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Adventszeit in Hamburg

Adventszeit in Hamburg

Haaaach, Advent in Hamburg! Eigentlich hatte ich gar nicht vor euch schon jetzt einen extra Artikel über die Tage in Hamburg zu schreiben, allerdings sind innerhalb von 2 Tagen schon so viele Dinge geschehen… jetzt muss ich doch tippen! 🙂 🙂 😉

Bevor ich euch von meinem Erlebnis Hamburg im Advent berichte :-), ein paar ernst gemeinte Infos zum Thema Stellplatz usw. 

Ich bin hier Monatag Mittag gelandet und bin direkt zum Wohnmobilhafen Hamburg gefahren. Hier in Hamburg gibt es zwar noch weitere Möglichkeiten das Womo stehen zu lassen, FÜR MICH ist das alles aber gerade im Winter nichts halbes und nichts ganzes.Es ist erst wenige Tage her, dass sich ein Hamburger Stadtmagazin über zu viele Wohnmobile in der Stadt beschwert hat, darum halte ICH aktuell nur sehr wenig vom “frei steh Platz” im Bereich der König der Löwen Insel. Der Parkplatz am Fischmarkt muss am Wochenende geräumt werden, der Parkplatz in St. Pauli kostet „für nix“ 12,50 Euro in der Woche und 19,50 Euro am Wochenende.  Dann kann ich auch auf den City Stellplatz bzw. Wohnmobilhafen Hamburg fahren, der kostet zwar 25,50 Euro pro Nacht, da ist dann aber wirklich alles inbegriffen, also Strom, Wasser, Dusche, Klo, Müll… und das Fahrzeug steht “stressfrei”.

Klar, 25,50 Euro sind nicht gerade günstig, aber wir sprechen eben auch von Hamburg City! 

Allerdings muss ich euch auch sagen, wirklich wunderschön ist der City Stellplatz nicht. Er hat eher so den Charme einer sehr dicht beparkten Verkehrsinsel, über die, die S-Bahn hinweg düst. Aber… es gibt Strom, hier ist alles überwacht, 2 Haltestellen und man ist am Jungfernstieg  und die Besitzer sind super nett… für eine Winter-Advent-Hamburg- Tour echt praktisch!

ABER… der Platz ist einfach das ganze Jahr über beliebt! In der Woche ist noch alles gut, wer aber über ein Adventswochenende Hamburg besuchen möchte, sollte wirklich spätestens FreitagVORMITTAG hier sein, ansonsten wird es im Advent fast unmöglich. 

 

Advent in Hamburg

Stellplatz Wohnmobilhafen Hamburg im Advent

 

Erlebnis Hamburg im Advent!

Hamburg… müsste ich mich für eine echte deutsche Großstadt entscheiden, wäre es zu 100.000 Prozent Hamburg! Was ich bis heute aber nicht wusste ist, wie schön Hamburg im Advent ist!  

Das gesamte Viertel um Jungfernstieg, Rathaus und Shoppingzentren ist einfach wunder, wunder schön geschmückt! Und das nicht nur an den Turi Weihnachtsmärkten, sondern auch in den vielen, vielen kleinen und großen Passagen, Gassen, auf Plätzen und in Hinterhöfen. 

Das adventliche Hamburg rund um den Jungerfernstieg und Fleedviertel solltet ihr euch unbedingt mal ansehen… ganz, ganz, ganz große Empfehlung von mir!

So ging also der erste Tag in Hamburg im vollen Winter-Weihnachtszauber zu Ende! Dank Elke, einer in Hamburg lebenden Camperin, hatte ich auch das Glück, dass sie mir die netten Ecken auf kurzen Wegen gezeigt hat… ich war auf jeden Fall helle weg begeistert!

 

Advent in Hamburg

Zwischen den Gassen und Plätzen findet man überall wunderschöne Cafés und geschmückte Höfe

 

Alles klar, Hamburg Tag 2!

Heute starte ich alleine durch! Das große Ziel des Tages, die Reeperbahn und der St. Pauli Weihnachtsmarkt, laut Hamburg Marketing, der „sündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“. 

Najaaaaa… schauen muss man ja mal, wobei ich mir ja schon von Anfang an sicher war, dass mich meine feuerrote Spießer Bombe den Tag über begleiten wird. (Bei dem Thema bin ich ja eher so: Fragt jemand an der Fleischtheke nach einer Hühnerbrust, denke ich…. hiiiihiiiii, der hat Brust gesagt!) 🤷🏼‍♀️

Doch bevor ich in Richtung Reeperbahn aufgebrochen bin, wollte ich nochmal zum Jungerrnstieg und bin den hübschen Apple Shop gestolpert. Mein Laptop benötigt dringend ein neues Ladekabel. Kennt ihr das Problem auch z.B. vom Handy, dass diese mistigen Kabel immer am Übergang zwischen Stecker und Kabel kaputt gehen??? Passiert bei mir reeeegelmäßig!

Also habe ich mir für 6,50 Euro ein Tagesticket für die Bahn gekauft und nichts wie los, erster Halt, Jungerfernstieg!

Dieser Apple Shop in aller, aller, aller besten Hamburger Lage, ist schon…. ja wie sage ich es am bestens…. mordsmäßig stylish und riesig!

Ein riesengroßer Raum, vereinzelte Elektronikgeräte und eine Treppe aus reinem Glas, im ersten Moment kam ich mir vor wie im Museeum. Da die „Ersatzteile“ natürlich oben lagen, musste ich also in die erste Etage und fühlte mich schon von 100 kritischen Augen begutachtet. 

Naja, ich habe mich dann stolz, ganz alleine, an bestimmt 30 wartenden Mitarbeitern vorbei gekämpft, ab in die Ecke mit den Ladekabeln und  alles klar, juhuuu… wer suchet der findet!

Nachdem ich dann dieses winzige Schächtelchen mit dem Ladekabel in der Hand hatte, hatte ich schon wieder das Gefühl, ich werde von 100 Augen kontrolliert, besser gesagt… gemustert! Okkkkkkk… mein strahlend gelber Wintermantel hilft jetzt auch nicht unbedingt dabei, unauffällig zu sein! Also habe ich mich in Lucky Luke Manier, schneller als mein Schatten umgedreht und jau…. da waren sie, die „Glubscher“. 

Noch während ich da also gefühlt wirklich als einzige, ohne „Apple Betreuer“ stand, viel mir auf… was machen die ganzen Leute hier eigentlich??? 

Ich war eindeutig in einem Apple Shop, aber erst jetzt vielen mir die riesigen Tische so richtig ins Auge, an denen überall irgendwelche jungen Leute saßen. Ehrlich… dieser Laden hatten den Charme eines Cafés, ohne Getränke! Was machen die Hamburger hier… einfach mal 3 Stunden cool bei Apple sitzen und anderen den eigenen Laptop zeigen??? MYYYYYSTERIÖS!!!!

Noch mysteriöser wurde es dann allerdings, als ich die Kasse gesucht habe! Egal ob oben oder unten, es gab zig Service Stationen aber KEINE EINZIGE KASSE! 

Langsam kam ich mir vor wie das oberletzte Landei! 😉 

Gut… es blieb mir nichts anders übrig, ich musste eine dieser überaus euphorischen Happy-Happy-Ding-Dong-Apple-Verkäufer ansprechen!

Hallooooooooooo… ich würde das gerne bezahlen, aber… wo ist denn ihre Kasse? 

Hey Du, ist doch gar kein Probleeeeeeeem! Ich bin deine Kasse! 

Tja und schwupp di wupp, zückte dieser happy Spaßvogel ein EC Lesegerät und los ging es! 

Möchtest Du per Apple Pay, oder Kreditkarte bezahlen? 

Ähmmmm… geht auch Bargeld? 🙂

Ach soooo, Bar, jaaaaa das geht auch! Dann gib mir doch bitte mal das Geld, ich schau dass ich im Büro Rückgeld finde. Zack, war der Typ mit meinen 50 Euro weg….. und 5 Minuten später wieder da! 

Sorry Duuuuuuuu, wir haben hier kaum noch Bargeld im Shop, darum hat es ein Sekündchen gedauert! 

Na super… jetzt war ich eh schon als oldschool Landei aufgefallen, also konnte ich es auch auf die Spitze treiben!

Das mit dem Du hatte ich ja jetzt kapiert, also… : Du sag mal, was machen die ganzen Leute, die hier so herum sitzen???  Was soll das? Ist hier Wlan, gibt es doch Kaffee? 

Ahaaaaaaa (in diesem Moment wurde aus dem Spaßvogel ein quietsch-rosa Spaßvogel, mit der Stimme von Tinky Winky) neeeeee Du, wir haben keinen Kaffee! Das sind alles Mitarbeiter oder unsere „Winter Analysten“ (ich hab es gegoogelt, heißt Praktikanten während des Weihnachtsgeschäftes 🙂 ) die sich im Trainiee befinden! 

Gibst du mir mal bitte Deine E-Mail? Die Quittung senden wir Dir als E-Bon zu. 

Hmmmmm… watt is los Du Flitzpiepe??? Winter Analysten, Trainee, E-Bon? Alter Falter, ich wollte doch nur ein Ladekabel! 

Nun gut, irgendwann war es dann geschafft und ich habe mein 4cm x 4cm großes Glück in den Rucksack verpackt und bin schleunigst wieder die Gläsernetreppe heruntergestapft. im selben Moment bimmelte auch schon mein Handy, die E-Bon Mail von Apple flatterte ein. Unter den seeehr kritischen Augen des Wachmanns, habe ich es dann aber doch noch gewagt mein, für diesen Laden UUUURALTES , 2 Jahre olles Handy zu zücken und ganz schnell ein Bild zu machen 🙂 

Tiiiiiii… was ein Shop! Ich werde alt! Traineee, Winter Analysten und E-Bon per Mail… was es nicht alles gibt! 

 

Hamburg mit dem Wohnmobil

Blick über die Landungsbrücken. Der Wind war sooooo eisig!

 

Najaaa, aber das Abenteuer sollte noch weiter gehen!

Vom Jungfernstieg aus, habe ich mich dann wieder in die S-Bahn gesetzt und bin zu den Landungsbrücken getingelt. Dort angekommen war aber einfach mal NIEMAND weit und breit, also ich meine wirklich nieeeeemand! 

Es war bitter kalt, der Wind war so eisig… selbst diese typischen „große Hafenrundfahrt Schreier“ hatten sich verzogen!

Ich habe mich dann ganz kurz in den eisigen Wind gestellt, habe gefroren wie sau, genau ein Foto geschossen und bin in den nächsten Turi-Napp Laden gestiefelt! Da war es zumindest warm und nachdem ich das gesamte Sortiment durch gewühlt hatte um mich aufzuwärmen, und der Shop Besitzer schon zweimal um die Ecke geschaut hat ob ich was klaue, habe ich mir für 12 euro vollkommen überteuerte billig Handschuhe gekauft…  Es war mir zu peinlich den gefühlt 10qm großen Laden nach 20 Minuten ohne irgendwas zu verlassen und bevor ich ein Anker Symbol kaufe, sind es eben Touchscreen Handy Handschuhe geworden, mit denen man aber niemals ein Handy bedienen kann! 🙂

Auf zur Reeperbahn!

Von den Landungsbrücken ist es nicht mehr weit bis zur Reeperbahn und da ich eh schon so tierisch gefroren habe, dachte ich… lauf Forest, lauf… dann wird dir warm!

Also, erstmal gefühlte 95 Treppenstufen hoch, weg von den Landungsbrücken. Oben angekommen quietscht die Lunge wie ein alter Fahrstuhl. 

Dann musste ich hinter einer Klinik und ich GLAUBE soo etwas wie einem Obdachlosenheim durch einen Park. Das war der erste Moment, in dem ich das Hundeabwehrspray griffbereit in der Manteltasche hatte. Einige Meter vor mir lief aber eine andere Frau schnellen Schrittes durch die kleine Grünanlage, der bin ich dann zügig gefolgt, bis zu einer großen Kreuzung, juhuuu die Reeperbahn war erreicht!

Noch während ich an dieser großen Kreuzung stand, war mir schon wieder mulmig! Die Strassen waren voller PKW’s aber egal wo ich hin schaute, auf den Strassen liefen nur komische Leute. Jetzt legt das „komisch“ bitte nicht auf die Goldwaage, aber zwischen Obdachlosen, Punks und ein paar viel zu breiten, lauten Türstehern…. Neeeee! Das war nix für mich!

Aber jetzt war ich schonmal hier und ich wollte doch auf diesen verdammten, sündigen Weihnachtsmarkt, der allerdings erst ein einer guten Stunde öffnen sollte. 

 

Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

Blick über den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli

 

Und nun? 

Schräg gegenüber war ein DM, super… da fühle ich mich doch gleich wie zuhause! Nach knapp 30 Minuten hatte ich die Hundeleckerchen, neuen Nagellack Farben und Weihnachtssets durch… und mit einer satten Ausgabe von 1,68 Euro für Taschentücher und Kaugummis bin ich wieder raus und weiter die Reeperbahn entlang geschlichen. 

Sorry, liebe Hamburger, aber diese Faszination erschließt sich mir nicht!

Auf den Strassen sitzen frierende Obdachlose, vor den Eingängen der Erotikbars stehen irgendwelche aufgedunsenen „Türsteher“ und wenn ich schon lese „Happy Houer Fi.k , jeden Mitttwoch zwischen 15-16 Uhr für 29 Euro“ heeeerjeeeee! ECHT JETZT???

 

Nunja, jedem das seine!

Einige Minuten später stand ich direkt vor der bekannten „Davidswache“ und ein Trupp Polizisten nutzten ihre Pause um bei Burger King etwas zu essen.  YES!!! Gute Sache das… ab in den Burger King und ein entspanntes Zeitüberbückungskäffchen trinken.  

Genau das habe ich dann auch mal eben schnell in die Insta Storys gestellt und ja, es dauerte nur Sekunden da kamen die ersten Hinweise… hiiiii, hiiiii das ist der Ludentreff schlechthin! 🙂 Super…. Ich wollte schon immer ein Winter Analyst im Bereich Zuhälterei machen! 😉 

 

EEEEEENDLICH, 16:10 Uhr!!!

Super, endlich öffnete der Weihnachtsmarkt seine Tore, die ersten unangenehmen „die Turis können es mal wieder kaum abwarten“ 10 Minuten waren auch schon vorbei, nix wie los!

 

„Santa Pauli“ Deutschlands sündigster Weihnachtsmarkt!

 

Was mich da genau erwarten würde, wusste ich vorab natürlich nicht, allerdings stellte ich mir schon das ein oder andere vor. Und ich versuche mich mal möglichst harmlos auszudrücken 🙂 Ich dachte z.b. an Christbaum-Kugeln in Brust Optik, an Schoko-Bananen als Penis, Zuckeräpfel die aussehen wie Hintern, Glühweinverkäufer in Lack und Leder und natürlich jede Menge Spielzeug. 

Ganz ehrlich… es tut mir echt leid, aber dieser Weihnachtsmarkt war ein absoluter Reinfall.  Jaaaaaaa, irgendwo gab es eine kleine Hütte mit Holz Dildos und zwei Zuckerbäcker verkaufen Marzipan Penisse (hihiii ich hab Penis gesagt) bzw. diese üblichen Honigbrot Herzchen als „lustige Penis Herzchen“ aber ansonsten… ist es ein Weihnachtsmarkt wie jeder andere auch! 

Huuuuuuhhhhh… wie sündhaft, wenn „Last Christmas“ gespielt wird, der Fleischspieß Latte heiß und der Eierpunsch die „dicksten Eier“ enthält. DAS IST JA WAS!!!! HUDIIIII WUDIIIIII 😉 

 

Advent in Hamburg

Ui, ui,ui … ein Marzipan “Schwengel”

 

Puuhhhhhh… also jetzt mal ehrlich, ich bin ganz sicher der Spießer durch und durch, aber wenn das „der süüüüüündigste Weihnachtsmarkt Deutschlands“ ist, najaaaaaa!!! Dann finde ich aber jeden, neuen, stylischen Mayo-Hänge-Spender, auf dem man rum drücken muss wie auf einem Euter und der die weiße Creme dann spritzig über die Pommes verteilt, 10 mal eher zum schmunzeln 😉

Allerdings, auf diesem Markt gibt es eine Grilled-Chees- Wunderland Stand, die Sachen sind zwar sehr „reichhaltig“, aber auch super lecker! Das war mal „speziell“. 

Da der Markt auch gar nicht so groß ist, war ich bereits 45 Minuten später „durch“ und bin zurück zur U-Bahn Station gelaufen. Mir war soooo kalt!

Schön ist, dass man hier mit der U3 viele Turi-Hotspots erreicht und eben auch direkt den Stellplatz. So konnte ich also von der Reeperbahn aus direkt bis zum Stellplatz durch fahren und war kurze Zeit später zurück am Womo.

 

Advent in Hamburg mit dem Wohnmobil

Egal wo man hinschaut, die Viertel zwischen Jungfernstieg und Fleet sind “Adventfeeling pur”

 

Tja und was sag ich nun zum Thema „Santa Pauli“?

Hmmmmpf… also ich hatte mir „mehr“ davon versprochen. 

Wenn man jetzt mit einer ganzen Gruppe zum „Party machen“ in HH ist, dann ist das sicherlich ein netter Treffpunkt für den ersten Glühwein. 

Wenn ihr aber „das schöne adventliche Hamburg“ erleben möchtet, dann fahrt besser zum Jungfernstieg und geht über den „Weißer Zauber Markt“, über den “Roncalli Markt” am Rathaus und dann weiter durch die Strassen hoch zum Fleet Markt. 

So wirklich sündhaft fand ich den Weihnachtsmarkt auf St. Pauli nicht und auch diesen „aufgezwungenen bösen Totenkopf St. Pauli Charme“ empfand ich irgendwie viel weniger „cool“ als es der Anschein oftmals vermag. 

Dann doch lieber Glitzer, Gold und Kerzenschein, während ein junger Mann die Gassen mit seinem Saxophone beschallt, aber über Geschmack lässt sich nichts streiten!

Bleibt gesund

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Mister Pepper, mein Wohnmobil des Jahres??? Erste Fakten und viel Bauchgefühl on Tour

Mister Pepper, mein Wohnmobil des Jahres??? Erste Fakten und viel Bauchgefühl on Tour

Enthält Werbung – Mittlerweile bin ich seit 4 Tagen mit Milla und Mister Pepper unterwegs und allmählich fühle ich mich in diesem Reisemobil immer „heimischer“.  Nachdem die ersten Nächte in Niederbayern kein Knaller waren, weil das gesamte Reisemobil schlichtweg „nackt“ war und es sich auf einer leeren Matratze samt Schlafsack einfach nicht sooooo gemütlich schlafen lässt, habe ich Mister Pepper mittlerweile immer weiter zu einem kleinen, feinen „Isa Womo“ umgestaltet. 🙂 (Das Weinsberg Team wird auch noch merken, dass Löwe Willi Weinsberg, Milla und Mister Pepper zu einem IsasWomo Dream Team wurden, welches man nieeeeeeeeemals wieder trennen darf 😉 🙂 😉 )

Wie aus einem Reisemobil Mister Pepper, unser neues rollendes Zuhause auf Zeit, wurde.

Warme, weiche Fleece Bettlaken, komplett neue Bettdecken, neue, gemütliche (medizinische) Kopfkissen und dazu eine uuuuuuultra weiche Bettwäsche (habt ihr schonmal Bio-Biberbettwäsche gekauft, kannte ich bisher auch nicht, ist aber der Wahnsinn! Wie dicke, warme, weiche, fließende Seide) und schwupp di wupp… schlafe auch ich wie ein Stein in unserem neuen, rollenden Zuhause auf Zeit. 

Shopping, Teil 1! 🙂 Ohne die richtige Ausstattung ist es im November einfach nicht gemütlich genug im Womo

Da ich weiterhin auf Informationen seitens der Versicherung warte und noch immer nicht abschätzen kann, wie es finanziell laufen wird, habe ich bisher kaum neue Wohnmobil Ausstattung gekauft. Lieber habe ich erstmal in meinen Küchenschränken gestöbert und einiges von zuhause in den Weinsberg getragen. So bin ich zumindest „erstmal“ halbwegs ausreichend ausgestattet unterwegs, ohne direkt viel, viel Geld investieren zu müssen. Ich kann nicht sagen, ob das mal wieder eines meiner ganz persönlichen „Schüsschen“ ist, oder ob es euch ähnlich ginge, für mich ist es unterwegs ein ganz anderes „Leben“ (und gerade zu dieser Jahreszeit spielt sich nunmal viel Alltag im Womo ab) wenn man eine gewisse, gemütliche Grundausstattung an Bord hat. 

 

Gemütlicher Mister Pepper Weinsberg

Hauptsache die Lichterkette hängt!

 

Für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ich meine Nudeln von einem vernünftigen Teller und mit normalem Besteck essen kann, oder ob man sich die Pasta vom Pappteller und mit Plastik Besteck rein schaufelt. Ebenso macht es für mich einen großen Unterschied aus, ob ich meinen Tee abends aus einem schönen Becher trinken kann, ob ein Teelicht brennt und die obligatorische “Isa Lichterkette” leuchtet, oder ob man in einem komplett leeren Womo hockt und den Tee aus dem to go Becher schlürft, der noch leichte nach Kaffee riecht. Für mich macht das alles einen ganz, ganz großen Unterschied aus, das geht sogar so weit, dass ich an einem ungemütlichen Ort viel schlechter schlafe. Aus diesem Grund habe ich mit diesem Artikel auch bewusst abgewartet, bis Mister Pepper so weit ausgestattet war, dass ich mich rundum wohl fühle.

 

Endlich… so gefällt mir Mister Pepper doch gleich doppelt gut 🙂

 

Camping Alltag mit Mister Pepper… so lebt es sich im Weinsberg Cara Compact

Bevor ich so richtig auf die Pepper Details eingehe, MUSS ich kurz ausholen! 

Vieles von dem was ich euch in diesem Artikel zum Fahrzeug schreibe, ist eine MOMENTAUFNAHME. Mein Gefühl, meine Erlebnisse nach 3-4 Tagen mit Mister Pepper on Tour. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Erst wenn ich das Womo in einigen Wochen/ Monaten wieder abgegeben habe, schreibe ich euch wieder ein „großes rundum Fazit“, mit und aus all den Erfahrungen der vergangenen Wochen. 

Davon abgesehen ist es nun einmal so, dass ich Mister Pepper aus einer vollkommen anderen Lage heraus bekommen haben, als bei den vergangenen Tests. Weinsberg stellt mir dieses Fahrzeug nicht für einen Test zu verfügung, sondern um mir zu helfen. Natürlich teste ich dieses Fahrzeug auch, in dem ich es nutze. Aber ich glaube aktuell und so ehrlich will ich sein, würde ich nicht so sehr in eine kleine Kerbe hauen, wie ich es bei anderen Tests machen würde.  Denn allein durch das Angebot mich zu unterstützen, hat Weinsberg einen “Stein bei mir im Brett” und der Cara Compact Edition Pepper  wurde für mich zum Reisemobil des Jahres! 

Das bedeutet NICHT, dass ich euch nicht ehrlich beschreiben werde, was ich an dem Womo klasse oder auch weniger gelungen finde  (ihr werdet es gleich lesen)!!! Ich kann mich aber sicher nicht komplett davon frei machen, dass ich diese Hilfe toll finde!

Die ersten Tage mit Mister Pepper

Nachdem ich meine wenigen 732 Sachen eeeendlich gepackt hatte, ging es vergangenen Dienstag also los, auf an die Küste Niedersachsens, genau genommen nach Greetsiel. Greetsiel war der Ort, an dem ich mich zum erstmal mit der Omi vor 7 Jahren so richtig wohl gefühlt habe und an dem ich zum erstmal dachte, ok Dein Womo Plan war doch nicht komplett falsch, Greetsiel ist seit vielen Jahren immer wieder der Ort den ich besuche um den Kopf frei zu bekommen und damit war Greetsiel für mich auch das perfekte erste Ziel, für die Zeit nach der Omi. 

Also los, raus aus Dortmund und keine 4 Stunden später kamen Milla, Mister Pepper und ich, im strömenden Regen, auf einem fast leeren Stellplatz, in Greetsiel an und ja… GENAU SO WAR ES MIR AUCH AM LIEBSTEN! 🙂 Wenn man im November an die Küste fährt, muss man nunmal auch mit „Wind und Wetter“ rechnen.  

Doch bevor wir uns für ein Plätzchen entscheiden mussten (die Auswahl der perfekten Parzelle bei so vielen freien Stellplätzen ist eine sehr, sehr schwere Entscheidung 😉 ), wollte ich eigentlich noch  den Wassertank auffüllen. Also habe ich den Pepper schön ordentlich an die Versorgungsstation gestellt, habe minutenlang nach den passenden Euro Stücken gesucht, bin iim strömenden Regen ausgestiegen …. bis mir dann auffiel, hmmmm ohne Schlauch oder Gießkanne wird das schwierig mit dem Frischwasser 🙂  Die zwei leeren 1,5 Liter PET Flaschen würden zum befüllen nur schwerlich ausreichen. 🙂 Also erstmal kein Wasser im Tank, Duschen wird eh überbewertet, nochmal zum Baumarkt fahren… nöööö, das würde ich dann in 2 Tagen machen, wenn ich Greetsiel wieder verlasse. Bis dahin muss es eben mit Wasserflaschen usw, gehen. 

Viel, viel wichtiger war es eine schöne Parzelle zu wählen, das Bett zu beziehen und die Lichterkette aufzuhängen! Wer braucht schon Wasser wenn es Lichterketten gibt! 🙂 

Obwohl dieser erste Abend im gemütlichen Mister Pepper wirklich schön war, ich liebe es wenn der Regen leise prasselt, war die Nacht selber durchwachsen. Dies lag allerdings vor allem an Milla, die ihren  schmalen Schlafplatz direkt vor dem Bett anscheinend total doof fand und immer wieder durchs Womo getapst ist. Notiz an mich, am nächsten Abend muss ein neuer Schlafplatz gefunden werden!

So wie es sein sollte wenn Engelchen reisen ;-), öffnete ich am nächsten Morgen die  Fenster und schau an… strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.  Dabei war es allerdings sehr frisch, dennoch… das perfekte Wetter für einen Stadtbummel. Milla konnte ich leider nicht davon überzeugen das Womo zu verlassen, also habe ich mich alleine auf den Weg ins Dorf auf gemacht. Erstaunlicherweise hatten doch noch viele Geschäfte in Greetsiel geöffnet, zwar meist mit verkürzten Öffnungszeiten, aber zwischen 11-16 Uhr, gab es noch einiges zu sehen und ein lecker schmecken Kaffee war auch noch drin.  🙂

Zurück an Mister Pepper angekommen dauerte es nicht lang, bis eine Überraschung für Milla und mich in einem kleinen, orangenem Auto angefahren kam. 

Ein Leser und sein „Schatzi“ hatten über Facebook verfolgt, dass ich gepostet habe… “kein Wasser, aber Hauptsache die Lichterkette hängt” und da waren die beiden tatsächlich so lieb, extra 40 km zu mir zu fahren, um mir einen Wasserschlauch und eine Gießkanne zu schenken. 

Kommt, das ist schon exxtreeeeem lieb!!!!

 

Geschenke :-) für Mister Pepper Cara Compact

GESCHENKE!!!

 

Ich habe mich auf jeden Fall gefreute „wie bolle“ und nachdem die beiden wieder los gedüst sind, hieß es auch direkt Wasser marsch! Naja, ist schon einfacher, wenn das Wasser aus dem Hahn und nicht aus der „ein Hand, Zahnbürsten, Zahncreme PET-Flasche“ kommt. 

Für Milla und mich folgte ein ruhiger, entspannter Abend und bevor wir ins haiaaaa Bettchen gegangen sind, haben wir noch einen neuen Platz für ihr Schlafkörbchen gesucht und gefunden. 

Diese zweite Nacht wurde zum Glück deutlich besser, Milla schlief seelig und ich irgendwann auch.

Der dritte Tag hier oben in Greetsiel wurde vor allem durch weiteren Besuch bzw. eine kurzfristige Verabredung bestimmt. Tom und Jörg, zwei absolute Kennner, Könner und „Felsbrocken der Camping Branche“ kamen mit ihren Reisemobilen hoch an die Küste, so dass ein arbeitsreicher Tag wie im Flug verging. Im Gegensatz zu den beiden, bin ich ein absoluter Niemand in der Szene und ich kann immer nur mir riesigen, offenen Ohren zwischen den beiden Herren sitzen und deren Infos und Geschichte lauschen. Ehrlich, die beiden sind seit Jahrzehnten als “richtige” Journalisten bzw. Stellplatz Planer in der Branche aktiv.

Wen die alles kennen, wie die sich alleine diese Massen an Namen merken können…. es ist mir ein RÄTSEL!!!! Ich muss dringend an meinem Gedächtnis arbeiten! Das ging gestern Abend stundenlang ungefähr so…  Willi Wombat, kennst Du, oder? Ähmmmm, nö! 🙂 Ach das gibt es ja nicht, Willi Wombat ist doch der Chef von der Firma X, die mit dem Unternehmen Y schon vor 20 Jahren in Bad Klein-Klein-Kirchen den 1. örtlichen Camper Stammtisch eröffnet hat. Was da für Wissen und Kontakte herrschen… das ist unglaublich. Wie gesagt, wenn wir drei aufeinandertreffen, kann ich immer nur mit offenen Ohren dazwischen sitzen.   

Fazit dieses Abends, das altbekannte Problem, ich bin einfach zu „ruhig“ und nutze Chancen nicht. Da sind wir also wieder bei meinem Lieblingsthema, sich selbst, einerseits selbstsicher aber ohne anzugeben zu verkaufen! Das ist und bleibt für mich ein riesen Problem, an dem ich dringend arbeiten muss! 

 

Endlich geht es los, der Weinsberg Cara Compact Pepper im Test

Endlich on Tour und ja, ich genieße die Zeit hier oben an der See mit Milla und Mister Pepper sehr!

 

Tja und wie finde ich nun Mister Pepper nach den ersten 72 gemütlichen Stunden? 

Grundsätzlich kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass ich mich in Mister Pepper mittlerweile absolut wohl fühle! Der große Kühlschrank, das 3 Platten Kochfeld, das große Bett und auch der Stauraum ist meiner Meinung nach für 1-2 Personen absolut ausreichend. Mal ganz davon abgesehen, dass ich die rost-rote, schwarz, weiße Optik des Mister Pepper sehr mag.

 

Mister Pepper Weinsberg Wohnmobil

Ankunft in Greetsiel! Mister Pepper fährt einfach klasse, natürlich deutlich entspannter und schneller als die Omi.

 

Ich finde auch das Design der Polster und Schränke tatsächlich sehr schön und modern und dass der Pepper direkt mit Sat-Anlage, Markise usw. gekauft werden kann, macht für mich die Abende nochmal deutlich gemütlicher. 

Obwohl ich ja immer gesagt habe, dass ich diese Reisemobile, die im Grunde „nur“ die beiden umzudrehenden Fahrerhaussitze haben, nicht gemütlich finde, muss ich diese Meinung tatsächlich etwas revidieren. Aktuell habe ich vor allem den Fahrersitz genutzt und hier sitzt man auch im Alltag wirklich gut, egal ob es um das Essen am Tisch, arbeiten oder auch TV schauen geht, wenn man sich den Sitz und die Armlehnen gut eingestellt hat, sitzt man hier schon lange frisch und selbst zum TV schauen gemütlich. Wobei ich momentan auch sagen muss, dass mir eine kleine Sitzbank neben der Tür ,zum Füße hoch legen, fehlt. Aber gut… ich habe den Vorteil den Beifahrersitz nutzen zu können. 

Ich kann euch aber auch ganz ehrlich sagen, zwischen Mister Pepper und z.B. dem Knaus Sun TI aus dem letzten Winter, gibt es nunmal deutliche Unterschiede. Aber hey… zwischen den beiden Fahrzeugen liegen auch ca, 25.000 Euro… irgendwo müssen die Unterschiede ja gemacht werden!

Wobei es sich bei diesen Unterschieden hauptsächlich um viele, kleine Details handelt. Klar, der Sun TI hatte einen Doppelboden und einen komplett anderen Innenaufbau, samt  dem abgetrennten Raumbad. Das ist natürlich ein großer, grundsätzlicher Unterschied. Aber davon mal abgesehen, sind es eben viele kleine Details , die ich nach den ersten “richtigen” 72 Stunden mit Mister Pepper bemerke. 

Zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass es im Bad nicht einen Harken für Handtücher gibt. Natürlich ist es überhaupt kein Problem, mal eben selber zwei Harken z.B. an die Tür zu kleben, um Handtücher aufhängen zu können. Aber „von Haus aus“ fehlen sie halt. Das meine z.B. wenn ich von kleinen Details spreche, die letztendlich auch für den großen Preisunterschied sorgen.

Was mich MOMENTAN allerdings noch wirklich nervt (ich betone das MOMENTAN, weil es 100% ig eine Gewöhnungssache ist)  ist diese kleine Stufe zwischen Fahrerhaussitzen und „Reisemobil Mittelgang“ . Egal ob es um Milla oder um mich geh, wir sind bestimmt schon 10 mal in den letzten Tagen über diese verdammte kleine Stufe gestolpert. Das ist ja auch ein Thema, welches mich in 99% aller Kastenwagen super duper nervt, diese winzigen Stufen sind reine “Trottelchen Stolper Fallen” 🙂 

 

Pepper Wohnmobil

Wisst ihr warum es diese Stufen im womöglich gibt? Wenn ja, dann schreibt es mir bitte in die Kommentare.

 

Da werde ich auch wirklich mal bei Weinsberg nachfragen, warum es nicht möglich ist, diese 10 cm „ebenerdig“ zu machen. Ich meine, wenn es mit den Rädern, Bodenabstand, Radkästen, oder what ever zu tun hat, warum baut man die Reisemobile dann nicht so, dass man diese 10 cm beim Einsteigen ins Reisemobil mehr „überwinden“ muss, dann aber einen ebenerdige Fläche hat?  

Irgendeinen Grund muss es geben und wie gesagt, in einigen Wochen weiß ich wahrscheinlich im Schlaf ganz automatisch, dass da diese Stufe ist, aber momentan… bleibt es eine Trottelchen Stolper Falle 🙂

Mister Pepper, I LIKE:

Was mir am Pepper auf Anhieb aber sehr, sehr, sehr gut gefällt, ist die große Garage, da passt echt viel rein. Ebenfalls sehr schön gelöst finde ich die Kleiderschrank Fächer, die automatisch beleuchtet werden sobald man die Türen aufschiebt und auch die breite, große Treppe in der Mitte der Einzelbetten ist klasse. Da kommt man selbst mir Knie, Hüfte oder Rücken bequem ins Bett. 

Klar, das große Bett mit der indirekten Beleuchtung ist natürlich klasse, hier könnte man problemlos auch zu dritt, oder zu viert mit zwei kleinen Kindern schlummern. 

 

 

Da die große, beheizte Garage direkt unter dem Bett liegt, ist das Bett insgesamt, meinem Gefühl nach, relativ hoch angebracht. Nicht so hoch wie ein schmaler Alkoven, im Pepper Bett kann jeder Mensch problemlos, aufrecht sitzen und dennoch fühlt es sich ein bisschen wie eine große „Höhle“ an, was vielleicht auch an dem einseitigen Fenster liegt. Warum dieses Höhlen Feeling aufkommt, kann ich also gar nicht sicher sagen, aber das macht die Sache gleich doppelt gemütlich. 

Praktisch finde ich auch die sehr große und tiefe Schublade unter dem Herd, welche neben Besteck auch noch Platz für z.B. das gesamte Geschirr, sprich große Teller, kleine Teller, Tassen und Becher bietet. 

Zwei weitere nette Details befinden sich direkt neben dem Herd und zwar zum einen die klappbare Ablage, die einfach nochmal deutlich mehr Platz zum schnippeln und anrichten bietet. Zum anderen befindet sich darunter noch eine kleine Ablage durch ein gespanntes Gummiband, in welchem man z.B. die Hausschuhe oder einen Schirm verstauen kann, für mich ist diese Ablage direkt neben der Aufbautür allerdings ein super Ort, um Millas Leinen und Geschirre sicher und „klapperfrei“ zu verstauen. 

 

Weinsberg Pepper

Das extra Schneidebrett, die breite Schublade und der Gummizug direkt neben der Tür sind praktische Lösungen

 

Technisch gesehen hat Mister Pepper für mich Technik Trottel einige Highlights, aber auch zwei „Knackpunkte“.

Wie bereits im ersten Artikel angesprochen, im Gasfach stehen die Flaschen mal wieder hintereinander, was für Camper die das gesamte Jahr durch on Tour sind absolut unpraktisch ist. Aber… ab 2020 gibt es den Gaskastenauszug als Sonderzubehör.  Sicherlich keine schlechte Investition. 

Einen zweiten kleinen Knackpunkt sehe ich aktuell noch in der recht kleinen 75 Ampere Batterie, welche traditionell ab Werk eingebaut ist. Bitte nagelt mich nicht auf diesem Technik Thema fest, ihr wisst… hier schreibt ein Technik Trottel. Aber in der offiziellen Weinsberg Mister Pepper Bord Beschreibung steht, dass bei den üblichen Verbrauchern, dieses Reisemobil IM WINTER ca. einen halben Tag autark stehen kann. Das ist natürlich nicht so super lang! 😉 

Hier lohnt es sich also sicherlich auf etwas längere Sicht in eine andere Bord Batterie zu investieren. Ob das mit den 75 Ampere (was ja bei einer Blei-Säure Batterie nur ca. 37,5 Ampere bedeuten würde, bevor die Batterie „schädlich“ entladen wird) und den ca. 12 Stunden Autarkie  im Winter ungefähr stimmt, werde ich in den kommenden Wochen nochmal testen. 

Was ich an Mister Pepper allerdings wirklich klasse finde, ist die Möglichkeit den Frisch- und Abwassertank zu beheizen. Man kann also durch eine Seilstrangsperre bestimmen, ob die Tanks beheizt werden sollen, oder nicht. Da Mister Pepper keinen Doppelboden hat, ist das eine tolle Sache. So kann das Wasser im Winter nicht in den Tanks einfrieren und man spart sich die beliebte „Winter-Eimer-Grauwasser- Abfluss Taktik“

Momentan habe ich das Gefühl, die Tanks werden „mordsmäßig“ beheizt, denn obwohl ich das Wasser nicht durch den Boiler erwärmt habe, kommt es heiß aus dem Wasserhahn. Zu diesem Thema bin ich tatsächlich mal seeehr gespannt, wie sich Mister Pepper im richtigen Winter so schlägt. 

Ebenfalls sehr gut gelöst finde ich die „Versorgungsklappe“. Hinter dieser Außenklappe befinden sich sämtliche Zugänge zum auffüllen des Frischwassertanks, der Ablass von Frisch- und Grauwasser und ganz besonders gut finde ich den, in diesem Fach befindlichen, Landstrom Anschluss.   Bedeutet also, man schiebt das Stromkabel samt Stecker von unten durch eine spezielle Öffnung in dieses Fach und schließt das Kabel dann innerhalb dieses Faches an. So ist der gesamte Landstromanschluss komplett vor Wind und Wetter geschützt. 

Ansonsten kann ich nur sagen… ich finde Mister Pepper verfügt über eine ordentliche Anzahl an Steckdosen und USB Anschlüssen, der 162 PS Motor fliegt sehr ordentlich über die Bahn und wie auch schon bei den anderen Reisemobil Test,  empfinde ich diese Berg-Anfahrhilfe als enoooooorme Erleichterung! 

 

Mister Pepper bei Nacht

Mister Pepper bei Nacht in Greetsiel

 

Mit Mister Pepper on Tour… ein kleines Fazit nach den ersten Tagen

Die „ungemütlichen“ Tage in Niederbayern lasse ich jetzt mal außen vor, so dass Milla und ich aktuell 3-4 Tage mit Mister Pepper  on Tour verbracht haben.

Da ich bereits von ein paar genervten Pepper Fahrern angeschrieben wurde, nein, bisher war es wirklich nicht so, dass während der Fahrt z.B. ein Fach von alleine aufgesprungen ist. Nein, bisher hatten wir diesbezüglich so GAR KEINE Probleme. Ich kann auch wirklich nicht sagen, dass Mister Pepper während der Fahrt besonders laut wäre, weil ständig irgendetwas anderes klappert. 

Das einzige was mir bisher aufgefallen ist, betrifft die Kochfeld Abdeckung. Diese klappert während der Fahrt ungemein, allerdings habe ich schon gesehen, dass dies an einem fehlenden „Gummi Nöppel“ liegt. Ob dieses kleine Gummi Ding von Anfang an fehlte oder während der Nutzung anderer „Journalisten“ verloren gegangen ist, kann ich nicht sagen. Diese Gummi Dinger kosten im Handel 2 Euro pro Stück, in meinem Fall tut es aber auch ein Schwammtuch, welches ich aktuell vor der Fahrt zwischen die Herdabdeckung lege. 

Mister Pepper, Milla und ich… bitte nagelt mich in einigen Monaten noch nicht auf dieses erste Bauchgefühl fest, ich nutzte dieses Reisemobil jetzt gerade mal etwas mehr als 72 Stunden. Aber Momentan kann ich nur sagen, ich mag dieses Wohnmobil tatsächlich sehr, obwohl die gesamte Ausstattung definitiv „einfacher“ ist, als im Knaus Sun TI. Aber Mister Pepper passt eben insgesamt sehr gut zu jungen, oder jung gebliebenen Campern. Ich finde es gerade echt schwer euch dieses Gefühl oder “meine Denke” zu erklären. Auch mit dem Risiko, dass es total doof  und „Mädchen like“ klingt,  aber Mister Pepper ist für mich MOMENTAN so etwas wie der kleine Bruder des SUN TI. 

Das gesamte Design ist etwas jünger, moderne, der Innenraum ist insgesamt Kleiner und hat etwas weniger Details, dafür kostet Mister Pepper aber auch satte 25.000 Euro weniger. 

Ich ziehe einfach mal den „Pepper“ mäßigen Vergleich zum Gewürzregal im Supermarkt 🙂

Mister Pepper würde wahrscheinlich als “BBQ – 3 Pfeffer-Magic-Steak Powder”, in einer super coolen, modernen kleinen Dosen, innerhalb eines extra Aufstellers, mitten im Supermarkt stehen und der SUN TI wäre im Gegenzug so etwas wie der malaysische „Schwarz-Dorn-Pfeffer“, welcher in einer kleinen, sehr feinen Mühle samt goldener Banderole im Feinkostregal steht.

Ist der Weinsberg Cara Compact Edition Pepper aka. „Mister Pepper“ das aller, aller, aller beste Reisemobil der Welt? Eine schwere Frage! Ist Mister Pepper mein Reisemobil des Jahres? JA UND ZWAR ZU 100%!

Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick in unsere “Pepper Welt” gefallen, vielleicht mögt ihr ja wirklich an der Wahl zum Reisemobil des Jahres teilnehmen (Teilnahmeschluss ist der 12.11.19, zurr Umfrage gelangt ihr direkt über die Promobil Startseite, siehe Link eine Absatz höher. ) und ansonsten, lesen wir uns hoffentlich in ein paar Tagen wieder. Ach so, ihr möchtet wissen wie ich überhaupt zu Mister Pepper kam? Dann findet ihr den ersten Teil unserer Pepper Geschichte hier: Neustart dank Weinsberg!

Bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst dann hast Du zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit, spenden per Überweisung oder Kreditkarte: https://www.leetchi.com/c/isas-womo

2. Möglichkeit, spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

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Wellnesscamping im Herbst und Winter – FÜR MICH gibt es eigentlich keine gemütlichere Jahreszeit für eine Camping, Wellness, Wohnmobil Tour, als den Herbst und Winter. 

Wenn es draußen grau ist, die Blätter von den Bäumen fallen, der Regen stundenlang auf das Fahrzeug prasselt und ich im warmen Wohnmobil sitzen kann, das Teelicht brennt, irgendwas in der Flimmerkiste vor sich hin läuft, der Kaffee oder Tee duftet und Milla zufrieden vor meinen Füßen schnarcht.

FÜR MICH ist genau das 100% GEMÜTLICHKEIT !

Allerdings finde ich auch, dass diese Jahreszeit auch vor der Wohnmobil Tür so wunderbar entspannend ist. 

Auf den meisten Stell- und Campingplätzen läuft das Camper Leben wieder etwas ruhiger ab, die Angestellten in den Touristen Hochburgen haben wieder ein kleines bisschen mehr Zeit und gönnen einem das ein oder andere freundliche Wort und bitte, was gibt es denn schöneres als einen langen Spaziergang durch das bunte Herbstlaub? 

Die „dunkle“ Jahreszeit wirft für mich und viele andere Camper aber noch ein weiteres Thema wieder in den Vordergrund und zwar sind das gemütliche Campingtage in der Sauna bzw. Therme. 

Wo ich im Sommer notgedrungen als „laufende Sauna auf zwei Beinen“ durch die Gegend tucker, kann ich die Wärme und Gemütlichkeit eines Saunanachmittages im Herbst und Winter mit jeder Pore genießen und die vergangenen Jahre haben mir immer wieder gezeigt, dass auch euch das Thema Sauna, Thermen & Stellplätze beschäftigt. 

Tjaaaa und genau aus diesem Grund, darf ich euch heute mal wieder etwas zum gewinnen anbieten 🙂 

Dolde Medien hat nämlich vor wenigen Wochen einen „Stellplatzführer Schönste Thermen“ herausgebracht, den 10 IsasWomo Leser gewinnen können. 

Wobei „Führer“ ist in diesem Fall eigentlich nichts ganz richtig. Denn in dem Buch „Wellness mit dem Wohnmobil“ geht es nicht nur um Schwimmbad Adressen und kurze Stellplatz Infos, sondern jede Therme und jeder Stellplatz wird relativ ausführlich beschrieben und es gibt viele Fotos von den verschiedenen Bädern, so dass ihr euch vorab einen wirklich guten Eindruck von den unterschiedlichsten Thermen in Deutschland machen könnt.

In dem Buch werden kleine und eher unbekannte Thermen und Stellplätze genau so vorgestellt wie z.B. die größte Therme der Welt in Erding. 

Das Buch „Stellplatzführer Schönste Thermen – Wellness mit dem Wohnmobil“ hat insgesamt 194 Seiten und stellt euch 123 Thermen samt Stellplätzen in Deutschland vor.  

Auf einer Übersichtskarte sind sämtliche Schwimmbäder eingetragen, so dass ihr auf anhieb schauen könnt, welche Therme in eurer bevorzugten Reiseregion liegt.

Danach folgen dann die jeweiligen Informationen und Bilder zu den Bädern und einem passenden Stellplatz. 

Dabei  ist die Lage und Ausstattung der Stellplätze von Platz zu Platz verschieden. Einige Reisemobilstellplätze liegen direkt auf dem Grundstück der Therme, es werden aber auch immer wieder große und kleine Stellplätze vorgestellt, die günstig im Umfeld der Wellness Anlagen liegen. 

Das Buch gibt es aktuell für 19,90 Euro im Buchhandel, oder ihr könnt es z.B. auch über Amazon* bestellen: 

Angebot:

 

Aber am besten ist es natürlich, ihr gewinnt eines von 10 „Wellness mit dem Wohnmobil“ Büchern bei mir! 🙂 

🚨DAS GEWINNSPIEL WURDE BEREITS BEENDET!!!!🚨

Wenn ihr also Lust habt eines der Bücher zu gewinnen, dann müsst ihr folgendes tun: 

Klickt bis Freitag 27. September 2019 auf den unten stehenden Link, tragt euch mit eurem Namen und einer E-Mail Adresse unter der ich euch im Falle eines Gewinns erreich kann ein und beantwortet die folgenden 3 Fragen (kleiner Tipp, alle Antworten findet ihr in diesem Artikel!): 

  1. Wie viele Thermen und Stellplätze werden in dem Buch vorgestellt? 
  2. Wo liegt die größte Therme der Welt?
  3. Durch welchen Verlag wurde das Buch veröffentlicht? 

 

Unter allen Teilnehmern mitsamt der richtigen Antworten, werde ich noch am selben Wochenende die 10 Gewinner ermitteln, bekannt geben und persönlich anschreiben.

Weitere Bedingungen für die Gewinnspiel Teilnahme: 

Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Um den 10 Gewinnern die Bücher zuschicken zu können, benötige ich im Nachgang eure Adressen (also erst, wenn ihr zu den Gewinnern gehört) und muss diese dann auch mit dem Dolde Medien Verlag teilen, weil die Bücher direkt vom Verlag zu euch geschickt werden. Wäre ja Schwachsinn wenn der Verlag die 10 Bücher erst teuer zu mit schickt, damit ich sie dann nochmal für viel Geld an euch weiter versende. Eure Adressen werden NICHT veröffentlicht und auch nur dazu genutzt, euch die Bücher zu zuschicken!!! 

Sollte ich einen Gewinner trotz mehrerer Versuche innerhalb einer Woche nicht per E-Mail erreichen können, wird der Gewinn nach 7 Tagen an einen anderen Gewinner weiterverlost. 

Spätestens eine Woche nach Übersendung aller Bücher werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht!

Wichtig! Ihr wisst… der Datenschutz! 

Sobald ihr euch angemeldet habt und die Fragen beantwortet habt, erhaltet ihr nochmal eine E-Mail in euer Postfach! GANZ, GANZ WICHTIG, Ihr müsst diese E-Mail bestätigen, also auf den Link in der Mail klicken, nur so gebt ihr mir sozusagen die „schriftliche Bestätigung“, dass ich euch im Falle eines Gewinns anschreiben darf! 

Es muss ja alles mit Recht und Ordnung zugehen! 😉 

 

 

Jetzt teilnehmen und eines von 10 “Stellplatzführer Schönste Thermen – Wellness mit dem Wohnmobil” Bücher gewinnen!

Bitte klick auf den folgenden Link, melde Dich mit Namen und E-Mail Adresse an, beantworte die 3 Fragen und nimm an der Verlosung teil!

Bitte nicht mehr teilnehmen, das Gewinnspiel ist beendet!

HIER KLICKEN UND LOS GEHTS!

 

 

 


 

Danke, dass wieder so viele von euch teilgenommen haben. 

Die 10 Gewinner stehen fest, solltet ihr euren Vornahmen hier sehen, bitte achtet auf euer E-Mail Postfach (auch auf den Spam Ordner!!!), ob ihr eine Gewinner Mail von mir erhaltet. Bei mehr als 6.000 Teilnehmern, können sich Vornamen natürlich wiederholen. 

Gewonnen haben: 

  • Kalle
  • Natalie H.
  • Beatrix T.
  • Birgit B.
  • Irmi
  • Carsten S.
  • Sam
  • Urte
  • Silke uuuuuuund
  • Bianca B.

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!!

Ach so übrigens, die richtigen Antworten waren: 

Es werden 123 Thermen vorgestellt, die größte Therme liegt in Erding und das Buch wurde durch den Dolde Medien Verlag veröffentlicht.

Bis auf 2 Personen, haben alle richtig geantwortet!

 


 

Camping im Herbst und Winter, Thermen, Sauna und Wellness mit dem Wohnmobil, zwei Themen die einfach extrem gut zusammen passen. 

Solltet ihr bisher noch nicht auf Sauna, Thermen, Wellness mit dem Wohnmobil Tour gewesen sein, testet es doch einfach mal! So ein Camping Abend nach der Sauna ist HEEEEEERRLICH und ihr könnt schlummern wie auf Wolken.

Ach eines noch…. 

Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, dann müsste ihr dies über den Link tun! Es bringt nichts die Antworten auf die Fragen unten in die Kommentare zu schreiben. Damit das Gewinnspiel für alle fair bleibt, werde ich Kommentare mit denn Lösungsbegriffen erst nach dem Ende des Gewinnspiels freischalten. Normale Kommentare oder Fragen natürlich schon eher. 

Da ich euch aber mittlerweile so ein kleines bisschen kenne, weiß ich auch, dass es wahrscheinlich nur Minuten dauern wird, bis jemand die Antworten als Kommentar  unter den Artikel schreibt. Darum erwähne ich diesen Punkt vorsorglich bereits jetzt. 😉 

Ich denke aber auch, die Fragen bzw. Antworten sind machbar… also chakkaaaaa, gebt alles…. Ihr schafft das! 🙂 

 

Jetzt bleibt mir nur noch TOI, TOI, TOI und viel Spaß zu sagen, ´Wellness mit dem Wohnmobil“ ist eine echt schöne Sache und das gleichnamige Buch gibt euch viele, viele tolle Tipps! 

Sollte es aber irgendwer gar nich abwarten können, kann sie/er sich bis dahin natürlich auch schon meinen Artikel zum Thema Thermen & Stellplätze in Deutschland ansehen. 

Wie immer verabschiede ich mich mit den Worten… bliebt gesund!

Eure 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

*Bei dem hier eingefügten Link zu Amazon handelt es sich um einen Affiliate Link!

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (3 votes, average: 5,00 out of 5)
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Wintercamping in den Bergen – Abenteuer pur für Angsthasen

 

Mittlerweile bin ich seit fast 6 Jahren immer wieder unterwegs, habe mich aber noch nie im Winter mit der Omi zum Wintercamping in die Berge getraut.

Ehrlich… ich glaube ich bin eigentlich nicht unbedingt der extrem ängstliche Typ, aber Auto fahren auf glatten, eisigen Straßen, das ist für mich ein absoluter Graus. Meine größte Sorge zu dem Thema ist, ich komme einen Berg nicht hoch und beginne dann rückwärts den Berg wieder runter zu rutschen! Uhhhhhh, mein Albtraum!!!

Darum hieß es bisher… die Berge sehen mich zum Wintercamping nicht!!!!

 

Tjaaaa, aber jetzt darf ich ja gerade den winterfesten SUN TI von Knaus testen und wenn ich schon DIE Möglichkeit habe mit so einem super isolierten Womo im Winter los zu düsen, wäre ich dann nicht dumm… wenn ich die Chance nicht nutzen würde um zum Wintercamping in die Berge zu fahren???

Ich war echt soooo hin und her gerissen! Einerseits hatte ich Angst vor der Fahrt, andererseits … so eine Chance muss ich doch nutzen!

Also habe ich mich über Weihnachten noch schnell umgehört, ob ich noch irgendwo eine Chance auf einen netten Platz in den Bergen habe, aber leider… sämtliche Campingplätze die ich angerufen habe waren über Silvester bereits voll belegt.

Hmmmmpf…der Campingboom macht sich mittlerweile auch im Winter bemerkbar, alle Leute wollen los und die Silvesternacht während des Wintercamping s erleben. Also, nach ungefähr 20 angefragten Plätzten wurde klar, ich hatte keine Chance auf einen netten, kurzfristig zu reservierenden Platz.

Mittwochmorgen habe ich es dann aber doch einfach nochmal auf gut Glück beim Campingplatz Tennsee in der Nähe von Garmisch versucht, wobei ich gerade hier niemals mit einem freien Platz gerechnet hätte. Der Platz wurde schon mehrfach im TV gezeigt und da sind die Chancen sehr gering, gerade da noch einen freien Platz zu ergattern.

 

Aber wie heißt es so schön… ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!

 

Der gesamte Campingplatz war eigentlich bereits seit Wochen ausgebucht, aber gerade als ich Mittwochmorgend ganz früh angerufen habe, stand anscheinend ein anderer Gast an der Rezeption, der leider früher abreisen musste. Pech für ihn, Glück für mich, denn nach ein paar Minuten am Telefen stand fest, ich kann die Parzelle übernehmen und habe einen wunderhübschen Platz über die Silvestertage! 🙂 

So ging es also vergangenen Donnerstag los… mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch und trotzdem vollerl Vorfreude… auf ins Abenteuer:

 

Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping Abenteuer in den Bergen

EIN TRAUM! Kommt das ist schon echt schön! So toll begann unser Wintercamping Abenteuer

 

Beginne ich mal mit der Fahrt zum Campingplatz.

Also ich kann euch nur sagen, ich hatte echt Panik vor dieser Fahrt, aber die Strassenwacht hier unten im Süden Deutschlands ist WIRKLICH fit und vielleicht auch ganz anders ausgestattet als z.B. bei uns im Ruhrpott.

Die Straßen waren weitestgehend frei, alle Wege waren super präpariert und so hatte ich NULL Probleme den Campingplatz zu erreichen.

 

Super Strassen beim Wintercamping in den Bergen

Selbst kurz nachdem es geschneit hat, waren die Strassen wieder weitestgehend frei.

 

Ehrlich… und das geht vor allem an alle anderen Schissbuchsen die genau so viel Panik vor Eis und Schnee haben wie ich. Die Straßen hier unten sind klasse präpariert und z.B. bis zum Campingplatz Tennsee, würde ich mich jetzt auch jederzeit mit der Omi trauen.

Bis hier hin kommt ihr wirklich, wirklich gut und es lohnt sich sehr das Abenteuer Wintercamping  mal zu starten. Das größte Hindernis auf dem Weg in Richtung Berge waren viel eher die Feiertags/ Ferien/ Mittelspurblockiere, aber ganz sicher nicht die Strassenverhältnissen abseits der Autobahn.  

Wie groß dieses Abenteuer noch werden sollte, wusste ich bei meiner Anreise ja auch noch nicht 🙂

Nachdem ich meine Parzelle bezogen hatte, verlief der Abend gaaaanz entspannt… Milla und ich freuten uns auf die kommenden Tage und ich war einfach nur froh gut angekommen zu sein..

Nach einer schlechten Nacht (ich war immer noch so aufgeregt von der Fahrt 🙂 ) und einem ausgedehnten Frühstükskaffee, habe ich mich am nächsten Morgen auf den Weg ins nächste Dorf „Krün“ aufgemacht und stand zwischenzeitlich im absoluten Paradies.

 

Wintercamping echt live

Der Weg vom Campingplatz nach Krün war einfach paradiesisch

 

Es war aber auch ein perfekter Tag! Die Felder und Berge waren Schnee bedeckt und der Himmel strahlend blau! Ich habe noch NIE erlebt, dass Schnee bedeckte Felder wirklich so stark glitzern können, dass sie aussehen, als seien sie mit Diamanten bestreut.

Ich war aber auch noch nie in meinem Leben im Winter in den Bergen, also wirklich noch nie! Weder zum Wintercamping, noch zum Skifahren o.ä. Die Natur hier in den Bergen, gemixt mit dem Schnee… das ist SOOOOO UNFASSBAR SCHÖN, dass ich auf dem Weg nach Krün eigentlich ständig stehen bleiben musste um einfach nur zu schauen.

Was ich allerdings total unterschätz habe ist, wie stark der reflektierende Schnee den Augen zusetzt. Darum als Tipp… wenn ihr zum Wintercamping aufbrechen möchtet, nehmt auf jeden Fall eine Sonnebrille mit!

Der Campingplatz liegt direkt zwischen Garmisch Partenkirchen und Mittenwald. Allerdings sind die beiden größeren Orte ca. 1 Stunde Fußmarsch entfernt, es gibt aber verschiedenen Buslinien und auch Ski Busse, die man nutzen kann. Wer gerne Langlaufen geht, der kann direkt vom Campingplatz aus starten, hier gibt es verschiedene eingezeichnete Loipen. Wie anspruchsvoll diese sind, kann ich euch allerdings nicht sagen, weil ich weder Ski, noch Langlauf-Ski fahren kann. Wie gesagt, ich bin zum aller erstenmal im Winter in deren Bergen.

Der kleine Ort Krün liegt ungefähr 30 Minuten entfernt, ist wirklich klein, bietet aber mit Cafes, Supermätkten, Tankstelle, Apotheke und Restaurant erstmal alles was wir Camper so benötigen.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch Krün und einem Kaffee im Kaffeehaus, haben Milla und ich es uns abends einfach nur gemütlich gemacht.

 

Wintercamping das benötigst du wirklich

Ganz wichtig… Wintercamping nur mit Sonnenbrille!

 

Bis zu diesem Zeitpunkt lagen zwar schon einige cm Schnee, aber es gab noch keinen Neuschnee und für die nächsten Tage wurde auch eher Tauwetter vorhergesagt.

Hmmmm…. sollte ich jetzt extra in die Berge fahren und keinen richtigen Schnee mitbekommen? Das wäre ja schade!

Also habe ich mir von Frau Holle ein bisschen mehr Engagement gewünscht… wenn schon Berge, dann bitte auch mit Schnee. Das ich allerdings einen so guten Draht zu Frau Holle haben sollte… war mir bis zu dem Zeitpunkt auch noch nicht bekannt!

 

Silvester im Camper

Selbst die Silvesternacht verlief gemütlich und entspannt

 

Silvester Camping im Schnee

 

Nach einigen gemütlichen Tagen zwischen Womo, langen Winterspaziergängen und einer Fahrt nach Garmisch zum Training der Skispringer, folgte also unsere erste Wintercmping Silvesternacht.

Sobald Milla die Knaller und Raketen hört, reagiert sie immer noch ängstlich bis panisch und so waren wir beide mal seeeehr gespannt, wie „schlimm“ die Silvesternacht hier oben wohl werden würde.

Auf dem Platz selbst herrschte zum Glück strenges Böller Verbot, es konnte also nicht passieren, dass direkt neben dem Womo ein Böller hoch gehen würde… für mich sehr beruhigend!

Passend zur Silvesternacht veranstaltete der Campingplatz Tennsee jedes Jahr eine Party, die auch von vielen Gästen sehr gut angenommen wurde. Ich habe mich nur mal kurz umgesehen und einen Drink auf die Schnelle getrunken, bevor ich wieder zurück zum Womo gegangen bin… schließlich wollte ich Milla nicht so lange an Silvester allein lassen, denn der ein oder andere Knaller war bereits vorab zu hören.

Was ich aber in der kurzen Zeit sehen konnte sah klasse aus. Silvester unter Campern, tolle Musik, gutes Essen… das sah alles echt nett aus!

Insgesamt war es aber eine sehr, sehr schöne und relativ entspannte Silvesternacht.

Milla lag die ganze Zeit auf ihrem „Safty Platz“ unter dem Tisch, verhielt sich aber vergleichsweise entspannt. Es wurde ein wenig vor dem Platz geböllert, insgesamt aber nicht extrem viel und vor allem, es wurden nur Raketen oder ähnliches in den Himmel geschossen, so dass diese ganz schrecklichen BOOOOOM Böller komplett ausblieben.

Wintercamping mit Hund

Milla hatte viel Spaß im Schnee und war so gut drauf wie schon lange nicht mehr

 

Bereits gegen 1 Uhr konnte ich ins Bettchen krabbeln und Milla schlief die ganze Nacht ruhig in ihrem Körbchen vor dem Bett. Ich glaube ein so entsanntes Silvester hatten wir noch nie!

Den Neujahrstag verbrachten Milla und ich trotzdem komplett gemeinsam. Da ich ja noch nicht wusste wie die Silvesternacht verlaufen würde und es bisher immer so war, dass Milla noch Tage nach der Silvsternacht extrem ängstlich war, habe ich mir bewusste KEINE Tickets für das Neujahrs-Skispringen in Garmisch besorgt. Darum war ich also nicht unterwegs, sondern habe es mir gemeinsam mit Milla am, um und auf dem Camping gemütlich gemacht.

Zu diesem ganzen Campingplatz Komplex hier am Tennsee gehört auch ein richtig gutes Restaurant und zur Feier des Neujahrstages, haben wir uns ein ganz entspanntes Kaffetrinken samt Apfelstrudel, Eis und Latte gegönnt. Hmmmmmm herrlich, so könnte das ganze Jahr weiter gehen. 😉

Ich kann nur nochmal sagen, der Campingplatz Tennsee ist wirklich spitze. Eine komplette Vorstellung des Platzes mit sämtlichen Infos folgt aber getrennt in den kommenden Tagen als extra Artikel.

Tjaaaaa und nach diesen ersten sehr entspannten Wintercamping Tagen zwischen Sonne, Schneematsch und vielen langen Spaziergängen sollte sich das „Wetterblatt“ wenden. Ab Donnerstag Nachmittag erreichten mich die ersten besorgten Mails meiner Familie und Freunden, samt Links zu den Warnungen des Wetterdienstes. Spätestens ab Samstag sollte es schneien … und das nicht gerade wenig!

 

Frau Holle hatte meinen Aufruf anscheinend gelesen…

 

Bereits Freitag Morgen merkte ich deutlich… der Campingplaz war in Aufruhe und es  wurde leerer und leerer und so erzählte mir die Bedienung des Reastaurants am Nachmittag, dass viele Gäste aufgrund der Wetterprognosen vorzeitig abgereist sind.

Hmmmmmm…. aaaaach, so schlimm wird es schon nicht, außerdem wollte ich ja Schnee in den Bergen erleben…. also verlängerte ich unseren Aufenthalt im Gegensatz zu den ganzen Camping Schissern nochmal flux um 4 Tag und wartete gespannt auf die ersten Flocken.

Diese kamen dann auch… allerdings eeeeeetwas heftiger als ich gedacht habe. 🙂

 

Wintercamping mit Knaus Wohnmobil

Über Nacht hat es ein kleines bisschen geschneit

 

 

Was hier los ist, ist der absolute WAHNSINN!!!!

 

Es schneit seit Samstag Morgen ohne Pause durch und das auch immer wieder so stark, dass man kaum die Hand vor den Augen sieht. 

Alleine gestern habe ich das Womo und die Ausfahrt der Parzelle bereits 4 mal vom Neuschnee befreit… und hätte in der Nacht am besten dran bleiben müssen. Bevor ich gestern Abend ins Bettchen gegangen bin, habe ich nochmal kurz einen Blick nach draußen geworfen und da lag bereits wieder so viel Schnee, dass die Schneekante gerade die Aufbautür erreicht hat.

 

Wintercamping im Schnee

Winter 2019… da steht der Schnee schonmal bis zur Tür

 

Doch als ich dann heute Morgen raus schaute, konnte ich kaum glauben was ich da sah! Es hat über Nacht soooooo viel geschneit, dass der Schnee fast die Womo Fenster erreicht hat!!!!

 

Wintercamping im Schnee

Und das war morgens früh… da stand der Schnee bis auf Fenster Höhe

 

Im ersten Moment saß ich tatsächlich im Womo fest! Die Aufbautür ließ sich aufgrund der Schneemassen gar nicht mehr öffnen, aber durch die Beifahrertür kam ich noch raus.

Ich hatte aber schon überlegt, was ich mache, wenn ich. nun gar nicht raus komme… ein Anruf beim Campingplatz. Hallo, hallo hier 202, mein Hund müsste in 2 Stunden Pipi machen, könnten Sie BITTE schonmal beginnen zu graben? 😉

Sowas habe ich in meinem ganzen Leben NOCH NIE gesehen! Riesige Schneeberge!!!!! Das gesamte Womo war von Schnee bedeckt, auf den Bäumen liegt der Schnee so hoch, dass alle Äste ächzen und selbst mit den Profi-Schneeräum-Maschinen haben die Campingplatz Betreiber so ihre Mühen.

Damit Milla überhaupt aus dem Womo kommen konnte, ohne direkt auf Tauchstation zu gehen, hieß es für mich… schaufeln, schaufeln, schaufeln. Mittlerweile habe ich echte, richtige Blasen an den Händen vom Schnee schüppen und links und recht vom Womo, türmen sich die Schneeberge, die höher sind als das Wohnmobil selbst.

 

Sooo viel Schnee, das ist mal Wintercamping Abenteuer pur!!!!

 

Unfassbar schön, unfassbar gewaltig… aber irgendwie auch ein bisschen „unheimlich“. Laut Wetterbericht soll es weiter schneien und schneien und schneien… aber für Montag ist eine kurze Pause vorhergesagt, bevor Dienstag die nächsten Schneemassen vom Himmel fallen sollen. Von daher werde ich auf jeden Fall versuchen, den Platz am Monatg zu verlassen. Zur Not hätte ich noch 2-3 Tage Zeit, aber die Aussichten sehen ja nicht besser aus und Ende der Woche werde ich in Stuttgart erwartet, die CMT beginnt!

 

Wintercamping im Knaus Sun TI

Der Knaus SUN TI im ECHTEN Winter check 🙂

 

Und wie macht sich der Knaus bei so viel Wintercamping leben

 

Ich muss sagen, der SUN TI macht sich auch bei diesen Schnemassen extrem gut! Im Womo ist es muckelig warm, der Doppelboden hält die Leitungen frei und da ja alles beheizt ist, also ich meine wirklich alles… vom Schrank, über sämtliche Tanks bis zum Toilettenkanister, ist das Leben im Knausi selbst bei diesen Witterungsbedingungen einfach toll. 

Ich meine mal abgesehen vom “Alltag außerhalb des Womos” … so viel Schnee, kalte Temperaturen und dann so ein warmes, heimeliges Womo, was gibt es gemütlicheres?

 

Winterfestes Wohnmobil im live CHECK

Über und über vom Schnee bedeckt… Der Knaus SUN TI hat die Schneemassen super gemeistert

 

Zwei Problemchen gab es aber in den vergangenen Tagen, wobei die nicht wirklich etwas mit dem Womo selbst zu tun haben. Zum einen habe ich mich gefragt, wie man das bei solchen Schneemassen am besten mit der Sat Anlage macht? Im Grunde wäre TV  schauen Abends ja ganz nett, aber ich habe die Anlage lieber bereits vor einigen Tagen eingefahren, weil ich Bedenken hatte, dass sie fest friert und ich sie nicht mehr eingefahren bekomme, wenn ich los möchte.  Und da die Anlage ja mit dem Zündschloss verbunden ist, bin ich mir nicht sicher ob der Motor anspringt, wenn die Anlage nicht erinfährt?

Wobei… bei den Schneemassen, wäre die Anlage eh im Schnee versunken, von daher war es ganz clever, bereits vor den Schneemassen auf TV zu verzichten.

Zum anderen tropfte einiges Tauwasse kontinuirlich auf die Trittstufe und bedeckte diese dadurch mit einer riesigen Eisplattet. Dass das Tauwasser gerade da heruntertropfte lag aber vor allem daran, dass ich relativ schräg gepark habe, damit der Schnee besser vom Dach rutscht.  Mittlerweile konnte ich die Stufe aber zumindest wieder einfahren und da der Schnee sooooo hoch liegt, brauchen wir die Stufe aktuell eh nicht.

Schon „krass“… ich meine durch den Doppelboden ist das gesamte Womo ja schon höher und trotzdem reicht der (zusammengedrückte) Schnee bis weit über den Eingangsbereich.

 

Wintercamping im live check

Wintercamping pur

 

Das ist mal Wintercamping pur… ich glaube viel mehr geht echt nicht! 🙂

 

Gestern Morgen haben meine Nachbar versucht mit ihrem allrad Bimobil den Platz zu verlassen und hatten große Probleme vom Platz zu kommen. Da sollte es also noch spannend werden, wie und ob ich den Platz morgen verlassen kann. Ich denke das größte Problem ist die Parzelle selbst. Als ich gekommen bin lag ja kaum Schnee und somit steht das Womo dirkt auf dem Boden. Durch die Schneemassen hat sich jetzt allerdings vor der Parzelle eine ca. 4-5 cm hohe Schneestufe gebildet und ich habe die Befürchtung, dass ich da nicht hoch kommen werde. 

 

Allrad beim Wintercamping

Selbst die Nachbarn mit dem Allrad Bimobil hatten so ihre Probleme

 

Aber gut… Morgen ist der Tag der Tage, da heißt es dann, Milla, der Knaus und ich gegen den Schnee 🙂 

 

Das einzige was mich an diesen Schneemassen echt ein bisschen nervt ist das Problem Womo Dach. Anscheinend ist der Knaus wirklich super isoliert, denn obwohl ich hier drin heize wie wild, so dass es mir Frostbeule schön warm ist, bleibt gefühlt jede Flocke auf dem Dach liegen.

Mir ist es allerdings ein Graus samt Schneeschieber oder Besen auf eine Leiter zu krabbeln, die dazu auch noch auf dem eisigen Untergrund steht, um dann das Womo Dach irgendwie halbwegs frei zu bekommen. Ich kenn mich doch… da ist der gebrochene Arm oder das gebrochene Steißbein vorprogramiert. 🙂

Die letzten Tage konnte ich das Dach ganz gut von den Seiten und durch die Dachfenster von innen frei bekommen. Nach dieser Nacht liegt aber so viel Schnee auf den Fenstern, dass ich aktuelle die Dachluken nicht hoch bekomme. Die Schneemassen sind einfach zu schwer.

Wenn ich mich so umsehe… einige Nachbarn räumen das Dach, viele lassen es aber auch einfach so voll wie es ist. Ob das so gut ist? Andererseits… hier stehen ja auch Dauercamper, die gar nicht hier sind und ihr dach somit gar nicht vom Schnnee befreien können… unnd trotzdem stehen die fahrenden Zuhause noch.  Da werde ich mich jetzt gleich nochmal drum kümmern, vielleicht bekomme ich das Dach ja doch irgendwie noch ein bisschen frei.

 


Damit ich in diesem Artikel nicht alle Themen durcheinander werfe, beschreibe ich euch noch mehr zum Thema “KNAUS SUN TI im echten Wintercamping Check”, in meinem großen Fazit. Ende Januar muss ich zurück nach Jandelsbrunn und sobald ich das Womo wieder abgeliefert habe, folgt auch das große Fazit zum SUN TI.

Ähnliches gilt wie bereits gesagt für den Campingplatz. Auch diesen beschreibe ich euch in einem extra Artikel. Es ist so schon ein bisschen “kompliziert”,  die verschiedenen Wintercamping Tage halbwegs vernünftig in einen Artikel zu bekommen.


 

Soooo zum Ende dieser abenteuerlichen Wintercamping Tage bin ich heute Abend noch ins Campingplatz Restaurant eingeladen. Das Essen sah schon beim “drauf schauen” richtig gut aus und bisher habe ich auch nur gutes von dem Restaurant gelesen. Also ich glaube… Milla und mir steht noch ein netter letzter Abend bevor.

Dann noch eine allerletzte ULTRA GEMÜTLICHE Wintercamping Schnee Nacht (hoffe ich zumindest) und morgen wird es dann ernst! 

Es ist jetzt Sonntag, 15 Uhr und ich euch sagen…. es schneit schon wieder seit Stunden MASSEN weißer Flocken vom Himmel! 🙂 

 

Schneeschieber Wintercamping

Mein bester Freund… der Schneeschieber und ich führen ein inniges Verhältnis

 

Sooo und wie verlief nun meine Abreise? 

Wir machen jetzt einen Sprung von 24 Stunden, mitttlerweile ist es Montagabend 17 Uhr und ich sage mal so, die vergangenen Stunden waren spannend! 😉

Nachdem ich gestern einen echt tollen Abend im Campingrestaurant hattte (super Essen!) und geschlafen habe WIE EIN STEIN, hieß es heute Morgen, Sachen packen und klar Schiff machen!

Nachdem ich den Knaus innen soweit abfahrtbereit hatte (wenn man 10 Tage fest an einem Ort steht, bleibt ja schon das ein oder andere liegen 😉 ) hieß es wieder… SCHNEE SCHAUFELN!!!!

ZUM GLÜCK hat es vergangene Nacht nicht so viel geschneit, so dass es geschätzt “nur” 20-30 cm Neuschnee waren. Nichts desto trotz… aktuell habe ich erstmal genug vom Schnee schaufeln, was eine bescheidene Arbeit.

Ich habe geschaufelt und geschaufelt, damit ich zumindest die Räder halbwegs frei bekomme und mir zudem eine kleine Rampe gebaut, um diese 4-5 cm zwischen Parzelle und Weg zu überbrücken, aber eigentlich habe ich mir schon gedacht, dass ich da nicht raus kommen werde.

Nachdem das also alles geschafft war blieb nur noch ein Problem… wo ist eigentlich das Stromkabel? 🙂

Der Stromanschluss lag hinter dem Womo, also in einem Bereich, den ich die letzten Tage nicht betreten habe und ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, hinter dem Womo zu schaufeln, aber iiiirgendwo da, müsste mein Stromkabel liegen. 🙂

Ich sag mal so… zwischenzeittlich stand ich wirklich bis zum Bauchnabel im Schnee und habe zu allem Überfluss auch noch meinen Schuh verlohren, aber irgendwann konnte ich mich zumindest bis zum Stromkasten durchschlagen und mit ein bisschen ziehen und zereren, konnte ich auch nach dem Stromkabel tauchen.

Tipp für euch… bei viel Neuschnee ist es durchaus sinnvoll das Kabel hin und wieder oben auf den Schnee zu legen, das war echt arbeit das Kabel irgendwie unter dem Schnee zu finden und vor allem da raus zu bekommen.

 

Abenteuer Wintercamping

Und Schwups, stand ich bis zum Bauchnaben im Schnee

 

Dann nochmal schnell die Socken und Strumpfhose wechseln, die war natürlich klitsch nass nachdem ich den Schuh im Schnee verlohren hatte und dann war ich WIRKLICH abfahrbreit.

Motor an, erster Gang…. keine Chance!

Egal ob ich es mit Gefühl oder mit Schwung versucht habe, ich kam nicht aus der Parzelle! Die Reifen drehten sofort durch und ich kam einfach nicht diese Schneestufe hoch.

Im ersten Moment habe ich es nochmal mit neu schaufeln versucht, aber auch das hat mal locker flockig gar nicht geholfern! Also bin ich zur Rezeption maschiert und habe denen bescheid gesagt, dass ich Hilfe benötige und mich jemand raussziehen muss.

Alles klar… der Schneebagger kommt. 

Zurück am Womo wurde mir dann schnell klar, damit der mich raus ziehen kann, benötigt er doch bestimmt diesen abschlepp Schraubhaken, hmmmmmm… nur wo ist das Teil ???

Ich hatte absolut keine Ahnung! In der großen Knaus Tasche, in der alle Bedienungsanleitungen usw. liegen war er nicht, im Handschuhfach war er nicht, in der Garage (zu der ich mich erstmal wieder durch den Schnee kämpfen musste) war er nicht und in den Fächern die ich in windeseile durchgekramt habe, war er auch nicht! Nach dieser Aktion sah das Womo wieder aus wie sau, aber den Haken hatte ich immer noch nicht!

Wie (un)praktisch das genau in diesem Moment der große Bagger samtt Schneeketten vorgefahren kam.  🙁

 

Toll wenn sich andere besser im Womo auskennen als man selbst!!!

 

Es kam wie es kommen musste, erste Frage… Wo ist denn dieser Schraubhaken zum abschleppen, den bräuchte ich, sonst kann ich Sie nicht ziehen!

Ähhhhmmmm jaaaaaa, den suche ich auch schon die letzten 20 Minuten? Haben Sie vielleicht eine Ahnung wo das Ding normalerweise liegt???  😬🥰🙈

Tja was soll ich euch sagen, er wusste wo der Schraubhaken lag und wenn ihr es nicht wisst… ich verrate es euch!

Unter dem Beifahrersitz ist eine kleine Klappe und da müsst ihr durchgreifen, fast bis auf die “Rückseite” des Beifahrerseitzes und da liegt im Normalfall dieser große Haken zum abschleppen.

Nachddem das Teil eingeschraubt wurde und der Knaus am Haken hing, ging es auch schon los. Ich sollte einfach nichts tun als aufzupassen, dass ich frühzeitig wieder zum stoppen komme und dem Bagger nicht hinten drauf fahre.

OOOOOOKKKKKK…. 

Uhhhhhhh… wie sich das anhörte, der knautschige Schnee gepaart mit dem Zug am Gestänge… echt kein schöner Ton, aber die Hilfe hat es gebracht, dachten wir zumindest im ersten Moment!

Mit den Vorderrädern war ich tatsächlich schon über der Schneestufe und im ersten Moment hat sich der Bagger auch schon wieder ausgeklingt, da wurde klar… so wird das nichts, denn die Vorderräder dreht sofort im tiefen Schnee durch und mit den Hinterrädern kam ich immer noch nicht über die Stufe.

Mitllerweile stauten sich rechts und links von mir schon die Autos, denn wir/ ich blockierte den kompletten “Hauptweg” des Campingplatzes. Das große Problem war jetzt allerdings, der Bagger konnte mich nicht weiter ziehen, denn ich stand mitten in einer Kurve.

Also neuer Plan… hinter die Vorderreifen wurden dicke Schneebleche gelegt, auf die ich langsam rückwärts aufgefahren bin, zurück konnte ich ja fahren, ich kam nur nicht mit den Hinterrädern über die Stufe um weiter nach vorne zu fahren. So hatten die Vorderreifen mehr Grip und da um mich herum ja eh schon 5-6 Autos standen und warteten, hat der Campingplatz Angestellte alle Männer aus den Autos zusammengetrommelt, die dann hinten schieben solltten, damit ich über die Sttufe kam.

OK! Jetzt also mit Schwung!

Einzige ganz wichtige Aufgabe, sollte ich merken, dass ich nicht hoch komme, sofort bremsen und Handbremse ziehen, damit die “Jungs” hinter dem Womo nicht zu schade kommen, wenn ich plötzlich nach hinten rolle.

Uiiii, uiiiii, uiiiii… ich glaube ich hatte direkt 300 Puls… und das alles auch noch vor gefühlt hundert  Zuschauern, denn mittlerweile schauten nicht nur die Frauen aus den wartenden Autos, sondern auch alle Leute die zu den Toiletten oder Duschen wollten, wie gesagt, ich blockierte seit ca. 15 Minuten den gesamten Campingplatz.

 

Wintercamping Strassenverhältnisse

Wintercamping… also die Strassen sind wirklich kein Grund sich Sorgen zu machen

 

Gut, also los und was soll ich sagen…  der Plan hat funktioniert!

Die Schneebleche haben für ausreichend Grip gesorgt, so dass ich mit Schwung über die Stufe kam und dann direkt um die Kurve, knapp an dem Bagger vorbei und runter zur Rezeption!

JUHUUUUUU ICH WAR FREI!!!! Ab jetzt sollte es eigentlich einfacher werden, denn so wie ich die Strassen von der Hinfahrt kannte, hat es die Strassenwacht hier unten drauf!

Letzte Hürde…. die Rechnung! 

Wooooow, also ich muss ganz eindeutig sagen, es waren 10 wunderschöne Tage. Ich war von der Natur begeistert, dieser wahsninnige Schnee war toll und spannend und der Campingplatz ist einfach klasse! Super nettes, extrem bemühtes Personal, ganz tolle Sanitärbereiche, spitzen Restaurant und das alles in einer top Lage.

Ich kann und möchte mich also absolut nicht beschweren, es waren wirklich wunderschöne Tage die mir und meinen Nerven auch echt gut getan haben. Nichts desto trotz… ist so ein Wintercampin Erlebnsis auf einem tollen Platz auch nicht gerade günstig! Ich habe jetzt komplett mit allem drum und dran (also Stellplatz, Hund, 1x Personengebühr, Strom (!!!) Kurtaxe, plus noch irgendeine Sondergebühr) und einer Flasche Campingplatz Gas knapp 400 Euro gezahlt!

Wie gesagt… es soll keine Beschwerde sein und so ein Campingplatz ist nunmal nicht günstig…. ich möchte nur sagen, so ein Wintercamping Abenteuer wie in meinem Fall… ist dann eben auch kein ganz billiger Spaß!

Sobald ich den Campingplatz verlassen hatte, wurden die Strassen besser und besser und es war wie schon gehofft, überhaut kein Problem über den Fernpass auf die Autobahn zu kommen.

 

Hier noch einige Bilder zum Vergleich: 

 

Wintercamping Campingplatz Tennsee

Blick auf das Campingplatz Restaurant am Abend

 

Wintercamping Campingplatz Tenne

Der Eingang zum Restaurant am nächsten Morgen

 

Wintercamping 2018

Am Tag nach meiner Ankunft lag zwar Schnee, aber in maßen

 

Schnee in den Bergen beim Camping

Der selbe Blick einige Tage später und die richtigen Schneemassen sollten erst noch in der Nacht kommen

 

Mein Fazit zum ersten echten Wintercamping in den Bergen

 

Wintercamping live - Abenteuer in den Bergen

Dein Pin zum Wintercamping live Artikel

Wintercamping in den Bergen ist echt ein wahnsinnig tolles Erlebnis, dass ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.

Ihr müsst das unbedingt mal erleben… allein diese wunderschöne Natur ist unfassbar toll! Ich bin von den ganzen Bildern der letzten Tage echt geflasht und konnte mir vorher nicht vorstellen, wie unglaublich schön der Winter sein kann.

Allerdings habe ich durch die letzten Tage auch wieder vieles dazu gelernt. Viele meiner Campingplatz Nachbarn waren eingefleischte Wintercamper, so dass ich von ihnen noch einiges lernen konnte. Wintercamping mit solchen Schneemassen ist eben etwas besonderes und stellt einen vor ganz besondere Aufgaben.

Mein ganz persönliches Fazit… Milla und mir geht es gut, wir fühlten uns pudelwohl, die Tage im Schnee taten uns beide rundum gut und es war spannend schön, mal wieder etwas komplett neues zu erleben. In unserem Fall wurde das “normale” Wintercamping zu einem echten Abenteuer und ich habe erfahren, anscheinend habe einen echt guten Draht zu Frau Holle! 🙂

Ich hoffe ihr seid mindesten genau so gut in das neue Jahr gestartet wie Milla und ich. Wir sind gerade gut in Blaubeuren angekommen und ab jetzt heißt es… auf zur CMT nach Stuttgart. Neues Jahr, neues Glück, neue Messen! 

Also, bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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Ein Wintertag im Wohnmobil

Mittlerweile bin ich schon seit fast 6 Jahren immer wieder alleine mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs und auch wenn sich vor allem in den letzten 2-3 Jahren viel verändert hat, ist und bleibt es die Reiseform, die ich liebe.

Wenn man so viel mit dem Thema Wohnmobil Touren zu tun hat wie ich, kommt es natürlich auch immer mal wieder vor das meine Reisen zum Gesprächsthema werden. Doch egal wie es dazu kommt, dass ich während eines Gespräches erzähle, das ich alleine mit dem Wohnmobil verreise, es dauert nicht lange, da kommen nach dem ersten großen “WOOOW, das wollte ich auch schon immer mal machen”, die immer selben Themen auf den Tisch.

Als erstes kommt immer irgendeine Frage zum Thema Sicherheit und danch geht es direkt über zum Punkt… “aber sag doch mal ehrlich, ist so eine Reise alleine nicht extrem langweilig???”

Wenn ich dann auch noch bedingt durch irgendeinen blöden Zufall erzähle, dass ich selbst im Winter alleine vereise, na dann ist meist alles zu spät und aus diesem ersten WOOOOOW, wird schnell die hunderprozentige Unverständnis. Camping im Winter… bei schmuddel Wetter und miesen Temperaturen? PFUI! PFUI! UND DOPPEL PFUI!!!

Selbst eingefleischte “Sommercamper” lassen das Wohnmobil oder den Wohnwagen im Winter stehen und ganz, ganz häufig lese ich dann, wenn ich frage warum sie denn eigentlich nicht auch den Winter zum reisen nutzen, die selben Kommentare. “Och neee, was soll ich denn da im Winter machen” oder auch “Ja, eigentlich würde ich ganz gerne auch mal im Winter losfahren, aber das ist alles so kompliziert”.  

Darum ist heute der Tag gekommen, an dem ich mal mit diesem “Winter -Vanlife- Aberglaube” aufräumen muss! Denn zum einen muss es ja nicht direkt die Zugspitze sein und zum anderen… wer diese Zeit als Camper nicht nutzt, verpasst sooooooo viel!

Darum dreht sich heute alles um das Thema

“Isa’s Wintertag im Wohnmobil – Tipps, Tricks und persönliche Eindrücke” 

 

Schneeberge, lange Spaziergänge durch Eis und Schnee im Sonnenschein und dazu das ein oder andere warme Getränk, wenn ich mir die typische Winter Reisewerbung so anschaue, scheint dies der einzige und perfekte Wintertag zu sein. Aber wenn wir mal ehrlich sind, meist ist von den pudrigen Eismassen bei uns in Deutschland wenig zu sehen, denn deutlich häufiger kommen die wunderschönen Schneemassen bei uns doch eher in natürlicher Form vom Himmel… es regnet in strömen!

Wir haben heute den 11. Dezember, seit 3 Tagen regnet es immer wieder heftig und da draußen vor der Womo Tür herrscht vieles, aber ganz sicher keine angenehmen Temperaturen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass es überhaupt so etwas wie “äußere Umstände” gibt, die ganz besonder Camper unfreundlich sind, dann sind es sicherlich genau diese Witterungsbedingungen.

Ich glaube man muss schon seeeehr naturverbunden sein, um mehr als eine Nacht im strömenden Regen auf einer matschigen Wiese im Niergendwo zu verbringen und dieses dann trotzdem zu lieben. Wer allerdings solche “natürlichen” Campingziele auch im Winter sucht und sich trotzdem wohl fühlt… HUT AB!

Da ich ja hier frei und ehrlich von der Leber weg tippen kann, kann ich euch auch sagen, ich benötige im Winter doch ein bisschen mehr als eine Wiese in unberürter Natur. Was bedeuten soll, für mich ist die Standortwahl gerade beim Wintercamping eine ganz wichtige Frage.

 

Ziele zum Wintercamping in Deutschland

Für mich stehen und fallen die perfekten Wintertage im Wohnmobil mit der Auswahl des Zielortes. Ich hab es am liebsten wenn vor Ort ein bisschen was “los ist”, aber das muss natürlich jeder von euch ganz nach belieben auswählen

 

Mein perfekter Wintertag im Wohnmobil beginnt mit der richtigen Platzwahl

Zu keiner anderen Jahreszeit ist mir ein Stellplatz samt Strom so wichtig wie momentan, denn die Zeit die ich im Wohnmobil verbringe ist vergleichsweise hoch und da ist es für mich wichtig, dass ich alle möglichen elektronischen Geräte nutzen und laden kann, wie ich mag. Zudem möchte ich auch nicht darauf achten müssen, wann ich welche Lampe wie lange einschalte und natürlich lasse ich auch das ein oder andere Licht brennen, wenn Milla mal allein im Wohnmbil bleiben muss.

Davon abgesehen habe ich es gerade im Winter sehr gerne, wenn ich mich irgendwo aufhalten kann, wo ich etwas in zu Fuß erreichbarer Nähe erlebe. Also suche ich mir bevorzugt Stellplätze aus die in der Nähe von Städten, besonderen Gebäuden, Thermen, Schwimmbädern oder gerade jetzt im Dezember, natürlich dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt liegen. So kann ich frei wählen, ob ich die Zeit in meinem gemütlichen Wohnmobil verbingen möchte, oder draußen etwas unternehme.

 

Noch sind die Stellplätz nicht immer voll belegt!

Der nächste Punkt, warum ein Wintertag im Wohnmobil für mich so schön ist, geht definitiv in Richtung Campingboom. Der Kampf um einen Stellplatz ist im Winter deutlich, deutlich entspannter. Klar, auch zu dieser Jahreszeit gibt es Stellplätze die mehr als gut besucht werden (so ist der Stellplatz in Köln oder Bremen auch an einem regnerischen Dezember Wochenende schnell ausgebucht) insgesamt sind aber doch NOCH weniger Camper, als in den Sommermonaten unterwegs und innerhalb der Woche ist die Stellplatzsuche eigentlich überall sehr entspannt.

Also… Winter Wohnmobil Tage ohne Langweile beginnen für mich definitiv mit der passenden Stellplatzwahl samt Strom und  einem Ort, an dem ich etwas unternehmen kann!

 

 

Wintertage im Wohnmobil, Gemütlichkeit ist alles!

Gemütlichkeit ist alles beim Wintercamping… so zumindest mein Denken! Achtet unbedingt auf ausreichend Gas und genügend Power durch die Batterien, damit ein Teelicht nicht alles ist!

 

Nächster Punkt für einen schönen Wintertag im Wohnmobil – Das Thema GEMÜTLICHKEIT!!!!

Im Sommer spielt sich das Campingleben zu 99 % draußen ab, im Winter verbringe ich dagegen viele Stunden im Fahrzeug. Da ist es mir wichtig, dass ich mich so wohl wie nur eben möglich fühle. Darum habe ich natürlich auch im Wohnmobil Teelichter, ich nehme meine warme Kuscheldecke von zuhause mit, ich kaufe mir leckere Teesorten, Weihnachtsplätzchen,  Schoki oder  verschlinge direkt die komplette Tüte Weingummie. Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit liebe ich Suppen und da mir das ganze geschnibbel im Womo manchmal zu aufwändig ist (kommt natürlich auf die Suppe an) koche ich gerade jetzt gerne bereits zuhause vor und nehme die eingeweckte Suppe mit on Tour. Auch das ist für mich eine Form von Gemütlichkeit.

Gut, jetzt ist das Thema gemütlichkeit im SUN TI aktuell ein bisschen “anders”, als bei meiner Omi. Durch die “Platinum Edition” des SUN TI’s hat das Wohnmobil viele indirekte Lichtquellen, die im Womo Alltag ganz automatisch Gemütlichkeit erzeugen, ähnliches gilt für den Doppelboden bzw. den gesamten Aufbau der die Wärme super isoliert..

Nichts desto trotz war ich ja auch schon mit der Omi in den letzten Jahren immer wieder im Winter unterwegs und dann ist es auch so, dass ich diese “Wintertouren” mit der Omi vorbereite. Die Omi bekomt z.B. grundsätzlich im Winter einen Teppich, natüüüüürlich eine Lichterkette 🙂 und ich veränder auch die Vorhänge bzw. nutze Thermovorhänge, so dass sich die Wärme länger hält und das gesamte Wohnmobil einfach gemütlicher wirkt.

Bei diesem Punkt muss und soll sicherlich jeder für sich entscheiden, was er benötigt um sich wohl zu fühlen. Mir ist nur wichtig, dass ihr diesen Punkt nicht vergesst. Es macht eben doch einen erheblichen Unterschied, ob man sich an langen Wintertagen so richtig wohl fühlt im Womo oder Wowa, oder ob das alles mehr oder weniger ein “Behelf” ist.

Ich meine, die Wohnung schmückt doch auch jeder, warum soll es dann im Wohnmobil anders sein? Klar, den 2,50m hohen Tannebaum lasse ich auch lieber zuhause stehen, aber ansonsten ist dieses “Gemütlichkeitsding” meiner Meinung nach vieeeeel wichtiger, als die meisten Camper und vor allem Nicht-Camper glauben. Im Grunde ist das Womo doch genau so “Wohnraum”, wie die vier Wände aus Stein. Darum kann ich euch nur immer wieder sagen… macht es euch RICHTIG gemütlich im Womo!!!

 

Wintertage im Wohnmobil mit Hund

Natürlich dreht sich meine Tagesplanung auch immer ein bisschen um die kleine Hundoma

 

Vanlife im Winter – MEIN Campingalltag zwischen November und März

Ich habe mir also ein für mich ansprechendes Reiseziel ausgesucht, außerdem stehe ich auf einem Stellplatz mit Strom und habe vorab das Wohnemobil so gestaltet, dass ich mich immer wieder FREUE, wenn ich wieder zurück zum Womo kehre.

Wenn all diese Dinge stimmen, dann ist der Rest eigentlich nur noch “makulatur”.

Mein Wintertag im Wohnmobil beginnt meist zwischen 7.30 – 8.00 Uhr. Nachdem der Wecker geklingekt hat, geht der erste Griff zum Wasserkessel und währendessen das Wasser beginnt zu kochen, mache ich mich halbwegs startklar für den Tag.

Sobald der Wasserkessel flötet, kann ich endlich wach werden und almählich am Geschehen teilnehmen, denn dann ist Kaffee Zeit! Samt Kaffee und W-lan gehen die nächsten 1-2 Stunden für den Laptop “drauf”. E-Mails, Nachrichten, Social Media, bis ich da “durch bin”, wechselt mein Hundemädchen erstmals ihren Platz und schwingt sich tapsig vom Körbchen auf ihre Decke unter dem Tisch…. um dort noch weiter zu schlummern! Was für mich natürlich bedeutet, bitte nicht bewegen und schon gar nicht die Füße!

Nach dieser morgendlichen Routine, hängt mein weiterer Tagesablauf auch von Terminen, dem Schreiben oder einem Standortwechsel ab. Gehen wir aber mal davon aus, dass ich keine Termine habe und am gewählten Standort stehen bleibe, plane ich mittlerweile immer erst vormittags meinen Tag. Ich habe es mir total abgewöhnt meine Touren großartig durchzuplanen, es kam eh immer anders! Also überlege ich mir Vormittags worauf ich an diesem Tag Lust habe und was morgen ist… naja das plane ich (so weit möglich) dann eben morgen!

Am späten Vormittag ist aber erstmal “Milla-Zeit”!

Früher haben sich die Tage deutlich “mehr” um Milla gedreht, oder nein, eigentlich stimmt das nicht, unser Alltag hat sich eben nur verändert. Früher war Milla eben überall dabei, was auch bedeutet hat, ich habe nur “Hunde freundliche” Aktivitäten unternommen. Jetzt gehen wir eben erst am späten Vormittag unser “groooooßes” 20 Minuten Ründchen mit Pause und der gesamte Alltag verläuft deutlich ruhiger, aber gut… solange die Hundeoma zufrieden ist, ist ja alles gut!

Meist bleibe ich nach diesem Spaziergang noch eine kleine Weile bei Milla am Womo. Wenn es kalt aber sonnig ist, sitzen wir gemeinsam draußen vor dem Womo, Milla kann noch ein bisschen Sheriff  spielen und ich noch ein-zwei Stündchen arbeiten, bevor die Königen aller Stell und Campingplätze ein Nickerchen im Womo einlegt und ich dann gegen Mittag los maschiere.

Ist das Wetter kalt und usselig, gehen wir direkt ins Womo, spielen ein Ründchen oder, oder, oder, bevor ich mich dann auf den Weg mache.

Ob es nun ein Stadtbummel ist, Sightseeing am Turi-Must-See-Gedöns der Region, Zoo, Aquarium, Therme, Weihnachtsmarkt oder ob ihr es glaubt oder nicht, ich besuche sogar Museen (und dabei meine ich nicht nur das Schoki Museeum in Köln 🙂 ). Es gibt IMMER irgendetwas zu sehen oder zu erleben und dank Google, ist es auch ganz einfach herrasuszufinden, was die nähere Region zu bieten hat. Mir ist es wie gesat nur wichtig, dass es irgendwas zu sehen gibt, dass ich ein “Ziel” habe, an dem ich die nächsten Stunden verbringen kann.

Meist nutze ich die Zeit und gehe auf dem Rückweg zum Wohnmobil noch drei Teile einkaufen, so dass auch das Abendessen “save” ist.

Zurück am Wohnmobil beginnt dann für mich der gemütliche Teil des Tages. Noch ein kleines Ründchen mit Milla, Kerzchen, Tee, Kochen, Laptop, schreiben… dazu am besten noch das Plätschern des Regens auf dem Womo. Jetzt mal eherlich… besser geht es doch gar nicht.

 

Freizeitgestaltung für Alleinreisende im Wohnmobil

Ich genieße auch den ein oder anderen Tag komplett im Wohnmobil, gerade wenn ich viel schreiben muss. In der Regel schaue ich aber, dass ich mir zumindest für den Nachmittag irgendetwas vornehme. Egal ob Weihnachtsmarkt, Ausstellung, Museum oder 2-3 Stündchen Sauna. Danach ist es dann im Womo auch gleich doppelt gemütlich!

 

Dafür würde ich (fast) jede schlechte Sommernacht bei Affenhitzte eintauschen.

Noch ein Tipp für alle, die auf der Suche sind nach Filmen für lange Wintertage im Wohnmobil. Schaut euch mal die Seite www.onlinetvrecorder.com an. Dort findet ihr das gesamte TV Programm alle Sender zum Download. Es gibt eine kostenlose Version, ich nutze allerdings schon seit Jahren die kostenpflichtige ” komplett Version”. Da kostet dann ein Film zwischen 5-10 Cent. Die Seite ist komplett legal und es gibt doch immer mal wieder z.B. einen verpassten Tatort o.ä. den man sich noch anschauen wollte. Wenn ihr die Filme zuhause dowloaded, habt ihr sie “für immer und ewig”, ohne weitere Datenvolumen zu verbrauen, auf dem Laptop.

 

Knaus Sun TI Kritik im Dauertest

Die Sat Anlage funktioniert… aber sie ist schon ganz schön empfindlich.

 

Ein Winter Wohnmbiltag… das solltet ihr beachten

Natürlich gibt es beim Wintercamping auch drei, vier Punkte, die ihr unbedingt beachten solltet und die sich vom Sommercamping etwas unterschieden.. Aber hey… bevor ihr schon jetzt die Augen verdreht und das Thema abharkt… NEIN, ES IST ECHT NICHT KOMPLIZIERT!!!!

  1. GAS!!! Ihr verbraucht im Winter echt viel Gas. Bei heftigen Minustemperaturen verbrauche ich in der Omi eine 11kg Gasflasche auch mal innerhalb von 3 Tagen. Das A und O ist also, dass ihr IMMER ausreichend Gas an Board habt. Ehrlich, es gibt im Winter nichts beschi…seneres als kein Gas mehr an zu haben und 3 Tage sind schneller rum, als man glauben mag. Darum..tauscht frühzeutig eure Gasflaschen. Zur Not ist auch ein kleiner Heizlüfter sinnvoll, den könnt ihr eigentlich immer mal im Womo/ Wowa haben. Ausreichend Gas und ein kleiner Heizlüfter für alle Fälle, sind meiner Meinung nach die wichtigsten Dinge beim Wintercamping.
  2. Denkt an euer Grauwasser, wenn es friert. Leider gibt es an vielen Grauwassertanks im Winter ein Problem. Wenn ihr nicht gerade mit einem super duper winterfesten Wohnmobil, samt beheizter Tanks und Doppelboden unterwegs seid, so wie ich aktuell dank des SUN TI’s, bekommt ihr an diesem Punkt schnell Probleme! Denn ein unbeheizter Abwassertank friert schnell ein. Dies hat zur Folge, dass die Abwasserleitungen zufrieren und “die Suppe” nicht mehr ablaufen kann. Gaaaaaaanz doof, weil ihr die Leitungen bei Dauerfrost kaum oder nur sehr schwer wieder auf bekommt. Darum stellt ihr an frostigen Wintercamping Tagen am besten einen großen Eimer unter den Abfluss und lasst den Tank direkt offen. So kann das Grauwasser sofort in den Eimer ablaufen und kann gar nicht erst in den Leitungen gefrieren.
  3. Thema heizen. Denk daran die Heizung bei sehr kalten Temperaturen am besten immer auf kleiner Stufe laufen zu lassen, auch dann, wenn ihr mal ein paar Stunden nicht im Womo seid. Ansonsten kann es euch passieren, dass irgendwann der Frostschutzwächter “einspringt” und ein ordentlicher Teil eures Frischwassers verloren geht. Davon abgesehen ist das Heizen aber auch gut gegen die feuchte Winterluft, damit das Womo erst gar nicht richtig auskühlen kann.
  4. Letzer Punkt… LÜFTEN! Lüften ist an einem Wintertag im Wohnmobil fast so wichtig wie heizen. Am besten reißt ihr alle paar Stunden für ca. 10 Minuten alle Fenster, Dachluken und Türen auf. Ja… nicht sehr gemütlich, aber nur so könnt ihr die triefend nassen Fensterscheiben halbwegs vermeiden.

 

Wenn ihr diese 4 Punkte beachtet, kommt ihr schon gut durch die ganz normalen Wintertage im Wohnmobil. Sollte es dazu tatsächlich mal richtig schneien, lohnt es sich sehr, einen großen Besen im Camper zu haben, um den Schnee vom Womo bzw. Wowa zu fegen. Solche Themen wie Winterreifen, Eiskratzer, Kühlwasser (samt ausreichend Frostschutz) wegen der Motorheizung,  oder gar Schneeketten wenn ihr in die Berge fahrt, sind wohl klar… darum lasse ich die Themen jetzt mal außen vor.

TOP TIPP!!!

Irgendwo hatte ich es bereits in einem anderen Artikel erwähnt, aber da das Thema aktuell wieder vermehrt gefragt wurde, hier nochmal ein Tipp zum Gasflaschen Kauf! Habt ihr vielleicht auch schon bemerkt, dass ihr mit einer vollen 11 kg Gasflasche nur erstaunlich kurz “ausgekommen” seit, dabei hat sich euer Heizverhalten und alles andere nicht verändert? Dann seid ihr vielleicht Opfer von der beliebten Gasflaschen “Schummelei” geworden.  Leider kommt es immer wieder vor, dass Hersteller die Gasflaschen nicht komplett füllen und so einen extra Gewinn erzielen. Ich selbst habe schon “frische” 11kg Gasflaschen in die Hand greicht bekommen, die nur mit ca. 70% Gas befüllt wurden.

Darum lohnt es sich IMMER, dass ihr die Gasflaschen vor dem Kauf mal eben wiegt. Perfekt eigenen sich dazu Kofferwaagen, die sind klein und handlich… im Baumarkt könnt ihr aber auch die nächste Waage aus der Badezimmerabteilung nutzen. 😉

Ihr findet auf jeder normalen grauen 11 kg Gasflasche alle Angaben die ihr dazu benötigt. Meist im Griff eingestanzt steht das “Gas Gewicht” und dazu findet ihr auf der Flasche aufgedrucktt, das genaue Tara Gewicht der Flasche. Kleine Unterschiede von wenigen Gramm sind sicherlich ok, aber mit der Füllung wird so viel “Schindluder” getrieben, dass solltet ihr im Auge behalten.

 

Alleine reisen mit dem Wohnmobil, Abendgestaltung

Wenn euch das Alleinreisen im Winter noch neu ist, plant eure Abendgestaltung. Ob ihr nun tolle Filme mitnehmt, ein gutes Buch, euer Strick-Zeug oder z.B ins Theater geht… ich schwöre es euch, man kann die Zeit alleine auch richtig genießen. Ich verbinde viele Abende natürlich vor dem Laptop, was aber allein schon durch das gute Lichtkonzept im SUN TI für mich extrem gemütlich ist.

 

Ein Wintertag im SUN TI … die großen und kleinen Unterschiede

Aktuell habe ich ja das große Glück mit dem SUN TI von Knaus unterwegs sein zu dürfen und ja, es gibt schon deutliche Unterschiede zur Omi oder auch neueren Test-Wohnmobilen im “Winter-Womo-Vanlife-Alltag”.

Ich habe es ja bereits im letzten Artikel kurz angesprochen, ein ganz großer Unterschied im kompletten vanlife Alltag ist für mich, dass dieses Wohnmobil durch und durch “warm” ist. Es gibt am Bett keine zugigen, kalten oder gar feuchten Ecken, der Wohnmobil Boden ist morgends beim Barfußlaufen angenehm warm und selbst durch das Fahrerhaus kommt so gut wie keine eisige Luft. Diese “Grundwärme” macht den Wintertag im Wohnmobil für mich in jeder Sekunde und vom ersten “Augen öfnnen an” angenehmer.

Dazu kommen die vielen großen Fenster im SUN TI, die auch einen trüben Wintertag viel freundlicher machen. Das klingt jetzt so nebensächlich, ist es aber echt nicht und der Einfluss der vielen Fenster fällt mir jeden Tag wieder  positiv auf.

Ich drehe hier im SUN TI  jeden Morgen und jeden Abend meine “Fenster Runde” und schließe bzw. öffne insgesamt 12 Fenster. Ich meine 12 Fenster… das sind schon wirklich viele für ein Womo von ca. 7,50 Länge. Alleine das riesige “Panoramafenster” ist für mich der Knaller, zumal es selbst da oben um die Dach- und Panoramafenster herum nicht mal kalt ist! Wie das geht und warum das so ist, ist mir momentan auch noch ein Rätsel, aber es ist eben so! Ich kenne es normalerweise nur so, dass der Bereich um die Dachfenster herum und das Fenster selbst kalt oder gar feucht/kalt ist. Das ist im SUN TI aber nicht der Fall!

Das nächste “Winter-Wohnmobil Highlight” im SUN TI ist für mich ganz, ganz klar das Lichtdesign. Ja, die großen indirekten Lichtquellen über der Dinette bzw. oberhalb des Bettes kommen zwar durch die extra “Platinum Selection”, aber das ist mir im Grunde relativ egal, bzw. würde ich persönlich, alleine wegen dieses Lichtkonzepts, die 3000 Euro für die special Edition iiiiiiiirgendwie  auch noch auftreiben, wenn ich mir so ein Womo insgesamt leisten könnte. Wenn ihr noch weitere Infos zur “KNAUS- SUN TI -PLATINUM SELECTION” erfahren möchtet, klickt einfach auf den Link.

Fragt mich nicht in wieeeeee vielen Wohnmobilen ich schon saß, egal ob auf Messen, bei Freunden, bei Kunden oder damals auf der Suche nach der Omi, fast immer habe ich ein riesen Problem mit den fest eingebauten Lichtquellen im Wohnmobil. Entweder es ist insgesamt viel zu hell, die verschiedenen Strahler sind mir zu intensiv, das gesamte Licht ist gerade abends so “intensiv”, dass sich auf dem Laptop alles spiegelt, oder was für mich auch oftmals “schwirig” ist, die Kopplung der verschiedenen Lichtquellen und Lichtschalter. Warum kann ich die Spots nicht grundsätzlich einzeln ein- bzw. ausschalten, sondern fast immer nur in Reihe bedienen nach dem Motto, entweder alle Lichter eines Bereiches an oder gar kein Licht ?!?!  Das macht für mich so gar keinen Sinn.

Naja wie auch immer, das Lichtkonzept im SUN TI ist für mich sehr, sehr gut gelöst. So funktionieren auch lange Abende und Nächte vor dem Laptop ohne Kopfschmerzen, weil die indirekten Lichquellen ein super schönes, warmes und gemütliches Licht erzeugen.

Einen weiteren Vorteil des SUN TI an kühlen Wintertagen sehe ich in der Verteilung der Heizungsdüsen bzw. in der Verteilung der gesamten “Heizungsluft”. Allein die Heizungsdüse, die direkt an/in die Dusche zeigt, ist für mich sehr clever gemacht und ein riesen Vorteil. Zum einen entfällt dadurch dieser gaaaanz üble Moment für alle Frostbeulen wie mich, an dem man irgnedwann die Duschtüre nach dem Duschen öffnen muss und einem gefühlt “eisige Luft” entgegen strömt. Dank dieser Heizdüse direkt neben der Dusche, steht man sozusagen sofort in der warmen Heizungsluft (natürlich muss dazu die Heizung laufen und die Düse geöffnet sein). HERRLICH!!!

Jetzt im Praxistest spüre ich auch den Vorteil, den ich während der Werksbesichtigung bereits gesehen und angesprochen hatte. Sämtliche Möbel werden bei Knaus nicht direkt an die Außenwand gesetzt, sondern überall bleiben noch wenige Millimeter zwischen Außenwand und Rückwand der Möbel bestehen. Dadurch entstehen kaum Kältebrücken, denn durch die wenigen Millimeter Abstand gelangt die warme Luft auch “hinter” die Schränke und wärmt diese damit automatisch.

Der SUN TI hat noch viele andere kleine und große “Besonderheiten” , die mir mittlerweile aufgefallen sind, aber dazu komme ich ein anderes Mal. In Bezug auf das Thema “Wintertage im Wohnmobil” aber noch ein letzter positiver Punkt und zwar ist dies der gesamte “Eingangsbereich” des Wohnmobils.

Die Aufbautür mit all ihren Knöpfen und Fächern ist schon der Wahnsinn, dazu kommt noch der großer Spiegel auf der rechten Seite des Eingangsbereiches, sowie eine Gardrobe neben der Tür. Ein besondeses “PLUS” ist für mich allerdings die breite “Trittstufen” im Bereich der Aufbautür. Die Stufe ist so breit, dass ich ganz entspannt direkt auf der Treppe die Jacke und Schuhe ausziehen kann, so dass ich das Womo erst gar nicht mit den nassen Winterschuhen, Jacken usw. betreten muss. Sobald ich Jacke, Schuhe, Schal usw. ausgezogen habe, schlüpfe ich in meine Schlappen, die Jacke hänge ich dann entweder direkt an der Gardrobe neben der Tür auf, oder ich hänge sie zum trocknen an die installierte Kleiderstange in der Dusche (auch hierbei macht die extra Heizdüse neben der Dusche natürlich Sinn) und die Schuhe stelle ich danach in den beheizten Doppelboden, wo sie wunderbar trockenen könen, ohne zu stören.

Tja ich kann es nicht anders sagen, aber der SUN TI hat schon echt viele sehr gut durchdachte “Kleinigkeiten”, die den Alltag beim Wintercamping besonders einfach und angenehm machen.

Wintertaugliche Wohnmobile im Test

Wenn ihr euch das Wohnmobil oder den Wohnwagen so richtig schön gemütlich gestaltet, ist selbst Schneeregen herrlich!

 

Fazit – ein Wintertag im Wohnmobil

Ehrlich ihr Lieben, ihr macht einen Fehler wenn ihr denkt, Wintertage im Wohnmobil sind ja sowas von langweilig, düster und hässlich, da lasse ich das Wohnmobil lieber direkt stehen. Gut, sicherlich ist das alles auch immer ein bisschen “Typ frage”. Wer so gar nichts mit sich selber anzufangen weiß, wird wahrscheinlich an diesen langen Wintertagen im Wohnmobil nicht glücklich, wobei ich eigentlich denke… wer so gar nichts mit sich selbst anzufangen weiß, wird grundsätzlich beim reisen mit dem Wohnmobil nicht glücklich und schon erst recht nicht beim Alleinreisen.

Wenn DU aber der Typ Mensch bist, der die gemütlichen Wintertage zuhause genießen kann, dann solltest Du dies auch unbedingt auf das Wohnmobil oder den Wohnwagen übertragen.

Wintertage im Wohnmobil sind genau so wenig langweilig, wie Sommer Road Trips an der Atlantikküste und wenn ihr das ganz große Abenteuer sucht und ein halbwegs passenden Wohnmobil besitzt, ja dann fahrt doch im Winter mal nach Skandinavien o.ä. Ehrlich, ich kann die Frage nach dem “aber ist dir dann im Wohnmobil nicht furchtbar langweilig” nicht so richtig verstehn. Zum einen bietet der Winter doch genau so seine wunderschönen Seiten wie der Sommer, mann muss sich nur darauf einlassen und zum anderen, wo ist denn der Unterschied zum Wintertag zuhause???

Ich glaube, wenn die meisten von euch jetzt mal ganz ehrlich zu sich selber sind, dann werdet ihr feststellen… der Unterschied zwischen Wintertagen zuhause und Wintertagen als Camper ist eigentlich nicht groß! Klar, wenn ich von meinem Zuhause spreche oder an meine Zeit zuhause denke, dann ist da natürlich auch ganz schnell der Gedanke an Freunde und Familie. Aber wenn wir jetzt mal eherlich sind, wie häufig trefft ihr diese Freunde oder eure Familie im Winter wirklich???

Kann es nicht viel eher so sein, dass ihr genau so wie ich, einen Alltag zuhause führt, der relativ “gleichbleibend” und routiniert ist. Die einen werden arbeiten gehen, die anderen beginnen den Tag mit dem Gang zum Bäcker, dann gibt es den Hundespaziergang, Einkaufen, sämtliche Zeiten im Internet, kochen, bügel, waschen, putzen und ansonsten sitzt man eben auf der Couch und schaut TV oder, oder, oder… .

Aber “grundsätzlich” ist es doch eigentlich gar nicht so, dass man zuhause einen Winteralttag führt, der im Wohnmobil nicht möglich wäre, weil man jetzt gerade im Winter auf bestimmte Personen oder Gegebenheiten vor Ort angewiesen ist.

Von daher behaupte ich mal ganz “leichtfertig”… euer Alltag zuhause ist genau so (wenig) “langweilig”, wie ein möglicher Alltag on the Road. Also nutzt doch die Zeit, nutzt die ruhigen Tage, nutzt die deutlich entspanntere Lage auf den meisten Stellplätzen und lasst es euch einfach gut gehen.

Winter im Wohnmobil und Wohnwagen

Wintertage im Wohnmobil Dein Pin zum Artikel

Mir selbst ist dieser Gedanke “hmmmm, das KÖNNTE aber langweilig werden, darum “tue” ich es erst gar nicht” vollkommen fremd. Ich kann weder den Gedanken, noch das jeweilige Verhalten so richtig verstehen.

Wenn mir mal jemand sagen würde, ohhhh du traust dich was, mir wäre es viel zu peinlich, wenn jemand sehen würde, dass ich so ganz alleine mit dem “großen” Wohnmobil durch die Welt tucker… DAS KÖNNTE ICH TOTAL VERSTEHEN!!!  😉😆 Denn diese Blicke sind mir bis heute unangenehem und die ersten Touren hätte ich am liebsten mit Tarnumhang hinter mich gebracht, aber etwas nicht zu versuchen, weil es ja vielleicht langweilig sein könnte… sorry, das kapier ich nicht!

Was ich damit sagen möchte…

Ein Wintertag im Wohnmobil ist nicht langweilig!!!! Es kommt nur einfach auf DICH und DICH und DICH selbst an, was ihr aus euren “vanlife Wintertagen” so macht. Sucht euch einen tollen Ort, fahrt los, genießt die Zeit und vielleicht genießt ihr auch einfach mal den Moment, in dem ihr in eurem warmen Fahrzeug sitzt, es euch gut geht und ihr absolute Ruhe um euch habt!

Ihr sagt die Weihnachtszeit ist so stressig? Klar, kann ich nachvollziehen, aber dann nutzt die kommenden winterlichen Monate und genißet die ruhige Campingzeit! Sie ist vieeeeel spannender und zudem “einfacher zu händeln” als ihr vielleicht aktuell noch denktt!

Also… lasst es euch gut gehen und genießt… den Wintertag im Wohnmobil!

Bis dahin … bliebt gesund,

eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

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