Pimp den Pepper Teil 1 – Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen von Caratec

Pimp den Pepper Teil 1 – Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen von Caratec

 

Werbung – diesmal dreht sich alles um das Thema: Eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten! Die Aktion „Pimp den Pepper“ hat begonnen. 🙂

 


 

Wenn ihr demnächst zu mir sagt: „Bei Dir piept’s wohl?!“, dann kann ich von nun an nur kräftig mit dem Kopf nicken, denn Mr. Pepper hat eine wunderschöne Alarmanlage bekommen. 

Nach dem Brand der Omi vor genau einem Jahr, ist ja leider im vergangenen März die zweite nächtliche „Überraschung“ geschehen. Ich bekam nächtlichen Besuch, leider von der unschönen Art! 

Mitten auf einem großen Stellplatz in Deutschland wurde, während Milla und ich gerade versuchten einzuschlafen, in den Pepper eingebrochen und obwohl ich diesen Einbruch/ Überfall/ na sagen wir „nächtlichen Besuch“ zum Glück ziemlich gut verdaut habe, einen ähnlichen Vorfall möchte ich nicht unbedingt erleben.

Allerdings habe ich auch erst durch dieses ganze Geschehen erfahren, dass unsere „normalo Reisemobile“ (sprich Ducato, Boxer, Jumper) ein erhebliches Problem mit der Zentralverriegelung haben. Genau genommen ist bei diesen ganzen Modellen so, dass sie ab Werk nur eine einzige   Funknummer für die Zentralverriegelung besitzen. 

Wenn ihr die Fahrer/ Beifahrertür also nicht manuell verschließt, wird dieses eine Funksignal genutzt, um den Schließmechanismus zu aktivieren. Für mögliche Einbrecher ist es allerdings ein leichtes, mit den entsprechenden kleinen Technik Gadgets, diese Funknummer auszulesen. Tja und sobald die Leute erst einmal die Nummer abgefangen haben, öffnen sich die vorderen Türen nach deren Wunsch wie von Zauberhand. Und schwupp di wupp… stehen 3 Leute mitten in der Nacht vor eurem Wohnmobil, die Türen öffnen sich, die Fahrerhaus Beleuchtung geht an und Sekunden später klopf das Herz wie wild und die Handtasche ist weg! 

Ich möchte so etwas nicht noch einmal erleben,  ich habe auch keine Lust mehr auf das schlechte Bauchgefühl, denn schließlich kommt so auch jede spezialisierte Bande in den Pepper, wenn ich gerade nicht im Fahrzeug bin und außerdem möchte ich es diesen „Banden“ auf Dauer so schwer wie nur eben möglich machen!

 

Ich wollte eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen und darum bin ich vergangene Woche zur Firma Caratec in die Pfalz gedüst!

 

Das Unternehmen hinter Caratec wurde bereits 1994 in der Pfalz gegründet, doch seit dem „Millenium“ beschäftigt sich Caratec mit unterschiedlichen Reisemobil Produkten. 

Dabei steht alles was mit meinem Lieblingsthema „Reisemobil Technik“ zu tun hat :-), ganz klar im Vordergrund! Caratec baut neben Alarmanlagen auch Soundsysteme, Rückfahrkameras, Sat-Analgen, TV, Batterien/ Energie usw. usw. ein. 

Gut, natürlich gibt es von diesen Firmen mehrere, sicherlich auch irgendwo im Ruhrgebiet.

 

Auf gehts in die Pfalz! Mr. Pepper und ich sind zu besuch bei Caratec in Landau in der Pfalz. Foto by M.W. – Caratec

 

Warum also der extra Weg in die Pfalz? 

Weil ich bereits seit längerer Zeit auf verschiedenen Messe und über Facebook Kontakt zu den Leuten von Caratac hatte und dabei ist mir ein Punkt immer wieder besonders positiv aufgefallen. 

Das ich keinen großen Plan von der ganzen Technik habe, ist kein Geheimnis. Strom, Watt, Ampere… fragt mich irgendwas medizinisches und ich kann es euch mit großer Wahrscheinlichkeit erklären, aber Autos, Technik, Werkstätten??? Selbst wenn ich ernsthaft versuche mir irgendetwas über diese Dinge ins Hirn zu hämmern, spätestens 24 Stunden später schmeiße ich alles durcheinander!

Dementsprechend „hilflos“ bin ich auch, wenn es darum geht etwas zu reparieren bzw. einzubauen, geschweige denn eine Reisemobil Alarmanlage nachzurüsten. Somit könnte mir eine clevere Werkstatt auch sagen, wir müssen das gesamte Wohnmobil in Gold baden, dadurch ist die Batterie Spannung eine bessere … und ich würde wahrscheinlich sagen, alles klar… ich spreche dann mal mit der Bank und los gehts! 🙂 🙂 🙂 (Naja gut, so ungefähr!)

Und genau das ist einer der Gründe, weshalb ich den Weg in die Pfalz gerne auf mich genommen habe!

Weder auf den Messen, noch im Vorgespräch, hat man versucht mir irgendetwas “aufzuschwätzen”! Ganz im Gegenteil sogar, denn mit den Caratec Verantwortlichen konnte ich ganz entspannt abklären, was Mr. Pepper alles NICHT benötigt.Diese Herangehensweise empfand ich als EXTREM Sympathisch, denn wie gesagt, ein cleverer Verkäufer könnte mir sehr wahrscheinlich auch einen „Elefanten Erschrecken“ als Reisemobil Alarmanlage verkaufen, gegen die vielen, vielen frei laufenden Elefanten im Ruhrgebiet! 😉

 

Tipps für eine Wohnmobil Alarmanlage

Vor dem Werkstatt Besuch hat sich Mr. Pepper nochmal ganz besonders hübsch gemacht! 😉 Foto by M.W. – Caratec

 

Caratec … neuer Standort, neue Räume!

Davon abgesehen ist Caratec vor nicht allzu langer Zeit an einen neuen Standort gezogen. Der Firmensitz ist mittlerweile in Landau in der Pfalz und das bedeutet auch, die gesamten Werkstatträume sind hell und modern, es gibt einen extra Showroom und ein großes eigenes Lager. Alles Punkte die ich mir auch gerne mal persönlich anschauen wollte und soviel nehme ich vorweg, ich habe noch nie so saubere, helle und warme Werkstatträume erlebt.

 

Da steht der kleine und ist bereit für die OP! Habt ihr schonmal eine Auto Werkstatt mit einem hellem Boden gesehen? 🙂

 

Also… nix wie los und auf in Richtung Pfalz!

Den Termin hatten wir für Donnerstag Morgen vereinbart, also stand ich pünktlich gegen 8:30 Uhr auf dem Werkstattgelände und wir haben nochmal in aller Ruhe durchgesprochen, welche Teile Mr. Pepper genau bekommen soll. 

 

Was mich zu einem wichtigen Punkt innerhalb dieses Artikels bringt. 

Wenn ihr IsasWomo schon länger verfolgt, dann wisst ihr auch, als es die Omi noch gab, gab es auch mindestens zwei heftige Vandalismus Vorfälle, von dem einer mit sehr großer Sicherheit ganz persönlich an mich bzw. die Omi gerichtet war. Davon abgesehen gab es den Brand und zuletzt eben auch den Einbruch. Alles Gründe warum ich nicht in allen Details auf die neuen Einbauten eingehen möchte.

Ich werde euch also genau beschreiben, welche Sicherungsmaßnahmen durch diese Anlage möglich sind, lasse aber in Teilen offen, welche Produkte genau in den Pepper eingebaut wurden. 

 

Reisemobil Alarmanlage Nachrüsten lassen

Kabel, Stecker, Funkkontakte… der gesamte Einbau dauerte bis zum frühen Nachmittag.

 

Eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten … Sicherheit durch Vodafone Automotive

 

Caratec verbaut vor allem Alarmanlagen des Herstellers Vodafone Automotive und genau so ein Teilchen, hat auch Mr. Pepper erhalten. 

Es gibt die Anlagen mit unterschiedlichen Sicherungsmaßnahmen, doch die Basisversion ist bereits ziemlich umfangreich und enthält folgendes:

  • Überwachung aller Chassis Türen (Fahrer- und Beifahrertür werden gesichert und sollte eine der Türen geöffnet werden, solange die Alarmanlage aktiv ist, startet die Sirene samt Blinkendern Lichter)
  • Zusätzliche Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung mit Wechselcodierung (die Anlage wechselt also dank eines speziellen Algorithmus zwischen hunderten Funknummern)
  • Es ist dennoch weiterhin möglich die originale Funkfernbedienung zu nutzen.
  • Die Sirene (ist im Motorblock verbaut, besitzt eine eigene Stromquelle und ist dennoch mit der Motorhaube verbunden. Ist die Anlage also scharf gestellt und jemand öffnet die Motorhaube… JACKPOT! 🙂 )

 

Alleine diese Ausstattung hätte im März gegen den Einbruch geschützt, denn durch die Wechselcodierung wäre das Auslesen der Funknummer sinnlos gewesen, die Türen hätten sich nicht geöffnet.  

Des Weiteren enthält die Basisversion noch:  

 

  • Einen Sabotage Schutz

    Sollte also jemand meinen, er trennt einfach die Kabel der Alarmanlage im Motorblock, macht das Teilchen einen Höllenlärm, da es mit einer eigenen Energiequelle ausgerüstet ist.

  • Innenraum Absicherung durch Ultraschallsensoren

    Die Innenraum Absicherung kann aber natürlich getrennt von der Alarmanlage ausgeschaltet werden, wenn man sich z.B. selber im Fahrzeug befindet oder ein Hund im Wohnmobil warten muss. Dann sollen die Türen und ggf. mehr, ja dennoch gesichert sein, es soll aber kein Alarm ausgelöst werden, sobald man sich selbst oder der Hund, im Womo bewegt. Und nein bevor ihr fragt, es reicht NICHT aus, dass z.B. eine Fliege o.ä, im Fahrzeug herum fliegt, um den „Bewegungsmelder“ auszulösen. Sollte allerdings z.B. jemand das Fenster einschlagen und mit einer Hand ins Fahrzeug greifen, ist schon wieder die Hölle los!

  • Panikalarm

    Über den Handsensor kann ein Panikalarm ausgelöst werden. Ich lag damals ja während dieses Einbruchs bereits im Bettchen. In so einer Situation hätte ich also über den Funksender einen Panikalarm (Sirene plus blinkende Fahrzeuglichter) auslösen können.

  • Weitere Kontakte

    Die Anschlüsse für weitere Kontakte/ Funkkontakte werden gelegt. Man kann sich also auch später dazu entschließen, die Anlage nach und nach weiter auszubauen.

 

Wohnmobil Alarmanlage einbauen lassen

ALAAAAAARM! Lasst einfach die Pfoten vom Pepper, dann tut’s auch gar nicht weh! 😉

 

Reisemobil Alarmanlage zum nachrüsten – weitere Funktionen und Möglichkeiten:

Neben der reinen Basisversion gibt es wie gesagt noch weitere Möglichkeiten den Schutz zu erhöhen. Dazu gehört: 

 

  • Einen Sabotage Schutz

    Sollte also jemand meinen, er trennt einfach die Kabel der Alarmanlage im Motorblock, macht das Teilchen einen Höllenlärm, da es mit einer eigenen Energiequelle ausgerüstet ist.

  • Innenraum Absicherung durch Ultraschallsensoren

    Die Innenraum Absicherung kann aber natürlich getrennt von der Alarmanlage ausgeschaltet werden, wenn man sich z.B. selber im Fahrzeug befindet oder ein Hund im Wohnmobil warten muss. Dann sollen die Türen und ggf. mehr, ja dennoch gesichert sein, es soll aber kein Alarm ausgelöst werden, sobald man sich selbst oder der Hund, im Womo bewegt. Und nein bevor ihr fragt, es reicht NICHT aus, dass z.B. eine Fliege o.ä, im Fahrzeug herum fliegt, um den „Bewegungsmelder“ auszulösen. Sollte allerdings z.B. jemand das Fenster einschlagen und mit einer Hand ins Fahrzeug greifen, ist schon wieder die Hölle los!

  • Panikalarm

    Über den Handsensor kann ein Panikalarm ausgelöst werden. Ich lag damals ja während dieses Einbruchs bereits im Bettchen. In so einer Situation hätte ich also über den Funksender einen Panikalarm (Sirene plus blinkende Fahrzeuglichter) auslösen können.

  • Weitere Kontakte

    Die Anschlüsse für weitere Kontakte/ Funkkontakte werden gelegt. Man kann sich also auch später dazu entschließen, die Anlage nach und nach weiter auszubauen.

  • Funksensoren für die Aufbautür, die Garage, Fenster und Stauklappen

    Dank dieser zusätzlichen Sensoren ist es also möglich die Alarmanlage zu erweitern. So wie man es persönlich für richtig und sinnvoll hält. Sobald die Alarmanlage „scharf gestellt“ wurde und z.B. jemand die Garagentür aufbrechen möchte ist … Naaaa???? Genau, die Hölle los!

  • Wegfahrsperre

    Wird die Anlage nicht „ordnungsgemäß“ über den Schlüssel deaktiviert, springt der Motor erst gar nicht an. Wenn also jemand versucht das Wohnmobil komplett zu stehlen, geht erstmal die Sirene an, versucht der Dieb es dennoch weiter hat er ohne Schlüssel wenig Chance, denn der Motor springt nicht an. Eines ist dazu allerdings vielleicht noch wichtig zu wissen. Wer bedenken hat, dass so eine Wegfahrsperre mehr Probleme macht als sinnvoll ist, schließlich möchte niemand irgendwo im Ausland stranden, weil diese Wegfahrsperre nicht ordentlich arbeitet. Es gibt für den Wohnmobil Besitzer IMMER die Möglichkeit die Sperre auszuschalten. Ich werden den Teufel tun dazu hier mehr zu schreiben, aber die Sorge, dass ihr aufgrund dieser Motorsperre stehen bleibt ist unbegründet.

  • Winkel-Alarm für Achsen bzw. Räder

    Sollte das Wohnmobil auf einen Transporter gehoben werden um es zu stehlen oder sollte jemand versuchen z.B. die teuren Alufelgen zu klauen ist dank dieses Alarms mal wieder… die Hölle los! 🙂 Sobald sich der Winkel der Räder nach dem Scharf stellen der Anlage ändert, wie es wäre, wenn das Fahrzeug aufgeladen oder hoch gestemmt wird, schaltet sich die Alarmanlage ein.

  • GPS

    Als weitere Maßnahme ist es ebenfalls möglich einen speziellen GPS Sender in Verbindung mit der Alarmanlage einzubauen. Durch diese GPS Ortung ist es auch möglich die Kontrolle über das Fahrzeug bzw. die Anlage per App auszulesen.

  • Gassensor

    Wer möchte kann noch einen zusätzlichen Gassensor einbauen lassen, welcher zuverlässig vor den so genannten „Narkosegasen“ warnt. Dieser Gassensor warnt allerdings auch vor dem „normalen“ Butan/ Propan Mix, sollte es z.B. mal ein Leck in den Gasleitungen geben, was für mich persönlich der deutlich sinnvollere Teil dieses Sensors ist, als alles andere.

  • Driver Card

    Die extra Driver Card erhöht nochmal den allgemeinen Schutz der gesamten Anlage und ist so ähnlich wie eure Pin bei der Bankkarte. In dem Fall ist es so, dass nicht nur der richtige Zündschlüssel gebraucht wird um den Motor zu starten, sondern zudem auch noch die Driver Card, ein zusätzlicher Sensor. Nur wenn beides vorhanden ist, also der Fahrer den Zündschlüssel nutzt und zudem die Driver Card betätigt, springt der Motor an.

    (Dazu vielleicht eine kurze, sehr persönliche Geschichte. In unserem weiteren familiären Bekanntenkreis gibt es eine Familie die es leider echt schwer hat, da ein Familienmitglied ein heftiges Drogenproblem hat. Leider ist das ganze auch so extrem, dass immer wieder Wertsachen „verschwinden“, damit dieser Mensch an seine Drogen gelangt, samt Einbruch, Bedrohung usw.

    Auf jeden Fall haben die in ihrem neuen (normalen) Auto auch eine solche Driver Card, was tatsächlich bereits dazu geführt hat, dass dieses Auto auch heute noch vor deren Haustür steht, da es dem kranken Menschen nicht möglich war, nur mit den gestohlenen Fahrzeugschlüssel das Auto zu nutzen. Diese doppelte Sicherung, die aber natürlich NIEMALS mit am Schlüsselbund hängen sollte, macht also durchaus Sinn. Mal ganz abgesehen davon, dass es leider auch immer wieder zu Hauseinbrüchen/ Wohnungseinbrüchen kommt, bei denen „nur“ die Fahrzeugschlüssel geklaut werden um teure Fahrzeuge zu stehlen.)

 

So klein und doch so clever … Beispiel eines

 

Der Einbau – eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen

Der Einbau meiner gewählten Alarmanlage hat bis in den frühen Nachmittag gedauert, allerdings muss ich auch sagen, ich habe die Mechaniker immer mal wieder unterbrochen um mir nochmal irgendetwas erklären zu lassen, oder um Fotos zu knipsen. Und natürlich hängen die Arbeitsstunden auch vom Umfang der Einbauten ab. 

Was vielleicht für den ein oder anderen noch interessant & wichtig seien könnte. 

Die Alarmanlage von Vodafone Automotive bzw. vor allem das Steuergerät, arbeitet MIT den vom Band verbauten Verriegelungen von Fiat, Peugeot oder Citroen zusammen (ab Baujahr 2012). Darum ist es auch so wichtig vorab genau zu schauen, welches Basisfahrzeug ihr nutzt. Es gibt die Anlagen auch für andere Hersteller wie Mercedes, VW oder Iveco o.ä. 

Dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig und macht die Anlage nochmal „besonderer, spezieller, besser“. Denn dadurch, dass das Steuergerät mit der normalen Verriegelung „zusammenarbeitet“ ist es eben auch möglich, die gesamte Anlage im Fall der Fälle auszuschalten, so dass das Fahrzeug danach noch ganz normal funktioniert!

Das ist bei anderen Anlagen durchaus anders. Dann kann es allerdings passieren, wenn wirklich mal alles total schlecht läuft, dass die Alarmanlage auf Störung geht und ihr nicht mehr rein kommt oder los fahren könnt, da die normale Verriegelung/ Steuerung, also die Verriegelung die vom Hersteller eingebaut wurde, überschrieben ist.  

Warum erwähne ich das nochmal so deutlich?

Ich hatte mich zu Beginn u.a. deutlich gegen die Wegfahrsperre entschieden. Den ich denke, überall da, wo viel Technik zusammen kommt, geht auch schnell etwas „kaputt“. Von der Omi kenne ich das Gefühl noch zu genüge, wenn man nie weiß, ob „die Karre“ am nächsten Tag auch wirklich anspringt. Da hatte das ganze zwar komplett andere Gründe, das Resultat war allerdings das selbe, ich hing irgendwo fest und kam nicht weg! 

Davor hatte ich jetzt auch bedenken, denn ich habe mir die Frage gestellt, wie häufig kommt es wohl vor, dass wirklich jemand versucht das Reisemobil zu stehlen im Gegensatz zu einer “spinnenden Technik”???

Doch durch den Aspekt, dass die Anlage MIT der „normalen“ Technik „zusammenarbeitet“, es also nicht nötig ist bestehendes zu „kappen“ um das neue Steuergerät der Anlage anschließen zu können, konnte mir das Caratec Team diese Sorge nehmen. 

Kleine aber feine Details – nette Pluspunkte der Reisemobil Alarmanlage

Die gesamte Alarmanlage hat viele nette Details die aber natürlich auch vom Umfang abhängig sind. Was ich hier aber ohne Sorge beschreiben kann sind zwei Punkte, die eh überall öffentlich im Netz zu finden sind. Seit dem Einbau der Anlage hat Mr. Pepper neue Schalter im Armaturenbrett, darunter auch einen rot leuchtenden LED Punkt. 

An diesem Punkt kann ich zum einen direkt optisch erkennen, ob die Anlage eingeschaltet ist, ich kann aber auch an der Art des Blinkens erkennen, ob es zwischenzeitlich irgendwelche Vorfälle gab. 

Ein anderes praktisches Detail ist das „Verschluss-Piepsen“. 

Ich glaube dieses Piepsen kennen wir grundsätzlich alle von unterschiedlichen PKW’s. Wenn das Fahrzeug per Fernbedienung verschlossen wird, piepst es 1,2,3 mal… je nach Hersteller. So weiß man als Fahrzeugnutzer direkt, das Fahrzeug ist verschlossen, die Alarmanlage ist aktiviert.

Bei den Vodafone Alarmanlagen ist es allerdings so, dass man an der Art des Piepsen erkennen kann, ob wirklich alle Türen verschlossen sind und mögliche Bewegungsmelder aktiv sind. Ich finde, das ist ein echt praktisches Detail,  denn mir kann es durchaus passieren, dass die Türen zwar verschlossen sind, ich aber z.B. vergessen habe die Garage richtig abzuschließen. Und dann des Tons, erkennt man auf anhieb, alles gut, alles verschlossen oder … ohhh, da steht noch eine Tür/ ein Fach offen. Je nachdem an welchen Türen man die speziellen Sender anbringt. 

 

Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen

Ähhhhmmmm… jaaaaa! Und sobald ich später auf dem Stellplatz stand, gab es erstmal überall Notizzettel an die Türen, damit ich nicht gleich am nächsten Morgen den halben Stellplatz wecke! 🙂 Foto by. M.W. – Caratec

 

Kosten, Preise & Finanzen  – eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen

 

Das Kosten Thema ist leider nicht mit einem Satz zu klären. 

Wenn ihr euch mal auf der Caratec Seite umschaut, dann werdet ihr sehen, dass es dort auch einen Caratec Shop gibt. 

Die einfache Basis Variante der Vodafone Automotive Alarmanlage für einen Fiat Ducato gibt es bereits ab 299 Euro. 

Die umfangreicheren Varianten kostet natürlich mehr, so dass man relativ schnell bei einem Preis zwischen 400 – 700 Euro ist, je nach Basisfahrzeug. (Solltet ihr euch für die Anlage interessieren, achtet auf euer Basisfahrzeug!!!) Zu den Produkten werden aber auch passende Anleitungen und Einbau-Anweisungen geliefert. Wer also eine eigene Werkstatt besitzt oder handwerklich begabt ist, kann so eine Anlage wahrscheinlich auch selber einbauen. 

Ich wäre allerdings NIEMALS in der Lage eine solche Arbeit selber zu erledigen. Alleine schon wenn ich daran denke, dass irgendwelche neuen Knöpfe (Öffnungen) ins Armaturenbrett gesägt werden müssen… wie gesagt, absolut unmöglich! Ich bräuchte also definitiv eine Werkstatt, welche die Anlage einbaut. Sollte es euch ähnlich gehen und ihr ein Problem damit habt, diese Arbeiten direkt von Caratec ausführen zu lassen, dann erkundigt euch auf jeden Fall vorab in eurer bevorzugten Werkstatt, ob eure Werkstatt eine solche Anlage überhaupt einbaut/ einbauen kann.  

Letztendlich kommt es darauf an wie teuer die Arbeitsstunden eurer (Fach-) Werkstatt sind, wie umfangreich eure Alarmanlage seien soll und ob ihr obenauf auch z.B. noch das GPS Gerät nutzen möchtet, wodurch aber nochmal eine regelmäßige Jahresgebühr entsteht. Insgesamt kann man also sagen zwischen 300 Euro für das einfache Produkt in der Basis Variante und bis hin zu guten 1000 – 1300 Euro für das rundum sorglos Paket samt Einbau, ist preislich alles möglich. 

 

Caratec Wohnmobil Werkstatt

Da steht der kleine und ist bereit für die OP! Habt ihr schonmal eine Auto Werkstatt mit einem hellem Boden gesehen? 🙂

 

Eine Reisemobil Alarmanlage nachrüsten lassen… Pimp den Pepper!

 

Ich glaube, wenn ich das mal so unbescheiden sagen darf, ich bin von Natur aus kein besonders ängstlicher Mensch oder ich sage es besser anders, ich schaue gerne positiv in die Zukunft, sicher ab, was ich für möglich und nötig halte und dann ist es aber auch gut. 

Nicht desto trotz bin ich jetzt aber doch sehr froh, dass Mr. Pepper eine ordentliche Alarmanlage bekommen hat. Ganz speziell eigentlich sogar weniger für die Stunden in denen ich selber im Wohnmobil bin, sondern vor allem für die Zeiten, in denen der Pepper irgendwo herum steht. 

Denn eines ist auch klar, so sehr wie die Van/Womo/Wowa Branche boomt, so sehr boomen auch Einbrüche, Diebstähle und Vandalismus. Klar, keine Alarmanlage der Welt kann jemanden komplett vom Diebstahl/ Einbruch abhalten. Ich kann ein Fahrrad auch mit 10 Schlössern sichern, wenn ein Dieb dieses eine Rad unbedingt haben möchte, wird er einen Weg finden dieses Fahrrad zu klauen. 

Und dennoch geht es den meisten Dieben ja um eine schnelle, unauffällige Tat und da ist jede zusätzliche Sicherung die Zeit kostet, laut ist, für “Blicke sorgt” (meiner Meinung nach) sehr hilfreich. Mal ganz davon abgesehen, dass MIR die neue Sicherung ein besseres Bauchgefühl gibt und das bekannte Funknummern-Türen-Problem nicht mehr vorhanden ist.

 

Wohnmobil Technik Werkstatt Alarmanlage

Juhuuu… alles ready! So schläft es sich doch direkt viel ruhiger.

 

Dieses war also der erste Schritt zum Thema „Pimp den Pepper“! 🙂 

Bis Mr. Pepper tatsächlich genau so ist, wie ich das Womo gerne hätte, werden wohl noch einige weitere Schritte folgen und Monate vergehen, schließlich gibt es ja noch sooooo viele tolle Sachen! 🙂 Kleine, feine Details… aber natürlich auch größere/ teurere Einbauten wie z.B. das Thema Batterie & Solar. 

Aktuell bin ich aber echt glücklich, dass der Pepper von nun an deutlich Sicherer steht, weshalb ich mich auch nochmal bei dem gesamten Caratec Team für den schnellen Termin und den super freundlichen, hilfsbereiten und informativen Umgang bedanken möchte. 

Wie gesagt, dass niemand versucht hat mir irgendwelche Dinge “auf Auge zu drücken” empfand ich einfach super. Ich konnte ganz entspannt sagen, dieses Teil soll eingebaut werden und dieses Ding benötige ich nicht so dringend, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das kenne ich aus vielen, vielen „Omi Werkstattbesuchen“ ganz anders und ich empfinde es immer als sehr unangenehm gegen irgendwelche Empfehlungen anreden zu müssen oder noch schlimmer, mehr Geld ausgeben zu müssen, nur weil ich den „Stress“ vermeiden will, nein zu sagen. 

Bei Caratec war das alles kein Problem!

Ich kann also nur sagen, wenn ihr euch für eine Alarmanlage interessiert, schaut euch die Vodafone Automotive Anlagen an. Solltet ihr des Weiteren eine gute, ordentliche und vor allem vertrauensvolle Technik-Womo-Werkstatt für den Einbau suchen, dann seid ihr bei Caratec 100%ig an der richtigen Stelle … und davon abgesehen, die Pfalz und ihre Winzer sind jederzeit eine Reise wert! 

Tourt sicher und bleibt gesund!

Eure

 

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Ein neues Mitglied in der IsasWomo Familie?!?

Ein neues Mitglied in der IsasWomo Familie?!?

Endlich ist sie da, die Entscheidung auf die ich (und soooo viele von euch) so lange gewartet habe, es steht fest, ab sofort gehört

 

Mister Pepper fest zur IsasWomo Familie! 🙂

 

Weinsberg Wohnmobil Cara Compact Pepper

Jetzt steht es also fest… Mister Pepper gehört fest zur IsasWomo Familie 🙂

 

Was lange währt wird endlich gut?

Na sagen wir fast… oder so ähnlich! Blicken wir nochmal ganz kurz zurück…

In der Nacht zum 1. Oktober 2019 ist die Omi, mein altes kleines Wohnmobil, durch Brandstiftung komplett verbrannt. Diese Nachricht schoss nur so durch Netz, so dass es nicht lang dauerte bis auch der Hersteller Weinsberg von meinem Problem erfuhr, denn die Omi war für mich ja nicht nur Freizeitfahrzeug. Dieser Blog und das ganze drum herum lebt natürlich davon, dass ich unterwegs bin!

Und dann geschah das erste kleine Wunder…

Weinsberg meldete sich nur wenige Tage nach dem Brand bei mir und sagte mir Unterstützung zu

Das ganze lief dann so ab, dass ich bereits ende des Monats nach Jandelsbrunn zum Werk gefahren bin und mir das Weinsberg Team dort ein Reisemobil aus dem Pressepool zur verfügung stellte. So kam ich zum erstmal zu „Mister Pepper“, genau genommen ein Weinsberg Cara Compact Edition Pepper, zum wiederholten Male das beliebteste Reisemobil seiner Klasse.

 

Edition Pepper, Weinsberg Cara Compact

Da stand der “Kleine” schon für mich bereit. Morgens am Werk in Jandelsbrunn

 

Dass mir Weinsberg so schnell und unkompliziert geholfen hat, war einfach DIE RETTUNG für mich und es wird IMMER ein Punkt bleiben, den ich dem gesamten Team hoch anrechne!!!

Weinsberg stellte mir dieses Reisemobil erstmal für 3 Monate zu verfügung, in der Hoffnung, dass bis dahin das Thema Versicherungen usw. geklärt sei.

Leider sollte es dann aber doch ganz anders kommen, die Erstattungen der HUK zogen sich endlos bzw. die ersten „Ergebnisse“ waren so mies, dass ich Widerspruch eingelegt habe, einen Anwalt einschalten musste usw. usw. So dass die 3 Monate zwar rasend schnell vergingen, aber an ein neues eigenes Reisemobil war nicht annähernd zu denken.

Es kam die Messe in Stuttgart und damit eigentlich auch der Zeitraum, in dem ich „Mister Pepper“ wieder abliefern musste. Doch zum Glück lies sich mit dem Weinsberg Team reden und ich durfte den „Nutzungsvertrag“ um weitere 3 Monate verlängern. Was mir erneut Zeit verschaffte, um weiter in den Kampf mit der Versicherung zu gehen und gleichzeitig mein „Business“ am laufen halten zu können.

 

Tjaaaaa und dann wurde die Welt plötzlich eine andere, CORONA!

 

Die Messe in Stuttgart war beendet, ich war kurzfristig zuhause um dann auf große Norddeutschland Frühjahrs-Tour zu gehen, als ich gerade in Schleswig stand und die ersten Stellplätze in den Lockdown gingen.

Mal ganz abgesehen davon, dass das gesamte Geschehen rund um den Lockdown mehr als bescheiden war, hatte ich noch ein ganz anderes Problem. Denn ganz gleich wie super lieb die Unterstützung seitens Weinsberg auch war, das ganze war natürlich auch ein Geschäft!

Weinsberg hat mir nicht geholfen weil ich die nette Isa bin, Weinsberg hat mir geholfen weil ich das Lieschen von IsasWomo bin und selbstverständlich wäre es dann auch schön, wenn ich mit Mister Pepper unterwegs bin und das Reisemobil NICHT wochenlang ungenutzt vor dem Haus herum steht.

Klar, Corona ist nicht meine Schuld und der Lockdown war es auch nicht, aber zuletzt bleibt eben bestehen, ICH konnte den Vertrag nicht erfüllen, weil ICH nicht unterwegs sein konnte.

Und zu allem Überfluss legte Corona natürlich auch die Versicherung lahm, so dass sich die Erstattung noch weiter hinauszögerte!

Das ganze Corona Geschehen zog sich und zog sich und zog sich und mittlerweile war es Anfang April, der nächste Zeitpunkt an dem ich Mister Pepper wieder abliefern musste.

 

Weinsberg Wohnmobile

Graue Wolken zogen auf… Bild vom letzten Tag in Schleswig bevor der Lockdown kam.

 

Und schon wieder verhielt sich Weinsberg mehr als fair!!!

 

Dazu muss ich jetzt mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern, aber ich finde, in diesem besonderen Fall und in diesen besonderen Zeiten, hat sich Weinsberg dieses Lob auch mehr als verdient!

Ihr solltet einfach wissen, dass ganz, ganz viele andere Hersteller zu beginn des Lockdowns SÄMTLICHE Kooperationen, Anzeigen usw. usw. abgebrochen haben. Soll heißen, Magazine und Verlage (die es in diesen Zeiten eh schon schwer haben) haben keine Einnahmen mehr durch ihre Anzeigen erzielt.

Die „Presseleute“ haben keine Testfahrzeuge mehr bekommen (und bekommen sie auch heute teilweise noch nicht), was eben auch bedeutet, einerseits fehlen den Magazinen die Anzeigen und dazu fehlen ihnen auch noch die „Geschichten“ weil sie keine Fahrzeuge bekommen.

Einer der ganz wenigen Hersteller, der trotz Corona gesagt hat, GERADE JETZT halten wir an unseren Partnern und Medien fest, außerdem gehen wir so weit wie nur eben möglich NICHT in Kurzarbeit und wir beantragen auch keine „Corona Gelder“, war die Knaus Tabbert Gruppe, zu der eben auch Weinsberg gehört.

Und von genau dieser Einstellung durfte auch ich nochmal profitieren! 🙂

Das Team nahm es mir nicht übel, dass ich in den vergangenen Wochen nicht unterwegs war, ganz im Gegenteil, sie verlängerten den Nutzungsvertrag ein weiteres mal, weil ich „Mister Pepper“ in den vergangenen Monaten kaum nutzen konnte und immer noch nichts von der Versicherung erfahren habe!

Ich durfte Mister Pepper also nochmal weiter nutzen und im Mai kam auch endlich die Entscheidung der Versicherung. Das ganze „Drama“ rund um die Versicherung habe ich euch ja bereits hier auf dem Blog beschrieben.

Letzten Endes war es so, dass die Erstattung zwar absolut NICHTS mit dem zu tun hatte, was der Vertrag aussagte, nämlich eine Erstattung in einer Höhe, so dass ich ein ähnliches Reisemobil mit ähnlicher Ausstattung zu den aktuell üblichen Marktpreisen kaufen kann. Es ging in meinem Vertrag nicht um Zeitwert o.ä., mein Vertrag sprach von Wiederbeschaffungswert!

Leider stand durch den Anwalt aber auch schnell fest, ich kann mir die 3-4 Jahre die ein Verfahren/ eine Klage dauern würde nicht erlauben, denn so lange bekäme ich keinerlei Erstattung und so lange leiht mir auch kein Hersteller dieser Welt ein Reisemobil.

3-4 Jahre ohne Womo, das ist ein Zeitraum der für den Blog das Ende bedeutet hätte.

Ich musste mich also mit dem Betrag zufrieden geben, auch wenn das bedeutet, mit einem anderen eigenen Womo würde es finanziell verdammt eng werden!

 

Jetzt mussten Entscheidungen her!

 

Der Corona Lockdown wurde langsam gelockert, Milla, Mister Pepper und ich waren wieder unterwegs und langsam mussten Entscheidungen her.

Für mich stellten sich zwei grundsätzliche Fragen… möchte ich wirklich dauerhaft mit einem teilintegrierten Van, also halb Kastenwagen/ halb Womo Modell unterwegs sein und gäbe es überhaupt iiiiiiiirgendeine Chance den Pepper zu kaufen.

 

Fangen wir mal bei der ersten Frage an…

Die Omi war ein altes Alkoven Modell, also Bett oben und viel Platz im Sitzbereich, samt großer Seitenbank. Dieses Modell habe ich mir damals natürlich nicht NUR ausgesucht, weil es gerade so in mein sehr kleines Budget passte, sondern weil ich es genau so auch richtig, richtig gut fand!

Dagegen ist Mister Pepper natürlich ganz, ganz anders und JA diesbezüglich bin ich auch ganz ehrlich, gerade an das besonders schmale des Peppers, musste ich mich zu Beginn schon schweeeer gewöhnen!

Hättet ihr mich vor einem Jahr gefragt, Alkoven Modell oder schmaler Pepper, ich hätte zu 100.000% gesagt, Alkoven Modell und AUF JEDEN FALL viel Platz im Sitzbereich.

ABER… ich kann auch sagen, dass ich in den vergangenen Monaten ganz viel positives am Pepper „kennengelernt habe“.

Die schmaleren Maße und der große Motor, das sind Dinge die haben definitiv ihre Vorteile und auch ein Bett, in das man nicht klettern muss, kann schon super sein. Gerade für mich, da ich ja nunmal immer wieder in den unterschiedlichen Städten unterwegs bin und das auch noch als Alleinreisende, haben die etwas schmaleren Maße riesen Vorteile.
Dazu ist der Pepper eines der wenigen Wohnmobile, welches fast 700 kg Zuladung vertragen kann. In der 3,5t Klasse eher eine Seltenheit und im Gegensatz zur Omi, hat Mister Pepper eine große Garage, die ich nicht mehr missen möchte.

Naja und dann wäre da natürlich noch der grundsätzliche Punkt, dass ich vielleicht die Chance bekommen könnte, dauerhaft ein fast neues Reisemobil zu fahren.

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Omi auf dem Weg zur Sicherstellung

 

Keine Frage, mit der Omi hat alles begonnen und da kann gerne jeder schmunzeln, ich hänge bis heute an der Omi und wenn ich mir die Brandbilder anschaue, könnt ich direkt wieder heulen. Aber ich bin nunmal auch von diesem ganzen „Auto Ding“ abhängig und was gibt es da besseres als ein fast neues Reisemobil, dass ich mittlerweile eine ganze Weile testen konnte???

Da sind die Chancen schon recht gut, dass ich nicht jedes Jahr wieder viel Geld in irgendwelche Reparaturen stecken muss und eine Woche vor dem TÜV schlecht schlafe.

Das alles bringt mich direkt zu Frage zwei… gäbe es überhaupt irgendeine Chance den Pepper kaufen zu können?

Ehrlich Antwort, wenn es diese Möglichkeit gibt, dann wird es auf jeden Fall finanziell verdammt eng!

Der neue Pepper kostet mit allem drum und dran irgendwas um die 54.000 Euro!

Kohle die ich niemals zusammen bekommen und dass es für mich keine Möglichkeit gibt so ein Fahrzeug „auf Pump“ zu kaufen, hatte ich euch ja schon irgendwann mal genauer erklärt.

Gut, jetzt ist das Womo nunmal kein niegel, nagel, neuer Neuwagen mehr und im besten Falle spielt der Blog natürlich auch noch in dieses ganze Thema rein.

Andererseits habe ich selber wochenlang überlegt, was wäre mir denn eigentlich lieber?

Es gibt ja 2-3 Blogger, die dauerhaft Fahrzeuge von einem Hersteller gestellt bekommen, was auch bedeutet, ca. alle 2 Jahre bekommen sie ein ganz frisches, neues Modell und gehen damit on Tour, machen für den Hersteller Werbung, schreiben und sind so etwas wie „Markenbotschafter“.

In ganz vielen Belangen ein SUPER Deal, zumal man als Blogger natürlich auch keine Versicherung zahlt, Reparaturen weitestgehend übernommen werde usw. usw.

A la Paul Ripke, im ersten Moment… „richtig geile Scheisse“ 🙂

 

Aber wie immer und überall im Leben, hat so eine Kooperation natürlich auch ihre „Kehrseite“.

Was ist, wenn man sich vielleicht mal nicht mehr sooooo „sympathisch“ ist?
Müsste ich mehr oder weniger „alles schlucken“, weil ich immer befürchten muss, wenn irgendetwas nicht 100% ig im Sinne des Unternehmens läuft, ist die Karre weg?
Was passiert wenn innerhalb des Unternehmens das Personal wechselt? Wäre ein anderes Team genau so „auf meiner Seite“ wie das alte oder müsste ich ständig damit rechnen, dass das Reisemobil schneller „weg ist“ als ich Milla sagen kann?

Wie sieht es mit anderen Einbauten aus? Was wäre z.B. wenn ich ein Angebot bekäme irgendeine neue Technik zu testen, die aber von einer Firma stammt, die nicht mit „meinem“ Hersteller zusammenarbeitet?
Alle 2 Jahre ein neues Modell klingt erstmal fantastisch, aber was wäre dann mit der ganzen Technik, die ich in anderen Kooperationen einbauen lassen habe oder muss ich schlicht sagen, bei einem solchen Deal sind andere Einbauten nicht möglich?

Naja und dann kommen noch ganz persönliche Fragen hinzu… ein ganz, ganz kleines Beispiel… meine alte Milla pinkelt 2-3 mal auf den Womo Teppich… das ist bei einem gestellten Womo alles andere als gut!!!

Oder mein Trottelchen Gen und ich verschütten z.B. den Milchkaffe mit viel Milch (die so richtig zu müffeln beginnt, wenn nur winzige Reste in den Polstern bleiben) quer über die Polster… hei, jai, jai!

Das sind eben alles so Themen, die musste ich mir sehr, sehr gut überlegen.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich natürlich für einen längeren Zeitraum fest an einen Hersteller binden würde. Zum aktuellen Zeitpunkt hätte ich da bei der Knaus Tabbert Gruppe bzw. Weinsberg ehrlich gesagt gar kein Problem mit, aber sehe ich das in 1,2,3 Jahren noch ganz genau so?

Ich habe mir zu diesem ganzen Thema in den vergangenen Monaten echt viele Gedanken gemacht und habe diesbezüglich schon das ein oder andere Problem auf mich zukommen gesehen.

Dabei muss ich aber vor allem auch ganz klar sagen, das waren ja NUR MEINE GEDANKEN, IDEEN, ÜBERLEGUNGEN. Ob die Knaus Tabbert Gruppe ÜBERHAUPT jemals mit dem Gedanken spielt, dauerhaft mit einem Blogger zusammenzuarbeiten, so wie es eben zwei drei andere Hersteller machen, das wusste ich NICHT!!!

Letztendlich stand aber für mich fest, mir wäre „all in all“ ein Weg am liebsten (und ja ich weiß, das ist so ein bisschen die eierlegende Wollmilchsau 🙂 )

Wenn es eine Möglichkeit gäbe dauerhaft mit Mister Pepper unterwegs zu sein, dann hätte ich es gerne wenn Weinsberg einerseits schon „registriert“ was es für sie bedeutet, wenn ich dauerhaft mit einem ihrer Fahrzeuge unterwegs bin und dementsprechend auch den Preis „anpasst“ :-).
Meinetwegen könnten wir auch gerne irgendwas vereinbaren, so dass ich hin und wieder für sie schreibe, oder in welcher Form auch immer für sie arbeite.

Und dennoch wäre es mir am allerliebsten, ich könnte Mister Pepper fest kaufen. Also einmal bezahlen und damit ist das Reisemobil meines, mit allen VOR- und NACHTEILEN!

Ich sage ja… die eierlegende Wollmichsau… oder etwas übertreiben gesagt, schenkt mir doch das Womo, aber bitte ohne Verpflichtungen! 😉 😉 😉

Dass es so nicht laufen würde, davon konnte ich ausgehen! 🙂

 

Aber plötzlich wurde es kompliziert… Corona & der Campingboom!

Natürlich stand ich während der vergangenen Monate immer wieder mit Weinsberg in Kontakt und irgendwann stand mal eine absolut inoffizielle Summe im Raum, für die ich Mister Pepper ja VIELLEICHT kaufen könnte.

Eine Summe die ich vielleicht gerade so erreichen konnte.

Also habe ich in den vergangenen Monaten sämtliche Aufträge angenommen die nur irgendwie rein kamen. Ganz blöd war allerdings, dass gleichzeitig zwei regelmäßige Aufträge, für Kunden für die ich schon sehr, sehr lange schreibe oder social media mache, durch Corona vor der Insolvenz standen.

Damit war dieses regelmäßige Einkommen von heute auf morgen weg! Gerade jetzt… ganz bescheiden! Aber gut, es half ja alles nichts, weiter machen und alle Kosten so weit wie möglich runter schrauben.

Dann kam aber zu allem Überfluss auch noch der Corona Camping Boom und plötzlich stiegen die Gebrauchtwagen-Reisemobil-Preise schier ins unermessliche.

Der Gebrauchtwagenmarkt war in den vergangenen Wochen weitestgehend leer und wer JETZT z.B. einen Pepper kaufen möchte, soll für ein 2 Jahre altes Modell fast den Neupreis zahlen. Natürlich könnte man dann auch ein neues Modell kaufen, darauf müsste man dann eben ein gutes Jahr warten. Wer JETZT ein Reisemobil möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Das spielte mir jetzt nicht gerade in die Karten, denn natürlich sahen auch die verschiedenen Weinsberg Abteilungen was auf dem Markt aktuell los ist, was leider auch bedeutete… der Preis für Mister Pepper sollte deutlich steigen.

 

Weinsberg Pepper mit Hund

Jetzt brauchte es Superheldenkräfte, sonst würde das mit Mister Pepper nichts mehr werden!

 

Auf einmal stand eine Summe im Raum, die ich nicht packen könnte.

Also mussten wir alles nochmal durchsprechen, Weinsberg musste sich intern absprechen, ich musste schauen was mein kleines Sparschwein noch so hergab und das ganze zog sich nochmal über einige echt schwierige Wochen.

Bis wir dann irgendwann auf einem guten Mittelweg waren, so dass Weinsberg zufrieden seien konnte und ich gerade so sämtliche Kröten zusammen bekam!

Und damit stand nach “schnellen 9 Monaten” fest, ich kann das Reisemobil zu 100% kaufen, von diesem Moment an gehört es mir und zwar mit allen Vor- und Nachteilen.

 

Somit steht also seit heute auch ganz offiziell fest, Mister Pepper ist und bleibt ein Teil von IsasWomo. 🙂

 

Nachdem wir uns also endlich geeinigt haben, stehen gerade noch die ganzen blöden, aber notwendigen Themen an.

 

Punkt… wie wird das Wohnmobil versichert?

 

Ich habe mich nach laaaangem hin und her für die RMV Versicherung entschieden. Egal wen ich gefragt habe, ich habe bisher nur positives gehört und gelesen (auch nach erheblichen Schäden) und für mich war klar… zur HUK möchte ich nicht nochmal.

Außerdem ist die RMV eine spezielle Camping bzw, Reisemobilversicherung und ich hoffe, dass das eine gute Wahl ist. Das einzige was mich ja schon wieder zum grübeln gebracht hat… ich hatte noch einige Fragen zum Vertragsabschluss und habe aus diesem Grund bei der RMV angerufen.

Ich habe genau erklärt um was es geht, ich habe zudem sehr deutlich erwähnt, dass ich Neukunde wäre und großes Interesse an der RMV habe, aber der Typ auf der anderen Seite der Leitung war soooo dermaßen lustlos und einsilbig…. gut gefallen hat mir dieser erste persönliche Kontakt nun wirklich nicht!!!

Aber gut… schieben wir es einfach mal auf das heiße Wetter und einen schlechten Tag!!! 🙁

 

2. Punkt … Unterstellen!

 

Nach all den Erfahrungen steht für mich fest, ich werde es nochmal mit einem Unterstellplatz versuchen. Ich habe mich auch schon schlau gemacht und 2-3 Plätze im Auge ABER SOLLTEST DU EINE MÖGLICHKEIT HABEN/ KENNEN IM GROßRAUM DORTMUND, AN DEM ICH EIN 7 METER WOMO SICHER UNTERSTELLEN KANN (AM LIEBSTEN NATÜRLICH ÜBERDACHT UND JE NÄHER AN DER INNENSTADT JE BESSER ABER DA WÄREN WIR WOHL WIEDER BEI DER EIERLEGENDEN WOLLMILCHSAU) DANN WÄRE ICH ÜBER JEDEN TIPP DANKBAR!!!

 

3. Punkt … bekleben/ bekleben lassen

 

Ich spiele mit dem Gedanken Mister Pepper großflächig bekleben zu lassen. Im Grunde spiele ich schon seit Jahren mit dem Gedanken, ich sehe auch viele Nachteile darin, ich sehe aber auch das irrsinnige „Werbe-Potenzial“. Denn mir geht es so, sehe ich z.B. auf der Autobahn irgendein besonders beklebtes Fahrzeug, dann gebe ich auch gerne mal Gas oder lasse mich zurück fallen, nur um lesen zu können was denn da eigentlich steht. 🙂

Solltest DU eine Firma haben die solche Arbeiten vornimmt, oder eine Firma kennen die solche Arbeiten erledigt, meinetwegen auch erstmal nur großflächige „Aufkleber“ druckt, dann meld dich doch mal bei mir.

Allerdings kommt die Belebung definitiv erst in Frage, wenn ich eine Möglichkeit gefunden habe Mister Pepper sicher unterzustellen.

 

Von nun an heißt es also… IsasWomo unterwegs mit Mister Pepper!

 

Bevor ich mich verabschiede möchte ich mich nochmal bei euch bedanken!!!

Ich hätte im Leben nicht daran geglaubt, dass es doch so, so, so viele Menschen gibt, die nach dem Brand der Omi für mich, Milla bzw. IsasWomo gespendet haben.

Mein ganz, ganz besondere Dank gilt DIR D. Ferrari, denn hättest du das alles nicht bereits in der ersten Nacht in die Wege geleitet und mich damit “ins kalte Wasser” geworfen, wäre es wohl nie zu so viel Hilfe und Unterstützung gekommen! DANKE! 

Wenn es eine Möglichkeit gäbe, würde ich mich auch gerne bei jedem persönlich bedanken, ich habe allerdings von den allermeisten weder den genauen Namen, noch eine E-Mail Adresse oder gar Postadresse.

Darum kann ich nur auf diesem doch sehr unpersönlichen Weg DANKE sagen!!!

Ich DANKE euch wirklich von ganzem Herzen, wie gesagt, für mich ist es wirklich ein Wunder, dass sich so viele von euch an der Spendenaktion beteiligt haben.

Ich habe von Anfang an gesagt, sämtliche Spenden werden für den erhalt dieses Blogs genutzt, bzw. für ein neues Reisemobil oder den Kauf neuer Ausstattung (ich wusste ja nicht, wieviel Geld zusammenkommt) und GANZ GENAU SO HABE ICH ES AUCH GEMACHT!!!

Ich weiß nicht was ich anderes tun kann als von ganzem Herzen DANKE zu sagen! Ohne eure Hilfe wäre das alles absolut nicht möglich gewesen! Ohne eure Hilfe hätte ich bei der aktuellen Marktlage wahrscheinlich noch lange kein eigenes Wohnmobil.

DANKE!!!

 

Ebenso muss und möchte ich mich aber auch nochmal ausdrücklich bei Weinsberg bzw. der Knaus Tabbert Gruppe bedanken! Ohne diese Unterstützung hätte ich extrem auf dem Schlauch gestanden und es wäre für mich unmöglich gewesen, den Pepper neu zu kaufen.

Darum auch hier nochmal, VIELEN, VIELEN DANK für eure Hilfe in den vergangenen 9 Monaten!

 

IsasWomo Campingblog

Von herzen DANKE, denn ohne Unterstützung wäre das alles nie möglich gewesen!

 

Mister Pepper, Milla, Isa… wie heißt es so schön „never change a winning Team“

 

DANKE FÜR EURE HILFE, DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG UND DANKE FÜR ALL DIE KLEINEN UND GROßEN DINGE, DIE IN DEN VERGANGENEN 9 MONATEN GELAUFEN SIND!

OHNE EURE UNTERSTÜTZUNG WÄRE ICH ABSOLUT HILFLOS GEWESEN!!!

Es ist schon alles ein Wahnsinn, wenn ich mir überlege, was in den letzten 10 Jahren in meinem Leben geschehen ist.

Jetzt geht es also mit Mister Pepper weiter und ich bin schon jetzt gespannt, was die Zukunft für mich bereit hält. Ich befürchte allerdings, langweilig wird es bestimmt nicht! 🙂

Na… WIR werden es erleben! 🙂

Bis dahin sage ich nochmal DANKE und wie immer, bleib gesund!

Deine

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (142 votes, average: 4,76 out of 5)
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Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Camping nach Corona, der Lockdown hat ein Ende, die Vorsichtsmaßnahmen und Reglementierungen werden immer weiter zurück geschraubt, endlich wieder Zeit für eine Wohnmobil Reise. 

Ich hatte dir ja schon erzählt wie die ersten 10 Tage mit Corona on Tour verlaufen sind und dass die aktuellen Regelungen echt total unterschiedlich sind. Nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch innerhalb eines jeden Bundeslandes, macht jeder Platz aktuell so ein bisschen sein eigenes Ding. 

 

Camping nach Corona Lockdown Teil 2

 

Camping nach Corona in Deutschland, Bayern, Kitzingen

Ich mag den, am Main langgezogenen Stellplatz in Kitzingen sehr… so wie viele andere Camper auch, selbst mitten in der Woche.

 

Im ersten Teil dieser Frühsommer Camping nach Corona Tour durch Deutschland, bin ich zuletzt in Fulda gelandet und was von da an geschehen ist, das erzähle ich dir hier: 

 

Wohnmobil Tour Hessen Fulda

Fulda ist wirklich ein sehr hübsches Städtchen.

 

Fulda ist eine wirklich schöne Stadt, auch mit den Corona Bestimmungen! 

 

Ich hatte Fulda als festes Ziel nie so recht auf dem Schirm, von daher war es eher Zufall, dass ich den Stellplatz in Fulda angefahren bin. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, Fulda werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. 

Die Stadt ist schnuckelig mit viel Kopfsteinpflaster, Cafés und kleinen Geschäften, es gibt ein wunderschönes Stadtschloss mit Schlosspark, natürlich den großen Dom und der Stellplatz hat insgesamt eher ein bisschen Parkplatzfeeling, kostet aber nur 6 Euro, der Supermarkt liegt gegenüber, er hat Strom, eine Ver- und Entsorgung und damit alles, was ich von einem Stellplatz benötige. 

Weil ich in Fulda wirklich gut stand und alles in erreichbarere Nähe war, habe ich beschlossen… ich bleibe eine komplette Woche in Fulda stehen und umgehe so den Stellplatzkampf an Pfingsten. 

Gesagt, getan, gepostet und Besuch bekommen!

Und schau an… es kam ein Besuch nach dem anderen an den kommenden Tagen. Ich habe so das Gefühl, Camping nach Corona ist aktuell für ganz viele Camper ein “musst have”. 

Ganz, ganz ehrlich gesagt, das mit dem Leserbesuch on Tour ist für mich häufig ein extrem zweiseitiges Schwert. NEIN ich muss es anders sagen, für mich ist das ganze Thema insgesamt nicht mehr so einfach, entspannt und “nett”, wie es für viele andere Camper ist.

Einerseits finde ich es natürlich toll, wenn Leute sagen, wir haben gelesen Isa steht in Fulda, die wollten wir schon immer mal kennen lernen, da fahren wir jetzt mal hin. Ein bisschen quatschen, vielleicht auch einen Kaffee, einen Milchshake oder ein Bier trinken gehen… alles super, immer gerne, immer schön 🙂 

Zumal ich es ja schon mehr oder weniger von Beginn an so mache, dass ich niemals zu irgendwelchen Lesern nach hause fahre. Warum und wieso? Das würde hier jetzt jeden Rahmen sprengen, nur so viel, ich mache es nicht. Von daher finde ich solche Stellplatz oder Campingplatz Besuche und spontane Treffen total ok, nett, habe ich gerne!

… alles wunderbar & wirklich schön!

Aber ich sagte ja schon… das ganze ist immer häufiger ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn ich unterwegs bin, dann bin ich ja oftmals etwas anders unterwegs als viele “ganz normale Freizeit Camper”. Neben dem wunderschönen “unterwegs sein” und reisen, ist das alles auch immer wieder Arbeit, ein ganz normaler Job, wie wir ihn alle haben oder ausüben, oder anders gesagt,  für mich ist so eine Tour ja nicht nur reine Freizeitgestaltung, ich muss eben auch an den Laptop oder habe den ein oder andere Termin, manchmal auch kurzfristig.

In Fulda war es z.B. so, dass mich insgesamt 5 Womos besucht haben. Ein Blogger Kollege den ich schon lange kennen, ein Buch Autoren Paar bei denen es schlicht Zufall war und 3 Leser-Paare. Mit einem Paar saß ich abends noch zusammen, wir haben gequatscht und alles war entspannt. Wir haben ein Glas zusammen getrunken, uns unterhalten und alles war wunderbar entspannt.

Überraschung, Pfingsten mit Milla & Isa…

Die zwei anderen Paare sind allerdings ganz bewusst nach Fulda gefahren, um gemeinsam mit mir die Pfingsttage zu verbringen. Nicht falsch verstehen, damit habe ich noch gar kein Problem, es wird erst dann schwierig, wenn ich vorab nichts von dieser Camping nach Corona Pfingsttour zu Isa wusste und alle Personen gerne ein gewisses “Tagesprogramm”  gemeinsam mit Milla und mir erleben möchten. Ich stand also jetzt direkt vor mehreren Problemen. Milla ist nicht mehr in der Lage mit anderen Hunden lange Spaziergänge zu erleben und ich hatte mir die Pfingsttage auch arbeitstechnisch anders eingeplant. 10 Uhr Dombesuch, 13 Uhr Stadtbesichtigung, danach ein Eis und abends essen gehen… das klingt klasse, aber wie gesagt, nur weil ich unterwegs bin, bedeutet das für mich nicht, dass ich frei habe. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und das bedeutet auch nicht, dass ich nichts mit anderen Leuten zu tun haben möchte, es ist nur einfach nicht alles immer so möglich. Denn eines steht für mich ganz eindeutig fest… ich habe zu lange gekämpft um an ein paar Aufträge zu kommen, Arbeit, schreiben “Job” geht auch unterwegs für mich erstmal vor und bei Millachen… gut, da muss ich dann vielleicht auch einfach so hart sein und sagen, ich weiß am besten, was dieser Hund noch kann und verträgt.

Das ist nicht fair, denn so bin ich nicht!

Ich finde es nicht fair, wenn es letztendlich heißt, ich sei asozial, eingebildet, vollkommen übertrieben zickig o.ä., nur weil ich sage, ich kann dieses Tagesprogramm (von dem ich ja gar nichts wusste, es war ja ein ganz spontaner Besuch) nicht mitmachen, ich kann nicht 2 Stunden mit den Hunden wandern gehen, den ganzen Tag mit mit vollkommen fremden Menschen verbringen und gleichzeitig meine Arbeit liegen lassen. Das geht einfach nicht… und das ist wirklich nicht böseartig, asozial oder komplett eingebildet gemeint!!!

Du kannst es dir sicher schon vorstellen, leider gab es mit beiden Paaren letztendlich ganz schön Zoff, weil ich den Erwartungen an mich einfach nicht gerecht werden konnte.

 

Hunde Anhänger fürs Wohnmobil

Lange Spaziergänge findet Milla mittlerweile auch wieder gut, allerdings am besten im Halbschlaf in ihrer Kutsche! Aber gut… die kleine ist vor wenigen Tagen (geschätzt) 20 Jahre alt geworden!

 

Es läuft leider immer wieder auf drei “Blogger Problemchen” zurück, aber die haben zumindest nichts mit Corona zu tun, juhuuu!

“1. Problem” :  

Ich bin alleine unterwegs und da bekommt man sicherlich auch schnell den Eindruck, ach die Isa ist da so alleine, die fahren wir jetzt einfach mal spontan besuchen, damit sie nicht so “einsam und gelangweilt” ist. Ich kann wirklich verstehen, dass dieser Eindruck entstehen könnte, aber ich fühle mich im gründe nie einsam und gelangweilt, bin ich wirklich sehr, sehr, sehr selten.

“2. Problem” :

In ganz vielen Fällen kennst du mich, Milla, meinen Alltag deutlich besser als ich dich. Für dich bin ich “die Isa, die mit Milla unterwegs ist und gerade Mister Pepper nutzt”, die im Ruhrpott lebt, die Kaffee liebt, die gerne blogged, die auch mal deutlich Klartext schreibt, die alleine unterwegs ist, die eine Geschichte hat und es liebt im Café zu sitzen. Für mich bist du aber in den allermeisten Fällen total fremd. Klar, das kann man ändern, aber das braucht auch ein bisschen Zeit.  Wie verhält du dich denn komplett fremden Personen gegenüber? Ist es direkt so, dass du mit ganz fremden Menschen z.B. die kompletten Pfingsttage verbringst, oder einfach mal bei ihnen zuhause vorfährst und abends auf deren Couch sitzt? Oder ist es nicht eher so, dass man einfach etwas Zeit benötigt, sich kennenlernen muss, sich “beschnuppern” muss, wenn man total fremde Menschen kennenlernt?

“3.Problem” :

Für viele Camper ist die Zeit unterwegs reine Freizeit, Urlaub, der Job ist zuhause und on Tour genießt man das Leben abseits von Geld verdienen und Arbeitszeiten. Naja und dann gibt es eben noch ein paar Camper wie mich, die ihre Arbeit überall erledigen können, Hauptsache sie haben Internet und einen Laptop. Natürlich bin auch ich mal einen ganzen Tag unterwegs und der Laptop bleibt geschlossen.

Aber selbst dann habe ich im Café das Handy in der Hand und poste etwas, schreibe Nachrichten und Kommentare, oder ich saß die Tage zuvor dafür besonders lange am Laptop oder ich weiß, ok… heute Vormittag, Mittag bin ich unterwegs, dann nutze ich eben noch den Abend für die Arbeit. In meinem Fall verbindet sich eben Freizeit und Arbeit im und am Wohnmobil und das auch über z.B. Pfingsten, wenn es gerade nötig ist.

 

Die Tage in Fulda waren also insgesamt schön, aber auch nicht ganz unkompliziert und dabei war Camping nach Corona mal gar kein Thema! Erstaunlich, dass das noch möglich ist 😉

 

Von Fulda aus bin ich dann weiter gefahren ins bayrische Kitzingen und da ist leider mal wieder etwas geschehen. 

 

 

Weinsberg Pepper Wohnmobil Camping nach Corona Urlaub

Das klang schon nicht gut und sah dann auch unschön aus. Es ist immer doof, wenn so etwas mit fremden Eigentum passiert. 🙁

 

Mister Peppers Pollersucht! 🙁

 

Da ich den Kühlschrank nicht fest verschlossen habe bevor ich los gefahren bin, ist mir die Kühlschranktür, während ich auf die Autobahn aufgefahren bin, aufgeflogen! Also… nächster Halt, Rastplatz!

Dort habe ich schnell geparkt, habe flux den halben Kühlschrank wieder eingeräumt und dann viel mir auch noch ein, dass ich in der Garage eigentlich Millas Kutsche anders verstauen wollte, weshalb ich dann doch ein paar Minuten länger auf dem Rastplatz stand und in der Garage gekramt habe. 

In dieser Zeit ist direkt vor mir ein LKW angekommen und hat, aufgrund der nicht allzu großen Lücke, relativ nah, direkt vor mir eingeparkt. 

Alles gut, eigentlich alles kein Problem, komplett eingeparkt hatte er mich nicht!

Um ausparken zu können, musste ich ganz einschlagen und etwas zurück setzten, um dann an der Ecke des LKW’s vorbei zu kommen. Wie gesagt, eigentlich alles kein Problem. Doch an diesem super sonnigen Tag, spiegelte der Bildschirm der Rückfahrkamera unheimlich, so dass ich nur ganz schlecht erkennen konnte, was auf dem Bildschirm zu sehen war. Davon abgesehen hatte ich den Poller am Rand des Rastplatz Gehwegs, an dem ein Mülleimer hing, vorab gar nicht registriert!

Tja und so passierte was passieren musste… das Heck des Peppers “schwenkte aus” und ich touchierte den Poller. Zwar war ich ganz langsam, aber es reichte aus, um einen deutlich sichtbaren (und hörbaren) Riss in der Stoßstange zu provozieren.

 

VERDAMMT! Camping nach Corona und jetzt auch noch die Poller Sucht!

 

Ei, jei, jei…. bei dem eigenen Wohnmobil ist so etwas schon ärgerlich, aber Mister Pepper gehört mir ja nicht, sondern Weinsberg! 

Es blieb mir also nichts anderes übrig als direkt, mit ganz viel schlechtem Gewissen, zu beichten was geschehen ist!!! Eines stand in diesem Fall zumindest Zweifelsfall fest… ich hatte Schuld und niemand sonst!

Damit niemand sagen konnte ich habe “Fahrerflucht” begangen, habe ich natürlich die Polizei informiert, man weiß ja nie wer später irgendwas meint. Wobei es an dem Poller tatsächlich keinerlei Schaden gab, also gar, gar, gar, gar nichts!!! Es dauerte keine 10 Minuten, da fuhr der Streifenwagen auch schon auf den Rastplatz, die haben sich das alles angesehen, haben festgestellt, dass an dem Poller keinerlei Schaden ist,  haben meine Daten aufgenommen und mir eine schöne Weiterfahrt gewünscht.

 

Blieb noch der Anruf bei Weinsberg! 🙁

 

Also habe ich ganz schnell bei Weinsberg angerufen (dann hatte ich es hinter mir) doch zum Glück,  nahm es das Weinsberg Team locker auf. Aussage: Mach dir keinen Kopf, wer so viel unterwegs ist, kann auch mal etwas übersehen.  Solange es „nur“ die Stoßstange ist und nicht noch mehr beschädigt wurde, hält sich das ganze ja in Grenzen. Wir schicken dir den Versicherungsbogen zu und dann schauen wir mal, wie wir das regeln können. Wo biste denn gerade? 

Glücklicherweise ist das ganze ja schon in Bayern geschehen, ich war also zumindest nicht suuuuper weit von Jandelsbrunn entfernt und vielleicht könnte man den Schaden ja direkt im Werk reparieren. Das Weinsberg Team wollte sich mal erkundigen und wir würden dann irgendwann nochmal telefonieren.

Puhhhh das war also schonmal geschafft!!! Naja…und wenn man das ganze dann vielleicht noch im Werk reparieren könnte, wäre das sicherlich auch nicht schlecht für mich.

Haaaaaach…. alles eine unangenehmen Sache, aber gut….sowas kann leider passieren.

 

 

Kitzingen Bayern Camping nach Corona

Kitzingen eine tolle Stadt mit einem (wie ich finde) klasse Stellplatz direkt am Main

 

Jetzt aber weiter nach Kitzingen, die Camping nach Corona Tour sollte ja weiter gehen.

 

In Kitzingen war ich schon vor vielen Jahren, fand es damals schon super schön und auch jetzt, war Kitzingen einfach nur klasse! Ich mag den Stellplatz, der sich so lang am Main entlang zieht und das Städtchen hat ein kleines bisschen „Zucker Charme“.  

Gerade bei schönem Wetter ist Kitzingen besonders toll, weil man so wunderbar ,auf den Mainwiesen, vor dem Womo sitzen kann. Der Stellplatz kostet 9 Euro mit allem drum und dran (ich glaube allerdings es gibt keine Duschen und Stellplatz Brötchen gibt es immer von Mittwoch bis Sonntag, diese sehen aber nach typischen Aufbackwaren aus) 

Nachdem ich noch am selben Tag den Bogen für die Versicherung ausgefüllt habe und den gesamten Tag vor dem Womo in der Sonne am Laptop verbracht habe, klingelte am nächsten Morgen mein Handy… Weinsberg!

Isaaaaaaa…. wir haben mal mit der Werkstatt gesprochen. Eine neue Stoßstange wäre auch vorrätig, wenn du nächsten Montag in Jandelsbrunn sein könntest, könnten wir dir hier die Stoßstange direkt wechseln. 

Ja klar schaffe ich das, gar keine Frage 🙂 und mal schauen, wie Knaus Tabbert bzw. Weinsberg das Corona Camping Thema im Werk angeht.

Von dem Moment stand also auch fest, ich bleibe nicht über das gesamte Wochenende in Kitzingen stehen, sondern fahre Freitag schonmal nach Passau. 

Erstmal hatten Milla und ich aber noch 2 schöne Tage in Kitzingen, auch wenn das Wetter ab Donnerstag schon deutlich schlechter wurde. Was ich allerdings echt erstaunlich fand, selbst an den Tagen nach Pfingsten, mitten in der Woche, war der Stellplatz seeeeehr gut besucht. Es gab immer noch einige freie Plätze, aber meinen Erfahrungen nach, war es schon echt voll, für eher mittelmäßige Tage mitten in der Woche. 

 

Kitzingen Stellplatz direkt am Main

Die Wiese zwischen Wohnmobil und Main eignet sich wunderbar für lange Camping Abende.

 

Klappe die 324… Passau, Jandelsbrunn, Weinsberg wir kommen mal wieder!

 

Freitag bin ich also mal wieder in Richtung Passau getuckert und habe das Wochenende bei meinem Freund verbracht. Im vorbeifahren habe ich noch 2-3 Stellplätze Passaus gesehen und auch hier war es mal wieder sehr voll. Der kleine Stellplatz mit Strom direkt in der Stadt war Freitag Nachmittag komplett belegt und der größere Stellplatz an der Donau, ohne irgendeinen Service, war bis auf ganz wenige Lücken ebenfalls voll.  

Und das… obwohl ein komplett verregnetes Wochenende vorhergesagt wurde und es ja doch noch einige Menschen gibt, die das ganze Thema Camping nach Corona mit Sorge betrachten. . 

Den gesamten Samstag haben wir dann in Regensburg verbracht. Leider hat Regensburg keinen echten Stellplatz, der ausgezeichnete Parkplatz ist meist von Autos belegt. Aber man kann ganz gut in der nähe der Uni parken und so zumindest die tolle Stadt besichtigen. 

 

Mister Pepper, Weinsberg Cara Compact Pepper Infos

Als wir in Jandelsbrunn ankamen, hagelte es wie aus Kübeln. Ich schau dann immer direkt sorgenvoll auf die Dachfenster, aber… die Dinger halten einiges aus!

 

Am Montag ging es dann für Mister Pepper zur “plastik”schen OP in Corona Zeiten!

 

Jandelsbrunn ist ca. 45 Minuten Autofahrt von Passau entfernt und liegt ganz nah am ADW. 😉 Ich sag mal so… ganz viel Grün und ein hübsches Werk in der Mitte, aber vieeeel mehr, hat Jandelsbrunn dann auch nicht zu bieten. 

Nachdem ich also am Werk ankam, mich brav angemeldet habe und samt Temperaturmessung und Maske das Werksgelände betreten durfte,   ging dann auch alles ruck zuck. Mister Peppers Schlüssel ging an die Werkstatt und damit begann die OP! 😉 

Doch auch vor Ort war mal wieder das gesamte Weinsberg Team echt nett und mein Rempeln sorgte für kein bisschen Stress oder blöde Sprüche, passiert ist passiert und ich hatte so das Gefühl, dass alle Beteiligten erst gar nicht vor hatten, die gute Stimmung zwischen Weinsberg und mir „anzukratzen“. 

 

Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich kann nichts anderes sagen als… DANKE Weinsberg! 

 

Wohnmobil Camping Corona Frühsommer Tour

Frisch, fromm, fröhlich, frei… jetzt kann der Pepper Sommer kommen. Danke WEINSBERG!!!

 

Liebenswerter Weise konnte mich jemand auch noch passend zum Feierabend mit dem Auto zurück nach Passau bringen, so dass mir sogar die hohen Taxi Kosten erspart geblieben sind. 

Bereits am Dienstag Nachmittag klingelte mein Handy und ich bekam die Info, dass ich Mister Pepper gesund und munter am nächsten Tag abholen könnte. Juhuuuuuu… das ging ja super schnell!

Mittwoch Morgen hatte ich erneut das Glück, dass mich jemand aus dem Weinsberg Team mit nach Jandelsbrunn nehmen konnte. Wie gesagt, Jandelsbrunn liegt nochmal ein ganzes Stück hinter Passau und da ist es natürlich schon klasse, wenn ich mir die 60-70 Euro Taxi Kosten sparen kann. 

Am Werk angekommen habe ich auch erfahren, bei Mister Pepper wurde nicht nur das Popöchen repariert bzw. ausgetauscht,, er hat auch neue wunderschöne, runde, grau schwarze Sommerschühchen bekommen und die Werkstatt hat direkt noch sämtliche Flüssigkeiten (Öl, AdBlue, Wischwasser usw.) aufgefüllt. 

 

So ist also alles wieder frisch, der Camping & Corona Sommer kann kommen. Noch habe ich ihn ja gute 2 Monate sicher. 🙂 

 

Tjaaaa…. nur leider ist das Leben ja eine Achterbahnfahrt und es ist wirklich so….nach jedem Hoch kommt auch eine rasante Abfahrt! 

Eigentlich hatte ich ja geplant noch einige Tage weiter durch Süddeutschland zu tingeln, doch das musste ich jetzt erstmal hinten anstellen. Denn leider klingelte in der Nacht mein Handy und ich bekam die Nachricht, dass wir einen Trauerfall in der Verwandtschaft haben. 

Jetzt werde ich erstmal zuhause gebraucht, darum bin ich Donnerstag auch direkt in einem Rutsch durch zurück nach Dortmund gefahren. Jetzt stehen erstmal ganz andere Themen an, bevor es wieder los geht. 

 

Camping nach Corona mit Knaus Tabbert

Natürlich herrschen auch im Knaus Tabbert Werk in Jandelsbrunn besondere Corona Bedingungen. Aber… da wurde zumindest 1A gereimt! 😉

 

Ein paar letzte Worte zum Thema Camping nach Corona Lockdown… 

 

Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie unterschiedlich das ganze Thema in den vergangenen Wochen gehandhabt wird, man kann noch nicht einmal sagen, dass z.B. in Bayern grundsätzlich alles viel strenger ist. So sind im „laschen“ NRW z.B. Plexiglaswände in den Taxis verbaut, in Bayern trägt man maximal Mundschutz. 

Es ist also fast unmöglich irgendetwas allgemeines zu den Regelungen zum Thema Camping nach Corona Lockdown zu sagen. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie jetzt alles voran geht, im Ausland gibt es zum Teil schon fast gar keine besonderen Regelungen mehr, der Sänger Nico Santos hat in NRW bereits ein erstes Konzert gefeiert, Thüringen setzt die Kontaktbeschränkungen aus, einige Bundesländer wollen die Maskenpflicht reduzieren und auch die Bars werden wieder mit Abstandsregelungen geöffnet. 

Wenn ich mir all das so ansehe und gleichzeitig erfahre, dass wir schon Tage mit unter 200 Neuinfektionen in Deutschland hatten, dann gehe ich einfach mal davon aus, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Mit aller berechtigten Vorsicht, ich für meinen Teil hoffe sehr, dass wir alle jetzt auch zügig zurück in einen ganz normalen Alltag kommen, denn für mich (ganz persönlich) ist mittlerweile die ein oder andere Regelung nicht mehr ganz verständlich. Ganz gleich ob es um das Thema Camping nach Corona geht, oder die Corona Bestimmungen allgemein. 

So viele unterschiedliche Corona Lockerungen und dennoch kein Anstieg?

Denke ich z.B. an die deutsch-niederländische Grenzregion, dann finde ich es schon irgendwie nicht ganz verständlich, dass in dem einen Land z.B. keine Maskenpflicht mehr herrscht (außer ÖPNV), in dem anderen aber schon und man ganz selbstverständlich von einem Land ins andere tingeln kann, wer will auch täglich und immer wieder und sich dennoch an den Infektionszahlen so gar nichts ändert. 

Ich wünsche mir einfach, dass dieses ganze Thema jetzt nach und nach deutlich in den Hintergrundtritt und wir in allen Formen des Lebens wieder in die Normalität zurückkehren. Zumindest in der Tagesschau war es an einem der vergangenen Abende bereits so, dass das Thema Corona erst an 3. Position lief.

Drücken wir uns alle die Daumen, dass wir einen super schönen und zieeeeemlich normalen Spätsommer erleben dürfen, Camping nach Corona ganz schnell Realität wird und sich die vielen Sorgen einiger Unternehmen und Mitmenschen nicht bestätigen. 

In diesem Sinne… bleibt gesund!

Eure

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Pepper Reisemobil – News aus Jandelsbrunn

Pepper Reisemobil – News aus Jandelsbrunn

Es gibt Neuigkeiten rund um Mister Pepper, Weinsberg, Jandelsbrunn und …. mich! 🙂

Kann es möglich sein, dass je älter man wird, man immer häufiger das Gefühl bekommt, die Zeit vergeht viel schneller als früher? Mir geht es definitiv so…. Naja ok, zumindest zu den Zeiten, in denen mein Leben und ich gerade nicht in irgendwelchen Pannen stecken. 😉 

Mittlerweile ist der Brand der Omi genau 7 Monate her und schon seit 6 Monaten ist Weinsberg so lieb und stellt mir ihren „Mister Pepper“ als Dauertest zu verfügung. Mein aktueller Nutzungsvertrag endete am 27.04. und so habe ich mich in den letzten Tagen auf den Weg nach Jandelsbrunn aufgemacht um mit dem Weinsberg Team und den Knaus Tabbert Group Verantwortlichen alles mögliche zu klären. 

Natürlich haben wir vorab schon kurz über diesen Termin gesprochen und so wusste ich zumindest schon, dass ich den Pepper nicht direkt in Jandelsbrunn abgeben muss, denn dann hätte ich das Womo natürlich zuhause ausgeräumt und hätte schauen müssen, wie ich in Corona Zeiten mit Milla und dem Zug zurück nach Dortmund komme. 

Samstag ging es also los… aufi, aufi, Servus, Grüiieers Diiiiii, Pepper!

Bevor sich jetzt irgendwer aufregen kann, ich war in diesem Fall natürlich beruflich unterwegs und nicht touristisch, somit war das Reisen während Corona erlaubt. 

Ab Montag ging es dann ins Werk, Mister Pepper wurde direkt weiter in die Werkstatt gegeben und für mich standen einige wichtige Termine an. 

Während der Pepper also eine neue Dichtigkeitsprüfung überstehen musste und einen Ladebooster eingebaut bekommen hat, hieß es für mich, Mundschutz auf und „ran an den Tisch“

Während der letzten Wochen hat die Knaus Group ihre Nähereien dazu genutzt, insgesamt 200.000 Mund-Nasen Masken nähen zu lassen. Der normale Betrieb war Corona bedingt  nicht möglich und da ist die „Masken Aktion“ doch eine echt sympathische Sache. Sämtliche Masken werden den Mitarbeitern, Händlern und sozialen Einrichtungen (rund um die verschiedenen Werke) kostenlos zu verfügung gestellt und ja klarooooo, habe ich mir eine dieser wunderschönen Masken unter den Nagel gerissen. 🙂

Ich finde ich sehe aus als käme ich gerade frisch aus dem Op. Noch ein paar Blutspritzer und jeder wird mir glauben, wenn ich am Handy laut genug erzähle, dass diese neue Hüfte sehr schwierig einzusetzen war. 🙂 Oder ich geb mich als Virologe aus, das ist ja anscheinend gerade Trend! 😉

 

Weinsberg Pepper Reisemobil

Frau Doktor on Tour! 🙂

 

So weiter im Text! Wie lief es mit dem Pepper…. 

 

Obwohl ich mir echt nicht sicher war, liefen die Gespräche in den kommenden drei Tagen gut. Trotz Corona und aktuellem Reiseverbot war das Weinsberg Team der Meinung, dass ich den Pepper ruhig nochmal 3 Monate behalten darf.  Auch wenn ich mich wiederhole, aber da kann ich nur wieder sagen, das ist mehr als nett von Weinsberg. 

Denn wenn wir ehrlich sind, aktuell hat Weinsberg gar nichts davon mir den Pepper zu verfügung zu stellen. Mister Pepper steht vor der Tür und wann es wieder richtig los geht, weiß niemand so genau. Hätte Weinsberg jetzt gesagt, alles klar, dann bring uns das Fahrzeug doch in den nächsten zwei Wochen leer zurück, damit wir das Womo dann weiter verkaufen können bzw. In die Rent and Travel Vermietung geben… auch das wäre absolut verständlich und „normal“.

Aber… jetzt ist es also doch nochmal anders, was mich echt freut. Denn mal abgesehen davon, dass ich das Wohnmobil noch nutzen darf, kann ich so auch den neuen Ladebooster vernünftig testen! Die ganzen neuen, also die 2020 Knaus und Weinsberg Modelle, haben diesen Ladebooster serienmäßig eingebaut und nachdem ich im Winter ein bisschen gequengelt habe wie schnell die Batterie doch leer ist und wie lange es dauert, diese durchs fahren wieder aufzuladen, ist der Ladebooster jetzt natürlich eine sehr nette Geschichte. 🙂 

Bei der Dichtigkeitsprüfung gab es auch keine Probleme, so dass ich Mister Pepper Mittwoch Nachmittag wieder mitnehmen durfte. 🙂

 

Weinsberg Pepper Reisemobil

Hmmm… Übergabe im strömenden Regen. Aber die Maske sitzt 😉

 

Ich weiß…. Ein Thema brennt euch (und mir) noch unter den Fingern. Gibt es nicht die Möglichkeit den Pepper dauerhaft zu behalten?

Soooo einfach ist das alles aber leider nicht! 

Wenn es nur nach mir ginge, ja klar würde ich auch gerne dauerhaft mit dem Pepper unterwegs sein. Aber… mein Budget hat nunmal seine Grenzen und  es kann nur funktionieren, wenn Weinsberg mir entgegenkommt. Wie auch immer das letztendlich genau aussieht. 

Durch Corona war es diesmal in Jandelsbrunn allerdings so, dass immer nur ein paar Leute im Werk waren. Die arbeiten also in Teams, die sich nicht begegnen, so dass es nicht passieren kann, dass sich alle gegenseitig anstecken. Aus diesem Grund haben die Gespräche auch mehrere Tage gedauert und trotzdem habe ich nicht alle Leute getroffen, die zu normalen Zeiten immer in Jandelsbrunn sind.

Insgesamt war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt um dieses Thema zu besprechen. Aber jetzt ist es ja so, dass ich den Pepper nochmal 3 Monate nutzen darf und ich bin mir sicher, in dieser Zeit wird sich vieles zumThema Corona regeln und dann wird es sicherlich auch dazu kommen, dass wir dieses Thema endlich mal richtig besprechen können. Denn ganz ehrlich… NATÜRLICH ist es toll dass ich den Pepper nochmal nutzen darf und ich bin da Weinsberg auch SUPDER dankbar. Aber es ist nunmal ein Unterschied, ob man sich weiß, dieses Womo gehört mir und damit kann ich machen was ich will. Oder es ist eben ein Pressefahrzeug und man denkt bei jedem Handgriff oder Pfotenabdruck… es ist „nur“ geliehen. Das ist eben auf Dauer ein Unterschied und mir ist es schon wichtig auf Dauer auch wieder ein eigens Womo zu haben, ohne alle 3 Monate denken zu müssen, na hoffentlich darf ich noch. 

Lange Rede kurzer Sinn… 

Ich bin Weinsberg tierisch dankbar, dass ich nochmal 3 Monate mit dem Pepper unterwegs sein darf (wenn es wieder los geht), ich muss dann aber auch irgendwann absprechen, wie es mit einem eigenen Womo weiter geht. Ob das dann echt der Pepper werden könnte… das liegt leider nicht komplett in meiner Hand. 

Ich hoffe ich konnte euch einen schnellen Überblick über meine aktuelle Lage geben. 

Bleibt gesund

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Endlich unterwegs zwischen Steinhude und Stade! Nachdem unser Tour Start im ersten Teil schon alles andere als gaaaaanz normal war, sind Mister Pepper, Milla und ich eeeeeendlich unterwegs! Wie sagt man so schön…. nach Regen kommt der Sonnenschein! Das galt definitiv auch für uns… zumindest 3 Nächte lang, bis uns das echte „Isa Leben“ wieder einmal einholte. 

Einfach so touren, ohne irgendeine Form von „Abenteuer“, „Unglück“ oder Missgeschick…ich habe mittlerweile kapiert, so läuft mein Leben nunmal nicht. Was dann allerdings geschah, war ganz schön „dicke“… aber beginnen wir von vorn!

Deutschland Tour Teil 2 – Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

 

Tour Start mit Hindernissen

Ankunft auf dem Stellplatz in Steinhude

 

Nachdem wir also eeendlich Freitagsmittags los gefahren sind, ging es für uns 3 auf direktem Weg zum Stellplatz in Steinhude. 

Das Steinhuder Meer ist ein großer See, nicht weit entfernt von der Grenze NRW-Niedersachsen. Für mich ist Steinhude immer wieder ein beliebter Ort, wenn ich keine Lust habe direkt bis an die Küste hoch zu brettern. Da es ja mittlerweile später Freitag Mittag war bis wir endlich weg kamen und ich so gar keine Lust auf den Freitäglichen Feierabendverkehr hatte, lag Steinhude praktisch… ca. auf dem halben Weg zur Küste. 

Der Stellplatz Steinhude konnte es sich leisten in das TOP PLATZ Anzeigenheft aufgenommen zu werden und dementsprechend ist es also ein wirklich guter, sehr großer Stellplatz mit allem drum und dran. 

Allerdings… so viel mal eben vorweg! Der Stellplatz Steinhude ist durch seine Nähe zu NRW und seiner Lage am Steinhuder Meer, bereits seit Jahren super beliebt. 

Wer also mit dem Gedanken spekuliert, ein nettes, vielleicht sogar langes z.B. Maiwochenende in Steinhude zu verbringen, der MUSS sehr frühzeitig anreisen! Wenn ihr z.B. erst Mittwochabend anreisen könnt und es folgt ein langes Feiertagswochenende …

KÖNNT IHR IN STEINHUDE WIRKLICH VERGESSEN!!!! 

Vielleicht kennt ihr die Bilder die letztes Jahr vor einem langen Wochenende durchs Netz gejagt sind, auf denen zu sehen war, dass eine laaaange Schlange von Wohnmobilen vor einer Stellplatzschranke steht und alle hoffen zumindest am nächsten Morgen auf den Stellplatz auffahren zu können. DAS WAR IN STEINHUDE! Soviel vorweg… ihr müsst also damit rechnen, dass dieser Stellplatz sehr, sehr, sehr beliebt und voll ist! 

Als wir Freitag Nachmittag ankamen, war der Platz aber kaum belegt, die Wettervorhersagen waren so lala und viele Camper holen ihre Fahrzeuge ja gerade erst aus dem Winterschlaf. Also haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, die restlichen Sonnenstrahlen des Tages warm eingepackt vor dem Womo genossen und sind gaaaane entspannt in den Womo Alltag gestartet. 

Tag 1 in Steinhude

Am nächsten Tag war das Wetter „frisch, windig aber in Teilen zumindest trocken“, so dass ich Millas Kutsche aus der Garage geholt habe und sie mit in den Ort genommen haben. 

Vom Stellplatz aus liegt das Steinhuder Meer nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt, so dass wir samt Fischbrötchen erstmal ein bisschen Seeluft geschnuppert haben. 

Obwohl ich mittlerweile bereits einige Male in Steinhude war, dachte ich schon immer… naja… also ja, der See ist ja nett und der Platz liegt günstig, aber ansonsten ist da auch echt so GAR NICHTS los. Es gibt 2 Fischbrötchen Buden an der Promenade und ein großes Café, das aber immer Rappel voll ist und das war es! 

Erst an diesem Samstag habe ich gesehen… der eigentliche Ort mit den typischen Touristen Shops usw, liegt sozusagen HINTER der Promenade. 🙂 

Man lernt nie aus! 🙂 🙂 🙂 

Also haben wir uns ein sonniges Plätzchen im Steinhuder „Park Café“ gesucht, ich war super happy das sich Milla in ihrer Kutsche so wohl fühlt und habe mich hungrig auf eine frische Waffel samt Kaffee gefreut. 

Schon als wir zum Café liefen sah man von weitem die großen Schilder samt Sahnetorten, Windbeutel, verschiedenste Waffeln usw. Und als die Bedienung kam, sagte ich sogar noch zu ihr, wenn möglich bitte eine ganz helle Waffel, die kann ruhig innen noch „klatschig“ sein, besser zu hell als zu dunkel. 

JAAAAA, JAAAAAA! 

Ihr könnt euch sicher meinen Blick vorstellen, als die leckere, frische, heiße, duftende Waffel zu meinem Tisch gebracht wurde. Ehrlich… ich dachte ich wäre in der „Versteckten Kamera“!

 

Kaffee trinken in Steinhude

Leider keine versteckte Kamera…. die frische, duuuuuuftende Waffel a la Steinhude. 😉

 

Anstelle einer leckeren Waffel, brachte mir die Bedienung so eine Supermarkt fertig Waffel, die sie dann anscheinend noch kurz in die Mikrowelle geschmissen hat und welche dann innerhalb von Sekunden an der kalten Luft STEINHART wurde! 🙂 

Ich fühlte mich wirklich verarscht! Zumal dieses Teil auch noch normale 3,50 Euro kostet…aber kurze Zeit später sollte sich herausstellen, meine Wahl war noch ein Glücksgriff! 

Denn meine Tischnachbarn bestellten jeweils Tee und Torte und nach meiner Waffelwahl, schaute ich natürlich höchst interessiert auf die Teller der anderen. Die Torte sah auf den ersten Blick auch noch ganz ok aus… ok frisch war da auch nichts, sondern eindeutig TK Ware, aber nun gut. Nach dem die beiden die ersten Bissen Torte gegessen haben hörte ich allerdings plötzlich… schau mal, ist das Schimmel???

Und ja, an beiden Tortenrändern befand sich deutlich sichtbarer, flauschig runder Schimmel! 

Während ich mit der Frau ins Gespräch kam und ihr meine umangerührte Waffel zeigte, ging der Mann mit beiden Tellern rein und kam schwer genervt wieder zum Tisch zurück. 

Dann kam allerdings noch die sprichwörtliche „Kirsche auf der Torte“!

Die Bedienung, die meiner Meinung nach auch de Chefin des Ladens war,  kam nur Sekunden später an den Tisch und sagte absolut von sich überzeugt und in großzügigster „König Kunde“ Manier …. Sie müssen den Kuchen dann ausnahmsweise nicht bezahlen, ich stelle Ihnen nur den Tee in Rechnung! 🙂 

HEIDEWITZKA!!!!

Nach dem Spruch wäre ihr der Mann aber am liebsten direkt an die Gurgel gegangen. Lange Rede kurzer Sinn… meine Waffel musste ich bezahlen, da kam nur der Spruch, das machen wir immer so, das Paar neben mir war so auf 180, es sollte mich nicht wundern wenn die irgendein zuständiges Amt informiert haben, im Nachhinein habe ich die Google Bewertungen gelesen und anscheinend war das KEINE Ausnahmen… ich kann euch also nur dringendst ans Herz legen, geht lieber NICHT ins Park Café Steinhude. 

Nach einer sehr stürmischen Nacht, habe ich mich Sonntag nochmal alleine auf den Weg gemacht und einen langen Spaziergang entlang des Sees unternommen. Also zum „wandern“, spazieren gehen und radeln ist die Ecke echt toll. 

Zum Frühjahr hin belegt eigentlich auch immer ein Storchenpaar ein Nest direkt neben dem Stellplatz, aktuell war dieses Nest allerdings noch leer. Aber…. Auf den großen Feldern neben dem See, fühlten sich bereits die ersten Störche wie zuhause. Wer diesbezüglich also Interesse hat, sollte sich unbedingt ein Fernglas schnappen und in den kommenden Wochen mal Steinhude bzw. das Steinhuder Meer besuchen. Störche live sehen, ist ja schon irgendwie immer wieder schön. 

Montag hieß es aber… ABFAHRT! 

Also flux alles verstauen, entsorgen, Müll weg bringen, bezahlen und aufi gehts! Nächster halt auf dem Weg in Richtung Norden sollte STADE werden!

 

Womo Stopp in Stade! 

Wenn ich über all das nachdenke was und wie es passiert ist, gerade weil ich mit Stade schon auf “Kriegsfuß” stand und eigentlich erst ja gar nicht hier hoch wollte, muss ich schon irgendwie schmunzeln… oder kann nur den Kopf schütteln!

Ich war bisher in all den Jahren genau einmal mit dem Wohnmobil in Stade, ganz zu Beginn meiner Womo Zeit. 

Seitdem war ich nie wieder da, obwohl Stade auf dem Weg zwischen Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein eigentlich super praktisch liegt. Aber… bei meinem ersten Besuch damals  hat mir die Stadt nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl um mich herum sind besonders viele „unschöne Gestalten“, mich hat damals wahnsinnig gestört, dass die einzelnen Parzellen auf dem Stellplatz so extrem unterschiedlich groß sind (wer Glück hatte, hatte super viel Platz vor dem Womo, wer Pech hatte, konnte die Türen kaum komplett öffnen, ohne an den Hecken entlang zu schrammen. 

Außerdem blieb mir immer ein Bild vom Stellplatz in Stade im Kopf…schon vor 6 Jahren war der Stellplatz zu meinem Besuch der Stadt RAPPEL VOLL, so das ich mit etwas Glück eine der letzten freien (und sehr schmalen) Parzellen ergattern konnte. Irgendwann war der Platz dann komplett voll und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, dass so einige Camper eine Runde über den Platz gedreht haben und wieder gefahren sin! Dabei gab es noch „freie“ Plätze! Und da habe ich zum aller erstmal gesehen, wie doof das mit dem Plätze reservieren seien kann! 

Damals war es nämlich so, dass die Leute mir gegenüber 2 Plätze für irgendwelche Bekannte reservierten, die aber erst am NÄCHSTEN Tag angereist sind. Ein „echtes Reservieren ist in Stade nicht möglich, soweit ich weiß. 

Und es ging noch eine Spur extremer….

Zwei weitere Plätze waren ebenfalls durch Keile, Fussmatten und einem Stuhl sichtbar „reserviert“. Die Leute kamen aber ebenfalls nicht zum Stellplatz zurück. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr, waren das wohl Freunde, die Freitagabends in Hamburg zum Musical waren, dann auch dort im Womo geschlafen haben und weil sie ja ansonsten Samstags keinen Platz mehr bekommen hätten, haben sie bereits 2 Plätze in Stade reserviert.   

Das fand ich damals schon alles irgendwie so doof, denn wenn reservieren nicht möglich ist, dann ist eben auch nicht möglich und schon gar nicht an einem super vollen Wochenende, wenn man den Platz eine Nacht gar nicht nutzt!!!! Plus dieses komische Gefühl das in Stade besonders viele „najaaaa“ Leute waren, haben eben dazu geführt, dass ich jaaaahrelang dachte, neeeeee da fährst du nicht nochmal hin!

Jetzt war es allerdings mal wieder so, dass Stade auf dem Weg in den Norden einfach super praktisch liegt, zumindest wenn man keinen Stop in Hamburg einlegen möchte. Dazu kommt noch, dass ihr eigentlich an allem Schuld seid 😉 😉 🙂 🙂 Denn von euch habe ich immer, immer, immer wieder gehört wie schön Stade doch sei! Vielleicht hat mich mein erster Besuch ja auch getäuscht… vielleicht hatte ich auch einfach keinen Plan…. Vielleicht war es auch nur ein besonders doofes Wochenende damals. 

Ich wollte Stade also eine 2. Chance geben und so stand ich knapp 3 Stunden später mitten auf dem großen und bekannten Stellplatz in Stade. Während der Fahrt habe ich mir noch einen Kaffee gekauft, weshalb meine Handtasche auch griffbereit auf dem Beifahrersitz lag. 

Montags Mittags in der Vorsaison… da war auf dem Platz natürlich nichts los und so suchte ich mir eine nette, große Parzelle aus, mit ein bisschen Abstand zum nächsten Camper. 

Da ich eh 2-3 Tage bleiben wollte, bezahlte ich also schonmal den Platz vorab, stöpselte den Strom an, schmiss mein Portmonee wieder zurück in die Handtasche und da an diesem Nachmittag die Sonne so herrlich schien, bin ich nicht gleich in Richtung Innenstadt gelaufen, sondern machte es mir mit Milla zusammen vor dem Womo gemütlich. 

Das war EIN GANZ NORMALER Nachmittag auf dem Stellplatz in Stade!

Ich habe noch kurz mit der Nachbarin gequatscht, die an diesem Tag irgendeine Stellplatz Foto Womo Aktion gestartet haben. 

Irgendwann wurde es dann merklich frischer, so dass wir uns ins Womo verzogen haben. Ich saß noch bis in den späten Abend am Laptop,  hatte das Tablet vor mir, die Foto Kamera auf dem Tisch usw. usw. 

Es war einfach ein ganz, ganz schöner, entspannter aber auch total normaler muckeliger Womo Abend. Aus diesem „jahrelangen, bekannten Womo Alltag“ heraus, habe ich mir wirklich NULL Gedanken gemacht! Ich fühlte mich in keinster Weise auch nur minimal unsicher oder so! Tja und JA(!!!!) dieses „trügerische Gefühl“ von Sicherheit, Normalität und „Alltag“ sorgte bei mir eindeutig dafür, dass ich „schlampig“ mit diesem Wertsachen & Sicherheitsthema umgegangen bin!

 

Wohnmobil Stellplatz Stade

Der Stellplatz Stade am letzten Abend…. wird schon alles wieder!

 

Irgendwann wollte ich dann auch ins Bett, habe alle Fenster zu gezogen, meine Handtasche nach hinten gelegt, bin nochmal mit Milla Pipi machen gegangen und danach folgte unser alltägliches „Milla geht ins Bettchen“ Ritual. Bedeutet, Milla geht in ihr Körbchen, bekommt noch ein paar Streicheleinheiten und einen Keks und weil ich dann im Womo auch die Heizung deutlich runter drehe, decke ich Milla im Interim Womo noch mir einer kleinen Decke zu. Diese Decke lag allerdings unter meiner Handtasche und warum auch immer…. nehme ich nicht nur die Decke unter der Tasche weg, sondern lege dabei die Handtasche vorne auf den Boden zwischen die Fahrerhaussitze. 

Danach bin ich ins Bettchen gegangen, konnte aber nicht einschlafen. Das habe ich häufiger… ist nunmal so. Darum habe ich noch das Tablet eingeschaltet und ein Kapitel Hörbuch nach dem anderen gehört… war aber so gegen 2:30 Uhr immer noch nicht richtig eingeschlafen, maximal im Halbschlaf. 

Tja und dann passierte es mitten auf dem Stellplatz in Stade!

Wir wurden bestohlen, überfallen… wie auch immer man das nennen mag. Was ganz genau geschehen ist, könnt ihr so schnell wie möglich in einem 2. Artikel nachlesen, ich muss ihn nur noch fertigstellen, sonst würde das alles hier den Rahmen sprengen. Den Artikel zu alledem was in Stade geschehen ist findet ihr hier: Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Das Ende vom Lied war, der Dieb stand plötzlich im Womo, hat meine Handtasche samt Portmonee geklaut, sämtliches Bargeld war weg, die Karten habe ich direkt sperren lassen aber zumindest hatte ich das riesen Glück, dass Handtasche und Portmonee mit allen Ausweisen am nächsten Tag gefunden wurde. 

Zumindest eine gute Nachricht!

So hatte ich zumindest meinen Perso usw. wieder und das hat mir überhaupt ermöglicht, nach einigem hin und her, über die Sparkassen Dortmund und Stade Bargeld zu bekommen. 

Nachdem das Thema Geld also erstmal geklärt war, stand für mich auch relativ schnell fest, ich werde NICHT nach hause fahren, sondern weiter machen wie geplant. Ich wollte mir keine Angst einjagen lassen und war mir einfach sicher, dafür ist es am besten direkt weiter zu machen, damit sich erst gar nicht dieses ständige ungute Gefühl einschleichen kann. 

Da unter anderem auch die Frage im Raum stand, ob der Stellplatz vielleicht Videoüberwacht sei, wurde auch der Tourismusverein Stade über den „Überfall“ informiert, da sie ja Betreiber des Platzes sind und bereits am frühen Morgen stand extra eine sehr nette Dame vor meiner Womo Tür. 

Es war der erste Vorfall dieser Art auf dem Stellplatz in Stade und ich hatte so das Gefühl, den tat das alles schrecklich leid. WOBEI ICH GANZ KLAR SAGEN MÖCHTE, MEINER MEINUNG NACH LIEGT SO EIN GESCHEHEN WEDER AN DER STADT STADE, NOCH AM STELLPLATZ SELBST! DAS WAR EINFACH PECH, DASS EINEM MEHR ODER WENIGER ÜBERALL PASSIEREN KANN!

Wirklich nett fand ich allerdings, wie sich der Tour Verein verhalten hat… wäre ich abgereist, hätte ich das Geld zurück bekommen, sofort als sie hörten, dass es vielleicht Probleme geben könnte, weil ich keinerlei Bargeld mehr habe, haben sie mir Unterstützung zugesagt und am Nachmittag klopfte es nochmal am Pepper und ich bekam einen Geschenkgutschein für ein Café in Stade überreicht. 

 

Stade Sicherheit Überfall Wohnmobil Stellplatz

DANKE! Ich empfand die Reaktion der Stadt Stade sehr, sehr nett und freundlich!

 

Ich finde, da hat sich der Touriverein Stade schon sehr nett verhalten und nur weil ich weiß, dass einige das alles falsch verstehen könnten…

NEIN, DAS IST KEINE WERBUNG ODER SO, BIS ZU DIESEM TAG HATTE ICH KEINERLEI KONTAKT ZUM TOURISMUSVEREIN STADE!

Nachdem ich an diesem Tag noch 3 mal zur Sparkasse laufen und bei der Polizei vorbei schauen musste, hatte sich der Tag für mich erledigt! In der Nacht habe ich keine Minute geschlafen und nachdem der ganze Stress nach ließ, war ich einfach nur platt! Darum lag ich auch schon um 20 Uhr fix und alle im Bettchen und habe  relativ gut geschlafen. Ok einmal bin ich wach geworden, weil ich vor laufendem TV eingeschlafen bin, dieses irgendwann ausging und damit die Sat Anlage eingefahren ist. Davon bin ich wach geworden und dachte sofort… verdammt, jetzt sehen „die da draußen“, dass ich schlafen gehe und dann kommen sie gleich. 

Also ganz schnell TV wieder an, Sat Anlage wieder hoch, „die da draußen“ sehen dass ich noch wach bin und dann konnte ich auch ruhig weiter schlafen! 🙂 

Naja ok… so ein bisschen schräge Gedanken ist wohl auch ganz normal!

Am nächsten Tag ging es mir schon deutlich besser, vormittags schien auch noch die Sonne, so dass ich mir Milla, ihre Kutsche und den Gutschein geschnappt habe,  um endlich wirklich etwas von Stade zu sehen. 

Ich muss sagen, mein erster Eindruck von Stade hat sich überhaupt nicht bestätigt! Keine Ahnung, vielleicht bin ich damals auch an den falschen Ecken herum gestromert, diesmal fand ich Stade auf jeden Fall sehr, sehr schön! 

 

Urlaub in Stade

Typisch Stade! Die vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser in Stade sind schon echt hübsch!

 

Die Stadt hat unheimlich viele kleine Gassen, Fachwerk und roten Backstein, also ganz typisch nordisch. Schräg gegenüber des Stellplatzes gibt es eine Art großen Stadtpark, in dem man wunderbar mit dem Hund laufen kann und dann gab es da ja noch den Gutschein. 

Das „Grubenhof Café“ befindet sich in einem alten, „schrägen“ Haus direkt in der unteren Innenstadt. Das alte Fachwerkhaus ist wirklich schräg… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eingangstür knarzt, die Toiletten sind winzig klein und das gesamte Café hat ein bisschen „Wohnzimmer Charme“. An den Wänden hängt Kunst, die man auch direkt kaufen könnte und es gibt SUPER leckeren Kuchen!

Wenn ihr also mal in Stade seid und Lust habt auf richtig guten Kuchen, dann kann ich euch das Grubenhof Café empfehlen und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr im Sommer noch einen „sonnig schattigen Platz mit Blick aufs Wasser“, im  „Vorgarten“ des Cafes.   

Fazit… Deutschland Tour Teil 2, Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

Und mal wieder haben wir innerhalb von wenigen Tagen Dinge erlebt, die erleben andere in ihrem ganzen Leben nicht! Warum ich diese Situationen immer so anziehe… ich kann es euch nicht sagen!

Sowohl die Stopps in Steinhude als auch in Stade, haben sich gelohnt und beide Orte sind empfehlenswert, auch wenn es in meinem Fall den ein oder anderen „Knackpunkt“ gab. 

Nach diesem letzten schönen Tag in Stade sind wir weiter in Richtung St. Peter Ording gefahren und was wir da erlebt haben… das erzähle ich euch im nächsten Teil. 

Bis dahin sag ich wie immer….BLEIBT GESUND, gerade in diesen Tagen!

Eure

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Ein Tour Start mit Hindernisseen oder … aber dann geht es WIRKLICH los, gaaaanz bestimmt!

Die ganze Geschichte begann schon vor knapp 4 Wochen, also Ende Januar, nachdem endgültig fest stand, dass ich Mister Pepper nochmal 3 Monate behalten darf. 

Da sah der Plan wie folgt aus…. nachdem ich aus Jandelsbrunn kam, wollte ich noch einige Tage zuhause bleiben, Wäsche waschen, klar Schiff machen, umpacken (ich bin ja direkt von der CMT Stuttgart nach Jandelsbrunn gefahren), mich mit der Familie treffen usw. bevor ich dann am 12.2 zum VHS Vortrag „Camping im Jahr 2020“ nach Salzkotten fahren muss.  Von da aus wollte ich eeeeeeeigentlich direkt weiter fahren, der Sonne entgegen, auf in Richtung Frankreich, Spanien, Portugal!

Das war also der erste feste Tour Start Plan… einige Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein! 

Tja, doch dann kam es etwas anders! 

Einen Tag vor meiner geplanten Abreise in Richtung Salzkotten ist mein Papa die Treppe heruntergefallen. Es stand zwar schnell fest, ihm ist Gott sei dank nicht viel passiert, aber da mein Vater ja relativ schwer Herzrank ist, muss er Blutverdünner nehmen und da sein Blut so dünn ist, bilden sich schon bei kleinen Remplern häufig große Blutergüsse. 

Bedeutet also… bis auf ein paar Probleme mit dem Knie ging es ihm soweit gut, wie schlimm die Blutergüsse allerdings werden, konnten wir erst 1-2 Tage später erkennen.

Den Vortrag in Salzkotten konnte ich keinesfalls absagen, wie gesagt… es ging meinem Pa ja auch soweit gut und mein Bruder war auch zuhause. Trotzdem war das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Tour Start, wenn er nicht dringend sein musste. 

Also habe ich zum erstmal umgeplant, ist ja kein Problem…. nach dem Vortrag in Salzkotten fahre ich nicht direkt durch, sondern erst nochmal ein paar Tage zurück nach hause um abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Auf die 2-3 Tage kommt es ja nicht drauf an, den Tour Start verlege ich kurzfristig, danach geht es aber DEFINITIV LOS!!! 🙂

Neuer Plan, der Vortrag fand an einem Mittwoch Abend statt, Donnerstag Vormittag bin ich wieder heim gefahren und spätestens Montag sollte es dann los gehen, wenn bei meinem Pa alles ok blieb. 

Mit jedem neuen Tag entspannte sich die Lage bei meinem Pa, doch bereits am Freitag lagen meine beiden kleinen Nichten (3 und 7 Jahre) flach. Gut, dass ist jetzt bei den Kids samt Kindergarten und Schule nichts außergewöhnliches, allerdings ging es den beiden wirklich richtig dreckig und da sie in der Nacht deutlich über 40 Grad fieberten, fuhr meine Schwägerin bzw. mein Bruder mit den beiden Sonntags zum hausältlichen Notdienst. Diagnose… beide hatten die echte Grippe! 

Natürlich ist das schlimm für die Kids und Erwachsenen, betraf mich selber aber eigentlich nur wenig… wäre da nicht dieses Werkstatt Problem gewesen! 

Das Auto der beiden stand in der Werkstatt und konnte Montage abgeholt werden. Mein Bruder konnte dienstlich aber auf gar keinen Fall „weg“, meine Schwägerin musste natürlich bei den kranken Hühnern bleiben, aber da die vier nur dieses Auto haben (zwischenzeitlich hatte ich ihnen mein Auto geliehen) wäre es schon gut, wenn das Auto auch möglichst schnell wieder zuhause stand. 

Lange Rede kurzer Sinn… da ich ja eine gute Patentante und Schwester bin, bin ich Montags nicht los gefahren, sondern habe geschaut, dass ich erstmal das Auto aus der Werkstatt hole und bei denen vor die Tür stelle. 

Da ich dann auch noch mit Bus und Bahn unterwegs war usw. usw. hat es sich einfach nicht gelohnt noch am selben Nachmittag los zu fahren. (was sich lim weiteren Verlauf auch noch als extrem sinnvoll herausstellen sollte) Aber nachdem fest stand, Montag wird es nichts, war der neue Plan…. 

 

Wohnmobil Tour Start Deutschland oder Europa?

Ohne Milla, ohne mich! Und dazu zählt dann eben auch der 27 Tour Start Versuch

 

Auf den einen Tag kommt es nicht drauf an… Tour Start am Dienstag , dann geht es DEFINITIV los!!!! 

Bis in die tiefe Nacht hinein, sah es auch nach einem sicheren Plan aus, bis ich so gegen 2 Uhr das erstmal von Milla geweckt wurde. 

Ich kann es euch nicht anders sagen, es war wirklich so, dass ich durch einen fürchterlichen Gestank samt unruhigen Hund geweckt wurde. 

Da war die erste Panne schon geschehen…. Milla hatte fürchterlichen Durchfall, der sich auch bereits über ihre Decken, Körbchen, Teppichboden usw. verteilte! 

OHHHHH NEEEEEE!!!!

Also rein in Schlappen und Jacke, Milla auf den Arm und erstmal ganz schnell raus. Nachdem „der Teufel“ dann erstmal raus war, habe ich Milla wieder zurück in die Wohnung getragen, habe alles was in die Waschmaschine konnte, in die Maschine gestopft,  soweit sauber gemacht und bin zurück ins Bettchen. Mit einem offenen Auge auf Milla gerichtet, habe ich noch gehofft, dass es nur ein nicht vertragenes Leckerchen o.ä. sei. 

Diese Hoffnung hatte sich gegen 4 Uhr allerdings bereits erledigt. 

Nachdem Milla wieder unruhiger wurde, bin ich diesmal direkt aufgesprungen, Jacke, Schlappen, Schlüssel… RAUS!!! Doch dann passierte etwas, was man sich selbst als liebende Hundemutti echt nicht wünscht. Ich erzähle es euch so ausführlich, weil es letztendlich doch ganz witzig war! 

Wir müssen mal eben einen kleinen Sprung nach vorne machen. Am selben Morgen erreichte mich eine Whats App Nachricht meiner Nachbarin. Hey Isa… sag mal, weisst Du vielleicht warum es bei uns im Flur so dermaßen müffelt? Hast Du Frau L. In den letzten Tagen getroffen???( Anmerkung, gemeint war meine andere Nachbarin, die bereits sehr alt und krank ist) Wir machen uns Sorgen, nicht das da was passiert ist??? 

Ähhhmmmm, jaaaaaaa diese Sorge konnte ich meiner Nachbarin direkt nehmen und musste leider zugeben, ich bzw. Milla und ich, sind für den schäbigen Gestank verantwortlich gewesen! 

Denn zurück zur Nacht, wie gesagt, ich bin dann gegen 4 Uhr direkt aufgesprungen, habe Milla auf den Arm genommen, raus aus der Wohnungstür, durchs Treppenhaus und leider…. hat es Milla nicht mehr bis unten geschafft! Die kleine, alte Prinzessin hat mich ERNSTHAFT (ich schwöre es euch hoch und heilig) von oben  bis unten zugeschissen! 

Meine Jacke war voll, meine Jogginghose war besudelt, meine Schlappen hatten Spritzer und auch das Treppenhaus hat noch etwas abbekommen. 

ZUM GLÜCK war es mitten in der Nacht!!!! Ich habe so dermaßen gestunken, dass ich WIRKLICH über mich selbst würgend, mitten in der Nacht, draußen auf dem Bürgersteig stand, denn die arme Milla Maus war noch lange nicht „leer.“ 

Nachdem wir dann bestimmt 20 Minuten mitten in der Nacht draußen waren und die gesamte Strasse vor dem Haus Millas „Spuren“ hatte (sorry aber bei Dünnpfiff helfen Tüten wenig und ich dachte… besser am Strassenrand als quer über den gesamten Bürgersteig) habe ich erstmal unten im Hausflur meine Jacke ausgezogen, um Milla wieder hoch in die Wohnung tragen zu können. Wie gesagt, die Jacke war wirklich komplett versaut, so konnte ich sie nicht an mich drücken und  hoch tragen. 

Oben vor der Tür angekommen habe ich Milla abgesetzt und mich noch im Hausflur bis auf den Schlüppi ausgezogen (wie gesagt, GOTT SEI DANK WAR JA NACHT!!!!) , weil ich so nicht in meine Bude wollte. 

Nächster Schritt…. Erstmal ein langes T-Shirt an und dann um Milla kümmern, die ich mittlerweile in ihr Körbchen ins Wohnzimmer gelegt hatte. Erste Hilfe… Buscopan in den Hund, damit etwas Ruhe rein kommt. 

Milla lag fix und fertig in ihrem Körbchen, währenddessen ich meine Jacke (zum Glück keine Daunenjacke sondern meine alte Jack Wolfskin, die Problemlos in die Waschmaschine konnte)  und die restlichen Klamotten im Flur eingesammelt habe, ebenfalls rein in die Waschmaschine ( mittlerweile war es kurz vor 5 Uhr, da konnte ich die Waschmaschine ja anstellen 🙂 ) und dann habe ich mich samt Eimer und Lappen auf den Weg begeben, den Flur noch in der Nacht halbwegs ordentlich zu putzen. 

Naja sagen wir so…. es war mitten in der Nacht, der Flur sah danach „unauffällig“ aus, aber so richtig, habe ich ihn am nächsten Tag geputzt, weil der Gestank unglaublich war!

Ich wusste schon, dass seit einigen Wochen ein heftiger Hunde Magen/ Darm Virus in Dortmund tobte und jetzt hatte es Milla doch noch erwischt! Ich  kann mich nicht erinnern, dass ich Milla schonmal SO Krank erlebt habe. Die kleine alte Dame hatte Bauchkrämpfe, dass sich ihr gesamter Körper irgendwie „verschob“ und verkrampfte. Milla hat richtig gestöhnt und ich war mir nicht sicher, ob das wirklich „nur“ ein Magen Darm Virus ist, oder es unsere letzten gemeinsamen Stunden waren. 

Ich habe sie dann morgens direkt zum Tierarzt gebracht, der erstmal gar nicht viel mehr unternommen hat, als Milla mit Spritzen und Medikamenten zu versorgen. Wenn es Magen Darm ist, müssten die nächsten Stunden ruhiger werden, ansonsten sollte ich Nachmittag nochmal in die Praxis kommen.

Ich glaube Milla war einfach nur froh, als sie endlich mal etwas entspannt in ihrem Körbchen liegen konnte… die Medis haben gut angeschlagen, aber natürlich stand fest….

den Tour Start konnte ich erstmal abhaken!

Als am späten Vormittag dann etwas Ruhe eingekehrt war, Milla ein kleines bisschen schlafen konnte und ich müde auf der Couch saß, klingelte mein Telefon! 

„Hallo Frau Speckmann, hier ist die Krankengymnastik Praxis ihres Vaters, der hatte uns mal irgendwann ihre Nummer gegeben und wir haben mit ihm abgesprochen, sie anzurufen. 

Wir wollten Ihnen nur mitteilen, ihr Vater war eigentlich gerade zur Behandlung bei uns, wir haben ihn allerdings gerade ins Taxi gesetzt um zum Arzt zu fahren. Ihr Vater hat ein ganz dick geschwollenes, heißes rotes Bein, dass muss sich unbedingt ein Arzt ansehen.“ 

WHAAAAAAT???

Durch den Treppensturz hatte sich mein Vater eine kleine „ Macke“ am unteren Schienbein zugezogen, die sich jetzt blöderweise auch noch so stark entzündet hatte, dass Knöchel und Unterschenkel großflächig betroffen waren. 

Fazit…. Markieren des betroffenen Gebietes, desinfizierende Wickeln und Antibiotika vom Doc, sollte es schlimmer/ größer werden, bitte direkt in die Klinik, ansonsten 2 Tage später Kontrolle und dann Entscheidung ob das Antibiotikum ausreichend packt oder es dann doch noch in die Klinik gehen muss.  Na suuuuuupi…. das läuft doch bestens! 

Mein Tour Start rückte also erstmal in weite Ferne und tun konnte ich auch nichts weiter, denn erstmal konnte ich Milla nicht alleine lassen. Da musste mein Pa also erstmal selber klar kommen. 

 

Tour Start mit Hindernissen

Wenn der Wurm drin ist… manchmal klappt einfach nichts!

 

Aber…. es wurde noch etwas besser!!! 🙂 Ob ich noch mit dem Pepper eine Tour starten könnte???

So lange Millas Medikamente wirkten, ging es ihr reeeeeelativ gut, das ein oder andere Malheure passierte dennoch. Aber gut… wir hielten uns nur noch im Wohnzimmer auf (Laminat) und große weiße Handtücher lassen sich nunmal sehr gut heiß waschen. 

Ließen die Medikamente allerdings nach, bekam Milla direkt wieder Fieber, ihr wurde merklich übel und auch die Krämpfe setzten wieder ein. Für mich bedeutete das, ich habe die kommenden 2 Nächte im Halbschlaf auf der Couch verbracht, habe Milla regelmäßig alle 3 Stunden raus getragen und immer schön mit Medikamenten versorgt, jedesmal mit der Hoffnung, dass sie nicht direkt wieder raus kommen. 

Nach 3 heftigen Tagen ging es Milla laaaangsam besser und auch bei meinem Pa entspannte sich die Lage etwas, das Antibiotikum tat was es tun sollte! 

Juhuuuu… das klang doch alles ganz gut, so dass ich in 3-4 Tagen ganz, ganz sicher zum Tour Start aufbrechen könnte. 

So war also meine neue Planung für satte 18 Stunden…. bis am nächsten Morgen mein Telefon klingelte! 

Mein Bruder war am Hörer und ich kann es nicht anders sagen als…. allein seine Stimme klang schon extreeeeem schlecht! Bei meiner Schwägerin und meinem Bruder war der super GAU eingetreten. Nachdem es den Mädels langsam besser ging, hatten sich BEIDE Erwachsenen auch an der „echten“ Grippe angesteckt und ja den beiden ging es richtig, richtig dreckig! 

Da gab es keinen Vergleich zu einem grippalen Infekt oder so… beide hatten hoch Fieber und meine Schwägerin war so schwach, die kam nichtmal die Treppe vernünftig hoch oder runter, sondern blieb fast komplett im Schlafzimmer liegen. 

Also musste ein Rettungsplan her, denn um die Mädels konnten sie sich so nicht kümmern. Zum Glück war mittlerweile Donnerstag, so dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Mädels bleiben Freitag aus Kindergarten und Schule und gehen direkt ab zur Oma, die im Münsterland wohnt. So waren die Kids erstmal gut versorgt, blieben nur noch Einkäufe usw. die ich übernommen habe, allerdings nur bis auf die Terrasse… ich wollte mich nicht auch noch anstecken! 

So lange die Lage bei den Vieren aber nicht deutlich besser wurde, wollte ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Das hätte ich sicherlich nicht gemusst, aber wirklich entspannt fahre ich in solchen Situationen nicht los. Wenn ich dann mit dem Kopf eh immer in Dortmund bin und denke, na hoffentlich läuft das alles mit den Mädels usw., ist das für mich kein schöner Tour Start! 

Aus den 3-4 Tagen wurde also eine gute Woche… aber dann haben wir ja wirklich ALLE Themen durch… dann MUSS es ja seeendlich mit dem Womo Tour Start klappen! 

Schließlich muss ich Ende April den Pepper wieder abliefern! 

Tjaaaaaa…. was soll ich sagen…. das Lazarett im Hause Speckmann wurde tatsächlich besser und besser, allerdings gab es da ein neues Thema, welches mich zum grübeln brachte:

Der Corona Virus war in Italien angekommen, die ersten Gemeinden wurden gesperrt und man sprach zu beginn auch darüber, vielleicht die Grenzen schließen zu müssen. 

Huidiiiiiiii wuidiiiiiii…. was nun??? Wie sang Marc Forster eins so schön… Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein! Bei mir war es eher andersherum! 

Wenn es rein um den Kopf ginge, dann wäre das Thema schnell für mich erledigt gewesen. Denn echte Angst vor der Ansteckung habe ich nicht, auch wenn ich mit meinen ganzen „Kränkeleien“ sicher zur Risikogruppe zähle, alleine schon durch das herabgefahrene Immunsystem. 

Ein echt schlechtes Bauchgefühl bereiteten mir aber Sorgen wie: 

  • Was ist, wenn ich irgendwo fest hänge, Grenzen geschlossen werden und meine Medikamente werden knapp? Da ich unter anderem ja Betäubungsmittel einnehme, bekomme ich nicht einfach mal eben von irgendwem ein neues Rezept. Das ist selbst bei der Vertretung meines Hausarztes ein riesen Akt, um an neue Rezepte zu kommen, weil… naja mit so viel Morphium kann eben auch Schindluder getrieben werden, gerade weil meine Dosierung über die vielen Jahre auch immer weiter angestiegen ist. 
  • Was ist, wenn es Milla plötzlich schlecht geht und ich nicht weg komme?
  • Und natürlich auch… wie läuft das alles mit Milla, sollte ich mich doch anstecken?

 

Zu dem Zeitpunkt war das alles noch kein echtes Thema, aber was ist wenn???

Sollte ich dieses Risiko wirklich eingehen, obwohl ich schon vor der Tour daran denke, dass ich diese Probleme bekommen köööööönnte? 

Und was ist mit dem Satz, den ich euch immer wieder „predige“… HÖRT AUF EUER BAUCHGEFÜHL!!! 

Es hat tatsächlich 3 Tage und 2 Facebook Postings gedauert, bis für mich fest stand…. 

NEIN, ICH WERDE AKTUELL NICHT INS AUSLAND FAHREN!!!! 

Mir ist das alles zu heikel und ich würde mir sowas von in den eigenen Hintern beißen, wenn ich hinterher genau vor den Problemen stehe, über die ich von Anfang an gegrübelt habe!  Das ist es mir aktuell einfach nicht wert! Vielleicht sieht die gesamte Lage in 1,2,3 Wochen schon ganz anders aus, klarer, man weiß wo man dran ist und dann sieht der Pepper vielleicht nochmal das Ausland. 

ABWARTEN!!!

Also habe ich sämtliche Termine und Pläne abgesagt oder verschoben… aus Sommer, Sonne, Sonnenschein wird erstmal NICHTS, es mussten erstmal neue Ziele innerhalb Deutschlands her!  

Normalerweise plane ich meine Touren ja gar nicht mehr richtig, sondern verbinde meistens irgendwelche Termine mit netten anderen Zielen. In diesem Moment war aber eh schon alles anders und ich hatte so gar keine Idee, worauf ich eigentlich Lust habe. 

Schon wieder Küste… ja, hätte ich eigentlich total Lust zu, aber an der Küste Niedersachsens kenne ich mittlerweile gefühlt jeden Stein.

Berge… eigentlich auch cool, aber da ist ja momentan nur Matschepampe und kaum Schnee. 

Eine reine Städtetour… hatte ich erst zu den Weihnachtsmärkten…hmmmmmpf, ich war üüüüberfragt!

Also habe ich stundenlang gegoogelt und mir nach Ewigkeiten mal wieder eine echte Tour zusammengestellt. Alles war fertig, Deutschland wir kommen… Wetter egal, Corona egal, Temperaturen egal…. mittlerweile waren knapp 3 Wochen ins Land gezogen…

ICH WOLLTE ENDLICH LOS!!! TOUR START WIR KOMMEN!!! JETZT ABER WIRKLICH….. ODER???!!!!

Donnerstagmorgen war noch alles gut, Milla war gut drauf, nach der ersten Gassi Runde habe ich noch schnell ein paar Mails geschrieben und die letzten Klamotten ins Womo geräumt, als mir Milla insgesamt schon sehr aufgeregt vor kam. 

Das sie vor jeder Tour aufgeregt ist, sobald sie merkt ich fange an Klamotten zu packen ist nichts ungewöhnliches, aber letzten Donnerstag war sie irgendwie besonders unruhig. 

Also habe ich die restlichen Klamotten erstmal stehen gelassen, habe mir Milla geschnappt und bin mit ihr zum Womo gelaufen, dann muss sie eben noch ein paar Minuten im Womo warten, bis ich die restlichen Sachen aus der Wohnung geholt habe. 

Gut gedacht, schlecht gemacht… schließlich wäre es ja viel zu normal, wenn wir tatsächlich endlich los fahren könnten. Ich kann euch nicht sagen ob es die Aufregung war, oder woran es ansonsten lag, aber sobald ich mit Milla draußen war um zum Womo zu laufen, kam es nur so aus ihr raus geschossen! 

Prinzessin zu Camp hatte schon wieder Durchfall und zwar heftig. Für den 10 minütigen Fussweg zum Womo brauchten wir über 30 Minuten, aber zumindest dann hatte ich das Gefühl… „der Teufel war raus“! 

Also habe ich Milla ins Womo gehoben, in dem Moment noch mit der Hoffnung… gleich gehts ihr wieder besser.  Doch ich hatte den Motor gerade angelassen, da ging es bei Milla auch Magen technisch los, sie musste sich übergeben! 

So hatte das alles gar keinen Sinn!!! 

Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schon schweeeeeeer angenervt, auch wenn Milla das natürlich nicht extra macht, aber jetzt mal ehrlich… wir hatte das Pipi/Kacka Thema geraaaaade hinter uns und ich behaupte mal, selbst für die liebste Hundemutti ist es kein Vergnügen, ständig die flüssigen Hinterlassenschaften des Hundes zu säubern und jetzt hatte ich schon wieder dieses besondere Vergnügen. 

Meine Fre…..e, was war ich genervt! Also zurück in die Wohnung, Milla habe ich direkt bis in ihr Körbchen getragen und auf ein neues mit Medikamenten versorgt. Zum Glück blieben die Medis drin und nachdem sie ihre Wirkung zeigten, schlief Milla ganz tief und fest ein. 

Damit stand für mich fest…. ich werde wieder nicht los fahren können!!! 

Es macht keinen Sinn mit einer kranken Milla los zu fahren… zum einen ist das meiner Meinung nach für Milla alles andere als angenehm, zumal sie wirklich stundenlang tief und fest geschlafen hat, nach dem die Medis wirkten, ich hätte während der Fahrt ständig ein Auge auf den Hund und insgesamt war ich mir recht sicher, das war nicht wieder der Magen Darm Virus, diese Beschwerden kamen durch ihr Alter und die Aufregung. 

Also kein Tour Start… wir blieben nochmal eine Nacht zuhause…. aber dann, am nächsten Tag, ganz, ganz, ganz sicher!!!! 

Auf zur Deutschland Tour, schließlich hatte ich ja alles geplant!

Der Freitagmorgen kam und Milla ging es eindeutig besser, juhuuuuuu!!! Die Nacht war auch ruhig, wir beide waren fit… jetzt konnte es also wirklich los gehen! Mittlerweile beherrschte der Corona Virus sämtliche Medien und bevor ich so richtig starten konnte,  musste ich auf jeden Fall noch einen Stop an einer bestimmten Dortmunder Apotheke einlegen, welche meine Medis immer vorrätig hat. Also habe ich noch schnell den letzten Rucksack ins Womo gepackt, Milla eingeladen und juhuuuu… wir konnten tatsächlich starten! Auf zur Apo! 

Dort angekommen standen bereits Schlaaaangen an Leuten vor den verschiedenen Pulten und es dauerte eeeeewig, bis endlich jeder begriffen hatte… auch diese Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Nach über 30 Minuten kam ich endlich wieder samt Medis aus der Apo, nächster Halt… der nahegelegene Supermarkt samt großem Parkplatz, in dem ich eigentlich nur noch schnell so einen Salat für Unterwegs kaufen wollte. 

Da war DIE HÖLLE los! Nudeln, Reis, Dosenravioli waren bereits fast komplett ausverkauft, viele Leute waren total aggressiv und das alles bereits Freitag Vormittag, ein Zeitpunkt an dem ansonsten kaum etwas los ist! Es hat tatsächlich fast 60 Minuten gedauert, bis ich seeendlich wieder am Womo war… aber jetzt, jetzt konnte es wirklich los gehen! 

Wäre da nicht dieses eine kleine Problem gewesen….

In Hessen und Ba-Wü hatte es in den letzten 24 Stunden ordentlich geschneit, im Radio wurde vor Strassenglätte gewarnt und mir kam der Gedanke, wenn der ganze Schnee jetzt schmilzt, laufe ich die nächsten Tage nur noch doch Matsch und Dreck! 

Darauf hatte ich ja so gar keine Lust, aber eeeeeeeigentlich war die kommende Tour doch soooo schön geplant! 

🙂 🙂 🙂 Nunjaaaa… ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was ich gemacht habe, da sämtliche Pläne der vergangenen Wochen für die Tonne waren, habe ich auch diesen Tour Plan über Bord geworfen! 🙂 

Anstelle in den südlichen Raum Deutschlands zu fahren, habe ich das Navi genau in die Gegenrichtung eingestellt. Ich war schon ewig lange nicht mehr in Schleswig Holstein und das ist genau die Richtung, auf die ich jetzt gerade Lust habe! 🙂  

Jetzt konnte es aber wirklich los gehen!!!

Doch…. auch das war immer noch nicht alles!!!

Runter vom Supermarkt Parkplatz und auf in Richtung Autobahn. Milla, Mister Pepper und ich hatten geraaaade die Dortmunder Stadtgrenze hinter uns gelassen, da viel mir ein, VERDAMMTE SCHEIBE, ich habe Milla Anhänger zuhause im Keller vergessen. 

Ich benötigte den Anhänger einmal zuhause, als ich das Womo sehr weit weg parken musste und seit dem dachte ich täglich daran, DU MUSST DEN ANHÄNGER NOCH ZURÜCK INS WOMO STELLEN, VERGISS ES NICHT!!!! 

Ich hatte es vergessen! Ich habe dann ganz kurz überlegt, ob es auch ohne Anhänger geht, da wir aber doch ein paar Wochen unterwegs sein möchten… ist das alles ohne Anhänger MIST!

Also, nix Tour Start… 

nächste Ausfahrt runter, einmal drehen und yippi jay jaiiiiii … nochmal zurück nach hause und flux den Anhänger holen!

 

Tour Start zur Wohnmobil Deutschland Tour

Fast unglaublich, aber…wir sind tatsächlich unterwegs!!! 🙂

 

Mit knapp 3 Wochen Verspätung, konnten Milla, Mister Pepper und ich am Freitag, 28.02.20 gegen 14 Uhr tatsächlich den Tour Start starten!!!

 

Unsere Deutschland Tour hat begonnen, ich schreibe euch das ganze gerade aus dem Womo vom Steinhuder Meer, wir sind WIRKLICH auf dem Weg gen Norden und wenn es tatsächlich so ist, dass einem stressigen Reisestart, ein extrem entspannter Urlaub folgt, wird das ein echter Traumurlaub! 🙂 

Ich bin gespannt und WIR werden es erleben, denn natürlich nehme ich euch wieder mit on Tour! 

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche, liebe Grüße aus Steinhude und …. BLEIBT GESUND!!!!

Eure …. ganz entspannte 😉 

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Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!