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Sun TI von Knaus – Das große Fazit nach dem Dauertest

Sun TI von Knaus – Das große Fazit nach dem Dauertest

Enthält Werbung – Der Knaus SUN TI, Milla und ich, das große Fazit nach dem Dauertest. Wuuuuuusch, schon sind die guten 2 Monate schon wieder vorüber, in denen ich das Knaus Sun Ti Reisemobil auf Herz und Nieren testen durfte und ich glaube, einen viel “intensiveren Test” konnte ich kaum starten. 

Erst die Übernahme in Jandelsbrunn, dann folgte eine Winter-Weihnachtsmarkt Tour mit insgesamt 16 Stops zwischen Passau und Bremen, „Womo City handling“ über Weihnachten in Dortmund (denn mein Auto stand ja lieb und brav am Knaus Werk in Jandelsbrunn), Wintercamping zwischen Garmisch und Mittenwald im “Schneechaos”, 13 Tage Messe in Stuttgart bei bis zu Minus 14 Grad und last but not least, eine letzte „Home sweet Home Tour“ zurück nach Jandelsbrunn.

Mittlerweile steht der winterfeste, teilintegrierte Flitzer wieder in im hintersten Süd-Ost deutschen Zipfel und ich denke, dies ist der perfekte Zeitpunkt für ein Sun TI Fazit mit allen wunderhübschen Höhen und kleinen Tiefen. 😉

Da dieses Fazit relativ lang geworden ist und damit ihr euch besser im Artikel zurecht findet, könnt ihr mit einem Klick auf die entsprechenden Abschnitte springen: 

 

#FAKTEN, Fakten, Fakten!

#GARAGE, Staufächer, Doppelboden

#FAHREIGENSCHAFTEN – Der Sun TI on the Road

#VANLIFE – Die Innenaustattung in der Praxis

#WINTERCAMPING – Wieviel Winter verträgt der Sun TI?

#SCHWACHPUNKTE – Details die mir nicht ganz so gut gefallen haben

#FAZIT – Qualitätsmängel, Vergleiche und der Schlussstrich

#GALERIE – Neue Bilder aus 9 Wochen Sun TI

 

 

Mein Fazit zum Knaus SUN TI Reisemobil Dauertest

 

Knaus SUN TI im Test

Der Sun TI im Check – 9 Wochen, 4000 km, 160 cm Neuschnee, 62 Tage on the Road

Aber fangen wir vorne an

FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN rund um den Knaus Sun TI

Um “den Knausi” auf Herz und Nieren zu testen, wurde mir ein SUN TI 700 MEG “Platinum Selection” zur Verfügung gestellt.

Dies bedeutet, “mein” Reisemobil sah wie folgt aus:

Knaus Sun TI 700 MEG Fakten:

  • 747 cm, 234 cm, 294 cm (200 cm)  Länge, Breite, Höhe (Höhe innen)
  • 3500 kg  z. Gesamtgewicht
  • 3070 kg Leergewicht im fahrbereiten Zustand
  • 430 kg max. Zuladung
  • 2000 kg Anhängelast
  • 403 cm Radstand
  • 125 L Frischwasser
  • 100 L Abwasser
  • Truma Combi 6 plus
  • 95 Amp. Wohnraumbatterie

 

  • Der SUN TI ist auf FIAT Ducato Basis gebaut
  • 2,3 Liter Multijet
  • 130 PS (Grundmotorisierung)
  • Euro 6

Knaus Sun TI 700 MEG Ausbau:

  • Das Reisemobil ist für max 4 Personen (Fahrt & Nacht) ausgelegt
  • 2 getrennte Längsbetten (195 cm & 200 cm Länge) im Heck (kann zu einem großen Bett verbunden werden)

 

  • Raumbad mit getrennter Dusche/ Toilette & Waschbecken
  • Tür & Schiebetür zwischen Schlafbereich, Bad, Küche bzw. Wohnbereich

 

  • 3 Flammen Gas-Kochfeld
  • 190 L Kühlschrank mit separaten Gefrierfach

 

  • L-Sitzgruppe mit kleiner Längsbank auf der gegenüberliegenden Seite extra
  • 2 drehbare Fahrerhaussitze
  • Fahrerairbag
  • ABS, ESP, Hill Holder

 

  • 14 verschließbare Staufächer mit “soft close” Funktion (ziehen sich selbständig zu) im Innenraum
  • 2 beleuchtete Kleiderschränke mit Kleiderstange
  • 3 große Schubladen, plus 3 ausziehbare Gitter für Töpfe, Pfannen usw.
  • Viele zusätzliche Ablagen über dem Bett und Fahrerhaus
  • Insgesamt 12 Dach- und Seitenfenster

Knaus Sun TI 700 MEG Platinum Selection:

  • besonderes Lichtkonzept
  • Panorama Dachfenster
  • Truma I-Net
  • Teleskop Ein-Säulen Hubtisch
  • Markise
  • Oyster automatische Sat Anlage
  • Front & Seitenscheiben Verdunklungsrollos
  • Beifahrerairbag
  • Tempomat und vieles, vieles mehr. Die komplette Beschreibung der Platinum Selection findet ihr hier:
  • Die komplette Ausstattung durch Platinum Selection

 

  • Aufpreis: 2603,00 Euro

 

 

Fußbodenheizung Winter Wohnmobil

Auch Millachen hat den warmen Boden im Sun TI geliebt!

 

 

 

Thema Doppelboden, Garage & Staufächer im winterfesten Knaus Sun Ti

 

Wie bereits gesagt, ist der Sun Ti mit einem Doppelboden ausgestattet, wodurch das Reisemobil besonders winterfest ist. Dank dieser doppelten Bodenplatte liegen ALLE Leitungen, Staufächer und Wasser-/Abwassertanks im beheizten Bereich und der gesamte Fußboden ist immer angenehm warm. 🙂

Der Doppelboden hat eine Tiefe von ca. 30 cm und ist von verschiedenen Klappen aus zu nutzen. Dabei befindet sich eine mittelgroße Klappe (ca. 45 x 30 cm) hinter dem Fahrerraum, dann folgt eine weitere, kleinere Bodenklappe (ca. 25 cm x 40 cm)  die zu den Tanks führt und eine große Bodenklappe (ca. 45 x 45 cm) kurz vor dem Bett.

Zudem gibt es zwei weitere kleinere Klappen rechts und links der Aufbautür, bzw. eine passende Außenklappe links.

Dabei variieren die darunter liegenden Fächer stark in ihrer Größe.  Mit einem Mindestmaß  innen von ca. 90 x 100 cm vor dem Bett, 80 x 60 cm hinter dem Fahrerraum und nochmal ca. 40 x 50 cm und 40 x 80 cm recht und links der Aufbautür, bietet der Sun TI ausreichend Stauraum. 

Davon abgesehen hat der Sun Ti auf der Fahrerseite ein großes (ebenfalls beheiztes) Außenfach/ Servicefach, in dem die  Ventile für Abwasser und Frischwasser liegen, der Frostschutz Wächter, sowie ein komplett Wetter geschützter Landstrom Anschluss.  Neben diesem Anschluss befindet sich ein weiteres Fach in welchem man z.B. die komplette Kabeltrommel, regensicher verstauen kann, sowie die Einstellungsmöglichkeit zum beheizen der Tanks. 

 

Zum Schluss die Garage.

 

Die Garage ist ebenfalls voll beheizt und ca 80x120 cm groß.

Dabei befindet sich in der Garage in Fahrtrichtung ein Regalsystem mit ca. 15 cm Tiefe und verschiedenen großen Fächern. Am Garagenboden wurden zwei Leisten mit jeweils 4, in ihrer Position verstellbare Ösen, für z.B. Zurrgurte o.ä befestigt, so dass man auch größere Gegenstände sicher transportieren kann.

Die Garage besitzt außerdem noch zwei größere Fächer in den Ecken des Regalsystems, die in den Doppelboden übergehen. Hier kann man z.B. die Tasche mit den Auffahrkeile wunderbar verstauen. Im Grunde kann man sämtliches „Reisemobil Gedöns“  wie Stromkabel, Keile, Wasserschlauch, WC Zusatz usw. usw. im Regal und den beiden größeren Fächern verstauen, so dass man die komplette Garage für andere Dinge wie Räder, Skier oder, oder, oder nutzen kann. 

 

Mit dem Knaus Sun Ti on the Road

An manchen Tagen hätte ich auch direkt bis Portugal tuckern können

 

Der Knaus Sun TI – on the Road

Insgesamt bin ich in den vergangenen 9 Wochen knapp 4000 Km mit dem Sun TI gefahren und egal ob Autobahn, Innenstadt, Passtrasse oder schneebedeckter Feldweg, das Reisemobil hat in allen Situationen einen guten Job geleistet.

Im ersten Moment war die Länge von knapp 7,50m schon ungewohnt, wobei ich zu keiner Zeit  Probleme hatte das Womo zu rangieren, Rückfahrkamera sei dank!  Aber ich glaube auf den ersten Kilometern habe ich gefühlt 200 Meter Abstand während des überholens gelassen und (jetzt wo ich das Womo wieder abgeliefert habe kann ich es ja sagen 😉 ) direkt auf dem Weg zwischen Jandelsbrunn und Passau bin ich einmal schön am Bordstein entlang geschrammt, weil ich nicht weit genug ausgeholt habe. Aber zum Glück, keine Macken in der Felge, puhhhhhhh 😉  

Die gut 1,5 Meter mehr Länge waren zu Beginn einfach ungewohnt, sobald ich mich aber an den Sun TI gewöhnt hatte, gab es im Alltag  keinen Unterschied mehr zur Omi.

Einige von euch haben mich ja bereits gefragt, ob so ein langes Wohnmobil abseits der Autobahn nicht problematisch bzw. unpraktisch sei? Aber da kann ich euch antworten, im Grunde ist es total egal ob das Womo 6 Meter oder 7,5 Meter lang ist. In eine kleine Parkbox, ohne dahinter liegende Wiese o.ä., passe ich auch mit der Omi nicht, von daher war die reine Länge des Wohnmobils, selbst über die Weihnachtsfeiertage bei mir zuhause in der Dortmunder Innenstadt, egal. 

Kommen wir zum Thema Motor, die “Grundmotorisierung” des Sun TI von 130 PS war für mich und mein „Reiseverhalten“ absolut ausreichend. Meist hattte ich das Glück, dass die Bahn relativ leer war, so dass ich bei 120-130 km/h den Tempomat eingeschaltet habe und ganz entspannt durch die Gegend fahren konnte. Wobei ich mit dem Sun TI auch noch schneller hätte fahren können, so dass die 130 PS für ein Reisemobil meiner Meinung nach absolut ausreichen. 

Einzig beim zügigen Anfahren habe ich einen Unterschied zum vorher getesteten, leichteren und mit 158 PS nochmal stärkeren Orange Camp Reisemobil bemerkt, wobei dieser Unterschied im Reisealltag marginal war.

Auf längeren Autobahn Fahrten habe ich allerdings bemerkt, dass ich deutlich häufiger im 5 Gang, als im 6. gefahren bin. Der 6. Gang „funktionierte“ meinem Empfinden nach nur auf gerader oder abfallender Strecke bzw. leerer Bahn wirklich gut. Ging es dagegen bergauf oder musste ich gar mal eeeeetwas abbremsen, kam der Sun TI im 6. Gang nur schwer aus dem Quark.

In diesen Situationen machte sich das deutlich hörer Gewicht durch den Doppelboden eben doch bemerkbar, aber dazu später mehr.

 

Vanlife Alltag im Knaus Sun TI

 

Meinen ganz normale Camping Alltag im Sun Ti kann ich nur als “großartig” bezeichnen, da gibt es tatsächlich nur ganz, ganz wenige Dinge, die ich bemängeln könnte. Der gesamte Aufbau des Reisemobils ist clever durchdacht, es gibt unheimlich viele kleine, praktische Details und genau diese vermeintlichen “Kleinigkeiten” machen meiner Meinung nach den Unterschied zu anderen Herstellern/ Modellen aus.

So war z.B. das Lichtkonzept im Sun TI für mich eeeeeeendlich mal besonders gut und angenehm. Gut, jetzt ist es sicherlich auch so, dass ich durch das Arbeiten im Womo auf besondere Lichtverhältnisse angewiesen bin, nichts desto trotz wird für mein Empfinden dem Thema “Licht im Womo” von vielen Herstellern immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. Entweder man sitzt abends im Camper und kommt sich vor wie im Stadion und Flutlichtbeleuchtung, oder aber man schaltet das Fluchtlicht aus, sitzt dann aber mehr oder weniger im dunkeln. Da kann sich jeder glücklich schätzen, der eine Lichterkette und ein Teelicht sein eigen nennt. 😉

Der Sun TI war da eine angenehme Ausnahme, dank vieler indirekter Lichtquellen und einzelnen Spots. Alleine über dem Bett gab es es die große und helle “Hauptbeleuchtung”, dazu die indirekten LED Leisten und nochmal zwei einzelne Lesespots auf jeder Bettseite. 3 verschiedene Lichtquellen mit jerweils unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten und das nur im Bereich des Bettes, das ist schon klasse! Genau dieses Lichtkonzept zog sich dann aber auch weiter durch das gesamte Reisemobil und endete schließlich mit der Außenlampe samt Bewegungssensor, speziellen Lichtquellen für die Nacht und den beleuchteten Kleiderschränken bzw. Schubladen.

Das Lichtkonzept im Sun TI war wirklich außergewöhnlich gut.

Vom Licht abgesehen , empfand ich noch das Raumbad und die Tür zwischen Bad/Schlafzimmer und Wohnbereich, bzw. zwischen Bad und Bett als seeeeeeehr vorteilhaft.

Zum einen fand ich es sehr angenehm, dass man die Tür schließen konnte und einen abgeschlossenen Raum zum duschen, „fertig machen“ und anziehen hatte,  zum anderen lasse ich z.B. fast immer die Fahrerhaus Verdunkelung tagsüber offen, weil ich das Tageslicht „brauche“ und auch gerne sehen möchte was draußen los ist. Da ist es schon überaus „nett“, wenn man mal eben die Tür schließen kann, ohne erst umständlich alle Fenster „abdunkeln“ zu müssen um nicht „halbnackt“ im „Fenster zu stehen“.  Wooobei… mist! In Amsterdam hätte ich mir so noch etwas dazu verdienen können… auf dem CMT Messe Stellplatz wahrscheinlich eher nicht ;-).

Des weiteren hat mir auch der Küchenblock des Knaus Sun TI sehr gut gefallen! Durch das lange, aber relativ schmale drei Flammen-Kochfeld im hinteren Bereich der Arbeitsplatte, blieb vorne ausreichend Platz zum schneiden, schnibbeln, spülen usw.

 

Clevere Küche im Wohnmobil

Durch das längliche Kochfeld bleibt ausreichend Platz zum schneiden, spülen usw.

 

 

Thema Sitzbereich

Viele teilintegrierte Reisemobile haben leider das Problem, dass man zwar auf den drehbaren Fahrerhaussitzen ganz gut und gemütlich sittzen kann, die Sitzbank dagegen ist aber meist so steil und ungemütlich, dass sie eher als “Reservesitz” dient.

Doch auch dies war im Sun TI  anders! Denn die Sitzbank in L-Form war erstaunlich bequem, ich konnte gleichzeitig vorne aus der Windschutzscheibe schauen und dank der kleinen Längsbank neben der Aufbautür, konnte ich sogar die Füße hochlegen. So kam es dazu, dass ich insgesamt deutlich häufiger auf der Sitzbank saß, als auf den umgedrehten Fahrerhaussitzen, weil eben beide Bereiche total gemütlich waren. 

Aber es gab noch viele, viele weitere clevere Details im Sun TI, wie z.B. die neuen Knaus Aufbautür, aber seht selbst:

Wohnmobil Aufbautür Knaus Sun TI

Die Aufbautür des Knaus Sun TI hat extrem viele nette Details. Allein die Einkaufstasche/ der Müllbeutel hat insgesamt 4 eingenähte Magnete, damit sie vernünftig schließt, aber auch während der Fahrt nicht gegen die Tür „klappert“

 

So ziehen sich eben viele, viele schöne, nette Details und clevere Lösungen durch das gesamte Reisemobil, bei denen ich immer wieder dachte, och… da hat aber jemand mitgedacht,  wie z.B. auch: 

 

  • die klappbare Kleiderstange in der Dusche, wodurch ich z.B. nasse Jacken direkt aufhängen konnte
  • das spezielle Fach für Kosmetiktücher im Bad
  • die extra Ablage über dem Bett für Brille, Tabletten, Bücher usw.
  • die “soft close” Funktion der Schranktüren, wodurch sich alle Klappen selbständig zuziehen

 

Winterfestes 3,5 Tonnen Reisemobil

Der Knaus Sun TI hat sich super im Schnee gemacht, da gibt es GAR NICHTS zu meckern!

 

 

Der Knaus Sun TI im „echten“ Wintercamping Check

Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass ich mit dem Sun Ti zum “echten” Wintercamping aufgebrochen bin und es zwischendurch mehr als ordentlich geschneit hat. Für mich war es das aller, aller erste Mal, dass ich im Winter in den Bergen stand und ich kann definitiv sagen, nur durch den Sun TI werden mir diese Tage als sooooo unfassbar schön in Erinnerung bleiben. Ich bin mir sehr, sehr sicher… mit der Omi hätte es wahrscheinlich auch funktioniert, wäre aber bei weitem nicht sooo schön, muckelig warm und vorallem „stressfrei“ gewesen. Wenn es euch interessiert, dann findet ihr hier mein komplettes „Wintercamping Erlebnis“ 

Das so ein Doppelboden allerdings einen so erheblichen Unterschied ausmacht, hätte ich vor diesem Test nicht geglaubt, doch die Zeit im Sun TI hat dies eindeutig bewiesen. 

Selbst als der Schnee eines morgens auf höhe der Wohnmobil Fenster lag, gab es nicht einmal ein Problem durch eingefrorene Leitungen, Frischwasser-, Abwasser- oder Toilettentanks. Nicht zuletzt auf der Messe wurde nochmal deutlich, wie toll so ein komplett winterfestes Reisemobil ist. Sämtliche CMT-Stellplatz Nachbarn hatten früher oder später Probleme mit ihren Leitungen, selbst wenn das Abwasser direkt in einen Eimer abfloss. Aber in Stuttgart war es teilweise so kalt, das alle mit “normalen” Reisemobilen irgendwann Probleme bekamen und wenn es nur der volle, aber über Nacht eingefrorene, Toiletten Kanister war.

Aber dank des beheizten Doppelbodens war der Knaus Sun TI von grund auf warm und ich konnte z.B. auch meine nassen Schuhe oder Millas “Mäntelchen” einfach in die entsprechenden Bodenfächer “werfen”, wodurch sie mir aus dem Weg waren, innerhalb der Fächer trocknen konnten und wieder warm waren als es zum nächsten Spaziergang raus ging.

 

Thema Gas Verbrauch

 

Eine Frage die mich in den vergangenen Wochen immer wieder erreicht hat, wie viel Gas verbraucht so ein Reisemobil, wenn man den Doppelboden ständig mitheizt?

Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn es kommt dabei natürlich sehr auf die Außentemperaturen an. Als Vergleich, in der Omi verbrauche ich an kalten Wintertagen ca. eine 11 Liter Gasflasche in 2-3 Nächten. Trotzdem ist die Omi aber immer etwas Fußkalt (auch mit Teppich und Thermofolien).

Im Sun TI lag der Verbrauch bei ca. einer Flasche in 4 Nächten, wenn es draußen wirklich kalt war (mit wirklich kalt meine ich Temperaturen zwischen minus 5-14 Grad). Im ersten Moment verbraucht der Doppelboden sicherlich etwas mehr Gas, aber sobald der gesamte Bereich einmal aufgeheizt ist, hält sich die Wärme auch deutlich länger, weil die Isolierung besser ist.  Und nochmal, es gibt die Möglichkeit die Heizung so einzustellen, dass die Tanks usw. NICHT mit beheizt werden. Ihr müsst die Tanks also nicht grundsätzlich und auf Teufel komm raus mit heizen, wenn dies aufgrund der wärmeren Außentemperaturen eigentlich gar nicht nötig ist.

 

Strangsperre Heizung winterfester Knaus SUN TI

Mit einem Handgriff werden die Tanks des Sun TI nicht mehr beheizt

 

Aber das gesamte winterfeste Konzept des Knaus Sun TI ’s  geht ja noch ein Stück weiter. Alleine 4 Heizdüsen im Bereich des Fahrerraums sorgen dafür, dass auch dieser warm ist. Die Fahrerhaus Verdunkelung ist aus einem etwas dickeren Material, wodurch die Scheiben nochmal stärker isoliert werden und hinter den Pedalen befindet sich eine extra Isolierung, wodurch weniger Kälte in den Wohnraum kommt.

Allerdings gibt es bei diesem ganzen Doppelboden Thema einen Punkt, den ich nicht kritisieren möchte (also bitte nicht falsch verstehen!!!), aber den ich auch erst “lernen” musste.

So schön es ist, dass der Boden und viele Fächer beheizt sind, sollte man auch daran denken, wenn man das Reisemobil einräumt. So machen sich z.B. Kartoffeln und Zwiebeln im voll beheizten Doppelboden nicht ganz so gut 😉 Altobelli, die schrumpeln und sprießen so schnell, innerhalb weniger Tage wären die Kartoffeln fast aus dem Boden herrausgewachsen. 🤷🏼‍♀️🙈😁

Aber es gibt auch ausreichend andere Fächer, die eben nicht extra beheizt werden, diese eigenen sich dann eben besser für Gemüse, Getränke o.ä. Das sind dann eben die „Kleinigkeiten“ die man erst im Alltag so richtig checkt. 

 

Sooooo und nachdem ich diese kleine “Überlegung” schon angesprochen habe, führt mich dies direkt zu dem nicht ganz einfachen “Punkt” …

 

Knaus Sun TI Kritik im Dauertest

Naaaaa… watt gab zu motzen?

 

Die kleinen Schwachpunkte des Sun TI 

 

Soooo und schon beginne ich viel vorsichtiger und langsamer auf die Tastatur zu tippen! 😉

Nein quatsch! Natürlich weiß ich, dass Kritik oder „Schwachpunkte“ ein schmaler Grat sind, gerade innerhalb einer Kooperation. Aber jetzt mal ehrlich, was bringt ein solcher Test, wenn ich in meinem Fazit nur überschwänglich loben würde?  Ich denke NICHTS!

Zu einem Test gehört es nunmal auch Punkte anzusprechen die mir vielleicht nicht so gut gefallen haben.

 

Der erste und für mich definitiv größte Kritikpunkt am Knaus Sun TI betrifft den Gaskasten!

 

Ehrlich ihr Lieben, da baut Knaus sooooo ein gutes Reisemobil, macht soooooo viel richtig und dann verklöppeln sie so einen bescheidenen Gaskasten? Sorry, aber der zuständige Ingenieur (oder wer auch immer dieses Gasfach geplant hat, vielleicht war es auch der 14 jährige Schülerpraktikant) gehört ein kleines bisschen erscho…en.

Die größten Probleme an diesem Gaskasten sind:

  • er ist zu klein,
  • die Flaschen stehen hintereinander
  • und zudem ist das gesamte Fach auch noch unpraktikable verbaut.

 

Knaus Dauertest, Kritik am Gaskasten

Zu klein, zu eng, zu flach… der Gaskasten im Knaus Sun TI 2018 ist leider echt eine absolute Fehlplanung

 

 

Alleine schon, dass die Flaschen hintereinander stehen, ist sooooo ultimativ unpraktisch! Zumal der gesamte Kasten auch viel zu klein ist, um vernünftig die Anschlüsse wechseln zu können, oder um auch nur die roten Sicherheitskappen von der Flasche zu ziehen.

Egal ob ich nun von der hinteren auf die vordere Flasche wechseln wollte oder andersherum…ich musste die vordere Flasche IMMER erstmal aus dem Gaskasten heben, um überhaupt an die hintere Flasche zu kommen. Erst dann konnte ich die hintere Fasche abkoppeln.  Nach ein paar Tagen wurde mir dann aber klar, es ist eigentlich nur clever in dieser Situation auch die hintere (dann leere) Flasche koomplett aus dem Kasten zu nehmen und die volle Flasche, nachdem die rote Tülle ab war und die Flasche aufgedreht war, an die hintere Position zu setzten, denn wenn die volle/ angeschlossene Flasche vorne steht, kam ich ja nicht mehr an die hintere leere Flasche ran, um diese später am Baumarkt ein zu tauschen.

Dazu birgt der Gaskasten aber noch eine weitere Hürde, die man aber erst im Alltag richtig zu spüren bekommt.

Auf dem Boden des Gaskasten sind zwei Leisten aus Metall, mit denen die “Sicherheits-Befestigungsgurte” verbunden sind.

Diese Leisten haben kleine Schraubköpfe und an denen bekommt man die Gasflaschen nicht vorbei. Das hieß also, ich musste die Gasflaschen nicht nur ständig in den Kasten hieven, nein, ich musste die schweren Flaschen auch noch irgendwie innerhalb dieses kleinen Kastens minimal anheben, um sie über die Schraubenköpfe zu hieven.

 

Problem Gaskasten Wohnmobil

So klein und doch so problematisch! An den eingezeichneten Schraubköpfe passt eine 11 Liter Gasflasche leider nicht vorbei. Darum muss man die Flasche innerhalb des Kastens auch noch anheben.

 

Ich sag es euch, da jubeln die Bandscheiben und manchmal hätte ich den Kasten am liebsten selbst “vergrößert” 😉

 

Das hieß also (nur um das nochmal eben schnell genau zu beschreiben) die Situation war folgende. 23 Uhr, Minus 10 Grad, dunkel, Gas leer (so ist es schließlich in der Praxis IMMER!!!).  Zu diesem Zeitpunkt war die hintere Flasche angeschlossen und die volle, neue Flasche stand vorne.

  • Also Gas kasten auf
  • Taschenlampe unters Kinn klemmen
  • Vordere Flasche raus hieven, in den Schnee stellen, rote Tülle ab und plastik Verschluss ebenfalls aufdrehen
  • Hintere Flasche, ohne etwas zu sehen und mit langem Arm, zudrehen und vom Gasanschluss befreien
  • Dann hintere Gasflasche auch aus dem Kasten heben, vorsicht das geht aber nur, wenn man die Flasche ca. 2 cm innerhalb des Kastens anhebt, um sie über die Schraubköpfe zu heben.
  • Leere Gasflasche auf den Boden stellen
  • Volle Gasflasche in den Kasten heben und wieder über die Schraubköpfe nach hinten heben (nochmal, es ist dunkel, kalt und die Flasche ist schwer)
  • Volle Gasflasche anschließen, special Herrausvorderung .. das ganze muss am besten blind geschehen, denn da hinten im Gaskasten sieht man eh nichts, erst recht nicht im dunklen, es sei denn, man hält mit der 3. Hand irgendwie die Taschenlampe.
  • Wenn die volle Flasche angeschlossen ist, bitte unbedingt daran denke sie aufzudrehen usw. denn danach kommt man nicht mehr an sie ran.
  • Zum Schluss die leere Flasche davor stellen, damit man sie am nächsten Tag umtauschen kann, ohne wieder alles abzumontieren.
  • Gaskasten wieder schließen, ins Womo stürmen, Finger wärmen und beten das alles läuft und man nichts vergessen hat.

 

Der Gaskasten im Sun TI ist eine echte Fehlplanung, dass kann ich leider nicht anders sagen! 🤷🏼‍♀️

 

UPDATE!!!!

 

 

Aber zum Glück kann ich euch schon jetzt von guten Neuigkeiten berichten.

Bei der Rückgabe des Reisemobils in Jandelsbrunn habe ich bereits einige Kritikpunkte angesprochen und stieß auch auf „offene Knaus Ohren“. Das Problem mit dem echt miserablen Gaskasten war den Knaus Leuten bereits bekannt und siehe da, Verbesserungen sind bereits geplant.

Mit der neuen Modellreihe wird es einen Gaskasten Auszug geben, so dass man deutlich leichter an die Flaschen kommt und als Plus, wird dieser Auszug sogar mit einer passenden Verriegelung versehen.

Bei anderen Herstellern haben diese Auszüge immer wieder das Problem, dass sie fast schon “zu leichtgängig” sind. Stößt man beim einstellen der Gasflaschen gegen den Auszug, fährt er direkt wieder in den Kasten zurück. Darum wird der “Schlitten” bei Knaus mit einer Verriegelung versehen, so dass man die Flaschen möglichst leicht und einfach auf den Schlitten bekommt.

Klasse das Knaus da Verbesserungen verspricht, denn die aktuelle Situation ist echt bescheiden!

 

 

Gaskasten

So ÄHNLICH sähe dann auch der Gaskasten Auszug im Knaus aus. Hier allerdings nur als Beispiel eines anderen Herstellers!!!
Bild von Riepert zur Verfügung gestellt.

 

 

Den Gaskasten betrifft sicherlich mein größter Kritikpunkt, die weiteren Punkte sind dagegen eher “persönliche Kleinigkeiten”

 

  • Dass der Knaus Sun TI mit einem “ein einziger Schlüssel für alle Türen und Fächer System“ ausgestattet ist, ist sicherlich klasse. Doch wenn man dies schon so macht, wäre es noch deutlich angenehmer, wenn man auch qualitativ hochwertige Schlüssel und Schlösser verbaut. Aktuell sind die Schlösser/ Schlüssel doch ganz schön hakelig und mehr als einmal hab ich befürchtet, dass der Schlüssel abbrechen könnte.  Ist nie passiert… leichtgängig ist aber sicherlich anders. 

 

  • Das, dass Waschbecken in mattem Edelstahl gehalten wurde ist optisch sehr ansprechend. Aber ich konnte auch feststellen, dass das matte Design viel, viel, vieeeeel anfälliger ist für Flecken, Zahnpastareste und Kalkränder, als die z.B. glänzende Spüle. Jaaaa, mir ist schon bewusst, dass das vielen total egal sein wird… ich bekomme aber die Frängel, wenn das Waschbecken ständig dreckig erscheint. 

 

  • Die Rückfahrkamera ist natürlich super praktisch und das ganze „Navi, Radio, Anrufer, Kamera Display“ in der Mitte des Armaturenbretts macht einen guten Job! Dass das Bild der Rückfahrkamera allerdings Seitenverkehrt angezeigt wird (allerdings mit extra Hinweis), ist gewöhnungsbedürftig. Da kurbelt man beim Rückwärtsfahren schnell erstmal in die falsche Richtung. 

 

  • Zuletzt muss ich noch ein klitze kleines bisschen an dem Kühlschrank und der Oyster-Sat Anlage herum kriteln. Wobei ich bei diesen Punkten sagen muss, in beiden Fällen trifft mich sicherlich auch eine Mitschuld bzw. ist das „kriteln“ auf hohem Nivau. Bei dem Kühlschrank will ich einfach nur sagen, dass er schon sehr empfindlich auf eine etwas schräge Parkposition reagiert. Ich fahre ja nicht gerne auf Keile und stehe somit häufig schräg. Da passiert es schon relativ schnell, dass der Kühlschrank nicht mehr richtig kühlt. Mit der Taktik „dann drehe ich mich halt im Bett um, oder nehme ein 2. Kissen, alles besser als alleine auf die furchtbaren & beängstigen Keile zu fahren“ :-), kommt ihr bei diesem Kühlschrank nicht weit. Aber es ist ja aschon ein riesen Vorteil wenn man weiß, es liegt an der Parkposition und nicht daran, das der gesamte Kühlschrank defekt ist!

 

  • Und zur Sat Analge – Ok, sicherlich ist das “ TV/ Mulimedia“ Zusatzpaket von Knaus preislich super, allein aus diesem Grund darf ich da eigentlich nicht herum kriteln! Nichtts desto trotz ist es so, dass die Oyster-Sat Anlage extrem „anfällig“ war. Da musste nur eine einzige Tanne in 300 Meter Entfernung stehen und schon war der Empfang dahin. So kam es z.B. auf einem Stellplatz vor, dass ich auf FB gepostet habe, guter Platz alles chic, nur leider kein TV Empfang und es hat nur Minuten gedauert, da schrieben mit zwei andere Camper, dass sie GENAU DA auch schon standen und es überhaupt keine Probleme mit dem Empfang gab.🤷🏼‍♀️ Ebenso empfand ich es als „unpraktisch“, dass die Sat Anlage immer komplettt eingefahren ist, sobald man nur den TV ausgeschaltet hat, gerade weil die Schüssel teilweise minutenlang „gerödelt“ hat, bevor sie den Satelliten finden konnte. Später habe ich dann herrausgefunden, dass es eine spezielle Tastenkombination auf der Fernbedienung gibt, die man drücken konnte, damit die Schüssel eben nicht einfährt. Wie gesagt… das ist sicherlich kriteln auf „hohem Nivau“ und auch kein wirklich wichtiges negatives Detail, aber da bin ich von meiner Alden Anlage anderes gewohnt.

 

Zum Schluss noch ein Wort zum Thema Gesamtgewicht und Zuladung, weil ich gerade zu diesem Thema auf Facebook schon relativ heftig angegangen wurde.

 

Wir müssen uns NICHT darüber streiten, dass eine Zuladung von 430 kg nicht gerade viel Spielraum zulässt!!! Allerdings… wenn ich dabei an das Sun TI Modell denke, stelle ich euch auch die Frage, was für eine Art Reisemobil sucht ihr denn???

Ich bin in dem Fall einfach der Meinung, wer die eierlegenden Reisemobil-Wollmilchsau möchte, der wird eben irgendwann Schwierigkeiten bekommen. Wir sprechen hier beim Sun TI nicht von einem 5,98 Meter langen “einfachen” Reisemobil, welches nur noch 347 Kg Zuladung hat, so wie bei einigen anderen Herstellern auf dem Markt, sondern wir sprechen hier von einem komplett winterfesten Reisemobil, samt Doppelboden, samt Längsbetten, samt großer Garage, samt Raumbad, samt riesigem Kühlschrank und einem großen Sitzbereich, in dem man auch mit 5 Personen locker zusammen sitzen kann.

All diese Eigenschaften wiegen nunmal auch und trotzdem möchten eben viele Camper aufgrund der Straßenverkehrsordnung, oder aufgrund des eigenen Führerschein-Limits bei der 3,5 T Variante bleiben.

Naja und dann kommen wir eben irgendwann bei der eierlegenden Reisemobil-Wollmilchsau an, denn der Wunsch nach einem Reisemobil das wenig Grundgewicht, viel Platz, eine gute Isolierung, einen Doppelboden und eine möglichst große Zuladung hat,  das alles auf maximal 3,5 T, ist eben kaum oder eben nur sehr sehr schwer zu realisieren. 

Dann aber zu schreiben, dass das gesamte Reisemobil schrott ist, Knaus ein verantwortungsloser Hersteller sei und ich ja sowieso keine Ahnung hätte, ist einfach nicht fair und meiner Meinung nach auch FALSCH! Jedem steht es frei das Reisemobil aufzulasten und wer mit seiner Familie in so einem rundum sorglos Reisemobil unterwegs sein möchte, sollte sich dazu auch Gedanken machen. 

 

Camping mit Hund im Sun TI

Zurück in Jandelsbrunn… Milla wollte den Sun TI genau so wenig verlassen wie ich 🙂

 

 

2 Monate Dauertest im Knaus Sun TI

 

Nach gut 2 Monaten vanlife im Sun TI musste ich das Reisemobil vergangene Woche wieder in Jandelsbrunn abliefern und ja, ich muss schon sagen, der Abschied tat ein bisschen weh!  Mit dem Sun TI durfte ich nicht nur ein Reisemobil testen welches mir von der Innenausstattung her jeden Tag besser gefallen hat, es war auch ein GRUNDSOLIDES und ZUVERLÄSSIGES Fahrzeug.

Ich habe den Sun TI vor gut 2 Monaten als ganz “frisches und neues” Reisemobil in Jandelsbrunn abgeholt, der Innenraum war noch komplett unbenutzt, überall klebten noch die Schutzfolien und ich kann euch sagen, es ist spannend wo man überall Schutzfolien findet. Die letzten habe ich abgezogen, als ich das Womo vor der Rückgabe nochmal durch “gefeudelt” habe

Ganz ehrlich… im ersten Moment dachte ich schon, ohhhaaa das ist aber mutig von Knaus, mir ein Womo zu geben, welches bis dahin anscheinend noch nicht “wirklich” durchgetestet wurde. Na hoffentlich tucker ich nicht vom Hof und das ganze wird zur kleinen Katastrophe, weil das Reisemobil noch SÄMTLICHE “Kinderkrankheiten” hat. Ich wäre  schließlich nicht die erste Camperin, die nach wenigen Wochen Campingalltag in einem nigel nagel neuen Reisemobil, eine ewig lange Mängelliste hat.

Ich habe in den vergangen Wochen wirklich ALLES kontrolliert, was ich nur eben kontrollieren konnte, von den einzelnen LED Lämpchen bis zu jedem plastik Gardinenhäkchen, aber ich konnte nicht einen echten Fehler finden… nicht einen!

Halb Camper bzw. Reisemobil Deutschland schimpft aktuell darüber, dass die Qualität neuer Reisemobile mehr als zu wünschen übrig lässt und bitte versteht mich nicht falsch, auch ich kenne die Leute die ein 250.000 Euro Reisemobil gekauft haben und nach zwei Wochen eine 300 Punkte lange Mängelliste zusammen gestellt haben.

Vielleicht hatte ich einfach Glück mit dem Fahrzeug, vielleicht hat Knaus das Reisemobil doch vorher nochmal komplettt durchgecheckt, vielleicht ist die Qualität aber auch gar nicht so schlecht, wie immer behauptet wird… ich kann es euch nicht sicher sagen! Ich kann nur sagen, ich konnte bei dem nigel nagel neuen SUN TI nicht einen Punkt finden, bei dem ich sage, da wurde das Fahrzeug aber mal eben schnell zusammengeschustert, so leid es mir tut, es gab tatsächlich NICHT EINEN QUALITÄTSMANGEL!

Vergleich…

OOOOOOKKKK… jetzt wird es also nochmal ernst!

So viele von euch haben mich bereits angeschrieben, ihr habt mich persönlich auf das Thema angesprochen und ich habe lange überlegt, ob ich diesen Punkt in den Artikel einbaue.

Thema… Welches Womo war denn nun „besser“, der Orange Camp oder der Knaus?  

Eigntlich wollte ich diesen Punkt einfach mal ganz „unauffällig“ überspringen, aber da ich mir sicher bin, irgendjemand wird sowieso öffentlich fragen, heißt es jetzt also „Butter bei die Fische“! 😉

Tja, doch auch wenn ich euch jetzt ein bisschen enttäuschen muss und ihr vielleicht denkt, ich zieh die „diplomatie Karte“, so heißt mein Ergebnis doch, die beiden Reisemobile sind nicht wirklich miteinander vergleichbar! 

Der Orange Camp ist ein klasse Reisemobil welches mich von seiner viel, viel besseren Qualität, als ich jemals gedacht hätte, überzeugt hat. Das O.C. Reisemobil sieht modern aus, es hat eine ordentliche Zuladung, durch den starken Motor geht er ab wie „Schmitz Katze“ und insgesamt kann man sich sehr glücklich schätzen, wenn man ein Orange Camp Reisemobil sein eigenen nennen darf!

Wenn ich aber den Knaus 1:1 mit dem Orange Camp vergleichen soll, dann ist der Knaus Sun TI eben insgesamt nochmal etwas „wertiger“ oder „Detail reicher“ verbaut. Nehmen wir nur mal die Schrankklappen als Vergleichsobjekt. Beide Oberschränke schließen fest, dicht und sauber ab, aber beim Orange Camp macht es eben KLAAAATSCH wenn man so einen Oberschrank schließt, dahingegen ziehen sich die Schränke im Knaus mit einem seichten KLICK selbständig zu. Das ist natürlich nur ein klitze kleines Beispiel, für die vielen kleinen aber feinen Details.

Dazu kommt eben der große Unterschied zwischen einem winterfesten Reisemobil und einem „normalen“ Reisemobil. Da ist der Knaus eben in allen Belangen nochmal deutlich „exklusiver“.

Letztendlich sind es aber zwei sehr gute Reisemobile und das „Zünglein an der Waage“ ist euer Reiseverhalten und Kontostand. Wer ein halbwegs günstiges, vernünftiges, schnelles Reisemobil für das Sommer-Halbjahr sucht, ist mit dem Orange Camp super unterwegs. Wer aber ein solides und zuverlässiges Reisemobil sucht, mit dem man das gesamte Jahr über unterwegs sein kann und wer zudem auf clevere Ideen und ein bisschen zusätzlichen Luxus steht, der wird den Sun TI lieben.

Zu guter Letzt ist es dann eben auch eine Preis frage. Zwischen dem Orange Camp und dem Knaus Sun TI 700 MEG plus Platinum Selection liegen fast 20.000 Euro. Ich bin schon der Meinung, dass dieser Preisunterschied in weiten Teilen seine Berechtigung findet (auch wenn die allgemeinen Reisemobilkosten natürlich mittlerweile der Wahnsinn sind, aber das gilt ja mehr oder weniger für alle Hersteller), aber ob DU jetzt so ein komplett winterfestes Reisemobil benötigst, hängt eben von deinem inividuellen Reiseverhalten ab.

 

Reisemobile im Test - der winterfeste Knaus Sun TI

Tschöööööö Sun TI, Knaus, Jandelsbrunn …. vielleicht sehen wir uns ja wieder.

 

Fazit…

Wenn ihr ein Reisemobil sucht, mit dem ihr tatsächlich das gesamte Jahr über unterwegs sein möchtet, dann solltet ihr Wert auf einen Doppelboden legen, der Unterschied ist enorm! Ist es allerdings so, dass ihr das Reisemobil im Winter „einmottet“ und eigentlich nur für 3 Wochenenden im Jahr plus einen Sommerurlaub nutzt, dann ist ein doch kostspilieger Doppelboden wahrscheinlich nicht nöttg.

Wenn es dazu ein 3,5T  Reisemobil sein soll, welches euch eine große Sitzecke bietet, ein Raumbad, eine Küche in der ihr auch mal ordentlich schnibbeln könnt, ein Schlafbereich mit breiten Längsbetten und eine Garage in der ihr ohne weiteres 2 Fahrräder unter bekommt, dann solltet ihr euch den Knaus Sun TI unbedingt näher ansehen.

Für 72.000 Euro ist der SUN TI 700 MEG plus Platinum Selection für mich ein echtes, ganzjahres Träumchen!

 

Knaus Sun TI im Wohnmobil CHECK!

Dein Pin zum Knaus Sun TI Fazit

Bevor ich Tschööö sage, möchte ich mich aber nochmal ausdrücklich bei den Knaus Verantwortlichen bedanken. Ich denke Kooperation hin, Zusammenarbeiten her… es war nicht selbstverständlich mir ein Reisemobil über diesen relativ langen Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Aus diesm Grund auch hier nochmal… VIELEN, VIELEN DANK, wir können das gerne wiederholen. 😉 Auch wenn ich diesen Vertrauensvorschuss natürlich spätestens durch meine FANTASTISCHEN „Auftritte“ auf der Knaus Aktionsbühne während der CMT zurück gezahlt habe. 😁🙈🤪

Wenn ihr das ganze hyper nervöse Drama noch nicht kennt, oder  die neusten Zahlen und Highlights der Branche erfahren möchtet, dann findet ihr das alles in folgendem Artikel: CMT2019 – Neues aus der Campingbranche

Sooo, Milla und ich gehen jetzt noch ein bisschen um den Sun TI um die Wette heulen 😉 . Aber gut… DIE OMI IST JA AUCH WUNDERSCHÖN, nach dem Test ist vor dem Test und wie sagt man so schön…  Sieg oder Blut am Pfosten! 💪🏼

In diesem Sinne 😉… bleibt gesund

 

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Solltet ihr einen Teil meiner Tour im Sun Ti verpasst haben, findet ihr hier nochmal alle Artikel: Wohnmobil TESTS – Reisemobile unter der Lupe

So und jetzt noch ein paar „Eindrücke“ aus den vergangenen 9 Wochen:

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Dann würdest Du mir ein ganzes Stück weiterhelfen, wenn Du kurz auf das passende Sternchen klickst! DANKE

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Ich, Isa- the Technik-special Agent herself- war bei der Iridium Pressekonferenz und habe mir das Fahrzeug mal genauer angesehen.

 

Infos, News und Fakten – Das Iridium E-Wohnmobil

 

Iridium E-Wohnmobil Weltpremiere

Wenn man es nicht wüsste, von außen sieht der cleane Flitzer aus wie jedes andere Wohnmobil

 

Wer steckt hinter dem ersten E-Wohnmobil?

Hinter dem Iridium steckt eine Zusammenarbeit zweier Unternehmen. Zum einen der Wohnmobilhändler WOF mit Sitz in Weilheim unter Teck und zum anderen das Unternehmen EFA’S als starker „Technik Partner“ mit Sitz in Stuttgart.

Wof ist einer dieser Wohnmobilhändler „Giganten“, der vor allem die Fahrzeugmarke BELA in Deutschland vertritt und auf vielen großenb Reise& Camping Messen einen eigenen Stand hat.  Vom Unternehmen EFAS habt ihr in der Vergangenheit vielleicht schon selbst gelesen, denn sie sind dafür zuständig, dass es bereits die ersten E-Omnibusse gibt, bzw. einige UPS Paketboten mit E-Fahrzeugen eure Päkchen ausliefern.

Dank der Zusammenarbeit eines Wohnmobilhändlers wie WOF und einem starken Technik Partner wie EFA’S, sehen die Vorraussetzungen für ein gelungenes erstes E-Wohnmobil meiner Meinung nach gar nicht schlecht aus!

 

E-Wohnmobil Iridium

Das Herzstück, der Boardcomputer im Iridium

 

Iridium – Das erste E-Wohnmobil

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Iridium um ein „ganz normales“, weißes, teilintegriertes Wohnmobil. Wäre das Fahrzeug hier auf der Messe nicht besonders gekennzeichnet, würde man es von außen nicht als E-Wohnmobil erkennen.

Dabei wird es das E-Wohnmobil zukünftig in zwei verschiedenen Baureihen geben. Zum einen in einer „Luxus“ Variante bei welcher der Innenausbau von Maurer stammt (Maurer baut z.B. auch Starliner aus) und individuell gestaltet wird und zum anderen in einer Baureihe die 1 zu 1 dem BELA Basis Modell P69 entspricht.

Iridium Fakten: 

Länge: 6,95m

Breite: 2,32m

Höhe: 2,95m

Doch bereits beim Gewicht wird der Unterschied zu einem normalen Reisemobil wie dem Bela P69 deutlich, denn das Gesamtgewicht des Iridiums liegt bei Baureihe 1 bzw. 2 bei 4200kg/ 4000kg. Somit fällt der Gedanke an ein 3,5t E-Womo schonmal flach.

 

Thema Technik

Das erste echte E-Wohnmobil wurde mit einer 106 kWh starken Battterie versorgt, was bedeutet… nach offiziellen Angaben schafft das „Reisemobil“ eine Distanz von 300 km.

Dabei war die große Frage natürlich, wie viel Zeit benötigt die Batterie für einen kompletten Ladezyklus. Dieses ist stark davon abhängig mit wieviel Power eine passende „Steckdose“ ausgestattet ist. Positiv ist sicherlich, dass das Iridium Wohnmobil mit beiden läufigen Steckerformen aufgeladen werden kann. Also sowohl mit einem Typ 2 Stecker, als auch mit den neueren CCS Schnelllade Steckern.

Nichts desto trotz blieb die Frage nach dem Dauer eines Ladezyklus und da wären wir bei:

  • ca. 30 Stunden, wenn man das Fahrzeug an einen normalen, 3,6 kW Haushaltsstecker anschließt
  • bei ca. 5-6 Stunden an öffentlichen Ladestationen mit 11 bzw. 22 kW
  • und bei ca. 2,5 Stunden an einer öffenlichen Schnelladestation mit 50 kW

Aktuell verfügt das E-Wohnmobil noch nicht über eine typische Bremsenergie-Rückgewinnnung. Aktuell ist es wohl noch so, dass die Energie durch das Bremsen wirklich erst dann gewonnen wird, wenn man auch richtig auf die Bremse tritt, eine Rückgewinnung im z.B. zähfließenden Verkehr ist somit nicht möglich.

 

Iridium

Irgendwie siehts komisch aus, so ohne Schaltung 🙂

 

Mein persönlicher Eindruck vom ersten E-Wohnmobil

Haaach, wie soll ich es am besten schreiben? Also… wir müssen nicht darüber streiten, dass es auf jeden Fall sehr positiv ist, dass es mittlerweile eine Unternehmenskooperation gibt, die sich über den Breich der E-Wohnmobile Gedanken macht.  Ich meine egal wie schwachsinnig das ganze Thema auch sein mag, aber das Diesel Fahrverbot wird uns alle zu reisenden Geiseln machen, aus diesem Grund MUSS sich zu der ganzen Thematik etwas tun und Veränderungen eingeleitet werden.

Aus diesem Grund… HUT AB FÜR DIESEN ERSTEN ECHTEN VERSUCH!!!

Nichts desto trotz harpert es (meiner Meinung nach) bei dem Iridium aktuell noch an allen Ecken und Enden. Gerade wenn ich an die übliche Camper Praxis denke, sehe ich momentan noch riesen Probleme im Iridium Konzept.

Fangen wir mal direkt mit der Reichweite an. Ja, 300 Kilometer sind erstmal sicherlich nicht so schlecht, aber 300 km bedeuten eben auch… ich käme nichtmal von Dortmund in einem Rutsch an die Nordseeküste. Zudem müssen wir natürlich auch sagen, diese 300 km von denen alle sprechen sind unter optimalen „Labor“ -Bedingungen entstanden. Soweit ich weiß gilt z.B. für diese Reichweitenmessung eine Durchschnittgeschwindigkeit von 65 km/h. Fahrt mal mit dem Womo 100 km/h bei Gegenwind…. dann geht die Batterie aber ganz zügig zuneige. Somit stelle ich die angegebene Reichweite mal in DICKE Fragezeichen!

Das zweite groooooße Problem sehe ich bei dem Thema „aufladen“. Auch wenn die Iridium Veratwortlichen auf der Pressekonferenz anderer Meinung waren, so gehen meine Erfahrungen ganz klar dahin, dass Reisemobilisten auch gerne mal eine etwas längere Strecke fahren möchten, es sind eben nicht immer nur die Kurzurlaube im Bereich von 150 km.

Das hieße also, um die Batterien wieder voll aufzuladen, müsste man im aller günstigsten schnellade Fall bei sagen wir mal 200-250 km eine gut 2,5 Stündige Pause einlegen.

Nehmen wir nur mal die Strecke Dortmund – Calais (Frankreich) von 455 km. Diese Strecke ist mit einem normalen Reisemobil wirklich gut in einem Schwung (meinetwegen auch mit einer ordentlichen Pause) zu schaffen. Mit einem Iridium E-Wohnmobil würde dies aber wahrscheinlich ohne Laborbedingungen bedeutet, dass man midensten 1,5 Batterie Aufladungen Pause einplanen müsste, wenn man mit vollen Batterien von zuhause aus startete. Was dann eben auch bedeuten würde… man müsste im aller, aller besten Fall mit knapp 4 Stunden Pause rechnen. Bei einer Strecke von 455 Kilometern ist das schon echt viel, denke ich.

Nehmen wir mal den anderen Fall, man fährt mit dem E-Wohnmobil ca. 200 km und verbringt dann eine Nacht auf einem Stellplatz/ Campingplatz zum laden und am nächsten Tag geht es weiter. Soweit so gut… ja das kann grundsätzlich sicherlich funktioneren. Nichts desto trotz sehe ich auch hier größere Probleme.

Die Probleme beginnen schonmal damit, dass ganz viele Stromleitungen auf Stell- und Campingplätzen gedrosselt sind. Wenn ein Ladezyklus mit einer ganz normalen Haushaltsleitung schon 30 Stunden dauert…. na dann mal viel Spaß wenn die Camping Leitung auch noch gedrosselt ist.

Zweites Problem… gerade in der Hauptsaison gibt es auf vielen Stellplätzen eh schon den „Kampf“ um einen freien Stromstecker. Wenn ihr jetzt also mit einem E-Wohnmobil unterwegs wärt, würdet ihr ja im Grunde sogar zwei Stromanschlüsse benötigen, einen für „das normale Leben im Womo“ und einen zweiten Anschluss, um die Batterie wieder aufzuladen. Gerade dieser Punkt ist doch aktuell auf kaum einem Stell- oder Campingplatz möglich, oder wie viele Plätze kennt ihr die zwei Stromanschlüssen pro Wohnmobi bietenl?

Oben auf kommt dann noch das Thema, dass es in vielen Ländern Europas ganz viele Stellplätze gibt, die gar keinen Strom anbieten. Ich denke da z.B. gerade an Frankreich. Viele französische Stellplätze bieten zwar 1-2 Notfallsteckdosen, an denen man dann 3-4 Euro PRO STUNDE für den Strom bezahlt, aber eben keine typischen Landstrom Anschlüsse. (Wenn ihr mehr Infos zum Thema Strom & Frankreich erfahren möchtet dann klickt auf den Artikel Camping für Anfänger in Frankreich). Somit fallen also viele einfache Stellplätze für E-Wohnmobil Fahrer von vorneherein aus.

Nach der Pressekonferenz habe ich nochmal extra mit den Herstellern über dieses Problem gesprochen. Denn auch wenn es immer wieder hieß, man möchte eine künftige „Camping Ladestrucktur“ aufbauen, so gab es keine weiteren Infos dazu. Also habe ich nochmal genau nachgefragt und aktuell ist es so, dass es noch KEINERLEI feste Kooperationen mit irgendwelchen Stell- oder Campingplätzen gibt. Man möchte dies ganz gerne in Zukunft in Angriff nehmen, aber noch steht man bei diesem Thema auf NULL!

Sooooo und wenn ich mir dann all diese Themen und Probleme so durch den Kopf gehen lasse, dann ist ein Preis von 169.000 Euro in der Baureihe 2 schon ganz schön happig. Ich meine, der ganz normale BELA P69 kostet aktuell 43.990 Euro. Das sind dann mal eben mehr als 120.000 Euro, nur für die E-Mobilität, die dann aber in der Praxis leider noch nichtt wirklich ausgereift ist.

 

IRIDIUM das erste E-Wohnmobil im Fakten Check

Das aktuelle Ausstellungsstück ist noch nicht komplett ausgebaut, aber ihr könnt euch ja den BELLA P69 ansehen

 

Fazit zum Iridium E-Wohnmobil

Iridium- das erste E-Wohnmobil

Dein Pin zum E-Wohnmobil Artikel

Ich finde es schon wirklich respektable, dass es mittttlerweile einen Hersteller gibt, der sich traut diesen Markt zu eröffnen. Gerade wenn ich an die Pressekonferenz des CIVD denke und die Aussage des Präsidenten Hernn Pfaff, dass nur 5 % aller Reisemobilisten vom Diesel Thema betroffen seien und die großen Hersteller ja nunmal auch nichts richtiges auf die Beine stellen, als irgendwelche Studienfahrzeuge, finde ich den Schritt seitens Iridium mutig!

Das ist auch der Grund, warum ich dieses Thema aktuell nicht einfach abharken möchte, oder wie es in vielen sozialen Medien heißt… E-Wohnmobil, das ist doch lächerlich! Nein, ich finde das Thema ist weder lächerlich, noch sollte man es komplett verteufeln.

Ich finde aber leider auch, dass Iridium mit dem ersten E-Wohnmobil zwar etwas richtungsweisendes auf den Markt gebracht hat, nur aktuell ist so ein Womo eben noch vollkommen unpraktikable. Da kann der Hersteller noch hundertmal betonen, man reist viel weniger lang mit einem Reisemobil als man so glaubt…. meistens sind es dann aber eben doch mehr als die labortechnischen maaaaaaaaximalen 300 km.

Und ob sich ein Preis von knapp 170.000 Euro auf Dauer tatsächlich halbwegs rentiert, weil die Batterie Lebenszeit weit mehr als 8 Jahre   betrifft, das wage ich aktuell auch etwas zu bezweifeln. So leid es mir tut, aber BELA Reisemobile gelten aktuell ja auch nicht unbedingt als die „Kröhnung der massiven Qualität“ und wenn wir es mal ganz, ganz einfach sehen, dann ist die Iridium Baureihe 2 nunmal nichts anderes als das einfache BELA Reisemobil samt E-Technik.

Nichts desto trotz ist die Markteinführung für Iridium geschafft und die ersten E-Wohnmobile sollen im Juni/Juli 2019 ausgeliefert werden. Jetzt im ersten Jahr rechnet der Hersteller mit ca. 20 verkauften Modellen.

Zusammengefasst denke ich…

Das erste Iridium E-Wohnmobil ist eine mutige Idee und ein erster Schritt in die richtige Richtung, nur leider aktuell in dieser Variante ziemlich unpraktikable und damit dann auch viel zu teuer. 

Aber was denkt ihr über das erste E-Wohnmobil? Wie steht ihr zu dem ganzen Thema?

Ich freue mich über vieeeeeele Kommentare 🙂

 

Bis dahin sag ich… bleibt gesund!

 

Eure

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Mittlerweile bin ich schon seit fast 6 Jahren immer wieder alleine mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs und auch wenn sich vor allem in den letzten 2-3 Jahren viel verändert hat, ist und bleibt es die Reiseform, die ich liebe.

Wenn man so viel mit dem Thema Wohnmobil Touren zu tun hat wie ich, kommt es natürlich auch immer mal wieder vor das meine Reisen zum Gesprächsthema werden. Doch egal wie es dazu kommt, dass ich während eines Gespräches erzähle, das ich alleine mit dem Wohnmobil verreise, es dauert nicht lange, da kommen nach dem ersten großen „WOOOW, das wollte ich auch schon immer mal machen“, die immer selben Themen auf den Tisch.

Als erstes kommt immer irgendeine Frage zum Thema Sicherheit und danch geht es direkt über zum Punkt… „aber sag doch mal ehrlich, ist so eine Reise alleine nicht extrem langweilig???“

Wenn ich dann auch noch bedingt durch irgendeinen blöden Zufall erzähle, dass ich selbst im Winter alleine vereise, na dann ist meist alles zu spät und aus diesem ersten WOOOOOW, wird schnell die hunderprozentige Unverständnis. Camping im Winter… bei schmuddel Wetter und miesen Temperaturen? PFUI! PFUI! UND DOPPEL PFUI!!!

Selbst eingefleischte „Sommercamper“ lassen das Wohnmobil oder den Wohnwagen im Winter stehen und ganz, ganz häufig lese ich dann, wenn ich frage warum sie denn eigentlich nicht auch den Winter zum reisen nutzen, die selben Kommentare. „Och neee, was soll ich denn da im Winter machen“ oder auch „Ja, eigentlich würde ich ganz gerne auch mal im Winter losfahren, aber das ist alles so kompliziert“.  

Darum ist heute der Tag gekommen, an dem ich mal mit diesem „Winter -Vanlife- Aberglaube“ aufräumen muss! Denn zum einen muss es ja nicht direkt die Zugspitze sein und zum anderen… wer diese Zeit als Camper nicht nutzt, verpasst sooooooo viel!

Darum dreht sich heute alles um das Thema

„Isa’s Wintertag im Wohnmobil – Tipps, Tricks und persönliche Eindrücke“ 

 

Schneeberge, lange Spaziergänge durch Eis und Schnee im Sonnenschein und dazu das ein oder andere warme Getränk, wenn ich mir die typische Winter Reisewerbung so anschaue, scheint dies der einzige und perfekte Wintertag zu sein. Aber wenn wir mal ehrlich sind, meist ist von den pudrigen Eismassen bei uns in Deutschland wenig zu sehen, denn deutlich häufiger kommen die wunderschönen Schneemassen bei uns doch eher in natürlicher Form vom Himmel… es regnet in strömen!

Wir haben heute den 11. Dezember, seit 3 Tagen regnet es immer wieder heftig und da draußen vor der Womo Tür herrscht vieles, aber ganz sicher keine angenehmen Temperaturen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass es überhaupt so etwas wie „äußere Umstände“ gibt, die ganz besonder Camper unfreundlich sind, dann sind es sicherlich genau diese Witterungsbedingungen.

Ich glaube man muss schon seeeehr naturverbunden sein, um mehr als eine Nacht im strömenden Regen auf einer matschigen Wiese im Niergendwo zu verbringen und dieses dann trotzdem zu lieben. Wer allerdings solche „natürlichen“ Campingziele auch im Winter sucht und sich trotzdem wohl fühlt… HUT AB!

Da ich ja hier frei und ehrlich von der Leber weg tippen kann, kann ich euch auch sagen, ich benötige im Winter doch ein bisschen mehr als eine Wiese in unberürter Natur. Was bedeuten soll, für mich ist die Standortwahl gerade beim Wintercamping eine ganz wichtige Frage.

 

Ziele zum Wintercamping in Deutschland

Für mich stehen und fallen die perfekten Wintertage im Wohnmobil mit der Auswahl des Zielortes. Ich hab es am liebsten wenn vor Ort ein bisschen was „los ist“, aber das muss natürlich jeder von euch ganz nach belieben auswählen

 

Mein perfekter Wintertag im Wohnmobil beginnt mit der richtigen Platzwahl

Zu keiner anderen Jahreszeit ist mir ein Stellplatz samt Strom so wichtig wie momentan, denn die Zeit die ich im Wohnmobil verbringe ist vergleichsweise hoch und da ist es für mich wichtig, dass ich alle möglichen elektronischen Geräte nutzen und laden kann, wie ich mag. Zudem möchte ich auch nicht darauf achten müssen, wann ich welche Lampe wie lange einschalte und natürlich lasse ich auch das ein oder andere Licht brennen, wenn Milla mal allein im Wohnmbil bleiben muss.

Davon abgesehen habe ich es gerade im Winter sehr gerne, wenn ich mich irgendwo aufhalten kann, wo ich etwas in zu Fuß erreichbarer Nähe erlebe. Also suche ich mir bevorzugt Stellplätze aus die in der Nähe von Städten, besonderen Gebäuden, Thermen, Schwimmbädern oder gerade jetzt im Dezember, natürlich dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt liegen. So kann ich frei wählen, ob ich die Zeit in meinem gemütlichen Wohnmobil verbingen möchte, oder draußen etwas unternehme.

 

Noch sind die Stellplätz nicht immer voll belegt!

Der nächste Punkt, warum ein Wintertag im Wohnmobil für mich so schön ist, geht definitiv in Richtung Campingboom. Der Kampf um einen Stellplatz ist im Winter deutlich, deutlich entspannter. Klar, auch zu dieser Jahreszeit gibt es Stellplätze die mehr als gut besucht werden (so ist der Stellplatz in Köln oder Bremen auch an einem regnerischen Dezember Wochenende schnell ausgebucht) insgesamt sind aber doch NOCH weniger Camper, als in den Sommermonaten unterwegs und innerhalb der Woche ist die Stellplatzsuche eigentlich überall sehr entspannt.

Also… Winter Wohnmobil Tage ohne Langweile beginnen für mich definitiv mit der passenden Stellplatzwahl samt Strom und  einem Ort, an dem ich etwas unternehmen kann!

 

 

Wintertage im Wohnmobil, Gemütlichkeit ist alles!

Gemütlichkeit ist alles beim Wintercamping… so zumindest mein Denken! Achtet unbedingt auf ausreichend Gas und genügend Power durch die Batterien, damit ein Teelicht nicht alles ist!

 

Nächster Punkt für einen schönen Wintertag im Wohnmobil – Das Thema GEMÜTLICHKEIT!!!!

Im Sommer spielt sich das Campingleben zu 99 % draußen ab, im Winter verbringe ich dagegen viele Stunden im Fahrzeug. Da ist es mir wichtig, dass ich mich so wohl wie nur eben möglich fühle. Darum habe ich natürlich auch im Wohnmobil Teelichter, ich nehme meine warme Kuscheldecke von zuhause mit, ich kaufe mir leckere Teesorten, Weihnachtsplätzchen,  Schoki oder  verschlinge direkt die komplette Tüte Weingummie. Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit liebe ich Suppen und da mir das ganze geschnibbel im Womo manchmal zu aufwändig ist (kommt natürlich auf die Suppe an) koche ich gerade jetzt gerne bereits zuhause vor und nehme die eingeweckte Suppe mit on Tour. Auch das ist für mich eine Form von Gemütlichkeit.

Gut, jetzt ist das Thema gemütlichkeit im SUN TI aktuell ein bisschen „anders“, als bei meiner Omi. Durch die „Platinum Edition“ des SUN TI’s hat das Wohnmobil viele indirekte Lichtquellen, die im Womo Alltag ganz automatisch Gemütlichkeit erzeugen, ähnliches gilt für den Doppelboden bzw. den gesamten Aufbau der die Wärme super isoliert..

Nichts desto trotz war ich ja auch schon mit der Omi in den letzten Jahren immer wieder im Winter unterwegs und dann ist es auch so, dass ich diese „Wintertouren“ mit der Omi vorbereite. Die Omi bekomt z.B. grundsätzlich im Winter einen Teppich, natüüüüürlich eine Lichterkette 🙂 und ich veränder auch die Vorhänge bzw. nutze Thermovorhänge, so dass sich die Wärme länger hält und das gesamte Wohnmobil einfach gemütlicher wirkt.

Bei diesem Punkt muss und soll sicherlich jeder für sich entscheiden, was er benötigt um sich wohl zu fühlen. Mir ist nur wichtig, dass ihr diesen Punkt nicht vergesst. Es macht eben doch einen erheblichen Unterschied, ob man sich an langen Wintertagen so richtig wohl fühlt im Womo oder Wowa, oder ob das alles mehr oder weniger ein „Behelf“ ist.

Ich meine, die Wohnung schmückt doch auch jeder, warum soll es dann im Wohnmobil anders sein? Klar, den 2,50m hohen Tannebaum lasse ich auch lieber zuhause stehen, aber ansonsten ist dieses „Gemütlichkeitsding“ meiner Meinung nach vieeeeel wichtiger, als die meisten Camper und vor allem Nicht-Camper glauben. Im Grunde ist das Womo doch genau so „Wohnraum“, wie die vier Wände aus Stein. Darum kann ich euch nur immer wieder sagen… macht es euch RICHTIG gemütlich im Womo!!!

 

Wintertage im Wohnmobil mit Hund

Natürlich dreht sich meine Tagesplanung auch immer ein bisschen um die kleine Hundoma

 

Vanlife im Winter – MEIN Campingalltag zwischen November und März

Ich habe mir also ein für mich ansprechendes Reiseziel ausgesucht, außerdem stehe ich auf einem Stellplatz mit Strom und habe vorab das Wohnemobil so gestaltet, dass ich mich immer wieder FREUE, wenn ich wieder zurück zum Womo kehre.

Wenn all diese Dinge stimmen, dann ist der Rest eigentlich nur noch „makulatur“.

Mein Wintertag im Wohnmobil beginnt meist zwischen 7.30 – 8.00 Uhr. Nachdem der Wecker geklingekt hat, geht der erste Griff zum Wasserkessel und währendessen das Wasser beginnt zu kochen, mache ich mich halbwegs startklar für den Tag.

Sobald der Wasserkessel flötet, kann ich endlich wach werden und almählich am Geschehen teilnehmen, denn dann ist Kaffee Zeit! Samt Kaffee und W-lan gehen die nächsten 1-2 Stunden für den Laptop „drauf“. E-Mails, Nachrichten, Social Media, bis ich da „durch bin“, wechselt mein Hundemädchen erstmals ihren Platz und schwingt sich tapsig vom Körbchen auf ihre Decke unter dem Tisch…. um dort noch weiter zu schlummern! Was für mich natürlich bedeutet, bitte nicht bewegen und schon gar nicht die Füße!

Nach dieser morgendlichen Routine, hängt mein weiterer Tagesablauf auch von Terminen, dem Schreiben oder einem Standortwechsel ab. Gehen wir aber mal davon aus, dass ich keine Termine habe und am gewählten Standort stehen bleibe, plane ich mittlerweile immer erst vormittags meinen Tag. Ich habe es mir total abgewöhnt meine Touren großartig durchzuplanen, es kam eh immer anders! Also überlege ich mir Vormittags worauf ich an diesem Tag Lust habe und was morgen ist… naja das plane ich (so weit möglich) dann eben morgen!

Am späten Vormittag ist aber erstmal „Milla-Zeit“!

Früher haben sich die Tage deutlich „mehr“ um Milla gedreht, oder nein, eigentlich stimmt das nicht, unser Alltag hat sich eben nur verändert. Früher war Milla eben überall dabei, was auch bedeutet hat, ich habe nur „Hunde freundliche“ Aktivitäten unternommen. Jetzt gehen wir eben erst am späten Vormittag unser „groooooßes“ 20 Minuten Ründchen mit Pause und der gesamte Alltag verläuft deutlich ruhiger, aber gut… solange die Hundeoma zufrieden ist, ist ja alles gut!

Meist bleibe ich nach diesem Spaziergang noch eine kleine Weile bei Milla am Womo. Wenn es kalt aber sonnig ist, sitzen wir gemeinsam draußen vor dem Womo, Milla kann noch ein bisschen Sheriff  spielen und ich noch ein-zwei Stündchen arbeiten, bevor die Königen aller Stell und Campingplätze ein Nickerchen im Womo einlegt und ich dann gegen Mittag los maschiere.

Ist das Wetter kalt und usselig, gehen wir direkt ins Womo, spielen ein Ründchen oder, oder, oder, bevor ich mich dann auf den Weg mache.

Ob es nun ein Stadtbummel ist, Sightseeing am Turi-Must-See-Gedöns der Region, Zoo, Aquarium, Therme, Weihnachtsmarkt oder ob ihr es glaubt oder nicht, ich besuche sogar Museen (und dabei meine ich nicht nur das Schoki Museeum in Köln 🙂 ). Es gibt IMMER irgendetwas zu sehen oder zu erleben und dank Google, ist es auch ganz einfach herrasuszufinden, was die nähere Region zu bieten hat. Mir ist es wie gesat nur wichtig, dass es irgendwas zu sehen gibt, dass ich ein „Ziel“ habe, an dem ich die nächsten Stunden verbringen kann.

Meist nutze ich die Zeit und gehe auf dem Rückweg zum Wohnmobil noch drei Teile einkaufen, so dass auch das Abendessen „save“ ist.

Zurück am Wohnmobil beginnt dann für mich der gemütliche Teil des Tages. Noch ein kleines Ründchen mit Milla, Kerzchen, Tee, Kochen, Laptop, schreiben… dazu am besten noch das Plätschern des Regens auf dem Womo. Jetzt mal eherlich… besser geht es doch gar nicht.

 

Freizeitgestaltung für Alleinreisende im Wohnmobil

Ich genieße auch den ein oder anderen Tag komplett im Wohnmobil, gerade wenn ich viel schreiben muss. In der Regel schaue ich aber, dass ich mir zumindest für den Nachmittag irgendetwas vornehme. Egal ob Weihnachtsmarkt, Ausstellung, Museum oder 2-3 Stündchen Sauna. Danach ist es dann im Womo auch gleich doppelt gemütlich!

 

Dafür würde ich (fast) jede schlechte Sommernacht bei Affenhitzte eintauschen.

Noch ein Tipp für alle, die auf der Suche sind nach Filmen für lange Wintertage im Wohnmobil. Schaut euch mal die Seite www.onlinetvrecorder.com an. Dort findet ihr das gesamte TV Programm alle Sender zum Download. Es gibt eine kostenlose Version, ich nutze allerdings schon seit Jahren die kostenpflichtige “ komplett Version“. Da kostet dann ein Film zwischen 5-10 Cent. Die Seite ist komplett legal und es gibt doch immer mal wieder z.B. einen verpassten Tatort o.ä. den man sich noch anschauen wollte. Wenn ihr die Filme zuhause dowloaded, habt ihr sie „für immer und ewig“, ohne weitere Datenvolumen zu verbrauen, auf dem Laptop.

 

Ein Wohnmobil für den Winter im Test

Aktuell haben Milla und ich ja das Glück den Knaus SUN TI testen zu dürfen und gerade an langen Wintertagen im Wohnmobil macht sich der „heiße Flitzer“ schon gut!

 

Ein Winter Wohnmbiltag… das solltet ihr beachten

Natürlich gibt es beim Wintercamping auch drei, vier Punkte, die ihr unbedingt beachten solltet und die sich vom Sommercamping etwas unterschieden.. Aber hey… bevor ihr schon jetzt die Augen verdreht und das Thema abharkt… NEIN, ES IST ECHT NICHT KOMPLIZIERT!!!!

  1. GAS!!! Ihr verbraucht im Winter echt viel Gas. Bei heftigen Minustemperaturen verbrauche ich in der Omi eine 11kg Gasflasche auch mal innerhalb von 3 Tagen. Das A und O ist also, dass ihr IMMER ausreichend Gas an Board habt. Ehrlich, es gibt im Winter nichts beschi…seneres als kein Gas mehr an zu haben und 3 Tage sind schneller rum, als man glauben mag. Darum..tauscht frühzeutig eure Gasflaschen. Zur Not ist auch ein kleiner Heizlüfter sinnvoll, den könnt ihr eigentlich immer mal im Womo/ Wowa haben. Ausreichend Gas und ein kleiner Heizlüfter für alle Fälle, sind meiner Meinung nach die wichtigsten Dinge beim Wintercamping.
  2. Denkt an euer Grauwasser, wenn es friert. Leider gibt es an vielen Grauwassertanks im Winter ein Problem. Wenn ihr nicht gerade mit einem super duper winterfesten Wohnmobil, samt beheizter Tanks und Doppelboden unterwegs seid, so wie ich aktuell dank des SUN TI’s, bekommt ihr an diesem Punkt schnell Probleme! Denn ein unbeheizter Abwassertank friert schnell ein. Dies hat zur Folge, dass die Abwasserleitungen zufrieren und „die Suppe“ nicht mehr ablaufen kann. Gaaaaaaanz doof, weil ihr die Leitungen bei Dauerfrost kaum oder nur sehr schwer wieder auf bekommt. Darum stellt ihr an frostigen Wintercamping Tagen am besten einen großen Eimer unter den Abfluss und lasst den Tank direkt offen. So kann das Grauwasser sofort in den Eimer ablaufen und kann gar nicht erst in den Leitungen gefrieren.
  3. Thema heizen. Denk daran die Heizung bei sehr kalten Temperaturen am besten immer auf kleiner Stufe laufen zu lassen, auch dann, wenn ihr mal ein paar Stunden nicht im Womo seid. Ansonsten kann es euch passieren, dass irgendwann der Frostschutzwächter „einspringt“ und ein ordentlicher Teil eures Frischwassers verloren geht. Davon abgesehen ist das Heizen aber auch gut gegen die feuchte Winterluft, damit das Womo erst gar nicht richtig auskühlen kann.
  4. Letzer Punkt… LÜFTEN! Lüften ist an einem Wintertag im Wohnmobil fast so wichtig wie heizen. Am besten reißt ihr alle paar Stunden für ca. 10 Minuten alle Fenster, Dachluken und Türen auf. Ja… nicht sehr gemütlich, aber nur so könnt ihr die triefend nassen Fensterscheiben halbwegs vermeiden.

 

Wenn ihr diese 4 Punkte beachtet, kommt ihr schon gut durch die ganz normalen Wintertage im Wohnmobil. Sollte es dazu tatsächlich mal richtig schneien, lohnt es sich sehr, einen großen Besen im Camper zu haben, um den Schnee vom Womo bzw. Wowa zu fegen. Solche Themen wie Winterreifen, Eiskratzer, Kühlwasser (samt ausreichend Frostschutz) wegen der Motorheizung,  oder gar Schneeketten wenn ihr in die Berge fahrt, sind wohl klar… darum lasse ich die Themen jetzt mal außen vor.

TOP TIPP!!!

Irgendwo hatte ich es bereits in einem anderen Artikel erwähnt, aber da das Thema aktuell wieder vermehrt gefragt wurde, hier nochmal ein Tipp zum Gasflaschen Kauf! Habt ihr vielleicht auch schon bemerkt, dass ihr mit einer vollen 11 kg Gasflasche nur erstaunlich kurz „ausgekommen“ seit, dabei hat sich euer Heizverhalten und alles andere nicht verändert? Dann seid ihr vielleicht Opfer von der beliebten Gasflaschen „Schummelei“ geworden.  Leider kommt es immer wieder vor, dass Hersteller die Gasflaschen nicht komplett füllen und so einen extra Gewinn erzielen. Ich selbst habe schon „frische“ 11kg Gasflaschen in die Hand greicht bekommen, die nur mit ca. 70% Gas befüllt wurden.

Darum lohnt es sich IMMER, dass ihr die Gasflaschen vor dem Kauf mal eben wiegt. Perfekt eigenen sich dazu Kofferwaagen, die sind klein und handlich… im Baumarkt könnt ihr aber auch die nächste Waage aus der Badezimmerabteilung nutzen. 😉

Ihr findet auf jeder normalen grauen 11 kg Gasflasche alle Angaben die ihr dazu benötigt. Meist im Griff eingestanzt steht das „Gas Gewicht“ und dazu findet ihr auf der Flasche aufgedrucktt, das genaue Tara Gewicht der Flasche. Kleine Unterschiede von wenigen Gramm sind sicherlich ok, aber mit der Füllung wird so viel „Schindluder“ getrieben, dass solltet ihr im Auge behalten.

 

Alleine reisen mit dem Wohnmobil, Abendgestaltung

Wenn euch das Alleinreisen im Winter noch neu ist, plant eure Abendgestaltung. Ob ihr nun tolle Filme mitnehmt, ein gutes Buch, euer Strick-Zeug oder z.B ins Theater geht… ich schwöre es euch, man kann die Zeit alleine auch richtig genießen. Ich verbinde viele Abende natürlich vor dem Laptop, was aber allein schon durch das gute Lichtkonzept im SUN TI für mich extrem gemütlich ist.

 

Ein Wintertag im SUN TI … die großen und kleinen Unterschiede

Aktuell habe ich ja das große Glück mit dem SUN TI von Knaus unterwegs sein zu dürfen und ja, es gibt schon deutliche Unterschiede zur Omi oder auch neueren Test-Wohnmobilen im „Winter-Womo-Vanlife-Alltag“.

Ich habe es ja bereits im letzten Artikel kurz angesprochen, ein ganz großer Unterschied im kompletten vanlife Alltag ist für mich, dass dieses Wohnmobil durch und durch „warm“ ist. Es gibt am Bett keine zugigen, kalten oder gar feuchten Ecken, der Wohnmobil Boden ist morgends beim Barfußlaufen angenehm warm und selbst durch das Fahrerhaus kommt so gut wie keine eisige Luft. Diese „Grundwärme“ macht den Wintertag im Wohnmobil für mich in jeder Sekunde und vom ersten „Augen öfnnen an“ angenehmer.

Dazu kommen die vielen großen Fenster im SUN TI, die auch einen trüben Wintertag viel freundlicher machen. Das klingt jetzt so nebensächlich, ist es aber echt nicht und der Einfluss der vielen Fenster fällt mir jeden Tag wieder  positiv auf.

Ich drehe hier im SUN TI  jeden Morgen und jeden Abend meine „Fenster Runde“ und schließe bzw. öffne insgesamt 12 Fenster. Ich meine 12 Fenster… das sind schon wirklich viele für ein Womo von ca. 7,50 Länge. Alleine das riesige „Panoramafenster“ ist für mich der Knaller, zumal es selbst da oben um die Dach- und Panoramafenster herum nicht mal kalt ist! Wie das geht und warum das so ist, ist mir momentan auch noch ein Rätsel, aber es ist eben so! Ich kenne es normalerweise nur so, dass der Bereich um die Dachfenster herum und das Fenster selbst kalt oder gar feucht/kalt ist. Das ist im SUN TI aber nicht der Fall!

Das nächste „Winter-Wohnmobil Highlight“ im SUN TI ist für mich ganz, ganz klar das Lichtdesign. Ja, die großen indirekten Lichtquellen über der Dinette bzw. oberhalb des Bettes kommen zwar durch die extra „Platinum Selection“, aber das ist mir im Grunde relativ egal, bzw. würde ich persönlich, alleine wegen dieses Lichtkonzepts, die 3000 Euro für die special Edition iiiiiiiirgendwie  auch noch auftreiben, wenn ich mir so ein Womo insgesamt leisten könnte. Wenn ihr noch weitere Infos zur „KNAUS- SUN TI -PLATINUM SELECTION“ erfahren möchtet, klickt einfach auf den Link.

Fragt mich nicht in wieeeeee vielen Wohnmobilen ich schon saß, egal ob auf Messen, bei Freunden, bei Kunden oder damals auf der Suche nach der Omi, fast immer habe ich ein riesen Problem mit den fest eingebauten Lichtquellen im Wohnmobil. Entweder es ist insgesamt viel zu hell, die verschiedenen Strahler sind mir zu intensiv, das gesamte Licht ist gerade abends so „intensiv“, dass sich auf dem Laptop alles spiegelt, oder was für mich auch oftmals „schwirig“ ist, die Kopplung der verschiedenen Lichtquellen und Lichtschalter. Warum kann ich die Spots nicht grundsätzlich einzeln ein- bzw. ausschalten, sondern fast immer nur in Reihe bedienen nach dem Motto, entweder alle Lichter eines Bereiches an oder gar kein Licht ?!?!  Das macht für mich so gar keinen Sinn.

Naja wie auch immer, das Lichtkonzept im SUN TI ist für mich sehr, sehr gut gelöst. So funktionieren auch lange Abende und Nächte vor dem Laptop ohne Kopfschmerzen, weil die indirekten Lichquellen ein super schönes, warmes und gemütliches Licht erzeugen.

Einen weiteren Vorteil des SUN TI an kühlen Wintertagen sehe ich in der Verteilung der Heizungsdüsen bzw. in der Verteilung der gesamten „Heizungsluft“. Allein die Heizungsdüse, die direkt an/in die Dusche zeigt, ist für mich sehr clever gemacht und ein riesen Vorteil. Zum einen entfällt dadurch dieser gaaaanz üble Moment für alle Frostbeulen wie mich, an dem man irgnedwann die Duschtüre nach dem Duschen öffnen muss und einem gefühlt „eisige Luft“ entgegen strömt. Dank dieser Heizdüse direkt neben der Dusche, steht man sozusagen sofort in der warmen Heizungsluft (natürlich muss dazu die Heizung laufen und die Düse geöffnet sein). HERRLICH!!!

Jetzt im Praxistest spüre ich auch den Vorteil, den ich während der Werksbesichtigung bereits gesehen und angesprochen hatte. Sämtliche Möbel werden bei Knaus nicht direkt an die Außenwand gesetzt, sondern überall bleiben noch wenige Millimeter zwischen Außenwand und Rückwand der Möbel bestehen. Dadurch entstehen kaum Kältebrücken, denn durch die wenigen Millimeter Abstand gelangt die warme Luft auch „hinter“ die Schränke und wärmt diese damit automatisch.

Der SUN TI hat noch viele andere kleine und große „Besonderheiten“ , die mir mittlerweile aufgefallen sind, aber dazu komme ich ein anderes Mal. In Bezug auf das Thema „Wintertage im Wohnmobil“ aber noch ein letzter positiver Punkt und zwar ist dies der gesamte „Eingangsbereich“ des Wohnmobils.

Die Aufbautür mit all ihren Knöpfen und Fächern ist schon der Wahnsinn, dazu kommt noch der großer Spiegel auf der rechten Seite des Eingangsbereiches, sowie eine Gardrobe neben der Tür. Ein besondeses „PLUS“ ist für mich allerdings die breite „Trittstufen“ im Bereich der Aufbautür. Die Stufe ist so breit, dass ich ganz entspannt direkt auf der Treppe die Jacke und Schuhe ausziehen kann, so dass ich das Womo erst gar nicht mit den nassen Winterschuhen, Jacken usw. betreten muss. Sobald ich Jacke, Schuhe, Schal usw. ausgezogen habe, schlüpfe ich in meine Schlappen, die Jacke hänge ich dann entweder direkt an der Gardrobe neben der Tür auf, oder ich hänge sie zum trocknen an die installierte Kleiderstange in der Dusche (auch hierbei macht die extra Heizdüse neben der Dusche natürlich Sinn) und die Schuhe stelle ich danach in den beheizten Doppelboden, wo sie wunderbar trockenen könen, ohne zu stören.

Tja ich kann es nicht anders sagen, aber der SUN TI hat schon echt viele sehr gut durchdachte „Kleinigkeiten“, die den Alltag beim Wintercamping besonders einfach und angenehm machen.

Wintertaugliche Wohnmobile im Test

Wenn ihr euch das Wohnmobil oder den Wohnwagen so richtig schön gemütlich gestaltet, ist selbst Schneeregen herrlich!

Fazit – ein Wintertag im Wohnmobil

Ehrlich ihr Lieben, ihr macht einen Fehler wenn ihr denkt, Wintertage im Wohnmobil sind ja sowas von langweilig, düster und hässlich, da lasse ich das Wohnmobil lieber direkt stehen. Gut, sicherlich ist das alles auch immer ein bisschen „Typ frage“. Wer so gar nichts mit sich selber anzufangen weiß, wird wahrscheinlich an diesen langen Wintertagen im Wohnmobil nicht glücklich, wobei ich eigentlich denke… wer so gar nichts mit sich selbst anzufangen weiß, wird grundsätzlich beim reisen mit dem Wohnmobil nicht glücklich und schon erst recht nicht beim Alleinreisen.

Wenn DU aber der Typ Mensch bist, der die gemütlichen Wintertage zuhause genießen kann, dann solltest Du dies auch unbedingt auf das Wohnmobil oder den Wohnwagen übertragen.

Wintertage im Wohnmobil sind genau so wenig langweilig, wie Sommer Road Trips an der Atlantikküste und wenn ihr das ganz große Abenteuer sucht und ein halbwegs passenden Wohnmobil besitzt, ja dann fahrt doch im Winter mal nach Skandinavien o.ä. Ehrlich, ich kann die Frage nach dem „aber ist dir dann im Wohnmobil nicht furchtbar langweilig“ nicht so richtig verstehn. Zum einen bietet der Winter doch genau so seine wunderschönen Seiten wie der Sommer, mann muss sich nur darauf einlassen und zum anderen, wo ist denn der Unterschied zum Wintertag zuhause???

Ich glaube, wenn die meisten von euch jetzt mal ganz ehrlich zu sich selber sind, dann werdet ihr feststellen… der Unterschied zwischen Wintertagen zuhause und Wintertagen als Camper ist eigentlich nicht groß! Klar, wenn ich von meinem Zuhause spreche oder an meine Zeit zuhause denke, dann ist da natürlich auch ganz schnell der Gedanke an Freunde und Familie. Aber wenn wir jetzt mal eherlich sind, wie häufig trefft ihr diese Freunde oder eure Familie im Winter wirklich???

Kann es nicht viel eher so sein, dass ihr genau so wie ich, einen Alltag zuhause führt, der relativ „gleichbleibend“ und routiniert ist. Die einen werden arbeiten gehen, die anderen beginnen den Tag mit dem Gang zum Bäcker, dann gibt es den Hundespaziergang, Einkaufen, sämtliche Zeiten im Internet, kochen, bügel, waschen, putzen und ansonsten sitzt man eben auf der Couch und schaut TV oder, oder, oder… .

Aber „grundsätzlich“ ist es doch eigentlich gar nicht so, dass man zuhause einen Winteralttag führt, der im Wohnmobil nicht möglich wäre, weil man jetzt gerade im Winter auf bestimmte Personen oder Gegebenheiten vor Ort angewiesen ist.

Von daher behaupte ich mal ganz „leichtfertig“… euer Alltag zuhause ist genau so (wenig) „langweilig“, wie ein möglicher Alltag on the Road. Also nutzt doch die Zeit, nutzt die ruhigen Tage, nutzt die deutlich entspanntere Lage auf den meisten Stellplätzen und lasst es euch einfach gut gehen.

Winter im Wohnmobil und Wohnwagen

Wintertage im Wohnmobil Dein Pin zum Artikel

Mir selbst ist dieser Gedanke „hmmmm, das KÖNNTE aber langweilig werden, darum „tue“ ich es erst gar nicht“ vollkommen fremd. Ich kann weder den Gedanken, noch das jeweilige Verhalten so richtig verstehen.

Wenn mir mal jemand sagen würde, ohhhh du traust dich was, mir wäre es viel zu peinlich, wenn jemand sehen würde, dass ich so ganz alleine mit dem „großen“ Wohnmobil durch die Welt tucker… DAS KÖNNTE ICH TOTAL VERSTEHEN!!!  😉😆 Denn diese Blicke sind mir bis heute unangenehem und die ersten Touren hätte ich am liebsten mit Tarnumhang hinter mich gebracht, aber etwas nicht zu versuchen, weil es ja vielleicht langweilig sein könnte… sorry, das kapier ich nicht!

Was ich damit sagen möchte…

Ein Wintertag im Wohnmobil ist nicht langweilig!!!! Es kommt nur einfach auf DICH und DICH und DICH selbst an, was ihr aus euren „vanlife Wintertagen“ so macht. Sucht euch einen tollen Ort, fahrt los, genießt die Zeit und vielleicht genießt ihr auch einfach mal den Moment, in dem ihr in eurem warmen Fahrzeug sitzt, es euch gut geht und ihr absolute Ruhe um euch habt!

Ihr sagt die Weihnachtszeit ist so stressig? Klar, kann ich nachvollziehen, aber dann nutzt die kommenden winterlichen Monate und genißet die ruhige Campingzeit! Sie ist vieeeeel spannender und zudem „einfacher zu händeln“ als ihr vielleicht aktuell noch denktt!

Also… lasst es euch gut gehen und genießt… den Wintertag im Wohnmobil!

Bis dahin … bliebt gesund,

eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (61 votes, average: 4,56 out of 5)
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Durch den Dezember im SUN TI – die ersten Tage on Tour

Durch den Dezember im SUN TI – die ersten Tage on Tour

Mit Werbung –  WUUUUSCH.… so schnell sind die ersten Winter Wohnmobil Tage im KNAUS vergangen. Da wurder es Zeit, euch ein bisschen mit „on the Road“ zu nehmen und euch zu erzählen, was ich in den vergangene Tagen so erlebt habe.

Doch bevor ich euch mit auf meine Winter Wohnmobil Tour nehme, starten wir mit einem kurzer Rückblick.

Vielleicht habt ihr es schon durch den letzten Artikel mitbekommen, aktuell darf ich wieder mkit einem neuen Wohnmobil „on tour“ gehen und zwar mit dem super, duper winterfesten SUN TI von Knaus. Erste Infos rund um das neue Test-Womo und meine „Reise“ nach Jandelsbrunn,  könnt ihr im ersten Teil der Knaus Serie verfolgen: Der Knaus SUN TI – ein neuer Wohnmobil Test

 

Mit dem Wohnmobil durch den Winter

Jetzt fehlt nur noch Schnee in Düsseldorf, dann wäre alles perfekt 🙂

 

Isa on Tour – zwischen Weihnachtsmarkt und Wintertag

 

Nachdem ich also das winterfeste Reisemobil in Jandelsbrunn abgeholt und noch eine Nacht in Passau verbracht habe, ging es für mich direkt weiter nach Kelheim.

Den Stellplatz in Kelheim (Stellplatz „Am Pflegerspitz“, Am Pflegerspitz 1, 93309 Kelheim) kannte ich schon durch meiner letzten Tour durch die Alpen bzw. Ostdeutschland. Darum wusste ich auch, dass dieser Stellplatz mit „allem drum und dran“ ausgestattet ist und ich dort auch im Winter Wasser bekommen werde, denn noch war der Frischwassertank des Wohnmobils leer. Einziges Problem, das Knaus Team hatte das Reisemobil nicht mit einem Wasserschlauch ausgestattet und ich… naja… ich habe den Wasserschlauch der Omi natürlich auch locker, flockig in Dortmund liegen gelassen. Aber ohne Wasser durch das Wochenende kommen, nee das ging ja gar nicht!

 

Hilfe von Campingnachbarn

Zum Glück gibt es ja noch ein paar Campingnachbarn 😉

 

Also hieß es … Türen klopfen!

 

Glücklicherweise standen in Kelheim noch drei andere Camper mit ihren Wohnmobilen und nutzen den Stellplatz, da sollte es doch möglich sein, sich von irgendwem einen Wasserschlauch auszuleihen. Allerdings hatten wir gerade erst frühen Nachmittag , nicht gerade die perfekte Uhrzeit um irgendwen am Wohnmobil anzutereffen, aber gut… Versuch macht klucccchhh und ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn! 😉

Also habe ich mich von Womo zu Womo geklopf aber leider öffnete niemand die Tür, dabei habe ich doch ganz genau gehört, wie da jemand hinter der Tür herumtrottet.  Naja…  im ersten Moment dachte ich noch hmmm, die wollen wohl nicht und bin schon wieder quer über den Stellplatz zurück zum Knausi gelaufen, da öffnete sich doch noch die Aufbautür und aus dem Reisemobil kam ein älterer Herr, der mich schon aus der Entfernung seeeehr kritisch anschaute.

Na super, wenn ich dem doch jetzt gleich erzähle, neues Wohnmobil, kein Wasserschlauch usw. der hält mich doch für total bescheuert und 100 prozentig kann ich mir erstmal anhören, dass man doch nicht so unvorbereitet los fahren kann. Je näher ich dem Herrn kam… je griesgrämiger sah er in meinen Augen aus, doch…. total falsch gedacht! 🙂

Hilfe durch Camping Nachbarn 

Nachdem mir der ältere Herr direkt zu verstehen gab, dass ich langsam sprechen soll, weil er nicht gut hören kann, lernte ich einen total netten und sehr, sehr hilfbereiten Herrn kennen. Nicht nur das er so nett war mir den Wasserschlauch zu leihen, er ging auch trotz des beginnenden Schneeregens und Kälte mit zur Ver- und Entsorgung und war mir mit einer Seelenruhe behilflich. Diese Seelenruhe war auch nötig,  denn die Leitungen in Kelheim waren zwar offen, aber die Anlage hat/ hatte einen Knacks und nahm die Euro Münzen nicht an.  So versuchten wir es eeeeewig lange mit meinen verschiedenen 1 Euro Münzen und dann lief mein Stellplatznachbar auch nochmal los und holte seine übrigen 1 Euro Münzen, bis der Automat eeendlich eine Münze akzeptierte und ich tatsächlich noch Wasser tanken konnte. Bis das aber geklappt hat, hat es sicherlich gute 30 Minuten gedauert und der nette Herr stand während der ganze Zeit mit mir zusammen in der Kälte und wir versuchten eine Münze nach der anderen, samt dem ein oder anderen Automaten -Jackie Chan- Handkantenschlag.

Aber iiiirgendwann lief es dann und ich konnte zumindest einmal 80 Liter  Wasser tanken.

Juhuuuu, das war also geschafft! Jetzt konnte ich mir endlich samt eiskalter Finger, Ohren und mittlerweile auch nassen Haaren, eine schöne Winter Wohnmobil Parzelle in Kelheim suchen.

An diesem ersten Tag in Kelheim haben Milla und ich nicht mehr viel unternommen. Ich habe mich erstmal intensiv mit dem Wohnmobil auseinander gesetzt,  wir sind natürlich noch ein Ründchen „gassi“ gegangen und zur Feier des Tages, habe ich mir abends noch eine Pizza vom benachbarten Italiener gegönnt (den ich euch übrigens nur wärmstens ans Herz legen kann! Der Italinier neben dem Stellplatz in Kehlheim ((in diesem Tennisheim)) ist richtig, richtig gut und hat zudem auch ganz moderate Preise).

Mit vollen Bäuchen und müden Augen sind Milla und ich relativ früh ins Bettchen bzw. Körbchen gefallen. Das Fahren mit dem neuen Wohnmobil und der ganze Tag drum herum waren doch spannend und ich glaube, selbst Milla war froh, als sie in ihr Körbchen konnte. Ihr müsst wissen… Milla ist da echt halb Mensch! Solange ich nicht ins Bettchen gehe, schläft sie auch nicht in ihrem Körbchen. Sie bleibt dann lieber bis in die Puppen ungemütlich unterm Tisch liegen und schaut mich immer wieder fragend an, als sich einfach schonmal in ihr Körbchen zu legen. Was ein Hund…

 

Eine Winter Wohnmobil Tour durch den Advent

Die ersten Tage im SUN TI – zwischen Weihnachtsmarkt und Wintertag

 

Die erste Nacht im SUN TI

 

Die erste Nacht im neuen Wohnmobil war eherlich gesagt so mittelprächtig. Ich war immer und immer wieder wach. Was allerdings nicht am Womo selbst oder gar dem Bett lag, sondern viel eher an der ungewohnten Umgebung.

Das letztemal war ich wissentlich um halb fünf morgends wach, diesmal allerdings wurde ich geweckt, weil iiiiiirgendwas begann zu piepen. Doch wie das so im Halbschlaf ist, habe ich mich dazu entschlossen erst am nächsten Morgen nachzuschauen, was denn da wohl piepen könnte. Zack- Bettdecke über den Kopf und weiter haiaaa machen 🙂 Wenn es irgendwo piept, kann es ja noch nicht komplett kaputt sein 🙂 🙂 😉

Gegen 8 Uhr klingelte dann aber auch schon mein Wecker und nachdem Milla dies sofort registrierte, aufsprang und Schwanz wedelnd vor dem Bett stand, hatte sich das mit dem „nochmal umdrehen“ auch erledigt. Also bin ich aufgestanden, habe den Wasserkessel auf den Herd gestellt und wollte mich eigentlich währenddesen im Bad fertig machen,doch… da tat sich nicht viel! HMMMMPF, DAS GAS WAR LEER!

NA SUPER!!! Erstaunlicherweise war es aber im Wohnmobil noch gar nicht kalt, somit konnte ich mich zumindest erstmal in Ruhe anziehen, bin dann raus gestapft, habe die Gasflaschen gewechselt und dann gab es auch endlich meinen wohl verdienten Frühstückskaffee.

Doch da war doch noch was?! Ich saß gerade samt Tablet und Kaffee am Tisch, da begann das mir bekannte Piepen wieder.

Bei mir piept’s wohl!

Also habe ich erstmal das Kontrollpanel gecheckt, aber da wurde kein Fehler angezeigt. Als nächstes die Heizung… auch keine Fehlermeldung. Ich konnte aber auch noch gar nicht sicher sagen, woher dieses Piepen überhaupt kam. Also habe ich mich als nächstes  auf den Fahrersitz geschmissen, aber von da vorne kam das Piepen auch nicht! Hmmmmm???

Es hat echt lange gedauert, bis ich die kleine rote Lampe am Kühlschrank entdeckt habe und dann war mir natürlich auch klar woher das Piepen kommen musste… es war der Dometic KÜHLSCHRANK!

In der Nacht ist anscheinend irgendwann das eingezahlte Stromgeld zur Neige gegenagen, der Kühlschrank stand aber noch auf „Strom Modus“ und bei diesen neuen Kühlschränken ist es wohl so, dass sie anfangen Alarm zu schlagen sobald der eingestellte Modus nicht mehr zur Situation passt. Das war mir auch noch neu, aber gut… wenn mein cooler Begleiter Strom haben möchte, dann werfe ich also noch ein paar Münzen in die Stromsäule. Danach war der Kleine auch zufrieden und gab endlich Ruhe 😉 Mittlerweile habe ich aber auch gesehen, dass es einen „Automatik“ Modus gibt, der den Kühlschrank automatisch umstellt, wenn irgendetwas nicht stimmt.

Den gesamten Winter Wohnmobil Samstag verbrachte ich noch in Kehlheim, ging ein paar Teilchen einkaufen (damit mein cooler Begleiter auch etwas zu tun hatte), gönnte mir noch einen Kaffee beim Bäcker des Einkaufszentrums, drehte mit Milla das ein oder andre Ründchen und wenn ich nicht gerade am Laptop saß, qutaschte ich eine ganze Weile mit meinem netten, älteren Stellplatznachbarn. Also ein rundum entspannter Tag.

Die zweite Nacht im SUN TI war schon deutlich besser und so machten Milla und ich uns ausgeschlafen und fit am Sonntag auf den Weg nach Schweinfurt.

 

Auf nach Schweinfurt, die Stadt in der „der heiße Flitzer“ und ich persönlich angegriffen wurden!!!

 

Schweinfurt hat vor einiger Zeit einen neuen Wohnmobilstellplatz bekommen (Wohnmobilpark Saumain, Hutrasen, 97424 Schweinfurt) den ich mir schon immer mal ansehen wollte und jetzt bot sich uns die Gelegenheit.

Die Fahrt von Kehlheim nach Schweinfurt verlief sehr gut, der Fiat Ducato leistet ein super Arbeit. Nachdem ich mich vor Beginn der Fahrt auch noch mit dem Radio und dem eingebauten Navi auseinandergesetzt habe, plus mein Handy mit dem ganzen System verbinden konnte, lief die Fahrt wie geschmiert.  Gott sei Dank klingelte während der Fahrt mein Handy zweimal und so konnte ich auch direkt die Handy/ Radio/ Freisprech-Verbindung testen. Anrufe annehmen per Lenkrad Knopfdruck, super 🙂 und dass ich das als Technik-Trottechen auch noch einstellen konnte, tschakka… ich war schon ein bisschen stolz auf mich. 😉

In Schweinfurt angekommen haben Milla und ich noch ein ausgiebiges Ründchen gedreht und den Stellplatz genauer unter die Lupe genommen. Da an diesem Tag ein stiller Feiertag die Innenstädte lahm legte, hätte sich ein Stadtbesuch eh nicht gelohnt. Um dies schonmal vorweg zu nehmen, der Stellplatz in Schweinfurt ist nett angelegt und wirkt auch jetzt im Winter gepflegt und sauber. Allerdings gibt es auch zwei drei Punkte, die mir zumindest „so la la“ aufgefallen sind.

Stellplatz Schweinfurt – eigentlich toll, aber….

10 Euro pro Nacht mit Münzgeld zu bezahlen finde ich nervig. Wir Camper benötigen eh schon immer so viel Kleingeld für die Ver- und Entsorgung, Duschen, Toiletten, Strom.. was auch immer. Da finde ich es schon sehr angenehm, wenn man nicht auch noch die kompletten Stellplatzgebüren nur mit Münzen bezahlen kann. Ich meine jetzt mal egherlich… in Skandinavien wird das Brötchen beim Bäcker mit Karte bezahlt und wir bekommen es nicht mal hin einen NEUEN Parkautomaten aufzustellen, der zumindest Scheine und/ oder Karte nimmt??? Naja, wie auch immer, ich hatte nach den Tagen in Kehlheim zumindest nicht mehr genügend Kleingeld an Bord und so war ich sehr froh, dass ein polnisches Ehepaar noch in den benachbarten Kleingärten arbeitete und mir das Geld wechseln konnte.

Zweiter kleiner Nachteil am Stellplatz in Schweinfurt… es gibt weit und breit keinen einzigen Mülleimer. Für den Womo-Alltagsmüll ist mir das ja relativ egal, den werde ich dann eben am nächsten Stellplatz los. Aber als guter Hundebesitzer gibt es da ja noch die netten „Kacktüten“. Ich werde den Teufel tun und diese Tüten mit ins Womo nehmen, ich weiß aber auch, dass es viele  Camper nervt, wenn die vollen Kacktüten vor den Wohnmobilen liegen. Dies konnte ich jetzt in Schweinfurt allerdings nicht vermeiden, mit rein nehme ich die Tüte NICHT!!!

Man merkt aber deutlich, die fehlenden Mülleimer sorgen in Schweinfurt dazu, dass unheimlich viele benutzt Hundetüten VON ANDEREN CAMPERN in die nächsten Büsche geworfen werden, was natürlich keinen Sinn macht. Aber eherlich gesagt, im Hochsommer wüsste ich auch nicht was ich anderes tun sollte? Die Hinterlassenschaften am Stellplatz liegen lassen geht gar nicht, aber gerade wenn man da 2,3,4 Tage steht… soll man dann die Tüten vor den Womos stapeln?  Keine schöne Sache und für die Natur sicherlich auch nicht gut, aber wie gesagt, es gibt leider auch weit und breit nicht einen einzigen öffentlichen Mülleimer und gerade im Sommer sind die vollen Tüten, wo auch immer sie zwischendurch gelagert werden, für niemanden schön.

Komplett Überwachung an der Ver- und Entsorgung

Dritter kleiner Stellplatz Haken, die Ver- und Entsorgung. Also eigentlich hat dieser Stellplatz eine sehr, sehr ordentliche Ver- und Entsorgung, die man auch mit größeren Wohnmobilen gut anfahren kann. Allerdings ist es wohl so, dass es zu viele Camper gab, die in Schweinfurt kostenlos entsorgt haben, ohne den Stellplatz zu nutzen. Dies führte jetzt dazu, dass die Preise erhöt wurden und die Ver- und Entsorgung kostenpflichtig ist.

So weit, so normal. Ob man jetzt allerdings die gesamte Ver- und Entsorgung mit Verbots- und Hinweisschildern zu pflastern muss… najaaaaa. Die gesamte Anlage wird sogar extra Videoüberwacht und man wird dazu angehalten sich telefonisch zu melden, sollte man sehen, dass ein anderer Camper die Anlage nutzt, ohne auf dem Stellplatz zu stehen. Sollte man es wagen die Anlage zu nutzen ohne eine Nacht auf dem Stellplatz zu verbringen, wird Anzeige erstattet. Und dies alles steht nicht irgendwo auf einem kleinen Hinweisschild, sondern mehrfach auf X Schildern rund um die Entsorgung.

 

Stellplatz Schweinfurt

Eines von verschiedenen Hinweisschildern Zum Thema „Entsorgen in Schweinfurt“

 

Da eine meiner Gasflaschen ja bereits leer war, habe ich den Montag Vormittag dazu genutzt zum Baumarkt zu fahren, Gas zu tauschen und mir einen Wasserschlauch zu kaufen und bin danach wieder zurück zum Stellplatz in Schweinfurt gefahren. Dort angekommen habe ich den neuen Wasserschaluch direkt genutzt um Wasser aufzufüllen und den Rest zu Entsorgen. Ehrlich… durch diese ganzen Verbots- und Hinweisschilder samt Kameraüberwachung fühlt man sich schon ganz schön beobachtet. Ob das bei einer Ver- und Entsorgung in diesem Ausmaß wirklich nötig ist, kann ich nicht sicher sagen. Laut einem weiteren Hinweisschild ist es aber wohl so, dass sich die Kosten für den Stellplatz nur wegen der vielen „Fremdentsorgungen“ erhöt haben. Ob das wirklich so stimmen kann, weiß wohl nur der Betreiber.

 

Zum Nachmittag hin habe ich mein Täschen gepackt und bin los gezogen, um mir die Schweinfurter Innenstadt anzusehen. Ein nettes Städtchen mit vielen Geschäften, einer großen Mall und einigen Cafes und Restaurant, nur der Weihnachtsmarkt hatte leider noch geschlossen.

 

Und dann kam der Angriff!!!

 

Einzig mit den gefiederten Teufeln in Schweinfurt,kann irgendwas so ganz und gar nicht stimmen!!!! Ich glaube die Tierchen haben das Gefühl zu wenig Beachtung zu bekommen oder so!

Auf jeden Fall habe ich mich am frühen Abend wieder auf den Weg zurück zum Wohnnmobil begeben und habe dabei mehrfach mein Handy gezückt um dies und das zu knipsen,  bis es plötzlich PLATSCH machte!

Da hat mir so ein kleines Mistvieh doch ganz genau aufs Handy gekackt!!!! 😳🧐😖

 

Vogelkacke auf dem Handy

Neeeee, nee! 🙈🐦 Treffer versenkt!

 

Na super… Glücklicherweise stand ich gerade neben einem großen Drogeriemarkt und so konnte ich das Malheure dank Sagrotan-Feuchttüchern schnell wieder bereinigen.

Aber das war noch nicht alles…

Zurück am Womo angekommen saß ich noch bis tief in die Nacht vor dem Laptop und bin dann irgendwann schlafen gegangen. Dazu habe ich natürlich sämtliche Fenster abgedunkelt,  so war die Überraschung am nächsten Tag um so größer, als ich die Rollos wieder öffnete.

In der Nacht müssen kranke Vogelschwääääärme samt Noro-Virus über den Stellplatz gezogen sein, denn das gesamte Wohnmobil war zugeschissen… aber überall und das in Massen!!!! Das schöne Panaoramafenster und die Windschutzscheibe voller Vogelmist und dazu hat ein Vieh auch noch ganz genau den Türgriff der Aufbautür von oben bis unten getroffen… sag mal, das war doch ein höchst persönlicher und hinterhältiger Angriff!!!

 

Vogel Angriff auf das Wohnmobil

Überraschung …. 🙁 und so sah das gesamte Wohnmobil aus!!!!

 

Zumal ich mir morgends auf der ersten Hunderunde auch die Wohnmobile der Nachbarn angesehen habe, eine Concorde und ein Hymer und da war NICHTS!!!! Die haben es doch mit Absicht auf den schönen, neuen Knaus abgesehen. TSSSSSSS!!!!🙈🙈🙈 Was für eine Sauerei!!! Ich vermute dahinter eine, mafiösen strukturen ähnliche, Verschwörung der heimischen Mauer-Segler-Fiedler gegen Knaus-Tabbert persönlich!!! So wird es sein!

Es war also DRINGEND an der Zeit diesen Ort zu verlassen, ich war aufgeflogen und musste flüchten, um direkt ins Zeugenschutzprogramm zu wechseln. 😉

 

Nächster Halt meiner Winter Wohnmobil Tour Limburg an der Lahn!

 

Die Fahrt nach Limburg an der Lahn verlief wieder wie geschmiert, auch wenn es an diesem Tag abschnittweise soooo extrem nebelig war, dass ich mit 30 km/h über die Autobahn getuckert bin, weil man keine 10 Meter nach vorne schauen konnte. Dabei war der Nebel eigentlich das kleinere Problem, viel mehr hatte ich ständig einen Blick am Außenspiegel weil ich dachte, gleich brettert irgendwer von hinten mit 120 kmh in mich rein. Aber gut… ist ja nichts passiert, der heiße Flitzer ist immer noch ganz. 🙂

Der Stellplatz in Limburg (Stellplatz Camping Limburg, Schleusenweg 16, 65549 Limburg an der Lahn) liegt nicht nur klasse um die Stadt zu besuchen, er hat auch ein tolles Bezahl-System. Bevor man auf den Stellplatz auffährt, muss man eine Karte ziehen wie im Parkhaus und mit dieser Karte bezahlt man dann sämtlichen Service auf dem Stellplatz. Egal ob die Aktivierung des Stroms, Frischwassser oder die Parkgebühren, alles läuft über die Karte, welche man ganz zum Schluss an einem Automaten auslösen muss, um den Stellplatz wieder verlassen zu können. Hier benötigt ihr also keinerlei Kleingeld zwischendurch.

 

Limburg an der Laan, Reiseziel für Frauen allein im Wohnmobil

Blick auf Limburg am Abend.

 

Auch vom Stellplatz abgesehen, ist Limburg ein ganz besonders empfehlenswertes Reiseziel.

Ich wusste vorab nicht wie schön Limburg ist und war von den kleinen Altstadtgassen, dem Dom und den vielen, vielen süßen Geschäften absolut begeistert. Zudem zieht sich aktuell auch noch der Weihnachtsmarkt durch die halbe Innenstadt.

Limburg kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen und vom Stellplatz aus seit ihr in ca. 10 Minuten zu Fuß mitten in der Altstdat. Trotzdem liegt der Stellplatz ruhig direkt neben der Lahn, wo ihr auch wunderbar mit euren Vierbeinern spazieren gehen könnt.

 

Limburg an der Lahn als Wohnmobil Reiseziel

Limburg an der Laan, ein super schönes Städtchen mit vielen kleinen Geschäften

 

Nach zwei wirklich tollen Tagen und Nächten in Limburg ging es für Milla und mich aber auch schon wieder weiter, denn in Düsseldorf stand eine Einladung zur Weihnachtsfeier an. Also nichts wie los, mit dem Womo reisen und dazu Kollegen und Freunde treffen ist ja gleich doppelt schön.

 

Weiter, weiter… Düsseldorf ruft!

 

Da wir uns mitten in der Düsseldorfer Altstadt treffen wollten, stand schnell für mich fest, dass ich den Stellplatz am Rheinufer nutzen werde. Dort angekommen war es dann aber gar nicht so einfach einen passenden Stellplatz zu finden, denn durch den beginnenden Weihnachtsmarkt wurden viele Flächen gesperrt und die passsenden Wohnmobil Stellplätze waren noch nicht ausgezeichent. Doch nach ein bisschen schauen und zurecht finden, habe ich mich einfach neben eine gaaaanze Reihe anderer Camper gestellt… für eine Nacht sollte es gehen!

 

Frau allein im Wohnmobil Europa

In Düsseldorf war es richtig voll, obwohl das Thema Wintercamping ja noch nicht bei allen soooo beliebt ist.

 

Ab dem späten Nachmittag folgte ein feuchtfröhlicher Weihnachtsfeier Abend ohne Skandale. Naja, wie man so hört können solche Weihnachtsfeiern ja auch mal „ausarten“ ;-), aber nein… es war ein sehr, sehr schöner Abend ohne weitere „Ausschreitungen“ 🙂  und dank des Wohnmobils, lag ich definitiv als erstes im Bettchen.

Mit dem Womo zum „Event“

Feste, Veranstaltungen oder einfache Treffen mit dem Wohnmobil „zu besuchen“ ist für mich einer der ganz großen Vorteile eines Womos. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um das Thema „Alkohol“, sondern viel mehr darum, dass die Wege nach der Feier/ dem Treffen möglichst kurz sind. Ich meine jetzt mal ehrlich, was gibt es denn besseres als z.B. nach einem Musical Besuch oder auch nur einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden, über den Parkplatz zu schlendern und innerhalb von Minuten im warmen Womo zu sitzen. Für mich definitiv die perfekte Möglichkeit und zudem ist es natürlich auch nett ein Glas Wein trinken zu können, ohne sich danach um ein Taxi o.ä kümmern zu müssen.

 

Mit dem Wohnmobil zur Veranstaltung

Blick auf Düsseldorf bei Nacht.

 

Sollte der nächste Stellplatz mal unpraktisch liegen, habe ich auch schon die ein oder andere Nacht direkt auf dem Parkplatz verbracht. Wer vorab NETT und HÖFLICH fragt, kann zu 99 Prozent die Nacht auch auf dem Parkplatz des Restaurants, Mucicals, Theaters o.ä verbringen. Ich wurde in solchen Fällen noch nie „vom Hof gejagt“, klar ist natürlich, dass ich in solchen Momenten kein großes „Campingverhalten“ an den Tag lege.

 

Die erstem Winter Wohnmobil Tage samt Doppelboden

 

Mittlerweile sind unsere ersten Tage im Knaus SUN TI vorbei und es stellt sich gaaaaanz langsam ein bisschen Normalität und vor allem Routine, ein.

 

Allein mit dem Wohnmobil in Europa von nTour - IsasWomo

Das war es schon wieder… bis nächste Woche, dann mit neuen Infos zur Tour durch den Winter

 

Was ich bereits jetzt sagen kann, der Unterschied zwischen einem „normalen“ Wohnmobil und einem Reisemobil mit Doppelboden ist schon erheblich und das bemerke ich schon jetzt, obwohl es ja noch gar nicht sooooo kalt geworden ist.  Durch den Doppelboden und die gute Isolierung wird das Wohnmobil gerade im Fuß/ Bein Bereich bei weitem nicht so schnell kalt, das ist deutlich merkbar! Wie oft habe ich schon gesagt, eigentlich finde ICH persönlich, dass der Fühler der Truma Heizung viel zu hoch installiert ist. Dadurch das die Wärme nach oben steigt, ist es zwar im Bereich des Oberkörpers halbwegs warm, aber die Füße und Beine werden immer kalt.

Mir ist schon klar, dass diese Fühler so weit oben installiert werden sollen, das ist also kein Fehler und trotzdem führt das dazu, dass ich Frostbeule die Heizung immer extrem hoch einstellen muss, damit auch der untere Bereich des Wohnmobils halbwegs warm ist. Trotzdem geht aber ohne dicke Socken und spätestens am Abend einer Decke über den Beinen nicht!

Mit dem Wohnmobil allein durch den Winter, alleine campen im Winter

Dein Pin zum Artikel, Winter Wohnmobil Tage im SUN TI

Doch genau dieses „kalte Füße Problem“ ist dank des Doppelbodens und der guten Isolierung im SUN TI wie „weg geblasen“ und das wortwörtlich. Der Unterschied ist so erheblich, damit hätte ich vorab selbst NICHT gerechnet!

Ich glaube ihr kennt das alle, oder ich sage besser, die meisten campenden Mädels werden es kennen. Morgends aus dem warmen Bettchen aufstehen und dann kommen die ersten Schritte, barfuß auf dem kalten Womo Boden bis man entweder die dicken Socken oder die Puschen gefunden hat. BRRRRRRRRR… danach ist man wach! Durch den Doppelboden ist aber der gesamte Womo Boden viel, viel wärmer und die Eisfüße am Morgen entfallen!

Das ich barfuß im Herbst /Winter in meinen Crocs im Wohnmobil sitze, ich glaube das gab es noch nie! Das gab es bisher nicht in der Omi und das gab es auch nicht in dem anderen Test-Womo. Genau so wenig kam es bisher vor, dass sich Milla ohne ihren Schlafsack oder ihr Körbchen, auf den Womoboden legt, aber genau das macht sie nach Lust und Laune mittlerweile regelmäßig.

Ich bin natürlich gespannt wie sich das Knaus Reisemobil in den kommenden Winter-Wochen noch so machen wird, aber bisher kann ich euch nur sagen, so ein Doppelboden ist schon sehr, sehr lohnenswert, wenn man zu dieser Jahreszeit unterwegs sein möchte.

Wie es für Milla, den „heißen Flitzer“ und mich weiter geht, das erzähle ich euch beim nächsten Mal und dann gibt es natürlich auch weitere Infos zum SUN-TI.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventswoche, lasst euch nicht stressen und wie immer… BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Ein winterfestes Wohnmobil – der Knaus SUN TI im Test

Ein winterfestes Wohnmobil – der Knaus SUN TI im Test

Werbung – Juhuu, es freut mich euch sagen zu können „nach dem Test, ist vor dem Test“. Es ist wieder so weit, ich darf in den kommenden Wochen wieder mit einem wunderschönen Wohnmobil „on the road“ gehen und gerade zu dieser Jahreszeit, freut sich die Omi sicherlich über ihren verdienten Winterschlaf.

Ab sofort bin ich also mit dem flotten, teilintegrierten und vor allem rund um winterfesten SUN TI von Knaus auf Fiat Ducato on Tour.


 

Habe ich euch eigentlich schon erzählt wie sehr ich diese Jahreszeit liebe! Nachmittage im Wohnmobil sind gemütlich wie nie, sämtliche Innenstädte glänzen voller Kerzen und Lichter und egal ob Touri Hot Spot, Stellplatz oder „flaches Land im niergendwo“, überall herrscht ein kleines bisschen Winter-Weihnachtsstimmung. Einziger Harken… die winterlichen Temperaturen! Lagen-Look gut und schön, aber wie viele Lagen passen eigentlich unter eine herkömmliche Winterjacke??? Tja und so lieb ich meine Omi auch habe, aber sie ist eben nicht mehr die Jüngste und ihre „luftige Athmosphäre“ entwickelt sich im Fußbereich schnell zum Eiskeller 2.0.

Wie schön wäre es da mit einem super, duper, easy, peasy winterfesten Reisemobil unterwegs zu sein?!

Doch es gibt noch einen ganz anderen Grund, warum so ein winterfestes Test-Wohnmobil  klasse wäre. Ich bekomme von euch immer mal wieder Fragen, die sich um die Themen „Womo Kauf & Modelle“ drehen. Ein absoluter Klassiker bei diesen Fragen ist das Thema „winterfestes Wohnmobil“. Benötigt ihr ein winterfestes Wohnmobil, um im Winter on Tour gehen zu können? Wie groß sind die Unterschiede zwischen Doppelboden und „einfacher“ Bodenplatte? Oder gibt es überhaupt vernüftige winterfeste Mobile, außerhalb der großen Luxusliner?

Bisher konnte ich euch dies Fragen immer nur etwas „halbherzig“ beantworten, weil ich euch auch nur das sagen konnte, was man sich eben so sagt, ohne eigene Erfahrungen zu haben.  Da passte es doch wie …. „Popo auf Eimer“, dass die Knaus Tabbert Verantwortlichen einer Kooperation offen gegenüberstanden und doppeltes Glück, dass die aktuelle Jahreszeit für mich sprach, um ein Wohnmobil mit Doppelboden usw. zu testen. 😉

Knaus hat mit dem SUN TI ein wunderschönes, teilintegriertes und rund um winterfestes Wohnmobil in den eigenen Modellreihen und potz blitz, genau dieses darf ich die kommenden Wochen für euch auf Herz und Nieren testen. 

 

Isa on Tour im winterfesten SUN TI von KNAUS.

 

Also bin ich vor wenigen Tagen mit dem PKW in Richtung Passau gedüst, um tagsdrauf weiter ins beschauliche Jandelsbrunn zu fahren. Vielleicht kennt ihr Jandelsbrunn noch aus meinem Knaus Tabbert Werksbesuch Artikel  von vor einigen Wochen. In Jandelsbrunn liegt    DER „Heimathafen“ aller Knaus Tabbert Reisemobile bzw. Wohnwagen, Jandelsbrunn ist sozusagen der Ursprung der Knaus Tabbert Group.  Wie gesagt, wenn ihr noch mehr über die verschiedenen Werke und das Unternehmen Knaus Tabbert erfahren möchtet, schaut einfach nochmal in den anderen Artikel.

In Jandelsbrunn angekommen lief dann auch alles wie geschmiert. Mein Name wurde vorab in die Besucherliste eingetragen, der SUN TI stand für mich bereit und nach einer kurzen Einweisung und gefühlten 2 Tonnen Campingausstattung, die zwischen Auto und Womo wechselten, konnte es auch schon los gehen. „Jetzt nur nicht direkt den Motor abwürgen, den Bordstein an rempeln oder am besten direkt gegen die Schranke fahren“, ich kann euch sagen… nachdem das Werksgelände hinter mir lag, fuhr es sich gleich viel entspannter 😉

Ab auf die Landstrasse und zurück nach Passau. Die knapp 7,50m Länge des SUN TI waren zu Beginn schon ungewohnt und ich glaube, ich habe jeden LKW mit mindestens 50 Meter Sicherheitsabstand überholt. Wobei… der Fiat Ducato ist mit sooo vielen Assistenzsystemen ausgestattet, dass man wahrscheinlich eher vom Piepen taub wird, als irgendwo anzuecken.

So begannen sie also, die ersten Minuten im SUN TI.

 

Da es in den kommenden Wochen hier auf IsasWomo immer wieder heißen wird, Wintercamping im SUN TI, dachte ich mir, ich beginne die gesamte Serie heute mit den wichtigsten Infos zum winterfesten Reisemobil von Knaus.

Doch bevor ich zu den Daten und Fakten rund um den SUN TI komme, noch eine Info vorab.

Ich kann euch auch nicht sicher sagen, warum das einzige teilintegrierte, komplett winterfeste Wohnmobil aus dem Hause Knaus gerade SUN TI heißt und nicht SNOW TI oder ICE TI. Wirklich wichtig ist aber eigentlich nur, dass ihr den SUN TI nicht mit dem SUN I verwechseln dürft!!!!

Bei dem SUN I handelt es sich um den ganz große, vollintegrierten „Luxusliner“ aus dem Hause Knaus. Den SUN I teste ich aber NICHT, alleine schon weil ich ihn aufgrund meines Führerscheins gar nicht fahren dürfte.

Ich bin in den kommenden Wochen mit dem SUN TI unterwegs. Dem „kleinen“, teilintegrierten und besonders winterfesten Wohnmobil aus dem Hause Knaus. Das SUN TI Reisemobil ist das einzige teilintegrierte Wohnmobil aus der gesamte Knaus Tabbert Gruppe, welches über einen Doppelboden verfügt und einige weitere Winter Extras besitzt.

Dies also nur zur Info damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Denn ich habe zu Beginn sicher 2-8 Blicke benötigt, bis ich kapiert hatte, dass SUN TI und SUN I so gar nichts miteinander zu tun haben 😉

 

Der KNAUS SUN TI im Fakten CHECK:

 

Den SUN TI gibt es aktuell in 4 Modellvarianten, welche sich vor allem durch den Aufbau (Querbett, Längsbett, Form des Küchenblocks), der Größe der Heckgarage und die daraus entstehenden Längen zwischen 6,99 – 7,47m unterscheiden.

Für alle 4 Modellvarianten gilt aber: 

– die Innen- und Außenbreite von 218 cm bzw. 234 cm

– die Innen und Außenhöhe von 200 cm bzw. 294 cm

– und das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 t

Bei dem von mir genutzt Modell handelt es sich genau genommen um den Knaus SUN TI – 700 MEG plus Platinum Selection mit einzel Längsbetten (jeweils 190 cm bzw. 195 cm lang) im Heck, die man aber auch zu einer großen Liegefläche verbinden kann. Einer Heckgarage von 80x120 cm mit beidseitigen Klappen, kleiner Rundsitzecke und der Küche in L-Form mit 3 Platten Herd und rundem Spülbecken. Hier findet ihr die passende Knaus Modellbeschreibung samt Infografik.

Außerdem besitzt „mein“ SUN TI ein, wie heißt es auf dem Knaus Datenblatt noch genau, „3D Raumbad mit separater Dusche“  (man muss dem Kind nur einen Namen geben 😉 ) was im Grunde bedeutet, WC und Waschbecken liegen in Fahrtrichtung rechts und die Dusche, getrennt davon, auf der linken Seite. Das gesamte „Bad“ liegt im hinteren Drittel des Reisemobils zwischen den Betten und dem Küchenblock bzw. dem großen Dometic Kühlschrank mit extra Eisfach.

Der SUN TI ist mit einem 124 Liter Frischwassertank, einem 100 Liter Abwassertank und mit einer Truma Combi 6 ausgestattet. In das normale Gaskastenfach passen zwei 11 Liter Gas Flaschen. Allerdings habe ich ein weiteres Fach mit Gurten entdeckt, bei dem ich aktuell glaube, dass dies noch für eine dritte Gasflasche sein könnte, was ja als Winter SPECIAL Modell durchaus Sinn machen könnte. Diesbezüglich warte ich allerdings noch auf eine Info von Knaus, ob sich dieses Fach samt Gurt tastächlich für eine dritte 11 Kilo Gasflasche eignet. Sobald ich diesbezüglich mehr erfahren habe, schreibe ich euch hier ein Update.

Der Doppelboden ist von verschiedenen Fächern aus auch als Staurraum nutzbar und insgesamt ca. 30 cm hoch.

Dank der Platinum Selection bietet der Knaus SUN TI noch einige besondere Highlights. Das Lichtkonzept ist deutlich ausgereifter und hat mehr indirekte Lichtquellen, der Tisch hat nur ein Tischbein samt Teleskop vorrichtung und über dem Fahrerraum hat der SUN TI ein  riesengroßes Panoramafenster, durch welches extrem viel Tageslicht scheint.

Der SUN TI 700 MEG plus Platinum Selection kostet aktuell ca. 71.999.00 Euro… ein echtes Schnäppchen also ;-).

 

Die ersten Tage im SUN TI

Tiiiiiiii 🙂 🙂 🙂 ja was soll ich euch sagen… alles mistig, total doof und aaach, wäre ich doch lieber mit meine Omi unterwegs. SO EIN QUATSCH! Natürlich genieße ich die Zeit in dem wortwörtlich „heißen Teilchen“ aktuell sehr. Alles andere wäre erstunken, erlogen und leider kann ich aktuell meine ansonsten IMMER vorhandene IsasWomo Neutralität noch nicht beherrschen. Momentan ist es viel eher noch so, egal welchen Knopf ich drücke, welchen Schrank ich öffne, what ever… ich bin entzückt und könnte applaudieren. 🙂

Allerdings muss ich auch ganz deutlich sagen, ich bin jetzt erst seit gut 3,5 Tagen mit dem SUN TI unterwegs und wäre es nach so kurzer Zeit so, dass ich sagen würde… ok ganz nett, aber jetzt werfe ich mal einen neutralen Blick auf all die großen und kleinen Fächer, Knöpfe, Polster und Fahreigenschaften, wäre das zweifelsohne kein besonders gutes Zeichen. Denn dann könnte meine Begeisterung nicht wirklich groß sein. Erst recht nicht, wenn ich von Anfang an wüsste, dass ich dieses Mobil noch einige weitere Wochen testen darf.

Also ist es doch gut, dass ich das Reisemobil momentan noch wunderschön finde und auf die kritischen Punkte werfe ich ein Auge, wenn die erste große Euphorie nachgelassen hat. 😉

Jetzt mal eherlich… alleine schon, dass das Licht nicht einfach aus geht, sondern langsam abdimmt, oder das die Schrankklappen nicht mit dem typischen KLAAAATSCH schließen, sondern „automatisch“ leise zuziehen wie wir es von den Küchenschubladen zuhause kennen, ist schon toll. 🙂 Versteht mich nicht falsch, das sind sicherlich keine „überlebenswichtigen“ und absolut kauf-entscheidenden Bestandteile eines Wohnmobils, aber es sind sehr, sehr nette Details.

Bei solchen Schranktüren gefällt mir selbst das Geschirr einräumen. Aber… seht es euch doch einfach selber an und schmunzelt 😇.

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=AmykJFm_qeY

 

Genau von diesen sehr, sehr netten kleinen Details sind mir bereits jetzt, nach schlappen 3,5 Tagen, weit mehr als eine handvoll Punkte positiv aufgefallen. Es gibt allerdings auch schon jetzt mindestens einen großen „najaaaa-Punkt“, den ich an diesem wunderschönen Reisemobil festgestellt habe, aber dazu in einigen Wochen im Fazit mehr.

Wie bei den vorherigen Test’s würde es gerne wieder so machen, dass ich ganz zum Schluss ein Fazit mit allen positiven und vielleicht auch negativen Punkten dieses Reisemobils ziehe. Erst nachdem ich den Wagen wieder in Jandelsbrunn abgelifert habe und den SUN TI bis dahin über viele Wochen genutzt habe, kann ich letztendlich sagen, wie sich das Mobil im Alltag gemacht hat, was mir besonders gut gefalllen hat und an welchen Stellen es vielleicht noch ein klitze kleines bisschen harpert. 😉

Soooo, aber damit ihr den SUN TI jetzt auch besser kennen lernen könnt, kommen hier noch einige Bilder.

Ach so, weil es in den sozialen Medien schon mehrfach Thema war. Dieses Fahrzeug hat das dunkle Decore, also dunkle Polster und dunkle Schränke. Natürlich gibt es den SUN TI aber auch samt heller Ausstattung, ganz nach individuellem Geschmack.

 

Ich hoffe nach diesem ersten kleinen Einblick habt ihr Lust auf mehr.

Winterfestes Wohnmobil im Test, der Knaus SUN TI

Dein Pin zum Knaus SUN TI Artikel

Einige von euch haben mich ja bereits angeschrieben und wünschen sich neue Youtube Videos von mir. Darum werde ich mich ausnahmsweise mal extra bemühen und euch auch ein passendes Video vom SUN TI drehen.

Ich habe auch bereits begonnen, aber wie das immer so ist bei diesen Videos (und das ist auch der Grund warum ich Youtube ganz schön habe schleifen lassen) bis ich mal drei gerade Sätze raus bekommen habe, mit denen ICH hinterher auch zufrieden bin, braucht es mindestens 18.000 Versuche und zwei volle Speicherkarten.

Mir fehlt auf Youtube defintiv die schnelle, kurze, ratzi fatzi live Version, raus in die Welt ohne es hinterher ändern zu können. Ja ich weiß, sicherlich nicht immer die bessere, aber definitiv die deutlich einfachere Variante. Aber gut, das passende SUN TI Video ist in bearbeitung und kommt demnächst. 

Also ihr Lieben, das komplette Video vom SUN TI kommt in den nächstenn Tagen, dann gibt es weitere Infos und sicherlich auch wieder etwas zum schmunzeln 🙂 😉

Ansonsten nehme ich euch natürlich weiter mit on Tour durch den Winter und ich bin selbst gespannt, wie sich der „muckelige Flitzer“ in den nächsten Wochen so macht.

Bis dahin sage ich wie immer… bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (57 votes, average: 4,65 out of 5)
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