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Hallöööööööchen,

wie schon beim letztenmal berichtet, bin ich ja mittlerweile am Möhnesee angekommen. Ich stand auf dem Stellplatz in Delecke und die Tage bis Samstag , wenn endlich der Triathlon starten sollte, verliefen eigentlich relativ unspektakulär.

Trotz der wärme hab ich mir am Donnerstag Milla geschnappt und wir wollten mal testen, wie weit der Weg denn nun zu Fuß, bis nach Körbecke ist, weil dort ja der Triathlon stattfinden wird.  Körbecke und Delecke, das sind alles kleine Orte, die direkt am Möhnesee liegen. Doch da es ja nunmal keinen Stellplatz mehr in Körbecke gibt (letzter Artikel), mussten wir nach Delecke und ich kann euch sagen…. mit einer kleinen, nicht mehr ganz so fitten Hundedame, ist der Weg zu Fuß schon echt weit.

Wir brauchten für eine Strecke gute 45 Minuten. Allein und schnellen Schrittes schafft man einen Weg vielleicht auch in 30 Minuten.

Zu Fuß zum Triathlon, von Deleke nach Körbecke, ist ganz schön wei!

MöhneseeAbends zurück am Womo hab ich mir dann Gedanken gemacht, wie ich das alles Samstag so regeln soll… Milla den ganzen Tag mitnehmen… doof, Milla den ganzen Tag im Womo lassen…. geht auf gar keinen Fall…. zwischendurch mit Milla hin und her laufen, fast unmöglich. Samstag Vormittag mit “ der Omi“ noch einen Parkplatz finden am Triathlongelände, auch unmöglich…. Vorzeitig da parken, auch doof, da stehen überall Zettel das Womos doch bitte den Stellplatz in Delecke nutzen sollen, da der Stellplatz in Körbecke nun ein normaler Parkplatz ist. Zumal, ganz alleine da mit dem Womo die Nacht verbringen, hmmmm ich weiß nicht…

Haaaaach , alles irgendwie doof!

Naja ich hab dann die Entscheidung vor mir her geschoben und wir sind Freitag morgen erstmal direkt runter zum See gegangen.  Morgens früh war noch niemand weit und breit zu sehen, so das wir die Zeit für uns nutzen konnten.

Und was soll ich sagen…. ihr dürft Milla jetzt auch Pamela nennen  😉 .

Das kleine, total wasserscheue Hundemädchen, entwickelt sich im alter noch zur 1A Rettungsboje. Ich hab mich natürlich auch mit ihr “ unterhalten“ und wer möchte, darf sie ab heute als Wasserrettungshund angagieren, aber nur wenn die äußeren Bedingungen stimmen, ab 30 Grad Lufttemperatur, angenehmer Wassertemperatur, es muss ganz flach ins Wasser rein gehen, es dürfen AUF GAR KEINEN FALL Wellen kommen, keine doofen Steine im Weg liegen und vor allem… NICHT ANFASSEN ;-)….

Je oller , je doller... oder schwimmt Fett einfach oben ? :-)

Je oller , je doller… oder schwimmt Fett einfach oben ? 🙂

Nach der kleinen Abkühlung, haben wir uns dann ganz entspannt, den ganzen Tag, vor dem Womo breit gemacht. Am frühen Abend kam dann Tobi vorbei, ein Freund aus der Schulzeit, der mittlerweile ganz in der Nähe des See’s wohnt. Wir sind noch ein leckere Eisschoki trinken gegangen (ehrlich, in der Nähe des Stellplatzes ist ein großes Cafe im American Style, und die Eisschokolade ist da der HAMMER…Mit Schoki Stückchen usw. hmmmmmm!)  uuuuund dank Tobis Auto, sind wir nochmal schnell in Körbecke vorbei gefahren und haben die Startunterlagen für meinen Bruder abgeholt…. DENN AM NÄCHSTEN TAG SOLLTE ES JA NUN EEEENDLICH LOS GEHEN,DER TRIATHLON WARTET 🙂 !!!

Aber was sahen meine Augen, als wir zum Parkplatz zurück gingen…. 3 Womos haben sich auf dem Parkplatz schonmal breit gemacht.

HMMMMMM….die grauen Zellen ratterten!

Das wääääre natürlich die Möglichkeit! Und wenn da schon 3 andere stehen, wäre ich ja auch nicht ganz allein, uuuuuund 4 Womos werden bestimmt auch nicht so schnell vom Parkplatz geworfen….

Was haben wir also gemacht, sind flux zurück zum Stellplatz gefahren, ich hab meine 7 Sachen gepackt, Tobi hat sämtliche Kabeltrommeln zusammen gerollt und ab ging es zum Parkplatz nach Körbecke. Dort hab ich dann auch einen schönen Platz gefunden, vor einem Grünstreifen ,musste auch nur einen Parkplatz in beschlag nehmen und alles war gut. 😉 !

Für den Triathlon stand ich da PERFEKT!

Tobi ist dann wieder heim gefahren, und wir hatten einen ruhigen, normalen Womo Abend.

Man, was war ich froh da stehen zu können, so war alles für den Triathlon am nächsten Tag geregelt und wir „Zuschauer“ , mein Bruder plus Freunde, hatten dazu einen Anlaufpunkt ganz in der Nähe des Triathlon Geländes.

Am nächsten Tag ging es endlich los.

Um 10 Uhr trudelte mein Bruder samt Familie ein, und kurze Zeit später kamen dann auch die Kollegen. Die Triathlon Gruppe hatte sich zwar kurzfristig noch um die Hälfte verkleinert ( die Schisser 😉  ), aber 3 von 6 Aktiven waren ja noch dabei.

Nach einem schönen Käffchen sind wir dann langsam runter zum Triathlongelände spaziert  und dort war schon echt viel los. Insgesamt 1100 Teilnehmer gab es und dementsprechend groß war das gewusel vor dem Start.

Triathlon 2015

Die Jungs haben sich langsam vorbereitet, die Räder in die Wechselzone gebracht, alles parat gelegt und sich in die Neos geschmissen… SPOOORTY… und wir Mädels sind ebenfalls ganz sportlich, erstmal noch eine Pommes essen gegangen. 🙂

Neos an!

Um 14.15 Uhr ging es dann endlich los für meinen Bruder und seine 2 Mitstreiter…. Die waren schon ganz schön aufgeregt. 😉

Mein Bruder murmelte nur immer wieder, Hauptsache ich übersteh das Schwimmen, danach ( Rad und Laufen) komme ich irgendwie zurecht, alles unter 2 Stunden wäre schon klasse.

Vor dem Start

Also das muss ich wirklich mal sagen… Obwohl ich ja früher Leichtathletik gemacht habe, vielen mir die Mittel und Langstrecken immer schwer.

Diese Gene hat sich anscheinend mein Bruder 8 Jahre zuvor komplett geklaut!  Den könnte man Nachts wecken und sagen, lauf mal eben 10 km und er würde sie auch ohne Training mal eben laufen… Für mich unerklärlich 🙂

Nun gut… Punkt 14.15 Uhr fiel dann auch tatsächlich der Startschuss ….

UND LOS GEHTS!!!

STAAAART !

Wir haben noch gesehen das die Massen an der ersten Wendetonne ganz schön zusammengedrückt wurden und mein Bruder erzählte später, dass es dort ziemlich hart zu ging. Durch den Platzmangel an der Wende, kamen wohl einige Schwimmer in Panik und so kam es auch, dass mein Bruder plötzlich von hinten im Klammergriff eines anderen Sportlers “ lag“ der panisch wurde und untergetaucht wurde. Zum Glück ist aber nichts passiert und an der 2. Wende zog sich das Feld in die Länge, so dass von da an alles besser wurde.

Die weisse Badekappe

Am Ende der ersten Disziplin kam dann unser Job… Wir haben die drei natürlich angefeuert und gejubelt, LOOOOS DOMEEEE, WEITER DU PACKST DAS!!!!! DAS SCHLIMMSTE LIEGT HINTER DIR! HOPP, HOPP, HOPP!!!

Die Jungs sind nacheinander, im Abstand weniger Sekunden aus dem Wasser gekommen, Finn als 1. , dann mein Bruder und dann Thomas.

Auf in die Wechselzone, Neos aus, Shirt und Fahradschuhe an und ab zum Radeln.

Die Wechselzone

Und wir Mädels…

Wir waren ebenfalls sportlich und sind weiter zum Anfeuerungs Triathlon am Möhnesee vom See zur Radstrecke gerast!

Allerdings waren die Radler soooo schnell, dass es für uns echt schwer war zu erkennen, wann denn jemand “ von uns“ vorbeigeschossen kommt.Rad.. Jubeln.. Foto.. zu spät Als es dann endlich so weit war und wir Dome noch gerade so erkannt haben, hab ich Trottelchen natürlich vor lauter anfeuern vergessen ein Foto von vorne zu machen….

Diesmal war Dome der 1. der bei uns vorbei kam, dann Finn und mit ein bisschen Abstand Thomas.

Die Jungs sind wieder Richtung Wechselzone gefahren, haben sich die Turnschuhe geschnürt und ab gings zum laufen.

Wir Mädels sind von der Rad zur Laufstrecke gerannt, um die Jungs auch auf keinen Fall bei ihrer 3. Triathlon Disziplin zu verpassen.

Leider haben wir Dome aber auf der 1. Runde doch verpasst ( der war einfach zu schnell) ,aber Finn und Thomas haben wir noch erwischt… langsam sah men den Jungs die Anstrengung schon ordentlich an. Die Radstrecke mit ihren starken Höhenunterschieden hatte es wohl in sich.

ENDSPURT

Einige hundert Meter vor dem Ziel haben wir die Jungs dann aber doch nochmal „abgefangen“ und angefeuert „was das zeug hält“.

EEEEENDSPURT!!!!!

Nach 1 Stunde und 56 Minuten kam mein Bruder als 149. ins Ziel, nur wenig später war auch Finn da und wir waren schon das erstemal HAPPY!

Um Thomas haben wir uns zu dieser Zeit schon etwas sorgen gemacht, dem ging es echt nicht mehr gut, der vorerst rote Kopf war plötzlich kreideweiß!

Aber auch Thomas hat super durchgehalten und hat den Lauf durchgezogen bis zum Ziel .

Juhuuuu… alle hatten ihren Triathlon gut überstanden… total geschafft, aber zufrieden!

Bei einem alkoholfreien Radler haben wir die Jungs noch gefeiert, und zum Glück erholten sich die Jungs erstaunlich schnell von den Strapazen.

Ich kann euch nur Empfehlen euch das mal anzusehen, die Stimmung bei so einem Triathlon ist wirklich toll! 

Solche Events finden den Sommer über immer wieder und überall statt. Steht ihr also gerade irgendwo in der Nähe, schaut euch das Spektakel mal an… die Stimmung ist echt schön!

FINISHER !!!!

Am frühen Abend ging es dann zurück zu den Autos, bzw. zum Womo. Langsam baute meine kleine Nichte doch stark ab, zum erstenmal den ganzen Tag durchhalten, so ohne Mittagsschlaf, war ja auch echt schwierig, aber das hat sie toll und ganz lieb mitgemacht.

Ich stand da allerdings noch vor einem Problem. Eigentlich wollte ich nach dem Triathlon auch endgültig heim fahren und damit gut, aber da ich ja in der Dortmunder Innenstadt ganz in der nähe des Stadions wohne, und ich vergessen hatte, dass Borussia Samstagabend das erste Heimspiel hatte, war das alles doch nicht so einfach! Denn abends, an Spieltagen mit dem Womo einen Parkplatz finden….. ist vollkommen ausgeschlossen!

Home sweet home

Also sind wir alle losgefahren, ich bin nochmal eben am Stellplatz in Delecke vorbei gefahren und habe entsorgt und bin dann zwar nach Dortmund gefahren, habe aber das Womo ganz außerhalb, vor einem großen Friedhof geparkt und bin dann mit der U-Bahn, Milla, den nötigsten Dingen und einmal umsteigen , nach Hause gefahren.

Als wir dann eeeeendlich zuhause waren, war ich auch echt kaputt und Milla ist “ zerbrochen“ :-).

Am nächsten Tag hab ich dann auch „die arme, einsame Omi“ abgeholt und sie hier bei mir in der Nähe geparkt.

Hab begonnen die nötigen Klamotten aus zu sortieren, auszuräumen und alles wieder “ klar Schiff“ zu machen.

Jaaaaaaaa, das waren 2 Wochen Nordsee, wie die Zeit vergeht…. und der nächste “ Einsatz im rollenden Zuhause“ lässt auch nicht lange auf sich warten… Am Wochenende ist Womostammtisch…. und von dort, werde ich mich natürlich wieder melden!

Bis denne, bleibt gesund und macht es euch muckelig (ist das nicht ein schönes Wetter, und das meine ich vollkommen ernst 🙂 )

Eure Isa und Pamela Baywatch “ die vierbeinige Rettungsboje“