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Road Trip und Camping in Schweden – Tipps für Deine Reise

Road Trip und Camping in Schweden – Tipps für Deine Reise

Road Trip und Camping in Schweden verspricht einen wahren Traumurlaub. Ich selbst war vor einigen Jahren 5 Monate mit dem Wohnmobil in Schweden und ich sage bis heute, das war für mich der „Sommer meines Lebens“. Viel mehr Camping, Freiheit und Abenteuer innerhalb eines modernen Landes, ist meiner Meinung nach kaum möglich, zumal ich auch noch einen Jahrhundersommer erwischt habe.

Noch nie hatte ich so lange, eine so wunderschöne, unbeschwerte und rundum gute Zeit!

Allerdings muss ich auch ganz klar sagen, wie mir leider immer wieder bestätigt wird, hat der Campingboom auch in Schweden seine Spuren hinterlassen und so schön, einfach und flexible die Schweden und ihr Land ticken, gibt es doch ein paar Pünktchen, die ihr vor  und während einer Schwedenreise berücksichtigen solltet/ könntet

Genau um diese Pünktchen soll sich diesmal alles drehen… also packen wir es an:

 

Road Trip und Camping in Schweden!

 

Vorbereitungen – Vor dem Road Trip bzw. Camping in Schweden

 

Die große Frage für jeden Schweden Camper ist wahrscheinlich Fähre oder Brücke?

Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, darum hier nur einige Stichpunkte die ihr  zu beiden Anfahrtsmöglichkeiten bedenken solltet:

„Landweg über DK“:

 

  • Flensburg –  Malmö sind ca. 350 Kilometer
  • Kosten für das Kombi Ticket Storebealt Brücke & Öresundbrücke für Wohnmobil bis 10 Meter, bzw. Auto & Wowa ca. 150 Euro  pro Fahrt
  • Online Tickets sind etwas günstiger als wenn ihr direkt vorort bezahlt, es kann aber mit Euro bezahlt werden, Rückgeld gibt es dann allerdings in Kronen
  • Wenn ihr die Strecke über die Brücken innerhalb eines Jahres mehr als zweimal fahren werdet, solltet ihr euch über das BroPas Abo informieren, damit wird es deutlich günstiger. Viele Infos zum BroPas findet ihr hier: http://www.schweden-urlauber.info/brobizz-und-bropas-bestellen/

 

  • VORSICHT, besser nicht an den Raststätten der Hauptroute übernachten, Diebstähle häufen sich, auch auf den einfachen  Stellplätzen z.B. direkt in der Nähe der Brücken.

 

 

Fähre:

 

  • Die Preise für eine Überfahrt sind EXTREM unterschiedlich, da es stark auf die Personenzahl, Fahrzeuglänge, Tageszeit und wann gebucht wird, ankommt. Darum kann ich euch hier keine genaueren Angaben machen. Die Kosten für die Fähre oder die Fahrt durch Dänemark samt Brücken, Sprit und Übernachtung sind im Normalfall aber ähnlich hoch, „das tut sich alles nix“!
  • Fahrzeit, je nach Strömung 6-7 Stunden
  • Vorteil ist auf jeden Fall, man kommt eben direkt in Schweden an. Gerade wenn man wenige Urlaubstage hat, oder so wie ich dazu neigt, mal hier und mal da stehen zu bleiben, ist die Fähre eine gute Alternative um Schweden auch wirklich zu erreichen!

 

  • Vorsicht, lasst das Womo/ den Wowa im Bereich des Hafens nicht unbeaufsichtigt. Abstellen und den Tag z.B. in der City verbringen ist keine so gute Idee, da gerade in Rostock in die vollbeladenen Camper gerne eingebrochen wird.

 

  • Extra Tipp… Eine Packung Reisekaugummies gegen Übelkeit kann seeeeeehr hilfreich sein!!! 😉

Noch ein EXTRA TIPP zum Thema Fähre:

Solltet ihr ausreichend Zeit haben und es nicht so sehr darauf ankommen, wann genau ihr wieder mit der Fähre zurück nach Deutschland kommt, dann kann es sich finanziell sehr lohnen, wenn ihr erst vorort die Tickets kauft.

Ich habe auf dem Rückweg die Strecke Malmö – Travemünde mit Finnline (oder so ähnlich, irgendwas mit Finnland) genutzt, bin in Malmö einfach zum Fähranleger gefahren und habe gesagt, es kommt mir nicht unbedingt auf den Tag an, ich möchte in den nächsten Tagen so günstig wie möglich samt Hund und Womo reisen. Daraufhin hat die Dame die Restplätze auf den Fähren durchsucht und ich bin für INSGESAMT 79 Euro (also wirklich insgesamt, mit Milla, Womo und Kabine) mit der Fähre gefahren. Wegen Milla brauchte ich ja wieder eine Kabine und hab zudem auch noch eine Art Suite bekommen. Einziger Nachtteil, die Fähre ist 2 Tage später Nachts um 2 Uhr los gefahren, aber das war mir im Grunde auch egal. Bei dem Preis und der Kabine… war mir alles egal! Das hat sich also mal so richtig gelohnt!

 

Weitere Vorbereitungen

  • In Schweden kann und wird tatsächlich ALLES mit Karte bezahlt, es kann allerdings vorkommen, dass unsere normale EC Karte nicht anerkannt wird. Gerade für Schweden ist es SEHR von Vorteil, wenn ihr eine Kreditkarte besitzt.

 

  • Geld wechseln… Schweden hat keinen Euro, hier wird immer noch mit Kronen gezahlt. Um mal eben schnell umzurechnen und die Preise ÜBER DEN DAUMEN GEPEILT zu erfahren, könnt ihr die schwedischen Preise durch 10 teilen. 100 Kronen sind also ca. 10 Euro. Der genaue Umrechnungswert liegt heute bei 10,39 Kronen für 1 Euro. 

 

  • Da die Schweden alles per Karte bezahlen, ist es nicht dringend notwendig vorab eine größere Summe Euro in Kronen zu wechseln. Es kann aber sicherlich nicht schaden, zumindest ein paar Kronen (50-100 Euro) in Deutschland zu wechseln. Verlasst euch nicht darauf auf der Fähre wechseln zu können, bei mir war die Wechselstube z.B. dauerhaft geschlossen.

 

  • Aber… macht nicht den Fehler vorsichtshalber einen größeren Betrag an Euro mitzunehmen. Ich hatte immer wieder Probleme Euros überhaupt wechseln zu können. Nochmal… die Schweden zahlen alles per Karte, selbst das eine Brötchern beim Bäcker! Bargeld ist  selten geworden. So kam es bei mir z.B. vor, dass ich VORSICHTSHALBER einige Hundert Euro im Womo an unterschiedlichen Stellen versteckt habe (es kann ja immer mal etwas passieren und dann braucht man Geld!) es war aber echt schwierig dieses Geld in Dänemark und Schweden überhaupt nutzen zu können! Euro wurden nicht angenommen und die vielen Bankfilialen haben nur noch Automaten und kein Bargeld mehr. Darum… nehmt nicht so viele Euros mit!!! Wenn ihr zur Vorsicht Bargeld im Fahrzeug haben möchtet, geht lieber direkt in Schweden zur Bank und holt direkt Kronen aus dem Automaten.

 

So schön können Abende in Schweden sein, Ruhe, Erholung und eine tolle Natur! Camping in Schweden Tipps

Camping in Schweden… mit ein bisschen Glück und Vorbereitung kann Camping in Schweden zum Traumurlaub werden

 

Der Alltag – Camping in Schweden

 

  • Egal wie und wo ich war, ich hatte immer so das Gefühl es gilt der goldene Leitsatz: „Solange Du nichts kaputt machst und die Orte wieder vernünftig verlässt, hast Du in Schweden alle Freiheiten.“ Darum habe ich auch 99% der 5 Monate wild gecampt. (Dies hat sich in den letzten Jahren leider eeeeetwas verändert, aber dazu unter „Extra Tipps“ mehr)

 

  • Ich habe die Schweden insgesamt als ein sehr nettes, aber auch sehr zurückhaltendes Volk kennengelernt. Das ein Schwede von sich aus auf mich zukam, kam hööööööchst selten vor. Hat man aber eine Frage, oder benötigt Hilfe und geht selbst auf die Schweden zu, haben sie sich „fast um die Biegung gebracht“ um behilflich zu sein. Hier ist Eigeninitatiive gefragt!

 

Thema Preise & Einkaufen

  • Die allgemeinen Preise in Schweden sind ähnlich wie in Deutschland, mit einem kleinen Plus in manchen Bereichen. Es gibt aber auch z.B. Lebensmittelgruppen und Kleidung die deutlich günstiger sind. So gibt es z.B. alles was mit Milch und Milchprodukten zu tun hat, in schier unfassbaren Ausmaßen und meist etwas günstiger als in Deutschland. Alleine Milch gibt es in größeren Supermärkten in 5 oder 6 verschiedenen Fett-Stufen und dann geht es noch weiter mit Dickmilch, Buttermilch, Sahne usw. usw.  Nehmt euch für eure ersten Einkäufe Zeit, es lohnt sich! 

 

  • Aber aufgepasst, was mir bis dato z.B. auch komplett neu war und immer wieder zu Verwirrung geführt hat, weil ich es gerne mal vergessen habe… die Schweden ziehen gerne Nummern! Egal ob Bäcker, Wursttheke oder Fleischer… in vielen Geschäften müsst ihr erst eine Nummer ziehen und danach wird dann bedient, das reine „in der Reihe stehen“ hat also nicht unbedingt damit zu tun, wann ihr „dran kommt“.

 

  • Da komme ich auch nochmal auf das Thema „Kartenzahlung“ zurück. Wie gesagt, die Schweden bezahlen alles elektronisch, egal ob Brötchen, Mittagssandwich, Parkuhr oder selbst das City Klo, alles wird elektronisch bezahlt und vieles funktioniert auch nur noch elektronisch (wie z.B. verschiedene Parkuhren oder eben das City Klo.) Allerdings nutzen viele Schweden dazu auch bestimmte Apps, so dass sie nur noch ihr Handy entgegen strecken und am Monatsende wird abgebucht. Diese rein schwedischen Apps funktionieren für deutsche Konten aber noch nicht.
  • Warum sage ich das, weil dadurch der Bezahlvorgang oftmals extrem schnell geht und obwohl meine lange Schwedentour mittlerweile schon wieder einige Jahre zurück liegt, so weiß ich doch noch sehr genau, dass langes „nach Kleingeld kramen“ selten gut ankam. Mittlerweile gibt es sogar einige Shops in Schweden, die ÜBERHAUPT KEIN Bargeld mehr annehmen. Denkt also unbedingt an die Kredtitkarte und wenn ihr Lust habt, setzt euch mal mit z.B. Apple Pay ausseinander, das kann sicherlich nützlich sein !!!!

 

 

Camping in Schweden - Tipps die du kennen solltest

Fahren auf schwedischen Landstrassen
Foto by hey-schweden

 

Camping in Schweden – Fahren, Parken, Strassen

  • Was die Schweden super raus haben, ist das Thema „Parkplatz Situation“! Mal abgesehen von Stockholm, bin ich überall mit dem Womo in die Städte gefahren und hatte nie größere Probleme einen passenden Parkplatz zu finden. Es gibt einfach Massen an Parkplätzen und im Vergleich dazu, reeeelativ wenig Autofahrer.

 

  • Es lohnt sich allerdings vor der Grenze nochmal voll zu tanken, nach heutigem Stand, 5.2.2019, sind  Diesel und Benzin in Dänemark und Schweden deutlich teurer (Deutschland 1.37 Euro Benzin, 1.24 Euro Diesel –  Dänemark: 1.57 Euro Benzin, 1.46 Euro Diesel) .

 

  • Insgesamt ist das Auto fahren in Schweden extrem entspannt. Drängeln, hupen oder gar Lichtzeichen habe ich nie erlebt, was zuletzt aber auch an den durchaus ERHEBLICHEN Strafen liegen kann. Rasen in Schweden… keine gute Idee!!! Allerdings gibt es gerade in ländlichen Gebieten viele Schotterstrassen, da fahrt ihr ganz automatisch langsam. 🙂
  • Dabei gelten folgende Geschwindigkeiten: Innerorts 50 km/h, Landstrasse 70 km/h und Autobahn 110 k/mh (ganz selten auch 120 km/h, dann wird es aber besonders deutlich ausgezeichnet)

 

  • Zwei Besonderheiten sind zum Thema „fahren in Schweden“ vielleicht noch wichtig. Zum einen gilt Tagfahrlicht, ihr müsst also IMMER mit Licht fahren und zum anderen, auf ganz vielen schwedischen Landstrassen gibt es einen relativ breiten, rechten Fahrbahnrand. Dies ist keine extra Fahrspur, ihr dürft diese aber befahren, um den hinter euch fahrenden Autos das Überholen zu erleichtern. Wenn ihr also vor euch einen LKW seht, der immer halb auf dem rechten Fahrbahnrand fährt, dann ist der nicht besoffen, sondern signalisiert euch, ihr könnt überholen.  Sobald er sieht, dass von vorne ein Fahrzeug kommt, wird er wieder in die Mitte der Fahrbahn fahren.
  • Ein super System, was ich mir auf deutschen Landstrassen auch wünschen würde. Solltet ihr also auf einer Landstrasse vorweg fahren und sehen, hinter euch sammeln sich die Autos, fahrt ein Stückchen rechts rüber und signalisiert den anderen Fahrern, sie können euch überholen. Sobald jemand von vorne kommt, (ihr habt die deutlich bessere Sicht), zieht ihr wieder in die Mitte. Klar sollte natürlich sein… ihr seid für euch selbst verantwortlich und müsst schon selber schauen, ob auch wirklich niemand von vorne kommt, wenn ihr einen LKW überholen möchtet. 

 

Alkohol & Kippen

  • Der Alkohol in Schweden ist zum einen SEHR teuer und ihr bekommt ihn auch nur in speziellen Läden, es sei denn, es handelt sich um Getränke mit einem minimalen Alkoholgehalt wie z.B. Cider. Wenn ihr aber gerne Abends euer Bierchen oder Weinchen trinkt, dann solltet ihr diese Dinge am besten von zuhause mitnehmen.
  • Allerdings gelten Höchstmengen von: 
  • Spirituosen über 22%: bis zu 10 Liter
  • Starkwein/Desertwein zwischen 15% und 22%: bis zu 20 Liter
  • Wein zwischen 3,5% und 15%: bis zu 90 Liter
  • Bier bis max. 3,5%: 110 Liter

 

  • Dies sind aber nur RICHTWERTE!!! Solltet ihr in eine Zollkontrolle kommen, ist es wichtig, dass der Beamte den Eindruck bekommt, die Menegen sind selbstgekauft und zum Eigenverzehr für euch persönlich oder eure nähsten Familienangehörigen. Alkohol für z.B. Freunde, zählt da nicht zu und letztendlich darf jeder Zollbeamte selbst entscheiden, ob es Eigenverzehr ist oder nicht! Also, solltet ihr in eine Kontrolle kommen und reichlich Alkohol an Bord haben, stellt euch mit dem Beamten gut.

 

  • Im Strassenverkehr gilt maximal 0,2 Promille!!! Das ist echt wenig und alles was darüber liegt, sorgt für SAFTIGE Strafen!!! Ab 0,3 Promille wird der Führerschein direkt eingezogen. Je nachdem wie der Abend so verlief, solltet ihr auch beim Thema Restalkohol an die 0,2 Promille Grenze denken!

 

  • Und wenn wir schon dabei sind, Thema Zigaretten & Tabak: 
  • Das Rauchen ist in Schweden fast überall verboten, teilweise sogar auf z.B. öffentlichen Plätzen. Zigaretten sind in Schweden auch deutlich teurer als bei uns.
  • Erlaubt ist die Einfuhr von bis zu:
  • 800 Zigaretten
  • 400 Zigarillos
  • 100 Zigarren Hülsen und 1 Kg Tabak

 

Turi Informationen, Sprache & Gas

  • Ein Punkt der mich immer wieder verwundert hat, aber in Schweden findet ihr unmengen an Turi Infos. Egal ob große Stadt, Sehenswürdigkeit, Rastplatz oder ein kleines Dorf… es gibt üüüüüüberall Informationen für Touristen. Es lohnt sich sehr, diese Infopunkte zu nutzen!!!! Hier bekommt ihr nicht nur Informationen zur Region, sondern auch immer mal wieder z.B. Stellplatz oder Campingplatz Tipps. Die verschiedenen Karten, Fleyer und Magazine sind immer auf englisch erhältlich, meist aber auch auf deutsch.

 

  • Die Schweden die ich getroffen habe, haben alle erstaunlich gut englisch oder sogar deutsch gesprochen. Nichts desto Trotz, hier einige wichtige Vokablen und Nummern:
  • Wohnmobil: Husbil
  • Wohnwagen: Husvagn
  • Arzt: Läkare
  • Zahnarzt: Tendläkare
  • Krankenhaus: Sjukhus
  • Diebstahl: Stöld
  • Tankstelle: Bensinstation

Wie in ganz Europa gilt auch in Schweden: Polizei 110, Feuerwehr/ Krankenwagen 112 und die Notfallnummer der deutschen Botschaft in Stockholm ist die  +46-70-8529420

 

  • Immer wieder ein Punkt der zu Fragen sorgt. Wenn ihr eine längere Zeitt in Schweden campen möchtet, benötigt ihr auch Gas. Wobei ich auch betonen muss, die Sommer in Schweden sind häufig wärmer als die Sommer in Deutschland. Trotzdem ist das Thema Gas in Schweden nicht so ganz einfach. Ihr solltet auf jeden Fall ein EU Gas Adapter Set mit an Board haben. AUFGEPASST HIER GIBT ES IMMER WIEDER VERSTÄNDNIS FEHLER!!! Es gibt einmal ein Set, welches ihr benötigt im eure deutschen Flaschen wieder auffüllen zu lassen, allerdings gibt es nur relativ wenige Stationen die Flaschen wieder auffüllen. Dazu gibt es aber auch Adapter Sets, damit ihr eine ausländische Flasche an die deuttschen Anschlüsse anschließen könnt.
  • Es gibt also nicht DAS EINE ADAPTER SET, SONDERN ES SIND ZWEI VERSCHIEDENE SETS, die aber jeder Camper an Bord haben sollte, das kann nie schaden!!!
  • Eine riesen Hilfe, wo ihr Flaschen auffüllen könnt, tauschen könnt bzw. zur Not eine schwedische Flasche bekommt, ist diese Seite, UNBEDINGGT SPEICHERN! Gas Füllstationen Schweden

 

Wenn ihr die Adapter Sets benötigt, findet ihr passende Links zu Amazon direkt hier (Affiliate Links*): 

 

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Wenn der Hund im Urlaub weggelaufen ist

Camping in Schweden mit Hund…

 

 

Road Trip & Camping in Schweden mit Hund

 

Mittlerweile ist ein Road Trip bzw. Camping in Schweden mit Hund extrem einfach geworden. Die aktuellen Zollbestimmungen sehen wie folgt aus:

  • D-Kennzeichnung mit Mikrochip (eine deutlich erkennbare Tätowierung reicht nur bei Tieren, deren Tätowierung vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurde).
  • Impfung gegen Tollwut für Hunde, Katzen und Frettchen ab 3 Monaten
  • Dokumentation in Form eines Haustierpasses
  • Das Tier muss beim Zoll angemeldet werden

 

  • Wichtig und vielen unbekannt ist sicherlich der letzte Punkt. Wenn ihr es genau nehmt und richtig machen wollt, müsst ihr nach bzw. bei der Ankunft in Schweden auf direktem Weg zum Zoll und euren Hund anmelden.

 

  • Da dies ein etwas nerviger Schrittt ist und man teilweise länger warten muss, kann man die Hunde Zollanmeldung mittlerweile auch online erledigen! Das kann ich euch nur wärmstens empfehlen!!! Den passenden Link findet ihr hier: Hund online beim Zoll anmelden, oben rechts auch auf deutsch und alle weiteren Infos gibt es dann Schritt für Schrittt.

 

  • Ansonsten gilt für Schweden, Hunde haben (eigentlich) fast immer Leinenpflicht (es gibt einige ausgewählte Wälder in denen Hunde extra frei laufen dürfen) und in den aller meisten Restaurants und Cafes sind Hunde nicht erlaubt. Das war für mich als Alleinreisende teilweise echt ein Problemchen, weil ich zwar mit Milla draußen sitzen konnte, aber das Bestellen usw. lief halt innen. Viele Cafes haben keine Bedienung, es wird wie z.B. bei Starbucks immer am Tresen bestellt (Nummer ziehen nicht vergessen!). Milla musste dann eben während dieser Zeit draußen warten. Was ich nie machen würde, mich ins Cafe setzten und Milla draußen lassen! So kam es eben auch mal vor, dass ich den Kaffee im ströhmenden Regen unter dem Sonnenschirm getrunken habe. Ging auch 🙂

 

  • Wie ernst ihr die Leinenpflich irgendwo einsam und verlassen am ADW am See nehmt… überlasse ich euch! 😉 Ich gebe zu… ich habe Milla in solchen Siuationen nie angeleint! Aber, das waren dann auch wirklich Orte, an denen wir weit und breit nieeeemanden gesehen haben, als 234 Bäume links und 3762 Bäume rechts. Sollte euer Hund allerdings jagen gehen, solltet ihr echt vorsichtig sein! Denn ich denke es ist klar… in solchen Gefilden gibt es nunmal ALLE Tierchen, die euer jagender Hund lieben wird und das in Massen!
  • Davon abgesehen, vor allem je weiter ihr in den Norden kommt, so selbstverständlicher gehört das Jagen zum Alltag der Schweden dazu. Ich denke niemand möchte erleben, wie sein Hund ausversehen erschossen wird! Darum solltet ihr euren Hund niemals außer Sichtweite umher stromern lassen.

 

Noch ein paar Sätze zum Fähre fahren mit Hund.

  • Je nachdem welchen Fährdienst ihr nutzt, MÜSST ihr eine sogenannte Heimtierkabine mit buchen. Ich kann euch allerdings nur sagen, ich war soooooo froh diese Kabine zu haben und würde es niemals anders machen wollen. 
  • Gut, jetzt kam bei mir sicherlich auch dazu… mir wurde schon schlecht, als wir noch im Hafen standen, ich bin so gar nicht seefest! Dazu hatte Milla aber auch furchtbare Panik! So eine Fähre ist laut, die Motoren dröhnen teilweise heftig. Dazu kamen noch die vielen, vielen extrem Steilen Treppen, hohe Absätze und offenen Stufen. Wir hatten gerade das Wohnmobil verlassen und gingen Richtung Rezeption um den Kabinenschlüssel zu holen, da wurde Milla schon extrem panisch und zog wie wild und sich auf dem Boden fest klammernd, zum Womo zurück. Dort durften wir aber nicht bleiben! Dazu hunderte Menschen um uns herum, alle suchten hektisch einen Platz bzw. ihre Kabinen, 50 Kinder, 20 Hunde und mir wurde schlechter und schlechter!

 

  • Ich war SOOOOOOOO froh, als wir irgendwie an der Kabine ankamen. Dabei muss man ganz klar sagen, das sind keine schönen Kabinen, sondern eher… kleine, dunkle, innenliegende „Löcher“ mit Bett und Badezimmer. Alles egal… hier hatten wir Ruhe und Milla hattte einen sicheren Rückzugsort! Ganz eherlich… ich hätte nicht gewusste, wie ich die kommenden Stunden ohne Kabine überstanden hätte. 
  • Mal abgesehen von meiner Übelkeit (die durch die Reisekaugummies aber bald besser wurde), Hunde dürfen auf den Fähren nicht mit ins Restaurant, da sind aber nunmal die allermeisten Sitzplätze. Es gibt zwar noch einige Sitze hier und da… aber dann gilt natürlich auch, weg gegangen, Platz vergangen. Ich weiß echt nicht, wie ich es ohne Kabine und mitsamt der panischen Milla gemacht hättte, wenn ich z.b. mal aufs Klo gemusst hätte.
  • Darum… so eine Kabine ist GOLD WERT, egal wie klein sie auch sein mag!!!!

 

Noch ein letztes Wort zum „gassi gehen an Bord“.

  • Das Gassi gehen an Bord ist echt nicht so ganz einfach! Ihr solltet mit eurem Hund also auf jeeeeeden Fall vorher eine ganz, ganz ausgibige Runde drehen, selbst wenn ihr mittten in der Nacht die Fähre nutzt.

 

  • Wenn ihr einen Rüden habt, der so tickt, dass eh immer und überall pinkelt, habt ihr es insgesamt etwas leichter. Auf den Fähren gibt es irgendwo in der hintersten Ecke einen Außenbereich, da steht ein Hundeklo. Man konnte aber deutlich sehen, dass sämtliche Ecken an diesem Deck gerne von Rüden genutzt wurden. Darum stehen auch einige Wassereimer bereit, um den Urin zu verdünnen/ die Ecken zu säubern.
  • Ich habe Milla aber jahrelang bei gebracht, sämtliche Geschäfte werden nur auf Wiese o.ä. erledigt, damit sie hier in der Innenstadt nicht überall auf den Aspalt macht. Sie würde sich IM LEBEN NICHT irgendwo da auf das Deck hocken und los pinkeln. So blieb uns also nur das Hundeklo, denn die Panik schlug Milla irgendwann auf die Blase. Also raus aus der „sicheren Kabine“ und Milla davon überzeugen, wir MÜSSEN jetzt irgendwie bis zu diesem Deck kommen. Unter einem Hundeklo hatte ich mir allerdings auch etwas anderes vorgestellt, ich dachte z.B. an einen größeren Bereich auf Sand o.ä.

 

  • Das Hundeklo war dann in Realität eine alte Kinder- Sandmuschel. So ein klitze kleiner Kinder Sandkasten und ich glaube… Milla und ich schauten uns beide „erstaunt“ an. Ich dachte sofort… na super, das klappt doch niemals! Milla springt doch niemals in diese mit Sand gefüllte Muschel, in die ja auch schon andere Hunde gepinkelt haben und macht da ihr Geschaft. Aber da sollte ich mich täuschen! Wir hattten zumindest das Glück in dem Moment dahinten alleine zu sein, es waren gerade keine anderen Hunde da, die für Ablenkung sorgten. Milla schaute mich zwar skeptisch an, aber es war wirklich so, ich habe ihr dann gut zugeredet und gesagt, schau mal Millachen, da kannst du Pipi machen, das ist ok, hier darfst Du wirklich! Und schwupps… Milla stzte zum Sprung an, hockte sich hin und das Thema war erledigt!

 

  • Warum schreibe ich das alles so genau? Damit ihr seht… es ist wirklich wichtig, dass ihr euren Hund vorher nochmal komplettt entleert, die 6-7 Stunden können lang werden. Wenn euer Hund dann aber doch muss, ist das da alles andere als schön, aber in einem ruhigen Moment funktioniert es doch irgendwie.

 

  • Wenn ihr den Landweg über Dänemark nutzt und euch gedanken macht zum Thema “ Hunde Albtraum Dänemark“, dann solltet ihr unbedingt diesen Artikel von meiner Dänemark Tour lesen: Mit Hund in Dänemark

 

Camping in Schweden - Das solltest Du wissen! Frei campen in Dänemark

Aufgepasst, frei stehen in Schweden ist mitttlerweile häufig untersagt. Gerade im Süden Schwedens findet ihr solche Schilder sehr, sehr häufig.

 

 

Noch einige „EXTRA TIPPS“ zum Thema Road Trip und Camping in Schweden

 

  • Thema Jedermanns-Recht – Immer wieder wird das Jedermanns-Recht in Schweden missverstanden. Grundsätzlich besagt dieses alte Recht, dass jede Person auf öffentlichem Grund, außerhalb von Städten und Gemeinden, übernachten darf. DAS GILT ABER NICHT FÜR CAMPER IN WOHNMOBIL ODER WOHNWAGEN!!! Das Jedermanns-Recht gilt nur für z.B. Wanderer samt Zelt.

 

  • Übernachtungsplätze finden! Leider muss ich euch diesbezüglich ganz klar sagen, auch Schweden hat sich in den letzten Jahren verändert!!! Vor einigen Jahren war es noch so, dass ich eigentlich immer und überall einen super schönen Platz zum Übernachten gefunden habe. Als Tipp… besorgt euch eine Übersichtskarte der Region in der Turi Info, oder nutzt bei ausreichend Datenvolumen Google Maps und sucht einfach nach den kleinen Stichstraßen die zum Meer, zur Küste, einem Fluss oder See führen. Fast immer befindet sich am Ende dieser Strässchen ein kleiner Parkplatz. So habe ich wie gesagt IMMER gute Übernachtungsplätze zum wild campen gefunden.
  • ABER… mitttlerweile haben mich einige E-Mails erreicht, von total enttäuschten Schweden Campern. Das große Problem ist, dass der Campingboom auch in Schweden eingetroffen ist und sich anscheinend einige Camper auch immer noch nicht ordentlich verhalten können! Das führt leider dazu, dass zum einen tausende Camper in Schweden unterwegs sind, die Städte gerne auf die Campingplätze und Stellplätze verweisen und ganz, ganz viele ehemalig nette See-, Meer-, Küsten-Parkplätze für Camper gesperrt wurden. 

 

Gerade in Südschweden, wo nunmal der aller größte Teil der Camper bleibt, habt ihr mittlerweile leider schnell ein Problem, wenn ihr dauerhaft Wildcampen möchtet! Der Traum vom eigenen See im niergendwo, wird  für Touristen die sich in der Region nicht gut auskennen, gerade in Südschweden nur sehr schwer zu realisieren sein! 

 

  • Darum solltet ihr euch wirklich gut überlegen, ob ihr nicht 1-2 Tage investtieren möchtet, um weiter in den Norden zu düsen. Ab Mitttelschweden, bzw. Nordschweden natürlich sowieso, habt ihr deutlich mehr Freiheiten!!!

 

  • Noch ein letzter Tipp zu diesem Thema – wenn ihr ausreichend Zeit habt, überlegt euch doch mal, ob eine Tour entlang des Göta Kanals nicht etwas für euch wäre. Zum einen habt ihr hier eine vielfältige und teilweise einsame Natur, aber auch viele große und kleine Schleusen, an denen es häufig auch Stellplätze mit Strom, Cafes und Restaurant gibt.  Einmal quer durch Schweden mit dem Ziel Stockholm… das ist schon eine sehr coole Tour!

 

  • Und weil ich es immer wieder gefragt werde, wie sieht es aus wenn ihr mit dem Wohnwagen Stellplätze nutzen möchtet bzw. frei campen wollt? 
  • Im Grunde würde ich sagen, auch mit einem Wowa ist das Wildcampen möglich und ihr solltet auch den ein oder anderen Stellplatz nutzen können. Allerdings… kommt es dabei sicherlich auch sehr auf die Jahreszeit an. Wenn es eh schon überall rappel voll ist, wird ein Wowa z.B. auf einem Stellplatz eher nicht erlaubt.
  • Gerade wenn ihr mit einem Wowa wild campen möchtet, kann ich euch nur raten, den vollen Süden zu verlassen!
  • Ich kannn es nur nochmal sagen… für das echte „Camping in Schweden Freiheits Abenteuer„… fahrt weiter in Richtung Noden!!!!

 

Verhalten in Schweden…

  • Wirklich klasse ist, dass es in Schweden ganz viele Picknick Bereiche an Seen oder Flüssen gibt. Meist ist es sogar so, dass dazu ein Lagerfeuerplatz vorhanden ist und ein kleines „Häuschen“ in dem geschlagenes Holz zur freien Verfügung bereit liegt.

 

  • Allerdings, gerade das letzte Jahr hat es gezeigt… ihr müsst einfach daran denken, dass ihr euch häufig in riesiegen „natürlichen Bereichen“ voller Wälder, Gräser und Felder befindet. Das heißt, BITTE geht besonders vorsichtig mit dem Thema Feuer um!!! Wenn es sehr warm ist, dann verzichtet bitte unbedingt auf das Lagerfeuer und selbst der Grill muss dann nicht unbedingt brennen. Da solltet ihr einfach vernünftig sein! Kein gegrilltes Fleisch der Welt ist einen Waldbrand wert!!!

 

Camping in Schweden

  • Um einen Campingplatz in Schweden nutzen zu können, benötigt ihr (fast) überall den Camping Key Europe, eine Campingkarte mit der ihr eure Identität bestätigt. Die Karte bekommt ihr auch noch vor Ort, wenn ihr sie allerdings vorab online bestellt, ist sie meist deutlich günstiger. Weitere Informationen zur CKE Karte bekommt ihr hier: Camping Karten 2019 – eine Übersicht

 

  • Auch wenn ich die App „Park4Night“ in einigen Punkten etwas kritisch sehe, für eine Schweden Tour kann sie sicherlich hilfreich sein, gerade dann, wenn ihr Plätze zum wild campen sucht. Park4night

 

  • Ein letzter Tipp – Camping in Schweden, Stockholm! Ihr könnt es euch sparen im Stadtgebiet von Stockholm einen möglichst günstigen Platz zum wild campen zu finden. Die Behörden haben das sehr clever gemacht, sämtliche Parkplätze in Stockholm kosten pro Nacht z.B. 25 Euro. Der offizielle Stellplatz kostet aber auch 25 Euro und ihr steht super City nah. Es ist allerdings von Vorteil den Stellplatz zu reservieren, je früher, je besser… wenn es aber nicht anders geht, hilft es auf jeden Fall auch z.B. erst 24 Stunden eher anzurufen.
  • Wenn ihr euch vorgenommen habt, viel in Stockholm zu besuchen, also sagen wir mal… eine Stadtrundfahrt, eine Boots Tour in die Schären, das Wasa Museeum und das Abba Museum, dann kann es sich sehr lohnnen die Stockholm Card zu nutzen. Mal abgesehen von den Eintrittspreisen, ein riesen Vorteil ist, dass ihr nicht anstehen müsst. Die Schlangen zum Eintritt ins z.B. Vasa Museeum können im Sommer eeeeeeewig lang sein. Außerdem dürft ihr mit der Karte auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Weitere Tipps zum campen in Stockholm findet ihr im entsprechenden Artikel.

 

Polarlichter in Schweden.

Das erste und einzige mal, dass ich Polarlichter sehen konnte, Nordschweden im Herbst

 

Road Trip und Camping in Schweden

Camping in Schweden - 30 Tipps für deinen ersten Schweden Urlaub

Road Trip und Camping in Schweden – Dein Pin zum Artikel

So ein Road Trip durch Schweden kann tatsächlich ein echter Traumurlaub werden! Ich kenne kaum ein anderes Land, dass sooooo viele wunderschöne Orte zu bieten hat. Was mich an Schweden besonders fasziniert hat ist, dass man über die holperigste Landstrasse tuckert, um die Ecke biegt und plöttlich steht man direkt vor einem See, hat einen wunderschönen Blick auf die Küste oder es gibt sonst irgendeine Besonderheit.  Schweden ist ein von Grund auf schönes und ordentliches Land!

Leider ist es anscheinend mittlerweile wirklich so, dass der Süden Schwedens viel von einem „Abenteuer“ verlohren hat. Wenn ihr eh vor allem auf einem Stell- oder Campingplatz an der Küste stehen möchtet, ist das alles kein großes Problem. Träumt ihr aber vom „eignen See“, Womo oder Wowa Tür auf, Kinder  und/ oder springen raus und weit und breit ist nichts anderes, als dieser riesige, glasklare See… dann solltet ihr weiter in den Norden fahren.

Soooo und wenn ihr jetzt noch ein paar Tipps zum Thema Wild campen in Schweden sucht, dann findet ihr 13 besonders nettte Orte hier:    Meine schönsten Plätze zum wild campen zwischen Trelleborg und Stockholm.

Ich hoffe ich konnte euch noch einige hilfreiche „Camping in Schweden“ Tipps mit auf den Weg geben und wünsche euch eine TRAUMHAFT SCHÖNE ZEIT BEIM CAMPING IN SCHWEDEN!!! Wenn ihr noch weitere Infos benötigt, findet ihr diese auch auf der offiziellen „Visit Schweden“ Seite.

Das wichtigste ist aber eh… BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Dolde Medien – der Verlag mit dem Herz für Camper  +++Gewinnspiel+++

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Werbung 📘 – Der Dolde Medien Verlag & ich, manchmal ist es wirklich sinnvoll den Mund zu halten, denn wie wusste Dieter Nuhr schon zu sagen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr…e halten!“ und genau nach diesem Motto begann vor über einem Jahr mein erster Kontakt zum Dolde Medien Verlag auf der Messe in Stuttgart.

Ihr müsst euch vorstellen, es war voll, es war eng und eigentlich wollte ich nur mal eben gaaaaanz schnell an einem anderen Stand „Hallo“ sagen. Tja und dann habe ich, the Camping Profi herself, the Master of „Unwissend“ and the Winner of „ich habe null Plan was um mich herum los ist“ mal wieder voll zugeschlagen. Aber… überzeugt euch selbst: 🙂

„Hi Isa, toll dass Du vorbei schaust. Kennt ihr euch? Das ist Herr Müller-Meyer-Schmidt von den Dolde Medien. Dolde Medien ist klar, oder?“

📘Öhhhhhh… JA SICHER!!!! 📘

Asche auf mein Haupt, ihr könnt euch denken was jetzt kommt… ich hatte mal wieder überhaupt keinen Plan und habe im ersten Moment an diese dünnen, kleinen, hellblauen „Mit dem Wohnmobil in ….  Reiseführer gedacht. GOTT SEI DANK HABE ICH DAS WÄHREND DES FOLGENDES GESPRÄCHES NIEMALS ERWÄHNT, aber ihr könnt euch vorstellen, wie es in meinem Kopf geratter hat.

Dolde Medien, ahaa, ahaaa, ahaaaa, jetzt nur nicht auf irgendwelche „Fangfragen“ reagieren, Mund halten, Ohren spitzen und immer schön nicken, so als wäre ich bestens informiert! 😉 Denn eines war selbst mir klar… es macht nicht so einen richtig guten Eindruck, wenn man als Blogger den wahrscheinlich größten Verlag der Branche nicht kennt. 🙂

Hmmm… mir fällt gerade auf, das ist nicht nur nicht gut, das ist auch ganz schön peinlich! 🙂

Nach einem ziemlich aufregenden Kaffee trinken hieß es noch flott Visitenkarten austauschen und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, mein erster Weg führte mich direkt ins Pressezentrum, denn dort gab es kostenloses W-lan und ich sage mal so, die nächste Stunde verbrachte ich zwischen Google, Facebook und vielen, vielen weiteren Internetseiten.

So verlief also mein erster Kontakt zum Dolde Medien Verlag und mittlerweile hat selbst das Trottelchen kapiert, der Dolde Medien Verlag ist für die Camperwelt, wie die Reklam Hefte 📘 für jeden Oberstufen Schüler … nur viel, viel hübscher!

Sooo und damit ihr endlich auch mal erfahrt wer hinter Magazinen wie Reisemobil international, Camper Vans und nicht zuletzt dem großen Bord Atlas steckt, gibt es heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlages und vielleicht…. aber nur gaaaanz vieleicht... könnt ihr auch noch 10 Bord Atlanten für Deutschland & Europa gewinnen 😉

 

Ein Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlags

 

Forum Media Group GmbH – Die Fakten 📘

 

Der Dolde Medien Verlag mit Sitz bei Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der international agierenden Forum Media Group GmbH (nachvolgend FMGG). Die FMGG wurde bereits 1988 gegründet und gehört zu den 100 größten Verlagen Deutschlands, hat aber auch viele Unternehmen im Ausland sitzen, wie z.B. in den USA, Kanada, Singapur, Hongkong, Russland, Österreich u.v.m.

Innerhalb der Print-Medien werden durch die Forum Medie Group GmbH viele Fachzeitschriften veröffentlicht, aber auch „ganz normale“ Blättchen zum schmökern und schmunzeln. Je nachdem welches Hobby, oder welchen Beruf, ihr habt, hattet ihr eines der folgenden Magazine vielleicht bereitts in der Hand . Denn unter die FMGG fallen bekannte deutschsprachige Zeitschriften wie z.B. „Der Hund“, aber auch Magazine wie (und hey… NICHT LACHEN es gibt sie anscheinend wirklich!!! 🙂 😉 ) Equitrends, eat healthy (wenn da mal nicht DER Yotta die Hände im Spiel hat 🙂 ), der Facility Manager, Motoretta und die jederman bekannten Magazine:  DER HAUSMEISTER, DER BAUSCHADEN uuuund nicht zu vergessen BAUHOFLEITER – das Magazin! 😉

Doch die GmbH ist nicht nur in den Print Medien vertreten, sondern z.B. auch durch Web-Portale, Software und Newsletter in der digitalen Welt. Eines der wahrscheinlich bekanntesten online Portale, zumindest für Hundehalter, ist „Stadthunde.com“ , auch dieses wird von der FMGG geführt.

Außerdem werden durch die verschiedenen Unternehmen auch Seminare und spezielle Trainingsangebote für Fach- und Führungskräfte durchgeführt. Zu diesem Zweck besitzt die Forum Media Group GmbH auch ein eigenes Segelschiff… ihr wisst schon, Team Feeling, Führungskräfte, Yotta Biebel, I’m strong, I’m healthy und fuuuuuull of Energie! Ja nee, is klar! 

Durch seinen Hauptsitz in Merching bei Augsburg und einem schnellen und starken Aufschwung, wurde die Forum Medie Group GmbH mehrfach unter die 50 wichtigsten Betriebe Bayerns gewählt. Mittlerweile arbeiten knapp 1200 Mitarbeiter weltweit für die FMGG und der Jahresumsatz 2017 lag bei rund 110 Millionen Euro, ein wachstum von ca. 18%.

 

Dolde Medien und der Bord Atlas

Nur eines von ganz vielen Standbeinen des Dolde Medien Verlages, der Bord Atlas

 

 

Der Dolde Medien Verlag 📘

 

Zurück zum Dolde Medien Verlag. Der Dolde Medien Verlag wurde 2009 von der FMGG gekauft, zu diesem Zeitpunkt arbeiten bereits 650 Personen für die GmbH. 2009 galt der Dolde Medien Verlag noch als reiner „special interest Verlag“ mit Zeitschriften und Katalogen aus der Reisemobil Branche.

Mitttlerweile hat sich das Portfolio der Dolde Medien deutlich erweitert und ich bin mir sicher, mit dem ein oder anderen Magazin/ Produkt/ Preis seid ihr alle schon in Kontakt gekommen.

 

📘 Magazine aus dem Dolde Medien Verlag 📘

 

📘Reisemobil international – Wahrscheinlich eines der bekanntesten Reisemobil Magazine der gesamte Camping Branche. Im Grunde fällt mir nur eine andere Zeitschrift aus der „mobilen“ Szene ein, die noch bekannter sein könnte. Reisemobil internation hat einen ziemlich großen und umfassenden online Bereich (he, hee, heee aber jetzt nicht alle darüber klicken, schön hier geblieben!!! 😉 ), erschein als Magazin monatlich und ist an allen üblichen Verkaufstellen erhältlich.

📘Camping, Cars und Caravans – Das Magazin speziell für alle Camper mit Caravans bzw. Wohnwagen und eines der beiden „Steckenpferde“ des DoldeMedien Verlags. Erschein monatlich, ist bekannt und überall erhältlich.

📘CamperVans – Das wahrscheinlich jüngste und „modernste“ Magazin mit dem besonderen Blick auf CUV, Kastenwagen, Vans, Bullies und Busse. Online und in den sozialen Medien relativ stark vertreten, gedruckt erscheint alle 2 Monate die neue Ausgabe, überall erhältlich.

📘Camping Impulse – Das „Manager Magazin“ der Campingunternehmer. Erscheint 6 mal im Jahr und ist eigentlich nur auf persönliche Bestellung bzw. im Abo zu erhalten. Ich habe es zumindest noch nie irgendwo z.B. „an der Tanke“ oder ähnlichen Shops gesehen.

📘Eat healthy (ab März Food Forum!) – Die Zeitschrift die sich mit allen möglichen Themen rund um die gesunde Ernährung befasst. Erscheint ebenfalls alle 2 Monate und ist sowohl online als auch als Magazin „überall“ erhältlich.

📘Running Magazin – Das Magazin für den aktiven Freizeitsportler. Alle 2 Monate erscheint eine neue Ausgabe, das Magazin ist an allen üblichen Verkaufstellen zu erhalten und ist bei vielen Freizeitläufern beliebt.

Doch natürlich ist der Dolde Medien Verlag nicht nur im Print Geschäft vertreten, sondern auch digital und durch verschiedene Events, Awards und Büchern.

So gibt es digital z.B. die passende App zum Board Atlas for IOS und Android, verschiedene Youtube Tutorials, die online Platttform Caravaning Insights, sowie das Campingplatz Bewertungsportal Campanio. Außerdem könnten euch auch die folgenden Auszeichnungen „König Kunde Award“, „European Inovation Award“ und der „Campside Award“ bekannt vorkommen. Alle genannten Auszeichnungen stammen ebenfalls aus den Reihen des Dolde Medien Verlags.

So und damit sich zumindest der IsasWomo Kreis schließt … bereits seit 2013 gibt es eine Zusammenarbeit zwischen dem niederländischen ACSI Verlag und der Dolde Medien, denn zusammen bringen sie das in den niederlanden erhältliche Free Magazin auf den Markt.

Last butt not least, gibt es die Dolde Medien auch noch in Verbindung mit zwei Büchern. Da wäre zum einen der Winzer Atlas, der Stellplatzführer für alle die Lust haben auf eine Nacht zwischen Weinreben und zum anderen, das „Flaggschiff “ des Dolde Medien Verlags… der riesengroße Bord Atlas!📘

 

Dolde Medien der Verlag für Camper

Bei mehr als 6300 Stellplätzen sollte jeder etwas passendes finden

 

📘 Der Bord Atlas aus dem Hause Dolde Medien 📘

 

Ich würde einfach mal behaupten, irgendwann hat jeder Camper mal einen Bord Atlas gekauft, oder kauft diesen tatsächlich jährlich neu. Dabei handelt es sich bei dem Bord Atlas um den wohl umfassensten europäischen Stellplatzführer den es überhaupt auf dem Markt gibt. 2019 sind immerhin mehr als 6300 Stellplätze für Deutschland und Europa fein säuberlich und kontrolliert eingetragen.

Doch der Boord Atlas ist mittlerweile weit mehr als ein reiner Stellplatzführer. Inbegriffen sind z.B. auch viele, viele Übersichtskarten zum Touren planen, fast alle Stellplätze werden samt passender Fotos beschrieben, es gibt kurze knackige Infos zu z.B. wichtigen Verkehrsregeln im Ausland oder der Mitnahme von Hunden und zu guter letzt gibt es viele, viele Gutscheincoupons mit einem gesamtwert von über 800 Euro.

Der Bord Atlas ist also sowas wie … das rundum sorglos Paket für alle Stellplatz interessierten Reisemobilisten.

Haaach, kommt gebt es zu, jetzt wäre es zu schön um wahr zu sein, wenn ihr so einen Bord Atlas auch noch gewinnen könntet! YES ich weiß, es ist unfassbar… denn ihr könnt nicht nur einen, sondern insgesamt 10 Bord Atlanten gewinnen 🙂 😉

 

Kommen wir zum Gewinnspiel!

 

BITTE NICHT MEHR TEILNEHMEN, DIE GEWINNER WURDEN ERMITTELT!

 

Wie bereits gesagt, könnt ihr aktuell einen von 10 Bord Atanten hier auf IsasWomo gewinnen und ich denke mit immerhin knapp 30 Euro pro Buch, ist das doch ein sehr netter Gewinn zum Saisonbeginn.

 

So nehmt ihr am Gewinnspiel teil 📘 :

 

Euch ist bestimmt schon aufgefallen, im Text haben sich viele kleine Bord Atlanten so wie dieser hier 📘 (bitte mitzählen!!!) versteckt.

Bitte zählt alle Bord Atlanten Symbole und nehmt bis spätestens Freitag 15. Februar 2019 am Gewinnspiel teil. Klickt dazu einfach auf folgenden Link und meldet euch mit der richtigen Antwort an:

 



 

Hier klicken und am Gewinnspiel teilnehmen!

 



 

Durch diesen Link gelangt ihr automatisch zur Anmeldung. Dort müsst ihr euch mit eurem Namen und eurer E-Mail Adresse anmelden und die richtige Anzahl an Symbolen eingeben. Bei mehr als 10 richtigen Antworten entscheidet das Los! Die Gewinner werden am folgenden Wochenende ermittelt und bekannt gegeben.

 

📘 Wichtiges Details zum Gewinnspiel! 📘

 

Bitte achtet UNBEDINGT darauf, dass ihr eure richtige E-Mail Adresse angebt!!! Sollte ich euch über eure angegebene E-Mail Adresse nicht innerhalb von 3 Tagen erreichen können, wird euer Gewinn ein weiteresmal verlost! Die Datenschutzgrundverordnnung macht uns allen das Leben nicht unbedingt leichter. Darum erhaltet ihr auch nach eurer Anmldung eine E-Mail, mit der ihr eure E-Mail Adresse bestätigt und mir erlaubt euch im Falle eines Gewinns anzuschreiben.

Nach Beendigung des Gewinnspiels und dem Übersenden aller Bord Atlanten, werden sämtliche Daten gelöscht. Ihr meldet euch also nur für dieses eine Gewinnspiel an, nicht mehr aber auch nicht weniger.

📘WICHTIG: Aufgrund der hohen Portkosten (die Bücher sind schwer und können aufgrund des hohen Gewichtes nicht mehr als Büchersendung verschickt werden) dürft ihr nur am Gewinnspiel teilnehmen, wenn ihr über 18 Jahre alt seid und einen Wohnsitz in DEUTSCHLAND habt.

 

Der Bord Atlas, eines der Flaggschiffe des Dolde Medien Verlages

Gewinne, Gewinne, Gewinne 🙂

 

Vielen, vielen Dank für eure Teilnahme… ihr seid der absolute WAHNSINN!!!! Auch bei diesem Gewinnspiel haben wieder fast 10.000 Menschen teilgenommen, genau gesagt 9132 Personen hatten die richtige Antwort. Im Text sind insgesamt 25 Buch Symbole versteckt!

Bei so vielen Teilnehmern können leider nicht alle gewinnen… 🙁 …. aber zumindest 10 Camper dürfen sich über den neuen Bord Atlas freuen. Gewonnen haben:

  • Heiner P.
  • Gunnar E.
  • Monika K.
  • Steven S.
  • Anke K.
  • Peter B.
  • Martina W.
  • Doris H.
  • Carsten C.
  • Hans B.

 

Sollte euer Name zu den angegebene Gewinnern passen, achtet bitte ganz besonders auf euer E-Mail Postfach. Andererseits kann es natürlich gut sein, dass bei so vielen Teilnhmern eine Vornamen + Buchstaben Kombi mehrfach vorkommen kann. Freut euch also nicht zu früh, alle Gewinner erhalten von mir eine E-Mail. 

Vielen, vielen Dank für eure zahlreiche Teilnahme… das ist wirklich klasse und ermöglicht mir sicherlich schon bald ein neues Gewinnspiel. 🙂

 

 

 

Fazit … Dolde Mediien Verlag und das Herz für Camper 📘

 

Dolde Medien Verlag Informationen für Camper und Reisemobilisten

Dein Pin zum Blick hinter die Kulissen des Dolde Medien Verlags + Gewinnspiel

Auch wenn der Dolde Medien Verlag mitttlerweile auch neue und andere Themen bedient, so liegt sein Hauptaugenmerk ganz deutlich auch weiterhin im Campingbereich. Nicht ohne Grund ist „Dolde“ auf allen größeren Campingmessen mit einem eigenen Stand vertreten und zeigt mit verschiedenen Awards ein Händchen für Leser und Wirtschaft.

Mit all seinen Magazinen, Digitalen Angeboten und nichtt zuletzt auch oder vorallem durch den Borad Atlas ist der Dolde Medien Verlag einer der wichtigsten und größten Herrausgeber von News und Informationen rund um die Camping Branche.

Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals für das zur Verfrügung stellen der Gewinne bedanken, ich denke gerade jetzt zum Beginn einer neuen Saison, kann man einen neuen Bord Atlas immer gut gebrauchen.

Soooo… und für euch heißt es ab jetzt… mitmachen, mitmachen, mitmachen, gewinnen, gewinnen, gewinnen und die nächste Fahrt geht wieder Rückwärts! 😉 Nein, ich wünsche euch viel Spaß beim zählen, macht das ordentlich … dann schicke ich euch auch bald einen neuen Bord Altas zu!

📘TOI, TOI, TOI 📘 ganz viel Glück und bleibt gesund!

Eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Quellen: 

Hat Dir der Artikel gefallen???

Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (23 votes, average: 4,17 out of 5)
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Tja und was soll ich sagen, nööööö eigentlich habe ich keine Tipps?!  🙂

Nein, es ist natürlich so, dass ich in meiner alten Omi eine Dusche habe und nachdem ich mir in Emmerich eine neue Duschwanne, Wanne in Wanne, habe einbauen lassen, kann ich diese Dusche auch nutzen.

Vielleicht nochmal eben ein paar Worte zu Emmerich und diesen Duschwannen.

In Emmerich sitzt die Firma  Wagner Kunststofftechnik die GFK Duschwannen, Wanne in Wanne einsetzten. Von diesen Firmen gibt es in Deutschland nur ganz wenige, ich weiß es gibt eine ähnliche Firma in Berlin und irgendwo in Süddeutschland. Mehr Firmen sind mir aktuell nicht bekannt.

Der große Vorteil ist, die ganze Aktion geht relativ schnell, es wird nicht erst die komplette Wanne und damit auch das gesamte „Badezimmer“ ausgebaut und dadurch ist der Preis eben auch deutlich, deutlich günstiger!  Ich habe mich damals erkundigt, hätte ich eine original „Dethleffs“ Wanne neu einbauen lassen, hätte das komplette Badezimmer ausgebaut werden müssen, weil eben ALLES auf dieser Wanne aufbaut und die ganze Aktion hätte zusammen zwischen 3500-5000 Euro gekostet.

Die Wanne in Wanne Aktion in Emden hat 300 Euro gekostet… ein „knallharter“ Unterschied würde ich sagen! Das einzige was ihr dazu wissen müsst ist, solltet ihr ein altes Womo haben so wie ich und die Befürtung haben, dass bereits endlose Liter Wasser durch die kleinen Haarrisse in der Dusche gelaufen sind und es dadurch unterhalb der Wanne „schimmeln“ könnte… dann ist das GFK Wannen Prinzip vielleicht nicht ganz optimal. Dabei wird eben nichts ausgebaut, so dass ihr auch nicht sehen könnt, was unter eurer Wanne so „los ist“. Bevor ich allerdings die unglaublich hohen Kosten eines kompletten Ausbaus bezahlen würde, würde ich mich an eurer Stelle nach einem Endoskop erkundigen. So ein Blick durch das Endoskop (gibt es z.B. auch bei Rohreinigungsfirmen oder sehr guten Werkstätten) ist deffinitiv günstiger und danach könnt ihr immer noch überlegen, wie es weiter geht mit eurer Duschwanne.

Soviel dazu, aber darum sollte es ja eigentlich gar nicht gehen. Wie gesagt, werde ich immer wieder gefragt, ob ich Tipps hätte, für Orte an denen Camper on Tour duschen gehen können, die mit einem kleinen Van unterwegs sind und nicht unbedingt auf Campingplätze stehen wollen.

Aus diesem Grund habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht und meine eigenen Tipps mit den Tipps anderer vermischt und herrausgekommen sind….

 

Wasserfalldusche beim wild Camping

Ok, so eine Dusche unter einem Wasserfall ist natürlich etwas ganz besonderes!
Foto von: seth doyle

 

8 Tipps zum Thema wild campen und öffentliche Duschen

 

1.Öffentliche Duschen auf Campingplätzen

 

Gut, ja ich gebe es zu, das ist sicherlich kein super Tipp, da wärt ihr wahrscheinlich auch selber drauf gekommen. Aber…mir geht es viel mehr darum euch von einer Campingplatz Nacht ganz praktisch gesehen zu überzeugen. Ihr könnt ja on Tour 99% frei stehen, aber hin und wieder eine Nacht auf einem Camping kann sich durchaus auszahlen. Hier könnt ihr nicht nur in aller Ruhe und mit viel Platz duschen gehen, gleichzeitig kann auch direkt eine Maschine Wäsche laufen. Und wenn es euch um die Kohle geht… viele Campingplätze bieten so genannte Quick Stop Plätze an. Das heißt, ihr fahrt den Camping nach 18, 19, 20 Uhr an (ist von Platz zu Platz verschieden) bezahlt nur wenige Euro für die Nacht, könnt alles auf dem Platz nutzen und müsst den Platz am nächsten morgen bis 10 Uhr wieder verlassern.

Es soll sogar Leute geben, die regelmäßig tagsüber einfach auf den nächstgelegenen Campingplatz gehen und dort duschen. Nur die wenigsten Campingplätze achten genauer auf Besucher und wer selbstbewust mit seinem kleinen Rucksack auf den Campingplatz zusteuert, wird sicherlich wenig Probleme bekommen.  Allerdings möchte ich hier ganz deutlich sagen, irgendwie finde ich so ein Verhalten ganz schön „arschig“… ihr wisst schon Karma und so!  Wenn ihr so duschen geht und euch am nächsten Tag der Blitz beim Schei…n trifft, dürft ihr euch nicht beschweren. 😉

 

2. Wild Camping und Duschen – Badestrände

 

Wenn ihr euch z.B. auf Google Maps in eurer jeweiligen Urlaubsregion umschaut, werden immer wieder große bewachte Badestrände an der Küste oder an Seen ausgezeichnet. Hier findet ihr eigentlich immer, immer, immer auch eine Dusche und meist auch irgendwo einen netten Parkplatz für euren Van. Problem an der Sache… komplett nackig duschen gehen könnte schwierig werden und meist gibt es hier auch nur kaltes Wasser. Diese Alternative ist also eher etwas für die heißen Sommermonate.

 

3. Öffentliche Duschen in Schwimmbädern

 

Klar… da wo Wasser ist, gibt es auch Duschen. Gerade im Sommer bieten sich sicherlich preisgünstige Freibäder an, wenn es euch echt nur um eine Dusche geht. Ansonsten könnt ihr aber auch immer einfach mal vorne an der Rezeption fragen. Manche Schwimmbäder bieten für Wohnmobiliesten z.B. nur 30 Minuten Tickets für kleines Geld an. In dem Fall kann sich fragen also echt bezahlt machen. Wenn ihr nach Stellplätzen und Schwimmbädern in Deutschland sucht (vielleicht ja auch ganz ohne das Thema “ öffentliche Dusche“ sondern zum schwimmen, saunieren und Spaß haben) dann findet ihr viele Tipps hier: Wohnmobil, Stellplatz, Therme 16x spezial Schwimmbad mit Stellplatz

 

8 Tipps hier findest Du öffentliche Duschen

Schwimmbäder sind natürlich immer eine Alternative.
Foto von alexandru stavrica

 

4. Frei campen und duschen durch National Parks

 

Bei diesem Tipp kommt es sehr darauf an, in welchem Land ihr euch gerade befindet. Viele Nationalparks in Skandinavien oder auch in Spanien bieten ihren Besuchern Campingflächen (zum zelten) an, an denen es auch Duschen gibt. Meist handelt es sich dabei um wirklich gute, saubere Anlagen. Solltet ihr also einen Road Trip durch Skandinavien oder Spanien planen, lohnt sich ein Blick auf die Nationalparks. Hier findet ihr eine Liste aller europäischen Nationalsparks: Europas Nationalparks- Wikipedia

 

5. Enntspannt duschen durch öffentliche Duschen auf  Autohöfen

 

Auch eine super gute Alternative! An den großen Autohöfen in ganz Europa gibt es verschiedenste Arten von Duschen (und oftmals findet ihr da übrigens auch Waschmaschinen) welche vorrangig für LKW Fahrer bereitstehen. Handelt es sich um sehr alte Autohöfe, können auch die Duschen mal veraltert sein, fast immer sind es aber wirklich gute und vernünftige Duschen. Oftmals befinden sich die Duschen in einem Nebenraum, irgendwo im Bereich der Toiletten. Sollten diese nicht offen sein, müsst ihr an der Tanke fragen und bekommt dann einen Schlüssel.

Zu dem Thema gibt es eine klasse App, da könnt ihr gleich sehen wo sich die nächste Raststätte befindet und ob diese mit Duschen ausgestattet ist: Truck Parking App Europe Diese App ist eigentlich für LKW Fahrer gedacht, die sich einen Rastplatz reservieren wollen, für unsere Zwecke ist sie aber auch super geeignet!

Wichtig... es geht um Autohöfe, nicht um die „normalen“ Raststätten direkt an den Autobahnen. Zumindest in Deutschland und Österreich, in anderen Ländern gibt es den Begriff Autohof gar nicht.

Und 2. wichtiger Punkt… wenn ihr zu zweit reist, ist es auf jeden Fall besser, wenn einer am Womo bleibt während der andere duschen geht. Wohnmobile und Vans werden auf Rasthöfen/ Autohöfen gerne aufgebrochen und ausgeraubt. Solltet ihr alleine on Tour sein, nehmt auf jeden Fall die wichtigsten Wertsachen mit zum duschen.

 

6. Der etwas andere Tipp, duschen im Fitnessstudio

 

Jaaaaa, klingt vielleicht komisch, ist aber ein Gedanke wert. Solltet ihr zuhause eh regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, kann es sich durchaus auszahlen wenn ihr eine europaweite Kette nutzt. Solltet ihr eine Fitnessstudio Kette wie z.B McFit nutzen, um so besser. Mc Fit z.B.  hat in vielen Ländern Europas Standorte und wer McFit Mitglied ist, darf natürlich z.b. auch ein Studio in Spanien nutzen um dort zu trainieren…. oder auch einfach um duschen zu gehen!

 

Kostenlose Duschen beim Camping

Öffentlich duschen… so geht es natürlich auch! Rein mit dem Poppes in den Eimer 🙂

 

 

7. Ungewöhnlich aber möglich?  Die Trockendusche

 

Hmmmmm…. ich weiß selber noch nicht so ganz genau was ich davon halten soll, aber zumindest kann ich euch sagen, das MUC OFF eine wirklich gute Firma im Bereich des Radsports ist. Naja und seit kurzem gibt es auch das erste „Trocken Duschgel“. Ich habe es bis jetzt selber noch nicht getestet und denke auch nicht, dass das wirklich etwas für warme Sommermonate ist. Wenn es aber darum geht sich mal eben zwischendurch ein bisschen im Van zu erfrischen, könnte es schon funktionieren.

Den passenden Link zum Produkt findet ihr hier:*

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Muc-Off Dry Shower Trockenduschgel 200 ml 2017 Körperpflege

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  • Erzeugt ein frisches und sauberes Gefühl auf der Haut

 

8. Frei stehen und öffentliche Duschen … die eigene Campingdusche

 

Für mich definitiv ein Produkt, welches ich mir sofort zulegen würde, wenn ich nur mit einem Van unterwegs wäre. Wobei… nein ich muss es sogar anders sagen, ich habe sogar so auch mit Dusche einesolche Solaredusche an Board. Diese Solarbeutel funktionieren im Sommer super und ich finde diese Duschen extrem praktisch, um mal eben schnell sandige Füße oder auch mal eine furchtbar staubige Milla (mit viel Zwang 😉 ) abzuduschen. Für mich ein ganz klares MUST HAVE! Wenn ihr zudem ein Womo besitzt welches eine glatte Oberfläche hat und nicht so ein Hammerschlag-Blech wie die Omi, könnt ihr diesen Duschbeutel sogar gut in Verbindungg mit so einem riesen Saugnapf Harken nutzen. Saugnapf anbringen, Beutel an den Haken hänken und schon kann es los gehen. Wie gesagt, zum Füße abwaschen o.ä. einfach klasse.

Wer mit dem Van reist, kann diese Solarduschen sogar in super spezial nutzen. Auf Instagram habe ich schon häufiger Bilder gesehen von kleinen Vans die die Hecktüren samt Duschvorhang verbinden und dann zügig & ungesehen, dank Solardusche, duschen können. Das einzige Problem an diesen Beuteln ist der fehlende Wasserdruck, es ist also eher etwas für die kurze Erfrischung.

Hier findest Du eine solche Solardusche:*

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Sportneer Unisex Jugend Solardusche Campingdusche Duschsack, 20L mit Abnehmbarem Schlauch und on-Off Switchable Duschkopf, Green

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  • Hohe Wasserkapazität: Der praktische Duschbeutel kann problemlos bis zu 20 Liter Wasser aufnehmen, genug Wasser für mehrere Duschen
  • Intelligentes wärmeabsorbierendes Design: Verwendet Sonnenkollektoren, um Wasser zu heizen, um für warme Duschen im Freien zu sorgen! Ein durchsichtiger Rücken und ein Temperaturmesser, der an der Duschbeutel befestigt ist, um mit Wasserstand und Temperaturüberwachung zu helfen
  • STORAGE POCKET und PORTABLE: Fronttaschen-Design, um Seife, Shampoo und andere Duschzubehör zu halten.Eine Mesh-Tragetasche für einfache Portabilität und platzsparende Aufbewahrung, kompakt ist Größe und einfach zu ergreifen, um zu gehen.

Hier diese Saugnäpfe:*

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  • Komplett-Set: 2 Saugnäpfe, 2 Karabiner, 2 S-Haken und Reinigungstuch - belastbar mit bis zu 12 KG - ohne Bohren, ohne Kleben
  • Haftet auf glatten, sauberen und trockenen Oberflächen wie z.b. Fahrzeugen, Glasflächen oder Kunststoffflächen
  • Einfache und schraubenlose Befestigung von Vorzelten (Busvorzelt), Planen, Sonnensegeln, Tarps oder auch einer Wäscheleine oder Outdoor-Dusche.

Und hier ein Beispiuel für ein Duschzelt/ Van Zelt von Reimo, dieses müsst ihr aber natürlich passend zu eurem jeweiligen Fahrzeug kaufen:

Reimo Heckzelte für Campingbusse

 

Soooo und zum Schluss habe ich hier noch einen besonderen Tipp für euch, auf den immer mehr Leute schwöhren! Diese Solarduschen sind nett um die Füße abzuwaschen oder ähnliches, einen wirklichen Wasserdruck gibt es durch die Beutel allerdings nicht. Bei dieser batteriebentrieben Dusche ist das anders, hier habt ihr wirklich echtes „Dusch-Feeling“.  Ihr könnt die kleine Pumpe also z.B. in eine Gießkanne oder einen Kanister hängen und habt dann einen richtigen Duschkopf in der Hand.

Wer also keine Dusche im Womo hat und frei Duschen möchte, sollte vielleicht eher zu diesem Duschkopf greifen, als zum Solarbeutel. Und sollte das normale Wasser zu kalt sein, dann müsst ihr eben einen Kessel Wasser vorher kochen und den gemixt mit kaltem Wasser in einen Eimer, Kanister oder eben die Gießkanne füllen. *

Angebot:

Tragbare Duschen, Elektrische Portable Duschen, Mobile Duschen, Einstellbare Geschwindigkeit Eingebaute 4800mAH Wiederaufladbare Batteriebetriebene Duschen Für Indoor oder Outdoor Persönliches baden Auto waschen Haustier baden Pflanzen Bewässerung

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  • { Praktische Dusche } Die elektrische Dusche eingebaute 4800mAh Lithiumbatterie, stellen Sie sicher, für mehr als 60 Minuten zu arbeiten. Wiederaufladbare Dusche, eingebauter Batterieschutzkreislauf
  • { Humanisierte entworfene Dusche } Die elektrische Dusche ist mit Batterie-Warnleuchte und Ladekontrollleuchte ausgelegt. Die tragbare elektrische Dusche durch IPX7 ROHS CE-Zertifizierung, sicher und zuverlässig
  • { Variable Geschwindigkeit Dusche } Design hohe und niedrige Geschwindigkeit Ebenen. Das Low-Speed-Wasser ist mild (3L / Min), geeignet für ältere Menschen, Kinder, Tierfreunde. High-Speed aus dem Wasser ist dringender (4L / Min), geeignet für junge Erwachsene

 

Wild campen und duschen … mein Fazit!

 

Natürlich haben die kleinen Kastwägen oder Vans viele Vorteile,  aber gerade die fehlende „Nasszelle“ kann vor allem im Sommer schon zu einem Problem werden. Gut, man muss sicherlich auch sagen… wer sich ordentlich „wie Oma“ mit dem Waschlappen wäscht, kann den ein oder anderen Tag auch mal ohne Dusche auskommen. Wenn ich mir allerdings die Temperaturen der letzten Wochen anschaue und denke, ich wüsste nicht wo ich Duschen sollte, dann wäre das für mich bei weit über 30 Grad echt ein Problem. Spätestens Abends im Bett hätte ich das Gefühl, ich klebe so sehr, dass ich mich mehr oder weniger vor mir selbst ekeln würde.

Von daher kann ich schon gut verstehen, dass für viele von euch das Thema öffentliche Dusche extrem wichtig ist.

8 Tipps - hier findest Du beim wild camping eine öffentliche Dusche

Dein Pinterest Pin – Wild Camping, öffentliche Dusche

Ein Hoch wer in diesen Tagen mit seinem Van direkt an einem See stehen kann. Ich kann es nur immer wieder sagen… gerade in Schweden waren die Morgende an „meinem eigenen See“ schon etwas ganz besonderes. Wenn ihr also im Sommer on Tour gehen möchtet und gerne frei steht… überlegt euch ob eine Schweden Tour nicht genau das richtige wäre. Denn in Schweden gibt es gefühlte 3 Milliarden Seen. 🙂

Ich hoffe ich konnte euch noch den ein oder anderen guten Tipp geben. Meine ganz persönlichen Favouriten sind die Solarduschen bzw. diese automatische Handdusche. Ich halte beide Produkte für sehr gut investiertes Geld.

Habt ihr auch noch Ideen für Orte mit einer öffentlichen Dusche? Dann immer her mit euren Ideen, die anderen Camper werden sich sicherlich über eure Tipps freuen.

 

Soooo… ich wünsche euch weiterhin einen wunderschönen Sommer und eine tolle Zeit on Tour. Genießt die Wärme… der nächste Winter kommt bestimmt 🙂

Bis dahin… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

* Bei den hier genutzten Links zu Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate Links!

Dies bedeutet, wenn Du über einen der Links zu Amazon gelangst und etwas kaufst, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision, weil ich Dich zu Amazon verlinkt habe und nicht zu irgendeinem anderen online Shop. Dich kostet das ganze nicht einen Cent mehr, ich erhalte die Provision rein von Amazon und kann später auch nicht sehen, wer genau welche Produkte gekauft hat!

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20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – 20 special Tipps zum Thema Camping.

Ich bin viel auf der Plattform Pinterest unterwegs und liebe es in den Pins und Boards zu „schnüffeln“.  Egal ob es um passende Geschenke für meine Nichten, News und Tipps in Sachen Homepage betreiben oder natürlich auch Camping und Reisen geht, beginne ich erst einmal auf Pinterest zu suchen, beginnt die Zeit zu rasen und schwupp di wupp, sind wieder 1,2,3 Stunden rum.

So aber bevor es hier mit dem eigentlichen Thema weiter geht, ein kurzer Hinweis in eigner Sache. Ihr werdet in diesem Text  einige Youtube Videos bzw. Links zu Pinterest finden, die aber bewusst so eingebunden wurden, dass sie erst dann einen Cookie setzten, wenn ihr die Links selbständig anklickt.  Sobald ihr diese Links nutzt, werden Cookies zu den verschiedenen Plattformen „gesetzt“ und es gelten danach die Datenschutzbestimmungen von Google bzw. Pinterest. Das war zwar schon immer so, aber im Zuge der DSGVO habe ich euch dies hiermit nochmal extra mitgeteilt. Solltet ihr keine Video Links sehen können, liegt dies an euren eigenen Cookie Browser Einstellungen. Alles zum Datenschutz auf IsasWomo, findet ihr auch nochmal auf meiner Datenschutzseite. 🙂 

Weiter im Text:

Wenn ich also durch die Pinterest Welt fliege, kommen mir auch immer, immer, immmmer wieder Pins zum Thema“ Lifehacks“ unter das Touchpad und ich kann mich nie stoppen auf diese Artikel zu klicken. Das ist wie ein Zwang, sehe ich Lifehacks, muss ich auch wissen wie sie funktionieren. Ganz häufig denke ich zwar danach „na so ein Quatsch, das macht doch kein Mensch“, aber manchmal finde ich auch wirklich tolle Tipps, die ich direkt in meinen Alltag übernehme.

Allerdings muss ich auch sagen, es gibt Lifehacks… uhhhhh man… die sind sooooo weit weg von gut und böse! 🙂 In den USA sind diese Tipps ja seit Jahren ein riesen Renner, es gibt mittlerweile tausende Tipps, zu hundertausenden Themen im Netz. Wenn ich dann aber sehe, dass man sich mit Duftöl getränkte Tampons vor oder in die Nase stecken soll, ja also bitte! 🙂 🙂 🙂

Diese Tampons Lifehack sind echt ein Knaller, wenn ihr also mal einen miesen Tag habt und unbedingt lachen möchtet, dann schaut euch bitte an was man alles mit Tampons machen soll… das geht vom besagten „Duftstäbchen“,  bis zum Ringhalter auf dem Nachttisch.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=hCJc0lU4bVM

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Jetzt aber genug von Tampons  … ich stelle mir gerade die Frage,  kennt ihr den Begriff Lifehacks, wisst Ihr was gemeint ist?

Wenn nicht, hier eine kurze Beschreibung: „Lifehack“ bedeutet grob übersetzt sowas wie  „Lebenstricks“. Meist geht es also um ganz alltägliche Probleme die wir alle kennen und passende, kleine Handgriffe, Helferlein oder Vorbereitungen, um das Problem für immer aus der Welt zu schaffen.

Einer meiner lieblings Lifhack ist z.B dieser:

Habt ihr schonmal für eine größere Gruppe Tomate Mozzarella, einen gemischten Salat oder auch selbestgemachte Tomatensauce zubereitet und musstet dafür ziiiiiig der kleinen Coctailtomaten durchschneiden? Spätestens ab der 2. Packung ist das eine Aufgabe für Idioten.

Wenn ihr aber alle Tomaten zusammen auf einen Teller legt, dann einen zweiten großen Teller oben auf die Tomaten aufleget, das ganze schön festhaltet und mit einem großen Messer durch den Spalt, zwischen den beiden Tellern fahrt, habt ihr 20-30 Tomätchen mit einem Schnitt geteilt und FERTIG 🙂

Wenn ihr euch das ganze nochmal genauer ansehen möchtet dann schaut mal hier rein (funktioniert übrigens genau so gut, wenn ihr die Teller ganz normal herum nutzt, nicht wie hier im Video gezeigt) :

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=u7_eQTzXT5c

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Leider gibt es bei der Suche nach tollen und praktischen Lifehack für das Wohnmobil ein Problem. Googlet ihr einfach nach „Camping Lifehacks“, dann bekommt ihr zwar tausende Ergebnisse, aber zum einen handelt es sich dabei fast immer um Tipps fürs Camping mit Zelten und zum anderen sind viele Tipps auch schlichtweg der größte Scheiß. 🙂 Die benutzt kein Mensch, oder sie funktionieren bei uns nicht, weil es sich um typische US Produkte handelt, die es so nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

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Darum habe ich in den letzten Wochen viele Stunden im Netz verbracht und euch meine Top 20 der besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks aus gesucht.

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Damit ihr später nicht im gesamten Text nach eurem lieblings Wohnmobil Liefhack suchen müsst, könnt ihr hier automatisch zu bestimmten Themengebieten gleiten:

 

  • Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks für die #Fahrt
  • Lifehacks zum Thema Camping #Alltag
  • Wohnmobil Lifehacks zum Thema: Grillen und #Kochen
  • Lifehacks zum Thema: Camping mit #Hund

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Beginnen wir bei den Lifehacks für die Fahrt:

Ihr bereitet gerne Stullen oder Saaaandwiches für die Fahrt vor?

Leider lassen sich die Stullen am Steuer aber so schlecht essen, weil der halbe Aufschnitt seitlich raus rutschen möchte. Versucht es doch mal so: Ein Baguette in zwei, drei oder vier Teile teilen je nach Appetit und dann das Innere entweder etwas aushölen oder an die Seiten drücken und dann das Baguette füllen.  Das klappt z.B. so sehr einfach:

  • erst eine Scheibe Käse
  • etwas Remulade
  • ein paar dünne Gürken oder Tomaten Scheiben
  • eine scheibe Schinken

Alles übereinander legen und dann zu einem Röllchen zusammenrolllen und das Baguette damit füllen. Danach das Brot gut in Alufolie oder Frischhaltefolie einpacken, am besten so wie ein Bon-Bon. So lässt sich das ganze Brot sogar während der Fahrt super essen, ohne das alles raus rutscht und das Womo versaut.

Tipps für die Wohnmobil Fahrt in den Urlaub

Fülle das Baguette von innen mit gerollten Wurst und Käsescheiben, danach gut einpacken, so kann nix mehr raus fallen

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Die Notfall-Handyhalterung

Ist eure Handy Halterung kaputt gegangen oder habt ihr sie vergessen? Dann könnt ihr euch auch so erstmal behelfen. Nehmt ein dickes Haushaltsgummi, fädelt es durch die Lüftungsschlitze am Armaturenbrett und steckt dann vorne das Handy durch das Gummiband. So sitzt es während der Fahrt fest und ihr könnt es noch gut sehen, bzw. als Navi nutzen. WICHTIG… solltet ihr diese „Halterung“ mal nutzen müssen, sollte die jeweilige Heizungsdüse natürlich ausgeschaltet bleiben. Wie dieser Tipp genau funktioniert, könnt ihr auch in diesem Video ab Minute 1:27 sehen:

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=oMKhi1R22w0

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Öl sauber nachfüllen

Ihr müsst vor der nächsten Tour noch Motoröl auffüllen? Kenn ich 🙂 Leider ist das selbst mit einem kleinen Trichter teilweise ein ganz schöner Akt, denn daneben geschüttetes Öl beginnt schnell zu qualmen und z.B. die Öffnung für Motor-Öl an der Omi, liegt ganz schön bescheiden. Mal eben so aus dem Kanister herraus sauber „treffen“,  ist fast unmöglich.  Aber es gibt einen einfach Trick. Nehmt einen Schraubenzieher, haltet diesen neben die Öffnung des Ölkanisters und lasst das Öl LANGSAM an dem Schraubenzieher entlang in den Trichter laufen. So geht nix mehr daneben und ihr könnt das Mötoröl entspannt nachfüllen.

Wie das genau aussehen kann, seht ihr auf diesem Pin: Pinterest Pin – ÖL nachfüllen

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks, Tipps für den Camping Alltag

Grillanzüender vergessen?

Einen Sack Kohle hat ja irgendwie jeder an Board, aber wie oft vergisst man diese vermalledeiten Grillanzünder? Ich vergesse die Teile zumindest immer wieder und mit altem Zeitungspapier den Grill an zu bekommen ist echt ein Akt. Aber dieser Tipp ist auch für alle geeigent, die nichts von Spiritus oder anderen chemischen Anzündern halten.

Es klappt nämlich mindestens genau so gut mit ganz normalen Nachos. Das Maismehl und der Zucker brennen lange und fachen die Kohle wunderbar an. Ihrt müsst also nur ein paar Nachos zwischen die Kohlen legen, diese anzünden und abwarten. Das klappt wirklich super! Leider funktioniert der Trick mit normalen Chips oder Saltzstangen nur semi gut, bis hin zu gar nicht. Den Test könnt ihr euch also sparen 😉

Wenn der Reißverschluss am Vorzelt nicht mehr einwandfrei funktioniert:

Harkt der Reißverschluss am Vorzelt etwas, läuft er nicht mehr Rund und es ist ein Akt das Zelt zu öffnen und zu schließen? Dann nehmt eine Kerze, oder zur Not ein Teelicht und streicht mit der Kerze (ohne Flamme, es geht nur um den Wachs) einigemale über den gesammten Reißverschluß. Das Wachs der Kerze schmiert die Häkchen und macht den Verschluss wieder geschmeidiger. Funktioniert natürlich auch bei allen anderen Reißverschlüssen, allerdings VORSICHT bei sehr feinen Stoffen. Wenn ihr zu viel Kerzenwachs auf den Verschluss „rubbelt“, könnte das im Sommer etwas Sauerei bedeutet.

Persönlicher extra Tipp: Sollte das nicht reichen, schließt den Verschluss einmal und haut einige Male mit Gefühl und einem Hammer den gesamten Reißverschluss entlang, meist läuft das Ding danach wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, „wie geschmiert“.

Ausgenudelte Schrauben

Gerade bei älteren Wohnmobilen und Wohnwagen lockert sich auch mal das ein oder andere Schräubchen, bzw. müssen Schrauben ausgetauscht werden, blöd nur, wenn der Schraubkopf mittlerweile total abgenutzt ist, so dass ein Schraubenzieher kaum noch packt.

Aber es gibt einen ganz einfachen Trick, nehmt ein Haushaltsgummi, legt dieses auf den Schraubkopf und nutzt dann den Schraubenzieher. Durch das Gummiband bekommt der Schraubenzieher wieder mehr Grip und packt deutlich besser. Den passenden Pinterest Pin findest Du hier: Pinterest Pin – Schraubköpfe und Gummiband

Handy, Tablet oder E-Reader am Strand

Teure elektronische Geräte wie E-Reader, Tablet oder Handy in Kombination mit Sand… gaaaanz schlechter Plan (darum stimmen ja auch meist diese ganzen vanlife, ich arbeite mit dem Laptop am Strand Bilder nicht, aber psssssst!!!!) Ihr könnt es euch allerdings ganz leicht machen, indem ihr die Geräte einfach in so einen ganz normalen ZIP-Lock Beutel packt.

Dadurch gelangt kein Sand an die Geräte und ihr könnt trotzdem noch das Touchbad ganz normal bedienen!

Nie wieder Käsemauken

Ich würde mal behaupten, jedes Mädel das längere Zeit frei steht, hat eine Dose Trockenshampoo an Board. Mit diesem Zeug lässt sich die Frise zur Not nämlich wirklich ganz gut ein, zwei Tage länger retten. Aber Trockenshampoo ist nicht nur für die Haare ok, auch für Schuhe ist es super. Sprüht einfach eure Schuhe von innen mit dem pudrigen Zeug ein. Das hilft zum einen gegen Sneaker- Käsefüße im Sommer  und zum anderen riechen auch die getragenen Schuhe nach dem ausziehen viel besser. Nie wieder Gas Alarm im Womo oder Wowa 🙂

Kein Platz zum schnibbeln?

Gerade wenn ihr mit mehreren Personen im Womo oder Wowa reist, sind die Platzverhältnisse immer wieder ein Thema. Wenn euch zum Kochen der nötige Platz zum schneiden und schnibbeln fehlt, zieht die Besteckschublade ein Stück raus und legt ein großes Schneidebrett auf die Schublade, schon habt ihr einen praktischen Platz zum Gemüse schneiden.

Vorsicht… zum schnibbeln ist dieser Tipp wirklich super zu gebrauchen, Schnitzel solltet ihr auf der Schublade allerdings nicht unbedingt flachklopfen. Den passenden Pinterest Pin siehst Du hier: Pinterest Pin – Mehr Platz zum schnibbeln

Wohin mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch?

Kennt ihr dieses Problem auch, wohin mit den dreckigen, frischen Kartoffeln, dem Netz Zwiebeln welches voller Schalen ist oder dem Knoblauch? Zuhause nutzte ich so spezielle Tontöpfe, aber die schweren Dinger stelle ich mir ganz sicher nicht auch noch ins Wohnmobil. Zum Glück gibt es einen ganz einfachen Lifehack.

Kartoffeln könnt ihr super in den ganz normalen Papiertüten aus dem Supermakt lagern (WICHTIG Papertüten, nicht Plastiktüten, da sammelt sich zu viel Feuchtigkeit). Schneidet vorher einige kleine Löcher in die Tüte und legt dann eure Kartoffeln rein. Zwiebeln und Knoblauch könnt ihr natürlich genau so lagern, allerdings nutze ich für eine handvoll Zwiebeln und Knoblauch noch lieber die ganz einfachen Butterbrot Papiertüten. Auch da müsst ihr wieder einige Löcher einschneiden (wer es ganz besonders schön und ordentlich machen möchte nutzt dafür einen Locher). Wenn ihr die Lebensmittel dann dunkel lagert, halten sie sich viele Wochen und alles bleibt sauber.

Tüten wieder verschließen ohne Clip

Einer meiner absoluten lieblings Lifehacks, weil er soooo gut funktioniert. Nicht nur bei Chipstüten, mit ein bisschen Übung klappt das auch bei Reis, Nudeln, oder, oder, oder… Ich könnte jetzt versuchen euch das schriftlich zu erklären, aber das wird mir zu kompliziert! Viel einfacher ist es, wenn ihr ins Video schaut. Ich kann euch sagen, das funktioniert nach einigen Versuchen so super, ich nutze diese typischen Clips nur noch, wenn Produkte wirklich sehr, sehr dicht verschlossen werden müssen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=lAyy7n7TGxc

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Kochen und Grillen

Ein spritzer Zitrone

Ihr benötigt eigentlich nur einen Spritzer Zitrone und es wäre fast schon schade dafür eine ganze Zitrone anzuschneiden? Dann versucht es doch mal so: Rollt die Zitrone sanft über die Arbeitsplatte und steckt dann einen Spieß seitlich in ein Ende der Zitrone. Spieß wieder entfernen und sanft auf die Zitrone drücken. So bekommt ihr frischen Zitronensaft und wenn ihr die Zitrone danach in den Kühlschrank legt, hält sie sich trotzdem noch viele, viele, viele Tage.

Wohnmobil Lifehacks

Zitrone nur einpieksen, so könnt ihr sie noch ewig nutzten.

… Popcorn vom Grill

Ein Tipp der bestimmt auch für alle Kids super ist. Langsam geht ein schöner Grillabend zuende und genau dann ist es Zeit für das Popcorn vom Grill. Nehmt ein großes Stück Alufolie und schüttet einige Popcorn Maiskörner auf die eine Hälfte der Alufolie. Dann die Folie einschlagen und an allen drei Seiten fest verschließen. Wichtig ist, lasst etwas Luft in eurem „Paket“, damit das Popcorn auch ordentlich aufpoppen kann.  Sobald der Grillabend dem Ende zugeht, die Kohle aber noch wärmt, legt ihr euer Popcornpaket auf das Grillrost und schon beginnt das Spektakel.  Sobald das aufpoppen der Maiskörner nach gelassen hat, könnt ihr aus der Alufolie eine Schüssel formen, das Paket vorsichtig öffen, noch etwas Zucker über das Popcorn streuen und schon habt ihr einen super Snack für einen langen Abend.

… Banane vom Grill

Dieser Tipp geht in eine ähnliche Richtung wie der Tipp zuvor. Wenn am Ende eines Grillabends nichts mehr auf dem Grill liegt, die Glut aber noch brennt und ihr noch einige alte Bananen im Womo liegen habt, legt diese so wie sie sind auf den Grill. Also mit Schale und lasst sie von beiden Seiten bräunen. Sobald die Schale von beiden Seiten dunkel ist, schneidet die Schale seitlich auf und löffelt das Mark aus der Banane… SUPER LECKER. Durch die Wärme wird das Mark nochmal doppelt so süß. Wer es ganz besonders machen möchte, kann dazu auch noch einen Joghurt Dipp oder Schokosauce reichen.

Eier und Camping

Gerade wenn es im Sommerurlaub sehr warm ist, kommt es immer wieder vor, dass der Kühlschrank im Womo / Wowa nicht ausreichend runterkühlt. Fragt ihr euch dann auch hin und wieder, ob die Eier im Kühlschrank noch wirklich gut sind?

Dazu gibt es einen Trick! Nehmt eine tiefe Schüssel, füllt diese mit Wasser und legt dort die Eier rein. Schwimmen die Eier an der Wasseroberfläche sind sie alt und sollten auf jeden Fall in den Müll. Schwimmen sie in der Mitte, bzw steigen schon vom Boden hoch, solltet ihr sie auf jeden Fall gut durchbraten oder zum Backen nutzen, liegen die Eier auf dem Schüsselboden oder geht nur der Eierboden etwas hoch, ist alles gut, die Eier sind frisch und ihr könnt sie ohne bedenken essen.

Die passende Pinterest Grafik findet ihr hier: Grafik, sind Eier noch gut?

(Eis)kaltes Weinchen

Abends ein kaltes Weißweinchen trinken… einfach super! Wenn ihr nur ein klitzekleines Eisfach habt, friert doch einfach ein paar Weintrauben ein. Sieht im Glas super aus, der Wein verwässert nicht, er wird schön gekühlt und für ein paar Trauben findet sich immer Platz im Eisfach.

Sorbet schnell selber gemacht

Wieder einer meiner absoluten lieblings Wohnmobil Lifehacks für den Sommer. Nehmt ein Glas Saft, irgendetwas was ihr gerne mögt, mein Favourit, Kirschsaft. Wichtig, der sollte am besten vorher im Kühlschrank gewesen sein.  Das Glas Saft schüttet ihr in einen kleinen ZIP-Lock Beutel und verschließt diesen ordentlich.

Dann nehmt ihr einen zweiten Beutel, am besten einen etwas größeren und legt in diesen den verschlossenen Saftbeutel und dazu Eiswürfeln oder crusht Eis (Tipp, gibt es an jeder Tanke oder meist auch im Campingplatz Supermarkt) und streut dann noch ordentlich Salz auf das Eis (richtig viel, ich sag mal so… 3-4 große EL)!!!

Danach auch den zweiten Beutel gut verschließen und jetzt gehts ans „matschen“. Ihr müsst die beiden Beutel gute 5 Minuten kneten und merkt von Minute zu Minute, wie der Beutel mit dem Kirschsaft gefriert.

Nach guten 5 Minuten ist der Kirschsaft zu leichtem Sorbet gefrohren und bereit zum Löffeln… entweder chic im Schälchen, oder auch direkt aus dem Beutel 🙂 Wenn ihr die Beutel danach gut ausspühlt und trocknen lasst,m könnt ihr sie immer wieder verwenden.

Extra Tipp… wenn euch der Saft nicht süß genug ist, streut hinterher etwas Puderzucker, Agavendicksaft oder Honig auf das Eis. Wenn ihr vorher schon Zucker dazu tut, kann es sein, dass der Saft nicht gut gefriert.

Sorbet aus Saft zum Sommer Camping

ZIP-Lock Sorbet in 5 Minuten

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Camping mit Hund

Kein Wasserpott

Ihr seit mit eurem Vierbeiner unterwegs, die Zunge hängt ihm schon fast zu Boden, an Wasser zu kommen ist kein Problem aber ihr habt das Schüsselchen vergessen. Kein Problem... Füllt eine (LEERE 🙂 ) Kacktüte mit Wasser und stellt die gefüllte Tüte vorsichtig auf den Boden. Das klappt gut und der Hund kann endlich saufen, saufen, saufen 🙂

Falsche Leine

Nutzt ihr manchmal auch so eine kurze Leine mit Handschalufe? Diese Leinen sind ja meist besonders „schick“, aber auch extrem unpraktisch, denn durch die Handschlaufe kann man die Leine nicht mal eben irgendwo befestigen. Aber zum Glück gibt es auch hier einen einfachen Trick. Klickt entweder einen extra Karabiener an die Leine, oder nutzt den von dem Tütenspender, den die meisten ja eh an der Leine befestigt haben.

So könnt ihr die Leine um jede Armlehne oder Straßenlaterne binden, wenn der Hund mal einen Moment warten muss.

Zeckenplage

Ihr kommt vom Spazierengehen zurück und schon beginnt das große Zeckensuchen. Gerade bei Hunden mit dunklem Fell sind die kleinen Mistviecher kaum zu erkennen. Viel einfacher ist es, wenn ihr eine Fusselrolle nehmt. Streicht euch und den Hund mit diesen ganz einfachen Fusselrollen ab und schon bleiben mögliche Zecken auf dem Fell an der Rolle kleben. Das geht viel schneller und klappt wirklich gut.

Allerdings… ihr solltet die Rolle immer in Wuchsrichtung des Fells ziehen, sonst kann es schonmal ziepen, vor allem bei längerem Fell.

Zu allen drei Hundetipps findet ihr die passenden Pins hier: IsasWomo Pinterest Board – Lifehacks Womo Alltag & Hund

So, das waren sie auch schon, meine 20 besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks. Wenn ihr noch mehr solcher Tipps sehen möchtet, schaut euch einfach mal auf meinem Lifehack Pinterest Board um, dort findet ihr noch viele, viele weitere Tipps zum Thema Camping und Ordnung auf kleinstem Raum. Das gesamte Wohnmobil Lifhacks Board findet ihr hier: Wohnmobil Lifehacks Board von IsasWomo

Mittlerweile ist IsasWomo bei Pinterest relativ stark vertreten, wenn ihr euch also für meine Artikel oder viele, viele tolle Reisetipps, super Reiseblogs und Tricks interessiert, schaut doch einfach mal durch meine Boards, dort findet ihr alles von deutschsprachigen Reisebloggern, Wohnmobil DIY, Hunde Verhalten bis Solo Travel. Alle IsasWomo Pinterest Boards

Ihr möchtet diesen Artikel selber auf euren Boards pinnen? Kein Problem, ein passender Pin ist bereits hinterlegt, ihr müsst nur noch unten auf den Pinterest Button klicken.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Campingurlaub und… nicht verzagen, egal wie große das Problem ist, schon Mc Gyver wusste… es gibt für alles im Leben einen Lifehack 🙂

Hauptsache ist… ihr bleibt gesund !

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Allein als Frau mit dem Wohnmobil verreisen

Allein als Frau mit dem Wohnmobil on Tour – Anforderungen und Erwartungen

Momentan sitze ich in Büsum bei einem Bäcker und trinke in Ruhe Kaffee. Dabei gehen mir aber einige Erlebnisse der letzten Tage nicht aus dem Kopf und ich stelle mir immer wieder die Frage… muss ich das? Gehört das zum “Anpassen” an ein Camper, alleinreisenden und “sozial” Leben ? Sollte ich mich wirklich so verändern, damit ich allein als Frau mit dem Wohnmobil unterwegs “dazu gehöre”?

Gas Überfall auf Camper, furchtbares Ereignis oder Märchen?

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Ich glaube, schon seit dem ersten Tag an dem ich mich über Camping und Wohnmobile informiert habe, habe ich auch von den “Geschichten” über mögliche Gas Überfälle beim Camping gelesen.

Aber was ist an diesen Geschichten wirklich dran?

Ich habe mich in den vergangenen Wochen durchs Netz gewühlt, mit Polizisten gesprochen und war zur Recherche für diesen Artikel sogar im Darknet unterwegs.

13 Orte zum frei stehen in Schweden

Frei stehen in Schweden – Meine 13 schönsten Orte für Dich!

Frei stehen in Schweden… wenn ihr bisher noch nicht in Schweden on Tour wart, habt ihr wirklich etwas verpasst!

Entspannter Straßenverkehr, nette, hilfsbereite Leute, viele Seen und Wälder und zudem die Möglichkeit fast überall ein schönes Plätzchen für das Wohnmobil zu finden. Darum dreht sich heute alles um 13 besonders schöne Orte zum wild campen und frei stehen in Schweden!

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Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – In wenigen Wochen beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und der Camping Boom ist immer noch riesengroß. Schon seit Wochen sind die meisten Wohnmobil Vermieter für die Ferien komplett ausgebucht und sobald der große Startschuss “Ferienbeginn” startet, werden tausende Camper durch Europa cruisen und ihren ersten Road Trip erleben.

Auch wenn es momentan fast überall in Europa brechend voll ist, was Stell- und Campingplätze betrifft, ist so eine Womo Tour für mich immer noch die schönste Form zu reisen und ich hoffe doch sehr, dass auch DU diese Reiseform zu lieben lernst.

Ich selbst bin vor einigen Jahren gestartet und hatte aaaabsolut keine Ahnung vom campen, geschweige denn von Wohnmobilen. Es gibt sie zwar, die wuuuunderschönen Bilder un Werbespots, in denen Camper einfach so direkt an einem einsamen Strand stehen und ein großes Lagerfeuer die Nacht erhellt. Wie schön, wie wunder, wunder schön! Doch leider ist das eben die Werbung und auch wenn eine Wohnmobiltour in Realtität mehr Freiheit verspricht als ein normaler Pauschalurlaub, gibt es doch den ein oder anderen Punkt, den jeder Camper wissen sollte und die auch Du auf Deiner ersten Womo Tour beachten solltest. 

Dabei dreht sich diese Hilfe für die erste Wohnmobil Tour nicht um Stellplatz Regeln oder wie der Alltag auf einem Campingplatz abläuft. Hier geht es um 5 Punkte die für Deine Reiseplanung als Neu-Camper und die Tage vor Ort  wichtig sind… zu Deiner Sicherheit und der Sicherheit Deiner Familie!

Also, wenn Du zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet oder gekauft hast und bald zum ersten Mal los tuckern möchtest, sind hier 5 wichtige Tipps, die Du unbedingt beachten solltest:

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour und die falschen Vorstellungen an so eine Reise

 

Vielleicht geht es Dir genau so wie vielen, vielen anderen Neu-Campern, Wenn Du an einen Road Trip mit einem Wohnmobil denkst, denkst Du vielleicht an die absolute Freiheit. Du fährst Orte an die Du liebst oder erleben möchtest, stellst dort irgendwo das Wohnmobil ab und hast einfach eine gute Zeit. Abends fällst Du in Dein Bettchen und schläfst eben genau dort, wo Du dich gerade befindest.

Sorry…auch wenn ich Deinen Traum jetzt ein kleines bisschen zerstören muss aber so einfach ist ein Road Trip mit einem Wohnmobil schon lange nicht mehr, diesen Zahn muss ich Dir leider ziehen.

In ganz vielen europäischen Ländern ist das Frei stehen (so nennt man das, wenn Du außerhalb von Stell- oder Campingplätzen schläfst) mittlerweile offiziell verboten und wenn es nicht allgemein verboten ist, gelten meist ganz spezielle Regelungen. So ist es z.B. in Deutschland erlaubt eine Nacht zur „Wiederherstellung der Fahrbereitschaft“ im Wohnmobil zu übernachten. Was dann aber (wenn man es ganz genau nimmt) auch bedeutet, dass Du z.B. kein Alkohol getrunken haben darfst. Bei dieser Regelung geht es also ganz genau genommen, wirklich nur um die volle wiederherstellung Deiner Fahrtüchtigkeit auf Grund von Erschöpfung. 

In Frankreich ist die Regelung wieder eine andere… hier darfst Du zwar offiziell noch frei stehen, aber unter keinen Umständen in der Nähe von Küsten, in Naturschutzgebieten, an Sehenswürdigkeiten oder eben dort, wo es durch weitere Hinweisschilder verboten ist. Wer dennoch an solchen Orten übernachtet, muss mit einem nächtlichen Besuch der Polizei rechnen und das kann RICHTIG teuer werden (in ganz üblen Fällen liegt die Strafe bei weit über 1000 Euro!). 

Wie die einzelnen Regelungen in Europa so aussehen, kannst Du in diesem Artikel erfahren: Frei stehen & wild campen in …?

An eigentlich ALLEN Frei-Steh-Plätzen gilt aber, Campingverhalten verboten. Das bedeutet, wenn es Dir überhaupt erlaubt ist im Wohnmobil zu übernachten, darfst Du aber nicht z.B. vor dem Wohnmobil sitzen, die Markise ausfahren oder gar grillen o.ä. 

Zu den allgemeinen Regelungen kommt seit einigen Jahren auch noch das Problem des immensen Campingbooms. Aktuell sind HUNDERTTAUSENDE Camper in Europa unterwegs und leider gibt es immer wieder Camper, die können sich einfach nicht benehmen.   Was zu Folge hat, dass es immer weniger Orte gibt, an denen man ohne größere Probleme frei stehen kann. Zum einen möchten Gemeinden, dass die örtlichen Stell- und Campingplätze genutzt werden, zum anderen beschweren sich auch immer wieder Anwohner darüber, dass zig Wohnmobile die öffentlichen Parkplätze blockieren, Camper ihren Müll nicht vernünftig entsorgen oder gar (und das ist ein absolutes NO GO!!!!) ihre Toiletten und Abwassertanks einfach in öffentlichen Gullies oder gar in der Natur entsorgen.

Vielleicht hast Du dich schon auf Instagram umgesehen und ja, ich weiß auch, dass es immer noch viele Camper gibt die wochenlang frei stehen. Ich sage mal so, darunter gibt es einige, die den Sinn des frei stehens verstanden haben, niemanden stören, irgendwo weit weg von Touri Orten, Städten oder beliebten Küstenabschnitten stehen und große Tanks haben, um nur alle paar Wochen entsorgen zu müssen. Alles andere, vor allem das frei stehen in Gruppen auf öffentlichen (Strand) Parkplätzen führt leider einfach nur dazu, dass diese Orte immer häufiger durch Schranken und Schilder komplett für Wohnmobile gesperrt werden. Schönen dank!

 

Camping in den Sommerferien - Tipps für den erste Camping Urlaub

Diese typischen vanlife Instagram Bilder sehen toll aus, haben aber zumindest in Europa wenig mit der Realität zu tun.
Photo by: mahir-uysal -unsplash

 

Extra Tipp aus dem Camping Knigge: Wenn ihr seht, dass an einem “Frei-Steh Ort”  (z.B einem kleinen Parkplatz, oder einem schmalen Feldweg) bereits ein Wohnmobil (oder gar 2-3 Wohnmobile) stehen, dann stellt euch bitte NICHT auch noch dazu! Wer frei stehen möchte, sollte dies auch alleine tun und das am besten außerhalb von Ortskernen, Strandparkplätzen oder ähnlichem!!! Frei stehen im Landesinneren, an einem unscheinbaren Ort mitten in der Pampa ist auch heute noch möglich. Wem das aber zu langweilig oder zu unsicher ist, wer Kontakt zu anderen Campern sucht oder den kurzen Weg zum Bäcker, Shops und Cafes, der sollte sich am besten einen Stell- oder Campingplatz suchen. “Kuschel Camping” an öffentlichen Orten sorgt für aufsehen! Ein einzelnes Wohnmobil wird für eine Nacht viel eher von Anwohnern, Förstern und der Polizei verschont, als eine ganze Gruppe von Campern.

Leider ist es aber auch so, dass Stell- und Campingplätze durch den extremen Boom immer voller werden. Wenn Du also z.B. an einem Freitagabend im Sommer einen Stellplatz anfährst, musst Du damit rechenen, dass der gesamte Stellplattz bereits belegt ist.

Gerade in den Monaten zwischen April und Oktober sind die Plätze voll, vorallem wenn Du dich an einem beliebten Ort an Küsten, Seen, Wäldern, großen Städten oder Sehenswürdigkeiten befindest. Wenn Du also mit Kindern reist und ihr gerne einen sicheren Platz an einem schönen Ort haben möchtet, ist es mittlerweile ratsam die Campingplätze weit im vorraus zu reservieren. Einige Campingplätze in Kroatien haben dieses Jahr zum Beispiel bereits im März verkündet, dass sie für die Sommerferien voll belegt sind. Wer erst abends vor Ort auf die Suche geht, muss damit rechenen auch mal 2,3,4, oder 5 Camping bzw. Stellplätze anfahren zu müssen.

Extra Tipp: Frühzeitiges Anreisen ist immer von Vorteil! Gerade innerhalb der Sommermonate kann ich Dir nur den Tip geben bis Mittags anzureisen und die Wochenenden an einem Standort zu verbringen.

Noch ein letzter Satz zu diesem Thema. Leider ist es mittlerweile an vielen Orten auch einfach nicht mehr sicher, Diebesbanden haben es gerne auf schlafende Camper abgesehen.. Bitte bedenke den Punkt Sicherheit auch immer bei der Wahl Deines “Frei-Steh-Platzes”. Mehr über dieses Thema in einem der weiteren Punkte. 

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – die richtige Wahl des Campingplatzes

 

Dieser Punkt ist für Dich dann wichtig, wenn Du einen Großteil Deines Urlaubes auf ein und demselben Campingplatz verbringen möchtest, Du also am besten diesen Platz vorab reservierst (und damit häufig auch einen Teil der Campingplatzkosten bezahlen musst) und Du zudem besondere “Bedingungen vor Ort” suchst. In dem Fall solltest Du dich vorab ganz genau über die verschiedenen Campingplätze informieren. Denn wenn Du noch glaubst, Campingplatz ist gleich Campingplatz, dann kann ich Dir sagen… DEM IST NICHT SO!!! Mittlerweile gibt es eigentlich fast genau so viele verschiedene „Campingplatz Arten“, wie es auch Hotels gibt.

Es gibt z.B. 5 Sterne Campingplätze mit ALLEM DRUM UND DRAN… diese Plätze gleichen teilweise kleinen Dörfern.

Hier findest Du Supermärkte, Friseure, Ärzte, Bäckereien und Cafes, sowie riesige Poollandschaften und Wellnessbereiche direkt auf dem Platz.

Es geht aber auch ganz anders, es gibt auch ganz kleine Campingplätze, mit ganz viel Ruhe, alles befindet sich mehr oder weniger auf einer Wiese und bis auf einen Sanitärbereich gibt es kaum anderen Service. Campingplätze sind also ganz, ganz verschieden und das solltest Du vorab wissen und einplanen.

Reist Du mit Kindern, sind spezielle Campingplätze samt Animation, Kids Club und vielen verschiedenen Angeboten wahrscheinlich genau das richtige, oder Campingplätze die einem Bauernhof gleichen werden auch gerne von Eltern gebucht..

Bist Du eher lärmempfindlich, dann solltest Du vielleicht mehr Wert auf ruhige Plätze, ohne Animation, ohne Partys, ohne besondere Spielplätze usw. legen. Reist Du mit Hund, musst Du natürlich vorab abklären ob Hunde auf einem Platz überhaupt erlaubt sind und als aller letztes bleibt natürlich die Frage, wie viel Geld darf so ein Platz für Dich kosten? Denn auch bei den Kosten gibt es himmelweite Unterschiede, es gibt Campingplätze die pro Nacht 15-25 Euro kosten, es gibt aber auch Plätze die pro Nacht 70-80 oder gar (das war bisher das teuerste was ich je in Dänemark gesehen habe) 306 Euro pro Nacht (!!!) kosten.

Wenn Du also zu Deinem ersten Road Trip bzw. Campingurlaub startest und Du weist, Du bleibst einige Tage auf ein und dem selben Platz, (wirst also nicht ständig weiter Touren) dann informiere Dich vorab genau über die Campingplätze in Deiner bevorzugten Urlaubsregion. Überleg Dir genau welcher Platz auf Dich, Deine Familie und die Bedürfnisse aller am besten zutrifft.

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Freizeitangebote auf Campingplätzen können hohe extrem Kosten erzeugen.
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Wenn Du in der Nebensaison reist, also außerhalb der Ferien, gibt es die Möglichkeit spezielle Rabattkarten zu nutzen. Diese Karten können sich echt lohnen und machen sich oftmals bereits ab der 3. Nacht bezahlt. Einen guten Überblick über die aktuellen Camping Rabattkarten findest Du hier: Camping Rabattkarten 2018 

Extra Tipp 1: Es gibt mittlerweile einige wirklich gute Camping Blogger die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben und super hilfreiche Tipps und Campingplatz Beschreibungen veröffentlichen. Neben den großen Magazinen wie Pro Mobil bzw. den passenden Social Media Gruppen auf Facebook oder Pinterest, findest Du z.B. unter den Google Suchergebnissen wie Familiencamping Blog, Camping mit Hund Blog oder Wohnmobil Alleinfahrer Blog tolle Campingplatz Beschreibungen für Familien, Paare, Camper mit Hund oder Alleinreisenden. 

Extra Tipp 2: Wenn Du dich für einen Campingplatz entscheidest, der viele besondere Extras  bietet wie z.B. einen Wasserrutschenpark, Wassersport, Stand Up Paddling, Banana Boat fahren oder sowas wie einen Kinder Abenteuer Kletterpark (es gibt unzählige weitere Angebote) infomiere Dich vorab GANZ GENAU was in den allgemeinen Campingplatzkosten enthalten ist. Häufig werden solche Zusatzleistungen zwar grooooß beworben, vor Ort musst Du dann aber feststellen, dass jedes Kleinigkeit  für „teuer Geld“ extra bezahlt werden muss.

Das kann gerade für Familien extrem ins Geld gehen. Es gibt aber auch Plätze, auf denen die Campingplatzgäste die Attraktionen auch wirklich kostenlos nutzen dürfen, die Attraktionen sind also in den Kosten mit inbegriffen. Wie das jetzt bei Deinem favourisirten Platz genau aussieht, erfährst Du nur durch informieren und genau recherchieren.

Extra Tipp 3: Die meisten Campingplätze müssen teilweise vorab bezahlt werden und die restliche Gebühr dann vorort. Wenn möglich,schau dass Du den gesamten betrag erst bei Abreise bezahlst. So hast Du immer noch eine Möglichkeit, ein „Druckmittel“, in der Hinterhand sollte auf dem Platz mal alles verkehrt laufen.

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Thema Routenplanung

 

Wenn Du ein ganz normales Wohnmobil (ganz gleich welches Modell)  gemietet hast oder gar einen retro Campervan (z.B. einen alten VW Bulli, übrigens tolle retro Bullies kannst Du z.B. hier mieten: Old Honk – Retro Bullies aus Hamburg)  musst Du unbedingt VIEL MEHR Fahrtzeit einplanen, als Du es vielleicht von einem PKW gewohnt bist. 

Leider lernen ich immer wieder Neu-Camper kennen, die sich z.B. vorgenommen haben ihren Urlaub im Süden Frankreichs zu verbringen. So weit, so schön… natürlich war Ihnen vorab klar, dass so eine Fahrt in den Süden lange dauert und teilweise anstrengend werden kann, ABER…die Fahrt bbzw. Fahrtzeit mit einem Wohnmobil ist NICHT zu vergleichen, mit der Fahrt in einem PKW!!! Du benötigst mit einem normalen Wohnmobil oder gar Bulli deutlich, deutlich mehr Zeit und je nach Wetterlage ist die Fahrt,  durch z.b. Wind, viel anstrengender.

Es ist leider wirklich so, hast Du auch nur mittelstarken Gegenwind oder Seitenwind, merkst Du dies auf einer Wohnmobil Tour deutlich! Erst recht wenn Du dich für ein Alkoven Mobbil entschieden hast. Obwohl sich an Deiner Art zu fahren nichts verändert hat, fährt das Womo plötzlich z.B. nur noch knapp 100 km/h, Du kommst kaum an einem LKW vorbei, oder Du musst das Lenkrad auf jeder Brücke bzw. in den nicht windgeschützten Autobahn Abschnitten festklammern, weil der Seitenwind so deutlich greift.

Wenn Du mit einem normalen Auto z.B. nach Südfrankreich fahren möchtest, dann ist es auch mal durchaus möglich die Strecke an einem laaaangen Tag zu schaffen..

Das ist aber mit der Fahrt in einem Wohnmobil nicht zu vergleichen!!!

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour in den Ferien

So ein alter VW Bulli ist super cool, aber plant unbedingt viel Fahrtzeit ein.
Photo by: christopher-miles- unsplash

 

Es kam in den letzten Jahren so oft vor, dass ich junge Camper kennengelert habe die vollkommen platt am Urlaubsort ankamen, weil sie dachten, sie fahren mal eben zügig in den Süden und haben dann z.B. 10 entspannte Tage vor Ort.

Leider kamen die Neu-Camper dann aber so platt am Urlaubsziel an, dass es erstmal 3-4 Tage gedauert hat, bis beide die Anfahrt verdaut hatten. Da die Rückfahrt eigentlich ähnlich vorgeplant wurde, beide dann aber einsehen mussten, dass ihr Plan so nicht funktionieren würde, mussten sie also alle Pläne vor Ort ändern, zum Teil die letzten beiden Nächte auf einem Campingplatz abbrechen, obwohl diese Nächte bereits bezahlt wurden und früher als eigentlich geplant abreisen. Ansonsten kämen sie wahrscheinlich  ohne jegliche Urlaubsentspannung zuhause an. 

Ich kann Dir also nur den Tipp geben, plane Deine Anfahrt anders, als wenn Du mit einem normalen PKW verreisen würdest!!!! Ich selbst sehe sogar zu, dass ich nicht mehr als maximal 300-400 km am Tag fahre. Ich würde aber sagen, bis ca. 600 km am Stück, samt Stau usw., kannst Du mit einem Womo noch ganz gut packen.

Alles was darüber hinausgeht, wird wirklich sehr anstrengend! Plane also lieber so, dass Du im Umkreis von max. 600 km einen netten Stellplatz oder Campingplatz anfährst (achte auf die Öffnungszeiten des Campingplatztes, nicht das Du erst spät ankommst und dann vor der geschlossenen Schranke stehst), hab dort einen schönen Abend und eine entspannte, gute Nacht, bevor es am nächsten Tag ausgeruht weiter geht.

Das ganze verhält sich etwas anders, wenn Du einen Kastenwagen gemietet oder gekauft hast. Die Kastenwägen fahren meist deutlich schneller und auch die Seitenwinde/ Gegenwinde greifen vergleichsweise weniger stark. Dennoch kann ich Dir auch hier nur den Tipp geben, plan nicht so lange Strecken ein, sonst wird Dein erste Road Trip alles, aber sicher keine Erholung.

Insgesamt gilt, weniger ist mehr. Wenn Du eine ganz normale Reisezeit von 10-14 Tagen hast, plan auch in der Urlaubsregion nicht zu viele Stopps bzw. Sehenswürdigkeiten ein. Wenn Du über den Daumen gepeilt, jeden 3. Tag ein Stück weiter fährst und so Deine Tour planst, sollte Dein erster Road Trip mit einem Wohnmobil einen schönen Mix zwischen sehenswerten Touri-Highlights, Abenteuer und Urlaubsfeeling beinhalten..

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Parken & Übernachten während der Tour

 

Du möchtest auf Deiner ersten Wohnmobil Tour ins Ausland fahren und hast eigentlich vor, so lange zu fahren wie möglich und dann einige Stunden auf einem Rasthof zu schlafen? Dann gibt es nur eine Regel… MACH DAS NICHT!!!!

Jedes Jahr wieder werden hunderte Camper während des Übernachtens auf Rasthöfen bestohlen. Du hast es mit absolut professionellen Diebesbanden zu tun, die so leise in das Wohnmobil bzw. den Wohnwagen einbrechen, dass Du davon wirklich nichts mitbekommst. Morgends ist dann die Aufregung groß, weil sämtliche Wertsachen gestohlen wurden. ÜBERNACHTE NIEMALS AUF RASTHÖFEN!!! Und das gilt mittlerweile eigentlich für jedes Land, ganz, ganz besonders aber für Süd-Europa. Du ärgrst Dich dumm und dämlich, wenn Du es doch machst und ausgeraubt wirst.

Fahr am besten frühzeitig einen Stellplatz oder Campingplatz an, übernachte dort in Ruhe, erhol Dich und dann geht es am nächsten Tag entspannt und gut gelaunt weiter. Sollte es wirklich mal so sein, dass Du so spät dran bist, dass die Campingplätze bereits geschlossen sind (z.B durch eine stundenlange Vollsperrung), dann fahr zumindest IMMER von der Autobahn ab und übernachte irgendwo in der Einöde, auf einem Feldweg, im Wohngebiet oder Industriegebiet. Diese Bereiche sind auf jeden Fall sicherer (Diebsbanden wollen natürlich möglichst viele Camper bestehlen und fahren somit nur seltenst durch die Einöde) als die Rastplätze oder Autohöfe direkt an den Autobahnen. Mittlerweile gibt es Rasthöfe im Ausland, die direkt einen Leitfaden für bestohlene Camper in verschiedenen Sprachen unter der Ladentheke liegen haben. Es handelt sich also nicht um wenige Einzelfälle, sondern um viele hundert Camper pro Jahr!!!

Und noch ein letzter Satz zu diesem Thema… Du hast von Überfällen auf Camper durch Betäubungsgas gehört? Ich habe lange über dieses Thema recherchiert und sage Dir hier:  Gas Überfalle auf Camper – Was ist da wirklich dran?    warum diese Gasüberfälle sehr, sehr, sehr, unwahrscheinlich sind und wie Du dich am besten schützen kannst. 

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Wer wild campen möchte, sollte ruhige und einsame Plätze suchen.
Photo by brina-blum-unsplash

 

Neben dem Übernachten auf Rastplätzen solltest Du aber auch beim parken Deines Womos einige Dinge beachten. Wenn Du z.B. einen dieser typischen Strand oder City Parkplätze nutzt, solltest Du Deine Wertsachen am besten mitnehmen oder zumindest sehr, sehr gut verstecken. Bei gut zu transportierenden Dingen wie Laptops, Kameras und Kreditkarten gilt aber immer, alles mitnehmen. Wohnmobile werden mit Vorliebe auf solchen Strand- und Cityparkplätzen aufgebrochen.  

Wenn ihr im Süden Europas unterwegs seid, gibt es noch ein weiteres Problem. Dort werden immer wieder Wohnmobile und Wohnwagen auf Supermarktparkplätzen aufgebrochen und “ausgeräumt”. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist es wirklich ratsam, dass eine Person am Womo bleibt, während die Andere eben einkaufen geht. Übrigens… selbst Vierbeiner helfen da nicht wirklich weiter. Wie ich gehört habe, checken diese Diebe ganz schnell, welcher Hund ein Problem darstellt und welcher Vierbeiner sich über den “unvorhergesehenen Besuch samt Leckerlie” sogar freut 😉

Extra Tipp 1: Ich habe schon von Campern gehört die ganz bewust eine kleinere Summe Bargeld (ich sag mal ca. 50 Euro) gut sichtbar in das Wohnmobil legen, damit Diebe sich dieses Geld schnappen, aber zumindest alles weitere unbeschädigt lassen. Ob dieser Tipp wirklich hilft, ich kann es Dir nicht sicher sagen, aber ich finde die Idee zumindest nicht soooo schlecht.

Extra Tipp 2: Wenn Du einen Stop auf einem Rasthof einlegst, behalte Dein geparktes Womo immer etwas im Auge. So ein Womo/ Wowa Einbruch geht RUCK ZUCK, darum solltest Du Dein vollbeladenes Womo, mit all Deinen Wertsachen, niemals einfach abstellen und Dich dann gedankenlos weit entfernen. In Ruhe auf dem Rasthof essen gehen und dabei das Womo längere Zeit komplett aus den Augen lassen… keine so richtig gute Idee!

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – gut vorbereitet fahren

Mir geht es genau so, wie es auch hunderte Postings in den sozialen Medien beweisen, Womo/ Wowa fahren macht hungrig!!! 🙂

Wenn dazu auch noch zig Kilometer Stau und zähfließender Verkehr kommen, dann ist es gleich doppelt wichtig etwas leckeres an Board zu haben, um die gute Laune (und auch die Konzentration) bei allen Reisenden zu halten.

Damit Du nicht an jederm 3. Rasthof halten musst und in Versuchung kommst die teuren Lebensmittel am Rasthof zu kaufen, fahr vorbereitet los. Das gilt natürlich auch für die Fahrten von Spot zu Spot. Gekühlte Getränke, eine große Kanne Kaffee, Gemüsesticks zum Knabbbern, Wraps, Salate im Weckglas und das ein oder andere Stückchen Schoki, eigenen sich super für den kleinen Hunger unterwegs. 

 

Tipps und Hilfen für die erste Wohnmobil Tour zur Ferienzeit

Entspanntes Fahren und viele Pausen gehören einfach zu einer Wohnmobil Tour dazu
Photo by: ramiro-mendes-unsplash

 

Dabei gibt es allerdings eines zu beachten. Wenn Du mit Kindern reist, bzw. mit mehreren Personen, die somit  während der Fahrt hinten im Womo sitzen müssen, rechne damit das diesen Leutsch schlecht werden könnte. 

Je nach Modell kann die Fahrt hinten im Womo ziemlich unangenehm werden, denn das Wohnmobil kann während der Fahrt ordentlich schwanken (hat nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit dem Straßenbelag, den Achsen und dem Reifendruck oder, oder). Das es Deinen Mitreisenden dann innerhalb kürzester Zeit schlecht wird, kommt leider sehr, sehr häufig vor.

Darum kann es nie schaden, dass Du vor Beginn Deiner Tour in die Apotheke gehst und Dir Reisekaugummies besorgst, diese helfen eigentlich zuverlässig.

Denk bitte auch insgesamt eine ordentliche Reiseapotheke, gerade wenn Du im Ausland unterwegs bist. Ein Schmerzmittel, ein Mittel gegen Magen/Darm, Desinfektionszeug, Kühlpads, Pflaster und Verbandszeug solltest Du immer an Board haben. Eine komplette Liste zum Thema Reiseapo findest Du hier: Reiseapotheke 10 Tipps für einen gesunden Urlaub

Und noch ein letzter Satz zum Thema Womo fahren… Wenn Du an einem schönen, sonnigen Tag reist, denk unbedingt daran vor der Fahrt Sonnencreme zu nutzen (vor allem für den linken Arm des Fahrers, bzw. dem rechter Arm des Beifahrers.) Wenn Du viele Stunden durch die Sonne fährst (und zudem vielleicht auch noch das Fenster geöffent ist) verbrennst Du sonst ruck zuck.

Extra Tipp 1: Wenn Du vor Tourstart gekochte Nudeln, kleine Gemüsewürfelchen (nach Lust und Laune z.B. Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln oder, oder), 1-2 EL Pesto, etwas Pamesan, eine Messerspitze gekörnte Brühe, Saltz und Pfeffer in ein Weckglas schichtest und dieses dann kurz vor dem Verzehren mit ca. 100 ml heißem Wasser übergiest und ordentlich durchschüttelst, hast Du eine super Pasta für die Pause auf dem Rastplatz.

Extra Tipp 2: Eigentlich denke ich, dass ich diesen Punkt gar nicht betonen muss, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch wenn Du ein super ehrgeiziger Fahrer bist, bitte denk an genügend Pausen!!! Wenn Du mit einem Hund reist, sind diese Pausen noch gleich doppelt so wichtig. Denn dadurch, dass Du deinen Hund natürlich während der Fahrt sichern musst, bzw. viele Hunde während der Fahrt in einer Box sitzen, trinken sie auchz viel zu wenig. Bitte leg mindestens alle 4 Stunden (besser alle 2-.3 Stunden) eine Pause ein und reich Deinem Hund dann eine extra Portion Wasser. Dies kann man übrigens auch super abseits der Autobahn machen, also in der Nähe einer Abfahrt, denn dort gibt es meist irgendwelche Wälder oder Felder an denen Du eine super gassi Runde drehen kannst. Noch mehr Tipps zum Camping mit Hund findest Du in diesem Bereich:  Camping mit Hund – Hilfen für Camper auf 4 Pfoten

 

Mit dem Wohnmobil auf Stell- und Campingplätzen.

Es muss nicht immer Camping in der Wildnis sein. Auch ein Urlaub auf Campingplätzen kann wunderschön, ruhig oder voller action sein.
Photo by: blake-wisz-unsplash

 

Fazit –  eine Hand voller Hilfe für die erste Wohnmobil Tour

 

So eine reise mit einem Wohnmobil ist wirklich etwas tolles und wie es die Branchen Zahlen bestätigen, aktuell absolut IN! Es ist einfach schön ganz kurzfristig entscheiden zu können, was man an einem Tag unternimmt. Es gibt eigentlich kaum eine andere Reiseform die es einem ermöglicht an einem Tag eine Stadt zu besichtigen, am nächsten Tagg die Küste zu erkunden und am übernaächsten Tag einen Spaziergang durch die z.B. Lavendelfelder der Provence zu unternehmen.

Doch so toll eine Wohnmobiltour auch ist, gerade durch die Massen an Campern die aktuell unterwegs sind, gibt es auch immer mehr Punkte die es zu bedenken gibt, bzs. die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Speziell für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen 5 Punkten einen kleinen Einblick in die Womo Welt geben, Dir ein Paar Punkte nennen an die Du als Neu-Camper wahrscheinlich noch nie gedacht hast und Dir trotzdem die Lust auf Deinen Road Trip nicht vermiesen. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Tipps und Verhaltensweisen die Du bedenken könntest oder solltest und auch zum Thema “Camping Knigge” gibt es noch sooooo viele wichtige und nicht so ganz wichtige Punkte. Ich habe mich hierbei aber bewusst bemüht, Dir nur 5 Punkte zu nennen die auch nichts mit einer persönlichen Einstellung zum Thema Camping und Road Trip zu tun haben, sondern diese 5 Punkte sollte wirklich jeder Camper wissen und bedenken.

Wenn Du dich jetzt trotzdem noch für weitere Hilfen, Tipps oder No-Goes interessierst, dann schau Dich doch einfach mal in meinem Camping-Starter Bereich um:

ch wünsche Dir (und Deinen Liebsten) eine super schöne Zeit on Tour, ein bisschen Abenteuer, viel Entspannung und noch mehr Genuss für alle Sinne.

 

Kommt gut wieder zuhause an und

 

BLEIB GESUND, DEINE

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Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Mich erreichen fast täglich neue Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern und bevor das irgendjemand in den falschen Hals bekommt… ich finde eure E-Mail total super und freue mich über jede einzelne! Denn für mich ist das immer wieder ein Zeichen dafür, dass ich euch „erreiche“ und ihr mir auch (zumindest ein klitze kleines bisschen) Vertraut.

Dennoch haben mich all eure Fragen auf die Idee gebracht, genau zu dem Thema mal einen ausgiebigen Artikel zu schreiben. Denn ob ihr es gleubt oder nicht, auch wenn ich in den E-Mails immer wieder lese, ich hab da eine total doofe Frage… es sind doch ganz häufig genau die selben Fragen, die den meisten Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern im Kopf herum spuken. Ihr seid also weder doof, noch allein! 🙂

Ich selbst bin ja auch erst ein paar Jahre als Camper unterwegs und auch ich stehe immer wieder vor unbekannten Situationen. Dennoch kann es durchaus sein, dass mein schwaches Hirn über die Jahre die ein oder andere Frage schlichtweg vergessen hat oder ich mit irgendwelchen Begriffen um mich haue, die kein Camping Anfänger versteht.

Ich würde diesen Artikel gerne immer weiter ausbauen und natürlich aktuell halten. Darum wäre es total klasse, wenn ihr euch bei mir meldet, wenn ihr entweder eine Antwort nicht versteht, oder wenn ihr Fragen habt, die hier noch nicht beantwortet wurden.

Es ist egal ob ihr die Kommentarfunktion hier unter dem Artikel nutzt, oder ob ihr mir eine Mail mit euren Fragen an info@isaswomo.de sendet. Je mehr Fragen und Antworten hier zusammen kommen, je besser. 🙂

(Dazu noch ein Hinweis in eigener Sache. Damit die Kommentarfunktion hier auf dem Blog nicht  von irgendwelchen Werbemassen zugemüllt werden kann, werden die Kommentare erst von mir kontrolliert und dann frei geschaltet. Es ist also ganz normal, wenn ihr euren Kommentar nicht sofort nach dem senden seht, wie gesagt müssen die Kommenatre erst von mir frei geschaltet werden, bevor sie dann öffentlich auf dem Blog zu lesen sind)

 

Hier könnt ihr direkt zu den verschiedenen Themengebieten dieses Artikels springen, so ist es für euch vielleicht einfacher eine bestimmte Antwort zu finden:  

#Urlaubsplanung – Fragen und Antworten rund um die Planung eurer Campingtour, Reiseziel, Stellplatzwahl

#Vorbereitungen – Fragen und Antworten  rund um die direkten Vorbereitungen kurz vor Reisebeginn

#Entsorgung – Fragen und Antworten rund umd die Ver- und Entsorgung auf Stell- und Campingplätzen

#Technik  – Fragen und Antworten rund um die Technik im Womo/ Wowa, von Gas bis Solar

#Alltag – Fragen und Antworten rund um den Alltag im Womo/Wowa

#Geld – Fragen und Antworten rund um das Thema Geld, Kreditkarten, Geld wechseln usw.

#Alleinfahrer – Fragen und Antworten rund um das Thema allein on Tour

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern –

Antworten, Tipps und Hilfen für die erste Reise als Camping Starter!

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Urlaubsplanung, Tour und Stellplatz Wahl:

 

Nutzt Du ein spezielles Wohnmobil Navi? 

Nein nutze ich nicht (mehr). Ich habe noch nie ein spezielles extra Navi genutzt, sondern nutze schon immer und seit Jahren, die NAVIGON App fürs Handy. Ich finde die App klasse, ich finde die Routenbeschreibung sehr gut und auch während der Fahrt komme ich sehr gut mit dem Navi zurecht. Zweimal im Jahr ist die App für ca. 60 Euro im Angebot, ansonsten kostet sie für Europa ca. 90 Euro. Man kann innerhalb der App sämtliche Karten für die verschiedene Länder runter laden, so dass keine mobilen  Daten benötigt werden. Was ich an der App zudem sehr gut finde ist die Suche nach bestimmten Geschäften oder Parkplätzen. Gerade im Ausland bzw. in Städten finde ich die Suche nach großen Parkplätzen z.B. sehr hilfreich, genau so wie die Suche nach Tankstellen, Sparkassen, Geldautomaten oder Rastplätzen.

Außerdem arbeitet die App mit allen bekannten Stellplatz Apps zusammen. Ich kann also nach der Wahl des passenden Stellplatzes in der Stellplatz App auf Route klicken und schon führt mich die Navigon App zum Stellplatz oder Campingplatz. Innerhalb der App kann man sich weitere Produkte für eine einmalige Gebühr herunterladen (auch hier gibt es spezielle Aktionswochen die sich finanziell sehr lohenen). Dazu gehören „Warnung vor Gefahrenstellen“ (z.B. Blitzer, was natürlich nicht erlaubt ist), Stau umfahren und es gibt auch ein spezielles Programm für Wohnmobile. Ganz zu Beginn habe ich dieses extra Womo Programm mal getestet, das funktioniert bestens, aber ich benötige es einfach nicht. Darum habe ich es mir nie komplett gekauft.

Ich stelle das Navi immer so ein, dass ich in der ganz normalen App (also ohne das extra Womo Programm) das Fahrzeug nicht auf PKW sondern auf LKW stelle. So passt die angegebene Fahrzeit insgesammt deutlich besser als bei PKWs (eine Womo Fahrt ist eben immer langsamer als eine PKW Fahrt) und wenn dann ist es mir auch lieber ich benötige weniger Zeit, komme also eher am Ziel an als angegeben, als wenn mir die App z.B. 3 Stunden Fahrzeit anzeigt, ich benötige aber immer mindestens 4 Stunden plus Pausen. Und… durch die Einstellung auf Fahrzeugtyp LKW führt mich das Navi nie durch die ganz kleinen, engen Sträßchen. Es kann maaaaaal vorkommen, dass ich dadurch eine etwas längere Route angezeigt bekomme, aber ich fahre lieber mal 10 Minuten länger und ein Dorf weiter, aber dafür entspannt auf einer größeren Landstrasse, als wenn mich das Navi durch die ganz kleinen Strässchen führt.

Ich bin also seit Jahren mit der Navigon App super zufrieden, sie hat mich immer gut geleitet und ich bin bisher zu 100% happy mit der App, auch wenn die Kosten von 90 bzw. 60 Euro nicht gerade günstig sind. Inbegriffen sind natürlich ständige Updates und neue Karten und wenn ich bedenke wie oft mich diese App schon super geleitet hat, egal ob in Deutschland oder z.B. im tiefsten Schweden ist der Kauf auch ggar nicht mehr sooo teuer.

 

Wie planst Du Deine Touren genau? Also wie entscheidest Du wann Du wo hin fährst?

Ehrlich gesagt plane ich schon seit vielen Jahren meine Touren gar nicht mehr!!! Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass ich mehr Zeit habe als viele andere, dennoch kann ich euch nur den Rat geben es einfach mal ähnlich zu machen. Zumindest dann, wenn ihr nicht mit Kinder reist die ein festes „Abenteuer Programm“ sicherlich toller finden, als in den Tag hinein zu leben oder ihr eigentlich eh vor allem einen speziellen Campingplatz anfahren möchtet, bzw. ihr nicht aus irgendwelchen Gründen an einem speziellen Tag, an einem speziellen Ort sein müsst. In dem Fall lohnt es sich natürlich schon etwas zu planen und auch den Campingplatz zu reservieren. Ansonsten kann ich euch nur ganz, ganz stark ans Herz legen KEINE riesen Touren zu planen, sondern es entspannter anzugehen, dadurch erlebt ihr auch viel mehr!!! Zumal und das ist gerade für euch als Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger wichtig, ihr reist (mal abgeshen vom Kastenwagen) deutlich, deutlich langsamer. 500 km mit einem Womo/ PKW & Wowa zu fahren, braucht viel mehr Zeit, als 500 km mit einem PKW. Da „vertut“ man sich als Campin Starter ganz schnell.

Meine „Planung“ für längere Touren sieht also nur noch so aus: Ich überlege mir irgendein Reiseziel. Dafür ist übrigens Pinterest super! Sagen wir mal als Beispiel, ich möchte eine Tour am franz. Atlantik entlang erleben. Dann schaue ich mich im Netz nur noch nach ganz besonderen Tour Highlights um (auch dafür nutze ich mittlerweile gerne Pinterest) wie z.B. Mount St. Michelle o.ä.  Also Punkte die ich unbedingt sehen möchte. Dann suche ich mir noch einen ersten Stellplatz oder Campingplatz aus, manchmal auch noch einen Platz zum übernachten, je nachdem wie lang der Weg zum ersten Ziel ist. Danach plane ich nur noch von Tag zu Tag… Möchte ich überhaupt weiter fahren? Gibt es etwas in der Region, das ich noch sehen möchte? Wie ist das Wetter, möchte ich zum Strand oder lieber in eine Stadt? So schaue ich von Tag zu Tag wie meine Reise weiter geht. Häufig bieten Stellplatz, Campingplatz oder das nächste Touristenbüro tolle Informationen zu besonderen Highlights der Region. Diese „besonderen kleinen, sehenswerten Dinge“ sind im Netz häufig schwer zu finden, machen die Zeit on Tour aber oftmals ganz besonders schön.

Darum „fahre“ ich für mich, mit der „Tag für Tag“ Taktik am besten.

Was ich allerdings selten mache ist, dass ich einfach ohne irgendein Ziel los fahre. Das bedeutet also, meist übberlege ich mir morgens, zusammen mit dem 2. Kaffee in der Hand, auf was ich an diesem Tag lust habe, das kann sich nämlich über nacht auch nochmal ändern 🙂 . Je nachdem für was ich mich dann entschieden habe, packe ich meine 7 Sachen zusammen und fahre los. Sagen wir mal ich habe mich für eine z.b. Stadt entschieden, fahre ich zuerst in die Stadt, suche mir über das Navi einen passenden Parkplatz und schaue mir dann die Stadt an. Wenn ich mir dann alles angesehen habe und z.B. in einem Cafe sitze, schaue ich auf der App wo es den nächsten für mich passenden, Stellplatz gibt und dort fahre ich dann hin. Habe ich kein besonderes „Zwischenziel“ fahre ich auch mal direkt von einem Stellplatz zum nächsten Stellplatz, eben ganz so wie ich Lust habe. Wenn ich allerdings weiß, dass ich mir eine große, besondere Stadt ansehen möchte, wie z.b. Stockholm. Dann fahre ich direkt den „City Stellplatz“ an und gehe erst nachdem ich dort stehe in die Stadt. Für solche Städte nehme ich mir allerdings auch immer mehrere Tage Zeit.

 

Wie findest Du passende Wohnmobil Stell- bzw. Campingplätze? 

Ich nutze mittlerweile 3 verschiedene Apps, zum einen Campercontakt, dann ProMobil und die ACSI App. Je nachdem welche Form von Stell- oder Campingplatz ich mir als nächstes Ziel so wünsche, nutzen ich die verschiedenen Apps. Wie & wann welche App am besten ist, werdet ihr mit ein bisschen Erfahrung schnell merken. Da gibt es einfach keine klaren Regeln und manchmal schaue ich erst in die eine App und dann nochmal in die andere.

Grundsätzlich kann ich euch aber sagen: Wenn ihr eher einfache, kleine Stellplätze sucht und /oder im Ausland unterwegs seid, bietet Campercontact am meisten Auswahl. Für Stellplätze innerhalb von Deutschland ist Pro Mobil super (die ziehen bei den günstigen, einfachen Stellplätzen auch immer mehr nach, nur im Ausland sind sie noch nicht so gut) und immer wenn ihr einen etwas teureren Stellplatz anfahrt (also sagen wir mal Stellplätze für 15 Euro und mehr die Nacht) lohnt sich ein Blick in die Acsi App, denn es kommt nicht selten vor, dass ihr auf einem Campingplatz mit ACSI Rabattkarte günstiger steht, als auf dem Stellplatz. Wenn ihr einen bestimmten Ort im Auge habt, dort aber in einer der Apps nichts schönes findet, lohnt sich immer ein Blick in die anderen Apps, denn zum Teil unterscheiden sich die Einträge sehr.

Viele weitere Infos zum Thema Stellplatzwahl findet ihr auch hier: Artikel – Wie kann ich die richtigen Stellplätze für mich finden? . Wenn ihr mehr zu den Camping Rabattkarten erfahren möchtet, dann findet ihr diesen Artikel hier: Camping Rabattkarten 2018

 

Muss / kann / sollte ich auf einem Stellplatz reservieren? 

Also das größte Problem ist, dass man auf den meisten Stellplätzen erst gar nicht reservieren kann. Das gilt vor allem für (fast) alle kleineren Stellplätze.

Dennoch gibt es auf manchen Stellplätzen die Möglichkeit zu reservieren. Ob eine Reservierung auf eurem ausgesuchten Stellplatz möglich ist, erfahrt ihr über die Stellplatz Apps. Manchmal kann man auch erst reservieren, wenn man mindesten 3,4,5… Nächte bleibt. Wie gesagt, alle Infos dazu könnt ihr den Stellplatzapps entnehmen. Meist sind Reservierungen nur auf den größeren, privat geführten Stellplätzen möglich. Es gibt ja sowohl Stellplätze die z.B. durch das Tourismusbüro einer Stadt geleitet werden, als auch Stellplätze die von „Privatpersonen“ erstellt und geleitet werden. Um Parzellen auf einem Stellplatz zu reservieren, muss natürlich auch jemand vor Ort sein um eine Parzelle als reserviert auszuzeichnen. Das funktioniert wie gesagt meistens nur auf Stellplätzen die „privat“ geführt werden.

Wenn eine Reservierung möglich ist und ihr wisst, dass ihr z.B. an einem verlängerten Feiertagswochenende auf einem bestimmten Stellplatz stehen möchtet, dann ist eine Reservierung durchaus sinnvoll. Vor allem dann, wenn ihr erst Abends anreisen könnt. Denn gerade an solchen Wochenenden wird es sehr schnell, sehr voll. Wichtig bei den Reservierungen ist allerdings… wenn ihr reserviert, solltet ihr auch wirklich anreisen! Vorsichtshalber mal reservieren ohne sicher zu sein, ob ihr überhaupt dort stehen möchte, ist eine eher blöde Taktik. Ausgenommen sind natürlich irgendwelche „Notfälle“.

Wenn ihr eine Parzelle auf einem Stellplatz reserviert habt und dann vorort ankommt, ist „eure“ Parzelle meist durch einen Zettel und euer Nummernschild gekennzeichnet. Das bedeutet natürlich auch, fahrt ihr auf einen Stellplatz auf, den ihr einfach so, also ohne Reservierung ganz normal angefahren seid, achtet auf mögliche Reservierungen anderer, damit ihr keine reservierte Parzelle belegt.

 

Ich möchte eigentlich gerne frei stehen. Wie finde ich passende Orte zum frei stehen?

Also ich muss ehrlich sagen, tolle Orte zum frei stehen zu finden ist (meiner Meinung nach) nicht so einfach und gehört eher zur „Königsdisziplin“. Ich würde allen Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern empfehlen erstmal auf Stell- oder Campingplätze zu gehen um sich in die ganze Camping Geschichte „einzuleben“. Wenn ihr aber frei stehen möchtet gibt es einige Dinge zu beachten. Als aller erstes solltet ihr klären ob das frei campen überhaupt erlaubt ist. Eine Liste über die meisten europäischen Reiseländer findet ihr hier: Frei stehen / wild campen in … . Davon abbgesehen solltet ihr es unbedingt vermeiden in Naturschutzgebieten oder auf privat Grundstücken frei zu campen. In Deutschland sind diese Gebiete meist deutlich ausgezeichnet, im Ausland sieht dies ganz anders aus. Da die Strafen für wild campen an verbotenen Orten sehr, sehr hoch sein können (wir sprechen im schlimmsten Fall über einige tausend Euro) solltet ihr darauf wirklich achten. Wenn ihr das alles abgeklärt habt, hier ein paar Tipps um Orte zu frei stehen zu finden:

Ich nutze vor allem Google Maps oder noch besser, einen ganz normalen „Lageplan“ den ihr an den Touri Informationen bekommt. Dort schaue ich immer gerne nach „Sackgassen“, also Stichstrassen die zum Strand, See, in den Wald o.ä. führen. Ganz häufig befinden sich am Ende dieser Sackgassen kleine Parkplätze, die Abends meist leer werden und auf denen ihr gut übernachten könnt. Ansonsten noch ein Tipp… Fragen ist IMMER besser, als einfach tun! Ich stand Nachts auch schon auf z.B. Museenparkplätzen o.ä.. Wenn ihr nett fragt, ob ihr dort vielleicht eine Nacht stehen bleiben dürft, bekommt ihr manchmal auch sehr nette Antworten. Solche Plätze solltet ihr aber nie ohne vorab zu fragen nutzen! Viele dieser Orte werden Nachts bewacht und es ist nicht schön, wenn plötzlich mitten in der Nacht der Wachdienst klopft und euch vom Hof jagt. Vorsicht vor Supermarktparkplätzen, wenn es dort keine extra Wohnmobilstellplätze gibt, besser nicht stehen bleiben, könnte teuer werden.

 

Was machst Du wenn Dir ein Ort, ein Stellplatz bzw. ein Campingplatz nicht gefällt, oder Du keinen Platz mehr bekommst?

Wenn ich mich auf einem Platz nicht wohl fühle nutze ich einfach die Apps und suche mir einen neuen Platz. Alle Stellplatz Apps haben so etwas wie eine „Umkreissuche“. Da kann man also z.B. eingeben, dass die App Stellplätze im Umkreis von z.B. 30 km anzeigt und dann suche ich mir einfach einen neuen Platz.

 

Können wir auf längeren Fahrten auf einem Rastplatz übernachten?

Eine ganz, ganz wichtige Frage und meine klare Antwort… NEIN!!! NIEMALS!!! MACHT DAS NICHT!!!

Wer auf einem Rasthof übernachtet oder ein längeres „Schläfchen“ einlegt, muss einfach damit rechenen ausgeraubt zu werden! Und nein, das sind keine üblen Einzelfälle sondern kommt in MASSEN vor! Es gibt mitlerweile soggar Rastplätze die haben einen Vordruck für eine Anzeige in mehreren Sprachen im „Schrank liegen“, weil so ein Diebstahl mehrfach die Woche geschieht.

Immer wieder stellen Betroffene dann die Frage, ob sie mit Gas betäubt wurden? Diese Betäubungsgas gehört seit Jahrzehnten nzu den ganz großen Camper-Mythen. Ihr habt es mit absoluten Profi Banden zu tun, während ihr schlaft, steigen die so schnell bei euch ein, dass ihr es nicht bemerken werdet. Hinterher ist der Schaden dann doch recht groß! Über das Thema Betäubungsgas habe ich Wochen und Monate Recherchiert, habe mit einem Anästhesisten, dem ADAC und der Gewerkschaft der Polizei gesprochen und war sogar im Darknet unterwegs, den Artikel findet ihr hier: Gas Überfall auf Camper – Was ist wirklich dran?

Geht dieses Risiko eines Diebstahls nicht ein!!! Übernachtet auf keinen Fall auf Rasthöfen! Fahrt von der Autobahn ab, stellt euch in das nächste Wohn- oder Industriegebiet und schlaft dort sicher!

 

Kennst Du den Landvergnügen bzw. France Passion / Passion Spain Stellplatzatlanten? Hast Du Erfahrungen?

Ja, ich habe alle drei Stellplatzatlanten bereits getestet. Mal eben zu Info: bei diesen Stellplatzantanten handelt es sich um ein besonderes Stellplatz System. Man kauft sich einmal im Jahr so einen Atlas (also den, den man nutzen möchte), bekommt dadurch eine Karte für das aktuelle Jahr und kann dann, ohne weitere Kosten, die Stellplätze nutzen. Das besondere an diesem System ist, dass es sich bei den Plätzen immer um Bauernhöfe, Bio-Höfe, Weingüter oder ähnliches handelt. Meine Erfahrungen: Also, das ganze System an sich klingt eigentlich sehr gut wie ich finde und ich muss auch dazu sagen, ich habbe mir die Atlanten das letztemal vor 3 Jahren gekauft, es kann sich also zwischenzeitlich einiges getan haben. Was ich mittlerweile oft mitbekommen habe, der Campingboom macht auch vor diesen Bauernhof Plätzen nicht halt, es ist also nicht unbedingt immer so ruhig und idyllisch wie man sich das jetzt vorstellt, es kann auch hier sehr voll werden oder aber die Plätze sind bereits komplett belegt. Allerdings… einige dieser Stellplätze erlauben auch Wohnwagen, das ist natürlich für alle Wowa Besitzer eine nette Alternative zu vielen „normalen“ Stellplätzen, auf denen Wowas ja meist verboten sind..

Wie schreibe ich das jetzt am besten?!?! Also, ich möchte in dem Fall niemandem auf die Füße treten und wie gesagt, meine Erfahrungen liegen schon 3 Jahre zurück, aber …… zu der Zeit war ich wenig begeistert von dem ganzen. Das größte Problem das ich mit den Höfen hatte war ihre Lage. Denn so idyllisch das alles klingt, aber diese Höfe lagen eigentlich immer am absoluten ADW. Da gab es eben GAR NICHTS drum herum als Felder. Selbst mit dem Rad war es ein oooordentliches Stück bis zum nächsten Ort.  Das ist vielleicht mal ganz nett, aber mir war es auf Dauer echt zu langweilig. Davon abgesehen beginnt der Tag auf Bauernhöfen oftmals sehr früh und Tiere sind auch durchaus lauter als man erstmal denkt, Ausschlafen war also schwierig und je nachdem auf welchem Hof ich stand, wurde ich mit dem Womo echt in die hinterletzte, schattige Ecke gestellt.Das ich nicht direkt neben dem Misthaufen stand, war gertade in Frankreich fast ein Wunder.  Dazu gab es für mich gerade in Frankreich noch ein 2. riesengroßes Problem. Denn laut Stellplatzatlas sollte man sich vorab bei den Bauern anmelden, damit die wussten, da kommt „Besuch“. Mit einem Franzosen auf französisch zu telefonieren ist für mich aber echt schwierig. Dann gab es noch ein 3. Problemchen… das ganze Konzept ist so ausgelegt, dass die Landwirte und Camper aufeinandertreffen und jeder etwas von dem anderen hat, was ja im Grunde auch super ist. Die meisten Höfe haben einen Hofladen und es stimmt genau das, was in den Atlanten steht, dass man nicht gezwungen wird in den Hofläden einzukaufen. Dem war also auch wirklich so. Dennoch hatte ich immer ein bisschen schlechtes Gewissen, wenn ich dort „kostenlos“ stand, aber nichts eingekauft habe. Vor allem dann, wenn die Bauern einem vorab noch extra etwas zum probieren gereicht haben. Ich meine, mal etwas zu kaufen was man gerne mag oder sogar benötigt ist ja klasse, aber immer etwas zu kaufen, damit man kein schlechtes Gewissen hat… hmmmm… fand ich auf Dauer, auf einer langen Tour, auch nicht so toll. Und ganz zum Schluss gab es noch ein 4. Problemchen, bei dem ich aber sofort sage, dass dies ganz sicher kein „Hof-Problem“ war, sondern ein ganz persönliches!  Es ist nunmal so, dass ich vor fremden Hunden erstmal schiss habe und ich bin auch nie so ganz entspannt, wenn Milla den ersten Kontakt zu fremden Hunden hat, die ich so gar nicht kenne oder einschätzen kann. Auf den meisten Höfen leben aber nunmal Hunde, es ist deren Zuhause und die meisten laufen da auch den ganzen Tag frei herum und nicht alle finden es super, wenn plötzlich ein anderer Hund in „ihrem“ Zuhause herumstromert. Gerade in Frankreich gab es da gleich mehrere schwierige Situationen und es gab Momente, da habe ich mich kaum getraut zusammen mit Milla vor das Womo zu gehen.

Wie gesagt… meine Erfahrungen sind schon einige Jahre her, darum will ich nicht sagen, das ist alles Mist! Es kann sich viel verändert haben und es gibt ganz sicher auch sehr schöne Höfe ohne „schwierige“ Hunde, aber ich war damals nicht so gaaaaaaanz von dem System begeistert. Zumindest habe ich mir seitdem keinen dieser Stellplatzatlanten erneut gekauft, aber vielleicht sollte ich es nach 3 Jahren einfach nochmal testen. Mal sehen…

 

Noch ein letzter Tipp zu diesem ganzen Thema allgemein, wenn ihr eine Stellplatz App gelanden habt, schaut sie euch einfach mal in einer ruhigen Stunde an, auch ohne direkt zu planen. Lest euch die verschiedenen Stellplatz Beschreibungen usw. durch, ihr werdet sicher schnell die „wichtigen“ Unterschiede in den verschiedenen Stellplatzbeschreibungen erkennen.

 

Camping am Abend

So wunderschön werden sicher auch Deine Campingabende!
Photo by Adel Gorden Unsplash

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Vorbereitungen vor Reisebeginn

 

 

Bereitest Du das Wohnmobil irgendwie vor?

Ich schaue vor jeder längeren Tour nach dem Öl Stand, ob ausreichend Scheibenwischwasser im Tank ist und ob die Reifen genug Luft haben. Wenn Du die Möglichkeit hast das Wohnmobil bei Dir am Grundstück,vor einer Tour, an den Strom anzuhängen, dann solltest Du dies ca. einen Tag vor Tourstart tun. Dann laden alle Batterien nochmal komplett auf. Ich habe diese Möglichkeit nicht, es ist also auch kein Drama wenn ihr es nicht macht… aber zu Beginn mit randvollen Batterien zu starten, kann ja nie schaden.

 

Wie viel Druck mus auf die Womo Reifen? 

Meist habt ihr irgendwo einen Aufkleber, in der Fahrzeugtür oder im Tankdeckel, da steht der Reifendruck drauf. Sollte dieser Aufkleber fehlen, steht AUF JEDEM REIFEN eine PSI Nummer. Diese PSI Nummer kommt aus dem amerikanischen und gibt den MAXIMALEN Reifendruck an, wenn ihr davon 0,5 Bar abzieht, liegt ihr immer ungefähr richtig. Dazu müsst ihr diesen PSI Wert aber in Bar umrechnen, und das funktioniert wenn ihr den PSI Wert durch 14,5 teilt.

Beispiel: Auf dem Reifen steht z.B. PSI: 73. Dann müsst ihr nur 73:14,5 = 5,0 Bar (5,0 Bar ist also der MAXIMALE Reifendruck) und wenn ihr dann nochmal 0,5 Bar abzieht, also  5,0 Bar  – 0,5 Bar = 4,5  Bar bekommt ihr einen guten, passenden Reifendruck herraus. Also stellt ihr den Automaten zum Reifendruck auffüllen an der Tanke auf 4,5 Bar, „pustet“ die Reifen auf und alles ist gut.

Ich bin so nervös, an was muss ich denken bevor ich los fahre?

Ich kann euch nur den wichtigen Tipp geben, schreibt euch einen kleinen Spickzettel und klebt diesen z.B. hinter die Sonnenblende. Habe ich tatsächlich bis heute so!!! Schreibt auf diesen Zettel die wichtigsten Handgriffe bevor es tatsächlich los geht und geht diese Liste vor jedem Start einmal schnell durch:

  • Sind alle Schränke und Schubladen zu?
  • Dachfenster und Staufächer außen geschlossen?
  • Kühlschrank verriegelt und auf 12 Volt?
  • Heizung aus?
  • Sat-Anlage & Trittstufe eingefahren?
  • Stromkabel ab?
  • Hund angeschnallt?

Außerdem steht auf diesem Zettelchen noch: Höhe des Wohnmobils 2,95m, Breite: 2,35m und Diesel tanken!!!!

Ich sag euch, gerade zu Beginn, wenn ihr auf irgendeine Unterführung zufahrt, werdet ihr plötzlichn ganz unsicher, ob ihr mit der Womo Höhe auch wirklich gedanklich richtig liegt. Da hilft es sehr, wenn ihr mal eben ganz schnell zur Sicherheit, auf den Zettel schauen könnt.

 

Wie machst Du das mit dem Kühlschrank vor einer Tour? 

Wenn ihr die Möglichkeit habt das Womo/ den Wowa vor der Tour an den Strom anzuhängen (siehe Frage zuvor) lohnt es sich auch den Kühlschrank bereits einzuschalten. Wenn der Kühlschrank während der Fahrt auf 12 Volt springt, wird er NICHT weiter runter gekühlt, sondern behält auf den 12 Volt nur ungefähr die Temperatur, die er bis dahin erreicht hat. Wenn ihr den Kühlschrank also bereits vorher angestellt habt, bleiben die Produkte definitiv kälter.

Ich habe diese Möglichkleit nicht, darum bleiben meine Produkte bis ganz kurz vor dem Start zuhause im Kühlschrank und wenn alles andere fertig ist, kurz bevor ich los fahre, packe ich die Sachen vom Hauskühlschrank in den Womo Kühlschrank. Damit komme ich meist gut zurecht. Fleisch für den ersten Tag friere ich grundsätzlich vorher zuhause ein und lasse es dann im Womo Kühlschrank während der Fahrt „auftauen“. Im Hochsommer, wenn es wirklich richtig, richtig heiß ist, lege ich auch mal zwei vorher zuhause eingefrohrene Kühlpacks mit in den Womo-Kühlschrank.

 

Wie machst Du das mit dem Frischwasser? Fährst Du mit vollem Frischwassertank? 

Das Thema Frischwasser ist nicht so ganz leicht zu beantworten. Die meisten kleinen, 3,5t Womos haben eh schon ein Problem mit dem Gewicht. Viele kleine Womos sind hoffnungslos überladen. Nicht unbedingt bei Alleinreisenden, aber bei Paare oder Familien ist das Gewicht meist ein Problem. In dem Fall ist es also nicht gut, auch noch 100l Frischwasser im Tank zu haben. Wenn das zulässige Gesamtgewicht kein Problem ist, bleibt noch das Thema, viel Gewicht, viel Wasser kostet mehr Sprit. Aus diesem Grund fahre ich meist mit einem ca. halbvollen Tank. Denn zum einen finde ich es immer ganz angenehm wenn ich auch unterwegs ein bisschen Wasser zur verfügung habe und… solltet ihr so ein Netz, oder eine Kugel, oder Tropfen mit Silberionen nutzen, um das Frischwasser im Tank „frisch“ zu halten, ist es nie gut, wenn der Tank komplett leer ist. Es ist in dem Fall immer besser, wenn Wasser im Tank verbleibt (ich spreche jetzt von der Sommersaison, im Winter muss das Wasser natürlich auf Grund von Frostschäden aus dem Tank und den Leitungen). Sobald ich auf einem Stellplatz oder Campingplatz angekommen bin, fahre ich bevor ich mir eine Parzelle suche die Ver und Entsorgung an und fülle dort den Tank einmal komplett auf, oder ich suche mir erst eine Parzelle und fülle dann immer mal wieder per Gieskanne etwas Wasser in den Tank.  Abgesehen vom dem Wasser im Tank, nutze ich allerdings auch immer wieder ganz normales gekauftes, stilles Wasser. Z.B. bekommt Milla gerade im Ausland nur dieses gekaufte Wasser zum saufen. Mein Womo ist alt, die Leitungen sind alt und ich möchte da trotz Silberionen, kein Risiko eingehen. Für alles Andere ( Zähneputzen, waschen, zum kochen, für den Kaffee o.ä) , vor allem wenn das Womo Wasser abgekocht ist, nutze ich aber ganz normal das Frischwasser aus dem Tank.

Noch ein extra Tipp… diese großen Wasserkanister die es z.B. bei Real oder bei den meisten türkischen Geschäften gibt, eigenen sich super fürs Womo. Innerhalbb von Deutschland fülle ich diese Kanister auch mit gganz normalen Kranwasser für Milla wieder auf. Im Ausland wird das Leitungswasser allerdings häufig mit Chlor versetzt, darum nutze ich dort tatsächlich nur gekauftes stilles Wasser für Milla.

 

Was sind das für Silberionen von denen Du im Zusammenhang mit dem Frischwasser sprichst? 

Es gibt verschiedene Hersteller die diese Silberionen im Programm haben. Ich hatte erst ein Silbernetz, welches man einfach in den Frischwassertank legt, nutze aber mittlerweile eine Kugel, die man in den Tank hängt (beide Produkte sind gleich gut, allerdings ist es einfacher die hängende Kugel nach einem Jahr im Tank wiederzufinden, darum nutze ich die Kugel mittlerweile). Diese Silberprodukte werden einfach einmal im Jahr in den Frischwassertank „geschmissen“ und nach einem Jahr wechsel ich sie wieder aus. Das Siler sorgt dafür, dass das Frischwasser im Tank „frisch“ bleit, es verhindert Algen und andere Keime. Da man das Silber weder sieht, noch schmeckt, ist es natürlich schwierig zu sagen ob es wirklich etwas bringt, aber in meinem Fall bin ich davon überzeugt, dass es was bringt, denn hier kommt Milla ins Spiel. Zu beginn meiner Womo Zeit, habe ich kein Silber genutzt und Milla hat NIEMALS, also NIEMALS, NIEMALS, NIEEEEMALS das Womo Wasser gesoffen. Da wäre sie lieber vertrocknet, als dieses Wasser zu saufen. Was mir natürlich auch gezeigt hat, dass ich das Wasser nicht unbedingt in größeren Mengen trinken sollte, denn irgendwas musste ja „drin“ sein. Seit mittlerweile 3,5 Jahren nutze ich die Silberionen als Netz oder als Kugel und seitdem ich das Silber im Tank habe, säuft Milla zu Not auch mal das Womo Wasser. Trotzdem bekommt sie es nicht regelmäßig, aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass mir das Stille-Wasser z.B. Abends ausgegangen ist. In dem Fall ist es natürlich hilfreich, wenn der Hund zur Not über Nacht auch mal das Womo Wasser säuft.

Die Silberkugel die ich nutze gibt es aktuell bei Amazon nicht, aber dieses Netz hatte ich zu Anfang auch und es wirkt genau so gut! Denkt nur dran, das Netz am besten mit einem Faden am Tank zu befestigen… ich habe ewig gebraut um das Netz nach einem Jahr wieder aus dem Tank zu fischen.

Angebot:

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  • Wasserkonservierung für Wohnwagen, Wohnmobile und Boote
  • automatische Dosierung von Silberionen - bei jeder neuen Tankfüllung
  • effektiver Schutz vor Verkeimung des Wassers und des Frischwassersystems

 

Zum Thema Produkte die jeder Camper an Board haben sollte, habe ich euch bereits einen extra Artikel samt einer Packliste zum abhaken geschrieben, dort findet ihr alle Dinge die ihr unbedingt an Board haben solltet: Packlisten – Produkte die ihr unbedingt benötigt.

 

Wo kann ich das Womo wiegen lassen?

Wenn ihr alles fertig gepackt habt, lohnt es sich mal auf eine Waage zu fahren. Dann sehr ihr wie schwer das Womo ist und ob ihzr weit über dem maximal Gewicht liegt. Sollte dem so sein… vorsicht, am besten nochmal einiges aus dem Womo packen. Vor allem auf Reisen nach Österreich und Italien wird das gewicht gerne mal überprüft und das kann richtig, richtig teuer werden! Mal ganz angesehen vom Unfallschutz!

Das Womo wiegen lassen könnt ihr an Steinbrüchen, manchmal auch an Schrootplätzen und Mülldeponien, die haben meist eine LKW Waage und auch viele TÜV Stellen haben eine Waage auf der Ihr das Fahrzeug für 5-10 Euro wiegen lassen könnt.

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Ver- & Entsorgung:

 

Bevor ich mit euren Fragen beginne, zum Thema „Wie funktioniert ein Stellplatz“ habe ich euch vor einigen Wochen bereits einen Artikel geschrieben, diesen findet ihr hier: STELLPLATZ – wie geht’s ?

 

Wie funktioniert das mit der Ver- und Entsorgung auf Stellplätzen oder Campingplätze? 

Wohnmobil Anfänger Antworten zur Ver- und Entsorgung

Typische Ver- & Entsorgung mit breitem Abwassergulli

Also, bevor ich weiter schreibe eines vorweg. Ich weiß mittlerweile ziemlich sicher, dass dieses Thema rund um die Ver- und Entsorgung ein Thema ist, vor dem die meisten Camper die größten Bedenken haben. Ganz, ganz ehrlich… dieses ganze Thema ist WIRKLICH nichts vor dem ihr soooo große Bedenken haben müsst, das schwöre ich euch hoch und heilig!  Wenn ihr erst einmal an einer Ver- und Entsorgung steht, ist das ganze wirklich viel, viel einfacher (und zudem sind die Stationen auch immer gut Beschriftet) als es klingt. Ihr müsst euch da nicht so einen Kopf machen !!!!!!

Leider habe ich keine bessern Bilder als diese, die schon relativ alt sind.

So jetzt aber los: Also, ihr fahrt einfach auf die Ver und Entsorgung zu. Unten auf dem Boden im Bereich der Ver & Entsorgung ist irgendwo ein Abfluss. Auf manchen Stellplätzen ist dieser Abbfluss sehr breit, auf anderen Plätzen ist dieser Gulli nur auf einer Seite. Überlegt euch also auf welcher Seite eures Wohnmobils der Grauwasser Abfluss sitzt, damit ihr so zur Entsorgung fahrt, dass ihr mit dem Abfluss über dem Gulli steht. Sobald ihr richtig steht, erstmal Motor aus!

Jetzt ist es am günstigsten, wenn ihr als erstes das Grauwasser ablaufen lasst. Also Abbwasserhahn auf, dann kann das Grauwasser in den Gulli laufen, während ihr alles andere erledigt. Als nächstes gehts zum Frischwasser tanken. Dazu kramt ihr also den Wasserschlauch heraus und schließt diesen am Frischwasserhahn an. Sobald der Wasserschlauch angeschlossen ist, werft ihr das Geld ein und „Wasser marsch“. Auf den meisten Stellplätzen kosten 80-100 Liter Frischwasser einen Euro. Es kommt ein bisschen darauf an was für einen Frischwasserzulauf euer Womo hat. Manchmal kann man die Wasserschlauch Düse einfach in den Einfüllstutzen legen und er bleibt da. Ich muss meinen Wasserschlauch die ganze Zeit festhalten, sonst fliegt der Schlauch überallhin, aber er bleibt ganz sicher nicht im Tank.

Noch ein Tipp… auf den Säulen steht meist ein Schild, wie viel Wasser ihr für z.B. einen Euro bekommt. Sagen wir jetzt als Beispiel, 100 Liter für einen Euro. Diese ganzen Säulen laufen aber eigentlich nicht mit einer Wasseruhr, sondern auf Zeit. Das heißt, eigentlich müsste an den Säulen nicht stehen dass ihr 100 Liter bekommt, sondern dass z.B. 2 Minuten das Wasser läuft, sobbald ihr das Geld eingeworfen habt. Wenn ihr also möglichst viel Wasser tanken möchtet, solltet ihr auch möglichst schnell sein. Fangt also nicht erst an den Schlauch zu entwirren wenn das Wasser schon läuft und macht am besten auch keine Pausen zwischendurch, sondern sobald das Wasser läuft, gilt auch Wasser Marsch und ab mit dem Frischwasser in den Tank!

Soooo nachdem ihr also den Abwasser/ Grauwassertank geöffnet habt und Frischwasser getankt habt, kommt noch das Klo!

Ihr nehmt den Kanister aus dem Womo Schubfach und geht wieder zur Entsorgung. Manchmal ist die WC Entsorggung kostenlos, manchmal kostet sie ebenfals ca. 1 Euro. Wenn ihr Geld für die Entsorgung einwerfen müsst, dann macht ihr das jetzt. Sobald ihr die Münze eingeworfen habt, öffnet ihr den Deckel für die Chemie-WC-Entsorgung und dann weg mit dem Zeug! Jetzt gibt es meist direkt über dem Loch zum Klo Entsorgung einen zweiten Wasserhahn. Dieser ist IMMER deutlich ausgezeichnet, meist mit einem Schild dass es an diesem Hahn kein Trinwasser gibt. Das ist eigentlich auch das einzige was wirklich wichtig ist. Nutzt NIEMALS den Frischwasserhahn um den Klo Kanister zu spülen, denn das ist echt ekelig! Jetzt könnt ihr den Kanister 1,2,3 mal spülen und kippt das Wasser immer wieder in das selbe Entsorgungsloch. Wenn ihr soweit fertig seid und der Kanister gut durchgespült ist war es das auch schon fast. An vielen Stationen gibt es noch einen Knopf, der das Klo Entsorgungsloch spült, damit alle „Reste“ weg sind.

Jetzt schiebt ihr den Kanister wieder zurück ins Womo und FERTIG!!!! 

Mittlerweile sollte auch das Abwasser abgelaufen sein, wenn es noch immer läuft, dann wartet ihr eben noch so lange bis alles leer ist. Sollten hinter euch bereits andere Leute auf die Entsorgung warten, müsst ihr ja vielleicht nicht warten bis auch der aller, aller letzte Tropfen Abwasser abbgelaufen ist. Solange das Abwasser aber noch richtig läuft, wartet ihr natürlich! Dann müssen sich die anderen eben noch gedulden.

Ich habe euch extra nochmal ein Foto von einer Entsorgungsstation makiert… Hier wird vielleicht nochmal alles viel einfacher deutlich:

Ver und Entsorgung Wohnmobil leicht erklärt

Eine ganz typische Ver- und Entsorgungssäule auf einem Stellplatz. Danke Michael P. für das Bild.

  • Türkieser Kreis: Schaut mal, hier werden die verschiedenen Entsorgungstationen vielleicht schon ganz gut deutlich. Oben auf dem anderen Bild war der Abbwassergulli sehr breit, da hat eigentlich niemand Probleme den Gulli zum Grauwasserablassen „zu treffen“, so dass sich das Abwasser nicht über den ganzen Platz verteilt.  Hier, auf diesem Bild, ist der Gulli deutlich kleiner, wobei er recht tief liegt, so dass das Abwasser auch hier ganz gut abfließt ohne sich überall zu verteilen. Ihr müsst eben nur überlegen an welcher Seite eures Womos der Grauwasser Ablass sitzt, damit ihr richtig über dem Gulli steht.
  • Pinker Pfeil: Der Pinke Pfeil zeigt dahin, wo ihr das Geld einwerft. Neben dem Münzeinwurf steht auch nochmal eine genaue Anleitung, ihr könnt also wirklich entspannt an die Sache ran gehen.
  • Rotes Quadrat: Dies ist ein ganz typischer Frischwasseranschluss. Ihr nehmt einfach den Wasserschlauch, steckt diesen von unten durch das Metall Ding durch und schraubt ihn auf den Anschluss. (Fragt mich nicht wozu genau dieses Metall Teil unter dem Wasserhahn ist, ich habe dafür zwei Erklärungen, weiß aber nicht ob die Stimmen. Ich denke entweder die sind dazu da, dass der Schlauch nicht direkt nach dem Anschluss abknicken kann, oder er ist dazu da, dass man Gießkannen beim auffüllen nicht an den Wasserhahn hängt?! Sollte dies irgendjemand lesen, der sicher weiß warum diese Metall- Dinger unter den Anschlüssen sitzen, ich würde mich über eine Info freuen! Ihr seht, ich kann auch immer noch viel dazu lernen :-))
  • Hellblauer Pfeil: Nachdem ihr die Münze eingeworfen habt, könnt ihr an diesem Schalter  Frischwasser Marsch, bzw. Wasser Stop drücken.
  • Gelbes Viereck: Das ist das „Loch“, in welches ihr den WC Kanister entleert. Tief Durchatmen, Luft anhalten, Deckel auf und Kassette entleeren.
  • Grüne Linie: Mit diesem Stück Schlauch könnt ihr Wasser in die WC Kassette einfüllen um diese durchzuspülen. Seht ihr oben, über dem „Kein Trinkwasser Aufkleber“ den schwarzen Schalter? Da müsst ihr drauf drücken, dann läuft das Wasser zum spülen der Kassete. Nachdem ihr die Kasette durchgespühlt habt, könnt ihr mit dem Stückchen Schlauch auch den Abfluss / „das Loch“ reinigen. Sobald ihr fertig seid, Deckel wieder zu und fertig!

Ich hoffe dieses Bild hat euch den ganzen Vorgang deutlicher gemacht. Es klingt alles vieeeeel komplizierter als es in Wirklichkeit ist!

Als letzter Tipp: Ich habe immer eine Packung Einmalhandschuhe im Womo liegen, finde ich für die Entsorgung angenehmer. Und nachdem alles fertig ist, kommen die Handschuhe in den Müll und fertig!

 

Darf ich auf einem Stellplatz/ Campingplatz entsorgen, auch wenn ich ihn nicht nutzen möchte?

Ein ganz klares… jain! Also auf den aller meisten Stellplätzen ist es abbsolut ok die Entsorgung zu nutzen, auch wenn ihr den Stellplatz nicht nutzen möchtet. Es kann aber sein, gerade wenn die Entsorgung für Stellplatzgäste kostenlos ist, dass ihr eine kleine extra Gebühr zahlen müsst. Handelt es sich um diese typischen Säulen wie oben auf dem Bild, an denen also eh jeder bezahlen muss, könnt ihr die Entsorgung einfach nutzen und fertig. Sollte es anders sein, also das nicht Stellplatz Gäste extra zahlen müssen, ist dies irgendwo deutlich an der Entsorgung zu lesen. Bei Campingplätze ist es meist deutlich schwieriger. Da müsst ihr auf jeden Fall an der Anmeldung fragen und eigentlich immer eine kleine Gebühr bezahlen, wenn sie euch überhaupt auf den Platz fahren lassen.

 

Wie machst Du das mit dem Entsorgen wenn Du frei stehst bzw. auf Stellplätzen ohne Entsorgung stehst?

Wenn ich solche Stellplätze nutze und irgendwann entsorgen muss ,schaue ich als erstes, ob es nicht auf dem Weg zum nächsten Ort einen richtigen Stellplatz/ Campingplatz gibt, deren Entsorgung ich nutzen kann. Gerade auf längeren Touren verbinde ich das Entsorgen auch immer mal wieder mit einer Nacht auf einem Campingplatz (viele Campingplätze bieten auch so genannte Quick-Stop Plätze. Das heißt man kann den Campingplatz für kleines Geld von Abends 19/20 Uhr bis morgens 9/10Uhr nutzen.) Dann kann ich auf dem Camping entsorgen, wasche meine Wäsche und gehe auch mal wieder mit viel Platz duschen.

Sollte ich so gar keinen passenden Campingplatz oder Stellplatz finden und unbedingt mein Klo Leeren, bin auch auch schon an den nächsten kleineren Rastplatz mit Toilette gefahren und habbe dort, in der Toilette, mein Klo entleert. Das ist sicherlich nicht die beste Variante, vor allem weil man den Kanister nicht spülen kann, aber ich hab es schon 3-4 mal gemacht. Von wegen Umwelt, Entsorgung usw. mache ich mir da ehrlich gesagt keine Gedanken! Ich war schon auf so vielen Stellplätzen im Ausland, da musste jeder seinen Kanister in der ganz normalen Toilette entleeren und auf den Rasthäfen ist meist eh irgendeine Chemie in der Toilette, dass ich es nicht schlimm finde, wenn ich da ORDENTLICH mein Klo entleere. Natürlich ist das nicht meine erste Wahl, die entsorgung auf Stell oder Campingplätzen ist definitiv die bessere Variante, ich fahre wenn es denn sein muss auch keine großen Rasthöfe an, an denen ich mit dem Kanister, auf dem Weg zum Klo,  erst noch lange durch irgendwelche Räume müsste. Was gar nicht geht ist, das Klo einfach in irgendwelche Büsche zu kippen, bevor es dazu kommt, müsst ihr eben ein paar extra Meter in kauf nehmen um einen Stellplatz mit Entsorgung anzufahren. Das selbe gilt natürlich auch für das Grauwasser… es dauert schon ein paar Tage, bis der Grauwassertank komplett voll ist. Ich weiß dass immer noch viele sagen, wenn ich nichts passendes zum Entleeren finde, entleere ich das Grauwasser eben über dem nächsten Gulli oder auf dem Boden in der nächsten Nacht. Ich kann euch davon nur abraten. Das Plätschern fällt doch deutlich mehr auf, als ihr vielleicht denkt und es macht einen ganz bescheidenen Eindruck, wenn es nicht sogar „größere“ Probleme gibt.

 

Wo kommst Du an Wasser?

Also ich nutze meist die Frischwasseranlagen auf Stellplätzen. Gerade in Skandinavien kann man aber auch an fast allen Tankstellen Frischwasser tanken. Wenn man nett fragt, dann bekommt man auch an vielen Tankstellen in Deutschland die Möglichkeit Wasser zu tanken, meist für 1,2,3 Euro. Für mich ist es meist das größere Problem an „extra“ Wasser für Milla zu kommen denn es passiert mir immer wieder, dass mir dieses extra Wasser ausgeht. Natürlich könnte ich an jeder Tanke stilles Wasser kaufen, aber jetzt mal ehrlich… 2-3 Euro für eine Flasche stilles Wasser für den Hund (und mit einer Flasche komme ich meist mal gerade einen halben Tag im Sommer aus). Da muss ich schon echt gar nichts anderes finden, bevor ich das mache. Ich habe eigentlich immer einen leeren Wasserkanister, (oder es tun auch mal 2 leere PET Flaschen) an Board und die fülle ich dann iiiiiirgendwo für Milla mit ganz normalem „Kraneberger“ auf. Das kann am Rasthof Waschbecken sein, das kann das Waschbecken in einem Cafe sein… es ist eigentlich egal wo. Mittlerweile frage ich meist ganz einfach, sage dem Kellner oder dem Tankstellenpersonal dass ich eine Flasche Kranwasser für den Hund bräuchte und meist füllen die so eine PET Flasche mal eben auf. Das sollte natürlich eine Ausnahme bleiben, besser ist es definitiv wenn ihr entweder das einfache, günstige stille Wasser für den Hund kauft, oder so einen Kanister auf einem Stellplatz/ Campingplatz auffüllt, wenn dort das Leitungswasser nicht deutlich nach Chlor riecht (im Ausland wird das Leitungswasser häufig stark gechlort, Milla trinkt dieses Wasser nicht, das verweigert sie total).

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Wohnmobil Technik – von Solar bis Gas“

 

Also bevor ich hier weiter schreibe… ihr wisst ja, ich bin ein absolutes Technik-Trottelchen. Das habe ich auch immer allen geschrieben die mir diesbezüglich Fragen gestellt haben. Aus diesem Grund kann ich euch ganz sicher keine hochkomplexen Fachfragen beantworten und beantworte die Fragen immer so, wie ich mich Verhalte, bzw. nach meiner Meinung und meinen Erfahrungen.

 

Sollte ich eine Solaranlage einbauen lassen

Diese Frage kann ich so generell nicht beantworten, denn es kommt immer darauf an, wie ihr reisen möchtet. Nutzt ihr eigentlich nur Campingplätze, dann benötigt ihr keine Solaranlage, denn auf Campingplätzen gibt es immer Strom. Nutzt ihr eigentlich immer gut ausgebaute Stellplätze mit „allem drum und dran“, dann benötigt ihr ebenfalls kein Solar, denn auch dort könnt ihr immer am Strom stehen.

Sobald ihr aber sagt, wir möchten vor allem die kleinen, einfachen und kostengünstigeren Stellplätze nutzen oder auch frei stehen, kann ich euch eine Solaranlage nur wärmstens ans Herz legen. Denn ohne Solar und ohne Strom, bei ganz normalem Batterieverbrauch (also Abends mal Licht, mal eine Stunde TV und Laptop) kommt ihr ungefähr ca. 3 Tage mit einer vollen Batterie aus. Natürlich läd sich die Batterie auch über das Womo Fahren wieder auf, aber für eine volle Batterieladung reicht es nicht mal eben 30 Minuten zur nächsten Bucht zu fahren, da müsst ihr schon eine deutlich längere Strecke fahren. Oben auf  kommt noch der Campingboom, mittlerweile sind auch die kleinen, einfachen Stellplätze sehr gut besucht und dort gibt es nicht immer Strom, oder ausreichend viele Stromsäulen für alle Parzellen. In all diesen Fällen gibt euch die Solaranlage deutlich mehr Freiheit.

 

Ich möchte eine Solaranlage einbauen lassen, wie stark sollte das Panel sein? 

Wenn ihr das Womo ganz normal nutzt, also z.B. ohne tagelang im Womo arbeiten zu müssen, ohne dauerhaft ganz spezielle elektronische Produkte zu gebrauchen die viel Power benötigen (ich denke da z.B. an diese Atem-Schnarch- Masken nachts) und wenn ihr nicht grundsätzlich an ein und dem selben Ort, wochenlang frei stehen möchtet (ich meine, wenn ihr nicht wochenlang, fest an einem Ort, bei auch mal schlechtem Wetter, frei stehen möchtet, ohne dass ihr zwischendurch fahrt, so dass sich die Batterien über das Fahren aufgeladen werden)  dann kommt ihr mit einem 100 Watt Solar Panel wunderbar aus! Ich hatte jahrelang ein 100 Watt Panel auf dem Womodach, stand damit z.B. in Schweden oder Frankreich wochenlang frei (habe allerdings meinen Standort zwischendurch immer mal wieder gewechselt)  und hatte keine Probleme mit der Batterie.

 

Ich möchte länger unterwegs sein und weiß nicht ob ich mit den zwei Gasflaschen auskomme, wie machst Du das denn?

Zur Info: Das Problem ist, das Gasflaschen im Ausland häufig andere Anschlüsse haben und man sie so nicht „mal eben“ austauschen kann.

Für dieses Problem habe ich 3 „Lösungen“…

1… es gibt für kleines Geld ein sogenanntes Gasflaschen EU Adapter Set. Dank dieser Adapet, die Dinger werden einfach zwischen Gasflasche und Leitung geschraubt, kann man auch die ausländischen Flaschen anstöpseln. Leider klingt das besser als es in Wirklichkeit ist, denn viele Gasflaschen im Ausland sind auch von der Form etwas anders und passen dadurch nicht in unsere Gaskästen. Das ist aber von Land zu Land verschieden, das müsst ihr einfach testen. Das zweite Problemchen… ihr habt dann eine 3. Flasche an Board, denn die ausländischen Flaschen gibt es natürlich nicht im Tausch. Nichtsdestotrotz sind diese EU Adapter keine schlechte Möglichkeit und es lohnt sich durchaus diese immer an Board zu haben.

Angebot:

 

2… Gasflaschentausch auf ganz besonders guten Campingplätzen. Das ist eher ein Geheimtipp, aber in z.B. Schweden war es für mich die este Möglichkeit an Gas zu kommen. Einige der sehr guten Campingplätze (ich kenne es nur auf den 4-5 Sterne Plätzen) mit vielen deutschen Gästen bieten auch deutsche Gasflaschen im Tausch an. Die gibt es zwar nicht für die üblichen deutschen Gaspreise, diese Flaschen sind meist etwas teurer, aber es ist eine Möglichkeit an Gas zu kommen. Die Campingplätze tauschen natürlich nur an ihre Gäste, ihr müsst also mindestens eine Nacht buchen. Wenn ihr also wisst dass ihr bald irgendwann Gas braucht, lohnt es sich durchaus mal einige der tollen Plätze anzurufen und zu fragen ob sie auch deutsche Flaschen tauschen. Per Telefon geht das eigentlich ganz gut. Taktik muss natürlich sein: Haben sie aktuell noch einen Stellplatz frei???, Ja? Ach das ist ja toll, wir sind aktuell in Land XY unterwegs und suchen noch einen tollen Platz in der Region. Gibt es bei Ihnen vielleicht auch die Möglichkeit deutsche Gasflaschen zu tauschen, wir brauchen uuuunbedingt neues Gas ??? Ach ja ??? Hmmmm, das ist ja super! Dann sind wir morgen da! Fallt also nicht gleich mit der Tür ins Haus. 😉

3… in manchen Ländern werden Gasflaschen an einigen Orten wieder aufgefüllt. Auf meiner Schweden Tour z.B. habe ich schon zuhause geschaut wo sich diese Orte befinden (in ganz Schweden waren es mal gerade 4 Anlaufstellen). Sobald ich mich dann in der Gegend befunden habe, habe ich meine Gas Flaschen natürlich ganz bewusst im Auge behalten ob ich sie auffüllen lassen soll. Das Problem daran ist, dass es eben nur wenigge Stellen gibt und das so eine Füllung satte 58 Euro (!!!) gekostet hätte. Plus… ihr benötigt zum Befüllen ebenfalls Adapter. Aufpassen beim Kauf auf z.B. Amazon, es gibt einemal EU Gasflaschen Anschluss Adapter und einmal EU Füllset- Adapter. Insgesamt also eher eine Möglichkeit für den absoluten Notfall… bevor ich gar kein Gas mehr hätte, würde ich wohl in den sauren Apfel beißen.

 

Mein Truma Heizung blinkt rot oder es leuchtet ein rotes Lämpchen, was kann das sein?

Also normalerweise würde jetzt jeder Antworten, schaut euch die Anleitung an, da steht alles drin. Dennoch hier drei Sätze zu dem Thema:  Wenn an dem Heizpanel eine rote Lampe leuchtet ist meist das Gas leer, also bitte einmal die Gasflasche wechseln. Sollte das rote Lämpchen schnell blinken, bedeutet das Unterspannung, die Batterie ist leer, entweder ihr müsst das Womo an den Strom anschließen, oder eine ordentliche Runde, mindestens 30 Minuten am besten deutlich mehr, mit dem Womo fahren, damit die Batterie wieder läd.

Noch ein letzter Tipp und warum dies so ist… fragt mich nicht, ich habe keine Ahnung! Sollte das rote Lämpchen nach dem Gasflaschentausch noch immer leuchten, bzw. es leuchtet obwohl ihr euch ganz, ganz sicher seid, dass ausreichend Gas in der Flasche ist, stellt die Heizung aus, lasst sie 10 Minuten ausgestellt und stellt sie wieder an. Manchmal will die Technik einfach nicht, oder durch den Flaschentausch ist Luft in der Leitung… ich kann es euch nicht sagen. Ich kann euch nur sagen, Auschalten, eine Weile ausgeschaltet lassen und dann wieder einschalten hat schon bei zig Leuten funktioniert. Funktioniert beim Handy ja auch 😉 !

 

Camping am Morgen

So wunderschön ist es fast nur ganz früh morgens am Meer

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Alltag im Womo oder Wowa“

 

Wie kochst Du Kaffee?

Ich koche tatsächlich jeden Morgen ganz einfach mit einem Wasserkessel, Kaffeefilter und Thermoskanne meinen Kaffee. Wenn ihr am Strom steht, könnt ihr natürlich auch eine Kaffemaschine nutzen. Schwieriger wird es wenn ihr nicht am Strom steht. Wir haben auf einem Treffen mal verschiedene Kaffe-Pad-Maschinen getestet, die einzige die wirklich vernünftig über einen Stromwandeler lief, war die einfache, kleine Nespressomaschine. Allerdings auch bei dieser Machine ist nach 3-4 Tassen Kaffee die Batterie so gut wie leer. Kaffee Pad Maschinen machen also eigentlich nur Sinn, wenn ihr am Strom steht.

 

Wohin hängst Du nasse Kleidung, nasse Hundehandtücher, bei schlechtem Wetter?

Es kommt ein bisschen drauf an. Sind die Jacken bzw. das Hundehandtuch wirklich klitsch nass, tropfend oder komplett matschig, hänge ich die Sachen ins Badezimmer, am besten direkt über die Heizungsdüse, so dass die warme Luft direkt hoch an die sehr nassen/ekeligen Sachen ströhmt. Handelt es sich vor allem um feuchte Regenjacken, leicht feute Handtücher o.ä. hänge ich sie am liebsten außen an die Schranktür. Dazu habe ich oben an der Schrantür einen dieser ganz normalen Kleiderhaken, den man auch zuhause an Türen hängen kann. Unter dem Schrank befindet sich das Fach mit der Heizung, sowie zwei Heizunggsdüsen, so trocknet die Jacke ruck zuck und wird auch noch muckelig warm.

Noch ein Tipp… wenn ihr zuhause alte Spannbettücher, T-Shirts oder sonst irgendwelche Baumwoll- Stoffreste habt, schneidet diese in größere Lappen und legt sie ins Womo. Diese Lappen sind super um den Hund halbweg trocken zu rubbeln und könen danach am besten direkt in den Müll. Keine schlammig, dreckigen, feuchten Tücher mehr im Womo!

 

 

 

Fragen von Wohnmobil und Wohnwagen Anfängern rund um das Thema „Geld“:

Benötige ich eine Kreditkarte? 

Meine klare Antwort… JAIN! Wenn Du es vor der Reise nicht mehr schaffst eine Kreditkarte zu beantragen, musst Du Deinen Urlaub nicht kenzeln und für Reisen innerhalb von Deutschland ist keine Kreditkarte nötig. Sobald ihr aber ins Ausland fahrt, kann ich euch nur empfehlen eine Kreditkarte zu beantragen, ob Mastercard oder Visa ist dabei aber eigentlich egal. Im Ausland kann es immer mal wieder sein, dass eure normale EC Karte nicht akzeptiert wird, dann benötigt ihr entweder immer ausreichen Bargeld oder ihr nutzt die deutliche einfachere Variante, eine Kreditkarte.

 

Wie viel Bargeld sollte ich an Board haben?

Schwer zu beantworten… ich bin definitiv eher der „sichere“ Typ, aus diesem Grund habe ich immer Bargeld an verschiedensten Stellen im Womo verteilt. Innerhalb von Deutschland muss es nicht viel sein, fahre ich ins Ausland sind es immer ca. 300 Euro. Ich denke mit diesem Betrag kann ich mögliche Mautkosten, Knöllchen Kosten, Abschlepp Gebühren im Ausland o.ä.bezahlen, sollte Kartenzahlung aus irgendeinem Grund nicht möglich sein. Wichtig ist… gut im Womo verteilen, damit mögliche Diebe es möglichst schwer haben.

 

Muss ich vor einer Reise in ein „Nicht-Euro Land“ Geld wechseln?

Ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen. Es müssen keine riesen Beträge sein, aber zumindest so viel, dass ihr die ersten 1-2 Tage im Land klar kommt. Es kann immer mal sein, dass z.B. ein Stellplatz nur bar bezahlt werden kann. Genau so wie ein Eis, die ersten Brötchen am Morgen oder der erste Kaffee.

 

Warum sollte ich Münzgeld an Board haben? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Auf den meisten Stellplätzen wird die Ver- und Entsorgung, Wasser tanken und Strom an einem Automaten mit Ein Euro oder 50 Cent Münzern bezahlt. Darum solltet ihr euch am besten ein Döschen für Münzgeld im Womo anschaffen und es kann auch nie schaden vor Beginn einer längeren Tour bewusst Münzen bei der Sparkasse einzutauschen.

 

Hilfe für Camping Anfänger

🙂 … Love is in the air… 🙂

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„als Alleinfahrer on Tour“

Hast Du nie Angst wenn Du alleine unterwegs bist?

Nein, ich habe tatsächlich keine Angst wenn ich alleine unterwegs bin. Allerdings liegt das NICHT daran, dass ich so super mutig bin, sondern schlichtweg daran, dass ich so reise, dass ich keine Angst haben muss. Davon abgesehen glaube ich, dass in dem Fall zwei Gefühle ganz oft „verwechselt“ werden. Klar, auch ich bin vor meinen Touren immer noch aufgeregt und ich war auch früher ganz extrem aufgeregt, aber Aufregung und Angst ist nochmal etwas anderes.

Natürlich gibt es auch für mich Situationen vor denen ich mich fürchte, aber auf einer ganz normalen Tour sehe ich einfach zu, dass ich nicht in solche Situationen gerate. Z.B. würde es mir Angst machen links durch eine Baustelle fahren zu müssen, es würde mir Angst machen an einem Friedhof zu übernachten und mir persönlich würde es auch Angst machen, in einem komischen Viertel mitten in einer Stadt zu übernachten. Oder auch Eis und Schnee/ Glatteis macht mir Angst, genau so wie z.B. sehr schlecht ausgebaute Landstrassen mit vielen Schlaglöchern und PKWs die mir dann so nah auffahren, dass sie mich stressen. Aber… all diese Dinge habe ich ja selbst in der Hand. Ich muss nicht an der wartenden Schlange LKW vorbei brettern bis die Baustelle kommt und ich links durch die Baustelle muss. Ich muss nicht an einem Friedhof übernachten, noch weniger in einem komischen Viertel einer Stadt. Ich muss nicht notgedrungen Morgens früh los fahren, sondern kann warten bis die Strassen gestreut sind und wenn mich die anderen PKW Fahrer stressen und möchten dass ich schneller über die Landstrasse heize, dann ist der nächste Feldweg, die nächste Einfahrt oder der nächste Rastplatz meiner, ich lasse die PKW’s vorbei und zuckel weiter mit 30 km/h über die Schlaglöcher.

 

Was machst Du, wenn Du eigentlich auf einem normalen Stellplatz stehst, dich aber dennoch unwohl fühlst? 

Definitiv und das ist meiner Meinung nach einer der aller, aller wichtigsten Punkte beim Alleinereisen, hört auf euer Bauchgefühl und fahrt weiter!!! Ich kann diesen Punkt gar nicht so dick unterlegen wie ich gerne möchte, darum nochmal… das eigene Bauchgefühl ist das aller, aller wichtigste für eure Reisen allein!!!! Egal um was es geht, ob euch Menschen komisch vorkommen, ob es ein Stellplatz ist oder was auch immer… sagt euer Bauchgefühl, hier stimmt etwas nicht, dann geht aus dieser Situation raus!!! Genau so ist es aber auch andersherum… sagt euer Bauchgefühl, hier ist alles gut, dann vertraut ihm auch.

Zumal…. es würde euch ja eh nichts bringen z.B. auf einem Stellplatz stehen zu leiben, obwohl ihr euch dort nicht gut/ sicher fühlt. Ihr schlaft dann eh schlecht, zuckt bei jedem Geräusch zusammen oder kommt erst gar nicht in einen richtigen Tiefschlaf, weil ihr immer ein Ohr „draußen“ habt. Sucht euch lieber einen neuen, anderen Ort… auch wenn das bedeutet nochmal ein paar Kilometer weiter fahren zu müssen.

 

Hast Du vorher das Womo Fahren geübt? 

Nein habe ich nicht, allerdings lag der Ort an dem ich die Omi gekauft habe ca. 2 Stunden von Dortmund entfernt und diese erste Fahrt war meine Übung. Ich weiß noch wie mein Papa die gesamten 2 Stunden mit dem Auto hinter mir her getuckert ist. 🙂 Ich muss aber auch sagen, ich für meinen Teil fühlte mich im Zusammenhang mit dem Womo Fahren nie wirklich unsicher. Ich war natürlich total aufgeregt, aber nicht unbedingt unsicher. Ich habe mich gerade auf meinen ersten Touren einfach strikt hinter einen LKW geklemmt und bin so ganz locker und entspannt mit 80 km/h über die Autobahn getuckert.

Wenn ihr allerdings unsicher seid ob ihr mit dem Womo klar kommt, dann ist es auch keine Schande einfach mal Sonntags auf einem großen Parkplatz Womo fahren zu üben. Wichtig ist doch nur, dass ihr sicherer werdet!

Was ich allerdings gemacht habe ist ein spezielles ADAC Womo-Sicherheitstraining. Das habe ich damals zum Womo Kauf von meiner Familie geschenkt bekommen und das Training war SUPER!!!! Für mich war es dabei gar nicht so interessant das Womo fahren an sich besser zu lernen, sondern viel mehr  darüber zu erfahren, wie das Womo wann reagiert und vor allem zu erkennen, dass so ein Womo kein rohes Ei ist! Man kann durchaus auch mal ordentlich auf die Bremse treten, ohne das gleich etwas geschieht! Ich kann euch so ein ADAC Womo- Fahrsicherheitstraining nur wämstens empfehlen, das hat mir nochmal extrem viel gebracht. Für mehr Informationen gelangt ihr hier zur passenden ADAC Seite: Hilfe für neue Wohnmobil & Wohnwagen Besitzer – ADAC Fahrsicherheitstrainings

Gibt es einen Trick wie ich als Alleinfahrer den Grauwasser- Abfluss leichter treffe? 

Also ich habe es am Anfang so gemacht, dass ich mir einen kleinen farbigen Klebepunkt auf die Höhe des Abflusses auf die Womo Wand geklebt habe. Der Punkt muss so hoch sitzen, dass ihr ihn durch den Außenspiegel seht. So wisst ihr beim „Einparken“ an der Entsorgungsstation wo genau der Abbfluss sitzt und müsst dann nur noch den Gulli treffen. Wenn ihr aber erstmal einige Stationen genutzt hat, bekommt ihr auch recht schnell ein Gefühl für den richtigen Punkt.

 

Wie bekomme ich alleine Wasser, wenn eine Person den „Wasser Marsch Knopf“ gedrückt halten muss?

Zum Glück kommen diese Stationen recht selten vor, aber es gibt sie tatsächlich hin und wieder. Wenn es so ist, dass ein anderer Camper eh hinter mir darauf wartet, dass ich „fertig werde“, dann frage ich diese Leute in solchen Situationen, ob sie so lieb wären auf den Wasserknopf zu drücken, während ich den Schlauch  im Einfüllstutzen halte. Sollte es allerdings so sein, dass ich ganz allein an der Ver- und Entsorgung stehe, ist es immer praktisch eine Rolle Klebeband im Handschuhfach liegen zu haben. Dann löse ich das Problem so, dass ich einfach einen Streifen Klebeband über den Knopf klebe, so dass er „eingedrückt“ stehen bleibt. Natürlich löse ich das Klebeband sofort wieder, wenn ich ausreichen Wasser getankt habe.

 

Je näher die erste Reise kommt, je unsicherer werde ich. Was habe ich mir dabei nur gedacht? Kennst Du das Gefühl?

Oh ja, das Gefühl kenne ich nur zu gut und ich glaube ich kann euch sagen, so geht/ging es ganz, ganz vielen (Allein)Reisenden. So ein Womo/ Wowa ist ja keine 5 Euro Anschaffung und plötzlich ist sie da, die Angst vor der eigenen Courage. Aber ich kann euch sagen, das vergeht auch wieder. Wenn ihr erstmal das Womo eingerichtet habt, ein paar Stunden in eurem neuen Zuhause verbracht habt und vielleicht auch einfach mal ein paar Ründchen gefahren seid, werdet ihr von Tag zu Tag glücklicher und könnt es kaum erwarten endlich los zu tuckern.

Aaaaaaaallerdings…   um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen,  es kann gut sein, dass ihr auf eurer ersten Tour direkt ein nettes „Tour Start Tief“ bekommt. Das heißt, gerade die ersten Tage auf der ersten längeren Tour sind „wie dafür gemacht“ an allem und jedem zu zweifeln. Plötzlich lässt die erste große Aufregung nach, man hat „furchtbar“ viel Zeit zum grübeln und schon ist es da, das erste große Tief! Mir ging es ganz genau so und ich habe in den letzten Jahren erfahren, dass es auch ganz, ganz vielen anderen Alleinreisenden so ging.

Ich selbst stand in Frankreich, es hat tagelang nur geregnet und gestürmt, mit den Franzosen kam ich null klar, ich verstand nichts, ich wurde von Tag zu Tag unsicherer was das Womo Fahren angeht, Milla hat das Womo so gar nicht gefallen und ich habe nur noch über mich und mein ach so „verkorkstes“ Leben nachgedacht. Das Resulatat von alledem war, dass ich in Selbstmitleid versank, tagelang nur noch gehault habe und Millimeter davon entfernt war zurück zu fahren, das Womo zu verkaufen und zu sagen, das ganze Womo Thema war ein riesen Fehler. Mein Glück war, dass ich dem ganzen noch eine letzte Chance gegeben habe, gesagt habe ich fahre jetzt nochmal ein ganzes Stück in Richtung Süden, in eine absolute Touri Stadt und wenn da dann immer noch alles mieß ist, war es das für mich. Aber… ich kam in Honfleure an, die Sonne schien, ich wurde direkt auf dem Stellplatz von deutschen Nachbarn begrüßt und von da an konnte ich die Zeit im Womo genießen. Warum schreibe ich euch das alles??? Weil es mir damals unheimlich gut getan hätte zu wissen, dass es ganz vielen anderen Campern genau so geht. Sollte euch also dieses Tief ereilen, dann denkt nicht sofort, dass ihr nicht für das Alleinereisen „gemacht seid“! Ihr müsst einfach nur durchhalten, diese ersten Tage „überstehen“ … und ich sage euch es wird besser!!! Plötzlich steht ihr morgens auf, die Sonne scheint und ein richtig guter Tag beginnt!

Noch viel mehr über dieses Tour Start Tief und was ihr dagegen machen könnt, habe ich euch hier beschrieben: Das Tour-Start-Tief und 8 Tipps dagegen

Gibt es spezielle Produkte die man als Alleinfahrer unbedingt benötigt? 

Also grundsätzlich gibt es kaum etwas, dass ich einem Alleinreisenden besonders ans Herz legen könnte. Die Produkte die jeder Camper an Board haben sollte und die Dinge die bei mir nie fehlen dürfen findet ihr wie gesagt innerhalb der Packliste.

Wenn es allerdings etwas gibt, dass ich Alleinreisenden unbedingt empfehlen würde, dann wäre es eine Rückfahrkamera. Mittlerweile gibt es verschiedene Systeme, die auch gar nicht mehr so extrem teuer sind und die über Bluetooth o.ä. laufen. So müssen nichtmal mehr extra Kabel durch das ganze Womo gelegt werden. Ich glaube (bin mir allerdings nicht sicher), dass diese Systeme auch bei Wohnwagenbesitzern funktionieren sollten, wobei eine Rückfahrkamera an einem Wohnwagen wahrscheinlich gar nicht sooooo dringend nötig ist, wie an einem Womo.

Wenn ihr allerdings alleine mit einem Wowa on Tour seid, dann solltet ihr vielleicht echt über einen Mover nachdenken. Ich weiß die Dinger sind nicht gerade günstig, aber sie sind einfach extrem praktisch! Natürlich gibt es auf Campingplätzen auch meist irgendwelche Nachbarn die mit anpacken, aber das muss man natürlich auf Dauer mögen. Ich glaube ich ganz persönlch (!!!) hätte ein Problem damit, wenn ich immer auf die Hilfe anderer Camper angewiesen wäre. Es geht nicht um „mal etwas fragen“ und schon gar nicht darum selbst anzupacken, sondern einfach nur um das Gefühl dauerhaft zu wissen, ich brauche immer Hilfe, weil ich den Wowa nicht alleine auf die Parzelle bekomme (sollte dem überhaupt so sein!).

 

 

Fragen und Antworten von und für Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger

Hilfe für Camping Anfänger

Die umfassende Hilfe für alle Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger, Dein Pin für Pinterest.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Ratgeber die meisten Eurer Fragen beantworten. Wie gesagt, wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann immer her damit. Und bitte… ihr müsst euch nicht für eure Fragen entschuldigen!!! Wenn ihr euch eine Frage stellt, dann stellen sich die selbe Frage ganz sich viele andere Neu-Camper auch.

Ich würde diese Seite gerne immer weiter ausbauen, so dass Neu-Camper hier auf IsasWomo eine „Anlaufstelle“ bekommen, auf der sie Antworten auf die unterschiedlichste Anfänger Fragen finden. Das klappt auf Dauer aber nur, wenn ihr mir eure Fragen schickt, einiges fällt mir sicherlich auch noch selber ein, aber wie heißt es so schön… manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Egal ob Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger oder „alter Camping Hase“… ich wünsche euch ganz viele super schöne Touren und eine aufgregende und entspannte Zeit on the Road. Ihr werdet schnell bemerken, campen mit Womo oder Wowa ist echt kein Hexenwerk.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (14 votes, average: 4,43 out of 5)
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