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Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – Als ich im Januar auf der Messe in Stuttgart unterwegs war, wurde ich zum erstenmal auf ein “Problemchen” aufmerksam, dass ich bis dahin noch nie richtig bedacht hatte. Auch wenn es meine finanziellen Möglichkeiten sprengt, schaue ich mich natürlich gerne bei den “Schönen und Reichen” um… ich spreche von Wohnmobilen (!), von Concorde, Phönix, Morelo, Niesmann Bischoff oder, oder.

Das es bei den allermeisten kleinen 3,5t Wohnmobilen ein erhebliches “Gewichtsproblem” gibt, ok das ist bekannt. Die Zuladungsgrenze bei diesen kleinen Wohnmobilen ist oftmals so gering, dass man nach dem Einbau von Markise, Solar, Sat Anlage usw. vielleicht noch 3 T-Shirts und 2 paar Socken einpacken kann, sonst ist das Womo bereits überladen.

Was ich aber bis dato nicht wusste, bzw. an was ich nie gedacht hatte, dass es dieses Problem sogar bei den „highclass“ Reisemobilen bis 7,5t gibt und zwar oftmals dann, sobald das Thema „PKW für’s Wohnmobil“ im Raum steht.

 

ECHT JETZT??? „Gewichtsprobleme“ bei den 7,5t „Luxus-Womos“?

 

Wohnmobil KFZ Anhänger - richtiges PKW für's Wohnmobil

Nicht ohne Grund sind die Luxus-Womo- Hersteller auf die kleinen, besonders leichten PKW’s aufmerksam geworden

 

Ich meine jetzt mal ehrlich…

Wenn man so über die verschiedenen Messen schlendert und dort die tollen, riesigen und schweine teuren Wohnmobile samt PKW (Garage) im Heck sieht, habt ihr da schonmal an die Zuladungsgrenzen gedacht? Ich ganz sicher nicht! Irgendwie habe ich immer gedacht, sobald man über die 3,5t Grenze kommt, hat sich das Problem mit der Zuladung eigentlich erledigt. 

Jetzt stelle man sich mal vor, man kauft sich ein solches premium Womo mit Heckgarage, auf welches man Jahre oder Jahrzente hin gespart hat. Man freut sich darüber, dank des PKW’s ab sofort extrem mobil unterwegs sein zu können und dann stellt sich herraus, dass die Zuladungsgrenzen so gering sind, dass ein handelsüblicher „Kleinstwagen“ schon für größere Probleme sorgt.

Selbst die bekannten Zweisitzer die in der Stadt quer auf dem Bürgersteig stehen können, sind schlichtweg zu schwer.

 

Ein Auto fürs Wohnmobil

So stand der kleine Ligier auf der Messe in Stuttgart

 

Tja und nun? Rettung „Leichtkraftfahrzeug“ ?!

 

Und während ich so über die Messe schlenderte, viel mir ein Auto auf, dass ich bis dato nicht kannte, bzw. nie auf dem Schirm hatte.

Diese kleinen, besonder leichten Autos stammen von z.B. Ligier und ich bin mir sicher, ihr kennt sie alle, allerdings aus einem ganz anderen Bereich. Dabei sind mittlerweile sogar die großen Luxus-Womo Hersteller auf diese Fahrzeuge aufmerksam geworden.

Denn schau an, schau an…  es gibt einige Hersteller die das Zuladungsproblem beim Thema „PKW für’s Wohnmobil“ so ernst nehmen, dass sie ihre Fahrzeuge auf Messen direkt mit Leichtkraftfahrzeug ausstellen. 

Ja, früher waren Leichtkraftfahrzeuge bekannt für diese typischen “behinderten Autos”. Die kleinen Kugeln auf 4 Rädern, mit dem dicken 5 km/h zeichen auf der Heckscheibe. Doch mittlerweile hat sich das Design und die Technik dieser Fahrzeuge so verändert, dass von außen nicht mehr zu erkennen ist, dass es sich um ein besonders leichtes Auto handelt. Die Fahrzeuge sehen klasse aus, wie ein typischer, stylisher Kleinwagen eben.

Von dem Design eines früheren “behinderten Autos” ist also tatsächlich nichts mehr zu sehen, ganz im Gegenteil!

Die Ligier Group, das Unternehmen welches für den Bau solcher modernen Fahrzeuge zuständig ist, kommt eigentlich aus dem Formel 1 und Sportwagen Bereich. Bereits 1980 begann Ligier mit dem Bau der Leichtkraftfahrzeuge und weitete den Markt Schritt für Schritt  aus. Mittlerweile hat die Ligier Group mehr als 250 Mitarbeiter und erstellt ca. 15.000 Fahrzeuge im Jahr. Alleine im Jahr 2015 (aktuellste Zahlen die ich finden konnte) konnte die Marke einen Zuwachs von 35% erringen.

Durch die Leichtbauweise haben diese Fahrzeuge den extremen Vorteil, dass sie ein Leergewicht von nur max. 350 kg haben. Das Leergewicht eines typischen Kleinstwagen liegt bei 850-1115 Kg! Ihr seht, das ist schon ein erheblicher Unterschied.

Bevor ihr jetzt denkt, alles gut und schön, aber bevor ich mit so einem  Auto mit satten 15 km/h über den Seitenstreifen tucker und den ganzen Verkehr aufhalte muss die Welt schon untergehen… auch diese Bedenken kann ich euch nehmen. 🙂

Mir selbst ist (mehr oder weniger) jeden Tag aufs neue ALLES mögliche peinlich und JA (!), ich kann jeden verstehen, der sich niemals in so ein ehemaliges kleines, langsam tuckerndes Auto setzten würde. Ich hätte wohl immer das Gefühl, ich halte den gesamten Verkehr auf und säß durchgehend mit einem hochroten Kopf hinter dem Lenkrad.  Die modernen “Leichtkraftfahrzeuge” erreichen mittlerweile aber eine Geschwindigkeit von knapp 50km/h und jetzt mal ehrlich… wann fährt man innerhalb von Städten schon schneller?

Klar ist natürlich und darüber müssen wir nicht streiten, mit einem solchen Auto fährt man keine 500km! Aber gerade für den “normalen” Wohnmobilisten ist das ja auch eigentlich nicht das Thema. Wer ein solches Fahrzeug im Womo (oder natürlich auch hinten auf einem Anhänger) mit on Tour nimmt, möchte möglichst einfach die Umgebung erkunden.  Vor Ort mobil sein, das Womo auf einem Campingplatz abstellen und dann mit dem Auto die Umgebung erkunden, dafür ist so ein Kleinstwagen perfekt und genau für solche Zwecke sind die kleinen, spritzigen Autos super.

Isa goes Probefahrt! 🙂

Ich selbst durfte vor einigen Wochen mit einem solchen Fahrzeug mal eine Testfahrt starten, einmal quer durch die City, Einkaufen und wieder zurück. Ich kann euch mit bestem Gewissen sagen, ich konnte eigentlich keinen Unterschied zu einem „normalen“ Kleinwagen feststellen. Gerade nach einer Ampel Rotphase kam der Kleine durch sein geringes Gewicht so schnell “in Schwung”, da konnten die Anderen nur staunen.

Das eeeeeeinzige was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist, ist die Lautstärke des kleinen Ligiers. Gut, also mein aller, aller erstes Auto mit 18 Jahren war ein Seat Marbella! 🙂 Der sah genauso aus wie ein Fiat Panda und diese Karre war wirklich laut (und trotzdem war ich auf mein kleines Auto stolz wie Oskar! 🙂 ). Im Gegensatz dazu ist die Lautstärke des Ligiers natürlich nichts! Vergleicht man ihn aber mit anderen Fahrzeugen der selben Größe, ist er schon lauter. Es ist nicht so, dass man sich nicht unterhalten könnte oder so, das wäre übertrieben, aber wenn ich einen Punkt „kritisieren wollen würde“, dann wäre es eben die Lautstärke.

Man muss natürlich bedenken, es ist eben ein Leichtkraftfahrzeug und dementsprechend wenig Dämmung wurde in diesen Fahrzeugen verbaut. Das ist für mich allerdings der einzige Punkt, den ich etwas “bemängeln” könnte, ansonsten hatte ich auch nach meiner „Ligier Probefahrt“ nichts zu meckern.

Auto fahren ab 16 Jahren

Ich würde einfach mal ganz dreist behaupten, gerade in der Womo Welt ist die Idee der Leichtktaftfahrzeuge noch relativ neu oder gar unbekannt.  Dennoch war Ligier in den vergangenen Wochen häufig in den Medien. Vielleicht seid ihr beim Lesen der Bild, Bunte oder Gala bereits über diese Marke und ein solches Fahrzeug gestolpert, denn die Autos haben einen Vorteil der sie in Deutschland fast einzigartig macht.

Dadurch, dass es in Deutschland bereits 16 Jährigen erlaubt ist mit einem Mopedführerschein kleine Motorräder zu fahren, ist es ihnen auch erlaubt bereits ab 16 Jahren mit diesen Autos durch die Gegend zu cruisen! 

In einigen Bundesländers und in z.B. Frankreich ist es den Jugendlichen sogar bereits erlaubt ab 14 (bzw.15) Jahren den Mopedführerschein zu machen und danach auch so ein Auto zu fahren. So kam es kürzlich dazu, dass Davina Geiss (ihr wisst schon, die Tochter der Geissens, Roooooooooooobert!)  ihr erstes Auto mit 14 Jahren bekam.

Mein Gott, was wäre das cool gewesen, wenn ich bereits mit 16 Jahren ein solches Auto gehabt hätte. Da wäre ich aber nochmal 10 mal lieber zur Schule und zum Training gefahren 😉

Diese Altersgrenze ist sicherlich ein Punkt, der für die meisten Wohnmobilisten relativ egal sein wird… es sei denn, ihr habt Kinder oder Enkel im Teenager Alter. Meine damalige beste Freundin (also im Alter von 16 Jahren meine ich) wohnte in Altena bei Lüdenscheid und ich kann mich noch gut daran erinnern, was für ein Akt es für uns war, gerade an den Wochenende aus Altena raus zu kommen. Der Bus nach Lüdenscheid fuhr genau zweimal am Tag. Morgens hin und am späten Nachmittag wieder zurück. Abends nochmal raus, in der Stadt eine Cola trinken, mal eben ein Video ausleihen oder gar andere Freunde treffen… absolut unmöglich!

Da Julia mit mir zusammen Leichtathletik betrieben hat, gab es  innerhalb der Saison fast mehr Wochenenden die sie bei mir in Dortmund verbracht hat, als bei ihren Eltern in Altena. Wer in solchen Regionen lebt, nicht komplett vom Taxidienst Mama und Papa abhängig sein möchte und verantwortungsbewusst mit einem Auto umgehen kann, für den ist ein solches Auto natürlich super.

Und nur um das nochmal zu betonen… die Autos sehen wirklich gut aus! Ein Mensch wie Davina Geiss würde ganz sicher nicht mit einem Auto samt “behinderten Charm” über die Straßen Monacos tuckern! Und bevor das jetzt jemand falsch versteht, das war keine Kritik an Davina Geiss! Ich kann nur definitiv sagen, ich wäre mit 16 Jahren niemals mit einem normalen “behinderten Auto” gefahren. Als Teeny schämt man sich nunmal in Grund und Boden für alles was nicht total normal oder extrem “stylish” ist.

Abgesehen vom Gewicht und der Altersgrenze haben die Leichtkraftfahrzeuge aber noch weitere Vorteile:

  • freie Fahrt in und durch sämtliche Umweltzonen
  • die Karosserie besitzt eine Sicherheitsfahrgastszelle
  • die Autos sind im Unterhalt extrem kostengünstig, da sie von der Hauptuntersuchung und der dementsprechenden Zulassung befreit sind. Es ist nur eine Versicherung notwendig und da sprechen wir von ca. 65 Euro im Jahr.
  • Durch die Leichtbauweise verbraucht ein Fahrzeug nur ca. 3 Liter auf 100km.
  • Thema Sicherheit – Ligier bietet als einziger Anbieter Seitenaufprallschutz und Airbags an

 

Fazit – Ein PKW fürs Wohnmobil

 

Ganz gleich ob es darum geht einen kleinen PKW in der Heckgarage eines Wohnmobils zu transportieren oder um den Transport auf einem extra Anhänger. Ligier bietet durch seine Leichtkraftfahrzeuge eine echte Alternative zu bekannten Herstellern aus dem Kleinstwagen Segment.

Vor allem als Zweitwagen bzw.  “Stadtwagen” ist ein Ligier / Microcar super geeignet, er ist klein, “spritzig”, modern und eben ganz besonders leicht. Dennoch wurde auch auf die Sicherheit geachtet und durch verschiedene Zusatzausstattung kann “der Kleine” mit anderen Herstellern mithalten. Egal ob Multi Media Sound Systeme, Lederausstattung, Klimaanlage. Videorückfahrsystem oder Easy Park System… ihr könnt das Fahrzeug mit allerhand Technik ausstatten.

 

Die Ligier Group bietet verschiedene Modelle an, vom Einsteigermodell Microcar Due, über den “stylishen” Ligier JS50, bis zum z.B. Microcar Go, der extra höher gebaut ist,  besonders viel Stauraum bietet und damit eher ältere Menschen anspricht. Es gibt also verschiedene Modelle, Preisstufen und Ausstattungspakete.

Auto, Wohnmobil und ein Road Trip mit Womo und Pkw

Für Pinterest – Eine echte Alternative für alle die samt Auto auf Wohnmobiltour gehen.

Selbst einen kleinen Transporter bzw. LKW gibt es mittlerweile. Dieser wird (laut Ligier Group)  vor allem von kleinen Handwerksbetrieben gekauft. Dank der Erlaubnis die Fahrzeuge bereits ab 16 Jahren zu fahren, können sogar Lehrlinge wichtige Produkte von A nach B bringen. 

Da die Modelle und Ausstattungen so extrem verschieden sind, ist es für mich ganz schwer einen Preis zu nennen. Ich kann aber sagen, die Preise für einen Neuwagen beginnen bei ca. 8500 Euro.  

Mittlerweile gibt es bereits mehr als 750 Verkaufsstellen in ganz Europa. Wenn ihr auf der Suche nach einem passenden, besonders leichten Auto für’s Wohnmobil, für einen KFZ Anhänger, für die Mobilität eures 16 Jährigen Teenagers oder einem kleinen Zweitwagen für die City seid, dann schaut euch die kleinen Flitzer von Ligier bzw. Microcar doch einfach mal an.

Vielleicht ist das genau die Alternative, die für euer Womo am besten in Frage kommt. Wenn ihr euch jetzt weiter mit dem Thema beschäftigen möchtet, Modelle und Preise vergleichen wollt oder auf der Suche nach einem passenden Händler das Netrz durchforstet, dann findet ihr alle weiteren Informationen hier: Homepage Ligier Group

Ich wünsche euch viel Spaß und egal ob neues „Luxus-Womo“ oder „alte Omi“… viel Spaß on Tour und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

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Die schönsten Oldtimer Caravans & klasse Infos für Neu-Camper

 

Die Caravan Salon Starterwelt in Halle 18 ist sowas wie das begehbare, historische live Lexikon für alle Reisemobil und Caravaning Anfänger und Camper die wunderschöne Oldtimer Caravans sehen und erleben wollen.      

Noch bis Sonntagabend, 03.09.17, 18 Uhr läuft der Caravan Salon auf vollen Touren und bis dahin habt ihr natürlich auch noch die Möglichkeit die Starterwelt und die Ausstellung der Oldtimer Caravans auf der größten und Besucherstärksten “Camping Messe” der Welt zu besuchen.

 

Die Starter Welt für alle die langsam in das Thema eigenes Reisemobil/ eigener Caravan reinschnuppern möchten.

 

Mitten im Freigelände der riesigen Caravan Salon Fläche befindet sich der Glaspavillon, die Halle 18, die für jeden Camper ein MUSS seien sollte.
Denn dort erhalten Neu Camper, Caravan und Reisemobil Starter geballte Informationen zu unterschiedlichsten „Beginner Themen“ und zudem befinden sich in Halle 18 die wunder, wunderschönen Oldtimer Caravans.

 

Die Starter Welt in Halle 18

Mitten im Freigelände des Caravan Salons befindet sich die Starter Welt

 

Dabei ist es ganz gleich ob man noch nie selbst mit einem Reisemobil oder Caravan on Tour war und man das aller, aller erstemal in dieses ganze “Camping” Thema rein schnuppern möchte, oder ob man vielleicht schon jahrelang mit einem Miet-Mobil unterwegs war und es jetzt endlich das lang ersehnte eigene Reisemobil bzw. der erste eigene Caravan seien soll.
In der Starter Welt haben Camping Anfänger die Möglichkeit an unterschiedlichste Informationen zu gelangen, um ihren Einstieg in die vanlife Welt ganz entspannt anzugehen.

 

Camping Anfänger Hilfe

Vorne ist so ein Info Terminal zu sehen, im Hintergrund ein vollintegriertes Wohnmobil

 

Die Terminals!

Dazu gibt es zum einen ganz spezielle “Terminals” die dank einer Vielzahl von Videos erste Informationen liefern. Mit einem Klick auf eines der Tablets gelangt man direkt zu einem Auswahlmenü.
Dabei geht es zum einen erstmal um die Frage, Reisemobil oder Caravan? Im zweiten Schritt werden die verschiedenen Caravan und Reisemobil Modelle vorgestellt. Was ist ein Alkhoven, was ein integriertes oder teilintegriertes Wohnmobil, welche Vor- UND Nachteile haben die verschiedenen Modelle? Wie möchte man unterwegs sein, als Großfamilie, Paar, oder als Alleinreisender?

Ihr seht es gibt Fragen über Fragen zu beantworten!

 

Hilfen und Beratung für Camping Anfänger

So sieht so ein Info Terminal aus der Nähe aus

 

Gerade wenn man selber noch nie mit einem Reisemobil oder Caravan unterwegs war, lohnt es sich enorm, ein paar Minuten an einem der Terminals zu verweilen und sich samt der Videos auf die weiteren Entscheidungen vorzubereiten.

Aber auch abseits dieser absoluten “Einsteiger Themen” bieten die Terminals noch weitere Informationen.

 

Dabei geht es z.B.um “rechtliches”, welchen Führerschein benötigt man um welches Gespann oder Reisemobil fahren zu dürfen und was ist Achslast, Zuglast und Gesamtgewicht?
Desweiteren erhält man Informationen zum Thema Stellplatz oder Campingplatz? Welche Stellplatz Apps oder Atlanten gibt es auf dem Markt und woher erfährt man, wo man die nächste ruhige Nacht verbringen kann?
All diese Fragen werden ebenfalls an diesen Terminals geklärt.

 

Welcher Wohnwagen ist der Richtige, Hilfe für Camping Anfänger

Beratung, Hilfe und Informationen für Camping Starter dank Videos

 

Sobald man dann die für sich wichtigsten Informationen gesammelt hat, oder man von Anfang an schon ein klitzekleines bisschen mehr Erfahrung im Bereich Reisemobil und Caravan besitzt, gibt es in der Starterwelt für alle Campinganfänger ebenfalls die Möglichkeit sich die unterschiedlichsten Reisemobil und Caravan Modelle live anzusehen.
Man kann in aller Ruhe durch die verschiedenen Modelle “schnuppern” und schauen was für die eigene Situation die optimalste Wahl ist.
Soll es ein Kastenwagen sein, der zwar weniger Platz bietet, dafür aber teilweise auch im Alltag nutzbar ist? Oder soll es eher ein Alkoven Modell werden, dass zwar höher ist und damit auch (je nach Fahrweise) mehr Sprit verbraucht, dafür aber im Innenraum deutlich mehr Platz bietet und oftmals von Familien besonders gern genutzt wird, oder soll es gar ein vollintegriertes Womo werden, mit festen Betten, einem großem Fahrerhaus und Panoramascheibe, welches häufig zu den größeren Reisemobilen zählt und dementsprechend mehr kostet…
Fragen über Fragen, die einen Camping Anfänger durchaus überfordern können, oder gar für schlaflose Nächte sorgen.
Natürlich gibt es in der Starterwelt auch ein teilintegriertes Reisemobil zu sehen, das aktuell beliebteste und meistverkaufte Reisemobil Modell Deutschlands.

In der Starterwelt haben Camping Anfänger die Möglichkeit in aller Ruhe durch die Modelle zu schnuppern, Fragen zu stellen und vom Caravaning und Reisemobil Virus so richtig angesteckt zu werden.

Das besondere an der Starter Welt ist, dass es sich um ein reines Angebot der Messe handelt. In Halle 18 gibt es keine “Verkäufer” die Ihre Produkte und ihre ganz eigene “Hausmarke” an den Mann (oder Frau) bringen wollen.
Das Angebot der Informationen ist Herstellerübergreifend, es gibt keine Werbeflächen und keine Fleyer. Die ausgestellten Reisemobile und Caravans sind nicht einheitlich von einem bestimmten Hersteller, sondern “bunt gemischt” und es werden auch keine Hersteller bezogenen Empfehlungen ausgesprochen.

Es geht alsobdarum Camping Anfängern einen ganz allgemeinen Überblick zu gewähren.

Die Starterwelt in Halle 18 ist für alle Camping Anfänger der perfekte Beginn in einen langen Messetag. Nach den ausgewählten Informationen sind Camping Starter perfekt vorbereitet um durch die verschiedenen Hallen zu laufen und sich die jeweils passenden Modelle der verschiedenen Hersteller anzusehen und erklären zu lassen.

Die Starterwelt…. NICHT nur für Camping Anfänger, hier gibt es auch WUNDERSCHÖNE Oldtimer Caravans zu sehen!

Jaaaa, so ist es wirklich, nicht nur Camping Anfänger, auch “alte Camping Hasen”, sollten UNBEDINGT in der Halle 18 vorbeischauen.
Am besten genau dann, wenn man schon lange auf dem Caravan Salon unterwegs war, von all den tollen, schönen, neuen Modellen geflasht ist und sich fragt…. waaaaarum habe ich nicht gerade letzte Woche im Lotto gewonnen?!?
Genau das ist der Richtige Moment für einen Besuch von Halle 18 und einer Besichtigung der Oldtimer Caravans in ihrer eigenen  Ausstellung.

Denn neben den vielen Informationen und den verschiedenen Reisemobil und Caravan Modellen, gibt es in Halle 18 die großartigen und wunder, wunderschönen Oldtimer Caravans zu sehen.

Diese alten, gehegten und gepflegten Wohnwagen sind einfach fantastisch und machen klar, auch in den 50ger, 60ger und 70ger Jahren wussten die Hersteller, was Camper wollen. Diese tollen Oldtimer Caravans geben ein ganz besonderes Flair wieder und wenn man zwischen diesen Schätzen sitzt, kann man sich wirklich vorstellen wie Camping 1965 ablief und mit ein bisschen Glück, sind die Besitzer dieser Schätze vor Ort und liefern die passende Geschichte.

Hier einige Bilder der Oldtimer Caravans, zum vergrößern, einfach auf ein Bild klicken:

 

 

Infos für Camping Anfänger und wunderschöne CaravansNach diesem Besuch weiß wohl jeder Camper sein eigenes Reisemobil, oder seinen eigenen Caravan Schatz, wieder um so mehr zu lieben.

Die Starterwelt in Halle 18 ist etwas ganz besonderes für Camping Anfänger und erfahrene Camper. Sie sollte unbedingt fest in jeden Caravan Salon Besuch eingeplant werden. Hier gibt es so viel zu sehen und zu erleben, ganz abseits von Herstellern, Werbung, Verkäufen und Business….

Die Starterwelt in Halle 18… das informative, historische und begehbare live Lexikon der Reisemobil und Caravan Welt mit samt seiner Oldtimer Caravan Ausstellung!

Schaut sie euch an!

Bleibt gesund,

eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen – Tipps für Anfänger & Unerfahrene

Ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen – Tipps für Anfänger & Unerfahrene

Isa und der Artikel zum Thema ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen für Unerfahrene und Camping Anfänger… 🙂 Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Artikel wirklich schreiben soll, denn eines steht ja leider bedingungslos fest… ich bin ein absoluter Auto, Womo, Technik Trottel.
Was liegt da also eigentlich ferner, als anderen Leuten Tipps zum Thema ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen zu geben… NICHTS!

Und trotzdem sitze ich jetzt hier und tippe…
Allerdings habe ich in den vergangenen Jahren durch meine Omi selbst, aber auch durch die Erlebnisse einiger Freunde und Bekannten von Wohnmobil Problemen erfahren, auf die wirklich jeder achten kann, ohne dass er viel Ahnung von Technik haben muss. Da sind wir also bei einem Thema, dass dann doch wieder zu IsasWomo passt, denn schließlich wollen nicht nur Womo bzw. KFZ Profis Wohnmobile kaufen.

(mehr …)

Die Womondo Kastenwagen erobern den Markt – ein Interview!

Die Womondo Kastenwagen erobern den Markt – ein Interview!

Schon vor einigen Wochen hatte ich euch ja innerhalb der Vorstellung einiger neuer Camping Vans den neuen Kastenwagen Hersteller  Womondo vorgestellt. ( Hier nochmal der Link zum Artikel: Alltagstaugliche Wohnmobile im Vergleich )
Jetzt konnte ich für euch mit Frau Vogt, der Pressesprecherin von Womondo, ein Interview führen und ihr ein paar  Details über den neuen “Stern am Kastenwagen Hersteller Himmel” (was ein Wort 🙂 ) entlocken. (mehr …)

Mein altes Wohnmobil –  Sorgen um die Omi und Schaden durch TÜV!

Mein altes Wohnmobil – Sorgen um die Omi und Schaden durch TÜV!

Endlich wieder unterwegs… seid letzten Donnerstag ist die Omi, mein altes Wohnmobil, endlich wieder “gesund’, hat TÜV und auch die Gasprüfung bestanden, so dass ich unsere 7 Sachen packen konnte und nichts wie raus!

Aber was war eigentlich los mit der Omi ? Warum  stand sie jetzt 3 Monate in der Werkstatt, bevor sie dann endlich wieder “gesund und munter’ dem TÜV vorgestellt werden konnte und dort (so unglaublich es klingen mag) vom TÜV Nord, anscheinend mit Gewalt, wieder beschädigt wurde.

Hier die ganze Geschichte um mein altes Wohnmobil … leider kein Märchen:

Mitte Dezember musste ich mit der Omi zum TÜV und mir war schon klar, er wird sicherlich einige Mängel finden. Meiner Meinung nach mussten die Bremsen gemacht werden und die Reifen mussten ebenfalls erneuert werden.

Alles klar, wir waren beim TÜV und siehe da… natürlich gab es wie erwartet keine neue TÜV Plakette. Denn laut TÜV Nord gab es folgende Mängel an meinem kleinen, schönen, alten Wohnmobil:

Bremsen abgenutzt, die Spurstange war ausgeschlagen, Handbremse musste Nachgezogen werden und die “Zulassung der Luftfedern” wollte er auch nochmal sehen… dabei sind die schon ewig eingebaut… aber gut!
Die absolut “fertigen Reifen” bemängelte er aber nicht.

Ich rief also bei meinem Schrauber in der Werkstatt an, doch auf Grund der folgenden Weihnachtsfeiertage, konnte ich die Omi erst Anfang Januar vorbei bringen.

OOOOOOOK… Frohe Weihnachten!

Anfang Janur war es dann soweit, ich klärte mit meinem super Schrauber Micha alles nötige ab (GOTT SEI DANK HABE ICH DEN!), wir besprachen auch die “Reifen Situation” und kamen zu dem Ergebnis, dass die Omi 4 neue Reifen benötigt, plus natürlich sämtliche TÜV Dinge.

Soweit so gut…. bis mich 3 Tage später die HORROR NACHRICHT per SMS erreichte.

Hallo Isa, melde Dich bitte dringend, es gibt Probleme mit der Omi!

Micha ist ein toller Schrauber und Bastler vor dem Herrn, unsere Familien kennen sich schon lange, ich kann ihm 100 % ig  vertrauen und er kennt meine “Situation”. Wenn mich also so eine Nachricht erreicht, war klar… da ist die Ka..e am dampfen.

Ich rief also schon mit “feuchten Händen” Micha an und was dann kam war wirklich heftig!
Beim Reifen wechseln viel Micha eine kleine Roststelle auf und als er sich das ganze näher ansah, rieselte es nur so auf ihn herab. Aus einer winzigen Roststelle wurde ein knapp 1m großes Loch! Der gesamte Bereich unter dem Beifahrer Radkästen bzw. dem Einstieg unter der Beifahrertür war weg! Da sich der ganze „Rotz“ von innen nach außen durch fraß, sah man davon erstmal nichts. Erst als Micha anfing zu schauen wie groß dieser kleine Rostfleck denn nun wirklich war, fing es an zu riesen.

Die beiden größten zusammenhängenden Stücke konnte ich noch fotografieren, alles andere lag in Krümmeln in einem Eimer.

Mein altes Wohnmobil hat riesen Probleme!

Die absolute KATASTROPHE!!!

Aber es wurde noch schlimmer, denn… was ich nicht wusste, dieser Bereich gilt schon immer als Schwachpunkt für Rost. Was auch hieß, die nötigen Teile gebraucht zu bekommen, ist unmöglich und bringt auch nicht viel, weil diese Teile eh wieder Rost haben oder sehr anfällig sind. Neue Teile gibt es aber nicht mehr !

Was nun… die Omi so verkaufen… mit riesem Rost Schaden und ohne TÜV … UNMÖGLICH und natürlich auch echt nicht das was ich wollte!

Eine “normale” Werkstatt hätte mich wohl einfach zum Schrott geschickt….

Ich war natürlich fix und fertig und hab erstmal los geheult!

Aber… ich hab ja meinen Micha!!! Und nur dadurch, gab es eine Rettung für die Omi!
Micha kennt einen Metallbauer, dieser hat sich breitschlagen lassen, die Teile extra für mich herzustellen, das würde zwar eine Weile dauern, aber gut… Ich war ja nur froh das es überhaupt eine Lösung gab!
Micha würde die Teile dann letztendlich anpassen und einbauen und so könnte dieser Schaden behoben werden…

JA, JA, JA…

Den einzigen Punkt den ich jetzt noch zu verdauen hatte, war der deutlich höhere Preis als anfangs gedacht. Aber gut… es half ja alles nichts. Leider konnte mir aber erstmal niemand sagen, wie teuer der ganze Spaß genau werden würde. Also folgten einige schlaflose Nächte, bis ich den Schock irgendwann etwas verdaut hatte.

Jetzt konnte ich nur noch warten….

und warten….

und warten….

Irgendwann Mitte /Ende Februar bekam ich dann die Info, dass die Teile alle da wären und Micha sich jetzt nach und nach an den Einbau machen würde. Zudem würde er dann natürlich auch alles weitere reparieren.

Die Bremsen:

Joaaaa, frisch sieht wahrscheinlich anders aus

Das dauerte dann allerdings doch nochmal etwas länger, als ich so dachte, so dass ich erst Mitte März den Anruf bekam, die Omi ist so gut wie fertig, Anfang der Woche kann ich sie abholen.

Und erst jetzt erfuhr ich auch was mich der ganze Spaß kosten würde…. ich setzte mich vorsichtshalber mal hin, aber siehe da…. der Womo- Reparatur – TÜV – Rost Gott hatte ein Einsehen… ALLES ZUSAMMEN (also Rost und alles andere… Bremsen usw) … 850 Euro plus Reifen.

Frisch repariert und versiegelt, die Omi ist wieder fit!

Haaaaach… mein Psycho Magen Geschwür löste sich direkt auf. Jetzt sollte die Handbremse noch fertig gemacht werden und in einigen Tagen konnte ich die Omi dann also endlich abholen.

Gesagt, getan… vergangenen Dienstag stand ich also an der Werkstatt und konnte die Omi endlich wieder mitnehmen.
Da sich allerdings in den vergangenen Tagen noch herausstellte, dass auch das Bremsseil der Handbremse echt nicht mehr gut aussah, plus irgendwo “runter gerutscht“ ist und dort schon seit Monaten rum schubbert (das Teil auf welches das Bremsseil gerutscht ist, war dadurch schon ganz abgenutzt, siehe Bild) wurde auch dieses noch gewechselt, samt der dazugehörigen Teile ( dies wird im weiteren Verlauf noch wichtig!) … das kostet mich dann nochmal 30 Euro, aber gut… alles klar!

Das alte Handbremsseil... hmmm, nicht wirklich schön, das sehe selbst ich!

 

 

Neues Teil, Wohnmobil Handbremse
und das selbe Teil in der Omi. Vorne schon ganz abgescharbt, durch das verrutschte Bremsseil.

JUHUUUUU… DIE OMI WAR WIEDER DA!

Und alles funktionierte bestens. Ich fuhr also heim, parkte bei mir vor der Tür, zog die Handbremse an und da stand die Omi erstmal 2 Tage, bis es Donnerstags zum TÜV Nord gehen sollte.

Dazu vereinbarte ich vorher einen Termin und fuhr dann also Donnerstag, pünktlich und mit der Gewissheit das alles gut gehen würde, wieder zum TÜV.
Ich fahre schon seit Jahren zum TÜV Nord mit den Fahrzeugen der Familie. Ich fand die Prüfer dort bisher immer sehr nett und freundlich und war eigentlich immer zufrieden.
Zumal es dort anscheinend einen Womo und Wowa Prüf Spezi gibt. Bei dem habe ich immer das Gefühl, der ist fähig, der weiß wie man mit so alten Omis umgehen muss, ohne zuuuuuu pingelig zu sein.

Ich fuhr also pünktlich zum TÜV und gerade vor mir bog jemand, ohne Termin, mit seinem Wohnwagen ein. Leider bekam dieser Herr “meinen” netten, Womo Spezi Prüfer und ich bekam den Kollegen.

Dieser meinte schon direkt… ja hmmm, Wohnmobil… jaaaaaaaaaaa, dann fange ich schonmal an und mein Kollege macht dann später die Gasprüfung.

IN DEM MOMENT SAGTE MIR MEIN BAUCH SCHON… NA HOFFENTLICH KANN DER TYP DAS!

Ich gab ihm meinen Schlüssel, er ging zur Omi und das Schauspiel begann … ( ab jetzt ist NICHTS übertrieben oder sonst was… genau so war es… auch wenn es unglaublich klingt!)

Als aller erstes wunderte ich mich schon, dass der gute Mann ca. 3-4 Minuten mit laufendem Motor in der Omi saß, ohne was zu tun… Mittlerweile könnte ich mir vorstellen, dass er verzweifelt die angezogene Handbremse suchte und diese dann letztendlich voller Frust durch knallte! Ob es so war, weiß ich aber natürlich nicht!

Dann fuhr er endlich los und benötigte sage und schreibe 6 Anläufe um gerade in die richtige Halle zu fahren! Irgendwann war er dann in der Halle und die Tore wurden geschlossen… mehr konnte ich also nicht sehen… aber hören.

Ich glaube für die Abgas Untersuchung ist es ja notwendig, dass man den Motor voll auf Touren bringt. Das hörte ich also auch bei der Omi, und egal mit welchem Fahrzeug ich bisher beim TÜV war… ich bekomme jedesmal Gänsehaut! Aber bei der alten Omi höre ich das „hoch fahren“ des Motors natürlich extrem ungern… aber was muss, das muss…
Normalerweise kenne ich es aber, dass dies 1-2 mal gemacht wird. Zumal ich denke, so richtig toll ist das alles für den Motor nicht… aber da kenne ich mich ehrlich gesagt auch nicht genügend aus.
Diesmal war es allerdings so, dass die Omi satte NEUN mal zum quietschen gebracht wurde… also nicht nur 1-2 mal… NEIN… NEUN MAL!
Da wurde ich langsam schon echt “pissig”…. plus war ich mir nicht mehr sicher, ob wirklich alles ok war und wir die neue Plakette bekommen.

Na… und dann hörte ich ewigkeiten NICHTS mehr… ich wartete und wartete…
Mein Prüfer war mittlerweile an seinem Schreibtisch und ist dann ganz zügig im Büro verschwunden und wart nicht mehr gesehen.

Iiiiiiiiirgendwann kam dann der “Womo Spezi Prüfer” zu mir und klärte mich auf.
Er hätte gerade die Gasprüfung gemacht, das wäre auch alles ok, aber hat mein Kollege schon mit Ihnen gesprochen?
Ich sage… NEIN… DER WAR VORHIN AN SEINEM SCHREIBTISCH UND WART DANN NICHT MEHR GESEHEN…

Ja der Kollege hat festgestellt dass ihre Handbremse keinerlei Funktion hat, so bekommen Sie leider keine Plakette.

Ich sage, dass kann nicht sein!!! Bis gerade war alles ok, ich bin mir 1000 prozentig sicher, die Handbremse hat funktioniert, das wurde gerade erst alles neu gemacht!

Tja…jetzt geht sie aber nicht mehr! Da hat ihre Werkstatt wohl Mist gebaut, oder vielleicht gar kein neues Bremsseil eingebaut!

Das war es….damit könnte ich gehen. Natürlich nachdem ich alles bezahlt hatte.

Ich zurück zur Omi und wirklich…. die Handbremse hing schlapp herum!
Ich habe dann direkt Micha angerufen, ihm alles berichtet und er sagte sofort… DAS KANN NICHT SEIN… komm gleich direkt an der Werkstatt vorbei.

Pünktlich um 14 Uhr stand ich also wieder mit der Omi in der Werkstatt und es konnte sich NIEMAND erklären, warum die Handbremse nichts mehr tat.
Bis Micha wieder unter der Omi lag und WÜÜÜÜÜÜTEND wieder hervor kroch…seine Diagnose (und das sind jetzt meine Wörter, weil ich die Fachbegriffe einfach nicht kenne)…
Das neue Bremsseil ging eigentlich durch eine neue Spange, welche normalerweise irgendwo befestigt ist.
Diese Spange war aber plötzlich ausgedehnt und komplett von ihrer Befestigung ausgerissen.

Dort oben wird das Bremsseil eigentlich durch eine Spange geführt und fixiert, die Teile waren alle neu und jetzt komplett ausgerissen.

So ein Schaden kann nur mit größter Gewalt entstehen meinte Micha. Da der TÜV aber dazu ja auch noch diesen Spruch mit der Werkstatt brachte, wurde Micha doppelt sauer und rief direkt bei der DEKRA an.

Da die Dekra gerade Zeit hatte, sind wir also samt Schaden direkt zur Dekra gefahren, damit die sich die Sauerei mal ansehen.
Das lief da auch alles sauber , zügig und problemlos ab… und siehe da…die Dekra gab mir schriftlich mit, dass so ein Schaden nur durch enorme Kräfte entstehen kann. Die meisten Leute seien gar nicht in der Lage, mit solcher Gewalt/ rohen Kraft, an der Handbremse zu ziehen!

Die aufgedehnte und abgebrochene Spange. Normal ist die rund und in der Mitte liegt das Bremsseil. Leider mit dem Handy geworden.

Es ist also ernsthaft so, dass mir dieser TÜV Prüfer mit Gewalt das Womo kaputt gemacht hat! Ich meine, könnt ihr euch das vorstellen? Das war für mich so abwägig, wie ein Elefant im Porzellanladen…
Das einzige das mir dazu mal wieder Einfällt… hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört und diesen Prüfer abgelehnt!

Es gibt anscheinend wirklich nichts, was es nicht gibt!

Die Dekra meinte, sie können sich nicht erklären, wie so ein Schaden überhaupt entstehen kann, das einzige was passiert sein könnte, wäre folgendes:
Bei den “Bremskraft Werten” lag die Omi “nur” bei 83%. Das ist aber wohl vollkommen normal, weil die Omi ja komplett neue Bremsscheiben (Bremsbeläge…. ich weiß es doch nicht!)… halt komplett neue Bremsen bekommen hat. Dann ist es wohl immer so, dass sich die neuen Bremsen erst ‘einlaufen’ müssen. Jeder der nur minimal was von Autos versteht, weiß das wohl auch!
Die Dekra kann sich nur vorstellen, dass der TÜV Nord Prüfer, genau das nicht beachtet hat und um den Wert zu erhöhen, wie beeeeescheuert an der Handbremse gerissen haben muss. Kann das wirklich wahr sein? Zumal in dem ersten Prüfbericht ja schon stand, dass die Bremsen erneuert werden müssen…

Ob das wirklich so war… keine Ahnung… wenn es aber so war… was arbeiten denn dann da für Prüfer??? Zumal das kein junger Mann gewesen ist, sondern eher gutes, mittleres Alter.

Naja, nachdem ich das ganze dann nochmal schriftlich von der Dekra hatte und auch die Bestätigung, dass es kein Einbaufehler von Micha war, sind wir zurück zur Werkstatt.

Dort hat Micha den Schaden dann repariert, wir sind wieder zur Dekra gefahren und die Omi bekam dann doch noch am selben Abend ihre verdiente TÜV Plakette!

Da ist die TÜV Plakette !!! :-)

Mittlerweile habe ich den gesamten Vorgang an den Hauptsitz des TÜV Nord geschickt. Ich rechne zwar nicht wirklich damit, dass die sich etwas davon annehmen, aber ich bin gespannt wie die Antwort ausfällt!
Weil die Omi ja jetzt wieder fit war, konnte ich es natürlich auch nicht mehr abwarten, eeeeeendlich los zu düsen. Die letzten 3 Monate ist schon wieder so viel geschehen und momentan geht es meinem Pa auch wieder ganz gut… so dass ich unbesorgt los fahren konnte.

Also habe ich zuhause die nötigsten Dinge erledigt, meine 7- 3000 Sachen gepackt und bin endlich wieder los getuckert.

Erster Halt, Greetsiel… mein allerliebster, lieblings Seelen, auftank Ort!

Warum dem so ist, was mich immer wieder nach Greetsiel zieht und alles weitere zum Ort und Stellplatz schreibe ich euch in ein paar Tagen. Zudem findet ihr hier in wenigen Tagen den Link zum Beitrag, Vorsicht beim Gebrauchtwagen Womo Kauf… darauf können selbst absolute Laien achten!

Also… genießt das tolle Wetter… es ist ja wahnsinnig schön Momentan.

Bleibt gesund…
Eure

IsasWomo Camping, Wohnmobile für Alleinfahrer und Paare

Alltagstaugliche Wohnmobile-4 für jeden Tag im Vergleich

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Heute dreht sich alles um alltagstaugliche Wohnmobile, kleine Campingvans die man auch in der Stadt, für die Kids und den Großeinkauf nutzen kann.

Die Wohnmobil und Camping Branche boomt weiterhin extrem stark und egal wo ich hin höre, immer wieder kommt das Thema auf Campingurlaube, Wohnmobil kaufen und der Traum von einem wochenlangen Roadtrip. Doch dann kommt auch ganz schnell das Thema auf die Preise und immer häufiger kommt das Thema auf… könnte ich das Womo doch nur auch im Alltag nutzen.

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