als erstes, Warnweste an (ansonsten können Bußgelder bis 1400 Euro drohen), aussteigen und Unfallstelle samt Warndreieck in 50-100 Metern, bzw. 200-400 Metern auf der Autobahn, absichern.

Wenn ihr alleine unterwegs seid, schaut euch dabei direkt nach Zeugen um, oder lasst euren Partner danach schauen und bittet mögliche Zeugen kurz zu warten, damit ihr euch die Adresse notieren könnt.

Nachdem das geschehen ist (IMMER DAS ERSTE!!!! NOCH BEVOR IHR EUCH WOMÖGLICH MIT DEM GEGNER STREITET!) heißt es bei einem Unfall im Ausland IMMER die Polizei informieren (112), auch bei Bagatellschäden!!!!

In manchen Ländern rückt die Polizei nur aus wenn es auch Personenschäden gibt (z.B. in Frankreich)  In einigen anderen Ländern ist eine polizeiliche Unfallaufnahme oder ein Gutachten der dortigen Versicherung  aber Voraussetzung für einen späteren Schadensersatz. Darum, lasst euch nicht auf irgendwelche Diskussionen mit z.B. Einheimischen ein, sondern ruft IMMER die Polizei an. Selbst wenn diese nicht ausrückt, ist es wichtig sie informiert zu haben, damit der Unfallgegner z.B. nicht später behaupten kann, ihr seid einfach abgehauen. Gerade wenn man die Sprache im Urlaubsland nicht gut spricht und sagen wir mal “gerne jeder jeden kennt und plötzlich aus einem Zeugen, 10 Bekannte werden ”, habt ihr als typische deutsche Touris schnell die Ar…karte.

Also, bei einem Autounfall auf Reisen immer die Polizei informieren!

Als nächstes kommt der europäische Unfallbogen ins Spiel. Geht den Bogen einfach von Anfang bis Ende durch und achtet darauf, dass der Unfallgegner auch die richtigen Daten einträgt. Davon abgesehen nutzt ihr natürlich euer Handy und macht Fotos von Führerschein und Personalausweis.  Ebenso macht ihr Fotos von der Unfallstelle, dem Umfeld und den Schäden an eurem Auto bzw. dem Fahrzeug des Unfallgegners aus verschiedenen Blickwinkeln.

Wenn all dies geschehen ist und ihr noch auf die Polizei wartet, oder aber zu zweit seid und der andere eh nur „dumm rum steht“, kann es  sehr lohnend sein, schonmal direkt beim ADAC o.ä., und/ oder eurer Versicherung anzurufen. Dabei geht es im ersten Moment noch gar nicht so sehr um die Aufnahme des Unfalls, sondern vor allem darum, ob diese Institutionen noch spezielle Hinweise für euch haben, was ihr im jeweiligen Urlaubsland beachten müsst. So kann euch der ADAC z.B. sagen mit welchen Abschleppkosten ihr rechnen solltet, damit euch auch in dieser Hinsicht niemand endlos über den Tisch ziehen kann. 

Dieser Anruf ist natürlich erstmal kein muss, aber er kann durchaus hilfreich sein.

 

VORSICHT VOR DER UNTERSCHRIFT!

Geht es um den Europäischen Unfallbogen, ist eine Unterschrift von beiden Seiten am Ende nötig um zu bestätigen, dass die angegebenen Daten richtig sind. Dabei ist aber ganz wichtig, dass ihr besondere Infos, spezielle Punkte, oder auch “Streitpunkte/ andere Ansichten” unter Punkt 14 eintragt! In manchen Ländern z.B. der Niederlande ist dieser Unfallbogen ein ganz wichtiger Teil der Unfallaufnahme und auch für einen möglichen Prozess ganz wichtig, darum tragt da ALLES ein, was irgendwie wichtig sein könnte!!! Mit eurer Unterschrift erkennt ihr die Dinge unwiderruflich an, die in diesem Bericht stehen!

VORSICHT… unterschreibt NICHTS was ihr nicht versteht (z.B. wegen einer andere Sprache), auch nicht im Unfallbericht! Das kann euch im Zweifelsfall in Teufelsküche bringen. Also nicht einfach irgendwas unterschreiben, NIEMALS!!!! Auch nicht, wenn der Unfallgegner erklärt was ihr da unterschreiben sollt, ihr aber denkt, im Text könnte etwas anderes stehen! … NICHT UNTERSCHREIBEN!!!

 

Fake Unfall und Betrug

Ihr seid euch sicher nicht falsch gemacht zu haben und schon hupt von links eine uralt Karre… es könnte sich um Betrüger handeln!

 

Nach dem ersten Schrecken… was ist dann zu tun?

 

Es ist eindeutig klar, dass ihr Schuld am Autounfall auf Reisen habt, oder aber die Situation ist sehr unklar, dann müsst ihr eure eigene KFZ Versicherung am besten umgehend informieren. Aller, aller spätestens innerhalb von einer Woche.

Es ist eindeutig klar, dass ihr NICHT Schuld habt, oder die Situation ist sehr unklar und ihr befindet euch in der EU, Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder Island, dann wendet ihr euch an den Zentralruf der Autoversicherer unter der Telefonnummer:  0800 – 25 026 00

Jede Versicherung in der EU ist dazu verpflichtet, in jedem EU-Land einen Vertreter zu benennen, der die Schadensansprüche stellvertretend für die ausländische Versicherung abwickelt. Damit euer Schaden also beglichen werden kann und das ganze “ins rollen kommt”, unbedingt diesen EU Zentralruf anrufen.

Es ist klar, dass ihr NICHT Schuld seid, aber ihr befindet euch in einem Urlaubsland außerhalb der EU und den oben genannten Ländern… dann wird es so richtig kompliziert. Denn in diesen Fällen müsst ihr euch selber darum kümmern, den Schaden von der Versicherung eures Unfallgegners bezahlt zu bekommen. Hier bitte unbedingt den Namen, die Telefonnummer und Adresse der Versicherung des Unfallgegners notieren. Jetzt wird eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub o.ä. um so wichtiger, denn die meisten Clubs unterstützen die Mitglieder in solchen Fällen.

Mein Tipp,  sobald es um höhere Schäden gehen könnte, braucht ihr in solchen Fällen einen entsprechenden Fachanwalt. Auch in diesem Fall bekommt ihr Empfehlungen über euren Automobilclub oder eure KFZ Versicherung.

Eucht triifft keine Schuld, aber der Unfallgegner besitzt keine KFZ Versicherung (außerhalb der EU möglich) . Puhhhh, ebenfalls ein ganz bescheidener Fall, aber auch hier gibt es Hilfe. In diesem Fall wendet ihr euch an die Verkehrsopferhilfe. Den entsprechenden Antrag könnt ihr auf der Internetseite der Verkehrsopferhilfe runterladen. Auf dieser Internetseite findet ihr alle weiteren Informationen.

Die Verkehrsopferhilfe hilft euch im übrigen auch weiter, wenn es um Fahrerflucht geht, oder die Versicherung des Unfallgegners nicht innerhalb von maximal 3 Monaten  zahlen will.

 

Camping Unfall Fahrzeug Hilfe

Gerade auserhalb der EU können Unfälle, bzw. deren Abwicklung echt doof werden!

 

Weitere Tipps und Hinweise:

 

Thema Unfallort:

Je nachdem wo der Unfall geschehen ist und wie schwer dieser ist, (ich sage einfach mal, den Unterschied zwischen einem kleinen mini “Klascher” und einem erheblichen Schaden spürt und sieht man ja relativ schnell), solltet ihr das Fahrzeug möglichst rasch am Seitenrand parken. Spätestens aber nachdem ihr entsprechende Fotos gemacht habt.

Eine blockierte Spur und ein kilometerlanger Stau wegen eine Macke in der Stoßstange, ist einfach unverhältnismäßig.  

 

Extra Versicherungsoption

Wenn ihr einen Autounfall auf Reisen habt, gilt immer das Recht des jeweiligen Urlaubslandes. Was leider auch bedeutet, die Regulierung des Schadens fällt finanziell betrachtet häufig deutlich kleiner aus, weil die Reparaturkosten im Ausland meist günstiger sind/ wären. Viele KFZ Versicherungen bieten aus diesem Grund eine zusätzliche  Versicherungsoption an, welche den Unterschied zwischen den Leistungen im Ausland und den Kosten in Deutschland übernimmt. Hierzu müsst ihr euch mal bei eurer KFZ Versicherung informieren und dann unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Denn teilweise ist diese “extra Leistung” z.B. vom Reiseziel und der Dauer des Auslandsaufenthaltes abhängig.

 

Thema Dashcam…

Die einen finden die kleinen Kameras furchtbar, die anderen haben sie schon lange verbaut. Ich persönlich muss sagen, ich finde die Kameras ziemlich gut. Allerdings wären sie gerade bei einem Wohnmobil, oder einem Gespann natürlich auch nach hinten gerichtet sehr praktisch (siehe nächsten Punkt). Inwieweit das technisch möglich ist, kann ich euch allerdings nicht sagen. Innerhalb Deutschlands sind die Aufnahmen in bestimmten Fällen mittlerweile sogar Gerichtsverwertbar. Ich, gerade weil ich ja so gut wie immer alleine unterwegs bin, überlege schon, ob ich eine solche Kamera nicht mal einbauen lasse… eine Überlegung sind sie definittiv wert. 

 

Vorsicht Unfall- Betrüger

Leider ein extrem unschönes Thema! Aber seit 1-2 Jahren höre und lese ich immer häufiger von “Unfall Betrügern” und das vor allem in Italien und Spanien (also ICH lese immer mal wieder von Vorfällen in genannten Ländern, ob sie da tatsächlich im Vergleich zu anderen Ländern besonders häufig vorkommen, kann ich euch nicht sicher sagen)

Im Grunde handelt es sich in allen Fällen um Trickbetrüger und da ich mittlerweile sooooo oft von diesen Vorfällen höre, kann ich euch nur raten… SEID CLEVER!!!

Dabei kommen mir 3 Tricks ganz besonders häufig zu Ohren.

 

  1. Grund – Schadensersatz

 

Ihr fahrt ganz normal und nichts ahnend z.B. auf einer nur mittelstark befahrenen “Stadtstrasse” entlang und obwohl ihr euch sicher seid, weder links noch rechts irgendwo angeeckt zu sein, gibt es plötzlich einen leichten Schlag gegen den Womo/ Wowa Aufbau und auf den kommenden 1-2 Kilometern kommt plötzlich jemand aufgeregt mit seinem Roller oder einem sehr alten PKW, neben euch gefahren, hupt ganz wild und bittet euch anzuhalten.

Ihr haltet an und schon sind da MINDESTENS 2 Männer die sagen, ihr hättet deren Rollerspiegel zerstört, bzw. wärt z.B. an den PKW Außenspiegel geschrammt. Das ganze läuft dann immer gleich ab, die Männer legen es darauf an, dass ihr z.B direkt vor Ort 300 Euro zahlen sollt, dabei werden sie immer lauter und aggressiver und setzen euch damit “so richtig unter Druck”  

Die ganze Situation ist so stressig und “wild”, dass es leider immer wieder Touristen gibt die zurückschrecken, die weder Polizei noch Versicherung “aktivieren” möchten und den Betrügern das Geld in die Hand drücken. Dabei ist der gesamte Vorfall natürlich nur gespielt und den Betrügern geht es um euer Bargeld!

 

  1. Grund – Diebstahl

 

Das Szenario ist dem von Beispiel 1 sehr, sehr ähnlich. Es gibt wieder einen leichten Schlag, es gibt wieder wildes gehupe und es gibt wieder mindestens 2 Betrüger. Jetzt ist es aber so, dass euch der eine Typ UNBEDINGT aus dem Fahrzeug holen möchte. Da kommen dann so Sachen wie… Sie haben das andere Fahrzeug touchiert und dadurch ist jetzt die Ecke hinten am Womo kaputt oder, oder, oder…

Immer daran denken, ihr habt es mit Profis zu tun… die können besser schauspielern als so mancher Oscar Gewinner!

Und sobald ihr alleine, oder zusammen mit eurem Partner, aussteigt um euch den Schaden anzusehen, greift eine 2. oder gar 3. Person über die Beifahrerseite zur Handtasche, Handys, Navi oder Geldbörse und ist “verschwunden”  

 

  1. Grund – Schadensersatz und/ oder Diebstahl samt Kind

 

Genau dieses Szenario ist erst vor wenigen Tagen einer anderen Bloggerin auf ihrer Italientour geschehen. Sie stehen in Bozen, mitten in der Stadt, an einer Kreuzung und warten darauf dass sie abbiegen können. Da kommt ein kleiner Junge mit seinem Rad angefahren und schmeißt sich samt Rad vor dem Wohnmobil auf die Straße und fängt mit jeder Sekunde lauter an zu “krakeelen”.

Natürlich ist der Schrecken erstmal groß und jetzt kommt es immer ein bisschen drauf an mit wem man es zu tun hat. Entweder es kommt innerhalb von Sekunden eine Erwachsene Person dazu und nach den ersten wilden, lautten Minuten geht es um “Schadensersatz”, wieder nach dem Motto… zahl JETZT mehrere hundert Euro und wir vergessen die Sache, oder aber man steigt aus, kümmert sich um das “Opfer” und gleichzeitig wird von einer anderen Person das Womo “ausgeräumt” oder gar das gesamte Fahrzeug gestohlen (auch das soll es schon gegeben haben, weil man vor lauter “Schock” den Schlüssel hat stecken lassen)

Um es schonmal vorweg zu nehmen, meine Blogger Bekannte samt Partner von haflokast.de hatten das riesige Glück (sie kannten den Trick vorher nicht), dass durch Zufall auf der anderen Strassenseite 2 Polizisten streife liefen und auf dem Weg zu ihnen rüber waren. Das bekam dann auch der Junge mit und es fand eine Wunderheilung statt… plötzlich konnte das “Kerlchen” aufspringen, sich sein Rad schnappen und wart nicht mehr gesehen! So ein kleiner mieser Scheisser!

 

Wie geht man in solchen Fällen am besten vor

 

Das aller, aller wichtigste ist eigentlich, dass ihr über diese Möglichkeiten informiert seid, denn alleine damit habt ihr schon einen riesen Vorteil. Klar ist… ihr solltet euch ziemlich sicher sein, dass ihr nicht irgendwo angeeckt seid und natürlich solltet ihr euch auch sicher sein, dass ihr das Kind nicht angefahren habt!

Wenn es also so ist, dass ihr euch sehr sicher seid, dass ihr es mit Betrügern zu tun habt ist das wichtigste… steigt NICHT aus dem Fahrzeug aus!!! Direkt “Knöpfchen” von den Türen runter drücken und laut und deutlich  “klar machen”, dass ihr sie verstanden habt und die Polizei ruft, damit die sich “um den Schaden” kümmern. Aber NICHT aussteigen und natürlich NICHT einfach irgendwas bezahlen!!!!

Ich würde es wahrscheinlich so machen, dass ich erstmal nur so tun würde als ob ich bei der Polizei anrufe, aber das könnt ihr machen wie ihr möchtet, wie ihr euch am wohlsten fühlt.

Handelt es sich um Betrüger, werden die in den nächsten Minuten das Weite suchen. Denn viele sind schon bei der Polizei bekannt und natürlich wollen sie nichts damit zu tun haben. Und sollten die Leute dauerhaft stehen bleiben um auf die Polizei zu warten und es sich damit um einen echten kleinen “Unfall” handelt, kann man später immer noch erklären, warum ihr erstmal nicht ausgestiegen seid und euch so verhalten habt wie beschrieben.

Handelt es sich um die Situation “mit dem kleinen Jungen” , kann man ja schlecht einfach im Auto hocken bleiben. Das geht ja nicht. Aber wenn ihr zu zweit unterwegs seid, dann steigt bitte NIEMALS beide aus… NIEMALS!!! Seid ihr alleine unterwegs und sicher, dass ihr den Jungen nicht angefahren habt, dann denkt an euren Fahrzeugschlüssel und schließt erst das Fahrzeug ab, bevor ihr dann nach dem “Schauspieler” schaut. Und auch hier gilt… ruft IMMER die Polizei und erwähnt das auch laut und deutlich. Ebenso kann es in solchen Fällen sicherlich nicht schaden zu erwähnen, dass ihr eine Dashcam laufen lassen habt… ob dem so ist, oder nicht… ist ja erstmal egal. Hauptsache ihr sagt erstmal, dass ihr Beweise habt… zu 99,9 Prozent geschieht auch hier die Wunderheilung!

Und noch ein letzter Punkt zu dem ganzen Thema. Leider ist es so, dass diese Betrüger zum Teil auch super aggressiv vorgehen. Mal ganz abgesehen davon, dass das mit zu ihrem “Spielchen” gehört, soll es auch Leute geben, die von diesen Betrügern tatsächlich tätlich angegriffen wurden.

Vielleicht habt ihr das Sommerspezial von Aktenzeichen XY im letzten oder vorletzten Jahr gesehen?

Da war die Ausgangssituation eine etwas andere ( ein ziviler “Streifenwagen” hat Camper auf der Autobahn in Spanien “rausgezogen”, von der Bahn irgendwo weit ab ins Hinterland geleitet und dort nicht nur ausgeraubt, sondern den Familienvater auch irgendwie schwer verletzt, ganz genau weiß ich es auch nicht mehr), aber euer Verhalten sollte ähnlich sein.  

Egal ob “armer Betrüger” oder “ziviler Streifenwagen”, folgt denen Leuten NIEMALS in verlassene Regionen!!!!

Selbst ein ziviler Streifenwagen hätte eine richtige “Polizei Kelle” und vor allem, das Fahrzeug wäre irgendwie so ausgestattet, das ein elektronisches Schild erschein, bitte folgen. Wenn das nicht vorhanden ist, bleibt lieber auf dem Standstreifen der Autobahn stehen (ihr könnt euer Verhalten zur Not hinterher IMMER freundlich erklären, wenn es sich doch um echte Polizisten handeln sollte und wenn dem so ist, dann kennen die solche Fälle und verstehen eure Vorsicht!) Aber folgt NIEMANDEM in abgelegene Regionen!!!

Und bei diesen “Unfall Betrügern”… lasst  euch nicht auf heiße, laute Diskussionen ein. Es soll Betrüger gegeben haben, die vor lauter Frust beim “Abhauen” gegen das Womo/ den Wowa getreten haben… das ist erstmal alles egal, hauptsache euch geht es gut und die Leute verschwinden!

Darum nochmal, wenn ihr denkt, ihr seid an solche Betrüger geraten, am besten nie aussteigen, direkt die Türen verschließen, vielleicht das Fenster einen kleinen Spalt öffnen, laut erklären, ok ihr habt verstanden, ihr ruft sofort die Polizei, damit die sich um den “Unfall” kümmern …..  und dann erstmal abwarten was passiert.

Sooooo und weil das alles jetzt so viel war, habe ich euch noch eine Stichpunktliste erstellt, diese könnt ihr euch ausdrucken und z.B. mit dem Unfallbericht lagern, dann habt ihr alle wichtigen Nummern und Stichpunkte zusammen.

Hier klicken zum Download des Unfallberichtes

Hier klicken zum Download der Unfall TO DO LISTE

 

Wirtschaftlicher Totalschaden Wohnmobil

Gerade bei den alten Womo und Wow Schätzchen kann ein relativ kleiner „Rempler“ das Aus bedeuten

 

Ein Autounfall auf Reisen…

 

Autounfall auf Reisen

Autounfall auf Reisen – Dein Pin

Ganz sicher eine Situation die sich niemand wünscht und ja klar… oftmals auch super ärgerlich. Aber… sobald es gekracht hat, könnt ihr die Zeit eh nicht mehr zurückdrehen, ihr könnt aus der Situation nur noch “das Beste” machen.

Wirklich vorsichtig solltet ihr aber bei diesen ganzen “Unfall-Betrügern” sein. Lasst euch nicht “veräppeln”, habt aber euch im Hinterkopf, dass diese Leute im schlechtesten Fall aggressiv werden können.

Am besten ist es natürlich, wenn ihr erst gar keinen echten und erst recht keinen “gefakten”, Autounfall im Ausland miterleben müsst und wisst ihr was, ich bin mir einfach mal AAAAABSOLUT sicher, das ist hier wie bei der “Regenschirm-Taktik”… je besser man auf den Regen vorbereitet ist, desto heller und schöner scheint die Sonne!

Also… genießt eure Reise und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Road Trip und Camping in Schweden – Tipps für Deine Reise

Road Trip und Camping in Schweden – Tipps für Deine Reise

Road Trip und Camping in Schweden verspricht einen wahren Traumurlaub. Ich selbst war vor einigen Jahren 5 Monate mit dem Wohnmobil in Schweden und ich sage bis heute, das war für mich der „Sommer meines Lebens“. Viel mehr Camping, Freiheit und Abenteuer innerhalb eines modernen Landes, ist meiner Meinung nach kaum möglich, zumal ich auch noch einen Jahrhundersommer erwischt habe.

Noch nie hatte ich so lange, eine so wunderschöne, unbeschwerte und rundum gute Zeit!

Allerdings muss ich auch ganz klar sagen, wie mir leider immer wieder bestätigt wird, hat der Campingboom auch in Schweden seine Spuren hinterlassen und so schön, einfach und flexible die Schweden und ihr Land ticken, gibt es doch ein paar Pünktchen, die ihr vor  und während einer Schwedenreise berücksichtigen solltet/ könntet

Genau um diese Pünktchen soll sich diesmal alles drehen… also packen wir es an:

 

Road Trip und Camping in Schweden!

 

Vorbereitungen – Vor dem Road Trip bzw. Camping in Schweden

 

Die große Frage für jeden Schweden Camper ist wahrscheinlich Fähre oder Brücke?

Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, darum hier nur einige Stichpunkte die ihr  zu beiden Anfahrtsmöglichkeiten bedenken solltet:

„Landweg über DK“:

 

  • Flensburg –  Malmö sind ca. 350 Kilometer
  • Kosten für das Kombi Ticket Storebealt Brücke & Öresundbrücke für Wohnmobil bis 10 Meter, bzw. Auto & Wowa ca. 150 Euro  pro Fahrt
  • Online Tickets sind etwas günstiger als wenn ihr direkt vorort bezahlt, es kann aber mit Euro bezahlt werden, Rückgeld gibt es dann allerdings in Kronen
  • Wenn ihr die Strecke über die Brücken innerhalb eines Jahres mehr als zweimal fahren werdet, solltet ihr euch über das BroPas Abo informieren, damit wird es deutlich günstiger. Viele Infos zum BroPas findet ihr hier: http://www.schweden-urlauber.info/brobizz-und-bropas-bestellen/

 

  • VORSICHT, besser nicht an den Raststätten der Hauptroute übernachten, Diebstähle häufen sich, auch auf den einfachen  Stellplätzen z.B. direkt in der Nähe der Brücken.

 

 

Fähre:

 

  • Die Preise für eine Überfahrt sind EXTREM unterschiedlich, da es stark auf die Personenzahl, Fahrzeuglänge, Tageszeit und wann gebucht wird, ankommt. Darum kann ich euch hier keine genaueren Angaben machen. Die Kosten für die Fähre oder die Fahrt durch Dänemark samt Brücken, Sprit und Übernachtung sind im Normalfall aber ähnlich hoch, „das tut sich alles nix“!
  • Fahrzeit, je nach Strömung 6-7 Stunden
  • Vorteil ist auf jeden Fall, man kommt eben direkt in Schweden an. Gerade wenn man wenige Urlaubstage hat, oder so wie ich dazu neigt, mal hier und mal da stehen zu bleiben, ist die Fähre eine gute Alternative um Schweden auch wirklich zu erreichen!

 

  • Vorsicht, lasst das Womo/ den Wowa im Bereich des Hafens nicht unbeaufsichtigt. Abstellen und den Tag z.B. in der City verbringen ist keine so gute Idee, da gerade in Rostock in die vollbeladenen Camper gerne eingebrochen wird.

 

  • Extra Tipp… Eine Packung Reisekaugummies gegen Übelkeit kann seeeeeehr hilfreich sein!!! 😉

Noch ein EXTRA TIPP zum Thema Fähre:

Solltet ihr ausreichend Zeit haben und es nicht so sehr darauf ankommen, wann genau ihr wieder mit der Fähre zurück nach Deutschland kommt, dann kann es sich finanziell sehr lohnen, wenn ihr erst vorort die Tickets kauft.

Ich habe auf dem Rückweg die Strecke Malmö – Travemünde mit Finnline (oder so ähnlich, irgendwas mit Finnland) genutzt, bin in Malmö einfach zum Fähranleger gefahren und habe gesagt, es kommt mir nicht unbedingt auf den Tag an, ich möchte in den nächsten Tagen so günstig wie möglich samt Hund und Womo reisen. Daraufhin hat die Dame die Restplätze auf den Fähren durchsucht und ich bin für INSGESAMT 79 Euro (also wirklich insgesamt, mit Milla, Womo und Kabine) mit der Fähre gefahren. Wegen Milla brauchte ich ja wieder eine Kabine und hab zudem auch noch eine Art Suite bekommen. Einziger Nachtteil, die Fähre ist 2 Tage später Nachts um 2 Uhr los gefahren, aber das war mir im Grunde auch egal. Bei dem Preis und der Kabine… war mir alles egal! Das hat sich also mal so richtig gelohnt!

 

Weitere Vorbereitungen

  • In Schweden kann und wird tatsächlich ALLES mit Karte bezahlt, es kann allerdings vorkommen, dass unsere normale EC Karte nicht anerkannt wird. Gerade für Schweden ist es SEHR von Vorteil, wenn ihr eine Kreditkarte besitzt.

 

  • Geld wechseln… Schweden hat keinen Euro, hier wird immer noch mit Kronen gezahlt. Um mal eben schnell umzurechnen und die Preise ÜBER DEN DAUMEN GEPEILT zu erfahren, könnt ihr die schwedischen Preise durch 10 teilen. 100 Kronen sind also ca. 10 Euro. Der genaue Umrechnungswert liegt heute bei 10,39 Kronen für 1 Euro. 

 

  • Da die Schweden alles per Karte bezahlen, ist es nicht dringend notwendig vorab eine größere Summe Euro in Kronen zu wechseln. Es kann aber sicherlich nicht schaden, zumindest ein paar Kronen (50-100 Euro) in Deutschland zu wechseln. Verlasst euch nicht darauf auf der Fähre wechseln zu können, bei mir war die Wechselstube z.B. dauerhaft geschlossen.

 

  • Aber… macht nicht den Fehler vorsichtshalber einen größeren Betrag an Euro mitzunehmen. Ich hatte immer wieder Probleme Euros überhaupt wechseln zu können. Nochmal… die Schweden zahlen alles per Karte, selbst das eine Brötchern beim Bäcker! Bargeld ist  selten geworden. So kam es bei mir z.B. vor, dass ich VORSICHTSHALBER einige Hundert Euro im Womo an unterschiedlichen Stellen versteckt habe (es kann ja immer mal etwas passieren und dann braucht man Geld!) es war aber echt schwierig dieses Geld in Dänemark und Schweden überhaupt nutzen zu können! Euro wurden nicht angenommen und die vielen Bankfilialen haben nur noch Automaten und kein Bargeld mehr. Darum… nehmt nicht so viele Euros mit!!! Wenn ihr zur Vorsicht Bargeld im Fahrzeug haben möchtet, geht lieber direkt in Schweden zur Bank und holt direkt Kronen aus dem Automaten.

 

So schön können Abende in Schweden sein, Ruhe, Erholung und eine tolle Natur! Camping in Schweden Tipps

Camping in Schweden… mit ein bisschen Glück und Vorbereitung kann Camping in Schweden zum Traumurlaub werden

 

Der Alltag – Camping in Schweden

 

  • Egal wie und wo ich war, ich hatte immer so das Gefühl es gilt der goldene Leitsatz: „Solange Du nichts kaputt machst und die Orte wieder vernünftig verlässt, hast Du in Schweden alle Freiheiten.“ Darum habe ich auch 99% der 5 Monate wild gecampt. (Dies hat sich in den letzten Jahren leider eeeeetwas verändert, aber dazu unter „Extra Tipps“ mehr)

 

  • Ich habe die Schweden insgesamt als ein sehr nettes, aber auch sehr zurückhaltendes Volk kennengelernt. Das ein Schwede von sich aus auf mich zukam, kam hööööööchst selten vor. Hat man aber eine Frage, oder benötigt Hilfe und geht selbst auf die Schweden zu, haben sie sich „fast um die Biegung gebracht“ um behilflich zu sein. Hier ist Eigeninitatiive gefragt!

 

Thema Preise & Einkaufen

  • Die allgemeinen Preise in Schweden sind ähnlich wie in Deutschland, mit einem kleinen Plus in manchen Bereichen. Es gibt aber auch z.B. Lebensmittelgruppen und Kleidung die deutlich günstiger sind. So gibt es z.B. alles was mit Milch und Milchprodukten zu tun hat, in schier unfassbaren Ausmaßen und meist etwas günstiger als in Deutschland. Alleine Milch gibt es in größeren Supermärkten in 5 oder 6 verschiedenen Fett-Stufen und dann geht es noch weiter mit Dickmilch, Buttermilch, Sahne usw. usw.  Nehmt euch für eure ersten Einkäufe Zeit, es lohnt sich! 

 

  • Aber aufgepasst, was mir bis dato z.B. auch komplett neu war und immer wieder zu Verwirrung geführt hat, weil ich es gerne mal vergessen habe… die Schweden ziehen gerne Nummern! Egal ob Bäcker, Wursttheke oder Fleischer… in vielen Geschäften müsst ihr erst eine Nummer ziehen und danach wird dann bedient, das reine „in der Reihe stehen“ hat also nicht unbedingt damit zu tun, wann ihr „dran kommt“.

 

  • Da komme ich auch nochmal auf das Thema „Kartenzahlung“ zurück. Wie gesagt, die Schweden bezahlen alles elektronisch, egal ob Brötchen, Mittagssandwich, Parkuhr oder selbst das City Klo, alles wird elektronisch bezahlt und vieles funktioniert auch nur noch elektronisch (wie z.B. verschiedene Parkuhren oder eben das City Klo.) Allerdings nutzen viele Schweden dazu auch bestimmte Apps, so dass sie nur noch ihr Handy entgegen strecken und am Monatsende wird abgebucht. Diese rein schwedischen Apps funktionieren für deutsche Konten aber noch nicht.
  • Warum sage ich das, weil dadurch der Bezahlvorgang oftmals extrem schnell geht und obwohl meine lange Schwedentour mittlerweile schon wieder einige Jahre zurück liegt, so weiß ich doch noch sehr genau, dass langes „nach Kleingeld kramen“ selten gut ankam. Mittlerweile gibt es sogar einige Shops in Schweden, die ÜBERHAUPT KEIN Bargeld mehr annehmen. Denkt also unbedingt an die Kredtitkarte und wenn ihr Lust habt, setzt euch mal mit z.B. Apple Pay ausseinander, das kann sicherlich nützlich sein !!!!

 

 

Camping in Schweden - Tipps die du kennen solltest

Fahren auf schwedischen Landstrassen
Foto by hey-schweden

 

Camping in Schweden – Fahren, Parken, Strassen

  • Was die Schweden super raus haben, ist das Thema „Parkplatz Situation“! Mal abgesehen von Stockholm, bin ich überall mit dem Womo in die Städte gefahren und hatte nie größere Probleme einen passenden Parkplatz zu finden. Es gibt einfach Massen an Parkplätzen und im Vergleich dazu, reeeelativ wenig Autofahrer.

 

  • Es lohnt sich allerdings vor der Grenze nochmal voll zu tanken, nach heutigem Stand, 5.2.2019, sind  Diesel und Benzin in Dänemark und Schweden deutlich teurer (Deutschland 1.37 Euro Benzin, 1.24 Euro Diesel –  Dänemark: 1.57 Euro Benzin, 1.46 Euro Diesel) .

 

  • Insgesamt ist das Auto fahren in Schweden extrem entspannt. Drängeln, hupen oder gar Lichtzeichen habe ich nie erlebt, was zuletzt aber auch an den durchaus ERHEBLICHEN Strafen liegen kann. Rasen in Schweden… keine gute Idee!!! Allerdings gibt es gerade in ländlichen Gebieten viele Schotterstrassen, da fahrt ihr ganz automatisch langsam. 🙂
  • Dabei gelten folgende Geschwindigkeiten: Innerorts 50 km/h, Landstrasse 70 km/h und Autobahn 110 k/mh (ganz selten auch 120 km/h, dann wird es aber besonders deutlich ausgezeichnet)

 

  • Zwei Besonderheiten sind zum Thema „fahren in Schweden“ vielleicht noch wichtig. Zum einen gilt Tagfahrlicht, ihr müsst also IMMER mit Licht fahren und zum anderen, auf ganz vielen schwedischen Landstrassen gibt es einen relativ breiten, rechten Fahrbahnrand. Dies ist keine extra Fahrspur, ihr dürft diese aber befahren, um den hinter euch fahrenden Autos das Überholen zu erleichtern. Wenn ihr also vor euch einen LKW seht, der immer halb auf dem rechten Fahrbahnrand fährt, dann ist der nicht besoffen, sondern signalisiert euch, ihr könnt überholen.  Sobald er sieht, dass von vorne ein Fahrzeug kommt, wird er wieder in die Mitte der Fahrbahn fahren.
  • Ein super System, was ich mir auf deutschen Landstrassen auch wünschen würde. Solltet ihr also auf einer Landstrasse vorweg fahren und sehen, hinter euch sammeln sich die Autos, fahrt ein Stückchen rechts rüber und signalisiert den anderen Fahrern, sie können euch überholen. Sobald jemand von vorne kommt, (ihr habt die deutlich bessere Sicht), zieht ihr wieder in die Mitte. Klar sollte natürlich sein… ihr seid für euch selbst verantwortlich und müsst schon selber schauen, ob auch wirklich niemand von vorne kommt, wenn ihr einen LKW überholen möchtet. 

 

Alkohol & Kippen

  • Der Alkohol in Schweden ist zum einen SEHR teuer und ihr bekommt ihn auch nur in speziellen Läden, es sei denn, es handelt sich um Getränke mit einem minimalen Alkoholgehalt wie z.B. Cider. Wenn ihr aber gerne Abends euer Bierchen oder Weinchen trinkt, dann solltet ihr diese Dinge am besten von zuhause mitnehmen.
  • Allerdings gelten Höchstmengen von: 
  • Spirituosen über 22%: bis zu 10 Liter
  • Starkwein/Desertwein zwischen 15% und 22%: bis zu 20 Liter
  • Wein zwischen 3,5% und 15%: bis zu 90 Liter
  • Bier bis max. 3,5%: 110 Liter

 

  • Dies sind aber nur RICHTWERTE!!! Solltet ihr in eine Zollkontrolle kommen, ist es wichtig, dass der Beamte den Eindruck bekommt, die Menegen sind selbstgekauft und zum Eigenverzehr für euch persönlich oder eure nähsten Familienangehörigen. Alkohol für z.B. Freunde, zählt da nicht zu und letztendlich darf jeder Zollbeamte selbst entscheiden, ob es Eigenverzehr ist oder nicht! Also, solltet ihr in eine Kontrolle kommen und reichlich Alkohol an Bord haben, stellt euch mit dem Beamten gut.

 

  • Im Strassenverkehr gilt maximal 0,2 Promille!!! Das ist echt wenig und alles was darüber liegt, sorgt für SAFTIGE Strafen!!! Ab 0,3 Promille wird der Führerschein direkt eingezogen. Je nachdem wie der Abend so verlief, solltet ihr auch beim Thema Restalkohol an die 0,2 Promille Grenze denken!

 

  • Und wenn wir schon dabei sind, Thema Zigaretten & Tabak: 
  • Das Rauchen ist in Schweden fast überall verboten, teilweise sogar auf z.B. öffentlichen Plätzen. Zigaretten sind in Schweden auch deutlich teurer als bei uns.
  • Erlaubt ist die Einfuhr von bis zu:
  • 800 Zigaretten
  • 400 Zigarillos
  • 100 Zigarren Hülsen und 1 Kg Tabak

 

Turi Informationen, Sprache & Gas

  • Ein Punkt der mich immer wieder verwundert hat, aber in Schweden findet ihr unmengen an Turi Infos. Egal ob große Stadt, Sehenswürdigkeit, Rastplatz oder ein kleines Dorf… es gibt üüüüüüberall Informationen für Touristen. Es lohnt sich sehr, diese Infopunkte zu nutzen!!!! Hier bekommt ihr nicht nur Informationen zur Region, sondern auch immer mal wieder z.B. Stellplatz oder Campingplatz Tipps. Die verschiedenen Karten, Fleyer und Magazine sind immer auf englisch erhältlich, meist aber auch auf deutsch.

 

  • Die Schweden die ich getroffen habe, haben alle erstaunlich gut englisch oder sogar deutsch gesprochen. Nichts desto Trotz, hier einige wichtige Vokablen und Nummern:
  • Wohnmobil: Husbil
  • Wohnwagen: Husvagn
  • Arzt: Läkare
  • Zahnarzt: Tendläkare
  • Krankenhaus: Sjukhus
  • Diebstahl: Stöld
  • Tankstelle: Bensinstation

Wie in ganz Europa gilt auch in Schweden: Polizei 110, Feuerwehr/ Krankenwagen 112 und die Notfallnummer der deutschen Botschaft in Stockholm ist die  +46-70-8529420

 

  • Immer wieder ein Punkt der zu Fragen sorgt. Wenn ihr eine längere Zeitt in Schweden campen möchtet, benötigt ihr auch Gas. Wobei ich auch betonen muss, die Sommer in Schweden sind häufig wärmer als die Sommer in Deutschland. Trotzdem ist das Thema Gas in Schweden nicht so ganz einfach. Ihr solltet auf jeden Fall ein EU Gas Adapter Set mit an Board haben. AUFGEPASST HIER GIBT ES IMMER WIEDER VERSTÄNDNIS FEHLER!!! Es gibt einmal ein Set, welches ihr benötigt im eure deutschen Flaschen wieder auffüllen zu lassen, allerdings gibt es nur relativ wenige Stationen die Flaschen wieder auffüllen. Dazu gibt es aber auch Adapter Sets, damit ihr eine ausländische Flasche an die deuttschen Anschlüsse anschließen könnt.
  • Es gibt also nicht DAS EINE ADAPTER SET, SONDERN ES SIND ZWEI VERSCHIEDENE SETS, die aber jeder Camper an Bord haben sollte, das kann nie schaden!!!
  • Eine riesen Hilfe, wo ihr Flaschen auffüllen könnt, tauschen könnt bzw. zur Not eine schwedische Flasche bekommt, ist diese Seite, UNBEDINGGT SPEICHERN! Gas Füllstationen Schweden

 

Wenn ihr die Adapter Sets benötigt, findet ihr passende Links zu Amazon direkt hier (Affiliate Links*): 

 

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Wenn der Hund im Urlaub weggelaufen ist

Camping in Schweden mit Hund…

 

 

Road Trip & Camping in Schweden mit Hund

 

Mittlerweile ist ein Road Trip bzw. Camping in Schweden mit Hund extrem einfach geworden. Die aktuellen Zollbestimmungen sehen wie folgt aus:

  • D-Kennzeichnung mit Mikrochip (eine deutlich erkennbare Tätowierung reicht nur bei Tieren, deren Tätowierung vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurde).
  • Impfung gegen Tollwut für Hunde, Katzen und Frettchen ab 3 Monaten
  • Dokumentation in Form eines Haustierpasses
  • Das Tier muss beim Zoll angemeldet werden

 

  • Wichtig und vielen unbekannt ist sicherlich der letzte Punkt. Wenn ihr es genau nehmt und richtig machen wollt, müsst ihr nach bzw. bei der Ankunft in Schweden auf direktem Weg zum Zoll und euren Hund anmelden.

 

  • Da dies ein etwas nerviger Schrittt ist und man teilweise länger warten muss, kann man die Hunde Zollanmeldung mittlerweile auch online erledigen! Das kann ich euch nur wärmstens empfehlen!!! Den passenden Link findet ihr hier: Hund online beim Zoll anmelden, oben rechts auch auf deutsch und alle weiteren Infos gibt es dann Schritt für Schrittt.

 

  • Ansonsten gilt für Schweden, Hunde haben (eigentlich) fast immer Leinenpflicht (es gibt einige ausgewählte Wälder in denen Hunde extra frei laufen dürfen) und in den aller meisten Restaurants und Cafes sind Hunde nicht erlaubt. Das war für mich als Alleinreisende teilweise echt ein Problemchen, weil ich zwar mit Milla draußen sitzen konnte, aber das Bestellen usw. lief halt innen. Viele Cafes haben keine Bedienung, es wird wie z.B. bei Starbucks immer am Tresen bestellt (Nummer ziehen nicht vergessen!). Milla musste dann eben während dieser Zeit draußen warten. Was ich nie machen würde, mich ins Cafe setzten und Milla draußen lassen! So kam es eben auch mal vor, dass ich den Kaffee im ströhmenden Regen unter dem Sonnenschirm getrunken habe. Ging auch 🙂

 

  • Wie ernst ihr die Leinenpflich irgendwo einsam und verlassen am ADW am See nehmt… überlasse ich euch! 😉 Ich gebe zu… ich habe Milla in solchen Siuationen nie angeleint! Aber, das waren dann auch wirklich Orte, an denen wir weit und breit nieeeemanden gesehen haben, als 234 Bäume links und 3762 Bäume rechts. Sollte euer Hund allerdings jagen gehen, solltet ihr echt vorsichtig sein! Denn ich denke es ist klar… in solchen Gefilden gibt es nunmal ALLE Tierchen, die euer jagender Hund lieben wird und das in Massen!
  • Davon abgesehen, vor allem je weiter ihr in den Norden kommt, so selbstverständlicher gehört das Jagen zum Alltag der Schweden dazu. Ich denke niemand möchte erleben, wie sein Hund ausversehen erschossen wird! Darum solltet ihr euren Hund niemals außer Sichtweite umher stromern lassen.

 

Noch ein paar Sätze zum Fähre fahren mit Hund.

  • Je nachdem welchen Fährdienst ihr nutzt, MÜSST ihr eine sogenannte Heimtierkabine mit buchen. Ich kann euch allerdings nur sagen, ich war soooooo froh diese Kabine zu haben und würde es niemals anders machen wollen. 
  • Gut, jetzt kam bei mir sicherlich auch dazu… mir wurde schon schlecht, als wir noch im Hafen standen, ich bin so gar nicht seefest! Dazu hatte Milla aber auch furchtbare Panik! So eine Fähre ist laut, die Motoren dröhnen teilweise heftig. Dazu kamen noch die vielen, vielen extrem Steilen Treppen, hohe Absätze und offenen Stufen. Wir hatten gerade das Wohnmobil verlassen und gingen Richtung Rezeption um den Kabinenschlüssel zu holen, da wurde Milla schon extrem panisch und zog wie wild und sich auf dem Boden fest klammernd, zum Womo zurück. Dort durften wir aber nicht bleiben! Dazu hunderte Menschen um uns herum, alle suchten hektisch einen Platz bzw. ihre Kabinen, 50 Kinder, 20 Hunde und mir wurde schlechter und schlechter!

 

  • Ich war SOOOOOOOO froh, als wir irgendwie an der Kabine ankamen. Dabei muss man ganz klar sagen, das sind keine schönen Kabinen, sondern eher… kleine, dunkle, innenliegende „Löcher“ mit Bett und Badezimmer. Alles egal… hier hatten wir Ruhe und Milla hattte einen sicheren Rückzugsort! Ganz eherlich… ich hätte nicht gewusste, wie ich die kommenden Stunden ohne Kabine überstanden hätte. 
  • Mal abgesehen von meiner Übelkeit (die durch die Reisekaugummies aber bald besser wurde), Hunde dürfen auf den Fähren nicht mit ins Restaurant, da sind aber nunmal die allermeisten Sitzplätze. Es gibt zwar noch einige Sitze hier und da… aber dann gilt natürlich auch, weg gegangen, Platz vergangen. Ich weiß echt nicht, wie ich es ohne Kabine und mitsamt der panischen Milla gemacht hättte, wenn ich z.b. mal aufs Klo gemusst hätte.
  • Darum… so eine Kabine ist GOLD WERT, egal wie klein sie auch sein mag!!!!

 

Noch ein letztes Wort zum „gassi gehen an Bord“.

  • Das Gassi gehen an Bord ist echt nicht so ganz einfach! Ihr solltet mit eurem Hund also auf jeeeeeden Fall vorher eine ganz, ganz ausgibige Runde drehen, selbst wenn ihr mittten in der Nacht die Fähre nutzt.

 

  • Wenn ihr einen Rüden habt, der so tickt, dass eh immer und überall pinkelt, habt ihr es insgesamt etwas leichter. Auf den Fähren gibt es irgendwo in der hintersten Ecke einen Außenbereich, da steht ein Hundeklo. Man konnte aber deutlich sehen, dass sämtliche Ecken an diesem Deck gerne von Rüden genutzt wurden. Darum stehen auch einige Wassereimer bereit, um den Urin zu verdünnen/ die Ecken zu säubern.
  • Ich habe Milla aber jahrelang bei gebracht, sämtliche Geschäfte werden nur auf Wiese o.ä. erledigt, damit sie hier in der Innenstadt nicht überall auf den Aspalt macht. Sie würde sich IM LEBEN NICHT irgendwo da auf das Deck hocken und los pinkeln. So blieb uns also nur das Hundeklo, denn die Panik schlug Milla irgendwann auf die Blase. Also raus aus der „sicheren Kabine“ und Milla davon überzeugen, wir MÜSSEN jetzt irgendwie bis zu diesem Deck kommen. Unter einem Hundeklo hatte ich mir allerdings auch etwas anderes vorgestellt, ich dachte z.B. an einen größeren Bereich auf Sand o.ä.

 

  • Das Hundeklo war dann in Realität eine alte Kinder- Sandmuschel. So ein klitze kleiner Kinder Sandkasten und ich glaube… Milla und ich schauten uns beide „erstaunt“ an. Ich dachte sofort… na super, das klappt doch niemals! Milla springt doch niemals in diese mit Sand gefüllte Muschel, in die ja auch schon andere Hunde gepinkelt haben und macht da ihr Geschaft. Aber da sollte ich mich täuschen! Wir hattten zumindest das Glück in dem Moment dahinten alleine zu sein, es waren gerade keine anderen Hunde da, die für Ablenkung sorgten. Milla schaute mich zwar skeptisch an, aber es war wirklich so, ich habe ihr dann gut zugeredet und gesagt, schau mal Millachen, da kannst du Pipi machen, das ist ok, hier darfst Du wirklich! Und schwupps… Milla stzte zum Sprung an, hockte sich hin und das Thema war erledigt!

 

  • Warum schreibe ich das alles so genau? Damit ihr seht… es ist wirklich wichtig, dass ihr euren Hund vorher nochmal komplettt entleert, die 6-7 Stunden können lang werden. Wenn euer Hund dann aber doch muss, ist das da alles andere als schön, aber in einem ruhigen Moment funktioniert es doch irgendwie.

 

  • Wenn ihr den Landweg über Dänemark nutzt und euch gedanken macht zum Thema “ Hunde Albtraum Dänemark“, dann solltet ihr unbedingt diesen Artikel von meiner Dänemark Tour lesen: Mit Hund in Dänemark

 

Camping in Schweden - Das solltest Du wissen! Frei campen in Dänemark

Aufgepasst, frei stehen in Schweden ist mitttlerweile häufig untersagt. Gerade im Süden Schwedens findet ihr solche Schilder sehr, sehr häufig.

 

 

Noch einige „EXTRA TIPPS“ zum Thema Road Trip und Camping in Schweden

 

  • Thema Jedermanns-Recht – Immer wieder wird das Jedermanns-Recht in Schweden missverstanden. Grundsätzlich besagt dieses alte Recht, dass jede Person auf öffentlichem Grund, außerhalb von Städten und Gemeinden, übernachten darf. DAS GILT ABER NICHT FÜR CAMPER IN WOHNMOBIL ODER WOHNWAGEN!!! Das Jedermanns-Recht gilt nur für z.B. Wanderer samt Zelt.

 

  • Übernachtungsplätze finden! Leider muss ich euch diesbezüglich ganz klar sagen, auch Schweden hat sich in den letzten Jahren verändert!!! Vor einigen Jahren war es noch so, dass ich eigentlich immer und überall einen super schönen Platz zum Übernachten gefunden habe. Als Tipp… besorgt euch eine Übersichtskarte der Region in der Turi Info, oder nutzt bei ausreichend Datenvolumen Google Maps und sucht einfach nach den kleinen Stichstraßen die zum Meer, zur Küste, einem Fluss oder See führen. Fast immer befindet sich am Ende dieser Strässchen ein kleiner Parkplatz. So habe ich wie gesagt IMMER gute Übernachtungsplätze zum wild campen gefunden.
  • ABER… mitttlerweile haben mich einige E-Mails erreicht, von total enttäuschten Schweden Campern. Das große Problem ist, dass der Campingboom auch in Schweden eingetroffen ist und sich anscheinend einige Camper auch immer noch nicht ordentlich verhalten können! Das führt leider dazu, dass zum einen tausende Camper in Schweden unterwegs sind, die Städte gerne auf die Campingplätze und Stellplätze verweisen und ganz, ganz viele ehemalig nette See-, Meer-, Küsten-Parkplätze für Camper gesperrt wurden. 

 

Gerade in Südschweden, wo nunmal der aller größte Teil der Camper bleibt, habt ihr mittlerweile leider schnell ein Problem, wenn ihr dauerhaft Wildcampen möchtet! Der Traum vom eigenen See im niergendwo, wird  für Touristen die sich in der Region nicht gut auskennen, gerade in Südschweden nur sehr schwer zu realisieren sein! 

 

  • Darum solltet ihr euch wirklich gut überlegen, ob ihr nicht 1-2 Tage investtieren möchtet, um weiter in den Norden zu düsen. Ab Mitttelschweden, bzw. Nordschweden natürlich sowieso, habt ihr deutlich mehr Freiheiten!!!

 

  • Noch ein letzter Tipp zu diesem Thema – wenn ihr ausreichend Zeit habt, überlegt euch doch mal, ob eine Tour entlang des Göta Kanals nicht etwas für euch wäre. Zum einen habt ihr hier eine vielfältige und teilweise einsame Natur, aber auch viele große und kleine Schleusen, an denen es häufig auch Stellplätze mit Strom, Cafes und Restaurant gibt.  Einmal quer durch Schweden mit dem Ziel Stockholm… das ist schon eine sehr coole Tour!

 

  • Und weil ich es immer wieder gefragt werde, wie sieht es aus wenn ihr mit dem Wohnwagen Stellplätze nutzen möchtet bzw. frei campen wollt? 
  • Im Grunde würde ich sagen, auch mit einem Wowa ist das Wildcampen möglich und ihr solltet auch den ein oder anderen Stellplatz nutzen können. Allerdings… kommt es dabei sicherlich auch sehr auf die Jahreszeit an. Wenn es eh schon überall rappel voll ist, wird ein Wowa z.B. auf einem Stellplatz eher nicht erlaubt.
  • Gerade wenn ihr mit einem Wowa wild campen möchtet, kann ich euch nur raten, den vollen Süden zu verlassen!
  • Ich kannn es nur nochmal sagen… für das echte „Camping in Schweden Freiheits Abenteuer„… fahrt weiter in Richtung Noden!!!!

 

Verhalten in Schweden…

  • Wirklich klasse ist, dass es in Schweden ganz viele Picknick Bereiche an Seen oder Flüssen gibt. Meist ist es sogar so, dass dazu ein Lagerfeuerplatz vorhanden ist und ein kleines „Häuschen“ in dem geschlagenes Holz zur freien Verfügung bereit liegt.

 

  • Allerdings, gerade das letzte Jahr hat es gezeigt… ihr müsst einfach daran denken, dass ihr euch häufig in riesiegen „natürlichen Bereichen“ voller Wälder, Gräser und Felder befindet. Das heißt, BITTE geht besonders vorsichtig mit dem Thema Feuer um!!! Wenn es sehr warm ist, dann verzichtet bitte unbedingt auf das Lagerfeuer und selbst der Grill muss dann nicht unbedingt brennen. Da solltet ihr einfach vernünftig sein! Kein gegrilltes Fleisch der Welt ist einen Waldbrand wert!!!

 

Camping in Schweden

  • Um einen Campingplatz in Schweden nutzen zu können, benötigt ihr (fast) überall den Camping Key Europe, eine Campingkarte mit der ihr eure Identität bestätigt. Die Karte bekommt ihr auch noch vor Ort, wenn ihr sie allerdings vorab online bestellt, ist sie meist deutlich günstiger. Weitere Informationen zur CKE Karte bekommt ihr hier: Camping Karten 2019 – eine Übersicht

 

  • Auch wenn ich die App „Park4Night“ in einigen Punkten etwas kritisch sehe, für eine Schweden Tour kann sie sicherlich hilfreich sein, gerade dann, wenn ihr Plätze zum wild campen sucht. Park4night

 

  • Ein letzter Tipp – Camping in Schweden, Stockholm! Ihr könnt es euch sparen im Stadtgebiet von Stockholm einen möglichst günstigen Platz zum wild campen zu finden. Die Behörden haben das sehr clever gemacht, sämtliche Parkplätze in Stockholm kosten pro Nacht z.B. 25 Euro. Der offizielle Stellplatz kostet aber auch 25 Euro und ihr steht super City nah. Es ist allerdings von Vorteil den Stellplatz zu reservieren, je früher, je besser… wenn es aber nicht anders geht, hilft es auf jeden Fall auch z.B. erst 24 Stunden eher anzurufen.
  • Wenn ihr euch vorgenommen habt, viel in Stockholm zu besuchen, also sagen wir mal… eine Stadtrundfahrt, eine Boots Tour in die Schären, das Wasa Museeum und das Abba Museum, dann kann es sich sehr lohnnen die Stockholm Card zu nutzen. Mal abgesehen von den Eintrittspreisen, ein riesen Vorteil ist, dass ihr nicht anstehen müsst. Die Schlangen zum Eintritt ins z.B. Vasa Museeum können im Sommer eeeeeeewig lang sein. Außerdem dürft ihr mit der Karte auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Weitere Tipps zum campen in Stockholm findet ihr im entsprechenden Artikel.

 

Polarlichter in Schweden.

Das erste und einzige mal, dass ich Polarlichter sehen konnte, Nordschweden im Herbst

 

Road Trip und Camping in Schweden

Camping in Schweden - 30 Tipps für deinen ersten Schweden Urlaub

Road Trip und Camping in Schweden – Dein Pin zum Artikel

So ein Road Trip durch Schweden kann tatsächlich ein echter Traumurlaub werden! Ich kenne kaum ein anderes Land, dass sooooo viele wunderschöne Orte zu bieten hat. Was mich an Schweden besonders fasziniert hat ist, dass man über die holperigste Landstrasse tuckert, um die Ecke biegt und plöttlich steht man direkt vor einem See, hat einen wunderschönen Blick auf die Küste oder es gibt sonst irgendeine Besonderheit.  Schweden ist ein von Grund auf schönes und ordentliches Land!

Leider ist es anscheinend mittlerweile wirklich so, dass der Süden Schwedens viel von einem „Abenteuer“ verlohren hat. Wenn ihr eh vor allem auf einem Stell- oder Campingplatz an der Küste stehen möchtet, ist das alles kein großes Problem. Träumt ihr aber vom „eignen See“, Womo oder Wowa Tür auf, Kinder  und/ oder springen raus und weit und breit ist nichts anderes, als dieser riesige, glasklare See… dann solltet ihr weiter in den Norden fahren.

Soooo und wenn ihr jetzt noch ein paar Tipps zum Thema Wild campen in Schweden sucht, dann findet ihr 13 besonders nettte Orte hier:    Meine schönsten Plätze zum wild campen zwischen Trelleborg und Stockholm.

Ich hoffe ich konnte euch noch einige hilfreiche „Camping in Schweden“ Tipps mit auf den Weg geben und wünsche euch eine TRAUMHAFT SCHÖNE ZEIT BEIM CAMPING IN SCHWEDEN!!! Wenn ihr noch weitere Infos benötigt, findet ihr diese auch auf der offiziellen „Visit Schweden“ Seite.

Das wichtigste ist aber eh… BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Werbung 📘 – Der Dolde Medien Verlag & ich, manchmal ist es wirklich sinnvoll den Mund zu halten, denn wie wusste Dieter Nuhr schon zu sagen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr…e halten!“ und genau nach diesem Motto begann vor über einem Jahr mein erster Kontakt zum Dolde Medien Verlag auf der Messe in Stuttgart.

Ihr müsst euch vorstellen, es war voll, es war eng und eigentlich wollte ich nur mal eben gaaaaanz schnell an einem anderen Stand „Hallo“ sagen. Tja und dann habe ich, the Camping Profi herself, the Master of „Unwissend“ and the Winner of „ich habe null Plan was um mich herum los ist“ mal wieder voll zugeschlagen. Aber… überzeugt euch selbst: 🙂

„Hi Isa, toll dass Du vorbei schaust. Kennt ihr euch? Das ist Herr Müller-Meyer-Schmidt von den Dolde Medien. Dolde Medien ist klar, oder?“

📘Öhhhhhh… JA SICHER!!!! 📘

Asche auf mein Haupt, ihr könnt euch denken was jetzt kommt… ich hatte mal wieder überhaupt keinen Plan und habe im ersten Moment an diese dünnen, kleinen, hellblauen „Mit dem Wohnmobil in ….  Reiseführer gedacht. GOTT SEI DANK HABE ICH DAS WÄHREND DES FOLGENDES GESPRÄCHES NIEMALS ERWÄHNT, aber ihr könnt euch vorstellen, wie es in meinem Kopf geratter hat.

Dolde Medien, ahaa, ahaaa, ahaaaa, jetzt nur nicht auf irgendwelche „Fangfragen“ reagieren, Mund halten, Ohren spitzen und immer schön nicken, so als wäre ich bestens informiert! 😉 Denn eines war selbst mir klar… es macht nicht so einen richtig guten Eindruck, wenn man als Blogger den wahrscheinlich größten Verlag der Branche nicht kennt. 🙂

Hmmm… mir fällt gerade auf, das ist nicht nur nicht gut, das ist auch ganz schön peinlich! 🙂

Nach einem ziemlich aufregenden Kaffee trinken hieß es noch flott Visitenkarten austauschen und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, mein erster Weg führte mich direkt ins Pressezentrum, denn dort gab es kostenloses W-lan und ich sage mal so, die nächste Stunde verbrachte ich zwischen Google, Facebook und vielen, vielen weiteren Internetseiten.

So verlief also mein erster Kontakt zum Dolde Medien Verlag und mittlerweile hat selbst das Trottelchen kapiert, der Dolde Medien Verlag ist für die Camperwelt, wie die Reklam Hefte 📘 für jeden Oberstufen Schüler … nur viel, viel hübscher!

Sooo und damit ihr endlich auch mal erfahrt wer hinter Magazinen wie Reisemobil international, Camper Vans und nicht zuletzt dem großen Bord Atlas steckt, gibt es heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlages und vielleicht…. aber nur gaaaanz vieleicht... könnt ihr auch noch 10 Bord Atlanten für Deutschland & Europa gewinnen 😉

 

Ein Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlags

 

Forum Media Group GmbH – Die Fakten 📘

 

Der Dolde Medien Verlag mit Sitz bei Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der international agierenden Forum Media Group GmbH (nachvolgend FMGG). Die FMGG wurde bereits 1988 gegründet und gehört zu den 100 größten Verlagen Deutschlands, hat aber auch viele Unternehmen im Ausland sitzen, wie z.B. in den USA, Kanada, Singapur, Hongkong, Russland, Österreich u.v.m.

Innerhalb der Print-Medien werden durch die Forum Medie Group GmbH viele Fachzeitschriften veröffentlicht, aber auch „ganz normale“ Blättchen zum schmökern und schmunzeln. Je nachdem welches Hobby, oder welchen Beruf, ihr habt, hattet ihr eines der folgenden Magazine vielleicht bereitts in der Hand . Denn unter die FMGG fallen bekannte deutschsprachige Zeitschriften wie z.B. „Der Hund“, aber auch Magazine wie (und hey… NICHT LACHEN es gibt sie anscheinend wirklich!!! 🙂 😉 ) Equitrends, eat healthy (wenn da mal nicht DER Yotta die Hände im Spiel hat 🙂 ), der Facility Manager, Motoretta und die jederman bekannten Magazine:  DER HAUSMEISTER, DER BAUSCHADEN uuuund nicht zu vergessen BAUHOFLEITER – das Magazin! 😉

Doch die GmbH ist nicht nur in den Print Medien vertreten, sondern z.B. auch durch Web-Portale, Software und Newsletter in der digitalen Welt. Eines der wahrscheinlich bekanntesten online Portale, zumindest für Hundehalter, ist „Stadthunde.com“ , auch dieses wird von der FMGG geführt.

Außerdem werden durch die verschiedenen Unternehmen auch Seminare und spezielle Trainingsangebote für Fach- und Führungskräfte durchgeführt. Zu diesem Zweck besitzt die Forum Media Group GmbH auch ein eigenes Segelschiff… ihr wisst schon, Team Feeling, Führungskräfte, Yotta Biebel, I’m strong, I’m healthy und fuuuuuull of Energie! Ja nee, is klar! 

Durch seinen Hauptsitz in Merching bei Augsburg und einem schnellen und starken Aufschwung, wurde die Forum Medie Group GmbH mehrfach unter die 50 wichtigsten Betriebe Bayerns gewählt. Mittlerweile arbeiten knapp 1200 Mitarbeiter weltweit für die FMGG und der Jahresumsatz 2017 lag bei rund 110 Millionen Euro, ein wachstum von ca. 18%.

 

Dolde Medien und der Bord Atlas

Nur eines von ganz vielen Standbeinen des Dolde Medien Verlages, der Bord Atlas

 

 

Der Dolde Medien Verlag 📘

 

Zurück zum Dolde Medien Verlag. Der Dolde Medien Verlag wurde 2009 von der FMGG gekauft, zu diesem Zeitpunkt arbeiten bereits 650 Personen für die GmbH. 2009 galt der Dolde Medien Verlag noch als reiner „special interest Verlag“ mit Zeitschriften und Katalogen aus der Reisemobil Branche.

Mitttlerweile hat sich das Portfolio der Dolde Medien deutlich erweitert und ich bin mir sicher, mit dem ein oder anderen Magazin/ Produkt/ Preis seid ihr alle schon in Kontakt gekommen.

 

📘 Magazine aus dem Dolde Medien Verlag 📘

 

📘Reisemobil international – Wahrscheinlich eines der bekanntesten Reisemobil Magazine der gesamte Camping Branche. Im Grunde fällt mir nur eine andere Zeitschrift aus der „mobilen“ Szene ein, die noch bekannter sein könnte. Reisemobil internation hat einen ziemlich großen und umfassenden online Bereich (he, hee, heee aber jetzt nicht alle darüber klicken, schön hier geblieben!!! 😉 ), erschein als Magazin monatlich und ist an allen üblichen Verkaufstellen erhältlich.

📘Camping, Cars und Caravans – Das Magazin speziell für alle Camper mit Caravans bzw. Wohnwagen und eines der beiden „Steckenpferde“ des DoldeMedien Verlags. Erschein monatlich, ist bekannt und überall erhältlich.

📘CamperVans – Das wahrscheinlich jüngste und „modernste“ Magazin mit dem besonderen Blick auf CUV, Kastenwagen, Vans, Bullies und Busse. Online und in den sozialen Medien relativ stark vertreten, gedruckt erscheint alle 2 Monate die neue Ausgabe, überall erhältlich.

📘Camping Impulse – Das „Manager Magazin“ der Campingunternehmer. Erscheint 6 mal im Jahr und ist eigentlich nur auf persönliche Bestellung bzw. im Abo zu erhalten. Ich habe es zumindest noch nie irgendwo z.B. „an der Tanke“ oder ähnlichen Shops gesehen.

📘Eat healthy (ab März Food Forum!) – Die Zeitschrift die sich mit allen möglichen Themen rund um die gesunde Ernährung befasst. Erscheint ebenfalls alle 2 Monate und ist sowohl online als auch als Magazin „überall“ erhältlich.

📘Running Magazin – Das Magazin für den aktiven Freizeitsportler. Alle 2 Monate erscheint eine neue Ausgabe, das Magazin ist an allen üblichen Verkaufstellen zu erhalten und ist bei vielen Freizeitläufern beliebt.

Doch natürlich ist der Dolde Medien Verlag nicht nur im Print Geschäft vertreten, sondern auch digital und durch verschiedene Events, Awards und Büchern.

So gibt es digital z.B. die passende App zum Board Atlas for IOS und Android, verschiedene Youtube Tutorials, die online Platttform Caravaning Insights, sowie das Campingplatz Bewertungsportal Campanio. Außerdem könnten euch auch die folgenden Auszeichnungen „König Kunde Award“, „European Inovation Award“ und der „Campside Award“ bekannt vorkommen. Alle genannten Auszeichnungen stammen ebenfalls aus den Reihen des Dolde Medien Verlags.

So und damit sich zumindest der IsasWomo Kreis schließt … bereits seit 2013 gibt es eine Zusammenarbeit zwischen dem niederländischen ACSI Verlag und der Dolde Medien, denn zusammen bringen sie das in den niederlanden erhältliche Free Magazin auf den Markt.

Last butt not least, gibt es die Dolde Medien auch noch in Verbindung mit zwei Büchern. Da wäre zum einen der Winzer Atlas, der Stellplatzführer für alle die Lust haben auf eine Nacht zwischen Weinreben und zum anderen, das „Flaggschiff “ des Dolde Medien Verlags… der riesengroße Bord Atlas!📘

 

Dolde Medien der Verlag für Camper

Bei mehr als 6300 Stellplätzen sollte jeder etwas passendes finden

 

📘 Der Bord Atlas aus dem Hause Dolde Medien 📘

 

Ich würde einfach mal behaupten, irgendwann hat jeder Camper mal einen Bord Atlas gekauft, oder kauft diesen tatsächlich jährlich neu. Dabei handelt es sich bei dem Bord Atlas um den wohl umfassensten europäischen Stellplatzführer den es überhaupt auf dem Markt gibt. 2019 sind immerhin mehr als 6300 Stellplätze für Deutschland und Europa fein säuberlich und kontrolliert eingetragen.

Doch der Boord Atlas ist mittlerweile weit mehr als ein reiner Stellplatzführer. Inbegriffen sind z.B. auch viele, viele Übersichtskarten zum Touren planen, fast alle Stellplätze werden samt passender Fotos beschrieben, es gibt kurze knackige Infos zu z.B. wichtigen Verkehrsregeln im Ausland oder der Mitnahme von Hunden und zu guter letzt gibt es viele, viele Gutscheincoupons mit einem gesamtwert von über 800 Euro.

Der Bord Atlas ist also sowas wie … das rundum sorglos Paket für alle Stellplatz interessierten Reisemobilisten.

Haaach, kommt gebt es zu, jetzt wäre es zu schön um wahr zu sein, wenn ihr so einen Bord Atlas auch noch gewinnen könntet! YES ich weiß, es ist unfassbar… denn ihr könnt nicht nur einen, sondern insgesamt 10 Bord Atlanten gewinnen 🙂 😉

 

Kommen wir zum Gewinnspiel!

 

BITTE NICHT MEHR TEILNEHMEN, DIE GEWINNER WURDEN ERMITTELT!

 

Wie bereits gesagt, könnt ihr aktuell einen von 10 Bord Atanten hier auf IsasWomo gewinnen und ich denke mit immerhin knapp 30 Euro pro Buch, ist das doch ein sehr netter Gewinn zum Saisonbeginn.

 

So nehmt ihr am Gewinnspiel teil 📘 :

 

Euch ist bestimmt schon aufgefallen, im Text haben sich viele kleine Bord Atlanten so wie dieser hier 📘 (bitte mitzählen!!!) versteckt.

Bitte zählt alle Bord Atlanten Symbole und nehmt bis spätestens Freitag 15. Februar 2019 am Gewinnspiel teil. Klickt dazu einfach auf folgenden Link und meldet euch mit der richtigen Antwort an:

 



 

Hier klicken und am Gewinnspiel teilnehmen!

 



 

Durch diesen Link gelangt ihr automatisch zur Anmeldung. Dort müsst ihr euch mit eurem Namen und eurer E-Mail Adresse anmelden und die richtige Anzahl an Symbolen eingeben. Bei mehr als 10 richtigen Antworten entscheidet das Los! Die Gewinner werden am folgenden Wochenende ermittelt und bekannt gegeben.

 

📘 Wichtiges Details zum Gewinnspiel! 📘

 

Bitte achtet UNBEDINGT darauf, dass ihr eure richtige E-Mail Adresse angebt!!! Sollte ich euch über eure angegebene E-Mail Adresse nicht innerhalb von 3 Tagen erreichen können, wird euer Gewinn ein weiteresmal verlost! Die Datenschutzgrundverordnnung macht uns allen das Leben nicht unbedingt leichter. Darum erhaltet ihr auch nach eurer Anmldung eine E-Mail, mit der ihr eure E-Mail Adresse bestätigt und mir erlaubt euch im Falle eines Gewinns anzuschreiben.

Nach Beendigung des Gewinnspiels und dem Übersenden aller Bord Atlanten, werden sämtliche Daten gelöscht. Ihr meldet euch also nur für dieses eine Gewinnspiel an, nicht mehr aber auch nicht weniger.

📘WICHTIG: Aufgrund der hohen Portkosten (die Bücher sind schwer und können aufgrund des hohen Gewichtes nicht mehr als Büchersendung verschickt werden) dürft ihr nur am Gewinnspiel teilnehmen, wenn ihr über 18 Jahre alt seid und einen Wohnsitz in DEUTSCHLAND habt.

 

Der Bord Atlas, eines der Flaggschiffe des Dolde Medien Verlages

Gewinne, Gewinne, Gewinne 🙂

 

Vielen, vielen Dank für eure Teilnahme… ihr seid der absolute WAHNSINN!!!! Auch bei diesem Gewinnspiel haben wieder fast 10.000 Menschen teilgenommen, genau gesagt 9132 Personen hatten die richtige Antwort. Im Text sind insgesamt 25 Buch Symbole versteckt!

Bei so vielen Teilnehmern können leider nicht alle gewinnen… 🙁 …. aber zumindest 10 Camper dürfen sich über den neuen Bord Atlas freuen. Gewonnen haben:

  • Heiner P.
  • Gunnar E.
  • Monika K.
  • Steven S.
  • Anke K.
  • Peter B.
  • Martina W.
  • Doris H.
  • Carsten C.
  • Hans B.

 

Sollte euer Name zu den angegebene Gewinnern passen, achtet bitte ganz besonders auf euer E-Mail Postfach. Andererseits kann es natürlich gut sein, dass bei so vielen Teilnhmern eine Vornamen + Buchstaben Kombi mehrfach vorkommen kann. Freut euch also nicht zu früh, alle Gewinner erhalten von mir eine E-Mail. 

Vielen, vielen Dank für eure zahlreiche Teilnahme… das ist wirklich klasse und ermöglicht mir sicherlich schon bald ein neues Gewinnspiel. 🙂

 

 

 

Fazit … Dolde Mediien Verlag und das Herz für Camper 📘

 

Dolde Medien Verlag Informationen für Camper und Reisemobilisten

Dein Pin zum Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlags + Gewinnspiel

Auch wenn der Dolde Medien Verlag mitttlerweile auch neue und andere Themen bedient, so liegt sein Hauptaugenmerk ganz deutlich auch weiterhin im Campingbereich. Nicht ohne Grund ist „Dolde“ auf allen größeren Campingmessen mit einem eigenen Stand vertreten und zeigt mit verschiedenen Awards ein Händchen für Leser und Wirtschaft.

Mit all seinen Magazinen, Digitalen Angeboten und nichtt zuletzt auch oder vorallem durch den Borad Atlas ist der Dolde Medien Verlag einer der wichtigsten und größten Herrausgeber von News und Informationen rund um die Camping Branche.

Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals für das zur Verfrügung stellen der Gewinne bedanken, ich denke gerade jetzt zum Beginn einer neuen Saison, kann man einen neuen Bord Atlas immer gut gebrauchen.

Soooo… und für euch heißt es ab jetzt… mitmachen, mitmachen, mitmachen, gewinnen, gewinnen, gewinnen und die nächste Fahrt geht wieder Rückwärts! 😉 Nein, ich wünsche euch viel Spaß beim zählen, macht das ordentlich … dann schicke ich euch auch bald einen neuen Bord Altas zu!

📘TOI, TOI, TOI 📘 ganz viel Glück und bleibt gesund!

Eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Quellen: 

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E-Wohnmobil Iridium – Fakten, News und offene Fragen

Auch wenn das Camping Auto, Fahrzeug, Reisemobil Rad nicht neu erfunden werden kann, so gab es auf der CMT 2019 doch immerhin die ein oder andere „Weltpremiere“. Eine der ganz großen Neuigkeiten… die Markteinführung des ersten echten E-Wohnmobils, Iridium!

Ich, Isa- the Technik-special Agent herself- war bei der Iridium Pressekonferenz und habe mir das Fahrzeug mal genauer angesehen.

 

Infos, News und Fakten – Das Iridium E-Wohnmobil

 

Iridium E-Wohnmobil Weltpremiere

Wenn man es nicht wüsste, von außen sieht der cleane Flitzer aus wie jedes andere Wohnmobil

 

Wer steckt hinter dem ersten E-Wohnmobil?

Hinter dem Iridium steckt eine Zusammenarbeit zweier Unternehmen. Zum einen der Wohnmobilhändler WOF mit Sitz in Weilheim unter Teck und zum anderen das Unternehmen EFA’S als starker „Technik Partner“ mit Sitz in Stuttgart.

Wof ist einer dieser Wohnmobilhändler „Giganten“, der vor allem die Fahrzeugmarke BELA in Deutschland vertritt und auf vielen großenb Reise& Camping Messen einen eigenen Stand hat.  Vom Unternehmen EFAS habt ihr in der Vergangenheit vielleicht schon selbst gelesen, denn sie sind dafür zuständig, dass es bereits die ersten E-Omnibusse gibt, bzw. einige UPS Paketboten mit E-Fahrzeugen eure Päkchen ausliefern.

Dank der Zusammenarbeit eines Wohnmobilhändlers wie WOF und einem starken Technik Partner wie EFA’S, sehen die Vorraussetzungen für ein gelungenes erstes E-Wohnmobil meiner Meinung nach gar nicht schlecht aus!

 

E-Wohnmobil Iridium

Das Herzstück, der Boardcomputer im Iridium

 

Iridium – Das erste E-Wohnmobil

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Iridium um ein „ganz normales“, weißes, teilintegriertes Wohnmobil. Wäre das Fahrzeug hier auf der Messe nicht besonders gekennzeichnet, würde man es von außen nicht als E-Wohnmobil erkennen.

Dabei wird es das E-Wohnmobil zukünftig in zwei verschiedenen Baureihen geben. Zum einen in einer „Luxus“ Variante bei welcher der Innenausbau von Maurer stammt (Maurer baut z.B. auch Starliner aus) und individuell gestaltet wird und zum anderen in einer Baureihe die 1 zu 1 dem BELA Basis Modell P69 entspricht.

Iridium Fakten: 

Länge: 6,95m

Breite: 2,32m

Höhe: 2,95m

Doch bereits beim Gewicht wird der Unterschied zu einem normalen Reisemobil wie dem Bela P69 deutlich, denn das Gesamtgewicht des Iridiums liegt bei Baureihe 1 bzw. 2 bei 4200kg/ 4000kg. Somit fällt der Gedanke an ein 3,5t E-Womo schonmal flach.

 

Thema Technik

Das erste echte E-Wohnmobil wurde mit einer 106 kWh starken Battterie versorgt, was bedeutet… nach offiziellen Angaben schafft das „Reisemobil“ eine Distanz von 300 km.

Dabei war die große Frage natürlich, wie viel Zeit benötigt die Batterie für einen kompletten Ladezyklus. Dieses ist stark davon abhängig mit wieviel Power eine passende „Steckdose“ ausgestattet ist. Positiv ist sicherlich, dass das Iridium Wohnmobil mit beiden läufigen Steckerformen aufgeladen werden kann. Also sowohl mit einem Typ 2 Stecker, als auch mit den neueren CCS Schnelllade Steckern.

Nichts desto trotz blieb die Frage nach dem Dauer eines Ladezyklus und da wären wir bei:

  • ca. 30 Stunden, wenn man das Fahrzeug an einen normalen, 3,6 kW Haushaltsstecker anschließt
  • bei ca. 5-6 Stunden an öffentlichen Ladestationen mit 11 bzw. 22 kW
  • und bei ca. 2,5 Stunden an einer öffenlichen Schnelladestation mit 50 kW

Aktuell verfügt das E-Wohnmobil noch nicht über eine typische Bremsenergie-Rückgewinnnung. Aktuell ist es wohl noch so, dass die Energie durch das Bremsen wirklich erst dann gewonnen wird, wenn man auch richtig auf die Bremse tritt, eine Rückgewinnung im z.B. zähfließenden Verkehr ist somit nicht möglich.

 

Iridium

Irgendwie siehts komisch aus, so ohne Schaltung 🙂

 

Mein persönlicher Eindruck vom ersten E-Wohnmobil

Haaach, wie soll ich es am besten schreiben? Also… wir müssen nicht darüber streiten, dass es auf jeden Fall sehr positiv ist, dass es mittlerweile eine Unternehmenskooperation gibt, die sich über den Breich der E-Wohnmobile Gedanken macht.  Ich meine egal wie schwachsinnig das ganze Thema auch sein mag, aber das Diesel Fahrverbot wird uns alle zu reisenden Geiseln machen, aus diesem Grund MUSS sich zu der ganzen Thematik etwas tun und Veränderungen eingeleitet werden.

Aus diesem Grund… HUT AB FÜR DIESEN ERSTEN ECHTEN VERSUCH!!!

Nichts desto trotz harpert es (meiner Meinung nach) bei dem Iridium aktuell noch an allen Ecken und Enden. Gerade wenn ich an die übliche Camper Praxis denke, sehe ich momentan noch riesen Probleme im Iridium Konzept.

Fangen wir mal direkt mit der Reichweite an. Ja, 300 Kilometer sind erstmal sicherlich nicht so schlecht, aber 300 km bedeuten eben auch… ich käme nichtmal von Dortmund in einem Rutsch an die Nordseeküste. Zudem müssen wir natürlich auch sagen, diese 300 km von denen alle sprechen sind unter optimalen „Labor“ -Bedingungen entstanden. Soweit ich weiß gilt z.B. für diese Reichweitenmessung eine Durchschnittgeschwindigkeit von 65 km/h. Fahrt mal mit dem Womo 100 km/h bei Gegenwind…. dann geht die Batterie aber ganz zügig zuneige. Somit stelle ich die angegebene Reichweite mal in DICKE Fragezeichen!

Das zweite groooooße Problem sehe ich bei dem Thema „aufladen“. Auch wenn die Iridium Veratwortlichen auf der Pressekonferenz anderer Meinung waren, so gehen meine Erfahrungen ganz klar dahin, dass Reisemobilisten auch gerne mal eine etwas längere Strecke fahren möchten, es sind eben nicht immer nur die Kurzurlaube im Bereich von 150 km.

Das hieße also, um die Batterien wieder voll aufzuladen, müsste man im aller günstigsten schnellade Fall bei sagen wir mal 200-250 km eine gut 2,5 Stündige Pause einlegen.

Nehmen wir nur mal die Strecke Dortmund – Calais (Frankreich) von 455 km. Diese Strecke ist mit einem normalen Reisemobil wirklich gut in einem Schwung (meinetwegen auch mit einer ordentlichen Pause) zu schaffen. Mit einem Iridium E-Wohnmobil würde dies aber wahrscheinlich ohne Laborbedingungen bedeutet, dass man midensten 1,5 Batterie Aufladungen Pause einplanen müsste, wenn man mit vollen Batterien von zuhause aus startete. Was dann eben auch bedeuten würde… man müsste im aller, aller besten Fall mit knapp 4 Stunden Pause rechnen. Bei einer Strecke von 455 Kilometern ist das schon echt viel, denke ich.

Nehmen wir mal den anderen Fall, man fährt mit dem E-Wohnmobil ca. 200 km und verbringt dann eine Nacht auf einem Stellplatz/ Campingplatz zum laden und am nächsten Tag geht es weiter. Soweit so gut… ja das kann grundsätzlich sicherlich funktioneren. Nichts desto trotz sehe ich auch hier größere Probleme.

Die Probleme beginnen schonmal damit, dass ganz viele Stromleitungen auf Stell- und Campingplätzen gedrosselt sind. Wenn ein Ladezyklus mit einer ganz normalen Haushaltsleitung schon 30 Stunden dauert…. na dann mal viel Spaß wenn die Camping Leitung auch noch gedrosselt ist.

Zweites Problem… gerade in der Hauptsaison gibt es auf vielen Stellplätzen eh schon den „Kampf“ um einen freien Stromstecker. Wenn ihr jetzt also mit einem E-Wohnmobil unterwegs wärt, würdet ihr ja im Grunde sogar zwei Stromanschlüsse benötigen, einen für „das normale Leben im Womo“ und einen zweiten Anschluss, um die Batterie wieder aufzuladen. Gerade dieser Punkt ist doch aktuell auf kaum einem Stell- oder Campingplatz möglich, oder wie viele Plätze kennt ihr die zwei Stromanschlüssen pro Wohnmobi bietenl?

Oben auf kommt dann noch das Thema, dass es in vielen Ländern Europas ganz viele Stellplätze gibt, die gar keinen Strom anbieten. Ich denke da z.B. gerade an Frankreich. Viele französische Stellplätze bieten zwar 1-2 Notfallsteckdosen, an denen man dann 3-4 Euro PRO STUNDE für den Strom bezahlt, aber eben keine typischen Landstrom Anschlüsse. (Wenn ihr mehr Infos zum Thema Strom & Frankreich erfahren möchtet dann klickt auf den Artikel Camping für Anfänger in Frankreich). Somit fallen also viele einfache Stellplätze für E-Wohnmobil Fahrer von vorneherein aus.

Nach der Pressekonferenz habe ich nochmal extra mit den Herstellern über dieses Problem gesprochen. Denn auch wenn es immer wieder hieß, man möchte eine künftige „Camping Ladestrucktur“ aufbauen, so gab es keine weiteren Infos dazu. Also habe ich nochmal genau nachgefragt und aktuell ist es so, dass es noch KEINERLEI feste Kooperationen mit irgendwelchen Stell- oder Campingplätzen gibt. Man möchte dies ganz gerne in Zukunft in Angriff nehmen, aber noch steht man bei diesem Thema auf NULL!

Sooooo und wenn ich mir dann all diese Themen und Probleme so durch den Kopf gehen lasse, dann ist ein Preis von 169.000 Euro in der Baureihe 2 schon ganz schön happig. Ich meine, der ganz normale BELA P69 kostet aktuell 43.990 Euro. Das sind dann mal eben mehr als 120.000 Euro, nur für die E-Mobilität, die dann aber in der Praxis leider noch nichtt wirklich ausgereift ist.

 

IRIDIUM das erste E-Wohnmobil im Fakten Check

Das aktuelle Ausstellungsstück ist noch nicht komplett ausgebaut, aber ihr könnt euch ja den BELLA P69 ansehen

 

Fazit zum Iridium E-Wohnmobil

Iridium- das erste E-Wohnmobil

Dein Pin zum E-Wohnmobil Artikel

Ich finde es schon wirklich respektable, dass es mittttlerweile einen Hersteller gibt, der sich traut diesen Markt zu eröffnen. Gerade wenn ich an die Pressekonferenz des CIVD denke und die Aussage des Präsidenten Hernn Pfaff, dass nur 5 % aller Reisemobilisten vom Diesel Thema betroffen seien und die großen Hersteller ja nunmal auch nichts richtiges auf die Beine stellen, als irgendwelche Studienfahrzeuge, finde ich den Schritt seitens Iridium mutig!

Das ist auch der Grund, warum ich dieses Thema aktuell nicht einfach abharken möchte, oder wie es in vielen sozialen Medien heißt… E-Wohnmobil, das ist doch lächerlich! Nein, ich finde das Thema ist weder lächerlich, noch sollte man es komplett verteufeln.

Ich finde aber leider auch, dass Iridium mit dem ersten E-Wohnmobil zwar etwas richtungsweisendes auf den Markt gebracht hat, nur aktuell ist so ein Womo eben noch vollkommen unpraktikable. Da kann der Hersteller noch hundertmal betonen, man reist viel weniger lang mit einem Reisemobil als man so glaubt…. meistens sind es dann aber eben doch mehr als die labortechnischen maaaaaaaaximalen 300 km.

Und ob sich ein Preis von knapp 170.000 Euro auf Dauer tatsächlich halbwegs rentiert, weil die Batterie Lebenszeit weit mehr als 8 Jahre   betrifft, das wage ich aktuell auch etwas zu bezweifeln. So leid es mir tut, aber BELA Reisemobile gelten aktuell ja auch nicht unbedingt als die „Kröhnung der massiven Qualität“ und wenn wir es mal ganz, ganz einfach sehen, dann ist die Iridium Baureihe 2 nunmal nichts anderes als das einfache BELA Reisemobil samt E-Technik.

Nichts desto trotz ist die Markteinführung für Iridium geschafft und die ersten E-Wohnmobile sollen im Juni/Juli 2019 ausgeliefert werden. Jetzt im ersten Jahr rechnet der Hersteller mit ca. 20 verkauften Modellen.

Zusammengefasst denke ich…

Das erste Iridium E-Wohnmobil ist eine mutige Idee und ein erster Schritt in die richtige Richtung, nur leider aktuell in dieser Variante ziemlich unpraktikable und damit dann auch viel zu teuer. 

Aber was denkt ihr über das erste E-Wohnmobil? Wie steht ihr zu dem ganzen Thema?

Ich freue mich über vieeeeeele Kommentare 🙂

 

Bis dahin sag ich… bleibt gesund!

 

Eure

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Enthält sicherlich Werbung weil ich Marken nenne 😉 –  Das Campingjahr 2019 hat gerade erst begonnen und doch ist die CMT in Stuttgart schon wieder einige Tage alt. Zeit für einen kleinen Einblick in meine persönlichen „CMT19 –  Camping & Messe Trends“.

 

CMT19 – Campingtrend eins, das Cabrio Womo.

 

Wahrscheinlich eines der meist fotografiertesten Wohnmobile der gesamten CMT19, das Sundancer Cabrio Reisemobil

Dank eines hydraulischen Schiebesystems kann man bei diesem Wohnmobil das gesamte Dach im vorderen Bereich zurückschieben und hat so einen „freiluft Sitzbereich“. Leider ist es so, dass es das Wohnmobiil aktuell noch nicht wirklich gibt! Es ist also bisher ein einmaliges Ausstellungsstück, es wird allerdings gemunkelt, dass ein Fahrzeug demnächst auf die Strassen kommen soll.

Mein persönliches Fazit, ein nettter Gag, aber wahrscheinlich kein echter Knaller!

So nett und witzig das mit dem Dach auch ist, aber das restliche Wohnmobil ist dagegen leider kein großer Knaller. Hinten ein recht schmales Querbett, dazu eine Dusch-/Toilettenkabine die ähnlichkeiten mit dem „Badezimmer“ in der Omi hat… hmmmm, ich würde mich fast dazu verleiten lassen zu schreiben, oben hiu unten pfui, aber das würde ich so natürlich niemals tun! 😉

Zudem kommt recht schnell die Frage nach der langfristigen Dichtigkeit auf, die aktuell niemand beantworten kann und wie sieht es wohl mit den Fahrgeräuschen auf Dauer aus? Momentan sind diese Fragen einfach noch offen und ich bin gespannt, was wir aus dieser Richtung in den kommenden Monaten noch hören und lesen werden.

Das Cabrio-Womo … sicherlich ein witziges Detail und perfekt um die Giraffen zu füttern, wenn es mal wieder zum Tagesausflugin den Safariepark Stukenbrock geht, aber ansonsten…. hmmmmm, geht so – abwarten!

 

 

CMT Stuttgart 2019 – Sehenswert 2 der VAN TI PLUS auf MAN mit neuem Sitzkonzept

 

Jau, das neue Sitzkonzept im Knaus Van TI Plus finde ich klasse, auch wenn ich (ganz persönlich und allgemein) ja eigentlich gar nicht sooooo sehr auf die Kastenwagen (bzw. CUV 😉 ) stehe. Ob man nun Kastenwagen Fan ist oder nicht… das muss ja auch jeder für sich entscheiden!

Den Van Ti (Plus) von Knaus gibt es ja schon etwas länger und seit dem Caravan Salon 2018 auch auf MAN Basis. Ihr wisst schon, der Van TI ist das Reisemobil, welches so schmal ist wie ein Kastenwagen, aber aussieht wie ein „echtes“ Reisemobil.

Wirklich neu und aktuell auf derm CMT19 zu sehen, ist allerdings das Sitzkonzept im Van TI Plus 700 LF. Denn ab jetzt hat das Reisemobil nicht nur die beiden Sitzbänke links und rechts vom Tisch, sondern bietet auch die Möglichkeit beide Bänke zu einem großen Bett zusammen zu schieben, bzw. die Sitzfläche der Bänke so zu verstellen, dass es zwei weitere Sitze in Fahrtrichtung gibt. So wird aus einem reinen 2 Personen Reisemobil ein starker, schmaler Flitzer für mindestens 4 Personen. Das ganze Systhem hat Ähnlichkeit mit dem Smart Lounge Systhem vom Hersteller Challenger, welches ich euch schon zum Caravan Salon 2018 vorgestellt hatte.

Mein Fazit – Ein nettes, kleines aber feines Detail, für alle die ein wendiges Mobil suchen und zusätztlich bock auf das „dynamische MAN Power Paket“ haben. 

Hier einige weitere Infos rund um den Knaus VAN TI Plus. 

  • 3,5 t
  • 6,99/7,47 m Länge
  • 2,02/2,05 Breite
  • Längsbettten
  • Euro 6
  • 103/140 PS (Grundausstattung)

 

Sonderausstattung

  • MAN 8 Gang Automatikgetriebe 140/ 177 PS Fontantrieb – zwischen ca. 2.400- 4100 Euro
  • MAN 6 Gang Schaltgetriebe 140/ 177 Heckantrieb – zwischen 2000 – 4250 Euro
  • Allrad Option
  • MAN 4x4 6 Gang Schaltgetriebe bzw. 8 Gang Schaltgetriebe 140/177 PS – zwischen 4300 – 8400 Euro

 

 

CMT19 in Stutttgart – Sehenswertes Punkt 3 – Der 4x4 von Hünerkopf!

 

Haaaach, was ein hübsches riesen Teilchen! 😉  Der aktuelle Hünerkopf Kracher, jaaaaa, den finde ich schon fein!

Wenn euch das Unternehmen Hünerkopf noch nichts sagt, also die Firma Hünerkopf ist sowas wie Daniel Düsentrieb in Verbindung mit Designer (Sir) Jonathan Ive und Abenteuer Frederich Cook… und das alles in Form von Reisemobilausbauten und viel, viel mehr! Ja, die Hünerkopf Reisemobile sind alles andere als günstig und wahrscheinlich nur für die Oberen 10.000, aber schön und besonders sind sie eben schon! Und so ein ganz besonderes Schnuckelchen steht hier auf der CMT, der feuerrote, 4x4 offroad Flitzer.

Infos: 

  • 5,5 T
  • 6,60 lang
  • 3 Jahre alt
  • 50.000 km
  • Euro 6
  • 190 PS TD auf Mercedes
  • 200 L Frischwasser, 170 Liter Grauwasser und 130 Liter zerhacker Toilette
  • 1 Kilowatt Solar
  • 2 Frischwasserfilter ( ein Vorfilter zum Einfüllen und ein Filter der die „Suppe“ dann nochmal vor der Entnahme siebt)
  • riesen Wechselrichter, 320 Ampere Litium Batterie
  • Doppelbett (wobei die zweite Matratze abends hydraulisch in den Schlafbereich hochgefahren wird)
  • Hinterschrank Klima
  • Alcantara Himmel
  • KCT Sicherheitsfenster
  • Safe fest verbautt
  • Allrad Antrieb
  • Untersetzungsgetriebe & Differeinzial Sperre
  • allein die Sitze im Fahrerhaus kosten mal eben 7000 Euro!

Preis: Neu 319,750 Euro … jetzt 228.000 Euro … ein ECHTES Messe Schnäppchen!!!!! 😉

 

 

CMT 2019 – und was ist mir sonst so aufgefallen?

Was ich tatsächlich erstaunlich finde ist, dass ich wieder extreeeeeem viele Reisemobile sehe, die nur ein ganz kleines Bad haben. Raumbäder gibt es vor allem bei den kleineren bis mittleren Modellen nur noch ganz wenige! Ob dies nun wirklich daran liegt, dass so viele Camper in ihren Mobilen nicht duschen… keine Ahnung?!

 

Kleine Badezimmer im Reisemobil - Campingtrend 2019

Sieht man gerade extrem häufig, sehr kleine Badezimmer in Wohnmobilen

 

Dafür hat allerdings die Zahl der großen Wohnwagen deutlich zugenommen. Teilweise frage ich mich ja schon, mit welchem Fahrzeug man diese riesen Wohnungen auf zwei Rädern ziehen soll, aber es gibt echt viele sehr, sehr große Caravans. Wie z.B. den Dethleffs Generation Skandinavia... wooow,,, schon ein echt tolles Teilchen, samt Küche direkt unter dem Heckfenster, einer rieeeesen Sitzgruppe und das alles in komplett winterfest! Echt toll… aber auch riesig!

Ein letzter deutlicher Trend… aufblasbare Produkte. Egal ob es die vielen aufblasbaren Vorzelte sind, der „aufgepustete“ Sleeperoo oder ein ganzes aufblasbares Dachzelt... es wird an allen Ecken und Enden gepustet was das Zeug hält.

 

CMT Stutttgart 2019 und die Frage nach dem Campingboom!

 

Tjaaaaaa und da wären wir schon wieder beim Thema!  Was soll ich euch sagen? Ich habe mit diesen Infos extra abgewartet, bis der CIVD gestern seine Pressekonferenz abgehalten hat und die veröffentlichten Zahlen sind irgendwie schon etwas verwunderlich.

Von den Reisemobil und Caravan Händlern ist einhellig zu hören, die Höfe stehen voll, der Verkauf sei deutlich zurück gegangen und die Verunsicherung der Käufer durch z.B. das Dieselthema sei erheblich!

Da ist es doch schon erstaunlich, dass die offiziellen Zahlen des deutschen Caravaning Verbandes etwas gaaaaaanz anderes sagen! Demnach hält der Boom ungebrochen an, auch im vergenangene Jahr wurden wieder alle Rekorde gebrochen und das sowohl in Deutschland wie auch in Europa. Einzig der UK Markt sei wegen des Brexit etwas eingebrochen, allerdings auch nur im Bereich der Wohnwagen Branche, im Bereich der Wohnmobile wurde selbst in UK ein Plus erziehlt.

Ähnlich stark sehen die Prognosen für das kommende Jahr aus. Warum die Händler und der Verband meinungstechnisch allerdings sooooo weit ausseinanderliegen, tja das bleibt die große Frage!

 

Campingblogger auf der CMT19

Die PK des CIVD fand erst nach dem ersten Wochenende statt.

 

Hier noch einige Zahlen des CIVD die den Boom belegen:

Neuzulassungen Freizeitfahrzeuge 2018: 71.186  ( zum Vergleich 2017 waren es noch 63.270)

Davon wurden 2018  24.327 Caravans und 46.859 Reisemobile neu zugelassen. Somit ist 2018 wieder einmal das erfolgreiste Jahr der Branche.

Plus der verschiedenen Umsatzsegmente

Neufahrzeuge 6,5 Mrd. +von 10,3%

Gebrauchtfahrzeuge 3,8 Mrd + von 6,7 %

Zubehör 0,9 Mrd + von 11,3 %

Damit hat die gesamte Campingbranche ihren Umsatz seit 2007 verdoppelt!

 

Exportwerte von in Deutschland gebauten Freizeitfahrzeugen

2018 wurden 1,5 Mrd Euro erziehlt und 32.792 Stück exportiert

Caravan Neuzulassungen 2018 Top 5 in Europa:

  1. Deutschland mit 24.327  + 7,2%
  2. UK mit 21.184 -11,9
  3. Frankreich 8124 +/- 0
  4. Niederlande 6628 -1,3
  5. Schweden 3,349 – 2,6

 

Reisemobil Neuzulassungen 2018 Top 5 in Europa

  1. Deutschland 46,859 +15,5
  2. Frankreich 23878 +11,9
  3. UK 14559 +3,5
  4. Schweden 7218 +12,7
  5. Italien 6114 +19,9

 

CMT19 – Trend für 2019

Seitens des CIVD wird mit keinen echten Einbußen 2019 gerechnet. Die Prognose für 2018, wurde mit geschätzten  70.000 Neuzulassungen voll und ganz bestätigt und so soll es laut dem CVID auch weiter gehen. 2019 wird mit einem Wachstum von 6,5% im Caravan Bereich und 10 % im Reisemobil Bereich gerechnet was bedeuten würde, die 77.000 Neuzulassungen würden „geknackt“, ein Plus von 5%.

Dabei liegt das Hauptaugenmerk der Hersteller auf Leichtbau-Varianten, die Verntzung der Fahrzeuge und ein verbessertes Raumgefühl durch Lichtkonzepte usw.

Und was sollen wir jetzt von diesen Zahlen halten?

Ich persönlich finde es mittlerweile echt schwierig, weil die offiziellen Zahlen SO GAR NICHT das wiederspiegeln, was man von allen Seiten hört. Dazu vielleicht noch eines…  die gesamte PK begann mit der Rede des CVID Präsidenten Hermann Pfaff, der nur ganz, ganz kurz zum Thema „Diesel“ stellungnahm. Dabei sagte in meinen Worten zusammengefasst, dass er die gesamte Aufregung nicht recht verstehen könne, es gäbe Medien die berichten würden, ca.95% aller Reisemobilisten seien von der Dieselproblematik betroffen, dies stimme NICHT! Seinen Angaben zu folge seinen es maximal 5% aller Resemobilisten die das Thema betreffen würde, außerdem… reisende Camper fahren die Verbotszonen doch eh nicht an!

Tjaaaaa… wenn das die Meinung des CIVD’s bzw. des Präsidenten des CIVD’s ist, dann dürfen wir alle wohl seeeehr gespannt sein, wann und  ob sich die Camper Industrie/ Wirtschaft so richtig ernsthaft mit der Thematik beschäftigt!

 

CMT … und ich?!

Wenn ich schon bei dem Thema bin, muss ich natürlich auf meinen täglichen Vortrag auf der Knaus Bühne zu sprechen (schreiben) kommen. Jeden Tag ab ca. 14:30 Uhr bin ich  in Halle 2 bei Knaus dran… und das wortwörtlich 🙂 🙂 😉

Dadurch bedingt, dass ich ja aktuell mit dem muckeligen Knaus SUN TI unterwegs sein darf, wurde ich damals in Jandelsbrunn auch direkt „verpflichtet“ hier auf der CMT einen täglichen „IsasWomo Vortrag“ zu halten.

Und ehrlich….puhhhhh, die Aufregung ist immer noch groß & der Samstag war unterirdisch schlecht!

Dementsprechend KATASTROPHAL begann das ganze Schauspiel auch! Ui, ui, ui… mein erster „Auftritt“ vergangenen Samstag ging mal sooooowas von schief, dass ich mir nur noch ein tieeeefes Loch im Boden gewünscht habe!

Ich musste vorab zuhause eine Präsentation vorbereiten und hatte dementsprechend alles möglich „eingeübt“ was ich so sagen wollte. Außerdem wollte ich es echt einfach mal gut und „seriös“ hinbekommen, ohne Gesten und Geräusche, ohne herum zappeln, ohne das typische Isa Gedöns, einfach mal so, als könnte ich’s!  Doch bereits 2 Sekunden nachdem ich da oben stand war locker flockig ALLES weg! Also ich meine wirklich ALLES! Ich war so nervös, dass ich zig mal den Faden verlohren habe, mein Mund wurde immer trockener und das schlimmste… ich bekomme das mit dem Ausatmen einfach gar nicht mehr gebacken.

Der gesamte Vortrag an diesem Samstag war soooooo unterirdisch schlecht, dass ich mich danach erstmal heulend bei meinen „Partnern“ am Alden Stand versteckt habe, die mich mit beruhigungs Sektchen versorgt haben, dann musste ich zum Termin mit Dolde Medien (der lief an dem Tag natürlich auch nicht richtig rund) und danach war der Tag für mich echt gelaufen!  2 Stunden lag ich heulend im Womo und habe nur gehofft, liebe Erde, öffne dich und verschluck mich für immer! Ich habe mich SO GESCHÄMT!!!! Meine Leistung war sooooo unterirdisch schlecht und ich weiß wirklich überhaupt nicht mehr, was ich da eigentlich für einen Müll gesabbelt habe… ich weiß es nicht mehr! Danach ging es dann weiter zum Camper Van Summer Meeting & PinCamp Blogger Abend, der war sehr schön und da war zumindest Ablenkung angesagt, aber die kommende Nacht… ich sags euch, was man sich in solchen Nächten für einen Mist zusammen grübeln kann, das ist schon WAHNSINN!!!!

An dem Tag habe ich sekündlich damit gerechnet, dass sich die Knaus Verantwortlichen melden und sagen, ok… das war untragbar, AUF WIEDERSEHEN! Ihr könnt euch wirklich nicht vorastellen, wie PEINLICH mir das alles war! Dabei müssen wir ja auch mal festhalten, wir sprechen hier nicht um einen Vortrag zur Nobelpreis Verleihung und es hören auch keine 30.000 Leute zu… und trotzdem habe ich es mal so richtig, also ich meine SO RICHTIG, vermasselt!

Könnt ihr euch vorstellen wie es mir Sonntag ging als ich da wieder hin musste? Es war füüüüürchterlich! 

Mir wird hier regelmäßig ab 14 Uhr schlecht, mein Magen rumort und mittlerweile bekomme ich schon vorher Schnappatmung! 🙂 Dieses freie reden, ohne Stehpult hinter dem ich mich verstecken kann, ohne Stehtisch an dem ich mich festklammern kann, ohne Fragen/ Antworten… einfach nur eine Bühne und ich… das fällt mir wirklich schwer!

 

Campingblogger Isa Interview

Interview mit Dolde Medien… In Interviews Stellung zu nehmen, dass fällt mir mittlerweile nicht mehr sooooo schwer, da habe ich Zeit während der andere redet zu atmen und zu überlegen, aber auf einer Bühne zu stehen und frei zu reden, echt… da stelle ich mich so dumm an, jedes Toastbrot würde es besser gebacken bekommen!

 

Zwischendurch hatte ich hier auf der CMT ein paar Interview Termine, die sind vieeeeel einfacher! Das läuft, da stelle ich mich nicht so dämlich an. Ich will auf keinen Fall behaupten, dass diese Interviews perfekt wären, auch da rede ich gerne mal mit Händen und Füßen, aber ich rede zumindest! Warum verdammt nochmal bekomme ich das alleine denn nicht so hin?!

Mittlerweile liegt Vortrag 5 hinter mir und jaaaaaaaa, es wird von Tag zu Tag etwas besser, aber ich bin immer noch weit davon entfernt zu sagen, dass diese Vorträge gut sind, oder auch nur in irgendeinerweise professionell. Nee… leider nicht! 🤷🏼‍♀️ Ich kann verstehen, dass einige Leute die diese Vorträge live gesehen haben schreiben ich wirke“ sympathisch“ und das wäre alles interessant gewesen, aaaber (und jetzt muss ich gut überlegen wie ich die nächsten Worte schreibe, ohne dass es rüber kommt wie „eingebildete Schnäpfe“) zwischen „sympathisch, Isa eben“ und professionell, klar und ordentlich, liegt eben nochmal ein rieeeeeeeeeeeeeeeesen Unterschied! Da kann ich noch so gerne anders und super professionell wirken wollen, ich kann an süße Welpen und glückliche Momente denken… doch sobald ich da stehe, bekomme ich einfach keine Luft, bin nervös und beginne zu hampeln wie eine vierjährige vor der Mini Disco!!!

Dann schaue ich meinen Vorrednern zu und siehe da… die machen das ALLE perfekt! Die stehen da, rattern ihren Text runter und präsentieren ihre Produkte. Ich glaube die könnte man im Schlaf wecken und sagen, leg los!!! Sie würden los legen… ohne ähhhhmmm und stottern!

Tja… und dann komme ich, Isa von IsasWomo, hampel-pampel herself! Ich hoffe einfach, dass es weiter von Tag zu Tag etwas besser wird und würde die Messe noch 365 Tage andauern, dann hätte ich vieleicht auch die Chance auf einmal ausatmen zwischendurch! 😉 Eins steht aber auf jeden Fall fest, durch diese Vorträge ist jeder Messetag „spannend“ und aufregend und vielleicht ist das alles auch einfach Übungssache… vielleicht… wooooooobei, ganz sicher bin ich mir da noch nicht! 😉 

 

CMT19 – Halbzeit!

Die erste Hälfte der CMT19 ist schon wieder vorbei… die Zeit rast!

CMT19 - News und Trends aus der Campingbranche

Dein Pin zum Artikel – CMTT19 – Neues aus der Campingbranche

Vergangenes Wochenede fanden einige Bloggertreffen und Blogger Aktionen statt und es ist unglaublich wie stark sich die Szene in den letzten 1-2 Jahren vergrößert hat. Gerade im Bereich der Bus, Bulli & Selbstausbauer hat sich sooooooo viel getan und es sind so viele neue Blogger dazu gekommen, wooow! Der aktuelle Boom macht sich eben auch bei uns Bloggern deutlich bemerkbar. Ich glaube, mitttlerweile ist es für viele Firmen/ Unternehmen tatsächlich nicht mehr so einfach den Überblick zu behalten und vor allem Leute zu finden, die auch wirklich zu den jeweiligen Unternehmenszielen passen. So wenig wie ich/ IsasWomo z.B. zum Thema Bulli vanlife/ Bus Ausbau passe, so wenig passen eben viele andere zu anderen Themen/ Unternehmen.

Aber gut, so viele Leute können natürlich auch einiges bewirken und ich habe so das Gefühl, mittlerweile öffnen sich immer mehr Firmen weil sie merken, dieses ganze online Ding ist vielleicht doch nicht so gaaaaanz unnütz.

Ich denke, wir können uns auf jeden Fall alle im kommenden Jahr auf viele, viele tolle Blogs und Artikel freuen.

Soooo… das soll es für heute gewesen sein. Ich wünsche euch allen einen wunderhübschen Tag und

BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (49 votes, average: 4,71 out of 5)
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