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Camping Reiseziele 2019

Camping Reiseziele 2019

Werbung, Links & Youtube 😉 – Camping Reiseziele 2019 !

Bereits im letzten Jahr habe ich euch einige besondere Reiseziele für Camper verraten. Da euch der Artikel augenscheinlich gut gefallen hat, dachte ich mir, dass ich euch auch für das kommende Jahr einige interessante Camping Reiseziele 2019 vorstelle.  Von interessanten Ländern bis zu kleinen Gemeinden oder Sehenswürdigkeit. Ein Jahr unterschiedliche Camping Reiseziele & Ideen, die noch nicht jeder 2. Camper besucht hat.


 

Greetsiel, Rügen, St. Marie de la Mer oder gar Paris oder Barcelona, alles wunderschöne Reisezeile aber „neu“ sind all diese Orte ja irgendwie nicht wirklich. Dementsprechen viele Camper oder „Touristen allgemein“ sind in dieses Städten (und Dörfern) unterwegs. Was gewiss nicht heißen soll, dass es keine tollen Reiseziele sind, so viele Touristen besuchen diese Orte ja nicht weil sie nicht besonders sehenswert sind.

Wenn es allerdings darum geht „neue“ Reiseziele zu entdecken, Orte, Städte oder ganze Regionen die nicht gleichzeitig von 100.000 anderen Campern besucht werden, dann würde ich euch nicht unbedingt die Touri Hot-Spots vorstellen. Bereits im letzten Jahr habe ich euch Länder abseits des Campingbooms vorgestellt und weil selbst ich mir keine super neuen europäischen Campingländer aus der „Hosentasche ziehen kann“, wird es dieses Jahr teilweise deutlich „kleiner“.

 

12 neue Ideen – Länder, Städte und Regionen in Europa abseits des Campingbooms – jeden Monat ein anderes Reiseziel!

 

Camping Reiseziel 2019 – Januar – campen auf Madeira

 

Camping auf Madeira

Madeira wird auch Blumeninsel genannt, was unter anderem auch an dem milden Klima liegt

 

Ok, ok ich gebe zu, mit Madeira beginne ich direkt mit einem Knaller! Auf diese Insel fährt man als Camper nicht mal eben „übers Wochenende“. Genau aus diesem Grund gebe ich euch den Madeira Tipp aber auch im Januar, denn diesen Ratschlag richte ich vor allem an alle Spanien & Portugal Überwinterer.

Im Januar sind es auf Madeira durchschnittlich 20 Grad und dank des milden Klimas, beginnt die Natur hier bereits Anfang des Jahres zu erblühen.

Madeira wurde 2018 als „DIE Urlaubsinsel“ der Welt ausgezeichent und doch ist der Campingboom auf Madeira noch nicht ausgebrochen. Auf der relativ kleinen Insel gibt es insgesamt 3 Campingplätze, von einfach & natürlich bis zum super duper Glampingplatz „Soul Camping“. Leider konnte ich bisher noch auf keinem größeren Portal eine Campingplatz Bewertung finden, ihr seht… Camping auf Madaire ist eben echt noch etwas wirklich besonderes.

Dabei seit ihr bereits in gut 2,5 Stunden von Portugal aus mit der Fähre auf der Insel und könnt dann vor Ort die einzigartige Natur- und Blumen Vielfalt vor der höchsten Steilküste Europas erleben.

 

Madeira - Camping Reiseziel 2019

Mit ein bisschen Wetterglück fahrt ihr auf Madeira wie „auf Wolken“ 😉

 

TOP TIPP- Wenn ihr auf Madaira seid, solltet ihr euch undebingt das Naturschutzgebiet um den Picu Ruiro ansehen, dem höchsten Berg Madeiras. Mit ein bisschen Wetterglück könnt ihr über die Wolken bis weit auf die Küste schauen. Einen kleinen Eindruck bekommt ihr hier: Google 360 Grad Bild

Madeira…. sicherlich kein Reiseziel für einen Wochenendausflug. Wer aber eh viele Wochen in Spanien oder Portugal verbingt, sollte sich einen Trip auf die Insel gönnen!

Visit Madeira – Infos zum Campen auf Madeira

Infos – Fähren Portugal – Madeira

 

Reiseziele für Camper 2019 – Februar – Günstig Ski Fahren in Andorra

 

Andorra als Road Trip Reiseziel für Camper 2019

Ski fahren in Andorra auf perfekt präparierten Pisten.

 

Wusstet ihr, dass man in Andorra auch Ski fahren kann und das sogar insgesamt zu deutlich günstigeren Preisen als z.B. in den Alpen? Davon abgesehen bietet euch Andorra ein extrem vielfältiges Klima, an schönen Tagen könnt ihr im Februar in den Bergen Ski fahren und in den Tälern ist es breits bis zu 20 Grad warm.

Also warum nicht mal einen Abstecher in dieses mini „Wunderland“ auf der nächsten Frankreich Tour oder auf dem Rückweg vom Überwintern in Spanien einlegen?

Klasse ist auch, dass ihr in Andorra erstaunlich viele Campingplätze findet. Einmal Campingplatz Andorra auf Google Maps gesucht und ihr findet auf anhieb ca. 10 verschiedene Ergebnisse. Wie z.B den Valira Campingplatz mitten im Herzen von Andorra. Dieser Platz hat auch im Winter für euch geöffnet.

Andorra mit dem Wohnmobil

Die Berge Andorras sind sicherlich auch im Sommer er ein schönes Reiseziel.

Weitere Infos über Andorra und speziel zum Ski fahren in Andorra findet ihr auch auf der Visit Andorra Homepage.

Andorra, das etwas andere Reiseziel, perfekt für einen Abstecher zwischen Frankreich und Spanien!

Camping Reiseziele 2019 – März –  Matera Italien Kulturhaupstadt 2019

 

Kulturhauptstadt 2019

Blick auf die Kulturhauptstadt 2019

 

Matera sagt euch nichts? Ok… das kann ich nachvollziehen. 😉 Darum hier erstmal einige Infos:

  • Matera liegt in der südlichen Mitte Italiens, ca. 200 km östlich von Neapel oder eine Stunde fahrt von Bari
  • Matera gehört zu den ältesten Städten der WELT
  • Matera ist eine extrem schnuckelige, alte Stadt mit verschlungenen Wegen und kleinen, engen Passagen.
  • Das besondere… Matera ist durch und durch aus Fels erbaut, von den Bodenplatten bis zur Hauswand
  • Und… Matera ist Europas Kulturhauptstadt 2019!

Gerade weil Matera 2019 Kulturhauptstadt ist, kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen diese Stadt am besten in der Vorsaison zu besuchen, denn im Hochsommer wird es sicherlich unglaublich voll!

Ganz besonders sehenswert sind die Sassi die Matera, die teilweise bewohnten Höhlenwohnungen mitten in der City. Denn wie gesagt, Matera ist eine der ältesten Städte der Welt und egal ob Höhlenwohnung oder Felsenkirche, die Stadt lebt und wird noch heute voll genutzt.

 

Matera Italien mit dem Wohnmobil

Die Steinkirchen und Höhlen von Matera.

 

Einige Kilometer vor den Toren Materas gibt es einen einfachen kleinen Stellplatz/ Campingplatz mit Toiletten, Duschen und wenn ich nach den Google Bewertungen gehe, einem sehr netten Betreiberpaar. Außerdem bringt euch ein Shuttelbus vom Camping direkt in die City und mit ein bisschen Glück und klarer Sicht, habt ihr abends eine unglaubliche Sicht auf die beleutete Stadt.

Wenn ihr noch mehr über diese tolle Stadt erfahren möchtet, dann lest euch den Artikel  meiner Kollegin vom Blog „Reisepsycho“ durch. Sie hat Matera diesen Sommer bereits besucht, war begeistert und hat tolle Infos für euch.

Matera, eines der Reiseziele schlechthin, hier würde ich selbst im nächsten Jahr unglaublich gerne mal vorbei fahren!

 

Neue Reiseideen für Camper 2019 – April – Das Tessin abseits des L.M.

 

Mitt dem Wohnmobil durch das Tessin reisen

Im Frühjahr finden viele Trainingslager im Tessin statt, weil das Klima so toll ist.

 

Die schweizer Region Tessin und der Lago Maggiore gehören touristisch gesehen zusammen wie „Pat und Patterchen“, dabei gibt es im Tessin noch soooooo viel mehr zu entdecken!

Im April ist es im Tessin schon angenehm warm und vor allem, die Regenwahrscheinlichkeit ist vergleichsweise gering, warum auch viele Sportler und Profi-Kletterer das Tessin im April als Trainingslager buchen. Wenn ihr Lust habt auf eine wunderschöne Natur, VIEL RUHE und Gelassenheit, dann seid ihr im Tessin, abseits des Lago Maggiore, ganz genau richtig.

So gilt z.B. der  „Sentierone Valle Verzasca“ als einer der schönsten Wanderwege Europas. Hier kommt ihr auch auf Tagestouren an z.B der Verzasca Schlucht vorbei oder dem wunderschönen Tenero Staudamm. Die Region hat so viele Flüsse, Seen und eine wunderschöne Natur… ich meine schaut es euch an:

 

Tessin als Reiseziel für Camper mit Wohnmobil oder Wohnwagen

Wandern im Tessin abseits des Lago Maggiore. Hier.. einer der schönsten Wanderwege Europas.

 

Campen im Tessin – Ihr könnt hier z.B. den Stellplatz in Cios nutzen ( Cios, 6637 Sonogno GPS: N 46.350710 E 8.788310 ) und steht direkt neben dem Wanderweg. Sicherlich ein super Startpunkt für einen „outdoor Tag“. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann aber auch die vielen kleinen Bimmelbahnen nutzen, die eigentlich von jedem großeren Ort aus in die „Berge“ starten.

Das Tessin, auch abseits des Lago Maggiore, ist ein paradies für outdoor aktive Camper (mit und ohne Hund 😉 ) und gerade im April ein Ort mit einer reeelativ hohen Sonnenwahrscheinlichkeit. Wäre doch perfekt für die Rückreise aus Matera (dem Punkt zuvor). 😉

 

Camping Reiseziel 2019 – Mai – Kroatien mal anders, abseits der großen Touri Gebiete

 

 

Kroatien abseits der Küste

Kroatien abseits der Touri Hot Spots sieht manchmal ein bisschen skandinavisch aus.

 

Ok, ok, ok… Kroatien im Mai, das ist nun wirklich keine besonders neue Idee! Eher ganz im Gegenteil, denn Kroatien gehört mittlerweile wohl zu den beliebtesten Camper Reisezielen in Europa.

Mir geht es bei diesem Punkt aber darum euch zu zeigen, dass es auch in Kroatien kleine, feine Orte gibt, die abseits der überfüllten Küste liegen. 😉

  • Als erstes wäre da Ston und die einzigartige Stadtmauer, die aussieht wie eine kleine Kopie der Chinesischen Mauer. Ston liegt gaaaanz im Süden Kroatiens und hat neben einer Altstadt eben auch die erstaunlich gut erhaltene Stadtmauer zu bieten.

 

  • Dann gibt es noch die Stadt Sveti Martin na Muri bzw. die Region um den Fluss Muri, gaaaaaanz im Norden Kroatiens.. Ich finde, hier sieht es aus wie in Skandinavien, typisch nordisch eben ;-). Wer also durch Kroatien reist und trotzdem Lust hat auf kleine Holzhäuser, Stille und eine fantastische Natur, sollte unbedingt ein Paar Tage am Muri Fluss einplanen.

 

  • Wer die Berge liebt, kommt ebenfalls in Kroatien auf seine Kosten, denn dann solltet ihr in den jüngsten kroatischen Nationalpark Velebit reisen. Hier in der südlichen Mitte Kroatiens gelangt ihr auf unzähligen Rad oder Wanderwegen eigentlich immer zum Gipfel des Velebit Massivs und mit ein bisschen Glück, habt ihr von dort oben einen wunderschönen Blick auf die verschiedenen Bergseen. Ein echtes Naturparadies für Biker, Wanderer und Hunde, allerdings… Hunde müssen im Nationalpark an der Leine bleiben.

 

  • Zum Schluss noch ein Tipp für alle die auf „Öko Tourismus“, Genuss und tolle Weine stehen, Visnjica. Visnjica wurde ausgewählt um an einem Programm zum Theme „nachhaltige Tourismusmodelle“ teilzunehmen. Hier werden neue Öko Tourismus Ideen entwickelt und umgesetzt. Wen dieses Thema und die vielen neuen Ideen interessieren, sollte Visnjica unbedingt einen Besuch abstatten. Hier läuft zwar vieles anders, aber genau das kann ja auch durchaus mal ganz interessant sein und zum nachdenken anregen.  Die Region um Visnjica im mittleren, nord-osten Kroatiens gilt zudem auch als die Feinschmecker Region des Landes. Hier gibt es viele tolle Restaurant und wunderbare Weinkeller. Und damit der Ökotourismus nicht zu kurz kommt, gibt es zum Beispiel Feinschmecker Touren hoch zu Ross.Wer gerne reitet, ist hier sicherlich ganz genau richtig!

 

Natürlicher Tourismus in Kroatien

Auch das ist Kroatien. Öko Tourismus im eher unbekannten Norden des Landes

 

An allen genannten Orten gibt es verschieeeedenste Stell- und Campingplätze. Wer allerdings in der absoluten Hochsaison reisen möchte, sollte sich den ein oder anderen Platz vorab reservieren.

 

Camping und Road Trip 2019 – Juni – Montenegro

 

Camping Reiseziele 2019, Montenegro

Die Bucht von Kotor, Montenegro

 

Nachdem ich euch für den Mai einige Orte in Kroatien vorgestellt habe, geht es weiter mit der Tour durch Europas Süd-Osten, denn es geht nach Montenegro. Ich weiß nicht wie es euch geht, wenn ich Serbien oder Monenegro höre, sorry aber mein erster Gedanke geht in Richtung Krieg, zerbombte Häuser, Elend… aber ganz sicher denke ich nicht an Urlaubsfeeling. Doch ich kann euch sagen, gerade Montenegro hat sich in den letzten Jahren extrem entwickelt und wenn ihr euch die Zeit nehmt ein bisschen zu googlen, werdet ihr mit sicherheit den selben Eindruck gewinnen.

Ganz besonders gut hat mir die Bucht von Kotor im südwesten von Montenegro gefallen.

Durch ihre starke Ähnlichkeit mit den Fjorden in Norwegen, wird die Bucht von Kotor auch der südlichste Fjord der Welt genannt. Großer Unterschied zu Norwegen, die Temperaturen. Denn der Temperatur Pegel in Montenegro ist reeeeelativ gering. Im Hochsommer bleiben es angenehmen 25-28 Grad und im Januar sinken die Temperaturen selten unter die 12 Grad Marke. Durch die gleichbleibenden Temparaturen hat sich in Montengro eine vielzahl an Blumen, Gräsern und Gewächsen angesammelt, die es normalerweise nur in deutlich südlicher gelegenen Regionen gibt.

 

Montenegro Road Trip

Das ist nicht Norwegen, das ist Montenegro

 

Die Bucht von Kotor wird von Vrmac Gebierge  und dem ATEMBERAUBENDEN Durmitor Nationalpark eingeschlossen, welcher extrem viele kleine Wasserfälle und natürliche Wasserstufen gebildet hat. Das besondere, in dem Nationalpark könnt ihr die tiefste Schlucht Europas sehen und zudem WUNDESCHÖNE Seen zum baden und fotografieren. Auch hier kann ich nur sagen, schaut euch Bilder an, es ist der WAHNSINN!!!!

Hier gibt es also wirklich für jeden etwas. Sommer, Sand, Meer, kleine Städte und frischen Fisch direkt an der Bucht und Wandergebiete, Bikeparks und wunderschöne Bergseen im Hinterland.

Insgesamt findet ihr in der gesamten Bucht von Kotor relativ viele Campingplätze. Ich möchte euch aber ganz besonders auf den ganz, ganz kleinen „Auocamper Verige“ aufmerksam machen. Ein kleines Strandhotel mit klitzekleinem Campingplatz. Das besondere, hier steht ihr DIREKT zwischen Strand und Gebierge.

Montenegro… gerade in den SUPER VOLLEN Camping Sommermonaten noch ein echter, kleiner „Geheimtipp“ und ein Camping Reiseziel 2019.

 

Camping 2019 – Juli – der Sommer in Nord-Irland!

 

Nord-Irland als Reiseziel für Camper

Nord-Irland hat eine unfassbar schöne Natur

 

Für den Juli habe ich super lange nach einem geeigneten Reiseziel gesucht, denn ganz gleich wo ihr hin fahren werdet, es wird überall voll!  Darum habe ich letztendlich nach einem Ziel gesucht, bei dem es vor allem auf das Wetter ankommt und bin so auf die raue Küste Nord-Irlands gestoßen.

Bevor ihr jetzt nach Luft schnappt. Die Unruhen in Nord-Irland sind schon laaaaange beendet. Sowohl das Auswertige Amt als offizielle Stelle als auch zig verschiedene Reiseblogger geben Nord-Irland als sicher an. Darüber müsst ihr euch also keine Gedanken machen. Der große Vorteil an Nord-Irland. Es gibt eine unglaubliche Natur und vergleichsweise immer noch wenig Touristen.

 

Nord-Irland als Camping Reiseziel 2019

Dark Hedges, Nord-Irland… oder auch der Königsweg 🙂

 

In Nord-Irland gibt es zwei Orte die ich euch ganz besonders ans Herz legen möchte und zwar ist es der „Dark Hedges“ und die „Causeway Costal Route“, eine der schönsten Küsten Routen Europas.

Viele Drehorte der Serie Game of Thrones liegen in Nord-Irland und wer die Serie kennt, wird sicherlich auch den mystischen „Dark Hedges“wieder erkennen, einen ganz besonderen Wald mit sehr speziellen Bäumen und Strassen.

Bei der Causeway Costal Route handelt es sich um eine 324 Km lange Strecke, entlang der sooooooooo wunderschönen nord-irischen Küste. Ein besonderes Highlight ist Causway Coast, ein Küstenabschnitt der mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und aus tausenden, runden Felsblöcken besteht, die der Riese „Finn McCool“ vor tausenden Jahren durch die Gegend geworfen haben soll.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie unglaublich schön ich Nord-Irland finde. Schaut am besten einfach mal auf den Reisehappen Blog. Mein Kollege war bereits in Nord-Irland on the Road… sieht es nicht wunderschön aus???

 

Irland mit dem Wohnmobil

Road Trip durch Nord-Irland. Ich finde die Natur da soooo schön, dass ich irgendwann unbedingt auf die Insel muss.

 

Camping in Nord-Irland – Also ihr findet eine VIELZAHL an Campingplätzen, bei dieser einzigartigen Natur ist die Verlockung aber sicherlich auch groß wild zu campen. Grundsätzlich gilt allerdings, dass das Wildcampen in Nordirland verboten ist. In der Praxis sieht es aber wohl so aus, dass es geduldet wird, wenn man sich an die üblichen Campingregeln hält. Alleine stehen, nicht entsorgen, kein Müll, ruhig bleiben und genießen! Stehen allerdings Camping Verboten Schilder an den diversen Orten, oder Schilder mit „TEMPORARY DWELLING PROHIBITED“ , dann solltet ihr euch auch unbedingt daran halten, denn da verstehen die Iren wenig Spaß. Wenn Camping verboten, dann ist auch Camping verboten… sonst könnte es seeeeeeehr teuer werden.

 

Camping Reiseziele 2019 – August  – Alpen Tour Percée?

 

Camping 2019 Reiseziele

Wer wandern möchte, kann mit dem Womo ein ganzes Stück in die Berge fahren.

 

Wooow, wooow, wooow… seid ihr fit? Machen euch ein paar Stunden wandern nichts aus, hauptsache das Ziel stimmt?

Dann ist dieser Tipp ganz genau das Richtige für euch! Denn im Sommer könnt ihr (am besten mit Guide) das Tour Percee mitten in den französischen Alpen bestaunen, nord-östlich von Lyon, in der Nähe der Schweizer Grenze. Vorsicht, sobald der erste Schnee liegt, wird dringends von einer Wanderung zu diesem Punkt für „nicht Profis“ abgeraten! Aber im Sommer könnt ihr diesen einmaligen Punkt (noch) besuchen, zumal es da oben auch die ein oder andere Wanderhütte gibt. Ein Bild vom Steinbogen mitten in den Alpen und den passenden Artikel findet ihr hier auf der Seite des GEO Magazins

Bei dem Tour Percee (heißt übrigens auch Tour Isabelle 🙂 ) handelt es sich um den größten natürlichen Steinbogen südeuropas und das besondere, bis 2005 blieb dieser Ort vollkommen unentdeckt.

Der Aufstieg hat es allerdings tatsächlich in sich, das ist kein Reiseziel für Flip/Flops und Handtäschen. Wenn ihr aber gerne wandert und einigermaßen Fit seit, lohnt sich der Aufstieg zu diesem unbekannten Ort. Einen schönen Wander Artikel findet ihr zudem hier: Naturpark Chartreuse

 

Camping und Reiseziele in Europa 2019

Der Chartreuse Nationalpark in den französischen Alpen

 

Camping – Ihr könnt super auf dem kleinen, kostenlosen, einfachen Stellplatz in Thones übernachten (Chemin de Paradis,74230 Thones), oder aber ihr nutzt den Campingplatz du Cret in St. Jean de Sixt (Lieu dit le Crit, 74450 St. Jean de Sixt)

Ihr findet in der Region aber auch noch viele weitere Stell- und Campingplätze.

 

Reiseziele Camping 2019  – September – Saint Marcel Frankreich

 

Frankreich neue Reiseziele für Camper 2019

Die Höhlen an der Ardeche

 

Ein Campingurlaub in Frankreich gehört ganz sicher nicht zu den „Geheimtipps“, eher im Gegenteil. Nichts desto trotz gibt es aber auch in Frankreich noch einige ganz besondere „Ecken“, die vergleichsweise wenig Touristen anlocken. Und genau zwei dieser Spots möchte ich euch als September Reiseziel  vorstellen.

Warum September? Der September ist der erste Monat nach den großen Werksferien in Frankreich. Zwar tummeln sich auch im September noch tausende Camper in Frankreich und dennoch ist bereits die Nebensaison eingeläutet. Denkt bitte dran, auch wenn sich Frankreich das ganze Jahr über als Reiseziel anbietet, ist es doch leider immer noch so, dass die aller, aller, aaaaaller meisten französischen Campingplätze spätestens zum ersten November schließen, meist sogar bereits ab Anfang – Mitte Oktober.

Bei den beiden Punkten die ich euch vorstellen möchte handelt es sich zum einen um die Grotten von Saint Marcel und die Gärten Marqueyssac 

 

Grotte St. Marcel Wohnmobil

Die Grotte von St. Marcel – sehenswert!

 

Die Grotten von Saint Marcel liegen in Süd-Frankreich, grob gesagt im Bereich der Ardech genau zwischen Montelimar und Avignon. Obwohl die Ardech mittlerweile auch zu den französischen Touri Hot Spots gehört, muss man doch schon eine ganze Weile suchen, bis man zu einem Hinweis auf die Grotten von Saint Marcel gelangt, dabei sind diese Höhlen nicht nur beeindruckend alt, sondern auch wunderschön. Denn jede einzelne Höhle besteht aus hunderten kleinen Wasserbecken. Wer nach dem Besuch der Höhlen noch Lust hat schwimmen zu gehen, kann dies an dem kleinen Ardech „Strand“ vor den Höhlen tun.  Ein wirklich toller Spot für eine 1,2,3 tägige Pause auf dem Weg zum Mittelmeer.

VORSICHT! Die Grotte befindet sich im Gebierge. Viele Stellplätze in der Region sind von vorneherein nur für Wohnmobile bis 3,5 T zugelassen. Große Womos werden hier auf den kleinen Gebiergsstrassen schnell Probleme bekommen.  Leider gibt es an dieser Grotte keinen direkten Stellplatz. Wer aber möchte findet hier sicherlich ein ruhiges Fleckchen zum frei stehen, oder ihr nutzt z.B. diesen Stellplatz: Rue de Portail Haut, 30760 Aigueze.

Noch ein extra Hinweis, ich weiß aus eigenen Erfahrungen das in dem Gebiet schon weit ausgeschildert Wegweiser mit „Grotte“ bzw. Höhle stehen. Damit ist aber NICHT die Grotte Saint Marcel gemeint, sondern die andere „Touri Grotte Forestiere“ die ebenfalls nicht so weit entfernt liegt.

 

Andere Reisespots in Frankreich

Die Kilometer langen Gärten von Marqueyssac

 

Bei dem zweiten Spot den ich euch vorstellen möchte handelt es sich um die Gärten von Marqueyssac. Die Gärten von Marqueyssac schließen das dazugehörige Schloss ein und liegen in dem kleinen französischen „Dorf“ Vezac. Vezac liegt ca. 120 km östlichen von Bordeaux und diese Gärten sind einfach der WAHNSINN!!!!

Das Schloss umgiebt ein 6 km langes Spazierwege-Netz welches sich durch die Gärten schlängelt, welche manchmal auch hängende Gärten von Marqueyssac genannt werden. Ich kann euch nicht sagen wieeee viele Gärtner sich um diesen „Park“ kümmern, aber wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann müssten es „huuuuuunderte“ sein. Wie kann man Pflanzen denn bitte SO akkurat „wachsen, schneiden, wachsen“ lassen.

Sicherlich ein toller Spot für alle die eigentlich eine Atlantik/ Bordeaux Tour planen und auf dem Rückweg noch ein bisschen Zeit übrig haben. Direkt in der Nähe gibt es sowohl einen Campingplatz als auch einen Stellplatz samt Bademöglichkeit.

Camping: Camping La Plage, La Malartrie, 24220 Vezac, Preis. ca. 25 Euro, akzeptieren ACSI

Stellplatz: Aire de Camping-Car „La Roque Gageac, D703, 24250 La Roque Gageac, GPS: N 44.824540 E 1.185290, Preis ca. 7 Euro

 

Camping Reiseziele 2019 – Oktober – Hallstadt Österreich

 

Camping Reiseziele 2019

Hallstatt am Abend… idyllisch ist es definitiv 😉

 

Für den goldenen Oktober 2019 empfehle ich euch eine Reise in das wunderschöne Hallstatt in Österreich. Warum gerade im Oktober? Der Hallstätter See ist umringt von Wald, kleinen Kirchen und ruhigen Dörfern. Trotz Herbstferien ist es hier relativ ruhig, weil nur wenige Camper Notitz von diesem wunderschönen Ort nehmen, noch liegt kein Schnee und mit ein bisschen Wetterglück habt ihr auf Wanderungen das Gefühl ihr seid mitten in Kanada zum Indien Summer.

Das besondere, Hallstatt in Österreich ist bei uns gar nicht besonders bekannt. Allerdings sieht das in Asien GANZ ANDERS aus! 🙂 Jedes Jahr reisen bis zu 1 Million asiatische Touristen in dieses 800 Seelen Dorf! Und warum? Weil Hallstadt in Österreich alles bietet was für Asiaten typisch deutsch ist, von der christlichen kleinen Kirche bis zur Kuckuksuhr. 🙂  Da Asiaten aber nun selten in Deutschland campen gehen, ist es ein Ort den ihr euch unbedingt mal ansehen solltet. Die Natur, das Dorf und der See sind wunderschön, sobald ihr drei Meter aus dem eigentlichen Dorf raus geht ist es auch herrlich ruhig und das „Asia Feeling“ solltet ihr euch einfach mal schmunzelnd ansehen.

Aber mal ganz von dem „Asia Deutschland Tourismus in Österreich“ abgesehen, es hat schon seinen Grund warum soooo viele Asiaten diesen Ort besuchen, denn das gesamte Stadtbild, der See, die Berge und Wälder… das ist schon wie „Zucker für die Augen und Seelen“

 

Österreich als Reiseziel 2019 - Hallstatt

Auch das ist Hallstatt bzw. der Hallstätter See, ruhig und beschaulich.

 

Thema Camping – Ihr findet direkt in Hallstadt einen ganz kleinen Campingplatz und zwar den Camping Klassner-Höll, Lahnstrasse, 4830 Hallstatt. Dieser Campingplatz bietet „nur“ insgesamt 68 Parzellen, liegt aber ganz nah am See und nur 250 m vom Zentrum entfernt. Kosten: ca. 35 Euro pro Nacht. Aufgepasst, der Camping schließt seine Tore über den Winter.

Wenn ihr schon immer vom Indian Summer in Kanada träumt und zudem mit einem Augenzwinkern das asiatische Leben in Österreich erleben möchtet, dann solltet ihr im Herbst unbedingt mal einen Stop in Hallstatt einplanen.

 

Reiseziele für Camper 2019 – November –  in Waymouth/ Dorset/ GB

 

Weymouth als Reiseziel im November für Camper

Die goldene Küste von Weymouth am Abend…

 

Ihr liebt die ruhige Zeit an den Küsten, kalte klare Meeresluft und das gemütliche Einkehren nach einem langen November Spaziergang? Euch geht das Herz bei  Kamin, Lagerfeuer oder Feuerwerk auf?

Dann solltet ihr UNBEDINGT mal im November nach England, Dorset, Weymouth reisen, klingt vielleicht etwas komisch, muss aber wirklich toll sein! Ich verfolge aktuell die England, Schottland, Irland reisen einiger Blogger und die Erzählungen und Bilder der Touren zu dieser Jahrezeit klingen für mich PERFEKT! Denn jetzt ist es an der Küste ruhig, die vielen Schlösser und Sehenswürdigkeiten können entspannt besucht werden, und der Küstenwind ist zwar frisch, aber noch lange nicht eisig.

Dank der Verbindung Calais – Dover ist die Reise auf die Insel auch gar nicht so ein großer Akt, wie man vielleicht auf den ersten Blick befürchtet. Ist man erstmal in Dover angekommen, liegt Weymouth nur noch ein paar Kilometer entfernt.

Weymouth ist ein Küstenort in der Region Dorset, der im Sommer sehr beliebt ist. Kaum jemand außerhalb von GB weiß aber, das Weymouth auch im Herbst/Winter viel zu bieten hat. Denn dann beginnt auch in Weymouth die gemütliche Zeit, fast jedes Cafe hat einen offenen Kamin und kein Scherz, einige Cafes in Weymouth haben eine extra Winter und Sommer Bestuhlung. Sobald die außen Terrassen abgebaut werden, verändert sich auch die Bestuhlung im Cafe. Die vielen Stühle für eine große Anzahl an Touristen werden eingelagert und zum vorschein kommen große Sessel und Sofas für entspannte „Teestunden“ am Kamin.

Kommt… das klingt schon super gemütlich!

 

GB Road Trip für Camper als Reiseziel 2019

Das Städtchen Weymouth hat auch im Herbst/Winter viel zu bieten.

 

Ein besonderes Highlight findet aber jedes Jahr Anfang November in Weymouth statt. Denn dann findet die Lyme Regis Firework and Bonfire Nacht statt. Soll heißen, sobald es dunkel wird, werden überall direkt auf dem Strand kleine und große Lagerfeuer angezündet, zudem werden Buden aufgestellt und spät abends folgt das große Feuerwerk über der Küste Weymouth.

Davon abgesehen ist die Region Dorset wie bereits gesagt das ganze Jahr über eine Reise wert. Dorset ist übrigens auch das „Zuhause“ der 5 Freunde von Schriftstellerin Enid Blyton. Wenn ihr oder eure Kids/ Enkel Fans der Bücher und Serie seid, findet ihr in der Region immer wieder besondere Aktionen oder spezielle „5 Freunde Sehenswürdigkeiten“.  Zudem ist Dorset anscheinend sehr Hunde freundlich und wird immer wieder von „Reisen mit Hund“ Internetseiten ausgezeichnet bzw. erwähnt. Schaut euch gerne mal auf der Dorset Internetseite um, dort findet ihr auch einen eigenen „Dorset aus dem Blick eines Hundes“ Hundeblog.

Camping 2019 in Weymouth, hier gibt es gleich 4-5 Campingplätze in allen Klassen. Da kann jeder schauen, welcher Platz für ihn der Beste ist. Außerdem gibt es auch einen Stellplatz unter folgender Adresse: Stellplatz „Causeway Farm“, Causeway, DT4 9RX Radipole Village.

Wichtig, die meisten Stell- und Campingplätze in GB verlangen eine Camping Card wie die NKC oder CCI Karte. Wer eine GB Tourt plant, sollte sich schon vorab eine der Karten besorgen.

 

Und zum Schluss – Dezember Camping Reiseziele 2019 – Griechenland, das neue Winter-Portugal

 

Die Küste Griechenlands im Herbst

 

Ja ihr lest richtig, ich bin davon überzeugt Griechenland wird auf Dauer das neue „Spanien & Portugal“ für Überwinterer. Die Lage für Camper in Portugal wird von Jahr zu Jahr schwieriger und wer sich erst einmal mit dem Thema „Road Trip Griechenland“ so richtig beschäftigt, wird schnell feststellen, dass die Verbindung mit Fähren von Italien aus eigentlich gut zu machen ist. Zumindest dauert die Anreise auch nicht länger als die Fahrt in den südlichen Zipfel Europas.

Schon jetzt kenne ich immer mehr Leute die den Winter in Griechenland verbringen und wie gesagt, ich bin fest davon überzeugt, Griechenland wird noch zum Wintercamper Hot Spot (auch wenn das die jetzigen Griechenland Überwinterer nicht gerne lesen werden und mich virtuell erwürgen möchten 😉 )

Griechenland ist vielfältig. Unzählige kleine Inseln, Berge, abgelegnen Dörfchen, moderne Städte und genau so bunt wie das Land ist auch die griechische Küche. Noch ist es augenscheinlich so, dass man in Griechenland abseits der Städte sehr gut frei stehen kann, was sicherlich auch daran liegt, dass noch nicht so viele Camper den Winter in Griechenland verbringen. Mittlerweile gibt es aber auch über ganz Griechenland verteilt ca. 200 Stellplätze und natürlich jede Menge Campingplätze. Leider ist es aber so, dass viele „Camping’s“ in Griechenland über den Winter schließen. Solltet ihr euch also vorab eine besondere Route ausarbeiten, achtet unbedingt auf die Öffnungszeiten euer gewählten Campingplätze.

Die Temperaturen in Griechenland sind auch im Winter sehr angenehm. Tages-Durchschnittstemperatur im Dezember 15,9 Grad bei maximal 9 Regentagen.

Zwei griechische Spots möchte ich euch noch besonders vorstellen.

 

Griechenland mit dem Wohnmobil im Winter

Die Madeira Klöster in Griechenland

 

Zum einen sind das die Meteora Klöster in der Region Thessalin. Meteora bedeutet so viel wie „in der Höhe leben“ und hat damit zu tun, das die Klöster ganz oben, auf der Spitze der verschiedenen Berge gebaut wurden. Im Netzt heißt es immer wieder, wenn die Sicht nicht ganz klar ist, sieht es so aus, als würden die Klöster über den Bergen schweben. Sicherlich ein beeindruckendes Bild und ein schönes Ziel für alle die Berge lieben oder z.B. gerne klettern gehen.

Vielleicht kommen euch die Berge um Meteora aber auch schon bekannt vor, denn hier wurden bereits die größten Action, Abenteuer, Thriller Blockbuster gedreht wie James Bond, Indianer Jones uuuuuund der hardcore Thriller …. TIM UND STRUPPI! 🙂

Bei dem zweiten Spot handelt es sich um Giola auf der Insel Thassos. Giola nennt sich ein ca. 20 Meter breites „Loch“ zwischen den Klippen an der Küste Thassos. Da dieses „Ausbuchtung“ direkt am Meer liegt, wird sie mit Meereswasser durchspült, wodurch sowas wie eine tiefe, 20 Meter breite „Badewanne“ direkt an der Küste entstand.  Ein toller Spot für alle Badenixen und ältere Kids, die sich trauen von den „Klippen“ zu hüpfen.

Über Youtube habe ich ein nettes Drohnen Video gefunden, welches die Region Thassos und auch die Küste um Giola zeigt. Das Video wurde allerdings im August 2017 aufgenommen, also in der absoluten Ferienzeit, dementsprechend voll ist es auch.

Hinweis aufgrund der DSGVO … wenn ihr auf das folgende Video klickt, werdet ihr automatisch zu Youtube geleitet. Von da an gelten die Datenschutzbestimmungen von Youtube.com. 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=3GvGjO4WFus

 

 

Fazit – Camping Reiseziele 2019

UUUUUND? Konnte ich euch auf ein paar neue Ideen bringen? Ich habe mich bewusst bemüht einen möglichst bunten Mix zwischen typischen Camping Ländern, neuen Ausflugszielen und dem ein oder anderen nicht ganz „üblichen“ Road Trip Reiseziel aufzustellen.

Ich hoffe so finden möglichst viele von euch ein spannendes neues Reiseziel, unabhängig davon ob ihr mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Van on Tour geht, egal ob Alleinreisender oder Familiencamper und ganz gleich ob erfahrener „Camping Hase“ oder aufgeregter „Camping Newbie“.

Da ich euch jetzt so viele verschiedene Länder und Reisespots vorgestellt habe aber natürlich auch immer die Frage nach den besten/ passensten Campingplätzen bleibt, habe ich auch noch einen letzten TOPP TIPP für euch.

Kennt ihr bereits aus anderen Urlauben das Internetportal Reise.de? Bisher war es so, dass ihr euch auf der Plattform über aktuelle Reisetrends informieren konntet und auch das Buchen von Urlauben war möglich. Allerdings gab es keinerlei Infos oder Extras zum Thema Camping.

Dies hat sich jetzt ganz aktuell geändert, denn auch Reise.de hat die Campingwelt für sich entdeckt. Da das Portal im Bereich Camping tatsächlich noch ganz, ganz neu ist, findet ihr noch nicht so viele Infos wie z.B. im normalen Hotel oder Club Bereich. ABER… auf Reise.de findet ihr schon einige Camping & Glamping Infos und vor allem findet ihr dort bereits eine Auflistung der besten regionalen bzw. Länder spezifischen Campingplätze.

Aktuell gibt es bereits Listen und Informationen zu den z.B. besten 5 Campingplätzen in Deutschland, in Europa, in den USA usw. usw.  Vielleicht findet ihr hier ja den super duper, easy peasy Campingplatz für euren RoadTrip durch Europa. Zu guter letzt, sollte es so sein, dass ihr einen der vorgestellten TOP Plätze auf Reise.de besonders interessant findet und ihr 2019 zur Ferienzeit campen gehen möchtet, ist es sicherlich sinnvoll in den kommenden Wochen zu buchen bzw. zu reservieren.

Camping Reiseziele 2019 - neue Reiseideen für Deinen Road Trip

Camping Reiseziele 2019 – Dein Pin zum Artikel

2018 war es bereits so, dass z.B. der größte Teil kroatischer Campingplätze für die Sommermonate ab Ende Februar/ Anfang März KOMPLETT ausgebucht waren und wie die Zahlen belegen, der Campingboom geht weiter und weiter. Wenn ihr also einen der auf Reise.de vorgestellten super Campingplätze im Auge habt, lohnt es sich sehr, sehr FRÜHZEITIG zu reservieren!

Sooooo, das soll es jetzt aber wirklich gewesen sein. Ich wünsche euch allen, ganz egal ob beim Überwintern in Griechenland, einem 5 Monate Europa Raod Trip, den 14 Tagen an der Nordseeküste oder während des Wochenendcampings „um die Ecke“ eine super schöne Zeit. Auf das 2019 für uns alle ein schönes, erfolgreiches, abenteurliches und GESUNDES Campingjahr wird und schaut euch mal auf Reise.de um, die angegebenen Plätze sind sicherlich eine gute Wahl.

Doch auch wenn die Zeit rast… erstmal freue ich mich auf die anstehende Advents und Weihnachtsmarkt Saison, ihr auch???

Bis dahin sage ich wie immer… BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende.

 

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Aber was ist an diesen Geschichten wirklich dran?

Ich habe mich in den vergangenen Wochen durchs Netz gewühlt, mit Polizisten gesprochen und war zur Recherche für diesen Artikel sogar im Darknet unterwegs.

7 Tage Road Trip durch Belgien mit dem Wohnmobil

7 Tage Road Trip durch Belgien mit dem Wohnmobil

WERBUNG & KOOPERATION – Eine Wohnmobiltour durch Belgien

Schon vor einigen Wochen hat mich der belgische Tourismusverband angeschrieben und mich auf eine 7 tägige Tour durch Belgien eingeladen. Da ich mir Antwerpen,    und das belgische Umland eh schon immer mal näher ansehen wollte, war ich natürlich begeistert und habe die Einladung dankend angenommen 🙂

Eine Woche Road Trip durch Belgien. Hier erzähle ich euch von meiner eigenen Tour, verrate euch aber euch Stellplatz Tipps, Campingplatz Daten und besonders schöne Ausflugsziele. Antwerpen, Brüssel oder Natur pur… Belgien ist eine Tour wert!

 

Juhuuu, Belgien wir kommen!

 

Also flux das Womo gepackt, Milla davon überzeugt das Womo fahren viiiiieeeeeeel schöner ist, als im Körbchen zu schlafen und auf ging es, erste Etappe Dortmund-Antwerpen.

Zu meiner eigenen Überraschung liegt Antwerpen nur 230 Km von Dortmund entfernt. Irgendwie dachte ich immer, bis Antwerpen ist es schon ein gaaaanzes Eck, aber nein! Diesmal kamen wir sogar fast ohne Stau durch und nach einer Rast für Milla zum schnuppern und Pipi machen, kamen wir nach nur 3,5 Stunden, mitten in Antwerpen, auf einem Campingplatzgelände an.

Mit dem Wohnmobil nach Antwerpen

Blick auf Antwerpen von der Schelde aus.

Campingplatz Antwerpen

Adresse: Camping Municipal de Molen, Lachthavenweg 6, 2000 Antwerpen, Belgien.

Nachdem mich der Tourismusverband Belgiens angeschrieben hatte, kamen wir natürlich auch irgendwann dazu die ganzen Details zu klären. Wann würde ich wo sein, welche Plätze möchte ich nutzen, was gibt es zu sehen? Aus diesem Grund verlief meine Tour etwas anders, als ich sie euch empfehlen würde. Warum… dazu komme ich gleich nochmal, es gibt aber wichtige Gründe warum ich einigen von euch diesen oben genannten Campingplatz NICHT ohne weiteres empfehlen würde!!!

Bei diesem Campinggplatz in Antwerpen handelt es sich um einen ziemlich „verlassenen Ort“, der allerdings für einen Stadtbesuch super praktisch liegt. Allerdings… und das muss ich einfach so schreiben, auch wenn es sich um eine Kooperation handelt, dieser Campingplatz ist echt schlecht geführt. Ich kann es leider nicht anders sagen, oder besser gesagt, alles andere wäre gelogen!

Der Platz an sich ist relativ ungepflegt, die Duschen und Toiletten sind uralt und vorsichtig gesagt „unschön“ und leider hatte ich auch das Gefühl, dass sich der junge Angestellte des Platzes um vieles Gedanken macht, aber sicher nicht darum, ob er mal mit dem Rasenmäher über den Platz fährt. Des weiteren sind viele der Steckdosen defekt und nachdem ich mir den Rasen näher angesehen habe, müssen sich anscheiend auch einige Camper bereits festgefahren haben. Was natürlich nicht unbedingt „Schuld“ des Platzes ist… sehr viel Laub und teilweise auch Müll der da schon länger als ein paar Tage liegen MUSS, könnte man aber schon entfernen… wenn man denn wollte.

NICHTSDESTOTROTZ… dieser Campingplatz an der Mole liegt für einen Stadtbesuch wirklich praktisch. Bis ins Zentrum von Antwerpen sind es vielleicht 1,5 km. Ihr könnt erst am Flussufer entlang gehen und kommt dann zu einem Tunnel, der euch unter dem Fluss entlang führt und euch nach geschätzten 500m mitten in die Stadt führt. Alleine aus diesem Grund ist der Platz eben doch irgendwie zu empfehlen.

Die Kosten für diesen Campingplatz betragen 17 Euro, mit Strom sind es 23 Euro, was ich für so einen „City Camping“ echt fair finde… also zumindest vom Preis her ist das schon ok.

 

Jetzt kommen wir allerdings zu dem Punkt, warum ich vielen von euch diesen Platz nicht empfehlen würde, bzw. ihr müsst (alle) vorab etwas erledigen!

 

Denn der Campingplatz an der Mole liegt leider in der Antwerpener Umweltzone und hier gilt ACHTUNG!!! Denn die Belgier haben nicht wie wir einen Aufkleber an der Windschutzscheibe, mit welchem man vergleichsweise wenig kontrolliert wird. Nein, in Belgien wird die Umweltzone über ein automatisches Auslesen des Kennzeichens kontrolliert, die „Erfolgsquoten“ liegen bei über 90%  und werdet ihr erwischt, kann das bis zu 350 Euro kosten.

So „hart“ diese Regelung auch ist, es gibt aber noch etwas besonderes bei den Belgiern, was ich ehrlich gesagt mal wirklich fair finde!!! Denn z.B. für diese Umweltzone in Antwerpen können extra Umwelttickets gekauft werden. So haben z.B. Touristen die Möglichkeit, auch mit älteren Dieselfahrzeugen, die Umweltzone zu befahren.

Jetzt muss ich allerdings sagen, dass ich diesen ganzen Anmeldungsprozess nicht durchlaufen musste, das hat der belgische Touriverband für mich übernommen. Trotzdem habe ich mir die „Umweltzonen Info Seite“ mal genauer angesehen und es gibt einige wichtige Punkte die ihr beachten müsst:

  • Also zu allererst, in Belgien gibt es nicht eine Umweltzone sondern verschieden. Das bedeutet, wenn ihr z.b. sowohl Antwerpen als auch Brüssel besuchen möchtet, müsst ihr euch für beide Umweltzonen einzeln anmelden.
  • Ganz egal mit welchem Fahrzeug ihr in die Umweltzone fahren möchtet, ihr müsst euch vorab registrieren! Also selbst wenn ihr mit einem super cleanen E-Auto fahren würdet, es müssen sich ALLE rergistrieren. 
  • Für alle Diesefahrzeuge, es gibt die Möglichkeit extra Umwelttickets/ Tagestickets für einen kurzen Zeitraum zu kaufen. So kann jeder trotz altem Auto eine Umweltzone befahren. Dieses System, ich muss es nochmal schreiben, finde ich echt fair!
  • Alle Infos und die Registration für die Umweltzonen Antwerpen bzw. Belgien insgesamt findet ihr hier: https://www.umweltplakette.org/umweltzone-antwerpen/
  • Brüssel hat NOCH keine Umweltzone, diese wird aber im SEPTEMBER 2018 eingeführt! Sie gilt erst nur für ältere Dieselfahrzeuge, ihr müsst euch auch hier UNBEDINGT vorab registrieren (gilt für alle Fahrzeuge, Registration möglich ab August 2018) und auch hier gibt es wieder diese Tagespässe.

Andere Stellplätze für Antwerpen:

Noch ein extra Tipp, zum Glück gibt es um Antwerpen herum relativ viele Stellplätze. Wenn ihr dem ganzen Thema Umweltplakette also aus dem Weg gehen möchtet, dann nutzt besser diesen Stellplatz, Adresse: Camperpark Vogelzang, Vogelzanglaan 7-9, 2000 Antwerpen, Belgien

Hierbei handelt es sich um einen riesengroßen Stellplatz, der früher mal ein Campingplatz war. Mittlerweile gibt es hier allerdings KEINE Duschen oder Toiletten mehr und ganz, ganz, besonders, wunderschön ist der Platz auch eher nicht, aber er ist deffinitiv auch nicht schlecht und schon gar keine Vollkatastrophe.  Es handelt sich halt um einen normalen, einfachen Wege/Wiesen Stellplatz.

Ihr bezahlt hier ca. 11 Euro pro Nacht und direkt vor dem Stellplatz fahren die oööfentlichen Verkehrsmittel, mit denen ihr innerhalb von 10 Minuten nach Antwerpen City fahren könnt.

Wäre es nicht so gewesen, dass ich durch die Kooperation mit dem belgischen Tourismusverband für den anderen Campingplatz bzw. die Umweltzone nichts habe selber regeln musste, wäre ich definitiv auf diesen zweiten Stellplatz gefahren.

Der Platz liegt wie gesagt außerhalb der Umweltzone und kostet sogar nur die Hälfte im vergleich zu dem Campingplatz. Einziger Nachteil, ihr müsst schon den Bus bzw. die Bahn nutzen oder mit den Fahrrädern fahren, um in die City zu gelangen. Zu Fuß ist der Weg bis in die Stadt schon wirklich weit und vorallem gar nicht schön zu laufen.

Treffpunkt Dom… von hier aus sind wir zum Stadtrundgang gestartet.

Jetzte aber weiter, Isa in Antwerpen, Belgien

 

Nachdem Milla und ich am Nachmittag in Antwerpen ankamen, habe ich mich schnell „häuslich eingerichtet“, Sat-Anlage hoch gefahren 😉  und dann hatten Milla und ich noch ein gutes Stündchen Zeit, bevor ich von meinen Kooperationspartnern abgeholt wurde und wir in einem Landgasthof essen gegangen sind. Sowohl die Pressesprecherin, als auch Christine aus der Abteilung für online Medien, sprachen super gut deutsch, was für mich natürlich klasse war. So quatschen wir Mädels noch bis in den späten Abend über den Tourismus in Belgien, mein „Leben“ als Blogger und natürlich auch über all die Dinge, die ich mir am nächsten Tag in Antwerpen ansehen sollte. Denn auf meinen eigenen Wunsch hin hatten wir abgesprochen, dass ich zwar am nächsten Morgen an einem Stadtrundgang teilnehmen werde und mir danach das ganz neu eröffnete Diamanten Museeum anschauen werde, danach die Stadt aber alleine und ohne „Begleitung“ erkunde.

Nachdem ich zurück am Womo war wurde ich noch üüüüüberschwänglich von Milla begrüßt, es gab noch eine ordentliche Runde „krauli wauli“ bevor ich müde und vollgefuttert in meinem Bettchen verschwand.

Am nächsten morgen klingelte pünktlich um 7 Uhr mein Wecker, schließlich musste ich um 10 Uhr zum Stadtrundgang am Antwerpener „Dom“ stehen und nach Futter, Gassi und einem ordentlichen Kaffee, Milla davon überzeugen, dass sie den Tag alleine im Womo verbringen wird. Es hätte einfach keinen Sinn gemacht, Milla samt Fahrradanhänger durch die City zu schleifen. Da war es mal wieder, eines der Probleme beim Reisen mit einem alten Hund. Früher hätte ich Milla auf jeden Fall mitgenommen, heute hat das leider keinen Sinn mehr.

Zum Glück war es nicht so heiß und ich hatte vorab schon darum gebeten, dass es mir eigentlich total egal ist wo genau ich auf dem Camping stehe, hauptsache ich bekomme eine Parzelle auf der es tagsüber schattig ist.  Das hat dann auch glücklicherweise gut funktioniert, so dass ich Milla zumindest sorglos im Womo lassen konnte.

Also bin ich bereits um kurz nach 9 Uhr in die Stadt gelaufen und war natürlich viel zu früh an der besagten Kirche. Machts nichts, dachte ich mir, so habe ich also noch genügend Zeit um mir einen Kaffee to go zu besorgen. Ich sage nur so viel…. aufgepasst! 🙂

Das eine Stadt wie Antwerpen sicherlich nicht gerade günstig ist…. klaro! Das ich Trottel natürlich auch noch gedankenlos auf die typischen Touri Fallen reinfalle… selbst schuld! So habe ich zwar schnell einen dieser wunderschönen mobilen, Kaffee to go Fahrradstände entdeckt, habe da dann allerdings satte 6,20 Euro für einen mittleren Milchkaffee bezahlt. 3 Gassen weiter beim Bäcker wäre es sicherlich um die Hälfte günstiger gewesen, aber nun gut… so war es halt 🙂

Mir hat der Kaffee, auf den Kirchenstufen in der Sonne trotzdem geschmeckt!

Um punkt 10 Uhr begann die Stadtführung mit Christine, die ich schon vom vergangenen Abend kannte. Zwar fand die Stadtführung auf englisch statt, ich konnte aber trotzdem ganz gut mithalten, verstand fast alles und die Führung war deutlich interessanter als ich vorher gedacht hätte.

Antwerpen ist eine ECHT TOLLE Stadt. Es gibt unheimlich viele alte Gebäude und Gassen voller Prunk und direkt daneben super moderne Glasbauten und obwohl der Unterschied so groß ist, ist das Stadtbild super gelungen. Alleine schon weil Antwerpen „so schön zu sehen ist“, kann ich euch einen Besuch nur ans Herz legen.

Diamanten und Antwerpen gehören einfach zusammen

Das Diamanten Museum in Antwerpen lohnt sich!

Spannend wurde es natürlich in der „Diamanten Strasse“…  da wird mit Geld um sich geworfen, WAAAAAAHNSINN!!!! 🙂

Unter Druck wird aus Asche ein Diamant!

Nach der eigentlichen Stadtbesichtigung ist Christine mit mir zusammen in das erst Ende Mai eröffnete Diamantenmuseum gegengen. Ich bin wirklich, wirklich, wirklich kein typisches Mädchen. Klar ist toller Schmuck etwas besonderes, aber der Spruch “ Diamonds are the Girls best Friend“ trifft auf mich einfach nicht zu. Darum kenne ich mich bei dem ganzen Thema auch nicht so wirklich gut aus. Aber ich durfte dann zusammen mit Christine und der Pressesprecherin des Museeums in einen abseitsgelegnen Raum, in dem  die Pressesprecherin dann eine kleine Tüte hervorzauberte und 6 kleine Steinchen auf ein mit samt bezogenes Tablett legte. 🙂

Jetzt mal ehrlich… da liegen einem 6 Steinchen vor der Nase, im ersten Moment könnte man auch denke, es sei Glas und dann kosten diese 6 mini Steinchen eine halbe Million 🙂 TIIIIIIIIIIII!!! 🙂 🙂 🙂 ….

Leider wollten die Mädels mir das Tütchen nicht schenken! Hmmmm, das wäre doch wohl das mindeste für einen solchen Artikel gewesen, oder? 😉

Solltet ihr nach Antwerpen tuckern, besucht dieses Museeum! Ich bin weiß Gott kein super Museums-Typ, aber das hat echt Spaß gemacht! Mehr Informationen zu dem neuen Museum findet ihr hier: Internationales Diamantenmuseum

Eine Wohnmobiltour durch Belgien - Antwerpen

Rund um die Schelde gibt es immer wieder Sitzplätze und tausende Treffpunkte.
Foto by: Libby Penner by unsplash

Antwerpen allein entdecken

Nach knapp 3 Stunden hatten wir die wichtigsten Spots der Stadt gesehen, das neue super duper Museeum besucht und langsam trennten sich unsere Wege, was für mich bedeutete… ich wollte auf jeden Fall nochmal zurück zur Schelde, dem Fluss der mitten durch Antwerpen führt und dort irgendwo ein Eis essen.

Gesagt getan…. 🙂 ! Also nochmal vorbei am Marktplatz und zurück durch die kleinen Gassen, habe ich die Schelde glücklichwerweise schnell gefunden und auch eine Eisdiele war nicht weit entfernt. So konnte ich es mir dann mit meinem Tablet und Eis direkt auf den Stufen zur Schelde gemütlich machen.

Dort war es echt schön und ich hatte so das Gefühl, egal ob Touristen oder Einheimlische in der Mittagspause… halb Antwerpen trifft sich bei schönem Wetter am Ufer der Schelde. Der perfekte Ort für ein Päuschen 🙂

Nach diesem Päuschen habe ich mich nochmal aufgerafft und einen Stadtbummel entlang der vielen, vielen Geschäfte eingelegt. Es ist wirklich erstunlich wie viele Cafes und Restaurants Antwerpen hat, zum Teil liegen 4,5,6 Cafes direkt nebeneinander und auch da ist mir wieder aufgefallen, wie modern Antwerpen ist. Neben den vielen Cafes gibt es auch immer wieder Spielgeräte für Kids, es gibt eigentlich fast überall freies Wlan und unzählige Sitzgelegenheiten für ein Päuschen. Im Netz hatte ich vorher gelsen, dass es so viele Kommentare gibt, in dem sich Touristen darüber beschweren, dass Antwerpen oder Belgien allgemein so dreckig wäre. Ich kann das echt nicht bestätigen. Antwerpen fand ich sogar sehr sauber, in Brüssel war es etwas anders, aber alles absolut im Rahmen und auf dem flaschen Land habe ich mal gar keinen Müll gesehen.

Am frühen Nachmittag hat mich mein schlechtes Gewissen  aber doch zurück zu Milla getrieben, oder waren es die qualmenden Schuhe? 😉

Also habe ich mich auf den Weg zurück zum Womo begeben und Milla und ich haben uns noch einen schönen restlichen Tag vor dem Womo, bzw. direkt am Flussufer vor dem Campingplatz gemacht.

Camping an einem See in Belgien

Campingidylle pur…. da mussten wir einfach eine Nacht länger bleiben.

Umwege in Belgien sind super machbar

 

Damit Milla nicht direkt am nächsten Tag wieder so lange alleine im Womo hockt, habe ich schon vor dem Beginn meiner Tour zwischen Antwerpen und Brüssel einen Zwischenstopp eingeplant. Dabei liegen die beiden belgischen super Städte nur gute 40 km voneinander entfernt. Wenn ihr euch Belgien also ansehen möchtet, könnt ihr Problemlos von der einen Stadt in die andere reisen (denkt allerdings an die verschiedenen Umweltzonen).

Darum habe ich einen ordentlichen Umweg eingelegt und bin erstmal in richtung Norden gefaahren, genauer gesagt zum Campingplatz Zilvermeer in Moll. Kontakt: Camping Zilvermeer,  Postelsesteenweeg, 2400 Mol.

Klar, dieser Platz liegt natürlich SO GAR NICHT auf dem Weg nach Brüssel, eher genau in der anderen Richtung, aber Belgien ist ja klein! Da kann man sich so eine Richtungsänderung ruhig mal erlauben, denn selbst von hier aus waren es keine 100 km bis nach Brüssel.

Dafür ist dieser Platz allerdings ein echter TRAUM!!!  Für gerade mal 17 Euro habt ihr zwei Seen, einen Sandstrand und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr eine Parzelle DIREKT am See und damit meine ich wirklich DIREKT am See! 8 Schritte und ihr steht im Wasser!

Darum hier ein ganz wichtiger hinweis… der Platz ist wirklich toll, sauber, günstig… einfach klasse, aber wenn ihr so eine Parzelle am Wasser bekommt/bucht, sollten Kids UNBEDINGT schwimmen können, sonst habt ihr hier, je nachdem wo ihr steht, keine ruhige Minute! Ansonsten steht ihr aber auch im Wald wirklich gut und ihr habt den großen Vorteil, dass es da deutlich weniger Mücken gibt. Davon abgesehen ist das aber definitiv ein Kinderparadies, für eine Kids Tour durch Belgien ein SUPER Platz!

Campingplatz in Nord- Belgien

Noch näher kann man kaum an einem See stehen

Obwohl ich hier eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte, konnte ich kurzentschlossen noch eine Nacht dran hängen, da ich erst am nächsten Abend in Brüssel erwartet wurde. Wir hatten also auf diesem Platz eine wirklich schöne und entspannte Zeit! Kurze Wege zum Wasser, tolles Wetter und ein voller Kühlschrank. Nicht mehr aber auch nicht weniger 🙂 !

Dieser Platz liegt schon relativ ruhig, da es nicht viel in der direkten Umgebung zu sehen gibt. Also ihr habt den See und mehrere Spielplätze usw. aber außerhalb des Campingplatzes ist eben erstmal „nix“.  Mir persönlich würde wohl nach 2,3,4,5 Nächten vielleicht etwas langweilig, aber für einen „Hunde gerechten Zwischenstop“ war es einfach der PERFEKTER Ort für eine Tour durch Belgien.

Campingplatz Belgien

Schwimmen können ist soooo wichtig, damit alle möglichst entspannte Tage haben.

Brüssel wartet und nimmt uns samt Frühstück in Empfang

 

Nach diesen zwei „Hunde perfekten Tagen“ ging es für uns aber wirklich weiter nach Brüssel und dort standen wir MITTEN in der Stadt. In Brüssel gibt es nämlich ein Hostel bzw. eine Jugendherberge, welche auch Wohnmobilstellplätze anbietet. Dieser Stellplatz kostet zwar 30 Euro pro Tag (was allerdings für solche „Metropolen“ mittlerweile relativ normal ist) aber und das ist das besondere, in diesen 30 Euro ist auch ein Frühstück morgens im Hostel inbegriffen. Zudem steht ihr auf einem eingezäunten und überwachten „Parkplatz“ mitten in der City, was zumindest bei mir und solchen Orten wie Brüssel City,  für ein gutes Gefühl und ruhige Nächte sorgt. Weniger weil ich Bedenken hätte das Nachts etwas passiert, sondern viel, viel eher, weil ich „Angst“ davor hätte, dass mir tagsüber jemand ins Womo einbricht und meine Wertsachen klaut. Von daher sind mir diese überwachten und abgeschlossenen City Stellplätze schon sehr lieb.

Allerdings muss ich sagen… dieser Platz hat insgesamt schon eher Parkplatz Athmosphäre… wobei ich das, wie gesagt, in diesem Fall echt nicht weiter als schlimm empfand, schließlich bin ich ja vorort um mir die Stadt anzusehen.

WICHTIG! Um diesen Hostel Stellplatz nutzen zu dürfen, MÜSST ihr euch vorab anmelden und somit reservieren. Ich kann euch auch nur den Tipp geben dies sehr, sehr frühzeitig zu tun, denn gerade an den Wochenenden ist es voll. Ihr könnt sämtliche Einrichtungen des Hostels mit nutzten, es gibt also auch WC, Dusche und Strom… und das Frühstück ist echt nicht schlecht!

So ein Stellplatz mit Frühstücksraum war mir total neu… aber die Idee finde ich eigentlich ganz cool. So kommt man ganz schnell mit allen anderen Leuten ins Gespräch und hat einen „guten Start“ in den Tag!

Adresse: Jeugdherberge Generation Europs, Olifantstraat 4, 1080 Bruxelles, Belgien

Auch an diesem ersten Abend wurde ich wieder von dem belgischen Tourismusverband zum Essen eingeladen. Diesmal allerdings nicht in einem Landgasthof, sondern in einem super schicken Restaurant direkt um die Ecke des Atomium. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Restaurant Reservierung hatten, haben wir vorab das Atomium besucht. Ich wusste gar nicht, dass man da hoch laufen kann, also auf das Atomium „drauf“ kann. Ich dachte bisher immer, dass ist einfach eine große „Skulptur“. Aber nein, man muss zwar einigeeeeeeeeee echt steile Treppen überwinden (der „Aufstieg ist nicht ohne, wer Probleme mit Treppen hat, sollte es wirklich besser lassen), aber dann hat man einen super Überblick über Brüssel.

Das was ihr da auf dem Bild rechts seht, ist übrigens ein kleiner Mini Freizeitpark. Den haben wir nicht besucht, aber so könnte so ein Städtetrip selbst für Kids ganz interessant werden, könnte ich mir vorstellen.

Brüssel mit dem Wohnmobil erleben

Der Blick über Brüssel vom Atomium aus. Rechts der kleine Freizeitpark

Auch dieser Abend war wieder klasse und nachdem mir sowohl der „Visit Brüssel Pressesprecher“ als auch seine Kollegin geraten haben, Brüssel auf jeden Fall eher per Bus zu erkunden, als die Stadt zu Fuß zu erobern, habe ich Ihren Rat am nächsten Tag befolgt. Da muss ich sagen, dieser Tipp war GOLD WERT, denn die vielen Sehenswürdigkeiten Brüssels sind weit über die Stadt verteilt und ohne die zur Verfügung gestellten Bustickets, hätte ich mir 1000 prozentig nicht so viel angesehen.

Gut gestärkt durch ein vernünftigges Frühstück, habe ich mich also am nächsten Tag, mit meinem Ticket in der Hand, zu den „Hopp on- Hopp off Bussen“ begeben und tatsächlich erstmal mit einer entspannten Stadtrundfahrt losgelegt.

 

Kennt ihr das „Hopp on- Hopp off“ Prinzip?

 

Dabei handelt es sich meist um die typischen roten Doppeldeckerbusse und ehrlich gesagt, diese Tickets sind nicht ganz günstig, lohnen sich aber in diesem Fall sehr.  Die Busse fahren eine bestimmte Route ab, in der alle möglichen Sehenswürdigkeiten einer Stadt inbegriffen sind. Bei sehr großen Städten gibt es mehrere Routen. Wie bei einer ganz normalen Bus Tour, könnt ihr an bestimmten Haltestellen aussteigen, euch ansehen was es zu sehen gibt und wenn ihr soweit fertig seit, steigt ihr einfach in den nächsten Bus wieder ein und fahrt zur nächsten Attraktion.  Zudem erzählt der Busfahrer einiges zur Stadt, zum Land und den Leuten. Da hänggt es natürlich immer  auch von der „Lust“ der Fahrer ab, wie engagiert er erzählt.

Natürlich könnze man die Stadt wahrscheinlich auch ganz normal und günstiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, aber so eine „Hopp on – Hopp off“ Tour ist schon echt ganz nett und den Anbieter gibt es mittlerweile eigentlich in jeder größeren Stadt mit einem gewissen Touristenaufkommen. Selbst in Dortmund fahren die Busse mittlerweile.

Ich habe mir dann zuerst eine komplette Tour angesehen, bin danach direkt für die nächste Tour sitzen geblieben 🙂 und habe mich erst von meinem Platz bewegt, als wir ein zweitesmal zum Europaparlament kamen.

Ich dachte mir, da MUSS ICH UNBEDINGT HIN… bei dem Scheiss, der da so manchesmal beschlossen wird,  MUSS ja irgendwas in der Luft sein! Also habe ich mich direkt vor das Parlament gestellt und immer wieder TIEEEEEEEEF durchgeatmet und nochmal TIEEEEEEEEEEF Luft holen, mit der Hoffnung auf einen sehr, sehr lustigen und entspannten Tag. Aber…. es geschah nichts… ich wurde einfach nicht high! 🙁

Keine Ahnung was da schief gelaufen ist! 😉

Also hab ich noch 2-3 Fotos geschossen und bin wieder hopp on – hopp off mäßig, in den Bus eingestiegen.

Vor dem EU Parlament in Brüssel

… und wie ich gepustet habe, TIEEEEEEF Schnaufen, aber… nix ist passiert!

So habe ich mich durch die Stadt gekämpft und unheimlich viel gesehen und entdeckt. Wenn ihr auch so eine Tour unternehmen möchtet, spätestens am Brüsseler Hauptbahnhof gibt es Tickets zu kaufen. Allerdings kann euch euch schon direkt der „Jugendherbergsvater“ weiterhelfen, wenn ihr den passenden Stellplatz nutzt.

 

Brüssel oder Antwerpen?

 

Insgesamt hat mir BBrüssel schon sehr gut gefallen, durch den Bus habe ich viele tolle Ecken der Stadt gesehen und ich würde Brüssel auch jederzeit wieder besuchen. Fragt ihr mich aber Brüssel oder Antwerpen? Dann würde ich euch Antwerpen empfehlen. Das einzige was mir an Brüssel EXTREM gut gefallen hat und wo ich sagen würde, alleine deswegen solltet ihr diese Stadt unbedingt mal besuchen, ist die Galerie Royal St. Hubert.

So ein wunder, wunder, wunderschönes „Einkaufszentrum“ habe ich noch nie gesehen! Das riesige Glasdach sorgt für ein ganz besonderes Licht und überall gibt es diese kleinen, ganz besonders süßen Läden. Die Galerie Royal St. Hubert ist ein bisschen wie eine kleine Altstadt inerhaöb eines Einkaufszentrums. WUNDER, WUNDER SCHÖN!!!! Wenn ihr Brüssel besucht, MÜSST ihr das gesehen haben. Auch wenn die Preise in diesen kleinen Läden ebenfalls ganz besonders sind, wobei… für eine Tafel echte belgische Schoki wird es noch gerade reichen. 🙂

Wohnmobiltour durch Belgien, Stopp in Brüssel

Die wunderschöne Galerie St. Hubert.
Foto: 2photo by unsplash

Nach einem langen Tag bin ich am späten Nachmittag wieder zurück zur Jugendherberge gelaufen (von der City aus waren es vielleicht 10 – 15 Min Fussweg, also von der Einkaufsmeile bis zur Jugendherberge)  und Milla hat mich mal wieder glückselig in Empfang genommen.

Puhhhhh… ich war echt platt an diesem frühen Abend. Also habe ich gar nicht mehr viel unternommen, ich hab mir meinen Jogger geschnappt, bin noch eben zur Dusche geschlendert und danach hatten Milla und ich einen wunderschön entspannten Womo Fernsehabend. Direkt um die Ecke, also hinter dem Hostel, gibt es einen Imbiss. Also bin ich schön in meinem Jogger und mit Crocs an den Füssen, Camper mäßig schnell zum Imbiss gelaufen… und obwohl das ja eigentlich eher typisch Niederlande ist, gab es eine riesen Portion Frikandel SPEZIAL und das Lets Dance Halbfinale im TV  🙂 HERRLICH!

Tja und am nächsten Morgen… da hab ich mir das Frühstück natürlich nicht nehmen lassen. Aber danach ging es dann rucki zucki ab nach Hause. Da Brüssel noch etwas näher an Dortmund liegt, waren wir nach nichtmal ganz 2,5 Stunden wieder zuhause.

 

Fazit – Die Omi, Milla und Isa in Belgien on Tour!

 

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Es war eine SUPER SCHÖNE WOCHE die durch das tolle Wetter noch getoppt wurde!!!! Ich möchte mich hiermit auch nochmal ganz, ganz herzlich bei dem belgischen Tourismusverband für die Einladung bedanken und für die tolle und ehrliche Kooperation!

Beim Thema „Wohnmobil Stellplätze“ tickt Belgien sehr französisch. Es gibt also unglaublich viele, kleine kostenlose Stellplätze. Diese bieten dann zwar meist nicht viel zusätzlichen Service (oftmals gibt es eine Ver- und Entsorgung und teilweise auch Strom) aber es sind eben nicht diese großen Stellplätze mit allem drum und dran. Diese großen Stellplätze gibt es auch und das sogar zu bezahlbaren Preisen, aber es gibt eben auch noch sehr, sehr viele kleine und kostenlose Stellplätze. Eben genau diese einfachen, kostengünstigen Wohnmobil Stellplätze am Rande eines Parkplatzes, die mir mittlerweile in Deutschland sooo sehr fehlen.

Ich kann euch nur nochmal sagen, schaut euch Belgien an! Belgien hat neben den tollen Städten wie Antwerpen, Brüssel oder auch Lüttich und Brügge, viele kleine Flüsse, Seen und es gibt wie gesagt, in fast jedem Dorf, einen kleinen Stellplatz. Bis auf die Strassenqualität (der Strassenbelag ist teilweise echt der Hammer, dafür fahren dann alle aber besonders langsam 😉 ) kann ich nur sagen… BEIDE DAUMEN HOCH für eine Wohnmobiltour durch Belgien.

Ich kann mir auch vorstellen, das Belgien ein super Ziel für den ein oder anderen Weihnachtsmarktbesuch ist… und von NRW aus ist Belgien rucki zucki zu erreichen.

Also…. nichts wie los…. es muss nicht immer die Niederlande sein, auch wenn die Niederlande natürlich auch sehr schön ist. 🙂

Bleibt gesund und VAARWEL

 

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Mit dem Wohnmobil zur Tour de France !

 

Doch bevor es mit der Tour 2018 los geht, hier noch ein paar Klugscheisser Fakten zur Tour de France im allgemeinen: 

  • 2018 findet die 105. Tour de France statt.
  • Die Tour de France gilt als drittgrößte Sportveranstaltung der Welt nach den Olympischen Sommerspielen und der Fussball WM.
  • Die erste Tour fand bereits 1903 statt (das es da schon Fahrräder gab 😉 )
  • Zwischen 1915-1918 und 1940-1946 fand wegen der Kriege keine Tour statt.
  • Von 1984-2009 fand auch eine Tour de France für Frauen statt. Diese wurde allerdings aufgrund mangelnder Sponsoren wieder eingestellt. Seit 2014 gibt es für Frauen ein Strassenrennen im Vorlauf der letzten Etappe in Paris.
  • Die Streckenführung der Tour soll die französische Raute nachstellen. Ob im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, wechselt seit einigen Jahren jährlich.
  • Alpe d’Huez ist eigentlich nur der Name einer Skistation und die erste Bergankunft 1952 überhaupt.
  • Der deutsche Jens Voght hält mit 17 Tour Teilnehmen den Rekord für die meisten Tour de France Starts überhaupt.
  • Neben dem gelben Trikot für den Tour Gesamtsieger gibt es noch 3 weitere Trikots:
  • – das grüne Trikot für den besten Sprinter
  • – das weiße Trikot mit roten Punkten für den besten Bergfahrer
  • – und das weiße Trikot für den besten Fahrer der im Jahr der Tour höchstens 25 Jahre alt ist.
  • Die Tour de France ist gefährlich, bis heute gab es schon mehr als 10 Todesfälle durch die Tour. Darunter auch Athelten die am Ruhetag bei baden ertrunken sind oder leider auch Kinder, die von einem Begleitfahrzeug erfasst wurden.

 

Noch mehr Informationen zur Tour de France findet ihr z.B. hierDie Tour de France auf Wikipedia

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – die Tour 2018

 

Die Tour de France 2018 beginnt am 7.7.2018 mit der Etappe Noirmoutier-en-l’Île –  Fontenay-le-Comte. Danach folgen insgesamt 21 Etappen, die immer wieder von längeren Fahrtwegen unterbrochen werden. Das bedeutet also, die Tour ist niemals komplett aneinanderhängend, nicht da wo die Fahrer ankommen starten sie am nächsten Tag auch wieder und natürlich gibt es zwischendurch auch immer wieder Tage, an denen sich die Fahrer regenerieren dürfen.

 

Die komplette Route der Tour 2018 könnt ihr auf diesem Bild sehen:

 

Tourplan 2018

Etappenplan Tour de France 2018. Bildcredidts: LeTour.fr

 

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France 2018 – alle Etappen der Tour

Hier habe ich euch mal alle Etappen der Tour 2018 notiert und die jeweiligen Zielorte mit den Wikipedia Informationen verlinkt. Außerdem sehr ihr auf einen Blick, ob es sich um eine Flachetappe, Bergetappe oder ein Zeitfahren handelt und wie lang die jeweiligen Etappen sind.

 

1. Etappe 7. Juli Noirmoutier-en-l’ÎleFontenay-le-Comte
Flachetappe
201
2. Etappe 8. Juli Mouilleron-Saint-GermainLa Roche-sur-Yon
Flachetappe
182,5
3. Etappe 9. Juli CholetCholet
Teamzeitfahren
35,5
4. Etappe 10. Juli La Baule-EscoublacSarzeau
Flachetappe
195
5. Etappe 11. Juli LorientQuimper
Hügelige Etappe
204,5
6. Etappe 12. Juli BrestMûr-de-Bretagne
Hügelige Etappe
181
7. Etappe 13. Juli FougèresChartres
Flachetappe
231
8. Etappe 14. Juli DreuxAmiens
Flachetappe
181
9. Etappe 15. Juli Zitadelle von ArrasRoubaix
Flachetappe
156
10. Etappe 17. Juli AnnecyLe Grand-Bornand
Hochgebirgsetappe
158,5
11. Etappe 18. Juli Albertville – La Rosière
Hochgebirgsetappe
108,5
12. Etappe 19. Juli Bourg-Saint-MauriceAlpe d’Huez
Hochgebirgsetappe
175,5
13. Etappe 20. Juli Le Bourg-d’OisansValence
Hügelige Etappe
169,5
14. Etappe 21. Juli Saint-Paul-Trois-ChâteauxMende
Mittelschwere Etappe
188
15. Etappe 22. Juli MillauCarcassonne
Mittelschwere Etappe
181,5
16. Etappe 24. Juli CarcassonneBagnères-de-Luchon
Hochgebirgsetappe
218
17. Etappe 25. Juli Bagnères-de-LuchonSaint-Lary-Soulan
Hochgebirgsetappe
65
18. Etappe 26. Juli Trie-sur-BaïsePau
Flachetappe
171
19. Etappe 27. Juli LourdesLaruns
Hochgebirgsetappe
200,5
20. Etappe 28. Juli Saint-Pée-sur-NivelleEspelette
Einzelzeitfahren
31
21. Etappe 29. Juli HouillesParis

 

 

 

Das größte Radrennen der Welt

Zu Besuch bei der Tour de France

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France … wo steh ich am besten?

Wer mit dem dem Wohnmobil zur Tour de France möchte, muss sich überlegen, wie und wo er dem ganzen Spektakel zuschauen möchte. Grundsätzlich kann man aber immer sagen, zuschauen bei der Tour ist kopstenlos (mal abgesehen von irgendwelchen VIP Tickets), dabei ist es auch egal ob Zeitfahr- Etappe in der Stadt, oder „Königs-Bergetappe“, niemand muss irgendwelche Eintrittsgebühren oder so etwas in der Art zaheln.

Obwohl ihr euch die Tour also ansehen könnt, „wo ihr möchtet“, ist die Frage  nach dem “ WAS MÖCHTET IHR SEHEN?“ doch essenziell. Ich selbst stand beim ersten Mal (durch Zufall) im Ziel am Mount Saint Michele, dann einmal direkt an der Strecke,bei einer Bergetappe ganz im Süden Frankreichs und letztes Jahr durfte ich das ganze aus dem VIP Bereich in Düsseldorf verfolgen (was jetzt auch nicht sooooooo schlecht war 😉 )

Wenn ihr vor allem die Stimmung, das Anfeuern und „Schweiß und Blut“ erleben möchtet, dann solltet ihr auf JEDEN FALL eine Bergetappe live erleben. Geht es euch eher darum einen ganzen Tag rund um die Tour mit zu erleben, die „Radler“ und ihr Teams von nahem zu erleben und hier und da ein paar Stände zum essen und trinken vorzufinden, dann stellt euch lieber ans Ziel einer Etappe. Denn eines liegt nunmal in der Natur der Sache, auch wenn die Stimmung fantastisch ist, erlebt ihr die Tour auf einer Etappe wartet ihr den ganzen Tag auf die Radler, doch das ganze Spektakel ist nach ein paar Minuten vorbei.

Extra Tipp … da die Tour ja immer mitten in den Sommerferien liegt. Möchtet ihr mit Kindern zu Tour, kann ich euch definitiv eher einen Tour Besuch im Ziel empfehlen. Da gibt es DEUTLICH mehr zu sehen und zu erleben, als an der Strecke. Warum, dazu gleich mehr.

Weil die Tour besuche ja nach Standort so TOTAL verschieden sind, teile ich meine Tipps am besten auf:

 

 

– Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Zuschauer bei einer Bergetappe.

 

Bei der Tour 2018 ist bereits Etappe 12, am 19. Juli 2018, von Bourg-Saint-Maurice –  Alpe d’Huez eine DER Bergetappen schlechthin. Alpe d’Huez ist wohl einer der Zielorte, den die Tour erst so richtig bekannt gemacht hat. Wer die Fernsehbilder kennt, hat vielleicht schonmal gesehen, dass jeder kleine Randstreifen oder „Kurvenparkplatz“  den gesamten Berg hoch von Wohnmobilien belegt ist. Wenn es so ist, dass Du die Tour genau so erleben möchtest, dass Du also am liebsten auf einem der ganz wenigen Parkplätze/ Parkbuchten direkt am Berganstieg mit dem Womo stehen möchtest, solltest Du MINDESTENS 3 Tage vorher da sein! Das bedeutet natürlich auch, da oben gibt es nichts, keinen Strom, keine Ver- und Entsorgung oder sonst irgendwas. Ihr steht also frei und solltet vorher eingekauft und Wasser getankt haben, denn wenn ihr einmal steht, solltet ihr euch nicht mehr vom (Park) Platz bewegen. Der Campingboom und der Hype um diese „Parkplätze“ ist mittlerweile so groß, dass es auch Camper gibt, die stehen bereits eine Woche vorher auf den schmalen Parkstreifen o.ä. nur um die besten Plätze und Anstiege live mitzuerleben. Aber eigentlich solltet ihr mit der 3 Tage vorher Taktik ganz gut klar kommen.

Wenn ihr unter keinen Umständen vorher auf der Strecke frei stehen möchtet, wird es deutlich schwieriger, denn am selben Tag noch einen Platz für das Wohnmobil am Berg zu finden, hat echt mit viel Glück zu tun. Wenn ihr es trotzdem versuchen möchtet, MÜSST ihr früh am Berg sein. Meist wird die Strecke Vormittags für Autos gesperrt, Bis dahin müsst ihr also auf jeden Fall am Berg sein. Für so eine Bergetappe wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt, an solchen Tagen könnt ihr das Womo also auch ruhig mal für ein paar Stunden auf z.B. einem Feldweg parken. ABER VORSICHT!!! Feldweg bedeutet Feldweg und nicht FELD SELBER!!! 

Was natürlich auch möglich ist, dass ihr euch (morgens/ bzw. bis zum frühen Vormittag) weiter unten irgendwo einen Parkplatz sucht (denkt daran, auch da werden die Strassen irgendwann gesperrt) und den Berg zu Fuß erobert. So machen es auch tausende andere Zuschauer und Fans, ihr werdet also nicht alleinauf dem Weg nach oben sein. Denkt bitte für einen solchen Fall unbedingt daran euch vorher einen Rucksack mit allerhand Proviant zu packen, denn direkt an der Strecke gibt es dort oben nichts.

Tja und dann kommt es natürlich darauf an, wann die Fahrer den Etappenabschnitt erreichen. Der Anstieg zum Alpe d’Huez z.B. liegt ganz am Ende einer Etappe, ihr habt also zumindest bis zum Nachmittags Zeit, bevor es so richtig los geht.

Kleiner Tipp, dank diesem Ding namens Internet, könnt ihr die Etappe eigentlich ganz gut verfolgen um zu schauen, wann die Fahrer euren Abschnitt so ungefähr erreichen. Die offizielle Internetseite der Tour findet ihr hier: https://www.letour.fr/en

VORSICHT: Die Freude der „hardcore Tour de France Fans“ ist riesen groß, wenn sich die Fahrer erstmal den Berg hoch quälen. Ich sag es mal vorsichtig… die Freude kann seeeehr überschwänglich groß sein und gerade da oben am Berg gibt es oftmals keine Absperrungen. Gerade wenn ihr mit Kindern  da oben steht, achtet ganz besonders gut auf die Kids, wenn die Fahrer kommen. An einigen Stellen wird UNHEIMLICH geschuppst und gedrängelt.

 

Zuschauer bei der Tour de France

Zielgerade… warten auf die Radrennfahrer

 

– Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Zuschauen am Etappenziel

 

Zuschauen am Etappenziel ist insgesamt entspannter, als direkt am Berg. In dem Fall wird aus der Tour de France ein Volksfest rund um ein Radrennen, ich glaube so ist es am besten zu beschreiben. Auf der gesamten Zielgerade gibt es immer wieder Stände, es gibt zig Souveniers, meist spielen irgendwelche Bands, Cherleeder sorgen für Stimmung und es gibt einen riesengroßen Bereich in dem später die Siegerehrung des Tages stattfindet. Allein dieser riesengroße Siegerehrung Truck ist echt sehenswert. Wenn ihr euch die Tour im Ziel anschauen möchtet, solltet ihr euch vornehmen Vormittags anzureisen. Am besten schaut ihr auf einem Strassenplan, ob ihr über die Route der Fahrer an dieses Ziel anreisen müsst, oder ob es einen anderen Weg gibt. Ihr müsst davon ausgehen, das tausende Leute zum Zuschauen anreisen und die Etappenstrecken werden spätestens Vormittags gesperrt. Natürlich werden Umleitungen eingerichtet und auch relativ gut ausgezeichnet, aber diese Strecken sind wahnsinnig voll!  Gerade wenn ihr mit einem Wohnmobil unterwegs seid, ist es zum Teil echt nicht einfach eine passende Parkmöglichkeit am Zielort zu finden.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn der Ort über einen Stellplatz verfügt, dann fahrt diesen am besten 2-3 Tage vorher an und geht von dort aus zu Fuß zur Strecke bzw. zum Ziel.

Wenn ihr am selben Tag anreisen möchtet, solltet ihr so fahren, dass ihr auf jeden Fall Vormittags am Ziel ankommt, plant einige Zeit zur Parkplatzsuche ein. Noch einfach ist es natürlich, wenn ihr möglichst weit außerhalb parkt und vielleicht ein paar Haltestellen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zielort fahrt. Solltet ihr mit Hund on Tour sein, bitte plant euren Hund in diesen Tag mit ein. Öffentliche Verkehrsmittel nehmen in Frankreich nur ganz kleine Hunde (ich glaube bis max 2,5 kg) in einer Tasche oder Box mit und es kommt leider immer wieder vor, dass Busfahrer trotz Box sagen, der Bus ist zu voll, ich nehme keinen Hund mit. Das ist ihr recht! Ob es überhaupt sinn macht einen Hund mit zur Tour zu nehmen lasse ich mal dahingestellt und hängt sicherlich auch davon ab, wo ihr euch die Tour ansehen möchtet. Wie gesagt, im Zierlbereich ist Volksfeststimmung und so voll wie Samstagabends auf dem Weihnachtsmarkt. Ob das für einen Hund gut ist….. ?!?!

Extra Tipp: Die Tour Ziele verlaufen auch immer wieder entlang besonders schöner Orte, wie z.B. dem Mont St. Michel. Es macht also durchaus Sinn sich mal alle Etappenziele genauer anzusehen, vielleicht könnt ihr die Tour ja direkt an einer besonderen Sehenswürdigkeit erleben.

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France –  Sehenswertes um die Tour herum

 

Das eigentliche Radrennen ist natürlich etwas ganz besonderes und wie gesagt, gerade wenn ihr euch eine Bergetappe anseht, ist die sportliche Leistung der Fahrer ganz sicher das Highlight. Nichts desto trotz gibt es aber auch um das Radrennen herum viel Sehenswertes. Für mich ist z.B. die Parade der Sponsoren, die jedesmal einige Zeit bevor die Fahrer erscheinen abläuft ABSOLUT sehenswert.

Nur nochmal eben zum Ablauf eines Tour-Tages. Es ist also nicht so, dass nur die Radler vorbei kommen und das war es. Nein, bevor der erste Athlet an euch vorbei „radelt“, kommt vorher immer erst die Parade der Sponsoren, dann kommen eeeetliche Polizei- und Teamfahrzeuge und dann kommt iiiiiiirgendwann der erste Radler.

Zurück zur Parade der Sponsoren… hierbei trifft „Kölner Karneval“ die Tour de France. Noch bevor ihr überhaupt irgendwas seht, hört ihr schallende Bässe und Musik und dann kommen irgendwann ganz viele „verwandelte“ Sponsorenautos und verteilen kleine Werbegeschenke. Diese Fahrzeuge sind echt toll zu sehen, egal ob Autos die aussehen wie Fliegenpilze, komplette Fahrzeugreifen oder Autos samt großer Aufbauten… ich bin immer wieder fasziniert was da möglich ist.

(Dazu nochmal eine kleine Geschichte „aus dem Leben“. Noch bevor ich das erstemal zum Mont St, Michel getuckert bin und dort durch Zufall die Tour de France „getroffen“ habe, habe ich schon Tage zuvor die ganzen Sponsorenautos auf der Autobahn gesehen. Auf einmal kamen mir fahrende Pilze, Hunde und Klebestifte entgegen. Ich weiß nicht wie das letztes Jahr in Deutschland war, aber in Frankreich fahren diese umgebauten Sponsorenautos wirklich über die Autobahn. Also sicherlich nur von Etappe zu Etappe und nicht „im normalen Alltag“, aber zu dieser Zeit, sind mir diese Autos genau so auf der Autobahn entgegen gekommen. Da schaut man im ersten Augenblick nicht schlecht, wenn einem plötzlich ein fahrender Autoreifen entgegen kommt 🙂 )

Wenn ihr euch die Tour am Etappenziel anschaut, habt ihr auch den Vorteil die Fahrer noch eine ganze Weile länger zu sehen und „genau unter die Lupe zu nehmen“. Denn nach dem eigentlichen Rennen, müssen sich alle Fahrer noch das Laktat aus den Beinen radeln. Das bedeutet, um das Ziel herum stehen überall die großen Trucks der verschiedenen „Rennteams“ und dort sitzen die Fahrer noch eine ganze Weile nach dem Rennen auf „der Rolle“ und radeln weiter und weiter. Der Bereich ist zwar abgesperrt, ihr kommt also nicht direkt an die Fahrer herran, aber sie radeln eben auch nur wenige Meter von euch entfernt. Das selbe gilt auch für die Sponsorenautos, auch diese findet ihr meist im Zielbereich und ihr könnt sie euch nochmal ganz genau anschauen.

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France … und nach dem Rennen?

 

Auch das ist wiederrum davon abhängig, wo ihr euch die Tour anschaut. Wenn ihr am Berg steht und alle Teilnehmer und Fahrzeuge bis zur Kehrmaschine an euch vorbei gezogen sind, ist das Spektakel vorbei. Dann dauert es aber meist noch einige Zeit, bis die Strassen wieder freigegeben werden. Steht ihr mit derm Womo irgendwo da oben am Berg und solltet ihr einen der ganz wenigen, richtigen Parkplätze ergattert haben, könnt ihr natürlich unbesorgt noch eine Nacht stehen bleiben und eure Tour erst am nächsten Tag weiter fortsetzte. Steht ihr allerdings auf einem Seitenstreifen, oder gar mitten auf einem Feldweg, dann kann ich euch nur DRINGENDST davon abraten da zu schlafen!!!! Sobald die Strecken wieder frei gegeben sind, herrscht der ganz normale Strassenwahnsinn und es kann gut sein, dass nach dem „Ende“ der Etappe unheimlich viel auf den Strassen los ist. Da möchte niemand auf einem schmalen Seitenstreifen stehen oder gar schlafen. Das selbe gilt für die Feldwege, wenn der Bauer am nächsten Morgen vorbei kommt, solltet ihr da weg sein! Fahrt in dem Fall am besten möglichst bald vom Berg runter, sobald die Strassen wieder offen sind und sucht euch dann iiiiirgendwo einen Stellplatz für die Nacht.

Wenn ihr euch die Etappe vom Ziel aus anschaut und eh auf einem normalen Stellplatz steht, könnt ihr da natürlich auch weiter stehen bleiben. Steht ihr irgendwo frei und wollt ihr die Nacht dort verbringen, schaut nur, dass ihr niemand anderen behindert und natürlich solltet ihr in dem Fall auch nicht gerade gegen eine der anderen „frei steh Regeln“ für Frankreich verstoßen. Wenn die Tour de France halt macht, ist UNHEIMLICH VIEL Polizei auf den Strassen unterwegs.

Wenn ihr da schlecht steht oder gar jemanden blockiert, werdet ihr ruck zuck abgeschleppt, oder habt ein sehr teures Knöllchen am Wagen. Das solltet ihr zu dieser Zeit also tunlichst vermeiden!

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France –  die Etappen mit dem Rad erleben.

 

Was ich bis vor wenigen Jahren auch nicht wusste ist, dass es zig Fahradfahrer gibt, die die Tour Etappen selber fahren. Wenn ihr also so richtig gute Hobbysportler seid, ist es durchaus möglich, dass ihr euch morgends euer Rad schnappt und die jeweiligen Etappen selber mit dem Rad erlebt. Wenn ihr also morgends los radelt, könnt ihr die Strecken selber nutzten. Selbst dann, wenn die Etappen bereits für Autos abgesperrt sind, könnt ihr mit dem Rad noch weiter radeln. Solltet ihr irgendwann dem eigentlichen Fahrerfeld zu nahe kommen, werdet ihr von der Polizei bzw. den Ordnern gestoppt und von der Strecke geschickt.

Ich war selbst erstaunt wie viele Leute sich doch tatsächlich selber z.B. einen Berg hoch quälen und so die verschiedenen Etappen „am eigenen Leib spüren“. Über den Daumen gepeilt sind das doch immer wieder einige hundert sehr engagierte Hobby-Radrennfahrer. Wenn ihr euch so viel sportlichkeit also zutraut, ist das kein großes Problem, die Strecken sind noch lange für Fahrradfahrer offen und zum Teil werdet ihr fast genau so bejubbelt und angefeuert wie die „echten“ Athleten. Ihr solltet allerdings so planen, dass ihr ca. 1,5-2 Stunden vor dem Feld bleibt. Wie gesagt, vor den eigentlichen Fahrern kommt noch ein riesen Tross Fahrzeuge, dem ihr auch nicht zu nahe kommen solltet um die Etappe beenden zu können, ansonsten werdet ihr, wie gesagt, frühzeitig mit einem deutlichen „NO“ von der Strecke „geworfen“. 😉

 

 

 

 

Fazit … mit dem Wohnmobil zur Tour de France

 

Ein Tour de France Besuch mit dem Wohnmobil ist ein super Event für Groß und Klein, allerdings macht ihr euch es wirklich viel, viel einfacher, wenn ihr euren Tour de France Besuch richtig plant. Einfach mal morgens auf gut Glück zum Anstige nach Alpe de’Huez fahren, macht es euch vor Ort schwierig. Vor allem dann, wenn ihr direkt auf dem Weg nach oben einen Parkplatz für das Womo sucht. Anders sieht es aus, wenn ihr euch „irgendwo aufs platte Land“ einer jeweiligen Etappe stellt. Wenn es also z.B. so ist, dass ihr gerade in Frankreich unterwegs seid und mitbekommen habt, dass am nächsten Tag die Tour durch den Nachbarort fährt und ihr einfach mal schauen wollt, findet sich am Tag des Rennes immer iiiiiirgendwo ein Parkplatz für das Womo. Das einzige was auch in diesem Fall gilt ist, die Strecke wird im laufe des Vormittags (je nachdem wann die Fahrer da vorbei kommen auch schon morgens) abgesperrt und ganz gleich wo ihr euch die Tour anschauen möchtet, plant viel Zeit ein, um für verkehrsreiche Umwege gewappnet zu sein.

Für alle die gernen einen ganzen Tag rund um die Tour erleben möchten (oder mit Kindern unterwegs sind) ist ein „Zielbesuch“ meiner Meinung am besten. Dort herrscht den ganzen Tag Volksfeststimmung und neben den Athelten selbst, gibt es unheimlich viel zu sehen, zu kaufen und zu bestaunen. In den jeweiligen Zielbereichen ist den ganzen Tag etwas los, wer sich die Tour an der Strecke anschaut wartet lange und wenn es sich nicht gerade um einen Anstieg handelt, rasen die Fahrer innerhalb von Sekunden an einem vorbei und „das war es dann“. In einem solchen Fall habt ihr eben lange Wartezeiten, für einen relativ kleinen „Sportmoment“. Auch wenn es definitiv  so ist, dass die Stimmung gerade im Bereich von Berganstiegen einfach unglaublich gut ist. Wer einmal live erlebt hat, wie „krass“ die Anstiege sind, die die Fahrer hoch fahren müssen, hat ganz sicher nochmal ein ganz anderes Bild von den Anstrengungen einer Tour de France. Aber einen Punkt will ich auch hier unbedingt nochmal ansprechen… achtet auf euch (oder eure Kids) wenn ihr die Tour wirklich mal an einem Berg erleben möchtet. Einige Fans rasten sooooo überschwänglich aus, die schupsen euch halb auf den „Weg der Fahrer“. Denn gerade im Bereich der Berge, sind die Etappen nicht abgesperrt. Also schaut vorab genau wo ihr euch hinstellt um zuzuschauen, damit am nächsten Tag nicht in der Bildzeitung steht: „Deutsche lösen Massencrash auf der Tour de France aus und bringen Tour-Favoriten zum stürzen“ 😉

Ich kann euch nur sagen, egal ob Dopingskandal oder nicht… ein Besuch der Tour de France ist schon toll, sogar dann wenn man gar keine Ahnung vom Radsport hat. 😉

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und wie immer sage ich, bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

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Frankreich für Camping Anfänger –

Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so „anders“ als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und „urlaubt“ es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

 

 

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Französische Umweltzonen

 

 

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

 

.

Wechsel Stecker

 

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

Französisch sprechen

 

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter.

 

Noch ein letzter Tipp:

 

 

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

 

 

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPER wichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder Mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

 

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

 

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich -

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich - praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom -

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

 

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten 2018

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Essen gehen in Frankreich -

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Trinkgeld in Frankreich -

 

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Einkaufen in Frankreich -

 In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

 Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

Baguettes kaufen -

  In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

  Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden. Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen.

Cafe au Lait -

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Öffentlichen W-Lan -

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICH geht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

Französische Märkte -

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Abends wird es frisch...

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board haben.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

Frankreichs Strände mit Hund -

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Ungezieferschutz -

 

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, STRANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Strandflöhe sind echt ekelig!! Auch wenn diese Strandflöhe (aufgepasst, ich wurde selbst von einer aufmerksamen Leserin darauf hingewiesen, dass es einen großen Unterschied zwischen SANDflöhen und STRANDflöhen gibt). Sandflöhe sind winzig klein und können Krankheiten übertragen, es gibt sie aber wohl vorallem in den Tropen und eingeschleppt mittlerweile auch am Mittelmeer, Strandflöhe sind größer und „nur“ wiederlich. Nichts desto trotz bleibt es aber dabei, ein von Flöhen befallener Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich nachts blutig und euch bzw. dem Womo/ Wowa und allen weiteren Dingen steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat.

Davon abgesehen kann sich euer Hund bereits in Frankreich schlimme Krankheiten durch Sandmücken und Sandflöhe einfangen (Leishmaniose) , die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen können. Es gibt eine Karte, auf der alle gemeldeten Leishmaniose fälle für Frankreich eingetragen sind, da sehrt ihr mal wie verbreitet das Problem ist: https://fr.virbac.com/home/toutes-les-maladies/quest-ce-que-leishmaniose-chien.html  

Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? 

Ich hatte mir nie große Gedanken um dieses Thema gemacht, bzw. anders gesagt, da Milla nie irgendwelche Hautprobleme hatte, habe ich ein Spot on beim Tierarzt gekauft, dieses aufgetragen und fertig. Das danach der absolute Horror begann, hätte ich nicht im entferntesten geahnt!

Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

Strassenhunde -

 

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser -

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze -

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit „frei steh Feeling“ am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (7 votes, average: 4,86 out of 5)
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Ungewöhnliche Camping Länder – Neue Ideen für den Campinurlaub

Ungewöhnliche Camping Länder – Neue Ideen für den Campinurlaub

Urlaubsplanung 2018, 6 ungewöhnliche Camping Länder  und Regionen in Europa, an denen der Camping Boom vorbei gezogen ist.

 


 

Wie die Zeit rast… mir kommt es so vor als hätte ich gerade erst den Artikel über die neuen Stellplätze in 2017 geschrieben, habe 3 mal geblinzelt und schon ist das Jahr wieder fast vorbei.

Über die Vor- und Nachteile des Camping Booms habe ich hier ja bereits ausführlich geschrieben. Aber… der Camping Boom betrifft ja nun nicht alle Länder gleichermaßen.

Aus diesem Grund habe ich in den vergangenen Wochen die verschiedenen Tourismus Berichte und Auswertungen gelesen und ausgearbeitet. Ok, viele dieser Statistiken betreffen die gesamte Tourismusbranche und nicht nur den Camping Bereich.

Dennoch waren die Statistiken ganz interessant zu lesen und haben mich auf vollkommen neue Camping Länder und Regionen gebracht.

So gab es im  Jahr 2016/ 2017 einen ganz klaren “Europa Tourismus Trend Sieger”.

Mit einer zunahme von satten 40% an Touristen (im gegensatz zum Jahr zuvor) hat Island alle Rekorde gebrochen. Ein Hoch auf die Fußball EM :-).  

Den 2. Platz beim Thema “Tourismus plus” hat Portugal gemacht, mit 25% mehr Touristen (und in dem Fall waren es sicherlich auch einige Camper)  und nur knapp dahinter, mit einem Plus von 23%, liegt Malta.

Wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten und wie bei jeder Statistik gab es auch im Bereich des Europa Tourismus einen große Verliere.

An erster Stelle und mit 38% weniger Touristen als im Jahr zuvor,  steht die Türkei. Die aktuelle politische Lage zeigt ihre Auswirkungen.

Dazwischen gibt es aber viele, viele Länder und Regionen die schon seit Jahren mit plus / minus Null in Vergessenheit geraten sind.

Aus diesem Grund möchte ich euch heute 6 ungewöhnliche Camping Länder und Regionen in Europa vorstellen, die augenscheinlich wunderschön sind, an denen der Camping Boom aber ohne große Auswirkungen vorbei gezogen ist.

 

Es geht heute also um die Urlaubsplanung 2018 und ganz besondere, “andere”, ungewöhnlich Camping Länder und Regionen.

Urlaubsplanung 2018 –   ungewöhnliche Camping Länder

Finnland

Ungewöhnliche Camping Länder – Finnland Fakten:

  • Finnland hat nur ca. 5,5 Millionen Einwohner, auf einer Fläche die laut Wikipedia mit Deutschland vergleichbar ist (keine ahnung, aber MIR kommt Finnland viel größer vor als Deutschland… aber ok)
  • Die Hauptstadt ist Helsinki und Helsinki liegt im Süden Finnlands.
  • Der süden Finnlands ist mit Abstand am “dichtesten” bevölkert. Je weiter man in den Norden kommt, je weniger Menschen hat man überhaupt noch um sich.

 

Ungewöhnliche Camping Länder Finnland

Polarlichter in Finnland fotografieren… ein super Trend

  • In Finnland gibt es typischerweise zwei touristische Hochsaisons. Zum einen von Dezember bis Februar, denn Finnland gilt für Touristen aus anderen Ländern als das “Weihnachtsland” schlechthin.  Daneben macht auch der Ski Tourismus eine immer größere Bedeutung aus. Seit wenigen Jahren gibt es noch eine 3. Branche die viele Touristen im Winter nach Finnland bringt und zwar geht es dabei um geführte Touren “zu den Polarlichtern”
  • Die zweite Hochsaison liegt in den Sommermonaten, genau genommen von Mitte Juni bis Mitte Juli
  • Preise – die allgemeinen Preise in Finnland sind hoch… das kann man nicht schönreden.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Finnland “speziell”:

  • Mit der Fähre ist man ca. 29 Stunden für die Route Travemünde – Helsinki unterwegs
  • An der Süd-Finnischen Küste gibt es die größte Schärenlandschaft der Welt. Nicht Norwegen oder Schweden… die längste Schärenküste gibt es in Finnland.. habt ihr es gewusst?
  • In Finnland gibt es über 10000 Seen, kein europäisches Land hat mehr Seen als Finnland.

 

Camping in Finnland

Typisch Finnland – See, Sommerhäuschen und riesige Wälder

 

 

  • Finnen verbringen ihren Urlaub meist im eigenen Land. Fast jede finnische Familie besitzt ein Sommerhaus an einem See und verbringt dort ihren Jahresurlaub
  • Bereits ab Ende September gilt in Finnland Winterreifenpflicht.
  • In Finnland wird aus drei Gründen sehr gutes Englisch gesprochen: Zum einen ist die schulische Ausbildung hervorragend (Finnland belegt regelmäßig in der Pisa Studie die vorderen Plätze). Zum anderen hat Finnland fast Flächendeckend ein sehr schnelles und häufig öffentliches Internet. Und der 3. Punkt ist etwas skurriler, da es sich, aufgrund der kleinen Bevölkerungszahl, für die Filmindustrie nicht lohnt Hollywood Blockbuster auf finnisch zu synchronisieren, laufen im TV viele Filme auf englisch. Wer also Titanic, Fifty shades of Gray oder Harry Potter sehen und verstehen möchte, braucht englisch. 😉
  • Die Finnen sind Leseratte.  Die Auflagen der am weitesten verbreiteten Tageszeitungen liegt bei 3,3 Millionen und sind damit, auf die pro Kopf Zahl runter gerechnet, europaweit am höchste. Plus leihen sich Finnen durchschnittlich 13 Bücher im Jahr in den örtlichen Bibliotheken aus… in Deutschland sind es durchschnittlich 3 Bücher.

Fazit…  Eine Womo Tour durch Finnland ist sicherlich nicht die günstigste Variante einen Campingurlaub zu erleben, dafür aber im skandinavischen Raum ganz sicher eine der ungewöhnlichsten und „wildesten“ . Wären die Kosten nicht so intensiv… ich würde super gern und am liebsten SOFORT durch Finnland touren. Die Finnen selbst sind ganz klar ein heimatliebendes und naturverbundenes Völkchen, dabei sind sie aber clever, innovativ und extrem fortschrittlich.

Dänemark, Schweden, Norwegen kann jeder, Finnland ist da nochmal eine ganze Ecke “neuer”!

Weitere Informationen: http://www.visitfinland.com/de/artikel/camping-in-der-finnischen-scharenlandschaft/

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 2 –

ISLE OF MAN

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Isle of Man – Fakten:

 

  • Die Insel Isle of Man liegt zwischen Irland und Großbritannien.
  • Sie ist als autonomer Kronbesitz direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch Britisches Überseegebiet

 

Mit Wohnmobil auf die Ilse of Men

Blick über die Isle of Men – die genau zwischen Irland und GB liegt.

 

 

  • Die Isle of Man ist 572 Quadratkilometer groß, das Strassennetz ist gut ausgebaut und umfasst immerhin 800 km.
  • Die Isle of Man ist zwar im Vergleich zu anderen Ländern relativ klein, sie bietet aber eine unglaubliche Vielfalt.
  • In Douglas tobt das Leben, wenige Kilometer weiter steht man inmitten riesiger, moosiger Felder, die Klippen an den Küsten sind hoch und steil und die Strände weit und feinsandig.
  • Douglas ist die größte Stadt der Insel mit über 25.000 Einwohnern. Durch die Einflüsse des Golfstroms ist es auf der Insel relativ warm, die durchschnittstemperaturen im Sommer liegen immerhin bei knapp 18 Grad und auch die Wassertemperaturen sind angenehm. Damit liegen die Temperaturen durchschnittlich höher als auf Helgoland
  • Sprache ist englisch

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Isle of Man “speziell”:

  • Die Isle of Man gehört nicht zur E.U., was sie zu dem europäischen Steuerparadies schlechthin macht. Dadurch bedingt sind auch viele Lebensmittel günstiger als auf dem englischen “Festland” oder in Deutschland.
  • Nach den verschiedenen Kriegen und “Streitereien” haben sich immer mehr Künstler und Kreative auf der Insel versammelt. Dadurch hat die Isle of Man trotz ihrer relativ geringen Größe extrem viel zu bieten. Alleine auf Wikipedia werden 21 Attraktionen und Freizeittipps beschrieben.
  • Stellplätze gibt es wenige bis gar keine, allerdings gibt es auf der Insel eine ganze Reihe an Campingplätzen.
  • Einmal im Jahr findet das Isle of Man Motorradrennen statt. Dieses Rennen ist DAS Ereignis des Jahres und zieht jedes Jahr wieder Menschen aus der ganzen Welt an. In diesen Tagen ist es UNBEDINGT von Nöten einen Campingplatz zu reservieren.
  • Fähre – Es gibt leider keine Direktverbindung Deutschland-Isle of Man. Mein Tipp, wenn ihr eine Irland oder GB Tour unternehmen möchtet, plant einige Tage Isle of Man mit ein. In ca. 3 Stunden seid ihr auf der Insel.
  • Isle of Man & die Geister … Die Inselbewohner waren (und sind es vielleicht heute auch noch) sehr mystisch angehaucht. Überall auf der Insel gibt es Informationen zu Geistern und in jeder Stadt gibt es unzählige Touristenführer, die euch auf einen Trip durch die Geisterwelt einladen.

 

Camping Isle of Men

Eines von hunderten Gräbern und Kreuzen auf der Isle of Men

 

 

  • Isle of Man & die Kreuze… auf der gesamten Insel gibt es über 200 Kreuze und Gräber die zum Teil noch aus dem 6. Jahrhundert stammen.
  • Isle of Man und die Bahn … die gesamte Insel ist mit Schmalspurbahnen ausgestattet, die Anwohner und Touristen über die Insel chauffieren
  • Isle of Man & die Manx Thäler … auf der Insel gibt es immer wieder versteckte Täler die über geheime Wege zu einsamen Buchten, Wälder oder Klippen hinab führen. Früher waren dies Wege der Schmuggler, Diebe und Mörder um sich zu verstecken oder ungesehen die Insel zu verlassen. Heute sind es vor allem tolle Wanderregionen. 

Fazit: Isle of Man … klein aber OHOO! Dieses Eiland hat nicht nur eine unglaubliche vielfältige Natur auf kleinem Raum, sie bietet auch viele Freizeitunternehmungen. Häufig sind diese ein bisschen Spooky, aber das kann ja auch ganz spannend sein.

Abgesehen davon sind die Preise geringer als in GB und Irland üblich und alle die sich für die Herstellung von Whisky interessieren, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Weitere Informationen findet ihr hier:  

http://www.isle-of-man-reisen.eu/reisen.html

http://www.derreisefuehrer.com/grossbritannien-und-nordirland/isle-man/unternehmungen

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 3 –

 

POLEN

Polen Fakten: 

  • Polen ist das 6. größte Land der EU und steht auch mit der Einwohnerzahl von über 38 Millionen an 6. Stelle.
  • Die Hauptstadt Warschau liegt im östlichen Zentrum Polens und hat über 1,7 Millionen Einwohner.

 

Mit dem Wohnmobil nach Polen - ungewöhnliche Camping Länder

Warschau bei Nacht

 

 

  • Polen wird in 16 Abschnitte eingeteilt, ähnlich wie unsere Bundesländer
  • Allein die Ostsee Grenze ist 524 km lang und bietet unzählige Urlaubsmöglichkeiten.
  • Polen ist das Land der Seen und hat ca. 9.300 eingeschlossene Gewässer, das einzige Land welches noch mehr Seen hat ist… Finnland.
  • Polen hat verschiedenste Temperaturzonen. Da das Land so vielfältig ist, Küste, Berge, riesige Wälder und große Städte sind Durchschnittstemperaturen kaum zu ermitteln.
  • In Polen wird mir Zloty bezahlt, nicht mit Euro
  • Die Preise sind im allgemeinen geringer als in Deutschland.
  • In Polen gibt es keine geregelten Ladenöffnungszeiten. Vor allem große Kaufhäuser haben an 365 Tagen geöffnet.
  • In Polen fährt man Grundsätzlich mit eingeschaltetem Licht.
  • Polen bietet eigentlich für jeden Reisenden etwas… Shopping und Wellness ist klar, im Norden dominieren alle Themen rund um Wasser und Küste, an den vielen Seen und Wäldern kommen Radler und Kajakfahrer auf ihre Kosten, zum Thema “Geschichte” gibt es mehr als genug zu erleben und wer es so richtig sporty mag, kommt in den Bergen, an der südlichen Grenze Polens, voll auf seine Kosten.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Polen „speziell“:

 

  • In Polen gibt es bereits relativ viele Stellplätze und zudem noch sehr viele Campingplätze über das gesamte Land verteilt.
  • Es stimmt nicht, dass die Kriminalität in Polen besonders hoch ist! Wer allerdings mit dem Womo oder Auto eine der großen Städte besuchen möchte, sollte die Ausgaben nicht scheuen und sein Womo auf einem der gesicherten Parkplätze abstellen. Diese Parkplätze gibt es in jeder Stadt massenweise.
  • Wer hätte das gedacht? In Polen gibt es die meisten, verschiedenen Tierarten überhaupt in Europa. Darunter auch Rassen die vom Aussterben bedroht sind.
  • Polen skurrile: Auf den offiziellen Polnischen Tourismus Seiten wird extra darauf hingewiesen, dass man sich bei Fahrten durch Polen bitte den aktuellen Routenplaner aufs Navi laden soll. Aktuell werden anscheinend so viele neue Autobahnen und Strassen gebaut, dass es helfen kann die Aktuellsten Navi Karten zu laden.
  • Polen besonders: Wenn ihr durch Polen tuckert und ein Verkehrszeichen seht, schwarzes Kreuz auf gelbem Grund, solltet ihr ganz besonders vorsichtig fahren. Dieses Straßenschild gibt es NUR IN POLEN und weist die Autofahrer auf ganz besonders gefährliche Streckenabschnitte hin. Meist wird in den Ecken der Straßenschilder die aktuellen Todes und Unfall Opferzahlen eingeblendet.
  • Polen & die Nationalparks: Polen hat insgesamt 23 Nationalparks. Darunter die größte Wanderdüne Mitteleuropas und vor allem den letzten Flachland Urwald. Auch die “Hohe Tatra” muss unglaublich schön sein.
  • Polen unterirdisch: In Polen gibt es viele Höhlen, Bergwerke und unterirdische Gänge. Ganz besonders muss aber der Besuch der alten Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. Diese Festung hat ein sage und schreibe 30 km (!!!) langes, unterirdisches Labyrinth aus Wegen und Treppen, in dem früher Schätze versteckt wurden und Menschen zuflucht suchten.

 

Camping in Polen

Das Tatra Gebirge in Polen gibt hunderten Tieren ein Zuhause

 

 

  • Polen erschreckend: Wenn ich euch Polen schon vorstelle, muss ich auch das Konzentrationslager Auschwitz erwähnen. Sicher ein schwieriger Besuch, aber auch ein interessanter und wichtiger.
  • Polen, verdammt alt: In Biskupin, ein Ort in Nord/ Zentral Polen gibt es ein Freilichtmuseum um die ehemaligen Pfahlbauten. Da es in Polen so viele Seen gibt, musste sich die Leute etwas einfallen lassen und bauten bereits 700-400 Jahre VOR Christi Häuser auf Pfählen. Das ganze kann man sich im heutigen Freilichtmuseum genau ansehen.

 

Fazit Polen: Ja ich gebe zu, ich stand Polen auch immer etwas kritisch gegenüber, aber während der Recherche zu diesem Artikel habe ich Polen tatsächlich anders “kennen gelernt” und bin von den unterschiedlichen Möglichkeiten echt begeistert. Polen bietet in einem Land so viel verschiedenes, selbst das Klima wechselt von “eisig” bis sommerlich warm. Daneben hat Polen wunderschöne Prachtbauten, ganz viel Geschichte und bietet für sämtliche Aktivitäten die passenden Regionen.

Weitere Infos:

http://www.das-polen-magazin.de

http://www.pfcc.eu/niem/main.php?nazwa=campingplatze

Ungewöhnliche Camping Länder – 4 –

 

SLOWENIEN

Slowenien Fakten:

  • Slowenien liegt zwischen Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien und gehört zur EU und zur NATO
  • In Slowenien leben etwas mehr als 2 Millionen Menschen
  • Die Hauptstadt Sloweniens ist Ljubljana mit ca. 280.000 Einwohnern
  • Slowenien gehört zur Eurozone, bezahlt wird also in Euro
  • Das Klima in Slowenien ist “muckelig” 🙂 und gehört ganz klar in den Mediterranen Raum

 

Ungewöhnliche Camping Länder - Urlaub und Camping 2018

Die „slowenische Adria“

 

  • Einzig im Winter und Frühjahr kann es durch den “Bora” zu heftigen Stürmen kommen.
  • Schon im Kindergarten lernen junge Slowenen sowohl englisch, deutsch als auch italienisch, so dass viele Slowenen sehr gute Sprachkenntnisse haben.
  • Trotz der relativ geringen Größe von Slowenien, verfügt es über unterschiedlichste Landschaftsformen.
  • 50% des Landes bestehen aus Wald
  • Die Preise in Slowenien haben in den letzten Jahren deutlich angezogen. Günstig ist Slowenien also grundsätzlich nicht , es kommt allerdings stark auf Saison Zeitpunkt und Ort an.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Slowenien – „speziell“:

  • Slowenien besitzt kaum Stellplätze aber viele Campingplätze.
  • Frei stehen ist in Slowenien offiziell verboten, wird aber sehr, sehr locker gesehen. Wer sich in der Natur vernünftig verhält, wird kaum Probleme bekommen.
  • Slowenien ist ein echtes Naturparadies und hat 2017 erneut einen Preis für seinen Naturschutz gewonnen. Zudem ist Slowenien eines der ganz wenigen Länder in denen jedes 50. überhaupt bekannte Landtier vorkommt.
  • Der Tourismus in Slowenien spricht ganz gezielt Menschen an die in Ruhe die Natur genießen möchten.  Es gibt einen großen Nationalpark, verschiedenste Regionalparks und alleine 1217 Naturdenkmäler.
  • In Slowenien wurden 260 Gebiete von Natura (einer Art Naturschutzorganisation) ausgezeichnet. Das bedeutet das satte 35,52 Prozent der Staatsfläche unter Schutz gestellt wurde. Zum Vergleich… in Deutschland sind es knapp 15% in Österreich 14%.
  • Es gibt 3 große Flüsse in Slowenien, die allerdings alle ganz bewusst natürlich belassen worden sind. Es gibt also keine Schiffe oder Bootstouren, einzig einige Flößer nutzen Abschnitte der Flüsse.

 

Camping in Slowenien

Der Soca in Slowenien soll der schönste der drei Flüsse sein.

 

  • Dadurch ist Slowenien ein Traum für alle Kajakfahrer und im allgemeinen wird gesagt, dass der Fluss Soca der schönste der drei Flüsse sei.
  • Nichts desto trozt besitzt Slowenien aber auch einen Küstenabschnitt, die Slowenische Adria, an der man das absolute Sommer, Sonne, Strand Feeling hat.
  • Ljubljana wurde 2016 zur grünen Hauptstadt Europas gewählt und bietet seinen Anwohnern und Touristen tolle Cafes, Fluss und die über alles thronende Burg.
  • Ganz besonders ist die „offene Küche Lubljana”. Zwischen März und Oktober findet JEDEN FREITAG ein ganz besonderer Markt statt. Ganz viele Köche der Stadt verlegen einmal die Woche ihre Küchen nach draußen und Touristen und Einheimische können sich von Stand zu Stand durch die frischen Leckereien schlemmen.

 

Fazit Slowenien Ein für mich VOLLKOMMEN unterschätztes Land.  Warum muss es Italien oder Kroatien sein, wenn es direkt in der Mitte ein touristisch unterschätztes Land samt wunder, wunderschöner Natur und vielen Sehenswürdigkeiten gibt?

Slowenien… steht bei mir ganz oben auf der “möchte ich sehen” Liste.

Weitere Infos:

https://www.slovenia.info/de/ausflugsziele/stadte/ljubljana

https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien

 

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 5 –

BELGIEN & LUXEMBURG

 

  • Belgien und Luxemburg liegen an der westlichen Grenze Deutschlands und werden von Frankreich und den Niederlanden eingerahmt.
  • In Belgien leben 11.3 Millionen Menschen, damit ist Belgien das am dichtesten Bevölkerte Land Europas.
  • Hauptstadt Belgiens ist Brüssel und bezahlt wird mit Euro. Dabei sind die durchschnittspreise mit denen von Deutschland vergleichbar, stellenweise etwas höher.
  • Trotz des relativ kleinen Landes, besitzt Belgien gleich drei Touri Magnete, die Nordseeküste, die Ardennen und auch Städtetrips durch Brügge, Antwerpen oder Brüssel sind sehr beliebt.

 

Mit dem Wohnmobil durch Belgien

Brügge – eine tolle Stadt!

 

  • Luxemburgs Hauptstadt ist…. Luxemburg Stadt, mit einer Einwohnerzahl von etwas über 114.000.
  • In Luxemburg ist es häufig wärmer als gedacht, in den Sommermonaten liegt die Durchschnittstemperatur bei Tage zwischen 17-19 Grad, das Thermometer steigt häufig aber auch über 30-35 Grad.
  • Luxemburg ist teuer, die Preise liegen allgemein deutlich höher als z.B. in Deutschland.
  • Sowohl in Belgien als auch in Luxemburg wird mit Euro gezahlt.
  • Trotz ihrem großen Angebot haben beide Länder zusammen weniger als 50% der Touristen der Niederlande.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Belgien & Luxemburg – „speziell“:

  • Sowohl Belgien als auch Luxemburg haben sowohl Stell- als auch Campingplätze.
  • Gerade zur Winterzeit sind Reisen nach Brügge, Brüssel und Antwerpen besonders beliebt, da Belgiens Innenstädte schon seit Jahren mit tausenden Lichtern besonders schön dekoriert werden.
  • Laut einer Statistik von 2015 sind die Belgier die “Cafe & Restaurant” Besucher Europas. Nirgendwo wird mehr auswärts gegessen, was auch dazu führt, dass es in Belgien extrem viele Restaurants und Cafes gibt. In manchen Städten gibt es ganze Strassen die NUR Restaurants und Cafes innehaben.
  • Besonders sehenswert sind die, vor allem noch in Belgien zu sehenden, Beginenhöfe. Dabei handelt es sich um sowas wie kleine “Kolonien” innerhalb einer Stadt. Viele kleine Häuser wurden damals im Kreis gebaut und in der Mitte befanden sich eigene Kapellen oder Kaufmannsläden. 26 belgische Beginenhöfe wurden zum Weltkulturerbe erklärt, wunderschön aufbereitet und viele dienen heute Künstlern, Konzeptstores und auch Studenten als zuhause. Echte kleine Start Up und Künstler Inseln innerhalb der Städte.
  • An der belgischen Küste gibt es insgesamt 15 Touristenorte in denen das Leben tobt. eht man allerdins nur wenige Meter außerhalb dieser Touristenzonen hat man schnell den esamten Strand für sich.
  • Wer es sportlicher mag oder auf ausgedehnte Wanderungen steht, wird sich in den Ardennen besonders wohl fühlen. Die Ardennen liegen ganz im Süden Belgiens und bieten den Besuchern wunderschöne kleine Dörfer, viel traditionelles Handwerk, tolle Strecken für Radler, Mountainbiker und Kanuten.
  • Davon abgesehen davon gibt es in den Ardennen verschiedene Höhlen und Grotten die sich immer für einen Besuch lohnen.
  • In den Ardennen haben sich mittlerweile unzählige Tierarten angesiedelt, die es eigentlich nie in Belgien ab.

 

Camping in Luxemburg

Das Müllerthal in Luxemburg ist schlichtweg bezaubernd

 

  • Luxemburg – wild und phantastisch – Wer in Luxemburg ist muss UNBEDINGT einen Stop im Müllerthal einlegen. Dieser „Wald“ ist durchzogen von kleinen Flüssen, Bächen und Grotten. Ich habe nie wieder einen so wunderschönen Wald erlebt!
  • Luxemburg ist ein Freizeitparadies. Durch ein komplett anderes Steuersystem zahlen die Luxemburger (sehr vereinfacht gesagt!) sowas wie eine “Freizeitsteuer”. Dadurch bietet die Region unheimlich viele Veranstaltungen, Parks, Fitnessparks, Skateparks, Mountainbike Strecken und weitere Freizeitmöglichkeiten.
  • Luxemburger halten zusammen… so unglaublich das für uns klingt, aber in Luxemburg ist es vollkommen normal, dass sich jung und alt bzw. groß und klein, umeinander kümmern. Es ist ernsthaft so, dass z.B. die Teenager den 9 Jährigen Jungen aus der Nachbarschaft mit zum Skatepark nehmen, die älteren Leute auf die Kids am Spielplatz ein Auge werfen, oder junge Erwachsene mit den älteren Leuten aus der Nachbarschaft walken gehen.
  • Luxemburg und Veranstaltungen… in jedem Monat findet in Luxemburg Stadt ein besonderes Fest, eine besondere Veranstaltung statt. Dabei ist das größte Fest das Schobermess Volksfest, welches immer im Spätsommer in Luxemburg Stadt stattfindet. Das Schobermess ist eines der ältesten Volksfeste überhaupt auf der Welt und findet bereits seit 675 Jahren statt.  

 

Fazit Belgien & Luxemburg Belgien und Luxemburg haben mindestens genau so viel zu bieten wie die deutsche Küste oder die Niederlande und trotzdem haben beide Länder zusammen weit, weit weniger Touristen.

Ich habe bereits vor einigen Jahren eine ausgiebige BE-NE-LUX Tour unternommen und die Tour war klasse. Was der kleine Staat Luxemburg an Freizeitmöglichkeiten bietet ist fast unglaublich, dort findet man wirklich an jeder Ecke ein Freizeitangebot.

Einzig die Preise sind vergleichsweise hoch. Bevor ihr aber das nächste Mal durch die Niederlande tuckert, denkt doch mal über eine Belgien/ Luxemburg Tour nach.

Weitere Infos:

https://www.belgium.be/de/ueber_belgien/tourismus/ardennen

https://de.wikipedia.org/wiki/Belgien

http://www.visitluxembourg.com/de

https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg_(Stadt)

 

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 6 –

 

NORDSPANIEN Fakten:

 (Region nördlich von Santiago de Compostela im Westen – bis Barcelona im Osten)

 

  • Spanien ist insgesamt in 17 Regionen aufgeteilt, dabei umfasst der Norden insgesamt 7, nämlich von West nach Ost: Galizien, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Navarra, Aragonien, Katalonien
  • Von allen Spanischen Touristen verbringen nur 8 Prozent  ihren Urlaub in Nordspanien. Nur 2016 waren es deutlich mehr, da San Sebastian, Baskenland in diesem Jahr Kulturhauptstadt war.

 

Camping in Nordspanien

Der Atlantik im Baskenland

 

  • Während der Wintermonate werden die Pyrenäen gerne zum Skifahren usw. genutzt, sobald allerdings der Sommer kommt, flacht die Touristenzahl deutlich ab.
  • In Spanien wird mit Euro gezahlt. Dabei hängen die Preise stark von den jeweiligen Orten ab. In den klassischen Touristenorten, Barcelona oder Madrid sind die Preise mit den Deutschlands vergleichbar oder etwas höher. Abseits der großen Touristenzentren sinken auch die Preise deutlich.
  • 2016 hatten erst 82% aller Spanier Zugang zum Internet, schnelle Glasfaserleitungen gibt es nur in 1% des Landes.
  • In Spanien gibt es gleich 4 verschiedene Polizei Arten, die je nach Region unterschiedlich viel zu sagen haben… wer soll da durchblicken 😉

Ungewöhnliche Camping Länder und Regionen NORDSPANIEN – „speziell“:

  • In Nord Spanien gibt es wenige Stellplätze und einige Campingplätze. Allerdings wird gerade in ländlichen Regionen das frei stehen geduldet.
  • Nordspanien – Das Baskenland: Kein Massentourismus, wunderschöne Küstenorte und eine ganz besonders gute heimische Küche. Sehenswert: Bosque de Oma (Bemalter Wald von Oma),  Getaria (Mittelalterlicher Ort auf einer Landzunge), San Sebastian
  • Nordspanien – Galicien: Die Region an der Küste, samt vieler, vieler Pilger. Sehenswert: Kap Fisterra ( das westliche “Ende der Welt), Santiago de Compostela (das Ziel der Pilger), Muros (wunderschönes, altes Hafenstädtchen, super zum Fisch essen)
  • Nordspanien – Asturien: Die grüne Zunge Nordspaniens, super für alle die auf Natur stehen. Besonders Sehenswert: Mirador del Fito (hoch gelegener Aussichtspunkt, wunderschön für eine Rast), Garganta del Cares (beeindruckende Schlucht samt türkisen Wasser), Covadonga ( Wallfahrtsort samt Bergsee, Grotten und wunderschönem Dorf, allerdings auch einziger Touri Magnet weit und breit)

 

Mit dem Wohnmobil durch Nordspanien

Blick auf das Picos de Europa „Gebiet“

 

  • Nordspanien – Kantabrien: Hohe Berge, tolle Sonnenuntergänge und viel Ruhe und Natur… die wohl entspannteste Region. Besonders Sehenswert: Picos de Europa (Hochgebirge mit “dem Blick über Europa), Castro Urdiales ( ältestes Hafenstädtchen der gesamten Küste), Potes (Dorf mitten in den Bergen, nichts für sehr große Wohnmobile, aber für alle anderen EIN TRAUM!)
  • Nordspanien – Navarra: Die Region, gelegen zwischen den hohen Bergen der Pyrenäen im Norden und dem warmen Tal des Flusses Ebro im Süden, zählt zu den landschaftlich reizvollen Reisezielen in Nordspanien. Besonders Sehenswert: Puente la Reina (Mittelalterdorf mit DER Brücke des Jakobswegs), Monasterio de Lyer (Tolles altes Kloster), Pamplona ( sicher absolut Sehenswert, auch wenn ich das Stiertreiben unmöglich finde!)
  • Nordspanien – Aragon: Absolut unterschätzte Region, dabei eine der schönsten Nordspaniens. Besonders sehenswert: Stausee von Yesa (Mitten in den Pyrenäen gelegener, glasklarer Stausee in dem man schwimmen darf), Sos del Rey Catolico (ganz, ganz altes Städtchen, direkt am Rande der Pyrenäen), Saragosa (Hauptstadt und größte Stadt der Region Aragon)
  • Nordspanien – Katalonien: Aktuell immer wieder in den Medien, aber definitiv kein Touri Hotspot. Besonders Sehenswert: Vall de Boi ( 9 wunderschöne, alte, kleine Kirchen innerhalb eines Tals, tolles Tour zum Wandern und Radeln, UNESCO Weltkulturerbe), Tarragona (Weltbekannte Ruinen von Tarragona, Top Punkt für alle die Geschichte lieben), Restaurant Les Moles ( zum Schluss noch etwas ganz besonders, Sternerestaurant mit ausschließlich traditioneller Küche, für die ganz besonderen Urlaubstage)

Fazit Nordspanien – Die einzige Region dieser Liste, dafür aber sehr, sehr sehenswert. Leider fällt Nordspanien im Gegensatz zu den südlichen Küstenregionen und den großen Städten wie Barcelona oder Madrid in Bezug auf die Touristenzahlen stark ab. Bis auf den Pilger Tourismus, der sicherlich auch seine Berechtigung hat, der aber nur wenig Geld in die Region bringt, ist Nordspanien noch sehr, sehr natürlich. Bevor ihr das nächste Mal direkt in den Süden düst, schaut euch die Region doch einfach mal genauer an, ich bin mir sicher, ihr werdet begeistert sein.  

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Spanien

https://reisen-nach-spanien.com/reiseziel/nordspanien

Die Seite reisen – nach – spanien . com bietet für jede Region eine “Erlebniskarte” in welcher vereinzelt auch extra Stellplätze, die ich in meinen Apps nicht immer gefunden habe, eingetragen wurden. Beispiel: https://reisen-nach-spanien.com/asturien/karte-asturien

Fazit meine Tipps zu den ungewöhnlichen Camping Länder und Regionen

Ich hoffe ich konnte euch einige neue Ideen für euren Campingurlaub 2018 eben. Frankreich, Nordsee, Holland oder Kroatien kann jeder, aber vielleicht habt ihr ja (genau so wie ich) einfach mal Lust auf neue Länder und Regionen, die nicht jeder schon in und auswändig kennt.

Ich muss ehrlich sagen, mit jedem Land mehr, zu dem ich recherchiert habe, dachte ich, wooow, da möchte ich nächstes Jahr hin und jetzt bin ich schon wieder total hin und her gerissen. Es gibt sie eben doch noch, die total unterschätzten Camping Länder in denen es nicht um Stellplatz Kampf und Campinplatz Krampf geht. 🙂

Vielleicht geht es euch ja so wie mir und diese Liste der “ungewöhnlichen Camping Länder” hat euch auf ganz neue Ideen gebracht.

Ich wünsche euch viel Spaß beim planen und grübeln und bin schon gespannt wo es für euch 2018 hin geht. Habt ihr vielleicht noch eigene Tipps für vollkommen unterschätzte Camping Länder und Regionen in Deutschland und Europa?

Dann schreibt mir eure Ideen und Pläne doch gerne in die Kommentare.

Bis dahin… bleibt gesund eure

 

 IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Weitere Links – Tourismus 2016 / 2017 – Statistiken, Daten, Zahlen und Fakten…

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