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Campingtrends 2019 – Mein Fazit zum Caravan Salon 2018

Campingtrends 2019 – Mein Fazit zum Caravan Salon 2018

WERBUNG (unbezahlt aber mit Produktplazierungen) -12 Tage war ich nun vom Caravan Salon 2018 und den Campingtrends 2019 in den Bann gezogen. 12 Tage… so lang war ich bisher noch auf keiner anderen Messe, aber dieses Jahr war eben alles etwas anders.

12 Tage mit einem Redaktionsplan samt Aufregung, Spannung, Erwartungen und Hoffnungen, 12 Tage mit dem Hintergedanken an den Blog, 12 Tage zwischen ziellosem herumlaufen, wichtigen Terminen, schlechter Orientierung und dem ständigen Gedanken, hoffentlich hast Du nichts vergessen. 12 Tage voller lustiger Erlebnisse, guter Freundschaft, einem einzigen riesigen Lernprozess und mindestens 9 Becher Kaffee am Tag.

12 Tage lang hieß es pünktlich um 6 Uhr geweckt werden von dem ersten Flugzeug, 9 Uhr Messebeginn, 10 Uhr – die Schleusen öffnen sich für die Besucher, 10:30 Uhr autsch… meine Füsse und meist stand Abends noch irgendeine Event an. Mittlerweile bin ich seit 1,5 Tagen wieder zuhause, haben den nötigen Schlaf nachgeholt und es wird Zeit für mein Fazit vom Caravan Salon 2018.

 

Beginnen wir doch gleich mit dem wahrscheinlich wichtigsten Thema… Campingtrends 2019 – NEUHEITEN!

 

Meiner Meinung nach gab es in diesem Jahr wenige ECHTE Neuheiten, oder ich sage es lieber etwas anders… ich empfand es zum Teil als wirklich schwierig, die Neuheiten auf den verschiedenen Ständen zu entdecken. Ich glaube als normaler eintages Besucher, wären mir die vielen kleinen Neuheiten entgangen.

So stieß ich z.B. erst nach einigen Tagen auf das neue “smart Lounge System” beim Hersteller Challenger, durch welches sich von nun an die kleine Sitzbank im Bereich der Dinette zum Sitz in Fahrtrichtung, zur Längsbank oder als Stauraum nutzen lässt.

Campingtrends 2019 Technik!

Alden wird im kommenden Jahr auch mit einem SMART TV an den Markt gehen.

Ähnlich erging es mir in den Technik Hallen. Gut jetzt muss ich natürlich dazu sagen, dass ich ja von vorneherein kein riesen Technik Freak bin, es sei denn, es gäbe ein Apple Womo Ausstattung 🙂  Nichts desto trotz gab es natürlich auch in den Technikhallen die ein oder andere Neuheit. Ein riesen Thema für 2019 sind anscheinend Smart TV’s für Wohnmobil und Wohnwagen. So geht z.B. auch Alden 2019 mit einem neuen Smart TV auf den Markt.

Neben dem feuerroten Flitzer von Niesmann Bischoff und dem VW California XXL auf Crafter, welche ich euch schon in einem der letzten Artikel vorgestellt habe Caravan Salon 2018 – Highlights der ersten Messetage und vielleicht noch dem neuen Knaus VAN TI ( das Wohnmobil im Kastenwagen Format) gab es vor allem im Bereich der Studien und Versuche echte Neuheiten.

Campingtrends 2019

Heiß, heißer, Knaus Studien CUV… schön JAAAA! Praktisch… hmmm????

Die wohl am meisten fotografierten CUV (Kastenwagen) der Messe waren sicherlich die beiden, auf hochglanz polierten und abgesperrten studien Fahrzeuge von Weinsberg und Knaus.

Tolle Hingucker samt einem außergewöhnliches Design… DEFINITIV! (Das haben die Marketing Verantwortlich von Knaus schon sehr clever gemacht!!! 🙂 ) Praktikable Fahrzeuge für den Campingmarkt, die so auch wirklich eine Chance auf eine Serienherstellung haben…. mit großer Sicherheit nicht (Jetzt mal ehrlich, wer geht mit einem Fahrzeug campen, dass nur gefühlte 2 cm über dem Boden hängt und so tief dunkle Fenster hat, dass man auch wirklich GAR NICHTS sieht?)

Von daher mein Fazit… sehr cool und hübsch anzusehen, aber ohne großen Nutzen.. ein super Marketing Gag!

Neben den genannten Fahrzeugen gingen die echten Neuerungen eigentlich alle in dieselbe Richtung… THEMA SMART HOME bzw. SMART WOMO. Hier konnte man mit dem Handy die Heizung regeln, dort das Licht ein und ausschalten oder natürlich waren auch so Themen wie “Gaslevel über das Handy ablesen” immer und überall Themen. Schöne, starke online Welt!

Blöd nur, wenn man mal wieder kein ausreichendes Datenvolumen hat.

 

Das zweite wichtige Thema der größten Reisemobil und Caravan Messe der Welt…. NEUE ANTRIEBSARTEN

 

Leider muss ich euch zu diesem Thema ein klitzekleines bisschen enttäuschen… denn der Weg zum ersten ECHTEN E-Womo ist anscheinend doch noch seeeeehr weit!

Vielleicht könnt ihr euch noch an den mit Solarzellen beklebten Dethleffs Alpa aus dem vergangenen Jahr erinnern. Dieses Fahrzeug war auf dem diesjährigen Caravan Salon nichtmal mehr zugegen.

Und doch gab es zumindest zwei Hersteller die neue Studienfahrzeuge präsentiert haben, mit dabei war auch dieses Jahr wieder Dethleffs mit dem eCoco, der erste Wohnwagen der sich dank Akkuantrieb zumindest selbständig antreiben lässt und somit die Anhängelast auf ein Minimum reduziert.

Womo neue Antriebsarten 2019

Der Mercedes F-CELL mit Brennstoffzelle
Foto von: Daimler Media

 

Daneben zeigte Mercedes mit dem Sprinter F-Cell eine erste echte Alternative zum Dieselantrieb. Laut Mercedes soll es der kleine Sprinter durch Brennstoffzellen immerhin auf eine Reichweite von 530 km bringen. Allerdings handelt es sich auch hierbei erstmal noch um ein Studienfahrzeug und es steht in den Sternen, wann, ob und zu welchem Preis dieses Womo jemals auf den Markt kommt. 

Leider glaube ich, solange die Caravan Industrie auf den offiziellen Pressekonferenzen das gesamte Diesel Thema klein redet und immer wiederholt, dass es im großen und ganzen kein Diesel Problem gibt, wird sich auch in den kommenden Jahren insgesamt wenig in diesem Bereich verändern!

 

Campingtrends 2019 – Thema Qualität

 

Huuudiiiiii wudiiiiii kann ich euch sagen. Doreen und ich sind ja nun viele Tage durch die Hallen gelaufen und wir beide fanden es teilweise erschreckend, was gerade auf dem Markt ist.

 

Roadcamp im Test

Hmmmm… schwierig wenn sich die Toiletten Tür nicht komplett öffnen lässt.

Bitte versteht mich nicht falsch… ich kann absolut verstehem, wenn sich neu Camper für ein „günstigeres“ Modell entscheiden und ich es ist auch nicht fair, einen Kastenwagen für 34000 Euro mit einem Wohnmobil für 150.000 Euro zu vergleichen. Dennoch muss es meiner Meinung nach möglich sein VERNÜNFTIGE Fahrzeuge zu produzieren.  Auch wenn der Camping Boom riesig ist und die Campingtrends 2019 absolut für die Kastenwagen sprechen, aber soooooo???

Wenn ich sehe, dass es z.B bei einem Hersteller üblich ist, dass die Toiletten Tür im Kastenwagen nur einen Spalt weit auf geht, weil sie dann schon an die Küchenzeile stößt… dann ist das doch nicht richtig durchdacht, oder? Ich meine weder Doreen noch ich sind jetzt die aller schmalsten Persönchen, noch sind wir extreeeeem breit…. und dennoch mussten wir uns seitlich durch die Klo Tür zwängen.

Ähnliches gilt für die Staufächer. Wenn ich sehe, dass das komplette Staufach unter dem Bett gar nicht oben am Rand abschließt, sondern bewusste ein Abstand von 2-3 cm gelassen wurde, dann frage ich mich doch, wozu das nötig sein sollte. Damit ich vom Sitzplatz aus in die Garage schauen kann, oder damit es im Winter noch mehr durch die Hütte zieht?

 

Qualität beim Kastenwagenbau

Warum ist da diese riesen Lücke zwischen Garage und Bett?

Leider haben wir diese qualitativen Defiziete aber nicht nur bei den günstigen Marken festgestellt. Ich möchte bewusst keinen Hersteller nennen, aber wenn DER Kastenwagen dieser Messe von außen wunderschön in weiß/grau erstrahlt, die Tür aufgeht und mein erster Blick fällt auf eine „0,5 cm dicke“ Sperrholzplatte als Tisch… naja, dann ist das MEINER MEINUNG NACH nicht besonders hochwertig, oder?

So gab es also das ein oder andere Kopfschütteln und manchmal frage ich mich tatsächlich, bemerken die Hersteller eigentlich gar nicht was da Sache ist???

 

Camping 2019, Thema TRENDS! Wo geht die Reise hin?

 

Zwei weitere Trends waren in diesem Jahr ganz deutlich spürbar. Zum einen geht der Trend ganz deutlich zu wunderschönen und hoch modernen Retro Modellen.

Retro Fahrzeuge in der Camping Branche, der Trend 2019

Retro und trotzdem super Modern. Ein riesen Trend auf dem Caravan Salon 2018

Bei diesem Thema ist es eigentlich auch ganz egal wo ich hingeschaut habe, ob Womo, Wowa oder Kastenwagen… viele Hersteller haben besonders schöne und neue Modelle im Programm, die aber von außen die Charme alter Zeiten wiederspiegeln.

Das beste Beispiel dazu ist wahrscheinlich der wunderschöne Citroen, der von außen wie ein Oldtimer aussieht, aber von innen auf dem neuesten Stand der Technik steht.

 

Campingtrends 2019 part two… es wird bunt!

Zumindest im Bereich der Kastenwagen und Vans ist dieser Trend ganz, ganz deutlich sichtbar. Hier gibt es wirklich viele wunderschöne Fahrzeuge, die eben nicht mehr im einheits weiß, grau, schwarz erstrahlen.

Schöne Wohnmobile mit Style

Für mich definitiv eines der schönsten Womos der Messe!

 

Deutlich vorsichtiger gehen es allerdings die großen Hersteller der Wohnmobil und Wohnwagen Branche an. Jaaaa, da gibt es z.B. die PEP Reihe von Knaus, die zumindest einen deutlich sichtbaren türkisfarbenen Streifen auf ihre Wohnwagen zaubert und jaaaaa, natürlich gibt es auch immer wieder mal ein Fahrzeug in einem sanften grauton… aber wirklich “knallig” wird es in diesem Bereich selten. Einzige echte Ausnahme stellt eben “mein” wunderschöner feuerroter SMOVE “Flitzer” von Niesmann Bischoff dar. Übrigens… für die ganz mutigen ermöglicht es Niesmann und Bischoff auch die großen Luxusliner in feuerrot erstrahlen zu lassen. Sollte sich ein Leser hier befinden, der so ein Luxus Gefährt in dem Rotton bestellt, bitteeeeeeee sagt mir bescheid, ich würde euer Womo nur zugern mal live sehen.

Die Möglichkeit ein Wohnmobil in so einem Farbton zu kaufen sagt mir zumindest eins… die Ausrede vieler Hersteller, dass man so große Flächen nicht in einem anderen Ton als Weiß herstellen kann, weil die Sonneneinstrahlung und damit verbundenen das Risiko auf Dellen zu stark ist, muss von nun an in die Märchen Schublade verschwinden 😉

Campingtrends 2019 part three … Dachzelt und Tiny Houses

Auch in diesen beiden „Kategorien“ ist auf dem Caravan Salon 2018 ein ERHEBLICHER Zuwachs zu spühren.

Im Freigelände standen nie mehr Tiny Houses oder Mobilheime und wenn es sich nicht gerade um einen Wohnmobil bzw. Kastenwagen oder Wohnwagen Stand handelte, ist mindestens ein Dachzelt auf dem Stand vertreten.

Mittlerweile gibt es sogar Wohnmobilisten die sich nochmal extra ein Dachzelt aufs Womo setzten lassen. Und dabei geht es nicht um die mitreisenden Kinder oder Enkel, nein… es ist einfach cool ein Dachzelt zu besitzen und hin und wieder in selbigen zu schlafen.

Tja… ihr seht, luxus zelten ist so IN wie nie und in dem Fall muss ich schon meinen Hut ziehen, denn ich bin davon überzeugt, dass mein Kollege Thilo als vollzeit Camper (Thilo ist Dachzeltnomade und lebt komplett in seinem Dachzelt 🙂 ) einen RIESIGEN Teil zu diesem Trend beiträgt.

 

Outdoor action ... Dachzelte sind IN wie nie!

Dachzelt – ein riesen Trend auf dem Caravan Salon 2018

 

Campingtrends 2019 und alles was um die Messe herum geschehen ist

 

Als vor einigen Wochen feststand, dass der Caravan Salon Eröffnung Samstag und das Fussball Bundesliga Spiel auf ein und denselben Tag fällt, waren die Sorgen bei den Verantwortlichen schon groß. Aber soweit ich das mitbekommen habe, bzw. Doreen und ich Kommentare über die sozialen Caravan Salon  Medien erhalten haben, blieb das ganz, ganz große Chaos aus. Anscheinend haben unsere Aufrufe doch einige Leute gehört.

Caravan Salon 2018 Besucherrekord

Obwohl mit 248.000 Besuchern ein neuer Rekord erzielt wurde, blieb das ganz große Chaos aus

Ich selbst kann sagen, bis auf zwei negative Kommentare zur Parkplatz und Stellplatzsituation auf der Messe, blieb die ganz große Kritik aus. Was aber auch sicherlich an den vielen, vielen Ordnern lag, welche meiner Meinung nach, die gesamte Messe über einen wirklich guten Job gemacht haben. Ich hatte auch das Gefühl, die Ordner waren in diesem Jahr nochmal deutlich besser gebrieft und wussten genau was Sache ist. Ich selbst musste ja z.B. Dienstagabend die Messe verlassen, war Mittwochvormittag auf der Einschulung meiner Nichte und pünktlich um 14:30 Uhr stand ich schon wieder auf dem Messegelände. Das hätte sicherlich nicht so gut funktioniert, wenn ich nicht die Hilfe der Ordner gehabt hätte.

Davon abgesehen gab es in diesem Jahr zum erstenmal ein vollkommen neues “Food Konzept” auf dem Messestellplatz. Dieses Jahr war es also zum erstenmal so, dass man sich zum einen vorab mit Wertmarken eindecken musste und erst dann konnte man sich an den verschiedenen Ständen verpflegen.

Dazu muss ich nochmal kurz ausholen, denn vielleicht hat der ein oder andere bereits meinen Kommentar in den sozialen Medien auf “Butterbrot geschmiert” bekommen. denn anscheinend sorgte mein Kommentar für einige Aufregung (blöd aber auch, wenn man einfach nicht seine Klappe halten kann 😉 )

Ein sehr großes Caravaning Magazin veröffentlichte einen Tag vor der Messe einen Artikel über die unverschämt hohen Preise der Nahrungsmittel auf dem Caravan Center.

Thema war vor allem die Pommes/Currywurst für satte 7,50 Euro.

Ja, auch ich finde 7,50 Euro für eine Pommes/Currywurst rot/weiß natürlich nicht gerade günstig, ABER…

Es handelte sich um wirklich große Portionen, die Kartoffeln wurden frisch vor Ort geschnitten, die Bratwurst kam aus einem vernünftigen Betrieb und alleine diese Punkte kosten nunmal. Dazu befinden wir uns in DÜSSELDORF auf einer MESSE und nicht in Dortmund an einer kleinen Pommesbude!

Das alles kostet nunmal und da finde ich es vorhersehbar, dass eine große Schale Pommes/ Currywurst auch mal 7,50 Euro kostet, oder die große Schale mit Thai Hühnchen und Reis 9,50 Euro. Ich meine es war doch nie anders… Messe Essen kostet eben immer mehr, genauso wie das öde, schlabberige Brötchen am Flughafen und da finde ich es nicht wirklich fair, wenn ein riesen Magazin genau dazu ein Fass aufmacht.

Das einzige was ich zu diesem ganzen Thema tatsächlich nicht ganz gelungen fand, waren die langen Warteschlangen am Abend. Vielleicht sollte die Messe künftig noch eine weitere Bude mit irgendwelchen Leckereien engagieren. Denn wenn 30 Leute auf ihre frischen Pommes warten, kann das schon eine ganzeeeeeee Weile dauern.

Soviel also dazu….

Und wenn ich schon bei dem Thema “alles was sich um die Messe herum abspielt”  bin, dann muss ich noch kurz die Shuttlebusse ansprechen. Denn das war für mich tatsächlich immer wieder ein Aufreger. Ich weiß, dass die Shuttlebusse nicht direkt von der Messe kommen, sondern von einer Art Subunternehmer oder irgendwas in dieser Richtung.

Aber das Schauspiel welches sich um die Busse herum mehr oder weniger täglich abgespielt hat, ging echt gar nicht!

Messe Düsseldorf 2018

Alles lief eigentlich wirklich gut, nur das Thema Shuttle Busse war echt schwierig.

Einen Tag wartete ich z.B. am Ausgang Nord auf einen Shuttelbus und es tat sich GAR NICHTS!!! Um mich herum standen immer mehr Menschen die mit mir warteten und man merkte deutlich, die Leute waren angefressen.

Nach gut 15 Minuten kam dann endlich ein Bus, fuhr ganz bis ans Ende der sehr langen Haltestelle und es begann das große Rennen. Nach kürzester Zeit war der Bus natürlich bis zum Anschlag gefüllt, so dass ein großteil der wartenden Leute auch weiterhin warten musste… ich auch.

Und wieder tat sich lange nichts, bis endlich ein zweiter Bus kam. Dieser hielt allerdings nicht wie der erste am Ende der Haltestelle, sondern ganz am Beginn der Straße, so das wieder alle Leute zu rennen begannen. Dabei waren die Leute mittlerweile so genervt, dass einige fast Stürzten und direkt vor mir wäre es noch fast zu einer Schlägerei gekommen.

Fazit… auch dieser Bus war innerhalb von Sekunden rappelvoll und ich wartete weiter auf Bus 3.

Wenn das alles ein Einzelfall gewesen wäre, dann würde ich dazu sicherlich nicht sagen, aber leider hatte ich fast täglich irgendwelche Schwierigkeiten mit den Shuttlebussen.

Wenn ich einen Fahrer frage ob er zum Eingang Nord fährt, er mir dieses bestätigt und dann doch an dem Eingang vorbei fährt, kommt das eben nicht gut und auch der Start in den Tag ist nicht besonders schön, wenn Menschenmassen kopfschüttelnd an den Haltestellen warten.

Die Omi im Caravan Center. Ach übrigens… ich hatte, obwohl ich unter den Bäumen stand, super TV empfang. Die anderen um mich herum nicht! Selbst die Luxus-Liner! Ein HOCH auf die ALDEN Qualität!

Wer von euch schonmal auf dem Caravan Salon war weiß, bei den Haltestellen am Caravan Center handelt es sich um eine lange, gerade Straße und alle paar Hundert Meter gibt es eine Haltestelle. Jeden Morgen dasselbe spiel…

An den Haltestellen 1-4  stehen Menschenmassen, aber zum Teil 3-4 Shuttlebusse bleiben hintereinander an Haltestelle 1 stehen, bis auch der letzte Besucher sein Wohnmobil verschlossen hat und zur Haltestelle getippelt ist. Danach sind die Busse ab der ersten Haltestelle so voll das nichts mehr geht und weil die Busse so voll sind, fahren sie an allen anderen Haltestellen vorbei.  Es kommt der nächste Bus, dieser bleibt wieder minutenlang an der ersten Haltestelle stehen bis nichts mehr geht und er fährt wieder an allen anderen Haltestellen vorbei!

Und das Spielchen lief so jeden Tag bis zum geht nicht mehr… zum Teil stand ich morgens früh zusammen mit den Ausstellern 40 Minuten an der Haltestelle. Wer da pünktlich um 9 an der Messe sein möchte, um die erste ruhige Stunde zu nutzen, hat ein Problem.

Davon abgesehen gab es tatsächlich auch Busfahrer die sich augenscheinlich auf dem Messegelände gar nicht auskannten und UNGELOGEN drei Runden über die Messe drehte, bis er die Ausfahrt fand. Es gab Fahrer die sich lauthals minutenlang über die Ordner aufregen und dabei an den Haltestellen vorbei düsten, es gab Fahrten auf denen die Leute die saßen sich kaum in den Sitzen halten konnten, weil der Fahrer dachte er sei auf dem Nürburgring und es gab viele Tage, an denen 3-4 Busse direkt hintereinander fuhren, weil es keiner auf die Reihe bekommen hat, die verschiedenen Haltestellen zu unterschiedlichen Zeiten anzufahren.

Sorry… vielleicht langweile ich euch gerade, aber das Thema Shuttlebusse war die gesamten 12 Tage eine echt nervige Angelegenheit!

 

Campingtrends 2019 und was macht eigentlich der Camping Boom?

 

Tja ihr Lieben, wer gedacht hat, langsam müsste es auf dem Campingmarkt doch ruhiger werden… sorry, damit liegt ihr leider absolut falsch! Der Camping Boom geht weiter… vor allem in den Bereichen Kastenwagen, Wohnmobil, Dachzelt und Tiny Houses. 

Obwohl bereits in den vergangenen Jahren JEDER Rekord gebrochen wurde, sind die Zahlen des ersten Halbjahres 2018 nochmal besser als je zuvor!

Camping Boom 2019

Daten, Zahlen, Fakten… die Eröffnungspressekonferenz beim Caravan Salon 2018

Es bleibt dabei… die Stellplätze und Campingplätze in Europa werden voller und voller und durch die Massen an camper wird auch das frei stehen nicht unbedingt einfacher. Mehr zum Thema Camping Boom und meine einstellung zu dem ganzen Thema könnt ihr hier nachlesen: Probleme durch den Camping Boom

 

Als Beleg, hier noch einige Zahlen die den stetigen Camping Boom belegen:

 

Umsätze der deutschen Caravaning Branche im ersten Halbjahr 2018 in MILLIARDEN  Euro und der Vergleich zum selben Zeitraum in 2017:

 

    • Gebrauchtwagen:  1,91 Milliarden Euro,  das ist ein plus von 15,3% in Vergleich zu 2017
    • Neuwagen: 3,49 Milliarden Euro, Plus von 12% zu 2017
    • Ausrüstung: 0,48 Milliarden Euro, plus von 7,6 % zu 2017

 

Insgesamt liegt der Umsatz der Caravaning Branche im ersten Halbjahr 2018 insgesamt bei 5,88 MILLIARDEN Euro, das sind insgesamt 12,7% mehr als im Vergleich zu 2017 selber Zeitraum.

 

Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa, 1. Halbjahr 2018

 

  • 80.343 Wohnmobile … plus von 12,8%
  • 46.014 Wohnwagen …. minus von 2,2 %

 

Export deutscher Freizeitfahrzeuge im 1.Halbjahr 2018 & 1. Halbjahr 2017

 

  • Wohnwagen: 11,357 in 2018 – 11,365 in 2017 – Minus von 0,1%
  • Reisemobile: 18,777  in 2018 – 15,866 in 2017 – Plus von 18,3%
  • Freizeitfahrzeuge: 30,134 in 2018 – 27,231 in 2017 – Plus von 10,7%

 

Camping Trends 2019 … Gerüchteküche vom Caravan Salon

 

Solche riesige Messe sind natürlich auch immer der perfekte Ort für die Gerüchteküche und soviel kann ich sagen, aktuell ist so einiges hinter den Kulissen los.

Für das wohl größte Gemurmel sorgte in diesem Jahr die Hymer Gruppe, von der man hört, dass sich a) an die Börse gehen, b) an einen US Investor verkauft wurden oder c) beides zutrifft und der US Investor mit Hymer an die Börse geht.

Die aktuellen Börsen News bestätigen wohl das, was man sich hinter vorgehaltener Hand schon zugeflüstert hat, siehe hier: Börsennachricht – Hymer denkt über Börsengang nach 

Ganz blöd wird es nur, wenn die Gerüchte stimmen, dass einige der Untergruppen von Hymer nicht mit übernommen wurden. Anscheinend ist es so, dass einige Hersteller die zur Hymer Gruppe gehören nicht so gute Zahlen schreiben wie andere und wenn es stimmen sollte, dass diese Firmen von der Übernahme ausgeschlossen wurden, bleibt natürlich die Frage… was passiert mit den Fahrzeugen und vor allem den Angestellten???

 

24 Stunden Job Blogger

Immer am Ball bleiben und mal schnell die Nachrichten checken 😉

Tjaaaa und wie das immer so im Leben ist, wenn ein Markt so extrem boomt wie der Camping Markt, wollen natürlich auch andere Firmen und Personen ein Stück des Kuchens abbekommen. In diesem Fall betrifft dies auch uns Blogger und wir sind alle seeeehr gespannt, was da in den kommenden Monaten auf uns zukommt. Augenscheinlich ist es so, dass es einige “Promis” gibt, die demnächst mit ihrem eigenen Camping und vanlife Blog starten wollen.

Auch wenn ich hier ja eigentlich immer schreibe was ich denke, halte ich mich bei dem Punkt einfach mal bewusst zurück, auch wenn ich ultra gerne mehr dazu schreiben würde.

Sorry aber… mit jedem weiteren Wort würde ich wohl

  1. Werbung für meine zukünftige direkte “Konkurrenz” machen
  2. könnte ich wie ein “schlechter Verlierer” klingen …. und
  3. bleibt es abzuwarten was da wirklich auf uns zukommt.

 

Zum Schluss kann ich auf jeden Fall so viel sagen… in den kommenden Wochen werden definitiv neue Portale an dem Markt stürmen die von milliardenschweren Unternehmen gesteuert werden und wir kleinen Camping Blogger stehen vor der schwierigen Frage… sollen wir für diese neuen Seiten arbeiten um “dabei zu sein”? Können wir Blogger von den riesigen Portalen profitieren und sollen wir diese Webseiten mit ECHTEN Camping Erlebnissen füllen, denn eines steht fest… auch wenn ganze Abteilungen an den Seiten arbeiten, gibt es doch so gut wie keine echten Camper unter den Mitarbeitern. Oder sollen wir die Zusammenarbeit nicht eingehen weil wir denken die Leute da draußen werden früher oder später den Unterschied zwischen echten Erlebnissen und normaler journalistischer arbeit bemerken? Kann daraus überhaupt eine WIN-WIN Situation entstehen? Oder müssen wir es einfach als “Job sehen” der Geld bringt und was auf unseren eigenen Seiten läuft, ist eh etwas ganz anderes?

Die Frage ist tatsächlich nicht leicht zu beantworten, ich bin mir selber absolut noch nicht sicher wohin der Weg gehen soll und ich denke wir können alle gespannt sein, was sich in der online Camping Welt in den kommenden Wochen und Monaten verändern wird.

 

Camping Trends 2019… und wie war die Messe für mich ganz persönlich?

 

Es war ja nun die erste Messe, auf der ich zusammen mit Doreen für den Caravan Salon gearbeitet habe und ich muss ehrlich sagen, ich habe in den letzten 12 Tagen extrem viel dazugelernt.

Campingblogger bei der Arbeit

Doreen im Interview

Allein wenn ich an das Interview mit dem Youtube Bike Star Danny MacAskill denke. Dass er und sein Management wenig Zeit für ein Interview hat war mir vorher klar… wie das alles dann aber genau ablief, das war schon neu für mich. Aufstellen dieser Sponsorenwand, ein genauer Time Slot, 3 vorher abgesprochenen Fragen, ein Selfie und weg!

Spannend… aber auch echt ungewohnt.

 

Dann gab es noch die Interviews in der Starter Welt…

 

Uhhhhh, frei reden mit Mikro… ääähmmm, ähhhhmmm, ähhhhmmm…. und das schlimmste ist eigentlich, dass mir IMMER wenn ich vor mehr als 3 Leuten reden muss irgendwann die Luft weg bleibt. Das kostet mich also ECHT überwindung. Aber auch auf diesem Gebiet bin ich wieder um einige Erfahrungen reicher und ich konnte auf jeden Fall deutlich merken, dass mir die ganze Aktion von mal zu mal leichter viel. Tjaaaa, selbst beim Reden schwingen ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen 🙂

Ach und dann gab es ja auch noch die Dreharbeiten mit Alden ganz zu beginn der Messe. Auch wieder so ein spannender Tag, der dank des ganzen Teams auch super viel Spaß gemacht hat.

 

12 Tage Caravan Salon, 12 Tage Camping Trends 2019, 12 Tage und Nächte sehen und gesehen werden.

 

Campingtrends 2019

Campingtrends 2019 Dein Pin zum Artikel

Es war eine sooooooo schöne Zeit, auch wenn ich die ersten Flieger morgens um 6 Uhr regelmäßig verflucht habe, spätestens um 10:30 Uhr dachte “autsch meine Füße” und mich immer wieder überwinden musste von dem Blog zu erzählen (aaaach ehrlich, Leute ansprechen und erklären was ich so mache, das fällt mir auch nach der 3. Messe noch schwer)  war es dennoch eine tolle Zeit.

Vielen Dank an Doreen für ihren Mut, ihre vielen klaren Worte, die ich mich im Leben nicht getraut hätte zu sagen  und vor allem VIELEN DANK für Deine Geduld, wenn ich mal wieder die kleinen Dinge des Lebens nicht gecheckt habe. 🙂

Vielen Dank an Nadia und Kathi für die Unterstützung und die schöne Zeit, ich hoffe wir bleiben in Kontakt.

Und als letztes… 1000 DANK an die fleißigen Bienchen vom Pressezentrum, an die besonders sympathischen Angestellten der Firmen Airstream, Frankia, Knaus und Niesmann Bischoff. DANKE an das gesamte ALDEN Team für die herzlichen Gespräche und die Verpflegung , ihr seid die besten!

DANKE an die Verantwortlichen von ACSI und dem DOLDEMEDIEN Verlag für den super Kontakt, DANKE an Kostya vom Traumtouren Kino für die Extraportion Zeit, DANKE an die Verantwortlichen der Aktion “Deutschlands bester Reisemobilist” für die tolle Aktion… das hat echt Spaß gemacht. DANKE an das Team von Westfalia, PinCamp, Kompanja und dem Camper Van Summer Meeting für den schönen Abend. DANKE an das Team der Messe Düsseldorf für das Blogger Meeting und eure Unterstützung vor und während der Messe und 1000 DANK an die Firma Knaus Tabbert die nicht nur Reisemobile und Wohnwagen bauen können, sondern auch den besten Latte Macchiato der gesamten Messe zaubern! 😉

Und ganz zum Schluss… DANKE an alle Besucher der Vorträge, DANKE für die lieben Mitteilungen der C.S. Tickets Gewinner und DANKE Milla, dass Du 12 Tage Caravan Salon Stress mit mir durchgezogen hast.

Soooo, ich hoffe ich habe niemanden vergessen und nach 1,5 Tagen Pause kann ich mit reinem Herzen sagen… ich freue mich schon jetzt auf den Caravan Salon 2019!

Bleibt gesund

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Denn dieses Jahr läuft der Caravan Salon auch für mich zum aller ersten mal etwas „anders“. Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen, bereits seit einigen Monaten arbeite ich zusammen mit Doreen von She is on the Road again für den Caravan Salon und wir betreuen zudem den Messe Instagram Account. Das ist natürlich super und gerade jetzt auf der Messe macht der Job ganz viel Spaß, aber dadurch stehen doch noch einige Termine mehr an, so dass die Messetage und Abende lang werden 🙂

Aber gut… keine Müdigkeit vorschützen…. natürlich habe ich in den vergangenen Tagen das ein oder andere Messehighlight erlebt und gesehen, so dass ich euch hoffentlich einige interessante Themen vorstellen kann.

Isas Caravan Salon Highlights der ersten Tage….

Thema Wohnmobile!

Mein ganz persönliches Womo Highlight steht in Halle 5 bei Niesmann und Bischoff und erstrahlt in einem wunderschönen Feuerrot!

 

Schöne Wohnmobile mit Style

Für mich definitiv eines der schönsten Womos der Messe!

 

Bei dem  Niesmann und Bischoff Smove 6.9 Q handelt es sich um ein Wohnmobil aus der Luxus Klasse welches dennoch PERFEKT für mich als Alleinreisende geeigent wäre. „Trotz“ teilintegrierten Modell bietet der Smove super viel Platz im „Sitzbereich“ (was für mich ja immer wieder ein ganz, ganz wichtiger Punkt ist) , er hat einen trennbaren Schlafbereich, eine schöne Küche und ein ordentliches „Raumbad“. Ich bin ja eigentlich bekennder Fan von Alkoven Mobilen aber der Smove, hmmmmmmmm…. der gefällt mir schon richtig, richtig gut!!!!

Mal ganz abgesehen von der LEUCHTENDEN Farbe!!! Ich meine, dass einige Hersteller nicht mehr nur in rein weiß produzieren, ist ja bereits seit einigen Jahren üblich (gerade im Bereich der Kastenwagen), aber so ein super schönes Rot habe ich noch nicht gesehen. Selbst das VW Bulli Rot ist bei weitem nicht so schön wie dieses.

Kleines extra Detail… die großen Wohnmobile von Niesmann Bischoff können ab 2019 auch in diesem Farbton geliefert werden.

 

Niesmann Bischoff Smove innen

Der Sitzbereich im feuerroten Flitzer von Niesmann Bischoff

 

Hier noch ein paar Fakten zum Niesmann und Bischoff SMOVE 6.9Q (natürlich gibt es ungefähr ALLES was ihr euch nur wünschen könnt als Sonderausstattung zum extra Bestellen) :

  • max. Gewicht 3,5t bzw. 3,85t & 4,5t
  • 6,93m lang
  • auf Fiat Ducato
  • Euro 6
  • Preis: 79.920 Euro

 

Womo Highlight Nr 2: Der „kleinste“ Phönix  aller Zeiten

Auch Phönix hat, wenn auch etwas versteckt, ein Messehighlight auf dem Stand, den PhöniX Midi-Alkoven 6500 RSL

 

Phönix Wohnmobil für Alleinfahrer

Der kleine Phönix von außen… den würde ich nehmen wenn ich müsste 🙂

 

Ein komplettes luxus Mobil auf nichtmal 7 Metern mit einer schnuckeligen Rundsitzgruppe im Heck, Längsbetten im Alkoven, getrenntem Fahrerraum, Raumbad und relativ großer Küche. Also eigentlich hat der kleine Phönix alles was auch seine „großen Brüder“ haben, nur dass er eben unter 7 Meter lang ist. Ich finde dieses Womo ist für Alleinreisende PERFEKT und für Paare sehr gut geeigent. Durch die vergleichsweise geringe Länge ist die Rundsitzgruppe im Heck nicht so groß wie in anderen Phönix Wohnmobillen. Für eine Person mit Hund eigent sie sich aber super und auch zwei Personen können sich ganz entspannt in der Sitzecke fletzten.

Im Grunde ist es auch möglich aus der Sitzecke ein zweites, großes Bett zu gestalten, so dass z.B. die Enkelkinder mit on Tour gehen können. Allgemein ist dieser Phönix aber eher ein Ein- bis Zwei Personen Womo, bei mehr Personen wird es dauerhaft schon relativ eng in der Sitzecke.

 

Wohnmobil mit Rundsitzgruppe

Die Sitzecke ist im Vergleich zu den anderen klein, aber für 1-2 Personen aasabsolut ausreichend.

 

Noch ein paar Fakten zum Phönix Midi Alkoven 6500 RSL:

  • zl. Ggw: 5.2 t
  • 6,95m Länge
  • auf IVECO Daily
  • Euro 6
  • Doppelboden
  • 156 PS oder 205 PS
  • Preis: 126.400 Euro

 

Isas Caravan Salon Highlights … Wohnwagen

Natürlich gibt es viele tolle Wohnwagen hier auf der Messe, aber wenn ich dieses Thema schon anspreche, sorry… aber dann MUSS ich euch den Airstrream zeigen! Diese Wohnwagen sind einfach etwas GANZ, GANZ besonderes! Hier auf der Messe stehen zwei verschiedene Modelle, ein etwas größerer Caravan und ein Airstream in der „Tommy Bahia spezial Edition“

 

Airstream Wohnwagen kaufen

Tommy Bahia, die spezial Edition von Airstream im Karibik Look

 

Auch wenn die Sonderedition etwas ganz exklusives ist, gefällt mir persönlich der „normale“ Airstream noch etwas besser, aaaaber das ist ja Geschmackssache. Auf jeden Fall sind diese Wohnwagen schlichtweg besonders und werden es wohl auch immer bleiben. So stylish, einfallsreich, speziell und zudem von einem unfassbaren HYPE umgeben, da kommt leider aktuell keine „Weißware“ mit. Speziell ist sicherlich auch der Preis… ein Wohnwagen für über 120.000 Euro…. da muss man schon Mc Dreamy sein, um sich so ein Schmuckstück leisten zu können. Dennoch gilt für mich…. deffinitiv SCHOCKVERLIEBT!!!! Wenn ihr hier auf der Messe seit, UNBEDINGT anschauen, Halle 5!

 

Airstream innen

Der Airstream ist nicht nur von außen ein Hingucker… auch von innen ist er einfach schön!

Isa’s Caravan Salon Highlights … Kastenwagen

In diesem Fall muss ich euch  den neuen VW Grand California auf Crafter vorstellen.

 

VW Craftr auf dem Caravan Salon 2018

Der VW Crafter  mit Panoramadach und vielen stylischen Details.

 

Ein großes Hochdach, eine riesige Liegefläche mit Längsbetten (dank kleinem „Erker“), Sitzbereich und Nasszelle. Tja, was soll ich sagen, von außen sieht der Crafter extrem stylish aus, von innen ist er hochmodern und endlich geht das erste Wohnmobil komplett von VW auf Crafter Basis in die Serienherstellung. Durch das „super Hochdach“ kommt der Crafter auf eine Stehhöhe von 2,02 Meter und ist somit auch für langen Menschen optimal zu nutzen. Aber durch das spezielle Hochdach ergibt sich nicht nur eine besonders hohe Stehhöhe, durch den Überbau entsteht auch ein Alkoven in dem Kinder und Jugendliche schlafen können (1,72 lang/ 1,32 breit) . Mir hat ganz, ganz besonders gut das riesige Panorama Fenster im Dach gefallen. Dadurch kommt tagsüber extrem viel Licht in den Kastenwagen und Abends kann man die Sterne beobachten. Wie sich dieses riesige Fenster allerdings auf die Wärme im inneren des Fahrzeugs auswirkt, konnte mir leider niemand sagen. Gut… aber vielleicht gibt es auch gerade aus diesem Gerund eine extra Dachklimaanlage 🙂

Der VW Crafter XXL ist für mich wie „ein Zauberwürfel der Kastenwagen Industrie“... hier kann man etwas wegklappen, dort kann man etwas vorziehen, hier ein Sitztplatz, da eine Liegefläche… es gibt einfach unzählige Varianten um das Fahrzeug im Alltag optimal zu nutzen. Die Liegefläche lässt sich umklappen um sie zu vergrößern, das Bad lässt sich schwenken um den Duschbereich nutzen zu können, an der Küche lassen sich Einzelteile vorziehen um Ablageflächen zu bilden… es gibt also echt UNZÄHLIGE Varianten für jede Alltragssituation. Klar ist wohl, dass VW diesen Kastenwagen mit verschiedensten Assistenzsysthemen usw. ausstatten kann, um die Sicherheit und das Fahrgefühl zu erhöhen.  Zudem verspricht VW, dass es den Crafter nicht nur in dem bisherigen weiß/grau geben wird, sondern auch in der „typischen“ VW zwei farben Lackierung, es wird also bunt auf den Strassen und Stellplätzen.

 

VW Crafter XXL auf dem Caravan Salon 2018

Der VW Crafter von innen

 

Noch einige Fakten zum VW Crafter XXL

  • gibt es in 2 Versionen 3t oder 3,5t zl.Ggw.
  • 6,23 Länge
  • 2,90 Höhe (passt also nicht mehr in Tiefgaragen)
  • 2,42 komplett Breite (mit Außenspiegel)
  • 177 PS
  • Allrad
  • weiteres Highlight, die Flügeltüren sind so gestaltet, dass man die Campingmöbel direkt in den Türen verstauen kann.
  • PREIS: Eine richtige Preissaussage ist leider von VW noch nicht gegeben. Der Crafter kommt 2019 auf den Markt und im Netz steht auf wenigen Seiten ein Grundpreis von 60.000 Euro. Ich kann mir aber persönlich kaum vorstellen, dass der Crafter XXL so „günstig“ zu bekommen sein wird, darum bleibt aktuell nur die Devise… abwarten!!!!

 

Isas Caravan Salon Highlights …. innovative Hersteller

Hier auf dem Caravan Salon gibt es natürlich UNZÄHLIGE kleine, innovative Hersteller. Egal ob im Bereich der Kastenwagen, der Pick Ups und Dachzelte oder Wohwagen überall gibt es kleine Start Up’s die sich mit einer besonderen Idee vorstellen. Dabei gehen die Ideen weit auseinander. So gibt es hier z.B. einen Hersteller von kleinen Wohnwagen die bewusst ganz extrem leicht und „ökologisch wertvoll“ gebaut werden, genau so gibt es aber auch Hersteller die in die komplett andere Richtung tendieren und z.B. riesengroße offroad Monster bauen. Da es mir unmöglich ist, euch diese ganzen kleinen Aussteller vorzustellen, habe ich mich bei diesem Themenpunkt bewusst an die großen Hersteller gehalten und mich bei diesen nach innovativen Ideen umgeschaut.

 

Van TI der Kastenwagen Womo Effekt

Der neue Van TI von Knaus… außen Womo innen Kastenwagen oder andersherum ? 😉

 

Dabei ist mir als erstes natürlich der KNAUS VAN TI aufgefallen. Ein vollwertiges Wohnmobil mit den „Ausmaßen“ deines Kastenwagens. Sicherlich eine interessante Idee und ich finde es natürlich sehr gut, dass es überhaupt mal Hersteller gibt, die etwas wirklich neues anbieten, mir ganz persönlich gefällt der VAN TI aber nicht sooooooo gut. Oder anders gesagt… an den üblichen Kastenwagen stört mich ja vor allem das winzige Raumgefühl. Wenn ich beim kochen schon mit dem Poppes in der Dusche stehen muss, dann ist das einfach nicht mein Ding.(Ganz persönliche Meinung) Da der Van TI von Knaus ja nunmal nur die Breite eines Kastenwagens hat, habe ich dort eben auch genau das selbe Problem wie in den üblichen Kastenwagen, der Durchgang zur Küche, Bad oder Bett ist eben etrem schmal. Wenn ihr euch aber für einen Kastenwagen interessiert, dann solltet ihr euch den VAN TI von Knaus vielleicht doch einfach mal näher ansehen… vielleicht ist es ja genau DAS was ihr euch schon immer gewünscht habt.

 

Hubbett mit System

Hier ist das doppelte Hubbett nochmal über dem Sitzbereich (natürlich in diesem Fall nicht ganz ausgefahren)

Innovative Hersteller Part 2 – Challenger

Ehrlich gesagt bin ich nur durch Zufall durch die Reihen des Herstellers Challenger geschlendet, war dann aber um so überraschter! Bei Challenger gibt es gleich zwei neue Ideen, die ich erstaunlich gut finde.

 

Zum einen bietet Challenger ab sofort Wohnmobile mit einem sogenannten „smart Lounge System“ an, dieses wurde hier auf dem Caravan Salon auch erstmals als „Weltneuheit“ vorgestellt. Smart Lounge bedeutet in diesem Fall, dass ihr im Sitzbereich des Womos rechts neben der Tür eine kleine Längsbank habt. Diese könnt ihr aber entweder komplett weg klappen so dass viel Platz (z.B. für ein Hundekörbchen) entsteht, oder ihr klappt die komplette Bank so um, dass ein weiterer Sitz in Fahrtrichtung entsteht.

Davon abgesehen bietet Challenger auch ein doppeltes Hubbett an, welches ich für Familien natürlich super klasse finde. Je nach  Aufbau haben die Kids z.B. die Möglichkeit im Heck des Womos dank zweier kleiner Sitzplätze und Tisch ihre Kinderecke zu eröffnen und abends kann man dann an selber Stelle das doppelte Hubbett herunter ziehen. Klar…. sicher nichts was man als Alleinfahrer dringend benötigt, aber für Familien ist diese Technik durchaus ganz cool.

 

Isas Caravan Salon Highlights – ganz persönlich

Mal ganz abgesehen von den vielen Ausstellern und Fahrzeugen gab es für mich in den vergangenen Tagen drei ganz persönliche Messe Highlights.

 

Danny Mc Askill

Da sind wir mit dem Radel Star. Ein super netter Typ… nur ein bisschen klein 😉

Punkt 1…  das Interview mit Danny McAskill

Für den Caravan Salon durften Doreen und ich den BMX, Mountenbike, Trick-Radel-Gott Danny McAskill intervieen. Danny und sein Team waren vergangenes Wochenede als Teil der drop and rock Tour auf der Messe zugast und ich kann euch sagen, vorher ging uns beiden der Poppes ganz schön auf Grundeis. Nicht weil wir wegen dieses Radsport Stars so aufgeregt waren, viel eher ging es darum, dass wir das Interview auf englisch halten mussten und wir vorab nicht sicher wussten, wie stark der Slang des „Herrn Askill“ so seien würde. Ganz nach dem Motto… Wat hatta gesacht? Aber zum Glück hat das alles gut funktioniert und nach wenigen Minuten war unsere Zeit auch schon wieder beendet.

 

Drop and roll Tour - Danny Mc Askill

Kurz bevor die Show begann…

 

Punkt 2… Werbespotts für ALDEN

 

Werbedreh für Alden auf dem Caravan Salon 2018

Naaaaa… alles im Kasten???

Direkt Freitagmorgen um 8:30 Uhr ging es auch schon los, da standen schon die ALDEN Jungs samt Kamerateam vor dem Womo. Eigentlich ja so gar nicht meine Zeit und schon erst recht nicht um längere Sätze frei über diem Lippen zu bringen 🙂 Aber… bevor der erste dicke Regenguss kam, hatten wir den „Start in den Tag“ auch schon fertig gedreht und es konnte weiter zur Messe gehen.

Auf dem Messegelände angekommen, bestand der ganze Tag aus Pressekonferenzen und Verabredungen zum Videodreh und als wir um 18 Uhr zurück zur Omi kamen, freute sich Milla schon wie verrückt uns wieder zu sehen.

Die ersten kurzen Videos sind auch bereits fertig, die verlinke ich euch dann mal 🙂 Allerdings… ihr wisst die DSGVO…. wenn ihr auf eines der folgenden Videos klickt, werdet ihr zu Youtube weitergeleitet. Dazu werden Cookies gesetzt und auf der Youtube Seite gelten die Bestimmungen der Youtube Video Plattform.

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https://www.youtube.com/watch?v=nAqi1DpGRtE

 

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https://www.youtube.com/watch?v=AhmaxriVReY

 

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https://www.youtube.com/watch?v=kivtKxXXbtM

 

Vorträge in der Caravan Salon Starter Welt

Ich wurde ja von der Messe gebucht einige Vorträge/Interviews in der Caravan Salon Starter Welt zu geben. Ich weiß zwar schon aus den Vorjahren (auch wenn ich da selber nie gesprochen habe) dass bei diesen Vorträgen nie so richtig viel los ist und dennoch ist es ja irgendwie aufregend… naja, zumindest für mich. Wobei ich mir selbst noch nicht so sicher bin was schlimmer ist, vor einem „vollen Haus“ über Camping Themen zu erzählen, oder für so ein Interview gebucht zu werden und niemand hört zu… beides irgendwie doof!

Vor zwei Jahren war ich bereits zu einem „Runden Tisch“ in der Starter Welt und damals war es tatsächlich so, dass da NIEMAND saß außer ein paar andere Blogger. Gut, dazu muß ich allerdings auch sagen, damals waren es draußen 30 Grad, in der Halle 40 Grad und zudem fand der Runde Tisch um 17 Uhr statt. Da hat niemand mehr Lust in einer viel zu heißen Halle zu hocken.

Wie auch immer… ich war auf jeden Fall ganz froh, nachdem zumindest 20-30 Leute vor mir saßen und ich das ganze auch halbwegs ordentlich über die Lippen bekommen haben.  Wieder eine neue Erfahrung mehr!

 

IsasWomo Camping Vorträge

Was hat sie gesagt???? 🙂

 

Isas Caravan Salon Highlights …. die Pressekonferenzen

Vor allem am Freitag (Fachbesuchertag) fand die Caravan Salon PK sowie die Pressekonferenzen der großen Hersteller statt und da und alle ja das Thema Campüing Boom beschäftigt, haben Doreen und ich natürlich die Ohren gespitzt, als es jeweils zum Thema Zahlen, Daten und Fakten kam.

Tja ihr Lieben… wenn ihr gehofft habt, das der Camping Bomm so langsam nachlässt, dann kann ich euch nur sagen… da habt ihr euch aber SCHWER VERTAN!!!!

Das die vergangenen Jahre bereits alle Rekorde übertroffen haben, ist euch sicherlich bekannt. Dennoch ist es so, dass alleine im ersten Halbjahr 2018 nochmal 12 % mehr Fahrzeuge neu angemeldet wurden, als im Jahr 2017 zur selben Zeit. Es ist einfach extrem, was in der gesamten Branche seit Jahren passiert.

Knaus Tabbert z.B. rechnet mit einem Umsatz von 940 Mio in 2018! Durch den Neubau eines neuen Werkes erlebt Knaus im vergangenen Jahr einen Wachstum von 23% , was genau bedeutet… insgesamt wurden 29760 Camper verkauft. Davon 8920 Womos, 5.300 Kastenwagen und satte 15540 Wohnwagen, was immerhin einen Marktanteil von 22,1 % ausmacht.

Der Campingboom läuft UNGEBROCHEN!!!! 

 

Isas Caravan Salon Highlights…. die Aufreger der ersten Messetage

Auch wenn die Messe erst 4 Tage alt ist …. jaaaaaa es gab schon wieder den ein oder anderen kleinen Aufreger 🙂

Aktuell bin ich ja viel mit Doreen zusammen auf der Messe unterwegs und wir können uns beide nur wundern, was so mancher Verkäufer   für einen Umgang pflegt! Bitte versteht mich nicht falsch…. es geht nicht um eine „Sonderbehandlung“ , weil wir hier mit unseren Presseschildern herum laufen, aber….

Für Aussteller und die Presse sind die Hallen jeden Tag bereits eine Stunde vor dem offiziellen Messebeginn geöffnet und diese Stunde ist z.B. für uns auch super wichtig, denn sobald die Hallen offiziell öffnen, strömen die Massen und ein halbwegs ordentliches Foto oder gar ein vernünftiges Gespräch ist nur schwer möglich. Also stehen wir früh auf und sind jeden Tag spätestens um 9 Uhr auf der Messe. Einer meiner ersten Wege ging gestern zum Stand von Challenger um das doppelte Hubbett zu fotografieren. Das Bett war aber nicht ausgeklappt und da man dazu einen Schlüssel benötigt, musste ich mir also einen Verkäufer suchen.

Ich bin also quer über den riesigen Stand gerannt, habe dann endlich irgendo in einer Ecke einige Verkäufer gefunden, habe mich ordentlich samt Presseband vorgestellt, mein „Problerm geschildert“ und was bekam ich zur Antwort… Neeee, suchen sie sich mal jemand anderen, ich geh jetzt rauchen.

Waaaaas???

Den ersten „Kontakt“ konnte ich nicht wechseln, also habe ich mir einen anderen Kollegen gesucht, mich wieder vorgestellt usw… was bekam ich zur Antwort: Nee, suchen sie sich mal jemand anderen, ich geh jetzt zu meinem Kollegen, der ist gerade rauchen!

Lange Rede kurzer Sinn… die 3. Person musste erstmal zum Klo, die vierte Person musste eine andere Person schulen, aber der 5 Verkäufer, mittlerweile war es kurz vor 10 Uhr, konnte dann tatsächlich mit mir zu dem Womo gehen und das Hubbett ein Stück runter lassen! Die ganze Aktion hat vielleicht… 30 Sekunden gedauert!

Ähnliches  Spielchen bei Hobby! Dort gab es die Probleme mit einem Verkäufer der ja bereits 30 Jahre für Hobby arbeitet und total frech wurde, weil er der Meinung war, das von mir beschriebene Modell gäbe es bei Hobby nicht! Resultat… das kleine „dumme“ Presse-Blogger Blondchen hatte recht, natürlich gab es das von mir beschriebene Modell, der Typ hatte schlichtweg keine Ahnung. Bis das aber so eindeutig klar wurde, konnte ich mir erstmal 10 Minuten missmutiges und bösartiges Geschwätz anhören!

Ähnliches haben wir auch noch bei Phönix am Fachbesuchertag erlebt. Da war es allerdings so, dass sich Doreen einen Phönix ansehen wollte (sie fährt ja selbst einen Phönix), alle Fahrzeuge verschlossen bzw. abgesperrt waren und wir ewig auf der Suche nach Standpersonal waren. Als wir dann endlich in einem Fahrzeug eine Dame gefunden hatten, die gerade eindeutig privat telefoniert hat und sie nur fragen wollten, ob es vielleicht gleich möglich sei für den Caravan Salon Instagram Kanal ein Foto zu knipsen, wurden wir als beschimpft… weil es anscheined dreist war, sie während ihres privaten Gesprächs zu stören!

Also Leute jetzt mal ehrlich… wie gesagt, es geht nicht darum, dass wir Zucker in den …. gepustet bekommen möchten!!!! Wir stellen uns IMMER höflich vor, fragen freundlich und NATÜRLICH warten wir auch ganz normal ab, wenn ein Verkäufer gerade in einem Kundegespräch ist.

Aber… hier geht es darum, dass all diese Firmen dicke, fette KOSTENLOSE Werbung erhalten, wenn wir die Fahrzeuge auf dem Messekanal vorstellen. Ähnliches gilt, wenn wir als Blogger unterwegs sind. Hallo… wenn selbst Hymer seine Pressekonferenz damit beginnt verschiedene Instagram Begriffe vorzustellen, dann sollte doch ganz, ganz langsam auch in das hinterletzte Hirn gelangt sein, dass Blogger, Influenzer oder Markenbotschfter nichts böses sind!

Mein Gott, nur weil man mit uns Kontakte schließt und im Smalltalk Visitenkarten tauscht, heißt das doch noch lange nicht, dass ihr uns direkt bezahlen sollt!!!! Ja, natürlich geht es iiiirgendwann auch mal um das Thema Geld, aber doch auch erst dann, wenn für uns beide ein Win-Win Situation entsteht und ganz sicher nicht direkt auf der Messe am Stand. Bis dahin gibt es doch genügend Zeit sich erstmal zu beschnuppern. Wenn ich für mich und meine Kollegen spreche, dann kann aich außerdem mit aller bestem Gewissen sagen, das wir ALLE immer wieder mit Firmen zusammenarbeiten, bei denen das Finanzielle relativ weit nach hinten gestellt wird.

Ok ich kann verstehen, dass Firmen auch mal von dem ein oder anderen Blogger genervt sein können, wie in jedem anderen Bereich, gibt es natürlich auch bei uns schwarze Schafe. Aber es gibt auch immer mehr Leute die wirklich gut und fair arbeiten. In anderen Bereichen wie z.B. im Van oder Offroad Bereich sind gerade die kleinen Hersteller uns Bloggern gegenüber viel offener… ich würde mich also echt freuen, wenn dies auch mal bei den großen Herstellern so funktionieren würde!

Von diesen ganz persönlichen Problemchen haben wir insgesamt festgesttelt, das es dieses Jahr wenige echte Neuerungen in der Branche gibt. Immer wieder wurden auf den verschiedenen PK’s Dinge vorgestellt bei denen Doreen und ich dachten, na das gibt es doch schon eeeewig! So wurde z.B. die Trenntür zwischen Wohn und Schlafbereich bei einem großen Hersteller angepriesen..,. na wenn das wirklich die super tolle Neuerung ist, dann sind die Veränderungen nicht groß.

Ähnliches gilt bei den Theman Diesel und Stellplatz Probleme. Die Caravan Industrie ist weiterhin der Meinung, dass es ein Dieselproblem im Bereich der Wohnmobilbranche nicht gibt. Allerdings gibt es jetzt einen neuen Leitfaden für alle die sich vorstellen können einen Stellplatz aufzubauen. Wer sich für dieses Thema interessiert, findet dazu unter https://www.deutschertourismusverband.de weitere Informationen.

 

Sooooooo… ich glaube das sollte es erstmal gewesen sein, meine Caravan Salon Highlights der ersten Tage.

Ich melde mich in den nächsten Tagen nochmal mit den Caravan Salon Highlights… Dinge die niemand braucht, bei euch.

Jetzt muss ich schon wieder zügig weiter zum nächsten Termin… darum heißt es jetzt,

Tschöööööö und wie immer bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – die leichte Alternative

Ein PKW für’s Wohnmobil – Als ich im Januar auf der Messe in Stuttgart unterwegs war, wurde ich zum erstenmal auf ein “Problemchen” aufmerksam, dass ich bis dahin noch nie richtig bedacht hatte. Auch wenn es meine finanziellen Möglichkeiten sprengt, schaue ich mich natürlich gerne bei den “Schönen und Reichen” um… ich spreche von Wohnmobilen (!), von Concorde, Phönix, Morelo, Niesmann Bischoff oder, oder.

Das es bei den allermeisten kleinen 3,5t Wohnmobilen ein erhebliches “Gewichtsproblem” gibt, ok das ist bekannt. Die Zuladungsgrenze bei diesen kleinen Wohnmobilen ist oftmals so gering, dass man nach dem Einbau von Markise, Solar, Sat Anlage usw. vielleicht noch 3 T-Shirts und 2 paar Socken einpacken kann, sonst ist das Womo bereits überladen.

Was ich aber bis dato nicht wusste, bzw. an was ich nie gedacht hatte, dass es dieses Problem sogar bei den „highclass“ Reisemobilen bis 7,5t gibt und zwar oftmals dann, sobald das Thema „PKW für’s Wohnmobil“ im Raum steht.

 

ECHT JETZT??? „Gewichtsprobleme“ bei den 7,5t „Luxus-Womos“?

 

Wohnmobil KFZ Anhänger - richtiges PKW für's Wohnmobil

Nicht ohne Grund sind die Luxus-Womo- Hersteller auf die kleinen, besonders leichten PKW’s aufmerksam geworden

 

Ich meine jetzt mal ehrlich…

Wenn man so über die verschiedenen Messen schlendert und dort die tollen, riesigen und schweine teuren Wohnmobile samt PKW (Garage) im Heck sieht, habt ihr da schonmal an die Zuladungsgrenzen gedacht? Ich ganz sicher nicht! Irgendwie habe ich immer gedacht, sobald man über die 3,5t Grenze kommt, hat sich das Problem mit der Zuladung eigentlich erledigt. 

Jetzt stelle man sich mal vor, man kauft sich ein solches premium Womo mit Heckgarage, auf welches man Jahre oder Jahrzente hin gespart hat. Man freut sich darüber, dank des PKW’s ab sofort extrem mobil unterwegs sein zu können und dann stellt sich herraus, dass die Zuladungsgrenzen so gering sind, dass ein handelsüblicher „Kleinstwagen“ schon für größere Probleme sorgt.

Selbst die bekannten Zweisitzer die in der Stadt quer auf dem Bürgersteig stehen können, sind schlichtweg zu schwer.

 

Ein Auto fürs Wohnmobil

So stand der kleine Ligier auf der Messe in Stuttgart

 

Tja und nun? Rettung „Leichtkraftfahrzeug“ ?!

 

Und während ich so über die Messe schlenderte, viel mir ein Auto auf, dass ich bis dato nicht kannte, bzw. nie auf dem Schirm hatte.

Diese kleinen, besonder leichten Autos stammen von z.B. Ligier und ich bin mir sicher, ihr kennt sie alle, allerdings aus einem ganz anderen Bereich. Dabei sind mittlerweile sogar die großen Luxus-Womo Hersteller auf diese Fahrzeuge aufmerksam geworden.

Denn schau an, schau an…  es gibt einige Hersteller die das Zuladungsproblem beim Thema „PKW für’s Wohnmobil“ so ernst nehmen, dass sie ihre Fahrzeuge auf Messen direkt mit Leichtkraftfahrzeug ausstellen. 

Ja, früher waren Leichtkraftfahrzeuge bekannt für diese typischen “behinderten Autos”. Die kleinen Kugeln auf 4 Rädern, mit dem dicken 5 km/h zeichen auf der Heckscheibe. Doch mittlerweile hat sich das Design und die Technik dieser Fahrzeuge so verändert, dass von außen nicht mehr zu erkennen ist, dass es sich um ein besonders leichtes Auto handelt. Die Fahrzeuge sehen klasse aus, wie ein typischer, stylisher Kleinwagen eben.

Von dem Design eines früheren “behinderten Autos” ist also tatsächlich nichts mehr zu sehen, ganz im Gegenteil!

Die Ligier Group, das Unternehmen welches für den Bau solcher modernen Fahrzeuge zuständig ist, kommt eigentlich aus dem Formel 1 und Sportwagen Bereich. Bereits 1980 begann Ligier mit dem Bau der Leichtkraftfahrzeuge und weitete den Markt Schritt für Schritt  aus. Mittlerweile hat die Ligier Group mehr als 250 Mitarbeiter und erstellt ca. 15.000 Fahrzeuge im Jahr. Alleine im Jahr 2015 (aktuellste Zahlen die ich finden konnte) konnte die Marke einen Zuwachs von 35% erringen.

Durch die Leichtbauweise haben diese Fahrzeuge den extremen Vorteil, dass sie ein Leergewicht von nur max. 350 kg haben. Das Leergewicht eines typischen Kleinstwagen liegt bei 850-1115 Kg! Ihr seht, das ist schon ein erheblicher Unterschied.

Bevor ihr jetzt denkt, alles gut und schön, aber bevor ich mit so einem  Auto mit satten 15 km/h über den Seitenstreifen tucker und den ganzen Verkehr aufhalte muss die Welt schon untergehen… auch diese Bedenken kann ich euch nehmen. 🙂

Mir selbst ist (mehr oder weniger) jeden Tag aufs neue ALLES mögliche peinlich und JA (!), ich kann jeden verstehen, der sich niemals in so ein ehemaliges kleines, langsam tuckerndes Auto setzten würde. Ich hätte wohl immer das Gefühl, ich halte den gesamten Verkehr auf und säß durchgehend mit einem hochroten Kopf hinter dem Lenkrad.  Die modernen “Leichtkraftfahrzeuge” erreichen mittlerweile aber eine Geschwindigkeit von knapp 50km/h und jetzt mal ehrlich… wann fährt man innerhalb von Städten schon schneller?

Klar ist natürlich und darüber müssen wir nicht streiten, mit einem solchen Auto fährt man keine 500km! Aber gerade für den “normalen” Wohnmobilisten ist das ja auch eigentlich nicht das Thema. Wer ein solches Fahrzeug im Womo (oder natürlich auch hinten auf einem Anhänger) mit on Tour nimmt, möchte möglichst einfach die Umgebung erkunden.  Vor Ort mobil sein, das Womo auf einem Campingplatz abstellen und dann mit dem Auto die Umgebung erkunden, dafür ist so ein Kleinstwagen perfekt und genau für solche Zwecke sind die kleinen, spritzigen Autos super.

Isa goes Probefahrt! 🙂

Ich selbst durfte vor einigen Wochen mit einem solchen Fahrzeug mal eine Testfahrt starten, einmal quer durch die City, Einkaufen und wieder zurück. Ich kann euch mit bestem Gewissen sagen, ich konnte eigentlich keinen Unterschied zu einem „normalen“ Kleinwagen feststellen. Gerade nach einer Ampel Rotphase kam der Kleine durch sein geringes Gewicht so schnell “in Schwung”, da konnten die Anderen nur staunen.

Das eeeeeeinzige was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist, ist die Lautstärke des kleinen Ligiers. Gut, also mein aller, aller erstes Auto mit 18 Jahren war ein Seat Marbella! 🙂 Der sah genauso aus wie ein Fiat Panda und diese Karre war wirklich laut (und trotzdem war ich auf mein kleines Auto stolz wie Oskar! 🙂 ). Im Gegensatz dazu ist die Lautstärke des Ligiers natürlich nichts! Vergleicht man ihn aber mit anderen Fahrzeugen der selben Größe, ist er schon lauter. Es ist nicht so, dass man sich nicht unterhalten könnte oder so, das wäre übertrieben, aber wenn ich einen Punkt „kritisieren wollen würde“, dann wäre es eben die Lautstärke.

Man muss natürlich bedenken, es ist eben ein Leichtkraftfahrzeug und dementsprechend wenig Dämmung wurde in diesen Fahrzeugen verbaut. Das ist für mich allerdings der einzige Punkt, den ich etwas “bemängeln” könnte, ansonsten hatte ich auch nach meiner „Ligier Probefahrt“ nichts zu meckern.

Auto fahren ab 16 Jahren

Ich würde einfach mal ganz dreist behaupten, gerade in der Womo Welt ist die Idee der Leichtktaftfahrzeuge noch relativ neu oder gar unbekannt.  Dennoch war Ligier in den vergangenen Wochen häufig in den Medien. Vielleicht seid ihr beim Lesen der Bild, Bunte oder Gala bereits über diese Marke und ein solches Fahrzeug gestolpert, denn die Autos haben einen Vorteil der sie in Deutschland fast einzigartig macht.

Dadurch, dass es in Deutschland bereits 16 Jährigen erlaubt ist mit einem Mopedführerschein kleine Motorräder zu fahren, ist es ihnen auch erlaubt bereits ab 16 Jahren mit diesen Autos durch die Gegend zu cruisen! 

In einigen Bundesländers und in z.B. Frankreich ist es den Jugendlichen sogar bereits erlaubt ab 14 (bzw.15) Jahren den Mopedführerschein zu machen und danach auch so ein Auto zu fahren. So kam es kürzlich dazu, dass Davina Geiss (ihr wisst schon, die Tochter der Geissens, Roooooooooooobert!)  ihr erstes Auto mit 14 Jahren bekam.

Mein Gott, was wäre das cool gewesen, wenn ich bereits mit 16 Jahren ein solches Auto gehabt hätte. Da wäre ich aber nochmal 10 mal lieber zur Schule und zum Training gefahren 😉

Diese Altersgrenze ist sicherlich ein Punkt, der für die meisten Wohnmobilisten relativ egal sein wird… es sei denn, ihr habt Kinder oder Enkel im Teenager Alter. Meine damalige beste Freundin (also im Alter von 16 Jahren meine ich) wohnte in Altena bei Lüdenscheid und ich kann mich noch gut daran erinnern, was für ein Akt es für uns war, gerade an den Wochenende aus Altena raus zu kommen. Der Bus nach Lüdenscheid fuhr genau zweimal am Tag. Morgens hin und am späten Nachmittag wieder zurück. Abends nochmal raus, in der Stadt eine Cola trinken, mal eben ein Video ausleihen oder gar andere Freunde treffen… absolut unmöglich!

Da Julia mit mir zusammen Leichtathletik betrieben hat, gab es  innerhalb der Saison fast mehr Wochenenden die sie bei mir in Dortmund verbracht hat, als bei ihren Eltern in Altena. Wer in solchen Regionen lebt, nicht komplett vom Taxidienst Mama und Papa abhängig sein möchte und verantwortungsbewusst mit einem Auto umgehen kann, für den ist ein solches Auto natürlich super.

Und nur um das nochmal zu betonen… die Autos sehen wirklich gut aus! Ein Mensch wie Davina Geiss würde ganz sicher nicht mit einem Auto samt “behinderten Charm” über die Straßen Monacos tuckern! Und bevor das jetzt jemand falsch versteht, das war keine Kritik an Davina Geiss! Ich kann nur definitiv sagen, ich wäre mit 16 Jahren niemals mit einem normalen “behinderten Auto” gefahren. Als Teeny schämt man sich nunmal in Grund und Boden für alles was nicht total normal oder extrem “stylish” ist.

Abgesehen vom Gewicht und der Altersgrenze haben die Leichtkraftfahrzeuge aber noch weitere Vorteile:

  • freie Fahrt in und durch sämtliche Umweltzonen
  • die Karosserie besitzt eine Sicherheitsfahrgastszelle
  • die Autos sind im Unterhalt extrem kostengünstig, da sie von der Hauptuntersuchung und der dementsprechenden Zulassung befreit sind. Es ist nur eine Versicherung notwendig und da sprechen wir von ca. 65 Euro im Jahr.
  • Durch die Leichtbauweise verbraucht ein Fahrzeug nur ca. 3 Liter auf 100km.
  • Thema Sicherheit – Ligier bietet als einziger Anbieter Seitenaufprallschutz und Airbags an

 

Fazit – Ein PKW fürs Wohnmobil

 

Ganz gleich ob es darum geht einen kleinen PKW in der Heckgarage eines Wohnmobils zu transportieren oder um den Transport auf einem extra Anhänger. Ligier bietet durch seine Leichtkraftfahrzeuge eine echte Alternative zu bekannten Herstellern aus dem Kleinstwagen Segment.

Vor allem als Zweitwagen bzw.  “Stadtwagen” ist ein Ligier / Microcar super geeignet, er ist klein, “spritzig”, modern und eben ganz besonders leicht. Dennoch wurde auch auf die Sicherheit geachtet und durch verschiedene Zusatzausstattung kann “der Kleine” mit anderen Herstellern mithalten. Egal ob Multi Media Sound Systeme, Lederausstattung, Klimaanlage. Videorückfahrsystem oder Easy Park System… ihr könnt das Fahrzeug mit allerhand Technik ausstatten.

 

Die Ligier Group bietet verschiedene Modelle an, vom Einsteigermodell Microcar Due, über den “stylishen” Ligier JS50, bis zum z.B. Microcar Go, der extra höher gebaut ist,  besonders viel Stauraum bietet und damit eher ältere Menschen anspricht. Es gibt also verschiedene Modelle, Preisstufen und Ausstattungspakete.

Auto, Wohnmobil und ein Road Trip mit Womo und Pkw

Für Pinterest – Eine echte Alternative für alle die samt Auto auf Wohnmobiltour gehen.

Selbst einen kleinen Transporter bzw. LKW gibt es mittlerweile. Dieser wird (laut Ligier Group)  vor allem von kleinen Handwerksbetrieben gekauft. Dank der Erlaubnis die Fahrzeuge bereits ab 16 Jahren zu fahren, können sogar Lehrlinge wichtige Produkte von A nach B bringen. 

Da die Modelle und Ausstattungen so extrem verschieden sind, ist es für mich ganz schwer einen Preis zu nennen. Ich kann aber sagen, die Preise für einen Neuwagen beginnen bei ca. 8500 Euro.  

Mittlerweile gibt es bereits mehr als 750 Verkaufsstellen in ganz Europa. Wenn ihr auf der Suche nach einem passenden, besonders leichten Auto für’s Wohnmobil, für einen KFZ Anhänger, für die Mobilität eures 16 Jährigen Teenagers oder einem kleinen Zweitwagen für die City seid, dann schaut euch die kleinen Flitzer von Ligier bzw. Microcar doch einfach mal an.

Vielleicht ist das genau die Alternative, die für euer Womo am besten in Frage kommt. Wenn ihr euch jetzt weiter mit dem Thema beschäftigen möchtet, Modelle und Preise vergleichen wollt oder auf der Suche nach einem passenden Händler das Netrz durchforstet, dann findet ihr alle weiteren Informationen hier: Homepage Ligier Group

Ich wünsche euch viel Spaß und egal ob neues „Luxus-Womo“ oder „alte Omi“… viel Spaß on Tour und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

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Eigentlich war dieser Artikel überhaupt nicht geplant, aber nachdem was ich gerade gesehen habe, musste ich einfach zum Laptop greifen und beginnen zu tippen.

Ihr kennt sie sicherlich alle… diese kleinen Notfallhammer die es z.B. in jedem Bus oder in jeder Bahn gibt, um nach einem Unfall oder wenn plötzlich ein Feuer ausbricht, die Scheiben einzuschlagen. Dieser Hammer hat grundsätzliche auf einer Seite ein relativ spitzes Ende aus Metall und manchmal sind im Griff noch weitere „Werkzeuge“ integriert.

Ich habe tatsächlich einen solchen Hammer griffbereit im Womo Führerhaus als auch in der Ablage des PKWs liegen. Beide Hämmer haben neben dieser Spitze zum Scheibe einschlagen, auch noch einen Gurttrenner, also eine scharfe Klinge, mit der ich im Notfall den Gurt durchsäbeln kann.

 

Ausgebrannter Bus... könntest Du helfen?

Sicherlich kommt so ein Fall sehr, sehr selten vor… ZUM GLÜCK! Aber sollte man sich oder andere Retten müssen, gibt es mir ein gutes Gefühl überhaupt helfen zu können! Photo by ActionPhotos – Unsplash.

 

Gut, mir ist schon klar, dass ein „Notfall“ in dem ich dieses Werkzeug benötige wahrscheinlich sehr, sehr  selten vorkommen wird! Und dennoch habe ich mir dieses Werkzeug bewusst gekauft. Es muss sich ja gar nicht um eine eigene Notsituation handeln, auch andere Verkehrsteilnehmer können verunglücken und wer weiß es schon, vielleicht komme ich ja wirklich einmal in eine solche Horror Situation?! Mir gibt es zumindest ein besseres Gefühl, wenn ich zumindest glaube helfen zu können.

Klar, es muss  sich schon um eine extrem Situation handeln in der man sich befindet, um einen solchen Hammer zu benötigen (ich denke da z.B. an einen Unfall, verbogene Türen und plötzlich fängt das Fahrzeug an zu brennen, auch wenn ich weiß, dass dies nur sehr, sehr selten vorkommt. Oder ich denke an einen Unfall der mich samt PKW oder Womo in einen See befördet. Durch den Wasserdruck bekomme ich die Türen nicht mehr auf und die elektrischen Fensterheber sind ebenfalls ganz schnell defekt, sobald Wasser in die Elektrik eindringt.)

Wir müssen aber sicherlich nicht darüber disskutieren, dass so ein Notfallhammer (ZUM GLÜCK) nur sehr, sehr selten zum Einsatz kommen wird.

Allerdings bin ich bei dem ganzen Thema auch etwas „vorbelastet“. Denn ich kann euch verraten, dass eines meiner engsten Familienmitgliedern vor einigen Jahren einen schweren Unfall eines anderen PKWs miterlebt hat.

Abends, es war schon dunkel und mitten in einem Dortmunder Vorort, fuhr dieses Auto mit wahrscheinlich überhöter Geschwindigkeit über eine Fußgängerinsel, überschlug sich, schlidderte noch einige Meter weiter und hat direkt begonnen zu brennen.

Ich möchte gar nicht weiter auf die ganzen schlimmen Details eingehen, nur so viel… es befanden sich zwei Personen in dem Fahrzeug, eine Person war anscheined schwer verletzt aber noch bei bewusstsein. Es gab keine Chance die verkeilten Türen zu öffen, weil das Fahrzeug a) so verbogen war, b) es niemand geschafft hat die Fenster einzuschlagen und c) sich die Flammen recht schnell ausbreiteten.

Natürlich wurde die Feuerwehr direkt informiert und sowohl mein Verwandter als auch seine Frau,  sind sofort aus ihrem eigenen PKW ausgestiegen und zu dem Auto gerannt, aber sie konnten einfach nichts tun. Sie standen ein paar Sekunden vor dem Auto und konnten nichts tun! Noch bevor die Feuerwehr da war, stand das gesamte Auto in Flammen.

Die beiden Menschen in dem Fahrzeug hatten keine Chance …

Es hat Monate gedauert, bis meine Verwandten die Bilder „verdaut“ hatten. Und bevor jetzt irgendwer sagt, das gibt es doch nicht… ich schwöre euch hoch und heilig, dass es genau so war. Das ganze ist jetzt vielleicht 4-5 Jahre her.

Dieser Vorfall war zumindest der Auslöser, der dafür gesorgt hat, dass in unseren Fahrzeugen stehts so ein Hammer liegt. Denn sollte ich jeeeeeeemals in eine solche Situation kommen (ich sage ja, es muss schon sehr, sehr großes Pech sein und andersherum eine extrem glückliche Situation, wenn man nach einem solchen Unfall überhaupt noch helfen kann), ist es doch gut einem anderen (oder mir),  mit einem gezielten Schlag helfen zu können.

 

Feuerwehr und der Notfallhammer

Manchmal kommen selbst die schnellsten Retter zu spät… Photo by Kevin Wilson – Unsplash

 

Dachte ich zumindest bis gerade eben… das Märchen vom Notfallhammer

 

Durch Zufall habe ich gerade die Sendung Auto mobil auf VOX gesehen… es ist wirklich Zufall, denn diese „Auto“ Sendung sehe ich sonst nie… nie, nie, nie!

Dort wurde allerding gerade ein Test durchgeführt, bei dem es um ein sinkendes Auto ging, weil es jedes Jahr wieder zig Menschen gibt, die samt ihres Autos in Seen oder Flüssen ertrinken. Während dieses Tests wurden auch ganz normale Passanten auf einem Supermarkt Parkplatz geftagt, ob sie versuchen würde, mit einem Notfallhammer und anderen Dingen, die Seitenscheibe eines Autos einzuschlagen …

KEINER DER PASSANTEN HAT ES GESCHAFFT! KEINER!!!! 

Egal ob ältere Frau, oder junger, fitter Typ, keiner der Passanten konnte mit einem solchen Notfallhammer die Scheibe einschlagen! Schon gar nicht. wenn die Leute dabei selber im Auto saßen. Ein junger Mann hat es mit dem Pinn der Kopfstütze geschafft, aber eherlich gesagt, sah das eher nach Zufall aus.

Man überlege sich jetzt mal, das Auto ist auch noch verbeult, man hatte gerade einen schweren Unfall oder das gesamte Fahrzeug liegt  seitlich auf der Strasse… da hat man anscheinend auch mit Notfallhammer absolut keine Chance!

Nach diesem ersten Test wurde dann ein Auto (samt Profi-Taucher) in einen See bei Bonn zu Wasser gelassen. Auch hier sollte der Profi-Taucher versuchen, die Seitenscheibe des Autos mit dem Notfallhammer einzuschlagen. Einmal sowohl unter Wasser, als auch während das Wasser in das Auto einströmte. Aber auch da… KEINE CHANCE! Anscheinend sind diese Notfallhammer doch weit aus „schlechter“ zu nutzen, als man denkt… oder zumindest als ICH bisher dachte! Ich habe immer angenommen, ein gezielter, kräftiger Schlag genügt… falsch gedacht!

Die Leute haben wirklich kräftig auf die Scheiben eingedroschen, aber es tat sich gar nichts.

Richtig helfen bei Wohnmobil oder PKW Unfall

Wenn ein Fenster eingeschlagen werden muss, dann IMMER das Seitenfenster! Die Windschutzscheibe besteht aus doppelt verklebten Sicherheitsglas, das zerspringt nie! Photo by Carlos – Unsplash

Doch neben diesem Notfallhammer, wurden auch andere Dinge und Produkte getestet und es gab einen ganz klaren Testsieger.

 

Ein kleiner, kostengünstiger Lebensretter.

 

Und zwar nennt sich dieses kleine, hilfreiche Ding „FEDERKÖRNER“

Im Grunde handelt es sich nur um einen kleiner spitzer Bolzen. Sobald dieses kleine Ding auf eine Scheibe aufgesetzt wird und man ihn gegen die Scheibe drückt, drückt man auch den Bolzen gegen die Scheibe. Dieser Druck reicht schon aus um „im handumdrehen“ die Scheibe zu zerbersten. Dies funktionierte sowohl an Land, als auch unter Wasser problemlos!

 

Diesen kleinen Lebensretter gibt es in unzähligen Variationen, unter anderem auch ganz einfach als Änhänger für den Schlüsselbund. Noch einfacher geht es also kaum!

 

Ich habe soeben genau das identische kleine Ding aus dem VOX Betrag auf Amazon bestellt, kostet keine 10 Euro!

*

Angebot:

resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set

resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set
  • Wird als Schlüsselanhänger an den Autoschlüssel gehängt.
  • Integrierter Clip, der es erlaubt, resqme jederzeit direkt vom Schüsselbund abzuziehen - der Gurtschneider ist sofort einsatzbereit
  • Für den Nothammer drücken Sie einfach den schwarzen Kopf des resqme gegen die Seitenscheibe bis der verborgene Bolzen, der durch eine Feder im Inneren gespannt ist herausspringt und die Scheibe zerbricht.

 

 

Vielleicht habt ihr ja auch bisher immer gegelaubt, dass so ein Notfallhammer  ziemlich problemlos „funktioniert“ und seid, so wie ich, dem Märchen Notfallhammer auf den Leim gegangen. Für mich waren diese Infos zumindest ganz neu und ich konnte es kaum fassen. Da denkt man doch… ok für den absoluten Notfall bin ich safe… und dann bekommt man mit dem Ding nicht eine Scheibe eingeschlagen.

Dieser kleine Federkörner ist für so kleines Geld zu bestellen und zudem noch griffbereit am Schlüsselbund zu tragen… einfacher geht es ja kaum.  Ach so und einen Gurtschneider hat dieses Ding aus der Amazon Anzeige auch noch.

Den VOX „Auto mobil“ Beitrag könnt ihr euch aktuell nochmal selber anschauen, allerdings glaube ich, dass dieser nur nur bis zum 15.04.2018 kostenlos in der VOX Mediathek zu sehen sein wird. Hier der Link zur richtigen Seite, ihr müsst nur noch nach dem Video mit dem Taucher bzw. Unterwasser Auto ausschau halten.

Homepage VOX Auto mobil

 

Notfallhammer - Unfall mit Wohnmobil oder PKW

Das Märchen vom Notfallhammer. Der Pinterest Pin für euch.

Ich hoffe natürlich, dass wir alle niemals in eine Situation kommen, in der wir so einen Federkörner benutzen müssen. Und wenn der Fall doch eintritt, dann biite nur, weil man ein Fahrzeug Fenster einschlagen muss,  weil…  ihr den Fahrzeugschlüssel verloren habt und der Ersatzschlüssel im Fahrzeug liegt. Was weiß ich… ich wünsche euch auf jeden Fall eine Situation ohne Unfall!

Nichts desto trotz bin ich ganz froh, (mir) helfen zu können, sollte der absolute super GAU eintreten und werden den kleinen Federkörner direkt an meinen Schlüsselbund hängen, sobald er bei mir eintrifft.

Ich wünsche euch und all euren Mitreisenden eine ganz schöne und SICHERE Zeit auf den Strassen.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

*Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliatelink. Das bedeutet, gelangt ihr über diesen Link zu Amazon und kauft dieses oder irgendein anderes Produkt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Euch kostet das ganze nichts, ihr zahlt nicht einen Euro mehr! Ich erhalte die Belohnungg rein von Amazon und kann auch nicht sehen, welche Person was gekauft hat. 

 

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Mich erreichen fast täglich neue Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern und bevor das irgendjemand in den falschen Hals bekommt… ich finde eure E-Mail total super und freue mich über jede einzelne! Denn für mich ist das immer wieder ein Zeichen dafür, dass ich euch „erreiche“ und ihr mir auch (zumindest ein klitze kleines bisschen) Vertraut.

Dennoch haben mich all eure Fragen auf die Idee gebracht, genau zu dem Thema mal einen ausgiebigen Artikel zu schreiben. Denn ob ihr es gleubt oder nicht, auch wenn ich in den E-Mails immer wieder lese, ich hab da eine total doofe Frage… es sind doch ganz häufig genau die selben Fragen, die den meisten Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern im Kopf herum spuken. Ihr seid also weder doof, noch allein! 🙂

Ich selbst bin ja auch erst ein paar Jahre als Camper unterwegs und auch ich stehe immer wieder vor unbekannten Situationen. Dennoch kann es durchaus sein, dass mein schwaches Hirn über die Jahre die ein oder andere Frage schlichtweg vergessen hat oder ich mit irgendwelchen Begriffen um mich haue, die kein Camping Anfänger versteht.

Ich würde diesen Artikel gerne immer weiter ausbauen und natürlich aktuell halten. Darum wäre es total klasse, wenn ihr euch bei mir meldet, wenn ihr entweder eine Antwort nicht versteht, oder wenn ihr Fragen habt, die hier noch nicht beantwortet wurden.

Es ist egal ob ihr die Kommentarfunktion hier unter dem Artikel nutzt, oder ob ihr mir eine Mail mit euren Fragen an info@isaswomo.de sendet. Je mehr Fragen und Antworten hier zusammen kommen, je besser. 🙂

(Dazu noch ein Hinweis in eigener Sache. Damit die Kommentarfunktion hier auf dem Blog nicht  von irgendwelchen Werbemassen zugemüllt werden kann, werden die Kommentare erst von mir kontrolliert und dann frei geschaltet. Es ist also ganz normal, wenn ihr euren Kommentar nicht sofort nach dem senden seht, wie gesagt müssen die Kommenatre erst von mir frei geschaltet werden, bevor sie dann öffentlich auf dem Blog zu lesen sind)

 

Hier könnt ihr direkt zu den verschiedenen Themengebieten dieses Artikels springen, so ist es für euch vielleicht einfacher eine bestimmte Antwort zu finden:  

#Urlaubsplanung – Fragen und Antworten rund um die Planung eurer Campingtour, Reiseziel, Stellplatzwahl

#Vorbereitungen – Fragen und Antworten  rund um die direkten Vorbereitungen kurz vor Reisebeginn

#Entsorgung – Fragen und Antworten rund umd die Ver- und Entsorgung auf Stell- und Campingplätzen

#Technik  – Fragen und Antworten rund um die Technik im Womo/ Wowa, von Gas bis Solar

#Alltag – Fragen und Antworten rund um den Alltag im Womo/Wowa

#Geld – Fragen und Antworten rund um das Thema Geld, Kreditkarten, Geld wechseln usw.

#Alleinfahrer – Fragen und Antworten rund um das Thema allein on Tour

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern –

Antworten, Tipps und Hilfen für die erste Reise als Camping Starter!

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Urlaubsplanung, Tour und Stellplatz Wahl:

 

Nutzt Du ein spezielles Wohnmobil Navi? 

Nein nutze ich nicht (mehr). Ich habe noch nie ein spezielles extra Navi genutzt, sondern nutze schon immer und seit Jahren, die NAVIGON App fürs Handy. Ich finde die App klasse, ich finde die Routenbeschreibung sehr gut und auch während der Fahrt komme ich sehr gut mit dem Navi zurecht. Zweimal im Jahr ist die App für ca. 60 Euro im Angebot, ansonsten kostet sie für Europa ca. 90 Euro. Man kann innerhalb der App sämtliche Karten für die verschiedene Länder runter laden, so dass keine mobilen  Daten benötigt werden. Was ich an der App zudem sehr gut finde ist die Suche nach bestimmten Geschäften oder Parkplätzen. Gerade im Ausland bzw. in Städten finde ich die Suche nach großen Parkplätzen z.B. sehr hilfreich, genau so wie die Suche nach Tankstellen, Sparkassen, Geldautomaten oder Rastplätzen.

Außerdem arbeitet die App mit allen bekannten Stellplatz Apps zusammen. Ich kann also nach der Wahl des passenden Stellplatzes in der Stellplatz App auf Route klicken und schon führt mich die Navigon App zum Stellplatz oder Campingplatz. Innerhalb der App kann man sich weitere Produkte für eine einmalige Gebühr herunterladen (auch hier gibt es spezielle Aktionswochen die sich finanziell sehr lohenen). Dazu gehören „Warnung vor Gefahrenstellen“ (z.B. Blitzer, was natürlich nicht erlaubt ist), Stau umfahren und es gibt auch ein spezielles Programm für Wohnmobile. Ganz zu Beginn habe ich dieses extra Womo Programm mal getestet, das funktioniert bestens, aber ich benötige es einfach nicht. Darum habe ich es mir nie komplett gekauft.

Ich stelle das Navi immer so ein, dass ich in der ganz normalen App (also ohne das extra Womo Programm) das Fahrzeug nicht auf PKW sondern auf LKW stelle. So passt die angegebene Fahrzeit insgesammt deutlich besser als bei PKWs (eine Womo Fahrt ist eben immer langsamer als eine PKW Fahrt) und wenn dann ist es mir auch lieber ich benötige weniger Zeit, komme also eher am Ziel an als angegeben, als wenn mir die App z.B. 3 Stunden Fahrzeit anzeigt, ich benötige aber immer mindestens 4 Stunden plus Pausen. Und… durch die Einstellung auf Fahrzeugtyp LKW führt mich das Navi nie durch die ganz kleinen, engen Sträßchen. Es kann maaaaaal vorkommen, dass ich dadurch eine etwas längere Route angezeigt bekomme, aber ich fahre lieber mal 10 Minuten länger und ein Dorf weiter, aber dafür entspannt auf einer größeren Landstrasse, als wenn mich das Navi durch die ganz kleinen Strässchen führt.

Ich bin also seit Jahren mit der Navigon App super zufrieden, sie hat mich immer gut geleitet und ich bin bisher zu 100% happy mit der App, auch wenn die Kosten von 90 bzw. 60 Euro nicht gerade günstig sind. Inbegriffen sind natürlich ständige Updates und neue Karten und wenn ich bedenke wie oft mich diese App schon super geleitet hat, egal ob in Deutschland oder z.B. im tiefsten Schweden ist der Kauf auch ggar nicht mehr sooo teuer.

 

Wie planst Du Deine Touren genau? Also wie entscheidest Du wann Du wo hin fährst?

Ehrlich gesagt plane ich schon seit vielen Jahren meine Touren gar nicht mehr!!! Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass ich mehr Zeit habe als viele andere, dennoch kann ich euch nur den Rat geben es einfach mal ähnlich zu machen. Zumindest dann, wenn ihr nicht mit Kinder reist die ein festes „Abenteuer Programm“ sicherlich toller finden, als in den Tag hinein zu leben oder ihr eigentlich eh vor allem einen speziellen Campingplatz anfahren möchtet, bzw. ihr nicht aus irgendwelchen Gründen an einem speziellen Tag, an einem speziellen Ort sein müsst. In dem Fall lohnt es sich natürlich schon etwas zu planen und auch den Campingplatz zu reservieren. Ansonsten kann ich euch nur ganz, ganz stark ans Herz legen KEINE riesen Touren zu planen, sondern es entspannter anzugehen, dadurch erlebt ihr auch viel mehr!!! Zumal und das ist gerade für euch als Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger wichtig, ihr reist (mal abgeshen vom Kastenwagen) deutlich, deutlich langsamer. 500 km mit einem Womo/ PKW & Wowa zu fahren, braucht viel mehr Zeit, als 500 km mit einem PKW. Da „vertut“ man sich als Campin Starter ganz schnell.

Meine „Planung“ für längere Touren sieht also nur noch so aus: Ich überlege mir irgendein Reiseziel. Dafür ist übrigens Pinterest super! Sagen wir mal als Beispiel, ich möchte eine Tour am franz. Atlantik entlang erleben. Dann schaue ich mich im Netz nur noch nach ganz besonderen Tour Highlights um (auch dafür nutze ich mittlerweile gerne Pinterest) wie z.B. Mount St. Michelle o.ä.  Also Punkte die ich unbedingt sehen möchte. Dann suche ich mir noch einen ersten Stellplatz oder Campingplatz aus, manchmal auch noch einen Platz zum übernachten, je nachdem wie lang der Weg zum ersten Ziel ist. Danach plane ich nur noch von Tag zu Tag… Möchte ich überhaupt weiter fahren? Gibt es etwas in der Region, das ich noch sehen möchte? Wie ist das Wetter, möchte ich zum Strand oder lieber in eine Stadt? So schaue ich von Tag zu Tag wie meine Reise weiter geht. Häufig bieten Stellplatz, Campingplatz oder das nächste Touristenbüro tolle Informationen zu besonderen Highlights der Region. Diese „besonderen kleinen, sehenswerten Dinge“ sind im Netz häufig schwer zu finden, machen die Zeit on Tour aber oftmals ganz besonders schön.

Darum „fahre“ ich für mich, mit der „Tag für Tag“ Taktik am besten.

Was ich allerdings selten mache ist, dass ich einfach ohne irgendein Ziel los fahre. Das bedeutet also, meist übberlege ich mir morgens, zusammen mit dem 2. Kaffee in der Hand, auf was ich an diesem Tag lust habe, das kann sich nämlich über nacht auch nochmal ändern 🙂 . Je nachdem für was ich mich dann entschieden habe, packe ich meine 7 Sachen zusammen und fahre los. Sagen wir mal ich habe mich für eine z.b. Stadt entschieden, fahre ich zuerst in die Stadt, suche mir über das Navi einen passenden Parkplatz und schaue mir dann die Stadt an. Wenn ich mir dann alles angesehen habe und z.B. in einem Cafe sitze, schaue ich auf der App wo es den nächsten für mich passenden, Stellplatz gibt und dort fahre ich dann hin. Habe ich kein besonderes „Zwischenziel“ fahre ich auch mal direkt von einem Stellplatz zum nächsten Stellplatz, eben ganz so wie ich Lust habe. Wenn ich allerdings weiß, dass ich mir eine große, besondere Stadt ansehen möchte, wie z.b. Stockholm. Dann fahre ich direkt den „City Stellplatz“ an und gehe erst nachdem ich dort stehe in die Stadt. Für solche Städte nehme ich mir allerdings auch immer mehrere Tage Zeit.

 

Wie findest Du passende Wohnmobil Stell- bzw. Campingplätze? 

Ich nutze mittlerweile 3 verschiedene Apps, zum einen Campercontakt, dann ProMobil und die ACSI App. Je nachdem welche Form von Stell- oder Campingplatz ich mir als nächstes Ziel so wünsche, nutzen ich die verschiedenen Apps. Wie & wann welche App am besten ist, werdet ihr mit ein bisschen Erfahrung schnell merken. Da gibt es einfach keine klaren Regeln und manchmal schaue ich erst in die eine App und dann nochmal in die andere.

Grundsätzlich kann ich euch aber sagen: Wenn ihr eher einfache, kleine Stellplätze sucht und /oder im Ausland unterwegs seid, bietet Campercontact am meisten Auswahl. Für Stellplätze innerhalb von Deutschland ist Pro Mobil super (die ziehen bei den günstigen, einfachen Stellplätzen auch immer mehr nach, nur im Ausland sind sie noch nicht so gut) und immer wenn ihr einen etwas teureren Stellplatz anfahrt (also sagen wir mal Stellplätze für 15 Euro und mehr die Nacht) lohnt sich ein Blick in die Acsi App, denn es kommt nicht selten vor, dass ihr auf einem Campingplatz mit ACSI Rabattkarte günstiger steht, als auf dem Stellplatz. Wenn ihr einen bestimmten Ort im Auge habt, dort aber in einer der Apps nichts schönes findet, lohnt sich immer ein Blick in die anderen Apps, denn zum Teil unterscheiden sich die Einträge sehr.

Viele weitere Infos zum Thema Stellplatzwahl findet ihr auch hier: Artikel – Wie kann ich die richtigen Stellplätze für mich finden? . Wenn ihr mehr zu den Camping Rabattkarten erfahren möchtet, dann findet ihr diesen Artikel hier: Camping Rabattkarten 2018

 

Muss / kann / sollte ich auf einem Stellplatz reservieren? 

Also das größte Problem ist, dass man auf den meisten Stellplätzen erst gar nicht reservieren kann. Das gilt vor allem für (fast) alle kleineren Stellplätze.

Dennoch gibt es auf manchen Stellplätzen die Möglichkeit zu reservieren. Ob eine Reservierung auf eurem ausgesuchten Stellplatz möglich ist, erfahrt ihr über die Stellplatz Apps. Manchmal kann man auch erst reservieren, wenn man mindesten 3,4,5… Nächte bleibt. Wie gesagt, alle Infos dazu könnt ihr den Stellplatzapps entnehmen. Meist sind Reservierungen nur auf den größeren, privat geführten Stellplätzen möglich. Es gibt ja sowohl Stellplätze die z.B. durch das Tourismusbüro einer Stadt geleitet werden, als auch Stellplätze die von „Privatpersonen“ erstellt und geleitet werden. Um Parzellen auf einem Stellplatz zu reservieren, muss natürlich auch jemand vor Ort sein um eine Parzelle als reserviert auszuzeichnen. Das funktioniert wie gesagt meistens nur auf Stellplätzen die „privat“ geführt werden.

Wenn eine Reservierung möglich ist und ihr wisst, dass ihr z.B. an einem verlängerten Feiertagswochenende auf einem bestimmten Stellplatz stehen möchtet, dann ist eine Reservierung durchaus sinnvoll. Vor allem dann, wenn ihr erst Abends anreisen könnt. Denn gerade an solchen Wochenenden wird es sehr schnell, sehr voll. Wichtig bei den Reservierungen ist allerdings… wenn ihr reserviert, solltet ihr auch wirklich anreisen! Vorsichtshalber mal reservieren ohne sicher zu sein, ob ihr überhaupt dort stehen möchte, ist eine eher blöde Taktik. Ausgenommen sind natürlich irgendwelche „Notfälle“.

Wenn ihr eine Parzelle auf einem Stellplatz reserviert habt und dann vorort ankommt, ist „eure“ Parzelle meist durch einen Zettel und euer Nummernschild gekennzeichnet. Das bedeutet natürlich auch, fahrt ihr auf einen Stellplatz auf, den ihr einfach so, also ohne Reservierung ganz normal angefahren seid, achtet auf mögliche Reservierungen anderer, damit ihr keine reservierte Parzelle belegt.

 

Ich möchte eigentlich gerne frei stehen. Wie finde ich passende Orte zum frei stehen?

Also ich muss ehrlich sagen, tolle Orte zum frei stehen zu finden ist (meiner Meinung nach) nicht so einfach und gehört eher zur „Königsdisziplin“. Ich würde allen Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern empfehlen erstmal auf Stell- oder Campingplätze zu gehen um sich in die ganze Camping Geschichte „einzuleben“. Wenn ihr aber frei stehen möchtet gibt es einige Dinge zu beachten. Als aller erstes solltet ihr klären ob das frei campen überhaupt erlaubt ist. Eine Liste über die meisten europäischen Reiseländer findet ihr hier: Frei stehen / wild campen in … . Davon abbgesehen solltet ihr es unbedingt vermeiden in Naturschutzgebieten oder auf privat Grundstücken frei zu campen. In Deutschland sind diese Gebiete meist deutlich ausgezeichnet, im Ausland sieht dies ganz anders aus. Da die Strafen für wild campen an verbotenen Orten sehr, sehr hoch sein können (wir sprechen im schlimmsten Fall über einige tausend Euro) solltet ihr darauf wirklich achten. Wenn ihr das alles abgeklärt habt, hier ein paar Tipps um Orte zu frei stehen zu finden:

Ich nutze vor allem Google Maps oder noch besser, einen ganz normalen „Lageplan“ den ihr an den Touri Informationen bekommt. Dort schaue ich immer gerne nach „Sackgassen“, also Stichstrassen die zum Strand, See, in den Wald o.ä. führen. Ganz häufig befinden sich am Ende dieser Sackgassen kleine Parkplätze, die Abends meist leer werden und auf denen ihr gut übernachten könnt. Ansonsten noch ein Tipp… Fragen ist IMMER besser, als einfach tun! Ich stand Nachts auch schon auf z.B. Museenparkplätzen o.ä.. Wenn ihr nett fragt, ob ihr dort vielleicht eine Nacht stehen bleiben dürft, bekommt ihr manchmal auch sehr nette Antworten. Solche Plätze solltet ihr aber nie ohne vorab zu fragen nutzen! Viele dieser Orte werden Nachts bewacht und es ist nicht schön, wenn plötzlich mitten in der Nacht der Wachdienst klopft und euch vom Hof jagt. Vorsicht vor Supermarktparkplätzen, wenn es dort keine extra Wohnmobilstellplätze gibt, besser nicht stehen bleiben, könnte teuer werden.

 

Was machst Du wenn Dir ein Ort, ein Stellplatz bzw. ein Campingplatz nicht gefällt, oder Du keinen Platz mehr bekommst?

Wenn ich mich auf einem Platz nicht wohl fühle nutze ich einfach die Apps und suche mir einen neuen Platz. Alle Stellplatz Apps haben so etwas wie eine „Umkreissuche“. Da kann man also z.B. eingeben, dass die App Stellplätze im Umkreis von z.B. 30 km anzeigt und dann suche ich mir einfach einen neuen Platz.

 

Können wir auf längeren Fahrten auf einem Rastplatz übernachten?

Eine ganz, ganz wichtige Frage und meine klare Antwort… NEIN!!! NIEMALS!!! MACHT DAS NICHT!!!

Wer auf einem Rasthof übernachtet oder ein längeres „Schläfchen“ einlegt, muss einfach damit rechenen ausgeraubt zu werden! Und nein, das sind keine üblen Einzelfälle sondern kommt in MASSEN vor! Es gibt mitlerweile soggar Rastplätze die haben einen Vordruck für eine Anzeige in mehreren Sprachen im „Schrank liegen“, weil so ein Diebstahl mehrfach die Woche geschieht.

Immer wieder stellen Betroffene dann die Frage, ob sie mit Gas betäubt wurden? Diese Betäubungsgas gehört seit Jahrzehnten nzu den ganz großen Camper-Mythen. Ihr habt es mit absoluten Profi Banden zu tun, während ihr schlaft, steigen die so schnell bei euch ein, dass ihr es nicht bemerken werdet. Hinterher ist der Schaden dann doch recht groß! Über das Thema Betäubungsgas habe ich Wochen und Monate Recherchiert, habe mit einem Anästhesisten, dem ADAC und der Gewerkschaft der Polizei gesprochen und war sogar im Darknet unterwegs, den Artikel findet ihr hier: Gas Überfall auf Camper – Was ist wirklich dran?

Geht dieses Risiko eines Diebstahls nicht ein!!! Übernachtet auf keinen Fall auf Rasthöfen! Fahrt von der Autobahn ab, stellt euch in das nächste Wohn- oder Industriegebiet und schlaft dort sicher!

 

Kennst Du den Landvergnügen bzw. France Passion / Passion Spain Stellplatzatlanten? Hast Du Erfahrungen?

Ja, ich habe alle drei Stellplatzatlanten bereits getestet. Mal eben zu Info: bei diesen Stellplatzantanten handelt es sich um ein besonderes Stellplatz System. Man kauft sich einmal im Jahr so einen Atlas (also den, den man nutzen möchte), bekommt dadurch eine Karte für das aktuelle Jahr und kann dann, ohne weitere Kosten, die Stellplätze nutzen. Das besondere an diesem System ist, dass es sich bei den Plätzen immer um Bauernhöfe, Bio-Höfe, Weingüter oder ähnliches handelt. Meine Erfahrungen: Also, das ganze System an sich klingt eigentlich sehr gut wie ich finde und ich muss auch dazu sagen, ich habbe mir die Atlanten das letztemal vor 3 Jahren gekauft, es kann sich also zwischenzeitlich einiges getan haben. Was ich mittlerweile oft mitbekommen habe, der Campingboom macht auch vor diesen Bauernhof Plätzen nicht halt, es ist also nicht unbedingt immer so ruhig und idyllisch wie man sich das jetzt vorstellt, es kann auch hier sehr voll werden oder aber die Plätze sind bereits komplett belegt. Allerdings… einige dieser Stellplätze erlauben auch Wohnwagen, das ist natürlich für alle Wowa Besitzer eine nette Alternative zu vielen „normalen“ Stellplätzen, auf denen Wowas ja meist verboten sind..

Wie schreibe ich das jetzt am besten?!?! Also, ich möchte in dem Fall niemandem auf die Füße treten und wie gesagt, meine Erfahrungen liegen schon 3 Jahre zurück, aber …… zu der Zeit war ich wenig begeistert von dem ganzen. Das größte Problem das ich mit den Höfen hatte war ihre Lage. Denn so idyllisch das alles klingt, aber diese Höfe lagen eigentlich immer am absoluten ADW. Da gab es eben GAR NICHTS drum herum als Felder. Selbst mit dem Rad war es ein oooordentliches Stück bis zum nächsten Ort.  Das ist vielleicht mal ganz nett, aber mir war es auf Dauer echt zu langweilig. Davon abgesehen beginnt der Tag auf Bauernhöfen oftmals sehr früh und Tiere sind auch durchaus lauter als man erstmal denkt, Ausschlafen war also schwierig und je nachdem auf welchem Hof ich stand, wurde ich mit dem Womo echt in die hinterletzte, schattige Ecke gestellt.Das ich nicht direkt neben dem Misthaufen stand, war gertade in Frankreich fast ein Wunder.  Dazu gab es für mich gerade in Frankreich noch ein 2. riesengroßes Problem. Denn laut Stellplatzatlas sollte man sich vorab bei den Bauern anmelden, damit die wussten, da kommt „Besuch“. Mit einem Franzosen auf französisch zu telefonieren ist für mich aber echt schwierig. Dann gab es noch ein 3. Problemchen… das ganze Konzept ist so ausgelegt, dass die Landwirte und Camper aufeinandertreffen und jeder etwas von dem anderen hat, was ja im Grunde auch super ist. Die meisten Höfe haben einen Hofladen und es stimmt genau das, was in den Atlanten steht, dass man nicht gezwungen wird in den Hofläden einzukaufen. Dem war also auch wirklich so. Dennoch hatte ich immer ein bisschen schlechtes Gewissen, wenn ich dort „kostenlos“ stand, aber nichts eingekauft habe. Vor allem dann, wenn die Bauern einem vorab noch extra etwas zum probieren gereicht haben. Ich meine, mal etwas zu kaufen was man gerne mag oder sogar benötigt ist ja klasse, aber immer etwas zu kaufen, damit man kein schlechtes Gewissen hat… hmmmm… fand ich auf Dauer, auf einer langen Tour, auch nicht so toll. Und ganz zum Schluss gab es noch ein 4. Problemchen, bei dem ich aber sofort sage, dass dies ganz sicher kein „Hof-Problem“ war, sondern ein ganz persönliches!  Es ist nunmal so, dass ich vor fremden Hunden erstmal schiss habe und ich bin auch nie so ganz entspannt, wenn Milla den ersten Kontakt zu fremden Hunden hat, die ich so gar nicht kenne oder einschätzen kann. Auf den meisten Höfen leben aber nunmal Hunde, es ist deren Zuhause und die meisten laufen da auch den ganzen Tag frei herum und nicht alle finden es super, wenn plötzlich ein anderer Hund in „ihrem“ Zuhause herumstromert. Gerade in Frankreich gab es da gleich mehrere schwierige Situationen und es gab Momente, da habe ich mich kaum getraut zusammen mit Milla vor das Womo zu gehen.

Wie gesagt… meine Erfahrungen sind schon einige Jahre her, darum will ich nicht sagen, das ist alles Mist! Es kann sich viel verändert haben und es gibt ganz sicher auch sehr schöne Höfe ohne „schwierige“ Hunde, aber ich war damals nicht so gaaaaaaanz von dem System begeistert. Zumindest habe ich mir seitdem keinen dieser Stellplatzatlanten erneut gekauft, aber vielleicht sollte ich es nach 3 Jahren einfach nochmal testen. Mal sehen…

 

Noch ein letzter Tipp zu diesem ganzen Thema allgemein, wenn ihr eine Stellplatz App gelanden habt, schaut sie euch einfach mal in einer ruhigen Stunde an, auch ohne direkt zu planen. Lest euch die verschiedenen Stellplatz Beschreibungen usw. durch, ihr werdet sicher schnell die „wichtigen“ Unterschiede in den verschiedenen Stellplatzbeschreibungen erkennen.

 

Camping am Abend

So wunderschön werden sicher auch Deine Campingabende!
Photo by Adel Gorden Unsplash

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Vorbereitungen vor Reisebeginn

 

 

Bereitest Du das Wohnmobil irgendwie vor?

Ich schaue vor jeder längeren Tour nach dem Öl Stand, ob ausreichend Scheibenwischwasser im Tank ist und ob die Reifen genug Luft haben. Wenn Du die Möglichkeit hast das Wohnmobil bei Dir am Grundstück,vor einer Tour, an den Strom anzuhängen, dann solltest Du dies ca. einen Tag vor Tourstart tun. Dann laden alle Batterien nochmal komplett auf. Ich habe diese Möglichkeit nicht, es ist also auch kein Drama wenn ihr es nicht macht… aber zu Beginn mit randvollen Batterien zu starten, kann ja nie schaden.

 

Wie viel Druck mus auf die Womo Reifen? 

Meist habt ihr irgendwo einen Aufkleber, in der Fahrzeugtür oder im Tankdeckel, da steht der Reifendruck drauf. Sollte dieser Aufkleber fehlen, steht AUF JEDEM REIFEN eine PSI Nummer. Diese PSI Nummer kommt aus dem amerikanischen und gibt den MAXIMALEN Reifendruck an, wenn ihr davon 0,5 Bar abzieht, liegt ihr immer ungefähr richtig. Dazu müsst ihr diesen PSI Wert aber in Bar umrechnen, und das funktioniert wenn ihr den PSI Wert durch 14,5 teilt.

Beispiel: Auf dem Reifen steht z.B. PSI: 73. Dann müsst ihr nur 73:14,5 = 5,0 Bar (5,0 Bar ist also der MAXIMALE Reifendruck) und wenn ihr dann nochmal 0,5 Bar abzieht, also  5,0 Bar  – 0,5 Bar = 4,5  Bar bekommt ihr einen guten, passenden Reifendruck herraus. Also stellt ihr den Automaten zum Reifendruck auffüllen an der Tanke auf 4,5 Bar, „pustet“ die Reifen auf und alles ist gut.

Ich bin so nervös, an was muss ich denken bevor ich los fahre?

Ich kann euch nur den wichtigen Tipp geben, schreibt euch einen kleinen Spickzettel und klebt diesen z.B. hinter die Sonnenblende. Habe ich tatsächlich bis heute so!!! Schreibt auf diesen Zettel die wichtigsten Handgriffe bevor es tatsächlich los geht und geht diese Liste vor jedem Start einmal schnell durch:

  • Sind alle Schränke und Schubladen zu?
  • Dachfenster und Staufächer außen geschlossen?
  • Kühlschrank verriegelt und auf 12 Volt?
  • Heizung aus?
  • Sat-Anlage & Trittstufe eingefahren?
  • Stromkabel ab?
  • Hund angeschnallt?

Außerdem steht auf diesem Zettelchen noch: Höhe des Wohnmobils 2,95m, Breite: 2,35m und Diesel tanken!!!!

Ich sag euch, gerade zu Beginn, wenn ihr auf irgendeine Unterführung zufahrt, werdet ihr plötzlichn ganz unsicher, ob ihr mit der Womo Höhe auch wirklich gedanklich richtig liegt. Da hilft es sehr, wenn ihr mal eben ganz schnell zur Sicherheit, auf den Zettel schauen könnt.

 

Wie machst Du das mit dem Kühlschrank vor einer Tour? 

Wenn ihr die Möglichkeit habt das Womo/ den Wowa vor der Tour an den Strom anzuhängen (siehe Frage zuvor) lohnt es sich auch den Kühlschrank bereits einzuschalten. Wenn der Kühlschrank während der Fahrt auf 12 Volt springt, wird er NICHT weiter runter gekühlt, sondern behält auf den 12 Volt nur ungefähr die Temperatur, die er bis dahin erreicht hat. Wenn ihr den Kühlschrank also bereits vorher angestellt habt, bleiben die Produkte definitiv kälter.

Ich habe diese Möglichkleit nicht, darum bleiben meine Produkte bis ganz kurz vor dem Start zuhause im Kühlschrank und wenn alles andere fertig ist, kurz bevor ich los fahre, packe ich die Sachen vom Hauskühlschrank in den Womo Kühlschrank. Damit komme ich meist gut zurecht. Fleisch für den ersten Tag friere ich grundsätzlich vorher zuhause ein und lasse es dann im Womo Kühlschrank während der Fahrt „auftauen“. Im Hochsommer, wenn es wirklich richtig, richtig heiß ist, lege ich auch mal zwei vorher zuhause eingefrohrene Kühlpacks mit in den Womo-Kühlschrank.

 

Wie machst Du das mit dem Frischwasser? Fährst Du mit vollem Frischwassertank? 

Das Thema Frischwasser ist nicht so ganz leicht zu beantworten. Die meisten kleinen, 3,5t Womos haben eh schon ein Problem mit dem Gewicht. Viele kleine Womos sind hoffnungslos überladen. Nicht unbedingt bei Alleinreisenden, aber bei Paare oder Familien ist das Gewicht meist ein Problem. In dem Fall ist es also nicht gut, auch noch 100l Frischwasser im Tank zu haben. Wenn das zulässige Gesamtgewicht kein Problem ist, bleibt noch das Thema, viel Gewicht, viel Wasser kostet mehr Sprit. Aus diesem Grund fahre ich meist mit einem ca. halbvollen Tank. Denn zum einen finde ich es immer ganz angenehm wenn ich auch unterwegs ein bisschen Wasser zur verfügung habe und… solltet ihr so ein Netz, oder eine Kugel, oder Tropfen mit Silberionen nutzen, um das Frischwasser im Tank „frisch“ zu halten, ist es nie gut, wenn der Tank komplett leer ist. Es ist in dem Fall immer besser, wenn Wasser im Tank verbleibt (ich spreche jetzt von der Sommersaison, im Winter muss das Wasser natürlich auf Grund von Frostschäden aus dem Tank und den Leitungen). Sobald ich auf einem Stellplatz oder Campingplatz angekommen bin, fahre ich bevor ich mir eine Parzelle suche die Ver und Entsorgung an und fülle dort den Tank einmal komplett auf, oder ich suche mir erst eine Parzelle und fülle dann immer mal wieder per Gieskanne etwas Wasser in den Tank.  Abgesehen vom dem Wasser im Tank, nutze ich allerdings auch immer wieder ganz normales gekauftes, stilles Wasser. Z.B. bekommt Milla gerade im Ausland nur dieses gekaufte Wasser zum saufen. Mein Womo ist alt, die Leitungen sind alt und ich möchte da trotz Silberionen, kein Risiko eingehen. Für alles Andere ( Zähneputzen, waschen, zum kochen, für den Kaffee o.ä) , vor allem wenn das Womo Wasser abgekocht ist, nutze ich aber ganz normal das Frischwasser aus dem Tank.

Noch ein extra Tipp… diese großen Wasserkanister die es z.B. bei Real oder bei den meisten türkischen Geschäften gibt, eigenen sich super fürs Womo. Innerhalbb von Deutschland fülle ich diese Kanister auch mit gganz normalen Kranwasser für Milla wieder auf. Im Ausland wird das Leitungswasser allerdings häufig mit Chlor versetzt, darum nutze ich dort tatsächlich nur gekauftes stilles Wasser für Milla.

 

Was sind das für Silberionen von denen Du im Zusammenhang mit dem Frischwasser sprichst? 

Es gibt verschiedene Hersteller die diese Silberionen im Programm haben. Ich hatte erst ein Silbernetz, welches man einfach in den Frischwassertank legt, nutze aber mittlerweile eine Kugel, die man in den Tank hängt (beide Produkte sind gleich gut, allerdings ist es einfacher die hängende Kugel nach einem Jahr im Tank wiederzufinden, darum nutze ich die Kugel mittlerweile). Diese Silberprodukte werden einfach einmal im Jahr in den Frischwassertank „geschmissen“ und nach einem Jahr wechsel ich sie wieder aus. Das Siler sorgt dafür, dass das Frischwasser im Tank „frisch“ bleit, es verhindert Algen und andere Keime. Da man das Silber weder sieht, noch schmeckt, ist es natürlich schwierig zu sagen ob es wirklich etwas bringt, aber in meinem Fall bin ich davon überzeugt, dass es was bringt, denn hier kommt Milla ins Spiel. Zu beginn meiner Womo Zeit, habe ich kein Silber genutzt und Milla hat NIEMALS, also NIEMALS, NIEMALS, NIEEEEMALS das Womo Wasser gesoffen. Da wäre sie lieber vertrocknet, als dieses Wasser zu saufen. Was mir natürlich auch gezeigt hat, dass ich das Wasser nicht unbedingt in größeren Mengen trinken sollte, denn irgendwas musste ja „drin“ sein. Seit mittlerweile 3,5 Jahren nutze ich die Silberionen als Netz oder als Kugel und seitdem ich das Silber im Tank habe, säuft Milla zu Not auch mal das Womo Wasser. Trotzdem bekommt sie es nicht regelmäßig, aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass mir das Stille-Wasser z.B. Abends ausgegangen ist. In dem Fall ist es natürlich hilfreich, wenn der Hund zur Not über Nacht auch mal das Womo Wasser säuft.

Die Silberkugel die ich nutze gibt es aktuell bei Amazon nicht, aber dieses Netz hatte ich zu Anfang auch und es wirkt genau so gut! Denkt nur dran, das Netz am besten mit einem Faden am Tank zu befestigen… ich habe ewig gebraut um das Netz nach einem Jahr wieder aus dem Tank zu fischen.

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Zum Thema Produkte die jeder Camper an Board haben sollte, habe ich euch bereits einen extra Artikel samt einer Packliste zum abhaken geschrieben, dort findet ihr alle Dinge die ihr unbedingt an Board haben solltet: Packlisten – Produkte die ihr unbedingt benötigt.

 

Wo kann ich das Womo wiegen lassen?

Wenn ihr alles fertig gepackt habt, lohnt es sich mal auf eine Waage zu fahren. Dann sehr ihr wie schwer das Womo ist und ob ihzr weit über dem maximal Gewicht liegt. Sollte dem so sein… vorsicht, am besten nochmal einiges aus dem Womo packen. Vor allem auf Reisen nach Österreich und Italien wird das gewicht gerne mal überprüft und das kann richtig, richtig teuer werden! Mal ganz angesehen vom Unfallschutz!

Das Womo wiegen lassen könnt ihr an Steinbrüchen, manchmal auch an Schrootplätzen und Mülldeponien, die haben meist eine LKW Waage und auch viele TÜV Stellen haben eine Waage auf der Ihr das Fahrzeug für 5-10 Euro wiegen lassen könnt.

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um die

Ver- & Entsorgung:

 

Bevor ich mit euren Fragen beginne, zum Thema „Wie funktioniert ein Stellplatz“ habe ich euch vor einigen Wochen bereits einen Artikel geschrieben, diesen findet ihr hier: STELLPLATZ – wie geht’s ?

 

Wie funktioniert das mit der Ver- und Entsorgung auf Stellplätzen oder Campingplätze? 

Wohnmobil Anfänger Antworten zur Ver- und Entsorgung

Typische Ver- & Entsorgung mit breitem Abwassergulli

Also, bevor ich weiter schreibe eines vorweg. Ich weiß mittlerweile ziemlich sicher, dass dieses Thema rund um die Ver- und Entsorgung ein Thema ist, vor dem die meisten Camper die größten Bedenken haben. Ganz, ganz ehrlich… dieses ganze Thema ist WIRKLICH nichts vor dem ihr soooo große Bedenken haben müsst, das schwöre ich euch hoch und heilig!  Wenn ihr erst einmal an einer Ver- und Entsorgung steht, ist das ganze wirklich viel, viel einfacher (und zudem sind die Stationen auch immer gut Beschriftet) als es klingt. Ihr müsst euch da nicht so einen Kopf machen !!!!!!

Leider habe ich keine bessern Bilder als diese, die schon relativ alt sind.

So jetzt aber los: Also, ihr fahrt einfach auf die Ver und Entsorgung zu. Unten auf dem Boden im Bereich der Ver & Entsorgung ist irgendwo ein Abfluss. Auf manchen Stellplätzen ist dieser Abbfluss sehr breit, auf anderen Plätzen ist dieser Gulli nur auf einer Seite. Überlegt euch also auf welcher Seite eures Wohnmobils der Grauwasser Abfluss sitzt, damit ihr so zur Entsorgung fahrt, dass ihr mit dem Abfluss über dem Gulli steht. Sobald ihr richtig steht, erstmal Motor aus!

Jetzt ist es am günstigsten, wenn ihr als erstes das Grauwasser ablaufen lasst. Also Abbwasserhahn auf, dann kann das Grauwasser in den Gulli laufen, während ihr alles andere erledigt. Als nächstes gehts zum Frischwasser tanken. Dazu kramt ihr also den Wasserschlauch heraus und schließt diesen am Frischwasserhahn an. Sobald der Wasserschlauch angeschlossen ist, werft ihr das Geld ein und „Wasser marsch“. Auf den meisten Stellplätzen kosten 80-100 Liter Frischwasser einen Euro. Es kommt ein bisschen darauf an was für einen Frischwasserzulauf euer Womo hat. Manchmal kann man die Wasserschlauch Düse einfach in den Einfüllstutzen legen und er bleibt da. Ich muss meinen Wasserschlauch die ganze Zeit festhalten, sonst fliegt der Schlauch überallhin, aber er bleibt ganz sicher nicht im Tank.

Noch ein Tipp… auf den Säulen steht meist ein Schild, wie viel Wasser ihr für z.B. einen Euro bekommt. Sagen wir jetzt als Beispiel, 100 Liter für einen Euro. Diese ganzen Säulen laufen aber eigentlich nicht mit einer Wasseruhr, sondern auf Zeit. Das heißt, eigentlich müsste an den Säulen nicht stehen dass ihr 100 Liter bekommt, sondern dass z.B. 2 Minuten das Wasser läuft, sobbald ihr das Geld eingeworfen habt. Wenn ihr also möglichst viel Wasser tanken möchtet, solltet ihr auch möglichst schnell sein. Fangt also nicht erst an den Schlauch zu entwirren wenn das Wasser schon läuft und macht am besten auch keine Pausen zwischendurch, sondern sobald das Wasser läuft, gilt auch Wasser Marsch und ab mit dem Frischwasser in den Tank!

Soooo nachdem ihr also den Abwasser/ Grauwassertank geöffnet habt und Frischwasser getankt habt, kommt noch das Klo!

Ihr nehmt den Kanister aus dem Womo Schubfach und geht wieder zur Entsorgung. Manchmal ist die WC Entsorggung kostenlos, manchmal kostet sie ebenfals ca. 1 Euro. Wenn ihr Geld für die Entsorgung einwerfen müsst, dann macht ihr das jetzt. Sobald ihr die Münze eingeworfen habt, öffnet ihr den Deckel für die Chemie-WC-Entsorgung und dann weg mit dem Zeug! Jetzt gibt es meist direkt über dem Loch zum Klo Entsorgung einen zweiten Wasserhahn. Dieser ist IMMER deutlich ausgezeichnet, meist mit einem Schild dass es an diesem Hahn kein Trinwasser gibt. Das ist eigentlich auch das einzige was wirklich wichtig ist. Nutzt NIEMALS den Frischwasserhahn um den Klo Kanister zu spülen, denn das ist echt ekelig! Jetzt könnt ihr den Kanister 1,2,3 mal spülen und kippt das Wasser immer wieder in das selbe Entsorgungsloch. Wenn ihr soweit fertig seid und der Kanister gut durchgespült ist war es das auch schon fast. An vielen Stationen gibt es noch einen Knopf, der das Klo Entsorgungsloch spült, damit alle „Reste“ weg sind.

Jetzt schiebt ihr den Kanister wieder zurück ins Womo und FERTIG!!!! 

Mittlerweile sollte auch das Abwasser abgelaufen sein, wenn es noch immer läuft, dann wartet ihr eben noch so lange bis alles leer ist. Sollten hinter euch bereits andere Leute auf die Entsorgung warten, müsst ihr ja vielleicht nicht warten bis auch der aller, aller letzte Tropfen Abwasser abbgelaufen ist. Solange das Abwasser aber noch richtig läuft, wartet ihr natürlich! Dann müssen sich die anderen eben noch gedulden.

Ich habe euch extra nochmal ein Foto von einer Entsorgungsstation makiert… Hier wird vielleicht nochmal alles viel einfacher deutlich:

Ver und Entsorgung Wohnmobil leicht erklärt

Eine ganz typische Ver- und Entsorgungssäule auf einem Stellplatz. Danke Michael P. für das Bild.

  • Türkieser Kreis: Schaut mal, hier werden die verschiedenen Entsorgungstationen vielleicht schon ganz gut deutlich. Oben auf dem anderen Bild war der Abbwassergulli sehr breit, da hat eigentlich niemand Probleme den Gulli zum Grauwasserablassen „zu treffen“, so dass sich das Abwasser nicht über den ganzen Platz verteilt.  Hier, auf diesem Bild, ist der Gulli deutlich kleiner, wobei er recht tief liegt, so dass das Abwasser auch hier ganz gut abfließt ohne sich überall zu verteilen. Ihr müsst eben nur überlegen an welcher Seite eures Womos der Grauwasser Ablass sitzt, damit ihr richtig über dem Gulli steht.
  • Pinker Pfeil: Der Pinke Pfeil zeigt dahin, wo ihr das Geld einwerft. Neben dem Münzeinwurf steht auch nochmal eine genaue Anleitung, ihr könnt also wirklich entspannt an die Sache ran gehen.
  • Rotes Quadrat: Dies ist ein ganz typischer Frischwasseranschluss. Ihr nehmt einfach den Wasserschlauch, steckt diesen von unten durch das Metall Ding durch und schraubt ihn auf den Anschluss. (Fragt mich nicht wozu genau dieses Metall Teil unter dem Wasserhahn ist, ich habe dafür zwei Erklärungen, weiß aber nicht ob die Stimmen. Ich denke entweder die sind dazu da, dass der Schlauch nicht direkt nach dem Anschluss abknicken kann, oder er ist dazu da, dass man Gießkannen beim auffüllen nicht an den Wasserhahn hängt?! Sollte dies irgendjemand lesen, der sicher weiß warum diese Metall- Dinger unter den Anschlüssen sitzen, ich würde mich über eine Info freuen! Ihr seht, ich kann auch immer noch viel dazu lernen :-))
  • Hellblauer Pfeil: Nachdem ihr die Münze eingeworfen habt, könnt ihr an diesem Schalter  Frischwasser Marsch, bzw. Wasser Stop drücken.
  • Gelbes Viereck: Das ist das „Loch“, in welches ihr den WC Kanister entleert. Tief Durchatmen, Luft anhalten, Deckel auf und Kassette entleeren.
  • Grüne Linie: Mit diesem Stück Schlauch könnt ihr Wasser in die WC Kassette einfüllen um diese durchzuspülen. Seht ihr oben, über dem „Kein Trinkwasser Aufkleber“ den schwarzen Schalter? Da müsst ihr drauf drücken, dann läuft das Wasser zum spülen der Kassete. Nachdem ihr die Kasette durchgespühlt habt, könnt ihr mit dem Stückchen Schlauch auch den Abfluss / „das Loch“ reinigen. Sobald ihr fertig seid, Deckel wieder zu und fertig!

Ich hoffe dieses Bild hat euch den ganzen Vorgang deutlicher gemacht. Es klingt alles vieeeeel komplizierter als es in Wirklichkeit ist!

Als letzter Tipp: Ich habe immer eine Packung Einmalhandschuhe im Womo liegen, finde ich für die Entsorgung angenehmer. Und nachdem alles fertig ist, kommen die Handschuhe in den Müll und fertig!

 

Darf ich auf einem Stellplatz/ Campingplatz entsorgen, auch wenn ich ihn nicht nutzen möchte?

Ein ganz klares… jain! Also auf den aller meisten Stellplätzen ist es abbsolut ok die Entsorgung zu nutzen, auch wenn ihr den Stellplatz nicht nutzen möchtet. Es kann aber sein, gerade wenn die Entsorgung für Stellplatzgäste kostenlos ist, dass ihr eine kleine extra Gebühr zahlen müsst. Handelt es sich um diese typischen Säulen wie oben auf dem Bild, an denen also eh jeder bezahlen muss, könnt ihr die Entsorgung einfach nutzen und fertig. Sollte es anders sein, also das nicht Stellplatz Gäste extra zahlen müssen, ist dies irgendwo deutlich an der Entsorgung zu lesen. Bei Campingplätze ist es meist deutlich schwieriger. Da müsst ihr auf jeden Fall an der Anmeldung fragen und eigentlich immer eine kleine Gebühr bezahlen, wenn sie euch überhaupt auf den Platz fahren lassen.

 

Wie machst Du das mit dem Entsorgen wenn Du frei stehst bzw. auf Stellplätzen ohne Entsorgung stehst?

Wenn ich solche Stellplätze nutze und irgendwann entsorgen muss ,schaue ich als erstes, ob es nicht auf dem Weg zum nächsten Ort einen richtigen Stellplatz/ Campingplatz gibt, deren Entsorgung ich nutzen kann. Gerade auf längeren Touren verbinde ich das Entsorgen auch immer mal wieder mit einer Nacht auf einem Campingplatz (viele Campingplätze bieten auch so genannte Quick-Stop Plätze. Das heißt man kann den Campingplatz für kleines Geld von Abends 19/20 Uhr bis morgens 9/10Uhr nutzen.) Dann kann ich auf dem Camping entsorgen, wasche meine Wäsche und gehe auch mal wieder mit viel Platz duschen.

Sollte ich so gar keinen passenden Campingplatz oder Stellplatz finden und unbedingt mein Klo Leeren, bin auch auch schon an den nächsten kleineren Rastplatz mit Toilette gefahren und habbe dort, in der Toilette, mein Klo entleert. Das ist sicherlich nicht die beste Variante, vor allem weil man den Kanister nicht spülen kann, aber ich hab es schon 3-4 mal gemacht. Von wegen Umwelt, Entsorgung usw. mache ich mir da ehrlich gesagt keine Gedanken! Ich war schon auf so vielen Stellplätzen im Ausland, da musste jeder seinen Kanister in der ganz normalen Toilette entleeren und auf den Rasthäfen ist meist eh irgendeine Chemie in der Toilette, dass ich es nicht schlimm finde, wenn ich da ORDENTLICH mein Klo entleere. Natürlich ist das nicht meine erste Wahl, die entsorgung auf Stell oder Campingplätzen ist definitiv die bessere Variante, ich fahre wenn es denn sein muss auch keine großen Rasthöfe an, an denen ich mit dem Kanister, auf dem Weg zum Klo,  erst noch lange durch irgendwelche Räume müsste. Was gar nicht geht ist, das Klo einfach in irgendwelche Büsche zu kippen, bevor es dazu kommt, müsst ihr eben ein paar extra Meter in kauf nehmen um einen Stellplatz mit Entsorgung anzufahren. Das selbe gilt natürlich auch für das Grauwasser… es dauert schon ein paar Tage, bis der Grauwassertank komplett voll ist. Ich weiß dass immer noch viele sagen, wenn ich nichts passendes zum Entleeren finde, entleere ich das Grauwasser eben über dem nächsten Gulli oder auf dem Boden in der nächsten Nacht. Ich kann euch davon nur abraten. Das Plätschern fällt doch deutlich mehr auf, als ihr vielleicht denkt und es macht einen ganz bescheidenen Eindruck, wenn es nicht sogar „größere“ Probleme gibt.

 

Wo kommst Du an Wasser?

Also ich nutze meist die Frischwasseranlagen auf Stellplätzen. Gerade in Skandinavien kann man aber auch an fast allen Tankstellen Frischwasser tanken. Wenn man nett fragt, dann bekommt man auch an vielen Tankstellen in Deutschland die Möglichkeit Wasser zu tanken, meist für 1,2,3 Euro. Für mich ist es meist das größere Problem an „extra“ Wasser für Milla zu kommen denn es passiert mir immer wieder, dass mir dieses extra Wasser ausgeht. Natürlich könnte ich an jeder Tanke stilles Wasser kaufen, aber jetzt mal ehrlich… 2-3 Euro für eine Flasche stilles Wasser für den Hund (und mit einer Flasche komme ich meist mal gerade einen halben Tag im Sommer aus). Da muss ich schon echt gar nichts anderes finden, bevor ich das mache. Ich habe eigentlich immer einen leeren Wasserkanister, (oder es tun auch mal 2 leere PET Flaschen) an Board und die fülle ich dann iiiiiirgendwo für Milla mit ganz normalem „Kraneberger“ auf. Das kann am Rasthof Waschbecken sein, das kann das Waschbecken in einem Cafe sein… es ist eigentlich egal wo. Mittlerweile frage ich meist ganz einfach, sage dem Kellner oder dem Tankstellenpersonal dass ich eine Flasche Kranwasser für den Hund bräuchte und meist füllen die so eine PET Flasche mal eben auf. Das sollte natürlich eine Ausnahme bleiben, besser ist es definitiv wenn ihr entweder das einfache, günstige stille Wasser für den Hund kauft, oder so einen Kanister auf einem Stellplatz/ Campingplatz auffüllt, wenn dort das Leitungswasser nicht deutlich nach Chlor riecht (im Ausland wird das Leitungswasser häufig stark gechlort, Milla trinkt dieses Wasser nicht, das verweigert sie total).

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Wohnmobil Technik – von Solar bis Gas“

 

Also bevor ich hier weiter schreibe… ihr wisst ja, ich bin ein absolutes Technik-Trottelchen. Das habe ich auch immer allen geschrieben die mir diesbezüglich Fragen gestellt haben. Aus diesem Grund kann ich euch ganz sicher keine hochkomplexen Fachfragen beantworten und beantworte die Fragen immer so, wie ich mich Verhalte, bzw. nach meiner Meinung und meinen Erfahrungen.

 

Sollte ich eine Solaranlage einbauen lassen

Diese Frage kann ich so generell nicht beantworten, denn es kommt immer darauf an, wie ihr reisen möchtet. Nutzt ihr eigentlich nur Campingplätze, dann benötigt ihr keine Solaranlage, denn auf Campingplätzen gibt es immer Strom. Nutzt ihr eigentlich immer gut ausgebaute Stellplätze mit „allem drum und dran“, dann benötigt ihr ebenfalls kein Solar, denn auch dort könnt ihr immer am Strom stehen.

Sobald ihr aber sagt, wir möchten vor allem die kleinen, einfachen und kostengünstigeren Stellplätze nutzen oder auch frei stehen, kann ich euch eine Solaranlage nur wärmstens ans Herz legen. Denn ohne Solar und ohne Strom, bei ganz normalem Batterieverbrauch (also Abends mal Licht, mal eine Stunde TV und Laptop) kommt ihr ungefähr ca. 3 Tage mit einer vollen Batterie aus. Natürlich läd sich die Batterie auch über das Womo Fahren wieder auf, aber für eine volle Batterieladung reicht es nicht mal eben 30 Minuten zur nächsten Bucht zu fahren, da müsst ihr schon eine deutlich längere Strecke fahren. Oben auf  kommt noch der Campingboom, mittlerweile sind auch die kleinen, einfachen Stellplätze sehr gut besucht und dort gibt es nicht immer Strom, oder ausreichend viele Stromsäulen für alle Parzellen. In all diesen Fällen gibt euch die Solaranlage deutlich mehr Freiheit.

 

Ich möchte eine Solaranlage einbauen lassen, wie stark sollte das Panel sein? 

Wenn ihr das Womo ganz normal nutzt, also z.B. ohne tagelang im Womo arbeiten zu müssen, ohne dauerhaft ganz spezielle elektronische Produkte zu gebrauchen die viel Power benötigen (ich denke da z.B. an diese Atem-Schnarch- Masken nachts) und wenn ihr nicht grundsätzlich an ein und dem selben Ort, wochenlang frei stehen möchtet (ich meine, wenn ihr nicht wochenlang, fest an einem Ort, bei auch mal schlechtem Wetter, frei stehen möchtet, ohne dass ihr zwischendurch fahrt, so dass sich die Batterien über das Fahren aufgeladen werden)  dann kommt ihr mit einem 100 Watt Solar Panel wunderbar aus! Ich hatte jahrelang ein 100 Watt Panel auf dem Womodach, stand damit z.B. in Schweden oder Frankreich wochenlang frei (habe allerdings meinen Standort zwischendurch immer mal wieder gewechselt)  und hatte keine Probleme mit der Batterie.

 

Ich möchte länger unterwegs sein und weiß nicht ob ich mit den zwei Gasflaschen auskomme, wie machst Du das denn?

Zur Info: Das Problem ist, das Gasflaschen im Ausland häufig andere Anschlüsse haben und man sie so nicht „mal eben“ austauschen kann.

Für dieses Problem habe ich 3 „Lösungen“…

1… es gibt für kleines Geld ein sogenanntes Gasflaschen EU Adapter Set. Dank dieser Adapet, die Dinger werden einfach zwischen Gasflasche und Leitung geschraubt, kann man auch die ausländischen Flaschen anstöpseln. Leider klingt das besser als es in Wirklichkeit ist, denn viele Gasflaschen im Ausland sind auch von der Form etwas anders und passen dadurch nicht in unsere Gaskästen. Das ist aber von Land zu Land verschieden, das müsst ihr einfach testen. Das zweite Problemchen… ihr habt dann eine 3. Flasche an Board, denn die ausländischen Flaschen gibt es natürlich nicht im Tausch. Nichtsdestotrotz sind diese EU Adapter keine schlechte Möglichkeit und es lohnt sich durchaus diese immer an Board zu haben.

Angebot:

 

2… Gasflaschentausch auf ganz besonders guten Campingplätzen. Das ist eher ein Geheimtipp, aber in z.B. Schweden war es für mich die este Möglichkeit an Gas zu kommen. Einige der sehr guten Campingplätze (ich kenne es nur auf den 4-5 Sterne Plätzen) mit vielen deutschen Gästen bieten auch deutsche Gasflaschen im Tausch an. Die gibt es zwar nicht für die üblichen deutschen Gaspreise, diese Flaschen sind meist etwas teurer, aber es ist eine Möglichkeit an Gas zu kommen. Die Campingplätze tauschen natürlich nur an ihre Gäste, ihr müsst also mindestens eine Nacht buchen. Wenn ihr also wisst dass ihr bald irgendwann Gas braucht, lohnt es sich durchaus mal einige der tollen Plätze anzurufen und zu fragen ob sie auch deutsche Flaschen tauschen. Per Telefon geht das eigentlich ganz gut. Taktik muss natürlich sein: Haben sie aktuell noch einen Stellplatz frei???, Ja? Ach das ist ja toll, wir sind aktuell in Land XY unterwegs und suchen noch einen tollen Platz in der Region. Gibt es bei Ihnen vielleicht auch die Möglichkeit deutsche Gasflaschen zu tauschen, wir brauchen uuuunbedingt neues Gas ??? Ach ja ??? Hmmmm, das ist ja super! Dann sind wir morgen da! Fallt also nicht gleich mit der Tür ins Haus. 😉

3… in manchen Ländern werden Gasflaschen an einigen Orten wieder aufgefüllt. Auf meiner Schweden Tour z.B. habe ich schon zuhause geschaut wo sich diese Orte befinden (in ganz Schweden waren es mal gerade 4 Anlaufstellen). Sobald ich mich dann in der Gegend befunden habe, habe ich meine Gas Flaschen natürlich ganz bewusst im Auge behalten ob ich sie auffüllen lassen soll. Das Problem daran ist, dass es eben nur wenigge Stellen gibt und das so eine Füllung satte 58 Euro (!!!) gekostet hätte. Plus… ihr benötigt zum Befüllen ebenfalls Adapter. Aufpassen beim Kauf auf z.B. Amazon, es gibt einemal EU Gasflaschen Anschluss Adapter und einmal EU Füllset- Adapter. Insgesamt also eher eine Möglichkeit für den absoluten Notfall… bevor ich gar kein Gas mehr hätte, würde ich wohl in den sauren Apfel beißen.

 

Mein Truma Heizung blinkt rot oder es leuchtet ein rotes Lämpchen, was kann das sein?

Also normalerweise würde jetzt jeder Antworten, schaut euch die Anleitung an, da steht alles drin. Dennoch hier drei Sätze zu dem Thema:  Wenn an dem Heizpanel eine rote Lampe leuchtet ist meist das Gas leer, also bitte einmal die Gasflasche wechseln. Sollte das rote Lämpchen schnell blinken, bedeutet das Unterspannung, die Batterie ist leer, entweder ihr müsst das Womo an den Strom anschließen, oder eine ordentliche Runde, mindestens 30 Minuten am besten deutlich mehr, mit dem Womo fahren, damit die Batterie wieder läd.

Noch ein letzter Tipp und warum dies so ist… fragt mich nicht, ich habe keine Ahnung! Sollte das rote Lämpchen nach dem Gasflaschentausch noch immer leuchten, bzw. es leuchtet obwohl ihr euch ganz, ganz sicher seid, dass ausreichend Gas in der Flasche ist, stellt die Heizung aus, lasst sie 10 Minuten ausgestellt und stellt sie wieder an. Manchmal will die Technik einfach nicht, oder durch den Flaschentausch ist Luft in der Leitung… ich kann es euch nicht sagen. Ich kann euch nur sagen, Auschalten, eine Weile ausgeschaltet lassen und dann wieder einschalten hat schon bei zig Leuten funktioniert. Funktioniert beim Handy ja auch 😉 !

 

Camping am Morgen

So wunderschön ist es fast nur ganz früh morgens am Meer

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„Alltag im Womo oder Wowa“

 

Wie kochst Du Kaffee?

Ich koche tatsächlich jeden Morgen ganz einfach mit einem Wasserkessel, Kaffeefilter und Thermoskanne meinen Kaffee. Wenn ihr am Strom steht, könnt ihr natürlich auch eine Kaffemaschine nutzen. Schwieriger wird es wenn ihr nicht am Strom steht. Wir haben auf einem Treffen mal verschiedene Kaffe-Pad-Maschinen getestet, die einzige die wirklich vernünftig über einen Stromwandeler lief, war die einfache, kleine Nespressomaschine. Allerdings auch bei dieser Machine ist nach 3-4 Tassen Kaffee die Batterie so gut wie leer. Kaffee Pad Maschinen machen also eigentlich nur Sinn, wenn ihr am Strom steht.

 

Wohin hängst Du nasse Kleidung, nasse Hundehandtücher, bei schlechtem Wetter?

Es kommt ein bisschen drauf an. Sind die Jacken bzw. das Hundehandtuch wirklich klitsch nass, tropfend oder komplett matschig, hänge ich die Sachen ins Badezimmer, am besten direkt über die Heizungsdüse, so dass die warme Luft direkt hoch an die sehr nassen/ekeligen Sachen ströhmt. Handelt es sich vor allem um feuchte Regenjacken, leicht feute Handtücher o.ä. hänge ich sie am liebsten außen an die Schranktür. Dazu habe ich oben an der Schrantür einen dieser ganz normalen Kleiderhaken, den man auch zuhause an Türen hängen kann. Unter dem Schrank befindet sich das Fach mit der Heizung, sowie zwei Heizunggsdüsen, so trocknet die Jacke ruck zuck und wird auch noch muckelig warm.

Noch ein Tipp… wenn ihr zuhause alte Spannbettücher, T-Shirts oder sonst irgendwelche Baumwoll- Stoffreste habt, schneidet diese in größere Lappen und legt sie ins Womo. Diese Lappen sind super um den Hund halbweg trocken zu rubbeln und könen danach am besten direkt in den Müll. Keine schlammig, dreckigen, feuchten Tücher mehr im Womo!

 

 

 

Fragen von Wohnmobil und Wohnwagen Anfängern rund um das Thema „Geld“:

Benötige ich eine Kreditkarte? 

Meine klare Antwort… JAIN! Wenn Du es vor der Reise nicht mehr schaffst eine Kreditkarte zu beantragen, musst Du Deinen Urlaub nicht kenzeln und für Reisen innerhalb von Deutschland ist keine Kreditkarte nötig. Sobald ihr aber ins Ausland fahrt, kann ich euch nur empfehlen eine Kreditkarte zu beantragen, ob Mastercard oder Visa ist dabei aber eigentlich egal. Im Ausland kann es immer mal wieder sein, dass eure normale EC Karte nicht akzeptiert wird, dann benötigt ihr entweder immer ausreichen Bargeld oder ihr nutzt die deutliche einfachere Variante, eine Kreditkarte.

 

Wie viel Bargeld sollte ich an Board haben?

Schwer zu beantworten… ich bin definitiv eher der „sichere“ Typ, aus diesem Grund habe ich immer Bargeld an verschiedensten Stellen im Womo verteilt. Innerhalb von Deutschland muss es nicht viel sein, fahre ich ins Ausland sind es immer ca. 300 Euro. Ich denke mit diesem Betrag kann ich mögliche Mautkosten, Knöllchen Kosten, Abschlepp Gebühren im Ausland o.ä.bezahlen, sollte Kartenzahlung aus irgendeinem Grund nicht möglich sein. Wichtig ist… gut im Womo verteilen, damit mögliche Diebe es möglichst schwer haben.

 

Muss ich vor einer Reise in ein „Nicht-Euro Land“ Geld wechseln?

Ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen. Es müssen keine riesen Beträge sein, aber zumindest so viel, dass ihr die ersten 1-2 Tage im Land klar kommt. Es kann immer mal sein, dass z.B. ein Stellplatz nur bar bezahlt werden kann. Genau so wie ein Eis, die ersten Brötchen am Morgen oder der erste Kaffee.

 

Warum sollte ich Münzgeld an Board haben? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Auf den meisten Stellplätzen wird die Ver- und Entsorgung, Wasser tanken und Strom an einem Automaten mit Ein Euro oder 50 Cent Münzern bezahlt. Darum solltet ihr euch am besten ein Döschen für Münzgeld im Womo anschaffen und es kann auch nie schaden vor Beginn einer längeren Tour bewusst Münzen bei der Sparkasse einzutauschen.

 

Hilfe für Camping Anfänger

🙂 … Love is in the air… 🙂

 

 

Fragen von Wohnmobil / Wohnwagen Anfängern rund um das Thema

„als Alleinfahrer on Tour“

Hast Du nie Angst wenn Du alleine unterwegs bist?

Nein, ich habe tatsächlich keine Angst wenn ich alleine unterwegs bin. Allerdings liegt das NICHT daran, dass ich so super mutig bin, sondern schlichtweg daran, dass ich so reise, dass ich keine Angst haben muss. Davon abgesehen glaube ich, dass in dem Fall zwei Gefühle ganz oft „verwechselt“ werden. Klar, auch ich bin vor meinen Touren immer noch aufgeregt und ich war auch früher ganz extrem aufgeregt, aber Aufregung und Angst ist nochmal etwas anderes.

Natürlich gibt es auch für mich Situationen vor denen ich mich fürchte, aber auf einer ganz normalen Tour sehe ich einfach zu, dass ich nicht in solche Situationen gerate. Z.B. würde es mir Angst machen links durch eine Baustelle fahren zu müssen, es würde mir Angst machen an einem Friedhof zu übernachten und mir persönlich würde es auch Angst machen, in einem komischen Viertel mitten in einer Stadt zu übernachten. Oder auch Eis und Schnee/ Glatteis macht mir Angst, genau so wie z.B. sehr schlecht ausgebaute Landstrassen mit vielen Schlaglöchern und PKWs die mir dann so nah auffahren, dass sie mich stressen. Aber… all diese Dinge habe ich ja selbst in der Hand. Ich muss nicht an der wartenden Schlange LKW vorbei brettern bis die Baustelle kommt und ich links durch die Baustelle muss. Ich muss nicht an einem Friedhof übernachten, noch weniger in einem komischen Viertel einer Stadt. Ich muss nicht notgedrungen Morgens früh los fahren, sondern kann warten bis die Strassen gestreut sind und wenn mich die anderen PKW Fahrer stressen und möchten dass ich schneller über die Landstrasse heize, dann ist der nächste Feldweg, die nächste Einfahrt oder der nächste Rastplatz meiner, ich lasse die PKW’s vorbei und zuckel weiter mit 30 km/h über die Schlaglöcher.

 

Was machst Du, wenn Du eigentlich auf einem normalen Stellplatz stehst, dich aber dennoch unwohl fühlst? 

Definitiv und das ist meiner Meinung nach einer der aller, aller wichtigsten Punkte beim Alleinereisen, hört auf euer Bauchgefühl und fahrt weiter!!! Ich kann diesen Punkt gar nicht so dick unterlegen wie ich gerne möchte, darum nochmal… das eigene Bauchgefühl ist das aller, aller wichtigste für eure Reisen allein!!!! Egal um was es geht, ob euch Menschen komisch vorkommen, ob es ein Stellplatz ist oder was auch immer… sagt euer Bauchgefühl, hier stimmt etwas nicht, dann geht aus dieser Situation raus!!! Genau so ist es aber auch andersherum… sagt euer Bauchgefühl, hier ist alles gut, dann vertraut ihm auch.

Zumal…. es würde euch ja eh nichts bringen z.B. auf einem Stellplatz stehen zu leiben, obwohl ihr euch dort nicht gut/ sicher fühlt. Ihr schlaft dann eh schlecht, zuckt bei jedem Geräusch zusammen oder kommt erst gar nicht in einen richtigen Tiefschlaf, weil ihr immer ein Ohr „draußen“ habt. Sucht euch lieber einen neuen, anderen Ort… auch wenn das bedeutet nochmal ein paar Kilometer weiter fahren zu müssen.

 

Hast Du vorher das Womo Fahren geübt? 

Nein habe ich nicht, allerdings lag der Ort an dem ich die Omi gekauft habe ca. 2 Stunden von Dortmund entfernt und diese erste Fahrt war meine Übung. Ich weiß noch wie mein Papa die gesamten 2 Stunden mit dem Auto hinter mir her getuckert ist. 🙂 Ich muss aber auch sagen, ich für meinen Teil fühlte mich im Zusammenhang mit dem Womo Fahren nie wirklich unsicher. Ich war natürlich total aufgeregt, aber nicht unbedingt unsicher. Ich habe mich gerade auf meinen ersten Touren einfach strikt hinter einen LKW geklemmt und bin so ganz locker und entspannt mit 80 km/h über die Autobahn getuckert.

Wenn ihr allerdings unsicher seid ob ihr mit dem Womo klar kommt, dann ist es auch keine Schande einfach mal Sonntags auf einem großen Parkplatz Womo fahren zu üben. Wichtig ist doch nur, dass ihr sicherer werdet!

Was ich allerdings gemacht habe ist ein spezielles ADAC Womo-Sicherheitstraining. Das habe ich damals zum Womo Kauf von meiner Familie geschenkt bekommen und das Training war SUPER!!!! Für mich war es dabei gar nicht so interessant das Womo fahren an sich besser zu lernen, sondern viel mehr  darüber zu erfahren, wie das Womo wann reagiert und vor allem zu erkennen, dass so ein Womo kein rohes Ei ist! Man kann durchaus auch mal ordentlich auf die Bremse treten, ohne das gleich etwas geschieht! Ich kann euch so ein ADAC Womo- Fahrsicherheitstraining nur wämstens empfehlen, das hat mir nochmal extrem viel gebracht. Für mehr Informationen gelangt ihr hier zur passenden ADAC Seite: Hilfe für neue Wohnmobil & Wohnwagen Besitzer – ADAC Fahrsicherheitstrainings

Gibt es einen Trick wie ich als Alleinfahrer den Grauwasser- Abfluss leichter treffe? 

Also ich habe es am Anfang so gemacht, dass ich mir einen kleinen farbigen Klebepunkt auf die Höhe des Abflusses auf die Womo Wand geklebt habe. Der Punkt muss so hoch sitzen, dass ihr ihn durch den Außenspiegel seht. So wisst ihr beim „Einparken“ an der Entsorgungsstation wo genau der Abbfluss sitzt und müsst dann nur noch den Gulli treffen. Wenn ihr aber erstmal einige Stationen genutzt hat, bekommt ihr auch recht schnell ein Gefühl für den richtigen Punkt.

 

Wie bekomme ich alleine Wasser, wenn eine Person den „Wasser Marsch Knopf“ gedrückt halten muss?

Zum Glück kommen diese Stationen recht selten vor, aber es gibt sie tatsächlich hin und wieder. Wenn es so ist, dass ein anderer Camper eh hinter mir darauf wartet, dass ich „fertig werde“, dann frage ich diese Leute in solchen Situationen, ob sie so lieb wären auf den Wasserknopf zu drücken, während ich den Schlauch  im Einfüllstutzen halte. Sollte es allerdings so sein, dass ich ganz allein an der Ver- und Entsorgung stehe, ist es immer praktisch eine Rolle Klebeband im Handschuhfach liegen zu haben. Dann löse ich das Problem so, dass ich einfach einen Streifen Klebeband über den Knopf klebe, so dass er „eingedrückt“ stehen bleibt. Natürlich löse ich das Klebeband sofort wieder, wenn ich ausreichen Wasser getankt habe.

 

Je näher die erste Reise kommt, je unsicherer werde ich. Was habe ich mir dabei nur gedacht? Kennst Du das Gefühl?

Oh ja, das Gefühl kenne ich nur zu gut und ich glaube ich kann euch sagen, so geht/ging es ganz, ganz vielen (Allein)Reisenden. So ein Womo/ Wowa ist ja keine 5 Euro Anschaffung und plötzlich ist sie da, die Angst vor der eigenen Courage. Aber ich kann euch sagen, das vergeht auch wieder. Wenn ihr erstmal das Womo eingerichtet habt, ein paar Stunden in eurem neuen Zuhause verbracht habt und vielleicht auch einfach mal ein paar Ründchen gefahren seid, werdet ihr von Tag zu Tag glücklicher und könnt es kaum erwarten endlich los zu tuckern.

Aaaaaaaallerdings…   um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen,  es kann gut sein, dass ihr auf eurer ersten Tour direkt ein nettes „Tour Start Tief“ bekommt. Das heißt, gerade die ersten Tage auf der ersten längeren Tour sind „wie dafür gemacht“ an allem und jedem zu zweifeln. Plötzlich lässt die erste große Aufregung nach, man hat „furchtbar“ viel Zeit zum grübeln und schon ist es da, das erste große Tief! Mir ging es ganz genau so und ich habe in den letzten Jahren erfahren, dass es auch ganz, ganz vielen anderen Alleinreisenden so ging.

Ich selbst stand in Frankreich, es hat tagelang nur geregnet und gestürmt, mit den Franzosen kam ich null klar, ich verstand nichts, ich wurde von Tag zu Tag unsicherer was das Womo Fahren angeht, Milla hat das Womo so gar nicht gefallen und ich habe nur noch über mich und mein ach so „verkorkstes“ Leben nachgedacht. Das Resulatat von alledem war, dass ich in Selbstmitleid versank, tagelang nur noch gehault habe und Millimeter davon entfernt war zurück zu fahren, das Womo zu verkaufen und zu sagen, das ganze Womo Thema war ein riesen Fehler. Mein Glück war, dass ich dem ganzen noch eine letzte Chance gegeben habe, gesagt habe ich fahre jetzt nochmal ein ganzes Stück in Richtung Süden, in eine absolute Touri Stadt und wenn da dann immer noch alles mieß ist, war es das für mich. Aber… ich kam in Honfleure an, die Sonne schien, ich wurde direkt auf dem Stellplatz von deutschen Nachbarn begrüßt und von da an konnte ich die Zeit im Womo genießen. Warum schreibe ich euch das alles??? Weil es mir damals unheimlich gut getan hätte zu wissen, dass es ganz vielen anderen Campern genau so geht. Sollte euch also dieses Tief ereilen, dann denkt nicht sofort, dass ihr nicht für das Alleinereisen „gemacht seid“! Ihr müsst einfach nur durchhalten, diese ersten Tage „überstehen“ … und ich sage euch es wird besser!!! Plötzlich steht ihr morgens auf, die Sonne scheint und ein richtig guter Tag beginnt!

Noch viel mehr über dieses Tour Start Tief und was ihr dagegen machen könnt, habe ich euch hier beschrieben: Das Tour-Start-Tief und 8 Tipps dagegen

Gibt es spezielle Produkte die man als Alleinfahrer unbedingt benötigt? 

Also grundsätzlich gibt es kaum etwas, dass ich einem Alleinreisenden besonders ans Herz legen könnte. Die Produkte die jeder Camper an Board haben sollte und die Dinge die bei mir nie fehlen dürfen findet ihr wie gesagt innerhalb der Packliste.

Wenn es allerdings etwas gibt, dass ich Alleinreisenden unbedingt empfehlen würde, dann wäre es eine Rückfahrkamera. Mittlerweile gibt es verschiedene Systeme, die auch gar nicht mehr so extrem teuer sind und die über Bluetooth o.ä. laufen. So müssen nichtmal mehr extra Kabel durch das ganze Womo gelegt werden. Ich glaube (bin mir allerdings nicht sicher), dass diese Systeme auch bei Wohnwagenbesitzern funktionieren sollten, wobei eine Rückfahrkamera an einem Wohnwagen wahrscheinlich gar nicht sooooo dringend nötig ist, wie an einem Womo.

Wenn ihr allerdings alleine mit einem Wowa on Tour seid, dann solltet ihr vielleicht echt über einen Mover nachdenken. Ich weiß die Dinger sind nicht gerade günstig, aber sie sind einfach extrem praktisch! Natürlich gibt es auf Campingplätzen auch meist irgendwelche Nachbarn die mit anpacken, aber das muss man natürlich auf Dauer mögen. Ich glaube ich ganz persönlch (!!!) hätte ein Problem damit, wenn ich immer auf die Hilfe anderer Camper angewiesen wäre. Es geht nicht um „mal etwas fragen“ und schon gar nicht darum selbst anzupacken, sondern einfach nur um das Gefühl dauerhaft zu wissen, ich brauche immer Hilfe, weil ich den Wowa nicht alleine auf die Parzelle bekomme (sollte dem überhaupt so sein!).

 

 

Fragen und Antworten von und für Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger

Hilfe für Camping Anfänger

Die umfassende Hilfe für alle Wohnmobil & Wohnwagen Anfänger, Dein Pin für Pinterest.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Ratgeber die meisten Eurer Fragen beantworten. Wie gesagt, wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann immer her damit. Und bitte… ihr müsst euch nicht für eure Fragen entschuldigen!!! Wenn ihr euch eine Frage stellt, dann stellen sich die selbe Frage ganz sich viele andere Neu-Camper auch.

Ich würde diese Seite gerne immer weiter ausbauen, so dass Neu-Camper hier auf IsasWomo eine „Anlaufstelle“ bekommen, auf der sie Antworten auf die unterschiedlichste Anfänger Fragen finden. Das klappt auf Dauer aber nur, wenn ihr mir eure Fragen schickt, einiges fällt mir sicherlich auch noch selber ein, aber wie heißt es so schön… manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Egal ob Wohnmobil / Wohnwagen Anfänger oder „alter Camping Hase“… ich wünsche euch ganz viele super schöne Touren und eine aufgregende und entspannte Zeit on the Road. Ihr werdet schnell bemerken, campen mit Womo oder Wowa ist echt kein Hexenwerk.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

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