Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Endlich unterwegs zwischen Steinhude und Stade! Nachdem unser Tour Start im ersten Teil schon alles andere als gaaaaanz normal war, sind Mister Pepper, Milla und ich eeeeeendlich unterwegs! Wie sagt man so schön…. nach Regen kommt der Sonnenschein! Das galt definitiv auch für uns… zumindest 3 Nächte lang, bis uns das echte „Isa Leben“ wieder einmal einholte. 

Einfach so touren, ohne irgendeine Form von „Abenteuer“, „Unglück“ oder Missgeschick…ich habe mittlerweile kapiert, so läuft mein Leben nunmal nicht. Was dann allerdings geschah, war ganz schön „dicke“… aber beginnen wir von vorn!

Deutschland Tour Teil 2 – Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

 

Tour Start mit Hindernissen

Ankunft auf dem Stellplatz in Steinhude

 

Nachdem wir also eeendlich Freitagsmittags los gefahren sind, ging es für uns 3 auf direktem Weg zum Stellplatz in Steinhude. 

Das Steinhuder Meer ist ein großer See, nicht weit entfernt von der Grenze NRW-Niedersachsen. Für mich ist Steinhude immer wieder ein beliebter Ort, wenn ich keine Lust habe direkt bis an die Küste hoch zu brettern. Da es ja mittlerweile später Freitag Mittag war bis wir endlich weg kamen und ich so gar keine Lust auf den Freitäglichen Feierabendverkehr hatte, lag Steinhude praktisch… ca. auf dem halben Weg zur Küste. 

Der Stellplatz Steinhude konnte es sich leisten in das TOP PLATZ Anzeigenheft aufgenommen zu werden und dementsprechend ist es also ein wirklich guter, sehr großer Stellplatz mit allem drum und dran. 

Allerdings… so viel mal eben vorweg! Der Stellplatz Steinhude ist durch seine Nähe zu NRW und seiner Lage am Steinhuder Meer, bereits seit Jahren super beliebt. 

Wer also mit dem Gedanken spekuliert, ein nettes, vielleicht sogar langes z.B. Maiwochenende in Steinhude zu verbringen, der MUSS sehr frühzeitig anreisen! Wenn ihr z.B. erst Mittwochabend anreisen könnt und es folgt ein langes Feiertagswochenende …

KÖNNT IHR IN STEINHUDE WIRKLICH VERGESSEN!!!! 

Vielleicht kennt ihr die Bilder die letztes Jahr vor einem langen Wochenende durchs Netz gejagt sind, auf denen zu sehen war, dass eine laaaange Schlange von Wohnmobilen vor einer Stellplatzschranke steht und alle hoffen zumindest am nächsten Morgen auf den Stellplatz auffahren zu können. DAS WAR IN STEINHUDE! Soviel vorweg… ihr müsst also damit rechnen, dass dieser Stellplatz sehr, sehr, sehr beliebt und voll ist! 

Als wir Freitag Nachmittag ankamen, war der Platz aber kaum belegt, die Wettervorhersagen waren so lala und viele Camper holen ihre Fahrzeuge ja gerade erst aus dem Winterschlaf. Also haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, die restlichen Sonnenstrahlen des Tages warm eingepackt vor dem Womo genossen und sind gaaaane entspannt in den Womo Alltag gestartet. 

Tag 1 in Steinhude

Am nächsten Tag war das Wetter „frisch, windig aber in Teilen zumindest trocken“, so dass ich Millas Kutsche aus der Garage geholt habe und sie mit in den Ort genommen haben. 

Vom Stellplatz aus liegt das Steinhuder Meer nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt, so dass wir samt Fischbrötchen erstmal ein bisschen Seeluft geschnuppert haben. 

Obwohl ich mittlerweile bereits einige Male in Steinhude war, dachte ich schon immer… naja… also ja, der See ist ja nett und der Platz liegt günstig, aber ansonsten ist da auch echt so GAR NICHTS los. Es gibt 2 Fischbrötchen Buden an der Promenade und ein großes Café, das aber immer Rappel voll ist und das war es! 

Erst an diesem Samstag habe ich gesehen… der eigentliche Ort mit den typischen Touristen Shops usw, liegt sozusagen HINTER der Promenade. 🙂 

Man lernt nie aus! 🙂 🙂 🙂 

Also haben wir uns ein sonniges Plätzchen im Steinhuder „Park Café“ gesucht, ich war super happy das sich Milla in ihrer Kutsche so wohl fühlt und habe mich hungrig auf eine frische Waffel samt Kaffee gefreut. 

Schon als wir zum Café liefen sah man von weitem die großen Schilder samt Sahnetorten, Windbeutel, verschiedenste Waffeln usw. Und als die Bedienung kam, sagte ich sogar noch zu ihr, wenn möglich bitte eine ganz helle Waffel, die kann ruhig innen noch „klatschig“ sein, besser zu hell als zu dunkel. 

JAAAAA, JAAAAAA! 

Ihr könnt euch sicher meinen Blick vorstellen, als die leckere, frische, heiße, duftende Waffel zu meinem Tisch gebracht wurde. Ehrlich… ich dachte ich wäre in der „Versteckten Kamera“!

 

Kaffee trinken in Steinhude

Leider keine versteckte Kamera…. die frische, duuuuuuftende Waffel a la Steinhude. 😉

 

Anstelle einer leckeren Waffel, brachte mir die Bedienung so eine Supermarkt fertig Waffel, die sie dann anscheinend noch kurz in die Mikrowelle geschmissen hat und welche dann innerhalb von Sekunden an der kalten Luft STEINHART wurde! 🙂 

Ich fühlte mich wirklich verarscht! Zumal dieses Teil auch noch normale 3,50 Euro kostet…aber kurze Zeit später sollte sich herausstellen, meine Wahl war noch ein Glücksgriff! 

Denn meine Tischnachbarn bestellten jeweils Tee und Torte und nach meiner Waffelwahl, schaute ich natürlich höchst interessiert auf die Teller der anderen. Die Torte sah auf den ersten Blick auch noch ganz ok aus… ok frisch war da auch nichts, sondern eindeutig TK Ware, aber nun gut. Nach dem die beiden die ersten Bissen Torte gegessen haben hörte ich allerdings plötzlich… schau mal, ist das Schimmel???

Und ja, an beiden Tortenrändern befand sich deutlich sichtbarer, flauschig runder Schimmel! 

Während ich mit der Frau ins Gespräch kam und ihr meine umangerührte Waffel zeigte, ging der Mann mit beiden Tellern rein und kam schwer genervt wieder zum Tisch zurück. 

Dann kam allerdings noch die sprichwörtliche „Kirsche auf der Torte“!

Die Bedienung, die meiner Meinung nach auch de Chefin des Ladens war,  kam nur Sekunden später an den Tisch und sagte absolut von sich überzeugt und in großzügigster „König Kunde“ Manier …. Sie müssen den Kuchen dann ausnahmsweise nicht bezahlen, ich stelle Ihnen nur den Tee in Rechnung! 🙂 

HEIDEWITZKA!!!!

Nach dem Spruch wäre ihr der Mann aber am liebsten direkt an die Gurgel gegangen. Lange Rede kurzer Sinn… meine Waffel musste ich bezahlen, da kam nur der Spruch, das machen wir immer so, das Paar neben mir war so auf 180, es sollte mich nicht wundern wenn die irgendein zuständiges Amt informiert haben, im Nachhinein habe ich die Google Bewertungen gelesen und anscheinend war das KEINE Ausnahmen… ich kann euch also nur dringendst ans Herz legen, geht lieber NICHT ins Park Café Steinhude. 

Nach einer sehr stürmischen Nacht, habe ich mich Sonntag nochmal alleine auf den Weg gemacht und einen langen Spaziergang entlang des Sees unternommen. Also zum „wandern“, spazieren gehen und radeln ist die Ecke echt toll. 

Zum Frühjahr hin belegt eigentlich auch immer ein Storchenpaar ein Nest direkt neben dem Stellplatz, aktuell war dieses Nest allerdings noch leer. Aber…. Auf den großen Feldern neben dem See, fühlten sich bereits die ersten Störche wie zuhause. Wer diesbezüglich also Interesse hat, sollte sich unbedingt ein Fernglas schnappen und in den kommenden Wochen mal Steinhude bzw. das Steinhuder Meer besuchen. Störche live sehen, ist ja schon irgendwie immer wieder schön. 

Montag hieß es aber… ABFAHRT! 

Also flux alles verstauen, entsorgen, Müll weg bringen, bezahlen und aufi gehts! Nächster halt auf dem Weg in Richtung Norden sollte STADE werden!

 

Womo Stopp in Stade! 

Wenn ich über all das nachdenke was und wie es passiert ist, gerade weil ich mit Stade schon auf “Kriegsfuß” stand und eigentlich erst ja gar nicht hier hoch wollte, muss ich schon irgendwie schmunzeln… oder kann nur den Kopf schütteln!

Ich war bisher in all den Jahren genau einmal mit dem Wohnmobil in Stade, ganz zu Beginn meiner Womo Zeit. 

Seitdem war ich nie wieder da, obwohl Stade auf dem Weg zwischen Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein eigentlich super praktisch liegt. Aber… bei meinem ersten Besuch damals  hat mir die Stadt nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl um mich herum sind besonders viele „unschöne Gestalten“, mich hat damals wahnsinnig gestört, dass die einzelnen Parzellen auf dem Stellplatz so extrem unterschiedlich groß sind (wer Glück hatte, hatte super viel Platz vor dem Womo, wer Pech hatte, konnte die Türen kaum komplett öffnen, ohne an den Hecken entlang zu schrammen. 

Außerdem blieb mir immer ein Bild vom Stellplatz in Stade im Kopf…schon vor 6 Jahren war der Stellplatz zu meinem Besuch der Stadt RAPPEL VOLL, so das ich mit etwas Glück eine der letzten freien (und sehr schmalen) Parzellen ergattern konnte. Irgendwann war der Platz dann komplett voll und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, dass so einige Camper eine Runde über den Platz gedreht haben und wieder gefahren sin! Dabei gab es noch „freie“ Plätze! Und da habe ich zum aller erstmal gesehen, wie doof das mit dem Plätze reservieren seien kann! 

Damals war es nämlich so, dass die Leute mir gegenüber 2 Plätze für irgendwelche Bekannte reservierten, die aber erst am NÄCHSTEN Tag angereist sind. Ein „echtes Reservieren ist in Stade nicht möglich, soweit ich weiß. 

Und es ging noch eine Spur extremer….

Zwei weitere Plätze waren ebenfalls durch Keile, Fussmatten und einem Stuhl sichtbar „reserviert“. Die Leute kamen aber ebenfalls nicht zum Stellplatz zurück. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr, waren das wohl Freunde, die Freitagabends in Hamburg zum Musical waren, dann auch dort im Womo geschlafen haben und weil sie ja ansonsten Samstags keinen Platz mehr bekommen hätten, haben sie bereits 2 Plätze in Stade reserviert.   

Das fand ich damals schon alles irgendwie so doof, denn wenn reservieren nicht möglich ist, dann ist eben auch nicht möglich und schon gar nicht an einem super vollen Wochenende, wenn man den Platz eine Nacht gar nicht nutzt!!!! Plus dieses komische Gefühl das in Stade besonders viele „najaaaa“ Leute waren, haben eben dazu geführt, dass ich jaaaahrelang dachte, neeeeee da fährst du nicht nochmal hin!

Jetzt war es allerdings mal wieder so, dass Stade auf dem Weg in den Norden einfach super praktisch liegt, zumindest wenn man keinen Stop in Hamburg einlegen möchte. Dazu kommt noch, dass ihr eigentlich an allem Schuld seid 😉 😉 🙂 🙂 Denn von euch habe ich immer, immer, immer wieder gehört wie schön Stade doch sei! Vielleicht hat mich mein erster Besuch ja auch getäuscht… vielleicht hatte ich auch einfach keinen Plan…. Vielleicht war es auch nur ein besonders doofes Wochenende damals. 

Ich wollte Stade also eine 2. Chance geben und so stand ich knapp 3 Stunden später mitten auf dem großen und bekannten Stellplatz in Stade. Während der Fahrt habe ich mir noch einen Kaffee gekauft, weshalb meine Handtasche auch griffbereit auf dem Beifahrersitz lag. 

Montags Mittags in der Vorsaison… da war auf dem Platz natürlich nichts los und so suchte ich mir eine nette, große Parzelle aus, mit ein bisschen Abstand zum nächsten Camper. 

Da ich eh 2-3 Tage bleiben wollte, bezahlte ich also schonmal den Platz vorab, stöpselte den Strom an, schmiss mein Portmonee wieder zurück in die Handtasche und da an diesem Nachmittag die Sonne so herrlich schien, bin ich nicht gleich in Richtung Innenstadt gelaufen, sondern machte es mir mit Milla zusammen vor dem Womo gemütlich. 

Das war EIN GANZ NORMALER Nachmittag auf dem Stellplatz in Stade!

Ich habe noch kurz mit der Nachbarin gequatscht, die an diesem Tag irgendeine Stellplatz Foto Womo Aktion gestartet haben. 

Irgendwann wurde es dann merklich frischer, so dass wir uns ins Womo verzogen haben. Ich saß noch bis in den späten Abend am Laptop,  hatte das Tablet vor mir, die Foto Kamera auf dem Tisch usw. usw. 

Es war einfach ein ganz, ganz schöner, entspannter aber auch total normaler muckeliger Womo Abend. Aus diesem „jahrelangen, bekannten Womo Alltag“ heraus, habe ich mir wirklich NULL Gedanken gemacht! Ich fühlte mich in keinster Weise auch nur minimal unsicher oder so! Tja und JA(!!!!) dieses „trügerische Gefühl“ von Sicherheit, Normalität und „Alltag“ sorgte bei mir eindeutig dafür, dass ich „schlampig“ mit diesem Wertsachen & Sicherheitsthema umgegangen bin!

 

Wohnmobil Stellplatz Stade

Der Stellplatz Stade am letzten Abend…. wird schon alles wieder!

 

Irgendwann wollte ich dann auch ins Bett, habe alle Fenster zu gezogen, meine Handtasche nach hinten gelegt, bin nochmal mit Milla Pipi machen gegangen und danach folgte unser alltägliches „Milla geht ins Bettchen“ Ritual. Bedeutet, Milla geht in ihr Körbchen, bekommt noch ein paar Streicheleinheiten und einen Keks und weil ich dann im Womo auch die Heizung deutlich runter drehe, decke ich Milla im Interim Womo noch mir einer kleinen Decke zu. Diese Decke lag allerdings unter meiner Handtasche und warum auch immer…. nehme ich nicht nur die Decke unter der Tasche weg, sondern lege dabei die Handtasche vorne auf den Boden zwischen die Fahrerhaussitze. 

Danach bin ich ins Bettchen gegangen, konnte aber nicht einschlafen. Das habe ich häufiger… ist nunmal so. Darum habe ich noch das Tablet eingeschaltet und ein Kapitel Hörbuch nach dem anderen gehört… war aber so gegen 2:30 Uhr immer noch nicht richtig eingeschlafen, maximal im Halbschlaf. 

Tja und dann passierte es mitten auf dem Stellplatz in Stade!

Wir wurden bestohlen, überfallen… wie auch immer man das nennen mag. Was ganz genau geschehen ist, könnt ihr so schnell wie möglich in einem 2. Artikel nachlesen, ich muss ihn nur noch fertigstellen, sonst würde das alles hier den Rahmen sprengen. Den Artikel zu alledem was in Stade geschehen ist findet ihr hier: Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Das Ende vom Lied war, der Dieb stand plötzlich im Womo, hat meine Handtasche samt Portmonee geklaut, sämtliches Bargeld war weg, die Karten habe ich direkt sperren lassen aber zumindest hatte ich das riesen Glück, dass Handtasche und Portmonee mit allen Ausweisen am nächsten Tag gefunden wurde. 

Zumindest eine gute Nachricht!

So hatte ich zumindest meinen Perso usw. wieder und das hat mir überhaupt ermöglicht, nach einigem hin und her, über die Sparkassen Dortmund und Stade Bargeld zu bekommen. 

Nachdem das Thema Geld also erstmal geklärt war, stand für mich auch relativ schnell fest, ich werde NICHT nach hause fahren, sondern weiter machen wie geplant. Ich wollte mir keine Angst einjagen lassen und war mir einfach sicher, dafür ist es am besten direkt weiter zu machen, damit sich erst gar nicht dieses ständige ungute Gefühl einschleichen kann. 

Da unter anderem auch die Frage im Raum stand, ob der Stellplatz vielleicht Videoüberwacht sei, wurde auch der Tourismusverein Stade über den „Überfall“ informiert, da sie ja Betreiber des Platzes sind und bereits am frühen Morgen stand extra eine sehr nette Dame vor meiner Womo Tür. 

Es war der erste Vorfall dieser Art auf dem Stellplatz in Stade und ich hatte so das Gefühl, den tat das alles schrecklich leid. WOBEI ICH GANZ KLAR SAGEN MÖCHTE, MEINER MEINUNG NACH LIEGT SO EIN GESCHEHEN WEDER AN DER STADT STADE, NOCH AM STELLPLATZ SELBST! DAS WAR EINFACH PECH, DASS EINEM MEHR ODER WENIGER ÜBERALL PASSIEREN KANN!

Wirklich nett fand ich allerdings, wie sich der Tour Verein verhalten hat… wäre ich abgereist, hätte ich das Geld zurück bekommen, sofort als sie hörten, dass es vielleicht Probleme geben könnte, weil ich keinerlei Bargeld mehr habe, haben sie mir Unterstützung zugesagt und am Nachmittag klopfte es nochmal am Pepper und ich bekam einen Geschenkgutschein für ein Café in Stade überreicht. 

 

Stade Sicherheit Überfall Wohnmobil Stellplatz

DANKE! Ich empfand die Reaktion der Stadt Stade sehr, sehr nett und freundlich!

 

Ich finde, da hat sich der Touriverein Stade schon sehr nett verhalten und nur weil ich weiß, dass einige das alles falsch verstehen könnten…

NEIN, DAS IST KEINE WERBUNG ODER SO, BIS ZU DIESEM TAG HATTE ICH KEINERLEI KONTAKT ZUM TOURISMUSVEREIN STADE!

Nachdem ich an diesem Tag noch 3 mal zur Sparkasse laufen und bei der Polizei vorbei schauen musste, hatte sich der Tag für mich erledigt! In der Nacht habe ich keine Minute geschlafen und nachdem der ganze Stress nach ließ, war ich einfach nur platt! Darum lag ich auch schon um 20 Uhr fix und alle im Bettchen und habe  relativ gut geschlafen. Ok einmal bin ich wach geworden, weil ich vor laufendem TV eingeschlafen bin, dieses irgendwann ausging und damit die Sat Anlage eingefahren ist. Davon bin ich wach geworden und dachte sofort… verdammt, jetzt sehen „die da draußen“, dass ich schlafen gehe und dann kommen sie gleich. 

Also ganz schnell TV wieder an, Sat Anlage wieder hoch, „die da draußen“ sehen dass ich noch wach bin und dann konnte ich auch ruhig weiter schlafen! 🙂 

Naja ok… so ein bisschen schräge Gedanken ist wohl auch ganz normal!

Am nächsten Tag ging es mir schon deutlich besser, vormittags schien auch noch die Sonne, so dass ich mir Milla, ihre Kutsche und den Gutschein geschnappt habe,  um endlich wirklich etwas von Stade zu sehen. 

Ich muss sagen, mein erster Eindruck von Stade hat sich überhaupt nicht bestätigt! Keine Ahnung, vielleicht bin ich damals auch an den falschen Ecken herum gestromert, diesmal fand ich Stade auf jeden Fall sehr, sehr schön! 

 

Urlaub in Stade

Typisch Stade! Die vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser in Stade sind schon echt hübsch!

 

Die Stadt hat unheimlich viele kleine Gassen, Fachwerk und roten Backstein, also ganz typisch nordisch. Schräg gegenüber des Stellplatzes gibt es eine Art großen Stadtpark, in dem man wunderbar mit dem Hund laufen kann und dann gab es da ja noch den Gutschein. 

Das „Grubenhof Café“ befindet sich in einem alten, „schrägen“ Haus direkt in der unteren Innenstadt. Das alte Fachwerkhaus ist wirklich schräg… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eingangstür knarzt, die Toiletten sind winzig klein und das gesamte Café hat ein bisschen „Wohnzimmer Charme“. An den Wänden hängt Kunst, die man auch direkt kaufen könnte und es gibt SUPER leckeren Kuchen!

Wenn ihr also mal in Stade seid und Lust habt auf richtig guten Kuchen, dann kann ich euch das Grubenhof Café empfehlen und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr im Sommer noch einen „sonnig schattigen Platz mit Blick aufs Wasser“, im  „Vorgarten“ des Cafes.   

Fazit… Deutschland Tour Teil 2, Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

Und mal wieder haben wir innerhalb von wenigen Tagen Dinge erlebt, die erleben andere in ihrem ganzen Leben nicht! Warum ich diese Situationen immer so anziehe… ich kann es euch nicht sagen!

Sowohl die Stopps in Steinhude als auch in Stade, haben sich gelohnt und beide Orte sind empfehlenswert, auch wenn es in meinem Fall den ein oder anderen „Knackpunkt“ gab. 

Nach diesem letzten schönen Tag in Stade sind wir weiter in Richtung St. Peter Ording gefahren und was wir da erlebt haben… das erzähle ich euch im nächsten Teil. 

Bis dahin sag ich wie immer….BLEIBT GESUND, gerade in diesen Tagen!

Eure

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Tour Start mit Hindernissen oder…  aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Tour Start mit Hindernissen oder… aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Ein Tour Start mit Hindernissen! Haaaaach ja, wir kennen diese Phasen im Leben doch alle, wenn es einfach nicht so läuft wie gehofft, oder? Diese Zeiten gibt es nunmal, das haben wir alle schon gespürt.  Doch meine letzten Wochen, die waren mehr als „speziell“ und zuletzt war ich zwar echt genervt, aber nach den ersten Minuten, konnte ich nur noch schmunzeln. Irgendwas hat krampfhaft versucht mich zuhause zu behalten und meine Mutter hätte wahrscheinlich schon zig mal gesagt, KIND… WER WEISS WOFÜR ES GUT IST?! Aber so viele Unfälle, falsch Fahrer, umgekippte Barme oder oder, die mich gerade hätten treffen können, gibt es gar nicht! 🙂  

Aber lest einfach selbst: 

Ein Tour Start mit Hindernisseen oder … aber dann geht es WIRKLICH los, gaaaanz bestimmt!

Die ganze Geschichte begann schon vor knapp 4 Wochen, also Ende Januar, nachdem endgültig fest stand, dass ich Mister Pepper nochmal 3 Monate behalten darf. 

Da sah der Plan wie folgt aus…. nachdem ich aus Jandelsbrunn kam, wollte ich noch einige Tage zuhause bleiben, Wäsche waschen, klar Schiff machen, umpacken (ich bin ja direkt von der CMT Stuttgart nach Jandelsbrunn gefahren), mich mit der Familie treffen usw. bevor ich dann am 12.2 zum VHS Vortrag „Camping im Jahr 2020“ nach Salzkotten fahren muss.  Von da aus wollte ich eeeeeeeigentlich direkt weiter fahren, der Sonne entgegen, auf in Richtung Frankreich, Spanien, Portugal!

Das war also der erste feste Tour Start Plan… einige Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein! 

Tja, doch dann kam es etwas anders! 

Einen Tag vor meiner geplanten Abreise in Richtung Salzkotten ist mein Papa die Treppe heruntergefallen. Es stand zwar schnell fest, ihm ist Gott sei dank nicht viel passiert, aber da mein Vater ja relativ schwer Herzrank ist, muss er Blutverdünner nehmen und da sein Blut so dünn ist, bilden sich schon bei kleinen Remplern häufig große Blutergüsse. 

Bedeutet also… bis auf ein paar Probleme mit dem Knie ging es ihm soweit gut, wie schlimm die Blutergüsse allerdings werden, konnten wir erst 1-2 Tage später erkennen.

Den Vortrag in Salzkotten konnte ich keinesfalls absagen, wie gesagt… es ging meinem Pa ja auch soweit gut und mein Bruder war auch zuhause. Trotzdem war das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Tour Start, wenn er nicht dringend sein musste. 

Also habe ich zum erstmal umgeplant, ist ja kein Problem…. nach dem Vortrag in Salzkotten fahre ich nicht direkt durch, sondern erst nochmal ein paar Tage zurück nach hause um abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Auf die 2-3 Tage kommt es ja nicht drauf an, den Tour Start verlege ich kurzfristig, danach geht es aber DEFINITIV LOS!!! 🙂

Neuer Plan, der Vortrag fand an einem Mittwoch Abend statt, Donnerstag Vormittag bin ich wieder heim gefahren und spätestens Montag sollte es dann los gehen, wenn bei meinem Pa alles ok blieb. 

Mit jedem neuen Tag entspannte sich die Lage bei meinem Pa, doch bereits am Freitag lagen meine beiden kleinen Nichten (3 und 7 Jahre) flach. Gut, dass ist jetzt bei den Kids samt Kindergarten und Schule nichts außergewöhnliches, allerdings ging es den beiden wirklich richtig dreckig und da sie in der Nacht deutlich über 40 Grad fieberten, fuhr meine Schwägerin bzw. mein Bruder mit den beiden Sonntags zum hausältlichen Notdienst. Diagnose… beide hatten die echte Grippe! 

Natürlich ist das schlimm für die Kids und Erwachsenen, betraf mich selber aber eigentlich nur wenig… wäre da nicht dieses Werkstatt Problem gewesen! 

Das Auto der beiden stand in der Werkstatt und konnte Montage abgeholt werden. Mein Bruder konnte dienstlich aber auf gar keinen Fall „weg“, meine Schwägerin musste natürlich bei den kranken Hühnern bleiben, aber da die vier nur dieses Auto haben (zwischenzeitlich hatte ich ihnen mein Auto geliehen) wäre es schon gut, wenn das Auto auch möglichst schnell wieder zuhause stand. 

Lange Rede kurzer Sinn… da ich ja eine gute Patentante und Schwester bin, bin ich Montags nicht los gefahren, sondern habe geschaut, dass ich erstmal das Auto aus der Werkstatt hole und bei denen vor die Tür stelle. 

Da ich dann auch noch mit Bus und Bahn unterwegs war usw. usw. hat es sich einfach nicht gelohnt noch am selben Nachmittag los zu fahren. (was sich lim weiteren Verlauf auch noch als extrem sinnvoll herausstellen sollte) Aber nachdem fest stand, Montag wird es nichts, war der neue Plan…. 

 

Wohnmobil Tour Start Deutschland oder Europa?

Ohne Milla, ohne mich! Und dazu zählt dann eben auch der 27 Tour Start Versuch

 

Auf den einen Tag kommt es nicht drauf an… Tour Start am Dienstag , dann geht es DEFINITIV los!!!! 

Bis in die tiefe Nacht hinein, sah es auch nach einem sicheren Plan aus, bis ich so gegen 2 Uhr das erstmal von Milla geweckt wurde. 

Ich kann es euch nicht anders sagen, es war wirklich so, dass ich durch einen fürchterlichen Gestank samt unruhigen Hund geweckt wurde. 

Da war die erste Panne schon geschehen…. Milla hatte fürchterlichen Durchfall, der sich auch bereits über ihre Decken, Körbchen, Teppichboden usw. verteilte! 

OHHHHH NEEEEEE!!!!

Also rein in Schlappen und Jacke, Milla auf den Arm und erstmal ganz schnell raus. Nachdem „der Teufel“ dann erstmal raus war, habe ich Milla wieder zurück in die Wohnung getragen, habe alles was in die Waschmaschine konnte, in die Maschine gestopft,  soweit sauber gemacht und bin zurück ins Bettchen. Mit einem offenen Auge auf Milla gerichtet, habe ich noch gehofft, dass es nur ein nicht vertragenes Leckerchen o.ä. sei. 

Diese Hoffnung hatte sich gegen 4 Uhr allerdings bereits erledigt. 

Nachdem Milla wieder unruhiger wurde, bin ich diesmal direkt aufgesprungen, Jacke, Schlappen, Schlüssel… RAUS!!! Doch dann passierte etwas, was man sich selbst als liebende Hundemutti echt nicht wünscht. Ich erzähle es euch so ausführlich, weil es letztendlich doch ganz witzig war! 

Wir müssen mal eben einen kleinen Sprung nach vorne machen. Am selben Morgen erreichte mich eine Whats App Nachricht meiner Nachbarin. Hey Isa… sag mal, weisst Du vielleicht warum es bei uns im Flur so dermaßen müffelt? Hast Du Frau L. In den letzten Tagen getroffen???( Anmerkung, gemeint war meine andere Nachbarin, die bereits sehr alt und krank ist) Wir machen uns Sorgen, nicht das da was passiert ist??? 

Ähhhmmmm, jaaaaaaa diese Sorge konnte ich meiner Nachbarin direkt nehmen und musste leider zugeben, ich bzw. Milla und ich, sind für den schäbigen Gestank verantwortlich gewesen! 

Denn zurück zur Nacht, wie gesagt, ich bin dann gegen 4 Uhr direkt aufgesprungen, habe Milla auf den Arm genommen, raus aus der Wohnungstür, durchs Treppenhaus und leider…. hat es Milla nicht mehr bis unten geschafft! Die kleine, alte Prinzessin hat mich ERNSTHAFT (ich schwöre es euch hoch und heilig) von oben  bis unten zugeschissen! 

Meine Jacke war voll, meine Jogginghose war besudelt, meine Schlappen hatten Spritzer und auch das Treppenhaus hat noch etwas abbekommen. 

ZUM GLÜCK war es mitten in der Nacht!!!! Ich habe so dermaßen gestunken, dass ich WIRKLICH über mich selbst würgend, mitten in der Nacht, draußen auf dem Bürgersteig stand, denn die arme Milla Maus war noch lange nicht „leer.“ 

Nachdem wir dann bestimmt 20 Minuten mitten in der Nacht draußen waren und die gesamte Strasse vor dem Haus Millas „Spuren“ hatte (sorry aber bei Dünnpfiff helfen Tüten wenig und ich dachte… besser am Strassenrand als quer über den gesamten Bürgersteig) habe ich erstmal unten im Hausflur meine Jacke ausgezogen, um Milla wieder hoch in die Wohnung tragen zu können. Wie gesagt, die Jacke war wirklich komplett versaut, so konnte ich sie nicht an mich drücken und  hoch tragen. 

Oben vor der Tür angekommen habe ich Milla abgesetzt und mich noch im Hausflur bis auf den Schlüppi ausgezogen (wie gesagt, GOTT SEI DANK WAR JA NACHT!!!!) , weil ich so nicht in meine Bude wollte. 

Nächster Schritt…. Erstmal ein langes T-Shirt an und dann um Milla kümmern, die ich mittlerweile in ihr Körbchen ins Wohnzimmer gelegt hatte. Erste Hilfe… Buscopan in den Hund, damit etwas Ruhe rein kommt. 

Milla lag fix und fertig in ihrem Körbchen, währenddessen ich meine Jacke (zum Glück keine Daunenjacke sondern meine alte Jack Wolfskin, die Problemlos in die Waschmaschine konnte)  und die restlichen Klamotten im Flur eingesammelt habe, ebenfalls rein in die Waschmaschine ( mittlerweile war es kurz vor 5 Uhr, da konnte ich die Waschmaschine ja anstellen 🙂 ) und dann habe ich mich samt Eimer und Lappen auf den Weg begeben, den Flur noch in der Nacht halbwegs ordentlich zu putzen. 

Naja sagen wir so…. es war mitten in der Nacht, der Flur sah danach „unauffällig“ aus, aber so richtig, habe ich ihn am nächsten Tag geputzt, weil der Gestank unglaublich war!

Ich wusste schon, dass seit einigen Wochen ein heftiger Hunde Magen/ Darm Virus in Dortmund tobte und jetzt hatte es Milla doch noch erwischt! Ich  kann mich nicht erinnern, dass ich Milla schonmal SO Krank erlebt habe. Die kleine alte Dame hatte Bauchkrämpfe, dass sich ihr gesamter Körper irgendwie „verschob“ und verkrampfte. Milla hat richtig gestöhnt und ich war mir nicht sicher, ob das wirklich „nur“ ein Magen Darm Virus ist, oder es unsere letzten gemeinsamen Stunden waren. 

Ich habe sie dann morgens direkt zum Tierarzt gebracht, der erstmal gar nicht viel mehr unternommen hat, als Milla mit Spritzen und Medikamenten zu versorgen. Wenn es Magen Darm ist, müssten die nächsten Stunden ruhiger werden, ansonsten sollte ich Nachmittag nochmal in die Praxis kommen.

Ich glaube Milla war einfach nur froh, als sie endlich mal etwas entspannt in ihrem Körbchen liegen konnte… die Medis haben gut angeschlagen, aber natürlich stand fest….

den Tour Start konnte ich erstmal abhaken!

Als am späten Vormittag dann etwas Ruhe eingekehrt war, Milla ein kleines bisschen schlafen konnte und ich müde auf der Couch saß, klingelte mein Telefon! 

„Hallo Frau Speckmann, hier ist die Krankengymnastik Praxis ihres Vaters, der hatte uns mal irgendwann ihre Nummer gegeben und wir haben mit ihm abgesprochen, sie anzurufen. 

Wir wollten Ihnen nur mitteilen, ihr Vater war eigentlich gerade zur Behandlung bei uns, wir haben ihn allerdings gerade ins Taxi gesetzt um zum Arzt zu fahren. Ihr Vater hat ein ganz dick geschwollenes, heißes rotes Bein, dass muss sich unbedingt ein Arzt ansehen.“ 

WHAAAAAAT???

Durch den Treppensturz hatte sich mein Vater eine kleine „ Macke“ am unteren Schienbein zugezogen, die sich jetzt blöderweise auch noch so stark entzündet hatte, dass Knöchel und Unterschenkel großflächig betroffen waren. 

Fazit…. Markieren des betroffenen Gebietes, desinfizierende Wickeln und Antibiotika vom Doc, sollte es schlimmer/ größer werden, bitte direkt in die Klinik, ansonsten 2 Tage später Kontrolle und dann Entscheidung ob das Antibiotikum ausreichend packt oder es dann doch noch in die Klinik gehen muss.  Na suuuuuupi…. das läuft doch bestens! 

Mein Tour Start rückte also erstmal in weite Ferne und tun konnte ich auch nichts weiter, denn erstmal konnte ich Milla nicht alleine lassen. Da musste mein Pa also erstmal selber klar kommen. 

 

Tour Start mit Hindernissen

Wenn der Wurm drin ist… manchmal klappt einfach nichts!

 

Aber…. es wurde noch etwas besser!!! 🙂 Ob ich noch mit dem Pepper eine Tour starten könnte???

So lange Millas Medikamente wirkten, ging es ihr reeeeeelativ gut, das ein oder andere Malheure passierte dennoch. Aber gut… wir hielten uns nur noch im Wohnzimmer auf (Laminat) und große weiße Handtücher lassen sich nunmal sehr gut heiß waschen. 

Ließen die Medikamente allerdings nach, bekam Milla direkt wieder Fieber, ihr wurde merklich übel und auch die Krämpfe setzten wieder ein. Für mich bedeutete das, ich habe die kommenden 2 Nächte im Halbschlaf auf der Couch verbracht, habe Milla regelmäßig alle 3 Stunden raus getragen und immer schön mit Medikamenten versorgt, jedesmal mit der Hoffnung, dass sie nicht direkt wieder raus kommen. 

Nach 3 heftigen Tagen ging es Milla laaaangsam besser und auch bei meinem Pa entspannte sich die Lage etwas, das Antibiotikum tat was es tun sollte! 

Juhuuuu… das klang doch alles ganz gut, so dass ich in 3-4 Tagen ganz, ganz sicher zum Tour Start aufbrechen könnte. 

So war also meine neue Planung für satte 18 Stunden…. bis am nächsten Morgen mein Telefon klingelte! 

Mein Bruder war am Hörer und ich kann es nicht anders sagen als…. allein seine Stimme klang schon extreeeeem schlecht! Bei meiner Schwägerin und meinem Bruder war der super GAU eingetreten. Nachdem es den Mädels langsam besser ging, hatten sich BEIDE Erwachsenen auch an der „echten“ Grippe angesteckt und ja den beiden ging es richtig, richtig dreckig! 

Da gab es keinen Vergleich zu einem grippalen Infekt oder so… beide hatten hoch Fieber und meine Schwägerin war so schwach, die kam nichtmal die Treppe vernünftig hoch oder runter, sondern blieb fast komplett im Schlafzimmer liegen. 

Also musste ein Rettungsplan her, denn um die Mädels konnten sie sich so nicht kümmern. Zum Glück war mittlerweile Donnerstag, so dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Mädels bleiben Freitag aus Kindergarten und Schule und gehen direkt ab zur Oma, die im Münsterland wohnt. So waren die Kids erstmal gut versorgt, blieben nur noch Einkäufe usw. die ich übernommen habe, allerdings nur bis auf die Terrasse… ich wollte mich nicht auch noch anstecken! 

So lange die Lage bei den Vieren aber nicht deutlich besser wurde, wollte ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Das hätte ich sicherlich nicht gemusst, aber wirklich entspannt fahre ich in solchen Situationen nicht los. Wenn ich dann mit dem Kopf eh immer in Dortmund bin und denke, na hoffentlich läuft das alles mit den Mädels usw., ist das für mich kein schöner Tour Start! 

Aus den 3-4 Tagen wurde also eine gute Woche… aber dann haben wir ja wirklich ALLE Themen durch… dann MUSS es ja seeendlich mit dem Womo Tour Start klappen! 

Schließlich muss ich Ende April den Pepper wieder abliefern! 

Tjaaaaaa…. was soll ich sagen…. das Lazarett im Hause Speckmann wurde tatsächlich besser und besser, allerdings gab es da ein neues Thema, welches mich zum grübeln brachte:

Der Corona Virus war in Italien angekommen, die ersten Gemeinden wurden gesperrt und man sprach zu beginn auch darüber, vielleicht die Grenzen schließen zu müssen. 

Huidiiiiiiii wuidiiiiiii…. was nun??? Wie sang Marc Forster eins so schön… Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein! Bei mir war es eher andersherum! 

Wenn es rein um den Kopf ginge, dann wäre das Thema schnell für mich erledigt gewesen. Denn echte Angst vor der Ansteckung habe ich nicht, auch wenn ich mit meinen ganzen „Kränkeleien“ sicher zur Risikogruppe zähle, alleine schon durch das herabgefahrene Immunsystem. 

Ein echt schlechtes Bauchgefühl bereiteten mir aber Sorgen wie: 

  • Was ist, wenn ich irgendwo fest hänge, Grenzen geschlossen werden und meine Medikamente werden knapp? Da ich unter anderem ja Betäubungsmittel einnehme, bekomme ich nicht einfach mal eben von irgendwem ein neues Rezept. Das ist selbst bei der Vertretung meines Hausarztes ein riesen Akt, um an neue Rezepte zu kommen, weil… naja mit so viel Morphium kann eben auch Schindluder getrieben werden, gerade weil meine Dosierung über die vielen Jahre auch immer weiter angestiegen ist. 
  • Was ist, wenn es Milla plötzlich schlecht geht und ich nicht weg komme?
  • Und natürlich auch… wie läuft das alles mit Milla, sollte ich mich doch anstecken?

 

Zu dem Zeitpunkt war das alles noch kein echtes Thema, aber was ist wenn???

Sollte ich dieses Risiko wirklich eingehen, obwohl ich schon vor der Tour daran denke, dass ich diese Probleme bekommen köööööönnte? 

Und was ist mit dem Satz, den ich euch immer wieder „predige“… HÖRT AUF EUER BAUCHGEFÜHL!!! 

Es hat tatsächlich 3 Tage und 2 Facebook Postings gedauert, bis für mich fest stand…. 

NEIN, ICH WERDE AKTUELL NICHT INS AUSLAND FAHREN!!!! 

Mir ist das alles zu heikel und ich würde mir sowas von in den eigenen Hintern beißen, wenn ich hinterher genau vor den Problemen stehe, über die ich von Anfang an gegrübelt habe!  Das ist es mir aktuell einfach nicht wert! Vielleicht sieht die gesamte Lage in 1,2,3 Wochen schon ganz anders aus, klarer, man weiß wo man dran ist und dann sieht der Pepper vielleicht nochmal das Ausland. 

ABWARTEN!!!

Also habe ich sämtliche Termine und Pläne abgesagt oder verschoben… aus Sommer, Sonne, Sonnenschein wird erstmal NICHTS, es mussten erstmal neue Ziele innerhalb Deutschlands her!  

Normalerweise plane ich meine Touren ja gar nicht mehr richtig, sondern verbinde meistens irgendwelche Termine mit netten anderen Zielen. In diesem Moment war aber eh schon alles anders und ich hatte so gar keine Idee, worauf ich eigentlich Lust habe. 

Schon wieder Küste… ja, hätte ich eigentlich total Lust zu, aber an der Küste Niedersachsens kenne ich mittlerweile gefühlt jeden Stein.

Berge… eigentlich auch cool, aber da ist ja momentan nur Matschepampe und kaum Schnee. 

Eine reine Städtetour… hatte ich erst zu den Weihnachtsmärkten…hmmmmmpf, ich war üüüüberfragt!

Also habe ich stundenlang gegoogelt und mir nach Ewigkeiten mal wieder eine echte Tour zusammengestellt. Alles war fertig, Deutschland wir kommen… Wetter egal, Corona egal, Temperaturen egal…. mittlerweile waren knapp 3 Wochen ins Land gezogen…

ICH WOLLTE ENDLICH LOS!!! TOUR START WIR KOMMEN!!! JETZT ABER WIRKLICH….. ODER???!!!!

Donnerstagmorgen war noch alles gut, Milla war gut drauf, nach der ersten Gassi Runde habe ich noch schnell ein paar Mails geschrieben und die letzten Klamotten ins Womo geräumt, als mir Milla insgesamt schon sehr aufgeregt vor kam. 

Das sie vor jeder Tour aufgeregt ist, sobald sie merkt ich fange an Klamotten zu packen ist nichts ungewöhnliches, aber letzten Donnerstag war sie irgendwie besonders unruhig. 

Also habe ich die restlichen Klamotten erstmal stehen gelassen, habe mir Milla geschnappt und bin mit ihr zum Womo gelaufen, dann muss sie eben noch ein paar Minuten im Womo warten, bis ich die restlichen Sachen aus der Wohnung geholt habe. 

Gut gedacht, schlecht gemacht… schließlich wäre es ja viel zu normal, wenn wir tatsächlich endlich los fahren könnten. Ich kann euch nicht sagen ob es die Aufregung war, oder woran es ansonsten lag, aber sobald ich mit Milla draußen war um zum Womo zu laufen, kam es nur so aus ihr raus geschossen! 

Prinzessin zu Camp hatte schon wieder Durchfall und zwar heftig. Für den 10 minütigen Fussweg zum Womo brauchten wir über 30 Minuten, aber zumindest dann hatte ich das Gefühl… „der Teufel war raus“! 

Also habe ich Milla ins Womo gehoben, in dem Moment noch mit der Hoffnung… gleich gehts ihr wieder besser.  Doch ich hatte den Motor gerade angelassen, da ging es bei Milla auch Magen technisch los, sie musste sich übergeben! 

So hatte das alles gar keinen Sinn!!! 

Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schon schweeeeeeer angenervt, auch wenn Milla das natürlich nicht extra macht, aber jetzt mal ehrlich… wir hatte das Pipi/Kacka Thema geraaaaade hinter uns und ich behaupte mal, selbst für die liebste Hundemutti ist es kein Vergnügen, ständig die flüssigen Hinterlassenschaften des Hundes zu säubern und jetzt hatte ich schon wieder dieses besondere Vergnügen. 

Meine Fre…..e, was war ich genervt! Also zurück in die Wohnung, Milla habe ich direkt bis in ihr Körbchen getragen und auf ein neues mit Medikamenten versorgt. Zum Glück blieben die Medis drin und nachdem sie ihre Wirkung zeigten, schlief Milla ganz tief und fest ein. 

Damit stand für mich fest…. ich werde wieder nicht los fahren können!!! 

Es macht keinen Sinn mit einer kranken Milla los zu fahren… zum einen ist das meiner Meinung nach für Milla alles andere als angenehm, zumal sie wirklich stundenlang tief und fest geschlafen hat, nach dem die Medis wirkten, ich hätte während der Fahrt ständig ein Auge auf den Hund und insgesamt war ich mir recht sicher, das war nicht wieder der Magen Darm Virus, diese Beschwerden kamen durch ihr Alter und die Aufregung. 

Also kein Tour Start… wir blieben nochmal eine Nacht zuhause…. aber dann, am nächsten Tag, ganz, ganz, ganz sicher!!!! 

Auf zur Deutschland Tour, schließlich hatte ich ja alles geplant!

Der Freitagmorgen kam und Milla ging es eindeutig besser, juhuuuuuu!!! Die Nacht war auch ruhig, wir beide waren fit… jetzt konnte es also wirklich los gehen! Mittlerweile beherrschte der Corona Virus sämtliche Medien und bevor ich so richtig starten konnte,  musste ich auf jeden Fall noch einen Stop an einer bestimmten Dortmunder Apotheke einlegen, welche meine Medis immer vorrätig hat. Also habe ich noch schnell den letzten Rucksack ins Womo gepackt, Milla eingeladen und juhuuuu… wir konnten tatsächlich starten! Auf zur Apo! 

Dort angekommen standen bereits Schlaaaangen an Leuten vor den verschiedenen Pulten und es dauerte eeeeewig, bis endlich jeder begriffen hatte… auch diese Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Nach über 30 Minuten kam ich endlich wieder samt Medis aus der Apo, nächster Halt… der nahegelegene Supermarkt samt großem Parkplatz, in dem ich eigentlich nur noch schnell so einen Salat für Unterwegs kaufen wollte. 

Da war DIE HÖLLE los! Nudeln, Reis, Dosenravioli waren bereits fast komplett ausverkauft, viele Leute waren total aggressiv und das alles bereits Freitag Vormittag, ein Zeitpunkt an dem ansonsten kaum etwas los ist! Es hat tatsächlich fast 60 Minuten gedauert, bis ich seeendlich wieder am Womo war… aber jetzt, jetzt konnte es wirklich los gehen! 

Wäre da nicht dieses eine kleine Problem gewesen….

In Hessen und Ba-Wü hatte es in den letzten 24 Stunden ordentlich geschneit, im Radio wurde vor Strassenglätte gewarnt und mir kam der Gedanke, wenn der ganze Schnee jetzt schmilzt, laufe ich die nächsten Tage nur noch doch Matsch und Dreck! 

Darauf hatte ich ja so gar keine Lust, aber eeeeeeeigentlich war die kommende Tour doch soooo schön geplant! 

🙂 🙂 🙂 Nunjaaaa… ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was ich gemacht habe, da sämtliche Pläne der vergangenen Wochen für die Tonne waren, habe ich auch diesen Tour Plan über Bord geworfen! 🙂 

Anstelle in den südlichen Raum Deutschlands zu fahren, habe ich das Navi genau in die Gegenrichtung eingestellt. Ich war schon ewig lange nicht mehr in Schleswig Holstein und das ist genau die Richtung, auf die ich jetzt gerade Lust habe! 🙂  

Jetzt konnte es aber wirklich los gehen!!!

Doch…. auch das war immer noch nicht alles!!!

Runter vom Supermarkt Parkplatz und auf in Richtung Autobahn. Milla, Mister Pepper und ich hatten geraaaade die Dortmunder Stadtgrenze hinter uns gelassen, da viel mir ein, VERDAMMTE SCHEIBE, ich habe Milla Anhänger zuhause im Keller vergessen. 

Ich benötigte den Anhänger einmal zuhause, als ich das Womo sehr weit weg parken musste und seit dem dachte ich täglich daran, DU MUSST DEN ANHÄNGER NOCH ZURÜCK INS WOMO STELLEN, VERGISS ES NICHT!!!! 

Ich hatte es vergessen! Ich habe dann ganz kurz überlegt, ob es auch ohne Anhänger geht, da wir aber doch ein paar Wochen unterwegs sein möchten… ist das alles ohne Anhänger MIST!

Also, nix Tour Start… 

nächste Ausfahrt runter, einmal drehen und yippi jay jaiiiiii … nochmal zurück nach hause und flux den Anhänger holen!

 

Tour Start zur Wohnmobil Deutschland Tour

Fast unglaublich, aber…wir sind tatsächlich unterwegs!!! 🙂

 

Mit knapp 3 Wochen Verspätung, konnten Milla, Mister Pepper und ich am Freitag, 28.02.20 gegen 14 Uhr tatsächlich den Tour Start starten!!!

 

Unsere Deutschland Tour hat begonnen, ich schreibe euch das ganze gerade aus dem Womo vom Steinhuder Meer, wir sind WIRKLICH auf dem Weg gen Norden und wenn es tatsächlich so ist, dass einem stressigen Reisestart, ein extrem entspannter Urlaub folgt, wird das ein echter Traumurlaub! 🙂 

Ich bin gespannt und WIR werden es erleben, denn natürlich nehme ich euch wieder mit on Tour! 

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche, liebe Grüße aus Steinhude und …. BLEIBT GESUND!!!!

Eure …. ganz entspannte 😉 

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Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Weinsberg Pepper – Halbzeitbilanz nach 3 Monaten Mister Pepper

Weinsberg Pepper – Halbzeitbilanz nach 3 Monaten Mister Pepper

Seit 3 Monaten darf ich den Weinsberg Cara Compact Edition Pepper aka. Mister Pepper jetzt schon nutzen und solltet ihr es über die verschiedenen sozialen Medien noch nicht mitbekommen haben, UNSERE GEMEINSAME ZEIT GEHT WEITER!!!

Keine Lust zu lesen? Diesen Artikel gibt es auch als IsasWomo Podcast – Camping für die Lauscher!

Podcasts sind euer Ding? Dann könnt ihr den IsasWomo Podcast auch über alle gängigen Portale abonnieren, oder ihr klickt euch einfach mal durch die Folgen hier auf dem Blog!

 

 

Nach 3,5 Wochen Stuttgart, CMT , Passau und Jandelsbrunn sind Milla, Mister Pepper und ich gerade im Moment wieder zuhause gelandet. Als vergangenen Sonntag die CMT zu Ende gegangen ist, bin ich direkt weiter nach Passau bzw. Jandelsbrunn gedüst, denn zum einen wurde der Pepper noch etwas aufgehübscht (dazu im nächsten Artikel mehr) und zum anderen musste ich mit Weinsberg dringend abklären, ob ich den Pepper noch etwas weiter nutzen darf. 

Da das ganze Thema Versicherung ja sehr „schleppend“ läuft und ich eigentlich auch ganz „selbstbewusst“ glaube, dass Weinsberg die vergangenen 3 Monate durchaus von unserer Zusammenarbeit profitiert hat, habe ich schon gehofft, dass ich Mister Pepper noch etwas weiter nutzen darf. Naja und was soll ich sagen… das Weinsberg Team ist einfach super und wir hängen nochmal 3 Monate an! 

Juhuuuuuuuu!!!! 🙂 🙂 🙂  

 

Weinsberg Pepper mit Hund

Milla und Mister Pepper… ein Superhelden Dream Team

 

Eigentlich ziehe ich ja immer erst ganz zum Schluss eines Reisemobil Tests ein Fazit über den Wagen. Da diesmal aber alles durch den Brand der Omi anders ist und ihr mich immer wieder fragt, was ich denn nun vom Pepper halte, schreibe ich euch einfach schon heute! 

Die anderen Tests dauerten ja auch nicht länger und ich denke, 3 Monate, in denen wir wirklich viel unterwegs waren, reichen aus, um euch zumindest einen ordentlichen „Halbzeit mit Mister Pepper“ Artikel zu schreiben. 

Der Cara Compact von Weinsberg ist seit Jahren eines der meistverkauften Reisemobile Europas. Von daher werden also bereits viele von euch den Pepper selber fahren. Wie bei allen Tests gilt aber auch hier… ich schreib euch MEINE Erfahrungen bzw. MEINE Sichtweise zu diesem Fahrzeug. Punkte die ich zu „kritisieren“ habe, sind für euch vielleicht gar kein Thema oder andersherum. DAS IST AUCH TOTAL OK! 

Nur… ich habe keine Lust etwas schön zu schreiben, was ICH vielleicht gar nicht so empfinde, bzw. kann euch vielleicht diese eine klappernde Schranktür irre machen, die aber in „meinem“ Pepper super gut verbaut ist. 

Lange Rede kurzer Sinn… 

 

Weinsberg Pepper kurze Wohnmobile

“Mein Pepper” auf dem Stellplatz der CMT

 

3 Monate Weinsberg Cara Compact Edition Pepper – meine erste Halbzeit mit “Mister Pepper”

 

Daten und Fakten zu „meinem“ Weinsberg Pepper 

Modell: Weinsberg Cara Compact Edition Pepper 600 MEG

Auf: Peugeot 

Motor: 162 PS, Euro 6 + Ad Blue Tank

Baujahr: 12.2018

Länge: 6,75m

Breite: 2,20 m

Höhe: 2,80 m

Gesamtmasse: 3500 kg

Gewicht fahrbereit: 2780 kg

Zuladung: 720 kg

Garage: 80 x 110 cm

Frischwasser: 110 Liter

Abwasser: 95 Liter

Heizung: Truma Combi 6

Kühlschrank: Thedford 142 Liter

Ab Modell 2020: Einbau des BWT Wasserfilters möglich. Außerdem gibt es ab 2020 die Option eines Gaskastenauszugs. Da die Flaschen wieder mal hintereinander stehen, wäre das für mich eine wichtige “Sonderausstattung”

 

Frankreich Silvester mit dem Wohnmobil

Silvester in Frankreich ist für Milla immer wieder gut und dank des schnellen Peppers, waren wir von Dortmund aus in knapp 4,5 Stunden in Equihen Plage.

 

3 Monate Mister Pepper 

Seitdem ich den Pepper am 24.10.19 in Jandelsbrunn abgeholt habe, sind wir gute 7000 Kilometer gefahren, wir haben mehr als 60 Nächte in ihm verbracht, 2 mal Ad Blue getankt (beim ersten mal habe ich ein bisschen wenig nachgefüllt), mehr als 400 Liter Diesel verballert, eine Dame hat den Pepper „angerempelt“ und wir wurden einmal, mit 9 Km/h zu viel, bei Dresden geblitzt. 😇

Wir sind schier endlose Kilometer über das flache norddeutsche Land getuckert, sind durch große Städte wie Hamburg, Köln und Dresden gedüst, haben Nebelbänke auf der Autobahn durchbrochen und standen direkt an der französischen Atlantikküste. 

Ganz egal ob großer Stellplatz oder kleiner Supermarkt Parkplatz, all in all hat Mister Pepper immer und überall SUPER mitgespielt! 

 

Reisemobil Frankreich Winter

Happy New Year! 🙂

 

Mister Pepper, Milla und ich, die vielen positiven Erlebnisse: 

Reisen mit dem Pepper

Starten wir einfach mal mit dem Grundsätzlichen! Mit schmalen 2,20 m ist der Pepper gute 10 cm „graziler“ als die meisten anderen Reisemobile. So zu sagen… ein Reisemobile mit den Maßen eines Kastenwagen, ein „Van-Womo“. 

Ob Autobahn Baustellen, Supermarkt Parkplätze oder der Seitenstreifen hier in der Dortmunder City, die 10 cm weniger habe ich immer wieder deutlich wahrgenommen. Denn dank des schmaleren Aufbaus, passt der Pepper ohne Probleme auf den Seitenstreifen und auch die Baustellen konnte ich entspannt, ohne Luftanhalten, hinter mir lassen. Allerdings, so ehrlich muss ich sein dürfen, da ich ja nicht sooooooo sehr Kastenwagen Fan bin, musste ich mich zum Beginn ganz schön an den schmäleren “Lebensraum” gewöhnen. 

Mit guten 6,70m, 3,80 m Radstand und dank des hinteren Überhangs, passt der Pepper auf einen ganz normalen Parkplatz, wenn dahinter z.B. eine kleine Wiese liegt. Ich kann das Reisemobil hier in der City also auf einen einzigen Parkplatz stellen, ohne den direkten Zorn aller Nachbarn auszulösen. 

Davon abgesehen sind die 162 PS natürlich echt toll! Ohne den nächsten Shitstorm auslösen zu wollen kann ich zumindest sagen, ich bin mit dem Pepper auch mal deutlich schneller gefahren, als es die Omi je zugelassen hätte. Ganz egal ob Innenstadt oder leere Autobahn, der Pepper liegt super auf der Strasse, selbst bei böigen Wind hatte ich keine echten Probleme und ob FIAT oder Peugeot, ich kann keinen Unterschiede im Fahrverhalten feststellen. Der Peugeot macht erstmal einen super Job!  Das ganze Fahren ist vom Gefühl her eher wie bei einem normalen Auto, als der „LKW Modus der Omi“. 

Liebe Mädels, da ich immer wieder Kommentare erhalte, in denen ihr mir schreibt, dass ihr euch nicht sicher zutraut mit einem Wohnmobil zu verreisen, der Pepper ist echt „handlich“ und liegt super auf der Strasse (nicht nur im Vergleich zur Omi, sondern auch z.b. zum deutlich längeren Knaus SUN TI) … ein „echtes“ Wohnmobil für alleinreisende Mädels. 

 

Weinsberg Pepper Test und Erfahrungen

Dank des schmalen Grundrisses, passt der Pepper problemlos auf einen normalen Parkplatz …

 

Campingalltag im Weinsberg Pepper

Die großen Einzelbetten in „meiner“ Modellvariante sind super bequem und die Liegefläche ist längst breit genug, um zu zweit oder mit Kind entspannt zu schlafen. Die Variante mit den Einzelbetten im Heck hat für mich aber noch einen weiteren riesen Vorteil, denn dank des Bettes ist auch die darunter liegende Garage deutlich größer als beim Weinsberg Pepper 600MF. (110 x 80 cm vs. 80×80 cm)

Ebenfalls mehr als ausreichend groß ist der Kühlschrank und Küchenbereich. Im ersten Moment fehlte mir hin und wieder eine Fläche zum schnippeln oder ablegen. Da der Pepper allerdings neben dem Herd noch eine extra Ablagefläche zum ausklappen hat, hatte sich dieses Problem auch schnell erledigt. 

Kommen wir zum Sitzbereich des Peppers… 

Der drehbare Fahrersitz ist bequem und dank der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, schraube und hebel ich mir den Sitz immer in die Position, in die ich ihn gerade benötige. Sehr angenehm finde ich auch die ausdrehbare zweite Tischplatte bzw. Tischverlängerung, so habe ich mehr als genug Platz für Laptop, Tablet, Teller, Besteck, Kerzchen usw. usw.

Davon abgesehen finde ich auch das indirekte Licht und das gesamte Innendesign des Peppers richtig, richtig gut. Klar, super modern oder „komplett anders“ sieht auch der Pepper innen nicht aus und dennoch finde ich ihn, im Vergleich zu vielen, vielen anderen Reisemobilen, durchaus „jung und frisch“. 

Die Schränke unterhalb des Bettes, die vielen, vielen Oberschränke, die ganz große Schublade im Küchenblock, die großen Schränke darunter, Ablagen oberhalb des Fahrerhauses und ein Spiegelschrank im Bad bieten jede Menge Stauraum.

Relativ gut gelöst finde ich auch dieses ganze Thema, Kleiderhaken, Steckdosen und USB Anschlüsse. Neben dem Bett ist es eine Steckdose und ein weitere USB Anschluss, in der Küche ist es mehrere Steckdosen, genau so wie oberhalb des Sitzbereiches und unterhalb des Tisches. Kleiderhaken gibt es an der Aufbautür, neben der Aufbautür und noch einmal in den schmalen Gang zwischen Bad und Bett. Außerdem befindet sich eine kleine Kleiderstange in der Dusche, perfekt zum aufhängen nasser Kleidung. 

Wie bei allen Fahrzeugen der Knaus Tabbert Group, hat auch der Pepper ein extra „Technik Außenfach“. Bedeutet, der Landstromanschluss liegt jederzeit Wettergeschützt im innern dieses Fachs, sowie der Frostwächter, die Einstellung des beheizten Frisch & Abwassertanks, die Schalter zum ablassen des Grau- &  Frischwassers und der Einfüllstutzen des Frischwassers.  Ab dem Modelljahr 2020 befinden sich auch zwei BWT Wasserfilter in diesem Außenfach. 

Zu guter Letzt noch ein echtes Pepper Highlight… das große Panoramafenster oberhalb des Fahrerhauses! 

Während der CMT habe ich mir auch andere „Van Womos“ anderer Hersteller angesehen und viele hatten dieses Fenster NICHT! Erst da ist mir so richtig aufgefallen, wie angenehm das Panoramafenster im Pepper ist.  Mal abgesehen davon, dass dank dieses Fensters viel Licht in den Pepper fällt und man das Fenster natürlich auch aufklappen oder verdunkeln kann, hat man im Sitzbereich das Gefühl, viel mehr Platz und Freiraum am Kopf zu haben. 

Gerade weil ich nunmal viel Zeit auf diesem Platz am Laptop. Sitzend verbringe, für mich ein ganz, ganz großer Pepper Vorteil.

 

Weinsberg Pepper im Test

auf den Seitenstreifen mitten in der City.

 

🙂 ;-)… sooo, dann wird es jetzt ernst! 

Kommen wir zum Abschnitt… „Naja & Kritik“ … ich weiß doch genau, darauf wartet ihr schon! 🙂 

Zu Beginn eines, da ich diesen Abschnitt tatsächlich schwierig finde, denn ganz egal wie man es persönlich sieht, der Weinsberg Pepper ist ein vergleichsweise „günstiges“ Reisemobile. 

Einige meiner „Krittelpunkte“ haben aber genau damit zu tun, bzw. irgendwoher MUSS der Preisunterschied ja kommen! Man, ihr, ich… wir …. können vom Weinsberg Pepper nicht die selbe Ausstattung „erwarten“ wie z.b. vom KNAUS SUN TI, der schlappe 30.000 Euro mehr kostet.  Da ich aber nunmal den SUN TI bereits getestet habe, fallen mir viele Details auf, die der Pepper so nicht hat. Allerdings wäre es wohl echt unfair, wenn ich die beiden Fahrzeuge 1:1 vergleichen würde. 

Bei diesen Details handelt es sich auch tatsächlich um Details, also kleine Unterschiede. Details die aber nunmal in ihrer Masse auch den Preis ausmachen. Einen Mercedes mit einem Polo zu vergleichen, wäre nunmal auch nicht fair und würde wahrscheinlich NICHTS über die eigentliche Qualität des Polos aussagen. Aus diesem Grund nenne ich hier nur wenige “Unterschiede” die mir aufgefallen sind als Beispiele, um euch zu erklären was ich meine. Denn wie gesagt, eine Liste mit XY Kleinigkeiten die der Pepper im Vergleich zu viel teureren Reisemobilen nicht hat, wäre meiner Meinung nach nicht fair und würde den Weinsberg Pepper zu unrecht in ein schlechtes Bild rücken.

  • Beim Pepper ist mir z.B. aufgefallen, dass die Aufbautür insgesamt einfacher gehalten ist und auch keine Fenster besitzt. Ich finde, ein Fenster in der Aufbautür ist schon eine sehr schöne Sache, gerade wenn man alleine im Womo ist. 
  • Oder, dass es hinten im Bett Bereich nur ein seitliches Fenster gibt. Da ich alleine unterwegs bin, liege ich natürlich am Fenster, ein Partner müsste aber an der  komplett geschlossenen Seite liegen. Gerade in heißen Sommernächten sind 2 Fenster schon eine schöne Sache.
  • Ein weiteres Detail ist, dass es oberhalb des Bettes nur auf einer Seite eine Steckdose gibt. Auch hier gilt, für mich als Alleinreisende alles kein Problem. Als Paar kann aber nur einer sein Handy am Bett aufladen… derjenige der am Fenster liegt! 🙂

Wie gesagt…. Thema Kleinigkeiten & Preisunterschiede!

 

Kleine Kritik am Weinsberg Pepper Wohnmobil

Da es keinerlei haken im Bad gibt, habe ich selber welche gekauft und mit einem Moosgummi Plättchen, gegen das Klappern und Kratzen, auf der Rückseite versorg.

 

Es gibt aber auch 3 Dinge die mir aufgefallen sind und bei denen ich sage, Weinsberg so lieb ich euch habe, aber an diesen 3 Dingen könntet ihr vielleicht mal arbeiten. 

  1. Punkt… es gibt von „Haus aus“ keinen… ich betone nochmal…. KEINEN einzigen Haken im Bad, um mal ein Handtuch aufzuhängen. Ich habe mir dann als aller erstes zwei dieser Haken gekauft, die man oben in die Tür hängt. Denn irgendwo muss man ja mal ein Handtuch aufhängen.  2 Haken… die müssten eigentlich noch im Pepper Preis „möglich sein“. 
  2. Punkt, die Handbremse. Bei diesem Punkt bin ich mir allerdings nicht sicher, ob man daran überhaupt etwas verändern KÖNNTE, denn das ganze Problem hat auch etwas mit dem schmalen Design des Weinsberg Pepper zu tun. Auf jeden Fall ist es so, dass es ja die drehbaren Pilotensitze gibt. Möchte man aber den Fahrersitz drehen, muss man diesen gaaaaaaanz nach vorne schieben, denn ansonsten kommt man nicht an der Handbremse vorbei. Schiebt man den Sitz aber ganz nach vorne, hat kein normal großer Erwachsener Platz um auch nur irgendwie an der Mittelkonsole vorbei zu kommen. Es ist also nicht möglich, auf dem Sitz zu sitzen und diesen dann zu drehen. Man kann den Sitz nur drehen wenn man aufsteht, um den Sitz dann im stehen, relativ unhandlich nach vorne zu bewegen und zu drehen. Ihr kennt das alle aus dem Auto… den Sitz zu verstellen, wenn man bereits drauf sitzt und mit dem Hintern vor und zurück schiebt, ist viel einfacher, als den Sitz per Hand zu verschieben. Aber wie gesagt, ich weiß NICHT, ob überhaupt die Möglichkeit bestünde, den Sitz oder die Handbremse etwas anders zu gestalten. 
  3. und letzter Kritikpunkt…  die Fahrerhaus Verdunklung. Es ist natürlich grundsätzlich schonmal klasse, dass man die Fensterscheiben des Fahrerhaus verblenden kann. Da die Frontscheiben Verkleidung gerade ist und oben und unten geführt wird, ist die Verdunklung der Frontscheibe gut gemacht und stabil. Bei den Seitenscheiben sieht das etwas anders aus. Die gefaltete „Matte“ springt zu gerne aus ihrer „Führung“. Das ist im Grunde kein großes Problem, denn man bekommt sie leicht wieder in die Führung zurück geschoben, dabei verknicken die Ränder aber jedesmal ein kleines bisschen, zumal die Verdunklung aus einem Papier ähnlichen Material besteht. Ich befürchte… auf Dauer und lange Sicht, wird die Verdunklung irgendwann so geknüddelt sein, dass sie an den Seiten einreist und damit leider recht schnell “hin” ist. Ich habe auch wirklich schon versucht die Verkleidung ganz langsam und in ruhe wieder zusammen zu schieben und trotzdem rutscht sie ganz schnell aus ihrer Führung. Da wäre es also sehr schön, wenn Weinsberg in Zukunft vielleicht an Technik oder Material arbeiten würde. 

 

Mister Pepper, Wohnmobil mit Hund im Test

Der Pepper hat KEINE Trittstufe, darum benötigen einige Camper sicherlich einen Hocker um besser ein- und aussteigen zu können.

 

3 Monate im Weinsberg Pepper

Wenn ihr IsasWomo bereits verfolgt, dann wisst ihr vielleicht auch schon, dass ich nicht unbedingt der absolute Kastenwagen Fan bin. Ich stehe einfach mehr auf die ganz normalen Wohnmobile, die mir ein bisschen mehr Platz ermöglichen. Aber… das ist nur mein Geschmack und es ist für mich total ok, wenn ihr ein riesen Kawa Fan seid. 

Da der Pepper jetzt allerdings schmaler als normale Wohnmobile (oder gar der Omi) ist, will ich auf jeden Fall so ehrlich sein und sagen, dass ich mich daran Anfang ganz schön gewöhnen musste. 

So schön „handlich“ wie der Pepper auf der Strasse ist, so schmal ist er eben auch, wenn man „drin lebt“. An ganz normalen Tagen oder im Sommer, wenn sich eh alles draußen abspielt, ist die Breite sicherlich gar kein Thema. Aber jetzt, wie z.B. zu Messezeiten im Januar, wenn ich samt Blazer, Rucksack und Winterjacke zwischen Aufbautür, Bad und Bett hin und her renne… hmmmmm…. da kam es mehr als einmal vor, dass ich irgendwas mit dem Rucksack vom Tisch geschoben habe oder, oder, oder.  Dieser schmale Gang (in dem dann auch noch z.b. Winterjacken hängen) und das sehr kleine Mittelbad, ja…  es hat gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte. 

Andererseits ist der Pepper so wunderschön „rundum unproblematisch“! 

Parken, fahren, leben, stehen… mit dem Weinsberg Pepper ist jeder Teil einer normalen Womo Tour easy und wunderhübsch problemlos!

Gäbe es eine Möglichkeit für mich, dass ich den Pepper irgendwie behalten/ auszahlen könnte, würde ich dies 100% ig tun! Gibt es Punkte an Mister Pepper die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen,  ja die gibt es. (Ich habe mich damals ja nicht ohne Grund für ein Alkoven Mobil mit ganz viel Platz im Sitzbereich entschieden!) 

Dennoch bin ich in all den Jahren noch kein Reisemobil gefahren, dass so schnell, handlich und „unproblematisch“ ist, wie der Pepper. Ganz egal ob es um das parken in der Stadt geht, die Anfahrt zu irgendwelchen Küstenstädten oder auch nur das parken auf dem kleinen City Supermarkt Parkplatz. Mit dem Pepper muss ich mir vorab keine Gedanken machen, ich muss nicht „vorsichtshalber“ den großen Supermarkt im Gewerbegebiet anfahren muss, obwohl der nächste Markt nur 6 Ecken entfernt liegt. 

Diese extreme „Einfachheit des Tour Lebens“ die mir Weinsberg s Pepper liefert, ist meiner Meinung nach der ganz, ganz große Vorteil dieses Reisemobils. Von den Platzverhältnissen her ist Mister Pepper natürlich für 2 Personen mehr als ausreichend und auch z.B. das hin und wieder mitreisende Enkelkind, findet im Pepper seinen Platz. (Zur Not könnte man auch aus Sitzbank, Tisch und Fahrersitz ein 3. kleines Bett bauen.) 

Aber mal abgesehen vom fehlenden riesen Schuhschrank, pinken Möbeln und einem doppelten Schminkspiegel 😉 , ist der Pepper für mich ein ziemlich perfektes Fahrzeug für alle Alleinreisenden, die einerseits auf der Suche nach einem normalen Reisemobil sind, sich andererseits aber ein bisschen vor dem Umgang mit selbigen auf der Strasse fürchten. 

Ich hoffe ich konnte euch zur Halbzeit einen ehrliche Einblick in den Weinsberg Pepper liefern und euch Lust auf den Weinsberg Cara Compact machen. Ihr findet den Pepper auch immer mal wieder als zu mietendes Womo auf unterschiedlichen Portalen. Alle Camping Anfänger die bock auf eine Womo Tour haben, sind mit dem Pepper echt gut bedient und können das Womo z.B. über Rent and Travel mieten. 

Vielleicht ja „die Idee“ für den kommenden Sommer! 

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß mit dem Weinsberg Pepper und… bleibt gesund!

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Noch einige Bilder aus und mit “Mister Pepper”

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (34 votes, average: 4,62 out of 5)
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Adventszeit in Hamburg

Adventszeit in Hamburg

Haaaach, Advent in Hamburg! Eigentlich hatte ich gar nicht vor euch schon jetzt einen extra Artikel über die Tage in Hamburg zu schreiben, allerdings sind innerhalb von 2 Tagen schon so viele Dinge geschehen… jetzt muss ich doch tippen! 🙂 🙂 😉

Bevor ich euch von meinem Erlebnis Hamburg im Advent berichte :-), ein paar ernst gemeinte Infos zum Thema Stellplatz usw. 

Ich bin hier Monatag Mittag gelandet und bin direkt zum Wohnmobilhafen Hamburg gefahren. Hier in Hamburg gibt es zwar noch weitere Möglichkeiten das Womo stehen zu lassen, FÜR MICH ist das alles aber gerade im Winter nichts halbes und nichts ganzes.Es ist erst wenige Tage her, dass sich ein Hamburger Stadtmagazin über zu viele Wohnmobile in der Stadt beschwert hat, darum halte ICH aktuell nur sehr wenig vom “frei steh Platz” im Bereich der König der Löwen Insel. Der Parkplatz am Fischmarkt muss am Wochenende geräumt werden, der Parkplatz in St. Pauli kostet „für nix“ 12,50 Euro in der Woche und 19,50 Euro am Wochenende.  Dann kann ich auch auf den City Stellplatz bzw. Wohnmobilhafen Hamburg fahren, der kostet zwar 25,50 Euro pro Nacht, da ist dann aber wirklich alles inbegriffen, also Strom, Wasser, Dusche, Klo, Müll… und das Fahrzeug steht “stressfrei”.

Klar, 25,50 Euro sind nicht gerade günstig, aber wir sprechen eben auch von Hamburg City! 

Allerdings muss ich euch auch sagen, wirklich wunderschön ist der City Stellplatz nicht. Er hat eher so den Charme einer sehr dicht beparkten Verkehrsinsel, über die, die S-Bahn hinweg düst. Aber… es gibt Strom, hier ist alles überwacht, 2 Haltestellen und man ist am Jungfernstieg  und die Besitzer sind super nett… für eine Winter-Advent-Hamburg- Tour echt praktisch!

ABER… der Platz ist einfach das ganze Jahr über beliebt! In der Woche ist noch alles gut, wer aber über ein Adventswochenende Hamburg besuchen möchte, sollte wirklich spätestens FreitagVORMITTAG hier sein, ansonsten wird es im Advent fast unmöglich. 

 

Advent in Hamburg

Stellplatz Wohnmobilhafen Hamburg im Advent

 

Erlebnis Hamburg im Advent!

Hamburg… müsste ich mich für eine echte deutsche Großstadt entscheiden, wäre es zu 100.000 Prozent Hamburg! Was ich bis heute aber nicht wusste ist, wie schön Hamburg im Advent ist!  

Das gesamte Viertel um Jungfernstieg, Rathaus und Shoppingzentren ist einfach wunder, wunder schön geschmückt! Und das nicht nur an den Turi Weihnachtsmärkten, sondern auch in den vielen, vielen kleinen und großen Passagen, Gassen, auf Plätzen und in Hinterhöfen. 

Das adventliche Hamburg rund um den Jungerfernstieg und Fleedviertel solltet ihr euch unbedingt mal ansehen… ganz, ganz, ganz große Empfehlung von mir!

So ging also der erste Tag in Hamburg im vollen Winter-Weihnachtszauber zu Ende! Dank Elke, einer in Hamburg lebenden Camperin, hatte ich auch das Glück, dass sie mir die netten Ecken auf kurzen Wegen gezeigt hat… ich war auf jeden Fall helle weg begeistert!

 

Advent in Hamburg

Zwischen den Gassen und Plätzen findet man überall wunderschöne Cafés und geschmückte Höfe

 

Alles klar, Hamburg Tag 2!

Heute starte ich alleine durch! Das große Ziel des Tages, die Reeperbahn und der St. Pauli Weihnachtsmarkt, laut Hamburg Marketing, der „sündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“. 

Najaaaaa… schauen muss man ja mal, wobei ich mir ja schon von Anfang an sicher war, dass mich meine feuerrote Spießer Bombe den Tag über begleiten wird. (Bei dem Thema bin ich ja eher so: Fragt jemand an der Fleischtheke nach einer Hühnerbrust, denke ich…. hiiiihiiiii, der hat Brust gesagt!) 🤷🏼‍♀️

Doch bevor ich in Richtung Reeperbahn aufgebrochen bin, wollte ich nochmal zum Jungerrnstieg und bin den hübschen Apple Shop gestolpert. Mein Laptop benötigt dringend ein neues Ladekabel. Kennt ihr das Problem auch z.B. vom Handy, dass diese mistigen Kabel immer am Übergang zwischen Stecker und Kabel kaputt gehen??? Passiert bei mir reeeegelmäßig!

Also habe ich mir für 6,50 Euro ein Tagesticket für die Bahn gekauft und nichts wie los, erster Halt, Jungerfernstieg!

Dieser Apple Shop in aller, aller, aller besten Hamburger Lage, ist schon…. ja wie sage ich es am bestens…. mordsmäßig stylish und riesig!

Ein riesengroßer Raum, vereinzelte Elektronikgeräte und eine Treppe aus reinem Glas, im ersten Moment kam ich mir vor wie im Museeum. Da die „Ersatzteile“ natürlich oben lagen, musste ich also in die erste Etage und fühlte mich schon von 100 kritischen Augen begutachtet. 

Naja, ich habe mich dann stolz, ganz alleine, an bestimmt 30 wartenden Mitarbeitern vorbei gekämpft, ab in die Ecke mit den Ladekabeln und  alles klar, juhuuu… wer suchet der findet!

Nachdem ich dann dieses winzige Schächtelchen mit dem Ladekabel in der Hand hatte, hatte ich schon wieder das Gefühl, ich werde von 100 Augen kontrolliert, besser gesagt… gemustert! Okkkkkkk… mein strahlend gelber Wintermantel hilft jetzt auch nicht unbedingt dabei, unauffällig zu sein! Also habe ich mich in Lucky Luke Manier, schneller als mein Schatten umgedreht und jau…. da waren sie, die „Glubscher“. 

Noch während ich da also gefühlt wirklich als einzige, ohne „Apple Betreuer“ stand, viel mir auf… was machen die ganzen Leute hier eigentlich??? 

Ich war eindeutig in einem Apple Shop, aber erst jetzt vielen mir die riesigen Tische so richtig ins Auge, an denen überall irgendwelche jungen Leute saßen. Ehrlich… dieser Laden hatten den Charme eines Cafés, ohne Getränke! Was machen die Hamburger hier… einfach mal 3 Stunden cool bei Apple sitzen und anderen den eigenen Laptop zeigen??? MYYYYYSTERIÖS!!!!

Noch mysteriöser wurde es dann allerdings, als ich die Kasse gesucht habe! Egal ob oben oder unten, es gab zig Service Stationen aber KEINE EINZIGE KASSE! 

Langsam kam ich mir vor wie das oberletzte Landei! 😉 

Gut… es blieb mir nichts anders übrig, ich musste eine dieser überaus euphorischen Happy-Happy-Ding-Dong-Apple-Verkäufer ansprechen!

Hallooooooooooo… ich würde das gerne bezahlen, aber… wo ist denn ihre Kasse? 

Hey Du, ist doch gar kein Probleeeeeeeem! Ich bin deine Kasse! 

Tja und schwupp di wupp, zückte dieser happy Spaßvogel ein EC Lesegerät und los ging es! 

Möchtest Du per Apple Pay, oder Kreditkarte bezahlen? 

Ähmmmm… geht auch Bargeld? 🙂

Ach soooo, Bar, jaaaaa das geht auch! Dann gib mir doch bitte mal das Geld, ich schau dass ich im Büro Rückgeld finde. Zack, war der Typ mit meinen 50 Euro weg….. und 5 Minuten später wieder da! 

Sorry Duuuuuuuu, wir haben hier kaum noch Bargeld im Shop, darum hat es ein Sekündchen gedauert! 

Na super… jetzt war ich eh schon als oldschool Landei aufgefallen, also konnte ich es auch auf die Spitze treiben!

Das mit dem Du hatte ich ja jetzt kapiert, also… : Du sag mal, was machen die ganzen Leute, die hier so herum sitzen???  Was soll das? Ist hier Wlan, gibt es doch Kaffee? 

Ahaaaaaaa (in diesem Moment wurde aus dem Spaßvogel ein quietsch-rosa Spaßvogel, mit der Stimme von Tinky Winky) neeeeee Du, wir haben keinen Kaffee! Das sind alles Mitarbeiter oder unsere „Winter Analysten“ (ich hab es gegoogelt, heißt Praktikanten während des Weihnachtsgeschäftes 🙂 ) die sich im Trainiee befinden! 

Gibst du mir mal bitte Deine E-Mail? Die Quittung senden wir Dir als E-Bon zu. 

Hmmmmm… watt is los Du Flitzpiepe??? Winter Analysten, Trainee, E-Bon? Alter Falter, ich wollte doch nur ein Ladekabel! 

Nun gut, irgendwann war es dann geschafft und ich habe mein 4cm x 4cm großes Glück in den Rucksack verpackt und bin schleunigst wieder die Gläsernetreppe heruntergestapft. im selben Moment bimmelte auch schon mein Handy, die E-Bon Mail von Apple flatterte ein. Unter den seeehr kritischen Augen des Wachmanns, habe ich es dann aber doch noch gewagt mein, für diesen Laden UUUURALTES , 2 Jahre olles Handy zu zücken und ganz schnell ein Bild zu machen 🙂 

Tiiiiiii… was ein Shop! Ich werde alt! Traineee, Winter Analysten und E-Bon per Mail… was es nicht alles gibt! 

 

Hamburg mit dem Wohnmobil

Blick über die Landungsbrücken. Der Wind war sooooo eisig!

 

Najaaa, aber das Abenteuer sollte noch weiter gehen!

Vom Jungfernstieg aus, habe ich mich dann wieder in die S-Bahn gesetzt und bin zu den Landungsbrücken getingelt. Dort angekommen war aber einfach mal NIEMAND weit und breit, also ich meine wirklich nieeeeemand! 

Es war bitter kalt, der Wind war so eisig… selbst diese typischen „große Hafenrundfahrt Schreier“ hatten sich verzogen!

Ich habe mich dann ganz kurz in den eisigen Wind gestellt, habe gefroren wie sau, genau ein Foto geschossen und bin in den nächsten Turi-Napp Laden gestiefelt! Da war es zumindest warm und nachdem ich das gesamte Sortiment durch gewühlt hatte um mich aufzuwärmen, und der Shop Besitzer schon zweimal um die Ecke geschaut hat ob ich was klaue, habe ich mir für 12 euro vollkommen überteuerte billig Handschuhe gekauft…  Es war mir zu peinlich den gefühlt 10qm großen Laden nach 20 Minuten ohne irgendwas zu verlassen und bevor ich ein Anker Symbol kaufe, sind es eben Touchscreen Handy Handschuhe geworden, mit denen man aber niemals ein Handy bedienen kann! 🙂

Auf zur Reeperbahn!

Von den Landungsbrücken ist es nicht mehr weit bis zur Reeperbahn und da ich eh schon so tierisch gefroren habe, dachte ich… lauf Forest, lauf… dann wird dir warm!

Also, erstmal gefühlte 95 Treppenstufen hoch, weg von den Landungsbrücken. Oben angekommen quietscht die Lunge wie ein alter Fahrstuhl. 

Dann musste ich hinter einer Klinik und ich GLAUBE soo etwas wie einem Obdachlosenheim durch einen Park. Das war der erste Moment, in dem ich das Hundeabwehrspray griffbereit in der Manteltasche hatte. Einige Meter vor mir lief aber eine andere Frau schnellen Schrittes durch die kleine Grünanlage, der bin ich dann zügig gefolgt, bis zu einer großen Kreuzung, juhuuu die Reeperbahn war erreicht!

Noch während ich an dieser großen Kreuzung stand, war mir schon wieder mulmig! Die Strassen waren voller PKW’s aber egal wo ich hin schaute, auf den Strassen liefen nur komische Leute. Jetzt legt das „komisch“ bitte nicht auf die Goldwaage, aber zwischen Obdachlosen, Punks und ein paar viel zu breiten, lauten Türstehern…. Neeeee! Das war nix für mich!

Aber jetzt war ich schonmal hier und ich wollte doch auf diesen verdammten, sündigen Weihnachtsmarkt, der allerdings erst ein einer guten Stunde öffnen sollte. 

 

Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

Blick über den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

 

Und nun? 

Schräg gegenüber war ein DM, super… da fühle ich mich doch gleich wie zuhause! Nach knapp 30 Minuten hatte ich die Hundeleckerchen, neuen Nagellack Farben und Weihnachtssets durch… und mit einer satten Ausgabe von 1,68 Euro für Taschentücher und Kaugummis bin ich wieder raus und weiter die Reeperbahn entlang geschlichen. 

Sorry, liebe Hamburger, aber diese Faszination erschließt sich mir nicht!

Auf den Strassen sitzen frierende Obdachlose, vor den Eingängen der Erotikbars stehen irgendwelche aufgedunsenen „Türsteher“ und wenn ich schon lese „Happy Houer Fi.k , jeden Mitttwoch zwischen 15-16 Uhr für 29 Euro“ heeeerjeeeee! ECHT JETZT???

 

Nunja, jedem das seine!

Einige Minuten später stand ich direkt vor der bekannten „Davidswache“ und ein Trupp Polizisten nutzten ihre Pause um bei Burger King etwas zu essen.  YES!!! Gute Sache das… ab in den Burger King und ein entspanntes Zeitüberbückungskäffchen trinken.  

Genau das habe ich dann auch mal eben schnell in die Insta Storys gestellt und ja, es dauerte nur Sekunden da kamen die ersten Hinweise… hiiiii, hiiiii das ist der Ludentreff schlechthin! 🙂 Super…. Ich wollte schon immer ein Winter Analyst im Bereich Zuhälterei machen! 😉 

 

EEEEEENDLICH, 16:10 Uhr!!!

Super, endlich öffnete der Weihnachtsmarkt seine Tore, die ersten unangenehmen „die Turis können es mal wieder kaum abwarten“ 10 Minuten waren auch schon vorbei, nix wie los!

 

„Santa Pauli“ Deutschlands sündigster Weihnachtsmarkt!

 

Was mich da genau erwarten würde, wusste ich vorab natürlich nicht, allerdings stellte ich mir schon das ein oder andere vor. Und ich versuche mich mal möglichst harmlos auszudrücken 🙂 Ich dachte z.b. an Christbaum-Kugeln in Brust Optik, an Schoko-Bananen als Penis, Zuckeräpfel die aussehen wie Hintern, Glühweinverkäufer in Lack und Leder und natürlich jede Menge Spielzeug. 

Ganz ehrlich… es tut mir echt leid, aber dieser Weihnachtsmarkt war ein absoluter Reinfall.  Jaaaaaaa, irgendwo gab es eine kleine Hütte mit Holz Dildos und zwei Zuckerbäcker verkaufen Marzipan Penisse (hihiii ich hab Penis gesagt) bzw. diese üblichen Honigbrot Herzchen als „lustige Penis Herzchen“ aber ansonsten… ist es ein Weihnachtsmarkt wie jeder andere auch! 

Huuuuuuhhhhh… wie sündhaft, wenn „Last Christmas“ gespielt wird, der Fleischspieß Latte heiß und der Eierpunsch die „dicksten Eier“ enthält. DAS IST JA WAS!!!! HUDIIIII WUDIIIIII 😉 

 

Advent in Hamburg

Ui, ui,ui … ein Marzipan “Schwengel”

 

Puuhhhhhh… also jetzt mal ehrlich, ich bin ganz sicher der Spießer durch und durch, aber wenn das „der süüüüüündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“ ist, najaaaaaa!!! Dann finde ich aber jeden, neuen, stylischen Mayo-Hänge-Spender, auf dem man rum drücken muss wie auf einem Euter und der die weiße Creme dann spritzig über die Pommes verteilt, 10 mal eher zum schmunzeln 😉

Allerdings, auf diesem Markt gibt es eine Grilled-Chees- Wunderland Stand, die Sachen sind zwar sehr „reichhaltig“, aber auch super lecker! Das war mal „speziell“. 

Da der Markt auch gar nicht so groß ist, war ich bereits 45 Minuten später „durch“ und bin zurück zur U-Bahn Station gelaufen. Mir war soooo kalt!

Schön ist, dass man hier mit der U3 viele Turi-Hotspots erreicht und eben auch direkt den Stellplatz. So konnte ich also von der Reeperbahn aus direkt bis zum Stellplatz durch fahren und war kurze Zeit später zurück am Womo.

 

Advent in Hamburg mit dem Wohnmobil

Egal wo man hinschaut, die Viertel zwischen Jungfernstieg und Fleet sind “Adventfeeling pur”

 

Tja und was sag ich nun zum Thema „Santa Pauli“?

Hmmmmpf… also ich hatte mir „mehr“ davon versprochen. 

Wenn man jetzt mit einer ganzen Gruppe zum „Party machen“ in HH ist, dann ist das sicherlich ein netter Treffpunkt für den ersten Glühwein. 

Wenn ihr aber „das schöne adventliche Hamburg“ erleben möchtet, dann fahrt besser zum Jungfernstieg und geht über den „Weißer Zauber Markt“, über den “Roncalli Markt” am Rathaus und dann weiter durch die Strassen hoch zum Fleet Markt. 

So wirklich sündhaft fand ich den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli nicht und auch diesen „aufgezwungenen bösen Totenkopf St. Pauli Charme“ empfand ich irgendwie viel weniger „cool“ als es der Anschein oftmals vermag. 

Dann doch lieber Glitzer, Gold und Kerzenschein, während ein junger Mann die Gassen mit seinem Saxophone beschallt, aber über Geschmack lässt sich nichts streiten!

Bleibt gesund

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

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 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Deine Isa!

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Der GigaCube für Camper?! Eure Fragen, meine Antworten

Der GigaCube für Camper?! Eure Fragen, meine Antworten

Enthält Werbung wegen Markennennung – Der Vodafone GigaCube für Camper, eure Fragen & meine Antworten.

Ich hatte euch ja schon erzählt, dass das Weinsberg Team neben Mister Pepper den ich aktuell nutzen darf, noch eine weitere Überraschung auf Lager hatten. Da mein alter (fast neuer) Gigacube mit der Omi verbrannt ist und das Weinsberg Team dieses über Instagram erfahren hat, haben sie mir einen neuen Cube für die kommenden Monate geschenkt. 

So viel habt ihr vielleicht bereits gewusst, wenn ihr mir hier auf dem Blog oder auf Facebook/ Instagram, regelmäßig folgt. In den vergangenen Tagen war es allerdings so, dass mich immer wieder verschiedenste Fragen rund um den GigaCube erreicht haben. Darum habe ich mir gerade at hock überlegt, ich schreibe euch nochmal einiges speziell zum Vodafone GigaCube in einen eigenen Artikel und beantworte einen Teil eurer Fragen (anonym), nochmal hier auf dem Blog für alle. 

Ich versuche das ganz halbwegs sinnvoll aufzubauen, allerdings beantworte ich hier genau eure Fragen an mich, wodurch es vielleicht den ein oder anderen thematischen Sprung geben kann. Andererseits hoffe ich, dass das genau die Fragen und Antworten sind, die sich vielleicht die meisten von Euch zum Thema GigaCube stellen. 

 

IsasWomo Neustart mit Willi Weinsberg und GigaCube

Darf ich vorstellen, meine neuen Reisebegleiter für die kommenden Wochen… der wilde Löwe Willi Weinsberg und ein neuer Vodafone GigaCube 🙂

 

Der Vodafone Giga Cube für Camper, eure Fragen, meine Antworten!

 

1. Isa, dass Du ein neues Wohnmobil für die nächste Zeit hast, habe ich verfolgt, aber was ist ein Cube?

Bei dem Giga Cube von Vodafone handelt es sich um eine ca. 30 cm hohe Säule, mit der man unterwegs ins Internet gelangt. Eigentlich ist der GigaCube erstmal „nur“ so etwas wie ein mobiler Router, der aber durch spezielle Vodafone Angebote für uns Camper besonders interessant ist. 

Es geht also darum eine extra Möglichkeit zu schaffen, um on Tour, möglichst schnell, einfach und vor allem ohne ständig auf das eigene Datenvolumen des z.B. Handys achten zu müssen, das Internet zu nutzen.

 

2. Ich habe gesehen, dass Du einen GigaCube nutzt. Ich suche auch noch nach einer Möglichkeit unterwegs ins Netz zu kommen. Ist der GigaCube wirklich so gut?

„Gut“ zu bewerten ist für mich natürlich schwierig, ich kann aber sagen, dass ich den GigaCube jetzt seit einigen Monaten nutze und damit sehr, sehr, sehr zufrieden bin. 

Der GigaCube hat für mich gleich mehrere Vorteile, der für mich wichtigste ist aber sicherlich, dass ich „enorm viel“ Datenvolumen zu verfügung habe (je nach Vertrag 50 GB oder 100GB, manchmal gibt es von Vodafone noch zeitlich begrenzte Angebote, die nochmal deutlich mehr Datenvolumen beinhalten. ) und dass dieses Netz sehr zuverlässig ist. Nehmen wir mal als Beispiel die Region deutsche Nordseeküste, da war es häufiger so, dass ich so gut wie kein Netz hatte, von einem schnellen Netz Empfang ganz zu schweigen.Genau dieses Problem löst der GigaCube sehr, sehr zuverlässig, wenn die Säule einmal angeschlossen ist, hat man an den allermeisten Orten fast so gutes, zuverlässiges und schnelles Netz wie zuhause. 

 

3. Isa, wie ist das denn mit der Installation des GigaCubes, ist das kompliziert, muss ich da irgendwelche Kabel verlegen? 

Die Sorge kann ich euch direkt nehmen, die Installation des Giga Cube ist EXTREM einfach und ihr wisst, ich bin durch und durch bekennender Techniktrottel! 🙂 

Im Grunde ist es so, dass ihr den Vodafone GigaCube nur aus der Verpackung nehmen müsst, ihr schließt das Stromkabel an, schiebt die entsprechende SIM Karte in den Slot und steckt den Cube in die nächste Steckdose. Dann verbindet sich der Cube automatisch mit dem Netz und ihr müsst nur noch euer Handy, Tablet oder den Laptop mit dem W-lan Netz verbinden. Aber selbst das ist extrem einfach, denn auf der Unterseite des Cubes steht zum einen euer W-lan Passwort, dort findet ihr aber auch einen QR Code. 

Ich musste also nur einmal den QR Code mit der Handy Kamera „einfangen“ und weil mein Handy, mein Tablet und Laptop sozusagen miteinander verbunden sind, wurde ich auch direkt auf dem Laptop und Tablet gefragt, ob sich diese Geräte mit dem „GigaCube“ Netz verbinden sollen. Damit war die Installation fix! 

Wenn eure Handys, Tablets, Laptops aber nicht miteinander verbunden sind, könnt ihr das W-lan Passwort aber auch überall per Hand eingeben und schon seid ihr mit dem Cube verbunden. Die Installation ist also wirklich einfach, vor allem wenn ihr am Landstrom steht. Was mich direkt zur nächsten Frage bringt. 

 

Der GigaCube, Internet für unterwegs und zuhause durch Knaus und Vodafone

Der GigaCube, Internet für unterwegs und zuhause

 

4. Kann ich den GigaCube auch nutzen wenn ich wild stehe, oder funktioniert er nur am Landstrom? 

Also, grundsätzlich wird der GigaCube „nur“ mit einem ganz normalen Steckdosen Stecker/ Kabel  verkauft. Die normalen Womo Steckdosen funktionieren aber in Regelfall nur, wenn ihr am Strom steht, ODER einen Wechselrichter nutzt. Bereits mit einem relativ günstigen, kleinen Wechselrichter, läuft der GigaCube problemlos. Oder aber ihr kauft ein spezielles KFZ Adapter Kabel, mit welchem ihr den Cube über einen Zigarettenanzünder anschließen könnt.  

Beide Möglichkeiten haben allerdings einen enormen „Haken“! 

Egal ob kleiner Wechselrichter oder KFZ Adapter, beide Verbindungen haben den typischen KFZ „Zigarettenanzünder“ Stecker. In sämtlichen neueren Reisemobilen gibt es diese Anschlüsse aber nur vorne im Fahrerhaus und dieser Anschluss wird von der Starterbatterie versorgt! Wenn ihr hinten im Aufbau noch eine „12 Volt Zigarettenanzünder“ Dose habt, super… wenn dem aber nicht so ist, benötigt ihr Landstrom oder einen „richtigen“ Wechselrichter, welcher mit der Bordbatterie verbunden ist. 

So ein richtiger, großer, starker Wechselrichter ist im Womo allerdings eh Gold wert, denn an einem ordentlichen Wechselrichter könnt ihr im Grunde erstmal sämtliche Dinge anschließen, die einen Normstecker oder USB Anschluss haben. Nehmen wir mal als Beispiel eine Kaffee-Pad-Maschine. An einen guten Wechselrichter, mit viel Leistung, könnt ihr diese Kaffeemaschine betreiben. Ihr solltet dann allerdings auf eure Bordbatterie achten, denn so eine Kaffeemaschine benötigt nunmal viel Power und nach 2,3,4 Tassen kann es durchaus sein, dass eure Bordbatterie schwächelt. Dies hängt aber natürlich von der Größe eurer Bordbatterie usw. ab.   

Solltet ihr noch keinen Wechselrichter nutzen, das ist schon eine sinnvolle Investition. Achtet beim Kauf aber unbedingt darauf einen „reinen Sinuskurven Wechselrichter zu kaufen. Die sind etwas teurer, aber ansonsten habt ihr viel zu häufig Probleme, dass vor allem neuere elektronische Geräte nicht über den Wechselrichter funktionieren.

Zurück zum GigaCube… wenn ihr also am Landstrom steht, ist die Nutzung des Cube gar kein Problem, ansonsten benötigt ihr einen Wechselrichter oder ein KFZ Adapter Kabel. Der Cube selber verfügt LEIDER über keinen Akku o.ä.  *

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Wechselrichter reiner sinus 1500 3000W Spannungswandler 12V 230V Spannungswandler reiner sinus inverter pure sine wave

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  • Wechselrichter REINER SINUS wandelt die Eingangsspannung von 12v (Gleichstrom) in eine Ausgangsspannung von 230v (Wechselstrom) um. Dieser Wechselrichter 1500w mit enthält eine Fernbedienung, mit der der prozentuale Anteil der Batterie und die Spannung gesteuert werden können. Die maximale Leistung von 3000w soll nur die Verbrauchsspitzen aufnehmen können, die einige Geräte zum Zeitpunkt des Anschlusses haben. Spannungswandler erfügt auch über 2 USB Anschlüsse mit 5v/2.1A Aufladung
  • MEHRFACHSCHUTZ: Schutz gegen Niederspannung, Überspannung, Übertemperatur, Überlastung und Überspannung. Die Spannungsregelung erfolgt automatisch (AVR) und verfügt über ein intelligentes Power Management (IPM). Wenn der Wechselrichter in den Schutzzustand versetzt wird, ertönt der Alarm und die LED blinkt, um Sie zu warnen.
  • HOHE TECHNOLOGIE: Der Transformator 12v 230v verfügt über ein SPWM-System, das die Unterbrechungen des Wechselrichters, das SOFT START-System und den AUTO START reduziert und die Wiederherstellungszeiten optimiert. Der 1500w Wechselrichter verfügt außerdem über ein galvanisches Trennsystem zwischen Gleichstrom und Wechselstrom.
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5. Was kostet so ein Teil? 

Die Kosten hängen vom genauen GigaCube Modell und von eurem jeweiligen Vertrag ab. 

Jetzt denkt aber nicht gleich, „Vertrag? Dann muss ich ja wieder monatlich zahlen, obwohl ich das Wohnmobil/ den Wohnwagen zwischendurch wochenlang gar nicht nutzte“. Bei den Gigacube Verträgen gibt es besonders flexible Möglichkeiten!

Die „GigaCube Säule“ gibt es aktuell in 3 verschiedenen Varianten. 

  • Als GigaCube Basis,  das ist ein LTE Router mit max. 300 Megabit pro Sekunde. In das Basis Modell können sich bis zu 64 verschiedene Nutzer einloggen und in der Anschaffung kostet  der Cube einmalig 1 Euro. 
  • Als GigaCube CAT 19, dies ist ein Router der bereits für 5G vorbereitet ist, der insgesamt noch etwas schneller ist als der Basis Cube ist (max. 500 Megabits pro Sekunde), in den sich 32 verschiedene Nutzer  gleichzeitig einklinken können und der einmalig 48 Euro kostet. 
  • So und Variante 3 ist noch ganz neu, der GigaCube 5G! Dieser ist bereits komplett auf das neue 5G Netz vorbereitet, läuft bis  es dieses Netz tatsächlich gibt aber natürlich auch über LTE und ist (wenn es also mal soweit ist und 5G überall vertreten ist) blitzschnell. Dieser neue Cube kostet allerdings mindestens 27 Euro MONATLICH!

 

Es gibt den Gigacube also in 3 verschiedenen Varianten. Davon abgesehen sind die monatlichen Kosten aber von Deinem jeweiligen Vertrag abhängig. 

Wenn Du den Cube JEDEN Monat nutzen möchtest, kostet die 50 GB Variante 34,99 Euro im Monat und das Basis Modell einmalig 1 Euro. 

Wenn es allerdings so ist, dass Du den Cube nur im Womo/ Wowa  unterwegs nutzen möchtest und zwischendurch kommen immer mal Monate, in denen Du den Gigacube überhaupt nicht benötigst (weil Du z.B. im Winter nicht weg fährst), dann wäre es ja ziemlich blöd, für diese ungenutzte Möglichkeit weiter zu bezahlen. In solchen Fällen lohnt sich der Vodafone Gigacube Flex Tarif. In dem Fall zahlst Du die 34,99 Euro im Monat nur, wenn Du den Cube auch nutz! Nutzt Du den Cube aber sagen wir mal 2 Monate GAR NICHT, dann zahlst Du in dieser Zeit auch nichts für ihn. Bei der Flex Variante kostet der Basis Cube allerdings EINMALIG  49,90 Euro!

Extra Tipp zum Thema Preise: Wenn ihr bereits Vodafone Kunde seid, egal ob Mobil oder Festnetz, gibt es meist nochmal extra „Stammkunden Angebote“. So kostet der 50 GB Cube Vertrag aktuell für Stammkunden nur noch 25 Euro monatlich. (Stand 20.11.19)

 

6. Was sind die Vorteile des GigaCubes, ich nutzte bisher immer mein Handy als HotSpot?!

Wenn ihr mit eurem Handy als Hot Spot und eurem Datenvolumen klar kommt, dann ist das natürlich total ok! 

Das Vodafone Gigacube Angebot ist, für ein deutsches Angebot, einfach gut, weil ihr vergleichsweise viel Datenvolumen für 35 Euro im Monat zu verfügung habt und wenn ihr den Flex Tarif nutzt, bezahlt ihr eben auch nur dann, wenn ihr den Cube nutzt. Bevor ich den GigaCube genutzt habe, hatte ich einen mobilen Router und zig prepaid SIM Karten. Das hat meist auch ganz ok funktioniert, allerdings komme ich mit dem typischen Prepaid Datenvolumen von 2-5 GB nicht lange klar. Was auch bedeutet hat, ich musste ständig die Sim Karten wechseln, dann war auf der einen Karte wieder kein Guthaben mehr, der nächste Aldi, Netto, Lotto Toto Laden war aber weiter weg usw. usw. 

Hat es funktioniert… ja, meistens schon! War es mühseliger… definitiv! 

Dann habe ich mir vergangenes Jahr einen großen Vertrag eines anderen deutschen Herstellers „gegönnt“, den ich vor allem im Tablet nutzte und das Tablet dann manchmal als HotSpot. Dieser Vertrag ist klasse, der Empfang super und alles ist ok… allerdings kostet er monatlich deutlich mehr als das Doppelte des Cubes. 

Oder aber ihr macht es gar so, dass ihr euren normalen Internet Vertrag zuhause kündigt und nur noch den GigaCube nutzt. Bisher ist es ja wahrscheinlich so, dass ihr zuhause einen Vertrag nutzt und bezahlt und nochmal irgendetwas unterwegs. Da der GigaCube aber transportable ist, könnt ihr die Säule natürlich zuhause nutzten und unterwegs. So könnt ihr euch das „doppelte Zahlen“ sparen. 

Insgesamt kommt es aber sicher auch darauf an, wie viel Datenvolumen ihr monatlich benötigt. Wenn ihr mit 2 GB in aller Regel klar kommt, weil ihr mal gerade alle paar Tage auf Facebook unterwegs seid und ein paar Whats App Nachrichten verschickt, dann benötigt ihr eher keinen GigaCube. Dann nutzt ihr besser eine ganz günstige prepaid Sim Karte und fertig. Benötigt ihr aber vergleichsweise viel Datenvolumen, weil ihr unterwegs vielleicht mal arbeiten müsst, oder viel im Netz seid, mal einen Film schauen wollt, oder, oder, oder… dann ist dieses prepaid Karten Memory auf Dauer nervig und auch nicht unbedingt günstiger als der GigaCube. Bei mir selbst gibt es z.B. immer wieder Monate, da reichen mir selbst 50 GB nicht aus und wenn ihr so viel Datenvolumen benötigt und das eben auch innerhalb eines zuverlässigen Netzes dann bietet der Cube ein sehr vernünftiges Angebot. 

 

7. Ich habe keine Sat-Anlage im Reisemobil, möchte aber gerne TV schauen. Kann ich den GigaCube auch dafür nutzten? 

Ja klar, ob ihr mit dem Cube zwei Facebook Nachrichten im Monat schreibt, oder regelmäßig einen streaming Dienst nutzt, ist im Grunde egal. Das einzige was ihr diesbezüglich bedenken solltet ist, dass Videos, Filme und TV extrem viel Datenvolumen „verballert“! 

Bei vielen streaming Diensten kann man die Qualität der Videos einstellen und eine geminderte Qualität ist für die meisten Laptops und kleinen TV Bildschirme noch mehr als genug! So kann man den Datenverbrauch schon etwas reduzieren. Für regelmäßiges TV schauen, benötigt ihr aber sehr wahrscheinlich den größeren GigaCube Vertrag mit 100 GB für 55 Euro monatlich. 

 

8. Wir besuchen häufiger unsere Tochter mit dem Wohnmobil, diese wohnt aber sehr ländlich, meinst Du mit dem GigaCube haben wir dort besseren Empfang als mit dem Handy? 

Das kann ich natürlich schlecht sagen, wie viele wissen, irgendwo in Portugal oder hoch oben in Skandinavien, gibt es auch heute noch besseres Netz, als in manchen Bereichen von Deutschland.  Ich kann nur sagen, ob auf dem Weg nach Frankreich, in Niederbayern oder oben an der deutschen Küste, ich hatte bisher immer sehr gutes und zuverlässiges Netz. 

Auf der Vodafone Seite findet ihr aber eine Karte mit der aktuellen Netzabdeckung, da könnt ihr genau schauen, wie gut das Netz an einem speziellen Ort in Deutschland ist. Link zur Karte

Ansonsten gibt es aber auch noch spezielle kleine Antennen, die man ans Fahrzeug „pappen“ kann, um noch besseren Empfang zu ermöglichen. Diese Antennen sind auch gar nicht so teuer und bieten sicherlich noch eine gute „für den Fall der Fälle Möglichkeit“, sollte das Netz tatsächlich mal schwächeln. Eine passende Antenne findet ihr z.B. hier: 

Schau es Dir an:

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9. Das mit dem GigaCube klingt ja alles gut, aber jetzt sag doch mal ehrlich, das Ding hat doch auch Knackpunkte, oder? 

JA, DEFIINITIV!!! 

Meinem Empfinden nach hat der GigaCube aktuell leider 2 Knackpunkte, einen erheblichen und einen „halb schlimmen“. 

Fangen wir mit dem „kleineren Übel“ an, dass der Cube keinen eigenen Akku besitzt, ist für die Nutzung im Reisemobil schon etwas doof. Wie gesagt, ohne Landstrom funktioniert der Cube auch über einen Wechselrichter oder das entsprechende KFZ Adapter Kabel (denkt dran, wenn ihr den Cube vorne im Fahrerhaus einstöpselt, läuft er im Normalfall über die Starterbatterie und es kann euch passieren, dass das Fahrzeug irgendwann nicht mehr anspringt). 

Der große Haken am System GigaCube liegt allerdings darin, dass die Vodafone Sim Karte NUR IN DEUTSCHLAND funktioniert! 

Wenn ihr im Ausland seid, dann könnt ihr die Vodafone SIM Karte aus dem Cube nehmen und eine andere SIM Karte einfügen. Aber… das ist natürlich eigentlich nicht Sinn der Sache! Ich meine jetzt mal ehrlich, wir haben offene Grenzen in Europa, die Roaming Gebühren gibt es in weiten Teilen auch nicht mehr aber Vodafone verkauft Verträge die nur innerhalb Deutschlands funktionieren?! Das ist schon irgendwie ziemlich „altbacken“!

Zumal ich es auch irgendwie nicht recht verstehen kann! Ein Gigant wie Vodafone muss es doch hinbekommen einen Cube mit Akku und Auslandsvertrag auf den Markt zu bringen. Warum auch immer, aber bisher höre ich leider von allen Seiten, dass Vodafone diesbezüglich ganz schön hinterher hinkt und an diesem alten System krampfhaft festhält. Gäbe es einen GigaCube für Camper, der über einen Akku verfügt und zumindest über einen EU weiten Vertrag, dann wäre das natürlich ein super Schritt in die richtige Richtung und würde tausenden Reisenden neue Möglichkeiten bieten. 

Ganz gleich ob samt Womo, Wowa, Dachzelt, Aufsetzkabine oder Zelt on Tour . Ja sogar für die ganzen Reisenden samt Boot/ Hausboot/ Mietboot wäre der Cube klasse. Der Markt für einen Europa weiten Giga Cube ist also eigentlich riesig! Um so unverständlicher für mich, warum sich Vodafone seit Jahren so sehr gegen diese Möglichkeit sperrt. 

Noch ist es aber tatsächlich so, der GigaCube läuft mit dem Vodafone Vertrag und der entsprechenden SIM-Karte, nur in Deutschland!

 

Internet unterwegs GigaCube im Ausland nutzen

Sorry, aber meine Zugangsdaten musste ich euch leider “streichen”. Den Sim Slot, zum wechseln der Karte im Ausland, sieht man hoffentlich dennoch ganz gut

 

Der Vodafone GigaCube für Camper … Fragen und Antworten!

 

Ich hoffe ich konnte euch allen so nochmal einen „Überblick“ über die Vor- und Nachteile des GigaCubes geben. 

Eines ist klar, der GigaCube ist natürlich nur eine, von ganz vielen verschiedenen Möglichkeiten, on Tour ins Netz zu kommen. Mittlerweile gibt es auch ein ganz ähnliches Produkt von einem anderen großen Hersteller, es gibt im Ausland recht günstige SIM Karten mit hohem Datenvolumen, es gibt schier unzählige mobile Router, W-lan Antennen und große, kleine, bekannte und unbekannte SIM-Karten Anbieter. Wenn ihr noch mehr allgemeine Infos und Möglichkeiten zum Thema Internet on Tour sucht, dann könnt ihr auch nochmal in diesen Artikel schauen: Internet on Tour – eine Übersicht!

Der GigaCube ist eine einfache, verlässliche Möglichkeit innerhalb Deutschlands, zu einem guten Preis, viel Datenvolumen zu bekommen. 

Ein riesen Vorteil wäre es natürlich, wenn der GigaCube samt passender Vodafone SIM Karte, möglichst bald über die deutsche Grenze hinweg funktionieren würde!

Drückten wir uns selbst die Daumen, dass Vodafone diesen Schritt bald möglich macht!

Bis dahin sage ich wie immer… BlEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

*Bei den hier genutzten Links zu Amazon handelt es sich um Affiliatelinks. 

 

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Enthält Werbung – Mittlerweile bin ich seit 4 Tagen mit Milla und Mister Pepper unterwegs und allmählich fühle ich mich in diesem Reisemobil immer „heimischer“.  Nachdem die ersten Nächte in Niederbayern kein Knaller waren, weil das gesamte Reisemobil schlichtweg „nackt“ war und es sich auf einer leeren Matratze samt Schlafsack einfach nicht sooooo gemütlich schlafen lässt, habe ich Mister Pepper mittlerweile immer weiter zu einem kleinen, feinen „Isa Womo“ umgestaltet. 🙂 (Das Weinsberg Team wird auch noch merken, dass Löwe Willi Weinsberg, Milla und Mister Pepper zu einem IsasWomo Dream Team wurden, welches man nieeeeeeeeemals wieder trennen darf 😉 🙂 😉 )

Wie aus einem Reisemobil Mister Pepper, unser neues rollendes Zuhause auf Zeit, wurde.

Warme, weiche Fleece Bettlaken, komplett neue Bettdecken, neue, gemütliche (medizinische) Kopfkissen und dazu eine uuuuuuultra weiche Bettwäsche (habt ihr schonmal Bio-Biberbettwäsche gekauft, kannte ich bisher auch nicht, ist aber der Wahnsinn! Wie dicke, warme, weiche, fließende Seide) und schwupp di wupp… schlafe auch ich wie ein Stein in unserem neuen, rollenden Zuhause auf Zeit. 

Shopping, Teil 1! 🙂 Ohne die richtige Ausstattung ist es im November einfach nicht gemütlich genug im Womo

Da ich weiterhin auf Informationen seitens der Versicherung warte und noch immer nicht abschätzen kann, wie es finanziell laufen wird, habe ich bisher kaum neue Wohnmobil Ausstattung gekauft. Lieber habe ich erstmal in meinen Küchenschränken gestöbert und einiges von zuhause in den Weinsberg getragen. So bin ich zumindest „erstmal“ halbwegs ausreichend ausgestattet unterwegs, ohne direkt viel, viel Geld investieren zu müssen. Ich kann nicht sagen, ob das mal wieder eines meiner ganz persönlichen „Schüsschen“ ist, oder ob es euch ähnlich ginge, für mich ist es unterwegs ein ganz anderes „Leben“ (und gerade zu dieser Jahreszeit spielt sich nunmal viel Alltag im Womo ab) wenn man eine gewisse, gemütliche Grundausstattung an Bord hat. 

 

Gemütlicher Mister Pepper Weinsberg

Hauptsache die Lichterkette hängt!

 

Für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ich meine Nudeln von einem vernünftigen Teller und mit normalem Besteck essen kann, oder ob man sich die Pasta vom Pappteller und mit Plastik Besteck rein schaufelt. Ebenso macht es für mich einen großen Unterschied aus, ob ich meinen Tee abends aus einem schönen Becher trinken kann, ob ein Teelicht brennt und die obligatorische “Isa Lichterkette” leuchtet, oder ob man in einem komplett leeren Womo hockt und den Tee aus dem to go Becher schlürft, der noch leichte nach Kaffee riecht. Für mich macht das alles einen ganz, ganz großen Unterschied aus, das geht sogar so weit, dass ich an einem ungemütlichen Ort viel schlechter schlafe. Aus diesem Grund habe ich mit diesem Artikel auch bewusst abgewartet, bis Mister Pepper so weit ausgestattet war, dass ich mich rundum wohl fühle.

 

Endlich… so gefällt mir Mister Pepper doch gleich doppelt gut 🙂

 

Camping Alltag mit Mister Pepper… so lebt es sich im Weinsberg Cara Compact

Bevor ich so richtig auf die Pepper Details eingehe, MUSS ich kurz ausholen! 

Vieles von dem was ich euch in diesem Artikel zum Fahrzeug schreibe, ist eine MOMENTAUFNAHME. Mein Gefühl, meine Erlebnisse nach 3-4 Tagen mit Mister Pepper on Tour. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Erst wenn ich das Womo in einigen Wochen/ Monaten wieder abgegeben habe, schreibe ich euch wieder ein „großes rundum Fazit“, mit und aus all den Erfahrungen der vergangenen Wochen. 

Davon abgesehen ist es nun einmal so, dass ich Mister Pepper aus einer vollkommen anderen Lage heraus bekommen haben, als bei den vergangenen Tests. Weinsberg stellt mir dieses Fahrzeug nicht für einen Test zu verfügung, sondern um mir zu helfen. Natürlich teste ich dieses Fahrzeug auch, in dem ich es nutze. Aber ich glaube aktuell und so ehrlich will ich sein, würde ich nicht so sehr in eine kleine Kerbe hauen, wie ich es bei anderen Tests machen würde.  Denn allein durch das Angebot mich zu unterstützen, hat Weinsberg einen “Stein bei mir im Brett” und der Cara Compact Edition Pepper  wurde für mich zum Reisemobil des Jahres! 

Das bedeutet NICHT, dass ich euch nicht ehrlich beschreiben werde, was ich an dem Womo klasse oder auch weniger gelungen finde  (ihr werdet es gleich lesen)!!! Ich kann mich aber sicher nicht komplett davon frei machen, dass ich diese Hilfe toll finde!

Die ersten Tage mit Mister Pepper

Nachdem ich meine wenigen 732 Sachen eeeendlich gepackt hatte, ging es vergangenen Dienstag also los, auf an die Küste Niedersachsens, genau genommen nach Greetsiel. Greetsiel war der Ort, an dem ich mich zum erstmal mit der Omi vor 7 Jahren so richtig wohl gefühlt habe und an dem ich zum erstmal dachte, ok Dein Womo Plan war doch nicht komplett falsch, Greetsiel ist seit vielen Jahren immer wieder der Ort den ich besuche um den Kopf frei zu bekommen und damit war Greetsiel für mich auch das perfekte erste Ziel, für die Zeit nach der Omi. 

Also los, raus aus Dortmund und keine 4 Stunden später kamen Milla, Mister Pepper und ich, im strömenden Regen, auf einem fast leeren Stellplatz, in Greetsiel an und ja… GENAU SO WAR ES MIR AUCH AM LIEBSTEN! 🙂 Wenn man im November an die Küste fährt, muss man nunmal auch mit „Wind und Wetter“ rechnen.  

Doch bevor wir uns für ein Plätzchen entscheiden mussten (die Auswahl der perfekten Parzelle bei so vielen freien Stellplätzen ist eine sehr, sehr schwere Entscheidung 😉 ), wollte ich eigentlich noch  den Wassertank auffüllen. Also habe ich den Pepper schön ordentlich an die Versorgungsstation gestellt, habe minutenlang nach den passenden Euro Stücken gesucht, bin iim strömenden Regen ausgestiegen …. bis mir dann auffiel, hmmmm ohne Schlauch oder Gießkanne wird das schwierig mit dem Frischwasser 🙂  Die zwei leeren 1,5 Liter PET Flaschen würden zum befüllen nur schwerlich ausreichen. 🙂 Also erstmal kein Wasser im Tank, Duschen wird eh überbewertet, nochmal zum Baumarkt fahren… nöööö, das würde ich dann in 2 Tagen machen, wenn ich Greetsiel wieder verlasse. Bis dahin muss es eben mit Wasserflaschen usw, gehen. 

Viel, viel wichtiger war es eine schöne Parzelle zu wählen, das Bett zu beziehen und die Lichterkette aufzuhängen! Wer braucht schon Wasser wenn es Lichterketten gibt! 🙂 

Obwohl dieser erste Abend im gemütlichen Mister Pepper wirklich schön war, ich liebe es wenn der Regen leise prasselt, war die Nacht selber durchwachsen. Dies lag allerdings vor allem an Milla, die ihren  schmalen Schlafplatz direkt vor dem Bett anscheinend total doof fand und immer wieder durchs Womo getapst ist. Notiz an mich, am nächsten Abend muss ein neuer Schlafplatz gefunden werden!

So wie es sein sollte wenn Engelchen reisen ;-), öffnete ich am nächsten Morgen die  Fenster und schau an… strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.  Dabei war es allerdings sehr frisch, dennoch… das perfekte Wetter für einen Stadtbummel. Milla konnte ich leider nicht davon überzeugen das Womo zu verlassen, also habe ich mich alleine auf den Weg ins Dorf auf gemacht. Erstaunlicherweise hatten doch noch viele Geschäfte in Greetsiel geöffnet, zwar meist mit verkürzten Öffnungszeiten, aber zwischen 11-16 Uhr, gab es noch einiges zu sehen und ein lecker schmecken Kaffee war auch noch drin.  🙂

Zurück an Mister Pepper angekommen dauerte es nicht lang, bis eine Überraschung für Milla und mich in einem kleinen, orangenem Auto angefahren kam. 

Ein Leser und sein „Schatzi“ hatten über Facebook verfolgt, dass ich gepostet habe… “kein Wasser, aber Hauptsache die Lichterkette hängt” und da waren die beiden tatsächlich so lieb, extra 40 km zu mir zu fahren, um mir einen Wasserschlauch und eine Gießkanne zu schenken. 

Kommt, das ist schon exxtreeeeem lieb!!!!

 

Geschenke :-) für Mister Pepper Cara Compact

GESCHENKE!!!

 

Ich habe mich auf jeden Fall gefreute „wie bolle“ und nachdem die beiden wieder los gedüst sind, hieß es auch direkt Wasser marsch! Naja, ist schon einfacher, wenn das Wasser aus dem Hahn und nicht aus der „ein Hand, Zahnbürsten, Zahncreme PET-Flasche“ kommt. 

Für Milla und mich folgte ein ruhiger, entspannter Abend und bevor wir ins haiaaaa Bettchen gegangen sind, haben wir noch einen neuen Platz für ihr Schlafkörbchen gesucht und gefunden. 

Diese zweite Nacht wurde zum Glück deutlich besser, Milla schlief seelig und ich irgendwann auch.

Der dritte Tag hier oben in Greetsiel wurde vor allem durch weiteren Besuch bzw. eine kurzfristige Verabredung bestimmt. Tom und Jörg, zwei absolute Kennner, Könner und „Felsbrocken der Camping Branche“ kamen mit ihren Reisemobilen hoch an die Küste, so dass ein arbeitsreicher Tag wie im Flug verging. Im Gegensatz zu den beiden, bin ich ein absoluter Niemand in der Szene und ich kann immer nur mir riesigen, offenen Ohren zwischen den beiden Herren sitzen und deren Infos und Geschichte lauschen. Ehrlich, die beiden sind seit Jahrzehnten als “richtige” Journalisten bzw. Stellplatz Planer in der Branche aktiv.

Wen die alles kennen, wie die sich alleine diese Massen an Namen merken können…. es ist mir ein RÄTSEL!!!! Ich muss dringend an meinem Gedächtnis arbeiten! Das ging gestern Abend stundenlang ungefähr so…  Willi Wombat, kennst Du, oder? Ähmmmm, nö! 🙂 Ach das gibt es ja nicht, Willi Wombat ist doch der Chef von der Firma X, die mit dem Unternehmen Y schon vor 20 Jahren in Bad Klein-Klein-Kirchen den 1. örtlichen Camper Stammtisch eröffnet hat. Was da für Wissen und Kontakte herrschen… das ist unglaublich. Wie gesagt, wenn wir drei aufeinandertreffen, kann ich immer nur mit offenen Ohren dazwischen sitzen.   

Fazit dieses Abends, das altbekannte Problem, ich bin einfach zu „ruhig“ und nutze Chancen nicht. Da sind wir also wieder bei meinem Lieblingsthema, sich selbst, einerseits selbstsicher aber ohne anzugeben zu verkaufen! Das ist und bleibt für mich ein riesen Problem, an dem ich dringend arbeiten muss! 

 

Endlich geht es los, der Weinsberg Cara Compact Pepper im Test

Endlich on Tour und ja, ich genieße die Zeit hier oben an der See mit Milla und Mister Pepper sehr!

 

Tja und wie finde ich nun Mister Pepper nach den ersten 72 gemütlichen Stunden? 

Grundsätzlich kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass ich mich in Mister Pepper mittlerweile absolut wohl fühle! Der große Kühlschrank, das 3 Platten Kochfeld, das große Bett und auch der Stauraum ist meiner Meinung nach für 1-2 Personen absolut ausreichend. Mal ganz davon abgesehen, dass ich die rost-rote, schwarz, weiße Optik des Mister Pepper sehr mag.

 

Mister Pepper Weinsberg Wohnmobil

Ankunft in Greetsiel! Mister Pepper fährt einfach klasse, natürlich deutlich entspannter und schneller als die Omi.

 

Ich finde auch das Design der Polster und Schränke tatsächlich sehr schön und modern und dass der Pepper direkt mit Sat-Anlage, Markise usw. gekauft werden kann, macht für mich die Abende nochmal deutlich gemütlicher. 

Obwohl ich ja immer gesagt habe, dass ich diese Reisemobile, die im Grunde „nur“ die beiden umzudrehenden Fahrerhaussitze haben, nicht gemütlich finde, muss ich diese Meinung tatsächlich etwas revidieren. Aktuell habe ich vor allem den Fahrersitz genutzt und hier sitzt man auch im Alltag wirklich gut, egal ob es um das Essen am Tisch, arbeiten oder auch TV schauen geht, wenn man sich den Sitz und die Armlehnen gut eingestellt hat, sitzt man hier schon lange frisch und selbst zum TV schauen gemütlich. Wobei ich momentan auch sagen muss, dass mir eine kleine Sitzbank neben der Tür ,zum Füße hoch legen, fehlt. Aber gut… ich habe den Vorteil den Beifahrersitz nutzen zu können. 

Ich kann euch aber auch ganz ehrlich sagen, zwischen Mister Pepper und z.B. dem Knaus Sun TI aus dem letzten Winter, gibt es nunmal deutliche Unterschiede. Aber hey… zwischen den beiden Fahrzeugen liegen auch ca, 25.000 Euro… irgendwo müssen die Unterschiede ja gemacht werden!

Wobei es sich bei diesen Unterschieden hauptsächlich um viele, kleine Details handelt. Klar, der Sun TI hatte einen Doppelboden und einen komplett anderen Innenaufbau, samt  dem abgetrennten Raumbad. Das ist natürlich ein großer, grundsätzlicher Unterschied. Aber davon mal abgesehen, sind es eben viele kleine Details , die ich nach den ersten “richtigen” 72 Stunden mit Mister Pepper bemerke. 

Zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass es im Bad nicht einen Harken für Handtücher gibt. Natürlich ist es überhaupt kein Problem, mal eben selber zwei Harken z.B. an die Tür zu kleben, um Handtücher aufhängen zu können. Aber „von Haus aus“ fehlen sie halt. Das meine z.B. wenn ich von kleinen Details spreche, die letztendlich auch für den großen Preisunterschied sorgen.

Was mich MOMENTAN allerdings noch wirklich nervt (ich betone das MOMENTAN, weil es 100% ig eine Gewöhnungssache ist)  ist diese kleine Stufe zwischen Fahrerhaussitzen und „Reisemobil Mittelgang“ . Egal ob es um Milla oder um mich geh, wir sind bestimmt schon 10 mal in den letzten Tagen über diese verdammte kleine Stufe gestolpert. Das ist ja auch ein Thema, welches mich in 99% aller Kastenwagen super duper nervt, diese winzigen Stufen sind reine “Trottelchen Stolper Fallen” 🙂 

 

Pepper Wohnmobil

Wisst ihr warum es diese Stufen im womöglich gibt? Wenn ja, dann schreibt es mir bitte in die Kommentare.

 

Da werde ich auch wirklich mal bei Weinsberg nachfragen, warum es nicht möglich ist, diese 10 cm „ebenerdig“ zu machen. Ich meine, wenn es mit den Rädern, Bodenabstand, Radkästen, oder what ever zu tun hat, warum baut man die Reisemobile dann nicht so, dass man diese 10 cm beim Einsteigen ins Reisemobil mehr „überwinden“ muss, dann aber einen ebenerdige Fläche hat?  

Irgendeinen Grund muss es geben und wie gesagt, in einigen Wochen weiß ich wahrscheinlich im Schlaf ganz automatisch, dass da diese Stufe ist, aber momentan… bleibt es eine Trottelchen Stolper Falle 🙂

Mister Pepper, I LIKE:

Was mir am Pepper auf Anhieb aber sehr, sehr, sehr gut gefällt, ist die große Garage, da passt echt viel rein. Ebenfalls sehr schön gelöst finde ich die Kleiderschrank Fächer, die automatisch beleuchtet werden sobald man die Türen aufschiebt und auch die breite, große Treppe in der Mitte der Einzelbetten ist klasse. Da kommt man selbst mir Knie, Hüfte oder Rücken bequem ins Bett. 

Klar, das große Bett mit der indirekten Beleuchtung ist natürlich klasse, hier könnte man problemlos auch zu dritt, oder zu viert mit zwei kleinen Kindern schlummern. 

 

 

Da die große, beheizte Garage direkt unter dem Bett liegt, ist das Bett insgesamt, meinem Gefühl nach, relativ hoch angebracht. Nicht so hoch wie ein schmaler Alkoven, im Pepper Bett kann jeder Mensch problemlos, aufrecht sitzen und dennoch fühlt es sich ein bisschen wie eine große „Höhle“ an, was vielleicht auch an dem einseitigen Fenster liegt. Warum dieses Höhlen Feeling aufkommt, kann ich also gar nicht sicher sagen, aber das macht die Sache gleich doppelt gemütlich. 

Praktisch finde ich auch die sehr große und tiefe Schublade unter dem Herd, welche neben Besteck auch noch Platz für z.B. das gesamte Geschirr, sprich große Teller, kleine Teller, Tassen und Becher bietet. 

Zwei weitere nette Details befinden sich direkt neben dem Herd und zwar zum einen die klappbare Ablage, die einfach nochmal deutlich mehr Platz zum schnippeln und anrichten bietet. Zum anderen befindet sich darunter noch eine kleine Ablage durch ein gespanntes Gummiband, in welchem man z.B. die Hausschuhe oder einen Schirm verstauen kann, für mich ist diese Ablage direkt neben der Aufbautür allerdings ein super Ort, um Millas Leinen und Geschirre sicher und „klapperfrei“ zu verstauen. 

 

Weinsberg Pepper

Das extra Schneidebrett, die breite Schublade und der Gummizug direkt neben der Tür sind praktische Lösungen

 

Technisch gesehen hat Mister Pepper für mich Technik Trottel einige Highlights, aber auch zwei „Knackpunkte“.

Wie bereits im ersten Artikel angesprochen, im Gasfach stehen die Flaschen mal wieder hintereinander, was für Camper die das gesamte Jahr durch on Tour sind absolut unpraktisch ist. Aber… ab 2020 gibt es den Gaskastenauszug als Sonderzubehör.  Sicherlich keine schlechte Investition. 

Einen zweiten kleinen Knackpunkt sehe ich aktuell noch in der recht kleinen 75 Ampere Batterie, welche traditionell ab Werk eingebaut ist. Bitte nagelt mich nicht auf diesem Technik Thema fest, ihr wisst… hier schreibt ein Technik Trottel. Aber in der offiziellen Weinsberg Mister Pepper Bord Beschreibung steht, dass bei den üblichen Verbrauchern, dieses Reisemobil IM WINTER ca. einen halben Tag autark stehen kann. Das ist natürlich nicht so super lang! 😉 

Hier lohnt es sich also sicherlich auf etwas längere Sicht in eine andere Bord Batterie zu investieren. Ob das mit den 75 Ampere (was ja bei einer Blei-Säure Batterie nur ca. 37,5 Ampere bedeuten würde, bevor die Batterie „schädlich“ entladen wird) und den ca. 12 Stunden Autarkie  im Winter ungefähr stimmt, werde ich in den kommenden Wochen nochmal testen. 

Was ich an Mister Pepper allerdings wirklich klasse finde, ist die Möglichkeit den Frisch- und Abwassertank zu beheizen. Man kann also durch eine Seilstrangsperre bestimmen, ob die Tanks beheizt werden sollen, oder nicht. Da Mister Pepper keinen Doppelboden hat, ist das eine tolle Sache. So kann das Wasser im Winter nicht in den Tanks einfrieren und man spart sich die beliebte „Winter-Eimer-Grauwasser- Abfluss Taktik“

Momentan habe ich das Gefühl, die Tanks werden „mordsmäßig“ beheizt, denn obwohl ich das Wasser nicht durch den Boiler erwärmt habe, kommt es heiß aus dem Wasserhahn. Zu diesem Thema bin ich tatsächlich mal seeehr gespannt, wie sich Mister Pepper im richtigen Winter so schlägt. 

Ebenfalls sehr gut gelöst finde ich die „Versorgungsklappe“. Hinter dieser Außenklappe befinden sich sämtliche Zugänge zum auffüllen des Frischwassertanks, der Ablass von Frisch- und Grauwasser und ganz besonders gut finde ich den, in diesem Fach befindlichen, Landstrom Anschluss.   Bedeutet also, man schiebt das Stromkabel samt Stecker von unten durch eine spezielle Öffnung in dieses Fach und schließt das Kabel dann innerhalb dieses Faches an. So ist der gesamte Landstromanschluss komplett vor Wind und Wetter geschützt. 

Ansonsten kann ich nur sagen… ich finde Mister Pepper verfügt über eine ordentliche Anzahl an Steckdosen und USB Anschlüssen, der 162 PS Motor fliegt sehr ordentlich über die Bahn und wie auch schon bei den anderen Reisemobil Test,  empfinde ich diese Berg-Anfahrhilfe als enoooooorme Erleichterung! 

 

Mister Pepper bei Nacht

Mister Pepper bei Nacht in Greetsiel

 

Mit Mister Pepper on Tour… ein kleines Fazit nach den ersten Tagen

Die „ungemütlichen“ Tage in Niederbayern lasse ich jetzt mal außen vor, so dass Milla und ich aktuell 3-4 Tage mit Mister Pepper  on Tour verbracht haben.

Da ich bereits von ein paar genervten Pepper Fahrern angeschrieben wurde, nein, bisher war es wirklich nicht so, dass während der Fahrt z.B. ein Fach von alleine aufgesprungen ist. Nein, bisher hatten wir diesbezüglich so GAR KEINE Probleme. Ich kann auch wirklich nicht sagen, dass Mister Pepper während der Fahrt besonders laut wäre, weil ständig irgendetwas anderes klappert. 

Das einzige was mir bisher aufgefallen ist, betrifft die Kochfeld Abdeckung. Diese klappert während der Fahrt ungemein, allerdings habe ich schon gesehen, dass dies an einem fehlenden „Gummi Nöppel“ liegt. Ob dieses kleine Gummi Ding von Anfang an fehlte oder während der Nutzung anderer „Journalisten“ verloren gegangen ist, kann ich nicht sagen. Diese Gummi Dinger kosten im Handel 2 Euro pro Stück, in meinem Fall tut es aber auch ein Schwammtuch, welches ich aktuell vor der Fahrt zwischen die Herdabdeckung lege. 

Mister Pepper, Milla und ich… bitte nagelt mich in einigen Monaten noch nicht auf dieses erste Bauchgefühl fest, ich nutzte dieses Reisemobil jetzt gerade mal etwas mehr als 72 Stunden. Aber Momentan kann ich nur sagen, ich mag dieses Wohnmobil tatsächlich sehr, obwohl die gesamte Ausstattung definitiv „einfacher“ ist, als im Knaus Sun TI. Aber Mister Pepper passt eben insgesamt sehr gut zu jungen, oder jung gebliebenen Campern. Ich finde es gerade echt schwer euch dieses Gefühl oder “meine Denke” zu erklären. Auch mit dem Risiko, dass es total doof  und „Mädchen like“ klingt,  aber Mister Pepper ist für mich MOMENTAN so etwas wie der kleine Bruder des SUN TI. 

Das gesamte Design ist etwas jünger, moderne, der Innenraum ist insgesamt Kleiner und hat etwas weniger Details, dafür kostet Mister Pepper aber auch satte 25.000 Euro weniger. 

Ich ziehe einfach mal den „Pepper“ mäßigen Vergleich zum Gewürzregal im Supermarkt 🙂

Mister Pepper würde wahrscheinlich als “BBQ – 3 Pfeffer-Magic-Steak Powder”, in einer super coolen, modernen kleinen Dosen, innerhalb eines extra Aufstellers, mitten im Supermarkt stehen und der SUN TI wäre im Gegenzug so etwas wie der malaysische „Schwarz-Dorn-Pfeffer“, welcher in einer kleinen, sehr feinen Mühle samt goldener Banderole im Feinkostregal steht.

Ist der Weinsberg Cara Compact Edition Pepper aka. „Mister Pepper“ das aller, aller, aller beste Reisemobil der Welt? Eine schwere Frage! Ist Mister Pepper mein Reisemobil des Jahres? JA UND ZWAR ZU 100%!

Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick in unsere “Pepper Welt” gefallen, vielleicht mögt ihr ja wirklich an der Wahl zum Reisemobil des Jahres teilnehmen (Teilnahmeschluss ist der 12.11.19, zurr Umfrage gelangt ihr direkt über die Promobil Startseite, siehe Link eine Absatz höher. ) und ansonsten, lesen wir uns hoffentlich in ein paar Tagen wieder. Ach so, ihr möchtet wissen wie ich überhaupt zu Mister Pepper kam? Dann findet ihr den ersten Teil unserer Pepper Geschichte hier: Neustart dank Weinsberg!

Bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst dann hast Du zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit, spenden per Überweisung oder Kreditkarte: https://www.leetchi.com/c/isas-womo

2. Möglichkeit, spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (53 votes, average: 4,77 out of 5)
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