Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – In wenigen Wochen beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und der Camping Boom ist immer noch riesengroß. Schon seit Wochen sind die meisten Wohnmobil Vermieter für die Ferien komplett ausgebucht und sobald der große Startschuss “Ferienbeginn” startet, werden tausende Camper durch Europa cruisen und ihren ersten Road Trip erleben.

Auch wenn es momentan fast überall in Europa brechend voll ist, was Stell- und Campingplätze betrifft, ist so eine Womo Tour für mich immer noch die schönste Form zu reisen und ich hoffe doch sehr, dass auch DU diese Reiseform zu lieben lernst.

Ich selbst bin vor einigen Jahren gestartet und hatte aaaabsolut keine Ahnung vom campen, geschweige denn von Wohnmobilen. Es gibt sie zwar, die wuuuunderschönen Bilder un Werbespots, in denen Camper einfach so direkt an einem einsamen Strand stehen und ein großes Lagerfeuer die Nacht erhellt. Wie schön, wie wunder, wunder schön! Doch leider ist das eben die Werbung und auch wenn eine Wohnmobiltour in Realtität mehr Freiheit verspricht als ein normaler Pauschalurlaub, gibt es doch den ein oder anderen Punkt, den jeder Camper wissen sollte und die auch Du auf Deiner ersten Womo Tour beachten solltest. 

Dabei dreht sich diese Hilfe für die erste Wohnmobil Tour nicht um Stellplatz Regeln oder wie der Alltag auf einem Campingplatz abläuft. Hier geht es um 5 Punkte die für Deine Reiseplanung als Neu-Camper und die Tage vor Ort  wichtig sind… zu Deiner Sicherheit und der Sicherheit Deiner Familie!

Also, wenn Du zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet oder gekauft hast und bald zum ersten Mal los tuckern möchtest, sind hier 5 wichtige Tipps, die Du unbedingt beachten solltest:

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour und die falschen Vorstellungen an so eine Reise

 

Vielleicht geht es Dir genau so wie vielen, vielen anderen Neu-Campern, Wenn Du an einen Road Trip mit einem Wohnmobil denkst, denkst Du vielleicht an die absolute Freiheit. Du fährst Orte an die Du liebst oder erleben möchtest, stellst dort irgendwo das Wohnmobil ab und hast einfach eine gute Zeit. Abends fällst Du in Dein Bettchen und schläfst eben genau dort, wo Du dich gerade befindest.

Sorry…auch wenn ich Deinen Traum jetzt ein kleines bisschen zerstören muss aber so einfach ist ein Road Trip mit einem Wohnmobil schon lange nicht mehr, diesen Zahn muss ich Dir leider ziehen.

In ganz vielen europäischen Ländern ist das Frei stehen (so nennt man das, wenn Du außerhalb von Stell- oder Campingplätzen schläfst) mittlerweile offiziell verboten und wenn es nicht allgemein verboten ist, gelten meist ganz spezielle Regelungen. So ist es z.B. in Deutschland erlaubt eine Nacht zur “Wiederherstellung der Fahrbereitschaft” im Wohnmobil zu übernachten. Was dann aber (wenn man es ganz genau nimmt) auch bedeutet, dass Du z.B. kein Alkohol getrunken haben darfst. Bei dieser Regelung geht es also ganz genau genommen, wirklich nur um die volle wiederherstellung Deiner Fahrtüchtigkeit auf Grund von Erschöpfung. 

In Frankreich ist die Regelung wieder eine andere… hier darfst Du zwar offiziell noch frei stehen, aber unter keinen Umständen in der Nähe von Küsten, in Naturschutzgebieten, an Sehenswürdigkeiten oder eben dort, wo es durch weitere Hinweisschilder verboten ist. Wer dennoch an solchen Orten übernachtet, muss mit einem nächtlichen Besuch der Polizei rechnen und das kann RICHTIG teuer werden (in ganz üblen Fällen liegt die Strafe bei weit über 1000 Euro!). 

Wie die einzelnen Regelungen in Europa so aussehen, kannst Du in diesem Artikel erfahren: Frei stehen & wild campen in …?

An eigentlich ALLEN Frei-Steh-Plätzen gilt aber, Campingverhalten verboten. Das bedeutet, wenn es Dir überhaupt erlaubt ist im Wohnmobil zu übernachten, darfst Du aber nicht z.B. vor dem Wohnmobil sitzen, die Markise ausfahren oder gar grillen o.ä. 

Zu den allgemeinen Regelungen kommt seit einigen Jahren auch noch das Problem des immensen Campingbooms. Aktuell sind HUNDERTTAUSENDE Camper in Europa unterwegs und leider gibt es immer wieder Camper, die können sich einfach nicht benehmen.   Was zu Folge hat, dass es immer weniger Orte gibt, an denen man ohne größere Probleme frei stehen kann. Zum einen möchten Gemeinden, dass die örtlichen Stell- und Campingplätze genutzt werden, zum anderen beschweren sich auch immer wieder Anwohner darüber, dass zig Wohnmobile die öffentlichen Parkplätze blockieren, Camper ihren Müll nicht vernünftig entsorgen oder gar (und das ist ein absolutes NO GO!!!!) ihre Toiletten und Abwassertanks einfach in öffentlichen Gullies oder gar in der Natur entsorgen.

Vielleicht hast Du dich schon auf Instagram umgesehen und ja, ich weiß auch, dass es immer noch viele Camper gibt die wochenlang frei stehen. Ich sage mal so, darunter gibt es einige, die den Sinn des frei stehens verstanden haben, niemanden stören, irgendwo weit weg von Touri Orten, Städten oder beliebten Küstenabschnitten stehen und große Tanks haben, um nur alle paar Wochen entsorgen zu müssen. Alles andere, vor allem das frei stehen in Gruppen auf öffentlichen (Strand) Parkplätzen führt leider einfach nur dazu, dass diese Orte immer häufiger durch Schranken und Schilder komplett für Wohnmobile gesperrt werden. Schönen dank!

 

Camping in den Sommerferien - Tipps für den erste Camping Urlaub

Diese typischen vanlife Instagram Bilder sehen toll aus, haben aber zumindest in Europa wenig mit der Realität zu tun.
Photo by: mahir-uysal -unsplash

 

Extra Tipp aus dem Camping Knigge: Wenn ihr seht, dass an einem “Frei-Steh Ort”  (z.B einem kleinen Parkplatz, oder einem schmalen Feldweg) bereits ein Wohnmobil (oder gar 2-3 Wohnmobile) stehen, dann stellt euch bitte NICHT auch noch dazu! Wer frei stehen möchte, sollte dies auch alleine tun und das am besten außerhalb von Ortskernen, Strandparkplätzen oder ähnlichem!!! Frei stehen im Landesinneren, an einem unscheinbaren Ort mitten in der Pampa ist auch heute noch möglich. Wem das aber zu langweilig oder zu unsicher ist, wer Kontakt zu anderen Campern sucht oder den kurzen Weg zum Bäcker, Shops und Cafes, der sollte sich am besten einen Stell- oder Campingplatz suchen. “Kuschel Camping” an öffentlichen Orten sorgt für aufsehen! Ein einzelnes Wohnmobil wird für eine Nacht viel eher von Anwohnern, Förstern und der Polizei verschont, als eine ganze Gruppe von Campern.

Leider ist es aber auch so, dass Stell- und Campingplätze durch den extremen Boom immer voller werden. Wenn Du also z.B. an einem Freitagabend im Sommer einen Stellplatz anfährst, musst Du damit rechenen, dass der gesamte Stellplattz bereits belegt ist.

Gerade in den Monaten zwischen April und Oktober sind die Plätze voll, vorallem wenn Du dich an einem beliebten Ort an Küsten, Seen, Wäldern, großen Städten oder Sehenswürdigkeiten befindest. Wenn Du also mit Kindern reist und ihr gerne einen sicheren Platz an einem schönen Ort haben möchtet, ist es mittlerweile ratsam die Campingplätze weit im vorraus zu reservieren. Einige Campingplätze in Kroatien haben dieses Jahr zum Beispiel bereits im März verkündet, dass sie für die Sommerferien voll belegt sind. Wer erst abends vor Ort auf die Suche geht, muss damit rechenen auch mal 2,3,4, oder 5 Camping bzw. Stellplätze anfahren zu müssen.

Extra Tipp: Frühzeitiges Anreisen ist immer von Vorteil! Gerade innerhalb der Sommermonate kann ich Dir nur den Tip geben bis Mittags anzureisen und die Wochenenden an einem Standort zu verbringen.

Noch ein letzter Satz zu diesem Thema. Leider ist es mittlerweile an vielen Orten auch einfach nicht mehr sicher, Diebesbanden haben es gerne auf schlafende Camper abgesehen.. Bitte bedenke den Punkt Sicherheit auch immer bei der Wahl Deines “Frei-Steh-Platzes”. Mehr über dieses Thema in einem der weiteren Punkte. 

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – die richtige Wahl des Campingplatzes

 

Dieser Punkt ist für Dich dann wichtig, wenn Du einen Großteil Deines Urlaubes auf ein und demselben Campingplatz verbringen möchtest, Du also am besten diesen Platz vorab reservierst (und damit häufig auch einen Teil der Campingplatzkosten bezahlen musst) und Du zudem besondere “Bedingungen vor Ort” suchst. In dem Fall solltest Du dich vorab ganz genau über die verschiedenen Campingplätze informieren. Denn wenn Du noch glaubst, Campingplatz ist gleich Campingplatz, dann kann ich Dir sagen… DEM IST NICHT SO!!! Mittlerweile gibt es eigentlich fast genau so viele verschiedene “Campingplatz Arten”, wie es auch Hotels gibt.

Es gibt z.B. 5 Sterne Campingplätze mit ALLEM DRUM UND DRAN… diese Plätze gleichen teilweise kleinen Dörfern.

Hier findest Du Supermärkte, Friseure, Ärzte, Bäckereien und Cafes, sowie riesige Poollandschaften und Wellnessbereiche direkt auf dem Platz.

Es geht aber auch ganz anders, es gibt auch ganz kleine Campingplätze, mit ganz viel Ruhe, alles befindet sich mehr oder weniger auf einer Wiese und bis auf einen Sanitärbereich gibt es kaum anderen Service. Campingplätze sind also ganz, ganz verschieden und das solltest Du vorab wissen und einplanen.

Reist Du mit Kindern, sind spezielle Campingplätze samt Animation, Kids Club und vielen verschiedenen Angeboten wahrscheinlich genau das richtige, oder Campingplätze die einem Bauernhof gleichen werden auch gerne von Eltern gebucht..

Bist Du eher lärmempfindlich, dann solltest Du vielleicht mehr Wert auf ruhige Plätze, ohne Animation, ohne Partys, ohne besondere Spielplätze usw. legen. Reist Du mit Hund, musst Du natürlich vorab abklären ob Hunde auf einem Platz überhaupt erlaubt sind und als aller letztes bleibt natürlich die Frage, wie viel Geld darf so ein Platz für Dich kosten? Denn auch bei den Kosten gibt es himmelweite Unterschiede, es gibt Campingplätze die pro Nacht 15-25 Euro kosten, es gibt aber auch Plätze die pro Nacht 70-80 oder gar (das war bisher das teuerste was ich je in Dänemark gesehen habe) 306 Euro pro Nacht (!!!) kosten.

Wenn Du also zu Deinem ersten Road Trip bzw. Campingurlaub startest und Du weist, Du bleibst einige Tage auf ein und dem selben Platz, (wirst also nicht ständig weiter Touren) dann informiere Dich vorab genau über die Campingplätze in Deiner bevorzugten Urlaubsregion. Überleg Dir genau welcher Platz auf Dich, Deine Familie und die Bedürfnisse aller am besten zutrifft.

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Freizeitangebote auf Campingplätzen können hohe extrem Kosten erzeugen.
Photo by alyssa-moore-unsplash

 

Wenn Du in der Nebensaison reist, also außerhalb der Ferien, gibt es die Möglichkeit spezielle Rabattkarten zu nutzen. Diese Karten können sich echt lohnen und machen sich oftmals bereits ab der 3. Nacht bezahlt. Einen guten Überblick über die aktuellen Camping Rabattkarten findest Du hier: Camping Rabattkarten 2018 

Extra Tipp 1: Es gibt mittlerweile einige wirklich gute Camping Blogger die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben und super hilfreiche Tipps und Campingplatz Beschreibungen veröffentlichen. Neben den großen Magazinen wie Pro Mobil bzw. den passenden Social Media Gruppen auf Facebook oder Pinterest, findest Du z.B. unter den Google Suchergebnissen wie Familiencamping Blog, Camping mit Hund Blog oder Wohnmobil Alleinfahrer Blog tolle Campingplatz Beschreibungen für Familien, Paare, Camper mit Hund oder Alleinreisenden. 

Extra Tipp 2: Wenn Du dich für einen Campingplatz entscheidest, der viele besondere Extras  bietet wie z.B. einen Wasserrutschenpark, Wassersport, Stand Up Paddling, Banana Boat fahren oder sowas wie einen Kinder Abenteuer Kletterpark (es gibt unzählige weitere Angebote) infomiere Dich vorab GANZ GENAU was in den allgemeinen Campingplatzkosten enthalten ist. Häufig werden solche Zusatzleistungen zwar grooooß beworben, vor Ort musst Du dann aber feststellen, dass jedes Kleinigkeit  für “teuer Geld” extra bezahlt werden muss.

Das kann gerade für Familien extrem ins Geld gehen. Es gibt aber auch Plätze, auf denen die Campingplatzgäste die Attraktionen auch wirklich kostenlos nutzen dürfen, die Attraktionen sind also in den Kosten mit inbegriffen. Wie das jetzt bei Deinem favourisirten Platz genau aussieht, erfährst Du nur durch informieren und genau recherchieren.

Extra Tipp 3: Die meisten Campingplätze müssen teilweise vorab bezahlt werden und die restliche Gebühr dann vorort. Wenn möglich,schau dass Du den gesamten betrag erst bei Abreise bezahlst. So hast Du immer noch eine Möglichkeit, ein “Druckmittel”, in der Hinterhand sollte auf dem Platz mal alles verkehrt laufen.

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Thema Routenplanung

 

Wenn Du ein ganz normales Wohnmobil (ganz gleich welches Modell)  gemietet hast oder gar einen retro Campervan (z.B. einen alten VW Bulli, übrigens tolle retro Bullies kannst Du z.B. hier mieten: Old Honk – Retro Bullies aus Hamburg)  musst Du unbedingt VIEL MEHR Fahrtzeit einplanen, als Du es vielleicht von einem PKW gewohnt bist. 

Leider lernen ich immer wieder Neu-Camper kennen, die sich z.B. vorgenommen haben ihren Urlaub im Süden Frankreichs zu verbringen. So weit, so schön… natürlich war Ihnen vorab klar, dass so eine Fahrt in den Süden lange dauert und teilweise anstrengend werden kann, ABER…die Fahrt bbzw. Fahrtzeit mit einem Wohnmobil ist NICHT zu vergleichen, mit der Fahrt in einem PKW!!! Du benötigst mit einem normalen Wohnmobil oder gar Bulli deutlich, deutlich mehr Zeit und je nach Wetterlage ist die Fahrt,  durch z.b. Wind, viel anstrengender.

Es ist leider wirklich so, hast Du auch nur mittelstarken Gegenwind oder Seitenwind, merkst Du dies auf einer Wohnmobil Tour deutlich! Erst recht wenn Du dich für ein Alkoven Mobbil entschieden hast. Obwohl sich an Deiner Art zu fahren nichts verändert hat, fährt das Womo plötzlich z.B. nur noch knapp 100 km/h, Du kommst kaum an einem LKW vorbei, oder Du musst das Lenkrad auf jeder Brücke bzw. in den nicht windgeschützten Autobahn Abschnitten festklammern, weil der Seitenwind so deutlich greift.

Wenn Du mit einem normalen Auto z.B. nach Südfrankreich fahren möchtest, dann ist es auch mal durchaus möglich die Strecke an einem laaaangen Tag zu schaffen..

Das ist aber mit der Fahrt in einem Wohnmobil nicht zu vergleichen!!!

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour in den Ferien

So ein alter VW Bulli ist super cool, aber plant unbedingt viel Fahrtzeit ein.
Photo by: christopher-miles- unsplash

 

Es kam in den letzten Jahren so oft vor, dass ich junge Camper kennengelert habe die vollkommen platt am Urlaubsort ankamen, weil sie dachten, sie fahren mal eben zügig in den Süden und haben dann z.B. 10 entspannte Tage vor Ort.

Leider kamen die Neu-Camper dann aber so platt am Urlaubsziel an, dass es erstmal 3-4 Tage gedauert hat, bis beide die Anfahrt verdaut hatten. Da die Rückfahrt eigentlich ähnlich vorgeplant wurde, beide dann aber einsehen mussten, dass ihr Plan so nicht funktionieren würde, mussten sie also alle Pläne vor Ort ändern, zum Teil die letzten beiden Nächte auf einem Campingplatz abbrechen, obwohl diese Nächte bereits bezahlt wurden und früher als eigentlich geplant abreisen. Ansonsten kämen sie wahrscheinlich  ohne jegliche Urlaubsentspannung zuhause an. 

Ich kann Dir also nur den Tipp geben, plane Deine Anfahrt anders, als wenn Du mit einem normalen PKW verreisen würdest!!!! Ich selbst sehe sogar zu, dass ich nicht mehr als maximal 300-400 km am Tag fahre. Ich würde aber sagen, bis ca. 600 km am Stück, samt Stau usw., kannst Du mit einem Womo noch ganz gut packen.

Alles was darüber hinausgeht, wird wirklich sehr anstrengend! Plane also lieber so, dass Du im Umkreis von max. 600 km einen netten Stellplatz oder Campingplatz anfährst (achte auf die Öffnungszeiten des Campingplatztes, nicht das Du erst spät ankommst und dann vor der geschlossenen Schranke stehst), hab dort einen schönen Abend und eine entspannte, gute Nacht, bevor es am nächsten Tag ausgeruht weiter geht.

Das ganze verhält sich etwas anders, wenn Du einen Kastenwagen gemietet oder gekauft hast. Die Kastenwägen fahren meist deutlich schneller und auch die Seitenwinde/ Gegenwinde greifen vergleichsweise weniger stark. Dennoch kann ich Dir auch hier nur den Tipp geben, plan nicht so lange Strecken ein, sonst wird Dein erste Road Trip alles, aber sicher keine Erholung.

Insgesamt gilt, weniger ist mehr. Wenn Du eine ganz normale Reisezeit von 10-14 Tagen hast, plan auch in der Urlaubsregion nicht zu viele Stopps bzw. Sehenswürdigkeiten ein. Wenn Du über den Daumen gepeilt, jeden 3. Tag ein Stück weiter fährst und so Deine Tour planst, sollte Dein erster Road Trip mit einem Wohnmobil einen schönen Mix zwischen sehenswerten Touri-Highlights, Abenteuer und Urlaubsfeeling beinhalten..

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Parken & Übernachten während der Tour

 

Du möchtest auf Deiner ersten Wohnmobil Tour ins Ausland fahren und hast eigentlich vor, so lange zu fahren wie möglich und dann einige Stunden auf einem Rasthof zu schlafen? Dann gibt es nur eine Regel… MACH DAS NICHT!!!!

Jedes Jahr wieder werden hunderte Camper während des Übernachtens auf Rasthöfen bestohlen. Du hast es mit absolut professionellen Diebesbanden zu tun, die so leise in das Wohnmobil bzw. den Wohnwagen einbrechen, dass Du davon wirklich nichts mitbekommst. Morgends ist dann die Aufregung groß, weil sämtliche Wertsachen gestohlen wurden. ÜBERNACHTE NIEMALS AUF RASTHÖFEN!!! Und das gilt mittlerweile eigentlich für jedes Land, ganz, ganz besonders aber für Süd-Europa. Du ärgrst Dich dumm und dämlich, wenn Du es doch machst und ausgeraubt wirst.

Fahr am besten frühzeitig einen Stellplatz oder Campingplatz an, übernachte dort in Ruhe, erhol Dich und dann geht es am nächsten Tag entspannt und gut gelaunt weiter. Sollte es wirklich mal so sein, dass Du so spät dran bist, dass die Campingplätze bereits geschlossen sind (z.B durch eine stundenlange Vollsperrung), dann fahr zumindest IMMER von der Autobahn ab und übernachte irgendwo in der Einöde, auf einem Feldweg, im Wohngebiet oder Industriegebiet. Diese Bereiche sind auf jeden Fall sicherer (Diebsbanden wollen natürlich möglichst viele Camper bestehlen und fahren somit nur seltenst durch die Einöde) als die Rastplätze oder Autohöfe direkt an den Autobahnen. Mittlerweile gibt es Rasthöfe im Ausland, die direkt einen Leitfaden für bestohlene Camper in verschiedenen Sprachen unter der Ladentheke liegen haben. Es handelt sich also nicht um wenige Einzelfälle, sondern um viele hundert Camper pro Jahr!!!

Und noch ein letzter Satz zu diesem Thema… Du hast von Überfällen auf Camper durch Betäubungsgas gehört? Ich habe lange über dieses Thema recherchiert und sage Dir hier:  Gas Überfalle auf Camper – Was ist da wirklich dran?    warum diese Gasüberfälle sehr, sehr, sehr, unwahrscheinlich sind und wie Du dich am besten schützen kannst. 

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Wer wild campen möchte, sollte ruhige und einsame Plätze suchen.
Photo by brina-blum-unsplash

 

Neben dem Übernachten auf Rastplätzen solltest Du aber auch beim parken Deines Womos einige Dinge beachten. Wenn Du z.B. einen dieser typischen Strand oder City Parkplätze nutzt, solltest Du Deine Wertsachen am besten mitnehmen oder zumindest sehr, sehr gut verstecken. Bei gut zu transportierenden Dingen wie Laptops, Kameras und Kreditkarten gilt aber immer, alles mitnehmen. Wohnmobile werden mit Vorliebe auf solchen Strand- und Cityparkplätzen aufgebrochen.  

Wenn ihr im Süden Europas unterwegs seid, gibt es noch ein weiteres Problem. Dort werden immer wieder Wohnmobile und Wohnwagen auf Supermarktparkplätzen aufgebrochen und “ausgeräumt”. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist es wirklich ratsam, dass eine Person am Womo bleibt, während die Andere eben einkaufen geht. Übrigens… selbst Vierbeiner helfen da nicht wirklich weiter. Wie ich gehört habe, checken diese Diebe ganz schnell, welcher Hund ein Problem darstellt und welcher Vierbeiner sich über den “unvorhergesehenen Besuch samt Leckerlie” sogar freut 😉

Extra Tipp 1: Ich habe schon von Campern gehört die ganz bewust eine kleinere Summe Bargeld (ich sag mal ca. 50 Euro) gut sichtbar in das Wohnmobil legen, damit Diebe sich dieses Geld schnappen, aber zumindest alles weitere unbeschädigt lassen. Ob dieser Tipp wirklich hilft, ich kann es Dir nicht sicher sagen, aber ich finde die Idee zumindest nicht soooo schlecht.

Extra Tipp 2: Wenn Du einen Stop auf einem Rasthof einlegst, behalte Dein geparktes Womo immer etwas im Auge. So ein Womo/ Wowa Einbruch geht RUCK ZUCK, darum solltest Du Dein vollbeladenes Womo, mit all Deinen Wertsachen, niemals einfach abstellen und Dich dann gedankenlos weit entfernen. In Ruhe auf dem Rasthof essen gehen und dabei das Womo längere Zeit komplett aus den Augen lassen… keine so richtig gute Idee!

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – gut vorbereitet fahren

Mir geht es genau so, wie es auch hunderte Postings in den sozialen Medien beweisen, Womo/ Wowa fahren macht hungrig!!! 🙂

Wenn dazu auch noch zig Kilometer Stau und zähfließender Verkehr kommen, dann ist es gleich doppelt wichtig etwas leckeres an Board zu haben, um die gute Laune (und auch die Konzentration) bei allen Reisenden zu halten.

Damit Du nicht an jederm 3. Rasthof halten musst und in Versuchung kommst die teuren Lebensmittel am Rasthof zu kaufen, fahr vorbereitet los. Das gilt natürlich auch für die Fahrten von Spot zu Spot. Gekühlte Getränke, eine große Kanne Kaffee, Gemüsesticks zum Knabbbern, Wraps, Salate im Weckglas und das ein oder andere Stückchen Schoki, eigenen sich super für den kleinen Hunger unterwegs. 

 

Tipps und Hilfen für die erste Wohnmobil Tour zur Ferienzeit

Entspanntes Fahren und viele Pausen gehören einfach zu einer Wohnmobil Tour dazu
Photo by: ramiro-mendes-unsplash

 

Dabei gibt es allerdings eines zu beachten. Wenn Du mit Kindern reist, bzw. mit mehreren Personen, die somit  während der Fahrt hinten im Womo sitzen müssen, rechne damit das diesen Leutsch schlecht werden könnte. 

Je nach Modell kann die Fahrt hinten im Womo ziemlich unangenehm werden, denn das Wohnmobil kann während der Fahrt ordentlich schwanken (hat nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit dem Straßenbelag, den Achsen und dem Reifendruck oder, oder). Das es Deinen Mitreisenden dann innerhalb kürzester Zeit schlecht wird, kommt leider sehr, sehr häufig vor.

Darum kann es nie schaden, dass Du vor Beginn Deiner Tour in die Apotheke gehst und Dir Reisekaugummies besorgst, diese helfen eigentlich zuverlässig.

Denk bitte auch insgesamt eine ordentliche Reiseapotheke, gerade wenn Du im Ausland unterwegs bist. Ein Schmerzmittel, ein Mittel gegen Magen/Darm, Desinfektionszeug, Kühlpads, Pflaster und Verbandszeug solltest Du immer an Board haben. Eine komplette Liste zum Thema Reiseapo findest Du hier: Reiseapotheke 10 Tipps für einen gesunden Urlaub

Und noch ein letzter Satz zum Thema Womo fahren… Wenn Du an einem schönen, sonnigen Tag reist, denk unbedingt daran vor der Fahrt Sonnencreme zu nutzen (vor allem für den linken Arm des Fahrers, bzw. dem rechter Arm des Beifahrers.) Wenn Du viele Stunden durch die Sonne fährst (und zudem vielleicht auch noch das Fenster geöffent ist) verbrennst Du sonst ruck zuck.

Extra Tipp 1: Wenn Du vor Tourstart gekochte Nudeln, kleine Gemüsewürfelchen (nach Lust und Laune z.B. Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln oder, oder), 1-2 EL Pesto, etwas Pamesan, eine Messerspitze gekörnte Brühe, Saltz und Pfeffer in ein Weckglas schichtest und dieses dann kurz vor dem Verzehren mit ca. 100 ml heißem Wasser übergiest und ordentlich durchschüttelst, hast Du eine super Pasta für die Pause auf dem Rastplatz.

Extra Tipp 2: Eigentlich denke ich, dass ich diesen Punkt gar nicht betonen muss, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch wenn Du ein super ehrgeiziger Fahrer bist, bitte denk an genügend Pausen!!! Wenn Du mit einem Hund reist, sind diese Pausen noch gleich doppelt so wichtig. Denn dadurch, dass Du deinen Hund natürlich während der Fahrt sichern musst, bzw. viele Hunde während der Fahrt in einer Box sitzen, trinken sie auchz viel zu wenig. Bitte leg mindestens alle 4 Stunden (besser alle 2-.3 Stunden) eine Pause ein und reich Deinem Hund dann eine extra Portion Wasser. Dies kann man übrigens auch super abseits der Autobahn machen, also in der Nähe einer Abfahrt, denn dort gibt es meist irgendwelche Wälder oder Felder an denen Du eine super gassi Runde drehen kannst. Noch mehr Tipps zum Camping mit Hund findest Du in diesem Bereich:  Camping mit Hund – Hilfen für Camper auf 4 Pfoten

 

Mit dem Wohnmobil auf Stell- und Campingplätzen.

Es muss nicht immer Camping in der Wildnis sein. Auch ein Urlaub auf Campingplätzen kann wunderschön, ruhig oder voller action sein.
Photo by: blake-wisz-unsplash

 

Fazit –  eine Hand voller Hilfe für die erste Wohnmobil Tour

 

So eine reise mit einem Wohnmobil ist wirklich etwas tolles und wie es die Branchen Zahlen bestätigen, aktuell absolut IN! Es ist einfach schön ganz kurzfristig entscheiden zu können, was man an einem Tag unternimmt. Es gibt eigentlich kaum eine andere Reiseform die es einem ermöglicht an einem Tag eine Stadt zu besichtigen, am nächsten Tagg die Küste zu erkunden und am übernaächsten Tag einen Spaziergang durch die z.B. Lavendelfelder der Provence zu unternehmen.

Doch so toll eine Wohnmobiltour auch ist, gerade durch die Massen an Campern die aktuell unterwegs sind, gibt es auch immer mehr Punkte die es zu bedenken gibt, bzs. die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Speziell für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen 5 Punkten einen kleinen Einblick in die Womo Welt geben, Dir ein Paar Punkte nennen an die Du als Neu-Camper wahrscheinlich noch nie gedacht hast und Dir trotzdem die Lust auf Deinen Road Trip nicht vermiesen. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Tipps und Verhaltensweisen die Du bedenken könntest oder solltest und auch zum Thema “Camping Knigge” gibt es noch sooooo viele wichtige und nicht so ganz wichtige Punkte. Ich habe mich hierbei aber bewusst bemüht, Dir nur 5 Punkte zu nennen die auch nichts mit einer persönlichen Einstellung zum Thema Camping und Road Trip zu tun haben, sondern diese 5 Punkte sollte wirklich jeder Camper wissen und bedenken.

Wenn Du dich jetzt trotzdem noch für weitere Hilfen, Tipps oder No-Goes interessierst, dann schau Dich doch einfach mal in meinem Camping-Starter Bereich um:

ch wünsche Dir (und Deinen Liebsten) eine super schöne Zeit on Tour, ein bisschen Abenteuer, viel Entspannung und noch mehr Genuss für alle Sinne.

 

Kommt gut wieder zuhause an und

 

BLEIB GESUND, DEINE

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Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so “anders” als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und “urlaubt” es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Wechsel Stecker

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

 

Französisch sprechen

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter

Französische Umweltzonen

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

 

Noch ein letzter Tipp:

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPERwichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich –

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich – praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom –

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

 

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Einkaufen in Frankreich –

In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Abends wird es frisch…

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board habe

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

 

Baguettes kaufen –

In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Öffentliches W-Lan –

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen

Trinkgeld in Frankreich –

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Essen gehen in Frankreich –

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden.

Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen. Allerdings sind Kippen in Frankreich 1-2 Euro teurer als in Deutschland.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICHgeht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

 

Französische Märkte –

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Cafe au Lait –

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

 

Frankreichs Strände mit Hund –

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Strassenhunde –

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser –

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze –

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Ungezieferschutz –

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, STRANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Strandflöhe sind echt ekelig!! Auch wenn diese Strandflöhe (aufgepasst, ich wurde selbst von einer aufmerksamen Leserin darauf hingewiesen, dass es einen großen Unterschied zwischen SANDflöhen und STRANDflöhen gibt). Sandflöhe sind winzig klein und können Krankheiten übertragen, es gibt sie aber wohl vorallem in den Tropen und eingeschleppt mittlerweile auch am Mittelmeer, Strandflöhe sind größer und „nur“ wiederlich. Nichts desto trotz bleibt es aber dabei, ein von Flöhen befallener Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich nachts blutig und euch bzw. dem Womo/ Wowa und allen weiteren Dingen steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat.

Davon abgesehen kann sich euer Hund bereits in Frankreich schlimme Krankheiten durch Sandmücken und Sandflöhe einfangen (Leishmaniose) , die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen können. Es gibt eine Karte, auf der alle gemeldeten Leishmaniose fälle für Frankreich eingetragen sind, da sehrt ihr mal wie verbreitet das Problem ist: https://fr.virbac.com/home/toutes-les-maladies/quest-ce-que-leishmaniose-chien.html  

Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? 

Ich hatte mir nie große Gedanken um dieses Thema gemacht, bzw. anders gesagt, da Milla nie irgendwelche Hautprobleme hatte, habe ich ein Spot on beim Tierarzt gekauft, dieses aufgetragen und fertig. Das danach der absolute Horror begann, hätte ich nicht im entferntesten geahnt!

Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

 

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit “frei steh Feeling” am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Das Märchen vom Notfallhammer

Das Märchen vom Notfallhammer

Ich mag kaum glauben was ich gerade im TV gesehen habe – das Märchen vom Notfallhammer!

Eigentlich war dieser Artikel überhaupt nicht geplant, aber nachdem was ich gerade gesehen habe, musste ich einfach zum Laptop greifen und beginnen zu tippen.

Ihr kennt sie sicherlich alle… diese kleinen Notfallhammer die es z.B. in jedem Bus oder in jeder Bahn gibt, um nach einem Unfall oder wenn plötzlich ein Feuer ausbricht, die Scheiben einzuschlagen. Dieser Hammer hat grundsätzliche auf einer Seite ein relativ spitzes Ende aus Metall und manchmal sind im Griff noch weitere “Werkzeuge” integriert.

Ich habe tatsächlich einen solchen Hammer griffbereit im Womo Führerhaus als auch in der Ablage des PKWs liegen. Beide Hämmer haben neben dieser Spitze zum Scheibe einschlagen, auch noch einen Gurttrenner, also eine scharfe Klinge, mit der ich im Notfall den Gurt durchsäbeln kann.

 

Ausgebrannter Bus... könntest Du helfen?

Sicherlich kommt so ein Fall sehr, sehr selten vor… ZUM GLÜCK! Aber sollte man sich oder andere Retten müssen, gibt es mir ein gutes Gefühl überhaupt helfen zu können! Photo by ActionPhotos – Unsplash.

 

Gut, mir ist schon klar, dass ein “Notfall” in dem ich dieses Werkzeug benötige wahrscheinlich sehr, sehr  selten vorkommen wird! Und dennoch habe ich mir dieses Werkzeug bewusst gekauft. Es muss sich ja gar nicht um eine eigene Notsituation handeln, auch andere Verkehrsteilnehmer können verunglücken und wer weiß es schon, vielleicht komme ich ja wirklich einmal in eine solche Horror Situation?! Mir gibt es zumindest ein besseres Gefühl, wenn ich zumindest glaube helfen zu können.

Klar, es muss  sich schon um eine extrem Situation handeln in der man sich befindet, um einen solchen Hammer zu benötigen (ich denke da z.B. an einen Unfall, verbogene Türen und plötzlich fängt das Fahrzeug an zu brennen, auch wenn ich weiß, dass dies nur sehr, sehr selten vorkommt. Oder ich denke an einen Unfall der mich samt PKW oder Womo in einen See befördet. Durch den Wasserdruck bekomme ich die Türen nicht mehr auf und die elektrischen Fensterheber sind ebenfalls ganz schnell defekt, sobald Wasser in die Elektrik eindringt.)

Wir müssen aber sicherlich nicht darüber disskutieren, dass so ein Notfallhammer (ZUM GLÜCK) nur sehr, sehr selten zum Einsatz kommen wird.

Allerdings bin ich bei dem ganzen Thema auch etwas “vorbelastet”. Denn ich kann euch verraten, dass eines meiner engsten Familienmitgliedern vor einigen Jahren einen schweren Unfall eines anderen PKWs miterlebt hat.

Abends, es war schon dunkel und mitten in einem Dortmunder Vorort, fuhr dieses Auto mit wahrscheinlich überhöter Geschwindigkeit über eine Fußgängerinsel, überschlug sich, schlidderte noch einige Meter weiter und hat direkt begonnen zu brennen.

Ich möchte gar nicht weiter auf die ganzen schlimmen Details eingehen, nur so viel… es befanden sich zwei Personen in dem Fahrzeug, eine Person war anscheined schwer verletzt aber noch bei bewusstsein. Es gab keine Chance die verkeilten Türen zu öffen, weil das Fahrzeug a) so verbogen war, b) es niemand geschafft hat die Fenster einzuschlagen und c) sich die Flammen recht schnell ausbreiteten.

Natürlich wurde die Feuerwehr direkt informiert und sowohl mein Verwandter als auch seine Frau,  sind sofort aus ihrem eigenen PKW ausgestiegen und zu dem Auto gerannt, aber sie konnten einfach nichts tun. Sie standen ein paar Sekunden vor dem Auto und konnten nichts tun! Noch bevor die Feuerwehr da war, stand das gesamte Auto in Flammen.

Die beiden Menschen in dem Fahrzeug hatten keine Chance …

Es hat Monate gedauert, bis meine Verwandten die Bilder “verdaut” hatten. Und bevor jetzt irgendwer sagt, das gibt es doch nicht… ich schwöre euch hoch und heilig, dass es genau so war. Das ganze ist jetzt vielleicht 4-5 Jahre her.

Dieser Vorfall war zumindest der Auslöser, der dafür gesorgt hat, dass in unseren Fahrzeugen stehts so ein Hammer liegt. Denn sollte ich jeeeeeeemals in eine solche Situation kommen (ich sage ja, es muss schon sehr, sehr großes Pech sein und andersherum eine extrem glückliche Situation, wenn man nach einem solchen Unfall überhaupt noch helfen kann), ist es doch gut einem anderen (oder mir),  mit einem gezielten Schlag helfen zu können.

 

Feuerwehr und der Notfallhammer

Manchmal kommen selbst die schnellsten Retter zu spät… Photo by Kevin Wilson – Unsplash

 

Dachte ich zumindest bis gerade eben… das Märchen vom Notfallhammer

 

Durch Zufall habe ich gerade die Sendung Auto mobil auf VOX gesehen… es ist wirklich Zufall, denn diese “Auto” Sendung sehe ich sonst nie… nie, nie, nie!

Dort wurde allerding gerade ein Test durchgeführt, bei dem es um ein sinkendes Auto ging, weil es jedes Jahr wieder zig Menschen gibt, die samt ihres Autos in Seen oder Flüssen ertrinken. Während dieses Tests wurden auch ganz normale Passanten auf einem Supermarkt Parkplatz geftagt, ob sie versuchen würde, mit einem Notfallhammer und anderen Dingen, die Seitenscheibe eines Autos einzuschlagen …

KEINER DER PASSANTEN HAT ES GESCHAFFT! KEINER!!!! 

Egal ob ältere Frau, oder junger, fitter Typ, keiner der Passanten konnte mit einem solchen Notfallhammer die Scheibe einschlagen! Schon gar nicht. wenn die Leute dabei selber im Auto saßen. Ein junger Mann hat es mit dem Pinn der Kopfstütze geschafft, aber eherlich gesagt, sah das eher nach Zufall aus.

Man überlege sich jetzt mal, das Auto ist auch noch verbeult, man hatte gerade einen schweren Unfall oder das gesamte Fahrzeug liegt  seitlich auf der Strasse… da hat man anscheinend auch mit Notfallhammer absolut keine Chance!

Nach diesem ersten Test wurde dann ein Auto (samt Profi-Taucher) in einen See bei Bonn zu Wasser gelassen. Auch hier sollte der Profi-Taucher versuchen, die Seitenscheibe des Autos mit dem Notfallhammer einzuschlagen. Einmal sowohl unter Wasser, als auch während das Wasser in das Auto einströmte. Aber auch da… KEINE CHANCE! Anscheinend sind diese Notfallhammer doch weit aus “schlechter” zu nutzen, als man denkt… oder zumindest als ICH bisher dachte! Ich habe immer angenommen, ein gezielter, kräftiger Schlag genügt… falsch gedacht!

Die Leute haben wirklich kräftig auf die Scheiben eingedroschen, aber es tat sich gar nichts.

Richtig helfen bei Wohnmobil oder PKW Unfall

Wenn ein Fenster eingeschlagen werden muss, dann IMMER das Seitenfenster! Die Windschutzscheibe besteht aus doppelt verklebten Sicherheitsglas, das zerspringt nie! Photo by Carlos – Unsplash

Doch neben diesem Notfallhammer, wurden auch andere Dinge und Produkte getestet und es gab einen ganz klaren Testsieger.

 

Ein kleiner, kostengünstiger Lebensretter.

 

Und zwar nennt sich dieses kleine, hilfreiche Ding “FEDERKÖRNER”

Im Grunde handelt es sich nur um einen kleiner spitzer Bolzen. Sobald dieses kleine Ding auf eine Scheibe aufgesetzt wird und man ihn gegen die Scheibe drückt, drückt man auch den Bolzen gegen die Scheibe. Dieser Druck reicht schon aus um “im handumdrehen” die Scheibe zu zerbersten. Dies funktionierte sowohl an Land, als auch unter Wasser problemlos!

 

Diesen kleinen Lebensretter gibt es in unzähligen Variationen, unter anderem auch ganz einfach als Änhänger für den Schlüsselbund. Noch einfacher geht es also kaum!

 

Ich habe soeben genau das identische kleine Ding aus dem VOX Betrag auf Amazon bestellt, kostet keine 10 Euro!

*

Angebot:

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Resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set

Resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set
  • Wird als Schlüsselanhänger an den Autoschlüssel gehängt.
  • Integrierter Clip, der es erlaubt, resqme jederzeit direkt vom Schüsselbund abzuziehen - der Gurtschneider ist sofort einsatzbereit
  • Für den Nothammer drücken Sie einfach den schwarzen Kopf des resqme gegen die Seitenscheibe bis der verborgene Bolzen, der durch eine Feder im Inneren gespannt ist herausspringt und die Scheibe zerbricht.

 

 

Vielleicht habt ihr ja auch bisher immer gegelaubt, dass so ein Notfallhammer  ziemlich problemlos “funktioniert” und seid, so wie ich, dem Märchen Notfallhammer auf den Leim gegangen. Für mich waren diese Infos zumindest ganz neu und ich konnte es kaum fassen. Da denkt man doch… ok für den absoluten Notfall bin ich safe… und dann bekommt man mit dem Ding nicht eine Scheibe eingeschlagen.

Dieser kleine Federkörner ist für so kleines Geld zu bestellen und zudem noch griffbereit am Schlüsselbund zu tragen… einfacher geht es ja kaum.  Ach so und einen Gurtschneider hat dieses Ding aus der Amazon Anzeige auch noch.

Den VOX “Auto mobil” Beitrag könnt ihr euch aktuell nochmal selber anschauen, allerdings glaube ich, dass dieser nur nur bis zum 15.04.2018 kostenlos in der VOX Mediathek zu sehen sein wird. Hier der Link zur richtigen Seite, ihr müsst nur noch nach dem Video mit dem Taucher bzw. Unterwasser Auto ausschau halten.

Homepage VOX Auto mobil

 

Notfallhammer - Unfall mit Wohnmobil oder PKW

Das Märchen vom Notfallhammer. Der Pinterest Pin für euch.

Ich hoffe natürlich, dass wir alle niemals in eine Situation kommen, in der wir so einen Federkörner benutzen müssen. Und wenn der Fall doch eintritt, dann biite nur, weil man ein Fahrzeug Fenster einschlagen muss,  weil…  ihr den Fahrzeugschlüssel verloren habt und der Ersatzschlüssel im Fahrzeug liegt. Was weiß ich… ich wünsche euch auf jeden Fall eine Situation ohne Unfall!

Nichts desto trotz bin ich ganz froh, (mir) helfen zu können, sollte der absolute super GAU eintreten und werden den kleinen Federkörner direkt an meinen Schlüsselbund hängen, sobald er bei mir eintrifft.

Ich wünsche euch und all euren Mitreisenden eine ganz schöne und SICHERE Zeit auf den Strassen.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

*Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliatelink. Das bedeutet, gelangt ihr über diesen Link zu Amazon und kauft dieses oder irgendein anderes Produkt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Euch kostet das ganze nichts, ihr zahlt nicht einen Euro mehr! Ich erhalte die Belohnungg rein von Amazon und kann auch nicht sehen, welche Person was gekauft hat. 

 

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Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern – Antworten für die ersten Reisen

Mich erreichen fast täglich neue Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern und bevor das irgendjemand in den falschen Hals bekommt… ich finde eure E-Mail total super und freue mich über jede einzelne! Denn für mich ist das immer wieder ein Zeichen dafür, dass ich euch “erreiche” und ihr mir auch (zumindest ein klitze kleines bisschen) Vertraut.

Dennoch haben mich all eure Fragen auf die Idee gebracht, genau zu dem Thema mal einen ausgiebigen Artikel zu schreiben. Denn ob ihr es gleubt oder nicht, auch wenn ich in den E-Mails immer wieder lese, ich hab da eine total doofe Frage… es sind doch ganz häufig genau die selben Fragen, die den meisten Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern im Kopf herum spuken. Ihr seid also weder doof, noch allein! 🙂

Ich selbst bin ja auch erst ein paar Jahre als Camper unterwegs und auch ich stehe immer wieder vor unbekannten Situationen. Dennoch kann es durchaus sein, dass mein schwaches Hirn über die Jahre die ein oder andere Frage schlichtweg vergessen hat oder ich mit irgendwelchen Begriffen um mich haue, die kein Camping Anfänger versteht.

Ich würde diesen Artikel gerne immer weiter ausbauen und natürlich aktuell halten. Darum wäre es total klasse, wenn ihr euch bei mir meldet, wenn ihr entweder eine Antwort nicht versteht, oder wenn ihr Fragen habt, die hier noch nicht beantwortet wurden.

Es ist egal ob ihr die Kommentarfunktion hier unter dem Artikel nutzt, oder ob ihr mir eine Mail mit euren Fragen an info@isaswomo.de sendet. Je mehr Fragen und Antworten hier zusammen kommen, je besser. 🙂

(Dazu noch ein Hinweis in eigener Sache. Damit die Kommentarfunktion hier auf dem Blog nicht  von irgendwelchen Werbemassen zugemüllt werden kann, werden die Kommentare erst von mir kontrolliert und dann frei geschaltet. Es ist also ganz normal, wenn ihr euren Kommentar nicht sofort nach dem senden seht, wie gesagt müssen die Kommenatre erst von mir frei geschaltet werden, bevor sie dann öffentlich auf dem Blog zu lesen sind)

 

Hier könnt ihr direkt zu den verschiedenen Themengebieten dieses Artikels springen, so ist es für euch vielleicht einfacher eine bestimmte Antwort zu finden:  

#Urlaubsplanung – Fragen und Antworten rund um die Planung eurer Campingtour, Reiseziel, Stellplatzwahl

#Vorbereitungen – Fragen und Antworten  rund um die direkten Vorbereitungen kurz vor Reisebeginn

#Entsorgung – Fragen und Antworten rund umd die Ver- und Entsorgung auf Stell- und Campingplätzen

#Technik  – Fragen und Antworten rund um die Technik im Womo/ Wowa, von Gas bis Solar

#Alltag – Fragen und Antworten rund um den Alltag im Womo/Wowa

#Geld – Fragen und Antworten rund um das Thema Geld, Kreditkarten, Geld wechseln usw.

#Alleinfahrer – Fragen und Antworten rund um das Thema allein on Tour

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern –

Antworten, Tipps und Hilfen für die erste Reise als Camping Starter!

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Urlaubsplanung, Tour und Stellplatz Wahl:

 

Nutzt Du ein spezielles Wohnmobil Navi? 

Nein nutze ich nicht (mehr). Ich habe noch nie ein spezielles extra Navi genutzt, sondern nutze schon immer und seit Jahren, die NAVIGON App fürs Handy. Ich finde die App klasse, ich finde die Routenbeschreibung sehr gut und auch während der Fahrt komme ich sehr gut mit dem Navi zurecht. Zweimal im Jahr ist die App für ca. 60 Euro im Angebot, ansonsten kostet sie für Europa ca. 90 Euro. Man kann innerhalb der App sämtliche Karten für die verschiedene Länder runter laden, so dass keine mobilen  Daten benötigt werden. Was ich an der App zudem sehr gut finde ist die Suche nach bestimmten Geschäften oder Parkplätzen. Gerade im Ausland bzw. in Städten finde ich die Suche nach großen Parkplätzen z.B. sehr hilfreich, genau so wie die Suche nach Tankstellen, Sparkassen, Geldautomaten oder Rastplätzen.

Außerdem arbeitet die App mit allen bekannten Stellplatz Apps zusammen. Ich kann also nach der Wahl des passenden Stellplatzes in der Stellplatz App auf Route klicken und schon führt mich die Navigon App zum Stellplatz oder Campingplatz. Innerhalb der App kann man sich weitere Produkte für eine einmalige Gebühr herunterladen (auch hier gibt es spezielle Aktionswochen die sich finanziell sehr lohenen). Dazu gehören “Warnung vor Gefahrenstellen” (z.B. Blitzer, was natürlich nicht erlaubt ist), Stau umfahren und es gibt auch ein spezielles Programm für Wohnmobile. Ganz zu Beginn habe ich dieses extra Womo Programm mal getestet, das funktioniert bestens, aber ich benötige es einfach nicht. Darum habe ich es mir nie komplett gekauft.

Ich stelle das Navi immer so ein, dass ich in der ganz normalen App (also ohne das extra Womo Programm) das Fahrzeug nicht auf PKW sondern auf LKW stelle. So passt die angegebene Fahrzeit insgesammt deutlich besser als bei PKWs (eine Womo Fahrt ist eben immer langsamer als eine PKW Fahrt) und wenn dann ist es mir auch lieber ich benötige weniger Zeit, komme also eher am Ziel an als angegeben, als wenn mir die App z.B. 3 Stunden Fahrzeit anzeigt, ich benötige aber immer mindestens 4 Stunden plus Pausen. Und… durch die Einstellung auf Fahrzeugtyp LKW führt mich das Navi nie durch die ganz kleinen, engen Sträßchen. Es kann maaaaaal vorkommen, dass ich dadurch eine etwas längere Route angezeigt bekomme, aber ich fahre lieber mal 10 Minuten länger und ein Dorf weiter, aber dafür entspannt auf einer größeren Landstrasse, als wenn mich das Navi durch die ganz kleinen Strässchen führt.

Ich bin also seit Jahren mit der Navigon App super zufrieden, sie hat mich immer gut geleitet und ich bin bisher zu 100% happy mit der App, auch wenn die Kosten von 90 bzw. 60 Euro nicht gerade günstig sind. Inbegriffen sind natürlich ständige Updates und neue Karten und wenn ich bedenke wie oft mich diese App schon super geleitet hat, egal ob in Deutschland oder z.B. im tiefsten Schweden ist der Kauf auch ggar nicht mehr sooo teuer.

 

Wie planst Du Deine Touren genau? Also wie entscheidest Du wann Du wo hin fährst?

Ehrlich gesagt plane ich schon seit vielen Jahren meine Touren gar nicht mehr!!! Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass ich mehr Zeit habe als viele andere, dennoch kann ich euch nur den Rat geben es einfach mal ähnlich zu machen. Zumindest dann, wenn ihr nicht mit Kinder reist die ein festes “Abenteuer Programm” sicherlich toller finden, als in den Tag hinein zu leben oder ihr eigentlich eh vor allem einen speziellen Campingplatz anfahren möchtet, bzw. ihr nicht aus irgendwelchen Gründen an einem speziellen Tag, an einem speziellen Ort sein müsst. In dem Fall lohnt es sich natürlich schon etwas zu planen und auch den Campingplatz zu reservieren. Ansonsten kann ich euch nur ganz, ganz stark ans Herz legen KEINE riesen Touren zu planen, sondern es entspannter anzugehen, dadurch erlebt ihr auch viel mehr!!! Zumal und das ist gerade für euch als Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger wichtig, ihr reist (mal abgeshen vom Kastenwagen) deutlich, deutlich langsamer. 500 km mit einem Womo/ PKW & Wowa zu fahren, braucht viel mehr Zeit, als 500 km mit einem PKW. Da “vertut” man sich als Campin Starter ganz schnell.

Meine “Planung” für längere Touren sieht also nur noch so aus: Ich überlege mir irgendein Reiseziel. Dafür ist übrigens Pinterest super! Sagen wir mal als Beispiel, ich möchte eine Tour am franz. Atlantik entlang erleben. Dann schaue ich mich im Netz nur noch nach ganz besonderen Tour Highlights um (auch dafür nutze ich mittlerweile gerne Pinterest) wie z.B. Mount St. Michelle o.ä.  Also Punkte die ich unbedingt sehen möchte. Dann suche ich mir noch einen ersten Stellplatz oder Campingplatz aus, manchmal auch noch einen Platz zum übernachten, je nachdem wie lang der Weg zum ersten Ziel ist. Danach plane ich nur noch von Tag zu Tag… Möchte ich überhaupt weiter fahren? Gibt es etwas in der Region, das ich noch sehen möchte? Wie ist das Wetter, möchte ich zum Strand oder lieber in eine Stadt? So schaue ich von Tag zu Tag wie meine Reise weiter geht. Häufig bieten Stellplatz, Campingplatz oder das nächste Touristenbüro tolle Informationen zu besonderen Highlights der Region. Diese “besonderen kleinen, sehenswerten Dinge” sind im Netz häufig schwer zu finden, machen die Zeit on Tour aber oftmals ganz besonders schön.

Darum “fahre” ich für mich, mit der “Tag für Tag” Taktik am besten.

Was ich allerdings selten mache ist, dass ich einfach ohne irgendein Ziel los fahre. Das bedeutet also, meist übberlege ich mir morgens, zusammen mit dem 2. Kaffee in der Hand, auf was ich an diesem Tag lust habe, das kann sich nämlich über nacht auch nochmal ändern 🙂 . Je nachdem für was ich mich dann entschieden habe, packe ich meine 7 Sachen zusammen und fahre los. Sagen wir mal ich habe mich für eine z.b. Stadt entschieden, fahre ich zuerst in die Stadt, suche mir über das Navi einen passenden Parkplatz und schaue mir dann die Stadt an. Wenn ich mir dann alles angesehen habe und z.B. in einem Cafe sitze, schaue ich auf der App wo es den nächsten für mich passenden, Stellplatz gibt und dort fahre ich dann hin. Habe ich kein besonderes “Zwischenziel” fahre ich auch mal direkt von einem Stellplatz zum nächsten Stellplatz, eben ganz so wie ich Lust habe. Wenn ich allerdings weiß, dass ich mir eine große, besondere Stadt ansehen möchte, wie z.b. Stockholm. Dann fahre ich direkt den “City Stellplatz” an und gehe erst nachdem ich dort stehe in die Stadt. Für solche Städte nehme ich mir allerdings auch immer mehrere Tage Zeit.

 

Wie findest Du passende Wohnmobil Stell- bzw. Campingplätze? 

Ich nutze mittlerweile 3 verschiedene Apps, zum einen Campercontakt, dann ProMobil und die ACSI App. Je nachdem welche Form von Stell- oder Campingplatz ich mir als nächstes Ziel so wünsche, nutzen ich die verschiedenen Apps. Wie & wann welche App am besten ist, werdet ihr mit ein bisschen Erfahrung schnell merken. Da gibt es einfach keine klaren Regeln und manchmal schaue ich erst in die eine App und dann nochmal in die andere.

Grundsätzlich kann ich euch aber sagen: Wenn ihr eher einfache, kleine Stellplätze sucht und /oder im Ausland unterwegs seid, bietet Campercontact am meisten Auswahl. Für Stellplätze innerhalb von Deutschland ist Pro Mobil super (die ziehen bei den günstigen, einfachen Stellplätzen auch immer mehr nach, nur im Ausland sind sie noch nicht so gut) und immer wenn ihr einen etwas teureren Stellplatz anfahrt (also sagen wir mal Stellplätze für 15 Euro und mehr die Nacht) lohnt sich ein Blick in die Acsi App, denn es kommt nicht selten vor, dass ihr auf einem Campingplatz mit ACSI Rabattkarte günstiger steht, als auf dem Stellplatz. Wenn ihr einen bestimmten Ort im Auge habt, dort aber in einer der Apps nichts schönes findet, lohnt sich immer ein Blick in die anderen Apps, denn zum Teil unterscheiden sich die Einträge sehr.

Viele weitere Infos zum Thema Stellplatzwahl findet ihr auch hier: Artikel – Wie kann ich die richtigen Stellplätze für mich finden? . Wenn ihr mehr zu den Camping Rabattkarten erfahren möchtet, dann findet ihr diesen Artikel hier: Camping Rabattkarten 2018

 

Muss / kann / sollte ich auf einem Stellplatz reservieren? 

Also das größte Problem ist, dass man auf den meisten Stellplätzen erst gar nicht reservieren kann. Das gilt vor allem für (fast) alle kleineren Stellplätze.

Dennoch gibt es auf manchen Stellplätzen die Möglichkeit zu reservieren. Ob eine Reservierung auf eurem ausgesuchten Stellplatz möglich ist, erfahrt ihr über die Stellplatz Apps. Manchmal kann man auch erst reservieren, wenn man mindesten 3,4,5… Nächte bleibt. Wie gesagt, alle Infos dazu könnt ihr den Stellplatzapps entnehmen. Meist sind Reservierungen nur auf den größeren, privat geführten Stellplätzen möglich. Es gibt ja sowohl Stellplätze die z.B. durch das Tourismusbüro einer Stadt geleitet werden, als auch Stellplätze die von “Privatpersonen” erstellt und geleitet werden. Um Parzellen auf einem Stellplatz zu reservieren, muss natürlich auch jemand vor Ort sein um eine Parzelle als reserviert auszuzeichnen. Das funktioniert wie gesagt meistens nur auf Stellplätzen die “privat” geführt werden.

Wenn eine Reservierung möglich ist und ihr wisst, dass ihr z.B. an einem verlängerten Feiertagswochenende auf einem bestimmten Stellplatz stehen möchtet, dann ist eine Reservierung durchaus sinnvoll. Vor allem dann, wenn ihr erst Abends anreisen könnt. Denn gerade an solchen Wochenenden wird es sehr schnell, sehr voll. Wichtig bei den Reservierungen ist allerdings… wenn ihr reserviert, solltet ihr auch wirklich anreisen! Vorsichtshalber mal reservieren ohne sicher zu sein, ob ihr überhaupt dort stehen möchte, ist eine eher blöde Taktik. Ausgenommen sind natürlich irgendwelche “Notfälle”.

Wenn ihr eine Parzelle auf einem Stellplatz reserviert habt und dann vorort ankommt, ist “eure” Parzelle meist durch einen Zettel und euer Nummernschild gekennzeichnet. Das bedeutet natürlich auch, fahrt ihr auf einen Stellplatz auf, den ihr einfach so, also ohne Reservierung ganz normal angefahren seid, achtet auf mögliche Reservierungen anderer, damit ihr keine reservierte Parzelle belegt.

 

Ich möchte eigentlich gerne frei stehen. Wie finde ich passende Orte zum frei stehen?

Also ich muss ehrlich sagen, tolle Orte zum frei stehen zu finden ist (meiner Meinung nach) nicht so einfach und gehört eher zur “Königsdisziplin”. Ich würde allen Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern empfehlen erstmal auf Stell- oder Campingplätze zu gehen um sich in die ganze Camping Geschichte “einzuleben”. Wenn ihr aber frei stehen möchtet gibt es einige Dinge zu beachten. Als aller erstes solltet ihr klären ob das frei campen überhaupt erlaubt ist. Eine Liste über die meisten europäischen Reiseländer findet ihr hier: Frei stehen / wild campen in … . Davon abbgesehen solltet ihr es unbedingt vermeiden in Naturschutzgebieten oder auf privat Grundstücken frei zu campen. In Deutschland sind diese Gebiete meist deutlich ausgezeichnet, im Ausland sieht dies ganz anders aus. Da die Strafen für wild campen an verbotenen Orten sehr, sehr hoch sein können (wir sprechen im schlimmsten Fall über einige tausend Euro) solltet ihr darauf wirklich achten. Wenn ihr das alles abgeklärt habt, hier ein paar Tipps um Orte zu frei stehen zu finden:

Ich nutze vor allem Google Maps oder noch besser, einen ganz normalen “Lageplan” den ihr an den Touri Informationen bekommt. Dort schaue ich immer gerne nach “Sackgassen”, also Stichstrassen die zum Strand, See, in den Wald o.ä. führen. Ganz häufig befinden sich am Ende dieser Sackgassen kleine Parkplätze, die Abends meist leer werden und auf denen ihr gut übernachten könnt. Ansonsten noch ein Tipp… Fragen ist IMMER besser, als einfach tun! Ich stand Nachts auch schon auf z.B. Museenparkplätzen o.ä.. Wenn ihr nett fragt, ob ihr dort vielleicht eine Nacht stehen bleiben dürft, bekommt ihr manchmal auch sehr nette Antworten. Solche Plätze solltet ihr aber nie ohne vorab zu fragen nutzen! Viele dieser Orte werden Nachts bewacht und es ist nicht schön, wenn plötzlich mitten in der Nacht der Wachdienst klopft und euch vom Hof jagt. Vorsicht vor Supermarktparkplätzen, wenn es dort keine extra Wohnmobilstellplätze gibt, besser nicht stehen bleiben, könnte teuer werden.

 

Was machst Du wenn Dir ein Ort, ein Stellplatz bzw. ein Campingplatz nicht gefällt, oder Du keinen Platz mehr bekommst?

Wenn ich mich auf einem Platz nicht wohl fühle nutze ich einfach die Apps und suche mir einen neuen Platz. Alle Stellplatz Apps haben so etwas wie eine “Umkreissuche”. Da kann man also z.B. eingeben, dass die App Stellplätze im Umkreis von z.B. 30 km anzeigt und dann suche ich mir einfach einen neuen Platz.

 

Können wir auf längeren Fahrten auf einem Rastplatz übernachten?

Eine ganz, ganz wichtige Frage und meine klare Antwort… NEIN!!! NIEMALS!!! MACHT DAS NICHT!!!

Wer auf einem Rasthof übernachtet oder ein längeres “Schläfchen” einlegt, muss einfach damit rechenen ausgeraubt zu werden! Und nein, das sind keine üblen Einzelfälle sondern kommt in MASSEN vor! Es gibt mitlerweile soggar Rastplätze die haben einen Vordruck für eine Anzeige in mehreren Sprachen im “Schrank liegen”, weil so ein Diebstahl mehrfach die Woche geschieht.

Immer wieder stellen Betroffene dann die Frage, ob sie mit Gas betäubt wurden? Diese Betäubungsgas gehört seit Jahrzehnten nzu den ganz großen Camper-Mythen. Ihr habt es mit absoluten Profi Banden zu tun, während ihr schlaft, steigen die so schnell bei euch ein, dass ihr es nicht bemerken werdet. Hinterher ist der Schaden dann doch recht groß! Über das Thema Betäubungsgas habe ich Wochen und Monate Recherchiert, habe mit einem Anästhesisten, dem ADAC und der Gewerkschaft der Polizei gesprochen und war sogar im Darknet unterwegs, den Artikel findet ihr hier: Gas Überfall auf Camper – Was ist wirklich dran?

Geht dieses Risiko eines Diebstahls nicht ein!!! Übernachtet auf keinen Fall auf Rasthöfen! Fahrt von der Autobahn ab, stellt euch in das nächste Wohn- oder Industriegebiet und schlaft dort sicher!

 

Kennst Du den Landvergnügen bzw. France Passion / Passion Spain Stellplatzatlanten? Hast Du Erfahrungen?

Ja, ich habe alle drei Stellplatzatlanten bereits getestet. Mal eben zu Info: bei diesen Stellplatzantanten handelt es sich um ein besonderes Stellplatz System. Man kauft sich einmal im Jahr so einen Atlas (also den, den man nutzen möchte), bekommt dadurch eine Karte für das aktuelle Jahr und kann dann, ohne weitere Kosten, die Stellplätze nutzen. Das besondere an diesem System ist, dass es sich bei den Plätzen immer um Bauernhöfe, Bio-Höfe, Weingüter oder ähnliches handelt. Meine Erfahrungen: Also, das ganze System an sich klingt eigentlich sehr gut wie ich finde und ich muss auch dazu sagen, ich habbe mir die Atlanten das letztemal vor 3 Jahren gekauft, es kann sich also zwischenzeitlich einiges getan haben. Was ich mittlerweile oft mitbekommen habe, der Campingboom macht auch vor diesen Bauernhof Plätzen nicht halt, es ist also nicht unbedingt immer so ruhig und idyllisch wie man sich das jetzt vorstellt, es kann auch hier sehr voll werden oder aber die Plätze sind bereits komplett belegt. Allerdings… einige dieser Stellplätze erlauben auch Wohnwagen, das ist natürlich für alle Wowa Besitzer eine nette Alternative zu vielen “normalen” Stellplätzen, auf denen Wowas ja meist verboten sind..

Wie schreibe ich das jetzt am besten?!?! Also, ich möchte in dem Fall niemandem auf die Füße treten und wie gesagt, meine Erfahrungen liegen schon 3 Jahre zurück, aber …… zu der Zeit war ich wenig begeistert von dem ganzen. Das größte Problem das ich mit den Höfen hatte war ihre Lage. Denn so idyllisch das alles klingt, aber diese Höfe lagen eigentlich immer am absoluten ADW. Da gab es eben GAR NICHTS drum herum als Felder. Selbst mit dem Rad war es ein oooordentliches Stück bis zum nächsten Ort.  Das ist vielleicht mal ganz nett, aber mir war es auf Dauer echt zu langweilig. Davon abgesehen beginnt der Tag auf Bauernhöfen oftmals sehr früh und Tiere sind auch durchaus lauter als man erstmal denkt, Ausschlafen war also schwierig und je nachdem auf welchem Hof ich stand, wurde ich mit dem Womo echt in die hinterletzte, schattige Ecke gestellt.Das ich nicht direkt neben dem Misthaufen stand, war gertade in Frankreich fast ein Wunder.  Dazu gab es für mich gerade in Frankreich noch ein 2. riesengroßes Problem. Denn laut Stellplatzatlas sollte man sich vorab bei den Bauern anmelden, damit die wussten, da kommt “Besuch”. Mit einem Franzosen auf französisch zu telefonieren ist für mich aber echt schwierig. Dann gab es noch ein 3. Problemchen… das ganze Konzept ist so ausgelegt, dass die Landwirte und Camper aufeinandertreffen und jeder etwas von dem anderen hat, was ja im Grunde auch super ist. Die meisten Höfe haben einen Hofladen und es stimmt genau das, was in den Atlanten steht, dass man nicht gezwungen wird in den Hofläden einzukaufen. Dem war also auch wirklich so. Dennoch hatte ich immer ein bisschen schlechtes Gewissen, wenn ich dort “kostenlos” stand, aber nichts eingekauft habe. Vor allem dann, wenn die Bauern einem vorab noch extra etwas zum probieren gereicht haben. Ich meine, mal etwas zu kaufen was man gerne mag oder sogar benötigt ist ja klasse, aber immer etwas zu kaufen, damit man kein schlechtes Gewissen hat… hmmmm… fand ich auf Dauer, auf einer langen Tour, auch nicht so toll. Und ganz zum Schluss gab es noch ein 4. Problemchen, bei dem ich aber sofort sage, dass dies ganz sicher kein “Hof-Problem” war, sondern ein ganz persönliches!  Es ist nunmal so, dass ich vor fremden Hunden erstmal schiss habe und ich bin auch nie so ganz entspannt, wenn Milla den ersten Kontakt zu fremden Hunden hat, die ich so gar nicht kenne oder einschätzen kann. Auf den meisten Höfen leben aber nunmal Hunde, es ist deren Zuhause und die meisten laufen da auch den ganzen Tag frei herum und nicht alle finden es super, wenn plötzlich ein anderer Hund in “ihrem” Zuhause herumstromert. Gerade in Frankreich gab es da gleich mehrere schwierige Situationen und es gab Momente, da habe ich mich kaum getraut zusammen mit Milla vor das Womo zu gehen.

Wie gesagt… meine Erfahrungen sind schon einige Jahre her, darum will ich nicht sagen, das ist alles Mist! Es kann sich viel verändert haben und es gibt ganz sicher auch sehr schöne Höfe ohne “schwierige” Hunde, aber ich war damals nicht so gaaaaaaanz von dem System begeistert. Zumindest habe ich mir seitdem keinen dieser Stellplatzatlanten erneut gekauft, aber vielleicht sollte ich es nach 3 Jahren einfach nochmal testen. Mal sehen…

 

Noch ein letzter Tipp zu diesem ganzen Thema allgemein, wenn ihr eine Stellplatz App gelanden habt, schaut sie euch einfach mal in einer ruhigen Stunde an, auch ohne direkt zu planen. Lest euch die verschiedenen Stellplatz Beschreibungen usw. durch, ihr werdet sicher schnell die “wichtigen” Unterschiede in den verschiedenen Stellplatzbeschreibungen erkennen.

 

Camping am Abend

So wunderschön werden sicher auch Deine Campingabende!
Photo by Adel Gorden Unsplash

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Vorbereitungen vor Reisebeginn

 

 

Bereitest Du das Wohnmobil irgendwie vor?

Ich schaue vor jeder längeren Tour nach dem Öl Stand, ob ausreichend Scheibenwischwasser im Tank ist und ob die Reifen genug Luft haben. Wenn Du die Möglichkeit hast das Wohnmobil bei Dir am Grundstück,vor einer Tour, an den Strom anzuhängen, dann solltest Du dies ca. einen Tag vor Tourstart tun. Dann laden alle Batterien nochmal komplett auf. Ich habe diese Möglichkeit nicht, es ist also auch kein Drama wenn ihr es nicht macht… aber zu Beginn mit randvollen Batterien zu starten, kann ja nie schaden.

 

Wie viel Druck mus auf die Womo Reifen? 

Meist habt ihr irgendwo einen Aufkleber, in der Fahrzeugtür oder im Tankdeckel, da steht der Reifendruck drauf. Sollte dieser Aufkleber fehlen, steht AUF JEDEM REIFEN eine PSI Nummer. Diese PSI Nummer kommt aus dem amerikanischen und gibt den MAXIMALEN Reifendruck an, wenn ihr davon 0,5 Bar abzieht, liegt ihr immer ungefähr richtig. Dazu müsst ihr diesen PSI Wert aber in Bar umrechnen, und das funktioniert wenn ihr den PSI Wert durch 14,5 teilt.

Beispiel: Auf dem Reifen steht z.B. PSI: 73. Dann müsst ihr nur 73:14,5 = 5,0 Bar (5,0 Bar ist also der MAXIMALE Reifendruck) und wenn ihr dann nochmal 0,5 Bar abzieht, also  5,0 Bar  – 0,5 Bar = 4,5  Bar bekommt ihr einen guten, passenden Reifendruck herraus. Also stellt ihr den Automaten zum Reifendruck auffüllen an der Tanke auf 4,5 Bar, “pustet” die Reifen auf und alles ist gut.

Ich bin so nervös, an was muss ich denken bevor ich los fahre?

Ich kann euch nur den wichtigen Tipp geben, schreibt euch einen kleinen Spickzettel und klebt diesen z.B. hinter die Sonnenblende. Habe ich tatsächlich bis heute so!!! Schreibt auf diesen Zettel die wichtigsten Handgriffe bevor es tatsächlich los geht und geht diese Liste vor jedem Start einmal schnell durch:

  • Sind alle Schränke und Schubladen zu?
  • Dachfenster und Staufächer außen geschlossen?
  • Kühlschrank verriegelt und auf 12 Volt?
  • Heizung aus?
  • Sat-Anlage & Trittstufe eingefahren?
  • Stromkabel ab?
  • Hund angeschnallt?

Außerdem steht auf diesem Zettelchen noch: Höhe des Wohnmobils 2,95m, Breite: 2,35m und Diesel tanken!!!!

Ich sag euch, gerade zu Beginn, wenn ihr auf irgendeine Unterführung zufahrt, werdet ihr plötzlichn ganz unsicher, ob ihr mit der Womo Höhe auch wirklich gedanklich richtig liegt. Da hilft es sehr, wenn ihr mal eben ganz schnell zur Sicherheit, auf den Zettel schauen könnt.

 

Wie machst Du das mit dem Kühlschrank vor einer Tour? 

Wenn ihr die Möglichkeit habt das Womo/ den Wowa vor der Tour an den Strom anzuhängen (siehe Frage zuvor) lohnt es sich auch den Kühlschrank bereits einzuschalten. Wenn der Kühlschrank während der Fahrt auf 12 Volt springt, wird er NICHT weiter runter gekühlt, sondern behält auf den 12 Volt nur ungefähr die Temperatur, die er bis dahin erreicht hat. Wenn ihr den Kühlschrank also bereits vorher angestellt habt, bleiben die Produkte definitiv kälter.

Ich habe diese Möglichkleit nicht, darum bleiben meine Produkte bis ganz kurz vor dem Start zuhause im Kühlschrank und wenn alles andere fertig ist, kurz bevor ich los fahre, packe ich die Sachen vom Hauskühlschrank in den Womo Kühlschrank. Damit komme ich meist gut zurecht. Fleisch für den ersten Tag friere ich grundsätzlich vorher zuhause ein und lasse es dann im Womo Kühlschrank während der Fahrt “auftauen”. Im Hochsommer, wenn es wirklich richtig, richtig heiß ist, lege ich auch mal zwei vorher zuhause eingefrohrene Kühlpacks mit in den Womo-Kühlschrank.

 

Wie machst Du das mit dem Frischwasser? Fährst Du mit vollem Frischwassertank? 

Das Thema Frischwasser ist nicht so ganz leicht zu beantworten. Die meisten kleinen, 3,5t Womos haben eh schon ein Problem mit dem Gewicht. Viele kleine Womos sind hoffnungslos überladen. Nicht unbedingt bei Alleinreisenden, aber bei Paare oder Familien ist das Gewicht meist ein Problem. In dem Fall ist es also nicht gut, auch noch 100l Frischwasser im Tank zu haben. Wenn das zulässige Gesamtgewicht kein Problem ist, bleibt noch das Thema, viel Gewicht, viel Wasser kostet mehr Sprit. Aus diesem Grund fahre ich meist mit einem ca. halbvollen Tank. Denn zum einen finde ich es immer ganz angenehm wenn ich auch unterwegs ein bisschen Wasser zur verfügung habe und… solltet ihr so ein Netz, oder eine Kugel, oder Tropfen mit Silberionen nutzen, um das Frischwasser im Tank “frisch” zu halten, ist es nie gut, wenn der Tank komplett leer ist. Es ist in dem Fall immer besser, wenn Wasser im Tank verbleibt (ich spreche jetzt von der Sommersaison, im Winter muss das Wasser natürlich auf Grund von Frostschäden aus dem Tank und den Leitungen). Sobald ich auf einem Stellplatz oder Campingplatz angekommen bin, fahre ich bevor ich mir eine Parzelle suche die Ver und Entsorgung an und fülle dort den Tank einmal komplett auf, oder ich suche mir erst eine Parzelle und fülle dann immer mal wieder per Gieskanne etwas Wasser in den Tank.  Abgesehen vom dem Wasser im Tank, nutze ich allerdings auch immer wieder ganz normales gekauftes, stilles Wasser. Z.B. bekommt Milla gerade im Ausland nur dieses gekaufte Wasser zum saufen. Mein Womo ist alt, die Leitungen sind alt und ich möchte da trotz Silberionen, kein Risiko eingehen. Für alles Andere ( Zähneputzen, waschen, zum kochen, für den Kaffee o.ä) , vor allem wenn das Womo Wasser abgekocht ist, nutze ich aber ganz normal das Frischwasser aus dem Tank.

Noch ein extra Tipp… diese großen Wasserkanister die es z.B. bei Real oder bei den meisten türkischen Geschäften gibt, eigenen sich super fürs Womo. Innerhalbb von Deutschland fülle ich diese Kanister auch mit gganz normalen Kranwasser für Milla wieder auf. Im Ausland wird das Leitungswasser allerdings häufig mit Chlor versetzt, darum nutze ich dort tatsächlich nur gekauftes stilles Wasser für Milla.

 

Was sind das für Silberionen von denen Du im Zusammenhang mit dem Frischwasser sprichst? 

Es gibt verschiedene Hersteller die diese Silberionen im Programm haben. Ich hatte erst ein Silbernetz, welches man einfach in den Frischwassertank legt, nutze aber mittlerweile eine Kugel, die man in den Tank hängt (beide Produkte sind gleich gut, allerdings ist es einfacher die hängende Kugel nach einem Jahr im Tank wiederzufinden, darum nutze ich die Kugel mittlerweile). Diese Silberprodukte werden einfach einmal im Jahr in den Frischwassertank “geschmissen” und nach einem Jahr wechsel ich sie wieder aus. Das Siler sorgt dafür, dass das Frischwasser im Tank “frisch” bleit, es verhindert Algen und andere Keime. Da man das Silber weder sieht, noch schmeckt, ist es natürlich schwierig zu sagen ob es wirklich etwas bringt, aber in meinem Fall bin ich davon überzeugt, dass es was bringt, denn hier kommt Milla ins Spiel. Zu beginn meiner Womo Zeit, habe ich kein Silber genutzt und Milla hat NIEMALS, also NIEMALS, NIEMALS, NIEEEEMALS das Womo Wasser gesoffen. Da wäre sie lieber vertrocknet, als dieses Wasser zu saufen. Was mir natürlich auch gezeigt hat, dass ich das Wasser nicht unbedingt in größeren Mengen trinken sollte, denn irgendwas musste ja “drin” sein. Seit mittlerweile 3,5 Jahren nutze ich die Silberionen als Netz oder als Kugel und seitdem ich das Silber im Tank habe, säuft Milla zu Not auch mal das Womo Wasser. Trotzdem bekommt sie es nicht regelmäßig, aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass mir das Stille-Wasser z.B. Abends ausgegangen ist. In dem Fall ist es natürlich hilfreich, wenn der Hund zur Not über Nacht auch mal das Womo Wasser säuft.

Die Silberkugel die ich nutze gibt es aktuell bei Amazon nicht, aber dieses Netz hatte ich zu Anfang auch und es wirkt genau so gut! Denkt nur dran, das Netz am besten mit einem Faden am Tank zu befestigen… ich habe ewig gebraut um das Netz nach einem Jahr wieder aus dem Tank zu fischen.

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Zum Thema Produkte die jeder Camper an Board haben sollte, habe ich euch bereits einen extra Artikel samt einer Packliste zum abhaken geschrieben, dort findet ihr alle Dinge die ihr unbedingt an Board haben solltet: Packlisten – Produkte die ihr unbedingt benötigt.

 

Wo kann ich das Womo wiegen lassen?

Wenn ihr alles fertig gepackt habt, lohnt es sich mal auf eine Waage zu fahren. Dann sehr ihr wie schwer das Womo ist und ob ihzr weit über dem maximal Gewicht liegt. Sollte dem so sein… vorsicht, am besten nochmal einiges aus dem Womo packen. Vor allem auf Reisen nach Österreich und Italien wird das gewicht gerne mal überprüft und das kann richtig, richtig teuer werden! Mal ganz angesehen vom Unfallschutz!

Das Womo wiegen lassen könnt ihr an Steinbrüchen, manchmal auch an Schrootplätzen und Mülldeponien, die haben meist eine LKW Waage und auch viele TÜV Stellen haben eine Waage auf der Ihr das Fahrzeug für 5-10 Euro wiegen lassen könnt.

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Ver- & Entsorgung:

 

Bevor ich mit euren Fragen beginne, zum Thema “Wie funktioniert ein Stellplatz” habe ich euch vor einigen Wochen bereits einen Artikel geschrieben, diesen findet ihr hier: STELLPLATZ – wie geht’s ?

 

Wie funktioniert das mit der Ver- und Entsorgung auf Stellplätzen oder Campingplätze? 

Wohnmobil Anfänger Antworten zur Ver- und Entsorgung

Typische Ver- & Entsorgung mit breitem Abwassergulli

Also, bevor ich weiter schreibe eines vorweg. Ich weiß mittlerweile ziemlich sicher, dass dieses Thema rund um die Ver- und Entsorgung ein Thema ist, vor dem die meisten Camper die größten Bedenken haben. Ganz, ganz ehrlich… dieses ganze Thema ist WIRKLICH nichts vor dem ihr soooo große Bedenken haben müsst, das schwöre ich euch hoch und heilig!  Wenn ihr erst einmal an einer Ver- und Entsorgung steht, ist das ganze wirklich viel, viel einfacher (und zudem sind die Stationen auch immer gut Beschriftet) als es klingt. Ihr müsst euch da nicht so einen Kopf machen !!!!!!

Leider habe ich keine bessern Bilder als diese, die schon relativ alt sind.

So jetzt aber los: Also, ihr fahrt einfach auf die Ver und Entsorgung zu. Unten auf dem Boden im Bereich der Ver & Entsorgung ist irgendwo ein Abfluss. Auf manchen Stellplätzen ist dieser Abbfluss sehr breit, auf anderen Plätzen ist dieser Gulli nur auf einer Seite. Überlegt euch also auf welcher Seite eures Wohnmobils der Grauwasser Abfluss sitzt, damit ihr so zur Entsorgung fahrt, dass ihr mit dem Abfluss über dem Gulli steht. Sobald ihr richtig steht, erstmal Motor aus!

Jetzt ist es am günstigsten, wenn ihr als erstes das Grauwasser ablaufen lasst. Also Abbwasserhahn auf, dann kann das Grauwasser in den Gulli laufen, während ihr alles andere erledigt. Als nächstes gehts zum Frischwasser tanken. Dazu kramt ihr also den Wasserschlauch heraus und schließt diesen am Frischwasserhahn an. Sobald der Wasserschlauch angeschlossen ist, werft ihr das Geld ein und “Wasser marsch”. Auf den meisten Stellplätzen kosten 80-100 Liter Frischwasser einen Euro. Es kommt ein bisschen darauf an was für einen Frischwasserzulauf euer Womo hat. Manchmal kann man die Wasserschlauch Düse einfach in den Einfüllstutzen legen und er bleibt da. Ich muss meinen Wasserschlauch die ganze Zeit festhalten, sonst fliegt der Schlauch überallhin, aber er bleibt ganz sicher nicht im Tank.

Noch ein Tipp… auf den Säulen steht meist ein Schild, wie viel Wasser ihr für z.B. einen Euro bekommt. Sagen wir jetzt als Beispiel, 100 Liter für einen Euro. Diese ganzen Säulen laufen aber eigentlich nicht mit einer Wasseruhr, sondern auf Zeit. Das heißt, eigentlich müsste an den Säulen nicht stehen dass ihr 100 Liter bekommt, sondern dass z.B. 2 Minuten das Wasser läuft, sobbald ihr das Geld eingeworfen habt. Wenn ihr also möglichst viel Wasser tanken möchtet, solltet ihr auch möglichst schnell sein. Fangt also nicht erst an den Schlauch zu entwirren wenn das Wasser schon läuft und macht am besten auch keine Pausen zwischendurch, sondern sobald das Wasser läuft, gilt auch Wasser Marsch und ab mit dem Frischwasser in den Tank!

Soooo nachdem ihr also den Abwasser/ Grauwassertank geöffnet habt und Frischwasser getankt habt, kommt noch das Klo!

Ihr nehmt den Kanister aus dem Womo Schubfach und geht wieder zur Entsorgung. Manchmal ist die WC Entsorggung kostenlos, manchmal kostet sie ebenfals ca. 1 Euro. Wenn ihr Geld für die Entsorgung einwerfen müsst, dann macht ihr das jetzt. Sobald ihr die Münze eingeworfen habt, öffnet ihr den Deckel für die Chemie-WC-Entsorgung und dann weg mit dem Zeug! Jetzt gibt es meist direkt über dem Loch zum Klo Entsorgung einen zweiten Wasserhahn. Dieser ist IMMER deutlich ausgezeichnet, meist mit einem Schild dass es an diesem Hahn kein Trinwasser gibt. Das ist eigentlich auch das einzige was wirklich wichtig ist. Nutzt NIEMALS den Frischwasserhahn um den Klo Kanister zu spülen, denn das ist echt ekelig! Jetzt könnt ihr den Kanister 1,2,3 mal spülen und kippt das Wasser immer wieder in das selbe Entsorgungsloch. Wenn ihr soweit fertig seid und der Kanister gut durchgespült ist war es das auch schon fast. An vielen Stationen gibt es noch einen Knopf, der das Klo Entsorgungsloch spült, damit alle “Reste” weg sind.

Jetzt schiebt ihr den Kanister wieder zurück ins Womo und FERTIG!!!! 

Mittlerweile sollte auch das Abwasser abgelaufen sein, wenn es noch immer läuft, dann wartet ihr eben noch so lange bis alles leer ist. Sollten hinter euch bereits andere Leute auf die Entsorgung warten, müsst ihr ja vielleicht nicht warten bis auch der aller, aller letzte Tropfen Abwasser abbgelaufen ist. Solange das Abwasser aber noch richtig läuft, wartet ihr natürlich! Dann müssen sich die anderen eben noch gedulden.

Ich habe euch extra nochmal ein Foto von einer Entsorgungsstation makiert… Hier wird vielleicht nochmal alles viel einfacher deutlich:

Ver und Entsorgung Wohnmobil leicht erklärt

Eine ganz typische Ver- und Entsorgungssäule auf einem Stellplatz. Danke Michael P. für das Bild.

  • Türkieser Kreis: Schaut mal, hier werden die verschiedenen Entsorgungstationen vielleicht schon ganz gut deutlich. Oben auf dem anderen Bild war der Abbwassergulli sehr breit, da hat eigentlich niemand Probleme den Gulli zum Grauwasserablassen “zu treffen”, so dass sich das Abwasser nicht über den ganzen Platz verteilt.  Hier, auf diesem Bild, ist der Gulli deutlich kleiner, wobei er recht tief liegt, so dass das Abwasser auch hier ganz gut abfließt ohne sich überall zu verteilen. Ihr müsst eben nur überlegen an welcher Seite eures Womos der Grauwasser Ablass sitzt, damit ihr richtig über dem Gulli steht.
  • Pinker Pfeil: Der Pinke Pfeil zeigt dahin, wo ihr das Geld einwerft. Neben dem Münzeinwurf steht auch nochmal eine genaue Anleitung, ihr könnt also wirklich entspannt an die Sache ran gehen.
  • Rotes Quadrat: Dies ist ein ganz typischer Frischwasseranschluss. Ihr nehmt einfach den Wasserschlauch, steckt diesen von unten durch das Metall Ding durch und schraubt ihn auf den Anschluss. (Fragt mich nicht wozu genau dieses Metall Teil unter dem Wasserhahn ist, ich habe dafür zwei Erklärungen, weiß aber nicht ob die Stimmen. Ich denke entweder die sind dazu da, dass der Schlauch nicht direkt nach dem Anschluss abknicken kann, oder er ist dazu da, dass man Gießkannen beim auffüllen nicht an den Wasserhahn hängt?! Sollte dies irgendjemand lesen, der sicher weiß warum diese Metall- Dinger unter den Anschlüssen sitzen, ich würde mich über eine Info freuen! Ihr seht, ich kann auch immer noch viel dazu lernen :-))
  • Hellblauer Pfeil: Nachdem ihr die Münze eingeworfen habt, könnt ihr an diesem Schalter  Frischwasser Marsch, bzw. Wasser Stop drücken.
  • Gelbes Viereck: Das ist das “Loch”, in welches ihr den WC Kanister entleert. Tief Durchatmen, Luft anhalten, Deckel auf und Kassette entleeren.
  • Grüne Linie: Mit diesem Stück Schlauch könnt ihr Wasser in die WC Kassette einfüllen um diese durchzuspülen. Seht ihr oben, über dem “Kein Trinkwasser Aufkleber” den schwarzen Schalter? Da müsst ihr drauf drücken, dann läuft das Wasser zum spülen der Kassete. Nachdem ihr die Kasette durchgespühlt habt, könnt ihr mit dem Stückchen Schlauch auch den Abfluss / “das Loch” reinigen. Sobald ihr fertig seid, Deckel wieder zu und fertig!

Ich hoffe dieses Bild hat euch den ganzen Vorgang deutlicher gemacht. Es klingt alles vieeeeel komplizierter als es in Wirklichkeit ist!

Als letzter Tipp: Ich habe immer eine Packung Einmalhandschuhe im Womo liegen, finde ich für die Entsorgung angenehmer. Und nachdem alles fertig ist, kommen die Handschuhe in den Müll und fertig!

 

Darf ich auf einem Stellplatz/ Campingplatz entsorgen, auch wenn ich ihn nicht nutzen möchte?

Ein ganz klares… jain! Also auf den aller meisten Stellplätzen ist es abbsolut ok die Entsorgung zu nutzen, auch wenn ihr den Stellplatz nicht nutzen möchtet. Es kann aber sein, gerade wenn die Entsorgung für Stellplatzgäste kostenlos ist, dass ihr eine kleine extra Gebühr zahlen müsst. Handelt es sich um diese typischen Säulen wie oben auf dem Bild, an denen also eh jeder bezahlen muss, könnt ihr die Entsorgung einfach nutzen und fertig. Sollte es anders sein, also das nicht Stellplatz Gäste extra zahlen müssen, ist dies irgendwo deutlich an der Entsorgung zu lesen. Bei Campingplätze ist es meist deutlich schwieriger. Da müsst ihr auf jeden Fall an der Anmeldung fragen und eigentlich immer eine kleine Gebühr bezahlen, wenn sie euch überhaupt auf den Platz fahren lassen.

 

Wie machst Du das mit dem Entsorgen wenn Du frei stehst bzw. auf Stellplätzen ohne Entsorgung stehst?

Wenn ich solche Stellplätze nutze und irgendwann entsorgen muss ,schaue ich als erstes, ob es nicht auf dem Weg zum nächsten Ort einen richtigen Stellplatz/ Campingplatz gibt, deren Entsorgung ich nutzen kann. Gerade auf längeren Touren verbinde ich das Entsorgen auch immer mal wieder mit einer Nacht auf einem Campingplatz (viele Campingplätze bieten auch so genannte Quick-Stop Plätze. Das heißt man kann den Campingplatz für kleines Geld von Abends 19/20 Uhr bis morgens 9/10Uhr nutzen.) Dann kann ich auf dem Camping entsorgen, wasche meine Wäsche und gehe auch mal wieder mit viel Platz duschen.

Sollte ich so gar keinen passenden Campingplatz oder Stellplatz finden und unbedingt mein Klo Leeren, bin auch auch schon an den nächsten kleineren Rastplatz mit Toilette gefahren und habbe dort, in der Toilette, mein Klo entleert. Das ist sicherlich nicht die beste Variante, vor allem weil man den Kanister nicht spülen kann, aber ich hab es schon 3-4 mal gemacht. Von wegen Umwelt, Entsorgung usw. mache ich mir da ehrlich gesagt keine Gedanken! Ich war schon auf so vielen Stellplätzen im Ausland, da musste jeder seinen Kanister in der ganz normalen Toilette entleeren und auf den Rasthäfen ist meist eh irgendeine Chemie in der Toilette, dass ich es nicht schlimm finde, wenn ich da ORDENTLICH mein Klo entleere. Natürlich ist das nicht meine erste Wahl, die entsorgung auf Stell oder Campingplätzen ist definitiv die bessere Variante, ich fahre wenn es denn sein muss auch keine großen Rasthöfe an, an denen ich mit dem Kanister, auf dem Weg zum Klo,  erst noch lange durch irgendwelche Räume müsste. Was gar nicht geht ist, das Klo einfach in irgendwelche Büsche zu kippen, bevor es dazu kommt, müsst ihr eben ein paar extra Meter in kauf nehmen um einen Stellplatz mit Entsorgung anzufahren. Das selbe gilt natürlich auch für das Grauwasser… es dauert schon ein paar Tage, bis der Grauwassertank komplett voll ist. Ich weiß dass immer noch viele sagen, wenn ich nichts passendes zum Entleeren finde, entleere ich das Grauwasser eben über dem nächsten Gulli oder auf dem Boden in der nächsten Nacht. Ich kann euch davon nur abraten. Das Plätschern fällt doch deutlich mehr auf, als ihr vielleicht denkt und es macht einen ganz bescheidenen Eindruck, wenn es nicht sogar “größere” Probleme gibt.

 

Wo kommst Du an Wasser?

Also ich nutze meist die Frischwasseranlagen auf Stellplätzen. Gerade in Skandinavien kann man aber auch an fast allen Tankstellen Frischwasser tanken. Wenn man nett fragt, dann bekommt man auch an vielen Tankstellen in Deutschland die Möglichkeit Wasser zu tanken, meist für 1,2,3 Euro. Für mich ist es meist das größere Problem an “extra” Wasser für Milla zu kommen denn es passiert mir immer wieder, dass mir dieses extra Wasser ausgeht. Natürlich könnte ich an jeder Tanke stilles Wasser kaufen, aber jetzt mal ehrlich… 2-3 Euro für eine Flasche stilles Wasser für den Hund (und mit einer Flasche komme ich meist mal gerade einen halben Tag im Sommer aus). Da muss ich schon echt gar nichts anderes finden, bevor ich das mache. Ich habe eigentlich immer einen leeren Wasserkanister, (oder es tun auch mal 2 leere PET Flaschen) an Board und die fülle ich dann iiiiiirgendwo für Milla mit ganz normalem “Kraneberger” auf. Das kann am Rasthof Waschbecken sein, das kann das Waschbecken in einem Cafe sein… es ist eigentlich egal wo. Mittlerweile frage ich meist ganz einfach, sage dem Kellner oder dem Tankstellenpersonal dass ich eine Flasche Kranwasser für den Hund bräuchte und meist füllen die so eine PET Flasche mal eben auf. Das sollte natürlich eine Ausnahme bleiben, besser ist es definitiv wenn ihr entweder das einfache, günstige stille Wasser für den Hund kauft, oder so einen Kanister auf einem Stellplatz/ Campingplatz auffüllt, wenn dort das Leitungswasser nicht deutlich nach Chlor riecht (im Ausland wird das Leitungswasser häufig stark gechlort, Milla trinkt dieses Wasser nicht, das verweigert sie total).

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

“Wohnmobil Technik – von Solar bis Gas”

 

Also bevor ich hier weiter schreibe… ihr wisst ja, ich bin ein absolutes Technik-Trottelchen. Das habe ich auch immer allen geschrieben die mir diesbezüglich Fragen gestellt haben. Aus diesem Grund kann ich euch ganz sicher keine hochkomplexen Fachfragen beantworten und beantworte die Fragen immer so, wie ich mich Verhalte, bzw. nach meiner Meinung und meinen Erfahrungen.

 

Sollte ich eine Solaranlage einbauen lassen

Diese Frage kann ich so generell nicht beantworten, denn es kommt immer darauf an, wie ihr reisen möchtet. Nutzt ihr eigentlich nur Campingplätze, dann benötigt ihr keine Solaranlage, denn auf Campingplätzen gibt es immer Strom. Nutzt ihr eigentlich immer gut ausgebaute Stellplätze mit “allem drum und dran”, dann benötigt ihr ebenfalls kein Solar, denn auch dort könnt ihr immer am Strom stehen.

Sobald ihr aber sagt, wir möchten vor allem die kleinen, einfachen und kostengünstigeren Stellplätze nutzen oder auch frei stehen, kann ich euch eine Solaranlage nur wärmstens ans Herz legen. Denn ohne Solar und ohne Strom, bei ganz normalem Batterieverbrauch (also Abends mal Licht, mal eine Stunde TV und Laptop) kommt ihr ungefähr ca. 3 Tage mit einer vollen Batterie aus. Natürlich läd sich die Batterie auch über das Womo Fahren wieder auf, aber für eine volle Batterieladung reicht es nicht mal eben 30 Minuten zur nächsten Bucht zu fahren, da müsst ihr schon eine deutlich längere Strecke fahren. Oben auf  kommt noch der Campingboom, mittlerweile sind auch die kleinen, einfachen Stellplätze sehr gut besucht und dort gibt es nicht immer Strom, oder ausreichend viele Stromsäulen für alle Parzellen. In all diesen Fällen gibt euch die Solaranlage deutlich mehr Freiheit.

 

Ich möchte eine Solaranlage einbauen lassen, wie stark sollte das Panel sein? 

Wenn ihr das Womo ganz normal nutzt, also z.B. ohne tagelang im Womo arbeiten zu müssen, ohne dauerhaft ganz spezielle elektronische Produkte zu gebrauchen die viel Power benötigen (ich denke da z.B. an diese Atem-Schnarch- Masken nachts) und wenn ihr nicht grundsätzlich an ein und dem selben Ort, wochenlang frei stehen möchtet (ich meine, wenn ihr nicht wochenlang, fest an einem Ort, bei auch mal schlechtem Wetter, frei stehen möchtet, ohne dass ihr zwischendurch fahrt, so dass sich die Batterien über das Fahren aufgeladen werden)  dann kommt ihr mit einem 100 Watt Solar Panel wunderbar aus! Ich hatte jahrelang ein 100 Watt Panel auf dem Womodach, stand damit z.B. in Schweden oder Frankreich wochenlang frei (habe allerdings meinen Standort zwischendurch immer mal wieder gewechselt)  und hatte keine Probleme mit der Batterie.

 

Ich möchte länger unterwegs sein und weiß nicht ob ich mit den zwei Gasflaschen auskomme, wie machst Du das denn?

Zur Info: Das Problem ist, das Gasflaschen im Ausland häufig andere Anschlüsse haben und man sie so nicht “mal eben” austauschen kann.

Für dieses Problem habe ich 3 “Lösungen”…

1… es gibt für kleines Geld ein sogenanntes Gasflaschen EU Adapter Set. Dank dieser Adapet, die Dinger werden einfach zwischen Gasflasche und Leitung geschraubt, kann man auch die ausländischen Flaschen anstöpseln. Leider klingt das besser als es in Wirklichkeit ist, denn viele Gasflaschen im Ausland sind auch von der Form etwas anders und passen dadurch nicht in unsere Gaskästen. Das ist aber von Land zu Land verschieden, das müsst ihr einfach testen. Das zweite Problemchen… ihr habt dann eine 3. Flasche an Board, denn die ausländischen Flaschen gibt es natürlich nicht im Tausch. Nichtsdestotrotz sind diese EU Adapter keine schlechte Möglichkeit und es lohnt sich durchaus diese immer an Board zu haben.

Angebot:

TGO 4-teiliges Euro-Flaschen Set Gasflaschen-Anschluss-Adapter-Übergangsstutzen für Europa

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  • 4-teiliges Euro-Flaschenset zur Verwendung ihres Deutschen Reglers an Gasflaschen anderer Länder. Besteht aus 4 Übergangsstutzen.
  • ÜBERGANGSTUTZEN - 1: ITALIEN - SCHWEIZ (...auf Gasflaschen-Ventile mit Anschluss M 10 X 1 Innengewinde z.B. für Liqui-, Butan, Agip, Mi-, Pipi-Gas u.v.m.)
  • ÜBERGANGSTUTZEN - 2: GRIECHENLAND - ITALIEN - ÖSTERREICH (auf Gasflaschen-Ventile mit Anschluss W 20 X 1/14" LH Außengewinde z.B. für Liqui-, Butan, Agip, Mi-, Pipi-Gas u.v.m.)

 

2… Gasflaschentausch auf ganz besonders guten Campingplätzen. Das ist eher ein Geheimtipp, aber in z.B. Schweden war es für mich die este Möglichkeit an Gas zu kommen. Einige der sehr guten Campingplätze (ich kenne es nur auf den 4-5 Sterne Plätzen) mit vielen deutschen Gästen bieten auch deutsche Gasflaschen im Tausch an. Die gibt es zwar nicht für die üblichen deutschen Gaspreise, diese Flaschen sind meist etwas teurer, aber es ist eine Möglichkeit an Gas zu kommen. Die Campingplätze tauschen natürlich nur an ihre Gäste, ihr müsst also mindestens eine Nacht buchen. Wenn ihr also wisst dass ihr bald irgendwann Gas braucht, lohnt es sich durchaus mal einige der tollen Plätze anzurufen und zu fragen ob sie auch deutsche Flaschen tauschen. Per Telefon geht das eigentlich ganz gut. Taktik muss natürlich sein: Haben sie aktuell noch einen Stellplatz frei???, Ja? Ach das ist ja toll, wir sind aktuell in Land XY unterwegs und suchen noch einen tollen Platz in der Region. Gibt es bei Ihnen vielleicht auch die Möglichkeit deutsche Gasflaschen zu tauschen, wir brauchen uuuunbedingt neues Gas ??? Ach ja ??? Hmmmm, das ist ja super! Dann sind wir morgen da! Fallt also nicht gleich mit der Tür ins Haus. 😉

3… in manchen Ländern werden Gasflaschen an einigen Orten wieder aufgefüllt. Auf meiner Schweden Tour z.B. habe ich schon zuhause geschaut wo sich diese Orte befinden (in ganz Schweden waren es mal gerade 4 Anlaufstellen). Sobald ich mich dann in der Gegend befunden habe, habe ich meine Gas Flaschen natürlich ganz bewusst im Auge behalten ob ich sie auffüllen lassen soll. Das Problem daran ist, dass es eben nur wenigge Stellen gibt und das so eine Füllung satte 58 Euro (!!!) gekostet hätte. Plus… ihr benötigt zum Befüllen ebenfalls Adapter. Aufpassen beim Kauf auf z.B. Amazon, es gibt einemal EU Gasflaschen Anschluss Adapter und einmal EU Füllset- Adapter. Insgesamt also eher eine Möglichkeit für den absoluten Notfall… bevor ich gar kein Gas mehr hätte, würde ich wohl in den sauren Apfel beißen.

 

Mein Truma Heizung blinkt rot oder es leuchtet ein rotes Lämpchen, was kann das sein?

Also normalerweise würde jetzt jeder Antworten, schaut euch die Anleitung an, da steht alles drin. Dennoch hier drei Sätze zu dem Thema:  Wenn an dem Heizpanel eine rote Lampe leuchtet ist meist das Gas leer, also bitte einmal die Gasflasche wechseln. Sollte das rote Lämpchen schnell blinken, bedeutet das Unterspannung, die Batterie ist leer, entweder ihr müsst das Womo an den Strom anschließen, oder eine ordentliche Runde, mindestens 30 Minuten am besten deutlich mehr, mit dem Womo fahren, damit die Batterie wieder läd.

Noch ein letzter Tipp und warum dies so ist… fragt mich nicht, ich habe keine Ahnung! Sollte das rote Lämpchen nach dem Gasflaschentausch noch immer leuchten, bzw. es leuchtet obwohl ihr euch ganz, ganz sicher seid, dass ausreichend Gas in der Flasche ist, stellt die Heizung aus, lasst sie 10 Minuten ausgestellt und stellt sie wieder an. Manchmal will die Technik einfach nicht, oder durch den Flaschentausch ist Luft in der Leitung… ich kann es euch nicht sagen. Ich kann euch nur sagen, Auschalten, eine Weile ausgeschaltet lassen und dann wieder einschalten hat schon bei zig Leuten funktioniert. Funktioniert beim Handy ja auch 😉 !

 

Camping am Morgen

So wunderschön ist es fast nur ganz früh morgens am Meer

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

“Alltag im Womo oder Wowa”

 

Wie kochst Du Kaffee?

Ich koche tatsächlich jeden Morgen ganz einfach mit einem Wasserkessel, Kaffeefilter und Thermoskanne meinen Kaffee. Wenn ihr am Strom steht, könnt ihr natürlich auch eine Kaffemaschine nutzen. Schwieriger wird es wenn ihr nicht am Strom steht. Wir haben auf einem Treffen mal verschiedene Kaffe-Pad-Maschinen getestet, die einzige die wirklich vernünftig über einen Stromwandeler lief, war die einfache, kleine Nespressomaschine. Allerdings auch bei dieser Machine ist nach 3-4 Tassen Kaffee die Batterie so gut wie leer. Kaffee Pad Maschinen machen also eigentlich nur Sinn, wenn ihr am Strom steht.

 

Wohin hängst Du nasse Kleidung, nasse Hundehandtücher, bei schlechtem Wetter?

Es kommt ein bisschen drauf an. Sind die Jacken bzw. das Hundehandtuch wirklich klitsch nass, tropfend oder komplett matschig, hänge ich die Sachen ins Badezimmer, am besten direkt über die Heizungsdüse, so dass die warme Luft direkt hoch an die sehr nassen/ekeligen Sachen ströhmt. Handelt es sich vor allem um feuchte Regenjacken, leicht feute Handtücher o.ä. hänge ich sie am liebsten außen an die Schranktür. Dazu habe ich oben an der Schrantür einen dieser ganz normalen Kleiderhaken, den man auch zuhause an Türen hängen kann. Unter dem Schrank befindet sich das Fach mit der Heizung, sowie zwei Heizunggsdüsen, so trocknet die Jacke ruck zuck und wird auch noch muckelig warm.

Noch ein Tipp… wenn ihr zuhause alte Spannbettücher, T-Shirts oder sonst irgendwelche Baumwoll- Stoffreste habt, schneidet diese in größere Lappen und legt sie ins Womo. Diese Lappen sind super um den Hund halbweg trocken zu rubbeln und könen danach am besten direkt in den Müll. Keine schlammig, dreckigen, feuchten Tücher mehr im Womo!

 

 

 

Fragen von Wohnmobil und Wohnwagen Anfängern rund um das Thema “Geld”:

Benötige ich eine Kreditkarte? 

Meine klare Antwort… JAIN! Wenn Du es vor der Reise nicht mehr schaffst eine Kreditkarte zu beantragen, musst Du Deinen Urlaub nicht kenzeln und für Reisen innerhalb von Deutschland ist keine Kreditkarte nötig. Sobald ihr aber ins Ausland fahrt, kann ich euch nur empfehlen eine Kreditkarte zu beantragen, ob Mastercard oder Visa ist dabei aber eigentlich egal. Im Ausland kann es immer mal wieder sein, dass eure normale EC Karte nicht akzeptiert wird, dann benötigt ihr entweder immer ausreichen Bargeld oder ihr nutzt die deutliche einfachere Variante, eine Kreditkarte.

 

Wie viel Bargeld sollte ich an Board haben?

Schwer zu beantworten… ich bin definitiv eher der “sichere” Typ, aus diesem Grund habe ich immer Bargeld an verschiedensten Stellen im Womo verteilt. Innerhalb von Deutschland muss es nicht viel sein, fahre ich ins Ausland sind es immer ca. 300 Euro. Ich denke mit diesem Betrag kann ich mögliche Mautkosten, Knöllchen Kosten, Abschlepp Gebühren im Ausland o.ä.bezahlen, sollte Kartenzahlung aus irgendeinem Grund nicht möglich sein. Wichtig ist… gut im Womo verteilen, damit mögliche Diebe es möglichst schwer haben.

 

Muss ich vor einer Reise in ein “Nicht-Euro Land” Geld wechseln?

Ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen. Es müssen keine riesen Beträge sein, aber zumindest so viel, dass ihr die ersten 1-2 Tage im Land klar kommt. Es kann immer mal sein, dass z.B. ein Stellplatz nur bar bezahlt werden kann. Genau so wie ein Eis, die ersten Brötchen am Morgen oder der erste Kaffee.

 

Warum sollte ich Münzgeld an Board haben? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Auf den meisten Stellplätzen wird die Ver- und Entsorgung, Wasser tanken und Strom an einem Automaten mit Ein Euro oder 50 Cent Münzern bezahlt. Darum solltet ihr euch am besten ein Döschen für Münzgeld im Womo anschaffen und es kann auch nie schaden vor Beginn einer längeren Tour bewusst Münzen bei der Sparkasse einzutauschen.

 

Hilfe für Camping Anfänger

🙂 … Love is in the air… 🙂

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

“als Alleinfahrer on Tour”

Hast Du nie Angst wenn Du alleine unterwegs bist?

Nein, ich habe tatsächlich keine Angst wenn ich alleine unterwegs bin. Allerdings liegt das NICHT daran, dass ich so super mutig bin, sondern schlichtweg daran, dass ich so reise, dass ich keine Angst haben muss. Davon abgesehen glaube ich, dass in dem Fall zwei Gefühle ganz oft “verwechselt” werden. Klar, auch ich bin vor meinen Touren immer noch aufgeregt und ich war auch früher ganz extrem aufgeregt, aber Aufregung und Angst ist nochmal etwas anderes.

Natürlich gibt es auch für mich Situationen vor denen ich mich fürchte, aber auf einer ganz normalen Tour sehe ich einfach zu, dass ich nicht in solche Situationen gerate. Z.B. würde es mir Angst machen links durch eine Baustelle fahren zu müssen, es würde mir Angst machen an einem Friedhof zu übernachten und mir persönlich würde es auch Angst machen, in einem komischen Viertel mitten in einer Stadt zu übernachten. Oder auch Eis und Schnee/ Glatteis macht mir Angst, genau so wie z.B. sehr schlecht ausgebaute Landstrassen mit vielen Schlaglöchern und PKWs die mir dann so nah auffahren, dass sie mich stressen. Aber… all diese Dinge habe ich ja selbst in der Hand. Ich muss nicht an der wartenden Schlange LKW vorbei brettern bis die Baustelle kommt und ich links durch die Baustelle muss. Ich muss nicht an einem Friedhof übernachten, noch weniger in einem komischen Viertel einer Stadt. Ich muss nicht notgedrungen Morgens früh los fahren, sondern kann warten bis die Strassen gestreut sind und wenn mich die anderen PKW Fahrer stressen und möchten dass ich schneller über die Landstrasse heize, dann ist der nächste Feldweg, die nächste Einfahrt oder der nächste Rastplatz meiner, ich lasse die PKW’s vorbei und zuckel weiter mit 30 km/h über die Schlaglöcher.

 

Was machst Du, wenn Du eigentlich auf einem normalen Stellplatz stehst, dich aber dennoch unwohl fühlst? 

Definitiv und das ist meiner Meinung nach einer der aller, aller wichtigsten Punkte beim Alleinereisen, hört auf euer Bauchgefühl und fahrt weiter!!! Ich kann diesen Punkt gar nicht so dick unterlegen wie ich gerne möchte, darum nochmal… das eigene Bauchgefühl ist das aller, aller wichtigste für eure Reisen allein!!!! Egal um was es geht, ob euch Menschen komisch vorkommen, ob es ein Stellplatz ist oder was auch immer… sagt euer Bauchgefühl, hier stimmt etwas nicht, dann geht aus dieser Situation raus!!! Genau so ist es aber auch andersherum… sagt euer Bauchgefühl, hier ist alles gut, dann vertraut ihm auch.

Zumal…. es würde euch ja eh nichts bringen z.B. auf einem Stellplatz stehen zu leiben, obwohl ihr euch dort nicht gut/ sicher fühlt. Ihr schlaft dann eh schlecht, zuckt bei jedem Geräusch zusammen oder kommt erst gar nicht in einen richtigen Tiefschlaf, weil ihr immer ein Ohr “draußen” habt. Sucht euch lieber einen neuen, anderen Ort… auch wenn das bedeutet nochmal ein paar Kilometer weiter fahren zu müssen.

 

Hast Du vorher das Womo Fahren geübt? 

Nein habe ich nicht, allerdings lag der Ort an dem ich die Omi gekauft habe ca. 2 Stunden von Dortmund entfernt und diese erste Fahrt war meine Übung. Ich weiß noch wie mein Papa die gesamten 2 Stunden mit dem Auto hinter mir her getuckert ist. 🙂 Ich muss aber auch sagen, ich für meinen Teil fühlte mich im Zusammenhang mit dem Womo Fahren nie wirklich unsicher. Ich war natürlich total aufgeregt, aber nicht unbedingt unsicher. Ich habe mich gerade auf meinen ersten Touren einfach strikt hinter einen LKW geklemmt und bin so ganz locker und entspannt mit 80 km/h über die Autobahn getuckert.

Wenn ihr allerdings unsicher seid ob ihr mit dem Womo klar kommt, dann ist es auch keine Schande einfach mal Sonntags auf einem großen Parkplatz Womo fahren zu üben. Wichtig ist doch nur, dass ihr sicherer werdet!

Was ich allerdings gemacht habe ist ein spezielles ADAC Womo-Sicherheitstraining. Das habe ich damals zum Womo Kauf von meiner Familie geschenkt bekommen und das Training war SUPER!!!! Für mich war es dabei gar nicht so interessant das Womo fahren an sich besser zu lernen, sondern viel mehr  darüber zu erfahren, wie das Womo wann reagiert und vor allem zu erkennen, dass so ein Womo kein rohes Ei ist! Man kann durchaus auch mal ordentlich auf die Bremse treten, ohne das gleich etwas geschieht! Ich kann euch so ein ADAC Womo- Fahrsicherheitstraining nur wämstens empfehlen, das hat mir nochmal extrem viel gebracht. Für mehr Informationen gelangt ihr hier zur passenden ADAC Seite: Hilfe für neue Wohnmobil & Wohnwagen Besitzer – ADAC Fahrsicherheitstrainings

Gibt es einen Trick wie ich als Alleinfahrer den Grauwasser- Abfluss leichter treffe? 

Also ich habe es am Anfang so gemacht, dass ich mir einen kleinen farbigen Klebepunkt auf die Höhe des Abflusses auf die Womo Wand geklebt habe. Der Punkt muss so hoch sitzen, dass ihr ihn durch den Außenspiegel seht. So wisst ihr beim “Einparken” an der Entsorgungsstation wo genau der Abbfluss sitzt und müsst dann nur noch den Gulli treffen. Wenn ihr aber erstmal einige Stationen genutzt hat, bekommt ihr auch recht schnell ein Gefühl für den richtigen Punkt.

 

Wie bekomme ich alleine Wasser, wenn eine Person den “Wasser Marsch Knopf” gedrückt halten muss?

Zum Glück kommen diese Stationen recht selten vor, aber es gibt sie tatsächlich hin und wieder. Wenn es so ist, dass ein anderer Camper eh hinter mir darauf wartet, dass ich “fertig werde”, dann frage ich diese Leute in solchen Situationen, ob sie so lieb wären auf den Wasserknopf zu drücken, während ich den Schlauch  im Einfüllstutzen halte. Sollte es allerdings so sein, dass ich ganz allein an der Ver- und Entsorgung stehe, ist es immer praktisch eine Rolle Klebeband im Handschuhfach liegen zu haben. Dann löse ich das Problem so, dass ich einfach einen Streifen Klebeband über den Knopf klebe, so dass er “eingedrückt” stehen bleibt. Natürlich löse ich das Klebeband sofort wieder, wenn ich ausreichen Wasser getankt habe.

 

Je näher die erste Reise kommt, je unsicherer werde ich. Was habe ich mir dabei nur gedacht? Kennst Du das Gefühl?

Oh ja, das Gefühl kenne ich nur zu gut und ich glaube ich kann euch sagen, so geht/ging es ganz, ganz vielen (Allein)Reisenden. So ein Womo/ Wowa ist ja keine 5 Euro Anschaffung und plötzlich ist sie da, die Angst vor der eigenen Courage. Aber ich kann euch sagen, das vergeht auch wieder. Wenn ihr erstmal das Womo eingerichtet habt, ein paar Stunden in eurem neuen Zuhause verbracht habt und vielleicht auch einfach mal ein paar Ründchen gefahren seid, werdet ihr von Tag zu Tag glücklicher und könnt es kaum erwarten endlich los zu tuckern.

Aaaaaaaallerdings…   um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen,  es kann gut sein, dass ihr auf eurer ersten Tour direkt ein nettes “Tour Start Tief” bekommt. Das heißt, gerade die ersten Tage auf der ersten längeren Tour sind “wie dafür gemacht” an allem und jedem zu zweifeln. Plötzlich lässt die erste große Aufregung nach, man hat “furchtbar” viel Zeit zum grübeln und schon ist es da, das erste große Tief! Mir ging es ganz genau so und ich habe in den letzten Jahren erfahren, dass es auch ganz, ganz vielen anderen Alleinreisenden so ging.

Ich selbst stand in Frankreich, es hat tagelang nur geregnet und gestürmt, mit den Franzosen kam ich null klar, ich verstand nichts, ich wurde von Tag zu Tag unsicherer was das Womo Fahren angeht, Milla hat das Womo so gar nicht gefallen und ich habe nur noch über mich und mein ach so “verkorkstes” Leben nachgedacht. Das Resulatat von alledem war, dass ich in Selbstmitleid versank, tagelang nur noch gehault habe und Millimeter davon entfernt war zurück zu fahren, das Womo zu verkaufen und zu sagen, das ganze Womo Thema war ein riesen Fehler. Mein Glück war, dass ich dem ganzen noch eine letzte Chance gegeben habe, gesagt habe ich fahre jetzt nochmal ein ganzes Stück in Richtung Süden, in eine absolute Touri Stadt und wenn da dann immer noch alles mieß ist, war es das für mich. Aber… ich kam in Honfleure an, die Sonne schien, ich wurde direkt auf dem Stellplatz von deutschen Nachbarn begrüßt und von da an konnte ich die Zeit im Womo genießen. Warum schreibe ich euch das alles??? Weil es mir damals unheimlich gut getan hätte zu wissen, dass es ganz vielen anderen Campern genau so geht. Sollte euch also dieses Tief ereilen, dann denkt nicht sofort, dass ihr nicht für das Alleinereisen “gemacht seid”! Ihr müsst einfach nur durchhalten, diese ersten Tage “überstehen” … und ich sage euch es wird besser!!! Plötzlich steht ihr morgens auf, die Sonne scheint und ein richtig guter Tag beginnt!

Noch viel mehr über dieses Tour Start Tief und was ihr dagegen machen könnt, habe ich euch hier beschrieben: Das Tour-Start-Tief und 8 Tipps dagegen

Gibt es spezielle Produkte die man als Alleinfahrer unbedingt benötigt? 

Also grundsätzlich gibt es kaum etwas, dass ich einem Alleinreisenden besonders ans Herz legen könnte. Die Produkte die jeder Camper an Board haben sollte und die Dinge die bei mir nie fehlen dürfen findet ihr wie gesagt innerhalb der Packliste.

Wenn es allerdings etwas gibt, dass ich Alleinreisenden unbedingt empfehlen würde, dann wäre es eine Rückfahrkamera. Mittlerweile gibt es verschiedene Systeme, die auch gar nicht mehr so extrem teuer sind und die über Bluetooth o.ä. laufen. So müssen nichtmal mehr extra Kabel durch das ganze Womo gelegt werden. Ich glaube (bin mir allerdings nicht sicher), dass diese Systeme auch bei Wohnwagenbesitzern funktionieren sollten, wobei eine Rückfahrkamera an einem Wohnwagen wahrscheinlich gar nicht sooooo dringend nötig ist, wie an einem Womo.

Wenn ihr allerdings alleine mit einem Wowa on Tour seid, dann solltet ihr vielleicht echt über einen Mover nachdenken. Ich weiß die Dinger sind nicht gerade günstig, aber sie sind einfach extrem praktisch! Natürlich gibt es auf Campingplätzen auch meist irgendwelche Nachbarn die mit anpacken, aber das muss man natürlich auf Dauer mögen. Ich glaube ich ganz persönlch (!!!) hätte ein Problem damit, wenn ich immer auf die Hilfe anderer Camper angewiesen wäre. Es geht nicht um “mal etwas fragen” und schon gar nicht darum selbst anzupacken, sondern einfach nur um das Gefühl dauerhaft zu wissen, ich brauche immer Hilfe, weil ich den Wowa nicht alleine auf die Parzelle bekomme (sollte dem überhaupt so sein!).

 

 

Fragen und Antworten von und für Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger

Hilfe für Camping Anfänger

Die umfassende Hilfe für alle Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger, Dein Pin für Pinterest.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Ratgeber die meisten Eurer Fragen beantworten. Wie gesagt, wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann immer her damit. Und bitte… ihr müsst euch nicht für eure Fragen entschuldigen!!! Wenn ihr euch eine Frage stellt, dann stellen sich die selbe Frage ganz sich viele andere Neu-Camper auch.

Ich würde diese Seite gerne immer weiter ausbauen, so dass Neu-Camper hier auf IsasWomo eine “Anlaufstelle” bekommen, auf der sie Antworten auf die unterschiedlichste Anfänger Fragen finden. Das klappt auf Dauer aber nur, wenn ihr mir eure Fragen schickt, einiges fällt mir sicherlich auch noch selber ein, aber wie heißt es so schön… manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Egal ob Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger oder “alter Camping Hase”… ich wünsche euch ganz viele super schöne Touren und eine aufgregende und entspannte Zeit on the Road. Ihr werdet schnell bemerken, campen mit Womo oder Wowa ist echt kein Hexenwerk.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

*Bei den hier genutzten Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate -Links. Das bedeutet egal o ihr das vorgeschlagene Produkt kauft, oder irgendein anderes, solange ihr von IsasWomo zu Amazon gelangt, erhalte ich für euren Kauf eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt dadurch keinen Cent mehr, ich erhalte die Provision von Amazon als eine Art “Belohnung”, weil ich euch von hier zu Amazon geleitet habe und nicht zu irgendeinem anderen online Shop. 

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Wohnmobil Packliste – Produkte die jeder Camper an Board haben sollte

Wohnmobil Packliste – Produkte die jeder Camper an Board haben sollte

Wohnmobil Packliste … ein immer wieder aufkommendes Thema, egal ob es um das erste große Einrichten des Womos/Wowas geht, oder um kleine Helferlein, die einem den Camper Alltag erleichtern.

Was sollte man als Wohnmobilist unbedingt an Board haben, welche Produkte sind praktisch und welche Dinge sind eigentlich total unnütz?

Als ich vor mittlerweile 5 Jahren begonnen habe das Wohnmobil auszustatten, ich sage euch, ich habe mich in einen klaren Kaufrausch geshoppt und bin in so manche Falle getappt! 🙂 Mehr als ein Produkt hat sich im Wohnmobil Alltag als absolut unnütz, oder auf Dauer unbrauchbar, herrausgestellt.  Dafür gab es aber genügend andere Dinge die mir fehlten und die ich nach und nach extra einkaufen musste.

Damit Du als Neu-Camper einen besseren Plan vor dem ersten großen Einrichten Deines Wohnmobils oder Wohnwagens hast, bzw. auch als erfahrener Camper erfährst welche Produkte ich on Tour für sehr praktisch empfinde, findet ihr hier meine:

 

Wohnmobil Packliste!

Wohnmobil Packliste – Produkte die in jedes Wohnmobil/ in jeden Wohnwagen gehören

 

Wohnmobil Packliste - Produkte für die Camper Küche

 

 

Geschirr – Ich habe selbst den Fehler gemacht und habe mir dieses typische, unzerbrechliche Camper Melamin Geschirr Set gekauft. Ich kann euch nur DRINGENDST ABRATEN dieses Geschirr zu kaufen. Die Tassen bekommen nach kürzester Zeit Kaffe oder Tee Ränder die man nie mehr weg bekommt, sie platzen regelmäßig im Winter beim Einfüllen von heißen Getränken, die Teller bekommen risse vom z.B. Fleisch schneiden und zudem sind sie wirklich vollkommen unnütz! Bei einem ganz normalen Gebrauch, einer ganz normalen Fahrweise und “Stapel Lagerung” geht auch das normale Geschirr nicht zu Bruch. Kauft kein super feines und teures Porzellan, aber ganz normales “Steingut” oder das einfache IKEA Geschirr (das IKEA Geschirr ist zudem relativ leicht) hält mindestens genau so lange und lässt sich deutlich besser reinigen. Das Melamin Geschirr ist wirklich unnütz.

Besteck

Töpfe – Auch hier habe ich den Fehler gemacht und habe mir so ein extra Camping- Kochgeschirr gekauft. Alle die nicht extrem auf den Platz achten müssen, sollten GANZ NORMALE Töpfe und Pfannen kaufen. Anders ist es, wenn Du z.B. einen kleinen, selbstausgebauten Van besitzt, dann kann ein extra Camping Geschirr, welches sich ineinander stapeln lässt, praktisch sein. Und noch etwas… kauft keine beschichteten Töpfe. Nach kürzester Zeit löst sich bei z.B. gesalzenem Wasser die Beschichtung. Das ist weder gesund, noch schmecken die schwarzen Pünktchen in Nudeln gut. Ihr benötigt auch keine 6 Töpfe und 5 Pfannen… 1 großer Topf, ein kleiner Topf und eine gute Pfanne reichen eigentlich vollkommen aus. Die meisten Mobile haben eh nur 2-3 Kochfelder.

Ein Sieb – kauft am besten ein Sieb, welches ihr für Reis und Nudeln nutzen könnt (kleine Löcher)  Besonders praktisch ist ein Sieb, welches Du zusammenfalten kannst. So sparst Du jede Menge Platz.

Wasserkessel – für mich ein absolutes MUST HAVE, denn ich koche meinen Kaffe morgens wie früher mit einem Kaffeefilter und Thermoskanne. Mittlerweile habe ich auch hier einen zusammenlegbaren Wasserkessel. Funktioniert super, hällt mittlerweile knapp 2 Jahre und nimmt wenig Platz und Gewicht ein.

Thermoskanne – brauche ich täglich, perfekt für die Kaffeepause on Tour und auch im Alltag unersätzlich

Dauer Kaffeefilter / Kaffeemaschine – ICH brühe meinen Kaffee morgens frisch auf. Andere nutzen mittlerweile auch Kaffee-Pad-Maschinen. Möchtet ihr allerdings frei stehen oder unabhänig vom Landstrom sein, ist eigentlich nur die kleine Nespresso Maschine funktional. Diese braucht relativ wenig Energie und funktioniert über einen guten Wechselrichter (wir haben auf einem Treffen mal 4-5 Maschinen getestet und die kleine Nespresso Maschine war die Einzige die ohne Landstrom funktioniert hat). ABER ohne Solar oder eine andere möglichkeiten die Batterien aufzuladen, ist eine übliche Wohnraumbatterie nach ca. 4-5 Nutzungen leer. Steht ihr am Strom, auf einem Stell- oder Campinplatz, ist das alles natürlich kein Problem.

Gewürze – kauft am besten nur Gewürze die ihr fest verschließen könnt, z.B. die üblichen kleinen Ostmann Gewürzdosen, auch TickTack Dosen haben sich für kleine Mengen bewährt. Auf Grund der hohen Feuchtigkeit im Womo bei Kälte und Nässe, müssen die Gewürze fest verschlossen sein, sonst habt ihr nicht lange etwas davon.

Tupper Dosen – Tupper Dosen sind super zum Campen. Mein Tipp, eine große Schüssel/Dose für Salat o.ä reicht absolut aus. Nehmt am besten eine Rechteckige, die passt sich dem Staufach besser an als eine Runde. Mehr große Schüsseln füllen nur die Schränke unnötig und ihr benötigt sie eigentlich nie. Dann lieber noch 2-3 kleine.

Pfannenwender, kleine Kelle, Schneebesen, 2 gute Messer (klein/groß), vielleicht Salatbesteck

Gläser – Ich kann euch diese einfachen Plastik Gläser nicht empfehlen. Zum einen werden die auf Dauer ganz schnell stumpf und hässlich und auch das “trinkgefühl” ist nicht schön. Ich kann euch allerdings auch nicht empfehlen die ganz guten, teuren, feinen Weingläser ins Womo zu stellen, die brechen einfach zu schnell. Mittlerweile gibt es wirklich GUTE Plastikgläser die speziell für Camper gedacht sind, diese sind gut, aber nicht ganz günstig. Ansonsten empfehle ich euch auch hier die ganz normalen, einfachen, etwas dickeren Wassergläser. Diese gibt es ebenfalls z.B. bei Ikea, aber auch in den Ein-Euro Shops o.ä. Ich selber nutzte am liebsten diese einfachen Wassergläser und habe zudem 2 dieser speziellen Camping Weingläser “für schön”.

Alufolie & Frischhaltefolie

 

Wohnmobil Packliste - Produkte für den Alltag VOR dem Wohnmobil

 

 

Campingstühle – Ich bin im Grunde ja auch für jede Sparmöglichkeit zu haben, aber bei dem Punkt ist mein ganz, ganz klarer Tipp… KAUF DIR EINEN GUTE STUHL! Ich habe den Fehler gemacht und zwei, BESONDERS SCHÖNE 🙂 Stühle über Amazon gekauft und das war ein riesen Fehler. Die Stühle sind zum “rein fleezen” super, aber wehe es geht um’s essen oder arbeiten. Der Stuhl ist zu niedrig, der Tisch ist zu hoch und ich esse seit 5 Jahren wie der kleine Muck. 🙂 Kauf Dir gute Stühle und teste sie vorher… es lohnt sich!

Campingtisch –  Campingtische sind ein echt schwieriges Thema. Ich an eurer Stelle würde auch hier unbedingt in einen Fachmarkt (z.B. Obelink) fahren und einen passenden Tisch vor Ort aussuchen. Wichtig ist natürlich, dass der Tisch möglichst fest steht, von Vorteil sind auch einzeln höhenverstellbare Tischbeine, da der Boden uneben sein kann. Dann kommt es noch auf eure Platzverhältnisse an. Wer eine große Garage hat, kann eine komplette Tischplatte nutzen, wer weniger Platz hat, muss so wie ich, einen Tisch zum zusammenbauen nutzen. Aber … auch die Tische zum zusammenbauen können top sein, nicht dass das hier falsch rüber kommt. Auch hier gilt leider… die sehr günstigen Tische sind eigentlich immer wackelig, wenn nicht sofort, dann spätestens nach einigen Monaten.

Fussmatte –  für mich auch ein absolutes MUST HAVE, immer mit schmutzigen, nassen, sandigen oder staubigen Schuhen und Schlappen ins Womo… HORROR!

Grill – Fragt 100 Camper zu ihren Grills und ihr bekommt 200 Antworten. Ich habe einen ganz einfachen, kleinen, runden Grill mit Deckel von Fackelmann. Den Grill mit Deckel finde ich sehr praktisch, so kann der Grill auch mal bei plötzlichem Regen draußen stehen bleiben und eigenet sich auch super für Backkartoffeln o.ä. Aber für welchen Grill Du dich entscheidest, bleibt ganz Dir überlassen. Es gibt einige wirklich tolle, kleine Grills extra für Camper, es tut aber auch ganz sicher ein ganz einfacher Grill aus dem Supermarkt seinen Dienst.  Eines vielleicht noch, auf vielen Campingplätzen ist offenes Feuer verboten… ein kleiner Elektro oder Gasgrill kann also durchaus auch eine Überlegung wert sein.

 

 

Wohnmobil Packliste - Produkte für den Umgang mit dem Womo/Wowa

 

 

Gartenschlauch – Benötigst Du unbedingt, mehr als 4m am Stück ist aber wirklich nicht nötig. Achte lieber darauf, dass der Schlauch  Durchmesser relativ groß ist. Viele Frischwasser Stationen laufen auf Zeit. Da steht dann zwar z.B. 80 Liter für einen Euro, aber im Grunde fließt das Wasser z.B. 3 Minuten. Wenn in der Zeit viel Wasser durch den Schlauch passt, kommt ihr auf die 80 Liter, habt ihr aber einen schmalen Schlauch, sind es vielleicht nur 50 Liter.

Kleines Stück Gartenschlauch – Es ist wirklich hilfreich noch ein kurzes Stück Gartenschlauch, also ca. 50 cm, mit Anschluss und Düse an Board zu haben. Wenn Du Wasser per Gieskanne o.ä nachfüllen möchtest, sind diese kurzen Stücke sehr, sehr hilfreich, sonst spritzt das bezahlte Wasser überall hin, aber ganz sicher nicht in die Gieskanne und den langen Schlau mit zu nehmen ist unpraktisch. Wer 2,3,4 mal auf einem Stellplatz war, weiß was ich meine.

Gartenschlauch Anschlüsse – Du benötigst auf jeden Fall diese ganz normalen “Schnell- Anschluss -Verbindungen”, die gehören mittlerweile zu jedem “Gartenschlauch Set” dazu. Zudem kann noch ein sogenannter “Wasserdieb” hilfreich sein. Gerade im Ausland kann man so auch Wasser an jedem “Wasser/Brunnenhahn” zapfen.

Silberkugel o.ä. – Für den Frischwassertank. Ich habe mit diesen Silberkugeln o.ä. nur gute Erfahrungen gesammelt, seitdem säuft sogar Milla das Womo Wasser im Notfall. Ich wollte sie für den Frischwassertank nicht mehr missen.

Gießkanne – Zum Wasser auffüllen unersätzlich

Stromkabel – am besten einmal 10 Meter Stromkabel plus blaue CEE Stecker und extra noch eine 50 Meter Kabeltrommel, sollten die Säulen mal weit entfernt liegen. Achtet auf eine gute Qualität, Kabeltrommel sollte auf jeden Fall für außen geeignet sein und bitte die Trommel immer KOMPLETT abrollen, die Kabeltrommeln können durch starke Verbraucher und entstehende Hitze beginnen zu schmörgeln! EXTRA HINWEIS von einem Leser, achtet auf den Kabel Durchmesser und nehmt nicht so dünne Kabel. Laut einem Leser (Elektrofachmann) sollten die Stromkabel einen Querschnitt von min. 2,5 Quadrat Millimeter haben.

Auffahrtkeile – damit ihr gerade steht, dürfen Keile in keinem Womo fehlen.

Markise – Um die Markise im Boden zu befestigen, solltet ihr mindestens zwei dicke Heringe, oder spezial Fixierung von z.B. Peggy Peg an Board haben. VORSICHT – Bei Wind, auch wenn es sich gar nicht so wild anfühlt oder ihr längere Zeit nicht am Womo seid, sollte die Markise IMMER einekurbelt werden. Bei einem kompletten Vorzelt ist das natürlich etwas anderes.

Gasflaschen – wenn ihr Platz für zwei 11 kg Gasflaschen im Gasfach habt, solltet ihr auch immer zwei Flaschen an Board haben. Nichts ist schlimmer als eisige Nächte ohne Gas.

Leiter – Eine kleine zusammenfaltbare Leiter sollte nicht fehlen. Es kann immer mal sein, dass ihr etwas am Dach nachschauen müsst. EXTRA TIPP – Wenn ihr nicht gerade ein Outdoor Mobil habt, ist es NIE gut das Womo Dach zu betreten. Es können sich Haarrisse bilden, wodurch Wasser eintreten kann.

Chemie WC – Mein Favorit sind die kleinen Päckchen von Mellerud. Das Zeug wirkt gut, die Handhabung ist mehr als einfach und ich habe keine riesen Flaschen mehr im Bad stehen.

Camping Toilettenpapier – auch wenn dieses dünne Klo Papier kein Hit ist, aber es ist das einzige was halbwegs funktioniert. Nutz besser  KEIN normales Toilettenpapier für das Chemie Klo, das bekommst Du nur sehr, sehr schlecht wieder aus dem Kanister raus und auflösen tut sich da gar nichts.

Einmal Handschuhe – Sehr angenehm um das Klo zu entsorgen

Motor Öl 

Scheibenwischer Frostschutz

Destilliertes Wasser

 

 

Wohnmobil Packliste - Produkte & Werkzeuge für das Leben im Womo

 

 

Mülleimer – Wenn ihr keinen speziellen Womo Mülleimer habt, kauft euch auf jeden Fall einen Mülleimer mit Deckel. Ich nutze mittlerweile einen ganz normalen “Küchen” Mülleimer, da passt zur Not auch mal mehr rein, als in diese kleinen Womo Mülleimer.

GUTE Mülltüten – Klingt so Kleinlich, aber die Wege bis zum nächsten Mülleimer können schonmal weiter sein, gute, reißfeste Müllbeutel sind da echt hilfreich.

Taschenlampe/ Batterie Tisch Lampe – Es kann immer mal etwas mit der Batterie oder dem Stromanschluss sein, eine vernünftige Taschenlampe oder noch besser, eine batteriebetriebene Tischlampe sind ein muss.

Decke – ein absolutes MUST HAVE, egal ob muckelige Winterabende im Womo oder kühle Sommerabende draußen, eine muckelige Decke benötigt ihr immer.

Teppich Gummi Unterlagen – sind für mich im Womo absolut unerlässlich. Ganz gleich ob ich vermeiden will, dass die Shirts im Schrank während der Fahrt verrutschen oder die Teller klappern. Eine Lage dieser Gummi Matten im Schrank und schon bleibt alles da wo es hingehört.

Wäscheleine / Wascheständer für das Fenster – Egal ob Du tatsächlich auf längeren Touren waschen musst, oder die Duschhandtücher und Badesachen trockenen möchtest, so ein Wäscheständer für das Womo Fenster ist praktisch. Natürlich geht auch eine Wäscheleine, aber die muss man erstmal irgendwo befestigen… das ist nicht immer so einfach.

Schrank Kisten – Schau welches Maß am besten bei Dir ins Womo passt, aber dann sind diese Schrankkisten/ Papp Boxen sehr, sehr praktisch. Egal ob Socken, Unterwäsche, Gewürze oder, oder, oder… Mit einem Griff hast Du die ganze Box in der Hand und findest auch wirklich das was Du suchst, ohne ewig im Schrank herum wühlen zu müssen.

Kugelschreiber/ Notitzblock/ Briefumschläge  – Briefumschläge können durchaus braktisch sein, wenn der Typ bei dem man seinen Stellplatz bezahlen muss immer zu Zeiten kommt, in denen ihr ganz sicher nicht am Wohnmobil seit.

Thema „WERKZEUG“ – Ich bin kein Technik Fachmann aber diese Dinge habe selbst ich dabei und brauchte sie bisher auch alle: 

Wohnmobil Packliste - Dichtband zum Ableben

Dieses Band ist zum Abdichten für den Notfall echt GENIAL

Hammer (alleine schon um die Heringe in den Boden zu schlagen), Zange, Schraubendreher, Klebeband

Schlauchschellen

Kabelbinder

CW-40 ÖL

Sicherungen KFZ 

Dichtband – Es gibt im Baumarkt oder z.B. ATU ein Klebeband mit passender Dichtmasse unten drunter. Soooollte es mal dazu kommen, dass irgendwo Wasser eintritt, kann man die Stellen um z.B. Dachfenster super abdichten und den Urlaub erstmal weiter genießen.

 

 

 

Wohnmobil Packliste - Produkte Wohnmobil & Hund

 

 

Mindestens 2 Hundehandtücher – Sobald das Wetter nicht so schön ist, oder ihr einen Hund habt der gerne ins Wasser geht, benötigt ihr Hundehandtücher. Ich habe selbst den Tipp bekommen mir Microfaser Handtücher für diesen Zweck zu besorgen und muss sagen, die sind wirklich klasse, weil sie so schnell trocknen. Gerade wenn es draußen nass und matschig ist, seid ihr froh, wenn ihr die Handtücher mal schnell durchwaschen könnt und diese zügig trocknen.

Hunde-Outdoor-Matte – Es ist sehr von Vorteil, wenn ihr für den Hund eine Matte an Board habt die von unten isoliert ist und keine Nässe, Kälte und Hitze durchlässt. Natürlich könnt ihr auch das normale Hundekörbchen raus stellen, aber auf Dauer ist es nicht schön wenn das Hundekörbchen feucht wird, oder im Sommer (je nach Platz) extrem staubig. Da musste ich selbst dazu lernen, Millas gutes, teures und geliebtes Hundekörbchen musste ich nach der 1. Saison weg werfen, weil es einfach nur noch aus Schmutz und Staub bestand.

Fest verschlossene Leckerchendose 

Fest verschlossener Trockenfutter Eimer – Natürlich nur wenn ihr Trockenfutter füttert. Es macht übrigens durchaus Sinn möglichst viel Futter und Leckerchen von Zuhause mitzunehmen. Das Hundefutter im Ausland ist häufig einfach anders und niemand braucht einen Hund mit Magen-Darm.

Sicherungsgurt/Box für die Fahrt – Ein Thema welches immer, immer wieder besprochen wird. Eins ist klar, der Hund muss während der Fahrt irgendwie gesichert werden. Ich nutze dafür einen Anschnaller, da ich gar nicht wüsste wohin mit einer großen Box. Extra Tipp – nach langem Suchen haben Freunde im Netz einen doppelten Anschnaller (ähnlich wie im Fluzeug, wenn man mit Babys fliegt) gefunden. So kann man den Hund auch vorne im Fahrerhaus anschnallen, obwohl beide Fahrerhaussitze/ Anschnaller belegt sind.

Schleppleine oder kleiner Zaun – Der Hund muss auf der Parzelle irgendwie gesichert sein! Jetzt kommt es darauf an, wie ihr reisen werdet. Wenn ihr eigentlich nur auf Campingplätzen steht, lohnt sich ein kleiner, mobiler Zaun (gibt es häufig bei Welpenbedarf). Diesen bringt ihr einfach im Kreis an der Parzelle an (ganz wichtig, auch vor dem Womo/Wowa, damit der Hund nicht unter dem Womo/Wowa durch krabbelt). Dies funktionier allerdings nur auf Campingplätzen! Ansonsten eignet sich eine lange Schleppleine zum Sichern am besten. Diese verhedert sich zwar immer wieder, aber Zäune sind auf normalen oder gar einfachen Stellplätze eigentlich ausgeschlossen. Davon abgesehen sind Schleppleinen natürlich auch für Strandspaziergänge sehr, sehr praktisch.

Körbchen – ob ihr nun das Körbchen von zuhause nutzt oder eines extra für das Wohnmobil kauft ist egal, hauptsache der Hund hat einen festen Schlafplatz an dem er ungestört und in Ruhe schlafen kann.

Extra Wassernapf – Es lohnr sich sehr für den Hund einen extra Wassernapf zu kaufen der während der Fahrt nicht “überschwemmen” kann.  Diese Näpfe kosten nicht viel, haben einen speziellen “Deckel” und ihr habt nicht nach jeder Fahrt mit einer kleinen Überschwemmung zu kämpfen.

Reise Wassernapf – Da ihr im Urlaub sicher viel unterwegs sein werdet, lohnt sich so eine Flasche oder ein extra Wassernapf für die Handtasche. Gerade im Sommer saufen die Hunee so viel, da solltet ihr immer Wasser bei Ausflügen dabei haben.

Futternapf – Ich habe einen extra Futternapf für Milla im Womo, weil ich keine Lust hatte den von Zuhause immer hin und her zu packen. Was ihr da nutzt ist aber eigentlich fast egal, hauptsache irgendwo kommt das Futter rein.

Ihr reist mit einem alten Hund? Dann empfehle ich euch noch einige spezielle Produkte. Alles zu diesem Thema findet ihr hier:  Camping mit einem alten Hund 1- Hilfen und Produkte

 

 

Damit Du noch einfacher und entspannter einkaufen gehen kannst, bekommst Du hier die komplette Wohnmobil Packliste als PDF Datei zum runterladen, ausdrucken und / oder abharken.

Packliste zum ausdrucken und abharken – Tabellenblatt1

Bisher habe ich euch alle Produkte genannte die in keinem Wohnmobil oder Wohnwagen fehlen sollte. Hierbei handelt es sich also um eine absolute “Grundausrüstung”, an die sich jeder Neu-Camper halten kann.

Weiter geht es mit Produkten die ICH besonders gerne und regelmäßig Nutze. Dies sind allesamt Dinge ich sicherlich nicht unbedingt nötig sind, die aber durchaus praktisch sein können.  Wenn euch meine Lieblingsprodukte interessieren, klickt einfach auf das PLUS Zeichen, dann öffnet sich meine persönliche Wohnmobil Packliste.

Weitere Produkte die ICH besonders gerne und häufig nutze:

Wohnmobil Packliste – CAMPING & TECHNIK

 

Wechselrichter – Das Thema Wechselrichter ist riesig und es gibt verschiedenste Meinungen. Im Grunde ermöglicht euch ein Wechselrichter, dass ihr eure ganz normalen elekro Dinge auch nutzen könnt, wenn ich mit dem Wohnmobil nicht am Strom steht. Ihr könnt durch den Wechselrichter z.B. euren Laptop mit dem ganz normalen Ladekabel aufladen. Dazu gibt es Wechselrichter die fest eingebaut werden, es gibt aber auch Wechselrichter für z.B. den Ziegarettenanzünder.

Ich habe sowohl einen fest eingebauten Wechselrichter der für Geräte bis 1500 Watt geeignet ist, als auch einen kleinen für den Zigarettenanzünder (300 Watt). Die großen Wechselrichter sind relativ teuer, die kleinen gibt es schon für 30-40 Euro.

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Belkin AC Anywhere Wechselrichter (300 Watt)

Belkin AC Anywhere Wechselrichter (300 Watt)
  • Lädt und versorgt tragbare Geräte mit Strom, passt in alle Standard-Auto-Zigarettenanzünder
  • Wandelt Gleichstrom von einem Zigarettenanzünder um in Wechselstrom
  • Geeignet zum Aufladen von Laptops, tragbaren Druckern, kleinen Fernsehern und anderen tragbaren Geräten

 

Router – Damit ich on Tour auch mit dem Laptop ins Internet komme, nutze ich einen kleinen mobilen LTE Router von Huawei. Dazu habe ich mir eine Prepaid Sim Karte besorgt mit einem (für deutsche Verhältnisse) relativ großen Datenvolumen (ich nutze 2 Karten von Alditalk mit jeweils 5 GB Datenvolumen). Da es keine Roaminggebühren mehr gibt, zumindest in allen EU Ländern, muss ich die Karten auch nicht mehr wechseln, sondern nutze die Alditalk Karten in Deutschland sowie im Ausland.

Passen zu dem kleinen Router habe ich mir jetzt ganz neu (Februar 2018) eine passende Antenne gekauft, um einen noch besseren Empfang zu erhalten. Denn je nachdem wo man steht, kann der Empfang schonmal eingeschränkt sein… das ist genau das selbe wie beim Handy. Die Antenne soll einen deutlich besseren Empfang ermöglichen, dies werde ich jetzt bald testen. Bei der Antenne handelt es sich um die: Antenne DMM-7-27-2TS9 für LTE Huawei E398 E5372 Vodafone R215 K5005 K5006-Z + 2m Kabel – MiMo fähig EUR 24,99 , diese wird auch bei Amazon angeboten. 

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Klemmlicht – Ich habe im Wohnmobil oder auch abends draußen vor dem Womo häufig das Problem, dass ich mit dem Licht nicht klar komme. Die Strahler im Womo sind mir oft viel zu grell, Kerzenschein ist schön, aber zum arbeiten oder lesen viel zu dunkel, mit fehlte lange eine kleine, direkte Lichtquelle. Darum habe ich mir eine kleine Lampe gekauft, die ich mittlerweile ständig mit mir herumtrage …. ich liebe sie!  Die Lampe kann ich per Ladekabel aufladen, ich kann sie an den Tisch, Stuhllehne, Laptop… wo auch immer klemmen und habe dann eine angenehme, direkte, kleine Lichtquelle.

 

Kleiner Heizer – Egal ob das Gas leer oder die Heizung ausgefallen ist, ein kleiner Heizlüfter kann sehr, sehr hilfreich sein. Wer einmal morgens bei 0 Grad und einer kalten Nacht aus dem Bett krabbeln musste, weiß wie schön ein Heizlüfter sein kann. Ich nutzt bereits seit vielen Jahren einen ganz, ganz kleinen, günstigen Heizlüfter der sich gut veratsuen lässt, der eine super Leistung hat und vor allem der nur vergleichsweise wenig Strom benötigt und somit auch gut läuft, obwohl die Leitungen vielleicht gedrosselt sind. Diese kleine Heizung ist schlichtweg super!

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Einhell Heizlüfter KH 500 (500 W max. Heizleistung, PTC-Heizelement, 1 Heizstufe, autom. Abschaltung bei Überhitzung und Umkippen)

Einhell Heizlüfter KH 500 (500 W max. Heizleistung, PTC-Heizelement, 1 Heizstufe, autom. Abschaltung bei Überhitzung und Umkippen)
  • Kompakter Schnellheizer mit PTC-Heizelement für das punktuelle Aufheizen von kleinen Räumen an kalten Tagen
  • Axiallüfter mit 500 Watt-Heizleistung für die Lufterwärmung und gewünschte Temperatur
  • Maximale Sicherheit durch automatische Abschaltung bei Überhitzung oder Umkippen

 

Wetterstation + Thermometer  – Ein Thermometer für den Kühlschrank ist ein sehr hilfreiches kleines Teil. Ich habe eines, welches sich automatisch mit einer Wetterstation verbindet. Bei meinem Thermometer kann ich bis zu drei Sensoren anschließen. So steht einer außen am Womo und ein Sensor liegt eben im Kühlschrank. Gerade im Sommer an sehr warmen Tagen, kann es schonmal Probleme mit dem Kühlschrank geben. Abgesehen davon, dass man je nachdem die Kühlstärke hochdrehen muss, kann es aber auch helfen die Außengitter des Kühlschranks zu entfernen. Wenn man denn frühgenug weiß, das die Temperaturen im Kühlschrank steigen. Denn… je nach Kühlschrank Art ist es nunmal so, dass sie eine Kühlung von 20-25 Grad unter Außentemperatur schaffen. Bei 35 Grad außen, sind das eben nur 15 Grad im Kühlschrank… Grillfleisch was den ganzen Tag bei 15-20 Grad im Kühlschrank liegt… könnte eklig werden. Genau so kann es natürlich auch einfach mal passieren, dass durch einen ordentlichen Windzug die Gasflamme des Kühlschrankes aus geht oder das Gas leer ist. Leider sind die normalen kleinen Thermometer die im Kühlschrank liegen häufig extrem ungenau und sie helfen auch nicht, wenn man nicht ständig auf sie achtet.

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ThermoPro TP60 Funk Thermo Hygrometer, Klima-Monitor mit Funk-Außensensor

ThermoPro TP60 Funk Thermo Hygrometer, Klima-Monitor mit Funk-Außensensor
  • Kabelloses Übertragen von Außentemperatur und -luftfeuchtigkeit per Sender (max. 60m).
  • Anzeige der Innentemperatur (-20 bis +70 °C )und -luftfeuchtigkeit (10% ~ 99%).
  • Permanente Anzeige der Höchst- und Tiefstwerte mit automatischer Rückstellung nach 24 Stunden.

 

Tablet – Ohne das Tablet fahre ich nicht los… Ich weiß, das IPadPro ist teuer, aber es ist auch einfach super. Zusammen mit der passenden Tatstatur nutze ich es sogar manchmal zum Artikel schreiben. Das IpadPro ist für ein Tablet wirklich groß, aber genau das ist es was ich so super finde. Egal ob Facebook, surfen, TV schauen oder auch zum lesen wie auf einem E-Rader…  das IPadPro läuft bei mir täglich.

Angebot:

Apple iPad Pro, 12,9" mit WiFi + Cellular, 512 GB, 2017, Space Grau

Apple iPad Pro, 12,9" mit WiFi + Cellular, 512 GB, 2017, Space Grau
  • 12.9 Zoll Retina Display
  • 12 Megapixel Kamera
  • Touch ID
Bei Amazon kaufen!1.159,00 €

 

MacBookPro – Ich habe jahrelang mit alten, geerbten Windows Laptops gearbeitet und ja, das ging auch. Häufig mit viel Geduld, aber es ging. Nun habe ich seit einigen Monaten ein MacBook Pro und ich verstehe jetzt, warum alle die ein Mac Book haben nie wieder etwas anderes wollen. Alleine schon, das man das MacBook nicht lange hoch und runter fahren muss… Klappe auf, Fingerabdruck Sensor und schon geht es los… es gibt einfach keine langen Wartezeiten. Dazu ist er super schnell, selbst wenn ich mit einem geteilten Bildschirm arbeite und 20 Tabs gleichzeitig offen habe… das Ding läuft! Die Farben sind brillant und es ist wirklich so, ich freue mich jeden Tag aufs neue, wenn ich das Mac Book in die Hand nehme. Unfassbar teuer…. aber auch sau gut!

Angebot:

 

Powerbank –  auch so ein Teil, das bei mir auf keiner Tour fehlen darf. So bin ich einfach nochmal deutlich unabhängiger und selbst wenn kein Strom da ist und die Batterien schwächeln, kann ich alles mögliche Laden. Viel häufiger nutze ich die Powerbank allerdings wenn ich draußen vor dem Womo sitze und die Akkus vom Handy, Tablet oder Laptop irgendwann neuen Saft brauen. Das besondere an dieser Powerbank ist, es ist eine der ganz wenigen mit denen ich auch den Laptop aufladen kann oder den Ladezustand über Stunden verlängern kann. Das funktioniert allerdings nur bei Mac Book ab 2016 da die sowas wie einen “Turbo” zum laden haben… oder die Pauerbank hat so eien Turbo… was weiß ich… es funktioniert auf jeden Fall.

Zu dem Thema auch noch ein hilfricher Artikel der mir bei der Suche nach der richtigen Powerbank sehr gehlfern hat. Der Link hier führt euch zur letzten Powerbank des Testes auf dieser Seite, also die Powerbank die besonders schnell lädt. https://techtest.org/das-apple-macbook-pro-via-powerbank-laden-welche-powerbank-eignet-sich-und-wie-funktioniert-das-ganze/

Angebot:

-4%

RAVPower 26800mAh Powerbank USB C Power Delivery (30W PD) Akku Pack mit Type C Kabel für iPhone 11/11 Pro Max/XS Max/XR / 8 / X, iPad, Nintendo Switch, Galaxy, Huawei Mate10 P30, MacBook usw

RAVPower 26800mAh Powerbank USB C Power Delivery (30W PD) Akku Pack mit Type C Kabel für iPhone 11/11 Pro Max/XS Max/XR / 8 / X, iPad, Nintendo Switch, Galaxy, Huawei Mate10 P30, MacBook usw
  • 【Makellose Kompatibilität mit Nintendo Switch】Das einzige tragbare USB-PD-Ladegerät bis zu 30W: Laden Sie den 26800-mAh-Akku über den Typ-C-Anschluss in nur 4-5 Stunden auf (im Vergleich zu den Standard 14 Stunden); bietet auch 2A und 1A Ladeeingang.
  • 【Riesiger 30W USB-C Ausgang】Der Type-C Output erreicht bis zu 30W und ist somit vergleichbar mit dem original AC MacBook Aufladegerät, so dass Sie alle Ihre Geräte, inklusive des MacBook, ultraschnell laden können.
  • 【Große Kapazität, Optimale Geschwindigkeit】Die 26800mAh Batterie lädt ein iPhone 6S 10 Mal auf, ein S6 6 Mal oder ein iPad Air 2 Mal; enthält 2.4A iSmart Ports, 3.4A insgesamt.

 

Kleiner Backofen – viele nutzen ja gerne den Omnia, den kleinen “Backofen” der direkt auf den Gasherd gestellt wird. Für mich war das Ding nichts, wenn Aufbackbrötchen 45 Minuten dauern, oder schwarz werden.. dann nehme ich lieber die Pfanne zum aufpacken oder kauf mir ein Brötchen beim nächsten Bäcker. Ich habe mir mittlerweile lieber einen kleinen Backofen gekauft. Klar, der funktioniert nur wenn ich am Strom stehe, aber dann hat er mir schon sehr gute Dienste geleistet. Ich nutzte genau diesen Ofen aus dem Angebot und bin damit sehr zufrieden. Aufgepasst, dieser Ofen hat 35 Liter Fassungsvermögen, kleiner würde ich nicht gehen, sonst wird es mit einem Auflauf /mit einer Auflaufform , schwierig.

Angebot:

-13%

TZS First Austria - 35 Liter, 1600 Watt Minibackofen mit Innenbeleuchtung und Umluft Mini Pizza-Ofen, Doppelglastür, Timer | Mini Backofen | Pizzaofen | herausnehmbares Krümelblech Garraumbeleuchtung

TZS First Austria - 35 Liter, 1600 Watt Minibackofen mit Innenbeleuchtung und Umluft Mini Pizza-Ofen, Doppelglastür, Timer | Mini Backofen | Pizzaofen | herausnehmbares Krümelblech Garraumbeleuchtung
  • 35 Liter Minibackofen mit Innenraumbeleuchtung | herausnehmbarer Krümelblech für eine einfache Reinigung
  • Umluft-Funktion sowie Oberhitze, Unterhitze und Ober-und Unterhitze
  • Kein Überkippen beim Öffnen der hitzebeständigen Doppelglastür, auch nicht bei leerem Ofen

 

 

Wohnmobil Packliste – VANLIFE DRAUSSEN

 

Teppich/ Kunstrasen – egal ob ich auf einer matschigen Wiese, oder einem super staubigen Feld stehe, in solchen Fällen finde ich es immer sehr gut, wenn ich einen Vorzeltteppich dabei habe. Es ist einfach sehr angenehm, wenn man nicht mitten im Dreck sitzt. Diesen nutze ich natürlich nur auf einem richtigen Stellplatz mit allem drum und dran oder auf einem Campingplatz. Da mir allerdings die echten Vorzeltteppiche viel zu schwer, zu groß und zu teuer sind, kaufe ich mit VORLIEBE diese kleinen, grünen, kunstrasen Teppichreste die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt und die man z.B. auch auf Balkone legt. Ich benötige gar keinen Teppich der das komplette Wohnmobil entlang geht. Ein Stück von 3×3 Metern oder sowas in der Art reicht mir komplett, hauptsache ich sitze nicht voll im Dreck. Weiterer Vorteil an diesen Teppichresten für 3,4,5 Euro… wenn dieser Teppich dreckig oder nass ist, schmeiße ich ihn einfach weg.

Fahrrad – Lange Zeit hatte ich kein Rad on Tour dabei, mittlerweile nutze ich es aber sehr gerne. Es ist schon sehr, sehr von Vorteil, wenn ihr Fahrräder on Tour dabei habt, so seit ihr wesentlich unabhängiger. Abends nochmal schnell Einkaufen, oder eine Tour zu einer Sehenswürdigkeit in der näheren Region. Je nachdem wie große das Womo ist, kann es schon unpraktisch sein damit los zu düsen. Ganz abgesehen davon, dass man erstmal alles einpacken müsste. Mit dem Rad sind solche Touren deutlich einfacher zu bewältigen.

Hocker – Diese kleinen Tisch/ Sitz Hocker die es speziell zum Campen gibt sind wirklich GOLD WERT! Die Dinger sind einfach super praktisch, gerade dann, wenn man viel reisen möchte und nur wenige Nächte an einem Ort bleibt. Davon angesehen ist es immer gut, wenn man zur Not seinen Gästen / Campingnachbarn einen kleinen Sitzplatz anbieten kann. Ich nutzte meinen Tisch/ Hocker super oft und wollte nicht mehr auf ihn verzichten.

 

Kleine Transport-Karre – Meine kleine “Karre” brauche ich nicht ständig, aber wenn ich sie benötige, ist sie echt sehr, sehr hilfreich. Zum Beispiel wenn ich einige Tage auf einem Stellplatz oder vor allem Campingplatz stehe und das Klo leeren möchte, können die Wege zur Entsorgung echt lang und schwer werden!

Angebot:

Relaxdays Sackkarre klappbar belastbar bis 60 kg HBT ca. 96 x 38 x 37 cm Transportkarre mit ausziehbarem Griff für Umzug, Einkäufe und schwere Kisten höhenverstellbar und platzsparend faltbar, grau

Relaxdays Sackkarre klappbar belastbar bis 60 kg HBT ca. 96 x 38 x 37 cm Transportkarre mit ausziehbarem Griff für Umzug, Einkäufe und schwere Kisten höhenverstellbar und platzsparend faltbar, grau
  • Große Hilfe - Bequemer Transport von schweren oder unhandlichen Lasten - Ideal für Getränkekisten oder andere wuchtige Einkäufe und Gegenstände
  • Praktisch - Große maximale Tragkraft von 60 kg - Die Ablage lässt sich platzsparend zusammenklappen - Eignet sich damit zum dauerhaften Aufbewahren im Auto
  • Leichte Steuerung - Räder sind leichtgängig und leise - Auch für große Geräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Kühlschränke

 

Markisen Sturmband – Hmmmm ehrlich gesagt, ein schwieriges Thema. Also ich nutze mein Markisen Sturmband immer dann, wenn eine LEICHTE BRIESE weht. Dies allerdings eher weniger weil ich zu diesem Zeitpunkt Angst habe, dass die Markiese hoch weht, mich nervt viel eher das flatternde Markiesentuch. Das wird durch das Sturmband deutlich reduziuert. Allerdings nur wenn es sich um ein langes Sturmband handelt, welches man komplett über die Markise legt. Mittlerweile werden häufiger zwei Seile verkauft, für recht und links… die helfen natürlich ebenfalls gegen das hoch wehen der gesamten Markise, verhindern aber nicht das nervige Flattern des Markisen-Tuches.

Ich kann jedem Neu-Camper aber nur DRINGENDST empfehlen die Markise einzukurbeln, sobald etwas mehr Wind aufkommt. Ich habe es einmal erlebt, dass bei meinen Campingplatz Nachbarn die Markiese umgeschlagenen ist, dabei ist ein riesen Schaden am Womo entstanden und ich habe es schon mehrfach erlebt, dass das Tuch einreist. Das zweite Problem an diesen Sturmbändern ist, dass man einen geigneten Boden braucht, um die “Heringe” richtig fest zu verankern.  Darum… ja ich nutze das Sturmband schon häufiger, aber immer mit Vorsicht. Verlasse ich das Womo für einige Stunden,  kurbel ich die Markiese grundsätzlich ein.

Angebot:

Sturmband Set 13 Meter 4tlg 4,5 cm Breite inkl Proplus Eckenschoner

Sturmband Set 13 Meter 4tlg 4,5 cm Breite inkl Proplus Eckenschoner
  • Sturmband Set inkl Eckenschoner für Sonnensegel und Markisen - für den ultimativen Halt auch bei Wind und Wetter
  • Gurte aus einem hoch strapazierfähigem Nylongewebe für mehr Stabilität
  • Spannfeder beugt Reiß- und Zugkräfte durch Windböen aus

 

Faltbare Wasserkanister – Ich habe immer zwei faltbare Wasserkanister dabei die mir auch schon gute Dienste leisteten. Denn, wenn ich irgendwo im Sommer stehe wo es unmöglich ist die Markise im Boden zu sichern, fülle ich diese beiden Kansiter mit Wasser und verbinde sie mit den Markisenstangen. So kann ich die Markise selbst auf Asphalt absichern.

 

 

Wohnmobil Packliste – PUTZEN, SCHRUBBEN, REINIGEN

 

Kleine Fletsche – So eine kleine Fletsche ist fast schon ein must have. Egal ob ich nach dem Duschen im Wohnmobil die Spiegel reinigen möchte, die Fenster von Innen vom Kondenswasser befreien oder natürlich die Fenster/ Scheiben reinigen möchte, dank einer kleinen Fletsche geht das alles RUCKI-ZUCKI!

Fenster Wischer mit langem Griff – Dieser Wischer ist für ein Wohnmobil einfach klasse, für einen Alkhoven fast ein must have. Ich bin über 1,80 groß, aber an den mittleren oberen Teil der Windschutzscheibe, oder gar an die Alkovenfenster gelange ich dennoch nicht. Schon gar nicht, wenn der rest des Wohnmobils vielleicht staubig ist und man sich nicht komplett an das Womo lehnen möchte. Darum ist dieser Wischer echt praktisch. Die Teleskopstange lässt sich super verstauen, in dem Paket sind zwei Wischer und mit ein bisschen Wasser kann es los gehen. Echt empfehlenswert!

Angebot:

Meiwash 360 Grad Nass Mop, Microfaser Chenille Flexible Griff Auto Clean Wash Mop Plus Handtuch Kopf (Blue Mop + Blue Kopf)

Meiwash 360 Grad Nass Mop, Microfaser Chenille Flexible Griff Auto Clean Wash Mop Plus Handtuch Kopf (Blue Mop + Blue Kopf)
  • ☛ MULTI-USES: Es ist ein perfekter Helfer zum Waschen, Trocknen, Wachsen, Stauben und Polieren Ihrer Fahrzeuge und Haushalt, nass oder trocken, wie Auto, LKW, Boot, Holz, Spiegel, Möbel & Glas usw., besonders gut für Autowäsche , Freie Größe passt für jeder.
  • ☛ GUTES DESIGN: Einstellbare Mop-Rohrlänge wird Ihnen helfen, die verschiedenen Höhen- und Grad-Platz zu reinigen, wo man nicht von Hand waschen kann. Handschuhe Design-Mop-Kopf sorgen dafür, dass der Mop-Kopf einfach austauscht.
  • ☛ HOHE QUALITÄT: Premium Mikrofaser-Chenille-Material Mop Kopf und Edelstahl-Metall-Rohr stellen Sie sicher, dass die Autowäsche Mop Qualität.

 

Besen oder Staubsauger? – Ich habe mittlerweile zwei verschieden Akku Staubsauer getestet und beide waren murks! Diese Akku Staubsauger ziehen vielleicht 3 Brötchenkrümmel ein, aber das war es auch schon. Schotter Steinchen, Dreck oder gar Hundehaare schaffen sie nicht. Aus diesem Grund finde ich einen ganz normalen Gummi Besen samt Gummi Handfeger und Kehrschaufel noch immer mit Abstand am besten. Richtig Staubsaugen, mit einem richtigen Sauger, erledige ich dann von Zuhause aus. Zumal diese Gummi Besen auch super gegen die Hundehaare sind, damit bekommt man die Haare auch von den Polstern abgebürstet. Damit ihr seht was ich mit Gummi Besen meine, hier das passende Angebot:

Angebot:

Gravidus 3-teiliges Set: Besen, Handbesen u. Schaufel mit Gummiborsten

Gravidus 3-teiliges Set: Besen, Handbesen u. Schaufel mit Gummiborsten
  • Besen-Set bestehend aus: 1x Gummibesen mit Teleskopstiel und Wasserabziehkante, 1x Handbesen, 1x Kehrschaufel
  • Material: Kunststoff, mit synthetischen Gummiborsten
  • Abmessung Gummibesen: Teleskopstiel ist ausziehbar von 80 bis 140 cm (mit Gewindeanschluß), die Länge der Schabkante beträgt 32 cm

 

 

Wohnmobil Packliste – VANLIFE INNEN

 

Klebe/ Saugnapf Haken – Egal ob es diese kleinen Haken zum ankleben, mit speziellen Tesa Patches oder Saugnapf sind, kleine Haken sind super praktisch. Bei mir kleben einige im Badezimmer für Handtücher, Kulturtasche, Wattepads usw. , an der Küche für die Trockentücher und Spülbürste und auch IM Schrank habe ich einige dieser Haken kleben für z.B. eine leichte Regenjacke, Schal, Mütze, Hundeleine und Hundegeschirr. Dank dieser Haken hat alles seinen Platz und bleibt auch während der Fahrt da wo es hingehört.

Große Schüssel oder Eimer – Ihr solltet mindesten eine wirklich große Schüssel oder einen Eimer mit an Board haben. Im Winter, bei Minustemperaturen, benötigt ihr einen Eimer um das Abwasser direkt ablaufen zu lassen, damit der Tank nicht einfriert und auch so gibt es immer mal wieder Situationen in denen ihr eine große Schüssel oder einen Eimer benötigt. Achtung: Achtet darauf, dass ein Eimer auch unter den Abwasserablauf passt, bei mir ist dieser Ablauf ziemlich tief, da passt nicht jeder eimer, darum nutze ich eine dieser großen Camping- Spül- Schüsseln

 

Hunde Haare entfernen –  Dieses kleine Teil nutze ich seit Jaaahren eigentlich täglich und ich bin immer wieder begeistert. Einfach über die Polster oder Klamotten streichen und schon sind die wiederspenstigen Hundehaare zusammen gekehrt. Ein tolles Teil für kleines Geld.

 

Kette oder Transportgurt – für das Fahrerhaus. Ich spanne gerne einen Kette oder einen Transportgurt quer durch das Fahrerhaus wenn ich irgendwo stehe. Klar ist das auch kein super, sicherer Einbruchsschutz, aber es erschwert zumindest das Aufbrechen der Türen.

Gummibänder – Damit meine ich nicht diese normalen Haushaltsgummibänder, sondern diese Bänder zum fixieren von Dingen. Ich kenn die noch früher vom Gepäckträger, da wurden diese Bänder gerne gespannt. Gerade bei älteren Wohnmobilen ist häufig die Fixierung der Aufbautür nicht mehr richtig fest Dank der Gummibänder, bleibt die Tür auch bei Wind geöffnet und fällt nicht ständig zu. Davon abgesehen ist es auch für die Transportkarre praktisch.

 

Zum Schluss möchte ich euch noch eine GUTE Reiseapotheke ans Herz legen. Wenn ihr mindestens zu zweit unterwegs seit, sollte diese Reiseapo zumindest die wichtigsten Schmerz, Magen/Darm und Verbandsmittel enthalten. Tourt ihr allerdings alleine, sollte die Reiseapotheke noch ezwasm umfassender sein. Wie meine Reiseapo genau ausschaut, könnt ihr hier verfolgen: Reiseapotheke -10 Tipps für einen gesunden Urlaub.

Auch über die Produkte meiner ganz persönlichen Wohnmobil Packliste habe ich Dir eine Tabelle zum runterladen, ausdrucken oder abhaken erstellt. Meine Lieblingsprodukte findest Du hier: Packliste Isas Produkte zum ausdrucken und abharken – Tabellenblatt1

 

 

Die Wohnmobil Packliste!

Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Wohnmobil Packliste ein kleines bisschen weiter helfen und ihr wisst nun, worauf es beim Ausstatten eines Womos/ Wowas meiner Meinung nach ankommt.

Klar… Packlisten gibt es fast auf jedem Blog und doch sind sie immer etwas anders. Ich habe ganz bewusst zwischen den Produkten die man immer benötigt und meinen Produkten unterschieden, um es euch möglichst leicht zu machen. Zusammen mit den PDF Listen die ihr euch entweder  runterladen und speichern oder ausdrucken könnt, sollte der “große Einkauf bzw. die erste Tour ein voller Erfolg werden.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß on Tour und immer eine knitterfreie Fahrt.

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

Bei den hier genutzten Angebotslinks zu Amazon handelt es sich um Afiliatelinks. Dies bedeutet, nutzt ihr einen dieser Links und kauft danach etwas bei Amazon ein, erhalte ich von Amazon eine kleine, finanzielle Belohnung weil ich euch sozusagen von meiner Seite zu Amazon gebracht habe. Dabei ist es egal was ihr danach kauft, ob das genannte Produkt oder ob ihr etwas komplett anderes auf Amazon sucht und kauft.

Ich kann weder sehen wer genau diese Links nutzt, noch kann ich sehen wer was genau bestellt hat, zudem kostet euch die Nutzung eines solchen Links NICHT EINEN CENT MEHR. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr IsasWomo mögt und mich durch die Nutzung eines solchen Linkes zu Amazon unterstützt.

DANKE!

 

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