Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Pepper Poller Po! Camping nach Corona Teil 2

Camping nach Corona, der Lockdown hat ein Ende, die Vorsichtsmaßnahmen und Reglementierungen werden immer weiter zurück geschraubt, endlich wieder Zeit für eine Wohnmobil Reise. 

Ich hatte dir ja schon erzählt wie die ersten 10 Tage mit Corona on Tour verlaufen sind und dass die aktuellen Regelungen echt total unterschiedlich sind. Nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch innerhalb eines jeden Bundeslandes, macht jeder Platz aktuell so ein bisschen sein eigenes Ding. 

 

Camping nach Corona Lockdown Teil 2

 

Camping nach Corona in Deutschland, Bayern, Kitzingen

Ich mag den, am Main langgezogenen Stellplatz in Kitzingen sehr… so wie viele andere Camper auch, selbst mitten in der Woche.

 

Im ersten Teil dieser Frühsommer Camping nach Corona Tour durch Deutschland, bin ich zuletzt in Fulda gelandet und was von da an geschehen ist, das erzähle ich dir hier: 

 

Wohnmobil Tour Hessen Fulda

Fulda ist wirklich ein sehr hübsches Städtchen.

 

Fulda ist eine wirklich schöne Stadt, auch mit den Corona Bestimmungen! 

 

Ich hatte Fulda als festes Ziel nie so recht auf dem Schirm, von daher war es eher Zufall, dass ich den Stellplatz in Fulda angefahren bin. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, Fulda werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. 

Die Stadt ist schnuckelig mit viel Kopfsteinpflaster, Cafés und kleinen Geschäften, es gibt ein wunderschönes Stadtschloss mit Schlosspark, natürlich den großen Dom und der Stellplatz hat insgesamt eher ein bisschen Parkplatzfeeling, kostet aber nur 6 Euro, der Supermarkt liegt gegenüber, er hat Strom, eine Ver- und Entsorgung und damit alles, was ich von einem Stellplatz benötige. 

Weil ich in Fulda wirklich gut stand und alles in erreichbarere Nähe war, habe ich beschlossen… ich bleibe eine komplette Woche in Fulda stehen und umgehe so den Stellplatzkampf an Pfingsten. 

Gesagt, getan, gepostet und Besuch bekommen!

Und schau an… es kam ein Besuch nach dem anderen an den kommenden Tagen. Ich habe so das Gefühl, Camping nach Corona ist aktuell für ganz viele Camper ein “musst have”. 

Ganz, ganz ehrlich gesagt, das mit dem Leserbesuch on Tour ist für mich häufig ein extrem zweiseitiges Schwert. NEIN ich muss es anders sagen, für mich ist das ganze Thema insgesamt nicht mehr so einfach, entspannt und “nett”, wie es für viele andere Camper ist.

Einerseits finde ich es natürlich toll, wenn Leute sagen, wir haben gelesen Isa steht in Fulda, die wollten wir schon immer mal kennen lernen, da fahren wir jetzt mal hin. Ein bisschen quatschen, vielleicht auch einen Kaffee, einen Milchshake oder ein Bier trinken gehen… alles super, immer gerne, immer schön 🙂 

Zumal ich es ja schon mehr oder weniger von Beginn an so mache, dass ich niemals zu irgendwelchen Lesern nach hause fahre. Warum und wieso? Das würde hier jetzt jeden Rahmen sprengen, nur so viel, ich mache es nicht. Von daher finde ich solche Stellplatz oder Campingplatz Besuche und spontane Treffen total ok, nett, habe ich gerne!

… alles wunderbar & wirklich schön!

Aber ich sagte ja schon… das ganze ist immer häufiger ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn ich unterwegs bin, dann bin ich ja oftmals etwas anders unterwegs als viele “ganz normale Freizeit Camper”. Neben dem wunderschönen “unterwegs sein” und reisen, ist das alles auch immer wieder Arbeit, ein ganz normaler Job, wie wir ihn alle haben oder ausüben, oder anders gesagt,  für mich ist so eine Tour ja nicht nur reine Freizeitgestaltung, ich muss eben auch an den Laptop oder habe den ein oder andere Termin, manchmal auch kurzfristig.

In Fulda war es z.B. so, dass mich insgesamt 5 Womos besucht haben. Ein Blogger Kollege den ich schon lange kennen, ein Buch Autoren Paar bei denen es schlicht Zufall war und 3 Leser-Paare. Mit einem Paar saß ich abends noch zusammen, wir haben gequatscht und alles war entspannt. Wir haben ein Glas zusammen getrunken, uns unterhalten und alles war wunderbar entspannt.

Überraschung, Pfingsten mit Milla & Isa…

Die zwei anderen Paare sind allerdings ganz bewusst nach Fulda gefahren, um gemeinsam mit mir die Pfingsttage zu verbringen. Nicht falsch verstehen, damit habe ich noch gar kein Problem, es wird erst dann schwierig, wenn ich vorab nichts von dieser Camping nach Corona Pfingsttour zu Isa wusste und alle Personen gerne ein gewisses “Tagesprogramm”  gemeinsam mit Milla und mir erleben möchten. Ich stand also jetzt direkt vor mehreren Problemen. Milla ist nicht mehr in der Lage mit anderen Hunden lange Spaziergänge zu erleben und ich hatte mir die Pfingsttage auch arbeitstechnisch anders eingeplant. 10 Uhr Dombesuch, 13 Uhr Stadtbesichtigung, danach ein Eis und abends essen gehen… das klingt klasse, aber wie gesagt, nur weil ich unterwegs bin, bedeutet das für mich nicht, dass ich frei habe. Das ist überhaupt nicht böse gemeint und das bedeutet auch nicht, dass ich nichts mit anderen Leuten zu tun haben möchte, es ist nur einfach nicht alles immer so möglich. Denn eines steht für mich ganz eindeutig fest… ich habe zu lange gekämpft um an ein paar Aufträge zu kommen, Arbeit, schreiben “Job” geht auch unterwegs für mich erstmal vor und bei Millachen… gut, da muss ich dann vielleicht auch einfach so hart sein und sagen, ich weiß am besten, was dieser Hund noch kann und verträgt.

Das ist nicht fair, denn so bin ich nicht!

Ich finde es nicht fair, wenn es letztendlich heißt, ich sei asozial, eingebildet, vollkommen übertrieben zickig o.ä., nur weil ich sage, ich kann dieses Tagesprogramm (von dem ich ja gar nichts wusste, es war ja ein ganz spontaner Besuch) nicht mitmachen, ich kann nicht 2 Stunden mit den Hunden wandern gehen, den ganzen Tag mit mit vollkommen fremden Menschen verbringen und gleichzeitig meine Arbeit liegen lassen. Das geht einfach nicht… und das ist wirklich nicht böseartig, asozial oder komplett eingebildet gemeint!!!

Du kannst es dir sicher schon vorstellen, leider gab es mit beiden Paaren letztendlich ganz schön Zoff, weil ich den Erwartungen an mich einfach nicht gerecht werden konnte.

 

Hunde Anhänger fürs Wohnmobil

Lange Spaziergänge findet Milla mittlerweile auch wieder gut, allerdings am besten im Halbschlaf in ihrer Kutsche! Aber gut… die kleine ist vor wenigen Tagen (geschätzt) 20 Jahre alt geworden!

 

Es läuft leider immer wieder auf drei “Blogger Problemchen” zurück, aber die haben zumindest nichts mit Corona zu tun, juhuuu!

“1. Problem” :  

Ich bin alleine unterwegs und da bekommt man sicherlich auch schnell den Eindruck, ach die Isa ist da so alleine, die fahren wir jetzt einfach mal spontan besuchen, damit sie nicht so “einsam und gelangweilt” ist. Ich kann wirklich verstehen, dass dieser Eindruck entstehen könnte, aber ich fühle mich im gründe nie einsam und gelangweilt, bin ich wirklich sehr, sehr, sehr selten.

“2. Problem” :

In ganz vielen Fällen kennst du mich, Milla, meinen Alltag deutlich besser als ich dich. Für dich bin ich “die Isa, die mit Milla unterwegs ist und gerade Mister Pepper nutzt”, die im Ruhrpott lebt, die Kaffee liebt, die gerne blogged, die auch mal deutlich Klartext schreibt, die alleine unterwegs ist, die eine Geschichte hat und es liebt im Café zu sitzen. Für mich bist du aber in den allermeisten Fällen total fremd. Klar, das kann man ändern, aber das braucht auch ein bisschen Zeit.  Wie verhält du dich denn komplett fremden Personen gegenüber? Ist es direkt so, dass du mit ganz fremden Menschen z.B. die kompletten Pfingsttage verbringst, oder einfach mal bei ihnen zuhause vorfährst und abends auf deren Couch sitzt? Oder ist es nicht eher so, dass man einfach etwas Zeit benötigt, sich kennenlernen muss, sich “beschnuppern” muss, wenn man total fremde Menschen kennenlernt?

“3.Problem” :

Für viele Camper ist die Zeit unterwegs reine Freizeit, Urlaub, der Job ist zuhause und on Tour genießt man das Leben abseits von Geld verdienen und Arbeitszeiten. Naja und dann gibt es eben noch ein paar Camper wie mich, die ihre Arbeit überall erledigen können, Hauptsache sie haben Internet und einen Laptop. Natürlich bin auch ich mal einen ganzen Tag unterwegs und der Laptop bleibt geschlossen.

Aber selbst dann habe ich im Café das Handy in der Hand und poste etwas, schreibe Nachrichten und Kommentare, oder ich saß die Tage zuvor dafür besonders lange am Laptop oder ich weiß, ok… heute Vormittag, Mittag bin ich unterwegs, dann nutze ich eben noch den Abend für die Arbeit. In meinem Fall verbindet sich eben Freizeit und Arbeit im und am Wohnmobil und das auch über z.B. Pfingsten, wenn es gerade nötig ist.

 

Die Tage in Fulda waren also insgesamt schön, aber auch nicht ganz unkompliziert und dabei war Camping nach Corona mal gar kein Thema! Erstaunlich, dass das noch möglich ist 😉

 

Von Fulda aus bin ich dann weiter gefahren ins bayrische Kitzingen und da ist leider mal wieder etwas geschehen. 

 

 

Weinsberg Pepper Wohnmobil Camping nach Corona Urlaub

Das klang schon nicht gut und sah dann auch unschön aus. Es ist immer doof, wenn so etwas mit fremden Eigentum passiert. 🙁

 

Mister Peppers Pollersucht! 🙁

 

Da ich den Kühlschrank nicht fest verschlossen habe bevor ich los gefahren bin, ist mir die Kühlschranktür, während ich auf die Autobahn aufgefahren bin, aufgeflogen! Also… nächster Halt, Rastplatz!

Dort habe ich schnell geparkt, habe flux den halben Kühlschrank wieder eingeräumt und dann viel mir auch noch ein, dass ich in der Garage eigentlich Millas Kutsche anders verstauen wollte, weshalb ich dann doch ein paar Minuten länger auf dem Rastplatz stand und in der Garage gekramt habe. 

In dieser Zeit ist direkt vor mir ein LKW angekommen und hat, aufgrund der nicht allzu großen Lücke, relativ nah, direkt vor mir eingeparkt. 

Alles gut, eigentlich alles kein Problem, komplett eingeparkt hatte er mich nicht!

Um ausparken zu können, musste ich ganz einschlagen und etwas zurück setzten, um dann an der Ecke des LKW’s vorbei zu kommen. Wie gesagt, eigentlich alles kein Problem. Doch an diesem super sonnigen Tag, spiegelte der Bildschirm der Rückfahrkamera unheimlich, so dass ich nur ganz schlecht erkennen konnte, was auf dem Bildschirm zu sehen war. Davon abgesehen hatte ich den Poller am Rand des Rastplatz Gehwegs, an dem ein Mülleimer hing, vorab gar nicht registriert!

Tja und so passierte was passieren musste… das Heck des Peppers “schwenkte aus” und ich touchierte den Poller. Zwar war ich ganz langsam, aber es reichte aus, um einen deutlich sichtbaren (und hörbaren) Riss in der Stoßstange zu provozieren.

 

VERDAMMT! Camping nach Corona und jetzt auch noch die Poller Sucht!

 

Ei, jei, jei…. bei dem eigenen Wohnmobil ist so etwas schon ärgerlich, aber Mister Pepper gehört mir ja nicht, sondern Weinsberg! 

Es blieb mir also nichts anderes übrig als direkt, mit ganz viel schlechtem Gewissen, zu beichten was geschehen ist!!! Eines stand in diesem Fall zumindest Zweifelsfall fest… ich hatte Schuld und niemand sonst!

Damit niemand sagen konnte ich habe “Fahrerflucht” begangen, habe ich natürlich die Polizei informiert, man weiß ja nie wer später irgendwas meint. Wobei es an dem Poller tatsächlich keinerlei Schaden gab, also gar, gar, gar, gar nichts!!! Es dauerte keine 10 Minuten, da fuhr der Streifenwagen auch schon auf den Rastplatz, die haben sich das alles angesehen, haben festgestellt, dass an dem Poller keinerlei Schaden ist,  haben meine Daten aufgenommen und mir eine schöne Weiterfahrt gewünscht.

 

Blieb noch der Anruf bei Weinsberg! 🙁

 

Also habe ich ganz schnell bei Weinsberg angerufen (dann hatte ich es hinter mir) doch zum Glück,  nahm es das Weinsberg Team locker auf. Aussage: Mach dir keinen Kopf, wer so viel unterwegs ist, kann auch mal etwas übersehen.  Solange es „nur“ die Stoßstange ist und nicht noch mehr beschädigt wurde, hält sich das ganze ja in Grenzen. Wir schicken dir den Versicherungsbogen zu und dann schauen wir mal, wie wir das regeln können. Wo biste denn gerade? 

Glücklicherweise ist das ganze ja schon in Bayern geschehen, ich war also zumindest nicht suuuuper weit von Jandelsbrunn entfernt und vielleicht könnte man den Schaden ja direkt im Werk reparieren. Das Weinsberg Team wollte sich mal erkundigen und wir würden dann irgendwann nochmal telefonieren.

Puhhhh das war also schonmal geschafft!!! Naja…und wenn man das ganze dann vielleicht noch im Werk reparieren könnte, wäre das sicherlich auch nicht schlecht für mich.

Haaaaaach…. alles eine unangenehmen Sache, aber gut….sowas kann leider passieren.

 

 

Kitzingen Bayern Camping nach Corona

Kitzingen eine tolle Stadt mit einem (wie ich finde) klasse Stellplatz direkt am Main

 

Jetzt aber weiter nach Kitzingen, die Camping nach Corona Tour sollte ja weiter gehen.

 

In Kitzingen war ich schon vor vielen Jahren, fand es damals schon super schön und auch jetzt, war Kitzingen einfach nur klasse! Ich mag den Stellplatz, der sich so lang am Main entlang zieht und das Städtchen hat ein kleines bisschen „Zucker Charme“.  

Gerade bei schönem Wetter ist Kitzingen besonders toll, weil man so wunderbar ,auf den Mainwiesen, vor dem Womo sitzen kann. Der Stellplatz kostet 9 Euro mit allem drum und dran (ich glaube allerdings es gibt keine Duschen und Stellplatz Brötchen gibt es immer von Mittwoch bis Sonntag, diese sehen aber nach typischen Aufbackwaren aus) 

Nachdem ich noch am selben Tag den Bogen für die Versicherung ausgefüllt habe und den gesamten Tag vor dem Womo in der Sonne am Laptop verbracht habe, klingelte am nächsten Morgen mein Handy… Weinsberg!

Isaaaaaaa…. wir haben mal mit der Werkstatt gesprochen. Eine neue Stoßstange wäre auch vorrätig, wenn du nächsten Montag in Jandelsbrunn sein könntest, könnten wir dir hier die Stoßstange direkt wechseln. 

Ja klar schaffe ich das, gar keine Frage 🙂 und mal schauen, wie Knaus Tabbert bzw. Weinsberg das Corona Camping Thema im Werk angeht.

Von dem Moment stand also auch fest, ich bleibe nicht über das gesamte Wochenende in Kitzingen stehen, sondern fahre Freitag schonmal nach Passau. 

Erstmal hatten Milla und ich aber noch 2 schöne Tage in Kitzingen, auch wenn das Wetter ab Donnerstag schon deutlich schlechter wurde. Was ich allerdings echt erstaunlich fand, selbst an den Tagen nach Pfingsten, mitten in der Woche, war der Stellplatz seeeeehr gut besucht. Es gab immer noch einige freie Plätze, aber meinen Erfahrungen nach, war es schon echt voll, für eher mittelmäßige Tage mitten in der Woche. 

 

Kitzingen Stellplatz direkt am Main

Die Wiese zwischen Wohnmobil und Main eignet sich wunderbar für lange Camping Abende.

 

Klappe die 324… Passau, Jandelsbrunn, Weinsberg wir kommen mal wieder!

 

Freitag bin ich also mal wieder in Richtung Passau getuckert und habe das Wochenende bei meinem Freund verbracht. Im vorbeifahren habe ich noch 2-3 Stellplätze Passaus gesehen und auch hier war es mal wieder sehr voll. Der kleine Stellplatz mit Strom direkt in der Stadt war Freitag Nachmittag komplett belegt und der größere Stellplatz an der Donau, ohne irgendeinen Service, war bis auf ganz wenige Lücken ebenfalls voll.  

Und das… obwohl ein komplett verregnetes Wochenende vorhergesagt wurde und es ja doch noch einige Menschen gibt, die das ganze Thema Camping nach Corona mit Sorge betrachten. . 

Den gesamten Samstag haben wir dann in Regensburg verbracht. Leider hat Regensburg keinen echten Stellplatz, der ausgezeichnete Parkplatz ist meist von Autos belegt. Aber man kann ganz gut in der nähe der Uni parken und so zumindest die tolle Stadt besichtigen. 

 

Mister Pepper, Weinsberg Cara Compact Pepper Infos

Als wir in Jandelsbrunn ankamen, hagelte es wie aus Kübeln. Ich schau dann immer direkt sorgenvoll auf die Dachfenster, aber… die Dinger halten einiges aus!

 

Am Montag ging es dann für Mister Pepper zur “plastik”schen OP in Corona Zeiten!

 

Jandelsbrunn ist ca. 45 Minuten Autofahrt von Passau entfernt und liegt ganz nah am ADW. 😉 Ich sag mal so… ganz viel Grün und ein hübsches Werk in der Mitte, aber vieeeel mehr, hat Jandelsbrunn dann auch nicht zu bieten. 

Nachdem ich also am Werk ankam, mich brav angemeldet habe und samt Temperaturmessung und Maske das Werksgelände betreten durfte,   ging dann auch alles ruck zuck. Mister Peppers Schlüssel ging an die Werkstatt und damit begann die OP! 😉 

Doch auch vor Ort war mal wieder das gesamte Weinsberg Team echt nett und mein Rempeln sorgte für kein bisschen Stress oder blöde Sprüche, passiert ist passiert und ich hatte so das Gefühl, dass alle Beteiligten erst gar nicht vor hatten, die gute Stimmung zwischen Weinsberg und mir „anzukratzen“. 

 

Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich kann nichts anderes sagen als… DANKE Weinsberg! 

 

Wohnmobil Camping Corona Frühsommer Tour

Frisch, fromm, fröhlich, frei… jetzt kann der Pepper Sommer kommen. Danke WEINSBERG!!!

 

Liebenswerter Weise konnte mich jemand auch noch passend zum Feierabend mit dem Auto zurück nach Passau bringen, so dass mir sogar die hohen Taxi Kosten erspart geblieben sind. 

Bereits am Dienstag Nachmittag klingelte mein Handy und ich bekam die Info, dass ich Mister Pepper gesund und munter am nächsten Tag abholen könnte. Juhuuuuuu… das ging ja super schnell!

Mittwoch Morgen hatte ich erneut das Glück, dass mich jemand aus dem Weinsberg Team mit nach Jandelsbrunn nehmen konnte. Wie gesagt, Jandelsbrunn liegt nochmal ein ganzes Stück hinter Passau und da ist es natürlich schon klasse, wenn ich mir die 60-70 Euro Taxi Kosten sparen kann. 

Am Werk angekommen habe ich auch erfahren, bei Mister Pepper wurde nicht nur das Popöchen repariert bzw. ausgetauscht,, er hat auch neue wunderschöne, runde, grau schwarze Sommerschühchen bekommen und die Werkstatt hat direkt noch sämtliche Flüssigkeiten (Öl, AdBlue, Wischwasser usw.) aufgefüllt. 

 

So ist also alles wieder frisch, der Camping & Corona Sommer kann kommen. Noch habe ich ihn ja gute 2 Monate sicher. 🙂 

 

Tjaaaa…. nur leider ist das Leben ja eine Achterbahnfahrt und es ist wirklich so….nach jedem Hoch kommt auch eine rasante Abfahrt! 

Eigentlich hatte ich ja geplant noch einige Tage weiter durch Süddeutschland zu tingeln, doch das musste ich jetzt erstmal hinten anstellen. Denn leider klingelte in der Nacht mein Handy und ich bekam die Nachricht, dass wir einen Trauerfall in der Verwandtschaft haben. 

Jetzt werde ich erstmal zuhause gebraucht, darum bin ich Donnerstag auch direkt in einem Rutsch durch zurück nach Dortmund gefahren. Jetzt stehen erstmal ganz andere Themen an, bevor es wieder los geht. 

 

Camping nach Corona mit Knaus Tabbert

Natürlich herrschen auch im Knaus Tabbert Werk in Jandelsbrunn besondere Corona Bedingungen. Aber… da wurde zumindest 1A gereimt! 😉

 

Ein paar letzte Worte zum Thema Camping nach Corona Lockdown… 

 

Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie unterschiedlich das ganze Thema in den vergangenen Wochen gehandhabt wird, man kann noch nicht einmal sagen, dass z.B. in Bayern grundsätzlich alles viel strenger ist. So sind im „laschen“ NRW z.B. Plexiglaswände in den Taxis verbaut, in Bayern trägt man maximal Mundschutz. 

Es ist also fast unmöglich irgendetwas allgemeines zu den Regelungen zum Thema Camping nach Corona Lockdown zu sagen. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie jetzt alles voran geht, im Ausland gibt es zum Teil schon fast gar keine besonderen Regelungen mehr, der Sänger Nico Santos hat in NRW bereits ein erstes Konzert gefeiert, Thüringen setzt die Kontaktbeschränkungen aus, einige Bundesländer wollen die Maskenpflicht reduzieren und auch die Bars werden wieder mit Abstandsregelungen geöffnet. 

Wenn ich mir all das so ansehe und gleichzeitig erfahre, dass wir schon Tage mit unter 200 Neuinfektionen in Deutschland hatten, dann gehe ich einfach mal davon aus, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Mit aller berechtigten Vorsicht, ich für meinen Teil hoffe sehr, dass wir alle jetzt auch zügig zurück in einen ganz normalen Alltag kommen, denn für mich (ganz persönlich) ist mittlerweile die ein oder andere Regelung nicht mehr ganz verständlich. Ganz gleich ob es um das Thema Camping nach Corona geht, oder die Corona Bestimmungen allgemein. 

So viele unterschiedliche Corona Lockerungen und dennoch kein Anstieg?

Denke ich z.B. an die deutsch-niederländische Grenzregion, dann finde ich es schon irgendwie nicht ganz verständlich, dass in dem einen Land z.B. keine Maskenpflicht mehr herrscht (außer ÖPNV), in dem anderen aber schon und man ganz selbstverständlich von einem Land ins andere tingeln kann, wer will auch täglich und immer wieder und sich dennoch an den Infektionszahlen so gar nichts ändert. 

Ich wünsche mir einfach, dass dieses ganze Thema jetzt nach und nach deutlich in den Hintergrundtritt und wir in allen Formen des Lebens wieder in die Normalität zurückkehren. Zumindest in der Tagesschau war es an einem der vergangenen Abende bereits so, dass das Thema Corona erst an 3. Position lief.

Drücken wir uns alle die Daumen, dass wir einen super schönen und zieeeeemlich normalen Spätsommer erleben dürfen, Camping nach Corona ganz schnell Realität wird und sich die vielen Sorgen einiger Unternehmen und Mitmenschen nicht bestätigen. 

In diesem Sinne… bleibt gesund!

Eure

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Tja, jetzt hat es uns also auch erwischt, wir wurden nachts bestohlen/ überfallen im Wohnmobil. Ich habe schon hin und her überlegt, wie man diesen ganzen Vorgang am besten beschreibt, sagt man Diebstahl oder Überfall? Ich bin mir da nicht sicher, darum schreib ich immer mal wieder beides. 

Nach der Brandstiftung und dem Brand der Omi ist jetzt die zweite Situation eingetroffen, vor der man als Camper wohl die größten Befürchtungen hat. Plötzlich stand Nachts eine fremde Person im Pepper und mir rutschte das Herz in die Hose!

Doch was war genau geschehen?

Nachts bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

 

Keine Lust zu lesen? Diesen Artikel gibt es auch als IsasWomo Podcast – Camping für die Lauscher!

Niemals 1:1 identisch (ich lese euch den Text also nicht vor und in einigen Details unterscheiden sich Text und Podcast auch), quatsche mit euch aber über das selbe Thema. 

Podcasts sind euer Ding? Dann könnt ihr den IsasWomo Podcast auch über alle gängigen Portale abonnieren, oder ihr klickt euch einfach mal durch die Folgen hier auf dem Blog!

 

 

Bevor ich euch alles genau erzähle muss ich nochmal sagen, dass es einfach dämlich von mir war, meine Handtasche tagsüber gut sichtbar auf dem Beifahrersitz liegen zu haben, dass ich abends im Womo saß samt Laptop, Tablet, Kamera vor der Nase, ohne sämtliche Fenster zu zuziehen usw. 

Natürlich habe ich auf all diese Themen früher auch deutlich besser geachtet und die Handtasche auch jetzt abends zumindest vom Beifahrersitz gelegt, aber ich fühlte mich so sicher, so „unbeschwert“, dass ich diesbezüglich ganz klar nachlässig wurde!

Soweit muss ich mir also schon an die eigenen Nase fassen! Auch wenn das kein Grund ist für einen solchen Einbruch ins Wohnmobil!

Und ja…. Ich kenne diesen „Trick“ einen Spanngurz oder Kette durchs Führerhaus von Tür zu Tür zu spannen, in der Omi hatte ich eine solche Kette auch immer an Bord. 

Das alles ist definitiv auch sinnvoll… allerdings sollte man es dann auch wirklich IMMER nutzen!

Im Pepper hatte ich noch keine neue Kette, allerdings muss ich auch zugeben, selbst in der Omi habe ich diese Kette nur dann genutzt, wenn ich mir iiiiiiirgendwie bei der Stellplatzwahl unsicher war. 

Ich weiß, keine Frage…. Natürlich ist das idiotisch und natürlich ist die Gefahr überfallen zu werden auf einem Stellplatz in der Stadt viel größer, als irgendwo einsam am ADW. Aber ich will zumindest so ehrlich sein und sagen, selbst wenn ich mit der Omi in Stade gewesen wäre, hätte ich diese Kette sehr wahrscheinlich nicht gespannt! Einfach aus einem Gefühl heraus, sich vollkommen sicher zu fühlen. Wie gesagt, klar ist das Idiotisch, aber ich bin mir auch recht sicher, wenn ich so handel bzw.  wenn es mir so geht, dann handeln einige von euch bisher nicht anders!!! 

Und vielleicht lernt ihr ja aus meiner Dummheit und nutzt solche Möglichkeiten jetzt regelmäßig bzw. achtet mal wieder besser auf eure Wertsachen!

 

Nächtlicher Überfall im Wohnmobil

In der Nacht des Einbruchs, war das mittlere Womo noch nicht da. (Übrigens… auch super oder? Bis auf ein weiteres Womo war der GESAMTE große Stellplatz in Stade frei, aber dieses Ehepaar “quetscht” sich genau in die eine Lücke zwischen uns 🙂 ALLES ANDERE WAR FREI!!!!! AAAAALLES )

 

Also… was war genau geschehen:

Ich lag bereits im Bett, konnte in dieser Nacht aber irgendwie schlecht einschlafen, weshalb ich auch noch gegen 2:30 Uhr maximal im Halbschlaf im Bettchen des Peppers lag.  Auf einmal hörte ich das typische klicken der Zentralverriegelung. Das Geräusch beim öffnen und schließen kennen wir doch irgendwie alle. Auf jeden Fall hörte ich dieses Klicken, habe dabei aber noch aaabsolut GAR NICHTS kapiert! 

Ich schaue vom Bett aus nach vorne und auf einmal öffnete sich die Beifahrertür, das Führerhaus Licht ging an und im nächsten Augenblick stand da eine Person am Beifahrersitz des Womos. 

Milla hat sofort ALLES gegeben was die kleinen, alten Stimmbänder her gaben, ist direkt aufgesprungen und hat sich in den Gang des Womos gestellt. Sie ist aber NICHT auf den Typen los gelaufen, was ich im Nachhinein auch sehr gut finde, denn ein Tritt und das wäre es erstmal gewesen! 

Und ich, ich bin in dieser Situation einfach nur erstarrt!!! Wirklich, ich habe mich absolut GAR NICHT bewegt, ich habe nichts gesagt, ich habe nichts gerufen und ich glaube…. ich habe in diesen Sekunden auch an nichts gedacht! Ich war wirklich wie erstarrt! 

Meine Augen, die habe ich bewegt und es war in diesem Moment nur so, dass ich ihn angesehen habe, er hat mich angesehen und im nächsten Moment greift er sich noch meine Tasche (die ja blöderweise vor ihm auf dem Boden lag) und weg war er. Allerdings hat er noch die Türe zugeworfen. 

Dann habe ich aus dem Fenster hinten am Bett geschaut und zwei Männer wegrennen sehen. Den „jungen“ der bei mir im Womo stand und einen weiteren, älteren Mann. 

Tja und dann… dann konnte ich nicht glauben was gerade geschehen war! 

Ich hörte Milla zwar immer noch bellen und trotzdem war ich mir nicht sicher, ob ich das alles gerade nicht doch geträumt habe! 

Als aller erstes bin ich nach vorne gelaufen und habe geschaut, ob meine Tasche wirklich weg war und jau… Tasche, Portmonee, Powerbank und ein paar Kleinigkeiten waren weg! Geträumt hatte ich das ganze also nicht! Dann habe ich direkt zum Handy gegriffen und bei der Polizei angerufen, die auch sofort mit mehreren Wagen kamen, mich zügig fragten wie der Typ aussah und direkt wieder weg waren um die Umgebung abzusuchen. 

Dann hat es ca. 10 Minuten gedauert, bis ein Streifenwagen zurück kam und aaaaaaalles weitere aufgenommen hat. Es dauerte dann nicht lange, bis auch noch ein Hubschrauber kam und die Felder und Wälder hinter dem Stellplatz abgesucht hat. Wie ich dann erfahren habe, gibt es anscheinend eine Einbruchserie in Stade, allerdings bisher IMMER IN WOHNUNGEN und niemand hat die Typen gesehen. Da der „Junge“ aber direkt vor meiner Nase stand und ich ja noch wach war, konnte ich ihn ziemlich gut beschreiben, weshalb die Polizei auch direkt so viel unternommen hat. Soweit ich weiß wurde aber leider niemand gefunden…. 

Kurze Zeit später war die Polizei weg und ich saß wieder allein mit Milla im Womo und habe direkt sämtliche Bankkarten sperren lassen. 

Wie kam der Typ rein???

ANSCHEINEND ist es wohl ziemlich einfach den Funk der Zentralverriegelung mit einem Laptop auszulesen/ zu überbrücken. Dieses Problem ist wohl auch schon bekannt wie ich später erfahren habe, ich wusste bisher davon nichts. Mir hat man das ganz so erklärt, der normale Zentralverriegelungsfunk mit der Fernbedienung hat eine einzige feste „Funknummer“…kann man die auslesen, ist man drin. Darum gibt es bereits seit langem Alarmanlagen zum nachrüsten (die anscheinend auch gar nicht sooooo teuer seien sollen, mehr weiß ich dazu aber auch noch nicht) die ständig zwischen 4000 Funknummern wechseln. 

Auf jeden Fall saß ich dann also so gegen 3:30 Uhr wieder allein im Womo und jaaaaa, das war der Moment an dem ich zum erstmal so richtig Schiss bekam! 

Klar, es ist VOLLKOMMEN unrealistisch, dass die zurück kommen und trotzdem wurde mir dann diese ganze Situation erstmal bewusst. An Schlaf war gar nicht mehr zu denken…. Ich habe mir dann auch relativ schnell Gedanken dazu gemacht, wie ich denn in der Zukunft mit diesem Vorfall umgehen werde und kam ganz schnell zu dem Entschluss,

ICH WILL KEINE ANGST HABEN!!!

Allerdings gab es da ja noch ein anderes Problem… Handtasche weg, Portmonee Weg… ich hatte  in irgendeiner Jackentasche noch genau 4 Euro… das war es!Der Tank war auf etwas unter halbvoll, so komme ich kaum von Stade bis nach Dortmund! So vergingen die Stunden bis es endlich hell wurde und meine Womo Nachbarn die erste Runde mit dem Hund gingen. 

Als ich sah, dass sie wieder zurück kamen, bin ich direkt rüber um zu fragen, ob bei denen auch Sachen fehlen. Da war erfreulicherweise alles gut, aber… auf der Hunderunde haben sie eine Handtasche und ein Portmonee gefundenen juhuuuuuu… es war meines! 🙂 Sämtliche „Wertsachen“ wie Bargeld, Ladekabel, Powerbank usw. waren zwar weg, aber meine Papiere, Karten usw. waren da! Das war natürlich schonmal super! Dann erfuhr ich auch, dass meine Nachbarn gerade frisch begonnen haben für den Stellplatz zu arbeiten, so dass sie sofort den Tourismusverein Stade informierten, die den Stellplatz ja betreiben. 

Kurze Zeit später klopfte es und da stand auch schon jemand vom Tourismusverein vor dem Pepper. Ich glaube, die waren genau so erschrocken wie ich! Bisher gab es noch nie irgendwelche  ähnlichen Vorfälle in Stade und um das hier mal direkt ganz klar zu sagen…. ICH BIN FEST DAVON ÜBERZEUGT, DASS DAS NICHT AN DEM STELLPLATZ SELBST ODER, ODER, ODER LAG!!! DER PLATZ IST NICHT UNSICHER UND DIE STADT STADE IST AUCH NICHT UNSICHERER ALS JEDE ANDERE STADT AUCH. 

Zu sagen, wir fahren nicht mehr nach Stade, da passiert so viel…. das wäre so nicht richtig!

Nach dem Gespräch mit den Stellplatz Betreibern habe ich mich endlich mal vernünftig angezogen und bin direkt um 9 Uhr zur Sparkasse Stade marschiert. Mal sehen ob ich über die Sparkasse irgendwie an Bargeld komme, auch wenn die Karten gesperrt sind. Ich ahnte schon, dass das alles nicht so einfach werden würde und genau so war es auch. Das große Problem an den Sparkassen ist ja leider, dass die verschiedenen Sparkassen nicht zusammengehören. 

Ich bin Kundin der Sparkasse Dortmund und die Sparkasse Stade ist wieder etwas ganz anderes. 

Mein großes Glück war, das mein Personalausweis wieder da war, hätte ich den nicht gehabt, hätte ich kein Geld bekommen!!!So war es jetzt allerdings so, dass ich zuerst mit der Sparkasse Dortmund telefonieren musste und denen erklären musste, wie die Lage ist. Dann hat die Sparkasse Stade mit der Sparkasse Dortmund telefoniert und dank Perso bestätigt, dass ich WIRKLICH die Frau Speckmann bin. 

Danach habe ich dann nochmal mit der Sparkasse Dortmund telefoniert und mein Einverständnis gegeben, dass die auf mein Konto zugreifen dürfen und so war es dann letztendlich für eine Gebühr von 15 Euro möglich, dass die Sparkasse Dortmund auf mein Konto zugreift, Geld von meinem Konto direkt auf das Konto der Sparkasse Stade überweist welches mir dann 6 Stunden später in Stade ausgezahlt werden konnte. 

So kam ich zumindest erstmal an Bargeld und nachdem ich dieses Geld erhielt, habe ich auch beschlossen….

Ich fahre NICHT direkt zurück nach hause, sondern werde weiter touren!

Wie gesagt, ich wollte unbedingt vermeiden, dass ich mich im Womo auf Dauer und überall Nachts unwohl fühle! ICH WILL DAS NICHT und mal ganz praktisch gedacht, ich kann es für den Job auch nicht gebrauchen! 

Darum dachte ich mir, ist es vielleicht am besten direkt so weiter zu machen, als wäre das alles nicht passiert! Gut, das war jetzt mal wieder Pech, aber…. Wer vom Pferd fällt, soll auch direkt wieder aufsteigen.Außerdem gab es da noch ein anderes Thema… mein Papa! Ich habe meinem Vater jetzt ganz bewusst nichts von alledem erzählt undmiz ein bisschen Glück, wird er diesen Artikel hier auch nicht finden. An meiner Situation hätte es eh nichts geändert, wenn mein Pa von alledem weiß, das einzige was sich verändert ist, dass er sich von nun an noch mehr Sorgen machen würde! 

Das hilft ihm nicht und das hilft mir erst recht nicht! 

Ich hätte aber auch keine super gute Erklärung auf Lager, weshalb ich schon wieder zuhause hocke, wäre ich direkt heim gefahren. Für mich sprach also einiges dafür einfach so weiter zu machen wie „geplant“ und genau so habe ich es jetzt auch gemacht!Ich bin also noch zwei Nächte in Stade geblieben, bevor es weiter in Richtung St. Peter Ording ging und ich kann mittlerweile sagen, ich glaube ich habe das ganz ganz gut verdaut. Ich merke schon, dass ich abends etwas „hellhöriger“ bin und eher mal rausschaue, ob irgendwer da draußen steht. Denn in Stade war es so, dass wir am nächsten Vormittag Fußabdrücke und eine ICE Tee Flasche hinter einer Hecke auf dem Stellplatz fanden. Wir sind uns also schon recht sicher, dass die da erstmal einen Moment standen und geschaut haben. 

Außerdem müssen es wohl doch mindestens 3 Personen gewesen sein, denn 2 habe ich vom Womo aus sozusagen rechts weg laufen sehen, meine Tasche und Portmonee wurden aber „links“ herum gefunden. So dass wir denken, die sind in getrennte Richtungen weg gerannt. 

Nacht bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Tjaaaaa…. es läuft einfach!!! 🙁 Warum es mich jetzt genau getroffen hat, ich weiß es nicht!!!

Ob es damit zu tun hat, dass ich alleine unterwegs bin, ob es daran lag, dass ich so unüberlegt mit der Handtasche umgegangen bin oder ob es eifach mal wieder Pech war??? Ich weiß es nicht, ich denke es ist ein Mix aus alledem. Je länger ich über die Situation in dieser Nacht nachgedacht habe, um so mehr denke ich, dass sich der Typ selbst total erschrocken hat, dass hier ein Hund im Womo ist. Milla lag den ganzen Abend auf dem Boden, von außen war sie also nicht zu sehen.

Insgesamt kann ich aber ganz, ganz sicher noch froh sein, dass alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist!  Milla ist nichts weiter passiert, mir ist nichts weiter passiert und ok, mich nervt es natürlich TIEEEEEERISCH dass es schon wieder so ist, dass MEINE Wertsachen beschädigt wurden bzw. geklaut sind!

Der Junge der da bei mir im Womo stand war extrem jung… ich würde ihn auf 12,13,14 Jahre schätzen und rein vom äußeren, in den Süd-Osteuropäischen Raum einzuordnen. Ich musste tagsdrauf nochmal zur Polizei um einige Unterlagen zu unterschreiben und habe dort nochmal gefragt, ob sie das kennen würden, dass diese Leute so jung seien. Naja und anscheinend ist das wohl eine bekannte Vorgehensweise solcher Gruppen. Die „Kinder“ brechen ein, die Hinterleute sind deutlich älter und sollten sie mal geschnappt werden, sind die Kinder nicht strafmündig! 

 

Sicherheit DIY im Wohnmobil

Solche Spanngurte oder Ketten sind sicherlich ganz sinnvoll, allerdings muss man sie auch nutzten… und zwar IMMER!!!!

 

SUUUUUUPER SACHE!!!

Gut, jetzt waren es „nur“ 140 Euro, eine neue große Powerbank, Ladekabel und Adapter, Kleingeld und ein paar Kleinigkeiten die weg sind… auch das hätte viel schlimmer kommen können und trotzdem nervt es mich!!! Es nervt mich, dass irgendwelche Leute meinen sie könnten ganz bewusst irgendwo einsteigen und sich an den Dingen anderer bedienen!!! 

Die machen sich doch NULL Gedanken, oder besser gesagt es ist vollkommen egal ob es die Sachen einer Oma samt kleiner Rente sind, ob es Dinge sind für die man lange gearbeitet hat oder ob es Wertsachen sind von Leuten denen es sehr, sehr gut geht.  Nein… die brauchen Geld, richtig arbeiten ist nicht so deren Sache, also nehmen sie es sich von anderen! Und das, dieser grundsätzliche Gedanke… der nervt mich tieeeeeeerisch!!!!

Mittlerweile ist der ganze Diebstahl, Überfall, Raub… was auch immer, einige Tage her und zurück zu Stade. Ich habe ja gesagt, dass mir Stade während meines ersten Besuchs vor Jahren nicht gut gefallen hat, dieser Eindruck hat sich schon deutlich geändert. 

Auch wenn das alles passiert ist, die Stadt Stade hat mir doch sehr gut gefallen. Die vielen kleinen Gassen und die hunderten tollen Fachwerkhäuser, das ist schon echt schön und ich könnte mit vorstellen, die gesamte Stadt ist nochmal schöner, wenn alle Restaurants wieder ihre Außenbestuhlung aufgestellt haben. 

Also… Stadt und Stellplatz sind schön und sicherlich einen Halt wert. 

Naja und insgesamt kann ich euch nur sagen…. werdet nicht schlampig was dieses Sicherheits/ Wertsachen Thema angeht. Es kommt noch ein Artikel mit verschiedenen Tipps zu diesem Thema, aber… den muss ich noch tippen!

Also… wir sind gesund und ich hoffe, ihr bleibt es auch!

Eure

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 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

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Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Stade, Steinhude, Einbruch – Wohnmobil Deutschland Tour 2

Endlich unterwegs zwischen Steinhude und Stade! Nachdem unser Tour Start im ersten Teil schon alles andere als gaaaaanz normal war, sind Mister Pepper, Milla und ich eeeeeendlich unterwegs! Wie sagt man so schön…. nach Regen kommt der Sonnenschein! Das galt definitiv auch für uns… zumindest 3 Nächte lang, bis uns das echte „Isa Leben“ wieder einmal einholte. 

Einfach so touren, ohne irgendeine Form von „Abenteuer“, „Unglück“ oder Missgeschick…ich habe mittlerweile kapiert, so läuft mein Leben nunmal nicht. Was dann allerdings geschah, war ganz schön „dicke“… aber beginnen wir von vorn!

Deutschland Tour Teil 2 – Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

 

Tour Start mit Hindernissen

Ankunft auf dem Stellplatz in Steinhude

 

Nachdem wir also eeendlich Freitagsmittags los gefahren sind, ging es für uns 3 auf direktem Weg zum Stellplatz in Steinhude. 

Das Steinhuder Meer ist ein großer See, nicht weit entfernt von der Grenze NRW-Niedersachsen. Für mich ist Steinhude immer wieder ein beliebter Ort, wenn ich keine Lust habe direkt bis an die Küste hoch zu brettern. Da es ja mittlerweile später Freitag Mittag war bis wir endlich weg kamen und ich so gar keine Lust auf den Freitäglichen Feierabendverkehr hatte, lag Steinhude praktisch… ca. auf dem halben Weg zur Küste. 

Der Stellplatz Steinhude konnte es sich leisten in das TOP PLATZ Anzeigenheft aufgenommen zu werden und dementsprechend ist es also ein wirklich guter, sehr großer Stellplatz mit allem drum und dran. 

Allerdings… so viel mal eben vorweg! Der Stellplatz Steinhude ist durch seine Nähe zu NRW und seiner Lage am Steinhuder Meer, bereits seit Jahren super beliebt. 

Wer also mit dem Gedanken spekuliert, ein nettes, vielleicht sogar langes z.B. Maiwochenende in Steinhude zu verbringen, der MUSS sehr frühzeitig anreisen! Wenn ihr z.B. erst Mittwochabend anreisen könnt und es folgt ein langes Feiertagswochenende …

KÖNNT IHR IN STEINHUDE WIRKLICH VERGESSEN!!!! 

Vielleicht kennt ihr die Bilder die letztes Jahr vor einem langen Wochenende durchs Netz gejagt sind, auf denen zu sehen war, dass eine laaaange Schlange von Wohnmobilen vor einer Stellplatzschranke steht und alle hoffen zumindest am nächsten Morgen auf den Stellplatz auffahren zu können. DAS WAR IN STEINHUDE! Soviel vorweg… ihr müsst also damit rechnen, dass dieser Stellplatz sehr, sehr, sehr beliebt und voll ist! 

Als wir Freitag Nachmittag ankamen, war der Platz aber kaum belegt, die Wettervorhersagen waren so lala und viele Camper holen ihre Fahrzeuge ja gerade erst aus dem Winterschlaf. Also haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht, die restlichen Sonnenstrahlen des Tages warm eingepackt vor dem Womo genossen und sind gaaaane entspannt in den Womo Alltag gestartet. 

Tag 1 in Steinhude

Am nächsten Tag war das Wetter „frisch, windig aber in Teilen zumindest trocken“, so dass ich Millas Kutsche aus der Garage geholt habe und sie mit in den Ort genommen haben. 

Vom Stellplatz aus liegt das Steinhuder Meer nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt, so dass wir samt Fischbrötchen erstmal ein bisschen Seeluft geschnuppert haben. 

Obwohl ich mittlerweile bereits einige Male in Steinhude war, dachte ich schon immer… naja… also ja, der See ist ja nett und der Platz liegt günstig, aber ansonsten ist da auch echt so GAR NICHTS los. Es gibt 2 Fischbrötchen Buden an der Promenade und ein großes Café, das aber immer Rappel voll ist und das war es! 

Erst an diesem Samstag habe ich gesehen… der eigentliche Ort mit den typischen Touristen Shops usw, liegt sozusagen HINTER der Promenade. 🙂 

Man lernt nie aus! 🙂 🙂 🙂 

Also haben wir uns ein sonniges Plätzchen im Steinhuder „Park Café“ gesucht, ich war super happy das sich Milla in ihrer Kutsche so wohl fühlt und habe mich hungrig auf eine frische Waffel samt Kaffee gefreut. 

Schon als wir zum Café liefen sah man von weitem die großen Schilder samt Sahnetorten, Windbeutel, verschiedenste Waffeln usw. Und als die Bedienung kam, sagte ich sogar noch zu ihr, wenn möglich bitte eine ganz helle Waffel, die kann ruhig innen noch „klatschig“ sein, besser zu hell als zu dunkel. 

JAAAAA, JAAAAAA! 

Ihr könnt euch sicher meinen Blick vorstellen, als die leckere, frische, heiße, duftende Waffel zu meinem Tisch gebracht wurde. Ehrlich… ich dachte ich wäre in der „Versteckten Kamera“!

 

Kaffee trinken in Steinhude

Leider keine versteckte Kamera…. die frische, duuuuuuftende Waffel a la Steinhude. 😉

 

Anstelle einer leckeren Waffel, brachte mir die Bedienung so eine Supermarkt fertig Waffel, die sie dann anscheinend noch kurz in die Mikrowelle geschmissen hat und welche dann innerhalb von Sekunden an der kalten Luft STEINHART wurde! 🙂 

Ich fühlte mich wirklich verarscht! Zumal dieses Teil auch noch normale 3,50 Euro kostet…aber kurze Zeit später sollte sich herausstellen, meine Wahl war noch ein Glücksgriff! 

Denn meine Tischnachbarn bestellten jeweils Tee und Torte und nach meiner Waffelwahl, schaute ich natürlich höchst interessiert auf die Teller der anderen. Die Torte sah auf den ersten Blick auch noch ganz ok aus… ok frisch war da auch nichts, sondern eindeutig TK Ware, aber nun gut. Nach dem die beiden die ersten Bissen Torte gegessen haben hörte ich allerdings plötzlich… schau mal, ist das Schimmel???

Und ja, an beiden Tortenrändern befand sich deutlich sichtbarer, flauschig runder Schimmel! 

Während ich mit der Frau ins Gespräch kam und ihr meine umangerührte Waffel zeigte, ging der Mann mit beiden Tellern rein und kam schwer genervt wieder zum Tisch zurück. 

Dann kam allerdings noch die sprichwörtliche „Kirsche auf der Torte“!

Die Bedienung, die meiner Meinung nach auch de Chefin des Ladens war,  kam nur Sekunden später an den Tisch und sagte absolut von sich überzeugt und in großzügigster „König Kunde“ Manier …. Sie müssen den Kuchen dann ausnahmsweise nicht bezahlen, ich stelle Ihnen nur den Tee in Rechnung! 🙂 

HEIDEWITZKA!!!!

Nach dem Spruch wäre ihr der Mann aber am liebsten direkt an die Gurgel gegangen. Lange Rede kurzer Sinn… meine Waffel musste ich bezahlen, da kam nur der Spruch, das machen wir immer so, das Paar neben mir war so auf 180, es sollte mich nicht wundern wenn die irgendein zuständiges Amt informiert haben, im Nachhinein habe ich die Google Bewertungen gelesen und anscheinend war das KEINE Ausnahmen… ich kann euch also nur dringendst ans Herz legen, geht lieber NICHT ins Park Café Steinhude. 

Nach einer sehr stürmischen Nacht, habe ich mich Sonntag nochmal alleine auf den Weg gemacht und einen langen Spaziergang entlang des Sees unternommen. Also zum „wandern“, spazieren gehen und radeln ist die Ecke echt toll. 

Zum Frühjahr hin belegt eigentlich auch immer ein Storchenpaar ein Nest direkt neben dem Stellplatz, aktuell war dieses Nest allerdings noch leer. Aber…. Auf den großen Feldern neben dem See, fühlten sich bereits die ersten Störche wie zuhause. Wer diesbezüglich also Interesse hat, sollte sich unbedingt ein Fernglas schnappen und in den kommenden Wochen mal Steinhude bzw. das Steinhuder Meer besuchen. Störche live sehen, ist ja schon irgendwie immer wieder schön. 

Montag hieß es aber… ABFAHRT! 

Also flux alles verstauen, entsorgen, Müll weg bringen, bezahlen und aufi gehts! Nächster halt auf dem Weg in Richtung Norden sollte STADE werden!

 

Womo Stopp in Stade! 

Wenn ich über all das nachdenke was und wie es passiert ist, gerade weil ich mit Stade schon auf “Kriegsfuß” stand und eigentlich erst ja gar nicht hier hoch wollte, muss ich schon irgendwie schmunzeln… oder kann nur den Kopf schütteln!

Ich war bisher in all den Jahren genau einmal mit dem Wohnmobil in Stade, ganz zu Beginn meiner Womo Zeit. 

Seitdem war ich nie wieder da, obwohl Stade auf dem Weg zwischen Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein eigentlich super praktisch liegt. Aber… bei meinem ersten Besuch damals  hat mir die Stadt nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl um mich herum sind besonders viele „unschöne Gestalten“, mich hat damals wahnsinnig gestört, dass die einzelnen Parzellen auf dem Stellplatz so extrem unterschiedlich groß sind (wer Glück hatte, hatte super viel Platz vor dem Womo, wer Pech hatte, konnte die Türen kaum komplett öffnen, ohne an den Hecken entlang zu schrammen. 

Außerdem blieb mir immer ein Bild vom Stellplatz in Stade im Kopf…schon vor 6 Jahren war der Stellplatz zu meinem Besuch der Stadt RAPPEL VOLL, so das ich mit etwas Glück eine der letzten freien (und sehr schmalen) Parzellen ergattern konnte. Irgendwann war der Platz dann komplett voll und ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, dass so einige Camper eine Runde über den Platz gedreht haben und wieder gefahren sin! Dabei gab es noch „freie“ Plätze! Und da habe ich zum aller erstmal gesehen, wie doof das mit dem Plätze reservieren seien kann! 

Damals war es nämlich so, dass die Leute mir gegenüber 2 Plätze für irgendwelche Bekannte reservierten, die aber erst am NÄCHSTEN Tag angereist sind. Ein „echtes Reservieren ist in Stade nicht möglich, soweit ich weiß. 

Und es ging noch eine Spur extremer….

Zwei weitere Plätze waren ebenfalls durch Keile, Fussmatten und einem Stuhl sichtbar „reserviert“. Die Leute kamen aber ebenfalls nicht zum Stellplatz zurück. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr, waren das wohl Freunde, die Freitagabends in Hamburg zum Musical waren, dann auch dort im Womo geschlafen haben und weil sie ja ansonsten Samstags keinen Platz mehr bekommen hätten, haben sie bereits 2 Plätze in Stade reserviert.   

Das fand ich damals schon alles irgendwie so doof, denn wenn reservieren nicht möglich ist, dann ist eben auch nicht möglich und schon gar nicht an einem super vollen Wochenende, wenn man den Platz eine Nacht gar nicht nutzt!!!! Plus dieses komische Gefühl das in Stade besonders viele „najaaaa“ Leute waren, haben eben dazu geführt, dass ich jaaaahrelang dachte, neeeeee da fährst du nicht nochmal hin!

Jetzt war es allerdings mal wieder so, dass Stade auf dem Weg in den Norden einfach super praktisch liegt, zumindest wenn man keinen Stop in Hamburg einlegen möchte. Dazu kommt noch, dass ihr eigentlich an allem Schuld seid 😉 😉 🙂 🙂 Denn von euch habe ich immer, immer, immer wieder gehört wie schön Stade doch sei! Vielleicht hat mich mein erster Besuch ja auch getäuscht… vielleicht hatte ich auch einfach keinen Plan…. Vielleicht war es auch nur ein besonders doofes Wochenende damals. 

Ich wollte Stade also eine 2. Chance geben und so stand ich knapp 3 Stunden später mitten auf dem großen und bekannten Stellplatz in Stade. Während der Fahrt habe ich mir noch einen Kaffee gekauft, weshalb meine Handtasche auch griffbereit auf dem Beifahrersitz lag. 

Montags Mittags in der Vorsaison… da war auf dem Platz natürlich nichts los und so suchte ich mir eine nette, große Parzelle aus, mit ein bisschen Abstand zum nächsten Camper. 

Da ich eh 2-3 Tage bleiben wollte, bezahlte ich also schonmal den Platz vorab, stöpselte den Strom an, schmiss mein Portmonee wieder zurück in die Handtasche und da an diesem Nachmittag die Sonne so herrlich schien, bin ich nicht gleich in Richtung Innenstadt gelaufen, sondern machte es mir mit Milla zusammen vor dem Womo gemütlich. 

Das war EIN GANZ NORMALER Nachmittag auf dem Stellplatz in Stade!

Ich habe noch kurz mit der Nachbarin gequatscht, die an diesem Tag irgendeine Stellplatz Foto Womo Aktion gestartet haben. 

Irgendwann wurde es dann merklich frischer, so dass wir uns ins Womo verzogen haben. Ich saß noch bis in den späten Abend am Laptop,  hatte das Tablet vor mir, die Foto Kamera auf dem Tisch usw. usw. 

Es war einfach ein ganz, ganz schöner, entspannter aber auch total normaler muckeliger Womo Abend. Aus diesem „jahrelangen, bekannten Womo Alltag“ heraus, habe ich mir wirklich NULL Gedanken gemacht! Ich fühlte mich in keinster Weise auch nur minimal unsicher oder so! Tja und JA(!!!!) dieses „trügerische Gefühl“ von Sicherheit, Normalität und „Alltag“ sorgte bei mir eindeutig dafür, dass ich „schlampig“ mit diesem Wertsachen & Sicherheitsthema umgegangen bin!

 

Wohnmobil Stellplatz Stade

Der Stellplatz Stade am letzten Abend…. wird schon alles wieder!

 

Irgendwann wollte ich dann auch ins Bett, habe alle Fenster zu gezogen, meine Handtasche nach hinten gelegt, bin nochmal mit Milla Pipi machen gegangen und danach folgte unser alltägliches „Milla geht ins Bettchen“ Ritual. Bedeutet, Milla geht in ihr Körbchen, bekommt noch ein paar Streicheleinheiten und einen Keks und weil ich dann im Womo auch die Heizung deutlich runter drehe, decke ich Milla im Interim Womo noch mir einer kleinen Decke zu. Diese Decke lag allerdings unter meiner Handtasche und warum auch immer…. nehme ich nicht nur die Decke unter der Tasche weg, sondern lege dabei die Handtasche vorne auf den Boden zwischen die Fahrerhaussitze. 

Danach bin ich ins Bettchen gegangen, konnte aber nicht einschlafen. Das habe ich häufiger… ist nunmal so. Darum habe ich noch das Tablet eingeschaltet und ein Kapitel Hörbuch nach dem anderen gehört… war aber so gegen 2:30 Uhr immer noch nicht richtig eingeschlafen, maximal im Halbschlaf. 

Tja und dann passierte es mitten auf dem Stellplatz in Stade!

Wir wurden bestohlen, überfallen… wie auch immer man das nennen mag. Was ganz genau geschehen ist, könnt ihr so schnell wie möglich in einem 2. Artikel nachlesen, ich muss ihn nur noch fertigstellen, sonst würde das alles hier den Rahmen sprengen. Den Artikel zu alledem was in Stade geschehen ist findet ihr hier: Nachts eingebrochen/ bestohlen/ überfallen im Wohnmobil

Das Ende vom Lied war, der Dieb stand plötzlich im Womo, hat meine Handtasche samt Portmonee geklaut, sämtliches Bargeld war weg, die Karten habe ich direkt sperren lassen aber zumindest hatte ich das riesen Glück, dass Handtasche und Portmonee mit allen Ausweisen am nächsten Tag gefunden wurde. 

Zumindest eine gute Nachricht!

So hatte ich zumindest meinen Perso usw. wieder und das hat mir überhaupt ermöglicht, nach einigem hin und her, über die Sparkassen Dortmund und Stade Bargeld zu bekommen. 

Nachdem das Thema Geld also erstmal geklärt war, stand für mich auch relativ schnell fest, ich werde NICHT nach hause fahren, sondern weiter machen wie geplant. Ich wollte mir keine Angst einjagen lassen und war mir einfach sicher, dafür ist es am besten direkt weiter zu machen, damit sich erst gar nicht dieses ständige ungute Gefühl einschleichen kann. 

Da unter anderem auch die Frage im Raum stand, ob der Stellplatz vielleicht Videoüberwacht sei, wurde auch der Tourismusverein Stade über den „Überfall“ informiert, da sie ja Betreiber des Platzes sind und bereits am frühen Morgen stand extra eine sehr nette Dame vor meiner Womo Tür. 

Es war der erste Vorfall dieser Art auf dem Stellplatz in Stade und ich hatte so das Gefühl, den tat das alles schrecklich leid. WOBEI ICH GANZ KLAR SAGEN MÖCHTE, MEINER MEINUNG NACH LIEGT SO EIN GESCHEHEN WEDER AN DER STADT STADE, NOCH AM STELLPLATZ SELBST! DAS WAR EINFACH PECH, DASS EINEM MEHR ODER WENIGER ÜBERALL PASSIEREN KANN!

Wirklich nett fand ich allerdings, wie sich der Tour Verein verhalten hat… wäre ich abgereist, hätte ich das Geld zurück bekommen, sofort als sie hörten, dass es vielleicht Probleme geben könnte, weil ich keinerlei Bargeld mehr habe, haben sie mir Unterstützung zugesagt und am Nachmittag klopfte es nochmal am Pepper und ich bekam einen Geschenkgutschein für ein Café in Stade überreicht. 

 

Stade Sicherheit Überfall Wohnmobil Stellplatz

DANKE! Ich empfand die Reaktion der Stadt Stade sehr, sehr nett und freundlich!

 

Ich finde, da hat sich der Touriverein Stade schon sehr nett verhalten und nur weil ich weiß, dass einige das alles falsch verstehen könnten…

NEIN, DAS IST KEINE WERBUNG ODER SO, BIS ZU DIESEM TAG HATTE ICH KEINERLEI KONTAKT ZUM TOURISMUSVEREIN STADE!

Nachdem ich an diesem Tag noch 3 mal zur Sparkasse laufen und bei der Polizei vorbei schauen musste, hatte sich der Tag für mich erledigt! In der Nacht habe ich keine Minute geschlafen und nachdem der ganze Stress nach ließ, war ich einfach nur platt! Darum lag ich auch schon um 20 Uhr fix und alle im Bettchen und habe  relativ gut geschlafen. Ok einmal bin ich wach geworden, weil ich vor laufendem TV eingeschlafen bin, dieses irgendwann ausging und damit die Sat Anlage eingefahren ist. Davon bin ich wach geworden und dachte sofort… verdammt, jetzt sehen „die da draußen“, dass ich schlafen gehe und dann kommen sie gleich. 

Also ganz schnell TV wieder an, Sat Anlage wieder hoch, „die da draußen“ sehen dass ich noch wach bin und dann konnte ich auch ruhig weiter schlafen! 🙂 

Naja ok… so ein bisschen schräge Gedanken ist wohl auch ganz normal!

Am nächsten Tag ging es mir schon deutlich besser, vormittags schien auch noch die Sonne, so dass ich mir Milla, ihre Kutsche und den Gutschein geschnappt habe,  um endlich wirklich etwas von Stade zu sehen. 

Ich muss sagen, mein erster Eindruck von Stade hat sich überhaupt nicht bestätigt! Keine Ahnung, vielleicht bin ich damals auch an den falschen Ecken herum gestromert, diesmal fand ich Stade auf jeden Fall sehr, sehr schön! 

 

Urlaub in Stade

Typisch Stade! Die vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser in Stade sind schon echt hübsch!

 

Die Stadt hat unheimlich viele kleine Gassen, Fachwerk und roten Backstein, also ganz typisch nordisch. Schräg gegenüber des Stellplatzes gibt es eine Art großen Stadtpark, in dem man wunderbar mit dem Hund laufen kann und dann gab es da ja noch den Gutschein. 

Das „Grubenhof Café“ befindet sich in einem alten, „schrägen“ Haus direkt in der unteren Innenstadt. Das alte Fachwerkhaus ist wirklich schräg… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eingangstür knarzt, die Toiletten sind winzig klein und das gesamte Café hat ein bisschen „Wohnzimmer Charme“. An den Wänden hängt Kunst, die man auch direkt kaufen könnte und es gibt SUPER leckeren Kuchen!

Wenn ihr also mal in Stade seid und Lust habt auf richtig guten Kuchen, dann kann ich euch das Grubenhof Café empfehlen und mit ein bisschen Glück, bekommt ihr im Sommer noch einen „sonnig schattigen Platz mit Blick aufs Wasser“, im  „Vorgarten“ des Cafes.   

Fazit… Deutschland Tour Teil 2, Steinhude, Stade und der nächtliche Besuch!

Und mal wieder haben wir innerhalb von wenigen Tagen Dinge erlebt, die erleben andere in ihrem ganzen Leben nicht! Warum ich diese Situationen immer so anziehe… ich kann es euch nicht sagen!

Sowohl die Stopps in Steinhude als auch in Stade, haben sich gelohnt und beide Orte sind empfehlenswert, auch wenn es in meinem Fall den ein oder anderen „Knackpunkt“ gab. 

Nach diesem letzten schönen Tag in Stade sind wir weiter in Richtung St. Peter Ording gefahren und was wir da erlebt haben… das erzähle ich euch im nächsten Teil. 

Bis dahin sag ich wie immer….BLEIBT GESUND, gerade in diesen Tagen!

Eure

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Tour Start mit Hindernissen oder…  aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Tour Start mit Hindernissen oder… aber dann, gaaaaaanz bestimmt!

Ein Tour Start mit Hindernissen! Haaaaach ja, wir kennen diese Phasen im Leben doch alle, wenn es einfach nicht so läuft wie gehofft, oder? Diese Zeiten gibt es nunmal, das haben wir alle schon gespürt.  Doch meine letzten Wochen, die waren mehr als „speziell“ und zuletzt war ich zwar echt genervt, aber nach den ersten Minuten, konnte ich nur noch schmunzeln. Irgendwas hat krampfhaft versucht mich zuhause zu behalten und meine Mutter hätte wahrscheinlich schon zig mal gesagt, KIND… WER WEISS WOFÜR ES GUT IST?! Aber so viele Unfälle, falsch Fahrer, umgekippte Barme oder oder, die mich gerade hätten treffen können, gibt es gar nicht! 🙂  

Aber lest einfach selbst: 

Ein Tour Start mit Hindernisseen oder … aber dann geht es WIRKLICH los, gaaaanz bestimmt!

Die ganze Geschichte begann schon vor knapp 4 Wochen, also Ende Januar, nachdem endgültig fest stand, dass ich Mister Pepper nochmal 3 Monate behalten darf. 

Da sah der Plan wie folgt aus…. nachdem ich aus Jandelsbrunn kam, wollte ich noch einige Tage zuhause bleiben, Wäsche waschen, klar Schiff machen, umpacken (ich bin ja direkt von der CMT Stuttgart nach Jandelsbrunn gefahren), mich mit der Familie treffen usw. bevor ich dann am 12.2 zum VHS Vortrag „Camping im Jahr 2020“ nach Salzkotten fahren muss.  Von da aus wollte ich eeeeeeeigentlich direkt weiter fahren, der Sonne entgegen, auf in Richtung Frankreich, Spanien, Portugal!

Das war also der erste feste Tour Start Plan… einige Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein! 

Tja, doch dann kam es etwas anders! 

Einen Tag vor meiner geplanten Abreise in Richtung Salzkotten ist mein Papa die Treppe heruntergefallen. Es stand zwar schnell fest, ihm ist Gott sei dank nicht viel passiert, aber da mein Vater ja relativ schwer Herzrank ist, muss er Blutverdünner nehmen und da sein Blut so dünn ist, bilden sich schon bei kleinen Remplern häufig große Blutergüsse. 

Bedeutet also… bis auf ein paar Probleme mit dem Knie ging es ihm soweit gut, wie schlimm die Blutergüsse allerdings werden, konnten wir erst 1-2 Tage später erkennen.

Den Vortrag in Salzkotten konnte ich keinesfalls absagen, wie gesagt… es ging meinem Pa ja auch soweit gut und mein Bruder war auch zuhause. Trotzdem war das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Tour Start, wenn er nicht dringend sein musste. 

Also habe ich zum erstmal umgeplant, ist ja kein Problem…. nach dem Vortrag in Salzkotten fahre ich nicht direkt durch, sondern erst nochmal ein paar Tage zurück nach hause um abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Auf die 2-3 Tage kommt es ja nicht drauf an, den Tour Start verlege ich kurzfristig, danach geht es aber DEFINITIV LOS!!! 🙂

Neuer Plan, der Vortrag fand an einem Mittwoch Abend statt, Donnerstag Vormittag bin ich wieder heim gefahren und spätestens Montag sollte es dann los gehen, wenn bei meinem Pa alles ok blieb. 

Mit jedem neuen Tag entspannte sich die Lage bei meinem Pa, doch bereits am Freitag lagen meine beiden kleinen Nichten (3 und 7 Jahre) flach. Gut, dass ist jetzt bei den Kids samt Kindergarten und Schule nichts außergewöhnliches, allerdings ging es den beiden wirklich richtig dreckig und da sie in der Nacht deutlich über 40 Grad fieberten, fuhr meine Schwägerin bzw. mein Bruder mit den beiden Sonntags zum hausältlichen Notdienst. Diagnose… beide hatten die echte Grippe! 

Natürlich ist das schlimm für die Kids und Erwachsenen, betraf mich selber aber eigentlich nur wenig… wäre da nicht dieses Werkstatt Problem gewesen! 

Das Auto der beiden stand in der Werkstatt und konnte Montage abgeholt werden. Mein Bruder konnte dienstlich aber auf gar keinen Fall „weg“, meine Schwägerin musste natürlich bei den kranken Hühnern bleiben, aber da die vier nur dieses Auto haben (zwischenzeitlich hatte ich ihnen mein Auto geliehen) wäre es schon gut, wenn das Auto auch möglichst schnell wieder zuhause stand. 

Lange Rede kurzer Sinn… da ich ja eine gute Patentante und Schwester bin, bin ich Montags nicht los gefahren, sondern habe geschaut, dass ich erstmal das Auto aus der Werkstatt hole und bei denen vor die Tür stelle. 

Da ich dann auch noch mit Bus und Bahn unterwegs war usw. usw. hat es sich einfach nicht gelohnt noch am selben Nachmittag los zu fahren. (was sich lim weiteren Verlauf auch noch als extrem sinnvoll herausstellen sollte) Aber nachdem fest stand, Montag wird es nichts, war der neue Plan…. 

 

Wohnmobil Tour Start Deutschland oder Europa?

Ohne Milla, ohne mich! Und dazu zählt dann eben auch der 27 Tour Start Versuch

 

Auf den einen Tag kommt es nicht drauf an… Tour Start am Dienstag , dann geht es DEFINITIV los!!!! 

Bis in die tiefe Nacht hinein, sah es auch nach einem sicheren Plan aus, bis ich so gegen 2 Uhr das erstmal von Milla geweckt wurde. 

Ich kann es euch nicht anders sagen, es war wirklich so, dass ich durch einen fürchterlichen Gestank samt unruhigen Hund geweckt wurde. 

Da war die erste Panne schon geschehen…. Milla hatte fürchterlichen Durchfall, der sich auch bereits über ihre Decken, Körbchen, Teppichboden usw. verteilte! 

OHHHHH NEEEEEE!!!!

Also rein in Schlappen und Jacke, Milla auf den Arm und erstmal ganz schnell raus. Nachdem „der Teufel“ dann erstmal raus war, habe ich Milla wieder zurück in die Wohnung getragen, habe alles was in die Waschmaschine konnte, in die Maschine gestopft,  soweit sauber gemacht und bin zurück ins Bettchen. Mit einem offenen Auge auf Milla gerichtet, habe ich noch gehofft, dass es nur ein nicht vertragenes Leckerchen o.ä. sei. 

Diese Hoffnung hatte sich gegen 4 Uhr allerdings bereits erledigt. 

Nachdem Milla wieder unruhiger wurde, bin ich diesmal direkt aufgesprungen, Jacke, Schlappen, Schlüssel… RAUS!!! Doch dann passierte etwas, was man sich selbst als liebende Hundemutti echt nicht wünscht. Ich erzähle es euch so ausführlich, weil es letztendlich doch ganz witzig war! 

Wir müssen mal eben einen kleinen Sprung nach vorne machen. Am selben Morgen erreichte mich eine Whats App Nachricht meiner Nachbarin. Hey Isa… sag mal, weisst Du vielleicht warum es bei uns im Flur so dermaßen müffelt? Hast Du Frau L. In den letzten Tagen getroffen???( Anmerkung, gemeint war meine andere Nachbarin, die bereits sehr alt und krank ist) Wir machen uns Sorgen, nicht das da was passiert ist??? 

Ähhhmmmm, jaaaaaaa diese Sorge konnte ich meiner Nachbarin direkt nehmen und musste leider zugeben, ich bzw. Milla und ich, sind für den schäbigen Gestank verantwortlich gewesen! 

Denn zurück zur Nacht, wie gesagt, ich bin dann gegen 4 Uhr direkt aufgesprungen, habe Milla auf den Arm genommen, raus aus der Wohnungstür, durchs Treppenhaus und leider…. hat es Milla nicht mehr bis unten geschafft! Die kleine, alte Prinzessin hat mich ERNSTHAFT (ich schwöre es euch hoch und heilig) von oben  bis unten zugeschissen! 

Meine Jacke war voll, meine Jogginghose war besudelt, meine Schlappen hatten Spritzer und auch das Treppenhaus hat noch etwas abbekommen. 

ZUM GLÜCK war es mitten in der Nacht!!!! Ich habe so dermaßen gestunken, dass ich WIRKLICH über mich selbst würgend, mitten in der Nacht, draußen auf dem Bürgersteig stand, denn die arme Milla Maus war noch lange nicht „leer.“ 

Nachdem wir dann bestimmt 20 Minuten mitten in der Nacht draußen waren und die gesamte Strasse vor dem Haus Millas „Spuren“ hatte (sorry aber bei Dünnpfiff helfen Tüten wenig und ich dachte… besser am Strassenrand als quer über den gesamten Bürgersteig) habe ich erstmal unten im Hausflur meine Jacke ausgezogen, um Milla wieder hoch in die Wohnung tragen zu können. Wie gesagt, die Jacke war wirklich komplett versaut, so konnte ich sie nicht an mich drücken und  hoch tragen. 

Oben vor der Tür angekommen habe ich Milla abgesetzt und mich noch im Hausflur bis auf den Schlüppi ausgezogen (wie gesagt, GOTT SEI DANK WAR JA NACHT!!!!) , weil ich so nicht in meine Bude wollte. 

Nächster Schritt…. Erstmal ein langes T-Shirt an und dann um Milla kümmern, die ich mittlerweile in ihr Körbchen ins Wohnzimmer gelegt hatte. Erste Hilfe… Buscopan in den Hund, damit etwas Ruhe rein kommt. 

Milla lag fix und fertig in ihrem Körbchen, währenddessen ich meine Jacke (zum Glück keine Daunenjacke sondern meine alte Jack Wolfskin, die Problemlos in die Waschmaschine konnte)  und die restlichen Klamotten im Flur eingesammelt habe, ebenfalls rein in die Waschmaschine ( mittlerweile war es kurz vor 5 Uhr, da konnte ich die Waschmaschine ja anstellen 🙂 ) und dann habe ich mich samt Eimer und Lappen auf den Weg begeben, den Flur noch in der Nacht halbwegs ordentlich zu putzen. 

Naja sagen wir so…. es war mitten in der Nacht, der Flur sah danach „unauffällig“ aus, aber so richtig, habe ich ihn am nächsten Tag geputzt, weil der Gestank unglaublich war!

Ich wusste schon, dass seit einigen Wochen ein heftiger Hunde Magen/ Darm Virus in Dortmund tobte und jetzt hatte es Milla doch noch erwischt! Ich  kann mich nicht erinnern, dass ich Milla schonmal SO Krank erlebt habe. Die kleine alte Dame hatte Bauchkrämpfe, dass sich ihr gesamter Körper irgendwie „verschob“ und verkrampfte. Milla hat richtig gestöhnt und ich war mir nicht sicher, ob das wirklich „nur“ ein Magen Darm Virus ist, oder es unsere letzten gemeinsamen Stunden waren. 

Ich habe sie dann morgens direkt zum Tierarzt gebracht, der erstmal gar nicht viel mehr unternommen hat, als Milla mit Spritzen und Medikamenten zu versorgen. Wenn es Magen Darm ist, müssten die nächsten Stunden ruhiger werden, ansonsten sollte ich Nachmittag nochmal in die Praxis kommen.

Ich glaube Milla war einfach nur froh, als sie endlich mal etwas entspannt in ihrem Körbchen liegen konnte… die Medis haben gut angeschlagen, aber natürlich stand fest….

den Tour Start konnte ich erstmal abhaken!

Als am späten Vormittag dann etwas Ruhe eingekehrt war, Milla ein kleines bisschen schlafen konnte und ich müde auf der Couch saß, klingelte mein Telefon! 

„Hallo Frau Speckmann, hier ist die Krankengymnastik Praxis ihres Vaters, der hatte uns mal irgendwann ihre Nummer gegeben und wir haben mit ihm abgesprochen, sie anzurufen. 

Wir wollten Ihnen nur mitteilen, ihr Vater war eigentlich gerade zur Behandlung bei uns, wir haben ihn allerdings gerade ins Taxi gesetzt um zum Arzt zu fahren. Ihr Vater hat ein ganz dick geschwollenes, heißes rotes Bein, dass muss sich unbedingt ein Arzt ansehen.“ 

WHAAAAAAT???

Durch den Treppensturz hatte sich mein Vater eine kleine „ Macke“ am unteren Schienbein zugezogen, die sich jetzt blöderweise auch noch so stark entzündet hatte, dass Knöchel und Unterschenkel großflächig betroffen waren. 

Fazit…. Markieren des betroffenen Gebietes, desinfizierende Wickeln und Antibiotika vom Doc, sollte es schlimmer/ größer werden, bitte direkt in die Klinik, ansonsten 2 Tage später Kontrolle und dann Entscheidung ob das Antibiotikum ausreichend packt oder es dann doch noch in die Klinik gehen muss.  Na suuuuuupi…. das läuft doch bestens! 

Mein Tour Start rückte also erstmal in weite Ferne und tun konnte ich auch nichts weiter, denn erstmal konnte ich Milla nicht alleine lassen. Da musste mein Pa also erstmal selber klar kommen. 

 

Tour Start mit Hindernissen

Wenn der Wurm drin ist… manchmal klappt einfach nichts!

 

Aber…. es wurde noch etwas besser!!! 🙂 Ob ich noch mit dem Pepper eine Tour starten könnte???

So lange Millas Medikamente wirkten, ging es ihr reeeeeelativ gut, das ein oder andere Malheure passierte dennoch. Aber gut… wir hielten uns nur noch im Wohnzimmer auf (Laminat) und große weiße Handtücher lassen sich nunmal sehr gut heiß waschen. 

Ließen die Medikamente allerdings nach, bekam Milla direkt wieder Fieber, ihr wurde merklich übel und auch die Krämpfe setzten wieder ein. Für mich bedeutete das, ich habe die kommenden 2 Nächte im Halbschlaf auf der Couch verbracht, habe Milla regelmäßig alle 3 Stunden raus getragen und immer schön mit Medikamenten versorgt, jedesmal mit der Hoffnung, dass sie nicht direkt wieder raus kommen. 

Nach 3 heftigen Tagen ging es Milla laaaangsam besser und auch bei meinem Pa entspannte sich die Lage etwas, das Antibiotikum tat was es tun sollte! 

Juhuuuu… das klang doch alles ganz gut, so dass ich in 3-4 Tagen ganz, ganz sicher zum Tour Start aufbrechen könnte. 

So war also meine neue Planung für satte 18 Stunden…. bis am nächsten Morgen mein Telefon klingelte! 

Mein Bruder war am Hörer und ich kann es nicht anders sagen als…. allein seine Stimme klang schon extreeeeem schlecht! Bei meiner Schwägerin und meinem Bruder war der super GAU eingetreten. Nachdem es den Mädels langsam besser ging, hatten sich BEIDE Erwachsenen auch an der „echten“ Grippe angesteckt und ja den beiden ging es richtig, richtig dreckig! 

Da gab es keinen Vergleich zu einem grippalen Infekt oder so… beide hatten hoch Fieber und meine Schwägerin war so schwach, die kam nichtmal die Treppe vernünftig hoch oder runter, sondern blieb fast komplett im Schlafzimmer liegen. 

Also musste ein Rettungsplan her, denn um die Mädels konnten sie sich so nicht kümmern. Zum Glück war mittlerweile Donnerstag, so dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Mädels bleiben Freitag aus Kindergarten und Schule und gehen direkt ab zur Oma, die im Münsterland wohnt. So waren die Kids erstmal gut versorgt, blieben nur noch Einkäufe usw. die ich übernommen habe, allerdings nur bis auf die Terrasse… ich wollte mich nicht auch noch anstecken! 

So lange die Lage bei den Vieren aber nicht deutlich besser wurde, wollte ich mich nicht einfach aus dem Staub machen. Das hätte ich sicherlich nicht gemusst, aber wirklich entspannt fahre ich in solchen Situationen nicht los. Wenn ich dann mit dem Kopf eh immer in Dortmund bin und denke, na hoffentlich läuft das alles mit den Mädels usw., ist das für mich kein schöner Tour Start! 

Aus den 3-4 Tagen wurde also eine gute Woche… aber dann haben wir ja wirklich ALLE Themen durch… dann MUSS es ja seeendlich mit dem Womo Tour Start klappen! 

Schließlich muss ich Ende April den Pepper wieder abliefern! 

Tjaaaaaa…. was soll ich sagen…. das Lazarett im Hause Speckmann wurde tatsächlich besser und besser, allerdings gab es da ein neues Thema, welches mich zum grübeln brachte:

Der Corona Virus war in Italien angekommen, die ersten Gemeinden wurden gesperrt und man sprach zu beginn auch darüber, vielleicht die Grenzen schließen zu müssen. 

Huidiiiiiiii wuidiiiiiii…. was nun??? Wie sang Marc Forster eins so schön… Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein! Bei mir war es eher andersherum! 

Wenn es rein um den Kopf ginge, dann wäre das Thema schnell für mich erledigt gewesen. Denn echte Angst vor der Ansteckung habe ich nicht, auch wenn ich mit meinen ganzen „Kränkeleien“ sicher zur Risikogruppe zähle, alleine schon durch das herabgefahrene Immunsystem. 

Ein echt schlechtes Bauchgefühl bereiteten mir aber Sorgen wie: 

  • Was ist, wenn ich irgendwo fest hänge, Grenzen geschlossen werden und meine Medikamente werden knapp? Da ich unter anderem ja Betäubungsmittel einnehme, bekomme ich nicht einfach mal eben von irgendwem ein neues Rezept. Das ist selbst bei der Vertretung meines Hausarztes ein riesen Akt, um an neue Rezepte zu kommen, weil… naja mit so viel Morphium kann eben auch Schindluder getrieben werden, gerade weil meine Dosierung über die vielen Jahre auch immer weiter angestiegen ist. 
  • Was ist, wenn es Milla plötzlich schlecht geht und ich nicht weg komme?
  • Und natürlich auch… wie läuft das alles mit Milla, sollte ich mich doch anstecken?

 

Zu dem Zeitpunkt war das alles noch kein echtes Thema, aber was ist wenn???

Sollte ich dieses Risiko wirklich eingehen, obwohl ich schon vor der Tour daran denke, dass ich diese Probleme bekommen köööööönnte? 

Und was ist mit dem Satz, den ich euch immer wieder „predige“… HÖRT AUF EUER BAUCHGEFÜHL!!! 

Es hat tatsächlich 3 Tage und 2 Facebook Postings gedauert, bis für mich fest stand…. 

NEIN, ICH WERDE AKTUELL NICHT INS AUSLAND FAHREN!!!! 

Mir ist das alles zu heikel und ich würde mir sowas von in den eigenen Hintern beißen, wenn ich hinterher genau vor den Problemen stehe, über die ich von Anfang an gegrübelt habe!  Das ist es mir aktuell einfach nicht wert! Vielleicht sieht die gesamte Lage in 1,2,3 Wochen schon ganz anders aus, klarer, man weiß wo man dran ist und dann sieht der Pepper vielleicht nochmal das Ausland. 

ABWARTEN!!!

Also habe ich sämtliche Termine und Pläne abgesagt oder verschoben… aus Sommer, Sonne, Sonnenschein wird erstmal NICHTS, es mussten erstmal neue Ziele innerhalb Deutschlands her!  

Normalerweise plane ich meine Touren ja gar nicht mehr richtig, sondern verbinde meistens irgendwelche Termine mit netten anderen Zielen. In diesem Moment war aber eh schon alles anders und ich hatte so gar keine Idee, worauf ich eigentlich Lust habe. 

Schon wieder Küste… ja, hätte ich eigentlich total Lust zu, aber an der Küste Niedersachsens kenne ich mittlerweile gefühlt jeden Stein.

Berge… eigentlich auch cool, aber da ist ja momentan nur Matschepampe und kaum Schnee. 

Eine reine Städtetour… hatte ich erst zu den Weihnachtsmärkten…hmmmmmpf, ich war üüüüberfragt!

Also habe ich stundenlang gegoogelt und mir nach Ewigkeiten mal wieder eine echte Tour zusammengestellt. Alles war fertig, Deutschland wir kommen… Wetter egal, Corona egal, Temperaturen egal…. mittlerweile waren knapp 3 Wochen ins Land gezogen…

ICH WOLLTE ENDLICH LOS!!! TOUR START WIR KOMMEN!!! JETZT ABER WIRKLICH….. ODER???!!!!

Donnerstagmorgen war noch alles gut, Milla war gut drauf, nach der ersten Gassi Runde habe ich noch schnell ein paar Mails geschrieben und die letzten Klamotten ins Womo geräumt, als mir Milla insgesamt schon sehr aufgeregt vor kam. 

Das sie vor jeder Tour aufgeregt ist, sobald sie merkt ich fange an Klamotten zu packen ist nichts ungewöhnliches, aber letzten Donnerstag war sie irgendwie besonders unruhig. 

Also habe ich die restlichen Klamotten erstmal stehen gelassen, habe mir Milla geschnappt und bin mit ihr zum Womo gelaufen, dann muss sie eben noch ein paar Minuten im Womo warten, bis ich die restlichen Sachen aus der Wohnung geholt habe. 

Gut gedacht, schlecht gemacht… schließlich wäre es ja viel zu normal, wenn wir tatsächlich endlich los fahren könnten. Ich kann euch nicht sagen ob es die Aufregung war, oder woran es ansonsten lag, aber sobald ich mit Milla draußen war um zum Womo zu laufen, kam es nur so aus ihr raus geschossen! 

Prinzessin zu Camp hatte schon wieder Durchfall und zwar heftig. Für den 10 minütigen Fussweg zum Womo brauchten wir über 30 Minuten, aber zumindest dann hatte ich das Gefühl… „der Teufel war raus“! 

Also habe ich Milla ins Womo gehoben, in dem Moment noch mit der Hoffnung… gleich gehts ihr wieder besser.  Doch ich hatte den Motor gerade angelassen, da ging es bei Milla auch Magen technisch los, sie musste sich übergeben! 

So hatte das alles gar keinen Sinn!!! 

Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schon schweeeeeeer angenervt, auch wenn Milla das natürlich nicht extra macht, aber jetzt mal ehrlich… wir hatte das Pipi/Kacka Thema geraaaaade hinter uns und ich behaupte mal, selbst für die liebste Hundemutti ist es kein Vergnügen, ständig die flüssigen Hinterlassenschaften des Hundes zu säubern und jetzt hatte ich schon wieder dieses besondere Vergnügen. 

Meine Fre…..e, was war ich genervt! Also zurück in die Wohnung, Milla habe ich direkt bis in ihr Körbchen getragen und auf ein neues mit Medikamenten versorgt. Zum Glück blieben die Medis drin und nachdem sie ihre Wirkung zeigten, schlief Milla ganz tief und fest ein. 

Damit stand für mich fest…. ich werde wieder nicht los fahren können!!! 

Es macht keinen Sinn mit einer kranken Milla los zu fahren… zum einen ist das meiner Meinung nach für Milla alles andere als angenehm, zumal sie wirklich stundenlang tief und fest geschlafen hat, nach dem die Medis wirkten, ich hätte während der Fahrt ständig ein Auge auf den Hund und insgesamt war ich mir recht sicher, das war nicht wieder der Magen Darm Virus, diese Beschwerden kamen durch ihr Alter und die Aufregung. 

Also kein Tour Start… wir blieben nochmal eine Nacht zuhause…. aber dann, am nächsten Tag, ganz, ganz, ganz sicher!!!! 

Auf zur Deutschland Tour, schließlich hatte ich ja alles geplant!

Der Freitagmorgen kam und Milla ging es eindeutig besser, juhuuuuuu!!! Die Nacht war auch ruhig, wir beide waren fit… jetzt konnte es also wirklich los gehen! Mittlerweile beherrschte der Corona Virus sämtliche Medien und bevor ich so richtig starten konnte,  musste ich auf jeden Fall noch einen Stop an einer bestimmten Dortmunder Apotheke einlegen, welche meine Medis immer vorrätig hat. Also habe ich noch schnell den letzten Rucksack ins Womo gepackt, Milla eingeladen und juhuuuu… wir konnten tatsächlich starten! Auf zur Apo! 

Dort angekommen standen bereits Schlaaaangen an Leuten vor den verschiedenen Pulten und es dauerte eeeeewig, bis endlich jeder begriffen hatte… auch diese Apotheke hat kein Desinfektionsmittel mehr. Nach über 30 Minuten kam ich endlich wieder samt Medis aus der Apo, nächster Halt… der nahegelegene Supermarkt samt großem Parkplatz, in dem ich eigentlich nur noch schnell so einen Salat für Unterwegs kaufen wollte. 

Da war DIE HÖLLE los! Nudeln, Reis, Dosenravioli waren bereits fast komplett ausverkauft, viele Leute waren total aggressiv und das alles bereits Freitag Vormittag, ein Zeitpunkt an dem ansonsten kaum etwas los ist! Es hat tatsächlich fast 60 Minuten gedauert, bis ich seeendlich wieder am Womo war… aber jetzt, jetzt konnte es wirklich los gehen! 

Wäre da nicht dieses eine kleine Problem gewesen….

In Hessen und Ba-Wü hatte es in den letzten 24 Stunden ordentlich geschneit, im Radio wurde vor Strassenglätte gewarnt und mir kam der Gedanke, wenn der ganze Schnee jetzt schmilzt, laufe ich die nächsten Tage nur noch doch Matsch und Dreck! 

Darauf hatte ich ja so gar keine Lust, aber eeeeeeeigentlich war die kommende Tour doch soooo schön geplant! 

🙂 🙂 🙂 Nunjaaaa… ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was ich gemacht habe, da sämtliche Pläne der vergangenen Wochen für die Tonne waren, habe ich auch diesen Tour Plan über Bord geworfen! 🙂 

Anstelle in den südlichen Raum Deutschlands zu fahren, habe ich das Navi genau in die Gegenrichtung eingestellt. Ich war schon ewig lange nicht mehr in Schleswig Holstein und das ist genau die Richtung, auf die ich jetzt gerade Lust habe! 🙂  

Jetzt konnte es aber wirklich los gehen!!!

Doch…. auch das war immer noch nicht alles!!!

Runter vom Supermarkt Parkplatz und auf in Richtung Autobahn. Milla, Mister Pepper und ich hatten geraaaade die Dortmunder Stadtgrenze hinter uns gelassen, da viel mir ein, VERDAMMTE SCHEIBE, ich habe Milla Anhänger zuhause im Keller vergessen. 

Ich benötigte den Anhänger einmal zuhause, als ich das Womo sehr weit weg parken musste und seit dem dachte ich täglich daran, DU MUSST DEN ANHÄNGER NOCH ZURÜCK INS WOMO STELLEN, VERGISS ES NICHT!!!! 

Ich hatte es vergessen! Ich habe dann ganz kurz überlegt, ob es auch ohne Anhänger geht, da wir aber doch ein paar Wochen unterwegs sein möchten… ist das alles ohne Anhänger MIST!

Also, nix Tour Start… 

nächste Ausfahrt runter, einmal drehen und yippi jay jaiiiiii … nochmal zurück nach hause und flux den Anhänger holen!

 

Tour Start zur Wohnmobil Deutschland Tour

Fast unglaublich, aber…wir sind tatsächlich unterwegs!!! 🙂

 

Mit knapp 3 Wochen Verspätung, konnten Milla, Mister Pepper und ich am Freitag, 28.02.20 gegen 14 Uhr tatsächlich den Tour Start starten!!!

 

Unsere Deutschland Tour hat begonnen, ich schreibe euch das ganze gerade aus dem Womo vom Steinhuder Meer, wir sind WIRKLICH auf dem Weg gen Norden und wenn es tatsächlich so ist, dass einem stressigen Reisestart, ein extrem entspannter Urlaub folgt, wird das ein echter Traumurlaub! 🙂 

Ich bin gespannt und WIR werden es erleben, denn natürlich nehme ich euch wieder mit on Tour! 

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche, liebe Grüße aus Steinhude und …. BLEIBT GESUND!!!!

Eure …. ganz entspannte 😉 

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Liebe Camperin, lieber Road Trip Fan,

vielleicht hast Du es schon gelesen, durch Vandalismus und Brandstiftung ist meine Omi komplett ausgebrannt. Der Traum vom eigenen kleinen Wohnmobil hat sich wortwörtlich in Rauch aufgelöst!

 Durch meine Erkrankung und die daraus resultierende Frühberentung mir 24 Jahren, ist es mir schlichtweg nicht mehr möglich, als ganz normale Angestellte einen Beruf auszuüben. Das einzige was möglich ist, ist die Selbständigkeit als freiberufliche Bloggerin und Autorin. Das lief in den vergangenen Jahren ja auch ganz ok, allerdings fehlt mir jetzt erstmal das Reisemobil um Aufträge zu bearbeiten und Geld zu verdienen.

Wenn Du IsasWomo hilfreich findest, Milla und mich unterstützen möchtest und Dir wünschst, dass es hier weiter geht, dann hast Du jetzt die Möglichkeit für eine Omi 2.0 samt der kompletten Ausstattung zu spenden.

Bereits am Tag nach dem Brand wurde durch eine Leserin eine Spendenaktion für IsasWomo ins Leben gerufen. Wenn Du also aus freien Stücken spenden magst, dann hast Du hier über Paypal eine ganz einfache und sichere Möglichkeit:

Spenden per Paypal: https://paypal.me/

Dass ich jemals einen solchen Aufruf starten würde, hätte ich nicht glaubt und auch jetzt ist es noch so, dass ich schwer über meinen “stolzen Schatten” springen muss. Aber wie sagte mal jemand so schön: “Diesen Stolz muss man sich erlauben können und aktuell kann ich ihn mir nicht erlauben, denn jeder Euro hilft!”

Ich danke Dir sehr!❤️

Deine Isa!

Allein on the Road – Pannen, Schutzengel und Pferde auf der Autobahn – Teil 2

Allein on the Road – Pannen, Schutzengel und Pferde auf der Autobahn – Teil 2

Allein on the Road – zwischen Österreich, Deutschland und dem Pannendienst, Teil 2

Die Omi, Milla und ich sind wieder on the Road. Im ersten Teil habe ich euch bereits verraten was in den vergangenen Wochen bei mir so los war, warum ich mich auf den Weg nach Österreich aufgemacht habe und wie meine Zeit auf dem Camper Festival “Gates of Summer” verlief. Wenn ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt, dann klickt am besten erst auf diesen Link: Auf zum ersten Teil dieses Artikels!

Geendet hat Teil 1 mit der immer wieder spannenden Frage, würde das Wohnmobil anspringen? Schon seit langem ist es so, dass sich die Omi extrem schwer tut, sobald es kalt ist. Sind die Temperaturen angenehme, springt die Omi ohne Probleme an, ist es aber kalt, tut sich meistens nichts. Mittlerweile war es aber Sonntag, ich stand zwar noch auf dem wunderschönen Grubhof Campingplatz, wollte aber los, um Freunde in Passau zu besuchen.   

 

Allein on the Road – Österreich, Passau, Dortmund… zwischen Schutzengeln, Pannendienst und 8 Hufen auf der Autobahn

 

Ich hatte es am Abend zuvor schon geahnt und mein Bauchgefühl trügt mich seeeeelten… diesmal wolle die Omi also gar nicht mehr anspringen. Auch nicht nach dem 4. oder 5. Versuch!

Aber das Starthilfekabel wird ja langsam zu meinem besten Freund!

Zum Glück gab es auch einen netten Mitcamper der mir Starthilfe geben konnte und so erwachte die Omi doch noch aus ihrem Winterschlaf.

Man, man, man dieser Mist mit dem Anspringen, nicht anspringen, doch anspringen nervt mich langsam tierisch!

Jetzt aber nichts wie los…. nochmal eben schnell auschecken und die Platz Betreiber für ihren wunderschönen Campingplatz loben, das ganz natürlich mit laufendem Motor und dann raus auf die wilden Landstrassen Österreichs.

 

Road Trip allein zwischen Deutschland und Österreich

Wartend, an den Baustellenampeln Österreichs sieht man so ganz andere Dinge als im Ruhrgebiet 😉

 

Gott sei Dank… mein Schutzengel war hellwach!

Bis auf die 8 Km Autobahn rund um Salzburg, führte uns (Milla und mich) die Strecke tatsächlich einmal quer durch Österreich und zwar immer auf Landstraßen.

Das Wetter war eklig! Ein Mix aus Regen, Hagel und Schneeregen, dazu immer wieder böiger Wind…. aber zumindest war auf den Strassen wenig los, so dass wir entspannt vor uns hin tuckern konnten.

Allerdings bemerkte ich irgendwann im Rückspiegel einen unsympathischen Zeitgenossen, der soooo gedrängelt hat, dass ich ihn am liebsten aus der Karre gezogen hätte.

Ich befand mich aber nunmal auf einer Landstraße, konnte mich auch nicht “wegzaubern” und es gab auch ganz lange für mich keine Möglichkeit, mi der Omi einfach irgendwo rechts ran zu fahren, um den Idioten vorbei zu lassen.

Zudem war die Strecke sehr kurvig, hügelig und es herrschte absolutes Überholverbot. Trotzdem setzte der Idiot zweimal zum überholen an, kam aber, obwohl ich langsamer wurde, nicht rechtzeitig an mir vorbei, weil von vorne bereits jemand kam und hatte Glück, dass er rasch wieder hinter mir einscheren konnte… beide Situationen waren schon knapp.

Naja, irgendwann kam dann eine Tankstelle und weil der Klügere ja nachgibt und ich auch einfach keine Lust mehr hatte, mich von dem Sack weiter stressen zu lassen, bin ich also mit vollem Tank auf die Tankstelle gefahren, habe mir erstmal einen Kaffee und ein paar Weingummis gekauft, bin nochmal schnell im Womo auf die Toilette gegangen und habe den Idioten ein ganzes Stück vorraus fahren lassen.

Da der Kaffeeautomat der Tankstelle “hakte”, der Chef erst noch kommen musste um den Automaten neu zu starten, dauerte es  über 15 Minuten, bis ich wieder zurück auf der Strasse war und dann weiter durch den Regen getuckert bin.

Gute 15 Minuten, die noch sehr kostbar werden sollten.

Denn wenige Kilometer weiter kam mir plötzlich ein Auto entgegen, welches mir mit wilder Lichthupe signalisierte, langsam und vorsichtig zu fahren und eine Kurve später sah ich dann auch warum.

Mein “Drängler” von vorhin war anscheinend mit karacho aus der Kurve geflogen und muss dabei noch zwei weitere Fahrzeuge “mitgenommen” haben. Am Straßenrand lagen überall Autoteile, zwei Autos (der Drängler und ein weiteres Auto) lagen im Feld hinter der Strasse auf dem Dach und ein drittes Fahrzeug stand verkehrt herum zur Fahrtrichtung im Straßengraben.

Ich denke, mein Drängler ist viel zu schnell in eine Rechtskurve gefahren, ist dann bei dem schlechten Wetter aus der Kurve geflogen und hat dabei das eine entgegenkommende Auto voll mitgenommen und ein zweites Auto gestreift.

Als ich an der Unfallstelle vorbeikam, standen aber bereits Helfer an den Autos und sozusagen mit mir zusammen, traf auch gerade ein Rettungswagen und ein Notarztwagen am Unfallort ein.

Es war also bereits für Hilfe gesorgt und ich musste nicht noch mit der “dicken Omi” irgendwo anhalten, wie gesagt, selbst der Notarzt traf gerade vor Ort ein.

Nichts desto trotz, das ist schon ein komisches Gefühl so knapp an einem Unfall vorbei zu fahren und den einen Beteiligten “zu kennen”. Ob der Drängler nun voll in mich rein geschlittert wäre, kann ich natürlich nicht wissen. Vielleicht wäre auch gar nichts passiert, weil der Typ wegen mir langsamer gefahren wären. Ich kann nur sagen, bereits vorab bei diesen zwei missglückten Überholmanövern, war es schon knapp. Der Typ in seinem lila aufgemotzten VW ist auf jeden Fall gefahren wie der letzte Henker!

Wie auch immer, auch wenn ich nicht direkt betroffen gewesen wäre, gibt es sicherlich schönere Situationen als einen solchen Unfall live mitzuerleben und direkt als erstes mit an der Unfallstelle zu sein. Die gute viertel Stunde Pause war also mehr als sinnvoll.  Ich hoffe alle Unfallbeteiligten sind halbwegs gesund raus gekommen und ich bin froh einen so bemühten Schutzengel zu haben, der selbst Kaffee Vollautomaten zum haken bringt 😉 Da hat es sich mal wieder bewiesen, eine Kaffeetante zu sein hat auch so seine Vorteile!

Allein on the Road – Passau

In Passau angekommen konnte ich die Omi direkt vor dem Haus meiner Freunde parken und nachdem wir eine Fuhre Pizza bestellt haben, folgte ein gemütlicher Abend.

Am nächsten Tag noch ein schnelles gemeinsames Frühstück und von da an durfte ich mich mit Millachen in der Wohnung breit machen, um u.a. das Wlan der Beiden zu nutzen. Irgendwie ja schon ein komisches Gefühl, bei Freunden allein in der Wohnung zu sitzen, wenn sie selbst gar nicht da sind. Aber zum Glück kennen wir uns schon so lange, dass das kein Thema war.

Und genau so entspannt wie dieser Morgen, verliefen auch die kommenden drei Tage. Gemeinsames Frühstück, danach ging jeder an seine Arbeit und am Abend hatten wir eine richtig gute gemeinsame Zeit zwischen Kochen, Italiener und quatschen, quatschen, quatschen.

Millachen schlief gefühlt 23 von 24 Stunden am Tag.

Während des Treffens waren immer wieder “fremde” Leute am Womo, es gab für sie viele unbekannte Geräusche, Musik und dazu die Womofahrt, in solchen Situationen bemerke ich deutlich, dass das kleine alte Köpfchen das alles nicht mehr so gut verpackt, wie noch in den Jahren zuvor.

Während des Gates of Summer hat sich Milla zwischendurch auch mal wieder von ihrer weltbesten Seite gezeigt… allerdings als weltbester Kläffer! Darum war sie zwischendurch auch immer wieder im Womo, denn ein “auf alles und jeden aufpassender Hund”, ist auf so einem Treffen schnell nervig. 

Einerseits finde ich es ja wirklich gut, dass sie immer noch aufpasst und alles im Blick behält. Zudem ist es auch so, dass Milla viele fremde Leute am Womo einfach nicht gewöhnt ist, aber wenn sie dann nur noch und ständig bellt, war das eben auch nicht ok. Darum war dann eben Womo Auszeiten (die stille Treppe der Hunde erziehung 😉 ) angesagt!

Das große Projekt und die Vertragsfrist

Mit dem Mittwoch, war dann für mich ein wichtiger Tag gekommen, der 15.Mai … das hieß Abgabetermin!

Bereits vor einigen Monaten hat mich ein bekannter Verlag angemailt, geschrieben dass sie den Blog und meinen “Schreibstil” ganz gut finden und gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein Buch zu schreiben. 🙂

Zu Beginn war ich schon seeeeeeehr hin und her gerissen, einerseits ist es natürlich eine tolle Möglichkeit, wenn schon ein Verlag “anklopft”. Wie viele Autoren gibt es, die zwar ein Buchskript in der Schublade haben, aber keinen guten Verlag finden der das Buch jemals veröffentlicht. Wahrscheinlich tausendeeeee….

Viele gehen dann den Weg und veröffentlichen das Buch als “self-publisher” ohne Verlag im Hintergund und verkaufen das Buch dann meist online. 

Wenn man dann aber so eine Chance bekommt und ein Verlag bei einem anfragt, darf man sich das eeeeeeigentlich nicht entgehen lassen.

Aber…. ein Buch? Ich?

Ich schreib es gerne nochmal, bis vor ein paar Jahren habe ich mich kaum getraut eine Glückwunschkarte zu schreiben, weil Rechtschreibung und Stil so bescheiden waren und jetzt sollte ich ein Buch tippen???

Ein Buch ist so ein großes und langwieriges Projekt und wenn ich den Autorenvertrag erstmal unterschrieben habe, muss ich auch abliefern!

Mein erster Gedanke… was passiert, wenn es mir  nochmal länger schlechter geht und ich nicht abliefern kann? Diese Bedenken zum Thema Gesundheit sind immer noch so tief in mir “verankert”, dass mich meine eigenen Gedanken und Sorgen nerven. Aber gut, sie sind nunmal da…

Dazu kommt noch, dass ich mit dem ganzen “Buch Ding”  gar keine Erfahrung habe und das meine ich ganz ernst, ein Blog ist nunmal etwas ganz, ganz anderes als ein Buch! Und oben auf kommtt noch, dass der Blog und meine anderen Aufträge auf jeden Fall weiter laufen müssen, zeitlich muss das ganz also auch funktionieren, ich konnte ja nicht alles andere erstmal 4-5 Monate stoppen. .

Naja, so habe ich zu Beginn wirklich Zeit gebraucht und war mir soooo unsicher, habe mit zwei guten Freunden über die Möglichkeit Projekt gesprochen, habe getestet, wie lange brauche ich denn eigentlich für z.B. 10 Buch-Seiten, bis ich mir dann irgendwann gesagt habe… das MUSS einfachen klappen, die Chance darf ich mir nicht entgehen lassen!

Tja und so habe ich also in den vergangenen Monaten ein Buch Skript geschrieben, welches ich am 15.5 abliefern musste.

Mehr kann ich euch aktuell aber auch noch nicht dazu sagen und ich bin selber super gespannt, wie es jetzt weitergeht. Soweit ich weiß, geht das Skript jetzt erstmal zum Lektor, dann bekomme ich es mit 100.000 Fehlern zurück, muss es wahrscheinlich nochmal KOOOOOOMPLETT neu schreiben 😉 und dann…. mal sehen!

Vielleicht sagt der Verlag aber auch, das ist ja soooo grausam, daraus kann auch der beste Lektor der Welt nichts machen…ich hoffe nicht!🙈 Ob ich dann wirklich irgendwann mein eigenes Buch in der Hand halte…. 🙂 🙂 🙂 , warten wir mal lieber ab!

 

Camping und wellness in Österreich

So idyllisch war es leider nur Donnerstag, danach kam des öfteren der Regen und die Kälte über die Berge gezogen. Aber gut… kann ja auch ganz gemütlich sein

 

Home sweet home

Donnerstag Vormittag hieß es für Milla und mich “Abschied zu nehmen” , Dortmund hat bereits gerufen, am Wochenende stand mein Geburtstag an, der gefeiert werden sollte. 

Am Abend zuvor hatten wir noch über die Omi gesprochen und woran es liegen könnte, dass sie immer so schlecht anspring und zur Vorsicht, in Passau war es fast durchgehend kalt und regnerisch, haben mir meine Bekannte so eine “Starter Power Bank” gegeben, denn wie gesagt… bisher war es immer so, dass wir die Omi überbrückt haben und schon lief sie.

Also habe ich am Donnerstag Morgen schnell alles zusammengepackt, Milla freundlich dazu eingeladen mit mir zurück zu reisen, nochmal ein ernstes Wörtchen mit der Omi gesprochen und ihr kräftig aufs Armaturenbrett geklopft…. und dann mit zugekniffenen Aufgen den Schlüssel umgedreht…. nichts!

Haaach😩, sie wollte wieder nicht anspringen. Also habe ich es mit überbrücken versucht und…. wieder nichts! 🤨🤬

DAS DARF DOCH ALLES NICHT WAHR SEIN!!!!

Da rauscht die Omi ohne Probleme durch den TÜV, wir haben schon so viel wegen dieses Problems versuch, neue Batterien, Lichtmaschine durchgemessen und gecheckt, Massekabel check, Sicherungen ok, Glühkerzen (glaube ich) check, Ölwechsel check, irgendwelche Filter gewechselt check, geschaut wie das Öl aussieht check… alles war “ohne Befuund”… und trotzdem ist es immer so, sobald es kalt ist, springt die Omi nicht an!

Mittlerweile hatten auch die Nachbarn meine Startversuche mitbekommen, kamen raus und wir versuchten es nochmal gemeinsam, aber das Womo wollte einfach nicht.

Dabei ist es nicht so, dass sich das ganze anhört, als wenn die Batterie leer ist, dann tut sich ja mehr oder weniger gar nichts mehr.

Bei der Omi ist es so, als würde “was auch immer” zu langsam drehen, als würde die letzte Power fehlen. Sie macht also nicht “nichts” und auch nicht titttt, titttt, tiiittttt, tittttt, ttiiiiitttttttttt… sondern eher uuuuffffff, uuuuuffff, uuuuuuuuff…. 🙂 🙂 🙂

Tja… jetzt blieb mir also nur noch der ADAC. Also habe ich den Pannendienst angerufen, gewartet und währenddessen schon nach einer passenden Werkstatt in Passau gesucht, für den Fall der Fälle. Der Passauer Boschdienst hatte gute Bewertungen im Netz und wurdde sogar von einigen Wohnmobil Touristen samz Panne bereits positiiv bewertet. Wenn also gar nichts mehr gehen würde, müsse mich der ADAC dahin schleppen. 

Eine gute Stunde später kam der gelbe Engel und ich muss ja sagen, bisher hatte ich es immer nur mit echt netten und super freundlichen Pannenhelfern zu tun… so auch wieder in Passau.

Ich habe dem Mechaniker dann kurz erzählt was Sache ist, ihm den Schlüssel der Omi überreicht und wir haben sämtliche Daumen und Pfoten gedrückt.

Der ADAC Mann setzt sich hinters Steuer, nimmt den Schlüssel, lässt einmal vorglühen, dreht den Schlüssel um und RUMMM, RUMMM, RUMMM, da war die Omi!

Das gibt’s doch nicht!!!!

Natürlich war ich froh, dass die Omi erstmal lief. Ich habe dann nochmal mit dem ADAC Mann gesprochen und er hatte sofort den Anlasser in Verdacht.  Denn auch wenn die Omi jetzt lief, sie hatte sich auch bei ihm schwer getan. Mein Schrauber zuhause hatte nach dem letzten geglückten TÜV auch schon gemeinte, dass wir es vielleicht nochmal mit dem Anlasser versuchen sollen.

Ob es das wirklich ist und ob es überhaupt sein kann, dass ein Anlasser nicht nur entweder funktioniert oder kaputt ist, sondern bei Kälte “einen weg hat”, bei warmen temperaturen aber gut läuftt … das kann ich nicht beurteilen.  Für mich bedeutet das ganze auf jeden Fall, dass ich zuhause nochmal den Anlasser erneuern lassen werde, denn so ist das doch alles Mist und macht auch einfach wenig Spaß!

Naja, die Omi lief und wenn sie warm ist springt sie ja eh immer gut an, von daher konnten wir uns erstmal auf den Weg machen.

Eigentlich hatte ich geplant in zwei Etappen zurück nach Dortmund zu fahren. Der Weg von Passau aus ist echt lang, fas 700 km, mittlerweile war es schon nach 12 Uhr, was auch bedeuten würde, dass ich bis in die Nacht fahren würde, wenn ich diie Strecke durchfahren wollte.

Andererseits hatte ich aber auch so gar keine Lust am nächsten Morgen wieder nicht losfahren zu können, erst ab Samstag sollte es wärmer werden.

Ich habe mich also erstmal auf den Weg gemacht und wollte dann schauen, wie weit ich komme, wie gut ich durchkomme und wie schnell ich müde werde. 

Und genau so habe ich es dann auch gemacht, die Omi lief gut, es gab auch nach einer Pause oder dem tanken keine Probleme mehr mit dem Anspringen und juhuuuu, wir kamen echt gut durch, fast kein Stau!

Hufe auf der Autobahn

So näherten wir uns also immer weiter dem Ruhrgebiet, bis wir um ca. 20 Uhr, 30 Km vor Dortmund waren und folgendes passierte:

Ich fuhr gerade über eine Bergkuppe und sah schon von weitem, na super, da hinten steht alles…. STAU!!!

Also Warnblinklicht an, abbremsen und langsam weiter, Berg ab, in Richtung Stau. Wenn man schon länger Auto fährt, laufen solche Situationen ja ganz “automatisch” ab und ja, sicherlich war ich auch irgendwie in Gedanken, bis ich sah, dass die Autos vor mir relativ hektisch ganz, ganz weit nach links und rechts fuhren, sich also eine super breite Rettungsgasse bildete, doch einen Augenblick später wusste ich auch warum.

Auf einmal kamen mir nämlich mitten auf der Autobahn zwei Pferde in VOLLEM GALOPP entgegen. Also wirklich in voll speed!

 

Pferde auf der Autobahn

Da kommen die Beiden… Foto von Video by. V. O.

 

Ich glaube im ersten Augenblick konnte ich es gar nicht glauben, dann hieß es aber auch für mich, ganz schnell weit nach rechts rüber, hoffen dass sie sich nicht von dem großen Wohnmoobil “gestört” fühlen und im nächsten Augenblick waren die zwei Pferde auch schon vorbei.

Da ich jetzt sozusagen das Stau Ende bildete, habe ich nur noch gehofft, dass die Autos hinter mir nicht in die Pferde fahren, aber soweit ich sehen konnte ging alles gut. Allerdings waren die Pferde weiter auf der Bahn und liefen weiter den “Berg” hoch, bis ich sie nicht mehr sehen konnte.

Auf der Bahn tat sich mittlerweile gar nichts mehr, weiter vorne sah ich Blaulicht und so standen wir erstmal in einer Vollsperrung, die sich aber bereits nach 10-15 Minuten wieder auflöste. Einen Unfall mit einem Pferdeanhänger konnte ich nicht entdecken und auch weiter vorne war überhaupt kein Unfall zu sehen, nur die große Raststäte Lüdenscheid Süd, Nord… Ost?.

Am nächsten Tag konnte ich dann online lesen, dass die Pferde wahrscheinlich über die Raststätte in Richtung Autobahn liefen, immer mehr in Panik gerieten und so auf die Bahn stürmten.

Gott sei dank haben die beiden, undd alle anderen Verkehsteilnehmer, ihren Ausflug unbeschadet überstanden. So ein Pferdd iin der Windschutzscheibe, das ist kein Spaß mehr.  Man konnte sie 2 Ausfahrten später wieder einfangen und es kam wohl zu keinem weiteren Unfall.

 

Tiiiiii…. Pferde auf der Autobahn, da schaut man aber erstmal ganz schön doof!

Nochmal eine knappe Stunde später war ich dann endlich in Dortmund, konnte die Omi wieder schön ordentlich außerhalb der Umweltzone parken,zusammen mit Milla ins Auto umsteigen und in die Innenstadt fahren. Iiiiiirgendwann habe ich dann auch noch einen Parkplatz hier bei mir im Innenstadt Viertel finden können und war dan gegen 23 Uhr zuhause!

 

Home sweet Home!!! Allein on the Road und wieder zuhause

 

So gingen also knapp 14 Tage on Tour zu Ende und ja…. es waren mal wieder knapp zwei Wochen voller Erlebnisse 🙂

Das Gates of Summer war insgesamt ein schönes Treffen, eine tolle Veranstaltung, welche leider kein Glück mit dem Wetter hatte.

Zusammengefasst hatte ich allerdings auch das Gefühl, dass die Veranstalter eher Van, Bus und Bulli Camper ansprechen, als Camper mit typischen “Joghurtbechern”.  Jetzt kann man natürlich sagen, alles total egal, Camper ist Camper und da gibt es keine Unterschiede. Was in vielen Bereichen sicherlich auch stimmt.

Und trotzdem sage ich, dass das Publikum sich doch unterscheidet und auch die Camper und ihre persönlichen Themen zwischen z.B. selbst ausgebauten Van, oder Womo von der Stange, unterschiedlich sind.

Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche nicht von besser oder schlechter, ich sage nur, dass die Themen anders sind.

 

Allein on the Road, beim Camper Festival in Österreich

Ob Womo, Wow, Van oder Bulli neben einem steht, ist vollkommen egal. Die Themen und Interessen der verschiedenen Camper, unterscheiden sich aber manchmal

 

Wenn z.B. ein Kollege einen Vortrag hält über eine Tour durch die Bretagne samt selbst ausgebauten Bulli und Dachzelt, dann kommen in diesem Vortrag auch andere Themen vor, als wenn ich z.B. über die Bretagne sprechen würde. Themen wie selbstgebaute Standheizung oder, oder, oder… kämen in meinem Vortrag einfach nicht vor. Dafür aber vielleicht welche Stellplätze ich bevorzugt habe, wo man mit dem Womo innerhalb von Städten gut stehen kann oder, oder. 

Da muss ich einfach sagen, dass ich mit IsasWomo viel, viel deutlicher die “spießigen Reisemobilisten” anspreche, als die typischen “Bus Bastler.” 

So verschieden wie unsere Vorträge wären, so verschieden sind dann natürlich auch die Interessen des Publikums und wenn auf einem solchen Treffen vor allem Camper samt (selbst ausgebauten) Bussen, Vans, Kastenwagen oder, oder sind (ich war die Einzige mit einem Womo von der Stange, dazu gab es noch einen Wowa Teilnehmer und einen Teilnehmer mit einer Tischer Kabine) dann ist die “Alleinreisende mit dem Womo” eher eine Ausnahme auf diesem Treffen und dann ist es wahrscheinlich auch so, dass ich mit meinem Vortrag das Thema verfehlt habe.

Schade, dass man das nicht vorher besprochen hat, weil es ja nun mein erstes Camper Festival war und dieses auch bei allen Veranstaltern bekannt war.

Die Leute die ich auf dem Treffen kennengelernt habe, waren aber alle super nett, freundlich und wir hatten immer wieder viel Spaß.

Allein on Tour

Alleine on Tour zwischen Alpen, Pannendienst und Pferden – Dein Pin zum Artikel,

Wenn ihr also mal Lust hab auf ein solches Camper Festival, kauft euch Tickets und fahrt einfach mal hin. Die Leute sind super, meine Kollegen halten allesamt klasse Vorträge und das gesamte Miteinander ist echt schön.  Das nächste Treffen dieser Art findet im Herbst statt und alles weiteren Infos stehen auf der Internetseite vom “Campervan Summer Meeting”

Ich werde mich jetzt zuhause zügigst um einen neuen Anlasser kümmern und dann heißt es, nach der Tour ist vor der Tour… wenn alles gut läuft, bin ich in ein paar Tagen wieder unterwegs.

Sooooo ich glaube, das soll es tatsächlich für heute gewesen sein. 14 Tage samt vieler spannender Erlebnisse sind schon wieder vorüber, ich hoffe es hat euch Spaß gemach, mit “on Tour” zu gehen.

Solltet ihr noch einen super duper Tipp zum Thema “Omi anspringen” haben, schreibt ihn mir gerne in die Kommentare.  

Ganz egal wo ihr gerade so steckt, ich wünsche euch ganz viel Spaß und BLEIBT GESUND

Eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (57 votes, average: 4,75 out of 5)
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