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Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps für den Frankreich Road Trip

Frankreich für Camping Anfänger –

Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so „anders“ als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und „urlaubt“ es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

 

 

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Französische Umweltzonen

 

 

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

 

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Wechsel Stecker

 

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

Französisch sprechen

 

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter.

 

Noch ein letzter Tipp:

 

 

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

 

 

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPER wichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder Mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

 

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

 

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich -

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich - praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom -

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

 

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten 2018

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Essen gehen in Frankreich -

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Trinkgeld in Frankreich -

 

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Einkaufen in Frankreich -

 In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

 Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

Baguettes kaufen -

  In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

  Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden. Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen.

Cafe au Lait -

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Öffentlichen W-Lan -

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICH geht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

Französische Märkte -

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Abends wird es frisch...

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board haben.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

Frankreichs Strände mit Hund -

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Ungezieferschutz -

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, SANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Sandflöhe sind echt schei..e! Der Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich blutig und euch steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat. Davon abgesehen kann dieses Viehzeug in Frankreich bereits schlimme Krankheiten übertragen, die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen kann. Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

Strassenhunde -

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser -

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze -

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit „frei steh Feeling“ am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Ich habe mich in den vergangenen Wochen durchs Netz gewühlt, mit Polizisten gesprochen und war zur Recherche für diesen Artikel sogar im Darknet unterwegs.

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Wie die Zeit rast… mir kommt es so vor als hätte ich gerade erst den Artikel über die neuen Stellplätze in 2017 geschrieben, habe 3 mal geblinzelt und schon ist das Jahr wieder fast vorbei.

Über die Vor- und Nachteile des Camping Booms habe ich hier ja bereits ausführlich geschrieben. Aber… der Camping Boom betrifft ja nun nicht alle Länder gleichermaßen.

Aus diesem Grund habe ich in den vergangenen Wochen die verschiedenen Tourismus Berichte und Auswertungen gelesen und ausgearbeitet. Ok, viele dieser Statistiken betreffen die gesamte Tourismusbranche und nicht nur den Camping Bereich.

Dennoch waren die Statistiken ganz interessant zu lesen und haben mich auf vollkommen neue Camping Länder und Regionen gebracht.

So gab es im  Jahr 2016/ 2017 einen ganz klaren “Europa Tourismus Trend Sieger”.

Mit einer zunahme von satten 40% an Touristen (im gegensatz zum Jahr zuvor) hat Island alle Rekorde gebrochen. Ein Hoch auf die Fußball EM :-).  

Den 2. Platz beim Thema “Tourismus plus” hat Portugal gemacht, mit 25% mehr Touristen (und in dem Fall waren es sicherlich auch einige Camper)  und nur knapp dahinter, mit einem Plus von 23%, liegt Malta.

Wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten und wie bei jeder Statistik gab es auch im Bereich des Europa Tourismus einen große Verliere.

An erster Stelle und mit 38% weniger Touristen als im Jahr zuvor,  steht die Türkei. Die aktuelle politische Lage zeigt ihre Auswirkungen.

Dazwischen gibt es aber viele, viele Länder und Regionen die schon seit Jahren mit plus / minus Null in Vergessenheit geraten sind.

Aus diesem Grund möchte ich euch heute 6 ungewöhnliche Camping Länder und Regionen in Europa vorstellen, die augenscheinlich wunderschön sind, an denen der Camping Boom aber ohne große Auswirkungen vorbei gezogen ist.

 

Es geht heute also um die Urlaubsplanung 2018 und ganz besondere, “andere”, ungewöhnlich Camping Länder und Regionen.

Urlaubsplanung 2018 –   ungewöhnliche Camping Länder

Finnland

Ungewöhnliche Camping Länder – Finnland Fakten:

  • Finnland hat nur ca. 5,5 Millionen Einwohner, auf einer Fläche die laut Wikipedia mit Deutschland vergleichbar ist (keine ahnung, aber MIR kommt Finnland viel größer vor als Deutschland… aber ok)
  • Die Hauptstadt ist Helsinki und Helsinki liegt im Süden Finnlands.
  • Der süden Finnlands ist mit Abstand am “dichtesten” bevölkert. Je weiter man in den Norden kommt, je weniger Menschen hat man überhaupt noch um sich.

 

Ungewöhnliche Camping Länder Finnland

Polarlichter in Finnland fotografieren… ein super Trend

  • In Finnland gibt es typischerweise zwei touristische Hochsaisons. Zum einen von Dezember bis Februar, denn Finnland gilt für Touristen aus anderen Ländern als das “Weihnachtsland” schlechthin.  Daneben macht auch der Ski Tourismus eine immer größere Bedeutung aus. Seit wenigen Jahren gibt es noch eine 3. Branche die viele Touristen im Winter nach Finnland bringt und zwar geht es dabei um geführte Touren “zu den Polarlichtern”
  • Die zweite Hochsaison liegt in den Sommermonaten, genau genommen von Mitte Juni bis Mitte Juli
  • Preise – die allgemeinen Preise in Finnland sind hoch… das kann man nicht schönreden.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Finnland “speziell”:

  • Mit der Fähre ist man ca. 29 Stunden für die Route Travemünde – Helsinki unterwegs
  • An der Süd-Finnischen Küste gibt es die größte Schärenlandschaft der Welt. Nicht Norwegen oder Schweden… die längste Schärenküste gibt es in Finnland.. habt ihr es gewusst?
  • In Finnland gibt es über 10000 Seen, kein europäisches Land hat mehr Seen als Finnland.

 

Camping in Finnland

Typisch Finnland – See, Sommerhäuschen und riesige Wälder

 

 

  • Finnen verbringen ihren Urlaub meist im eigenen Land. Fast jede finnische Familie besitzt ein Sommerhaus an einem See und verbringt dort ihren Jahresurlaub
  • Bereits ab Ende September gilt in Finnland Winterreifenpflicht.
  • In Finnland wird aus drei Gründen sehr gutes Englisch gesprochen: Zum einen ist die schulische Ausbildung hervorragend (Finnland belegt regelmäßig in der Pisa Studie die vorderen Plätze). Zum anderen hat Finnland fast Flächendeckend ein sehr schnelles und häufig öffentliches Internet. Und der 3. Punkt ist etwas skurriler, da es sich, aufgrund der kleinen Bevölkerungszahl, für die Filmindustrie nicht lohnt Hollywood Blockbuster auf finnisch zu synchronisieren, laufen im TV viele Filme auf englisch. Wer also Titanic, Fifty shades of Gray oder Harry Potter sehen und verstehen möchte, braucht englisch. 😉
  • Die Finnen sind Leseratte.  Die Auflagen der am weitesten verbreiteten Tageszeitungen liegt bei 3,3 Millionen und sind damit, auf die pro Kopf Zahl runter gerechnet, europaweit am höchste. Plus leihen sich Finnen durchschnittlich 13 Bücher im Jahr in den örtlichen Bibliotheken aus… in Deutschland sind es durchschnittlich 3 Bücher.

Fazit…  Eine Womo Tour durch Finnland ist sicherlich nicht die günstigste Variante einen Campingurlaub zu erleben, dafür aber im skandinavischen Raum ganz sicher eine der ungewöhnlichsten und „wildesten“ . Wären die Kosten nicht so intensiv… ich würde super gern und am liebsten SOFORT durch Finnland touren. Die Finnen selbst sind ganz klar ein heimatliebendes und naturverbundenes Völkchen, dabei sind sie aber clever, innovativ und extrem fortschrittlich.

Dänemark, Schweden, Norwegen kann jeder, Finnland ist da nochmal eine ganze Ecke “neuer”!

Weitere Informationen: http://www.visitfinland.com/de/artikel/camping-in-der-finnischen-scharenlandschaft/

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 2 –

ISLE OF MAN

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Isle of Man – Fakten:

 

  • Die Insel Isle of Man liegt zwischen Irland und Großbritannien.
  • Sie ist als autonomer Kronbesitz direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch Britisches Überseegebiet

 

Mit Wohnmobil auf die Ilse of Men

Blick über die Isle of Men – die genau zwischen Irland und GB liegt.

 

 

  • Die Isle of Man ist 572 Quadratkilometer groß, das Strassennetz ist gut ausgebaut und umfasst immerhin 800 km.
  • Die Isle of Man ist zwar im Vergleich zu anderen Ländern relativ klein, sie bietet aber eine unglaubliche Vielfalt.
  • In Douglas tobt das Leben, wenige Kilometer weiter steht man inmitten riesiger, moosiger Felder, die Klippen an den Küsten sind hoch und steil und die Strände weit und feinsandig.
  • Douglas ist die größte Stadt der Insel mit über 25.000 Einwohnern. Durch die Einflüsse des Golfstroms ist es auf der Insel relativ warm, die durchschnittstemperaturen im Sommer liegen immerhin bei knapp 18 Grad und auch die Wassertemperaturen sind angenehm. Damit liegen die Temperaturen durchschnittlich höher als auf Helgoland
  • Sprache ist englisch

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Isle of Man “speziell”:

  • Die Isle of Man gehört nicht zur E.U., was sie zu dem europäischen Steuerparadies schlechthin macht. Dadurch bedingt sind auch viele Lebensmittel günstiger als auf dem englischen “Festland” oder in Deutschland.
  • Nach den verschiedenen Kriegen und “Streitereien” haben sich immer mehr Künstler und Kreative auf der Insel versammelt. Dadurch hat die Isle of Man trotz ihrer relativ geringen Größe extrem viel zu bieten. Alleine auf Wikipedia werden 21 Attraktionen und Freizeittipps beschrieben.
  • Stellplätze gibt es wenige bis gar keine, allerdings gibt es auf der Insel eine ganze Reihe an Campingplätzen.
  • Einmal im Jahr findet das Isle of Man Motorradrennen statt. Dieses Rennen ist DAS Ereignis des Jahres und zieht jedes Jahr wieder Menschen aus der ganzen Welt an. In diesen Tagen ist es UNBEDINGT von Nöten einen Campingplatz zu reservieren.
  • Fähre – Es gibt leider keine Direktverbindung Deutschland-Isle of Man. Mein Tipp, wenn ihr eine Irland oder GB Tour unternehmen möchtet, plant einige Tage Isle of Man mit ein. In ca. 3 Stunden seid ihr auf der Insel.
  • Isle of Man & die Geister … Die Inselbewohner waren (und sind es vielleicht heute auch noch) sehr mystisch angehaucht. Überall auf der Insel gibt es Informationen zu Geistern und in jeder Stadt gibt es unzählige Touristenführer, die euch auf einen Trip durch die Geisterwelt einladen.

 

Camping Isle of Men

Eines von hunderten Gräbern und Kreuzen auf der Isle of Men

 

 

  • Isle of Man & die Kreuze… auf der gesamten Insel gibt es über 200 Kreuze und Gräber die zum Teil noch aus dem 6. Jahrhundert stammen.
  • Isle of Man und die Bahn … die gesamte Insel ist mit Schmalspurbahnen ausgestattet, die Anwohner und Touristen über die Insel chauffieren
  • Isle of Man & die Manx Thäler … auf der Insel gibt es immer wieder versteckte Täler die über geheime Wege zu einsamen Buchten, Wälder oder Klippen hinab führen. Früher waren dies Wege der Schmuggler, Diebe und Mörder um sich zu verstecken oder ungesehen die Insel zu verlassen. Heute sind es vor allem tolle Wanderregionen. 

Fazit: Isle of Man … klein aber OHOO! Dieses Eiland hat nicht nur eine unglaubliche vielfältige Natur auf kleinem Raum, sie bietet auch viele Freizeitunternehmungen. Häufig sind diese ein bisschen Spooky, aber das kann ja auch ganz spannend sein.

Abgesehen davon sind die Preise geringer als in GB und Irland üblich und alle die sich für die Herstellung von Whisky interessieren, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Weitere Informationen findet ihr hier:  

http://www.isle-of-man-reisen.eu/reisen.html

http://www.derreisefuehrer.com/grossbritannien-und-nordirland/isle-man/unternehmungen

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 3 –

 

POLEN

Polen Fakten: 

  • Polen ist das 6. größte Land der EU und steht auch mit der Einwohnerzahl von über 38 Millionen an 6. Stelle.
  • Die Hauptstadt Warschau liegt im östlichen Zentrum Polens und hat über 1,7 Millionen Einwohner.

 

Mit dem Wohnmobil nach Polen - ungewöhnliche Camping Länder

Warschau bei Nacht

 

 

  • Polen wird in 16 Abschnitte eingeteilt, ähnlich wie unsere Bundesländer
  • Allein die Ostsee Grenze ist 524 km lang und bietet unzählige Urlaubsmöglichkeiten.
  • Polen ist das Land der Seen und hat ca. 9.300 eingeschlossene Gewässer, das einzige Land welches noch mehr Seen hat ist… Finnland.
  • Polen hat verschiedenste Temperaturzonen. Da das Land so vielfältig ist, Küste, Berge, riesige Wälder und große Städte sind Durchschnittstemperaturen kaum zu ermitteln.
  • In Polen wird mir Zloty bezahlt, nicht mit Euro
  • Die Preise sind im allgemeinen geringer als in Deutschland.
  • In Polen gibt es keine geregelten Ladenöffnungszeiten. Vor allem große Kaufhäuser haben an 365 Tagen geöffnet.
  • In Polen fährt man Grundsätzlich mit eingeschaltetem Licht.
  • Polen bietet eigentlich für jeden Reisenden etwas… Shopping und Wellness ist klar, im Norden dominieren alle Themen rund um Wasser und Küste, an den vielen Seen und Wäldern kommen Radler und Kajakfahrer auf ihre Kosten, zum Thema “Geschichte” gibt es mehr als genug zu erleben und wer es so richtig sporty mag, kommt in den Bergen, an der südlichen Grenze Polens, voll auf seine Kosten.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Polen „speziell“:

 

  • In Polen gibt es bereits relativ viele Stellplätze und zudem noch sehr viele Campingplätze über das gesamte Land verteilt.
  • Es stimmt nicht, dass die Kriminalität in Polen besonders hoch ist! Wer allerdings mit dem Womo oder Auto eine der großen Städte besuchen möchte, sollte die Ausgaben nicht scheuen und sein Womo auf einem der gesicherten Parkplätze abstellen. Diese Parkplätze gibt es in jeder Stadt massenweise.
  • Wer hätte das gedacht? In Polen gibt es die meisten, verschiedenen Tierarten überhaupt in Europa. Darunter auch Rassen die vom Aussterben bedroht sind.
  • Polen skurrile: Auf den offiziellen Polnischen Tourismus Seiten wird extra darauf hingewiesen, dass man sich bei Fahrten durch Polen bitte den aktuellen Routenplaner aufs Navi laden soll. Aktuell werden anscheinend so viele neue Autobahnen und Strassen gebaut, dass es helfen kann die Aktuellsten Navi Karten zu laden.
  • Polen besonders: Wenn ihr durch Polen tuckert und ein Verkehrszeichen seht, schwarzes Kreuz auf gelbem Grund, solltet ihr ganz besonders vorsichtig fahren. Dieses Straßenschild gibt es NUR IN POLEN und weist die Autofahrer auf ganz besonders gefährliche Streckenabschnitte hin. Meist wird in den Ecken der Straßenschilder die aktuellen Todes und Unfall Opferzahlen eingeblendet.
  • Polen & die Nationalparks: Polen hat insgesamt 23 Nationalparks. Darunter die größte Wanderdüne Mitteleuropas und vor allem den letzten Flachland Urwald. Auch die “Hohe Tatra” muss unglaublich schön sein.
  • Polen unterirdisch: In Polen gibt es viele Höhlen, Bergwerke und unterirdische Gänge. Ganz besonders muss aber der Besuch der alten Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. Diese Festung hat ein sage und schreibe 30 km (!!!) langes, unterirdisches Labyrinth aus Wegen und Treppen, in dem früher Schätze versteckt wurden und Menschen zuflucht suchten.

 

Camping in Polen

Das Tatra Gebirge in Polen gibt hunderten Tieren ein Zuhause

 

 

  • Polen erschreckend: Wenn ich euch Polen schon vorstelle, muss ich auch das Konzentrationslager Auschwitz erwähnen. Sicher ein schwieriger Besuch, aber auch ein interessanter und wichtiger.
  • Polen, verdammt alt: In Biskupin, ein Ort in Nord/ Zentral Polen gibt es ein Freilichtmuseum um die ehemaligen Pfahlbauten. Da es in Polen so viele Seen gibt, musste sich die Leute etwas einfallen lassen und bauten bereits 700-400 Jahre VOR Christi Häuser auf Pfählen. Das ganze kann man sich im heutigen Freilichtmuseum genau ansehen.

 

Fazit Polen: Ja ich gebe zu, ich stand Polen auch immer etwas kritisch gegenüber, aber während der Recherche zu diesem Artikel habe ich Polen tatsächlich anders “kennen gelernt” und bin von den unterschiedlichen Möglichkeiten echt begeistert. Polen bietet in einem Land so viel verschiedenes, selbst das Klima wechselt von “eisig” bis sommerlich warm. Daneben hat Polen wunderschöne Prachtbauten, ganz viel Geschichte und bietet für sämtliche Aktivitäten die passenden Regionen.

Weitere Infos:

http://www.das-polen-magazin.de

http://www.pfcc.eu/niem/main.php?nazwa=campingplatze

Ungewöhnliche Camping Länder – 4 –

 

SLOWENIEN

Slowenien Fakten:

  • Slowenien liegt zwischen Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien und gehört zur EU und zur NATO
  • In Slowenien leben etwas mehr als 2 Millionen Menschen
  • Die Hauptstadt Sloweniens ist Ljubljana mit ca. 280.000 Einwohnern
  • Slowenien gehört zur Eurozone, bezahlt wird also in Euro
  • Das Klima in Slowenien ist “muckelig” 🙂 und gehört ganz klar in den Mediterranen Raum

 

Ungewöhnliche Camping Länder - Urlaub und Camping 2018

Die „slowenische Adria“

 

  • Einzig im Winter und Frühjahr kann es durch den “Bora” zu heftigen Stürmen kommen.
  • Schon im Kindergarten lernen junge Slowenen sowohl englisch, deutsch als auch italienisch, so dass viele Slowenen sehr gute Sprachkenntnisse haben.
  • Trotz der relativ geringen Größe von Slowenien, verfügt es über unterschiedlichste Landschaftsformen.
  • 50% des Landes bestehen aus Wald
  • Die Preise in Slowenien haben in den letzten Jahren deutlich angezogen. Günstig ist Slowenien also grundsätzlich nicht , es kommt allerdings stark auf Saison Zeitpunkt und Ort an.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Slowenien – „speziell“:

  • Slowenien besitzt kaum Stellplätze aber viele Campingplätze.
  • Frei stehen ist in Slowenien offiziell verboten, wird aber sehr, sehr locker gesehen. Wer sich in der Natur vernünftig verhält, wird kaum Probleme bekommen.
  • Slowenien ist ein echtes Naturparadies und hat 2017 erneut einen Preis für seinen Naturschutz gewonnen. Zudem ist Slowenien eines der ganz wenigen Länder in denen jedes 50. überhaupt bekannte Landtier vorkommt.
  • Der Tourismus in Slowenien spricht ganz gezielt Menschen an die in Ruhe die Natur genießen möchten.  Es gibt einen großen Nationalpark, verschiedenste Regionalparks und alleine 1217 Naturdenkmäler.
  • In Slowenien wurden 260 Gebiete von Natura (einer Art Naturschutzorganisation) ausgezeichnet. Das bedeutet das satte 35,52 Prozent der Staatsfläche unter Schutz gestellt wurde. Zum Vergleich… in Deutschland sind es knapp 15% in Österreich 14%.
  • Es gibt 3 große Flüsse in Slowenien, die allerdings alle ganz bewusst natürlich belassen worden sind. Es gibt also keine Schiffe oder Bootstouren, einzig einige Flößer nutzen Abschnitte der Flüsse.

 

Camping in Slowenien

Der Soca in Slowenien soll der schönste der drei Flüsse sein.

 

  • Dadurch ist Slowenien ein Traum für alle Kajakfahrer und im allgemeinen wird gesagt, dass der Fluss Soca der schönste der drei Flüsse sei.
  • Nichts desto trozt besitzt Slowenien aber auch einen Küstenabschnitt, die Slowenische Adria, an der man das absolute Sommer, Sonne, Strand Feeling hat.
  • Ljubljana wurde 2016 zur grünen Hauptstadt Europas gewählt und bietet seinen Anwohnern und Touristen tolle Cafes, Fluss und die über alles thronende Burg.
  • Ganz besonders ist die „offene Küche Lubljana”. Zwischen März und Oktober findet JEDEN FREITAG ein ganz besonderer Markt statt. Ganz viele Köche der Stadt verlegen einmal die Woche ihre Küchen nach draußen und Touristen und Einheimische können sich von Stand zu Stand durch die frischen Leckereien schlemmen.

 

Fazit Slowenien Ein für mich VOLLKOMMEN unterschätztes Land.  Warum muss es Italien oder Kroatien sein, wenn es direkt in der Mitte ein touristisch unterschätztes Land samt wunder, wunderschöner Natur und vielen Sehenswürdigkeiten gibt?

Slowenien… steht bei mir ganz oben auf der “möchte ich sehen” Liste.

Weitere Infos:

https://www.slovenia.info/de/ausflugsziele/stadte/ljubljana

https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien

 

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 5 –

BELGIEN & LUXEMBURG

 

  • Belgien und Luxemburg liegen an der westlichen Grenze Deutschlands und werden von Frankreich und den Niederlanden eingerahmt.
  • In Belgien leben 11.3 Millionen Menschen, damit ist Belgien das am dichtesten Bevölkerte Land Europas.
  • Hauptstadt Belgiens ist Brüssel und bezahlt wird mit Euro. Dabei sind die durchschnittspreise mit denen von Deutschland vergleichbar, stellenweise etwas höher.
  • Trotz des relativ kleinen Landes, besitzt Belgien gleich drei Touri Magnete, die Nordseeküste, die Ardennen und auch Städtetrips durch Brügge, Antwerpen oder Brüssel sind sehr beliebt.

 

Mit dem Wohnmobil durch Belgien

Brügge – eine tolle Stadt!

 

  • Luxemburgs Hauptstadt ist…. Luxemburg Stadt, mit einer Einwohnerzahl von etwas über 114.000.
  • In Luxemburg ist es häufig wärmer als gedacht, in den Sommermonaten liegt die Durchschnittstemperatur bei Tage zwischen 17-19 Grad, das Thermometer steigt häufig aber auch über 30-35 Grad.
  • Luxemburg ist teuer, die Preise liegen allgemein deutlich höher als z.B. in Deutschland.
  • Sowohl in Belgien als auch in Luxemburg wird mit Euro gezahlt.
  • Trotz ihrem großen Angebot haben beide Länder zusammen weniger als 50% der Touristen der Niederlande.

 

Ungewöhnliche Camping Länder – Belgien & Luxemburg – „speziell“:

  • Sowohl Belgien als auch Luxemburg haben sowohl Stell- als auch Campingplätze.
  • Gerade zur Winterzeit sind Reisen nach Brügge, Brüssel und Antwerpen besonders beliebt, da Belgiens Innenstädte schon seit Jahren mit tausenden Lichtern besonders schön dekoriert werden.
  • Laut einer Statistik von 2015 sind die Belgier die “Cafe & Restaurant” Besucher Europas. Nirgendwo wird mehr auswärts gegessen, was auch dazu führt, dass es in Belgien extrem viele Restaurants und Cafes gibt. In manchen Städten gibt es ganze Strassen die NUR Restaurants und Cafes innehaben.
  • Besonders sehenswert sind die, vor allem noch in Belgien zu sehenden, Beginenhöfe. Dabei handelt es sich um sowas wie kleine “Kolonien” innerhalb einer Stadt. Viele kleine Häuser wurden damals im Kreis gebaut und in der Mitte befanden sich eigene Kapellen oder Kaufmannsläden. 26 belgische Beginenhöfe wurden zum Weltkulturerbe erklärt, wunderschön aufbereitet und viele dienen heute Künstlern, Konzeptstores und auch Studenten als zuhause. Echte kleine Start Up und Künstler Inseln innerhalb der Städte.
  • An der belgischen Küste gibt es insgesamt 15 Touristenorte in denen das Leben tobt. eht man allerdins nur wenige Meter außerhalb dieser Touristenzonen hat man schnell den esamten Strand für sich.
  • Wer es sportlicher mag oder auf ausgedehnte Wanderungen steht, wird sich in den Ardennen besonders wohl fühlen. Die Ardennen liegen ganz im Süden Belgiens und bieten den Besuchern wunderschöne kleine Dörfer, viel traditionelles Handwerk, tolle Strecken für Radler, Mountainbiker und Kanuten.
  • Davon abgesehen davon gibt es in den Ardennen verschiedene Höhlen und Grotten die sich immer für einen Besuch lohnen.
  • In den Ardennen haben sich mittlerweile unzählige Tierarten angesiedelt, die es eigentlich nie in Belgien ab.

 

Camping in Luxemburg

Das Müllerthal in Luxemburg ist schlichtweg bezaubernd

 

  • Luxemburg – wild und phantastisch – Wer in Luxemburg ist muss UNBEDINGT einen Stop im Müllerthal einlegen. Dieser „Wald“ ist durchzogen von kleinen Flüssen, Bächen und Grotten. Ich habe nie wieder einen so wunderschönen Wald erlebt!
  • Luxemburg ist ein Freizeitparadies. Durch ein komplett anderes Steuersystem zahlen die Luxemburger (sehr vereinfacht gesagt!) sowas wie eine “Freizeitsteuer”. Dadurch bietet die Region unheimlich viele Veranstaltungen, Parks, Fitnessparks, Skateparks, Mountainbike Strecken und weitere Freizeitmöglichkeiten.
  • Luxemburger halten zusammen… so unglaublich das für uns klingt, aber in Luxemburg ist es vollkommen normal, dass sich jung und alt bzw. groß und klein, umeinander kümmern. Es ist ernsthaft so, dass z.B. die Teenager den 9 Jährigen Jungen aus der Nachbarschaft mit zum Skatepark nehmen, die älteren Leute auf die Kids am Spielplatz ein Auge werfen, oder junge Erwachsene mit den älteren Leuten aus der Nachbarschaft walken gehen.
  • Luxemburg und Veranstaltungen… in jedem Monat findet in Luxemburg Stadt ein besonderes Fest, eine besondere Veranstaltung statt. Dabei ist das größte Fest das Schobermess Volksfest, welches immer im Spätsommer in Luxemburg Stadt stattfindet. Das Schobermess ist eines der ältesten Volksfeste überhaupt auf der Welt und findet bereits seit 675 Jahren statt.  

 

Fazit Belgien & Luxemburg Belgien und Luxemburg haben mindestens genau so viel zu bieten wie die deutsche Küste oder die Niederlande und trotzdem haben beide Länder zusammen weit, weit weniger Touristen.

Ich habe bereits vor einigen Jahren eine ausgiebige BE-NE-LUX Tour unternommen und die Tour war klasse. Was der kleine Staat Luxemburg an Freizeitmöglichkeiten bietet ist fast unglaublich, dort findet man wirklich an jeder Ecke ein Freizeitangebot.

Einzig die Preise sind vergleichsweise hoch. Bevor ihr aber das nächste Mal durch die Niederlande tuckert, denkt doch mal über eine Belgien/ Luxemburg Tour nach.

Weitere Infos:

https://www.belgium.be/de/ueber_belgien/tourismus/ardennen

https://de.wikipedia.org/wiki/Belgien

http://www.visitluxembourg.com/de

https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg_(Stadt)

 

 

Ungewöhnliche Camping Länder – 6 –

 

NORDSPANIEN Fakten:

 (Region nördlich von Santiago de Compostela im Westen – bis Barcelona im Osten)

 

  • Spanien ist insgesamt in 17 Regionen aufgeteilt, dabei umfasst der Norden insgesamt 7, nämlich von West nach Ost: Galizien, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Navarra, Aragonien, Katalonien
  • Von allen Spanischen Touristen verbringen nur 8 Prozent  ihren Urlaub in Nordspanien. Nur 2016 waren es deutlich mehr, da San Sebastian, Baskenland in diesem Jahr Kulturhauptstadt war.

 

Camping in Nordspanien

Der Atlantik im Baskenland

 

  • Während der Wintermonate werden die Pyrenäen gerne zum Skifahren usw. genutzt, sobald allerdings der Sommer kommt, flacht die Touristenzahl deutlich ab.
  • In Spanien wird mit Euro gezahlt. Dabei hängen die Preise stark von den jeweiligen Orten ab. In den klassischen Touristenorten, Barcelona oder Madrid sind die Preise mit den Deutschlands vergleichbar oder etwas höher. Abseits der großen Touristenzentren sinken auch die Preise deutlich.
  • 2016 hatten erst 82% aller Spanier Zugang zum Internet, schnelle Glasfaserleitungen gibt es nur in 1% des Landes.
  • In Spanien gibt es gleich 4 verschiedene Polizei Arten, die je nach Region unterschiedlich viel zu sagen haben… wer soll da durchblicken 😉

Ungewöhnliche Camping Länder und Regionen NORDSPANIEN – „speziell“:

  • In Nord Spanien gibt es wenige Stellplätze und einige Campingplätze. Allerdings wird gerade in ländlichen Regionen das frei stehen geduldet.
  • Nordspanien – Das Baskenland: Kein Massentourismus, wunderschöne Küstenorte und eine ganz besonders gute heimische Küche. Sehenswert: Bosque de Oma (Bemalter Wald von Oma),  Getaria (Mittelalterlicher Ort auf einer Landzunge), San Sebastian
  • Nordspanien – Galicien: Die Region an der Küste, samt vieler, vieler Pilger. Sehenswert: Kap Fisterra ( das westliche “Ende der Welt), Santiago de Compostela (das Ziel der Pilger), Muros (wunderschönes, altes Hafenstädtchen, super zum Fisch essen)
  • Nordspanien – Asturien: Die grüne Zunge Nordspaniens, super für alle die auf Natur stehen. Besonders Sehenswert: Mirador del Fito (hoch gelegener Aussichtspunkt, wunderschön für eine Rast), Garganta del Cares (beeindruckende Schlucht samt türkisen Wasser), Covadonga ( Wallfahrtsort samt Bergsee, Grotten und wunderschönem Dorf, allerdings auch einziger Touri Magnet weit und breit)

 

Mit dem Wohnmobil durch Nordspanien

Blick auf das Picos de Europa „Gebiet“

 

  • Nordspanien – Kantabrien: Hohe Berge, tolle Sonnenuntergänge und viel Ruhe und Natur… die wohl entspannteste Region. Besonders Sehenswert: Picos de Europa (Hochgebirge mit “dem Blick über Europa), Castro Urdiales ( ältestes Hafenstädtchen der gesamten Küste), Potes (Dorf mitten in den Bergen, nichts für sehr große Wohnmobile, aber für alle anderen EIN TRAUM!)
  • Nordspanien – Navarra: Die Region, gelegen zwischen den hohen Bergen der Pyrenäen im Norden und dem warmen Tal des Flusses Ebro im Süden, zählt zu den landschaftlich reizvollen Reisezielen in Nordspanien. Besonders Sehenswert: Puente la Reina (Mittelalterdorf mit DER Brücke des Jakobswegs), Monasterio de Lyer (Tolles altes Kloster), Pamplona ( sicher absolut Sehenswert, auch wenn ich das Stiertreiben unmöglich finde!)
  • Nordspanien – Aragon: Absolut unterschätzte Region, dabei eine der schönsten Nordspaniens. Besonders sehenswert: Stausee von Yesa (Mitten in den Pyrenäen gelegener, glasklarer Stausee in dem man schwimmen darf), Sos del Rey Catolico (ganz, ganz altes Städtchen, direkt am Rande der Pyrenäen), Saragosa (Hauptstadt und größte Stadt der Region Aragon)
  • Nordspanien – Katalonien: Aktuell immer wieder in den Medien, aber definitiv kein Touri Hotspot. Besonders Sehenswert: Vall de Boi ( 9 wunderschöne, alte, kleine Kirchen innerhalb eines Tals, tolles Tour zum Wandern und Radeln, UNESCO Weltkulturerbe), Tarragona (Weltbekannte Ruinen von Tarragona, Top Punkt für alle die Geschichte lieben), Restaurant Les Moles ( zum Schluss noch etwas ganz besonders, Sternerestaurant mit ausschließlich traditioneller Küche, für die ganz besonderen Urlaubstage)

Fazit Nordspanien – Die einzige Region dieser Liste, dafür aber sehr, sehr sehenswert. Leider fällt Nordspanien im Gegensatz zu den südlichen Küstenregionen und den großen Städten wie Barcelona oder Madrid in Bezug auf die Touristenzahlen stark ab. Bis auf den Pilger Tourismus, der sicherlich auch seine Berechtigung hat, der aber nur wenig Geld in die Region bringt, ist Nordspanien noch sehr, sehr natürlich. Bevor ihr das nächste Mal direkt in den Süden düst, schaut euch die Region doch einfach mal genauer an, ich bin mir sicher, ihr werdet begeistert sein.  

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Spanien

https://reisen-nach-spanien.com/reiseziel/nordspanien

Die Seite reisen – nach – spanien . com bietet für jede Region eine “Erlebniskarte” in welcher vereinzelt auch extra Stellplätze, die ich in meinen Apps nicht immer gefunden habe, eingetragen wurden. Beispiel: https://reisen-nach-spanien.com/asturien/karte-asturien

Fazit meine Tipps zu den ungewöhnlichen Camping Länder und Regionen

Ich hoffe ich konnte euch einige neue Ideen für euren Campingurlaub 2018 eben. Frankreich, Nordsee, Holland oder Kroatien kann jeder, aber vielleicht habt ihr ja (genau so wie ich) einfach mal Lust auf neue Länder und Regionen, die nicht jeder schon in und auswändig kennt.

Ich muss ehrlich sagen, mit jedem Land mehr, zu dem ich recherchiert habe, dachte ich, wooow, da möchte ich nächstes Jahr hin und jetzt bin ich schon wieder total hin und her gerissen. Es gibt sie eben doch noch, die total unterschätzten Camping Länder in denen es nicht um Stellplatz Kampf und Campinplatz Krampf geht. 🙂

Vielleicht geht es euch ja so wie mir und diese Liste der “ungewöhnlichen Camping Länder” hat euch auf ganz neue Ideen gebracht.

Ich wünsche euch viel Spaß beim planen und grübeln und bin schon gespannt wo es für euch 2018 hin geht. Habt ihr vielleicht noch eigene Tipps für vollkommen unterschätzte Camping Länder und Regionen in Deutschland und Europa?

Dann schreibt mir eure Ideen und Pläne doch gerne in die Kommentare.

Bis dahin… bleibt gesund eure

 

 IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Weitere Links – Tourismus 2016 / 2017 – Statistiken, Daten, Zahlen und Fakten…

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Mit dem Wohnmobil durch Dänemark, mein Fazit nach 6 Wochen

Mit dem Wohnmobil durch Dänemark, mein Fazit nach 6 Wochen

In den vergangenen 6 Wochen bin ich mit dem Wohnmobil durch Dänemark gereist.

Ich habe über 2800 Kilometer auf dänischen (Land)Straßen verbracht , habe Dänemark von Nord nach Ost, von Ost nach West, von West nach Nord und von Nord nach Süd bereist, habe die dänische Hauptstadt Kopenhagen erlebt, habe 5 verschiedenen Schlösser besichtigt, habe die Stimmung auf dem Hundsteder Sandskulpturen Festival genossen, habe 1,5 große Gläser Instant Kaffee verbraucht, habe an 17 verschiedenen Orten übernachtet, Land und Leute kennen gelernt und insgesamt ca. 1300 Euro ausgegeben. Nur mal zum Vergleich, nach 4,5 MONATEN Schweden lag mein Kassensturz bei 2100 Euro. 

 

Nach fast 1,5 Monaten Zeit ,um mit dem Wohnmobil durch Dänemark zu reisen, bin ich gesund wieder zuhause gelandet und es wurde Zeit ein Fazit zu ziehen. Sooo viele schöne Momente, so viele tolle Erinnerungen… so ein wunderschöner gemeinsamer Sommer mit meinem alten Hundemädchen.

Ich sage schon jetzt, mein endgültiges Fazit am Ende dieses Artikels wird einige von euch sicherlich verwundern, aber fangen wir vorne an!

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Mit dem Wohnmobil durch Kopenhagen, Dänemark SPEZIAL

Mit dem Wohnmobil durch Kopenhagen … Dänemarks Hauptstadt und der absolute Wirtschaftsfaktor.

Kopenhagen liegt unter anderem mit seinem großen Hafenviertel direkt an der Ostseeküste und seit der im Jahre 2000 eingeweihten Öresundbrücke die, die Ballungsräume Malmö/ Schweden und Kopenhagen/ Dänemark verbindet, ist der Wirtschaftsfaktor Kopenhagens nochmals deutlich gestiegen. Unzählige Menschen pendeln berufsbedingt jeden Tag zwischen den beiden Metropolen hin und her und Studenten aus ganz Dänemark und Schweden hoffen an der Koppenhagener Universität zu studieren.

Kopenhagen rock’s, was auch die steigende Einwohnerzahl bestätigt.

In den letzten 10 Jahren ist die Einwohnerzahl Kopenhagens um unglaublich 80.000 Menschen gestiegen. Da es einen riesengroßes Problem mit bezahlbaren Wohnraum in Kopenhagen gibt, wurden 2 komplett neue Stadtbezirke gebaut. Was allerdings nicht unbedingt dazu geführt hat, dass sich normale Menschen ein Leben in Kopenhagen leisten können, denn obwohl es einer DER Studentenstädte überhaupt auf der Welt ist, gehört Kopenhagen laut Forbes Liste zu den teuersten Metropolen der Welt.

Preise hin, Preise her…. Kopenhagen ist absolut sehenswert!

Darum soll es das auch erstmal mit den allgemeinen Infos zu Kopenhagen gewesen sein… auf zum eigentlichen Thema…

Mit dem Wohnmobil durch Kopenhagen,

meine Tipps zum Thema Stellplätze, Sehenswertes und dem allgemeinen “Wahnsinn Kopenhagens”.

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Frei stehen in Schweden – Meine 13 schönsten Orte für Dich!

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Frei stehen in Schweden… wenn ihr bisher noch nicht in Schweden on Tour wart, habt ihr wirklich etwas verpasst!

Entspannter Straßenverkehr, nette, hilfsbereite Leute, viele Seen und Wälder und zudem die Möglichkeit fast überall ein schönes Plätzchen für das Wohnmobil zu finden. Darum dreht sich heute alles um 13 besonders schöne Orte zum wild campen und frei stehen in Schweden!

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