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Stellplatz Roses

Carrer del Port de Reig 65
17480, Roses, Spanien

( Der Campingplatz der ACSI akzeptiert liegt direkt daneben)

Stellplatz Peniscola

Parking Els Daus

Avenida Valencia 93
12598, Peniscola, Spanien

Stellplatz San Fulgencio

Calle Mar Cantabrico 9
03177 San Fulgencio, Spanien

(Bestellt liebe Grüße!)

Stellplatz am ADW (aber mit Pool)

AL-5105 undefined
04149, Carboneras, Spanien

Selbst die Hausnummer ist unbekannt, darum hier nochmal die GPS Daten:

37° 0′ 13″ N und 1° 54 36 W

Stellplatz Almeria kostenlos

Avenida del Mediterráneo
04007, Almería, Spanien

Stellplatz Torrox Costa

Avenida del Peñoncillo 69D
29770, Torrox, Spanien

Es geht weiter, mein Ziel ist Torrox Costa … immer in Richtung Süden – Andalusien, ich komme! Den ersten Teil dieser Tour findet ihr übrigens hier, mit allen Stellplatzdaten für die Fahrt durch Frankreich. 

Los gehts, immer weiter mit dem Wohnmobil in den Süden, das große Ziel, Torrox Costa an der Costa del Sol

 

Alleine reisen Wohnmobil Andalusien

Pünktlich zum Sonnenaufgang am Meer… und kein Mensch weit und breit.

 

 

Wusstet ihr eigentlich, dass Spanien seit Oktober 2025 verdammt groß ist? 🙂 Oder sagen wir besser: lang. Ich bin mir absolut sicher, noch im September war Spanien kürzer – aber zack … wenn Isa kommt, wird Spanien gute 500 Kilometer länger! Ok, zumindest ca. 500 Kilometer länger als ich gedacht hätte. 🙂

Teil 1 dieser Tour endete ja in Loupian – für mich war das der letzte Platz vor dem spanischen Grenzübertritt. Und genau da machen wir jetzt weiter.

Morgens hieß es also: Abfahrt und Vamos a la playa, oh oh oh, auf nach Spanien!

Von dem großen Grenzübertritt war mal wieder wenig zu spüren – plötzlich war es einfach da, das „España“-Schild. Und weil ich ja vor einigen Jahren direkt zweimal in Roses war, wollte ich der „guten alten Zeit“ wegen auch dieses Mal einen Stopp in Roses einlegen.

Allerdings war ich dabei mal wieder ein klein wenig geistig umnachtet. 🙂

Wohnmobil Stellplatz in Roses, Spanien

Kurz hinter der Grenze liegt der bekannte Touri-Ort Roses

Denn – warum auch immer – bin ich diesmal den Stellplatz in Roses angefahren. (Carrer del Port de Reig 65, 17480, Roses, Spanien). Fragt mich nicht warum, aber irgendwie hatte ich nur Stellplatz im Kopf.

Aber zumindest hatte ich in so fern Glück, dass ich noch einen der letzten freien, nicht reservierten Plätze ergattern konnte. Und das mitten in der Woche am frühen Mittag!

Der Stellplatz in Roses

Was soll ich euch sagen: Der Stellplatz ist okay … ein staubiger, riesiger Platz, Womo an Womo. 19 Euro pro Nacht, Strom hätte noch einmal 4 oder 5 Euro extra pro 24 Stunden gekostet – darauf habe ich aber verzichtet. Allerdings, ja, es gibt Sanitärgebäude am Platz und auch Waschmaschinen usw. Also: Die Ausstattung ist schon da für den Preis.

Und warum dann geistig umnachtet?

Ich stand auf beiden Reisen zuvor auf dem 4- oder 5-Sterne-Campingplatz direkt neben dem Stellplatz. Und durch die ACSI-Karte hätte mich der Campingplatz – mit wirklich tollen Anlagen und Strom inklusive – auch nur 19 Euro (oder 21 Euro, ich bin mir gerade nicht 100 % sicher) gekostet.
So oder so: Eigentlich wäre der Campingplatz dank ACSI in der Nebensaison die schönere Wahl gewesen, aber wie gesagt … irgendwie kam ich da erst später drauf. 🙂 🙂 🙂

Egal – letztendlich hat mir Roses auch dieses Mal wieder sehr, sehr gut gefallen. Darum bin ich ja auch direkt zwei Nächte stehen geblieben.

Direkt neben dem Stellplatz in Roses liegt der Campingplatz der die ACSI Rabattkarte akzeptiert

Direkt neben dem Stellplatz in Roses liegt der Campingplatz der die ACSI Rabattkarte akzeptiert


Was man ganz klar sagen muss: Roses ist eine Touri-Hochburg.

Wer die Einsamkeit sucht und „Touri-Shop an Touri-Shop“ so gar nicht mag, wird Roses nur bedingt mögen. Andererseits ist dadurch natürlich auch echt viel los, die absolut überwiegende Mehrheit der Geschäfte bleibt im Herbst/Winter offen, und der Ort ist gefühlt zu jeder Jahreszeit ein sehr  beliebtes Urlaubsziel für Camper und Hotelgäste.

Was allerdings auch bedeutet: Der Stellplatz ist ständig frühzeitig komplett ausgebucht. Ich meine aber, man kann vorab reservieren, da diese ganze Stellplatzbelegung, Schranken usw. komplett elektronisch abläuft und man dementsprechend auch während der Buchung sehen kann, welche Plätze überhaupt nicht frei sind bzw. nicht reserviert. Denn in Roses bedeutet ein leerer Platz noch lange nicht, dass die Plätze auch wirklich frei sind.


Wenn ihr allerdings spontan nach Roses kommt, solltet ihr – gerade jetzt im Winterhalbjahr – bis spätestens mittags am Platz sein. Danach ist es wirklich nur noch pures Glück, einen Stellplatz zu ergattern.

Alleine reisen mit dem Wohnmobil Spanien

Ja! So geht’s docht!

All in all, für mich gilt, Roses geht immer! 🙂

Ich hatte 2,5 wunderschöne, sonnige Tage in Roses und bin dann auch schon wieder weitergefahren.
Das mit der geistigen Umnachtung sollte mich allerdings weiterhin begleiten – wie sollte es auch sonst sein?
Aber dazu drei Stopps später mehr. 🙂

Wohnmobil Peniscola Spanien

Klarer Tipp, Peniscola hat mir sehr, sehr gut gefallen

Denn als Nächstes ging es vom touristischen Roses ins touristische Peñíscola.

(Hi, hi … sie hat Penis gesagt 🙂 🙂 🙂 )

Also, eigentlich könnte ich es ganz schnell machen: Altstadt von Penis Cola  top 😉 , Stellplatz bescheiden, aber praktisch gelegen. (Stellplatz Els Daus, Avenida Valencia 93, 12598, Peniscola, Spanien, ca. 10 Euro pro Nacht)

Aber ganz so schnell lasse ich euch dann doch nicht vom Haken.

Also: Die Altstadt von Peñíscola ist superschön! Alles rund um diese „Burg“ – winzige Gassen, schiefe Häuschen und so verwinkelt, dass man sich wunderbar verlaufen kann.Wirklich, wirklich schön!

Allerdings … wenn ihr Probleme habt, viele Stufen zu bewältigen, dann ist das nicht euer Ziel. Also auch nur minimal behindertengerecht ist da fast nichts. Isch hab Hüfte, Knie, Fuß … schwierig!

Aber kommen wir zum Stellplatz.

In der Region gibt es zig Campingplätze und auch noch 1-2 andere Stellplätze – ihr seid also nicht wirklich auf diesen Platz angewiesen.Doch man muss schon sagen: Der Stellplatz liegt günstig, und dasselbe gilt auch für den Preis – 10 Euro für Peniscola ist schon gut, zumindest im Vergleich zum Campingplatz.

Schön im Sinne von schön ist der Platz aber echt nicht.Ein klassischer „Ich bin tagsüber eh immer unterwegs“-Platz. 🙂

Stellplatz Peniscola Wohnmobil

Auf dem Foto sieht es halb so wild aus und es ist auch nicht furchtbar auf dem Platz… aber es gibt definitiv schönere Wohnmobil Stellplätze.

Hinzu kommt der Stellplatzbetreiber.

In den diversen Stellplatz-App-Bewertungen kommt der Betreiber schon ziemlich schlecht weg.Jetzt war es bei mir allerdings so, dass (geschätzt) seine Frau vor Ort war – und die tickt eher nach dem Motto: Frag mich nichts, dann sag ich nichts.

Aber wenn er  vor Ort ist, dann geht’s wohl recht „robust“ zu. Campingverhalten soll dann z. B. sehr, sehr strikt untersagt sein (ja, obwohl es ein richtiger privater Stellplatz ist).Ich wusste davon zu Beginn ehrlich nichts! Aber Ja, ich habe mich auch nicht schlau gemacht!

Ich habe mich abends samt Stuhl und kleinem Hocker vor das Womo gesetzt – und wie schon gesagt, seine Frau hatte nichts zu meckern.

Allerdings sollte ich den Herrn des Hauses zur Abreise kennenlernen.

Es war auf jeden Fall so, dass ich bereits zur  Anreise direkt bei seiner Frau bezahlt hatte – und glücklicherweise habe ich auch die Quittung gut aufbewahrt.

Dann wollte ich drei Tage später abreisen, aber das gestaltete sich schwieriger als gedacht bzw.  erst mal gar nicht möglich. Folge, ein „ordentlicher“ Abreisestau der über den halben Platz stand.  Denn der Herr des Hauses war wohl der Ansicht, er könne die Wohnmobile die entsorgen möchten, am aller-, allerbesten zentimetergenau auf der Entsorgungsstation einweisen.

Ja grundsätzlich vielleicht eine nette Idee… ABER

Das hatte allerdings in seinem Fall den Haken, dass die Camper nicht längs auf die Entsorgung fahren sollten, sondern unbedingt und ohne Diskussion … quer!Mit dem Ergebnis, dass das Heck der Reisemobile so weit in die Ausfahrt ragte, dass niemand mehr vorbeikam der nicht entsorgen wollte.

Ich wollte aber gar nicht entsorgen – ich wollte doch einfach nur abreisen.

Und ich sag mal so: Wenn ein Womo vor einem steht und entsorgen möchte und man nicht an ihm vorbei kommt, alles ok, dann wartet man eben. Aber in diesem Fall standen nicht drei Reisemobile vor mir deren Entsorgung ich abwarten sollte und hinter mir standen mittlerweile 5 oder 6 weitere Fahrzeuge. Auf einem typischen „morgen gehts weiter Platz“ ist am frühen Vormittag nunmal einiges los.

Und drei volle Entsorgungen sinnlos abwarten ist nicht unbedingt etwas für Ungeduldige – was die wartenden Camper hinter mir auch deutlich zum Ausdruck brachten. Zumal es schlicht und ergreifend auch vollkommen sinnlos war, die Womos quer auf die Entsorgung zu stellen, längs wäre genau so gut möglich gewesen.

Naja … der Betreiber wurde auf jeden Fall von Minute zu Minute lauter und hektischer, hinter mir wurde es voller und voller und es wurde mittlerweile  heftigst diskutiert.

Aber dann reagierte der Camper vor mir mal clever!

Iiiiiiiiiirgendwann war es dann aber so, dass sich der dritte Camper an der Entsorgung dachte: Lass ihn toben, ich stelle mich erstmal läng auf die Entsorgung, so können die Leute hinter mir erstmal abreisen.

Uhhhhh, das hat den Betreiber fast zur Weißglut gebracht – dabei wollte der Mitcamper uns doch erstmal nur weg fahren lassen.

Aber nicht mit dem Betreiber!!!

Ich also erstmal schnell an dem Womo vorbei, der Typ tobt, ab zur Schranke… keine Chance, der ältere Herr hat im Traum nicht daran gedacht, die Schranke zu öffnen.

Erst mal wollte er den einen Camper in Seelenruhe wieder quer auf die Entsorgung stellen, bis er mal kapiert hat: Nee, so wird das nichts – denn jetzt stand der gesamte Schrankenstau im Weg.

Dann kam er zu mir gerannt (ich war ja die erste in der Reihe, also direkt an der Schranke)  und wollte noch mal Geld von mir. Dabei hatte ich ihm die Quittung schon in die Hand gedrückt, aber irgendwie wollte er mir nicht glauben, dass diese Quittung echt sei. Nach vielen lauten, aufgeregten Sätzen – von denen ich aber nur die Hälfte verstand – habe ich ihm dann mehrfach gesagt, er solle seine Frau fragen. Schließlich hatte ich bei ihr bezahlt, er war ja gar nicht da als ich angereist bin!

IIIIIIIIIIIRGENDWANN ist er dann ins Häuschen gerannt und hat endlich seine Frau gefragt – und siehe da, plötzlich ging kommentarlos die Schranke auf.

Kein „sorry“, kein „alles ok“ Winken o.ä. … egal – auf und weg!

Naja, all in all: Der Platz liegt praktisch, er ist relativ günstig und den Betreiber muss man dann so hinnehmen. Oder ihr fahrt direkt auf einen der anderen Campingplätze rund um Peñíscola.

Übrigens … Peñíscola muss in der Adventszeit ein echtes Träumchen sein! Ich habe Bilder gesehen – die gesamte Beleuchtung ist wunderschön.

Von Peñíscola aus ging es für mich weiter nach San Fulgencio.

Genauer gesagt: zum Camper Park San Fulgencio, denn dieser Stopp hatte eine etwas längere Vorgeschichte.

Stellplatz Camper Park San Fulgencio (Calle Mar Cantabrico 9, 03177 San Fulgencio, Spanien, ca. 14 Euro pro Nacht)

Vor mittlerweile drei Jahren haben es zwei Leute (Sabine und Thomas) aus meiner Instagram-Bubble gewagt: Sie sind komplett nach Spanien ausgewandert und haben einen Stellplatz übernommen. Hut ab!Ich habe ja wirklich höchsten Respekt davor, wenn Menschen so richtig mit „Plan“ auswandern.Aus diesem Grund habe ich auch immer gesagt: Wenn ich mal bei euch in der Ecke bin, dann komme ich vorbei.

Drei Jahre später war es auch schon so weit! 🙂 Das ging doch ruck zuck!

Alarmmeldung Spanien Bevölkerungsschutz

Alarmmeldung Spanien Bevölkerungsschutz

Allerdings gab es auf dem Weg nach San Fulgencio eine weitere neue Erfahrung für mich – ich sag nur: ALARM!

San Fulgencio liegt ein paar Kilometer von Murcia entfernt, und während ich auf dem Weg zum Stellplatz war, stürmte und regnete es immer wieder ordentlich – bis das Handy plötzlich Alarm schlug!

NINA-Warn-App, nationaler Alarm, na, ihr wisst schon … diese Warnungen, wenn es wirklich ernst werden könnte: Schwere Unwetter für die Region Murcia.

Hmmmmm … nach den Bildern aus Valencia letztes Jahr fühlte sich diese Warnung gar nicht so gut an. Die Region Murcia ist allerdings groß. Zu dem Zeitpunkt war ich schon einige Stunden unterwegs, und den Kontakt zu Sabine gab es ja auch noch. Also habe ich erst mal geschaut, ob mir Sabine geschrieben hatte … nein! Dabei war ich mir eigentlich sicher: Sollte es wirklich riskant werden, zu ihnen zu fahren, hätte sie mir geschrieben.

Unwetter in Spanien

Und das Handy hellt immer noch ganz schön auf… also im ersten Moment sah das Wetter auf dem Weg zum Stellplatz „wüst aus“.

Alarm auf dem Weg nach Torrox Costa – Die eigentliche Warnung galt aber vor allem für den folgenden Tag.

Also war mein Plan: Ich fahre jetzt erst mal zum Stellplatz und schau mir das da an. Wie genau liegt der Platz (Anhöhe oder Kuhle)? Wie weit ist die Küste entfernt? Wie ist der Platz gestaltet? Was sagen die Einheimischen? usw. usw.

Aber ich sag’s euch … es gab eine Phase nach dem Alarm, da war der Himmel bereits richtig, richtig dunkelgrau, es waren eh kaum Autos unterwegs und wenn ich endlich mal ein anderes Auto sah, dann kam es mir entgegen.

Und dann kamen mir auch noch zwei Streifenwagen mit Blaulicht entgegen, die sozusagen aus San Fulgencio herausdüsten, Hollywood hätte es nicht anders gezeigt!  … Da bekam ich dann doch wirklich kurz Schiss und dachte nur so: Alter Falter, genau das sind diese BILD-Zeitung-Geschichten, bei denen hinterher jeder sagt: Wie dumm war diese Frau eigentlich?!

Auf dem Weg an die Costa del Sol – Zwischenankunft mit 180 Puls

Naja, ich kam auf jeden Fall gut am Stellplatz an – und während ich noch 180 Puls hatte, spielte sich dort das ganz normale, maximal entspannte, Campingleben ab.

Der Platz liegt ein ganzes Stück von der direkten Küste entfernt, das eigentliche Dorf liegt tiefer, der Platz an sich ist geschottert, also kein tiefer Rasen – und ich hörte nur von allen Seiten: Mach dir mal keinen Kopf, seit Valencia warnen die hier stäääääändig!

Gut, genau das sagen auch alle bevor es dann doch mies läuft … aber als ich erst mal da war und die Lage gecheckt hatte, wurde ich deutlich entspannter.

Naja, und um das Thema schon mal zu beenden: Ja, es regnete am nächsten Tag – aber nicht mehr und nicht weniger, als es nun mal hin und wieder regnet. Überschwemmungen gab es an diesen Tagen nirgendwo. Gott sei Dank!

Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass Sabine und Thomas einen sehr, sehr schönen kleinen Stellplatz erschaffen haben, bei dem man deutlich merkt, dass die Betreiber selbst campen. Kleine, aber sehr saubere und gemütliche Sanitärbereiche, eine kleine Bar, an der sich zum späten Nachmittag der halbe Platz trifft, Waschmaschinen – und einmal die Woche kommt sogar ein Pizzatruck vorbei.

Camper Park San Fulgencio Sabine und Thomas

Stellt euch das Bild mit blauem Himmel vor, dann wirkt der Platz gleich nochmal schöner. Wobei er wirklich sehr, sehr schön geworden ist.

Ein rundum schöner, gepflegter und vor allem sympathischer Platz.

Samstags findet übrigens direkt hinter dem Platz der Wochenmarkt statt und nur wenige Meter entfernt gibt es mehrere große Supermärkte.

Allerdings: Auch dieser Platz ist einfach extrem beliebt. Vor allem, wenn ihr hier in den Wintermonaten stehen möchtet – also grob gesagt zwischen Anfang November und Ende Februar – solltet ihr frühzeitig reservieren, denn der Platz ist in dieser Zeit fast immer komplett ausgebucht.

Camper Park San Fulgencio Sanitärgebäude
Camper Park San Fulgencio, die neue Bar an der sich Nachmittags der halbe Platz trifft. :-)
Wohnmobil Stellplatz San Fulgencio Spanien

Geistig umnachtet Teil 2 – auf in den Naturpark am Meer … ohne Meer! 🙂

Jaaaaa alsoooo, wie kam es dazu … 🙂 🙂 🙂

Bevor ich nach drei wirklich schönen Tagen aus San Fulgencio abgereist bin, habe ich zack, zack nach dem nächsten Ziel gesucht. Stellplatz-App auf, grob nach den Kilometern geschaut – ok, irgendein Platz direkt an der Küste, das wird schon passen. Küste, Meerblick, Promenade… das geht immer! Darum habe ich gar nicht mehr genauer nach dem Platz geschaut, los gehts!

Hmmmm… verdammt viel Landstraße – ein neues Zwischenziel auf dem langen Weg nach Torrox Costa!

Ca. 40 Kilometer vor dem Ziel hat mich das Navi dann von der Autobahn geholt, was ich schon etwas komisch fand, aber … das Navi hat immer recht. 🙂

Kreisverkehr, links, rechts, hin und her – und von Kilometer zu Kilometer wurde es einsamer … sehr, sehr einsam.

Irgendwann kam ich dann an einem Naturreservat-Schild vorbei … oooook … aber ich war mir ja total sicher: Der Platz liegt direkt am Meer.
Also wird es zu 100 % so sein, dass mich das Navi jetzt durch das Reservat führt – und dann zurück an die Küste.

Ich sag’s euch: Bei jeder Kurve habe ich gedacht, soooo, JETZT kommt das Meer aber bestimmt in Sicht.

Viel Stein und Grün

Viel Stein und Grün


Aber nix … weit und breit nix … nur verdammt viele Steine.


Also sagen wir: Steinwüste. Und das, soweit ich schauen konnte.

Und da sagt die Olle im Navi doch glatt: „In 500 m haben Sie Ihr Ziel erreicht!“

WHAT??? Die Alte MUSS mich vollkommen falsch geführt haben … in die Irre sozusagen …nix Meer, nix Küste, nur Steine und davon extrem viele!

EINDEUTIG, die Tante im Navi hatte Schuld!!!!

Hmmmm, aber dann sah ich – POTZBLITZ – erstaunlicherweise hieß der Platz genau so, wie der Platz der doch an der Küste liegen sollte! 🙂

Hmmmmmm… aber schau an, genau ein anderer deutscher Camper stand auch auf diesem Platz. Naja, jetzt war ich da, also keine Küste, auch ok! Camper Park Carboneras (AL-5105 undefined, 04149, Carboneras, Spanien, ca. 12 Euro pro Nacht)

Zumindest war der Platz mit 12 Euro für einen Campingplatz mit Pool (ok der Pool ist echt klein und sieht ganz genau so aus, wie man diese Pools vor gruseligen Motels aus Horrorfilmen kennt), aber dafür waren die einzelnen Plätze echt hübsch angelegt.

Ein sehr ruhiger Campingplatz in Spanien

Ein sehr ruhiger Campingplatz in Spanien


Also so grundsätzlich alles fein – nur halt am aaaaaabsoluten A.d.W.

Also wirklich: Jetzt weiß ich 100% ig sicher, wo genau der „Arsch der Welt“ liegt … nämlich genau da! 🙂

Aber wie kam es jetzt zu diesem kleinen Missgeschick, an dem ich ja sicherlich keine Schuld trage, sondern die Trulla im Navi! 🙂

Vielleicht, vielleicht, vielleicht könnte es möglich sein, dass ich bei der zack-zack-Stellplatzwahl nicht weiter in die Karte hineingezoomt habe – und vom „Weltall aus“, sah es wirklich so aus, als läge der Platz total praktisch direkt an der Küste. Die (keine Ahnung) 20 Kilometer dazwischen sieht man vom All aus ja nun wirklich nicht. 🙂

Da sieht doch aus wie Küste

Da sieht doch aus wie Küste

Ja gut … kleiner Fehler. 🙂

Aber zumindest hatte ich zwei sehr, sehr, sehr ruhige Tage und Nächte.

Da ich am nächsten Tag zwei Calls hatte, die zeitlich so doof lagen, dass ich sie von unterwegs hätte abhalten müssen oder den Platz erst gegen Nachmittag hätte verlassen können, bin ich zwei Nächte in der „hübschen Steinwüste“ geblieben.

Kostenloser Stellplatz in Almeria

Kostenloser Stellplatz in Almeria

Aber dann – zurück ins Leben! Der letzte Halt vor Torrox Costa, auf nach Almería!

Mittlerweile hatten wir Dienstag, den 14. Oktober.  Ab Mittwoch galt meine Reservierung für den Stellplatz in Torrox Costa.


Da kam mir Almería gerade recht gelegen. Zum einen passte die Stadt perfekt in meinen „Kilometer-Plan“, zum anderen wollte ich noch einmal so richtig einkaufen gehen, um dann tagsdrauf, gut ausgestattet in Torrox Costa zu landen.

Gesagt, getan – Almería angesteuert, eingekauft und ab zum Stellplatz.

In diesem Fall handelte es sich allerdings um einen riesengroßen Parkplatz mitten in Almería City. (Avenida del Mediterráneo
04007 Almería, Spanien, kostenlos)

Auf dem Weg nach Torrox Costa, kostenloser Stellplatz in Almeria. Wie beschreibe ich es euch am besten?

Also: ein großer Parkplatz mitten in der Stadt, auf dem Wohnmobile auf den Randplätzen des Parkplatzes offiziell erlaubt sind. (Wichtig, aber wirklich nur auf den Randplätzen, also rund um den Parkplatz herum.  
Es standen auch bereits jede Menge Reisemobile auf diesem kostenlosen Platz ohne jeglichen Service. Wie ich kurze Zeit später von meinem Nachbarn erfuhr, standen einige Camper dort sogar schon seit Wochen oder Monaten, was man dem Platz auch teilweise ansah.

Noch einem Aussteigerfeeling vor Torrox Costa

All in all, so ein typischer, leicht abgewrackter, kostenloser Platz mitten in der Stadt, der für einige Aussteiger anscheinend  zum finanziell günstigen Zuhause wurde.

Grundsätzlich: Für eine Nacht war das für mich vollkommen okay!

Einziger Haken: Alles an diesem Platz schrie förmlich nach, also wenn das allein gelassene  Reisemobil hier aufgebrochen wird, darfst du dich echt nicht wundern.

Aaaaaber… als ich auf dem Platz ankam, war es gerade mal Mittag und die Promenade lockte doch sehr.

Die Nacht war echt ok

Die Nacht war echt ok

Safty first für das Wohnmobil in Almeria

Also habe ich das Womo verrammelt wie Fort Knox, die wichtigste Technik im Rucksack mitgeschleppt und 🙂 🙂 🙂 vorsichtshalber noch einen Zettel ins Fenster gelegt:
„Lasst es, Geld & Technik mitgenommen – Einbruch lohnt sich nicht!  🙂 🙂 🙂 (ja natürlich auf englisch und spanisch!) 🙂

Ich gebe zu, in den ersten Minuten hatte ich trotzdem ein bisschen schlechtes Gefühl, aber spätestens auf der Promenade legte sich das und während des Kaffee mit Meerblick war die Sorge vollkommen verschwunden.

Nach zwei Stunden kam ich zurück – und alles war gut. 🙂

Lag bestimmt am Zettel! 🙂

Und ich muss sagen: Sogar die Nacht war super ruhig und entspannt. Das hatte ich mir auf diesem riesigen Parkplatz mitten in der Stadt deutlich schlimmer vorgestellt. Also all in all, kann man echt machen, die Nacht war absolut ok!

Almeria … und sonst so?

 

Jooooaaaa!!! Almeria ist halt eine echte Stadt! Hier gibts Kliniken, Wohnviertel und alles weitere, was man eben in einer Stadt so hat.  Die Promenade und auch die Einkaufsmeile ist hübsch, kann man alles machen, erst recht wenn man mal wieder so richtig groß einkaufen will oder etwas besonderes benötigt, aber ich kann jetzt nicht sagen… uhhhhh Almeria, watt wunder, wunder schön!

Dementsprechend ging es am nächsten Morgen auch zackig weiter – Torrox Costa wartete auf mich. ENDLICH AM ZIEL! 

Also: Erst mal ab auf die Autobahn in den Süden, und dann kamen sie … die rieeeeeeesigen Gewächshäuser links und rechts.
Natürlich nicht wunderschön, aber definitiv spannend zu sehen.
Wusstet ihr, dass man diese riesigen weißen Folien der Gewächshäuser sogar vom Weltall aus sieht? Googelt es mal – es gibt Fotos!

Nachdem ich die riesigen Zelte hinter mir gelassen hatte, standen die letzten Kilometer gen Süden an.
Also noch einmal „Entre dos tierras“ laut aufgedreht – und ratz fatz die letzten Kilometer hinter mich gebracht.

ANGEKOMMEN! :-)

ANGEKOMMEN! 🙂

Ziel erreicht! Andalusien! Costa del Sol! Torrox Costa! Hier bin ich!

Stellplatz Paradies Beach  (Avenida del Peñoncillo 69D, 29770, Torrox, Spanien)  Nach insgesamt 2.634 Kilometern hatte ich mein Ziel erreicht: Torrox Costa an der Costa del Sol!

Tja, und hier begann es dann. Für mich ein vollkommen neues Abenteuer…

Isa testet Langzeitcamping!


7 Wochen Andalusien mit dem Wohnmobil,

7 Wochen Costa del Sol mit dem Wohnmobil,

7 Wochen Torrox Costa mit dem Wohnmobil,

7 Wochen Camping im Wohnmobil,

7 Wochen Sonne (?) wo ich doch das ussel Wetter so liebe,

7 WOCHEN FEST AUF EINEM PLATZ !!!!

Mittlerweile liegen die ersten 1,5 Wochen hinter mir – und wie sich dieses Langzeit-Ding anfühlt, das erzähle ich euch beim nächsten Mal. 🙂

IsasWomo, das Reisemagazin für Alleinreisende

 

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