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Campingtrends 2019 – Mein Fazit zum Caravan Salon 2018

Campingtrends 2019 – Mein Fazit zum Caravan Salon 2018

WERBUNG (unbezahlt aber mit Produktplazierungen) -12 Tage war ich nun vom Caravan Salon 2018 und den Campingtrends 2019 in den Bann gezogen. 12 Tage… so lang war ich bisher noch auf keiner anderen Messe, aber dieses Jahr war eben alles etwas anders.

12 Tage mit einem Redaktionsplan samt Aufregung, Spannung, Erwartungen und Hoffnungen, 12 Tage mit dem Hintergedanken an den Blog, 12 Tage zwischen ziellosem herumlaufen, wichtigen Terminen, schlechter Orientierung und dem ständigen Gedanken, hoffentlich hast Du nichts vergessen. 12 Tage voller lustiger Erlebnisse, guter Freundschaft, einem einzigen riesigen Lernprozess und mindestens 9 Becher Kaffee am Tag.

12 Tage lang hieß es pünktlich um 6 Uhr geweckt werden von dem ersten Flugzeug, 9 Uhr Messebeginn, 10 Uhr – die Schleusen öffnen sich für die Besucher, 10:30 Uhr autsch… meine Füsse und meist stand Abends noch irgendeine Event an. Mittlerweile bin ich seit 1,5 Tagen wieder zuhause, haben den nötigen Schlaf nachgeholt und es wird Zeit für mein Fazit vom Caravan Salon 2018.

 

Beginnen wir doch gleich mit dem wahrscheinlich wichtigsten Thema… Campingtrends 2019 – NEUHEITEN!

 

Meiner Meinung nach gab es in diesem Jahr wenige ECHTE Neuheiten, oder ich sage es lieber etwas anders… ich empfand es zum Teil als wirklich schwierig, die Neuheiten auf den verschiedenen Ständen zu entdecken. Ich glaube als normaler eintages Besucher, wären mir die vielen kleinen Neuheiten entgangen.

So stieß ich z.B. erst nach einigen Tagen auf das neue “smart Lounge System” beim Hersteller Challenger, durch welches sich von nun an die kleine Sitzbank im Bereich der Dinette zum Sitz in Fahrtrichtung, zur Längsbank oder als Stauraum nutzen lässt.

Campingtrends 2019 Technik!

Alden wird im kommenden Jahr auch mit einem SMART TV an den Markt gehen.

Ähnlich erging es mir in den Technik Hallen. Gut jetzt muss ich natürlich dazu sagen, dass ich ja von vorneherein kein riesen Technik Freak bin, es sei denn, es gäbe ein Apple Womo Ausstattung 🙂  Nichts desto trotz gab es natürlich auch in den Technikhallen die ein oder andere Neuheit. Ein riesen Thema für 2019 sind anscheinend Smart TV’s für Wohnmobil und Wohnwagen. So geht z.B. auch Alden 2019 mit einem neuen Smart TV auf den Markt.

Neben dem feuerroten Flitzer von Niesmann Bischoff und dem VW California XXL auf Crafter, welche ich euch schon in einem der letzten Artikel vorgestellt habe Caravan Salon 2018 – Highlights der ersten Messetage und vielleicht noch dem neuen Knaus VAN TI ( das Wohnmobil im Kastenwagen Format) gab es vor allem im Bereich der Studien und Versuche echte Neuheiten.

Campingtrends 2019

Heiß, heißer, Knaus Studien CUV… schön JAAAA! Praktisch… hmmm????

Die wohl am meisten fotografierten CUV (Kastenwagen) der Messe waren sicherlich die beiden, auf hochglanz polierten und abgesperrten studien Fahrzeuge von Weinsberg und Knaus.

Tolle Hingucker samt einem außergewöhnliches Design… DEFINITIV! (Das haben die Marketing Verantwortlich von Knaus schon sehr clever gemacht!!! 🙂 ) Praktikable Fahrzeuge für den Campingmarkt, die so auch wirklich eine Chance auf eine Serienherstellung haben…. mit großer Sicherheit nicht (Jetzt mal ehrlich, wer geht mit einem Fahrzeug campen, dass nur gefühlte 2 cm über dem Boden hängt und so tief dunkle Fenster hat, dass man auch wirklich GAR NICHTS sieht?)

Von daher mein Fazit… sehr cool und hübsch anzusehen, aber ohne großen Nutzen.. ein super Marketing Gag!

Neben den genannten Fahrzeugen gingen die echten Neuerungen eigentlich alle in dieselbe Richtung… THEMA SMART HOME bzw. SMART WOMO. Hier konnte man mit dem Handy die Heizung regeln, dort das Licht ein und ausschalten oder natürlich waren auch so Themen wie “Gaslevel über das Handy ablesen” immer und überall Themen. Schöne, starke online Welt!

Blöd nur, wenn man mal wieder kein ausreichendes Datenvolumen hat.

 

Das zweite wichtige Thema der größten Reisemobil und Caravan Messe der Welt…. NEUE ANTRIEBSARTEN

 

Leider muss ich euch zu diesem Thema ein klitzekleines bisschen enttäuschen… denn der Weg zum ersten ECHTEN E-Womo ist anscheinend doch noch seeeeehr weit!

Vielleicht könnt ihr euch noch an den mit Solarzellen beklebten Dethleffs Alpa aus dem vergangenen Jahr erinnern. Dieses Fahrzeug war auf dem diesjährigen Caravan Salon nichtmal mehr zugegen.

Und doch gab es zumindest zwei Hersteller die neue Studienfahrzeuge präsentiert haben, mit dabei war auch dieses Jahr wieder Dethleffs mit dem eCoco, der erste Wohnwagen der sich dank Akkuantrieb zumindest selbständig antreiben lässt und somit die Anhängelast auf ein Minimum reduziert.

Womo neue Antriebsarten 2019

Der Mercedes F-CELL mit Brennstoffzelle
Foto von: Daimler Media

 

Daneben zeigte Mercedes mit dem Sprinter F-Cell eine erste echte Alternative zum Dieselantrieb. Laut Mercedes soll es der kleine Sprinter durch Brennstoffzellen immerhin auf eine Reichweite von 530 km bringen. Allerdings handelt es sich auch hierbei erstmal noch um ein Studienfahrzeug und es steht in den Sternen, wann, ob und zu welchem Preis dieses Womo jemals auf den Markt kommt. 

Leider glaube ich, solange die Caravan Industrie auf den offiziellen Pressekonferenzen das gesamte Diesel Thema klein redet und immer wiederholt, dass es im großen und ganzen kein Diesel Problem gibt, wird sich auch in den kommenden Jahren insgesamt wenig in diesem Bereich verändern!

 

Campingtrends 2019 – Thema Qualität

 

Huuudiiiiii wudiiiiii kann ich euch sagen. Doreen und ich sind ja nun viele Tage durch die Hallen gelaufen und wir beide fanden es teilweise erschreckend, was gerade auf dem Markt ist.

 

Roadcamp im Test

Hmmmm… schwierig wenn sich die Toiletten Tür nicht komplett öffnen lässt.

Bitte versteht mich nicht falsch… ich kann absolut verstehem, wenn sich neu Camper für ein „günstigeres“ Modell entscheiden und ich es ist auch nicht fair, einen Kastenwagen für 34000 Euro mit einem Wohnmobil für 150.000 Euro zu vergleichen. Dennoch muss es meiner Meinung nach möglich sein VERNÜNFTIGE Fahrzeuge zu produzieren.  Auch wenn der Camping Boom riesig ist und die Campingtrends 2019 absolut für die Kastenwagen sprechen, aber soooooo???

Wenn ich sehe, dass es z.B bei einem Hersteller üblich ist, dass die Toiletten Tür im Kastenwagen nur einen Spalt weit auf geht, weil sie dann schon an die Küchenzeile stößt… dann ist das doch nicht richtig durchdacht, oder? Ich meine weder Doreen noch ich sind jetzt die aller schmalsten Persönchen, noch sind wir extreeeeem breit…. und dennoch mussten wir uns seitlich durch die Klo Tür zwängen.

Ähnliches gilt für die Staufächer. Wenn ich sehe, dass das komplette Staufach unter dem Bett gar nicht oben am Rand abschließt, sondern bewusste ein Abstand von 2-3 cm gelassen wurde, dann frage ich mich doch, wozu das nötig sein sollte. Damit ich vom Sitzplatz aus in die Garage schauen kann, oder damit es im Winter noch mehr durch die Hütte zieht?

 

Qualität beim Kastenwagenbau

Warum ist da diese riesen Lücke zwischen Garage und Bett?

Leider haben wir diese qualitativen Defiziete aber nicht nur bei den günstigen Marken festgestellt. Ich möchte bewusst keinen Hersteller nennen, aber wenn DER Kastenwagen dieser Messe von außen wunderschön in weiß/grau erstrahlt, die Tür aufgeht und mein erster Blick fällt auf eine „0,5 cm dicke“ Sperrholzplatte als Tisch… naja, dann ist das MEINER MEINUNG NACH nicht besonders hochwertig, oder?

So gab es also das ein oder andere Kopfschütteln und manchmal frage ich mich tatsächlich, bemerken die Hersteller eigentlich gar nicht was da Sache ist???

 

Camping 2019, Thema TRENDS! Wo geht die Reise hin?

 

Zwei weitere Trends waren in diesem Jahr ganz deutlich spürbar. Zum einen geht der Trend ganz deutlich zu wunderschönen und hoch modernen Retro Modellen.

Retro Fahrzeuge in der Camping Branche, der Trend 2019

Retro und trotzdem super Modern. Ein riesen Trend auf dem Caravan Salon 2018

Bei diesem Thema ist es eigentlich auch ganz egal wo ich hingeschaut habe, ob Womo, Wowa oder Kastenwagen… viele Hersteller haben besonders schöne und neue Modelle im Programm, die aber von außen die Charme alter Zeiten wiederspiegeln.

Das beste Beispiel dazu ist wahrscheinlich der wunderschöne Citroen, der von außen wie ein Oldtimer aussieht, aber von innen auf dem neuesten Stand der Technik steht.

 

Campingtrends 2019 part two… es wird bunt!

Zumindest im Bereich der Kastenwagen und Vans ist dieser Trend ganz, ganz deutlich sichtbar. Hier gibt es wirklich viele wunderschöne Fahrzeuge, die eben nicht mehr im einheits weiß, grau, schwarz erstrahlen.

Schöne Wohnmobile mit Style

Für mich definitiv eines der schönsten Womos der Messe!

 

Deutlich vorsichtiger gehen es allerdings die großen Hersteller der Wohnmobil und Wohnwagen Branche an. Jaaaa, da gibt es z.B. die PEP Reihe von Knaus, die zumindest einen deutlich sichtbaren türkisfarbenen Streifen auf ihre Wohnwagen zaubert und jaaaaa, natürlich gibt es auch immer wieder mal ein Fahrzeug in einem sanften grauton… aber wirklich “knallig” wird es in diesem Bereich selten. Einzige echte Ausnahme stellt eben “mein” wunderschöner feuerroter SMOVE “Flitzer” von Niesmann Bischoff dar. Übrigens… für die ganz mutigen ermöglicht es Niesmann und Bischoff auch die großen Luxusliner in feuerrot erstrahlen zu lassen. Sollte sich ein Leser hier befinden, der so ein Luxus Gefährt in dem Rotton bestellt, bitteeeeeeee sagt mir bescheid, ich würde euer Womo nur zugern mal live sehen.

Die Möglichkeit ein Wohnmobil in so einem Farbton zu kaufen sagt mir zumindest eins… die Ausrede vieler Hersteller, dass man so große Flächen nicht in einem anderen Ton als Weiß herstellen kann, weil die Sonneneinstrahlung und damit verbundenen das Risiko auf Dellen zu stark ist, muss von nun an in die Märchen Schublade verschwinden 😉

Campingtrends 2019 part three … Dachzelt und Tiny Houses

Auch in diesen beiden „Kategorien“ ist auf dem Caravan Salon 2018 ein ERHEBLICHER Zuwachs zu spühren.

Im Freigelände standen nie mehr Tiny Houses oder Mobilheime und wenn es sich nicht gerade um einen Wohnmobil bzw. Kastenwagen oder Wohnwagen Stand handelte, ist mindestens ein Dachzelt auf dem Stand vertreten.

Mittlerweile gibt es sogar Wohnmobilisten die sich nochmal extra ein Dachzelt aufs Womo setzten lassen. Und dabei geht es nicht um die mitreisenden Kinder oder Enkel, nein… es ist einfach cool ein Dachzelt zu besitzen und hin und wieder in selbigen zu schlafen.

Tja… ihr seht, luxus zelten ist so IN wie nie und in dem Fall muss ich schon meinen Hut ziehen, denn ich bin davon überzeugt, dass mein Kollege Thilo als vollzeit Camper (Thilo ist Dachzeltnomade und lebt komplett in seinem Dachzelt 🙂 ) einen RIESIGEN Teil zu diesem Trend beiträgt.

 

Outdoor action ... Dachzelte sind IN wie nie!

Dachzelt – ein riesen Trend auf dem Caravan Salon 2018

 

Campingtrends 2019 und alles was um die Messe herum geschehen ist

 

Als vor einigen Wochen feststand, dass der Caravan Salon Eröffnung Samstag und das Fussball Bundesliga Spiel auf ein und denselben Tag fällt, waren die Sorgen bei den Verantwortlichen schon groß. Aber soweit ich das mitbekommen habe, bzw. Doreen und ich Kommentare über die sozialen Caravan Salon  Medien erhalten haben, blieb das ganz, ganz große Chaos aus. Anscheinend haben unsere Aufrufe doch einige Leute gehört.

Caravan Salon 2018 Besucherrekord

Obwohl mit 248.000 Besuchern ein neuer Rekord erzielt wurde, blieb das ganz große Chaos aus

Ich selbst kann sagen, bis auf zwei negative Kommentare zur Parkplatz und Stellplatzsituation auf der Messe, blieb die ganz große Kritik aus. Was aber auch sicherlich an den vielen, vielen Ordnern lag, welche meiner Meinung nach, die gesamte Messe über einen wirklich guten Job gemacht haben. Ich hatte auch das Gefühl, die Ordner waren in diesem Jahr nochmal deutlich besser gebrieft und wussten genau was Sache ist. Ich selbst musste ja z.B. Dienstagabend die Messe verlassen, war Mittwochvormittag auf der Einschulung meiner Nichte und pünktlich um 14:30 Uhr stand ich schon wieder auf dem Messegelände. Das hätte sicherlich nicht so gut funktioniert, wenn ich nicht die Hilfe der Ordner gehabt hätte.

Davon abgesehen gab es in diesem Jahr zum erstenmal ein vollkommen neues “Food Konzept” auf dem Messestellplatz. Dieses Jahr war es also zum erstenmal so, dass man sich zum einen vorab mit Wertmarken eindecken musste und erst dann konnte man sich an den verschiedenen Ständen verpflegen.

Dazu muss ich nochmal kurz ausholen, denn vielleicht hat der ein oder andere bereits meinen Kommentar in den sozialen Medien auf “Butterbrot geschmiert” bekommen. denn anscheinend sorgte mein Kommentar für einige Aufregung (blöd aber auch, wenn man einfach nicht seine Klappe halten kann 😉 )

Ein sehr großes Caravaning Magazin veröffentlichte einen Tag vor der Messe einen Artikel über die unverschämt hohen Preise der Nahrungsmittel auf dem Caravan Center.

Thema war vor allem die Pommes/Currywurst für satte 7,50 Euro.

Ja, auch ich finde 7,50 Euro für eine Pommes/Currywurst rot/weiß natürlich nicht gerade günstig, ABER…

Es handelte sich um wirklich große Portionen, die Kartoffeln wurden frisch vor Ort geschnitten, die Bratwurst kam aus einem vernünftigen Betrieb und alleine diese Punkte kosten nunmal. Dazu befinden wir uns in DÜSSELDORF auf einer MESSE und nicht in Dortmund an einer kleinen Pommesbude!

Das alles kostet nunmal und da finde ich es vorhersehbar, dass eine große Schale Pommes/ Currywurst auch mal 7,50 Euro kostet, oder die große Schale mit Thai Hühnchen und Reis 9,50 Euro. Ich meine es war doch nie anders… Messe Essen kostet eben immer mehr, genauso wie das öde, schlabberige Brötchen am Flughafen und da finde ich es nicht wirklich fair, wenn ein riesen Magazin genau dazu ein Fass aufmacht.

Das einzige was ich zu diesem ganzen Thema tatsächlich nicht ganz gelungen fand, waren die langen Warteschlangen am Abend. Vielleicht sollte die Messe künftig noch eine weitere Bude mit irgendwelchen Leckereien engagieren. Denn wenn 30 Leute auf ihre frischen Pommes warten, kann das schon eine ganzeeeeeee Weile dauern.

Soviel also dazu….

Und wenn ich schon bei dem Thema “alles was sich um die Messe herum abspielt”  bin, dann muss ich noch kurz die Shuttlebusse ansprechen. Denn das war für mich tatsächlich immer wieder ein Aufreger. Ich weiß, dass die Shuttlebusse nicht direkt von der Messe kommen, sondern von einer Art Subunternehmer oder irgendwas in dieser Richtung.

Aber das Schauspiel welches sich um die Busse herum mehr oder weniger täglich abgespielt hat, ging echt gar nicht!

Messe Düsseldorf 2018

Alles lief eigentlich wirklich gut, nur das Thema Shuttle Busse war echt schwierig.

Einen Tag wartete ich z.B. am Ausgang Nord auf einen Shuttelbus und es tat sich GAR NICHTS!!! Um mich herum standen immer mehr Menschen die mit mir warteten und man merkte deutlich, die Leute waren angefressen.

Nach gut 15 Minuten kam dann endlich ein Bus, fuhr ganz bis ans Ende der sehr langen Haltestelle und es begann das große Rennen. Nach kürzester Zeit war der Bus natürlich bis zum Anschlag gefüllt, so dass ein großteil der wartenden Leute auch weiterhin warten musste… ich auch.

Und wieder tat sich lange nichts, bis endlich ein zweiter Bus kam. Dieser hielt allerdings nicht wie der erste am Ende der Haltestelle, sondern ganz am Beginn der Straße, so das wieder alle Leute zu rennen begannen. Dabei waren die Leute mittlerweile so genervt, dass einige fast Stürzten und direkt vor mir wäre es noch fast zu einer Schlägerei gekommen.

Fazit… auch dieser Bus war innerhalb von Sekunden rappelvoll und ich wartete weiter auf Bus 3.

Wenn das alles ein Einzelfall gewesen wäre, dann würde ich dazu sicherlich nicht sagen, aber leider hatte ich fast täglich irgendwelche Schwierigkeiten mit den Shuttlebussen.

Wenn ich einen Fahrer frage ob er zum Eingang Nord fährt, er mir dieses bestätigt und dann doch an dem Eingang vorbei fährt, kommt das eben nicht gut und auch der Start in den Tag ist nicht besonders schön, wenn Menschenmassen kopfschüttelnd an den Haltestellen warten.

Die Omi im Caravan Center. Ach übrigens… ich hatte, obwohl ich unter den Bäumen stand, super TV empfang. Die anderen um mich herum nicht! Selbst die Luxus-Liner! Ein HOCH auf die ALDEN Qualität!

Wer von euch schonmal auf dem Caravan Salon war weiß, bei den Haltestellen am Caravan Center handelt es sich um eine lange, gerade Straße und alle paar Hundert Meter gibt es eine Haltestelle. Jeden Morgen dasselbe spiel…

An den Haltestellen 1-4  stehen Menschenmassen, aber zum Teil 3-4 Shuttlebusse bleiben hintereinander an Haltestelle 1 stehen, bis auch der letzte Besucher sein Wohnmobil verschlossen hat und zur Haltestelle getippelt ist. Danach sind die Busse ab der ersten Haltestelle so voll das nichts mehr geht und weil die Busse so voll sind, fahren sie an allen anderen Haltestellen vorbei.  Es kommt der nächste Bus, dieser bleibt wieder minutenlang an der ersten Haltestelle stehen bis nichts mehr geht und er fährt wieder an allen anderen Haltestellen vorbei!

Und das Spielchen lief so jeden Tag bis zum geht nicht mehr… zum Teil stand ich morgens früh zusammen mit den Ausstellern 40 Minuten an der Haltestelle. Wer da pünktlich um 9 an der Messe sein möchte, um die erste ruhige Stunde zu nutzen, hat ein Problem.

Davon abgesehen gab es tatsächlich auch Busfahrer die sich augenscheinlich auf dem Messegelände gar nicht auskannten und UNGELOGEN drei Runden über die Messe drehte, bis er die Ausfahrt fand. Es gab Fahrer die sich lauthals minutenlang über die Ordner aufregen und dabei an den Haltestellen vorbei düsten, es gab Fahrten auf denen die Leute die saßen sich kaum in den Sitzen halten konnten, weil der Fahrer dachte er sei auf dem Nürburgring und es gab viele Tage, an denen 3-4 Busse direkt hintereinander fuhren, weil es keiner auf die Reihe bekommen hat, die verschiedenen Haltestellen zu unterschiedlichen Zeiten anzufahren.

Sorry… vielleicht langweile ich euch gerade, aber das Thema Shuttlebusse war die gesamten 12 Tage eine echt nervige Angelegenheit!

 

Campingtrends 2019 und was macht eigentlich der Camping Boom?

 

Tja ihr Lieben, wer gedacht hat, langsam müsste es auf dem Campingmarkt doch ruhiger werden… sorry, damit liegt ihr leider absolut falsch! Der Camping Boom geht weiter… vor allem in den Bereichen Kastenwagen, Wohnmobil, Dachzelt und Tiny Houses. 

Obwohl bereits in den vergangenen Jahren JEDER Rekord gebrochen wurde, sind die Zahlen des ersten Halbjahres 2018 nochmal besser als je zuvor!

Camping Boom 2019

Daten, Zahlen, Fakten… die Eröffnungspressekonferenz beim Caravan Salon 2018

Es bleibt dabei… die Stellplätze und Campingplätze in Europa werden voller und voller und durch die Massen an camper wird auch das frei stehen nicht unbedingt einfacher. Mehr zum Thema Camping Boom und meine einstellung zu dem ganzen Thema könnt ihr hier nachlesen: Probleme durch den Camping Boom

 

Als Beleg, hier noch einige Zahlen die den stetigen Camping Boom belegen:

 

Umsätze der deutschen Caravaning Branche im ersten Halbjahr 2018 in MILLIARDEN  Euro und der Vergleich zum selben Zeitraum in 2017:

 

    • Gebrauchtwagen:  1,91 Milliarden Euro,  das ist ein plus von 15,3% in Vergleich zu 2017
    • Neuwagen: 3,49 Milliarden Euro, Plus von 12% zu 2017
    • Ausrüstung: 0,48 Milliarden Euro, plus von 7,6 % zu 2017

 

Insgesamt liegt der Umsatz der Caravaning Branche im ersten Halbjahr 2018 insgesamt bei 5,88 MILLIARDEN Euro, das sind insgesamt 12,7% mehr als im Vergleich zu 2017 selber Zeitraum.

 

Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa, 1. Halbjahr 2018

 

  • 80.343 Wohnmobile … plus von 12,8%
  • 46.014 Wohnwagen …. minus von 2,2 %

 

Export deutscher Freizeitfahrzeuge im 1.Halbjahr 2018 & 1. Halbjahr 2017

 

  • Wohnwagen: 11,357 in 2018 – 11,365 in 2017 – Minus von 0,1%
  • Reisemobile: 18,777  in 2018 – 15,866 in 2017 – Plus von 18,3%
  • Freizeitfahrzeuge: 30,134 in 2018 – 27,231 in 2017 – Plus von 10,7%

 

Camping Trends 2019 … Gerüchteküche vom Caravan Salon

 

Solche riesige Messe sind natürlich auch immer der perfekte Ort für die Gerüchteküche und soviel kann ich sagen, aktuell ist so einiges hinter den Kulissen los.

Für das wohl größte Gemurmel sorgte in diesem Jahr die Hymer Gruppe, von der man hört, dass sich a) an die Börse gehen, b) an einen US Investor verkauft wurden oder c) beides zutrifft und der US Investor mit Hymer an die Börse geht.

Die aktuellen Börsen News bestätigen wohl das, was man sich hinter vorgehaltener Hand schon zugeflüstert hat, siehe hier: Börsennachricht – Hymer denkt über Börsengang nach 

Ganz blöd wird es nur, wenn die Gerüchte stimmen, dass einige der Untergruppen von Hymer nicht mit übernommen wurden. Anscheinend ist es so, dass einige Hersteller die zur Hymer Gruppe gehören nicht so gute Zahlen schreiben wie andere und wenn es stimmen sollte, dass diese Firmen von der Übernahme ausgeschlossen wurden, bleibt natürlich die Frage… was passiert mit den Fahrzeugen und vor allem den Angestellten???

 

24 Stunden Job Blogger

Immer am Ball bleiben und mal schnell die Nachrichten checken 😉

Tjaaaa und wie das immer so im Leben ist, wenn ein Markt so extrem boomt wie der Camping Markt, wollen natürlich auch andere Firmen und Personen ein Stück des Kuchens abbekommen. In diesem Fall betrifft dies auch uns Blogger und wir sind alle seeeehr gespannt, was da in den kommenden Monaten auf uns zukommt. Augenscheinlich ist es so, dass es einige “Promis” gibt, die demnächst mit ihrem eigenen Camping und vanlife Blog starten wollen.

Auch wenn ich hier ja eigentlich immer schreibe was ich denke, halte ich mich bei dem Punkt einfach mal bewusst zurück, auch wenn ich ultra gerne mehr dazu schreiben würde.

Sorry aber… mit jedem weiteren Wort würde ich wohl

  1. Werbung für meine zukünftige direkte “Konkurrenz” machen
  2. könnte ich wie ein “schlechter Verlierer” klingen …. und
  3. bleibt es abzuwarten was da wirklich auf uns zukommt.

 

Zum Schluss kann ich auf jeden Fall so viel sagen… in den kommenden Wochen werden definitiv neue Portale an dem Markt stürmen die von milliardenschweren Unternehmen gesteuert werden und wir kleinen Camping Blogger stehen vor der schwierigen Frage… sollen wir für diese neuen Seiten arbeiten um “dabei zu sein”? Können wir Blogger von den riesigen Portalen profitieren und sollen wir diese Webseiten mit ECHTEN Camping Erlebnissen füllen, denn eines steht fest… auch wenn ganze Abteilungen an den Seiten arbeiten, gibt es doch so gut wie keine echten Camper unter den Mitarbeitern. Oder sollen wir die Zusammenarbeit nicht eingehen weil wir denken die Leute da draußen werden früher oder später den Unterschied zwischen echten Erlebnissen und normaler journalistischer arbeit bemerken? Kann daraus überhaupt eine WIN-WIN Situation entstehen? Oder müssen wir es einfach als “Job sehen” der Geld bringt und was auf unseren eigenen Seiten läuft, ist eh etwas ganz anderes?

Die Frage ist tatsächlich nicht leicht zu beantworten, ich bin mir selber absolut noch nicht sicher wohin der Weg gehen soll und ich denke wir können alle gespannt sein, was sich in der online Camping Welt in den kommenden Wochen und Monaten verändern wird.

 

Camping Trends 2019… und wie war die Messe für mich ganz persönlich?

 

Es war ja nun die erste Messe, auf der ich zusammen mit Doreen für den Caravan Salon gearbeitet habe und ich muss ehrlich sagen, ich habe in den letzten 12 Tagen extrem viel dazugelernt.

Campingblogger bei der Arbeit

Doreen im Interview

Allein wenn ich an das Interview mit dem Youtube Bike Star Danny MacAskill denke. Dass er und sein Management wenig Zeit für ein Interview hat war mir vorher klar… wie das alles dann aber genau ablief, das war schon neu für mich. Aufstellen dieser Sponsorenwand, ein genauer Time Slot, 3 vorher abgesprochenen Fragen, ein Selfie und weg!

Spannend… aber auch echt ungewohnt.

 

Dann gab es noch die Interviews in der Starter Welt…

 

Uhhhhh, frei reden mit Mikro… ääähmmm, ähhhhmmm, ähhhhmmm…. und das schlimmste ist eigentlich, dass mir IMMER wenn ich vor mehr als 3 Leuten reden muss irgendwann die Luft weg bleibt. Das kostet mich also ECHT überwindung. Aber auch auf diesem Gebiet bin ich wieder um einige Erfahrungen reicher und ich konnte auf jeden Fall deutlich merken, dass mir die ganze Aktion von mal zu mal leichter viel. Tjaaaa, selbst beim Reden schwingen ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen 🙂

Ach und dann gab es ja auch noch die Dreharbeiten mit Alden ganz zu beginn der Messe. Auch wieder so ein spannender Tag, der dank des ganzen Teams auch super viel Spaß gemacht hat.

 

12 Tage Caravan Salon, 12 Tage Camping Trends 2019, 12 Tage und Nächte sehen und gesehen werden.

 

Campingtrends 2019

Campingtrends 2019 Dein Pin zum Artikel

Es war eine sooooooo schöne Zeit, auch wenn ich die ersten Flieger morgens um 6 Uhr regelmäßig verflucht habe, spätestens um 10:30 Uhr dachte “autsch meine Füße” und mich immer wieder überwinden musste von dem Blog zu erzählen (aaaach ehrlich, Leute ansprechen und erklären was ich so mache, das fällt mir auch nach der 3. Messe noch schwer)  war es dennoch eine tolle Zeit.

Vielen Dank an Doreen für ihren Mut, ihre vielen klaren Worte, die ich mich im Leben nicht getraut hätte zu sagen  und vor allem VIELEN DANK für Deine Geduld, wenn ich mal wieder die kleinen Dinge des Lebens nicht gecheckt habe. 🙂

Vielen Dank an Nadia und Kathi für die Unterstützung und die schöne Zeit, ich hoffe wir bleiben in Kontakt.

Und als letztes… 1000 DANK an die fleißigen Bienchen vom Pressezentrum, an die besonders sympathischen Angestellten der Firmen Airstream, Frankia, Knaus und Niesmann Bischoff. DANKE an das gesamte ALDEN Team für die herzlichen Gespräche und die Verpflegung , ihr seid die besten!

DANKE an die Verantwortlichen von ACSI und dem DOLDEMEDIEN Verlag für den super Kontakt, DANKE an Kostya vom Traumtouren Kino für die Extraportion Zeit, DANKE an die Verantwortlichen der Aktion “Deutschlands bester Reisemobilist” für die tolle Aktion… das hat echt Spaß gemacht. DANKE an das Team von Westfalia, PinCamp, Kompanja und dem Camper Van Summer Meeting für den schönen Abend. DANKE an das Team der Messe Düsseldorf für das Blogger Meeting und eure Unterstützung vor und während der Messe und 1000 DANK an die Firma Knaus Tabbert die nicht nur Reisemobile und Wohnwagen bauen können, sondern auch den besten Latte Macchiato der gesamten Messe zaubern! 😉

Und ganz zum Schluss… DANKE an alle Besucher der Vorträge, DANKE für die lieben Mitteilungen der C.S. Tickets Gewinner und DANKE Milla, dass Du 12 Tage Caravan Salon Stress mit mir durchgezogen hast.

Soooo, ich hoffe ich habe niemanden vergessen und nach 1,5 Tagen Pause kann ich mit reinem Herzen sagen… ich freue mich schon jetzt auf den Caravan Salon 2019!

Bleibt gesund

Eure

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Denn dieses Jahr läuft der Caravan Salon auch für mich zum aller ersten mal etwas „anders“. Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen, bereits seit einigen Monaten arbeite ich zusammen mit Doreen von She is on the Road again für den Caravan Salon und wir betreuen zudem den Messe Instagram Account. Das ist natürlich super und gerade jetzt auf der Messe macht der Job ganz viel Spaß, aber dadurch stehen doch noch einige Termine mehr an, so dass die Messetage und Abende lang werden 🙂

Aber gut… keine Müdigkeit vorschützen…. natürlich habe ich in den vergangenen Tagen das ein oder andere Messehighlight erlebt und gesehen, so dass ich euch hoffentlich einige interessante Themen vorstellen kann.

Isas Caravan Salon Highlights der ersten Tage….

Thema Wohnmobile!

Mein ganz persönliches Womo Highlight steht in Halle 5 bei Niesmann und Bischoff und erstrahlt in einem wunderschönen Feuerrot!

 

Schöne Wohnmobile mit Style

Für mich definitiv eines der schönsten Womos der Messe!

 

Bei dem  Niesmann und Bischoff Smove 6.9 Q handelt es sich um ein Wohnmobil aus der Luxus Klasse welches dennoch PERFEKT für mich als Alleinreisende geeigent wäre. „Trotz“ teilintegrierten Modell bietet der Smove super viel Platz im „Sitzbereich“ (was für mich ja immer wieder ein ganz, ganz wichtiger Punkt ist) , er hat einen trennbaren Schlafbereich, eine schöne Küche und ein ordentliches „Raumbad“. Ich bin ja eigentlich bekennder Fan von Alkoven Mobilen aber der Smove, hmmmmmmmm…. der gefällt mir schon richtig, richtig gut!!!!

Mal ganz abgesehen von der LEUCHTENDEN Farbe!!! Ich meine, dass einige Hersteller nicht mehr nur in rein weiß produzieren, ist ja bereits seit einigen Jahren üblich (gerade im Bereich der Kastenwagen), aber so ein super schönes Rot habe ich noch nicht gesehen. Selbst das VW Bulli Rot ist bei weitem nicht so schön wie dieses.

Kleines extra Detail… die großen Wohnmobile von Niesmann Bischoff können ab 2019 auch in diesem Farbton geliefert werden.

 

Niesmann Bischoff Smove innen

Der Sitzbereich im feuerroten Flitzer von Niesmann Bischoff

 

Hier noch ein paar Fakten zum Niesmann und Bischoff SMOVE 6.9Q (natürlich gibt es ungefähr ALLES was ihr euch nur wünschen könnt als Sonderausstattung zum extra Bestellen) :

  • max. Gewicht 3,5t bzw. 3,85t & 4,5t
  • 6,93m lang
  • auf Fiat Ducato
  • Euro 6
  • Preis: 79.920 Euro

 

Womo Highlight Nr 2: Der „kleinste“ Phönix  aller Zeiten

Auch Phönix hat, wenn auch etwas versteckt, ein Messehighlight auf dem Stand, den PhöniX Midi-Alkoven 6500 RSL

 

Phönix Wohnmobil für Alleinfahrer

Der kleine Phönix von außen… den würde ich nehmen wenn ich müsste 🙂

 

Ein komplettes luxus Mobil auf nichtmal 7 Metern mit einer schnuckeligen Rundsitzgruppe im Heck, Längsbetten im Alkoven, getrenntem Fahrerraum, Raumbad und relativ großer Küche. Also eigentlich hat der kleine Phönix alles was auch seine „großen Brüder“ haben, nur dass er eben unter 7 Meter lang ist. Ich finde dieses Womo ist für Alleinreisende PERFEKT und für Paare sehr gut geeigent. Durch die vergleichsweise geringe Länge ist die Rundsitzgruppe im Heck nicht so groß wie in anderen Phönix Wohnmobillen. Für eine Person mit Hund eigent sie sich aber super und auch zwei Personen können sich ganz entspannt in der Sitzecke fletzten.

Im Grunde ist es auch möglich aus der Sitzecke ein zweites, großes Bett zu gestalten, so dass z.B. die Enkelkinder mit on Tour gehen können. Allgemein ist dieser Phönix aber eher ein Ein- bis Zwei Personen Womo, bei mehr Personen wird es dauerhaft schon relativ eng in der Sitzecke.

 

Wohnmobil mit Rundsitzgruppe

Die Sitzecke ist im Vergleich zu den anderen klein, aber für 1-2 Personen aasabsolut ausreichend.

 

Noch ein paar Fakten zum Phönix Midi Alkoven 6500 RSL:

  • zl. Ggw: 5.2 t
  • 6,95m Länge
  • auf IVECO Daily
  • Euro 6
  • Doppelboden
  • 156 PS oder 205 PS
  • Preis: 126.400 Euro

 

Isas Caravan Salon Highlights … Wohnwagen

Natürlich gibt es viele tolle Wohnwagen hier auf der Messe, aber wenn ich dieses Thema schon anspreche, sorry… aber dann MUSS ich euch den Airstrream zeigen! Diese Wohnwagen sind einfach etwas GANZ, GANZ besonderes! Hier auf der Messe stehen zwei verschiedene Modelle, ein etwas größerer Caravan und ein Airstream in der „Tommy Bahia spezial Edition“

 

Airstream Wohnwagen kaufen

Tommy Bahia, die spezial Edition von Airstream im Karibik Look

 

Auch wenn die Sonderedition etwas ganz exklusives ist, gefällt mir persönlich der „normale“ Airstream noch etwas besser, aaaaber das ist ja Geschmackssache. Auf jeden Fall sind diese Wohnwagen schlichtweg besonders und werden es wohl auch immer bleiben. So stylish, einfallsreich, speziell und zudem von einem unfassbaren HYPE umgeben, da kommt leider aktuell keine „Weißware“ mit. Speziell ist sicherlich auch der Preis… ein Wohnwagen für über 120.000 Euro…. da muss man schon Mc Dreamy sein, um sich so ein Schmuckstück leisten zu können. Dennoch gilt für mich…. deffinitiv SCHOCKVERLIEBT!!!! Wenn ihr hier auf der Messe seit, UNBEDINGT anschauen, Halle 5!

 

Airstream innen

Der Airstream ist nicht nur von außen ein Hingucker… auch von innen ist er einfach schön!

Isa’s Caravan Salon Highlights … Kastenwagen

In diesem Fall muss ich euch  den neuen VW Grand California auf Crafter vorstellen.

 

VW Craftr auf dem Caravan Salon 2018

Der VW Crafter  mit Panoramadach und vielen stylischen Details.

 

Ein großes Hochdach, eine riesige Liegefläche mit Längsbetten (dank kleinem „Erker“), Sitzbereich und Nasszelle. Tja, was soll ich sagen, von außen sieht der Crafter extrem stylish aus, von innen ist er hochmodern und endlich geht das erste Wohnmobil komplett von VW auf Crafter Basis in die Serienherstellung. Durch das „super Hochdach“ kommt der Crafter auf eine Stehhöhe von 2,02 Meter und ist somit auch für langen Menschen optimal zu nutzen. Aber durch das spezielle Hochdach ergibt sich nicht nur eine besonders hohe Stehhöhe, durch den Überbau entsteht auch ein Alkoven in dem Kinder und Jugendliche schlafen können (1,72 lang/ 1,32 breit) . Mir hat ganz, ganz besonders gut das riesige Panorama Fenster im Dach gefallen. Dadurch kommt tagsüber extrem viel Licht in den Kastenwagen und Abends kann man die Sterne beobachten. Wie sich dieses riesige Fenster allerdings auf die Wärme im inneren des Fahrzeugs auswirkt, konnte mir leider niemand sagen. Gut… aber vielleicht gibt es auch gerade aus diesem Gerund eine extra Dachklimaanlage 🙂

Der VW Crafter XXL ist für mich wie „ein Zauberwürfel der Kastenwagen Industrie“... hier kann man etwas wegklappen, dort kann man etwas vorziehen, hier ein Sitztplatz, da eine Liegefläche… es gibt einfach unzählige Varianten um das Fahrzeug im Alltag optimal zu nutzen. Die Liegefläche lässt sich umklappen um sie zu vergrößern, das Bad lässt sich schwenken um den Duschbereich nutzen zu können, an der Küche lassen sich Einzelteile vorziehen um Ablageflächen zu bilden… es gibt also echt UNZÄHLIGE Varianten für jede Alltragssituation. Klar ist wohl, dass VW diesen Kastenwagen mit verschiedensten Assistenzsysthemen usw. ausstatten kann, um die Sicherheit und das Fahrgefühl zu erhöhen.  Zudem verspricht VW, dass es den Crafter nicht nur in dem bisherigen weiß/grau geben wird, sondern auch in der „typischen“ VW zwei farben Lackierung, es wird also bunt auf den Strassen und Stellplätzen.

 

VW Crafter XXL auf dem Caravan Salon 2018

Der VW Crafter von innen

 

Noch einige Fakten zum VW Crafter XXL

  • gibt es in 2 Versionen 3t oder 3,5t zl.Ggw.
  • 6,23 Länge
  • 2,90 Höhe (passt also nicht mehr in Tiefgaragen)
  • 2,42 komplett Breite (mit Außenspiegel)
  • 177 PS
  • Allrad
  • weiteres Highlight, die Flügeltüren sind so gestaltet, dass man die Campingmöbel direkt in den Türen verstauen kann.
  • PREIS: Eine richtige Preissaussage ist leider von VW noch nicht gegeben. Der Crafter kommt 2019 auf den Markt und im Netz steht auf wenigen Seiten ein Grundpreis von 60.000 Euro. Ich kann mir aber persönlich kaum vorstellen, dass der Crafter XXL so „günstig“ zu bekommen sein wird, darum bleibt aktuell nur die Devise… abwarten!!!!

 

Isas Caravan Salon Highlights …. innovative Hersteller

Hier auf dem Caravan Salon gibt es natürlich UNZÄHLIGE kleine, innovative Hersteller. Egal ob im Bereich der Kastenwagen, der Pick Ups und Dachzelte oder Wohwagen überall gibt es kleine Start Up’s die sich mit einer besonderen Idee vorstellen. Dabei gehen die Ideen weit auseinander. So gibt es hier z.B. einen Hersteller von kleinen Wohnwagen die bewusst ganz extrem leicht und „ökologisch wertvoll“ gebaut werden, genau so gibt es aber auch Hersteller die in die komplett andere Richtung tendieren und z.B. riesengroße offroad Monster bauen. Da es mir unmöglich ist, euch diese ganzen kleinen Aussteller vorzustellen, habe ich mich bei diesem Themenpunkt bewusst an die großen Hersteller gehalten und mich bei diesen nach innovativen Ideen umgeschaut.

 

Van TI der Kastenwagen Womo Effekt

Der neue Van TI von Knaus… außen Womo innen Kastenwagen oder andersherum ? 😉

 

Dabei ist mir als erstes natürlich der KNAUS VAN TI aufgefallen. Ein vollwertiges Wohnmobil mit den „Ausmaßen“ deines Kastenwagens. Sicherlich eine interessante Idee und ich finde es natürlich sehr gut, dass es überhaupt mal Hersteller gibt, die etwas wirklich neues anbieten, mir ganz persönlich gefällt der VAN TI aber nicht sooooooo gut. Oder anders gesagt… an den üblichen Kastenwagen stört mich ja vor allem das winzige Raumgefühl. Wenn ich beim kochen schon mit dem Poppes in der Dusche stehen muss, dann ist das einfach nicht mein Ding.(Ganz persönliche Meinung) Da der Van TI von Knaus ja nunmal nur die Breite eines Kastenwagens hat, habe ich dort eben auch genau das selbe Problem wie in den üblichen Kastenwagen, der Durchgang zur Küche, Bad oder Bett ist eben etrem schmal. Wenn ihr euch aber für einen Kastenwagen interessiert, dann solltet ihr euch den VAN TI von Knaus vielleicht doch einfach mal näher ansehen… vielleicht ist es ja genau DAS was ihr euch schon immer gewünscht habt.

 

Hubbett mit System

Hier ist das doppelte Hubbett nochmal über dem Sitzbereich (natürlich in diesem Fall nicht ganz ausgefahren)

Innovative Hersteller Part 2 – Challenger

Ehrlich gesagt bin ich nur durch Zufall durch die Reihen des Herstellers Challenger geschlendet, war dann aber um so überraschter! Bei Challenger gibt es gleich zwei neue Ideen, die ich erstaunlich gut finde.

 

Zum einen bietet Challenger ab sofort Wohnmobile mit einem sogenannten „smart Lounge System“ an, dieses wurde hier auf dem Caravan Salon auch erstmals als „Weltneuheit“ vorgestellt. Smart Lounge bedeutet in diesem Fall, dass ihr im Sitzbereich des Womos rechts neben der Tür eine kleine Längsbank habt. Diese könnt ihr aber entweder komplett weg klappen so dass viel Platz (z.B. für ein Hundekörbchen) entsteht, oder ihr klappt die komplette Bank so um, dass ein weiterer Sitz in Fahrtrichtung entsteht.

Davon abgesehen bietet Challenger auch ein doppeltes Hubbett an, welches ich für Familien natürlich super klasse finde. Je nach  Aufbau haben die Kids z.B. die Möglichkeit im Heck des Womos dank zweier kleiner Sitzplätze und Tisch ihre Kinderecke zu eröffnen und abends kann man dann an selber Stelle das doppelte Hubbett herunter ziehen. Klar…. sicher nichts was man als Alleinfahrer dringend benötigt, aber für Familien ist diese Technik durchaus ganz cool.

 

Isas Caravan Salon Highlights – ganz persönlich

Mal ganz abgesehen von den vielen Ausstellern und Fahrzeugen gab es für mich in den vergangenen Tagen drei ganz persönliche Messe Highlights.

 

Danny Mc Askill

Da sind wir mit dem Radel Star. Ein super netter Typ… nur ein bisschen klein 😉

Punkt 1…  das Interview mit Danny McAskill

Für den Caravan Salon durften Doreen und ich den BMX, Mountenbike, Trick-Radel-Gott Danny McAskill intervieen. Danny und sein Team waren vergangenes Wochenede als Teil der drop and rock Tour auf der Messe zugast und ich kann euch sagen, vorher ging uns beiden der Poppes ganz schön auf Grundeis. Nicht weil wir wegen dieses Radsport Stars so aufgeregt waren, viel eher ging es darum, dass wir das Interview auf englisch halten mussten und wir vorab nicht sicher wussten, wie stark der Slang des „Herrn Askill“ so seien würde. Ganz nach dem Motto… Wat hatta gesacht? Aber zum Glück hat das alles gut funktioniert und nach wenigen Minuten war unsere Zeit auch schon wieder beendet.

 

Drop and roll Tour - Danny Mc Askill

Kurz bevor die Show begann…

 

Punkt 2… Werbespotts für ALDEN

 

Werbedreh für Alden auf dem Caravan Salon 2018

Naaaaa… alles im Kasten???

Direkt Freitagmorgen um 8:30 Uhr ging es auch schon los, da standen schon die ALDEN Jungs samt Kamerateam vor dem Womo. Eigentlich ja so gar nicht meine Zeit und schon erst recht nicht um längere Sätze frei über diem Lippen zu bringen 🙂 Aber… bevor der erste dicke Regenguss kam, hatten wir den „Start in den Tag“ auch schon fertig gedreht und es konnte weiter zur Messe gehen.

Auf dem Messegelände angekommen, bestand der ganze Tag aus Pressekonferenzen und Verabredungen zum Videodreh und als wir um 18 Uhr zurück zur Omi kamen, freute sich Milla schon wie verrückt uns wieder zu sehen.

Die ersten kurzen Videos sind auch bereits fertig, die verlinke ich euch dann mal 🙂 Allerdings… ihr wisst die DSGVO…. wenn ihr auf eines der folgenden Videos klickt, werdet ihr zu Youtube weitergeleitet. Dazu werden Cookies gesetzt und auf der Youtube Seite gelten die Bestimmungen der Youtube Video Plattform.

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https://www.youtube.com/watch?v=nAqi1DpGRtE

 

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https://www.youtube.com/watch?v=AhmaxriVReY

 

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https://www.youtube.com/watch?v=kivtKxXXbtM

 

Vorträge in der Caravan Salon Starter Welt

Ich wurde ja von der Messe gebucht einige Vorträge/Interviews in der Caravan Salon Starter Welt zu geben. Ich weiß zwar schon aus den Vorjahren (auch wenn ich da selber nie gesprochen habe) dass bei diesen Vorträgen nie so richtig viel los ist und dennoch ist es ja irgendwie aufregend… naja, zumindest für mich. Wobei ich mir selbst noch nicht so sicher bin was schlimmer ist, vor einem „vollen Haus“ über Camping Themen zu erzählen, oder für so ein Interview gebucht zu werden und niemand hört zu… beides irgendwie doof!

Vor zwei Jahren war ich bereits zu einem „Runden Tisch“ in der Starter Welt und damals war es tatsächlich so, dass da NIEMAND saß außer ein paar andere Blogger. Gut, dazu muß ich allerdings auch sagen, damals waren es draußen 30 Grad, in der Halle 40 Grad und zudem fand der Runde Tisch um 17 Uhr statt. Da hat niemand mehr Lust in einer viel zu heißen Halle zu hocken.

Wie auch immer… ich war auf jeden Fall ganz froh, nachdem zumindest 20-30 Leute vor mir saßen und ich das ganze auch halbwegs ordentlich über die Lippen bekommen haben.  Wieder eine neue Erfahrung mehr!

 

IsasWomo Camping Vorträge

Was hat sie gesagt???? 🙂

 

Isas Caravan Salon Highlights …. die Pressekonferenzen

Vor allem am Freitag (Fachbesuchertag) fand die Caravan Salon PK sowie die Pressekonferenzen der großen Hersteller statt und da und alle ja das Thema Campüing Boom beschäftigt, haben Doreen und ich natürlich die Ohren gespitzt, als es jeweils zum Thema Zahlen, Daten und Fakten kam.

Tja ihr Lieben… wenn ihr gehofft habt, das der Camping Bomm so langsam nachlässt, dann kann ich euch nur sagen… da habt ihr euch aber SCHWER VERTAN!!!!

Das die vergangenen Jahre bereits alle Rekorde übertroffen haben, ist euch sicherlich bekannt. Dennoch ist es so, dass alleine im ersten Halbjahr 2018 nochmal 12 % mehr Fahrzeuge neu angemeldet wurden, als im Jahr 2017 zur selben Zeit. Es ist einfach extrem, was in der gesamten Branche seit Jahren passiert.

Knaus Tabbert z.B. rechnet mit einem Umsatz von 940 Mio in 2018! Durch den Neubau eines neuen Werkes erlebt Knaus im vergangenen Jahr einen Wachstum von 23% , was genau bedeutet… insgesamt wurden 29760 Camper verkauft. Davon 8920 Womos, 5.300 Kastenwagen und satte 15540 Wohnwagen, was immerhin einen Marktanteil von 22,1 % ausmacht.

Der Campingboom läuft UNGEBROCHEN!!!! 

 

Isas Caravan Salon Highlights…. die Aufreger der ersten Messetage

Auch wenn die Messe erst 4 Tage alt ist …. jaaaaaa es gab schon wieder den ein oder anderen kleinen Aufreger 🙂

Aktuell bin ich ja viel mit Doreen zusammen auf der Messe unterwegs und wir können uns beide nur wundern, was so mancher Verkäufer   für einen Umgang pflegt! Bitte versteht mich nicht falsch…. es geht nicht um eine „Sonderbehandlung“ , weil wir hier mit unseren Presseschildern herum laufen, aber….

Für Aussteller und die Presse sind die Hallen jeden Tag bereits eine Stunde vor dem offiziellen Messebeginn geöffnet und diese Stunde ist z.B. für uns auch super wichtig, denn sobald die Hallen offiziell öffnen, strömen die Massen und ein halbwegs ordentliches Foto oder gar ein vernünftiges Gespräch ist nur schwer möglich. Also stehen wir früh auf und sind jeden Tag spätestens um 9 Uhr auf der Messe. Einer meiner ersten Wege ging gestern zum Stand von Challenger um das doppelte Hubbett zu fotografieren. Das Bett war aber nicht ausgeklappt und da man dazu einen Schlüssel benötigt, musste ich mir also einen Verkäufer suchen.

Ich bin also quer über den riesigen Stand gerannt, habe dann endlich irgendo in einer Ecke einige Verkäufer gefunden, habe mich ordentlich samt Presseband vorgestellt, mein „Problerm geschildert“ und was bekam ich zur Antwort… Neeee, suchen sie sich mal jemand anderen, ich geh jetzt rauchen.

Waaaaas???

Den ersten „Kontakt“ konnte ich nicht wechseln, also habe ich mir einen anderen Kollegen gesucht, mich wieder vorgestellt usw… was bekam ich zur Antwort: Nee, suchen sie sich mal jemand anderen, ich geh jetzt zu meinem Kollegen, der ist gerade rauchen!

Lange Rede kurzer Sinn… die 3. Person musste erstmal zum Klo, die vierte Person musste eine andere Person schulen, aber der 5 Verkäufer, mittlerweile war es kurz vor 10 Uhr, konnte dann tatsächlich mit mir zu dem Womo gehen und das Hubbett ein Stück runter lassen! Die ganze Aktion hat vielleicht… 30 Sekunden gedauert!

Ähnliches  Spielchen bei Hobby! Dort gab es die Probleme mit einem Verkäufer der ja bereits 30 Jahre für Hobby arbeitet und total frech wurde, weil er der Meinung war, das von mir beschriebene Modell gäbe es bei Hobby nicht! Resultat… das kleine „dumme“ Presse-Blogger Blondchen hatte recht, natürlich gab es das von mir beschriebene Modell, der Typ hatte schlichtweg keine Ahnung. Bis das aber so eindeutig klar wurde, konnte ich mir erstmal 10 Minuten missmutiges und bösartiges Geschwätz anhören!

Ähnliches haben wir auch noch bei Phönix am Fachbesuchertag erlebt. Da war es allerdings so, dass sich Doreen einen Phönix ansehen wollte (sie fährt ja selbst einen Phönix), alle Fahrzeuge verschlossen bzw. abgesperrt waren und wir ewig auf der Suche nach Standpersonal waren. Als wir dann endlich in einem Fahrzeug eine Dame gefunden hatten, die gerade eindeutig privat telefoniert hat und sie nur fragen wollten, ob es vielleicht gleich möglich sei für den Caravan Salon Instagram Kanal ein Foto zu knipsen, wurden wir als beschimpft… weil es anscheined dreist war, sie während ihres privaten Gesprächs zu stören!

Also Leute jetzt mal ehrlich… wie gesagt, es geht nicht darum, dass wir Zucker in den …. gepustet bekommen möchten!!!! Wir stellen uns IMMER höflich vor, fragen freundlich und NATÜRLICH warten wir auch ganz normal ab, wenn ein Verkäufer gerade in einem Kundegespräch ist.

Aber… hier geht es darum, dass all diese Firmen dicke, fette KOSTENLOSE Werbung erhalten, wenn wir die Fahrzeuge auf dem Messekanal vorstellen. Ähnliches gilt, wenn wir als Blogger unterwegs sind. Hallo… wenn selbst Hymer seine Pressekonferenz damit beginnt verschiedene Instagram Begriffe vorzustellen, dann sollte doch ganz, ganz langsam auch in das hinterletzte Hirn gelangt sein, dass Blogger, Influenzer oder Markenbotschfter nichts böses sind!

Mein Gott, nur weil man mit uns Kontakte schließt und im Smalltalk Visitenkarten tauscht, heißt das doch noch lange nicht, dass ihr uns direkt bezahlen sollt!!!! Ja, natürlich geht es iiiirgendwann auch mal um das Thema Geld, aber doch auch erst dann, wenn für uns beide ein Win-Win Situation entsteht und ganz sicher nicht direkt auf der Messe am Stand. Bis dahin gibt es doch genügend Zeit sich erstmal zu beschnuppern. Wenn ich für mich und meine Kollegen spreche, dann kann aich außerdem mit aller bestem Gewissen sagen, das wir ALLE immer wieder mit Firmen zusammenarbeiten, bei denen das Finanzielle relativ weit nach hinten gestellt wird.

Ok ich kann verstehen, dass Firmen auch mal von dem ein oder anderen Blogger genervt sein können, wie in jedem anderen Bereich, gibt es natürlich auch bei uns schwarze Schafe. Aber es gibt auch immer mehr Leute die wirklich gut und fair arbeiten. In anderen Bereichen wie z.B. im Van oder Offroad Bereich sind gerade die kleinen Hersteller uns Bloggern gegenüber viel offener… ich würde mich also echt freuen, wenn dies auch mal bei den großen Herstellern so funktionieren würde!

Von diesen ganz persönlichen Problemchen haben wir insgesamt festgesttelt, das es dieses Jahr wenige echte Neuerungen in der Branche gibt. Immer wieder wurden auf den verschiedenen PK’s Dinge vorgestellt bei denen Doreen und ich dachten, na das gibt es doch schon eeeewig! So wurde z.B. die Trenntür zwischen Wohn und Schlafbereich bei einem großen Hersteller angepriesen..,. na wenn das wirklich die super tolle Neuerung ist, dann sind die Veränderungen nicht groß.

Ähnliches gilt bei den Theman Diesel und Stellplatz Probleme. Die Caravan Industrie ist weiterhin der Meinung, dass es ein Dieselproblem im Bereich der Wohnmobilbranche nicht gibt. Allerdings gibt es jetzt einen neuen Leitfaden für alle die sich vorstellen können einen Stellplatz aufzubauen. Wer sich für dieses Thema interessiert, findet dazu unter https://www.deutschertourismusverband.de weitere Informationen.

 

Sooooooo… ich glaube das sollte es erstmal gewesen sein, meine Caravan Salon Highlights der ersten Tage.

Ich melde mich in den nächsten Tagen nochmal mit den Caravan Salon Highlights… Dinge die niemand braucht, bei euch.

Jetzt muss ich schon wieder zügig weiter zum nächsten Termin… darum heißt es jetzt,

Tschöööööö und wie immer bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Reisebloggerin 2018

Reisebloggerin 2018

Ja, ich bin auch 2018 noch als Reisebloggerin aktiv, doch in den letzten Wochen sind sooooo viele Dinge rund um diesen Blog und meiner „Arbeit“ als Reisebloggerin geschehen, dass ich heute einfach mal dazu los tippen musste.

Bevor ich euch weiter mit meinen ganz persönlichen Dingen “belästige”, schreibe ich es lieber sofort: Heute bekommt ihr mal keine besonderen Camping Tipps oder lernt neue Plätze kennen, diesmal dreht es sich hier nur um mich und meine Themen 🙂 Wenn euch das nicht wirklich interessiert, kein Thema, es sei euch gestattet 🙂 nur …. dann könnt ihr eigentlich bereits jetzt wegklicken und müsst euch gar nicht erst die Mühe machen weiter zu lesen.

 

Seit Wochen grübel ich schon über verschiedene Themen die ich jetzt einfach los werden MUSS!

 

Ehrlich gesagt überlege ich mir bereits seit Wochen, ob ich diesen Artikel wirklich schreiben soll, oder ob ich mich damit nicht viel zu weit aus dem Fenster lehne, bzw. mir zu viel kaputt mache. Denn ich glaube, ich habe mir mittlerweile ein Image da draußen aufgebaut als “hilfsbereites, nettes, naives und doch selbständiges Reisebloggerin – Dummchen”,  mit welchem ich aber sehr, sehr gut leben kann.

Ich frage mich also schon, ob es nicht ein Fehler ist, einige Dinge hier anzusprechen, die dieses Image vielleicht ein Stück weit “schädigen” könnten. Andererseits denke ich mir aber auch, diese ganzen Themen beschäftigen mich seit WOCHEN. Es ist mein Blog, es ist meine Seite und manchmal muss man vielleicht einfach mal Dinge ansprechen, die nicht “auf ganzer Linie”  bei allen Leserinnen und Lesern für Begeisterung sorgen.

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Also doch schreiben und veröffentlichen?!?! LOS!

 

Nun gut…. fangen wir mal vorne an. Vielleicht habt ihr es zu Beginn des Jahres schon irgendwo gelesen, zu DEN Reisetrends 2018 gehört (ja es ist kaum zu fassen) eine Reise als “ALLEIN Reisender” 🙂

Tja, was soll ich sagen… ich predige ja schon seit Jahren als Reisebloggerin, dass man durchaus auch alleine eine gute Zeit haben kann, aber mittlerweile kommt ganz, ganz langsam auch die Reiseindustrie auf die Idee, das Reisen alleine mehr zu fördern. Was mir als Reisebloggerin, die zu dem Thema “allein mit dem Womo on Tour” Artikel schreibt, natürlich seeeehr entgegen kommt, das möchte ich gar nicht bestreiten.

Was ich aber ganz, ganz deutlich merke ist, der Wunsch “allein mit dem Wohnmobil on Tour zu gehen”, beschäftigt aktuell tausende Leute. Ich bekomme täglich E-Mails von Leserinnen und Lesern, die irgendwelche speziellen Fragen haben oder sich zumindest wünschen so eine Tour zu erleben. Tja, liebe Paare und Familien, wir erobern die Stell- und Campingplätze der Welt 😉

So weit, so gut und bevor ich jetzt weiter tippe, bitte verdreht mir nicht direkt die Wörter im Munde, denn natürlich finde ich es toll, wenn ihr mir vertraut und mir eure Geschichten erzählt und natürlich beantworte ich auch eure Fragen zum Thema Wohnmobil und vanlife gerne.

Was mir allerdings bei ganz, ganz vielen Artikeln zum alleine reisen im Netz zu kurz kommt und was mir  auch bei vielen E-Mails die mich erreichen, die Fragezeichen ins Hirn hämmert, ist die Frage:

Ist vielen nicht bewusst, dass….

 

ALLEINE REISEN AUCH ALLEINE HANDELN bedeutet?

 

Ich will damit gar nicht sagen, dass man sich nicht mal gegenseitig hilft, mit anderen Leuten trifft, mal quatscht oder vielleicht sogar hin und wieder ein gemeinsames Bier oder einen Kaffee trinkt, aber das sind eher Ausnahmen.

Es tut mir ja echt leid, aber ich muss das einfach nochmal ganz, ganz deutlich sagen… ALLEINE REISEN BEDEUTET EBEN AUCH ALS ALLERERSTES GANZ OFT ALLEINE ZU SEIN!!!

Und das meine ich vollkommen Wertfrei!  

Ich weiß, dass es da draußen unendlich viele Leute gibt, die alleine zu sein eher mit etwas negativem verbinden und ich bemühe mich jetzt schon seit JAHREN diese Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Alleine reisen bedeutet nicht grundsätzlich, dass man einsam ist, dass man allein im Womo oder Wowa “verrottet” oder tief depressiv vor sich hin lebt, weil man keine sozialen Kontakte hat.

 

So ist es nicht! Alleine reisen kann nämlich auch etwas positiv sein!

 

Es gibt doch so einen Spruch:  Liebe andere wie Dich selbst (oder so in der Art). Der sagt so viel mehr aus, als es auf den ersten Blick scheint, denn andersherum bedeutet es auch, liebe Dich genauso sehr wie andere Menschen und ich bin mir sicher, genau damit haben wir alle so unsere Probleme. Denn egal ob Job, Chef, Freunde, Familie, Hobby oder auch so Themen wie die eigene Figur, fast immer nehmen wir doch alles andere um uns herum und die unendlich vielen kleinen kritischen Mängel, viel wichtiger als uns selbst. Während einer Reise allein, kann man sich aber einfach mal auf sich selbst konzentrieren und das tun, was man wirklich, wirklich gerade möchte. Aber darum sollte es hier gar nicht hauptsächlich gehen.

Vielmehr geht es mir darum heute klar zu stellen, dass ich der Meinung bin, dass es zu viele Leute da draußen gibt, die mit den vollkommen falschen Vorstellungen an eine Tour alleine gehen.

Dazu kommt noch ein weiteres, ganz persönliches, Thema und wie gesagt, ich kann nur hoffen, dass ich mir damit nicht ganz viel kaputt mache!

Aber es gibt immer wieder Menschen da draußen, die sich erhoffen, dass ich mich möglichst schnell und umfassend, um ihre ganz persönlichen Wohnmobil-Anfänger-Vanlife-Road Trip-Probleme kümmere.

Aber, auch wenn der ein oder andere glaubt, dass gehört zu meinem Job als Bloggerin dazu und ich ja auch immer wieder sage, wenn ihr mal Fragen habt, meldet euch ruhig,… ich kann mich als Reisebloggerin nicht immer so, wie einige sich das wünschen, um eure ganz persönlichen Probleme kümmern.

Zumindest nicht so, wie sich das der ein oder andere vorstellt. UND DAS IST NICHT BÖSE GEMEINT!!! 

Aber wie gesagt… zum alleine reisen gehört eben auch, dass man vieles erstmal alleine lösen muss und sich eben NICHT immer oder grundsätzlich auf andere verlässt! Dabei geht es nicht um irgendwelche Fragen die ihr zum Womo, dem Womo Alltag oder einem Reiseziel stellt. Ich hoffe das ist klar! Natürlich beantworte ich eure Fragen gerne, das ist gar kein Thema!!!!

Ich kann euch das alles am besten an einigenwahllos und teilweise erfundenen” Beispielen erklären:

Sagen wir mal mich erreicht folgende E-Mail:

Hi Isa,

ich träume schon seit meiner Kindheit davon, alleine mit dem Wohnmobil zu verreisen. Das ist einer meiner allergrößten Lebensträume.  Letztes Jahr habe ich mich von meinem Partner getrennt und das verlief alles gar nicht so glücklich für mich und seitdem leide ich leider unter schweren Depressionen.

(Es folgen zum Teil wirklich traurige Geschichte oder ein hartes Schicksal)

usw.

usw.

usw.

Jetzt ist es so, dass ich mir endlich vor 4 Monaten ein Wohnmobil gekauft habe, welches ein Bekannter 300km vom Verkäufer bis zu meiner Haustür gefahren hat. (In dem Moment frage ich mich schon das erste Mal, warum fährt ein Bekannter das Womo vom Verkäufer zu ihr, aber gut… ich hätte mir das nicht entgehen lassen, auch mit riesiger Aufregung, weiter gehts)

Jetzt habe ich allerdings folgendes Problem:

Ich traue mich einfach nicht das Wohnmobil zu fahren. Eigentlich möchte ich den Winter über mehrere Monate in Spanien verbringen, aber wie soll ich das machen, wenn ich mich nicht traue alleine das Womo zu steuern.

Könntest Du nicht auf Deinen Touren bei mir zuhause vorbeikommen und mich abholen, so dass ich erst kurz mit Dir, dann hinter Dir her fahren kann und dann begleite ich Dich für ein paar Wochen, bis ich sicherer bin?

Oder Beispiel Nr. 2:

Hey Isa,

ich bin durch Zufall auf Deine Seite gestoßen und finde die Seite wirklich toll. Ich habe mir vor einigen Monaten auch ein kleines Wohnmobil zugelegt und möchte bald nach Südfrankreich reisen. Allerdings weiß ich nicht, wo ich übernachten kann. Ich möchte am Tag nicht mehr als 200 km fahren und suche Stellplätze die:

  • nah an der Autobahn liegen,
  • ruhig sind
  • wo Hunde erlaubt sind
  • die komplett eingezäunt sind
  • die am besten sowas wie einen Überwachung haben
  • und die möglichst günstig sind

Könntest Du mir bitte eine Tour ausarbeiten? Ich wohne in Bremen und möchte nach XY in Südfrankreich. Wie gesagt, bitte nicht mehr als 200 km am Tag, das ist für Dich als Reisebloggerin doch bestimmt schnell gemacht. 

Super… Dankeeee… Ach so, ich fahre in 3 Wochen los, Du hast also noch ein bisschen Zeit. 

Oder Beispiel Nr.3

Diesmal handelt es sich nicht um eine E-Mail, sondern um eine 1:1 Geschichte von entfernten Bekannten. Die Beiden sind viel mit ihrem Kastenwagen unterwegs und nutzten jedes freie Wochenende für eine Tour. Da sie dachten Alleinfahrer und Alleinfahrerin, das passt doch, haben sie mir ihren Nachbarn “aufs Auge gedrückt” und weil mir innerhalb von Minuten klar wurde, das geht auf gar keinen Fall für länger als max. 30 Minuten mit uns beiden gut, haben sie mir irgendwann die ganze Geschichte erzählt, die hinter ihrem Vorhaben steckte.

Im Nebenhaus der beiden lebt ein junger Mann, der sich eigentlich für seine Freundin und ihn, einen Van selbst ausgebaut hat. Die Beziehung hat nicht gehalten, der Van steht nur rum und das alles, weil er keinen Spaß am alleine reisen hat.

Irgendwann sind die beiden dann (eigentlich einmalig) mit dem jungen Nachbarn ein Wochenende gemeinsam losgefahren.  Doch, schnell galt der Spruch, reicht man ihm den kleinen Finger, nimmt er die ganze Hand.

Was für die Beiden mittlerweile bedeutet: Sie packen ihr eigenes Womo nur noch spät abends oder sehr früh morgens, damit der Nachbar davon möglichst nichts Mitbekommt, denn ansonsten sagt der junge Nachbar einfach: Och, ihr fahrt am Wochenende weg? Klasse, da komme ich mit!!! Ein mittlerweile offenes Gespräch zum Thema „Paarzeiten und Zweisamkeit“, wurde ganz einfach mit einem Mitleid erregenden und  traurigen… “aber alleine sein kann ich nicht gut”, beendet.

 

Wie gesagt, bitte versteht mich nicht falsch…

 

Natürlich bin ich gerne behilflich und natürlich beantworte ich auch gerne eure Fragen zum alleine reisen, zu guten Stellplätzen oder, oder, oder, darum geht es hier nicht!!!!  Es geht mir darum, dass ich das Gefühl habe, viele Alleinfahrer haben grundlegend ein vollkommen falsches Bild vom Road Trip allein.

Sicherlich ist es KEIN Problem seine Mitcamper zu fragen, ob zum Beispiel jemand beim Einparken mal eben schauen kann und natürlich kommt es auch mal vor, dass man sich gut mit seinen Stellplatz Nachbarn versteht, oder es kann auch sein, dass man sich mal mit anderen befreundeten Campern verabredet und trifft.

Aber GRUNDSÄTZLICH ist es doch erstmal so, dass alleine reisen auch bedeutet, dass man sein “Camper Dasein” alleine regelt… denke ich. Normalerweise ist es einfach so, dass man auf einem Road Trip allein die aller, aller meiste Zeit eben auch alleine ist!

Und wenn es so ist, dass man sich so gar nicht traut ein Wohnmobil zu fahren, oder dass man es trotz vieler geduldiger Tipps und Hilfen, nicht schafft sich alleine einen Übernachtungsplatz auszuwählen, weil man soooo ängstlich ist oder man von vorneherein von sich weiß, ich kann nicht alleine sein… dann muss man vielleicht auch so ehrlich sein zu verstehen, dass eine Wohnmobil Tour als Alleinreisender nicht das richtige ist!

Das heißt ja nicht, dass man nicht allein in den Urlaub fahren kann, aber vielleicht ist dann eben eine Womo Tour allein nicht das Richtige.

So leid es mir tut, aber dann bin ich wahrscheinlich auch einfach nicht der richtige Ansprechpartner. Das meine ich nicht böse und ich bin gerne mit viel Mühe, Geduld und Tipps dabei, wenn ich euch helfen kann. Aber ich kann z.B. auch nur sagen, testet doch das Fahren Sonntags auf einem großen Supermarktparkplatz, nehmt euch ein paar Fahrstunden mit einem Fahrlehrer um sicherer zu werden oder macht ein ADAC Sicherheitstraining.

Wenn das aber nicht das ist was ihr möchtet, dann ist es meiner Meinung nach echt nicht fair, mich mit wüsten E-Mails zu zu donnern, nur weil ich sage, ich bin nicht dazu bereit mit euch zu touren, oder euch eine für euch persönlich, auf Maß zugeschneiderte Tour zu entwerfen, damit ihr nicht alleine Verantwortung tragen müsst.

Genauso wenig ist es mein Fehler, wenn euch geführte Gruppenreisen, Fahrschulstunden oder ein Sicherheitstraining zu teuer sind…

Vielleicht seht ihr das mal aus einem anderen Blickwinkel, eine geführte Womo Gruppenreise ist euch zu teuer, darum fragt ihr mich, ob ich mit euch 1 zu 1 kostenlos durch Europa toure und schaue, dass ihr klar kommt bzw. dass ich stundenlang kostenlos am Laptop sitze, um für euch eine komplette Tour mit allem drum und dran auszuarbeiten.

 

So richtig fair, mir als Reisebloggerin gegenüber ist das nicht, oder ?

 

Wie ich jetzt schon mehrfach gesagt habe, bitte versteht mich nicht falsch, ich bin euch allen WIRKLICH gerne behilflich und ich versuche all eure Mails oder Kommentare vernünftig zu beantworten. Bei dem Thema geht es mir aber viel mehr um das grundsätzliche… Ich bin immer noch voll und ganz davon überzeugt, dass vielen von euch eine Tour allein gefallen würde bzw. wird.

Aber bitte seid so ehrlich zu euch, euren Mitcampern, Nachbarn und mir und versteht, dass “alleine reisen” auch immer etwas mit “alleine sein” zu tun hat.

Es ist meiner Meinung nach einfach nicht richtig immer davon auszugehen, das es da draußen schon irgendjemanden gibt, der mir grundsätzlich und für jede Kleinigkeit hilft und unterstützt und das am besten auch noch schnell, nett und möglichst umfassend.

Ich meine jetzt mal ehrlich, wenn eine junge, fitte, Person bereits seit 6 Monate immer wieder mit einem Wohnmobil unterwegs ist und mich dann auf einem Campingplatz anspricht (ohne erstmal zu wissen, dass ich auch alleine reise) und bittet Brötchen zu bestellen und Duschmarken zu besorgen, mit einem hängeligen Singsang… ich kann das nicht so gut, ich bin ja alleine unterwegs… dann frage ich mich, wie unselbständig kann man denn sein?

Oder wenn ich lese, dass eine anscheinend relativ reiche, GESUNDE Frau in ihren Wohnwagen keinen Mover einbauen lässt, dafür aber immer wieder auf den sozialen Plattformen fragt, wer ist dann und dann auf Campingplatz „Hilfe im Sonnenschein“ oder wohnt in der Nähe und könnte so gegen XX Uhr am Platz sein, um meinen Wohnwagen zu rangieren  und dann noch motzig wird, wenn innerhalb der ersten Stunde niemand aufschreit und sofort sagt, ja natürlich liebste Frau XY, ich fahre gerne extra zum Platz um Dir behilflich zu sein.

Sorry aber dann muss ich schon ein bisschen schmunzeln und manchmal kann ich mir auch ein kleines Augenverdrehen nicht verkneifen.

Wer alleine touren möchte, muss doch auch damit leben können vieles als aller erstes mit sich alleine aus zu machen und vor allem muss er so planen, dass er erstmal und grundsätzlich alleine zurecht kommt! Wer von vorneherein weiß, dass das nichts für einen selber ist… dann ist eine Pauschalreise, ein Club-Urlaub oder eine Kreuzfahrt vielleicht doch viel, viel besser, als ein Road Trip allein.

 

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Aber, das war bei weitem noch nicht alles, um was sich meine Gedanken aktuell drehen. Da die Themenkomplexe aber so ganz unterschiedlich sind, habt ein bisschen Erbarmen mit mir, dass ich etwas springen muss. Sonst wird aus diesem Artikel noch ein halbes Buch!

 

Thema Kooperationen, Jobs und Aufträge als Reisebloggerin

 

Wisst ihr… eigentlich bin ich wirklich ein bisschen stolz auf mich, dass ich meine kleine Seite ganz alleine und ohne viel fremde Hilfe zumindest so weit ausbauen konnte, dass sie heute, so finde ich, relativ viele Themen umfasst und ich mit reinem Gewissen sagen kann, hier auf IsasWomo steckt auch 100% Isa drin!

Dazu möchte ich mich auch direkt bei euch bedanken, denn im vergangenen Monat hat IsasWomo zum ersten Mal die magischen 100.000 Leser überschritten. 100.000 Leser in einem Monat, die ProMobil hat eine Auflage von 70.000 schätzt man… Wahnsinn oder 🙂 🙂 🙂 

Für mich gilt aber auch weiterhin, dass ich gerne mit anderen Bloggern, Firmen oder Agenturen zusammen arbeite und ohne lange darüber nachzudenken, kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass es nur wenige echte und ernstgemeinte Kooperationsanfragen gab, die ich bisher abgelehnt habe. Wenn dem aber so war, dann hatte dies auch besondere Gründe und soviel kann ich jedem Außenstehenden sagen, gerade bei Zusammenarbeiten unter Bloggern ist nie von Geld die Sprache, darum geht es also nicht!!!

Seit einigen Monaten bekomme ich allerdings immer mehr Anfragen die meiner Meinung nach WIRKLICH DREIST sind! Und ja liebe Blogger Kollegen, damit meine ich nicht die sinnfreien Anfragen von irgendwelchen amerikanischen Agenturen, die einen englischsprachigen Artikel über online Poker auf IsasWomo veröffentlichen möchten und ich meine auch nicht die Anfragen, die für einen langen Artikel, samt Bildern und social media Postings 50 Euro zahlen möchten, sondern ich meine Euch, liebe Blogger Kollegen!!! Natürlich nicht alle, eher ganz im Gegenteil… eine handvoll schwarzer Schafe, allerdings wird diese Handvoll immer größer!

 

Ablauf von Kooperationen unter schwarzen Blogger Schafen

 

Wenn ihr mir eine E-Mail schickt, die am besten aus zwei Sätzen besteht und mich fragt, ob ihr auf IsasWomo einen Gastartikel veröffentlichen könnt, dann nehme ich das mittlerweile schon noch als ok hin. Wobei ich auch denke, ihr möchtet etwas von mir… da könnte man sich schon etwas mehr Mühe geben, aber gut, alles nicht so wild!

Mir kommt es dann auch gar nicht so sehr darauf an, wie groß eure Reichweite ist, wie lange ihr schon blogged, oder, oder.

Viele Blogger mit etwas größeren Seiten lehnen Anfragen von neuen Bloggern oder Seiten mit kleiner Reichweite, konsequent ab, aber das mache ich nie!!!! Ich war vor einigen Jahren selbst froh wenn ein anderer Blogger meine Artikel veröffentlicht hat und darum möchte ich euch genauso behilflich sein.

Meist schaue ich mich dann als erstes auf den Seiten um, wenn ich diese nicht schon kenne und ich schaue mir auch an, zu welchen Themen ihr bisher geschrieben habt.

Wenn ich dann allerdings sehe, dass ihr bisher so gut wie keinen Artikel geschrieben habt, oder die bisherigen Artikel thematisch eigentlich gar nicht zu IsasWomo passen, dann antworte ich immer mit dem selben Vorschlag.

Pass auf, ich würde gerne mit Dir zusammenarbeiten, aber ich kann aktuell nicht sicher sagen, ob Dein Thema bzw. dein Stil zu IsasWomo passt. Darum kann ich Dir aktuell nur das Angebot machen, schreib mir einen netten Artikel, ich schaue ihn mir an und wenn er dann einigermaßen passt, dann mache ich mir gerne die Arbeit Deinen Text auf IsasWomo zu veröffentlichen und poste auch alles nötige dazu auf Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram. Aber, ich behalte mir das Recht vor, Deinen fertigen Artikel notfalls auch abzulehnen, wenn er so gar nicht passt. Sollte dem wirklich so sein, bekommst Du natürlich die Chance den Text zu verbessern bzw. ich schreibe Dir eine genaue Begründung, warum dieser Artikel so nicht auf IsasWomo veröffentlicht werden kann.

Ehrlich… ohne mich selbst besonders in den Himmel zu loben, aber ich finde das Angebot nur fair. Ich empfinde es dann allerdings als eine ABSOLUTE FRECHHEIT, wenn ich danach bitterböse E-Mails bekomme oder es sogar in einigen sozialen medien Gruppen heißt, ich wollte euch übers Ohr hauen! Ihr denkt, ihr macht euch die Arbeit einen Artikel zu schreiben, der dann nicht veröffentlicht wird. Aber ich gebe euch doch jede Chance! Schreibt einigermaßen vernünftig bzw. interessant und thematisch zu IsasWomo passend (ein Artikel über z.B. die Flugverbindungen auf die Seychellen, passt eben nicht zu IsasWomo) schon ist alles gut.

 

Ihr möchtet doch etwas von mir!!!

 

Nicht ich von euch! Und ich gebe euch jede Chance auf IsasWomo zu veröffentlichen! Wenn ich dann aber Artikel bekomme, die eigentlich nur aus Eigenwerbung bestehen und meinen Lesern KEINERLEI Mehrwert liefern… warum sollte ich sie dann als super informativ “anpreisen”

Sorry, aber da muss ich leider sagen… ihr tickt doch nicht mehr ganz sauber! Ihr leistet eine absolut schlechte Arbeit, bietet kaum mehr Informationen als 6-7 Links zu euren eigenen Seiten und social media Profilen und wünscht euch dann, dass ich diesen Mist auch noch bei meinen Leserinnen und Lesern bewerbe. Sorry… aber so funktionieren KOOPERATIONEN nicht!!!!

Und wenn ich dieses Thema schon anspreche, dann gibt es da direkt noch eine Sache die ich UNVERSCHÄMT finde. Wenn ich von einem anderen Blogger gefragt werde, ob ich an seiner Blogserie teilnehme und ihm zu einem bestimmten Thema ein schriftliches Interview gebe, dann sage ich meist: Ja klar, gib her.

Dabei weiß ich von vorneherein, dass mir dieses Interview ganz wenig bringen wird, denn derjenige der den Text später veröffentlicht, hat einfach immer mehr davon. Aber, auch ich habe hier schon solche Round-Ups gestartet und ich war auch froh, als ich z.B. 24 Blogger zur Weihnachtskalender Aktion zusammen hatte.

Wenn ich mir dann allerdings erstmal ein Programm runter laden soll, um überhaupt an die Fragen zu kommen, weil es zu viel Arbeit macht mir eine E-Mail persönlich zu schicken, ich dann in dieser Datei SATTE 36 Fragen finde, die alle ausführlich beantwortet werden müssen, ich mehr als 2,5 Tage an diesem einen Interview über fast 15 Seiten sitze und dabei bemerke, dass nichtmal die Fragen auf mich und meine Reiseform angepasst wurden und ich dann erlebe, dass diese Serie NIE veröffentlicht wird, weil es euch anscheinend doch zu aufwendig ist, so lange Texte zu veröffentlichen…. dann ist das schon UNGLAUBLICH DREIST!!!!

Ihr fragt mich, ich mache mir die ganze Arbeit um EURE Serie zu bestücken und dann ist es euch plötzlich doch zu viel Arbeit… tsssssss!

Was zeigt mir das mal wieder, selbst Blogger Kollegen die schon deutlich länger bloggen als ich, benehmen sich manchmal WIE OFFENE HOSE UND DAS ÄRGERT MICH TIERISCH!!!!

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Dann gibt es aber noch ein ganz anderes Thema, dass mich aktuell echt nervt und mich als Reisebloggerin manchmal verzweifeln lässt!

 

Vielleicht habt ihr es in einem meiner Postings oder auch im Newsletter gelesen, Ende Mai trat ja nun endlich die DSGVO in Kraft. Was für uns alle viel Arbeit bedeutet hat, aber gut… wir Blogger aus Deutschland konnten es ja nun auch nicht mehr ändern, also taucht jetzt eben für alles und jeden scheiss, ein extra Info Fenster auf.

Wie es sich gehört, habe ich meine Datenschutz Seite auf den neuesten Stand gebracht und ein extra Verarbeitungsverzeichnis angelegt und ich glaube, jeder Blogger hat mittlerweile unzählige Stunden mit dem Thema verbracht.

Dann trat die DSGVO endlich in Kraft und wir alle dachten wohl… gut, warten wir ab was passiert, da kam aber schon das nächste Urteil, was uns das Leben erschwert.

Demnach ist es so, dass jeder der eine Facebook Seite betreut, so wie z.B. die IsasWomo FB Seite, die Facebook Nutzer extra darauf hinweisen muss, dass Facebook Daten sammelt.

Jetzt könnte man natürlich denken, das weiß JEDER Facebook Nutzer, schließlich muss jeder der ein Facebook Profil erstellt, die Facebook Datenschutzhinweise bestätigen.  Aber nein… das Gericht sagt, Seitenbetreiber müssen Nutzer extra darauf hinweisen, bzw. es ermöglichen, dass die Leute bewusst entscheiden können, dass ihre Daten auf Facebook NICHT gesammelt werden.

DAS IST AUF FACEBOOK ABER GAR NICHT MÖGLICH, SCHLIESSLICH WEISS KEIN MENSCH 100% WELCHE DATEN FACEBOOK SAMMELT!!!!

Und bevor ich mich noch in Rage rede, dazu noch eine Sache! Wenn ich sehe, dass es Leute gibt die einserseits sagen, Facebook ist ja böse und eine Datenkranke, DA MUSS MAN ETWAS GEGEN TUN(!!!), sich dann aber mit ihrem Profil in diese ganzen komischen Spielchen und Seiten von wegen… „Wie sehe ich aus wenn ich ein Hund wäre“, einloggen… dann stimmt da etwas aber im eigenen Verhlaten nicht so wirklich!!!!!

So jetzt aber weiter, somit ist es jetzt so:

 

Entweder Du stellst die gesamte FB Seite ein (was leider schon viele getan haben) oder Du musst eben damit leben Abgemahnt werden zu können.

 

Um dieses Risiko zumindest etwas zu senken, sollte man laut Rechtsanwälten nochmal eine getrennte Datenschutzseite extra für Facebook erstellen.

Was hieß das also… nachdem gerade die DSGVO aktiv ist, fing der Schei… für die verschiedenen sozialen Medien erneut an.

Es ist ja auch nicht damit getan, mal eben ein paar Sätze zu verändern, sondern man muss ja erstmal schauen, was genau besagt dieses neue Urteil und dann kommt die Frage, woher bekomme ich denn jetzt Texte, die zumindest halbwegs rechtssicher sind?

Aber… ja genau ihr ahnt es schon… AUCH DAS WAR NOCH NICHT ALLES!

Es gab noch ein neues Urteil und dabei geht es um den Fall “Vreni Frost”.

Vreni Frost heißt ein ziemlich bekanntes Instagram Profil, mit gut 50.000 Followern und Anfang des Jahres hat die liebe Vreni ein Foto von sich auf Instagram gepostet, auf dem Sie komplett zu sehen ist und auf welchem sie Kleidung trägt, DIE SIE SELBST GEKAUFT HAT!

Unter diesem Bild hat sie ein paar Sätze geschrieben und danach unter anderem, auch die Marken in Hashtag gesetzt, von den Kleidungsstücken die sie da auf dem Bild trägt.

Nochmal… es geht um Kleidung die sie selber gekauft hat, es geht nicht um irgendwelche Kooperationen!

Daraufhin hat sie eine Abmahnung bekommen und jetzt kommt es, das Landgericht Berlin hat jetzt beschlossen, die Abmahnung ist rechtens!

Denn bei der Erwähnung der Marken als Hashtag handelt es sich laut des Landgerichts in Berlin, um nicht gekennzeichnete Werbung!

 

JUHUUUUU, EIN GEFUNDENES FRESSEN FÜR ALLE ABMAHNKANZLEIEN!

 

Denn jetzt haben so einige Leute die auf Instagram posten eine ordentliche Abmahnung bekommen. Und das schlimme ist, diese Abmahnung haben eben nicht nur wahnsinnig erfolgreiche “Influencer” bekommen, sondern auch ganz kleine Profile.

Eine Bekannte hat ebenfalls eine Abmahnung erhalten, weil… sie bei Aldi Sportklamotten einer bestimmten Kollektion gekauft hat, ein Bild von diesem Schnäppchen gepostet hat und unten dem Bild sowohl die Discounterkette, als auch den Namen dieser Sportlerin von der diese Kollektion stammt, als Hashtag genutzt hat.

Zack… Abmahnung über 278 Euro und eine Unterlassungserklärung!

Und das alles bei einem kleinen Instagram Profil mit gerade mal knapp 600 Followern!!!!

Jetzt könnte man natürlich sagen, ok… die Sache muss zum Rechtsanwalt, aber genau da gibt es das nächste Problem. Rechtsanwälte sind sooooo teuer (ich weiß leider gerade genau wovon ich spreche 🙁 ) da kostet alleine das beantragen der Akteneinsicht 458 Euro!!!! Da ist noch lange kein Prozess in sicht!!!! Und die Kosten MÜSSEN erstmal bezahlt werden!

Was soll man also tun? Einfach eine vollkommen zu unrecht erstelle Abmahnung bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben, weil die Anwaltskosten so hoch sind? Und damit den Abmahnkanzleien noch mehr Geld “zu werfen”? Sicherlich auch nicht der richtige Weg!

Jetzt ist die große Frage… macht das alles so noch Sinn?

Vor allem für die hunderttausend kleinen Blogger die einfach nur schreiben und posten, weil sie Spaß daran haben? Ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher! Nicht für IsasWomo, aber als reine hobby Reisebloggerin, ich wüsste nicht, ob ich unter den Bedingungen weiter machen würde. 

Datenschutz ist sicherlich wichtig und natürlich ist es auch wichtig, dass ein Posting bzw, ein Artikel für den man Geld oder anderen Gegenleistungen bekommen hat, DEUTLICH Kennzeichnet! Genau so besagt es auch das Tele-Medien Gesetz. Aber dieses neue Urteil des Landgericht Berlin, ist doch vollkommener QUATSCH!!! Ich meine, jetzt orientiert man sich schon am Tele- Medien Gesetzt und hält sich genau an die rechtlichen Vorschriften und trotzdem ist es falsch, weil irgend so ein Richter, der sich wahrscheinlich noch nie selber als Blogger betätigt hat, so ein Urteil fällt!

Was ist das Resultat des ganzen…

Ganz viele Blogger schreiben jetzt einfach über alle Artikel und jedes Posting WERBUNG! Denn wenn jemand es drauf anlegt, ist nach diesem Urteil eben alles Werbung! Ich sitze in Lüneburg in einem Cafe, poste davon ein Foto und setzt in Hashtag Lüneburg und Cafe Meyer (erfundenes Beispiel)… ja natürlich könnten man mir dies als Werbung als Reisebloggerin auslegen! Auch wenn es sicherlich gegen den klaren Menschenverstand verstößt und ganz anders gemeint ist!

 

Fazit… wenn ihr bald viel mehr gekennzeichnete Artikel und Postings seht, wisst ihr woran das liegt!

 

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Und bevor ich wirklich zum Ende komme und mit meinem genervten,“Reisebloggerin Rumgeheule“ aufhöre, gibt es da noch einen Punkt, der mir einerseits “auf der Seele liegt”, der aber gar nicht so böse klingen soll, wie er vielleicht klingen könnte.

Viele von euch wissen ja, dass ich bereits einiges in meinem Leben “erlebt” habe und ich bin mir sicher, das ist bei dem ganzen Thema ein wichtiger Punkt!

Ich finde es wirklich ganz toll von euch, dass mir so viele ihre Vergangenheit, bzw. ihren aktuellen Alltag mit allen großen und kleinen Problemen schreiben und dass, obwohl wir uns eigentlich gar nicht kennen.

Für mich als Reisebloggerin & Isa ist es ein Zeichen dafür, dass viele von euch das Gefühl haben, ihre Geschichte, ihre Vergangenheit, ihre Krankheiten und Anamnesen  bzw. ihre Probleme sind bei mir gut aufgehoben und vielleicht kann ich ja sogar noch irgendwas nützliches antworten… wobei manchmal tut es ja schon gut, sich einfach den Frust von der Seele zu tippen.

Ich habe mich übber das gesamte Thema in den vergangenen Wochen auch mit anderen Bloggern ausgetauscht, mit denen ich mittlerweile ganz gut befreundet bin. Natürlich nicht über eure Probleme im Detail oder übber irgendwelche speziellen “Fälle”! Sondern über “die Sache an sich”, also ob die anderen Bloggern auch so viele dieser E-Mails bekommen und wie sie dann damit umgehen. Aber leider hat das nicht viel gebracht, denn die anderen erhalten solche Mails nicht wirklich bzw. schon gar nicht häufig. Aus diesem Grund denke ich, das es vor allem an meiner eigenen Vergangenheit liegt, dass mir einige von euch so vertrauen. 

Wie gesagt, einerseits finde ich es “schön”, dass ihr mir so vertraut und mir so viel privates oder auch “intimes” von euch erzählt, obwohl ich doch eigentlich nur ihrendeine Reisebloggerin aus dem Netz bin!

 

Das schreibe ich mit bestem Gewissen und mein ich vollkommener Ernst!

 

Ich will damit also auf keinen Fall sagen, dass ihr mir nicht mehr schreiben solltet oder, oder, oder… NEIN, SO MEINE ICH DAS NICHT!!!! (Und wie ich gerade bemerke, schreibe ich schon endlos um den heißen Brei herum)

Also,ich möchte nur das ihr versteht, dass ich keine Psychologin bin, ich bin auch keine Psychotherapeutin, keine Ärztin und so hart das klingt, aber ich meine es wirklich nicht böse, ich bin auch nicht eure beste Freundin oder euer bester Freund!

In den aller, allermeisten Fällen kenne ich euch doch gar nicht, ich weiß nicht wie ihr ausseht, ich weiß nicht wie ihr lebt und ich weiß nicht wie eure aktuelle Situation ist. Wenn ihr meinen IsasWomo social media Kanälen folgt oder hier auf IsasWomo mit lest, kennt ihr mich als Reisebloggerin viel, viel besser als ich euch. Es könnte also sein, dass ich neben euch auf einem Stellplatz stehe und euch zurück schreibe, dabei müsste ich nur aus dem Fenster schauen. Natürlich gibt es mittlerweile auch einige von euch die ich „besser“ kenne, weil ihr mir schon länger schreibt, aber das sind ja eher ausnahmen. Ich weiß von euch in den meisten Fällen nicht mehr, als die wenigen Zeilen, die in einer E-Mail stehen. (Dazu übrigens auch nochmal ein anderes Thema, ich bekomme immer mal wieder „Beschwerden“ von euch, weil ich auf einem Stellplatz schnurstracks an euren Wohnmobilen vorbei gerannt bin. Das tut mir echt leid und ist nicht böse gemeint, aber wie gesagt, fast immer „kennt“ ihr mich viel besser als ich euch. Selbst wenn wir uns mal auf Facebook geschrieben haben und ich euer Foto gesehen habe… eherlich, da ist mein Hirn zu schwach um euch dann direkt wieder zu erkennen. Das hat also nichts mit „nicht wollen“, sondern einfach mit „nicht erkennen“ zu tun!) 

Wenn ihr mir aber in einer solchen vertrauensvollen E-Mail von euren Problemen schreibt, mir z.B. erzählt dass ihr schwer depressiv seid, schlimm erkrankt seid oder seit Jahren von viel zu wenig Geld leben müsst und ihr dadurch keinen Spaß mehr am Leben habt und euch von mir eine super tolle Lösung wünscht… dann überfordert mich das kolossal!

Bitte versteht das nicht falsch, es geht nicht darum, dass ich diese E-Mails nicht möchte… nein, natürlich könnt ihr euch auch weiter bei mir melden und natürlich beantworte ich euch auch gerne sämtliche Fragen zum Wohnmobil, zum Road Trip oder auch Fragen zu meiner Arbeit als Reisebloggerin, aber ich kann eure echten und schwerwiegenden Probleme nicht lösen und ganz, ganz ehrlich gesagt, seid ihr mit solchen Problemen bei mir auch einfach falsch.

 

Reisebloggerin JA … Sigmund Freud… NEIN

 

In den letzten Wochen haben mich gleich mehrere Nachrichten erreicht von Leuten die mir schreiben, dass sie eigentlich so nicht mehr weiter leben möchten und ständig zwischen weitermachen, Träume erfüllen und “Schluss machen” hin und her wanken. Aber bei so schwerwiegenden Problemen seid ihr bei mir wirklich falsch, da müsst ihr euch andere, professionelle Hilfe holen, mit echten Freunden und Familie sprechen und ich weiß wie hart das klingt, aber…. NIEMAND FREMDES AUF DIESER WELT WIRD EUCH DA RAUS HOLEN KÖNNEN!!!

Ihr müsst euren Popo selber hoch bekommen und da helfen auch keine E-Mails an eine “kleine” Reisebloggerin, nur weil sie schon mal ähnliches mitgemacht hat. Ich kann euch dabei nicht helfen und ehrlich gesagt… ich fühle mich dabei auch echt überfordert.

Nur um das nochmal ganz deutlich zu schreiben, es geht mir nicht um eure Fragen, es geht mir nicht darum, dass ihr mir nicht von euren Problemen schreiben sollt, oder es auch mal “traurige Themen” gibt, die ihr loswerden möchtet… es geht ganz klar um dieses Thema Suizid bzw. andere ernsthafte Probleme.

Da kann ich euch nicht helfen und um das hier mal klipp und klar zu sagen, ich lass mir von euch kein schlechtes Gewissen einreden, nur weil ich den Weg daraus geschafft habe und euch nicht an die Hand nehme und da raus holen kann. In dem Fall seid ihr bei mir an der falschen Stelle, DAS KANN ICH NICHT!!! 

Und irgendwie schleißt sich hier der Kreis, denn wahrscheinlich sind wie wieder beim Thema SELBSTVERANTWORTLICH HANDELN!

 

DANKE… das war es, so viel zu meinen kleinen Problemchen als Reisebloggerin 🙂

 

Soooo, ich glaubeeeee, jetzt habe ich aber wirklich genug von mir und meinen Problemen geschrieben. Ich hoffe, ich habe euch damit nicht total vergrault. Andererseits …. ich habe schon immer gesagt, hier auf IsasWomo wird es auch immer mal wieder sehr persönlich und dieses ganze Thema bloggen & Reisebloggerin gehört eben auch irgendwie dazu. Manchmal muss ich eben auch hier Themen ansprechen, die mir Sorgen bereiten, mich zum grübeln bringen oder auch schlichtweg sauer machen!

Reisebloggerin 2018 und was mich nachts grübeln lässt

Dein Reisebloggerin 2018 Pin

Zum Schluss noch etwas positives…

Wer fährt denn dieses Jahr zum Caravan Salon? Am 25.8. öffnen sich wieder mal die Tore für die Öffentlichkeit und ich freue mich schon wie bolle darauf, wenn es wieder los geht und sich die gesamte Branche in Düsseldorf trifft.  🙂 Vielleicht sehe ich ja den ein oder anderen von Euch in Düsseldorf?!?! Also bitte, wenn ihr mich seht und ich wiedermal an euch vorbei rennen… haltet mich einfach aus! 

Ich bin die mit den Blasen an den Füssen 😉

Alle wichtigen Infos zum Caravan Salon 2018 schreibe ich euch nochmal zusammengefasst in einigen Tagen und vielleicht… gibt es ja auch ein paar Tickets zu gewinnen… mal schauen 😉

Bis dahin… bleibt gesund

Eure

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Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Tipps & Infos

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Tipps & Infos

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Es sind nicht mehr ganz drei Wochen, dann beginnt sie wieder… die TOUR DE FRANCE 2018!

Das größte Fahrradspektakel der Welt  zieht jedes Jahr wieder Hundertausende Zuschauer an den Rand der Strecke und darunter sind auch viele Camper mit Wohnmobil (seltener mit Wohnwagen) , die den Fahrern zujubeln und sie die Berge „hoch brüllen“. Ich habe dieses Spektakel mittlerweile schon dreimal live erlebt und weil ich von ganzem Herzen sagen kann, es lohnt sich der Tour zuzuschauen (selbst wenn man so wie ich gar kein riesen Fan vom Radsport ist), erzähle ich heute mal ein bisschen was zum Thema:

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France !

 

Doch bevor es mit der Tour 2018 los geht, hier noch ein paar Klugscheisser Fakten zur Tour de France im allgemeinen: 

  • 2018 findet die 105. Tour de France statt.
  • Die Tour de France gilt als drittgrößte Sportveranstaltung der Welt nach den Olympischen Sommerspielen und der Fussball WM.
  • Die erste Tour fand bereits 1903 statt (das es da schon Fahrräder gab 😉 )
  • Zwischen 1915-1918 und 1940-1946 fand wegen der Kriege keine Tour statt.
  • Von 1984-2009 fand auch eine Tour de France für Frauen statt. Diese wurde allerdings aufgrund mangelnder Sponsoren wieder eingestellt. Seit 2014 gibt es für Frauen ein Strassenrennen im Vorlauf der letzten Etappe in Paris.
  • Die Streckenführung der Tour soll die französische Raute nachstellen. Ob im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, wechselt seit einigen Jahren jährlich.
  • Alpe d’Huez ist eigentlich nur der Name einer Skistation und die erste Bergankunft 1952 überhaupt.
  • Der deutsche Jens Voght hält mit 17 Tour Teilnehmen den Rekord für die meisten Tour de France Starts überhaupt.
  • Neben dem gelben Trikot für den Tour Gesamtsieger gibt es noch 3 weitere Trikots:
  • – das grüne Trikot für den besten Sprinter
  • – das weiße Trikot mit roten Punkten für den besten Bergfahrer
  • – und das weiße Trikot für den besten Fahrer der im Jahr der Tour höchstens 25 Jahre alt ist.
  • Die Tour de France ist gefährlich, bis heute gab es schon mehr als 10 Todesfälle durch die Tour. Darunter auch Athelten die am Ruhetag bei baden ertrunken sind oder leider auch Kinder, die von einem Begleitfahrzeug erfasst wurden.

 

Noch mehr Informationen zur Tour de France findet ihr z.B. hierDie Tour de France auf Wikipedia

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – die Tour 2018

 

Die Tour de France 2018 beginnt am 7.7.2018 mit der Etappe Noirmoutier-en-l’Île –  Fontenay-le-Comte. Danach folgen insgesamt 21 Etappen, die immer wieder von längeren Fahrtwegen unterbrochen werden. Das bedeutet also, die Tour ist niemals komplett aneinanderhängend, nicht da wo die Fahrer ankommen starten sie am nächsten Tag auch wieder und natürlich gibt es zwischendurch auch immer wieder Tage, an denen sich die Fahrer regenerieren dürfen.

 

Die komplette Route der Tour 2018 könnt ihr auf diesem Bild sehen:

 

Tourplan 2018

Etappenplan Tour de France 2018. Bildcredidts: LeTour.fr

 

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France 2018 – alle Etappen der Tour

Hier habe ich euch mal alle Etappen der Tour 2018 notiert und die jeweiligen Zielorte mit den Wikipedia Informationen verlinkt. Außerdem sehr ihr auf einen Blick, ob es sich um eine Flachetappe, Bergetappe oder ein Zeitfahren handelt und wie lang die jeweiligen Etappen sind.

 

1. Etappe 7. Juli Noirmoutier-en-l’ÎleFontenay-le-Comte
Flachetappe
201
2. Etappe 8. Juli Mouilleron-Saint-GermainLa Roche-sur-Yon
Flachetappe
182,5
3. Etappe 9. Juli CholetCholet
Teamzeitfahren
35,5
4. Etappe 10. Juli La Baule-EscoublacSarzeau
Flachetappe
195
5. Etappe 11. Juli LorientQuimper
Hügelige Etappe
204,5
6. Etappe 12. Juli BrestMûr-de-Bretagne
Hügelige Etappe
181
7. Etappe 13. Juli FougèresChartres
Flachetappe
231
8. Etappe 14. Juli DreuxAmiens
Flachetappe
181
9. Etappe 15. Juli Zitadelle von ArrasRoubaix
Flachetappe
156
10. Etappe 17. Juli AnnecyLe Grand-Bornand
Hochgebirgsetappe
158,5
11. Etappe 18. Juli Albertville – La Rosière
Hochgebirgsetappe
108,5
12. Etappe 19. Juli Bourg-Saint-MauriceAlpe d’Huez
Hochgebirgsetappe
175,5
13. Etappe 20. Juli Le Bourg-d’OisansValence
Hügelige Etappe
169,5
14. Etappe 21. Juli Saint-Paul-Trois-ChâteauxMende
Mittelschwere Etappe
188
15. Etappe 22. Juli MillauCarcassonne
Mittelschwere Etappe
181,5
16. Etappe 24. Juli CarcassonneBagnères-de-Luchon
Hochgebirgsetappe
218
17. Etappe 25. Juli Bagnères-de-LuchonSaint-Lary-Soulan
Hochgebirgsetappe
65
18. Etappe 26. Juli Trie-sur-BaïsePau
Flachetappe
171
19. Etappe 27. Juli LourdesLaruns
Hochgebirgsetappe
200,5
20. Etappe 28. Juli Saint-Pée-sur-NivelleEspelette
Einzelzeitfahren
31
21. Etappe 29. Juli HouillesParis

 

 

 

Das größte Radrennen der Welt

Zu Besuch bei der Tour de France

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France … wo steh ich am besten?

Wer mit dem dem Wohnmobil zur Tour de France möchte, muss sich überlegen, wie und wo er dem ganzen Spektakel zuschauen möchte. Grundsätzlich kann man aber immer sagen, zuschauen bei der Tour ist kopstenlos (mal abgesehen von irgendwelchen VIP Tickets), dabei ist es auch egal ob Zeitfahr- Etappe in der Stadt, oder „Königs-Bergetappe“, niemand muss irgendwelche Eintrittsgebühren oder so etwas in der Art zaheln.

Obwohl ihr euch die Tour also ansehen könnt, „wo ihr möchtet“, ist die Frage  nach dem “ WAS MÖCHTET IHR SEHEN?“ doch essenziell. Ich selbst stand beim ersten Mal (durch Zufall) im Ziel am Mount Saint Michele, dann einmal direkt an der Strecke,bei einer Bergetappe ganz im Süden Frankreichs und letztes Jahr durfte ich das ganze aus dem VIP Bereich in Düsseldorf verfolgen (was jetzt auch nicht sooooooo schlecht war 😉 )

Wenn ihr vor allem die Stimmung, das Anfeuern und „Schweiß und Blut“ erleben möchtet, dann solltet ihr auf JEDEN FALL eine Bergetappe live erleben. Geht es euch eher darum einen ganzen Tag rund um die Tour mit zu erleben, die „Radler“ und ihr Teams von nahem zu erleben und hier und da ein paar Stände zum essen und trinken vorzufinden, dann stellt euch lieber ans Ziel einer Etappe. Denn eines liegt nunmal in der Natur der Sache, auch wenn die Stimmung fantastisch ist, erlebt ihr die Tour auf einer Etappe wartet ihr den ganzen Tag auf die Radler, doch das ganze Spektakel ist nach ein paar Minuten vorbei.

Extra Tipp … da die Tour ja immer mitten in den Sommerferien liegt. Möchtet ihr mit Kindern zu Tour, kann ich euch definitiv eher einen Tour Besuch im Ziel empfehlen. Da gibt es DEUTLICH mehr zu sehen und zu erleben, als an der Strecke. Warum, dazu gleich mehr.

Weil die Tour besuche ja nach Standort so TOTAL verschieden sind, teile ich meine Tipps am besten auf:

 

 

– Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Zuschauer bei einer Bergetappe.

 

Bei der Tour 2018 ist bereits Etappe 12, am 19. Juli 2018, von Bourg-Saint-Maurice –  Alpe d’Huez eine DER Bergetappen schlechthin. Alpe d’Huez ist wohl einer der Zielorte, den die Tour erst so richtig bekannt gemacht hat. Wer die Fernsehbilder kennt, hat vielleicht schonmal gesehen, dass jeder kleine Randstreifen oder „Kurvenparkplatz“  den gesamten Berg hoch von Wohnmobilien belegt ist. Wenn es so ist, dass Du die Tour genau so erleben möchtest, dass Du also am liebsten auf einem der ganz wenigen Parkplätze/ Parkbuchten direkt am Berganstieg mit dem Womo stehen möchtest, solltest Du MINDESTENS 3 Tage vorher da sein! Das bedeutet natürlich auch, da oben gibt es nichts, keinen Strom, keine Ver- und Entsorgung oder sonst irgendwas. Ihr steht also frei und solltet vorher eingekauft und Wasser getankt haben, denn wenn ihr einmal steht, solltet ihr euch nicht mehr vom (Park) Platz bewegen. Der Campingboom und der Hype um diese „Parkplätze“ ist mittlerweile so groß, dass es auch Camper gibt, die stehen bereits eine Woche vorher auf den schmalen Parkstreifen o.ä. nur um die besten Plätze und Anstiege live mitzuerleben. Aber eigentlich solltet ihr mit der 3 Tage vorher Taktik ganz gut klar kommen.

Wenn ihr unter keinen Umständen vorher auf der Strecke frei stehen möchtet, wird es deutlich schwieriger, denn am selben Tag noch einen Platz für das Wohnmobil am Berg zu finden, hat echt mit viel Glück zu tun. Wenn ihr es trotzdem versuchen möchtet, MÜSST ihr früh am Berg sein. Meist wird die Strecke Vormittags für Autos gesperrt, Bis dahin müsst ihr also auf jeden Fall am Berg sein. Für so eine Bergetappe wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt, an solchen Tagen könnt ihr das Womo also auch ruhig mal für ein paar Stunden auf z.B. einem Feldweg parken. ABER VORSICHT!!! Feldweg bedeutet Feldweg und nicht FELD SELBER!!! 

Was natürlich auch möglich ist, dass ihr euch (morgens/ bzw. bis zum frühen Vormittag) weiter unten irgendwo einen Parkplatz sucht (denkt daran, auch da werden die Strassen irgendwann gesperrt) und den Berg zu Fuß erobert. So machen es auch tausende andere Zuschauer und Fans, ihr werdet also nicht alleinauf dem Weg nach oben sein. Denkt bitte für einen solchen Fall unbedingt daran euch vorher einen Rucksack mit allerhand Proviant zu packen, denn direkt an der Strecke gibt es dort oben nichts.

Tja und dann kommt es natürlich darauf an, wann die Fahrer den Etappenabschnitt erreichen. Der Anstieg zum Alpe d’Huez z.B. liegt ganz am Ende einer Etappe, ihr habt also zumindest bis zum Nachmittags Zeit, bevor es so richtig los geht.

Kleiner Tipp, dank diesem Ding namens Internet, könnt ihr die Etappe eigentlich ganz gut verfolgen um zu schauen, wann die Fahrer euren Abschnitt so ungefähr erreichen. Die offizielle Internetseite der Tour findet ihr hier: https://www.letour.fr/en

VORSICHT: Die Freude der „hardcore Tour de France Fans“ ist riesen groß, wenn sich die Fahrer erstmal den Berg hoch quälen. Ich sag es mal vorsichtig… die Freude kann seeeehr überschwänglich groß sein und gerade da oben am Berg gibt es oftmals keine Absperrungen. Gerade wenn ihr mit Kindern  da oben steht, achtet ganz besonders gut auf die Kids, wenn die Fahrer kommen. An einigen Stellen wird UNHEIMLICH geschuppst und gedrängelt.

 

Zuschauer bei der Tour de France

Zielgerade… warten auf die Radrennfahrer

 

– Mit dem Wohnmobil zur Tour de France – Zuschauen am Etappenziel

 

Zuschauen am Etappenziel ist insgesamt entspannter, als direkt am Berg. In dem Fall wird aus der Tour de France ein Volksfest rund um ein Radrennen, ich glaube so ist es am besten zu beschreiben. Auf der gesamten Zielgerade gibt es immer wieder Stände, es gibt zig Souveniers, meist spielen irgendwelche Bands, Cherleeder sorgen für Stimmung und es gibt einen riesengroßen Bereich in dem später die Siegerehrung des Tages stattfindet. Allein dieser riesengroße Siegerehrung Truck ist echt sehenswert. Wenn ihr euch die Tour im Ziel anschauen möchtet, solltet ihr euch vornehmen Vormittags anzureisen. Am besten schaut ihr auf einem Strassenplan, ob ihr über die Route der Fahrer an dieses Ziel anreisen müsst, oder ob es einen anderen Weg gibt. Ihr müsst davon ausgehen, das tausende Leute zum Zuschauen anreisen und die Etappenstrecken werden spätestens Vormittags gesperrt. Natürlich werden Umleitungen eingerichtet und auch relativ gut ausgezeichnet, aber diese Strecken sind wahnsinnig voll!  Gerade wenn ihr mit einem Wohnmobil unterwegs seid, ist es zum Teil echt nicht einfach eine passende Parkmöglichkeit am Zielort zu finden.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn der Ort über einen Stellplatz verfügt, dann fahrt diesen am besten 2-3 Tage vorher an und geht von dort aus zu Fuß zur Strecke bzw. zum Ziel.

Wenn ihr am selben Tag anreisen möchtet, solltet ihr so fahren, dass ihr auf jeden Fall Vormittags am Ziel ankommt, plant einige Zeit zur Parkplatzsuche ein. Noch einfach ist es natürlich, wenn ihr möglichst weit außerhalb parkt und vielleicht ein paar Haltestellen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zielort fahrt. Solltet ihr mit Hund on Tour sein, bitte plant euren Hund in diesen Tag mit ein. Öffentliche Verkehrsmittel nehmen in Frankreich nur ganz kleine Hunde (ich glaube bis max 2,5 kg) in einer Tasche oder Box mit und es kommt leider immer wieder vor, dass Busfahrer trotz Box sagen, der Bus ist zu voll, ich nehme keinen Hund mit. Das ist ihr recht! Ob es überhaupt sinn macht einen Hund mit zur Tour zu nehmen lasse ich mal dahingestellt und hängt sicherlich auch davon ab, wo ihr euch die Tour ansehen möchtet. Wie gesagt, im Zierlbereich ist Volksfeststimmung und so voll wie Samstagabends auf dem Weihnachtsmarkt. Ob das für einen Hund gut ist….. ?!?!

Extra Tipp: Die Tour Ziele verlaufen auch immer wieder entlang besonders schöner Orte, wie z.B. dem Mont St. Michel. Es macht also durchaus Sinn sich mal alle Etappenziele genauer anzusehen, vielleicht könnt ihr die Tour ja direkt an einer besonderen Sehenswürdigkeit erleben.

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France –  Sehenswertes um die Tour herum

 

Das eigentliche Radrennen ist natürlich etwas ganz besonderes und wie gesagt, gerade wenn ihr euch eine Bergetappe anseht, ist die sportliche Leistung der Fahrer ganz sicher das Highlight. Nichts desto trotz gibt es aber auch um das Radrennen herum viel Sehenswertes. Für mich ist z.B. die Parade der Sponsoren, die jedesmal einige Zeit bevor die Fahrer erscheinen abläuft ABSOLUT sehenswert.

Nur nochmal eben zum Ablauf eines Tour-Tages. Es ist also nicht so, dass nur die Radler vorbei kommen und das war es. Nein, bevor der erste Athlet an euch vorbei „radelt“, kommt vorher immer erst die Parade der Sponsoren, dann kommen eeeetliche Polizei- und Teamfahrzeuge und dann kommt iiiiiiirgendwann der erste Radler.

Zurück zur Parade der Sponsoren… hierbei trifft „Kölner Karneval“ die Tour de France. Noch bevor ihr überhaupt irgendwas seht, hört ihr schallende Bässe und Musik und dann kommen irgendwann ganz viele „verwandelte“ Sponsorenautos und verteilen kleine Werbegeschenke. Diese Fahrzeuge sind echt toll zu sehen, egal ob Autos die aussehen wie Fliegenpilze, komplette Fahrzeugreifen oder Autos samt großer Aufbauten… ich bin immer wieder fasziniert was da möglich ist.

(Dazu nochmal eine kleine Geschichte „aus dem Leben“. Noch bevor ich das erstemal zum Mont St, Michel getuckert bin und dort durch Zufall die Tour de France „getroffen“ habe, habe ich schon Tage zuvor die ganzen Sponsorenautos auf der Autobahn gesehen. Auf einmal kamen mir fahrende Pilze, Hunde und Klebestifte entgegen. Ich weiß nicht wie das letztes Jahr in Deutschland war, aber in Frankreich fahren diese umgebauten Sponsorenautos wirklich über die Autobahn. Also sicherlich nur von Etappe zu Etappe und nicht „im normalen Alltag“, aber zu dieser Zeit, sind mir diese Autos genau so auf der Autobahn entgegen gekommen. Da schaut man im ersten Augenblick nicht schlecht, wenn einem plötzlich ein fahrender Autoreifen entgegen kommt 🙂 )

Wenn ihr euch die Tour am Etappenziel anschaut, habt ihr auch den Vorteil die Fahrer noch eine ganze Weile länger zu sehen und „genau unter die Lupe zu nehmen“. Denn nach dem eigentlichen Rennen, müssen sich alle Fahrer noch das Laktat aus den Beinen radeln. Das bedeutet, um das Ziel herum stehen überall die großen Trucks der verschiedenen „Rennteams“ und dort sitzen die Fahrer noch eine ganze Weile nach dem Rennen auf „der Rolle“ und radeln weiter und weiter. Der Bereich ist zwar abgesperrt, ihr kommt also nicht direkt an die Fahrer herran, aber sie radeln eben auch nur wenige Meter von euch entfernt. Das selbe gilt auch für die Sponsorenautos, auch diese findet ihr meist im Zielbereich und ihr könnt sie euch nochmal ganz genau anschauen.

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France … und nach dem Rennen?

 

Auch das ist wiederrum davon abhängig, wo ihr euch die Tour anschaut. Wenn ihr am Berg steht und alle Teilnehmer und Fahrzeuge bis zur Kehrmaschine an euch vorbei gezogen sind, ist das Spektakel vorbei. Dann dauert es aber meist noch einige Zeit, bis die Strassen wieder freigegeben werden. Steht ihr mit derm Womo irgendwo da oben am Berg und solltet ihr einen der ganz wenigen, richtigen Parkplätze ergattert haben, könnt ihr natürlich unbesorgt noch eine Nacht stehen bleiben und eure Tour erst am nächsten Tag weiter fortsetzte. Steht ihr allerdings auf einem Seitenstreifen, oder gar mitten auf einem Feldweg, dann kann ich euch nur DRINGENDST davon abraten da zu schlafen!!!! Sobald die Strecken wieder frei gegeben sind, herrscht der ganz normale Strassenwahnsinn und es kann gut sein, dass nach dem „Ende“ der Etappe unheimlich viel auf den Strassen los ist. Da möchte niemand auf einem schmalen Seitenstreifen stehen oder gar schlafen. Das selbe gilt für die Feldwege, wenn der Bauer am nächsten Morgen vorbei kommt, solltet ihr da weg sein! Fahrt in dem Fall am besten möglichst bald vom Berg runter, sobald die Strassen wieder offen sind und sucht euch dann iiiiirgendwo einen Stellplatz für die Nacht.

Wenn ihr euch die Etappe vom Ziel aus anschaut und eh auf einem normalen Stellplatz steht, könnt ihr da natürlich auch weiter stehen bleiben. Steht ihr irgendwo frei und wollt ihr die Nacht dort verbringen, schaut nur, dass ihr niemand anderen behindert und natürlich solltet ihr in dem Fall auch nicht gerade gegen eine der anderen „frei steh Regeln“ für Frankreich verstoßen. Wenn die Tour de France halt macht, ist UNHEIMLICH VIEL Polizei auf den Strassen unterwegs.

Wenn ihr da schlecht steht oder gar jemanden blockiert, werdet ihr ruck zuck abgeschleppt, oder habt ein sehr teures Knöllchen am Wagen. Das solltet ihr zu dieser Zeit also tunlichst vermeiden!

 

 

Mit dem Wohnmobil zur Tour de France –  die Etappen mit dem Rad erleben.

 

Was ich bis vor wenigen Jahren auch nicht wusste ist, dass es zig Fahradfahrer gibt, die die Tour Etappen selber fahren. Wenn ihr also so richtig gute Hobbysportler seid, ist es durchaus möglich, dass ihr euch morgends euer Rad schnappt und die jeweiligen Etappen selber mit dem Rad erlebt. Wenn ihr also morgends los radelt, könnt ihr die Strecken selber nutzten. Selbst dann, wenn die Etappen bereits für Autos abgesperrt sind, könnt ihr mit dem Rad noch weiter radeln. Solltet ihr irgendwann dem eigentlichen Fahrerfeld zu nahe kommen, werdet ihr von der Polizei bzw. den Ordnern gestoppt und von der Strecke geschickt.

Ich war selbst erstaunt wie viele Leute sich doch tatsächlich selber z.B. einen Berg hoch quälen und so die verschiedenen Etappen „am eigenen Leib spüren“. Über den Daumen gepeilt sind das doch immer wieder einige hundert sehr engagierte Hobby-Radrennfahrer. Wenn ihr euch so viel sportlichkeit also zutraut, ist das kein großes Problem, die Strecken sind noch lange für Fahrradfahrer offen und zum Teil werdet ihr fast genau so bejubbelt und angefeuert wie die „echten“ Athleten. Ihr solltet allerdings so planen, dass ihr ca. 1,5-2 Stunden vor dem Feld bleibt. Wie gesagt, vor den eigentlichen Fahrern kommt noch ein riesen Tross Fahrzeuge, dem ihr auch nicht zu nahe kommen solltet um die Etappe beenden zu können, ansonsten werdet ihr, wie gesagt, frühzeitig mit einem deutlichen „NO“ von der Strecke „geworfen“. 😉

 

 

 

 

Fazit … mit dem Wohnmobil zur Tour de France

 

Ein Tour de France Besuch mit dem Wohnmobil ist ein super Event für Groß und Klein, allerdings macht ihr euch es wirklich viel, viel einfacher, wenn ihr euren Tour de France Besuch richtig plant. Einfach mal morgens auf gut Glück zum Anstige nach Alpe de’Huez fahren, macht es euch vor Ort schwierig. Vor allem dann, wenn ihr direkt auf dem Weg nach oben einen Parkplatz für das Womo sucht. Anders sieht es aus, wenn ihr euch „irgendwo aufs platte Land“ einer jeweiligen Etappe stellt. Wenn es also z.B. so ist, dass ihr gerade in Frankreich unterwegs seid und mitbekommen habt, dass am nächsten Tag die Tour durch den Nachbarort fährt und ihr einfach mal schauen wollt, findet sich am Tag des Rennes immer iiiiiirgendwo ein Parkplatz für das Womo. Das einzige was auch in diesem Fall gilt ist, die Strecke wird im laufe des Vormittags (je nachdem wann die Fahrer da vorbei kommen auch schon morgens) abgesperrt und ganz gleich wo ihr euch die Tour anschauen möchtet, plant viel Zeit ein, um für verkehrsreiche Umwege gewappnet zu sein.

Für alle die gernen einen ganzen Tag rund um die Tour erleben möchten (oder mit Kindern unterwegs sind) ist ein „Zielbesuch“ meiner Meinung am besten. Dort herrscht den ganzen Tag Volksfeststimmung und neben den Athelten selbst, gibt es unheimlich viel zu sehen, zu kaufen und zu bestaunen. In den jeweiligen Zielbereichen ist den ganzen Tag etwas los, wer sich die Tour an der Strecke anschaut wartet lange und wenn es sich nicht gerade um einen Anstieg handelt, rasen die Fahrer innerhalb von Sekunden an einem vorbei und „das war es dann“. In einem solchen Fall habt ihr eben lange Wartezeiten, für einen relativ kleinen „Sportmoment“. Auch wenn es definitiv  so ist, dass die Stimmung gerade im Bereich von Berganstiegen einfach unglaublich gut ist. Wer einmal live erlebt hat, wie „krass“ die Anstiege sind, die die Fahrer hoch fahren müssen, hat ganz sicher nochmal ein ganz anderes Bild von den Anstrengungen einer Tour de France. Aber einen Punkt will ich auch hier unbedingt nochmal ansprechen… achtet auf euch (oder eure Kids) wenn ihr die Tour wirklich mal an einem Berg erleben möchtet. Einige Fans rasten sooooo überschwänglich aus, die schupsen euch halb auf den „Weg der Fahrer“. Denn gerade im Bereich der Berge, sind die Etappen nicht abgesperrt. Also schaut vorab genau wo ihr euch hinstellt um zuzuschauen, damit am nächsten Tag nicht in der Bildzeitung steht: „Deutsche lösen Massencrash auf der Tour de France aus und bringen Tour-Favoriten zum stürzen“ 😉

Ich kann euch nur sagen, egal ob Dopingskandal oder nicht… ein Besuch der Tour de France ist schon toll, sogar dann wenn man gar keine Ahnung vom Radsport hat. 😉

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und wie immer sage ich, bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

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