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Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

Aufi, aufi… Teil 3 meiner Wohnmobil Nordfrankreich Tour. 

Mittlerweile haben wir im ersten Teil die Atlantikküste besucht, waren in Teil 2 in Reims, haben die Tour de France besucht und uns mit doofen Campingnachbarn angelegt! 🙂 Lief doch alles perfekt, aber ab jetzt wurde es ernst, das Elsass Wochenende stand kurz bevor. 

 

Meine Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Zwischen Strassburg, Colmar und den Vogesen

 

1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Von Verdun aus hieß es also nochmal MOTOR AN! Die letzten 200 Kilometer verliefen absolut unproblematisch, einige Streckenteile mit Maut, andere Teile führten uns vorbei an kilometerlangen Weizenfeldern, von Landstrasse zu Landstrasse, bis wir irgendwann, nach dem 842 Kreisverkehr, auf einem kleinen Campingplatz  30 km vor Strassburg landeten.

 

Campingplatz Wasselone, Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Alles meins… große Parzellen auf dem Camping in Wasselone

 

Camping Wasselone vor den Toren Strassburgs 

(Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne)

Der Campingplatz  in Wasselone, vor den Toren Strassburgs, war für Milla und mich einerseits super gelegen und andererseits gab es auch  noch reichlich freie Plätze. Die Tour lief wie am Schnürchen!  Wir haben eine riesen große Parzelle bekommen und das ganze für 13 Euro die Nacht. 

Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber dieser Platz hat mir nochmal super gut gefallen. 

Es war herrlich ruhig, die Parzelle war schön, auf dem ganzen Camping war wenig los, am Eingang stand ein kleiner Foodtruck der frischen Flammkuchen gebacken hat und am Abend flogen auch noch 4 Störche direkt über den Platz. Campingidylle pur!

 

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil

Aber damit sich meine Sonnenallergie etwas beruhigt, habe ich mich in den Schatten verdrückt

 

HERRLICH! Hier hätte ich auch gut noch einige Tage verbringen können, aber ich musste am nächsten Tag ja pünktlich in Strassburg sein.  Darum verlief der Abend dann auch wie im fluge, da ich am nächsten Tag ja „ordentlich“ und nicht ganz so Camping like in Strassburg auftauchen wollte, hieß es also “hübsch machen” ist angesagt! 

Duschen, Haare waschen, Kur, eincremen, Fingernägel usw. usw. … da kam mir der leere Duschbereich auf dem Campingplatz gerade recht. Bis auf den klasse Flammkuchen vom Foodtruck, haben wir an diesem Abend auch nichts mehr unternommen, nur die Aufregung hat mich fast wahnsinnig gemacht!

Da ich am nächsten Tag natürlich auf keinen Fall zu spät in Strassburg ankommen wolle, ich aber auch noch nicht wusste, ob ich da irgendwo in der Nähe des Treffpunkts einen Parkplatz für die Omi finde, bin ich nach einer “geht so Nacht” früh in Richtung Strassburg gefahren.  

 

Tja und warum eigentlich Strassburg? 

 

Ich überlege gerade hin und her wie ich euch das alles am besten erkläre, ohne dass es so klingt, als wolle ich ungemein auf die Kacke hauen. Andererseits ist das ganz aber ohne Erklärung kaum zu verstehen. 

Also ich versuch es mal! Ihr wisst ja vielleicht, dass das Verhältnis zwischen Journalisten und Bloggern häufig angespannt ist, was sicherlich durch beide Seiten verschuldet ist.  Die klassische Presse bzw. die Journalisten werden in unserem Bereich oftmals durch den „Deutschen Motor Presseclub“ vertreten. 

 

Blogger, Journalisten und Presse

Mit dem Auto war ich/ wir unterwegs … ein Karman GIHA

 

Das ist sozusagen DER Club, in den man irgendwie rein kommen muss, wenn man als „Motorjournalist“ Informationen als erstes erhalten möchte, wenn es um wichtige Veranstaltungen geht, wenn man die guten Kontakte haben möchte usw. usw. usw.

Allerdings kann man auch als Joournalist nicht einfach so Mitglied dieses Clubs werden, sondern muss von zwei anderen Mitgliedern empfohlen werden. Blogger hatten bisher überhaupt kleinen Bezug zu diesem Club, das war weder möglich noch gewollt. Dafür sind die Gräben zwischen Bloggern und Presse einfach zu tief, oder die Konkurrenz ist zu groß… keine Ahnung!

Jetzt war es allerdings so und fragt mich bitte nicht wie die Leute gerade auf mich gekommen sind, dass mich vor einigen Wochen eine E-Mail erreicht hat, mit einer Einladung zu einer Oldtimer Rallye des deutschen Motor Presseclubs. 

Damit bin ich die erste Bloggerin, die überhaupt jemals eingeladen wurde und dass sich gerade dieser Club, uns kleinen Bloggern gegenüber ein klietze kleines bisschen öffnet, ist schon „ein riesen Ding“. Ich möchte nicht wissen, was es da im Vorfeld für Diskussionen gab. 

Tja und so war die Aufregung natürlich groß, als mich diese E-Mail erreicht hat und ich eine Einladung zu dieser Veranstaltung bekommen habe.  Mit dem Eingang dieser Mail, war mir schnell klar, dass ich diese Einladung unter keinen Umständen ablehnen werde. Wenn ich das machen würde, das wäre purer Hohn! Mal ganz abgesehen davon, dass so eine Einladung und die Teilnahme an eine solche Veranstaltung natürlich auch super schön ist!

Somit habe ich also alle Pläne bezüglich Nordspanien über den Haufen geworfen und bin im Norden Frankreichs geblieben. Soviel also zur Erklärung, warum und wieso das Elsass Wochenende so wichtig für mich war. 

 

12 Uhr, Treffpunkt in Strassburg!

 

Ich musste also pünktlich um 12 Uhr an einem alten Werksgelände iin Strassurg sein, welches heute von verschiedenen Künstlern genutzt wird, unter anderem auch von einem Herren, der Oldtimer komplett per Hand restauriert. Von Strassburg aus ging es dann eigentlich per Oldtimer Rally durch die umliegenden Weinfelder in ein Hotel in Eguisheim. Da ich aber ja mit dem Wohnmobil angereist bin, habe ich diese Tour nicht mitgemacht, sondern bin auf dem direkten Weg ins Hotel gefahren. Für mich ging die Oldtimerfahrt also erst am Samstag los… soviel zur Planung 😉

 

Oldtimer Strassburg

Ein Blick in die Werkstatt in Strassburg

 

Bevor ich Freitag am Treffpunk in Strassburg angekommen bin, war mir erstmal wieder super schlecht vor Aufregung, 34 Journalisten und ich! Juhuuuuuuu! Na hoffentlich sind die alle halbwegs freundlich.

Nochmal, ich muss es einfach nochmal sagen… die Gräben zwischen Presse und Bloggern sind schon tief! Aber Gott sei dank, nachdem ich in Strassburg angekommen bin und die ersten „komischen“ 30 Minuten vorüber waren, war das gesamte Wochenende richtig schön! Nachdem wir also Freitag erst zu Besuch in dieser “Oldtimer Werkstatt” waren, in der tatsächlich ALLES per Hand hergestellt wird und die Wartezeit für eine solche Restauration über 5 Jahre dauert, sind wir zum Hotel getuckert, in welchem auch die Abendveranstaltung stattfand. 

Die Leute waren durchweg freundlich, ich glaube ich habe die meisten Fettnäpfchen ganz gut umschifft und auch Milla kam erstaunlich gut mit dden eher unbekannten Hotelnächten klar. Was ich vorab nicht wusste, auch zwei Pressesprecher von größeren Caravan Herstellern sind Mitglieder dieses Clubs und die beiden kenne ich zumindest so gut, als dass ich sicher wusste, die lassen mich nicht ins Messer laufen. 

 

Oldtimer Restauration

5 Jahre Wartezeit, bei der “Meister” Hand an die Autos legt… Kosten, bis zu einer Million ist alles möglich! Es wird ALLES per Hand restauriert, vom Blech, bis zum Lenkradbezug

 

Das war natürlich eine rieeeeeesen Hilfe! 

So verliefen auch die Abende deutlich entspannter als ich vorher dachte. Zum einen hatte ich direkt Ansprechpersonen und standd nicht so ddoof alleine herum, zum anderen sind solche Stundden einfach viel viel lockerer, wenn es bekannte Gesichter gibt. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass vor allem die Abende zum absoluten Spießroutenlauf würden. Sobald die ersten Bierchen auf dem Tisch standen, kämen sicherlich schwierige Fragen auf mich zu. Aber nein, ganz im Gegenteil, es war schon fast erstaunlich, dass mich tatsächlich niemand schräg auf das Thema bloggen angesprochen hat… NIEMAND!

Allerdings und jaaaaa… nennt mich Lusche, ich empfand das Wochenende auch als wiirklich, wirklich anstrengend! 🙂 Immer zuhören, immer aufpassen, sich immer von einer guten Seite zeigen, möglichst clever reagieren usw. usw.… das strengt mich total an! 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour Oldtimer

So werden aus alten Autos, mehr oder weniger, komplett neue Fahrzeuge

 

Samstag Morgen ging es schon recht früh los. Nachdem wir im Konvoi mit den Oldtimern in Richtung Mulhouse los gedüst sind, durften wir dort, unter anderem, hinter die Kulissen des „Schlumpf Museums“ blicken. Das Schlumpf Museum hat nichts mit den Schlümpfen zu tun, sondern ist ein riesiges Automuseum, welches mal durch die Brüder Schlumpf entstand. Dort durften wir dann Bereiche sehen und betreten welche “normale Besucher” niemals zu sehen bekommen. Leider hieß es da allerdings stricktes Handy, Foto & Video Verbot! 

 

Wohnmobil vs. Oldtimer Nordfrankreich

Im Schlumpf Museum fand ich auch mein neues Womo… es muss nur noch etwas umgebaut werden 😉

 

Insgesamt waren wir an diesem Samstag über 7 Stunden im Museum und das, wo ich doch so viel Ahnung von Autos habe!!! 😉 Na, jetzt weiß ich aber defintiv mehr! 😉

Das wir mal hinter die Kulissen blicken durften und diese wunderschönen alten Autos zu sehen, das ist natürlich toll, KEINE FRAGE, AUCH FÜR MICH! Aber diese Massen an Informationen, hat mich fast erschlagen. Das Schlumpf Museeum hat über 400 Fahrzeuge in der Ausstellung und dazuu noch ca. 250 Oldtimer in den “verbotenen Bereichen”, das war schon eine Masse an wunderschönen alten  Autas!

Ob anstrengend oder nicht, es war natürlich wahnsinnig toll mal dabei zu sein, Geschichten aus dem Berufsalltag dieser Leute zu hören (und ein Pressesprecher von z.B. BMW hat eben vor einigen Jahren noch ein unfassbares Budget zur verfügung gehabt und Dinge erlebt, die sind der Wahnsinn. Dass diese Leute nicht so sehr auf die neuen Medien stehen, kann ich mittlerweile fast nachvollziehen), mit den Oldtimern unterwegs zu sein, hinter die Kulissen zu blicken usw. usw., das war schon ein tolles Erlebnis!

 

Ein sehr besonderes Wochenende ging viel zu schnell zuende! 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour Colmar

Die Innenstadt von Colmar

 

Vom Hotel in Eguisheim aus, bin ich Sonntagnachmittag noch satte 10 Kilometer gefahren, nächster Halt Colmar!

Da ich Sonntag Nachmittag einfach nur platt war und mir am nächsten Tag unbedingt die Innenstadt von Colman ansehen wollte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und bin direkt auf schnellstem Wege zum Campingplatz Ill de Colmar gefahren.

Ankommen, Strom dran, Beine hoch legen…. fertig 😉 

Der Campingplatz in Colmar ist nich gerade günstig, aber er liegt auch nur 3,5 Kilometer von der Innenstadt entfernt. 

 

Colmar Camping

Colmar wirkt wie eine typische deutsche Stadt in Bayern oder Baden Würtenberg

 

Bevor ich weiter zum Platz komme, erstmal ein Paar Sätze zu Colmar selbst. 

 

Colmar hat eine wunderschöne Innenstadt samt vieler alter Fachwerkhäuser, kleinen Restaurants und netten Geschäften usw. 

Ein Besuch von Colmar ist absolut empfehlenswert, wobei die gesamte Stadt doch  mitttlerweile auch sehr touristisch ist. So viel Fachwerk und „bayrische Idylle“ mitten in Frankreich, das zieht natürlich auch viele, viele Asiaten magisch an. Aber die Stadt ist ein Highlight!

 

Fluss Colmar Campingplatz

Die Plätze unten am Fluss sind schon toll!

 

Jetzt ein paar Worte zum Campingplatz…. 

(Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar)

Wobei ich gerade noch gar nicht weiß, wie ich  euch das ganze am besten beschreiben soll, denn meine eigene Meinung zum Campingplatz geht selber extrem auseinander. 

 

Stellplätze direkt am Fluss Wohnmobil Nordfrankreich Colmar

Nochmal ein anderer Blick auf die vielen Plätze direkt am Fluss.

 

Fangen wir mal mit den positiven Dingen an. 

 

Der Campingplatz liegt unheimlich praktisch, zwischen der Innenstadt und dem Camping liegt eigentlich nur noch ein riesengroßer Supermarkt, was natürlich auch ganz gut ist. 

Zudem liegt der Campingplatz direkt an einem Fluss und wenn man eine Parzelle da unten am Fluss hat, steht man schon wirklich toll. Man kommt allerdings leider niergendwo in den Fluss, man kann angeln, aber nicht im Fluss planschen oder schwimmen. 

Zudem hat der Camping einen beheizten Pool, ein nettes Restaurant mit einer tollen Terrasse auf der man abends wunderschön sitzt und auf den Fluss schauen kann. 

Ich habe jetzt 34 Euro pro Nacht für Stellplatz, Strom, Hund und mich bezahlt, was für einen solchen stadtnahen Camping mit Pool usw. wahrscheinlich ziemlich normal ist. Nicht günstig… aber bei den aktuellen Preisen, ziemlich normal. 

 

Campingplatz Colmar Wohnmobil Nordfrankreich

Wer den Platz nich kennt, steht in dieser Reihe… bezahlt aber das selbe wie z.B. unten am Fluss

 

Jetzt kommen wir aber zu den negativen Punkten…. 

 

Wenn man als Reisemobilist von dem Platz keine Ahnung hat und die verschiedenen Parzellen nicht kennt, dann landet man in der Reihe, in der ich auch stand. Mein Glück war allerdings, dass ich durch Zufall einen Platz am Rand bekam, dadurch war meine Parzelle vergleichsweise groß. 

Die anderen Parzellen waren aber eher so, wie typische Plätze auf einem einfachen, schmaleren Stellplatz. 

Ja, man konnte seine Markise ein Stückchen ausfahren und auch gerade so vor dem Womo sitzen, aber insgesamt waren die Plätze schon schmal und eher Stellplatz like. Dafür zahlt man aber genau den gleichen Preis, wie z.B für die tollen Plätze unten am Fluss. 

Ich finde solch immensen Unterschiede sind schon recht unfair, vor allem für 34 Euro pro Nacht und einem 3-4 Sterne Camping. 

Ein anderer negativer Punkt war für mich eindeutig das Waschhaus. 

Ja, ich habe eine Dusche an Bord, aber wenn ich auf einem Camping stehe, dann nutze ich immer die Dusche auf dem Campingplatz. 

Wenn ich auf einem einfachen Camping Munizipale stehe und 13 bis 16 Euro die Nacht bezahle, dann kann ich damit leben, dass die Duschen „alt aber sauber“ sind.  Auf einem solchen Platz wie in Colmar sehe ich das aber anders… 

Das gesamte Sanitärgebäude war irgendwie dunkel und schäbig. Das schlimmste war allerdings der Geruch! Obwohl die Toiletten von den Duschen getrennt waren, es hat da drin gemüffelt, dass es mir echt eklig wurde. Es hat so dermaßen nach Kloake gerochen, ich denke der Geruch kam aus den Gullys hoch, dass mir der gesamte Duschbereich einfach eklig war. 

 

Duschen ohne Badeschlappen… aber auf gar keinen Fall!!! 

 

Ebenso erwarte ich von einem solchen Platz, dass auch die ganzen Spinnen usw. die es sich in sämtlichen Ecken des Sanitärbereiches gemütlich gemacht haben, verschwinden!  Wenn die Saniitärgebäude doch zweimal am Tag gereinigt werden, na dann aber bitte auch in den Ecken. 

Kennt ihr das, wenn euch die Duschkabinen insgesamt irgendwie so eklig sind, dass ihr es tunlichst vermeidet, auch nur irgendwo anzustoßen, genau so war es auf diesem Camping, samt Kloaken Geruch! 

Sorry, aber ich finde sowohl die Stellplätze, als auch die Sanitärgebäude, sind für einen solchen Platz nicht angemessen und führen zu dicken Minuspunkten. 

Dennoch bin ich insgesamt 3 Nächte auf dem Platz stehen geblieben, was aber vor allem damit zu tun hatte, dass ich mich einfach nicht entscheiden konnte, wie und ob ich unsere Wohnmobil Nordfrankreich Tour fortsetzten sollte.

Wenn es nur nach mir und meiner Lust gegangen wäre, wäre ich am liebsten ans Meer gefahren und hätte noch ein bisschen auf die Wellen geschaut. 

Aber jetzt nochmal komplett zurück zum Atlantik fahren lohnt sich irgendwie gar nicht, zumal ich Anfang August wieder Zuhause sein muss, dann beginnt die Vorbereitung auf den Caravan Salon. 

Durch die Oldtimer Rally und die Tage in Colmar hatte ich allerdings das Gefühl, ich kenne das Elsass in und auswendig (auch wenn es natürlich nicht stimmt) aber ich wollte etwas anderes sehen, am liebsten Wasser, wenn schon kein Meer, dann aber zumindest einen See oder einen Fluss. 

Oder sollte ich doch besser heim fahren???

So ein richtiges Highlight gab es für mich in der Region nicht mehr, allerdings hatte ich auch gar keine Lust auf die öden 18 Grad in Dortmund.  Was also tun???

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour - die Vogesen

Plant oben einen Stopp ein wenn möglich, es lohnt sich! Die Schlucht ist sehenswert!

 

Ab in die Vogesen, die Wohnmobil Nordfrankreich Tour ging noch etwas weiter!

 

Nach langem Suchen bin ich dann auf die Vogesen gekommen und schau an, da gab es ja sogar einen kleinen, einfachen Camping am See. 

Also bin ich gestern Vormittag los getuckert, einmal quer durch die Vogesen, auf zum Camping Rambochelle.

(Camping de Ramberchamp, Chemin du Tour du Lac, 88400 Gerardmer)

Gott sei dank, die Omi Milla und ich mussten zwar  auf dem Weg durch die Vogesen gefühlte 724 Serpentinen hoch, aber die Steigung war insgesamt immer nur leicht, so dass das alles super gut funktioniert hat. 

 

Und wie viele Radler hier unterwegs sind, der Wahnsinn! 

 

Ich weiß nicht wie viele Radler wir, mit ca, 2 km/h mehr, schnittig überholt haben :-), aber es waren viele, die sich samt riesiger Packtaschen den Berg hoch gequält haben… und das teilweise sogar OHNE Motor. 

Eine heftige Situation gab es dann aber doch noch. 

Mitten in einer links Serpentine, meinte eine von vorne angerast kommende Cabrio Tussi, den Radler neben ihr überholen zu müssen. Leider war sie dabei aber so schnell, dass sie die Kurve nicht halten konnte, aus der Kurve kam und geradewegs auf meine Bahn schlidderte.

Ich bin so in die Eisen gegangen, dass die Kühlschranktür aufflog und alles raus viel, der Radler ist gerade noch vor dem Abhang zum stehen gekommen, die Fahrzeuge hinter mir musste alle wie wild bremsen, die Tussi stand quer auf der Bahn und ist ca, 20 cm vor der Omi zum stehen gekommen.

 

So eine doofe Trulla! 

 

Allerdings hat der Radfahren die Dame direkt so dermaßen zusammengefaltet, dass ich mir jedes weiitere Wort sparen konnte. Blöd nur, dass es erstmal ein ganzes Stück bergauf ging und es nach diesem Vorfall einige Zeit dauerte, bis die Omi mal wieder halbwegs auf Geschwindigkeitt kam. 

 

Weiter durch die Vogesen! 

 

Irgendwo weit oben, mit Blick auf eine bekannte Schlucht (ich habe den Namen vergessen), gab es auch einen wunderbaren Aussichtspunkt, aber leider waren die wenigen Parkplätze schon so belegt, dass ich mit der Omi nicht richtig parken konnte. Somit blieb mir nur ein schnelles Foto vom Standstreifen aus. Aber solltet ihr euch mal auf den Weg zu diesem Camping aufmachen, plant da oben einen Stop ein, der Blick muss in Ruhe fantastisch sein! 

Somit also …. wieder runter vom Berg und weiter in Richtung Gerardmer. 

 

Gerardmer Vogesen Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Mein Platz in den Vogesen… sogar mit ein biiiischen Seeblick

 

Camping Ramberchamp, mitten in den Vogesen am Gerardmer

(Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer)

Hier, am Camping angekommen, bin ich dann mal schööööön am Eingang vorbei gesemmelt und weil hinter dem Campingplatzgelände nur noch Landstrasse folgte, konnte ich nochmal gut 7 Kilometer weiter fahren, bis ich mal irgendwo wenden konnte. 

Hach ja, so eine Campingplatz Einfahrt, auf einer Wohnmobil Nordfrankreich Tour, ist aber auch schwieeeeeeerig zu treffen! 😉 

Aber dafür habe ich es dann auf dem Campingplatz selbst auch nicht direkt kapiert! 🙂

Die Anmeldung zum Campingplatz liegt  nämlich auf der anderen Strassenseite… das muss man aber auch wissen! 😉 

Naja, irgendwann (nach 2 Runden über den Camping, auf der Suche nach der Rezeption) habe auch ich es dann gebacken bekommen und auch wenn Milla und ich leider keine der super schönen Parzellen direkt am See mehr bekommen haben, haben wir doch eine ganz nette Parzelle „mitten drin“ bezogen. 

Tja und hier lassen wir es uns jetzt noch ein paar Tage gut gehen, bevor ich dann (wahrscheinlich) in Richtung Heimat tuckern werde. 

 

Campingplatz in den Vogesen

Die Plätze am See sind der Jackpot!!!

 

Der Campingplatz hier ist einfach aber  sehr, sehr nett, jeder steht auf einem Stück Wiese, Zelt neben Womo bunt gemischt und wer das Glück hat direkt am See zu stehen, hat definitiv den Jackpot gezogen. Denn von den meisten Plätzen aus die direkt am See liegen, kann man wirklich sofort in den See stolpern, ohne dass es noch einen Zaun o.ä gibt. 

Vom Campinggelände abgesehen, ist aber auch die Region, die Wege um den See und das gesamte Dorf sehr, sehr schön. Gut, aktuell stimmt natürlich auch das Wetter, alle Buden sind geöffnet und überall am See liegen Leute auf den Wiesen. Das ganze hier ist aber auch für Hunde toll, denn bis auf ein einziges Schild, welches besagt, dass an den Liegewiesen Leinenpflicht herrsch, habe ich kein einziges Hundeverbot Schild gesehen, weder für den See, noch für alles weitere. 

 

Mein Fazit zu unserer Wohnmobil Nordfrankreichn Tour. 

 

Ich kann sagen, die Taktik vor allem diese Camping Munizipale anzufahren (in der Campercontakt App werden viele dieser Campings automatisch angezeigt), hat sich für mich voll und ganz gelohnt. 

Mich stresst dieser Stellplatz Kampf total, zumal ich mit Milla einfach nicht mehr so mobil bin und es aufgrund des Campingbooms, plus Hauptsaison, fast unmöglich ist, Stellplätze erst in den Abendstunden anzufahren. 

Die „städtischen“ Campingplätze sind da für mich eine super Alternative, sie sind erstaunlich leer, sie sind vergleichsweise günstig und ich habe meinen Platz „sicher“, auch wenn ich erst abends zum Platz zurückkehre. 

Allerdings, eines steht auch fest, es sind halt immer einfache Plätze. Es gibt hubbelige Wiesen, große Parzellen, Strom und ein älteres (aber meist ordentliches) Sanitärgebäude, das war es dann auch. 

Manchmal gibt es noch ein Restaurant, oder sogar einen Pool samt Rutschen. Wer aber einen Campingplatz mit Animation, Wellness, großen Poollandschaften, riesigen, modernen Badebereichen usw. usw sucht, der ist auf den städtischen Campingplätzen nicht richtig. 

Milla und ich fühlen uns auf den Plätzen aber sehr wohl und wenn ich pro Nacht mit Hund, Strom usw. usw, zwischen 13 und 18 Euro zahle, dann finde ich das bei den aktuellen Preisen noch ein sehr gutes Angebot. Manche dieser Plätze akzeptieren sogar Rabattkarten wie ACSI oder ADAC. 

 

Camping Hund Gerardmer

Milla flirtet und geht aufs ganze… Herr Dogge im Hintergrund kann mit so viel Weiblichkeit nur schwer umgehen 😉 😉 😉

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour

Dein Pin zum Artikel

Soooo, das soll es bis hierhin erstmal gewesen sein. Wir lassen unsere Wohnmobil Nordfrankreich Tour jetzt noch ein paar Tage ruhig ausklingen, genießen die Stunden hier am See, oder nebenan im Café und dann geht die Action bald so richtig los, der Caravan Salon bestimmt den August!

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen Lust auf den Norden Frankreichs machen?! Die französischen Küsten sind toll, keine Frage, aber auch das Landesinnere Frankreichs hat viele schöne und besondere Orte zu bieten, die man gerade jetzt zur überfüllten Hauptsaison super anfahren kann. 

Ach so und noch ein Wort zum Wetter! Obwohl die Deutsche Grenze ja gar nicht so weit entfernt ist und das Wetter in Deutschland die letzten Wochen zwar trocken, aber nicht super sommerlich war, hat es hier bisher nur an einem Tag ganz kurz geregnet, ansonsten lagen die Temperaturen immer so zwischen sonnigen 25 und 30 Grad, hin und wieder auch deutlich höher. 

 

Mein Fazit: Eine Wohnmobil Nordfrankreich Tour ist definitiv viel schöner als gedacht!

 

Sehen wir uns eigentlich in Düsseldorf? Ich werde die ganze Zeit vor Ort sein und es wird auch wieder einen täglichen Vortrag geben… JUHUUUUU!!!! 🙂 😉 Wenn ihr noch Tickets braucht, bis zum 28.7.19 läuft noch mein Caravan Salon Ticket Gewinnspiel. 

Ich sage TOI, TOI, TOIbleibt gesund und au revoir,  

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Hier fiindet ihr nochmal Teil 1 und 2 unserer Wohnmobil Nordfrankreich Tour: 

Nordfrankreich – wieder on Tour zwischen Atlantik und Elsass

 

Reims, Verdun und das Camperleben – Nordfrankreich Teil 2

 

 

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Im ersten Teil hatte ich euch ja schon vom Start unserer Tour berichtet, wie wir ein kleines Tank Problem am französischen ADW bekamen, wunderbar auf dem Campingplatz in Equipen Plage standen, ich habe euch von meinen spitzenmäßigen französisch Kenntnissen erzählt und dass ich hoffe, dass mich zuhause nicht noch ein Knöllchen erreicht.

Zum Ende des ersten Teils haben wir gerade den Platz in Equipen Plage verlassen und sind in Richtung Reims getuckert.

1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Auf nach Reims! 

Ich dachte mir zwar schon, dass ich wenig Chancen auf einen Stellplatz in Reims habe, wenn ich erst Nachmittags in der Stadt ankomme, aber versuchen wollte ich es dennoch.

Also sind wir munter von der Autobahn abgefahren, ich habe die Omi zackig durch die „Reimser“ Innenstadt gelotst, bis wir an dem kleinen Stellplatz mitten in der City ankamen. Aber dann, kam mal wieder eine Situation, die soooo typisch Frooooooooonkreisch ist.

Ich fuhr also auf den Stellplatz zu, musste dann einmal quer über den viel genutzten Bürgersteig hoppeln um in die Stellplatz Einfahrt zu biegen und stand dann… vor einer geschlossenen Schranke! 

Keine Info, kein Zettel, kein closed, kein voll und kein belegt, da war GAR NICHS!

Von dieser Einfahrt aus konnte ich den Stellplatz aber auch noch nicht sehen, ich konnte also nicht sagen, ob der Stellplatz vielleicht voll belegt war, ob er geschlossen wurde, ob ich auf der falschen Seite war oder, oder, oder. Die Schranke war unten und mehr tat sich nicht!

Mir blieb also nichts anderes übrig, als diesen Ort direkt wieder zu verlassen. Ich stand furchtbar schlecht mitten auf dem Bürgersteig, so konnte ich nicht lange stehen bleiben um erstmal in Ruhe die Lage zu checken. 

 

Campingplatz bei Reims Frankreich

Wenn man die Campingplatz Tante akzeptiert ist der Platz an sich sehr nett

Also, nichts wie weg da, raus aus Reims und auf zum Camping vor der Stadt! 

(Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle)

Außerhalb der Stadt, ca. 30 km entfernt, gab es einen kleinen Camping Municipal, den ich mir bereits vorab „als Reserve“ gespeichert hatte und dort sind Milla und ich dann hingetuckert. 

Bis wir am Camping ankamen war es bereits später Nachmittag und ich hoffte sehr, auf dem kleinen Camping noch einen Platz zu ergattern.  Ein Campingplatz vor den Toren einer Großstadt, der ist ja meist auch bei anderen Campern beliebt. Dort angekommen radele dann auch direkt eine kleine, ältere Französin auf mich zu und fragte, ob sie mir weiterhelfen könnte. 

Meine Antwort:  Jau, ich suche einen Platz für 2 Nächte. 

Haben Sie reserviert? 

Nööööööööööööö ?!?

Oh, ohh, ohhhh, ohhhhhhhhhh 😩

Brauchen Sie Strom? 

Jaaaaa, wenn irgendwie möglich. 

UII, UIIIIIIII, UUIIIIIIIIII, UUUUIIIIIIIIIIIIIIIII 😫

Haben Sie denn ein langes Stromkabel dabei? 

JAAAAA, das habe ich! 😊

Hmmmmmmmmmmmmmm!

Ooooooook, dann habe ich noch einen Platz für Sie! 🥳

Im ersten Moment habe ich mich natürlich gefreut überhaupt noch einen Platz auf dem Camping bekommen zu können, dachte dann aber auch direkt, na mal schauen wo sie jetzt noch eine Parzelle für mich auftreibt. 

Das große Tor zum Campingplatz öffnete sich und die Dame zeigte mir an, dass ich ihr (samt Rad) folgen sollte. Alles klar… gesagt getan… Motor an und nichts wie hinterher. 

 

Campingplatz Reims Nordfrankreich

Haaaaaach, ist aber auch breeeechend voll hier! 🙂

Tja und siehe da, wir kamen auf einen fast leeren Platz!!! 🙂 🙂 😉 

Der gesamte Camping hatte bestimmt ca. 80 Plätze und belegt waren über den Daumen gepeilt…. 15! 🙂 

Dennoch brachte mich die Dame immer weiter „nach hinten“, bis sie mir ganz zum Schluss eine Parzelle, ganz hinten auf dem Gelände, auf der großen Zeltwiese zeigte und dazu strickt und ganz ernst auf ein Stromhäuschen in der Nähe der Parzelle deutete , welches mir aber schon auf den ersten Blick „komisch“ vorkam. 

Aber gut… der Platz war in Ordnung, also fragte ich gar nicht mehr weiter und begann einzuparken um auf der Wiese halbwegs gerade zum stehen zu kommen. Nachdem ich dann einigermaßen gut stand, kramte ich die laaaaange Kabeltrommel aus dem Staufach und startete die Aktion „Strom“. 

Doch je näher ich dem Stromhäuschen kam, je lauter wurde das Brummen, welches mir in meine panischen Öhrchen stieg und warum zum Teufel, stand eigentlich genau dieses Stromhäuschen offen, während alle anderen geschlossen waren? 

Die Antwort folgte schnell…. 

Das gesamte Strmhäuschen bestand eigentlich nur noch aus einem Wespennest! Und da sollte ich jetzt rein greifen? Gerade ich? IM LEBEN NICHT! 

Als ich mich dann schleunigst aus dem Staub machte, sah ich in der ferne die Campingplatz Tante stehen, die mich die ganze Zeit beobachtet hat. Doofe Trulla, die wusste GANZ GENAU bescheid, was mit dem Stromkasten los war!

 …. Aber nicht  mit mir, ich bin ja vorbereitet 😉

Wie bereits gesagt…. die Kabeltrommel hat ein laaaaaaanges 70 Meter Stromkabel und so legte ich also das Kabel einmal quer über die gaaaaanze Zeltwiese, bis zum nächsten Stromkasten. 🙂 Haaaa, damit hat die Tante nicht gerechnet! 😉 

Zwar schaute mich die ältere Campingplatz Besitzerin äußerst kritisch dabei an, schließlich belegte ich ja jetzt den Strom von einer anderen (freien) Parzelle, aber die Dame sagte zumindest nichts weiter. 

Am selben Abend reisten noch zwei deutsche Paare samt Wohnmobil und Wohnwagen an, die ebenfalls gaaaaanz nach hinten auf diese (Zelt) Wiese gestellt wurden (während die Franzosen vorne unter sich blieben) und ich wette mit euch,  das war so ein Deutschland –  Frankreich Ding, dieser durchaus älteren Französin. 

Egal! 

Der Platz war ruhig, ich konnte wunderbar schlafen und am nächsten Tag wollte ich ja eh noch einmal nach Reims fahren, vielleicht würde ich ja irgendwo einen Womo tauglichen Parkplatz finden, um die Stadt zu besichtigen. 

Gesagt, getan und genau so,habe ich es dann auch am nächsten Tag gemacht. Den Campingplatz hatte ich ja bereits für zwei Nächte bezahlt, mein Platz blieb mir somit sicher und ich konnte entspannt am Vormittag zurück nach Reims fahren. 

Reims 2.0 

Am Abend zuvor hatte ich mal wieder auf Google Maps nach City nahen, großen Parkplätzen gesucht,  auf denen ich vielleicht einen Platz für die Omi finden würden.  Vor Ort angekommen, war allerdings jeder halbwegs größere Parkplatz durch Höhenbeschränkungen (auf 2 Metern!!!) für sämtliche Vans, Busse, oder Wohnmobile gesperrt. 

Also bin ich nochmal zu dem City Stellplatz vom Tag zuvor gefahren, vielleicht war die Schranke ja dieses Mal offen?Aber NEIN! Die Schranke war wieder unten und ich stand schon wieder ziemlich bescheiden  auf dem Bürgersteig,  mitten in der City. 

 

Wohnmobil parken Stellplatz Reims

Erst muss man durch diese Schranke und dann liegt der Stellplatz in Reims noch ein Stück hinter diesem Haus.

Der Stellplatz in Reims: 

(Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims)

Allerdings hatte ich dann riesen Glück! Gerade als ich den Bürgersteig wieder verlassen wollte, kam ein Camper samt VW Bus aus GB aus der Stellplatz Einfahrt und der konnte mir dann erklären, wie das ganze funktioniert. 

Da der Stellplatz tatsächlich super liegt um Reims zu besichtigen, hier für euch  die Erklärung: 

Also, dieser City Stellplatz in Reims gehört zu einer Champagner Genossenschaft (irgendwie sowas), auf jeden Fall ist es ein ziemlich hohes, großes Gebäude auf dessen Gelände auch dieser Stellplatz liegt. Eigentlich muss man tatsächlich vor der Schranke, also mitten auf dem besagten Bürgersteig halten,  dann zur Rezeption dieses Hauses gehen, bekommt da einen Code für die Schranke, den gibt man dann auf einem Bedienfeld unter der Schranke ein und kann dann einmal um das gesamte „ Grundstück“ fahren, um den Stellplatz mit seinen 8 Plätzen zu erreichen. 

Der Code für die Schranke war 7390A oder 7309A (ich bin mir nicht mehr ganz sicher, eines von beidem stimmt aber definitiv), ob dieser Code allerdings dauerhaft gültig bleibt, das kann ich euch natürlich nicht sagen. 

Wenn ihr dann hinter der Schranke seid, müsst ihr dem Weg einfach immer weiter folgen, der Stellplatz liegt ein Stück weiter hinten, NICHT vorne auf den Besucherparkplätzen stehen bleiben, sondern dem Weg immer weiter folgen. Ihr müsst fast bis in den Park fahren, dann könnt ihr den Stellplatz nicht übersehen!

Noch ein Tipp… wenn euer französisch gut genug ist, könnt ihr vielleicht auch einfach bei dieser Rezeption anrufen, fällt mir gerade so ein. Die Nummer lässt sich sicherlich über google finden. 

Tjaaaaaa und weil ich ja echt Schwein hatte, dass dieser Camper aus GB gerade weg gefahren war, gab es auf dem Stellplatz auch noch EINE EINZIGE frei Parzelle.

 

Auch wenn ich 300 mal vor und zurück gemusst hätte, das war mein Platz! 🙂

JUHUUUUU, die Stadtbesichigung war gerettet! 

Allerdings gab es da doch noch ein klitze, kleines aber ernstes Problem. 

Denn der  suuuuuuuuuper nette, mitdenkende, tolerante, freundschaftliche und absolut faire Camping Freund zu meiner linken…. meinte seinen Markise so weit ausfahren zu müssen, dass er meine Parzelle mit in Beschlag nahm. 

Ihr glaubst gar nicht wie sehr ich ein solches Verhalten mittlerweile HASSEEEEEE!!!!

Mein Gott, in Reims gibt es eh nur zwei Stellplätze die City nah sind, dabei wird der eine am Stadion allerdings in den verschiedenen Apps als unsicher bezeichnet. 

Somit bleibt eigentlich nur dieser kleine Platz an der Champagne Firma, der genau 8 Parzellen hat, welche jeweils die Größe eines ganz normalen Parkplatzes haben. 

Es ist also von Anfang an sehr, sehr eng und jeder, wirklich JEDER Camper kann sich denken, dass so ein kleiner Stellplatz im Sommer, City nah und halbwegs sicher, sehr, sehr beliebt ist!

Ich meine ich war gegen 10 Uhr da und habe mit viel Glück den letzten Platz ergattert… da ist es einfach eine Sauerei sondergleichen, wenn man seine Markise so weit ausfährt, dass man 2 Parzellen nutzt. Zumal das auch kein Versehen war, sondern ganz bewusst und clever so gemach wurde! Der Typ hat die Markise nämlich genau so wie ausgefahren, dass sie die Parzelle neben ihm nicht voll in beschlag nahm , er sich also immer damit rausreden könnte,  na dann parkt doch richtig ein, dass passt schon irgendwie ganz knapp. AR….OCH!

 

Wohnmobil Stellplatz in Reims

Nicht wirklich nett, seine Markise auf einem kleinen, engen City Stellplatz auszufahren.

ABER NICHT MIT MISCH!!!! 😉 

Auch wenn ich 20 mal hin und her rangieren musste, weil die Einfahrt schmal war und es echt eng wurde…. dieser Platz war MEINER!!!!  Ihr könnt euch vorstellen, mein Ehrgeiz war geweckt! 

Erst habe ich noch überlegt, ob ich die Markise irgendwie ein Stück „weg bekomme“, aber dann dachte ich mir, besser nicht. Da die Türen und Fenster dieses Camper Sacks komplett geschlossen waren, dachte ich natürlich, der Mensch ist nicht da und wenn ich jetzt an seiner Markise herumhantiere, bekomm ich hinterher noch Stress!

Also habe ich mich cm für cm in diese Lücke gequetscht und stand hinterher haarscharf neben seiner Markise in der Parzelle.

Als ich dann gerade, nach einer Ewigkeit kurbeln, in der Lücke stand, kam der Typ plötzlich aus seinem Womo gestürmt und hat dann rum gemosert, dass ich kurz dachte, gleich reist er die Tür auf und „ klatscht“  mir eine. 

Der Typ war auch noch ernsthaft sauer!!!! 

Ich konnte zwar nicht wirklich  verstehen was er da gebrüllt hat, aber die Situation war ja eindeutig. Diese ( „meine“) Parzelle lag halt ganz am Rand und dahinter begann sowas wie der Stadtpark, da ist es natürlich nett, wenn man viel Platz „ins Grüne“ hat. Aber nochmal… es war ein winziger, kostenfreier, sicherer Citystellplatz und die normalen Parkplätze waren ja nunmal für Wohnmobile auch nicht zu nutzen. 

So ein Idiot!!!! 

Nachdem er eine ganze Weile herumgebrüllt hat, ist er dann Türe knallend zurück in seinen Camper geschossen. Tssssss!

Ich habe es mir dann erste noch ein paar Minuten mit Milla am Stellplatz gemütlich gemacht, damit mein Hundemädchen auch noch ein bisschen durch den Park schnuppern konnte und danach ist „ Chef Omi Security Milla“  arbeiten gegangen und ich habe Reims erkundet. 

Erst allerdings schon mit einem  etwas schlechten Bauchgefühl, weil ich so ein bisschen befürchtet habe, das der Idiot seinen Frust an der Omi auslässt. 

Aber gut, mein mieses Bauchgefühl verschwand recht schnell und Reims ist eine wirklich tolle Stadt! 

 

Reims Kathedrale

Die Kathedrale von Reims ist einfach WUNDERSCHÖN!

Wenn ihr mal hier in der Gegend seid, legt einen Stop in Reims ein… es lohnt sich! 

Ich glaube ich habe noch nie eine soooo schöne Kathedrale gesehen wie in Reims. Die gesamte Kirche ist eigentlich relativ schlicht gehalten, aber mit wunder, wunder schönen Buntglasfenstern ausgestattet. Das Licht in der Kirche ist einmalig! 

Dagegen wirkt die Sagrada Familia wie ein super kitschiges Kultobjekt. 🙂 

Mit dem Wohnmobil nach Reims Nordfrankreich

Und der Blick in die andere Richtung

Nachdem ich die Zeit in der Kirche auch noch dazu genutzt habe drei Kerzchen anzuzünden, bin ich nach einer ganzen Weile durch den großen Haupteingang wieder aus der Kirche marschiert und jaaaa… ich musste schon schmunzeln! 

Wer fuhr durch Zufall genau an diesem Tag durch Reims, vorbei an der großen Kathedrale? 

Reims Kathedrale Kirche

Die rieseigen bunten Fenster erzeugen eine tolle Stimmung und ein super Licht

 

Genau, die Tour de France!!!!

Das war dann das 4. Mal, dass ich die Tour durch Zufall live mitbekommen habe, witzig! Und natürlich habe ich auch dieses Mal auf die Radler gewartet, bis der gesamte Tross samt aller Fahrer und Fahrzeuge durch Reims geradelt ist. 

Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis, auch wenn man nichts vom Radsport versteh. 

Allerdings gab es auch da, vor der Kathedrale von Reims, wieder eine Situation bei der ich dachte… Maaaaaan o Meter! 

Ich stand also nichts ahnend in der Sonne, direkt an einem Absperrgitter, rechts und links neben mir stand erstmal niemand, die meisten Leute saßen noch im Schatten auf den Stufen zur Kirche. 

Plötzlich kam ein Werbe-Van einer französischen Supermarktkette vorgefahren und parkte nun diiiiiirekt vor mir. 

Da dachte ich schon, naaaaa super… ist hier so wenig Platz, oder warum parkt ihr jetzt ganz genau vor mir? 

Es war wirklich so, dass ich meine Arme einfahren musste (ich lehnte mich vorab auf das Absperrgitter und hatte das Handy in der Hand) weil dieser Van direkt neben mir parkte. Dann öffnete sich aber die große Schiebetür des Kastenwagens und bevor ich es überhaupt checken konnte, hatte ich Wasserflasche, Tour de France T-Shirt und Cap in die Hand gedrückt bekommen. 

Na, das ist doch nett! 🙂

Ihr glaubt aber nicht, was nur Sekunden später los war…. I

Ich schwöre es euch, es ist nich übertrieben! Auf einmal kamen die Leute angestürmt und ich meine wirklich ANGESTÜRMT, dass ich so einen Schubs bekam, dass ich fast in/ über das Gitter gedrückt/gefallen wurde. 

Die Leute die vorher noch auf der Treppe saßen hatten gesehen, dass die mir die Sachen in die Hand gedrückt haben und kamen angerannt… wirklich, wie die Wilden, als würde es um  Millionenwerte  gehen!

Und das schlimme… nein es waren nicht vor allem Kinder die sich fast um so ein Shirt prügelten, sondern alte Männer (die im Leben nicht in dieses Shirt passen) die sich um so ein Werbe- T-Shirt prügelten und durch die Menge geschupst kamen, als ginge es um den letzten Sack Reis in einer Krisenregion. 

Sagt mal, wie idiotisch kann man denn sein???? 

Ich habe dann erstmal ganz schnell versucht aus dieser Menge zu kommen und habe mich ein gaaaaaanzes Stück weiter, an einen anderen Zaun gestellt. 

Von da an dauerte es noch gute 30 Minuten bis die Radler endlich kamen und nach nichtmal 3 Minuten war das ganze Getöse auch schon wieder vorüber. Das ist eben die Tour de France!  

 

Reims und die Tour de France

Die Spitzengruppe 🙂 ALLEZ, ALLEZ. ALLEZ

Jetzt wurde es aber driiiiiiingend Zeit für ein Käffchen in Reims! 

Und schwups… kommen wir wieder zu einer Anekdote zum Thema, die Franzosen, meine Welt  und ich! 🙂 

Seit Jahren sag ich ja immer wieder, also zwischen Frankreich und mir, dass ist so ein bisschen Hassliebe. Ich finde das Land unglaublich schön, ich liebe die Küsten, ich liebe viele französische Lebensmittel… aber die Franzosen und ich, also so richtig, richtig gut kommen wir einfach nicht miteinander klar. 

So auch hier…. 

Ich suchte mir also ein nettes Café, schön touristisch :-), mitten auf dem Marktplatz von Reims.

Mittlerweile habe ich ja gelernt, nach Möglichkeit setzt man sich nicht einfach irgendwo  an einen freien Tisch , sondern geht zu einer Bedienung und die setzten einen dann an einen passenden Tisch. 

Nun war es aber so, dass da ganz am Rand eh gerade ein kleiner 2 Personen Tisch frei war, die Bedienungen bzw. der Eingang zum Café lag komplett auf der anderen Seite, es kamen viele Leute von der Tour de France in Richtung Marktplatz gelaufen , also schaute ich mich um, suchte den Blickkontakt zu irgendeinem Kellner und deutete an, ob ich mich dahin setzten dürfe. 

Dieser ältere Kellner nickte… alles fein! 

Was ich allerdings nicht sah war, dass ein anderer Kellner für diesen Bereich zuständig war , der meine „Absprache“ mit dem Kellner vorab nicht gesehen hatte, aber ich schwöre euch, „mein“ Kellner hatte mich schon längst da sitzen sehen. 

Aber die lassen einen dann ja locker flockig am langen arm verhungern, der hat wirklich erstmal JEDEN anderen bedient, auch Leute die laaaaange nach mir kamen, bis er sich dann gar nicht mehr wehren konnte und sich gnädiger weise dazu bereiterklärt hat, meine Bestellung aufzunehmen. Mittlerweile war es aber auch so voll auf dem Marktplatz, einfach das Lokal wechseln, war schwierig. 

Das sind so Züge an den Franzosen, die sind mir schon echt fremd und jaaaaa, teilweise muss ich dann schon schlucken, das kann mich schon ganz schön annerven. 🙂 

Aber gut…irgendwann bekam ich mein Getränk und nach einem Bummel durch die Stadt, bin ich am späten Nachmittag zurück zum Womo gekommen und juhuuuu… an der Omi war soweit alles ok und schau an, der Idiot hatte mittlerweile den Platz verlassen, dafür stand bereits ein neues Womo neben mir. Ich wollte den Stellplatz ja auch gar nicht zum übernachten nutzten, auf uns wartete ja die grüne Wiese auf dem Campingplatz und so verließen wir den Platz möglichst schnell und tingelten die 30 Kilometer zurück zum Camping. 

Wenn ihr Reims besuchen möchtet und einen Stellplatz an dieser Champagne Firma ergattert, dann liegt der Platz einfach optimal, um die Stadt zu besuchen. Besser geht es kaum! Allerdings ist der Platz wirklich laut und sehr, sehr eng! Ich meine ich hätte auch irgendwo gelesen, dass der Platz nur für Wohnmobile bis maximal 7 Metern zugelassen ist und selbst das wird knapp. 

Ich würde euch also empfehlen es genau so zu machen wie ich… um die Stadt zu sehen ist der Platz klasse, aber am Abend würde ich den Platz auf jeden Fall verlassen, direkt nebenan liegt die „Stadtautobahn“, zum schlafen ist der Platz also nur semi geeignet.Und achtet auf jeden Fall darauf eure Wertsachen mitzunehmen,  oder sehr gut zu verschließen, so ein Stadtpark zieht nunmal auch in Frankreich viele komische Leute an. 

Zurück am Campingplatz angekommen, hatten Milla und ich noch einen ruhigen entspannten Abend auf dem kleinen Campingplatz, ich habe noch einmal die einfachen aber sauberen Duschen genutzt , bevor wir dann am nächsten Tag weiter in Richtung Elsass getingelt sind. 

 

Campingplatz bei Verdun Frankreich

Der Campingplatz in Verdun hat nette Plätze, liegt direkt von der City und sogar einen Pool und ein kleines Restaurant

Nächster Halt, Verdun! 

Wieder so ein kleiner Campingplatz… einfach, günstig, aber mit allem was ich brauche.

(Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun)

In dem Fall fand ich meine Parzelle sogar besonders nett und der Camping hatte sogar einen Pool und kleines Restaurant, welches jeden Abend zwischen 18-21 Uhr frische Gerichte vom Grill angeboten hat. Auf dem Camping in Verdun wurde mir auch zum ersten Mal die Nähe zu Deutschland bewusst, der Campingplatz war fest in deutscher und niederländischer Hand. 

Auch hier haben Milla und ich direkt für zwei Nächte eingescheckt, weil ich mir Verdun am nächsten Tag genauer ansehen wollte. Da der Camping nur 2 Kilometer von der Stadt entfernt liegt, gab es diesmal auch keine Probleme mit Omi gerechten Parkplätzen oder, oder, oder…. ich bin einfach zu Fuss in die Stadt gelaufen. 

Insgesamt würde ich aber sagen: Ja, man kann mal einen Stop in Verdun einlegen wenn man denn möchte, oder gerade auf dem Weg an Verdun vorbei kommt, aber sooooo richtig, richtig sehenswert ist die Stadt nicht. Ach, es gibt auch noch eine große Festungsanlage in Verdun. Wie gesagt, kann  man alles machen, muss man aber nicht dringend. Der Campingplatz war aber wirklich schön, etwas „gehobener“ als die üblichen städtischen Plätze,  samt sehr nettem Personal. Die Duschen sind allerdings gewöhnungsbedürftig, dafür hat dieser Camping sogar einen „Schwimmteich“. Das ist ja so gar nicht meins mit all den Tierchen die da so herumflattern, aber es gibt ja Leute, den macht das nichts aus. 😉

 

Solocamping solovanlife IsasWomo

Endlich wieder unterwegs… bis auf die Sonnenallergie ist alles bestens!

Wenn ihr mich fragt Verdun oder Reims… dann definitiv Reims! 

Darum halte ich mich zu Verdun auch einfach mal bewusst kurz! 😉

Nordfrankreich Road Trip Reims, Verdun Elsass und die Vogesen

Dein Pin zum Artikel

Mittlerweile war es bereits Donnerstag Morgen und Freitag musste ich um 12 Uhr in Strassburg sein.

Das ist doch der perfekte Moment  für eine weitere PAUSE! 

Wer Lust hat, kann wieder direkt zum 3. Teil klicken, ansonsten holt euch noch ein Käffchen, legt noch eine Gassi Runde ein,  oder macht was ihr mögt und wenn ihr dann soweit seid, erzähle ich euch warum ich UNBEDINGT nach Strassburg musste, wie die Oldtimer Tour verlief, wo ich in Colmar übernachtet habe und wie es danach für die Omi, Milla und mich,  weitere durch die Vogesen ging! 

Also … wir haben noch ein bisschen vor uns 😉 

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Wohnmobil Nordfrankreich Tour – Atlantik bis Vogesen – Teil 3

 

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Nordfrankreich – wieder on Tour zwischen Atlantik und Elsass

Nordfrankreich – wieder on Tour zwischen Atlantik und Elsass

Jupp, Milla, die Omi und ich, wir sind wieder unterwegs und zwar tingeln wir durch Nordfrankreich!

Nachdem die Omi nun durch einige Hände ging, der Motor bzw. alle Leitungen komplett durchgemessen wurden und einen neuen Anlasser bekommen hat, konnte es also eeeeendlich los gehen!

Viel später als gehofft, aber dafür auch ganz anders als geplant :-), sind wir „drei“ in Richtung Nordfrankreich aufgebrochen.

Eigentlich, so ganz im stillen, hatte ich ja Nordspanien für diesen Sommer eingeplant, aber nachdem wir nun einerseits erst so spät weg kamen und ich dann auch noch eine Einladung für ein Event im Elsass bekam (dazu später mehr), habe ich mal wieder alle Pläne kurzfristig verworfen und bin in Nordfrankreich geblieben.

Camping und Road Trip Nordfrankreich

Immer geradeaus … Frankreich zwischen Atlantik und Elsass

 

Grober Tour Plan….

Wir starten von Dortmund aus in Richtung Atlantikküste (ich brauchte dringend mal Meerblick) und fahren dann, einmal quer durchs Landesinnere, ins Elsass und danach weiter in die Vogesen.

🚨🚨🚨 So lernt ihr und ich noch etwas dazu, denn ich bin mir tausend Prozentig sicher, viele von euch wussten es auch nicht, bzw. habt diese Detail bisher nicht für wichtig empfunden!😉 Ein aufmerksamer Leser hat mich soeben darauuf aufmerrksam gemacht, dass ich natürlich NICHT an der Atlantikküste war, sondern am französischen Teil der Nordseeküste bzw. vor allem im Bereich des Ärmelkanals! Haaa kommt, das diese Geometrische Feinheit wichtig ist, wussten doch viele von euch auch noch nicht, oder? JETZT SIND WIR ALLE SCHLAUER! Die Atlantikküste beginnt naüüüüürlich erst an der südlichen Küste der Bretagne.

Wenn ich schon auf diesen Fehler aufmerksam gemacht werde, dann Teile ich diese Info natürlich auch mit euch 🚨🚨🚨

So, jetzt aber weiter im Text, die Strecke mit allen Adressen könnt ihr der Karte entnehmen: 

1. Stop - Watten

Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten

2. Stop - Campingplatz Equihen Plage

Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage

3. Stop - Campingplatz vor den Toren Reims

Camping Val de Vesle, Rue de Routtoir 6, 51360 Val-de-Vesle

4. Stop - City Stellplatz Reims

Parc du CIS de Champagne, Allee Polonceau, 51100 Reims

5. Stop - Campingplatz Verdun

Camping les Breuils, Allee des Breuils 8, 55100 Verdun

6. Stop - Wasselonne vor Strassburg

Camping Municipal Wasselonne, Rue des Sapins, 67310 Wasselonne

7. Stop - Colmar

Camping de I’lll Colmar, Allee du Camping 1, 68180 Colmar

8. Stop - Camping de Ramberchamp, Vogesen

Camping de Ramberchamp, Chemin duu Tour du Lac, 88400 Gerardmer

 

Eine meiner größten Sorgen war definitiv die Ferienzeit, denn bereits seit Wochen bekomme ich immer wieder Nachrichten in denen es heißt, wie voll es überall ist. Davon abgesehen meide ich diese Zeit ja eigentlich immer, weil mir die Plätze auch häufig einfach zu teuer geworden sind. Aber gut, in dem Fall ging es ja nun nicht anders… entweder jetzt fahren, oder diesen Sommer gar nicht! Denn spätestens Anfang August muss ich wieder zuhause sein, dann geht die Vorbereitung auf den Caravan Salon in die heiße Phase. 

Also sind Millachen, die Omi und ich gestartet und auf dem direkten Weg, durch die Niederlande und Belgien, in Richtung Nordfrankreich getingelt. Die erste Strecke verlief auch erstaunlich gut, wobei die belgischen Autobahnen immer noch alles andere als „nett“ sind. Ein Schlagloch folgt dem nächsten und das mitten auf der Autobahn, kein Wunder also, dass wir so einige Pannen Autos am Strassenrand stehen sahen. 

Zweite unclevere Entscheidung, die Route führte mich direkt durch Antwerpen und Brüssel, beide Städte sind im Feierabendverkehr kein Vergnügen, aber gut…. iiiiiirgendwann lag die französische Grenze hinter uns und ich suchte mir einen ersten, kleinen kostenlosen Stellplatz am absoluten ADW. 

Wir erreichen Frankreich und der Tank ist leer… IMMER!

Also wirklich… der französische ADW konnte nicht mehr weit entfernt sein, denn von der Autobahn waren es sicherlich nochmal gute 20 Kilometer durch Wiesen und Felder, bis zu diesem kleinen, kostenlosen Stellplatz. 

Und ja, es ist WIRKLICH JEDESMAL das selbe Spiel, wenn ich nach Frankreich fahre. 

Ganz egal welche Route ich nehme, ganz egal wann ich das letzte Mal tanken war… wirklich und das ist kein Witz, jedesmal komme ich kurz nach der Grenze in ein „Tank Problem“

Natürlich so auch hier…. 

Schon einige Kilometer vor der Abfahrt schoss die Tanknadel immer weiter runter und es gab schon seit Kiloooooometern keine Tanke an der Bahn. Pünktlich in der Abfahrt, leuchtet dann auch das rote Lämpchen auf. Problem… auch hier gab es keine Tanke weit und breit! 🙂 

Egal wie sehr ich auch das Navi und Google durchwälzte, es gab nur eine kleine „private“ Tankstelle und die lag aber 27 Kilometer in die falsche Richtung. Es war mittlerweile kurz nach 19 Uhr, wenn ich jetzt in die falsche Richtung fahre und die private Tanke auf dem Dorf nicht mehr geöffnet hat, bekomme ich ein RICHTIGES Problem. 

Stellplatz Watten Nordfrankreich

Der Stellplatz in Watten war nett und kostenlos, aber ich nichts besonderes und er liegt weit vom Schuss… trotzdem war er abends voll.

 

Der erste Stellplatz in Watten

( Aire de Camping Car Watten, Rue Paul Mortier 3, 58143 Watten)

Also habe ich mich auf gut Glück auf den Weg zum Stellplatz auf gemacht und mir selbst EXTREM die Daumen gedrückt, dass es da irgendwo doch noch eine Tanke gibt! Aber es kam wie es kommen musste…. keine Tanke weit und breit, dafür kamen wir aber zumindest dem Stellplatz immer näher.  Sollte gar nichts mehr gehen, müsste ich am nächsten Tag schauen, wie ich samt Kanister und Rad zu irgendeiner Tanke komme. 

Den Stellplatz haben wir aber dann doch noch erreicht und hatten auch das Glück, den letzten Platz zu ergattern.  Nochmal… das war ein kleiner, kostenloser, netter Stellplatz am Po der Welt ohne irgendwas und er war abends komplett voll!!! 

Na das würde ja ein entspannter Trip werden!

Direkt neben Milla und mir,  stand ein deutsches Paar samt VW Bus, mit dem ich abends noch ins Gespräch kam.  Auch sie hatten sich über den vollen Stellplatz gewundert, zumal sie den Ort wohl schon kannten und meinten, hier ist wirklich gar nichts. Allerdings gäbe es nicht so weit entfernt einen großen Supermarkt samt einer kleinen Tankstelle! 

Ahaaa, ahaaa, ahaaa meine Rettung? 

Diese Info viel natürlich wie aufs Stichwort und ich erzählte den Beiden, dass das super Infos seien, denn ich müsste dringend tanken, die Kontrolllampe leuchtet schon ein Weilchen. 

Ohhhh, ohhhh… das war definitiv die falsche Info! Ihr hättet den Blick dieses Mannes sehen müssen, dass er mir nicht direkt schreiend an die Kehle gesprungen ist, war wirklich ein Wunder. Ich glaube der Typ hat sofort gedacht, was ist dass den für eine hirnlose, unkorrekte, beschämende Anfänger Tussi! Und ob ihr es glaubt oder nicht… unser Smalltalk war von dem Moment an beendet und ich wurden keines Blickes mehr gewürdigt! 

Naja…. auch egal! 😉

Milla, die Omi und ich waren dann auch am nächsten Morgen schnell verschwunden, auf dem direkten Weg zum nur 2 Kilometer entfernten Supermarkt samt klitzekleiner 2 Säulen Selbstbedienungstanke! Na hoffentlich schluckt dieses alte Ding meine EC Karte, wenn nicht…. ganz ehrlich, da weg gekommen wären wir wahrscheinlich wirklich nicht mehr. 

Also parkte ich direkt neben der „Gazole“ Säule und betete, das das Ding meine Karte akzeptiert und was geschah…. NICHTS! Mit der normalen EC-Karte bekam ich schonmal keinen einzigen Liter Diesel! 

Zum Glück habe ich noch eine Kreditkarte und damit hat es dann ZUM GLÜCK funktioniert! Ich kann es also nur nochmal sagen, eine Kreditkarte (in meinem Fall Mastercard) ist on Tour echt extrem hilfreich!

Nachdem sich dieser Brocken aus meinem Margen verabschiedet hatte, bekam ich auch direkt Hunger und deckte mich erstmal in dem Supermarkt mit all den ganz wichtigen französischen Leckereien ein. Vom Baguette, über Camembert bis zum „Eischneewölchen mit Vanillesauce“ alles immer lecker schmecker, alles rein in den Kühlschrank und dann ruck zuck zum Atlantik. 

Campingplatz Equihen Plage Nordfrankreich

Der Campingplatz ein Equihen Plage liegt direkt am Atlantik

 

Nächster Halt… Equihen Plage !

(Camping Munizipal la Falaise, Rue de Charles Cazin, 62224 Equihen- Plage)

Ich wusste schon, dass Equipen Plage ein ziemlich beliebter Ort bei Turis in Nordfrankreich ist, es gib einen Stellplatz direkt an der Küste, aber auch einen Camping Munizipal. Diese Camping Munizipale sind sowas wie „städtische Campingplätze“, meist ohne viel Gedöns, dafür günstig, mit einfachen Sanitäranlagen, die aber meist sauber sind. 

Und genau da wollte ich hin! 

Auf dem Weg zum Camping lag aber auch der örtliche Stellplatz, den ich mir zumindest einmal ansehen wollte. . Darum bin ich erst einmal an dem Stellplatz vorbei gefahren, dieser war allerdings bereits um 11 Uhr schon mehr als voll. 

Also auf zum Camping und ganz fest hoffen, dass da noch ein Plätzchen für uns frei ist.  Am Camping angekommen war es dann aber gaaaaaanz entspannt! Die hatten nämlich nicht nur einen freien Platz, die hatten noch gaaaaaanz, gaaaaaanz viele Plätze frei und so checkte ich mich samt Milla, Womo, Strom und allem drum und dran für entspannte 16 Euro die Nacht ein. 

Dafür hatten wir aber eine super schöne große Parzelle und vor allem hatte ich mir vorab schon überlegt, dass ich tagsüber ein bisschen durch die Region tingeln wollte um später auf meinen festen, „reservierten“ Platz zurück zu kehren. 

Ich hatte und habe einfach keine Lust auf diesen Stellplatz KAMPF und dem ganzen kann ich natürlich dank eines Campingplatzes echt gut aus dem Weg gehen und wenn so ein Campingplatz mit allem drum und dran, plus Hund und Strom, in der Hauptsaison zwischen 13 und 16 Euro kostet, dann finde ich das bei den aktuellen Preisen ziemlich fair. 

Und genau so haben wir es dann auch gemacht. 

Ich habe mich DIREKT für 5 Nächte auf dem Camping einquartiert, für mich war die Zeit perfekt um einfach mal runter zu kommen und tagsüber bin ich mit Milla in die umliegenden Städte gefahren. 

Am dritten Tag wollte ich eigentlich nach Bologne Sur Mer, habe mir dazu vorab auf Google Maps die Stadt angesehen, um zu schauen wo ich mit der Omi so parken kann, das Milla vielleicht zumindest den Weg zum nächsten Strand-Café schafft.  Aber leider hatten wir NULL Chance auf einen passenden Parkplatz. 

Selbst nach der dritten Runde durch die ganz kleinen Sträußchen dieser Großstadt (Spannung pur) gab es einfach keinen passenden Parkplatz für das Womo. 

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil Le Portel

Le Portel, ein schöner kleiner Badeort direkt neben Equihen Plage

 

Also schnell zu Plan B, auf ins benachbarte kleine Stranddorf Le Portel und siehe da…

da gab es sogar passende, große, freie Parkplätze direkt an der Promenade. 

Hier war nur das Problem, dass die Strandcafes um 12 Uhr noch so gar nicht auf eine hungrige deutsche Vorbereitet waren 🙂 Aber wo ich schon einmal da bin….  habe ich eben schnell mit zu Putzlappen und Geschirr gegriffen (der Blick der Bedienung war zum schreien) und habe mir selbst mein Plätzchen hergerichtet. Tja und wie so oft im Leben, wo erstmal eine Person sitzt, kommen auch schnell andere und kurze Zeit später waren weitere 4 Tische von deutschen Touristen besetzt. 🙂 In den Cafés nebenan saß niemand. 

Nach einem kleinen Mittagsmenü 🙂 und einem Gang entlang der Strandpromenade, sind Millachen und ich am späten Nachmittag wieder auf unsere Parzelle zurück gekehrt und alles war fein. Abends hatte ich noch einen Termin mit einigen Toure-Profis der Region. Da die Leute aber alle super gutes deutsch sprachen, war es ein entspannter, lockerer Abend. 

Am nächsten Tag stand auch schon der nächste wichtige Termin dieser Nordfrankreich Tour an, ein Lunch mit dem Vertreter einer großen Europaweiten Campingplatz Gruppe in Le Touquet. Le Touquet liegt ca. 45 Minuten von Equihen Plage entfernt und ich betete inständig, dass ich da irgendwo einen Parkplatz für die Omi finden würde. 

In der näher des großen Restaurants direkt am Strand angekommen in dem wir uns verabredet hatten, gab es auch verschiedene Parkplätze, allerdings waren wirklich überall Höhenbeschränkungen oder Campingcar verboten Schilder. 

Camping Le Touquet Nordfrankreich Atlantikküste

So ein Mittagstermin ist eigentlich ganz nett 🙂

 

UUUUUUFFFFFFF…. 

Natürlich bin ich an diesem Vormittag seeeeeeehr frühzeitig los gefahren, aber die Parkplatz suche gestaltete sich doch etwas schwieriger. Irgendwo auf der anderen Seite der Stadt gab es einen Stellplatz, aber den wollte ich eigentlich ja nicht nutzen. Zum einen lag der Stellplatz echt ewig weit weg und zum anderen hatte ich natürlich gehofft Milla mitnehmen zu können, damit sie nicht die ganze Zeit im warmen Womo hocken muss. Zum Glück war es nicht wirklich heiß an diesem Tag, so dass es zur Not schon gegangen wäre, aber anders war es mir natürlich lieber. 

Also habe ich weiter gesucht und siehe da, nur ca. 300 Meter vom Restaurant entfern gab es Parkplätze und es stand kein Schild Camping Car verboten.Gut dachte ich mir…. den nehme ich! Ich habe dann da auch sauber ein einer Parkbox eingeparkt, ordentlich in die Parkuhr geschmissen und konnte das Womo sogar von unserem Platz aus auf der Restaurant Terrasse sehen. 

Nordfrankreich Camping und Essen

Hmmmm, nach den Muscheln gab es noch ein klitze kleines Dessert 🙂

 

Französich auf Isa Art

Der Termin selber lief dann auch erstaunlich gut, zum Glück sprach der Herr sehr gutes Englisch und ein bisschen deutsch, so dass wir uns gut verständigen konnten. Mein französisch dagegen ist ja noch ziemlich ausbaufähig 😉

Ich spreche einigermaßen gut spanisch, oder zumindest war spanisch meine Abi Fremdsprache und einiges im französischen geht ja zumindest in die selbe Richtung… mein Problem ist allerdings, dass ich furchtbar gerne (falsche) spanische Vokabeln, in mein französisch „knalle“, so auch in diesem relativ schicken Restaurant! 

Auf der Karte stand ein Gericht mit Scampies und Tomaten…  und eigentlich wollte ich wissen, ob die Tomaten warm sind bzw. ob das ganze Gericht warm ist, oder kalt wie ein Salat. Natürlich wollte ich mich vor dem Typen auch nicht voll zum Honki Tonki machen, also habe ich mir vorab minutenlang „heimlich“ überlegt, wie ich den Satz denn nun möglichst „professionell“ über die Lippen bringe. 

Als die Bedienung dann irgendwann kam, war meine Aussprache wahrscheinlich auch ziemlich gut… allerdings habe ich nicht gefragt ob die Tomaten vorab gekocht wurden, sondern ob die Tomaten vorher gewaschen wurden? 

Fazit… die Aufregung war groß, mein Termin hat schnell für mich übersetzt und letztendlich gab es wie immer und überall an der Atlantikküste Muscheln mit Pommes 🙂  🙂 🙂 

Während wir noch länger auf der Terrasse saßen und über alles mögliche sprachen, sah ich schon den Polizeiwagen über die Parkplätze fahren um die Autos zu kontrollieren. Eigentlich war ich mir super sicher, dass ich da stehen dürfe, wo ich nun parkte… andererseits war es aber doch komisch, dass genau da kein Camping Car verboten Schild stand. Ich wurde schon ein wenig Nervös und behielt den Polizeiwagen so lange im Auge, wie ich konnte, an der Omi sah ich ihn allerdings nicht. 

Als ich dann aber später zurück zum Womo kam, hingen gleich mehrere Zettel unter dem Scheibenwischer. Nichts „richtig offizielles“, aber irgendetwas handgeschriebenes und dazu Flyer des Stellplatzes und ein Stadtplan. 

Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob mich da noch ein Knöllchen zuhause erreicht. Aber ich habe mich nochmal genau umgeschaut… da war nichts! Und mein Parkticket war noch lange gültig…. naja, wir werden abwarten müssen. 

Blick über den Campingplatz in Equihen Plage

Blick über den Campingplatz in Equihen Plage

 

Die ersten Tage auf unserer Nordfrankreich Tour!

Nordfrankreich mit dem Wohnmobil Teil 1

Nordfrankreich mit dem Womo – Dein Pin zum Artikel

Nach diesen wunderbaren, entspannten Tagen zu Beginn meiner Nordfrankreich Tour in Equihen Plage, musste ich Montag aber wirklich los, weg von der Atlantikküste, einmal quer durchs Landesinnere, denn spätestens am Freitag um 12 Uhr, musste ich in Strassburg sein. 

Allerdings lag auf dem Weg noch die Stadt Reims, die ich mir eigentlich UNBEDINGT noch ansehen wollte.  

Weil ich euch ja nicht direkt mit einem halben Roman überfordern möchte, mache ich hier einen BREAK! 

Wer direkt weiter lesen möchte, gelangt hier zum 2. Teil meiner Frankreich Tour, es geh weiter durch Reims und Verdun in Richtung Elsass und so viel kann ich euch schon verraten, wir haben noch so einiges erlebt! 

Also, holt euch noch ein „Kaltgetränk“ und dann geht es weiter mit dem 2. Teil, Milla, die Omi und Isa tingeln durch Nordfrankreich! 

Reims, Verdun und das Camperleben – Nordfrankreich Teil 2

 

Bleibt gesund!

Eure

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (25 votes, average: 4,60 out of 5)
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Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Mein erstes Goecaching Mega Event – Isa on Tour

Werbung / Kooperation –  Isa on Tour…  beim Geocaching, die Schatzsuche für Erwachsene

Anfang des Jahres erreichte mich die erste Nachricht in der mich “Schmelli” fragte, ob ich mir nicht vorstellen könnte, im Sommer 2018  ein Geocashing Mega Event in Rotselaar, Belgien zu besuchen. ICH UND GEOCACHING ??? Ehrlich gesagt habe ich gedacht, naaaaaja… bis zum Sommer dauert es ja noch eine ganze Weile, bis dahin kann ja noch einiges in Vergessenheit geraten 😉

Aber nicht mit Schmelli!!! 🙂  

Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau woher Schmelli und ich “uns kennen”,  doch auch wenn wir uns bis zum letzten Wochenende noch nie persönlich begengent sind, haben wir online bereits seit Jahren Kontakt. So kam es also auch, das Schmelli diese Einladung zum Geochaching Event nicht vergaß und spätestens nachdem sein persönlicher Einladungspost auf Facebook die Runde machte, konnte ich mich wirklich nicht mehr drücken. 🙂 🙂 🙂  Also hieß es vergangenes Wochenende für Milla, die Omi und mich:

 

Ab nach Belgien zum “Birre’s Camper Friends” Geocaching Mega Event

 

Ich habe zwar bereits vor Jahren mal alleine nach einigen Geocaches gesucht und das hat mir auch immer viel Spaß bereitet (vor allem in Verbindung mit langen Hundespaziergängen) aber wenn ich insgesamt vielleicht auf 15 gefunden Schätzen komme, dann ist das schon hoch gegriffen. Ich bin also absolut bluuuutiger Anfänger was das Geocachen betrifft und wusste überhaupt nicht, was ich mir unter so einem Mega Event vorstellen konnte. Bevor ich aber so richtig mit dem “Event” beginnen, hier vielleicht noch eine kurze Erklärung zum Geocaching:

Was ist Geocaching überhaupt?

Geocaching ist tatsächlich so etwas wie eine “Schatzsuche für Erwachsenen bzw. für Familien”.

Ihr müsst euch das so vorstellen: Überall auf der Welt verstecken Menschen kleine und große Schätze. Mal sind es klitzekleine Dosen die nur wenige cm groß sind, es gibt aber auch richtig große “Schatztruhen”, bei denen sich die Leute die diesen “Cach” versteckt haben irsinnig viel Mühe gegeben haben. Je nachdem wie groß dieser Schatz ist, befinden sich auch unterschiedliche Dinge in diesen Dosen. Das wichtigste und (um es erstmal einfach zu halten) in allen Dosen enthalten, ist das sogenannte LOGBUCH. Dabei handelt es sich also um ein kleines Buch, oder auch nur um einen kleinen Zettel, auf dem man sich mit seinem Namen eintragen darf, sobald man den Schatz gefunden hat. Erst wenn das erledigt ist, darf man diesen Schatz auch im Internet als “gefunden” markieren.

Und wer jetzt denkt, tssssss… ich kann doch im Internet auf Geocaching.com sämtliche Schätze loggen, egal ob gefunden oder nicht, hauptsache da steht hinterher ich habe 80.000 Schätze gefunden, den Zahn kann ich euch ziehen. Viele Leute die einen Schatz verstecken, kontrollieren tatsächlich das Logbuch im Schatz, mit dem “Logbuch” im Internet und wer bescheissen möchte, kann es direkt lassen.

Bleibt die Frage, wie findet man denn nun diese Schätze?

Also, für blutige Anfänger wie mich, gibt es eine (in der Lite Version kostenlose) Handy App (alle Links stelle ich euch am Ende des Artikels ein). Ihr ladet euch also die App runter, erstellt ein Konto und und schaut auf einer Karte, wo sich der nächste Cach befindet.  Einige der hundertausend Schätze sind eben auch über die kostenlose Version verfügbar, so kann man erstmal ganz einfach in das Thema rein schnuppern. Per GPS wird man dann von seinem aktuellen Standort zum Cach geführt und dann beginnt das Suchen. Dabei sind die versteck Möglichkeiten genau so vielfältig wie die Schätze selbst.

 

Geocaching per App

So sieht das dann in der App aus. Der blaue Punkt bin ich und das grüne Kästchen der Schatz

 

Zum Glück kann man sich über die App aber vorab Informieren wie groß der jeweilige Cach so ungefähr ist, man kann sich zusätzliche Tipps geben lassen, wenn man den Schatz so gar nicht findet und vor allem, man kann sich die Info holen, in welchem “Terrain” der Schatz liegt. Gerade diese Terrain Info ist ganz wichtig, denn zum einen können so z.B. auch Rollstuhlfahrewr erfahren, ob sie überhaupt die Möglichkeit haben die Cach zu finden, zum anderen ist diese Info aber auch für alle nicht Behinderten Schatzsucher nicht gerade unwichtig! Unter den Geocachern gibt es echt “heißblütige Cacher” und die verstecken solche Schätze auch schonmal an ganz, ganz besonderen Orten! So kann es also z.B. möglich sein, dass man eine komplette Kletterausrüstung benötigt, weil so ein Schatz hoch oben in einem Baum, oder unter einer Brücke versteckt liegt, oder man benötigt eine Taucherausrüstung, weil der Schatz unter Wasser im See versteckt ist. Ihr seht… es gibt unglaubliche Verstecke, also immer schön auf das Terrain achten. 

Alle Geocacher die so richtig vom “Schatzsucher Virus” betroffen sind, nutzen später nicht mehr nur diese App sondern ein richtiges GPS Gerät. Dies hat den Vorteil, dass man nicht mehr vom Handynetz abhängig ist, denn spätestens wenn man durch irgendeinen Wald wandert, wird die Handy Internetverbindung gerne mal schlechter und einen Micro Cash in einem Radius von 50m zu finden, ist so gut wie unmöglich.

Zum Schluss dieser Erklärung noch ein ganz wichtiger Punkt!…

Der Geocacher Ehrenkodex besagt: “Sorgt NIEMALS für Aufsehen, wenn ihr auf Schatzsuche seid!” Leute die nicht cachen gehen, dürfen eigentlich gar nicht merken, dass ihr gerade nach einem Schatz ausschau haltet! Harry Potter like werden “Nicht-Cacher” auch Muggel genannte, also… IMMER SCHÖN DARAUF ACHTEN NICHT VON DEN MUGGELN ERWISCHT ZU WERDEN!!!!

 

Auf nach Rotselaar zum Geocashing Mega Event…

So bin ich also Freitag Vormittag in Richtung Belgien los getuckert. Solche Events gibt es das ganze Jahr über immer wieder an verschiedenen Standorten und je nach angemeldeter Teilnehmerzahlt, spricht man dann eben von z.B. Mega Event.

Das ich nach Belgien gefahren bin, lag also weniger daran, dass es sich dabei um “das einzige Event weit und breit”  handelte (die Woche zuvor war z.B. ein ähnliches Event in Kassel), sondern einfach aus dem Grund, dass Schmelli ein Teil des Organisationsteam war und er mich eben zu diesem Event eingeladen hat.

Die gesamte Veranstaltung wurde von der Geocaching Gruppe “Birre’s Camper Friends” ausgerichtet, die sich das Thema Camping plus Geocashing auf die Fahne schreibt. Dabei war eben “Birre” der Veranstalter und so viel darf ich vorweg nehmen… ich weiß nicht wie enthusiastisch man dieses Hobby Geocaching betreiben kann, aber Birre und sein ganzes Orga Team haben sich so UNGLAUBLICH VIEL ARBEIT gemacht um ein solches Event auf die Beine zu stellen, dass ich es ehrlich gesagt, kaum verstehen kann. Zumal, wenn man ein solches Event über die Internetseite Geocaching.com “ausrichten” lassen möchte (und nur so macht das ganze überhaupt sinn) darf so eine Veranstaltung kein großes “plus in der Kasse”  erzielen. Geocaching Events sollen “aus Spaß an der Freude” veranstaltet werden und nicht weil irgendein Investor das große Geld schnuppert. Wenn man sich also freiwillig und ohne jede Gewinnabsicht so viel Mühe gibt, muss man das Geocaching Virus echt in “jeder Pore” sitzen haben.

 

Geocaching Mega Event in Rotselaar Belgien

Ein kleiner Teil des Event Geländes am Freitag Nachmittag

 

Geocaching Event Tag 1

Nach einer wunderbaren Fahrt kamen Milla und ich also am Eventgelände an und was sahen meine Augen… direkt am Eingang des Geländes standen schon einige andere Alleinfahrer Mädels, die ich seit Jahren kenne. Wie schööööööööön! Ich wusste zwar, dass sich einige dieser Frauen überlegen wollten auch zu diesem Event zu kommen, aber bis zum Schluss war mir nicht klar, wer kommen würde bzw. ob ich nicht doch allein da stehen sollte.

Gott sei dank war dem aber nicht so und wenn ich mir überlege, wie das ganze Wochenende verlief, konnte ich echt froh sein, dass die Mädels vor Ort waren.

Also schnell das Womo abgestellt, die Mädels geherzt, Milla und mich angemeldet und mit samte einer großen Tüte voller Infomaterial wurde ich zu meinem Womo Stellplatz geleitet. Jetzt noch schnell “häuslich einrichten”, endlich Schmelli auch mal persönlich treffen und 3 Worte wechseln, bevor es auch schon mit der ersten “Aufgabe” los ging.

Unseren “Event Tüten” lag ein Zettel bei, mit einem sogenannten Cacher Bingo. Soll heißen, insgesamt gab es 30 Felder mit verschiedenen “Aufgaben” wie z.B…. finde einen Cacher der bereits INNERHALB VON 24 STUNDEN 300 CACHES GEFUNDENN HAT! (Ihr seht, wenn es Leute auf diesem Event gibt, die innerhalb von 24 Stunden 300 Schätze gefunden haben, dann müssen das im POSITIVSTEN SINNE echte Geocaching Freaks sein!) Genau so gab es aber auch Fragen wie : Finde eien Person, die weniger als 20 Caches gefunden hat, was auf einem solchen Event gar nicht so einfach ist… aber, Isa war ja vor Ort 🙂

Insgesamt war es ein schönes “Spiel” um schnell mit den anderen Eventbesuchern in Kontakt zu kommen, das hatten sich die Organisatoren also schon gut überlegt. Zum Abend hin haben sich alle Teilnehmer die mit dem Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen vor Ort waren, im Bereich des Festzeltes getroffen. Die kleine Imbiss Küche hat Pommes Currywurst im Akkord gebrutzte und zusammen mit den Mädels klang der Abend entspannt bei einer Runde Bingo aus. Das richtige Event sollte am Samstag Morgen starten und da wir alle wussten, dass die nächsten Tage anstrengend werden würden, lagen wir alle noch vor 0 Uhr in den Federn.

Geocaching Tag 2

Pünktlich um 8 Uhr saß ich samt Kaffee in der Hand auf meinem Womo Treppchen und wartete auf die Dinge die dieser Tag bringen würde. Um mich herum standen bereits gute 120 Wohnwagen oder Wohnmobile und trotz der meiner Meinung nach frühen Uhrzeit, füllte sich das Eventgelände immer weiter mit Tagesgästen aus Belgien, Frankreich, Deutschland oder den Niederlanden.

Wie ich den Tag vorher von Schmelli lernten, warteten viele dieser Besucher (“bewaffnet” mit Rucksäcken, Pausensnack und Fahrrad) auf die Vergabe der “Eventbücher”. Denn extra für dieses Event haben Birre und sein Team 91 neue Caches auf verschiedenen Routen versteckt. Für einen echten “Geocach Infizierten” ist es etwas ganz besonderes, einen solchen Cash als aller, aller erste Person zu finden und zu loggen.

Und tatsächlich war es so, der Ansturm auf die Eventbücher (in denen die passenden Koordinaten zu diesen neuen Schätzen standen) war in den ersten Sekunden riesig. Pünktlich um 9:45 Uhr begann die Ausgabe und nur Sekunden später machten sich die ersten Geocacher auf die Suche.

Wir Mädels hatten bereits am Abend zuvor beschlossen, dass wir mit der längesten Route beginnen wollten, allerdings nicht um Punkt 9:45Uhr, sondern ganz entspannt, nachdem die ersten Gruppen los gezogen sind.

Also machten wir uns in aller Seelenruhe am frühen Vormittag auf den Weg…

 

Isa on Tour ... beim Geocaching Mega Event

Das wandern ist des Müllers Lust! Und das Geocaching Isa’s???

 

Auf zu ersten Schatzsuche!

Wie ich ja bereits sagte, zum Glück waren die Mädels da und einige unter ihnen gehen bereits seit langer Zeit auf Schatzsuche, so dass ich mich erstmal nur anschließen musste. So liefen wir also von Cash zu Cash, machmal mussten wir wirklich suchen und trugen danach unseren Goecaching Nickname in die passenden Logbücher ein.

Ich muss es hier einfach nochmal schreiben… was sich das Orga Team rund um Birre für eine Arbeit mit den einzelnen Caches gemacht hat, ist wirklich unglaublich. Egal ob es darum geht, dass aus Kunstoff ganze Fabelwesen modeliert oder z.B. lange Rohre in den Boden eingesetzt wurden, die Leute müssen unfassbar viel Zeit und Arbeitskraft in krative Versteckmöglichkeiten investiert haben. Alleine dafür kann ich nur meinen Hut ziehen.

 

Tolle Geocaches in Belgien

Einer von 91 versteckten “Schätzen” unten in der Dose steckt das begehrte Logbuch

 

Wir Mädels haben zwischendurch ein Päuschen in einem kleinen, belgischen Cafe eingelegt, bevor es weiter auf Schatzsuche ging. Nach insgesamt 16 Schätzen und ca. 14 km kamen wir müde, aber stolz, gegen Nachmittag zurück zum Eventgelände.

Ich war soooooo platt, ihr könnt es euch nicht vorstellen! Meine Füüüüüüüüüüße und das obwohl ich doch schon meine “schlurf und turf” Sneakers an hatte. Was sagt mir das wieder…. ich werde alt, stein alt!!! 😉

Einge der Mädels hatten eigentlich noch vor zu einer zweiten Runde zu starten, doch nachdem wir erstmal bei einem ersten Radler zusammen saßen, hatte sich das Thema schnell erledigt. Auf dem Eventgelände gab es für uns alle noch viel zu entdecken, an einigen Ständen wurden spezielle cashing Utensielien und GPS Geräte verkauft, an anderen mussten Aufgaben erfüllt werden um wiederrum neue Schätze loggen zu können. Für die Kinder gab es eine extra Kids Corner samt Hüpfburg und zu am frühen Abend wurde an der “Bühne” verschiedene Tombolas ausgelost und auch die Gewinner des “Caching Bingos” ermittelt. Gewonnen habe ich allerdings nix…

Gegen 19 Uhr verließen die Tagesgäste langsam das Gelände, so dass wir Camper “unter uns waren”. Der perfekte Zeitpunkt um die Grills aus den Mobilen zu kramen und einen feucht fröhlichen Abend zu starten.

Dieser Abend war wirklich ganz besonders schön. Weit über hundert Camper saßen zusammen, es wurde gegrillt, getrunken und als ein Camper auch noch die Gitarre auspackte, war die Camping Idylle perfekt.

Doch so schön dieser Abend auch war… ich war immer noch platt! 🙂 Also habe ich mich um 22:30 von den restlichen Mädels verabschiedet und bin langsam zum Womo gewackelt. Schon da konnte ich meinen Muskelkater spühren… naja, zumindest im Kopf 🙂

 

Mein Wochenende beim Geocaching Mega Event

Ein echt toller Abend, Geocacher grillen am Abend auf dem Eventgelände

 

Geocaching Tag 3

Nachdem ich mich Sonntagmorgen erst einmal aus dem Alkoven gequält hatte (Motto des Tages… einfach fallen lassen 😉 ) ging es mir und meinen Beinen aber besser als gedacht. Also entweder ich bin doch fit, oder meine Füße waren mittlerweile schlichtweg abgestorben. 🙂

Für diesen Tag hatten wir uns die “Mysterie Runde” vorgenommen. Auch diese Runde “Schatzsuchen” wurde extra für das Event neu gelegt unsd stand unter dem Motto “Waldgeister”. Schmelli, der dieses Event wie gesagt mit organisierte, hatte uns bereits am Tag zuvor gesagt, wir sollen auf jeden Fall lange Hosen anziehen, da wir uns teilweise ganz schön durch die Büsche schlagen müssen um die verschiedenen Caches zu erreichen.

Gesagt getan und da an diesem zweiten Tag bereits deutlich weniger Leute los maschierten (wie gesagt, für diese extrem Cacher ist die Teilnahme an einem solchen Event vor allem interessant, um die neuen Caches möglichst schnell im Internet zu loggen) haben wir uns ganz entspannt bereits um 10 Uhr auf den Weg gemacht.

Vieler der Schätze auf dieser “Mysterie Runde” lagen im Wald versteckt, was bei Temperaturen über 30 Grad natürlich sehr angenehm war. Auch wenn die Caches insgesamt etwas leichter zu finden waren, hat mir dieser zweite Tag noch besser gefallen als der erste. Warum? Das erzähle ich euch in meinem “kritischen” Fazit. … (Ich warne euch schonmal vor, damit mein schlechtes Gewissen nicht soooooo groß is, wenn ich gleich Kritik üben muss )

 

Tolle Geocaching Tour

Ab durch die Hecke? Naja nicht ganz, aber durch den Wald definitiv! Gut dass man mir die Anstrengung GAR NICHT ansieht!

 

Nach knapp 10 km hatten wir tatsächlich ALLE Caches der mysterie Runde erreicht und gefunden, JUHUUUUUU!!!! Und da wir all die Schätze dieser Runde gefunden hatten, konnten wir uns zum Schluss noch auf die Suche nach dem “BONUS Schatz” begeben. Denn einige der Cashes auf dieser Mysterie Runde hatten zusätzliche Koordinaten inne liegen und da wir eben alle Schätze gefunden haben, haben wir auch die Bonus Koordinaten gefunden, die uns direkt zum letzten, ganz besonders schönen Schatz führten.

 

Bonus Geocach

In einigen Cache befinden sich extra Rätsel für den Bonus Cach

 

VORSICHT SPOILER! WER SELBER SUCHEN MÖCHTE, SOLLTE HIER NICHT LESEN!

Dieser letzte Schatz lag direkt an einer Eisdiele, was uns natürlich seeeehr zu pass kam! Also noch ein aller letztesmal suchen und die Augen offen halten, bevor wir uns alle ein hoch verdiente Eis gönnen können.

Tja und was soll ich sagen, dieser Bonus Schatz hatte es tatsächlich in sich. Zuerst waren wir alle auf der vollkommen falschen Fährte und suchten in dem kleinen Waldabschnitt neben der Eisdiele. Dort konnten wir aber so gar nichts finden! Also musste der Schatz doch im Bereich der Eisdiele liege. Zum Glück würde die Eisdiele erst in 20 Minuten öffnene, so dass wir zumindest nicht mit vielen “Muggeln” kämpfen mussten. Nachdem wir gesucht, gesucht und gesucht hatten, viel uns ein alter Stromkasten ins Auge, der in der Nähe der Eisdiele angebracht wurde und  auf dem ein Geocaching Aufkleber angebracht wurde.

AHAAAAAA, AHAAAAA, AHAAAAA SHERLOCK!

Nachdem wir uns diesen Stromkasten dann näher angesehen haben, fanden wir auch schnell den passenden Schlüssel, mit dem wir den Kasten öffnen konnten. Dort erwartete uns noch ein ganz besonders schönes “Logbuch”.

Jetzt mal ehrlich, wer macht sich schon so eine Arbeit? Diejenigen die diesen Bonus Cach gebaut haben, müssen ja zum einen so einen Stromkasten besorgen, diesen dann innen mit kleinen bunten Wäscheleinen bekleben, mit der Eisdiele absprechen, ob es ok ist, diesen Cach am Grundstück zu befestigen, den gesamten Stromkasten an der Wand befestigen und zudem noch ein sicheres, geheimes Schlüsselversteck kreiren. Und das war nur einer von insgesamt 91 Caches!!!!

 

Geocaching

Ein echter Stromkasten als Geocach… nur eines von 91 tollen Verstecken.

 

Der passende Abschluss für diese wirklich tolle Runde!

Mittlerweile hatte auch die Eisdiele geöffnet und so konnten wir unsere leeren Energiespeicher direkt wieder auffüllen.

Pünktlich zur Kaffeezeit kamen wir wieder am Eventgelände an und noch mehr als meine Füße, freute sich Milla über meine Rückkehr. Eigentlich wäre diese Runde perfekt dazu geeigent gewesen Milla mit zu nehmen und zwei Frauen aus unserer “Mädelsgang” hatten ihrer Hund auch dabei. Aber leider ist Milla ja nicht mehr gut zu Fuß (oder gut zu Pfote) und so war es von vorneherein ausgeschlossen, sie mit auf Schatzsuche zu nehmen. Grundsätzlich ist es aber eine tolle Abwechslung für Hunde Runden.

Das gesamte Event ging eigentlich noch bis Montag Mittag, aber da viele Leute Montag wieder arbeiten mussten, leerte sich auch die Event Wiese zusehendst. Das selbe galt auch für unsere “Mädelsgang”, von der ein Großteil noch am selben Nachmittag wieder zurück fahren musste.  Ich hatte mir allerdings bereits vorher überlegt erst Monatg Vormittag wieder zu fahren und so hatten wir auch in kleiner Runde noch einen schönen, ruhigen Abend, an dem wir noch lange über das gesamte Wochenende disskutiert haben.

Geocaching Mega Event – Abreise

Der Montag Morgen begann grau und regnerisch,  der perfekte Zeitpunkt das Event wieder zu verlassen.

Da wir dort alle ohne Landstrom standen, hatte ich schon die Befürchtung, dass die Omi wahrscheinlich gar nicht anspringen würde. Ihr wisst ja… manchmal führt die Omi ein eigenleben! Diese Befürchtung wurde noch größer, nachdem ich die Sat-Anlage nicht mehr einfahren konnte. Sollten meine Batterien trotz der beiden Solar Panal leer sein??? Das konnte doch nicht sein, ODEEEER???

Lange Rede kurzer Sinn… Schmelli versuchte bereits alles, um mir erstmal Landstrom zu besorgen, als ich dachte, ich versuche erstmal ob die Omi nicht doch anspringt und siehe da… BRUMMM, BRUMMM, BRUMM, BRUMM, BRUMMMMMMM!!!

Alle Sorge war vollkommen zu unrecht, die Sat-Anlage klappte sich auch beim anlassen des Motors ein wie sie sollte, also alles gut! 🙂 Da hab ich wohl zu früh “Panik geschoben” und alle Leute um mich herum verrückt gemacht  🙂 🙂 🙂  SORRY!!!!

Nachdem das Thema also erledigt war, habe ich noch eine Weile mit Schmelli gequatscht (am Wochenende kamen wir einfach nie dazu) mich bei allen neuen und alten Bekannten verabschiedet und dann ging es auch schon wieder zurück in Richtung Deutschland.

Das war es also… mein erstes Wochenende als Geocacher auf einem Mega Event  🙂

 

Fazit … zum ersten Mal beim Geocaching!

 

Aaaaalso bevor ich so richtig mit diesem Fazit starte, muss ich sagen…. es fällt mir in diesem Fall echt nicht leicht überhaupt etwas negatives über dieses Wochenende zu schreiben, weil ich denke, Leute die sich so viel Mühe geben und ein solches Event vollkommen uneigennützig auf die Beine stellen, haben eigentlich keine Kritik verdient. Nichts desto trotz will ich aber auch ehrlich schreiben können wie ich so ein Geocaching Event nunmal empfunden haben und schwupps… ist die Zwickmühle da! Da ich Schmelli aber auch bereits persönlich gesagt habe, was mir an dem Event nicht gefallen hat, ist es also auf keinen Fall so, dass ich mich hinter dem Blog verstecke.

Also los…

Wie gesagt, ich kann nur meinen Hut vor allen Leuten ziehen, die dieses Event auf die Beine gestellt haben. Es ist wirklich UNFASSBAR wie viel Zeit und Arbeitskraft Birre und sein Team in dieses ganze Thema Geocaching investieren. Die einzelnen Routen und Schätze wurden mit ganz viel Liebe zum Detail erstellt und zum Teil wird das Orga Team sicherlich TAGE damit verbracht haben, einen einzigen Schatz so zu modellieren und zu verstecken. Sonntag Nachmittag hat Birre noch einige seiner ganz persönlichen “Schatzdosen” vorgestellt, in denen dann ein mögliches Logbuch versteckt ist. Ihr könnt euch das wirklich nicht vorstellen, wenn ihr es nicht gesehen habt und es ist auch für mich ganz schwierig diese Dosen schriftlich zu beschreiben. Aber so viel kann ich sagen, wenn ihr diese, von Birre erstellten Schätze sucht, dann ist die eigentliche Suche nach dem Punkt, an dem diese Dose versteckt ist, nur der kleinste Teil. Um dann aber an das Logbuch zu gelangen, müsst ihr nochmal ein extra Rätsel erfüllen, damit sich diese Schatzdose überhaupt öffnet.

 

Wunderschöne Geocachs

Eine von vielen, vielen ganz besonderen “Dosen”, wer die öffnen möchte, muss verdammt gut tüfteln.

 

Jetzt war es aber ja nunmal so, dass es mein erstes Geocaching Event war, ich zuvor nur wenig Ahnung hatte vom Caching und auch unter meinen Bekannten waren einige Frauen, die noch nicht oft auf Schatzsuche gegangen sind. Für uns Anfänger ist das besondere am Geocaching die eigentliche Suche nach dem Schatz! Wenn ich schon kilometerweit durch die Gegend laufe, dann möchte ich auch nach dem Schatz suchen und die kleine Dose in ihrem Versteck finden. Das macht für mich als Anfänger den Reiz am Geocaching aus, das eigentliche Loggen dieser Schätze ist für mich eigentlich Nebensache. Ob nun unter meinem Geocaching Profil im Internet steht, sie hat 10 oder 100 Caches gefunden, ist MIR vollkommen egal!

Jetzt kommen wir aber zu dem Punkt der Punke… diese eigentliche Suche nach einem Schatz, ist  aber auf einem solchen Event  kaum möglich! Zu dieser Zeit befinden sich sooooo viele Leute auf den verschiedenen Routen, so dass wir eigentlich nie wirklich nach den Schätzen suchen mussten, sondern es standen bereits zig, zig, zig Leute an den verschiedenen Verstecken und man hat sich das Logbuch einfach weiter gereicht. Für die “hardcore Cacher” ist das genau das was sie möchten, für mich als Anfänger ist es enttäuschend.

 

Geocaching Mega Event

Tjaaaaa, für Anfänger natürlich schwierig, wenn sie die Massen an den Geocaches treffen. Da muss niemand mehr suchen…

 

Da treffen eben zwei Welten aufeinander und ich muss schon sagen, die Ernüchterung war am ersten Tag ziemlich groß und teilweise hatte ich einen riesen Hals auf diese “hardcore Cacher”. Mal ein Beispiel: Schmelli hatten uns allen bereits Freitag verraten, dass wir auf jeeeeden Fall Schatz Nr 16 auf unserer ersten Tour am Samstag suchen sollten. Also sind wir über 14 km gelaufen, um den mysteriösen Schatz Nr. 16 zu erreichen. Da wir es bis zu diesem 16. Punkt aber schon x mal so erlebt hatten, dass man uns “den Schatz” einfach in die Hand gedrückt hat, haben wir ca. 100 Meter vor dem Schatz Nr.16 gewartet, bis die Gruppe vor uns das Rätsel gelöst hat.

In dem Fall wussten wir ja schon genau, dass uns ein besonders schönes Rätsel erwartet und dieses wollten wir uns dann auch gerne selber ansehen und “alleine” so lange tüfteln, bis wir die Lösung gefunden haben. Also haben wir gewartet, gewartet und gewartet bis die Gruppe vor uns fertig war und als wir gerade los gehen wollten, überholten uns bereits zwei andere Gruppen, drängelten sich an uns vorbei und das gesamte Rätsel hatte sich damit erledigt!

Da dies mehr oder weniger am gesamten ersten Tag der Fall war, kamen wir müde und ziemlich frustriert nach stundenlangem Fußmarsch zum Platz zurück.

Das ganze wurde allerdings am zweiten Tag deutlich besser, da weniger Leute auf den Routen unterwegs waren. Dennoch ist es auch am zweiten Tag vorgekommen, dass wir nicht mehr suchen mussten, da verschiedene Gruppen schon von weitem am jeweiligen Schatz zu sehen waren.

Davon abgesehen ist mir noch ein ganz anderes Thema etwas “negativ” aufgefallen.

Hätte ich vor Ort nicht die anderen Mädels getroffen, unter denen es einige Frauen gibt, die sich schon schon sehr, sehr gut mit dem Thema Geocaching auskennen, wäre ICH absolut aufgeschmissen gewesen. Auf diesen Events sind anscheinend vor allem Profis unterwegs, die sich mit allen Details rund um das Cachen sehr gut auskennen. Ich hatte aber keinen Plan und hätten mir die Mädels oder Schmelli persönlich nicht vieles erklärt, würde ich wahrscheinlich heute noch ziellos umherirren. Eine “offizielle” Anfängerrunde oder sowas in der Art gab es zumindest nicht. Davon abgesehene waren auch die vielen neuen Schätze am ersten Tag noch nicht in der passenden Handy App eingetragen. Diese neuen Schätze wurden erst am 2. Tag online gestellt. Das hat den Sinn, das diese Schätze am ersten Tag auch wirklich nur von den Leuten gefunden werden können, die am Event teilnehmen.

So weit, so verständlich…

ICH habe aber z.B. gar kein teures GPS Gerät, wie gesagt ich bin ja auch noch totaler Anfänger und die guten, neuen GPS Geräte kosten ein paar hundert Euro. Ohne GPS Gerät, also nur mit der Handy App, war es aber FAST unmöglich nach diesen neuen Schätzen zu suchen. Später auf der ersten Route hat mir ein anderer Cacher erklärt, wie man “so ganz hintenrum” zumindest die neuen GPS Daten in die Geocaching Handy App einzeln eingeben kann, um selber zu suchen. Aber so lange die Schätze nicht offiziell in der App veröffentlicht wurden, war es schon sehr, sehr mühsam.

Was soll das also alles insgesamt bedeuten???

Wenn ihr euch zum Thema Geocaching bereits auskennt, schon häufiger cachen wart und immer auf der Suche seid nach besonders schönen Runden, oder euch auch gerne mit anderen Cachern austauscht, dann kann ich euch die Teilnahme an einem solchen Event nur empfehlen. Nochmal… was Bierres Camper Friends da in Belgien auf die Beine gestellt haben, war wirklich klasse und die Leute waren super nett.

Wenn ihr euch aber noch nicht auskennt und das ganze Thema Geocaching noch neu für euch ist, dann ist so ein Event wahrscheinlich nicht der richtige Ort. Es ist zumindest nicht so, dass so eine Event Teilnahme bedeutet, super… da lerne ich als Anfänger an einem Wochenende alles was ich zum Geocaching wissen muss. Nein, darum geht es nicht.

An so einem Event nehmen augenscheinlich vor allem Leute teil die schon einige tausend Schätze gefunden haben und sich sehr, sehr gut in der Szene auskennen. Zudem würde ich euch auch davon abraten alleine zu einem siolchen Event zu fahren, es ist deutlich, deutlich schöner, wenn ihr mit einer Gruppe am Event teilnehmt. Oder sagen wir es anders… ICH hätte große Schwierigkeiten gehabt, dort alleine Kontakte zu schließen! Was aber NICHT an den Leuten selbst liegt, sondern schlichtweg daran, dass sich die Teilnehmer schon kennen, bzw. direkt in Gruppen anreisen. Als einzelner in so eine Gruppe zu kommen, fällt mir schon sehr schwer.

Und wie kann man denn das Geocaching mal testen???

Also, am aller, aller besten ist es natürlich, wenn ihr einen Freund habt, der sich zu dem Thema bereits auskennt und mit dem Ihr einfach mal eine ordentliche Runde cachen geht. Das ist sicherlich der einfachste und netteste Weg.

Ansonsten könnt ihr euch aber für den Anfang auch diese App von GEOCACHING.COM auf euer Handy laden: https://www.geocaching.com/play/mobile  Wie gesagt, diese App gibt es auch in einer kostenlosen Variante. Dann bekommt ihr zwar deutlich weniger Caches angezeigt, aber für den Anfang sollte es reichen.

Viel mehr Caches und weitere Informationen zu den verschiedene Schätzen könnt ihr auch auf der  GEOCACHING.DE Seite einsehen.

Ja und sobald ihr euch in der App angemeldet habt, kann es auch schon los gehen. Schaut welcher Schatz in eurer Umgebung liegt und nix wie ran an den Feind 🙂 Die vielen Details zu den verschiedenen Schätzen usw. usw. lernt ihr wirklich am besten, wenn ihr einfach startet. Ich an eurer Stelle würde nicht direkt mit irgendwelchen Routen oder “Multi Caches” beginnen ( Multi Cach bedeutet so viel, als dass ihr einen Schatz finden müsst, dieser führt euch dann zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten), sondern geht erstmal ganz einfach zu einem Cach, sucht diesen und danach sucht ihr vielleicht den nächsten einzelnen Schatz.

So ist der Beginn am Anfang definitiv am leichtesten!

Ganz gleich ob Anfänger oder “alter Cach Hase”. Wenn ihr Lust auf Geocaching habt und ganz viele, ganz, ganz besonders schöne Schätze suchen möchtet, dann fahrt einfach mal nach Rotselaar/ Belgien. Hier (Vakenstraat 18, 3110 Rotselaar, Belgien) findet ihr auch einen kleinen Stellplatz mit Strom.

Rotselaar ist der Heimatort von Birre. Er und sein Team haben unmengen an wunderschönen Caches in der Region versteckt. Hier findet ihr die ganzen Caches die zu diesem Event neu gelegt wurden, wie auch viele, viele andere Routen. Es lohnt sich also echt, hier extra für ein Caching Wochenende her zu fahren. Nehmt aber am besten ein Rad mit, so könnt ihr auch weitere Strecken gut überbrücken.

Lohnt sich Geocaching?

Geocaching für Anfänger

Dein Pin zum Geocaching Artikel

Die Suche nach diesen Schätzen hat mir aber wirklich Spaß gemacht und ich finde es eine WUNDERBARE Sache um eine Region zu erkunden. Egal ob mit Kindern, als Hunde Spaziergang oder auf Womo Tour, ich finde die Jagd nach Geocaches ist eine super Möglichkeit sich draußen aufzuhalten und trotzdem etwas “spannendes” zu erleben. Vorbei sind die Zeiten von langweiligen Hunde Runden… geht auf Schatzsuche!

Wenn ihr noch mehr Tipps, Infos oder Geschichten rund um das Thema Geocaching sucht, dann schaut doch einfach mal in dieser Facebook Gruppe vorbei: Wohnmobil und Geocaching

Zum Schluss… wenn ihr noch mehr über bevorstehende Events erfahren möchtet oder etwas mehr in die Geocacher Scene schnuppern möchtet, dann schaut doch mal auf den Seiten von Schmelli vorbei. Den Camping&Geocaching Blog von Schmelli findet ihr hier: Schmelli.de und die passende Facebook Seite, auf der euch Schmelli mehr oder weniger jede Woche zu einem neuen Event mit nimmt, findet ihr hier: Schmelli online auf Facebook

Ganz zum Schluss möchte ich mich nochmal bei Schmelli und den Birre’s Camper Friends  für die Einladung und das schöne Wochenende bedanken. Neben dem Cachen selbst war es wirklich toll die Mädels mal wieder zu sehen, Dich Schmelli endlich mal persönlich zu treffen und DANKE an alle Helfer für dieses wahnsinnige Mühe, die sich alle gegeben haben.

Sooooo… ich geh dann jetzt noch ein paar Monate cachen und im nächsten Jahr bin ich auch ein “hardcore Cacher” 🙂

Wartet ab… ich wusste schon immer das ich Sherlock im Blut habe! GEOCACHING ICH KOMME!

Aber bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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7 Tage Road Trip durch Belgien mit dem Wohnmobil

7 Tage Road Trip durch Belgien mit dem Wohnmobil

WERBUNG & KOOPERATION – Eine Wohnmobiltour durch Belgien

Schon vor einigen Wochen hat mich der belgische Tourismusverband angeschrieben und mich auf eine 7 tägige Tour durch Belgien eingeladen. Da ich mir Antwerpen,    und das belgische Umland eh schon immer mal näher ansehen wollte, war ich natürlich begeistert und habe die Einladung dankend angenommen 🙂

Eine Woche Road Trip durch Belgien. Hier erzähle ich euch von meiner eigenen Tour, verrate euch aber euch Stellplatz Tipps, Campingplatz Daten und besonders schöne Ausflugsziele. Antwerpen, Brüssel oder Natur pur… Belgien ist eine Tour wert!

 

Juhuuu, Belgien wir kommen!

 

Also flux das Womo gepackt, Milla davon überzeugt das Womo fahren viiiiieeeeeeel schöner ist, als im Körbchen zu schlafen und auf ging es, erste Etappe Dortmund-Antwerpen.

Zu meiner eigenen Überraschung liegt Antwerpen nur 230 Km von Dortmund entfernt. Irgendwie dachte ich immer, bis Antwerpen ist es schon ein gaaaanzes Eck, aber nein! Diesmal kamen wir sogar fast ohne Stau durch und nach einer Rast für Milla zum schnuppern und Pipi machen, kamen wir nach nur 3,5 Stunden, mitten in Antwerpen, auf einem Campingplatzgelände an.

Mit dem Wohnmobil nach Antwerpen

Blick auf Antwerpen von der Schelde aus.

Campingplatz Antwerpen

Adresse: Camping Municipal de Molen, Lachthavenweg 6, 2000 Antwerpen, Belgien.

Nachdem mich der Tourismusverband Belgiens angeschrieben hatte, kamen wir natürlich auch irgendwann dazu die ganzen Details zu klären. Wann würde ich wo sein, welche Plätze möchte ich nutzen, was gibt es zu sehen? Aus diesem Grund verlief meine Tour etwas anders, als ich sie euch empfehlen würde. Warum… dazu komme ich gleich nochmal, es gibt aber wichtige Gründe warum ich einigen von euch diesen oben genannten Campingplatz NICHT ohne weiteres empfehlen würde!!!

Bei diesem Campinggplatz in Antwerpen handelt es sich um einen ziemlich “verlassenen Ort”, der allerdings für einen Stadtbesuch super praktisch liegt. Allerdings… und das muss ich einfach so schreiben, auch wenn es sich um eine Kooperation handelt, dieser Campingplatz ist echt schlecht geführt. Ich kann es leider nicht anders sagen, oder besser gesagt, alles andere wäre gelogen!

Der Platz an sich ist relativ ungepflegt, die Duschen und Toiletten sind uralt und vorsichtig gesagt “unschön” und leider hatte ich auch das Gefühl, dass sich der junge Angestellte des Platzes um vieles Gedanken macht, aber sicher nicht darum, ob er mal mit dem Rasenmäher über den Platz fährt. Des weiteren sind viele der Steckdosen defekt und nachdem ich mir den Rasen näher angesehen habe, müssen sich anscheiend auch einige Camper bereits festgefahren haben. Was natürlich nicht unbedingt “Schuld” des Platzes ist… sehr viel Laub und teilweise auch Müll der da schon länger als ein paar Tage liegen MUSS, könnte man aber schon entfernen… wenn man denn wollte.

NICHTSDESTOTROTZ… dieser Campingplatz an der Mole liegt für einen Stadtbesuch wirklich praktisch. Bis ins Zentrum von Antwerpen sind es vielleicht 1,5 km. Ihr könnt erst am Flussufer entlang gehen und kommt dann zu einem Tunnel, der euch unter dem Fluss entlang führt und euch nach geschätzten 500m mitten in die Stadt führt. Alleine aus diesem Grund ist der Platz eben doch irgendwie zu empfehlen.

Die Kosten für diesen Campingplatz betragen 17 Euro, mit Strom sind es 23 Euro, was ich für so einen “City Camping” echt fair finde… also zumindest vom Preis her ist das schon ok.

 

Jetzt kommen wir allerdings zu dem Punkt, warum ich vielen von euch diesen Platz nicht empfehlen würde, bzw. ihr müsst (alle) vorab etwas erledigen!

 

Denn der Campingplatz an der Mole liegt leider in der Antwerpener Umweltzone und hier gilt ACHTUNG!!! Denn die Belgier haben nicht wie wir einen Aufkleber an der Windschutzscheibe, mit welchem man vergleichsweise wenig kontrolliert wird. Nein, in Belgien wird die Umweltzone über ein automatisches Auslesen des Kennzeichens kontrolliert, die “Erfolgsquoten” liegen bei über 90%  und werdet ihr erwischt, kann das bis zu 350 Euro kosten.

So “hart” diese Regelung auch ist, es gibt aber noch etwas besonderes bei den Belgiern, was ich ehrlich gesagt mal wirklich fair finde!!! Denn z.B. für diese Umweltzone in Antwerpen können extra Umwelttickets gekauft werden. So haben z.B. Touristen die Möglichkeit, auch mit älteren Dieselfahrzeugen, die Umweltzone zu befahren.

Jetzt muss ich allerdings sagen, dass ich diesen ganzen Anmeldungsprozess nicht durchlaufen musste, das hat der belgische Touriverband für mich übernommen. Trotzdem habe ich mir die “Umweltzonen Info Seite” mal genauer angesehen und es gibt einige wichtige Punkte die ihr beachten müsst:

  • Also zu allererst, in Belgien gibt es nicht eine Umweltzone sondern verschieden. Das bedeutet, wenn ihr z.b. sowohl Antwerpen als auch Brüssel besuchen möchtet, müsst ihr euch für beide Umweltzonen einzeln anmelden.
  • Ganz egal mit welchem Fahrzeug ihr in die Umweltzone fahren möchtet, ihr müsst euch vorab registrieren! Also selbst wenn ihr mit einem super cleanen E-Auto fahren würdet, es müssen sich ALLE rergistrieren. 
  • Für alle Diesefahrzeuge, es gibt die Möglichkeit extra Umwelttickets/ Tagestickets für einen kurzen Zeitraum zu kaufen. So kann jeder trotz altem Auto eine Umweltzone befahren. Dieses System, ich muss es nochmal schreiben, finde ich echt fair!
  • Alle Infos und die Registration für die Umweltzonen Antwerpen bzw. Belgien insgesamt findet ihr hier: https://www.umweltplakette.org/umweltzone-antwerpen/
  • Brüssel hat NOCH keine Umweltzone, diese wird aber im SEPTEMBER 2018 eingeführt! Sie gilt erst nur für ältere Dieselfahrzeuge, ihr müsst euch auch hier UNBEDINGT vorab registrieren (gilt für alle Fahrzeuge, Registration möglich ab August 2018) und auch hier gibt es wieder diese Tagespässe.

 

Andere Stellplätze für Antwerpen:

Noch ein extra Tipp, zum Glück gibt es um Antwerpen herum relativ viele Stellplätze. Wenn ihr dem ganzen Thema Umweltplakette also aus dem Weg gehen möchtet, dann nutzt besser diesen Stellplatz, Adresse: Camperpark Vogelzang, Vogelzanglaan 7-9, 2000 Antwerpen, Belgien

Hierbei handelt es sich um einen riesengroßen Stellplatz, der früher mal ein Campingplatz war. Mittlerweile gibt es hier allerdings KEINE Duschen oder Toiletten mehr und ganz, ganz, besonders, wunderschön ist der Platz auch eher nicht, aber er ist deffinitiv auch nicht schlecht und schon gar keine Vollkatastrophe.  Es handelt sich halt um einen normalen, einfachen Wege/Wiesen Stellplatz.

Ihr bezahlt hier ca. 11 Euro pro Nacht und direkt vor dem Stellplatz fahren die oööfentlichen Verkehrsmittel, mit denen ihr innerhalb von 10 Minuten nach Antwerpen City fahren könnt.

Wäre es nicht so gewesen, dass ich durch die Kooperation mit dem belgischen Tourismusverband für den anderen Campingplatz bzw. die Umweltzone nichts habe selber regeln musste, wäre ich definitiv auf diesen zweiten Stellplatz gefahren.

Der Platz liegt wie gesagt außerhalb der Umweltzone und kostet sogar nur die Hälfte im vergleich zu dem Campingplatz. Einziger Nachteil, ihr müsst schon den Bus bzw. die Bahn nutzen oder mit den Fahrrädern fahren, um in die City zu gelangen. Zu Fuß ist der Weg bis in die Stadt schon wirklich weit und vorallem gar nicht schön zu laufen.

Treffpunkt Dom… von hier aus sind wir zum Stadtrundgang gestartet.

 

Jetzte aber weiter, Isa in Antwerpen, Belgien

 

Nachdem Milla und ich am Nachmittag in Antwerpen ankamen, habe ich mich schnell “häuslich eingerichtet”, Sat-Anlage hoch gefahren 😉  und dann hatten Milla und ich noch ein gutes Stündchen Zeit, bevor ich von meinen Kooperationspartnern abgeholt wurde und wir in einem Landgasthof essen gegangen sind. Sowohl die Pressesprecherin, als auch Christine aus der Abteilung für online Medien, sprachen super gut deutsch, was für mich natürlich klasse war. So quatschen wir Mädels noch bis in den späten Abend über den Tourismus in Belgien, mein “Leben” als Blogger und natürlich auch über all die Dinge, die ich mir am nächsten Tag in Antwerpen ansehen sollte. Denn auf meinen eigenen Wunsch hin hatten wir abgesprochen, dass ich zwar am nächsten Morgen an einem Stadtrundgang teilnehmen werde und mir danach das ganz neu eröffnete Diamanten Museeum anschauen werde, danach die Stadt aber alleine und ohne “Begleitung” erkunde.

Nachdem ich zurück am Womo war wurde ich noch üüüüüberschwänglich von Milla begrüßt, es gab noch eine ordentliche Runde “krauli wauli” bevor ich müde und vollgefuttert in meinem Bettchen verschwand.

Am nächsten morgen klingelte pünktlich um 7 Uhr mein Wecker, schließlich musste ich um 10 Uhr zum Stadtrundgang am Antwerpener “Dom” stehen und nach Futter, Gassi und einem ordentlichen Kaffee, Milla davon überzeugen, dass sie den Tag alleine im Womo verbringen wird. Es hätte einfach keinen Sinn gemacht, Milla samt Fahrradanhänger durch die City zu schleifen. Da war es mal wieder, eines der Probleme beim Reisen mit einem alten Hund. Früher hätte ich Milla auf jeden Fall mitgenommen, heute hat das leider keinen Sinn mehr.

Zum Glück war es nicht so heiß und ich hatte vorab schon darum gebeten, dass es mir eigentlich total egal ist wo genau ich auf dem Camping stehe, hauptsache ich bekomme eine Parzelle auf der es tagsüber schattig ist.  Das hat dann auch glücklicherweise gut funktioniert, so dass ich Milla zumindest sorglos im Womo lassen konnte.

Also bin ich bereits um kurz nach 9 Uhr in die Stadt gelaufen und war natürlich viel zu früh an der besagten Kirche. Machts nichts, dachte ich mir, so habe ich also noch genügend Zeit um mir einen Kaffee to go zu besorgen. Ich sage nur so viel…. aufgepasst! 🙂

Das eine Stadt wie Antwerpen sicherlich nicht gerade günstig ist…. klaro! Das ich Trottel natürlich auch noch gedankenlos auf die typischen Touri Fallen reinfalle… selbst schuld! So habe ich zwar schnell einen dieser wunderschönen mobilen, Kaffee to go Fahrradstände entdeckt, habe da dann allerdings satte 6,20 Euro für einen mittleren Milchkaffee bezahlt. 3 Gassen weiter beim Bäcker wäre es sicherlich um die Hälfte günstiger gewesen, aber nun gut… so war es halt 🙂

Mir hat der Kaffee, auf den Kirchenstufen in der Sonne trotzdem geschmeckt!

Um punkt 10 Uhr begann die Stadtführung mit Christine, die ich schon vom vergangenen Abend kannte. Zwar fand die Stadtführung auf englisch statt, ich konnte aber trotzdem ganz gut mithalten, verstand fast alles und die Führung war deutlich interessanter als ich vorher gedacht hätte.

Antwerpen ist eine ECHT TOLLE Stadt. Es gibt unheimlich viele alte Gebäude und Gassen voller Prunk und direkt daneben super moderne Glasbauten und obwohl der Unterschied so groß ist, ist das Stadtbild super gelungen. Alleine schon weil Antwerpen “so schön zu sehen ist”, kann ich euch einen Besuch nur ans Herz legen.

Diamanten und Antwerpen gehören einfach zusammen

Das Diamanten Museum in Antwerpen lohnt sich!

Spannend wurde es natürlich in der “Diamanten Strasse”…  da wird mit Geld um sich geworfen, WAAAAAAHNSINN!!!! 🙂

Unter Druck wird aus Asche ein Diamant!

Nach der eigentlichen Stadtbesichtigung ist Christine mit mir zusammen in das erst Ende Mai eröffnete Diamantenmuseum gegengen. Ich bin wirklich, wirklich, wirklich kein typisches Mädchen. Klar ist toller Schmuck etwas besonderes, aber der Spruch ” Diamonds are the Girls best Friend” trifft auf mich einfach nicht zu. Darum kenne ich mich bei dem ganzen Thema auch nicht so wirklich gut aus. Aber ich durfte dann zusammen mit Christine und der Pressesprecherin des Museeums in einen abseitsgelegnen Raum, in dem  die Pressesprecherin dann eine kleine Tüte hervorzauberte und 6 kleine Steinchen auf ein mit samt bezogenes Tablett legte. 🙂

Jetzt mal ehrlich… da liegen einem 6 Steinchen vor der Nase, im ersten Moment könnte man auch denke, es sei Glas und dann kosten diese 6 mini Steinchen eine halbe Million 🙂 TIIIIIIIIIIII!!! 🙂 🙂 🙂 ….

Leider wollten die Mädels mir das Tütchen nicht schenken! Hmmmm, das wäre doch wohl das mindeste für einen solchen Artikel gewesen, oder? 😉

Solltet ihr nach Antwerpen tuckern, besucht dieses Museeum! Ich bin weiß Gott kein super Museums-Typ, aber das hat echt Spaß gemacht! Mehr Informationen zu dem neuen Museum findet ihr hier: Internationales Diamantenmuseum

Eine Wohnmobiltour durch Belgien - Antwerpen

Rund um die Schelde gibt es immer wieder Sitzplätze und tausende Treffpunkte.
Foto by: Libby Penner by unsplash

 

Antwerpen allein entdecken

Nach knapp 3 Stunden hatten wir die wichtigsten Spots der Stadt gesehen, das neue super duper Museeum besucht und langsam trennten sich unsere Wege, was für mich bedeutete… ich wollte auf jeden Fall nochmal zurück zur Schelde, dem Fluss der mitten durch Antwerpen führt und dort irgendwo ein Eis essen.

Gesagt getan…. 🙂 ! Also nochmal vorbei am Marktplatz und zurück durch die kleinen Gassen, habe ich die Schelde glücklichwerweise schnell gefunden und auch eine Eisdiele war nicht weit entfernt. So konnte ich es mir dann mit meinem Tablet und Eis direkt auf den Stufen zur Schelde gemütlich machen.

Dort war es echt schön und ich hatte so das Gefühl, egal ob Touristen oder Einheimlische in der Mittagspause… halb Antwerpen trifft sich bei schönem Wetter am Ufer der Schelde. Der perfekte Ort für ein Päuschen 🙂

Nach diesem Päuschen habe ich mich nochmal aufgerafft und einen Stadtbummel entlang der vielen, vielen Geschäfte eingelegt. Es ist wirklich erstunlich wie viele Cafes und Restaurants Antwerpen hat, zum Teil liegen 4,5,6 Cafes direkt nebeneinander und auch da ist mir wieder aufgefallen, wie modern Antwerpen ist. Neben den vielen Cafes gibt es auch immer wieder Spielgeräte für Kids, es gibt eigentlich fast überall freies Wlan und unzählige Sitzgelegenheiten für ein Päuschen. Im Netz hatte ich vorher gelsen, dass es so viele Kommentare gibt, in dem sich Touristen darüber beschweren, dass Antwerpen oder Belgien allgemein so dreckig wäre. Ich kann das echt nicht bestätigen. Antwerpen fand ich sogar sehr sauber, in Brüssel war es etwas anders, aber alles absolut im Rahmen und auf dem flaschen Land habe ich mal gar keinen Müll gesehen.

Am frühen Nachmittag hat mich mein schlechtes Gewissen  aber doch zurück zu Milla getrieben, oder waren es die qualmenden Schuhe? 😉

Also habe ich mich auf den Weg zurück zum Womo begeben und Milla und ich haben uns noch einen schönen restlichen Tag vor dem Womo, bzw. direkt am Flussufer vor dem Campingplatz gemacht.

Camping an einem See in Belgien

Campingidylle pur…. da mussten wir einfach eine Nacht länger bleiben.

 

Umwege in Belgien sind super machbar

 

Damit Milla nicht direkt am nächsten Tag wieder so lange alleine im Womo hockt, habe ich schon vor dem Beginn meiner Tour zwischen Antwerpen und Brüssel einen Zwischenstopp eingeplant. Dabei liegen die beiden belgischen super Städte nur gute 40 km voneinander entfernt. Wenn ihr euch Belgien also ansehen möchtet, könnt ihr Problemlos von der einen Stadt in die andere reisen (denkt allerdings an die verschiedenen Umweltzonen).

Darum habe ich einen ordentlichen Umweg eingelegt und bin erstmal in richtung Norden gefaahren, genauer gesagt zum Campingplatz Zilvermeer in Moll. Kontakt: Camping Zilvermeer,  Postelsesteenweeg, 2400 Mol.

Klar, dieser Platz liegt natürlich SO GAR NICHT auf dem Weg nach Brüssel, eher genau in der anderen Richtung, aber Belgien ist ja klein! Da kann man sich so eine Richtungsänderung ruhig mal erlauben, denn selbst von hier aus waren es keine 100 km bis nach Brüssel.

Dafür ist dieser Platz allerdings ein echter TRAUM!!!  Für gerade mal 17 Euro habt ihr zwei Seen, einen Sandstrand und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr eine Parzelle DIREKT am See und damit meine ich wirklich DIREKT am See! 8 Schritte und ihr steht im Wasser!

Darum hier ein ganz wichtiger hinweis… der Platz ist wirklich toll, sauber, günstig… einfach klasse, aber wenn ihr so eine Parzelle am Wasser bekommt/bucht, sollten Kids UNBEDINGT schwimmen können, sonst habt ihr hier, je nachdem wo ihr steht, keine ruhige Minute! Ansonsten steht ihr aber auch im Wald wirklich gut und ihr habt den großen Vorteil, dass es da deutlich weniger Mücken gibt. Davon abgesehen ist das aber definitiv ein Kinderparadies, für eine Kids Tour durch Belgien ein SUPER Platz!

Campingplatz in Nord- Belgien

Noch näher kann man kaum an einem See stehen

Obwohl ich hier eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte, konnte ich kurzentschlossen noch eine Nacht dran hängen, da ich erst am nächsten Abend in Brüssel erwartet wurde. Wir hatten also auf diesem Platz eine wirklich schöne und entspannte Zeit! Kurze Wege zum Wasser, tolles Wetter und ein voller Kühlschrank. Nicht mehr aber auch nicht weniger 🙂 !

Dieser Platz liegt schon relativ ruhig, da es nicht viel in der direkten Umgebung zu sehen gibt. Also ihr habt den See und mehrere Spielplätze usw. aber außerhalb des Campingplatzes ist eben erstmal “nix”.  Mir persönlich würde wohl nach 2,3,4,5 Nächten vielleicht etwas langweilig, aber für einen “Hunde gerechten Zwischenstop” war es einfach der PERFEKTER Ort für eine Tour durch Belgien.

Campingplatz Belgien

Schwimmen können ist soooo wichtig, damit alle möglichst entspannte Tage haben.

 

Brüssel wartet und nimmt uns samt Frühstück in Empfang

 

Nach diesen zwei “Hunde perfekten Tagen” ging es für uns aber wirklich weiter nach Brüssel und dort standen wir MITTEN in der Stadt. In Brüssel gibt es nämlich ein Hostel bzw. eine Jugendherberge, welche auch Wohnmobilstellplätze anbietet. Dieser Stellplatz kostet zwar 30 Euro pro Tag (was allerdings für solche “Metropolen” mittlerweile relativ normal ist) aber und das ist das besondere, in diesen 30 Euro ist auch ein Frühstück morgens im Hostel inbegriffen. Zudem steht ihr auf einem eingezäunten und überwachten “Parkplatz” mitten in der City, was zumindest bei mir und solchen Orten wie Brüssel City,  für ein gutes Gefühl und ruhige Nächte sorgt. Weniger weil ich Bedenken hätte das Nachts etwas passiert, sondern viel, viel eher, weil ich “Angst” davor hätte, dass mir tagsüber jemand ins Womo einbricht und meine Wertsachen klaut. Von daher sind mir diese überwachten und abgeschlossenen City Stellplätze schon sehr lieb.

Allerdings muss ich sagen… dieser Platz hat insgesamt schon eher Parkplatz Athmosphäre… wobei ich das, wie gesagt, in diesem Fall echt nicht weiter als schlimm empfand, schließlich bin ich ja vorort um mir die Stadt anzusehen.

WICHTIG! Um diesen Hostel Stellplatz nutzen zu dürfen, MÜSST ihr euch vorab anmelden und somit reservieren. Ich kann euch auch nur den Tipp geben dies sehr, sehr frühzeitig zu tun, denn gerade an den Wochenenden ist es voll. Ihr könnt sämtliche Einrichtungen des Hostels mit nutzten, es gibt also auch WC, Dusche und Strom… und das Frühstück ist echt nicht schlecht!

So ein Stellplatz mit Frühstücksraum war mir total neu… aber die Idee finde ich eigentlich ganz cool. So kommt man ganz schnell mit allen anderen Leuten ins Gespräch und hat einen “guten Start” in den Tag!

Adresse: Jeugdherberge Generation Europs, Olifantstraat 4, 1080 Bruxelles, Belgien

Auch an diesem ersten Abend wurde ich wieder von dem belgischen Tourismusverband zum Essen eingeladen. Diesmal allerdings nicht in einem Landgasthof, sondern in einem super schicken Restaurant direkt um die Ecke des Atomium. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Restaurant Reservierung hatten, haben wir vorab das Atomium besucht. Ich wusste gar nicht, dass man da hoch laufen kann, also auf das Atomium “drauf” kann. Ich dachte bisher immer, dass ist einfach eine große “Skulptur”. Aber nein, man muss zwar einigeeeeeeeeee echt steile Treppen überwinden (der “Aufstieg ist nicht ohne, wer Probleme mit Treppen hat, sollte es wirklich besser lassen), aber dann hat man einen super Überblick über Brüssel.

Das was ihr da auf dem Bild rechts seht, ist übrigens ein kleiner Mini Freizeitpark. Den haben wir nicht besucht, aber so könnte so ein Städtetrip selbst für Kids ganz interessant werden, könnte ich mir vorstellen.

Brüssel mit dem Wohnmobil erleben

Der Blick über Brüssel vom Atomium aus. Rechts der kleine Freizeitpark

Auch dieser Abend war wieder klasse und nachdem mir sowohl der “Visit Brüssel Pressesprecher” als auch seine Kollegin geraten haben, Brüssel auf jeden Fall eher per Bus zu erkunden, als die Stadt zu Fuß zu erobern, habe ich Ihren Rat am nächsten Tag befolgt. Da muss ich sagen, dieser Tipp war GOLD WERT, denn die vielen Sehenswürdigkeiten Brüssels sind weit über die Stadt verteilt und ohne die zur Verfügung gestellten Bustickets, hätte ich mir 1000 prozentig nicht so viel angesehen.

Gut gestärkt durch ein vernünftigges Frühstück, habe ich mich also am nächsten Tag, mit meinem Ticket in der Hand, zu den “Hopp on- Hopp off Bussen” begeben und tatsächlich erstmal mit einer entspannten Stadtrundfahrt losgelegt.

 

Kennt ihr das “Hopp on- Hopp off” Prinzip?

 

Dabei handelt es sich meist um die typischen roten Doppeldeckerbusse und ehrlich gesagt, diese Tickets sind nicht ganz günstig, lohnen sich aber in diesem Fall sehr.  Die Busse fahren eine bestimmte Route ab, in der alle möglichen Sehenswürdigkeiten einer Stadt inbegriffen sind. Bei sehr großen Städten gibt es mehrere Routen. Wie bei einer ganz normalen Bus Tour, könnt ihr an bestimmten Haltestellen aussteigen, euch ansehen was es zu sehen gibt und wenn ihr soweit fertig seit, steigt ihr einfach in den nächsten Bus wieder ein und fahrt zur nächsten Attraktion.  Zudem erzählt der Busfahrer einiges zur Stadt, zum Land und den Leuten. Da hänggt es natürlich immer  auch von der “Lust” der Fahrer ab, wie engagiert er erzählt.

Natürlich könnze man die Stadt wahrscheinlich auch ganz normal und günstiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, aber so eine “Hopp on – Hopp off” Tour ist schon echt ganz nett und den Anbieter gibt es mittlerweile eigentlich in jeder größeren Stadt mit einem gewissen Touristenaufkommen. Selbst in Dortmund fahren die Busse mittlerweile.

Ich habe mir dann zuerst eine komplette Tour angesehen, bin danach direkt für die nächste Tour sitzen geblieben 🙂 und habe mich erst von meinem Platz bewegt, als wir ein zweitesmal zum Europaparlament kamen.

Ich dachte mir, da MUSS ICH UNBEDINGT HIN… bei dem Scheiss, der da so manchesmal beschlossen wird,  MUSS ja irgendwas in der Luft sein! Also habe ich mich direkt vor das Parlament gestellt und immer wieder TIEEEEEEEEF durchgeatmet und nochmal TIEEEEEEEEEEF Luft holen, mit der Hoffnung auf einen sehr, sehr lustigen und entspannten Tag. Aber…. es geschah nichts… ich wurde einfach nicht high! 🙁

Keine Ahnung was da schief gelaufen ist! 😉

Also hab ich noch 2-3 Fotos geschossen und bin wieder hopp on – hopp off mäßig, in den Bus eingestiegen.

Vor dem EU Parlament in Brüssel

… und wie ich gepustet habe, TIEEEEEEF Schnaufen, aber… nix ist passiert!

So habe ich mich durch die Stadt gekämpft und unheimlich viel gesehen und entdeckt. Wenn ihr auch so eine Tour unternehmen möchtet, spätestens am Brüsseler Hauptbahnhof gibt es Tickets zu kaufen. Allerdings kann euch euch schon direkt der “Jugendherbergsvater” weiterhelfen, wenn ihr den passenden Stellplatz nutzt.

 

Brüssel oder Antwerpen?

 

Insgesamt hat mir BBrüssel schon sehr gut gefallen, durch den Bus habe ich viele tolle Ecken der Stadt gesehen und ich würde Brüssel auch jederzeit wieder besuchen. Fragt ihr mich aber Brüssel oder Antwerpen? Dann würde ich euch Antwerpen empfehlen. Das einzige was mir an Brüssel EXTREM gut gefallen hat und wo ich sagen würde, alleine deswegen solltet ihr diese Stadt unbedingt mal besuchen, ist die Galerie Royal St. Hubert.

So ein wunder, wunder, wunderschönes “Einkaufszentrum” habe ich noch nie gesehen! Das riesige Glasdach sorgt für ein ganz besonderes Licht und überall gibt es diese kleinen, ganz besonders süßen Läden. Die Galerie Royal St. Hubert ist ein bisschen wie eine kleine Altstadt inerhaöb eines Einkaufszentrums. WUNDER, WUNDER SCHÖN!!!! Wenn ihr Brüssel besucht, MÜSST ihr das gesehen haben. Auch wenn die Preise in diesen kleinen Läden ebenfalls ganz besonders sind, wobei… für eine Tafel echte belgische Schoki wird es noch gerade reichen. 🙂

Wohnmobiltour durch Belgien, Stopp in Brüssel

Die wunderschöne Galerie St. Hubert.
Foto: 2photo by unsplash

Nach einem langen Tag bin ich am späten Nachmittag wieder zurück zur Jugendherberge gelaufen (von der City aus waren es vielleicht 10 – 15 Min Fussweg, also von der Einkaufsmeile bis zur Jugendherberge)  und Milla hat mich mal wieder glückselig in Empfang genommen.

Puhhhhh… ich war echt platt an diesem frühen Abend. Also habe ich gar nicht mehr viel unternommen, ich hab mir meinen Jogger geschnappt, bin noch eben zur Dusche geschlendert und danach hatten Milla und ich einen wunderschön entspannten Womo Fernsehabend. Direkt um die Ecke, also hinter dem Hostel, gibt es einen Imbiss. Also bin ich schön in meinem Jogger und mit Crocs an den Füssen, Camper mäßig schnell zum Imbiss gelaufen… und obwohl das ja eigentlich eher typisch Niederlande ist, gab es eine riesen Portion Frikandel SPEZIAL und das Lets Dance Halbfinale im TV  🙂 HERRLICH!

Tja und am nächsten Morgen… da hab ich mir das Frühstück natürlich nicht nehmen lassen. Aber danach ging es dann rucki zucki ab nach Hause. Da Brüssel noch etwas näher an Dortmund liegt, waren wir nach nichtmal ganz 2,5 Stunden wieder zuhause.

 

Fazit – Die Omi, Milla und Isa in Belgien on Tour!

 

7 Tage mit dem Wohnmobil durch Belgien

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Es war eine SUPER SCHÖNE WOCHE die durch das tolle Wetter noch getoppt wurde!!!! Ich möchte mich hiermit auch nochmal ganz, ganz herzlich bei dem belgischen Tourismusverband für die Einladung bedanken und für die tolle und ehrliche Kooperation!

Beim Thema “Wohnmobil Stellplätze” tickt Belgien sehr französisch. Es gibt also unglaublich viele, kleine kostenlose Stellplätze. Diese bieten dann zwar meist nicht viel zusätzlichen Service (oftmals gibt es eine Ver- und Entsorgung und teilweise auch Strom) aber es sind eben nicht diese großen Stellplätze mit allem drum und dran. Diese großen Stellplätze gibt es auch und das sogar zu bezahlbaren Preisen, aber es gibt eben auch noch sehr, sehr viele kleine und kostenlose Stellplätze. Eben genau diese einfachen, kostengünstigen Wohnmobil Stellplätze am Rande eines Parkplatzes, die mir mittlerweile in Deutschland sooo sehr fehlen.

Ich kann euch nur nochmal sagen, schaut euch Belgien an!

Belgien hat neben den tollen Städten wie Antwerpen, Brüssel oder auch Lüttich und Brügge, viele kleine Flüsse, Seen und es gibt wie gesagt, in fast jedem Dorf einen kleinen Stellplatz. Bis auf die Strassenqualität (der Strassenbelag ist teilweise echt der Hammer, dafür fahren dann alle aber besonders langsam 😉 )  kann ich nur sagen… BEIDE DAUMEN HOCH für eine Wohnmobiltour durch Belgien. Wenn ihr noch ein paar Infos zum Thema “Aufgepasst hier Tickt Belgien anders” sucht, könnt ihr auch mal bei den Kollegen vom Bussgeldkatalog.eu vorbeischauen, dort findet ihr noch einiges zum Thema Urlaub und Auto fahren in Belgien.  

Ich kann mir auch vorstellen, das Belgien ein super Ziel für den ein oder anderen Weihnachtsmarktbesuch ist… und von NRW aus, ist Belgien rucki zucki zu erreichen.

Also, nichts wie los…. es muss nicht immer die Niederlande sein, auch wenn die Niederlande natürlich auch sehr schön ist. 🙂

Bleibt gesund und VAARWEL

 

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Da drehte sich alles vor allem um die neue Route ihn den Süden, denn diesmal bin ich über Süddeutschland und nicht über Belgien nach Südfrankreich gereist, ich habe euch einige Stellplätze auf der Route vorgestellt, unter anderem auch ein super nettes Fleckchen bei St. Etienne und zu guter Letzt wurde ich auch noch von der französischen Polizei angehalten und kontrolliert.

Der Artikel, Mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich Teil 1, endete damit dass ich endlich in Saint Marie de la Mer angekommen war und winkelnd von meiner Freundin Doreen und ihrem Freund Carsten in Empfang genommen wurde.

Wenn ihr den gesamten Artikel lesen möchtet, oder die genauen Informationen, Daten und Karteneinträge meiner Stellplätze erfahren möchtet, dann klickt hier: Teil 1 meiner Südfrankreich Tour  oder  Stellplatz Tipps & Route Südfrankreich – Adressen, Daten, Karte

 

Isa’s Südfrankreich Tour Teil 2

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