Camper Festival, Schutzengel und Pannendienste – Isa wieder on Tour

Camper Festival, Schutzengel und Pannendienste – Isa wieder on Tour

Mal wieder on Tour… Milla, die Omi und ich irgendwo zwischen den Alpen, dem Gates of Summer Camper Festival und dem ein oder anderen Pannendienst 😉🙈

Haaaach in den vergangenen Wochen und Monaten war so viel los, dass ich gerade gar nicht weiß, wie und wo ich am besten Anfangen soll. In den letzten tagen und Wochen ist so viel geschehen, dass dieser Artikel länger und länger wurde. Damit ich euch nicht direkt die nächste Stunde an den Blog fessel (oder ihr womöglich eher abspringt 😉), teile ich das ganze in zwei Artikel auf. Ich werde den zweiten Teil aber direkt unten verlinken, wer also mag, kann sofort die komplette Story lesen und erfahren, warum mein Schutzengel der beste ist, was es mit dem Pannendienst, zwei Pferden im Galopp, einem riesen Projekt und meinem Fazit zum Gates of Summer Camper Festival auf sich hat. 

Aber gut, wir starten von vorne….

 

Isa, Milla und die Omi sind wieder on Tour, Abenteuer Wohnmobil zwischen Blasmusik, Camper Festivals und Vorträgen ohne Zuhörer. 

 

Nachdem ich im Herbst und Winter fast nur unterwegs war, den Knaus Sun TI Ende Januar abgeliefert habe und Anfang Februar wieder zuhause gelandet bin, war ich ehrlich gesagt auch ganz froh, mal wieder ein paar Wochen zuhause zu sein.

Zu diesem Thema habe ich ja eine ganz klare Meinung, so sehr ich es liebe “on Tour” zu sein, so gerne ich mich jeden Tag mit diesem ganzen “Camping Ding” beschäftige, ich bin zwischendurch auch wirklich froh, meine kleine Wohnung in Dortmund zu haben. Komplett im Womo leben… neeee, das wäre momentan und unter den aktuellen Bedingungen, echt nicht meines.

Von daher… in den vergangenen Wochen war alles gut soweit, gesundheitlich gab es zwar einige Tiefen, ich hatte noch ein ganz anderes rieeeeesen Projekt zu erledigen (dazu ganz am Ende mehr) und habe die Zeit zuhause auch gebraucht, aber das waren die Gründe, warum ich bis auf kurze Touren und die Termine bei Hymer, in Düsseldorf und in der Nähe von Stuttgart, kaum unterwegs war.

Soooo aaaaaber, diese kleine Tour Pause hat nun ein Ende. Nachdem die Omi nach 6 Jahren ZUM ERSTENMAL direkt durch die TÜV Prüfung kam (PAAAAAARTY!!!! 🥳) und ich sie nochmal ordentlich geschrubbt und gefeudelt habe, konnte es letzte Woche also wieder losgehen.

Aufi, aufi… Milla sei mutig und fahr mit mir und der Omi zum Camper Festival 🙂

Bereits im Februar flatterte die erste Info und Einladung zum “Gates of Summer” Camper Festival in Lofer, Österreich, bei mir ein und da ich mich bisher immer ein bisschen um diese ganz großen Campertreffen gedrückt habe, habe ich diesmal direkt fest zugesagt, damit ich mir erst gar nicht wieder intensivere Gedanken machen konnte.

Tja und wie das so ist mit den festen Zusagen…. irgendwann kommt dann eben der Tag, an dem es losgehen muss. Geplant hatte ich, dass ich Donnerstags in Lofer ankommen wollte und damit ich genügend Zeit hatte, bin ich (natürlich mit Hundemädchen Milla und der Omi, meinem Womo) Dienstags bei erstaunlich gutem Wetter los getuckert.

Mit was ich allerdings so gar nicht gerechnet hatte, anscheinend war die lange Omi Pause für Milla ein echtes Problem. Gut, wir waren nun auch, bis auf 2-3 kurze Fahrten, seit September nicht mehr mit der Omi on Tour. Im Herbst gab es die erste Test Tour mit dem schnellen OrangeCamp und den Winter über waren wir ja mit dem Knaus auf Test Tour. Da hatte sie das Rumpeln und Klappern der Omi anscheinend total vergessen, was zur Folge hatte, dass wir auf dieser ersten Fahrt insgesamt 3 Pausen auf 350 Kilometern einlegen mussten, weil Millachen Panik schob.

 

Isa, Milla und die Omi wieder on Tour

Auf einer unserer Pausen hat Trickbetrügerin Milla wieder den sterbenden Schwan gespielt…. und direkt von der Angestellten des Rastplatzes ein Bockwürstchen abgestaubt!

 

Irgendwann wurde Millas Hecheln und Herzklopfen immer so heftig, dass ich von der Bahn abfahren musste und wir eine “Entspannungspause” eingelegt haben. Zum Glück war es aber so, dass Millas “Vandog” Erfahrungen nach und nach zurückkamen und ich deutlich merken konnte, dass sie von Stunde zu Stunde ruhiger wurde.

EIN GLÜCK, denn so einen Panik-Akt wie ganz zu Beginn unserer Womo Zeit, hätte ich meiner kleinen, steinalten besten Freundin natürlich ungern angetan. Aber wie gesagt… es wurde besser und zum Ende dieser ersten Fahrt, blieb Milla selbst während der Fahrt über Kopfsteinpflaster relativ entspannt neben mir liegen.

Ich hatte mir ganz bewusst vor Fahrtantritt KEIN festes erstes Ziel ausgesucht. Klar war, ich musste spätestens Donnerstag in Lofer, Österreich landen, aber da ich überhaupt nicht einschätzen konnte wie schnell wir vorankommen (ich bin ja professionelle Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Stau finden) , habe ich mir tatsächlich erst unterwegs, während einer Pause, einen netten Stellplatz in der Region ausgesucht.

So sind wir also an diesem ersten Tag in Mainstockheim, auf einem wirklich schönen Stellplatz gelandet und konnten sogar noch die letzte freie Parzelle direkt in der ersten Reihe am Main ergattern.

Der Stellplatz Mainstockheim ist ziemlich groß, liegt wie gesagt direkt am Main, es gibt viele Stromsäulen, eine Ver- und Entsorgung, einen kleinen Ort mit Bäcker usw. fußläufig, mehrere Restaurants in direkter Umgebung und somit alles, was wir so benötigen. Davon abgesehen kann man vom Stellplatz aus super schön mit dem Rad starten und schier endlos lang am Main entlang radeln.

Das ganze gibt es aktuell noch für 8 Euro pro Nacht (im Preis ist der Strom bereits inbegriffen) und gezahlt wird auf einer der letzten Mainfähren direkt vor dem Stellplatz.

8 Euro für einen solchen Stellplatz MIT Strom, das ist doch mal echt fair!  

Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, das dieser Stellplatz in den Sommermonaten sehr beliebt und damit immer recht voll ist.

 

Auf dem Weg zum Camper Festival Gates of Summer

Reisemobil Stellplatz Mainstockheim… für 8 Euro pro Nacht, super fair!

 

Erster Halt… Mainstockheim!

Wir sind also angekommen, ich habe die Omi direkt mit Strom versorgt, Milla hat sich in die Sonne geschmissen und nachdem ich noch schnell bezahlt habe, stand auch schon das Begrüßungskomitee vor der Tür.

Kein Scherz, ich war geradeeeee mit allem fertig und habe mich auf das Womo Treppchen gesetzt, da kam eine Musikkapelle angeschlichen und hat losgelegt. Milla war das ganze gar nicht geheuer, die ist direkt im Womo verschwunden und ich…. naja….. sagen wir mal, das war mal etwas anderes 🙂

Gut… oooook…. es stellte sich dann relativ schnell raus, dass die Mädels und Jungs NICHT wegen mir da waren 😉 sondern für eine Veranstaltung geübt haben, aber gut… nach einer guten halben Stunden waren sie dann auch wieder verschwunden und auf dem Stellplatz kehrte wieder Ruhe ein..

Von da an folgte ein ganz entspannter Abend… es begann langsam zu regnen, die Flimmerkiste lief aber vorbildlich und jaaaaaa, ich war schon fast ein bisschen kritisch, kein Stau während der ganzen Fahrt, TV lief, Heizung lief auch ohne Probleme…. sollte es wirklich mal keinerlei Pannen geben???

Hmmmm…. die Pannen sollten dann doch noch kommen, so viel vorweg!

Eigentlich hatte ich geplant am nächsten Morgen weiter zu fahren, allerdings sah ich auf dem Handy, dass es bis Lofer “nur noch” 380 km waren und irgendwie ist es dann ja doch so, egal ob es 200 Kilometer oder 400 Kilometer sind, an Fahrtagen komme ich selten dazu viel zu arbeiten und 380 Kilometer auf zwei Strecken zu teilen, war jetzt auch nicht unbedingt nötig.

Also habe ich mich doch nochmal kurzfristig umentschieden, in den kommenden Tagen werde ich auf dem Treffen eh zu nichts kommen, es regnete in strömen und das sollte auch den ganzen Tag so bleiben, perfekt um einen entspannten Laptop Tag einzulegen.

Tja und genau so haben Milla und ich es dann auch gemacht. Wir hatten einen ganz entspannten Tag im Womo, sind dann am frühen Abend in das Restaurant am Stellplatz geschlichen, ich habe lecker schmecker Spargel gegessen und ja, ich kann sagen, ich habe diesen ruhigen Tag echt genossen.  Aber gut, ich finde diesen leichten, stundenlangen Regen im Womo ja eh ULTRA gemütlich, dazu ein Becher Kaffee, ein Kerzchen, eine schnarchende Milla zu meinen Füßen und eine gute Internetverbindung…. damit  ist die Welt für mich in Ordnung! 🙂

Sooooo, aber am nächsten Tag wurde es dann ernst. Ich habe ja eigentlich echt keine Bedenken mehr irgendwie mit dem Womo unterwegs zu sein. Egal ob lange Strecken oder Stadtverkehr, das macht mir mittlerweile nichts mehr aus. Es gibt aber eine Situation, vor der ich höllischen Respekt habe und das ist: 

Bergfahrten mit der Omi!

Ich habe echt Panik davor, dass ich irgendwann mal an einer Steigung stehe und selbst im ersten Gang geht nichts mehr und das ganze am besten noch auf Schotter und die Omi beginnt zu rutschen.

Das ist zwar noch nie passiert… aber es ist DIE SITUATION vor der ich echt Panik schiebe. Darum habe ich es bisher ja auch komplett vermieden mit der Omi weiter in die Berge zu fahren, aber Lofer liegt nunmal irgendwo im Bereich der Alpen.

Wie die Fahrt/ der Weg genau aussehen würde, wusste ich ja noch nicht, dementsprechend hoch war mein Puls bereits, als ich morgens am Steuer saß.  Doch bevor ich mir darum auch nur irgendwelche Gedanken machen musste, gab es ein viel dringendes Problem.

Würde die Omi überhaupt anspringen???

Es ist leider seit JAAAAAHREN das gleiche und bisher haben wir (bzw. vor allem mein Schrauber) das Problem noch nicht beheben können.  Solange es draußen warm ist und mit warm meine ich, auch Nachts über ca. 10 Grad, springt die Omi sauber an…. absolut kein Problem!!!

Ist es aber kalt, oder gar kalt und nass…. will sie einfach nicht! Ich habe mittlerweile die 3. Startbatterie in 6 Jahren weil es immer wieder hieß, vielleicht hat sie ja doch “einen Weg” und das wäre eine relativ günstige Möglichkeit.

Mein Schrauber hat nach dem Massekabel geschaut, die Lichtmaschine wurde durchgemessen, wir haben einen “Natoknochen” eingebaut, mittlerweile leiten ja sogar die beiden Solarplatten die überschüssige Energie nach vorne… aber sobald es kalt und nass ist, springt die Karre einfach nicht an!

Meistens funktioniert es dann, wenn wir überbrücken, das hat bisher immer geholfen… bisher….

Naja, da am Main war es aber nun frisch und ziemlich nass und es kam was kommen musste, die Omi hat sich seeeeeeehr schwer getan, aber nach dem 4. oder 5. Versuch erwachte sie dann doch wieder zum Leben. JUHUUUUUU!!!

Natürlich haben mittlerweile sämtliche Womo Nachbarn zugeschaut, aber gut… irgendwann hatte das “kurbeln” ja ein Ende und die Omi lief! Ich musste aber zumindest nochmal ganz schnell entsorgen und das ging eben nur mit Motor laufen lassen. Sobald der Motor allerdings einmal warm ist, springt die Omi wieder ohne ein Problem an… kein Thema! Keine Ahnung was da los ist! Wie gesagt, das Problem besteht seit langem und bisher konnte keiner Helfen, was natürlich echt nervig ist!

Wenn man nie weiß, springt die Karre morgen früh an… ist das echt kein gutes Gefühl!

Zum Glück war die Entsorgung aber ein Stück vom Stellplatz entfernt, so dass mich keiner böse angemotzt hat, warum ich den Motor während des entsorgens laufen ließ.

Dann also los… immer weiter Richtung Alpen!

Kurz vor der Grenze legten wir mal wieder ein Päuschen ein und erst da habe ich mir mal so richtig Gedanken um das Thema Maut/ Plakette in Österreich gemacht.

Bzw. nein… ganz so war es nicht… ich hatte vorab im Netz schon geschaut, ob der Campingplatz auf dem das große Camper Festival  stattfinden sollte mautfrei anzufahren ist und dem war eigentlich auch so.  Was ich allerdings unterwegs so gar nicht einschätzen konnte war, ob mein Navi auch diese mautfreie Route nutzen würde. Ich habe dann noch zig mal die verschiedenen Karten studiert, kam aber nicht über ein … “eeeeeeigentlich müsste es klappen” hinaus.

Da die Strafen in Österreich aber “intensiv” sind, habe ich mich dann auf dem Rastplatz doch noch dazu entschieden eine Plakette zu kaufen.

SICHER IST SICHER….

Der “Aufkleber” für 10 Tage, Womo bis 3,5t, hat 9 Euro gekostet, damit war ich dann auf der ganz sicheren Seite.

Letztendlich kann ich euch aber schon verraten, ich hätte die Plakette für die Fahrt zum Grubhof Camping nicht benötigt und selbst die kostenlose Waze Navi Handy App warnt vor, wenn man eine Route samt Maut wählt.

Ich war auf jeden Fall auf der ganz sicheren Seite und so konnte ich die Grenze zu Österreich entspannt überqueren und weiter durch die Berge fahren.  Als es dann von der Autobahn abging und mir das Navi zeigte, dass ich noch fast 50 km durch die Berge fahren müsste, stieg mein Puls immer weiter an. Mir war ganz klar… würde mich der Weg auf steile Schotterpisten führen, fahre ich keinen Meter weiter, entweder es gibt einen anderen Weg, oder aber ich fahre nicht zum Gates of Summer Camper Festival,  auch wenn es nur noch 2 Km bis zum Campingplatz sind!!!

In solchen Fällen kann ich ja sturr sein 😉 

Lange rede kurzer Sinn… die Ösis sind ja auch nicht doof! Wenn es da irgendwo zwischen den Bergen einen super duper 5 Sterne Campingplatz gibt, dann wird dieser auch gut anzufahren sein! Und genau so war es auch…

Sämtliche Panik war vollkommen verfrüht, es ging kilometerlang über sehr gute, breite Landstraßen, es gab keine “schlimmen” Serpentinen und selbst wenn ihr mit einem riesen Liner zum Grubhof Camping fahren möchtet, werdet ihr keine Probleme bekommen.

So sind wir dann also am Nachmittag am wunderschönen Grubhof Campingplatz bzw. auf dem Gates of Summer gelandet.

Der Grubhof Camping ist ein absoluter TOP CAMPINGPLATZ (ich glaube er wurde auch schon mehrfach zum besten Campingplatz Österreichs gewählt)  mit allem drum und dran, in WUNDERSCHÖNER Lage zwischen Berg und Fluss, dazu ein riesiger Wellnessbereich, nettes Personal, Shop, Cafe und Sanitärhäusern die soooo schön sind, wie ich sie noch nie gesehen habe.

 

Sanitäranlagen Campingplatz

Eines von 4 Sanitärgebäuden auf dem Grubhof Campingplatz

 

Mal ganz abgesehen von großen modernen Duschen, Toiletten usw. haben die Sanitärgebäude rieeeeeeeesengroße Fenster samt Ausblick auf die Berge. Wenn man da z.B. nach dem Duschen sitzt und sich die Haare föhnt, hat man einen unglaublichen Blick… das habe ich so wirklich noch nie gesehen.

 

Duschen auf Campingplatz Grubhof Camping

Haare fönen samt Ausblick! Die Toiletten und Duschen auf dem Grubhofcamping

 

Für das Gates of Summer war auch bereits alles vorbereitet, an der Campingplatz Anmeldung lag schon eine Teilnehmerliste bereit. So konnte ich mehr oder weniger direkt auf den Campingplatz fahren und das Gates of Summer Gelände war schnell erreicht.

Es waren auch bereits einige andere Blogger, Hersteller und Teilnehmer vor Ort, so dass es schnell viel zu quatschen gab.

Wem das ganze noch nichts sagt, hier einige Infos über das “Camper Festival”

 

  • Bereits vor 2-3 Jahren starteten die Veranstalter von “Camp Republik” das erste große Campertreffen namens “Campervan Summer Meeting”.
  • Dieses Treffen findet immer im Herbst, ebenfalls irgendwo in den Bergen statt.
  • Die Teilnehmerzahl ist in den letzten Jahren regelmäßig angestiegen, so dass vergangenen Herbst (wie ich hörte) mehr als 400 Camper anreisten.
  • Da diese Treffen so gut angenommen wurden, gab es jetzt das erste “Gates of Summer”, also das erste Frühjahrstreffen
  • Das besondere an diesen Treffen, es gibt auch immer ein gewisses Programm und es nehmen Hersteller und Camping Shops teil, so dass die Treffen ein bisschen wie ein Mix aus Campertreffen, Festival und Messe sind.
  • Zum Programm gehören u.a. Vorträge von Bloggern über Reiseziele, allg. Camping Infos, Thema Bus Ausbau oder andere Camping Themen, abends spielt eine Band am Lagerfeuer, es gibt große Tipi Zelte um auch bei Regen trocken zusammen zu sitzen, am frühen Abend beginnt ein Koch für die ganze Truppe zu kochen.
  • Aussteller, Shops, Hersteller zeigen ihre Mobile bzw. verkaufen spezielle Camping Produkte
  • Der Gewinn aus den Einnahmen durch Verlosungen, Getränken und Essen ging dem Projekt Helden Camper (junge Krebserkrankte brauchen eine Camping Auszeit) zu
  • Naja und zwischendurch ist natürlich viel Zeit zum klönen, schnacken und sich austauschen.
  • Tickets für diese Veranstaltungen gibt es je nach persönlicher Übernachtungsdauer und beinhalten sämtliche Angebote plus Campingplatzkosten usw.

Das ist grob Umfasst das Campervan Summer Meeting bzw. das Camper Festival “ Gates of Summer”.

 

Milla, die Omi und ich auf dem GoS

 

Wie bereits gesagt, war es ja mein erstes Camper Festival in dieser Form. Ich war zwar schon auf dem Bulli festival als Bloggerin, aber das GoS ist nochmal etwas ganz anderes und ehrlich gesagt, wusste ich vorab auch nicht so ganz genau, was mich erwarten würde.

Dazu kamen mal wieder “Vorträge”… meine ganz persönliche Lieblingsbeschäftigung, reden vor Menschen.🙈🤣 Aber nach dem super GAU in Stuttgart war ich ja fleißig (so einen Mist muss ich nicht unbedingt immer wieder erleben) und habe geübt, ich war mittlerweile sogar bei so einem “Redner / Kommunikations- Coaching” 😉 😉 ;-), kenne wahrscheinlich zumindest jedes 2. Youtube Video von richtig guten “Vortragenden” usw. usw..

Ob es was gebracht hat…. nun jaaaaa, der eine sagt so, der andere so 😉

Jetzt mal ehrlich, habt ihr euch schonmal bewusst vor einen Spiegel gestellt und euch beim reden mit der Wand beobachtet, oder das ganz auch noch als Video aufgenommen??? Das, also, das mit dem Video, das, das ist SCHOCKIEREND 🤪🥺😖…… da fehlen mir die Worte für, FUUUUURCHTBAR ist untertrieben!

Mittlerweile sperre ich Milla immer mit mir in der Diele ein (da habe ich den größten Spiegel) und rede zu Milla, so komme ich mir nicht komplett bescheuert vor… 🙂 und das mit den Videos habe ich sein gelassen, da bekomme ich ja noch viel größere Komplexe!

Aber gut… irgendwie muss ich ja besser werden! Ich meine nicht “Profi- Besser” sondern “Isa bleiben, aber zumindest das sagen können, was ich mir vorgenommen habe”, so auf dem Level!  Und das klappt anscheinend nur mit üben…. oder Show-Hypnose ;-)! Also erzähle ich Milla auch weiterhin einen Schwank aus meinem Leben (auch wenn die dusselige Kuh regelmäßig dabei einschläft! Also unterstützung sieht echt anders aus!!! 😉 ), bis es ihr aus den viel zu langen Ohren wieder raus kommt!

Zurück zum GoS

Der Donnerstag Abend verlief relativ ruhig, die meisten Besucher würden eh erst Freitag anreisen, so gab es an diesem Abend noch eine kurze (und einzige) Vorstellungsrunde im Tipi vor einer handvoll Gästen und danach sind noch einige Blogger und Hersteller gemeinsam essen gegangen. Ein wirklich lustiger Abend.

Am nächsten Tag startete das Programm. Jeweils um 10 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr begannen die verschiedenen Vorträge, immer von 3 oder gar 4 Bloggern, Youtubern usw. zu verschiedenen Themen gleichzeitig.

Wie ich später erfahren habe, wurde dieses System vom letzten Herbsttreffen übernommen und macht sicherlich auch Sinn, wenn es huuuuuuunderte Teilnehmer gibt. Dann können sich die Gäste gut auf die verschiedenen Vorträge verteilen..

Bei dem ersten GoS war es allerdings insgesamt etwas anders….

Zum einen war es eh das erste Treffen welches in dieser Form im Frühjahr stattfand, das Herbstfestival ist dagegen bereits deutlich bekannter und damit auch größer.

Dazu kam auch noch, wie bereits die Herbstfestivals, fand natürlich auch das GoS in der wunderschönen Alpenregion statt und leider war das Wetter genau an diesen Tagen deutlich schlechter, als z.B. in den Wochen zuvor.  Regen, Kälte und dazu vielleicht auch noch eine längere Anreise, wenn man nicht gerade ganz im Süden der Republik wohnt, haben wahrscheinlich den ein oder anderen Teilnehmer letztendlich doch abgeschreckt.

So kam es dann also, dass insgesamt vergleichsweise wenige Teilnehmer/ Besucher in Lofer waren und wenn dann auch noch 3 oder 4 Vorträge gleichzeitig stattfinden, redet man eben nur vor einer handvoll Menschen… wenn überhaupt! 

In meinem Fall, wir hatten vorab abgeklärt, dass ich meine Vorträge über das Thema: “Road Trip & Camping in Europa – Allein on Tour” (woraus dann im offiziellen Programm “Ein Plädoye zum Alleinfahren” wurde ;-/ )  halten werde, war es dann eben so, dass mein erster Vortrag, der an diesem Freitag um 14 Uhr im Tipi stattfand, im Vergleich noch einigermaßen gut besucht wurde (es waren auch einige Alleinreisende vor Ort).

Ich bin allerdings davon ausgegangen und so hatten wir es auch untereinander besprochen, dass wahrscheinlich viele Teilnehmer erst später anreisen werden, schließlich müssen ja einige Leute Freitags auch erstmal noch arbeiten und können nicht um 14 Uhr auf einem Campingplatz hocken.

Tja… das war allerdings falsch gedacht!

Naja, der Vortrag lief dann aber doch ganz ok, ich habe das alles in kleinem Kreis durchgezogen und bin einfach mal davon ausgegangen, der Vortrag am Samstag wird besser besucht.

Wetter technisch klarte es Freitag Abend auch nochmal auf, das frisch gekochte Thai-Curry war lecker und es folgte ein richtig, richtig schöner Lagerfeuerabend samt Gitarre, Songs und dem ein oder anderen Radler.  Dieser Freitagabend war wirklich sehr, sehr nett und ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Festival bei etwas mehr Wetterglück richtig super sein kann, denn die Leute waren klasse.

 

Gates of Summer Camper Festival Lagerfeuer

Lagerfeuer & Camping… die Camper Festival Gates of Summer Abende waren schon echt schön!

 

Dann folgte der Samstag und leider wurde das Wetter nicht besser, eher im Gegenteil…. es wurde immer kälter und regnerischer.

 

Was leider dann auch die verschiedenen Vorträge betraf. Die drei Redner, die bereits um 10 Uhr dran waren, hatten leider erstmal gar kein Publikum, weshalb die Vorträge etwas weiter nach hinten geschoben wurden, bis mehr Leute wach waren und gefrühstückt hatten.

Glück hatte zumindest der Vortragende, der für das Tipi eingeteilt wurde, denn hier war es ja auf jeden Fall trocken. Dennoch, auch zum späteren Zeitpunkt und im Tipi, wurde der dort stattfindende Vortrag nur mäßig besucht. Ich glaube (ich habe es nicht live gesehen, weil ich zu diesem Zeitpunkt bei dem Vortrag im Tipi saß) aber zumindest die Omnia Vorführung wurde ganz gut angenommen.

Mein nächster Vortrag sollte also an diesem Samstag, wiederum um 14 Uhr, stattfinden. Aaaaaaallerdings lief es dann so gar nicht mehr gut, was verschiedene Gründe hatte.

 

  • Zum einen zog es sich pünktlich ab 13:30 Uhr mächtig zu, so dass wir schon alle eine große dunkle Wolkenwand über die Berge auf uns zukommen sahen.
  • Zeitgleich fand mein Vortrag mit drei weiteren Vorträgen meiner Kollegen statt, wenn es aber insgesamt vielleicht nur 40-50 Zuhörer gibt, ist das bei insgesamt 4 Vorträgen gleichzeitig nicht sehr viel.
  • Außerdem sollte dieser Vortrag auch noch bei mir am Womo stattfinden, genauso wie die Vorträge meiner Kollegen, die mit ihren VW Bussen rechts und links von mir standen. Es verteilete sich also nicht auf verschiedene Bereiche des Geländes, sondern wir konnten gegeneiander ansprechen.
  • Und zuletzt muss ich auch ganz klar sagen, dass mein Vortragsthema einfach bei den Teilnehmern, die auf diesem Treffen waren, nicht gut ankam und die Leute, die es interessiert hat, die waren bereits Freitag da (dazu aber im 2. Teil noch mehr)

 

Tja und so kam es also, dass ich Samstag Nachmittag pünktlich um 14 Uhr bei windig, frischen Temperaturen vor dem Womo saß und meinen Vortrag vor genau EINER Person halten sollte.

Dass das natürlich eine total bescheidene Situation war, muss ich euch nicht erklären. Vor allem, wenn dann auch noch gleichzeitig bei meinen Kollegen rechts und links zumindest ein paar Leute standen. Schön ist das natürlich nicht… aber gut, ich konnte es auch nicht ändern! Wir haben dann daraus eher eine “informative Unterhaltung” gemacht… auch ok!

Wobei ich natürlich schon sagen muss, so richtig toll war das alles nicht! Bitte versteht mich nicht falsch, ich rede auch heute noch nicht frei und locker vor fremden Menschen und bin darin nicht gut. Von daher könnte ich natürlich sagen, puhhh Glück gehabt! 😉 JAAAA und es war auch wirklich schön mal wieder einige Bekannte, Kollegen und Leser wieder zu treffen oder ganz neu kennen zu lernen… das war alles super, der Campingplatz war GROSSE KLASSE und natürlich ist mir auch klar, dass niemand Schuld hat, wenn das Wetter einfach nicht so richtig mitspielen mag.

Andererseits ist ein solches Treffen, in dieser Form und wenn ich da als Bloggerin extra hinfahre auch Business… und wenn man dann da sitzt und sich über das gesamte “Treffen” so seine Gedanken macht, vielleicht auch den ein oder andere organisatorischen Knackpunkt sieht und sich auch die Frage stellen muss, warum niemand der Organisatoren mal mit mir das Gespräch sucht, wie mit den anderen Bloggern, Ausstellern usw. dann fühlt sich das zumindest alles nicht gut an.

Aber… ein Hoch auf eine heiße Dusche! Das soll ja die Nerven beruhigen …

Den gesamten Samstag Nachmittag und Abend verbrachten wir gemeinsam in netter Runde im Tipi. Der Koch versorgte alle Teilnehmer die mochten mit Chili, nach dem Essen fand die große Verlosung statt, bei der es zum Teil wirklich tolle Sachen (u.a. auch Omnias und richtig teure Camping Grills) zu gewinnen gab (ich habe auch gewonnen, einen Landvergnügen Atlas, den ich allerdings für 2019 schon habe und ihn darum direkt an eine glückliche Alleinreisende weiter verschenkt habe)

 

Karma Baby, Karma!

 

Irgendwann war ich allerdings soooo dermaßen durchgefroren, dass ich auch samt Mütze, Strumpfhose und Winterjacke einfach nicht mehr warm wurde, so dass ich schon relativ früh ins Womo gegangen bin.

 

Camper Festival GoS, camping in den Bergen unter Sternenhimmel

Camping unterm Sternenhimmel, nachts auf dem Gates of Summer

 

Die Party muss aber noch sehr, sehr gut gewesen sein, der campende Sänger hat anscheinend für super Stimmung gesorgt und nachdem es gegen 22 Uhr auch aufgehört hatte zu regnen, konnten sogar alle noch entspannt am warmen Lagerfeuer sitzen.

Ich war zu diesem Zeitpunkt auch entspannt, allerdings liegend in meinem Bettchen! 🙂

 

Der Sonntag

 

Am Sonntag war bereits der Tag der Abreise gekommen. Morgens um 10 Uhr gab es noch einmal 3 letzte Vorträge von drei verschiedenen Blogger Kollegen, insgesamt herrschte aber bei den meisten Teilnehmern bereits “Abreise Stimmung”, da leider auch an diesem Tag Kälte und Regen dominierten.

´Kälte und Regen…. da war doch noch was?!

Durch einige Insta und FB Postings die ich während der vergangenen Tage online stellte, bekamen Freunde die in Passau leben mit, dass ich mich gerade in Österreich aufhalte und fragten mich bereits am Freitag, ob ich nicht Zeit und Lust hätte auf einen Passau besuch?

Im Grunde hatte ich auch riesen Lust die Leute wieder zu sehen, allerdings gab es da doch noch dieses riesen Projekt, an dem ich seit Woooooochen arbeite und die vertragliche Abgabefrist war der 15.Mai! Ich brauchte diese letzten 3 Tage auch wirklich nochmal dringend, um alles nötige komplett fertig zu machen und ich wusste genau, wenn ich nnach Passau fahren um Bekannte zu besuchen, werde ich nicht dazu kommen, stundenlang am Laptop zu sitzen.

Doch zum Glück regelte sich das Thema schnell, denn meine Passauer Freunde mussten ganz normal zur Arbeit, sie hatten also nicht frei und das kam mir ehrlich gesagt auch sehr gelegen. So vereinbarten wir also, dass ich mich Sonntag auf den Weg nach Passau aufmachen werde, das sind von Lofer aus nur ca. 180 km und wir wollten noch einige Tage zusammen in Passau verbringen.

Nachdem ich mich Sonntag noch eine ganze Weile mit den  Kollegen ausgetauscht habe und mich dann bei allen verabschiedet habe, sollte es also gegen Mittag in Richtung Passau losgehen und jetzt kam mir auch meine Mautplakette zugute, denn der kürzeste Weg von Lofer nach Passau führte mich einmal komplett von West nach Ost durch Österreich und dabei auch 8 km über die mautpflichtige Autobahn bei Salzburg.

Ich war also vorbereitet, das Wetter war mehr als eklig und eiskalt, aber Milla und mich konnte nichts mehr stoppen…. bis auf die Omi!

Sooooo, ich glaube das ist der perfekte Punkt für eine kleine Camper Festival usw. Pause! 

Holt euch etwas zu trinken, eine Tafel Schoki oder eiine Tüte Weingummi, Teil zwei hat es noch in sich.

Da erfahrt ihr dann auch wie ich vom Campingplatz kam, warum mein Schutzengel in aktion war, wie es mit dem ADAC weiter ging, was Pferde auf der Autobahn zu suchen hatten und welches Fazit ich vom Gos ziehe. 

Also… bereit? Dann findet ihr hier Teil 2!

Viel Spaß beim lesen und BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Abenteuer Camping in Deutschland – 8 Ziele samt Action, Spaß und Nervenkitzel

Egal ob Wochenendausflug, Ferienzeit, Camping mit Oma und Opa, oder einfach nur “Lust auf etwas anderes”, Abenteuer Camping in Deutschland ist angesagt und ich bemerke eindeutig… viele Camper sind Adrenalin Junkies! 🙂 Da trifft es sich natürlich extrem gut, dass man für Spaß und Aktion nicht immer erst weit reisen muss, sondern auch Deutschland das ein oder andere Abenteuer zu bieten hat. Wie sang Herr Engler noch ganz PURistisch: Komm mit mir ins Abenteuerland, der Eintritt kostet den Verstand!

Naja oooook… ganz so dramatisch ist es dann eher doch nicht ;-)!  Ich habe euch 8 ganz besondere “Abenteuer Camping in Deutschland Reiseziele” ausgesucht die für Spaß und Nervenkitzel sorgen und vielen bestimmt noch nicht bekannt seien werden. Ich hoffe, damit kann ich euch ein paar ganz gute Tipps für die nächste Tour liefern, alle Ziele verteilen sich quer durch Deutschland, so dass ihr möglichst häufig ein bisschen Nervenkitzel zwischendurch erleben könnt. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass für JEDEN etwas dabei ist, von jung bis alt, von Couch-Potato bis ambitionierten Freizeittsportler. 

Passend zu allen “Action Zielen” habe ich euch auch die nächsten Stell- und/ oder Campingplätze ausgesucht, in die Karte eingetragen und mit allen Adressen und Preisen notiert. Jetzt müsst ihr eigentlich nur noch durchstarten und… die verschiedenen Camping Abenteuer in Deutschland erleben. 

 

Abenteuer Camping in Deutschland – Action, Natur und Spaß in “good old Germany”

 

Ich habe auf der Karte ganz bewusst immer den nächstgelegenen Stellplatz oder Campingplaz eingetragen und NICHT “das Abenteuer” selbst, da viele Orte nur per GPS Daten zu erreichen wären und euch dies mitsamt Womo oder Wowa eh nichts bringen würde. Die eigentlichen “Attraktionen” liegen also im Umfeld der angegebenen Stell- und Campingplätze.

In dem Artikel selbst, findet ihr aber auch alle Links und Adressen zu den Attraktionen. 

Ziemestahlbrücke, Camping

„Camping Thüringer Wald“, Mutschwiese 1, 07338 Drognitz. 

Paddeln auf der Schwaanhavel

“Marina Wesenberg”, Ahrensberger Weg 11, 17255 Wesenberg,

Baden auf über 2000m - Rappensee

Campingplatz Oberstdorf, Rubingerstraße 16, 87561 Oberstdorf.

Flamingos & Rad

Wohnmobilstellplatz am Sportplatz Vreden, Ottensteiner Strasse 59, 48691 Vreden

Bergwerk tauchen

Stellplaz Bestwig, Rathausplatz, 59909 Bestwig

Stand up Paddling Rundweg

Stellplatz „Am Roland Center, Bremen“, Alter Dorfweg 30-50, 28259 Bremen, Kirchhuchting

Watt wandern, reiten, fahren

Stellplatz Duhnen, Strandparkplatz Cuxhaven, Duhner Allee 2, 27476 Duhnen.

Geierlaybrücke Nervenkitzel

Geierlay Brücken Stellplatz/ Parkplatz, Windorfer Strasse 12, 56290 Mörsdorf.

 

Ziemestahlbrücke – Thüringer Wald – Abenteuer Camping in Deutschland

 

Ausflug und Camping Tipps Deutschland

Na, würdet ihr euch rüber trauen?

 

Dieser erste Punkt ist direkt etwas für alle fitten Camping Abenteurer, denn die Ziemestahlbrücke ist fast 200 Meter lang, 32 Meter hoch und liegt MITTEN im Thüringer Wald! Aufgrund der Lage keine Adresse sondern GPS Daten: 50° 34′ 33″ N, 11° 36′ 47″ E

Um das Viadukt überhaupt erreichen zu können heißt es wandern und zwar… quer Feld ein! Immer entlang der alten, STILLGELEGTEN Bahngleise, durch verlassene Tunnel und über Stock und Stein, bis man irgendwann die wahnsinnnige Brücke mittten im Wald erreicht.

Ein Ziel welches ich auch irgendwann nochmal mit meinen Nichten ansteuern möchte, aber erst wenn sie etwas älter sind. Wenn ihr die alte Brücke also live erleben möchtet, sollte unbedingt das Wetter mit spielen (am besten auch bereits einige Tage zuvor, sonst könnte es eine Schlammschlacht werden), ihr solltet einiges an Proviant einpacken und wer Lust hat auf ein bisschen extra Abenteuer, auf dem Weg zur Brücke sollen noch einige Geocashes versteckt sein.

Sicherlich ein spannendes Tagesziel für fitte Erwachsene und ewas ältere, trittsichere Kinder, die dann auch verstehen, dass man ansonsten natürlich NIEMALS Bahngleise betritt und die hohe Brücke kein Spielplatz ist. Zwei gute Rundwanderwege findet ihr über die Seite der Thüringer Oberlandbahn. Hier findet ihr auch weitere Infos für alle die keine Lust haben die Brücke zu erwandern, sondern lieber mit einer Draisine fahren möchten. Innerhalb der Saison ist auch dieses an bestimmten Tagen möglich. Ich kann euch allerdings aus eigener Erfahrung sagen… diese Draisinen gehen so in die Arme, da finde ich das Wandern 10 mal angenehmer und schöner. Aber… ihr macht das schon!

Da der Weg zur Brücke wirklich über Stock und Stein geht, ist er NICHT WIRKLICH mit dem Rad zu nutzen!!! Bitte unbedingt feste Schuhe anziehen!

 

Abenteuer Camping im Thüringer Wald – der passende Stellplatz/ Campingplatz:

Einen passenden Campingplatz findet ihr z.B. im Nachbarort Drognitz, mit dem “Camping Thüringer Wald”, Mutschwiese 1, 07338 Drognitz. 

Der Campingplatz kostet pro Nacht ca. 22 Euro für 2 Personen und Parzelle, akzeptiert aber auch die ACSI Card in der Nebensaison. Da der Weg vom Campinngplatz aus aber echt weit ist, lohnt es sich entweder ein Stück mit den Rädern zu fahren, oder aber ihr nutzt das Womo/ Auto und fahrt z.B. zum Bahnhof Lückenmühle um dann dort direkt in den Wanderrundweg zu starten.

Da sich die Brücke mitten im Thüringer Wald befindet, findet ihr hier auch ganz einfach jede Menge Waldparkplätze zum frei stehen, wenn ihr dies denn möchtet. Dann solltet ihr euch aber unbedinngt die GPS Daten notieren, damit ihr euer Womo später auch wieder findet. 😉

 

Urwald paddeln auf der Schwaanhavel – Meck-Pomm

 

Wochenendausflug Camping in Deutschland

Kanu paddeln auf der Schwaanhavel für alt und jung

 

Die Schwaanhavel ist ein ca. 3,5 Kilometer langer Fluss, grob im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte. Das besondere hier ist, dass es tatsächlich noch so aussieht, wie man sich einen typischen kleinen Fluss irgendwo im Regenwald vorstellt.

Damit dies auch so bleibt, ist die Schwaanhavel für sämtliche Motorboote gesperrt, hier kommen also vor allem Kanuten voll und ganz auf ihre Kosten. Da der Fluss zudem relativ flach ist und keine besonders starke Strömung bietet, ist das Abenteuer auch für junge Camper klasse. Allerdings sind manche Wasserwege durch tief hänge Äste usw. nicht ganz einfach zu “steuern”. 

Fitte Kanuten können die Region auch für eine komplette Tagestour über bis zu 6 verschiedenen Seen und die Schwaanhavel nutzen. Eine komplett ausgearbeitete Tour samt GPS Daten findet ihr z.B. hier: GPS Touren Kanu

Extra Tipp…Ich selbst hatte in der Region noch nie Probleme, aber man liest immer wieder, dass es so viele Mücken geben soll. Ich denke das ist extrem Saison und auch fast schon “tagesabhängig”. Eine ordentliche Portion rotes “Anti Brumm” (mit Abstand das hilfreichste Mückenmittel meiner Meinung nach) kann aber sicherlich nicht schaden. 

 

Abenteuer Camping in Meck-Pomm. – der passende Stellplatz/ Campingplatz:

In der ganzen Region der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es unzählige Stell- und Campingplätze. Zum Thema Abenteuer Camping in Deutschland, die Schwaanhavel Tour, bieten sich allerdings zwei Stellplätze ganz besonders gut an:

Alle die nicht viel mehr brauchen als eine Wiese, ein Cafe und Ruhe, können super an der “Kanu Mühle” in Wesenberg stehen, Havelmühle 1, 17255 Wesenberg. Hier gibt es einen ganz einfachen kleinen Stellplatz/ Parkplatz (mit Duschen!) direkt am Wasser für günstige 5 Euro, hier sind auch Wohnnwagen gern gesehen!  In der Kanu Mühle könnt ihr auch direkt Kanus mieten und wer möchte, findet hier auch Angebote für Tagestouren, Mehrtagestouren oder Kanu “Schulungen”. Hier weitere Infos: Kanu Mühle Meck- Pomm

Wer lieber etwas mehr “Service” braucht und vor allem ein Kanu mieten möchte, steht auf der “Marina Wesenberg”, Ahrensberger Weg 11, 17255 Wesenberg,  perfekt. Der Stellplatz mit “allem drum und dran” kostet ca. 17 Euro, hat aber zudem auch eine Kanu-Miet-Station “nebenan”.

 

 

Baden auf über 2000 Metern – Rappensee

 

Rappensee Camping und Wandern

Der Rappensee mitten in den deutschen Alpen.
Foto Unsplash

 

Der Rappensee ist Deutschlands höchster Badesee auf über 2000 Metern Höhe, südlich von Oberstdorf, mitten in den Alpen.

Hier kommen alle Wanderer, die Lust haben auf ein erfrischendes Bad, voll und ganz auf ihre Kosten. Davon abgesehen ist der Rappensee, oder auch die Rappensee-Hütte zum einkehren, ein super “Wanderziel” für Groß und Klein. Allerdings muss man ganz klar sagen, es handelt sich zwar um einen recht einfachen Rundwanderweg, der aber INSGESAMT von der Alpe Eschbach bis zur Alpe Eschbach immerhin ca. 4 Stunden lang ist. Halbwegs fit solltet ihr also sein.

Schöner baden als hier zwischen den Bergen ist aber wohl kaum möglich, allerdings ist der See auch im Sommer relativ frisch. Für Warmduscher wie mich würde wahrscheinlich ein Fussbad reichen 🙂 Eine tolle Beschreibung des Wanderwegs findet ihr hier: Wanderung Rappensee

Am besten ist es wohl, wenn ihr vom Stellplatz/ Campingplatz Oberstdorf, entweder bis zum Parkplatz Fellhornbahn fahrt und von hier startet, oder aber ihr Fahrt direkt bis zur Alpe Eschbach. Da der Weg hoch zur Alpe aber NICHT WIRKLICH Womo tauglich ist (also zumindest größere Wohnmobile haben es sehr schwer) und es “nur” 30 Minuten zu Fuß von der Fellhornbahn mehr sind, würde ich euch den Parkplatz Fellhornbahn empfehlen.  

Bitte achtet hier oben unbedingt auf das Wetter, es geht immerhin auf 2000 Meter hoch! Klar sollte sein… ihr benötigt Proviant, gutes Schuhwerk und auf jeden Fall auch eine Jacke. Hier oben ist es deutlich kälter als im Tal, selbst im Hochsommer!

 

Abenteuer Camping in Süd-Bayern – der passende Stellplatz/ Campingplatz:

Übernachten könnt ihr am besten direkt in Oberstdorf, hier habt ihr die Wahl zwischen Campingplatz und Stellplatz.

Den Campingplatz Oberstdorf mit allem drum und dran findet ihr hier: Rubingerstraße 16, 87561 Oberstdorf. Kosten: ca. 26 Euro für 2 Personen und Parzelle pro Nacht. Reservieren kann sicherlich nicht schaden. Wenige Meter weiter ist auch noch der Rubi Campingplatz, dieser soll nochmal etwas schöner, aber auch deutlich teurer sein. Ihr habt also zumiindestt im Sommer die Wahl!

Oder aber ihr versucht es auf dem riesigen Stellplatz mitten im Zentrum von Oberstdorf, Herman von Barthstraße 9, 87561 Oberstdorf. Der Stellplatz bietet das volle Serviceprogramm und kostet ca. 17 Euro pro Nacht.

 

Flamingos & Rad im Münsterland

 

Camping Ausflüge Deutschland

Mit dem Rad zu den Flamingos im Münsterland

 

Wusstet ihr, dass es wilde Flamingos im Münsterland gibt? Im “Zwillbrocker Venn” siedeln sich die tierchen im Frühjahr/Sommer regelmäßig an und bilden damit die nördlichste Flamingo Kolonie Europas.

Um die Flamingos live zu erleben, habe ich euch eine tolle Tages-Rund-Radtour herausgesucht. Diese ist mit insgesamt 38 Kilometern nicht gaaaaaaaanz einfach, aber hey… es geht immer durch das flache Münsterland und zudem vorbei an verschiedenen Seen samt Strandbars, Mühlen und Cafes, so dass ihr vor oder nach den Flamingos super pausieren und einkehren könnt. Abenteuer Camping und schlemmen… das geht ja nun auch 😉 

Die Runde ist bei gutem Wetter wirklich sehr, sehr schön zu radeln und ich sage mal über den Daumen gepeilt, fitte Kinder ab 6,7,8 Jahren schaffen sie samt einkehren auch wirklich gut. Wie gesagt, der große Vorteil… es geht so gut wie nie bergauf.

Die Rundtour beginnt direkt an einem der beiden Stellplätze in Vreden und führt euch vorbei am Meddow See, Hilgelomeer, der Severingmühle bis zu den Flamingos im Zwiillbrocker Venn. Die komplette Route mit einigen extra Bildern könnt ihr hier sehen: Radtour Vreden Flamingos  Ihr fahrt dann nur eben wieder bis zum jeweiligen Stellplatz zurück, ist ja klar 😉 

 

Abenteuer Camping im Münsterland – der passende Stellplatz:

Hier habt ihr die Wahl zwischen zwei Stellplätzen, von dennen ihr dann auch direkt los radeln könnt.

Zum einen den Wohnmobilstellplatz am Sportplatz Vreden, Ottensteiner Strasse 59, 48691 Vreden. Dieser Stellplatz bietet bis auf Toiletten und Duschen alles mögliche und kostet ca. 8 Euro.

Oder aber ihr nutzt den kostenlosen Stellplatz “Gasthof zum Dornbusch”, Wüllener Strasse 107, 48691 Vreden. Hier gibt es keinen besonderen “Service” und die Einkehr ist obligatorisch, aber…  wer viel radel, hat auch hunger 🙂 Dienstags Ruhetag!

 

 

Abenteuer Tauchen im Bergwerk – Sauerland

 

Camping und tauchen

Camping und Tauchen in einem alten Bergwerk im Sauerland

 

Guuuuut, bevor ich weiter schreibe… dieses Abenteuer ist nur etwas für euch, wenn ihr bereits tauchen könnt, denn das Bergwerk tauchen ist ein echtes Abenteuer für “Könner”.  

Das ehemalige Schieferbergwerk Nuttlar wurde geflutet und kann heute per Tauchgang erkundet werden. Für alle die es können, bestimmt eine super spannende Erfahrung. Der Eintrittspreis liegt bei 59 Euro für eine “Tageskarte”. Wichtig… ihr müsst entweder eure eigene Tauchausrüstung an Bord haben, oder es VORAB absprechen, direkt am Bergwerk gibt es keine Ausrüstung zu mieten. 

Ich selbst habe vom Tauchen viel zu wenig Ahnung, als dass ich euch jetzt genau etwas zum Unterschied Sporttaucher vs. Höhlentaucher sagen könnte. Meine eigenen Taucherlebnisse endeten immer beim Schnupperkurs im Hotelpool 😉  Darum lest euch bitte UNBEDINGT die Voraussetzungen auf der Homepage durch… anscheinend hat es dieses Abenteuer ziemlich in sich und kann nicht mal eben “einfach so” gestartet werden. 

Nichts desto trotz… ich musste es euch einfach vorstellen, ich finde die Vorstellung ein Bergwerk als Taucher zu erkunden extrem spannend, wenn ich denn tauchen könnte!

Direkt vor dem ehemaligen Bergwerk gibt es einen großen Parkplatz, auf dem ihr das Womo/ Auto gut parken könnt. 

 

Abenteuer Camping im Sauerland – der passende Stellplatz/ Campingplatz:

Den nächstgelegenen Stellplatz findet ihr ein Dorf weiter und zwar in Bestwig (Rathausplatz, 59909 Bestwig). Hierbei handelt es sich allerdings eher um einen kostenlosen Stellplatz Parkplatz… also ohne weitere Austattung. 

Wer lieber einen Campingplatz im Sauerland ansteuern möchte, findet einen gut gelegenen Campingplatz bei Warstein (Warsteiner Welt, Zuhaus im Waldpark, 59581 Warstein), oder den Camping Valmetal Bestwig (Valme 2a, 59909 Bestwig).  

 

Stand up Paddeling Rundweg Ochtum bei Bremen

 

Stand up Paddling und Camping

Stand up Paddling auf einem Rundweg/ Rundfluss bei Bremen

 

Stand up Padedeling ist wohl einer der Wassersport Trends der vergangenen Jahre. Ich habe es auch schon gemacht und fand es extrem schön, weil man so “entspannt” über das Wasser gleiten kann und selbst dann merkt man schon nach einigen Minuten, dass die Beine “was tun müssen”, weil man ständig das Gleichgewicht halten muss. Natürlich kann man das ganze auch schneller und sporlicher angehen, das liegt eben bei jedem selbst. Aber eines ist klar… Stand up Paddeling kann man wirklich in jedem Alter beginnen und ja, selbst mit “Rücken” geht es ganz gut, wenn man ein bisschen auf sich und seine Haltung achtet. 

Klar, mittlerweile kann man an fast jedem größeren Teich ein passendes Brett und Paddel ausleihen, aber das besonders schöne hier an der Ochtum bei Bremen ist, dass es für alle Abenteurer einen ca. 3 Stündigen Rundweg samt Einkehrmöglichkeiten gib. 

Eine gute Übersicht über viele SuP Spots, sowie Informationen zur Tour auf der Ochtum findet ihr hier: Karte über Spots in Deutschland

Und wer direkt Lust bekommen hat los zu legen, kannn z.B. hier Boards ausleihen oder auch Touren für die Ochtum buchen:Tauchtreff 24 Bremen

Bitte denkt bei gutem Wetter unbedingt daran, dass ihr euch vor dem Start ganz dick mit Sonnencreme einschmiert. Ihr verbrennt auf dem Wasser so schnell, das geht rucki zucki!

 

Abenteuer Camping in Bremen – der passende Stellplatz:

Wenn ihr mit dem Womo in die Nähe der Ochtum möchtet, bietet sich der Stellplatz “Am Roland Center, Bremen” (Alter Dorfweg 30-50, 28259 Bremen, Kirchhuchting) an. Bei dem Stellplatz handelt es sich nur um eine ganz einfache Übernachtungsmöglichkeit, aber… von hier aus könnt ihr super einfach aufs Rad steigen und seit 10-15 Minuten später direkt an der Ochtum. Für so einen Tag “auf dem Brett” eigent sich der Stellplatz echt gut und wenn ihr den ganzen Tag paddeln wart (samt der ein oder anderen Pause) fallt ihr Abends eh nur noch müde in die Betten 🙂

 

Watt wandern der besonderen Art – Cuxhaven – Hamburg

 

Insel Neuwerk Camping Abenteuer Wochenende

Egal ob wandernd, mit dem Kutschwagen oder hoch zu Ross, die Insel Neuwerk ist ein echt schönes Ziel für einen Tagesausflug.

 

Ok, ok… so eine Wanderuung durch das Watt ist jetzt vielleicht nicht gerade Abenteuer pur. Wenn es aber darum geht, ca. 3 Stunden zu wandern um eine kleine Insel zu erreichen, wird das ganze schon wieder deutlich spezieller. Denn von Cuxhaven aus könnt ihr innnerhalb von 3 Stunden einmal quer durchs Watt laufen und landet dann auf der Insel Neuwerk die zu Hamburg gehört. Ich habe das früher schon als Kind zusammen mit meinen Elttern gemacht und ich weiß bis heute, dass das dank der Priele, “dem Weg finden” usw. deutlich spanneder war, als die 08/15 Wattwanderung auf z.B. Norderney. Natürlich könnt ihr euch euren FITTEN Hund mit auf die Wanderung nehmen. 

Allerdings… auch wenn es sich um einen durch Barken und Rettungsinseln ziemlich gut eingezeichneten Weg handelt und gerade im Sommer viele Touristen und Watt-Pferdekutchen mit euch auf dem Weg zur Insel sind, handelt es sich immer noch um einen Weg “mitten durch die Nordsee”. Darum solltet ihr niemals ganz alleine, einfach so durchs Watt laufen (man vertut sich auch schnell was die Zeit bzw. Strecke angeht, wenn man die Insel Neuwerk zum ersten mal sieht, ist es immer noch ein gaaaaanzes Stück, bis man wirklich angekoommen ist!), schließt euch anderen Wanderern an oder wählt direkt eine geführte Tour. Die geführten Touren könnt ihr z.B. hier buchen: Watt wandern Neuwerk

Für wen eine solch lange Wanderung nichts ist, der kann auch gemütlich mit dem Watttwagen oder sogar per Schiff auf die Insel gelangen. Oder aber ihr macht einen Mix… zu Fuß hin und z.B. mit dem Pferdewagen zurück. Für alle Pferdemenschen… es gibt auch die Möglichkeit mit dem Pferd durchs Watt zu reiten. Für erfahrene Reiter sicherlich auch ein Erlebnis.

Auf der kleinen Insel Neuwerk selbst, erwarten euch zwar keine Autos, dafür aber das volle Insel Feeling samt Strand, Kneipen, Cafes und jede Menge frischer Luft um die Nase. Egal wiie ihr auf die Insel kommen möchtet, alle wichtigen Infos unnd Links finde ihr hier: http://www.cuxhaven-neuwerk.de

Noch ein letzter Tipp… auch wenn dieser wahrscheinlich für viele Camper nicht in Frage kommt. Aber auf der kleinen Insel Neuwerk gibt es auch einige Hotels bzw. Ferienunterkünfte. Da die Insel Nachts extra so gut wie nicht beleuchtet wird, erwartet euch hier bei wolken-freien Nächten ein fantastischer Sternenhimmel. So ein/ zwei Nächte auf Neuwerk sind echt wahnsinig romantisch!

 

Abenteuer Camping am Watt, wat!  – Der passende Stellplatz/ Campingplatz:

Es gibt zwei “Einstige” in den Wattwanderweg. Einmal von Sahlenburg aus und einmal von Duhnen. In Sahlenburg bietet sich der Campingplatz Finck, Am Sahlenburger Strand, 27476 Sahlenburg) direkt an der Küste an. Von hier aus könnt ihr direkt in den Wanderweg starten. Der Campingplatz kostet um die 18 Euro pro Nacht für 2 Personen, bietet zwar allen Service, allerdings steht ihr häufig einnfach nur auf einem Asphaltplaz direkt an der Küste. Es ist also irgendwie eher Stellplatz Feeling…. aber als echter Campingplatz ausgezeichnet. 

Oder aber ihr nutzt den Ort Duhnen. Hier gibgt es direkt mindestens 5 verschiedene Campingplätze “Tür an Tür” und einen Stellplatz direkt an der Küste. Bei dem Stellplatz handelt es sich um den Strandparkplatz Cuxhaven, Duhner Allee 2, 27476 Duhnen. Hier steht ihr direkt 100 Meter neben dem Strand und dem Einstig zum Wattwanderweg, der Stellplatz bietet das komplette Proogramm und kostet um die 19 Euro. Vorsicht… der Stellplatz ist im Sommer eigentlich IMMER rappelvoll, aber wie gesagt, direkt nebenan findet ihr auch mindestens 5 Campingplätze.  

 

Geierlaybrücke – Nervenkitzel im Hunsrück

 

Camping und Abenteuer in Deutschland

Naaaaaa…. Lust auf ein bisschen Geierlay Nervenkitzel?

 

Die Geierlaybrücke ist Deutschlands längste und höchste Hängeseilbrücke, die für Fußgänger zu betreten ist. Die Brücke ist insgesamt 360 Meter lang, gut 100 Meter hoch und ich sag mal so…. man spürt jeden Windhauch, wenn man “da oben” unterwegs ist. Definitiv ein Nervenkitzel für alle “normalen” Menschen und Leute mit Höhenangst, werden wahrescheinlich so ihre Probleme bekommen. 

Um zur Brücke zu gelangen muss man vom Parkplatz aus noch einige Meter durch den Wald laufen, man kann die Brücke aber auch mit Mountenbikes gut erreichen. Passend zur Brücke gibt es auch ein Besucherzentrum mit vielen Informationen zum Bau der Brücke. Die besten Anfahrtswege findet ihr hier: Geierlay Anfahrt und parken

Exra Tipp… wenn ihr schon in der Gegend seid, lohnt sich auch noch ein Besuch der Schieferhöhle in 56290 Mörsdorf. Die Höhle liegt mit dem Rad nur 15-20 Minutenn von der Brücke entfernt und ist sicherlich ein zweites nettes Ausflugsziel. 

Vor allem durch die vielen Besucher an schönen Wochenendtagen, gibt es mittlerweile einige “Probleme”  im Dorf wegen der vielen Falschparker. Aus diesem Grund kann ich euch nur dringendst davon abraten direkt im Dorf wild zu campen. 

 

Abenteuer Camping im Huntsrück – der passende Stellplatz/ Campingplatz:

Es gibt mittlerweile einen extra Geierlay Brücken Stellplatz/ Parkplatz, Windorfer Strasse 12, 56290 Mörsdorf. Im Grunde einfach nur ein großer Schotterplatz auf dem man auch übernachten darf, für satte 16 Euro. Für einen “hässliichen Parkplatz” ganz schön teuer, aber im direkten Umfeld gibt es leider nichts anderes. Sicherlich auch ein Grund warum es so viel Stress mit “Falschparkern und Wild Campern” gibt. 

Der nächste schöne Campingplatz liegt ein ganzes Stück entfernt und zwar in Kastellaun (oder aber ihr nutzt die Stellpläze meiner 7 Tage Mosel Tour), Burg/ Stadt Campingpark Kastellaun, Sudstrasse 34, 56288 Kastellaun. Preis… ca. 28 Euro für 2 Personen und Parzelle, pro Nacht. Aber… dieser Campingplatz ist echt schön und “künstlerisch” angelegt, dazu ist auch die Burg und die Stadt Kastellaun wirklich nett. Ich würde diesen Campingplatz und die Fahrt, dem Stellplatz direkt an der Brücke immer wieder vorziehen!

Abenteuer Camping in Deutschland

 

Camping und Abenteuer in Deutschland

8 Tipps Camping, Abenteuer & Nervenkitzel
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Ich hoffe ich konnte euch ein paar tolle neue Tourziele vorstellen und ihr habt lust auf ein bisschen Nervenkitzel zwischendurch. 

Egal ob ihr alleine los tingelt oder zusammen mit euren Kids oder Enkeln, ich glaube die allermeisten Reiseziele versprechen viel Spaß für jung und alt. Eines steht für mich auf jeden Fall mal wieder fest, man muss nicht immer ins Ausland reisen um tolle Dinge, Sachen, Orte zu erleben. Und immer schön dran denken, so ein bisschen Sport und Nervenkitzel ist immer gut für den Kreislauf 😉

 

Also… habt ganz viel Spaß und bleibt gesund,

eure

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (89 votes, average: 4,63 out of 5)
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Wintercamping in den Bergen – Abenteuer pur für Angsthasen

 

Mittlerweile bin ich seit fast 6 Jahren immer wieder unterwegs, habe mich aber noch nie im Winter mit der Omi zum Wintercamping in die Berge getraut.

Ehrlich… ich glaube ich bin eigentlich nicht unbedingt der extrem ängstliche Typ, aber Auto fahren auf glatten, eisigen Straßen, das ist für mich ein absoluter Graus. Meine größte Sorge zu dem Thema ist, ich komme einen Berg nicht hoch und beginne dann rückwärts den Berg wieder runter zu rutschen! Uhhhhhh, mein Albtraum!!!

Darum hieß es bisher… die Berge sehen mich zum Wintercamping nicht!!!!

 

Tjaaaa, aber jetzt darf ich ja gerade den winterfesten SUN TI von Knaus testen und wenn ich schon DIE Möglichkeit habe mit so einem super isolierten Womo im Winter los zu düsen, wäre ich dann nicht dumm… wenn ich die Chance nicht nutzen würde um zum Wintercamping in die Berge zu fahren???

Ich war echt soooo hin und her gerissen! Einerseits hatte ich Angst vor der Fahrt, andererseits … so eine Chance muss ich doch nutzen!

Also habe ich mich über Weihnachten noch schnell umgehört, ob ich noch irgendwo eine Chance auf einen netten Platz in den Bergen habe, aber leider… sämtliche Campingplätze die ich angerufen habe waren über Silvester bereits voll belegt.

Hmmmmpf…der Campingboom macht sich mittlerweile auch im Winter bemerkbar, alle Leute wollen los und die Silvesternacht während des Wintercamping s erleben. Also, nach ungefähr 20 angefragten Plätzten wurde klar, ich hatte keine Chance auf einen netten, kurzfristig zu reservierenden Platz.

Mittwochmorgen habe ich es dann aber doch einfach nochmal auf gut Glück beim Campingplatz Tennsee in der Nähe von Garmisch versucht, wobei ich gerade hier niemals mit einem freien Platz gerechnet hätte. Der Platz wurde schon mehrfach im TV gezeigt und da sind die Chancen sehr gering, gerade da noch einen freien Platz zu ergattern.

 

Aber wie heißt es so schön… ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!

 

Der gesamte Campingplatz war eigentlich bereits seit Wochen ausgebucht, aber gerade als ich Mittwochmorgend ganz früh angerufen habe, stand anscheinend ein anderer Gast an der Rezeption, der leider früher abreisen musste. Pech für ihn, Glück für mich, denn nach ein paar Minuten am Telefen stand fest, ich kann die Parzelle übernehmen und habe einen wunderhübschen Platz über die Silvestertage! 🙂 

So ging es also vergangenen Donnerstag los… mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch und trotzdem vollerl Vorfreude… auf ins Abenteuer:

 

Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping Abenteuer in den Bergen

EIN TRAUM! Kommt das ist schon echt schön! So toll begann unser Wintercamping Abenteuer

 

Beginne ich mal mit der Fahrt zum Campingplatz.

Also ich kann euch nur sagen, ich hatte echt Panik vor dieser Fahrt, aber die Strassenwacht hier unten im Süden Deutschlands ist WIRKLICH fit und vielleicht auch ganz anders ausgestattet als z.B. bei uns im Ruhrpott.

Die Straßen waren weitestgehend frei, alle Wege waren super präpariert und so hatte ich NULL Probleme den Campingplatz zu erreichen.

 

Super Strassen beim Wintercamping in den Bergen

Selbst kurz nachdem es geschneit hat, waren die Strassen wieder weitestgehend frei.

 

Ehrlich… und das geht vor allem an alle anderen Schissbuchsen die genau so viel Panik vor Eis und Schnee haben wie ich. Die Straßen hier unten sind klasse präpariert und z.B. bis zum Campingplatz Tennsee, würde ich mich jetzt auch jederzeit mit der Omi trauen.

Bis hier hin kommt ihr wirklich, wirklich gut und es lohnt sich sehr das Abenteuer Wintercamping  mal zu starten. Das größte Hindernis auf dem Weg in Richtung Berge waren viel eher die Feiertags/ Ferien/ Mittelspurblockiere, aber ganz sicher nicht die Strassenverhältnissen abseits der Autobahn.  

Wie groß dieses Abenteuer noch werden sollte, wusste ich bei meiner Anreise ja auch noch nicht 🙂

Nachdem ich meine Parzelle bezogen hatte, verlief der Abend gaaaanz entspannt… Milla und ich freuten uns auf die kommenden Tage und ich war einfach nur froh gut angekommen zu sein..

Nach einer schlechten Nacht (ich war immer noch so aufgeregt von der Fahrt 🙂 ) und einem ausgedehnten Frühstükskaffee, habe ich mich am nächsten Morgen auf den Weg ins nächste Dorf „Krün“ aufgemacht und stand zwischenzeitlich im absoluten Paradies.

 

Wintercamping echt live

Der Weg vom Campingplatz nach Krün war einfach paradiesisch

 

Es war aber auch ein perfekter Tag! Die Felder und Berge waren Schnee bedeckt und der Himmel strahlend blau! Ich habe noch NIE erlebt, dass Schnee bedeckte Felder wirklich so stark glitzern können, dass sie aussehen, als seien sie mit Diamanten bestreut.

Ich war aber auch noch nie in meinem Leben im Winter in den Bergen, also wirklich noch nie! Weder zum Wintercamping, noch zum Skifahren o.ä. Die Natur hier in den Bergen, gemixt mit dem Schnee… das ist SOOOOO UNFASSBAR SCHÖN, dass ich auf dem Weg nach Krün eigentlich ständig stehen bleiben musste um einfach nur zu schauen.

Was ich allerdings total unterschätz habe ist, wie stark der reflektierende Schnee den Augen zusetzt. Darum als Tipp… wenn ihr zum Wintercamping aufbrechen möchtet, nehmt auf jeden Fall eine Sonnebrille mit!

Der Campingplatz liegt direkt zwischen Garmisch Partenkirchen und Mittenwald. Allerdings sind die beiden größeren Orte ca. 1 Stunde Fußmarsch entfernt, es gibt aber verschiedenen Buslinien und auch Ski Busse, die man nutzen kann. Wer gerne Langlaufen geht, der kann direkt vom Campingplatz aus starten, hier gibt es verschiedene eingezeichnete Loipen. Wie anspruchsvoll diese sind, kann ich euch allerdings nicht sagen, weil ich weder Ski, noch Langlauf-Ski fahren kann. Wie gesagt, ich bin zum aller erstenmal im Winter in deren Bergen.

Der kleine Ort Krün liegt ungefähr 30 Minuten entfernt, ist wirklich klein, bietet aber mit Cafes, Supermätkten, Tankstelle, Apotheke und Restaurant erstmal alles was wir Camper so benötigen.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch Krün und einem Kaffee im Kaffeehaus, haben Milla und ich es uns abends einfach nur gemütlich gemacht.

 

Wintercamping das benötigst du wirklich

Ganz wichtig… Wintercamping nur mit Sonnenbrille!

 

Bis zu diesem Zeitpunkt lagen zwar schon einige cm Schnee, aber es gab noch keinen Neuschnee und für die nächsten Tage wurde auch eher Tauwetter vorhergesagt.

Hmmmm…. sollte ich jetzt extra in die Berge fahren und keinen richtigen Schnee mitbekommen? Das wäre ja schade!

Also habe ich mir von Frau Holle ein bisschen mehr Engagement gewünscht… wenn schon Berge, dann bitte auch mit Schnee. Das ich allerdings einen so guten Draht zu Frau Holle haben sollte… war mir bis zu dem Zeitpunkt auch noch nicht bekannt!

 

Silvester im Camper

Selbst die Silvesternacht verlief gemütlich und entspannt

 

Silvester Camping im Schnee

 

Nach einigen gemütlichen Tagen zwischen Womo, langen Winterspaziergängen und einer Fahrt nach Garmisch zum Training der Skispringer, folgte also unsere erste Wintercmping Silvesternacht.

Sobald Milla die Knaller und Raketen hört, reagiert sie immer noch ängstlich bis panisch und so waren wir beide mal seeeehr gespannt, wie „schlimm“ die Silvesternacht hier oben wohl werden würde.

Auf dem Platz selbst herrschte zum Glück strenges Böller Verbot, es konnte also nicht passieren, dass direkt neben dem Womo ein Böller hoch gehen würde… für mich sehr beruhigend!

Passend zur Silvesternacht veranstaltete der Campingplatz Tennsee jedes Jahr eine Party, die auch von vielen Gästen sehr gut angenommen wurde. Ich habe mich nur mal kurz umgesehen und einen Drink auf die Schnelle getrunken, bevor ich wieder zurück zum Womo gegangen bin… schließlich wollte ich Milla nicht so lange an Silvester allein lassen, denn der ein oder andere Knaller war bereits vorab zu hören.

Was ich aber in der kurzen Zeit sehen konnte sah klasse aus. Silvester unter Campern, tolle Musik, gutes Essen… das sah alles echt nett aus!

Insgesamt war es aber eine sehr, sehr schöne und relativ entspannte Silvesternacht.

Milla lag die ganze Zeit auf ihrem „Safty Platz“ unter dem Tisch, verhielt sich aber vergleichsweise entspannt. Es wurde ein wenig vor dem Platz geböllert, insgesamt aber nicht extrem viel und vor allem, es wurden nur Raketen oder ähnliches in den Himmel geschossen, so dass diese ganz schrecklichen BOOOOOM Böller komplett ausblieben.

Wintercamping mit Hund

Milla hatte viel Spaß im Schnee und war so gut drauf wie schon lange nicht mehr

 

Bereits gegen 1 Uhr konnte ich ins Bettchen krabbeln und Milla schlief die ganze Nacht ruhig in ihrem Körbchen vor dem Bett. Ich glaube ein so entsanntes Silvester hatten wir noch nie!

Den Neujahrstag verbrachten Milla und ich trotzdem komplett gemeinsam. Da ich ja noch nicht wusste wie die Silvesternacht verlaufen würde und es bisher immer so war, dass Milla noch Tage nach der Silvsternacht extrem ängstlich war, habe ich mir bewusste KEINE Tickets für das Neujahrs-Skispringen in Garmisch besorgt. Darum war ich also nicht unterwegs, sondern habe es mir gemeinsam mit Milla am, um und auf dem Camping gemütlich gemacht.

Zu diesem ganzen Campingplatz Komplex hier am Tennsee gehört auch ein richtig gutes Restaurant und zur Feier des Neujahrstages, haben wir uns ein ganz entspanntes Kaffetrinken samt Apfelstrudel, Eis und Latte gegönnt. Hmmmmmm herrlich, so könnte das ganze Jahr weiter gehen. 😉

Ich kann nur nochmal sagen, der Campingplatz Tennsee ist wirklich spitze. Eine komplette Vorstellung des Platzes mit sämtlichen Infos folgt aber getrennt in den kommenden Tagen als extra Artikel.

Tjaaaaa und nach diesen ersten sehr entspannten Wintercamping Tagen zwischen Sonne, Schneematsch und vielen langen Spaziergängen sollte sich das „Wetterblatt“ wenden. Ab Donnerstag Nachmittag erreichten mich die ersten besorgten Mails meiner Familie und Freunden, samt Links zu den Warnungen des Wetterdienstes. Spätestens ab Samstag sollte es schneien … und das nicht gerade wenig!

 

Frau Holle hatte meinen Aufruf anscheinend gelesen…

 

Bereits Freitag Morgen merkte ich deutlich… der Campingplaz war in Aufruhe und es  wurde leerer und leerer und so erzählte mir die Bedienung des Reastaurants am Nachmittag, dass viele Gäste aufgrund der Wetterprognosen vorzeitig abgereist sind.

Hmmmmmm…. aaaaach, so schlimm wird es schon nicht, außerdem wollte ich ja Schnee in den Bergen erleben…. also verlängerte ich unseren Aufenthalt im Gegensatz zu den ganzen Camping Schissern nochmal flux um 4 Tag und wartete gespannt auf die ersten Flocken.

Diese kamen dann auch… allerdings eeeeeetwas heftiger als ich gedacht habe. 🙂

 

Wintercamping mit Knaus Wohnmobil

Über Nacht hat es ein kleines bisschen geschneit

 

 

Was hier los ist, ist der absolute WAHNSINN!!!!

 

Es schneit seit Samstag Morgen ohne Pause durch und das auch immer wieder so stark, dass man kaum die Hand vor den Augen sieht. 

Alleine gestern habe ich das Womo und die Ausfahrt der Parzelle bereits 4 mal vom Neuschnee befreit… und hätte in der Nacht am besten dran bleiben müssen. Bevor ich gestern Abend ins Bettchen gegangen bin, habe ich nochmal kurz einen Blick nach draußen geworfen und da lag bereits wieder so viel Schnee, dass die Schneekante gerade die Aufbautür erreicht hat.

 

Wintercamping im Schnee

Winter 2019… da steht der Schnee schonmal bis zur Tür

 

Doch als ich dann heute Morgen raus schaute, konnte ich kaum glauben was ich da sah! Es hat über Nacht soooooo viel geschneit, dass der Schnee fast die Womo Fenster erreicht hat!!!!

 

Wintercamping im Schnee

Und das war morgens früh… da stand der Schnee bis auf Fenster Höhe

 

Im ersten Moment saß ich tatsächlich im Womo fest! Die Aufbautür ließ sich aufgrund der Schneemassen gar nicht mehr öffnen, aber durch die Beifahrertür kam ich noch raus.

Ich hatte aber schon überlegt, was ich mache, wenn ich. nun gar nicht raus komme… ein Anruf beim Campingplatz. Hallo, hallo hier 202, mein Hund müsste in 2 Stunden Pipi machen, könnten Sie BITTE schonmal beginnen zu graben? 😉

Sowas habe ich in meinem ganzen Leben NOCH NIE gesehen! Riesige Schneeberge!!!!! Das gesamte Womo war von Schnee bedeckt, auf den Bäumen liegt der Schnee so hoch, dass alle Äste ächzen und selbst mit den Profi-Schneeräum-Maschinen haben die Campingplatz Betreiber so ihre Mühen.

Damit Milla überhaupt aus dem Womo kommen konnte, ohne direkt auf Tauchstation zu gehen, hieß es für mich… schaufeln, schaufeln, schaufeln. Mittlerweile habe ich echte, richtige Blasen an den Händen vom Schnee schüppen und links und recht vom Womo, türmen sich die Schneeberge, die höher sind als das Wohnmobil selbst.

 

Sooo viel Schnee, das ist mal Wintercamping Abenteuer pur!!!!

 

Unfassbar schön, unfassbar gewaltig… aber irgendwie auch ein bisschen „unheimlich“. Laut Wetterbericht soll es weiter schneien und schneien und schneien… aber für Montag ist eine kurze Pause vorhergesagt, bevor Dienstag die nächsten Schneemassen vom Himmel fallen sollen. Von daher werde ich auf jeden Fall versuchen, den Platz am Monatg zu verlassen. Zur Not hätte ich noch 2-3 Tage Zeit, aber die Aussichten sehen ja nicht besser aus und Ende der Woche werde ich in Stuttgart erwartet, die CMT beginnt!

 

Wintercamping im Knaus Sun TI

Der Knaus SUN TI im ECHTEN Winter check 🙂

 

Und wie macht sich der Knaus bei so viel Wintercamping leben

 

Ich muss sagen, der SUN TI macht sich auch bei diesen Schnemassen extrem gut! Im Womo ist es muckelig warm, der Doppelboden hält die Leitungen frei und da ja alles beheizt ist, also ich meine wirklich alles… vom Schrank, über sämtliche Tanks bis zum Toilettenkanister, ist das Leben im Knausi selbst bei diesen Witterungsbedingungen einfach toll. 

Ich meine mal abgesehen vom “Alltag außerhalb des Womos” … so viel Schnee, kalte Temperaturen und dann so ein warmes, heimeliges Womo, was gibt es gemütlicheres?

 

Winterfestes Wohnmobil im live CHECK

Über und über vom Schnee bedeckt… Der Knaus SUN TI hat die Schneemassen super gemeistert

 

Zwei Problemchen gab es aber in den vergangenen Tagen, wobei die nicht wirklich etwas mit dem Womo selbst zu tun haben. Zum einen habe ich mich gefragt, wie man das bei solchen Schneemassen am besten mit der Sat Anlage macht? Im Grunde wäre TV  schauen Abends ja ganz nett, aber ich habe die Anlage lieber bereits vor einigen Tagen eingefahren, weil ich Bedenken hatte, dass sie fest friert und ich sie nicht mehr eingefahren bekomme, wenn ich los möchte.  Und da die Anlage ja mit dem Zündschloss verbunden ist, bin ich mir nicht sicher ob der Motor anspringt, wenn die Anlage nicht erinfährt?

Wobei… bei den Schneemassen, wäre die Anlage eh im Schnee versunken, von daher war es ganz clever, bereits vor den Schneemassen auf TV zu verzichten.

Zum anderen tropfte einiges Tauwasse kontinuirlich auf die Trittstufe und bedeckte diese dadurch mit einer riesigen Eisplattet. Dass das Tauwasser gerade da heruntertropfte lag aber vor allem daran, dass ich relativ schräg gepark habe, damit der Schnee besser vom Dach rutscht.  Mittlerweile konnte ich die Stufe aber zumindest wieder einfahren und da der Schnee sooooo hoch liegt, brauchen wir die Stufe aktuell eh nicht.

Schon „krass“… ich meine durch den Doppelboden ist das gesamte Womo ja schon höher und trotzdem reicht der (zusammengedrückte) Schnee bis weit über den Eingangsbereich.

 

Wintercamping im live check

Wintercamping pur

 

Das ist mal Wintercamping pur… ich glaube viel mehr geht echt nicht! 🙂

 

Gestern Morgen haben meine Nachbar versucht mit ihrem allrad Bimobil den Platz zu verlassen und hatten große Probleme vom Platz zu kommen. Da sollte es also noch spannend werden, wie und ob ich den Platz morgen verlassen kann. Ich denke das größte Problem ist die Parzelle selbst. Als ich gekommen bin lag ja kaum Schnee und somit steht das Womo dirkt auf dem Boden. Durch die Schneemassen hat sich jetzt allerdings vor der Parzelle eine ca. 4-5 cm hohe Schneestufe gebildet und ich habe die Befürchtung, dass ich da nicht hoch kommen werde. 

 

Allrad beim Wintercamping

Selbst die Nachbarn mit dem Allrad Bimobil hatten so ihre Probleme

 

Aber gut… Morgen ist der Tag der Tage, da heißt es dann, Milla, der Knaus und ich gegen den Schnee 🙂 

 

Das einzige was mich an diesen Schneemassen echt ein bisschen nervt ist das Problem Womo Dach. Anscheinend ist der Knaus wirklich super isoliert, denn obwohl ich hier drin heize wie wild, so dass es mir Frostbeule schön warm ist, bleibt gefühlt jede Flocke auf dem Dach liegen.

Mir ist es allerdings ein Graus samt Schneeschieber oder Besen auf eine Leiter zu krabbeln, die dazu auch noch auf dem eisigen Untergrund steht, um dann das Womo Dach irgendwie halbwegs frei zu bekommen. Ich kenn mich doch… da ist der gebrochene Arm oder das gebrochene Steißbein vorprogramiert. 🙂

Die letzten Tage konnte ich das Dach ganz gut von den Seiten und durch die Dachfenster von innen frei bekommen. Nach dieser Nacht liegt aber so viel Schnee auf den Fenstern, dass ich aktuelle die Dachluken nicht hoch bekomme. Die Schneemassen sind einfach zu schwer.

Wenn ich mich so umsehe… einige Nachbarn räumen das Dach, viele lassen es aber auch einfach so voll wie es ist. Ob das so gut ist? Andererseits… hier stehen ja auch Dauercamper, die gar nicht hier sind und ihr dach somit gar nicht vom Schnnee befreien können… unnd trotzdem stehen die fahrenden Zuhause noch.  Da werde ich mich jetzt gleich nochmal drum kümmern, vielleicht bekomme ich das Dach ja doch irgendwie noch ein bisschen frei.

 


Damit ich in diesem Artikel nicht alle Themen durcheinander werfe, beschreibe ich euch noch mehr zum Thema “KNAUS SUN TI im echten Wintercamping Check”, in meinem großen Fazit. Ende Januar muss ich zurück nach Jandelsbrunn und sobald ich das Womo wieder abgeliefert habe, folgt auch das große Fazit zum SUN TI.

Ähnliches gilt wie bereits gesagt für den Campingplatz. Auch diesen beschreibe ich euch in einem extra Artikel. Es ist so schon ein bisschen “kompliziert”,  die verschiedenen Wintercamping Tage halbwegs vernünftig in einen Artikel zu bekommen.


 

Soooo zum Ende dieser abenteuerlichen Wintercamping Tage bin ich heute Abend noch ins Campingplatz Restaurant eingeladen. Das Essen sah schon beim “drauf schauen” richtig gut aus und bisher habe ich auch nur gutes von dem Restaurant gelesen. Also ich glaube… Milla und mir steht noch ein netter letzter Abend bevor.

Dann noch eine allerletzte ULTRA GEMÜTLICHE Wintercamping Schnee Nacht (hoffe ich zumindest) und morgen wird es dann ernst! 

Es ist jetzt Sonntag, 15 Uhr und ich euch sagen…. es schneit schon wieder seit Stunden MASSEN weißer Flocken vom Himmel! 🙂 

 

Schneeschieber Wintercamping

Mein bester Freund… der Schneeschieber und ich führen ein inniges Verhältnis

 

Sooo und wie verlief nun meine Abreise? 

Wir machen jetzt einen Sprung von 24 Stunden, mitttlerweile ist es Montagabend 17 Uhr und ich sage mal so, die vergangenen Stunden waren spannend! 😉

Nachdem ich gestern einen echt tollen Abend im Campingrestaurant hattte (super Essen!) und geschlafen habe WIE EIN STEIN, hieß es heute Morgen, Sachen packen und klar Schiff machen!

Nachdem ich den Knaus innen soweit abfahrtbereit hatte (wenn man 10 Tage fest an einem Ort steht, bleibt ja schon das ein oder andere liegen 😉 ) hieß es wieder… SCHNEE SCHAUFELN!!!!

ZUM GLÜCK hat es vergangene Nacht nicht so viel geschneit, so dass es geschätzt “nur” 20-30 cm Neuschnee waren. Nichts desto trotz… aktuell habe ich erstmal genug vom Schnee schaufeln, was eine bescheidene Arbeit.

Ich habe geschaufelt und geschaufelt, damit ich zumindest die Räder halbwegs frei bekomme und mir zudem eine kleine Rampe gebaut, um diese 4-5 cm zwischen Parzelle und Weg zu überbrücken, aber eigentlich habe ich mir schon gedacht, dass ich da nicht raus kommen werde.

Nachdem das also alles geschafft war blieb nur noch ein Problem… wo ist eigentlich das Stromkabel? 🙂

Der Stromanschluss lag hinter dem Womo, also in einem Bereich, den ich die letzten Tage nicht betreten habe und ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, hinter dem Womo zu schaufeln, aber iiiirgendwo da, müsste mein Stromkabel liegen. 🙂

Ich sag mal so… zwischenzeittlich stand ich wirklich bis zum Bauchnabel im Schnee und habe zu allem Überfluss auch noch meinen Schuh verlohren, aber irgendwann konnte ich mich zumindest bis zum Stromkasten durchschlagen und mit ein bisschen ziehen und zereren, konnte ich auch nach dem Stromkabel tauchen.

Tipp für euch… bei viel Neuschnee ist es durchaus sinnvoll das Kabel hin und wieder oben auf den Schnee zu legen, das war echt arbeit das Kabel irgendwie unter dem Schnee zu finden und vor allem da raus zu bekommen.

 

Abenteuer Wintercamping

Und Schwups, stand ich bis zum Bauchnaben im Schnee

 

Dann nochmal schnell die Socken und Strumpfhose wechseln, die war natürlich klitsch nass nachdem ich den Schuh im Schnee verlohren hatte und dann war ich WIRKLICH abfahrbreit.

Motor an, erster Gang…. keine Chance!

Egal ob ich es mit Gefühl oder mit Schwung versucht habe, ich kam nicht aus der Parzelle! Die Reifen drehten sofort durch und ich kam einfach nicht diese Schneestufe hoch.

Im ersten Moment habe ich es nochmal mit neu schaufeln versucht, aber auch das hat mal locker flockig gar nicht geholfern! Also bin ich zur Rezeption maschiert und habe denen bescheid gesagt, dass ich Hilfe benötige und mich jemand raussziehen muss.

Alles klar… der Schneebagger kommt. 

Zurück am Womo wurde mir dann schnell klar, damit der mich raus ziehen kann, benötigt er doch bestimmt diesen abschlepp Schraubhaken, hmmmmmm… nur wo ist das Teil ???

Ich hatte absolut keine Ahnung! In der großen Knaus Tasche, in der alle Bedienungsanleitungen usw. liegen war er nicht, im Handschuhfach war er nicht, in der Garage (zu der ich mich erstmal wieder durch den Schnee kämpfen musste) war er nicht und in den Fächern die ich in windeseile durchgekramt habe, war er auch nicht! Nach dieser Aktion sah das Womo wieder aus wie sau, aber den Haken hatte ich immer noch nicht!

Wie (un)praktisch das genau in diesem Moment der große Bagger samtt Schneeketten vorgefahren kam.  🙁

 

Toll wenn sich andere besser im Womo auskennen als man selbst!!!

 

Es kam wie es kommen musste, erste Frage… Wo ist denn dieser Schraubhaken zum abschleppen, den bräuchte ich, sonst kann ich Sie nicht ziehen!

Ähhhhmmmm jaaaaaa, den suche ich auch schon die letzten 20 Minuten? Haben Sie vielleicht eine Ahnung wo das Ding normalerweise liegt???  😬🥰🙈

Tja was soll ich euch sagen, er wusste wo der Schraubhaken lag und wenn ihr es nicht wisst… ich verrate es euch!

Unter dem Beifahrersitz ist eine kleine Klappe und da müsst ihr durchgreifen, fast bis auf die “Rückseite” des Beifahrerseitzes und da liegt im Normalfall dieser große Haken zum abschleppen.

Nachddem das Teil eingeschraubt wurde und der Knaus am Haken hing, ging es auch schon los. Ich sollte einfach nichts tun als aufzupassen, dass ich frühzeitig wieder zum stoppen komme und dem Bagger nicht hinten drauf fahre.

OOOOOOKKKKKK…. 

Uhhhhhhh… wie sich das anhörte, der knautschige Schnee gepaart mit dem Zug am Gestänge… echt kein schöner Ton, aber die Hilfe hat es gebracht, dachten wir zumindest im ersten Moment!

Mit den Vorderrädern war ich tatsächlich schon über der Schneestufe und im ersten Moment hat sich der Bagger auch schon wieder ausgeklingt, da wurde klar… so wird das nichts, denn die Vorderräder dreht sofort im tiefen Schnee durch und mit den Hinterrädern kam ich immer noch nicht über die Stufe.

Mitllerweile stauten sich rechts und links von mir schon die Autos, denn wir/ ich blockierte den kompletten “Hauptweg” des Campingplatzes. Das große Problem war jetzt allerdings, der Bagger konnte mich nicht weiter ziehen, denn ich stand mitten in einer Kurve.

Also neuer Plan… hinter die Vorderreifen wurden dicke Schneebleche gelegt, auf die ich langsam rückwärts aufgefahren bin, zurück konnte ich ja fahren, ich kam nur nicht mit den Hinterrädern über die Stufe um weiter nach vorne zu fahren. So hatten die Vorderreifen mehr Grip und da um mich herum ja eh schon 5-6 Autos standen und warteten, hat der Campingplatz Angestellte alle Männer aus den Autos zusammengetrommelt, die dann hinten schieben solltten, damit ich über die Sttufe kam.

OK! Jetzt also mit Schwung!

Einzige ganz wichtige Aufgabe, sollte ich merken, dass ich nicht hoch komme, sofort bremsen und Handbremse ziehen, damit die “Jungs” hinter dem Womo nicht zu schade kommen, wenn ich plötzlich nach hinten rolle.

Uiiii, uiiiii, uiiiii… ich glaube ich hatte direkt 300 Puls… und das alles auch noch vor gefühlt hundert  Zuschauern, denn mittlerweile schauten nicht nur die Frauen aus den wartenden Autos, sondern auch alle Leute die zu den Toiletten oder Duschen wollten, wie gesagt, ich blockierte seit ca. 15 Minuten den gesamten Campingplatz.

 

Wintercamping Strassenverhältnisse

Wintercamping… also die Strassen sind wirklich kein Grund sich Sorgen zu machen

 

Gut, also los und was soll ich sagen…  der Plan hat funktioniert!

Die Schneebleche haben für ausreichend Grip gesorgt, so dass ich mit Schwung über die Stufe kam und dann direkt um die Kurve, knapp an dem Bagger vorbei und runter zur Rezeption!

JUHUUUUUU ICH WAR FREI!!!! Ab jetzt sollte es eigentlich einfacher werden, denn so wie ich die Strassen von der Hinfahrt kannte, hat es die Strassenwacht hier unten drauf!

Letzte Hürde…. die Rechnung! 

Wooooow, also ich muss ganz eindeutig sagen, es waren 10 wunderschöne Tage. Ich war von der Natur begeistert, dieser wahsninnige Schnee war toll und spannend und der Campingplatz ist einfach klasse! Super nettes, extrem bemühtes Personal, ganz tolle Sanitärbereiche, spitzen Restaurant und das alles in einer top Lage.

Ich kann und möchte mich also absolut nicht beschweren, es waren wirklich wunderschöne Tage die mir und meinen Nerven auch echt gut getan haben. Nichts desto trotz… ist so ein Wintercampin Erlebnsis auf einem tollen Platz auch nicht gerade günstig! Ich habe jetzt komplett mit allem drum und dran (also Stellplatz, Hund, 1x Personengebühr, Strom (!!!) Kurtaxe, plus noch irgendeine Sondergebühr) und einer Flasche Campingplatz Gas knapp 400 Euro gezahlt!

Wie gesagt… es soll keine Beschwerde sein und so ein Campingplatz ist nunmal nicht günstig…. ich möchte nur sagen, so ein Wintercamping Abenteuer wie in meinem Fall… ist dann eben auch kein ganz billiger Spaß!

Sobald ich den Campingplatz verlassen hatte, wurden die Strassen besser und besser und es war wie schon gehofft, überhaut kein Problem über den Fernpass auf die Autobahn zu kommen.

 

Hier noch einige Bilder zum Vergleich: 

 

Wintercamping Campingplatz Tennsee

Blick auf das Campingplatz Restaurant am Abend

 

Wintercamping Campingplatz Tenne

Der Eingang zum Restaurant am nächsten Morgen

 

Wintercamping 2018

Am Tag nach meiner Ankunft lag zwar Schnee, aber in maßen

 

Schnee in den Bergen beim Camping

Der selbe Blick einige Tage später und die richtigen Schneemassen sollten erst noch in der Nacht kommen

 

Mein Fazit zum ersten echten Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping live - Abenteuer in den Bergen

Dein Pin zum Wintercamping live Artikel

Wintercamping in den Bergen ist echt ein wahnsinnig tolles Erlebnis, dass ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.

Ihr müsst das unbedingt mal erleben… allein diese wunderschöne Natur ist unfassbar toll! Ich bin von den ganzen Bildern der letzten Tage echt geflasht und konnte mir vorher nicht vorstellen, wie unglaublich schön der Winter sein kann.

Allerdings habe ich durch die letzten Tage auch wieder vieles dazu gelernt. Viele meiner Campingplatz Nachbarn waren eingefleischte Wintercamper, so dass ich von ihnen noch einiges lernen konnte. Wintercamping mit solchen Schneemassen ist eben etwas besonderes und stellt einen vor ganz besondere Aufgaben.

Mein ganz persönliches Fazit… Milla und mir geht es gut, wir fühlten uns pudelwohl, die Tage im Schnee taten uns beide rundum gut und es war spannend schön, mal wieder etwas komplett neues zu erleben. In unserem Fall wurde das “normale” Wintercamping zu einem echten Abenteuer und ich habe erfahren, anscheinend habe einen echt guten Draht zu Frau Holle! 🙂

Ich hoffe ihr seid mindesten genau so gut in das neue Jahr gestartet wie Milla und ich. Wir sind gerade gut in Blaubeuren angekommen und ab jetzt heißt es… auf zur CMT nach Stuttgart. Neues Jahr, neues Glück, neue Messen! 

Also, bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Mit dem OrangeCamp Wohnmobil durch den Herbst, der 6. und letzte Teil meiner Testfahrt zwischen Norditalien und der deutschen Ostseeküste. Nachdem ich euch jetzt so lange mit “on Tour” genommen habe, wird es heute Zeit für mein großes Fazit.

Leider geht auch die schönst Zeit irgendwann einmal zu Ende.

Bei mir ist dieser Zeitpunkt letzten Dienstag gekommen denn da hieß es, zurück nach Braunschweig, meine Testreise mit dem OrangeCamp Wohnmobil ging ihrem Ende zu. Aber bevor ich ein Womo Fazit ziehe, verrate ich euch natürlich auch noch schnell, wie die letzten Tage on Tour verliefen.

 

Das Ende meiner Herbsttour im OrangeCamp Wohnmobil

 

Wenn euch diese Zeilen allerdings weniger Interessieren, könnt ihr hier auch direkt zum Wohnmobil #Fazit “vorspulen”.

Wismar mit dem Womo

Wismar mit dem Wohnmobil

Wismar ist ein hübscher Orte, ich hatte mir allerdings mehr versprochen

Im 5. Teil schrieb ich euch gerade aus Wismar, wo ich auf dem sehr netten Wohnmobilhafen Westhafen (Schiffbauerdamm 12, 23966 Wismar) stand. Zu dem Stellplatz kann ich nur sagen, alles top… Stellplatz mit allem drum und dran, Toiletten, Duschen, City nah, Supermarkt um die Ecke und das ganze für 10 Euro pro Tag. Sehr, sehr fair.

Der Stellplatz an sich ist allerdings ein bisschen verwinkelt. Es gibt noch zwei Bereiche, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht.

Da der Stellplatz selbst jetzt mitte/ ende Oktober sehr gut besucht war, lohnt es sich auf jeden Fall genauer hinzusehen. Nur weil das große “Hauptfeld” direkt am Eingang belegt ist, muss es nicht heißen, dass der gesamte Stellplatz wirklich voll ist. Vom “Stellplatz Rund” gehen zwei Wege ab (einmal zur Dusche und einmal genau auf der gegenüberliegenden Platz Seite) die noch zu weiteren Parzellen führen.

Bei der Stadt Wismar selbst, bin ich ein bisschen hin und her gerissen, oder ich sage es besser anders, Wismar ist insgesamt relativ klein. Lasst euch also nicht von dem Namen oder der TV Serie “SOKO Wismar”  auf falsche Vorstellungen bringen… die Innenstadt ist nett, aber insgesamt relativ klein.

Durch Zufall habe ich in Wismar noch eine andere alleinreisende Frau getroffen, mit der ich aber bereits über Facebook vor einigen Wochen Kontakt hatte. Tja und was tun zwei alleinreisende Mädels an einem sonnigen Samstagvormittag… sie gehen bummeln und Kaffee trinken:-) Nachdem wir dann allerdings am frühen Nachmittag wieder zurück zum Stellplatz kamen, hat mein Trottelchen Gen mal wieder voll zugeschlagen.

Isa sagt Hallöchen!

Zurück am Womo sah ich, dass das Womo mittlerweile nicht mehr am Strom hing. Also habe ich schnell nach zwei 1 Euro Münzen gekramt, bin raus aus dem Womo und ab zur Stromsäule.

Geld eingeworfen, umdrehen und schnellen Schrittes zurück zum Womo, denn draußen wurde es mittlerweile ganz schön frisch. Während ich noch rechnete und rechnete wie lange der Strom laufen müsste und ob ich über Nacht wohl noch den Laptop laden konnte… ein Euro = 8 Stunden, zwei Euro 16 Stunden, 15:30 Uhr plus 16 Stunden sind….bin ich also zurück zum Womo gelaufen, reiße mit Schwung die Tür auf und zu meiner Verwunderung saßen da doch glatt zwei Personen.

HÄÄÄÄÄÄÄ????

Was machen die Leute in meinem Womo und warum habe ich Milla nicht bellen gehört? Milla, wo ist Milla und warum sieht das hier so anders aus…Es hat wirklich bestimmt so 2-3 Sekunden gedauert in denen mich die Leute anschauen wie vom Blitz getroffen, ich sie sicherlich aber nicht dämlicher anschaute, mir 30 Fragen im Kopf herum schwirrten und ich dann endlich festgestellt habe

Ich bin mal eben locker flockig in das Womo meiner Nachbarn gestürmt 🙂

Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, die hatten auch eine teilintegriertes Wohnmobil zwar nicht von OrangeCamp aber insgesamt sehr, sehr ähnlich und ich war soooo in Gedanken… naja… kann ja mal passieren 🙂

Ich wäre zwar am liebsten direkt im Erdboden versunken und die Frau fand das alles gar nicht so witzig wie ihr mann und ich (ich habe mich gar nicht mehr vor lachen einbekommen und konnte nicht mehr hervorbringen als ein grölendes “Tut mir total leid”) habe schnell die Tür geschlossen und bin zurück in mein Womo gestiefelt.

Puhhhhhh….. typisch ich!!!!

Noch flott nach Travemünde

Nach einem schönen Wochenende in Wismar bin ich Sonntag Nachmittag noch weiter in Richtung  Travemünde gefahren. Diesen Tipp hatte mir jemand über Facebook gegeben. Da mir aber insgesamt langsam die Zeit weg lief, konnte ich also nur noch eine Nacht in Travemünde verbringen und leider hat es den gesamten Tag über immer wieder geregnet, so dass ich nur sehr wenig von Travemünde selbst gesehen habe.

Abends bin ich aber wenigstens nochmal kurz in Richtung Hafen marschiert und ich kann euch zumindest sagen, der Hafen ist wunderschön und gerade in den Abendstunden toll beleuchtet.

Hafen Travemünde mit dem Wohnmobil

Travemünde… leider habe ich viel zu wenig von Travemünde gesehen, aber der Hafen ist toll.

 

Montag Mittag habe ich Travemünde schon wieder verlassen müssen, es war also wirklich nur ein kurzer Abstecher, um dann in Richtung Braunschweig zu düsen.

Die letzte Nacht im OrangeCamp in Braunschweig

Diese letzte Nacht in “meinem” OrangeCamp Wohnmobil habe ich direkt auf dem Stellplatz in Braunschweig verbracht und da muss ich doch sagen… DANKE liebe Stadt Braunschweig für soooo einen netten KOSTENLOSEN Stellplatz.

Ja klar, wenn es hier voll wird, steht man auch mal Womo an Womo aber… es ist ein KOSTENLOSER Stellplatz, mit Stromsäulen (die man dann aber einzeln bezahlen muss), es gibt eine ordentliche Ver- und Entsorgung, der Stellplatz liegt direkt vor einem kleinen Park durch welchen man in ca. 15 Minuten die Braunschweiger City erreicht.

Stellplatz Braunschweig

Der Stellplatz in Braunschweig ist für einen kostenlosen Stellplatz echt klasse!

So ein kostenloses Angebot gibt es leider nur noch sehr selten… HUT AB!!! “Zum Glück” ist an diesem besagten Montag in Deutschland der Herbst so RICHTIG eingetroffen, was für mich bedeutet hat… es hat gestürmt, geregnet, gehagelt und draußen war so richtig ungemütlich… WIE HERRLICH!!! Was liebe ich dieses Wetter an einem Womo Abend.

So habe ich die letzten Stunden im OrangeCamp Wohnmobil noch einmal richtig genossen, ich war nochmal in aller Ruhe duschen, habe zusammengepackt, geputzt und die allerletzte Nacht für euch nochmal im Hubbett verbracht, so dass ich mir auch davon einen Eindruck verschaffen konnte

Tja und am nächsten Morgen, nach einer letzten sehr, sehr ordentlichen Entsorgung und einmal “volltanken bitte” hieß es…

auf in die Daimler Straße, es wurde Zeit sich zu trennen. 🙁

Genau wie schon bei der Abholung des Womos, wurde ich von dem gesamten Orange Team sehr, sehr nett empfangen, wir haben noch ein gemeinsames Käffchen getrunken, einige Details besprochen und nachdem ich irgendwann auch endlich meine ganzen Klamotten und Millachen im Polo hatte, hieß es… Auf Wiedersehen du schöner Flitzer.

 

 

Mein Fazit nach 6 Wochen 690T OrangeCamp Wohnmobil

 

Mit dem OrangeCamp Wohnmobil auf Test Reise

Leider geht auch die schönste Tour mal zu ende. Kurze Pause auf dem Rasthof

 

Also, ich glaube wer meine Artikel aus den vergangenen Wochen verfolgt hat weiß bereits, dass mein Fazit positiv ausfallen wird.

Dabei kann ich euch mit reinstem Gewissen sagen, ich habe das Womo wirklich genau unter die Lupe genommen und war zu Beginn meiner Reise selber sehr, sehr skeptisch denn um es mal deutlich zu sagen… gerade durch die verschiedenen Facebook Gruppen hatte ich immer den Eindruck, ja es gibt zwar Wohnmobile von OrangeCamp, allerdings muss man bei diesen Fahrzeugen auch ganz deutliche Abstriche machen.

Egal ob OrangeCamp, Glücksmobil oder, oder, oder… ich habe immer gedacht (und gelesen) das sind die absolut “günstigsten” und leider auch “qualitativ schlechtesten” Wohnmobile auf dem Markt.

Ich hatte immer den Eindruck… OrangeCamp Wohnmobil – kann man machen, muss man aber nicht.

Bevor ich jetzt zu den ganzen Details komme möchte ich schon vorwegnehmen, dass sich diese Einschätzung nach meinem Test nicht bestätigt hat!

Ja es gibt Punkte die mir aufgefallen sind, aber wenn man so ein Wohnmobil so lange testet, dann fallen einem eben auch Kleinigkeiten auf. Solche Punkte hängen zum einen auch von dem eigenen “Geschmack” ab und zudem bin ich davon überzeugt, ich könnte jedes vom Band gelaufene Womo dieser Welt testen und es gäbe Punkte die mir auffallen würden. DAS Womo wo wirklich alles, alles, alles stimmt, wird es vom Band niemals geben.

Auf jeden Fall kann ich bereits jetzt sagen, dass sich dieses Gerücht von schlechter Qualität SO GAR NICHT bestätigt hat! NULL KOMMA NULL!!!

Aber gut… kommen wir zu meinem OrangeCamp Wohnmobil Fazit, welches ich gerne in verschiedene “Bereiche” einteilen würde.

  • Fahrerraum
  • Sitzbereich
  • Küche
  • Bad
  • Schlafen
  • Womo von außen

 

Der Fahrerraum im OrangeCamp Wohnmobil

 

Bei dem OrangeCamp 690T handelt es sich ja ausnahmsweise mal nicht um einen Fiat Ducato, sondern um einen Peugeot und rein vom Fahrverhalten usw. fuhr sich der Wagen einfach klasse. Ich hatte viel eher das Gefühl mit einem Auto unterwegs zu sein, als mit einem langen, schweren Womo.

Auch die 156 PS haben sich schlichtweg super gemacht, denn egal ob 5. oder 6. Gang 130, 140, 150 km/h waren gar kein Problem.

Ich konnte den Fahrersitzt auch mit einer Körpergröße von 1,82m bequem einstellen, ich saß super gut in dem Sitzt und so waren auch längere Strecken erstaunlicherweise überhaupt kein Problem. Denn egal ob in meiner Omi oder im Polo, normalerweise bekomme ich immer spätestens nach 200-300 Kilometern Rückenschmerzen oder Probleme mit den Knien, aber im OrangeCamp saß ich so hoch und so bequem, dass ich lange Zeit ohne Schmerzen durchhielt.

Fahrerraum OrangeCamp Wohnmobil

Der Fahrerraum vom OrangeCamp. Ich hatte eine super Übersicht und konnte auch lange bequem fahren.

Ähnliches gilt für das ansonsten bekannte Rumpeln und Rattern im Wohnmobil während der Fahrt. Ich weiß selber, das klingt vielleicht total unglaubwürdig, aber diese Geräusche gab es einfach nicht! Egal ob Duschtüren, Badezimmertür oder Fliegengitter, selbst auf Kopfsteinpflaster hat  da hinten nichts gerappelt oder gescheppert. Gut, an dem schlecht weg geräumten Geschirr, bin ich ja selber schuld!

Vielleicht habt ihr es ja zwischendurch gelesen, auf dem Weg von Dresden nach Potsdam hatte ich 3 Tramperinnen mit an Bord und obwohl ich auch während dieser Fahrt gut 140 km/h gefahren bin, konnten wir uns im Womo noch locker unterhalten.

Zum Thema Rappeln und Scheppern kann ich nur sagen, beide Daumen hoch!!!

Dank der Tramperinnen konnte ich auch gleich testen, wie “wackelig” es hinten während der Fahrt so ist.

Ich kenne einige Personen die sagen, es gibt nichts schlimmeres als während der Fahrt hinten in einem Womo zu sitzen und es gibt sicherlich viele Eltern, die Übelkeit bei ihren Kindern als Problem empfinden. Je nach Modell schwankt so ein Womo während der Fahrt leider so sehr, dass den Mitfahrern bereit nach den ersten 100 Metern schlecht wird.

Seekrank on the Road

Dieses “Problem” habe ich bei den Mädels vor Fahrtantritt direkt angesprochen. Wenn ihnen während der Fahrt schlecht werden sollte, kein Problem, sie sollen nur bitte bescheid sagen, dann legen wir eben eine kleine Pause ein. Zudem hätte ich auch noch Reisekaugummis dabei… für den Fall der Fälle, denn mir selbst wird ja grundsätzlich als Beifahrer schlecht. Aber beide Mädels die hinten saßen hatten keinerlei Schwierigkeiten, ihnen wurde nicht schlecht und das obwohl sie während der fahrt sogar auf dem Tisch mit einer Strassenkarte beschäftigt waren. Sie haben also nicht mal die gesamte Zeit über strikt nach vorne geschaut.

Diese Erfahrung bestätigte nochmal meinen Eindruck, dass das gesamte Womo einfach sehr gut ausgelastet ist und wenig schwankt. Was sicherlich aber auch an dem nicht soooo langen Überhang hinten liegt und daran, dass die Wassertanks direkt über der Achse liegen.

Ähnlich positives gilt auch für die länge von 7,02 Meter.

Dank der eingebauten Rückfahrkamera, welche sich im gleichen Monitor wie das Radio und das Navi befindet, hatte ich nie größere Probleme mit dem Womo zu rangieren.

Ich hatte insgesamt eine sehr, sehr gute Übersicht über das gesamte Wohnmobil.

Egal ob nach vorne, hinten oder zu den Seiten hin, ich kam schnell so gut mit dem längeren Womo klar, dass ich selbst auf dem City Parkplatz in Potsdam keine größeren Probleme beim Einparken bekam. Ohne Rückfahrkamera würde ich das Fahrzeug allerdings nicht unbedingt rangieren wollen, diese Kamera ist goldwert, gerade für mich als Alleinreisende.

Trotzdem gibt es aber zwei KLEINE Punkte aus dem Themenbereich “Fahrerraum” , die ich etwas zu bemängeln habe. Dabei handelt es sich einmal um das Thema AdBlue und einmal um die Geschwindigkeit.

Ja ihr lest richtig…ich habe Geschwindigkeit geschrieben 🙂 Wobei ich in dem Fall ganz klar sagen muss, das ist natürlich KEIN negativer Punkt am Fahrzeug selbst, sondern ein Punkt, bei dem ich einfach zur Vorsicht aufrufen möchte.

Ich konnte in den vergangenen Wochen immer wieder feststellen, dass andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn einfach nicht damit rechnen, dass von hinten ein Womo mit 150 km/h angedüst kommt. Mehr als einmal musste ich ziemlich in die Eisen gehen, weil irgendein PKW vor mir nochmal eben auf die Nachbarspur zog und gar nicht gecheckt hat, wie schnell ich eigentlich war.

Also wie gesagt… hierbei handelt es sich definitiv nicht um einen “negativer Punkt” am Fahrzeug selbst, oder gar an OrangeCamp! Wer so schnell mit einem Womo fährt, sollte nur unbedingt weit vorausschauend fahren.

Bei dem AdBlue Punkt ist es allerdings etwas anders, wobei auch dies sicherlich eher ein Kritikpunkt an Peugeot ist und im Grunde nicht gegen das OrangeCamp Wohnmobil spricht.

Da dieses neue Wohnmobil natürlich auch auf Diesel fährt, musste ich aufgrund dieser ganzen Schadstoffdisskussion zum normalen Diesel auch AdBlue tanken. Leider gibt es aber in dem Fahrzeug KEINE Anzeige, wie lange das getankte AdBlue noch ausreicht.

Irgendwann schaltet sich einfach eine Kontrolllampe an, bzw. im Fahrerdisplay wird angezeigt, dass man wieder AdBlue nachtanken muss, wann dieser Moment aber komm weiß kein Mensch.

Von diesem Moment an hat man zwar immer noch viel Zeit, man kann auch immer noch gut 800 km fahren und selbst danach geht der Motor nicht direkt kaputt, es fehlt ihm nur an Leistung. Man hat also eigentlich genügend Zeit eine passende Tankstelle zu finden.

Nichts desto trotz wäre es meiner Meinung nach deutlich angenehmer, wenn man vorher weiß, wann man wieder AdBlue nachtanken muss.

Dabei ist es aber so, dass dieses AdBlue deutlich, deutlich länger hält, als der normal getankte Diesel. Ich bin in den vergangenen 6 Wochen insgesamt etwas mehr als 3000 Kilometer gefahren und musste nur ein einziges Mal, direkt zu Beginn meiner Tour auf dem Weg nach Passau, AdBlue tanken. Da war es aber ausgerechnet so, dass ich es im Grunde eh schon eilig hatte und ich geraaaade von der Tankstelle wieder auf die Autobahn aufgefahren bin, als plötzlich die AdBlue Lampe an ging. Hätte ich das eher gewusst, hätte ich natürlich direkt beim normalen Tanken auch den AdBlue Tank voll gemacht.

Bis zu dieser Tour habe ich mich noch nie darum gekümmert, ob man mittlerweile eigentlich an jeder Tankstelle AdBlue bekomme, ob man dieses Zeug nur an den großen Tankstellen bekommt und wie man dieses Flüssigkeit genau tanken muss. Das war für mich also alles ganz neu und da ich nicht wusste, wo ich dieses AdBlue überall bekomme, bin ich also vorsichtshalber direkt wieder am nächsten großen Autohof abgefahren und habe dann dort das erste Mal AdBlue getankt. Einmal volltanken hieß 10 Liter und hat mich dabei ca. 7 Euro gekostet.

Es geht also nicht um die Kosten und es geht auch nicht darum, dass man wie bei dem normalen tanken DRINGENDST sofort zur Tankestelle fahren muss, wenn diese Kontrolllampe aufleuchtet. Es geht mir einfach nur darum, dass es deutlich angenehmer wäre vorab zu wissen, wann man wieder AdBlue tanken muss.

Ich weiß auch nicht sicher wie das im Ausland aussieht, ob man da überall an dieses Zeug ran kommt, z.B. oben in Schweden oder Norwegen? Keine Ahnung… gerade für solchen Touren wäre es also doppelt gut zu wissen, wie lange das getankte AdBlue noch ausreicht.

 

Der Sitzbereich im OrangeCamp Wohnmobil

 

Ich habe bisher immer gesagt, hmmmm diese teilintegrierten Wohnmobile sind ja vielleicht ganz nett, aber die umgedrehten Fahrersitze stören mich. Ich möchte es mir abends im Womo gemütlich machen können, möchte die Beine hochlegen und nicht stocksteif auf einem Fahrersitz hocken.

Dieses Argument muss ich mittlerweile TEILWEISE revidieren, denn die Abende im OrangeCamp Wohnmobil waren wirklich gemütlich, was allerdings zum großen Teil auch an der kleinen Sitzbank neben der Tür lag. Diese kleine Sitzbank ist super! So konnte ich den Beifahrersitz drehen, die Rückenlehne etwas zurückstellen und die Beine auf die Sitzbank legen. Wenn ich zudem den Tisch ausgezogen habe, konnte ich auch noch ganz entspannt am Tisch arbeiten oder Getränke abstellen… dank dieser kleinen Sitzbank wurden die Abende mindestens doppelt so gut!

Was ich auch sehr gut fand waren die vielen einstellbaren Heizdüsen im Sitzbereich.

Egal welchen Sitz ich gerade genutzt habe, überall im Boden gibt es diese “Ausströmer” der Heizungsanlage, die ich mir einzeln und ziemlich punktgenau einstellen konnte. Für mich als Frostbeule natürlich perfekt. Man kann diese Heizdüsen aber auch komplett verschließen, wenn es einem “zu viel” wird.

Gemütlichkeit im Wohnmobil

So gemütlich können Womo Abende sein 🙂

Ebenfalls sehr gut abgeschnitten haben die Polster. Jetzt, nachdem ich das Womo kontrolliert und in einem sehr guten Zustand wieder abgegeben habe kann ich’s ja sagen… als ich den Müll wegbringen wollte, ist mir irgendwas ausgelaufen und auf die Polster getropft. Aber dank dieser speziellen Oberfläche der Polster sind die Tropfen wie “abgeperlt”, das war echt klasse und nachdem ich die Tropfen vorsichtig aufgewischt habe, war NICHTS mehr auf dem Polster zu sehen.

Das klappt wahrscheinlich nicht unbedingt bei einem vollen Glas Rotwein, aber in meinem Fall hat diese Polsterversiegelung super funktioniert und ich bin mir sicher, auch die ein oder andere Hundepfote kann man so ganz easy peasy wieder von den Polstern entfernen.

Ebenfalls positiv sind die Staufächer über dem Sitzbereich, diese sind so groß und schließen wunderbar, so dass man dort nochmal jede Menge “Gedöns” unter bekommt.

Dann gab es noch das große Panoramafenster über dem Fahrerhaus, HERRLICH!!!

Durch dieses Fenster kommt soooo viel Licht, das ist echt klasse. Gerade für mich zum schreiben am Laptop ist das richtige Licht immer wieder ein Thema. Natürlich kann man dieses große Fenster auch aufstellen, abdunkeln oder mit einem Fliegengitter verschließen. Während der Fahrt sollte es allerdings verschlossen bleiben…ist ja kein Cabriolets,  ist glaube ich klar.

Nicht ganz so bequem wie die Fahrerhaussitze ist die Sitzbank gegenüber. Da würde ich einfach mal sagen… sicherlich kann man da mal sitzen, man kann da auch vernünftig essen wenn man den Tisch etwas vorschiebt oder mal einen Abend z.B, Karten spielen. Auf Dauer wäre das aber nicht mein bevorzugter Sitzplatz.

Die Rückenlehne des Sitzbereiches ist schon sehr, sehr steil. Gerade sitzen z.B während der Fahrt klappt wunderbar, aber “gemütlich” quer durchs Womo fletzen ist auf dieser Sitzbank eher nicht möglich. Insgesamt also eher ein Ort für z.B. die Enkelkinder, die nur 2-3 mal im Jahr mit Oma und Opa unterwegs sind.

Was mir im Sitzbereich aber tatsächlich gefehlt hat sind ausreichend Steckdosen. Es gibt eine einzige Steckdose unter der großen Sitzbank, aber das war es dann auch. Ich weiß, das ist ein Punkt der bei eigentlich allen Wohnmobilen immer wieder bemängelt wird und hier ist er mir eben auch aufgefallen. Eine einzige normale Steckdose im Sitzbereich ist in Zeiten von Handy, Laptop, Kamera, Tablet und E-Reader für mich etwas zu wenig.

 

Die Küche im OrangeCamp Wohnmobil

 

Also bei dem Herd im OrangeCamp handelt es sich um ein echtes Schmuckstück. 4 Platten, Backofen und ein Salamander bzw. ein extra Grill zum überbacken oder zum warmhalten ist schon toll. Ja, ihr könnt jetzt sagen “wer braucht denn bitte einen Ofen im Womo?”, aber ich kann euch nur sagen, ich habe ihn geliebt und auch echt oft genutzt. Egal ob Auflauf, TK-Pizza oder Toast Hawai, dieser über Gas betriebene Ofen war einfach klasse.

 

Backofen im OrangeCamp Wohnmobil

Ihr könnt sagen was ihr wollt 🙂 … ich fand den Backofen super gut!!!

 

Ebenfalls super ist der große Kühlschrank mit gefrierfach und das gesamte Lichtkonzept der Küche. Dank eines unter der Spüle angebrachten LED Lichtbandes wird auch gleich die geöffnete Besteckschublade beleutet. Das ist schon sehr clever gemacht.

Allerdings gibt es im Küchenbereich auch die für mich “größten” bestehenden Kritikpunkte des gesamten OrangeCamp Wohnmobils.

Das Spülbecken ist schon sehr klein. Gut, jetzt kann man sicherlich sagen, wer benötigt schon ein riesengroßes Spülbecken, wahrscheinlich niemand dringend. Wenn aber ständig das Wasser überschlappt während des Spülens (und ich habe mich schon echt bemüht vorsichtig zu spülen), ist das einfach nicht so wirklich praktisch und ob das ständige Spülwasser dem Holz bzw. den Leisten drum herum auf lange Sicht so gut tut, kann ich auch nicht sicher sagen.

 

Kritikpunkte am OrangeCamp Wohnmobil

Das Spülbecken ist sehr klein, das muss ich einfach sagen. Toll sind hingegen die extra Ablageflächen von OrangeCamp

 

Dass es im Küchenbereich wenig Platz zum schnippeln gibt hat OrangeCamp ja bereits erkannt und die praktischen Holzablagen eingebaut.Ein Punkt den ich an OrangeCamp wirklich klasse finde. Dank der hauseigenen Schreinerei versuchen Sie zumindest direkt auf solche Punkte einzugehen.

Thema Kühlschrank… super groß, super Leistungsstark, aber den muss man einfach richtig “behandeln”. Bei mir gab es zu Beginn meiner Reise ständig das Problem, dass die Kühlschranktür während der Fahrt aufgesprungen ist. STÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNDIG!!!! Das war echt nervig!!!!

Irgendwann habe ich dann aber mit OrangeCamp darüber gesprochen und schnell wurde mein Fehler klar. Diese neuen großen Kühlschränke haben keinen Stift mehr, der die Tür während der Fahrt zuverlässig geschlossen hält, sondern das ganze läuft über Unterdruck. Dazu ist es aber wichtig, dass zum einen die Klammer, welche die Tür zum Lüften offen hält wenn man den Kühli nicht nutzt, richtig sitzt (bei mir saß sie falsch, darum ging die Tür so leicht auf) und zum anderen muss der Kühlschrank während der Fahrt auch auf 12 Volt/ Batterie stehen, damit diese Unterdruck Geschichte richtig läuft!!!!

Ich habe den Fehler gemacht, dass ich den Kühlschrank vor der Fahrt ausgeschaltet habe, weil ich dachte, och der ist eh so kalt, der muss gar nicht unbedingt über Batterie laufen. Aber dann funktioniert natürlich auch diese Unterdruck/Ansaug Aktion nicht richtig und die Tür springt ständig auf.

Gewusst wie!!!!

 

Kühlschrank im Wohnmobil OrangeCamp

Der große Kühlschrank ist schon seehehr nett, man muss nur wissen wie man mit ihm umgeht.

 

Nachdem das alles klar war, sprang der Kühlschrank während der Fahrt auch nicht mehr auf.

Noch ein letzter Punkt… bevor man Losfährt, sollte man allerdings unbedingt daran denken die Backbleche bzw. das Ofenrost aus dem Ofen zu nehmen, denn ansonsten ist dieses Teil das einzige welches auf der Fahrt klappert wie wild.

Ansonsten kann ich nur sagen, klasse Küche, ausreichend Staumöglichkeiten und super tolles, großes Panoramafenster. Alles wirklich sehr, sehr schön!

 

Kommen wir zum OrangeCamp Wohnmobil Bad Bereich

 

Mir persönlich hat der gesamte Badebereich seeeeehr gut gefallen. Da man die Badezimmertür sowohl direkt vor der Toilette schließen kann, als auch als Abtrennung zum Wohnbereich, kann man den gesamten hinteren Bereich des Wohnmobils super trennen.

Ich meine jetzt mal ehrlich… mit einer anderen Person in einem Wohnmobil zu reisen, bedeutet grundsätzlich auch, jemand anderes sehr, sehr nah an sich heran zu lassen und dabei ist die “Klo Situation” eben auch so ein Punkt. Dank dieser Tür kann man den Wohnbereich aber wirklich gut abtrennen. Ich meine, ich bin da ja eh super empfindlich, ich kann ja nichtmal auf einer öffentlichen Toilette Pipi machen wenn jemand in der “Box” neben mir sitzt. Ehrlich… da geht nichts! 🙂

Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich reise mit jemandem in der Omi und diese Person sitzt  jetzt im “Wohnbereich” (sozusagen direkt neben dem Klo, auch wenn da diese kleine Tür zwischen ist) ich glaube ich könnte da im Leben nicht pinkeln gehen, geschweige denn iiiiiirgendwas anderes 🙂  Dazu kommt noch, wenn man die Tür am “Badezimmer” der Omi schließt, muss man sich schon sehr klein machen um irgendwie mit langen Beinen aufs Klo zu kommen.

Toilette im Wohnmobil

Die Toilette lässt sich drehen, so dass noch mehr Platz für die Beine bleibt

Das ist im OrangeCamp Wohnmobil eben ganz anders. Durch diese Trenntür entsteht im Badbereich viel Platz, es gibt keine Probleme mit den langen Beinen und dennoch ist der gesamte Bereich “sicher” vom Wohnraum getrennt.

Auch die Aufteilung der Dusche ist meiner Meinung nach sehr clever gemacht.

Gut, wir müssen nicht darüber diskutieren, eine Dusche in einem 7 Meter langen Wohnmobil ist immer klein! Aber im OrangeCamp kam sie mir wirklich nicht so klein vor!

Das lag, so glaube ich, vor allem an der “Einteilung” der Dusche. Erstmal ist es natürlich praktisch, dass die eigentliche Duschwanne mit einem Holzbrett ausgestattet ist, wodurch man den Duschbereich im Alltag sorglos betreten kann. Nimmt man dann aber dieses Holzbrett zum Duschen raus, kommt einem die Duschwann im ersten Moment schon sehr klein vor.

Aber… dank eines kleinen Vorsprungs entstehen nochmal gut 20-25 cm mehr Platz und genau diese cm sind es, die einem während des Duschens ausreichend Platz ermöglichen. Ich habe mehrfach im Womo geduscht, auch mit Haare waschen und kam super klar. Ich bin nicht einmal gegen die “kalte” Duschwand gestoßen und konnte selbst meine Füße in aller Ruhe waschen.

Dank der drei Abläufe in der Duschwanne, kann das Womo auch mal etwas schief stehen und das Wasser läuft sauber ab. Wirklich klasse!

 

Duschen im Wohnmobil

Dank dieses weißen Vorsprungs hinten an der Rückwand hat man in der Dusche erstaunlich viel Platz

 

Ebenfalls clever gemacht ist die “Sicherung” der Duschtüren, wodurch es auch auf lange Sicht nicht möglich sein wird, dass die Duschtüren während der Fahrt rappeln. Denn zum einen werden die Türen durch das eingelegte Brett am Boden ganz eng zusammengehalten, zum anderen gibt es im oberen Bereich nochmal einen Hebel um die Duschtüren zu halten und zwischen den Klapptüren befinden sich noch winzige “Moosgummi Plättchen” (oder sowas in der Art) die kein klappern zu lassen.

Wenn ich jetzt wirklich etwas zu “meckern” suche… und hier ist suchen besonders dick geschrieben, dann wäre es das Fenster, welches über der Toilette eingebaut ist.

Dieses Dachfensterchen ist so klein und vom Modell her eher alt, das passt irgendwie gar nicht zu so einem neuen Womo. Ich glaube das ist dieselbe kleine Dachluke die ich in der Omi gerade anfang des Jahres ausgetauscht habe. Wie gesagt, das ist definitiv meckern auf hohem Niveau, aber warum in so ein schickes neues Womo eine so kleine, olle Dachluke eingebaut wird… kein Ahnung.

Ich glaube da sollte gespart werden, denn diese kleine Luke hat nichts mit den echt tollen anderen Fenstern zu tun.

Sehr gut fand ich noch die beiden Staufächer im Boden bzw. in den Treppenstufen hoch zum  Bett. Beide “Räume” haben sich super als Schuhschrank gemacht. So konnte ich auch schmutzige Schuhe leicht verstauen. Eine weitere clevere Idee konnte ich im Kleiderschrank finden. Dank einer extra Lampe wie man sie auch vom Kühlschrank kennt, geht im Kleiderschrank ein Licht an, sobald man die Tür öffnet. Ich habe dazu in der Omi extra Batterie Spots “verklebt” aber so ein “Kühlschrank Licht” im Kleiderschrank ist schon echt super.

Allerdings muss ich auch sagen, insgesamt ist der Kleiderschrank schon schmal. Es gibt zwar im gesamten Womo viele, viele Staufächer, das ist echt klasse, aber die Kleiderschrank Stange zum hängen von z.B. Jacken ist wirklich schmal. Über den Daumen gepeilt würde ich sagen, da passen maximal 4 Kleiderbügel samt Jacken rein.

Allerdings gibt es unter der Kleiderstange noch 4 Fächer um weitere Kleidung unterzubringen.

Wenn dieses OrangeCamp Wohnmobil meines wäre, würde ich es auf jeden Fall so machen, dass ich diese 4 weiteren Fächer entferne und dafür eine zweite Kleiderstange einsetze. Wie gesagt, Staufächer für die Klamotten gibt es viele, nur der Platz um Kleidung auf einem Bügel aufzuhängen gibt es wenige, darum dann lieber die zwei übereinander hängenden Kleiderstangen.

 

Schlafen im Orangecamp Wohnmobil

 

“Mein” Modell hatte ja ein Querbett und ich kann nur sagen, für mich war dieses Querbett perfekt! Ich hatte mehr Platz als ich jemals benötige, ich konnte wunderbar vom Bett aus TV schauen und sowohl die beiden Spots, als auch vor allem das in der Rückwand eingebaute, indirekte Licht waren super duper angenehm.

Was mir außerdem sehr, sehr gut gefallen hat, sind die insgesamt drei Fenster im Schlafbereich. Es gibt jeweils auf den Wohnmobil Seiten ein Fenster und zudem noch ein großes Dach Heki. So könnte man selbst warme Sommernächte sehr gut überstehen, weil man immer etwas “Durchzug” herstellen kann.

Ich habe im OrangeCamp Wohnmobil geschlafen wie ein Stein!

 

Querbett im Wohnmobil

Durch diesen Winkel in der Matratze wird das Bett nach unten hin deutlich schmaler

 

Und da ich die Frage schon gestellt bekommen habe. Nein, das OranngeCamp Womo hat hinten keinen extremen Überhang. Der Überhang ist wirklich super gemacht. Er ist gerade so lang, dass ich mit dem Womo auch mal irgendwo stadtnah parken konnte, wo z.B. eine Wiese hinter der eigentlichen Parkbox angelegt wurde, er war gleichzeitig aber auch so “kurz”, dass das Wohnmobil/ bzw. das Bett hinten nicht stark schaukelt.

Das Thema hatten wir ja gerade schon in ähnlicher Variante beim Thema Seekrank werden, aber die Gewichtsverteilung in dem Womo ist wirklich, wirklich klasse.

Neben dem Querbett im Heck, hat das Mobil auch noch ein Hubbett über dem Tischbereich. Ich habe extra für euch zum testen auch eine Nacht da oben verbracht und habe mich auch da pudelwohl gefühlt. Das gesamte Hubbett ist sicherlich 120-140 cm breit und so weit vom Dach entfernt, dass ich um Hubbett sogar sitzen konnte. Dagegen ist die Höhe des Alkoven in der Omi winzig.

Auch im Dach des Hubbets sind nochmal zwei Spots verbaut, so dass man auch da oben abends z.b. noch gut lesen kann, ohne die Taschenlampe zu nutzen. Des weiteren ist das gesamte Bett leicht herunter zu ziehen und kann später dank einer unterstützung mit zwei Fingern wieder hoch geschoben werden.

 

Hubbett im OrangeCamp Wohnmobil

Das Hubbett, ok ihr seht… es war schon Tag und das Fenster hinten nicht ganz abgedunkelt… aber Platz ist da oben mehr als reichlich

 

Natürlich habe ich mich gefragt, könnte man zur NOOOOT noch unten sitzen, wenn das Hubbett nach unten gefahren ist? Und meine Antwort lautet JA! Selbst das geht, wenn auch nur mehr schlecht als recht.

Wenn das aber mal (warum auch immer) nötig sein sollte, ist es möglich die Fahrerhaussitze zu nutzen, obwohl das Hubbett unten ist. Ich dachte da z.B. an die Situation… man reist mit Kids und möchte ihnen abends noch etwas vorlesen. Das würde auf jeden Fall funktionieren, dazu kann man die Sitze des Fahrerhauses also durchaus trotz Hubbett nutzen.

Habe ich zum Thema Betten Situation auch Kritikpunkte… jain!

Also ein echter Kritikpunkt sind mal wieder die Steckdosen, eine einzige Steckdose hinten am Bett finde ich zu wenig. Außerdem gibt es im gesamten Wohnmobil nur eine USB Steckdose. Wenn man also irgendwo steht ohne am Landstrom zu hängen und noch keinen Wechselrichter hat (so wie bei mir) , gibt es nur diese eine einzige USB Steckdose um überhaupt irgendwas zu laden und diese sitzt dann auch noch direkt über dem Herd.

Da muss man sich abends schon gut überlegen, ob man das Handy läd, das Tablet, den Laptop oder die Kamera… eine Steckdose ist sehr wenig.

Der zweite Punkt ist sicherlich das Querbett, wobei ich dieses NICHT als Kritikpunkt äußern möchte, sondern man muss sich einfach überlegen, was man haben möchte. Ich z.B. finde die Aufteilung mit dem großen Badbereich hinten quer und dem dahinter liegenden Bett aktuell besser, als ein schmales Längsbett und daneben ein schmales, langes Bad. So denke ich zumindest aktuell!

Ein anderes Thema bei vielen Paaren ist “Schnarchen”…

Ich kenne so einige Paare die grundsätzlich mittlerweile getrennt schlafen, weil ein Partner so laut schnarcht. Dies wäre hier dank der Tür zwischen Wohn- und Schlafbereich und des Hubbetts sehr gut möglich.

Raumbad im Womo

Für mich aktuell jeden Morgen wieder schön… der getrennte Bad/Dusch Bereich .

Möchte man aber als, sagen wir mal “fülliges” Paar gemeinsam hinten im Querbett schlafen, ist es schon relativ eng. Gerade durch den Einstig ins Bett fällt nochmal ein Teil der vorderen Matratze weg. Es ist also eigentlich so, dass zwei große, breite Personen sehr gut oben im Kissen Bereich nebeneinander passen, es dann aber ab Po und Beinen enger wird.

Einen wirklich heftigen Kritikpunkt habe ich also nicht, ich denke jeder Wohnmobil Käufer muss in diesem Bereich einfach selber schauen was für ihn am besten ist. Für mich als Alleinreisende, die höchstens maaaaal eine andere Person mit an Bord hat, ist diese Aufteilung super.

 

Und von Außen? Das OrangeCamp Wohnmobil und die Garage, Staufächer usw.

 

Fangen wir mal mit der Garage an. Super finde ich, dass die Garage mit beheizt wird, so kann man da hinten auch gut mal nasse Kleidung oder Handtücher aufhängen. Gerade wenn man mit Hund reist ein erheblicher Vorteil! Zudem ist die Garage groß genug um zwei Fahrräder zu verstauen und da sie von beiden Seiten zu öffnen ist, kommt man auch an die “hinteren” Bereich sehr gut ran.

Außerdem sind in der Garage bereits einige kleine Ablageflächen eingebaut, hier kann man also die ganzen kleineren Teile, Schlauchanschlüsse, Hundeleinen usw. gut verstauen.

Zu den anderen Fächern kann ich wenig schreiben, sie sind da und sie funktionieren. 🙂

 

Wohnmobil günstig im Test

Das OrangeCamp Womo von der Seite

 

Was mich etwas gewundert hat, ist dass das Frostschutzventil mit im Frischwasser-Nachfüll-Kasten sitzt. Kannte ich so nicht, bei mir in der Omi sitzt  der Wächter mit in dem Fach, in dem auch die Heizung sitzt, aber so wie im OrangeCamp ist das durchaus gut. Man kommt auf jeden Fall sehr leicht ran. Der gesamte Frischwassertank sitzt direkt hinter dem Fahrersitz auf der Vorderachse und auch das Fach zum befüllen des Frischwassertanks ist auf der selben Seite.

Etwas hin und her gerissen bin ich von dem Toiletten Kanister Auszug auf der Aufbautür Seite. Wenn man die Toilette also leeren möchte, ist dies direkt auch auf der Seite, auf der man sitzt oder vielleicht die Markise öffnet.

Ja, das ist sicherlich auch mal wieder kein echter Kritikpunkt und mir ist natürlich klar, dass die Aufteilung des Womo nichts anderes zulässt, aber es ist mir aufgefallen.Gut, aber man muss  ja auch nicht gerade die Toilette weg bringen, wenn der Partner noch am Frühstückstisch sitzt.

Einen letzten echten dicken fetten Kritikpunkt habe ich allerdings noch festgestellt… wobei ich jetzt ganz aktuell erfahren habe, dass dieser so nicht mehr gilt! Dennoch schreibe ich ihn euch, denn vielleicht sucht ja gerade jemand ein gebrauchtes Wohnmobil, wo diese Situation noch besteht.

Es geht um den Gaskasten!

Dieser sitzt nämlich bei meinem Womo Testmodell noch in der Garage und ist sowas von unpraktisch verbaut! Zum einen ist es so… würde man z.b. zwei Fahrräder in der Garage stehen haben, könnte man wahrscheinlich die Gaskasten Tür gar nicht mehr öffnen. Das bedeutet also, wenn mal wieder nachts das Gas ausgeht, müsste man morgens erst die Räder aus der Garage holen um überhaupt an den Gaskasten zu kommen.

 

OrangeCamp Wohnmobil Kritik

Der Gastkasten sitzt auf der rechten Seite der Womo Garage

 

Davon abgesehen ist der gesamte Gaskasten echt sowas von unpraktisch verbaut, da hat aber irgendwer damals beim Modellentwurf nicht nachgedacht. Der gesamte Kasten sitzt auf der rechten Seite der Garage, ist aber insgesamt eigentlich mindestens 5 cm zu niedrig und hat zudem unten und oben auch noch eine total überflüssige Kannte.

Eine volle Gasflasche hat ja diesen roten Deckel, den man erstmal abnehmen muss, bevor man den Gasschlauch anschließen kann.

Wie es immer so ist, ging mir auch im OrangeCamp Wohnmobil spät Abends das Gas aus und dann kam der Akt Gasflasche wechseln… ehrlich ich habe mir dabei fast einen abgebrochen um diese verdammte rote Tülle von der Flasche zu bekommen.

Es ging einfach nicht!

Der Gaskasten bietet nach oben so wenig Platz, dass man die Tülle nicht von der Flasche bekommt.Ich musste erst die gesamte Flasche aus dem Kasten heben, um dann die Kappe von der Flasche zu ziehen. Allerdings war auch das nicht so einfach, denn selbst um die Flasche aus dem Kasten zu heben, muss man sie etwas schräg halten, um an dieser überflüssigen Kannte vorbei zu kommen. Und das alles um 23 Uhr, möglichst leise um die Nachbarn nicht zu stören und viel zu dünn angezogen. Da wird man schnell ein bisschen “frustig” 😉

 

Wohnmobil im Test OrangeCamp

Hier sieht man es ganz gut, der Gaskasten ist echt unpraktisch. Zum Glück wurde er mittlerweile nach außen gelegt

 

Am letzten Tag habe ich auch noch neues Gas gekauft und wollte die Gasflasche wieder in den Kasten stellen. Auch dies war ziemlich umständlich.Zumal muss man sich, um die Gasflasche in den Kasten zu hieven, erst ein Stück in die Garage beugen muss, um dann die für mich relativ schwere Gasflasche  über diese Kannte in den Kasten zu heben. Vorbeugen und gleichzeitig schwer heben… da jauchzen aber die Bandscheiben.

Soll also heißen, der Gaskasten ist in diesem Modell echt doof verbaut, das muss ich einfach so sagen, auch wenn ich von allem anderen schwärmen könnte.

ABER… wie ich jetzt gehört habe, ist dieses Problem bereits bekannt und es wurde auch schon reagiert. Mittlerweile ist der Gaskasten etwas größer und vor allem direkt von außen zu nutzen. Man muss also nicht mehr so umständlich in der Garage hantieren. Gut das dieses Problem also bereits gelöst wurde, denn das war an meinem OrangeCamp Wohnmobil Modell noch ein echter Knackpunkt!

 

Mein Fazit vom Fazit…

 

Das OrangeCamp Wohnmobil im Test - 6 Wochen durch den Herbst, ein Qualitätscheck im OrangeCamp Womo

Dein Pin zum OrangeCamp Test

Ich bin tatsächlich erstaunt, wie gut die allgemeine Qualität an diesem OrangeCamp Wohnmobil ist. Ich denke, das OrangeCamp mittlerweile komplett in Deutschland produzieren lässt, dieser Schritt hat dem gesamten Unternehmen und jedem einzelnen Wohnmobil sehr, sehr gut getan. Sicherlich gibt es auch an diesem Modell Dinge, die entweder eine Frage des Geschmacks sind, oder auch des ganz persönlichen Reise Alltags. Wenn mich zu wenige Steckdosen stören, muss das ja definitiv nicht für alle anderen Camper gelten.

Was ich an OrangeCamp erwähnenswert gut finde ist, dass sie versuchen auf die kleineren Problemchen einzugehen. Natürlich können sie nicht grundsätzlich die gesamte Produktion verändern, dafür laufen selbst bei einem kleineren Hersteller wie OrangeCamp zu viele Wohnmobile vom Band. Nichts desto trotz versuchen sie aber mit kleinen Detail den Komfort zu verbessern, so wie z.B. mit den klappbaren Schneidebrettern, oder den extra Auflageflächen im Küchenbereich.

Natüüüüüürlich ist auch hier nicht immer alles Gold was glänzt, und natüüüüüürlich arbeiten auch hier nur Menschen die mal einen besseren oder schlechteren Tag haben. Große Pannen dürfen nicht passieren, aber einen nicht ganz super freundlichen Kundendienst… naja… sollte auch nicht sein, gibt es aber wie in jedem anderen Unternehmen dieser Welt auch. Ich kann nur sagen, zu mir war das gesamte Team sehr, sehr nett und freundlich.

Ehrlich gesagt… ich sehe qualitativ aktuell keinen echten Unterschied zu anderen großen deutschen Herstellern, mich hat OrangeCamp überzeugt und für mich stellen die Fahrzeuge eine super gute Alternative da. Zumal der Preis des OrangeCamp 690T in der Grundausstattung 52.900 Euro beträgt, was ja in der aktuellen Campin Boom Phase fast schon ein Schnäppchen ist. 😉

Ich möchte mich auf diesem Weg  nochmal bei dem gesamten Team für die tolle Kooperation bedanken, ich hatte eine super Zeit auf meiner Reise mit dem OrangeCamp Wohnmobil durch den Herbst.

 

OrangeCamp Team im Test , ein günstiges Womo

Schön wars! 🙂

 

So und wenn ich euch jetzt auf den geschmack gebracht habe, dann schaut euch doch einfach mal selbst bei OrangeCamp in Braunschweig vorbei oder auf einer der nächsten Reisemobil Messen am OrangeCamp Stand um.

Ihr habt die ersten Teile meiner Tour durch den Herbst im OrangeCamp verpasst? Habt nichts von meiner Fahrt über den Brenner, die Werksbesichtigung, mein “nicht erwünscht sein” am Chiemsee oder das Stellplatzproblem in Potsdam gelesen?

Dann findet ihr hier Teil 1 – 5 meiner Herbst Tour:

Teil 1 – Das Unternehmen OrangeCamp und warum ich an einem Tag gleich 1100 km gefahren bin

Teil 2 – Ein Blick hinter die Kulissen des modernen Wohnmobilbaus

Teil 3 – Das Chiemsee Desaster und ein wunderschöner Stellplatz

Teil 4 – Ab über den Brenner – einmal Italien oder doch nicht?

Teil 5 – Dresden, Potzdam und ab auf die Insel

Ich wünsche euch viel Spaß und sage wie immer… bleibt gesund!

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (66 votes, average: 4,61 out of 5)
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Da ich nach meinem letzten Passau besuch keine Lust hatte nochmal in Richtung Italien zu düsen, habe ich mich komplett umentschieden und bin über den Osten in Richtung Norden getuckert, nächster Halt… DRESDEN!

Auf dem Weg zur Wohnmobil Ostsee Tour …. Dresden!

Von Passau bis Dresden waren es immerhin knapp 400 km, aber dank meines “OrangeCamp test Flitzers” verlief auch diese Fahrt wieder wie „geschmiert“. Ich muss es einfach NOCHMAL sagen… dieses Womo fährt sich einfach toll!

Haaaach,  wieder einer der vielen, vielen Unterschiede zur Omi.

 

Wohnmobil Dresden Frauenkirche

Frauenkirche Dresden … der Mix machst! Und wenn man nur nach oben schaut, sieht man die ganzen anderen Touris auch nicht 🙂

 

Dresden gehört definitiv mit zu meinen Lieblings Städten in Deutschland.

Ich bin jetzt seit meiner Womo Zeit das dritte mal in Dresden und bin doch jedesmal von neuem fasziniert von dieser Stadt. Ich finde Dresden extrem sauber und die ganzen alten Gebäude (ob nun bekannt oder auch nicht) sind fast immer gut erhalten.

Egal wo ich mich in Dresden befinde, dieser Mix aus wunderschön, alt, teuer und “modernen” Betonklötzen, einfachen Shops und günstigen kleinen Cafes … finde ich immer wieder klasse.

Die letzten Male habe ich für meine Dresden Besuche immer den Stellplatz am Sachsenplatz genutzt. Da mir aber nur wenige Tage zuvor der Stellplatz am Blüherpark von einem Leser empfohlen wurde, habe ich diesmal auf diesen, für mich neuen, Stellplatz gewechselt. (Stellplatz Am Blüherpark, Zinzendorferstraße 1, 01069 Dresden)

Dresden ist insgesamt eine echt Womo freundliche Stadt, denn alleine in direkter City Lage gibt es 3 große Stellplätze und zudem nochmal mindestens 4 weitere im Dresdner Umland. Darum habe ich meine Zeit in Dresden auch direkt dafür genutzt, um für euch die drei großen City Stellplätze zu vergleichen. Eigentlich wollte ich euch diesen Vergleich direkt mit in diesem Artikel schreiben, aber ich musste erkennen, das hatte wenig Sinn. Darum findet ihr jetzt den großen Dresdner City Stellplatz Vergleich in diesem Artikel.

Was ich euch aber auf jeden Fall schon sagen kann ist, dass ich nicht unbedingt ein weiteres mal auf den Stellplatz am Blüherpark fahren werde.

Ja, die Nähe zur Innenstadt ist super, man muss nur über den Daumen gepeilt 800m laufen und ist in der City. Auch der große Park hinter dem Stellplatz ist tagsüber toll um mit dem Hund spazieren zu gehen und dennoch gibt es  für mich an dem Stellplatz einige “Haken”. Aber wie gesagt… den gesamten Test/ Vergleich zum Thema “City Stellplätze Dresden” findet ihr in dem anderen Artikel.

 

Mit Hund und Wohnmobil in Dresden

Kleine Pause … aber selbst im Liegen wird alles beobachtet.

Dresden und die Hunde

Milla und ich hatten auf jeden Fall eine super Zeit in Dresden und ich habe das komplette Touri Programm durchgezogen. Frauenkirche, Semperoper (von außen!), shoppen, essen gehen…  und das ganze bei super duper Wetter. Besser ging es also wirklich nicht.

Und ich glaube, obwohl Milla immer mal wieder alleine im Womo bleiben musste, hat auch ihr unser Dresden Besuch gefallen, denn jeden Abend trafen sich einige Hundeleute direkt hinter den Wohnmobilen im Park. Am ersten Abend hat sich Millachen das ganze “Treiben” noch durch den Zaun angesehen, war aber schon ein klitzekleines bisschen “begeistert” von ihren neuen “Hundekumpel”.

Am zweiten Abend bin ich dann einfach mal mit ihr zu den Leuten gegangen und nicht nur die Hunde haben sich auf anhieb gut verstanden (alle Vierbeiner sind auch ganz “rücksichtsvoll” mit der kleinen wackeligen Oma umgegangen), auch wir Menschen haben super nett gequatscht und für mich war es natürlich interessant zu erfahren, wie die Dresdner uns Camper so sehen. .

Tja und am Abend 3 und 4 war es dann schon fast wie im Hotel, wenn der erste Ton der Mini Disco zu hören ist.

Milla konnte vorher IM WOMO LIEGEND tief und fest schlafen, aber wehe der erste Hund hat einmal gebellt. Musik in Millas Ohren! Das sie mir nicht direkt die Tür einrannte war alles… sobald “ihre Hundefreunde” da waren, wurden die kleinen Beine aber flott!

Wie schön, dass es noch so ist!

Nach insgesamt 4 Nächten haben wir Dresden und damit leider auch Millas Hundekumpel verlassen um nach Potsdam zu düsen.

Doch bevor wir so richtig durchstarten konnten, musste ich noch dringendst eine Entsorgungsstation in Dresden suchen und tanken, denn ansonsten wären wir nicht weit gekommen.

 

Tramper Deutschland

Unterwegs mit den Mädels… das war echt nett! (Natürlich habe ich gefragt, ob ich das Bild veröffentlichen darf!)

Reisen mit Trampern

Nachdem ich getankt hatte und vom bezahlen kam, sprach mich eine junge Frau an, ob ich vielleicht in Richtung Berlin fahren würde. Sie und ihre zwei Freundinnen möchten nach Berlin und suchen eine Mitfahrgelegenheit.

Da es sich bei allen drei Mädels um total nette, ordentliche, freundliche Mädchen “auf Abenteuer Tour” handelte, Milla gut auf die Mädels reagierte und wir uns vom ersten Wort klasse verstanden haben, habe ich Ihnen erzählt, dass ich nach Potsdam fahre, ich sie aber zumindest ein ganzes Stück in Richtung Berlin mitnehmen kann. Ob sie es dann vom letzten “passenden Rasthof” weiter versuchen, oder von Potsdam mit der Bahn nach Berlin fahren, das können sie sich auf dem Weg überlegen.  Also gesagt getan!

Selten hatte ich so eine nette und kurzweilige Fahrt wie an diesem Tag. Die Mädels waren vorab in Spanien, waren mit dem Rad auf dem Jakobsweg und haben die Zeit nach dem Abi zum Reisen genutzt. Jetzt waren sie auf dem Weg zurück, wollten einige Tage Berlin erleben, um danach weiter in den Norden zu reisen und dort an einem sozial Bauernhof Projekt teilzunehmen.

Mal abgesehen von Schweden, habe ich bis zu diesem Tag noch nie irgendwelche Tramper mitgenommen, aber ich muss schon sagen… in dem Fall war es wirklich klasse, von den Mädels ging keinerlei Gefahr aus und wir hatten eine super schöne Zeit.

Ich habe die Drei dann kurz vor Berlin an einem großen Rasthof raus gelassen und nachdem wir uns verabschiedet hatten und ich den Rastplatz verlassen habe, sah ich noch im Rückspiegel wie sich die Drei mit einem älteren Ehepaar unterhielten. Ich glaube lange mussten sie nicht warten, bis man sie die letzten Kilometer mitgenommen hat.

Potsdam, zwischen wunderschön und super blöd!

Für mich und Milla ging es wie gesagt weiter nach Potsdam und da mich die Autobahnabfahrt zum Stellplatz direkt durch die Innenstadt führte und ich durch Zufall einen großen, halbwegs Womo tauglichen Parkplatz sah, haben Milla und ich direkt einen kleinen bummel durch die Stadt unternommen.

Um das ganz deutlich zu sagen… ich verrate euch jetzt den Platz auf dem ich an diesem Tag geparkt habe um mir die Stadt anzuschauen. Hier steht ihr mitten drin, könnt aber auch wunderschön am Wasser entlang oder auf der Freundschaftsinsel spazieren gehen. Außerdem ist da in der Nähe das italienische Restaurant L’Osteria und ich glaube ich habe noch nie eine bessere und größere Pizza gegessen. Die NORMALE Pizza war riesig, hing weit über den Tellerrand, aber sowas von gut! Dünn, knusprig, saftig und natürlich direkt auf Stein gebacken und nicht in diesen “Auflaufförmchen”.

 

Essen gehen Wohnmobil Tour

:-)… und nein, rechts liegt keine Kuchengabel!

 

DER HAMMER!!!

Hier solltet ihr unbedingt mal essen gehen!!!!!! Das ganze sogar zu einem ziemlich üblichen Restaurant Preis, ich meine die Pizza mit Meeresfrüchten hat 11,50 Euro gekostet.

Aber um das nochmal deutlich zu sagen, das ist kein Stellplatz, das ist kein Platz zum übernachten und das ist auch kein Platz für Wohnmobile die länger als 7 Meter sind! Es ist einfach nur ein guter, kleiner Parkplatz mitten in der City!

Adresse: Am Kanal (ca. Hausnummer 3,), 14467 Potsdam  

Nach einem kleinen Spaziergang und der Pizza, sind Milla und ich also in Richtung Stellplatz gefahren. Dabei hatte ich mir vorab schon den Stellplatz in der Nähe des Volkspark Stadions ausgesucht. Dieser sollte zwar keinerlei Service anbieten und von dort aus würde ich auch einige Stationen am nächsten Tag mit der Bahn fahren müssen, aber definitiv besser als die Alternative zu der wir gleich noch kommen! Ich wollte mir am nächsten Tag die Schlösserstadt Potsdam ansehen und da war mir die Bahnstrecke zu Beginn total egal.

 

Wohnmobil Potsdam

Potsdam ist schön, keine Frage… aber die Stellplatz Situation ist doof.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht…

WIE DOOF DIE STELLPLATZSITUATION IN POTSDAM IST!!!!

Am Stellplatz angekommen, war der eigentliche Platz zwar noch in vollem Umfang vorhanden, allerdings samt großer Schilder Wohnmobile/ Caravans verboten, Übernachten verboten. DEN STELLPLATZ GIBT ES ALSO NICHT MEHR!!!!

Na super… erst war ich ja versucht mich da trotzdem hinzustellen, weil ich schon wusste wohin das sehr wahrscheinlich führen würde, wenn ich diesen Stellplatz nicht nutze. Dann kamen aber zwei Proll-Karren auf den Platz gefahren und weil es ansonsten keine Menschenseele weit und breit gab und mir diese komischen Typen in ihren idiotischen Autos nicht ganz geheuer waren, hieß es also… hör auf Dein Bauchgefühl und hau ab!

Allerdings wollte ich es eigentlich UNBEDINGT vermeiden den anderen Stellplatz zu nutzen und habe mich nach einem Ort umgesehen, an dem ich die Nacht stehen konnte. Dann halt eine Nacht frei stehen und am nächsten Morgen mit dem Womo in die Stadt.

Aber sowas wie in Potsdam habe ich echt noch nie erlebt…

Egal in welche Straße ich eingebogen bin, egal an welchem noch so kleinen Parkplatz ich vorbei kam… ÜBERALL in dieser Region waren Wohnmobil verboten Schilder. Das habe ich so wirklich noch nie erlebt! Gegenüber der Schule, Womos verboten, am Kindergarten, Womos verboten, normale Parkboxen zwischen Strasse und Kleingartenanlage… Womos verboten!.

Ich meine jetzt mal ehrlich… Camping Boom hin, Camping Boom her, aber wenn eine Stadt wie Potsdam den einzig “NORMALEN” Stellplatz schließt, naja dann kann man sich nicht wundern, wenn die Leute in den umliegenden, halbwegs ruhigen Straßen die Nacht verbringen. Dann aber alles und jeden Parkplatz mit Womos verboten Schildern voll zu bomben, ist ja irgendwie auch bescheuert. Entweder man lässt den städtischen Stellplatz offen, oder gibt den Leuten zumindest eine halbwegs normale Alternative. Denn danach bin ich dann zum Stellplatz “Am Lustgarten” gefahren und siehe da…. was haben mich empfangen… Schilder mit: Wohnmobile zwischen 20:00 Uhr und 8:00 Uhr VERBOTEN!!!!  Also ich weiß nicht wie auf diesem Platz überhaupt jemand irgendwann mal geschlafen hat, denn direkt hinter dem Stellplatz verlaufen die zum Bahnhof  führenden Zug Gleise und es war tieeeeeerisch laut. Dabei war ich ja nur wenige Minuten da vorort!

Also auch für den Stellplatz am Lustgarten heißt es… den Stellplatz gibt es (aktuell) so nicht mehr, da kann man Nachts nicht mehr stehen!

Tja, mittlerweile war es nach 20 Uhr, es war dunkel und im näheren Umfeld gab es keinen Stellplatz und keine Parkmöglichkeit. Also blieb mir tatsächlich nichts anderes übrig, als den privaten Stallplatz des Schloss Sanssouci zu nutzen. (Stellplatz Schloss Sanssouci, Zur historischen Mühle, 14469 Potsdam)

Ein riesengroßer, schräger, komplett asphaltierter Busparkplatz, am hinteren Ende des gesamten Parkplatz/ Schloss Komplexes, ohne jede Ausstattung, also wirklich ohne iiiiiiirgendwas…. für satte 20 Euro!!!!

 

Wohnmobilstellplatz Potsdam ... Wohnmobil Ostsee Tour

Der Stellplatz Sanssouci … ich steh übrigens rechts unten 🙂

Wenn das mal keine verar…e ist, was dann???

Fazit Potsdam… die Stadt, die Schlösser und alles weitere sind wirklich, wirklich schön. Der Schlosspark Sanssouci ist toll und Günter Jauchs Millionen tragen sicherlich dazu bei aus dieser Stadt einen echt netten Flecken zu machen, aber die Stellplatzsituation ist für mich schlichtweg ein Witz!

Den kostenlosen städtischen Stellplatz und den kleinen Parkplatz Stellplatz nachts zu schließen (obwohl es beide Plätz noch gibt), die komplette Umgebung der ehemaligen Stellplätze mit Verbotsschildern zu zu bomben, um dann die Leute zum privaten Sanssouci Stellplatz zu “schieben”, auf dem sie 20 Euro pro Nacht zahlen und dafür NICHTS bekommen, noch nichtmal einen netten “Platz”,  ist schon echt unfair. Obenauf kommt noch, diesen Sanssouci Stellplatz kann man entweder für maximal 3 Stunden nutzen und alles was über diesen 3 Stunden liegt, kostet eben 20 Euro. Wer also so wie ich erst am späteren Abend ankommt und morgens wieder fährt, zahlt nicht die Stunden sondern die vollen 24 Stunden.

Aus diesem Grund kann ich euch leider nicht empfehlen Potsdam mit dem Wohnmobil zu besuchen. Dann sucht euch lieber irgendwo einen Platz ein ganzes Stück außerhalb und lasst euer Geld als Bahn Tourist in der Stadt, aber zahlt nicht diesen total überteuerten Stellplatz. Potsdam selbst ist wunderschön, aber das empfinde ich als reine Geldmacherei auf Kosten der Wohnmobil Touristen.

 

Stralsund mit dem Wohnmobil

Aufiiiiiii… an an die Küste!

Nach Potsdam hieß es dann endlich wieder… Küstenluft schnuppern… weiter zur Wohnmobil Ostseetour, auf nach STRALSUND!

Schon vor einer ganzen Weile hatte mich das Ozeaneum Stralsund angemailt, ob ich vielleicht mal in der Nähe bin, dann würden sie sich sehr über einen Besuch freuen. Tja und da ich nun in der Nähe war, hatte ich schon einige Tage vorab mit der Leitung einen Termin für Freitag Mittag vereinbart.

In Stralsund selbst stand ich auf dem Stellplatz an der Rügenbrücke (Werftstraße 9a, 18439 Stralsund) und in dem Fall muss ich einfach mal betonen, wie super nett die Stellplatz Verantwortlichen da sind.

 

Stellplatz Stralsund

Guter Platz, klasse Betreiber… Stellplatz Stralsund

 

Da ich ja den Termin im Ozeaneum hatte, war es mir wichtig auf jeden Fall auf dem Stellplatz unter zu kommen, darum hatte ich einen Tag vorher angerufen und gefragt ob ich noch kurzfristig reservieren könnte. Das hat auch tatsächlich super funktioniert, mein Platz war reserviert… aber es gab noch weitere freie Plätze und so habe ich mich innerhalb des Stellplatzes ganz dreist doch woanders hingestellt. Natürlich habe ich die Reservierung dann sofort entfernt.

Als ich am nächsten Tag über den Stellplatz lief, sagte plötzlich eine Frau zu mir… Sie sind doch bestimmt Frau Speckmann, oder? Hatten Sie eine gute Anreise, soll ich Ihnen erklären wie sie zu ihrem Termin kommen? Die Dame wusste nicht das ich blogge, die wusste nicht wo ich hin musste… ich war also ein 08/15 Gast. Ein für mich erwähnenswerter und gastfreundlicher Empfang!

 

Schlechtes Wetter Ausflugsziele Ostsee

Hallöchen… Du auch hier?

Stralsund City und das Ozeaneum

Vom Stellplatz aus kommt man ganz einfach per Rad in die Stadt, zum Hafen und damit auch zum Ozeaneum. Zu Fuß sind es vielleicht 20 Minuten oder 4 Haltestellen mit dem Bus, der direkt vor dem Stellplatz hält.  Mir hat Stralsund insgesamt sehr, sehr gut gefallen. Der Stellplatz ist nett (wobei die Größen der Parzellen zum Teil sehr unterschiedlich sind, wenn ihr also die Möglichkeit habt, schaut euch um und wählt clever), die Stadt ist schön und das Hafenviertel einfach herrlich.

 

Quallen

Uhhhhh… ich geh nie wieder ins Meer

 

Zudem kann ich euch auch den Besuch des Ozeaneum ans Herz legen.

Ich bin echt kein großer Fischfreund, es sei denn er liegt lecker gebraten auf dem Teller ;-). Allerdings war der Besuch des Ozeaneums Stralsund wirklich klasse. Die Aquarien sind rieeeeeesig, die Pinguin Insel auf dem Dach ist witzig und es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man direkt vor so viel Wasser steht und die teilweise großen Fische über einem her schwimmen. Ich fand allerdings die “Ausstellungsflächen”  noch interessanter. Ob Walskelett oder Quallen mit meeeeeeeeeeterlangen Tentakeln. Brrrrrrr… die brauche ich echt nicht live im Meer erleben.

Mir hat der Besuch viel Spaß gemacht, ich fand es super interessant und vorallem finde ich, mit Preisen von 17 Euro für Erwachsene bzw. 8 Euro für Kinder und Jugendliche zwischen 4-16 Jahren, ist es noch ein halbwegs bezahlbares Tagesausflug Programm für Familien.  Wer zudem auch noch das Meeresmuseum in Stralsund besuchen möchte, kann für wenige Euro mehr ein kombi Ticket kaufen.

Fazit Stralsund….definitiv empfehlenswert, eine super tolle Stadt und einen Besuch wert! Im Sommer wie im Winter! Ich werde auf jeden Fall nochmal nach Stralsund fahren. Für mich ein echtes Highlight dieser Tour! Da ich jetzt schon ganz in der Nähe war, habe ich auch noch einen Abstecher auf die Insel Rügen unternommen.

 

Frauen allein mit dem Wohnmobil unterwegs

Mädels… Einkaufen klappt in Stralsund auch ganz gut 😉

Ab auf die Insel … die Wohnmobil Ostseetour und das Insel Feeling

Wenn ich auf Rügen bin, nutze ich immer wieder gerne den Stellplatz in Sellin (Kiefernweg 4b, 18586 Sellin), allerdings schließt dieser den Winter über. Ich hatte aber noch Glück, der Stellplatz hat noch bis Ende Oktober geöffnet und darum stand ich da in Sellin wunderbar.

 

Rügen mit dem Wohnmobil

Allee auf Rügen

 

Warum nutze ich diesen Platz so gerne?

Egal zu welcher Jahreszeit ich bisher auf Rügen war, mich erinnert der Stellplatz Sellin immer wieder an eine Lichtung mitten im Wald. Es ist in Wirklichkeit nicht ganz so, aber durch die verschiedenen Ebenen und die vielen hohen Bäume um den Stellplatz herum, sieht es für mich immer wieder ganz besonders “idyllisch” aus.

Davon abgesehen bietet der Stellplatz das volle Programm, hat sehr freundliche Betreiber und da wir uns nunmal auf der teuren Insel Rügen befinden, der Stellplatz ALLES bietet und zudem auch noch praktisch liegt, empfinde ich die ca. 20 Euro noch für halbwegs OK.

Die Stellplätze werden eben immer, immer teurer, ob berechtigt oder nicht… aber hier bekommt man zumindest etwas für sein Geld!

 

Wohnmobil Rügen

Stellplatz Sellin Rügen

 

Zudem hat der Stellplatz in Sellin auch noch einen extra Privatzugang zum Strand/ Meer, der “Rasende Roland” die Insel Dampflok hält in der Nähe und vor allem… man kann gut in ca. 10-15 Minuten ins Seebad Sellin laufen. Dort gibt es viele Restaurants und Cafes, die typischen Shops und vor allem die wunderschöne Seebrücke. Wer möchte kann auch vom Stellplatz aus am Strand entlang ins Seebad laufen.

Eines ist allerdings ganz, ganz deutlich zu spüren… Rügen ist teuer!!!! Egal wann und wo… hier zahlt man einfachden Insel Top Zuschlag.

Kleines Beispiel gefällig?

Durch ein Missgeschick von Milla und mir, haben wir leider im Cafe die zwei Aperol Spritz vom Nachbartisch gefegt. Klar war…. die Leute bekommen zwei neue Getränke auf meine Rechnung, ich konnte noch froh sein, dass die Getränke nicht sämtliche Klamotten versaut haben. Als ich dann allerdings hinterher die Rechnung bekommen habe, musste ich schon kurz schlucken. Zwei Aperol Spritz plus ein Latte Macchiato ….. 29,50 Euro!  Ein Aperol Spritz hat satte 12,50 gekostet. Nicht schlecht für einen kleinen Schuss Aperol mit viel Wasser und Kohlensäure…. im Sonnenschein!

Der Nordkurier hat nach 12 Jahren mal wieder die Preise verglichen und herrausgefunden, mitlerweile ist ein Strandtag im Sommer in Binz Rügen teurer als auf der Insel Sylt. https://www.nordkurier.de/reise/strandtag-in-binz-teurer-als-auf-sylt-1632326106.html

Also wie gesagt… Rügen ist insgesamt schon eine echt teure Touri Region

 

Wohnmobil Ostseetour Rügen

Die Seebrücke am späten Nachmittag

Zum Thema Preise habe ich allerdings noch einen TOP TIPP!!!

Oder vielleicht kennt ihr das alles ja auch schon und nur mir war es bisher nie bewusst!

Egal an welchem Küstenort man sich heute befindet…. hier zahlt man ja eigentlich überall eine extra Kurtaxe, egal ob Kurotz oder nicht! So auch auf Rügen! Dank Salvatore, einem Leser der mich auf dem Stellplatz erkannte, habe ich aber gelernt. Wer einen Behindertenausweis hat, muss häufig keine Kurtaxe bezahlen!

Manchmal ist es abhängig vom Grad der Behinderung, das beschließt jeder Ort für sich, aber es lohnt sich auf jeden Fall zu fragen. Salvatore hat gesagt, er zahlt mit seinen 80% so gut wie nie Kurtaxe.

Mir war das vollkommen neu, aber es stimmte. Ich musste tatsächlich auf Rügen keine Kurtaxe bezahlen.

Schade, dass ich davon gut 6 Jahre zu spät erfahre. 😉

Ebenfalls sehr, sehr schade war es, dass ich die ehemalige “Betonwand” Prora nicht wirklich live sehen konnte.

Nach zwei Nächten wollte ich die Insel schon wieder verlassen, allerdings nicht ohne mir einmal das “Monster Bauwerk” Prora anzusehen. Prora ist ein über 4 km langer Betonklotz in dem mehr als 20.000 Touristen zu DDR Zeiten Urlaub machen sollten. Die gesamte Geschichte dieses Ortes ist allerdings deutlich länger und komplizierter.

Heute steht das Gebäude noch, wird allerdings aktuell saniert.

Wie auch immer… ich wollte also eigentlich zusammen mit Milla nochmal eben 1-2 Stunden zum Meer, mir Prora ansehen, vielleicht da noch schnell einen Kaffee trinken und dann spätestens gegen 12 Uhr von der Insel fahren.

Zu aller erst hatte ich eigentlich sogar geplant bereits einen Tag vorher zu diesem Gebäude auf Rügen zu fahren, dann allerdings mit der Inselbahn o.ä. Prora liegt im Bereich von Binz, also ca, 18 km von Sellin entfernt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Insel hätte ich allerdings jetzt im Herbst über 1,5 Stunde benötigt (samt dreimal Umsteigen), plus gut 5 km Fußmarsch 🙂 …

Nee, nee, nee… so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Dann also mal eben schnell mit dem Womo zum Prora Gelände bevor wir die Insel wieder verlassen. Aber ob ihr es mir glaubt oder nicht….Ich habe wirklich alles versucht, aber ich konnte in dem ganzen Gebiet nicht EINEN erlaubten/ möglichen Womo Parkplatz finden. Ich habe es in allen Seitenstraßen versucht, aber entweder das Gebiet war durch Schranken abgesperrt, die Parkplätze hatten Höhenbeschränkungen oder aber es waren große Schilder montiert, dass das parken von Wohnmobilen oder Caravans verboten ist.

Ja ich weiß… es gibt da ca. 2 km vom ersten Teil des Hauses entfernt einen Stellplatz oder ca. 4 km entfernt einen großen Wiesenparkplatz. Die Strecken sind jeweils der Beginn dieses Hauses, dann zieht sich das ganze ja noch über 4 km. Beides könnte man sicherlich nutzen, wenn man da übernachten möchte, aber das wollte ich ja nicht. Ich wollte ja nur mal kurz schauen und dann weiter fahren. Hinfahren, 1-2 Stunden schauen, Kaffee trinken, nochmal an der Küste entlang laufen und runter von der Insel… nicht mehr, nicht weniger.

Das ist mir übrigens  sowohl auf der Insel, als auch an anderen Orten diesmal sehr, sehr stark aufgefallen. Egal ob in Binz, ob jetzt gerade in Wismar oder eben Prora, noch nie habe ich so viele Höhenbeschränkungen oder Wohnmobil Verbotsschilder gesehen wie auf dieser Tour.

Ich habe also tatsächlich keinen Parkplatz für einen “kurzen Prora Stopp” gefunden und musste so leider ohne “Kulturprogramm” wieder von der Insel abreisen.

Fazit Rügen… Die Insel ist immer wieder nett, der Stellplatz in Sellin ist klasse, die Seebrücke einfach hübsch und Rügen ist riesig und hat damit viel zu sehen und zu erleben, aber wer Rügen besucht sollte unbedingt ein Rad mitnehmen und ein gut gefülltes Portmonee. .

Wohnmobil Ostseetour… Warnemünde ist ja soooooo abenteuerlich 😉

 

Vanlife Frau allein Camping Frau

Das Wetter der letzten Wochen war schlichtweg fantastisch!

 

Von Rügen aus sind wir weiter nach Warnemünde gecruist.

Warnemünde ist mal wieder ein Ort, den ich vorher noch nie besucht habe, also hieß es für mich ABENTEUER ENTDECKER MODUS AN!

Direkt in Warnemünde gibt es einen Stellplatz und tjaaaaaa, so richtig weiß ich auch heute noch nicht, was ich von diesem Platz an der Ostsee halten soll. (Am Bahnhof 3A, 18119 Warnemünde/Rostock)

Positiv ist auf jeden Fall seine Lage. Der Platz liegt DIREKT vor der Promenade zwischen Hafen und Meer. Dies bedeutet natürlich auch, hier fahren regelmäßig die großen Fähren und andere “Pötte” direkt vor den Wohnmobilen her… toll zum anschauen, WENN MAN DAS GLÜCK HAT IN DER ERSTEN REIHE ZU STEHEN! Und jaaaa, wir hatten das Glück, obwohl wir erst am Nachmittag da waren.

Davon abgesehen muss man auch nur wenige Meter laufen und steht direkt im Warnemünder Ortskern. Dieser ist natürlich 100% auf Touristen ausgelegt, aber das finde ich ja hin und wieder ganz schön. Also… die Lage ist sicherlich super… keine Frage!

 

Stellplatz Warnemünde Wohnmobil Ostsee

17,50 Euro… es ist halt ein Schotterplatz

Dennoch handelt es sich bei dem Stellplatz im Grunde nur um einen rieeeeeeesigen Schotterparkplatz, der nach vorne hin, also zur Promenade, auch noch mit einem alten, relativ hohen Maschendrahtzaun umrandet ist. Man sitzt also in der beliebten ersten Reihe hinter diesem Zaun, wie die Tiere im Zoo. Fehlt nur noch das jemand der gerade auf der Promenade spazieren geht und die Wohnmobile bestaunt, wien Banane durch den Zaun steckt. 😉 Ansonsten bietet der Stellplatz aber  NICHTS… kein Strom, kein gar nichts bis auf drei große Mülltonnen und am Rand steht auch noch eine Wassersäule, allerdings bin ich mir da nicht so sicher, ob man dieses Wasser wirklich nutzen sollte. Tja und trotzdem zahlt man für diesen großen Schotterplatz 17,50 Euro. Das ist sicherlich nicht so dreist wie in Potsdam, nichts desto trotz finde ich 17,50 Euro schon teuer für einen Platz der keinerlei Service bietet und der auch sicherlich keine echten Personalkosten hat, denn wirklich “gepflegt werden” muss da nix!

Stellplatz Warnemünde

Hübsch oder? 🙂

In meiner Stellplatz App steht… entweder man liebt diesen Platz und kommt immer wieder, oder es war der einzige und letzte Besuch von Warnemünde. Ja ich glaube da ist etwas wahres dran, wobei ich den Ort gut fand, nur den Stellplatz empfinde ich als zu teuer. Wenn so ein Platz 10 Euro kosten würde, dann wäre das auch längst genug. Zwei Tage bin ich mit Milla in Warnemünde stehen geblieben, um dann von dort aus weiter nach Wismar zu fahren. FAZIT WARNEMÜNDE… Stellplatz Lage ist super, der Ort ist sehr touristisch aber schön und direkt am Stellplatz fahren viele große Schiffe entlang. Dennoch finde ich 17,50 Euro für einen Stellplatz ohne jegleichen Service eigentlich zu teuer.

Hunde auf Rügen

Da hilft auch kein Zähneknirschend … Dienstag geht der Flitzer zurück nach Braunschweig. 🙂

Irgendwann geht auch die schönste Wohnmobil Ostseetour zuende…

In Wismar stehe ich auch jetzt gerade noch, während ich euch all das hier geschrieben habe. In den vergangenen Tagen ist es hier an der Ostsee deutlich, deutlich kälter geworden. Heute hat sich die Sonne zwar wieder gezeigt, dennoch ist es recht frisch. In der vergangenen Nacht waren es sogar nur noch 6 Grad. Aber ehrlich gesagt… die Temperaturen haben auch so ihren Vorteil. Zum einen liebe ich den Herbst und Winter ja eh und zum anderen kann ich so auch nochmal das OrangeCamp Womo so richtig ausnutzen. 🙂

Haaach, Dienstag ist es so weit, da muss ich das Womo wieder in Braunschweig abliefern und unsere Wege müssen sich trennen. So froh ich sein kann überhaupt ein Womo zu haben und natürlich mage ich die Omi… aber dieser neue tolle Flitzer hat schon echt viele, viele schöne und besondere Seiten. Das muss ich einfach so sagen!!!!

Wohnmobil Ostsee Tour im Herbst

Ostsee Tour, Dein Pin zum Artikel

Aber gut… noch darf ich das Womo ja einige Tage nutzen und genießen.

Das komplette Fazit, mit allen Vor- und Nachteilen dieses Wohnmobil Modells ziehe ich im nächsten und letzten Teil meiner Wohnmobil Tour durch den Herbst. Außerdem sind mir in den vergangenen Wochen mal wieder einige Punkte aufgefallen, über die ich mit euch dringendst mal “sprechen muss”.

Aber dass muss ich getrennt von der  OrangeCamp Wohnmobil Ostsee Tour schreiben, darum wird es diesen Artikel erst in den kommenden Tagen/Wochen geben.

Ihr seht also… ich habe noch einiges geplant und ich bin gerade zu diesem letzten Thema wirklich auf eure Gedanken und Reaktionen gespannt!

Soooo mittlerweile ist auch der 6. Teil und das große Fazit zur Tour im OrangeCamp online. Du möchtest wissen wie ich denn nun das Wohnmobil wirklich fand? Dann lies hier direkt weiter: Teil 6 – der letzte Teil meiner Tour und das große Fazit zum Womo Test

Bis dahin kann ich euch aber nur sagen… gebt auf euch acht und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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