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Sun TI von Knaus – Das große Fazit nach dem Dauertest

Sun TI von Knaus – Das große Fazit nach dem Dauertest

Enthält Werbung – Der Knaus SUN TI, Milla und ich, das große Fazit nach dem Dauertest. Wuuuuuusch, schon sind die guten 2 Monate schon wieder vorüber, in denen ich das Knaus Sun Ti Reisemobil auf Herz und Nieren testen durfte und ich glaube, einen viel “intensiveren Test” konnte ich kaum starten. 

Erst die Übernahme in Jandelsbrunn, dann folgte eine Winter-Weihnachtsmarkt Tour mit insgesamt 16 Stops zwischen Passau und Bremen, „Womo City handling“ über Weihnachten in Dortmund (denn mein Auto stand ja lieb und brav am Knaus Werk in Jandelsbrunn), Wintercamping zwischen Garmisch und Mittenwald im “Schneechaos”, 13 Tage Messe in Stuttgart bei bis zu Minus 14 Grad und last but not least, eine letzte „Home sweet Home Tour“ zurück nach Jandelsbrunn.

Mittlerweile steht der winterfeste, teilintegrierte Flitzer wieder in im hintersten Süd-Ost deutschen Zipfel und ich denke, dies ist der perfekte Zeitpunkt für ein Sun TI Fazit mit allen wunderhübschen Höhen und kleinen Tiefen. 😉

Da dieses Fazit relativ lang geworden ist und damit ihr euch besser im Artikel zurecht findet, könnt ihr mit einem Klick auf die entsprechenden Abschnitte springen: 

 

#FAKTEN, Fakten, Fakten!

#GARAGE, Staufächer, Doppelboden

#FAHREIGENSCHAFTEN – Der Sun TI on the Road

#VANLIFE – Die Innenaustattung in der Praxis

#WINTERCAMPING – Wieviel Winter verträgt der Sun TI?

#SCHWACHPUNKTE – Details die mir nicht ganz so gut gefallen haben

#FAZIT – Qualitätsmängel, Vergleiche und der Schlussstrich

#GALERIE – Neue Bilder aus 9 Wochen Sun TI

 

 

Mein Fazit zum Knaus SUN TI Reisemobil Dauertest

 

Knaus SUN TI im Test

Der Sun TI im Check – 9 Wochen, 4000 km, 160 cm Neuschnee, 62 Tage on the Road

Aber fangen wir vorne an

FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN rund um den Knaus Sun TI

Um “den Knausi” auf Herz und Nieren zu testen, wurde mir ein SUN TI 700 MEG “Platinum Selection” zur Verfügung gestellt.

Dies bedeutet, “mein” Reisemobil sah wie folgt aus:

Knaus Sun TI 700 MEG Fakten:

  • 747 cm, 234 cm, 294 cm (200 cm)  Länge, Breite, Höhe (Höhe innen)
  • 3500 kg  z. Gesamtgewicht
  • 3070 kg Leergewicht im fahrbereiten Zustand
  • 430 kg max. Zuladung
  • 2000 kg Anhängelast
  • 403 cm Radstand
  • 125 L Frischwasser
  • 100 L Abwasser
  • Truma Combi 6 plus
  • 95 Amp. Wohnraumbatterie

 

  • Der SUN TI ist auf FIAT Ducato Basis gebaut
  • 2,3 Liter Multijet
  • 130 PS (Grundmotorisierung)
  • Euro 6

Knaus Sun TI 700 MEG Ausbau:

  • Das Reisemobil ist für max 4 Personen (Fahrt & Nacht) ausgelegt
  • 2 getrennte Längsbetten (195 cm & 200 cm Länge) im Heck (kann zu einem großen Bett verbunden werden)

 

  • Raumbad mit getrennter Dusche/ Toilette & Waschbecken
  • Tür & Schiebetür zwischen Schlafbereich, Bad, Küche bzw. Wohnbereich

 

  • 3 Flammen Gas-Kochfeld
  • 190 L Kühlschrank mit separaten Gefrierfach

 

  • L-Sitzgruppe mit kleiner Längsbank auf der gegenüberliegenden Seite extra
  • 2 drehbare Fahrerhaussitze
  • Fahrerairbag
  • ABS, ESP, Hill Holder

 

  • 14 verschließbare Staufächer mit “soft close” Funktion (ziehen sich selbständig zu) im Innenraum
  • 2 beleuchtete Kleiderschränke mit Kleiderstange
  • 3 große Schubladen, plus 3 ausziehbare Gitter für Töpfe, Pfannen usw.
  • Viele zusätzliche Ablagen über dem Bett und Fahrerhaus
  • Insgesamt 12 Dach- und Seitenfenster

Knaus Sun TI 700 MEG Platinum Selection:

  • besonderes Lichtkonzept
  • Panorama Dachfenster
  • Truma I-Net
  • Teleskop Ein-Säulen Hubtisch
  • Markise
  • Oyster automatische Sat Anlage
  • Front & Seitenscheiben Verdunklungsrollos
  • Beifahrerairbag
  • Tempomat und vieles, vieles mehr. Die komplette Beschreibung der Platinum Selection findet ihr hier:
  • Die komplette Ausstattung durch Platinum Selection

 

  • Aufpreis: 2603,00 Euro

 

 

Fußbodenheizung Winter Wohnmobil

Auch Millachen hat den warmen Boden im Sun TI geliebt!

 

 

 

Thema Doppelboden, Garage & Staufächer im winterfesten Knaus Sun Ti

 

Wie bereits gesagt, ist der Sun Ti mit einem Doppelboden ausgestattet, wodurch das Reisemobil besonders winterfest ist. Dank dieser doppelten Bodenplatte liegen ALLE Leitungen, Staufächer und Wasser-/Abwassertanks im beheizten Bereich und der gesamte Fußboden ist immer angenehm warm. 🙂

Der Doppelboden hat eine Tiefe von ca. 30 cm und ist von verschiedenen Klappen aus zu nutzen. Dabei befindet sich eine mittelgroße Klappe (ca. 45 x 30 cm) hinter dem Fahrerraum, dann folgt eine weitere, kleinere Bodenklappe (ca. 25 cm x 40 cm)  die zu den Tanks führt und eine große Bodenklappe (ca. 45 x 45 cm) kurz vor dem Bett.

Zudem gibt es zwei weitere kleinere Klappen rechts und links der Aufbautür, bzw. eine passende Außenklappe links.

Dabei variieren die darunter liegenden Fächer stark in ihrer Größe.  Mit einem Mindestmaß  innen von ca. 90 x 100 cm vor dem Bett, 80 x 60 cm hinter dem Fahrerraum und nochmal ca. 40 x 50 cm und 40 x 80 cm recht und links der Aufbautür, bietet der Sun TI ausreichend Stauraum. 

Davon abgesehen hat der Sun Ti auf der Fahrerseite ein großes (ebenfalls beheiztes) Außenfach/ Servicefach, in dem die  Ventile für Abwasser und Frischwasser liegen, der Frostschutz Wächter, sowie ein komplett Wetter geschützter Landstrom Anschluss.  Neben diesem Anschluss befindet sich ein weiteres Fach in welchem man z.B. die komplette Kabeltrommel, regensicher verstauen kann, sowie die Einstellungsmöglichkeit zum beheizen der Tanks. 

 

Zum Schluss die Garage.

 

Die Garage ist ebenfalls voll beheizt und ca 80x120 cm groß.

Dabei befindet sich in der Garage in Fahrtrichtung ein Regalsystem mit ca. 15 cm Tiefe und verschiedenen großen Fächern. Am Garagenboden wurden zwei Leisten mit jeweils 4, in ihrer Position verstellbare Ösen, für z.B. Zurrgurte o.ä befestigt, so dass man auch größere Gegenstände sicher transportieren kann.

Die Garage besitzt außerdem noch zwei größere Fächer in den Ecken des Regalsystems, die in den Doppelboden übergehen. Hier kann man z.B. die Tasche mit den Auffahrkeile wunderbar verstauen. Im Grunde kann man sämtliches „Reisemobil Gedöns“  wie Stromkabel, Keile, Wasserschlauch, WC Zusatz usw. usw. im Regal und den beiden größeren Fächern verstauen, so dass man die komplette Garage für andere Dinge wie Räder, Skier oder, oder, oder nutzen kann. 

 

Mit dem Knaus Sun Ti on the Road

An manchen Tagen hätte ich auch direkt bis Portugal tuckern können

 

Der Knaus Sun TI – on the Road

Insgesamt bin ich in den vergangenen 9 Wochen knapp 4000 Km mit dem Sun TI gefahren und egal ob Autobahn, Innenstadt, Passtrasse oder schneebedeckter Feldweg, das Reisemobil hat in allen Situationen einen guten Job geleistet.

Im ersten Moment war die Länge von knapp 7,50m schon ungewohnt, wobei ich zu keiner Zeit  Probleme hatte das Womo zu rangieren, Rückfahrkamera sei dank!  Aber ich glaube auf den ersten Kilometern habe ich gefühlt 200 Meter Abstand während des überholens gelassen und (jetzt wo ich das Womo wieder abgeliefert habe kann ich es ja sagen 😉 ) direkt auf dem Weg zwischen Jandelsbrunn und Passau bin ich einmal schön am Bordstein entlang geschrammt, weil ich nicht weit genug ausgeholt habe. Aber zum Glück, keine Macken in der Felge, puhhhhhhh 😉  

Die gut 1,5 Meter mehr Länge waren zu Beginn einfach ungewohnt, sobald ich mich aber an den Sun TI gewöhnt hatte, gab es im Alltag  keinen Unterschied mehr zur Omi.

Einige von euch haben mich ja bereits gefragt, ob so ein langes Wohnmobil abseits der Autobahn nicht problematisch bzw. unpraktisch sei? Aber da kann ich euch antworten, im Grunde ist es total egal ob das Womo 6 Meter oder 7,5 Meter lang ist. In eine kleine Parkbox, ohne dahinter liegende Wiese o.ä., passe ich auch mit der Omi nicht, von daher war die reine Länge des Wohnmobils, selbst über die Weihnachtsfeiertage bei mir zuhause in der Dortmunder Innenstadt, egal. 

Kommen wir zum Thema Motor, die “Grundmotorisierung” des Sun TI von 130 PS war für mich und mein „Reiseverhalten“ absolut ausreichend. Meist hattte ich das Glück, dass die Bahn relativ leer war, so dass ich bei 120-130 km/h den Tempomat eingeschaltet habe und ganz entspannt durch die Gegend fahren konnte. Wobei ich mit dem Sun TI auch noch schneller hätte fahren können, so dass die 130 PS für ein Reisemobil meiner Meinung nach absolut ausreichen. 

Einzig beim zügigen Anfahren habe ich einen Unterschied zum vorher getesteten, leichteren und mit 158 PS nochmal stärkeren Orange Camp Reisemobil bemerkt, wobei dieser Unterschied im Reisealltag marginal war.

Auf längeren Autobahn Fahrten habe ich allerdings bemerkt, dass ich deutlich häufiger im 5 Gang, als im 6. gefahren bin. Der 6. Gang „funktionierte“ meinem Empfinden nach nur auf gerader oder abfallender Strecke bzw. leerer Bahn wirklich gut. Ging es dagegen bergauf oder musste ich gar mal eeeeetwas abbremsen, kam der Sun TI im 6. Gang nur schwer aus dem Quark.

In diesen Situationen machte sich das deutlich hörer Gewicht durch den Doppelboden eben doch bemerkbar, aber dazu später mehr.

 

Vanlife Alltag im Knaus Sun TI

 

Meinen ganz normale Camping Alltag im Sun Ti kann ich nur als “großartig” bezeichnen, da gibt es tatsächlich nur ganz, ganz wenige Dinge, die ich bemängeln könnte. Der gesamte Aufbau des Reisemobils ist clever durchdacht, es gibt unheimlich viele kleine, praktische Details und genau diese vermeintlichen “Kleinigkeiten” machen meiner Meinung nach den Unterschied zu anderen Herstellern/ Modellen aus.

So war z.B. das Lichtkonzept im Sun TI für mich eeeeeeendlich mal besonders gut und angenehm. Gut, jetzt ist es sicherlich auch so, dass ich durch das Arbeiten im Womo auf besondere Lichtverhältnisse angewiesen bin, nichts desto trotz wird für mein Empfinden dem Thema “Licht im Womo” von vielen Herstellern immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. Entweder man sitzt abends im Camper und kommt sich vor wie im Stadion und Flutlichtbeleuchtung, oder aber man schaltet das Fluchtlicht aus, sitzt dann aber mehr oder weniger im dunkeln. Da kann sich jeder glücklich schätzen, der eine Lichterkette und ein Teelicht sein eigen nennt. 😉

Der Sun TI war da eine angenehme Ausnahme, dank vieler indirekter Lichtquellen und einzelnen Spots. Alleine über dem Bett gab es es die große und helle “Hauptbeleuchtung”, dazu die indirekten LED Leisten und nochmal zwei einzelne Lesespots auf jeder Bettseite. 3 verschiedene Lichtquellen mit jerweils unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten und das nur im Bereich des Bettes, das ist schon klasse! Genau dieses Lichtkonzept zog sich dann aber auch weiter durch das gesamte Reisemobil und endete schließlich mit der Außenlampe samt Bewegungssensor, speziellen Lichtquellen für die Nacht und den beleuchteten Kleiderschränken bzw. Schubladen.

Das Lichtkonzept im Sun TI war wirklich außergewöhnlich gut.

Vom Licht abgesehen , empfand ich noch das Raumbad und die Tür zwischen Bad/Schlafzimmer und Wohnbereich, bzw. zwischen Bad und Bett als seeeeeeehr vorteilhaft.

Zum einen fand ich es sehr angenehm, dass man die Tür schließen konnte und einen abgeschlossenen Raum zum duschen, „fertig machen“ und anziehen hatte,  zum anderen lasse ich z.B. fast immer die Fahrerhaus Verdunkelung tagsüber offen, weil ich das Tageslicht „brauche“ und auch gerne sehen möchte was draußen los ist. Da ist es schon überaus „nett“, wenn man mal eben die Tür schließen kann, ohne erst umständlich alle Fenster „abdunkeln“ zu müssen um nicht „halbnackt“ im „Fenster zu stehen“.  Wooobei… mist! In Amsterdam hätte ich mir so noch etwas dazu verdienen können… auf dem CMT Messe Stellplatz wahrscheinlich eher nicht ;-).

Des weiteren hat mir auch der Küchenblock des Knaus Sun TI sehr gut gefallen! Durch das lange, aber relativ schmale drei Flammen-Kochfeld im hinteren Bereich der Arbeitsplatte, blieb vorne ausreichend Platz zum schneiden, schnibbeln, spülen usw.

 

Clevere Küche im Wohnmobil

Durch das längliche Kochfeld bleibt ausreichend Platz zum schneiden, spülen usw.

 

 

Thema Sitzbereich

Viele teilintegrierte Reisemobile haben leider das Problem, dass man zwar auf den drehbaren Fahrerhaussitzen ganz gut und gemütlich sittzen kann, die Sitzbank dagegen ist aber meist so steil und ungemütlich, dass sie eher als “Reservesitz” dient.

Doch auch dies war im Sun TI  anders! Denn die Sitzbank in L-Form war erstaunlich bequem, ich konnte gleichzeitig vorne aus der Windschutzscheibe schauen und dank der kleinen Längsbank neben der Aufbautür, konnte ich sogar die Füße hochlegen. So kam es dazu, dass ich insgesamt deutlich häufiger auf der Sitzbank saß, als auf den umgedrehten Fahrerhaussitzen, weil eben beide Bereiche total gemütlich waren. 

Aber es gab noch viele, viele weitere clevere Details im Sun TI, wie z.B. die neuen Knaus Aufbautür, aber seht selbst:

Wohnmobil Aufbautür Knaus Sun TI

Die Aufbautür des Knaus Sun TI hat extrem viele nette Details. Allein die Einkaufstasche/ der Müllbeutel hat insgesamt 4 eingenähte Magnete, damit sie vernünftig schließt, aber auch während der Fahrt nicht gegen die Tür „klappert“

 

So ziehen sich eben viele, viele schöne, nette Details und clevere Lösungen durch das gesamte Reisemobil, bei denen ich immer wieder dachte, och… da hat aber jemand mitgedacht,  wie z.B. auch: 

 

  • die klappbare Kleiderstange in der Dusche, wodurch ich z.B. nasse Jacken direkt aufhängen konnte
  • das spezielle Fach für Kosmetiktücher im Bad
  • die extra Ablage über dem Bett für Brille, Tabletten, Bücher usw.
  • die “soft close” Funktion der Schranktüren, wodurch sich alle Klappen selbständig zuziehen

 

Winterfestes 3,5 Tonnen Reisemobil

Der Knaus Sun TI hat sich super im Schnee gemacht, da gibt es GAR NICHTS zu meckern!

 

 

Der Knaus Sun TI im „echten“ Wintercamping Check

Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass ich mit dem Sun Ti zum “echten” Wintercamping aufgebrochen bin und es zwischendurch mehr als ordentlich geschneit hat. Für mich war es das aller, aller erste Mal, dass ich im Winter in den Bergen stand und ich kann definitiv sagen, nur durch den Sun TI werden mir diese Tage als sooooo unfassbar schön in Erinnerung bleiben. Ich bin mir sehr, sehr sicher… mit der Omi hätte es wahrscheinlich auch funktioniert, wäre aber bei weitem nicht sooo schön, muckelig warm und vorallem „stressfrei“ gewesen. Wenn es euch interessiert, dann findet ihr hier mein komplettes „Wintercamping Erlebnis“ 

Das so ein Doppelboden allerdings einen so erheblichen Unterschied ausmacht, hätte ich vor diesem Test nicht geglaubt, doch die Zeit im Sun TI hat dies eindeutig bewiesen. 

Selbst als der Schnee eines morgens auf höhe der Wohnmobil Fenster lag, gab es nicht einmal ein Problem durch eingefrorene Leitungen, Frischwasser-, Abwasser- oder Toilettentanks. Nicht zuletzt auf der Messe wurde nochmal deutlich, wie toll so ein komplett winterfestes Reisemobil ist. Sämtliche CMT-Stellplatz Nachbarn hatten früher oder später Probleme mit ihren Leitungen, selbst wenn das Abwasser direkt in einen Eimer abfloss. Aber in Stuttgart war es teilweise so kalt, das alle mit “normalen” Reisemobilen irgendwann Probleme bekamen und wenn es nur der volle, aber über Nacht eingefrorene, Toiletten Kanister war.

Aber dank des beheizten Doppelbodens war der Knaus Sun TI von grund auf warm und ich konnte z.B. auch meine nassen Schuhe oder Millas “Mäntelchen” einfach in die entsprechenden Bodenfächer “werfen”, wodurch sie mir aus dem Weg waren, innerhalb der Fächer trocknen konnten und wieder warm waren als es zum nächsten Spaziergang raus ging.

 

Thema Gas Verbrauch

 

Eine Frage die mich in den vergangenen Wochen immer wieder erreicht hat, wie viel Gas verbraucht so ein Reisemobil, wenn man den Doppelboden ständig mitheizt?

Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn es kommt dabei natürlich sehr auf die Außentemperaturen an. Als Vergleich, in der Omi verbrauche ich an kalten Wintertagen ca. eine 11 Liter Gasflasche in 2-3 Nächten. Trotzdem ist die Omi aber immer etwas Fußkalt (auch mit Teppich und Thermofolien).

Im Sun TI lag der Verbrauch bei ca. einer Flasche in 4 Nächten, wenn es draußen wirklich kalt war (mit wirklich kalt meine ich Temperaturen zwischen minus 5-14 Grad). Im ersten Moment verbraucht der Doppelboden sicherlich etwas mehr Gas, aber sobald der gesamte Bereich einmal aufgeheizt ist, hält sich die Wärme auch deutlich länger, weil die Isolierung besser ist.  Und nochmal, es gibt die Möglichkeit die Heizung so einzustellen, dass die Tanks usw. NICHT mit beheizt werden. Ihr müsst die Tanks also nicht grundsätzlich und auf Teufel komm raus mit heizen, wenn dies aufgrund der wärmeren Außentemperaturen eigentlich gar nicht nötig ist.

 

Strangsperre Heizung winterfester Knaus SUN TI

Mit einem Handgriff werden die Tanks des Sun TI nicht mehr beheizt

 

Aber das gesamte winterfeste Konzept des Knaus Sun TI ’s  geht ja noch ein Stück weiter. Alleine 4 Heizdüsen im Bereich des Fahrerraums sorgen dafür, dass auch dieser warm ist. Die Fahrerhaus Verdunkelung ist aus einem etwas dickeren Material, wodurch die Scheiben nochmal stärker isoliert werden und hinter den Pedalen befindet sich eine extra Isolierung, wodurch weniger Kälte in den Wohnraum kommt.

Allerdings gibt es bei diesem ganzen Doppelboden Thema einen Punkt, den ich nicht kritisieren möchte (also bitte nicht falsch verstehen!!!), aber den ich auch erst “lernen” musste.

So schön es ist, dass der Boden und viele Fächer beheizt sind, sollte man auch daran denken, wenn man das Reisemobil einräumt. So machen sich z.B. Kartoffeln und Zwiebeln im voll beheizten Doppelboden nicht ganz so gut 😉 Altobelli, die schrumpeln und sprießen so schnell, innerhalb weniger Tage wären die Kartoffeln fast aus dem Boden herrausgewachsen. 🤷🏼‍♀️🙈😁

Aber es gibt auch ausreichend andere Fächer, die eben nicht extra beheizt werden, diese eigenen sich dann eben besser für Gemüse, Getränke o.ä. Das sind dann eben die „Kleinigkeiten“ die man erst im Alltag so richtig checkt. 

 

Sooooo und nachdem ich diese kleine “Überlegung” schon angesprochen habe, führt mich dies direkt zu dem nicht ganz einfachen “Punkt” …

 

Knaus Sun TI Kritik im Dauertest

Naaaaa… watt gab zu motzen?

 

Die kleinen Schwachpunkte des Sun TI 

 

Soooo und schon beginne ich viel vorsichtiger und langsamer auf die Tastatur zu tippen! 😉

Nein quatsch! Natürlich weiß ich, dass Kritik oder „Schwachpunkte“ ein schmaler Grat sind, gerade innerhalb einer Kooperation. Aber jetzt mal ehrlich, was bringt ein solcher Test, wenn ich in meinem Fazit nur überschwänglich loben würde?  Ich denke NICHTS!

Zu einem Test gehört es nunmal auch Punkte anzusprechen die mir vielleicht nicht so gut gefallen haben.

 

Der erste und für mich definitiv größte Kritikpunkt am Knaus Sun TI betrifft den Gaskasten!

 

Ehrlich ihr Lieben, da baut Knaus sooooo ein gutes Reisemobil, macht soooooo viel richtig und dann verklöppeln sie so einen bescheidenen Gaskasten? Sorry, aber der zuständige Ingenieur (oder wer auch immer dieses Gasfach geplant hat, vielleicht war es auch der 14 jährige Schülerpraktikant) gehört ein kleines bisschen erscho…en.

Die größten Probleme an diesem Gaskasten sind:

  • er ist zu klein,
  • die Flaschen stehen hintereinander
  • und zudem ist das gesamte Fach auch noch unpraktikable verbaut.

 

Knaus Dauertest, Kritik am Gaskasten

Zu klein, zu eng, zu flach… der Gaskasten im Knaus Sun TI 2018 ist leider echt eine absolute Fehlplanung

 

 

Alleine schon, dass die Flaschen hintereinander stehen, ist sooooo ultimativ unpraktisch! Zumal der gesamte Kasten auch viel zu klein ist, um vernünftig die Anschlüsse wechseln zu können, oder um auch nur die roten Sicherheitskappen von der Flasche zu ziehen.

Egal ob ich nun von der hinteren auf die vordere Flasche wechseln wollte oder andersherum…ich musste die vordere Flasche IMMER erstmal aus dem Gaskasten heben, um überhaupt an die hintere Flasche zu kommen. Erst dann konnte ich die hintere Fasche abkoppeln.  Nach ein paar Tagen wurde mir dann aber klar, es ist eigentlich nur clever in dieser Situation auch die hintere (dann leere) Flasche koomplett aus dem Kasten zu nehmen und die volle Flasche, nachdem die rote Tülle ab war und die Flasche aufgedreht war, an die hintere Position zu setzten, denn wenn die volle/ angeschlossene Flasche vorne steht, kam ich ja nicht mehr an die hintere leere Flasche ran, um diese später am Baumarkt ein zu tauschen.

Dazu birgt der Gaskasten aber noch eine weitere Hürde, die man aber erst im Alltag richtig zu spüren bekommt.

Auf dem Boden des Gaskasten sind zwei Leisten aus Metall, mit denen die “Sicherheits-Befestigungsgurte” verbunden sind.

Diese Leisten haben kleine Schraubköpfe und an denen bekommt man die Gasflaschen nicht vorbei. Das hieß also, ich musste die Gasflaschen nicht nur ständig in den Kasten hieven, nein, ich musste die schweren Flaschen auch noch irgendwie innerhalb dieses kleinen Kastens minimal anheben, um sie über die Schraubenköpfe zu hieven.

 

Problem Gaskasten Wohnmobil

So klein und doch so problematisch! An den eingezeichneten Schraubköpfe passt eine 11 Liter Gasflasche leider nicht vorbei. Darum muss man die Flasche innerhalb des Kastens auch noch anheben.

 

Ich sag es euch, da jubeln die Bandscheiben und manchmal hätte ich den Kasten am liebsten selbst “vergrößert” 😉

 

Das hieß also (nur um das nochmal eben schnell genau zu beschreiben) die Situation war folgende. 23 Uhr, Minus 10 Grad, dunkel, Gas leer (so ist es schließlich in der Praxis IMMER!!!).  Zu diesem Zeitpunkt war die hintere Flasche angeschlossen und die volle, neue Flasche stand vorne.

  • Also Gas kasten auf
  • Taschenlampe unters Kinn klemmen
  • Vordere Flasche raus hieven, in den Schnee stellen, rote Tülle ab und plastik Verschluss ebenfalls aufdrehen
  • Hintere Flasche, ohne etwas zu sehen und mit langem Arm, zudrehen und vom Gasanschluss befreien
  • Dann hintere Gasflasche auch aus dem Kasten heben, vorsicht das geht aber nur, wenn man die Flasche ca. 2 cm innerhalb des Kastens anhebt, um sie über die Schraubköpfe zu heben.
  • Leere Gasflasche auf den Boden stellen
  • Volle Gasflasche in den Kasten heben und wieder über die Schraubköpfe nach hinten heben (nochmal, es ist dunkel, kalt und die Flasche ist schwer)
  • Volle Gasflasche anschließen, special Herrausvorderung .. das ganze muss am besten blind geschehen, denn da hinten im Gaskasten sieht man eh nichts, erst recht nicht im dunklen, es sei denn, man hält mit der 3. Hand irgendwie die Taschenlampe.
  • Wenn die volle Flasche angeschlossen ist, bitte unbedingt daran denke sie aufzudrehen usw. denn danach kommt man nicht mehr an sie ran.
  • Zum Schluss die leere Flasche davor stellen, damit man sie am nächsten Tag umtauschen kann, ohne wieder alles abzumontieren.
  • Gaskasten wieder schließen, ins Womo stürmen, Finger wärmen und beten das alles läuft und man nichts vergessen hat.

 

Der Gaskasten im Sun TI ist eine echte Fehlplanung, dass kann ich leider nicht anders sagen! 🤷🏼‍♀️

 

UPDATE!!!!

 

 

Aber zum Glück kann ich euch schon jetzt von guten Neuigkeiten berichten.

Bei der Rückgabe des Reisemobils in Jandelsbrunn habe ich bereits einige Kritikpunkte angesprochen und stieß auch auf „offene Knaus Ohren“. Das Problem mit dem echt miserablen Gaskasten war den Knaus Leuten bereits bekannt und siehe da, Verbesserungen sind bereits geplant.

Mit der neuen Modellreihe wird es einen Gaskasten Auszug geben, so dass man deutlich leichter an die Flaschen kommt und als Plus, wird dieser Auszug sogar mit einer passenden Verriegelung versehen.

Bei anderen Herstellern haben diese Auszüge immer wieder das Problem, dass sie fast schon “zu leichtgängig” sind. Stößt man beim einstellen der Gasflaschen gegen den Auszug, fährt er direkt wieder in den Kasten zurück. Darum wird der “Schlitten” bei Knaus mit einer Verriegelung versehen, so dass man die Flaschen möglichst leicht und einfach auf den Schlitten bekommt.

Klasse das Knaus da Verbesserungen verspricht, denn die aktuelle Situation ist echt bescheiden!

 

 

Gaskasten

So ÄHNLICH sähe dann auch der Gaskasten Auszug im Knaus aus. Hier allerdings nur als Beispiel eines anderen Herstellers!!!
Bild von Riepert zur Verfügung gestellt.

 

 

Den Gaskasten betrifft sicherlich mein größter Kritikpunkt, die weiteren Punkte sind dagegen eher “persönliche Kleinigkeiten”

 

  • Dass der Knaus Sun TI mit einem “ein einziger Schlüssel für alle Türen und Fächer System“ ausgestattet ist, ist sicherlich klasse. Doch wenn man dies schon so macht, wäre es noch deutlich angenehmer, wenn man auch qualitativ hochwertige Schlüssel und Schlösser verbaut. Aktuell sind die Schlösser/ Schlüssel doch ganz schön hakelig und mehr als einmal hab ich befürchtet, dass der Schlüssel abbrechen könnte.  Ist nie passiert… leichtgängig ist aber sicherlich anders. 

 

  • Das, dass Waschbecken in mattem Edelstahl gehalten wurde ist optisch sehr ansprechend. Aber ich konnte auch feststellen, dass das matte Design viel, viel, vieeeeel anfälliger ist für Flecken, Zahnpastareste und Kalkränder, als die z.B. glänzende Spüle. Jaaaa, mir ist schon bewusst, dass das vielen total egal sein wird… ich bekomme aber die Frängel, wenn das Waschbecken ständig dreckig erscheint. 

 

  • Die Rückfahrkamera ist natürlich super praktisch und das ganze „Navi, Radio, Anrufer, Kamera Display“ in der Mitte des Armaturenbretts macht einen guten Job! Dass das Bild der Rückfahrkamera allerdings Seitenverkehrt angezeigt wird (allerdings mit extra Hinweis), ist gewöhnungsbedürftig. Da kurbelt man beim Rückwärtsfahren schnell erstmal in die falsche Richtung. 

 

  • Zuletzt muss ich noch ein klitze kleines bisschen an dem Kühlschrank und der Oyster-Sat Anlage herum kriteln. Wobei ich bei diesen Punkten sagen muss, in beiden Fällen trifft mich sicherlich auch eine Mitschuld bzw. ist das „kriteln“ auf hohem Nivau. Bei dem Kühlschrank will ich einfach nur sagen, dass er schon sehr empfindlich auf eine etwas schräge Parkposition reagiert. Ich fahre ja nicht gerne auf Keile und stehe somit häufig schräg. Da passiert es schon relativ schnell, dass der Kühlschrank nicht mehr richtig kühlt. Mit der Taktik „dann drehe ich mich halt im Bett um, oder nehme ein 2. Kissen, alles besser als alleine auf die furchtbaren & beängstigen Keile zu fahren“ :-), kommt ihr bei diesem Kühlschrank nicht weit. Aber es ist ja aschon ein riesen Vorteil wenn man weiß, es liegt an der Parkposition und nicht daran, das der gesamte Kühlschrank defekt ist!

 

  • Und zur Sat Analge – Ok, sicherlich ist das “ TV/ Mulimedia“ Zusatzpaket von Knaus preislich super, allein aus diesem Grund darf ich da eigentlich nicht herum kriteln! Nichtts desto trotz ist es so, dass die Oyster-Sat Anlage extrem „anfällig“ war. Da musste nur eine einzige Tanne in 300 Meter Entfernung stehen und schon war der Empfang dahin. So kam es z.B. auf einem Stellplatz vor, dass ich auf FB gepostet habe, guter Platz alles chic, nur leider kein TV Empfang und es hat nur Minuten gedauert, da schrieben mit zwei andere Camper, dass sie GENAU DA auch schon standen und es überhaupt keine Probleme mit dem Empfang gab.🤷🏼‍♀️ Ebenso empfand ich es als „unpraktisch“, dass die Sat Anlage immer komplettt eingefahren ist, sobald man nur den TV ausgeschaltet hat, gerade weil die Schüssel teilweise minutenlang „gerödelt“ hat, bevor sie den Satelliten finden konnte. Später habe ich dann herrausgefunden, dass es eine spezielle Tastenkombination auf der Fernbedienung gibt, die man drücken konnte, damit die Schüssel eben nicht einfährt. Wie gesagt… das ist sicherlich kriteln auf „hohem Nivau“ und auch kein wirklich wichtiges negatives Detail, aber da bin ich von meiner Alden Anlage anderes gewohnt.

 

Zum Schluss noch ein Wort zum Thema Gesamtgewicht und Zuladung, weil ich gerade zu diesem Thema auf Facebook schon relativ heftig angegangen wurde.

 

Wir müssen uns NICHT darüber streiten, dass eine Zuladung von 430 kg nicht gerade viel Spielraum zulässt!!! Allerdings… wenn ich dabei an das Sun TI Modell denke, stelle ich euch auch die Frage, was für eine Art Reisemobil sucht ihr denn???

Ich bin in dem Fall einfach der Meinung, wer die eierlegenden Reisemobil-Wollmilchsau möchte, der wird eben irgendwann Schwierigkeiten bekommen. Wir sprechen hier beim Sun TI nicht von einem 5,98 Meter langen “einfachen” Reisemobil, welches nur noch 347 Kg Zuladung hat, so wie bei einigen anderen Herstellern auf dem Markt, sondern wir sprechen hier von einem komplett winterfesten Reisemobil, samt Doppelboden, samt Längsbetten, samt großer Garage, samt Raumbad, samt riesigem Kühlschrank und einem großen Sitzbereich, in dem man auch mit 5 Personen locker zusammen sitzen kann.

All diese Eigenschaften wiegen nunmal auch und trotzdem möchten eben viele Camper aufgrund der Straßenverkehrsordnung, oder aufgrund des eigenen Führerschein-Limits bei der 3,5 T Variante bleiben.

Naja und dann kommen wir eben irgendwann bei der eierlegenden Reisemobil-Wollmilchsau an, denn der Wunsch nach einem Reisemobil das wenig Grundgewicht, viel Platz, eine gute Isolierung, einen Doppelboden und eine möglichst große Zuladung hat,  das alles auf maximal 3,5 T, ist eben kaum oder eben nur sehr sehr schwer zu realisieren. 

Dann aber zu schreiben, dass das gesamte Reisemobil schrott ist, Knaus ein verantwortungsloser Hersteller sei und ich ja sowieso keine Ahnung hätte, ist einfach nicht fair und meiner Meinung nach auch FALSCH! Jedem steht es frei das Reisemobil aufzulasten und wer mit seiner Familie in so einem rundum sorglos Reisemobil unterwegs sein möchte, sollte sich dazu auch Gedanken machen. 

 

Camping mit Hund im Sun TI

Zurück in Jandelsbrunn… Milla wollte den Sun TI genau so wenig verlassen wie ich 🙂

 

 

2 Monate Dauertest im Knaus Sun TI

 

Nach gut 2 Monaten vanlife im Sun TI musste ich das Reisemobil vergangene Woche wieder in Jandelsbrunn abliefern und ja, ich muss schon sagen, der Abschied tat ein bisschen weh!  Mit dem Sun TI durfte ich nicht nur ein Reisemobil testen welches mir von der Innenausstattung her jeden Tag besser gefallen hat, es war auch ein GRUNDSOLIDES und ZUVERLÄSSIGES Fahrzeug.

Ich habe den Sun TI vor gut 2 Monaten als ganz “frisches und neues” Reisemobil in Jandelsbrunn abgeholt, der Innenraum war noch komplett unbenutzt, überall klebten noch die Schutzfolien und ich kann euch sagen, es ist spannend wo man überall Schutzfolien findet. Die letzten habe ich abgezogen, als ich das Womo vor der Rückgabe nochmal durch “gefeudelt” habe

Ganz ehrlich… im ersten Moment dachte ich schon, ohhhaaa das ist aber mutig von Knaus, mir ein Womo zu geben, welches bis dahin anscheinend noch nicht “wirklich” durchgetestet wurde. Na hoffentlich tucker ich nicht vom Hof und das ganze wird zur kleinen Katastrophe, weil das Reisemobil noch SÄMTLICHE “Kinderkrankheiten” hat. Ich wäre  schließlich nicht die erste Camperin, die nach wenigen Wochen Campingalltag in einem nigel nagel neuen Reisemobil, eine ewig lange Mängelliste hat.

Ich habe in den vergangen Wochen wirklich ALLES kontrolliert, was ich nur eben kontrollieren konnte, von den einzelnen LED Lämpchen bis zu jedem plastik Gardinenhäkchen, aber ich konnte nicht einen echten Fehler finden… nicht einen!

Halb Camper bzw. Reisemobil Deutschland schimpft aktuell darüber, dass die Qualität neuer Reisemobile mehr als zu wünschen übrig lässt und bitte versteht mich nicht falsch, auch ich kenne die Leute die ein 250.000 Euro Reisemobil gekauft haben und nach zwei Wochen eine 300 Punkte lange Mängelliste zusammen gestellt haben.

Vielleicht hatte ich einfach Glück mit dem Fahrzeug, vielleicht hat Knaus das Reisemobil doch vorher nochmal komplettt durchgecheckt, vielleicht ist die Qualität aber auch gar nicht so schlecht, wie immer behauptet wird… ich kann es euch nicht sicher sagen! Ich kann nur sagen, ich konnte bei dem nigel nagel neuen SUN TI nicht einen Punkt finden, bei dem ich sage, da wurde das Fahrzeug aber mal eben schnell zusammengeschustert, so leid es mir tut, es gab tatsächlich NICHT EINEN QUALITÄTSMANGEL!

Vergleich…

OOOOOOKKKK… jetzt wird es also nochmal ernst!

So viele von euch haben mich bereits angeschrieben, ihr habt mich persönlich auf das Thema angesprochen und ich habe lange überlegt, ob ich diesen Punkt in den Artikel einbaue.

Thema… Welches Womo war denn nun „besser“, der Orange Camp oder der Knaus?  

Eigntlich wollte ich diesen Punkt einfach mal ganz „unauffällig“ überspringen, aber da ich mir sicher bin, irgendjemand wird sowieso öffentlich fragen, heißt es jetzt also „Butter bei die Fische“! 😉

Tja, doch auch wenn ich euch jetzt ein bisschen enttäuschen muss und ihr vielleicht denkt, ich zieh die „diplomatie Karte“, so heißt mein Ergebnis doch, die beiden Reisemobile sind nicht wirklich miteinander vergleichbar! 

Der Orange Camp ist ein klasse Reisemobil welches mich von seiner viel, viel besseren Qualität, als ich jemals gedacht hätte, überzeugt hat. Das O.C. Reisemobil sieht modern aus, es hat eine ordentliche Zuladung, durch den starken Motor geht er ab wie „Schmitz Katze“ und insgesamt kann man sich sehr glücklich schätzen, wenn man ein Orange Camp Reisemobil sein eigenen nennen darf!

Wenn ich aber den Knaus 1:1 mit dem Orange Camp vergleichen soll, dann ist der Knaus Sun TI eben insgesamt nochmal etwas „wertiger“ oder „Detail reicher“ verbaut. Nehmen wir nur mal die Schrankklappen als Vergleichsobjekt. Beide Oberschränke schließen fest, dicht und sauber ab, aber beim Orange Camp macht es eben KLAAAATSCH wenn man so einen Oberschrank schließt, dahingegen ziehen sich die Schränke im Knaus mit einem seichten KLICK selbständig zu. Das ist natürlich nur ein klitze kleines Beispiel, für die vielen kleinen aber feinen Details.

Dazu kommt eben der große Unterschied zwischen einem winterfesten Reisemobil und einem „normalen“ Reisemobil. Da ist der Knaus eben in allen Belangen nochmal deutlich „exklusiver“.

Letztendlich sind es aber zwei sehr gute Reisemobile und das „Zünglein an der Waage“ ist euer Reiseverhalten und Kontostand. Wer ein halbwegs günstiges, vernünftiges, schnelles Reisemobil für das Sommer-Halbjahr sucht, ist mit dem Orange Camp super unterwegs. Wer aber ein solides und zuverlässiges Reisemobil sucht, mit dem man das gesamte Jahr über unterwegs sein kann und wer zudem auf clevere Ideen und ein bisschen zusätzlichen Luxus steht, der wird den Sun TI lieben.

Zu guter Letzt ist es dann eben auch eine Preis frage. Zwischen dem Orange Camp und dem Knaus Sun TI 700 MEG plus Platinum Selection liegen fast 20.000 Euro. Ich bin schon der Meinung, dass dieser Preisunterschied in weiten Teilen seine Berechtigung findet (auch wenn die allgemeinen Reisemobilkosten natürlich mittlerweile der Wahnsinn sind, aber das gilt ja mehr oder weniger für alle Hersteller), aber ob DU jetzt so ein komplett winterfestes Reisemobil benötigst, hängt eben von deinem inividuellen Reiseverhalten ab.

 

Reisemobile im Test - der winterfeste Knaus Sun TI

Tschöööööö Sun TI, Knaus, Jandelsbrunn …. vielleicht sehen wir uns ja wieder.

 

Fazit…

Wenn ihr ein Reisemobil sucht, mit dem ihr tatsächlich das gesamte Jahr über unterwegs sein möchtet, dann solltet ihr Wert auf einen Doppelboden legen, der Unterschied ist enorm! Ist es allerdings so, dass ihr das Reisemobil im Winter „einmottet“ und eigentlich nur für 3 Wochenenden im Jahr plus einen Sommerurlaub nutzt, dann ist ein doch kostspilieger Doppelboden wahrscheinlich nicht nöttg.

Wenn es dazu ein 3,5T  Reisemobil sein soll, welches euch eine große Sitzecke bietet, ein Raumbad, eine Küche in der ihr auch mal ordentlich schnibbeln könnt, ein Schlafbereich mit breiten Längsbetten und eine Garage in der ihr ohne weiteres 2 Fahrräder unter bekommt, dann solltet ihr euch den Knaus Sun TI unbedingt näher ansehen.

Für 72.000 Euro ist der SUN TI 700 MEG plus Platinum Selection für mich ein echtes, ganzjahres Träumchen!

 

Knaus Sun TI im Wohnmobil CHECK!

Dein Pin zum Knaus Sun TI Fazit

Bevor ich Tschööö sage, möchte ich mich aber nochmal ausdrücklich bei den Knaus Verantwortlichen bedanken. Ich denke Kooperation hin, Zusammenarbeiten her… es war nicht selbstverständlich mir ein Reisemobil über diesen relativ langen Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Aus diesm Grund auch hier nochmal… VIELEN, VIELEN DANK, wir können das gerne wiederholen. 😉 Auch wenn ich diesen Vertrauensvorschuss natürlich spätestens durch meine FANTASTISCHEN „Auftritte“ auf der Knaus Aktionsbühne während der CMT zurück gezahlt habe. 😁🙈🤪

Wenn ihr das ganze hyper nervöse Drama noch nicht kennt, oder  die neusten Zahlen und Highlights der Branche erfahren möchtet, dann findet ihr das alles in folgendem Artikel: CMT2019 – Neues aus der Campingbranche

Sooo, Milla und ich gehen jetzt noch ein bisschen um den Sun TI um die Wette heulen 😉 . Aber gut… DIE OMI IST JA AUCH WUNDERSCHÖN, nach dem Test ist vor dem Test und wie sagt man so schön…  Sieg oder Blut am Pfosten! 💪🏼

In diesem Sinne 😉… bleibt gesund

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Solltet ihr einen Teil meiner Tour im Sun Ti verpasst haben, findet ihr hier nochmal alle Artikel: Wohnmobil TESTS – Reisemobile unter der Lupe

So und jetzt noch ein paar „Eindrücke“ aus den vergangenen 9 Wochen:

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Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (57 votes, average: 4,72 out of 5)
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Wintercamping in den Bergen – Abenteuer pur für Angsthasen

 

Mittlerweile bin ich seit fast 6 Jahren immer wieder unterwegs, habe mich aber noch nie im Winter mit der Omi zum Wintercamping in die Berge getraut.

Ehrlich… ich glaube ich bin eigentlich nicht unbedingt der extrem ängstliche Typ, aber Auto fahren auf glatten, eisigen Straßen, das ist für mich ein absoluter Graus. Meine größte Sorge zu dem Thema ist, ich komme einen Berg nicht hoch und beginne dann rückwärts den Berg wieder runter zu rutschen! Uhhhhhh, mein Albtraum!!!

Darum hieß es bisher… die Berge sehen mich zum Wintercamping nicht!!!!

 

Tjaaaa, aber jetzt darf ich ja gerade den winterfesten SUN TI von Knaus testen und wenn ich schon DIE Möglichkeit habe mit so einem super isolierten Womo im Winter los zu düsen, wäre ich dann nicht dumm… wenn ich die Chance nicht nutzen würde um zum Wintercamping in die Berge zu fahren???

Ich war echt soooo hin und her gerissen! Einerseits hatte ich Angst vor der Fahrt, andererseits … so eine Chance muss ich doch nutzen!

Also habe ich mich über Weihnachten noch schnell umgehört, ob ich noch irgendwo eine Chance auf einen netten Platz in den Bergen habe, aber leider… sämtliche Campingplätze die ich angerufen habe waren über Silvester bereits voll belegt.

Hmmmmpf…der Campingboom macht sich mittlerweile auch im Winter bemerkbar, alle Leute wollen los und die Silvesternacht während des Wintercamping s erleben. Also, nach ungefähr 20 angefragten Plätzten wurde klar, ich hatte keine Chance auf einen netten, kurzfristig zu reservierenden Platz.

Mittwochmorgen habe ich es dann aber doch einfach nochmal auf gut Glück beim Campingplatz Tennsee in der Nähe von Garmisch versucht, wobei ich gerade hier niemals mit einem freien Platz gerechnet hätte. Der Platz wurde schon mehrfach im TV gezeigt und da sind die Chancen sehr gering, gerade da noch einen freien Platz zu ergattern.

 

Aber wie heißt es so schön… ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!

 

Der gesamte Campingplatz war eigentlich bereits seit Wochen ausgebucht, aber gerade als ich Mittwochmorgend ganz früh angerufen habe, stand anscheinend ein anderer Gast an der Rezeption, der leider früher abreisen musste. Pech für ihn, Glück für mich, denn nach ein paar Minuten am Telefen stand fest, ich kann die Parzelle übernehmen und habe einen wunderhübschen Platz über die Silvestertage! 🙂 

So ging es also vergangenen Donnerstag los… mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch und trotzdem vollerl Vorfreude… auf ins Abenteuer:

 

Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping Abenteuer in den Bergen

EIN TRAUM! Kommt das ist schon echt schön! So toll begann unser Wintercamping Abenteuer

 

Beginne ich mal mit der Fahrt zum Campingplatz.

Also ich kann euch nur sagen, ich hatte echt Panik vor dieser Fahrt, aber die Strassenwacht hier unten im Süden Deutschlands ist WIRKLICH fit und vielleicht auch ganz anders ausgestattet als z.B. bei uns im Ruhrpott.

Die Straßen waren weitestgehend frei, alle Wege waren super präpariert und so hatte ich NULL Probleme den Campingplatz zu erreichen.

 

Super Strassen beim Wintercamping in den Bergen

Selbst kurz nachdem es geschneit hat, waren die Strassen wieder weitestgehend frei.

 

Ehrlich… und das geht vor allem an alle anderen Schissbuchsen die genau so viel Panik vor Eis und Schnee haben wie ich. Die Straßen hier unten sind klasse präpariert und z.B. bis zum Campingplatz Tennsee, würde ich mich jetzt auch jederzeit mit der Omi trauen.

Bis hier hin kommt ihr wirklich, wirklich gut und es lohnt sich sehr das Abenteuer Wintercamping  mal zu starten. Das größte Hindernis auf dem Weg in Richtung Berge waren viel eher die Feiertags/ Ferien/ Mittelspurblockiere, aber ganz sicher nicht die Strassenverhältnissen abseits der Autobahn.  

Wie groß dieses Abenteuer noch werden sollte, wusste ich bei meiner Anreise ja auch noch nicht 🙂

Nachdem ich meine Parzelle bezogen hatte, verlief der Abend gaaaanz entspannt… Milla und ich freuten uns auf die kommenden Tage und ich war einfach nur froh gut angekommen zu sein..

Nach einer schlechten Nacht (ich war immer noch so aufgeregt von der Fahrt 🙂 ) und einem ausgedehnten Frühstükskaffee, habe ich mich am nächsten Morgen auf den Weg ins nächste Dorf „Krün“ aufgemacht und stand zwischenzeitlich im absoluten Paradies.

 

Wintercamping echt live

Der Weg vom Campingplatz nach Krün war einfach paradiesisch

 

Es war aber auch ein perfekter Tag! Die Felder und Berge waren Schnee bedeckt und der Himmel strahlend blau! Ich habe noch NIE erlebt, dass Schnee bedeckte Felder wirklich so stark glitzern können, dass sie aussehen, als seien sie mit Diamanten bestreut.

Ich war aber auch noch nie in meinem Leben im Winter in den Bergen, also wirklich noch nie! Weder zum Wintercamping, noch zum Skifahren o.ä. Die Natur hier in den Bergen, gemixt mit dem Schnee… das ist SOOOOO UNFASSBAR SCHÖN, dass ich auf dem Weg nach Krün eigentlich ständig stehen bleiben musste um einfach nur zu schauen.

Was ich allerdings total unterschätz habe ist, wie stark der reflektierende Schnee den Augen zusetzt. Darum als Tipp… wenn ihr zum Wintercamping aufbrechen möchtet, nehmt auf jeden Fall eine Sonnebrille mit!

Der Campingplatz liegt direkt zwischen Garmisch Partenkirchen und Mittenwald. Allerdings sind die beiden größeren Orte ca. 1 Stunde Fußmarsch entfernt, es gibt aber verschiedenen Buslinien und auch Ski Busse, die man nutzen kann. Wer gerne Langlaufen geht, der kann direkt vom Campingplatz aus starten, hier gibt es verschiedene eingezeichnete Loipen. Wie anspruchsvoll diese sind, kann ich euch allerdings nicht sagen, weil ich weder Ski, noch Langlauf-Ski fahren kann. Wie gesagt, ich bin zum aller erstenmal im Winter in deren Bergen.

Der kleine Ort Krün liegt ungefähr 30 Minuten entfernt, ist wirklich klein, bietet aber mit Cafes, Supermätkten, Tankstelle, Apotheke und Restaurant erstmal alles was wir Camper so benötigen.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch Krün und einem Kaffee im Kaffeehaus, haben Milla und ich es uns abends einfach nur gemütlich gemacht.

 

Wintercamping das benötigst du wirklich

Ganz wichtig… Wintercamping nur mit Sonnenbrille!

 

Bis zu diesem Zeitpunkt lagen zwar schon einige cm Schnee, aber es gab noch keinen Neuschnee und für die nächsten Tage wurde auch eher Tauwetter vorhergesagt.

Hmmmm…. sollte ich jetzt extra in die Berge fahren und keinen richtigen Schnee mitbekommen? Das wäre ja schade!

Also habe ich mir von Frau Holle ein bisschen mehr Engagement gewünscht… wenn schon Berge, dann bitte auch mit Schnee. Das ich allerdings einen so guten Draht zu Frau Holle haben sollte… war mir bis zu dem Zeitpunkt auch noch nicht bekannt!

 

Silvester im Camper

Selbst die Silvesternacht verlief gemütlich und entspannt

 

Silvester Camping im Schnee

 

Nach einigen gemütlichen Tagen zwischen Womo, langen Winterspaziergängen und einer Fahrt nach Garmisch zum Training der Skispringer, folgte also unsere erste Wintercmping Silvesternacht.

Sobald Milla die Knaller und Raketen hört, reagiert sie immer noch ängstlich bis panisch und so waren wir beide mal seeeehr gespannt, wie „schlimm“ die Silvesternacht hier oben wohl werden würde.

Auf dem Platz selbst herrschte zum Glück strenges Böller Verbot, es konnte also nicht passieren, dass direkt neben dem Womo ein Böller hoch gehen würde… für mich sehr beruhigend!

Passend zur Silvesternacht veranstaltete der Campingplatz Tennsee jedes Jahr eine Party, die auch von vielen Gästen sehr gut angenommen wurde. Ich habe mich nur mal kurz umgesehen und einen Drink auf die Schnelle getrunken, bevor ich wieder zurück zum Womo gegangen bin… schließlich wollte ich Milla nicht so lange an Silvester allein lassen, denn der ein oder andere Knaller war bereits vorab zu hören.

Was ich aber in der kurzen Zeit sehen konnte sah klasse aus. Silvester unter Campern, tolle Musik, gutes Essen… das sah alles echt nett aus!

Insgesamt war es aber eine sehr, sehr schöne und relativ entspannte Silvesternacht.

Milla lag die ganze Zeit auf ihrem „Safty Platz“ unter dem Tisch, verhielt sich aber vergleichsweise entspannt. Es wurde ein wenig vor dem Platz geböllert, insgesamt aber nicht extrem viel und vor allem, es wurden nur Raketen oder ähnliches in den Himmel geschossen, so dass diese ganz schrecklichen BOOOOOM Böller komplett ausblieben.

Wintercamping mit Hund

Milla hatte viel Spaß im Schnee und war so gut drauf wie schon lange nicht mehr

 

Bereits gegen 1 Uhr konnte ich ins Bettchen krabbeln und Milla schlief die ganze Nacht ruhig in ihrem Körbchen vor dem Bett. Ich glaube ein so entsanntes Silvester hatten wir noch nie!

Den Neujahrstag verbrachten Milla und ich trotzdem komplett gemeinsam. Da ich ja noch nicht wusste wie die Silvesternacht verlaufen würde und es bisher immer so war, dass Milla noch Tage nach der Silvsternacht extrem ängstlich war, habe ich mir bewusste KEINE Tickets für das Neujahrs-Skispringen in Garmisch besorgt. Darum war ich also nicht unterwegs, sondern habe es mir gemeinsam mit Milla am, um und auf dem Camping gemütlich gemacht.

Zu diesem ganzen Campingplatz Komplex hier am Tennsee gehört auch ein richtig gutes Restaurant und zur Feier des Neujahrstages, haben wir uns ein ganz entspanntes Kaffetrinken samt Apfelstrudel, Eis und Latte gegönnt. Hmmmmmm herrlich, so könnte das ganze Jahr weiter gehen. 😉

Ich kann nur nochmal sagen, der Campingplatz Tennsee ist wirklich spitze. Eine komplette Vorstellung des Platzes mit sämtlichen Infos folgt aber getrennt in den kommenden Tagen als extra Artikel.

Tjaaaaa und nach diesen ersten sehr entspannten Wintercamping Tagen zwischen Sonne, Schneematsch und vielen langen Spaziergängen sollte sich das „Wetterblatt“ wenden. Ab Donnerstag Nachmittag erreichten mich die ersten besorgten Mails meiner Familie und Freunden, samt Links zu den Warnungen des Wetterdienstes. Spätestens ab Samstag sollte es schneien … und das nicht gerade wenig!

 

Frau Holle hatte meinen Aufruf anscheinend gelesen…

 

Bereits Freitag Morgen merkte ich deutlich… der Campingplaz war in Aufruhe und es  wurde leerer und leerer und so erzählte mir die Bedienung des Reastaurants am Nachmittag, dass viele Gäste aufgrund der Wetterprognosen vorzeitig abgereist sind.

Hmmmmmm…. aaaaach, so schlimm wird es schon nicht, außerdem wollte ich ja Schnee in den Bergen erleben…. also verlängerte ich unseren Aufenthalt im Gegensatz zu den ganzen Camping Schissern nochmal flux um 4 Tag und wartete gespannt auf die ersten Flocken.

Diese kamen dann auch… allerdings eeeeeetwas heftiger als ich gedacht habe. 🙂

 

Wintercamping mit Knaus Wohnmobil

Über Nacht hat es ein kleines bisschen geschneit

 

 

Was hier los ist, ist der absolute WAHNSINN!!!!

 

Es schneit seit Samstag Morgen ohne Pause durch und das auch immer wieder so stark, dass man kaum die Hand vor den Augen sieht. 

Alleine gestern habe ich das Womo und die Ausfahrt der Parzelle bereits 4 mal vom Neuschnee befreit… und hätte in der Nacht am besten dran bleiben müssen. Bevor ich gestern Abend ins Bettchen gegangen bin, habe ich nochmal kurz einen Blick nach draußen geworfen und da lag bereits wieder so viel Schnee, dass die Schneekante gerade die Aufbautür erreicht hat.

 

Wintercamping im Schnee

Winter 2019… da steht der Schnee schonmal bis zur Tür

 

Doch als ich dann heute Morgen raus schaute, konnte ich kaum glauben was ich da sah! Es hat über Nacht soooooo viel geschneit, dass der Schnee fast die Womo Fenster erreicht hat!!!!

 

Wintercamping im Schnee

Und das war morgens früh… da stand der Schnee bis auf Fenster Höhe

 

Im ersten Moment saß ich tatsächlich im Womo fest! Die Aufbautür ließ sich aufgrund der Schneemassen gar nicht mehr öffnen, aber durch die Beifahrertür kam ich noch raus.

Ich hatte aber schon überlegt, was ich mache, wenn ich. nun gar nicht raus komme… ein Anruf beim Campingplatz. Hallo, hallo hier 202, mein Hund müsste in 2 Stunden Pipi machen, könnten Sie BITTE schonmal beginnen zu graben? 😉

Sowas habe ich in meinem ganzen Leben NOCH NIE gesehen! Riesige Schneeberge!!!!! Das gesamte Womo war von Schnee bedeckt, auf den Bäumen liegt der Schnee so hoch, dass alle Äste ächzen und selbst mit den Profi-Schneeräum-Maschinen haben die Campingplatz Betreiber so ihre Mühen.

Damit Milla überhaupt aus dem Womo kommen konnte, ohne direkt auf Tauchstation zu gehen, hieß es für mich… schaufeln, schaufeln, schaufeln. Mittlerweile habe ich echte, richtige Blasen an den Händen vom Schnee schüppen und links und recht vom Womo, türmen sich die Schneeberge, die höher sind als das Wohnmobil selbst.

 

Sooo viel Schnee, das ist mal Wintercamping Abenteuer pur!!!!

 

Unfassbar schön, unfassbar gewaltig… aber irgendwie auch ein bisschen „unheimlich“. Laut Wetterbericht soll es weiter schneien und schneien und schneien… aber für Montag ist eine kurze Pause vorhergesagt, bevor Dienstag die nächsten Schneemassen vom Himmel fallen sollen. Von daher werde ich auf jeden Fall versuchen, den Platz am Monatg zu verlassen. Zur Not hätte ich noch 2-3 Tage Zeit, aber die Aussichten sehen ja nicht besser aus und Ende der Woche werde ich in Stuttgart erwartet, die CMT beginnt!

 

Wintercamping im Knaus Sun TI

Der Knaus SUN TI im ECHTEN Winter check 🙂

 

Und wie macht sich der Knaus bei so viel Wintercamping leben

 

Ich muss sagen, der SUN TI macht sich auch bei diesen Schnemassen extrem gut! Im Womo ist es muckelig warm, der Doppelboden hält die Leitungen frei und da ja alles beheizt ist, also ich meine wirklich alles… vom Schrank, über sämtliche Tanks bis zum Toilettenkanister, ist das Leben im Knausi selbst bei diesen Witterungsbedingungen einfach toll. 

Ich meine mal abgesehen vom „Alltag außerhalb des Womos“ … so viel Schnee, kalte Temperaturen und dann so ein warmes, heimeliges Womo, was gibt es gemütlicheres?

 

Winterfestes Wohnmobil im live CHECK

Über und über vom Schnee bedeckt… Der Knaus SUN TI hat die Schneemassen super gemeistert

 

Zwei Problemchen gab es aber in den vergangenen Tagen, wobei die nicht wirklich etwas mit dem Womo selbst zu tun haben. Zum einen habe ich mich gefragt, wie man das bei solchen Schneemassen am besten mit der Sat Anlage macht? Im Grunde wäre TV  schauen Abends ja ganz nett, aber ich habe die Anlage lieber bereits vor einigen Tagen eingefahren, weil ich Bedenken hatte, dass sie fest friert und ich sie nicht mehr eingefahren bekomme, wenn ich los möchte.  Und da die Anlage ja mit dem Zündschloss verbunden ist, bin ich mir nicht sicher ob der Motor anspringt, wenn die Anlage nicht erinfährt?

Wobei… bei den Schneemassen, wäre die Anlage eh im Schnee versunken, von daher war es ganz clever, bereits vor den Schneemassen auf TV zu verzichten.

Zum anderen tropfte einiges Tauwasse kontinuirlich auf die Trittstufe und bedeckte diese dadurch mit einer riesigen Eisplattet. Dass das Tauwasser gerade da heruntertropfte lag aber vor allem daran, dass ich relativ schräg gepark habe, damit der Schnee besser vom Dach rutscht.  Mittlerweile konnte ich die Stufe aber zumindest wieder einfahren und da der Schnee sooooo hoch liegt, brauchen wir die Stufe aktuell eh nicht.

Schon „krass“… ich meine durch den Doppelboden ist das gesamte Womo ja schon höher und trotzdem reicht der (zusammengedrückte) Schnee bis weit über den Eingangsbereich.

 

Wintercamping im live check

Wintercamping pur

 

Das ist mal Wintercamping pur… ich glaube viel mehr geht echt nicht! 🙂

 

Gestern Morgen haben meine Nachbar versucht mit ihrem allrad Bimobil den Platz zu verlassen und hatten große Probleme vom Platz zu kommen. Da sollte es also noch spannend werden, wie und ob ich den Platz morgen verlassen kann. Ich denke das größte Problem ist die Parzelle selbst. Als ich gekommen bin lag ja kaum Schnee und somit steht das Womo dirkt auf dem Boden. Durch die Schneemassen hat sich jetzt allerdings vor der Parzelle eine ca. 4-5 cm hohe Schneestufe gebildet und ich habe die Befürchtung, dass ich da nicht hoch kommen werde. 

 

Allrad beim Wintercamping

Selbst die Nachbarn mit dem Allrad Bimobil hatten so ihre Probleme

 

Aber gut… Morgen ist der Tag der Tage, da heißt es dann, Milla, der Knaus und ich gegen den Schnee 🙂 

 

Das einzige was mich an diesen Schneemassen echt ein bisschen nervt ist das Problem Womo Dach. Anscheinend ist der Knaus wirklich super isoliert, denn obwohl ich hier drin heize wie wild, so dass es mir Frostbeule schön warm ist, bleibt gefühlt jede Flocke auf dem Dach liegen.

Mir ist es allerdings ein Graus samt Schneeschieber oder Besen auf eine Leiter zu krabbeln, die dazu auch noch auf dem eisigen Untergrund steht, um dann das Womo Dach irgendwie halbwegs frei zu bekommen. Ich kenn mich doch… da ist der gebrochene Arm oder das gebrochene Steißbein vorprogramiert. 🙂

Die letzten Tage konnte ich das Dach ganz gut von den Seiten und durch die Dachfenster von innen frei bekommen. Nach dieser Nacht liegt aber so viel Schnee auf den Fenstern, dass ich aktuelle die Dachluken nicht hoch bekomme. Die Schneemassen sind einfach zu schwer.

Wenn ich mich so umsehe… einige Nachbarn räumen das Dach, viele lassen es aber auch einfach so voll wie es ist. Ob das so gut ist? Andererseits… hier stehen ja auch Dauercamper, die gar nicht hier sind und ihr dach somit gar nicht vom Schnnee befreien können… unnd trotzdem stehen die fahrenden Zuhause noch.  Da werde ich mich jetzt gleich nochmal drum kümmern, vielleicht bekomme ich das Dach ja doch irgendwie noch ein bisschen frei.

 


Damit ich in diesem Artikel nicht alle Themen durcheinander werfe, beschreibe ich euch noch mehr zum Thema „KNAUS SUN TI im echten Wintercamping Check“, in meinem großen Fazit. Ende Januar muss ich zurück nach Jandelsbrunn und sobald ich das Womo wieder abgeliefert habe, folgt auch das große Fazit zum SUN TI.

Ähnliches gilt wie bereits gesagt für den Campingplatz. Auch diesen beschreibe ich euch in einem extra Artikel. Es ist so schon ein bisschen „kompliziert“,  die verschiedenen Wintercamping Tage halbwegs vernünftig in einen Artikel zu bekommen.


 

Soooo zum Ende dieser abenteuerlichen Wintercamping Tage bin ich heute Abend noch ins Campingplatz Restaurant eingeladen. Das Essen sah schon beim „drauf schauen“ richtig gut aus und bisher habe ich auch nur gutes von dem Restaurant gelesen. Also ich glaube… Milla und mir steht noch ein netter letzter Abend bevor.

Dann noch eine allerletzte ULTRA GEMÜTLICHE Wintercamping Schnee Nacht (hoffe ich zumindest) und morgen wird es dann ernst! 

Es ist jetzt Sonntag, 15 Uhr und ich euch sagen…. es schneit schon wieder seit Stunden MASSEN weißer Flocken vom Himmel! 🙂 

 

Schneeschieber Wintercamping

Mein bester Freund… der Schneeschieber und ich führen ein inniges Verhältnis

 

Sooo und wie verlief nun meine Abreise? 

Wir machen jetzt einen Sprung von 24 Stunden, mitttlerweile ist es Montagabend 17 Uhr und ich sage mal so, die vergangenen Stunden waren spannend! 😉

Nachdem ich gestern einen echt tollen Abend im Campingrestaurant hattte (super Essen!) und geschlafen habe WIE EIN STEIN, hieß es heute Morgen, Sachen packen und klar Schiff machen!

Nachdem ich den Knaus innen soweit abfahrtbereit hatte (wenn man 10 Tage fest an einem Ort steht, bleibt ja schon das ein oder andere liegen 😉 ) hieß es wieder… SCHNEE SCHAUFELN!!!!

ZUM GLÜCK hat es vergangene Nacht nicht so viel geschneit, so dass es geschätzt „nur“ 20-30 cm Neuschnee waren. Nichts desto trotz… aktuell habe ich erstmal genug vom Schnee schaufeln, was eine bescheidene Arbeit.

Ich habe geschaufelt und geschaufelt, damit ich zumindest die Räder halbwegs frei bekomme und mir zudem eine kleine Rampe gebaut, um diese 4-5 cm zwischen Parzelle und Weg zu überbrücken, aber eigentlich habe ich mir schon gedacht, dass ich da nicht raus kommen werde.

Nachdem das also alles geschafft war blieb nur noch ein Problem… wo ist eigentlich das Stromkabel? 🙂

Der Stromanschluss lag hinter dem Womo, also in einem Bereich, den ich die letzten Tage nicht betreten habe und ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, hinter dem Womo zu schaufeln, aber iiiirgendwo da, müsste mein Stromkabel liegen. 🙂

Ich sag mal so… zwischenzeittlich stand ich wirklich bis zum Bauchnabel im Schnee und habe zu allem Überfluss auch noch meinen Schuh verlohren, aber irgendwann konnte ich mich zumindest bis zum Stromkasten durchschlagen und mit ein bisschen ziehen und zereren, konnte ich auch nach dem Stromkabel tauchen.

Tipp für euch… bei viel Neuschnee ist es durchaus sinnvoll das Kabel hin und wieder oben auf den Schnee zu legen, das war echt arbeit das Kabel irgendwie unter dem Schnee zu finden und vor allem da raus zu bekommen.

 

Abenteuer Wintercamping

Und Schwups, stand ich bis zum Bauchnaben im Schnee

 

Dann nochmal schnell die Socken und Strumpfhose wechseln, die war natürlich klitsch nass nachdem ich den Schuh im Schnee verlohren hatte und dann war ich WIRKLICH abfahrbreit.

Motor an, erster Gang…. keine Chance!

Egal ob ich es mit Gefühl oder mit Schwung versucht habe, ich kam nicht aus der Parzelle! Die Reifen drehten sofort durch und ich kam einfach nicht diese Schneestufe hoch.

Im ersten Moment habe ich es nochmal mit neu schaufeln versucht, aber auch das hat mal locker flockig gar nicht geholfern! Also bin ich zur Rezeption maschiert und habe denen bescheid gesagt, dass ich Hilfe benötige und mich jemand raussziehen muss.

Alles klar… der Schneebagger kommt. 

Zurück am Womo wurde mir dann schnell klar, damit der mich raus ziehen kann, benötigt er doch bestimmt diesen abschlepp Schraubhaken, hmmmmmm… nur wo ist das Teil ???

Ich hatte absolut keine Ahnung! In der großen Knaus Tasche, in der alle Bedienungsanleitungen usw. liegen war er nicht, im Handschuhfach war er nicht, in der Garage (zu der ich mich erstmal wieder durch den Schnee kämpfen musste) war er nicht und in den Fächern die ich in windeseile durchgekramt habe, war er auch nicht! Nach dieser Aktion sah das Womo wieder aus wie sau, aber den Haken hatte ich immer noch nicht!

Wie (un)praktisch das genau in diesem Moment der große Bagger samtt Schneeketten vorgefahren kam.  🙁

 

Toll wenn sich andere besser im Womo auskennen als man selbst!!!

 

Es kam wie es kommen musste, erste Frage… Wo ist denn dieser Schraubhaken zum abschleppen, den bräuchte ich, sonst kann ich Sie nicht ziehen!

Ähhhhmmmm jaaaaaa, den suche ich auch schon die letzten 20 Minuten? Haben Sie vielleicht eine Ahnung wo das Ding normalerweise liegt???  😬🥰🙈

Tja was soll ich euch sagen, er wusste wo der Schraubhaken lag und wenn ihr es nicht wisst… ich verrate es euch!

Unter dem Beifahrersitz ist eine kleine Klappe und da müsst ihr durchgreifen, fast bis auf die „Rückseite“ des Beifahrerseitzes und da liegt im Normalfall dieser große Haken zum abschleppen.

Nachddem das Teil eingeschraubt wurde und der Knaus am Haken hing, ging es auch schon los. Ich sollte einfach nichts tun als aufzupassen, dass ich frühzeitig wieder zum stoppen komme und dem Bagger nicht hinten drauf fahre.

OOOOOOKKKKKK…. 

Uhhhhhhh… wie sich das anhörte, der knautschige Schnee gepaart mit dem Zug am Gestänge… echt kein schöner Ton, aber die Hilfe hat es gebracht, dachten wir zumindest im ersten Moment!

Mit den Vorderrädern war ich tatsächlich schon über der Schneestufe und im ersten Moment hat sich der Bagger auch schon wieder ausgeklingt, da wurde klar… so wird das nichts, denn die Vorderräder dreht sofort im tiefen Schnee durch und mit den Hinterrädern kam ich immer noch nicht über die Stufe.

Mitllerweile stauten sich rechts und links von mir schon die Autos, denn wir/ ich blockierte den kompletten „Hauptweg“ des Campingplatzes. Das große Problem war jetzt allerdings, der Bagger konnte mich nicht weiter ziehen, denn ich stand mitten in einer Kurve.

Also neuer Plan… hinter die Vorderreifen wurden dicke Schneebleche gelegt, auf die ich langsam rückwärts aufgefahren bin, zurück konnte ich ja fahren, ich kam nur nicht mit den Hinterrädern über die Stufe um weiter nach vorne zu fahren. So hatten die Vorderreifen mehr Grip und da um mich herum ja eh schon 5-6 Autos standen und warteten, hat der Campingplatz Angestellte alle Männer aus den Autos zusammengetrommelt, die dann hinten schieben solltten, damit ich über die Sttufe kam.

OK! Jetzt also mit Schwung!

Einzige ganz wichtige Aufgabe, sollte ich merken, dass ich nicht hoch komme, sofort bremsen und Handbremse ziehen, damit die „Jungs“ hinter dem Womo nicht zu schade kommen, wenn ich plötzlich nach hinten rolle.

Uiiii, uiiiii, uiiiii… ich glaube ich hatte direkt 300 Puls… und das alles auch noch vor gefühlt hundert  Zuschauern, denn mittlerweile schauten nicht nur die Frauen aus den wartenden Autos, sondern auch alle Leute die zu den Toiletten oder Duschen wollten, wie gesagt, ich blockierte seit ca. 15 Minuten den gesamten Campingplatz.

 

Wintercamping Strassenverhältnisse

Wintercamping… also die Strassen sind wirklich kein Grund sich Sorgen zu machen

 

Gut, also los und was soll ich sagen…  der Plan hat funktioniert!

Die Schneebleche haben für ausreichend Grip gesorgt, so dass ich mit Schwung über die Stufe kam und dann direkt um die Kurve, knapp an dem Bagger vorbei und runter zur Rezeption!

JUHUUUUUU ICH WAR FREI!!!! Ab jetzt sollte es eigentlich einfacher werden, denn so wie ich die Strassen von der Hinfahrt kannte, hat es die Strassenwacht hier unten drauf!

Letzte Hürde…. die Rechnung! 

Wooooow, also ich muss ganz eindeutig sagen, es waren 10 wunderschöne Tage. Ich war von der Natur begeistert, dieser wahsninnige Schnee war toll und spannend und der Campingplatz ist einfach klasse! Super nettes, extrem bemühtes Personal, ganz tolle Sanitärbereiche, spitzen Restaurant und das alles in einer top Lage.

Ich kann und möchte mich also absolut nicht beschweren, es waren wirklich wunderschöne Tage die mir und meinen Nerven auch echt gut getan haben. Nichts desto trotz… ist so ein Wintercampin Erlebnsis auf einem tollen Platz auch nicht gerade günstig! Ich habe jetzt komplett mit allem drum und dran (also Stellplatz, Hund, 1x Personengebühr, Strom (!!!) Kurtaxe, plus noch irgendeine Sondergebühr) und einer Flasche Campingplatz Gas knapp 400 Euro gezahlt!

Wie gesagt… es soll keine Beschwerde sein und so ein Campingplatz ist nunmal nicht günstig…. ich möchte nur sagen, so ein Wintercamping Abenteuer wie in meinem Fall… ist dann eben auch kein ganz billiger Spaß!

Sobald ich den Campingplatz verlassen hatte, wurden die Strassen besser und besser und es war wie schon gehofft, überhaut kein Problem über den Fernpass auf die Autobahn zu kommen.

 

Hier noch einige Bilder zum Vergleich: 

 

Wintercamping Campingplatz Tennsee

Blick auf das Campingplatz Restaurant am Abend

 

Wintercamping Campingplatz Tenne

Der Eingang zum Restaurant am nächsten Morgen

 

Wintercamping 2018

Am Tag nach meiner Ankunft lag zwar Schnee, aber in maßen

Schnee in den Bergen beim Camping

Der selbe Blick einige Tage später und die richtigen Schneemassen sollten erst noch in der Nacht kommen

Mein Fazit zum ersten echten Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping live - Abenteuer in den Bergen

Dein Pin zum Wintercamping live Artikel

Wintercamping in den Bergen ist echt ein wahnsinnig tolles Erlebnis, dass ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.

Ihr müsst das unbedingt mal erleben… allein diese wunderschöne Natur ist unfassbar toll! Ich bin von den ganzen Bildern der letzten Tage echt geflasht und konnte mir vorher nicht vorstellen, wie unglaublich schön der Winter sein kann.

Allerdings habe ich durch die letzten Tage auch wieder vieles dazu gelernt. Viele meiner Campingplatz Nachbarn waren eingefleischte Wintercamper, so dass ich von ihnen noch einiges lernen konnte. Wintercamping mit solchen Schneemassen ist eben etwas besonderes und stellt einen vor ganz besondere Aufgaben.

Mein ganz persönliches Fazit… Milla und mir geht es gut, wir fühlten uns pudelwohl, die Tage im Schnee taten uns beide rundum gut und es war spannend schön, mal wieder etwas komplett neues zu erleben. In unserem Fall wurde das „normale“ Wintercamping zu einem echten Abenteuer und ich habe erfahren, anscheinend habe einen echt guten Draht zu Frau Holle! 🙂

Ich hoffe ihr seid mindesten genau so gut in das neue Jahr gestartet wie Milla und ich. Wir sind gerade gut in Blaubeuren angekommen und ab jetzt heißt es… auf zur CMT nach Stuttgart. Neues Jahr, neues Glück, neue Messen! 

Also, bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (174 votes, average: 4,66 out of 5)
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Ein Wintertag im Wohnmobil

Ein Wintertag im Wohnmobil

Mittlerweile bin ich schon seit fast 6 Jahren immer wieder alleine mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs und auch wenn sich vor allem in den letzten 2-3 Jahren viel verändert hat, ist und bleibt es die Reiseform, die ich liebe.

Wenn man so viel mit dem Thema Wohnmobil Touren zu tun hat wie ich, kommt es natürlich auch immer mal wieder vor das meine Reisen zum Gesprächsthema werden. Doch egal wie es dazu kommt, dass ich während eines Gespräches erzähle, das ich alleine mit dem Wohnmobil verreise, es dauert nicht lange, da kommen nach dem ersten großen „WOOOW, das wollte ich auch schon immer mal machen“, die immer selben Themen auf den Tisch.

Als erstes kommt immer irgendeine Frage zum Thema Sicherheit und danch geht es direkt über zum Punkt… „aber sag doch mal ehrlich, ist so eine Reise alleine nicht extrem langweilig???“

Wenn ich dann auch noch bedingt durch irgendeinen blöden Zufall erzähle, dass ich selbst im Winter alleine vereise, na dann ist meist alles zu spät und aus diesem ersten WOOOOOW, wird schnell die hunderprozentige Unverständnis. Camping im Winter… bei schmuddel Wetter und miesen Temperaturen? PFUI! PFUI! UND DOPPEL PFUI!!!

Selbst eingefleischte „Sommercamper“ lassen das Wohnmobil oder den Wohnwagen im Winter stehen und ganz, ganz häufig lese ich dann, wenn ich frage warum sie denn eigentlich nicht auch den Winter zum reisen nutzen, die selben Kommentare. „Och neee, was soll ich denn da im Winter machen“ oder auch „Ja, eigentlich würde ich ganz gerne auch mal im Winter losfahren, aber das ist alles so kompliziert“.  

Darum ist heute der Tag gekommen, an dem ich mal mit diesem „Winter -Vanlife- Aberglaube“ aufräumen muss! Denn zum einen muss es ja nicht direkt die Zugspitze sein und zum anderen… wer diese Zeit als Camper nicht nutzt, verpasst sooooooo viel!

Darum dreht sich heute alles um das Thema

„Isa’s Wintertag im Wohnmobil – Tipps, Tricks und persönliche Eindrücke“ 

 

Schneeberge, lange Spaziergänge durch Eis und Schnee im Sonnenschein und dazu das ein oder andere warme Getränk, wenn ich mir die typische Winter Reisewerbung so anschaue, scheint dies der einzige und perfekte Wintertag zu sein. Aber wenn wir mal ehrlich sind, meist ist von den pudrigen Eismassen bei uns in Deutschland wenig zu sehen, denn deutlich häufiger kommen die wunderschönen Schneemassen bei uns doch eher in natürlicher Form vom Himmel… es regnet in strömen!

Wir haben heute den 11. Dezember, seit 3 Tagen regnet es immer wieder heftig und da draußen vor der Womo Tür herrscht vieles, aber ganz sicher keine angenehmen Temperaturen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass es überhaupt so etwas wie „äußere Umstände“ gibt, die ganz besonder Camper unfreundlich sind, dann sind es sicherlich genau diese Witterungsbedingungen.

Ich glaube man muss schon seeeehr naturverbunden sein, um mehr als eine Nacht im strömenden Regen auf einer matschigen Wiese im Niergendwo zu verbringen und dieses dann trotzdem zu lieben. Wer allerdings solche „natürlichen“ Campingziele auch im Winter sucht und sich trotzdem wohl fühlt… HUT AB!

Da ich ja hier frei und ehrlich von der Leber weg tippen kann, kann ich euch auch sagen, ich benötige im Winter doch ein bisschen mehr als eine Wiese in unberürter Natur. Was bedeuten soll, für mich ist die Standortwahl gerade beim Wintercamping eine ganz wichtige Frage.

 

Ziele zum Wintercamping in Deutschland

Für mich stehen und fallen die perfekten Wintertage im Wohnmobil mit der Auswahl des Zielortes. Ich hab es am liebsten wenn vor Ort ein bisschen was „los ist“, aber das muss natürlich jeder von euch ganz nach belieben auswählen

 

Mein perfekter Wintertag im Wohnmobil beginnt mit der richtigen Platzwahl

Zu keiner anderen Jahreszeit ist mir ein Stellplatz samt Strom so wichtig wie momentan, denn die Zeit die ich im Wohnmobil verbringe ist vergleichsweise hoch und da ist es für mich wichtig, dass ich alle möglichen elektronischen Geräte nutzen und laden kann, wie ich mag. Zudem möchte ich auch nicht darauf achten müssen, wann ich welche Lampe wie lange einschalte und natürlich lasse ich auch das ein oder andere Licht brennen, wenn Milla mal allein im Wohnmbil bleiben muss.

Davon abgesehen habe ich es gerade im Winter sehr gerne, wenn ich mich irgendwo aufhalten kann, wo ich etwas in zu Fuß erreichbarer Nähe erlebe. Also suche ich mir bevorzugt Stellplätze aus die in der Nähe von Städten, besonderen Gebäuden, Thermen, Schwimmbädern oder gerade jetzt im Dezember, natürlich dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt liegen. So kann ich frei wählen, ob ich die Zeit in meinem gemütlichen Wohnmobil verbingen möchte, oder draußen etwas unternehme.

 

Noch sind die Stellplätz nicht immer voll belegt!

Der nächste Punkt, warum ein Wintertag im Wohnmobil für mich so schön ist, geht definitiv in Richtung Campingboom. Der Kampf um einen Stellplatz ist im Winter deutlich, deutlich entspannter. Klar, auch zu dieser Jahreszeit gibt es Stellplätze die mehr als gut besucht werden (so ist der Stellplatz in Köln oder Bremen auch an einem regnerischen Dezember Wochenende schnell ausgebucht) insgesamt sind aber doch NOCH weniger Camper, als in den Sommermonaten unterwegs und innerhalb der Woche ist die Stellplatzsuche eigentlich überall sehr entspannt.

Also… Winter Wohnmobil Tage ohne Langweile beginnen für mich definitiv mit der passenden Stellplatzwahl samt Strom und  einem Ort, an dem ich etwas unternehmen kann!

 

 

Wintertage im Wohnmobil, Gemütlichkeit ist alles!

Gemütlichkeit ist alles beim Wintercamping… so zumindest mein Denken! Achtet unbedingt auf ausreichend Gas und genügend Power durch die Batterien, damit ein Teelicht nicht alles ist!

 

Nächster Punkt für einen schönen Wintertag im Wohnmobil – Das Thema GEMÜTLICHKEIT!!!!

Im Sommer spielt sich das Campingleben zu 99 % draußen ab, im Winter verbringe ich dagegen viele Stunden im Fahrzeug. Da ist es mir wichtig, dass ich mich so wohl wie nur eben möglich fühle. Darum habe ich natürlich auch im Wohnmobil Teelichter, ich nehme meine warme Kuscheldecke von zuhause mit, ich kaufe mir leckere Teesorten, Weihnachtsplätzchen,  Schoki oder  verschlinge direkt die komplette Tüte Weingummie. Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit liebe ich Suppen und da mir das ganze geschnibbel im Womo manchmal zu aufwändig ist (kommt natürlich auf die Suppe an) koche ich gerade jetzt gerne bereits zuhause vor und nehme die eingeweckte Suppe mit on Tour. Auch das ist für mich eine Form von Gemütlichkeit.

Gut, jetzt ist das Thema gemütlichkeit im SUN TI aktuell ein bisschen „anders“, als bei meiner Omi. Durch die „Platinum Edition“ des SUN TI’s hat das Wohnmobil viele indirekte Lichtquellen, die im Womo Alltag ganz automatisch Gemütlichkeit erzeugen, ähnliches gilt für den Doppelboden bzw. den gesamten Aufbau der die Wärme super isoliert..

Nichts desto trotz war ich ja auch schon mit der Omi in den letzten Jahren immer wieder im Winter unterwegs und dann ist es auch so, dass ich diese „Wintertouren“ mit der Omi vorbereite. Die Omi bekomt z.B. grundsätzlich im Winter einen Teppich, natüüüüürlich eine Lichterkette 🙂 und ich veränder auch die Vorhänge bzw. nutze Thermovorhänge, so dass sich die Wärme länger hält und das gesamte Wohnmobil einfach gemütlicher wirkt.

Bei diesem Punkt muss und soll sicherlich jeder für sich entscheiden, was er benötigt um sich wohl zu fühlen. Mir ist nur wichtig, dass ihr diesen Punkt nicht vergesst. Es macht eben doch einen erheblichen Unterschied, ob man sich an langen Wintertagen so richtig wohl fühlt im Womo oder Wowa, oder ob das alles mehr oder weniger ein „Behelf“ ist.

Ich meine, die Wohnung schmückt doch auch jeder, warum soll es dann im Wohnmobil anders sein? Klar, den 2,50m hohen Tannebaum lasse ich auch lieber zuhause stehen, aber ansonsten ist dieses „Gemütlichkeitsding“ meiner Meinung nach vieeeeel wichtiger, als die meisten Camper und vor allem Nicht-Camper glauben. Im Grunde ist das Womo doch genau so „Wohnraum“, wie die vier Wände aus Stein. Darum kann ich euch nur immer wieder sagen… macht es euch RICHTIG gemütlich im Womo!!!

 

Wintertage im Wohnmobil mit Hund

Natürlich dreht sich meine Tagesplanung auch immer ein bisschen um die kleine Hundoma

 

Vanlife im Winter – MEIN Campingalltag zwischen November und März

Ich habe mir also ein für mich ansprechendes Reiseziel ausgesucht, außerdem stehe ich auf einem Stellplatz mit Strom und habe vorab das Wohnemobil so gestaltet, dass ich mich immer wieder FREUE, wenn ich wieder zurück zum Womo kehre.

Wenn all diese Dinge stimmen, dann ist der Rest eigentlich nur noch „makulatur“.

Mein Wintertag im Wohnmobil beginnt meist zwischen 7.30 – 8.00 Uhr. Nachdem der Wecker geklingekt hat, geht der erste Griff zum Wasserkessel und währendessen das Wasser beginnt zu kochen, mache ich mich halbwegs startklar für den Tag.

Sobald der Wasserkessel flötet, kann ich endlich wach werden und almählich am Geschehen teilnehmen, denn dann ist Kaffee Zeit! Samt Kaffee und W-lan gehen die nächsten 1-2 Stunden für den Laptop „drauf“. E-Mails, Nachrichten, Social Media, bis ich da „durch bin“, wechselt mein Hundemädchen erstmals ihren Platz und schwingt sich tapsig vom Körbchen auf ihre Decke unter dem Tisch…. um dort noch weiter zu schlummern! Was für mich natürlich bedeutet, bitte nicht bewegen und schon gar nicht die Füße!

Nach dieser morgendlichen Routine, hängt mein weiterer Tagesablauf auch von Terminen, dem Schreiben oder einem Standortwechsel ab. Gehen wir aber mal davon aus, dass ich keine Termine habe und am gewählten Standort stehen bleibe, plane ich mittlerweile immer erst vormittags meinen Tag. Ich habe es mir total abgewöhnt meine Touren großartig durchzuplanen, es kam eh immer anders! Also überlege ich mir Vormittags worauf ich an diesem Tag Lust habe und was morgen ist… naja das plane ich (so weit möglich) dann eben morgen!

Am späten Vormittag ist aber erstmal „Milla-Zeit“!

Früher haben sich die Tage deutlich „mehr“ um Milla gedreht, oder nein, eigentlich stimmt das nicht, unser Alltag hat sich eben nur verändert. Früher war Milla eben überall dabei, was auch bedeutet hat, ich habe nur „Hunde freundliche“ Aktivitäten unternommen. Jetzt gehen wir eben erst am späten Vormittag unser „groooooßes“ 20 Minuten Ründchen mit Pause und der gesamte Alltag verläuft deutlich ruhiger, aber gut… solange die Hundeoma zufrieden ist, ist ja alles gut!

Meist bleibe ich nach diesem Spaziergang noch eine kleine Weile bei Milla am Womo. Wenn es kalt aber sonnig ist, sitzen wir gemeinsam draußen vor dem Womo, Milla kann noch ein bisschen Sheriff  spielen und ich noch ein-zwei Stündchen arbeiten, bevor die Königen aller Stell und Campingplätze ein Nickerchen im Womo einlegt und ich dann gegen Mittag los maschiere.

Ist das Wetter kalt und usselig, gehen wir direkt ins Womo, spielen ein Ründchen oder, oder, oder, bevor ich mich dann auf den Weg mache.

Ob es nun ein Stadtbummel ist, Sightseeing am Turi-Must-See-Gedöns der Region, Zoo, Aquarium, Therme, Weihnachtsmarkt oder ob ihr es glaubt oder nicht, ich besuche sogar Museen (und dabei meine ich nicht nur das Schoki Museeum in Köln 🙂 ). Es gibt IMMER irgendetwas zu sehen oder zu erleben und dank Google, ist es auch ganz einfach herrasuszufinden, was die nähere Region zu bieten hat. Mir ist es wie gesat nur wichtig, dass es irgendwas zu sehen gibt, dass ich ein „Ziel“ habe, an dem ich die nächsten Stunden verbringen kann.

Meist nutze ich die Zeit und gehe auf dem Rückweg zum Wohnmobil noch drei Teile einkaufen, so dass auch das Abendessen „save“ ist.

Zurück am Wohnmobil beginnt dann für mich der gemütliche Teil des Tages. Noch ein kleines Ründchen mit Milla, Kerzchen, Tee, Kochen, Laptop, schreiben… dazu am besten noch das Plätschern des Regens auf dem Womo. Jetzt mal eherlich… besser geht es doch gar nicht.

 

Freizeitgestaltung für Alleinreisende im Wohnmobil

Ich genieße auch den ein oder anderen Tag komplett im Wohnmobil, gerade wenn ich viel schreiben muss. In der Regel schaue ich aber, dass ich mir zumindest für den Nachmittag irgendetwas vornehme. Egal ob Weihnachtsmarkt, Ausstellung, Museum oder 2-3 Stündchen Sauna. Danach ist es dann im Womo auch gleich doppelt gemütlich!

 

Dafür würde ich (fast) jede schlechte Sommernacht bei Affenhitzte eintauschen.

Noch ein Tipp für alle, die auf der Suche sind nach Filmen für lange Wintertage im Wohnmobil. Schaut euch mal die Seite www.onlinetvrecorder.com an. Dort findet ihr das gesamte TV Programm alle Sender zum Download. Es gibt eine kostenlose Version, ich nutze allerdings schon seit Jahren die kostenpflichtige “ komplett Version“. Da kostet dann ein Film zwischen 5-10 Cent. Die Seite ist komplett legal und es gibt doch immer mal wieder z.B. einen verpassten Tatort o.ä. den man sich noch anschauen wollte. Wenn ihr die Filme zuhause dowloaded, habt ihr sie „für immer und ewig“, ohne weitere Datenvolumen zu verbrauen, auf dem Laptop.

 

Ein Wohnmobil für den Winter im Test

Aktuell haben Milla und ich ja das Glück den Knaus SUN TI testen zu dürfen und gerade an langen Wintertagen im Wohnmobil macht sich der „heiße Flitzer“ schon gut!

 

Ein Winter Wohnmbiltag… das solltet ihr beachten

Natürlich gibt es beim Wintercamping auch drei, vier Punkte, die ihr unbedingt beachten solltet und die sich vom Sommercamping etwas unterschieden.. Aber hey… bevor ihr schon jetzt die Augen verdreht und das Thema abharkt… NEIN, ES IST ECHT NICHT KOMPLIZIERT!!!!

  1. GAS!!! Ihr verbraucht im Winter echt viel Gas. Bei heftigen Minustemperaturen verbrauche ich in der Omi eine 11kg Gasflasche auch mal innerhalb von 3 Tagen. Das A und O ist also, dass ihr IMMER ausreichend Gas an Board habt. Ehrlich, es gibt im Winter nichts beschi…seneres als kein Gas mehr an zu haben und 3 Tage sind schneller rum, als man glauben mag. Darum..tauscht frühzeutig eure Gasflaschen. Zur Not ist auch ein kleiner Heizlüfter sinnvoll, den könnt ihr eigentlich immer mal im Womo/ Wowa haben. Ausreichend Gas und ein kleiner Heizlüfter für alle Fälle, sind meiner Meinung nach die wichtigsten Dinge beim Wintercamping.
  2. Denkt an euer Grauwasser, wenn es friert. Leider gibt es an vielen Grauwassertanks im Winter ein Problem. Wenn ihr nicht gerade mit einem super duper winterfesten Wohnmobil, samt beheizter Tanks und Doppelboden unterwegs seid, so wie ich aktuell dank des SUN TI’s, bekommt ihr an diesem Punkt schnell Probleme! Denn ein unbeheizter Abwassertank friert schnell ein. Dies hat zur Folge, dass die Abwasserleitungen zufrieren und „die Suppe“ nicht mehr ablaufen kann. Gaaaaaaanz doof, weil ihr die Leitungen bei Dauerfrost kaum oder nur sehr schwer wieder auf bekommt. Darum stellt ihr an frostigen Wintercamping Tagen am besten einen großen Eimer unter den Abfluss und lasst den Tank direkt offen. So kann das Grauwasser sofort in den Eimer ablaufen und kann gar nicht erst in den Leitungen gefrieren.
  3. Thema heizen. Denk daran die Heizung bei sehr kalten Temperaturen am besten immer auf kleiner Stufe laufen zu lassen, auch dann, wenn ihr mal ein paar Stunden nicht im Womo seid. Ansonsten kann es euch passieren, dass irgendwann der Frostschutzwächter „einspringt“ und ein ordentlicher Teil eures Frischwassers verloren geht. Davon abgesehen ist das Heizen aber auch gut gegen die feuchte Winterluft, damit das Womo erst gar nicht richtig auskühlen kann.
  4. Letzer Punkt… LÜFTEN! Lüften ist an einem Wintertag im Wohnmobil fast so wichtig wie heizen. Am besten reißt ihr alle paar Stunden für ca. 10 Minuten alle Fenster, Dachluken und Türen auf. Ja… nicht sehr gemütlich, aber nur so könnt ihr die triefend nassen Fensterscheiben halbwegs vermeiden.

 

Wenn ihr diese 4 Punkte beachtet, kommt ihr schon gut durch die ganz normalen Wintertage im Wohnmobil. Sollte es dazu tatsächlich mal richtig schneien, lohnt es sich sehr, einen großen Besen im Camper zu haben, um den Schnee vom Womo bzw. Wowa zu fegen. Solche Themen wie Winterreifen, Eiskratzer, Kühlwasser (samt ausreichend Frostschutz) wegen der Motorheizung,  oder gar Schneeketten wenn ihr in die Berge fahrt, sind wohl klar… darum lasse ich die Themen jetzt mal außen vor.

TOP TIPP!!!

Irgendwo hatte ich es bereits in einem anderen Artikel erwähnt, aber da das Thema aktuell wieder vermehrt gefragt wurde, hier nochmal ein Tipp zum Gasflaschen Kauf! Habt ihr vielleicht auch schon bemerkt, dass ihr mit einer vollen 11 kg Gasflasche nur erstaunlich kurz „ausgekommen“ seit, dabei hat sich euer Heizverhalten und alles andere nicht verändert? Dann seid ihr vielleicht Opfer von der beliebten Gasflaschen „Schummelei“ geworden.  Leider kommt es immer wieder vor, dass Hersteller die Gasflaschen nicht komplett füllen und so einen extra Gewinn erzielen. Ich selbst habe schon „frische“ 11kg Gasflaschen in die Hand greicht bekommen, die nur mit ca. 70% Gas befüllt wurden.

Darum lohnt es sich IMMER, dass ihr die Gasflaschen vor dem Kauf mal eben wiegt. Perfekt eigenen sich dazu Kofferwaagen, die sind klein und handlich… im Baumarkt könnt ihr aber auch die nächste Waage aus der Badezimmerabteilung nutzen. 😉

Ihr findet auf jeder normalen grauen 11 kg Gasflasche alle Angaben die ihr dazu benötigt. Meist im Griff eingestanzt steht das „Gas Gewicht“ und dazu findet ihr auf der Flasche aufgedrucktt, das genaue Tara Gewicht der Flasche. Kleine Unterschiede von wenigen Gramm sind sicherlich ok, aber mit der Füllung wird so viel „Schindluder“ getrieben, dass solltet ihr im Auge behalten.

 

Alleine reisen mit dem Wohnmobil, Abendgestaltung

Wenn euch das Alleinreisen im Winter noch neu ist, plant eure Abendgestaltung. Ob ihr nun tolle Filme mitnehmt, ein gutes Buch, euer Strick-Zeug oder z.B ins Theater geht… ich schwöre es euch, man kann die Zeit alleine auch richtig genießen. Ich verbinde viele Abende natürlich vor dem Laptop, was aber allein schon durch das gute Lichtkonzept im SUN TI für mich extrem gemütlich ist.

 

Ein Wintertag im SUN TI … die großen und kleinen Unterschiede

Aktuell habe ich ja das große Glück mit dem SUN TI von Knaus unterwegs sein zu dürfen und ja, es gibt schon deutliche Unterschiede zur Omi oder auch neueren Test-Wohnmobilen im „Winter-Womo-Vanlife-Alltag“.

Ich habe es ja bereits im letzten Artikel kurz angesprochen, ein ganz großer Unterschied im kompletten vanlife Alltag ist für mich, dass dieses Wohnmobil durch und durch „warm“ ist. Es gibt am Bett keine zugigen, kalten oder gar feuchten Ecken, der Wohnmobil Boden ist morgends beim Barfußlaufen angenehm warm und selbst durch das Fahrerhaus kommt so gut wie keine eisige Luft. Diese „Grundwärme“ macht den Wintertag im Wohnmobil für mich in jeder Sekunde und vom ersten „Augen öfnnen an“ angenehmer.

Dazu kommen die vielen großen Fenster im SUN TI, die auch einen trüben Wintertag viel freundlicher machen. Das klingt jetzt so nebensächlich, ist es aber echt nicht und der Einfluss der vielen Fenster fällt mir jeden Tag wieder  positiv auf.

Ich drehe hier im SUN TI  jeden Morgen und jeden Abend meine „Fenster Runde“ und schließe bzw. öffne insgesamt 12 Fenster. Ich meine 12 Fenster… das sind schon wirklich viele für ein Womo von ca. 7,50 Länge. Alleine das riesige „Panoramafenster“ ist für mich der Knaller, zumal es selbst da oben um die Dach- und Panoramafenster herum nicht mal kalt ist! Wie das geht und warum das so ist, ist mir momentan auch noch ein Rätsel, aber es ist eben so! Ich kenne es normalerweise nur so, dass der Bereich um die Dachfenster herum und das Fenster selbst kalt oder gar feucht/kalt ist. Das ist im SUN TI aber nicht der Fall!

Das nächste „Winter-Wohnmobil Highlight“ im SUN TI ist für mich ganz, ganz klar das Lichtdesign. Ja, die großen indirekten Lichtquellen über der Dinette bzw. oberhalb des Bettes kommen zwar durch die extra „Platinum Selection“, aber das ist mir im Grunde relativ egal, bzw. würde ich persönlich, alleine wegen dieses Lichtkonzepts, die 3000 Euro für die special Edition iiiiiiiirgendwie  auch noch auftreiben, wenn ich mir so ein Womo insgesamt leisten könnte. Wenn ihr noch weitere Infos zur „KNAUS- SUN TI -PLATINUM SELECTION“ erfahren möchtet, klickt einfach auf den Link.

Fragt mich nicht in wieeeeee vielen Wohnmobilen ich schon saß, egal ob auf Messen, bei Freunden, bei Kunden oder damals auf der Suche nach der Omi, fast immer habe ich ein riesen Problem mit den fest eingebauten Lichtquellen im Wohnmobil. Entweder es ist insgesamt viel zu hell, die verschiedenen Strahler sind mir zu intensiv, das gesamte Licht ist gerade abends so „intensiv“, dass sich auf dem Laptop alles spiegelt, oder was für mich auch oftmals „schwirig“ ist, die Kopplung der verschiedenen Lichtquellen und Lichtschalter. Warum kann ich die Spots nicht grundsätzlich einzeln ein- bzw. ausschalten, sondern fast immer nur in Reihe bedienen nach dem Motto, entweder alle Lichter eines Bereiches an oder gar kein Licht ?!?!  Das macht für mich so gar keinen Sinn.

Naja wie auch immer, das Lichtkonzept im SUN TI ist für mich sehr, sehr gut gelöst. So funktionieren auch lange Abende und Nächte vor dem Laptop ohne Kopfschmerzen, weil die indirekten Lichquellen ein super schönes, warmes und gemütliches Licht erzeugen.

Einen weiteren Vorteil des SUN TI an kühlen Wintertagen sehe ich in der Verteilung der Heizungsdüsen bzw. in der Verteilung der gesamten „Heizungsluft“. Allein die Heizungsdüse, die direkt an/in die Dusche zeigt, ist für mich sehr clever gemacht und ein riesen Vorteil. Zum einen entfällt dadurch dieser gaaaanz üble Moment für alle Frostbeulen wie mich, an dem man irgnedwann die Duschtüre nach dem Duschen öffnen muss und einem gefühlt „eisige Luft“ entgegen strömt. Dank dieser Heizdüse direkt neben der Dusche, steht man sozusagen sofort in der warmen Heizungsluft (natürlich muss dazu die Heizung laufen und die Düse geöffnet sein). HERRLICH!!!

Jetzt im Praxistest spüre ich auch den Vorteil, den ich während der Werksbesichtigung bereits gesehen und angesprochen hatte. Sämtliche Möbel werden bei Knaus nicht direkt an die Außenwand gesetzt, sondern überall bleiben noch wenige Millimeter zwischen Außenwand und Rückwand der Möbel bestehen. Dadurch entstehen kaum Kältebrücken, denn durch die wenigen Millimeter Abstand gelangt die warme Luft auch „hinter“ die Schränke und wärmt diese damit automatisch.

Der SUN TI hat noch viele andere kleine und große „Besonderheiten“ , die mir mittlerweile aufgefallen sind, aber dazu komme ich ein anderes Mal. In Bezug auf das Thema „Wintertage im Wohnmobil“ aber noch ein letzter positiver Punkt und zwar ist dies der gesamte „Eingangsbereich“ des Wohnmobils.

Die Aufbautür mit all ihren Knöpfen und Fächern ist schon der Wahnsinn, dazu kommt noch der großer Spiegel auf der rechten Seite des Eingangsbereiches, sowie eine Gardrobe neben der Tür. Ein besondeses „PLUS“ ist für mich allerdings die breite „Trittstufen“ im Bereich der Aufbautür. Die Stufe ist so breit, dass ich ganz entspannt direkt auf der Treppe die Jacke und Schuhe ausziehen kann, so dass ich das Womo erst gar nicht mit den nassen Winterschuhen, Jacken usw. betreten muss. Sobald ich Jacke, Schuhe, Schal usw. ausgezogen habe, schlüpfe ich in meine Schlappen, die Jacke hänge ich dann entweder direkt an der Gardrobe neben der Tür auf, oder ich hänge sie zum trocknen an die installierte Kleiderstange in der Dusche (auch hierbei macht die extra Heizdüse neben der Dusche natürlich Sinn) und die Schuhe stelle ich danach in den beheizten Doppelboden, wo sie wunderbar trockenen könen, ohne zu stören.

Tja ich kann es nicht anders sagen, aber der SUN TI hat schon echt viele sehr gut durchdachte „Kleinigkeiten“, die den Alltag beim Wintercamping besonders einfach und angenehm machen.

Wintertaugliche Wohnmobile im Test

Wenn ihr euch das Wohnmobil oder den Wohnwagen so richtig schön gemütlich gestaltet, ist selbst Schneeregen herrlich!

Fazit – ein Wintertag im Wohnmobil

Ehrlich ihr Lieben, ihr macht einen Fehler wenn ihr denkt, Wintertage im Wohnmobil sind ja sowas von langweilig, düster und hässlich, da lasse ich das Wohnmobil lieber direkt stehen. Gut, sicherlich ist das alles auch immer ein bisschen „Typ frage“. Wer so gar nichts mit sich selber anzufangen weiß, wird wahrscheinlich an diesen langen Wintertagen im Wohnmobil nicht glücklich, wobei ich eigentlich denke… wer so gar nichts mit sich selbst anzufangen weiß, wird grundsätzlich beim reisen mit dem Wohnmobil nicht glücklich und schon erst recht nicht beim Alleinreisen.

Wenn DU aber der Typ Mensch bist, der die gemütlichen Wintertage zuhause genießen kann, dann solltest Du dies auch unbedingt auf das Wohnmobil oder den Wohnwagen übertragen.

Wintertage im Wohnmobil sind genau so wenig langweilig, wie Sommer Road Trips an der Atlantikküste und wenn ihr das ganz große Abenteuer sucht und ein halbwegs passenden Wohnmobil besitzt, ja dann fahrt doch im Winter mal nach Skandinavien o.ä. Ehrlich, ich kann die Frage nach dem „aber ist dir dann im Wohnmobil nicht furchtbar langweilig“ nicht so richtig verstehn. Zum einen bietet der Winter doch genau so seine wunderschönen Seiten wie der Sommer, mann muss sich nur darauf einlassen und zum anderen, wo ist denn der Unterschied zum Wintertag zuhause???

Ich glaube, wenn die meisten von euch jetzt mal ganz ehrlich zu sich selber sind, dann werdet ihr feststellen… der Unterschied zwischen Wintertagen zuhause und Wintertagen als Camper ist eigentlich nicht groß! Klar, wenn ich von meinem Zuhause spreche oder an meine Zeit zuhause denke, dann ist da natürlich auch ganz schnell der Gedanke an Freunde und Familie. Aber wenn wir jetzt mal eherlich sind, wie häufig trefft ihr diese Freunde oder eure Familie im Winter wirklich???

Kann es nicht viel eher so sein, dass ihr genau so wie ich, einen Alltag zuhause führt, der relativ „gleichbleibend“ und routiniert ist. Die einen werden arbeiten gehen, die anderen beginnen den Tag mit dem Gang zum Bäcker, dann gibt es den Hundespaziergang, Einkaufen, sämtliche Zeiten im Internet, kochen, bügel, waschen, putzen und ansonsten sitzt man eben auf der Couch und schaut TV oder, oder, oder… .

Aber „grundsätzlich“ ist es doch eigentlich gar nicht so, dass man zuhause einen Winteralttag führt, der im Wohnmobil nicht möglich wäre, weil man jetzt gerade im Winter auf bestimmte Personen oder Gegebenheiten vor Ort angewiesen ist.

Von daher behaupte ich mal ganz „leichtfertig“… euer Alltag zuhause ist genau so (wenig) „langweilig“, wie ein möglicher Alltag on the Road. Also nutzt doch die Zeit, nutzt die ruhigen Tage, nutzt die deutlich entspanntere Lage auf den meisten Stellplätzen und lasst es euch einfach gut gehen.

Winter im Wohnmobil und Wohnwagen

Wintertage im Wohnmobil Dein Pin zum Artikel

Mir selbst ist dieser Gedanke „hmmmm, das KÖNNTE aber langweilig werden, darum „tue“ ich es erst gar nicht“ vollkommen fremd. Ich kann weder den Gedanken, noch das jeweilige Verhalten so richtig verstehen.

Wenn mir mal jemand sagen würde, ohhhh du traust dich was, mir wäre es viel zu peinlich, wenn jemand sehen würde, dass ich so ganz alleine mit dem „großen“ Wohnmobil durch die Welt tucker… DAS KÖNNTE ICH TOTAL VERSTEHEN!!!  😉😆 Denn diese Blicke sind mir bis heute unangenehem und die ersten Touren hätte ich am liebsten mit Tarnumhang hinter mich gebracht, aber etwas nicht zu versuchen, weil es ja vielleicht langweilig sein könnte… sorry, das kapier ich nicht!

Was ich damit sagen möchte…

Ein Wintertag im Wohnmobil ist nicht langweilig!!!! Es kommt nur einfach auf DICH und DICH und DICH selbst an, was ihr aus euren „vanlife Wintertagen“ so macht. Sucht euch einen tollen Ort, fahrt los, genießt die Zeit und vielleicht genießt ihr auch einfach mal den Moment, in dem ihr in eurem warmen Fahrzeug sitzt, es euch gut geht und ihr absolute Ruhe um euch habt!

Ihr sagt die Weihnachtszeit ist so stressig? Klar, kann ich nachvollziehen, aber dann nutzt die kommenden winterlichen Monate und genißet die ruhige Campingzeit! Sie ist vieeeeel spannender und zudem „einfacher zu händeln“ als ihr vielleicht aktuell noch denktt!

Also… lasst es euch gut gehen und genießt… den Wintertag im Wohnmobil!

Bis dahin … bliebt gesund,

eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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Isa on Tour – zwischen Weihnachtsmarkt und Wintertag

 

Nachdem ich also das winterfeste Reisemobil in Jandelsbrunn abgeholt und noch eine Nacht in Passau verbracht habe, ging es für mich direkt weiter nach Kelheim.

Den Stellplatz in Kelheim (Stellplatz „Am Pflegerspitz“, Am Pflegerspitz 1, 93309 Kelheim) kannte ich schon durch meiner letzten Tour durch die Alpen bzw. Ostdeutschland. Darum wusste ich auch, dass dieser Stellplatz mit „allem drum und dran“ ausgestattet ist und ich dort auch im Winter Wasser bekommen werde, denn noch war der Frischwassertank des Wohnmobils leer. Einziges Problem, das Knaus Team hatte das Reisemobil nicht mit einem Wasserschlauch ausgestattet und ich… naja… ich habe den Wasserschlauch der Omi natürlich auch locker, flockig in Dortmund liegen gelassen. Aber ohne Wasser durch das Wochenende kommen, nee das ging ja gar nicht!

 

Hilfe von Campingnachbarn

Zum Glück gibt es ja noch ein paar Campingnachbarn 😉

 

Also hieß es … Türen klopfen!

 

Glücklicherweise standen in Kelheim noch drei andere Camper mit ihren Wohnmobilen und nutzen den Stellplatz, da sollte es doch möglich sein, sich von irgendwem einen Wasserschlauch auszuleihen. Allerdings hatten wir gerade erst frühen Nachmittag , nicht gerade die perfekte Uhrzeit um irgendwen am Wohnmobil anzutereffen, aber gut… Versuch macht klucccchhh und ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn! 😉

Also habe ich mich von Womo zu Womo geklopf aber leider öffnete niemand die Tür, dabei habe ich doch ganz genau gehört, wie da jemand hinter der Tür herumtrottet.  Naja…  im ersten Moment dachte ich noch hmmm, die wollen wohl nicht und bin schon wieder quer über den Stellplatz zurück zum Knausi gelaufen, da öffnete sich doch noch die Aufbautür und aus dem Reisemobil kam ein älterer Herr, der mich schon aus der Entfernung seeeehr kritisch anschaute.

Na super, wenn ich dem doch jetzt gleich erzähle, neues Wohnmobil, kein Wasserschlauch usw. der hält mich doch für total bescheuert und 100 prozentig kann ich mir erstmal anhören, dass man doch nicht so unvorbereitet los fahren kann. Je näher ich dem Herrn kam… je griesgrämiger sah er in meinen Augen aus, doch…. total falsch gedacht! 🙂

Hilfe durch Camping Nachbarn 

Nachdem mir der ältere Herr direkt zu verstehen gab, dass ich langsam sprechen soll, weil er nicht gut hören kann, lernte ich einen total netten und sehr, sehr hilfbereiten Herrn kennen. Nicht nur das er so nett war mir den Wasserschlauch zu leihen, er ging auch trotz des beginnenden Schneeregens und Kälte mit zur Ver- und Entsorgung und war mir mit einer Seelenruhe behilflich. Diese Seelenruhe war auch nötig,  denn die Leitungen in Kelheim waren zwar offen, aber die Anlage hat/ hatte einen Knacks und nahm die Euro Münzen nicht an.  So versuchten wir es eeeeewig lange mit meinen verschiedenen 1 Euro Münzen und dann lief mein Stellplatznachbar auch nochmal los und holte seine übrigen 1 Euro Münzen, bis der Automat eeendlich eine Münze akzeptierte und ich tatsächlich noch Wasser tanken konnte. Bis das aber geklappt hat, hat es sicherlich gute 30 Minuten gedauert und der nette Herr stand während der ganze Zeit mit mir zusammen in der Kälte und wir versuchten eine Münze nach der anderen, samt dem ein oder anderen Automaten -Jackie Chan- Handkantenschlag.

Aber iiiirgendwann lief es dann und ich konnte zumindest einmal 80 Liter  Wasser tanken.

Juhuuuu, das war also geschafft! Jetzt konnte ich mir endlich samt eiskalter Finger, Ohren und mittlerweile auch nassen Haaren, eine schöne Winter Wohnmobil Parzelle in Kelheim suchen.

An diesem ersten Tag in Kelheim haben Milla und ich nicht mehr viel unternommen. Ich habe mich erstmal intensiv mit dem Wohnmobil auseinander gesetzt,  wir sind natürlich noch ein Ründchen „gassi“ gegangen und zur Feier des Tages, habe ich mir abends noch eine Pizza vom benachbarten Italiener gegönnt (den ich euch übrigens nur wärmstens ans Herz legen kann! Der Italinier neben dem Stellplatz in Kehlheim ((in diesem Tennisheim)) ist richtig, richtig gut und hat zudem auch ganz moderate Preise).

Mit vollen Bäuchen und müden Augen sind Milla und ich relativ früh ins Bettchen bzw. Körbchen gefallen. Das Fahren mit dem neuen Wohnmobil und der ganze Tag drum herum waren doch spannend und ich glaube, selbst Milla war froh, als sie in ihr Körbchen konnte. Ihr müsst wissen… Milla ist da echt halb Mensch! Solange ich nicht ins Bettchen gehe, schläft sie auch nicht in ihrem Körbchen. Sie bleibt dann lieber bis in die Puppen ungemütlich unterm Tisch liegen und schaut mich immer wieder fragend an, als sich einfach schonmal in ihr Körbchen zu legen. Was ein Hund…

 

Eine Winter Wohnmobil Tour durch den Advent

Die ersten Tage im SUN TI – zwischen Weihnachtsmarkt und Wintertag

 

Die erste Nacht im SUN TI

 

Die erste Nacht im neuen Wohnmobil war eherlich gesagt so mittelprächtig. Ich war immer und immer wieder wach. Was allerdings nicht am Womo selbst oder gar dem Bett lag, sondern viel eher an der ungewohnten Umgebung.

Das letztemal war ich wissentlich um halb fünf morgends wach, diesmal allerdings wurde ich geweckt, weil iiiiiirgendwas begann zu piepen. Doch wie das so im Halbschlaf ist, habe ich mich dazu entschlossen erst am nächsten Morgen nachzuschauen, was denn da wohl piepen könnte. Zack- Bettdecke über den Kopf und weiter haiaaa machen 🙂 Wenn es irgendwo piept, kann es ja noch nicht komplett kaputt sein 🙂 🙂 😉

Gegen 8 Uhr klingelte dann aber auch schon mein Wecker und nachdem Milla dies sofort registrierte, aufsprang und Schwanz wedelnd vor dem Bett stand, hatte sich das mit dem „nochmal umdrehen“ auch erledigt. Also bin ich aufgestanden, habe den Wasserkessel auf den Herd gestellt und wollte mich eigentlich währenddesen im Bad fertig machen,doch… da tat sich nicht viel! HMMMMPF, DAS GAS WAR LEER!

NA SUPER!!! Erstaunlicherweise war es aber im Wohnmobil noch gar nicht kalt, somit konnte ich mich zumindest erstmal in Ruhe anziehen, bin dann raus gestapft, habe die Gasflaschen gewechselt und dann gab es auch endlich meinen wohl verdienten Frühstückskaffee.

Doch da war doch noch was?! Ich saß gerade samt Tablet und Kaffee am Tisch, da begann das mir bekannte Piepen wieder.

Bei mir piept’s wohl!

Also habe ich erstmal das Kontrollpanel gecheckt, aber da wurde kein Fehler angezeigt. Als nächstes die Heizung… auch keine Fehlermeldung. Ich konnte aber auch noch gar nicht sicher sagen, woher dieses Piepen überhaupt kam. Also habe ich mich als nächstes  auf den Fahrersitz geschmissen, aber von da vorne kam das Piepen auch nicht! Hmmmmm???

Es hat echt lange gedauert, bis ich die kleine rote Lampe am Kühlschrank entdeckt habe und dann war mir natürlich auch klar woher das Piepen kommen musste… es war der Dometic KÜHLSCHRANK!

In der Nacht ist anscheinend irgendwann das eingezahlte Stromgeld zur Neige gegenagen, der Kühlschrank stand aber noch auf „Strom Modus“ und bei diesen neuen Kühlschränken ist es wohl so, dass sie anfangen Alarm zu schlagen sobald der eingestellte Modus nicht mehr zur Situation passt. Das war mir auch noch neu, aber gut… wenn mein cooler Begleiter Strom haben möchte, dann werfe ich also noch ein paar Münzen in die Stromsäule. Danach war der Kleine auch zufrieden und gab endlich Ruhe 😉 Mittlerweile habe ich aber auch gesehen, dass es einen „Automatik“ Modus gibt, der den Kühlschrank automatisch umstellt, wenn irgendetwas nicht stimmt.

Den gesamten Winter Wohnmobil Samstag verbrachte ich noch in Kehlheim, ging ein paar Teilchen einkaufen (damit mein cooler Begleiter auch etwas zu tun hatte), gönnte mir noch einen Kaffee beim Bäcker des Einkaufszentrums, drehte mit Milla das ein oder andre Ründchen und wenn ich nicht gerade am Laptop saß, qutaschte ich eine ganze Weile mit meinem netten, älteren Stellplatznachbarn. Also ein rundum entspannter Tag.

Die zweite Nacht im SUN TI war schon deutlich besser und so machten Milla und ich uns ausgeschlafen und fit am Sonntag auf den Weg nach Schweinfurt.

 

Auf nach Schweinfurt, die Stadt in der „der heiße Flitzer“ und ich persönlich angegriffen wurden!!!

 

Schweinfurt hat vor einiger Zeit einen neuen Wohnmobilstellplatz bekommen (Wohnmobilpark Saumain, Hutrasen, 97424 Schweinfurt) den ich mir schon immer mal ansehen wollte und jetzt bot sich uns die Gelegenheit.

Die Fahrt von Kehlheim nach Schweinfurt verlief sehr gut, der Fiat Ducato leistet ein super Arbeit. Nachdem ich mich vor Beginn der Fahrt auch noch mit dem Radio und dem eingebauten Navi auseinandergesetzt habe, plus mein Handy mit dem ganzen System verbinden konnte, lief die Fahrt wie geschmiert.  Gott sei Dank klingelte während der Fahrt mein Handy zweimal und so konnte ich auch direkt die Handy/ Radio/ Freisprech-Verbindung testen. Anrufe annehmen per Lenkrad Knopfdruck, super 🙂 und dass ich das als Technik-Trottechen auch noch einstellen konnte, tschakka… ich war schon ein bisschen stolz auf mich. 😉

In Schweinfurt angekommen haben Milla und ich noch ein ausgiebiges Ründchen gedreht und den Stellplatz genauer unter die Lupe genommen. Da an diesem Tag ein stiller Feiertag die Innenstädte lahm legte, hätte sich ein Stadtbesuch eh nicht gelohnt. Um dies schonmal vorweg zu nehmen, der Stellplatz in Schweinfurt ist nett angelegt und wirkt auch jetzt im Winter gepflegt und sauber. Allerdings gibt es auch zwei drei Punkte, die mir zumindest „so la la“ aufgefallen sind.

Stellplatz Schweinfurt – eigentlich toll, aber….

10 Euro pro Nacht mit Münzgeld zu bezahlen finde ich nervig. Wir Camper benötigen eh schon immer so viel Kleingeld für die Ver- und Entsorgung, Duschen, Toiletten, Strom.. was auch immer. Da finde ich es schon sehr angenehm, wenn man nicht auch noch die kompletten Stellplatzgebüren nur mit Münzen bezahlen kann. Ich meine jetzt mal egherlich… in Skandinavien wird das Brötchen beim Bäcker mit Karte bezahlt und wir bekommen es nicht mal hin einen NEUEN Parkautomaten aufzustellen, der zumindest Scheine und/ oder Karte nimmt??? Naja, wie auch immer, ich hatte nach den Tagen in Kehlheim zumindest nicht mehr genügend Kleingeld an Bord und so war ich sehr froh, dass ein polnisches Ehepaar noch in den benachbarten Kleingärten arbeitete und mir das Geld wechseln konnte.

Zweiter kleiner Nachteil am Stellplatz in Schweinfurt… es gibt weit und breit keinen einzigen Mülleimer. Für den Womo-Alltagsmüll ist mir das ja relativ egal, den werde ich dann eben am nächsten Stellplatz los. Aber als guter Hundebesitzer gibt es da ja noch die netten „Kacktüten“. Ich werde den Teufel tun und diese Tüten mit ins Womo nehmen, ich weiß aber auch, dass es viele  Camper nervt, wenn die vollen Kacktüten vor den Wohnmobilen liegen. Dies konnte ich jetzt in Schweinfurt allerdings nicht vermeiden, mit rein nehme ich die Tüte NICHT!!!

Man merkt aber deutlich, die fehlenden Mülleimer sorgen in Schweinfurt dazu, dass unheimlich viele benutzt Hundetüten VON ANDEREN CAMPERN in die nächsten Büsche geworfen werden, was natürlich keinen Sinn macht. Aber eherlich gesagt, im Hochsommer wüsste ich auch nicht was ich anderes tun sollte? Die Hinterlassenschaften am Stellplatz liegen lassen geht gar nicht, aber gerade wenn man da 2,3,4 Tage steht… soll man dann die Tüten vor den Womos stapeln?  Keine schöne Sache und für die Natur sicherlich auch nicht gut, aber wie gesagt, es gibt leider auch weit und breit nicht einen einzigen öffentlichen Mülleimer und gerade im Sommer sind die vollen Tüten, wo auch immer sie zwischendurch gelagert werden, für niemanden schön.

Komplett Überwachung an der Ver- und Entsorgung

Dritter kleiner Stellplatz Haken, die Ver- und Entsorgung. Also eigentlich hat dieser Stellplatz eine sehr, sehr ordentliche Ver- und Entsorgung, die man auch mit größeren Wohnmobilen gut anfahren kann. Allerdings ist es wohl so, dass es zu viele Camper gab, die in Schweinfurt kostenlos entsorgt haben, ohne den Stellplatz zu nutzen. Dies führte jetzt dazu, dass die Preise erhöt wurden und die Ver- und Entsorgung kostenpflichtig ist.

So weit, so normal. Ob man jetzt allerdings die gesamte Ver- und Entsorgung mit Verbots- und Hinweisschildern zu pflastern muss… najaaaaa. Die gesamte Anlage wird sogar extra Videoüberwacht und man wird dazu angehalten sich telefonisch zu melden, sollte man sehen, dass ein anderer Camper die Anlage nutzt, ohne auf dem Stellplatz zu stehen. Sollte man es wagen die Anlage zu nutzen ohne eine Nacht auf dem Stellplatz zu verbringen, wird Anzeige erstattet. Und dies alles steht nicht irgendwo auf einem kleinen Hinweisschild, sondern mehrfach auf X Schildern rund um die Entsorgung.

 

Stellplatz Schweinfurt

Eines von verschiedenen Hinweisschildern Zum Thema „Entsorgen in Schweinfurt“

 

Da eine meiner Gasflaschen ja bereits leer war, habe ich den Montag Vormittag dazu genutzt zum Baumarkt zu fahren, Gas zu tauschen und mir einen Wasserschlauch zu kaufen und bin danach wieder zurück zum Stellplatz in Schweinfurt gefahren. Dort angekommen habe ich den neuen Wasserschaluch direkt genutzt um Wasser aufzufüllen und den Rest zu Entsorgen. Ehrlich… durch diese ganzen Verbots- und Hinweisschilder samt Kameraüberwachung fühlt man sich schon ganz schön beobachtet. Ob das bei einer Ver- und Entsorgung in diesem Ausmaß wirklich nötig ist, kann ich nicht sicher sagen. Laut einem weiteren Hinweisschild ist es aber wohl so, dass sich die Kosten für den Stellplatz nur wegen der vielen „Fremdentsorgungen“ erhöt haben. Ob das wirklich so stimmen kann, weiß wohl nur der Betreiber.

 

Zum Nachmittag hin habe ich mein Täschen gepackt und bin los gezogen, um mir die Schweinfurter Innenstadt anzusehen. Ein nettes Städtchen mit vielen Geschäften, einer großen Mall und einigen Cafes und Restaurant, nur der Weihnachtsmarkt hatte leider noch geschlossen.

 

Und dann kam der Angriff!!!

 

Einzig mit den gefiederten Teufeln in Schweinfurt,kann irgendwas so ganz und gar nicht stimmen!!!! Ich glaube die Tierchen haben das Gefühl zu wenig Beachtung zu bekommen oder so!

Auf jeden Fall habe ich mich am frühen Abend wieder auf den Weg zurück zum Wohnnmobil begeben und habe dabei mehrfach mein Handy gezückt um dies und das zu knipsen,  bis es plötzlich PLATSCH machte!

Da hat mir so ein kleines Mistvieh doch ganz genau aufs Handy gekackt!!!! 😳🧐😖

 

Vogelkacke auf dem Handy

Neeeee, nee! 🙈🐦 Treffer versenkt!

 

Na super… Glücklicherweise stand ich gerade neben einem großen Drogeriemarkt und so konnte ich das Malheure dank Sagrotan-Feuchttüchern schnell wieder bereinigen.

Aber das war noch nicht alles…

Zurück am Womo angekommen saß ich noch bis tief in die Nacht vor dem Laptop und bin dann irgendwann schlafen gegangen. Dazu habe ich natürlich sämtliche Fenster abgedunkelt,  so war die Überraschung am nächsten Tag um so größer, als ich die Rollos wieder öffnete.

In der Nacht müssen kranke Vogelschwääääärme samt Noro-Virus über den Stellplatz gezogen sein, denn das gesamte Wohnmobil war zugeschissen… aber überall und das in Massen!!!! Das schöne Panaoramafenster und die Windschutzscheibe voller Vogelmist und dazu hat ein Vieh auch noch ganz genau den Türgriff der Aufbautür von oben bis unten getroffen… sag mal, das war doch ein höchst persönlicher und hinterhältiger Angriff!!!

 

Vogel Angriff auf das Wohnmobil

Überraschung …. 🙁 und so sah das gesamte Wohnmobil aus!!!!

 

Zumal ich mir morgends auf der ersten Hunderunde auch die Wohnmobile der Nachbarn angesehen habe, eine Concorde und ein Hymer und da war NICHTS!!!! Die haben es doch mit Absicht auf den schönen, neuen Knaus abgesehen. TSSSSSSS!!!!🙈🙈🙈 Was für eine Sauerei!!! Ich vermute dahinter eine, mafiösen strukturen ähnliche, Verschwörung der heimischen Mauer-Segler-Fiedler gegen Knaus-Tabbert persönlich!!! So wird es sein!

Es war also DRINGEND an der Zeit diesen Ort zu verlassen, ich war aufgeflogen und musste flüchten, um direkt ins Zeugenschutzprogramm zu wechseln. 😉

 

Nächster Halt meiner Winter Wohnmobil Tour Limburg an der Lahn!

 

Die Fahrt nach Limburg an der Lahn verlief wieder wie geschmiert, auch wenn es an diesem Tag abschnittweise soooo extrem nebelig war, dass ich mit 30 km/h über die Autobahn getuckert bin, weil man keine 10 Meter nach vorne schauen konnte. Dabei war der Nebel eigentlich das kleinere Problem, viel mehr hatte ich ständig einen Blick am Außenspiegel weil ich dachte, gleich brettert irgendwer von hinten mit 120 kmh in mich rein. Aber gut… ist ja nichts passiert, der heiße Flitzer ist immer noch ganz. 🙂

Der Stellplatz in Limburg (Stellplatz Camping Limburg, Schleusenweg 16, 65549 Limburg an der Lahn) liegt nicht nur klasse um die Stadt zu besuchen, er hat auch ein tolles Bezahl-System. Bevor man auf den Stellplatz auffährt, muss man eine Karte ziehen wie im Parkhaus und mit dieser Karte bezahlt man dann sämtlichen Service auf dem Stellplatz. Egal ob die Aktivierung des Stroms, Frischwassser oder die Parkgebühren, alles läuft über die Karte, welche man ganz zum Schluss an einem Automaten auslösen muss, um den Stellplatz wieder verlassen zu können. Hier benötigt ihr also keinerlei Kleingeld zwischendurch.

 

Limburg an der Laan, Reiseziel für Frauen allein im Wohnmobil

Blick auf Limburg am Abend.

 

Auch vom Stellplatz abgesehen, ist Limburg ein ganz besonders empfehlenswertes Reiseziel.

Ich wusste vorab nicht wie schön Limburg ist und war von den kleinen Altstadtgassen, dem Dom und den vielen, vielen süßen Geschäften absolut begeistert. Zudem zieht sich aktuell auch noch der Weihnachtsmarkt durch die halbe Innenstadt.

Limburg kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen und vom Stellplatz aus seit ihr in ca. 10 Minuten zu Fuß mitten in der Altstdat. Trotzdem liegt der Stellplatz ruhig direkt neben der Lahn, wo ihr auch wunderbar mit euren Vierbeinern spazieren gehen könnt.

 

Limburg an der Lahn als Wohnmobil Reiseziel

Limburg an der Laan, ein super schönes Städtchen mit vielen kleinen Geschäften

 

Nach zwei wirklich tollen Tagen und Nächten in Limburg ging es für Milla und mich aber auch schon wieder weiter, denn in Düsseldorf stand eine Einladung zur Weihnachtsfeier an. Also nichts wie los, mit dem Womo reisen und dazu Kollegen und Freunde treffen ist ja gleich doppelt schön.

 

Weiter, weiter… Düsseldorf ruft!

 

Da wir uns mitten in der Düsseldorfer Altstadt treffen wollten, stand schnell für mich fest, dass ich den Stellplatz am Rheinufer nutzen werde. Dort angekommen war es dann aber gar nicht so einfach einen passenden Stellplatz zu finden, denn durch den beginnenden Weihnachtsmarkt wurden viele Flächen gesperrt und die passsenden Wohnmobil Stellplätze waren noch nicht ausgezeichent. Doch nach ein bisschen schauen und zurecht finden, habe ich mich einfach neben eine gaaaanze Reihe anderer Camper gestellt… für eine Nacht sollte es gehen!

 

Frau allein im Wohnmobil Europa

In Düsseldorf war es richtig voll, obwohl das Thema Wintercamping ja noch nicht bei allen soooo beliebt ist.

 

Ab dem späten Nachmittag folgte ein feuchtfröhlicher Weihnachtsfeier Abend ohne Skandale. Naja, wie man so hört können solche Weihnachtsfeiern ja auch mal „ausarten“ ;-), aber nein… es war ein sehr, sehr schöner Abend ohne weitere „Ausschreitungen“ 🙂  und dank des Wohnmobils, lag ich definitiv als erstes im Bettchen.

Mit dem Womo zum „Event“

Feste, Veranstaltungen oder einfache Treffen mit dem Wohnmobil „zu besuchen“ ist für mich einer der ganz großen Vorteile eines Womos. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um das Thema „Alkohol“, sondern viel mehr darum, dass die Wege nach der Feier/ dem Treffen möglichst kurz sind. Ich meine jetzt mal ehrlich, was gibt es denn besseres als z.B. nach einem Musical Besuch oder auch nur einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden, über den Parkplatz zu schlendern und innerhalb von Minuten im warmen Womo zu sitzen. Für mich definitiv die perfekte Möglichkeit und zudem ist es natürlich auch nett ein Glas Wein trinken zu können, ohne sich danach um ein Taxi o.ä kümmern zu müssen.

 

Mit dem Wohnmobil zur Veranstaltung

Blick auf Düsseldorf bei Nacht.

 

Sollte der nächste Stellplatz mal unpraktisch liegen, habe ich auch schon die ein oder andere Nacht direkt auf dem Parkplatz verbracht. Wer vorab NETT und HÖFLICH fragt, kann zu 99 Prozent die Nacht auch auf dem Parkplatz des Restaurants, Mucicals, Theaters o.ä verbringen. Ich wurde in solchen Fällen noch nie „vom Hof gejagt“, klar ist natürlich, dass ich in solchen Momenten kein großes „Campingverhalten“ an den Tag lege.

 

Die erstem Winter Wohnmobil Tage samt Doppelboden

 

Mittlerweile sind unsere ersten Tage im Knaus SUN TI vorbei und es stellt sich gaaaaanz langsam ein bisschen Normalität und vor allem Routine, ein.

 

Allein mit dem Wohnmobil in Europa von nTour - IsasWomo

Das war es schon wieder… bis nächste Woche, dann mit neuen Infos zur Tour durch den Winter

 

Was ich bereits jetzt sagen kann, der Unterschied zwischen einem „normalen“ Wohnmobil und einem Reisemobil mit Doppelboden ist schon erheblich und das bemerke ich schon jetzt, obwohl es ja noch gar nicht sooooo kalt geworden ist.  Durch den Doppelboden und die gute Isolierung wird das Wohnmobil gerade im Fuß/ Bein Bereich bei weitem nicht so schnell kalt, das ist deutlich merkbar! Wie oft habe ich schon gesagt, eigentlich finde ICH persönlich, dass der Fühler der Truma Heizung viel zu hoch installiert ist. Dadurch das die Wärme nach oben steigt, ist es zwar im Bereich des Oberkörpers halbwegs warm, aber die Füße und Beine werden immer kalt.

Mir ist schon klar, dass diese Fühler so weit oben installiert werden sollen, das ist also kein Fehler und trotzdem führt das dazu, dass ich Frostbeule die Heizung immer extrem hoch einstellen muss, damit auch der untere Bereich des Wohnmobils halbwegs warm ist. Trotzdem geht aber ohne dicke Socken und spätestens am Abend einer Decke über den Beinen nicht!

Mit dem Wohnmobil allein durch den Winter, alleine campen im Winter

Dein Pin zum Artikel, Winter Wohnmobil Tage im SUN TI

Doch genau dieses „kalte Füße Problem“ ist dank des Doppelbodens und der guten Isolierung im SUN TI wie „weg geblasen“ und das wortwörtlich. Der Unterschied ist so erheblich, damit hätte ich vorab selbst NICHT gerechnet!

Ich glaube ihr kennt das alle, oder ich sage besser, die meisten campenden Mädels werden es kennen. Morgends aus dem warmen Bettchen aufstehen und dann kommen die ersten Schritte, barfuß auf dem kalten Womo Boden bis man entweder die dicken Socken oder die Puschen gefunden hat. BRRRRRRRRR… danach ist man wach! Durch den Doppelboden ist aber der gesamte Womo Boden viel, viel wärmer und die Eisfüße am Morgen entfallen!

Das ich barfuß im Herbst /Winter in meinen Crocs im Wohnmobil sitze, ich glaube das gab es noch nie! Das gab es bisher nicht in der Omi und das gab es auch nicht in dem anderen Test-Womo. Genau so wenig kam es bisher vor, dass sich Milla ohne ihren Schlafsack oder ihr Körbchen, auf den Womoboden legt, aber genau das macht sie nach Lust und Laune mittlerweile regelmäßig.

Ich bin natürlich gespannt wie sich das Knaus Reisemobil in den kommenden Winter-Wochen noch so machen wird, aber bisher kann ich euch nur sagen, so ein Doppelboden ist schon sehr, sehr lohnenswert, wenn man zu dieser Jahreszeit unterwegs sein möchte.

Wie es für Milla, den „heißen Flitzer“ und mich weiter geht, das erzähle ich euch beim nächsten Mal und dann gibt es natürlich auch weitere Infos zum SUN-TI.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventswoche, lasst euch nicht stressen und wie immer… BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (70 votes, average: 4,76 out of 5)
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Ein winterfestes Wohnmobil – der Knaus SUN TI im Test

Ein winterfestes Wohnmobil – der Knaus SUN TI im Test

Werbung – Juhuu, es freut mich euch sagen zu können „nach dem Test, ist vor dem Test“. Es ist wieder so weit, ich darf in den kommenden Wochen wieder mit einem wunderschönen Wohnmobil „on the road“ gehen und gerade zu dieser Jahreszeit, freut sich die Omi sicherlich über ihren verdienten Winterschlaf.

Ab sofort bin ich also mit dem flotten, teilintegrierten und vor allem rund um winterfesten SUN TI von Knaus auf Fiat Ducato on Tour.


 

Habe ich euch eigentlich schon erzählt wie sehr ich diese Jahreszeit liebe! Nachmittage im Wohnmobil sind gemütlich wie nie, sämtliche Innenstädte glänzen voller Kerzen und Lichter und egal ob Touri Hot Spot, Stellplatz oder „flaches Land im niergendwo“, überall herrscht ein kleines bisschen Winter-Weihnachtsstimmung. Einziger Harken… die winterlichen Temperaturen! Lagen-Look gut und schön, aber wie viele Lagen passen eigentlich unter eine herkömmliche Winterjacke??? Tja und so lieb ich meine Omi auch habe, aber sie ist eben nicht mehr die Jüngste und ihre „luftige Athmosphäre“ entwickelt sich im Fußbereich schnell zum Eiskeller 2.0.

Wie schön wäre es da mit einem super, duper, easy, peasy winterfesten Reisemobil unterwegs zu sein?!

Doch es gibt noch einen ganz anderen Grund, warum so ein winterfestes Test-Wohnmobil  klasse wäre. Ich bekomme von euch immer mal wieder Fragen, die sich um die Themen „Womo Kauf & Modelle“ drehen. Ein absoluter Klassiker bei diesen Fragen ist das Thema „winterfestes Wohnmobil“. Benötigt ihr ein winterfestes Wohnmobil, um im Winter on Tour gehen zu können? Wie groß sind die Unterschiede zwischen Doppelboden und „einfacher“ Bodenplatte? Oder gibt es überhaupt vernüftige winterfeste Mobile, außerhalb der großen Luxusliner?

Bisher konnte ich euch dies Fragen immer nur etwas „halbherzig“ beantworten, weil ich euch auch nur das sagen konnte, was man sich eben so sagt, ohne eigene Erfahrungen zu haben.  Da passte es doch wie …. „Popo auf Eimer“, dass die Knaus Tabbert Verantwortlichen einer Kooperation offen gegenüberstanden und doppeltes Glück, dass die aktuelle Jahreszeit für mich sprach, um ein Wohnmobil mit Doppelboden usw. zu testen. 😉

Knaus hat mit dem SUN TI ein wunderschönes, teilintegriertes und rund um winterfestes Wohnmobil in den eigenen Modellreihen und potz blitz, genau dieses darf ich die kommenden Wochen für euch auf Herz und Nieren testen. 

 

Isa on Tour im winterfesten SUN TI von KNAUS.

 

Also bin ich vor wenigen Tagen mit dem PKW in Richtung Passau gedüst, um tagsdrauf weiter ins beschauliche Jandelsbrunn zu fahren. Vielleicht kennt ihr Jandelsbrunn noch aus meinem Knaus Tabbert Werksbesuch Artikel  von vor einigen Wochen. In Jandelsbrunn liegt    DER „Heimathafen“ aller Knaus Tabbert Reisemobile bzw. Wohnwagen, Jandelsbrunn ist sozusagen der Ursprung der Knaus Tabbert Group.  Wie gesagt, wenn ihr noch mehr über die verschiedenen Werke und das Unternehmen Knaus Tabbert erfahren möchtet, schaut einfach nochmal in den anderen Artikel.

In Jandelsbrunn angekommen lief dann auch alles wie geschmiert. Mein Name wurde vorab in die Besucherliste eingetragen, der SUN TI stand für mich bereit und nach einer kurzen Einweisung und gefühlten 2 Tonnen Campingausstattung, die zwischen Auto und Womo wechselten, konnte es auch schon los gehen. „Jetzt nur nicht direkt den Motor abwürgen, den Bordstein an rempeln oder am besten direkt gegen die Schranke fahren“, ich kann euch sagen… nachdem das Werksgelände hinter mir lag, fuhr es sich gleich viel entspannter 😉

Ab auf die Landstrasse und zurück nach Passau. Die knapp 7,50m Länge des SUN TI waren zu Beginn schon ungewohnt und ich glaube, ich habe jeden LKW mit mindestens 50 Meter Sicherheitsabstand überholt. Wobei… der Fiat Ducato ist mit sooo vielen Assistenzsystemen ausgestattet, dass man wahrscheinlich eher vom Piepen taub wird, als irgendwo anzuecken.

So begannen sie also, die ersten Minuten im SUN TI.

 

Da es in den kommenden Wochen hier auf IsasWomo immer wieder heißen wird, Wintercamping im SUN TI, dachte ich mir, ich beginne die gesamte Serie heute mit den wichtigsten Infos zum winterfesten Reisemobil von Knaus.

Doch bevor ich zu den Daten und Fakten rund um den SUN TI komme, noch eine Info vorab.

Ich kann euch auch nicht sicher sagen, warum das einzige teilintegrierte, komplett winterfeste Wohnmobil aus dem Hause Knaus gerade SUN TI heißt und nicht SNOW TI oder ICE TI. Wirklich wichtig ist aber eigentlich nur, dass ihr den SUN TI nicht mit dem SUN I verwechseln dürft!!!!

Bei dem SUN I handelt es sich um den ganz große, vollintegrierten „Luxusliner“ aus dem Hause Knaus. Den SUN I teste ich aber NICHT, alleine schon weil ich ihn aufgrund meines Führerscheins gar nicht fahren dürfte.

Ich bin in den kommenden Wochen mit dem SUN TI unterwegs. Dem „kleinen“, teilintegrierten und besonders winterfesten Wohnmobil aus dem Hause Knaus. Das SUN TI Reisemobil ist das einzige teilintegrierte Wohnmobil aus der gesamte Knaus Tabbert Gruppe, welches über einen Doppelboden verfügt und einige weitere Winter Extras besitzt.

Dies also nur zur Info damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Denn ich habe zu Beginn sicher 2-8 Blicke benötigt, bis ich kapiert hatte, dass SUN TI und SUN I so gar nichts miteinander zu tun haben 😉

 

Der KNAUS SUN TI im Fakten CHECK:

 

Den SUN TI gibt es aktuell in 4 Modellvarianten, welche sich vor allem durch den Aufbau (Querbett, Längsbett, Form des Küchenblocks), der Größe der Heckgarage und die daraus entstehenden Längen zwischen 6,99 – 7,47m unterscheiden.

Für alle 4 Modellvarianten gilt aber: 

– die Innen- und Außenbreite von 218 cm bzw. 234 cm

– die Innen und Außenhöhe von 200 cm bzw. 294 cm

– und das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 t

Bei dem von mir genutzt Modell handelt es sich genau genommen um den Knaus SUN TI – 700 MEG plus Platinum Selection mit einzel Längsbetten (jeweils 190 cm bzw. 195 cm lang) im Heck, die man aber auch zu einer großen Liegefläche verbinden kann. Einer Heckgarage von 80x120 cm mit beidseitigen Klappen, kleiner Rundsitzecke und der Küche in L-Form mit 3 Platten Herd und rundem Spülbecken. Hier findet ihr die passende Knaus Modellbeschreibung samt Infografik.

Außerdem besitzt „mein“ SUN TI ein, wie heißt es auf dem Knaus Datenblatt noch genau, „3D Raumbad mit separater Dusche“  (man muss dem Kind nur einen Namen geben 😉 ) was im Grunde bedeutet, WC und Waschbecken liegen in Fahrtrichtung rechts und die Dusche, getrennt davon, auf der linken Seite. Das gesamte „Bad“ liegt im hinteren Drittel des Reisemobils zwischen den Betten und dem Küchenblock bzw. dem großen Dometic Kühlschrank mit extra Eisfach.

Der SUN TI ist mit einem 124 Liter Frischwassertank, einem 100 Liter Abwassertank und mit einer Truma Combi 6 ausgestattet. In das normale Gaskastenfach passen zwei 11 Liter Gas Flaschen. Allerdings habe ich ein weiteres Fach mit Gurten entdeckt, bei dem ich aktuell glaube, dass dies noch für eine dritte Gasflasche sein könnte, was ja als Winter SPECIAL Modell durchaus Sinn machen könnte. Diesbezüglich warte ich allerdings noch auf eine Info von Knaus, ob sich dieses Fach samt Gurt tastächlich für eine dritte 11 Kilo Gasflasche eignet. Sobald ich diesbezüglich mehr erfahren habe, schreibe ich euch hier ein Update.

Der Doppelboden ist von verschiedenen Fächern aus auch als Staurraum nutzbar und insgesamt ca. 30 cm hoch.

Dank der Platinum Selection bietet der Knaus SUN TI noch einige besondere Highlights. Das Lichtkonzept ist deutlich ausgereifter und hat mehr indirekte Lichtquellen, der Tisch hat nur ein Tischbein samt Teleskop vorrichtung und über dem Fahrerraum hat der SUN TI ein  riesengroßes Panoramafenster, durch welches extrem viel Tageslicht scheint.

Der SUN TI 700 MEG plus Platinum Selection kostet aktuell ca. 71.999.00 Euro… ein echtes Schnäppchen also ;-).

 

Die ersten Tage im SUN TI

Tiiiiiiii 🙂 🙂 🙂 ja was soll ich euch sagen… alles mistig, total doof und aaach, wäre ich doch lieber mit meine Omi unterwegs. SO EIN QUATSCH! Natürlich genieße ich die Zeit in dem wortwörtlich „heißen Teilchen“ aktuell sehr. Alles andere wäre erstunken, erlogen und leider kann ich aktuell meine ansonsten IMMER vorhandene IsasWomo Neutralität noch nicht beherrschen. Momentan ist es viel eher noch so, egal welchen Knopf ich drücke, welchen Schrank ich öffne, what ever… ich bin entzückt und könnte applaudieren. 🙂

Allerdings muss ich auch ganz deutlich sagen, ich bin jetzt erst seit gut 3,5 Tagen mit dem SUN TI unterwegs und wäre es nach so kurzer Zeit so, dass ich sagen würde… ok ganz nett, aber jetzt werfe ich mal einen neutralen Blick auf all die großen und kleinen Fächer, Knöpfe, Polster und Fahreigenschaften, wäre das zweifelsohne kein besonders gutes Zeichen. Denn dann könnte meine Begeisterung nicht wirklich groß sein. Erst recht nicht, wenn ich von Anfang an wüsste, dass ich dieses Mobil noch einige weitere Wochen testen darf.

Also ist es doch gut, dass ich das Reisemobil momentan noch wunderschön finde und auf die kritischen Punkte werfe ich ein Auge, wenn die erste große Euphorie nachgelassen hat. 😉

Jetzt mal eherlich… alleine schon, dass das Licht nicht einfach aus geht, sondern langsam abdimmt, oder das die Schrankklappen nicht mit dem typischen KLAAAATSCH schließen, sondern „automatisch“ leise zuziehen wie wir es von den Küchenschubladen zuhause kennen, ist schon toll. 🙂 Versteht mich nicht falsch, das sind sicherlich keine „überlebenswichtigen“ und absolut kauf-entscheidenden Bestandteile eines Wohnmobils, aber es sind sehr, sehr nette Details.

Bei solchen Schranktüren gefällt mir selbst das Geschirr einräumen. Aber… seht es euch doch einfach selber an und schmunzelt 😇.

 

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https://www.youtube.com/watch?v=AmykJFm_qeY

 

Genau von diesen sehr, sehr netten kleinen Details sind mir bereits jetzt, nach schlappen 3,5 Tagen, weit mehr als eine handvoll Punkte positiv aufgefallen. Es gibt allerdings auch schon jetzt mindestens einen großen „najaaaa-Punkt“, den ich an diesem wunderschönen Reisemobil festgestellt habe, aber dazu in einigen Wochen im Fazit mehr.

Wie bei den vorherigen Test’s würde es gerne wieder so machen, dass ich ganz zum Schluss ein Fazit mit allen positiven und vielleicht auch negativen Punkten dieses Reisemobils ziehe. Erst nachdem ich den Wagen wieder in Jandelsbrunn abgelifert habe und den SUN TI bis dahin über viele Wochen genutzt habe, kann ich letztendlich sagen, wie sich das Mobil im Alltag gemacht hat, was mir besonders gut gefalllen hat und an welchen Stellen es vielleicht noch ein klitze kleines bisschen harpert. 😉

Soooo, aber damit ihr den SUN TI jetzt auch besser kennen lernen könnt, kommen hier noch einige Bilder.

Ach so, weil es in den sozialen Medien schon mehrfach Thema war. Dieses Fahrzeug hat das dunkle Decore, also dunkle Polster und dunkle Schränke. Natürlich gibt es den SUN TI aber auch samt heller Ausstattung, ganz nach individuellem Geschmack.

 

Ich hoffe nach diesem ersten kleinen Einblick habt ihr Lust auf mehr.

Winterfestes Wohnmobil im Test, der Knaus SUN TI

Dein Pin zum Knaus SUN TI Artikel

Einige von euch haben mich ja bereits angeschrieben und wünschen sich neue Youtube Videos von mir. Darum werde ich mich ausnahmsweise mal extra bemühen und euch auch ein passendes Video vom SUN TI drehen.

Ich habe auch bereits begonnen, aber wie das immer so ist bei diesen Videos (und das ist auch der Grund warum ich Youtube ganz schön habe schleifen lassen) bis ich mal drei gerade Sätze raus bekommen habe, mit denen ICH hinterher auch zufrieden bin, braucht es mindestens 18.000 Versuche und zwei volle Speicherkarten.

Mir fehlt auf Youtube defintiv die schnelle, kurze, ratzi fatzi live Version, raus in die Welt ohne es hinterher ändern zu können. Ja ich weiß, sicherlich nicht immer die bessere, aber definitiv die deutlich einfachere Variante. Aber gut, das passende SUN TI Video ist in bearbeitung und kommt demnächst. 

Also ihr Lieben, das komplette Video vom SUN TI kommt in den nächstenn Tagen, dann gibt es weitere Infos und sicherlich auch wieder etwas zum schmunzeln 🙂 😉

Ansonsten nehme ich euch natürlich weiter mit on Tour durch den Winter und ich bin selbst gespannt, wie sich der „muckelige Flitzer“ in den nächsten Wochen so macht.

Bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure

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Fazit – Meine Tour im OrangeCamp Wohnmobil – Wie hat sich das Womo gemacht? Teil 6

Fazit – Meine Tour im OrangeCamp Wohnmobil – Wie hat sich das Womo gemacht? Teil 6

Mit dem OrangeCamp Wohnmobil durch den Herbst, der 6. und letzte Teil meiner Testfahrt zwischen Norditalien und der deutschen Ostseeküste. Nachdem ich euch jetzt so lange mit “on Tour” genommen habe, wird es heute Zeit für mein großes Fazit.

Leider geht auch die schönst Zeit irgendwann einmal zu Ende.

Bei mir ist dieser Zeitpunkt letzten Dienstag gekommen denn da hieß es, zurück nach Braunschweig, meine Testreise mit dem OrangeCamp Wohnmobil ging ihrem Ende zu. Aber bevor ich ein Womo Fazit ziehe, verrate ich euch natürlich auch noch schnell, wie die letzten Tage on Tour verliefen.

 

Das Ende meiner Herbsttour im OrangeCamp Wohnmobil

 

Wenn euch diese Zeilen allerdings weniger Interessieren, könnt ihr hier auch direkt zum Wohnmobil #Fazit “vorspulen”.

Wismar mit dem Womo

Wismar mit dem Wohnmobil

Wismar ist ein hübscher Orte, ich hatte mir allerdings mehr versprochen

Im 5. Teil schrieb ich euch gerade aus Wismar, wo ich auf dem sehr netten Wohnmobilhafen Westhafen (Schiffbauerdamm 12, 23966 Wismar) stand. Zu dem Stellplatz kann ich nur sagen, alles top… Stellplatz mit allem drum und dran, Toiletten, Duschen, City nah, Supermarkt um die Ecke und das ganze für 10 Euro pro Tag. Sehr, sehr fair.

Der Stellplatz an sich ist allerdings ein bisschen verwinkelt. Es gibt noch zwei Bereiche, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht.

Da der Stellplatz selbst jetzt mitte/ ende Oktober sehr gut besucht war, lohnt es sich auf jeden Fall genauer hinzusehen. Nur weil das große “Hauptfeld” direkt am Eingang belegt ist, muss es nicht heißen, dass der gesamte Stellplatz wirklich voll ist. Vom “Stellplatz Rund” gehen zwei Wege ab (einmal zur Dusche und einmal genau auf der gegenüberliegenden Platz Seite) die noch zu weiteren Parzellen führen.

Bei der Stadt Wismar selbst, bin ich ein bisschen hin und her gerissen, oder ich sage es besser anders, Wismar ist insgesamt relativ klein. Lasst euch also nicht von dem Namen oder der TV Serie “SOKO Wismar”  auf falsche Vorstellungen bringen… die Innenstadt ist nett, aber insgesamt relativ klein.

Durch Zufall habe ich in Wismar noch eine andere alleinreisende Frau getroffen, mit der ich aber bereits über Facebook vor einigen Wochen Kontakt hatte. Tja und was tun zwei alleinreisende Mädels an einem sonnigen Samstagvormittag… sie gehen bummeln und Kaffee trinken:-) Nachdem wir dann allerdings am frühen Nachmittag wieder zurück zum Stellplatz kamen, hat mein Trottelchen Gen mal wieder voll zugeschlagen.

Isa sagt Hallöchen!

Zurück am Womo sah ich, dass das Womo mittlerweile nicht mehr am Strom hing. Also habe ich schnell nach zwei 1 Euro Münzen gekramt, bin raus aus dem Womo und ab zur Stromsäule.

Geld eingeworfen, umdrehen und schnellen Schrittes zurück zum Womo, denn draußen wurde es mittlerweile ganz schön frisch. Während ich noch rechnete und rechnete wie lange der Strom laufen müsste und ob ich über Nacht wohl noch den Laptop laden konnte… ein Euro = 8 Stunden, zwei Euro 16 Stunden, 15:30 Uhr plus 16 Stunden sind….bin ich also zurück zum Womo gelaufen, reiße mit Schwung die Tür auf und zu meiner Verwunderung saßen da doch glatt zwei Personen.

HÄÄÄÄÄÄÄ????

Was machen die Leute in meinem Womo und warum habe ich Milla nicht bellen gehört? Milla, wo ist Milla und warum sieht das hier so anders aus…Es hat wirklich bestimmt so 2-3 Sekunden gedauert in denen mich die Leute anschauen wie vom Blitz getroffen, ich sie sicherlich aber nicht dämlicher anschaute, mir 30 Fragen im Kopf herum schwirrten und ich dann endlich festgestellt habe

Ich bin mal eben locker flockig in das Womo meiner Nachbarn gestürmt 🙂

Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, die hatten auch eine teilintegriertes Wohnmobil zwar nicht von OrangeCamp aber insgesamt sehr, sehr ähnlich und ich war soooo in Gedanken… naja… kann ja mal passieren 🙂

Ich wäre zwar am liebsten direkt im Erdboden versunken und die Frau fand das alles gar nicht so witzig wie ihr mann und ich (ich habe mich gar nicht mehr vor lachen einbekommen und konnte nicht mehr hervorbringen als ein grölendes “Tut mir total leid”) habe schnell die Tür geschlossen und bin zurück in mein Womo gestiefelt.

Puhhhhhh….. typisch ich!!!!

Noch flott nach Travemünde

Nach einem schönen Wochenende in Wismar bin ich Sonntag Nachmittag noch weiter in Richtung  Travemünde gefahren. Diesen Tipp hatte mir jemand über Facebook gegeben. Da mir aber insgesamt langsam die Zeit weg lief, konnte ich also nur noch eine Nacht in Travemünde verbringen und leider hat es den gesamten Tag über immer wieder geregnet, so dass ich nur sehr wenig von Travemünde selbst gesehen habe.

Abends bin ich aber wenigstens nochmal kurz in Richtung Hafen marschiert und ich kann euch zumindest sagen, der Hafen ist wunderschön und gerade in den Abendstunden toll beleuchtet.

Hafen Travemünde mit dem Wohnmobil

Travemünde… leider habe ich viel zu wenig von Travemünde gesehen, aber der Hafen ist toll.

 

Montag Mittag habe ich Travemünde schon wieder verlassen müssen, es war also wirklich nur ein kurzer Abstecher, um dann in Richtung Braunschweig zu düsen.

Die letzte Nacht im OrangeCamp in Braunschweig

Diese letzte Nacht in “meinem” OrangeCamp Wohnmobil habe ich direkt auf dem Stellplatz in Braunschweig verbracht und da muss ich doch sagen… DANKE liebe Stadt Braunschweig für soooo einen netten KOSTENLOSEN Stellplatz.

Ja klar, wenn es hier voll wird, steht man auch mal Womo an Womo aber… es ist ein KOSTENLOSER Stellplatz, mit Stromsäulen (die man dann aber einzeln bezahlen muss), es gibt eine ordentliche Ver- und Entsorgung, der Stellplatz liegt direkt vor einem kleinen Park durch welchen man in ca. 15 Minuten die Braunschweiger City erreicht.

Stellplatz Braunschweig

Der Stellplatz in Braunschweig ist für einen kostenlosen Stellplatz echt klasse!

So ein kostenloses Angebot gibt es leider nur noch sehr selten… HUT AB!!! “Zum Glück” ist an diesem besagten Montag in Deutschland der Herbst so RICHTIG eingetroffen, was für mich bedeutet hat… es hat gestürmt, geregnet, gehagelt und draußen war so richtig ungemütlich… WIE HERRLICH!!! Was liebe ich dieses Wetter an einem Womo Abend.

So habe ich die letzten Stunden im OrangeCamp Wohnmobil noch einmal richtig genossen, ich war nochmal in aller Ruhe duschen, habe zusammengepackt, geputzt und die allerletzte Nacht für euch nochmal im Hubbett verbracht, so dass ich mir auch davon einen Eindruck verschaffen konnte

Tja und am nächsten Morgen, nach einer letzten sehr, sehr ordentlichen Entsorgung und einmal “volltanken bitte” hieß es…

auf in die Daimler Straße, es wurde Zeit sich zu trennen. 🙁

Genau wie schon bei der Abholung des Womos, wurde ich von dem gesamten Orange Team sehr, sehr nett empfangen, wir haben noch ein gemeinsames Käffchen getrunken, einige Details besprochen und nachdem ich irgendwann auch endlich meine ganzen Klamotten und Millachen im Polo hatte, hieß es… Auf Wiedersehen du schöner Flitzer.

 

 

Mein Fazit nach 6 Wochen 690T OrangeCamp Wohnmobil

 

Mit dem OrangeCamp Wohnmobil auf Test Reise

Leider geht auch die schönste Tour mal zu ende. Kurze Pause auf dem Rasthof

 

Also, ich glaube wer meine Artikel aus den vergangenen Wochen verfolgt hat weiß bereits, dass mein Fazit positiv ausfallen wird.

Dabei kann ich euch mit reinstem Gewissen sagen, ich habe das Womo wirklich genau unter die Lupe genommen und war zu Beginn meiner Reise selber sehr, sehr skeptisch denn um es mal deutlich zu sagen… gerade durch die verschiedenen Facebook Gruppen hatte ich immer den Eindruck, ja es gibt zwar Wohnmobile von OrangeCamp, allerdings muss man bei diesen Fahrzeugen auch ganz deutliche Abstriche machen.

Egal ob OrangeCamp, Glücksmobil oder, oder, oder… ich habe immer gedacht (und gelesen) das sind die absolut “günstigsten” und leider auch “qualitativ schlechtesten” Wohnmobile auf dem Markt.

Ich hatte immer den Eindruck… OrangeCamp Wohnmobil – kann man machen, muss man aber nicht.

Bevor ich jetzt zu den ganzen Details komme möchte ich schon vorwegnehmen, dass sich diese Einschätzung nach meinem Test nicht bestätigt hat!

Ja es gibt Punkte die mir aufgefallen sind, aber wenn man so ein Wohnmobil so lange testet, dann fallen einem eben auch Kleinigkeiten auf. Solche Punkte hängen zum einen auch von dem eigenen “Geschmack” ab und zudem bin ich davon überzeugt, ich könnte jedes vom Band gelaufene Womo dieser Welt testen und es gäbe Punkte die mir auffallen würden. DAS Womo wo wirklich alles, alles, alles stimmt, wird es vom Band niemals geben.

Auf jeden Fall kann ich bereits jetzt sagen, dass sich dieses Gerücht von schlechter Qualität SO GAR NICHT bestätigt hat! NULL KOMMA NULL!!!

Aber gut… kommen wir zu meinem OrangeCamp Wohnmobil Fazit, welches ich gerne in verschiedene “Bereiche” einteilen würde.

  • Fahrerraum
  • Sitzbereich
  • Küche
  • Bad
  • Schlafen
  • Womo von außen

 

Der Fahrerraum im OrangeCamp Wohnmobil

 

Bei dem OrangeCamp 690T handelt es sich ja ausnahmsweise mal nicht um einen Fiat Ducato, sondern um einen Peugeot und rein vom Fahrverhalten usw. fuhr sich der Wagen einfach klasse. Ich hatte viel eher das Gefühl mit einem Auto unterwegs zu sein, als mit einem langen, schweren Womo.

Auch die 156 PS haben sich schlichtweg super gemacht, denn egal ob 5. oder 6. Gang 130, 140, 150 km/h waren gar kein Problem.

Ich konnte den Fahrersitzt auch mit einer Körpergröße von 1,82m bequem einstellen, ich saß super gut in dem Sitzt und so waren auch längere Strecken erstaunlicherweise überhaupt kein Problem. Denn egal ob in meiner Omi oder im Polo, normalerweise bekomme ich immer spätestens nach 200-300 Kilometern Rückenschmerzen oder Probleme mit den Knien, aber im OrangeCamp saß ich so hoch und so bequem, dass ich lange Zeit ohne Schmerzen durchhielt.

Fahrerraum OrangeCamp Wohnmobil

Der Fahrerraum vom OrangeCamp. Ich hatte eine super Übersicht und konnte auch lange bequem fahren.

Ähnliches gilt für das ansonsten bekannte Rumpeln und Rattern im Wohnmobil während der Fahrt. Ich weiß selber, das klingt vielleicht total unglaubwürdig, aber diese Geräusche gab es einfach nicht! Egal ob Duschtüren, Badezimmertür oder Fliegengitter, selbst auf Kopfsteinpflaster hat  da hinten nichts gerappelt oder gescheppert. Gut, an dem schlecht weg geräumten Geschirr, bin ich ja selber schuld!

Vielleicht habt ihr es ja zwischendurch gelesen, auf dem Weg von Dresden nach Potsdam hatte ich 3 Tramperinnen mit an Bord und obwohl ich auch während dieser Fahrt gut 140 km/h gefahren bin, konnten wir uns im Womo noch locker unterhalten.

Zum Thema Rappeln und Scheppern kann ich nur sagen, beide Daumen hoch!!!

Dank der Tramperinnen konnte ich auch gleich testen, wie “wackelig” es hinten während der Fahrt so ist.

Ich kenne einige Personen die sagen, es gibt nichts schlimmeres als während der Fahrt hinten in einem Womo zu sitzen und es gibt sicherlich viele Eltern, die Übelkeit bei ihren Kindern als Problem empfinden. Je nach Modell schwankt so ein Womo während der Fahrt leider so sehr, dass den Mitfahrern bereit nach den ersten 100 Metern schlecht wird.

Seekrank on the Road

Dieses “Problem” habe ich bei den Mädels vor Fahrtantritt direkt angesprochen. Wenn ihnen während der Fahrt schlecht werden sollte, kein Problem, sie sollen nur bitte bescheid sagen, dann legen wir eben eine kleine Pause ein. Zudem hätte ich auch noch Reisekaugummis dabei… für den Fall der Fälle, denn mir selbst wird ja grundsätzlich als Beifahrer schlecht. Aber beide Mädels die hinten saßen hatten keinerlei Schwierigkeiten, ihnen wurde nicht schlecht und das obwohl sie während der fahrt sogar auf dem Tisch mit einer Strassenkarte beschäftigt waren. Sie haben also nicht mal die gesamte Zeit über strikt nach vorne geschaut.

Diese Erfahrung bestätigte nochmal meinen Eindruck, dass das gesamte Womo einfach sehr gut ausgelastet ist und wenig schwankt. Was sicherlich aber auch an dem nicht soooo langen Überhang hinten liegt und daran, dass die Wassertanks direkt über der Achse liegen.

Ähnlich positives gilt auch für die länge von 7,02 Meter.

Dank der eingebauten Rückfahrkamera, welche sich im gleichen Monitor wie das Radio und das Navi befindet, hatte ich nie größere Probleme mit dem Womo zu rangieren.

Ich hatte insgesamt eine sehr, sehr gute Übersicht über das gesamte Wohnmobil.

Egal ob nach vorne, hinten oder zu den Seiten hin, ich kam schnell so gut mit dem längeren Womo klar, dass ich selbst auf dem City Parkplatz in Potsdam keine größeren Probleme beim Einparken bekam. Ohne Rückfahrkamera würde ich das Fahrzeug allerdings nicht unbedingt rangieren wollen, diese Kamera ist goldwert, gerade für mich als Alleinreisende.

Trotzdem gibt es aber zwei KLEINE Punkte aus dem Themenbereich “Fahrerraum” , die ich etwas zu bemängeln habe. Dabei handelt es sich einmal um das Thema AdBlue und einmal um die Geschwindigkeit.

Ja ihr lest richtig…ich habe Geschwindigkeit geschrieben 🙂 Wobei ich in dem Fall ganz klar sagen muss, das ist natürlich KEIN negativer Punkt am Fahrzeug selbst, sondern ein Punkt, bei dem ich einfach zur Vorsicht aufrufen möchte.

Ich konnte in den vergangenen Wochen immer wieder feststellen, dass andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn einfach nicht damit rechnen, dass von hinten ein Womo mit 150 km/h angedüst kommt. Mehr als einmal musste ich ziemlich in die Eisen gehen, weil irgendein PKW vor mir nochmal eben auf die Nachbarspur zog und gar nicht gecheckt hat, wie schnell ich eigentlich war.

Also wie gesagt… hierbei handelt es sich definitiv nicht um einen “negativer Punkt” am Fahrzeug selbst, oder gar an OrangeCamp! Wer so schnell mit einem Womo fährt, sollte nur unbedingt weit vorausschauend fahren.

Bei dem AdBlue Punkt ist es allerdings etwas anders, wobei auch dies sicherlich eher ein Kritikpunkt an Peugeot ist und im Grunde nicht gegen das OrangeCamp Wohnmobil spricht.

Da dieses neue Wohnmobil natürlich auch auf Diesel fährt, musste ich aufgrund dieser ganzen Schadstoffdisskussion zum normalen Diesel auch AdBlue tanken. Leider gibt es aber in dem Fahrzeug KEINE Anzeige, wie lange das getankte AdBlue noch ausreicht.

Irgendwann schaltet sich einfach eine Kontrolllampe an, bzw. im Fahrerdisplay wird angezeigt, dass man wieder AdBlue nachtanken muss, wann dieser Moment aber komm weiß kein Mensch.

Von diesem Moment an hat man zwar immer noch viel Zeit, man kann auch immer noch gut 800 km fahren und selbst danach geht der Motor nicht direkt kaputt, es fehlt ihm nur an Leistung. Man hat also eigentlich genügend Zeit eine passende Tankstelle zu finden.

Nichts desto trotz wäre es meiner Meinung nach deutlich angenehmer, wenn man vorher weiß, wann man wieder AdBlue nachtanken muss.

Dabei ist es aber so, dass dieses AdBlue deutlich, deutlich länger hält, als der normal getankte Diesel. Ich bin in den vergangenen 6 Wochen insgesamt etwas mehr als 3000 Kilometer gefahren und musste nur ein einziges Mal, direkt zu Beginn meiner Tour auf dem Weg nach Passau, AdBlue tanken. Da war es aber ausgerechnet so, dass ich es im Grunde eh schon eilig hatte und ich geraaaade von der Tankstelle wieder auf die Autobahn aufgefahren bin, als plötzlich die AdBlue Lampe an ging. Hätte ich das eher gewusst, hätte ich natürlich direkt beim normalen Tanken auch den AdBlue Tank voll gemacht.

Bis zu dieser Tour habe ich mich noch nie darum gekümmert, ob man mittlerweile eigentlich an jeder Tankstelle AdBlue bekomme, ob man dieses Zeug nur an den großen Tankstellen bekommt und wie man dieses Flüssigkeit genau tanken muss. Das war für mich also alles ganz neu und da ich nicht wusste, wo ich dieses AdBlue überall bekomme, bin ich also vorsichtshalber direkt wieder am nächsten großen Autohof abgefahren und habe dann dort das erste Mal AdBlue getankt. Einmal volltanken hieß 10 Liter und hat mich dabei ca. 7 Euro gekostet.

Es geht also nicht um die Kosten und es geht auch nicht darum, dass man wie bei dem normalen tanken DRINGENDST sofort zur Tankestelle fahren muss, wenn diese Kontrolllampe aufleuchtet. Es geht mir einfach nur darum, dass es deutlich angenehmer wäre vorab zu wissen, wann man wieder AdBlue tanken muss.

Ich weiß auch nicht sicher wie das im Ausland aussieht, ob man da überall an dieses Zeug ran kommt, z.B. oben in Schweden oder Norwegen? Keine Ahnung… gerade für solchen Touren wäre es also doppelt gut zu wissen, wie lange das getankte AdBlue noch ausreicht.

 

Der Sitzbereich im OrangeCamp Wohnmobil

 

Ich habe bisher immer gesagt, hmmmm diese teilintegrierten Wohnmobile sind ja vielleicht ganz nett, aber die umgedrehten Fahrersitze stören mich. Ich möchte es mir abends im Womo gemütlich machen können, möchte die Beine hochlegen und nicht stocksteif auf einem Fahrersitz hocken.

Dieses Argument muss ich mittlerweile TEILWEISE revidieren, denn die Abende im OrangeCamp Wohnmobil waren wirklich gemütlich, was allerdings zum großen Teil auch an der kleinen Sitzbank neben der Tür lag. Diese kleine Sitzbank ist super! So konnte ich den Beifahrersitz drehen, die Rückenlehne etwas zurückstellen und die Beine auf die Sitzbank legen. Wenn ich zudem den Tisch ausgezogen habe, konnte ich auch noch ganz entspannt am Tisch arbeiten oder Getränke abstellen… dank dieser kleinen Sitzbank wurden die Abende mindestens doppelt so gut!

Was ich auch sehr gut fand waren die vielen einstellbaren Heizdüsen im Sitzbereich.

Egal welchen Sitz ich gerade genutzt habe, überall im Boden gibt es diese “Ausströmer” der Heizungsanlage, die ich mir einzeln und ziemlich punktgenau einstellen konnte. Für mich als Frostbeule natürlich perfekt. Man kann diese Heizdüsen aber auch komplett verschließen, wenn es einem “zu viel” wird.

Gemütlichkeit im Wohnmobil

So gemütlich können Womo Abende sein 🙂

Ebenfalls sehr gut abgeschnitten haben die Polster. Jetzt, nachdem ich das Womo kontrolliert und in einem sehr guten Zustand wieder abgegeben habe kann ich’s ja sagen… als ich den Müll wegbringen wollte, ist mir irgendwas ausgelaufen und auf die Polster getropft. Aber dank dieser speziellen Oberfläche der Polster sind die Tropfen wie “abgeperlt”, das war echt klasse und nachdem ich die Tropfen vorsichtig aufgewischt habe, war NICHTS mehr auf dem Polster zu sehen.

Das klappt wahrscheinlich nicht unbedingt bei einem vollen Glas Rotwein, aber in meinem Fall hat diese Polsterversiegelung super funktioniert und ich bin mir sicher, auch die ein oder andere Hundepfote kann man so ganz easy peasy wieder von den Polstern entfernen.

Ebenfalls positiv sind die Staufächer über dem Sitzbereich, diese sind so groß und schließen wunderbar, so dass man dort nochmal jede Menge “Gedöns” unter bekommt.

Dann gab es noch das große Panoramafenster über dem Fahrerhaus, HERRLICH!!!

Durch dieses Fenster kommt soooo viel Licht, das ist echt klasse. Gerade für mich zum schreiben am Laptop ist das richtige Licht immer wieder ein Thema. Natürlich kann man dieses große Fenster auch aufstellen, abdunkeln oder mit einem Fliegengitter verschließen. Während der Fahrt sollte es allerdings verschlossen bleiben…ist ja kein Cabriolets,  ist glaube ich klar.

Nicht ganz so bequem wie die Fahrerhaussitze ist die Sitzbank gegenüber. Da würde ich einfach mal sagen… sicherlich kann man da mal sitzen, man kann da auch vernünftig essen wenn man den Tisch etwas vorschiebt oder mal einen Abend z.B, Karten spielen. Auf Dauer wäre das aber nicht mein bevorzugter Sitzplatz.

Die Rückenlehne des Sitzbereiches ist schon sehr, sehr steil. Gerade sitzen z.B während der Fahrt klappt wunderbar, aber “gemütlich” quer durchs Womo fletzen ist auf dieser Sitzbank eher nicht möglich. Insgesamt also eher ein Ort für z.B. die Enkelkinder, die nur 2-3 mal im Jahr mit Oma und Opa unterwegs sind.

Was mir im Sitzbereich aber tatsächlich gefehlt hat sind ausreichend Steckdosen. Es gibt eine einzige Steckdose unter der großen Sitzbank, aber das war es dann auch. Ich weiß, das ist ein Punkt der bei eigentlich allen Wohnmobilen immer wieder bemängelt wird und hier ist er mir eben auch aufgefallen. Eine einzige normale Steckdose im Sitzbereich ist in Zeiten von Handy, Laptop, Kamera, Tablet und E-Reader für mich etwas zu wenig.

 

Die Küche im OrangeCamp Wohnmobil

 

Also bei dem Herd im OrangeCamp handelt es sich um ein echtes Schmuckstück. 4 Platten, Backofen und ein Salamander bzw. ein extra Grill zum überbacken oder zum warmhalten ist schon toll. Ja, ihr könnt jetzt sagen “wer braucht denn bitte einen Ofen im Womo?”, aber ich kann euch nur sagen, ich habe ihn geliebt und auch echt oft genutzt. Egal ob Auflauf, TK-Pizza oder Toast Hawai, dieser über Gas betriebene Ofen war einfach klasse.

 

Backofen im OrangeCamp Wohnmobil

Ihr könnt sagen was ihr wollt 🙂 … ich fand den Backofen super gut!!!

 

Ebenfalls super ist der große Kühlschrank mit gefrierfach und das gesamte Lichtkonzept der Küche. Dank eines unter der Spüle angebrachten LED Lichtbandes wird auch gleich die geöffnete Besteckschublade beleutet. Das ist schon sehr clever gemacht.

Allerdings gibt es im Küchenbereich auch die für mich “größten” bestehenden Kritikpunkte des gesamten OrangeCamp Wohnmobils.

Das Spülbecken ist schon sehr klein. Gut, jetzt kann man sicherlich sagen, wer benötigt schon ein riesengroßes Spülbecken, wahrscheinlich niemand dringend. Wenn aber ständig das Wasser überschlappt während des Spülens (und ich habe mich schon echt bemüht vorsichtig zu spülen), ist das einfach nicht so wirklich praktisch und ob das ständige Spülwasser dem Holz bzw. den Leisten drum herum auf lange Sicht so gut tut, kann ich auch nicht sicher sagen.

 

Kritikpunkte am OrangeCamp Wohnmobil

Das Spülbecken ist sehr klein, das muss ich einfach sagen. Toll sind hingegen die extra Ablageflächen von OrangeCamp

 

Dass es im Küchenbereich wenig Platz zum schnippeln gibt hat OrangeCamp ja bereits erkannt und die praktischen Holzablagen eingebaut.Ein Punkt den ich an OrangeCamp wirklich klasse finde. Dank der hauseigenen Schreinerei versuchen Sie zumindest direkt auf solche Punkte einzugehen.

Thema Kühlschrank… super groß, super Leistungsstark, aber den muss man einfach richtig “behandeln”. Bei mir gab es zu Beginn meiner Reise ständig das Problem, dass die Kühlschranktür während der Fahrt aufgesprungen ist. STÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNDIG!!!! Das war echt nervig!!!!

Irgendwann habe ich dann aber mit OrangeCamp darüber gesprochen und schnell wurde mein Fehler klar. Diese neuen großen Kühlschränke haben keinen Stift mehr, der die Tür während der Fahrt zuverlässig geschlossen hält, sondern das ganze läuft über Unterdruck. Dazu ist es aber wichtig, dass zum einen die Klammer, welche die Tür zum Lüften offen hält wenn man den Kühli nicht nutzt, richtig sitzt (bei mir saß sie falsch, darum ging die Tür so leicht auf) und zum anderen muss der Kühlschrank während der Fahrt auch auf 12 Volt/ Batterie stehen, damit diese Unterdruck Geschichte richtig läuft!!!!

Ich habe den Fehler gemacht, dass ich den Kühlschrank vor der Fahrt ausgeschaltet habe, weil ich dachte, och der ist eh so kalt, der muss gar nicht unbedingt über Batterie laufen. Aber dann funktioniert natürlich auch diese Unterdruck/Ansaug Aktion nicht richtig und die Tür springt ständig auf.

Gewusst wie!!!!

 

Kühlschrank im Wohnmobil OrangeCamp

Der große Kühlschrank ist schon seehehr nett, man muss nur wissen wie man mit ihm umgeht.

 

Nachdem das alles klar war, sprang der Kühlschrank während der Fahrt auch nicht mehr auf.

Noch ein letzter Punkt… bevor man Losfährt, sollte man allerdings unbedingt daran denken die Backbleche bzw. das Ofenrost aus dem Ofen zu nehmen, denn ansonsten ist dieses Teil das einzige welches auf der Fahrt klappert wie wild.

Ansonsten kann ich nur sagen, klasse Küche, ausreichend Staumöglichkeiten und super tolles, großes Panoramafenster. Alles wirklich sehr, sehr schön!

 

Kommen wir zum OrangeCamp Wohnmobil Bad Bereich

 

Mir persönlich hat der gesamte Badebereich seeeeehr gut gefallen. Da man die Badezimmertür sowohl direkt vor der Toilette schließen kann, als auch als Abtrennung zum Wohnbereich, kann man den gesamten hinteren Bereich des Wohnmobils super trennen.

Ich meine jetzt mal ehrlich… mit einer anderen Person in einem Wohnmobil zu reisen, bedeutet grundsätzlich auch, jemand anderes sehr, sehr nah an sich heran zu lassen und dabei ist die “Klo Situation” eben auch so ein Punkt. Dank dieser Tür kann man den Wohnbereich aber wirklich gut abtrennen. Ich meine, ich bin da ja eh super empfindlich, ich kann ja nichtmal auf einer öffentlichen Toilette Pipi machen wenn jemand in der “Box” neben mir sitzt. Ehrlich… da geht nichts! 🙂

Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich reise mit jemandem in der Omi und diese Person sitzt  jetzt im “Wohnbereich” (sozusagen direkt neben dem Klo, auch wenn da diese kleine Tür zwischen ist) ich glaube ich könnte da im Leben nicht pinkeln gehen, geschweige denn iiiiiirgendwas anderes 🙂  Dazu kommt noch, wenn man die Tür am “Badezimmer” der Omi schließt, muss man sich schon sehr klein machen um irgendwie mit langen Beinen aufs Klo zu kommen.

Toilette im Wohnmobil

Die Toilette lässt sich drehen, so dass noch mehr Platz für die Beine bleibt

Das ist im OrangeCamp Wohnmobil eben ganz anders. Durch diese Trenntür entsteht im Badbereich viel Platz, es gibt keine Probleme mit den langen Beinen und dennoch ist der gesamte Bereich “sicher” vom Wohnraum getrennt.

Auch die Aufteilung der Dusche ist meiner Meinung nach sehr clever gemacht.

Gut, wir müssen nicht darüber diskutieren, eine Dusche in einem 7 Meter langen Wohnmobil ist immer klein! Aber im OrangeCamp kam sie mir wirklich nicht so klein vor!

Das lag, so glaube ich, vor allem an der “Einteilung” der Dusche. Erstmal ist es natürlich praktisch, dass die eigentliche Duschwanne mit einem Holzbrett ausgestattet ist, wodurch man den Duschbereich im Alltag sorglos betreten kann. Nimmt man dann aber dieses Holzbrett zum Duschen raus, kommt einem die Duschwann im ersten Moment schon sehr klein vor.

Aber… dank eines kleinen Vorsprungs entstehen nochmal gut 20-25 cm mehr Platz und genau diese cm sind es, die einem während des Duschens ausreichend Platz ermöglichen. Ich habe mehrfach im Womo geduscht, auch mit Haare waschen und kam super klar. Ich bin nicht einmal gegen die “kalte” Duschwand gestoßen und konnte selbst meine Füße in aller Ruhe waschen.

Dank der drei Abläufe in der Duschwanne, kann das Womo auch mal etwas schief stehen und das Wasser läuft sauber ab. Wirklich klasse!

 

Duschen im Wohnmobil

Dank dieses weißen Vorsprungs hinten an der Rückwand hat man in der Dusche erstaunlich viel Platz

 

Ebenfalls clever gemacht ist die “Sicherung” der Duschtüren, wodurch es auch auf lange Sicht nicht möglich sein wird, dass die Duschtüren während der Fahrt rappeln. Denn zum einen werden die Türen durch das eingelegte Brett am Boden ganz eng zusammengehalten, zum anderen gibt es im oberen Bereich nochmal einen Hebel um die Duschtüren zu halten und zwischen den Klapptüren befinden sich noch winzige “Moosgummi Plättchen” (oder sowas in der Art) die kein klappern zu lassen.

Wenn ich jetzt wirklich etwas zu “meckern” suche… und hier ist suchen besonders dick geschrieben, dann wäre es das Fenster, welches über der Toilette eingebaut ist.

Dieses Dachfensterchen ist so klein und vom Modell her eher alt, das passt irgendwie gar nicht zu so einem neuen Womo. Ich glaube das ist dieselbe kleine Dachluke die ich in der Omi gerade anfang des Jahres ausgetauscht habe. Wie gesagt, das ist definitiv meckern auf hohem Niveau, aber warum in so ein schickes neues Womo eine so kleine, olle Dachluke eingebaut wird… kein Ahnung.

Ich glaube da sollte gespart werden, denn diese kleine Luke hat nichts mit den echt tollen anderen Fenstern zu tun.

Sehr gut fand ich noch die beiden Staufächer im Boden bzw. in den Treppenstufen hoch zum  Bett. Beide “Räume” haben sich super als Schuhschrank gemacht. So konnte ich auch schmutzige Schuhe leicht verstauen. Eine weitere clevere Idee konnte ich im Kleiderschrank finden. Dank einer extra Lampe wie man sie auch vom Kühlschrank kennt, geht im Kleiderschrank ein Licht an, sobald man die Tür öffnet. Ich habe dazu in der Omi extra Batterie Spots “verklebt” aber so ein “Kühlschrank Licht” im Kleiderschrank ist schon echt super.

Allerdings muss ich auch sagen, insgesamt ist der Kleiderschrank schon schmal. Es gibt zwar im gesamten Womo viele, viele Staufächer, das ist echt klasse, aber die Kleiderschrank Stange zum hängen von z.B. Jacken ist wirklich schmal. Über den Daumen gepeilt würde ich sagen, da passen maximal 4 Kleiderbügel samt Jacken rein.

Allerdings gibt es unter der Kleiderstange noch 4 Fächer um weitere Kleidung unterzubringen.

Wenn dieses OrangeCamp Wohnmobil meines wäre, würde ich es auf jeden Fall so machen, dass ich diese 4 weiteren Fächer entferne und dafür eine zweite Kleiderstange einsetze. Wie gesagt, Staufächer für die Klamotten gibt es viele, nur der Platz um Kleidung auf einem Bügel aufzuhängen gibt es wenige, darum dann lieber die zwei übereinander hängenden Kleiderstangen.

 

Schlafen im Orangecamp Wohnmobil

 

“Mein” Modell hatte ja ein Querbett und ich kann nur sagen, für mich war dieses Querbett perfekt! Ich hatte mehr Platz als ich jemals benötige, ich konnte wunderbar vom Bett aus TV schauen und sowohl die beiden Spots, als auch vor allem das in der Rückwand eingebaute, indirekte Licht waren super duper angenehm.

Was mir außerdem sehr, sehr gut gefallen hat, sind die insgesamt drei Fenster im Schlafbereich. Es gibt jeweils auf den Wohnmobil Seiten ein Fenster und zudem noch ein großes Dach Heki. So könnte man selbst warme Sommernächte sehr gut überstehen, weil man immer etwas “Durchzug” herstellen kann.

Ich habe im OrangeCamp Wohnmobil geschlafen wie ein Stein!

 

Querbett im Wohnmobil

Durch diesen Winkel in der Matratze wird das Bett nach unten hin deutlich schmaler

 

Und da ich die Frage schon gestellt bekommen habe. Nein, das OranngeCamp Womo hat hinten keinen extremen Überhang. Der Überhang ist wirklich super gemacht. Er ist gerade so lang, dass ich mit dem Womo auch mal irgendwo stadtnah parken konnte, wo z.B. eine Wiese hinter der eigentlichen Parkbox angelegt wurde, er war gleichzeitig aber auch so “kurz”, dass das Wohnmobil/ bzw. das Bett hinten nicht stark schaukelt.

Das Thema hatten wir ja gerade schon in ähnlicher Variante beim Thema Seekrank werden, aber die Gewichtsverteilung in dem Womo ist wirklich, wirklich klasse.

Neben dem Querbett im Heck, hat das Mobil auch noch ein Hubbett über dem Tischbereich. Ich habe extra für euch zum testen auch eine Nacht da oben verbracht und habe mich auch da pudelwohl gefühlt. Das gesamte Hubbett ist sicherlich 120-140 cm breit und so weit vom Dach entfernt, dass ich um Hubbett sogar sitzen konnte. Dagegen ist die Höhe des Alkoven in der Omi winzig.

Auch im Dach des Hubbets sind nochmal zwei Spots verbaut, so dass man auch da oben abends z.b. noch gut lesen kann, ohne die Taschenlampe zu nutzen. Des weiteren ist das gesamte Bett leicht herunter zu ziehen und kann später dank einer unterstützung mit zwei Fingern wieder hoch geschoben werden.

 

Hubbett im OrangeCamp Wohnmobil

Das Hubbett, ok ihr seht… es war schon Tag und das Fenster hinten nicht ganz abgedunkelt… aber Platz ist da oben mehr als reichlich

 

Natürlich habe ich mich gefragt, könnte man zur NOOOOT noch unten sitzen, wenn das Hubbett nach unten gefahren ist? Und meine Antwort lautet JA! Selbst das geht, wenn auch nur mehr schlecht als recht.

Wenn das aber mal (warum auch immer) nötig sein sollte, ist es möglich die Fahrerhaussitze zu nutzen, obwohl das Hubbett unten ist. Ich dachte da z.B. an die Situation… man reist mit Kids und möchte ihnen abends noch etwas vorlesen. Das würde auf jeden Fall funktionieren, dazu kann man die Sitze des Fahrerhauses also durchaus trotz Hubbett nutzen.

Habe ich zum Thema Betten Situation auch Kritikpunkte… jain!

Also ein echter Kritikpunkt sind mal wieder die Steckdosen, eine einzige Steckdose hinten am Bett finde ich zu wenig. Außerdem gibt es im gesamten Wohnmobil nur eine USB Steckdose. Wenn man also irgendwo steht ohne am Landstrom zu hängen und noch keinen Wechselrichter hat (so wie bei mir) , gibt es nur diese eine einzige USB Steckdose um überhaupt irgendwas zu laden und diese sitzt dann auch noch direkt über dem Herd.

Da muss man sich abends schon gut überlegen, ob man das Handy läd, das Tablet, den Laptop oder die Kamera… eine Steckdose ist sehr wenig.

Der zweite Punkt ist sicherlich das Querbett, wobei ich dieses NICHT als Kritikpunkt äußern möchte, sondern man muss sich einfach überlegen, was man haben möchte. Ich z.B. finde die Aufteilung mit dem großen Badbereich hinten quer und dem dahinter liegenden Bett aktuell besser, als ein schmales Längsbett und daneben ein schmales, langes Bad. So denke ich zumindest aktuell!

Ein anderes Thema bei vielen Paaren ist “Schnarchen”…

Ich kenne so einige Paare die grundsätzlich mittlerweile getrennt schlafen, weil ein Partner so laut schnarcht. Dies wäre hier dank der Tür zwischen Wohn- und Schlafbereich und des Hubbetts sehr gut möglich.

Raumbad im Womo

Für mich aktuell jeden Morgen wieder schön… der getrennte Bad/Dusch Bereich .

Möchte man aber als, sagen wir mal “fülliges” Paar gemeinsam hinten im Querbett schlafen, ist es schon relativ eng. Gerade durch den Einstig ins Bett fällt nochmal ein Teil der vorderen Matratze weg. Es ist also eigentlich so, dass zwei große, breite Personen sehr gut oben im Kissen Bereich nebeneinander passen, es dann aber ab Po und Beinen enger wird.

Einen wirklich heftigen Kritikpunkt habe ich also nicht, ich denke jeder Wohnmobil Käufer muss in diesem Bereich einfach selber schauen was für ihn am besten ist. Für mich als Alleinreisende, die höchstens maaaaal eine andere Person mit an Bord hat, ist diese Aufteilung super.

 

Und von Außen? Das OrangeCamp Wohnmobil und die Garage, Staufächer usw.

 

Fangen wir mal mit der Garage an. Super finde ich, dass die Garage mit beheizt wird, so kann man da hinten auch gut mal nasse Kleidung oder Handtücher aufhängen. Gerade wenn man mit Hund reist ein erheblicher Vorteil! Zudem ist die Garage groß genug um zwei Fahrräder zu verstauen und da sie von beiden Seiten zu öffnen ist, kommt man auch an die “hinteren” Bereich sehr gut ran.

Außerdem sind in der Garage bereits einige kleine Ablageflächen eingebaut, hier kann man also die ganzen kleineren Teile, Schlauchanschlüsse, Hundeleinen usw. gut verstauen.

Zu den anderen Fächern kann ich wenig schreiben, sie sind da und sie funktionieren. 🙂

 

Wohnmobil günstig im Test

Das OrangeCamp Womo von der Seite

 

Was mich etwas gewundert hat, ist dass das Frostschutzventil mit im Frischwasser-Nachfüll-Kasten sitzt. Kannte ich so nicht, bei mir in der Omi sitzt  der Wächter mit in dem Fach, in dem auch die Heizung sitzt, aber so wie im OrangeCamp ist das durchaus gut. Man kommt auf jeden Fall sehr leicht ran. Der gesamte Frischwassertank sitzt direkt hinter dem Fahrersitz auf der Vorderachse und auch das Fach zum befüllen des Frischwassertanks ist auf der selben Seite.

Etwas hin und her gerissen bin ich von dem Toiletten Kanister Auszug auf der Aufbautür Seite. Wenn man die Toilette also leeren möchte, ist dies direkt auch auf der Seite, auf der man sitzt oder vielleicht die Markise öffnet.

Ja, das ist sicherlich auch mal wieder kein echter Kritikpunkt und mir ist natürlich klar, dass die Aufteilung des Womo nichts anderes zulässt, aber es ist mir aufgefallen.Gut, aber man muss  ja auch nicht gerade die Toilette weg bringen, wenn der Partner noch am Frühstückstisch sitzt.

Einen letzten echten dicken fetten Kritikpunkt habe ich allerdings noch festgestellt… wobei ich jetzt ganz aktuell erfahren habe, dass dieser so nicht mehr gilt! Dennoch schreibe ich ihn euch, denn vielleicht sucht ja gerade jemand ein gebrauchtes Wohnmobil, wo diese Situation noch besteht.

Es geht um den Gaskasten!

Dieser sitzt nämlich bei meinem Womo Testmodell noch in der Garage und ist sowas von unpraktisch verbaut! Zum einen ist es so… würde man z.b. zwei Fahrräder in der Garage stehen haben, könnte man wahrscheinlich die Gaskasten Tür gar nicht mehr öffnen. Das bedeutet also, wenn mal wieder nachts das Gas ausgeht, müsste man morgens erst die Räder aus der Garage holen um überhaupt an den Gaskasten zu kommen.

 

OrangeCamp Wohnmobil Kritik

Der Gastkasten sitzt auf der rechten Seite der Womo Garage

 

Davon abgesehen ist der gesamte Gaskasten echt sowas von unpraktisch verbaut, da hat aber irgendwer damals beim Modellentwurf nicht nachgedacht. Der gesamte Kasten sitzt auf der rechten Seite der Garage, ist aber insgesamt eigentlich mindestens 5 cm zu niedrig und hat zudem unten und oben auch noch eine total überflüssige Kannte.

Eine volle Gasflasche hat ja diesen roten Deckel, den man erstmal abnehmen muss, bevor man den Gasschlauch anschließen kann.

Wie es immer so ist, ging mir auch im OrangeCamp Wohnmobil spät Abends das Gas aus und dann kam der Akt Gasflasche wechseln… ehrlich ich habe mir dabei fast einen abgebrochen um diese verdammte rote Tülle von der Flasche zu bekommen.

Es ging einfach nicht!

Der Gaskasten bietet nach oben so wenig Platz, dass man die Tülle nicht von der Flasche bekommt.Ich musste erst die gesamte Flasche aus dem Kasten heben, um dann die Kappe von der Flasche zu ziehen. Allerdings war auch das nicht so einfach, denn selbst um die Flasche aus dem Kasten zu heben, muss man sie etwas schräg halten, um an dieser überflüssigen Kannte vorbei zu kommen. Und das alles um 23 Uhr, möglichst leise um die Nachbarn nicht zu stören und viel zu dünn angezogen. Da wird man schnell ein bisschen “frustig” 😉

 

Wohnmobil im Test OrangeCamp

Hier sieht man es ganz gut, der Gaskasten ist echt unpraktisch. Zum Glück wurde er mittlerweile nach außen gelegt

 

Am letzten Tag habe ich auch noch neues Gas gekauft und wollte die Gasflasche wieder in den Kasten stellen. Auch dies war ziemlich umständlich.Zumal muss man sich, um die Gasflasche in den Kasten zu hieven, erst ein Stück in die Garage beugen muss, um dann die für mich relativ schwere Gasflasche  über diese Kannte in den Kasten zu heben. Vorbeugen und gleichzeitig schwer heben… da jauchzen aber die Bandscheiben.

Soll also heißen, der Gaskasten ist in diesem Modell echt doof verbaut, das muss ich einfach so sagen, auch wenn ich von allem anderen schwärmen könnte.

ABER… wie ich jetzt gehört habe, ist dieses Problem bereits bekannt und es wurde auch schon reagiert. Mittlerweile ist der Gaskasten etwas größer und vor allem direkt von außen zu nutzen. Man muss also nicht mehr so umständlich in der Garage hantieren. Gut das dieses Problem also bereits gelöst wurde, denn das war an meinem OrangeCamp Wohnmobil Modell noch ein echter Knackpunkt!

 

Mein Fazit vom Fazit…

 

Das OrangeCamp Wohnmobil im Test - 6 Wochen durch den Herbst, ein Qualitätscheck im OrangeCamp Womo

Dein Pin zum OrangeCamp Test

Ich bin tatsächlich erstaunt, wie gut die allgemeine Qualität an diesem OrangeCamp Wohnmobil ist. Ich denke, das OrangeCamp mittlerweile komplett in Deutschland produzieren lässt, dieser Schritt hat dem gesamten Unternehmen und jedem einzelnen Wohnmobil sehr, sehr gut getan. Sicherlich gibt es auch an diesem Modell Dinge, die entweder eine Frage des Geschmacks sind, oder auch des ganz persönlichen Reise Alltags. Wenn mich zu wenige Steckdosen stören, muss das ja definitiv nicht für alle anderen Camper gelten.

Was ich an OrangeCamp erwähnenswert gut finde ist, dass sie versuchen auf die kleineren Problemchen einzugehen. Natürlich können sie nicht grundsätzlich die gesamte Produktion verändern, dafür laufen selbst bei einem kleineren Hersteller wie OrangeCamp zu viele Wohnmobile vom Band. Nichts desto trotz versuchen sie aber mit kleinen Detail den Komfort zu verbessern, so wie z.B. mit den klappbaren Schneidebrettern, oder den extra Auflageflächen im Küchenbereich.

Natüüüüüürlich ist auch hier nicht immer alles Gold was glänzt, und natüüüüüürlich arbeiten auch hier nur Menschen die mal einen besseren oder schlechteren Tag haben. Große Pannen dürfen nicht passieren, aber einen nicht ganz super freundlichen Kundendienst… naja… sollte auch nicht sein, gibt es aber wie in jedem anderen Unternehmen dieser Welt auch. Ich kann nur sagen, zu mir war das gesamte Team sehr, sehr nett und freundlich.

Ehrlich gesagt… ich sehe qualitativ aktuell keinen echten Unterschied zu anderen großen deutschen Herstellern, mich hat OrangeCamp überzeugt und für mich stellen die Fahrzeuge eine super gute Alternative da. Zumal der Preis des OrangeCamp 690T in der Grundausstattung 52.900 Euro beträgt, was ja in der aktuellen Campin Boom Phase fast schon ein Schnäppchen ist. 😉

Ich möchte mich auf diesem Weg  nochmal bei dem gesamten Team für die tolle Kooperation bedanken, ich hatte eine super Zeit auf meiner Reise mit dem OrangeCamp Wohnmobil durch den Herbst.

 

OrangeCamp Team im Test , ein günstiges Womo

Schön wars! 🙂

 

So und wenn ich euch jetzt auf den geschmack gebracht habe, dann schaut euch doch einfach mal selbst bei OrangeCamp in Braunschweig vorbei oder auf einer der nächsten Reisemobil Messen am OrangeCamp Stand um.

Ihr habt die ersten Teile meiner Tour durch den Herbst im OrangeCamp verpasst? Habt nichts von meiner Fahrt über den Brenner, die Werksbesichtigung, mein „nicht erwünscht sein“ am Chiemsee oder das Stellplatzproblem in Potsdam gelesen?

Dann findet ihr hier Teil 1 – 5 meiner Herbst Tour:

Teil 1 – Das Unternehmen OrangeCamp und warum ich an einem Tag gleich 1100 km gefahren bin

Teil 2 – Ein Blick hinter die Kulissen des modernen Wohnmobilbaus

Teil 3 – Das Chiemsee Desaster und ein wunderschöner Stellplatz

Teil 4 – Ab über den Brenner – einmal Italien oder doch nicht?

Teil 5 – Dresden, Potzdam und ab auf die Insel

Ich wünsche euch viel Spaß und sage wie immer… bleibt gesund!

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (29 votes, average: 4,93 out of 5)
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