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Kaum zu glauben aber wahr… da hab ich mal in die Tasten gehauen.

Nach knapp 5 Monaten, zwei Gesprächen mit einem Anwalt, einem Widerspruch und ganz viel Hoffen und Bangen, gibt es endlich Nachrichten von der Versicherung nach dem Wohnmobil Brand, auf die ich so lange gewartet habe. 

 

Wohnmobil, Brandstiftung, Versicherung … das war geschehen: 

 

Anfang Oktober 2019 ist das Wohnmobil, „die Omi“ und das gesamte Inventar (das Womo war reisefertig gepackt) durch eine Brandstiftung komplett verbrannt. 

Es folgte die Sicherstellung durch die Kripo Dortmund, nach der Sicherstellung kam der, von der HUK beauftragte, „freie Gutachter der DEKRA“, um sich den Schaden anzusehen. Nachdem der Gutachter seiner Arbeit nachkam und die Reste der Omi frei gestellt wurden, haben wir schnellstmöglich dafür gesorgt, dass die Ruine für viel Geld verschrottet wurde, denn jeder zusätzliche Tag Standzeit hätte eine extra Gebühr gekostet. 

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Omi auf dem Weg zur Sicherstellung

 

 

So weit, so gut… doch dann ging der Kampf mit der Versicherung nach dem Wohnmobil Brand erst richtig los.

Nachdem sich der Gutachter davon überzeugt hatte, dass von der Omi tatsächlich so gut wie gar nichts übrig gebliebene ist, haben wir noch miteinander telefoniert. Ich habe dem Gutachter nochmal berichtet welche Einbauten usw. verbaut waren und wir konnten all dies auch durch Rechnungen und verschiedene Bilder belegen. 

Nach diesem Telefonat dauerte es nur wenige Tage, bis das Gutachten samt einer ersten Schadenregulierung im Postkasten lag. Doch was ich dann las, ließ ein klein wenig Zorn in mir aufsteigen (genau genommen hatte ich innerhalb von Sekunden einen Puls von 300).

Leider MUSS es so gewesen sein, dass der Gutachter verstanden hat, all diese Einbauten hätte ich gerne oder vielleicht war die Verbindung EINERSEITS schwer gestört (ich konnte ihn sehr gut verstehen, aber man weiß ja nie 😉 ).

Dieses Gutachten war in ganz vielen Punkten schlicht falsch. So wurde z.B. aus der relativ neuen automatischen Sat-Anlage, eine alte manuelle, aus der ganz neuen Lithium Ionen Batterie wurde eine Blei Säure Batterie, die Duo Control wurde gar nicht angerechnet, aus zwei 100 Watt Solar Panels wurde plötzlich ein 80 Watt Panel usw. usw. usw. 

Da die HUK aber natürlich nach den Angaben des Gutachters den Schaden reguliert, kam eine Summe für das Fahrzeug und alle festen Einbauten zustande, die vorne und hinten nicht gepasst hat. 

Zumal die Versicherung so ausgelegt ist, dass die HUK den WIEDERBESCHAFFUNGSWERT zahlen muss. Dies bedeutet, NORMALERWEISE müsste von der Versicherung so viel Geld kommen, dass ein ähnliches Fahrzeug mir ähnlichen Einbauten möglich ist.

Also habe ich kurz nachgedacht und war tatsächlich ganz kurz so gefrustet, dass ich dachte, schei… drauf, wir werden eh nie das bekommen was uns zusteht, der ganze Kampf wird sich nicht lohnen. 

Aber zum Glück kann ich mit ungerechten Entscheidungen ja ganz schlecht klar kommen und andere Familienmitglieder gaben mir recht, so dass ich mich am nächsten Tag an den Laptop gesetzt, einen Widerspruch getippt und der Versicherung 10 Screenshots von ähnlichen Reisemobil Verkaufsanzeigen geschickt habe.

Nee, neee, neeee… nicht so !!!! 😉 

 

Tja und dann begann das laaaange Warten auf die Entscheidungen der Versicherung nach dem Wohnmobil Brand.

 

Aber das war natürlich noch nicht alles, denn wie gesagt, das Wohnmobil war reise fertig gepackt und über die Hausratversicherung konnten wir damals auch das „lose Inventar“ in teilen versichern. 

Es gab also insgesamt zwei Schadenfall-Nummern (einmal Fahrzeug und feste Einbauten über die Kasko und einmal das Inventar über die Hausratversicherung), beide Versicherungen liefen über die HUK. 

Da es schier unglaublich ist, was man alles in so einem reisefertigen Wohnmobil liegen hat, bin ich in den Tagen nach dem Brand direkt persönlich zur HUK Niederlassung gelaufen, um dort zu erfragen, wie ich denn das gesamte verbrannte Inventar am besten angeben soll. 

Denn für die Versicherung ist nicht nur wichtig welche Gegenstände während des Brandes  im Wohnmobil lagen, ich musste zudem beweisen, dass ich all diese Dinge besessen habe.

Das geht sicherlich am besten über Rechnungsbelege, die wir allerdings in diesem massiven Umfang nicht aufbewahrt haben. Also benötigte ich zudem noch Bilder/ Urlaubsbilder, die belegen konnten, dass sich all diese Dinge typischerweise im Womo befunden haben. 

Bei der Menge an Produkten und Kleidung, war das natürlich auch eine Masse an Bildern und Rechnungen und ich war wirklich überfragt, wie ich all diese Daten an die HUK senden sollte. 

Nach dem persönlichen Gespräch mit der HUK stand fest, die Versicherung möchte so „papierlos“ wie eben möglich arbeiten, eine Cloud oder ähnliches gibt es allerdings leider nicht, darum sollte ich doch am besten eine ganz normale Exel Tabelle erstellen, dort eintragen welche Dinge verbrannt sind, wie hoch der Neupreis dieser Sachen war, wann sie gekauft wurden und am besten noch einen Link zum Produkt aus dem Netz in die Tabelle eintragen.

Zudem sollte ich die passenden Rechnungen einscannen bzw. entsprechende Bilder aussuchen und dann alles zusammen in mehreren Mails an die HUK senden. 

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Reste der Omi 4 Tage nach dem Brand

 

Alles klar, ich tat wie mir befohlen!

Ich sage euch, das war eine Arbeit zum verrückt werden!

Die großen Dinge wie Campingstühle, Tisch und Hundeanhänger… klar, die hat man schnell im Kopf, aber dieser gaaaaaanze „Kleinkram“, vom Auto Hunde Anschnaller bis zur Zuckerdose. 

Diese Tabelle war unglaublich viel Arbeit und an ganz, ganz viele Dinge konnte ich mich nur durch die vielen Reisefotos erinnern. Also bin ich sämtliche Fotos der letzten Jahre durchgegangen und habe geschaut, was auf den Bildern zu sehen ist, habe mir den Wert all dieser Sachen nach und nach aus dem Netz gesucht und in die Tabelle eingetragen. 

Zwischendurch rief die HUK an und machte mir Druck, wann die Tabelle denn endlich käme, aber gut… solche Sachen benötigen nunmal einige Tage Zeit, Ruhe und in unserem Fall auch Absprachen. Zumal sich all diese Werte läppern und letztendlich geht es ja um richtig viel Geld!

Nach fast 10 Tagen war ich soweit und wir  konnten die Tabelle, sämtliche Bilder und Rechnungen per Mail versenden. Aber wie das nunmal so ist, wenn man so große Datensätze per E-Mail versenden möchte und es keine Cloud o.ä. gibt, dann ist die Größe einer einzigen E-Mail beschränkt. Es brauchte also 8 einzelne Mails, bis die Tabelle und sämtliche Bilder bei der HUK waren. 

Zum Glück bekam ich von jeder Mail eine Eingangsbestätigung, so dass ich mir sicher sein konnte, alle Daten haben die HUK erreicht….  von nun an hieß es abwarten. 

Ca. 10 Tage später, es war ein früher Freitag Nachmittag, klingelte mein Telefon und ich hatte eine Sachbearbeiterin der HUK am Hörer. Dieƒ gute Dame war STOCKSAUER und ließ ihren Frust bei mir ab, was zu einem sehr „intensiven Gespräches“ führte. 

Die Dame meinte es eine UNVERSCHÄMTHEIT eine solche Liste samt dieser Bilder zu versenden, ob mir eigentlich nicht klar wäre, dass irgendjemand all diese Dinge auch bearbeiten müsste?!Außerdem wäre sie nicht in der Lage die EXEL TABELLE zu lesen, ich solle ihr die Tabelle ausdrucken und nochmal per Post senden!

Ich habe mich schon eine Weile gefragt, wozu die Dame denn da eigentlich sitzt, was ihr Job ist und was so eine Sachbearbeiterin eigentlich macht, wenn gar eine ganze Wohnung oder ein Haus abbrennt??? Zwei Dinge waren mir auf jeden Fall nach diesem Telefonat klar! Sämtliche Links zu den Produkten im Netz hätte ich mir sparen können, denn auf Papier funktionieren Links nur sehr, sehr selten! 🙁 Und ich konnte mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass diese Sachbearbeiterin den Fall nicht so schnell bearbeiten wird.  

Aber es half ja alles nichts…. 

Also habe ich die Tabelle nochmal ausgedruckt und per Einschreiben/Rückschein an die HUK gesendet. 

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Solche gemakerten Bilder gingen zur Versicherung um zu beweisen welches Inventar im Womo lag. Allerdings zu 99% als ganz normale “Urlaubsbilder” , auf denen Tische, Stühle usw. zu sehen waren.

 

All diese Dinge rund um die Versicherung nach dem Wohnmobil Brand fanden im Oktober 2019 statt und von da an, tat sich NICHTS mehr! 

 

Anfang Dezember begonnen wir dann mal vorsichtig nachzuhaken. Erster Schritt… Callcenter! 

Da bekam ich aber immer nur die Antwort man könne sehen, dass der Vorgang noch offen ist, mehr könnte man mir aber nicht sagen, ich müsse mich noch etwas gedulden. 

Irgendwann im Dezember bekamen wir einen Brief von der HUK. In dem stand allerdings nur, dass sie mehr Zeit benötigen und ich doch bitte nicht weiter nachfragen solle. 🙂 Also wartete ich brav die Weihnachtsfeiertage, Neujahr und die CMT in Stuttgart ab, bis ich meine Möglichkeiten der Nachfrage „verschärfte“. 

Nach dem Callcenter und der E-Mail Anfrage, folgten Einschreiben 1 und 2. 

Doch es tat sich einfach GAR NICHTS!!! Also tatsächlich GAR NICHTS!!! 

Anfang Februar hatten wir den ersten Beratungstermin beim Anwalt, der insgesamt ganz schön niederschmetternd verlief. 

Die guten Nachrichten waren, mit dem Widerspruch und dem Einschreiben/ Rückschein zur Inventarliste, hatte ich erstmal alles richtig gemacht. Würde die Versicherung aber nicht einlenken was die Höhe der Erstattung betrifft, stehen wir vor einem großen Problem. 

Denn es ist zwar so, dass ich laut der Police den Wiederbeschaffungswert des Reisemobils und aller festen Einbauten bekommen müsste und wenn es darauf hinausläuft, dass wir gegen die HUK klagen, dann stünden die Chancen grundsätzlich auch ganz gut, AAAAAAABER… wir müssen damit rechnen, dass so eine Klage, wenn alles ganz normal läuft, ca. 3-4 Jahre  dauert. 

 

3-4 JAHRE???

 

Nach 3-4 Jahren ohne Reisemobil wäre der Blog so am Boden, dass ich auch direkt aufhören könnte! Ein Wohnmobilblog ohne Wohnmobilreisen, das funktioniert auf Dauer nunmal nicht! Aber wenn eine Klage 3-4 Jahre dauert, dann bedeutet das natürlich auch, in diesen 3-4 Jahren erhalten wir von der Versicherung keinerlei Erstattung. 

Noch während ich in der Kanzlei saß, wurde also klar… super, “ich” bin zwar im Recht, nur hilft mir all das gar nichts!!! (Und wenn ich bedenke wie das aktuell mit dem Corona Virus läuft, dann wären aus den 3-4 Jahren sehr wahrscheinlich noch mehr geworden) 

Also stand zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon fest, ich bin vollkommen von der nächsten Entscheidung der HUK abhängig. Wenn die Versicherung jetzt so gar nicht einlenken würde, dann gäbe es noch die Möglichkeit über einen Ombudsmann zu gehen. Diesen Weg haben wir und der Anwalt eingeplant, aber so sehr ich mich/ wir uns auch auf den Wiederbeschaffungswert versteifen wollten, eine echte Chance diesen Wert auch zu bekommen, gab es eigentlich schon zu diesem Moment nicht mehr!

Denn wie gesagt, die Jahre einer Klage konnte ich mir nicht erlauben!

Mit dem Anwalt vereinbarte ich weitere 14 Tage zu warten, bevor wir uns noch einmal besprechen wollten. Bis dahin sollten wir uns auch nochmal genau überlegen, welchen Weg wir einschlagen möchten und mit welcher Erstattungshöhe wir zumindest halbwegs leben könnten. 

 

In diesen 2 Wochen geschah mal wieder nichts… bis auf einige schlaflose Nächte meinerseits. 

 

Also fand der zweite Termin mit dem Anwalt statt, in dem ich nochmal bekräftigte, wenn nötig den Weg über einen Ombudsmann zu gehen, sollte das nächste „Angebot“ der Versicherung immer noch deutlich zu schlecht sein. 

Der Anwalt beschloss zudem, dass wir den Anwalt ein letztes Mal außen vor lassen. Ich sollte einen letzen Brief an die Versicherung schreiben nach dem Motto:

„Halli Hallo, ich bin’s nochmal! Ich gebe euch jetzt noch einmal die Chance das alles ohne Anwälte zu klären. Sollten wir innerhalb von 14 Tagen erneut keinerlei Antwort erhalten, werden wir einen Anwalt mit der weiteren Betreuung beauftragen.“

Genau so habe ich es letztendlich auch gemacht und juhuuuuu… endlich wurde die HUK aktiv. 

Bereits wenige Tage später flatterte das erste Schreiben der Versicherung ein und ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir für ein iiiiiiirsinniger Felsbrocken von der Seele gefallen ist. 

Wie schon geahnt, blieb die Versicherung natürlich deutlich unter dem Wiederbeschaffungswert bei der aktuellen Marktlage, aber zumindest ist es ein vierstelliger Betrag, mit dem wir halbwegs leben konnten. 

Blieb also noch das Inventar und in diesem Fall konnte ich absolut nicht absehen, wie hoch letztendlich der Betrag seien würde, der mir erstattet wird. Die Versicherungsbedingungen sind für mich bei diesen Inventargeschichten so dermaßen undurchschaubar. Einige Dinge werden gar nicht erstattet, bei anderen kommt es auf das Alter an, vieles wird nur anteilig und bis zu einem maximal Wert übernommen und dann gibt es sogar den Fall, dass einiges nur dann erstattet wird, wenn es sich in einem bestimmten Umkreis Luftlinie zum Wohnort befindet. 

 

Versicherung nach dem Wohnmobil Brand

Die Omi nach der Brandstiftung

 

Lange Rede kurzer Sinn… 

 

Ich konnte zwar sagen, wie hoch der Neuwert der ganzen Dinge war, ich konnte allerdings überhaupt nicht absehen, in welcher Höhe die Versicherung erstatten würde. Geschätzt wäre zwischen 500 Euro und maximal 50% des Neuwertes alles möglich. 

Vor wenigen Tagen kam dann endlich die erlösende Nachricht, dass die HUK gut 25% des Neuwertes für das gesamte Inventar erstatten wird. 

 

Der Versicherungskampf nach dem Brand der Omi hat endlich ein Ende

 

Nach so vielen Wochen Wartezeit und diesem ständigen schlechten Gefühl, „da war doch noch was“, bin ich aktuell erstmal total erleichtert, dass dieses gaaaaaanze Spielchen ein Ende hat. 

Ich habe gelernt, Wiederbeschaffungswert klingt zwar super, aber selbst wenn man um sein Recht kämpfen möchte, ist es manchmal in „totaler Vollendung“ einfach nicht möglich.  

Insgesamt denke ich aber, wir können zumindest halbwegs zufrieden sein. Wie gesagt, mit einem echten Wiederbeschaffungswert hat das alles überhaupt nichts zu tun, hätte ich allerdings den Widerspruch nicht eingelegt, wäre an ein anderes gebrauchtes Womo überhaupt nicht zu denken. 

 

IsasWomo Camping Informationen Reisemobil

Tja, so ein Bild von der Omi wird es nicht mehr geben, das ist aber aktuell auch so ungefähr das Einzige was fest steht.

 

So und bevor ihr mich jetzt alle einzeln fragt was mit dem Pepper ist… 

 

Die aktuelle Nutzung des Peppers läuft noch bis zum 27.4.20, dann müssten wir den Pepper wieder in Jandelsbrunn abliefern. 

Aktuell beschäftigt uns alle das Corona Thema sehr und natürlich gilt auch für Milla und mich, Pepper hin, Pepper her…. wir sitzen zuhause, meine Deutschland Tour habe ich unterbrochen und der Pepper steht vor der Tür.  Wie das alles weiter läuft, wissen wir aktuell alle nicht. Aus diesem Grund weiß ich aktuell auch nicht, wie das mal „Corona technisch“ mit der Rückgabe laufen wird. Bedeutet also… rein „Corona & Pepper technisch” muss ich abwarten, wie sich die kommenden Wochen entwickeln. 

 

Ich weiß aber auch, wenn ihr mich fragt „wie es mit dem Pepper ausschaut“, dann meint ihr nicht das Corona Thema.

 

Eine sichere Antwort kann ich euch allerdings nicht geben, da sind aktuell noch ganz viele Fragen offen. Natürlich haben Milla und ich uns schon sehr an Mister Pepper gewöhnt, so dass es uns schwer fallen wird, ihn jetzt demnächst wieder abgeben zu müssen. Doch wie es weitere gehen wird, ist aktuell einfach ungewiss und bedarf noch vieler Absprachen und Klärungen. 

Leider wissen wir alle aber auch, die Branche boomt (mal abgesehen von Corona) wie waaaaaahnsinnig und kein Hersteller ist aktuell so richtig auf Kooperationen angewiesen. Aus diesem Grund kommt zu dieser eh schon komplizierten Lage auch noch die Frage, wie sehr schaut Weinsberg aktuell in die Zukunft.

Ihr seht… da gibt es aktuell noch soooooo viele Fragezeichen, ich war noch nie in einer solchen Situation und ich habe echt keine Ahnung. 

All diese Gedanken habe ich mir bisher aber auch nur „für mich“ gemacht, es gab diesbezüglich also noch kein Gespräch mit Weinsberg, nur ein „und dann schauen wir mal, wie es is dahin mit der Versicherung usw. läuft“. 

Das einzige was also fest steht ist… von den Versicherungen gibt es endlich ein Ergebnis, ich weiß, wie viel Kohle ich ungefähr zusammen bekommen werde und am 27.4 ist normalerweise Pepper Abgabe. HIER erfahrt ihr was ihr zur Vorbereitung auf den Fall der Fälle machen könnt.

Wenn das alles mit dem Pepper nicht klappt und davon gehe ich aktuell aus, denn wie gesagt, bisher war eine dauerhafte Zusammenarbeit nie ein Thema, sondern Weinsberg ist uns in einer ganz miesen Situation super schnell zur Hilfe geeilt. Dann werden wir uns natürlich auf die Suche nach einem „neuen, alten“ bzw. gebrauchten Womo machen. Aber selbst diesbezüglich ist für mich aktuelll sooooo vieles unklar, dass ich bis auf weiteres einfach abwarten muss, wie sich diese ganzen Weinsberg, Pepper, Corona, Reiseverbote usw. Themen entwickeln.

Tja ihr seht, Milla und mir stehen noch spannende Wochen bevor, mal ganz abgesehen vom Corona Virus, der aktuell ja leider unser aller Leben massiv bestimmt.. 

Leider befürchte ich auch, da Europa eben nicht China ist (worüber wir auch in ganz vielen Belangen sehr, sehr glücklich sein können), wird uns das Corona Virus länger das Leben sehr schwer machen, als die 2-3 Wochen die aktuell überall (außer beim DFB, der plant anscheinend schon deutlich länger) benannt werden.   

Hoffen wir, dass ich unrecht habe!!!

 

Weinsberg Pepper mit Hund

Milla und Mister Pepper… ein Superhelden Dream Team

 

Sobald es irgendwelche Neuigkeiten zum Thema Reisemobil gibt, erfahrt ihr es hier zu erst. 11 Tipps zum Thema Wohnmobil & Versicherung habe ich euch in einem extra Artikel notiert.

Bis dahin sage ich wie immer…. 

bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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Mies & außerdem finde ich Isa doof!Steht bemüht & aber Isa finde ich trotzdem doof!Ganz nett & aber wer ist eigentlich Isa?Klasse Artikel, gut gemacht Isa!Super Isa, die nächste Tour kann kommen! (189 votes, average: 4,69 out of 5)
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