Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Camping nach Corona, der Lockdown hat ein Ende, die Vorsichtsmaßnahmen und Reglementierungen werden immer weiter zurück geschraubt, endlich wieder Zeit für eine Wohnmobil Reise. 

Ich hatte dir ja schon erzählt wie die ersten 10 Tage mit Corona on Tour verlaufen sind und dass die aktuellen Regelungen echt total unterschiedlich sind. Nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch innerhalb eines jeden Bundeslandes, macht jeder Platz aktuell so ein bisschen sein eigenes Ding. 

 

Camping nach Corona Lockdown Teil 2

 

Camping nach Corona in Deutschland, Bayern, Kitzingen

Ich mag den, am Main langgezogenen Stellplatz in Kitzingen sehr… so wie viele andere Camper auch, selbst mitten in der Woche.

 

Im ersten Teil dieser Frühsommer Camping nach Corona Tour durch Deutschland, bin ich zuletzt in Fulda gelandet und was von da an geschehen ist, das erzähle ich dir hier: 

 

Wohnmobil Tour Hessen Fulda

Fulda ist wirklich ein sehr hübsches Städtchen.

 

Fulda ist eine wirklich schöne Stadt, auch mit den Corona Bestimmungen! 

 

Ich hatte Fulda als festes Ziel nie so recht auf dem Schirm, von daher war es eher Zufall, dass ich den Stellplatz in Fulda angefahren bin. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, Fulda werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. 

Die Stadt ist schnuckelig mit viel Kopfsteinpflaster, Cafés und kleinen Geschäften, es gibt ein wunderschönes Stadtschloss mit Schlosspark, natürlich den großen Dom und der Stellplatz hat insgesamt eher ein bisschen Parkplatzfeeling, kostet aber nur 6 Euro, der Supermarkt liegt gegenüber, er hat Strom, eine Ver- und Entsorgung und damit alles, was ich von einem Stellplatz benötige. 

Weil ich in Fulda wirklich gut stand und alles in erreichbarere Nähe war, habe ich beschlossen… ich bleibe eine komplette Woche in Fulda stehen und umgehe so den Stellplatzkampf an Pfingsten. 

Gesagt, getan, gepostet und Besuch bekommen!

Und schau an… es kam ein Besuch nach dem anderen an den kommenden Tagen. Ich habe so das Gefühl, Camping nach Corona ist aktuell für ganz viele Camper ein “musst have”. 

Ganz, ganz ehrlich gesagt, das mit dem Leserbesuch on Tour ist für mich häufig ein extrem zweiseitiges Schwert. NEIN ich muss es anders sagen, für mich ist das ganze Thema insgesamt nicht mehr so einfach, entspannt und “nett”, wie es für viele andere Camper ist.

Einerseits finde ich es natürlich toll, wenn Leute sagen, wir haben gelesen Isa steht in Fulda, die wollten wir schon immer mal kennen lernen, da fahren wir jetzt mal hin. Ein bisschen quatschen, vielleicht auch einen Kaffee, einen Milchshake oder ein Bier trinken gehen… alles super, immer gerne, immer schön 🙂 

Zumal ich es ja schon mehr oder weniger von Beginn an so mache, dass ich niemals zu irgendwelchen Lesern nach hause fahre. Warum und wieso? Das würde hier jetzt jeden Rahmen sprengen, nur so viel, ich mache es nicht. Von daher finde ich solche Stellplatz oder Campingplatz Besuche und spontane Treffen total ok, nett, habe ich gerne!

… alles wunderbar & wirklich schön!

Aber ich sagte ja schon… das ganze ist immer häufiger ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn ich unterwegs bin, dann bin ich ja oftmals etwas anders unterwegs als viele “ganz normale Freizeit Camper”. Neben dem wunderschönen “unterwegs sein” und reisen, ist das alles auch immer wieder Arbeit, ein ganz normaler Job, wie wir ihn alle haben oder ausüben, oder anders gesagt,  für mich ist so eine Tour ja nicht nur reine Freizeitgestaltung, ich muss eben auch an den Laptop oder habe den ein oder andere Termin, manchmal auch kurzfristig.

In Fulda war es z.B. so, dass mich insgesamt 5 Womos besucht haben. Ein Blogger Kollege den ich schon lange kennen, ein Buch Autoren Paar bei denen es schlicht Zufall war und 3 Leser-Paare. Mit einem Paar saß ich abends noch zusammen, wir haben gequatscht und alles war entspannt. Wir haben ein Glas zusammen getrunken, uns unterhalten und alles war wunderbar entspannt.

Überraschung, Pfingsten mit Milla & Isa…

Die zwei anderen Paare sind allerdings ganz bewusst nach Fulda gefahren, um gemeinsam mit mir die Pfingsttage zu verbringen. Nicht falsch verstehen, damit habe ich noch gar kein Problem, es wird erst dann schwierig, wenn ich vorab nichts von dieser Camping nach Corona Pfingsttour zu Isa wusste und alle Personen gerne ein gewisses “Tagesprogramm”  gemeinsam mit Milla und mir erleben möchten. Ich stand also jetzt direkt vor mehreren Problemen. Milla ist nicht mehr in der Lage mit anderen Hunden lange Spaziergänge zu erleben und ich hatte mir die Pfingsttage auch arbeitstechnisch anders eingeplant. 10 Uhr Dombesuch, 13 Uhr Stadtbesichtigung, danach ein Eis und abends essen gehen… das klingt klasse, aber wie gesagt, nur weil ich unterwegs bin, bedeutet das für mich nicht, dass ich frei habe. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und das bedeutet auch nicht, dass ich nichts mit anderen Leuten zu tun haben möchte, es ist nur einfach nicht alles immer so möglich. Denn eines steht für mich ganz eindeutig fest… ich habe zu lange gekämpft um an ein paar Aufträge zu kommen, Arbeit, schreiben “Job” geht auch unterwegs für mich erstmal vor und bei Millachen… gut, da muss ich dann vielleicht auch einfach so hart sein und sagen, ich weiß am besten, was dieser Hund noch kann und verträgt.

Das ist nicht fair, denn so bin ich nicht!

Ich finde es nicht fair, wenn es letztendlich heißt, ich sei asozial, eingebildet, vollkommen übertrieben zickig o.ä., nur weil ich sage, ich kann dieses Tagesprogramm (von dem ich ja gar nichts wusste, es war ja ein ganz spontaner Besuch) nicht mitmachen, ich kann nicht 2 Stunden mit den Hunden wandern gehen, den ganzen Tag mit mit vollkommen fremden Menschen verbringen und gleichzeitig meine Arbeit liegen lassen. Das geht einfach nicht… und das ist wirklich nicht böseartig, asozial oder komplett eingebildet gemeint!!!

Du kannst es dir sicher schon vorstellen, leider gab es mit beiden Paaren letztendlich ganz schön Zoff, weil ich den Erwartungen an mich einfach nicht gerecht werden konnte.

 

Hunde Anhänger fürs Wohnmobil

Lange Spaziergänge findet Milla mittlerweile auch wieder gut, allerdings am besten im Halbschlaf in ihrer Kutsche! Aber gut… die kleine ist vor wenigen Tagen (geschätzt) 20 Jahre alt geworden!

 

Es läuft leider immer wieder auf drei “Blogger Problemchen” zurück, aber die haben zumindest nichts mit Corona zu tun, juhuuu!

“1. Problem” :  

Ich bin alleine unterwegs und da bekommt man sicherlich auch schnell den Eindruck, ach die Isa ist da so alleine, die fahren wir jetzt einfach mal spontan besuchen, damit sie nicht so “einsam und gelangweilt” ist. Ich kann wirklich verstehen, dass dieser Eindruck entstehen könnte, aber ich fühle mich im gründe nie einsam und gelangweilt, bin ich wirklich sehr, sehr, sehr selten.

“2. Problem” :

In ganz vielen Fällen kennst du mich, Milla, meinen Alltag deutlich besser als ich dich. Für dich bin ich “die Isa, die mit Milla unterwegs ist und gerade Mister Pepper nutzt”, die im Ruhrpott lebt, die Kaffee liebt, die gerne blogged, die auch mal deutlich Klartext schreibt, die alleine unterwegs ist, die eine Geschichte hat und es liebt im Café zu sitzen. Für mich bist du aber in den allermeisten Fällen total fremd. Klar, das kann man ändern, aber das braucht auch ein bisschen Zeit.  Wie verhält du dich denn komplett fremden Personen gegenüber? Ist es direkt so, dass du mit ganz fremden Menschen z.B. die kompletten Pfingsttage verbringst, oder einfach mal bei ihnen zuhause vorfährst und abends auf deren Couch sitzt? Oder ist es nicht eher so, dass man einfach etwas Zeit benötigt, sich kennenlernen muss, sich “beschnuppern” muss, wenn man total fremde Menschen kennenlernt?

“3.Problem” :

Für viele Camper ist die Zeit unterwegs reine Freizeit, Urlaub, der Job ist zuhause und on Tour genießt man das Leben abseits von Geld verdienen und Arbeitszeiten. Naja und dann gibt es eben noch ein paar Camper wie mich, die ihre Arbeit überall erledigen können, Hauptsache sie haben Internet und einen Laptop. Natürlich bin auch ich mal einen ganzen Tag unterwegs und der Laptop bleibt geschlossen.

Aber selbst dann habe ich im Café das Handy in der Hand und poste etwas, schreibe Nachrichten und Kommentare, oder ich saß die Tage zuvor dafür besonders lange am Laptop oder ich weiß, ok… heute Vormittag, Mittag bin ich unterwegs, dann nutze ich eben noch den Abend für die Arbeit. In meinem Fall verbindet sich eben Freizeit und Arbeit im und am Wohnmobil und das auch über z.B. Pfingsten, wenn es gerade nötig ist.

 

Die Tage in Fulda waren also insgesamt schön, aber auch nicht ganz unkompliziert und dabei war Camping nach Corona mal gar kein Thema! Erstaunlich, dass das noch möglich ist 😉

 

Von Fulda aus bin ich dann weiter gefahren ins bayrische Kitzingen und da ist leider mal wieder etwas geschehen. 

 

 

Weinsberg Pepper Wohnmobil Camping nach Corona Urlaub

Das klang schon nicht gut und sah dann auch unschön aus. Es ist immer doof, wenn so etwas mit fremden Eigentum passiert. 🙁

 

Mister Peppers Pollersucht! 🙁

 

Da ich den Kühlschrank nicht fest verschlossen habe bevor ich los gefahren bin, ist mir die Kühlschranktür, während ich auf die Autobahn aufgefahren bin, aufgeflogen! Also… nächster Halt, Rastplatz!

Dort habe ich schnell geparkt, habe flux den halben Kühlschrank wieder eingeräumt und dann viel mir auch noch ein, dass ich in der Garage eigentlich Millas Kutsche anders verstauen wollte, weshalb ich dann doch ein paar Minuten länger auf dem Rastplatz stand und in der Garage gekramt habe. 

In dieser Zeit ist direkt vor mir ein LKW angekommen und hat, aufgrund der nicht allzu großen Lücke, relativ nah, direkt vor mir eingeparkt. 

Alles gut, eigentlich alles kein Problem, komplett eingeparkt hatte er mich nicht!

Um ausparken zu können, musste ich ganz einschlagen und etwas zurück setzten, um dann an der Ecke des LKW’s vorbei zu kommen. Wie gesagt, eigentlich alles kein Problem. Doch an diesem super sonnigen Tag, spiegelte der Bildschirm der Rückfahrkamera unheimlich, so dass ich nur ganz schlecht erkennen konnte, was auf dem Bildschirm zu sehen war. Davon abgesehen hatte ich den Poller am Rand des Rastplatz Gehwegs, an dem ein Mülleimer hing, vorab gar nicht registriert!

Tja und so passierte was passieren musste… das Heck des Peppers “schwenkte aus” und ich touchierte den Poller. Zwar war ich ganz langsam, aber es reichte aus, um einen deutlich sichtbaren (und hörbaren) Riss in der Stoßstange zu provozieren.

 

VERDAMMT! Camping nach Corona und jetzt auch noch die Poller Sucht!

 

Ei, jei, jei…. bei dem eigenen Wohnmobil ist so etwas schon ärgerlich, aber Mister Pepper gehört mir ja nicht, sondern Weinsberg! 

Es blieb mir also nichts anderes übrig als direkt, mit ganz viel schlechtem Gewissen, zu beichten was geschehen ist!!! Eines stand in diesem Fall zumindest Zweifelsfall fest… ich hatte Schuld und niemand sonst!

Damit niemand sagen konnte ich habe “Fahrerflucht” begangen, habe ich natürlich die Polizei informiert, man weiß ja nie wer später irgendwas meint. Wobei es an dem Poller tatsächlich keinerlei Schaden gab, also gar, gar, gar, gar nichts!!! Es dauerte keine 10 Minuten, da fuhr der Streifenwagen auch schon auf den Rastplatz, die haben sich das alles angesehen, haben festgestellt, dass an dem Poller keinerlei Schaden ist,  haben meine Daten aufgenommen und mir eine schöne Weiterfahrt gewünscht.

 

Blieb noch der Anruf bei Weinsberg! 🙁

 

Also habe ich ganz schnell bei Weinsberg angerufen (dann hatte ich es hinter mir) doch zum Glück,  nahm es das Weinsberg Team locker auf. Aussage: Mach dir keinen Kopf, wer so viel unterwegs ist, kann auch mal etwas übersehen.  Solange es „nur“ die Stoßstange ist und nicht noch mehr beschädigt wurde, hält sich das ganze ja in Grenzen. Wir schicken dir den Versicherungsbogen zu und dann schauen wir mal, wie wir das regeln können. Wo biste denn gerade? 

Glücklicherweise ist das ganze ja schon in Bayern geschehen, ich war also zumindest nicht suuuuper weit von Jandelsbrunn entfernt und vielleicht könnte man den Schaden ja direkt im Werk reparieren. Das Weinsberg Team wollte sich mal erkundigen und wir würden dann irgendwann nochmal telefonieren.

Puhhhh das war also schonmal geschafft!!! Naja…und wenn man das ganze dann vielleicht noch im Werk reparieren könnte, wäre das sicherlich auch nicht schlecht für mich.

Haaaaaach…. alles eine unangenehmen Sache, aber gut….sowas kann leider passieren.

 

 

Kitzingen Bayern Camping nach Corona

Kitzingen eine tolle Stadt mit einem (wie ich finde) klasse Stellplatz direkt am Main

 

Jetzt aber weiter nach Kitzingen, die Camping nach Corona Tour sollte ja weiter gehen.

 

In Kitzingen war ich schon vor vielen Jahren, fand es damals schon super schön und auch jetzt, war Kitzingen einfach nur klasse! Ich mag den Stellplatz, der sich so lang am Main entlang zieht und das Städtchen hat ein kleines bisschen „Zucker Charme“.  

Gerade bei schönem Wetter ist Kitzingen besonders toll, weil man so wunderbar ,auf den Mainwiesen, vor dem Womo sitzen kann. Der Stellplatz kostet 9 Euro mit allem drum und dran (ich glaube allerdings es gibt keine Duschen und Stellplatz Brötchen gibt es immer von Mittwoch bis Sonntag, diese sehen aber nach typischen Aufbackwaren aus) 

Nachdem ich noch am selben Tag den Bogen für die Versicherung ausgefüllt habe und den gesamten Tag vor dem Womo in der Sonne am Laptop verbracht habe, klingelte am nächsten Morgen mein Handy… Weinsberg!

Isaaaaaaa…. wir haben mal mit der Werkstatt gesprochen. Eine neue Stoßstange wäre auch vorrätig, wenn du nächsten Montag in Jandelsbrunn sein könntest, könnten wir dir hier die Stoßstange direkt wechseln. 

Ja klar schaffe ich das, gar keine Frage 🙂 und mal schauen, wie Knaus Tabbert bzw. Weinsberg das Corona Camping Thema im Werk angeht.

Von dem Moment stand also auch fest, ich bleibe nicht über das gesamte Wochenende in Kitzingen stehen, sondern fahre Freitag schonmal nach Passau. 

Erstmal hatten Milla und ich aber noch 2 schöne Tage in Kitzingen, auch wenn das Wetter ab Donnerstag schon deutlich schlechter wurde. Was ich allerdings echt erstaunlich fand, selbst an den Tagen nach Pfingsten, mitten in der Woche, war der Stellplatz seeeeehr gut besucht. Es gab immer noch einige freie Plätze, aber meinen Erfahrungen nach, war es schon echt voll, für eher mittelmäßige Tage mitten in der Woche. 

 

Kitzingen Stellplatz direkt am Main

Die Wiese zwischen Wohnmobil und Main eignet sich wunderbar für lange Camping Abende.

 

Klappe die 324… Passau, Jandelsbrunn, Weinsberg wir kommen mal wieder!

 

Freitag bin ich also mal wieder in Richtung Passau getuckert und habe das Wochenende bei meinem Freund verbracht. Im vorbeifahren habe ich noch 2-3 Stellplätze Passaus gesehen und auch hier war es mal wieder sehr voll. Der kleine Stellplatz mit Strom direkt in der Stadt war Freitag Nachmittag komplett belegt und der größere Stellplatz an der Donau, ohne irgendeinen Service, war bis auf ganz wenige Lücken ebenfalls voll.  

Und das… obwohl ein komplett verregnetes Wochenende vorhergesagt wurde und es ja doch noch einige Menschen gibt, die das ganze Thema Camping nach Corona mit Sorge betrachten. . 

Den gesamten Samstag haben wir dann in Regensburg verbracht. Leider hat Regensburg keinen echten Stellplatz, der ausgezeichnete Parkplatz ist meist von Autos belegt. Aber man kann ganz gut in der nähe der Uni parken und so zumindest die tolle Stadt besichtigen. 

 

Mister Pepper, Weinsberg Cara Compact Pepper Infos

Als wir in Jandelsbrunn ankamen, hagelte es wie aus Kübeln. Ich schau dann immer direkt sorgenvoll auf die Dachfenster, aber… die Dinger halten einiges aus!

 

Am Montag ging es dann für Mister Pepper zur “plastik”schen OP in Corona Zeiten!

 

Jandelsbrunn ist ca. 45 Minuten Autofahrt von Passau entfernt und liegt ganz nah am ADW. 😉 Ich sag mal so… ganz viel Grün und ein hübsches Werk in der Mitte, aber vieeeel mehr, hat Jandelsbrunn dann auch nicht zu bieten. 

Nachdem ich also am Werk ankam, mich brav angemeldet habe und samt Temperaturmessung und Maske das Werksgelände betreten durfte,   ging dann auch alles ruck zuck. Mister Peppers Schlüssel ging an die Werkstatt und damit begann die OP! 😉 

Doch auch vor Ort war mal wieder das gesamte Weinsberg Team echt nett und mein Rempeln sorgte für kein bisschen Stress oder blöde Sprüche, passiert ist passiert und ich hatte so das Gefühl, dass alle Beteiligten erst gar nicht vor hatten, die gute Stimmung zwischen Weinsberg und mir „anzukratzen“. 

 

Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich kann nichts anderes sagen als… DANKE Weinsberg! 

 

Wohnmobil Camping Corona Frühsommer Tour

Frisch, fromm, fröhlich, frei… jetzt kann der Pepper Sommer kommen. Danke WEINSBERG!!!

 

Liebenswerter Weise konnte mich jemand auch noch passend zum Feierabend mit dem Auto zurück nach Passau bringen, so dass mir sogar die hohen Taxi Kosten erspart geblieben sind. 

Bereits am Dienstag Nachmittag klingelte mein Handy und ich bekam die Info, dass ich Mister Pepper gesund und munter am nächsten Tag abholen könnte. Juhuuuuuu… das ging ja super schnell!

Mittwoch Morgen hatte ich erneut das Glück, dass mich jemand aus dem Weinsberg Team mit nach Jandelsbrunn nehmen konnte. Wie gesagt, Jandelsbrunn liegt nochmal ein ganzes Stück hinter Passau und da ist es natürlich schon klasse, wenn ich mir die 60-70 Euro Taxi Kosten sparen kann. 

Am Werk angekommen habe ich auch erfahren, bei Mister Pepper wurde nicht nur das Popöchen repariert bzw. ausgetauscht,, er hat auch neue wunderschöne, runde, grau schwarze Sommerschühchen bekommen und die Werkstatt hat direkt noch sämtliche Flüssigkeiten (Öl, AdBlue, Wischwasser usw.) aufgefüllt. 

 

So ist also alles wieder frisch, der Camping & Corona Sommer kann kommen. Noch habe ich ihn ja gute 2 Monate sicher. 🙂 

 

Tjaaaa…. nur leider ist das Leben ja eine Achterbahnfahrt und es ist wirklich so….nach jedem Hoch kommt auch eine rasante Abfahrt! 

Eigentlich hatte ich ja geplant noch einige Tage weiter durch Süddeutschland zu tingeln, doch das musste ich jetzt erstmal hinten anstellen. Denn leider klingelte in der Nacht mein Handy und ich bekam die Nachricht, dass wir einen Trauerfall in der Verwandtschaft haben. 

Jetzt werde ich erstmal zuhause gebraucht, darum bin ich Donnerstag auch direkt in einem Rutsch durch zurück nach Dortmund gefahren. Jetzt stehen erstmal ganz andere Themen an, bevor es wieder los geht. 

 

Camping nach Corona mit Knaus Tabbert

Natürlich herrschen auch im Knaus Tabbert Werk in Jandelsbrunn besondere Corona Bedingungen. Aber… da wurde zumindest 1A gereimt! 😉

 

Ein paar letzte Worte zum Thema Camping nach Corona Lockdown… 

 

Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie unterschiedlich das ganze Thema in den vergangenen Wochen gehandhabt wird, man kann noch nicht einmal sagen, dass z.B. in Bayern grundsätzlich alles viel strenger ist. So sind im „laschen“ NRW z.B. Plexiglaswände in den Taxis verbaut, in Bayern trägt man maximal Mundschutz. 

Es ist also fast unmöglich irgendetwas allgemeines zu den Regelungen zum Thema Camping nach Corona Lockdown zu sagen. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie jetzt alles voran geht, im Ausland gibt es zum Teil schon fast gar keine besonderen Regelungen mehr, der Sänger Nico Santos hat in NRW bereits ein erstes Konzert gefeiert, Thüringen setzt die Kontaktbeschränkungen aus, einige Bundesländer wollen die Maskenpflicht reduzieren und auch die Bars werden wieder mit Abstandsregelungen geöffnet. 

Wenn ich mir all das so ansehe und gleichzeitig erfahre, dass wir schon Tage mit unter 200 Neuinfektionen in Deutschland hatten, dann gehe ich einfach mal davon aus, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Mit aller berechtigten Vorsicht, ich für meinen Teil hoffe sehr, dass wir alle jetzt auch zügig zurück in einen ganz normalen Alltag kommen, denn für mich (ganz persönlich) ist mittlerweile die ein oder andere Regelung nicht mehr ganz verständlich. Ganz gleich ob es um das Thema Camping nach Corona geht, oder die Corona Bestimmungen allgemein. 

So viele unterschiedliche Corona Lockerungen und dennoch kein Anstieg?

Denke ich z.B. an die deutsch-niederländische Grenzregion, dann finde ich es schon irgendwie nicht ganz verständlich, dass in dem einen Land z.B. keine Maskenpflicht mehr herrscht (außer ÖPNV), in dem anderen aber schon und man ganz selbstverständlich von einem Land ins andere tingeln kann, wer will auch täglich und immer wieder und sich dennoch an den Infektionszahlen so gar nichts ändert. 

Ich wünsche mir einfach, dass dieses ganze Thema jetzt nach und nach deutlich in den Hintergrundtritt und wir in allen Formen des Lebens wieder in die Normalität zurückkehren. Zumindest in der Tagesschau war es an einem der vergangenen Abende bereits so, dass das Thema Corona erst an 3. Position lief.

Drücken wir uns alle die Daumen, dass wir einen super schönen und zieeeeemlich normalen Spätsommer erleben dürfen, Camping nach Corona ganz schnell Realität wird und sich die vielen Sorgen einiger Unternehmen und Mitmenschen nicht bestätigen. 

In diesem Sinne… bleibt gesund!

Eure

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Pepper Reisemobil – News aus Jandelsbrunn

Pepper Reisemobil – News aus Jandelsbrunn

Es gibt Neuigkeiten rund um Mister Pepper, Weinsberg, Jandelsbrunn und …. mich! 🙂

Kann es möglich sein, dass je älter man wird, man immer häufiger das Gefühl bekommt, die Zeit vergeht viel schneller als früher? Mir geht es definitiv so…. Naja ok, zumindest zu den Zeiten, in denen mein Leben und ich gerade nicht in irgendwelchen Pannen stecken. 😉 

Mittlerweile ist der Brand der Omi genau 7 Monate her und schon seit 6 Monaten ist Weinsberg so lieb und stellt mir ihren „Mister Pepper“ als Dauertest zu verfügung. Mein aktueller Nutzungsvertrag endete am 27.04. und so habe ich mich in den letzten Tagen auf den Weg nach Jandelsbrunn aufgemacht um mit dem Weinsberg Team und den Knaus Tabbert Group Verantwortlichen alles mögliche zu klären. 

Natürlich haben wir vorab schon kurz über diesen Termin gesprochen und so wusste ich zumindest schon, dass ich den Pepper nicht direkt in Jandelsbrunn abgeben muss, denn dann hätte ich das Womo natürlich zuhause ausgeräumt und hätte schauen müssen, wie ich in Corona Zeiten mit Milla und dem Zug zurück nach Dortmund komme. 

Samstag ging es also los… aufi, aufi, Servus, Grüiieers Diiiiii, Pepper!

Bevor sich jetzt irgendwer aufregen kann, ich war in diesem Fall natürlich beruflich unterwegs und nicht touristisch, somit war das Reisen während Corona erlaubt. 

Ab Montag ging es dann ins Werk, Mister Pepper wurde direkt weiter in die Werkstatt gegeben und für mich standen einige wichtige Termine an. 

Während der Pepper also eine neue Dichtigkeitsprüfung überstehen musste und einen Ladebooster eingebaut bekommen hat, hieß es für mich, Mundschutz auf und „ran an den Tisch“

Während der letzten Wochen hat die Knaus Group ihre Nähereien dazu genutzt, insgesamt 200.000 Mund-Nasen Masken nähen zu lassen. Der normale Betrieb war Corona bedingt  nicht möglich und da ist die „Masken Aktion“ doch eine echt sympathische Sache. Sämtliche Masken werden den Mitarbeitern, Händlern und sozialen Einrichtungen (rund um die verschiedenen Werke) kostenlos zu verfügung gestellt und ja klarooooo, habe ich mir eine dieser wunderschönen Masken unter den Nagel gerissen. 🙂

Ich finde ich sehe aus als käme ich gerade frisch aus dem Op. Noch ein paar Blutspritzer und jeder wird mir glauben, wenn ich am Handy laut genug erzähle, dass diese neue Hüfte sehr schwierig einzusetzen war. 🙂 Oder ich geb mich als Virologe aus, das ist ja anscheinend gerade Trend! 😉

 

Weinsberg Pepper Reisemobil

Frau Doktor on Tour! 🙂

 

So weiter im Text! Wie lief es mit dem Pepper…. 

 

Obwohl ich mir echt nicht sicher war, liefen die Gespräche in den kommenden drei Tagen gut. Trotz Corona und aktuellem Reiseverbot war das Weinsberg Team der Meinung, dass ich den Pepper ruhig nochmal 3 Monate behalten darf.  Auch wenn ich mich wiederhole, aber da kann ich nur wieder sagen, das ist mehr als nett von Weinsberg. 

Denn wenn wir ehrlich sind, aktuell hat Weinsberg gar nichts davon mir den Pepper zu verfügung zu stellen. Mister Pepper steht vor der Tür und wann es wieder richtig los geht, weiß niemand so genau. Hätte Weinsberg jetzt gesagt, alles klar, dann bring uns das Fahrzeug doch in den nächsten zwei Wochen leer zurück, damit wir das Womo dann weiter verkaufen können bzw. In die Rent and Travel Vermietung geben… auch das wäre absolut verständlich und „normal“.

Aber… jetzt ist es also doch nochmal anders, was mich echt freut. Denn mal abgesehen davon, dass ich das Wohnmobil noch nutzen darf, kann ich so auch den neuen Ladebooster vernünftig testen! Die ganzen neuen, also die 2020 Knaus und Weinsberg Modelle, haben diesen Ladebooster serienmäßig eingebaut und nachdem ich im Winter ein bisschen gequengelt habe wie schnell die Batterie doch leer ist und wie lange es dauert, diese durchs fahren wieder aufzuladen, ist der Ladebooster jetzt natürlich eine sehr nette Geschichte. 🙂 

Bei der Dichtigkeitsprüfung gab es auch keine Probleme, so dass ich Mister Pepper Mittwoch Nachmittag wieder mitnehmen durfte. 🙂

 

Weinsberg Pepper Reisemobil

Hmmm… Übergabe im strömenden Regen. Aber die Maske sitzt 😉

 

Ich weiß…. Ein Thema brennt euch (und mir) noch unter den Fingern. Gibt es nicht die Möglichkeit den Pepper dauerhaft zu behalten?

Soooo einfach ist das alles aber leider nicht! 

Wenn es nur nach mir ginge, ja klar würde ich auch gerne dauerhaft mit dem Pepper unterwegs sein. Aber… mein Budget hat nunmal seine Grenzen und  es kann nur funktionieren, wenn Weinsberg mir entgegenkommt. Wie auch immer das letztendlich genau aussieht. 

Durch Corona war es diesmal in Jandelsbrunn allerdings so, dass immer nur ein paar Leute im Werk waren. Die arbeiten also in Teams, die sich nicht begegnen, so dass es nicht passieren kann, dass sich alle gegenseitig anstecken. Aus diesem Grund haben die Gespräche auch mehrere Tage gedauert und trotzdem habe ich nicht alle Leute getroffen, die zu normalen Zeiten immer in Jandelsbrunn sind.

Insgesamt war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt um dieses Thema zu besprechen. Aber jetzt ist es ja so, dass ich den Pepper nochmal 3 Monate nutzen darf und ich bin mir sicher, in dieser Zeit wird sich vieles zumThema Corona regeln und dann wird es sicherlich auch dazu kommen, dass wir dieses Thema endlich mal richtig besprechen können. Denn ganz ehrlich… NATÜRLICH ist es toll dass ich den Pepper nochmal nutzen darf und ich bin da Weinsberg auch SUPDER dankbar. Aber es ist nunmal ein Unterschied, ob man sich weiß, dieses Womo gehört mir und damit kann ich machen was ich will. Oder es ist eben ein Pressefahrzeug und man denkt bei jedem Handgriff oder Pfotenabdruck… es ist „nur“ geliehen. Das ist eben auf Dauer ein Unterschied und mir ist es schon wichtig auf Dauer auch wieder ein eigens Womo zu haben, ohne alle 3 Monate denken zu müssen, na hoffentlich darf ich noch. 

Lange Rede kurzer Sinn… 

Ich bin Weinsberg tierisch dankbar, dass ich nochmal 3 Monate mit dem Pepper unterwegs sein darf (wenn es wieder los geht), ich muss dann aber auch irgendwann absprechen, wie es mit einem eigenen Womo weiter geht. Ob das dann echt der Pepper werden könnte… das liegt leider nicht komplett in meiner Hand. 

Ich hoffe ich konnte euch einen schnellen Überblick über meine aktuelle Lage geben. 

Bleibt gesund

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Einfach so touren, ohne irgendeine Form von „Abenteuer“, „Unglück“ oder Missgeschick…ich habe mittlerweile kapiert, so läuft mein Leben nunmal nicht. Was dann allerdings geschah, war ganz schön „dicke“… aber beginnen wir von vorn!

Deutschland Tour Teil 2 – Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

 

Tour Start mit Hindernissen

Ankunft auf dem Stellplatz in Steinhude

 

Nachdem wir also eeendlich Freitagsmittags los gefahren sind, ging es für uns 3 auf direktem Weg zum Stellplatz in Steinhude. 

Das Steinhuder Meer ist ein großer See, nicht weit entfernt von der Grenze NRW-Niedersachsen. Für mich ist Steinhude immer wieder ein beliebter Ort, wenn ich keine Lust habe direkt bis an die Küste hoch zu brettern. Da es ja mittlerweile später Freitag Mittag war bis wir endlich weg kamen und ich so gar keine Lust auf den Freitäglichen Feierabendverkehr hatte, lag Steinhude praktisch… ca. auf dem halben Weg zur Küste. 

Der Stellplatz Steinhude konnte es sich leisten in das TOP PLATZ Anzeigenheft aufgenommen zu werden und dementsprechend ist es also ein wirklich guter, sehr großer Stellplatz mit allem drum und dran. 

Allerdings… so viel mal eben vorweg! Der Stellplatz Steinhude ist durch seine Nähe zu NRW und seiner Lage am Steinhuder Meer, bereits seit Jahren super beliebt. 

Wer also mit dem Gedanken spekuliert, ein nettes, vielleicht sogar langes z.B. Maiwochenende in Steinhude zu verbringen, der MUSS sehr frühzeitig anreisen! Wenn ihr z.B. erst Mittwochabend anreisen könnt und es folgt ein langes Feiertagswochenende …

KÖNNT IHR IN STEINHUDE WIRKLICH VERGESSEN!!!! 

Vielleicht kennt ihr die Bilder die letztes Jahr vor einem langen Wochenende durchs Netz gejagt sind, auf denen zu sehen war, dass eine laaaange Schlange von Wohnmobilen vor einer Stellplatzschranke steht und alle hoffen zumindest am nächsten Morgen auf den Stellplatz auffahren zu können. DAS WAR IN STEINHUDE! Soviel vorweg… ihr müsst also damit rechnen, dass dieser Stellplatz sehr, sehr, sehr beliebt und voll ist! 

Als wir Freitag Nachmittag ankamen, war der Platz aber kaum belegt, die Wettervorhersagen waren so lala und viele Camper holen ihre Fahrzeuge ja gerade erst aus dem Winterschlaf. Also haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, die restlichen Sonnenstrahlen des Tages warm eingepackt vor dem Womo genossen und sind gaaaane entspannt in den Womo Alltag gestartet. 

Tag 1 in Steinhude

Am nächsten Tag war das Wetter „frisch, windig aber in Teilen zumindest trocken“, so dass ich Millas Kutsche aus der Garage geholt habe und sie mit in den Ort genommen haben. 

Vom Stellplatz aus liegt das Steinhuder Meer nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt, so dass wir samt Fischbrötchen erstmal ein bisschen Seeluft geschnuppert haben. 

Obwohl ich mittlerweile bereits einige Male in Steinhude war, dachte ich schon immer… naja… also ja, der See ist ja nett und der Platz liegt günstig, aber ansonsten ist da auch echt so GAR NICHTS los. Es gibt 2 Fischbrötchen Buden an der Promenade und ein großes Café, das aber immer Rappel voll ist und das war es! 

Erst an diesem Samstag habe ich gesehen… der eigentliche Ort mit den typischen Touristen Shops usw, liegt sozusagen HINTER der Promenade. 🙂 

Man lernt nie aus! 🙂 🙂 🙂 

Also haben wir uns ein sonniges Plätzchen im Steinhuder „Park Café“ gesucht, ich war super happy das sich Milla in ihrer Kutsche so wohl fühlt und habe mich hungrig auf eine frische Waffel samt Kaffee gefreut. 

Schon als wir zum Café liefen sah man von weitem die großen Schilder samt Sahnetorten, Windbeutel, verschiedenste Waffeln usw. Und als die Bedienung kam, sagte ich sogar noch zu ihr, wenn möglich bitte eine ganz helle Waffel, die kann ruhig innen noch „klatschig“ sein, besser zu hell als zu dunkel. 

JAAAAA, JAAAAAA! 

Ihr könnt euch sicher meinen Blick vorstellen, als die leckere, frische, heiße, duftende Waffel zu meinem Tisch gebracht wurde. Ehrlich… ich dachte ich wäre in der „Versteckten Kamera“!

 

Kaffee trinken in Steinhude

Leider keine versteckte Kamera…. die frische, duuuuuuftende Waffel a la Steinhude. 😉

 

Anstelle einer leckeren Waffel, brachte mir die Bedienung so eine Supermarkt fertig Waffel, die sie dann anscheinend noch kurz in die Mikrowelle geschmissen hat und welche dann innerhalb von Sekunden an der kalten Luft STEINHART wurde! 🙂 

Ich fühlte mich wirklich verarscht! Zumal dieses Teil auch noch normale 3,50 Euro kostet…aber kurze Zeit später sollte sich herausstellen, meine Wahl war noch ein Glücksgriff! 

Denn meine Tischnachbarn bestellten jeweils Tee und Torte und nach meiner Waffelwahl, schaute ich natürlich höchst interessiert auf die Teller der anderen. Die Torte sah auf den ersten Blick auch noch ganz ok aus… ok frisch war da auch nichts, sondern eindeutig TK Ware, aber nun gut. Nach dem die beiden die ersten Bissen Torte gegessen haben hörte ich allerdings plötzlich… schau mal, ist das Schimmel???

Und ja, an beiden Tortenrändern befand sich deutlich sichtbarer, flauschig runder Schimmel! 

Während ich mit der Frau ins Gespräch kam und ihr meine umangerührte Waffel zeigte, ging der Mann mit beiden Tellern rein und kam schwer genervt wieder zum Tisch zurück. 

Dann kam allerdings noch die sprichwörtliche „Kirsche auf der Torte“!

Die Bedienung, die meiner Meinung nach auch de Chefin des Ladens war,  kam nur Sekunden später an den Tisch und sagte absolut von sich überzeugt und in großzügigster „König Kunde“ Manier …. Sie müssen den Kuchen dann ausnahmsweise nicht bezahlen, ich stelle Ihnen nur den Tee in Rechnung! 🙂 

HEIDEWITZKA!!!!

Nach dem Spruch wäre ihr der Mann aber am liebsten direkt an die Gurgel gegangen. Lange Rede kurzer Sinn… meine Waffel musste ich bezahlen, da kam nur der Spruch, das machen wir immer so, das Paar neben mir war so auf 180, es sollte mich nicht wundern wenn die irgendein zuständiges Amt informiert haben, im Nachhinein habe ich die Google Bewertungen gelesen und anscheinend war das KEINE Ausnahmen… ich kann euch also nur dringendst ans Herz legen, geht lieber NICHT ins Park Café Steinhude. 

Nach einer sehr stürmischen Nacht, habe ich mich Sonntag nochmal alleine auf den Weg gemacht und einen langen Spaziergang entlang des Sees unternommen. Also zum „wandern“, spazieren gehen und radeln ist die Ecke echt toll. 

Zum Frühjahr hin belegt eigentlich auch immer ein Storchenpaar ein Nest direkt neben dem Stellplatz, aktuell war dieses Nest allerdings noch leer. Aber…. Auf den großen Feldern neben dem See, fühlten sich bereits die ersten Störche wie zuhause. Wer diesbezüglich also Interesse hat, sollte sich unbedingt ein Fernglas schnappen und in den kommenden Wochen mal Steinhude bzw. das Steinhuder Meer besuchen. Störche live sehen, ist ja schon irgendwie immer wieder schön. 

Montag hieß es aber… ABFAHRT! 

Also flux alles verstauen, entsorgen, Müll weg bringen, bezahlen und aufi gehts! Nächster halt auf dem Weg in Richtung Norden sollte STADE werden!

 

Womo Stopp in Stade! 

Wenn ich über all das nachdenke was und wie es passiert ist, gerade weil ich mit Stade schon auf “Kriegsfuß” stand und eigentlich erst ja gar nicht hier hoch wollte, muss ich schon irgendwie schmunzeln… oder kann nur den Kopf schütteln!

Ich war bisher in all den Jahren genau einmal mit dem Wohnmobil in Stade, ganz zu Beginn meiner Womo Zeit. 

Seitdem war ich nie wieder da, obwohl Stade auf dem Weg zwischen Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein eigentlich super praktisch liegt. Aber… bei meinem ersten Besuch damals  hat mir die Stadt nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl um mich herum sind besonders viele „unschöne Gestalten“, mich hat damals wahnsinnig gestört, dass die einzelnen Parzellen auf dem Stellplatz so extrem unterschiedlich groß sind (wer Glück hatte, hatte super viel Platz vor dem Womo, wer Pech hatte, konnte die Türen kaum komplett öffnen, ohne an den Hecken entlang zu schrammen. 

Außerdem blieb mir immer ein Bild vom Stellplatz in Stade im Kopf…schon vor 6 Jahren war der Stellplatz zu meinem Besuch der Stadt RAPPEL VOLL, so das ich mit etwas Glück eine der letzten freien (und sehr schmalen) Parzellen ergattern konnte. Irgendwann war der Platz dann komplett voll und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, dass so einige Camper eine Runde über den Platz gedreht haben und wieder gefahren sin! Dabei gab es noch „freie“ Plätze! Und da habe ich zum aller erstmal gesehen, wie doof das mit dem Plätze reservieren seien kann! 

Damals war es nämlich so, dass die Leute mir gegenüber 2 Plätze für irgendwelche Bekannte reservierten, die aber erst am NÄCHSTEN Tag angereist sind. Ein „echtes Reservieren ist in Stade nicht möglich, soweit ich weiß. 

Und es ging noch eine Spur extremer….

Zwei weitere Plätze waren ebenfalls durch Keile, Fussmatten und einem Stuhl sichtbar „reserviert“. Die Leute kamen aber ebenfalls nicht zum Stellplatz zurück. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr, waren das wohl Freunde, die Freitagabends in Hamburg zum Musical waren, dann auch dort im Womo geschlafen haben und weil sie ja ansonsten Samstags keinen Platz mehr bekommen hätten, haben sie bereits 2 Plätze in Stade reserviert.   

Das fand ich damals schon alles irgendwie so doof, denn wenn reservieren nicht möglich ist, dann ist eben auch nicht möglich und schon gar nicht an einem super vollen Wochenende, wenn man den Platz eine Nacht gar nicht nutzt!!!! Plus dieses komische Gefühl das in Stade besonders viele „najaaaa“ Leute waren, haben eben dazu geführt, dass ich jaaaahrelang dachte, neeeeee da fährst du nicht nochmal hin!

Jetzt war es allerdings mal wieder so, dass Stade auf dem Weg in den Norden einfach super praktisch liegt, zumindest wenn man keinen Stop in Hamburg einlegen möchte. Dazu kommt noch, dass ihr eigentlich an allem Schuld seid 😉 😉 🙂 🙂 Denn von euch habe ich immer, immer, immer wieder gehört wie schön Stade doch sei! Vielleicht hat mich mein erster Besuch ja auch getäuscht… vielleicht hatte ich auch einfach keinen Plan…. Vielleicht war es auch nur ein besonders doofes Wochenende damals. 

Ich wollte Stade also eine 2. Chance geben und so stand ich knapp 3 Stunden später mitten auf dem großen und bekannten Stellplatz in Stade. Während der Fahrt habe ich mir noch einen Kaffee gekauft, weshalb meine Handtasche auch griffbereit auf dem Beifahrersitz lag. 

Montags Mittags in der Vorsaison… da war auf dem Platz natürlich nichts los und so suchte ich mir eine nette, große Parzelle aus, mit ein bisschen Abstand zum nächsten Camper. 

Da ich eh 2-3 Tage bleiben wollte, bezahlte ich also schonmal den Platz vorab, stöpselte den Strom an, schmiss mein Portmonee wieder zurück in die Handtasche und da an diesem Nachmittag die Sonne so herrlich schien, bin ich nicht gleich in Richtung Innenstadt gelaufen, sondern machte es mir mit Milla zusammen vor dem Womo gemütlich. 

Das war EIN GANZ NORMALER Nachmittag auf dem Stellplatz in Stade!

Ich habe noch kurz mit der Nachbarin gequatscht, die an diesem Tag irgendeine Stellplatz Foto Womo Aktion gestartet haben. 

Irgendwann wurde es dann merklich frischer, so dass wir uns ins Womo verzogen haben. Ich saß noch bis in den späten Abend am Laptop,  hatte das Tablet vor mir, die Foto Kamera auf dem Tisch usw. usw. 

Es war einfach ein ganz, ganz schöner, entspannter aber auch total normaler muckeliger Womo Abend. Aus diesem „jahrelangen, bekannten Womo Alltag“ heraus, habe ich mir wirklich NULL Gedanken gemacht! Ich fühlte mich in keinster Weise auch nur minimal unsicher oder so! Tja und JA(!!!!) dieses „trügerische Gefühl“ von Sicherheit, Normalität und „Alltag“ sorgte bei mir eindeutig dafür, dass ich „schlampig“ mit diesem Wertsachen & Sicherheitsthema umgegangen bin!

 

Wohnmobil Stellplatz Stade

Der Stellplatz Stade am letzten Abend…. wird schon alles wieder!

 

Irgendwann wollte ich dann auch ins Bett, habe alle Fenster zu gezogen, meine Handtasche nach hinten gelegt, bin nochmal mit Milla Pipi machen gegangen und danach folgte unser alltägliches „Milla geht ins Bettchen“ Ritual. Bedeutet, Milla geht in ihr Körbchen, bekommt noch ein paar Streicheleinheiten und einen Keks und weil ich dann im Womo auch die Heizung deutlich runter drehe, decke ich Milla im Interim Womo noch mir einer kleinen Decke zu. Diese Decke lag allerdings unter meiner Handtasche und warum auch immer…. nehme ich nicht nur die Decke unter der Tasche weg, sondern lege dabei die Handtasche vorne auf den Boden zwischen die Fahrerhaussitze. 

Danach bin ich ins Bettchen gegangen, konnte aber nicht einschlafen. Das habe ich häufiger… ist nunmal so. Darum habe ich noch das Tablet eingeschaltet und ein Kapitel Hörbuch nach dem anderen gehört… war aber so gegen 2:30 Uhr immer noch nicht richtig eingeschlafen, maximal im Halbschlaf. 

Tja und dann passierte es mitten auf dem Stellplatz in Stade!

Wir wurden bestohlen, überfallen… wie auch immer man das nennen mag. Was ganz genau geschehen ist, könnt ihr so schnell wie möglich in einem 2. Artikel nachlesen, ich muss ihn nur noch fertigstellen, sonst würde das alles hier den Rahmen sprengen. Den Artikel zu alledem was in Stade geschehen ist findet ihr hier: Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Das Ende vom Lied war, der Dieb stand plötzlich im Womo, hat meine Handtasche samt Portmonee geklaut, sämtliches Bargeld war weg, die Karten habe ich direkt sperren lassen aber zumindest hatte ich das riesen Glück, dass Handtasche und Portmonee mit allen Ausweisen am nächsten Tag gefunden wurde. 

Zumindest eine gute Nachricht!

So hatte ich zumindest meinen Perso usw. wieder und das hat mir überhaupt ermöglicht, nach einigem hin und her, über die Sparkassen Dortmund und Stade Bargeld zu bekommen. 

Nachdem das Thema Geld also erstmal geklärt war, stand für mich auch relativ schnell fest, ich werde NICHT nach hause fahren, sondern weiter machen wie geplant. Ich wollte mir keine Angst einjagen lassen und war mir einfach sicher, dafür ist es am besten direkt weiter zu machen, damit sich erst gar nicht dieses ständige ungute Gefühl einschleichen kann. 

Da unter anderem auch die Frage im Raum stand, ob der Stellplatz vielleicht Videoüberwacht sei, wurde auch der Tourismusverein Stade über den „Überfall“ informiert, da sie ja Betreiber des Platzes sind und bereits am frühen Morgen stand extra eine sehr nette Dame vor meiner Womo Tür. 

Es war der erste Vorfall dieser Art auf dem Stellplatz in Stade und ich hatte so das Gefühl, den tat das alles schrecklich leid. WOBEI ICH GANZ KLAR SAGEN MÖCHTE, MEINER MEINUNG NACH LIEGT SO EIN GESCHEHEN WEDER AN DER STADT STADE, NOCH AM STELLPLATZ SELBST! DAS WAR EINFACH PECH, DASS EINEM MEHR ODER WENIGER ÜBERALL PASSIEREN KANN!

Wirklich nett fand ich allerdings, wie sich der Tour Verein verhalten hat… wäre ich abgereist, hätte ich das Geld zurück bekommen, sofort als sie hörten, dass es vielleicht Probleme geben könnte, weil ich keinerlei Bargeld mehr habe, haben sie mir Unterstützung zugesagt und am Nachmittag klopfte es nochmal am Pepper und ich bekam einen Geschenkgutschein für ein Café in Stade überreicht. 

 

Stade Sicherheit Überfall Wohnmobil Stellplatz

DANKE! Ich empfand die Reaktion der Stadt Stade sehr, sehr nett und freundlich!

 

Ich finde, da hat sich der Touriverein Stade schon sehr nett verhalten und nur weil ich weiß, dass einige das alles falsch verstehen könnten…

NEIN, DAS IST KEINE WERBUNG ODER SO, BIS ZU DIESEM TAG HATTE ICH KEINERLEI KONTAKT ZUM TOURISMUSVEREIN STADE!

Nachdem ich an diesem Tag noch 3 mal zur Sparkasse laufen und bei der Polizei vorbei schauen musste, hatte sich der Tag für mich erledigt! In der Nacht habe ich keine Minute geschlafen und nachdem der ganze Stress nach ließ, war ich einfach nur platt! Darum lag ich auch schon um 20 Uhr fix und alle im Bettchen und habe  relativ gut geschlafen. Ok einmal bin ich wach geworden, weil ich vor laufendem TV eingeschlafen bin, dieses irgendwann ausging und damit die Sat Anlage eingefahren ist. Davon bin ich wach geworden und dachte sofort… verdammt, jetzt sehen „die da draußen“, dass ich schlafen gehe und dann kommen sie gleich. 

Also ganz schnell TV wieder an, Sat Anlage wieder hoch, „die da draußen“ sehen dass ich noch wach bin und dann konnte ich auch ruhig weiter schlafen! 🙂 

Naja ok… so ein bisschen schräge Gedanken ist wohl auch ganz normal!

Am nächsten Tag ging es mir schon deutlich besser, vormittags schien auch noch die Sonne, so dass ich mir Milla, ihre Kutsche und den Gutschein geschnappt habe,  um endlich wirklich etwas von Stade zu sehen. 

Ich muss sagen, mein erster Eindruck von Stade hat sich überhaupt nicht bestätigt! Keine Ahnung, vielleicht bin ich damals auch an den falschen Ecken herum gestromert, diesmal fand ich Stade auf jeden Fall sehr, sehr schön! 

 

Urlaub in Stade

Typisch Stade! Die vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser in Stade sind schon echt hübsch!

 

Die Stadt hat unheimlich viele kleine Gassen, Fachwerk und roten Backstein, also ganz typisch nordisch. Schräg gegenüber des Stellplatzes gibt es eine Art großen Stadtpark, in dem man wunderbar mit dem Hund laufen kann und dann gab es da ja noch den Gutschein. 

Das „Grubenhof Café“ befindet sich in einem alten, „schrägen“ Haus direkt in der unteren Innenstadt. Das alte Fachwerkhaus ist wirklich schräg… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eingangstür knarzt, die Toiletten sind winzig klein und das gesamte Café hat ein bisschen „Wohnzimmer Charme“. An den Wänden hängt Kunst, die man auch direkt kaufen könnte und es gibt SUPER leckeren Kuchen!

Wenn ihr also mal in Stade seid und Lust habt auf richtig guten Kuchen, dann kann ich euch das Grubenhof Café empfehlen und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr im Sommer noch einen „sonnig schattigen Platz mit Blick aufs Wasser“, im  „Vorgarten“ des Cafes.   

Fazit… Deutschland Tour Teil 2, Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

Und mal wieder haben wir innerhalb von wenigen Tagen Dinge erlebt, die erleben andere in ihrem ganzen Leben nicht! Warum ich diese Situationen immer so anziehe… ich kann es euch nicht sagen!

Sowohl die Stopps in Steinhude als auch in Stade, haben sich gelohnt und beide Orte sind empfehlenswert, auch wenn es in meinem Fall den ein oder anderen „Knackpunkt“ gab. 

Nach diesem letzten schönen Tag in Stade sind wir weiter in Richtung St. Peter Ording gefahren und was wir da erlebt haben… das erzähle ich euch im nächsten Teil. 

Bis dahin sag ich wie immer….BLEIBT GESUND, gerade in diesen Tagen!

Eure

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Tour Start mit Hindernissen oder…  aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Tour Start mit Hindernissen oder… aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Ein Tour Start mit Hindernissen! Haaaaach ja, wir kennen diese Phasen im Leben doch alle, wenn es einfach nicht so läuft wie gehofft, oder? Diese Zeiten gibt es nunmal, das haben wir alle schon gespürt.  Doch meine letzten Wochen, die waren mehr als „speziell“ und zuletzt war ich zwar echt genervt, aber nach den ersten Minuten, konnte ich nur noch schmunzeln. Irgendwas hat krampfhaft versucht mich zuhause zu behalten und meine Mutter hätte wahrscheinlich schon zig mal gesagt, KIND… WER WEISS WOFÜR ES GUT IST?! Aber so viele Unfälle, falsch Fahrer, umgekippte Barme oder oder, die mich gerade hätten treffen können, gibt es gar nicht! 🙂  

Aber lest einfach selbst: 

Ein Tour Start mit Hindernisseen oder … aber dann geht es WIRKLICH los, gaaaanz bestimmt!

Die ganze Geschichte begann schon vor knapp 4 Wochen, also Ende Januar, nachdem endgültig fest stand, dass ich Mister Pepper nochmal 3 Monate behalten darf. 

Da sah der Plan wie folgt aus…. nachdem ich aus Jandelsbrunn kam, wollte ich noch einige Tage zuhause bleiben, Wäsche waschen, klar Schiff machen, umpacken (ich bin ja direkt von der CMT Stuttgart nach Jandelsbrunn gefahren), mich mit der Familie treffen usw. bevor ich dann am 12.2 zum VHS Vortrag „Camping im Jahr 2020“ nach Salzkotten fahren muss.  Von da aus wollte ich eeeeeeeigentlich direkt weiter fahren, der Sonne entgegen, auf in Richtung Frankreich, Spanien, Portugal!

Das war also der erste feste Tour Start Plan… einige Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein! 

Tja, doch dann kam es etwas anders! 

Einen Tag vor meiner geplanten Abreise in Richtung Salzkotten ist mein Papa die Treppe heruntergefallen. Es stand zwar schnell fest, ihm ist Gott sei dank nicht viel passiert, aber da mein Vater ja relativ schwer Herzrank ist, muss er Blutverdünner nehmen und da sein Blut so dünn ist, bilden sich schon bei kleinen Remplern häufig große Blutergüsse. 

Bedeutet also… bis auf ein paar Probleme mit dem Knie ging es ihm soweit gut, wie schlimm die Blutergüsse allerdings werden, konnten wir erst 1-2 Tage später erkennen.

Den Vortrag in Salzkotten konnte ich keinesfalls absagen, wie gesagt… es ging meinem Pa ja auch soweit gut und mein Bruder war auch zuhause. Trotzdem war das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Tour Start, wenn er nicht dringend sein musste. 

Also habe ich zum erstmal umgeplant, ist ja kein Problem…. nach dem Vortrag in Salzkotten fahre ich nicht direkt durch, sondern erst nochmal ein paar Tage zurück nach hause um abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Auf die 2-3 Tage kommt es ja nicht drauf an, den Tour Start verlege ich kurzfristig, danach geht es aber DEFINITIV LOS!!! 🙂

Neuer Plan, der Vortrag fand an einem Mittwoch Abend statt, Donnerstag Vormittag bin ich wieder heim gefahren und spätestens Montag sollte es dann los gehen, wenn bei meinem Pa alles ok blieb. 

Mit jedem neuen Tag entspannte sich die Lage bei meinem Pa, doch bereits am Freitag lagen meine beiden kleinen Nichten (3 und 7 Jahre) flach. Gut, dass ist jetzt bei den Kids samt Kindergarten und Schule nichts außergewöhnliches, allerdings ging es den beiden wirklich richtig dreckig und da sie in der Nacht deutlich über 40 Grad fieberten, fuhr meine Schwägerin bzw. mein Bruder mit den beiden Sonntags zum hausältlichen Notdienst. Diagnose… beide hatten die echte Grippe! 

Natürlich ist das schlimm für die Kids und Erwachsenen, betraf mich selber aber eigentlich nur wenig… wäre da nicht dieses Werkstatt Problem gewesen! 

Das Auto der beiden stand in der Werkstatt und konnte Montage abgeholt werden. Mein Bruder konnte dienstlich aber auf gar keinen Fall „weg“, meine Schwägerin musste natürlich bei den kranken Hühnern bleiben, aber da die vier nur dieses Auto haben (zwischenzeitlich hatte ich ihnen mein Auto geliehen) wäre es schon gut, wenn das Auto auch möglichst schnell wieder zuhause stand. 

Lange Rede kurzer Sinn… da ich ja eine gute Patentante und Schwester bin, bin ich Montags nicht los gefahren, sondern habe geschaut, dass ich erstmal das Auto aus der Werkstatt hole und bei denen vor die Tür stelle. 

Da ich dann auch noch mit Bus und Bahn unterwegs war usw. usw. hat es sich einfach nicht gelohnt noch am selben Nachmittag los zu fahren. (was sich lim weiteren Verlauf auch noch als extrem sinnvoll herausstellen sollte) Aber nachdem fest stand, Montag wird es nichts, war der neue Plan…. 

 

Wohnmobil Tour Start Deutschland oder Europa?

Ohne Milla, ohne mich! Und dazu zählt dann eben auch der 27 Tour Start Versuch

 

Auf den einen Tag kommt es nicht drauf an… Tour Start am Dienstag , dann geht es DEFINITIV los!!!! 

Bis in die tiefe Nacht hinein, sah es auch nach einem sicheren Plan aus, bis ich so gegen 2 Uhr das erstmal von Milla geweckt wurde. 

Ich kann es euch nicht anders sagen, es war wirklich so, dass ich durch einen fürchterlichen Gestank samt unruhigen Hund geweckt wurde. 

Da war die erste Panne schon geschehen…. Milla hatte fürchterlichen Durchfall, der sich auch bereits über ihre Decken, Körbchen, Teppichboden usw. verteilte! 

OHHHHH NEEEEEE!!!!

Also rein in Schlappen und Jacke, Milla auf den Arm und erstmal ganz schnell raus. Nachdem „der Teufel“ dann erstmal raus war, habe ich Milla wieder zurück in die Wohnung getragen, habe alles was in die Waschmaschine konnte, in die Maschine gestopft,  soweit sauber gemacht und bin zurück ins Bettchen. Mit einem offenen Auge auf Milla gerichtet, habe ich noch gehofft, dass es nur ein nicht vertragenes Leckerchen o.ä. sei. 

Diese Hoffnung hatte sich gegen 4 Uhr allerdings bereits erledigt. 

Nachdem Milla wieder unruhiger wurde, bin ich diesmal direkt aufgesprungen, Jacke, Schlappen, Schlüssel… RAUS!!! Doch dann passierte etwas, was man sich selbst als liebende Hundemutti echt nicht wünscht. Ich erzähle es euch so ausführlich, weil es letztendlich doch ganz witzig war! 

Wir müssen mal eben einen kleinen Sprung nach vorne machen. Am selben Morgen erreichte mich eine Whats App Nachricht meiner Nachbarin. Hey Isa… sag mal, weisst Du vielleicht warum es bei uns im Flur so dermaßen müffelt? Hast Du Frau L. In den letzten Tagen getroffen???( Anmerkung, gemeint war meine andere Nachbarin, die bereits sehr alt und krank ist) Wir machen uns Sorgen, nicht das da was passiert ist??? 

Ähhhmmmm, jaaaaaaa diese Sorge konnte ich meiner Nachbarin direkt nehmen und musste leider zugeben, ich bzw. Milla und ich, sind für den schäbigen Gestank verantwortlich gewesen! 

Denn zurück zur Nacht, wie gesagt, ich bin dann gegen 4 Uhr direkt aufgesprungen, habe Milla auf den Arm genommen, raus aus der Wohnungstür, durchs Treppenhaus und leider…. hat es Milla nicht mehr bis unten geschafft! Die kleine, alte Prinzessin hat mich ERNSTHAFT (ich schwöre es euch hoch und heilig) von oben  bis unten zugeschissen! 

Meine Jacke war voll, meine Jogginghose war besudelt, meine Schlappen hatten Spritzer und auch das Treppenhaus hat noch etwas abbekommen. 

ZUM GLÜCK war es mitten in der Nacht!!!! Ich habe so dermaßen gestunken, dass ich WIRKLICH über mich selbst würgend, mitten in der Nacht, draußen auf dem Bürgersteig stand, denn die arme Milla Maus war noch lange nicht „leer.“ 

Nachdem wir dann bestimmt 20 Minuten mitten in der Nacht draußen waren und die gesamte Strasse vor dem Haus Millas „Spuren“ hatte (sorry aber bei Dünnpfiff helfen Tüten wenig und ich dachte… besser am Strassenrand als quer über den gesamten Bürgersteig) habe ich erstmal unten im Hausflur meine Jacke ausgezogen, um Milla wieder hoch in die Wohnung tragen zu können. Wie gesagt, die Jacke war wirklich komplett versaut, so konnte ich sie nicht an mich drücken und  hoch tragen. 

Oben vor der Tür angekommen habe ich Milla abgesetzt und mich noch im Hausflur bis auf den Schlüppi ausgezogen (wie gesagt, GOTT SEI DANK WAR JA NACHT!!!!) , weil ich so nicht in meine Bude wollte. 

Nächster Schritt…. Erstmal ein langes T-Shirt an und dann um Milla kümmern, die ich mittlerweile in ihr Körbchen ins Wohnzimmer gelegt hatte. Erste Hilfe… Buscopan in den Hund, damit etwas Ruhe rein kommt. 

Milla lag fix und fertig in ihrem Körbchen, währenddessen ich meine Jacke (zum Glück keine Daunenjacke sondern meine alte Jack Wolfskin, die Problemlos in die Waschmaschine konnte)  und die restlichen Klamotten im Flur eingesammelt habe, ebenfalls rein in die Waschmaschine ( mittlerweile war es kurz vor 5 Uhr, da konnte ich die Waschmaschine ja anstellen 🙂 ) und dann habe ich mich samt Eimer und Lappen auf den Weg begeben, den Flur noch in der Nacht halbwegs ordentlich zu putzen. 

Naja sagen wir so…. es war mitten in der Nacht, der Flur sah danach „unauffällig“ aus, aber so richtig, habe ich ihn am nächsten Tag geputzt, weil der Gestank unglaublich war!

Ich wusste schon, dass seit einigen Wochen ein heftiger Hunde Magen/ Darm Virus in Dortmund tobte und jetzt hatte es Milla doch noch erwischt! Ich  kann mich nicht erinnern, dass ich Milla schonmal SO Krank erlebt habe. Die kleine alte Dame hatte Bauchkrämpfe, dass sich ihr gesamter Körper irgendwie „verschob“ und verkrampfte. Milla hat richtig gestöhnt und ich war mir nicht sicher, ob das wirklich „nur“ ein Magen Darm Virus ist, oder es unsere letzten gemeinsamen Stunden waren. 

Ich habe sie dann morgens direkt zum Tierarzt gebracht, der erstmal gar nicht viel mehr unternommen hat, als Milla mit Spritzen und Medikamenten zu versorgen. Wenn es Magen Darm ist, müssten die nächsten Stunden ruhiger werden, ansonsten sollte ich Nachmittag nochmal in die Praxis kommen.

Ich glaube Milla war einfach nur froh, als sie endlich mal etwas entspannt in ihrem Körbchen liegen konnte… die Medis haben gut angeschlagen, aber natürlich stand fest….

den Tour Start konnte ich erstmal abhaken!

Als am späten Vormittag dann etwas Ruhe eingekehrt war, Milla ein kleines bisschen schlafen konnte und ich müde auf der Couch saß, klingelte mein Telefon! 

„Hallo Frau Speckmann, hier ist die Krankengymnastik Praxis ihres Vaters, der hatte uns mal irgendwann ihre Nummer gegeben und wir haben mit ihm abgesprochen, sie anzurufen. 

Wir wollten Ihnen nur mitteilen, ihr Vater war eigentlich gerade zur Behandlung bei uns, wir haben ihn allerdings gerade ins Taxi gesetzt um zum Arzt zu fahren. Ihr Vater hat ein ganz dick geschwollenes, heißes rotes Bein, dass muss sich unbedingt ein Arzt ansehen.“ 

WHAAAAAAT???

Durch den Treppensturz hatte sich mein Vater eine kleine „ Macke“ am unteren Schienbein zugezogen, die sich jetzt blöderweise auch noch so stark entzündet hatte, dass Knöchel und Unterschenkel großflächig betroffen waren. 

Fazit…. Markieren des betroffenen Gebietes, desinfizierende Wickeln und Antibiotika vom Doc, sollte es schlimmer/ größer werden, bitte direkt in die Klinik, ansonsten 2 Tage später Kontrolle und dann Entscheidung ob das Antibiotikum ausreichend packt oder es dann doch noch in die Klinik gehen muss.  Na suuuuuupi…. das läuft doch bestens! 

Mein Tour Start rückte also erstmal in weite Ferne und tun konnte ich auch nichts weiter, denn erstmal konnte ich Milla nicht alleine lassen. Da musste mein Pa also erstmal selber klar kommen. 

 

Tour Start mit Hindernissen

Wenn der Wurm drin ist… manchmal klappt einfach nichts!

 

Aber…. es wurde noch etwas besser!!! 🙂 Ob ich noch mit dem Pepper eine Tour starten könnte???

So lange Millas Medikamente wirkten, ging es ihr reeeeeelativ gut, das ein oder andere Malheure passierte dennoch. Aber gut… wir hielten uns nur noch im Wohnzimmer auf (Laminat) und große weiße Handtücher lassen sich nunmal sehr gut heiß waschen. 

Ließen die Medikamente allerdings nach, bekam Milla direkt wieder Fieber, ihr wurde merklich übel und auch die Krämpfe setzten wieder ein. Für mich bedeutete das, ich habe die kommenden 2 Nächte im Halbschlaf auf der Couch verbracht, habe Milla regelmäßig alle 3 Stunden raus getragen und immer schön mit Medikamenten versorgt, jedesmal mit der Hoffnung, dass sie nicht direkt wieder raus kommen. 

Nach 3 heftigen Tagen ging es Milla laaaangsam besser und auch bei meinem Pa entspannte sich die Lage etwas, das Antibiotikum tat was es tun sollte! 

Juhuuuu… das klang doch alles ganz gut, so dass ich in 3-4 Tagen ganz, ganz sicher zum Tour Start aufbrechen könnte. 

So war also meine neue Planung für satte 18 Stunden…. bis am nächsten Morgen mein Telefon klingelte! 

Mein Bruder war am Hörer und ich kann es nicht anders sagen als…. allein seine Stimme klang schon extreeeeem schlecht! Bei meiner Schwägerin und meinem Bruder war der super GAU eingetreten. Nachdem es den Mädels langsam besser ging, hatten sich BEIDE Erwachsenen auch an der „echten“ Grippe angesteckt und ja den beiden ging es richtig, richtig dreckig! 

Da gab es keinen Vergleich zu einem grippalen Infekt oder so… beide hatten hoch Fieber und meine Schwägerin war so schwach, die kam nichtmal die Treppe vernünftig hoch oder runter, sondern blieb fast komplett im Schlafzimmer liegen. 

Also musste ein Rettungsplan her, denn um die Mädels konnten sie sich so nicht kümmern. Zum Glück war mittlerweile Donnerstag, so dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Mädels bleiben Freitag aus Kindergarten und Schule und gehen direkt ab zur Oma, die im Münsterland wohnt. So waren die Kids erstmal gut versorgt, blieben nur noch Einkäufe usw. die ich übernommen habe, allerdings nur bis auf die Terrasse… ich wollte mich nicht auch noch anstecken! 

So lange die Lage bei den Vieren aber nicht deutlich besser wurde, wollte ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Das hätte ich sicherlich nicht gemusst, aber wirklich entspannt fahre ich in solchen Situationen nicht los. Wenn ich dann mit dem Kopf eh immer in Dortmund bin und denke, na hoffentlich läuft das alles mit den Mädels usw., ist das für mich kein schöner Tour Start! 

Aus den 3-4 Tagen wurde also eine gute Woche… aber dann haben wir ja wirklich ALLE Themen durch… dann MUSS es ja seeendlich mit dem Womo Tour Start klappen! 

Schließlich muss ich Ende April den Pepper wieder abliefern! 

Tjaaaaaa…. was soll ich sagen…. das Lazarett im Hause Speckmann wurde tatsächlich besser und besser, allerdings gab es da ein neues Thema, welches mich zum grübeln brachte:

Der Corona Virus war in Italien angekommen, die ersten Gemeinden wurden gesperrt und man sprach zu beginn auch darüber, vielleicht die Grenzen schließen zu müssen. 

Huidiiiiiiii wuidiiiiiii…. was nun??? Wie sang Marc Forster eins so schön… Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein! Bei mir war es eher andersherum! 

Wenn es rein um den Kopf ginge, dann wäre das Thema schnell für mich erledigt gewesen. Denn echte Angst vor der Ansteckung habe ich nicht, auch wenn ich mit meinen ganzen „Kränkeleien“ sicher zur Risikogruppe zähle, alleine schon durch das herabgefahrene Immunsystem. 

Ein echt schlechtes Bauchgefühl bereiteten mir aber Sorgen wie: 

  • Was ist, wenn ich irgendwo fest hänge, Grenzen geschlossen werden und meine Medikamente werden knapp? Da ich unter anderem ja Betäubungsmittel einnehme, bekomme ich nicht einfach mal eben von irgendwem ein neues Rezept. Das ist selbst bei der Vertretung meines Hausarztes ein riesen Akt, um an neue Rezepte zu kommen, weil… naja mit so viel Morphium kann eben auch Schindluder getrieben werden, gerade weil meine Dosierung über die vielen Jahre auch immer weiter angestiegen ist. 
  • Was ist, wenn es Milla plötzlich schlecht geht und ich nicht weg komme?
  • Und natürlich auch… wie läuft das alles mit Milla, sollte ich mich doch anstecken?

 

Zu dem Zeitpunkt war das alles noch kein echtes Thema, aber was ist wenn???

Sollte ich dieses Risiko wirklich eingehen, obwohl ich schon vor der Tour daran denke, dass ich diese Probleme bekommen köööööönnte? 

Und was ist mit dem Satz, den ich euch immer wieder „predige“… HÖRT AUF EUER BAUCHGEFÜHL!!! 

Es hat tatsächlich 3 Tage und 2 Facebook Postings gedauert, bis für mich fest stand…. 

NEIN, ICH WERDE AKTUELL NICHT INS AUSLAND FAHREN!!!! 

Mir ist das alles zu heikel und ich würde mir sowas von in den eigenen Hintern beißen, wenn ich hinterher genau vor den Problemen stehe, über die ich von Anfang an gegrübelt habe!  Das ist es mir aktuell einfach nicht wert! Vielleicht sieht die gesamte Lage in 1,2,3 Wochen schon ganz anders aus, klarer, man weiß wo man dran ist und dann sieht der Pepper vielleicht nochmal das Ausland. 

ABWARTEN!!!

Also habe ich sämtliche Termine und Pläne abgesagt oder verschoben… aus Sommer, Sonne, Sonnenschein wird erstmal NICHTS, es mussten erstmal neue Ziele innerhalb Deutschlands her!  

Normalerweise plane ich meine Touren ja gar nicht mehr richtig, sondern verbinde meistens irgendwelche Termine mit netten anderen Zielen. In diesem Moment war aber eh schon alles anders und ich hatte so gar keine Idee, worauf ich eigentlich Lust habe. 

Schon wieder Küste… ja, hätte ich eigentlich total Lust zu, aber an der Küste Niedersachsens kenne ich mittlerweile gefühlt jeden Stein.

Berge… eigentlich auch cool, aber da ist ja momentan nur Matschepampe und kaum Schnee. 

Eine reine Städtetour… hatte ich erst zu den Weihnachtsmärkten…hmmmmmpf, ich war üüüüberfragt!

Also habe ich stundenlang gegoogelt und mir nach Ewigkeiten mal wieder eine echte Tour zusammengestellt. Alles war fertig, Deutschland wir kommen… Wetter egal, Corona egal, Temperaturen egal…. mittlerweile waren knapp 3 Wochen ins Land gezogen…

ICH WOLLTE ENDLICH LOS!!! TOUR START WIR KOMMEN!!! JETZT ABER WIRKLICH….. ODER???!!!!

Donnerstagmorgen war noch alles gut, Milla war gut drauf, nach der ersten Gassi Runde habe ich noch schnell ein paar Mails geschrieben und die letzten Klamotten ins Womo geräumt, als mir Milla insgesamt schon sehr aufgeregt vor kam. 

Das sie vor jeder Tour aufgeregt ist, sobald sie merkt ich fange an Klamotten zu packen ist nichts ungewöhnliches, aber letzten Donnerstag war sie irgendwie besonders unruhig. 

Also habe ich die restlichen Klamotten erstmal stehen gelassen, habe mir Milla geschnappt und bin mit ihr zum Womo gelaufen, dann muss sie eben noch ein paar Minuten im Womo warten, bis ich die restlichen Sachen aus der Wohnung geholt habe. 

Gut gedacht, schlecht gemacht… schließlich wäre es ja viel zu normal, wenn wir tatsächlich endlich los fahren könnten. Ich kann euch nicht sagen ob es die Aufregung war, oder woran es ansonsten lag, aber sobald ich mit Milla draußen war um zum Womo zu laufen, kam es nur so aus ihr raus geschossen! 

Prinzessin zu Camp hatte schon wieder Durchfall und zwar heftig. Für den 10 minütigen Fussweg zum Womo brauchten wir über 30 Minuten, aber zumindest dann hatte ich das Gefühl… „der Teufel war raus“! 

Also habe ich Milla ins Womo gehoben, in dem Moment noch mit der Hoffnung… gleich gehts ihr wieder besser.  Doch ich hatte den Motor gerade angelassen, da ging es bei Milla auch Magen technisch los, sie musste sich übergeben! 

So hatte das alles gar keinen Sinn!!! 

Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schon schweeeeeeer angenervt, auch wenn Milla das natürlich nicht extra macht, aber jetzt mal ehrlich… wir hatte das Pipi/Kacka Thema geraaaaade hinter uns und ich behaupte mal, selbst für die liebste Hundemutti ist es kein Vergnügen, ständig die flüssigen Hinterlassenschaften des Hundes zu säubern und jetzt hatte ich schon wieder dieses besondere Vergnügen. 

Meine Fre…..e, was war ich genervt! Also zurück in die Wohnung, Milla habe ich direkt bis in ihr Körbchen getragen und auf ein neues mit Medikamenten versorgt. Zum Glück blieben die Medis drin und nachdem sie ihre Wirkung zeigten, schlief Milla ganz tief und fest ein. 

Damit stand für mich fest…. ich werde wieder nicht los fahren können!!! 

Es macht keinen Sinn mit einer kranken Milla los zu fahren… zum einen ist das meiner Meinung nach für Milla alles andere als angenehm, zumal sie wirklich stundenlang tief und fest geschlafen hat, nach dem die Medis wirkten, ich hätte während der Fahrt ständig ein Auge auf den Hund und insgesamt war ich mir recht sicher, das war nicht wieder der Magen Darm Virus, diese Beschwerden kamen durch ihr Alter und die Aufregung. 

Also kein Tour Start… wir blieben nochmal eine Nacht zuhause…. aber dann, am nächsten Tag, ganz, ganz, ganz sicher!!!! 

Auf zur Deutschland Tour, schließlich hatte ich ja alles geplant!

Der Freitagmorgen kam und Milla ging es eindeutig besser, juhuuuuuu!!! Die Nacht war auch ruhig, wir beide waren fit… jetzt konnte es also wirklich los gehen! Mittlerweile beherrschte der Corona Virus sämtliche Medien und bevor ich so richtig starten konnte,  musste ich auf jeden Fall noch einen Stop an einer bestimmten Dortmunder Apotheke einlegen, welche meine Medis immer vorrätig hat. Also habe ich noch schnell den letzten Rucksack ins Womo gepackt, Milla eingeladen und juhuuuu… wir konnten tatsächlich starten! Auf zur Apo! 

Dort angekommen standen bereits Schlaaaangen an Leuten vor den verschiedenen Pulten und es dauerte eeeeewig, bis endlich jeder begriffen hatte… auch diese Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Nach über 30 Minuten kam ich endlich wieder samt Medis aus der Apo, nächster Halt… der nahegelegene Supermarkt samt großem Parkplatz, in dem ich eigentlich nur noch schnell so einen Salat für Unterwegs kaufen wollte. 

Da war DIE HÖLLE los! Nudeln, Reis, Dosenravioli waren bereits fast komplett ausverkauft, viele Leute waren total aggressiv und das alles bereits Freitag Vormittag, ein Zeitpunkt an dem ansonsten kaum etwas los ist! Es hat tatsächlich fast 60 Minuten gedauert, bis ich seeendlich wieder am Womo war… aber jetzt, jetzt konnte es wirklich los gehen! 

Wäre da nicht dieses eine kleine Problem gewesen….

In Hessen und Ba-Wü hatte es in den letzten 24 Stunden ordentlich geschneit, im Radio wurde vor Strassenglätte gewarnt und mir kam der Gedanke, wenn der ganze Schnee jetzt schmilzt, laufe ich die nächsten Tage nur noch doch Matsch und Dreck! 

Darauf hatte ich ja so gar keine Lust, aber eeeeeeeigentlich war die kommende Tour doch soooo schön geplant! 

🙂 🙂 🙂 Nunjaaaa… ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was ich gemacht habe, da sämtliche Pläne der vergangenen Wochen für die Tonne waren, habe ich auch diesen Tour Plan über Bord geworfen! 🙂 

Anstelle in den südlichen Raum Deutschlands zu fahren, habe ich das Navi genau in die Gegenrichtung eingestellt. Ich war schon ewig lange nicht mehr in Schleswig Holstein und das ist genau die Richtung, auf die ich jetzt gerade Lust habe! 🙂  

Jetzt konnte es aber wirklich los gehen!!!

Doch…. auch das war immer noch nicht alles!!!

Runter vom Supermarkt Parkplatz und auf in Richtung Autobahn. Milla, Mister Pepper und ich hatten geraaaade die Dortmunder Stadtgrenze hinter uns gelassen, da viel mir ein, VERDAMMTE SCHEIBE, ich habe Milla Anhänger zuhause im Keller vergessen. 

Ich benötigte den Anhänger einmal zuhause, als ich das Womo sehr weit weg parken musste und seit dem dachte ich täglich daran, DU MUSST DEN ANHÄNGER NOCH ZURÜCK INS WOMO STELLEN, VERGISS ES NICHT!!!! 

Ich hatte es vergessen! Ich habe dann ganz kurz überlegt, ob es auch ohne Anhänger geht, da wir aber doch ein paar Wochen unterwegs sein möchten… ist das alles ohne Anhänger MIST!

Also, nix Tour Start… 

nächste Ausfahrt runter, einmal drehen und yippi jay jaiiiiii … nochmal zurück nach hause und flux den Anhänger holen!

 

Tour Start zur Wohnmobil Deutschland Tour

Fast unglaublich, aber…wir sind tatsächlich unterwegs!!! 🙂

 

Mit knapp 3 Wochen Verspätung, konnten Milla, Mister Pepper und ich am Freitag, 28.02.20 gegen 14 Uhr tatsächlich den Tour Start starten!!!

 

Unsere Deutschland Tour hat begonnen, ich schreibe euch das ganze gerade aus dem Womo vom Steinhuder Meer, wir sind WIRKLICH auf dem Weg gen Norden und wenn es tatsächlich so ist, dass einem stressigen Reisestart, ein extrem entspannter Urlaub folgt, wird das ein echter Traumurlaub! 🙂 

Ich bin gespannt und WIR werden es erleben, denn natürlich nehme ich euch wieder mit on Tour! 

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche, liebe Grüße aus Steinhude und …. BLEIBT GESUND!!!!

Eure …. ganz entspannte 😉 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (89 votes, average: 4,65 out of 5)
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Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Weinsberg Pepper – Halbzeitbilanz nach 3 Monaten Mister Pepper

Weinsberg Pepper – Halbzeitbilanz nach 3 Monaten Mister Pepper

Seit 3 Monaten darf ich den Weinsberg Cara Compact Edition Pepper aka. Mister Pepper jetzt schon nutzen und solltet ihr es über die verschiedenen sozialen Medien noch nicht mitbekommen haben, UNSERE GEMEINSAME ZEIT GEHT WEITER!!!

Keine Lust zu lesen? Diesen Artikel gibt es auch als IsasWomo Podcast – Camping für die Lauscher!

Podcasts sind euer Ding? Dann könnt ihr den IsasWomo Podcast auch über alle gängigen Portale abonnieren, oder ihr klickt euch einfach mal durch die Folgen hier auf dem Blog!

 

 

Nach 3,5 Wochen Stuttgart, CMT , Passau und Jandelsbrunn sind Milla, Mister Pepper und ich gerade im Moment wieder zuhause gelandet. Als vergangenen Sonntag die CMT zu Ende gegangen ist, bin ich direkt weiter nach Passau bzw. Jandelsbrunn gedüst, denn zum einen wurde der Pepper noch etwas aufgehübscht (dazu im nächsten Artikel mehr) und zum anderen musste ich mit Weinsberg dringend abklären, ob ich den Pepper noch etwas weiter nutzen darf. 

Da das ganze Thema Versicherung ja sehr „schleppend“ läuft und ich eigentlich auch ganz „selbstbewusst“ glaube, dass Weinsberg die vergangenen 3 Monate durchaus von unserer Zusammenarbeit profitiert hat, habe ich schon gehofft, dass ich Mister Pepper noch etwas weiter nutzen darf. Naja und was soll ich sagen… das Weinsberg Team ist einfach super und wir hängen nochmal 3 Monate an! 

Juhuuuuuuuu!!!! 🙂 🙂 🙂  

 

Weinsberg Pepper mit Hund

Milla und Mister Pepper… ein Superhelden Dream Team

 

Eigentlich ziehe ich ja immer erst ganz zum Schluss eines Reisemobil Tests ein Fazit über den Wagen. Da diesmal aber alles durch den Brand der Omi anders ist und ihr mich immer wieder fragt, was ich denn nun vom Pepper halte, schreibe ich euch einfach schon heute! 

Die anderen Tests dauerten ja auch nicht länger und ich denke, 3 Monate, in denen wir wirklich viel unterwegs waren, reichen aus, um euch zumindest einen ordentlichen „Halbzeit mit Mister Pepper“ Artikel zu schreiben. 

Der Cara Compact von Weinsberg ist seit Jahren eines der meistverkauften Reisemobile Europas. Von daher werden also bereits viele von euch den Pepper selber fahren. Wie bei allen Tests gilt aber auch hier… ich schreib euch MEINE Erfahrungen bzw. MEINE Sichtweise zu diesem Fahrzeug. Punkte die ich zu „kritisieren“ habe, sind für euch vielleicht gar kein Thema oder andersherum. DAS IST AUCH TOTAL OK! 

Nur… ich habe keine Lust etwas schön zu schreiben, was ICH vielleicht gar nicht so empfinde, bzw. kann euch vielleicht diese eine klappernde Schranktür irre machen, die aber in „meinem“ Pepper super gut verbaut ist. 

Lange Rede kurzer Sinn… 

 

Weinsberg Pepper kurze Wohnmobile

“Mein Pepper” auf dem Stellplatz der CMT

 

3 Monate Weinsberg Cara Compact Edition Pepper – meine erste Halbzeit mit “Mister Pepper”

 

Daten und Fakten zu „meinem“ Weinsberg Pepper 

Modell: Weinsberg Cara Compact Edition Pepper 600 MEG

Auf: Peugeot 

Motor: 162 PS, Euro 6 + Ad Blue Tank

Baujahr: 12.2018

Länge: 6,75m

Breite: 2,20 m

Höhe: 2,80 m

Gesamtmasse: 3500 kg

Gewicht fahrbereit: 2780 kg

Zuladung: 720 kg

Garage: 80 x 110 cm

Frischwasser: 110 Liter

Abwasser: 95 Liter

Heizung: Truma Combi 6

Kühlschrank: Thedford 142 Liter

Ab Modell 2020: Einbau des BWT Wasserfilters möglich. Außerdem gibt es ab 2020 die Option eines Gaskastenauszugs. Da die Flaschen wieder mal hintereinander stehen, wäre das für mich eine wichtige “Sonderausstattung”

 

Frankreich Silvester mit dem Wohnmobil

Silvester in Frankreich ist für Milla immer wieder gut und dank des schnellen Peppers, waren wir von Dortmund aus in knapp 4,5 Stunden in Equihen Plage.

 

3 Monate Mister Pepper 

Seitdem ich den Pepper am 24.10.19 in Jandelsbrunn abgeholt habe, sind wir gute 7000 Kilometer gefahren, wir haben mehr als 60 Nächte in ihm verbracht, 2 mal Ad Blue getankt (beim ersten mal habe ich ein bisschen wenig nachgefüllt), mehr als 400 Liter Diesel verballert, eine Dame hat den Pepper „angerempelt“ und wir wurden einmal, mit 9 Km/h zu viel, bei Dresden geblitzt. 😇

Wir sind schier endlose Kilometer über das flache norddeutsche Land getuckert, sind durch große Städte wie Hamburg, Köln und Dresden gedüst, haben Nebelbänke auf der Autobahn durchbrochen und standen direkt an der französischen Atlantikküste. 

Ganz egal ob großer Stellplatz oder kleiner Supermarkt Parkplatz, all in all hat Mister Pepper immer und überall SUPER mitgespielt! 

 

Reisemobil Frankreich Winter

Happy New Year! 🙂

 

Mister Pepper, Milla und ich, die vielen positiven Erlebnisse: 

Reisen mit dem Pepper

Starten wir einfach mal mit dem Grundsätzlichen! Mit schmalen 2,20 m ist der Pepper gute 10 cm „graziler“ als die meisten anderen Reisemobile. So zu sagen… ein Reisemobile mit den Maßen eines Kastenwagen, ein „Van-Womo“. 

Ob Autobahn Baustellen, Supermarkt Parkplätze oder der Seitenstreifen hier in der Dortmunder City, die 10 cm weniger habe ich immer wieder deutlich wahrgenommen. Denn dank des schmaleren Aufbaus, passt der Pepper ohne Probleme auf den Seitenstreifen und auch die Baustellen konnte ich entspannt, ohne Luftanhalten, hinter mir lassen. Allerdings, so ehrlich muss ich sein dürfen, da ich ja nicht sooooooo sehr Kastenwagen Fan bin, musste ich mich zum Beginn ganz schön an den schmäleren “Lebensraum” gewöhnen. 

Mit guten 6,70m, 3,80 m Radstand und dank des hinteren Überhangs, passt der Pepper auf einen ganz normalen Parkplatz, wenn dahinter z.B. eine kleine Wiese liegt. Ich kann das Reisemobil hier in der City also auf einen einzigen Parkplatz stellen, ohne den direkten Zorn aller Nachbarn auszulösen. 

Davon abgesehen sind die 162 PS natürlich echt toll! Ohne den nächsten Shitstorm auslösen zu wollen kann ich zumindest sagen, ich bin mit dem Pepper auch mal deutlich schneller gefahren, als es die Omi je zugelassen hätte. Ganz egal ob Innenstadt oder leere Autobahn, der Pepper liegt super auf der Strasse, selbst bei böigen Wind hatte ich keine echten Probleme und ob FIAT oder Peugeot, ich kann keinen Unterschiede im Fahrverhalten feststellen. Der Peugeot macht erstmal einen super Job!  Das ganze Fahren ist vom Gefühl her eher wie bei einem normalen Auto, als der „LKW Modus der Omi“. 

Liebe Mädels, da ich immer wieder Kommentare erhalte, in denen ihr mir schreibt, dass ihr euch nicht sicher zutraut mit einem Wohnmobil zu verreisen, der Pepper ist echt „handlich“ und liegt super auf der Strasse (nicht nur im Vergleich zur Omi, sondern auch z.b. zum deutlich längeren Knaus SUN TI) … ein „echtes“ Wohnmobil für alleinreisende Mädels. 

 

Weinsberg Pepper Test und Erfahrungen

Dank des schmalen Grundrisses, passt der Pepper problemlos auf einen normalen Parkplatz …

 

Campingalltag im Weinsberg Pepper

Die großen Einzelbetten in „meiner“ Modellvariante sind super bequem und die Liegefläche ist längst breit genug, um zu zweit oder mit Kind entspannt zu schlafen. Die Variante mit den Einzelbetten im Heck hat für mich aber noch einen weiteren riesen Vorteil, denn dank des Bettes ist auch die darunter liegende Garage deutlich größer als beim Weinsberg Pepper 600MF. (110 x 80 cm vs. 80×80 cm)

Ebenfalls mehr als ausreichend groß ist der Kühlschrank und Küchenbereich. Im ersten Moment fehlte mir hin und wieder eine Fläche zum schnippeln oder ablegen. Da der Pepper allerdings neben dem Herd noch eine extra Ablagefläche zum ausklappen hat, hatte sich dieses Problem auch schnell erledigt. 

Kommen wir zum Sitzbereich des Peppers… 

Der drehbare Fahrersitz ist bequem und dank der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, schraube und hebel ich mir den Sitz immer in die Position, in die ich ihn gerade benötige. Sehr angenehm finde ich auch die ausdrehbare zweite Tischplatte bzw. Tischverlängerung, so habe ich mehr als genug Platz für Laptop, Tablet, Teller, Besteck, Kerzchen usw. usw.

Davon abgesehen finde ich auch das indirekte Licht und das gesamte Innendesign des Peppers richtig, richtig gut. Klar, super modern oder „komplett anders“ sieht auch der Pepper innen nicht aus und dennoch finde ich ihn, im Vergleich zu vielen, vielen anderen Reisemobilen, durchaus „jung und frisch“. 

Die Schränke unterhalb des Bettes, die vielen, vielen Oberschränke, die ganz große Schublade im Küchenblock, die großen Schränke darunter, Ablagen oberhalb des Fahrerhauses und ein Spiegelschrank im Bad bieten jede Menge Stauraum.

Relativ gut gelöst finde ich auch dieses ganze Thema, Kleiderhaken, Steckdosen und USB Anschlüsse. Neben dem Bett ist es eine Steckdose und ein weitere USB Anschluss, in der Küche ist es mehrere Steckdosen, genau so wie oberhalb des Sitzbereiches und unterhalb des Tisches. Kleiderhaken gibt es an der Aufbautür, neben der Aufbautür und noch einmal in den schmalen Gang zwischen Bad und Bett. Außerdem befindet sich eine kleine Kleiderstange in der Dusche, perfekt zum aufhängen nasser Kleidung. 

Wie bei allen Fahrzeugen der Knaus Tabbert Group, hat auch der Pepper ein extra „Technik Außenfach“. Bedeutet, der Landstromanschluss liegt jederzeit Wettergeschützt im innern dieses Fachs, sowie der Frostwächter, die Einstellung des beheizten Frisch & Abwassertanks, die Schalter zum ablassen des Grau- &  Frischwassers und der Einfüllstutzen des Frischwassers.  Ab dem Modelljahr 2020 befinden sich auch zwei BWT Wasserfilter in diesem Außenfach. 

Zu guter Letzt noch ein echtes Pepper Highlight… das große Panoramafenster oberhalb des Fahrerhauses! 

Während der CMT habe ich mir auch andere „Van Womos“ anderer Hersteller angesehen und viele hatten dieses Fenster NICHT! Erst da ist mir so richtig aufgefallen, wie angenehm das Panoramafenster im Pepper ist.  Mal abgesehen davon, dass dank dieses Fensters viel Licht in den Pepper fällt und man das Fenster natürlich auch aufklappen oder verdunkeln kann, hat man im Sitzbereich das Gefühl, viel mehr Platz und Freiraum am Kopf zu haben. 

Gerade weil ich nunmal viel Zeit auf diesem Platz am Laptop. Sitzend verbringe, für mich ein ganz, ganz großer Pepper Vorteil.

 

Weinsberg Pepper im Test

auf den Seitenstreifen mitten in der City.

 

🙂 ;-)… sooo, dann wird es jetzt ernst! 

Kommen wir zum Abschnitt… „Naja & Kritik“ … ich weiß doch genau, darauf wartet ihr schon! 🙂 

Zu Beginn eines, da ich diesen Abschnitt tatsächlich schwierig finde, denn ganz egal wie man es persönlich sieht, der Weinsberg Pepper ist ein vergleichsweise „günstiges“ Reisemobile. 

Einige meiner „Krittelpunkte“ haben aber genau damit zu tun, bzw. irgendwoher MUSS der Preisunterschied ja kommen! Man, ihr, ich… wir …. können vom Weinsberg Pepper nicht die selbe Ausstattung „erwarten“ wie z.b. vom KNAUS SUN TI, der schlappe 30.000 Euro mehr kostet.  Da ich aber nunmal den SUN TI bereits getestet habe, fallen mir viele Details auf, die der Pepper so nicht hat. Allerdings wäre es wohl echt unfair, wenn ich die beiden Fahrzeuge 1:1 vergleichen würde. 

Bei diesen Details handelt es sich auch tatsächlich um Details, also kleine Unterschiede. Details die aber nunmal in ihrer Masse auch den Preis ausmachen. Einen Mercedes mit einem Polo zu vergleichen, wäre nunmal auch nicht fair und würde wahrscheinlich NICHTS über die eigentliche Qualität des Polos aussagen. Aus diesem Grund nenne ich hier nur wenige “Unterschiede” die mir aufgefallen sind als Beispiele, um euch zu erklären was ich meine. Denn wie gesagt, eine Liste mit XY Kleinigkeiten die der Pepper im Vergleich zu viel teureren Reisemobilen nicht hat, wäre meiner Meinung nach nicht fair und würde den Weinsberg Pepper zu unrecht in ein schlechtes Bild rücken.

  • Beim Pepper ist mir z.B. aufgefallen, dass die Aufbautür insgesamt einfacher gehalten ist und auch keine Fenster besitzt. Ich finde, ein Fenster in der Aufbautür ist schon eine sehr schöne Sache, gerade wenn man alleine im Womo ist. 
  • Oder, dass es hinten im Bett Bereich nur ein seitliches Fenster gibt. Da ich alleine unterwegs bin, liege ich natürlich am Fenster, ein Partner müsste aber an der  komplett geschlossenen Seite liegen. Gerade in heißen Sommernächten sind 2 Fenster schon eine schöne Sache.
  • Ein weiteres Detail ist, dass es oberhalb des Bettes nur auf einer Seite eine Steckdose gibt. Auch hier gilt, für mich als Alleinreisende alles kein Problem. Als Paar kann aber nur einer sein Handy am Bett aufladen… derjenige der am Fenster liegt! 🙂

Wie gesagt…. Thema Kleinigkeiten & Preisunterschiede!

 

Kleine Kritik am Weinsberg Pepper Wohnmobil

Da es keinerlei haken im Bad gibt, habe ich selber welche gekauft und mit einem Moosgummi Plättchen, gegen das Klappern und Kratzen, auf der Rückseite versorg.

 

Es gibt aber auch 3 Dinge die mir aufgefallen sind und bei denen ich sage, Weinsberg so lieb ich euch habe, aber an diesen 3 Dingen könntet ihr vielleicht mal arbeiten. 

  1. Punkt… es gibt von „Haus aus“ keinen… ich betone nochmal…. KEINEN einzigen Haken im Bad, um mal ein Handtuch aufzuhängen. Ich habe mir dann als aller erstes zwei dieser Haken gekauft, die man oben in die Tür hängt. Denn irgendwo muss man ja mal ein Handtuch aufhängen.  2 Haken… die müssten eigentlich noch im Pepper Preis „möglich sein“. 
  2. Punkt, die Handbremse. Bei diesem Punkt bin ich mir allerdings nicht sicher, ob man daran überhaupt etwas verändern KÖNNTE, denn das ganze Problem hat auch etwas mit dem schmalen Design des Weinsberg Pepper zu tun. Auf jeden Fall ist es so, dass es ja die drehbaren Pilotensitze gibt. Möchte man aber den Fahrersitz drehen, muss man diesen gaaaaaaanz nach vorne schieben, denn ansonsten kommt man nicht an der Handbremse vorbei. Schiebt man den Sitz aber ganz nach vorne, hat kein normal großer Erwachsener Platz um auch nur irgendwie an der Mittelkonsole vorbei zu kommen. Es ist also nicht möglich, auf dem Sitz zu sitzen und diesen dann zu drehen. Man kann den Sitz nur drehen wenn man aufsteht, um den Sitz dann im stehen, relativ unhandlich nach vorne zu bewegen und zu drehen. Ihr kennt das alle aus dem Auto… den Sitz zu verstellen, wenn man bereits drauf sitzt und mit dem Hintern vor und zurück schiebt, ist viel einfacher, als den Sitz per Hand zu verschieben. Aber wie gesagt, ich weiß NICHT, ob überhaupt die Möglichkeit bestünde, den Sitz oder die Handbremse etwas anders zu gestalten. 
  3. und letzter Kritikpunkt…  die Fahrerhaus Verdunklung. Es ist natürlich grundsätzlich schonmal klasse, dass man die Fensterscheiben des Fahrerhaus verblenden kann. Da die Frontscheiben Verkleidung gerade ist und oben und unten geführt wird, ist die Verdunklung der Frontscheibe gut gemacht und stabil. Bei den Seitenscheiben sieht das etwas anders aus. Die gefaltete „Matte“ springt zu gerne aus ihrer „Führung“. Das ist im Grunde kein großes Problem, denn man bekommt sie leicht wieder in die Führung zurück geschoben, dabei verknicken die Ränder aber jedesmal ein kleines bisschen, zumal die Verdunklung aus einem Papier ähnlichen Material besteht. Ich befürchte… auf Dauer und lange Sicht, wird die Verdunklung irgendwann so geknüddelt sein, dass sie an den Seiten einreist und damit leider recht schnell “hin” ist. Ich habe auch wirklich schon versucht die Verkleidung ganz langsam und in ruhe wieder zusammen zu schieben und trotzdem rutscht sie ganz schnell aus ihrer Führung. Da wäre es also sehr schön, wenn Weinsberg in Zukunft vielleicht an Technik oder Material arbeiten würde. 

 

Mister Pepper, Wohnmobil mit Hund im Test

Der Pepper hat KEINE Trittstufe, darum benötigen einige Camper sicherlich einen Hocker um besser ein- und aussteigen zu können.

 

3 Monate im Weinsberg Pepper

Wenn ihr IsasWomo bereits verfolgt, dann wisst ihr vielleicht auch schon, dass ich nicht unbedingt der absolute Kastenwagen Fan bin. Ich stehe einfach mehr auf die ganz normalen Wohnmobile, die mir ein bisschen mehr Platz ermöglichen. Aber… das ist nur mein Geschmack und es ist für mich total ok, wenn ihr ein riesen Kawa Fan seid. 

Da der Pepper jetzt allerdings schmaler als normale Wohnmobile (oder gar der Omi) ist, will ich auf jeden Fall so ehrlich sein und sagen, dass ich mich daran Anfang ganz schön gewöhnen musste. 

So schön „handlich“ wie der Pepper auf der Strasse ist, so schmal ist er eben auch, wenn man „drin lebt“. An ganz normalen Tagen oder im Sommer, wenn sich eh alles draußen abspielt, ist die Breite sicherlich gar kein Thema. Aber jetzt, wie z.B. zu Messezeiten im Januar, wenn ich samt Blazer, Rucksack und Winterjacke zwischen Aufbautür, Bad und Bett hin und her renne… hmmmmm…. da kam es mehr als einmal vor, dass ich irgendwas mit dem Rucksack vom Tisch geschoben habe oder, oder, oder.  Dieser schmale Gang (in dem dann auch noch z.b. Winterjacken hängen) und das sehr kleine Mittelbad, ja…  es hat gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte. 

Andererseits ist der Pepper so wunderschön „rundum unproblematisch“! 

Parken, fahren, leben, stehen… mit dem Weinsberg Pepper ist jeder Teil einer normalen Womo Tour easy und wunderhübsch problemlos!

Gäbe es eine Möglichkeit für mich, dass ich den Pepper irgendwie behalten/ auszahlen könnte, würde ich dies 100% ig tun! Gibt es Punkte an Mister Pepper die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen,  ja die gibt es. (Ich habe mich damals ja nicht ohne Grund für ein Alkoven Mobil mit ganz viel Platz im Sitzbereich entschieden!) 

Dennoch bin ich in all den Jahren noch kein Reisemobil gefahren, dass so schnell, handlich und „unproblematisch“ ist, wie der Pepper. Ganz egal ob es um das parken in der Stadt geht, die Anfahrt zu irgendwelchen Küstenstädten oder auch nur das parken auf dem kleinen City Supermarkt Parkplatz. Mit dem Pepper muss ich mir vorab keine Gedanken machen, ich muss nicht „vorsichtshalber“ den großen Supermarkt im Gewerbegebiet anfahren muss, obwohl der nächste Markt nur 6 Ecken entfernt liegt. 

Diese extreme „Einfachheit des Tour Lebens“ die mir Weinsberg s Pepper liefert, ist meiner Meinung nach der ganz, ganz große Vorteil dieses Reisemobils. Von den Platzverhältnissen her ist Mister Pepper natürlich für 2 Personen mehr als ausreichend und auch z.B. das hin und wieder mitreisende Enkelkind, findet im Pepper seinen Platz. (Zur Not könnte man auch aus Sitzbank, Tisch und Fahrersitz ein 3. kleines Bett bauen.) 

Aber mal abgesehen vom fehlenden riesen Schuhschrank, pinken Möbeln und einem doppelten Schminkspiegel 😉 , ist der Pepper für mich ein ziemlich perfektes Fahrzeug für alle Alleinreisenden, die einerseits auf der Suche nach einem normalen Reisemobil sind, sich andererseits aber ein bisschen vor dem Umgang mit selbigen auf der Strasse fürchten. 

Ich hoffe ich konnte euch zur Halbzeit einen ehrliche Einblick in den Weinsberg Pepper liefern und euch Lust auf den Weinsberg Cara Compact machen. Ihr findet den Pepper auch immer mal wieder als zu mietendes Womo auf unterschiedlichen Portalen. Alle Camping Anfänger die bock auf eine Womo Tour haben, sind mit dem Pepper echt gut bedient und können das Womo z.B. über Rent and Travel mieten. 

Vielleicht ja „die Idee“ für den kommenden Sommer! 

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß mit dem Weinsberg Pepper und… bleibt gesund!

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Noch einige Bilder aus und mit “Mister Pepper”

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Hat Dir der Artikel gefallen???

Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (44 votes, average: 4,68 out of 5)
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Reisen mit einem alten Hund - Wenn der Hund im Urlaub stirbt

Reisen mit einem alten Hund 3 – Wenn sich die Wege trennen müssen

Reisen mit einem alten Hund ist ein ganz besonderes Erlebnis und eine intensive Zeit. Doch das Zusammenleben mit einem alten Hund bedeutet auch irgendwann Abschied nehmen zu müssen. Wie ich mich auf dieses Zeitpunkt vorbereitet habe und was ich unternehmen kann wenn es “on Tour” geschieht, erzähle ich euch hier:

 

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Adventszeit in Hamburg

Adventszeit in Hamburg

Haaaach, Advent in Hamburg! Eigentlich hatte ich gar nicht vor euch schon jetzt einen extra Artikel über die Tage in Hamburg zu schreiben, allerdings sind innerhalb von 2 Tagen schon so viele Dinge geschehen… jetzt muss ich doch tippen! 🙂 🙂 😉

Bevor ich euch von meinem Erlebnis Hamburg im Advent berichte :-), ein paar ernst gemeinte Infos zum Thema Stellplatz usw. 

Ich bin hier Monatag Mittag gelandet und bin direkt zum Wohnmobilhafen Hamburg gefahren. Hier in Hamburg gibt es zwar noch weitere Möglichkeiten das Womo stehen zu lassen, FÜR MICH ist das alles aber gerade im Winter nichts halbes und nichts ganzes.Es ist erst wenige Tage her, dass sich ein Hamburger Stadtmagazin über zu viele Wohnmobile in der Stadt beschwert hat, darum halte ICH aktuell nur sehr wenig vom “frei steh Platz” im Bereich der König der Löwen Insel. Der Parkplatz am Fischmarkt muss am Wochenende geräumt werden, der Parkplatz in St. Pauli kostet „für nix“ 12,50 Euro in der Woche und 19,50 Euro am Wochenende.  Dann kann ich auch auf den City Stellplatz bzw. Wohnmobilhafen Hamburg fahren, der kostet zwar 25,50 Euro pro Nacht, da ist dann aber wirklich alles inbegriffen, also Strom, Wasser, Dusche, Klo, Müll… und das Fahrzeug steht “stressfrei”.

Klar, 25,50 Euro sind nicht gerade günstig, aber wir sprechen eben auch von Hamburg City! 

Allerdings muss ich euch auch sagen, wirklich wunderschön ist der City Stellplatz nicht. Er hat eher so den Charme einer sehr dicht beparkten Verkehrsinsel, über die, die S-Bahn hinweg düst. Aber… es gibt Strom, hier ist alles überwacht, 2 Haltestellen und man ist am Jungfernstieg  und die Besitzer sind super nett… für eine Winter-Advent-Hamburg- Tour echt praktisch!

ABER… der Platz ist einfach das ganze Jahr über beliebt! In der Woche ist noch alles gut, wer aber über ein Adventswochenende Hamburg besuchen möchte, sollte wirklich spätestens FreitagVORMITTAG hier sein, ansonsten wird es im Advent fast unmöglich. 

 

Advent in Hamburg

Stellplatz Wohnmobilhafen Hamburg im Advent

 

Erlebnis Hamburg im Advent!

Hamburg… müsste ich mich für eine echte deutsche Großstadt entscheiden, wäre es zu 100.000 Prozent Hamburg! Was ich bis heute aber nicht wusste ist, wie schön Hamburg im Advent ist!  

Das gesamte Viertel um Jungfernstieg, Rathaus und Shoppingzentren ist einfach wunder, wunder schön geschmückt! Und das nicht nur an den Turi Weihnachtsmärkten, sondern auch in den vielen, vielen kleinen und großen Passagen, Gassen, auf Plätzen und in Hinterhöfen. 

Das adventliche Hamburg rund um den Jungerfernstieg und Fleedviertel solltet ihr euch unbedingt mal ansehen… ganz, ganz, ganz große Empfehlung von mir!

So ging also der erste Tag in Hamburg im vollen Winter-Weihnachtszauber zu Ende! Dank Elke, einer in Hamburg lebenden Camperin, hatte ich auch das Glück, dass sie mir die netten Ecken auf kurzen Wegen gezeigt hat… ich war auf jeden Fall helle weg begeistert!

 

Advent in Hamburg

Zwischen den Gassen und Plätzen findet man überall wunderschöne Cafés und geschmückte Höfe

 

Alles klar, Hamburg Tag 2!

Heute starte ich alleine durch! Das große Ziel des Tages, die Reeperbahn und der St. Pauli Weihnachtsmarkt, laut Hamburg Marketing, der „sündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“. 

Najaaaaa… schauen muss man ja mal, wobei ich mir ja schon von Anfang an sicher war, dass mich meine feuerrote Spießer Bombe den Tag über begleiten wird. (Bei dem Thema bin ich ja eher so: Fragt jemand an der Fleischtheke nach einer Hühnerbrust, denke ich…. hiiiihiiiii, der hat Brust gesagt!) 🤷🏼‍♀️

Doch bevor ich in Richtung Reeperbahn aufgebrochen bin, wollte ich nochmal zum Jungerrnstieg und bin den hübschen Apple Shop gestolpert. Mein Laptop benötigt dringend ein neues Ladekabel. Kennt ihr das Problem auch z.B. vom Handy, dass diese mistigen Kabel immer am Übergang zwischen Stecker und Kabel kaputt gehen??? Passiert bei mir reeeegelmäßig!

Also habe ich mir für 6,50 Euro ein Tagesticket für die Bahn gekauft und nichts wie los, erster Halt, Jungerfernstieg!

Dieser Apple Shop in aller, aller, aller besten Hamburger Lage, ist schon…. ja wie sage ich es am bestens…. mordsmäßig stylish und riesig!

Ein riesengroßer Raum, vereinzelte Elektronikgeräte und eine Treppe aus reinem Glas, im ersten Moment kam ich mir vor wie im Museeum. Da die „Ersatzteile“ natürlich oben lagen, musste ich also in die erste Etage und fühlte mich schon von 100 kritischen Augen begutachtet. 

Naja, ich habe mich dann stolz, ganz alleine, an bestimmt 30 wartenden Mitarbeitern vorbei gekämpft, ab in die Ecke mit den Ladekabeln und  alles klar, juhuuu… wer suchet der findet!

Nachdem ich dann dieses winzige Schächtelchen mit dem Ladekabel in der Hand hatte, hatte ich schon wieder das Gefühl, ich werde von 100 Augen kontrolliert, besser gesagt… gemustert! Okkkkkkk… mein strahlend gelber Wintermantel hilft jetzt auch nicht unbedingt dabei, unauffällig zu sein! Also habe ich mich in Lucky Luke Manier, schneller als mein Schatten umgedreht und jau…. da waren sie, die „Glubscher“. 

Noch während ich da also gefühlt wirklich als einzige, ohne „Apple Betreuer“ stand, viel mir auf… was machen die ganzen Leute hier eigentlich??? 

Ich war eindeutig in einem Apple Shop, aber erst jetzt vielen mir die riesigen Tische so richtig ins Auge, an denen überall irgendwelche jungen Leute saßen. Ehrlich… dieser Laden hatten den Charme eines Cafés, ohne Getränke! Was machen die Hamburger hier… einfach mal 3 Stunden cool bei Apple sitzen und anderen den eigenen Laptop zeigen??? MYYYYYSTERIÖS!!!!

Noch mysteriöser wurde es dann allerdings, als ich die Kasse gesucht habe! Egal ob oben oder unten, es gab zig Service Stationen aber KEINE EINZIGE KASSE! 

Langsam kam ich mir vor wie das oberletzte Landei! 😉 

Gut… es blieb mir nichts anders übrig, ich musste eine dieser überaus euphorischen Happy-Happy-Ding-Dong-Apple-Verkäufer ansprechen!

Hallooooooooooo… ich würde das gerne bezahlen, aber… wo ist denn ihre Kasse? 

Hey Du, ist doch gar kein Probleeeeeeeem! Ich bin deine Kasse! 

Tja und schwupp di wupp, zückte dieser happy Spaßvogel ein EC Lesegerät und los ging es! 

Möchtest Du per Apple Pay, oder Kreditkarte bezahlen? 

Ähmmmm… geht auch Bargeld? 🙂

Ach soooo, Bar, jaaaaa das geht auch! Dann gib mir doch bitte mal das Geld, ich schau dass ich im Büro Rückgeld finde. Zack, war der Typ mit meinen 50 Euro weg….. und 5 Minuten später wieder da! 

Sorry Duuuuuuuu, wir haben hier kaum noch Bargeld im Shop, darum hat es ein Sekündchen gedauert! 

Na super… jetzt war ich eh schon als oldschool Landei aufgefallen, also konnte ich es auch auf die Spitze treiben!

Das mit dem Du hatte ich ja jetzt kapiert, also… : Du sag mal, was machen die ganzen Leute, die hier so herum sitzen???  Was soll das? Ist hier Wlan, gibt es doch Kaffee? 

Ahaaaaaaa (in diesem Moment wurde aus dem Spaßvogel ein quietsch-rosa Spaßvogel, mit der Stimme von Tinky Winky) neeeeee Du, wir haben keinen Kaffee! Das sind alles Mitarbeiter oder unsere „Winter Analysten“ (ich hab es gegoogelt, heißt Praktikanten während des Weihnachtsgeschäftes 🙂 ) die sich im Trainiee befinden! 

Gibst du mir mal bitte Deine E-Mail? Die Quittung senden wir Dir als E-Bon zu. 

Hmmmmm… watt is los Du Flitzpiepe??? Winter Analysten, Trainee, E-Bon? Alter Falter, ich wollte doch nur ein Ladekabel! 

Nun gut, irgendwann war es dann geschafft und ich habe mein 4cm x 4cm großes Glück in den Rucksack verpackt und bin schleunigst wieder die Gläsernetreppe heruntergestapft. im selben Moment bimmelte auch schon mein Handy, die E-Bon Mail von Apple flatterte ein. Unter den seeehr kritischen Augen des Wachmanns, habe ich es dann aber doch noch gewagt mein, für diesen Laden UUUURALTES , 2 Jahre olles Handy zu zücken und ganz schnell ein Bild zu machen 🙂 

Tiiiiiii… was ein Shop! Ich werde alt! Traineee, Winter Analysten und E-Bon per Mail… was es nicht alles gibt! 

 

Hamburg mit dem Wohnmobil

Blick über die Landungsbrücken. Der Wind war sooooo eisig!

 

Najaaa, aber das Abenteuer sollte noch weiter gehen!

Vom Jungfernstieg aus, habe ich mich dann wieder in die S-Bahn gesetzt und bin zu den Landungsbrücken getingelt. Dort angekommen war aber einfach mal NIEMAND weit und breit, also ich meine wirklich nieeeeemand! 

Es war bitter kalt, der Wind war so eisig… selbst diese typischen „große Hafenrundfahrt Schreier“ hatten sich verzogen!

Ich habe mich dann ganz kurz in den eisigen Wind gestellt, habe gefroren wie sau, genau ein Foto geschossen und bin in den nächsten Turi-Napp Laden gestiefelt! Da war es zumindest warm und nachdem ich das gesamte Sortiment durch gewühlt hatte um mich aufzuwärmen, und der Shop Besitzer schon zweimal um die Ecke geschaut hat ob ich was klaue, habe ich mir für 12 euro vollkommen überteuerte billig Handschuhe gekauft…  Es war mir zu peinlich den gefühlt 10qm großen Laden nach 20 Minuten ohne irgendwas zu verlassen und bevor ich ein Anker Symbol kaufe, sind es eben Touchscreen Handy Handschuhe geworden, mit denen man aber niemals ein Handy bedienen kann! 🙂

Auf zur Reeperbahn!

Von den Landungsbrücken ist es nicht mehr weit bis zur Reeperbahn und da ich eh schon so tierisch gefroren habe, dachte ich… lauf Forest, lauf… dann wird dir warm!

Also, erstmal gefühlte 95 Treppenstufen hoch, weg von den Landungsbrücken. Oben angekommen quietscht die Lunge wie ein alter Fahrstuhl. 

Dann musste ich hinter einer Klinik und ich GLAUBE soo etwas wie einem Obdachlosenheim durch einen Park. Das war der erste Moment, in dem ich das Hundeabwehrspray griffbereit in der Manteltasche hatte. Einige Meter vor mir lief aber eine andere Frau schnellen Schrittes durch die kleine Grünanlage, der bin ich dann zügig gefolgt, bis zu einer großen Kreuzung, juhuuu die Reeperbahn war erreicht!

Noch während ich an dieser großen Kreuzung stand, war mir schon wieder mulmig! Die Strassen waren voller PKW’s aber egal wo ich hin schaute, auf den Strassen liefen nur komische Leute. Jetzt legt das „komisch“ bitte nicht auf die Goldwaage, aber zwischen Obdachlosen, Punks und ein paar viel zu breiten, lauten Türstehern…. Neeeee! Das war nix für mich!

Aber jetzt war ich schonmal hier und ich wollte doch auf diesen verdammten, sündigen Weihnachtsmarkt, der allerdings erst ein einer guten Stunde öffnen sollte. 

 

Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

Blick über den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

 

Und nun? 

Schräg gegenüber war ein DM, super… da fühle ich mich doch gleich wie zuhause! Nach knapp 30 Minuten hatte ich die Hundeleckerchen, neuen Nagellack Farben und Weihnachtssets durch… und mit einer satten Ausgabe von 1,68 Euro für Taschentücher und Kaugummis bin ich wieder raus und weiter die Reeperbahn entlang geschlichen. 

Sorry, liebe Hamburger, aber diese Faszination erschließt sich mir nicht!

Auf den Strassen sitzen frierende Obdachlose, vor den Eingängen der Erotikbars stehen irgendwelche aufgedunsenen „Türsteher“ und wenn ich schon lese „Happy Houer Fi.k , jeden Mitttwoch zwischen 15-16 Uhr für 29 Euro“ heeeerjeeeee! ECHT JETZT???

 

Nunja, jedem das seine!

Einige Minuten später stand ich direkt vor der bekannten „Davidswache“ und ein Trupp Polizisten nutzten ihre Pause um bei Burger King etwas zu essen.  YES!!! Gute Sache das… ab in den Burger King und ein entspanntes Zeitüberbückungskäffchen trinken.  

Genau das habe ich dann auch mal eben schnell in die Insta Storys gestellt und ja, es dauerte nur Sekunden da kamen die ersten Hinweise… hiiiii, hiiiii das ist der Ludentreff schlechthin! 🙂 Super…. Ich wollte schon immer ein Winter Analyst im Bereich Zuhälterei machen! 😉 

 

EEEEEENDLICH, 16:10 Uhr!!!

Super, endlich öffnete der Weihnachtsmarkt seine Tore, die ersten unangenehmen „die Turis können es mal wieder kaum abwarten“ 10 Minuten waren auch schon vorbei, nix wie los!

 

„Santa Pauli“ Deutschlands sündigster Weihnachtsmarkt!

 

Was mich da genau erwarten würde, wusste ich vorab natürlich nicht, allerdings stellte ich mir schon das ein oder andere vor. Und ich versuche mich mal möglichst harmlos auszudrücken 🙂 Ich dachte z.b. an Christbaum-Kugeln in Brust Optik, an Schoko-Bananen als Penis, Zuckeräpfel die aussehen wie Hintern, Glühweinverkäufer in Lack und Leder und natürlich jede Menge Spielzeug. 

Ganz ehrlich… es tut mir echt leid, aber dieser Weihnachtsmarkt war ein absoluter Reinfall.  Jaaaaaaa, irgendwo gab es eine kleine Hütte mit Holz Dildos und zwei Zuckerbäcker verkaufen Marzipan Penisse (hihiii ich hab Penis gesagt) bzw. diese üblichen Honigbrot Herzchen als „lustige Penis Herzchen“ aber ansonsten… ist es ein Weihnachtsmarkt wie jeder andere auch! 

Huuuuuuhhhhh… wie sündhaft, wenn „Last Christmas“ gespielt wird, der Fleischspieß Latte heiß und der Eierpunsch die „dicksten Eier“ enthält. DAS IST JA WAS!!!! HUDIIIII WUDIIIIII 😉 

 

Advent in Hamburg

Ui, ui,ui … ein Marzipan “Schwengel”

 

Puuhhhhhh… also jetzt mal ehrlich, ich bin ganz sicher der Spießer durch und durch, aber wenn das „der süüüüüündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“ ist, najaaaaaa!!! Dann finde ich aber jeden, neuen, stylischen Mayo-Hänge-Spender, auf dem man rum drücken muss wie auf einem Euter und der die weiße Creme dann spritzig über die Pommes verteilt, 10 mal eher zum schmunzeln 😉

Allerdings, auf diesem Markt gibt es eine Grilled-Chees- Wunderland Stand, die Sachen sind zwar sehr „reichhaltig“, aber auch super lecker! Das war mal „speziell“. 

Da der Markt auch gar nicht so groß ist, war ich bereits 45 Minuten später „durch“ und bin zurück zur U-Bahn Station gelaufen. Mir war soooo kalt!

Schön ist, dass man hier mit der U3 viele Turi-Hotspots erreicht und eben auch direkt den Stellplatz. So konnte ich also von der Reeperbahn aus direkt bis zum Stellplatz durch fahren und war kurze Zeit später zurück am Womo.

 

Advent in Hamburg mit dem Wohnmobil

Egal wo man hinschaut, die Viertel zwischen Jungfernstieg und Fleet sind “Adventfeeling pur”

 

Tja und was sag ich nun zum Thema „Santa Pauli“?

Hmmmmpf… also ich hatte mir „mehr“ davon versprochen. 

Wenn man jetzt mit einer ganzen Gruppe zum „Party machen“ in HH ist, dann ist das sicherlich ein netter Treffpunkt für den ersten Glühwein. 

Wenn ihr aber „das schöne adventliche Hamburg“ erleben möchtet, dann fahrt besser zum Jungfernstieg und geht über den „Weißer Zauber Markt“, über den “Roncalli Markt” am Rathaus und dann weiter durch die Strassen hoch zum Fleet Markt. 

So wirklich sündhaft fand ich den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli nicht und auch diesen „aufgezwungenen bösen Totenkopf St. Pauli Charme“ empfand ich irgendwie viel weniger „cool“ als es der Anschein oftmals vermag. 

Dann doch lieber Glitzer, Gold und Kerzenschein, während ein junger Mann die Gassen mit seinem Saxophone beschallt, aber über Geschmack lässt sich nichts streiten!

Bleibt gesund

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (40 votes, average: 4,83 out of 5)
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