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Blogger / Camper Gefühlsachterbahn – Sorgen, Tränen und das Bauchgefühl

Blogger / Camper Gefühlsachterbahn – Sorgen, Tränen und das Bauchgefühl

Vielleicht ist es euch aufgefallen, in den vergangenen Tagen war es hier auf IsasWomo ganz schön ruhig, aber ich kann euch sagen, das hatte seine Gründe.

Denn in den letzten Tagen… na eigentlich sind es eher Wochen, durchlaufe ich die absolute Blogger/ Camper Gefühlsachterbahn.

Meist warne ich euch ja vor und da dieser Artikel so extrem lang geworden ist, sage ich euch auch heute… es wird mal wieder persönlich! Heute dreht sich alles um mich und dem, was in den letzten Tagen und Wochen geschehen ist!

Klar, mir ist schon bewusst, dass es immer wieder Tage und Wochen im Leben gibt, da läuft einfach nichts richtig rund und JA, ich weiß auch, dass es noch viel schlimmeres gibt, aber aktuell ist echt DER WURM DRIN. Doch bevor ich jetzt noch länger um den heißen Brei herum schreibe, lest selbst!

7 Tage Camper Gefühlsachterbahn – wenn hinter jedem Hoch ein Tief steckt!

Vandalismus am Wohnmobil

Die Schuhabdrücke waren zumindest mehr als deutlich zu sehen… blöde Schwachmachten!

 

In Bezug auf den Blog und vor allem das Wohnmobil, begann eigentlich schon alles vor einigen Wochen. Da kam ich Vormittags an meinem Womo vorbei und musste sehen, dass sich irgendwelche Idioten in den letzten 2-3 Nächten an der Omi zu schaffen gemacht haben.

Ob es nun ein versuchter Einbruch war, oder ein reiner Vandalismus, kann ich nicht sicher sagen, im Grunde ist es ja auch egal. Auf jeden Fall haben dummdreiste Menschen Hand an die Omi angelegt. Zu Beginn haben sie wohl erst versucht einzubrechen, denn sowohl an den Fenstern, als auch an der Aufbautür, waren Hebelspuren zu sehen. Aber die Idioten waren so dämlich, dass sie selbst das nicht hinbekommen haben und danach wahrscheinlich gefrustet einfach “kaputt gemacht” haben.

Sie müssen den Fußabdrücken zufolge auf der Motorhaube und der Windschutzscheibe herumgesprungen sein, dabei haben sie eine Delle in die Motorhaube getreten und die Scheibenwischer abgebrochen.  Zudem haben sie beim Hebeln an der Aufbautür die Türscharniere zerbrochen, sind dann weiter auf das Womo Dach und haben dort ein Dachfenster und das Solarpanel eingetreten.

 

BLÖDE DUMPFBACKEN!!!

 

Sicherlich kann ich noch froh sein, dass sie nicht rein gekommen sind und dort gewütet haben, dennoch sind bereits diese Schäden mehr als ärgerlich.Direkt nachdem ich die Schäden entdeckt und Fotografiert habe ging es dann los mit Anzeige bei der Polizei, Benachrichtigung der Versicherung, 2 Tage später zum Gutachter, mit dem Dekra Gutachter alles durchsprechen und danach begann das lange Warten!

Über 3 Wochen hat es gedauert bis das Gutachten bei der Versicherung lag. In der zwischenzeit habe ich das Dachfenster und die Aufbautür so weit wie möglich mit viel Klebeband und Frischhaltefolie abgedichtet. Nichts desto trotz war das sehr regnerische und kalte Wetter natürlich kein Knaller.

Ca. 5 Wochen nach dem Vorfall stand fest, wie viel die Versicherung übernehmen würde. GOTT SEI DANK ist die Omi zumindest Vollkasko Versichert, so dass die Schäden halbwegs abgedeckt waren, bis auf die 300 Euro Selbstbeteiligung.

 

Das Blogger HOCH durch ALDEN!

 

Zwischenzeitlich hatte sich allerdings das Reisemobiltechnik Unternehmen ALDEN bei mir gemeldet und fragte bezüglich einer Kooperation an. Das war natürlich eine tolle Nachricht für mich, die Omi und IsasWomo.

Ich sage ja, es ist die absolute Blogger / Camper Gefühlsachterbahn, aber das war bei weeeeeitem noch nicht alles!!!

Nachdem wir uns über den Inhalt der Kooperation geeinigt hatten stand auch fest, dass ich einmal nach Metzingen bei Stuttgart fahren werde, um dort, in der Werkstatt Reisemobiltechnik Börner, einer Partnerwerkstatt von ALDEN, die neuen Produkte ins Wohnmobil einbauen zu lassen.

Da ich also eh in die Werkstatt nach Metzingen musste, habe ich abgeklärt, dass ich auch dort die Vandalismusschäden reparieren lasse.

Durch einen kurzen Urlaub auf seiten der Werkstatt und einem vollen Terminkalender, musste die Reparatur dann nochmal einige Wochen nach hinten verschoben werden. Dazu kamen auch noch die extremen Minusgrade vor einigen Wochen. In der Zeit wollte ich nicht unbedingt on Tour sein. Also haben wir den Einbau der neuen ALDEN Produkte und die Reparatur auf Montag, 19.03. gelegt. Da ich einige Tage vorher und hinterher keine Termine hatte, wollte ich diese Zeit für eine kleine Womo Tour nutzen.

 

Frau allein mit Wohnmobil unterwegs

Los gehts…

 

Wie sich diese Tour allerdings entwickeln sollte… damit hätte ich im Traum nicht gerechnet!

 

Auch wenn ich mich natürlich total auf die ALDEN Produkte gefreut habe und auch froh war, dass der Vandalismusschaden repariert werden sollte, begann diese kleine, feine Tour schon zuhause blöd, denn je näher der Tag kommen sollte, je schlechter wurden die Wettervorhersagen und ich spreche nicht von Regen, sondern von Glatteis, Schnee und heftigen Minusgraden.  Juhuuuu…

Daraufhin hatte ich mir überlegt, doch erst Sonntags los zu fahren um wirklich nur Montag an der Werkstatt zu sein, den Tag drauf noch zu einem Stellplatz CHECK zu fahren und dann wieder zurück zu tuckern. Allerdings hieß es dann, dass gerade für Sonntag in West- und Süddeutschland Dauerfrost und Blitzeis vorhergesagt wurde. Somit fuhr ich also doch noch kurzentschlossen am Donnerstagmittag los. Auch wenn ich wusste, dass die kommenden Minustemperaturen mit halb offener Aufbautür und getapten Dachfenster sicherlich nicht super, super schön werden würden, sollte es ja dennoch gehen.

Wir fuhren also entspannt und bei sonnigem Wetter los und ich hatte richtig Lust mal wieder raus zu kommen. Zumal ich auch sagen muss, sowohl gesundheitlich als auch “privat” läuft seit Wochen alles bescheiden. Es wurde also dringend Zeit, dass ich einfach mal wieder ein paar Tage hier raus kam. Ein bisschen Wind um die Nase wehen lassen, dreimal tief durchatmen, ein bisschen anderes sehen und vor allem etwas mehr Schlaf… dann sollte die Welt schon wieder viel, viel besser aussehen. Ich wollte und brauchte also echt nicht viel! Hauptsache raus, frische Luft und ein paar Tage POSITIVE ENTSPANNUNG…  dazu sollte es doch auch an eisigen Tagen reichen, ooooder?!

 

Wohnmobil Stellplatz Sinsheim

Erste Nacht in Sinsheim… bald gibt es auf dem Stellplatz auch Toiletten, Duschen und ein Café

 

Milla und ich zuckelten also nach Sinsheim.

 

In Sinsheim war ich zuvor noch nie, allerdings klang der Stellplatz laut Beschreibung sehr nett, er hatte Strom und eine Ver- und Entsorgung und es gab eine kleine Stadt in erreichbarer Nähe.

Wir erreichten den Stellplatz im dunkeln, ich schloss noch eben das Womo an den Strom an, Milla und ich futterten noch schnell eine Kleinigkeit und verschwanden dann schon müde in unseren Betten. Diese erste Nacht war noch vollkommen normal, ich fühlte mich wohl, ich freute mich auf die neuen ALDEN Produkte die Montag eingebaut werden sollten, die Heizung lief und noch hatte uns die extreme Kälte, die von Nord- nach Süddeutschland zog, nicht erreicht.

Den Freitag Morgen verbrachten Milla und ich sogar noch vor dem Wohnmobil in der Sonne. Dann packte ich unsere sieben Sachen und wir gingen nach Sinsheim rein, um uns das Städtchen anzusehen und irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen.

Nachdem wir aus dem Cafe kamen begann es zu schneien und ich hatte tatsächlich das Gefühl, es wurde von Minute zu Minute kälter.

Wir verbrachten noch einen ziemlich gemütlichen Abend im Womo. Allerdings muss ich sagen, die Omi ist für extreme Minustemperaturen einfach nicht gemacht, zumindest nicht in Verbindung mit Frostbeulen wie ich es bin und schon gar nicht, wenn es stürmt, schneit und dazu die Aufbautür immer einen Spalt weit aufsteht.

 

Wintercamping in Sinsheim

Frisch war es… vor allem ohne Heizung!

 

Die „super“ Nacht!

 

Gegen 22 Uhr lag ich schon im Bettchen, Milla hatte es sich auf der Sitzbank gemütlich gemacht (dort war es deutlich wärmer als auf dem “Fuß Kalten” Boden) und ich schaute noch den restlichen Tatort auf dem Laptop, als die Heizung gegen 23 Uhr plötzlich komische Geräusche machte. Wobei nein… eigentlich waren es keine komischen Geräusche, es war das typische Geräusch für “Gas leer”! Wie sollte es auch anders sein… wie immer wird die Gasflasche Nachts leer und am aller liebsten bei Minus 5 Grad und ordentlich Schneefall!

Also blieb mir nichts anderes übrig als nochmal aufzustehen, Jacke an zu ziehen und bewaffnet mit Taschenlampe und Schlüssel die Gasflasche in der Nacht zu wechseln.

Es war so saukalt und ich war bereits so müde, dass ich da draußen fror wie ein Nackthund im Schnee.

Aber es half ja alles nichts, also schnell schnell, Gasflasche zudrehen, Schlauch abdrehen, rote Kappe ab ( das Mistding hatte sich irgendwie “verkeilt”, ich bekam die Kappe also ewig lange nicht ab, ich musste sogar erst noch die gesamte Flasche aus dem Kasten hieven und hab gezogen wie wild, bis diese dämliche Sicherheitskappe endlich von der neuen Flasche runter war) und Schlauch wieder anschrauben. Noch einmal checken ob auch alles gut sitzt, ob der Schlauch auch nicht von der Gaskasten Tür eingeklemmt wird und dann nichts wie zurück ins warme Bettchen.

Zurück im Womo habe ich die Heizung wieder eingeschaltet und habe zudem auch noch schnell den kleinen Heizer aufgestellt, denn mittlerweile war es schon echt kalt im Wohnmobil geworden.

So bin ich also wieder zurück ins Bettchen gekrabbelt, aber irgendetwas stimmte trotzdem mit der Heizung nicht! Sie lief einfach nicht richtig und sprang immer wieder auf Störung!

 

NA SUPER… und das bei mittlerweile Minus 7 Grad (außen)!

 

Aber der Heizlüfter lief und der sorgte auch für ausreichend Wärme. Also schlief ich langsam ein, doch bevor ich so richtig im Land der Träume gelandet bin, schoss mir die Frage ins Gehirn, ob ich denn wohl genug Geld auf der Stromsäule hätte für eine Nacht Heizlüfter?

HMMMMPF! Langsam wurde diese Nacht echt anstrengend! Also nochmal raus aus dem warmen Bettchen, rein in die Schlappen, Schal um und nochmal raus in die Kälte… 4 Euro in die Stromsäule! Das sollte doch wohl reichen!

Gegen halb eins lag ich endlich im Bettchen und schlief ein… genau eine Stunde lang!

Denn dann wurde es meinen Nachbarn anscheinend zu kalt. Ich hatte mich eh schon gewundert, denn meine Stellplatz Nachbarn standen in dieser eisigen Nacht mit aufgeklappten Hochdach im Bulli neben mir.

Darin wurde es anscheinend zu kalt, denn die beiden begannen das Hochdach ein zu klappen. Dies wollte allerdings von innen nicht wirklich klappen, also stieg der junge Mann aus und klappte mitten in der Nacht das Hochdach ein….

Noch jemand der mit den kalten Temperaturen in dieser Nacht zu kämpfen hatte.

Es dauerte eine ganze Weile bis ich wieder eingeschlafen war, aber durch den Heizlüfter war es zumindest halbwegs warm.

 

Aber… auch das sollte es für diese Nacht noch nicht gewesen sein!

 

Es dauerte wiederum ungefähr eine gute Stunde, da wurde ich erneut geweckt. Diesmal waren es allerdings die Nachbarn vor mir. Bereits am Abend hatte ich gesehen, wie mein Nachbar immer wieder am Gaskasten hantierte. Ich war also bei weitem nicht die Einzige, der die deutlichen Minustemperaturen zu schaffen machte. Denn mitten in der Nacht begannen meine Nachbarn ihr Stromkabel einzupacken und es dauerte nicht mehr lange, da verließen die beiden mitten in der Nacht den Stellplatz.

Hmmmm… einer hatte also aufgegeben.

Mittlerweile war es nach 4 Uhr Nachts aber ich schlief tatsächlich nochmal ein. Allerdings nicht wirklich tief! Denn irgendwas war anders…

Obwohl ich dank doppeltem Oberbett warm und muckelig in meinem Bettchen lag, bemerkte ich doch recht schnell, es wurde kalt und kälter und jetzt, im Halbschlaf, bemerkte ich auch was anders war… der Heizlüfter lief nicht mehr bzw. sprang nicht mehr an!

Im allerersten Augenblick dachte ich noch… EGAL, MIR IST NOCH WARM! Aber 3 Sekunden später war mein Hirn zumindest so wach, dass auch mir klar wurde. Bei Minus 7, Minus 8 Grad ist keine Heizung plus eine nicht ganz dichte Aufbautür und ein abgeklebtes Dachfenster, keine Alternative. In ein paar Minuten würde es in der Omi so kalt werden, dass nicht nur ich, sondern auch Milla beginnen würde zu frieren.

Es blieb mir also nichts anderes übrig als um ca. 4:30 Uhr aus meinem muckelig warmen Bettchen zu krabbeln und aufzustehen.

BRRRRRRR… es war so kalt, dass ich schlagartig hellwach war. Also erstmal schnell Milla zudecken und einmuckeln. Die kleine, alte Pfote muss ja nicht noch unter meiner Dummheit leiden.

Als nächstes wäre Wasser kochen gut, denn Kaffee klang super und Wasser kochen bedeutete auch WÄRME! 🙂 In der Nacht hatte es noch weiter geschneit und auch jetzt schneite es schon wieder. Da neben dem Lüfter auch das Lämpchen des Kühlschranks nicht mehr brannte, war also irgendwas mit dem Strom. Ich musste also nochmal rauß, das 3. mal in dieser Nacht!

 

Camping mit Hund im Wohnmobil

Hauptsache der kleinen, alten Pfote geht es gut!

 

Und die nächste Abfahrt auf der Camper Gefühlsachterbahn – Schnee und Eis die DRITTE!

 

Was in diesem Fall auch bedeutete, ich musste jedesmal durch das Fahrerhaus krabbeln, denn die Aufbautür war ja noch defekt. Das Fahrerhaus hatte ich allerdings so gut wie möglich “abgedichtet”, samt Thermofolie und Thermovorhang.

Also… Parker an, dicke Socken an, Schuhe an, alle möglichen Vorhänge zum 3. mal diese Nacht zur Seite zuppeln und nichts wie raus! Gut das auf dem Stellplatz nicht viel los war und meine direkten Nachbarn hatten ja augenscheinlich eine ähnlich doofe Nacht. An der Stromsäule wurde dann klar, zumindest lag das “kein Strom haben” nicht am Kabel oder der Feuchtigkeit, 4 Euro Stromkosten waren anscheinend immer noch zu wenig für eine so eisige Nacht und den kleinen Heizlüfter.

Also… nochmal 3 Euro!

Gott sei dank hatte ich vor Tourstart noch bewusst Geld, 1 Euro und 50 Cent Münzen, bei der Sparkasse wechseln lassen, so hatte ich zumindest ausreichend Kleingeld.  Wenigstens etwas!

Zurück im Wohnmobil lief mein kleiner Lüfter auch schon auf Hochtouren und es wurde deutlich wärmer. Ich war hellwach, der Kaffee kochte und so setzte ich mich um kurz vor 5 Uhr an den Laptop.

 

Juhuuu, was eine erholsame Nacht, genau das hatte ich mir NICHT gewünscht!

 

Nach 3-5 Bechern Kaffee, zig Lagen Kleidung und der ersten Runde Gassi, kümmerte ich mich am Vormittag um die Heizung. Irgendwas musste ich ja anscheinend beim Flaschentausch falsch gemacht haben, denn zuvor lief die Heizung ja noch. Auch wenn es schon lange (Wochen & Monate lang) so war, dass die Heizung immer mal wieder eine Störung angezeigt hat, musste es diesmal am Gasflaschentausch liegen.

Also habe ich nochmal von vorne begonnen, die Verbindung zur neuen Gasflasche “gekappt” und alles mit Ruhe, Geduld und Handschuhen neu zusammengesteckt.

Nachdem das geschehen war, schaute ich Volltrottel auch endlich mal auf den Gasflaschen Verschluss und es wurde klar, ich hatte vergessen die Gasflasche auf zu drehen! Für das Kaffeewasser am Morgen war anscheinend noch ausreichend Gas in den Leitungen, aber die Heizung bekam “nix”.

Die ganze Nacht war also nur so bescheiden, weil ich die Gasflasche nicht aufgedreht hatte… ICH IDIOT! Ich sage es ja, wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht!

Den Samstag verbrachten Milla und ich ähnlich wie den Tag zuvor. Ein bisschen Arbeit, ein bisschen Blog, ein bisschen Kaffee trinken und am Abend folgte eine Folge “Kitchen Impossible” die ich in den Wochen zuvor verpasst hatte.

An diesem Abend ging ich schon früh zu Bett, den gesamten Tag fühlte ich mich schon wie “ferngesteuert”, ihr kennt dieses typische Gefühl sicher auch, wenn einem schon lange und von Tag zu Tag mehr Schlaf fehlt.

 

Es folgte eine gute, warme und ruhige Nacht.

 

Nur meine Nachbarn versuchten es doch tatsächlich nochmal mit dem aufgeklappten Hochdach und auch diese Nacht wurde es ihnen wieder zu kalt. Es war aber auch echt eisig an diesen 3-4 Tagen, sogar so eisig, dass am nächsten Tag das gesamte Wohnmobil voller Eiszapfen hing.

Mittlerweile war der Sonntag gekommen, Zeit weiter zu fahren! Am nächsten Morgen sollte ich bereits um 8:30 Uhr an der Werkstatt sein. Von Sinsheim bis Metzingen waren es aber noch gut 120 km, also viel zu viele Kilometer, um morgens mal eben schnell zur Werkstatt zu fahren.

Das Metzinger “Umland” ist  allerdings schon sehr, sehr grün und teilweise auch echt ganz schön „bergig“, zumindest für ein Ruhrgebiet Mädel wie ich es bin. Da es aber eh schon so extrem kalt war, wollte ich diese Nacht nach Möglichkeit nicht noch in der “tiefsten Natur” verbringen, sondern am besten irgendwo in einer Stadt. Geschützt zwischen Häusern sollte es nicht ganz so kalt werden, wie irgendwo in der Natur.

Der erstbeste “City Stellplatz” lag in Kirchheim unter Teck, da sollte die Reise also hingehen.

 

Und die Camper Gefühlsachterbahn ging in die nächste Runde!

 

Ich ließ es an diesem Vormittag bewusst langsam angehen, damit alle möglichen Straßen weitestgehendst von Schnee und Eis befreit waren, bevor ich los tuckern wollte. Am frühen Mittag waren die Strassen und ich endlich so weit, dass ich bereit zum los fahren hinterm Steuer saß.  Doch … … … die Omi machte keinen Mucks!!!

Ich hatte seit Tagen ein schlechtes Bauchgefühl und ich habe schon die gesamte Zeit gedacht, diese eisigen Temperaturen mag die Omi nicht… jetzt sollte sich mein Bauchgefühl mal wieder bestätigen.

Super, das lief ja alles spitzenmäßig!

Auch nach dem dritten und vierten Versuch und ganz gleich wie oft ich vorglühen ließ, die Omi sprang einfach nicht an!

Tja und jetzt??? Natürlich hätte ich den ADAC anrufen können, aber vielleicht ging es ja auch anders. Ein Startkabel habe ich immer an Board und ich hatte das Glück, dass ein anderer Womo Paar gerade den Stellplatz verlassen wollte.

Also bin ich schnell zu den Leuten gelaufen und konnte sie ganz lieb davon Überzeugen mir Starthilfe zu geben. Die Leute waren echt klasse und rucki, zucki hing die Omi am Starthilfekabel und erwachte aus ihrem Winterschlaf.

 

Wohnmobilstellplatz Neuffen

Bis auf die Minus 16 Grad in der Nacht, war es in Neuffen eigentlich echt schön!

 

Juhuuuu, wieder ein gelöstes Problem… aber um dieses vorweg zu nehmen, es sollten noch einige folgen! ;-(

 

Milla und ich sind dann entspannt nach Kirchheim unter Teck gefahren und kamen dort wohlbehalten auf einer Art “Marktplatz” an, auf dem sich auch der Stellplatz befinden sollte.

Da in der Stellplatz App geschrieben stand, dass der kleine Stellplatz in Kirchheim unter Teck zwar das gesamte Jahr über geöffnet sei, es aber sowohl im Frühjahr, als auch im Herbst, jeweils eine Woche “Volksfest” geben würde, in dessen Zeit der Stellplatz gesperrt sei, habe ich die Lage nochmal ganz bewusst vorher auf der Internetseite der “Stadt” gecheckt. Aber alles gut, das Fest war bereits vorüber und der Stellplatz geöffnet. Das klang ja eigentlich alles ganz gut, bis ich am Ziel ankam.

Der einstige Stellplatz war “gesperrt” und sämtliche Stromsäulen abgeschaltet. Dafür gab es aber einen kleinen, mit Schildern ausgewiesenen extra Bereich für Wohnmobile…..  inmitten einer riesigen Pfütze! Woooobei Pfütze ist eigentlich untertrieben… es war eher ein Teich, an manchen Orten würde man es gar See nennen.  Pffffffffffffffff… da bleib ich ganz sicher nicht stehen!

 

Also Stellplatz Nummer zwei!

 

Als nächstes suchte ich mir einen Stellplatz aus, der ebenfalls nicht so weit von der Werkstatt entfernt lag und der auch nicht so ganz extrem hoch liegen sollte. Dafür konnte ich schon auf der Stellplatz App sehen, dass dieser 2. Stellplatz sehr, sehr “grün” gelegen ist.

Hatte ich eigentlich erwähnt, dass das Einzige was mir in Bezug auf das Womo fahren Angst macht Eis und Schnee ist? Autofahren bei Glätte, das ist mir echt ein Graus!

Aber es half ja alles nichts… ich musste zu diesem 2. Stellplatz. Also drehte ich um und fuhr nochmal 18 km weiter. 18 km die mich mindestens 3 neue graue Haare gekostet haben. Denn der Weg zum Stellplatz war nicht nur schneereich, der Weg führte einen Berg hoch samt 17% Steigung und Serpentinen.

 

MAAAAAAANN… ehrlich, was war denn los??? Musste das jetzt auch noch sein?

 

Also zuckelte ich im ersten Gang diesen Berg hoch, aus einem BRUUUUMMMM wurde ein BRUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMMMMM und ich hab die ganze Zeit nur gedacht… nur nicht rutschen!!! Bitte Omi, halte durch und klammer Dich fest, nur nicht rutschen!!!

Während ich also noch auf dem Weg nach oben war, überlegte ich schon, wie ich da denn wohl am nächsten Morgen wieder runter fahren sollte??? Den Gedanken verschob ich klipp und klar auf später,  ich hatte schon genug Probbleme, erstmal schauen wo dieser verdammte Stellplatz war.

Es ging nochmal einige Kilometer weiter, bis ich den  “Stellplatz” in Hülben/ Reutlingen erreicht hatte. Eine kleine, ABGESPERRTE Wiese zwischen Wald und Landstrasse. Kein anderes Womo weit und breit… halb im Wald… die Stromsäulen standen mehr schlecht als recht an einem Abhang und dazu hing da auch noch eine Kette. Hier bleib ich definitiv auch nicht!!!

 

DER GANZE WEG UMSONST!!!

 

Ich hätte am liebsten ins Lenkrad gebissen… jetzt hatte ich gerade diese beschissenen Serpentinen hinter mir und konnte sie direkt wieder zurückfahren, denn die 3. Stellplatz Möglichkeit lag in der anderen Richtung.

Diesen 3. Stellplatz in Neuffen hatte ich eigentlich schon von Beginn an im Auge, zumal mir die Werkstatt diesen Stellplatz auch empfohlen hatte. Allerdings konnte ich den Kommentaren der Stellplatz App schon entnehmen, dass der Stellplatz in Neuffen sehr grün und relativ weit oben liegen muss. Bei so heftigen Minusgraden nicht unbedingt dass, was ich gesucht habe. Aber es half ja alles nichts!

 

Also auf zu Stellplatz Nummer drei an diesem Tage.

 

Nachdem ich die Serpentinen hinter mir hatte, kam ich auch recht schnell in Neuffen an. Der Stellplatz lag tatsächlich, wie schon geahnt, auf einer Art “Bergplateau” … oder besser „Hügelplateau“ aber ansonsten war es mit Abstand der beste Stellplatz an diesem Tag. Im Sommer könnte ich es mir hier sogar richtig, richtig nett vorstellen, denn man hat einen tollen Blick auf die kleinen Dörfer der Region und  eine gegenüberliegende Burg.

Jetzt, trotz dieses miserablen Wetters, standen sogar noch 4 weitere Wohnmobile da oben auf dem Stellplatz.

Ich parkte also ein und war erstmal froh endlich irgendwo angekommen zu sein.  Doch ganz, ganz schnell… stellte sich das nächste Problem heraus.

Wie ich ja schon gesagt hatte, hab ich schon lange ein paar Elektroprobleme am Womo. Mal funktioniert der Kühlschrank nicht während der Fahrt, mal blinkt die Heizung auf Unterspannung, obwohl ich am Strom stehe, mal sind die Lampen so funzelig, dass ich kaum etwas sehe, obwohl die Batterie voll geladen ist.

Wie auch immer… ich brauchte definitiv Strom! Laut Wetterbericht sollte dies die kälte Nacht im Raum Stuttgart werden und ich stand oben, auf einem Hügel, mitten im Wind! Ohne die Möglichkeit den Heizlüfter zur Not anzuschließen, wollte ich da nicht stehen bleiben.

Es gab auch die Möglichkeit Strom anzuschließen und es waren auch noch einige Stromsäulen frei…. allerdings nahm der Automat nur und ausschließlich 2 EURO STÜCKE!!!

Hatte ich erwähnt, dass ich extra Geld habe wechseln lassen… in Ein Euro Stücke und 50 Cent Stücke??? … 2 Euro waren da nicht bei und ich hatte in meinem Portmonee auch nur noch ein einziges 2 Euro Stück!

 

Camper Gefühlsachterbahn beim Wintercamping

Eigentlich war es so gemütlich… wenn ich doch bloß meinen Kopf ausschalten könnte!

 

Das ist ja mal doof gelaufen!

 

Also klopfte ich nach und nach bei all meinen Womo-Nachbarn an, aber auch die hatten sich ihre 2 Euro Münzen zusammen gesammelt und konnten so also (verständlicherweise) mein Geld nicht wechseln.

Zum Glück gab es eine Art Waldparkplatz hinter dem Stellplatz und so begann also das Spiel: Warten, raus stürmen und fragen! Nachdem ich 6 Leute gefragt hatte (es war Sonntagnachmittag und ich hatte das Glück, dass viele Hundebesitzer im Wald unterwegs waren) hatte ich endlich 3 x 2 Euro in der Hand. Damit kam ich definitiv bis zum nächsten Morgen aus.  Erfrieren sollten wir also nicht, juhuuuu!

Endlich konnten Milla und ich es uns hinten im Womo gemütlich machen und obwohl es warm und muckelig war…

 

in den nächsten Stunden begann der absolute “Grübel-Horror”.

 

Am nächsten Tag sollte ich bereits pünktlich um 8:30 Uhr an der Werkstatt stehen und natürlich freute ich mich total auf die vielen neuen Produkte durch Alden und auch über die Reparatur der Vandalismusschäden. Aber ich hatte auch mehr als eine horror Vorstellung im Kopf, die mich absolut nicht zur Ruhe kommen ließ.

Die letzten Wochen liefen konsequent bescheiden… was mache ich nur, wenn die Werkstatt plötzlich sagt, wir können die Sat Anlage gar nicht einbauen, das gesamte Womo Dach ist morsch. Oder, was mache ich, wenn einer von der Werkstatt das Dach betritt und danach läuft mir das Wasser in Bächen ins Womo?

Es wurde von Stunde zu Stunde schlimmer, auch wenn ich wusste, dass diese Panik vollkommen Sinnlos war… ich konnte an nichts anderes denken und je später der Abend, je stärker wurden meine “Bauchschmerzen”.

 

Dazu kam aber noch ein ganz anderes Problem…

 

Was mache ich, wenn die Omi am nächsten Morgen wieder nicht anspringt? Montagmorgen, nach einer so eisigen Nacht… da hat der ADAC doch wahrscheinlich Großkampftag. Wie sollte ich dann pünktlich zur Werkstatt kommen? Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mir das alles zu Herzen nehmen kann!

Irgendwann bin ich ins Bettchen gegangen, aber eigentlich war mir schon klar, auch das wird wiedermal keine Nacht in der ich ausreichend entspannten Schlaf bekommen werde. Gegen halb vier in der Nacht bin ich tatsächlich wieder aufgestanden, habe mir Tee gekocht und allen ernstes sämtliche Womo Ecken und das gesamte Dach “abgetastet”, ob mir irgendwas morsch vorkommt. Mein Bauchgefühl war die ganze Zeit schon so schlecht, ich habe kein Auge zu bekommen. 

Nach dieser Aktion, habe ich mich nochmal eine Stunde samt Decke unten ins Womo gelegt, bevor um Punkt 6 Uhr der Wecker geklingelt hat. Ich hatte mir ganz bewusst den Wecker so früh gestellt, damit ich noch Zeit habe, sollte die Omi nicht anspringen. In der Nacht hatte ich allerdings einen Blick auf das Außenthermometer geworfen und nachdem es dort oben auf dem “Berg” bis auf MINUS 16 GRAD runter ging, bin ich schon fast davon ausgegangen, dass das der Omi viel zu kalt sein wird!

Eine knappe Stunde bevor ich an der Werkstatt stehen sollte saß ich also wieder hinter dem Lenkrad und hab mir selbst soooo die Daumen gedrückt, doch…. NIX! 

 

Die Omi war schon wieder im Winterschlaf!

 

ICH WERDE BALD WAHNSINNIG!!!!

 

Die Omi tat schon wieder nichts als müde zu “gurgeln” … also…Zack-Zack… ADAC!

Das war der Moment, an dem ich das erste Mal auf dieser Tour geheult habe. Ich war soooo fertig, mir war kalt, ich war müde und schiss vor dem Tag in der Werkstatt hatte ich auch!

Während ich also heulend auf dem Fahrersitz saß und auf den ADAC gewartet habe, wurde der Womo Nachbar zwei Wohnmobile weiter wach und ging samt Kaffeetasse vor sein Womo. Der gute Mann war mit einem riesen Outdoor Mobil unterwegs, sah mich  heulend im Fahrerhaus sitzen ( so schnell konnte ich gar nicht aufhören zu heulen, wie der um die Ecke “geschossen” kam) und kam erstmal rüber.

Schnell stellte sich heraus, dass er seit einigen Tagen da oben in Neuffen auf dem Stellplatz fest saß, weil das Womo nicht mehr ansprang und der ADAC ihn nicht abschleppen kann. Er stand mittlerweile mit irgendeiner Werkstatt in Kontakt und wartete seit Tagen da oben weiter auf Ersatzteile. HORROR!

Das war nicht unbedingt das, was ich hören wollte. Er wiederum war aber froh, dass gleich der ADAC kommen würde, denn der “gelbe Engel” sollte ihm noch einige Fragen beantworten.

Laut ADAC Callcenter sollte ich 30-45 Minuten warten. Wenn die Omi dann sofort anspringt, würde ich es noch fast pünktlich zur Werkstatt schaffen. Nichts desto trotz habe ich Roland Börner von Reisemobiltechnik Boerner natürlich informiert, dass ich so schnell zur Werkstatt komme, wie ich nur kann.

Glücklicherweise kam der ADAC dann auch tatsächlich recht schnell um mir Starthilfe zu geben.

Huiiiiiiiddddii wuiiiidiiiiii… da hat sich die Omi aber schwer getan! Erst beim 3. Anlauf ist sie aus ihrem Winterschlaf angesprungen. Der ADAC hat dann nochmal schnell die Lichtmaschine durchgemessen, da war aber zum Glück alles gut.

 

Puhhhhh… nach dieser Camper Gefühsachterbahn Abfahrt musste ich erstmal durchatmen…

 

Ich stand also nicht weiter auf dem Stellplatz in Neuffen fest, konnte mich direkt auf den Weg zur Werkstatt begeben und im Rückspiegel konnte ich noch sehen, wie der gelbe Engel weiter zu meinem Nachbarn gegangen ist. Ich hoffe der Nachbar steht da oben nicht noch immer.

Mit 10-15 Minuten Verspätung bin ich, mit einem ganz, ganz mulmigem Gefühl im Bauch, an der Werkstatt gelandet.

Dort wurde ich allerdings total lieb von Roland und seinem Bruder in “Empfang genommen” und von da an begann ein laaaanger Tag in der Werkstatt, an dem tatsächlich schon wieder mehr als ein Problemchen entdeckt wurde. Hmmmmmm… 🙁

Wie dieser Tag in der Werkstatt genau verlief, welche Produkte ich von Alden bekommen habe und welche Probleme zwischenzeitlich aufgetaucht sind, könnt ihr in diesem Artikel lesen: ALDEN & IsasWomo

 

Eins kann ich hier aber verraten… das Dach war nicht morsch und eingebrochen ist auch niemand. 🙂

 

Nach einem laaaangen Tag bin ich abends glücklich und zufrieden zum nur 8 Kilometer entfernten Stellplatz in Bad Urach getuckert. Das war eigentlich GENAU so ein Stellplatz, den ich den Tag zuvor gesucht hatte. Mitten im Ort gelegen, einige Geschäfte und Cafes drum herum und eine Therme gibt es sogar auch, auch wenn die Therme für meinen kurzen Aufenthalt nicht  wichtig war. Solltet ihr in der Ecke sein, der Stellplatz in Bad Urach ist wirklich nett und liegt nur 8 km von Metzingen entfernt. Allerdings sind die Parzellen relativ schmal, zumindest wenn der Stellplatz voll belegt ist.

Warum bin ich da nicht schon eher hingefahren? Weil in der Stellplatz App stand, dass man sich einen “Stromkasten Schlüssel” an den Öffnungszeiten in der Touri Info abholen muss, was an einem Sonntag ja durchaus ein Problem darstellen könnte. Darum hatte ich diesen Stellplatz am Tag zuvor ausgeschlossen, denn ohne Strom wollte ich ja auf keinen Fall stehen, weil die Omi ja zwischendurch immer diese “Hänger” hatte. (In der Werkstatt wurde übrigens geklärt woher diese Hänger kamen und dank einer meisterlichen Arbeit, wurde alles repariert. Wie gesagt, dazu im anderen Artikel mehr.)

Die Sache mit dem “Stromkasten Schlüssel” in Bad Urach stellte sich dann aber doch als gar nicht so schwierig heraus, denn  (und das auch als Info für euch): Sobald die Touri Info geschlossen ist, bekommt man den Stromkasten Schlüssel in der Therme! Dies steht leider nicht in der Stellplatz App, aber man findet die Info irgendwo auf der Internetseite. 

 

Wohnmobil Stellplatz Bad Urach

Da war endlich mal alles gut, Milla und ich auf dem Stellplatz in Bad Urach!…

 

Puhhhh was war ich platt… !!!

 

Obwohl ich doch selber gar nicht gearbeitet hatte, fiel mir ein rieeeeesen Stein vom Herzen, als Milla und ich an diesem Montag Abend glücklich, zufrieden und mit allerhand neuer Womo Produkte in Bad Urach standen. Das Womo war “wie neu”, die neue Sat-Anlage lief 1A und wir hatten einen super Abend vor der Flimmerkiste.

Es folgte die erste richtig gute Nacht seit Tagen. Ich habe in dieser Nacht geschlafen wie ein Stein!

Tagelang hatte es geregnet, geschneit oder irgendwas dazwischen, aber selbst der Himmel war in den Stunden in Bad Urach “gut gelaunt”, denn am nächsten Morgen strahlte der Himmel mit der Sonne um die Wette!

Es war so schön, dass Milla und ich sogar vor dem Womo (warm angezogen) Kaffeetrinken konnten. Endlich schien alles zum ersten Mal seit langem wieder gut! Ich war sooooo happy, dass das Womo wieder gut lief, dass die neuen Produkte so toll waren… definitiv ein absolutes HOCH auf meiner Camper Gefühlsachterbahn.

 

Wohnmobilstellplatz Michelbach an der Bilz

Wohnmobilstellplatz Michelbach an der Bilz (Foto by M.Helbig)

 

Aber wie das auf einer Achterbahn nunmal so ist… die nächste Talfahrt folgte prompt!

 

Nach dem Tag in der Werkstatt, wollte ich mich am Dienstag auf den Weg zum Stellplatz in Michelbach an der Bilz aufmachen. Dieser kleine, kostenlose Stellplatz liegt 1,5 Stunde von Metzingen entfernt und der Verantwortliche hatte sich bei mir für einen StellplatzCheck gemeldet. Erst hatte ich mich ein wenig gewundert, dass sich der Verantwortliche bei mir gemeldet hat, obwohl es sich um einen ganz kleinen, kostenlosen Stellplatz handelt.

Nichts desto trotz liegt dieser Stellplatz in Michelbach an der Bilz  total schön im Grünen, es gibt Strom und eine Ver- und Entsorgung und der Aufenthalt ist wie gesagt kostenlos.

Das besondere hier ist, dass es sich aktuell noch um eine Art Probe-Stellplatz handelt. Kommt dieser kleine, kostenlose Stellplatz gut an, gibt es die Chance auf Vergrößerung. Das ist doch mal ein Grund einen Stellplatz zu besuchen.

Es gab also eine weitere Kooperation für IsasWomo, ich musste mich nur noch auf den Weg begeben.

Hollywood hätte es nicht besser machen können, sobald ich mit Milla zusammen im Womo saß um los zu tuckern, zog sich auch der Himmel wieder zu. Es wurde grau und grauer. Da es aber insgesamt nicht so kalt war und die Werkstatt am Tag zuvor noch einiges “gerichtet” hatte, sprang die Omi direkt beim ersten Versuch an! 🙂 YES!

BRUMMMMMM, BRUMMMM, BRUMMM … SUPER 🙂 wir konnten also los tuckern.

Nach einer knappen Stunde Fahrt musste ich nochmal tanken, aber auch danach lief alles wunderbar, die Omi lief wie geschmiert… wir konnten glücklich und zufrieden weiter zum Stellplatz tuckern.

Zwischenzeitlich  hatte ich mich auch nochmal bei dem Stellplatz Verantwortlichen gemeldet, damit er bescheid wusste, dass ich auf dem Weg bin und in ca. einer Stunde vor Ort ankommen werde.

Milla und ich verließen also die Tankstelle und damit einhergehend fing es erneut an in dicken Flocken zu schneien.

 

Blogger / Camper Gefühlsachterbahn

Da hinten hängt die Omi an der „Brille“ … 🙁

 

Tja… und dann kam der absolute Tiefpunkt dieser Blogger / Camper Gefühlsachterbahn!

 

Am nächsten großen Autobahnkreuz, zwischen A81 und A6 musste ich die Autobahn wechseln. Ich fuhr also auf die Abfahrt, kam noch gerade um die Kurve und dann, am schlechtesten Punk, begann auf einmal der Motor zu rattern.

Haltespur oder Nothaltebuchten gab es weit und breit keine, also bin ich noch ein Stückchen weiter gerollt, so dass ich zumindest aus der Kurve raus kam und stand dann, samt Warnblinklicht, mitten auf der Beschleunigungsspur.

Mein Blick ging Sekundenlang nur nach hinten, weil ich dachte, gleich knallt mir der nächste LKW auf.  

UND NUN???

Nach den ersten Sekunden Schockstarre begann ich mit dem vorgeschriebenen “Prozedere”. Erstmal Warnweste an! Das Warndreieck herauskramen und dann musste ich aussteigen. Während des Rollens hab ich das Womo noch so weit wie möglich nach rechts gezogen, damit ich nicht komplett auf der Beschleunigungsspur stand. Das war allerdings jetzt nicht so wirklich praktisch, denn so musste ich die Tür zur Autobahn hin öffnen und aussteigen.

 

Ich hatte echt Schiss!

 

Ich bin also ausgestiegen, bin dann neben der Leitplanke entlang gelaufen, möglichst weit in die Kurve und hab dort irgendwo das Warndreieck aufgestellt. Die ganze Aktion lief, während es immer stärker gestürmt und geschneit hat.

Zum Thema Warndreieck  noch ein wirklich gut gemeinter Tipp!

Sicherlich lag es auch an meiner Aufregung und an den eiskalten Händen, aber ich hatte das Gefühl, ich habe eine kleine Ewigkeit benötigt, bis ich dieses verdammte Warndreieck zusammen gebaut hatte.

Ich weiß nicht ob diese Dinger immer so wiederspenstig sind, oder ob mein Warndreieck einfach extrem bescheiden ist… aber ich hab wirklich lange gebraucht und kann euch nur den Tipp geben, schaut euch das Warndreieck mal in einer ruhigen Minute an. Bei meinem Warndreieck war das wie bei diesen “Klapp-Liegestühlen”! Wenn man einmal den Dreh raus hat, weiß man wie man die Streben und das Tuch drehen muss, aber man muss es eben erst einmal wissen! Ich wusste es nicht! Und die Aufregung, die Kälte und der Wind haben es nicht leichter gemacht.

Irgendwann hatte ich das Dreieck zumindest halbwegs zusammengebaut und bin zurück zum Womo gelaufen.

Mir war schon klar, dass man eigentlich nicht im Auto bleiben soll, aber es war soooo kalt und sooo windig, ich konnte nicht raus, ehrlich nicht!

Sobald ich wieder im Womo saß, habe ich den ADAC alarmiert und beschrieben wo ich stehe. Dazu muss ich mal ehrlich sagen… so zufrieden ich bisher immer mit dem ADAC war, aber in diesem Moment hatte ich anscheinend einen absoluten Volltrottel am Telefon. Es war jetzt wirklich nicht so schwierig zu beschreiben wo genau ich stehe, Autobahnkreuz A81/ A6 und ich bin gerade im Moment auf die A6 richtung Nürnberg aufgefahren.

Das hat der Gute aber einfach nicht kapiert und wir haben bestimmt gute 15 Minuten Telefoniert, bis er halbwegs gecheckt hat, wo ich mich gerade befinde. Der hat mich immer  und immer wieder gefragt ob ich in Dortmund stehe… NEIN, ICH STEHE NICHT IN DORTMUND! ICH STEHE IN SÜD-DEUTSCHLAND MITTEN AUF DER AUTOBAHN BESCHLEUNIGUNGSSPUR UND GERADE HÄTTE ES SCHON ZWEIMAL FAST GEKNALLT, WEIL MIR BEINAHE EIN LKW DRAUF GEDONNERT WÄRE! JETZT SIEH ZU!!!!!!

Verdammt nochmal…!!!  Nachdem ich dann echt sauer wurde, hat sich der Trottel mal konzentriert und zumindest verstanden, dass ich nicht in Dortmund stehe. Wobei… so richtig kapiert hat er es dann doch nicht. Denn ca. 10 Minuten nachdem ich aufgelegt hatte, klingelte mein Handy erneut und ich hatte ein örtliches Abschleppunternehmen am Hörer. Erste Frage… Der ADAC hat gesagt er kann nicht sagen wo sie sich befinden. Können Sie so gar nicht sagen auf welcher Autobahn sie sich befinden???

Ich dachte ich werde verrückt! Ich hab der Dame dann nochmal erklärt wo ich stehe und ihr war das ganze dann auch eigentlich direkt klar. Sie würden mich als Notfall vorziehen, aber es könnte schon 30 Minuten dauern, bis jemand vor Ort wäre.

Jetzt begann das Wartenzweimal war es tatsächlich so knapp mit den heran rauschenden LKW’s, dass ich Milla schon nach vorne zwischen meine Beine gerissen habe… ich glaube  zwischenzeitlich lag mein Puls bei 300!

 

Doch dann kam Gott sei Dank die Polizei!

 

Ich weiß nicht wer die Beamten informiert hat, im Grunde war es mir auch egal, ich war nur froh, dass sie da waren. Nachdem die Polizei meine Daten gecheckt hatte und auch feststand, dass ich nicht vergessen hatte zu tanken, durfte ich mich zurück ins Wohnmobil setzten. Mittlerweile hatte es so stark begonnen zu schneien, das man wirklich kaum etwas sah. Darum hat die Polizei begonnen das Wohnmobil hinten mit blinkenden Warnlampen abzusperren und sind selber mit dem Streifenwagen zurück in die Kurve gerollt, so dass die anderen Autofahrer bereits in der Kurve vorgewarnt wurden, denn mein kleines Warndreieck sah bei dem Wetter ganz sicher niemand. 

Puhhhh… da viel mir schonmal der erste riesen Stein vom Herzen, so war ich zumindest im Womo erstmal weitestgehendst sicher.

 

Jetzt kam der erste Moment in dem ich Zeit hatte mir Gedanken um das Womo zu machen und schon liefen die Tränen! Ich hab geheult, geheult, geheult!

Ich saß da wie ein Häufchen Elend und die Tränen liefen so schnell, ich konnte mich gar nicht beruhigen! Während dieser Zeit des Wartens auf den Abschlepper viel mir Roland ein, der Werkstattbesitzer und Alden Partner. Konnte es vielleicht daran liegen? Könnte sich vielleicht irgendwas gelockert haben was jetzt zu den heftigen Motorgeräuschen führt?

Also habe ich von der Autobahn aus Roland in der Werkstatt angerufen, vielleicht hatte er ja eine Idee, die ich dem ADAC weitergeben konnte, auch wenn ich mir eigentlich nicht vorstellen konnte, dass es daran lag. Die Werkstatt musste zwar an die Starterbatterie, aber sonst haben sie ja eigentlich nichts am Motor gemacht.

Nach kurzem klingeln hatte ich Roland auch direkt am Hörer, aber wie ich es mir eigentlich auch schon gedacht hatte… Roland hatte keine Idee.

Und um dieses schon mal vorweg zu nehmen und nochmal ganz deutlich zu sagen… LETZTENDLICH LAG ES AUCH  WIRKLICH NICHT AM WERKSTATTBESUCH AM TAG ZUVOR! ES WAR EINFACH MAL WIEDER PECH, DASS DIESER VORFALL GERADE EINEN TAG NACH DEM WERKSTATTBESUCH STATTFAND!

Nach dem Telefonat mit Roland musste ich noch ein weiteres, unangenehmes Gespräch führen. Eigentlich war ich ja auf dem Weg in Richtung Michelbach an der Bilz um dort über einen Stellplatz zu berichten. Da würde ich wohl ganz sicher heute nicht mehr landen… ich konnte diesen Auftrag aber auch nicht einfach ein paar Tage nach hinten legen, denn ich musste unbedingt am Donnerstag wieder in Dortmund sein!

Also blieb mir nichts anderes übrig als mich 10.000 mal zu entschuldigen, die Lage zu erklären und die gesamte Kooperation auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Das ist natürlich alles andere als “gut” und ich kann mich auch auf diesem Weg nur nochmal entschuldigen!!!

Nach guten 30 Minuten kam der Abschlepper um die Kurve geschossen und setzt sich direkt vor die Omi. Ich schnappte nach Luft, nicht mehr heulen, nicht mehr heulen, nicht mehr heulen… es gelang mir nur semi gut!

 

Wohnmobil abgeschleppt

Na… geheult?! Da saß ich gerade im Abschlepper und war echt fix und fertig!

 

„Gelbe Engel“ die alles… nur keine Engel waren!

 

Ab jetzt begann eine Aktion die mich auch im Nachgang noch deutlich beschäftigt hat und ich muss unbedingt in den kommenden Tagen mal zum ADAC und mit denen abklären, ob das denn alles so richtig war. Wie gesagt, bisher war ich IMMER voll des Lobes über den ADAC, aber diese Aktion… ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das alles so richtig war, oder ob mich die “Jungs” verarschen wollten!

Wie gesagt, es kam sofort ein Abschleppunternehmen (also nicht die typischen KFZ-Meister) und in dem Wagen saß ein junger Mann plus ein Praktikant oder sowas in der Art.

Nachdem ich dem jungen Mann kurz erklärt hatte was das Problem war, sollte ich den Motor noch einmal anschmeißen und wenige Sekunden später stand die “Diagnose” auch schon fest, “der läuft nicht mehr auf allen Pötten”! Später habe ich dann erfahren was das bedeutet, die Omi lief also nicht mehr auf allen 4 Zylindern, sondern nur noch auf 3 Zylindern. AHAAAAA….?!

Was mich wunderte, ich glaube bis heute, dass das kein KFZ Meister vom ADAC war, sondern eben “nur” ein Abschlepper der vom ADAC alarmiert wurde.

Denn jetzt begann das “Verhandeln” und es war wirklich ein wüstes “Verhandeln”, über das was jetzt weiter geschehen sollte und wie gesagt, ich hatte immer mehr das Gefühl, die verarschen mich… oder wollen mich verarschen!

Denn der Abschleppwagenfahrer wollte mich UNBEDINGT zum nächsten IVECO Nutzfahrzeuge Zentrum schleppen. Als ich dann fragte, was denn überhaupt genau das Problem seien könnte, kam keine klare Aussage. Es hieß immer nur, IVECO, IVECO, IVECO.

Als ich dann immer ernster wurde und sagte, ich sei doch ADAC Plus Mitglied und hätte doch das Recht nach hause gebracht zu werden kam sofort die Aussage, nöööö… der Wert des Wohnmobils läge untern den Kosten für ein Abschleppen nach Dortmund.

 

WAS????

 

Durch den Vandalismusschaden wurde das Womo ja gerade erst von einem Gutachter beurteilt und das kam mir jetzt zugute, denn dadurch konnte ich sofort belegen, dass das was der Typ mir da sagen wollte, absoluter Blödsinn war!

Nachdem ich ihn über den Zeitwert der Omi aufgeklärt hatte, kam nur noch ein… ähhh, ähhh, ähhh… und dann ein ziemlich fuchsiges, JA WAS WOLLEN SIE DENN JETZT???

 

Ich erklärte ihm daraufhin dann nochmal, dass ich wissen möchte, was an dem Wohnmobil wahrscheinlich kaputt ist, damit ich einschätzen kann, welche Kosten mich erwarten und wohin uns der Weg führt. Denn ich werde ganz sicher keine große Reparatur in einer IVECO Fachwerkstatt machen lassen… danach kann ich nämlich direkt in die Insolvenz gehen!

Daraufhin kam die Aussage: Nein er denkt, dass der Injektor kaputt ist… das Teil kostet ca. 40 Euro plus Arbeitsstunden… es sollte also keine große Sache sein und sehr wahrscheinlich könnte ich das heute noch bei IVECO reparieren lassen und dann wieder fahren.

Ansonsten könnten sie mich auch zu deren Abschleppzentrale schleppen und von dort aus müsste ich dann selber mit ADAC München verhandeln, ob ich nach Dortmund transportiert werde oder in welche Werkstatt ich wollte.

Allerdings (und dieser Satz setzte mich natürlich extrem unter Druck) wenn die mich jetzt zur Zentrale abschleppen, wäre damit die Leistung des ADAC abgegolten. Wenn ich dann kein OK vom ADAC München für einen 2. Abschleppvorgang nach Dortmund bekomme, muss ich mich selber darum kümmern, wie ich von der Zentrale komme!

Na super!  Dieses ganze Gespräch lief noch  während wir auf der Autobahn standen und was blieb mir danach anderes übrig, als mich zu IVECO abschleppen zu lassen. Sollte sich dann allerdings bei IVECO herausstellen, dass es doch eine größere Reparatur ist, habe ich wiederrum kein Recht mehr, zu einer andere Werkstatt geschleppt zu werden. Klar!

Und schon wieder fing ich erstmal an zu heulen, auch wenn ich das vor dem Abschleppunternehmen so gar nicht wollte!!! Aber gut… die Tränen liefen und ich stand da wie ein „Mädchen“!

Daraufhin meinte der Abschlepper aber nochmal, er ist sich sehr, sehr sicher dass es nur eine Kleinigkeit ist, ich müsste mir wirklich keine großen Sorgen machen und könnte zu 99,9 % nachher schon wieder weiter fahren.

 

OK… ALSO IVECO! Wenn auch notgedrungen!

 

Die Omi wurde dann hinten auf eine Brille genommen und ich musste vorne beim Abschlepper einsteigen. Natürlich war meine erste Frage, ob ich Milla mit nach vorne nehmen durfte… nein durfte ich nicht! 🙁

Also musste ich Milla, wieder notgedrungen, alleine hinten im Womo lassen und die wilde Fahrt zu Iveco begann.

Zwischenzeitlich wäre ich auf dieser Fahrt fast wahnsinnig geworden, denn es war tatsächlich eine sehr wilde Fahrt!

Ich fühlte mich soooo elend, mir war schlecht, ich schob die absolute Panik, dass es doch eine größere Reparatur werden würde und ehrlich gesagt… die beiden Abschleppwagenfahrer waren alles andere vernünftig! Trotz Wohnmobil hinten auf der Brille fummelte der Fahrer ständig an seinem Handy herum. Dazu mosersten sie in einem durch… über die LKWs, übber den berufsverkehr, über ausländische LKW’s , ja selbst über die hilfreichen Polizeibeamten, die das Womo im Stand absicherten. Das ganze ging so weit, dass er  erst auf der linken Spur in einer Baustelle einfuhr um dann ganz nach rechts rüber zu ziehen und auf dem Seitenstreifen, wild hupend, am Stau entlang fuhr. Nochmal… das alles mit aufgebocktem Wohnmobil (also nicht oben auf der Ladefläche, sondern die Omi wurde hinten gezogen)  und Milla saß ja auch noch im Womo!!!!

Je näher wir so IVECO kamen, je intensiver wurde plötzlich die Reparatur. Mittlerweile sprach der Abschlepper schon von Mietwagen, Womo stehen lassen und nach einigen Tagen wieder abholen.

Ich wurde immer wütender, denn mittlerweile hörte sich alles anders an, als noch vor 20 Minuten … und schon wieder liefen die Tränen!

Kennt ihr diese Situationen in denen alles schlecht läuft, man erst noch kämpft, aber irgendwann gibt man sich wie ein Häufchen Elend seinem “Schicksal” hin. Genau so war es in diesem Moment! Was sollte ich denn auch tun?

 

Doch dann kam meine Rettung!!!

 

Wir waren gerade von der Autobahn abgefahren und standen unten an der Abfahrt an einer roten Ampel, da las ich die Beschilderung Bad Rappenau und genau zu diesem Zeitpunkt klingelte auch mein Handy.

Hardy, ein ganz ganz lieber Freund, hatte meinen FB Post gelesen und fragte ob er helfen könnte. Mein Glück war jetzt… Hardy lebt in Bad Rappenau und besitzt dort ein Autohaus.

MEINE RETTUNG!!!

Ich reagierte sofort und verlangte vom Abschleppwagenfahrer mich nicht rechts zu IVECO,  sondern links herum, nach Bad Rappenau zu bringen.

Das gab natürlich erstmal wieder einige Diskussionen, wie gesagt… die wollten mich UNBEDINGT zu IVECO abschleppen, aber ich blieb eisern und verlangte, dass sie nach Bad Rappenau fahren.

Auf diesen extra 13 Kilometern nach Bad Rappenau (wir befanden uns also schon auf dem richtigen Weg nach Bad Rappenau) konnte ich mir noch so einiges anhören. Als erstes ließ sich der Fahrer Kopfschmerztabletten und ein Getränk von seinem Praktikanten reichen. Alles nach dem Motto… meine “extra Wünsche” sorgten bei ihm für Kopfschmerzen. Dann Folgte der laute Anruf, wieder mit dem Handy in der Hand eine Freisprechanlage besaß der Fahrer nicht, bei der Abschlepp Filiale und dem Gespräch konnte ich deutlich entnehmen, wie “dreist” mein Wunsch doch war!

Nachdem der Fahrer aufgelegt hatte, kam noch die direkte Predigt an mich… ich sollte mir mal überlegen, dass er jetzt dadurch keine anderen Kunden betreuen kann usw. usw.

Nur um das nochmal deutlich zu sagen… es ging um 13 Kilometer! Wir befanden uns also die gesamte Zeit vorher schon auf dem richtigen Weg nach Bad Rappenau, nur anstelle an dieser Kreuzung rechts zu Iveco abzubiegen, musste wir links abbiegen und 13 km weiter nach Bad Rappenau fahren.

Nach 13 Kilometern war es dann aber auch geschafft. Natürlich beschwerte sich der Fahrer noch über die schmale Einfahrt zum Hof des Autohauses und musste dann auch noch super kompliziert (und völlig unnötig) rückwärts auf den Hof fahren, aber mir war erstmal alles egal, ich war nur noch happy Hardy zu sehen. Hier war ich sehr, sehr gut aufgehoben und konnte mir absolut sicher sein, nicht über den Tisch gezogen zu werden.

 

Hardy, mein Retter in der Not!

 

Sobald wir auf dem Hof standen, kam auch schon Hardy dazu und ich war sooooo froh ihn zu sehen.

Ich stieg aus dem Abschlepper, viel ihm um den Hals und heulte schon wieder wie ein Schlosshund! Ich war einerseits fix und fertig, aber auch unglaublich froh dort stehen zu können. Hardy hatte bereits seinen “Autohaus Werkstattmeister” informiert. Da es mittlerweile aber schon später Nachmittag war, würde dieser “erst” am nächsten Morgen vorbeischauen.

Auch wenn mich mein schlechtes Bauchgefühl noch bis zum nächsten Morgen begleiten sollte, folgte ein echt netter Abend. Natürlich kauten wir alle möglichen Schäden zig mal durch, aber bis zum nächsten Tag gab es keine Sicherheit. Es konnte alles sein… von einer minimalen Kleinigkeit, bis zum komplexen Motorschaden.

 

Hardy versuchte alles um mich aufzuheitern und bei Pizza und Wein gelang ihm diese zumindest ein wenig. Obwohl mir die ganze Zeit schlecht war, konnte ich doch ziemlich gut schlafen. Ich war so platt, dass selbst die schlimmste Grübelei irgendwann dem Schlaf verfiel.

Am nächsten Morgen wurde es also ernst und Hardy KFZ Meister kam am frühen Vormittag auf den Hof gefahren.

Nach einer ersten Begutachtung des Motors, sollte ich die Omi anlassen. Erst tat sie sich wieder etwas schwer (wahrscheinlich brauche ich doch eine neue Starterbatterie) aber dann… BRUMMMMM!!!!

Alles klang GANZ NORMAL!!!!

Es war nicht zu glauben und im Nachhinein bin ich sogar fast ganz froh, das Hardy am Tag zuvor auch gehört hat, dass da etwas nicht stimmte, denn jetzt… war alles ganz normal!!! Nur der Keilriemen quietschte wie wild und gab auch keine Ruhe. Hardy’s KFZ Meister drehte erstmal eine Runde mit der Omi, aber auch als er wieder zurück auf den Hof gefahren kam, klang die Omi ganz normal, als wäre nichts gewesen!!!

Mir war die gesamte Situation schon fast peinlich, auch wenn ich erstmal ganz froh war, denn augenscheinlich war es kein massiver Motorschaden.

Wir haben gemeinsam abgeklärt, dass der KFZ Meister das Womo mit in 500m entfernte Werkstatt nahm und sich dort nochmal alles genau ansehen wollte. Er hatte zwar bereits eine Idee, aber Entwarnung gab es noch nicht.

Nach einer knappen Stunde bekam ich die Omi wieder zurück und endlich gab es gute Nachrichten. Anscheinend gab es irgendein Partikel, der sich vor den Injektor gesetzt hat und aus diesem Grund lief die Omi nur noch auf 3 Zylindern.

Der Werkstattbesitzer hat mit Zusatz die Düsen gereinigt und zudem den quietschenden Keilriemen gewechselt. Dieser war zwar noch gar nicht so alt, musste aber dennoch dringend erneuert werden.

 

Das war es auch schon…. mehr war nicht zu tun 🙂 !!!!

 

Doch meine überschwängliche Freude sollte schnell einen Dämpfer bekommen, denn während die Omi in der Werkstatt auf Herz und Nieren geprüft wurde, hat der KFZ Meister doch noch 2-3 andere Probleme entdeckt. Nichts super dramatisches, aber die Omi muss hier in Dortmund doch nochmal in die Werkstatt. Dabei soll ich dann auch direkt den Dieselfilter wechseln lassen.

Was meint ihr wenn ich damit bei IVECO gelandet wäre… die hätten doch erstmal den halben Motor auseinander genommen, zumal in dem Moment die Omi ja wirklich noch auf nur drei Zylindern lief! Die hätte mich 1000 Prozentig ausgenommen wie eine Weihnachtsgans!  Und das alles im Grunde nur wegen „Dreck“ der sich vor eine Düse gesetzt hat! Zudem hätte IVECO ja auch die weiteren „Schäden“ entdeckt und sicherlich hätten die mich so nicht nach Dortmund fahren lassen! Ich bbin mir absolut sicher… auch wenn IVECO nur die „normalen“ Arbeiten gemacht hätte… es wäre teuer geworden!

Mir viel also erstmal ein Stein vom Herzen und ein neues Steinchen kam hinzu!

Nachdem Hardy und ich noch gemeinsam Mittag Essen gegangen sind, konnte ich gegen 13 Uhr den Hof verlassen und wir kamen glücklich, wohlbehalten und ohne eine weitere Panne am Abend in Dortmund an.

 

Home sweet Home!

Auf dem Weg zurück nach Dortmund. Was waren denn das für 7 Camper Tage?!

 

Eine Woche Camper Gefühlsachterbahn ging zu Ende… man, man, man was waren das denn bitte für 7 Tage???

 

Die gesamte Zeit über hatte ich ein schlechtes Bauchgefühl.. wirklich die gesamte Zeit! Dabei war ja eigentlich vor der Tour alles gut, ich hatte die Omi noch so schön geputzt und poliert  (wovon man jetzt nach Eis und Schnee eigentlich gar nichts mehr sieht) und hätte beruhigt losfahren können, aber mein Bauchgefühl hat mir schon die ganze Zeit gesagt, da stimmt etwas nicht!

Erst hatte ich es auf die Kälte geschoben und schlichtweg darauf, dass schon seit Wochen in meinem Leben nichts richtig gut läuft, aber es sollte dann ja doch noch etwas anders kommen.

 

Abends, während des Pizza Essens, sagte Hardy zu mir, ich dürfte mir das alles nicht immer so zu Herzen nehmen. Ich würde mich selber viel zu sehr unter Druck setzten. 

 

Das ist sooooo einfach gesagen, wenn:

  1. a) man mehr als ausreichend finanzielle Möglichkeiten hat,
  2. b) nicht alles und damit meine ich alles, alles, an einem alten Fahrzeug hängt.
  3. c) man nicht immer alles alleine regeln muss und das am besten auch noch so zu regeln hat, dass zumindest die engste Familie nicht noch mit den eigenen Sorgen belästigt wird und
  4. d) man kein Problem damit hat, anderen etwas schuldig zu sein. Es gibt ja Leute die haben damit keine Probleme… ich schon!

 

In meinem Fall sind solche Dinge eben nie einfach, auch wenn es wahrscheinlich wirklich nicht viel hilft, sich solche Wochen so sehr zu Herzen zu nehmen.  

Gefühlsachterbahn CampingAktuell bin ich erstmal wieder zuhause, Ostern steht vor der Tür und ich tippe seit Tagen an diesem Artikel.

Gestern habe ich mich endlich getraut meinen Schrauber zu informieren, damit er sich (nach den Osterferien) die Omi anschauen kann. Ich habe mich tatsächlich nicht eher getraut… Am Montag den 9.04 geht die Omi also wieder in die Werkstatt, ich hoffe, dass sich die Kosten im Rahmen halten werden und ich dann wieder los ziehen kann.

Wenn es keine bösen Überraschungen gibt und die Camper Gefühlsachterbahn nicht in die 2. Runde startet, sollte dem so sein.

So… jetzt, nach diesem eeeendlos langen Text, wisst ihr auch warum es hier in den letzten Tagen etwas ruhiger war.

 

Solltet ihr die Ferienzeit nutzen um unterwegs zu sein, wünsche ich euch eine super schöne Tour und sollten wir uns vor Ostern nicht nochmal lesen, auch ganz, ganz schöne Osterfeiertage.

 

Aber das wichtigste ist wohl auch heute… bleibt gesund!

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland … Zum wiederholten Male hat mich mittlerweile die Frage erreicht, ob ich nicht eine Idee hätte, wo man Silvetser mit dem Womo verbringen könnte, ohne Feuerwerk oder große „Böllerei“.

Leider musste ich euch bisher immer sagen: Es tut mir total leid, aber ich kann euch keinen Ort empfehlen, an dem mit großer Sicherheit nicht geböllert wird.

Ich habe mich bereits im vergangenen Jahr mit dem Thema beschäftigt, aber um ehrlich zu sein, es ist nicht so einfach euch passende Orte vorzustellen. Ein großes Problem liegt darin, dass sich viele Angebote von Jahr zu Jahr unterscheiden.

2016 kann ein abgelegener Campingplatz noch das Silvester Motto „Stille Nacht für Vierbeiner“ haben und 2017 findet an selber Stelle eine riesen Party mit allem drum und dran statt. Dann fahrt ihr auf meinen Hinweis zu diesem Platz und ich bin schuld, wenn ihr und euer Hund fix und fertig ins neue Jahr rutscht.

Das zweite Problem ist leider, dass gerade die Plätze in Deutschland auf denen sehr ruhig gefeiert wird, häufig bereits seit der Sommersaison über Silvester ausgebucht sind. Viele dieser Campingplätze machen bereits im Sommer vor Ort, also bei sich auf dem Platz, Werbung für spezielle Silvester Aktionen, die dann dementsprechend flott ausgebucht sind.

Nichts desto trotz habe ich jetzt stundenlang das Netz durchwühlt und bin auf einige Orte gestoßen, an denen ein Silvester ohne Feuerwerk stattfindet, oder an denen es gar streng verboten ist Böller und Raketen zu zünden.

 


 

Bevor es aber los geht möchte ich noch drei, mir sehr, sehr wichtige Punkte, ganz, ganz deutlich ansprechen. 

1.) Ich kann KEINE GARANTIE dafür geben, dass es an den genannten Orten wirklich ruhig ist. Selbst wenn das Abzünden eines Feuerwerks an manchen der genannten Orte strengstens verboten ist, reicht eben eine Truppe Idioten aus die dennoch Raketen und irgendwelche extrem lauten „Polen Böller“ abfeuern und schon wird aus einem ruhigen Ort, der pure Silvester Terror.

2.) Der zweite Punkt geht in eine ähnliche Richtung wie Punkt eins. Bei den hier genannten Orten handelt es sich um Plätze, Städte oder Regionen an denen ein Feuerwerk untersagt ist. Was allerdings um diese Plätze herum los ist, bzw. in wie weit es dort ruhig ist, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen und ist eben auch von Jahr zu Jahr unterschiedlich! Wenn z.B. in den Altstädten ein Feuerwerksverbot gilt, dann bedeutet das NICHT, dass die gesamte Innenstadt ruhig ist. Auch hier gilt… es reicht eben eine Gruppe in Partystimmung aus und schon war es das mit dem ruhigen Silvesterabend.

Und der 3. Punkt dreht sich um eure Vierbeiner. Mir ist klar, nicht jeder der über Silvester Ruhe sucht, hat einen Vierbeiner… aber bei vielen ist das Theme Hund / Haustier an Silvester ein Problem. BITTE, BITTE, BITTE… sobald der Böller Verkauf am 27. oder 28.12 gestartet wird, lasst eure Hunde BITTE nicht mehr ohne Leine herum laufen. Es wird leider immer mehr zu Marotte das bereits weit vor der Silvesternacht geböllert wird und ein Hund in Panik achtet AUF NICHTS MEHR! Der rennt schnell als ihr reagieren könnt tief in den Wald, oder vor das nächste Auto. Ich kann mir kaum etwas schlimmeres in Bezug auf meinen Hund vorstellen, als wenn dieser vor Silvester weglaufen würde und die Silvesternacht alleine irgendwo draußen verbringen müsste!  Davon abgesehen, entschuldigt meine klaren Worte, aber ich habe NULL VERSTÄNDNIS FÜR HUNDEBESITZER DIE IHREN ÄNGSTLICHEN HUND FÜR EINE SILVESTERPARTY ALLEINE ZUHAUSE LASSEN! Wenn ich dann solche Ausreden höre wie, unser Hund ist ja sooooo ängstlich, darum sperren wir ihn so lange im Keller ein und machen das Licht aus, dann bekommt er das nicht so mit…. sorry aber dann wird mir schlecht!

Wie ihr mit eurem ängstlichen Hund über Silvester umgehen solltet bzw. wie ihr eurem Hund helfen könnt, erfahrt ihr in meinem Interview mit Susan Behenna, einer Hundepsycholoin und Hunde Trainerin – Silvester, Womo, Hunde, Angst – ein Interview.

So, jetzt geht es aber wirklich los…

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland – Hier findet ihr Entspannung für Zwei- und Vierbeiner.

Silvester ohne Feuerwerk in Städten und Gemeinden

 

In vielen deutschen Städten die eine Altstadt besitzen, ist jegliches Feuerwerk strengstens verboten. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Bränden, da die alten Häuser brennen wie Zunder. Teilweise reichte schon eine verirrte Rakete aus um ein Haus komplett in Brand zu setzten.

VORSICHT – Die Bußgelder in diesen Städten sind zum Teil erheblich und können bis zu 50.000 Euro betragen.

Dazu gehören unter anderem: Konstanz, Würzburg, Rothenburg ob der Tauber, Hildesheim, Duderstadt, Bad Gandersheim, Northeim, Hessisch Oldendorf, Hann. Münden Osterode und Goslar, Mühlhausen, Rudolstadt, Nordhausen, Tübingen, Düsseldorf, Michelstadt, Hildesheim, Wolfenbüttel und Quedlinburg.

In den genannten Innen- und Altstädten ist wie gesagt, jede Form von Feuerwerk verboten. Was aber nicht bedeutet, dass es an diesen Orten unbedingt ruhig ist. Silvester in der Düsseldorfer Altstadt z.B. ist sicherlich alles andere als leise.

Wem es also tatsächlich nur darum geht, das in seiner direkten Umgebung nicht geböllert wird, ist hier gut aufgehoben, wer allerdings Ruhe sucht, der sollte sich andere Stellplätze suchen.

Stellplatz Tipps:

Stellplatz Goslar, Bertha von Suttner Strasse, 38649 Goslar

Stellplatz Adenauerring Duderstadt, Adenauerring, 37115 Duderstadt

Es handelt sich um einen kostenlosen Stellplatz ohne weiteren Sevice der ca. 800m von der Innenstadt entfernt liegt.

Wer also Lust hat auf ein Feuerwerk freies Silvester mit Partystimmung, wird sich hier sicherlich wohl fühlen.

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland - Natur pur

 

Wer sich nach besonders viel Ruhe sehnt,  oder einen Vierbeiner hat der panisch auf Raketen, Böller und Knallfrösche reagiert, sollte sich überlegen neben einem Nationalpark oder Naturschutzebiet den Rutsch ins neue Jahr zu erleben.

Innerhalb der Naturschutzgebiete gilt ebenfalls absolutes „Böller Verbot“, da man dort Rücksicht auf die jeweiligen Tiere nimmt. ABER.. das Feuerwerksverbot gilt eben auch nur für die Nationalparks und Naturschutzgebiete selbst. Leute die in nahegelegenen Ortschaften leben werden zwar jedes Jahr aufs neue gebeten NICHT ZU BÖLLERN, das ist allerdings keine Garantie auf absolute Ruhe.

Wer also zusammen mit seinem Vierbeiner ein ruhiges, Feuerwerk freies Silvester erleben möchte, sollte sich einen Parkplatz oder wenn möglich Stellplatz, direkt an einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet suchen. Hier einige Gebiete:

Nationalpark Harz, Nationalpark Bayrischer Wald, Müritz Nationalpark, Nationalpark Hainich,

Der Nationalpark Harz wird immer wieder als besonders Vierbeiner freundlich und Feuerwerksarm empfohlen.

Darum hier einige Stellplatz Tipps für den Harz:

Wohnmobilstellplatz Wiesenbergstrasse, Wiesenberstrasse, 38707 Schulenberg – Kleiner Stellplatz mit Ver und Entsorgung, 6 Stromsäulen, Wasser. Kosten: 8 Euro

Wohnmobilstellplatz An der Grube Samson, Am Samson 4, 37444 St. Andreasberg. Stellplatz für bis zu 25 Wohnmobile mit Strom, Wasser, Toilette. Liegt im Winter sehr, sehr ruhig… hier solltet ihr eientlich immer ein freies Plätzchen finden. Kosten: happige 15 Euro.

Nationalparks und Naturschutzebiete sind eine wirklich gute Mögglichkeit für Silvester, zumal es dort auch unzähligge kleine und große Wald und Wiesenparkplätze gibt. Wer über Silvester auch mal frei stehen würde, wird an einem solchen Park und außerhalb der Orte, sicherlich Ruhe finden.

Silvester ohne Feuerwerk - Nord- und Ostsee

 

An Nord- und Ostsee und vor allem auf den norddeutschen Inseln, gibt es viele Bereiche an denen Feuerwerkskörper komplett verboten sind.  Hier könnt ihr Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland feiern. Damit ist der Norden für alle die mit gestressten Hunden unterwegs sind ideal!

Wer Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland erleben möchte, der ist auf den Inseln: Sylt, Amrum, Föhr, Pellworm und Spiekerog genau richtig, denn dort  sind JEGLICHE ART von Feuerwertk verboten. Die Reedtgedeckten Dächer biergen ein viel zu hohes Gefahrenpotenzial und ich sage mal so… Silvester auf Sylt, da gibt es schlimmeres! 😉  (Aufgepasst, in Hörnum findet am Abend ein offizielles Feuerwerk statt)

Den einzig im Winter geöffneten Campinplatz auf Sylt habe ich euch bereits vor einiger Zeit vorgestellt, den Artikel und das passende Video findet ihr hier: Campingplatz Südhörn auf Sylt

Auf der Halbinsel Darß, Ostsee, darf nur noch direkt am Strand, vorne im Bereich der Wasserkante, geböllert werden und das auch nur dann, wenn ablandiger Wind herrscht. Vorsicht… viele Kontrollen und ordentliche Strafen bei missachtung.

Auf der Halbinsel Darß gibt es insgesamt 5 geöffnete Stellplätze an Silvester und einen großen (relativ teuren) Campinplatz. Auch hier werdet ihr mit großer Sicherheit ein passendes Plätzchen für euch finden, aber auch hier gilt wieder, je weiter ihr außerhalb der Orte steht (gerade fernab von Zingst), je ruhiger wird es.

Stellplatz Tipp: De Boddenhafen, Hafenstrasse, 18347 Wustrow. Ganz einfacher Stellplatz ohne Strom, liegt aber für Silvester definitiv sehr ruhig.  Kosten… leider satte 10 Euro für nix. 🙁  Aber die gesamte Halbinsel ist und bleibt einfach relativ teuer.

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland - Edel geht die Welt zu grunde

 

Wer von euch Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland feiern möchte, aber nicht in den hohen Norden fahren möchte, der sollte vielleicht einen Abstecher nach Bayern unternehmen. Dort besagt nämliche die bayrische Schlösser und Burgenverordnung, dass das Abfackeln sämtlicher Feuerwerkskörper im Bereich der Gebäude STRENGSTENS UNTERSAGT IST!

Für euch bedeutet das, dass z.B. auf folgenden Schlossplätzen und Burginnenhöfen Böller und Raketen nicht erlaub sindt. Das Verbot gilt unter anderem für das Schloss Nymphenburg in München, die Burg zu Burghausen, Residenzplatz und Festung Marienburg in Würzburg, den Bamberger Domplatz und die Kaiserburg in Nürnberg.

Einziges Problem, abseits dieser Burgen und Schlösser wird geböllert. Manchmal gibt es Stellplätze direkt neben der Burg, hier wärt ihr sucherlich nicht schlecht aufgehoben, ansonsten ist es eher ein Tipp für Leute die es ruhiger mögen, aber die Nacht nicht komplett „Böller frei“ verbringen wollen.

Stellplatz Tipps: P am Grillplat, Berhamerstrasse 1, 84489 Burghausen, Stellplatz mit allem drum und dran für 8 Euro. ca. 15 Minuten von der Burg und knappe 10 Minuten von der (Böller freien) Altstadt entfernt.

Silvester ohne Feuerwerk - und was macht das Ausland?

 

Es gibt glücklicherweise einige Länder im benachbarten Ausland, in denen Ihr auch ein ruhiges Silvester erleben könnt.

Frankreich… hat grundsätzlich nicht viel mit Böllern, Raketen usw, am Hut. In Paris ist „Leienfeuerwerk“ komplett verboten, aber auch irgendwo an der Küste, z.b. in der Normandie, habt ihr fast durchgehend eure Ruhe. Wenn ihr noch nach netten kleinen Stellplätzen sucht, dann habe ich hier einige Tipps zur Atlantikküste und zu Südfrankreich zusammenestellt.  Stellplätze Atlantik oder  Stellplätze Südfrankreich 

Dänemark… In Dänemark gilt in vielen Regionen absolutes Feuerwerksverbot, wie z.B. auf der gesamten Insel Romö. Leider finden sich überall im Netz Berichte, dass vor allem in Touristensiedlungen/ Ferienhaussiedlungen doch vermehrt geböllert wird, Orte wie z.B Havneby solltet ihr meiden. Wer zum Thema Dänemark mit Hund mehr erfahren möchte, sollte sich meinen ausführlichen Erfahrungsbericht durchlesen. Artikel, Dänemark mit Hund

Italien… hier sind Feuerwerke an Silvester in Mailand, Turin, Siner und Venedig komplett verboten

Silvester ohne Feuerwerk - TIPPS von Lesern und Followern

 

Liebenswerter Weise kamen auch noch einige Tipps über die sozialen Netzwerke oder als persönliche Nachricht bei mir an. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und eröffne hierfür einen eigenen Abschnitt…

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa – Tipps und Hinweise von Anderen: 

  • Komplettes Böller Verbot in Schleiden/Gmünd
  • Kein Silvesterfeuerwerk 2018-2019 am Nord Ostsee Kanal.
  • Böllerverbot in der Kölner Altstadt und dem Domplatz
  • Thema Niederlande… da gehen die Meinungen stark auseinander… Einerseits gibt es einige Kommentare, dass in den Niederlanden (Leien) Feuerwerke verboten sind, es gibt aber auch Kommentare die besagen, dass denoch geknallt wird.
  • Mittlerweile gibt es zu den Niederlanden eine Idee von mir… Da die Holländer anscheinend liebend gerne nach Deutschland fahren und sich hier mit Böllern eindecken, kann es in den Touri Gebieten und vor allem in den Grenzregionen laut werden. Abseits davon, also weiter von der Grenze entfernt und vor allem da wo wenig deutsche Touristen sind, wird es anscheined deutlich ruhiger.
  • Das Elsas/ Frankreich, wurde gleich von mehreren Leuten als sehr ruhig und Hunde Silvester freundlich empfohlen.

 

Dieser Abschnitt wird kontinuierlich erweitert… so wie Kommentare bei mir eintreffen.

Fazit – Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland, ein Thema das jedes Jahr aufs neue aktuell wird und das dennoch nicht so einfach zu beantworten ist.

Leider ist es einfach so, dass es immer und überall Leute geben wird, die trotz aller Verbote und Kontrollen ihre Böller durch die Gegend werfen. Wer dabei echte Ruhe sucht, oder einen extrem ängstlichen Hund hat, steht vor echten Problemen. Ich kenne das alles selbst zur genüge, wenn der eigene Hund 3 Tage lang nicht vor die Haustür gehen möchte und selbst nach Silvester noch tagelang wie Falschgeld durch die Gegend tapert, dann ist das nicht schön. Und wehe an den ersten Taggen nach Silvester wird irgendwo auch  nur ein Kofferraum mit Wucht zugeschlagen.

Ich habe das alles mit Milla hinter mir, in den Anfangsjahren war es so schlimm, dass sie vor lauter Angst noch Tage nach Silvester bei jedem lauten Geräusch versteinert ist und direkt unter sich gemacht hat. In dem Fall kann ich nur sagen, ein HOCH auf die Altersschwerhörigkeit. Natürlich bekommt sie Silvester und das Geböller weiterhin mit, aber eben nicht mehr so extzrem wie früher. Alle die noch den ein oder anderen Hunde Silvester Tipp gebrauchen können, sollten unbedingt einen Blick in mein Interview mit Susan Behenna, Hundepsychologin und Trainerin, werfen Silvester, Hunde, Angst – ein Interview

Vielleicht noch zwei ganz persönliche Silvester Tipps…

Lange Zeit gab es oben in Wilhelmshaven, auf dem Stellplatz „An der Schleuseninsel“ eine Silvesterfeier. Da war ich zweimal und das war wirklich nett. Geböllert wird nur in Richtung Stadt, so dass es dort am Hundestrand, wo der Stellplatz liegt, reeeeelativ ruhig ist. Davon abgesehen gleicht der Stellplatz über Silvester eher einer großen Familiefeier… es wird an jedes Womo geklopft und gemeinsam gefeiert. Trübsal blasen… keine Chance 🙂

Mein erstes Silvester (allerdings ohne Womo) habe ich mit guten Freunden, im Sauerland, auf einer total abgelegnen Hütte verbracht. Ich hatte nie wieder ein so tolles Silvester. Oben auf der Hütte war es absolut Still und wir hatten einen traumhaften Blick über das gesamte Tal. Wer also gerne frei steht und auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, mein Tipp: Fahrt ins Sauerland, stellt euch irgendwo möglichst weit „oben“ auf einen der 1000 Waldparkplätze und genießt um 0 Uhr den ganz besonderen Sauerländer Silvesterzauber… das hat was!

Wo auch immer ihr in das neue Jahr rutscht, Milla und ich wünschen euch ein ganz schönes, ruhiges, entspanntes oder „Party tolles“ Silvester. Und wer sich von euch in den kommenden Tagen mit Raketen, Krachern oder Böllern eindecken möchte… vielleich kann euch dieser Blick davon überzeugen, das ein Tischfeuerwerk und Blei gießen auch wunderschön und ausreichend sein kann.

 

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa feiern

BITTE NICHT BÖLLERN! 🙁

 

Kennt ihr noch Regionen in denen Silvester ohne Feuerwerk ind Deutschland oder Europa abläuft, Campingplätze die ganze bewusst seit Jahrenn ein „stilles Silvester“ feiern, oder Städte samt Stellplätzen in denen schon immer an Silvester „der Hund begraben“ ist? Dann freuen wir uns alle über eure Tipps!

 

Bleibt entspannt und  gesund eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Wintercamping SPEZIAL

WINTERCAMPING SPEZIAL

Saison SPEZIAL auf IsasWomo…

und warum?

Weil es der Winter verdient hat!

Wintercamping ist und bleibt immer etwas besonderes.

Dabei meine ich gar nicht unbedingt, dass ihr zum Ski fahren in die Alpen müsst, auch ein z.B. Nordsee besuch, eine Stadtbesichtigung oder ein Abend auf den Weihnachtsmärkten des Landes ist etwas ganz besonderes.

Die größten Touri Regionen werden im Winter zu Ruhequellen, auf vielen Stell- und Campingplätzen lebt es sich langsamer und ein Winterabned im Wohnmobil, Kastenwagen oder Wohnwagen ist sooooooo gemütlich!

Allerdings gibt es beim Thema Wintercamping einfach mehr zu beachten, als z.B. in den Sommerferien. Wintercamping bedeutet auch vorbereitet zu sein… man muss besser planen und viele Dinge bedenken.

Egal ob es darum geht, das Wohnmobil muckelig warm zu halten, das Abwasser direkt in einen Eimer ablaufen zu lassen damit der Tank nicht einfriert oder der mögliche Umgang mit Eis und Schnee… Das alles benötigt etwas mehr Planung, damit man nicht morgens in einem eiskalten Wohnmobil wach wird.

Das ganze Thema ist aber gar nicht so schwer wie man vielleicht als Campingstarter denken könnte, man muss nur einmal wissen wie Wintercamping funktioniert.

Darum gibt es auf IsasWomo in den Wintermonaten ein extra Wintercamping SPEZIAL. Hier findet ihr von Oktober bis Ostern viele verschiedene Artikel, Infos und Geschichten für euren Wintercamping Traum. Da geht es um ganz praktische Hilfen wie ihr euer Wohnmobil/ Wowa winterfest macht, es geht um do it yourself Lösungen um die Wärme im Womo zu halten, es geht aber auch um wunderschöne Ziele im Winter wie Deutschlands beste Thermen mit eigenem Stellplatz, oder schöne Weihnachtsmärkte die ihr besuchen solltet. Dazu aber auch Themen die einfach zur dunklen Jahreszeit passen oder aber typisch für ruhige Wintermonate sind.

Ihr findet hier sogar ein Wintermärchen aus meinen blogger Anfängen 🙂 Hudiiiii-Wudiiiii 🙂 🙂 🙂  … Also wirklich alles, was ihr für einen perfekten (lustigen) Wintercamping Tag benötigt.

Viel Spaß beim schmökern und suchen…

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

Silvester ohne Feuerwerk in Deutschland und Europa

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Wintercamping ist und bleibt immer etwas besonderes.

Dabei meine ich gar nicht unbedingt, dass ihr zum Ski fahren in die Alpen müsst, auch eine Nordsee Tour, eine Stadtbesichtigung, oder ein Abend auf den Weihnachtsmärkten des Landes ist etwas ganz besonderes.

Allerdings gibt es beim Thema Wintercamping etwas mehr zu beachten, als z.B. in den Sommerferien. Wintercamping bedeutet auch vorbereitet zu sein… man muss besser planen und viele Dinge bedenken.
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Wie…? Na das seht ihr hier:

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Blogger Adventskalender - Türchen 2     Hinter "Tor" 2 verbergen sich Doreen und Sven, mit ihrem Reiseblog "Kasten in blau" und vielem, vielem mehr! Doreen und ihr Partner sind wahnsinnig kreativ, darum schreiben sie auch nicht nur einen Blog, sondern powern sich...

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Camping 2017/2018 – Die Probleme mit dem Camping Boom

Camping 2017/2018 – Die Probleme mit dem Camping Boom

 

Camping 2017/2018 – Freiheit pur, oder eher doch nicht?  Seit Wochen geht mir dieses Thema nicht mehr aus dem Kopf. Immer mehr Leute berichten auf Facebook oder Instagram von ihren suuuuper vanlife Momenten. Gerade im Moment ist das Thema überwintern in Portugal z.B. in aller Munde und tausende Neu-Camper kaufen oder mieten ein Wohnmobil/Caravan mit diesem einzigartigen Gedanken an Freiheit und selbstbestimmten reisen.

Aber ist das die Road Trip Realität der Camping Saison 2017/2018?

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OUTCHAIR – Die Rettung für frierende Camper

OUTCHAIR – Die Rettung für frierende Camper

Werbung/ Kooperation*

Habt ihr es auch schon bemerkt? Ganz langsam aber deutlich kommt der Herbst! Der Horror für alle frierenden Camper, selbst wenn wir die Natur im Herbst und Winter eigentlich lieben. 

Warme Camping Nächte vor dem Wohnmobil oder Wohnwagen gehören langsam der Vergangenheit an. Der Winter naht 😉

 

So sehr ich diese kalten Jahreszeiten eigentlich liebe, so sehr ich es mag morgens bei Wind und Wetter aufzuwachen und einen ersten heißen Kaffee am Strand zu trinken und so sehr ich diese gemütlichen Nachmittage und Abende bei letzten herbstlichen Sonnenstrahlen genieße, bleibt doch immer ein Problem…. ICH FRIERE!

 

Eigentlich würde ich gerne noch länger draußen vor dem Womo sitzen, doch selbst mit dicken Socken und Decke schnattere ich wie Espenlaub.

Es gab schon Abende, da habe ich mich mit anderen Campern getroffen und wir saßen eigentlich total gemütlich um ein Lagerfeuer herum. Gesicht und Knie waren muckelig warm, aber trotz Decke im Rücken habe ich von Minute zu Minute mehr gefroren und das Ende vom Lied… irgendwann bin ich, mit den anderen frierenden Mädels ins Womo gegangen, wir haben die Gruppe gesplittet und das alles wieder nur weil wir gefroren haben!

 

Wenn man ständig friert, obwohl man sich schon sehr ordentlich und ausreichend angezogen hat …. dann kann der Blick auf den Sonnenuntergang, das Meer, oder die Küste noch so schön sein, Spaß macht das auf Dauer alles nicht.

 

Und ich weiß, vielen von euch geht es ganz genauso wie mir.

 

DOCH DIE RETTUNG NAHT DANK OUTCHAIR!

Mittlerweile durfte ich ja schon einige Camping Produkte testen und ich habe immer gesagt, wenn ich Produkte, Stell- oder Campingplätze teste, dann mache ich das nur, wenn ich meine Meinung auch ehrlich schreiben und veröffentlichen darf.

 

Doch jetzt habe ich ein Produkt bekommen (und während des Caravan Salon auch schon ausgiebig getestet), welches ich einfach überragend, toll, wunderschön und rundum super finde! Das erste Mal ist es so, dass ich nix zu meckern habe!

 

Dabei handelt es sich um die Produkte von:

 

OUTCHAIR – Beheizbare Campingstühle, Sitze und Matten

 

Ehrlich…. ich liebe meinen OUTCHAIR Sitz und hatte ihn bei den verschiedenen Treffen auf dem Caravan Salon ständig dabei!

 

Warm draußen sitzen, OUTCHAIR

Mein neues liebstes Lieblingscamping Produkt

Aber fangen wir vorne an, was ist OUTCHAIR und worum geht es?

 

OUTCHAIR ist der erste Hersteller von beheizten Campingstühlen, Sitzen und Matten.

Das Tolle ist, in den Produkten sind nicht nur irgendwelche Drähte verarbeitet, wie man es aus den bekannten Heizdecken kennt.

OUTCHAIR arbeitet mit Infrarotwärme.

Ihr kennt doch alle diese “Infrarot” Kabinen oder auch Lampen, vor die man sich setzen soll wenn man z.B. stark erkältet ist, oder “Rücken” hat.

Genau diese Infrarot Quellen nutzt auch OUTCHAIR in den jeweiligen Produkten.

Dabei sind verschiedene Infrarotwärme-Pads in den Sitzen/ Matten vernäht, die sich erwärmen und eine wunderbar, muckelige Hitze abgeben. Durch die Nutzung dieser Infrarot Pads sind die Produkte nicht nur “gesund”, sie sind auch noch extrem sicher. Da es sich genau genommen um eine Art “Licht” handelt, welches in ein “Gel-Pad” eingelassen wurde, können sich die OUTCHAIR Produkte nur schwer entzünden.

Davon abgesehen sind nur wenige, feine Kabelstränge in den Produkten verbaut, denn bei diesen “08/15” Wärmedecken die ich selbst im Winter zuhause nutze :-), kommt es immer wieder zum selben Problem. Einer dieser ganz feinen Kabelstränge reißt und schon ist die gesamte Decke sinnlos! Weniger feine Kabel = wenig Kabelbrüche, logisch oder? 😉

 

Auf dem Caravan Salon 2017 konnte ich mich eine länger Zeit mit dem Hersteller der OUTCHAIR Produkte unterhalten und jetzt ratet mal wie er überhaupt auf die Idee kam beheizte Campingstühle und anderes zu erfinden?

Er war vor einigen Jahren als ganz normaler Besucher auf dem Caravan Salon unterwegs und seine Frau hat ihn darum gebeten, nach einem Produkt Ausschau zu halten, mit dem sie abends vor dem Womo nicht mehr so friert.

Zu diesem Zeitpunkt gab es aber nichts spezielles. Tja und aus diesem Problem heraus entstand OUTCHAIR.

 

Endlich nicht mehr frieren beim Camping im Herbst und Winter

Meinen Sitz kann man auch in jedem „normalen“ Campingstuhl nutzen. Die schwarzen Bänder dienen dann zur Fixierung

 

Wie sehen die OUTCHAIR Produkte in der Praxis aus?

 

Ich habe den “Bottom Heater 2” zur Verfügung gestellt bekommen und wie gesagt, ich habe ihn sowohl Morgens als auch Abends ständig genutzt.

 

Die Produkte besitzen allesamt einen Akku, welchen ihr ganz normal über eine Steckdose und den passenden Adapter aufladen könnt.

Noch ein nettes Detail, nutzt ihr den Akku gerade nicht für euer OUTCHAIR Produkt, könnt ihr ihn auch als PowerBank nutzen, da er einen extra USB Anschluss besitzt.

 

Jetzt aber weiter… ihr könnt den Akku also ganz normal an jeder Steckdose aufladen. Dann legt ihr ihn in die passende kleine Tasche an eurem OUTCHAIR Produkt, schließt ihn an und schon kann es los gehen.

Innerhalb von Sekunden wird der Sitz warm und alles ist schön! 🙂

Jedes OUTCHAIR Produkt hat 3 Einstellungsmöglichkeiten.

Ihr könnt also wählen wie muckelig es euch werden soll. Davon abhängig ist auch wie lange der Akku hält.

Wenn ihr euren Sitz, die Matte oder Unterlage dauerhaft auf der höchsten Stufe 3 belasst, hält der Akku ca. 3 Stunden. Ich habe es getestet, bei meinem “Bottom Heater 2” hielt der Akku auf höchster Stufe sogar 3,5 Stunden.

Die Sitzheizung zum mitnehmen ... OUTCHAIR

Die Sitzheizung zum mitnehmen… 🙂

Bei weniger Leistung, also auf kleinerer Stufe, hält eine Akkuladung sogar bis zu 6 Stunden. Das sollte also locker für einen muckeligen Camping- Abend reichen. 🙂

Dank des Akkus seid ihr komplett ortsunabhängig. Egal ob es tatsächlich um kalte Camping Abende geht, ob Wintertage im Fußballstadion, ob “Angrillen” im Januar oder auch lange (kalte) Tage beim Angeln, Jagen oder wo auch immer ihr an kalten Tagen sitzen müsst. Ihr habt sozusagen immer eure eigene “Sitzheizung” dabei.

Da die OUTCHAIR Produkte, wie gesagt, mit Infrarot arbeiten, haben sie im Innern nur wenige Kabel und können so problemlos zusammengefaltet, oder gerollt werden, um sie auf kleinstem Raum zu verstauen.

 

Welche OUTCHAIR Produkte gibt es denn überhaupt?

 

OUTCHAIR hat mittlerweile verschiedene Produkte im Sortiment.

Fangen wir mal mit meinem “ Bottom Heater 2” Sitz an.

Dabei handelt es sich um einen Sitz, welcher durch 2 Gurte individuell anzupassen ist, plus werden beide Sitzbereiche warm. Ich bekomme also sowohl einen warmen Poppes, als auch einen warmen, unteren Rücken und das ist sooooooo angenehm!

 

Ich kann meinen Sitz auf jede Bank, Treppe oder Bierzeltgarnitur legen, ich kann ihn sogar in den Sand legen (ihr wisst ja, ich liebe es morgens bei Wind und Wetter am Meer zu sitzen) und auf jeder Wiese nutze.

 

Man sitzt ERSTAUNLICH bequem, EHRLICH!

Auf dem Caravan Salon wurde ich mehrfach von euch angesprochen, dass ich ja tatsächlich auf meiner Womo Teppe sitze. Nur um das nochmal klar zu stellen…

JA, ICH SITZE DA WIRKLICH STÄNDIG.

Ich sitze da teilweise lieber, als auf meinen Campingstühlen, ich trinke Kaffee auf meinem “Womo Treppchen” und ich schreibe auf meinem “Womo Treppchen”. Die Fotos sind NICHT gestellt! Und natürlich nutze ich auch da meinen OUTCHAIR Sitz.

 

Das tolle ist aber, ich kann den Sitz auch öffnen und als ganz normale Campingstuhl Unterlage in meinen normalen Campingstuhl legen. Das klappt sowohl bei den “richtigen Campingstühlen”, als auch bei diesen “klapp Sesseln” wie ich sie habe.

 

Da ich den Sitz komplett zusammenklappen kann, er leicht ist und er einen passenden, großen Tragegurt hat, kann ich ihn mühelos mitnehmen. In diesem Zustand sieht er aus wie eine Handtasche und wenn ich möchte, könnte ich ihn auch zusammenrollen, so dass er mühelos in meinen Rucksack passt.

Dieser Sitz ist also universal einsetzbar, leicht zu transportieren und ich habe immer meine eigene Sitzheizung dabei.

Neben dem “Bottem Heater 2” bietet OUTCHAIR noch weitere Produkte an.

Es gibt kleine, dünne Matten die man überall unterlegen kann, wo man gerade sitzen möchte, es gibt spezielle Stuhlauflagen die individuell anzupassen sind und so zu jedem Campingstuhl passen (egal ob besonders breit, besonders hoch oder “ganz normal”) und es gibt sogar spezielle Unterlagen für den Kinderwagen, die man auch als beheizte Wickelunterlage nutzen könnte.

Aber das war noch lange nicht alles. Sogar an unsere Vierbeiner hat OUTCHAIR gedacht und ein beheiztes Hundekissen entworfen.

Natürlich gibt es auch den kompletten beheizten Campingstuhl, schließlich heißt die Marke ja auch OUTCHAIR.

 

Die Produkte unterscheiden sich vor allem an der Anzahl ihrer Infrarot-Pads. Nutzt ihr die kleine Matte, habt ihr einen warmen Poppes, aber der Rücken würde kalt bleiben. Nutzt ihr z.B. die Campingstuhl Auflage, habt ihr sowohl einen warmen Poppes, als eben auch den gesamten Rücken warm, da die Infrarot Pads über die gesamte Auflage verteilt sind.

 

EXTRA TIPP… Wenn ihr mit dem Motorrad unterwegs seid, könnt ihr die kleine OUTCHAIR Matte auch in euren Nierengurt stecken und habt so selbst auf dem Motorrad einen muckelig, warmen Rücken.

 

OUTCHAIR Head Pad

Das Head Pad von OUTCHAIR, die kleinste „Sitzheizung“

 

Zum Thema Rücken muss ich in diesem Fall natürlich noch Etwas schreiben, denn damit kenne ich mich ja nun wirklich bestens aus.

Mir geht es oftmals so, dass ich zwar lange wirklich gut auf meinen Campingstühlen sitzen kann, aber irgendwann kommt regelmäßig der Zeitpunkt… da bekomme ich “Rücken”, ganz gleich auf welchem Stuhl ich sitze. Wenn es dazu auch noch kalt ist und ich nicht direkt reagiere, hab ich die nächsten 3 Tage noch “Spaß”.

Natürlich könnt ihr jetzt sagen, na dann steh halt auf! Klar, wenn ich alleine unterwegs bin handel ich natürlich auch so! Aber es gibt eben auch Situationen, da möchte man nicht aufstehen und gehen, gerade wenn man innerhalb einer Gruppe zusammensitzt.

Für solche Abende sind die OUTCHAIR Produkte natürlich PERFEKT!

 

Und noch ein letztes Thema… wir Mädels haben ja nun mal naturgemäß einmal im Monat eine Phase, da haben viele von uns Bauchschmerzen und häufig zieht und ziep es uns auch im unteren Rückenbereich. Viele von uns hantieren dann automatisch mit Kirschkernkissen oder ähnlichem herum.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen… auch in dieser Zeit tut die Infrarotwärme der OUTCHAIR Produkte einfach gut!

 

Isa checked - OUTCHAIR Produkte

Daumen hoch, ***** von 5 Sternen… einfach, muckelig gut!

 

Mein OUTCHAIR Fazit:

 

Was soll ich sagen… ich war noch von keinem zu testenden Camping Produkt so begeistert wie von meinem OUTCHAIR Sitz.

Neben der reinen Wärme sitzt man auf dem Sitz auch noch wie auf einem Gelkissen. Er ist also nicht nur warm, sondern auch noch bequem.

Wenn ich ihn zusammenklappe und wie eine Tasche über der Schulter trage, ist er gut zu “händeln”, mal ganz abgesehen davon, dass ich ihn zusammenrollen und in den Rucksack stecken kann.

 

Auf Stufe 3 wird der Sitz innerhalb von Sekunden so warm, dass selbst ich freiwillig sage, ich stelle ihn nach einigen Minuten etwas runter. Ich bin mir sicher, viele Sitzheizungen im Auto werden nicht so warm.

Der Sitz wird also nicht nur ein bisschen warm, er wird richtig muckelig!

 

Zum Schluss muss ich unbedingt noch eines loswerden.

Beheizte Hundebetten

Wenn Milla wüsste wie muckelig warm der Sitz wird, hätte ich ihn nie mehr für mich!

Bei meinem OUTCHAIR Modell handelt es sich um den “Bottem Heater 2” Sitz. Dieser ist unter anderem auch dazu gedacht relativ gemütlich z.B auf einer Wiese zu sitzen.

Bevor ich es selber getestet habe, dachte ich… naja… auf einer Bank, Treppe oder eben aufgeklappt in einem Campingstuhl, kann ich mir das alles ja vorstellen, aber samt diesem Sitz auf einer Wiese zu sitzen… hmmmm!

Gemütlich kann das nicht sein und anlehnen kann man sich sicherlich auch nicht richtig, zumindest nicht ohne ständig die Bauchmuskeln anzuspannen.

Aaaaaber… ich war selber erstaunt wie gemütlich man sitzen kann. Die Rückenlehne gibt genug Halt und durch die “Infrarot(Gel) Pads” konnte ich erstaunlich gemütlich sitzen.

 

Ich bin wirklich und von ganzen Herzen von diesem Produkt begeistert.

 

Das einzige was ich sagen muss, ich besitze meinen OUTCHAIR Sitz erst seit einigen Tagen/ Wochen. Ich kann aktuell natürlich noch nicht sagen, wie “dauerhaft haltbar” der Sitz ist. Da mein Sitz aber nach einer guten Qualität und super Verarbeitung aussieht, bin ich aktuell der Meinung, dass er lange halten wird.

 

EEEEndlich warme Camping Abende, endlich morgens muckelig am Strand sitzen und endlich nicht mehr ständig frieren.

Ja, die Produkte sind nicht super günstig, aber sie sind qualitativ gut, gemütlich, durchdacht und sicher. Ich bin auf ganzer Linie begeistert und freue mich schon auf den nächsten langen Lagerfeuer-Abend.

 

Ich kann nur sagen… beide Daumen hoch, * * * * * von 5 Sternen, der “Bottom Heater 2” hat mich komplett überzeugt.

Wenn ihr noch mehr zu den OUTCHAIR Produkten erfahren möchtet, oder eine der persönlichen “Sitzheizungen” kaufen möchtet, dann gelangt ihr hier direkt zum Shop: Homepage und Shop OUTCHAIR

 

Bleibt muckelig gesund,

 

eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

*Dieser Artikel wurde in Kooperation mit OUTCHAIR erstellt. Um diesen Artikel in dieser Form schreiben zu können, wurde mir ein OUTCHAIR Produkt zur Verfügung gestellt. Ich erhalte keinerlei Vergütung für eure Klicks, oder Käufe auf der OUTCHAIR Website.

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