Mittlerweile sind wir bei dem 3. Teil meines Tourbuchs “ Road Trip durch Dänemark „…

Nachdem ich euch im ersten Teil meines Road Trip durch Dänemark mit über die Grenze genommen habe und im 2. Teil immer weiter in den Osten, in Richtung Kopenhagen, über das platte Land Dänemarks gefahren bin, landeten Milla und ich in Skaelskor, ca. 150 km vor Kopenhagen, direkt an der Küste.

 

Aber bevor es richtig los geht… hier erstmal die Karte meiner aktuellen „Road Trip durch Dänemark“ Haltepunkte:

(Ein Klick auf die roten Punkte und ihr bekommt die passenden Adressen)

1. Halt in Dänemark ... Haderslev

Adresse: Fjordagervej, 6100 Haderslev, Dänemark

2. Halt in Dänemark - Faaborg

Adresse: Værftsvej, 5600 Faaborg, Dänemark

3. Halt in Dänemark - Skaelskor/ Slagelse

Adresse: Havnevej, 4230 Skælskør, Dänemark

4. Halt - Kopenhagen

Adresse: Svaneknoppen, 2100 København Ø, Dänemark

5. Halt in Dänemark - Schloss in Helsingor

Adresse: Nordhavnsvej 1A, 3000 Helsingør, Dänemark

6. Halt in Dänemark - Hundsted

Adresse: Havnegade 18, 3390 Hundested, Dänemark

7. Halt in Dänemark - Bauernhof am ADW

Adresse: Tølløsevej 294, 4350 Ugerløse, Dänemark

Skaelskor und meine rotz frechen „Mitcamper“

Skaelskor hat eine wirklich schönen Stellplatz, einen netten Hafen, ein gutes Seglercafe, eine schöne Innenstadt und Skaelskor hat einen super netten Hafenmitarbeiter der sehr gut deutsch spricht und extrem bemüht ist.
Da ich in Skaelskor ja so ein Glück mit meinem Stellplatz hatte, (erster Platz, erste Reihe mit dem absolut perfekten Blick auf das Wasser und den Hafen) und ich jeden Morgen so nett von dem Hafenmitarbeiter begrüßt wurde, bin ich direkt 3 Nächte geblieben.
Zwischendurch… potz blitz… kam sogar mal für ein paar Stunden die Sonne raus, so dass ich es mir auf der Bank direkt neben dem Womo gemütlich machte.

Road Trip durch Dänemark, Skaelskor, Endelse... Mein Blick aus der Pole Position

Mein Ausblick über den Hafen von Skaelskor

Wie gesagt, ich stand direkt auf dem ersten Platz, hieß, da war der Gehweg, die Kaimauer und das Wasser…
Ansonsten begab es noch einen großen Parkplatz, noch viele freie extra Womo Stellplätze, also insgesamt… PLATZ SATT!

Trotzdem kam doch da glatte ein Kastenwagen Pärchen aus Schweden angefahren, fuhr über den gesamten Platz und parkte dann… ROTZ FRECH noch vor mir ein.
Auf dem gesamten Platz waren noch ziiiiig Plätze frei, aber der Sack stellte sich tatsächlich noch vor mich!
Erstmal dauerte es ewig bis sie mal überhaupt ansatzweise in die Lücke eingeschlagen hatten, denn der Platz war mehr als begrenzt und dann standen sie so, dass ich allen ernstes meine Womo Tür nicht mehr aufbekommen habe.
Ich sag ja selten was zu anderen Campern, aber sich so dreist hin zu stellen und dann noch so, dass ich nichtmal die Möglichkeit hatte durch die Aufbautür rein und raus zu kommen… das war mir dann schon eine Nummer zu dreist.

Kuschelcamping extrem, dreiste Camoer

Das war nach dem Umparken, so bekam ich zumindest meine Tür wieder auf…

Also bin ich aufgestanden, hin gegangen, hab ihnen auf englisch gesagt, dass ich es eh schon extrem dreist finde sich überhaupt so hin zu stellen, denn wie sie sehen, stehen sie jetzt schon voll auf dem Bürgersteig. Wie sie das hin bekommen ist mir scheiß egal, aber ich möchte normal durch meine Tür rein und raus kommen.

Mit viel knurren und NULL Verständnis, begannen meine Mitcamper von vorn hin und her zu parken… ehrlich, das passte alles hinten und vorne nicht… selbst wenn der Platz RAPPEL VOLL gewesen wäre, hätte es eigentlich nicht gepasst.
Nach fast 15 Minuten vor und zurück, standen sie dann so, dass ich meine Tür zumindest noch aufbekam, allerdings standen sie jetzt komplett auf dem Gehweg, so nah an der Kaimauer, dass sie selbst nicht mehr ohne balance Akt über die Mauer, aus ihrem Wagen kamen. Dazu kam noch, wir befanden uns ja im Hafen und vor der Kaimauer waren reservierte Plätze für Segler… die schauten nicht schlecht, als sie zurück zu ihrem Boot wollten und nicht mehr an ihr Boot kamen, ohne einige Meter über die schmale Kaimauer zu balancieren…
Erneut gab es stunk, diesmal mit den Bootsleuten, aber glaubt ihr meine Mitcamper hätten sich davon irgendwas angenommen… sie standen jetzt in der ersten Reihe und damit war doch für sie alles schön!

Aber… wie heißt es so schön, man sieht sich immer zweimal im Leben, der liebe Gott sieht auch in Dänemark alles 🙂

Da die ja nun trotzdem ganz nah neben mir standen, bekam ich natürlich ganz automatisch alles was in der Nacht folgte mit…
Gegen halb zwei in der Nacht öffnete sich die Kastenwagen Rastch Bum Tür, wovon ich wach wurde. Dann sah ich den Mann hin und her laufen, immer durch den engen Gang zwischen deren Wagen und der Omi. Da wir alle auf Schotter standen, hörte ich natürlich jeden Schritt… und der Typ drehte eine Runde um mein Womo nach der anderen, Atmete schwer, Arme hoch, Arme runter, Bauch reiben, laufen… und schlich so um mein Womo. Milla war mittlerweile auch wach und knurrte, und knurrte und knurrte…
Irgendwann kam die Frau samt Nachthemd über die Kaimauer balanciert und die beiden fingen direkt unter meinen Alkofen Fenster an zu disskutieren… ich dachte ich dreh durch! Mit einem ziemlich deutlichen RATSCH  hab ich das Fenster ein Stück geschlossen und die Jalousie runter gezog  Das haben die beiden anscheinend begriffen und sind wieder zurück zu ihrem Wagen und kurze Zeit später hörte ich dann die Ratsch Bum Tür. GUT… SCHLAFEN!

Es hat nicht wirklich lange gedauert und ich wurde wieder wach… diesmal allerdings von meiner Jalousie, denn der Wind klapperte dagegen, also wieder hoch das Ding, Fenster auf und Fliegengitter runter…
Es hat wiederum nicht lange gedauert und ich wurde Zeuge der Probleme dieses Typen,anscheinend ist ihm irgendwas nicht bekommen, denn ich hörte seine Toilettnspülung und Sauganlage im Dauerbetrieb…

NAAAAA….. BAUCHSCHMERZEN???? OHHHHHHHHH, DAS TUT MIR ABER LEID!

Tja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort 🙂

Am frühen morgen, es war ca. 5:30 Uhr wurde ich wieder geweckt… da schlich der Typ schon wieder um die Womos,diesmal allerdings mit einer Tasse in der Hand. Es hat dann nicht mehr wirklich lange gedauert und ich hörte ihn erneut, diesmal aber während er den Strom abstöpselte. Ich hab dann noch kurz mitbekommen wie der Motor ansprang… als ich um 8 Uhr aufgestanden bin, hatte ich zumindest wieder “meinen” Blick auf Wasser 🙂

Trotzdem wollte ich weiter und da das Wetter für die kommenden Tagen schon wieder eher schlecht als recht werden sollte, bin ich auf meinem Road Trip durch Dänemark direkt nach Kopenhagen gefahren.

Ich meine Stadtbesichtigung bei ussel Wetter ist nicht toll, aber ok… Strandtage am ADW bei ussel Wetter, sind eher sinnlos.

Also auf nach Kopenhagen.

Kopenhagen war einfach großartig und da mir die Stadt so gut gefallen hat, habe ich euch zum Thema Kopenhagen mit dem Womo einen eigenen Artikel geschrieben.
Dort gibt es alle Infos zu Stellplätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln, frei steh Möglichkeiten für ganz mutige Camper, die besten  Sehenwürdigkeiten und  Touri Routen samt Karten und allen Adressen.
Den ganzen Artikel findet ihr im Dänemark SPEZIAL und hinter diesem Link:

Mit dem Wohnmobil durch Kopenhagen, Dänemark SPEZIAL

 

Nichts desto trotz muss ich euch eine Geschichte zu Kopenhagen erzählen… ich muss immer noch schmunzeln wenn ich dran denke.

Auf meiner Touri Tour durch Kopenhagen, kam ich auch zum Amalienplatz, der Stadt Resisdenz der königlichen Familie.
Ein riesiger Platz mir noch riesigeren Prunkbauten und den typischen Wachen samt Fellmütze und allem drum und dran.
Jetzt kam es durch Zufall dazu, dass ich gerade vor Ort war, als die Wachen ihre Plätze wechselten… Der ganze Platz war voller Touristen, die gesamte Stadt war super voll und huuuunderte Leute schauten den Wachen bei ihrem Wachwechsel zu.

Ein ernstes Job, königliche Wache

Wachen der königlichen Familie in Kopenhagen

Bis zu dem Moment, als sich eine junge Frau direkt neben mir dachte, hmmm… große Türen, goldene Türklinken… schau ich doch mal ob da die Tür aufgeht.

Ihr glaubt nicht was da los war…

Einer dieser Wachen sah ihr tun und plötzlich fing der Typ an zu brüllen, alle drehten sich um, die Wachen drehten sich um und plötzlich fingen alle Wachen an zu rufen und zu schreien… UNGLAUBLICH!
Eine der Wachen fasste sich ein Herz (und die Fellmütze) und kam zu der jungen Frau herüber gelaugfen… über den gesamten Platz. PEINLICH… obwohl ich gar nichts gemacht habe, war es mir schon peinlich weil mittlerweile ALLE Leute zu uns herüber sahen.

Als die Wache dann endlich bei der jungen Frau angekommen ist… ich sag euch, die hat den Anschiss ihres Lebens bekommen.
Das fanden die Wachen aber so GAR NICHT witzig!
Diese Wache hat die Frau vielleicht zusammengefaltet und das in einer Lautstärke… wahnsinn! Ich glaube die Dame wäre lieber für 5 Jahre heimlich in den Knast gegangen, als so vor den Augen aller zusammengefaltet zu werden 🙂 .

Im ersten Moment war ich noch total perplex, aber als ich dann auch noch die ULTRA rote Bombe der jungen Frau sah… ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen… das lief irgendwie zwischen fremdschämen und „ich schmeiß mich hier gleich vor lachen auf den Boden“ …im stillen war ich nur froh, dass ich nicht an diese Türklinke gefasst habe 🙂

Wie gesagt, alles weitere zu Kopenhagen im Artikel “Mit dem Wohnmobil durch Kopenhagen”

Nach weiteren 2 Nächten in Kopenhagen haben wir uns von der Stadt verabschiedet und es ging weiter in den Norden, nach Helsingor.

 

Camping in Dänemark

Mein Blick am Abend vom Wohnmobil aus

Nächster Stop auf meinem Road Trip durch Dänemark, Schloss Kronborg

Dort befindet sich sich das Schloss Kronborg und auf einem Parkplatz direkt zwischen Küste und Schloss dürfen Wohnmobile stehen.
Tagsüber herrscht um das Schloss herum schon eine relativ starke “Völkerwanderung “, denn neben dem Schloss befindet sich auch der Hafen, Klippen zum angeln und ein kleiner Strandabschnitt.
Aber von 17- 11Uhr wird es deutlich ruhiger und man hat den gesamten Bereich fast für sich allein.
Kein Ort an dem ich jetzt unbedingt eine ganze Woche bleiben möchte, aber für 1-2 Nächte eine tolle Location. Zumal es neben dem Schloss, bei schönem Wetter einen Sonnenuntergang zu sehen gibt, der seines gleichen sucht. Hinten das Schloss, neben einem das Meer und von vorne der überragenden Sonnenuntergang… das war schon sehr, sehr nett! 🙂

Vanlife Momente die man nie vergisst!

Sonnenuntergang vor dem Schloss Karlsborg

Der Stellplatz ist von 20-10 Uhr kostenlos, tagsüber muss man sich ein ganz normales Parkticket kaufen.

Nicht ganz sooooo nett waren auch hier wieder die Kuschelcamper.

 

Meine lieben kuscheligen Mitcamper

Kuschelcamping at it’s best! 😉

Jetzt mal ehrlich… vielleicht kann mir ja jemand von euch verraten, warum so nah beieinander geparkt wird?
Ich meine klar ist, wenn ein Stellplatz rappel voll ist, dann parkt man auch mal sehr nah beieinander. Aber wenn es sich doch um einen riesen Parkplatz handelt, der dazu auch noch viele freie Plätze hat, bzw. je nach Tageszeit komplett frei ist… warum wird dann so geparkt, dass man selbst kaum noch ins Womo kommt?

In diesem Fall war es für mich nicht so schlimm, da ich ganz vorne in der Reihe stand, meine Aufbautür war also nicht betroffen und meine kuscheligen Nachbarn standen auf der anderen Seite des Wohnmobils.
Und trotzdem versteh ich es nicht recht…
Ich meine, selbst wenn es darum geht, dass einige Leute angst haben irgendwo alleine zu stehen, also sagen wir mal Kuschelcamping aus “Sicherheitsgründen”, dann parke ich doch zumindest so, dass ich noch normal aus meinem Wohnmobil komme.
Ehrlich, die beiden Wohnmobile die da neben mir standen (die waren gemeinsam on Tour), die haben soooo eng geparkt, die könnten nur seitlich zwischen den Womos her schleichen, und die Aufbautür auch nur ein Stück weit öffnen.

Hmmmmm ???? Ist mir ja ein Rätsel sowas… aber ich setze voll auf euch, dass ihr mir die Lage erklärt.

Momenta auf meinem Road Trip durch Dänemark

Abends hat man die Küste um Schloss Kronborg für sich

Das einzige was mich an diesem Ort ganz klar extrem genervt hat, waren die nächtlichen Horden junger Typen, die Papas Auto haben durften und dann soooo gaaaanz cool durch die Gegend gefahren sind.
Bei den Idioten wäre jede Bitte die Musik leiser zu stellen echt vergebens gewesen… zumal die Hasch Wolken sooooo zu riechen waren, selbst IM Womo… das war der knaller.
Als sie dann Nachts auch noch anfingen über den Schotter Platz Papis Reifen abzufahren, weil sie sich samt Handbremse wie wild im Kreis drehten, war ich mal kurz davor raus zu gehen und ganz offensichtlich davon ein Video samt Kennzeichen zu drehen.
Hab ich natürlich nicht gemacht, aber wenn es irgendwann echt nervig wird mit diesen Typen, überlegt man sich ja die “nettesten” Dinge.

Gegen 0 Uhr sind sie dann aber glücklicherweise abgezogen und Milla und ich konnten entspannt einschlummern.

 

Nach 2 Nächten haben wir diesen Ort aber auch wieder verlassen und uns auf den Weg nach HUNDsted auf gemacht.

Auf meiner Stellplatz App hatte ich diesen Ort schon vor einiger Zeit entdeckt und da wollte ich doch gerne mal hin, denn neben dem reinen Namen sollte es ein typisches Touri Dorf sein, mit vielen Cafés und Restaurants uuuuund dem Sandskulpturen Festival.

Gesagt, getan und siehe da… der Stellplatz in Hundsted war mal wieder komplett leer, ich hatte wieder den ersten Platz in der Reihe und es folgten 3 tolle Tage in Hundsted.

Was ich allerdings erst bei meiner Abfahrt, bzw. auf der Suche nach der Entsorgungsstation gesehen habe, Hundsted hat insgesamt 3 kleine Stellplätze.
Der in den Apps eingetragene kleine Stellplatz liegt direkt an der flanier Meile, neben einem relativ großen Spielplatz.
Wenn ihr also mit Kids on Tour seid, ist dies sicherlich ein super Stellplatz, denn die “Kurzen”, können vom Womo aus direkt auf den Spielplatz rennen und ihr habt sie trotzdem noch im Auge.

Wer auf einem Road Trip durch Dänemark lieber etwas ruhiger stehen möchte, muss nur in Richtung der Entsorgungsstation fahren (Infotafeln vor Ort), da kommt ihr automatisch an den anderen beiden Stellplätzen vorbei.
Gerade der Stellplatz direkt an der Entsorgung liegt toll, direkt auf einer “Landzunge” am Hafen und neben den Duschen und Toiletten direkt am Platz, gibt es sogar einen Aufenthaltsraum, wenn das Wetter nicht mitspielt.
Von hier aus müsst ihr allerdings erstmal ca. 5-10 Minuten laufen, bevor ihr den Hafen samt seiner vielen Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften erreicht. Für eure Navis sollte diese Adresse stimmen: Ved Isefjorden, Hundsted

In Hundested findet auch jedes Jahr ein Sandskulpturen “Festival” statt. Von Festival kann man da meiner Meinung zwar nicht sprechen, es ist eher eine Austellung.
An einem abgesperrten Bereich des Hafens, bekommt ihr für 45 Kronen, also ca. 6-7 Euro, zutritt zu den Skulpturen.

 

 

Kunst aus Sand... Erlebnisse auf meinem Road Trip durch Dänemark

Wie kann das bei Wind und Wetter an der Küste über Wochen halten?

 

Schon echt beeindruckend was da so aus Sand gebaut wurde, wobei… ich hab mich nicht getraut mal anzufassen, die Skulpturen waren alle abgesperrt, aber iiiiirgendwie… ob da nicht doch ein bisschen Zement mit im Spiel ist?
Ich meine, das diese “Designer”, bzw. Künstler ihr Handwerk verstehe KEINE FRAGE und die Skulpturen waren echt klasse… aber wie sollen diese Skulpturen den ganzen Sommer über halten, wenn sie draußen stehen, bei Wind, Regen, Gewitter und warmer Sommer Sonne? Zudem befinden wir uns direkt an der Küste, hier ist es immer windig…

Dazu gab es leider auch keine weiteren Infos in der Ausstellung, zumindest habe ich keine gefunden, aber iiiiirgendwie… ich weiß ja nicht, schaut euch die Bilder an, manchmal sieht der Sand doch nach Zement aus, oder?

Sogar mit Hund (kostenlos und angeleint) in die Ausstellung!

Wie auch immer, die Ausstellung war klasse und Milla durfte auch mit dabei sein. Wieder mal ein Pluspunkt für Dänemark und das Thema  Hund… Mittlerweile habe ich so einige Erfahrungen und Informationen zu dem Thema gesammelt, so dass ich in den kommenden Tagen den gesamten Artikel zu dem Thema „Dänemark mit Hund“ veröffentlichen werde. Dies nur schonmal vorab als Info, da mich immer wieder Fragen erreichen.

Hundsted… ein schöner Ort mit allem was das Touri und Hunde Herz begehrt, von einsamen Küsten und verlassenen Feldern, bis zum Touri Gewimmel, Cafés und vielen Möglichkeiten zum spielen und toben für Kids. Ganz klar ein Road Trip durch Dänemark Daumen hoch Tip!

Tja und nach Hundsted???

 

Road Trip Denmark, amazing Places

Das Grundstück reicht bis zum Horizont und noch ein Stück weiter

 

Von Hundsted aus bin ich am aaaabsoluten ADW Dänemarks gelandet… aber an einem unglaublich schönen ADW.

 

Bauernhof Camping in Dänemark

Die Einfahrt müsst ihr treffen…

Nachdem ich aus Hundsted raus gefahren bin, musste ich erstmal eine gute Stunde über Landstraßen tuckern, eigentlich auf dem Weg zu einem ganz anderen Stellplatz.
Und wie ich so vor ich hin düse und es immer einsamer wird, sah ich plötzlich MITTEN IM NICHTS ein Stellplatz Schild.
BRRRRRRRRRRRRRRRRRRR…. OMI!

Wer baut hier einen Stellplatz und was soll das für ein Platz sein? Das musste ich mir einfach näher ansehen.

Ich bin den Schildern gefolgt, musste durch einen kleinen Baum und Efeu “Tunnel”
Und stand plötzlich auf einer riesigen Wiese, mit ganz breiten Parzellen, Wegen, Strom, Sitzmöglichkeiten, Pavillion, Grill und Lagerfeuer Stellen und was sagte meine Handy… bestem WLAN Empfang 🙂

Tolle Stellplätze in Dänemark

Alles nur für Milla und mich!

Der bisher für mich mit Abstand schönste Platz Dänemarks….

Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, gingen Milla und ich auf Erkundungstour und langsam checkte ich, was hier Sache ist.
Dieses ganze Gelände, der Stellplatz und noch viel, viel mehr… Felder, kleine Wälder, Teiche usw. gehören zu einem Bauernhof, daher auch der gute WLAN Empfang.

Hier leben nur die Bäuerin und der Bauer und das im Umkreis von bestimmst 5 Km würde ich sagen… und die beiden haben dieses ganze Gelände so wuuuunderschön hergerichtet. Wie gesagt, überall gibt es verschlungene Wege, dann wieder Stühle, Tische oder Bänke und riesige Wiesen… für Milla ein TRAUM! Und auch mir gefällt es hier richtig, richtig gut!

Alles nur für mich :-)

Ich liebte diesen Bauernhof Stellplatz

Nachdem wir uns umgesehen haben und Milla gerannt ist bis zum umfallen  (die alte Dame ist seit Jahren nicht mehr gerannt) ist , habe ich mir meinen Laptop geschnappt, mich samt Kaffe unter den Pavillion gesetzt und die ruhe und das gute WLAN Netz zum arbeiten genutzt.

Hier ist es soooooo still!

Das ist sicher kein Platz an dem ich unbedingt eine ganze Woche stehen möchte, dafür ist er mir zu ruhig und auf Dauer zu langweilig.
Aber ich sage euch… für 1,2,3 Nächte (und das alles auch noch für 8 Euro mit Strom und WLAN) ein TRAUM!
Ich kann euch nur dringendst empfehlen hier einen Stop einzulegen… zumal auch der Bauer wirklich nett ist und direkt, freundlich lachend und winkend angelaufen kam, als er sah, dass ich mich hier auf seinem Grundstück aufhalte. (Nochmal, alle Stellplatz Adresse findet ihr oben in der Karte)

Camping mit Hund in Dänemark

Dieser „Tunnel“ war Milla aber so gar nicht geheuer… kleine Schissbuchse

 

Road Trip durch Dänemark, toller privater Stellplatz und trotzdem deutsche Zechpreller!

Es waren 2,5 super schöne und entspannte Tage. Das einzige was ich hier mal erwähnen muss und was ich gerade im Fall eines solchen Platzes, der privat geführt wird, in den so viel Liebe gesteckt wird und der durch seine Lage sicherlich nicht stark frequentiert ist, extrem beschissen finde sind Zechpreller!
Der Platz kostet 8 Euro pro Nacht, Strom und WLAN sind im Preis enthalten und gestern Nachmittag/Abend kamen noch 2 weitere deutsche Wohnmobile auf den Platz gefahren.
Da ich nun direkt neben dem “Info Kasten” zum bezahlen stand und der “Briefkasten” gequietscht hat wie wild, habe ich 1000 prozentig mit bekommen, das die beiden Famlien NICHT bezahlt haben!
Den Strom hatten sie aber sofort dran…
Ehrlich, die Zeche zu prellen ist eh schon keine feine Art, wenn es sich dabei aber um den letzten städtischen Platz am Hafen handelt, der dann auch noch 20 Euro kosten soll, um den sich aber seit Jahren anscheinend niemand gekümmert hat…. kann ich es zumindest noch ein bisschen nach vollziehen und ich würde lügen, hätte ich nicht auch schonmal gedacht, hmmmm… ob es wohl auffallen würde???

Wenn es sich aber um einen privaten Platz handelt, der zudem für dänische Verhältnisse noch extrem günstig ist und dazu einfach traumhaft schön gemacht ist… DANN HAB ICH FÜR MEINE DEUTSCHEN CAMPING ZECHPRELLER FREUNDE KEIN VERSTÄNDNIS.

Natürlich sind beide Womos heute morgen kurz bevor der Bauer zum Rasenmähen vorbei kam, abgefahren…. ein Schelm wer böses dabei denkt!

Für mich ging es heute auch weiter… auf zum nächsten Halt auf meinem Road Trip durch Dänemark

Wohin????

Das erzähle ich euch beim nächsten mal… soviel kann ich sagen…. ich hab mich schon wieder aufgeregt 🙂 🙂 🙂

 

Also, bis die Tage uuuuund… bleibt gesund!

Eure

 

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