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20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – 20 special Tipps zum Thema Camping.

Ich bin viel auf der Plattform Pinterest unterwegs und liebe es in den Pins und Boards zu „schnüffeln“.  Egal ob es um passende Geschenke für meine Nichten, News und Tipps in Sachen Homepage betreiben oder natürlich auch Camping und Reisen geht, beginne ich erst einmal auf Pinterest zu suchen, beginnt die Zeit zu rasen und schwupp di wupp, sind wieder 1,2,3 Stunden rum.

So aber bevor es hier mit dem eigentlichen Thema weiter geht, ein kurzer Hinweis in eigner Sache. Ihr werdet in diesem Text  einige Youtube Videos bzw. Links zu Pinterest finden, die aber bewusst so eingebunden wurden, dass sie erst dann einen Cookie setzten, wenn ihr die Links selbständig anklickt.  Sobald ihr diese Links nutzt, werden Cookies zu den verschiedenen Plattformen „gesetzt“ und es gelten danach die Datenschutzbestimmungen von Google bzw. Pinterest. Das war zwar schon immer so, aber im Zuge der DSGVO habe ich euch dies hiermit nochmal extra mitgeteilt. Solltet ihr keine Video Links sehen können, liegt dies an euren eigenen Cookie Browser Einstellungen. Alles zum Datenschutz auf IsasWomo, findet ihr auch nochmal auf meiner Datenschutzseite. 🙂 

Weiter im Text:

Wenn ich also durch die Pinterest Welt fliege, kommen mir auch immer, immer, immmmer wieder Pins zum Thema“ Lifehacks“ unter das Touchpad und ich kann mich nie stoppen auf diese Artikel zu klicken. Das ist wie ein Zwang, sehe ich Lifehacks, muss ich auch wissen wie sie funktionieren. Ganz häufig denke ich zwar danach „na so ein Quatsch, das macht doch kein Mensch“, aber manchmal finde ich auch wirklich tolle Tipps, die ich direkt in meinen Alltag übernehme.

Allerdings muss ich auch sagen, es gibt Lifehacks… uhhhhh man… die sind sooooo weit weg von gut und böse! 🙂 In den USA sind diese Tipps ja seit Jahren ein riesen Renner, es gibt mittlerweile tausende Tipps, zu hundertausenden Themen im Netz. Wenn ich dann aber sehe, dass man sich mit Duftöl getränkte Tampons vor oder in die Nase stecken soll, ja also bitte! 🙂 🙂 🙂

Diese Tampons Lifehack sind echt ein Knaller, wenn ihr also mal einen miesen Tag habt und unbedingt lachen möchtet, dann schaut euch bitte an was man alles mit Tampons machen soll… das geht vom besagten „Duftstäbchen“,  bis zum Ringhalter auf dem Nachttisch.

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https://www.youtube.com/watch?v=hCJc0lU4bVM

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Jetzt aber genug von Tampons  … ich stelle mir gerade die Frage,  kennt ihr den Begriff Lifehacks, wisst Ihr was gemeint ist?

Wenn nicht, hier eine kurze Beschreibung: „Lifehack“ bedeutet grob übersetzt sowas wie  „Lebenstricks“. Meist geht es also um ganz alltägliche Probleme die wir alle kennen und passende, kleine Handgriffe, Helferlein oder Vorbereitungen, um das Problem für immer aus der Welt zu schaffen.

Einer meiner lieblings Lifhack ist z.B dieser:

Habt ihr schonmal für eine größere Gruppe Tomate Mozzarella, einen gemischten Salat oder auch selbestgemachte Tomatensauce zubereitet und musstet dafür ziiiiiig der kleinen Coctailtomaten durchschneiden? Spätestens ab der 2. Packung ist das eine Aufgabe für Idioten.

Wenn ihr aber alle Tomaten zusammen auf einen Teller legt, dann einen zweiten großen Teller oben auf die Tomaten aufleget, das ganze schön festhaltet und mit einem großen Messer durch den Spalt, zwischen den beiden Tellern fahrt, habt ihr 20-30 Tomätchen mit einem Schnitt geteilt und FERTIG 🙂

Wenn ihr euch das ganze nochmal genauer ansehen möchtet dann schaut mal hier rein (funktioniert übrigens genau so gut, wenn ihr die Teller ganz normal herum nutzt, nicht wie hier im Video gezeigt) :

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https://www.youtube.com/watch?v=u7_eQTzXT5c

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Leider gibt es bei der Suche nach tollen und praktischen Lifehack für das Wohnmobil ein Problem. Googlet ihr einfach nach „Camping Lifehacks“, dann bekommt ihr zwar tausende Ergebnisse, aber zum einen handelt es sich dabei fast immer um Tipps fürs Camping mit Zelten und zum anderen sind viele Tipps auch schlichtweg der größte Scheiß. 🙂 Die benutzt kein Mensch, oder sie funktionieren bei uns nicht, weil es sich um typische US Produkte handelt, die es so nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

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Darum habe ich in den letzten Wochen viele Stunden im Netz verbracht und euch meine Top 20 der besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks aus gesucht.

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Damit ihr später nicht im gesamten Text nach eurem lieblings Wohnmobil Liefhack suchen müsst, könnt ihr hier automatisch zu bestimmten Themengebieten gleiten:

 

  • Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks für die #Fahrt
  • Lifehacks zum Thema Camping #Alltag
  • Wohnmobil Lifehacks zum Thema: Grillen und #Kochen
  • Lifehacks zum Thema: Camping mit #Hund

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Beginnen wir bei den Lifehacks für die Fahrt:

Ihr bereitet gerne Stullen oder Saaaandwiches für die Fahrt vor?

Leider lassen sich die Stullen am Steuer aber so schlecht essen, weil der halbe Aufschnitt seitlich raus rutschen möchte. Versucht es doch mal so: Ein Baguette in zwei, drei oder vier Teile teilen je nach Appetit und dann das Innere entweder etwas aushölen oder an die Seiten drücken und dann das Baguette füllen.  Das klappt z.B. so sehr einfach:

  • erst eine Scheibe Käse
  • etwas Remulade
  • ein paar dünne Gürken oder Tomaten Scheiben
  • eine scheibe Schinken

Alles übereinander legen und dann zu einem Röllchen zusammenrolllen und das Baguette damit füllen. Danach das Brot gut in Alufolie oder Frischhaltefolie einpacken, am besten so wie ein Bon-Bon. So lässt sich das ganze Brot sogar während der Fahrt super essen, ohne das alles raus rutscht und das Womo versaut.

Tipps für die Wohnmobil Fahrt in den Urlaub

Fülle das Baguette von innen mit gerollten Wurst und Käsescheiben, danach gut einpacken, so kann nix mehr raus fallen

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Die Notfall-Handyhalterung

Ist eure Handy Halterung kaputt gegangen oder habt ihr sie vergessen? Dann könnt ihr euch auch so erstmal behelfen. Nehmt ein dickes Haushaltsgummi, fädelt es durch die Lüftungsschlitze am Armaturenbrett und steckt dann vorne das Handy durch das Gummiband. So sitzt es während der Fahrt fest und ihr könnt es noch gut sehen, bzw. als Navi nutzen. WICHTIG… solltet ihr diese „Halterung“ mal nutzen müssen, sollte die jeweilige Heizungsdüse natürlich ausgeschaltet bleiben. Wie dieser Tipp genau funktioniert, könnt ihr auch in diesem Video ab Minute 1:27 sehen:

 

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https://www.youtube.com/watch?v=oMKhi1R22w0

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Öl sauber nachfüllen

Ihr müsst vor der nächsten Tour noch Motoröl auffüllen? Kenn ich 🙂 Leider ist das selbst mit einem kleinen Trichter teilweise ein ganz schöner Akt, denn daneben geschüttetes Öl beginnt schnell zu qualmen und z.B. die Öffnung für Motor-Öl an der Omi, liegt ganz schön bescheiden. Mal eben so aus dem Kanister herraus sauber „treffen“,  ist fast unmöglich.  Aber es gibt einen einfach Trick. Nehmt einen Schraubenzieher, haltet diesen neben die Öffnung des Ölkanisters und lasst das Öl LANGSAM an dem Schraubenzieher entlang in den Trichter laufen. So geht nix mehr daneben und ihr könnt das Mötoröl entspannt nachfüllen.

Wie das genau aussehen kann, seht ihr auf diesem Pin: Pinterest Pin – ÖL nachfüllen

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks, Tipps für den Camping Alltag

Grillanzüender vergessen?

Einen Sack Kohle hat ja irgendwie jeder an Board, aber wie oft vergisst man diese vermalledeiten Grillanzünder? Ich vergesse die Teile zumindest immer wieder und mit altem Zeitungspapier den Grill an zu bekommen ist echt ein Akt. Aber dieser Tipp ist auch für alle geeigent, die nichts von Spiritus oder anderen chemischen Anzündern halten.

Es klappt nämlich mindestens genau so gut mit ganz normalen Nachos. Das Maismehl und der Zucker brennen lange und fachen die Kohle wunderbar an. Ihrt müsst also nur ein paar Nachos zwischen die Kohlen legen, diese anzünden und abwarten. Das klappt wirklich super! Leider funktioniert der Trick mit normalen Chips oder Saltzstangen nur semi gut, bis hin zu gar nicht. Den Test könnt ihr euch also sparen 😉

Wenn der Reißverschluss am Vorzelt nicht mehr einwandfrei funktioniert:

Harkt der Reißverschluss am Vorzelt etwas, läuft er nicht mehr Rund und es ist ein Akt das Zelt zu öffnen und zu schließen? Dann nehmt eine Kerze, oder zur Not ein Teelicht und streicht mit der Kerze (ohne Flamme, es geht nur um den Wachs) einigemale über den gesammten Reißverschluß. Das Wachs der Kerze schmiert die Häkchen und macht den Verschluss wieder geschmeidiger. Funktioniert natürlich auch bei allen anderen Reißverschlüssen, allerdings VORSICHT bei sehr feinen Stoffen. Wenn ihr zu viel Kerzenwachs auf den Verschluss „rubbelt“, könnte das im Sommer etwas Sauerei bedeutet.

Persönlicher extra Tipp: Sollte das nicht reichen, schließt den Verschluss einmal und haut einige Male mit Gefühl und einem Hammer den gesamten Reißverschluss entlang, meist läuft das Ding danach wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, „wie geschmiert“.

Ausgenudelte Schrauben

Gerade bei älteren Wohnmobilen und Wohnwagen lockert sich auch mal das ein oder andere Schräubchen, bzw. müssen Schrauben ausgetauscht werden, blöd nur, wenn der Schraubkopf mittlerweile total abgenutzt ist, so dass ein Schraubenzieher kaum noch packt.

Aber es gibt einen ganz einfachen Trick, nehmt ein Haushaltsgummi, legt dieses auf den Schraubkopf und nutzt dann den Schraubenzieher. Durch das Gummiband bekommt der Schraubenzieher wieder mehr Grip und packt deutlich besser. Den passenden Pinterest Pin findest Du hier: Pinterest Pin – Schraubköpfe und Gummiband

Handy, Tablet oder E-Reader am Strand

Teure elektronische Geräte wie E-Reader, Tablet oder Handy in Kombination mit Sand… gaaaanz schlechter Plan (darum stimmen ja auch meist diese ganzen vanlife, ich arbeite mit dem Laptop am Strand Bilder nicht, aber psssssst!!!!) Ihr könnt es euch allerdings ganz leicht machen, indem ihr die Geräte einfach in so einen ganz normalen ZIP-Lock Beutel packt.

Dadurch gelangt kein Sand an die Geräte und ihr könnt trotzdem noch das Touchbad ganz normal bedienen!

Nie wieder Käsemauken

Ich würde mal behaupten, jedes Mädel das längere Zeit frei steht, hat eine Dose Trockenshampoo an Board. Mit diesem Zeug lässt sich die Frise zur Not nämlich wirklich ganz gut ein, zwei Tage länger retten. Aber Trockenshampoo ist nicht nur für die Haare ok, auch für Schuhe ist es super. Sprüht einfach eure Schuhe von innen mit dem pudrigen Zeug ein. Das hilft zum einen gegen Sneaker- Käsefüße im Sommer  und zum anderen riechen auch die getragenen Schuhe nach dem ausziehen viel besser. Nie wieder Gas Alarm im Womo oder Wowa 🙂

Kein Platz zum schnibbeln?

Gerade wenn ihr mit mehreren Personen im Womo oder Wowa reist, sind die Platzverhältnisse immer wieder ein Thema. Wenn euch zum Kochen der nötige Platz zum schneiden und schnibbeln fehlt, zieht die Besteckschublade ein Stück raus und legt ein großes Schneidebrett auf die Schublade, schon habt ihr einen praktischen Platz zum Gemüse schneiden.

Vorsicht… zum schnibbeln ist dieser Tipp wirklich super zu gebrauchen, Schnitzel solltet ihr auf der Schublade allerdings nicht unbedingt flachklopfen. Den passenden Pinterest Pin siehst Du hier: Pinterest Pin – Mehr Platz zum schnibbeln

Wohin mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch?

Kennt ihr dieses Problem auch, wohin mit den dreckigen, frischen Kartoffeln, dem Netz Zwiebeln welches voller Schalen ist oder dem Knoblauch? Zuhause nutzte ich so spezielle Tontöpfe, aber die schweren Dinger stelle ich mir ganz sicher nicht auch noch ins Wohnmobil. Zum Glück gibt es einen ganz einfachen Lifehack.

Kartoffeln könnt ihr super in den ganz normalen Papiertüten aus dem Supermakt lagern (WICHTIG Papertüten, nicht Plastiktüten, da sammelt sich zu viel Feuchtigkeit). Schneidet vorher einige kleine Löcher in die Tüte und legt dann eure Kartoffeln rein. Zwiebeln und Knoblauch könnt ihr natürlich genau so lagern, allerdings nutze ich für eine handvoll Zwiebeln und Knoblauch noch lieber die ganz einfachen Butterbrot Papiertüten. Auch da müsst ihr wieder einige Löcher einschneiden (wer es ganz besonders schön und ordentlich machen möchte nutzt dafür einen Locher). Wenn ihr die Lebensmittel dann dunkel lagert, halten sie sich viele Wochen und alles bleibt sauber.

Tüten wieder verschließen ohne Clip

Einer meiner absoluten lieblings Lifehacks, weil er soooo gut funktioniert. Nicht nur bei Chipstüten, mit ein bisschen Übung klappt das auch bei Reis, Nudeln, oder, oder, oder… Ich könnte jetzt versuchen euch das schriftlich zu erklären, aber das wird mir zu kompliziert! Viel einfacher ist es, wenn ihr ins Video schaut. Ich kann euch sagen, das funktioniert nach einigen Versuchen so super, ich nutze diese typischen Clips nur noch, wenn Produkte wirklich sehr, sehr dicht verschlossen werden müssen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=lAyy7n7TGxc

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Kochen und Grillen

Ein spritzer Zitrone

Ihr benötigt eigentlich nur einen Spritzer Zitrone und es wäre fast schon schade dafür eine ganze Zitrone anzuschneiden? Dann versucht es doch mal so: Rollt die Zitrone sanft über die Arbeitsplatte und steckt dann einen Spieß seitlich in ein Ende der Zitrone. Spieß wieder entfernen und sanft auf die Zitrone drücken. So bekommt ihr frischen Zitronensaft und wenn ihr die Zitrone danach in den Kühlschrank legt, hält sie sich trotzdem noch viele, viele, viele Tage.

Wohnmobil Lifehacks

Zitrone nur einpieksen, so könnt ihr sie noch ewig nutzten.

… Popcorn vom Grill

Ein Tipp der bestimmt auch für alle Kids super ist. Langsam geht ein schöner Grillabend zuende und genau dann ist es Zeit für das Popcorn vom Grill. Nehmt ein großes Stück Alufolie und schüttet einige Popcorn Maiskörner auf die eine Hälfte der Alufolie. Dann die Folie einschlagen und an allen drei Seiten fest verschließen. Wichtig ist, lasst etwas Luft in eurem „Paket“, damit das Popcorn auch ordentlich aufpoppen kann.  Sobald der Grillabend dem Ende zugeht, die Kohle aber noch wärmt, legt ihr euer Popcornpaket auf das Grillrost und schon beginnt das Spektakel.  Sobald das aufpoppen der Maiskörner nach gelassen hat, könnt ihr aus der Alufolie eine Schüssel formen, das Paket vorsichtig öffen, noch etwas Zucker über das Popcorn streuen und schon habt ihr einen super Snack für einen langen Abend.

… Banane vom Grill

Dieser Tipp geht in eine ähnliche Richtung wie der Tipp zuvor. Wenn am Ende eines Grillabends nichts mehr auf dem Grill liegt, die Glut aber noch brennt und ihr noch einige alte Bananen im Womo liegen habt, legt diese so wie sie sind auf den Grill. Also mit Schale und lasst sie von beiden Seiten bräunen. Sobald die Schale von beiden Seiten dunkel ist, schneidet die Schale seitlich auf und löffelt das Mark aus der Banane… SUPER LECKER. Durch die Wärme wird das Mark nochmal doppelt so süß. Wer es ganz besonders machen möchte, kann dazu auch noch einen Joghurt Dipp oder Schokosauce reichen.

Eier und Camping

Gerade wenn es im Sommerurlaub sehr warm ist, kommt es immer wieder vor, dass der Kühlschrank im Womo / Wowa nicht ausreichend runterkühlt. Fragt ihr euch dann auch hin und wieder, ob die Eier im Kühlschrank noch wirklich gut sind?

Dazu gibt es einen Trick! Nehmt eine tiefe Schüssel, füllt diese mit Wasser und legt dort die Eier rein. Schwimmen die Eier an der Wasseroberfläche sind sie alt und sollten auf jeden Fall in den Müll. Schwimmen sie in der Mitte, bzw steigen schon vom Boden hoch, solltet ihr sie auf jeden Fall gut durchbraten oder zum Backen nutzen, liegen die Eier auf dem Schüsselboden oder geht nur der Eierboden etwas hoch, ist alles gut, die Eier sind frisch und ihr könnt sie ohne bedenken essen.

Die passende Pinterest Grafik findet ihr hier: Grafik, sind Eier noch gut?

(Eis)kaltes Weinchen

Abends ein kaltes Weißweinchen trinken… einfach super! Wenn ihr nur ein klitzekleines Eisfach habt, friert doch einfach ein paar Weintrauben ein. Sieht im Glas super aus, der Wein verwässert nicht, er wird schön gekühlt und für ein paar Trauben findet sich immer Platz im Eisfach.

Sorbet schnell selber gemacht

Wieder einer meiner absoluten lieblings Wohnmobil Lifehacks für den Sommer. Nehmt ein Glas Saft, irgendetwas was ihr gerne mögt, mein Favourit, Kirschsaft. Wichtig, der sollte am besten vorher im Kühlschrank gewesen sein.  Das Glas Saft schüttet ihr in einen kleinen ZIP-Lock Beutel und verschließt diesen ordentlich.

Dann nehmt ihr einen zweiten Beutel, am besten einen etwas größeren und legt in diesen den verschlossenen Saftbeutel und dazu Eiswürfeln oder crusht Eis (Tipp, gibt es an jeder Tanke oder meist auch im Campingplatz Supermarkt) und streut dann noch ordentlich Salz auf das Eis (richtig viel, ich sag mal so… 3-4 große EL)!!!

Danach auch den zweiten Beutel gut verschließen und jetzt gehts ans „matschen“. Ihr müsst die beiden Beutel gute 5 Minuten kneten und merkt von Minute zu Minute, wie der Beutel mit dem Kirschsaft gefriert.

Nach guten 5 Minuten ist der Kirschsaft zu leichtem Sorbet gefrohren und bereit zum Löffeln… entweder chic im Schälchen, oder auch direkt aus dem Beutel 🙂 Wenn ihr die Beutel danach gut ausspühlt und trocknen lasst,m könnt ihr sie immer wieder verwenden.

Extra Tipp… wenn euch der Saft nicht süß genug ist, streut hinterher etwas Puderzucker, Agavendicksaft oder Honig auf das Eis. Wenn ihr vorher schon Zucker dazu tut, kann es sein, dass der Saft nicht gut gefriert.

Sorbet aus Saft zum Sommer Camping

ZIP-Lock Sorbet in 5 Minuten

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Camping mit Hund

Kein Wasserpott

Ihr seit mit eurem Vierbeiner unterwegs, die Zunge hängt ihm schon fast zu Boden, an Wasser zu kommen ist kein Problem aber ihr habt das Schüsselchen vergessen. Kein Problem... Füllt eine (LEERE 🙂 ) Kacktüte mit Wasser und stellt die gefüllte Tüte vorsichtig auf den Boden. Das klappt gut und der Hund kann endlich saufen, saufen, saufen 🙂

Falsche Leine

Nutzt ihr manchmal auch so eine kurze Leine mit Handschalufe? Diese Leinen sind ja meist besonders „schick“, aber auch extrem unpraktisch, denn durch die Handschlaufe kann man die Leine nicht mal eben irgendwo befestigen. Aber zum Glück gibt es auch hier einen einfachen Trick. Klickt entweder einen extra Karabiener an die Leine, oder nutzt den von dem Tütenspender, den die meisten ja eh an der Leine befestigt haben.

So könnt ihr die Leine um jede Armlehne oder Straßenlaterne binden, wenn der Hund mal einen Moment warten muss.

Zeckenplage

Ihr kommt vom Spazierengehen zurück und schon beginnt das große Zeckensuchen. Gerade bei Hunden mit dunklem Fell sind die kleinen Mistviecher kaum zu erkennen. Viel einfacher ist es, wenn ihr eine Fusselrolle nehmt. Streicht euch und den Hund mit diesen ganz einfachen Fusselrollen ab und schon bleiben mögliche Zecken auf dem Fell an der Rolle kleben. Das geht viel schneller und klappt wirklich gut.

Allerdings… ihr solltet die Rolle immer in Wuchsrichtung des Fells ziehen, sonst kann es schonmal ziepen, vor allem bei längerem Fell.

Zu allen drei Hundetipps findet ihr die passenden Pins hier: IsasWomo Pinterest Board – Lifehacks Womo Alltag & Hund

So, das waren sie auch schon, meine 20 besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks. Wenn ihr noch mehr solcher Tipps sehen möchtet, schaut euch einfach mal auf meinem Lifehack Pinterest Board um, dort findet ihr noch viele, viele weitere Tipps zum Thema Camping und Ordnung auf kleinstem Raum. Das gesamte Wohnmobil Lifhacks Board findet ihr hier: Wohnmobil Lifehacks Board von IsasWomo

Mittlerweile ist IsasWomo bei Pinterest relativ stark vertreten, wenn ihr euch also für meine Artikel oder viele, viele tolle Reisetipps, super Reiseblogs und Tricks interessiert, schaut doch einfach mal durch meine Boards, dort findet ihr alles von deutschsprachigen Reisebloggern, Wohnmobil DIY, Hunde Verhalten bis Solo Travel. Alle IsasWomo Pinterest Boards

Ihr möchtet diesen Artikel selber auf euren Boards pinnen? Kein Problem, ein passender Pin ist bereits hinterlegt, ihr müsst nur noch unten auf den Pinterest Button klicken.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Campingurlaub und… nicht verzagen, egal wie große das Problem ist, schon Mc Gyver wusste… es gibt für alles im Leben einen Lifehack 🙂

Hauptsache ist… ihr bleibt gesund !

Eure

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Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – In wenigen Wochen beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und der Camping Boom ist immer noch riesengroß. Schon seit Wochen sind die meisten Wohnmobil Vermieter für die Ferien komplett ausgebucht und sobald der große Startschuss “Ferienbeginn” startet, werden tausende Camper durch Europa cruisen und ihren ersten Road Trip erleben.

Auch wenn es momentan fast überall in Europa brechend voll ist, was Stell- und Campingplätze betrifft, ist so eine Womo Tour für mich immer noch die schönste Form zu reisen und ich hoffe doch sehr, dass auch DU diese Reiseform zu lieben lernst.

Ich selbst bin vor einigen Jahren gestartet und hatte aaaabsolut keine Ahnung vom campen, geschweige denn von Wohnmobilen. Es gibt sie zwar, die wuuuunderschönen Bilder un Werbespots, in denen Camper einfach so direkt an einem einsamen Strand stehen und ein großes Lagerfeuer die Nacht erhellt. Wie schön, wie wunder, wunder schön! Doch leider ist das eben die Werbung und auch wenn eine Wohnmobiltour in Realtität mehr Freiheit verspricht als ein normaler Pauschalurlaub, gibt es doch den ein oder anderen Punkt, den jeder Camper wissen sollte und die auch Du auf Deiner ersten Womo Tour beachten solltest. 

Dabei dreht sich diese Hilfe für die erste Wohnmobil Tour nicht um Stellplatz Regeln oder wie der Alltag auf einem Campingplatz abläuft. Hier geht es um 5 Punkte die für Deine Reiseplanung als Neu-Camper und die Tage vor Ort  wichtig sind… zu Deiner Sicherheit und der Sicherheit Deiner Familie!

Also, wenn Du zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet oder gekauft hast und bald zum ersten Mal los tuckern möchtest, sind hier 5 wichtige Tipps, die Du unbedingt beachten solltest:

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour und die falschen Vorstellungen an so eine Reise

 

Vielleicht geht es Dir genau so wie vielen, vielen anderen Neu-Campern, Wenn Du an einen Road Trip mit einem Wohnmobil denkst, denkst Du vielleicht an die absolute Freiheit. Du fährst Orte an die Du liebst oder erleben möchtest, stellst dort irgendwo das Wohnmobil ab und hast einfach eine gute Zeit. Abends fällst Du in Dein Bettchen und schläfst eben genau dort, wo Du dich gerade befindest.

Sorry…auch wenn ich Deinen Traum jetzt ein kleines bisschen zerstören muss aber so einfach ist ein Road Trip mit einem Wohnmobil schon lange nicht mehr, diesen Zahn muss ich Dir leider ziehen.

In ganz vielen europäischen Ländern ist das Frei stehen (so nennt man das, wenn Du außerhalb von Stell- oder Campingplätzen schläfst) mittlerweile offiziell verboten und wenn es nicht allgemein verboten ist, gelten meist ganz spezielle Regelungen. So ist es z.B. in Deutschland erlaubt eine Nacht zur „Wiederherstellung der Fahrbereitschaft“ im Wohnmobil zu übernachten. Was dann aber (wenn man es ganz genau nimmt) auch bedeutet, dass Du z.B. kein Alkohol getrunken haben darfst. Bei dieser Regelung geht es also ganz genau genommen, wirklich nur um die volle wiederherstellung Deiner Fahrtüchtigkeit auf Grund von Erschöpfung. 

In Frankreich ist die Regelung wieder eine andere… hier darfst Du zwar offiziell noch frei stehen, aber unter keinen Umständen in der Nähe von Küsten, in Naturschutzgebieten, an Sehenswürdigkeiten oder eben dort, wo es durch weitere Hinweisschilder verboten ist. Wer dennoch an solchen Orten übernachtet, muss mit einem nächtlichen Besuch der Polizei rechnen und das kann RICHTIG teuer werden (in ganz üblen Fällen liegt die Strafe bei weit über 1000 Euro!). 

Wie die einzelnen Regelungen in Europa so aussehen, kannst Du in diesem Artikel erfahren: Frei stehen & wild campen in …?

An eigentlich ALLEN Frei-Steh-Plätzen gilt aber, Campingverhalten verboten. Das bedeutet, wenn es Dir überhaupt erlaubt ist im Wohnmobil zu übernachten, darfst Du aber nicht z.B. vor dem Wohnmobil sitzen, die Markise ausfahren oder gar grillen o.ä. 

Zu den allgemeinen Regelungen kommt seit einigen Jahren auch noch das Problem des immensen Campingbooms. Aktuell sind HUNDERTTAUSENDE Camper in Europa unterwegs und leider gibt es immer wieder Camper, die können sich einfach nicht benehmen.   Was zu Folge hat, dass es immer weniger Orte gibt, an denen man ohne größere Probleme frei stehen kann. Zum einen möchten Gemeinden, dass die örtlichen Stell- und Campingplätze genutzt werden, zum anderen beschweren sich auch immer wieder Anwohner darüber, dass zig Wohnmobile die öffentlichen Parkplätze blockieren, Camper ihren Müll nicht vernünftig entsorgen oder gar (und das ist ein absolutes NO GO!!!!) ihre Toiletten und Abwassertanks einfach in öffentlichen Gullies oder gar in der Natur entsorgen.

Vielleicht hast Du dich schon auf Instagram umgesehen und ja, ich weiß auch, dass es immer noch viele Camper gibt die wochenlang frei stehen. Ich sage mal so, darunter gibt es einige, die den Sinn des frei stehens verstanden haben, niemanden stören, irgendwo weit weg von Touri Orten, Städten oder beliebten Küstenabschnitten stehen und große Tanks haben, um nur alle paar Wochen entsorgen zu müssen. Alles andere, vor allem das frei stehen in Gruppen auf öffentlichen (Strand) Parkplätzen führt leider einfach nur dazu, dass diese Orte immer häufiger durch Schranken und Schilder komplett für Wohnmobile gesperrt werden. Schönen dank!

 

Camping in den Sommerferien - Tipps für den erste Camping Urlaub

Diese typischen vanlife Instagram Bilder sehen toll aus, haben aber zumindest in Europa wenig mit der Realität zu tun.
Photo by: mahir-uysal -unsplash

 

Extra Tipp aus dem Camping Knigge: Wenn ihr seht, dass an einem “Frei-Steh Ort”  (z.B einem kleinen Parkplatz, oder einem schmalen Feldweg) bereits ein Wohnmobil (oder gar 2-3 Wohnmobile) stehen, dann stellt euch bitte NICHT auch noch dazu! Wer frei stehen möchte, sollte dies auch alleine tun und das am besten außerhalb von Ortskernen, Strandparkplätzen oder ähnlichem!!! Frei stehen im Landesinneren, an einem unscheinbaren Ort mitten in der Pampa ist auch heute noch möglich. Wem das aber zu langweilig oder zu unsicher ist, wer Kontakt zu anderen Campern sucht oder den kurzen Weg zum Bäcker, Shops und Cafes, der sollte sich am besten einen Stell- oder Campingplatz suchen. “Kuschel Camping” an öffentlichen Orten sorgt für aufsehen! Ein einzelnes Wohnmobil wird für eine Nacht viel eher von Anwohnern, Förstern und der Polizei verschont, als eine ganze Gruppe von Campern.

Leider ist es aber auch so, dass Stell- und Campingplätze durch den extremen Boom immer voller werden. Wenn Du also z.B. an einem Freitagabend im Sommer einen Stellplatz anfährst, musst Du damit rechenen, dass der gesamte Stellplattz bereits belegt ist.

Gerade in den Monaten zwischen April und Oktober sind die Plätze voll, vorallem wenn Du dich an einem beliebten Ort an Küsten, Seen, Wäldern, großen Städten oder Sehenswürdigkeiten befindest. Wenn Du also mit Kindern reist und ihr gerne einen sicheren Platz an einem schönen Ort haben möchtet, ist es mittlerweile ratsam die Campingplätze weit im vorraus zu reservieren. Einige Campingplätze in Kroatien haben dieses Jahr zum Beispiel bereits im März verkündet, dass sie für die Sommerferien voll belegt sind. Wer erst abends vor Ort auf die Suche geht, muss damit rechenen auch mal 2,3,4, oder 5 Camping bzw. Stellplätze anfahren zu müssen.

Extra Tipp: Frühzeitiges Anreisen ist immer von Vorteil! Gerade innerhalb der Sommermonate kann ich Dir nur den Tip geben bis Mittags anzureisen und die Wochenenden an einem Standort zu verbringen.

Noch ein letzter Satz zu diesem Thema. Leider ist es mittlerweile an vielen Orten auch einfach nicht mehr sicher, Diebesbanden haben es gerne auf schlafende Camper abgesehen.. Bitte bedenke den Punkt Sicherheit auch immer bei der Wahl Deines “Frei-Steh-Platzes”. Mehr über dieses Thema in einem der weiteren Punkte. 

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – die richtige Wahl des Campingplatzes

 

Dieser Punkt ist für Dich dann wichtig, wenn Du einen Großteil Deines Urlaubes auf ein und demselben Campingplatz verbringen möchtest, Du also am besten diesen Platz vorab reservierst (und damit häufig auch einen Teil der Campingplatzkosten bezahlen musst) und Du zudem besondere “Bedingungen vor Ort” suchst. In dem Fall solltest Du dich vorab ganz genau über die verschiedenen Campingplätze informieren. Denn wenn Du noch glaubst, Campingplatz ist gleich Campingplatz, dann kann ich Dir sagen… DEM IST NICHT SO!!! Mittlerweile gibt es eigentlich fast genau so viele verschiedene „Campingplatz Arten“, wie es auch Hotels gibt.

Es gibt z.B. 5 Sterne Campingplätze mit ALLEM DRUM UND DRAN… diese Plätze gleichen teilweise kleinen Dörfern.

Hier findest Du Supermärkte, Friseure, Ärzte, Bäckereien und Cafes, sowie riesige Poollandschaften und Wellnessbereiche direkt auf dem Platz.

Es geht aber auch ganz anders, es gibt auch ganz kleine Campingplätze, mit ganz viel Ruhe, alles befindet sich mehr oder weniger auf einer Wiese und bis auf einen Sanitärbereich gibt es kaum anderen Service. Campingplätze sind also ganz, ganz verschieden und das solltest Du vorab wissen und einplanen.

Reist Du mit Kindern, sind spezielle Campingplätze samt Animation, Kids Club und vielen verschiedenen Angeboten wahrscheinlich genau das richtige, oder Campingplätze die einem Bauernhof gleichen werden auch gerne von Eltern gebucht..

Bist Du eher lärmempfindlich, dann solltest Du vielleicht mehr Wert auf ruhige Plätze, ohne Animation, ohne Partys, ohne besondere Spielplätze usw. legen. Reist Du mit Hund, musst Du natürlich vorab abklären ob Hunde auf einem Platz überhaupt erlaubt sind und als aller letztes bleibt natürlich die Frage, wie viel Geld darf so ein Platz für Dich kosten? Denn auch bei den Kosten gibt es himmelweite Unterschiede, es gibt Campingplätze die pro Nacht 15-25 Euro kosten, es gibt aber auch Plätze die pro Nacht 70-80 oder gar (das war bisher das teuerste was ich je in Dänemark gesehen habe) 306 Euro pro Nacht (!!!) kosten.

Wenn Du also zu Deinem ersten Road Trip bzw. Campingurlaub startest und Du weist, Du bleibst einige Tage auf ein und dem selben Platz, (wirst also nicht ständig weiter Touren) dann informiere Dich vorab genau über die Campingplätze in Deiner bevorzugten Urlaubsregion. Überleg Dir genau welcher Platz auf Dich, Deine Familie und die Bedürfnisse aller am besten zutrifft.

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Freizeitangebote auf Campingplätzen können hohe extrem Kosten erzeugen.
Photo by alyssa-moore-unsplash

 

Wenn Du in der Nebensaison reist, also außerhalb der Ferien, gibt es die Möglichkeit spezielle Rabattkarten zu nutzen. Diese Karten können sich echt lohnen und machen sich oftmals bereits ab der 3. Nacht bezahlt. Einen guten Überblick über die aktuellen Camping Rabattkarten findest Du hier: Camping Rabattkarten 2018 

Extra Tipp 1: Es gibt mittlerweile einige wirklich gute Camping Blogger die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben und super hilfreiche Tipps und Campingplatz Beschreibungen veröffentlichen. Neben den großen Magazinen wie Pro Mobil bzw. den passenden Social Media Gruppen auf Facebook oder Pinterest, findest Du z.B. unter den Google Suchergebnissen wie Familiencamping Blog, Camping mit Hund Blog oder Wohnmobil Alleinfahrer Blog tolle Campingplatz Beschreibungen für Familien, Paare, Camper mit Hund oder Alleinreisenden. 

Extra Tipp 2: Wenn Du dich für einen Campingplatz entscheidest, der viele besondere Extras  bietet wie z.B. einen Wasserrutschenpark, Wassersport, Stand Up Paddling, Banana Boat fahren oder sowas wie einen Kinder Abenteuer Kletterpark (es gibt unzählige weitere Angebote) infomiere Dich vorab GANZ GENAU was in den allgemeinen Campingplatzkosten enthalten ist. Häufig werden solche Zusatzleistungen zwar grooooß beworben, vor Ort musst Du dann aber feststellen, dass jedes Kleinigkeit  für „teuer Geld“ extra bezahlt werden muss.

Das kann gerade für Familien extrem ins Geld gehen. Es gibt aber auch Plätze, auf denen die Campingplatzgäste die Attraktionen auch wirklich kostenlos nutzen dürfen, die Attraktionen sind also in den Kosten mit inbegriffen. Wie das jetzt bei Deinem favourisirten Platz genau aussieht, erfährst Du nur durch informieren und genau recherchieren.

Extra Tipp 3: Die meisten Campingplätze müssen teilweise vorab bezahlt werden und die restliche Gebühr dann vorort. Wenn möglich,schau dass Du den gesamten betrag erst bei Abreise bezahlst. So hast Du immer noch eine Möglichkeit, ein „Druckmittel“, in der Hinterhand sollte auf dem Platz mal alles verkehrt laufen.

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Thema Routenplanung

 

Wenn Du ein ganz normales Wohnmobil (ganz gleich welches Modell)  gemietet hast oder gar einen retro Campervan (z.B. einen alten VW Bulli, übrigens tolle retro Bullies kannst Du z.B. hier mieten: Old Honk – Retro Bullies aus Hamburg)  musst Du unbedingt VIEL MEHR Fahrtzeit einplanen, als Du es vielleicht von einem PKW gewohnt bist. 

Leider lernen ich immer wieder Neu-Camper kennen, die sich z.B. vorgenommen haben ihren Urlaub im Süden Frankreichs zu verbringen. So weit, so schön… natürlich war Ihnen vorab klar, dass so eine Fahrt in den Süden lange dauert und teilweise anstrengend werden kann, ABER…die Fahrt bbzw. Fahrtzeit mit einem Wohnmobil ist NICHT zu vergleichen, mit der Fahrt in einem PKW!!! Du benötigst mit einem normalen Wohnmobil oder gar Bulli deutlich, deutlich mehr Zeit und je nach Wetterlage ist die Fahrt,  durch z.b. Wind, viel anstrengender.

Es ist leider wirklich so, hast Du auch nur mittelstarken Gegenwind oder Seitenwind, merkst Du dies auf einer Wohnmobil Tour deutlich! Erst recht wenn Du dich für ein Alkoven Mobbil entschieden hast. Obwohl sich an Deiner Art zu fahren nichts verändert hat, fährt das Womo plötzlich z.B. nur noch knapp 100 km/h, Du kommst kaum an einem LKW vorbei, oder Du musst das Lenkrad auf jeder Brücke bzw. in den nicht windgeschützten Autobahn Abschnitten festklammern, weil der Seitenwind so deutlich greift.

Wenn Du mit einem normalen Auto z.B. nach Südfrankreich fahren möchtest, dann ist es auch mal durchaus möglich die Strecke an einem laaaangen Tag zu schaffen..

Das ist aber mit der Fahrt in einem Wohnmobil nicht zu vergleichen!!!

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour in den Ferien

So ein alter VW Bulli ist super cool, aber plant unbedingt viel Fahrtzeit ein.
Photo by: christopher-miles- unsplash

 

Es kam in den letzten Jahren so oft vor, dass ich junge Camper kennengelert habe die vollkommen platt am Urlaubsort ankamen, weil sie dachten, sie fahren mal eben zügig in den Süden und haben dann z.B. 10 entspannte Tage vor Ort.

Leider kamen die Neu-Camper dann aber so platt am Urlaubsziel an, dass es erstmal 3-4 Tage gedauert hat, bis beide die Anfahrt verdaut hatten. Da die Rückfahrt eigentlich ähnlich vorgeplant wurde, beide dann aber einsehen mussten, dass ihr Plan so nicht funktionieren würde, mussten sie also alle Pläne vor Ort ändern, zum Teil die letzten beiden Nächte auf einem Campingplatz abbrechen, obwohl diese Nächte bereits bezahlt wurden und früher als eigentlich geplant abreisen. Ansonsten kämen sie wahrscheinlich  ohne jegliche Urlaubsentspannung zuhause an. 

Ich kann Dir also nur den Tipp geben, plane Deine Anfahrt anders, als wenn Du mit einem normalen PKW verreisen würdest!!!! Ich selbst sehe sogar zu, dass ich nicht mehr als maximal 300-400 km am Tag fahre. Ich würde aber sagen, bis ca. 600 km am Stück, samt Stau usw., kannst Du mit einem Womo noch ganz gut packen.

Alles was darüber hinausgeht, wird wirklich sehr anstrengend! Plane also lieber so, dass Du im Umkreis von max. 600 km einen netten Stellplatz oder Campingplatz anfährst (achte auf die Öffnungszeiten des Campingplatztes, nicht das Du erst spät ankommst und dann vor der geschlossenen Schranke stehst), hab dort einen schönen Abend und eine entspannte, gute Nacht, bevor es am nächsten Tag ausgeruht weiter geht.

Das ganze verhält sich etwas anders, wenn Du einen Kastenwagen gemietet oder gekauft hast. Die Kastenwägen fahren meist deutlich schneller und auch die Seitenwinde/ Gegenwinde greifen vergleichsweise weniger stark. Dennoch kann ich Dir auch hier nur den Tipp geben, plan nicht so lange Strecken ein, sonst wird Dein erste Road Trip alles, aber sicher keine Erholung.

Insgesamt gilt, weniger ist mehr. Wenn Du eine ganz normale Reisezeit von 10-14 Tagen hast, plan auch in der Urlaubsregion nicht zu viele Stopps bzw. Sehenswürdigkeiten ein. Wenn Du über den Daumen gepeilt, jeden 3. Tag ein Stück weiter fährst und so Deine Tour planst, sollte Dein erster Road Trip mit einem Wohnmobil einen schönen Mix zwischen sehenswerten Touri-Highlights, Abenteuer und Urlaubsfeeling beinhalten..

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Parken & Übernachten während der Tour

 

Du möchtest auf Deiner ersten Wohnmobil Tour ins Ausland fahren und hast eigentlich vor, so lange zu fahren wie möglich und dann einige Stunden auf einem Rasthof zu schlafen? Dann gibt es nur eine Regel… MACH DAS NICHT!!!!

Jedes Jahr wieder werden hunderte Camper während des Übernachtens auf Rasthöfen bestohlen. Du hast es mit absolut professionellen Diebesbanden zu tun, die so leise in das Wohnmobil bzw. den Wohnwagen einbrechen, dass Du davon wirklich nichts mitbekommst. Morgends ist dann die Aufregung groß, weil sämtliche Wertsachen gestohlen wurden. ÜBERNACHTE NIEMALS AUF RASTHÖFEN!!! Und das gilt mittlerweile eigentlich für jedes Land, ganz, ganz besonders aber für Süd-Europa. Du ärgrst Dich dumm und dämlich, wenn Du es doch machst und ausgeraubt wirst.

Fahr am besten frühzeitig einen Stellplatz oder Campingplatz an, übernachte dort in Ruhe, erhol Dich und dann geht es am nächsten Tag entspannt und gut gelaunt weiter. Sollte es wirklich mal so sein, dass Du so spät dran bist, dass die Campingplätze bereits geschlossen sind (z.B durch eine stundenlange Vollsperrung), dann fahr zumindest IMMER von der Autobahn ab und übernachte irgendwo in der Einöde, auf einem Feldweg, im Wohngebiet oder Industriegebiet. Diese Bereiche sind auf jeden Fall sicherer (Diebsbanden wollen natürlich möglichst viele Camper bestehlen und fahren somit nur seltenst durch die Einöde) als die Rastplätze oder Autohöfe direkt an den Autobahnen. Mittlerweile gibt es Rasthöfe im Ausland, die direkt einen Leitfaden für bestohlene Camper in verschiedenen Sprachen unter der Ladentheke liegen haben. Es handelt sich also nicht um wenige Einzelfälle, sondern um viele hundert Camper pro Jahr!!!

Und noch ein letzter Satz zu diesem Thema… Du hast von Überfällen auf Camper durch Betäubungsgas gehört? Ich habe lange über dieses Thema recherchiert und sage Dir hier:  Gas Überfalle auf Camper – Was ist da wirklich dran?    warum diese Gasüberfälle sehr, sehr, sehr, unwahrscheinlich sind und wie Du dich am besten schützen kannst. 

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Wer wild campen möchte, sollte ruhige und einsame Plätze suchen.
Photo by brina-blum-unsplash

 

Neben dem Übernachten auf Rastplätzen solltest Du aber auch beim parken Deines Womos einige Dinge beachten. Wenn Du z.B. einen dieser typischen Strand oder City Parkplätze nutzt, solltest Du Deine Wertsachen am besten mitnehmen oder zumindest sehr, sehr gut verstecken. Bei gut zu transportierenden Dingen wie Laptops, Kameras und Kreditkarten gilt aber immer, alles mitnehmen. Wohnmobile werden mit Vorliebe auf solchen Strand- und Cityparkplätzen aufgebrochen.  

Wenn ihr im Süden Europas unterwegs seid, gibt es noch ein weiteres Problem. Dort werden immer wieder Wohnmobile und Wohnwagen auf Supermarktparkplätzen aufgebrochen und “ausgeräumt”. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist es wirklich ratsam, dass eine Person am Womo bleibt, während die Andere eben einkaufen geht. Übrigens… selbst Vierbeiner helfen da nicht wirklich weiter. Wie ich gehört habe, checken diese Diebe ganz schnell, welcher Hund ein Problem darstellt und welcher Vierbeiner sich über den “unvorhergesehenen Besuch samt Leckerlie” sogar freut 😉

Extra Tipp 1: Ich habe schon von Campern gehört die ganz bewust eine kleinere Summe Bargeld (ich sag mal ca. 50 Euro) gut sichtbar in das Wohnmobil legen, damit Diebe sich dieses Geld schnappen, aber zumindest alles weitere unbeschädigt lassen. Ob dieser Tipp wirklich hilft, ich kann es Dir nicht sicher sagen, aber ich finde die Idee zumindest nicht soooo schlecht.

Extra Tipp 2: Wenn Du einen Stop auf einem Rasthof einlegst, behalte Dein geparktes Womo immer etwas im Auge. So ein Womo/ Wowa Einbruch geht RUCK ZUCK, darum solltest Du Dein vollbeladenes Womo, mit all Deinen Wertsachen, niemals einfach abstellen und Dich dann gedankenlos weit entfernen. In Ruhe auf dem Rasthof essen gehen und dabei das Womo längere Zeit komplett aus den Augen lassen… keine so richtig gute Idee!

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – gut vorbereitet fahren

Mir geht es genau so, wie es auch hunderte Postings in den sozialen Medien beweisen, Womo/ Wowa fahren macht hungrig!!! 🙂

Wenn dazu auch noch zig Kilometer Stau und zähfließender Verkehr kommen, dann ist es gleich doppelt wichtig etwas leckeres an Board zu haben, um die gute Laune (und auch die Konzentration) bei allen Reisenden zu halten.

Damit Du nicht an jederm 3. Rasthof halten musst und in Versuchung kommst die teuren Lebensmittel am Rasthof zu kaufen, fahr vorbereitet los. Das gilt natürlich auch für die Fahrten von Spot zu Spot. Gekühlte Getränke, eine große Kanne Kaffee, Gemüsesticks zum Knabbbern, Wraps, Salate im Weckglas und das ein oder andere Stückchen Schoki, eigenen sich super für den kleinen Hunger unterwegs. 

 

Tipps und Hilfen für die erste Wohnmobil Tour zur Ferienzeit

Entspanntes Fahren und viele Pausen gehören einfach zu einer Wohnmobil Tour dazu
Photo by: ramiro-mendes-unsplash

 

Dabei gibt es allerdings eines zu beachten. Wenn Du mit Kindern reist, bzw. mit mehreren Personen, die somit  während der Fahrt hinten im Womo sitzen müssen, rechne damit das diesen Leutsch schlecht werden könnte. 

Je nach Modell kann die Fahrt hinten im Womo ziemlich unangenehm werden, denn das Wohnmobil kann während der Fahrt ordentlich schwanken (hat nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit dem Straßenbelag, den Achsen und dem Reifendruck oder, oder). Das es Deinen Mitreisenden dann innerhalb kürzester Zeit schlecht wird, kommt leider sehr, sehr häufig vor.

Darum kann es nie schaden, dass Du vor Beginn Deiner Tour in die Apotheke gehst und Dir Reisekaugummies besorgst, diese helfen eigentlich zuverlässig.

Denk bitte auch insgesamt eine ordentliche Reiseapotheke, gerade wenn Du im Ausland unterwegs bist. Ein Schmerzmittel, ein Mittel gegen Magen/Darm, Desinfektionszeug, Kühlpads, Pflaster und Verbandszeug solltest Du immer an Board haben. Eine komplette Liste zum Thema Reiseapo findest Du hier: Reiseapotheke 10 Tipps für einen gesunden Urlaub

Und noch ein letzter Satz zum Thema Womo fahren… Wenn Du an einem schönen, sonnigen Tag reist, denk unbedingt daran vor der Fahrt Sonnencreme zu nutzen (vor allem für den linken Arm des Fahrers, bzw. dem rechter Arm des Beifahrers.) Wenn Du viele Stunden durch die Sonne fährst (und zudem vielleicht auch noch das Fenster geöffent ist) verbrennst Du sonst ruck zuck.

Extra Tipp 1: Wenn Du vor Tourstart gekochte Nudeln, kleine Gemüsewürfelchen (nach Lust und Laune z.B. Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln oder, oder), 1-2 EL Pesto, etwas Pamesan, eine Messerspitze gekörnte Brühe, Saltz und Pfeffer in ein Weckglas schichtest und dieses dann kurz vor dem Verzehren mit ca. 100 ml heißem Wasser übergiest und ordentlich durchschüttelst, hast Du eine super Pasta für die Pause auf dem Rastplatz.

Extra Tipp 2: Eigentlich denke ich, dass ich diesen Punkt gar nicht betonen muss, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch wenn Du ein super ehrgeiziger Fahrer bist, bitte denk an genügend Pausen!!! Wenn Du mit einem Hund reist, sind diese Pausen noch gleich doppelt so wichtig. Denn dadurch, dass Du deinen Hund natürlich während der Fahrt sichern musst, bzw. viele Hunde während der Fahrt in einer Box sitzen, trinken sie auchz viel zu wenig. Bitte leg mindestens alle 4 Stunden (besser alle 2-.3 Stunden) eine Pause ein und reich Deinem Hund dann eine extra Portion Wasser. Dies kann man übrigens auch super abseits der Autobahn machen, also in der Nähe einer Abfahrt, denn dort gibt es meist irgendwelche Wälder oder Felder an denen Du eine super gassi Runde drehen kannst. Noch mehr Tipps zum Camping mit Hund findest Du in diesem Bereich:  Camping mit Hund – Hilfen für Camper auf 4 Pfoten

 

Mit dem Wohnmobil auf Stell- und Campingplätzen.

Es muss nicht immer Camping in der Wildnis sein. Auch ein Urlaub auf Campingplätzen kann wunderschön, ruhig oder voller action sein.
Photo by: blake-wisz-unsplash

 

Fazit –  eine Hand voller Hilfe für die erste Wohnmobil Tour

 

So eine reise mit einem Wohnmobil ist wirklich etwas tolles und wie es die Branchen Zahlen bestätigen, aktuell absolut IN! Es ist einfach schön ganz kurzfristig entscheiden zu können, was man an einem Tag unternimmt. Es gibt eigentlich kaum eine andere Reiseform die es einem ermöglicht an einem Tag eine Stadt zu besichtigen, am nächsten Tagg die Küste zu erkunden und am übernaächsten Tag einen Spaziergang durch die z.B. Lavendelfelder der Provence zu unternehmen.

Doch so toll eine Wohnmobiltour auch ist, gerade durch die Massen an Campern die aktuell unterwegs sind, gibt es auch immer mehr Punkte die es zu bedenken gibt, bzs. die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Speziell für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen 5 Punkten einen kleinen Einblick in die Womo Welt geben, Dir ein Paar Punkte nennen an die Du als Neu-Camper wahrscheinlich noch nie gedacht hast und Dir trotzdem die Lust auf Deinen Road Trip nicht vermiesen. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Tipps und Verhaltensweisen die Du bedenken könntest oder solltest und auch zum Thema “Camping Knigge” gibt es noch sooooo viele wichtige und nicht so ganz wichtige Punkte. Ich habe mich hierbei aber bewusst bemüht, Dir nur 5 Punkte zu nennen die auch nichts mit einer persönlichen Einstellung zum Thema Camping und Road Trip zu tun haben, sondern diese 5 Punkte sollte wirklich jeder Camper wissen und bedenken.

Wenn Du dich jetzt trotzdem noch für weitere Hilfen, Tipps oder No-Goes interessierst, dann schau Dich doch einfach mal in meinem Camping-Starter Bereich um:

ch wünsche Dir (und Deinen Liebsten) eine super schöne Zeit on Tour, ein bisschen Abenteuer, viel Entspannung und noch mehr Genuss für alle Sinne.

 

Kommt gut wieder zuhause an und

 

BLEIB GESUND, DEINE

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Hundefreundliche Stellplätze Nordsee – Stellplatz Tipps für die Nordseeküste mit Hund

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee – Stellplatz Tipps für die Nordseeküste mit Hund

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee

Es kommt sooooo oft vor, dass ich von meiner aller, liebsten, Lieblinggsnordsee schwärme und nach kürzester Zeit kommt der Kommentar, jaaaaa, Nodsee ist zwar gut und schön, aber da darfst Du ja niergendso den Hund mitnehmen.

Tja und was soll ich sagen… leider ist das Thema Nordsee mit Hund wirklich nicht so einfach, denn viele Regionen oder besser gesagt Landkreise haben mehr oder weniger überall Hundeverbot.

Das abschreckendste Beispiel ist für mich immer wieder Neuharlingersiel. Da war ich einmal vor 5 Jahren und seitdem NIEEEE WIEDER! Dabei habe ich gerade an Neuharlingersiel meine einzigen Camping-Kinder Erinnerungen, denn die Eltern einer Freundin hatten dort einen Wohnwagen und da durfte ich einige male mitfahren.

Nachdem ich Neuharlingersiel allerdings vor fünf Jahren mit dem Womo besucht habe, war es ein einziger Graus. Mir gefiel schon der usselige Stellplatz am Hafen nicht (aber gut, das ist ja sicherlich Geschmackssache), dann hat Milla nich einige Euro extra gekostet, plus Kurtaxe natürlich und als wir dann vor das Womo traten, gab es eigentlich kein Gebiet, dass ich mit Milla betreten durfte.

Das Millas Pfoten den heiligen Neuharlingersiel Boden überhaupt betreten durften, war schon ein kleines Wunder.

Deich… Hundeverbot, Strand sowieso Hundeverbot, Stadtpark Hundeverbot, in den meisten Geschäften Hundeverbot… wir sind da echt wie Falschgeld herumgelaufen und ich wusste bald nicht mehr, wo ich denn mit dem Hund noch lang gehen durfte.

Damit hat Neuharlingersiel bei mir natürlich extrem verschi..en, denn so fühle ich mich ganz sicher nicht “Willkommen” und habe auch keine Lust Geld (als typischer Tourist) in den Ort zu stecken.

Ich weiß, schöne und Hundefreundliche Orte an der Nordseeküste zu finden ist wirklich nicht so ganz einfach, aber ich kann euch auch sagen… ES GIBT SIE SCHON!!!!

Damit ihr euch eine schöne Zeit mit Hund an der Nordsee machen könnt, dachte ich mir, ich verrate euch mal meine Tipps.

Eines kann ich euch allerdings schon ganz allgemein sagen, durch irgendein Amt für Landschaftsschutz und Deichbau (oder so ähnlich) sind die Gesetzte in Niedersachsen deutlich strenger als z.B. in Schleswig Holstein oder Hamburg. Schleswig Holstein geht vielerorts mit Hunden deutlich entspannter um. Genau so entspannter ist es häufig an der Ostsee, aber darum soll es ja heute nicht gehen, hier geht es ja um die deutsche Nordseeküste.

Und bevor ich jetzt wirklich beginne noch eines vorab. „Hunde freundlich“ und „Hunde freundlich“ können natürlich zwei ganz verschiedenen “Themen” sein. Wer an die Nordseeküste reist und Orte sucht, an denen der eigene Hund den ganzen Tag ohne Leine tun und lassen kann was er möchte… der wird an der deutschen Nordseeküste nur selten glücklich. 

Darum lest euch unbedingt meine Beschreibungen zu den verschiedenen Orten durch, denn das was für mich als “Hunde freundlich” gilt, muss nicht unbedingt für euch als Hundefreundlich gelten.

 

Jetzt aber los… Hundefreundliche Stellplätze Nordsee – meine Lieblingsorte für eine schnupper tolle Zeit!

 

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Emden

Stellplatz: Am Eisenbahndock, 26725 Emden, Kosten: 9 Euro

 

Wybelsum

Stellplatz: Seebrücke Knock, Jannes Ohling Strasse, 26723 Wybelsum, Kosten: 4,50 Euro

 

Greetsiel

Stellplatz: Stellplatz Zwillingsmühlen,  Mühlenstrasse, 26736 Greetsiel, Kosten: 13 Euro

 

Norddeich

Stellplatz: Stellplatz am Ocean Wave,  Itzendorferstrasse, 26506 Norddeich, Kosten 16 Euro

Hooksiel

Stellplatz: Stellplatz Ostdüne, Bäder Strasse, 26434 Hooksiel, Kosten: 17 Euro

 

Wilhelmshaven

Stellplatz: Schleuseninsel, Schleusenstrasse, 26382 Wilhelmshaven, Kosten: 9 Euro

 

Hamburg

Stellplatz: Elbepark Bunthaus, Moorwerder Hauptdeich 33, 21109 Hamburg, Kosten 21 Euro

 

Friedrichskoog

Stellplatz: Womo Stellplatz an der Nordseestrasse,  Nordseestrasse 998, Friedrichskoog Spitze, 25718 Friedrichskoog, Kosten: 10 Euro

 

St. Peter-Ording

Stellplatz: Reisemobilhafen St.P.O.,  Ketelskoog 4, 25826 St. Peter-Ording, Kosten: 18 Euro

 

Reussenköge

Stellplatz: Amsinck Haus,  Sönke-Nissen- Koog 36A, 25821 Reussenköge, Kosten: 7 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 1: Emden

Ich dachte mir ich beginne auf der Landkarte gesehen mal ganz “links”, also ganz im Westen und was liegt da…, EMDEN! 🙂

Natürlich ist Emden jetzt nicht gerade das typische, kleine Nordsee Touri Dorf, nichts desto trotz empfinde ich Emden und vor allem die Region um den Stellplatz als vergleichsweise Hundefreundlich.

Hundefreundlich:

  • Da der Stellplatz am Hafen liegt, könnt ihr zusammen mit eurem Hund eine nette (auf der einen Seite sogar grüne) Gassi Runde um den Hafen herum drehen.
  • Viele Kackbeutel Spender
  • Viele Mülleimer
  • Viele Plätze zum verweilen
  • Hundefreundliche Innenstadt, viele Wassernäpfe und Brunnen

 

Nachteile für Reisende mit Vierbeinern:

  • Emden ist eine Stadt! Da lässt sich nicht drum herum reden
  • Keine mir bekannte Freilauffläche in der direkten Umgebung

 

Warum Emden?

Im vergleich zu vielen, vielen anderen Städten finde ich Emden tatsächlich relativ Hundefreundlich. Direkt hinter dem Stellplatz beginnt ein Rundweg um das Hafengelände mit viele Sitzbänken, Kackbeutel Spendern UND MÜLLEIMERN. Wer sagt, er braucht einfach mal wieder ein bisschen Stadtluft, kann sich mit Hund in Emden eine vergleichsweise schöne Zeit machen.

 

Stellplatz: Am Eisenbahndock, 26725 Emden, Kosten: 9 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 2: Wybelsum

Hier fühlen sich alle “frei Steher” wohl. Der kleine Stellplaz liegt direkt am Deich, bietet allerdings nichts als (zu wenige) Mülleimer. Leider liegt hier mittlerweile relativ viel Müll herum! Nichts desto trotz ist es ein schöner Ort zum spazierengehen mit Hund. Noch gibt es so gut wie keine Hundeverbotsschilder (auch nicht am Deich oder Strand) und bei schönem Wetter kann man hier gut 1-2 Nächte in Ruhe verbringen

Hunde freundliches Wybelsum:

  • ganz einfacher Stellplatz am Deich.
  • viel Natur und Ruhe
  • ich habe 2018 nur ein Hundeverbotsschild gesehen und das war direkt am “Hauptstrand”
  • Stellplatzkosten liegen bei nur 4,50 Euro

 

Nachteile:

  • durch fehlende Mülltonnen und schlechtes Camper Benehmen liegt relativ viel Müll am Stellplatz
  • es gibt keinen Ort
  • es gibt keine Kacktüten o.ä.
  • ein wirklich kleiner, einfacher Stellplatz an der Seebrücke

 

Warum Wybelsum:

Hierbei handelt es sich noch um einen der ganz wenigen, ganz einfachen Stellplätze an der Nordseeküste. Stellflächen, Mülleimer und sonst nichts. Aber, ihr steht direkt auf dem deich und habt einen wunderschönen Blick, abends wird es sehr ruhig. Wer also einfach auf der Suche ist nach Natur pur und einem ausgedehnten Hundespaziergang, der ist hier richtig.

Hinweis 1: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so bleibt, dass es so gut wie keine Verbotsschilder oder andere Regeln für Hunde gibt. Ich glaube aktuell hat das die Gemeinde schlichtweg vergessen, dass es so viele Camper mit Hunden gibt. Sobald mehr Camper mit Hund diesen Ort besuchen, wird das sicherlich kommen. Sollten sich die Gegebenheiten vor Ort ändern, wäre ich euch für eine kurze Info dankbar. Aktuell ist es noch wunderbar mit Hunden diesen Ort zu besuchen, aber ich rechne  damit, dass sich dies ändern wird. Sobald es vermehrt Hundeverbotsschilder geben sollte, nehme ich diesen Ort nämlich aus der Liste raus. Darum wäre ich euch für eine kurze Info dankbar.

Hinweis 2: Bitte nehmt euren Müll mit!!!!

 

Stellplatz: Seebrücke Knock, Jannes Ohling Strasse, 26723 Wybelsum, Kosten: 4,50 Euro

 

Hundefreundliche Orte für Wohnmobilisten an der Nordsee

Greetsiel kann auch mit Hunden ein schöner Spot sein, vor allem die Bereiche außerhalb des Tourismus Dorfkerns

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 3: Greetsiel

Ja, ja … mein Greetsiel. Auch wenn die Gemeinde aktuell dringend auf der Suche nach Kohle ist (dazu unten noch ein extra Hinweis), das ganze Dorf sehr Touri mäßig ist und es KEINEN Strand gibt ( Greetsiel liegt eine KM vor der Küste) ist Greetsiel für mich immer noch Hundefreundlich.

Hundefreundlich:

  • keine extra Gebühren für Vierbeiner
  • riesengroßer Wiese/Deich Bereich hinter dem Hafenbecken
  • viele Cafes und Restaurants die auf Vierbeinige Besucher eingestellt sind.
  • viele Wiesen entlang der Wege vom Stellplatz ins Dorf
  • extrem viel “Land und Ruhe” zum radeln und spazieren gehen, wenn man den eigentlichen Ortskern meiden möchte

 

Nachteile:

  • wenig Mülleimer, wenige Tütenspender
  • auch im Wisen/ Deich Bereich gilt Leinenpflicht
  • kein Hundestrand in der Nähe
  • kein Hundefreilauf in der Nähe

 

Warum Greetsiel?

Greetsiel lebt vom Tourismus, wer dies nicht so mag, ist zumindest im Ortskern von Greetsiel falsch. Abgesehen von diesem Ortskern gibt es aber kilomterlange “Natur”, die man vom Stellplatz aus erkunden kann. So ist z.B. eine Radtour mit Hund (oder Hundeanhänger) zum Pilsumer Leuchtturm für Zwei und Vierbeiner eine nette Sache. Klarer Nachteil an Greetsiel, Freilauf ist hier eigentlich nicht möglich.

Extra Hinweis: Achtet auf dem Stellplatz in Greetesiel auf jeden Fall auf euer Parkticket und überschreitet die klein aufgedruckte Stellplatz Parkzeit nicht, es wird aktuell mehrfach am Tag kontrolliert und die Überschreitung der Parkzeit kostet 30 Euro.

Stellplatz: Stellplatz Zwillingsmühlen,  Mühlenstrasse, 26736 Greetsiel, Kosten: 13 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 4: Norddeich

In Norddeich gibt es aktuell zwei Wohnmobil Stellplätze und mehrere Campingplätze. Ich nutze am liebsten den Stellplatz an der Therme. Vom Stellplatz aus kann man durch ein kleines Dorf voller Touristischer Shops laufen und gelangt dann direkt auf den Deich und zum Meer.

Hundefreundlich:

  • Keine Extrakosten für den Hund
  • sobald ihr vom Stellplatz aus am Deich angekommen seid, gibt es auf der linken Seite (ihr blickt aufs Meer) einen großen Deich Bereich auf dem ihr wunderbar mit den Hunde spazieren gehen dürft.
  • direkt an diesem Punkt beginnt auch der Hundestrand, hier dürfen die Vierbeiner also ohne Probleme baden gehen.
  • Der Hundebereich in Norddeich ist wirklich groß und vom Stellplatz an der Therme super zu erreichen.
  • Nach einem ausgiebigen Spaziergang finden sich viele hundefreundliche Cafes und Lokale in Norddeich.

 

Nachteil:

  • wenige (oder leere) Tütenspender, relativ wenige Müllkörbe
  • teurer Stellplatz (16 Euro)
  • vorsicht vor den Abrechnungszeiten in der Therme, wer nur Duschen möchte und die Therme nur eine Minute zu spät verlässt, muss direkt mehrere Stunden zahlen.

 

Warum Norddeich?

Norddeich hat gerade vom Stellplatz aus einen echt netten Hundebereich. Auch wenn Norddeich an sich recht groß ist, so seid ihr hier schnell an den richtigen Punkten. Einzig der Stellplatz an sich ist nicht unbedingt toll und dafür ganz schön teuer. Wenn ihr allerdings vorne auf dem Schotterplatz stehen bleibt (der Stellplatz hat einen gepflasterten Bereich und einen Schotterplatz), habt ihr etwas mehr Platz. Auf dem anderen Bereich heißt es kuschel Camping für 16 Euro!

 

Extra Hinweis: In Norddeich finden den Sommer über immer wieder Veranstaltungen auf den Deichwiesen/ Strandwiesen statt, wie z.B. das Drachenfest. Wenn ihr besonders ängstliche Hunde habt, schaut vor eurem besuch lieber mal eben auf die Internetseite von Norddeich.

Extra Hinweis 2: Von Norddeich aus kann man auch gut z.B. einen Tag nach Norderney übersetzten. Die Fähre nimmt Hunde natürlich mit und gerade in der Nebensaison kann man Norderney auch mit Hund gut besuchen. Die Hunde dürfen (angeleint) mit auf die Promenade und Norderney besitzt auch einen recht großen (und echt schönen) Hundestrand.

 

Stellplatz: Stellplatz am Ocean Wave,  Itzendorferstrasse, 26506 Norddeich, Kosten 16 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 5: Hooksiel

In Hooksiel gibt es gleich zwei Stellplätze, einen direkt an einem Hallenbad (für Herbst und Winter ganz nett) und einen weiteren direkt am Strand. Der Strandstellplatz ist allerdings nur in den Sommermonaten geöffent. Bei Hooksiel bin ich zum Thema Hundefreundlichkeit selber hin und her gerissen… Ich nehme den Ort dennoch mit in die Liste auf, denn “alles” ist da ja nunmal wirklich nicht schlecht und zumindest gibt es einige spezielle Hundebereiche. 

Hundefreundlich :

  • Stellplatz direkt am Strand, Hunde erlaubt
  • 2 km entfernt gibt es einen extra Hundestrand
  • direkt am Stellplatz gibt es eine kleine, aber ganz nette Hundefreilaufwiese.
  • spezielle Hunde Waschplätze
  • viel Natur, wer mit dem Hund radeln kann ist hier super aufgehoben.
  • Das Städtchen ist nett gemacht, liegt allerdings vom Oststrand Stellplatz einige Kilometer entfernt.

 

Nachteile:

  • 3,10 Euro pro Nacht für einen Hund finde ich UNVERSCHÄMT!
  • Stellplatz Kosten liegen bei satten 17 Euro!!!!
  • Sehr viele Hundeverbottschilder, also an den Hauptstrand könnt ihr die Hunde nicht mitnehmen, zumindest nicht sobald es voll wird/ schönes Wetter gibt.
  • Um an den 2 km entfernten Hundestrand zu kommen, dürft ihr nicht am Meer entlang laufen, sondern müsst den Weg entlang der Strasse nehmen.
  • Wenig Tütenspender, relativ wenig Mülleimer
  • Gerade bei schönem Wetter ist der Stellplatz am Strand häufig rappelvoll.

 

Warum Hooksiel?

Was soll ich zu Hooksiel sagen… zumindest gibt es erreichbare Angebote für Vierbeiner, die dann auch ganz nett gestaltet sind. Ich meine, dass es einen Hundestrand, Hundeduschen und eine Freilauffläche gibt, ist ja schonmal nett gedacht. Allerdings finde ich 3,10 Euro pro Nacht für einen Hund echt zu viel Geld. Zumal der Stellplatz immer für Zwei Personen berechnet wird, wie so oft gibt es auch in Hooksiel keine Alleinfahrer und die Stellplatzkosten liegen eh schon bei 17 Euro!

 

Stellplatz: Stellplatz Ostdüne, Bäder Strasse, 26434 Hooksiel, Kosten: 17 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 6: Wilhelmshaven

Einer meiner absoluten Lieblingsplätze in Bezug auf Nordseeküste mit Hund. Mein ganz klarer Lieblingsstellplatz in Wilhelmshaven ist die Schleuseninsel und das vor allem wegen Milla.  Hier steht man mit Hund einfach SUPER!!!! Der Stellplatz liegt direkt hinter dem Deich, hat einen privaten Deichzugang und hier dürfen auch Hunde laufen. 

Hundefreundlich:

  • Die Schleuseninsel löieggt direkt hinter dem Nordseedeich und es gibt einen privaten Zugang zum Deich.
  • Vom Stellplatz aus links herum (wieder Blick auf das Meer) könnt ihr klasse am Meer entlang spazieren gehen. Auch wenn es glaube ich nicht ganz offiziell ist (ich bin mir echt nicht sicher) laufen hier viele Hunde frei.
  • Der kleine Strand zwischen den Molen ist Hundebadestrand. Wenn das Wasser also da ist, gehts direkt hinter dem Stellplatz ab zum baden für eure Wauzies.
  • Nicht weit vom Stellplatz entfernt liegt die Promenade.
  • Ein schöner Treffpunkt zum sonnen, Kaffe trinken und spazieren gehen, Hunde dürfen mit, aber bitte anleinen!!!
  • wer gerne viel läuft, zwische n Stellplatz und Stadt gibt es einen großen See, klasse zum spazierengehen “im Grünen” wenn gerade mal wieder Ebbe ist.

 

Nachteile

  • keine Kacktüten, kaum Mülleimer
  • Das beliebte Marine Museum hat absolutes Hundeverbot
  • Wilhelmshaven “City” ist jetzt meiner Meinung nach nicht unbedingt sehenswert, die Promenade und die Region um den Stellplatz Schleuseninsel ist aber wirklich schön.

 

Warum Wilhelmshaven?

Wilhelmshaven, bzw, die Region um den Stellplatz Schleuseninsel ist für Hunde wirklich toll. Egal ob morgens früh oder passend zum Sonnenuntergang… mit ein paar Schritten steht man auf dem Deich und eeeendlich sind Hunde auch mal auf dem Deich voll und ganz erlaubt! Auch wenn die Stadt Wilhelmshaven kein Hammer ist, die Promendade in der Nähe des Stellplatzes ist wirklich nett und wer gerne länger laufen möchte und zudem Wasser sicherheit sucht, kann auch eine extra Runde um den See zwischen Stellplatz in Innenstadt drehen. 

Hinweis: Die Ver- und Entsorgung auf dem Stellplatz ist in der Mittagszeit aus Rücksicht vor den Nachbarn geschlossen. Leider ist auch die Entsorgung des Grauwassers hier nicht ganz einfach, ihr braucht am besten einen Grauwasserschlauch, oder müsst ein bisschen hin und her fahren um den Abfluss genau zu treffen.

Stellplatz: Schleuseninsel, Schleusenstrasse, 26382 Wilhelmshaven, Kosten: 9 Euro

 

Dreamteam :-)

Auch an der deutschen Nordseeküste kann man die Zeit mit seinem Hund genießen

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 7: Hamburg

Hamburg… DIE Stadt im Norden Deutschlands und ein eigenes Bundesland und hier soll es HUNDEFREUNDLICH sein? Tja, was soll ich sagen…. JA!!!! Ich kenne keine andere Stadt die sooooo Hundefreundlich ist wie Hamburg.

Wenn ich in Hamburg bin, treffe ich mich eigentlich immer mit einem guten Bekannten der in Hamburg lebt und auch einen Hund hat. Beim ersten Mal haben wir eine ordentliche, private Stadtrundfahrt mit Hund unternommen und ich konnte es kaum glauben… egal wo wir waren, sein hund lief frei und NIEMAND hat etwas gesagt, NIEMAND!!! In Dortmund gäb es innerhalb der ersten 5 Minuten mindestens 10 dumme Sprüche.

Egal ob Außenalster, Elbufer oder Grünanlage… die Hunde liefen zu 99% frei und niemand hat etwas gesagt!!!!

 

Hundefreundlich:

  • Eine Großstadt in der Hunde überall ganz locker frei laufen (mal abgesehen von der absoluten Innenstadt)
  • Innerhalb von Grünanlagen gibt es viele Tütenspender und Mülleimer
  • Rund um den Stellplatz gibt es wunderschöne Spazier- und Radwege.
  • Hunde dürfen ohne extra Maulkorb oder Tasche Bus und Bahn fahren
  • Viele Grünflächen und Gewässer

 

Nachteile:

  • es ist eben eine Großstadt
  • mein Lieblingsstellplatz befindet sich 20 Minuten Bus und Bahn fahrt außerhalb der Innenstadt
  • auch wenn er zum Stadtbesuch super liegt, aber der City Stellplatz am Doppeldecker Busbahnhof ist ABSOLUT NICHT Hunde geeignet. Da gibt es nicht einen Grashalm.
  • Teurer Stellplatz, 21 Euro, aber es ist eben Hamburg

 

Warum Hamburg?

Hamburg ist für so eine große Stadt erstaunlich Hundefreundlich. Frei laufende Hunde an der Außenalster oder am Elbstrand gehören einfach dazu. In NRW ist das eigentlich undenkbar…

Der Stellplatz am Bunthaus liegt wunderschön und ruhig auf einer Landzunge. Hier habt ihr Natur pur, könnt super mit eurem Hund spazieren gehen und dank der Bushaltestelle vor dem Stellplatz, seid ihr in 20-30 Minuten mitten in der Innenstadt. Fü+r eine Womo Tour mit Hund ist dieser Stellplatz 1000 mal besser, als der Platz mitten in der Stadt.

 

Stellplatz: Elbepark Bunthaus, Moorwerder Hauptdeich 33, 21109 Hamburg, Kosten 21 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 8: Friedrichskoog

Meiner Meinung nach ist Friedrichskoog ein echtes Hundeparadies. Im Nationalpark Wattenmeer, an den Strand Liegeflächen und in der “Innenstadt” gilt Anleinpflicht, aber die Hunde dürfen überall mit! Außerhalb dieser Gebiete dürfen Hunde sogar frei laufen und das ohne irgendwelche Probleme.

Hundefreundliche:

  • Hunde mit an den Strand zu nehmen ist erlaubt,
  • Hunde mit ins Watt zu nehmen ist erlaubt,
  • Es gibt relativ viele Tütenspender
  • Außerhalb des Nationalparks Wattenmeer, der offiziellen Strand Liegeflächen und des Ortskern dürfen Hunde sogar ohne Leine laufen.
  • Ein vergleichsweise ruhiger Ort

 

Nachteile:

  • Der Stellplatz ist nicht besonders schön, eher Parkplatz (aber direkt hinter dem Stellplatz beginnt der Strand)
  • Stellplatzkosten sind mit 10 Euro recht hoch (für einen Parkplatz)
  • Die Gemeinde braucht Geld, es wird vieeeeel kontrolliert!
  • Bei schlechtem Wetter bietet der Ort nicht viel, sehr ruhig und entspannt.

 

Warum Friedrichskoog?

Für alle die einen relativ kleinen entspannten Ort, aber vieeeeeel Natur suchen, ist die Spitze von Friedrichskoog genau das richtige. Hier könnt ihr wirklich stundenlang mit eurem Hund laufen gehen. Spielt das Wetter allerdings nicht mit, ist hier auch echt nichts los. Es ist also ein typischer „gut Wetter“ Stellplatz. 

Hinweis: Friedrichskoog ist NOCH einer der entspanntesten Orte im Umgang mit Hunden den ich kenne. Bitte, bitte, bitte haltet euch an die paar Regeln und räumt vor allem die Hinterlassenschaften eures Hundes weg!!!!

 

Stellplatz: Womo Stellplatz an der Nordseestrasse,  Nordseestrasse 998, Friedrichskoog Spitze, 25718 Friedrichskoog, Kosten: 10 Euro

 

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 9: St.Peter Ording

St. Peter Ording ist mal wieder ein Ort auf dieser Liste der erstaunlich Hundefreundlich ist, also ehrlich…hier bin ich selbst wirklich erstaunt wie entspannt ein Ort mit Fahrzeugen und Hunden umgehen kann! Hier dürfen Hunde (und Wohnmobile) sogar mit auf den eeeeewig langen und breiten Sandstrand. Für einen Touri Ort wie St.P.O. einer ist, finde ich den Umgang mit Vierbeinern super! 

Hundefreundlich:

  • St. Peter ording ist einer der ganz, ganz wenigen Orte, bei denen man sogar tagsüber auf den Strand auffahren darf. Mit dem Womo und Hund mitten auf dem Strand stehen, ist schon etwas besonderes.
  • Sowohl in St. Peter Ording Bad als auch im Dorf gibt es viele Restaurants und Cafes mit extra Hundenäpfen.
  • Hunde dürfen mit auf den langen Deich (angeleint) als auch mit auf die Strände. Solange ihr euch außerhalb der “Liegebreiche” aufhaltet dürfen Hunde sogar frei laufen, solange sie abrufbar sind. (Wichtig, bitte unbedingt Rücksicht nehmen!!!!!!! Sonst ist das Thema bald auch durch für alle Vierbeiner!)
  • Neben St.P.O. Bad gibt es einen Pinienwald, gerade an sehr warmen Tagen kann man auch hier toll spazieren gehen.
  • Auf dem Strand selber gibt es Restaurants auf Pfählen, hier bekommt man auch immer Wasser für den Hund.

 

Nachteile:

  • Der Stellplatz liegt etwas abseits, um an den Strand zu kommen benötigt man ein Rad oder fährst innerhalb der Saison mit dem Dorf/ Bad Shuttelbus.
  • Selbst wenn man am Strand ist, ist das Meer noch eeeeewig weit weg. Man muss echt lange über den breiten Strand, bzw. über eine Seebrücke laufen (die Holzplanken sind nur semi Hundepfoten freundlich), um an die Wassergrenze zu kommen, aber dieser breite Sandstrand ist natürlich auch etwas ganz besonderes und  sehenswert.
  • Ich habe so gut wie keine Kackbeutel gesehen, diese müsst ihr UNBEDINGT mitbringen!
  • Der Stellplatz ist relativ teuer und jeder Mist (also wirklich jeder!) muss extra bezahlt werden! Beispiel: Wenn man die Duschen auf dem Stellplatz nutzen möchte, zahlt man erstmal um die Tür zur Dusche zu öffnen und dann nochmal extra für alle paar Minuten warmes Wasser

 

Warum St. Peter Ording?

Ich weiß nicht warum St.P.O so viel entspannter mit vielen Dingen umgeht, als die meisten anderen Küstenorte, aber hier darf der Strand mit Fahrzeugen befahren werden (tagsüber) und genau so entspannt geht man auch mit Hunden um. Mit Hund an den Strand gehen ist gar kein Problem. Wie gesagt, nicht direkt in den Liegebereich, aber sonst ist der Alltag mit Hund in St.P.O. echt super entspannt.

Das einzige ist… die Wege sind relativ lang, das liegt aber auch an dem extrem breiten Strand und nachts solltet ihr vom Strand runter fahren, sonst gibt es eigentlich fast immer ein ordentliches Knöllchen oder ihr werdet Abends noch vom Strand geschickt.

 

Stellplatz: Reisemobilhafen St.P.O.,  Ketelskoog 4, 25826 St. Peter-Ording, Kosten: 18 Euro

 

Zum Schluss noch – Hundefreundliche Stellplätze Nordsee Tipp 10: Reussenköge

Reussenköge kennen wahrscheinlich die wenigsten. Es handelt sich auch tatsächlich um einen kleinen, fast nichtssagenden Ort, aber hier findet ihr einen schönen Stellplatz direkt hinter dem Deich. Wer Wind, Watt, Natur und Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Aber Reussenköge hat noch einen Vorteil, weshalb ich diesen Ort mit auf die Liste nehme. Von hier aus könnt ihr nämlich für nur 2 Euro mit einem kleinen Schiff zur Hamburg Hallig übersetzten. Wenn ihr und euer Hund gut zu Fuß seid, könnt ihr auch rüber spazieren. Dazu führt ein kleiner Weg direkt durchs Watt.

 

Hundefreundliches Reussenköge:

  • Hier habt ihr natur pur.
  • Für lange Spaziergänge oder Radtouren ein perfekter Ort.
  • Abends hört man hier nichts als den Wind und das plätschern der Wellen (wenn da)
  • Super Ausflugsziel, Hallig Hamburg, Hunde dürfen angeleint mit!
  • Stellplatz direkt hinter dem Deich für 7 Euro, finde ich fair

 

Nachteile:

  • KEINE CHEMIE KLO ENTSORGUNG am Stellplatz
  • Hunde müssen auf dem Weg zur Hallig und auf der Hallig selbst an der Leine bleiben
  • Eigentlich nur schön bei gutem Wetter
  • Vorsicht, bei Sturmflut sollte der Platz auf keinen Fall genutzt werden.
  • Vorsicht, auf der Hallig geht es sehr “entspannt” zu, hier laufen auch mal ein paar Schafe über die Strassen und Wege. Das muss euer Hund abkönnen. Gerade auf so einer kleinen, ruhigen und entspannten Hallig fallen dauerhaft bellende (oder vor Jagdtrieb durchdrehende) Hunde sehr negativ aus.
  • Unbedingt Kacktüten mitnehmen!!!!

 

Warum Reussenköge?

Der eigentliche Ort Reussenköge bietet eigentlich nicht besonderes, aber wer auf der Suche ist nach Ruhe, entspannung und frischen Wind um die Nase, steht hier wunderbar. Besonders wird dieser Ort durch die Möglichkeit auf die Hallig zu kommen. So ein Tag auf der Hallig macht echt Spaß und eure Hunde werden nach so viel frischer Luft abends selig schlafen.

 

Hinweis: Ich finde es schon toll, dass man die Hunde mit auf die Hallig nehmen darf, gerade weil dort so viele Schafe laufen. Wenn ihr auf die Hallig spazieren möchtet, BITTE LASST EURE HUNDE AN DER LEINE und nicht durchs Watt toben! Es ist nunmal verboten seine Hunde da frei laufen zu lassen und wenn dies doch wieder zu viele Hundebesitzer tun, ist die Mitnahme bald verboten. Haltet euch also BITTE an die Regeln.

 

Stellplatz: Amsinck Haus,  Sönke-Nissen- Koog 36A, 25821 Reussenköge, Kosten: 7 Euro

 

Schlafender Camping Hund

Nach einem langen Tag an der frischen Nordseeluft, lässt es sich ganz besonders entspannt schlafen

 

 

Fazit – Hundefreundliche Stellplätze Nordsee … meine Tipps

Hundefreundliche Stellplätze Nordsee

Für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel ein bisschen Lust auf Nordseeluft machen. Leider ist es so, dass der Schutz der Deiche und der Deichschafe es uns Hundemenschen gerade in Niedersachsen oft nicht leicht machen. Andererseits muss ich aber auch sagen, diese Gesetzte werden nicht von ungefähr kommen, anscheinend gabb es einfach zu viele Hundebesitzer die sich nicht an die Regeln halten konnten und darum müssen wir jetzt alle “leiden”. Zum Glück gibt es ja noch ein paar Orte, an denen Hunde willkommen sind.

Bitte tut mir einen gefallen… viele Blogger “verraten” mittlerweile nette Plätze oder schöne Gebiete nicht mehr, weil sich zu viele Camper einfach nicht benehmen können. Ich halte davon nichts, ich sage euch auch weiterhin wo ich es schön finde, allerdings bitte ich euch gerade bei diesem Thema nochmal ganz besonders… haltet euch an die Regeln!!!! Seid froh, dass euer Hund bei euch sein kann, auch wenn dazu eben eine Leine gehört. Mit viel frischer Luft, einigen Suchspielen und einer ganz normalen Beschäftigung, wird sich euer Hund sicherlich auch mit Leine wohl fühlen. 😉

Allen Badenixen möchte ich nochmal diese Seite empfehlen: Hundestrand.eu – Hundestrände in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Inseln . Hier findet ihr alle möglichen Angaben zu Hundestränden. So dass auch wasserliebende Vierbeiner im Nordseeurlaub auf ihre Kosten kommen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß im Norden und vielleicht laufen wir uns ja mal an einem der Orte über den Weg.

Bleibt gesund 🙂

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger –

Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so „anders“ als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und „urlaubt“ es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

 

 

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Französische Umweltzonen

 

 

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

 

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Wechsel Stecker

 

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

Französisch sprechen

 

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter.

 

Noch ein letzter Tipp:

 

 

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

 

 

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPER wichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder Mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

 

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

 

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich -

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich - praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom -

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

 

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten 2018

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Essen gehen in Frankreich -

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Trinkgeld in Frankreich -

 

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Einkaufen in Frankreich -

 In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

 Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

Baguettes kaufen -

  In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

  Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden. Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen.

Cafe au Lait -

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Öffentlichen W-Lan -

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICH geht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

Französische Märkte -

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Abends wird es frisch...

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board haben.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

Frankreichs Strände mit Hund -

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Ungezieferschutz -

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, SANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Sandflöhe sind echt schei..e! Der Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich blutig und euch steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat. Davon abgesehen kann dieses Viehzeug in Frankreich bereits schlimme Krankheiten übertragen, die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen kann. Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

Strassenhunde -

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser -

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze -

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit „frei steh Feeling“ am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – Als ich im Januar auf der Messe in Stuttgart unterwegs war, wurde ich zum erstenmal auf ein “Problemchen” aufmerksam, dass ich bis dahin noch nie richtig bedacht hatte. Auch wenn es meine finanziellen Möglichkeiten sprengt, schaue ich mich natürlich gerne bei den “Schönen und Reichen” um… ich spreche von Wohnmobilen (!), von Concorde, Phönix, Morelo, Niesmann Bischoff oder, oder.

Das es bei den allermeisten kleinen 3,5t Wohnmobilen ein erhebliches “Gewichtsproblem” gibt, ok das ist bekannt. Die Zuladungsgrenze bei diesen kleinen Wohnmobilen ist oftmals so gering, dass man nach dem Einbau von Markise, Solar, Sat Anlage usw. vielleicht noch 3 T-Shirts und 2 paar Socken einpacken kann, sonst ist das Womo bereits überladen.

Was ich aber bis dato nicht wusste, bzw. an was ich nie gedacht hatte, dass es dieses Problem sogar bei den „highclass“ Reisemobilen bis 7,5t gibt und zwar oftmals dann, sobald das Thema „PKW für’s Wohnmobil“ im Raum steht.

 

ECHT JETZT??? „Gewichtsprobleme“ bei den 7,5t „Luxus-Womos“?

 

Wohnmobil KFZ Anhänger - richtiges PKW für's Wohnmobil

Nicht ohne Grund sind die Luxus-Womo- Hersteller auf die kleinen, besonders leichten PKW’s aufmerksam geworden

 

Ich meine jetzt mal ehrlich…

Wenn man so über die verschiedenen Messen schlendert und dort die tollen, riesigen und schweine teuren Wohnmobile samt PKW (Garage) im Heck sieht, habt ihr da schonmal an die Zuladungsgrenzen gedacht? Ich ganz sicher nicht! Irgendwie habe ich immer gedacht, sobald man über die 3,5t Grenze kommt, hat sich das Problem mit der Zuladung eigentlich erledigt. 

Jetzt stelle man sich mal vor, man kauft sich ein solches premium Womo mit Heckgarage, auf welches man Jahre oder Jahrzente hin gespart hat. Man freut sich darüber, dank des PKW’s ab sofort extrem mobil unterwegs sein zu können und dann stellt sich herraus, dass die Zuladungsgrenzen so gering sind, dass ein handelsüblicher „Kleinstwagen“ schon für größere Probleme sorgt.

Selbst die bekannten Zweisitzer die in der Stadt quer auf dem Bürgersteig stehen können, sind schlichtweg zu schwer.

 

Ein Auto fürs Wohnmobil

So stand der kleine Ligier auf der Messe in Stuttgart

 

Tja und nun? Rettung „Leichtkraftfahrzeug“ ?!

 

Und während ich so über die Messe schlenderte, viel mir ein Auto auf, dass ich bis dato nicht kannte, bzw. nie auf dem Schirm hatte.

Diese kleinen, besonder leichten Autos stammen von z.B. Ligier und ich bin mir sicher, ihr kennt sie alle, allerdings aus einem ganz anderen Bereich. Dabei sind mittlerweile sogar die großen Luxus-Womo Hersteller auf diese Fahrzeuge aufmerksam geworden.

Denn schau an, schau an…  es gibt einige Hersteller die das Zuladungsproblem beim Thema „PKW für’s Wohnmobil“ so ernst nehmen, dass sie ihre Fahrzeuge auf Messen direkt mit Leichtkraftfahrzeug ausstellen. 

Ja, früher waren Leichtkraftfahrzeuge bekannt für diese typischen “behinderten Autos”. Die kleinen Kugeln auf 4 Rädern, mit dem dicken 5 km/h zeichen auf der Heckscheibe. Doch mittlerweile hat sich das Design und die Technik dieser Fahrzeuge so verändert, dass von außen nicht mehr zu erkennen ist, dass es sich um ein besonders leichtes Auto handelt. Die Fahrzeuge sehen klasse aus, wie ein typischer, stylisher Kleinwagen eben.

Von dem Design eines früheren “behinderten Autos” ist also tatsächlich nichts mehr zu sehen, ganz im Gegenteil!

Die Ligier Group, das Unternehmen welches für den Bau solcher modernen Fahrzeuge zuständig ist, kommt eigentlich aus dem Formel 1 und Sportwagen Bereich. Bereits 1980 begann Ligier mit dem Bau der Leichtkraftfahrzeuge und weitete den Markt Schritt für Schritt  aus. Mittlerweile hat die Ligier Group mehr als 250 Mitarbeiter und erstellt ca. 15.000 Fahrzeuge im Jahr. Alleine im Jahr 2015 (aktuellste Zahlen die ich finden konnte) konnte die Marke einen Zuwachs von 35% erringen.

Durch die Leichtbauweise haben diese Fahrzeuge den extremen Vorteil, dass sie ein Leergewicht von nur max. 350 kg haben. Das Leergewicht eines typischen Kleinstwagen liegt bei 850-1115 Kg! Ihr seht, das ist schon ein erheblicher Unterschied.

Bevor ihr jetzt denkt, alles gut und schön, aber bevor ich mit so einem  Auto mit satten 15 km/h über den Seitenstreifen tucker und den ganzen Verkehr aufhalte muss die Welt schon untergehen… auch diese Bedenken kann ich euch nehmen. 🙂

Mir selbst ist (mehr oder weniger) jeden Tag aufs neue ALLES mögliche peinlich und JA (!), ich kann jeden verstehen, der sich niemals in so ein ehemaliges kleines, langsam tuckerndes Auto setzten würde. Ich hätte wohl immer das Gefühl, ich halte den gesamten Verkehr auf und säß durchgehend mit einem hochroten Kopf hinter dem Lenkrad.  Die modernen “Leichtkraftfahrzeuge” erreichen mittlerweile aber eine Geschwindigkeit von knapp 50km/h und jetzt mal ehrlich… wann fährt man innerhalb von Städten schon schneller?

Klar ist natürlich und darüber müssen wir nicht streiten, mit einem solchen Auto fährt man keine 500km! Aber gerade für den “normalen” Wohnmobilisten ist das ja auch eigentlich nicht das Thema. Wer ein solches Fahrzeug im Womo (oder natürlich auch hinten auf einem Anhänger) mit on Tour nimmt, möchte möglichst einfach die Umgebung erkunden.  Vor Ort mobil sein, das Womo auf einem Campingplatz abstellen und dann mit dem Auto die Umgebung erkunden, dafür ist so ein Kleinstwagen perfekt und genau für solche Zwecke sind die kleinen, spritzigen Autos super.

Isa goes Probefahrt! 🙂

Ich selbst durfte vor einigen Wochen mit einem solchen Fahrzeug mal eine Testfahrt starten, einmal quer durch die City, Einkaufen und wieder zurück. Ich kann euch mit bestem Gewissen sagen, ich konnte eigentlich keinen Unterschied zu einem „normalen“ Kleinwagen feststellen. Gerade nach einer Ampel Rotphase kam der Kleine durch sein geringes Gewicht so schnell “in Schwung”, da konnten die Anderen nur staunen.

Das eeeeeeinzige was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist, ist die Lautstärke des kleinen Ligiers. Gut, also mein aller, aller erstes Auto mit 18 Jahren war ein Seat Marbella! 🙂 Der sah genauso aus wie ein Fiat Panda und diese Karre war wirklich laut (und trotzdem war ich auf mein kleines Auto stolz wie Oskar! 🙂 ). Im Gegensatz dazu ist die Lautstärke des Ligiers natürlich nichts! Vergleicht man ihn aber mit anderen Fahrzeugen der selben Größe, ist er schon lauter. Es ist nicht so, dass man sich nicht unterhalten könnte oder so, das wäre übertrieben, aber wenn ich einen Punkt „kritisieren wollen würde“, dann wäre es eben die Lautstärke.

Man muss natürlich bedenken, es ist eben ein Leichtkraftfahrzeug und dementsprechend wenig Dämmung wurde in diesen Fahrzeugen verbaut. Das ist für mich allerdings der einzige Punkt, den ich etwas “bemängeln” könnte, ansonsten hatte ich auch nach meiner „Ligier Probefahrt“ nichts zu meckern.

Auto fahren ab 16 Jahren

Ich würde einfach mal ganz dreist behaupten, gerade in der Womo Welt ist die Idee der Leichtktaftfahrzeuge noch relativ neu oder gar unbekannt.  Dennoch war Ligier in den vergangenen Wochen häufig in den Medien. Vielleicht seid ihr beim Lesen der Bild, Bunte oder Gala bereits über diese Marke und ein solches Fahrzeug gestolpert, denn die Autos haben einen Vorteil der sie in Deutschland fast einzigartig macht.

Dadurch, dass es in Deutschland bereits 16 Jährigen erlaubt ist mit einem Mopedführerschein kleine Motorräder zu fahren, ist es ihnen auch erlaubt bereits ab 16 Jahren mit diesen Autos durch die Gegend zu cruisen! 

In einigen Bundesländers und in z.B. Frankreich ist es den Jugendlichen sogar bereits erlaubt ab 14 (bzw.15) Jahren den Mopedführerschein zu machen und danach auch so ein Auto zu fahren. So kam es kürzlich dazu, dass Davina Geiss (ihr wisst schon, die Tochter der Geissens, Roooooooooooobert!)  ihr erstes Auto mit 14 Jahren bekam.

Mein Gott, was wäre das cool gewesen, wenn ich bereits mit 16 Jahren ein solches Auto gehabt hätte. Da wäre ich aber nochmal 10 mal lieber zur Schule und zum Training gefahren 😉

Diese Altersgrenze ist sicherlich ein Punkt, der für die meisten Wohnmobilisten relativ egal sein wird… es sei denn, ihr habt Kinder oder Enkel im Teenager Alter. Meine damalige beste Freundin (also im Alter von 16 Jahren meine ich) wohnte in Altena bei Lüdenscheid und ich kann mich noch gut daran erinnern, was für ein Akt es für uns war, gerade an den Wochenende aus Altena raus zu kommen. Der Bus nach Lüdenscheid fuhr genau zweimal am Tag. Morgens hin und am späten Nachmittag wieder zurück. Abends nochmal raus, in der Stadt eine Cola trinken, mal eben ein Video ausleihen oder gar andere Freunde treffen… absolut unmöglich!

Da Julia mit mir zusammen Leichtathletik betrieben hat, gab es  innerhalb der Saison fast mehr Wochenenden die sie bei mir in Dortmund verbracht hat, als bei ihren Eltern in Altena. Wer in solchen Regionen lebt, nicht komplett vom Taxidienst Mama und Papa abhängig sein möchte und verantwortungsbewusst mit einem Auto umgehen kann, für den ist ein solches Auto natürlich super.

Und nur um das nochmal zu betonen… die Autos sehen wirklich gut aus! Ein Mensch wie Davina Geiss würde ganz sicher nicht mit einem Auto samt “behinderten Charm” über die Straßen Monacos tuckern! Und bevor das jetzt jemand falsch versteht, das war keine Kritik an Davina Geiss! Ich kann nur definitiv sagen, ich wäre mit 16 Jahren niemals mit einem normalen “behinderten Auto” gefahren. Als Teeny schämt man sich nunmal in Grund und Boden für alles was nicht total normal oder extrem “stylish” ist.

Abgesehen vom Gewicht und der Altersgrenze haben die Leichtkraftfahrzeuge aber noch weitere Vorteile:

  • freie Fahrt in und durch sämtliche Umweltzonen
  • die Karosserie besitzt eine Sicherheitsfahrgastszelle
  • die Autos sind im Unterhalt extrem kostengünstig, da sie von der Hauptuntersuchung und der dementsprechenden Zulassung befreit sind. Es ist nur eine Versicherung notwendig und da sprechen wir von ca. 65 Euro im Jahr.
  • Durch die Leichtbauweise verbraucht ein Fahrzeug nur ca. 3 Liter auf 100km.
  • Thema Sicherheit – Ligier bietet als einziger Anbieter Seitenaufprallschutz und Airbags an

 

Fazit – Ein PKW fürs Wohnmobil

 

Ganz gleich ob es darum geht einen kleinen PKW in der Heckgarage eines Wohnmobils zu transportieren oder um den Transport auf einem extra Anhänger. Ligier bietet durch seine Leichtkraftfahrzeuge eine echte Alternative zu bekannten Herstellern aus dem Kleinstwagen Segment.

Vor allem als Zweitwagen bzw.  “Stadtwagen” ist ein Ligier / Microcar super geeignet, er ist klein, “spritzig”, modern und eben ganz besonders leicht. Dennoch wurde auch auf die Sicherheit geachtet und durch verschiedene Zusatzausstattung kann “der Kleine” mit anderen Herstellern mithalten. Egal ob Multi Media Sound Systeme, Lederausstattung, Klimaanlage. Videorückfahrsystem oder Easy Park System… ihr könnt das Fahrzeug mit allerhand Technik ausstatten.

 

Die Ligier Group bietet verschiedene Modelle an, vom Einsteigermodell Microcar Due, über den “stylishen” Ligier JS50, bis zum z.B. Microcar Go, der extra höher gebaut ist,  besonders viel Stauraum bietet und damit eher ältere Menschen anspricht. Es gibt also verschiedene Modelle, Preisstufen und Ausstattungspakete.

Auto, Wohnmobil und ein Road Trip mit Womo und Pkw

Für Pinterest – Eine echte Alternative für alle die samt Auto auf Wohnmobiltour gehen.

Selbst einen kleinen Transporter bzw. LKW gibt es mittlerweile. Dieser wird (laut Ligier Group)  vor allem von kleinen Handwerksbetrieben gekauft. Dank der Erlaubnis die Fahrzeuge bereits ab 16 Jahren zu fahren, können sogar Lehrlinge wichtige Produkte von A nach B bringen. 

Da die Modelle und Ausstattungen so extrem verschieden sind, ist es für mich ganz schwer einen Preis zu nennen. Ich kann aber sagen, die Preise für einen Neuwagen beginnen bei ca. 8500 Euro.  

Mittlerweile gibt es bereits mehr als 750 Verkaufsstellen in ganz Europa. Wenn ihr auf der Suche nach einem passenden, besonders leichten Auto für’s Wohnmobil, für einen KFZ Anhänger, für die Mobilität eures 16 Jährigen Teenagers oder einem kleinen Zweitwagen für die City seid, dann schaut euch die kleinen Flitzer von Ligier bzw. Microcar doch einfach mal an.

Vielleicht ist das genau die Alternative, die für euer Womo am besten in Frage kommt. Wenn ihr euch jetzt weiter mit dem Thema beschäftigen möchtet, Modelle und Preise vergleichen wollt oder auf der Suche nach einem passenden Händler das Netrz durchforstet, dann findet ihr alle weiteren Informationen hier: Homepage Ligier Group

Ich wünsche euch viel Spaß und egal ob neues „Luxus-Womo“ oder „alte Omi“… viel Spaß on Tour und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

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Das Märchen vom Notfallhammer

Das Märchen vom Notfallhammer

Ich mag kaum glauben was ich gerade im TV gesehen habe – das Märchen vom Notfallhammer!

Eigentlich war dieser Artikel überhaupt nicht geplant, aber nachdem was ich gerade gesehen habe, musste ich einfach zum Laptop greifen und beginnen zu tippen.

Ihr kennt sie sicherlich alle… diese kleinen Notfallhammer die es z.B. in jedem Bus oder in jeder Bahn gibt, um nach einem Unfall oder wenn plötzlich ein Feuer ausbricht, die Scheiben einzuschlagen. Dieser Hammer hat grundsätzliche auf einer Seite ein relativ spitzes Ende aus Metall und manchmal sind im Griff noch weitere „Werkzeuge“ integriert.

Ich habe tatsächlich einen solchen Hammer griffbereit im Womo Führerhaus als auch in der Ablage des PKWs liegen. Beide Hämmer haben neben dieser Spitze zum Scheibe einschlagen, auch noch einen Gurttrenner, also eine scharfe Klinge, mit der ich im Notfall den Gurt durchsäbeln kann.

 

Ausgebrannter Bus... könntest Du helfen?

Sicherlich kommt so ein Fall sehr, sehr selten vor… ZUM GLÜCK! Aber sollte man sich oder andere Retten müssen, gibt es mir ein gutes Gefühl überhaupt helfen zu können! Photo by ActionPhotos – Unsplash.

 

Gut, mir ist schon klar, dass ein „Notfall“ in dem ich dieses Werkzeug benötige wahrscheinlich sehr, sehr  selten vorkommen wird! Und dennoch habe ich mir dieses Werkzeug bewusst gekauft. Es muss sich ja gar nicht um eine eigene Notsituation handeln, auch andere Verkehrsteilnehmer können verunglücken und wer weiß es schon, vielleicht komme ich ja wirklich einmal in eine solche Horror Situation?! Mir gibt es zumindest ein besseres Gefühl, wenn ich zumindest glaube helfen zu können.

Klar, es muss  sich schon um eine extrem Situation handeln in der man sich befindet, um einen solchen Hammer zu benötigen (ich denke da z.B. an einen Unfall, verbogene Türen und plötzlich fängt das Fahrzeug an zu brennen, auch wenn ich weiß, dass dies nur sehr, sehr selten vorkommt. Oder ich denke an einen Unfall der mich samt PKW oder Womo in einen See befördet. Durch den Wasserdruck bekomme ich die Türen nicht mehr auf und die elektrischen Fensterheber sind ebenfalls ganz schnell defekt, sobald Wasser in die Elektrik eindringt.)

Wir müssen aber sicherlich nicht darüber disskutieren, dass so ein Notfallhammer (ZUM GLÜCK) nur sehr, sehr selten zum Einsatz kommen wird.

Allerdings bin ich bei dem ganzen Thema auch etwas „vorbelastet“. Denn ich kann euch verraten, dass eines meiner engsten Familienmitgliedern vor einigen Jahren einen schweren Unfall eines anderen PKWs miterlebt hat.

Abends, es war schon dunkel und mitten in einem Dortmunder Vorort, fuhr dieses Auto mit wahrscheinlich überhöter Geschwindigkeit über eine Fußgängerinsel, überschlug sich, schlidderte noch einige Meter weiter und hat direkt begonnen zu brennen.

Ich möchte gar nicht weiter auf die ganzen schlimmen Details eingehen, nur so viel… es befanden sich zwei Personen in dem Fahrzeug, eine Person war anscheined schwer verletzt aber noch bei bewusstsein. Es gab keine Chance die verkeilten Türen zu öffen, weil das Fahrzeug a) so verbogen war, b) es niemand geschafft hat die Fenster einzuschlagen und c) sich die Flammen recht schnell ausbreiteten.

Natürlich wurde die Feuerwehr direkt informiert und sowohl mein Verwandter als auch seine Frau,  sind sofort aus ihrem eigenen PKW ausgestiegen und zu dem Auto gerannt, aber sie konnten einfach nichts tun. Sie standen ein paar Sekunden vor dem Auto und konnten nichts tun! Noch bevor die Feuerwehr da war, stand das gesamte Auto in Flammen.

Die beiden Menschen in dem Fahrzeug hatten keine Chance …

Es hat Monate gedauert, bis meine Verwandten die Bilder „verdaut“ hatten. Und bevor jetzt irgendwer sagt, das gibt es doch nicht… ich schwöre euch hoch und heilig, dass es genau so war. Das ganze ist jetzt vielleicht 4-5 Jahre her.

Dieser Vorfall war zumindest der Auslöser, der dafür gesorgt hat, dass in unseren Fahrzeugen stehts so ein Hammer liegt. Denn sollte ich jeeeeeeemals in eine solche Situation kommen (ich sage ja, es muss schon sehr, sehr großes Pech sein und andersherum eine extrem glückliche Situation, wenn man nach einem solchen Unfall überhaupt noch helfen kann), ist es doch gut einem anderen (oder mir),  mit einem gezielten Schlag helfen zu können.

 

Feuerwehr und der Notfallhammer

Manchmal kommen selbst die schnellsten Retter zu spät… Photo by Kevin Wilson – Unsplash

 

Dachte ich zumindest bis gerade eben… das Märchen vom Notfallhammer

 

Durch Zufall habe ich gerade die Sendung Auto mobil auf VOX gesehen… es ist wirklich Zufall, denn diese „Auto“ Sendung sehe ich sonst nie… nie, nie, nie!

Dort wurde allerding gerade ein Test durchgeführt, bei dem es um ein sinkendes Auto ging, weil es jedes Jahr wieder zig Menschen gibt, die samt ihres Autos in Seen oder Flüssen ertrinken. Während dieses Tests wurden auch ganz normale Passanten auf einem Supermarkt Parkplatz geftagt, ob sie versuchen würde, mit einem Notfallhammer und anderen Dingen, die Seitenscheibe eines Autos einzuschlagen …

KEINER DER PASSANTEN HAT ES GESCHAFFT! KEINER!!!! 

Egal ob ältere Frau, oder junger, fitter Typ, keiner der Passanten konnte mit einem solchen Notfallhammer die Scheibe einschlagen! Schon gar nicht. wenn die Leute dabei selber im Auto saßen. Ein junger Mann hat es mit dem Pinn der Kopfstütze geschafft, aber eherlich gesagt, sah das eher nach Zufall aus.

Man überlege sich jetzt mal, das Auto ist auch noch verbeult, man hatte gerade einen schweren Unfall oder das gesamte Fahrzeug liegt  seitlich auf der Strasse… da hat man anscheinend auch mit Notfallhammer absolut keine Chance!

Nach diesem ersten Test wurde dann ein Auto (samt Profi-Taucher) in einen See bei Bonn zu Wasser gelassen. Auch hier sollte der Profi-Taucher versuchen, die Seitenscheibe des Autos mit dem Notfallhammer einzuschlagen. Einmal sowohl unter Wasser, als auch während das Wasser in das Auto einströmte. Aber auch da… KEINE CHANCE! Anscheinend sind diese Notfallhammer doch weit aus „schlechter“ zu nutzen, als man denkt… oder zumindest als ICH bisher dachte! Ich habe immer angenommen, ein gezielter, kräftiger Schlag genügt… falsch gedacht!

Die Leute haben wirklich kräftig auf die Scheiben eingedroschen, aber es tat sich gar nichts.

Richtig helfen bei Wohnmobil oder PKW Unfall

Wenn ein Fenster eingeschlagen werden muss, dann IMMER das Seitenfenster! Die Windschutzscheibe besteht aus doppelt verklebten Sicherheitsglas, das zerspringt nie! Photo by Carlos – Unsplash

Doch neben diesem Notfallhammer, wurden auch andere Dinge und Produkte getestet und es gab einen ganz klaren Testsieger.

 

Ein kleiner, kostengünstiger Lebensretter.

 

Und zwar nennt sich dieses kleine, hilfreiche Ding „FEDERKÖRNER“

Im Grunde handelt es sich nur um einen kleiner spitzer Bolzen. Sobald dieses kleine Ding auf eine Scheibe aufgesetzt wird und man ihn gegen die Scheibe drückt, drückt man auch den Bolzen gegen die Scheibe. Dieser Druck reicht schon aus um „im handumdrehen“ die Scheibe zu zerbersten. Dies funktionierte sowohl an Land, als auch unter Wasser problemlos!

 

Diesen kleinen Lebensretter gibt es in unzähligen Variationen, unter anderem auch ganz einfach als Änhänger für den Schlüsselbund. Noch einfacher geht es also kaum!

 

Ich habe soeben genau das identische kleine Ding aus dem VOX Betrag auf Amazon bestellt, kostet keine 10 Euro!

*

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Resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set
  • Wird als Schlüsselanhänger an den Autoschlüssel gehängt.
  • Integrierter Clip, der es erlaubt, resqme jederzeit direkt vom Schüsselbund abzuziehen - der Gurtschneider ist sofort einsatzbereit
  • Für den Nothammer drücken Sie einfach den schwarzen Kopf des resqme gegen die Seitenscheibe bis der verborgene Bolzen, der durch eine Feder im Inneren gespannt ist herausspringt und die Scheibe zerbricht.

 

 

Vielleicht habt ihr ja auch bisher immer gegelaubt, dass so ein Notfallhammer  ziemlich problemlos „funktioniert“ und seid, so wie ich, dem Märchen Notfallhammer auf den Leim gegangen. Für mich waren diese Infos zumindest ganz neu und ich konnte es kaum fassen. Da denkt man doch… ok für den absoluten Notfall bin ich safe… und dann bekommt man mit dem Ding nicht eine Scheibe eingeschlagen.

Dieser kleine Federkörner ist für so kleines Geld zu bestellen und zudem noch griffbereit am Schlüsselbund zu tragen… einfacher geht es ja kaum.  Ach so und einen Gurtschneider hat dieses Ding aus der Amazon Anzeige auch noch.

Den VOX „Auto mobil“ Beitrag könnt ihr euch aktuell nochmal selber anschauen, allerdings glaube ich, dass dieser nur nur bis zum 15.04.2018 kostenlos in der VOX Mediathek zu sehen sein wird. Hier der Link zur richtigen Seite, ihr müsst nur noch nach dem Video mit dem Taucher bzw. Unterwasser Auto ausschau halten.

Homepage VOX Auto mobil

 

Notfallhammer - Unfall mit Wohnmobil oder PKW

Das Märchen vom Notfallhammer. Der Pinterest Pin für euch.

Ich hoffe natürlich, dass wir alle niemals in eine Situation kommen, in der wir so einen Federkörner benutzen müssen. Und wenn der Fall doch eintritt, dann biite nur, weil man ein Fahrzeug Fenster einschlagen muss,  weil…  ihr den Fahrzeugschlüssel verloren habt und der Ersatzschlüssel im Fahrzeug liegt. Was weiß ich… ich wünsche euch auf jeden Fall eine Situation ohne Unfall!

Nichts desto trotz bin ich ganz froh, (mir) helfen zu können, sollte der absolute super GAU eintreten und werden den kleinen Federkörner direkt an meinen Schlüsselbund hängen, sobald er bei mir eintrifft.

Ich wünsche euch und all euren Mitreisenden eine ganz schöne und SICHERE Zeit auf den Strassen.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

*Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliatelink. Das bedeutet, gelangt ihr über diesen Link zu Amazon und kauft dieses oder irgendein anderes Produkt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Euch kostet das ganze nichts, ihr zahlt nicht einen Euro mehr! Ich erhalte die Belohnungg rein von Amazon und kann auch nicht sehen, welche Person was gekauft hat. 

 

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