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Artikel enthält Werbung – Und weiter geht es … mittlerweile schon mit dem 5 Teil meiner Wohnmobil Ostsee Herbsttour im OrangeCamp.

Mittlerweile bin ich ja bereits einige Wochen unterwegs, habe in Braunschweig das Womo abgeholt, war zur Werksbesichtigung, danach ging es über den Chiemsee, der Seiseralm Hof/Hotel und Kufstein in Richtung Italien. Ich habe meine erste Tour über den Brenner erlebt und musst dann, eher unverhofft, mehrfach zwischen Italien, Kelheim und Passau pendeln.

Da ich nach meinem letzten Passau besuch keine Lust hatte nochmal in Richtung Italien zu düsen, habe ich mich komplett umentschieden und bin über den Osten in Richtung Norden getuckert, nächster Halt… DRESDEN!

Auf dem Weg zur Wohnmobil Ostsee Tour …. Dresden!

Von Passau bis Dresden waren es immerhin knapp 400 km, aber dank meines “OrangeCamp test Flitzers” verlief auch diese Fahrt wieder wie „geschmiert“. Ich muss es einfach NOCHMAL sagen… dieses Womo fährt sich einfach toll!

Haaaach,  wieder einer der vielen, vielen Unterschiede zur Omi.

 

Wohnmobil Dresden Frauenkirche

Frauenkirche Dresden … der Mix machst! Und wenn man nur nach oben schaut, sieht man die ganzen anderen Touris auch nicht 🙂

 

Dresden gehört definitiv mit zu meinen Lieblings Städten in Deutschland.

Ich bin jetzt seit meiner Womo Zeit das dritte mal in Dresden und bin doch jedesmal von neuem fasziniert von dieser Stadt. Ich finde Dresden extrem sauber und die ganzen alten Gebäude (ob nun bekannt oder auch nicht) sind fast immer gut erhalten.

Egal wo ich mich in Dresden befinde, dieser Mix aus wunderschön, alt, teuer und “modernen” Betonklötzen, einfachen Shops und günstigen kleinen Cafes … finde ich immer wieder klasse.

Die letzten Male habe ich für meine Dresden Besuche immer den Stellplatz am Sachsenplatz genutzt. Da mir aber nur wenige Tage zuvor der Stellplatz am Blüherpark von einem Leser empfohlen wurde, habe ich diesmal auf diesen, für mich neuen, Stellplatz gewechselt. (Stellplatz Am Blüherpark, Zinzendorferstraße 1, 01069 Dresden)

Dresden ist insgesamt eine echt Womo freundliche Stadt, denn alleine in direkter City Lage gibt es 3 große Stellplätze und zudem nochmal mindestens 4 weitere im Dresdner Umland. Darum habe ich meine Zeit in Dresden auch direkt dafür genutzt, um für euch die drei großen City Stellplätze zu vergleichen. Eigentlich wollte ich euch diesen Vergleich direkt mit in diesem Artikel schreiben, aber ich musste erkennen, das hatte wenig Sinn. Darum findet ihr jetzt den großen Dresdner City Stellplatz Vergleich in diesem Artikel.

Was ich euch aber auf jeden Fall schon sagen kann ist, dass ich nicht unbedingt ein weiteres mal auf den Stellplatz am Blüherpark fahren werde.

Ja, die Nähe zur Innenstadt ist super, man muss nur über den Daumen gepeilt 800m laufen und ist in der City. Auch der große Park hinter dem Stellplatz ist tagsüber toll um mit dem Hund spazieren zu gehen und dennoch gibt es  für mich an dem Stellplatz einige “Haken”. Aber wie gesagt… den gesamten Test/ Vergleich zum Thema “City Stellplätze Dresden” findet ihr in dem anderen Artikel.

 

Mit Hund und Wohnmobil in Dresden

Kleine Pause … aber selbst im Liegen wird alles beobachtet.

Dresden und die Hunde

Milla und ich hatten auf jeden Fall eine super Zeit in Dresden und ich habe das komplette Touri Programm durchgezogen. Frauenkirche, Semperoper (von außen!), shoppen, essen gehen…  und das ganze bei super duper Wetter. Besser ging es also wirklich nicht.

Und ich glaube, obwohl Milla immer mal wieder alleine im Womo bleiben musste, hat auch ihr unser Dresden Besuch gefallen, denn jeden Abend trafen sich einige Hundeleute direkt hinter den Wohnmobilen im Park. Am ersten Abend hat sich Millachen das ganze “Treiben” noch durch den Zaun angesehen, war aber schon ein klitzekleines bisschen “begeistert” von ihren neuen “Hundekumpel”.

Am zweiten Abend bin ich dann einfach mal mit ihr zu den Leuten gegangen und nicht nur die Hunde haben sich auf anhieb gut verstanden (alle Vierbeiner sind auch ganz “rücksichtsvoll” mit der kleinen wackeligen Oma umgegangen), auch wir Menschen haben super nett gequatscht und für mich war es natürlich interessant zu erfahren, wie die Dresdner uns Camper so sehen. .

Tja und am Abend 3 und 4 war es dann schon fast wie im Hotel, wenn der erste Ton der Mini Disco zu hören ist.

Milla konnte vorher IM WOMO LIEGEND tief und fest schlafen, aber wehe der erste Hund hat einmal gebellt. Musik in Millas Ohren! Das sie mir nicht direkt die Tür einrannte war alles… sobald “ihre Hundefreunde” da waren, wurden die kleinen Beine aber flott!

Wie schön, dass es noch so ist!

Nach insgesamt 4 Nächten haben wir Dresden und damit leider auch Millas Hundekumpel verlassen um nach Potsdam zu düsen.

Doch bevor wir so richtig durchstarten konnten, musste ich noch dringendst eine Entsorgungsstation in Dresden suchen und tanken, denn ansonsten wären wir nicht weit gekommen.

 

Tramper Deutschland

Unterwegs mit den Mädels… das war echt nett! (Natürlich habe ich gefragt, ob ich das Bild veröffentlichen darf!)

Reisen mit Trampern

Nachdem ich getankt hatte und vom bezahlen kam, sprach mich eine junge Frau an, ob ich vielleicht in Richtung Berlin fahren würde. Sie und ihre zwei Freundinnen möchten nach Berlin und suchen eine Mitfahrgelegenheit.

Da es sich bei allen drei Mädels um total nette, ordentliche, freundliche Mädchen “auf Abenteuer Tour” handelte, Milla gut auf die Mädels reagierte und wir uns vom ersten Wort klasse verstanden haben, habe ich Ihnen erzählt, dass ich nach Potsdam fahre, ich sie aber zumindest ein ganzes Stück in Richtung Berlin mitnehmen kann. Ob sie es dann vom letzten “passenden Rasthof” weiter versuchen, oder von Potsdam mit der Bahn nach Berlin fahren, das können sie sich auf dem Weg überlegen.  Also gesagt getan!

Selten hatte ich so eine nette und kurzweilige Fahrt wie an diesem Tag. Die Mädels waren vorab in Spanien, waren mit dem Rad auf dem Jakobsweg und haben die Zeit nach dem Abi zum Reisen genutzt. Jetzt waren sie auf dem Weg zurück, wollten einige Tage Berlin erleben, um danach weiter in den Norden zu reisen und dort an einem sozial Bauernhof Projekt teilzunehmen.

Mal abgesehen von Schweden, habe ich bis zu diesem Tag noch nie irgendwelche Tramper mitgenommen, aber ich muss schon sagen… in dem Fall war es wirklich klasse, von den Mädels ging keinerlei Gefahr aus und wir hatten eine super schöne Zeit.

Ich habe die Drei dann kurz vor Berlin an einem großen Rasthof raus gelassen und nachdem wir uns verabschiedet hatten und ich den Rastplatz verlassen habe, sah ich noch im Rückspiegel wie sich die Drei mit einem älteren Ehepaar unterhielten. Ich glaube lange mussten sie nicht warten, bis man sie die letzten Kilometer mitgenommen hat.

Potsdam, zwischen wunderschön und super blöd!

Für mich und Milla ging es wie gesagt weiter nach Potsdam und da mich die Autobahnabfahrt zum Stellplatz direkt durch die Innenstadt führte und ich durch Zufall einen großen, halbwegs Womo tauglichen Parkplatz sah, haben Milla und ich direkt einen kleinen bummel durch die Stadt unternommen.

Um das ganz deutlich zu sagen… ich verrate euch jetzt den Platz auf dem ich an diesem Tag geparkt habe um mir die Stadt anzuschauen. Hier steht ihr mitten drin, könnt aber auch wunderschön am Wasser entlang oder auf der Freundschaftsinsel spazieren gehen. Außerdem ist da in der Nähe das italienische Restaurant L’Osteria und ich glaube ich habe noch nie eine bessere und größere Pizza gegessen. Die NORMALE Pizza war riesig, hing weit über den Tellerrand, aber sowas von gut! Dünn, knusprig, saftig und natürlich direkt auf Stein gebacken und nicht in diesen “Auflaufförmchen”.

 

Essen gehen Wohnmobil Tour

:-)… und nein, rechts liegt keine Kuchengabel!

 

DER HAMMER!!!

Hier solltet ihr unbedingt mal essen gehen!!!!!! Das ganze sogar zu einem ziemlich üblichen Restaurant Preis, ich meine die Pizza mit Meeresfrüchten hat 11,50 Euro gekostet.

Aber um das nochmal deutlich zu sagen, das ist kein Stellplatz, das ist kein Platz zum übernachten und das ist auch kein Platz für Wohnmobile die länger als 7 Meter sind! Es ist einfach nur ein guter, kleiner Parkplatz mitten in der City!

Adresse: Am Kanal (ca. Hausnummer 3,), 14467 Potsdam  

Nach einem kleinen Spaziergang und der Pizza, sind Milla und ich also in Richtung Stellplatz gefahren. Dabei hatte ich mir vorab schon den Stellplatz in der Nähe des Volkspark Stadions ausgesucht. Dieser sollte zwar keinerlei Service anbieten und von dort aus würde ich auch einige Stationen am nächsten Tag mit der Bahn fahren müssen, aber definitiv besser als die Alternative zu der wir gleich noch kommen! Ich wollte mir am nächsten Tag die Schlösserstadt Potsdam ansehen und da war mir die Bahnstrecke zu Beginn total egal.

 

Wohnmobil Potsdam

Potsdam ist schön, keine Frage… aber die Stellplatz Situation ist doof.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht…

WIE DOOF DIE STELLPLATZSITUATION IN POTSDAM IST!!!!

Am Stellplatz angekommen, war der eigentliche Platz zwar noch in vollem Umfang vorhanden, allerdings samt großer Schilder Wohnmobile/ Caravans verboten, Übernachten verboten. DEN STELLPLATZ GIBT ES ALSO NICHT MEHR!!!!

Na super… erst war ich ja versucht mich da trotzdem hinzustellen, weil ich schon wusste wohin das sehr wahrscheinlich führen würde, wenn ich diesen Stellplatz nicht nutze. Dann kamen aber zwei Proll-Karren auf den Platz gefahren und weil es ansonsten keine Menschenseele weit und breit gab und mir diese komischen Typen in ihren idiotischen Autos nicht ganz geheuer waren, hieß es also… hör auf Dein Bauchgefühl und hau ab!

Allerdings wollte ich es eigentlich UNBEDINGT vermeiden den anderen Stellplatz zu nutzen und habe mich nach einem Ort umgesehen, an dem ich die Nacht stehen konnte. Dann halt eine Nacht frei stehen und am nächsten Morgen mit dem Womo in die Stadt.

Aber sowas wie in Potsdam habe ich echt noch nie erlebt…

Egal in welche Straße ich eingebogen bin, egal an welchem noch so kleinen Parkplatz ich vorbei kam… ÜBERALL in dieser Region waren Wohnmobil verboten Schilder. Das habe ich so wirklich noch nie erlebt! Gegenüber der Schule, Womos verboten, am Kindergarten, Womos verboten, normale Parkboxen zwischen Strasse und Kleingartenanlage… Womos verboten!.

Ich meine jetzt mal ehrlich… Camping Boom hin, Camping Boom her, aber wenn eine Stadt wie Potsdam den einzig “NORMALEN” Stellplatz schließt, naja dann kann man sich nicht wundern, wenn die Leute in den umliegenden, halbwegs ruhigen Straßen die Nacht verbringen. Dann aber alles und jeden Parkplatz mit Womos verboten Schildern voll zu bomben, ist ja irgendwie auch bescheuert. Entweder man lässt den städtischen Stellplatz offen, oder gibt den Leuten zumindest eine halbwegs normale Alternative. Denn danach bin ich dann zum Stellplatz “Am Lustgarten” gefahren und siehe da…. was haben mich empfangen… Schilder mit: Wohnmobile zwischen 20:00 Uhr und 8:00 Uhr VERBOTEN!!!!  Also ich weiß nicht wie auf diesem Platz überhaupt jemand irgendwann mal geschlafen hat, denn direkt hinter dem Stellplatz verlaufen die zum Bahnhof  führenden Zug Gleise und es war tieeeeeerisch laut. Dabei war ich ja nur wenige Minuten da vorort!

Also auch für den Stellplatz am Lustgarten heißt es… den Stellplatz gibt es (aktuell) so nicht mehr, da kann man Nachts nicht mehr stehen!

Tja, mittlerweile war es nach 20 Uhr, es war dunkel und im näheren Umfeld gab es keinen Stellplatz und keine Parkmöglichkeit. Also blieb mir tatsächlich nichts anderes übrig, als den privaten Stallplatz des Schloss Sanssouci zu nutzen. (Stellplatz Schloss Sanssouci, Zur historischen Mühle, 14469 Potsdam)

Ein riesengroßer, schräger, komplett asphaltierter Busparkplatz, am hinteren Ende des gesamten Parkplatz/ Schloss Komplexes, ohne jede Ausstattung, also wirklich ohne iiiiiiirgendwas…. für satte 20 Euro!!!!

 

Wohnmobilstellplatz Potsdam ... Wohnmobil Ostsee Tour

Der Stellplatz Sanssouci … ich steh übrigens rechts unten 🙂

Wenn das mal keine verar…e ist, was dann???

Fazit Potsdam… die Stadt, die Schlösser und alles weitere sind wirklich, wirklich schön. Der Schlosspark Sanssouci ist toll und Günter Jauchs Millionen tragen sicherlich dazu bei aus dieser Stadt einen echt netten Flecken zu machen, aber die Stellplatzsituation ist für mich schlichtweg ein Witz!

Den kostenlosen städtischen Stellplatz und den kleinen Parkplatz Stellplatz nachts zu schließen (obwohl es beide Plätz noch gibt), die komplette Umgebung der ehemaligen Stellplätze mit Verbotsschildern zu zu bomben, um dann die Leute zum privaten Sanssouci Stellplatz zu “schieben”, auf dem sie 20 Euro pro Nacht zahlen und dafür NICHTS bekommen, noch nichtmal einen netten “Platz”,  ist schon echt unfair. Obenauf kommt noch, diesen Sanssouci Stellplatz kann man entweder für maximal 3 Stunden nutzen und alles was über diesen 3 Stunden liegt, kostet eben 20 Euro. Wer also so wie ich erst am späteren Abend ankommt und morgens wieder fährt, zahlt nicht die Stunden sondern die vollen 24 Stunden.

Aus diesem Grund kann ich euch leider nicht empfehlen Potsdam mit dem Wohnmobil zu besuchen. Dann sucht euch lieber irgendwo einen Platz ein ganzes Stück außerhalb und lasst euer Geld als Bahn Tourist in der Stadt, aber zahlt nicht diesen total überteuerten Stellplatz. Potsdam selbst ist wunderschön, aber das empfinde ich als reine Geldmacherei auf Kosten der Wohnmobil Touristen.

 

Stralsund mit dem Wohnmobil

Aufiiiiiii… an an die Küste!

Nach Potsdam hieß es dann endlich wieder… Küstenluft schnuppern… weiter zur Wohnmobil Ostseetour, auf nach STRALSUND!

Schon vor einer ganzen Weile hatte mich das Ozeaneum Stralsund angemailt, ob ich vielleicht mal in der Nähe bin, dann würden sie sich sehr über einen Besuch freuen. Tja und da ich nun in der Nähe war, hatte ich schon einige Tage vorab mit der Leitung einen Termin für Freitag Mittag vereinbart.

In Stralsund selbst stand ich auf dem Stellplatz an der Rügenbrücke (Werftstraße 9a, 18439 Stralsund) und in dem Fall muss ich einfach mal betonen, wie super nett die Stellplatz Verantwortlichen da sind.

 

Stellplatz Stralsund

Guter Platz, klasse Betreiber… Stellplatz Stralsund

 

Da ich ja den Termin im Ozeaneum hatte, war es mir wichtig auf jeden Fall auf dem Stellplatz unter zu kommen, darum hatte ich einen Tag vorher angerufen und gefragt ob ich noch kurzfristig reservieren könnte. Das hat auch tatsächlich super funktioniert, mein Platz war reserviert… aber es gab noch weitere freie Plätze und so habe ich mich innerhalb des Stellplatzes ganz dreist doch woanders hingestellt. Natürlich habe ich die Reservierung dann sofort entfernt.

Als ich am nächsten Tag über den Stellplatz lief, sagte plötzlich eine Frau zu mir… Sie sind doch bestimmt Frau Speckmann, oder? Hatten Sie eine gute Anreise, soll ich Ihnen erklären wie sie zu ihrem Termin kommen? Die Dame wusste nicht das ich blogge, die wusste nicht wo ich hin musste… ich war also ein 08/15 Gast. Ein für mich erwähnenswerter und gastfreundlicher Empfang!

 

Schlechtes Wetter Ausflugsziele Ostsee

Hallöchen… Du auch hier?

Stralsund City und das Ozeaneum

Vom Stellplatz aus kommt man ganz einfach per Rad in die Stadt, zum Hafen und damit auch zum Ozeaneum. Zu Fuß sind es vielleicht 20 Minuten oder 4 Haltestellen mit dem Bus, der direkt vor dem Stellplatz hält.  Mir hat Stralsund insgesamt sehr, sehr gut gefallen. Der Stellplatz ist nett (wobei die Größen der Parzellen zum Teil sehr unterschiedlich sind, wenn ihr also die Möglichkeit habt, schaut euch um und wählt clever), die Stadt ist schön und das Hafenviertel einfach herrlich.

 

Quallen

Uhhhhh… ich geh nie wieder ins Meer

 

Zudem kann ich euch auch den Besuch des Ozeaneum ans Herz legen.

Ich bin echt kein großer Fischfreund, es sei denn er liegt lecker gebraten auf dem Teller ;-). Allerdings war der Besuch des Ozeaneums Stralsund wirklich klasse. Die Aquarien sind rieeeeeesig, die Pinguin Insel auf dem Dach ist witzig und es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man direkt vor so viel Wasser steht und die teilweise großen Fische über einem her schwimmen. Ich fand allerdings die “Ausstellungsflächen”  noch interessanter. Ob Walskelett oder Quallen mit meeeeeeeeeeterlangen Tentakeln. Brrrrrrr… die brauche ich echt nicht live im Meer erleben.

Mir hat der Besuch viel Spaß gemacht, ich fand es super interessant und vorallem finde ich, mit Preisen von 17 Euro für Erwachsene bzw. 8 Euro für Kinder und Jugendliche zwischen 4-16 Jahren, ist es noch ein halbwegs bezahlbares Tagesausflug Programm für Familien.  Wer zudem auch noch das Meeresmuseum in Stralsund besuchen möchte, kann für wenige Euro mehr ein kombi Ticket kaufen.

Fazit Stralsund….definitiv empfehlenswert, eine super tolle Stadt und einen Besuch wert! Im Sommer wie im Winter! Ich werde auf jeden Fall nochmal nach Stralsund fahren. Für mich ein echtes Highlight dieser Tour! Da ich jetzt schon ganz in der Nähe war, habe ich auch noch einen Abstecher auf die Insel Rügen unternommen.

 

Frauen allein mit dem Wohnmobil unterwegs

Mädels… Einkaufen klappt in Stralsund auch ganz gut 😉

Ab auf die Insel … die Wohnmobil Ostseetour und das Insel Feeling

Wenn ich auf Rügen bin, nutze ich immer wieder gerne den Stellplatz in Sellin (Kiefernweg 4b, 18586 Sellin), allerdings schließt dieser den Winter über. Ich hatte aber noch Glück, der Stellplatz hat noch bis Ende Oktober geöffnet und darum stand ich da in Sellin wunderbar.

 

Rügen mit dem Wohnmobil

Allee auf Rügen

 

Warum nutze ich diesen Platz so gerne?

Egal zu welcher Jahreszeit ich bisher auf Rügen war, mich erinnert der Stellplatz Sellin immer wieder an eine Lichtung mitten im Wald. Es ist in Wirklichkeit nicht ganz so, aber durch die verschiedenen Ebenen und die vielen hohen Bäume um den Stellplatz herum, sieht es für mich immer wieder ganz besonders “idyllisch” aus.

Davon abgesehen bietet der Stellplatz das volle Programm, hat sehr freundliche Betreiber und da wir uns nunmal auf der teuren Insel Rügen befinden, der Stellplatz ALLES bietet und zudem auch noch praktisch liegt, empfinde ich die ca. 20 Euro noch für halbwegs OK.

Die Stellplätze werden eben immer, immer teurer, ob berechtigt oder nicht… aber hier bekommt man zumindest etwas für sein Geld!

 

Wohnmobil Rügen

Stellplatz Sellin Rügen

 

Zudem hat der Stellplatz in Sellin auch noch einen extra Privatzugang zum Strand/ Meer, der “Rasende Roland” die Insel Dampflok hält in der Nähe und vor allem… man kann gut in ca. 10-15 Minuten ins Seebad Sellin laufen. Dort gibt es viele Restaurants und Cafes, die typischen Shops und vor allem die wunderschöne Seebrücke. Wer möchte kann auch vom Stellplatz aus am Strand entlang ins Seebad laufen.

Eines ist allerdings ganz, ganz deutlich zu spüren… Rügen ist teuer!!!! Egal wann und wo… hier zahlt man einfachden Insel Top Zuschlag.

Kleines Beispiel gefällig?

Durch ein Missgeschick von Milla und mir, haben wir leider im Cafe die zwei Aperol Spritz vom Nachbartisch gefegt. Klar war…. die Leute bekommen zwei neue Getränke auf meine Rechnung, ich konnte noch froh sein, dass die Getränke nicht sämtliche Klamotten versaut haben. Als ich dann allerdings hinterher die Rechnung bekommen habe, musste ich schon kurz schlucken. Zwei Aperol Spritz plus ein Latte Macchiato ….. 29,50 Euro!  Ein Aperol Spritz hat satte 12,50 gekostet. Nicht schlecht für einen kleinen Schuss Aperol mit viel Wasser und Kohlensäure…. im Sonnenschein!

Der Nordkurier hat nach 12 Jahren mal wieder die Preise verglichen und herrausgefunden, mitlerweile ist ein Strandtag im Sommer in Binz Rügen teurer als auf der Insel Sylt. https://www.nordkurier.de/reise/strandtag-in-binz-teurer-als-auf-sylt-1632326106.html

Also wie gesagt… Rügen ist insgesamt schon eine echt teure Touri Region

 

Wohnmobil Ostseetour Rügen

Die Seebrücke am späten Nachmittag

Zum Thema Preise habe ich allerdings noch einen TOP TIPP!!!

Oder vielleicht kennt ihr das alles ja auch schon und nur mir war es bisher nie bewusst!

Egal an welchem Küstenort man sich heute befindet…. hier zahlt man ja eigentlich überall eine extra Kurtaxe, egal ob Kurotz oder nicht! So auch auf Rügen! Dank Salvatore, einem Leser der mich auf dem Stellplatz erkannte, habe ich aber gelernt. Wer einen Behindertenausweis hat, muss häufig keine Kurtaxe bezahlen!

Manchmal ist es abhängig vom Grad der Behinderung, das beschließt jeder Ort für sich, aber es lohnt sich auf jeden Fall zu fragen. Salvatore hat gesagt, er zahlt mit seinen 80% so gut wie nie Kurtaxe.

Mir war das vollkommen neu, aber es stimmte. Ich musste tatsächlich auf Rügen keine Kurtaxe bezahlen.

Schade, dass ich davon gut 6 Jahre zu spät erfahre. 😉

Ebenfalls sehr, sehr schade war es, dass ich die ehemalige “Betonwand” Prora nicht wirklich live sehen konnte.

Nach zwei Nächten wollte ich die Insel schon wieder verlassen, allerdings nicht ohne mir einmal das “Monster Bauwerk” Prora anzusehen. Prora ist ein über 4 km langer Betonklotz in dem mehr als 20.000 Touristen zu DDR Zeiten Urlaub machen sollten. Die gesamte Geschichte dieses Ortes ist allerdings deutlich länger und komplizierter.

Heute steht das Gebäude noch, wird allerdings aktuell saniert.

Wie auch immer… ich wollte also eigentlich zusammen mit Milla nochmal eben 1-2 Stunden zum Meer, mir Prora ansehen, vielleicht da noch schnell einen Kaffee trinken und dann spätestens gegen 12 Uhr von der Insel fahren.

Zu aller erst hatte ich eigentlich sogar geplant bereits einen Tag vorher zu diesem Gebäude auf Rügen zu fahren, dann allerdings mit der Inselbahn o.ä. Prora liegt im Bereich von Binz, also ca, 18 km von Sellin entfernt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Insel hätte ich allerdings jetzt im Herbst über 1,5 Stunde benötigt (samt dreimal Umsteigen), plus gut 5 km Fußmarsch 🙂 …

Nee, nee, nee… so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Dann also mal eben schnell mit dem Womo zum Prora Gelände bevor wir die Insel wieder verlassen. Aber ob ihr es mir glaubt oder nicht….Ich habe wirklich alles versucht, aber ich konnte in dem ganzen Gebiet nicht EINEN erlaubten/ möglichen Womo Parkplatz finden. Ich habe es in allen Seitenstraßen versucht, aber entweder das Gebiet war durch Schranken abgesperrt, die Parkplätze hatten Höhenbeschränkungen oder aber es waren große Schilder montiert, dass das parken von Wohnmobilen oder Caravans verboten ist.

Ja ich weiß… es gibt da ca. 2 km vom ersten Teil des Hauses entfernt einen Stellplatz oder ca. 4 km entfernt einen großen Wiesenparkplatz. Die Strecken sind jeweils der Beginn dieses Hauses, dann zieht sich das ganze ja noch über 4 km. Beides könnte man sicherlich nutzen, wenn man da übernachten möchte, aber das wollte ich ja nicht. Ich wollte ja nur mal kurz schauen und dann weiter fahren. Hinfahren, 1-2 Stunden schauen, Kaffee trinken, nochmal an der Küste entlang laufen und runter von der Insel… nicht mehr, nicht weniger.

Das ist mir übrigens  sowohl auf der Insel, als auch an anderen Orten diesmal sehr, sehr stark aufgefallen. Egal ob in Binz, ob jetzt gerade in Wismar oder eben Prora, noch nie habe ich so viele Höhenbeschränkungen oder Wohnmobil Verbotsschilder gesehen wie auf dieser Tour.

Ich habe also tatsächlich keinen Parkplatz für einen „kurzen Prora Stopp“ gefunden und musste so leider ohne “Kulturprogramm” wieder von der Insel abreisen.

Fazit Rügen… Die Insel ist immer wieder nett, der Stellplatz in Sellin ist klasse, die Seebrücke einfach hübsch und Rügen ist riesig und hat damit viel zu sehen und zu erleben, aber wer Rügen besucht sollte unbedingt ein Rad mitnehmen und ein gut gefülltes Portmonee. .

Wohnmobil Ostseetour… Warnemünde ist ja soooooo abenteuerlich 😉

 

Vanlife Frau allein Camping Frau

Das Wetter der letzten Wochen war schlichtweg fantastisch!

 

Von Rügen aus sind wir weiter nach Warnemünde gecruist.

Warnemünde ist mal wieder ein Ort, den ich vorher noch nie besucht habe, also hieß es für mich ABENTEUER ENTDECKER MODUS AN!

Direkt in Warnemünde gibt es einen Stellplatz und tjaaaaaa, so richtig weiß ich auch heute noch nicht, was ich von diesem Platz an der Ostsee halten soll. (Am Bahnhof 3A, 18119 Warnemünde/Rostock)

Positiv ist auf jeden Fall seine Lage. Der Platz liegt DIREKT vor der Promenade zwischen Hafen und Meer. Dies bedeutet natürlich auch, hier fahren regelmäßig die großen Fähren und andere “Pötte” direkt vor den Wohnmobilen her… toll zum anschauen, WENN MAN DAS GLÜCK HAT IN DER ERSTEN REIHE ZU STEHEN! Und jaaaa, wir hatten das Glück, obwohl wir erst am Nachmittag da waren.

Davon abgesehen muss man auch nur wenige Meter laufen und steht direkt im Warnemünder Ortskern. Dieser ist natürlich 100% auf Touristen ausgelegt, aber das finde ich ja hin und wieder ganz schön. Also… die Lage ist sicherlich super… keine Frage!

 

Stellplatz Warnemünde Wohnmobil Ostsee

17,50 Euro… es ist halt ein Schotterplatz

Dennoch handelt es sich bei dem Stellplatz im Grunde nur um einen rieeeeeeesigen Schotterparkplatz, der nach vorne hin, also zur Promenade, auch noch mit einem alten, relativ hohen Maschendrahtzaun umrandet ist. Man sitzt also in der beliebten ersten Reihe hinter diesem Zaun, wie die Tiere im Zoo. Fehlt nur noch das jemand der gerade auf der Promenade spazieren geht und die Wohnmobile bestaunt, wien Banane durch den Zaun steckt. 😉 Ansonsten bietet der Stellplatz aber  NICHTS… kein Strom, kein gar nichts bis auf drei große Mülltonnen und am Rand steht auch noch eine Wassersäule, allerdings bin ich mir da nicht so sicher, ob man dieses Wasser wirklich nutzen sollte. Tja und trotzdem zahlt man für diesen großen Schotterplatz 17,50 Euro. Das ist sicherlich nicht so dreist wie in Potsdam, nichts desto trotz finde ich 17,50 Euro schon teuer für einen Platz der keinerlei Service bietet und der auch sicherlich keine echten Personalkosten hat, denn wirklich “gepflegt werden” muss da nix!

Stellplatz Warnemünde

Hübsch oder? 🙂

In meiner Stellplatz App steht… entweder man liebt diesen Platz und kommt immer wieder, oder es war der einzige und letzte Besuch von Warnemünde. Ja ich glaube da ist etwas wahres dran, wobei ich den Ort gut fand, nur den Stellplatz empfinde ich als zu teuer. Wenn so ein Platz 10 Euro kosten würde, dann wäre das auch längst genug. Zwei Tage bin ich mit Milla in Warnemünde stehen geblieben, um dann von dort aus weiter nach Wismar zu fahren. FAZIT WARNEMÜNDE… Stellplatz Lage ist super, der Ort ist sehr touristisch aber schön und direkt am Stellplatz fahren viele große Schiffe entlang. Dennoch finde ich 17,50 Euro für einen Stellplatz ohne jegleichen Service eigentlich zu teuer.

Hunde auf Rügen

Da hilft auch kein Zähneknirschend … Dienstag geht der Flitzer zurück nach Braunschweig. 🙂

Irgendwann geht auch die schönste Wohnmobil Ostseetour zuende…

In Wismar stehe ich auch jetzt gerade noch, während ich euch all das hier geschrieben habe. In den vergangenen Tagen ist es hier an der Ostsee deutlich, deutlich kälter geworden. Heute hat sich die Sonne zwar wieder gezeigt, dennoch ist es recht frisch. In der vergangenen Nacht waren es sogar nur noch 6 Grad. Aber ehrlich gesagt… die Temperaturen haben auch so ihren Vorteil. Zum einen liebe ich den Herbst und Winter ja eh und zum anderen kann ich so auch nochmal das OrangeCamp Womo so richtig ausnutzen. 🙂

Haaach, Dienstag ist es so weit, da muss ich das Womo wieder in Braunschweig abliefern und unsere Wege müssen sich trennen. So froh ich sein kann überhaupt ein Womo zu haben und natürlich mage ich die Omi… aber dieser neue tolle Flitzer hat schon echt viele, viele schöne und besondere Seiten. Das muss ich einfach so sagen!!!!

Wohnmobil Ostsee Tour im Herbst

Ostsee Tour, Dein Pin zum Artikel

Aber gut… noch darf ich das Womo ja einige Tage nutzen und genießen.

Das komplette Fazit, mit allen Vor- und Nachteilen dieses Wohnmobil Modells ziehe ich im nächsten und letzten Teil meiner Wohnmobil Tour durch den Herbst. Außerdem sind mir in den vergangenen Wochen mal wieder einige Punkte aufgefallen, über die ich mit euch dringendst mal “sprechen muss”.

Aber dass muss ich getrennt von der  OrangeCamp Wohnmobil Ostsee Tour schreiben, darum wird es diesen Artikel erst in den kommenden Tagen/Wochen geben.

Ihr seht also… ich habe noch einiges geplant und ich bin gerade zu diesem letzten Thema wirklich auf eure Gedanken und Reaktionen gespannt!

Soooo mittlerweile ist auch der 6. Teil und das große Fazit zur Tour im OrangeCamp online. Du möchtest wissen wie ich denn nun das Wohnmobil wirklich fand? Dann lies hier direkt weiter: Teil 6 – der letzte Teil meiner Tour und das große Fazit zum Womo Test

Bis dahin kann ich euch aber nur sagen… gebt auf euch acht und bleibt gesund!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

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