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Mal wieder on Tour… Milla, die Omi und ich irgendwo zwischen den Alpen, dem Gates of Summer Camper Festival und dem ein oder anderen Pannendienst 😉🙈

Haaaach in den vergangenen Wochen und Monaten war so viel los, dass ich gerade gar nicht weiß, wie und wo ich am besten Anfangen soll. In den letzten tagen und Wochen ist so viel geschehen, dass dieser Artikel länger und länger wurde. Damit ich euch nicht direkt die nächste Stunde an den Blog fessel (oder ihr womöglich eher abspringt 😉), teile ich das ganze in zwei Artikel auf. Ich werde den zweiten Teil aber direkt unten verlinken, wer also mag, kann sofort die komplette Story lesen und erfahren, warum mein Schutzengel der beste ist, was es mit dem Pannendienst, zwei Pferden im Galopp, einem riesen Projekt und meinem Fazit zum Gates of Summer Camper Festival auf sich hat. 

Aber gut, wir starten von vorne….

 

Isa, Milla und die Omi sind wieder on Tour, Abenteuer Wohnmobil zwischen Blasmusik, Camper Festivals und Vorträgen ohne Zuhörer. 

 

Nachdem ich im Herbst und Winter fast nur unterwegs war, den Knaus Sun TI Ende Januar abgeliefert habe und Anfang Februar wieder zuhause gelandet bin, war ich ehrlich gesagt auch ganz froh, mal wieder ein paar Wochen zuhause zu sein.

Zu diesem Thema habe ich ja eine ganz klare Meinung, so sehr ich es liebe „on Tour“ zu sein, so gerne ich mich jeden Tag mit diesem ganzen “Camping Ding” beschäftige, ich bin zwischendurch auch wirklich froh, meine kleine Wohnung in Dortmund zu haben. Komplett im Womo leben… neeee, das wäre momentan und unter den aktuellen Bedingungen, echt nicht meines.

Von daher… in den vergangenen Wochen war alles gut soweit, gesundheitlich gab es zwar einige Tiefen, ich hatte noch ein ganz anderes rieeeeesen Projekt zu erledigen (dazu ganz am Ende mehr) und habe die Zeit zuhause auch gebraucht, aber das waren die Gründe, warum ich bis auf kurze Touren und die Termine bei Hymer, in Düsseldorf und in der Nähe von Stuttgart, kaum unterwegs war.

Soooo aaaaaber, diese kleine Tour Pause hat nun ein Ende. Nachdem die Omi nach 6 Jahren ZUM ERSTENMAL direkt durch die TÜV Prüfung kam (PAAAAAARTY!!!! 🥳) und ich sie nochmal ordentlich geschrubbt und gefeudelt habe, konnte es letzte Woche also wieder losgehen.

Aufi, aufi… Milla sei mutig und fahr mit mir und der Omi zum Camper Festival 🙂

Bereits im Februar flatterte die erste Info und Einladung zum “Gates of Summer” Camper Festival in Lofer, Österreich, bei mir ein und da ich mich bisher immer ein bisschen um diese ganz großen Campertreffen gedrückt habe, habe ich diesmal direkt fest zugesagt, damit ich mir erst gar nicht wieder intensivere Gedanken machen konnte.

Tja und wie das so ist mit den festen Zusagen…. irgendwann kommt dann eben der Tag, an dem es losgehen muss. Geplant hatte ich, dass ich Donnerstags in Lofer ankommen wollte und damit ich genügend Zeit hatte, bin ich (natürlich mit Hundemädchen Milla und der Omi, meinem Womo) Dienstags bei erstaunlich gutem Wetter los getuckert.

Mit was ich allerdings so gar nicht gerechnet hatte, anscheinend war die lange Omi Pause für Milla ein echtes Problem. Gut, wir waren nun auch, bis auf 2-3 kurze Fahrten, seit September nicht mehr mit der Omi on Tour. Im Herbst gab es die erste Test Tour mit dem schnellen OrangeCamp und den Winter über waren wir ja mit dem Knaus auf Test Tour. Da hatte sie das Rumpeln und Klappern der Omi anscheinend total vergessen, was zur Folge hatte, dass wir auf dieser ersten Fahrt insgesamt 3 Pausen auf 350 Kilometern einlegen mussten, weil Millachen Panik schob.

 

Isa, Milla und die Omi wieder on Tour

Auf einer unserer Pausen hat Trickbetrügerin Milla wieder den sterbenden Schwan gespielt…. und direkt von der Angestellten des Rastplatzes ein Bockwürstchen abgestaubt!

 

Irgendwann wurde Millas Hecheln und Herzklopfen immer so heftig, dass ich von der Bahn abfahren musste und wir eine “Entspannungspause” eingelegt haben. Zum Glück war es aber so, dass Millas “Vandog” Erfahrungen nach und nach zurückkamen und ich deutlich merken konnte, dass sie von Stunde zu Stunde ruhiger wurde.

EIN GLÜCK, denn so einen Panik-Akt wie ganz zu Beginn unserer Womo Zeit, hätte ich meiner kleinen, steinalten besten Freundin natürlich ungern angetan. Aber wie gesagt… es wurde besser und zum Ende dieser ersten Fahrt, blieb Milla selbst während der Fahrt über Kopfsteinpflaster relativ entspannt neben mir liegen.

Ich hatte mir ganz bewusst vor Fahrtantritt KEIN festes erstes Ziel ausgesucht. Klar war, ich musste spätestens Donnerstag in Lofer, Österreich landen, aber da ich überhaupt nicht einschätzen konnte wie schnell wir vorankommen (ich bin ja professionelle Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Stau finden) , habe ich mir tatsächlich erst unterwegs, während einer Pause, einen netten Stellplatz in der Region ausgesucht.

So sind wir also an diesem ersten Tag in Mainstockheim, auf einem wirklich schönen Stellplatz gelandet und konnten sogar noch die letzte freie Parzelle direkt in der ersten Reihe am Main ergattern.

Der Stellplatz Mainstockheim ist ziemlich groß, liegt wie gesagt direkt am Main, es gibt viele Stromsäulen, eine Ver- und Entsorgung, einen kleinen Ort mit Bäcker usw. fußläufig, mehrere Restaurants in direkter Umgebung und somit alles, was wir so benötigen. Davon abgesehen kann man vom Stellplatz aus super schön mit dem Rad starten und schier endlos lang am Main entlang radeln.

Das ganze gibt es aktuell noch für 8 Euro pro Nacht (im Preis ist der Strom bereits inbegriffen) und gezahlt wird auf einer der letzten Mainfähren direkt vor dem Stellplatz.

8 Euro für einen solchen Stellplatz MIT Strom, das ist doch mal echt fair!  

Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, das dieser Stellplatz in den Sommermonaten sehr beliebt und damit immer recht voll ist.

 

Auf dem Weg zum Camper Festival Gates of Summer

Reisemobil Stellplatz Mainstockheim… für 8 Euro pro Nacht, super fair!

 

Erster Halt… Mainstockheim!

Wir sind also angekommen, ich habe die Omi direkt mit Strom versorgt, Milla hat sich in die Sonne geschmissen und nachdem ich noch schnell bezahlt habe, stand auch schon das Begrüßungskomitee vor der Tür.

Kein Scherz, ich war geradeeeee mit allem fertig und habe mich auf das Womo Treppchen gesetzt, da kam eine Musikkapelle angeschlichen und hat losgelegt. Milla war das ganze gar nicht geheuer, die ist direkt im Womo verschwunden und ich…. naja….. sagen wir mal, das war mal etwas anderes 🙂

Gut… oooook…. es stellte sich dann relativ schnell raus, dass die Mädels und Jungs NICHT wegen mir da waren 😉 sondern für eine Veranstaltung geübt haben, aber gut… nach einer guten halben Stunden waren sie dann auch wieder verschwunden und auf dem Stellplatz kehrte wieder Ruhe ein..

Von da an folgte ein ganz entspannter Abend… es begann langsam zu regnen, die Flimmerkiste lief aber vorbildlich und jaaaaaa, ich war schon fast ein bisschen kritisch, kein Stau während der ganzen Fahrt, TV lief, Heizung lief auch ohne Probleme…. sollte es wirklich mal keinerlei Pannen geben???

Hmmmm…. die Pannen sollten dann doch noch kommen, so viel vorweg!

Eigentlich hatte ich geplant am nächsten Morgen weiter zu fahren, allerdings sah ich auf dem Handy, dass es bis Lofer “nur noch” 380 km waren und irgendwie ist es dann ja doch so, egal ob es 200 Kilometer oder 400 Kilometer sind, an Fahrtagen komme ich selten dazu viel zu arbeiten und 380 Kilometer auf zwei Strecken zu teilen, war jetzt auch nicht unbedingt nötig.

Also habe ich mich doch nochmal kurzfristig umentschieden, in den kommenden Tagen werde ich auf dem Treffen eh zu nichts kommen, es regnete in strömen und das sollte auch den ganzen Tag so bleiben, perfekt um einen entspannten Laptop Tag einzulegen.

Tja und genau so haben Milla und ich es dann auch gemacht. Wir hatten einen ganz entspannten Tag im Womo, sind dann am frühen Abend in das Restaurant am Stellplatz geschlichen, ich habe lecker schmecker Spargel gegessen und ja, ich kann sagen, ich habe diesen ruhigen Tag echt genossen.  Aber gut, ich finde diesen leichten, stundenlangen Regen im Womo ja eh ULTRA gemütlich, dazu ein Becher Kaffee, ein Kerzchen, eine schnarchende Milla zu meinen Füßen und eine gute Internetverbindung…. damit  ist die Welt für mich in Ordnung! 🙂

Sooooo, aber am nächsten Tag wurde es dann ernst. Ich habe ja eigentlich echt keine Bedenken mehr irgendwie mit dem Womo unterwegs zu sein. Egal ob lange Strecken oder Stadtverkehr, das macht mir mittlerweile nichts mehr aus. Es gibt aber eine Situation, vor der ich höllischen Respekt habe und das ist: 

Bergfahrten mit der Omi!

Ich habe echt Panik davor, dass ich irgendwann mal an einer Steigung stehe und selbst im ersten Gang geht nichts mehr und das ganze am besten noch auf Schotter und die Omi beginnt zu rutschen.

Das ist zwar noch nie passiert… aber es ist DIE SITUATION vor der ich echt Panik schiebe. Darum habe ich es bisher ja auch komplett vermieden mit der Omi weiter in die Berge zu fahren, aber Lofer liegt nunmal irgendwo im Bereich der Alpen.

Wie die Fahrt/ der Weg genau aussehen würde, wusste ich ja noch nicht, dementsprechend hoch war mein Puls bereits, als ich morgens am Steuer saß.  Doch bevor ich mir darum auch nur irgendwelche Gedanken machen musste, gab es ein viel dringendes Problem.

Würde die Omi überhaupt anspringen???

Es ist leider seit JAAAAAHREN das gleiche und bisher haben wir (bzw. vor allem mein Schrauber) das Problem noch nicht beheben können.  Solange es draußen warm ist und mit warm meine ich, auch Nachts über ca. 10 Grad, springt die Omi sauber an…. absolut kein Problem!!!

Ist es aber kalt, oder gar kalt und nass…. will sie einfach nicht! Ich habe mittlerweile die 3. Startbatterie in 6 Jahren weil es immer wieder hieß, vielleicht hat sie ja doch “einen Weg” und das wäre eine relativ günstige Möglichkeit.

Mein Schrauber hat nach dem Massekabel geschaut, die Lichtmaschine wurde durchgemessen, wir haben einen “Natoknochen” eingebaut, mittlerweile leiten ja sogar die beiden Solarplatten die überschüssige Energie nach vorne… aber sobald es kalt und nass ist, springt die Karre einfach nicht an!

Meistens funktioniert es dann, wenn wir überbrücken, das hat bisher immer geholfen… bisher….

Naja, da am Main war es aber nun frisch und ziemlich nass und es kam was kommen musste, die Omi hat sich seeeeeeehr schwer getan, aber nach dem 4. oder 5. Versuch erwachte sie dann doch wieder zum Leben. JUHUUUUUU!!!

Natürlich haben mittlerweile sämtliche Womo Nachbarn zugeschaut, aber gut… irgendwann hatte das “kurbeln” ja ein Ende und die Omi lief! Ich musste aber zumindest nochmal ganz schnell entsorgen und das ging eben nur mit Motor laufen lassen. Sobald der Motor allerdings einmal warm ist, springt die Omi wieder ohne ein Problem an… kein Thema! Keine Ahnung was da los ist! Wie gesagt, das Problem besteht seit langem und bisher konnte keiner Helfen, was natürlich echt nervig ist!

Wenn man nie weiß, springt die Karre morgen früh an… ist das echt kein gutes Gefühl!

Zum Glück war die Entsorgung aber ein Stück vom Stellplatz entfernt, so dass mich keiner böse angemotzt hat, warum ich den Motor während des entsorgens laufen ließ.

Dann also los… immer weiter Richtung Alpen!

Kurz vor der Grenze legten wir mal wieder ein Päuschen ein und erst da habe ich mir mal so richtig Gedanken um das Thema Maut/ Plakette in Österreich gemacht.

Bzw. nein… ganz so war es nicht… ich hatte vorab im Netz schon geschaut, ob der Campingplatz auf dem das große Camper Festival  stattfinden sollte mautfrei anzufahren ist und dem war eigentlich auch so.  Was ich allerdings unterwegs so gar nicht einschätzen konnte war, ob mein Navi auch diese mautfreie Route nutzen würde. Ich habe dann noch zig mal die verschiedenen Karten studiert, kam aber nicht über ein … “eeeeeeigentlich müsste es klappen” hinaus.

Da die Strafen in Österreich aber “intensiv” sind, habe ich mich dann auf dem Rastplatz doch noch dazu entschieden eine Plakette zu kaufen.

SICHER IST SICHER….

Der “Aufkleber” für 10 Tage, Womo bis 3,5t, hat 9 Euro gekostet, damit war ich dann auf der ganz sicheren Seite.

Letztendlich kann ich euch aber schon verraten, ich hätte die Plakette für die Fahrt zum Grubhof Camping nicht benötigt und selbst die kostenlose Waze Navi Handy App warnt vor, wenn man eine Route samt Maut wählt.

Ich war auf jeden Fall auf der ganz sicheren Seite und so konnte ich die Grenze zu Österreich entspannt überqueren und weiter durch die Berge fahren.  Als es dann von der Autobahn abging und mir das Navi zeigte, dass ich noch fast 50 km durch die Berge fahren müsste, stieg mein Puls immer weiter an. Mir war ganz klar… würde mich der Weg auf steile Schotterpisten führen, fahre ich keinen Meter weiter, entweder es gibt einen anderen Weg, oder aber ich fahre nicht zum Gates of Summer Camper Festival,  auch wenn es nur noch 2 Km bis zum Campingplatz sind!!!

In solchen Fällen kann ich ja sturr sein 😉 

Lange rede kurzer Sinn… die Ösis sind ja auch nicht doof! Wenn es da irgendwo zwischen den Bergen einen super duper 5 Sterne Campingplatz gibt, dann wird dieser auch gut anzufahren sein! Und genau so war es auch…

Sämtliche Panik war vollkommen verfrüht, es ging kilometerlang über sehr gute, breite Landstraßen, es gab keine “schlimmen” Serpentinen und selbst wenn ihr mit einem riesen Liner zum Grubhof Camping fahren möchtet, werdet ihr keine Probleme bekommen.

So sind wir dann also am Nachmittag am wunderschönen Grubhof Campingplatz bzw. auf dem Gates of Summer gelandet.

Der Grubhof Camping ist ein absoluter TOP CAMPINGPLATZ (ich glaube er wurde auch schon mehrfach zum besten Campingplatz Österreichs gewählt)  mit allem drum und dran, in WUNDERSCHÖNER Lage zwischen Berg und Fluss, dazu ein riesiger Wellnessbereich, nettes Personal, Shop, Cafe und Sanitärhäusern die soooo schön sind, wie ich sie noch nie gesehen habe.

 

Sanitäranlagen Campingplatz

Eines von 4 Sanitärgebäuden auf dem Grubhof Campingplatz

 

Mal ganz abgesehen von großen modernen Duschen, Toiletten usw. haben die Sanitärgebäude rieeeeeeeesengroße Fenster samt Ausblick auf die Berge. Wenn man da z.B. nach dem Duschen sitzt und sich die Haare föhnt, hat man einen unglaublichen Blick… das habe ich so wirklich noch nie gesehen.

 

Duschen auf Campingplatz Grubhof Camping

Haare fönen samt Ausblick! Die Toiletten und Duschen auf dem Grubhofcamping

 

Für das Gates of Summer war auch bereits alles vorbereitet, an der Campingplatz Anmeldung lag schon eine Teilnehmerliste bereit. So konnte ich mehr oder weniger direkt auf den Campingplatz fahren und das Gates of Summer Gelände war schnell erreicht.

Es waren auch bereits einige andere Blogger, Hersteller und Teilnehmer vor Ort, so dass es schnell viel zu quatschen gab.

Wem das ganze noch nichts sagt, hier einige Infos über das “Camper Festival”

 

  • Bereits vor 2-3 Jahren starteten die Veranstalter von “Camp Republik” das erste große Campertreffen namens “Campervan Summer Meeting”.
  • Dieses Treffen findet immer im Herbst, ebenfalls irgendwo in den Bergen statt.
  • Die Teilnehmerzahl ist in den letzten Jahren regelmäßig angestiegen, so dass vergangenen Herbst (wie ich hörte) mehr als 400 Camper anreisten.
  • Da diese Treffen so gut angenommen wurden, gab es jetzt das erste “Gates of Summer”, also das erste Frühjahrstreffen
  • Das besondere an diesen Treffen, es gibt auch immer ein gewisses Programm und es nehmen Hersteller und Camping Shops teil, so dass die Treffen ein bisschen wie ein Mix aus Campertreffen, Festival und Messe sind.
  • Zum Programm gehören u.a. Vorträge von Bloggern über Reiseziele, allg. Camping Infos, Thema Bus Ausbau oder andere Camping Themen, abends spielt eine Band am Lagerfeuer, es gibt große Tipi Zelte um auch bei Regen trocken zusammen zu sitzen, am frühen Abend beginnt ein Koch für die ganze Truppe zu kochen.
  • Aussteller, Shops, Hersteller zeigen ihre Mobile bzw. verkaufen spezielle Camping Produkte
  • Der Gewinn aus den Einnahmen durch Verlosungen, Getränken und Essen ging dem Projekt Helden Camper (junge Krebserkrankte brauchen eine Camping Auszeit) zu
  • Naja und zwischendurch ist natürlich viel Zeit zum klönen, schnacken und sich austauschen.
  • Tickets für diese Veranstaltungen gibt es je nach persönlicher Übernachtungsdauer und beinhalten sämtliche Angebote plus Campingplatzkosten usw.

Das ist grob Umfasst das Campervan Summer Meeting bzw. das Camper Festival “ Gates of Summer”.

 

Milla, die Omi und ich auf dem GoS

 

Wie bereits gesagt, war es ja mein erstes Camper Festival in dieser Form. Ich war zwar schon auf dem Bulli festival als Bloggerin, aber das GoS ist nochmal etwas ganz anderes und ehrlich gesagt, wusste ich vorab auch nicht so ganz genau, was mich erwarten würde.

Dazu kamen mal wieder “Vorträge”… meine ganz persönliche Lieblingsbeschäftigung, reden vor Menschen.🙈🤣 Aber nach dem super GAU in Stuttgart war ich ja fleißig (so einen Mist muss ich nicht unbedingt immer wieder erleben) und habe geübt, ich war mittlerweile sogar bei so einem “Redner / Kommunikations- Coaching” 😉 😉 ;-), kenne wahrscheinlich zumindest jedes 2. Youtube Video von richtig guten “Vortragenden” usw. usw..

Ob es was gebracht hat…. nun jaaaaa, der eine sagt so, der andere so 😉

Jetzt mal ehrlich, habt ihr euch schonmal bewusst vor einen Spiegel gestellt und euch beim reden mit der Wand beobachtet, oder das ganz auch noch als Video aufgenommen??? Das, also, das mit dem Video, das, das ist SCHOCKIEREND 🤪🥺😖…… da fehlen mir die Worte für, FUUUUURCHTBAR ist untertrieben!

Mittlerweile sperre ich Milla immer mit mir in der Diele ein (da habe ich den größten Spiegel) und rede zu Milla, so komme ich mir nicht komplett bescheuert vor… 🙂 und das mit den Videos habe ich sein gelassen, da bekomme ich ja noch viel größere Komplexe!

Aber gut… irgendwie muss ich ja besser werden! Ich meine nicht “Profi- Besser” sondern “Isa bleiben, aber zumindest das sagen können, was ich mir vorgenommen habe”, so auf dem Level!  Und das klappt anscheinend nur mit üben…. oder Show-Hypnose ;-)! Also erzähle ich Milla auch weiterhin einen Schwank aus meinem Leben (auch wenn die dusselige Kuh regelmäßig dabei einschläft! Also unterstützung sieht echt anders aus!!! 😉 ), bis es ihr aus den viel zu langen Ohren wieder raus kommt!

Zurück zum GoS

Der Donnerstag Abend verlief relativ ruhig, die meisten Besucher würden eh erst Freitag anreisen, so gab es an diesem Abend noch eine kurze (und einzige) Vorstellungsrunde im Tipi vor einer handvoll Gästen und danach sind noch einige Blogger und Hersteller gemeinsam essen gegangen. Ein wirklich lustiger Abend.

Am nächsten Tag startete das Programm. Jeweils um 10 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr begannen die verschiedenen Vorträge, immer von 3 oder gar 4 Bloggern, Youtubern usw. zu verschiedenen Themen gleichzeitig.

Wie ich später erfahren habe, wurde dieses System vom letzten Herbsttreffen übernommen und macht sicherlich auch Sinn, wenn es huuuuuuunderte Teilnehmer gibt. Dann können sich die Gäste gut auf die verschiedenen Vorträge verteilen..

Bei dem ersten GoS war es allerdings insgesamt etwas anders….

Zum einen war es eh das erste Treffen welches in dieser Form im Frühjahr stattfand, das Herbstfestival ist dagegen bereits deutlich bekannter und damit auch größer.

Dazu kam auch noch, wie bereits die Herbstfestivals, fand natürlich auch das GoS in der wunderschönen Alpenregion statt und leider war das Wetter genau an diesen Tagen deutlich schlechter, als z.B. in den Wochen zuvor.  Regen, Kälte und dazu vielleicht auch noch eine längere Anreise, wenn man nicht gerade ganz im Süden der Republik wohnt, haben wahrscheinlich den ein oder anderen Teilnehmer letztendlich doch abgeschreckt.

So kam es dann also, dass insgesamt vergleichsweise wenige Teilnehmer/ Besucher in Lofer waren und wenn dann auch noch 3 oder 4 Vorträge gleichzeitig stattfinden, redet man eben nur vor einer handvoll Menschen… wenn überhaupt! 

In meinem Fall, wir hatten vorab abgeklärt, dass ich meine Vorträge über das Thema: “Road Trip & Camping in Europa – Allein on Tour” (woraus dann im offiziellen Programm “Ein Plädoye zum Alleinfahren” wurde ;-/ )  halten werde, war es dann eben so, dass mein erster Vortrag, der an diesem Freitag um 14 Uhr im Tipi stattfand, im Vergleich noch einigermaßen gut besucht wurde (es waren auch einige Alleinreisende vor Ort).

Ich bin allerdings davon ausgegangen und so hatten wir es auch untereinander besprochen, dass wahrscheinlich viele Teilnehmer erst später anreisen werden, schließlich müssen ja einige Leute Freitags auch erstmal noch arbeiten und können nicht um 14 Uhr auf einem Campingplatz hocken.

Tja… das war allerdings falsch gedacht!

Naja, der Vortrag lief dann aber doch ganz ok, ich habe das alles in kleinem Kreis durchgezogen und bin einfach mal davon ausgegangen, der Vortrag am Samstag wird besser besucht.

Wetter technisch klarte es Freitag Abend auch nochmal auf, das frisch gekochte Thai-Curry war lecker und es folgte ein richtig, richtig schöner Lagerfeuerabend samt Gitarre, Songs und dem ein oder anderen Radler.  Dieser Freitagabend war wirklich sehr, sehr nett und ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Festival bei etwas mehr Wetterglück richtig super sein kann, denn die Leute waren klasse.

 

Gates of Summer Camper Festival Lagerfeuer

Lagerfeuer & Camping… die Camper Festival Gates of Summer Abende waren schon echt schön!

 

Dann folgte der Samstag und leider wurde das Wetter nicht besser, eher im Gegenteil…. es wurde immer kälter und regnerischer.

 

Was leider dann auch die verschiedenen Vorträge betraf. Die drei Redner, die bereits um 10 Uhr dran waren, hatten leider erstmal gar kein Publikum, weshalb die Vorträge etwas weiter nach hinten geschoben wurden, bis mehr Leute wach waren und gefrühstückt hatten.

Glück hatte zumindest der Vortragende, der für das Tipi eingeteilt wurde, denn hier war es ja auf jeden Fall trocken. Dennoch, auch zum späteren Zeitpunkt und im Tipi, wurde der dort stattfindende Vortrag nur mäßig besucht. Ich glaube (ich habe es nicht live gesehen, weil ich zu diesem Zeitpunkt bei dem Vortrag im Tipi saß) aber zumindest die Omnia Vorführung wurde ganz gut angenommen.

Mein nächster Vortrag sollte also an diesem Samstag, wiederum um 14 Uhr, stattfinden. Aaaaaaallerdings lief es dann so gar nicht mehr gut, was verschiedene Gründe hatte.

 

  • Zum einen zog es sich pünktlich ab 13:30 Uhr mächtig zu, so dass wir schon alle eine große dunkle Wolkenwand über die Berge auf uns zukommen sahen.
  • Zeitgleich fand mein Vortrag mit drei weiteren Vorträgen meiner Kollegen statt, wenn es aber insgesamt vielleicht nur 40-50 Zuhörer gibt, ist das bei insgesamt 4 Vorträgen gleichzeitig nicht sehr viel.
  • Außerdem sollte dieser Vortrag auch noch bei mir am Womo stattfinden, genauso wie die Vorträge meiner Kollegen, die mit ihren VW Bussen rechts und links von mir standen. Es verteilete sich also nicht auf verschiedene Bereiche des Geländes, sondern wir konnten gegeneiander ansprechen.
  • Und zuletzt muss ich auch ganz klar sagen, dass mein Vortragsthema einfach bei den Teilnehmern, die auf diesem Treffen waren, nicht gut ankam und die Leute, die es interessiert hat, die waren bereits Freitag da (dazu aber im 2. Teil noch mehr)

 

Tja und so kam es also, dass ich Samstag Nachmittag pünktlich um 14 Uhr bei windig, frischen Temperaturen vor dem Womo saß und meinen Vortrag vor genau EINER Person halten sollte.

Dass das natürlich eine total bescheidene Situation war, muss ich euch nicht erklären. Vor allem, wenn dann auch noch gleichzeitig bei meinen Kollegen rechts und links zumindest ein paar Leute standen. Schön ist das natürlich nicht… aber gut, ich konnte es auch nicht ändern! Wir haben dann daraus eher eine “informative Unterhaltung” gemacht… auch ok!

Wobei ich natürlich schon sagen muss, so richtig toll war das alles nicht! Bitte versteht mich nicht falsch, ich rede auch heute noch nicht frei und locker vor fremden Menschen und bin darin nicht gut. Von daher könnte ich natürlich sagen, puhhh Glück gehabt! 😉 JAAAA und es war auch wirklich schön mal wieder einige Bekannte, Kollegen und Leser wieder zu treffen oder ganz neu kennen zu lernen… das war alles super, der Campingplatz war GROSSE KLASSE und natürlich ist mir auch klar, dass niemand Schuld hat, wenn das Wetter einfach nicht so richtig mitspielen mag.

Andererseits ist ein solches Treffen, in dieser Form und wenn ich da als Bloggerin extra hinfahre auch Business… und wenn man dann da sitzt und sich über das gesamte “Treffen” so seine Gedanken macht, vielleicht auch den ein oder andere organisatorischen Knackpunkt sieht und sich auch die Frage stellen muss, warum niemand der Organisatoren mal mit mir das Gespräch sucht, wie mit den anderen Bloggern, Ausstellern usw. dann fühlt sich das zumindest alles nicht gut an.

Aber… ein Hoch auf eine heiße Dusche! Das soll ja die Nerven beruhigen …

Den gesamten Samstag Nachmittag und Abend verbrachten wir gemeinsam in netter Runde im Tipi. Der Koch versorgte alle Teilnehmer die mochten mit Chili, nach dem Essen fand die große Verlosung statt, bei der es zum Teil wirklich tolle Sachen (u.a. auch Omnias und richtig teure Camping Grills) zu gewinnen gab (ich habe auch gewonnen, einen Landvergnügen Atlas, den ich allerdings für 2019 schon habe und ihn darum direkt an eine glückliche Alleinreisende weiter verschenkt habe)

 

Karma Baby, Karma!

 

Irgendwann war ich allerdings soooo dermaßen durchgefroren, dass ich auch samt Mütze, Strumpfhose und Winterjacke einfach nicht mehr warm wurde, so dass ich schon relativ früh ins Womo gegangen bin.

 

Camper Festival GoS, camping in den Bergen unter Sternenhimmel

Camping unterm Sternenhimmel, nachts auf dem Gates of Summer

 

Die Party muss aber noch sehr, sehr gut gewesen sein, der campende Sänger hat anscheinend für super Stimmung gesorgt und nachdem es gegen 22 Uhr auch aufgehört hatte zu regnen, konnten sogar alle noch entspannt am warmen Lagerfeuer sitzen.

Ich war zu diesem Zeitpunkt auch entspannt, allerdings liegend in meinem Bettchen! 🙂

 

Der Sonntag

 

Am Sonntag war bereits der Tag der Abreise gekommen. Morgens um 10 Uhr gab es noch einmal 3 letzte Vorträge von drei verschiedenen Blogger Kollegen, insgesamt herrschte aber bei den meisten Teilnehmern bereits “Abreise Stimmung”, da leider auch an diesem Tag Kälte und Regen dominierten.

´Kälte und Regen…. da war doch noch was?!

Durch einige Insta und FB Postings die ich während der vergangenen Tage online stellte, bekamen Freunde die in Passau leben mit, dass ich mich gerade in Österreich aufhalte und fragten mich bereits am Freitag, ob ich nicht Zeit und Lust hätte auf einen Passau besuch?

Im Grunde hatte ich auch riesen Lust die Leute wieder zu sehen, allerdings gab es da doch noch dieses riesen Projekt, an dem ich seit Woooooochen arbeite und die vertragliche Abgabefrist war der 15.Mai! Ich brauchte diese letzten 3 Tage auch wirklich nochmal dringend, um alles nötige komplett fertig zu machen und ich wusste genau, wenn ich nnach Passau fahren um Bekannte zu besuchen, werde ich nicht dazu kommen, stundenlang am Laptop zu sitzen.

Doch zum Glück regelte sich das Thema schnell, denn meine Passauer Freunde mussten ganz normal zur Arbeit, sie hatten also nicht frei und das kam mir ehrlich gesagt auch sehr gelegen. So vereinbarten wir also, dass ich mich Sonntag auf den Weg nach Passau aufmachen werde, das sind von Lofer aus nur ca. 180 km und wir wollten noch einige Tage zusammen in Passau verbringen.

Nachdem ich mich Sonntag noch eine ganze Weile mit den  Kollegen ausgetauscht habe und mich dann bei allen verabschiedet habe, sollte es also gegen Mittag in Richtung Passau losgehen und jetzt kam mir auch meine Mautplakette zugute, denn der kürzeste Weg von Lofer nach Passau führte mich einmal komplett von West nach Ost durch Österreich und dabei auch 8 km über die mautpflichtige Autobahn bei Salzburg.

Ich war also vorbereitet, das Wetter war mehr als eklig und eiskalt, aber Milla und mich konnte nichts mehr stoppen…. bis auf die Omi!

Sooooo, ich glaube das ist der perfekte Punkt für eine kleine Camper Festival usw. Pause! 

Holt euch etwas zu trinken, eine Tafel Schoki oder eiine Tüte Weingummi, Teil zwei hat es noch in sich.

Da erfahrt ihr dann auch wie ich vom Campingplatz kam, warum mein Schutzengel in aktion war, wie es mit dem ADAC weiter ging, was Pferde auf der Autobahn zu suchen hatten und welches Fazit ich vom Gos ziehe. 

Also… bereit? Dann findet ihr hier Teil 2!

Viel Spaß beim lesen und BLEIBT GESUND!

Eure

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

 

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