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Durch den Herbst im OrangeCamp Wohnmobil – Teil 4 – Viva Italia, oder doch nicht?!

Durch den Herbst im OrangeCamp Wohnmobil – Teil 4 – Viva Italia, oder doch nicht?!

Und schwupp di wupp, geht es auch schon weiter mit dem vierten Teil meiner Herbsttour im OrangeCamp Wohnmobil.

Noch schnell im Kurzverfahren der Rückblick auf die ersten drei Teile, damit ihr auch noch wisst wo wir stehen.

  • Im  ersten Teil habe ich euch mit nach Braunschweig genommen und erzählt warum ich die nächsten Wochen mit dem neuen OrangeCamp Wohnmobil on Tour sein darf. Herbsttour Teil 1
  • Danach ging es direkt weiter zum nächsten Hersteller. Nach jahrelanger Planung, weil ich es fast vermasselt hätte, ging es zur Knaus Tabbert Werksbesichtigung. Ein Blick hinter die Kulissen des professionellen Wohnm obil und Caravan Bau, Herbsttour Teil 2
  • Im dritten Teil habe ich euch dann erzählt, dass ich am Chiemsee anscheinend nicht erwünscht war, dass ich aber doch noch einen seeeehr schönen Stellplatz oberhalb des Chiemsees gefunden habe und wie es für Milla, den Flitzer und mich weiter durch die Berge nach Kufstein ging. Alleinreisende, NEIN DANKE … Chiemsee und meine Herbsttour Teil 3

 

Alles endete mit dem Almabtrieb, der leider nicht so schön war wie ich vorab gehofft habe und einem total lieben Überraschungsbesuch.

Nach diesem Besuch begann für mich aber das große Hin- und Herfahren, denn plötzlich änderten sich meine Pläne mehr oder weniger täglich. Wie gut, dass ich aktuell mit dem neuen test OrangeCamp Wohnmobil viel schneller unterwegs bin, als mit der guten alten  Omi. 🙂

Also los gehts mit dem 4. Teil meiner Wohnmobil Tour durch den Herbst.

 

OrangeCamp Wohnmobil Tour durch die Alpen

Pause auf über 1600 Meter Höhe … schon schön hier oben, auch als Friesenkind

 

Mit dem OrangeCamp Wohnmobil in Richtung Italien… Brenner wir kommen

Eiiiiiigentlich hatte ich so still und heimlich für mich geplant, dass ich von Kufstein aus weiter durch die Alpen tucker, um irgendwann am Gardasee zu landen.  Also habe ich mich als erstes auf den Weg in Richtung Brenner aufgemacht, denn über diesen Pass wollte ich schon immer mal fahren… nur nicht unbedingt mit der Omi! 🙂

Von da an hieß es also für Milla und mich, immer Berg auf!!! Noch auf dem Stellplatz in Kufstein hatte mir ein Camping Nachbar erzählt, dass sie grundsätzlich nur Sonntags über den Brenner fahren, denn an allen anderen Tagen sei die Fahrt dank der vielen LKW’s eine absolute Katastrophe!

Hmmmm…. wir hatten gerade Montag! Na super, das konnte ja was werden.

Ich habe also unsere sieben Sachen gepackt und wir sind bei bestem Wetter weiter in die Berge gefahren. Ich kann euch sagen, wenn ihr bis dato genau so viel bammel vor einer Tour durch die Berge habt wie ich, die Angst ist WIRKLICH unbegründet! Die fahrt durch die Alpen bzw. auch über den Brenner Pass ist deutlich entspannter und viel, viel lockerer als ich je gedacht hätte. Die Straßen sind gut ausgebaut, ihr fahrt komplett über Asphalt, die Kurven sind jetzt nicht übermäßig eng und auch die Breite der Strasse ist ok.

Im Gegensatz dazu bin ich allein in Schweden schon auf deutlich „schlimmeren“ Straßen unterwegs gewesen, da wurde es manchmal wirklich eng und Schweden gilt ja nun nicht als besonders bergig!

Außerdem kann ich euch auch sagen, ich persönlich empfand den LKW-Verkehr als gar nicht schlimm, bzw. eher ganz im Gegenteil, ich fand das Fahren gerade durch die LKW‘s eigentlich ziemlich einfach. Für mich (und auch allen Leuten hinter mir) war ganz klar, ich werde jetzt nicht damit beginnen notgedrungen die LKW‘s irgendwie zu überholen! Wenn das ein PKW Fahrer hinter mir macht… soll er machen… ich NICHT! So bin ich also ganz entspannt und mit einigem Abstand (damit überholende PKW’s noch zwischen mir und dem nächsten LKW einscheren konnten)  hinter einem LKW und einem Bus her getuckert und hatte im Grunde eine ganz ruhige Fahrt.

 

Bergidylle hinter dem Brenner Pass

Wenn man ca. 30 Minuten vom Brenner Übernachtungsplatz läuft, steht man plötzlich in der absoluten Bergidylle

 

Fazit… mit dem Wohnmobil über den Brenner

Der Weg da hoch ist also wirklich, wirklich, wirklich kein DRAMA! Ok… mit einem 15 Meter langen Gespann, oder aber im Winter auf Schnee und Eis, müsste ich so eine Tour nicht unbedingt unternehmen, aber jetzt, solange die Straßen eisfrei sind… ich glaube da würde ich selbst mit der Omi relativ unproblematisch da hoch kommen. Das war alles bei weitem nicht so schlimm, wie ich noch in der Nacht zuvor gedacht hätte.

Milla und ich haben zwischendurch noch einen kleinen Parkplatz genutzt und ein Päuschen eingelegt, da oben hatten wir einen wunderschönen Blick) und iiiiirgendwann kamen wir dann auch in den Bereich die „Brenner Maut Station“, denn die Nutzung des Brenner Passes ist ja nicht kostenlos.

Aber auch da habe ich mich einfach rechts zwischen PKW und LKW Spur eingeordnet und habe dann ganz einfach per Karte und mit Klasse B ca. 23 Euro gezahlt. Für Hin- und Rückweg müsst ihr also bei einem 3,5 T Womo mit knapp 50 Euro rechnen.

Eine Nacht auf dem Brenner!

Eine Nacht wollte ich aber gerne da oben, direkt auf dem Berg verbringen und hatte mir aus diesem Grund schon vorab einen kleinen  kostenlosen Stellplatz direkt hinter der Grenze zu Italien im Navi gespeichert. Und siehe da…. bis auf ein einziges anderes Womo, stand da niemand. Wir hatten also Glück und konnten da oben eine Nacht verbringen.

 

Mit dem Wohnmobil über den Brenner

Wie war das noch… hat da nicht mal jemand gesungen… Wir sind schon auf dem Brenner, wir brennen schon darauf… 😉

 

Nächster Halt… Stellplatz Area Brennero, Via della Stazione, Italien.

Bei diesem Stellplatz direkt neben dem Brenner Pass handelt es sich um einen ganz einfach, kostenloser Stellplatz, direkt hinter der italienischen Grenze an einem Hotel/ Restaurant. Da oben gibt es schlichtweg… NIX, bis auf einen faaaaantastischen Ausblick. Ok, ihr müsst schon am besten so 20 Minuten von der Strasse „weg laufen“, habt dann aber das absolute Bergpanorame vor euch. Ich hatte jetzt auch noch das Glück, dass die Sonne strahlte, der Himmel blau war… es war einfach der perfekte Tag!

Eine Nacht hier oben solltet ihr euch also echt mal gönnen, auch wenn es bereits Ende September in der Nachts arg kalt wurde. Gut, dass ich ausreichend Gas und eine super, duper funktionierende Heizung an Bord habe. Denn die Heizung musste schon ganz schön bollern, um das Womo auf 20 Grad zu bringen und sie ist auch Nachts manchmal angesprungen, obwohl ich sie da auf 12 Grad runter gedreht habe. Also… Gas und Heizung sollte hier oben an Board sein und auch funktionieren, zumindest bei dieser Jahreszeit.

Nachdem Milla und ich eine sehr gute Nacht hatten, morgengs gar nicht genug von dem Blick über die Berge bekommen konnten und sich so unser Abfahrt immert weiter verzögerte, wollte ich eigentlich gerade eeeeeendlich weiter durch Italien tuckern, bis mein Handy klingelte.

(Ich sage schon jetzt sorry, leider muss ich ein bisschen um den heißen Brei herum schreiben, aber ich will auch nichts öffentlich ins Netz stellen, was nicht 1000%ig fest  steht!)

Das war es mit Italien…

Ein möglicher größerer Kooperationspartner aus Süddeutschland rief an und ich sage es euch, nachdem ich diesen Partner schon auf dem Treffen in Passau kennengelernt habe, hatte ich schon die gaaaaaanze Zeit  im stillen geahnt, irgendwann kommt der Anruf, wahrscheinlich genau dann, wenn ich gerade „weg bin“.

Die Frage kam schnell, könnten Sie vielleicht in den kommenden Tagen nochmal vorbei kommen, wir müssten noch einige Details persönlich klären?! Ja natüüüüüüürlich kann ich das!  😉 🙂

Na super, juhuuuu, gut dass ich mittlerweile knapp 500 km weit weg war. Andererseits, würde diese Zusammenarbeit stattfinden, wäre das echt ganz gut für mich, also hieß es…

 

Campingplatz Seecamping Waking am See

Nur wenige Schritte vom Womo entfernt liegt der schöne See samt Steg usw.

Auf Wiedersehen Italien, zurück nach Deutschland!

Es ging also nicht weiter in den Süden, sonder auf direktem Weg wieder zurück in Richtung Mautstation bzw. in Richtung Süddeutschland. Ich empfand den Rückweg über den Brenner übrigens als viel “anstrengender” als den Hinweg. Dieses ständige auf 3 Km/H abbremsen vor jeder Kurve, empfand ich als deutlich, deutlich „nerviger“, als das langsame getucker Berg auf, am Tag zuvor. Wobei ich auch hier sagen muss, das war sicherlich nicht „schlimm“… der Weg lässt sich wirklich gut fahren, aber Berg ab fand ich auf jeden Falöl „anspruchsvoller“

An diesem einen Tag bin ich also ein gaaaaanzes Stück gefahren, bis ich zurück in Waging am See bzw. Taching am See ankam. Im vergleich zum Chiemsee, ein vollkommen anderes, entspanntes Flair und zudem ein türkisblauer, glasklarer See. Hier war es wunder, wunderschön und zudem bekam ich auf dem Campingplatz Seecamping für relativ günstige 16 Euro einen super duper Platz, denn freie Parzellen gab es zu genüge.

 

Campingplatz Seecamping Waging am See

Och jaaaa… der Platz sollte gerade so reichen 🙂

 

Leider hat der zum Campingplatz gehörende Italiener mittlerweile das Saisonende eingeläutet, aber davon abgesehen war es ein SUPER Platz den ich euch nur empfehlen kann. Total entspannt, nette Betreiber, Hunde erlaubt, super gutes W-lan und das alles DIREKT am See. Beide DAUMEN HOCH!!! Adresse usw. bekommt ihr oben über den Link zur Homepage. 

 

Campingplatz Seecamping Waging am See

Der Campingplatz Seecamping hier in Wagging am See ist einfach klasse… da kann ich nicht meckern!

 

Leider musste ich aber ja möglichst bald zurück nach Passau, also habe ich die gastliche Stätte bereits am nächsten Mittag verlassen um die letzten 100 km in Angriff zu nehmen. Hätte ich zu dieser Zeit mehr „Freiheit“ gehabt, wäre ich sicherlich einige Tage auf dem Camping stehen geblieben.

Stadtführung Passau

In Passau selbst habe ich mich dann auf den kostenpflichtigen Stellplatz “Parkdeck Ilzbrücke” gestellt. Sicherlich kein besonders hübscher Stellplatz, aber von hier aus war ich schnell in der Stadt und konnte sogar zu Fuß zur besagten Firma laufen.  Da wir mittlerweile Donnerstag hatten, der Stellplatz über voll war, alle angrenzenden Parkmöglichkeiten von Camper genutzt wurden und ich jetzt eh noch nicht wusste wie ich weiter touren sollte, habe ich direkt das komplette Wochenende in Passau verbracht. Glücklicherweise konnte ich vorab, also in diesen zwei Tagen zwischen Anruf und Termin, auch noch einen Termin mit dem Passauer Tourismuschef vereinbaren. So hatte ich auch Freitag noch “volles Programm” samt Stadtbesichtigung, kleiner Donaufahrt und Altstadt Kaffeetrinken.

So hatte sich das Hin- und Herfahren zumindest doppelt gelohnt.

 

Passau im Herbst auf der OrangeCamp Wohnmobil Tour

Blick von der Burg auf die 3 Flüsse Stadt Passau

 

Passau…

Passau ist eine hübsche Stadt in der man super gut seine Zeit verbringen kann. Allerdings muss ich auch sagen, in Passau schlägt das Touri Herz so laut, wie ich es selten erlebt habe. Touris, Touris, Touris , meist im Alter von 60-80 erobern dank der vielen Donau Kreuzfahrten die Stadt. Laut Tourismschef wird es allerdings im Winter deutlich ruhiger… vielleicht ist dann Passau genau der richtige Ort für eine Winter Tour. Jetzt im Herbst war Passau schön und neben dem Dom stand für mich das „Dackelmuseum“ ganz oben auf dem Plan… aber es sind eben auch echt viele Touristen samt Touri-Führern in der Stadt unterwegs.

Ein Blick in die Passauer Altstadt Wege...

Passau Altstadt

Passau hat unheimlich viele kleine, steile Wege und Strassen zwischen Donau und Altstadt

Teilweise wird es ganz schön eng...

Besuch in Passau - Wohnmobil Stellplätze Passau

Und noch einer dieser winzigen Wege durch die Passauer Altstadt

Und bei Regen auch ganz schön rutschig... 🙂

Passau nicht behindertengerecht

Und noch ein drittes Foto der Passauer Strassen… wer hier schlecht zu Fuß ist, halt ein kleines Problemchen

Sonntags hatten Milla und ich genug von dem engen Stellplatz Leben mitten in der City und mittlerweile hatte ich mir auch endlich überlegt, wie meine Tour mit dem OrangeCamp Wohnmobil weiter gehen sollte.

 

Real Vanlife … so sieht es eben aus, auf einem typischen City Stellplatz

 

Nochmal zurück in die Berge? Nee, da hatte ich keine Lust zu, also nehme ich doch einfach die ganz genau andere Richtung.

Ab in den Norden!

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte… es war doch noch nicht mein letzter Besuch Passaus 🙂

Und als hätten sie es geahnt, meldete sich am Montag der Tourismusverband Wisma bei mir, ob ich nicht Lust hätte ihre wunderhübsche Stadt zu besuchen. Sie würden sich sehr freuen, wüssten aber nicht ob ich irgendwann in der Nähe bin? Tja… blindes Huhn findet halt auch mal ein Korn! 😉

Spätestens da war also klar, es geht weiter in Richtung Norden und irgendwann in den kommenden Wochen werde ich noch einen Stopp in Wismar einlegen.

Aber von Passau aus sind Milla und ich erstmal ganz entspannt nach Regensburg getuckert. In Regensburg war ich vor Jahren mal während meiner Reha Zeiten und gerne hätte ich mich da nochmal als Fußgänger umgesehen.

Aber leider 0 Chance!!!

Zum einen sind die beiden Stellplätze in Regensburg von vorne herein ein WITZ (also ehrlich, liebe Stadt Regensburg… das ist doch nicht euer ernst?!  Das sind ncht nur enge City Stellplätze, das ist ein alter, schäbiger Acker, auf denen Wohnmobile so eng stehen, dass man kaum aus der Tür kommt.) Aber leider waren beide Plätze zudem auch noch brechend voll, oder sie waren nicht mehr vorhanden bzw. die wenigen Plätze standen voller PKWs.

Schade Regensburg… das war jetzt mein zweiter Versuch diese Stadt zu erkunden, ich glaube einen dritten wird es bei diesen Stelplätzen erstmal nicht geben.

Also musste ich mir schnell eine Alternative suchen und bin so nach Kelheim gefahren.

 

Tourismus Kelheim, Wohnmobilstellplatz Kelheim

Überall in Kelheim stehen diese Wegweiser herum… für Touristen natürlich super!

 

Kelheim… super Stellplatz und viel Natur zum radeln und wandern

Kelheim hat einen wunderschönen Stellplatz mit allem drum und dran, es gab viele freie Parzellen und zudem liegt der Stellplatz nur ca, 1 km von der Altstadt usw. entfernt. Da standen wir super gut, Milla war zufrieden und konnte quer über die Parzellen kullern und ich habe mich am späten Nachmittag noch auf den Weg in die Stadt begeben.

Hmmmm…. also ich muss schon sagen, anscheinend hat Kelheim einen seeeehr aktiven Tourismus Verein, denn sobald man vom Stellplatz Richtung Stadt läuft, kommt man an unzähligen Richtungstafeln vorbei. Eagal an welche Kreuzung man kommt, es gibt einen super gut ausgeschildeten Weg. Soweit… so klasse! 🙂

Zu Altstadt gehts hier entlang, zum Stadttor da entlang und zu den Donau Schiffern geht es nochmal einen anderen Weg. Ich dachte sofort… wooooow, wenn sich eine Stadt so viel Mühe gibt die Touristen an die richtigen Ecken zu leiten, dann hat sie sicherlich vieeeeeel zu bieten.

In der Altstadt angekommen, sah das Bild aber dann doch etwas anders aus.

Also ich glaube, sowohl Altstadt, als auch Stadttor und Donau Schiffer liegen insgesamt vielleicht 500m auseinander 🙂 und dazwischen ist leider jedes 3. Geschäft konkurs gegangen oder es erfolgt gerade der Ausverkauf. Wiedermal eine Stadt die langsam aber sicher „unter geht“…

 

Road Trip als Frau allein, Camping Wohnmobil Frau allein

Frische Luft schnappen in Kelheim… und nein… ich arbeite nicht bei der Post, das ist mein super neues Herbstmäntelchen!!! 😉

 

Schade Kelheim!

Ihr habt einen super Stellplatz, daneben ist augenscheinlich ein sehr, sehr netter Italiener, aber die Stadt an sich ist fast wie ausgestorben.

Wenn ihr aber einen netten Stellplatz zum radeln und wandern sucht, steht hier wirklich super.

Stellplatz Kelheim, Am Pflegerspitz 1, 93309 Kelheim , Kosten 8,50 Euro

So hatten wir aber insgesamt doch einen schönen, entspannten Tag. Ich habe frische Luft geschnuppert und viel Zeit am Laptop auf dem Stellplatz verbracht, Milla lag schlummselnd in der Sonne… alles gut!

Biiiiiis…. noch am selben Abend mein Handy erneut klingelte! 🙂 🙂 🙂

 

Passau am Abend, Wohnmobil Tour Alpen

Blick auf die Donau am Abend, hinter der Burg treffen Inn, Ils und Donau aufeinander

 

Tjaaaaa, was soll ich lange drum herum reden…. Passau die 3!  🙂

 

Mittlerweile war es dem Kooperationspartner schon selbst unangenehm, aber jetzt hatte sich der oberste Chef angemeldet und ja, der wollte mich doch auch gerne nochmal persönlich kennenlernen. 🙂 Und ja, geeeenau, ihr ahnt es schon…. was man als Bloggerin nicht alles tut! Ich bin also nochmal nach Passau gefahren, nochmal gute 150 km, juhuuuu. Das einzigst gute daran… mangelndes Engagement  kann man mir nun wirklich nicht vorwerfen.  Ich bin also direkt am nächsten Morgen wieder los gefahren, bin dann auch direkt mit dem Womo durch zur Firma und nachdem der Termin gut verlaufen ist, bin ich diesmal aber auf den kostenlosen, einfachen Stellplatz direkt an der Donau in Passau gefahren.

Dieser kostenlose Stellplatz ist im Grunde total nett, man steht direkt am Donau Ufer, der Platz ist riesig, so dass wenn alle vernünftig parken sicherlich gut 60 Wohnmobile stehen können… einziges Manko, ohne Rad kommt man von da echt schlecht in die Stadt. Zu Fuß sind es sicherlich 3-4 km, würde ich tippen.

 

Reiseblogger Alltag echt.

Stellplatz am Donauufer Passau – Blogger Alltag… so verbringe ich viele Stunden on Tour

 

Da ich aber eh nicht nochmal in die Stadt wollte, haben wir es uns einfach schnell gemütlich gemacht, ich saß noch bis spät in die Nacht vor dem Laptop und bin danach müde ins Bett gestolpert. Mir war ganz klar, am nächsten Tag werde ich ein gaaaanzes Stück fahren um Passau jetzt dann auch wirklich zu verlassen. Lange fahren bedeutet aber auch immer… kaum Zeit zu arbeiten. So sehr ich diesen „Job“ liebe, aber gerade on Tour muss man schon immer wieder ordentlich planen und manchmal ist dieser ganze Job viel „unromantischer“ als sich viele Leute das so vorstellen. Naja… vielleicht ist es bei anderen Bloggern auch anders… aber ich kann nur sagen, es vergehen eben auch immer wieder viele, viele Stunden in denen ich einfach nur im oder am Womo sitze, nicht viel sehe und dafür der Laptop heiß läuft.

 

Waging am See Wohnmobil OrangeCamp Tour

Bei dem türkis blauen Wasser am Waginger See, kann man super Fotos schießen 😉

 

Für Milla, das OrangeCamp Wohnmobil und mich ging es weiter nach Dresden.

 

Mit dem Wohnmobil über den Brenner, Italien oder doch nicht?

Dein Pin zum Artikel

Was wir dort erlebt haben, wie mein großer Stellplatz Test Dresden ausgefallen ist und vor allem, wie es nach Dresden für Milla, den Flitzer und mich weiter ging…. das erzähle ich euch im 5. Teil meiner Herbsttour mit dem OrangeCamp Wohnmobil.

Ihr könnt gespannt sein, wir haben in den letzten Tagen noch einiges erlebt 😉 aber nein … Passau Teil 4 gibt es erstmal nicht! 😉

Dafür ist mittlerweile auch der 5. Teil und das große Fazit zum Ende meiner Tour online. Wenn Du also direkt weiter lesen möchtest dann klick auf Teil 5 oder spring direkt zum Fazit, wie hat mir der OrangeCamp wirklich gefallen? 

Ich wünsche euch einen weiterhin goldenen Herbst und bleibt gesund

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

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20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

20 Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks

Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – 20 special Tipps zum Thema Camping.

Ich bin viel auf der Plattform Pinterest unterwegs und liebe es in den Pins und Boards zu „schnüffeln“.  Egal ob es um passende Geschenke für meine Nichten, News und Tipps in Sachen Homepage betreiben oder natürlich auch Camping und Reisen geht, beginne ich erst einmal auf Pinterest zu suchen, beginnt die Zeit zu rasen und schwupp di wupp, sind wieder 1,2,3 Stunden rum.

So aber bevor es hier mit dem eigentlichen Thema weiter geht, ein kurzer Hinweis in eigner Sache. Ihr werdet in diesem Text  einige Youtube Videos bzw. Links zu Pinterest finden, die aber bewusst so eingebunden wurden, dass sie erst dann einen Cookie setzten, wenn ihr die Links selbständig anklickt.  Sobald ihr diese Links nutzt, werden Cookies zu den verschiedenen Plattformen „gesetzt“ und es gelten danach die Datenschutzbestimmungen von Google bzw. Pinterest. Das war zwar schon immer so, aber im Zuge der DSGVO habe ich euch dies hiermit nochmal extra mitgeteilt. Solltet ihr keine Video Links sehen können, liegt dies an euren eigenen Cookie Browser Einstellungen. Alles zum Datenschutz auf IsasWomo, findet ihr auch nochmal auf meiner Datenschutzseite. 🙂 

Weiter im Text:

Wenn ich also durch die Pinterest Welt fliege, kommen mir auch immer, immer, immmmer wieder Pins zum Thema“ Lifehacks“ unter das Touchpad und ich kann mich nie stoppen auf diese Artikel zu klicken. Das ist wie ein Zwang, sehe ich Lifehacks, muss ich auch wissen wie sie funktionieren. Ganz häufig denke ich zwar danach „na so ein Quatsch, das macht doch kein Mensch“, aber manchmal finde ich auch wirklich tolle Tipps, die ich direkt in meinen Alltag übernehme.

Allerdings muss ich auch sagen, es gibt Lifehacks… uhhhhh man… die sind sooooo weit weg von gut und böse! 🙂 In den USA sind diese Tipps ja seit Jahren ein riesen Renner, es gibt mittlerweile tausende Tipps, zu hundertausenden Themen im Netz. Wenn ich dann aber sehe, dass man sich mit Duftöl getränkte Tampons vor oder in die Nase stecken soll, ja also bitte! 🙂 🙂 🙂

Diese Tampons Lifehack sind echt ein Knaller, wenn ihr also mal einen miesen Tag habt und unbedingt lachen möchtet, dann schaut euch bitte an was man alles mit Tampons machen soll… das geht vom besagten „Duftstäbchen“,  bis zum Ringhalter auf dem Nachttisch.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=hCJc0lU4bVM

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Jetzt aber genug von Tampons  … ich stelle mir gerade die Frage,  kennt ihr den Begriff Lifehacks, wisst Ihr was gemeint ist?

Wenn nicht, hier eine kurze Beschreibung: „Lifehack“ bedeutet grob übersetzt sowas wie  „Lebenstricks“. Meist geht es also um ganz alltägliche Probleme die wir alle kennen und passende, kleine Handgriffe, Helferlein oder Vorbereitungen, um das Problem für immer aus der Welt zu schaffen.

Einer meiner lieblings Lifhack ist z.B dieser:

Habt ihr schonmal für eine größere Gruppe Tomate Mozzarella, einen gemischten Salat oder auch selbestgemachte Tomatensauce zubereitet und musstet dafür ziiiiiig der kleinen Coctailtomaten durchschneiden? Spätestens ab der 2. Packung ist das eine Aufgabe für Idioten.

Wenn ihr aber alle Tomaten zusammen auf einen Teller legt, dann einen zweiten großen Teller oben auf die Tomaten aufleget, das ganze schön festhaltet und mit einem großen Messer durch den Spalt, zwischen den beiden Tellern fahrt, habt ihr 20-30 Tomätchen mit einem Schnitt geteilt und FERTIG 🙂

Wenn ihr euch das ganze nochmal genauer ansehen möchtet dann schaut mal hier rein (funktioniert übrigens genau so gut, wenn ihr die Teller ganz normal herum nutzt, nicht wie hier im Video gezeigt) :

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=u7_eQTzXT5c

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Leider gibt es bei der Suche nach tollen und praktischen Lifehack für das Wohnmobil ein Problem. Googlet ihr einfach nach „Camping Lifehacks“, dann bekommt ihr zwar tausende Ergebnisse, aber zum einen handelt es sich dabei fast immer um Tipps fürs Camping mit Zelten und zum anderen sind viele Tipps auch schlichtweg der größte Scheiß. 🙂 Die benutzt kein Mensch, oder sie funktionieren bei uns nicht, weil es sich um typische US Produkte handelt, die es so nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

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Darum habe ich in den letzten Wochen viele Stunden im Netz verbracht und euch meine Top 20 der besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks aus gesucht.

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Damit ihr später nicht im gesamten Text nach eurem lieblings Wohnmobil Liefhack suchen müsst, könnt ihr hier automatisch zu bestimmten Themengebieten gleiten:

 

  • Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks für die #Fahrt
  • Lifehacks zum Thema Camping #Alltag
  • Wohnmobil Lifehacks zum Thema: Grillen und #Kochen
  • Lifehacks zum Thema: Camping mit #Hund

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Beginnen wir bei den Lifehacks für die Fahrt:

Ihr bereitet gerne Stullen oder Saaaandwiches für die Fahrt vor?

Leider lassen sich die Stullen am Steuer aber so schlecht essen, weil der halbe Aufschnitt seitlich raus rutschen möchte. Versucht es doch mal so: Ein Baguette in zwei, drei oder vier Teile teilen je nach Appetit und dann das Innere entweder etwas aushölen oder an die Seiten drücken und dann das Baguette füllen.  Das klappt z.B. so sehr einfach:

  • erst eine Scheibe Käse
  • etwas Remulade
  • ein paar dünne Gürken oder Tomaten Scheiben
  • eine scheibe Schinken

Alles übereinander legen und dann zu einem Röllchen zusammenrolllen und das Baguette damit füllen. Danach das Brot gut in Alufolie oder Frischhaltefolie einpacken, am besten so wie ein Bon-Bon. So lässt sich das ganze Brot sogar während der Fahrt super essen, ohne das alles raus rutscht und das Womo versaut.

Tipps für die Wohnmobil Fahrt in den Urlaub

Fülle das Baguette von innen mit gerollten Wurst und Käsescheiben, danach gut einpacken, so kann nix mehr raus fallen

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Die Notfall-Handyhalterung

Ist eure Handy Halterung kaputt gegangen oder habt ihr sie vergessen? Dann könnt ihr euch auch so erstmal behelfen. Nehmt ein dickes Haushaltsgummi, fädelt es durch die Lüftungsschlitze am Armaturenbrett und steckt dann vorne das Handy durch das Gummiband. So sitzt es während der Fahrt fest und ihr könnt es noch gut sehen, bzw. als Navi nutzen. WICHTIG… solltet ihr diese „Halterung“ mal nutzen müssen, sollte die jeweilige Heizungsdüse natürlich ausgeschaltet bleiben. Wie dieser Tipp genau funktioniert, könnt ihr auch in diesem Video ab Minute 1:27 sehen:

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=oMKhi1R22w0

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Öl sauber nachfüllen

Ihr müsst vor der nächsten Tour noch Motoröl auffüllen? Kenn ich 🙂 Leider ist das selbst mit einem kleinen Trichter teilweise ein ganz schöner Akt, denn daneben geschüttetes Öl beginnt schnell zu qualmen und z.B. die Öffnung für Motor-Öl an der Omi, liegt ganz schön bescheiden. Mal eben so aus dem Kanister herraus sauber „treffen“,  ist fast unmöglich.  Aber es gibt einen einfach Trick. Nehmt einen Schraubenzieher, haltet diesen neben die Öffnung des Ölkanisters und lasst das Öl LANGSAM an dem Schraubenzieher entlang in den Trichter laufen. So geht nix mehr daneben und ihr könnt das Mötoröl entspannt nachfüllen.

Wie das genau aussehen kann, seht ihr auf diesem Pin: Pinterest Pin – ÖL nachfüllen

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks, Tipps für den Camping Alltag

Grillanzüender vergessen?

Einen Sack Kohle hat ja irgendwie jeder an Board, aber wie oft vergisst man diese vermalledeiten Grillanzünder? Ich vergesse die Teile zumindest immer wieder und mit altem Zeitungspapier den Grill an zu bekommen ist echt ein Akt. Aber dieser Tipp ist auch für alle geeigent, die nichts von Spiritus oder anderen chemischen Anzündern halten.

Es klappt nämlich mindestens genau so gut mit ganz normalen Nachos. Das Maismehl und der Zucker brennen lange und fachen die Kohle wunderbar an. Ihrt müsst also nur ein paar Nachos zwischen die Kohlen legen, diese anzünden und abwarten. Das klappt wirklich super! Leider funktioniert der Trick mit normalen Chips oder Saltzstangen nur semi gut, bis hin zu gar nicht. Den Test könnt ihr euch also sparen 😉

Wenn der Reißverschluss am Vorzelt nicht mehr einwandfrei funktioniert:

Harkt der Reißverschluss am Vorzelt etwas, läuft er nicht mehr Rund und es ist ein Akt das Zelt zu öffnen und zu schließen? Dann nehmt eine Kerze, oder zur Not ein Teelicht und streicht mit der Kerze (ohne Flamme, es geht nur um den Wachs) einigemale über den gesammten Reißverschluß. Das Wachs der Kerze schmiert die Häkchen und macht den Verschluss wieder geschmeidiger. Funktioniert natürlich auch bei allen anderen Reißverschlüssen, allerdings VORSICHT bei sehr feinen Stoffen. Wenn ihr zu viel Kerzenwachs auf den Verschluss „rubbelt“, könnte das im Sommer etwas Sauerei bedeutet.

Persönlicher extra Tipp: Sollte das nicht reichen, schließt den Verschluss einmal und haut einige Male mit Gefühl und einem Hammer den gesamten Reißverschluss entlang, meist läuft das Ding danach wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, „wie geschmiert“.

Ausgenudelte Schrauben

Gerade bei älteren Wohnmobilen und Wohnwagen lockert sich auch mal das ein oder andere Schräubchen, bzw. müssen Schrauben ausgetauscht werden, blöd nur, wenn der Schraubkopf mittlerweile total abgenutzt ist, so dass ein Schraubenzieher kaum noch packt.

Aber es gibt einen ganz einfachen Trick, nehmt ein Haushaltsgummi, legt dieses auf den Schraubkopf und nutzt dann den Schraubenzieher. Durch das Gummiband bekommt der Schraubenzieher wieder mehr Grip und packt deutlich besser. Den passenden Pinterest Pin findest Du hier: Pinterest Pin – Schraubköpfe und Gummiband

Handy, Tablet oder E-Reader am Strand

Teure elektronische Geräte wie E-Reader, Tablet oder Handy in Kombination mit Sand… gaaaanz schlechter Plan (darum stimmen ja auch meist diese ganzen vanlife, ich arbeite mit dem Laptop am Strand Bilder nicht, aber psssssst!!!!) Ihr könnt es euch allerdings ganz leicht machen, indem ihr die Geräte einfach in so einen ganz normalen ZIP-Lock Beutel packt.

Dadurch gelangt kein Sand an die Geräte und ihr könnt trotzdem noch das Touchbad ganz normal bedienen!

Nie wieder Käsemauken

Ich würde mal behaupten, jedes Mädel das längere Zeit frei steht, hat eine Dose Trockenshampoo an Board. Mit diesem Zeug lässt sich die Frise zur Not nämlich wirklich ganz gut ein, zwei Tage länger retten. Aber Trockenshampoo ist nicht nur für die Haare ok, auch für Schuhe ist es super. Sprüht einfach eure Schuhe von innen mit dem pudrigen Zeug ein. Das hilft zum einen gegen Sneaker- Käsefüße im Sommer  und zum anderen riechen auch die getragenen Schuhe nach dem ausziehen viel besser. Nie wieder Gas Alarm im Womo oder Wowa 🙂

Kein Platz zum schnibbeln?

Gerade wenn ihr mit mehreren Personen im Womo oder Wowa reist, sind die Platzverhältnisse immer wieder ein Thema. Wenn euch zum Kochen der nötige Platz zum schneiden und schnibbeln fehlt, zieht die Besteckschublade ein Stück raus und legt ein großes Schneidebrett auf die Schublade, schon habt ihr einen praktischen Platz zum Gemüse schneiden.

Vorsicht… zum schnibbeln ist dieser Tipp wirklich super zu gebrauchen, Schnitzel solltet ihr auf der Schublade allerdings nicht unbedingt flachklopfen. Den passenden Pinterest Pin siehst Du hier: Pinterest Pin – Mehr Platz zum schnibbeln

Wohin mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch?

Kennt ihr dieses Problem auch, wohin mit den dreckigen, frischen Kartoffeln, dem Netz Zwiebeln welches voller Schalen ist oder dem Knoblauch? Zuhause nutzte ich so spezielle Tontöpfe, aber die schweren Dinger stelle ich mir ganz sicher nicht auch noch ins Wohnmobil. Zum Glück gibt es einen ganz einfachen Lifehack.

Kartoffeln könnt ihr super in den ganz normalen Papiertüten aus dem Supermakt lagern (WICHTIG Papertüten, nicht Plastiktüten, da sammelt sich zu viel Feuchtigkeit). Schneidet vorher einige kleine Löcher in die Tüte und legt dann eure Kartoffeln rein. Zwiebeln und Knoblauch könnt ihr natürlich genau so lagern, allerdings nutze ich für eine handvoll Zwiebeln und Knoblauch noch lieber die ganz einfachen Butterbrot Papiertüten. Auch da müsst ihr wieder einige Löcher einschneiden (wer es ganz besonders schön und ordentlich machen möchte nutzt dafür einen Locher). Wenn ihr die Lebensmittel dann dunkel lagert, halten sie sich viele Wochen und alles bleibt sauber.

Tüten wieder verschließen ohne Clip

Einer meiner absoluten lieblings Lifehacks, weil er soooo gut funktioniert. Nicht nur bei Chipstüten, mit ein bisschen Übung klappt das auch bei Reis, Nudeln, oder, oder, oder… Ich könnte jetzt versuchen euch das schriftlich zu erklären, aber das wird mir zu kompliziert! Viel einfacher ist es, wenn ihr ins Video schaut. Ich kann euch sagen, das funktioniert nach einigen Versuchen so super, ich nutze diese typischen Clips nur noch, wenn Produkte wirklich sehr, sehr dicht verschlossen werden müssen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=lAyy7n7TGxc

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Kochen und Grillen

Ein spritzer Zitrone

Ihr benötigt eigentlich nur einen Spritzer Zitrone und es wäre fast schon schade dafür eine ganze Zitrone anzuschneiden? Dann versucht es doch mal so: Rollt die Zitrone sanft über die Arbeitsplatte und steckt dann einen Spieß seitlich in ein Ende der Zitrone. Spieß wieder entfernen und sanft auf die Zitrone drücken. So bekommt ihr frischen Zitronensaft und wenn ihr die Zitrone danach in den Kühlschrank legt, hält sie sich trotzdem noch viele, viele, viele Tage.

Wohnmobil Lifehacks

Zitrone nur einpieksen, so könnt ihr sie noch ewig nutzten.

… Popcorn vom Grill

Ein Tipp der bestimmt auch für alle Kids super ist. Langsam geht ein schöner Grillabend zuende und genau dann ist es Zeit für das Popcorn vom Grill. Nehmt ein großes Stück Alufolie und schüttet einige Popcorn Maiskörner auf die eine Hälfte der Alufolie. Dann die Folie einschlagen und an allen drei Seiten fest verschließen. Wichtig ist, lasst etwas Luft in eurem „Paket“, damit das Popcorn auch ordentlich aufpoppen kann.  Sobald der Grillabend dem Ende zugeht, die Kohle aber noch wärmt, legt ihr euer Popcornpaket auf das Grillrost und schon beginnt das Spektakel.  Sobald das aufpoppen der Maiskörner nach gelassen hat, könnt ihr aus der Alufolie eine Schüssel formen, das Paket vorsichtig öffen, noch etwas Zucker über das Popcorn streuen und schon habt ihr einen super Snack für einen langen Abend.

… Banane vom Grill

Dieser Tipp geht in eine ähnliche Richtung wie der Tipp zuvor. Wenn am Ende eines Grillabends nichts mehr auf dem Grill liegt, die Glut aber noch brennt und ihr noch einige alte Bananen im Womo liegen habt, legt diese so wie sie sind auf den Grill. Also mit Schale und lasst sie von beiden Seiten bräunen. Sobald die Schale von beiden Seiten dunkel ist, schneidet die Schale seitlich auf und löffelt das Mark aus der Banane… SUPER LECKER. Durch die Wärme wird das Mark nochmal doppelt so süß. Wer es ganz besonders machen möchte, kann dazu auch noch einen Joghurt Dipp oder Schokosauce reichen.

Eier und Camping

Gerade wenn es im Sommerurlaub sehr warm ist, kommt es immer wieder vor, dass der Kühlschrank im Womo / Wowa nicht ausreichend runterkühlt. Fragt ihr euch dann auch hin und wieder, ob die Eier im Kühlschrank noch wirklich gut sind?

Dazu gibt es einen Trick! Nehmt eine tiefe Schüssel, füllt diese mit Wasser und legt dort die Eier rein. Schwimmen die Eier an der Wasseroberfläche sind sie alt und sollten auf jeden Fall in den Müll. Schwimmen sie in der Mitte, bzw steigen schon vom Boden hoch, solltet ihr sie auf jeden Fall gut durchbraten oder zum Backen nutzen, liegen die Eier auf dem Schüsselboden oder geht nur der Eierboden etwas hoch, ist alles gut, die Eier sind frisch und ihr könnt sie ohne bedenken essen.

Die passende Pinterest Grafik findet ihr hier: Grafik, sind Eier noch gut?

(Eis)kaltes Weinchen

Abends ein kaltes Weißweinchen trinken… einfach super! Wenn ihr nur ein klitzekleines Eisfach habt, friert doch einfach ein paar Weintrauben ein. Sieht im Glas super aus, der Wein verwässert nicht, er wird schön gekühlt und für ein paar Trauben findet sich immer Platz im Eisfach.

Sorbet schnell selber gemacht

Wieder einer meiner absoluten lieblings Wohnmobil Lifehacks für den Sommer. Nehmt ein Glas Saft, irgendetwas was ihr gerne mögt, mein Favourit, Kirschsaft. Wichtig, der sollte am besten vorher im Kühlschrank gewesen sein.  Das Glas Saft schüttet ihr in einen kleinen ZIP-Lock Beutel und verschließt diesen ordentlich.

Dann nehmt ihr einen zweiten Beutel, am besten einen etwas größeren und legt in diesen den verschlossenen Saftbeutel und dazu Eiswürfeln oder crusht Eis (Tipp, gibt es an jeder Tanke oder meist auch im Campingplatz Supermarkt) und streut dann noch ordentlich Salz auf das Eis (richtig viel, ich sag mal so… 3-4 große EL)!!!

Danach auch den zweiten Beutel gut verschließen und jetzt gehts ans „matschen“. Ihr müsst die beiden Beutel gute 5 Minuten kneten und merkt von Minute zu Minute, wie der Beutel mit dem Kirschsaft gefriert.

Nach guten 5 Minuten ist der Kirschsaft zu leichtem Sorbet gefrohren und bereit zum Löffeln… entweder chic im Schälchen, oder auch direkt aus dem Beutel 🙂 Wenn ihr die Beutel danach gut ausspühlt und trocknen lasst,m könnt ihr sie immer wieder verwenden.

Extra Tipp… wenn euch der Saft nicht süß genug ist, streut hinterher etwas Puderzucker, Agavendicksaft oder Honig auf das Eis. Wenn ihr vorher schon Zucker dazu tut, kann es sein, dass der Saft nicht gut gefriert.

Sorbet aus Saft zum Sommer Camping

ZIP-Lock Sorbet in 5 Minuten

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Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks – Camping mit Hund

Kein Wasserpott

Ihr seit mit eurem Vierbeiner unterwegs, die Zunge hängt ihm schon fast zu Boden, an Wasser zu kommen ist kein Problem aber ihr habt das Schüsselchen vergessen. Kein Problem... Füllt eine (LEERE 🙂 ) Kacktüte mit Wasser und stellt die gefüllte Tüte vorsichtig auf den Boden. Das klappt gut und der Hund kann endlich saufen, saufen, saufen 🙂

Falsche Leine

Nutzt ihr manchmal auch so eine kurze Leine mit Handschalufe? Diese Leinen sind ja meist besonders „schick“, aber auch extrem unpraktisch, denn durch die Handschlaufe kann man die Leine nicht mal eben irgendwo befestigen. Aber zum Glück gibt es auch hier einen einfachen Trick. Klickt entweder einen extra Karabiener an die Leine, oder nutzt den von dem Tütenspender, den die meisten ja eh an der Leine befestigt haben.

So könnt ihr die Leine um jede Armlehne oder Straßenlaterne binden, wenn der Hund mal einen Moment warten muss.

Zeckenplage

Ihr kommt vom Spazierengehen zurück und schon beginnt das große Zeckensuchen. Gerade bei Hunden mit dunklem Fell sind die kleinen Mistviecher kaum zu erkennen. Viel einfacher ist es, wenn ihr eine Fusselrolle nehmt. Streicht euch und den Hund mit diesen ganz einfachen Fusselrollen ab und schon bleiben mögliche Zecken auf dem Fell an der Rolle kleben. Das geht viel schneller und klappt wirklich gut.

Allerdings… ihr solltet die Rolle immer in Wuchsrichtung des Fells ziehen, sonst kann es schonmal ziepen, vor allem bei längerem Fell.

Zu allen drei Hundetipps findet ihr die passenden Pins hier: IsasWomo Pinterest Board – Lifehacks Womo Alltag & Hund

So, das waren sie auch schon, meine 20 besten Wohnwagen und Wohnmobil Lifehacks. Wenn ihr noch mehr solcher Tipps sehen möchtet, schaut euch einfach mal auf meinem Lifehack Pinterest Board um, dort findet ihr noch viele, viele weitere Tipps zum Thema Camping und Ordnung auf kleinstem Raum. Das gesamte Wohnmobil Lifhacks Board findet ihr hier: Wohnmobil Lifehacks Board von IsasWomo

Mittlerweile ist IsasWomo bei Pinterest relativ stark vertreten, wenn ihr euch also für meine Artikel oder viele, viele tolle Reisetipps, super Reiseblogs und Tricks interessiert, schaut doch einfach mal durch meine Boards, dort findet ihr alles von deutschsprachigen Reisebloggern, Wohnmobil DIY, Hunde Verhalten bis Solo Travel. Alle IsasWomo Pinterest Boards

Ihr möchtet diesen Artikel selber auf euren Boards pinnen? Kein Problem, ein passender Pin ist bereits hinterlegt, ihr müsst nur noch unten auf den Pinterest Button klicken.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Campingurlaub und… nicht verzagen, egal wie große das Problem ist, schon Mc Gyver wusste… es gibt für alles im Leben einen Lifehack 🙂

Hauptsache ist… ihr bleibt gesund !

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – 5 Punkte die Du wissen musst

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – In wenigen Wochen beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und der Camping Boom ist immer noch riesengroß. Schon seit Wochen sind die meisten Wohnmobil Vermieter für die Ferien komplett ausgebucht und sobald der große Startschuss “Ferienbeginn” startet, werden tausende Camper durch Europa cruisen und ihren ersten Road Trip erleben.

Auch wenn es momentan fast überall in Europa brechend voll ist, was Stell- und Campingplätze betrifft, ist so eine Womo Tour für mich immer noch die schönste Form zu reisen und ich hoffe doch sehr, dass auch DU diese Reiseform zu lieben lernst.

Ich selbst bin vor einigen Jahren gestartet und hatte aaaabsolut keine Ahnung vom campen, geschweige denn von Wohnmobilen. Es gibt sie zwar, die wuuuunderschönen Bilder un Werbespots, in denen Camper einfach so direkt an einem einsamen Strand stehen und ein großes Lagerfeuer die Nacht erhellt. Wie schön, wie wunder, wunder schön! Doch leider ist das eben die Werbung und auch wenn eine Wohnmobiltour in Realtität mehr Freiheit verspricht als ein normaler Pauschalurlaub, gibt es doch den ein oder anderen Punkt, den jeder Camper wissen sollte und die auch Du auf Deiner ersten Womo Tour beachten solltest. 

Dabei dreht sich diese Hilfe für die erste Wohnmobil Tour nicht um Stellplatz Regeln oder wie der Alltag auf einem Campingplatz abläuft. Hier geht es um 5 Punkte die für Deine Reiseplanung als Neu-Camper und die Tage vor Ort  wichtig sind… zu Deiner Sicherheit und der Sicherheit Deiner Familie!

Also, wenn Du zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet oder gekauft hast und bald zum ersten Mal los tuckern möchtest, sind hier 5 wichtige Tipps, die Du unbedingt beachten solltest:

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour und die falschen Vorstellungen an so eine Reise

 

Vielleicht geht es Dir genau so wie vielen, vielen anderen Neu-Campern, Wenn Du an einen Road Trip mit einem Wohnmobil denkst, denkst Du vielleicht an die absolute Freiheit. Du fährst Orte an die Du liebst oder erleben möchtest, stellst dort irgendwo das Wohnmobil ab und hast einfach eine gute Zeit. Abends fällst Du in Dein Bettchen und schläfst eben genau dort, wo Du dich gerade befindest.

Sorry…auch wenn ich Deinen Traum jetzt ein kleines bisschen zerstören muss aber so einfach ist ein Road Trip mit einem Wohnmobil schon lange nicht mehr, diesen Zahn muss ich Dir leider ziehen.

In ganz vielen europäischen Ländern ist das Frei stehen (so nennt man das, wenn Du außerhalb von Stell- oder Campingplätzen schläfst) mittlerweile offiziell verboten und wenn es nicht allgemein verboten ist, gelten meist ganz spezielle Regelungen. So ist es z.B. in Deutschland erlaubt eine Nacht zur „Wiederherstellung der Fahrbereitschaft“ im Wohnmobil zu übernachten. Was dann aber (wenn man es ganz genau nimmt) auch bedeutet, dass Du z.B. kein Alkohol getrunken haben darfst. Bei dieser Regelung geht es also ganz genau genommen, wirklich nur um die volle wiederherstellung Deiner Fahrtüchtigkeit auf Grund von Erschöpfung. 

In Frankreich ist die Regelung wieder eine andere… hier darfst Du zwar offiziell noch frei stehen, aber unter keinen Umständen in der Nähe von Küsten, in Naturschutzgebieten, an Sehenswürdigkeiten oder eben dort, wo es durch weitere Hinweisschilder verboten ist. Wer dennoch an solchen Orten übernachtet, muss mit einem nächtlichen Besuch der Polizei rechnen und das kann RICHTIG teuer werden (in ganz üblen Fällen liegt die Strafe bei weit über 1000 Euro!). 

Wie die einzelnen Regelungen in Europa so aussehen, kannst Du in diesem Artikel erfahren: Frei stehen & wild campen in …?

An eigentlich ALLEN Frei-Steh-Plätzen gilt aber, Campingverhalten verboten. Das bedeutet, wenn es Dir überhaupt erlaubt ist im Wohnmobil zu übernachten, darfst Du aber nicht z.B. vor dem Wohnmobil sitzen, die Markise ausfahren oder gar grillen o.ä. 

Zu den allgemeinen Regelungen kommt seit einigen Jahren auch noch das Problem des immensen Campingbooms. Aktuell sind HUNDERTTAUSENDE Camper in Europa unterwegs und leider gibt es immer wieder Camper, die können sich einfach nicht benehmen.   Was zu Folge hat, dass es immer weniger Orte gibt, an denen man ohne größere Probleme frei stehen kann. Zum einen möchten Gemeinden, dass die örtlichen Stell- und Campingplätze genutzt werden, zum anderen beschweren sich auch immer wieder Anwohner darüber, dass zig Wohnmobile die öffentlichen Parkplätze blockieren, Camper ihren Müll nicht vernünftig entsorgen oder gar (und das ist ein absolutes NO GO!!!!) ihre Toiletten und Abwassertanks einfach in öffentlichen Gullies oder gar in der Natur entsorgen.

Vielleicht hast Du dich schon auf Instagram umgesehen und ja, ich weiß auch, dass es immer noch viele Camper gibt die wochenlang frei stehen. Ich sage mal so, darunter gibt es einige, die den Sinn des frei stehens verstanden haben, niemanden stören, irgendwo weit weg von Touri Orten, Städten oder beliebten Küstenabschnitten stehen und große Tanks haben, um nur alle paar Wochen entsorgen zu müssen. Alles andere, vor allem das frei stehen in Gruppen auf öffentlichen (Strand) Parkplätzen führt leider einfach nur dazu, dass diese Orte immer häufiger durch Schranken und Schilder komplett für Wohnmobile gesperrt werden. Schönen dank!

 

Camping in den Sommerferien - Tipps für den erste Camping Urlaub

Diese typischen vanlife Instagram Bilder sehen toll aus, haben aber zumindest in Europa wenig mit der Realität zu tun.
Photo by: mahir-uysal -unsplash

 

Extra Tipp aus dem Camping Knigge: Wenn ihr seht, dass an einem “Frei-Steh Ort”  (z.B einem kleinen Parkplatz, oder einem schmalen Feldweg) bereits ein Wohnmobil (oder gar 2-3 Wohnmobile) stehen, dann stellt euch bitte NICHT auch noch dazu! Wer frei stehen möchte, sollte dies auch alleine tun und das am besten außerhalb von Ortskernen, Strandparkplätzen oder ähnlichem!!! Frei stehen im Landesinneren, an einem unscheinbaren Ort mitten in der Pampa ist auch heute noch möglich. Wem das aber zu langweilig oder zu unsicher ist, wer Kontakt zu anderen Campern sucht oder den kurzen Weg zum Bäcker, Shops und Cafes, der sollte sich am besten einen Stell- oder Campingplatz suchen. “Kuschel Camping” an öffentlichen Orten sorgt für aufsehen! Ein einzelnes Wohnmobil wird für eine Nacht viel eher von Anwohnern, Förstern und der Polizei verschont, als eine ganze Gruppe von Campern.

Leider ist es aber auch so, dass Stell- und Campingplätze durch den extremen Boom immer voller werden. Wenn Du also z.B. an einem Freitagabend im Sommer einen Stellplatz anfährst, musst Du damit rechenen, dass der gesamte Stellplattz bereits belegt ist.

Gerade in den Monaten zwischen April und Oktober sind die Plätze voll, vorallem wenn Du dich an einem beliebten Ort an Küsten, Seen, Wäldern, großen Städten oder Sehenswürdigkeiten befindest. Wenn Du also mit Kindern reist und ihr gerne einen sicheren Platz an einem schönen Ort haben möchtet, ist es mittlerweile ratsam die Campingplätze weit im vorraus zu reservieren. Einige Campingplätze in Kroatien haben dieses Jahr zum Beispiel bereits im März verkündet, dass sie für die Sommerferien voll belegt sind. Wer erst abends vor Ort auf die Suche geht, muss damit rechenen auch mal 2,3,4, oder 5 Camping bzw. Stellplätze anfahren zu müssen.

Extra Tipp: Frühzeitiges Anreisen ist immer von Vorteil! Gerade innerhalb der Sommermonate kann ich Dir nur den Tip geben bis Mittags anzureisen und die Wochenenden an einem Standort zu verbringen.

Noch ein letzter Satz zu diesem Thema. Leider ist es mittlerweile an vielen Orten auch einfach nicht mehr sicher, Diebesbanden haben es gerne auf schlafende Camper abgesehen.. Bitte bedenke den Punkt Sicherheit auch immer bei der Wahl Deines “Frei-Steh-Platzes”. Mehr über dieses Thema in einem der weiteren Punkte. 

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – die richtige Wahl des Campingplatzes

 

Dieser Punkt ist für Dich dann wichtig, wenn Du einen Großteil Deines Urlaubes auf ein und demselben Campingplatz verbringen möchtest, Du also am besten diesen Platz vorab reservierst (und damit häufig auch einen Teil der Campingplatzkosten bezahlen musst) und Du zudem besondere “Bedingungen vor Ort” suchst. In dem Fall solltest Du dich vorab ganz genau über die verschiedenen Campingplätze informieren. Denn wenn Du noch glaubst, Campingplatz ist gleich Campingplatz, dann kann ich Dir sagen… DEM IST NICHT SO!!! Mittlerweile gibt es eigentlich fast genau so viele verschiedene „Campingplatz Arten“, wie es auch Hotels gibt.

Es gibt z.B. 5 Sterne Campingplätze mit ALLEM DRUM UND DRAN… diese Plätze gleichen teilweise kleinen Dörfern.

Hier findest Du Supermärkte, Friseure, Ärzte, Bäckereien und Cafes, sowie riesige Poollandschaften und Wellnessbereiche direkt auf dem Platz.

Es geht aber auch ganz anders, es gibt auch ganz kleine Campingplätze, mit ganz viel Ruhe, alles befindet sich mehr oder weniger auf einer Wiese und bis auf einen Sanitärbereich gibt es kaum anderen Service. Campingplätze sind also ganz, ganz verschieden und das solltest Du vorab wissen und einplanen.

Reist Du mit Kindern, sind spezielle Campingplätze samt Animation, Kids Club und vielen verschiedenen Angeboten wahrscheinlich genau das richtige, oder Campingplätze die einem Bauernhof gleichen werden auch gerne von Eltern gebucht..

Bist Du eher lärmempfindlich, dann solltest Du vielleicht mehr Wert auf ruhige Plätze, ohne Animation, ohne Partys, ohne besondere Spielplätze usw. legen. Reist Du mit Hund, musst Du natürlich vorab abklären ob Hunde auf einem Platz überhaupt erlaubt sind und als aller letztes bleibt natürlich die Frage, wie viel Geld darf so ein Platz für Dich kosten? Denn auch bei den Kosten gibt es himmelweite Unterschiede, es gibt Campingplätze die pro Nacht 15-25 Euro kosten, es gibt aber auch Plätze die pro Nacht 70-80 oder gar (das war bisher das teuerste was ich je in Dänemark gesehen habe) 306 Euro pro Nacht (!!!) kosten.

Wenn Du also zu Deinem ersten Road Trip bzw. Campingurlaub startest und Du weist, Du bleibst einige Tage auf ein und dem selben Platz, (wirst also nicht ständig weiter Touren) dann informiere Dich vorab genau über die Campingplätze in Deiner bevorzugten Urlaubsregion. Überleg Dir genau welcher Platz auf Dich, Deine Familie und die Bedürfnisse aller am besten zutrifft.

 

Action im Campingurlaub - Tipps für Wohnmobil Anfänger

Freizeitangebote auf Campingplätzen können hohe extrem Kosten erzeugen.
Photo by alyssa-moore-unsplash

 

Wenn Du in der Nebensaison reist, also außerhalb der Ferien, gibt es die Möglichkeit spezielle Rabattkarten zu nutzen. Diese Karten können sich echt lohnen und machen sich oftmals bereits ab der 3. Nacht bezahlt. Einen guten Überblick über die aktuellen Camping Rabattkarten findest Du hier: Camping Rabattkarten 2018 

Extra Tipp 1: Es gibt mittlerweile einige wirklich gute Camping Blogger die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben und super hilfreiche Tipps und Campingplatz Beschreibungen veröffentlichen. Neben den großen Magazinen wie Pro Mobil bzw. den passenden Social Media Gruppen auf Facebook oder Pinterest, findest Du z.B. unter den Google Suchergebnissen wie Familiencamping Blog, Camping mit Hund Blog oder Wohnmobil Alleinfahrer Blog tolle Campingplatz Beschreibungen für Familien, Paare, Camper mit Hund oder Alleinreisenden. 

Extra Tipp 2: Wenn Du dich für einen Campingplatz entscheidest, der viele besondere Extras  bietet wie z.B. einen Wasserrutschenpark, Wassersport, Stand Up Paddling, Banana Boat fahren oder sowas wie einen Kinder Abenteuer Kletterpark (es gibt unzählige weitere Angebote) infomiere Dich vorab GANZ GENAU was in den allgemeinen Campingplatzkosten enthalten ist. Häufig werden solche Zusatzleistungen zwar grooooß beworben, vor Ort musst Du dann aber feststellen, dass jedes Kleinigkeit  für „teuer Geld“ extra bezahlt werden muss.

Das kann gerade für Familien extrem ins Geld gehen. Es gibt aber auch Plätze, auf denen die Campingplatzgäste die Attraktionen auch wirklich kostenlos nutzen dürfen, die Attraktionen sind also in den Kosten mit inbegriffen. Wie das jetzt bei Deinem favourisirten Platz genau aussieht, erfährst Du nur durch informieren und genau recherchieren.

Extra Tipp 3: Die meisten Campingplätze müssen teilweise vorab bezahlt werden und die restliche Gebühr dann vorort. Wenn möglich,schau dass Du den gesamten betrag erst bei Abreise bezahlst. So hast Du immer noch eine Möglichkeit, ein „Druckmittel“, in der Hinterhand sollte auf dem Platz mal alles verkehrt laufen.

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Thema Routenplanung

 

Wenn Du ein ganz normales Wohnmobil (ganz gleich welches Modell)  gemietet hast oder gar einen retro Campervan (z.B. einen alten VW Bulli, übrigens tolle retro Bullies kannst Du z.B. hier mieten: Old Honk – Retro Bullies aus Hamburg)  musst Du unbedingt VIEL MEHR Fahrtzeit einplanen, als Du es vielleicht von einem PKW gewohnt bist. 

Leider lernen ich immer wieder Neu-Camper kennen, die sich z.B. vorgenommen haben ihren Urlaub im Süden Frankreichs zu verbringen. So weit, so schön… natürlich war Ihnen vorab klar, dass so eine Fahrt in den Süden lange dauert und teilweise anstrengend werden kann, ABER…die Fahrt bbzw. Fahrtzeit mit einem Wohnmobil ist NICHT zu vergleichen, mit der Fahrt in einem PKW!!! Du benötigst mit einem normalen Wohnmobil oder gar Bulli deutlich, deutlich mehr Zeit und je nach Wetterlage ist die Fahrt,  durch z.b. Wind, viel anstrengender.

Es ist leider wirklich so, hast Du auch nur mittelstarken Gegenwind oder Seitenwind, merkst Du dies auf einer Wohnmobil Tour deutlich! Erst recht wenn Du dich für ein Alkoven Mobbil entschieden hast. Obwohl sich an Deiner Art zu fahren nichts verändert hat, fährt das Womo plötzlich z.B. nur noch knapp 100 km/h, Du kommst kaum an einem LKW vorbei, oder Du musst das Lenkrad auf jeder Brücke bzw. in den nicht windgeschützten Autobahn Abschnitten festklammern, weil der Seitenwind so deutlich greift.

Wenn Du mit einem normalen Auto z.B. nach Südfrankreich fahren möchtest, dann ist es auch mal durchaus möglich die Strecke an einem laaaangen Tag zu schaffen..

Das ist aber mit der Fahrt in einem Wohnmobil nicht zu vergleichen!!!

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour in den Ferien

So ein alter VW Bulli ist super cool, aber plant unbedingt viel Fahrtzeit ein.
Photo by: christopher-miles- unsplash

 

Es kam in den letzten Jahren so oft vor, dass ich junge Camper kennengelert habe die vollkommen platt am Urlaubsort ankamen, weil sie dachten, sie fahren mal eben zügig in den Süden und haben dann z.B. 10 entspannte Tage vor Ort.

Leider kamen die Neu-Camper dann aber so platt am Urlaubsziel an, dass es erstmal 3-4 Tage gedauert hat, bis beide die Anfahrt verdaut hatten. Da die Rückfahrt eigentlich ähnlich vorgeplant wurde, beide dann aber einsehen mussten, dass ihr Plan so nicht funktionieren würde, mussten sie also alle Pläne vor Ort ändern, zum Teil die letzten beiden Nächte auf einem Campingplatz abbrechen, obwohl diese Nächte bereits bezahlt wurden und früher als eigentlich geplant abreisen. Ansonsten kämen sie wahrscheinlich  ohne jegliche Urlaubsentspannung zuhause an. 

Ich kann Dir also nur den Tipp geben, plane Deine Anfahrt anders, als wenn Du mit einem normalen PKW verreisen würdest!!!! Ich selbst sehe sogar zu, dass ich nicht mehr als maximal 300-400 km am Tag fahre. Ich würde aber sagen, bis ca. 600 km am Stück, samt Stau usw., kannst Du mit einem Womo noch ganz gut packen.

Alles was darüber hinausgeht, wird wirklich sehr anstrengend! Plane also lieber so, dass Du im Umkreis von max. 600 km einen netten Stellplatz oder Campingplatz anfährst (achte auf die Öffnungszeiten des Campingplatztes, nicht das Du erst spät ankommst und dann vor der geschlossenen Schranke stehst), hab dort einen schönen Abend und eine entspannte, gute Nacht, bevor es am nächsten Tag ausgeruht weiter geht.

Das ganze verhält sich etwas anders, wenn Du einen Kastenwagen gemietet oder gekauft hast. Die Kastenwägen fahren meist deutlich schneller und auch die Seitenwinde/ Gegenwinde greifen vergleichsweise weniger stark. Dennoch kann ich Dir auch hier nur den Tipp geben, plan nicht so lange Strecken ein, sonst wird Dein erste Road Trip alles, aber sicher keine Erholung.

Insgesamt gilt, weniger ist mehr. Wenn Du eine ganz normale Reisezeit von 10-14 Tagen hast, plan auch in der Urlaubsregion nicht zu viele Stopps bzw. Sehenswürdigkeiten ein. Wenn Du über den Daumen gepeilt, jeden 3. Tag ein Stück weiter fährst und so Deine Tour planst, sollte Dein erster Road Trip mit einem Wohnmobil einen schönen Mix zwischen sehenswerten Touri-Highlights, Abenteuer und Urlaubsfeeling beinhalten..

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – Parken & Übernachten während der Tour

 

Du möchtest auf Deiner ersten Wohnmobil Tour ins Ausland fahren und hast eigentlich vor, so lange zu fahren wie möglich und dann einige Stunden auf einem Rasthof zu schlafen? Dann gibt es nur eine Regel… MACH DAS NICHT!!!!

Jedes Jahr wieder werden hunderte Camper während des Übernachtens auf Rasthöfen bestohlen. Du hast es mit absolut professionellen Diebesbanden zu tun, die so leise in das Wohnmobil bzw. den Wohnwagen einbrechen, dass Du davon wirklich nichts mitbekommst. Morgends ist dann die Aufregung groß, weil sämtliche Wertsachen gestohlen wurden. ÜBERNACHTE NIEMALS AUF RASTHÖFEN!!! Und das gilt mittlerweile eigentlich für jedes Land, ganz, ganz besonders aber für Süd-Europa. Du ärgrst Dich dumm und dämlich, wenn Du es doch machst und ausgeraubt wirst.

Fahr am besten frühzeitig einen Stellplatz oder Campingplatz an, übernachte dort in Ruhe, erhol Dich und dann geht es am nächsten Tag entspannt und gut gelaunt weiter. Sollte es wirklich mal so sein, dass Du so spät dran bist, dass die Campingplätze bereits geschlossen sind (z.B durch eine stundenlange Vollsperrung), dann fahr zumindest IMMER von der Autobahn ab und übernachte irgendwo in der Einöde, auf einem Feldweg, im Wohngebiet oder Industriegebiet. Diese Bereiche sind auf jeden Fall sicherer (Diebsbanden wollen natürlich möglichst viele Camper bestehlen und fahren somit nur seltenst durch die Einöde) als die Rastplätze oder Autohöfe direkt an den Autobahnen. Mittlerweile gibt es Rasthöfe im Ausland, die direkt einen Leitfaden für bestohlene Camper in verschiedenen Sprachen unter der Ladentheke liegen haben. Es handelt sich also nicht um wenige Einzelfälle, sondern um viele hundert Camper pro Jahr!!!

Und noch ein letzter Satz zu diesem Thema… Du hast von Überfällen auf Camper durch Betäubungsgas gehört? Ich habe lange über dieses Thema recherchiert und sage Dir hier:  Gas Überfalle auf Camper – Was ist da wirklich dran?    warum diese Gasüberfälle sehr, sehr, sehr, unwahrscheinlich sind und wie Du dich am besten schützen kannst. 

 

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Wer wild campen möchte, sollte ruhige und einsame Plätze suchen.
Photo by brina-blum-unsplash

 

Neben dem Übernachten auf Rastplätzen solltest Du aber auch beim parken Deines Womos einige Dinge beachten. Wenn Du z.B. einen dieser typischen Strand oder City Parkplätze nutzt, solltest Du Deine Wertsachen am besten mitnehmen oder zumindest sehr, sehr gut verstecken. Bei gut zu transportierenden Dingen wie Laptops, Kameras und Kreditkarten gilt aber immer, alles mitnehmen. Wohnmobile werden mit Vorliebe auf solchen Strand- und Cityparkplätzen aufgebrochen.  

Wenn ihr im Süden Europas unterwegs seid, gibt es noch ein weiteres Problem. Dort werden immer wieder Wohnmobile und Wohnwagen auf Supermarktparkplätzen aufgebrochen und “ausgeräumt”. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist es wirklich ratsam, dass eine Person am Womo bleibt, während die Andere eben einkaufen geht. Übrigens… selbst Vierbeiner helfen da nicht wirklich weiter. Wie ich gehört habe, checken diese Diebe ganz schnell, welcher Hund ein Problem darstellt und welcher Vierbeiner sich über den “unvorhergesehenen Besuch samt Leckerlie” sogar freut 😉

Extra Tipp 1: Ich habe schon von Campern gehört die ganz bewust eine kleinere Summe Bargeld (ich sag mal ca. 50 Euro) gut sichtbar in das Wohnmobil legen, damit Diebe sich dieses Geld schnappen, aber zumindest alles weitere unbeschädigt lassen. Ob dieser Tipp wirklich hilft, ich kann es Dir nicht sicher sagen, aber ich finde die Idee zumindest nicht soooo schlecht.

Extra Tipp 2: Wenn Du einen Stop auf einem Rasthof einlegst, behalte Dein geparktes Womo immer etwas im Auge. So ein Womo/ Wowa Einbruch geht RUCK ZUCK, darum solltest Du Dein vollbeladenes Womo, mit all Deinen Wertsachen, niemals einfach abstellen und Dich dann gedankenlos weit entfernen. In Ruhe auf dem Rasthof essen gehen und dabei das Womo längere Zeit komplett aus den Augen lassen… keine so richtig gute Idee!

 

Hilfe für die erste Wohnmobil Tour – gut vorbereitet fahren

Mir geht es genau so, wie es auch hunderte Postings in den sozialen Medien beweisen, Womo/ Wowa fahren macht hungrig!!! 🙂

Wenn dazu auch noch zig Kilometer Stau und zähfließender Verkehr kommen, dann ist es gleich doppelt wichtig etwas leckeres an Board zu haben, um die gute Laune (und auch die Konzentration) bei allen Reisenden zu halten.

Damit Du nicht an jederm 3. Rasthof halten musst und in Versuchung kommst die teuren Lebensmittel am Rasthof zu kaufen, fahr vorbereitet los. Das gilt natürlich auch für die Fahrten von Spot zu Spot. Gekühlte Getränke, eine große Kanne Kaffee, Gemüsesticks zum Knabbbern, Wraps, Salate im Weckglas und das ein oder andere Stückchen Schoki, eigenen sich super für den kleinen Hunger unterwegs. 

 

Tipps und Hilfen für die erste Wohnmobil Tour zur Ferienzeit

Entspanntes Fahren und viele Pausen gehören einfach zu einer Wohnmobil Tour dazu
Photo by: ramiro-mendes-unsplash

 

Dabei gibt es allerdings eines zu beachten. Wenn Du mit Kindern reist, bzw. mit mehreren Personen, die somit  während der Fahrt hinten im Womo sitzen müssen, rechne damit das diesen Leutsch schlecht werden könnte. 

Je nach Modell kann die Fahrt hinten im Womo ziemlich unangenehm werden, denn das Wohnmobil kann während der Fahrt ordentlich schwanken (hat nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit dem Straßenbelag, den Achsen und dem Reifendruck oder, oder). Das es Deinen Mitreisenden dann innerhalb kürzester Zeit schlecht wird, kommt leider sehr, sehr häufig vor.

Darum kann es nie schaden, dass Du vor Beginn Deiner Tour in die Apotheke gehst und Dir Reisekaugummies besorgst, diese helfen eigentlich zuverlässig.

Denk bitte auch insgesamt eine ordentliche Reiseapotheke, gerade wenn Du im Ausland unterwegs bist. Ein Schmerzmittel, ein Mittel gegen Magen/Darm, Desinfektionszeug, Kühlpads, Pflaster und Verbandszeug solltest Du immer an Board haben. Eine komplette Liste zum Thema Reiseapo findest Du hier: Reiseapotheke 10 Tipps für einen gesunden Urlaub

Und noch ein letzter Satz zum Thema Womo fahren… Wenn Du an einem schönen, sonnigen Tag reist, denk unbedingt daran vor der Fahrt Sonnencreme zu nutzen (vor allem für den linken Arm des Fahrers, bzw. dem rechter Arm des Beifahrers.) Wenn Du viele Stunden durch die Sonne fährst (und zudem vielleicht auch noch das Fenster geöffent ist) verbrennst Du sonst ruck zuck.

Extra Tipp 1: Wenn Du vor Tourstart gekochte Nudeln, kleine Gemüsewürfelchen (nach Lust und Laune z.B. Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln oder, oder), 1-2 EL Pesto, etwas Pamesan, eine Messerspitze gekörnte Brühe, Saltz und Pfeffer in ein Weckglas schichtest und dieses dann kurz vor dem Verzehren mit ca. 100 ml heißem Wasser übergiest und ordentlich durchschüttelst, hast Du eine super Pasta für die Pause auf dem Rastplatz.

Extra Tipp 2: Eigentlich denke ich, dass ich diesen Punkt gar nicht betonen muss, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch wenn Du ein super ehrgeiziger Fahrer bist, bitte denk an genügend Pausen!!! Wenn Du mit einem Hund reist, sind diese Pausen noch gleich doppelt so wichtig. Denn dadurch, dass Du deinen Hund natürlich während der Fahrt sichern musst, bzw. viele Hunde während der Fahrt in einer Box sitzen, trinken sie auchz viel zu wenig. Bitte leg mindestens alle 4 Stunden (besser alle 2-.3 Stunden) eine Pause ein und reich Deinem Hund dann eine extra Portion Wasser. Dies kann man übrigens auch super abseits der Autobahn machen, also in der Nähe einer Abfahrt, denn dort gibt es meist irgendwelche Wälder oder Felder an denen Du eine super gassi Runde drehen kannst. Noch mehr Tipps zum Camping mit Hund findest Du in diesem Bereich:  Camping mit Hund – Hilfen für Camper auf 4 Pfoten

 

Mit dem Wohnmobil auf Stell- und Campingplätzen.

Es muss nicht immer Camping in der Wildnis sein. Auch ein Urlaub auf Campingplätzen kann wunderschön, ruhig oder voller action sein.
Photo by: blake-wisz-unsplash

 

Fazit –  eine Hand voller Hilfe für die erste Wohnmobil Tour

 

So eine reise mit einem Wohnmobil ist wirklich etwas tolles und wie es die Branchen Zahlen bestätigen, aktuell absolut IN! Es ist einfach schön ganz kurzfristig entscheiden zu können, was man an einem Tag unternimmt. Es gibt eigentlich kaum eine andere Reiseform die es einem ermöglicht an einem Tag eine Stadt zu besichtigen, am nächsten Tagg die Küste zu erkunden und am übernaächsten Tag einen Spaziergang durch die z.B. Lavendelfelder der Provence zu unternehmen.

Doch so toll eine Wohnmobiltour auch ist, gerade durch die Massen an Campern die aktuell unterwegs sind, gibt es auch immer mehr Punkte die es zu bedenken gibt, bzs. die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Tipps für die erste Wohnmobil Tour

Speziell für Dein Pinterest Board

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen 5 Punkten einen kleinen Einblick in die Womo Welt geben, Dir ein Paar Punkte nennen an die Du als Neu-Camper wahrscheinlich noch nie gedacht hast und Dir trotzdem die Lust auf Deinen Road Trip nicht vermiesen. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Tipps und Verhaltensweisen die Du bedenken könntest oder solltest und auch zum Thema “Camping Knigge” gibt es noch sooooo viele wichtige und nicht so ganz wichtige Punkte. Ich habe mich hierbei aber bewusst bemüht, Dir nur 5 Punkte zu nennen die auch nichts mit einer persönlichen Einstellung zum Thema Camping und Road Trip zu tun haben, sondern diese 5 Punkte sollte wirklich jeder Camper wissen und bedenken.

Wenn Du dich jetzt trotzdem noch für weitere Hilfen, Tipps oder No-Goes interessierst, dann schau Dich doch einfach mal in meinem Camping-Starter Bereich um:

ch wünsche Dir (und Deinen Liebsten) eine super schöne Zeit on Tour, ein bisschen Abenteuer, viel Entspannung und noch mehr Genuss für alle Sinne.

 

Kommt gut wieder zuhause an und

 

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Frankreich für Camping Anfänger –

Langsam geht die Campingsaison 2018 in die absolute Hochsaison und welches ist eines DER Sommer-Camping- Länder schlechthin für deutsche Camper?

NATÜRLICH FRANKREICH!

Ich habe in den vergangenen Wochen ja bereits einige Artikel zum Thema Camping, Wohnmobil, Road Trip für Anfänger veröffentlicht und mit diesem Artikel möchte ich diese Serie erweitern.

Ich weiß noch sehr, sehr gut, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich in Frankreich wohl fühlen konnte. Denn wie das nunmal so ist… andere Länder, andere Sitten und davon gibt es gerade in Frankreich einige. Mittlerweile war ich in den vergangenen 5 Jahren einige Male für viele Wochen in Frankreich unterwegs. Das Land an sich hat mir schon immer gut gefallen, mit den ganzen “Gegebenheiten”, den Menschen und deren Umgang mit eigentlich allem… finde ich mich aber bis heute nicht immer zurecht.

Andererseits ist es aber auch so, im Gegensatz zu den Niederlanden, Dänemarkt oder gar der Schweitz und Österreich,  ist das Leben in Frankreich so „anders“ als in good old Germany, dass man bereits nach 4 Stunden Fahrt so richtig das Gefühl hat “im Auslandsurlaub” zu sein.

Ich finde gerade dieses Gefühl ist ja durchaus auch etwas schönes, sonst könnte man auch einfach in Deutschland bleiben.

Im Grunde sind all diese “Besonderheiten” die es in Frankreich gibt gar nicht schwierig zu “lernen” oder wie man dazu sagen möchte,  man muss sie eben nur erst ein Mal wissen. Wenn man erst einmal weiß wie es läuft,  dann lebt  und „urlaubt“ es sich deutlich leichter 🙂

Aus diesem Grund schreibe ich euch heute ein paar Tipps und Hilfen für euren ersten Road Trip bzw. Campingurlaub in Frankreich. Einige Punkte halte ich für ganz besonders wichtig, diese habe ich jeweils grün hinterlegt.

Damit ihr euch besser zurecht findet, habe ich die verschiedenen Themengebiete unterteilt, mit einem Klick auf die folgenden Begriffe gelangt ihr direkt zu den jeweiligen Tipps und Informationen:

#Reisevorbereitungen

#Anreise

#Verkehrsregeln

#Stellplätze

#Leben

#Vierbeiner

So solltet ihr den Campingurlaub in Frankreich ganz zügig und in vollem Umfang genießen können und braucht nicht erst etliche Tage und Wochen zum “eingewöhnen” …  ihr müsst ja schließlich nicht alles so machen wie ich!  😉  😉  😉

Frankreich für Camping Anfänger – Tipps, Tricks und Hilfen

Wir fangen einfach mal ganz vorne an, nämlich mit den Reisevorbereitungen:

Kreditkarte

 

 

Gerade zum tanken und auch für die Mautstationen ist es von Vorteil wenn ihr euch vor der Reise eine Kreditkarte besorgt. Ich hatte es schon mehrfach in Frankreich, dass Tankstellen meine normale EC-Karte nicht akzeptieren. Zum Thema Tanken in Frankreich weiter unten mehr. Ob Visa oder Mastercard ist eigentlich egal, aber eine Kreditkarte (samt Pin-Nummer)  ist sehr zu empfehlen.

Französische Umweltzonen

 

 

Leider hat Frankreich mittlerweile auch einige Umweltzonen eingeführt bzw. werden in den kommenden Jahren noch viele Umweltzonen folgen.

Aktuell (stand Frühjahr 2018) könnt ihr die Umweltzonen noch gut umfahren, wenn ihr nicht genau in die betroffenen Städte möchtet. Insgesamt solltet ihr euch aber auf Dauer um eine Plakette kümmern… wenn ihr denn eine bekommt.

Wichtig dabei ist!!! Lass euch nicht verar…en!!! Die Plaketten kosten auch für Ausländer ca. 5 Euro! Es gibt immer noch Seiten im Netz, die diese Plaketten für bis zu 50 Euro (!!!) an Ausländer verkaufen. Nein, nein, nein… fallt da nicht drauf rein! Noch eines… leider sind zum Teil auch Autobahnen von den Umweltschutzzonen um bestimmte Städte herum betroffen, ihr solltet euch also früher oder später echt mit dem Thema beschäftigen.

Alles zum Thema “Umweltplakette Frankreich” samt Bestellung zum normalen Preis, findet ihr hier: Link zur Bestellen und für weitere Informationen zu den französischen Umweltplaketten

Da das mit der Bestellung nicht immer so ganz einfach und verständlich ist, findet ihr hier nochmal einen Leitfaden vom ADAC

 

.

Wechsel Stecker

 

“Wechsel-Stecker”… ganz, ganz selten… also WIRKLICH selten (ich hatte “das Problem” bisher genau zweimal) gibt es in Frankreich besondere Stecker. Dabei geht es weniger um den “Landstrom” für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern viel mehr um die normalen Steckdosen, z.B. im Sanitärbereich auf Campingplätzen um den Föhn anzuschließen.

Manchmal haben diese Steckdosen einen “Pin” in der Mitte. In Campingläden oder auch im Fachhandel gibt es verschiedene Set’s mit Steckdosen Adaptern. Es lohnt sich durchaus so ein Set vorsichtshalber mal ins Womo zu legen, zumal diese Sets nur wenige Euro kosten.

Stellplatz Suche

Gerade für Frankreich lohnt es sich die Campercontact App zu laden. Diese App bietet deutlich, deutlich, deutlich mehr Stellplätze als die ProMobil App. Ihr könnt die Stellplatzkarte auch bereits vorab runterladen, dann benötigt ihr kein Datenvolumen im Urlaub. Da es sich dabei aber um größere Datenpakete handelt, solltet ihr dies am besten bereits zuhause vorbereiten.

Französisch sprechen

 

Wenn ihr kein oder kaum französisch sprecht, solltet ihr euch auf jeden Fall vorab eine Übersetzungs-App aufs Handy laden. Ich nutze immer die kostenlosen Google Übersetzungs-App (da kann man Sprachen ebenfalls downloaden um das Datenvolumen zu schonen) und gerade für Frankreich ist die App sehr, sehr hilfreich. Denn beim Thema “Sprache” sind die Franzosen einfach eigen, da ist es schon relativ wichtig sich ein bisschen vorzubereiten, sonst kommt ihr in bestimmten Situationen nicht weiter.

 

Noch ein letzter Tipp:

 

 

Gerade für eine längere Frankreich Tour ist es absolut von Vorteil, wenn eure Aufbaubatterien richtig funktionieren! Ihr solltet also drauf achten, dass eure Aufbaubatterie wirklich noch gut in Schuss ist, oder die Batterie gegebenenfalls austauschen. Da das mit dem Landstrom an Stellplätzen in Frankreich nicht immer so einfach ist, lohnt es sich in eine gute Aufbaubatterie zu investieren.

Warum, lest ihr unter dem Punkt “Stellplätze!”

 

 

Frankreich für  Camping Anfänger – die Anreise: :

Anreise durch Belgien

Je nachdem wo ihr wohnt und wo ihr hin möchtet, habt ihr die Wahl entweder durch Belgien in Richtung Frankreich zu fahren, oder aber ihr nehmt die Route durch Süddeutschland und fahrt dann direkt über die Grenze.

Die Autobahnen in Belgien sind eine ABSOLUTE Katastrophe… das muss ich einfach so sagen. Da gibt es Schlaglöcher mitten auf den Autobahnen die so riesig sind, da würde bei uns eine 30er Zone gesperrt.

Dementsprechend viele Fahrzeuge sieht man auch mit einem Reifenschaden auf dem Seitenstreifen stehen.

Wenn es für euch eigentlich egal ist, ob ihr die Route über Belgien oder über Süddeutschland nehmt, nutzt die Süddeutschland Route. Gerade um Stuttgart herum gibt es zwar häufiger Stau, insgesamt fährt es sich aber deutlich angenehmer.

Übernachtung auf der Durchreisen

Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema, was wahrscheinlich gerade für Frankreich Camping/ Road Trip Anfänger super, super, super, SUUUUUUPER wichtig ist.

Ich kann gar nicht betonen wie wichtig dieses Thema ist!!!!

BITTE, BITTE, BITTE ÜBERNACHTET NIEMALS AUF FRANZÖSISCHEN RASTHÖFEN/ RASTPLÄTZEN. NIEEEEEEEMALS!!!!!

Es gibt einfach viele ganz professionelle Diebesbanden die fahren die französischen Rasthöfe ab und brechen in die Wohnmobile oder Wohnwagen ein, während die Camper darin schlafen. Ich weiß, vielleicht habt ihr schon von dieses “Gas-Überfällen” gelesen… nur nochmal weil sich dieses Thema immer noch hält und jede Saison neu aufkommt. Ein Überfall durch Betäubungsgase ist zu 99,99999999 % ausgeschlossen! Ich habe zu dem Thema lange recherchiert, den gesamten Artikel könnt ihr hier nochmal nachlesen: Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?

Nichts desto trotz gibt es aber diese Diebesbanden und die arbeiten so proffessionell, ihr schlaft tief und fest, seid müde von der Fahrt und das Gehirn dämpft im Schlaf die Außengeräusche ganz automatisch ab. Ihr werdet im Schlaf bestohlen und bekommt NICHTS davon mit! Auch ein Hund hilft da nicht unbedingt!!!!

Jedes Jahr wieder werden so viele Camper auf französischen Rasthöfen ausgeraubt, dass es mittlerweile Rastplätze gibt, die haben schon einen Vordruck in unterschiedlichen Sprachen unter der Ladentheke liegen mit Informationen zum weiteren vorgehen nach so einem Diebstahl.

Nehmt euch die Zeit und schlaft sicher auf Stell- oder Campingplätzen!!!! Und wenn es so gar, gar, gar nicht anders geht, weil ihr vielleicht 10 Stunden in einer Vollsperrung standet und nicht von der Bahn fahren konntet, dann fahrt zumindest von der Autobahn runter, stellt euch in irgendein Industriegebiet oder irgendwo in die Pampa, da steht ihr 10 mal sicherer als auf einem Rasthof!!!

Sorry wenn ich es so deutlich sage, aber wer über die (möglichen) Gefahren informiert ist, heute immer noch auf einem (französischen) Rastplatz übernachtet und bestohlen wird… sorry, aber der ist echt selber schuld!

Frankreich für  Camping Anfänger – Maut, Autobahnen, Landstraßen:

Auch auf den Strassen und Autobahnen gibt es einige Unterschiede zu Deutschland, das beginnt schon beim beliebten Thema Maut 😉

Maut oder Mautfrei fahren?

Auf meiner ersten Tour durch Frankreich habe ich das Navi bewusst so eingestellt, dass ich Mautfrei unterwegs war. Im Grunde ist dies auch durch viele Routen fast überall im Land möglich, ich würde es euch aber NICHT empfehlen!

 

In Frankreich gibt es gefühlte 2 Milliarden Kreisverkehre und vielleicht 10 Ampelkreuzungen. Das bedeutet, wenn ihr viel auf den Landstrassen unterwegs seid, werdet ihr ganz automatisch durch 300 mini Dörfer und ca. 600 Kreisverkehre geschickt, davon abgesehen sind die Strassen nicht immer gut ausgebaut. Manch eine Landstraße besteht aus mehr Schlaglöchern als aus geteerter Strasse.

Das ständige bremsen, anfahren, bremsen, anfahren ist auf Dauer anstrengend und kostet euch jede Menge Sprit. Ein anderes “Problem” sind Städte. In Frankreich wird mindestens genau so viel gebaut wie in unseren Städten, das einzige… die Umleitungen sind häufig extrem bescheiden ausgezeichnet. Ich habe mich zum Teil schon über eine Stunde in Städten bewegt, nur weil ich mich so verfranst habe.

 

Im Gegensatz dazu sind die maut Autobahnen in Frankreich echt perfekt… da sieht man eben wofür man bezahlt. Und wenn ihr jetzt an die Kosten denkt, dann kann ich euch nur sagen… die Kosten sind NICHT deutlich höher. Natürlich kommt es dabei immer darauf an, mit welchem Womo bzw. Gespann ihr unterwegs seid. Nur so viel:

Ich selbst bin die Strecke an einen Ort in der südlichen Normandie einmal mit Maut und einmal ohne Maut gefahren. Natürlich kann man die beiden Wege eigentlich nicht 1:1 vergleichen, weil der Verkehr ein anderer war, weil es vielleicht einmal Baustellen gab die es bei der zweiten Tour nicht gab usw. Letztendlich war es aber so, das der Unterschied zwischen “mit Maut” und ohne Maut genau 9,20 Euro betrug. Für knapp 10 Euro bin ich also deutlich entspannter und schneller unterwegs gewesen.  

Der Maut freie Weg war einfach länger und das ständige Bremsen und Anfahren kostet mich insgesamt einmal Tanken mehr.

Ich kann euch nur den Tipp geben, schaut euch die Routen am besten vorher genau an. Geht es um die An- und Abreise, nutzt besser die Strecken mit Maut, geht es dann vor Ort darum von einem Ort zum nächsten zu reisen, schaut euch die Strecken genau an. Handelt es sich um besonders schöne Küstenstraßen o.ä. würde ich die natürlich fahren, handelt es sich aber um 3 Stunden Landstrasse durch die Pampa, ist der Mautweg wahrscheinlich der deutlich angenehmere. Ihr habt schiss vor den Mautstationen, glaubt ihr legt bestimmt die halbe Autobahn lahm… JA DAS KENNE ICH NUR ZU GUT! Dabei ist das mit den Mautstationen wirklich kein Problem, eine genaue Info zum Thema Mautstationen findet ihr hier: Keine Panik vor der Maut!

Also nur los, keine Panik vor der Maut!

Tanken in Frankreich -

Wieder einer dieser ganz besonders wichtigen Punkte. In Frankreich gibt es keine allgemeinen Spritpreise. Hier in Deutschland fährt man Tankstellen an und die Dieselpreise sind bis auf 1-2 Cent überall gleich.

In Frankreich ist das komplett anders, da können die Unterschiede zwischen den Tankstellen schonmal bis zu 30 Cent pro Liter betragen.

Grundsätzlich gilt, Diesel (Gasole) an den Tankstellen entlang der Autobahnen und vor allem an den Maut-Autobahnen ist immer teuer. Am günstigsten tankt ihr an den kleinen Tankstellen im Bereich der großen Einkaufszentren vor den Toren der Stadt. Eigentlich jedes Einkaufszentrum hat eine eigene kleine Tankstelle (oftmals nur 2-3 Säulen), hier tankt ihr günstig. Da die Preisunterschiede so groß sind, lohnt es sich durchaus extra zum tanken zu diesen Einkaufszentren zu fahren.

Tanken in Frankreich - praktisch.

Auch die Tankstellen an sich unterscheiden sich in Frankreich sehr. Im Bereich der Autobahnen oder manchmal auch innerhalb der größeren Städte, gibt es Tankstellen wie bei uns. Man tankt, geht danach in den Tankstellenshop und bezahlt seine Rechnung.

Gerade an den kleineren und günstigen Tankstellen läuft es aber anders. Dort gibt es keinen Kasse an der ihr bezahlen könnt, das läuft alles per Karte über die Zapfsäule an der ihr steht. Ihr fahrt also an die Zapfsäule heran, schnappt euch eure Bankkarte und geht zur Zapfsäule. Fast immer gibt es an dem Display einen Knopf mit Langueage/ Sprache. Dort könnt ihr auf Deutsch oder Englisch “umschalten”. Wenn euer französisch also genau so schlecht ist wie meines, hilft es wenn die Anzeige/ die Beschreibung auf deutsch ist.

Bevor ihr tanken könnt, müsst ihr als erstes auswählen was ihr tanken möchtet, also Diesel (Gazole) oder Benzin, dann eure Bankkarte an der Zapfsäule einlegen (meist gibt es einen maximalen Betrag für den ihr tanken könnt, ca. 100 Euro)  sobald die Karte akzeptiert wurde, ihr euren Pin eingegeben und ihr die Karte wieder entnommen habt, öffnet sich das Ventil und ihr könnt ganz normal tanken. Sobald der Tank voll ist bzw. ihr ausreichend getankt habt, könnt ihr noch eine Quittung ausdrucken lassen und der Betrag für den ihr getankt habt, wird von eurem Konto abgebucht.

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Frankreich für Camping Anfänger und die Stellplätze:

 

Insgesamt ist Frankreich ein SUPER Land für Camper, denn es gibt MAAAASSEN an Stell- und Campingplätzen jeglicher Kategorie.

Es gibt unzählige unterschiedliche Informationen zum frei stehen in Frankreich. Einige besagen es ist grundsätzlich erlaubt, andere besagen im Landesinneren ist es erlaubt, an Küsten und Sehenswürdigkeiten allerdings nicht und wieder andere besagen, dass das frei Stehen in Frankreich seit Herbst 2015 grundsätzlich verboten sei. Ich an eurer Stelle wäre bei dem Thema zumindest sehr, sehr vorsichtig, gerade weil es Massen an Stellplätzen gibt (auch kostenlose Stellplätze mit “frei steh Feeling”), daher  kann ich euch nur raten diese Plätze auch zu nutzen.

 

 

Zum Thema Stellplätze in Frankreich gibt es allerdings eine ganz spezielle Besonderheit, die man wissen muss.

Stellplatz und Strom -

Wenn ihr euch die Stellplatz Beschreibungen in Apps oder Atlanten durchlest, steht dort eigentlich immer, dass es auf den Stellplätzen Strom gibt. Dies ist aber nicht so, bzw. es ist nicht so wie wir es aus Deutschland kennen!

 

In den meisten Fällen handelt es sich nur um “Notfall-Strom-Steckdosen”. Das bedeutet, direkt an der Säule der Ver- und Entsorgung gibt es 1-2 Steckdosen. Da kann man das Womo anschließen, allerdings kostet da EINE STUNDE STROM ca. 3 EURO!!! Heißt also, würdet ihr da einen Tag ganz normal, dauerhaft am Strom stehen, kostet euch das “entspannte” 72 Euro 🙂 !

Es handelt sich also um Steckdosen, die man echt nur nutzt, wenn die eigenen Womo- Batterien total leer sind (solltet ihr länger durch Frankreich Touren wollen, baut am besten eine Solaranlage ein!) Je nachdem wo ihr steht, werdet ihr auch ein ständiges kommen und gehen an diesen 1-2 Steckdosen erleben, es kann also gut sein, dass nach einer Stunde schon der nächste da steht und darauf wartet, dass ihr den Stecker frei macht.

Noch ein Problem an diesen Steckern ist, dass die Ver-und Entsorgung nunmal meist nicht direkt neben den normalen Stellplatz Parzellen liegt. Wenn ihr eine solche Steckdose nutzen möchtet heißt das also entweder ihr parkt mal für eine Stunde irgendwo direkt an der Ver- und Entsorgung, oder ihr benötigt ein echt langes Stromkabel.

Natürlich gibt es auch Stellplätze in Frankreich die “ganz normalen” Strom an den Parzellen anbieten. Die große Frage ist nun, wie erkennt man um welche Art von Strom es sich handelt? Antwort… eigentlich gar nicht, denn in den ganzen Stellplatz Apps/ Atlanten steht immer nur “ das es ein Stellplatz MIT Strom” ist. Erst vor Ort sieht man dann, dass es sich in den allermeisten Fällen “nur” um diese Notfall-Steckdosen handelt.

 

Im Grunde könnt ihr es nur an den Stellplatzkosten sehen, ob es normalen Strom an den Parzellen gibt, oder eben nur 1-2 Notfall- Steckdosen. Ganz allgemein könnt ihr sagen, kostet ein Stellplatz unter 12-15 Euro pro Tag, gibt es nur diese Notfall-Steckdosen!

Bei Stellplätzen die über 12,14,15 Euro pro Nacht kosten, gibt es meist die Möglichkeit das Womo ganz normal und dauerhaft an eine Steckdose anzuschließen.

Ein letzter Tipp zum Thema Strom

Habt ihr euch einen Stellplatz ausgewählt, lest euch die Kommentare/ Bewertungen in der Campercontact App durch. Sollte es “ganz normalen” Strom geben, wird dies dort sicherlich erwähnt.

Auf Campingplätzen gibt es natürlich immer die Option Strom dazu zu buchen. Wenn ihr also auf Landstrom angewiesen seit, schlaft ihr auf vielen Campingplätzen (gerade wenn Rabattkarten Akzeptiert werden) günstiger oder für den gleichen Preis. Mehr Infos zu den Camping Rabattkarte erfahrt ihr hier: Camping Rabattkarten 2018

Noch ein letztes Detail zum Thema tanken,

 welches auf meiner ersten Frankreich Tour zu riesen Fragezeichen sorgte.

 

An diesen Tankstellen ist es fast immer so, dass die Tankanzeige nicht auf Null steht, sondern den Betrag bzw. die Literzahl anzeigt, für die euer Vorgänger getankt hat. Ihr müsst erst eure Bankkarte einlegen, auswählen was ihr tanken möchtet und auch eure Pin eingeben. Erst wenn die Pumpe anspringt, bzw. sich das Ventil öffnet damit ihr tanken könnt, springt auch die Anzeige auf Null.

Ihr müsst also keine Sorge haben, dass ihr plötzlich die Rechnung von dem Vornutzer bezahlen müsst. Die Anzeige springt um! Man muss es nur erstmal wissen.

Die Stellplatz Situation

Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Reisezeit zwischen Juni-August für Frankreich gut wäre. Also, im Grunde ist das DIE Reisezeit schlechthin, in Frankreich beginnen die Werksferien mitte Ende Juli und gehen 4 Wochen lang. Das besondere in Frankreich ist, dass alle großen Firmen zur selben Zeit Werksferien einlegen, das heißt also, in dieser Zeit steht die Produktion fast still. Zudem haben natürlich auch alle anderen Länder in dieser Zeit Sommerferien, es handelt sich also um die ABSOLUTE HAUPTSAISON!

Das Wetter in dieser Zeit ist meist wunderschön, Sonne satt und alle Strände, Cafes, Restaurant und Buden haben geöffnet. Leider bedeutet das aber auch, es wird voll!!!

Ich war einmal in der absoluten Hochsaison in Frankreich on Tour, innerhalb der Woche geht es ganz gut, allerdings kann ich euch nur empfehlen Freitags bis spätestens 13 Uhr einen Stellplatz anzufahren und dann dort auch das Wochenende zu verbringen. Danach werden die meisten Stellplätze RAPPELVOLL und ihr findet keinen Platz mehr.

Auf Campingplätzen sieht das alles vielleicht etwas anders aus, da kommt es aber schwer darauf an wo genau ihr euch befindet. Auch die Campingplätze sind mittlerweile mehr als gut besucht und wenn ihr erst gegen Abend am Platz ankommt, kann es gut sein, dass ihr keine freie Parzelle mehr ergattern könnt.

Frankreich für  Camping Anfänger – C’est la vie! – Das französische Leben

Der Alltag in Frankreich ist tatsächlich etwas anders als die meisten Deutschen es “gewohnt” sind. Die Unterschiede beginnen z.B. bereits bei den “Essenszeiten”.

Essen gehen in Frankreich -

Ihr möchtet on Tour abends schön essen gehen? Dann könnt ihr dies vor 19 Uhr in den meisten Restaurants total vergessen und 19 Uhr ist schon sehr früh. Meistens wird die Abendküche ab 19 Uhr geöffnet, richtig los geht es aber oftmals erst ab 20 Uhr.

Die franzosen essen selber gerne zu Mittag und das auch gerne mal “ordentlich”. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Mittagsmenüs. Diese bestehen meist aus 3 Gängen und bieten ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis.

Ihr sprecht/ versteht kein oder kaum französisch? Da es so gut wie nie übersetzte Speisekarten gibt, solltet ihr am besten eure Übersetzungsapp dabei haben.

Trinkgeld in Frankreich -

 

Grundsätzlich ist es so, dass das normale Trinkeld in Frankreich bereits in der Rechnung enhalten ist (ca. 15% steht meist am Ende der Rechnung). Es ist also vollkommen normal, genau den Betrag zu bezahlen, der auf der Rechnung steht.

Habt ihr allerdings einen besonders netten Service, oder war das Essen ganz besonders gut, dann freut sich jeder Angestellte über einen KLEINEN extra Zuschuss. Dieser wird allerdings nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern ihr lasst das Geld beim Verlassen des Lokals einfach auf dem Tisch liegen

Aufgepasst, solltet ihr mit dem Taxi fahren, gehört es „zum guten Ton“ dem Fahrer ca. 10% Trinkgeld zu geben.

Einkaufen in Frankreich -

 In Frankreich ist es häufig so, dass ihr innerhalb der Städte nur kleine Supermärkte oder den “typischen” Metzger, Bäcker usw. vorfindet. Die Preise in diesen Läden sind oftmals relativ hoch (Fleisch ist in Frankreich z.B. im Vergleich zu Deutschland recht teuer) aber dann handelt es sich auch um eine 1A Qualität.

Direkt vor den Toren der verschiedenen Orte gibt es meist riesige Einkaufszentren und ihr solltet einen solchen “Supermarkt” unbedingt mal besuchen. Dort gibt es eine soooooo riesige Auswahl an Produkten, das ist echt klasse. Die Preise in diesen großen Supermärkten sind meist auch etwas geringer. Da diese Einkaufsparadiese wie gesagt immer etwas außerhalb liegen, mache ich es immer so, dass ich zwischen zwei Stellplätzen einen “Einkaufsstopp” einlege, da mir der Weg von den Stellplätzen samt Einkäufen oftmals zu weit ist. Bevor ihr also z.B. 10 Tage fest auf einem Campingplatz steht, legt einen Stopp an diesen riesen Supermärkten ein.

Einen Satz noch zum parken an den großen Einkaufszentren.

 Leider werden Wohnmobile und Wohnwagen an diesen Supermärkten gerne aufgebrochen. Solltet ihr also zu zweit unterwegs sein, ist es durchaus von Vorteil, wenn einer am Wohnmobil/Wohnwagen bleibt, während der andere Einkaufen geht. Ich weiß, das macht das Einkaufserlebnis nicht unbedingt schöner, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn ihr alleine Tourt, solltet ihr zumindest eure wichtigsten Wertsachen im Rucksack mit in das Geschäft nehmen.  

Baguettes kaufen -

  In Frankreich ist es tatsächlich wie im Film, Baguettes gehören zum täglichen Leben dazu! 🙂 Ein kleiner Tipp… natürlich ist es eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks, aber ich kaufe grundsätzlich nur das “Baguette traditionell”, das ist aus einem etwas anderen Teig und schmeckt (mir) nochmal 1000 mal besser.

Zigaretten kaufen in Frankreich-

  Kippen gibt es in Frankreich eigentlich nur in bestimmten Shops. Bei uns wären es die typischen “Lotto Totto” Läden. Fragt ihr aber bewusst nach Zigaretten an Tankstellen, haben die auch immer zwei, drei verschiedene Marken “unter der Ladentheke” liegen. Ich kenne die Gesetze nicht so wirklich, aber ich glaube das liegt daran, dass in Tankstellen keine Zigaretten “öffentlich” ausliegen dürfen. Solltet ihr also absolut kein passendes “Lotto Totto” Geschäft finden, könnt ihr auch an der nächsten Tanke fragen.

Cafe au Lait -

Jetzt mal ehrlich, für mich Frankreich, Baguette, Croissant und der beste und “fetteste” Cafe au Lait untrennbar miteinander verbunden. Das Problem ist nur… wenn ihr nicht gerade in einem absoluten, absoluten, aaaaaabsoluten Touri Cafe sitzt, gibt es in Frankreich keinen Cafe au Lait. Also zumindest nicht so wie wir ihn von zuhause kennen, die großen Tassen, viel Milch, Milchschaum und ein klitzekleines bisschen Kakaopulver…

Leider bekommt man in Frankreich meist “nur” einen schwarzen, starken Cafe mit einem Schüsschen Milch.

Öffentlichen W-Lan -

Leider ist es in Frankreich noch so, dass die wenigsten Cafes an ihren Türen das Zeichen für öffentliches W-lan haben. Wenn ihr also kein Zeichen seht, bedeutet das nicht unbedingt, dass es kein W-lan gibt. In dem Fall hilft nur fragen, fragen, fragen.

Stadtbesichtigungen:

Also, ich sage sofort, ich möchte euch keine Angst machen und NATÜRLICH geht es bei diesem Punkt nicht um alle Städte oder gar Dörfer! Aber…

In Frankreich ist die Kriminalitätsrate mancherorts echt hoch. Das gilt natürlich auch für gewisse Viertel in deutschen Großstädten, aber hier geht es ja um Frankreich. Südfrankreich ist nunmal ein super beliebtes Ziel und in Südfrankreich liegt auch Marseille. Ich würde euch von einem Marseille Besuch mit Wohnmobil abraten. Wenn es Marseille sein soll, fahrt dort mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad hin. Ich habe mittlerweile sooooo oft von ausgeraubten Wohnmobilen und überfallenen Touristen in Marseille gelesen, ich selbst habe diese Stadt bewusst bisher nicht besucht!

Auf gar keinen Fall solltet ihr aber Nachts frei in oder um Marseille übernachten… macht das nicht, fahrt auf jeden Fall Abends zurück zu einem gesicherten Stell- oder noch besser Campingplatz.

Egal ob Strandparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Stadtbesichtigung… wenn ihr wertvolle Kameras, Laptops o.ä. an Board habt, nehmt sie am besten mit.

Französische Märkte -

Die französischen Märkte sind EIN TRAUM! Es gibt eigentlich in jedem etwas größeren Ort 1-2 mal in der Woche einen Markt, diesen solltet ihr unbedingt besuchen, zumal Obst, Gemüse und Früchte häufig zu super Preisen erhältlich sind… und manchmal gibt es Tomaten, die schmecken echt noch wie bei Oma aus dem Garten!

Doreen von She is on the Road again hat zum Thema Märkte in Südfrankreich eine tolle Übersicht erstelltDie schönsten Märkte der Provence

Abends wird es frisch...

Gerade das typische Sommerwetter am Atlantik liebe ich unheimlich! Denn während der Sommermonate kann es tagsüber gut und gerne mal 30-35-40 Grad heiß werden.

Dabei weht aber eigentlich immer ein kühlender Wind. Abends kühlt es sich durch den Wind allerdings merklich ab, was zum schlafen natürlich ein Traum ist! Das bedeutet aber auch, selbst wenn ihr im Juli-August an den Atlantik reist, solltet ihr zumindest einen Hoody bzw. eine Strickjacke für die langen Abende vor dem Womo/Wowa an Board haben.

Frankreich für Camping Anfänger – mit Hund

 

Eigentlich gibt es nur 4  Dinge die ihr als Camping Anfänger mit Hund für eine Frankreich Tour wissen solltet.

Frankreichs Strände mit Hund -

Also ganz allgemein habt ihr in Frankreich mit Hund ein einfaches Leben. Viele Orte haben mittlerweile extra Hundestrände, wenn ihr euch allerdings nicht gerade mit eurem Hund genau zwischen die Touri-Massen legt, sondern Strandabschnitte außerhalb der haupt Liegeflächen nutzt, solltet ihr auch dort keine Probleme bekommen. Das hängt aber auch immer von eurem Verhalten ab!  Was natürlich nicht geht, wie überall auf der Welt, dass euer Hund ohne Leine zwischen den sonnenden Leuten am Haupt-Badestrand herum rennt.

Wenn ihr darauf achtet euren Hund nicht mit in diesen Bereich zu nehmen, könnt ihr in Frankreich eine super entspannte Zeit mit Hund erleben.

Ungezieferschutz -

 

Bitte, bitte, bitte informiert euch gut über das Thema Zecken, Floh und Ungezieferschutz für einen Frankreich Road Trip mit Hund. Ich selbst stand morgends schon an wunderschönen, einsamen Stränden, ahnte nichts böses und plötzlich, je nachdem wie das Licht viel, sah ich wie sich der ganze Strand in Wellen bewegt. Im ersten Moment dachte ich, das läge an meinem “Kreislauf” oder so… aber nein, STRANDFLÖHE!

Zum Glück hatte ich Milla noch an der Leine und sie hat sich keine Flöhe eingefangen. Aber diese Strandflöhe sind echt ekelig!! Auch wenn diese Strandflöhe (aufgepasst, ich wurde selbst von einer aufmerksamen Leserin darauf hingewiesen, dass es einen großen Unterschied zwischen SANDflöhen und STRANDflöhen gibt). Sandflöhe sind winzig klein und können Krankheiten übertragen, es gibt sie aber wohl vorallem in den Tropen und eingeschleppt mittlerweile auch am Mittelmeer, Strandflöhe sind größer und „nur“ wiederlich. Nichts desto trotz bleibt es aber dabei, ein von Flöhen befallener Hund leidet wie Sau unter dem heftigen Juckreiz, kratzt sich nachts blutig und euch bzw. dem Womo/ Wowa und allen weiteren Dingen steht eine Reinigungsaktion bevor, die sich “gewaschen” hat.

Davon abgesehen kann sich euer Hund bereits in Frankreich schlimme Krankheiten durch Sandmücken und Sandflöhe einfangen (Leishmaniose) , die im aller, aller schlimmsten Fall sogar zum Tode des Hundes führen können. Es gibt eine Karte, auf der alle gemeldeten Leishmaniose fälle für Frankreich eingetragen sind, da sehrt ihr mal wie verbreitet das Problem ist: https://fr.virbac.com/home/toutes-les-maladies/quest-ce-que-leishmaniose-chien.html  

Das doofe an der Sache ist… welches Mittel nimmt man zum Schutz? 

Ich hatte mir nie große Gedanken um dieses Thema gemacht, bzw. anders gesagt, da Milla nie irgendwelche Hautprobleme hatte, habe ich ein Spot on beim Tierarzt gekauft, dieses aufgetragen und fertig. Das danach der absolute Horror begann, hätte ich nicht im entferntesten geahnt!

Ihr findet den ganzen Artikel zu dem Thema hinter diesem Link: Vorsicht – Unsere Sorgen nach Advantix   

Darum kommt hier nur die ganz kurze Kurzfassung:

Milla hatte noch nie Hautprobleme, zuhause kaufe ich immer das ganz einfache, billige Zecken Halsband. Der Wirkstoff hilft aber nicht ausreichend gegen das Viehzeug in Frankreich. Darum habe ich das Spot on von Advantex genutzt, Resultat… Milla hatte schwere Haut Entzündungen, Schmerzen, das ganze ging so weit dass die Stellen begannen zu eitern, es waren richtige Verätzungen.

Die Spot on Präparate sind leider nicht abzuwaschen, sollte es zu Unverträglichkeit kommen. Wenn die einmal auf bzw. in der Haut sind und es kommt zu Reaktionen, habt ihr echte Probleme.

Das soll NICHT bedeuten, dass Advantix grundsätzlich zu Problemen führt. Ich will euch nur damit sagen, informiert euch gut welche Produkte ihr nutzt, fragt euren Tierarzt, denkt einfach daran… DAS IST GIFT und geht mit dem Zeug nicht so leichtfertig um wie ich! Und wenn ihr ein neues Spot on nutzten möchtet, testet es vorher an einer kleinen Hautstelle… oder ihr nehmt direkt ein Halsband. Denn der Wirkstoff am Halsband ist wasserlöslich, darum müsste es vor dem schwimmen gehen abgenommen werden..

Strassenhunde -

 

Ja, in Frankreich gibt es Strassenhunde. Aber meist handelt es sich nicht um größere Gruppen, sondern um ganz liebe, allein daher tapsende Vierbeiner. Leider übertragen viele dieser Hunde Krankheiten, darum lasst eure Hunde besser nicht direkt mit den Strassenhunden in Kontakt kommen. Wenn ihr die Hundepötte samt Futter und Wasser unbeaufsichtigt vor dem Womo stehen lasst, wascht sie hinterher mit heißem Wasser gut aus. Gerade nachts macht sich so einiges an Getier gerne über das Wasser und den Futterresten her.

Das Leitungswasser -

 in Frankreich wird häufig stark gechlort. Teilweise sogar so stark, dass man sagt, es lohnt sich den Womo Frischwassertank mal ordentlich voll zu machen und alle Leitungen mit dem Chlorwasser zu spülen.

Je nachdem wie empfindlich euer Hund ist kann es sein, dass er durch das Wasser Magen Darm Probleme bekommt, oder das Wasser gar nicht anrührt.

Milla z.B. säuft das Wasser unter keinen Umständen und auf meiner ersten Tour dachte ich die ersten Tage, man die trinkt aber wenig, sobald wir aber an einer Pfütze o.ä. waren, konnte sie gar nicht genug schlabber. Seitdem bekommt Milla nur noch stilles Wasser, wenn wir in Frankreich sind. Sollte euer Hund also einen empfindlichen Magen haben oder das französische Leitungswasser komplett verweigern, liegt es am Chlor.

Hund und Hitze -

Zum Thema Temperaturen schreibe ich jetzt extra nicht viel… ich denke mittlerweile sollte allen Leuten klar sein, dass man als guter Hundebesitzer seinen Hund bei 25, 30, 35 Grad nichts im Womo, Wowa oder PKW lässt. Viele Tipps zum Umgang mit eurem Camping Hund findet ihr  hier: Campingurlaub mit Hund

Außerdem verrate ich euch hier meine Tipps gegen die Hitze im Wohnmobil oder Wohnwagen: 25 einfache Tipps gegen die Hitze

Fazit – Frankreich für Camping Anfänger

Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Aufstellung noch ein paar gute Tipps und Hinweise für euren ersten Frankreich Road Trip geben.

Frankreich ist ein wunderschönes Land, das unheimlich viele verschiedene Eindrücke zu bieten hat. Es hat aber auch ganz klar seine eigenen “Sitten” und “Gebräuche”… was bei einer Reise durchs “AUSland” im Grunde ja auch sehr, sehr schön ist.

Meine Stellplatz Tipps für eine Tour durch Südfrankreich bzw. entlang des Atlantiks samt Karten und aller Stellplatzdaten findet ihr hier: 

Stellplatz Tipps für Südfrankreich

Stellplätze mit „frei steh Feeling“ am Atlantik

Ihr habt noch besondere Tipps zum Leben und Urlauben in Frankreich auf Lager die neu Camper unbedingt wissen sollten? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich nehme die Tipps gerne mit auf.

Ich wünsche euch eine super schöne Zeit on Tour und Vive le France! 😉

Bleibt gesund, eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Das Märchen vom Notfallhammer

Das Märchen vom Notfallhammer

Ich mag kaum glauben was ich gerade im TV gesehen habe – das Märchen vom Notfallhammer!

Eigentlich war dieser Artikel überhaupt nicht geplant, aber nachdem was ich gerade gesehen habe, musste ich einfach zum Laptop greifen und beginnen zu tippen.

Ihr kennt sie sicherlich alle… diese kleinen Notfallhammer die es z.B. in jedem Bus oder in jeder Bahn gibt, um nach einem Unfall oder wenn plötzlich ein Feuer ausbricht, die Scheiben einzuschlagen. Dieser Hammer hat grundsätzliche auf einer Seite ein relativ spitzes Ende aus Metall und manchmal sind im Griff noch weitere „Werkzeuge“ integriert.

Ich habe tatsächlich einen solchen Hammer griffbereit im Womo Führerhaus als auch in der Ablage des PKWs liegen. Beide Hämmer haben neben dieser Spitze zum Scheibe einschlagen, auch noch einen Gurttrenner, also eine scharfe Klinge, mit der ich im Notfall den Gurt durchsäbeln kann.

 

Ausgebrannter Bus... könntest Du helfen?

Sicherlich kommt so ein Fall sehr, sehr selten vor… ZUM GLÜCK! Aber sollte man sich oder andere Retten müssen, gibt es mir ein gutes Gefühl überhaupt helfen zu können! Photo by ActionPhotos – Unsplash.

 

Gut, mir ist schon klar, dass ein „Notfall“ in dem ich dieses Werkzeug benötige wahrscheinlich sehr, sehr  selten vorkommen wird! Und dennoch habe ich mir dieses Werkzeug bewusst gekauft. Es muss sich ja gar nicht um eine eigene Notsituation handeln, auch andere Verkehrsteilnehmer können verunglücken und wer weiß es schon, vielleicht komme ich ja wirklich einmal in eine solche Horror Situation?! Mir gibt es zumindest ein besseres Gefühl, wenn ich zumindest glaube helfen zu können.

Klar, es muss  sich schon um eine extrem Situation handeln in der man sich befindet, um einen solchen Hammer zu benötigen (ich denke da z.B. an einen Unfall, verbogene Türen und plötzlich fängt das Fahrzeug an zu brennen, auch wenn ich weiß, dass dies nur sehr, sehr selten vorkommt. Oder ich denke an einen Unfall der mich samt PKW oder Womo in einen See befördet. Durch den Wasserdruck bekomme ich die Türen nicht mehr auf und die elektrischen Fensterheber sind ebenfalls ganz schnell defekt, sobald Wasser in die Elektrik eindringt.)

Wir müssen aber sicherlich nicht darüber disskutieren, dass so ein Notfallhammer (ZUM GLÜCK) nur sehr, sehr selten zum Einsatz kommen wird.

Allerdings bin ich bei dem ganzen Thema auch etwas „vorbelastet“. Denn ich kann euch verraten, dass eines meiner engsten Familienmitgliedern vor einigen Jahren einen schweren Unfall eines anderen PKWs miterlebt hat.

Abends, es war schon dunkel und mitten in einem Dortmunder Vorort, fuhr dieses Auto mit wahrscheinlich überhöter Geschwindigkeit über eine Fußgängerinsel, überschlug sich, schlidderte noch einige Meter weiter und hat direkt begonnen zu brennen.

Ich möchte gar nicht weiter auf die ganzen schlimmen Details eingehen, nur so viel… es befanden sich zwei Personen in dem Fahrzeug, eine Person war anscheined schwer verletzt aber noch bei bewusstsein. Es gab keine Chance die verkeilten Türen zu öffen, weil das Fahrzeug a) so verbogen war, b) es niemand geschafft hat die Fenster einzuschlagen und c) sich die Flammen recht schnell ausbreiteten.

Natürlich wurde die Feuerwehr direkt informiert und sowohl mein Verwandter als auch seine Frau,  sind sofort aus ihrem eigenen PKW ausgestiegen und zu dem Auto gerannt, aber sie konnten einfach nichts tun. Sie standen ein paar Sekunden vor dem Auto und konnten nichts tun! Noch bevor die Feuerwehr da war, stand das gesamte Auto in Flammen.

Die beiden Menschen in dem Fahrzeug hatten keine Chance …

Es hat Monate gedauert, bis meine Verwandten die Bilder „verdaut“ hatten. Und bevor jetzt irgendwer sagt, das gibt es doch nicht… ich schwöre euch hoch und heilig, dass es genau so war. Das ganze ist jetzt vielleicht 4-5 Jahre her.

Dieser Vorfall war zumindest der Auslöser, der dafür gesorgt hat, dass in unseren Fahrzeugen stehts so ein Hammer liegt. Denn sollte ich jeeeeeeemals in eine solche Situation kommen (ich sage ja, es muss schon sehr, sehr großes Pech sein und andersherum eine extrem glückliche Situation, wenn man nach einem solchen Unfall überhaupt noch helfen kann), ist es doch gut einem anderen (oder mir),  mit einem gezielten Schlag helfen zu können.

 

Feuerwehr und der Notfallhammer

Manchmal kommen selbst die schnellsten Retter zu spät… Photo by Kevin Wilson – Unsplash

 

Dachte ich zumindest bis gerade eben… das Märchen vom Notfallhammer

 

Durch Zufall habe ich gerade die Sendung Auto mobil auf VOX gesehen… es ist wirklich Zufall, denn diese „Auto“ Sendung sehe ich sonst nie… nie, nie, nie!

Dort wurde allerding gerade ein Test durchgeführt, bei dem es um ein sinkendes Auto ging, weil es jedes Jahr wieder zig Menschen gibt, die samt ihres Autos in Seen oder Flüssen ertrinken. Während dieses Tests wurden auch ganz normale Passanten auf einem Supermarkt Parkplatz geftagt, ob sie versuchen würde, mit einem Notfallhammer und anderen Dingen, die Seitenscheibe eines Autos einzuschlagen …

KEINER DER PASSANTEN HAT ES GESCHAFFT! KEINER!!!! 

Egal ob ältere Frau, oder junger, fitter Typ, keiner der Passanten konnte mit einem solchen Notfallhammer die Scheibe einschlagen! Schon gar nicht. wenn die Leute dabei selber im Auto saßen. Ein junger Mann hat es mit dem Pinn der Kopfstütze geschafft, aber eherlich gesagt, sah das eher nach Zufall aus.

Man überlege sich jetzt mal, das Auto ist auch noch verbeult, man hatte gerade einen schweren Unfall oder das gesamte Fahrzeug liegt  seitlich auf der Strasse… da hat man anscheinend auch mit Notfallhammer absolut keine Chance!

Nach diesem ersten Test wurde dann ein Auto (samt Profi-Taucher) in einen See bei Bonn zu Wasser gelassen. Auch hier sollte der Profi-Taucher versuchen, die Seitenscheibe des Autos mit dem Notfallhammer einzuschlagen. Einmal sowohl unter Wasser, als auch während das Wasser in das Auto einströmte. Aber auch da… KEINE CHANCE! Anscheinend sind diese Notfallhammer doch weit aus „schlechter“ zu nutzen, als man denkt… oder zumindest als ICH bisher dachte! Ich habe immer angenommen, ein gezielter, kräftiger Schlag genügt… falsch gedacht!

Die Leute haben wirklich kräftig auf die Scheiben eingedroschen, aber es tat sich gar nichts.

Richtig helfen bei Wohnmobil oder PKW Unfall

Wenn ein Fenster eingeschlagen werden muss, dann IMMER das Seitenfenster! Die Windschutzscheibe besteht aus doppelt verklebten Sicherheitsglas, das zerspringt nie! Photo by Carlos – Unsplash

Doch neben diesem Notfallhammer, wurden auch andere Dinge und Produkte getestet und es gab einen ganz klaren Testsieger.

 

Ein kleiner, kostengünstiger Lebensretter.

 

Und zwar nennt sich dieses kleine, hilfreiche Ding „FEDERKÖRNER“

Im Grunde handelt es sich nur um einen kleiner spitzer Bolzen. Sobald dieses kleine Ding auf eine Scheibe aufgesetzt wird und man ihn gegen die Scheibe drückt, drückt man auch den Bolzen gegen die Scheibe. Dieser Druck reicht schon aus um „im handumdrehen“ die Scheibe zu zerbersten. Dies funktionierte sowohl an Land, als auch unter Wasser problemlos!

 

Diesen kleinen Lebensretter gibt es in unzähligen Variationen, unter anderem auch ganz einfach als Änhänger für den Schlüsselbund. Noch einfacher geht es also kaum!

 

Ich habe soeben genau das identische kleine Ding aus dem VOX Betrag auf Amazon bestellt, kostet keine 10 Euro!

*

Angebot:

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Resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set

Resqme GBO-RQM-ROT Das Rettungswerkzeug als Schlüsselanhänger, Rot, 1er-Set
  • Wird als Schlüsselanhänger an den Autoschlüssel gehängt.
  • Integrierter Clip, der es erlaubt, resqme jederzeit direkt vom Schüsselbund abzuziehen - der Gurtschneider ist sofort einsatzbereit
  • Für den Nothammer drücken Sie einfach den schwarzen Kopf des resqme gegen die Seitenscheibe bis der verborgene Bolzen, der durch eine Feder im Inneren gespannt ist herausspringt und die Scheibe zerbricht.

 

 

Vielleicht habt ihr ja auch bisher immer gegelaubt, dass so ein Notfallhammer  ziemlich problemlos „funktioniert“ und seid, so wie ich, dem Märchen Notfallhammer auf den Leim gegangen. Für mich waren diese Infos zumindest ganz neu und ich konnte es kaum fassen. Da denkt man doch… ok für den absoluten Notfall bin ich safe… und dann bekommt man mit dem Ding nicht eine Scheibe eingeschlagen.

Dieser kleine Federkörner ist für so kleines Geld zu bestellen und zudem noch griffbereit am Schlüsselbund zu tragen… einfacher geht es ja kaum.  Ach so und einen Gurtschneider hat dieses Ding aus der Amazon Anzeige auch noch.

Den VOX „Auto mobil“ Beitrag könnt ihr euch aktuell nochmal selber anschauen, allerdings glaube ich, dass dieser nur nur bis zum 15.04.2018 kostenlos in der VOX Mediathek zu sehen sein wird. Hier der Link zur richtigen Seite, ihr müsst nur noch nach dem Video mit dem Taucher bzw. Unterwasser Auto ausschau halten.

Homepage VOX Auto mobil

 

Notfallhammer - Unfall mit Wohnmobil oder PKW

Das Märchen vom Notfallhammer. Der Pinterest Pin für euch.

Ich hoffe natürlich, dass wir alle niemals in eine Situation kommen, in der wir so einen Federkörner benutzen müssen. Und wenn der Fall doch eintritt, dann biite nur, weil man ein Fahrzeug Fenster einschlagen muss,  weil…  ihr den Fahrzeugschlüssel verloren habt und der Ersatzschlüssel im Fahrzeug liegt. Was weiß ich… ich wünsche euch auf jeden Fall eine Situation ohne Unfall!

Nichts desto trotz bin ich ganz froh, (mir) helfen zu können, sollte der absolute super GAU eintreten und werden den kleinen Federkörner direkt an meinen Schlüsselbund hängen, sobald er bei mir eintrifft.

Ich wünsche euch und all euren Mitreisenden eine ganz schöne und SICHERE Zeit auf den Strassen.

 

Bleibt gesund, eure

 

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

 

 

 

*Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliatelink. Das bedeutet, gelangt ihr über diesen Link zu Amazon und kauft dieses oder irgendein anderes Produkt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Euch kostet das ganze nichts, ihr zahlt nicht einen Euro mehr! Ich erhalte die Belohnungg rein von Amazon und kann auch nicht sehen, welche Person was gekauft hat. 

 

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